Beim Limmathof Baden steigt die Vorfreude schon beim lesen der Adresse: „Limmatpromenade 28 in Baden“. Um das promenieren auch gleich zu zelebrieren sind wir mit dem Zug angereist. Baden liegt eine kleine SBB-Viertelstunde von Zürich entfernt, und das Hotel liegt bequem in Gehdistanz vom Bahnhof SBB. Es gäbe aber sogar auch einen „Bäderbus“. Na, dann sind wir gespannt, was man im Limmathof unter „Private Spa“ versteht…

Bei herrlichem Spa-Wetter unter der kuscheligen Nebeldecke stapfen wir also guten Mutes in Richtung der Römer. Schon von weitem ahnt einem, dass man sich da in eine geschichtsträchtige Chose eingelassen hat: Im verwinkelten „Bäderkern“ von Baden unten an der Limmat begrüssen einen zahlreiche mittelalterliche Bauten.

Restaurant Goldener Schlüssel und Hotel Limmathof Baden

Restaurant Goldener Schlüssel und Hotel Limmathof Baden

Bis zurück ins Jahre 1377 gehen die Aufzeichnungen über zahlreiche Um- und Erweiterungsbauten, die aus dem damaligen Gasthof das heutige Wellnesshotel Limmathof Baden & Private Spa entstehen liessen.

Links der Limmat liegt das rötliche, historische Hauptgebäude mit Zimmern, einem Spa und dem Fitness-Center. Geschickt wird im Innenausbau die altertümliche Basis mit modernen Designelementen kombiniert. Das stylishe schwarze Mobiliar macht sich z.B. vor den weiss getäferten Wänden ausgezeichnet. Gleich daneben liegt das Gebäude mit dem Restaurant Goldener Schlüssel.

"Goldener Schluessel" des Restaurants

Über einen Fussgängersteg verbunden liegt rechts der Limmat der moderne, kubische Erweiterungsbau mit grosszügigen Zimmern, Suiten und den Private Spas.

Links der Limmat der historische Bau, rechts der moderne Erweiterungsbau

Links der Limmat der historische Bau, rechts der moderne Erweiterungsbau

Auch das Frühstück wird hier serviert, im Bistro/Café Hirsch. Immer am ersten Sonntag des Monats wird hier übrigens zwischen 10 und 14 Uhr der HirschBrunch serviert.

Baden wie die Römer

In Baden ist sinnigerweise baden Programm. Im historischen Teil wird römisches Baden geboten: Während zweieinhalb Stunden geniesst man unter Anleitung einer Therapeutin ein Römisches Mineralbad, eine Seifenbürstenmassage, eine Quellengrotte, Thermalwasser-Whirlpool, eine Fango oder Heublumenpackung, aromatische Einreibung und Ruhepausen mit entspannender Musik. Zur Vollendung kuschelt man sich in warme Tücher und geniesst den alkoholfreien Honigwein «Mulsum». Dies wissen wir „nur“ aus dem Prospekt, diesen Teil haben wir uns für ein andermal aufgespart.

Baden im Mineralwasser

Im modernen Teil stehen vier „Private Spa Suiten“ zur Verfügung. Eingehüllt in flauschigste Mikrofaser-Bademäntel schreitet man zum ultimativen Luxuserlebnis: Für 2 oder 4 Stunden zieht man sich zurück ins eigene kleine Wellness-Paradies fern ab der Welt!

Private Spa im Limmathof Baden: Sprudelbad, Kneippbecken und Wasserbett-Lounge

Entspannte Atmosphäre im Private Spa

Bei gedämmtem Licht und einstellbarer Musik geniesst man je nach Spa Suite ein privates Dampfbad oder private Sauna, Thermalwasser-Whirlpool, eine Regendusche und zum zwischenzeitlichen ruhen und abkühlen eine Wasserbett-Lounge…

Leuchte und Badetuch im Limmathof Private Spa

Atmosphärische Dekoration im Saphir Private Spa

So leicht könnte das Irdische das Himmlische sein!

Und wem das noch immer nicht reicht, der bucht ganz entspannt noch Massagen oder Behandlungen dazu.

