# Reisememo — vollständiger Inhalt ## Restaurants im Sonnenalp Resort: Von der Grillstube bis zum Michelin-Stern Quelle: https://reisememo.ch/deutschland/restaurants-sonnenalp-resort-allgaeu In unserem grossen Sonnenalp-Artikel hatten wir es bereits angetönt: Im Sonnenalp Resort isst du gut. Sehr gut sogar. Das Problem ist eher die Wahl: Restaurantstuben, Grillstube, Golfrestaurants und ein Sternerestaurant hoch oben im Turm – wofür entscheidest du dich? Restaurants des Sonnenalp Resorts Gourmetrestaurant Silberdistel – Sterneküche im «Adlerhorst» Hummer mit weissem Spargel und Morcheln an ihrer Espuma in der Silberdistel Ganz oben im Haupthaus, praktisch im «Adlerhorst» über der Sonnenalp, liegt das Gourmetrestaurant Silberdistel. Seit 2010 auch für externe Gäste geöffnet, verteidigt es seither erfolgreich seinen Michelin-Stern. Dazu kommen 16 Punkte im Gault-Millau-Führer und drei Kochlöffel im Schlemmer Atlas. Küchenchef ist Florian Wagenbach, die Restaurantleitung hat Naomi Merz inne. Der Blick von hier oben ist so gut wie das Essen: durch die grossen Fenster geht der Blick über die Gartenanlage der Sonnenalp hinweg direkt auf die Allgäuer Alpen. Ein guter Platz für einen schönen langen Abend. Und lang wird er: Gang für Gang lässt Florian Wagenbach ein Geschmacks-Highlight nach dem anderen auftischen – die Teller sind mehr komponiert als angerichtet! Bei jedem essbaren Kunstwerk müssen wir erst kurz überlegen, wo wir überhaupt ansetzen sollen. «Köstlich» ist ein zu kleines Wort dafür. Bedient werden wir von der aufmerksamen Josephine. Die Restaurantleiterin selbst, Naomi Merz, ist an unserem Abend nicht da. Sie wird von Herrn Schlage vertreten, bekannt aus der Sonnenalp Grillstube. Offenbar hat aber auch er Wurzeln in der Sterneküche, wie an jeder seiner Gesten abzulesen ist. Ein Küchenwechsel innerhalb des gleichen Hauses, und trotzdem sofort auf Sterne-Niveau – das muss man dem Sonnenalp-Team erstmal nachmachen. Praktisch zu wissen: Serviert wird je nach Wochentag unterschiedlich: das Weitblick-Menü am Mittwoch, Donnerstag und Samstag, das Klassiker-Menu à la Carte am Freitag und Sonntag. Unsere Fotos unten sind von einem Samstag. Reservieren solltest du in jedem Fall frühzeitig: Ein Tisch im «Adlerhorst» ist gefragt! Adresse Silberdistel: Sonnenalp 1, D-87527 Ofterschwang. Reservation: +49 8321 272 900, restaurant@sonnenalp.de Erfrischender Salat zur Vorspeise Beerendessert Pools und Gourmet-Restaurant Silberdistel auf dem Turm Sonnenalp Resort – Wellness, Golf und Genuss im Allgäu Restaurantstuben – Huhn und Ei in mehreren Stuben Das Essen scheint den Fässlers als Gastgeber wichtig. Oder ihren Gästen.Das ist vermutlich seit 1919 eine klassische Huhn-Ei-Frage. Denn damals erweiterte die Familie Fässler ihren Bauernhof um ein Ausflugsrestaurant und legte so den Grundstein für das heutige Sonnenalp Resort.Huhn und Ei gibt es tatsächlich in mehreren Restaurants zu essen.Im Zimmerpreis inbegriffen ist ein Sechs-Gänge-Abendmenü. Du musst dich nur entscheiden, wo du essen willst…Denn über das ganze Haus verteilen sich mehrere Restaurants mit insgesamt acht Restaurantstuben.Bei schönem Wetter führt kein Weg an der Terrasse vorbei: Der Blick auf die Allgäuer Alpen dazu ist gratis.Wer die offene Showküche mag, reserviert einen Tisch in Fässlers Grillstube.Oder im Hofgut Restaurant oberhalb der Reitställe, siehe weiter unten. Ceviche vom Blumenkohl mit Gurke, Avocado, roten Zwiebeln, Mango und Koriander Hofgut Restaurant – offene Showküche in Holz und Glas Das Hofgut verbindet alpenländische Holzarchitektur mit modernem Gastronomiedesign im Herzen des Allgäus Die Hofgut Erweiterung des bereits vorher weitläufigen Sonnenalp Resorts lehnt sich an die Pferdestallungen an.Über der Reithalle thront das Hofgut Restaurant. Mit viel Glas, Holz und einer offenen Showküche bietet es ein modernes und ansprechendes Ambiente.Katja und ich lassen uns vom aufmerksamen Personal zum Gin-Hausdrink überreden. Und bereuen es keine Sekunde.So kann der Abend gut und gerne weitergehen ;-) Das Hofgut Restaurant gehört zum Sonnenalp Resort, dem Luxusresort im Allgäu Übrigens sind das Resort und das Restaurant explizit hundefreundlich: Wir zählen an dem Abend drei Hunde unterschiedlicher Grösse – die kleinen sind ja meist die lauten – hören aber keinen einzigen.Offenbar wirkt das Interieur sogar auf Hunde entspannend. Golfrestaurants Waldhaus und Seehaus – Verdienter Lohn nach 18 Löchern Auch abseits des Hotels, direkt auf den beiden hoteleigenen Golfplätzen, wird ausgezeichnet aufgetischt. Wir hatten das bereits in unserem separaten Golf-Artikel festgehalten, aber es verdient hier nochmals einen eigenen Absatz: Die Restaurants auf den beiden Golfplätzen sind absolut empfehlenswert!Auf dem Platz Sonnenalp wartet das Restaurant Waldhaus mit Sonnenterrasse am Clubhaus. Die Karte ist überraschend umfangreich: Gebratene Garnele, kaltgeräucherter Saibling oder ein Rucola-Melonensalat mit Minze und Limette am Potato-Shrimps – nicht gerade das, was du auf einem Golfplatz erwartest.Auf dem Nachbarplatz Oberallgäu sorgt das Restaurant Seehaus – La Cucina Inizio für den verdienten Ausklang nach 18 Löchern: Bier auf der Sonnenterrasse, dazu ein sensationell zartes Rumpsteak.Beide Golfrestaurants sind auch ohne eigene Runde einen Besuch wert, falls du in der Nähe bist. Clubhaus mit Putting-Green und Restaurant Waldhaus Gebratene Garnele und kaltgeräucherter Saibling Gebratener Lachs auf Gemüse-Bouquet ## Natur-Lodge Sonnenalp Resort: Tiny House als «Hotel im Hotel» im Allgäu Quelle: https://reisememo.ch/deutschland/natur-lodges-hofgut-restaurant-sonnenalp-resort Natur-Lodges im Sonnenalp Resort: Bei Ofterschwang im Allgäu wohnst du praktisch draussen in der Natur. Dafür betätigst du die elektrischen Vorhänge und schwingst die Panoramafenster auf.Bis es nicht mehr geht. Dann hast du das Gefühl, die Allgäuer Alpen würden in dein Zimmer dringen. Du glaubst es jedenfalls. Die Naturlodges des Sonnenalp Resorts verbinden französisches Holzdesign mit alpinem Ambiente im Allgäu Auf Einladung der Familie Fäßler vom Sonnenalp Resort testen wir diesmal die Natur-Lodges.Die 5 unterschiedlich grossen «Tiny Houses» gehören zur Private Living Collection des Sonnenalp Resorts: Die Natur-Lodges, Hofgut-Lofts sowie Alpenchalets ergänzen das Zimmerangebot des Haupthauses um individuelle Wohnformen. Wohnen hinter patentiertem Panoramaglas – oder eben draussen Die Natur-Lodges bestechen durch ihre vollständig in den Seitenwänden versenkbare Panoramaverglasung.Die vom französischen Ingenieur und Designer Laurent Salvaire und seinen beiden Söhnen entwickelten und patentierten Lumicene-Fenster sind der Hingucker ihrer «Lumipod» genannten Wohnmodule.Wenn sie überhaupt sichtbar sind, denn im offenen Modus schläft man praktisch überhängend draussen in der Natur. Die zylindrischen Lumipod-Lodges öffnen sich vollständig zur Terrasse und die Allgäuer Alpen Die geschwungene Glasfront der Lumipod-Lodge gibt den Panoramablick auf die Allgäuer Alpen frei Das von den Salvaires als «Lumipod 4 Sauna» vermarktete Sauna-Pod ist in der Sonnenalp als «finnische Sauna» angeschrieben.Die sind mir meist zu heiss und zu trocken, aber in diesem Fall sind die 80 Grad Lufttemperatur bei 30% Feuchtigkeit sehr angenehm zu ertragen.Hätte ich gewusst, wie angenehm das anschliessende Planschen im Outdoor-Relax-Pool ist, ich hätte noch 5 Minuten länger in der Sauna ausgehalten. Der zylindrische Lumipod des Sonnenalp Resorts mit alpinem Panoramablick Die Panoramasauna der Natur-Lodge bietet einen ungestörten Blick auf die Allgäuer Alpen Walter prüft den Relax-Pool der Natur-Lodge Sauna Die Natur-Lodge kontrastiert modernstes Designkonzept mit dem klassischen Allgäuer Bergpanorama Im Verbund mit der Sauna, dem Outdoor-Relax-Pool und dem angrenzenden Hofgut Restaurant bieten die Natur-Lodges ein «Hotel im Hotel»: Alle Annehmlichkeiten eines Designhotels sind in wenigen Schritten erreichbar und per weitere Fussschritte kombinierbar mit dem opulenten Angebot des Sonnenalp Resorts.Dort laufen die Gäste mit Tennisschlägern, Golfbags, Fussballschuhen, Wanderschuhen, Reitstiefeln oder Yogamatten durch die Lobby.Sehr inspirierend!Ich trage immerhin eine Fotokamera mit mir herum. Auch nicht schlecht. Sonnenalp Resort – Wellness, Golf und Genuss im Allgäu Hofgut Restaurant – offene Showküche in Holz und Glas Das Hofgut verbindet alpenländische Holzarchitektur mit modernem Gastronomiedesign im Herzen des Allgäus Die Hofgut Erweiterung des bereits vorher weitläufigen Sonnenalp Resorts lehnt sich an die Pferdestallungen an.Über der Reithalle thront das Hofgut Restaurant. Mit viel Glas, Holz und einer offenen Showküche bietet es ein modernes und ansprechendes Ambiente.Katja und ich lassen uns vom aufmerksamen Personal zum Gin-Hausdrink überreden. Und bereuen es keine Sekunde.So kann der Abend gut und gerne weitergehen ;-) Das Hofgut Restaurant gehört zum Sonnenalp Resort, dem Luxusresort im Allgäu Übrigens sind das Resort und das Restaurant explizit hundefreundlich: Wir zählen an dem Abend drei Hunde unterschiedlicher Grösse – die kleinen sind ja meist die lauten – hören aber keinen einzigen.Offenbar wirkt das Interieur sogar auf Hunde entspannend.Auch noch interessant.Hier unsere weiteren Restauranttipps für die Sonnenalp. Restaurants im Sonnenalp Resort: Von der Grillstube bis zum Michelin-Stern Herzlichen Dank der Familie Fäßler für die grosszügige Einladung. Der moderne Ausbau der Sonnenalp ist sehr gut gelungen! Ein grosses Dankeschön auch an Esther Beck PR für das Organisieren unseres Aufenthaltes! Gastgeber Michael Fäßler erläutert Reiseblogger Walter die Natur-Lodges ## Churfirsten Panoramaweg: Zwischen Sagenwelt und bedientem Selbst­bedienungs­restaurant Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/alp-sellamatt-wanderung-sommer Von Alt St. Johann auf die Alp Sellamatt am Fusse der Churfirsten – mit Panorama, Wandergrüppli und einem pensionierten Banker für die Bedienung in der Selbstbedienung. Nichts, das es nicht gibt… Reisememo Wandertipp:Churfirsten Panoramaweg auf der Alp Sellamatt im ToggenburgDistanz: ca. 8 kmDauer: ca. 2:15 hAuf- / Abstieg: 340 mHöchster Punkt: 1’610 mSchwierigkeit/Kondition: einfache Wanderung T1Anreise: Mit öV oder Auto nach Alt St. Johann, dann mit der Gondel- / Sesselbahn bis zur Alp SellamattBeste Jahreszeit: Mai bis Oktober Es gibt Wandertage, an denen stimmt einfach alles: Die Sonne scheint, die Berge stehen gestochen scharf am Horizont, die Wanderbegleitung ist erstklassig – und am Schluss wartet jemand, der einem das Essen serviert, obwohl er das eigentlich gar nicht müsste.Ende Mai im Toggenburg. Sommerliche Temperaturen. Und die Churfirsten stehen da, als hätten sie eigens für uns eine Extraschicht Postkarten-Kulisse aufgebaut.Wir – das sind Katja und ich sowie unsere langjährigen Wandergspänli Alex und Gabi – nennen unser kleines Grüppli liebevoll «Wandergrüppli». Das klingt zwar nach Dachverband des Schweizer Spaziergehens, beschreibt aber ganz treffend, was wir sind: vier Menschen, die gemeinsam wandern, schauen, staunen und hinterher mit gutem Gewissen essen gehen. Walter, Katja, Gabi und Alex vor den Churfirsten Mit der Kombi-Bahn hoch auf die Alp Sellamatt Die Sesselbahn bringt Wanderer und ihre Sennenhunde bequem zur Alp Sellamatt auf 1400 Metern Höhe Der Ausgangspunkt ist Alt St. Johann. Von dort bringt uns die Sessel-Gondelbahn im abwechslungsreichen Wechsel zwischen 4er-Sessel und 4er-Gondel hinauf auf die Alp Sellamatt auf 1’390 Meter über Meer.Schon in der Gondel erahnst du, was dich erwartet: Die Churfirsten bauen sich vor dir auf wie eine Sieben-Mann-Boyband, von denen jeder einzeln ein Hit wäre.Von links nach rechts: Hinterrugg, Schibenstoll, Zuestoll, Brisi, Frümsel, Selun – und der Chäserrugg, der sich diskret hinter dem Hinterrugg versteckt, wie das ältere Geschwister, das nicht mit aufs Familienfoto will. Da hat der Band-Manager noch etwas Arbeit.Oben angekommen: strahlend blauer Himmel, angenehme Wärme, und ein Panorama, das einen kurz vergessen lässt, dass man eigentlich auch einfach zuhause auf dem Balkon hätte sitzen können. Die Churfirsten Hinterrugg, Schibenstoll, Zuestoll, Brisi, Frümsel Der Toggenburger Höhenweg verbindet auf 55 Kilometern die schönsten Aussichtspunkte der Region Der Churfirsten Panoramaweg – Wandern mit Dauer­werbe­unterbrechung Der Churfirsten Panoramaweg hält, was sein Name verspricht: Man hat die Churfirsten immer im Blick. Immer. Links, rechts, vor einem, hinter einem.Man könnte fast meinen, die sieben Gipfel würden einem auf Schritt und Tritt folgen – was beim Wandern angenehmer ist als in anderen Lebenssituationen.Auf der gegenüberliegenden Talseite sieht man den Säntis und den Wildhauser Schafberg – zwei weitere Schwergewichte der Toggenburger Bergwelt, die sich heute von ihrer besten Seite zeigen.Die Sicht ist so klar, dass man glaubt, man könnte mit einem ordentlichen Steinwurf den Säntis treffen. (Kann man natürlich nicht. Aber man glaubt es kurz.)Das Hochplateau der Alp Sellamatt ist eine jener Schweizer Landschaften, die man innerlich abhakt unter «unverdient schön»: Denn heute starten wir unsere Rundwanderung via Toggenburger Höhenweg mit seiner rauen Karstlandschaft, grünen Alpwiesen, Fichtenwäldern – und dazwischen immer wieder dieser Blick auf die Felswände der Churfirsten, die aus der Ebene emporragen wie sieben selbstbewusste Ausrufezeichen. Säntis und Wildhauser Schafberg von der Alp Sellamatt aus Katja und Walter auf der Alp Sellamatt Säntis und Wildhauser Schafberg bilden eine der markantesten Bergkulissen der Ostschweiz Alte Bekannte: Der Sagenweg grüsst Ein Teil unserer Route führt uns über Wegstücke, die wir bereits kennen – vom Toggenburger Sagenweg auf der Alp Sellamatt. Den begingen Katja und ich damals im Winter auf Schneeschuhen. Und kehrten mit ordentlich Respekt vor Höllenhunden, bösen Vögten und blutlosen Tobeln zurück.Im Sommer wirkt dasselbe Gelände erstaunlich harmlos. Kein Nebel, keine dunklen Wolken, keine Geister, keine diffuse Gänsehaut.Einfach Alp, Sonne und Alpwiesen. Die Tafeln mit den schaurigen Sagen hängen noch immer an den gleichen Stellen – aber irgendwie verliert der «Vogt von Starkenstein» bei 25 Grad und strahlendem Sonnenschein seinen Schrecken. Fast schade.Wer den Sagenweg noch nicht kennt: Der Tipp steht im Link oben oder hier unten. Winterlich, gfürchig, sehr empfehlenswert! Gfürchiger Sagenweg auf der Alp Sellamatt im Toggenburg Markus S. und das höchstgelegene bediente Selbst­bedienungs­restaurant Nach ein paar Stunden auf dem Panoramaweg – die Beine zufrieden, die Augen von Schönheit übersättigt, der Magen vernehmbar untersättigt – kehren wir zurück zur Bergstation und beschliessen, vor der Talfahrt noch etwas zu essen.Das Bergrestaurant Sellamatt ist ein Selbst­­bedienungs­­­restaurant. Eigentlich.Denn dort hat Markus das Sagen. Er bedient, als gäbe es kein morgen. Und ob du willst oder nicht.Markus ist pensionierter Banker. Und da ihm das Nichtstun nicht gut bekam – man kennt das Phänomen aus dem eigenen Bekanntenkreis: kaum im Ruhestand, schon wieder irgendwo im Einsatz – hilft er hier und da im Restaurant aus.Es ist nicht viel los und so sind wir Markus‘ heutige Beschäftigungstherapie: Er nimmt unsere Bestellung auf (im Selbst­bedienungs­restaurant!) und serviert uns Essen und Getränke mit der Gewandtheit eines Mannes, dem das Serviertablett so vertraut ist wie einst das Bilanzlesen.Verduzt will ich wissen, ob das hier nicht Selbstbedienung sei? Mit breitem Grinsen meint er: Ja, schon. Aber es ist auch das höchstgelegene bediente Selbstbedienungsrestaurant ;-) Markus Einen besseren Abschluss für einen Wandertag hätten wir uns nicht wünschen können.Markus, falls Du das hier liest: Danke!Du hast unseren Ausflug aufgewertet – der servierte Kaffee mit seiner raffinierten Schokolade kam in allerbester Private Banking Noblesse! Katja mit Markus vom höchstgelegenen Selbstbedieungsrestaurant mit Bedienung Das traditionelle Berggasthaus liegt idyllisch auf 1390 Metern Höhe im Toggenburg Praktische Infos: Churfirsten Panoramaweg ab Alp Sellamatt Anreise: Mit der Sessel-Gondelbahn ab Alt St. Johann auf die Alp Sellamatt.Betrieben von der Toggenburg Bergbahnen AG, Dorfstrasse 14, 9657 Unterwasser.Beste Reisezeit: Frühsommer bis Herbst – Ende Mai ist wunderbar, die Wiesen leuchten grün, die Churfirsten stehen schneefrei und das Panorama lohnt jede Talfahrt.Einkehr: Bergrestaurant Sellamatt – offiziell Selbstbedienung, inoffiziell unter Umständen mit persönlichem Service durch pensionierte Banker mit ausgezeichneter Laune.Tipp für Wintergäste: Den Toggenburger Sagenweg gibt es auch als Winterwanderung – gfürchig, abwechslungsreich und mit deutlich mehr Atmosphäre bei hohem Schneestand. Gfürchiger Sagenweg auf der Alp Sellamatt im Toggenburg ## Brunch auf dem Hallwilersee – Schaukeln, Schlemmen, Sonnenschein Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/brunchschiff-hallwilersee Es gibt Ideen, die klingen auf dem Papier fast zu schön, um wahr zu sein. Eine Brunch-Schiffrundfahrt auf dem Hallwilersee zum Beispiel. Den Tipp – und gleich zwei Gutscheine dazu – hatte ich von einer Arbeitskollegin als «Wichtelgeschenk» bekommen (danke Isa!).Walter hat sich bereitwillig als Begleitung zur Verfügung gestellt (schweres Opfer, ich weiss). Das Wetter spielte mit, als hätte es die Wetterküche extra für uns bestellt: strahlender Sonnenschein und eine laue Frühsommerbrise. Katja und Walter beim reichhaltigen Brunch auf dem Hallwilersee Ab aufs Schiff – Meisterschwanden macht den Anfang Wir wählen den Einstieg ab dort, wo das Schiff auch startet: beim Schiffssteg Meisterschwanden «Delphin».Der Name des Stegs klingt nach Abenteuer, der Parkplatz hingegen nach Pragmatismus.Direkt beim Steg hat es zwar Parkplätze, die sind aber für die Gäste des Restaurant & Hotel Delphin reserviert.Also bitte nicht versuchen, da einfach hineinzuschmuggeln – wir haben es natürlich auch nicht getan. Den öffentlichen Parkplatz findest du bei der Schul- und Sportanlage Eggen, gut fünf Gehminuten entfernt.Pünktlich um 09:00 Uhr legt das Schiff ab, und mit ihm auch wir an Bord. :-) Das Brunchschiff verkehrt regelmässig zwischen den malerischen Ufern des Hallwilersees Das zweistöckige Brunchschiff bietet ein Frühstück vor malerischer Schweizer Seenlandschaft Eineinviertel Stunden Genuss Rund eineinviertel Stunden dauert die Rundfahrt mit Brunch, und ehrlich gesagt: Sie vergeht wie im Flug.Der Hallwilersee präsentiert sich von seiner besten Seite – die Ufer grün, die Dörfer malerisch, das Wasser glitzernd. Und das Brunch-Buffet? Das hält mit der Kulisse problemlos mit.Verschiedene Brotsorten, Zopf, Gipfeli (selbstverständlich mit Butter und Konfitüre), Birchermüelis, frische Früchte, Aufschnitt, Käse in verschiedenen Variationen, Rührei, Speck und Braten – kurz: alles, was ein anständiger Sonntagsbrunch braucht. Dazu Orangensaft und Kaffee. Wir haben gegessen, wir haben geschaut, wir haben genossen.Walter hat, wie immer, das Wetter als persönlichen Erfolg verbucht. Ich habe ihn gewähren lassen. Das Brunchbuffet bietet während der Fahrt einen spektakulären Ausblick auf die Küstenlandschaft Katja beim gemütlichen Frühstück auf dem Hallwilersee Das Sonnendach schützt vor der Morgensonne während der gemütlichen Schiffsfahrt Tipp: Mehr Flexibilität mit der Tageskarte Wer sich nicht auf eine einzige Rundfahrt beschränken möchte, dem sei die Tageskarte empfohlen.Damit lässt sich die Brunch-Schiffrundfahrt (Kurs Nr. 1) beliebig oft drehen – oder man kombiniert sie mit anderen Kursfahrten auf dem See.Einsteigen ist übrigens an allen Stationen der Rundfahrt möglich, nicht nur in Meisterschwanden.Wer also von woanders kommt oder einfach einen anderen Startpunkt bevorzugt: kein Problem.Alle Informationen zur Brunch-Schiffrundfahrt sowie die Möglichkeit zur Reservation findet man auf der Website der Schifffahrtsgesellschaft Hallwilersee. Und bitte: unbedingt reservieren! Der Brunch ist beliebt und teilweise schon zwei bis drei Wochen im Voraus ausgebucht. Wer spontan auftaucht, dürfte leer ausgehen. Die charakteristische Heckwelle zeigt die gemächliche Fahrt der traditionellen Schweizer Seefahrt Übernachten am Hallwilersee – zwei Empfehlungen Wer den Ausflug zum Kurzurlaub ausbauen möchte, dem bietet der Hallwilersee gleich zwei reizvolle Optionen.Das Seerose Resort & Spa in Meisterschwanden kennen wir gut – wir haben sogar einen eigenen Artikel auf reisememo.ch darüber geschrieben. Ein Hotel direkt am See, das seinen Namen zurecht trägt.Ebenfalls einen Abstecher wert ist das Hotel Schifflände in Birrwil. Wer die Rundfahrt macht, fährt ohnehin daran vorbei – und wer genauer hinschaut, versteht sofort, warum.Die Terrasse und Lounge liegen direkt am Wasser, der Blick auf den See ist herrlich. Nur eines sollte man unbedingt beherzigen: Reservieren! Bei unserem Besuch war die Restaurantterrasse proppenvoll.Wer ohne Reservierung auftaucht, schaut wohl buchstäblich in die Röhre – oder in diesem Fall: ins Wasser. Das Restaurant des Hotels Schifflände verbindet zeitgenössische Holzarchitektur mit direktem Seezugang Heckwelle der Brestenberg vor dem Hotel Schifflände Das efeuumrankte Gebäude des Hotels Seerose mit dem charakteristischen Turmdach beherbergt ein beliebtes Seerestaurant Danke der engagierten und fleissigen Bordbesatzung: Da sitzt jeder Griff, denn einige servieren hier bereits seit 19 Jahren! Chapeau! oder wie heissen die Matrosenmützen? Die Brestenberg verbindet die Seeufer des Hallwilersees mit komfortablen Rundfahrten ## Wandern durch den Dschungel Costa Ricas Quelle: https://reisememo.ch/costa-rica/costa-rica-regenwald-touren Wandern durch den Dschungel Costa Ricas Willst du Costa Ricas Tiere und Landschaften wirklich erleben, musst du zu Fuss los. Am besten auf Dschungelwanderung.Vom Auto aus erkennst du kein Faultier in den Baumkronen, kein Kapuzineräffchen im Strandgebüsch und schon gar keinen Kolibri im Nebelwald.Die spektakulären Sehenswürdigkeiten dieses Landes sind allesamt erwanderbar – und genau das machen wir auf unserer 2.5-wöchigen Rundreise.Costa Ricas Dschungel besteht je nach Region aus einer von vier Waldarten:Tropischer RegenwaldTropischer TrockenwaldNebelwaldMangrovenwaldBesonders schön sind die Wanderungen im tropischen Regenwald an der Pazifikküste und im Nebelwald von Monteverde.Dieser Beitrag folgt unserer Route von Süden nach Norden. Die üppige Vegetation zeigt die unglaubliche Artenvielfalt der costa-ricanischen Regenwälder Wenn du nur drei Wanderungen machen kannst Arenal 1968 Park – für die einzigartige Lavafeld-Regenwald-KombinationMonteverde Continental Divide Trail – für Atmosphäre und BiodiversitätUntere Nauyaca-Wasserfälle – für das spektakuläre Naturbecken zum BadenDen Rest dieses Beitrags sortieren wir nach unserer Reiseroute.Hast du wenig Zeit, scrollst du direkt zu den drei genannten Sehenswürdigkeiten Arenal 1968 Park, Monteverde oder Nauyaca. Im Outdoor-Zentrum Uvita (Pazifikküste Süd) Uvita ist unser Basislager für drei Tage.Von hier aus erreichst du alle Highlights der südlichen Pazifikküste in maximal einer Stunde Autofahrt. Beeile dich, die Flut kommt in Marino Ballena von zwei Seiten gleichzeitig! Nationalpark Manuel Antonio Manuel Antonio Nationalpark: Kannst du machen, musst du nicht. Der bekannteste Nationalpark Costa Ricas ist gleichzeitig der am stärksten überlaufene. Anfahrt und Ankunft: Bei der letzten Kurve vor dem Park drängen dich Leute mit Fahnen und Westen von der Strasse. Wir wollen den Park auf eigene Faust begehen. Das sei angeblich nicht möglich, wir müssten zwingend einen Guide nehmen, wird uns ultimativ beschieden. Eingeschüchtert willigen wir ein, dass jemand bei uns im Mietwagen zusteigt und uns ein paar hundert Meter weiter vorne einen bewachten Parkplatz zuweist. Immerhin gleich beim offiziellen Eingangstor zum Manuel Antonio Nationalpark. Auch ein Guide wird uns zugewiesen und abkassiert. Tipp: Buche Tickets vorab über die offizielle SINAC-Plattform, dann fällt das ganze Theater am Eingang weg. Wenn du standhaft dagegenhälst. Der Park ist dienstags geschlossen, Öffnungszeiten 7:00 bis 16:00. Im Park: Die Wege sind kurz und gut ausgebaut, oft auf erhöhten Holzstegen. Festes Schuhwerk brauchst du nicht, einfache Turnschuhe genügen. Es gibt drei Affenarten zu bestaunen, Faultiere, Krabben sowie den handgrossen, leuchtend türkisblauen Blauen Morphofalter. Von allen gibt es nur wenige, und meist fotografierst du durch das Teleskop des Guides. Er ist eh der Einzige, der im dichten Dschungel etwas erkennt. Die meisten Kapuzineraffen tummeln sich am weissen Sandstrand. Wohlwissend, dass wer Selfies macht, bestimmt auch Essbares im Rucksack mitbringt. Lass deinen Rucksack niemals unbeaufsichtigt – die Affen sind schneller, als du denkst. Highlight: Der Cathedral Point, eine etwa einstündige Rundwanderung zur bewaldeten Landzunge. Hier gehst du auf eigene Faust los und es sind kaum Touristengruppen unterwegs. Cathedral Point bietet moosbewachsene Bäume, Meerblicke und mehr Affen als auf den Hauptwegen des Nationalparks. Strände im Park: Playa Manuel Antonio und Playa Espadilla Sur sind das eigentliche Argument für den Besuch. Feiner Sand, türkisfarbenes Wasser, direkt dahinter Regenwald. Du gehst ins Meer, drehst dich um und siehst Palmen, Lianen, Dschungel. Und vielleicht einen Kapuzineraffen, der deinen Snack aus dem Rucksack klaut… Musst du nicht gesehen haben: Für mich bleibt Manuel Antonio trotz seiner Bekanntheit eine Enttäuschung. Suchst du einsame Wildnis, bist du in Monteverde oder anderen Nationalparks besser aufgehoben. Uvita und Marino Ballena Nationalpark: Wale, Walfischflosse und Meer Marino Ballena Nationalpark Hingehen wegen der Walfischflosse, bleiben für die Wale. Der Park trägt seinen Namen Ballena (Walfisch) nicht von ungefähr: Neben den Buckelwalen vor der Küste von Uvita formt die Sandbank bei Ebbe eine perfekte Walfischflosse, die du zu Fuss bis weit hinaus abläufst. Und wenn die Flut zurückkommt, schwappt das Wasser gleichzeitig von zwei Seiten heran. Ein eindrückliches Naturschauspiel: Du musst dich entsprechend beeilen, um trockenen Fusses zurück ans Ufer zu kommen… Walbeobachtung: Je nach Saison ziehen Buckelwale aus der Arktis (Dezember bis April) oder aus der Antarktis (Juli bis Oktober) in die warme Bucht von Uvita, um zu gebären. Wir buchen eine Tour über GetYourGuide. Nach kurzem Warten entdeckt der geübte Guide plötzlich zwei Buckelwale, die immer wieder neben unserem Boot auftauchen. Der Moment, als wir ihr Schnauben hören, ist magisch. Praktisches: Eintritt Park: ca. 6 bis 7 USD Walbeobachtungstour: 70 bis 90 USD inkl. Trinkwasser und Wassermelone-Snack, Dauer 2 bis 3 Stunden Achtung: Beim Einsteigen ins Boot wirst du bis zu den Oberschenkeln nass. Passe deine Kleidungswahl entsprechend an. Nauyaca-Wasserfälle - mehrstufiges Spektakel Die zweistufigen Nauyaca-Wasserfälle gehören zu den spektakulärsten Naturwundern Costa Ricas Der untere Nauyaca Wasserfall ist der Star, dort wartet das beste Naturbecken Costa Ricas.Anfahrt: Etwa 10 Minuten nördlich von Dominical. Die letzten Kilometer führen über eine holprige Schotterpiste durch den Dschungel – 4×4 sehr empfohlen.Zwei Zugänge stehen zur Wahl:Nauyaca Waterfall Nature Park (USD 32): Schotterpiste-Anfahrt, weniger Besucher, Restaurant und Toiletten vor Ort. Unsere Wahl und Empfehlung.Don Lulo Park (USD 10 zu Fuss): Asphaltierte Anfahrt, günstiger, dafür voller.Wanderung: Über 3,5 km gut ausgebauter Weg, teilweise im Schatten. Was bei der feucht-tropischen Hitze entscheidend ist.Die Wege zu oberem und unterem Wasserfall sind gut beschildert.Oberer Nauyaca Wasserfall: In der Trockenzeit ein einzelner mächtiger Wasserstrahl über eine breite Felswand. Imposant, aber kein Becken zum Baden.Unterer Nauyaca Wasserfall: Eine spektakuläre breite Wasserwand (auch in der Trockenzeit) stürzt in ein grosses Naturbecken. Hier schwimmst du nach der schweisstreibenden Wanderung. Hier hat es mehr Besucher als am Oberen Nauyaca Wasserfall.Reisetipps:Starte früh wegen der Hitze.Pack rutschfeste Badeschuhe ein – die Felsen am Becken sind glatt.Nutze den Shuttle zurück zum Parkplatz, wenn deine Beine schwer werden oder es gegen Mittag zu schwül-heiss wird. Nauyaca Wasserfälle: Schotterpiste, Dschungel und Naturpool Rund um das Städtchen La Fortuna (Norden) La Fortuna selbst ist einfach und funktional. Touristen kommen wegen der Umgebung: Vulkan Arenal, Hängebrücken, Wasserfälle, Kaffeeplantagen. Und Luxushotels. Wir bleiben vier Tage und müssen am Ende noch streichen, was wir nicht schaffen. Arenal 1968 Park - Wandern auf Lavafeldern Die abwechslungsreichste Wanderung der ganzen Reise. Der Park trägt das Datum des grossen Vulkanausbruchs von 1968 im Namen. Die Wege wechseln zwischen erkalteten Lavafeldern (offen, karg, surreal) und tropischem Regenwald (dicht, schattig, üppig). Erlebe zwei völlig verschiedene Landschaften auf einer Wanderung. Praktisches: Eintritt: ca. 28 USD Buchung: arenal1968.com Dauer: 2 bis 3 Stunden je nach gewähltem Pfad Schuhwerk: zwingend fest, Lava ist scharfkantig und holprig Treppen: rund 500 Stufen bergauf und bergab Der Vulkan selbst bleibt oft in Wolken verborgen. Die Wanderung ist trotzdem eines der eindrücklichsten Erlebnisse der ganzen Reise. Am Schluss bietet ein Kiosk Erfrischungen mit Aussicht auf den Arenal. Falls er sich zeigt. Vulkan Arenal & La Fortuna: 4 Erlebnisse, die du nicht verpassen solltest Mistico Park - Hängebrücken über Baumkronen Du gehst nicht durch den Wald, du schwebst in den Baumkronen darüber. Der Mistico Park wirkt am Anfang wie ein Touristenpark mit botanischem Garten. Er entwickelt sich aber schnell zu einer ausgewachsenen Dschungel-Rundwanderung mit 16 Brücken, davon 6 Hängebrücken. Die höchste misst 55 Meter, die längste 97 Meter Spannweite. Die Perspektiven von oben und teilweise unten auf den Regenwald gehören zu den besten der Region. Gegen Höhenangst helfen seitliche Netze, die Hängebrücken schaukeln aber relativ stark. Praktisches: Eintritt Self-Guided: USD 32 Buchung: misticopark.com Schuhwerk: festes Schuhwerk obligatorisch (wird beim Eingang kontrolliert) Optional: Guide für mehr Hintergrundwissen über Flora und Fauna Tipp: Mistico Park und Arenal 1968 liegen in Sichtweite voneinander und lassen sich gut zu einem Tagesausflug kombinieren. Spektakuläre Hängebrücke im Mistico Hängebrückenpark. La Fortuna Wasserfall 70 Meter Naturschauspiel, das du dir mit 500 Treppenstufen verdienst. Der Wasserfall stürzt 70 Meter in ein smaragdgrünes Becken. Der Abstieg über die Treppen ist steil. Der Aufstieg danach umso schweisstreibender. Hast du Lust, schwimmst du im relativ kalten Wasser zweiten, kleineren Becken hinter dem Hauptbecken des Wasserfalls. Praktisches: Eintritt: USD 20 Buchung: cataratalafortuna.com Schuhwerk: rutschfeste Schuhe, plus Badesachen Zeitpunkt: früh morgens, weniger Besucher und aktivere Tiere Belohnung: Danach ein Cortado (Espresso mit etwas Milchschaum) und ein Alfajor (Süssgebäck mit karamellisierter Kondensmilch) im schmucken Vita Café vis-à-vis des Eingangs zum Wasserfall. Der 70 Meter hohe Wasserfall mündet in ein natürliches Becken zum Baden Schokolade- und Kaffee-Tour von Don Juan Pflichtprogramm bei Regenwetter, lohnt sich aber jederzeit. Guide Jeremy gibt unterhaltsame und lehrreiche Führungen zum Anbau und zur Verarbeitung von Schokolade und Kaffee. Das Beste: Du mahlst und knetest danach deine eigene Schokolade. Übung macht den Meister. Aber, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen: Meine Schokoladenmischung schmeckt nicht… Die Arabica-Bohnen werden hier in La Fortuna zwar getrocknet und geröstet, angebaut aber im höher gelegenen Monteverde. Praktisches: Kosten: rund USD 50 Buchung: GetYourGuide oder direkt bei Don Juan Bonus: Tukane und gelegentlich Faultiere auf dem Plantagengelände Ideal: bei Regen, wenn Wanderungen unattraktiv sind Frisch geröstete Kakaobohnen werden traditionell zu Schokolade verarbeitet Tenorio Vulkan und Rio Celeste Lange Anfahrt, aber der türkisblaue Fluss ist einzigartig. Der Rio Celeste verdankt seinen Namen einem Naturphänomen: An einer bestimmten Stelle im Tenorio-Nationalpark vermischen sich zwei mineralhaltige Bäche, und der Fluss färbt sich dort in ein leuchtendes Türkisblau. Darunter liegt der gleichnamige Wasserfall mit einem ebenso tiefblauen, kleinen See. Wanderung: Der Weg führt am Wasserfall vorbei entlang des Flusses bis zum Färbungspunkt. Über sehr hohe Treppenstufen und wilde Pfade über Stock und Stein. Achtung: Es ist keine Rundwanderung, du musst denselben Weg zurück. Mein Planungsfehler: Wir laufen erst die Strecke am Fluss entlang, dann zum Wasserfall. Und stehen dort eine Stunde in der Schlange, um ihn von nahem zu sehen. Tipp: Geh früh los und steche gleich zum Wasserfall hinunter. Erst danach machst du die Wanderung zum Rio Celeste. Achtung Moskitos: Hier hat es übrigens viele stechfreudige Moskitos! Insektenschutz nicht vergessen. Dafür siehst du kleine, gut getarnte Schlangen (falls ein Guide gerade hinzeigt). Im hügeligen und frischen Monteverde (Hochland) Im Hochland von Monteverde auf rund 1500 Metern kann es gut 10 Grad kühler sein als an den Küsten. Zusammen mit dem steifen Wind und dem häufigen Nieselregen fühlt es sich noch kühler an. Eine leichte Regenjacke gehört in deinen Tagesrucksack, abends leistet eine leichte Daunenjacke gute Dienste. Die dichte Nebel verleiht dem Monteverde Nebelwald Reservat seine einzigartige mystische Atmosphäre Nebelwald von Monteverde Der mystische Nebelwald ist eines der Highlights der ganzen Reise. Der Nebelwald liegt auf der Kontinentalscheide zwischen Nord- und Südamerika. Auf nur 26 Quadratkilometern wachsen über 2’500 Pflanzenarten. Die Farne sind riesig, die Bäume wachsen imposant ultrahoch in den feuchten Himmel, meist umgarnt von Bartflechten. Wanderungen: Drei Trail-Optionen stehen zur Wahl. Wir wählen die längste, den Continental Divide Trail, und kommen in zwei Stunden durch gefühlt drei verschiedene Klimazonen mit mal dichtem, mal lichtem Nebelwald. Meist sind wir allein unterwegs, der Weg ist gut ausgeschildert. Tiere: Kolibris. Ohne Guide erspähen wir keine weiteren Tiere… Praktisches: Eintritt: USD 29 Buchung: cloudforestmonteverde.com mit Zeitslot-System Pflicht: Regenjacke und feste Schuhe Tipp: früh starten, am Nachmittag wird es nebliger und voller Monteverde Nebelwald: mystisch, intensiv – eines der Highlights in Costa Rica Nightwalk bei Santa Elena Mit Guide siehst du nachts mehr als tagsüber alleine. Der Nightwalk ist eine geführte Nachtwanderung von etwa 1,5 bis 2 Stunden. Dein Guide leuchtet mit der Taschenlampe in die richtigen Ecken. Ohne dieses geschulte Auge siehst du schlicht nichts. In der Nacht sieht der Guide natürlich auch nichts, er weiss aber aus Erfahrung, wohin er leuchten muss. Highlight: Skorpione fluoreszieren unter UV-Licht leuchtend türkis. Und Taranteln lassen ihrer Neugier freien Lauf, wenn du vor der richtigen kleinen Höhle mit einem Zweig herumstocherst. Fürchtest du dich vor Spinnen und Dunkelheit, überwindest du das hier schnell. Zwangsläufig. Die Faszination siegt! Skorpione fluoreszieren unter Ultraviolettlicht leuchtend türkis Fazit Mich überrascht, wie leise es im tropischen Regenwald Costa Ricas ist, sowohl tagsüber als auch nachts. Nur selten hören wir einen Brüllaffen, eine Eule oder einen Specht.Auch ist es nicht so, dass es von Papageien oder Kolibris wimmelt. Du siehst nur sporadisch Tiere.Unsere Favoriten: Mir hat der mystische Nebelwald von Monteverde am besten gefallen. Katja fand die Rundwanderung auf den Lavafeldern des Arenal am beeindruckendsten.Manuel Antonio fanden wir beide überschätzt. Suchst du Wildnis, fährst du nach Monteverde. Willst du eine Strand-Dschungel-Kombination, bist du im Manuel Antonio aber tatsächlich richtig.Und falls dich dort ein Herr mit Weste anspricht, der dir einen Guide andrehen will, den du nicht gebucht hast: Du hast vorher online über SINAC gebucht und willst keinen Guide. Sie sollen dich jetzt durchlassen! ## Ist Costa Rica die Schweiz Zentralamerikas? Quelle: https://reisememo.ch/costa-rica/costa-rica-schweiz-von-zentralamerika Ist Costa Rica die Schweiz Zentralamerikas? Costa Rica gilt als die Schweiz Zentralamerikas. Aber warum eigentlich? Ich mache mich vor Ort auf Spurensuche. Wahrscheinlich meint man ja mit «Costa Rica – La Suiza centroamericana» die schön grüne Landschaft, den relativen Wohlstand, die Neutralität und die bergige Landschaft. Landschaft und Natur Berge und Vulkane Der majestätische Arenal Vulkankegel zeigt sich oft in mystische Wolken gehüllt In Costa Rica haben sie schöne Vulkane, z.B. Arenal oder Tenorio.Die Schweiz hat das majestätische Matterhorn. Und Eiger, Mönch und Jungfrau. Die sind natürlich unnachahmlich. Das kann man nicht vergleichen.Am Fusse der Vulkane hat Costa Rica diverse Thermen.Die Schweiz hat die Therme Vals und Bad Ragaz u.v.m.Aber daran liegt der Vergleich glaube ich auch nicht. Flora und Fauna Der markante gelbe Schnabel macht Tukane zu unverwechselbaren Bewohnern der Regenwälder Das Schweizer Nationalviech ist die Kuh. Ohne Kühe wäre unsere Landschaft nichts.In Costa Rica stehen auch Kühe herum, aber der Tucan steht eher als Symbol für das Land.Die Schweizer Kühe sind zwar viel grösser als Costa Ricas Tucan und sie geben auch mehr Milch, bezüglich Exotik und Farbenpracht ist der Tucan aber weit voraus.Da kann der Vergleich auch nicht herrühren.Die Schweizer Nationalblume ist das Edelweiss.Die costaricanische Nationalblume ist die Guaria Morada, eine violette Orchidee.Beide wachsen in den Bergen, beide sind selten – aber bezüglich Farbenpracht gewinnt wieder Costa Rica.In beiden Ländern ist es dank des vielen Regens grün wie verrückt.Das führt in Costa Rica zu gleich vier verschiedenen Waldarten: Tropischer Regenwald, Nebelwald, tropischer Trockenwald (die Bäume werfen in der Sommerzeit! ihre Blätter ab) und Mangrovenwald.Die vier Schweizer Waldarten Laubwald, Nadelwald, Mischwald und Auenwald lassen sich natürlich nicht vergleichen.Aber sowieso, wenn der Vergleich vom Grün herrührte, dann wären auch Irland oder Neuseeland als Schweizer Abbilder bekannt?Sind sie aber nicht. Klima Schweiz: 4 Jahreszeiten. Früher. Wegen der Klimaerwärmung gestaltet sich der Winter zunehmend herbstlich oder frühlingshaft. Wobei neulich fiel auf den letzten Drücker doch noch ein Meter Schnee. Costa Rica: 2 Jahreszeiten. Trockenzeit im Sommer und Regenzeit im Winter. Früher. Bei unserem Besuch verregnet es uns auch in der Trockenzeit tagelang. Bei Regen sind in Costa Rica Stromausfälle an der Tagesordnung. Restaurants kochen deshalb «sicherheitshalber» mit Gas. Ausser dass es in beiden Ländern grünt wie verrückt, scheinen mir die Unterschiede recht gross. Tropischer Regenschauer mit Vulkan Arenal im Hintergrund Kulinarik Gerichte und Chefs Wir Schweizer essen Fondue, Bratwurst mit Rösti und wir werden von Andreas Caminada in Schloss Schauenstein oder von Silvio Germann im Mammertsberg bekocht.Die Ticos essen Mais, Reis mit Bohnen und ihre Chefs kochen in San José:RestaurantChef / KonzeptBesonderheitSikwaPablo BonillaErstes costaricanisches Restaurant auf der «Latin America’s 50 Best Restaurants»-Liste. Indigene Zutaten und Techniken neu interpretiert.SilvestreSantiago Fernández BenedettoRestaurierte Villa von 1890 in Barrio Amón. 7-Gang «Soul»-Tasting-Menu.El Taller de Billy SazónBilly SazónNur 10 Plätze. 12-Gang «Tradition»-Tasting-Menu.DOMA—Restauriertes Haus von 1945 in Barrio Escalante. Produkte von costaricanischen Vulkanen und Bergen.AmanaSan Pellegrino Young Chef 2024 Finalist7-Gang-Tasting-Menu (Do-Sa). Lokale Zutaten, globale Techniken.Du ahnst es, von der Kulinarik stammt der Vergleich wohl auch nicht. Zwischengänge einer feiner als der andere Schokolade Schweizer Schokolade ist weltbekannt, hauptsächlich wegen Werbeträger Roger Federer. Sie basiert aber auf importierten Kakaobohnen. Und Schweizer Kuhmilch natürlich. Costa Ricas schmackhafte schwarze Schokolade mit hohem Kakaoanteil aus lokaler Produktion war mir nicht bekannt. Aber ich kenne auch keinen costaricanischen Tennisspieler… Kaffee Schweiz: Top Kaffee dank globalem Import, high-tech Röstereien, gut ausgebildeten Baristas und Cimbali-Kaffeemaschinen. Costa Rica: Eigene Kaffeebohnen, gut geschultes Personal. Teilweise stupend feiner Kaffee, manchmal aber auch etwas zu bitter für mich. Nein, vom «Kaffee-Land Schweiz» kann der Vergleich auch nicht herrühren. Don Juan ist eine der bekanntesten Kaffeeplantagen in der Arenal-Region Touristische Infrastruktur Transport Wir Schweizer haben einen Schienen-Tick: Bahnen, Zahnradbahnen, Züge wie «Glacier Express» oder «Bernina Express», Seilbahnen, Standseilbahnen, Kursschiffe wie die «Blümlisalp», Autobahnen A1, A2, A3 und so weiter. In Costa Rica gibt es Busse und Lastwagen. Und Mietwagen für Touristen. Und Geröllpisten, viele Geröllpisten. Transfers dauern deshalb ewig: Wenige Autobahnen, enge Landstrassen, und sobald ein schwerer Camion mit russenden Auspuffen eine Steigung hochschnaubt, bilden sich lange Kolonnen ungeduldiger SUV-Fahrer. Vom Transport kann der Vergleich definitiv nicht herrühren. Ungeduldiger SUV-Fahrer hinter einem Betonmischer Strände Die Schweiz hat den Strand von Yvonand am Neuenburgersee und das Strandbad Mythenquai am Zürichsee. Costa Rica hat kilometerlange Sandstrände am Pazifik und am Atlantik. Inklusive Landungsplätzen für Meeresschildkröten. An den Stränden liegt der Vergleich eindeutig nicht. Strand im Manuel Antonio Nationalpark Gesellschaft und Politik Grösse und Bevölkerung In Costa Rica sind Grossfamilien mit bis zu 20 Kindern nicht ungewöhnlich. Wahrscheinlich wegen den regelmässigen Stromausfällen. In der Schweiz ist man mit 3 Kindern praktisch laufend vom privaten Bankrott bedroht. Und trotzdem: Auf ungefähr gleicher Fläche zählt die Schweiz fast doppelt so viele Einwohner. Rechnen ist also nicht das, was uns verbindet. Bildung Costa Rica hat 64 Universitäten. Ernsthaft! Das Land ist damit zum Bildungs-Hub für Nord- und Südamerika geworden — IBM, Roche, Amazon u.v.m. lassen sich nicht ohne Grund hier nieder. Die Schweiz hält mit ETHZ, EPFL und HSG plus Fachhochschulen und dualem Bildungssystem dagegen. Auch nicht schlecht und auch von vielen Firmen sehr geschätzt. Aber trotz der hohen Bildung weiss praktisch niemand, dass die andern so gebildet sind. Kaufkraft und Währung Die Restaurantpreise lesen sich wie daheim: Costa Rica ist teuer wie die Schweiz. Beim Blick auf die Speisekarte ist man als Schweizer nicht überrascht: «Ah, die Preise sind ja ganz normal». Erst als dann die Rechnung kommt mit den bereits «normal» hohen Preisen plus Service-Gebühr und Mehrwertsteuer von zusammen zusätzlich 23% wird es ungemütlich. Gefühlte Sicherheit Dieser Wachhund sorgt für Ordnung am beliebten Surfer-Strand von Tamarindo Das Gefährlichste, was wir Schweizer hinkriegen, ist die Langstrasse in Zürich. Und die ist im internationalen Vergleich recht harmlos. In San José wird allenthalben zur Vorsicht geraten. Da uns die dortigen Sehenswürdigkeiten ohnehin nicht ansprechen, machen wir die Probe nicht persönlich und verziehen uns direkt in den Regenwald. Dort gibt es zwar allerlei gefährliche Jaguare, Schlangen, Spinnen, Kaymane und grüne Giftfrösche mit roten Füssen. Dank unseren Guides scheint uns die Sicherheitslage aber jederzeit entspannt. Beim Sicherheitsgefühl liegt der Vergleich nicht allzu weit daneben – zumindest, solange man San José meidet. Abschaffung der Armee Costa Rica hat seine Armee abgeschafft. 