Thailand-Rundreise Teil 3 – Bangkok und sein W Hotel

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Der 3. Teil unserer Rundreise führte uns zurück in Thailands Hauptstadt Bangkok. Und wiederum logierten wir in einem Designhotel der W Kette, diesmal in einem geschäftigen Geschäftsviertel…

Die schönen Dinge im Leben dauern definitiv zu kurz. Mit dem Speed Katamaran ging es zurück nach Koh Samui. Weil die Fähren fixe Fahrzeiten haben, wussten wir, dass wir circa 3 Stunden zu früh am Flughafen sein werden. Insgeheim hatten wir uns schon auf das süsse Nichtstun und Kofferzählen am Flughafen gefreut. Wäre nicht die aufmerksame Bangkok Airways Mitarbeiterin gewesen. Sie hat uns kurzerhand gratis auf einen früheren Flug nach Bangkok umgebucht und liess uns wissen, dass das Boarding bereits in den nächsten 5 Minuten startet. Wir liessen uns die Stresssymptome nicht anmerken und huschten Richtung Gate.

Die alte, russische Botschaft im Eingangsbereich des W Hotel Bangkok

Die alte, russische Botschaft im Eingangsbereich des W Hotel Bangkok

W Hotel in Bangkok

In Bangkok angekommen, erwartete uns bereits das nächste W. In der renommierten Embassy Row im dynamischen Geschäftsviertel liegt das W Bangkok, eine stilvolle Ikone asiatischer Eleganz. Das luxuriöse Lifestyle Hotel lässt auch in Bangkok nichts anbrennen und bietet den Gästen Musik, Design und Mode. Geschäftsreisende und Feriengäste finden hier einen Ort, wo es sich nicht einfach nur gut entspannen und arbeiten lässt. Regelmässig finden im modernen Ambiente nämlich auch angesagte Events statt. Trendige Partys am Wochenende oder Kunstausstellungen bereichern den Hotelalltag. Die alte Herrenvilla der russischen Botschaft ziert den Vorplatz des hochmodernen 31 stöckigen Hotelturmes und bietet bereits zu Beginn einen eindrücklichen Kontrast. Im Inneren des Hotels lassen die nächsten Eye-Catcher nicht lange auf sich warten: Den Liftbereich in der Lobby verzaubert ein atemberaubendes Kunstwerk aus über 800 Tuk-Tuk-Lichtern und einer speziell darauf abgestimmten Lichtinstallation. Auch die Teppiche im Eingangsbereich und in den Aufzügen werden dreimal am Tag ausgewechselt. Von „good morning“ über „good afternoon“ bis hin zu „good evening“ steht da zu lesen.

Lichtinstallation aus unzähligen Tuk-Tuk-Rücklichtern

Lichtinstallation aus unzähligen Tuk-Tuk-Rücklichtern

Im gewohnt sehr freundlichen und zuvorkommenden «W-Ton» wurden wir auf unser «Spectacular Zimmer» begleitet. Der klangvolle Name hält was er verspricht, denn die Zimmer bieten einen atemberaubenden Ausblick über die Stadt. Ein besonders cooles Gadget ist das Tablet, welches sich im Zimmer vorfindet: «Do what you want, I’m yours» steht auf dem Display der Fernbedienung. Mit dem Tablet lässt sich beispielsweise das Licht dimmen, die Klimaanlage regulieren oder einfach nur der «Do not disturb» Knopf einschalten.

Arbeiten im W Hotel mit Blick auf Bangkok

Arbeiten mit Blick auf Bangkok

Man besucht Bangkok natürlich nicht nur des Hotels wegen. So war unser nächstes Ziel der Schneider. In unmittelbarer Nachbarschaft, in der Silom Road, befindet sich der Schneider Tony’s. Er ist der beste der Stadt. Das finden nicht nur wir, dies fanden auch die Juroren des Best Tailor Awards 2009. Nach fast 4 Stunden Stoffbahnen streicheln und umräumen, hatten wir unsere Kollektionen zusammengestellt. Wir freuten uns auf die Anprobe, welche dann auch schon am nächsten Tag von statten ging. Für eine so umfangreiche Bestellung wie die unsere braucht Tony circa drei Tage. Kleinere Massanfertigungen sind meist nach zwei Tagen fertig.

Garküche Bee Garden an der Silom Road

Das Bee Garden an der Silom Road

Vor Jahren entdeckt, ist das Bee Garden ein fixer Termin für uns geworden wann immer wir in Bangkok sind. Das Restaurant entsteht seit mehr als 10 Jahren jeden Abend ab 18 Uhr neu vor der Siam Comercial Bank beim ITF-Tower. Mit dem Standort verbindet sich auch das typische Bangkok Feeling beim Essen: sechsspurige Strasse rechts, über den Köpfen donnern und quietschen die Sky Trains und die liebevoll dekorierten Tische stehen auf dem Gehsteig. Es ist mit wenigen Tischen wohl einer der Plätze, die Gourmets aufsuchen sollten, die eine bodenständige, authentische Küche erleben möchten. Das Strassenrestaurant ist leicht zu finden. Es befindet sich direkt an der Stelle, an der der Skytrain nach der BTS Station Chong Nonsi auf die Silom Road einbiegt.