Hotelzimmer

Und weil das Ganze ja eh ein bisschen ans Extravagante grenzt, haben wir uns für die Übernachtung auch gleich eine Suite gegönnt. Wenn schon, denn schon…

Wohnecke der Hotelsuite im Limmathof Baden

Wohnen mit Aussicht in der Limmathof Suite

Wer unter Platzangst leidet oder dessen Netzhaut nur elegant-modernes Design verträgt, sollte auch die Suite wählen: Es erwartet eine riesige, helle Loge mit grossen Ausblicken auf die Limmat und historische Römerbäder.

Loggia und Aussicht auf Limmat der Limmathof Suite

Loggia und Aussicht auf Limmat der Limmathof Suite

Das kühl-weisse Design wird von lila Tönen der Leuchten und der Möblierung passend kontrastiert. Überhaupt stehen unzählige Beleuchtungsmöglichkeiten zur Auswahl, so dass man je nach Stimmung immer das richtige Licht dazu finden wird.

Salontisch, Sofa und Hotelbett der Limmathof Suite

Und wenn schon übertreiben, warum nicht grad richtig? Also bemühten wir zum Frühstück auch noch den Zimmerservice: Jetzt gilt es nur noch zu entscheiden, ob man den runden Rolltisch beim Bett stehenlassen will oder doch lieber ins Ess- oder Wohnzimmer bougiert, um im weichsten Bademantel ever mit Aussicht auf die Limmat zu frühstücken.

Zimmerservice mit Fruehstueck

Fitness-Center

Das Hotel verfügt auch über ein eigenes Fitness Center mit den üblichen Geräten. Und – zusätzlich – auch einem Power Plate Angebot. Für diejenigen, die zwar fit bleiben wollen, aber etwas mehr Zeit für das Spa abzwacken wollen ;-)

Auch dieses Angebot hielten wir diesmal für nicht nötig und haben es ausgelassen. Mann kann einfach nicht überall sein…

Häppchen im Restaurant Goldener Schlüssel

«Schmecke die Region auf dem Teller» – so lautet das Credo des historischen Restaurants „Goldener Schlüssel“. Saisonal Frisches wird hier mediterran angehaucht und in „kleinen“ Häppchen verabreicht: Empfohlen wird das Zusammenstellen von 2-3 Tellern aus den zahlreichen Vorspeisen und drei Hauptspeisen. Die Karte ist auf einem Faltblatt entsprechend angenehm kurz zu lesen und bietet trotzdem alles für verschiedene Vorlieben.

Tzatziki-Terrine auf Randen und ihren marinierten Kraeuterseitlingen

Tzatziki-Terrine auf Randen und ihren marinierten Kraeuterseitlingen

Uns hat es ausgezeichnet geschmeckt, bien joué!

Je nach Übernachtung im historischen Hauptgebäude oder im Neubau vis-à -vis am andern Limmatufer lässt man sich danach wohlgenährt und spa-mässig ermattet ins bequeme Bett fallen.

Weitere Informationen finden sich auf der Homepage des Limmathof Baden

Danke MySwitzerland.com und bonne nuit mitenand!

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About Author

Walter Schärer ist leidenschaftlicher Vielreisender, Taucher, Golfer, Fotograf und Reiseblogger für reisememo.ch. Und Philosoph und Humorist und für Acryl auf Leinwand hat er auch eine Passion. Und über Gourmet-Restaurants schreibt er neuerdings auch noch... Walter ist Mitglied im Swiss Travelwriters Club.

3 Kommentare

  1. Schönes Hotel! Erinnert mich an ein Wellness Hotel Gstaad, in dem ich vor einiger Zeit mal war. Das Hotel Privat Spa sieht echt interessant aus. Würde dort zu gerne mal ein Wellness Treatment geniessen :)

  2. Körper, Geist und Seele in Einklang bringen, nichts tun und denken, sich nur auf sich selbst zu konzentrieren bzw. sich ohne Höchstleistungen aktiv entspannen, dazu laden die Bäder der Schweiz mit ihrer einzigartigen Landschaft, der heilenden und belebenden energetischen Kräfte des Thermalwassers ein und sind geschaffen für eine aktive Erholung, gleich einem sinnlichen Erlebnis. Auf der Website http://www.swisstherme.ch findet man Informationen über die besten Thermalbäder, Wellness-Hotels mit SPA und Erlebnisbäder der Schweiz.

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