Wer in Italien schon mal zum Essen eingeladen wurde weiss, dass man dabei nicht nur eine kleine Mahlzeit, sondern gleich ein mehrgängiges Menu zum Degustieren bekommt. Genau so ist es uns auch in der Masseria Bagnara in Apulien ergangen…

Wir haben nicht schlecht gestaunt, als uns Alessandro Pagano – der Besitzer und Gastgeber der Masseria Bagnara – zu einem 5-gängigen Lunch in seinen Gutshof eingeladen hat. Einfach so … weil er uns voller stolz seine Masseria (Gutshof) zeigen wollte, über die wir übrigens auch in einem separaten Artikel berichtet haben.

Einfahrt zum Resort der Masseria Bagnara

Einfahrt zum Resort der Masseria Bagnara

Küchenchefin Angela Pagano, die sich gerne von der lokalen Küche inspirieren lässt, hat uns mit ihrem Team bekocht. Und zwar nicht gerade bescheiden…

Erster Gang (primo piatto)

Nachdem zum Apéro bereits frittierte Zucchiniblüten und Mozzarella auf frischen Tomaten (also auf RICHTIGEN, leckeren Tomaten) gereicht wurden, waren wir so richtig in Stimmung für die erste Vorspeise: Pasta „Calamarata“ auf Rucola, Tomaten und Ricotta.

Pastateller mit Tomaten und Rucola

Pasta „Calamarata“

Wie meistens in der Italienischen Küche handelt es sich um ganz natürliche und einfache Zutaten, aber irgendwie schmecken halt Tomaten und Rucola in Italien eben doch anders… viel intensiver und geschmackvoller! Am liebsten hätten wir gerne noch einen Löffel voll genommen, aber wir ahnten bereits, dass es noch paar weitere Gänge geben würde.

Die zweite Vorspeise war eine Pasta al forno (eine Art Lasagne) mit Coppa, Zucchini und einer Sauce, die einfach himmlisch schmeckte!

Pasta al Forno

Pasta al Forno

Mmmmhh…. das war also der zweite Gang und eigentlich wäre jeder Normalsterbliche schon mal satt. Aber nicht, wenn man in Italien Urlaub macht … Hinzu kommt noch, dass der lokale Wein aus Apulien (ein Negroamaro aus Maruggio), der uns von der sympathischen Bedienung empfohlen wurde, bestens zum Essen passte und wir uns auch da kaum zurückhalten konnten.

Wie es sich in einem gastgeberfreundlichen Land wie Italien gehört, wurden wir natürlich auch zwischen den Gängen sowohl vom Servicepersonal, wie auch vom Gastgeber Alessandro und seiner Schwägerin Annamaria unterhalten. Wir fühlten uns als Teil der „famiglia“.

Der Hauptgang (secondo piatto)

Und dann … tataaaa… wurde der Hauptgang serviert: Ein Schweinsfilet mit einer Kartoffel-Mille-Feuille und Gemüse. Köstlich!

Lunch in der Masseria Bagnara

Schweinsfilet mit Kartoffel-Mille-Feuille

Dessert (dolce)

Das fulminante Schlussbouquet machten die „Bignè“ (Ofenküchlein), gefüllt mit einer feinen Vanillecrème.

Mal abgesehen davon, dass wir wirklich schon mehr als satt waren, wussten wir auch, was ein Personal Trainer nach einem solchen Mehrgang-Menu zu sagen hätte… Aber hey, es war einfach viel zu köstlich, als dass wir auch nur einen Gang hätten auslassen wollen. Und wer hat schon einen Personal Trainer anyway?…

Ofenküchlein mit Vanillecreme

Leckere Ofenküchlein zum Dessert

Aber ok, es war wirklich mehr als genug! Selbst der Gastgeber Alessandro murmelte nach dem Hauptgang mal ein italienisches „mamma mia!“ ;-)

Wer auch mal einen solchen kulinarischen Höhenflug all‘ Italiana erleben möchte, informiert sich hier über Preise und Verfügbarkeit.

Weitere Impressionen von der Masseria Bagnara findet man in unserer Flickr Gallerie:

Tipps für eine Apulien-Rundreise

Weitere Tipps für Unterkünfte, Restaurants und Route findest du auf unserem Bericht über unsere zweiwöchige Apulien-Rundreise.

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About Author

Walter Schärer ist leidenschaftlicher Vielreisender, Taucher, Golfer, Fotograf und Reiseblogger für reisememo.ch. Und Philosoph und Humorist und für Acryl auf Leinwand hat er auch eine Passion. Und über Gourmet-Restaurants schreibt er neuerdings auch noch... Walter ist Mitglied im Swiss Travelwriters Club.

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