Thailand-Rundreise Teil 2 – Koh Phangan und Anantara Resort

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Nach vier Nächten in Koh Samui ging es mit dem Speed Katamaran weiter nach Koh Phangan. Die Insel ist kleiner als Koh Samui und besteht hauptsächlich aus Urwald und einigen Hotels. Wir fühlten uns wie Tarzan und Jane im 7. Himmel…

Hinter den Hotels befinden sich kleine verschlafene Dörfer, in denen die Thais arbeiten und leben. Koh Phangan befindet sich im Aufschwung. Dank den Vollmond-, Leermond-, Halbmond- und deren vielen After-Partys verirren sich unzählige Touristen nach Koh Phangan. Trotzdem ist die Insel längst nicht so überfüllt wie Koh Samui und auch noch nicht gleichermassen touristisch. Allerdings wird kräftig am Ausbau der Infrastruktur gearbeitet. Neue, breite Strassen und ein eigener Flughafen sollen die Kapazitäten der Insel erhöhen. Wir hoffen jedoch, dass die schönen kleinen Thaidörfer trotzdem so herrlich verschlafen und relaxed bleiben, und dass der «Klamauk» von Chaweng der Insel erspart bleibt.

Anantara Rasananda Resort auf Koh Phangan

Im Nord-Osten der Insel, am Thong Nai Pan Noi Beach liegt das 5-Sterne Resort Anantara Rasananda. Wer sich einmal wie Tarzan und Jane im siebten Himmel fühlen möchte, wird hier auf Wolken gebettet in den Schlaf gewiegt. Inmitten tropischer Flora und Fauna direkt am Meer ist das sehr offene und naturnah gestaltete Resort wohl eines der besten auf der Insel.

Die naturnah gestaltete Hotelanlage des Anantara Resorts

Die naturnah gestaltete Hotelanlage.

Mit unheimlich viel Liebe zum Detail und einem riesigen Engagement, die sehr aufwändig gestaltete Anlage in Schuss zu halten, wird hier alles für das Wohlbefinden der Gäste getan. Riesige Koi Teichs, viele verwinkelte Brücken und Wege verbinden die Gästebungalows. Ohne viel Kitsch und übertriebener moderner Architektur fügen sich die Häuschen in den Palmenwald und lassen den Strand und Urwald weitestgehend unberührt erscheinen. Auf Koh Phangan ist alles etwas einfacher. Wer schon einmal das Vergnügen hatte auf einer Insel Ferien zu machen, weiss um deren begrenzte Ressourcen. Trotzdem wird in diesem Resort nichts dem Zufall überlassen: So bieten bereits die klimatisierten Standard-Bungalows alles was das Herz begehrt. Fernsehen mit Apple TV, Minibar mit sehr guten Gratisspirituosen, ein eigenes Jacuzzi auf dem Balkon, hauseigene Flipflops (in verschiedenen Grössen versteht sich) oder die bereits gepackte Strandtasche sind nur ein paar wenige Annehmlichkeiten, die das Bungalow jeden Tag zu einem richtig schönen Erlebnis werden lassen.

Selbst im Regenwald ist der Wein immer perfekt temperiert.

Selbst im Dschungel ist der Wein immer perfekt temperiert.

Der Thai-Kochkurs, welcher während des Aufenthalts eingelöst werden darf, war genial! In sehr gutem Englisch führt der Sous-Chef die Gäste in die Kunst der Thai-Küche ein. Das zubereitete Mittagessen darf selbstverständlich gegessen werden. Obendrauf gab es sogar noch eine Flasche Wein geschenkt. Unvergesslich das leicht errötete Gesicht des Kochs und die räuspernden Worte des gebürtigen Thailänders nachdem wir uns an den Chilis vergriffen hatten:

Uuh … that’s spicy…
Perfect!

Sous-Chef des Anantara Resort beim Zubereiten von Thai-Gerichten

Sous-Chef des Anantara Resort in seinem Element

Als Schönheitsfehler könnte man die Lage des Hotels bezeichnen. So befindet sich die Anlage auf der Meeresanstossseite der Insel und so kann es sein, dass man an einigen Tagen nicht mit der Luftmatratze auf einer ruhigen See in der Sonne liegen kann. Dafür hat Wellenspringen einen hohen Spassfaktor und bringt eine willkommene Erfrischung mit sich. Wer dazu keine Lust hat, sollte sich einen Schnorchelausflug an den im Nordwesten liegenden Koh Ma Strand gönnen. Die Bucht bietet eine bilderbuchhafte Insellandschaft. Das fast immer spiegelglatte Wasser punktet zudem mit einem Hausriff, welches vielen Fischen und riesigen Anemonenbänken ein Zuhause bietet. Allgemein können die Unterwasserlandschaften in Thailand aber nicht mit denjenigen am roten Meer oder einem intakten Riff auf den Malediven mithalten. Trotzdem sind sie sehr schön, vielseitig und bieten den Schnorchlern oder Tauchern ein tolles Erlebnis.

Diniert wird im Anantara Rasananda am Strand

Diniert wird am Strand

Im Anantara Rasananda Hotel steht jeder Abend unter einem anderen Motto. So gibt es die Lobster Night, Open Air Kino oder klassisches Thai Buffet am Strand. Natürlich immer mit guter musikalischer Begleitung von einem angesagten Elektro DJ oder Feuerkünstler. Wer keine Lust auf die überragende, hauseigene Küche hat, kann sich in das direkt ans Resort anschliessende Dörfchen begeben. Dort wird in zahlreichen, traditionellen Thai Restaurants authentisches und sehr günstiges Essen angeboten. Wer sich zu einem romantischen Dinner am Strand im Anantara Resort Hotel entschliesst, sollte auf keinen Fall die gebratene Entenbrust an einer Tamarindenreduktion auf Spargel verpassen! Eine Offenbarung des Küchenchefs, die den Tag perfekt ausklingen lässt…

Blick in das Spa des Anantara Resort

Blick in das Spa des Anantara Resort

Wir haben die fünf Tage in diesem Resort ausserordentlich genossen. Das gut englischsprechende Personal versucht alle Wünsche zu erfüllen und überzeugte mit einem unheimlichen Engagement. Die bezaubernde Umgebung, die relaxte Atmosphäre auf der Insel, das tolle Essen und das schöne Wetter lassen jeden Urlaub in diesem Resort zu einem besonders angenehmen Erlebnis werden.

Hier geht es zum 3. Teil unserer Rundreise: Bangkok und das W Designhotel.

W-Hotel-Bangkok-Dachterrasse

3. Teil: Bangkok und sein geschäftiges W Designhotel

Den 1. Teil über Koh Samui und das W Retreat Hotel findet man hier.

W-Retreat-Hotel-Koh-Samui

1. Teil: W Retreat Hotel in Koh Samui

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Herzlichen Dank an das Nezasa-Team um CEO Manuel Hilty für die Unterstützung dieser Reise! Einen detaillierten Bericht über ihre Dienstleistungen liest man hier.

Und hier geht es zum 3. Teil unserer Rundreise: Bangkok und das W Designhotel.

Den 1. Teil über Koh Samui und das W Retreat Hotel findet man hier.

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About Author

Michael Bachmann ist Mitgründer des elektronischen Geniessermagazins gourmetathome.ch. Als leidenschaftlicher Hobby-Koch und Connaisseur zieht es ihn so oft er kann nach Asien. In einer Agentur für Design und Kommunikation ist er verantwortlich für das User Experience Design moderner Webauftritte und in seiner Freizeit ist er Reiseblogger für reisememo.ch.

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