1948. Der Grund ist erstaunlich pragmatisch: Damit die eigene Armee nicht putscht und die Demokratie untergräbt, wie in zahlreichen zentral- und südamerikanischen Nachbarländern geschehen. Tipp an die Schweizer GSoA: In Costa Rica hat offenbar das richtige Argument gezogen. Nicht Pazifismus, sondern Putsch-Prävention. Und hier stimmt der Vergleich plötzlich: zwei neutrale Kleinstaaten, die sich heraushalten. Nur dass Costa Rica konsequenter ist als wir. Mein Fazit Der Vergleich hinkt gewaltig – bis auf einen Punkt: die Neutralität. Und da ist Costa Rica sogar konsequenter als die Schweiz. Sonst? Beides kleine Länder mit viel Grün, hügeliger Landschaft, Trinkwasser aus dem Wasserhahn und prohibitiv teuren Restaurants. Das wars auch schon an Parallelen. Als Schweizer lohnt sich die Reise trotzdem – gerade weil alles recht anders ist. Entsprechend kommt es einem spanisch vor, wie sie dort sprechen… Costa Rica Rundreise: Route für 2,5 Wochen Nationalparks, Vulkane Arenal & Tenorio inkl. Hoteltipps ## Papagayo Halbinsel – Ruhe, Weite und Luxus jede Menge Quelle: https://reisememo.ch/costa-rica/guanacaste-papagayo-halbinsel-andaz-resort Die Guanacaste Halbinsel zeigt Costa Rica im Nordwesten von seiner ruhigen und heissen Seite: ländlich, trocken, mit kilometerlangen Sandstränden und Dörfchen mit so lustigen Namen wie Brasilito.Und dann gibt es vor der Halbinsel Guanacaste noch die Halbinsel Papagayo: Hier gibt es praktisch nur zwei Hotels, ein paar Villen und Yachten.Und einen Golfplatz, der sich gewaschen hat! Ein Leguan sonnt sich auf den Felsen mit Sicht auf die Marina Papagayo Halbinsel – Ruhe, Golf und Luxus ohne Ende Verglichen mit Costa Ricas sonst sehr dichtem Regenwald wirkt die Papagayo Halbinsel aufgeräumter, trockener, ruhiger. Die Strassen sind besser, die Wege kürzer.Und auch das Publikum verändert sich: Hier liegen zwei der exklusivsten Resorts des Landes – das Four Seasons Peninsula Papagayo und das Andaz Peninsula Papagayo Resort.Für Abenteuer bist du hier falsch. Du kommst hierher, um anzukommen. Zwischen Hügeln, Buchten und dem Meer.Und den Brüllaffen. Angekommen! Das warme Licht der aufgehenden Sonne taucht den tropischen Poolbereich des Andaz Peninsula Papagayo in goldene Farben Ankommen und durchatmen Nach den Abenteuern im Landesinneren Costa Ricas ist die luxuriöse Papagayo Halbinsel wie ein Gegenpol.Die Buchten sind abgeschieden und grossteils unbebaut. Die Strände sind sauber und du siehst keine Seele weit und breit.Am Abend geniesst du auf einer der vielen Restaurantterrassen des Andaz Resorts feine Gerichte aus verschiedenen Regionen – und ergötzt dich am Spektakel der Brüllaffen!Die Tiere zeigen abends ihre Turnkünste: Sie springen todesmutig – oder leichtsinnig bis geübt, je nach Alter – von Baum zu Baum. Die dünnen Äste tragen sie kaum, aber mit Händen und Füssen und ihrem langen Schwanz klammern sie sich immer wieder irgendwo fest.Und nachts trampeln sie auf dem Hoteldach herum, dass du meinst, von einer Horde wild gewordener Wasserbüffel zu träumen.Und solltest du einen sehr tiefen Schlaf haben, dann wecken dich die Brüllaffen spätestens frühmorgens.Wenn du den Ruf noch nie gehört hast: Er klingt weniger nach Affe und mehr nach einem startenden Düsenjet!Dies hier ist von einem einzigen Brüllaffen vor unserer Balkontüre, nicht von der Herde…Meine Güte! Hoteltipp: Andaz Peninsula Papagayo Resort Direkt am Meer gelegen, eingebettet in die Hügel der Papagayo Landzunge, liegt das Hotel Andaz Peninsula Papagayo Resort.Das Andaz ist ein klassisches Resort mit mehreren Pools und Restaurants, viel Raum, viel Ruhe. Kein Ort für Hektik.Du bewegst dich zwischen Zimmer, Strand, Wasser und Restaurant.Wenn du dem Meer entlang spazierst, kommst du bis zum Cocktail im Café an der Marina. Auch nicht schlecht.Abends wählst du zwischen verschiedenen Restaurants: Hast du heute Lust auf Tapas, asiatisch angehauchte Costa Rica Küche oder doch lieber klassisch Fisch und Meeresfrüchte?So oder so: Das Essen ist überall exquisit und die Atmosphäre entspannt, stilvoll und immer ein bisschen besonders.Und besonders hoch sind entsprechend auch die Übernachtungspreise. Aber einmal im Leben sollte man sich so etwas leisten ;-) Das Andaz Luxusresort liegt direkt an der Pazifikküste der Halbinsel Papagayo Das Andaz Peninsula Papagayo bietet direkten Strandzugang mit natürlichem Schatten unter einheimischen - teils giftigen Bäumen! Die elegant gestaltete Hotelbar verbindet warmes Holz mit modernem Design Four Seasons Golfplatz mit Aussicht Wenn du in Costa Rica Golf spielst, dann hier!Der Four Seasons Golf Club Costa Rica liegt spektakulär über dem Pazifik und gilt als einer der Top-Plätze.15 von 18 Löchern des von Arnold Palmer designten Golfplatzes betören dich mit exquisitem Meerblick.Der Championship-Platz ist grosszügig angelegt: breite Fairways, fliessende Formen, grosse Grüns.Klingt entspannt. Ist es aber nicht: Auf den ersten beiden Löchern verliere ich 4 Bälle.Danach kriege ich meine Mietschläger doch noch in den Griff und haue drauf, als gäbe es kein Morgen!Um Katja nach diesem kapitalen Fehlstart noch einzuholen, reicht es trotzdem knapp nicht. Sie spielt wie entfesselt. Auch mit Leihschlägern.Meine Sternstunde kommt ein paar Tage später auf dem Reserva Conchal: Da glüht mein Driver nur noch und ich schreibe auf dem 180-Meter Par-3 ein Birdie (eingelocht mit nur 2 Schlägen)! Walter hat eingelocht. Trotz der vielen geographischen Ablenkung Fazit zur Papagayo Halbinsel Ziplines gibt es in Costa Rica in Hülle und Fülle, aber nicht hier. Die Papagayo Halbinsel ist kein Ort für Abenteuer.Sie ist der Moment danach.Ein Ort, an dem du runterfährst, entspannst, zurückblickst und einfach die Seele baumeln lässt.Mit Blick aufs Meer. Und dem Geräusch der Brüllaffen im Hintergrund. ## Tamarindo & Las Baulas Nationalpark: Perfekter Abschluss einer Costa Rica Rundreise Quelle: https://reisememo.ch/costa-rica/tamarindo-las-baulas-nationalpark Tamarindo ist ein touristisches Küstenstädtchen im Nordwesten Costa Ricas.Es wimmelt von Surfern mit Boards auf den Schultern und Bars, die schon am frühen Abend öffnen.Am späteren Abend versammelt sich die Sonnenanbeter-Community am Strand zum täglichen Sonnenuntergang.Von dort geht es nahtlos über in die Beach-Clubs am Strand.Für diejenigen jedenfalls, die eine Reservierung haben. Ab dem zweiten Abend gelingt uns das dann auch… Ein Strandverkäufer bietet seine Waren während der goldenen Abendstunden an In Tamarindo findest du endlose Sandstrände, goldene Farben am Himmel, irgendwo Musik und diese entspannte Pura-Vida-Stimmung.Tamarindo ist touristisch. Das weiss es selbst. Und es stört irgendwie nicht.Wir geniessen es jedenfalls sehr: Ein Fischgericht im Halbschatten des Restaurants Agua Salada ist himmlisch. Und überhaupt nicht versalzen, wie der Name suggerieren würde.Nur wenige Meter entfernt liegt der Las Baulas National Marine Park. Hier geht es gemächlicher zu und her: Ruhige Wasserarme statt Wellen. Mangroven statt Strand. Stille statt Trubel.Es sei denn, man kommt einem hungrigen Krokodil in den Weg. Von unserem Boot aus beobachten wir die Kajakfahrer einigermassen besorgt… Tamarindo: Energie, Strand und Pura Vida Tamarindo ist der letzte Stop unserer Rundreise. Und irgendwie passt das.Nach Regenwald, Nebelwald, Vulkan und Nationalparks folgen in Tamarindo lange Spaziergänge am Strand und entspannte Abende mit gutem Essen.Der Sonnenuntergang gehört zum Pflichtprogramm. Das warme Abendlicht taucht den beliebten Surferstrand in goldene Farbtöne Las Baulas Nationalpark: Mangrovenwald und Tiere Der Las Baulas National Marine Park ist vor allem bekannt als Nistplatz der Lederschildkröten. Je nach Saison (meist Oktober bis Februar) kommen sie nachts an den Strand von Playa Grande, gleich neben Tamarindo.Es ist eine der grössten Lederschildkröten-Niststätten Mittelamerikas, direkt vor der Haustür.Tagsüber lohnt sich eine Mangroven-Tour auf den ruhigen Wasserarmen des Parks. Wir steigen am frühen Morgen ins Boot.Das Wasser ist ruhig, fast spiegelglatt. Unser Guide steuert langsam durch die schmalen Kanäle, links und rechts dichte Mangroven. Am Anfang wirkt alles still.Riesige Leguane liegen auf den Sandbänken, fast wie hingestellt.Dann entdeckst du ein regloses Krokodil am Ufer, als wäre es ausgestopft.Bis es sich eben doch bewegt und überraschend gespenstisch im Wasser versinkt.Ich schaue etwas besorgt mit grossen Augen zu den Kajakfahrern hinüber… Krokodile nutzen die warmen Sandstrände zur Thermoregulation ihres Körpers Wenn es sich dann mal bewegt, geht es schnell... Die Kajakfahrer haben das Krokodil nicht ins Wasser gleiten sehen... Der Guide stoppt immer wieder den Motor und wartet, bis man selbst erkennt, was er längst gesehen hat.Weiter oben in den Ästen hängen Brüllaffen – für einmal still. Auch sie geniessen Pura Vida!Und dann, kurz bevor die Tour endet: ein Waschbär mit zwei Jungen. Er bewegt sich vorsichtig entlang der Äste, bleibt immer wieder stehen und schaut zu uns rüber. Einen Moment lang beobachten wir uns gegenseitig. Keiner bewegt sich.Das ist der Moment, den du nach Hause trägst. Brüllaffe hängt im Mangrovenwald ab. Besser wird es nicht! Im Mangrovensumpf leben zahlreiche Waschbärenfamilien, die hier ideale Lebensbedingungen finden Praktische Tipps zur Baulas Mangroven-Tour Früh am Morgen starten: mehr Tiere, weniger Hitze, ruhigeres Wasser. Insektenschutz mitnehmen, die Mangroven sind grosszügig mit Moskitos ausgestattet!Die Tour dauert ca. 2 Stunden, der Preis liegt bei ca. 45 USD (Stand: März 2026). Wir haben über GetYourGuide gebucht.Wer es sportlicher mag, bucht per Kajak statt Boot. Aber eben, die Krokodile… ich weiss nicht so recht? Warnschilder erinnern daran, dass Krokodile in den Gewässern von Tamarindo leben Die goldene Stunde verwandelt die Ausflugsboote in eine magische Szenerie Tamarindo Restaurant-Tipps Tamarindo hat eine überraschend gute Restaurantszene, von entspannt bis gehoben, fast alles direkt am oder nahe am Strand.Tabú ist unsere Empfehlung für den Sonnenuntergang. Das Restaurant direkt am Strand ist mit Bambus und lokalen Naturmaterialien gebaut. Es ist eine Mischung aus Bali und Costa Rica. Tapas, Ceviche, frischer Fisch, dazu Live-Musik mit Bossanova und Jazz. Happy Hour ab 16:30 Uhr.Ocho Beach Club gehört zum gleichnamigen Boutique-Hotel und hat sich als eigenständige Adresse etabliert. Internationale Küche, kreativ und frisch. Die Atmosphäre zwischen Kokospalmen und weissem Sand ist abends besonders schön.Agua Salada ist der lokalere Tipp: ein Familienbetrieb etwas nördlich des Zentrums, wo der Río Tamarindo ins Meer fliesst. Gebratener ganzer Snapper, peruanisches Ceviche, Grilloktopus. Genau richtig für einen entspannten Lunch. Unter dem imposanten Tropenbaum dinieren Gäste des Tabu direkt am Sandstrand Die Restaurants in Tamarindo servieren frische Meeresfrüchte direkt am Pazifik Das entspannte Strand-Dining im Ocho mit direktem Pazifikblick macht Tamarindo zu einem beliebten Foodie-Ziel Frisch gegrillter Lachs mit Weisswein unter den Lichterketten des Ocho am Pazifik. Ein Glas Wein kostet ab $15 Restaurant Agua Salada: Frischer Fisch unter Palmen bei perfektem Pazifikblick Fazit: Tamarindo als letzter Akt Tamarindo ist jetzt nicht DAS Highlight unserer Reise. Aber es ist der richtige Abschluss.Und der Sonnenuntergang hier ist mehr als ein schöner Moment am Ende des Tages. Er ist das Sinnbild für die ganze Reise. Die Sonne sinkt langsam hinter den Pazifik, das Licht wird golden, dann orange, dann weg.Am Strand sitzen Menschen aus aller Welt. Irgendwo spielt Musik. Und immer mehr fühlen wir, warum Tamarindo als letzter Stop der Reise passt.Mit einem Glas Wein auf der Terrasse von Tabú, dem Wellenrauschen im Hintergrund und dem Wissen, dass morgen der Flug nach Hause geht: So endet unsere Costa Rica Rundreise. Mit einem Lächeln, ein bisschen Müdigkeit und dem leisen Wunsch, noch ein paar Tage länger zu bleiben.Der internationale Flughafen Liberia ist übrigens nur 1.5 Stunden entfernt. Er kommt schneller, als man möchte.Die Rückgabestation für Mietwagen liegt etwas vorher, du wirst mit einem Shuttle zum Flughafen gefahren.Tamarindo ist der letzte Stop unserer zweieinhalbwöchigen Costa Rica Rundreise von Uvita entlang der Pazifikküste bis an die Guanacaste-Küste. Auf Wiedersehen Costa Rica, Pura Vida! ## Nauyaca Wasserfälle: Schotterpiste, Dschungel und Naturpool Quelle: https://reisememo.ch/costa-rica/nauyaca-wasserfaelle-costa-rica Die Nauyaca Wasserfälle gehören zu den eindrücklichsten Orten Costa Ricas, nur etwa 10 Minuten nördlich von Dominical gelegen.Du kannst die Wasserfälle gut als Tagesausflug ab Uvita (Marino Ballena Nationalpark) oder dem Manuel Antonio Nationalpark besuchen. Oder aber du planst den Besuch als Zwischenstopp auf deinem Roadtrip ein.Der Weg dorthin fühlt sich wie ein eigenes kleines Abenteuer an. Das beginnt schon bei der Anfahrt.Die letzten Kilometer führen nämlich über eine holprige Schotterpiste durch dichten Dschungel. Kein Asphalt mehr, keine Schilder, nur roter Schotterstaub und Bäume.Genau hier zeigt sich, warum in Costa Rica ein 4×4 kein Luxus ist. Es ist einfach das richtige Fahrzeug. Der obere Nauyaca Wasserfall stürzt hier aus etwa 40 Metern Höhe über mehrere Felsstufen hinab Die mehrstufigen Nauyaca Kaskaden bilden natuerliche Pools zum Baden und Entspannen. Zwei Eingänge und eine wichtige Entscheidung Schon bevor du dich auf den Weg machst, triffst du eine Entscheidung, die den Tag beeinflusst. Es gibt zwei Zugangswege zu den Nauyaca Wasserfällen.Das Gebiet befindet sich im Privatbesitz, die zwei verschiedenen Eingänge werden unabhängig voneinander betrieben.Wir haben den offiziellen Parkeingang (Nauyaca Waterfall Nature Park) genommen.Im Nachhinein zeigte sich, es ist die richtige Wahl.Der Eingang liegt zwar etwas weiter entfernt, dafür bietet der Park mehr Infrastruktur mit einem kleinen Restaurant und Toiletten sowie den entscheidenden Vorteil: weniger Touristen. Der etwas längere Anfahrtsweg zahlt sich aus.Der Don Lulo Park ist etwas ursprünglicher, günstiger, populärer und entsprechend voller.Tipp: Wer weniger Betrieb will, fährt also lieber etwas weiter.Wichtig: Gute Schuhe sind bei beiden Parks Pflicht. Der letzte Wegabschnitt zu den Wasserfällen kann rutschig und anspruchsvoll sein. Praktisches auf einen Blick Nauyaca Waterfall Nature Park Don Lulo Eingang Fahrzeit 50 Min. ab Dominical 30 Min. ab Dominical Anreise Letzte km auf Schotterpiste, 4×4 empfohlen Asphaltierte Strasse Parkplatz kostenlos USD 5 pro Tag Distanz 3,5 km 2,7 km, aber steiler Shuttle Hin- und Rückweg verfügbar Hin- und Rückweg verfügbar Infrastruktur Restaurant, Toiletten und Umkleideräume Toiletten und Umkleideräume Öffnungszeit 07:30 – 16:30 Uhr 07:00 – 14:00 Uhr Eintritt USD 32 (Walk down / Trolley up) USD 10 (Walking), USD 32 mit Shuttle (hin und zurück) Vorteil Weniger Leute, schönere Perspektiven auf Wasserfälle Anreise ohne 4×4 möglich, günstiger Webseite nauyacawaterfall.com nauyacawaterfallscostarica.com Die zweistufigen Nauyaca-Wasserfälle gehören zu den spektakulärsten Naturwundern Costa Ricas Oben oder unten – die Wasserfälle sind nicht gleich Es gibt nicht einen Nauyaca Wasserfall. Es gibt zwei. Und sie sind sehr unterschiedlich.Der obere Wasserfall ist gross und mächtig. Er fällt über eine breite Felswand in die Tiefe. Er ist sehr eindrücklich anzusehen, aber bietet keine Schwimmgelegenheit.Dennoch musst du dir den oberen Wasserfall unbedingt gesehen haben!Der untere Wasserfall ist das eigentliche Ziel. Er stürzt als breite Wasserwand in ein grosses Naturbecken. Viele Besucher springen direkt ins Wasser und nach der Wanderung durch die feuchte Hitze versteht man sofort warum.Nicht vergessen: Badesachen, Handtuch, genügend Trinkwasser mitnehmen. Und wenn du rutschfeste Badeschuhe hast, pack auch diese ein! Wanderung zu den Nauyaca Wasserfällen: schöner als gedacht, heisser als erwartet Vom Parkplatz bis zu den Wasserfällen wanderst du etwas mehr als 3,5 Kilometer (wenn du nicht den Shuttle nimmst).Der Weg ist gut ausgebaut, der Schatten der Bäume angenehm. Und trotzdem unterschätzt man die Hitze.Die feuchte Luft, die stetige Neigung, der rote Schotter. Nach einer Weile merkst du: Das hier ist kein Spaziergang.Tipp: Früh starten. Nicht wegen der Wasserfälle, sondern wegen der Temperaturen. Morgens ist der Weg noch angenehm, mittags wird er zur Prüfung. Der vier Kilometer lange Wanderweg führt über Naturstrassen und durch dichte Regenwaldvegetation Katja auf dem Wanderweg durch dichten Tropenwald zu einem der schönsten Wasserfälle Costa Ricas Walter im steilen Abstieg durch den üppigen Regenwald Der Wanderweg zu den Nauyaca Wasserfällen führt durch dichten Regenwald Der Abstieg zu den Nauyaca Wasserfällen führt über steile Steintreppen durch dichten Tropenwald Der Wanderweg zu den Nauyaca Wasserfällen führt durch dichten tropischen Regenwald Der Rückweg: dafür gibt es den Shuttle Am Ende kannst du dir den Aufstieg zurück sparen und dich stattdessen mit dem Shuttle wieder hochfahren lassen. Genau das haben wir gemacht.Und wir waren sehr froh darum.Nach dem Abstieg, dem Schwimmen und der Zeit am Wasserfall hat man schlicht keine Lust (und Energie) mehr auf 4 Kilometer bergauf. Daher ist die Rückfahrt mit dem Shuttle eine vernünftige Entscheidung. Mit dem Shuttle fährst du wieder zurück zum Parkeingang Wenn du es überstanden hast, rufst du Mutti an ;-) Costa Rica Rundreise: Route für 2,5 Wochen Nationalparks, Vulkane Arenal & Tenorio inkl. Hoteltipps Die Nauyaca Wasserfälle sind ein Tagesausflug ab Uvita – dem Startpunkt unserer Costa Rica Rundreise. ## Uvita und Marino Ballena Nationalpark: Wale, Walfischflosse und Meer Quelle: https://reisememo.ch/costa-rica/uvita-marino-ballena-nationalpark Uvita liegt im Marino Ballena Nationalpark an der Pazifikküste, rund 3.5 Stunden von San José entfernt. Es ist der erste Stop unserer Costa Rica Rundreise.Der Park ist nach seiner bekannten Formation benannt: einer Sandbank, die bei Ebbe tatsächlich wie eine riesige Walfischflosse aussieht.Bei Ebbe läufst du weit ins Meer hinaus. Barfuss über festen Sand, links und rechts Wasser, vor dir nur der Horizont.Und dann, wenn du die Sandbank lange genug studierst, kommt die Flut zurück. Sie kommt hier nicht nur von einer Seite, sondern gleichzeitig von zwei!Die Sandbank wird von beiden Enden her überspült. Wir müssen uns tatsächlich beeilen, um nicht allzu tief durch das Wasser waten zu müssen.Das gibt dem Spaziergang einen leichten Adrenalinkick, Soft-Adventure sozusagen ;-)Der Name Marina Bellana passt nicht nur wegen der Form. Je nach Saison ziehen hier Buckelwale aus der Arktis oder Antarktis vorbei, um ihre Jungen zur Welt zu bringen. Eintritt & Öffnungszeiten: ca. 6–7 USD, täglich 07:00–18:00 Uhr.Beste Reisezeit: Dezember bis April (Buckelwale aus der Nordhalbkugel) und Juli bis Oktober (Wale aus der Antarktis).Preis: ca. 70–90 USD. In der Hochsaison früh buchen! Schwanzflosse des Marino Ballena Nationalparks Whale Watching im Marino Ballena Nationalpark Wir buchen unsere Whale-Watching-Tour über GetYourGuide, inklusive Getränken und Snacks an Bord, Dauer rund 2 bis 3 Stunden.Anfangs passiert wenig. Das Boot schaukelt, unser Guide Joaquin erzählt uns so einiges über die riesigen Säugetiere und ihr Verhalten.Wir hören gespannt zu. Dann plötzlich Bewegung. Der Bootskapitän hat etwas gesichtet und fährt zielgerichtet und schnell in Richtung Süden.Und siehe da: Zwei Buckelwale tauchen immer wieder neben dem Boot auf. Nah genug, dass man ihr Schnauben hört, wenn sie auftauchen. Die Aufregung steigt.Ein kurzer Augenblick – aber ein magischer Moment!Beim Einsteigen wirst du nass bis zu den Oberschenkeln. Entsprechende Kleidung und Sandalen sind angesagt. Touristen beim Einsteigen. Die Walbeobachtungstour startet direkt vom Strand von Uvita Touristenboot bei einem der wichtigsten Walzugkorridore an der Pazifikküste Hoteltipp: Kurà Boutique Hotel – traumhaft schön! Wir müssen noch über das Hotel reden. Denn das Kurà Boutique Hotel ist ein absolutes Highlight hoch über Uvita! Nur acht Zimmer, jedes mit grosser Terrasse Ein luftiges Restaurant am Infinity-Pool mit Blick über den Pazifik Reichhaltiges Frühstück, schmackhaftes Abendessen Superfreundliches Personal Sorgenfreie Tage im Paradies Moderne Tropenarchitektur verschmilzt im Kura harmonisch mit der üppigen Regenwaldlandschaft. Der Hotel-Pool verschmilzt optisch mit dem endlosen Pazifik am Horizont Die Ankunft im Hotel muss du dir allerdings hart erarbeiten.Die Zufahrt windet sich sehr, wirklich sehr steil und kurvig den Hang hinauf: Holprige Naturstrasse, lose Steine, Schlaglöcher.Bei unserer ersten Fahrt hinauf steht in einer engen UND steilen Haarnadelkurve plötzlich ein überproportional grosser Lastwagen vor uns.Was macht der hier oben?!Zum Kreuzen ist es zu eng. Als Walter anhält, um Ausweichmöglichkeiten zu finden, stottert unser 4×4 mit blockierten Rädern rückwärts die Strasse hinunter!Für einen Moment weiten sich unsere Augen. Mein Puls schiesst deutlich in die Höhe. Ich habe das Herz in der Hose.Nach ein paar Metern des unfreiwilligen Rückwärtsfahrens kommt unser SUV glücklicherweise wieder zum Stehen. Was folgt ist eine Millimeterarbeit-Kreuzung mit viel Fuchteln und Walters feinem Gasfuss. Und am Ende passiert der Camion haarscharf an uns vorbei.Danach erklärt mir Walter in seiner üblich coolen Art, wie das für ihn als ehemaliger Militärfahrer tägliches Brot war.DEN Eindruck hatte ich jetzt gerade nicht!?! Zudem ist das meines Wissens 40 Jahre her. Und ein eigenes Auto hat er auch nicht. Aber lassen wir das…Am nächsten Tag entscheiden wir uns jedenfalls für die entspanntere Variante. Und das ohne jegliche Proteste von Walter: Auto unten im Ort parkieren und vom Hotel abholen lassen. Von ihrem übergrossen Jeep.Aber Achtung: Sogar bis zu diesem Hotelparkplatz ist ein 4×4 nötig. Die Schilder entlang der Strasse «4×4 only!» meinen das ernst. Und sie stehen alle 50 Meter… Tagesausflug: Nauyaca Wasserfälle Wer ein paar Tage in Uvita verbringt, sollte einen Tag für die Nauyaca Wasserfälle einplanen. Sie liegen keine Stunde entfernt und gehören zu den eindrücklichsten Wasserfällen Costa Ricas. Der obere Nauyaca Wasserfall stürzt hier aus etwa 40 Metern Höhe über mehrere Felsstufen hinab Die mehrstufigen Nauyaca Kaskaden bilden natuerliche Pools zum Baden und Entspannen. Es gibt zwei Zugänge zu den Wasserfällen, nämlich von beiden Seiten. Wir empfehlen den weiter weg gelegenen Zugang: Er ist weniger überlaufen und führt durch einen schönen botanischen Garten sowie dichten Regenwald.Bei Hitze kann die Wanderung schweisstreibend sein. Dann lässt du dich von einem Shuttle zurück zum Parkeingang fahren. Easy! Fazit Marino Ballena ist kein Ort für To-do-Listen. Es ist ein Ort für entspannte Momente.Für den Spaziergang auf der Walfischflosse. Für die Ruhe am Strand nach der langen Anreise. Und für den Augenblick, in dem ein Wal neben dem Boot auftaucht, und alles andere kurz egal ist.Aber auch ein Tag am Hotel-Pool oder auf der grosszügigen Terrasse des Kurà Hotelzimmers vergeht wie im Flug. Wir fanden es paradiesisch!Uvita & Marino Ballena ist Etappe 1 unserer Costa Rica Rundreise — der erste Stop nach der Ankunft in San José. Costa Rica Rundreise: Route für 2,5 Wochen Nationalparks, Vulkane Arenal & Tenorio inkl. Hoteltipps ## Manuel Antonio Nationalpark: Zwischen Dschungel und Traumstrand Quelle: https://reisememo.ch/costa-rica/manuel-antonio-nationalpark Der erste Eindruck vom Manuel Antonio? Viel Betrieb, viele Leute, viele Guides, viel Erwartung.Der Manuel Antonio Nationalpark wirkt wie ein durchgetaktetes Naturerlebnis.Kurz vor dem Eingang des Manuel Antonio Nationalparks passiert etwas, das den Ton für den ganzen Besuch setzt.Auf der Strasse fangen dich Guides ab. Selbstbewusst, laut, überzeugend. Ihre Botschaft ist unmissverständlich: Ohne Guide komme man nicht in den Park hinein.Das stimmt zwar nicht.Aber in diesem Moment lassen wir uns einschüchtern – und buchen einen der aufdringlichen Kerle.Was danach folgt? Das beurteilen Walter und ich unterschiedlich. Die üppige Küstenvegetation bietet natürlichen Schatten direkt am weissen Sandstrand Manuel Antonio Nationalpark: Ankommen & planen Bevor du überhaupt an diese Guides denkst, solltest du ein Ticket haben, denn der Manuel Antonio Nationalpark gehört zu den meistbesuchten Naturreservaten Costa Ricas – und die Besucherzahl ist streng limitiert.Spontan vorbeikommen funktioniert kaum. Deshalb buche ich im voraus unsere Eintrittstickets über die offizielle Plattform von SINAC (Sistema Nacional de Áreas de Conservación).Tickets werden ausschliesslich dort verkauft. Andere Websites sind Vermittler und verlangen entsprechend zusätzliche Gebühren.Praktisches auf einen Blick:Öffnungszeiten Park: 07:00 – 16:00 UhrDienstags ist der Park geschlossenHotelbasis: Die nächste Stadt ist Quepos, ca. 7 km entfernt. Wir übernachten im Adults Only Hotel Makanda by the Sea(Sehr) früh am Morgen gehen lohnt sich: weniger Touristenandrang, angenehmere Temperaturen, mehr TierbewegungSchon wenig später ist der Andrang riesig, gegen Mittag sind schon alle wieder weg Der Eingang führt durch das Besucherzentrum. Auch bei zuvor online gekauften Tickets Geführte Naturführungen am Anfang des Parks Mit oder ohne Guide? Unsere Meinung Zurück zu den Guides auf der Strasse: Wir lassen uns also überreden. Was dann passiert, ist überraschend gut – und gleichzeitig unnötig.Klar, unser Guide entdeckt mehrere Tiere, die wir alleine nie gesehen hätten. Ein Faultier hoch oben im Baum, perfekt getarnt. Kleine Details wie Spinnen oder Krabben, die plötzlich sichtbar werden.Gleichzeitig merken wir aber schnell: Der Park ist so belebt, dass man sich problemlos an den stehenden Gruppen orientieren kann: Wo Menschen nach oben schauen, ist meistens etwas zu sehen. Oder eben auch nicht … und du fragst einfach, was alle sehen und du nicht. Vorteil mit Guide: Sie bringen ein Teleskop und sind geübt in der Suche Unser Tipp:Willst du maximale Tierbeobachtungen und etwas über ihre Eigenheiten lernen: Ein Guide lohnt sich und du machst etwas für die lokalen Arbeitsplätze. Aber buche ihn im voraus, und nicht auf der Strasse davor (die wollen Cash statt Kreditkartenzahlung).Willst du entspannt und auf eigene Faust: Auch das funktioniert problemlos. Einfach den anderen Besuchern folgen. Aber wie entspannt das wirklich ist angesichts der Menschenmengen…Einen Vorteil bieten die «wilden» Guides immerhin: Sie bieten einen bewachten Parkplatz gleich um die Ecke vom Parkeingang.Anschliessend an den Park gibt es Sandstrände und eine kurze Rundwanderung (ca. 1 Stunde) zur stark bewaldeten Landzunge Cathedral Point. Hier siehst du mehr Affen als vorher im Park und die Guides kommen nicht mit. Hier bist du eher mal in der stillen Natur. Meist entdecken nur die Guides die versteckten Tiere des Parks Unterwegs im Park: Beobachten statt wandern Manuel Antonio ist kein Wanderpark. Du kommst auch mit einfachem Schuhwerk gut durch.Die Wege sind kurz, gut ausgebaut und schnell gemacht. Die Beobachtung gilt dem Blätterdach, dem Wegrand, dem flachen Wasser.Sooo viel passiert nicht.Immer wieder bleiben Menschen stehen, schauen nach oben, zeigen in die Bäume. Genau das sind deine Momente, um auch mal etwas zu entdecken. Meist dauert es ein paar Sekunden, bis du das Tier erkennst. Ein erhöhter Holzsteg schützt die empfindliche Vegetation des Tropenwaldes Der barrierefreie Holzsteg ermöglicht es Besuchern jeden Alters, den Regenwald zu erkunden Tiere ganz nah – und manchmal zu nah Kapuzineraffen gehören zu den am häufigsten gesehenen Tieren. Und sie sind genau so frech, wie ihr Ruf verspricht. Sie wissen, was ein Rucksack ist und was darin so alles stecken könnte.Obwohl: Das Mitbringen von Speisen in den Park ist nicht gestattet. Aber das wissen ja die Tiere nicht!Lass deinen Rucksack also nie unbeaufsichtigt. Die Affen sind jedenfalls schneller und flinker, als du denkst.Faultiere siehst du, wenn du weisst, wo du suchen musst. Oder wenn du einen Guide dabei hast, der das weiss. Denn er hat dasselbe Faultier wahrscheinlich schon am Vortag an derselben Stelle gesehen…Sie hängen reglos wie ein Fellknäuel in den oberen Ästen und sehen aus wie ein Teil des Baumes. Kapuzineraffen sind neugierige Zeitgenossen und durchsuchen gerne unbeaufsichtigte Taschen nach Essbarem Cathedral Point: Der Abstecher lohnt sich Wer nur durch den Park spaziert und dann am Strand liegt, verpasst einen der schönsten Abschnitte.Die Rundwanderung zum Cathedral Point (Punta Catedral) führt durch dichten tropischen Regenwald auf eine Halbinsel zwischen zwei Stränden.Der Weg ist kurz, aber eindrücklich: moosbewachsene Bäume, Blicke aufs Meer, Stille abseits der Hauptwege.Für mich ist das der eigentliche Höhepunkt des Parkes. Der Hauptstrand des Parks verbindet perfekt weissen Sand mit üppigem Regenwald Holzstege führen sanft durch das dichte Grün des tropischen Regenwaldes zum Cathedral Point Die zerklüftete Küste vor dem Cathedral Point Die Strände: Dschungel trifft Pazifik Feiner Sand, türkisfarbenes Wasser und direkt dahinter Regenwald. Du gehst ins Meer, drehst dich um und siehst Palmen, Lianen, Dschungel. Ein Ort, der sich fast unwirklich anfühlt.Die zwei Hauptstrände im Park – Playa Manuel Antonio und Playa Espadilla Sur – sind wunderschön und erstaunlich wenig bevölkert.Tipp: Nimm dir Zeit für die Strände. Genau dieser Kontrast ist das Besondere. Ein perfektes Zusammenspiel aus dichtem Regenwald und karibisch anmutender Küste Einer der schönsten Strände Costa Ricas mit kristallklarem Wasser und üppiger Vegetation Der Manuel Antonio Nationalpark vereint Regenwald und traumhafte Pazifikstrände auf kleinstem Raum Fazit: Lohnt sich der Manuel Antonio Nationalpark? Hier weichen unsere Meinungen voneinander ab. Und wir finden, das ist eine ehrliche Antwort wert.Walter verlässt den Park enttäuscht und rät vom Besuch ab.Er hatte mehr erwartet: mehr Wildnis, mehr Unberührtheit, mehr Tiere, weniger Rummel.Der Park ist schön, keine Frage. Aber das Erlebnis bleibt hinter den Erwartungen zurück, die der klingende Name weckt. Andere Nationalparks Costa Ricas wie der Nebelwald von Monteverde sind viel attraktiver und weniger überlaufen.Ich (Katja) finde den Park schön – gerade wegen des Strandes und der Rundwanderung zum Cathedral Point.Die Kombination aus Dschungelpfad und Badestrand ist selten. Und die frechen, aber doch sehr witzigen Kapuzineräffchen haben es mir angetan. Die neugierigen Kapuzineraffen sind eine der Hauptattraktionen im Manuel Antonio Nationalpark Manuel Antonio ist gut besucht und klar erschlossen, du kannst dich nicht verlaufen.Wenn du frühzeitig (oder erst nach dem Ansturm ab ca. 11 Uhr) im Park bist und dir Zeit für die Strände und den Cathedral Point lässt, zeigt dir der Park genau das, wofür Costa Rica bekannt ist.Nur: Erwarte keine einsame Wildnis. Erwarte ein gut zugängliches, ehrliches Naturerlebnis – mit Regenwald, Affen und Pazifik.Dieser Artikel ist Teil unserer Costa Rica Rundreise entlang der Pazifikküste. Manuel Antonio, einer der kleinsten, aber bekanntesten Nationalparks Costa Ricas Der Haupteingang gegen Mittag: In der Hitze will niemand mehr hinein ## Monteverde Nebelwald: mystisch, intensiv – eines der Highlights in Costa Rica Quelle: https://reisememo.ch/costa-rica/monteverde-nebelwald-costa-rica Die rauhe Strasse ins Outdoor-Mekka Monteverde Nebelwald gibt dir Zeit, dich vorzubereiten.Zuerst fährst du durch hitzige Dörfer, in denen jedes noch so unscheinbare Haus mit mehreren Lagen Eisengittern verbarrikadiert ist.Dann wird die Strasse immer kurviger und schmaler. Der Asphalt wechselt zu Schotter, der Schotter zu Staub.Die Temperatur sinkt merklich und die Feuchtigkeit siehst du tatsächlich als kleine Tröpfchen in der Luft. Mitten im Sommer.Das produziert dann auch mal langgezogene Regenbögen. Aus dem Nichts.Ab diesem Moment weisst du: Hier ist es anders. In Monteverde entstehen durch die feuchten Nebelwälder häufig spektakuläre Regenbögen Monteverde liegt im Hochland, rund um das Städtchen Santa Elena: Kühlere Luft, Wind in den Baumkronen, ein feiner Nebel, der nie ganz verschwindet und Regenbögen produziert ohne Ende.Der Nebelwald von Monteverde ist kein klassischer Dschungel. Eher ein stiller Ort, der dich langsam einfängt.Dieser mystische Nebelwald befindet sich auf 1’500 Metern Höhe und bildet die Kontinentalscheide zwischen Nord- und Südamerika. Seine Eigenheiten sorgen dafür, dass hier gleich mehrere endemische Pflanzenarten wachsen.Die Atmosphäre ist einzigartig und geheimnisvoll: Die Farne sind hier riesig und die Bäume wachsen gewaltig hoch in den feuchten Himmel, meist umgarnt von Bartflechte (Old Man’s Beard). Diese ist ein klassischer Indikator für saubere Luft und hohe Luftfeuchtigkeit.Für mich ist Monteverde eines der Highlights der gesamten Costa Rica Reise. Das feuchte Klima des Nebelwalds schafft ideale Bedingungen für üppiges Mooswachstum Der Monteverde Cloud Forest beherbergt über 2500 Pflanzenarten auf nur 26 Quadratkilometern Die prähistorischen Baumfarne können über 20 Meter hoch werden Wanderung im Cloud Forest: beobachten statt durchlaufen Der Monteverde Nebelwald ist kein Ort, den du einfach so «durchläufst». Du folgst dem mal engen, mal etwas breiteren Weg. Es gibt sowieso nur Einen. Oder eigentlich Drei: Beim Eingang wählst du zwischen 3 verschieden langen Trails.Wir entscheiden uns für den Continental Divide Trail, den längsten der drei Wanderwege.Überall hängt Moos von den Bäumen. Nebel zieht durch die Kronen. Kolibris flirren von Blüte zu Blüte. Erstaunlich leise Geräusche kommen und gehen.Jeder Waldabschnitt – und davon hat es viele – fühlt sich anders an, mal dicht und dunkel, mal offen mit weitem Blick.Ich bleibe immer wieder staunend stehen. Schaue nach oben, höre, warte.Für mich ist die Wanderung durch den Nebelwald ein Erlebnis, das sich langsam entfaltet. Stunden vergehen, ohne dass wir es merken.Der Weg ist abwechslungsreich, mit schönen Perspektiven auf beide Seiten der Kontinentalscheide, und genau richtig, um den Nebelwald wirklich zu spüren.Nur, wegen des dichten Nebels sehen wir bei den Aussichtspunkten eben nichts… Beim Aussichtspunkt der Kontinentalscheide gibt es heute ausser Nebelwald nicht viel zu sehen... Viele Touristen hat es nur am Anfang der Wanderung. Bald bist du alleine Eingang zu 3 unterschiedlich langen Trails Eintritt zum Monteverde NebelwaldTickets gibt es direkt über die offizielle Webseite des Monteverde Cloud Preserve.Der Eintritt kostet USD 29.00 pro Person (Stand März 2026). Du wählst einen fixen Zeitslot.Früh starten lohnt sich: weniger Leute, mehr Stille, mehr Ruhe für die Tiere. Regenjacke und feste Schuhe sind Pflicht.Und beachte: Im Nebelwald ist es sehr feucht, auch wenn es nicht regnet. Zudem ist es überraschend kühl, gemessen an den warmen Temperaturen beim Starthäuschen. Katja im nebulösen Monteverde Nebelwald Urwald Night Walk: Katja vergisst ihre Angst Eigentlich wollte Katja den Night Walk durch den Regenwald nicht machen: Zu dunkel, man sieht ja schon tagsüber fast nichts. Zu viele Spinnen und Ungeziefer. Zu wenig Kontrolle über das, was einem da begegnet.Nach gutem Zureden buchen wir am Ende trotzdem. Und schon nach wenigen Minuten kippt die Stimmung.Mit der Taschenlampe gehen wir langsam durch den Wald. Der Guide zeigt uns quakende Frösche direkt am Weg, fast unsichtbar zwischen den Blättern.Eine Tarantel lockt er mit einem Ast aus ihrem Bau, ruhig und elegant ist sie, grösser als erwartet. Und dann: ein Skorpion!Der Guide hält das UV-Licht darüber. Und plötzlich leuchtet das Spinnentier surreal türkisblau auf. Mitten in der Dunkelheit.Katja? Erst still. Dann neugierig. Und irgendwann komplett drin.¡Qué aventura! Skorpione fluoreszieren unter Ultraviolettlicht leuchtend türkis Die blaubeinige Tarantel lässt sich aus ihrem Versteck locken Wir buchen die Tour im Kinkajou Reservat über GetYourGuide, inklusive Abholung im Hotel. Gerade nach einem langen Tag im Wald ist das Gold wert: kein Organisieren, kein Fahren im Dunkeln (Achtung Schlaglöcher!), einfach einsteigen und los.Die Gruppen sind klein, die Tour dauert rund 1.5 bis 2 Stunden.In der Nacht erlebst du den Wald viel intensiver. Näher. Fast ein bisschen surreal.Tipp: Unbedingt mit einem Guide gehen. Die besten Sichtungen passieren im Stillstand. Und ohne geschultes Auge siehst du schlicht nichts. Oder Schwarz.Zudem hätte ich Katja nicht dazu gebracht, alleine durch den dunklen Wald zu laufen.Und mich selber auch nicht. Der gesicherte Waldweg durch den dichten Nebelwald von Monteverde Bei Dunkelheit erwacht der Nebelwald zu neuem Leben mit nachtaktiven Tieren Anreise: Die Landstrasse gehört zum Erlebnis Gleich werden wir von einem 40-Tönner überholt! Die kurvenreiche Bergstrasse nach Monteverde führt durch die malerische Hügellandschaft Costa Ricas Die berüchtigte Schotterstrasse nach Monteverde ist staubig aber gut befahrbar Die kurvenreiche Anfahrt nach Monteverde führt über unbefestigte Bergstrassen Auf der Autobahn werden wir von einem verrückt gewordenen 40-Tönner überholt. Obwohl wir wie alle anderen Verkehrsteilnehmer 30 Km/h über dem Speedlimit fahren!Aber vielleicht ist das hier auch ganz normal. Haben wir manchmal den Eindruck. Geschwindigkeitsradars sehen wir jedenfalls nie.Die letzten Kilometer vor Santa Elena sind holprig: Schotterstrassen, wenig Komfort, viel Staub.Diese Anfahrt macht klar, dass Monteverde nicht einfach auf dem Weg liegt. Du entscheidest dich bewusst, hierher zu fahren.Ein 4×4 ist hier kein Luxus, sondern schlicht das nötige Fahrzeug.Und plane genügend Zeit für die Anreise ein: Die Kurven sind eng, die Strecke langsam, besonders wenn du hinter einem Camion herfährst.Einmal in Santa Elena angekommen, staunst du, wieviele Outdoor-Verrückte sich hierher verirren. Müssten die Ticos dann nicht doch ein bisschen mehr in die Anfahrtswege investieren?Wir verbringen etwas oberhalb von Santa Elena zwei Nächte im eleganten Koora Hotel.Ähnliche Hotels in der gleichen Gegend sind:Senda MonteverdeMonteverde Lodges & GardensOcotea Boutique Hotel Natürliche Materialien und durchdachtes Design schaffen im Koora Hotel eine harmonische Verbindung zur üppigen Umgebung Fazit: Monteverde liefert viele kleine WOW-Momente Ich hätte noch lange im Nebelwald spazieren können: Katja, die ihre Angst vergisst und plötzlich fasziniert ist. Ein Skorpion, der türkis leuchtet.Du gehst aus Monteverde mit einem Gefühl, das bleibt.Und genau das macht diesen Ort zu einem der eindrücklichsten Erlebnisse der ganzen Reise.Monteverde ist die Etappe 4 unserer Costa Rica Rundreise – vom Vulkan Arenal ins Hochland des Nebelwalds. ## Vulkan Arenal & La Fortuna: 4 Erlebnisse, die du nicht verpassen solltest Quelle: https://reisememo.ch/costa-rica/fortuna-vulkan-arenal Regenwald, sattes Grün und ein Vulkan, der heute ruhig über allem wacht: Rund um La Fortuna erlebst du die Vegetation von Costa Rica intensiv!Die folgenden vier Ausflüge zeigen dir die Region aus verschiedenen Perspektiven – mal aktiv, mal entspannt, aber immer sehr eindrücklich. Erlebnisse und Hoteltipps rund um La Fortuna Der majestätische Arenal Vulkankegel zeigt sich oft in mystische Wolken gehüllt Vulkan Arenal 1968: Wandern zwischen Lava und Regenwald Je weiter du von der Pazifikküste ins Landesinnere fährst, desto häufiger taucht er am Horizont auf: der Vulkan Arenal. Perfekt kegelförmig. Fast zu perfekt.Und dann verschwindet er wieder in den Wolken.Der Vulkan war lange Zeit einer der aktivsten Vulkane des Landes. Seit seinem letzten Ausbruch im Jahre 2010 ist er jedoch ruhend.Wir schnüren die Schuhe und tauchen im Arenal 1968 Park in die Landschaft des Vulkans ein.Die Wege führen über erkaltete Lavafelder vom Vulkanausbruch von 1968 und durch dichten tropischen Regenwald. Es wechselt ständig – offen und karg, dann wieder schattig und üppig. Genau dieses Wechselspiel macht die Wanderung faszinierend.Und dann ist da natürlich der Vulkan. Der zeigt sich leider nicht auf Befehl. Er hüllt sich in Wolken, verschwindet, lässt dich warten. Für Katja gehört dieser Ausflug dennoch zu den eindrücklichsten Erlebnissen der Reise.Tickets: Online im Voraus buchen über arenal1968.com für ca. 28 USD (Stand März 2026). Parkplätze stehen zur Verfügung und die Parkgebühr ist im Ticket enthalten.Plane 2-3 Stunden ein, je nach Pfad, den du wählst: Es gibt unterschiedlich lange Rundwanderungen. Alle kommen via Ausflugsrestaurant zurück zum Parkplatz.Wir empfehlen dir, früh zu starten für eine bessere Sicht und weniger Betrieb.Festes Schuhwerk ist Pflicht wegen der unebenen Lavafelder. Du willst hier nicht umknicken. Mistico Park Costa Rica: Der Regenwald von oben Der Mistico Park bietet ein völlig anderes Naturerlebnis: 16 Brücken durch den Regenwald, davon 6 Hängebrücken. Die höchste Brücke ist 55 Meter hoch, die längste misst 97 Meter.Du gehst hier nicht mehr durch den Wald, du schwebst darüber.Der Blick auf den Vulkan Arenal von oben gehört zu den schöneren Perspektiven rund um La Fortuna. Und auf den Brücken selbst merkst du schnell, wie still du werden kannst, wenn unter dir nur Baumkronen sind – und die Brücke etwas schaukelt.Falls du Höhenangst hast: Die Brücken haben Netze an den Seiten. Die ersten Sekunden kosten etwas Überwindung, dann gewöhnst du dich daran.Tickets: Online buchen über misticopark.com. Der Eintritt kostet USD 32 für die Self-Guided Tour (Stand März 2026).Früh starten, feste Schuhe (sie lassen dich nur mit gutem Schuhwerk hinein), optional mit Guide für mehr Hintergrundwissen. Spektakuläre Hängebrücke im Mistico Hängebrückenpark. Die stabilen Metallbrücken führen Katja sicher durch die Baumkronen des Nebelwalds La Fortuna Wasserfall: 500 Stufen und ein Sprung ins kalte Wasser Der La Fortuna Wasserfall stürzt 70 Meter in ein smaragdgrünes Becken. Bekannt, ja. Aber das mindert die eindrückliche Szenerie in keiner Weise.Der Weg beginnt mit einer kleinen Ansage: rund 500 Treppenstufen nach unten!Der Abstieg ist steil, aber unspektakulär, die Ankunft am Fusse des Wasserfalls dann umso überwältigender. Das Becken lädt zum Baden ein, und nach dem Abstieg ist die Erfrischung absolut verdient.Was du nicht vergessen solltest: Die 500 Stufen musst du auch wieder hoch! Teile dir also deine Energie entsprechend ein.Früh kommen lohnt sich hier doppelt: weniger Betrieb am Wasserfall, und bessere Chancen, im umliegenden Regenwald Tukane oder Affen zu entdecken.Tickets: Online buchen über cataratalafortuna.com, Kosten: USD 20 (Stand März 2026). Rutschfeste Schuhe und Badesachen mitnehmen. Katja gefällt die künstlerische Schirminstallation zwischen Parkplatz und Parkeingang Influencerin und ihre Fotografin vor dem 70 Meter hohen La Fortuna Wasserfall. Man beachte den unterschiedlichen Kleiderstil... Don Juan Tour: Kaffee, Kakao und ein bleibender Eindruck Zugegeben: Eine Kaffee- und Schokoladentour klingt nach dem klassischen Touristenprogramm.Ist sie aber nicht. Als Kaffee- und Schokoladenliebhaber war diese Tour für mich ein «Muss».Die Don Juan Tour in La Fortuna zeigt in rund zwei Stunden, wie Kaffee, Schokolade und Zuckerrohr entstehen – von der Pflanze bis zum fertigen Produkt.Seit dieser Tour trinke ich den Kaffee bewusster: Oder wusstest du, dass Kaffee in Ländern wie Costa Rica, Brasilien oder Vietnam angebaut, aber hauptsächlich in Europa konsumiert wird? Mit einem sehr hohen pro-Kopf-Anteil in der Schweiz?Und eigene Schokolade machst du auf dieser Tour auch noch. Aber bis deine Mixtur tatsächlich schmeckt, naja, da braucht es etwas Übung.Diese Tour können wir dir wärmstens empfehlen. Sie ist auch ideal, falls es mal regnet. Und nebenbei sichtest du auf dem Rundweg jede Menge Tiere, neben Tucans manchmal sogar ein Faultier.Buchbar über GetYourGuide oder direkt bei Don Juan.Kosten: rund USD 50 (Stand März 2026). Hoteltipp: Nayara Gardens La Fortuna bietet einige schöne Hotels. Wir gönnen uns einen Aufenthalt im Nayara Gardens.Die Anlage fühlt sich eher wie ein botanischer Garten an als wie ein Hotel.Zwischen tropischen Pflanzen führen kleine Wege zu Pools, Restaurants und privaten Bungalows. Überall plätschert Wasser, und immer wieder hört man Vögel oder Frösche.Abends empfehlen wir das Hotelrestaurant Amor Loco und sein mehrgängiges Tasting-Menu. Das wird dir lange in Erinnerung bleiben…Weitere tolle Hoteltipps in La Fortuna:Noah’s Forest by TifakaraAmor ArenalArenal Kioro Suites & Spa Viele Pools bieten Luxus inmitten der üppigen Vegetation Costa Ricas Mit Trockeneis inszenierte Gerichte sorgen im Amor Loco für ein unvergessliches kulinarisches Schauspiel Fazit: La Fortuna gehört in jede Costa Rica Rundreise La Fortuna bietet mehr als jeden anderen Stop auf unserer Rundreise an geballten Erlebnissen auf kleinem Raum.Lavafelder, Hängebrücken, ein Wasserfall mit Naturbecken, eine Kaffeetour und überall im Hintergrund dieser Vulkan, der sich zwar nicht immer zeigt, aber wenn, dann eindrücklich.Wer vier Tage in La Fortuna hat, braucht sich keine Sorgen zu machen, was er damit anfangen soll. Die Frage ist eher, was man weglässt.La Fortuna selbst ist funktional: eine Kleinstadt, die weiss, dass Touristen nicht wegen ihr kommen, sondern wegen allem, was darum herum passiert.La Fortuna ist Etappe 3 unserer Costa Rica Rundreise – zwischen der Pazifikküste und dem Nebelwald von Monteverde. Typische Strassenszene in La Fortuna - während der Trockenzeit... Im Hintergrund der Vulkan Arenal... In Costa Rica parkierst du immer rückwärts: Für den Fall, dass der Vulkan ausbricht und du schnell losfahren musst... ## Costa Rica Rundreise: Route für 2,5 Wochen Nationalparks, Vulkane Arenal & Tenorio inkl. Hoteltipps Quelle: https://reisememo.ch/costa-rica/costa-rica-rundreise-tipps-route Costa Rica ist bekannt für seine hohe Biodiversität auf kleinem Raum. Deshalb lohnt sich hier eine Rundreise besonders.Du wanderst durch den tropischen Regenwald und dichten Nebelwald, fährst an Vulkanlandschaften vorbei, siehst exotische Tiere, bewunderst Wasserfälle und geniesst herrliche Sonnenuntergänge an der Pazifikküste.Mit 30 Nationalparks, den zahlreichen biologischen Naturreservaten und privaten Schutzgebieten hast du die Qual der Wahl, was du alles besuchen willst. Für unsere 2,5‑wöchige Costa‑Rica‑Rundreise wählen wir eine Route an der touristisch weiterentwickelten Pazifikküste. Für die ruhigere, karibische Atlantikküste reicht es diesmal nicht. Inhaltsverzeichnis Costa Rica Reisetipps Sonnenuntergang an Costa Ricas Pazifikküste Kurzübersicht Costa Rica Rundreise Vom Flughafen der Hauptstadt San José fahren wir als Selbstfahrer in den Süden nach Uvita an der Pazifikküste und später in den Manuel Antonio Nationalpark.Von da geht es über kurvige Strassen ins Landesinnere zum Vulkan Arenal und in den mystischen Nebelwald von Monteverde.Den Abschluss der Rundreise macht die Halbinsel Guanacaste im Nordwesten in der Gegend um Tamarindo.Die Rückreise erfolgt ab dem Flughafen von Liberia mit direktem Nachtflug in die Schweiz.Unterwegs begegnen wir Faultieren und Kapuzineraffen, wandern über Lavafelder und sehen uns bei einer Nachtwanderung im Regenwald mit Taranteln und fluoreszierenden Skorpionen konfrontiert!Ah, ja, und je nach Dschungel-Hotel wirst du frühmorgens von Brüllaffen geweckt.Costa Rica ist also eine Reise wert, der Wert hat aber seinen Preis: Die Kosten von Restaurants und exklusiv gelegenen Boutique-Hotels sind wirklich happig. Empfohlene Costa Rica Route in 6 Etappen während 2,5 Wochen Hier unsere Reisetipps entlang der Westküste, unsere Lieblingshotels und die schönsten Highlights und Naturerlebnisse.Die Anzahl Tage pro Etappe ermöglicht intensive Erlebnisse ebenso wie ausruhen am Hotel-Pool.Tag 1-3: Uvita & Marino Ballena NationalparkTag 4-6: Manuel Antonio Nationalpark inkl. Abstecher zum Nauyaca WasserfallTag 7-10: La Fortuna & Vulkan ArenalTag 11-13: Monteverde NebelwaldTag 14-16: Papagayo HalbinselTag 17-18: Tamarindo & Las Baulas Nationalpark Spektakuläre Hängebrücke im Mistico Hängebrückenpark. Highlights der Costa‑Rica‑Rundreise Whale Watching bei UvitaBuckelwale aus nächster Nähe zu sehen, gehört zu den eindrücklichsten Momenten der Reise.Wanderung im Vulkan Arenal 1968 ParkRundwanderung in holprigen Lavafeldern und dichtem tropischem Regenwald. Und immer wieder der Blick auf den perfekt kegelförmigen, oft aber wolkenverhangenen Vulkan Arenal.Monteverde NebelwaldRundwanderung im mystischen Nebelwald, moosbewachsene Bäume und ständig wechselnde Nebelschwaden. Und das mitten im Sommer.Hängebrücken im Mistico ParkKurze Wanderung im tropischen Regenwald mit Flussüberquerungen über schwankende Hängebrücken.Sonnenuntergänge in TamarindoEndlose Sandstrände, Surfer im Wasser, goldene Farben am Himmel und entspannte «Pura-Vida-Stimmung». Sonnenuntergang in Tamarindo bis zum geht nicht mehr... Anreise nach Costa Rica Edelweiss Air fliegt aus der Schweiz direkt von Zürich nach San José. Für eine Rundreise lohnt es sich allerdings, nicht vom gleichen Ort wieder zurückzufliegen.Wir entscheiden uns deshalb für den Hinflug nach San José und den Rückflug ab Liberia im Nordwesten von Costa Rica.So sparen wir uns am Ende der Rundreise mehrere Stunden Autofahrt zurück zur Hauptstadt San José. Mietwagen: unbedingt 4x4 SUV buchen! Ein Detail zeigt sich in Costa Rica ziemlich schnell: Ein Mietwagen mit Allrad ist kein Luxus.Oder schon ein Luxus, aber einer, den du dir unbedingt gönnen willst.Viele Abzweigungen von den Nationalstrassen sind Schotterstrassen mit Schlaglöchern oder steil. Teilweise ultrasteil!Besonders schöne Lodges und Boutique-Hotels liegen häufig irgendwo in den bewaldeten Hügeln und mit einer Zufahrt, bei der du überlegst, ob das wirklich eine offizielle Strasse ist.Mehr als einmal sind wir froh um den zuschaltbaren 4×4‑Antrieb. Auf einigen Bergstrassen kommen wir selbst damit an die Grenzen unseres 4×4-SUVs.Kein Wunder fahren die Einheimischen mit Vorliebe riesige Pick-Up Trucks mit viel Bodenfreiheit und dicken Profilpneus.Ein kleiner Tipp aus unserer Erfahrung: Selbstfahrer legen Transfertage mit längerer Fahrzeit möglichst auf einen Sonntag.Unter der Woche teilen sich Lastwagen, 40-Tönner und Autos oft enge Landstrassen.Am Sonntag hingegen sind viele Einheimische am Strand und kaum Lastwagen unterwegs – dann sind die sonst oft verstopften Landstrassen erstaunlich leer. Dein 4x4 wird in Costa Rica regelmässig gefordert: Mal im Wasser, mal auf Schotter, mal in den steilen Bergen 6 Etappen für eine entspannte Costa Rica Rundreise Für das Kennenlernen von Costa Ricas Westküste empfehlen wir folgende 6 Etappen. https://maps.app.goo.gl/SRwpDj98UxExxw8r9 Etappe 1: Uvita & Marino Ballena Nationalpark Von San José bist du in ca. 3.5 Stunden in Uvita. Dafür fährst du entweder 230 Kilometer grossteils der Pazifikküste entlang auf der Ruta Nacional Primera und dann der Carretera Pacifica. Oder du nimmst die kürzere, 190 Kilometer kurvigen Carretera Interamericana.Wir entscheiden uns für die entspanntere, längere Variante. Denn schnell merkst du: «Carretera» übersetzt nicht unbedingt als «Autobahn», in Costa Rica kann das auch eine einfache Schotterstrasse sein…Der kleine Ort Uvita wirkt angenehm entspannt und liegt zwischen grünen Hügeln und dem offenen Meer.Alle Details findest du in diesem Blogartikel.https://maps.app.goo.gl/pNvddVRJfa4QE7M7A Ausflugstipp: Nationalpark Marino Ballena Schwanzflosse des Marino Ballena Nationalparks Der Marino Ballena Nationalpark ist nach seiner bekannten Formation benannt: einer Sandbank, die bei Ebbe tatsächlich wie eine riesige Walfischflosse aussieht.Und der Name passt nicht nur wegen der Form.Je nach Saison ziehen hier abwechslungsweise Buckelwale aus der Arktis oder Antarktis vorbei, um ihre Jungen zur Welt zu bringen.Wir buchen eine Whale‑Watching‑Tour und haben tatsächlich Glück: Zwei Wale tauchen immer wieder neben unserem Boot auf.Später laufen wir barfuss über die Sandbank hinaus ins Meer. Das funktioniert allerdings nur bei Ebbe. Am Nachmittag verschwindet die Walfischflosse wieder komplett im Meer.Wir müssen uns sogar beeilen, um einigermassen trockenen Fusses zurück an Land zu kommen: Die Flut kommt hier von zwei Seiten auf die Sandbank zu! Schnellboot im Marino Ballena Nationalpark Hoteltipp: Kurà Boutique Hotel Unsere eigentliche Motivation für die Reise nach Uvita ist das Hotel… Kura Boutique Hotel Pool mit spektakulärem Blick auf den Marino Ballena Nationalpark Das Kurà Boutique Hotel ist traumhaft schön – um mal ein bisschen zu untertreiben: Nur acht Zimmer, jedes mit grosser Terrasse, ein luftiges Restaurant am Infinity‑Pool mit Blick über den Pazifik und superfreundliches Personal sorgen für sorgenfreie Tage im Paradies!Die Ankunft musst du dir allerdings erarbeiten, denn die Zufahrt hat es in sich: Die Naturstrasse windet sich sehr, sehr steil und kurvig den Hang hinauf, teilweise über lose Steine und Schlaglöcher.Bei unserer ersten Fahrt müssen wir in einer engen UND steilen Haarnadelkurve plötzlich einem überproportional grossen Lastwagen weichen. Was macht der hier oben?!Zum Kreuzen ist es zu eng. Als Walter auf dem steilen Abschnitt anhält, um Ausweichmöglichkeiten zu finden, stottert unser 4×4 mit blockierten Rädern die Strasse hinunter!Für einen Moment weiten sich unsere Augen und der Puls steigt deutlich höher als geplant.Spätestens dann verstehst du, warum entlang der Strasse alle 50 Meter ein Schild «4×4 only!» steht. Das ist also ernstzunehmen.Nach ein paar Metern des «Rückwärtsfallens» kommt unser SUV glücklicherweise wieder zum Stehen.Und nach ein paar weiteren Manövern und viel Fuchteln mit den Händen kreuzen wir in Millimeterarbeit den riesigen Camion.Danach erklärt mir Walter, wie das für ihn als ehemaliger Militärfahrer tägliches Brot war. DEN Eindruck hatte ich jetzt gerade nicht? Zudem ist das meines Wissens 40 Jahre her und seither hat er gar kein Auto mehr? Aber lassen wir das…Am nächsten Tag entscheiden wir uns jedenfalls für die entspanntere Variante – ohne jegliche Proteste von Walter: Auto unten im Ort parkieren und vom Hotel abholen lassen.Aber Achtung: Sogar bis zu diesem Parkplatz des Hotels ist ein 4×4 nötig! Moderne Tropenarchitektur verschmilzt im Kura harmonisch mit der üppigen Regenwaldlandschaft. Der Hotel-Pool verschmilzt optisch mit dem endlosen Pazifik am Horizont Tagesausflug: Nauyaca Wasserfälle Der obere Nauyaca Wasserfall stürzt hier aus etwa 40 Metern Höhe über mehrere Felsstufen hinab Die Nauyaca Wasserfälle gehören zu den spektakulärsten Wasserfällen Costa Ricas.Schon die Anfahrt ist ein kleines Abenteuer, die letzten Kilometer führen über eine holprige Schotterpiste durch dichten Dschungel.Vom Parkplatz wanderst du durch dichten und steilen Regenwald hinunter zum oberen Wasserfall. Der ist gross und mächtig, bietet aber keine Schwimmgelegenheit.Der untere Wasserfall stürzt als breite Wasserwand in ein grosses Naturbecken. Viele Besucher springen direkt ins Wasser. Nach der steilen Wanderung durch den tropischen Regenwald fühlt sich das total erfrischend an.Es führen zwei Anfahrtsstrassen zum Wasserfall. Wir wählen die weiter gelegene Zufahrt und tatsächlich hat es dort weniger Touristen.Wenn du tiefer eintauchen willst: Hier geht’s zum ganzen Artikel. Die mehrstufigen Nauyaca Kaskaden bilden natuerliche Pools zum Baden und Entspannen. Etappe 2: Nationalpark Manuel Antonio Nach ein paar entspannten Tagen in Uvita reist du weiter entlang der Pazifikküste zum Manuel Antonio Nationalpark.https://maps.app.goo.gl/b29bpEciyxdNNkRt5 Nationalpark Manuel Antonio Der Manuel Antonio Nationalpark gehört zu den bekanntesten Naturreservaten Costa Ricas – und das merkt man.Kurz vor dem Park werden wir von Guides auf der Strasse abgefangen. Sie erklären uns, ohne geführte Tour könne man nur gerade zum Strand, aber die Tiere würden wir nicht sehen.Wir lassen uns einschüchtern und buchen tatsächlich einen Guide, obwohl im Internet nachzulesen ist, dass man den Park auch auf eigene Faust erkunden kann.Im Nachhinein zeigt sich: Ganz unnütz war das nicht. Unser Guide entdeckt mehrere Tiere, die wir alleine übersehen hätten, darunter ein Faultier hoch oben im Baum.Handkehrum hat es sooo viele Touristen und andere Guides, dass man sich einfach an den beobachtenden Menschen orientieren kann, um auch mal ein Tier zu sehen.Davon wimmelt es nämlich wider Erwarten nicht, man muss sie wirklich suchen und Glück haben. Mit Fernrohren zoomen Guides die gut getarnten Tiere des Manuel Antonio Nationalparks heran Walter ist vom Park enttäuscht und rät vom Besuch ab.Ich hingegen fand den Teil am Sandstrand und die Rundwanderung zum Cathedral Point noch schön. Immerhin gelten die Strände hier zu den schönsten Mittelamerikas.Am Strand sehen wir mehr Affen als im ganzen Park. Besonders vor den Kapuzineraffen sollten sich Selfie-Touristen vorsehen!Den ganzen Bericht mit allen Infos findest du hier. Kapuzineraffen sind neugierige Zeitgenossen und durchsuchen gerne unbeaufsichtigte Taschen nach Essbarem Hoteltipp: Makanda by the Sea Moderne Tropenarchitektur trifft im Macanda by the Sea auf entspannte Ferienatmosphäre mit spektakulärem Ausblick Das Designhotel Makanda by the Sea ist architektonisch ein stylisches Hotel mitten im Dschungel. Die Gebäude sind durch Wege und Treppen verbunden, rundherum wuchert tropische Vegetation.Allerdings hat die Lage einen kleinen Haken: Das Hotel liegt an einem Schattenhang, so dass die Sonne erst gegen Mittag den Poolbereich erreicht.Unser Fazit: Wer Design, Ruhe und Pool schätzt, wird hier glücklich.Wer hauptsächlich Strandferien sucht, sollte sich nach einer Alternative umsehen: Wie der Name «Makanda by the Sea» nahelegt, verfügt das Hotel zwar über einen hoteleigenen Sandstrand, der Weg dahin ist aber lang und sehr steil. Immerhin: Wer will, wird mit dem geländegängigen 4×4 Golfcart hin und her chauffiert. Etappe 3: La Fortuna & Vulkan Arenal Nach einigen Tagen am Meer verabschieden wir uns vorerst von der Pazifikküste.Je näher du nach La Fortuna fährst, desto häufiger taucht am Horizont der perfekt geformte Vulkan Arenal auf.https://maps.app.goo.gl/s5jrSSRU9XTS7Loc9 Ausflugstipp: Vier Erlebnisse, die du nicht verpassen solltest Eine der schönsten Wanderungen der Reise unternehmen wir im Vulkan Arenal 1968 Park.Der Weg führt über erkaltete Lavafelder und durch tropischen Regenwald.Immer wieder öffnet sich der Blick auf den Vulkan. Na ja, zumindest dann, wenn er sich nicht gerade in Wolken hüllt.Aber ganz abesehen vom Vulkan bietet die Gegend rund um La Fortuna so einiges. Mehr dazu liest du in unserem ausführlichen Blogartikel. Der majestätische Arenal Vulkankegel zeigt sich oft in mystische Wolken gehüllt Hoteltipp: Nayara Gardens Natürliche Materialien wie Bambus und Teakholz verschmelzen in Nayara Gardens harmonisch mit der tropischen Umgebung Die Anlage des Nayara Gardens fühlt sich eher wie ein botanischer Garten an, als wie ein Hotel.Zwischen tropischen Pflanzen führen kleine Wege zu Pools, Restaurants und privaten Bungalows.