Die Pool-Landschaft des W Bangkok

Die Pool-Landschaft des W Bangkok

Ein sehr lohnenswerter Besuch ist auch die Skybar des Lebua at State Tower Hotel. Spätestens seit dem dritten Teil des Hollywood Blockbusters «Hangover» ist das Hotel in aller Munde. Im 64. Stock des Hotels befindet sich unter freiem Himmel die Skybar mit guten aber nicht gerade preiswerten Cocktails. Die sagenhafte Aussicht über ganz Bangkok lässt einen die Preise jedoch schnell vergessen und entschädigt auf jeden Fall. Bisher hatten wir auch das Frühstücksbuffet dieses Hotels (Lebua at State Tower) als den Start in den Tag schlechthin betrachtet. Doch das hauseigene W Restaurant «Kitchen Table» rüttelt sehr kräftig an unserem bestehenden Weltbild der Frühstücks. Die Innenarchitektur des Restaurants entführt einen in eine andere Welt. Kunstvoll gestaltete Wände und Tische laden zum Verweilen und Essen ein. Am Buffet wartet eine unglaubliche Fülle an Leckereien darauf, einem den Morgen zu versüssen. Asiatisches wie auch Westliches und Interkontinentales wird auf höchstem Niveau zubereitet und serviert auf Porzellan von Rosenthal. Verschiedenste Dim Sums, frische Nudelsuppen, Sushi, selbst gemachtes Joghurt und Fruchtsäfte, ein Stück Lachs oder für unsere Breitengrade ganz einfach ein Birchermüesli? Was man nicht findet, wird gemacht und was man findet, ist perfekt gemacht. Dieses Buffet war für uns eines der ganz grossen Highlights der Reise. Liebes Buffet wir kommen ganz bestimmt wieder!

W Restaurant «Kitchen Table»

W Restaurant «Kitchen Table»

Ferien sind oft im Fluge vorbei und so brach der letzte Tag auch schon viel zu früh an. Um 6 Uhr morgens ging es raus aus den Federn Richtung Chatuchak Weekend Market. Der Sky Train direkt vor der Haustüre brachte uns auf schnellstem Wege dorthin. Der Markt mit seinen über 20’000 Marktständen ist immer einen Besuch wert. Ein Sammelsurium von unterschiedlichsten Angeboten vereint sich hier auf 14 Hektaren, welche von über 200 000 Besuchern täglich begutachtet und verhandelt werden. Wie der Name schon sagt, findet der Markt nur am Wochenende statt. Wer sich dieses Abenteuer nicht entgehen lassen möchte, sollte sich dessen bewusst sein und seinen Aufenthalt in Bangkok dementsprechend planen. Zig Verhandlungsgespräche später und um einiges vollere Taschen ging es dann gegen 16 Uhr wieder zurück ins Hotel um auszuchecken. Zuvor galt es aber nochmals die sehr kunstvoll und schön gestaltete Poollandschaft zu geniessen. Unser Rückflug war auf 24 Uhr angesetzt und so bekamen wir freundlicherweise ein kostenloses late Check-Out (bis 16 Uhr). Nach dem Poolbesuch wollten wir uns kurz frisch machen. Es wäre jedoch nicht das W, wenn nicht auch dieser Wunsch auf höchstem Niveau erfüllt würde. Im W wurde uns statt einer Duschkabine im Fitnessbereich nochmals ein offizielles Zimmer übergeben, damit wir in aller Ruhe Duschen und uns frisch machen konnten.

Duschzimmer im W Bangkok

Duschzimmer im W Bangkok

In unseren Ferien folgte ein Höhenpunkt dem anderen: Von Beginn weg fühlten wir uns nach der Buchung bei Nezasa.com ausserordentlich gut aufgehoben. Die Reise an sich war nicht nur perfekt organisiert, sondern auch geprägt von wunderschönen Eindrücken. Das einfache System von Nezasa.com ermöglicht es einem auf einfachste Art und Weise stressfreie Ferien zu buchen.

An dieser Stelle möchten wir uns herzlich bei Nezasa CEO Manuel Hilty bedanken, er ermöglichte uns diese wundervollen Ferien!

Der 1. Teil unserer Thailand-Rundreise führte uns nach Koh Samui. Hier unser Erfahrungsbericht über das dortige W Retreat Hotel.

W-Retreat-Hotel-Koh-Samui

1. Teil: W Retreat Hotel in Koh Samui

Im 2. Teil liessen wir uns im Urwald von Koh Phangan verwöhnen, genauer im paradiesischen Anantara Rasananda Resort.

Anantara-Rasananda-Resort-pool

2. Teil: Paradiesisch wohnen im Dschungel von Koh Phangan

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Wer schreibt hier?

Michael Bachmann ist Mitgründer des elektronischen Geniessermagazins gourmetathome.ch. Als leidenschaftlicher Hobby-Koch und Connaisseur zieht es ihn so oft er kann nach Asien. In einer Agentur für Design und Kommunikation ist er verantwortlich für das User Experience Design moderner Webauftritte und in seiner Freizeit ist er Reiseblogger für reisememo.ch.

2 Kommentare

  1. Traumhaft! Ich war noch nie in Thailand, habe vieles gehört. Wie steht es dort im allgemeinen mit der Internetverindung, nicht nur im Hotel? Ich arbeite nämlich als Digitaler Nomade online, alles. Und das ist dann höchst wichtig für mich. Ich weiss, wir sprechen von Urlaub. Aber wenn ich anstatt einer oder zwei Wochen, sagen wir für zwei Monate eine digitale Nomadin werden könnte…noch dazu in Indonesien! Wenn ich schon den Aufwand mache von Argentinien nach Thailand zu reisen, werden es nicht weniger als 2 oder 3 Monate sein. Liebe Grüsse!

    • Thailand ist eine der besten vernetzten Destinationen überhaupt: Am Strand werben zahlreiche Cafés mit Gratis WLAN… Gleichzeitig ist Thailand in Asien am meisten an Touristen gewöhnt, d.h. das Land eignet sich gut für Asien-Einsteiger. Viel Spass ;-)

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