Hamburgs erstes Design-Hotel entstand im Jahr 2000 im Bahrenpark im vormaligen Gaswerk. Wo früher Kohle gelagert wurde, wohnt man heute im grosszügigen Loft mit Spa, Bar und Restaurant…

Wir haben uns auf Einladung von Sales- und Marketingleiter Stefan Pallasch umgesehen…

Vormals Gaswerk Kohlelager und Futtermittelfabrik

Leseleuchten in der Hotelhalle

Leseleuchten in der Hotelhalle

Um 1890 brachte das damalige Gaswerk dem Westen Hamburgs erstmals Licht in die Strassen und Häuser. Aus dem restaurierten Industriedenkmal aus Backstein und Stahl entstand das Gastwerk, Hamburgs erstes Design-Hotel.

Couch und Stehleuchte im Gastwerk

Couch und Stehleuchte im Gastwerk

Die lichtdurchflutete Backsteinhalle des Baus prägt mit ihren 600 Quadratmetern den einzigartigen Loftcharakter des Hotels, das seit der Eröffnung im Jahr 2000 zu den ersten Hoteladressen der Stadt gehört.

Sitzungstisch in der Hotelhalle

Sitzungstisch in der Hotelhalle

Überall im denkmalgeschützten Gastwerk spürt man die wechselvolle Geschichte des Hauses: Zunächst als Kohlelager des Gaswerkes genutzt, zog in die majestätische Halle später eine Futtermittelfabrik ein, wovon ein historisches Mahlwerk, umgebaut zur Denk.Mal Bar, noch heute kündet.

Denk.Mal Bar im vormaligen Mahlwerk der Futtelmittelfabrik

Denk.Mal Bar im vormaligen Mahlwerk der Futtelmittelfabrik

Hotelzimmer, Veranstaltungen, Restaurant, Bar und Spa

Heute stehen 141 Zimmer, Lofts und Suiten zur Verfügung, ein variabel angelegter Veranstaltungsbereich, das Restaurant Mangold, die L.BAR und der Gastwerk SPA.

Eingang zum Spa-Bereich

Eingang zum Spa-Bereich

Spa-Ruhezone

Spa-Ruhezone

In den grosszügigen Hotelzimmern kommt man hautnah mit dem alten Backstein in Berührung. Die Fenster liegen z.T. ungewohnt tief, womit das Erleben des Loft- und Umnutzungskonzeptes nur noch verstärkt wird.

Schreibtisch der Eck-Suite

Schreibtisch der Eck-Suite

Hotelbett im Doppelzimmer

Hotelbett im Doppelzimmer

Für Veranstaltungen steht ein grösserer Bereich mit eigener Denk.Mal Bar, Lounge und Saal mit grossem Oberlicht zur Verfügung.

Konferenzraum mit Oberlicht

Konferenzraum mit Oberlicht

Das Hotelrestaurant Mangold ist sehr beliebt und verströmt eine sehr dichte Atmosphäre. Die Parmesansuppe mit Jaipur Curry und Sesambeef und das Zanderfilet auf Meerrettichgurken haben ausservorzüglich geschmeckt!

Mangold Hotelrestaurant

Mangold Hotelrestaurant

Zander auf der Haut gebraten an Meerrettichgurken

Zander auf der Haut gebraten an Meerrettichgurken

Danach geniesst man entweder in der L.BAR oder der Lounge nebenan – Lounges hat es fürwahr genügende – einen der zahlreichen Grappa oder sonstig wohltuenden Feuerwasser.

L.BAR Hotelbar

L.BAR Hotelbar

Büchergestell der L.BAR Lounge

Büchergestell der L.BAR Lounge

Hauskünstler Georgios Engonidis

Das Gastwerk setzt wie die meisten Designhotels zahlreiche Dekorationsobjekte wie Gemälde, Fotografien oder Skulpturen ein.

Portraitstudie von Georgios Engonidis

Portraitstudie von Hauskünstler Georgios Engonidis

Diesbezüglich haben sie hier das Glück, mit Georgios Engonidis eigens einen talentierten Hauskünstler mit Hotelatelier im Einsatz zu haben. Und er hat umgekehrt natürlich das Glück, einen innovativen und offenen Auftraggeber zu haben.

Georgios Engonidis in seinem Hotel-Atelier

Georgios Engonidis in seinem Hotel-Atelier

Angeregt von Hotel-Visionär Kai Hollmann, gestaltet und umgesetzt von Regine Schwethelm, Sibylle von Heyden und Armin Fischer entstand im Gastwerk eine gelungene Symbiose aus dem rauhen, industriellen Zweckbau und der Eleganz zeitgenössischen Hoteldesigns.

Herzlichen Dank an Stefan Pallasch für die grosszügige Einladung und Führung durch die weitläufigen Räumlichkeiten!

Stefan Pallasch in der Hotelhalle

Sales- und Marketingleiter Stefan Pallasch in der Hotelhalle

Das Gastwerk Designhotel ist Mitglied von designhotels.com, einer handverlesenen Kollektion von nur 200 Hotels weltweit.

Darunter befindet sich übrigens auch das 25hours Number One (wir haben hier darüber berichtet), ein Designhotel, das sich einen Steinwurf vom Gastwerk ebenfalls auf dem Bahrenpark-Areal befindet.

Das Hotel im Bahrenpark liegt nicht super zentral in Hamburg, ist aber mit öffentlichem Verkehr problemlos und schnell erreichbar.

Weitere Impressionen unseres Hamburg-Aufenthalts finden sich hier auf unserem Reiseblog.

Diese Reise wurde unterstützt von travel.ch

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About Author

Walter Schärer ist leidenschaftlicher Vielreisender, Taucher, Golfer, Fotograf und Reiseblogger für reisememo.ch. Und Philosoph und Humorist und für Acryl auf Leinwand hat er auch eine Passion. Und über Gourmet-Restaurants schreibt er neuerdings auch noch... Walter ist Mitglied im Swiss Travelwriters Club.

4 Kommentare

  1. Gioconda Schärer on

    Es ist höchste Zeit wieder Hamburg zu besuchen, dass es so schön ein Industriebau renoviert werden kann zeugt von viel Fantasie und guter Geschmack

    • Walter Schärer on

      Ja, und in der Hafencity entsteht ein komplett neues Stadtviertel. Auch darüber nächstens mehr…

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