Überall plätschert Wasser, und immer wieder hört man Vögel oder Frösche.Wir gönnen uns im Hotelrestaurant Amor Loco ein mehrgängiges Tasting‑Menu – ein Abend, der uns lange in Erinnerung bleiben wird… Mit Trockeneis inszenierte Gerichte sorgen im Amor Loco für ein unvergessliches kulinarisches Schauspiel Etappe 4: Santa Elena im Hochland von Monteverde Von La Fortuna führt dich die Route weiter ins Outdoor-Mekka Santa Elena im Hochland von Monteverde. Die Strasse dahin wird immer schmaler, der Asphalt wechselt immer häufiger mit Schotterstrassen, und irgendwann tauchen die ersten Nebelschwaden zwischen den Bäumen auf. https://maps.app.goo.gl/4ciGsGqq39tumbVs5 Ausflugstipp: Monteverde Cloud Forest Reserve Die dichte Nebel verleiht dem Monteverde Nebelwald Reservat seine einzigartige mystische Atmosphäre Der Monteverde Nebelwald gehört zu den faszinierendsten Ökosystemen Costa Ricas.Das Naturreservat ist weltweit bekannt für seine immense Artenvielfalt.Moosbewachsene Bäume, dichte Vegetation, flirrende Kolibris und ständig wechselnde Nebelschwaden geben dem Wald eine einzigartige und magische Atmosphäre.Für uns ist Monteverde eines der Highlights der gesamten Reise! Warum? Alle Eindrücke haben wir in diesem Blogartikel für dich gesammelt. Ausflugstipp: Night Walk Die blaubeinige Tarantel lässt sich aus ihrem Versteck locken Den Night Walk planen wir ursprünglich gar nicht fest ein.Ich bin ehrlich gesagt etwas skeptisch. Krabbelnde Tiere suchen – und dann noch nachts! – gehört nicht unbedingt zu meinen Lieblingsaktivitäten.Am Ende buchen wir die Tour trotzdem.Und tatsächlich wird dieser Spaziergang zu einem der eindrücklichsten Erlebnisse der Reise! Hoteltipp: Koora Hotel Monteverde Natürliche Materialien und durchdachtes Design schaffen im Koora Hotel eine harmonische Verbindung zur üppigen Umgebung Hoch über Santa Elena verstecken sich die eleganten Bungalows des stylischen Koora Hotels im Regenwald. Ähnliche Hotels in der gleichen Gegend sind: Senda Monteverde Monteverde Lodges & Gardens Ocotea Boutique Hotel Etappe 5: Papagayo Halbinsel Von den kühlen Nebelwäldern von Monteverde fährst du wieder hinunter in Richtung Pazifik auf die Papagayo Halbinsel.https://maps.app.goo.gl/bdoTTzBt8ucW6Fve6 Die Papagayo Halbinsel im Nordwesten von Costa Rica fühlt sich ein bisschen wie ein ruhiger Gegenpol zum restlichen Land an.Nach Tagen im dichten Regenwald und auf holprigen Strassen wird es hier plötzlich weit, trocken und entspannt. Statt Dschungel dominieren sanfte Hügel, das Meer schimmert türkis, und die Buchten wirken fast abgeschieden.Die Region ist bekannt für ihre schönen Strände, luxuriösen Resorts und perfekte Sonnenuntergänge.Und trotzdem bleibt das typische Costa-Rica-Gefühl erhalten – spätestens dann, wenn nachts Brüllaffen durch die Bäume ziehen und einen daran erinnern, dass man immer noch mitten in der Natur ist. Hoteltipp: Andaz Papagayo Das Andaz Papagayo liegt direkt am Meer und ist ein klassisches Resort mit mehreren Pools und viel Platz zum Entspannen.Einzig die Brüllaffen erinnern uns nachts und frühmorgens daran, dass wir immer noch mitten in der Natur sind.Wer den Ruf eines Brüllaffen noch nie gehört hat: Er klingt weniger nach Affe und mehr nach einem landenden Düsenjet! Angekommen! Das warme Licht der aufgehenden Sonne taucht den tropischen Poolbereich des Andaz Peninsula Papagayo in goldene Farben Etappe 6: Tamarindo Zum Abschluss unserer Reise fahren wir ins Küstenstädtchen Tamarindo.Der Ort ist lebhaft, touristisch und besonders bei Surfern beliebt. Am Abend versammeln sich viele Menschen am Strand, um den Sonnenuntergang zu beobachten.Nach der ruhigen Papagayo Halbinsel wirkt Tamarindo fast wie eine kleine Surfmetropole. Aber genau das macht den Reiz dieses letzten Stopps aus.Wenn du mehr Pura Vida willst: Hier findest du unseren ganzen Bericht.Von Tamarindo sind es dann übrigens nur noch 1.5 Stunden bis zum Flughafen Liberiahttps://maps.app.goo.gl/aoimExJtt3CG5xd39 Gut zu wissen für deine Costa‑Rica‑Reise Einreise, Sprache und WährungFür die Einreise benötigst du einen Pass, der auch noch 6 Monate nach Ankunft gültig ist.Die Landessprache in Costa Rica ist Spanisch. Du kommst aber auch mit Englisch sehr gut durch. Die Landeswährung ist der Costa-Rica-Colon (CRC), aber US-Dollar werden in vielen touristischen Gebieten akzeptiert.Beste ReisezeitIn Costa Rica herrscht das ganze Jahr über tropisches Klima. Du kannst es also das ganze Jahr berisen.Die Hochsaison (Dezember – April) lockt mit viel Sonne. Während der Green Season (Mai – November) regnet es öfters, diese Zeit bietet jedoch atemberaubende Naturphänomene. Die Temperaturen variieren je nach Region und Höhenlage.4×4 Mietwagen einplanenViele Lodges liegen an unbefestigten, teilweise sehr steilen Naturstrassen. Ausserhalb von San José fahren generell fast nur 4×4 SUVs.Nationalparks früh buchenBeliebte Parks wie Manuel Antonio limitieren die Besucherzahlen. Du kannst Tickets vorab online buchen.Fahrzeiten nicht unterschätzenKurvenreiche Landstrassen, Lastwagen und Staus können die Reisezeit verlängern. Die Autobahnen sind Maut-pflichtig, es gibt aber überhaupt nur wenige davon.Tankstellen gibt es viele. Wir tanken drei Mal für insgesamt CHF 150.-Die Verkehrsverhältnisse sind für Selbstfahrer problemlos zu bewältigen.Preisniveau beachtenCosta Rica gehört zu den teuersten Ländern Mittelamerikas. Zum allgemein hohen Preisniveau kommen noch 13% Mehrwertsteuer und 10% Trinkgelder hinzu.Auf die hohen Preise, zum Beispiel von Gerichten und Getränken in Restaurants, kommen also fast ein Viertel zusätzliche Gebühren hinzu.Warst du mit dem Service sehr zufrieden, rundest du das Trinkgeld etwas auf. Unser Fazit zur Costa‑Rica‑Rundreise Costa Rica hat uns vor allem mit seiner unglaublichen Vielfalt und Vegetation überrascht: Innerhalb weniger Stunden wechselst du von Pazifikstränden zu Vulkanlandschaften oder vom tropischen Regenwald in einen mystischen Nebelwald.Genau diese Mischung der Biodiversität macht das Bereisen von Costa Rica so besonders.Ich wünsche dir eine sichere Rundreise, pura vida!Falls du mehr Zeit hast: Es gäbe auch noch die Karibikküste am Atlantik. Die soll touristisch weniger entwickelt sein. ## Genussherbst im Piemont – zwischen Alba, La Morra und den Hügeln der Langhe Quelle: https://reisememo.ch/italien/restaurant-tipps-piemont-langhe In Piemont zeigt sich der Herbst von seiner besten Seite.Wenn sich die Hügellandschaft der Langhe in Gold und warmes Rot taucht und die Weinlese in vollem Gange ist, dann entfaltet die Region ihre ganze Magie.Anstatt Hektik herrscht Gelassenheit, begleitet vom Duft nach Pilzen und Trauben.Was für eine Atmosphäre! Genau so hatten wir es uns vorgestellt. Weinreben in der italienischen Region Langhe Ein verlängertes Wochenende führt uns nach La Morra, wo wir im charmanten Boutique Hotel Relais Le Rocche eine kleine Auszeit einlegen (Link zu Fotos von Booking, unsere eigenen Fotos am Schluss des Artikels).Von hier aus lässt sich die Region perfekt erkunden: idyllische Dörfer, berühmte Weingüter, Märkte – und eine bemerkenswerte Dichte an ausgezeichneten Restaurants. Herbst im Piemont: Die schönste Zeit, um die Region Langhe zu erkunden Die italienische Region Langhe rund um La Morra, Barolo, Novello und Verduno ist bei Weinfans bestens bekannt. In den Hügeln von La Morra bis Verduno lockt das Piemont nicht nur Kenner mit seinen Barbaresco-, Nebbiolo und Barolo-Trauben.Im Herbst, während der Erntezeit, zeigt sich die Region im Nordwesten Italiens von einer besonders intensiven Seite: Die Weinberge leuchten in warmen Farben, morgens liegt sanfter Nebel über den Hügelzügen, und überall ist geschäftiges, aber ruhiges Treiben zu spüren.Ein absolutes Muss ist ein Besuch des traditionellen Marktes von Alba – dem Zentrum der Region des berühmten weissen Trüffels. Zwischen lokalen Produzenten, Trüffelhändlern, Pastificio-Ständen und piemontesischen Spezialitäten könnte ich mich problemlos einen halben Tag durchkosten.Perfekt, um die kulinarische Seele der Region zu spüren – und schon Lust auf den nächsten Restaurantbesuch zu bekommen… Käsestand im Markt von Alba Wenn du das Piemont zur Weinlese erlebst, wirst du schnell spüren, was so viele Besucher hierherlockt.Diese Mischung aus atemberaubender Landschaft, malerischen Dörfern, kulinarischen Highlights und authentischer Gelassenheit ist einzigartig. Wer gutes Essen liebt, Wein schätzt oder einfach ein paar Tage in einer eindrucksvollen Landschaft verbringen möchte, wird diese Gegend im Herbst sofort ins Herz schliessen. Schmackhafter Tomaten Mozzarella Salat Kulinarischer Herbst im Piemont – unsere Restauranttipps Das Piemont ist ein Paradies für Feinschmecker wie uns. ;-)Traditionelle Rezepte, hochwertige Produkte direkt aus der Region und eine Küche, die auf ehrlichen Geschmack setzt – ohne Schnickschnack.Wir haben vier Restaurants besucht, die wir dir wärmstens empfehlen: Ristorante Borgo Sant’Anna – bei Monforte d’Alba Stylishes Gourmet-Restaurant Borgo Sant'Anna bei Monforte d'Alba In einer traumhaften Lage über den Hügeln der Langhe serviert das elegante Borgo Sant’Anna bei Monforte d’Alba moderne piemontesische Küche – ohne Schnörkel, aber mit viel Raffinesse.Fein angerichtete Teller, wunderbare Aromen und eine gediegene Atmosphäre, die perfekt zur entspannten Langsamkeit des Piemonts passt. Restaurant Ca’ del Rei – in Verduno Ein gemütliches Lokal mit überraschenden Momenten: Wir treffen in Verduno tatsächlich den italienischen Rapper J-Ax – er ganz entspannt mit Familie und Freunden beim Abendessen. Kulinarisch überzeugt das Ca’ del Rei mit authentischen Gerichten und einer warmen, herzlichen Gastfreundschaft. Ideal für alle, die familiäres Piemont-Feeling suchen. Ristorante Massimo Camia – Novello Walter und Katja beim Dinner Ein Klassiker in der Region von Novello – und das völlig zurecht. Das Ristorante Massimo Camia bietet eine elegante, klare Küche, die traditionelle Aromen mit modernem Anspruch verbindet. Perfekt für einen besonderen Abend, bei dem Genuss und Atmosphäre Hand in Hand gehen. Ristorante La Sbornia – Verduno Stylishes Design-Restaurant La Sbornia La Sbornia ist ein kleines Juwel für Liebhaber der traditionellen piemontesischen Küche – und für all jene, die stylishes Design lieben!Hier dominiert nebst den geschmackvollen Gerichten von Chefin Carmela Straniero vor allem auch das Intérieur. Unterkünfte rund um La Morra Boutique Hotel Relais Le Rocche Um La Morra herum gibt es mehrere Übernachtungsmöglichkeiten.Unser Favorit und Hoteltipp ist das Boutique Hotel Relais Le Rocche, wo man die Seele so richtig baumeln lassen kann.Der Garten: eine grüne Oase mitten in den Hügeln, perfekt zum Lesen, Ausspannen oder einfach die Aussicht geniessen.Der Blick über die Langhe: Weit, friedlich und typisch piemontesisch – ein Panorama, das man nicht so schnell vergisst.Das Frühstück: von frischen lokalen Produkten bis zu liebevoll zubereiteten Kleinigkeiten – ein Start in den Tag, wie man ihn sich wünscht.Die Gastfreundschaft: herzlich, persönlich und unaufdringlich. Genau die Art von Service, die ein Boutique Hotel besonders macht.Wenn du ein ruhiges, stilvolles und gleichzeitig authentisches Zuhause im Piemont suchst, ist dieses Hotel eine hervorragende Wahl. Ich wünsche eine sichere und genussvolle Reise! ## Geniessertour zum Murgsee – Herbstliche Idylle im Murgtal Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/murgsee-wanderung Es gibt Wanderungen, die nicht nur durch ihre Landschaft beeindrucken, sondern auch durch die Ruhe und Einfachheit, die sie vermitteln.Die Geniessertour zum Murgsee im Heidiland gehört genau in diese Kategorie – eine Wanderung für alle Sinne, besonders im Herbst, wenn die Lärchen golden leuchten und das Wasser im See in tiefem Blau schimmert. ## Pilatus Goldene Rundfahrt – Ein perfekter Ausflug ab Luzern Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/pilatus-goldene-rundfahrt-ausflug-ab-luzern Der Pilatus ist der Hausberg von Luzern und zählt zu den beliebtesten Ausflugszielen der Zentralschweiz.Schon lange hatten wir die legendäre Pilatus Goldene Rundfahrt auf unserer Bucket List.Zusammen mit unseren Schwestern Claudia und Manu machen Walter und ich uns auf diesen Ausflug: Mit Schiff, Zahnradbahn, Panorama-Gondel und Luftseilbahn verbindet die Rundfahrt gleich mehrere Highlights in einem Tagesausflug. ## Lofoten-Reisetipps: Regenbögen, Stockfisch und steile Berge Quelle: https://reisememo.ch/norwegen/lofoten-reisetipps Die Lofoten sind eine norwegische Inselgruppe nördlich des Polarkreises. Hier ragen dramatische Berggipfel direkt aus dem Meer.Bunte Fischerhütten stehen auf Stelzen an idyllischen Häfen und Wind und Wetter sind so wechselhaft, dass du manchmal in einer Stunde (fast) alle vier Jahreszeiten erlebst. ## Aufs Brienzer Rothorn – mit Dampf, Aussicht und einem Hauch Nostalgie Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/brienz-rothorn-bahn-ausflug-wanderung Die Brienz Rothorn Bahn schiebt sich als dampfendes Ungetüm zischend mit ganz vielen Touristen den Berg hoch – und mittendrin wir zwei: Walter und ich unterwegs aufs Brienzer Rothorn!Schon die Fahrt mit der Zahnradbahn ab Brienz ist ein Erlebnis für sich. Oben angekommen, eröffnet sich ein Panorama mit Brienzersee und Eiger, Mönch und Jungfrau. Unvergesslich – und wer mag, kombiniert die Tour mit einer gemütlichen Wanderung und einem feinen Mittagessen. ## Spilauersee: Panorama-Rundwanderung in Uri oberhalb von Sisikon Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/rundwanderung-spilauersee-uri Was für ein Auftakt in die Wandersaison!Nach einem wettermässig eher nüchternen Mai ist es an der Zeit, unsere Wanderschuhe aus dem Keller zu holen. Wir planen eine Wanderung rund um den Spilauersee.Aber Achtung: Diese Rundwanderung hat es in sich – vor allem, wenn du noch im Frühjahrsmodus beziehungsweise noch nicht allzu gut trainiert bist … ## Istriens Gourmet‑Restaurants: 11 Orte für Trüffel, Meeresfrüchte & Sterneküche Quelle: https://reisememo.ch/kroatien/istrien-gourmet-restaurants Istrien ist längst mehr als nur ein Badeparadies – es hat sich zu einem Hotspot für Feinschmecker entwickelt.Zwischen Olivenhainen, Trüffelwäldern und der glitzernden Adria laden ambitionierte Köche und familiäre Tavernen zu kulinarischen Entdeckungen ein. Vom einzigen Zwei‑Michelin‑Sterne‑Restaurant Kroatiens bis zu versteckten Genussperlen: Istrien serviert authentische Küche mit Charakter.Hier unsere Top Restaurant-Tipps. Inhaltsverzeichnis Agli Amici Rovinj – Italienisch essen in Istrien im einzigen Zwei-Sterne-Michelin-Restaurant Kroatiens Vorbereitung von Amuse-Bouches am Tisch Schmackhafte Häppchen zum Welcome-Drink Das Gourmet-Restaurant Agli Amici thront auf einer malerischen Terrasse mit Blick auf den luxuriösen Yachthafen. Der Ausblick auf Rovinjs Wahrzeichen, die Silhouette der Altstadt, ist umwerfend.Agli Amici Rovinj ist der istrische Ableger des kulinarischen Imperiums der Familie Scarello aus Udine in Italien.Das mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete Restaurant – per Mai 2025 das einzige in Kroatien mit dieser Auszeichnung – bietet ein Erlebnis, das bereits bei deiner Ankunft beginnt.Für die Auswahl des Welcome-Drinks wirst du gekonnt nach deinen Präferenzen gefragt. Und dann werden am Tisch Amuse-Bouches zubereitet, dass dir das Wasser im Mund nur so zusammenläuft.Michela Scarello, Mitinhaberin und Restaurantmanagerin, begrüsst uns persönlich während ihres Besuchs aus ihrem Stammrestaurant in Udine. Zu unserem Glück weilt sie hier gerade in ihren Ferien. ;-)Die zahlreichen Kellner betreuen dich mit geübter Eleganz und schaffen eine raffinierte Atmosphäre, ohne dabei steif zu wirken.Gut gemacht, Jungs! Mitinhaberin und Restaurant Managerin Michela Scarello Die Gerichte von Chefkoch Emanuele Scarello sind wahre Meisterwerke der Kochkunst.Jeder Teller spiegelt die Vielfalt der Produzenten Istriens wider – von frisch gefangenen Meeresfrüchten bis hin zu selbst gesammelten Kräutern.Unser Sommelier verdient eine besondere Erwähnung: Mit seinem fast telepathischen Verständnis für unsere Vorlieben unterstreicht jede Weinbegleitung sowohl das Essen als auch den Moment perfekt.Ausserdem ist er ein sehr lustiger Zeitgenosse. Was haben wir gelacht!Das Restaurant bietet zwei Degustationsmenüs, aber keine à-la-Carte-Gerichte. Das eine Menü besteht aus Fisch, das andere aus Fleisch.Kein Wunder, dass sie nur drei Monate nach der Eröffnung vom 22. Juni 2021 ihren ersten Michelin-Stern erhielten und schnell zu ihrem aktuellen Zwei-Sterne-Status aufstiegen.Das Team bietet ein aussergewöhnliches Gourmet-Erlebnis! Hier kommt der Sommelier! Die Preise auf der Speisekarte erscheinen recht hoch. Das Gourmet-Dinner ist aber jeden Rappen wert! Und wenn ich dafür einen Monat lang bei Wasser und Brot sparen muss, um hierher zu kommen…Wenn ich nur ein Restaurant in Istrien besuchen könnte, wäre es Agli Amici! Es bietet Feinschmeckern das weitherum beste Gourmet-Erlebnis. Restaurant Monte – Kroatiens erstes Michelin-Stern-Restaurant Spektakulärer Welcome-Drink Das Restaurant Monte versteckt sich am Fusse der berühmten Kirche St. Euphemia von Rovinj. Ihre Silhouette oberhalb der Altstadt ist weltberühmt.Dieses familiengeführte Gourmetrestaurant, Kroatiens erstes mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Restaurant, begann 1985 als traditionelle istrische Taverne und hat sich seither zu einem Tempel innovativer Gastronomie entwickelt.Aktuell wird die Fackel an die nächste Generation weitergereicht: Während die Gründer Tjitske und Danijel Đekić bei unserem Besuch nicht vor Ort sind, beweisen ihre Söhne, dass sie das Familienerbe gebührend fortführen.Gastgeber Simon Đekić empfängt dich an der Rezeption mit natürlicher Herzlichkeit und begleitet dich selbstsicher durch den Abend.Sein älterer Bruder Ilja zaubert in der Küche innovative Gerichte, die er künstlerisch anspruchsvoll zubereitet. Zwischendurch mit einem ziemlichen Spezialeffekt!Das komplette Degustationsmenü präsentiert sich als spektakuläre Parade von Farben und Texturen – die charakteristischen roten, grünen und blauen Menüs sind eine gastronomische Interpretation des RGB-Farbmodells.Obwohl sehr beeindruckend, empfinden wir das gesamte Erlebnis als etwas zu reichhaltig – wir müssen einzelne Gänge auslassen und lassen die Friandises stehen! Das will etwas heissen…Das nächste Mal bestellen wir «nur» vier Gänge statt das komplette Menü. Dann kommt jede einzelne Kreation zur Geltung und wir überfordern unsere Augen und Magen nicht. Lamm Hauptspeise an seiner Sauce Die von der renommierten Sommelière Tjitske zusammengestellte Weinauswahl präsentiert sorgfältig ausgewählte lokale Weine aus Istrien.Uns hat es der Weisse Malvasia aus dem Eichenfass besonders angetan.Ich wusste gar nicht, dass Istrien so leckere Weine hat! Meneghetti – Luxus Wein-Hotel mit mediterranem Restaurant Il Oliveto Il Oliveto Restaurant des Meneghetti Relais & Châteaux Hotels Die 20-minütige Fahrt von Rovinj zum Weingut Meneghetti führt dich durch eine Landschaft aus Weinbergen und Olivenhainen. Eine gebührende Einstimmung auf das bevorstehende Erlebnis.Die Weinberge des Meneghetti Relais & Châteaux Hotels und Restaurant erstrecken sich in der Nähe von Bale im Südwesten Istriens über 120’000 Quadratmeter.Während unseres Besuchs wird das Mittagessen im Il Oliveto serviert, dem gemütlichen Gartenrestaurant in der Nähe des Pools.Bequem unter einem Sonnenschirm sitzend, geniesst du den mediterranen Nachmittag in seiner ganzen Pracht – die sanfte Brise, die den Duft der Kräuter aus dem Garten herüberweht, das leise Plätschern des Wassers aus dem Pool und das Wissen, dass der Wein in deinem Glas aus dem nur wenige Schritte entfernten Weinberg stammt.Die Küche hier entspricht den hohen Standards, für die Relais & Châteaux weltweit bekannt ist.Die Köche verwenden Zutaten aus einem Umkreis von 50 Kilometern, darunter ihr eigenes, preisgekröntes Olivenöl. Das verwurzelt die Gerichte tief in der mediterranen Tradition.Ihr Engagement für lokale Produkte basiert auf einer jahrelangen Partnerschaft mit den Bauern, Fischern und Handwerkern der Halbinsel. Artischockenvorspeise Im Juni 2025 wird Meneghetti sein Angebot mit der Wiedereröffnung seines Strandclubs erweitern.Mit seinen raffinierten Snacks und der entspannten Lage am Strand wird der Club ein weiteres Juwel in Meneghettis beeindruckender Krone werden. Er wird auch eine grossartige Ergänzung zu meinem Reiseführer über kroatische Beach Clubs sein. Cap Aureo – Michelin-Stern Fine Dining Restaurant im Grand Park Hotel von Rovinj Cap Aureo Restaurant im Grand Park Hotel Rovinj Ein Nachtessen im Cap Aureo Gourmetrestaurant bringen wir bei unserem Aufenthalt im Grand Park Hotel Rovinj leider nicht in unserem Reiseplan unter. Das charakteristische Hotelrestaurant wird aber in allen Restaurantführern über die gehobene Küche Istriens erwähnt. Das Cap Aureo befindet sich im fünften Stock des eleganten Hotels und bietet die spektakulärste Aussicht auf Rovinj: Seine verglaste Terrasse bietet einen unverbauten Panoramablick auf den Yachthafen, die Skyline der Altstadt und die Insel St. Catherine vis-à-vis. Das Cap Aureo ist mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet und erhielt beeindruckende 93 Punkte von Falstaff. Das Konzept des Restaurants ist einfach spektakulär: Stell dir eine offene Küche mit einem Chef’s Table vor, an dem die Gäste die Zubereitung von 5 bis zu 20 Gängen mitverfolgen! Für deinen Besuch ist eine Reservierung unerlässlich, insbesondere für einen Platz zum Sonnenuntergang, wenn sich die Terrasse in einen der romantischsten Orte Rovinjs verwandelt. Das Restaurant bietet Degustationsmenüs mit 5, 10 oder allen 20 Gängen, so dass die Gäste ihre kulinarische Reise selbst zusammenstellen. Aussicht vom Restaurant: Marina und Altstadt von Rovinj im Sonnenuntergang Diese vier Restaurants bilden die Top-Highlights der istrischen Gastronomie, jedes mit seiner ganz eigenen Ausprägung.Ob du dich nun von der raffinierten Perfektion des Agli Amici, der innovativen familiären Herzlichkeit des Monte Restaurants, der Ruhe des Meneghetti-Weinguts oder der himmlischen Eleganz des Cap Aureo angezogen fühlst – du wirst feststellen, dass die kulinarische Szene Istriens mit jeder anderen in Europa mithalten kann.Denk nur daran, rechtzeitig zu reservieren – diese Restaurants sind mittlerweile bekannt, und die Tische sind schnell belegt, besonders in den Sommermonaten. Gourmet-Destination Istrien – Weitere Restaurants der kroatischen Halbinsel Neben diesen kulinarischen Highlights hat die Gastronomieszene Istriens noch viel mehr zu bieten. Hier sind einige weitere Gourmet-Tipps.Im Nordosten Istriens: Opatija und UmgebungRestaurant Hotel Bevanda, OpatijaPlavi podrum, OpatijaRestaurant Hotel NavisIm Nordwesten Istriens: Poreč und NovigradRestaurant Casa Manzolin by Sv.Nikola, PorečRestaurant Spinnacker, PorečRestoran Porporela, NovigradMarina Restaurant NovigradWeitere Reisetipps für deine Istrienreise findest du in diesen Reiseberichten. Istrische Riviera – Vom Fischerdörfchen Rovinj zum Badeort Opatija Roadtrip Kroatien: von Istrien nach Dalmatien ## Was tun in Triest – der Kaffeehauptstadt Italiens Quelle: https://reisememo.ch/italien/was-tun-in-triest Triest bietet eine einzigartige Mischung kultureller Einflüsse, die es von anderen italienischen Städten unterscheidet. Im Nordosten Italiens gelegen, rühmt sich Triest einer lebendigen Kaffeekultur, die ihresgleichen sucht. Hier unsere Reisetipps. Inhaltsverzeichnis Kaffeekultur – Triest-Style Capo in B - Triest Style Espresso Macchiato Triests Beziehung zum Kaffee geht über die typisch italienische Espressokultur hinaus – sie ist tief mit der Identität der Stadt verwoben.Als wichtigster Kaffeestandort des Mittelmeerraums seit dem 18. Jahrhundert hat Triest eine ganz eigene Kaffeesprache entwickelt, die selbst erfahrenste Italienreisende verwirren könnte.Vergiss in Triest den üblichen Espresso oder Cappuccino. Bestelle stattdessen einen „Nero“ (Espresso) oder probiere den lokalen Favoriten – einen „Capo in b“ (ausgesprochen „Capo in bi“).Diese Triestiner Spezialität besteht aus einem Espresso mit etwas Milchschaum, der in einem «bicchiere» (einem Glas) statt in einer Tasse serviert wird.Er liegt irgendwo zwischen einem Macchiato und einem Mini-Cappuccino und bietet das perfekte Kaffee-Milch-Verhältnis. Er ähnelt dem spanischen „Cortado“, den ich so gerne mag! Capo in B - Sacher Café Style Wer tiefer in das Vokabular des Triestiner Kaffees eintauchen möchte, probiert einen „Goccia“ (Espresso mit nur einem Tropfen Milchschaum) oder einen „Capo Scuro“ (stärker als ein normaler Capo, mit weniger Milch).Die Variationen sind endlos und zeigen, wie ernst Triestini ihre Kaffeekultur nehmen.Sei darauf vorbereitet, auf Namen wie Decaffeinato, in Vetro, Espresso, Nero, Marocchino, Mokaccino, Capo, Orzo, Shakerato, Macchiato, Americano, Ristretto, Lungo, Liscio, Corretto, Capo in B, in Tazza grande oder Schiumato zu stossen…Im Sommer unbedingt auch mal auf «Crema Caffé» probieren! Ist wie Kaffee Soft Ice im Becher. Yummie! Italienischer Apéritivo am Canale Grande Canale Grande von Triest Besuche den charmanten Canal Grande di Trieste für ein typisches Triestiner Nachmittagserlebnis: Diese malerische Wasserstrasse wurde Mitte des 18. Jahrhunderts erbaut, damit Handelsschiffe ihre Waren direkt im Herzen der Stadt löschen konnten.Heute ist der Canal Grande gesäumt von eleganten Gebäuden, Cafés und Restaurants, die eine postkartenreife Kulisse schaffen.Zur Aperitivo-Stunde (ca. 18–20 Uhr) verwandelt sich das Viertel in einen lebhaften Treffpunkt, an dem sich Einheimische und Besucher treffen, um Drinks und kleine Snacks zu geniessen.Suche dir einen Platz in einer der Bars am Kanal, bestell einen Cynar Spritz – einen lokalen Favoriten mit Amaro auf Artischockenbasis, der den Appetit anregt – oder ein Glas regionalen friaulischen Wein und geniesse die sanfte Frühlingssonne, die die historischen Gebäude in goldenes Licht taucht.Aber Vorsicht, wenn du die kostenlosen Pommes oder Pizzastücke geniesst, die zum Aperitivo dazugereicht werden: Halte Ausschau nach den berüchtigten Möwen Triests. Sie sind riesig und frech wie verrückt. Sie klauen ganze Sandwiches direkt vom Teller! Die neoklassizistische Kirche Sant’Antonio Taumaturgo am Ende des Kanals und die Chiesa serbo-ortodossa della Santissima Trinità e di San Spiridione gleich daneben bilden eine atemberaubende Kulisse für deine Nachmittagsentspannung. Chiesa serbo-ortodossa della Santissima Trinità e di San Spiridione Molo Audace: Sonnenuntergang auf dem Pier vor der Stadt Tourist auf dem Pier mit der Jacht im Hintergrund Begib dich nach dem Aperitif zu Fuss zum nahegelegenen historischen Molo Audace, um deinen Tag ausklingen zu lassen. Dieser 246 Meter lange Pier erstreckt sich in den Golf von Triest und bietet einen unvergleichlichen Blick auf den Sonnenuntergang.Ursprünglich zwischen 1743 und 1751 über dem Wrack des gesunkenen Schiffes San Carlo erbaut, wurde dieser elegante Steinpier später nach dem ersten italienischen Kriegsschiff umbenannt, das nach dem Ersten Weltkrieg hier anlegte.Wenn die Sonne untergeht, taucht ihr Licht die Piazza Unità d’Italia und die umliegende Architektur in einen magischen, goldenen Glanz. Unterstützt von Goldpigmenten in den Fassaden. Das Pier bietet einen atemberaubenden Panoramablick auf die Stadt und die Adria. Und – je nach Stand der Sanktionen – erspähst du in der Ferne vielleicht auch die umstrittene Segelyacht A. Segeljacht A des russischen Oligarchen Andrey Melnichenko Die von Stardesigner Philipp Starck entworfene, futuristische Segeljacht A des russischen Oligarchen Andrey Melnichenko liegt seit Beginn des Ukraine-Krieges im Golf von Triest vor Anker und stellt eine unerwartete Bereicherung der maritimen Landschaft dar.Von 2023 bis zum 20. Mai 2025 konnte man die Luxusjacht im Golf von Triest beobachten; am 21. Mai segelte sie nach Venedig. Am nächsten Tag wieder nach Triest. Offenbar muss man diese Riesenkähne bewegen, damit sie keinen Schaden nehmen.Am Ende des Piers erinnert eine bronzene Windrose an die historische Landung und verleiht deinem Spaziergang bei Sonnenuntergang einen Hauch maritimer Seefahrergeschichte. Windrose am Ende des Piers Café Sacher in Triest - das einzige ausserhalb Österreichs Eingang zum Caffè Sacher Triest Das Caffè Sacher Triest ist für eine köstliche Fusion italienischer und österreichischer kulinarischer Traditionen ein absolutes Muss.Dieses elegante Café wurde im April 2023 eröffnet und ist das einzige Sacher-Lokal ausserhalb Österreichs. Es bringt ein Stück Wien an die Adriaküste.Das Café fand seine Heimat in einem wunderschön renovierten ehemaligen Schuhgeschäft in der Triester Fussgängerzone. Inhaber Dizzi Alfons arbeitete hier mit dem BWM-Designer Erich Bernard und dem Innenarchitekten Peter Weisz zusammen, um etwas ganz Besonderes zu schaffen. Was diesen Ort besonders bemerkenswert macht, ist die Art und Weise, wie das Team das Erbe des Gebäudes aus der Wiener Secessionsarchitektur bewahrt. Es erinnert mich sofort an die Entwürfe des Architekten Adolf Loos.Das denkmalgeschützte Geschäft wurde sorgfältig restauriert. Die Originaleinrichtung von 1912 wurde erhalten, während moderne Elemente integriert wurden, die den historischen Charakter unterstreichen.Im Café Sacher empfehle ich die charakteristische Kombination zu bestellen: einen «Capo in B», serviert mit einem „Cubo“, einem kleinen Probierwürfel der berühmten Original Sacher-Torte.Diese mundgerechte Version bietet den perfekten Vorgeschmack des reichhaltigen Schokoladekuchens, der den Namen Sacher weltberühmt gemacht hat. Typische Plüschsessel des Caffè Sacher Die Kombination des samtigen Kaffees mit dem dichten Schokoladekuchen und seiner dünnen Marmeladeschicht sorgt für einen Moment puren Hochgenusses. Und all das bequem schlürfend auf den purpurroten Plüschsofas. Gut, dass ich nicht in Triest wohne. Capo in B und Cubo würde ich täglich bestellen! Eataly Triest: Gourmet-Himmel mit Aussicht Spektakuläres Eataly Triest Eataly Triest befindet sich in einem renovierten ehemaligen Lagerhaus direkt am Meer und bietet weit mehr als nur ein typisches italienisches Markterlebnis.Diese Filiale des weltberühmten Lebensmittelhändlers vereint Shopping, Gastronomie und Kaffeekultur an einem beeindruckenden Ort.Besonders hervorzuheben ist das Café Eataly, das exzellenten Illy-Kaffee (eine der bekanntesten Kaffeemarken Triests) mit atemberaubendem Blick auf den Golf von Triest serviert.Nimm Platz am Fenster und geniess deinen «Capo in B» mit Blick auf die Adria.Wir schlendern anschliessend noch durch die Regale und bewundern die Auswahl an hochwertigen italienischen Produkten auf dem Markt – von frischer Pasta über lokale Weine und Käse bis hin zu handwerklich hergestellten Köstlichkeiten aus der Region Friaul-Julisch Venetien. Fussgängerzonen: Shoppen und Lustwandeln Bars im Ausgehviertel Cavana Triest bietet mehrere reizvolle Fussgängerzonen, die sich ideal zum gemütlichen Erkunden eignen. Die Stadt verfügt über drei Haupteinkaufsviertel, in denen du ohne Verkehrsbehinderung flanierst:Das Bar- und Restaurantviertel Cavana in Cittavecchia zwischen Piazza di Cavana und Piazza VeneziaVia Roma zwischen San Nicolò und Borgo TeresianoViale Venti SettembreDie baumgesäumte Viale Venti Settembre bietet ein besonders angenehmes Einkaufserlebnis, insbesondere an heissen Sommertagen, wenn der Schatten eine willkommene Abkühlung bietet.Diese lebhafte Strasse ist gesäumt von Boutiquen, Juwelieren sowie zahlreichen Cafés und Gelaterie, die sich perfekt für eine Shoppingpause eignen.Eine Mischung aus lokalen Boutiquen und internationalen Marken findest du in der Fussgängerzone rund um die Via San Nicolò. Sie überquert den Canale Grande und führt bis zum Borgo Teresiano.Suchst du Luxusmarken, besuche den Corso Italia in der Nähe der Piazza Unità mit seinen Designerläden und Kaufhäusern.Nach der Sightseeing Tour gönnen wir uns einen wohlverdienten Aperitif in der stilvolle Cocktailbar Morim Ausgehviertel Cavana. Cocktails in der Mor Bar Orte, die wir ausgelassen haben Obwohl fast jeder Reiseführer Harry’s Bar & Restaurant und Antico Caffé San Marco als absolutes Muss in Triest empfiehlt, waren sie für uns nicht ganz nach unserem Geschmack.Harry’s Bar wirkt trotz ihrer Bekanntheit zu klassisch und formell für uns.Auch das Antico Caffé San Marco, obwohl historisch bedeutsam, erschien uns zu altmodisch und urtümlich.Stattdessen bevorzugen wir die oben genannten Lokale, die entweder modernere Interpretationen der Triester Kaffeekultur oder authentische Erlebnisse bieten, die sich nicht wie Touristenattraktionen anfühlen.Manchmal entstehen die besten Reiseerlebnisse, wenn man seinen eigenen Vorlieben folgt, anstatt die üblichen Touristen-Checklisten abzuhaken.Hier findest du weitere touristische Aktivitäten rund um Triest. Was tun rund um Triest: Vom Märchenschloss, Tropfsteinhöhlen und Slowenien Wo übernachten in Triest? Wir haben unseren Aufenthalt im riesigen Zimmer der 9 Stanze Boutique Rooms sehr genossen. Es liegt zentral gegenüber der Borsa, der Börse.Es gibt zwar kein eigenes Restaurant, aber im Café Home – sapori di casa um die Ecke bekommt man Rabatt. Frühstück und Kaffee sind ausgezeichnet! Capucchino Pistacchio in Home's Café ## Was tun rund um Triest: Vom Märchenschloss, Tropfsteinhöhlen und Slowenien Quelle: https://reisememo.ch/italien/was-tun-rund-um-triest-schloss-hoehle-slowenien Triest ist der ideale Ausgangspunkt für die Erkundung von Reisezielen zwischen Italien, Slowenien und der Adria.Innerhalb von zwei Autostunden rund um Triest liegen märchenhafte Schlösser, architektonische sowie unterirdische Wunder und eine pulsierende Hauptstadt – alles bequem erreichbar.Um vor Ort mobil zu sein, mieten wir über das Mietwagenportal Discover Cars einen Fiat 600 – ein richtig schicker kleiner SUV, der auch auf engen Dorf- und Bergstrassen super gut kurvt! Unser Ferrari-rote Fiat 600 (links im Bild) Inhaltsverzeichnis Wallfahrtskirche Monte Grisa im Architekturstil Brutalismus Monte Grisa Wallfahrtskirche Fahre zur Wallfahrtskirche Monte Grisa oberhalb von Triest für eine der beeindruckendsten Sakralbauten Europas.Diese der Jungfrau Maria geweihte Kirche, die vom Architekten Antonio Guido im brutalistischen Stil entworfen und 1966 fertiggestellt wurde, liegt 330 Meter über dem Meeresspiegel und bietet einen atemberaubenden Blick über Triest und die Adria.Die modernistische Architektur der Kirche überrascht Besucher, die traditionelle Sakralarchitektur erwarten. Doch die Betonkonstruktion entfaltet trotzdem eine kraftvolle, spirituelle Atmosphäre.Ich war wirklich beeindruckt. Vom Innenraum noch mehr als von aussen!Der Innenraum besticht durch beeindruckende Buntglasfenster, die den Raum in buntes Licht tauchen, während der minimalistische Altar den Blick nach oben zur dramatischen, eckigen Decke lenkt.Was diesen Besuch besonders macht, ist die Panoramaterrasse, die die Kirche umgibt. An klaren Tagen kann man über den Golf von Triest bis zur Halbinsel Istrien und darüber hinaus bis zu den Julischen Alpen blicken. Angeblich kann man von hier aus sogar die Türme Venedigs sehen. Heute jedenfalls, klappte das nicht. Anfahrt: Von Triest, fahre 15 Minuten die gewundene, aber gut asphaltierte Monte Grisa Strasse hoch. In der Nebensaison parkierst du direkt vor der Kirche. Was tun in Triest – der Kaffeehauptstadt Italiens Grignano Miramare Schloss: Märchenschloss am Meer Grignano Miramare Schloss Nur 8 Kilometer nordwestlich von Triest gilt Schloss Miramare als eines der romantischsten und zugleich tragischsten Schlösser Europas.Dieses Meisterwerk aus dem 19. Jahrhundert, dramatisch auf einem Felsvorsprung mit Blick auf den Golf von Triest gelegen, wurde als Liebesbekenntnis von Erzherzog Maximilian von Österreich an seine Frau Charlotte erbaut.Das 1860 fertiggestellte Schloss aus weissem Kalkstein verkörpert perfekt den romantischen Historismus der Habsburgerzeit.Im Inneren erzählen die üppig dekorierten Räume die Geschichte von Maximilians und Charlottes kurzem Glück, bevor die Tragödie zuschlug – Maximilian wurde später Kaiser von Mexiko und fand dort nur 7 Jahre nach der Fertigstellung des Schlosses sein Schicksal.Der 22 Hektar grosse botanische Park des Schlosses ist ebenso beeindruckend und zeigt Pflanzen aus aller Welt, die Maximilian auf seinen Seereisen sammelte. Grignano Miramare Schloss Anfahrt: Schloss Miramare ist ein Stop des Hop-on Hop-off Buses ab Triest. Wenn du etwas flexibler sein willst, nimmst du am besten deinen Mietwagen (kostenpflichtige Parkplätze vorhanden) oder lässt dich von einem Taxi hinfahren. Muggia: Malerisches Fischerdorf an der Bucht von Triest Direkt gegenüber der Bucht von Triest liegt das charmante Fischerdorf Muggia, die letzte verbliebene venezianische Siedlung an der istrischen Küste.Dieses malerische Städtchen bietet mit ihrem ausgeprägt italienischen Charakter und der entspannten Küstenatmosphäre einen reizvollen Kontrast zur habsburgischen Pracht Triests.Das historische Zentrum von Muggia ist ein Labyrinth aus engen Gassen, gesäumt von farbenfrohen Häusern, Palazzi im venezianischen Stil und gemütlichen Piazzas.Die Kathedrale der Stadt, die den Heiligen Johannes und Paulus gewidmet ist, besticht durch wunderschöne venezianische Gotik. Die Burgruine aus dem 13. Jahrhundert bietet einen Panoramablick über die Küste.Der wahre Charme Muggias liegt in seinem gemächlichen Tempo und dem authentischen lokalen Leben.Schlendere am Hafen entlang, wo Fischerboote sanft im Wasser schaukeln, oder geniesse einfach einen Aperitif in einem der Cafés am Wasser.Die Restaurants der Stadt sind auf frische Meeresfrüchte spezialisiert und bieten alles von gegrilltem Fisch bis hin zu aufwendigen Meeresfrüchte-Risottos, die das Beste der adriatischen Küche präsentieren.Wir entschieden uns für die Trattoria Al Castello, ein schlichtes Restaurant versteckt oben hinter der Burg.Ihr gegrillter gemischter Fisch ist fantastisch! Der kurze Spaziergang bergauf vom Hafen lohnt sich absolut. Gemischte Fischplatte mit gegrilltem Sepia Anfahrt nach Muggia: Die malerischste Anreise ist per Bootstaxi aus Triest ab Molo Bersaglieri (30 Minuten Fahrt, saisonal).Alternativ fährst du mit dem Bus Linie 20 hin (45 Minuten) oder via Küstenstrasse (25 Minuten). Berühmte Tropfsteinhöhlen von Postojna, Slowenien Tropfsteinhöhlen von Postojna Die Höhlen von Postojna, eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Sloweniens, gehören zu den spektakulärsten unterirdischen Systemen Europas.Dieses UNESCO-Weltwunder liegt nur 45 Minuten von Triest entfernt und eignet sich perfekt für einen Halbtagesausflug in eine völlig andere Welt.Die Höhlen erstrecken sich über 24 Kilometer, wobei Besucher bei einer Standardführung nur die attraktivsten fünf Kilometer erkunden.Was Postojna so einzigartig macht, ist die Kombination aus Bahn- und Wandertour: Du fährst mit einer offenen Höhlenbahn durch die ersten Kammern und schlenderst anschliessend in einem Rundgang fast ebenerdig gemütlich 1,5 Kilometer durch die schönsten Formationen.Die kathedralenartigen Kammern, geschmückt mit über Millionen von Jahren entstandenen Stalaktiten und Stalagmiten, schaffen eine überirdische Atmosphäre.Oder eben unterirdische…Besondere Highlights sind der berühmte „Brilliant-Saal“ mit seinen weissen Kalzit-Formationen und der „Konzertsaal“, der für seine aussergewöhnliche Akustik bekannt ist.Halte Ausschau nach dem berühmtesten Bewohner der Höhlen: dem Grottenolm, einem blinden Salamander, der bis zu 100 Jahre alt werden kann und zum Symbol und Maskottchen der slowenischen Unterwelt geworden ist.Die Temperatur im Inneren beträgt übrigens das ganze Jahr über konstant 10 °C. Bring daher auch an warmen Sommertagen eine Jacke mit. Besonders auf der Fahrt mit dem offenen Zug wird es frisch. Zudem empfehlen wir dir gutes Schuhwerk, zumal du dann doch auch ein paar Kilometer läufst und der Boden teilweise schliefrig sein kann. Reiseblogger Katja und Walter im offenen Höhlenzug von Postojna Alle weiteren Informationen findest du auf der Webseite der Postojnska Höhlen. Tipp: Buche unbedingt dein Ticket im Voraus. Dabei musst du dich auch auf einen Zeitslot festlegen, da pro Stunde nur immer eine bestimmte Anzahl Personen in die Höhle können.Anfahrt: A1 Autobahn von Triest in Richtung Ljubljana (45 Minuten).Es gibt auch einen Bus von Triest nach Postojna. Mit dem Mietwagen bist du aber definitiv flexibler bezüglich deiner Besuchszeit. Parkplätze gibt es in der Nähe des Höhlenresorts. Öffentliche Toiletten gibt es in grosser Zahl im Restaurant. Ljubljana: Sloweniens charmante Hauptstadt Schloss Lubljana Sloweniens Hauptstadt ist ein perfektes Ziel für einen Tagesausflug. Sie vereint märchenhafte Architektur, lebendige Cafékultur und eines der fussgängerfreundlichsten Stadtzentren Europas.Ljubljana besticht durch Barock- und Jugendstilgebäude, die sich im Fluss Ljubljanica spiegeln.Das Kronjuwel der Stadt ist die Burg von Ljubljana, hoch über der Altstadt gelegen und mit der Standseilbahn oder zu Fuss über eine steile Rampe erreichbar.Von den Burgmauern aus geniesst du den Panoramablick über die Terrakotta-Dächer und die Julischen Alpen in der Ferne.Die Altstadt selbst lässt sich wunderbar zu Fuss erkunden. Überquere die berühmten Tromostovje-Brücken, die von Sloweniens berühmtestem Architekten Jože Plečnik entworfen wurden. Oder schlendere über den zentralen Markt, auf dem lokale Händler alles von frischen Produkten bis hin zu handgefertigtem Kunsthandwerk anbieten.Verpasse nicht die Drachenbrücke mit ihren berühmten Drachenstatuen – der Legende nach wedeln die Drachen mit dem Schwanz, wenn eine Jungfrau die Brücke überquert.Die Innenstadt ist weitgehend autofrei und bietet eine entspannte Atmosphäre, perfekt zum Café-Hopping und Leute beobachten.Ljubljanas Café-Szene kann es mit jeder europäischen Hauptstadt aufnehmen und bietet zahlreiche Lokale mit exzellentem Kaffee und lokalem Gebäck. Diesbezüglich eifert sie mit dem benachbarten Triest um die Wette.Probiere eine traditionelle Kremšnita (Crêmeschnitte) oder Potica (gerolltes Gebäck mit verschiedenen Füllungen), während du das geschäftige Treiben auf einem der charmanten Plätze beobachtest. Reiseblogger Walter in Ljubljana Anfahrt: A1 Autobahn von Triest nach Ljubljana (1 Stunde 15).Es gibt auch regelmässige Busverbindungen zwischen Triest und Ljubljana (2 Stunden Fahrt). Venedig: Die nahegelegene Kanalstadt Sicht vom Ponte de la Panada auf Fondamenta Giacinto Gallina mit der Signora Die Nähe Venedigs zu Triest macht die Stadt zu einem Muss-Ziel für einen Tagesausflug.Die Fahrt selbst ist Teil des Erlebnisses: Sie führt durch die flache Agrarlandschaft Venetiens, bevor du den Bahnhof Santa Lucia in Venedig erreichst, wo dich der Canale Grande mit seinem geschäftigen Schiffsverkehr begrüsst.Nimm das Vaporetto (Wasserbus) nach San Giorgio Maggiore für eine einzigartige Perspektive und geniesse den Panoramablick auf den Markusplatz und den Dogenpalast. Basilica Santa Maria della Salute Anreise: Fahre nach Venedig und parke auf einem der Parkplätze auf dem Festland, z. B. auf dem Tronchetto oder in Mestre (insgesamt 1 Stunde und 45 Minuten).Alternativ nimmst du den Zug vom Hauptbahnhof Triest nach Venedig Santa Lucia (2 Stunden). Das erspart die Parkplatzsuche und ist oft entspannter. Für diese Reise nutzen wir das Mietwagenportal Discover Cars und holen am Flughafen Venedig einen schicken Fiat 600 ab.Der Kofferraum ist geräumig genug für unsere beiden grossen Reisetaschen und dennoch klein genug, um durch die engen Strässchen entlang des Mittelmeers zu navigieren.Gute Reise! ## Wanderung zum Morteratschgletscher – Gletscherhöhlen als Engadiner Highlight Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/morteratschgletscher-winterwanderung Das Engadin ist bekannt für seine atemberaubende Landschaft, seine beeindruckenden Gletscher und seine unzähligen Outdoor-Möglichkeiten.Eine besonders faszinierende Tour ist die Winterwanderung von Morteratsch zur Gletscherzunge – ein einzigartiges Erlebnis, das spektakuläre Einblicke in die alpine Welt bietet.Noch beeindruckender sind die Gletscherhöhlen, die sich wegen des Rückzugs des Gletschers bilden. Mit Vorteil erkundest du die Grotten im Rahmen einer geführten Tour, denn teilweise sind die Ein- und Ausstiege gefährlich. Reisememo Wandertipp:Winterwanderung bei Pontresina: vom Bahnhof Morteratsch bis zur Gletscherzunge des Morteratschgletschers. Distanz: 6,5 kmDauer: ca. 2 hAuf- / Abstieg: 150 mStartpunkt: Bahnhof Morteratsch (1’896 m ü. M.)Endpunkt: Morteratsch-Gletscherzunge (ca. 2’050 m ü. M.)Schwierigkeit/Kondition: mittel, gutes Schuhwerk erforderlichAnreise: Mit öV oder Auto zum Bahnhof Morteratsch (gebührenpflichtige Parkplätze stehen zur Verfügung)Beste Jahreszeit: Dezember bis März Unterer Eingang zur Morteratsch Gletscherhöhle Gruppe auf dem Weg zu den Morteratsch Gletscherhöhlen Morteratschgletscher Höhlen-Tour – winterliches Abenteuer mit Wow-Effekt Ein absolutes Highlight sind die Gletscherhöhlen des Morteratschgletschers, die sich je nach Wetterverhältnissen neu bilden.Diese faszinierenden Eishöhlen entstehen durch das Schmelzwasser, das den Gletscher von innen aushöhlt und dabei spektakuläre Eisformationen in wunderschönen Blautönen schafft.Gletscherhöhlen – ein vergängliches NaturphänomenSo faszinierend die Gletscherhöhlen auch sind, sie sind ein sichtbares Zeichen des Klimawandels. Sie entstehen, wenn sich der Gletscher weiter zurückzieht und das Schmelzwasser unter dem Eis neue Hohlräume formt.Dieses Phänomen ist nicht nur beim Morteratschgletscher zu beobachten, sondern auch bei anderen Gletschern in der Schweiz.Wann und wo sich die nächste begehbare Gletscherhöhle bildet, ist nicht vorhersehbar. Am Morteratsch mussten Bergführer über zwei Jahre warten, bis erneut eine stabile Höhle zugänglich wurde. Das macht den Besuch eines solchen Naturwunders umso spezieller – denn es ist ungewiss, wie lange es bestehen bleibt. Gletscherhöhle Morteratsch Wer die Gletscherhöhlen besichtigen möchte, sollte sich unbedingt einer geführten Tour anschliessen – nicht nur aus Sicherheitsgründen, sondern auch, um dieses Naturphänomen in vollen Zügen geniessen zu können. Du erfährst nämlich von den Bergführern viel Spannendes über die Dynamik eines Gletschers und die Entstehung solcher Höhlen. Allein hätten wir die vielen Höhlen wohl nicht alle gefunden. Wichtige Hinweise: Vorsicht! Aufgrund der Einsturzgefahr und der sich ständig verändernden Eisstrukturen empfehlen wir dir den Besuch der Gletschergrotten nur mit einer geführten Tour. Die Bergsteigerschule Pontresina bietet solche Touren an. Alle Informationen findest du auf ihrer Webseite. Sicherheitsausrüstung: Die Touren werden von erfahrenen Bergführern geleitet, die für die notwendige Ausrüstung sorgen (Helm und Grödel, die «Steigeisen» über deine Winterwanderschuhe). Beste Zeit: Die Eishöhlen sind im Winter am stabilsten, da die kalten Temperaturen das Eis weniger schnell fliessen lassen. Dennoch kann sich ihre Struktur jederzeit verändern! Besonders bei starker Sonneneinstrahlung ist bei den Ein- und Ausgängen grosse Vorsicht geboten. Teilweise eingestürzter südlicher Ausgang einer der Gletschergrotten Ein geführter Besuch dieser natürlichen Wunder am Fusse des Piz Palü und Piz Bernina und ist ein einzigartiges Erlebnis. Das tiefblaue Eis, die glitzernden Wände und das magische Licht, das durch das Eis fällt, sorgen für ein atemberaubendes Naturschauspiel.Aber auch sonst lohnt sich ein Ausflug in diese faszinierende Winterlandschaft – also warm anziehen und los geht’s! Katja auf dem Weg zu den Morteratsch-Gletscherhöhlen Die geführte Wanderung zu den Gletschergrotten beginnt übrigens morgens um 9 beim Bahnhof Morteratsch. Ca. um 13 Uhr bist du wieder zurück und stärkst dich mit Vorteil im Restaurant des angrenzenden Hotels Morteratsch. Weitere Ausflugstipps im EngadinHier findest du weitere lohnenswerte Ausflüge im Engadin. Schneeschuhwanderung ab Sils Maria im Engadin auf den Muotta da Güvè Winterzauber im Engadin: Winterwanderung von Sils Maria ins Val Fex Einfache Schneeschuhtour auf der Alp Bondo im Bernina Express-Land Lake Trail Furtschellas: Engadiner Schneeschuhwanderung mit Aussicht Winterwandern auf dem gefrorenen Silsersee im Engadin ## Schneeschuhwanderung ab Sils Maria im Engadin auf den Muotta da Güvè Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/schneeschuhwanderung-561-sils-maria-oberengadin Die Schneeschuhwanderung 561 im Oberengadin am Fusse des Piz da la Margna bei Sils Maria bietet eine grossartige Aussicht auf den Silsersee und die umgebenden Berggipfel. Reisememo Winterwandertipp:Relativ einfache Schneeschuhwanderung ab Sils Maria im Oberengadin auf den Muotta da Güvè.Distanz: 6 kmDauer: ca. 3hAuf- / Abstieg: 300 m / 300 mHöchster Punkt: 2’036 mSchwierigkeit/Kondition: mittelschwere Wanderung T2, die Auf- und Abstiege sind einigermassen steilAnreise: Mit öV oder Auto nach Sils MariaBeste Jahreszeit: Im Winter bei möglichst viel Schnee Alex und Walter im Aufstieg zur Aussichtsplattform Muotta da Güvè Aussicht auf den gefrorenen Silsersee und Maloja Links der Piz Duan, rechts im Hintergrund das Gletscherhorn Aufstieg vom Silsersee zur Aussichtsplattform Muotta da Güvè Kurz nach dem malerischen Landungssteg am Silsersee beginnt hinter dem Bootshaus Sils/Segl Maria Barchiröls der steile Aufstieg durch den Lärchenwald. Die tief stehende Wintersonne bietet jederzeit schöne Licht- und Schattenspiele.Dass sich auf dem Silsersee viele Langläufer tummeln, liegt an der flachen Natur der Sache.