Kopenhagen – die Stadt von H. C. Andersen

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Im Sommer zeigt sich die Heimatstadt des bekannten Märchenautors Hans Christian Andersen von einer traumhaften Seite. Perfekt für einen Abstecher auf meiner Skandinavien-Rundreise.

Um einen ersten Überblick über Kopenhagen zu erhalten, eignet sich sich eine Bootsfahrt auf den Kanälen der Stadt ausgezeichnet.

Blick auf einen Kanal

Der Blick auf den Kanal direkt neben einer Station für die Boote

Vom Bootssteg Gammel-Strand aus fährt man als erstes ins farbenfrohe Hafenviertel Nyhavn. Seit dem 17. Jahrhundert haben sich dort die Seeleute in den Freudenhäusern und Kaschemmen vergnügt. Heute reihen sich Restaurants und Cafés aneinander. Als Spezialität bietet praktisch jede Gaststätte Fisch, besonders oft Hering und Lachs. Hier findet man auch ein ehemaliges Wohnhaus des Märchenschreibers Andersen.

H. C. Andersen Café

Im ehemaligen Wohnhaus von Hans Christian Andersen ist nun ein kleines Café eingerichtet

Weiter gehts es vorbei an der Oper und dem Zwiebelturm der ehemaligen Kopenhagener Börse hinein in das noble Viertel Christianshavn. Hier steht auch der „Sorte Diamant“ (Schwarzer Diamant). Der Neubau der königlichen Bibliothek hat eine Fassade aus schwarzem Granit, der im Sonnenlicht faszinierend glitzert.

Wieder mit beiden Füssen auf dem festen Boden machen wir uns daran, Kopenhagen auf dem Land zu erkunden. Nach einem kleinen Spaziergang durch die Altstadt gelangt man zum Schloss Christiansborg, dem Sitz des Dänischen Parlaments.

Noch etwas weiter erreicht man das Schloss Amalienborg, welches noch heute der dänischen Königsfamilie als Stadtresidenz dient. Die Wachablösung um 12 Uhr Mittags deutet darauf hin, dass die Monarchin Margrethe II. und ihre Familie gerade im Hause ist.

Nur noch ein paar Minuten entfernt von Schloss Amalienborg liegt das Kastell von Kopenhagen. Die sternförmig von Wassergräben eingefasste Verteidigungsanlage kann besucht werden. Die Gebäude auf der künstlich angelegten Insel werden noch heute von der dänischen Armee genutzt. Auf dem Spaziergang im Schatten der Bäume auf dem Wall um die Festung kommt man an einer schönen alten Windmühle vorbei.

Windmühle beim Kastell von Kopenhagen

Windmühle beim Kastell von Kopenhagen

Ganz in der Nähe des Kastell kann man die berühmteste Frau Kopenhagens begrüssen, die Bronzefigur der kleinen Meerjungfrau. Die Hauptfigur aus dem Märchen von Hans Christian Andersen diente als Vorlage für den Disney Film Arielle. Es ist nicht ganz einfach, die Dame allein abzuknipsen, da sich Horden von Touristen um das Geländer drängeln oder sogar bis zu ihr hinüberklettern um sie an der Schwanzflosse zu berühren.

Die kleine Meerjungfrau

Das Märchen „Die kleine Meerjungfrau“ von H. C. Andersen lieferte die Vorlage für Disney’s Arielle

Ob als Städtereise an einem verlängerten Wochenende oder als Zwischenhalt auf der Durchreise: Ein Besuch in Kopenhagen lohnt sich!

Weitere Impressionen

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About Author

Charlotte ist Travel Editor für reisememo.ch. Wenn sie gerade nicht für reisememo.ch unterwegs ist, arbeitet sie in Zürich als User Experience Spezialistin.

2 Kommentare

  1. Hallo Charlotte

    Wir waren auch kürzlich in Kopenhagen, aber zu der Bootsfahrt hat es leider nicht gereicht. Ich gebe dir aber recht, wir haben ebenfalls gedacht, eine Bootsfahrt würde sich perfekt eignen.

    Vielleicht klappts beim nächsten Mal.

    Liebe Grüsse,
    Simon

    • Lieber Simon
      Schade, dass es euch für die Bootsfahrt nicht gereicht hat, wir haben sie wirklich sehr genossen (natürlich ist schönes Wetter hier von Vorteil).
      Grüsse
      Charlotte

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