Überraschenderweise kreuzt du aber auch hier oben auf der Muotta da Güvè mehrmals eine Langlaufloipe. Es ist also Vorsicht geboten vor heranrasenden Alpin-Langläufern! v.l. Walter, Alex, Gabi und Katja Abstieg über den Senda da Gianna zum Hotel Waldhaus Sils Der Aussichtspunkt Cresta am Fusse des Piz de la Margna bietet einen spektakulären Ausblick auf den gefrorenen Silsersee und Maloja vor dem Piz Duan, Gletscherhorn und Piz Lunghin. Hier oben finden sich mehrere Sitzbänke mit grandioser Aussicht auf den Piz de la Margna oder den Silsersee und das Alpenpanorama der Ausläufer des Berninamassivs.Frisch gestärkt machst du dich auf den teilweise steilen Abstieg durch den Lärchenwald.Statt wie beim Aufstieg direkt wieder zum Silsersee abzusteigen, folgst du im untersten Teil dem flachen Senda da Gianna und kommst praktischerweise direkt beim Waldhotel Sils heraus.Dort stärken wir uns bei Kaffee und Kuchen bevor wir die letzten Meter nach Sils Maria in Angriff nehmen. Silvaplanersee mit Piz da la Margna und Hotel Waldhaus Sils Hier weitere Impressionen vom gefrorenen Silsersee, aus dem angrenzenden Val Fex und vom Furtschellas Lake Trail. Winterzauber im Engadin: Winterwanderung von Sils Maria ins Val Fex Lake Trail Furtschellas: Engadiner Schneeschuhwanderung mit Aussicht Winterwandern auf dem gefrorenen Silsersee im Engadin Schön haben sie es im Oberengadin! ## Leichte Schneeschuhtour 702 in Amden – Egg-Röhr-Trail Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/schneeschuhtour-amden-egg-roehr-trail-702 Sehr schöne und einfache Schneeschuhtour Egg-Röhr-Trail oberhalb von Amden ab Arvenbüel. Geniesse die frische Luft und die Aussicht auf die Glarner Alpen! Reisememo Winterwandertipp:Schneeschuhwanderung Egg-Röhr-Trail 702 ab und bis Arvenbüel auf der Sonnenterrasse von Amden am Walensee.Distanz: 4.7 kmDauer: ca. 2:30hAuf- / Abstieg: 265 m / 265 mHöchster Punkt: 1474 m.ü.M.Schwierigkeit/Kondition: Einfache Schneeschuhwanderung, die Auf- und Abstiege erfordern etwas KonditionAnreise: Mit öV oder Auto zur Haltestelle Arvenbüel, Arven oberhalb von AmdenBeste Jahreszeit: Im Winter, wenn möglichst viel Schnee liegtTipp: Du willst vor 10 Uhr morgens in Arvenbüel ankommen. Danach sind die Parkplätze belegt und die Anfahrt wird gesperrt. Schneeschuhwanderer mit dem Rautispitz im Hintergrund Schneeschuhtour in Amden Arvenbüel: Der Egg-Röhr-Trail 702 Ab der Bus-Endstation Arvenbüel, Arven gelangst du über die leicht abfallende Leistkammstrasse zu den Schneeschuhtrails 701 und 702.Wie auf der Wanderkarte von Amden Weesen Tourismus eingezeichnet, empfehlen wir die Route im Gegenuhrzeigersinn: Das passt vom Sonnenstand her gut und so kreuzt du praktisch keine entgegenkommenden Wanderer.Beide Trails führen gemeinsam bis zur Alp Egg auf 1474 m.ü.M.Bis hierhin blickst du immer wieder zurück auf das beeindruckende Alpenpanorama der Glarner Alpen mit dem markanten Mürtschenstock und dem Rautispitz bis zum Brünnelistock.Bei Egg erreicht der Egg-Röhr-Trail 702 den höchsten Punkt. Der Vorder-Höhi-Trail 701 führt von hier in einer Zusatzschlaufe noch weiter hinauf bis 1628 m.ü.M. zum Bergrestaurant Vorder Höhi. Alp Egg – Verzweigung des Egg-Röhr-Trails 701 und Vorder-Höhi-Trail 702 Auf der Höhe Egg teilen sich die Trails 701 und 702 Ab Egg geht es am Fusse des Leistchamms durch tief verschneite Wälder wieder zurück.In diesem Wildschutzgebiet sind im Schnee zahlreiche Spuren von Tieren zu sehen. Leider reichen meine Fähigkeiten als Fährtenleser nicht, um auf die entsprechenden Tiere zu schliessen. Bei der Brücke über den Beerenbach kommen die Schneeschuhtouren 701 und 702 wieder zusammen. Durch die windgeschützte Lage ist die Schneeschuhwanderung auch bei windigen Verhältnissen problemlos machbar: Bei der Anreise via Linthebene fällt uns noch der starke Wind auf, in Arvenbüel ist davon nichts zu spüren. Katja und Walter auf Schneeschuhwanderung Malerische Schneeschuhtour durch tief verschneite Wälder Restaurants in Arvenbüel Weil der Trail 702 «nur» eine Halbtageswanderung darstellt, sind wir zum Mittagessen zurück in Arvenbüel. Das gleichnamige Restaurant Arvenbüel bietet sich an mit seiner grosszügigen Terrasse und vielen Tischen drinnen. Wir essen ausgezeichnet und werden sehr freundlich bedient. Einen guten Steinwurf davon entfernt findest du sonst auch das Café Leistkamm. Amden Trail Vorder-Höhi 701 - noch etwas länger Der Vorder-Höhi-Trail 701 beginnt und endet am gleichen Ort wie Trail 702.Aber er führt in einer Zusatzschlaufe noch weiter hoch bis Vorder Höhi und dauert entsprechend ca. 4-5 Stunden plus Pausenhalt in der Alpwirtschaft. Bei der Brücke über den Beerenbach kommen die Trails 701 und 702 wieder zusammen Wandern in Amden im Sommer Die Sonnenterrasse von Amden bietet noch weitere spektakuläre Wanderungen. Im Sommer sollte man den Amdener Höhenweg nicht verpassen! Amdener Höhenweg – Moorlandschaft mit Ausblick Und auch die Seerenbachfälle sind natürlich mehr als spektakulär! Die Wanderung hierhin ab Weesen ist sehr einfach. Leichte Wanderung zu den spektakulären Seerenbachfällen am Walensee Viel Spass und gute Erholung in der Natur! ## Leichte Winterwanderung zu den Schwendiseen bei Wildhaus im Toggenburg Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/winterwanderung-toggenburg-schwendiseen Winterwanderung zu den gefrorenen Schwendiseen oberhalb von Wildhaus im Toggenburg. Die Wanderstrecke ist kurz und relativ flach, also bestens geeignet für einen kurzen Ausflug ins Toggenburg an den Fuss der Churfirsten.Auf der gegenüberliegenden Talseite dominieren der Säntis und der Wildhauser Schafberg das Bergpanorama. Reisememo Winterwandertipp:Rundwanderung von und zur Bergstation Oberdorf bei Wildhaus. Hier findest du auch ein grosses Berggasthaus.Distanz: 5 kmDauer: ca. 1:30hAuf- / Abstieg: 90 m / 90 mHöchster Punkt: 2’506 mSchwierigkeit/Kondition: einfache Wanderung, im Winter reichen Winterstiefel für den gut präparierten WinterwanderwegAnreise: Mit öV oder Auto nach Wildhaus, dort mit der Oberdorf Sesselbahn bis zur Bergstation mit dem Berggasthaus Oberdorf. Die Parkplätze befinden sich wenige Gehminuten von der Talstation entferntBeste Jahreszeit: ganzjährig möglich, im Winter folgst du den pinken Wegweisern für Winterwanderwege Winterwanderwegweiser 712 Oberdorf Schwendisee Trail mit Säntis im Hintergrund Katja und Walter am Schwendisee mit dem Klanghaus im Hintergrund Gefrorener Vorderer Schwendisee Rundwanderung Oberdorf - Schwendiseen - Oberdorf Der Vordere und Hintere Schwendisee befinden sich am Fusse der Churfirsten, oder genauer gesagt am Fusse des Chäserruggs (Link zu meinem Wandertipp).Der Start- und Zielpunkt der Winterwanderung 712 «Oberdorf Schwendisee Trail» ist bei der Bergstation der Oberdorfbahn.Diese erreichst du von Wildhaus im Toggenburg bequem mit der Oberdorf 4-er-Sesselbahn.Der Winterwanderweg führt über sanfte Hangflanken leicht abwärts und bietet auf beiden Talseiten Panoramablicke auf die Churfirsten oder auf der andern Seite den Säntis und Wildhauser Schafberg.Schon nach kurzer Zeit erspähst du das ikonische, geschindelte Klanghaus am Vorderen Schwendisee. Von hier startest du entweder den Rundweg um den Hinteren Schwendisee oder den Weg zwischen den beiden Seen.Nach dieser kurzen Wanderung geht es zurück. Wer mehr für seine Fitness tun will, nimmt dabei den steilen Schneeschuhweg über die Bergflanke.Zurück an der Bergstation empfiehlt sich das Berggasthaus Oberdorf mit seinem speditiven Service: Obwohl die Sonnenterrasse heute zum Bersten voll ist, werden wir schnell und zügig bedient.Chapeau! Interaktive Karte von Toggenburg Tourismus (zoomen und klicken): Links in der Karte geht von Wildhaus die Oberdorfbahn hoch. Von dort wanderst du nach Schwendi zum Vorderen und Hinteren Schwendisee. © Toggenburg Tourismus Bergbahnen Wildhaus 9658 Wildhaus+41 71 998 50 50bergbahnen@wildhaus.chDirekt an der Talstation der Oberdorfbahn stehen keine Parkplätze zur Verfügung. Aber etwas weiter sind grosse Parkplatzfelder ausgeschildert. Von dort gelangt man in wenigen Minuten flach zu Kassenhäusschen der Sesselbahn.Gut zu wissen: Bei gutem Wetter und entsprechend grossem Andrang sind auf der Rückseite des Kassenhäuschens weitere Kassen geöffnet mit weniger langen Warteschlangen.Es lohnt sich, die Wanderung einigermassen früh anzutreten, da am frühen Nachmittag bereits der Schatten des Chäserruggs naht. Dann wird es empfindlich kühl. Winterwanderer am Steg des Vorderen Schwendisees Für eine ausgedehntere Winterwanderung besuchst du nebenan die Sellamatt und ihren Sagenweg. Aber Achtung: Die Geschichten sind nichts für schwache Nerven… Gfürchiger Sagenweg auf der Alp Sellamatt im Toggenburg Auch die Winterwanderung von Wildhaus nach Gamplüt und die Alp Fros bietet spektakuläre Aussichten auf Churfirsten Bergkette. Winterwanderung im Toggenburg: Wildhaus – Gamplüt – Alp Fros – Wildhaus Und wenn du schon in der Gegend bist: Ein Besuch des attraktiven Design-Bergrestaurants auf dem Gipfel des Chäserruggs ist auch sehr zu empfehlen. Im Sommer wie im Winter. Chäserrugg – Bergrestaurant auf den Churfirsten Ah! Und im Sommer solltest du von hier unbedingt auch mal zum malerischen Gräppelensee wandern! Aussichtsreiche Wanderung zum Gräppelensee Jetzt wünsche ich eine sichere Fahrt und sonniges Wanderwetter ;-) ## Schneeschuhwanderung Grüsch-Danusa – einfacher Rundtrail mit Weitsicht Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/schneeschuhwanderung-gruesch-danusa Einfache Schneeschuh Rundwanderung oberhalb von Grüsch im Prättigau, Graubünden. Das Rundum-Panorama – unter anderem auf die Bündner und Glarner Alpen – ist grandios! ## Golfen in Südafrika – an der Garden Route und im Weingebiet Quelle: https://reisememo.ch/suedafrika/golf-suedafrika-weingebiet-garden-route Südafrika ist eine sehr beliebte Golfdestination: Wenn es in der Schweiz oder Deutschland zu kalt und regnerisch ist zum golfen, bietet Südafrika ab November perfekte Wetterbedingungen. Neben dem guten Wetter tragen aber auch die Golfplätze und vergleichsweise günstige Greenfees zur guten Laune bei: Die berühmten Rundkurse sind spektakulär in die Landschaft gelegt! ## Die besten Restaurants am Westkap Südafrikas: Gourmet-Highlights in Kapstadt und im Weingebiet Quelle: https://reisememo.ch/suedafrika/beste-restaurants-kapstadt-weinregion Südafrika ist ein Paradies für Feinschmecker und bietet eine beeindruckende Vielfalt an kulinarischen Erlebnissen, die von traditioneller Küche bis zu modernen Geschmacksexplosionen reichen. In diesem Artikel nehmen wir dich mit auf eine kulinarische Reise, entlang unserer Route von Kapstadt über Paternoster, das Weingebiet bis nach Hermanus (Link zu unserer empfohlenen Reiseroute). Diese Restaurants bieten ein unvergessliches Erlebnis für alle Sinne. Vom romantischen Dinner am Strand bis hin zu exquisiten Menüs mit Weinbegleitung, In diesen Restaurants wird jedes Gericht zu einem kleinen Gedicht. 7 Restauranttipps für Südafrikas Westkap Chefs Warehouse im Tintswalo – Kapstadts kulinarische Perle Chef's Warehouse Tintswalo Atlantic Restaurant Das Chefs Warehouse im Tintswalo Atlantic liegt direkt am Meer und bietet eine intime Atmosphäre für alle, die ein besonderes Dining-Erlebnis suchen. Schon die Anreise ist ein Erlebnis für sich. Du parkst dein Auto auf einem grossen Parkplatz an der Strasse Richtung Chapman’s Peak Drive. Von dort wirst du vom Hotelpersonal in einem kleinen Bus abgeholt und hinunter an den Strand chauffiert. Das Ambiente? Einfach magisch! Romantik pur, während die Sonne langsam im Meer versinkt. Und das Essen? Jeder Gang ist ein kleines Meisterwerk, das alle Sinne anspricht.Der Küchenchef überrascht die Gäste mit seinen Kreationen, die frische Zutaten der Saison und interssante Kombinationen in den Mittelpunkt stellen. Besonderes Highlight: Die Nähe zum Meer und die exklusive Lage machen das Chefs Warehouse zu einem unvergesslichen Erlebnis. Chef's Warehouse Tintswalo Atlantic Restaurant Panorama des Chef's Warehouse Tintswalo Atlantic Restaurant südlich von Kapstadt Genuss mit Aussicht: The Waterside in Kapstadt Restaurant The Waterside Das Restaurant The Waterside liegt direkt an der bekannten Waterfront. Das Haus gehört zur renommierten La Colombe Restaurant-Gruppe und bietet eine Mischung aus Eleganz und lockerer Atmosphäre – perfekt für alle, die das Besondere suchen. Ob zartes Seafood, kreative Menüs oder handverlesene Weine – jeder Bissen ist ein Erlebnis. Die Austern? Ein Gedicht! Frisch, zart und perfekt abgeschmeckt. Highlight: Ein Muss für Foodies, Gourmets und alle, die in Kapstadt unvergessliche Momente erleben möchten. Austern-Vorspeise mit ihrem Espuma und Spezialeffekt Azure Restaurant im 12 Apostel Hotel – Genuss mit Aussicht in Kapstadts Vorort Camps Bay Restaurant Azure im 12 Apostel Hotel Ein gehobenes Ambiente mit traumhafter Aussicht – so lässt sich das Azure Restaurant im luxuriösen 12 Apostel Hotel am besten beschreiben. Das Restaurant gehört zu den besten Adressen in Kapstadt. Schon bei der Einfahrt zur Garage werden wir äusserst herzlich empfangen, als hätte man den ganzen Nachmittag nur auf uns gewartet. Das Personal liest einem jeden Wunsch von den Lippen ab. Eine stilvolle Location für einen besonderen Anlass oder einfach für ein wenig Luxus zwischendurch. Das Azure Restaurant bietet eine Speisekarte, die lokale Aromen mit internationalen Einflüssen kombiniert. Von Fleisch- und Fischgerichten bis hin zu vegetarischen Optionen – hier kommen alle Geschmäcker auf ihre Kosten. Empfehlung: Die Terrasse bietet einen spektakulären Blick auf das Meer und die umliegenden Berge. Besonders bei Sonnenuntergang bietet sich ein atemberaubendes Schauspiel. Restaurant Azure im 12 Apostel Hotel in Kapstadts Vorort Camps Bay Weitere 9 Reisetipps für Kapstadt selber findest du in unserem separaten Review. Leeto Restaurant – ein Geheimtipp in Paternoster Restaurant Leeto des Strandloiper Hotels in Paternoster Das Leeto ist das Hotelrestaurant des Strandloper Hotels im kleinen Fischerdorf Paternoster an Südafrikas Westkap. Das Leeto Restaurant überzeugt nicht nur mit seinem schönen Ambiente, sondern auch mit charmantem, humorvollem Service. Die Kellner sind aufmerksam, sympathisch und stets für einen lockeren Spruch zu haben. Mit einem modernen Ansatz für die lokale Küche und frischen Zutaten aus der Umgebung bietet das Leeto ein einzigartiges Menü, das Fisch und Meeresfrüchte auf den Punkt bringt. Die entspannte Atmosphäre und der Blick auf das Meer runden das Erlebnis ab. Tipp: Besonders die Austern haben es uns angetan – frisch, zart und so lecker, dass man sie am liebsten gleich nochmal bestellen würde. Austern im Strandloiper Hotel in Paternoster Falls du es bis ins entlegene Paternoster an Südafrikas Westkap schaffst, versuche langfristig (Monate!) einen Tisch im Gourmet-Restaurant Wolfgat zu ergattern. Bei unserem Aufenthalt im November ist das Restaurant wegen der Vorsaisonpause noch geschlossen. Vom Wolfgat schwärmen sie aber überall und die wenigen Tische sind äusserst begehrt! Gourmet-Restaurant Wolfgat in Paternoster The Blues Restaurant im Abalone Hotel – kulinarische Tradition in Paternoster Restaurant des Blues Abalone Hotels in Paternoster Das Blues Restaurant im Abalone Hotel bietet eine spannende Mischung aus mediterraner und afrikanischer Küche. Die Gerichte sind kreativ gestaltet und mit frischen, lokalen Zutaten zubereitet. Die Atmosphäre ist elegant und gemütlich zugleich, was es zu einem wunderbaren Ort für ein Dinner in Paternoster macht. Highlight: Sehr atmosphärisches Ambiente, schöne Lichteffekte. Romantisches Blues Abalone Hotelrestaurant in Paternoster Dass es in unserer Auswahl gleich drei Restaurants aus dem kleinen Paternoster hat, sagt alles: Es ist ein eigentliches Gourmet-Nest! Viel Anderes als gut essen und dann auf dem Strandspaziergang verdauen kann man hier nicht… Es ist super ;-) Mehr über Paternoster findest du in unseren Rundreise-Tipps. Delaire Graff – Genuss und Kunst in Stellenbosch Kellner im Gourmet-Restaurant Delaire Graff Luxus fühlt sich genau so an! Das Delaire Graff Restaurant Graff liegt mitten in den Weinbergen in Stellenbosch. Und wer, wie wir, im benachbarten Clouds Wine Estate (Link führt zu unserem Hotelartikel) übernachtet, hat das Glück, einfach zu Fuss über ein kleines Tor direkt auf das Anwesen zu gelangen. Schon die Location ist beeindruckend, aber der Service setzt dem Erlebnis die Krone auf. Ständig wird man mit neuen Köstlichkeiten überrascht. Die Küche ist bekannt für ihre innovativen Kreationen und hochwertigen Zutaten. Jeder Gang ist ein Kunstwerk für sich! Hier treffen internationale Kochtechniken auf südafrikanische Produkte, die dem Menü eine besondere Note verleihen. Tipp: Kombiniere dein Dinner mit einer der exquisiten Weinempfehlungen des Weinguts und geniesse das Ambiente der offenen Terrasse. Barfrau und Kellnerin unter Weinutensilien La Petite Colombe – Ein Michelin-würdiges Erlebnis bei Stellenbosch Eingang zur Petite Colombe bei Stellenbosch La Petite Colombe ist die kleine Schwester des weltberühmten La Colombe in Kapstadt und bietet ein Degustationsmenü, das dich in eine kulinarische Weltreise entführt. Schon die Einfahrt zu diesem malerischen Weingut lässt erahnen, was einen erwartet: blühende Gärten, wunderschöne Skulpturen und ein herrschaftliches Anwesen. Der Empfang beginnt mit einem Welcome Drink und kleinen, exquisiten Häppchen in einem stilvollen Salon, bevor man zum Tisch begleitet wird. La Petite Colombe des Leeu Estates wurde mehrfach als eines der besten Restaurants Südafrikas ausgezeichnet und bietet ein kulinarisches Erlebnis auf Weltklasseniveau. Kein Wunder: Gemäss TravelWorld’s 50 Best gehört es zu den Top-Restaurants weltweit. Das Restaurant ist bekannt für seine sorgfältige Auswahl an Zutaten und das raffinierte Menü, das dich durch eine Reihe von Geschmacksrichtungen führt. Jeder Gang ist kunstvoll angerichtet und die Aromen der Gerichte sind perfekt aufeinander abgestimmt – ein Gourmet-Erlebnis voller Überraschungen. Tipp: Aus lauter Neugier – und weil Walter noch Autofahren musste – hat er die «alkoholfreie Weinbegleitung» gewählt. Die kannst du getrost weglassen. Hat ihm gar nicht geschmeckt! Sommelier der Petite Colombe Tipps für Restaurantbesuche in Südafrika Reservation: Um in einem der begehrten Gourmet-Restaurants einen Tisch zu ergattern, empfiehlt es sich, 3 bis 4 Wochen im Voraus zu reservieren. Die Top-Adressen sind oft auf Wochen hinaus ausgebucht. Manche Restaurants verlangen bei der Reservierung eine Kreditkarte oder eine kleine Anzahlung. Trinkgeld: In Südafrika sind 10 bis 15 % Trinkgeld üblich. In vielen (Gourmet-)Restaurants wird das Trinkgeld bereits automatisch auf der Rechnung vermerkt – das ist dann gut sichtbar markiert (oft farblich hervorgehoben). Kleidung: Viele gehobene Restaurants legen Wert auf eine gepflegte, aber nicht unbedingt formelle Kleidung. Smart Casual ist in der Regel ausreichend. Na? Lust bekommen, die südafrikanische Küche selbst zu erleben? Ob mit romantischer Strand-Atmosphäre, atemberaubender Aussicht oder lockerem Charme – jedes dieser Restaurants bietet ein Erlebnis, das du so schnell nicht vergessen wirst. Guten Appetit! ## Hoteltipps für Kapstadt und die Weinregion von Paternoster bis Hermanus Quelle: https://reisememo.ch/suedafrika/hoteltipps-kapstadt-weinregion Eine Südafrika-Reise wird durch die Wahl der richtigen Unterkünfte erst richtig perfekt. Auf unserer Rundreise im Western Cape haben wir einige schöne Hotels entdeckt, die nicht nur ideal gelegen sind, sondern auch mit Charme, Komfort und Gastfreundschaft punkten. Bei unserer vorgängigen Recherche haben wir noch weitere Hotels auf unsere Liste genommen, die wir euch nicht vorenthalten wollen. Hier unsere Hoteltipps für Kapstadt, die Westküste, die Winelands und Hermanus. Hoteltipps Kapstadt und Weinregion Hoteltipp Kapstadt: Vyn Guest House – Design und Charme im Vorort Hout Bay Das Vyn Guest House (Link zu Booking.com in neuem Fenster) in Hout Bay, einem Vorort von Kapstadt, ist ein Geheimtipp für Paare, die kleine Boutique Hotels und modernes Design lieben! (Booking.com Bewertung bei Paaren: 10 von 10) Vyn Guest House in Hout Bay bei Kapstadt Das 5-Sterne-Guest-House mit fünf exklusiven und individuellen Gästezimmern besticht durch seine moderne Architektur und die liebevoll eingerichteten Räume. Geführt wird das Guest House von Martina & Klaus. Mit der Eröffnung dieses Guest Houses hat sich das deutsche Paar einen Traum erfüllt. Traumhaft ist auch das Frühstück, das Martina mit Unterstützung ihres freundlichen Teams jeweils auf den Tisch zaubert. Das Avocado-Brot ist der Hammer! Und auch sonst hat es uns in dieser charmanten Unterkunft ausgesprochen gut gefallen. Zudem liegt Hout Bay ideal für Ausflüge zum Chapman’s Peak Drive zum Kap der guten Hoffnung zum Tafelberg ins Stadtzentrum von Kapstadt Detaillierte Reisetipps, was du in und um Kapstadt auf jeden Fall besuchen solltest, findest du in unseren Kapstadt-Tipps. Highlight: Die Gastfreundschaft von Martina & Klaus sowie Vujo und Patience – und das köstliche Frühstück! Gastgeberpaar Klaus und Martina Weitere Hoteltipps für Kapstadt: Tintswalo Atlantic in Hout Bay: Eine exklusive Lodge nahe dem Chapman’s Peak Drive mit privater Lage am Meer und Panoramablick – ideal für Ruhe und luxuriösen Rückzug in der Natur. Wer nicht hier übernachtet, sollte trotzdem zum Essen reservieren! Siehe unsere Ausgeh-Tipps für Kapstadt. 12 Apostles Hotel & Spa in Camps Bay: Luxuriöses Hotel mit Blick auf den Atlantik. Und mit einem Gourmet-Restaurant! Victoria & Alfred Hotel: direkt an der V&A Waterfront, ideal für Shopping, Restaurants und Hafenflair. The Bay Hotel in Camps Bay: Direkt gegenüber der traumhaften Camps Bay Beach gelegen. The Silo Hotel an Kapstadts Waterfront: In einem ehemaligen Silo findest du ein exklusives 5-Sterne Design-Hotel mit Rundumsicht. Die Zimmerpreise sind eher hoch. Willst du das nötige Kleingeld nicht aufwerfen, besuche das MOCAA Museum im selben Silo. Die Architektur allein ist den Eintritt wert! The Silo Hotel in Kapstadts Waterfront Hoteltipp Paternoster: Strandloper Ocean Boutique Hotel – Hideaway am Strand Zugang zum Innenhof des Hotelzimmers Im kleinen Fischerdorf Paternoster an der ruhigen Westküste Südafrikas liegt das Strandloper Ocean Boutique Hotel. Es ist eine kleine, weisse Oase. Die Zimmer sind im minimalistischen Stil gehalten und lassen die Natur in den Vordergrund treten. Dennoch versprühen sie einen hohen Charme. Das Hotel liegt direkt am Strand und die Aussicht von der Terrasse ist herrlich.Auch hier sind wir von der Gastfreundschaft überwältigt. Gastgeber Abraham und sein Team leisten tolle Arbeit, indem sie sich fürsorglich um ihre Gäste kümmern – und dies mit einer köstlichen Prise Humor. ;-) Tipp: Das hoteleigene Restaurant Leeto serviert feine Gerichte, die von der Region inspiriert sind – oft mit frischen Meeresfrüchten und Fischspeisen. Das Frühstück hier schafft es in unsere Serie «Breakfast in Paradise»! Egg Benedict mit Sicht auf den Strand Weitere Hoteltipps für Paternoster: Abalone Hotels & Villas: Mit direktem Zugang zur unberührten Natur von Paternoster. Und ebenfalls mit einem sehr schönen Restaurant! Paternoster Dunes Boutique Guesthouse: Charmantes Gästehaus mit stilvollen Zimmern und atemberaubendem Meerblick. Gonana Guesthouse: Ein nachhaltiges Gästehaus mit Fokus auf Umweltbewusstsein und entspannter Küstenatmosphäre. Restaurant des Blues Abalone Hotels in Paternoster Hoteltipp Stellenbosch: Clouds Wine and Guest Estate – Genuss und Weitblick im Weinberg Wachhund des Clouds Wine and Guest Estate Mitten in den Weinbergen von Stellenbosch liegt das elegante Clouds Wine Estate. Bereits beim Willkommensdrink können wir uns an der Umgebung kaum satt sehen. Weinreben und Berge überall. Herrlich! Aber auch die Zimmer des Boutique Hotels gefallen uns super, insbesondere die neu renovierten Suiten sind sehr modern, grosszügig und luxuriös ausgestattet. Empfehlung: Erkunde auch das nebenan gelegene Weingut Delaire Graff: Das Gourmet-Dinner mit Weinbegleitung ist ein Erlebnis! Zum Glück kann man zu Fuss zurück ins Clouds Estate… Welcome drink. Besser wird es nicht. Weitere Hoteltipps für Stellenbosch und Franschhoek: De Zeven, Stellenbosch: Ein stilvolles Boutique-Hotel inmitten der Helderberg Mountains. Leeu Estates, Franschhoek: Ein luxuriöses Boutique-Hotel in den Weinbergen von Franschhoek, bekannt für seine erstklassige Küche des Gourmet-Restaurants La petite Colombe. Mont Rochelle, Franschhoek: Das elegante Boutique-Hotel von Sir Richard Branson kombiniert Luxus mit einer beeindruckenden Lage in den Weinbergen von Franschhoek. Hoteltipp Hermanus: Abalone Guest House – charmant und aussichtsreich Pochiertes Ei à la Abalone Guest Lodge Das Abalone Guest House in Hermanus ist die perfekte Wahl für Reisende, die Walbeobachtung, Strandspaziergänge und ein charmantes Ambiente lieben. Das gemütliche Gästehaus versprüht eine besondere Atmosphäre. Die Restaurantterrasse bietet einen traumhaften Blick auf den Ozean, und die Nähe zu den Klippenpfaden macht es zum idealen Ausgangspunkt für wunderbare Spaziergänge entlang der wilden Küste. Highlight: Während der Walsaison kannst du oft schon von der Terrasse aus die majestätischen Tiere beobachten – ein einmaliges Erlebnis! Für den kleinen Lunch oder gepflegten Tapas-Apéro suchst du die kleine Bucht des Strandrestaurants Ficks. Die Preise sind gehoben, aber es lohnt sich! Pincho-Restaurant Ficks Weitere Hoteltipps für Hermanus: The Marine Hotel, Hermanus: Ein historisch elegantes Hotel mit atemberaubendem Meerblick Boutique Ocean Views – Incorporating Wendy’s: Eine charmante Boutique-Unterkunft mit Meerblick. The Thatch House Boutique Hotel, Hermanus Etwas ausserhalb von Hermanus in Richtung Kleinmond liegt das Golf Resort Arabella Hotel, Golf & Spa (Link zu unserem Golf-Review). Der Golfplatz ist weitherum bekannt als einer der besten Südafrikas. Golfen in Südafrika – an der Garden Route und im Weingebiet Hinweis: Alle Hotel-Links führen zu Booking.com.Wenn Du über unseren Link buchst, erhalten wir eine kleine Provision. Für Dich bleibt der Preis gleich. Unsere Reviews sind trotzdem unabhängig, wir haben alle Hotelaufenthalte selber bezahlt. Mit den Einnahmen begleichen wir die Kosten für Server und Software-Lizenzen unseres Reiseblogs. ## Abenteuer Südafrika: Rundreise von Kapstadt zur Weinregion und den Walen in Hermanus Quelle: https://reisememo.ch/suedafrika/rundreise-kapstadt-weinregion-hermanus Südafrika ist während unseren Wintermonaten ein sehr beliebtes Reiseziel, weil dann auf der Südhalbkugel Sommer ist. Ein Roadtrip ist in Südafrika die beste Art, das Land mit seinen vielfältigen Landschaften und charmanten Orten kennenzulernen. Hier unsere Route der schönsten Highlights und Sehenswürdigkeiten: Fahre von Kapstadt in die Küstenstadt Paternoster an der Westküste, dann in die Weinbaugebiete rund um Stellenbosch und Franschhoek und schliesse die Rundreise in Hermanus ab, der Hauptstadt der Walbeobachtung. Die rund 1’500 Kilometer dieser Reise bewältigst du in zwei Wochen locker und entspannt. Attraktiver Startpunkt: Die Capetown Waterfront Reisememo: Südafrika Rundreise in der Weinregion Kapstadt – der perfekte Startpunkt für deine Rundreise am Westkap Afrikas Cape Town ist die ideale Basis für eine Südafrika-Rundreise am Westkap Afrikas. Beginne deinen Tag mit einer Rundfahrt im Hop-On Hop-Off Bus. So erhältst du eine gute erste Übersicht Kapstadts und seiner Vororte wie Camps Bay oder Hout Bay. 9 detailliertere Reisetipps für Kapstadt findest du in diesem Bericht. Hop-on Hop-off Bus in Camps Bay bei Kapstadt Die Fahrt mit der Luftseilbahn auf den Tafelberg empfehlen wir dir für den Nachmittag, denn morgens sind dort alle anderen Touristen unterwegs. Sie kommen busweise und in wirklich grosser Zahl, so dass du länger auf die Fahrt mit der drehenden Kabine wartest. Am Nachmittag geniesst du nicht nur die spektakuläre Aussicht auf die Stadt mit den markanten Felsspitzen Lion’s Head und Signal Hill, sondern auch den Sonnenuntergang. Aussicht auf Kapstadt vom Tafelberg auf Lion's Head und Signal Hill Die Victoria & Albert Waterfront ist so weitläufig und attraktiv, dass du sie am besten am nächsten Tag besuchst. Flaniere entlang der Geschäfte an der Waterfront und entdecke die lebhafte Mischung aus Märkten, Kunsthandwerk und tollen Restaurants. Kapstadt Waterfront Ein Abstecher zu den Pinguinen am Boulders Beach bei Simon’s Town lohnt sich ebenfalls – am Strand warten viele ungewöhnliche Fotomotive der putzigen Tiere. (Oder sind Pinguine tatsächlich Vögel?) Zuschauerplattform bei den Boulders Beach Pinguinen Und natürlich gehört auch das Kap der Guten Hoffnung zu einem Kapstadt-Besuch. Schlangestehen für das Selfie am Cape of Good Hope Restauranttipp: Lass den Tag bei einem Sundowner im Chefs Warehouse im Tintswalo Restaurant ausklingen – der Blick vom Chapman’s Peak Drive auf den glitzernden Ozean und die Lichter der Hout Bay sind unvergesslich! Panorama des Chef's Warehouse Tintswalo Atlantic Restaurant südlich von Kapstadt Kapstadt Waterfront: Austern-Vorspeise im Gourmet-Restaurant Waterside Aber auch an Kapstadts Waterfront wird einiges geboten, u.a. im bekannten Gourmet-Restaurant Pier The Waterside. Wir empfehlen dir, für den Besuch von Kapstadt mindestens drei Nächte einzuplanen. Hier findest du detailliertere Tipps für Kapstadt, Restaurants und Ausflüge in die Umgebung. Paternoster – Fischerdorf mit maritimem Flair an der Westküste des Kaps Nach drei bis vier Tagen in Kapstadt reist du weiter in Richtung Nordwesten nach Paternoster, einem der ältesten Fischerdörfer Südafrikas. Dieser abgelegene, ruhige Ort liegt an der Westküste des Kaps von Südafrika und versprüht einen ganz eigenen Charme. Die weissen Häuser direkt am Meer, der weitläufige Sandstrand und die frische Meeresbrise – herrlich, um zu entspannen und die Seele baumeln zu lassen. Allenfalls brauchst du aber auch einen stabilen Windstopper, damit der Strandspaziergang wirklich entspannend ist… Einfahrt zur Paternoster Waterfront Paternoster verfügt über ungewöhnlich viele Gourmet-Restaurants. Es ist ein eigentliches Gourmet-Nest! Frischer Fisch und Meeresfrüchte gehören hier auf jeden Speiseplan. Wir essen in den Restaurants der Hotels Strandloper und Abalone Hotel & Villas ausgezeichnet. Sehr angesagt ist auch das Restaurant «Wolfgat». Willst du hier essen, musst du allerdings Wochen, wenn nicht Monate (!) vorher schon buchen. Als wir im November da sind, ist das Restaurant leider wegen der Vorsaison noch geschlossen. Klein, aber fein präsentiert sich die Waterfront von Paternoster. Im früheren Hafen haben sich schicke Geschäfte und Restaurants eingenistet. Highlight in Paternoster: Ein Spaziergang am endlosen Sandstrand und ein Ausflug zur Landzunge rund um das Cape Columbine Lighthouse. Hier fährst du auf einer Sandpiste zu spektakulären Aussichtspunkten auf der zerklüfteten Küste. Stellenbosch – Geniesse Wein, Kunst und Kulinarik Auf dem Weg zurück ins Landesinnere führt dich die Route nach Stellenbosch, dem Herzen der südafrikanischen Weinkultur. Ab Kapstadt bieten übrigens verschiedene «Tour Operators» geführte Touren oder Tagesausflüge nach Stellenbosch. Umgeben von Weinbergen und majestätischen Bergen erwartet dich hier ein übersichtliches und etwas rustikales Städtchen mit historischen Gebäuden und einer lebendigen Kunstszene. Weindegustationen in einem der vielen Weingüter sind sehr beliebt – einige bieten auch kulinarische Erlebnisse mit lokalen Spezialitäten. Geheimtipp: Besuche das gehobene, etwas ausserhalb gelegene Delaire Graff Estate für ein aussergewöhnliches Menü mit Weinbegleitung. Die Aussicht von der Terrasse auf die Rebberge ist atemberaubend. Entdecke auch die moderne afrikanische Kunst, die über das Weingut verteilt ist. Weine des Weinguts Delaire Graff Franschhoek – Gourmet-Höhenflüge im Herzen der Weinregion Nahe bei Stellenbosch erwartet dich im lieblicheren Franschhoek ein weiteres renommiertes Weinbaugebiet. Der Weinbau blickt hier auf eine lange Tradition zurück und hat sich im Laufe der Jahre weiterentwickelt. Die Region ist bekannt für ihre Vielfalt an Rebsorten, die unter dem südafrikanischen Klima besonders gut gedeihen. So ist unter den roten Rebsorten vor allem der Pinot Noir eine der besten und anspruchsvollsten Trauben, die in Franschhoek angebaut werden. Bei den Weissweinen hat uns neben dem im Eichenfass ausgebauten Chardonnay auch der Chenin Blanc überzeugt: Zum Wolfsbarsch passt er bestens! Wenn du mehrere Weingüter besuchen und Wein degustieren willst, nutze den Transfer mit dem Franschhoek Wine Tram – eine charmante Strassenbahn auf Rädern. So kannst du ganz entspannt die Region erkunden und die Weindegustation auf den Weingütern geniessen. Weinregion Franschhoek Das malerische Städtchen Franschhoek gilt ausserdem als das «Gourmet-Herz Südafrikas». Die französischen Wurzeln der Hugenotten Gründerväter sind in der Gastronomie stark präsent, und die zahlreichen Spitzenrestaurants und Weingüter versprechen wahre Gaumenfreuden. Restauranttipp: Reserviere ein Mittag- oder Nachtessen im gehobenen La Petite Colombe, einem für seine innovativen Menüs bekanntes Gourmet-Restaurant.Mittags ist es etwas einfacher, einen Tisch zu ergattern. Und man hat bis am Abend länger Zeit, die vielen Gänge zu verdauen. Wähle aber nicht die Weinbegleitung mit alkoholfreiem Wein. Die hält dem Vergleich mit «echtem» Wein leider überhaupt nicht stand. Lammgericht in der Petite Colombe Hermanus – Hautnah dran: Whale Watching und unberührte Natur​ Als Abschluss deiner Tour empfehlen wir einen Abstecher nach Hermanus an der Südküste Südafrikas. Die Stadt ist weltweit für Walbeobachtung bekannt, vor allem von Juni bis November, wenn die Southern Right Whales zum Gebären nahe an die Küste kommen. Ungünstigerweise ist das im Winter und entsprechend ist das Wetter sehr unwirtlich. Zum Teil kann man dann wegen des hohen Wellengangs nicht mal aufs Meer hinaus. Anfang November ist es Frühling und das Wetter viel günstiger. Nur sind dann die Männchen schon weitergezogen und es verbleiben nur noch wenige Weibchen mit ihren Jungen in der Bucht. Whale Watching in Hermanus Die Klippenpfade rund um die wilden Küsten von Hermanus bieten tolle Aussichtspunkte auf die hereinbrechenden Wellen. Von hier erspähst du in der Saison Wale oft schon mit blossem Auge. Hermanus hat aber noch mehr zu bieten – von Küstenwanderungen bis hin zu charmanten Cafés und zwei sehr hochwertigen Golfplätzen, dem Arabella und Hermanus selber. Tipp: Besuche das Whale Museum und erfahre mehr über die faszinierenden Meeresriesen, die die Region so besonders machen. Einen Ausflug nach Gansbaai, dem Nachbardorf von Hermanus, kannst du übrigens auslassen. Das lohnt sich nicht. Ausser du wohnst im abgelegenen 5-Sterne Haus Grootbos Private Nature Reserve (Booking.com) mit der ultra-stylishen Garden Lodge Grootbos. Dann ist das etwas anderes… Bei rund 1’400.- pro Nacht kannst du dir etwa ausrechnen, worum es dort geht. Felsküste von Hermanus im Abendrot Warum sich eine Rundreise in die Weinregion um Kapstadt lohnt Dieser Roadtrip von Kapstadt über die Westküste und die Weingebiete bis nach Hermanus zeigt dir das Beste, was die Region im westlichen Kap zu bieten hat. Atemberaubende Landschaften, kulinarische Genüsse, herrliche Golfplätze und entspannte Strandtage sorgen für einen unvergesslichen Urlaub. Die Strassen sind gut ausgebaut und der Linksverkehr stellt kaum Herausforderungen dar. Wenn man immer links bleibt… Mach dich bereit für Ferien voller Erlebnisse und neuer Perspektiven! Für eine «echte» Safari ist diese Reise übrigens nicht geeignet. Immerhin findest du Einsteiger-Safaris an der Garden Route im Addo Elephant Park oder im Lalibela Game Reserve (Link zu unserem Review).«Richtige» Safaris erlebst du im Krüger Park oder weiter nördlich in Botswana oder Namibia. Schön wars, wir sollten wiederkommen! Edelweiss Air abfliegend von Kapstadt ## Was tun in Kapstadt – 9 Reisetipps für 4 Tage Quelle: https://reisememo.ch/suedafrika/was-tun-in-kapstadt-9-reisetipps Kapstadt erleben: 9 Highlights, die du nicht verpassen willst Kapstadt ist eine Stadt voller Kontraste, Naturwunder und kultureller Highlights. Von beeindruckenden Aussichten vom Tafelberg über kulinarische Genüsse in Gourmet-Restaurants bis hin zu Stränden mit Pinguinen – Capetown bietet eine Reise voller einzigartiger Erlebnisse. Hier unsere Reisetipps, was du in und um Kapstadt auf jeden Fall besuchen solltest. Kapstadt Reisememo 1. Stadtbesichtigung mit dem Hop On - Hop Off Bus Eine Stadtrundfahrt mit dem Hop On – Hop Off Bus ist die perfekte Art, die verschiedenen Stadtteile und sogar die Umgebung Kapstadts zu erkunden. Die Route führt dich durch das Zentrum der Stadt und zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie Waterfront, dem Company’s Garden und dem District Six Museum. Auch das mondäne Aussenquartier Camps Bay wird angefahren ebenso wie die Hout Bay, wo wir ein Designer Bed & Breakfast beziehen. Hop-on Hop-off Bus in Camps Bay bei Kapstadt Du kannst nach Belieben an den verschiedenen Stationen aussteigen und die Stadt in deinem eigenen Tempo erkunden. Es gibt insgesamt drei verschiedene Routen. Besonders praktisch: Eine davon fährt von der berühmten Waterfront zur Talstation der Seilbahn auf den Tafelberg. 2. Tafelberg – Spektakuläre Aussicht auf Kapstadt Der Tafelberg ist das wohl bekannteste Wahrzeichen Kapstadts und bietet dir eine spektakuläre Aussicht über die Stadt sowie die markanten Bergspitzen Lion’s Head und den Ausläufer Signal Hill. Du kannst entweder die Drehkabine der modernen Seilbahn nehmen oder dich auf eine Wanderung bis zum Gipfel begeben, wenn du etwas Abenteuer suchst. Oben angekommen, erwartet dich ein Panorama über die Stadt, den Atlantik und die umliegenden Berge. Aussicht auf Kapstadt vom Tafelberg auf Lion's Head und Signal Hill Tipp: Buche über City Sightseeing ein Combo-Ticket Hop On – Hop Off und das Seilbahnticket zum Tafelberg im Voraus, um lange Wartezeiten zu vermeiden. Besonders in der Hochsaison von Dezember bis März wollen sehr viele Ausflügler auf den Tafelberg. Insbesondere am Morgen werden die Touristen busweise zur Talstation gefahren. Nachmittags ist weniger los. Entsprechend hat es dann mehr freie Parkplätze. Tipp: Nimm einen Windstopper oder gar einen Pullover mit. Auf dem Tafelberg kann es überraschend kühl und windig sein! 3. Victoria & Albert Waterfront – Shopping und Lifestyle Kapstadts V&A Waterfront ist mehr als nur ein Einkaufszentrum – sie ist ein lebendiger Treffpunkt voller Cafés, Restaurants, Märkte und Strassenkünstler. Ehemalige Lagerhallen wurden in attraktive Shopping-Meilen umgestaltet oder in stylische Restaurants. Mehrere Kunstgalerien bieten Objekte von lokalen Künstlern an, teilweise mit starkem afrikanischem Einschlag. Auch das Two Oceans Aquarium ist hier zu finden und gibt dir einen faszinierenden Einblick in die Meereswelt rund um Südafrika. Ausserdem starten ab der V&A Waterfront auch die Fähren zur Gefängnisinsel «Robben Island», wo Nelson Mandela 18 Jahre lang inhaftiert war. Spektakulär ist der Umbau des ehemaligen Silos in das gleichnamige Luxushotel The Silo Hotel und des Museums MOCAA für zeitgenössische afrikanische Kunst. 4. Zeitz Museum of Contemporary Art Africa MOCAA Kapstadts Museum für afrikanische zeitgenössische Kunst MOCAA liegt in einem ehemaligen Silo an der Waterfront. Durch das bombierte Herausfräsen der betonierten Silokammern entstanden grosszügige Hohlräume. Das Spiel von Licht und Schatten ist spektakulär. Ein Besuch lohnt sich allein schon wegen der Architektur! Mehr dazu auf zeitzmocaa.museum Im Dachgeschoss des Museums im 6. Stock bietet das Ocular Lounge Restaurant eine herrliche Aussicht auf die Waterfront und Capetown’s Business District. Noch weiter oben befindet sich das Luxushotel «The Silo Hotel» (Booking.com) mit zusätzlicher Dachterrasse. 5. Chapman’s Peak Drive – Traumhafte Küstenstrasse Die Panoramastrasse Chapman’s Peak Drive gehört zu den schönsten Küstenstrassen der Welt. Der Scenic-Drive führt entlang steiler Felsklippen und bietet dir atemberaubende Ausblicke auf das Meer und die Küste. Plane genug Zeit ein, um an den verschiedenen Aussichtspunkten für Fotos anzuhalten. Bei Sonnenuntergang ist die Aussicht besonders magisch. Chapman's Peak Drive Wegen des Linksverkehrs ist es einfacher, auf der Fahrt von Süden nach Norden bei den Fotospots auf die wenigen, kleinen Parkplätze abzubiegen. In umgekehrter Richtung ist es aufgrund des Gegenverkehrs gefährlich. Die Strassengebühr pro Weg kostet rund CHF 3.- (Stand November 2024) und wird bei einem Zollhäuschen eingezogen. 6. Boulders Beach bei Simon’s Town – Pinguine und historische Einblicke Ein weiteres Highlight ist der Boulders Beach in der Nähe von Simon’s Town. Hier lebt eine Kolonie afrikanischer Pinguine, die du aus nächster Nähe beobachten kannst. Der Strand mit seinen riesigen Granitfelsen und dem türkisblauen Wasser ist ein perfektes Fotomotiv und ein besonderes Erlebnis. Simon’s Town selbst ist eine charmante Küstenstadt mit viktorianischen Gebäuden und maritimer Geschichte. 7. Kap der Guten Hoffnung – Der südwestlichste Punkt Afrikas Katja und Walter am windigen Cape of Good Hope Ein Ausflug zum Kap der Guten Hoffnung (Cape of Good Hope) gehört auf die Agenda jeder Kapstadt-Reise. Der Naturpark bietet zahlreiche Wanderwege durch beeindruckende Busch- und Felslandschaften. An einigen Stellen erspähst du sogar wilde Tiere wie Strausse oder Paviane. Am nahegelegenen Cape Point besuchst du zu Fuss oder mit der Standseilbahn den Leuchtturm. Die spektakuläre Aussicht auf die Küste belohnt den kurzen Aufstieg. Halte aber deine Mütze fest, es windet hier öfters wie verrückt! Das Kap der Guten Hoffnung ist zwar der südwestlichste Punkt des afrikanischen Kontinents, Cape Point bietet aber eine spektakulärere Aussicht. 8. Restauranttipps für kulinarische Highlights und Dinner mit Aussicht Kapstadt ist ein Paradies für Gourmets. Die Waterfront bietet unzählige Restaurants für verschiedene Geschmäcker und Geldbeutel.Feinschmecker versuchen sich im Pier The Waterside Restaurant der La Colombe Gruppe. Ihre Restaurants sind bekannt für besondere Gourmet-Erlebnisse: Gemäss The World’s 50 Best gehört das Waterside zu den Besten weltweit. Das Chefs Warehouse Restaurant des Tintswalo Atlantic Hotels (Booking.com) am Chapman’s Peak Drive etwas ausserhalb von Kapstadt bietet ein einzigartiges kulinarisches Erlebnis direkt am Meer (das Chefs Warehouse Beau Constantia soll auch sehr gut sein). Die Anreise ist hier Teil des Erlebnisses! Die kreativen Gerichte passen zur entspannten Atmosphäre, perfekt für einen Abend voller Genuss inklusive Sonnenuntergang. Aber auch hier, es könnte windig sein! Panorama des Chef's Warehouse Tintswalo Atlantic Restaurant südlich von Kapstadt Ein weiteres Highlight ist das Azure Restaurant im 12 Apostel Hotel (Booking.com) südlich des Vorortes Camps Bay. Dieses exklusive Restaurant bietet nicht nur eine atemberaubende Aussicht auf den Atlantik, sondern auch eine Speisekarte, die südafrikanische Aromen mit internationalen Einflüssen kombiniert. Das Ambiente ist gehoben, sogar Staatsgäste werden hier verköstigt. Reserviere in solchen Feinschmeckerrestaurants unbedingt Wochen im voraus, denn die wenigen Plätze sind sehr begehrt! Preislich liegen die Restaurants bei ca. der Hälfte von gehobenen Schweizer Preisen. Als Trinkgeld sind 10 – 15% empfohlen. In gehobenen Restaurants ist ein Trinkgeld von 12.5% oder 13.5% direkt schon auf der Rechnung ausgewiesen. 9. Nationaler botanischer Garten Kirstenbosch Der Nationalpark Kirstenbosch ist der grösste von 11 nationalen botanischen Gärten Südafrikas. Die weitläufige Anlage ist an Wochenenden bei Locals sehr beliebt für Picknick-Ausflüge. Beim Eingang werden entsprechende Lunch-Boxes verkauft. Ein Besuch des Gartens lohnt sich für Botaniker ebenso wie für Laien: Die Pracht und Vielfalt der Pflanzen und Blüten ist beeindruckend! Cape Town Reisetipps - weitere Details Kapstadt ist eine pulsierende Stadt und bietet dir eine Fülle von Erlebnissen, die von Abenteuer und Natur bis hin zu Kultur und Kulinarik reichen. Ob du die ikonischen Sehenswürdigkeiten erkundest, die wilden Küstenstrassen entlang fährst oder in den besten Restaurants der Stadt speist – Kapstadt wird dich in seinen Bann ziehen und dir unvergessliche Momente bescheren. Wie in vielen Grosstädten weltweit, gibt es allerdings auch in Kapstadt Stadtteile, die du insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit meiden und auch sonst auf die Sicherheit achten solltest. Tipps für eine unbeschwerte Reise: Vermeide abgelegene oder weniger belebte Gegenden, die insbesondere bei Dunkelheit unsicherer sein können. Achte auf deine Wertsachen und vermeide es, Geld, Schmuck und Kamera offen zu tragen oder sichtbar im Auto zu lassen. Parke nachts nur auf gut beleuchteten Parkplätzen. Du wirst bei Parkplätzen öfters offizielle Parkwächter treffen. In vielen Fällen erwarten sie ein kleines Trinkgeld (ca. 10-20 ZAR – das sind ca. 50 Rappen bis 1 Freanken) für ihre Dienstleistung, was durchaus üblich und angemessen ist. Teilweise stehen auch nicht-offizielle oder gar «selbsternannte» Parkwächter da, die vermeintlich dein Auto bewachen wollen. Im Wissen, dass dies nicht garantiert ist, haben wir diesen Parkwächtern dennoch auch ein kleines Trinkgeld gegeben. Bei der Anreise aus Europa mit einem Tagesflug und Ankunft am späten Abend, empfehlen wir, mit Uber ins Hotel zu fahren.Wir lassen uns vom Hotel abholen und übernehmen den Mietwagen erst am nächsten Tag in der Nähe der Long Street im Zentrum Kapstadts. Das klappt ausgezeichnet. Für die Navigation und Internetzugriff unterwegs buchen wir zum Mietwagen auch einen Hotspot. Falls du keinen Mietwagen buchen willst, empfiehlt sich Uber als Nahverkehrsmittel. Uber soll verlässlicher sein als Taxis oder der öffentliche Verkehr der Minibusse. Klima und Temperaturen: Kapstadt hat ein gemässigtes Mittelmeerklima, was bedeutet, dass die Stadt das ganze Jahr über angenehme Temperaturen bietet. Dennoch gibt es saisonale Unterschiede. Die Sommermonate in Kapstadt sind von Dezember bis Februar. In dieser Zeit ist das Wetter am wärmsten, mit Temperaturen, die tagsüber zwischen 25 und 35°C liegen können. Wir besuchen Kapstadt Anfang November, also Ende Frühling. Die Temperaturen sind tagsüber angenehm bei 20 bis 24 Grad. Morgens ist es allerdings noch frisch. Und abends kann starker Wind aufkommen, ein Pullover und ein Windstopper sind dann sehr praktisch. Der Winter (Juni – August) in Kapstadt ist kühl und regnerisch, aber nie extrem kalt. Die Temperaturen liegen meist zwischen 10 und 18°C. Dies ist die Regenzeit der Stadt, und es kann zu kräftigen Regenschauern kommen. Wie viele Tage solltest du für Kapstadt einplanen? Für eine entspannte Entdeckung von Kapstadt und seinen wichtigsten Sehenswürdigkeiten solltest du mindestens 3 bis 4 Tage einplanen. Wenn du ausserdem die Umgebung von Kapstadt sowie die Weingüter rund um Stellenbosch und Franschhoek sowie die Wale on Hermanus intensiver erleben möchtest, kannst du problemlos eine Woche oder mehr einplanen. Hier die entsprechenden Tipps für eine Rundreise: Abenteuer Südafrika: Rundreise von Kapstadt zur Weinregion und den Walen in Hermanus Und falls du auch mal den Golfschläger schwingst, Südafrika ist eine Premium Golfdestination! Hier eine Auswahl spektakulärer Golfplätze im Weingebiet und an der Garden Route. Golfen in Südafrika – an der Garden Route und im Weingebiet Waterfront Security ## Einfache Rundwanderung am Fusse des Säntis: Schwägalp – Chräzerenpass und zurück Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/wanderung-schwaegalp-chraezerenpass-saentis Diese einfache Rundwanderung auf der Schwägalp am Fusse des Säntis im Kanton St. Gallen bietet schöne Ausblicke auf den Stockberg, die Hochmoore und natürlich den Säntis. Meist führt der Wanderweg durch schöne Waldabschnitte. ## PUR Hurden – Gourmet Sonntags-Brunch im Rössli am Zürichsee Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/pur-hurden-brunch-roessli-lounge Update August 2025: AKTUELL GIBT ES DEN BRUNCH LEIDER NICHT MEHR. Der «PUR» Brunch im ehemaligen Rössli Hurden bietet ein kulinarisches Erlebnis, das alle Sinne anspricht. Besser kann man den Sonntagmorgen am Zürichsee kaum beginnen: Umgeben von malerischen Bergen und direkt am See geniesst du ein Gourmet Brunch-Buffet in starker Atmosphäre. ## Wanderung von Bergli, Linthal bis zum Urnerboden: Zwei Kantone – ein Erlebnis Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/wanderung-linthal-bergli-urnerboden Die Wanderung von Bergli oberhalb Linthal im Kanton Glarus bis zum Urnerboden im Kanton Uri ist ein echtes Highlight für alle, die auf der Suche nach einer abwechslungsreichen und landschaftlich eindrucksvollen Route sind. Reisememo Wandertipp:Wanderung von Linthal, Bergli über den Berglistüber Wasserfall bis zum Urnerboden. Für den Weg zurück nach Linthal empfehlen wir das Postauto. Distanz: 8 km Dauer: ca. 3 Stunden Auf- / Abstieg: 570 m / 110 m Höchster Punkt: 1’383 m Schwierigkeit/Kondition: EWanderung T2, die allerdings für den Aufstieg etwas Kondition erfordert – und natürlich gutes Schuhwerk für die teilweise rutschigen Waldstücke. Anreise: Mit dem Glarner Sprinter (S25) oder Auto nach Linthal (Bahnhof), dann mit dem Postauto bis zur Haltestelle «Linthal Bergli». Nach dem Berglistüber Wasserfall über Stock und Stein bergauf. Einkehrmöglichkeiten: Gasthaus Urnerboden oder Gasthaus Sonne (ca. 2 km vor dem Dorf Urnerboden). Heute machen wir uns mit unseren Freunden Conny & Mario auf den Weg ins Glarnerland. Conny hat für uns eine Wanderung ausgesucht mit einem tosenden Wasserfall und weitläufigen Alpweiden – und einem langen Aufstieg durch den Wald. v.l. Walter (Fotograf), Katja (Autorin), Mario (Berater), Conny (Tourenführerin) Startpunkt: Linthal, die südlichste Gemeinde des Glarnerlands Der Ausgangspunkt dieser Wanderung ist Linthal, das am südlichsten gelegene Dorf im Glarnerland. Linthal ist touristischer Ausgangspunkt des Klausen- und Kistenpasses sowie für Hochgebirgstouren wie etwa zum Tödi. Gleich beim Bahnhof steigst du ins Postauto. Das «Poschi», wie Walter das Postauto jeweils liebevoll nennt, fährt ab Linthal über zahlreiche Serpentinen und Haarnadelkurven den Berg hinauf in Richtung Klausenpass. Der Chauffeur heute gibt ziemlich Stoff und beschleunigt zackig ab Mitte Scheitelpunkt der engen Kurven, so dass uns die Personenwagen kaum folgen können. Mario und Walter nicken sich bewundernd zu. Und suchen den nächstgelegenen Haltegriff. Nach nur knapp 8 Minuten steigen wir bei der Haltestelle «Bergli» bereits wieder aus. Denn hier wartet schon das erste Erlebnis auf neugierige Wanderer. Berglistüber Wasserfall – mit tosendem Wow-Effekt Beindruckender Berglistüber Wasserfall Ein erstes Highlight dieser Wanderung ist der kurze Abstecher zum Berglistüber Wasserfall. In nur fünf Minuten erreichst du das tosende Schauspiel von der Haltestelle und vom Parkplatz «Linthal Bergli» an der Klausenpassstrasse. Hier stürzt der Fätschbach beeindruckend in die Tiefe. Schon 1897 wurde dieser Wasserfall als einer der schönsten der Schweiz beschrieben. Der kraftvolle Fall des Wassers und die Gischt schaffen eine besondere Atmosphäre. Weiter zum Urnerboden: Hochalpine Weite und pure Idylle Die Wanderung beginnt mit viel Wald und Wiesen Vom Wasserfall führt der Weg wieder zurück zur Klausenpassstrasse, von wo die Wanderung zum Urnerboden startet. Es geht gleich am Anfang ziemlich steil den Hang hinauf – über Wiesen und durch einen Bergwald. Nach etwa einer Stunde stehen wir plötzlich vor der Klausenpassstrasse. «Sind wir noch richtig?» frage ich ganz schüchtern. Diese Frage bringt Walter immer wieder zum Lachen, weil ich sie beim Wandern angeblich öfters stelle … pfff. Aber ich merke, dass auch Conny leicht verunsichert ist. Bis Mario – unser Pfadfinder – ganz versteckt ein Wanderzeichen entdeckt: «Ja sicher sind wir hier noch richtig! Mir nach!» Kurvige Klausenpassstrasse Wir überqueren die Strasse und gehen dann weiter den Hang hoch, wiederum durch einen Wald und über saftig grüne Alpweiden … und dann durch einen moosbewachsenen Feenwald. Zauberhaft! Moosbewachsener Waldwanderweg am Fätschbach entlang Doch plötzlich öffnet sich die Landschaft und der Weg mündet in das weite Hochtal des Urnerbodens. Hier oben erwartet uns eine imposante Bergwelt unter den gfürchigen Zacken des Läckistocks und Glatten. Der Urnerboden gilt als die grösste Alp der Schweiz und bietet beeindruckende Ausblicke sowie ein authentisches alpines Flair. Das Ziel unserer Wanderung ist das kleine, idyllische Dorf Urnerboden. Die Natur, die umliegenden Berge und der Fätschbach bieten eine herrliche Idylle – ideal, um die Seele baumeln zu lassen oder eine wohlverdiente Rast einzulegen. Wanderbrücke über den Fätschbach mit Läckistock im Hintergrund Schon bald wird Walter aber wieder etwas ungeduldig, weil er – wie immer pünktlich zur Mittagszeit – Hunger hat. Also wandern wir im Stechschritt weiter zum Dorf. Genauer gesagt, zum Gasthaus Urnerboden, nachdem wir kurz vorher das Gasthaus Sonne links hatten liegen lassen. Urnerboden mit Kapelle St. Erhard Einkehr im Urnerboden und Rückfahrt Wir erspähen den Gasthof Urnerboden. Respektive Google Maps sagt uns, dass wir nicht weiter nach einem zweiten Restaurant suchen müssen. Das herbstliche Wildmenu schmeckt ausgezeichnet, die Portionen sind sehr gross. Zu unserem Erstaunen leeren wir die Teller trotzdem. So eine Wanderung macht halt hungrig. Nachdem wir uns gestärkt haben, checke ich irgendwann den Fahrplan des Postautos. Es ist 14:30 Uhr und das nächste Postauto nach Linthal würde um 14:40 fahren. Ok, das schaffen wir nicht mehr. Die nächste Fahrgelegenheit ist laut SBB App um 16:00 Uhr. Das wäre ideal! Allerdings steht da, man müsse die Fahrt reservieren, da diese Fahrt durch ein privates Unternehmen, dem Urnerboden Sprinter, durchgeführt wird. Doch als ich da anrufe, teilt mir der automatische Beantworter mit, dass das Transportunternehmen gerade Ferien macht (während der Wander-Hochsaison?!?) und folglich die Fahrt ausfällt. Ja bravo! Das nächste Postauto fährt erst um 17 Uhr. Und nun? Ich schlage vor, dass wir einen Teil der Strecke wieder zu Fuss zurückgehen. Das schmeckt den Jungs aber überhaupt nicht. Da erinnert sich Mario, dass er auf dem Hinweg etwa 2 Kilometer vor dem Urnerboden einen Wegweiser zum Gasthaus Sonne gesehen hatte. Also gut. Dann nehmen wir das Dessert eben im Restaurant Sonne und von da aus das «Poschi». Zum Glück! Denn das Vermicelle der Sonne ist top! Nicht so süss und intensiv wie andernorts. Besser wird es nicht. Um 17:09 Uhr holt uns das Postauto ab und bringt uns – zusammen mit vielen weiteren Wanderern – kurvenreich wieder zurück nach Linthal. Vermicelles des Restaurants Sonne Fazit zur Wanderung Ob du auf der Suche nach einem entspannten Tag in der Natur oder einer kürzeren, aber eindrucksvollen Wanderung bist – die Tour von Linthal zum Urnerboden bietet dir eine grossartige Möglichkeit, die Schönheit und Vielfalt der Schweizer Alpen zu erleben. Angesichts der atemberaubenden Landschaft, dem imposanten Berglistüber Wasserfall und der unberührten Weite des Urnerbodens ist diese Wanderung ein echtes Highlight für jeden Outdoor-Fan. Mit einem Höhenunterschied von 570 m bergauf und 110 m bergab ist die Tour gut zu bewältigen und bietet genügend Zeit, die Landschaft in vollen Zügen zu geniessen. Die gesamte Route ist in etwa 2 ¾ Stunden machbar, wobei es sich lohnt, an verschiedenen Punkten innezuhalten und die Umgebung zu erkunden. Das tun wir auch – und benötigen für die Wanderung glatte 3 ¼ Stunden. Denn Walter fotografiert nicht nur die eine Raupe… Die Alternative: Vom Urnerboden nach Linthal Die Wanderung lässt sich auch in umgekehrter Richtung starten. Vom Urnerboden führt der Weg entlang des Fätschbachs und bietet dabei ein grossartiges Panorama auf das hintere Glarnerland und die markante Bergkette der Jegerstöck. Noch weitere Wanderwege in Richtung Clariden erschliessen sich ab Urnerboden mit der kleinen Seilbahn Fisetenpass. Für den Aufstieg bis zur Planurahütte schwört Walter allerdings auf das Gletscherflugzeug. Urnerboden - Wandergebiet Fisetenpass Weitere schöne Wanderungen im Glarnerland Von Linthal aus gelangt man auch auf die Sonnenterrasse Braunwald. Hier hat es uns die herrliche Wanderung zum Oberblegisee sehr angetan. Oberblegisee bei Braunwald Aber im Kanton Glarus können wir dir noch weitere schöne Wanderungen empfehlen. Viel Spass beim Wandern! ## Panoramawanderung auf den Piz Scalottas – via jede Menge Alphütten Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/wanderung-lenzerheide-piz-scalottas Der Gipfel des Piz Scalottas liegt auf 2’323 Meter über Meer und ist der Lenzerheidner Hausberg. Er ist mit der Sesselbahn ab Val Sporz / Tgantieni einfach erreichbar. Doch wir lassen es uns nicht nehmen, den Gipfel zu Fuss zu erklimmen. Reisememo Wandertipp:Wanderung vom Guarda Val Maiensässhotel in Sporz über die Alp Fops zum Piz Scalottas. Distanz: 12 km Dauer: ca. 4:30h Auf- / Abstieg: 729 m Tiefster Punkt: 1’593 m (Guarda Val Hotel) Höchster Punkt: 2’323 m (Piz Scalottas) Schwierigkeit/Kondition: mittelschwere Wanderung T2, gutes Schuhwerk erforderlich und gute Kondition. Vor allem für den langen Abstieg. Walter und Katja auf dem windigen Piz Scalottas mit Lenzerheide und Heidsee im Hintergrund Wir verbringen ein Wochenende im Maiensässhotel Guarda Val (Link zu Walters Hoteltipp) und nutzen diese Gelegenheit, vom Weiler Sporz via Alp Fops auf den Piz Scalottas zu wandern. Ausgangspunkt: Das Guarda Val Maiensässhotel Es ist herrliches Spätsommerwetter und ich freue mich wie ein kleines Kind auf diese Wanderung. Seit ein paar Jahren sind die Berge mein Kraftort (allerdings nur bei schönem Wetter). Walter und ich schultern unsere Rucksäcke (genaugenommen schultert nur er) und machen uns auf den Weg. Wir starten unsere Wanderung beim Hotel Guarda Val auf 1’593 m.ü.M. Portier Suresh gibt uns eine seriöse Wanderkarte im Massstab 1:25’000 zusammen mit vielen Tipps mit auf den Weg. Portier Suresh und Walter vor der Guarda Val Reception. Und nein, Walter ist nicht tätowiert. Gleich hinter dem Maiensässhotel führt ein Weg über die Cresta Tgira und Crap Naros über die Forclas zur Alp Fops. Der Weg steigt nur sanft an: Wir gehen durch Wald und Wiesen, vorbei an Rössern und Kuhwiesen, Mountain Bikern und Jägern, sind die meiste Zeit aber unter uns in der stillen Natur. Herrlich! Nach knapp einer Stunde und Panoramaaussicht in alle Richtungen erreichen wir die Alp Fops. Urchiger Wanderwegweiser Malerische Alphütte Fops mit Aussicht auf die Lenzerheide Von der Alp Fops über die Schäfermulde in Richtung Piz Scalottas Von der Alp Fops geht es nun doch etwas steiler bergauf. Wir erreichen nach einem ersten Aufstieg den Sattel «Schäfermulde» mit weitem Ausblick auf den Piz Beverin. Plötzlich bläst uns ein rauher Wind mitten ins Gesicht. Walter zieht sich seinen Windstopper inklusive Kapuze über, damit es ihm sein «Chäppi» nicht wegwindet. Ich geniesse den – wenn auch etwas kühlen – Wind im Haar, bevor wir uns an den nächsten und letzten Aufstieg zum Piz Scalottas machen. Sattel der Schäfermulde mit Panorama auf den Piz Beverin Aufstieg zum Piz Scalottas Nach dem letzten doch eher steilen Aufstieg erreichen wir das hölzerne Gipfelkreuz auf dem Piz Scalottas. Wir lassen die herrliche Aussicht auf das Mittelbündner Bergpanorama und die Täler der Region auf uns wirken. Eine Reihe dahinter bauen sich einige Dreitausender der Albula-Alpen auf. Neben zahllosen anderen Gipfeln identifiziert das Fernrohr auf dem Piz Scalottas den Tödi und die Clariden. Fernrohr auf dem Piz Scalottas mit u.a. Sicht auf Tödi und Clariden. Panorama auf die "andere" Seite des Piz Scalottas (nicht auf Lenzerhorn und so) Bergrestaurants für hungrige Wanderer und Mountain Biker Bergrestaurant Piz Scalottas Auf dem Piz Scalottas könnte man gleich im gleichnamigen Bergrestaurant einkehren. Doch wir haben von mehreren Leuten gehört, dass die June Hütte leicht unterhalb des Gipfels sehr schön sein soll. Etwas unschlüssig bin ich mir schon, denn eigentlich wäre es so praktisch, hier etwas zu essen und anschliessend den Sessellift hinunter zum Tgantieni Bergrestaurant zu nehmen. Aber Walter will nun gemäss den Empfehlungen zur June Hütte. Also gut, ich gebe nach. Einmal mehr… Aussicht von der Terrasse des Bergrestaurants Piz Scalottas Mountain Biker auf dem Sessellift zum Piz Scalottas Mountain Biker App für den perfekten Trail Mountain Bike Trail auf dem Piz Scalottas Der Piz Scalottas ist übrigens bei Mountain Bikern sehr beliebt, da sie der Sessellift bis zuoberst auf den Gipfel hievt und von hier mehrere Trails abgehen. Die June Hütte unterhalb des Piz Scalottas Nach einem kurzen, aber ziemlich steilen Abstieg erreichen wir nach ca. 10 Minuten die gut besuchte June Hütte. Das Angebot ist klein, aber fein und der Service sehr aufmerksam und freundlich. Allerdings muss man bar bezahlen oder mit Twint. Nachdem wir uns gestärkt haben, nehmen wir nun den Abstieg in Angriff – natürlich zu Fuss, im Gegensatz zu den vielen Bikern. Alphütte Fops Beim Aufstieg morgens ist die Alphütte Fops noch leer und ruhig. Als wir nach der Mittagspause hier vorbeikommen, wimmelt es von Bikern und Wanderern. Kurviger Bike-Trail hinunter zur Alphütte Fops Berghotel Tgantieni Am Fusse des Scalottas Sessellifts wäre ich so gerne im Berghotel Tgantieni eingekehrt. Zum Dessert zum Beispiel? Aber eben… Abstieg über die Alp Fops und Forclas Alpenpanorama auf Valbella und Lenzerheide Ich nerve mich, dass ich mich nicht durchgesetzt habe und wir nicht den Sessellift genommen haben. Denn meistens beklagt sich ja Walter, wenn es zu lang bergab geht. Seine Knie machen nicht mehr alles mit. Aber nun spüre auch ich den steilen Abstieg ohne Stöcke. Die Aussicht auf die gegenüberliegen Berge kompensiert jedoch alles! Der Blick schweift direkt hinüber zum markanten Lenzerhorn (2’906 Meter) und zum Piz Linard (2’767 Meter). Auch das 2’980 Meter hohe Aroser Rothorn, das wie die beiden anderen Gipfel zu den Plessur-Alpen gehört, ragt quasi direkt gegenüber in die Höhe. So, geschafft! Wir erreichen wieder die Alp Fops! Hier möchte ich einem der beiden Wegweiser folgen und über die Voa Tgantieni wieder zurück in Richtung Sporz ins Hotel. Doch Walter behauptet steif und fest, dass dieser Weg nur über Asphaltstrassen führe und dies ein Umweg sei. Er möchte wieder über die Forclas zurück und dann durch den Wald zum Maiensässhotel absteigen. Ich weiss nur eines: Ich möchte nach diesem Abstieg einfach nur noch auf dem direktesten Weg zurück! Und wieder lasse ich mich überreden, weil ich ja – bekanntlich(?) – keinen Orientierungssinn hätte und ich nur einen Umweg machen würde. Pfff! Ich schmolle wie ein kleines Kind, bis wir das Guarda Val erreichen. Hier heitert sich meine Stimmung allerdings wieder auf… denn der Bottich mit 37 Grad warmem Wasser wartet auf mich und meine müden Beine. Erlösender Anblick: Wir erreichen den Weiler Sporz wieder Entspannungsbad im Holzzuber des Guarda Val Spa Anreise Am einfachsten erreichst du die Talstation des Scalottas Sessellifts mit der Gondelbahn ab Lenzerheide / Lai Val Sporz.Willst du hinaufwandern, folgst du der Voa Tgantieni bis zur Alphütte Fops und steigst von dort via den Bergwanderweg auf.Der Aufstieg via Sporz hintenherum ist praktisch ein Geheimtipp: Wir begegnen hier kaum einer Menschenseele. Wandertipp Willst du deine Knie schonen, nimm vom Piz Scalottas den Sessellift hinunter zum Tgantieni Bergrestaurant. Damit ersparst du dir 580 Höhenmeter talabwärts… Weiterer Ausflugstipp:Ab dem Berghotel Tgantieni kannst du diese Wanderung via Globi Wanderweg und Tgantieni Höhenweg bis zum Heidsee verlängern. Dieser Höhenweg ist im Winter präpariert und besonders schön! Winterwanderung: Auf dem Tgantieni Höhenweg von Lenzerheide-Sporz nach Valbella Heidsee Und auch der Heidsee hat seinen besonderen Reiz. Er ist perfekt für einen Spaziergang um den See. Teilweise erinnert die Aussicht auf Wälder und Hütten an die kanadischen Rocky Mountains. ## Rustikales Hideaway in den Bündner Bergen: Das Maiensässhotel Guarda Val Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/hotel-guarda-val-graubuenden Oberhalb der Lenzerheide, in einem kleinen Weiler namens Sporz, versteckt sich ein einzigartiges Juwel – das Maiensässhotel Guarda Val. Ein Ort, an dem sich Tradition und Luxus vereinen, und an dem die Zeit in den Hintergrund tritt. ## Ausflugstipp: Botanischer Garten Grüningen Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/ausflugstipp-botanischer-garten-grueningen Der Botanische Garten in Grüningen im Zürcher Oberland ist ein Paradies für Pflanzenliebhaber und Naturliebhaber. Ein Spaziergang durch die Pflanzenwelt Im Botanische Garten in Grüningen findest du auf einer Fläche von 17’000 m2 eine faszinierende Pflanzenwelt, die in sorgfältig angelegten Gärten und Gewächshäusern präsentiert wird. Der Garten bietet eine beeindruckende Vielfalt an Pflanzenarten aus der ganzen Welt. Von heimischen Alpenblumen bis hin zu exotischen Tropenpflanzen – hier findet jeder Besucher etwas, das sein Interesse weckt. Der Garten ist in verschiedene thematische Bereiche unterteilt. Er hat den Charakter eines Arboretums, einer Sammlung auserlesener Bäume und Sträucher aus aller Welt. Wechselnder Flor in den Rabatten sorgen für Blütenpracht während der ganzen Saison. Ein besonderes Highlight ist der Alpengarten mit Pflanzen aus den Schweizer Alpen, oft in rauen und extremen Bedingungen gedeihen. Für diejenigen, die sich für exotische Pflanzen interessieren, bietet das Tropenhaus eine beeindruckende Sammlung tropischer und subtropischer Pflanzen, darunter Orchideen, Farne und Palmen. Tropenhaus im botanischen Garten Adresse und Anreise: Botanischer Garten im Eichholz 1 8627 Grüningen Tel. 044 935 19 22 Webseite: botanischer-garten.ch Öffnungszeiten: Der Garten ist ab dem 1. April bis 31. Oktober, jeweils von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist gratis. Führungen: Am ersten Sonntag jeden Monats findet jeweils um 11:00 Uhr eine Führung statt. Es können aber auch private Führungen (für Gruppen/Schulen) gebucht werden. Anreise mit dem Auto: Ein paar wenige Gratisparkplätze sind vorhanden Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln: Ab Zürich, Winterthur oder Rapperswil mit der S-Bahn bis Wetzikon, dann mit Bus Nr. 867 bis Grüningen (Im Haufland) Oder ab Uster: Bus Nr. 845 bis Grüningen (Im Haufland). Verpflegung: Während der Öffnungszeiten steht ein Rastplatz mit offener Feuerstelle und ein überdachter Pavillon mit Cheminée zur Verfügung (Holz wird zur Verfügung gestellt). Wenn du also Lust hast, nimm etwas zum Grillieren mit und kombiniere diesen Ausflug mit einem Picknick. Weitere Ausflugstipps im Zürcher Oberland Gleich in der Nähe des botanischen Gartens befindet sich der Lützelsee. Du kannst deinen Ausflug sehr gut mit einer kleinen Spaziergang zum Lützelsee kombinieren. Viel Spass! ## Melchsee-Frutt: Wunderschöne Bonistock-Rundwanderung Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/wanderung-melchsee-frutt Walter und ich erkunden diesmal mit unseren Freunden Gabi und Alex eine Rundwanderung in der Melchsee-Frutt-Region. Unsere Route führt uns über den Bonistock und Chringen zur Tannalp und entlang des Tannalpsees zurück zur Bergstation der Gondelbahn. Reisememo Wandertipp:Rundwanderung: Melchsee‐Frutt – Bonistock – Chringen – Tannalp – Tannensee – Melchsee‐Frutt Distanz: 10 km Dauer: ca. 3 h Auf- / Abstieg: 396 m / 396 m Höchster Punkt: 2’160 m (Bonistock) Schwierigkeit/Kondition: mittelschwere Wanderung T2, gutes Schuhwerk erforderlich Anreise: Mit öV oder Auto bis Stöckwald im Melchtal, dann mit der Gondelbahn auf die Melchsee-Frutt Beste Jahreszeit: Juli bis Oktober Unsere Wanderung beginnt an der Bergstation der Gondelbahn im Frutt-Dörfli, auf einer Höhe von rund 1920 Metern. Bereits hier bietet sich uns ein beeindruckender Blick auf die umliegenden Berge und die Bergseen. Nachdem wir unsere Rucksäcke geschultert haben, machen wir uns auf den Weg in Richtung Bonistock. Panorama am Tannalpsee Der Aufstieg zum Bonistock: Herausforderung und Belohnung Der Aufstieg zum Bonistock ist zwar etwas anspruchsvoll, aber die Mühe lohnt sich allemal. Wir überqueren saftig grüne Wiesen. Überall blühen die Alpenrosen. Kurz bevor wir den Gipfel erreichen, wartet eine Überraschung auf uns: Ein Jodelchor, der sich für seinen Jahresausflug auch den Bonistock vorgenommen hat, begrüsst uns mit seinem Gesang. So, jetzt sind es nicht mehr viele Höhenmeter. Nach etwa einer Stunde erreichen wir den Gipfel auf 2’169 Metern. Wir geniessen den atemberaubenden Rundblick über die Zentralschweiz und die umliegenden Gipfel bis hin zu den imposanten Bergspitzen der Berner Alpen. Auf dem Bonistock könnte man noch einkehren. Aber wir sind noch nicht hungrig und entscheiden uns, die nächste Etappe unter die Füsse zu nehmen. Von Bonistock zur Tannalp: Natur pur Der Abstieg zur Tannalp führt uns der Krete entlang bis zum Übergang «Chringen» und ab da talwärts Richtung Tannalp. Nach etwa einer Stunde erreichen wir die idyllische Hochebene auf etwa 1’976 Metern Höhe. Jetzt macht sich bei unseren Jungs doch noch der Hunger bemerkbar: Wir kehren im Tannalp-Restaurant ein. Der Tannensee: Bergsee mit Ausblick Damm des Tannalpsees Der Tannensee ist der perfekte Ort, um sich im kühlen Wasser zu erfrischen. Einige tun das auch – aber uns (Warmduscher) ist das Wasser zu kalt. Wir geniessen einfach den Anblick des glasklaren Bergsees, worin sich die umliegenden Berge spiegeln, und nutzen die Gelegenheit für ein paar Fotos. Die Wanderung entlang des Tannensees ist sehr angenehm, die Ausblicke auf die atemberaubende Landschaft herrlich. Wir bleiben immer wieder mal stehen und lassen die beeindruckende Szenerie auf uns wirken. Tannalpsee mit Blick auf Staumauer Gabi & Alex, Katja & Walter beim Tannalpsee Wir sind übrigens nicht die einzigen, welche die herrlichen Bergseen geniessen … . Vom Tannensee gelangen wir über den Distelboden zum Melchsee und steuern die Bergstation an. So langsam machen sich die knapp 10 Kilometer bemerkbar. Da kommt der Panoramalift gerade wie gerufen! Wir lassen uns vom Lift die letzten Meter in die Höhe hieven und geniessen nochmals die spektakuläre Aussicht. Wie wär’s jetzt noch mit einem kleinen Dessert? Wir können es nicht lassen und kehren auf der Terrasse des Frutt Mountain Resorts ein, bevor wir uns anschliessend zur Bergstation begeben. Huch … wen haben wir denn da? Ist das nicht «Fruttli», der Mungg (Murmeltier)? Herzlichen Dank für die schöne Verabschiedung, lieber Fruttli. Katja & Fruttli Wanderung Melchsee-Frutt Impressionen aus dem Frutt Mountain Resort. Fazit Die Rundwanderung auf dem Melchsee-Frutt ist ein absolutes Muss für Wanderliebhaber. Die Kombination aus anspruchsvollem Anstieg, beeindruckenden Ausblicken und friedlichen Ruhephasen macht diese Tour zu einem besonderen Erlebnis. Ob allein, zu zweit, in einer Gruppe oder mit der Familie – diese Wanderung bietet für jeden etwas und hinterlässt bleibende Eindrücke. Viel Spass beim Wandern und Entdecken! Und übrigens: Falls du es ab der Tannalp etwas gemütlicher nehmen willst: Der Fruttli-Zug – ein kleiner, touristischer Zug – fährt während der Sommermonate in regelmässigen Abständen von der Tannalp zur Melchsee-Frutt-Bergstation und bietet eine gemütliche und landschaftlich reizvolle Fahrt entlang des Melchsees. Anreise und weitere hilfreiche Informationen Mit dem Auto: über Autobahn A8 (Ausfahrt Sarnen Süd) bis zur Stöckalp im Melchtal. Mit den öV: Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist ebenfalls unkompliziert. Mit dem Zug nach Sarnen. Von hier aus mit dem Postauto direkt zur Talstation in Stöckalp. Die Busfahrt dauert rund 30 Minuten und ist gut auf die Zugverbindungen abgestimmt. Parkmöglichkeiten: In Stöckalp gibt es ausreichend (kostenplichtige) Parkplätze für Tages- und Mehrtagesbesucher. Von Stöckalp aus führt eine Gondelbahn direkt hinauf zur Melchsee-Frutt. Die Fahrt dauert etwa 20 Minuten. Das Ticket kannst du übrigens ganz bequem entweder online über die Melchsee-Frutt-Webseite oder dann in der SBB App kaufen. Die Gondelbahn fährt das ganze Jahr über, wobei die Fahrpläne je nach Saison variieren können. ## Bad RagARTz 2024 – Kunstspektakel unter freiem Himmel Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/bad-ragartz-2024-skulpturenausstellung Die Bad Ragartz ist eine der bedeutendsten Kunstausstellungen der Schweiz. Alle drei Jahre verwandelt sich der Kurort Bad Ragaz anlässlich der Triennale in Europas grösste Freiluft-Skulpturenausstellung. Heuer findet die Bad Ragartz vom 4. Mai bis zum 30. Oktober 2024 statt. ## Ausflugstipp Seleger Moor: Botanischer Park mit üppiger Blütenpracht Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/ausflugstipp-seleger-moor-park Rhododendren, Azaleen, romantische Seerosenteiche und viele weitere Pflanzen: Das Seleger Moor im Zürcher Rifferswil ist ein beliebtes Ausflugsziel für Naturliebhaber und alle, die sich gerne mit farbiger Blütenpracht umgeben. ## Palfries – Komm mit auf die einfache Sennis-Rundtour Wanderung Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/palfries-sennis-rundtour-heidiland Die einfache Wanderung in Palfries eignet sich für einen Tagesausflug in die luftigen Höhen des St. Galler Rheintals. Das Highlight bilden die Anreise mit der Luftseilbahn sowie das Panorama und die herrliche Aussicht. Und natürlich das Mittagessen im Kurhaus Senni! ## Ausflugstipp: Spazierrundgang auf der Insel Reichenau Quelle: https://reisememo.ch/deutschland/ausflugstipp-insel-reichenau-bodensee Es ist ein sonniger Samstagmorgen. Ganz spontan packt uns die Lust auf einen Ausflug an den Bodensee. Unser Ziel? Eine Insel, die nicht nur für ihre malerische Schönheit und reiche Geschichte bekannt ist, sondern auch für ihre Rolle als Gemüseinsel: die Insel Reichenau. ## Engstligenalp – Winterwanderung ob Adelboden Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/engstligenalp-winterwanderung-adelboden Willkommen auf der Engstligenalp, auf der Sonnenterrasse oberhalb des malerischen Dorfes Adelboden im Berner Oberland. Die Engstligenalp zieht viele Familien zum Skifahren an – aber auch Schneeschuh- und Winterwanderer kommen hier auf ihre Kosten. ## Winterzauber im Engadin: Winterwanderung von Sils Maria ins Val Fex Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/winterwanderung-engadin-sils-val-fex Das Fextal (oder Val Fex) ist eines der schönsten Seitentäler des Engadins – für Spaziergänger genauso wie für Schneeschuh- und Langläufer. Wir erkunden heute das Tal zu Fuss. Tauche mit uns ein in die zauberhafte Winterwelt des Oberengadins und lass dich von der majestätischen Schönheit seiner Bergkulissen verzaubern. ## Einfache Schneeschuhtour auf der Alp Bondo im Bernina Express-Land Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/schneeschuhtour-engadin-alp-bondo Der Schneeschuh Rundtrail auf der Alp Bondo in Graubünden startet bei der Talstation der Diavolezza Seilbahn und verläuft mitten im UNESCO Welterbe, entlang der Rhätischen Bahn. Eine einfache Route in einer faszinierenden Umgebung. ## Lake Trail Furtschellas: Engadiner Schneeschuhwanderung mit Aussicht Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/schneeschuhwanderung-lake-trail-sils-furtschellas Willkommen im Engadiner «Winter Wonderland»: Oberhalb von Sils findest du die Sonnenterrasse der Mittelstation Furtschellas. Ab hier führt eine zweistündige Schneeschuhtour – der Lake Trail Nr. 565 – durch eine zauberhafte Winterlandschaft mit herrlichen Ausblicken auf die Engadiner Seenplatte und das majestätische Corvatsch-Massiv. ## Einfache Winterwanderung in Braunwald: vom Gumen via Ortstockhaus zum Grotzebüel Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/glarus-winterwanderung-braunwald-ortstockhaus Diese Winterwanderung im Glarner Braunwald ist Teil der Panoramawanderung: Der Abschnitt III führt vom Gumen über den Oberstafel zur Ortstockhütte und dann zum Grotzenbüel. ## Sardiniens Süden – was tun rund um Cagliari Quelle: https://reisememo.ch/italien/sardinien/sardinien-cagliari-straende-sueden Den Süden Sardiniens erreichst du am einfachsten via Flughafen Elmas von Cagliari. Im Gegensatz zu Olbia sollte man die Stadt aber nicht links liegen lassen: Die hügelige Altstadt ist sehr abwechlungsreich und bietet Shopping-Möglichkeiten, Restaurants ebenso wie malerische Wohnquartiere. ## Ostküste Sardinien: Bootstour auf eigene Faust Quelle: https://reisememo.ch/italien/sardinien/boot-tour-cala-gonone-cala-goloritze Die Ostküste Sardiniens ist mit ihren rauen Felsklippen, dem kristallklaren Wasser und den kleinen, versteckten Buchten wie die Cala Goloritzé ein kleines Paradies für Strand- und Naturliebhaber – und eine Traumdestination für eine Bootstour. ## Die Strände an Sardiniens Ostküste Quelle: https://reisememo.ch/italien/sardinien/sardinien-ostkueste-badeferien Der Osten Sardiniens ist bekannt für seine malerischen Städtchen wie Orosei und die von schroffen Felsformationen unterbrochenen Strände zwischen Cala Liberotto und Cala Goloritzé. ## Sardinien – Was tun im Norden Quelle: https://reisememo.ch/italien/sardinien/sardinien-norden-reisetipps Im Norden Sardiniens an der Costa Smeralda liegen die luxuriösen Jetset-Hotspots Porto Cervo und Porto Rotondo. Auch die schönsten Boutique-Hotels Sardiniens befinden sich im Norden. Hier meine Reisetipps inklusive Ausflugsziele für die zerklüftete Nordküste. ## Golf spielen auf Sardinien – nur bedingt empfohlen Quelle: https://reisememo.ch/italien/sardinien/golf-spielen-sardinien Sardinien bietet zahlreiche Golfanlagen. Aber nur vier davon sind 18-Loch Golfplätze. Und angesichts der Hitze und Trockenheit der Jahre 2022 und 2023 ist die Bewässerung der Plätze offenbar eine grosse Herausforderung. Nur Pevero Golf im Norden der Insel überzeugt. ## Blumeninsel Madeira: 19 Tipps für Aktivi­täten und Sehens­würdig­keiten Quelle: https://reisememo.ch/portugal/madeira/madeira-funchal-reisetipps-sehenswuerdigkeiten Madeira ist ein Paradies für Natur­liebhaber und Outdoor-Enthusiasten. Die im Atlantik vor der Nordwestküste Afrikas liegende portugiesische Insel besticht durch ihre üppige Vege­tation, die schroffen Fels­formationen sowie zerklüftete Vulkan­landschaften. ## Ausflugstipps Engelberg – und ein Gourmet-Tipp! Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/engelberg-ausflug-wandertipp Engelberg und der Titlis sind als Destination dank Bollywood bei Indern bekannter als bei Schweizern. Deshalb hier ein paar Geheimtipps. ## Wandertipp: auf himm­lischen Pfaden zu den atem­berau­benden Jöriseen Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/joeriseen-rundwanderung-flueelapass-vereina Es gibt Orte auf dieser Welt, die nicht nur von ihrer natürlichen Schönheit geprägt sind, sondern auch eine magische Aura ausstrahlen. Die Wanderung zu den Jöriseen gehört wohl zu den schönsten Wanderungen in Graubünden. ## Restaurant der Insel Ufenau im Zürichsee – Geheimtipp für den Sommer Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/insel-ufenau-zuerichsee Die Insel Ufenau liegt im Zürichsee in Sichtweite von Rapperswil und Pfäffikon. Dank Stargastronom Michel Péclard erfreut sich die Inselwirtschaft Ufnau grosser Beliebtheit. Mein Geheimtipp: Im Hochsommer sind alle weg, so dass die lauschige Gartenbeiz trotz allerbester Lage noch freie Plätze im Angebot hat! ## Sonnenalp Resort – Wellness, Golf und Genuss im Allgäu Quelle: https://reisememo.ch/deutschland/sonnenalp-resort-allgaeu Das Sonnenalp Resort bietet eine Fülle an Attraktionen für Klein und Gross. Auch Sport- und Wellness-Aficionados sind hier bestens aufgehoben. Wir versuchen uns diesmal als Golfer. ## Golfplätze Sonnenalp und Oberallgäu: Golfen vor spektakulärer Kulisse Quelle: https://reisememo.ch/deutschland/golfplatz-sonnenalp-oberallgaeu Das Allgäu ist ein Paradies für Golferinnen und Golfer: Über 20 abwechslungsreiche Golfplätze liegen innerhalb nur einer Stunde Fahrzeit und machen die Region zur Hochburg des Golfsportes. ## Wandern auf Madeira: Entdecke die atem­beraubende Schönheit der Blumen­insel Quelle: https://reisememo.ch/portugal/madeira/wandern Madeira, auch bekannt als die «Blumeninsel», ist ein wahres Paradies für Wanderfreunde. Die portugiesische Insel im Atlantischen Ozean bietet spektakuläre Landschaften mit steilen Klippen, üppigen Wäldern, malerischen Küstenpfaden und atemberaubenden Aussichtspunkten. ## Ausflug auf den Bürgen­stock: Einfache Wanderung zum Hämmet­schwand-Lift Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/buergenstock-wandertipp-haemmetschwand-lift Die aussichtsreiche Rundwanderung auf dem Bürgenstock ist eine schöne Alter­native zum bekannten Felsenweg. Sie führt über die Honegg und das Känzeli zum Hammet­schwand Lift und dem gleich­namigen Berg­restaurant. ## Biken auf Madeira: Die besten Touren für jedes Niveau Quelle: https://reisememo.ch/portugal/madeira/bike-tour-tipps Madeira, die portugiesische Insel im Atlantik, ist ein wahres Paradies für Mountainbiker. Mit ihrer vielfältigen Landschaft, atemberaubenden Aussichten und einer Reihe von gut ausgebauten Trails bietet Madeira für jeden Biker die passende Herausforderung. Hier Alex' Tipps für die besten Touren mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden. ## Ausflugstipp: Mit der Cabrio­bahn aufs Stanser­horn Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/ausflugstipp-stanserhorn Beim Ausflug aufs Stanserhorn lautet die Devise: Der Weg ist das Ziel! Denn die Anreise von Luzern ist in diesem Fall genauso spektakulär wie die Aussicht vom Gipfel auf den Vierwaldstättersee. ## Winterwanderung in Flims-Laax: Kretenwanderung zum Vorabgletscher Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/winterwanderung-laax-vorab-kretenwanderung Flims-Laax ist ein beliebtes Ausflugsziel. Die Bündner Destination ist vor allem bei Freestyle- und Snowboard-Liebhabern bekannt. Das Gebiet eignet isch aber auch für leichte und angenehme Winterwanderungen: Die Kretenwanderung zum Vorabgletscher bietet viel Aussicht in alle Richtungen, ist aber einfach zu erreichen. ## Winterwanderung Stoos: Mit Schneeschuhen zum Waldhüttli Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/stoos-winterwanderung-waldhuettli-schneeschuhwanderung Schöne Schneeschuhwanderung auf dem autofreien Stoos: Abseits vom Trubel führt dieser Wanderweg durch die stille, märchenhafte Winterlandschaft mit Blick auf den Kleinen und Grossen Mythen und die Innerschwyzer Bergwelt. Auf dem höchsten Punkt der Rundwanderung bietet die urchige Bäsebeiz Waldhüttli eine Zwischenverpflegung. ## Idyllische Winterwanderung in Elm: vom Ämpächli zur Munggä Hütte Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/winterwandern-elm-glarnerland Diese idyllische Winterwanderung führt durch verschneite Wälder und bietet eine herrliche Aussicht auf das UNESCO-Welterbe Tektonikarena Sardona. ## 4-Seen-Wanderung in Arosa mit Abstecher ins Bärenland Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/arosa-4-seen-wanderung-baerenland Viele flinke Eichhörnchen, Eichelhäher, vier idyllische Bergseen und vier Bären. Auf dieser tierischen Rundwanderung wird es Dir bestimmt nicht langweilig! ## Idyllischer Ahornen-Rundweg beim Obersee im Glarnerland Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/obersee-ahornen-rundweg-wanderung Das Oberseetal im Glarnerland wird oftmals als «kleines Kanada» bezeichnet – nicht ganz zu Unrecht: Die Fichtenwälder, Wiesen und der kleine wilde Obersee vermitteln in der Tat etwas Kanada-Feeling! Zum Glück müssen wir aber für diese herrliche Ahornen-Rundwanderung nicht ins Flugzeug steigen! ## Gemütliche Rundwanderung auf dem Kronberg im Appenzell Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/kronberg-wanderung-appenzell Der Kronberg zählt zu den beliebtesten Ausflugszielen im Appenzellerland. Krönende Erlebnisse auf dem Berg und im Tal garantieren unvergessliche Momente für die ganze Familie. ## 5-Seen-Wanderung Pizol: farbige Bergseen und eine imposante Bergkulisse Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/5-seen-wanderung-pizol Fünf Bergseen, ein beein­druckendes Panorama und faszinierende Einblicke ins UNESCO-Weltnaturerbe Sardona: Die beliebte 5-Seen-Wanderung auf dem Pizol gehört zu den Schweizer Wander­klassikern, die man einfach mal gemacht haben muss. ## Blausee – Ausflugstipp zum Bergsee im Berner Oberland Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/blausee-ausflug-berner-oberland Fährt man für einen Ausflug im Berner Oberland von Spiez ins Kandertal, fällt kurz vor Kandersteg das emsige Treiben auf: Dabei erkennt man von der Hauptstrasse noch gar nicht, was sich nach dem Eingang zum Naturpark verbirgt – nämlich das kleine Paradies des türkisblau farbenen Blausees. ## Aussichtsreiche Wanderung vom Stockhorn hinunter zur Mittelstation Chrindi Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/wanderung-stockhorn-berner-oberland Diese Wanderung am Stockhorn verspricht eine herrliche Rundumsicht über den Thunersee, das Berner Seeland, den Gantrisch und die umliegenden Berggipfel der Berner Alpen. ## Hoteltipps Portugal: besondere Unterkünfte mit dem gewissen Etwas Quelle: https://reisememo.ch/portugal/hoteltipps-design-boutique-hotels Portugal bietet zahlreiche schöne Boutique- und Design-Hotels. Auf unseren verschiedenen Rundreisen durch Algarve, Alentejo, Cascais und Porto mit Dourotal quartieren wir uns in einigen dieser aussergewöhnlichen Hotels ein. Hier unsere Hoteltipps: Algarve – Boutique-Hotels im Süden Portugals Für romantische Stunden in einem Kleinod empfehlen Katja und ich das schmucke Hotel Conversas de Alpendre (zu unserem Hoteltipp) in der östlichen Algarve. Hier wird ein sehr persönliches Erlebnis geboten, da die Hotelinhaber täglich im Betrieb anzutreffen sind und tatkräftig mit anpacken. Hotelbar am Pool Hauptgebäude Cabana mit privatem Pool Aussicht von der Cabana Etwas grösser und ebenfalls sehr schmuck ist das Vila Valverde Design Country House (Link zu booking.com) mit ihrem riesigen Garten. Die umgebauten ehemaligen Landhäuser wurden in ein stimmungsvolles Boutique-Hotel umgestaltet. Vila Valverde in der westlichen Algarve Grosszügige Zimmer im Vila Valverde Alentejo – schöner Wohnen im Weinbaugebiet Das Sublime Comporta Country Retreat & Spa (zu unserem Hoteltipp) ist ein ganz besonderer Rückzugsort für Naturliebhaber und Ruhesuchende! Das ökologische Design-Resort liegt an der Atlantikküste Portugals, ca. eine Stunde südlich von Lissabon. Sublime Comporta Country Retreat Das herausragende L’AND Vineyards Hotel (zu unserm Review) im Herzen der malerischen Alentejo Region in Portugal begrüsst Gäste inmitten einer durch Weinberge und Olivenhaine geprägten Landschaft. Die moderne Architektur des Luxus-Boutique-Hotels hat uns gleich auf Anhieb begeistert! Hauptgebäude des L’AND Vineyards Hotels Cascais Nur eine halbe Stunde westlich von Lissabon steht das von Sanddünen und Pinienwäldern umgebene The Oitavos (zu unserem Artikel) in Cascais. Das inhabergeführte Designhotel treibt das Thema «Design» auf die Spitze: Wir lieben zwar elegant eingerichtete Häuser, an die reduzierte Ausstattung der Oitavos-Hotelzimmer müssen wir uns aber kurz angewöhnen. Restaurant im Oitavos Hotel Das Hotel empfiehlt sich besonders für Golfspieler, da sich ein attraktiver 18-Loch Championship-Platz um das Hotel schlängelt. Der Links-Platz führt teilweise auch über die Dünen am Atlantik. Hier findest Du unsere Übersicht mit empfehlenswerten Golfplätzen rund um Lissabon. Areias do Seixo ist vermutlich das bezauberndste Hotel, das wir kennen: Es liegt ca. 45 Fahrminuten nördlich von Lissabon, an Portugals Atlantikküste. Es ist ein absolut romantisches und charmantes Boutiquehotel, dem wir mit Freude unseren «Reisememo WOW Faktor» verleihen! Zimmer «Mi Ma Bà´» im Areias do Seixo Porto und Douro-Tal Im historischen Zentrum von Porto liegt das stilvolle Hotel Armazèm Luxury Housing (Link zu unserem Hoteltipp) – ein Lagerhaus, wo früher Eisen gestapelt wurde. Eingang zum Armazem Hotel Am Douro gelegen und von Weinreben umgeben liegt das Six Senses Douro Valley (Link zu unserem Review) – ein kleines Paradies der Extraklasse! Six Senses Douro Valley Schöner sitzen mit Aussicht ins Douro-Tal Ebenfalls mitten im Herzen des Douro-Weinbaugebiets wurde in eine Douro-Schleife das Designhotel Vila Galé Douro Vineyards (Link zu booking.com) eingepasst. Auf den Mauern der historischen Quinta do Val Moreira glänzt jetzt moderne Architektur mit umwerfender Sicht auf die Weinberge. Hotels auf den Azoren Weitere «portugiesische» Hoteltipps findest Du in unserem Review über die Azoren. Da wäre zum einen das WHITE Exclusive Suites & Villas (Link zu unserem Hoteltipp) – ein stilvolles Boutiquehotel an der Südküste der Azoreninsel São Miguel. Ein wahres Bijou für Designliebhaber! White Exclusive Suites & Villas auf São Miguel Und zum anderen das architektonisch herausragende Santa Barbara Eco-Beach Resort (Link zu unserem Review). Santa Barbara Eco Beach Resort auf São Miguel Eine frühzeitige Buchung lohnt sich, die Hotels sind oft Wochen im voraus ausgebucht! ## Wandertipp zum steilen Gällihorn bei Kandersteg Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/gaellihorn-wanderung-kandersteg Die Wanderung zum Gällihorn bei Kandersteg ist relativ kurz, aber anspruchsvoll und erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Aufgrund der Höhe von 2’284 Metern bietet der Gipfel des Gällihorns eine atemberaubende Aussicht auf das Gasterntal und die umliegende Bergwelt der Berner Alpen. ## Portugals Beach Clubs der Algarve und des Alentejo Quelle: https://reisememo.ch/portugal/beach-clubs-restaurants-algarve-alentejo Die portugiesische Küste der Algarve bietet Beach Clubs ohne Ende. Die kleinen, feinen Restaurants bieten Fischgerichte direkt am Strand. Hier unsere Tipps für die Algarve und den nördlich anschliessenden Alentejo. ## Sag deiner Flugangst «goodbye»! Quelle: https://reisememo.ch/bericht/flugangst-ueberwinden-seminar Schweissausbrüche, Herzklopfen, Atemnot oder Panikattacken: Jeder dritte Passagier leidet unter Angst oder Unwohlsein beim Fliegen. Tom Schneider ist Pilot und leitet seit über zehn Jahren Seminare gegen Flugangst, damit der Flug in den Urlaub nicht zur Tortur wird. Er erklärt mir, wie man Aviophobie überwinden kann. Über den Wolken… Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein … singt Rainhard Mey in seinem Lied aus den 70er-Jahren An einem PR-Seminar lerne ich Tom Schneider kennen. Tom ist leidenschaftlicher Kapitän und Instruktor auf dem Airbus A320 und A340. Das Fliegen fasziniert ihn schon sein ganzes Leben lang. Und wenn er davon spricht, funkeln seine Augen wie die Sterne im Himmel. Doch Fliegen löst nicht in allen Menschen Glücksgefühle aus. In seinem Beruf begegnet Tom immer wieder Passagieren, die auf dem Flug in die Ferien oder zu einem Geschäftstermin Angst schwitzen. Pilot Tom Schneider …© airbus_skipper … in seinem Airbus-Cockpit© airbus_skipper © airbus_skipper Flugangst überwinden Flugangst – oder in der Fachsprache Aviophobie – ist keine Seltenheit. Jede dritte Person leidet unter Angst oder Unwohlsein beim Fliegen. Das war für Tom Grund genug, sich diesem Thema zu widmen (führt zu Toms Webseite). Tom, warum leiden so viele Leute unter Flugangst? «Meistens spielen verschiedene Ursachen zusammen. Viele Betroffene haben aufgrund eines Erlebnisses im Flugzeug wie beispielsweise starke Turbulenzen Angst. Weitere Faktoren sind aber auch ängstliche Veranlagungen, ein starkes Bedürfnis nach Kontrolle oder eine allgemein negative Einstellung zum Fliegen. Es gibt also verschiedene Gründe.» Wer leidet unter Aviophobie? «Flugangst kann Menschen aus allen Altersgruppen und Schichten betreffen – Männer wie auch Frauen. Manchmal leiden sogar Kinder aufgrund der Flugangst ihrer Eltern darunter. Und oftmals auch Vielflieger. Dafür muss man sich keinesfalls schämen.» Wie kann man Flugangst überwinden? «Die Luft ist ein für uns nicht unbedingt vertrautes Element. Der Mensch kann von Natur aus nicht selber fliegen und als Passagier muss man sich dem Piloten anvertrauen. Die Angst zu überwinden, ist jedoch einfacher als man denkt. Denn primär basiert die Flugangst darauf, dass man die Technik des Flugzeugs nicht versteht.» Muss ich also Aviatik verstehen, damit ich keine Angst beim Fliegen empfinde? «Natürlich nicht im Detail. Aber oftmals ist es genau die Aufklärung zum Beispiel zur Theorie des Auftriebs, zu Wetterphänomenen bis hin zu den Sicherheitssystemen im Cockpit, welche dabei helfen, die Flugangst zu überwinden. In meinen Seminaren gehe ich genau auf solche Punkte ein. Ich erkläre die Abläufe im Flugzeug und warum die über 200 Tonnen überhaupt fliegen können. Aber keine Angst: Die als sehr komplex angesehene Aviatik-Theorie erkläre ich jeweils auf einfache und verständliche Weise, oft im direkten Vergleich mit Wasser. Denn wir können uns Vorgänge optisch viel einfacher in Bezug auf Wasser vorstellen. Die Abläufe in der Luft sind jedoch identisch, wenn zwei Strömungen aufeinandertreffen und dadurch Turbulenzen entstehen, welche im Volksmund fälschlicherweise als ’Luftlöcher‘ bezeichnet werden. Diese gibt es nämlich nicht, oder hast Du schon mal im Wasser ein ’Wasserloch’ entdeckt? Zudem verwende ich Bild- und Videomaterial zur Veranschaulichung. Und ich erkläre, welche Geräusche in welchen Situationen an Bord vorkommen und vollkommen normal sind.» Was für Seminare kann man bei Dir buchen? «Ich biete Einzelseminare an oder auch Gruppenseminare für Firmen und ihre Mitarbeitenden, denn der Top Manager ist ebenso von Flugangst betroffen, wie die reisefreudige Familie. Ich habe mich auf diese Form der Seminare spezialisiert, weil ich damit ganz gezielt auf persönliche Anliegen und Sorgen eingehen kann. Und man kann mir auch schon im Vorfeld sämtliche Fragen und Sorgen zukommen lassen, damit diese allesamt beantwortet werden. Das Einzelseminar dauert rund drei Stunden und findet direkt am Flughafen Zürich statt. Bis jetzt ist danach jeder geflogen.» Was kostet so ein Einzelseminar? «Die Pauschale liegt bei CHF 399.-. Im Preis enthalten sind eine speziell auf die Teilnehmenden ausgerichtete Präsentation, Zusammenfassung, sowie die Beantwortung allfälliger Fragen nach dem Seminar. Der Teilnehmer wird dadurch auch nach dem Seminar persönlich begleitet und kann sich jederzeit bei mir melden.» Hast Du sonst noch Tipps, was gegen ein mulmiges Gefühl in der Luft wirkt? «In einer Extremsituation wie auch bei der Flugangst schüttet der Körper Unmengen von Stresshormonen aus, um dich für den Angriff oder die Flucht vorzubereiten. Man atmet schnell, schwitzt und spürt eventuell einen Drang, auf die Toilette zu gehen. Doch weder der Angriff, noch der Fluchtversuch bringen Dir im Flugzeug etwas. Und die Stresshormone kann man zudem unnötig auch selber produzieren, indem man auf den letzten Drücker zum Flughafen fährt und eventuell noch in der Sicherheitskontrolle steckenbleibt. Das alles unterstützt das Aufkeimen von Flugangst zusätzlich. Deshalb rate ich allen, sich genügend Zeit zu nehmen und lieber am Gate in Ruhe noch etwas zu trinken. Allerdings nicht unbedingt Alkohol. Denn Alkohol ist ein reiner Gefühlsverstärker und unterstützt Flugangst zusätzlich. Entspannungsübungen bringen dann etwas, wenn man auch weiss, wieso man sich entspannen darf. Dieses Wissen geben ich den Teilnehmenden ebenfalls in meinen Einzelseminaren detailliert weiter.» Kapitän Tom Schneider hilft dir, deine Flugangst zu überwinden © airbus_skipper Leidest Du unter Flugangst? Hier findest du alle Informationen zu Toms Seminaren, damit auch du künftig angstfrei fliegen kannst: goodbyeflugangst.ch Über den Wolken …muss die Freiheit wohl grenzenlos sein ## Brunch im Dolder Grand Hotel Zürich Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/brunch-dolder-hotel-zuerich Der Brunch im Dolder Grand Hotel von Zürich gehört zu den Exklusivsten der Stadt. Das liegt an der Lage hoch über Zürich, der grossen Auswahl von servierten Gerichten sowie Vorspeisen- und Dessert-Buffets. Und am Preis. ## Sublime Comporta – portu­gie­sisches Country Retreat der Extra­klasse! Quelle: https://reisememo.ch/portugal/sublime-comporta-country-retreat-hotel Das portugiesische Sublime Comporta Country Retreat & Spa ist kein gewöhnliches Hotel. Es ist ein ökologisches, authentisches Design-Resort, inmitten von üppigem Grün, umgeben von Korkeichen- und Pinienwäldern. Das stimmungsvolle Hideaway bietet mit den Bio-Pool-Suiten ein ganz besonderes Erlebnis. ## Golf spielen in der Algarve – Tipps für Greenfees und Schlägermiete Quelle: https://reisememo.ch/portugal/golfen-an-der-algarve-portugal Die Algarve, Portugal’s südlichste Provinz, ist bekannt für ihre atemberaubenden Sandstrände und die bizarren Felsformationen. Hier liegen einige der schönsten Golfplätze Portugals. Dank des milden Klimas ist von Herbst bis Frühling Golf-Hochsaison. Ähnlich wie an der Costa del Sol in Spanien reiht sich in der Algarve ein Golfplatz an den anderen. Viele Guides listen ihre Tipps deshalb sortiert nach Westen, Mitte und Osten der Algarve. Am Schluss dieses Artikels findest Du wertvolle Tipps zur Online-Buchung von Abschlagszeiten mit grossem Rabatt – und wie Du vergünstigt Leihschläger mietest. ## Conversas de Alpendre – schmuckes Boutique Hotel in der Algarve Quelle: https://reisememo.ch/portugal/conversas-de-alpendre-hotel-algarve Eingenistet in einem Obstgarten in der östlichen Algarve entdecken wir ein schmuckes, kleines Boutique-Hotel! Conversas de Alpendre ist für Ruhesuchende und Liebhaber von kleinen, authentischen Unterkünften ein kleiner Geheimtipp! Der Küste entlang der Algarve fallen die grossen Hotelkomplexe auf. Suchst Du eher eine kleine, feine Unterkunft, musst Du etwas ausserhalb der bekannten Städte wie Faro, Albufeira oder Sagres suchen. Das Conversas de Alpendre liegt in der östlichen Algarve im kleinen Örtchen Vila Nova de Cacela – zwischen Tavira und dem an Spanien angrenzenden Vila Real de Santo Antonio. Von Faro ist das Kleinod mit dem Auto ca. 45 Minuten entfernt. Als wir uns vom GPS zur Unterkunft navigieren lassen, sind wir zuerst doch etwas verunsichert, als uns das Navi sagt: «Sie haben Ihr Ziel erreicht.» Wir stehen nämlich vor einem grossen, unscheinbaren Tor aus Holz. Nach Hotel sieht das (noch) nicht aus. Kann sich hier wirklich die erwartete kleine Oase verstecken? Wir klingeln und bestätigen, dass wir eine Reservation haben. Das schwere Tor zum Garten Eden öffnet sich. Wir sind im Paradies angekommen! Hauptgebäude in der Morgensonne Garten mit Spielplatz Spa-Pavillon Hotelbar am Pool Bar am Pool Lounges am Pool Walter & Katja im Paradies Conversas de Alpendre: Refugium der Extraklasse Das kleine, idyllische Boutique-Hotel verteilt sich auf einem grossen Anwesen und ist umgeben von Orangen-, Johannisbrot- sowie Kork- und Olivenbäumen. Die meisten der lediglich 11 Zimmer und Suiten befinden sich im Haupthaus und seinem Anbau. Abseits davon findet man die aussergewöhnlicheren Zimmer wie das «Warehouse» (ein Familienapartment im Loftstil mit Galerie), das originelle Baumhaus oder die «Cabana» (Hütte), welche wir für uns buchen. Die Cabana ist absolut stilvoll und liebevoll eingerichtet – mit unglaublich viel Liebe zum Detail: Kissen, Holzfiguren, Kerzen, Rattanlampen und vieles mehr zieren die grosszügige Unterkunft. Die Möbel und Accessoires stammen hauptsächlich von lokalen Handwerkern. Abends werden jeweils ein paar Kerzen angezündet und das romantische Hideaway ist perfekt! Aber auch tagsüber geniesst Du in der «Cabana» absolute Ruhe und Privatsphäre: Ein privates Sonnendeck mit Lounge und kleinem Pool gehören nämlich dazu. Für Ruhesuchende und Naturliebhaber ein absolut romantischer Rückzugsort. Private Lounge mit Pool Unsere Cabana Privater Pool der Cabana-Unterkunft Mit viel Liebe zum Detail eingerichtete Cabana Frühstück, Snacks und Abendessen in der Conversas de Alpendre Das Frühstück und Nachtessen werden jeweils im Gemeinschaftsraum neben der Bibliothek serviert. Normalerweise draussen auf der gedeckten Veranda – manchmal, wenn’s regnet, auch drinnen. Selbstverständlich wird man hier nicht mit einem 08/15-Frühstücksbuffet abserviert. Stattdessen werden Dir hausgemachte Köstlichkeiten wie Granola, ein feines Joghurt und Käse vom Bauern nebenan oder frischgepresster Saft der vielen Orangen aus dem umliegenden Garten persönlich am Tisch serviert. Natürlich kannst Du Dir auch Eierspeisen wie Eggs Bénédict oder Crèpes bestellen. Das Tüpfchen auf dem i bildet jeweils der «Guten-Morgen-Gruss» vom Chef. An einem Morgen gibt’s zum Beispiel mit Schokolade überzogene Kokosnuss-Kugeln. Am nächsten Tag werden wir mit einem warmen Schoko-Flan mit Kaffee Espuma verführt. Wenn man so in den Tag startet, kann nichts mehr schief gehen … Tagsüber bestellst Du kleine Snacks und Abends wird ein dreigängiges Überraschungsmenu serviert. Du wählst lediglich aus, ob Du zum Hauptgang Fisch oder Fleisch (oder ein Vegi-Menu) willst. Den Rest überlässt Du dem Küchenchef. Für das Nachtessen musst Du allerdings spätestens am gleichen Tag noch reservieren. Frühstück mit Aussicht Gemeinschaftsraum des Hotels Offenes Restaurant am Abend Lounge und Bar Hauptgebäude in der blauen Stunde Katja im Schaukelstuhl des Restaurants Gut zu wissen Das Hotel liegt ca. 2 Kilometer vom Strand entfernt. Du kannst hier ein Fahrrad mieten und die nähere Umgebung erkunden. Wir empfehlen Dir jedoch, mit dem Mietauto in die doch etwas abgelegene Region zu fahren. An der Algarve wimmelt es von Golfplätzen – so hat es auch hier im östlichen Teil mehrere Golfplätze wie den Monte Rei oder Quinta do Ria Golfplatz. Detaillierte Tipps zu den Golfplätzen in der Algarve findest Du in unserem separaten Artikel. Hoteladresse: Conversas de Alpendre Estrada de Santa Rita nº 36 Vila Nova de Cacela 8900-059 Algarve, Portugal Tel. + 351 910 035 704 Webseite: conversasdealpendre.com Pool und Zimmer im Hauptgebäude ## Oeschinensee: Imposante Panorama-Rundwanderung im Berner Oberland Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/oeschinensee-wandern-kandersteg Der Oeschinensee im Berner Oberland gehört zu den schönsten Bergseen der Schweiz. Auch uns hat der türkisblau schimmernde See am Fusse des eindrücklichen Blüemlisalp-Massivs in den Bann gezogen. Die schönsten Ausblicke geniessen Wanderer vom Aussichtspunkt Heuberg und vom Bergrestaurant Oberbärgli. Reisememo Ausflugstipp: Rundwanderung von der Bergstation der Oeschinenseegondel über Heuberg – Oberbärgli – Unterbärgli zum Oeschinensee, anschliessend zurück zur Bergstation der Oeschinenseebahn.→ Distanz: 8,4 km→ Dauer: ca. 3h15 – mit Pausen und Fotostops ca. 4h→ Auf-/Abstieg: 498 m→ Höchster Punkt: 1’987 m→ Schwierigkeit/Kondition: mittelschwere Wanderung, gutes Schuhwerk empfohlen→ Anreise: Mit öV oder Auto via Kandersteg zur Talstation Gondelbahn Oeschinensee Blick vom Aussichtspunkt Heuberg auf Oeschinensee und Blüemlisalp Rothorn, Blüemlisalphorn und Oeschinenhorn Wir suchen uns oft Ausflugsziele an Schweizer Bergseen aus. Die Höhenwanderung am Oeschinensee gilt als Wanderklassiker. Deshalb wollen auch wir dieses UNESCO Weltnaturerbe entdecken. UNESCO Weltnaturerbe Oeschinensee-Panorama mit Doldenhorn und Innerer Fisistock Rundwanderung über den Aussichtspunkt Heuberg zum Oeschinensee Gabi, Alex, Katja und ich schnüren unsere Wanderschuhe und machen uns auf den Weg zum beliebten Oeschinensee oberhalb von Kandersteg im Berner Oberland. Wir fahren mit dem Auto zur Talstation der Gondelbahn neben dem Camping-Platz «Rendez-vous». Parkplätze stehen viele zur Verfügung. Wir nehmen die geräumige 8-Personengondel und beginnen unsere Rundwanderung bei der Bergstation der Oeschinensee Gondelbahn. Man könnte zwar von Kandersteg in etwas mehr als einer Stunde hochlaufen. Doch wir schonen lieber unsere Kräfte und lassen uns von der Gondel hochhieven. Denn wir wollen über die Höhenwanderung zum Aussichtspunkt Heuberg, von wo man angeblich den schönsten Ausblick auf den See hat. Diese Rundwanderung dauert über drei Stunden – und man nimmt teilweise einen ziemlich steilen Aufstieg in Kauf. Aber die Mühe lohnt sich! Von der Bergstation geht es zuerst ganz gemütlich auf dem breiten Weg in Richtung Oeschinensee. Die meisten Touristen nehmen diesen Kiesweg zum Berghotel Oeschinensee oder Arva Berghaus am Oeschinensee und ihren Restaurants. Wir biegen vorher links ab in die schmale Steigung in Richtung Heuberg. Nach wenigen Höhenmetern werden wir bereits das erste Mal belohnt: Wir erhaschen den ersten Ausblick auf den See! Oeschinensee und Restaurant Zur Sennhütte mit Sicht auf v.l. Blümlisalphorn, Oeschinenhorn und FründenhornAuch andere Wanderer entdecken den Oeschinensee Nach dem einigermassen abenteuerlichen Aufstieg zum Aussichtspunkt Heuberg ist unsere Euphorie noch grösser: Der Ausblick auf den türkisblauen See und die mächtig emporragenden Felswände ist gigantisch! Wanderer im Steilhang mit Sicht auf das DoldenhornAlex in der Felswand vor dem FisistockKatja und Gabi folgen in der Felswand Aussichtspunkt Heuberg und Spitzer Stein Mäjestätisch präsentiert sich vom Aussichtspunkt Heuberg das Blüemlisalp-Massiv mit von links Blüemlisalp Rothorn, Blüemlisalphorn, Oeschinenhorn, Fründenhorn und Doldenhorn. Die Aussicht auf die Dreitausender mit ihren Gletschern ist total imposant. Noch liefern sie Gletscherwasser für die zahlreichen Wasserfälle. Und sie sind auch gut für gewaltige Erdrutsche: Der Spitze Stein auf der gegenüberliegenden Seite des Oeschinensees ist sehr instabil und deshalb für Wanderer gesperrt. SRF hat auf ihrer Webseite eine sehenswerte Illustration publiziert vom Felssturz-Risiko, das der abrutschende Spitze Stein für Kandersteg darstellt: Millionen Tonnen Fels und Geröll donnern bald ins Tal! Spitzer Stein: Felssturz-Risiko am Oeschinensee© SRF Dok Die Rundwanderung führt also nicht rings um den See, sondern hin auf dem Höhenweg und zurück weiter unten ebenfalls an der rechten Seeseite. Oeschinensee-Panorama vom Aussichtspunkt Heuberg mit Blüemlisalp Rothorn bis Doldenhorn. Rechts der bröckelnde Spitze Stein Oeschinensee mit Blüemlisalp Rothorn Oeschinensee mit Doldenhorn Blüemlisalp Rothorn mit Wasserfällen Wasserfälle unterhalb des Blüemlisalp Rothorns Gabi, Alex, Katja und Walter auf dem Aussichtspunkt HeubergEinsame Tannen am OeschinenseeAuch Ruderboote und Schwimmer sieht man im Bergsee. Soo kalt ist er also nicht Aber wie überall in der schönen Bergwelt gilt: Der frühe Vogel fängt den Wurm! Als eine der schönsten Wanderungen der Schweiz zieht die Oeschinensee-Wanderung viele Wanderer an. Man sollte sich also frühzeitig auf den Weg machen. Die Route der Rundwanderung ist im Uhrzeigersinn zu empfehlen: Man muss dann auf dem schmalen Pfad weniger mit entgegenkommenden Wanderern kreuzen. Blick zurück: Zahlreiche Wanderer am Aussichtspunkt HeubergKolonne von Wanderern auf dem Aussichtspunkt Heuberg Umgekehrt gilt, wer früher aufsteht, hat auch früher wieder Hunger… … Alex und ich sputen uns deshalb, um es rechtzeitig auf die Alp Oberbärgli zu schaffen. Bergrestaurant Oberbärgli Im Bergrestaurant machen wir Rast und geniessen die traumhafte Bergkulisse um uns herum. Die Aussicht von hier empfinden wir als ebenso spektakulär wie jene vom Heuberg. UNESCO Welterbe: Oeschinensee vom Oberbärgli ausChalet vor Oberbärgli Restaurant und DoldenhornAussichtspunkt Oberbärgli mit Sicht auf den OeschinenseeStall beim Oberbärgli vor Ufem Stock und Blüemlisalp RothornBergrestaurant Oberbärgli am Weg zur BlüemlisalpPlättli des Bergrestaurants Oberbärgli Der teilweise steile Abstieg führt dann über das Unterbärgli zum See. Der Felsenweg ist an den exponiertesten Stellen zwar gesichert, beim Abstieg über teilweise loses Geröll sind Wanderstöcke aber trotzdem eine grosse Hilfe. Gesicherter Wanderweg in der Steilwand Etwas müde, aber glücklich und überwältigt schlendern wir am Oeschinensee entlang zurück zu den Restaurants der Berghotels. Wir geniessen nochmals die traumhafte Aussicht, bevor wir zurück zur Bergstation spazieren und uns von der Gondel ins Tal runterfahren lassen. Blüemlisalp Rothorn mit seinen WasserfällenBlüemlisalp Rothorn, Oeschinenhorn und Fründenhorn am OeschinenseeWanderweg mit Panoramablick auf den Bergsee und den instabilen Spitzen SteinToter Baum über dem OeschinenseeKatja auf Rundwanderung am OeschinenseeFelsvorsprung über dem Wanderweg Anreise zum Oeschinensee ab Kandersteg Du kannst entweder in ca. einer Stunde von Kandersteg zum Oeschinensee hochwandern. Oder du nimmst gemütlich die Oeschinenseebahn, ebenfalls ab Kandersteg. Die Talstation befindet sich neben dem Campingplatz. Kandersteg erreichst Du mit öffentlichen Verkehrsmitteln in ca. 2,5 Stunden ab Zürich. Ab Interlaken sind es ca. 1,5 Stunden. Der ausgeschilderte Fussweg vom Bahnhof Kandersteg zur Oeschinenseebahn dauert ca. 15 Minuten. Wenn Du mit dem Auto nach Kandersteg fährst, parkierst Du direkt bei der Talstation der Gondelbahn. Es stehen genügend Parkplätze zur Verfügung (Kosten: 8 Franken pro Tag). Tickets für die Oeschinenseebahn kaufst Du entweder online über ihre Webseite oder vor Ort am Automaten. Achtung: Am Automaten ist nur Bezahlung mit Karte (EC, Post- oder Kreditkarte) sowie Twint möglich. Preise und Fahrplan findest Du unter oeschinensee.ch Wichtige Hinweise und Tipps Beste Wanderzeit: Der Wanderweg über den Heuberg ist je nach Schneeverhältnissen von Juni bis Oktober offen. Im Mai besteht noch Lawinengefahr! Ausrüstung: Gutes, festes Schuhwerk und Trittsicherheit sind unabdingbar. Es hat einige exponierte Stellen. Zudem empfehlen wir Dir, Wanderstöcke mitzunehmen für die jeweiligen Abstiege. Oder zum hochhieven mit den Armen… Tipp: Falls Du keine lange Wanderung machen möchtest und dennoch in den Genuss des Oeschinensees kommen möchtest: Von der Bergstation der Gondel gelangst Du mit einem ca. 30-minütigen Spazierganz zum Ufer des Sees. Zudem fährt im Sommer gegen einen Aufpreis ein Elektro-Mobil von der Bergstation bis zum See und zurück. Als Ausgangsbasis für die Wanderung bietet sich das nahegelegene Blausee Hotel & Spa (Link zu unserem Tipp) an: Auch dessen Naturpark ist natürlich einen Besuch wert! Viel Spass bei diesem schönen Ausflugsziel! Verbauung im Oeschinenbach gegen Fluten nach Felsstürzen ## Griechenland: 11 Tipps für eine Peloponnes-Rundreise Quelle: https://reisememo.ch/griechenland/peloponnes-rundreise Ferien in Griechenland – da denkt man sofort an die vielen und teils sehr touristischen Inseln. Weniger bekannt ist die Halbinsel Peloponnes südwestlich von Athen. Dabei ist dieses Reiseziel sehr abwechslungsreich und faszinierend: imposante Berggipfel, malerische Fischer- und Bergdörfchen, schöne Küstenabschnitte und Strände prägen das Bild. Dazu reiht sich eine Ballung geschichtsträchtiger Sehenswürdigkeiten. ## Costa Navarino: Golf spielen auf dem Peloponnes – mit Blick aufs Mittelmeer Quelle: https://reisememo.ch/griechenland/costa-navarino-golf-peloponnes Costa Navarino am südwestlichen Zipfel des Peloponnes wird zum Mekka für Golfer! Mit seinen vier traumhaft schön angelegten Golfplätzen lässt Messenien, das grösste Tourismusgebiet Griechenlands, das Herz jedes Golfergottes höher schlagen. Costa Navarino: Golfen mit Meerblick in Griechenlands Messenien Walter beim Abschlag in Richtung Bucht von Navarino Costa Navarino heisst die neue Golfdestination am Mittelmeer. Seit 2010 ist die Region auf dem Peloponnes den Golfspielern ein Begriff. Denn damals wurden die beiden ersten Designer-Golfplätze Griechenlands eröffnet – der von Ryder’s Cup Captain Bernhard Langer designte «The Dunes» Golfplatz sowie der von Golfplatzarchitekt Robert Trent Jones Jr. entworfene «The Bay Course». 2022 kamen die Golfplätze «International Olympic Academy» und «The Hills Course» des zweifachen Masters-Champions und Ryder-Cup-Legende José Marίa Olazábal hinzu. Katja und ich spielen alle vier Plätze. In dieser Reihenfolge haben sie uns am besten gefallen: 1. «The Dunes Course» Golfplatz: alles Bunker oder was? Fairway-Bunker auf dem Weg zum Green am Meer. 2010 entworfen vom zweimaligen US Masters Champion Bernhard Langer in Zusammenarbeit mit European Golf Design ist der Dunes Golfplatz der erste von einem Designer entworfene Golfplatz Griechenlands. Eingebettet in die Natur mit spektakulärem Meer- und Flussblick, hat der Platz seinen Namen von den hohen Dünen, die ihn vom nahgelegenen Strand trennen. Teile des Platzes liegen in Oliven- oder Obsthainen, während einige Bahnen entlang des kleinen Flusses Sellas laufen. Kombiniert mit welligen Grüns, breiten Fairways und steilen Bunkern bietet der Platz Herausforderungen ohne Ende. Walter nimmt Mass an den Bunkern im Hintergrund Green und Fahne der Bahn 2 im Sonnenuntergang am Meer Der Par-71-Platz ist von den hinteren Abschlägen 6’581 Meter lang. Die grosszügig breiten Fairways und grossen Grüns wirken anfänglich sehr einladend. Aber spätestens auf den grossen, stark ondulierten Grüns wird es knifflig: Am besten nähert man den Ball schon vorher möglichst an die Fahne, denn beim Putten sind die Löcher fast nicht zu treffen! Immer wieder macht mir eine nicht gelesene Welle einen zusätzlichen Strich auf die Score-Karte. Getröstet wird der geneigte Golfer durch atemberaubende Ausblicke auf das Mittelmeer. Und vom lokalen Voreia-Bräu im Clubhaus sowie den schmackhaften Kalamata-Oliven – eine der Entdeckungen dieser Reise! Sonnensegel des Dunes Clubhauses Voreia Bier – es gibt nicht nur griechischen Wein! 2. «The Bay Course» Golfplatz Der vom Amerikaner Robert Trent Jones Jr. entworfene «The Bay Course» liegt in Navarino Bay, nur 15 Autominuten von Navarino Dunes entfernt. Der 2011 eröffnete Par-71 Golfplatz hat eine Spiellänge von 5’614 Metern vom hinteren Abschlag. Zwischen den Golfplätzen verkehrt ein kostenloser Shuttle. Weitläufiger Platz mit unterschiedlicher Aussicht auf die Bucht von Navarino Typisch sind hier weite Panoramablicke auf das Ionische Meer und die umliegenden Berge. Die Driving-Range wurde praktisch in einen solchen Berg hineingehauen. Zwei Löcher laufen entlang der historischen Bucht von Navarino, wo die kleine alliierte Flotte der Griechen in der Seeschlacht von Navarino die viel zahlreicheren Schiffe des Osmanischen Reiches versenkte. Wo es damals donnerte und knallte, spielt man heute das idyllische Loch 4 direkt vor der Bucht mit der Hafenstadt Pylos im Hintergrund und der unbewohnten Insel Sphacteria. Nachdenklich versenke ich meinen Ball. Katja beim Abschlag in der Bucht von Navarino. Rechts Pylos und die unbewohnte Insel Sphacteria Green vor der Insel Sphacteria und Hafenstadt Pylos Imposante Ausblicke aus allen möglichen Hanglagen. Stylishe Driving-Range, die Landezone ist aus dem Berg herausgehauen Olivenbäume klein und gross stehen hier überall! Walter und Katja in der Bucht von Navarino Das moderne Clubhaus thront über der Anlage und bietet eine weitläufige Terrasse mit stechendem Blick auf den ersten Abschlag. The pressure is on! … Zum Snack nach der Runde versuche ich mich an einem «offenen» griechischen Sandwich. So heissen die hier, weil sie keinen Deckel haben. Dazu passt ein eiskaltes Mythos. Aussicht vom Bay Clubhaus auf Green und Bucht von Navarino 3. International Olympic Academy Golf Course – mit erhöhter Aussicht auf die Bucht von Navarino Hoch über der Bucht von Navarino thront das Clubhaus von Architekt Lubomir Zeman. Hier liegen die beiden Golfplätze «International Olympic Academy» und «The Hills Course». Clubhaus Olympic Academy & The Hills Course von Architekt Lubomir Zeman Der 18-Loch-Golfplatz Olympic überblickt die Küste und bietet einen verführerischen Panoramablick auf die Bucht von Navarino, das Ionische Meer und die umliegenden Berge. Fairway des Olympic Academy Golfplatzes hoch über der Bucht von Navarino Das Design der Golfbahnen stammt vom zweifachen Masters-Champion und Ryder-Cup-Legende José Marίa Olazábal. Der Golfplatz der «International Olympic Academy» erstreckt sich über eine Fläche von 125 Hektaren, hat eine Länge von 6’366 Metern und wurde für das 5. Messinia Pro-Am vom November 2021 eröffnet. 4. «The Hills Course» – golfen in den Bergen Messeniens Navarino Hills bekam bei den 2020 World Golf Awards die Auszeichnung «World’s Best New Golf Development». Das ist insofern visionär, als der Platz erst am 20. Februar 2022 für Golfer geöffnet wurde ;-) Der von José Marίa Olazábal entworfene «The Hills Course» schlängelt sich durch die Berge im Hinterland der Costa Navarino, meist ohne Aussicht aufs Meer. In dieser Gegend fast etwas schade, wie ich meine. Aber das moderne Clubhaus ist allein schon einen Besuch wert, allenfalls auch als Ausflugsziel für Nicht-Golfer! The Hills Course Clubhaus Fairway des Hills Course mit Clubhaus im Hintergrund Olivenbäume zieren fast alle Greens und Fairways Costa Navarino bietet seinen Gästen damit vier Signature-Golfplätze innerhalb von nur 13 km. Das stärkt den Status als neue Golfdestinationen Europas. Golfdestination Costa Navarino Seit Jahren baute der griechische Reeder Vassilis Costantakopoulos 70 Kilometer südlich vom antiken Olympia an seinem Traum, einem 1000 Hektar grossen Golfresort. Zwischen Mittelmeer und uralten Olivenbäumen entwickelte er seit 2010 ein Golf-Resort allererster Güte: Mittlerweile gehören drei Luxushotels und vier Designer-Golfplätze zur Destination, weitere Golfplätze seien angeblich in Planung. Die neuste Etappe des Traums von Captain Vassilis, wie der Visionär hier respektvoll genannt wird, wurde 2022 umgesetzt: Dann öffneten die beiden beschriebenen 18-Loch-Golfplätze in Navarino Hills ihre Fairways. Captain Vassilis, der Gründer von Costa Navarino. Und Walter Mit seinen Schiffen verdiente Vassilis im vergangenen Jahrhundert ein gewaltiges Vermögen und investierte es zum Ende seines Lebens grosszügig in die touristische Entwicklung seiner Heimat Messenien. Das tat er zusammen mit seinem Freund Theodore Vassilakis, dem Gründer von Aegean Airlines. Costa Navarino ist auch eine Co-Produktion zweier lokaler Helden: Inschrift im Clubhaus Captain Vassilis wollte aber keine Bettenburgen, sondern eine authentische und nachhaltige Form des Tourismus. 2010 erlebte er noch die Eröffnung des Dunes Courses, bevor er im Januar 2011 verstarb. Mit Costa Navarino brachte er eine bis dahin abgelegene Region Griechenlands vom Reissbrett auf die touristische Landkarte. Die klimatischen Bedingungen sind im Winter ab Februar bis in den Frühsommer und dann im Herbst wieder ideal für Golfer. Und falls es doch einmal etwas gar warm wird, so bläst doch oft eine angenehme Brise vom Meer her. Attraktives Angebot für Leihschläger Wer in Messenien nicht nur golfen will, mag allenfalls nicht sein ganzes Golfgepäck herumschleppen. Wir nutzen jedenfalls das Angebot, Leihschläger für 50 Euro pro Set für fünf Tage zu mieten. Das ist perfekt, um die vier Plätze zu spielen und den Lieblingsplatz anschliessend ein weiteres Mal. Die Greenfees buchen wir zusammen mit dem Hotelarrangement. Das spart einiges, denn sonst kosten die Runden zwischen CHF 200.- und 300.- Anreise nach Costa Navarino: Direktflug nach Kalamata Edelweiss fliegt von Februar bis November jeweils 1-2 Mal pro Woche ab Zürich direkt zum kleinen Flughafen von Kalamata. Von hier sind es knapp 50 Autominuten bis zur Costa Navarino. Von Athen aus etwas über 3 Stunden auf sehr gut ausgebauten Autobahnen. Der Golfurlaub lässt sich übrigens auch super mit einer Peloponnes-Rundreise (Link zu unserem Bericht) kombinieren, zumal die Halbinsel nebst diesen spektakulären Golfplätzen noch einiges mehr zu bieten hat. Die Golfhotels: The Romanos Luxury Collection, Westin Costa Navarino und W Hotels Falls du alle Plätze spielen willst: Vom Dunes-Clubhaus fährt regelmässig ein kostenloser Shuttle und chauffiert die Golfer von einem Platz zum anderen und zurück. Mit dem eigenen Mietwagen sind die Plätze ebenso einfach zu erreichen. Zusätzlich bietet das die Möglichkeit, die Golfrunde um einen Ausflug zu ergänzen ins ruhige Hafenstädtchen Pylos oder unterwegs zwischen den Golfplätzen schön zu essen an der Restaurantmeile von Gialova. Mannequins geniessen die Hafenpromenade von Pylos Restaurantterrassen am Meer bei Gialova The Romanos, a Luxury Collection Resort und Westin Costa Navarino (Links zu Booking.com) sind aneinandergrenzende Luxushotels. Das Romanos ist eine Spur luxuriöser und beherbergt das grösste Spa Europas. Dieses ist aber auch vom Westin her zugänglich, die beiden Anlagen gehen nahtlos ineinander über. Gleich neben dem Bay Course eröffnete 2022 das W Costa Navarino, ein weiteres Designerhotel mit Sicht auf die Bucht von Navarino. Und mit dem Mandarin Oriental Costa Navarino kam 2023 noch ein weiteres Luxus-Resort dazu! Es ist angerichtet. Schönes Spiel! ## Spektakuläre Fotoreise auf die Färöer Inseln Quelle: https://reisememo.ch/daenemark/fotoreise-faeroeer-inseln Die Färöer Inseln bieten unglaubliche Fotomotive: zerklüftete Vulkaninseln, wilde und rauhe Küsten sowie immer wieder wechselnde Wetter- und Lichtstimmungen. Die dramatische Landschaft lässt das Herz jedes Fotografie- und Naturliebhabers höher schlagen. Stürmische See auf den Färöern «Färöer? Wo ist das denn?» Das war die Reaktion der Meisten, als ich von meinen Ferienplänen erzählte. Ich muss gestehen, dass ich zunächst auch nicht viel mehr wusste, als dass es dort mehr Schafe als Einwohner gibt. Nämlich doppelt so viele! Also ist es wahrscheinlicher, auf den Färöern Schafe anzutreffen, als Menschen!? Das gefällt mir! In Menschenmengen fühle ich mich aktuell immer noch etwas unwohl. Und überhaupt, Schafe machen sich in dieser rauen Landschaft super! An den unmöglichsten Orten sieht man auf den Färöer Inseln die Schafe grasen. Höhenangst haben sie offenbar keine. Sonst würden sie wohl kaum auf das Dach dieser Häuser in Bøur steigen. Bøur – wo Dir Schafe auf’s Dach steigen Diese kleinen Häuser kann man übrigens mieten – inklusive Blick auf das unbewohnte Tindhólmur und die Felsen von Drangarnir. Den natürlichen und lautlosen Rasenmäher gibt es gratis dazu ;-) Übrigens: Bevor Google mit seinen Street View Kameras auf die Inseln kam, gab es Sheep View Bilder im Internet: Die Kameras waren jeweils auf dem Rücken der Schafe befestigt. Echt jetzt! Färöer – autonome Inseln Dänemarks Die Färöer bestehen aus 18 Inseln im Nordatlantik zwischen Schottland, Norwegen und Island. Die Inseln sind ein autonomer Bestandteil von Dänemark. Wegen des Golfstroms ist das Wetter hier zwar sehr unbeständig, aber relativ mild: Die Durchschnittstemperatur liegt im Sommer bei 13°C und im Winter bei 3°C. Es ist allerdings keine Seltenheit, am selben Tag sämtliche vier Jahreszeiten zu erleben… Wolkenverhangener Funningsfjørður Fjord Wer schon immer seine trendigen Outdoor-Klamotten ausführen wollte, ist auf den Färöern also bestens aufgehoben! Als der Fotoreiseanbieter Amazing Views (Links am Schluss des Artikels) die Reise auf die Färöer ausschrieb, musste ich nicht lange überlegen: Erstens war die Destination schon lange auf meiner Wunschliste und zweitens wusste ich, dass ich mit Jenny und Bernhard zwei top Reiseleiter dabeihaben würde und die Reise auf alle Fälle ein Erlebnis verspricht. Schliesslich war ich schon mehrere Male mit Amazing Views auf der Suche nach den schönsten Foto-Spots, wie zum Beispiel in Schottland (Link zu meiner Fotoreportage). 11 Highlights der Fotoreise auf die Färöer Inseln Bereits der Anflug auf die Inselgruppe ist so spektakulär, dass ich kaum aus dem Staunen rauskomme. Mitten im Atlantik entfalten sich unter uns zerklüftete Klippen, Wasserfälle, blaue Fjorde und unberührte Wildnis. Der perfekte Ort für Landschaftsfotografie! Spektakulärer Anflug auf die Färöer Aber auch auf der Strasse bin ich immer wieder hin und weg, denn Autofahren auf den Färöern ist mit nichts zu vergleichen – nach jeder Kurve und jedem Tunnel eröffnet sich eine neue epische Sicht. Wie hier auf das Dorf Norðradalur, seine kurvenreiche Strasse und auf die Insel Koltur. Serpentinen bei Norðradalur mit Sicht auf die Insel Koltur Es ist Anfang April, als ich am kleinen Flughafen in Vágar meine bunte Truppe Fotografen treffe. Während der nächsten Tage erkunden wir gemeinsam die Inseln. Wir trotzen Wind, Schnee und Meer und vor allem lachen wir viel. Es macht immer wieder Spass, mit einer Gruppe Gleichgesinnter unterwegs zu sein. Am besten zeige ich Dir einfach meine Impressionen von den vielen unglaublich faszinierenden Foto-Spots. Gásadalur und Múlafossur-Wasserfall Eines der wohl bekanntesten Bilder der Faröer dürfte vom Dorf Gásadalur mit dem 30 Meter hohen Múlafossur-Wasserfall sein. Kaum zu glauben, dass bis 2003 dieser Ort nur zu Fuss, per Boot oder per Hubschrauber erreichbar war. Heute fährt man bequem durch einen Tunnel. Spektakulär ist es trotzdem noch. Dorf Gásadalur mit seinem Wasserfall Múlafossur Felsklippe Trælanípan Trælanípa (Slave Cliff) ist eine senkrechte Felswand, die 142 Meter hoch aus dem Meer ragt. Es heisst, dass Trælanípan seinen Namen aus der Wikingerzeit hat, als Sklaven von der Klippe gestossen wurden! 142 Meter hohe Felsklippe Trælanípan und darüber der See Leitisvatn See Leitisvatn Der See Leitisvatn ist der grösste See der Färöer. Er wird auch als «See über dem Meer» bezeichnet, da der Blick von Trælanípan aus einem bestimmten Winkel eine optische Täuschung darstellt und es so aussieht, als würde der See direkt über dem Meer schweben. See Leitisvatn über Felsklippe Trælanípan Wasserfall Bøsdalafossur Am Ende des Sees Leitisvatn fliesst der 30 Meter hohe Wasserfall Bøsdalafossur direkt in den Atlantischen Ozean. Dahinter ragt der freistehende Fels Geituskoradrangur in den Himmel. Wasserfall Bøsdalafossur vor dem Fels Geituskoradrangur Funningsfjørður Fjord Dies ist einer meiner Lieblingsplätze auf den Färöern: Die Aussicht auf den Funningsfjørður Fjord und die umliegenden Berge ist einfach grandios. Majestätische Aussicht auf den Funningsfjørður Fjord Highway to Heaven Die Strasse hier hinauf ist nichts für schwache Nerven! Strasse Highway to Heaven Dorf Funningur auf Eysturoy Funningur liegt auf der Insel Eysturoy. Scheinbar ist es das älteste Dorf auf den Färöern. Dörfchen Funningur auf der Insel Eysturoy Kirche von Funningur Schöne traditionelle Kirche aus Holz und mit Torfdach in Funningur. Kirche von Funningur Kallur Leuchtturm Der Leuchtturm von Kallur ist ein weiterer Ort, den die meisten wahrscheinlich schon auf irgendeiner Reise-Website oder auf Instagram gesehen haben. Die Landschaft ist dramatisch und zerklüftet. Der Leuchtturm thront auf Klippen hunderte von Metern über dem Meer. Leuchtturm von Kallur Risin & Kellingin – Der Riese und das Weib Von Kallur aus erkennt man die Felsen Risin und Kellingin (färöisch: «Der Riese und das Weib»). Risin ist 71 m und Kellingin 69 m hoch. Wohlgemerkt, es geht um die beiden kleinen Felsen draussen im Meer! Vor der Küste: Felsen Risin und Kellingin Felsen Drangarnir Die Wanderung zum Drangarnir ist lang und anstrengend und darf bloss mit einem lokalen Guide unternommen werden. Zum Glück hat Bernard ein Boot organisiert, das uns herbringt. Und so hat unsere Gruppe diesen einmaligen Platz ganz für sich allein. Felsen Drangarnir Schneesturm und Wellengang Auf den Färöern brauchst Du wetterfeste Klamotten. Denn Momente, in denen sich Sonne, Wind und Regen oder gar Schnee abwechseln, gibt es jede Menge! Hier beim Leuchtturm von Kallur wurde es innert Minuten ziemlich stürmisch! Blick auf Viðoy (links) und Kunoy (rechts) Aber genau solche Momente machen die Färöer so speziell! Auch die Wellen des Ozeans sind hier ganz besonders: Sie haben diese wunderbare, fast unwirkliche Farbe. Wir haben einen stürmischen Morgen in Gjógv damit verbracht, die Wellen fotografisch einzufangen. Stürmischer Wellengang bei Gjógv Anreise, Autovermietung und Unterkunft Es gibt zwei Fluggesellschaften, welche die Färöer anfliegen: Scandinavian Airlines SAS und die lokale Fluggesellschaft Atlantic Airways. Wir sind mit SAS von Zürich über Kopenhagen nach Vágar geflogen. Es gibt diverse Möglichkeiten, am Flughafen Vágar ein Auto zu mieten. Das Fahren auf den Färöern ist relativ einfach. Die Strassen sind in gutem Zustand und der Verkehr sehr spärlich. Vor den vielen freilaufenden Schafen sollte man sich allerdings in acht nehmen. Die suchen auch gerne in dunkeln, engen Tunnels Unterschlupf. Da kann es schon mal eng werden. Oder man macht es wie ich und bucht gleich eine organsierte Tour bei Amazing Views (hier ihr Angebot für eine Fotoreise auf die Färöer Inseln). Da wird man herumchauffiert und kann einfach die Aussicht geniessen. Übernachtet haben wir die ganze Woche im Hilton Garden Inn Faroe Islands in Tórshavn. Ein sehr angenehmes Hotel und guter Ausgangspunkt, um die Gegend zu erkunden. Fototipp für Landschaftsfotografie Ein Weitwinkelobjektiv ist für Fotos auf den Färöern unerlässlich: Die Landschaft ist überlebensgross und es ist schwer einzufangen, wie dünn besiedelt und riesig die Inseln sind. Viel Spass und gutes Wetter! ## Aussichtsreiche Rundwanderung auf die Hundwiler Höhe Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/rundwanderung-hundwiler-hoehe Die Hundwiler Höhe ist ein beliebtes Ausflugsziel im Appenzell. Bei schönem Wetter geniesst Du hier ein herrliches Panorama auf die umliegenden Hügel des Appenzellerlands, den Alpstein, Säntis und bis zum Bodensee. Reisememo Wandertipp: Rundwanderung auf die Hundwiler Höhe Ausgangspunkt: Bahnhof Zürchersmühle (Urnäsch) Distanz: 9 km Dauer: ca. 3 Stunden (gemütlich) Auf-/Abstieg: 520 m Schwierigkeit/Kondition: T1/leicht Einkehrmöglichkeit: Berggasthaus Hundwiler Höhe Katja und ich sind heute wieder zusammen mit Conny und Mario unterwegs. Wegen der unsicheren Wetterprognose nehmen wir uns nur eine kurze Rundwanderung vor. Rundwanderung auf die Hundwiler Höhe Wir starten unsere Tour beim Bahnhof Zürchersmühle in Urnäsch und folgen dem ausgeschilderten Weg in Richtung Osten. Der erste Wanderabschnitt bis zum Weiler Ramstein erfolgt im Wald, danach führt der Weg über idyllische Alpenweiden. Na ja, noch idyllischer wäre es wohl, wenn nicht gerade ein Bauer güllen würde! Dass es anstrengend riecht, liegt wohl in der Natur der Sache. Da müssen wir aber durch! Von Gülle «dekorierter» Wanderwegweiser Hot Pot des Erlebnisbauernhofs Berg 503 Kurz darauf kommen wir am Hot Pot des Erlebnisbauernhofs Berg vorbei (Link zu ihrer Webseite). Der ist jetzt doch sehr idyllisch! Doch wir haben weder Badehose noch Badetücher dabei, geschweige denn reserviert. Also überlassen wir den Zuber einer Gruppe Teenies. Die quartieren sich hier für das Wochenende ein. Das kann ja heiter werden… Zudem macht sich bei mir, wie meistens kurz vor der Mittagszeit, langsam ein stechender Hunger bemerkbar. Also wandern wir hurtig weiter. Zu meinem Glück erspähen wir kurz darauf die pyramidenförmige Hundwiler Höhe mit dem gleichnamigen Bergrestaurant (Link zu ihrer Homepage). Meine Schritte werden immer länger. Ich freue mich auf ein währschaftes Mittagessen! Im urchigen Sääli servieren sie ein feines «Ghacket’s mit Hörnli» und Apfelmus. Hier oben ist die Welt eben noch in Ordnung ;-) Der Ausblick auf den Alpstein mit Kronberg und Säntis ist heute etwas getrübt. Bei klarem Wetter muss es in der Tat herrlich sein! Immerhin sehen wir den von Weitem erkennbaren Säntis. Weit herum sichtbarer Säntis Mario und Katja mit Panoramasicht auf Schäfler und Säntis Ghacket’s mit Hörnli, Zwiebeln und Apfelmus Tisch 4 im Sääli des Bergrestaurants Hundwiler Höhe Während des Abstiegs erblicken wir viele kleine, lose verteilte Bauernhäuser. Mario weiss, dass der Sage nach ein Riese mit einem Sack voller Bauernhäuser hier vorbeigewandert sei. Weil es im Sack ein unbemerktes Loch hatte, verteilten sich die Häuser über die ganze Region. Also ich weiss nicht so recht… Mario hat mir schon das eine oder andere Märchen aufgetischt. Aber dieses hier? Naja. Semi-abenteuerlicher Wanderweg im Wald Weitere Wandertipps im Appenzell Eine der spektakulärsten Wanderungen im Alpstein führt von der Ebenalp zum Schäfler, vorbei am weltberühmten Wildkirchli und Berggasthaus Aescher (Link zu meinem Wandertipp). Aussicht vom Schäfler: Altenalptürm, Öhrli und Säntis Der idyllische Seealpsee ist ebenso einen Tagesausflug wert. Hier Katjas Tipps für die Seealpsee-Wanderung vom Bahnhof Wasserauen aus. Mystisch spiegelnder Seealpsee Ein weiteres schönes Ausflugsziel im Alpstein ist die Wanderung von Brülisau zum Sämtisersee. Wenn er denn nicht gerade ausgetrocknet ist… Der fast ausgetrocknete Sämtisersee Falls du lieber eine gemütliche Wanderung suchst, so empfehlen wir dir die einfache Rundwanderung auf dem Kronberg. Aussicht auf dem Kronberg, v.l. Lütispitz, Alplispitz, Vrenelisgärtli (Glärnisch), Gulmen, Stockberg Viel Spass bei Deiner Wanderung! ## Wandertipp im Appenzell: Rundwanderung Ebenalp – Aescher-Wildkirchli – Schäfler Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/alpstein-ebenalp-aescher-wildkirchli-schaefler Die Rundwanderung von der Ebenalp zum Berggasthaus Schäfler im Alpstein hat es in sich: Sie bietet spektakuläre Aussichten auf Säntis, Seealpsee und führt am weltberühmten Gasthaus Aescher-Wildkirchli vorbei. Mein Highlight sind allerdings die schroffen Bergspitzen von Altenalptürm und Öhrli. Die könnten auch in einem Fantasyfilm mitspielen! Aussicht vom Schäfler auf schroffe Altenalptürm, Öhrli und Säntis im Hintergrund Wie im Fantasy-Film: Faszinierende Aussicht vom Schäfler Gipfel aus Reisememo Wandertipp: Rundwanderung im Alpstein Ebenalp – Aescher-Wildkirchli – Altenalp – Schäfler – Ebenalp Mit Luftseilbahn ab Bahnhof Wasserauen, Appenzell Innerrhoden, auf die Ebenalp. Von dort kurzer Abstieg zur Kapelle Wildkirchli und zum Gasthaus Aescher mit Shop. Anschliessend Wanderung unterhalb der Felswand des Zislers zur Altenalp, sehr steiler Aufstieg zum Schäfler Gipfelrestaurant und zurück auf dem sanft abschüssigen Bergkamm zur Bergstation Ebenalp. Bombastisch! Anreise: Bahnhof Wasserauen (Wenige Parkplätze sind vorhanden, bezahlbar per App. Am besten nutzt Du das gratis Park and Ride ab Gossau und fährst von dort mit der Appenzeller-Bahn nach Wasserauen) Wanderung: ca. 7 km Dauer: ca. 3,5 Stunden (inkl. Abstecher zum Gasthaus Aescher und Wildkirchli) Höchster Punkt: 1’925 m.ü.M. (Gipfel Schäfler) Niedrigster Punkt: 1’590 m.ü.M. (Bergstation Ebenalp) Schwierigkeit/Kondition: T2/mittel Gutes Schuhwerk: Trittsicherheit und etwas Kondition und Schwindelfreiheit sind für den Aufstieg via Altenalp erforderlich. Via Bergkamm geht es einfacher Einkehrmöglichkeiten: Berggasthaus Ebenalp, Gasthaus Aescher und Berggasthäuser Altenalp sowie Schäfler Diesmal ziehen Katja und ich mit Conny & Mario in die Ostschweiz nach Appenzell Innerrhoden. Unser Ausflugsziel heisst Gasthaus Schäfler: Das Bergrestaurant bietet ein imposantes Panorama auf den Seealpsee und die schroffen Gipfel und steilen Bergflanken des Alpsteingebirges. Ebenalp: Die Sonnenterrasse im Alpstein Unsere Wanderung startet auf der Ebenalp, der Sonnenterrasse im Herzen des Alpsteins. Die Alp liegt auf 1’644 m.ü.M. und ist der ideale Ausgangspunkt mehrerer Wanderungen, von gemütlich bis anspruchsvoll. Wanderwegweiser bei der Bergstation der Luftseilbahn Ebenalp Berggasthaus Ebenalp mit Sicht auf den Hohen Kasten Die wohl bekannteste Wanderroute führt von der Bergstation zum weltberühmten Berggasthaus Aescher-Wildkirchli mit seiner Kapelle Wildkirchli (Link zur Historie bei Wikipedia). Drehkreuz in den Abgrund: Wanderweg in Richtung Gasthaus Aescher und Wildkirchli Katja und Conny beim steilen Abstieg zum Aescher-Wildkirchli. Es gibt auch einen flacheren Zugang von der anderen Seite. Gasthaus Aescher und Wildkirchli – auf den Spuren der Höhlenbewohner Der Wallfahrtsort Kapelle St. Michael (Wildkirchli) beziehungsweise die Wildkirchlihöhlen wurden aufgrund prähistorischer Funde berühmt: Ausgrabungen beweisen, dass früher Neandertaler und zuvor Höhlenbären im Alpenraum gelebt haben müssen. Zumindest zeugen Steine, Werkzeuge und Knochen davon, dass die drei Höhlen als Unterschlupf dienten. Auch das nur wenige Meter weiter gelegene Gasthaus Aescher (Link zur ihrer Webseite) schaut auf eine lange Geschichte zurück: Das in die Felswand und dritte Höhle gebaute Gasthaus besteht nämlich schon seit 1860 und gehört zu den ältesten Berggasthäusern der Schweiz! Die Höhlenkapelle und das Eremitenhäuschen zusammen mit dem Gasthaus Aescher werden im Web oft als «schönster Ort der Welt» bezeichnet. Ich war noch nicht überall, aber es scheint mir plausibel… Kapelle St. Michael (Wildkirchli) Berggasthaus Aescher-Wildkirchli Selbstbedienungsladen des Aescher-Wildkirchlis. Man bezahlt mit Twint. Höhenwanderung zur Altenalp Praktisch schon überwältigt, startet nun unsere eigentliche Wanderung. Mario möchte nämlich unbedingt noch auf den Schäfler. Ab dem Gasthaus Aescher wandern wir am Fusse des Zisler entlang in Richtung Altenalp. Der gut ausgebaute Höhenweg führt über blühende Alpenwiesen und bietet eine gigantische Aussicht auf die gegenüberliegenden Bergflanken des Marwees, des prägnanten Rossmad Ost mit der Meglisalp (Ellens Wandertipp im Reiseblog PATOTRA) und den blau-grün schimmernden Seealpsee (Link zu Katjas Wandertipp für eine einfache Wanderung zum Seealpsee). Walter und Mario strammen Schrittes auf dem Weg zur Altenalp Felswand Zisler in der typischen Alpstein-Landschaft. Rechts oben das Ausflugsziel Bergrestaurant Schäfler Katja fotografiert Mario, wie er Walter fotografiert Meglisalp unterhalb des Altmann und prägnante Spitze des Rossmad Ost Seealpsee mit Restaurant unterhalb des Marwees Der Abstieg vom Gasthaus Aescher-Wildkirchli zum Seealpsee ist gefährlich! Hier sollte man nur bei gutem Wetter und mit angemessener Ausrüstung wandern. Leider ereignen sich im Alpstein immer wieder tödliche Wanderunfälle. Es wird gar empfohlen, Kinder an die Leine zu nehmen: Beim Restaurant Aescher erhältlich: Leinen zur Sicherung von Kindern Aufstieg von der Altenalp zum Schäfler Restaurant auf der Altenalp vor dem Altenalptürm Bis zur Altenalp sind wir «locker» unterwegs, dann ist fertig lustig: Von der Altenalp schauen wir nämlich zum Schäfler hoch. Imposant ragt dessen Felswand in den Himmel. Da müssen wir also hoch? Nicht wirklich, oder? Etwas verduzt schauen wir uns gegenseitig an: Bei der Route, die wir ausgesucht hatten, war von einer «einfachen und gemütlichen» Wanderung die Rede. Wohl für Bergziegen? Wanderer im Steilhang unterhalb des Schäfler Die Bergziege hat gut lachen… Der Wanderweg auf den Schäfler steigt steil an. Er erfordert etwas Kondition, aber vor allem auch Trittsicherheit. Hinauf scheint uns trotzdem noch einfacher als hinunter. Ohne Wanderstöcke empfehle ich das nicht. Zum Glück leidet niemand von uns an Höhenangst. Denn einige Stellen sind ziemlich ausgesetzt, jedoch mit Drahtseilen gut gesichert. Ja super… Ich empfehle den Aufstieg von der Altenalp. Als Abstieg vom Schäfler ist es gefährlicher Mario, Conny und Katja im steilen Aufstieg Gfürchiger Aufstieg in den Felsformationen Wanderer unterhalb der Schäfler Felsformation Sitzbank mit Aussicht auf den Altenalptürm Bald ist der Aufstieg geschafft! Mit Stahlseilen gesicherter Wanderweg… … denn er ist einigermassen anspruchsvoll!Immer wieder ereignen sich trotz der Warnschilder tödliche Wanderunfälle Heil oben angekommen, werden wir für diesen doch ziemlich strengen Aufstieg belohnt! Die Aussicht ist grandios! Die Felsformationen der nördlichen Alpsteinkette sind eindrücklich: Die schroffen Altenalptürm und Öhrli wirken wie aus einem Fantasy-Film. Und im Hintergrund thront der weitherum sichtbare Säntis mit seinem Sendemast, der mit 2’500 Metern höchste Berg im Alpstein. Ich fotografiere, was das Zeug hält… Aussicht vom Schäfler: Altenalptürm, Öhrli und Säntis v.l. Altmann, Rossmad Ost, Säntis, Altenalptürm und spitzer Öhrli Ganz klein: Zwei Kletterer auf dem Altenalptürm… … unglaublich! Aussichtsberg Schäfler Vom Schäfler (1’925 m.ü.M.) eröffnet sich ein Rundumblick in alle Himmelsrichtungen: Der Bodensee auf der einen Seite, der Hohe Kasten auf der anderen Seite und die unverwechselbaren, schroffen Gipfel des Alpsteins. Geschafft! Conny kommt im Berggasthaus Schäfler an Panorama mit v.l. Saxer Lücke, Rossmad Ost, Altmann, Säntis, Altenalptürm, Öhrli und Schäfler Triangulationspunkt Aussicht vom Schäfler in Richtung Chlus, Ebenalp und Hoher Kasten im Hintergrund Auch Kühe wissen die Aussicht zu schätzen Kein Wunder zählt der Alpstein zu den beliebtesten Ausflugszielen in der Ostschweiz. Wir sind jedenfalls überglücklich und froh, dass wir den Aufstieg auf uns genommen haben. Wer die Rundwanderung via Altenalp auslässt, wandert übrigens bequem von der Ebenalp her leicht aufwärts zum Schäfler. Walter, Mario, Conny und Katja nach überstandenem Aufstieg Nun haben wir uns aber eine Stärkung verdient! Wir geniessen ein feines Essen im Berggasthaus Schäfler (Link zu ihrer Webseite). Der Gipfel gehört zu den «26 Summits», einer Berg-Challenge von Blick und Ochsner Sport (Link zu ihrer Verlosung). Gasthaus Schäfler und Link zur Berg-Challenge 26 Summits Mein obligater «böser Kaffee» Gestärkt machen wir uns auf den Rückweg. Der Abstieg führt auf dem gut ausgebauten und sehr aussichtsreichen Weg via Alp Chlus zurück zur Ebenalp. Vorbei an Kühen… und Ziegen. Oder die Ziegen vorbei an uns… Nochmal die Kühe vom Gipfelkreuz Unterkunft Chlus mit Schäfler im Hintergrund Ziegen auf dem Heimweg zur Ebenalp Hurtige Bergziege auf dem Heimweg Walter in der Ziegenherde… … aber die Ziegen sind schneller Wer noch nicht genug von der Kraft des Alpsteins hatte, gönnt sich im Berggasthaus Ebenalp (Link zu ihrer Webseite) noch einen weiteren Kaffee mit Ausblick. Anreise auf die Ebenalp Mit der Bahn (S23) oder dem Auto via Appenzell und Wiessbad via Gossau SG zum Bahnhof Wasserauen. Tipp: Der Alpstein ist eines der beliebtesten Ausflugsziele in der Ostschweiz. Am besten kommst Du für diese Wanderung unter der Woche – oder brichst in den frühen Morgenstunden auf, denn mit dem Seealpsee (Link zu unserem einfacheren Wandertipp zum Seealpsee) liegt hier ein weiteres sehr bekanntes Ausflugsziel. Bahnhof und Seilbahn-Talstation Wasserauen Einweiser auf dem improvisierten ParkplatzSeit 2022 steht diese Wiese nicht mehr als Parkplatz zur Verfügung. Empfohlen wird das gratis Park & Ride ab Gossau und von dort die Appenzeller-Bahn nach Wasserauen Die Parkgebühr bezahlt man in Wasserauen per Smartphone Von Wasserauen geht es mit der modernen Luftseilbahn innert 6 Minuten 723 Höhenmeter steil hinauf zur Ebenalp. Den Fahrplan und die Preise entnimmst Du der Webseite der Ebenalp-Bahn. Blick zurück hinauf zum Berggasthaus Schäfler Wie immer in den Bergen: Gewitterwolken können schnell aufziehen Weitere Ausflugstipps und Wanderungen im und rund um den Alpstein Der idyllische Seealpsee ist schweizweit berühmt. Hier Katjas Tipps für die Seealpsee-Wanderung von Wasserauen aus. Wandertipps zum Seealpsee Ein weiterer schöner Tagesausflug im Alpstein ist die Wanderung von Brülisau zum Sämtisersee. Wanderung zum Sämtisersee Falls du lieber eine einfache, aber aussichtsreiche Wanderung suchst, so empfehlen wir dir diese gemütliche Rundwanderung auf dem Kronberg. Aussicht vom Kronberg (v.l. Lütispitz, Alplispitz, Vrenelisgärtli/Glärnisch), Gulmen, Stockberg) Ach und übrigens – auch der Säntis ist immer einen Ausflug wert! Die Schwägalp auf der andern Seite des Säntis bietet mehrere Wanderwege. Beispielsweise die einfache Rundwanderung Schwägalp – Chräzerenpass und zurück. Auch im Winter ist der Säntis eine attraktive Destination, wie wir bei diesem eisigen Ausflug herausfinden. Vereiste Bergstation Säntis im Winter Ich wünsche gutes Wetter und vergiss die Wanderstöcke nicht! ## Hoch hinaus aufs Jungfraujoch – Top of Europe Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/jungfraujoch-top-of-europe Das Jungfraujoch gehört zu den spektakulärsten Reisezielen der Schweiz. Dieser Ausflug verspricht eine spektakuläre Anreise, mehrere Attraktionen und eine überwältigende Aussicht! Reisememo: Jungfraujoch → Ganzjähriges Ausflugsziel im Berner Oberland → Höhe: 3’454 m. ü. M. → Anreise: Ab Lauterbrunnen oder Grindelwald via Kleine Scheidegg (s. Details im Artikel) → Online buchbar bei Swiss Activities → Einkehrmöglichkeiten: Bedientes sowie Self-Service-Restaurant auf dem Jungfraujoch Heute fahren Walter und ich wieder einmal zu einem «UNESCO Weltnaturerbe»: Unser Ausflugsziel ist das absolute Highlight des Berner Oberlands, das Jungfraujoch! Aussichtsplattform der Sphinx auf dem Jungfraujoch Jungfraujoch mit Kranzberg und Aletschhorn links im Hintergrund Katja fotografiert Touristen auf dem Jungfraujoch Plateau Anreise aufs Jungfraujoch Nur schon die Anreise zur höchstgelegenen Bahnstation Europas auf 3’454 m. ü. M. ist ein Erlebnis für sich. Die neun Kilometer lange Bahnstrecke der Jungfraubahn ist ein Pionierwerk! Von 1896 bis 1912 wurde hier mit einfachsten Mitteln und in dünner Luft gebaut, wie Schautafeln auf dem Jungfraujoch dokumentieren. Sieben Kilometer lang ist der Tunnel ab Station Eigergletscher. Es spielt also keine Rolle, ob man im Zug links oder rechts sitzt, denn die gesamte Strecke verläuft praktisch im Eigermassiv drin. Beeindruckend ist auch der Zwischenhalt bei der Station «Eismeer»: Die Jungfraubahn hält hier offiziell 5 Minuten, damit alle den Ausblick durch ein in den Felsen gehauenes Aussichtsfenster bewundern können. Das Panorama auf die Eisblöcke des oberen und unteren Eismeers (offiziell «Ischmeer» auf Berndeutsch) und das Schreckhorn ist gigantisch! Unterirdische Endstation Jungfraujoch «Ischmeer» mit Schreckhorn im Hintergrund Oberes Eismeer und Gletscher unterhalb des Mönchsjochs Der Schweizer Anbieter von Freizeitaktivitäten Swiss Activites bietet verschiedene Tickets für das Jungfraujoch, u.a. eine Tagestour ab Zürich: Und für das ganz Besondere: Ein Helikopterrundflug! Wir erhalten bei Buchungen eine kleine Provision, für dich bleibt der Preis gleich. Attraktionen auf dem Jungfraujoch Einmal auf dem Gipfel angekommen, geht das Staunen weiter. Hier oben wurde eine bezaubernde Wunderwelt aus Eis, Schnee und Fels gebaut. Wir folgen dem ausgeschilderten Rundgang. Ein 250 m langer Korridor verbindet die verschiedenen Erlebniswelten. Und eine eindrucksvolle Bildgalerie zeigt die Anfänge der Jungfraubahn. Gletschergrotte auf dem Jungfraujoch Katja und Walter Top of Europe Atemberaubende Momente auf der Sphinx und dem Gletscherplateau Mit einem ultraschnellen Lift fährst Du hoch zur Sphinx-Plattform – 117 Meter über dem Jungfraujoch. Der Ausblick von der Aussichtsterrasse auf den majestätischen Aletschgletscher und die umliegenden Gipfel von Mönch und Jungfrau ist gewaltig! Mönch und Sphinx mit Observatorium auf dem Jungfraujoch Aussichtsplattform der Sphinx auf dem Jungfraujoch mit v.l. Kranzberg, Gletscherhorn, Rottalhorn und Jungfrau v.l. Rottalhorn und Jungfrau von der Sphinx aus Windiges Jungfraujoch mit Jungfrau und Mathildespitze Mit seinen knapp 80 Quadratkilometern Fläche und 23 Kilometern Länge ist der Aletschgletscher flächenmässig der grösste und längste Gletscher der Alpen. Spektakulär ist auch die Aussicht vom Gletscherplateau auf das hochalpine Panorama mit all den imposanten Berggipfeln von u.a. Mönch, Aletschhorn, Kranzberg, Gletscherhorn, Rottalhorn, Jungfrau oder Mathildenspitze. Im Gebäude auf der Sphinx befindet sich auch das Observatorium einer internationalen Forschungsstation. Verschneiter Aletschgletscher unterhalb des Jungfraujochs Sicht vom Jungfraujoch auf den Gipfel des Mönchs Auf der Aussichtsplattform mit Mönch im Hintergrund Sphinx mit Observatorium Rottalhorn und Jungfrau Gipfel vom Jungfraujoch aus Jungfraujoch Plateau mit Sphinx und Restaurantgebäude Eispalast im Gletscherstollen Der Rundgang durch den künstlich angelegten Gletscherstollen führt durch einen Eispalast mit zauberhaften Skulpturen aus Eis. Eiskünstler haben hier Adler, Pinguine und Bären geformt. Eisskulpturen Eisskulptur «TOP OF EUROPE» auf dem Jungfraujoch Anfahrt per Seilbahn und Zahnradbahn Du hast mehrere Optionen, um aufs Jungfraujoch zu gelangen: Ab Interlaken bietet Swiss Activities Tickets zum Jungfraujoch inklusive Sitzplatzreservation. Ab Lauterbrunnen und Wengen: Mit der Zahnradbahn der Wengernalpbahn erreichst Du ab Lauterbrunnen die Kleine Scheidegg (Link zu Swiss Activities). Hier steigst Du um auf die Jungfraubahn. Ab Grindelwald: Am bequemsten und schnellsten geht es mit der neuen Luftseilbahn «Eiger Express» ab Grindelwald Terminal: Die Luftseilbahn hievt Dich in modernen Kabinen mit Sitzplätzen innert 15 Minuten zur Station «Eigergletscher», wo Du auf die Jungfraubahn zum Jungfraujoch umsteigst. Je nach Saison, Wochentag und Wetter wird eine Sitzplatzreservation sehr empfohlen. Du kannst diese sowohl für die Jungfraubahn wie auch für den «Eiger Express» vornehmen. In den Tickets von Swiss Activities ist die Sitzplatzreservation enthalten. Aufenthaltszeit: Aufgrund der verschiedenen Attraktionen und der magischen Aussicht empfehlen wir dir, für den Aufenthalt auf dem Jungfraujoch mindestens 2 Stunden einzuplanen. Falls Du auch gleich auf dem Jungfraujoch essen willst, musst Du natürlich entsprechend mehr Zeit einplanen. Restaurantgebäude unterhalb der Sphinx Tipp: Wanderung vom Eigergletscher zur Kleinen Scheidegg Weil wir das herrliche Wetter noch weiter auskosten wollen, kombinieren wir einen Teil der Rückreise mit der Winterwanderung Nr. 68: Wir fahren vom Jungfraujoch mit der Jungfraubahn zur Station Eigergletscher hinunter und wandern von da zu Fuss zur Kleinen Scheidegg. Windige Gipfel von Jungfrau und Silberhorn Aussichtspunkt auf Eigernordwand und Wetterhorn Hütte mit Sicht auf Jungfrau und Silberhorn Jungfrau Eiger Run in Richtung Kleine Scheidegg und Lauberhorn und Tschuggen im Hintergrund Jungfraubahn am Wanderweg 68 vor dem Lauberhorn v.l. Grindelwald, Wetterhorn, Eigernordwand und Mönch Winterwanderweg 68 vom Eigergletscher in Richtung Kleine Scheidegg Dieser Winterwanderweg ist absolut empfehlenswert, zumal Du so den Blick auf den Dreizack Eiger, Mönch und Jungfrau voll auskostest. Die Wanderung gibt auch den Blick frei auf Lauterbrunnen, Wengen, Mürren und das Schilthorn mit seinem Drehrestaurant Piz Gloria. Mürren und Schilthorn mit Drehrestaurant Piz Gloria Eine weitere empfehlenswerte Wanderung in der Jungfrauregion ist der Wanderweg Nr. 63 vom Männlichen zur Kleinen Scheidegg (Link zu Walters Wandertipp). Winterwanderweg #63 am Fusse der Eigernordwand Empfohlene Unterkünfte in Grindelwald Während unseres Ausflugs im Berner Oberland logieren wir im stilvollen Boutique-Hotel Glacier in Grindelwald. Das Hotel bietet hervorragendes Design mit spektakulärer Aussicht auf die Eigernordwand. Und ein Gourmet-Restaurant mit 15 GaultMillau Punkten! Hier Walters Fotos und Review vom Hotel und die Buchungsseite bei Booking.com Eigersicht-Zimmer im Hotel Glacier Amuse-Bouche im Restaurant Glacier Auch sehr gut gefallen hat uns das Designhotel Bergwelt (Link zu Booking.com). ## Ausflugstipp: Heidiland und Lunch im Alten Torkel Jenins Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/heidiweg-weinwanderweg-alter-torkel-jenins Der Heidiweg zum Heididorf bei Maienfeld in Graubünden bietet einfache Wanderungen und schöne Spaziergänge. Kombiniert mit einem Gourmet-Essen im Restaurant Alter Torkel in Jenins ist das berühmte Heidiland ein Top-Ausflugsziel! Reisememo Ausflugstipp → Rundwanderung Heidiweg ab Maienfeld zum Heididorf und Alter Torkel Jenins → Distanz: 6,5 km → Dauer: ca. 1,5 Stunden → Aufstieg: 50 m / Abstieg: 50 m → Schwierigkeit/Kondition: einfach/leicht Das Highlight der Wanderung auf dem Heidiweg ist neben dem Heididorf das abschliessende Essen im Alten Torkel in Jenins. Alter Torkel Jenins – Gourmets im Weinberg Das Gourmet-Restaurant «Alter Torkel» liegt an der Landstrasse zwischen Maienfeld und dem Dorfeingang von Jenins. «Torkel» heissen in Jenins die Weinkeller. Es liegt somit auf der Hand, dass hier der Wein die Hauptrolle einnimmt. Im Alten Torkel begleitet also nicht der Wein das Menu – sondern das Menu den Wein, den man sich aussucht. Entsprechend wird die Karte anhand der Weine entwickelt. Das heisst: Du suchst dir zuerst die Geschmacksrichtung der rund 20 auserwählten Monatsweine aus – und dann, das Essen, was Chefkoch David Esser dazu empfiehlt. Das nennen sie dann Fine-Wineing. Alles klar? Terrasse des Restaurants Alter Torkel bei Jenins Die Preise für Essen und Wein sind nicht ganz günstig, das Erlebnis aber preiswert. Für 4 Personen bezahlen wir CHF 300.- mit Vorspeisen, Hauptspeisen und (nur!) 5dl Chardonnay und Cuvée Rouge. OK, Dessert und Kaffee waren auch noch dabei ;-) Bündner Cuvée Rouge und Chardonnay im Alten Torkel Randentatar mit Chicorée, Orange und seinem Chip Sanft gegarter Lachs Seeteufel im Speck mit Bohnen und Kaviar Restaurant Alter Torkel Tischgedeck im Restaurant Alten Torkel Rechnung über CHF 300.- für 4 Personen Der Alte Torkel ist übrigens nicht nur mit dem Heidiweg gut kombinierbar, auch bei unserer Weinwanderung in der Bündner Herrschaft war das Restaurant ein perfektes Ausflugsziel. Respektive wäre gewesen, wenn wir reserviert hätten. Aber aus Schaden wird man bekanntlich klug, also haben wir diesmal vorgängig ein Plätzchen gesichert. Hier die Seite für die Online-Reservation. Auch die Speisekarte mit Preisen ist online verfügbar. Man beachte, dass Weinpreise von CHF 17.- oder CHF 35.- für 1dl gelten… Adresse: Alter Torkel Jeninserstrasse 3 7307 Jenins Webseite: alter-torkel.ch Wanderung zum Heididorf Das Heididorf oberhalb von Maienfeld ist der Originalschauplatz der weltbekannten Heidi-Geschichte. Hier kannst du mitten Johanna Spyris weltberühmten Roman eintauchen. Denn im «Dörfli» findest du Heidis Wohnhaus, die Nachbildung der Alphütte, worin der Alpöhi wohnte, sowie die Ausstellung der Heidiwelt und einen kleinen Dorfladen mit Souvenirs. Das Heididorf (Link zu ihrer Webseite) liegt in Gehdistanz vom Bahnhof Maienfeld. Wer nicht mit dem Zug anreist, parkiert beim Bahnhof auf einem der vielen Parkplätze. Wer ohne Wanderung nur Heidis Alp besuchen will, parkiert direkt unterhalb des Hotels Heidihof und spaziert über den Kiesweg zum Heididorf. Kiesweg vom Parkplatz zum Heididorf Eingang zum Heididorf Heididorf mit Rathaus und Dorfladen oberhalb von Maienfeld Geissenpeters Gebirgsziegen im Stall Heididorf Wegweiser Das Heididorf liegt an der Grand Tour of Switzerland Aussichtspunkt der Grand Tour of Switzerland im Heididorf Wanderung auf dem Heidiweg Rings um das Heididorf wandert man auf dem einfachen Heidiweg: Es gibt kaum Steigungen, dafür eine schöne Aussicht auf die Weinberge der Bündner Herrschaft und die umliegenden Berge wie Pizol (Link zu meinen Wandertipps), Calanda, Flumserberg (Link zu Katjas Wandertipp), Gonzen oder Regitzer Spitz. Ab Bahnhof Maienfeld wandern, beziehungsweise spazieren wir heute 1.5 Stunden. Easy. Danach belohnen wir uns zum Mittagessen im Alten Torkel. Gut ausgeschildert ist auch der Heidibrunnen beim Picknick-Platz an der Strasse nach St. Luzisteig. Auch hier stehen Parkplätze zur Verfügung. Heidibrunnen beim Picknickplatz Wegweiser zum Heidibrunnen Stefan, Isa und Katja auf dem Heidiweg Heidiweg zwischen den Reben Isa, Katja und Stefan auf dem Weinwanderweg Dalmatiner mit seinem Pferd Reben vor Gonzen und Regitzer Spitz Reben vor dem Weingut Schloss Salenegg Spaziergänger auf dem Heidiweg vor Gonzen und Regitzer Spitz Alle unsere Ausflugsziele und Wandertipps für das Heidiland findest Du auf dieser Übersichtsseite. Und Tipps für die besten Aussichtspunkte rings um das Heidiland kennt die in Maienfeld ansässige Esther von Travel Sisi. ## Winterwanderung vom Männlichen auf die Kleine Scheidegg am Fusse der Eigernordwand Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/winterwanderung-maennlichen-kleine-scheidegg-eigernordwand In Grindelwald im Berner Oberland gibt es unzählige spektakuläre Winterwanderwege: Nummer 63 führt vom Männlichen auf die Kleine Scheidegg. Den Hintergrund bildet die majestätische Eigernordwand. Wow! Reisememo: Winterwanderung #63 Männlichen – Kleine Scheidegg → Distanz: 6 km → Wanderzeit: 2:45 Stunden (inkl. Fotostopps) → Aufstieg: 240 m / Abstieg: 390 m → Höchster Punkt: 2’225 m.ü.M. → Schwierigkeit/Kondition: mittel → Einkehrmöglichkeiten: Mehrere Restaurants in Grindelwald, auf dem Männlichen sowie auf der Kleinen Scheidegg → Anreise: Mit Zug oder Auto bis zum Grindelwald Terminal, danach mit der Gondelbahn auf den Männlichen. Von der Kleinen Scheidegg mit dem Zug zurück nach Grindelwald Grund (Wenige Meter von Grindelwald Terminal). Wandertickets sind online buchbar bei Swiss Activities via Grindelwald oder Wengen. Sie führen auch weitere Aktivitäten für die Kleine Scheidegg. Winterwanderweg #63 vom Männlichen zur Kleinen Scheidegg Bei unserem letzten Besuch in Grindelwald war es Sommer. Schon da hat mich das Dorf am Fusse der imposanten Eigernordwand fasziniert. Katja und ich wanderten damals spektakulär von Grindelwald First via Bachalpsee zur Bussalp (Link zu Katjas Wandertipp). Doch diesmal verbringen wir ein Winterwochenende im Berner Oberland und nutzen unseren Aufenthalt für eine Winterwanderung in der Jungfrauregion. Winterwanderung Männlichen – Kleine Scheidegg Es sei «eine der wohl schönsten Winterwanderungen Europas». So wird der Winterwanderweg zwischen dem Männlichen (der Berg heisst so…) und der Kleinen Scheidegg auf der Webseite von Grindelwald Tourismus angepriesen. Der Entscheid, welche Wanderung wir uns vornehmen, ist somit schnell gefällt. Wir fahren zum hochmodernen Grindelwald Terminal. Achtung: Parkiertipp am Ende des Artikels beachten! Von hier startet auch der Eiger Express: Die 3S-Bahn hievt Dich innerhalb von nur 15 Minuten von «Grindelwald Terminal» zum Eigergletscher hoch. Der Eigergletscher ist neben der Kleinen Scheidegg auch Ausgangspunkt, um auf das Jungfraujoch – Top of Europe – zu gelangen (Link zu unserem Ausflugstipp). Bergstation der Luftseilbahn Wengen-Männlichen Um nicht an der Tageskasse anzustehen, bucht man sein Ticket ab Grindelwald oder Wengen praktischerweise bei Swiss Activities: Bei Buchungen erhalten wir eine kleine Provision, für dich bleibt der Preis gleich. Winterwanderweg #63 Auf dem Männlichen geniessen wir erst mal die vielversprechende Aussicht: Gleich mehrere Restaurants bieten Aussichtsterrassen mit Blick auf den Brienzersee oder das gegenüberliegende Schilthorn. Und natürlich auch auf die ikonischen Eiger, Mönch und Jungfrau! Berghaus Spycher auf dem Männlichen mit Sicht auf das Schilthorn. Unter anderem… Neben der Bergstation der Grindelwald-Männlichen-Seilbahn nehmen wir den mit der Nr. 63 markierten Winterwanderweg unter die Winterstiefel. Schneeschuhe brauchst Du nicht unbedingt. Ist aber viel Neuschnee gefallen, sind sie sehr nützlich! Die ersten paar Meter teilen sich Wanderer und Schlittler den gleichen Weg. Es geht zuerst leicht bergab – am Fusse des Tschuggen entlang und anschliessend über herrlich verschneite Hänge und durch einen idyllischen Arvenwald. Wegweiser der Winterwanderung 63 vom Männlichen zur Kleinen Scheidegg Teilweise unpräparierter Winterwanderweg Skipiste und Wanderweg vor der Eigernordwand Schlitteln vor der Eigernordwand Vor Augen haben wir stets die faszinierende Eigernordwand. Ich frage mich beim Anblick dieser steilen Felswand immer wieder, wie Bergsteiger um Himmels Willen da jeweils hochkommen? Im Extremfall sogar via die «Japanese Direttissima»? Aber heute sind wir nicht hier, um die Eigernordwand zu besteigen. Wir folgen gemütlich dem Höhenweg und geniessen die Bilderbuchaussicht auf die einzigartige Bergkulisse. Wegweiser in Richtung Kleine Scheidegg Wolkenverhangener Eigergipfel Skipiste vor der Eigernordwand Eigernordwand und Mönch Eigergipfel und Eigernordwand Walter an der Eigernordwand Wanderweg 63 in Richtung Eiger, Mönch und Jungfrau Und wenn der Wanderweg nicht gerade auf die Eigernordwand zeigt, sondern einen leichten Bogen macht, dann wird der Blick angezogen von Grindelwald mit seinem Wetterhorn: Grindelwald am Fusse von Mättenberg und Wetterhorn Walter bestaunt die Aussicht auf Grindelwald am Fusse des Wetterhorns In Bustiglen folgen wir dem Winterwanderweg zum halbstündigen Schlussanstieg hinauf zur Kleinen Scheidegg. Das letzte Stück ist nicht ganz ohne. Ich spüre jedenfalls an meinem Puls und der Kurzatmigkeit, dass wir auf knapp 2’000 Metern über Meer hecheln. Aber das kommt mir insofern entgegen, als ich die perfekte Ausdrede habe, um immer wieder anzuhalten und die grandiose Aussicht auf den Dreizack Eiger, Mönch und Jungfrau zu geniessen. Und zwischendurch geben die Wolken gar die Sicht frei auf das Jungfraujoch mit der ikonischen Sphinx! (Link zu Katjas Ausflugstipp) Mönch mit Sphinx auf dem Jungfraujoch (rechts in der Wolke) Ziel bald erreicht: Hotel Bellevue des Alpes auf der Kleinen Scheidegg Auf der Kleinen Scheidegg angekommen, gönnen wir uns den obligaten «bösen Kaffee», bevor wir mit dem Zug wieder zurück nach Grindelwald fahren. Ja, nach so viel «Kletterei» landet man tatsächlich bei einem Bergbahnhof. Eröffnet 1892 auf 2’061 Metern über Meer! Auf der Kleinen Scheidegg kommen übrigens mehrere Bahnen zusammen: Es ist einerseits die Endstation der Wengernalpbahn und der Grindelwaldbahn sowie gleichzeitig Ausgangsstation der Jungfraubahn. Waggon der Wengeralpbahn auf der Kleinen Scheidegg Tipp: Das Terminal in Grindelwald bietet zwar über 1’000 Parkplätze! Wenn du aber am Wochenende da parkst, empfehlen wir Dir, den Parkplatz bequem und schnell online über die Webseite der Jungfrauregion zu buchen und zu bezahlen. Denn ohne Reservation wirst Du von den Verkehrskadetten am ausgebuchten Parkhaus vorbeigelotst. Mit einer Reservation hingegen kannst du mit dem generierten QR-Code ein- und ausfahren. Und wenn Du bei der Reservation Dein Autokennzeichen eingegeben hast, erkennen die Ein- und Ausfahrtskameras Dein Kennzeichen und die Schranken öffnen während der gesamten Buchungsdauer automatisch schon beim heranfahren. Sehr cool! Hier findest Du Preise und Buchungsmöglichkeit für das Parkhaus Terminal. Weitere Impressionen von der Winterwanderung Winterwanderweg 63 mit Grindelwald und Wetterhorn im Hintergrund Wegweiser vor der Kreuzung der Skipiste Winterlandschaft im Berner Oberland Schnee-Engel am Weg Ausblick aus dem Wald auf das Wetterhorn Aussicht auf Wetterhorn, Mittelhorn und Mättenberg Winterlandschaft oberhalb von Grindelwald Winterwanderweg 63 am Fusse der Eigernordwand und Mönch Ich wünsche eine eindrucksvolle Wanderung bei gutem Wetter! ## Boutique-Hotel Glacier Grindelwald: Gourmet & Design an der Eiger-Nordwand Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/boutique-hotel-glacier-grindelwald Das Boutique-Hotel Glacier in Grindelwald bietet hervorragendes Design mit spektakulärer Aussicht auf die Eigernordwand. Und ein Gourmet-Restaurant mit 15 Punkten! ## Einfacher Panorama-Winterwanderweg von Saanenmöser nach Schönried Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/panorama-winterwanderung-saanenmoeser-schoenried Dieser einfache Winterwanderweg eignet sich für alle, die ohne grosse Anstrengung ein herrliches Winterpanorama im schönen Saanenland geniessen möchten. Reisememo → Distanz: 4 km → Dauer: ca. 1,5 Stunden → Aufstieg: 110 m / Abstieg: 140 m → Schwierigkeit/Kondition: einfach/leicht Winterspaziergang von Saanenmöser nach Schönried Walter und ich starten den winterlichen Spaziergang im charmanten Chaletdorf Saanenmöser. Der Weg führt uns über die Moos-Ebene durch den Wald bis zur Wittere-Hochebene. Von da führt der schöne Panorama-Weg am Hang entlang und schliesslich am unteren Abhang des Horneggli bis ins Dorf Schönried. Einmal in Schönried angekommen, gelangst Du per Bahn zurück zum Ausgangspunkt – oder Du läufst wie wir auf dem Promenadenweg in der Ebene zurück nach Saanenmöser. Hier liegt auch die Moosbar, wo Du Dich nach dem Spaziergang wärmst. Walter macht das gerne mit einem «bösen» Kaffee. Ich schliesse mich manchmal an ;-) Moosbar Moosbar «Böser Kaffee» der Moosbar Stall zwischen Schönried und Saanenmöser Wenn Du lieber höher hinaus willst, empfehle ich Dir, mit der Bahn aufs Horneggli zu fahren. Und dann ab der Bergstation der Horneggli-Bahn über den Hornberg und die Hornflue zurück nach Schönried zu wandern. Weitere Informationen zu dieser Winterwanderung findest Du hier in Walters Winterwandertipp. Winterwanderung vom Horneggli nach Schönried Weitere schöne Winterwanderungen findest du auf unserer Winterwanderseite. Tipp: Du kannst diese Wanderung auch noch mit einem Fondue-Essen in einem der riesigen Caquelons rund um Schönried kombinieren. Bestell dir deinen «Fondue-Rucksack» von Schönried-Tourismus und geniess Dein Mittagessen unterwegs. Alle Informationen zu diesem Outdoor Erlebnis im überdiemensionalen Caquelon findest du auf der Webseite von Gstaad Tourismus. Wanderer mit Fondue-Rucksack von Schönried Tourismus Fondue-Plausch im Riesen-Caquelon Anreise Saanenmöser und Schönried liegen im Einzugsgebiet von Gstaad. Die Region ist vom Thunersee, Genfersee und dem Greyerzerland per Bahn oder Auto gut erreichbar. ## Winterwanderung zum idyllischen Lauenensee Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/lauenensee-winterwanderung Winterwanderung von Lauenen durch das Naturschutzgebiet Rohr zum winterlichen Lauenensee im Berner Oberland. Reisememo → Distanz: 8,5 km → Dauer: ca. 2,5 Stunden → Aufstieg: 225 m → Schwierigkeit/Kondition: einfach/leicht → Einkehrmöglichkeit: in Lauenen mehrere Restaurants, in der Nähe vom Lauenensee im heimeligen Mattestübli Beizli (ca. 5 Gehminuten Abstecher) Berner Wanderwegweiser beim Lauenensee Ganz hinten im Lauenental – zwischen dem mondänen Gstaad und am Fusse des Wildhorns – liegt der Lauenensee. Also um genau zu sein, sind es zwei Seen: der kleine und der grosse Lauenensee, die durch Sumpfland getrennt sind. In der verschneiten Landschaft erkennt man das allerdings nicht so gut. Ausgangs- und Endpunkt dieser mit den typischen pinkfarbenen Winterwegweisern ausgeschilderten Rundwanderung ist das malerische Dorf Lauenen. Hotel Wildhorn in Lauenen Dorfkern und Kirche von Lauenen Winterwanderung Lauenen – Lauenensee Der Winterwanderweg im Herzen des Saanenlandes startet in Lauenen. Das charmante Bergdorf liegt auf knapp 1’200 m ü. M. Die Wanderung führt durch mehrere Waldabschnitte über das Naturschutzgebiet bis zum idyllisch gelegenen Lauenensee ganz hinten im Tal. Der Schnee knirrscht herrlich unter den Füssen. Unter der Schneedecke befindet sich alpines Moorgebiet. Nach knapp einer Stunde erreichen wir den Lauenensee. Der natürliche, im Winter oft zugefrorene See präsentiert sich auch heute wie im Wintermärchen: er liegt inmitten einer imposanten Berglandschaft, dominiert von den prägnanten Bergspitzen Spitzhorn und Wildhorn. Imposante Bergwelt rund um den Lauenensee Während wir dem See entlang gehen, dämmert es mir, warum die Berner Mundartrocker Span dichteten: «I gloube, i gange no meh – a Louenesee». Wahrlich eine gute Idee! Zurück geht es dann auf der rechten Talseite des Louwibachs, über ein gepfadetes Strässchen, das leicht abwärts zum Ausgangspunkt in Lauenen führt. Verschneite alpine Moorlandschaft Verschneiter Lauenensee vor dem Wildhorn Idyllischer Wanderweg am Lauenensee entlang Erste Sonnenstrahlen am Lauenensee Wandertipp: Wenn Du so gegen 10 Uhr ab Lauenen losläufst, erhaschst Du um die Mittagszeit doch noch einige Sonnenstrahlen am Lauenensee. Eine weiterer empfehlenswerter Winterwanderweg in der Nähe von Gstaad führt von der Bergstation der Horneggli-Bahn über den Hornberg und die Hornflue nach Schönried. Hier mein Wandertipp für diese schöne Panorama-Winterwanderung. Winterwanderung vom Horneggli in Richtung Hornberg ## Einfache Winterwanderung im Berner Oberland: vom Horneggli nach Schönried Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/horneggli-schoenried-winterwanderung Schöne Panorama-Winterwanderung im Saanenland: Von der Bergstation der Horneggli-Bahn über den Hornberg und die Hornflue zurück nach Schönried. Reisememo Bergstation Horneggli – Hornberg – Horeflue – Schönried → Distanz: 8,2 km → Wanderzeit: ca. 2,5 Stunden → Aufstieg: 245 hm / Abstieg: 235 hm → Schwierigkeit/Kondition: einfach/leicht → Einkehr: Berggasthäuser Horneggli, Hornberg und Hornfluh Route des Winterwanderwegs: Horneggli – Hornberg – Hornflueh – Schönried Vom Horneggli in Richtung Hornberg Schönried ist ein schmuckes Dorf im Berner Saanenland. Es liegt zwischen Gstaad und Zweisimmen auf rund 1’230 m.ü.M. Katja und ich wollen heute aber noch höher hinaus. Also fahren wir zuerst mit dem Sessellift von Schönried zum Horneggli. Ab der Bergstation der Horneggli-Bahn startet der schöne Panorama-Winterrundweg: Die Route führt zuerst rund um die Horeflue herum. Nach rund einer Stunde auf perfekt präpariertem Winterwanderweg erreichen wir bereits die Bergstation Hornberg. Von hier geht die aussichtsreiche Winterwanderung in Richtung Gfell, Berschell und dann stetig leicht abwärts nach Schönried. Bis auf den letzten Abschnitt, der wieder hinunter zum Dorf Schönried führt, ist die Winterwanderung grösstenteils flach und daher knieschonend leicht zu bewältigen. Die Aussicht ist trotzdem grandios! Der Ausblick reicht von den Berner- über die Waadtländer- bis zu den Freiburger Alpen. Sonnenbrille und Sonnencrème nicht vergessen! Walter geniesst die Aussicht Fahrverbot auf dem Winterwanderweg Restaurants unterwegs Verhungern oder verdursten wird man auf dieser einfachen Wanderung nicht. Mit den Berghäusern Horneggli, Hornberg und Hornfluh gibt es gleich drei Möglichkeiten zum Einkehren. Berggasthaus Hornegg in Sicht! Berggasthaus Hornberg Berggasthaus Hornberg Die ganz gewieften Wanderer decken sich mit einem «Fondue-Rucksack» von Schönried-Tourismus ein und geniessen ihr Mittagessen unterwegs. Wanderer mit Fondue-Rucksack von Schönried Tourismus Fondue-Plausch im Riesen-Caquelon Weitere schöne Winterwanderungen rund um Gstaad findest du auf der Website von Gstaad Tourismus. Und hier findest du unsere weiteren Winterwandertipps für die Schweiz. ## Namibia-Rundreise: Reisetipps für Safaris und Lodges Quelle: https://reisememo.ch/namibia/namibia-rundreise-reisetipps-safari Empfohlene Route und Reisetipps für eine unvergessliche Namibia-Rundreise: Von den toten Bäumen im Deadvlei über die bizarren Felslandschaften in Damaraland bis zum Reich der wilden Tiere im Etosha Nationalpark. ## Auf Leoparden-Safari in Namibias Okonjima Nature Reserve Quelle: https://reisememo.ch/namibia/okonjima-nature-reserve-leoparden-safari Leoparden findest Du im Okonjima Nature Reserve überraschend viele. Denn im 200 km² grossen Naturreservat im Norden Namibias werden Raubkatzen ausgewildert. Hier meine hautnahe Begegnung mit einem Leoparden. Spektakuläre Leoparden-Safari Leopard bei unserem Safari-Jeep. Gleich wird mir mulmig und ich ziehe mich in den Jeep zurück. Die Hauptattraktion in Okonjima sind die Leoparden. Da die meisten hier im eingezäunten Reservat aufgepäppelt wurden, tragen sie ein Funkhalsband. Mit ihren Peilantennen spüren die Guides die Leoparden auf, denn sonst würde man die gut getarnten Raubkatzen im riesigen Gehege nicht so einfach finden. Katja und ich gehen heute mit Guide Opari und seiner Antenne auf Pirschfahrt. Opari hält seine Antenne immer mal wieder in die Höhe und erklärt uns: Je näher die Raubkatzen sind, umso stärker piepst es aus dem Funkgerät. Je nach Kanal erkennt er, um welches Tier es sich handeln muss. Guide Opari mit der Leoparden-Peilantenne Aha… echt jetzt? Also ich höre gar nichts! Aber Opari gibt alles: Er steigt auf die Motorhaube seines Land Cruisers, hält die Antenne in die Höhe und schwenkt sie in alle Himmelsrichtungen. Doch da! Nun höre auch ich einen nervösen Piepston! Opari (und ich) klettern zurück ins Auto. Er rast zielstrebig in die Richtung, aus welcher die Antenne den Ton angab. Ein paar Kurven weiter erspähen wir ihn – einen anmutigen und graziös herumlaufenden Leoparden! Ein Leopard überquert die Strasse Das ist unser Leopard Mawenzi! verkündet Opari stolz. Mawenzi ist 9-jährig und wiegt ganze 83 kg! Leopard Mawenzi streckt sich in der Abendsonne Die Raubkatze quert gelassen die Strasse und verschwindet im nächsten Dickicht, so dass unser Safari-Jeep nicht mehr folgen kann. Vorausschauend fährt Opari unseren Jeep weiter zu einer Lichtung, in der Mawenzi vermutlich wieder aus dem Dickicht taucht. Und tatsächlich erspähen wir die Grosskatze schon bald wieder. Was für ein elegantes Tier! Und jetzt kommt es noch besser, denn Mawenzi kommt direkt auf uns zu. Diese stechenden Augen – mir läuft es kalt den Rücken runter und die Fotos werden leicht verwackelt! Aber vor allem ziehe ich jetzt meine Hand mit Kamera in den Jeep zurück, nicht dass sich Mawenzi einen Snack gönnt! Leopard Mawenzi gefällt unser Safari-Jeep. Hoffentlich springt er nicht herauf! Leopard Mawenzi in der Abendsonne. Zum Glück wendet er sich vom Jeep ab! Falls Dich Leoparden auch so faszinieren: In meinen Reisetipps für Botswanas Okavango Delta findest Du weitere Fotos und Videos – unter anderem von einem jungen, noch recht tollpatschigen Leoparden, der vom Baum fällt und unter unserem Jeep verschwindet! Mehr zum Okonjima Nature Reserve Okonjima liegt auf halbem Weg zwischen Namibias Hauptstadt Windhoek und dem spektakulären Etosha Nationalpark (hier unsere Etosha-Reisetipps). Okonjima war in den 70-er Jahren eine Rinderfarm. Aber die wilden Raubkatzen rissen ständig das Vieh. Die Besitzerfamilie Hansen konnte den Viehverlust nicht eindämmen. Stattdessen beschäftigte sie sich zusehends mit dem Verhalten und der Lebeweise der Grosskatzen – und entwickelte Okonjima von der traditionellen Rinderfarm zu einem Naturschutzgebiet. Eingangstor zu den Geparden des Okonjima Naturreservats Okonjima – The AfriCat Foundation Heute ist Okonjima die Basis von «The AfriCat Foundation» (externer Link), eine Non-Profit Organisation, die sich dem Schutz und Erhalt von Namibias Raubkatzen, insbesondere den Leoparden und Geparden, verschrieben hat. «Gääähhn, ist das ein fauler Sonntag…» Okonjima Bush Camp Okonjima bietet verschiedene Lodges, Camps und einen Zeltplatz. Wir haben uns im Okonjima Bush Camp sehr wohl gefühlt. Hier unsere Tipps zum Bush Camp und seinem weiteren Safari-Angebot. Haupthaus des Okonjima Bush Camps Bungalow des Okonjima Bush Camps Aussicht vom Bungalow auf ein Wasserloch Weitere Impressionen aus Okonjima Sundowner Beeindruckende Giraffenherde mit Galoppeinlage Anreise nach Okonjima Okonjima liegt auf halbem Weg zwischen Windhoek und dem Etosha Nationalpark. Die Anfahrt vom Flughafen Windhoek dauert ca. 4 Stunden. Du gelangst über die Hauptstrasse B1 zum Naturreservat. Die Hauptstrasse B1 ist sowohl vom Flughafen her als auch vom Etosha Nationalpark gut asphaltiert. Vom Abzweiger auf der B1 sind es ca. 18 km Schotterpiste bis zur Lodge. Wir haben die Lodge sowie unsere ganze Reise über Rhino Africa gebucht. Wir empfehlen Dir dieses Reisebüro wärmstens! Hier findest Du unsere Reisetipps für eine Namibia-Rundreise sowie weitere Erlebnisberichte. Typische namibische Schotterpiste Und so hat das Printmagazin cChic unsere Namibia-Reisetipps publiziert. Reisememo Namibia-Reisetipps im Printmagazin cChic ## Okonjima Bush Camp – Heimat von Namibias Raubkatzen Quelle: https://reisememo.ch/namibia/okonjima-bush-camp-safari Das Okonjima Bush Camp im gleichnamigen Nature Reserve ist die ideale Basis für Safaris im nördlichen Teil Namibias. Das private Wildtierreservat ist bekannt für die Rettung von Leoparden und Geparden. Du findest aber auch reihenweise Giraffen, Schakale, Kudus, Warzenschweine sowie einzelne Zebras und Nashörner. Leopard im Okonjima Naturreservat Die Hauptattraktion in Okonjima sind die Leoparden. Meine Tipps für die Leoparden-Safari findest Du in diesem separaten Review. Als Ausgangsbasis für die Leoparden-Safaris sind die Okonjima-Unterkünfte perfekt. Vom Zeltplatz bis zur Lodge findest Du hier alle Optionen. Katja und mir hat auf unserer Namibia-Rundreise das Okonjima Bush Camp ausgezeichnet gefallen. In Namibias Okonjima Bush Camp Das Okonijima Bush Camp (Link zu ihrer Homepage) besteht aus einem Hauptgebäude mit gemütlich eingerichteter Lounge, einer Bar mit Essbereich und einem kleinen Pool. Die Zimmer – oder eigentliche Bungalows – verteilen sich rund um das Hauptgebäude. Sie sind mit Strohdächern im traditionellen afrikanischen Stil gedeckt. Die Fenster sind riesig und lassen sich teilweise ganz öffnen, wodurch Du einen herrlichen Ausblick auf die Landschaft geniesst. Das absolute Highlight ist jedoch das separate, angrenzende Bungalow mit «Sitting Room» beziehungsweise einer privaten Lounge. Der Raum ist nach vorne komplett offen, so dass wir nachmittags die Mittagshitze hier überbrücken und den Ausblick auf die Natur bestaunen. Wenn wir nicht eine Siesta machen. Hie und da besuchen Warzenschweine, Kudus und Perlhühner unser privates Wasserloch. Praktischerweise hat es etwas Futter für die Hühner, so dass mir nie langweilig wird ;-) Haupthaus des Okonjima Bush Camps Zum Hof hin offene Lounge im Haupthaus Bungalow des Okonjima Bush Camps mit riesigen Fenstern Aussicht vom Bungalow auf das private Wasserloch Bungalow mit offenem Sitting-Room im Hintergrund Offener Sitting Room des Bungalows Warzenschweine an unserem privaten Wasserloch Das umliegende Okonjima Naturreservat Walter fotografiert junge Schakale Okonjima liegt auf halbem Weg zwischen Namibias Hauptstadt Windhoek und dem spektakulären Etosha Nationalpark (Hier unsere Etosha-Reisetipps). Okonjima war in den 70-er Jahren eine Rinderfarm. Die wilden Raubkatzen rissen aber ständig das Vieh und die Besitzerfamilie Hansen konnte den Viehverlust nie eindämmen. Deshalb beschäftigte sie sich zusehends mit dem Verhalten und der Lebeweise der Grosskatzen – und entwickelte Okonjima von der traditionellen Rinderfarm zum 200 km² grossen Naturreservat. Guide Opari mit der Karte des Okonjima Naturreservats Okonjima – The AfriCat Foundation Heute ist Okonjima die Basis von «The AfriCat Foundation» (externer Link), eine Non-Profit Organisation, die sich dem Schutz und Erhalt von Namibias Raubkatzen, insbesondere den Leoparden und Geparden, verschrieben hat. Die Stiftung wurde 1992 gegründet. Seither wurden mehr als 1000 Grosskatzen gerettet. Guide Opari führt Dich durch das AfriCat Carnivore Care & Information Centre, wo Du einen Einblick in die Arbeit der AfriCat-Stiftung bekommst. Zu Besuch im AfriCat Besucherzentrum Das nächste Highlight wartet beim AfriCat Besucherzentrum auf Dich: Gleich nebenan werden in einem riesigen Gehege zwei junge Geparden grossgezogen. Sie nennen sie Charlie und Chaplin. Sichtlich stolz führt uns Opari zu den zwei Raubkatzen. Charlie und Chaplin machen sich gerade einen faulen Sonntagnachmittag und lassen sich während ihrer Siesta kaum stören. Dösende Geparden Charlie & Chaplin «Gääähhn, ist das ein fauler Sonntag…» Bevor wir uns mit Opari zum obligaten «Sundowner» aufmachen, begegnen wir noch weiteren Tieren wie Giraffen und Schakalen. Auf Pirschfahrt mit Ranger Opari Giraffen Spielende Albino-Schakale Der Gin & Tonic für den Sundowner steht bereit Abendrot in Okonjima Weitere Impressionen aus Okonjima Anreise nach Okonjima Okonjima liegt auf halbem Weg zwischen Windhoek und dem Etosha Nationalpark. Die Anfahrt vom Flughafen Windhoek dauert ca. 4 Stunden. Du gelangst über die Hauptstrasse B1 zum Naturreservat. Die Hauptstrasse B1 ist sowohl vom Flughafen her als auch vom Etosha Nationalpark gut asphaltiert. Vom Abzweiger auf der B1 sind es ca. 18 km Schotterpiste bis zur Lodge. Wir haben die Lodge sowie unsere ganze Rundreise bei Rhino Africa aus Südafrika gebucht. Wir empfehlen Dir dieses Reisebüro wärmstens, ihr Service war bestechend! Hier findest Du unsere weiteren Reisetipps für eine Namibia-Rundreise. Sonnenuntergang ## Onguma The Fort – Luxuscamp für Safaris im Etosha Nationalpark Quelle: https://reisememo.ch/namibia/onguma-the-fort-safari-etosha-nationalpark Onguma The Fort ist eines der privaten Luxuscamps vor den Toren des Etosha Nationalparks. Es ist ein paradiesisches Hotel für Safari-Liebhaber. «Fort» heisst es, weil die Gebäude einem marokkanischen Fort nachempfunden sind. Inklusive Dekoration der Suiten mit Himmelbett. ## Safari im Ongava Naturreservat – von fiesen Elefanten und putzigen Löwenbabies Quelle: https://reisememo.ch/namibia/safari-ongava-private-game-reserve Die luxuriöse Ongava Lodge im gleichnamigen Wildreservat liegt erhöht auf einem kleinen Hügel. Die Aussicht und die wilden Tiere am Wasserloch sind faszinierend. Aber auch die Löwen-Safari hat es in sich! Das Ongava Private Game Reserve gilt als eines der grössten und besten privaten Naturreservate in Namibia. Es grenzt an das Anderson Gate, dem südlichen Eingangstor zum Etosha Nationalpark (zu unserem Bericht). Auf 30.000 Hektaren tummeln sich Elefanten, Löwen, Giraffen, Breit- und Spitzmaulnashörner, verschiedene Antilopen sowie zahlreiche Vogelarten. Launische Elefanten – Schrecksekunde im Kamerasucher Walter und ich sind heute mit Guide Pascalis unterwegs. Er fährt uns in seinem Land Cruiser im Wildreservat herum. Schon nach wenigen hundert Metern begegnen wir graziösen Giraffen und mürrischen Elefanten. Pascalis stellt den Safari-Jeep direkt neben zwei Dickhäutern ab, die sich mit ihrem Rüssel ihr Essen von den Bäumen holen. Dafür knicken sie rücksichtslos ganze Baumäste! Fasziniert schauen wir ihnen zu, bis uns der jüngere der beiden Elefanten entdeckt. Obwohl wir keinen Mucks machen, scheint dem pubertierenden Dickhäuter etwas nicht zu passen. Er fängt an, den Kopf zu schütteln, die Ohren auszustellen und zu trompeten, bis uns die Ohren wackeln. Aus dem Stand stürmt er plötzlich auf uns los! Viel Staub aufwirbelnd und trompetend bleibt er nur wenige Meter vor unserem Jeep stehen. Walter fällt um ein Haar die Kamera aus der Hand: Er war nämlich gerade den Elefanten am Filmen und erlebt den Angriff im Sucher noch viel näher als ich! Das Video ist an der Stelle etwas verwackelt, befürchte ich… Pascalis lacht und dreht gemächlich den Zündschlüssel. Das sei ein typischer «Mock Charge» gewesen, ein Scheinangriff, um uns zu verscheuchen und Angst einzujagen. Naja, das ist dem Bullen auf jeden Fall gelungen! Als dann der grosse Elefantenbulle plötzlich auch auf uns losstürmt, gibt Pascalis aber doch noch mächtig Gas und macht, dass wir vom Acker kommen… Elefanten kurz vor dem Angriff… Elefantenbulle mit lauter Drohgebärde. Wir machen uns besser aus dem Staub…. Kurz darauf entdecken wir fünf Löwinnen, die faul herumhängen. Pascalis erkennt anhand der Zitzen, dass zwei der Löwinnen Junge haben müssen. Gähnende Löwin Ach, ist das hell hier! Umgehend machen wir uns auf die Suche nach den «cubs», wie die jungen Tiere auf Englisch heissen. Pascalis folgt vielen Spuren, lauscht und plötzlich hört er die Löwenbabies. Angeblich tönen die Rufe der Kleinen ähnlich wie Babygeschrei. Walter meint, es klinge eher wie das Gequake von Fröschen. Nicht gerade angemessen für den König der Tiere, wie ich meine. Wie dem auch sei, Pascalis ist sich sicher, dass es die Babylöwen sind und fährt schnurstracks in die Richtung, aus der die Laute kommen. Und siehe da, ziemlich schnell finden wir die putzigen Kerle! Unglaublich süss, wie die Löwenbabies laut quakend zwischen den Müttern hin und her zotteln ;-) Löwenmutter mit ihren Jungen Löwinnen mit Jungen [Das Video ist noch im Schnittpult…] Sonnenuntergang im Ongava Private Game Reserve Wie in den meisten Safari-Lodges darf auch im Ongava Wildreservat der obligate Sundowner nicht fehlen. Wir entscheiden uns traditionellerweise für einen Gin & Tonic. Der soll nämlich Malaria fernhalten. Walter erklärt Pascalis, wie er Katjas Glas am Lippenstift erkennt. Spurensuche einmal anders… Katja und Pascalis sind bereit für den Sonnenuntergang Sonnenuntergang im Ongava Safarireservat Der Himmel verfärbt sich langsam… … dann ziehen zwei Löwinnen vorbei… … und legen sich hin (rechts unten), bevor es… … farblich dramatisch wird! Deine Basis: Die Ongava Lodge von Okaukuejo Die Ongava Lodge besteht aus einem Hauptgebäude und 14 mit Stroh bedeckten Chalets. Im afrikanischen Stil erbaut, betten sie sich nahtlos in die Landschaft ein. Im Hauptgebäude befinden sich das Restaurant sowie eine Lounge mit Bar. Die Lounge mit Kamin ist eingerichtet wie ein gemütliches Wohnzimmer mit gemütlichen Sesseln und Couch-Tischen. Du fühlst Dich auf Anhieb wie im Paradies auf Erden! Bungalow der Ongava Lodge Badezimmer mit Aussicht Aussicht vom Bad auf das Wasserloch Stilvolle Lounge mit Restaurant und Bar: «The Hide»: Versteckte Tierbeobachtung am Wasserloch Wir nippen in der Lounge zufrieden an unserem Willkommensdrink und gehen anschliessend auf die Veranda zum Lunch. Die Aussicht ist betörend. Wir erspähen sofort das Wasserloch und einige Kudus und Gazellen ringsherum. Kellner Tuly erklärt, dass mittags meistens die Elefanten zum Trinken kommen. «Aha … na dann warten wir mal ab und trinken auch etwas», meint Walter mit einem Augenzwinkern. Kaum sitzen wir, kommt rund ums Wasserloch grosse Unruhe auf: Durstige Impalas und Springböcke trinken vorsichtig aus dem Tümpel, als aus dem Nichts ein riesiger Elefantenbulle auftaucht und alle vertreibt! Der Dickhäuter duldet keine weiteren Tiere am Wasserloch… Ziemlich nah von unserem Versteck: Elefantenbulle am Wasserloch der Ongava Lodge Der Elefant schnüffelt und wittert uns im nahen Versteck Elefant vertreibt gleich die Kudus vom Wasserloch Gespannt verfolgen wir das tierische Spektakel: Jedes Mal, wenn sich die Antilopen nähern, saugt der Elefant mit seinem Rüssel Wasser auf – und schwups – spritzt er die Antilopen an bis sie davonstieben! So fies! Tuly fragt uns, ob wir nicht hinunter zum «Hide» wollen – einem künstlich errichteten Versteck, von wo man die Tiere am Wasserloch hautnah beobachtet. Und ob wir das wollen! Das Essen kann warten. Nichts wie los! Das künstlich errichtete Versteck ist von der Hauptlodge über einen eingezäunten Weg erreichbar. Das ist auch nötig, denn da draussen laufen überall wilde Tiere herum! Geschützter Zugang zum «Hide», dem Versteck beim Wasserloch Es ist fantastisch, die Tiere aus allernächster Nähe zu beobachten. Abends gehen wir gleich nochmals zum Hide hinunter. Denn dann kommen die Nashörner zum Wasserloch – inklusive Junges! Nashornpaar mit Jungem am Wasserloch Nashörner entdecken wir auch am nächsten Tag. Hier geht’s zu Walters Bericht über die (aufregende) Nashorn-Safari. Misstrauisches Nashorn Einmal mehr auf unserer Namibia-Reise sind wir hin und weg! Genauso wie am nächsten Morgen, als sich Tausende von Vögeln überfallartig und mit tosendem Geschrei über das Wasserloch hermachen. In ganzen Scharen kommen sie daher, denn auf diese Weise tarnen sie sich. Angeblich meinen so die überlegenen Tiere, dass es sich hier um einen Riesen handelt. Und was für einen! Walter und ich haben kurz das Gefühl, Teil des Hitchcock-Thrillers «Die Vögel» zu sein! Zum Glück ist nach wenigen Minuten der Spuk vorbei und es legt sich wieder eine unglaubliche Ruhe rund um die Lodge. Das sind erst die Vorboten, der grosse Schwarm kommt erst noch! Vogelschwarm am Wasserloch. Wenig später ist die Luft schwarz von kreischenden Vögeln Weitere Impressionen aus dem Ongava Private Game Reserve Und hier findest Du weitere Reisetipps für eine Namibia-Rundreise sowie weitere Erlebnisberichte. ## Zu Fuss auf Nashorn-Pirsch in Namibia Quelle: https://reisememo.ch/namibia/nashorn-safari Entgegen ihrem trotzigen Aussehen sind Nashörner sehr schüchtern. Sie stieben leichtfüssig davon, wenn Du Dich ihnen mit einem knatternden Safari-Jeep näherst. Also versuchen wir es zu Fuss. Wirklich?! Guide Pascalis und Katja auf gefährlicher Nashorn-Pirsch.Und ich hinterher Auf Safari begibst Du Dich im afrikanischen Busch mit Vorteil im offenen Safari-Jeep. In Namibia sind das typischerweise grosse Toyota Land Cruiser mit einem Sonnenverdeck. Angeblich sehen die Tiere die Gefährte als grosse Einheit, die ihnen nichts antut. Touristen sind darin einigermassen sicher. Verlasse also niemals den Jeep, willst Du nicht gefressen oder zertrampelt werden! Pirschfahrt mit Guide Pascalis für Walter und Katja Elefantenbulle mit Drohgebärde kurz vor dem Angriff… Elefanten messen ihre Kräfte manchmal mit den brummenden Blechkisten, siehe meine Schrecksekunde auf einer anderen Safari im Ongava Naturreservat. Heute wollen Katja und ich aber mal die anderen Riesen von nahem sehen, die Nashörner. Auf den Spuren der Breitmaulnashörner – zu Fuss! Unser Guide Pascalis erklärt uns eindringlich den Unterschied zwischen «grauen» Spitzmaulnashörnern und «weissen» Breitmaulnashörnern: Also eigentlich sind beide Arten grau, aber die Spitzmaulnashörner sind aggressiv und saugefährlich und man sollte sich ihnen auf keinen Fall nähern. Schon gar nicht zu Fuss! Breitmaulnashörner geben sich etwas nahbarer, aber gerade streicheln sollte man auch sie nicht! Das Problem ist, dass Rhinozerösser nicht gut sehen: Werden sie überrascht, sorgt das naturgemäss für Ärger. Pascalis ist ein erfahrener Guide und weiss, wo wir die weniger gefährlichen «white rhinos» finden. Die aggressiven «black rhinos» müssten wir auf jeden Fall meiden! Nach kurzer Pirschfahrt stellt Pascalis den Motor mitten im Busch ab und starrt gefühlte fünf Minuten mit dem Fernglas durch die leere Steppe. Er will zuerst die Lage gut abschätzen, bevor wir uns aus dem Safari-Jeep wagen. Ein hungriger Löwe oder Leopard im Hinterhalt wäre jetzt ungünstig für uns. Bevor wir den Wagen verlassen, erklärt uns Pascalis genau, wie wir uns zu verhalten haben. Davonrennen ist in keinem Fall eine Option! Die Luft scheint rein zu sein. Auch weht sie aus der passenden Richtung: Rhinos sehen zwar nicht gut, riechen und hören aber ausgezeichnet. Wir pirschen uns im Gegenwind in Richtung der jetzt von weitem sichtbaren Nashörner. Sicherheitshalber lädt Pascalis sein Gewehr. Er versichert uns jedoch, dass er es in all seinen Jahren als Guide noch nie habe einsetzen müssen. Und wenn, dann höchstens, um Warnschüsse abzugeben. Wie beruhigend… #not! Mit mulmigem Gefühl und weichen Knien nähern wir uns langsamen Schrittes den friedlich grasenden Rhinos. Das Nashorn scheint uns zu hören, denn sehen tun sie nicht gut Die weniger gefährlichen Breitmaulnashörner. Aus sicherer Teleobjektiv-Distanz… Hinter einem Busch bleiben wir stehen. Uns stockt der Atem, als sich mehrere der riesigen Viecher in unsere Richtung wenden. Letztlich ist mein Teleobjektiv aber stärker als ihre kleinen Augen, so dass wir massiv beeindruckt und unbehelligt den Rückweg zum Jeep suchen. Erlösender Anblick des verlassenen Land Cruisers Noch näher, weil sie uns nicht sehen… Bei einer zweiten Nashorn-Pirsch – logo, zu Fuss! – kommen wir den Riesen noch näher, da sie uns hinter ein paar Bäumen weder sehen noch wegen des Gegenwinds riechen. Sie grasen immer weiter in unsere Richtung, bis wir kaum noch atmen. Als sie nur noch wenige Meter vor uns sind, müssen wir uns sogar rückwärts hinter andere Bäume verziehen, damit es nicht noch brenzlig wird. Näher geht es wohl nicht. Wenn auch unbeabsichtigt. Mein Puls geht auch nicht höher… Rhino-Tracker Fernando macht die Nashörner in sicherer Distanz aus … dann kommen die Rhinos immer näher und Fernando hält Ausschau nach weiterer Gefahr In dieser kurzen Distanz gelingen sogar Handy-Fotos!Man beachte die Daunenjacke über der Faserpelzjacke… Es ist unfassbar, dass diese riesigen Kreaturen Anfang des 20. Jahrhunderts beinahe ausgerottet wurden. Abgesehen von der Dürreperiode ist vor allem die Wilderei die grösste Gefahr für Nashörner. Die Säugetiere werden wegen ihres Horns aus Keratin erlegt. Es ist das gleiche Material wie unsere Finger- und Zehennägel. In der chinesischen Kultur gilt das Horn fälschlicherweise als Potenzmittel. Deshalb wird es auf dem Schwarzmarkt teuer gehandelt. Vor Ort werden Touristen gebeten, u.a. keine Instagram- oder Facebook-Posts mit Standortangaben der Rhinos zu publizieren. Aus diesem Grund schreibe ich nicht, wo genau die Rhinos zu finden sind. Bei Interesse gebe ich aber gerne weiter, welche Lodge solche Exkursionen im Programm hat. ## Etosha Nationalpark – im Reich der wilden Tiere Quelle: https://reisememo.ch/namibia/etosha-nationalpark-tiere Auf einer Namibia-Rundreise darf der Besuch des Etosha Nationalparks auf keinen Fall fehlen: So viele wilde Tiere wie hier sieht man nur selten. Geniesse das Safari-Highlight, zumal man selber durch den Park fährt! Bei der Planung unserer Namibia-Reise (in diesem Artikel findest Du unsere Reiseroute und viele Tipps sowie Erlebnisberichte) planen wir zwei Tage rund um den Etosha Nationalpark ein. Denn hier soll es während der Trockenzeit von Tieren wimmeln. Etosha Nationalpark in Namibia Savanne, Buschland und eine riesige Salzpfanne: Der Etosha Nationalpark zählt mit seinen über 22’000 km² zu den grössten Nationalparks in Afrika. Das bedeutendste Schutzgebiet Namibias liegt im Norden des Landes, 400 km von der Hauptstadt Windhoek entfernt. Als wir uns beim «Anderson Gate» registrieren, einem der vier Eingangstore zum Nationalpark, sind wir schon ganz kribbelig: Wir durchqueren heute den Nationalpark von Süden her bis zum «Lindequist» Tor im Osten. Zufahrt zum Wasserloch Charitsaub Die Etosha-Pfanne Nein, mit Kochen hat die Etosha-Pfanne nichts am Hut. Die fast 5’000 km² grosse Ebene besteht aus Salz- und Kalkschlamm. Sie ist 130 km lang und 50 km breit und gilt als das Hauptmerkmal des Nationalparks. Neben den vielen Viechern natürlich. Während der Regenzeit (normalerweise von November bis Februar) bilden sich durch das Regenwasser kleine Teiche. Während der anderen Monate ist die Salzpfanne meist ausgetrocknet und schimmert weiss. Daher der Name: «Etosha» stammt aus dem Oshivambo und bedeutet so viel wie «grosser weisser Platz». Aussichtspunkt Salvadora mit Oryx-Herde in der Etosha Salzpfanne Aussichtspunkt Salvadora am Rand der Etosha-Pfanne Tierbeobachtung an den Wasserlöchern Im ganzen Park sind mehrere natürliche sowie künstlich angelegte Wasserlöcher verteilt. Sie locken insbesondere während der trockenen Wintermonate (das ist in Namibia von Mai bis Oktober) aufgrund des Wassermangels die durstigen Tiere an. Dadurch hat man also während der Trockenzeit die besten Chancen, Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Löwen, Elefanten, Giraffen, Zebras, Geparden, Kudus, Oryx und viele weitere Tiere tummeln sich hier. Kein Wunder zählt der Park zu den Hauptattraktionen Namibias – und zu den Top Safari Destinationen weltweit. Zebras im Etosha Nationalpark Einsames Gnu im Schatten eines Kameldornbaums Straussenmännchen auf der Pirsch Dösende Löwen beim Wasserloch Nebrownii… … blockieren den durstigen Gazellen und einem Gnu den Weg ans Wasser Elefantenherde beim Wasserloch Goas 2 Elefantenherden beim Wasserloch Goas Bis auf den Büffel findest Du im Etosha Nationalpark vier der sogenannten «Big Five». Für den Büffel ist die Region zu trocken. Welche majestätischen Tiere zu den «grossen Fünf» Afrikas zählen und welche die wenig glamourösen «Ugly Five» sind, listen wir in diesem Big Five Artikel auf. Warzenschwein, eines der sogenannten «Ugly Five» Namibia ist nicht unsere erste Safari-Reise. Wir hatten bereits in Botswana grandiose Erlebnisse mit wilden Tieren (hier unsere Safari-Tipps für Botswana). Aber zurück zu den hübschen Kreaturen im Etosha. Natürlich ist es etwas Glückssache, welche Tiere Du zu sehen bekommst. Das hängt von verschiedenen Gegebenheiten wie Jahreszeit, Vegetation, Wetter und Wasserstand ab. Manchmal lohnt es sich, etwas Geduld zu haben und beim Wasserloch zu warten: Innert weniger Minuten können plötzlich alle möglichen Tiere auftauchen. Oder überhaupt keine. Das Glück meint es jedenfalls gut mit uns: Wir sehen nämlich nicht nur bei den Wasserlöchern unglaublich viele Tiere. Selbst auf der Schotterpiste müssen wir mehrmals anhalten, weil gerade ganze Herden von Zebras oder Elefanten die Strasse überqueren – oder aber zwei Löwinnen am Strassenrand die Aufmerksamkeit auf sich ziehen und einen Stau verursachen. Stau wegen Löwinnen am Strassenrand Löwen direkt am Strassenrand Zebras überqueren gemächlich die Schotterpiste Elefantenherde und PW im Rückwärtsgang beim Namutoni Camp Im Blogartikel unserer Kollegen von Swiss Nomads findest du weitere – ganz tolle! – Tierbilder. Beste Reisezeit für den Etosha Nationalpark Die Monate von Mai bis Oktober gelten als beste Reisezeit für Etosha. Also dann, wenn auf der Südhalbkugel Winter ist, herrscht im Norden Namibias Trockenzeit und es gibt kaum Regen. Die Tiere suchen dann die Wasserlöcher auf und sind in der trockenen Vegetation leicht zu erspähen. Tipps und nützliche Informationen zum Etosha Nationalpark Anreise Viele Wege führen zum Etosha: Der Nationalpark ist von mehreren Seiten über gut ausgebaute, asphaltierte Strassen (von Osten) oder über Schotterpisten (von Südwesten) gut erreichbar. Du gelangst über folgende vier Eingangstore in den Park: Das «Anderson Gate» am südlichen Ende des Parks Das «Von Lindequist Gate» liegt im Osten Das «Galton Gate» liegt am südwestlichen Ende des Parks Das «King Nehale Lya Mpingana Gate» ist am nördlichen Ende des Parks zu finden Geführte Tour oder Selbstfahrerreise? Du kannst den Park gut auf eigene Faust erkunden. Aufgrund der spärlichen Vegetation und der vielen Wasserlöcher sind die Tiere auch ohne Guide zu finden. Zudem dürfen die Guides mit ihren (nicht klimatisierten) Safari-Jeeps die offiziellen Strassen und Schotterpisten auch nicht verlassen. Sie haben also keine Vorteile, ausser dass sie wissen, um wieviel Uhr was wo los ist. Die Strassen im Nationalpark und zu den Wasserlöchern sind gut ausgeschildert. Sie sind allerdings nicht asphaltiert! Du fährst also auf Schotterpisten, wie vielerorts in Namibia. Insofern empfehlen wir Dir so oder so einen 4×4 Geländewagen, wenn Du mit dem Auto in Namibia unterwegs bist. Die meisten Touristen fahren wie wir einen weissen Toyota Fortuner. Tipps über das Fahren im Linksverkehr Namibias und die Planung der Tankstellenstopps hat Walter hier zusammengefasst. Für die mehr oder weniger guten Schotterpisten eignen sich grosse SUVs wie der Toyota Fortuner Wir empfehlen Dir jedenfalls, im Etosha eine Karte zu kaufen oder online von der Etosha-Webseite herunterzuladen, damit Du dich orientieren und den Tag gut planen kannst. Einsame Schotterstrasse – noch ohne Tiere… Beachte: Du darfst im Park nicht aus dem Fahrzeug steigen (das obige Foto unseres SUVs stammt nicht aus dem Park…), ausser natürlich an den explizit ausgewiesenen Raststätten und Camps, z.B. in Okaukuejo, Halali oder Namutoni. Etosha ist kein Zoo – Du bist hier im Reich der wilden Tiere! Übernachtungsmöglichkeiten Es gibt im Nationalpark mehrere staatliche Camps. Auf Empfehlung von Freunden entscheiden wir uns jedoch für die privaten Safari Camps ausserhalb des Parks, die bieten «etwas mehr Komfort». Wir übernachten in der Ongava Lodge südlich des Etosha Parks. Das Ongava Private Game Reserve (hier geht’s zu unsrem Bericht) grenzt direkt an das «Anderson Gate». Nach der ganztägigen Durchquerung des Nationalparks verbringen wir zwei weitere Nächte im Onguma Private Game Reserve (mehr darüber in unserem Bericht). Diese Unterkunft grenzt beim östlichen «Von Lindequist Gate» direkt an den Nationalpark. Öffnungszeiten und Eintrittspreise Die Öffnungszeit ist vom Sonnenauf- und Untergang abhängig und kann somit je nach Jahreszeit variieren. Man darf nämlich nicht bei Dunkelheit durch den Park fahren. Bezüglich Öffnungszeiten und Eintrittspreise erkundigst Du dich auf der Etosha-Webseite. Begleichung des Eintrittspreises in Okaukuejo vom Anderson Gate her kommend Laut Webseite lagen im September 2021 die Eintrittspreise bei: 80 NAD pro Person (Erwachsene) und Tag (ca. 5 CHF / € 4.80) 10 NAD pro Fahrzeug pro Tag Warum wir letztlich 340 NAD bezahlten, entzieht sich meiner Kenntnis. Wir haben aber – um ehrlich zu sein – die publizierten Preise erst im Nachhinein gesehen. Wir fanden den Gesamtbetrag von 340 NAD (das entsprach damals ca. 22 CHF / € 21) absolut fair für das gebotene Spektakel! ## Mowani Namibia – Felsen-Camp mit Show-Effekt Quelle: https://reisememo.ch/namibia/mowani-mountain-camp-twyfelfontein Das Mowani Mountain Camp liegt inmitten faszinierender Felsformationen im südlichen Damaraland von Namibia. Mit etwas Glück findet man hier die seltenen Wüstenelefanten – oder aber man bleibt im Sumpf stecken! Auch das ist ein Erlebnis sondergleichen… Während unserer Namibia-Rundreise verbringen Walter und ich zwei Nächte im Mowani Mountain Camp in Damaraland (Link zu ihrer Webseite). Die Bilder dieser speziellen Lodge, die im Stile eines afrikanischen Dorfes harmonisch in die Felsen integriert wurde, ziehen mich beim Recherchieren sofort in den Bann! Lounge und Smoker’s Lounge im Hintergrund Offene Lounge Mowani Mountain Camp in Damaraland Das Mowani Mountain Camp liegt etwas abseits der Schotterstrasse westlich von Khorixas, gut versteckt zwischen grossen, runden Felsbrocken. Mowani ist abgeleitet von «M’wane», was soviel bedeutet wie «der Ort Gottes». Ein grosses Wort, aber absolut berechtigt! Ich find’s hier vom ersten Moment an paradiesisch. Der Hauptbereich mit der geschmackvoll eingerichteten Lounge und dem Restaurant besteht aus strohgedeckten Hütten. Gleich unterhalb befindet sich der kleine Pool mit einem Deck, von wo wir jeweils den herrlichen Ausblick in die atemberaubende Landschaft von Damaraland geniessen. Die 15 Zimmer – eine Art Chalets mit Strohdächern – wurden unauffällig in die eindrucksvollen Felsformationen eingebettet. Restaurantterrasse mit Aussicht Pool zwischen den Felsen Restaurantterrasse hinter Kameldornbaum Tischgedeck im offenen Restaurant Unser Zimmer im Mowani Mountain Camp… … verwandelt sich abends in eine romantische Cuppola Der magische «Sundowner» in magistraler Landschaft Einer der Höhepunkte im Camp ist der Sonnenuntergang: Der «Sundowner» wird hier an einer eigens dafür eingerichteten Sundowner-Bar zelebriert! Auf einer riesigen Felsplatte werden jeden Abend Safaristühle aufgeklappt und Sitzkissen drapiert. Dicke Baumstämme dienen als Rückenlehne. Zum obligaten Drink – traditionsgemäss einem Gin & Tonic – gibt’s selbstgemachte, leckere Fingerfood-Snacks. Die Aussicht auf die zerklüftete Landschaft des Aba-Huab-Tals ist grandios, die Sonnenuntergänge spektakulär! «Kneif mich bitte mal», sage ich zu Walter, während ich dem feuerroten Ball zuschaue, wie er am Horizont hinter den weit entfernten Bergen verschwindet. Katja ist bereit für den Sonnenuntergang Gin & Tonic im Sonnenuntergang Walter und Katja beim Sundowner Snacks zum Sundowner Sonnenuntergang im Mowani Mountain Camp Weisse Bäume im Sonnenuntergang Sit back, relax and enjoy the show! Damaraland-Safari: Auf den Spuren der Wüstenelefanten Eine der Mowani Camp Aktivitäten ist die Natur- und Pirschfahrt ins umliegende Damaraland. Guide Rosie würde uns gerne die seltenen Wüstenelefanten zeigen. Diese unternehmen auf der Suche nach Wasser oft kilometerlange Wanderungen durch das Flussbett des Up River Valleys. In aller Herrgottsfrühe und bei ziemlich kühlen Temperaturen machen wir uns mit Rosie auf Elefantensuche. Zum Glück hat sie für uns Ponchos eingepackt, denn trotz unserer Fleece- und Daunenjacken (!) ist es unbehaglich frisch: Der Fahrtwind sorgt für gefühlte Temperaturen knapp über Null! Die Landschaft ist grandios! Hier und da entdecken wir eine Giraffe. Von Elefanten ist jedoch weit und breit nichts zu sehen. So schnell gibt Rosie aber nicht auf, schliesslich hatte sie gerade gestern der Strasse entlang drei Elefanten gesichtet! Katja und Walter in Safari-Ponchos Unterwegs im Safari-Jeep von Guide Rosie Die ursprüngliche Buschfrau kennt die Gegend wie ihre Westentasche. Flink fährt sie mit ihrem 4×4 Toyota Land Cruiser durch das Dickicht. Immer wieder warnt sie uns, wir sollen uns festhalten, es gehe jetzt durch etwas Wasser. Die Fahrt wird allmählich zur Rallye – bis wir plötzlich feststecken! Rosie lässt sich keinen Moment aus der Ruhe bringen. Ohne zu zögern, zieht sie ihre Schuhe aus und krempelt ihre Hose hoch, um durch den Schlamm aus dem Jeep zu klettern. Sie macht sich auf die Suche nach dickeren Baumästen. Dadurch möchte sie sicherstellen, dass wir aus dem Jeep aussteigen, ohne in den Sumpf treten zu müssen. Na, wenn das keine Fürsorge ist! Steckengebliebener Land Cruiser des Mowani Mountain Camps Guide Rosie hilft uns mit einem Ast trocken aus dem Safari-Jeep Kurz darauf erfährt Rosie über Funk, dass gleich zwei weitere Land Cruiser im Umkreis von 100 Metern ebenfalls steckengeblieben sind. Ja bravo! 3 Guides und 10 Touristen versuchen nun gemeinsam, die Geländewagen aus dem Schlamm zu ziehen. Nach etlichen Versuchen – und dank der Unterstützung eines weiteren Guides, der mit seinem Auto die nötigen Utensilien mitbringt – schaffen wir es! Zwei weitere steckengebliebene Safari-Jeeps! Walter berät das Team des steckengebliebenen Kipwe Camp Jeeps Dass in dem Gebiet auch schon Löwen gesichtet wurden, erzählen uns die Guides zum Glück erst später… Auf der Rückfahrt ins Mowani Mountain Camp sehen wir sie dann doch noch… die Elefanten. Wir geniessen den Anblick der Dickhäuter umso mehr, freuen uns aber bereits wieder auf den wohlverdienten Sonnenuntergang im Camp. Für heute spürte ich genug Adrenalin. Elefanten im Up River Valley. Schnuslig Die Felsmalereien von Twyfelfontein Während unseres Aufenthalts besuchen wir mit Guide Rosie auch die 20 km entfernt liegenden Felsmalereien von Twyfelfontein. Twyfelfontein gilt als einer der bedeutendsten Fundorte Afrikanischer Felsgravuren und gehört seit 2007 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Rosie erklärt uns das überlieferte Wissen um die uralte Felsmalerei der Buschmänner. Zu einigen Felszeichnungen hat sie allerdings ihre eigene These, die sie mit geheimnisvoller Miene zum Besten gibt ;-) Katja auf der Besichtigungsplattform Geführte Rundtour durch die Felsmalereien in Twyfelfontein Besichtigungsplattform bei den Felsmalereien Faszinierendes Damaraland Damaraland liegt im Nordwesten von Namibia und erstreckt sich zwischen den Flüssen Ugab und Huab. Mit seiner Steppenwüste und den zerklüfteten Felsformationen zählt die Landschaft zu den faszinierendsten Flecken Namibias. Teilweise erinnert mich das Gebiet auch an eine Mondlandschaft. Zerklüftete Landschaft in Damaraland Alternative Unterkünfte in der Nähe bieten das Wilderness Safaris Doro Nawas Camp (Link zu Booking.com) oder Onduli Ridge von Ultimate Safaris (Link zu ihrer Webseite). Anreise ins Camp Mowani Mountain Camp eignet als Bleibe für zwei Nächte auf einer Namibia-Rundreise (hier in diesem Artikel findest Du unsere Reiseroute sowie Tipps und weitere Erlebnisberichte). Über gut unterhaltene Schotterstrassen erreicht man das Felsencamp auch als Selbstfahrer problemlos. (Hier Walters Beschrieb der Strassen in Namibia). Weitere Impressionen vom Mowani Mountain Camp Unvergesslicher Sonnenuntergang in Damaraland ## Wolwedans Dunes Lodge: Privatsphäre vom Feinsten in der Wüste Namibias Quelle: https://reisememo.ch/namibia/wolwedans-dunes-lodge-namibrand Die Wolwedans Dunes Lodge liegt erhöht auf einem Dünen-Plateau. Der Panoramablick über die sanften Hügel und die rote Erde der Dünen ist atemberaubend! Und die Gastgeber sorgen für einzigartige Erlebnisse… Als Walter und ich unsere Namibia-Reise planen, bekomme ich von meinem Arbeitskollegen Marco einen Tipp: «Du musst unbedingt nach Wolwedans!». Da ich Marcos Geschmack kenne, folgen wir seinem Tipp ohne Widerrede. Wolwedans – Paradies im NamibRand Naturreservat Das Naturreservat NamibRand umfasst 200’000 Hektaren und ist damit eines der grössten privaten Reservate im südlichen Afrika. Es grenzt im Westen an den Namib Naukluft Park und liegt ca. 60 Kilometer südlich der bekannten Dünen von Sossusvlei mit den toten Bäumen (Link zu unseren Reisetipps über Sossusvlei). Von der Wolwedans Dunes Lodge geniesst man einen magischen Ausblick auf die weite Landschaft mit den Bergen, den roten Dünen, der gelben Grassteppe und den grünen Büschen. Insbesondere Sonnenauf- und -untergang tauchen die Umgebung in ein unglaubliches Farbenspiel. Zumal gerade auch noch Vollmond ist… Magische Landschaft in NamibRand Bushman Kop Bergkette bei Wolwedans Ist das nicht grandios? Einsamer Kameldornbaum vor dem Bushman Kop Mondaufgang im Sonnenuntergang in Wolwedans Wolwedans Dunes Lodge Die Wolwedans Foundation betreibt vier verschiedene Lodges in der Gegend. Die Dunes Lodge verfügt über neun luxuriöse Zeltchalets, alle errichtet auf erhöhten Holzpodesten, um die Umweltbelastung so gering wie möglich zu halten. Hauptlounge der Wolwedans Dunes Lodge Feuerstelle vor der Lounge «Lesesalon» der Wolwedans Dunes Lodge Wolwedans Mountain View Suite – Privatsphäre vom Feinsten Da die Reise ursprünglich zu meinem 50. Geburtstag gebucht war, hatten wir uns für die exklusive Mountain View Suite entschieden. Frau wird schliesslich nicht jeden Tag 50! Was ich zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht realisierte: Die Suite steht etwas abseits der Lodge und bietet absolute Privatsphäre. Denn die grosszügige (eigentlich riesige!) Suite besteht aus Wohnzimmer, Küche mit Essbereich, Schlafzimmer mit Bad, riesiger Veranda mit Feuerstelle und Swimming Pool – und eigenem Service nur für Zwei! Guide Jakes und Chef John sind während unseres Aufenthalts die Gastgeber: Jakes fährt Gäste mit dem Safari-Jeep durch die Gegend, John ist der Koch der leckeren Gerichte. Die beiden Jungs wissen, wie sie ihre Gäste verwöhnen: Mit Herzlichkeit und einer herrlichen Prise Humor kümmern sie sich um uns und sorgen für unvergesslich schöne und lustige Momente. Wolwedans Mountain View Suite Wohnzimmer in der Wolwedans Mountain View Suite Wohnzimmer Wolwedans Mountain View Suite Ausblick aus dem Badezimmer auf den Losberg Breakfast in paradise Als wir am zweiten Tag aus unserem Zimmer kommen, sind wir hin und weg! Schau mal, was John für ein Frühstückstisch für uns vorbereitet hat! Als Walter ihn fragt, ob er denn auch pochierte Eier kochen könne, hat John nur ein müdes Lächeln übrig. Mit einem Achselzucken fragt er: «With some sauce?» Ja, etwas Sauce wäre grossartig! Was er dann in der namibischen Wüste zaubert, ist grandios: Ein kunstvoll aufgetürmtes Egg Benedict mit Sauce Hollandaise nach allen Regeln der Kunst. Und Kudu-Wurst. Oder war es Oryx? Die Kreation schafft es jedenfalls in Walters «Egg Benedict Artikel». Koch John bereitet unseren Frühstückstisch vor Dieses Bild hat es bei Pinterest in unser Pinboard «Breakfast in paradise» geschafft Eggs Benedict auf der Terrasse der Wolwedans Dunes Lodge John präsentiert sein Egg Benedict Pirsch- und Naturfahrten in Wolwedans Jakes führt uns nachmittags zu einem «Scenic Drive» entlang der malerischen, unbeschreiblich schönen Landschaft aus. Gekonnt kombiniert er die Tour mit dem obligaten «Sundowner» – der Sonnenuntergangsfahrt mit Apéro, «historischerweise» einem Gin & Tonic (er vertreibt Malaria. Auch wenn die hier gar nicht vorkommt). Wir geniessen den fantastischen Ausblick über die weite Dünenlandschaft und können unser Glück kaum fassen. Jakes bereitet die Drinks zum «Sundowner» vor Sonnenuntergang über den Dünen Sonnenuntergang über dem Bushman Kop in NamibRand Auch die Pirschfahrt am nächsten Tag ist grandios! Die Tierwelt im Naturreservat ist artenreich: Hier findest Du unzählige Oryx-Antilopen, Springböcke, Kudus sowie Sträusse, Geier und über 100 Vogelarten. Faszinierend sind auch die Hartmann Bergzebras (die mit den Streifen bis zum Boden, im Gegensatz zu den Steppenzebras). Auf dem «Scenic Drive» mit Jakes Guide Jakes erklärt uns einiges über Flora und Fauna im Namibrand Jakes und Walter am fachsimpeln. Oder so. Straussenpaar im NamibRand Hartmann Bergzebras Aber am meisten erfreuen wir uns am Oryx – der Antilope, die auch im Wappen Namibias zu finden ist. Die spitzen Hörner der Oryx-Antilope können bis zu 1,5 Meter lang werden! Witzig finden wir, wie die schüchternen Oryx immer wieder zu uns schauen. Sie setzen sich in Pose, sobald wir den Fotoapparat zücken. Eine weitere tolle Begegnung mit einem Oryx machen wir auf der Veranda unserer Suite: Wenn die Oryx nämlich durstig sind, kommen sie jeweils (auch nachts!) zum kleinen Pool, um zu trinken. Zum Glück hatten John und Jakes uns vorgewarnt. Ich glaube, ich wäre sonst nachts im Bett gestanden: Ihre Hufe machen auf dem Holzdeck einen Heidenkrach! Durstiger Oryx auf dem Deck der Wolwedans Mountain View Suite Trinkender einhörniger Oryx an unserem Pool Wolwedans fördert Naturschutz und Nachhaltigkeit Nach der Pirschfahrt führt uns Jakes im Base Camp herum: In Wolwedans werden sämtliche Umweltaspekte nach ökologischen Grundsätzen gehandhabt – inklusive Abwasserreinigung und Abfallentsorgung. Jakes zeigt uns die zum Base Camp gehörende Schreinerei, Sattlerei, Schweisserei, Wäscherei, Garage mit Tankstelle – und pünktlich zum Mittagessen den grossen Garten. 50% der Nahrungsmittel, die den Gästen serviert werden, sind aus der eigenen Farm. Und wie könnte es anders sein: Diesmal bekocht uns Koch John nicht in der Suite, sondern in seinem Garten. Was für ein einzigartiges Erlebnis! Garten im Wolwedans Base Camp John bittet zu Tisch im Garten des Base Camps Weitere Impressionen Unser Dank geht an… … als erstes an meinen Kollegen Marco, der uns auf diese tolle Lodge überhaupt aufmerksam gemacht hat. Und dann natürlich an John & Jakes. Der Aufenthalt in Wolwedans wäre ganz bestimmt so oder so ein besonderes Highlight gewesen – aber mit eurer herzlichen Gastfreundschaft und insbesondere mit eurem Humor habt ihr diese zwei Tage zum unvergesslichen Erlebnis gemacht! Danke, Jungs! Katja, John, Walter und Jakes (v.l.n.r.) in der Mountain View Suite Wenn Du auch eine Namibia-Rundreise planst, so findest Du in diesem Artikel unsere Reisetipps sowie weitere Erlebnisberichte. Anreise nach Wolwedans Die Wolwedans Dunes Lodge liegt knapp 400 km südwestlich von Windhoek im Süden Namibias. Da die Strasse hauptsächlich aus Schotterpisten besteht, braucht man dafür schnell mal 5-6 Stunden. Auf Rat des Reisebüros Rhino Africa, über die wir unsere Reise gebucht haben (danke Tom Hanan für den ausgezeichneten Tipp!), fliegen wir mit dem Kleinflugzeug nach Wolwedans. Wir empfehlen den Flug sehr, denn diese faszinierende Landschaft von der Luft aus zu sehen, ist grad nochmals ein Highlight für sich! Walter und Katja vor dem Flug von Windhoek Eros nach NamibRandDas Gepäck ist von 6 weiteren Fluggästen ;-) Aussicht während des Flugs nach Wolwedans Im Flug in Richtung Wolwedans Luftaufnahme Wolwedans Mountain View Suite ## Little Kulala – Luxus Camp in der Namib Wüste Quelle: https://reisememo.ch/namibia/little-kulala-wilderness-camp-namib-wueste Das Little Kulala Camp liegt im Kulala Wilderness Reserve, dem Tor zur Namib Wüste. Es gilt als eines der Flagship-Camps der renommierten Wilderness Safaris. Beim Buchen unserer Namibia-Reise ist von Anfang an klar: Wir wollen nach Sossusvlei – ins Tal mit den spektakulären Sanddünen und den weltberühmten toten Bäumen im angrenzenden «Tal des Todes» (Hier unsere Reisetipps und Fotos aus Sossusvlei). Link zu Walters Review der Dünen und toten Bäume von Sossusvlei Rund um Sossuslvei stehen verschiedene Unterkünfte zur Verfügung. Nachdem wir bereits auf unserer Botswana-Reise vom Wilderness Safari Camp «Little Mombo» (Link zu unserem Reisetipp) begeistert waren, entscheiden wir uns wiederum für eine Lodge von Wilderness: das «Little Kulala Camp». Als wir im Camp eintreffen, werden wir von Manager Selma herzlich empfangen, als hätte sie schon den ganzen Morgen auf uns gewartet. Aber auch die Gastfreundschaft von Gastgeber Jonathan und Kellnerin Alwina tragen dazu bei, dass wir uns auf Anhieb wohl fühlen. Wir betreten den grosszügigen Hauptbereich im Rundbau. Hier findet man eine gemütliche Lounge, eine Bar, das Restaurant sowie eine Bibliothek und einen Weinkeller. Alles ist sehr stilvoll eingerichtet und in pastellfarbenen Tönen gehalten. Auf der Veranda geniessen wir unseren Willkommensdrink und den weiten Blick über die Dünenlandschaft von Sossusvlei. «Es ist ein Traum!», huscht es mir über die Lippen. Eingang zum Little Kulala Camp Dekorative Vasen im Eingang Hauptgebäude des Little Kulala Camps Veranda des Haupthauses Ausblick von der Veranda – Windhose am Wasserloch Die luxuriöse Lodge besteht aus elf stilvoll eingerichteten Chalets – auch «Kulalas» genannt. Ich bin gespannt wie eine Wäscheleine. Jedes Chalet hat nämlich einen eigenen Loungebereich mit einem kleinen Pool. Und einer Dachterrasse für die Sternenbeobachtung. Wenn ich etwas mutiger wäre, könnten wir auch unter freiem Himmel schlafen! Aber die «niedlichen» Geckos, die wir überall herumkrabbeln sehen, halten mich davon ab. Zumal sich Geckos ja von Spinnen ernähren… Walter hätte es gerne ausprobiert, aber nachdem die Temperaturen in der Wüste nachts schnell mal unter 10 Grad fallen, findet er es im Chalet auch gemütlicher. Und ich glaube, das Argument mit den Spinnen hat ihn ein bisschen ins Grübeln gebracht ;-) Grosszügiges Zimmer mit Terrasse und Pool Rustikal-elegant eingerichtetes «Kulala» Badezimmer mit Aussendusche Freiluftbett auf der Terrasse des Zimmers Nachts habe ich zu viel Respekt vor Insekten und Spinnen. Und kalt wird es auch… Pool des Zimmers mit Sicht auf die Sanddünen von Sossusvlei Gecko unter der Pool-Abdeckung Kulala heisst übrigens in der namibischen Sprache «schlafen». Wer hier allerdings zu viel schläft, verpasst einiges! Die Unterkunft liegt nämlich inmitten der Namib Wüste, angrenzend an den Namib-Naukluft Park mit seinen riesigen, roten Sanddünen von Sossusvlei und dem Sesriem Canyon. Das Little Kulala hat sein eigenes Tor zu diesem Nationalpark und man braucht nicht bis zum Haupt-Gate zu fahren. Dies hat den Vorteil, dass die Gäste des Little Kulala Camps am frühen Morgen zu den ersten – oder abends zu den letzten – gehören, die die Stimmung bei Sonnenauf- beziehungsweise Sonnenuntergang geniessen. Während unseres Aufenthalts machen wir uns auf die Exkursionen mit Guide Gabriel. Ausflüge nach Sossusvlei, Deadvlei und dem Sesriem-Canyon Das Little Kulala Camp bietet eine Vielzahl an verschiedenen Aktivitäten. Sehr beliebt ist natürlich der Ausflug nach Sossusvlei und die toten Bäume im Deadvlei (hier geht’s zu unserem Artikel mit vielen weiteren Bildern). Gleich in der Nähe des Camps beim Airstrip heben die Heissluftballone ab von Namib Sky Balloon Safaris und fliegen über die berühmten Dünen von Sossusvlei. Aber auch der Sesriem-Canyon ist einen kurzen Ausflug wert. Mehr dazu findest du in unserem Sesriem-Review). Toter Kameldornbaum vor der Düne «Big Daddy» in Deadvlei Walter und Katja im Gegenwind der Düne 45 in Sossusvlei Walter mit Guide Gabriel im Sesriem-Canyon Heissluftballon von Namib Sky Balloon Safaris über den Dünen von Sossusvlei Naukluft Mountain Zebra Park Zum Sundowner schlägt Guide Gabriel einen Ausflug in den Naukluft Mountain Zebra Park vor. Der Park sei die Heimat der Bergzebras (auch Hartmann Zebras genannt), die sich auch in höheren Gefilden wohl fühlen. Die Zebras finden wir zwar an diesem Tag nicht – dafür sind wir von der spektakulären Landschaft mit den beeindruckend schönen Naukluft Bergen hin und weg. Die perfekte Kulisse für unseren Sundowner! Safari-Jeep von Wilderness Safaris im Naukluft Mountain Zebra Park Fahrt mit dem Safari-Jeep in den Sonnenuntergang Steppe des Naukluft Mountain Zebra Parks Aussicht auf Sossusvlei Aussicht auf Sossusvlei Walter fotografiert den Sonnenuntergang über Sossusvlei Guide Gabriel bereitet die Sundowner-Bar vor Gin & Tonic zum Sundowner Anreise zum Little Kulala Camp Das Kulala Wilderness Reservat liegt im Südwesten Namibias, im Namib-Naukluft-Nationalpark. Das Zufahrtstor liegt ca. 17 km von Sesriem an der D826. Von Windhoek sind es ca. 350 km – allerdings hauptsächlich über Schotterpisten. Dadurch braucht man mit dem Auto etwa 5 Stunden. Weitere Tipps über das Fahren auf Namibias Strassen hat Walter hier aufgelistet. Je nach Zeit, die man zur Verfügung hat, wählt man alternativ die Anreise mit einer kleinen Cessna von Scenic Air ab dem nationalen Flughafen Eros in Windhoek oder dem Airstrip in Swakopmund. Je nach Uhrzeigersinn der Rundreise. Der Flug dauert von beiden Destinationen ca. eine Stunde und bietet schöne Aussichten auf die Steppenwüste und Dünen der Namib. Sehr empfehlenswert! Hier findest Du unsere Reisetipps für eine Namibia-Rundreise sowie weitere Erlebnisberichte. Katja beim Abflug im Airstrip von Sossusvlei Little Kulala Camp aus der Luft Weitsicht bis zum Naukluft Mountain Zebra Park Dünenausläufer der Namib-Wüste Dünen der Namibwüste südlich von Swakopmund Dünen südlich von Swakopmund Weitere Impressionen aus dem Little Kulala Camp ## Sesriem-Canyon beim Sossusvlei-Parkeingang Quelle: https://reisememo.ch/namibia/sesriem-canyon-sossusvlei In der Nähe des Haupteingangs zum Namib-Naukluft-Nationalpark befindet sich der kleine Sesriem-Canyon – eine knapp 3 Kilometer lange Schlucht. Hier hat sich der Fluss Tsauchab bis zu 30 Meter Tiefe ins Gestein geschliffen. Ein Spaziergang im Canyon ist ein empfehlenswertes Erlebnis. Der Namib-Naukluft-Nationalpark ist insbesondere wegen der Dünen von Sossusvlei und den toten Bäumen des Deadvlei (Link zu meinem Reisetipp) weltbekannt. Link zu meinem Review der Dünen und toten Bäume von Sossusvlei Aber auch der Canyon eignet sich für einen kurzen Ausflug; die imposante Schlucht ist die zweite Hauptattraktion des Nationalparks. Sie entstand durch vor 30 Millionen Jahren, als der Fluss Tsauchab Gestein und Sand hierher trug. Am Ende der Schlucht befinden sich Becken, die sich bei starkem Regen mit Wasser füllen. Sesriem bedeutet in der Afrikanns Sprache «sechs Riemen». Der Name stammt von den ersten Siedlern: Sie schnitten aus den Fellen von Oryxantilopen sechs Riemen und knüpften sie aneinander, um hier Wasser schöpfen zu können, wenn alle anderen Wasserquellen versiegt waren. Der Canyon ist meistens ausgetrocknet. Wenn es geregnet hat, spiegelt sich das Gestein faszinierend im Restwasser. Sesriem-Canyon vom Parkplatz aus Walter vor dem Abstieg in den Sesriem Canyon Walter beim Abstieg Walter mit Guide Gabriel in der Geologie Sesriem Canyon um die Mittagszeit Guide Gabriel von der Little Kulala Lodge Wegen Wassers blockierter Durchgang Restwasser nach Regenfällen Günstige Besuchszeit des Sesriem-Canyons Typischerweise beginnen Exkursionen in aller Herrgottsfrühe. Für diesen Ausflug lohnt sich das frühe Aufstehen aber nicht: Am besten besucht man den Canyon um die Mittagszeit, wenn die Sonne bis auf das getrocknete Flussbett hinunterscheint. Als Ausgangspunkt für einen Besuch eignen sich die Lodges in und um Sossusvlei. Wir haben im «Little Kulala» (hier unser Bericht) übernachtet und waren begeistert! Hier findest Du unsere Reisetipps für eine Namibia-Rundreise sowie weitere Erlebnisberichte. ## Sossusvlei: Berühmte Sanddünen und tote Bäume im Deadvlei Quelle: https://reisememo.ch/namibia/sossusvlei-duenen-tote-baeume-deadvlei Das Tal «Sossusvlei» ist weltberühmt für seine spektakulären Sanddünen und die toten Bäume des «Tal des Todes» (Deadvlei). Hier meine Reisetipps für den Besuch der surrealen Landschaft. Berühmte tote Bäume des Deadvlei vor den prägnanten Dünen Sossusvlei – geschwungene Dünen ohne Ende Die vielen Dünen des Tals Sossusvlei sind seit 2013 Teil des UNESCO-Welterbes des Namib-Sandmeeres im Namib-Naukluft-Nationalpark. Die Pfanne des Tals entstand, als die sich auftürmenden Sanddünen den Strom des Flusses Tsauchab in den Atlantik unterbrachen. «Sossus» bedeutet «blinder Fluss», «Vlei» ist ein Tal. Sanddünen am Ende des Tales Sossusvlei Deadvlei – Tal des Todes mit den toten Bäumen Gegen Ende des Tales liegt leicht abseits das Tal des Todes (Deadvlei) mit den berühmten toten Bäumen. Wegen des sehr trockenen Mikroklimas verfallen die Kameldornbäume hier nur sehr langsam. Den visuellen Hintergrund bietet «Big Daddy» oder auch «Crazy Dune» genannt, die mit 380 Metern höchste aller Dünen im Sossusvlei. «Big Daddy» Düne von Sossusvlei aus gesehen Toter Kameldornbaum vor «Big Daddy» Tote Bäume des Deadvlei Tote Bäume des Deadvlei bei tief stehender Sonne am Nachmittag Düne 45 und die Nummerierung der Sanddünen Die Dünen sind – sofern sie gross genug sind – ab dem Taleingang durchnummeriert. Düne 1 ist die erste grosse Düne, bei Kilometer 45 steht die spektakuläre «Düne 45». Düne Nummer 1 am Eingang zum Sossusvlei Die orange Farbe des Sandes wird durch Eisenoxid hervorgerufen, die schwarzen Bereiche der Dünen bestehen aus oxidiertem Magnetit. Wanderer auf der Düne 45 Kameldornbaum bei Düne 45 Starker Wind bei Düne 45 Wanderer auf der Krete von Düne 45 im starken Sonnenwind kurz vor Sonnenuntergang Beste Besuchszeit für die Dünen des Sossusvleis In Reisebüchern wird der Besuch des Tales frühmorgens empfohlen, weil es am Nachmittag sehr heiss werden kann. Je nachdem in welcher Lodge man in der Gegend übernachtet, heisst das aufstehen vor 5 Uhr früh wegen der langen Anfahrt. Wir besuchen die Dünen Ende September allerdings am späten Nachmittag. Dann sind die Lichtverhältnisse am schönsten und es hat kaum andere Touristen. Besonders heiss ist es auch nicht. Bei Düne 45 ist nur ein zweiter Safari-Jeep anwesend, bei den toten Bäumen im Deadvlei sind Katja und ich alleine… Allerdings müssen Besucher aus Lodges ausserhalb des Sossusvlei Nationalparks bis zum Sonnenuntergang wieder draussen sein. So erhalten Besucher der staatlichen Camps innerhalb des Nationalparks einen Vorteil, indem sie länger bleiben dürfen. Den Sundowner bei Düne 45 nehmen wir trotzdem noch mit, bevor wir in die Little Kulala Lodge zurückkehren. Katja alleine im Deadvlei Katja im Tal des Todes Tote Bäume des Deadvlei Tote Bäume des Deadvlei Tote Bäume des Deadvlei Walter fotografiert tote Bäume als gäbe es kein Morgen Katja und Walter kehren bei tiefer Sonne vom Deadvlei zurück Walter und Katja bei der Düne 45 Sonnenuntergang hinter totem Baum Kameldornbäume beim Parkplatz von Düne 45 Anreise in den Namib-Naukluft-Nationalpark Sossusvlei liegt weit im Süden Namibias im Namib-Naukluft-Nationalpark. Ich empfehle die Anreise aus dem nationalen Flugplatz Windhoek Eros oder vom Airstrip von Swakopmund in eine Lodge in der Nähe des Tales. Der Flug mit einem kleinen Turboprop dauert ca. eine Stunde und bietet schöne Aussichten auf die Steppenwüste. Mit dem Auto fährt man ca. 5 Stunden ab Windhoek oder Swakopmund. Das Deadvlei kann man problemlos als Selbstfahrer besuchen: Die Strasse ist bis weit ins Tal hinein asphaltiert. Erst die letzten Kilometer führen über eine weiche Sandpiste, wo sogar robuste 4×4 leicht schwimmen. Vom Parkplatz mit Toilette aus zeigen weisse Pfosten im Sand den Fussweg über die Dünen zum Deadvlei. Die Wanderung im weichen Sand dauert ca. 20 Minuten. Hier findest Du unsere Reisetipps für eine Namibia-Rundreise sowie weitere Erlebnisberichte. Ca. 20 Minuten Wanderung vom Parkplatz in Sossusvlei zum Deadvlei ## Die Strassen Namibias – und Tankstellen für eine Selbstfahrer-Rundreise Quelle: https://reisememo.ch/namibia/namibia-rundreise-strassen-tankstellen Die Strassen Namibias sind nur in grösseren Ortschaften asphaltiert. Sobald es ländlich wird, findet man sich schnell auf Schotterpisten unterschiedlicher Qualität. Für Selbstfahrer ist eine Rundreise aber trotzdem problemlos möglich – und empfehlenswert! Hier ein paar Tipps für die Reiseplanung: Asphaltierte Zufahrt zum Etosha Nationalpark in der Morgendämmerung Die Reisetipps für Safaris und passende Lodges findest Du in dieser anderen Zusammenfassung. Namibia kann man gut in einer Selbstfahrerreise erkunden. Man muss sich nur an den Linksverkehr gewöhnen. Und nicht bei jeder Abzweigung den Scheibenwischer betätigen, einfach weil der Hebel für den Blinker eben rechts ist und nicht wie bei uns links. Route unserer Rundreise. Den südlichen Teil ab Windhoek nach Sossusvlei bis Swakopmund sind wir geflogen. Mietwagen und Benzinverbrauch Ich empfehle für eine Rundreise die Miete eines grossen SUVs, da man mehrheitlich auf mehr oder weniger holprigen Schotterpisten unterwegs ist. Das stundenlange schütteln ist in einem komfortablen Auto leichter zu ertragen. Und bei 35 Grad um die Mittagszeit ist eine gute Klimaanlage auch viel Wert… Katja und ich gönnen uns einen riesigen Toyota Fortuner 4×4. Der SUV bietet Platz für 4 Personen inklusive Gepäck für mehrere Wochen. Dieses Modell sieht man unterwegs am häufigsten. Wir sind also nicht die einzigen, die dessen Komfort und weiche Federung schätzen. Für die mehr oder weniger guten Schotterpisten eignen sich grosse SUVs wie der Toyota Fortuner Bei vollem Tank weist der Bordcomputer eine Reichweite von ca. 840 Kilometern. Das klingt nach ziemlich viel, bei den riesigen Distanzen in Namibia ist aber trotzdem eine gute Tankstellenplanung sinnvoll. Der 2.8-Liter Motor ist zudem recht durstig. Schnell komme ich in den Reichweitenstress, als ich sehe, wie rapide sich die Tankanzeige in Richtung Null bewegt: Nach der ersten Fahrstunde ist ein Viertel des Tanks aufgebraucht! Aber zum Glück verläuft die Anzeige nicht linear, respektive der Tank ist nicht ganz voll, als wir den Wagen übernehmen. Der Verbrauch im Eco-Modus liegt bei 8.1 Liter Diesel pro 100 km auf Asphalt und bei 8.6 Liter auf Schotterpisten. Asphaltierte Strasse bei Swakopmund in Richtung Norden. Verbrauch: 8.1 Liter Diesel pro 100 km Schnellstrasse als Schotterpiste.Verbrauch: 8.6 l/100 km Auf Schotterpisten sind bis zu 100 km/h erlaubt (und problemlos möglich) Bei der Übernahme des Mietwagens sollte man sich unbedingt das Reserverad zeigen lassen: Einerseits fordern die scharfen Steine auf den Schotterpisten manchmal ihren Tribut, andererseits wäre ich beim Toyota Fortuner nie darauf gekommen, wie man das schwere Reserverad durch eine kleine Luke aus seiner Halterung hievt. 1 Liter Diesel kostet 14.30 Namibian Dollar. Das sind ca. 90 Rappen bzw. 84 Eurocent (Stand vom September 2021). Insgesamt fahren wir auf der Strecke von Swakopmund über den Etosha Nationalpark nach Windhoek etwas über 1’500 km: ca. 500 km auf asphaltierten Strassen ca. 1’000 km auf Schotterpisten mit Diesel für 125 Franken / € 117 Tankstellen zwischen den Lodges und Camps Google Maps weist bei der Routenplanung nicht alle vorhandenen Tankstellen aus. Das erhöht den Reichweitenstress zusätzlich. Letztlich ist eine Rundreise als Selbstfahrer aber problemlos, weil es eben viel mehr offene Tankstellen gibt als befürchtet. Alle akzeptieren Kreditkarten, ausser die heruntergekommene, staatliche Tankstelle im Etosha-Nationalpark. Diesen Stopp kann man problemlos meiden, da man von Westen kommend kurz vor dem Anderson’s-Gate des Nationalparks im modernen Etosha Trading Post volltankt (Rundreise im Uhrzeigersinn). Von Süden kommend (Rundreise im Gegenuhrzeigersinn) tankt man in der Puma-Tankstelle voll vor der Einfahrt in den Etosha-Nationalpark. «Staatlich» funktioniert in Namibia nicht so besonders gut: Man beachte die Arbeitshaltung des Tankwarts… Moderne Tankstelle Etosha Trading Post 5 Minuten vor dem westlichen Anderson’s Gate des Etosha Nationalparks Die Jungs der Puma-Tankstelle entwickeln sich zu meinen lokalen Helden: Tankwart Dennis weist mich schon von weitem gestenreich auf die nächste freie Tanksäule ein, als wäre ich ein Formel 1 Fahrer. Toppen kann er das nächstes Mal nur noch, indem er eine schwarz-weisse Zielflagge schwingt! Während Dennis den Diesel sprudeln lässt, macht sich sein Kollege hurtig an die Wäsche der Autoscheiben und staubigen Scheibenwischer. Er gibt recht Gas, denn der Fortuner verfügt über ziemlich viele Scheiben. Noch nie hatte ich ein so gutes Gefühl beim Abdrücken des Trinkgeldes für die beiden ;-) Sie erhalten je 20 namibische Rand. Ist das viel für die? Weiss man da etwas? Tankstellen zwischen Swakopmund und Twyfelfontein (Damaraland) Um mit gutem Gefühl auf die Rundreise zu starten, ist volltanken in Swakopmund angesagt. Bis zu unserem nächsten Halt im Mowani Mountain Camp in Damaraland weist Google Maps eine Strecke von 329 km aus. Das wäre ja problemlos ohne Tankstopp zu schaffen, nur findet Google danach auf den nächsten hunderten von Kilometern in Richtung Etosha erst viel später wieder eine Tankstelle. Das könnte knapp werden. Die nach Swakopmund bei Hentiesbay ausgewiesenen Tankstellen befinden sich nicht direkt an der Hauptstrasse C34. Weil der Tank hier noch zu 3/4 voll ist, fährt man mit Vorteil weiter nach Uis. Im Dörfchen findet man eine gut ausgestattete Tankstelle von Engen mit Shop. Man beachte vis-à-vis den improvisierten «Manassa Carwash» bestehend aus 4 Pfosten und einem Kübel Wasser ;-) Tankstellen zwischen Swakopmund und Damaraland Tankstellen zwischen Damaraland und Etosha National Park (Anderson’s Gate) Auf diesem 330 km Teilstück findet Google Maps mit der «Tankstellen-Funktion» keine Resultate. In Khorixas liegt aber eine gute Tankstelle von Engen am Weg und Outjo ist eine einigermassen grosse Ortschaft. Dort muss es auch Tankstellen geben. Wenige Kilometer vor dem westlichen Anderson’s Gate des Etosha-Nationalparks liegt die neue Tankstelle des Etosha Trading Posts inklusive grossem Shop. Etosha Trading Post Shop des Etosha Trading Posts Tankstelle in Khorixas zwischen Damaraland und Etosha-Nationalpark Tankstellen im Etosha National Park: zwischen dem Anderson- und dem Von-Lindequist-Tor Auch auf diesem 181 km Teilstück zwischen dem südlichen und dem östlichen Zugangs-Tor des Etosha-Nationalparks findet Google Maps keine Tankstellen. Nach der Tankstelle des Etosha Trading Posts gibt es im Visitor Centre des Etosha-Nationalparks in Okauquejo und im Camp Halali je eine Tankstelle. In Okauquejo muss man sowieso halten, weil hier die Parkgebühr von 350 NAD für 2 Personen und 24 Stunden Gültigkeit beglichen wird (ca. 23 Franken / € 21 für 2 Personen). Wie beim Parkeingang wird der Betrag schön säuberlich von Hand in ein dickes Buch eingetragen. Ich denke also nicht, dass sie beim Parkausgang irgendeine Kontrolle haben, wer wie lange wo war… Auch in Namutomi in der Nähe des Von-Lindequist-Gates gibt es eine Tankstelle. Wie oben beschrieben, sieht die aber heruntergekommen aus und der einzige Tankwart akzeptiert keine Kreditkarten. Das nebenstehende WC-Häuschen ist zwar bescheiden, aber immerhin sauber. Tankstellen im Etosha-Nationalpark Tankstellen zwischen Etosha National Park und Okonjima Naturschutzgebiet Wer die Rundreise im Gegenuhrzeigersinn absolviert, tankt für dieses Teilstück von 356 km am besten bei Tsumeb in der Puma Service Station. Tankwart Dennis und die Jungs dort geben alles, tanken ist bei ihnen ein Erlebnis! Auch in Otjiwarongo steht eine Shell-Tankstelle bereit. Tankstellen bei Tsumeb und in Otjiwarongo Tankstellen zwischen Okonjima Naturschutzgebiet und Windhoek Auf den 224 km nach Windhoek gibt es viele Tankstellen: Gleich mehrere im Städtchen Okahandja und in Windhoek sowieso verschiedene. Achtung: Der internationale Flughafen Hosea Kutako liegt 47 km von Windhoek entfernt. Wer den Mietwagen hier abgibt, kann direkt am Flughafen in der Puma-Tankstelle nachtanken. Ich tanke in Windhoek und fahre «sparsam» zum Flughafen, da die Tankanzeige des Toyota Fortuner nach dem Volltanken während ganzen 80 Kilometern auf voll stehen bleibt. Tankstellen in Okahandja, in Windhoek und am Flughafen Hosea Kutako Navigation mit Google Maps statt Garmin Übrigens kann man das offerierte Garmin-Navigationsgerät getrost vergessen: Es zeigte uns wiederholt falsche Abzweigungen an, so dass wir uns auf Google Maps verliessen. Wegen der grossen Distanzen hat man auch mit einer namibischen Prepaid-Karte nicht überall Empfang, so dass man die Google-Karte vor der Fahrt lokal auf das Handy herunterladen sollte. Prepaid-Karten erhält man bei Ankunft im Flugplatz von Windhoek für ca. 9 Franken / € 8.40 (für 2 Mal eine Woche Gültigkeit) mit einem Datenpaket von 1 oder 2 Gigabytes. Wir nutzen nur einen Bruchteil davon, da Lodges und Restaurants auch an abgelegenen Orten ein WiFi anbieten und wir die jeweiligen Google Maps vor der Abfahrt im WLAN aufs Mobile herunterladen. Weitere Impressionen der Strassen Namibias Trotz der vermeintlichen Einöde der Steppenwüsten: Besonders lange fährt man in Namibia nicht und schon kann sich die Landschaft drastisch verändern. Katja und ich empfehlen eine Rundreise als Selbstfahrer sehr! Sonnenuntergang im Ongava Private Game Reserve Wendeplatz beim Wasserloch Charitsaub im Etosha Nationalpark Blockierte Strasse wegen Zebras auf der Hauptstrasse im Etosha Nationalpark Strom von Zebras über die Hauptstrasse des Etosha Nationalparks Stau im Etosha Nationalpark nach Sichtung zweier Löwinnen am Strassenrand Blockerte Strasse wegen einer Elefantenherde. Der Herr im Audi legt den Rückwärtsgang ein… Gepard auf der Pirsch im Etosha-Nationalpark Schotterpiste im Etosha-Nationalpark Feldstrasse im Onguma Private Game Reserve Geröll und Steigung einer Strasse im Okonjima Naturreservat Leopard an der Strasse im Okonjima Naturreservat Kombination von Selbstfahrer mit Flug-Safari Diese Rundreise kombinieren wir mit einer Flug-Safari ab dem nationalen Flugplatz Windhoek Eros zum Airstrip der Wolwedans Dune Lodge in Sossusvlei und dem Rückflüg vom Airstrip der Little Kulala Lodge (zu unserem Artikel) nach Swakopmund. Dort übernehmen wir den Mietwagen für die Weiterreise wie oben beschrieben. ## Wandern um den Glattalpsee im Muotathal Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/glattalpsee-rundwanderung-muotathal Ganz weit hinten im Muotathal liegt das wildromantische Bisisthal. Von hier aus gelangt man auf die Glattalp – den oftmals kältesten Ort der Schweiz. Komm mit auf eine idyllische Kurzwanderung um den Glattalpsee im Kanton Schwyz! Reisememo Rundwanderung Glattalpsee Distanz: 7,1 km Wanderzeit: ca. 2h (inkl. Picknick-Pause und Fotostopps) Auf-/Abstieg: 162 hm Schwierigkeit/Kondition: einfach T1 Anreise: Mit dem Auto: Richtung Schwyz → Muotathal → Bisisthal → Sahli (Talstation Seilbahn) Mit dem öV: Mit der SBB bis Schwyz, dann mit dem Postauto nach Muotathal Post und weiter ins Bisisthal Bis Endstation Sahli der Buslinie 506). Die Seilbahn zur Glattalp fährt von hier ab ca. Mitte Mai bis Ende Oktober. Alle Informationen findest du hier: glattalp.ch. Prägnanter Höch Turm auf der Glattalp Die Glattalp steht schon lange auf unserer Bucket List. Also um genau zu sein, auf der Bucket List von unserer Freundin Gabi. Aus irgendeinem Grund hat sie den Vorschlag schon mehrmals gebracht. Vielleicht weil ihr das Muotatal schon letzten Herbst so gut gefallen hat, als wir die Rundwanderung um den idyllischen Waldisee gemacht haben (hier unser Wandertipp)? Vielleicht aber auch, weil sie von den Muotathaler Wetterfröschen so fasziniert ist? Wir wissen es nicht genau. Wie auch immer – wir machen uns gemeinsam mit den Jungs auf den Weg ins Muotathal. Waldisee im Muotathal – hier unser Wanderbericht Glattalpbahn – das musst du wissen Die Luftseilbahn Sahli-Glattalp hat nur eine kleine Gondel. Die hievt pro Fahrt lediglich 8 Personen in die Höhe. Bei einer Fahrzeit von knapp 8 Minuten pro Weg schafft sie bloss 32 Personen pro Stunde. Aufgrund der begrenzten Transportkapazität machen wir uns am Morgen ziemlich früh auf den Weg nach Sahli. Als wir bei der Talstation der Glattalpbahn ankommen, sind wir überrascht: Wir hatten uns auf eine Wartezeit eingestellt. Stattdessen stehen kaum Leute in der Schlange. Yeah! Es hat sich also gelohnt, früh aufzustehen! Öffentlicher Verkehr: Bus 506 von Muotathal Post zur Talstation in Sahli Seilbahn Sahli-Glattalp im Alpenpanorama Doch die Freude ist nur von kurzer Dauer: Als wir das Billet kaufen möchten, heisst es, dass wir in ca. 45 Minuten dran seien. Wir bekommen die Nummer 12 – für die 12. Fahrt an diesem Morgen. Ja bravo! Wir überlgen uns kurz, ob wir die 750 Höhenmeter, die man anscheinend in 2,5 Stunden schafft, hochsteigen sollen. Wir hatten uns aber eigentlich auf einen gemütlichen und nicht allzu anstrengenden Tag eingestellt. Zudem wollen wir ja auch noch den See umrunden, was nochmals etwas mehr als 1,5 Stunden Wanderung bedeutet. Wir bleiben bei Plan A und gönnen uns einen Cappuccino in der urchigen Bergwirtschaft Sahli-Alp nebenan. Wegen des Kaffees muss man da allerdings nicht hin, wir lassen die ungeniessbare Brühe nach dem zweiten Schluck stehen. Dass die Locals im Innenraum rauchen und uns anstarren, als kämen wir vom Mars, hilft der Sache nur bedingt. Statt noch länger im Kaffee zu stochern, lassen wir uns vor der Beiz lieber von den Kühen und Pferden anstarren. Unsere Städter Walter und Alex knipsen mal wieder, als sähen sie das Nationalviech zum ersten Mal… Kühe posieren für Walter und Alex Alex gibt alles! Gruppen-Selfie mit Pferden in Sahli Rundwanderung um den Glattalpsee Als die Luftseilbahnbetreiberin die Nummer 12 ausruft, eilen wir schnurstracks zur Bahn. Es geht los. In knapp 7,5 Minuten bringt uns die Luftseilbahn auf 1’896 m.ü.M. Oben angekommen, staunen wir erst mal eine Runde. Die Hochebene, die steilen Bergflanken sowie die majestätischen Berge mit dem Höch Turm am Ende des Talkessels wirken extrem imposant. Die Glattalp beheimatet zudem viele Flachmoore von nationaler Bedeutung. Es ist traumhaft schön! Doch das Staunen geht weiter, als wir nach rund 15 Minuten den Bergsee erreichen. Nun geht es wieder los mit der Knipserei. Hier ein Foto, da eine Aufnahme – der See und die Bergspitzen, die sich im See spiegeln, wirken fantastisch! Einmal mehr brauchen wir länger als die veranschlagte Zeit, weil wir einfach immer wieder stehen bleiben, geniessen und Fotos machen. Wir empfehlen übrigens dem linken Seeufer entlang zu gehen (rechts, wenn man von der Seilbahn kommt): Von da hat man die (noch) schönere Aussicht auf den See und die umliegenden Glarner und Schwyzer Alpen als auf dem markierten Wanderweg. Das Gebiet zwischen Klausen- und Pragelpass gilt übrigens als grösstes Karstgebiet der Schweiz. Daher sollte man vorsichtig sein, wenn man den Wanderweg verlässt. Glattalpsee mit Höch Turm in der Spiegelung Route am linken Seeufer (der offizielle Wanderweg verpasst die schönsten Stellen!) Spektakuläres Seeufer des Glattalpsees V.l. Alex, Gabi, Katja und Walter am Glattalpsee Nach der Seeumrundung geht’s wieder zurück in Richtung Glattalpbahn. Vorher geniessen wir jedoch noch ein wohlverdientes Mittagessen im Berggasthaus «Glatt-Alp». Bergrestaurant Glatt-Alp auf 1870 m.ü.M. Cervelat und Rösti mit Käse überbacken Herzhafter Glatt-Alp Hauskaffee. Der kann was! Für die Rückfahrt gibt es leider kein «Reservationssystem», so dass man bei schönem Wetter schnell mal über eine Stunde anstehen muss. Zusammen mit der Wartezeit beim Aufstieg eignet sich die Glattalp nicht für Wochenenden bei schönem Wetter, dann wartet man einfach zu lang für die kurze, wenn auch schöne Wanderung. Lösen lässt sich dieses Problem, indem man unterhalb des Höch Turm und des Ortstocks über den Pass nach Braunwald hinüberwandert, allenfalls mit einer Übernachtung im angeblich sehr schönen Berggasthaus Ortstockhaus. Von dort gäbe es auch noch die sehr schöne Wanderung zum Oberblegisee (Link zu unserem Wandertipp). Das wäre dann mal was Neues für die Bucket List… Glattalp – einer der kältesten Orte der Schweiz Die Glattalp gilt als einer der kältesten Orte der Schweiz. Im Winter werden hier oft Temperaturen um die -30 °Grad gemessen! Der Rekord wurde vor rund 30 Jahren gemessen: – 52,5 °Grad! Du meine Güte!… Grund für die besonders kalten Temperaturen ist die Muldenlage der Glattalp und die Fallwinde der umliegenden Felswände. Je nach Wetterbedingungen bildet sich hier ein Kaltluftsee, wodurch die Temperatur sehr tief absinkt. Ich bevorzuge auf jeden Fall die Sommerwanderung… ## Holzsteg Rapperswil-Hurden – auf den Spuren der Jakobspilger Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/holzbruecke-rapperswil-hurden-jakobsweg Der 841 Meter lange und zweieinhalb Meter breite Holzsteg zwischen Rapperswil und Hurden wurde 2001 eingeweiht. Es ist die längste Holzbrücke der Schweiz und Teil des Jakobswegs. Je nach Jahreszeit bieten sich mystische Ausblicke. Rapperswil, die Rosenstadt am oberen Zürichsee, fasziniert so manchen. Sei es wegen der hübschen Seepromenade, den drei Rosengärten, dem über der Stadt thronenden Schloss oder der malerischen Altstadt, wo Du 450 Meter Gassen-Glück geniesst (zu meinem Gastbericht beim Internaut). Viele – und darunter nicht nur Pilger – zieht es jedoch wegen der Holzbrücke nach Rapperswil. Hafen und Mole im malerischen Rapperswil Rapperswil-Jona ist Teil der Grand Tour of Switzerland Holzsteg Rapperswil-Hurden — die längste Holzbrücke der Schweiz Die Holzbrücke steht auf insgesamt 233 Pfählen und besteht hauptsächlich aus unbehandeltem Eichenholz: Die Fussgängerholzbrücke ist mittlerweile – nebst dem Schloss – ein Wahrzeichen von Rapperswil. Holzsteg Rapperswil mit Schloss und Bachtel im Hintergrund Die Region Rapperswil war bereits im Mittelalter vielen Reisenden aus dem Norden bekannt. Denn das Städtchen liegt auf der Route des Jakobswegs. Eine der in den Boden eingelassenen Jakobsmuscheln des Jakobswegs Die Jakobspilger, die schon vor Jahrhunderten auf ihrem Weg nach Santiago de Compostela in Richtung Süden wanderten, mussten den Zürichsee an der engsten Stelle zwischen Rapperswil und Hurden überqueren. Und das über einen unsicheren Holzsteg: Die Bretter wurden damals nur locker auf die Pfähle gelegt, damit Unwetter oder hoher Wellengang die Brücke nicht jedesmal zum vollständigen Einsturz brachten. Die Bretter waren also weder an der Brückenkonstruktion festgenagelt, noch gab es ein Geländer. Daher war die Überquerung der Brücke kein gefahrloses Vergnügen. Ganz anders heute! Holzsteg Rapperswil mit Etzel im Hintergrund Touristen auf dem Holzsteg Rapperswil Holzsteg Rapperswil im winterlichen Sonnenuntergang Paar auf dem Holzsteg bei Rapperswil Seit 2001 steht an der Stelle des alten Steges die 841 Meter lange, modern gestaltete Holzbrücke mit ihren 233 Pfählen. Als letzter Überrest des früheren Pilgerweges bleibt die unter Denkmalschutz stehende Brückenkapelle — das Heilig Hüsli. Kapelle Heilig Hüsli des Jakobswegs nach Santiago de Compostela Holzsteg bei Rapperswil mit Kapelle Heilig Hüsli Heute ist der Holzsteg von Rapperswil-Jona nach Hurden nicht mehr wegzudenken. Die Fussgängerbrücke ist ein beliebtes Ausflugsziel vieler Touristen. Aber nicht nur! Als Einwohnerin von Rapperswil bin ich schon unzählige Male über die Holzbrücke gegangen – und bin jedes Mal wieder aufs Neue fasziniert! Walter und Katja auf dem winterlichen Holzsteg Spazierweg von Pfäffikon nach Rapperswil Für mich persönlich bietet sich der schönste Anblick der Holzbrücke, wenn man von Hurden in Richtung Rapperswil geht und im Hintergrund das Schloss bewundern kann. Wer genügend Zeit und Ausdauer hat, dem empfehle ich den ganzen Spazierweg von Pfäffikon(SZ) nach Rapperswil. Der Kiesweg ab Bahnhof Pfäffikon führt zuerst am Rande des Naturschutzgebietes Frauenwinkel vorbei. Die Moorlandschaft Frauenwinkel (Zu ihrer Webseite) ist mit seinen 350 Hektaren das grösste zusammenhängende und wertvollste Naturschutzgebiet am Zürichsee. Zum Schutz der seltenen Riedvögel wurden dem Wanderweg entlang Sichtschutzwände aus Holz aufgebaut. Dank den Lücken in der Holzwand können die Tiere des Rieds trotzdem beobachtet werden. Zudem werden auf Informationstafeln Fakten über den Lebensraum der Tiere oder über seltene Pflanzen aufgezeigt. Ende des Naturschutzgebietes Frauenwinkel Der Baum beim Seedamm im Sonnenuntergang Ab Hurden gelangt man dann auf den Holzsteg. Die Weitsicht zwischen Obersee und Zürichsee ist auf beiden Seiten fantastisch! Sie reicht von den Schwyzer Voralpen über den Etzel bis zum Bachtel im Zürcher Oberland sowie die Ostschweizer Berge. Bei gutem Wetter sieht man auch den Säntis! Holzsteg bei Hurden mit Sicht auf Federispitz und Speer Aussichtsplattform des Holzstegs bei Hurden Holzbrücke mit Aussicht auf Säntis, Federispitz und Speer Sicht auf den Obersee und Lachen Wolkenformation über dem Obersee Ende des Holzstegs bei Rapperswil Anreise zum Holzsteg Sowohl Rapperswil als auch Pfäffikon (Schwyz) sind mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut erschlossen. Ab Hauptbahnhof Zürich fahren pro Stunde mehrere Züge nach Pfäffikon (S2, S8) oder Rapperswil (S5, S15 und S7). Holzsteg und S-Bahn auf dem Seedamm Auch sehr zu empfehlen ist die Anreise per Schiff, z.B. mit der «Panta Rhei», dem Dampfschiff «Stadt Rapperswil» oder der «Linth». Hier die Fahrpläne und Preise der Zürichseeschiffahrt. Rückfahrt in der Abenddämmerung Erlebnisweg Obersee 2021 wurde der Erlebnisweg Obersee eröffnet. Mit diesem Themenweg, der sich über die beiden Kantone Schwyz und St. Gallen erstreckt, möchte man die wunderschönen Orte rund um den Obersee in Szene setzen. Alle Informationen über den rund 37 Kilometer langen Themenweg findest Du auf der Webseite des Rapperswil-Zürichsee Visitor Centers. Weitere Ausflugsmöglichkeiten rund um Rapperswil Wer vom Ausflug über den Holzsteg noch nicht genug hat, dem empfehle ich die Wanderung von Rapperswil zum Lützelsee (zu meinem Wandertipp). Oder eine Wanderung auf den Etzel (zu meinem Wandertipp), den Hausberg von Pfäffikon. Wandertipp zum Lützelsee Aussicht vom Etzel auf Pfäffikon und Seedamm Ich wünsche eine gute Pilgerwanderung! ## Hoteltipps Schweiz – Boutique-Hotels mit dem gewissen Etwas Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/tipps-boutique-hotels-schweiz Du suchst ein passendes Hotel für einen Kurztrip, eine spezielle Gelegenheit oder einfach so, um die Seele baumeln zu lassen? Hier haben wir für dich ein paar Hoteltipps zusammengestellt. Wir mögen hauptsächlich kleine Boutique Hotels oder Hotels mit dem bestimmten Etwas. Die folgenden Hotels haben wir alle selber besucht und können sie aus eigener Erfahrung empfehlen: Relais Castello di Morcote – Boutique Hotel mit Charme Das schmucke Relais Castello di Morcote (Link zu unserem Review) liegt leicht erhöht über dem Lago di Lugano. Wo einst Benediktinerinnen im Kloster wohnten, empfängt heute ein super-charmantes Boutique Hotel seine Gäste. Top! Junior Suite im Relais Castello di Morcote Locanda San Silvestro in Meride Das Boutique Hotel Locanda San Silvestro in Meride, ebenfalls im Tessin, befindet sich in einem umfassend restaurierten Steinhaus aus dem 18. Jahrhundert. Das kleine Boutique Hotel verfügt über gerade mal 7 Zimmer. Jedes ist anders und individuell eingerichtet. Das Gasthaus eignet sich hervorragend für Ruhesuchende oder noch besser für Liebespaare, die eine romantische Bleibe suchen. Auch ein Top-Tipp! Salon mit Cheminée in der Locanda San Silvestro Schöne Aussichten im Hotel Belvedere Locarno Ins Hotel Belvedere Locarno kommt man wegen dem Filmfestival Locarno oder dem Moon & Stars. Aber nicht nur. Die Aussicht auf die Stadt ist traumhaft. Modern eingerichtete Suite Süppchen mit seiner Languste Hotel Eden Roc Ascona – Villa Kunterbunt am Lago Maggiore Das Hotel Eden Roc in Ascona ist gemäss Sonntagszeitung das beste Ferienhotel der Schweiz. Kein Wunder, mit der traumhaft schönen Lage am Lago Maggiore, dem einwandfreien Service und dem ausgefallenen Intérieur von Stardesigner Carlo Rampazzi (Link zu unserem Besuch in seinem Atelier) besticht das Haus gleich mit mehreren Highlights. Typische Carlo Rampazzi Leuchten Restaurant Marina im Hotel Eden Roc The Chedi Andermatt – Alpin Chic Non-Plus-Ultra Wie ein überdimensionales Chalet präsentiert sich das Meisterwerk des ägyptischen Investors Samih Sawiris: Die orientalisch-asiatischen Elemente, die mit einem Hauch Swissness gekonnt in Szene gesetzt wurden, verleihen dem Chedi Andermatt eine gemütlich-lässige Eleganz. Lounge mit Cheminé im Empfangsbereich grosszügiger Wohnbereich in der Suite Boutique-Hotel Glacier Grindelwald: Design an der Eiger-Nordwand Das Hotel Glacier in Grindelwald besticht durch sein aussergewöhnliches Design. Die atemberaubende Sicht auf die weltberühmte Eiger-Nordwand ist bombastisch! Komfortabler Fauteuil mit Aussicht Restaurant Glacier mit Terrasse und Sicht auf die Eigernordwand The Alpina Gstaad – alpines Hotelerlebnis auf höchstem Niveau Oberhalb von Gstaad im Berner Oberland thront das Boutique Hotel The Alpina Gstaad. Mit seinem 20’000 m2(!) grossen Parkgrundstück, luxuriösen Räumen und Zimmern und einer atemberaubenden Aussicht bietet das Haus ein alpines Hotelerlebnis auf allerhöchstem Niveau! Wohnbereich der Panorama Suite Stilvoller Eingangsbereich HUUS Gstaad – ein Huus für mich und dich! Sympathisch, mit viel Liebe zum Detail, bodenständig und doch mit einem Hauch von Luxus: So präsentiert sich das Hotel HUUS im Berner Saanenland. Lobby und Shop im HUUS Gstaad Gediegene Designerlounge im HUUS Gstaad Hotel de Rougemont – Boutique Hotel im Chalet-Stil Leicht erhöht an einem Südhang am Rande von Rougemont liegt das im ortstypischen Chaletstil erbaute Hotel de Rougemont. Alle Zimmer sind im Chalet-chic gehalten und nach Süden ausgerichtet, wodurch man einen herrlichen Ausblick auf das Pays d’Enhaut geniesst. Hotel de Rougemont im idyllischen Chaletstil Originelle Sitzgelegenheit in der Lobby des Rougemont Hotels Hotel Crans Ambassador in Crans Montana Das Hotel Crans Ambassador repräsentiert das, wofür Crans-Montana steht: modern und stilvoll, gleichzeitig aber auch idyllisch und charmant. Das 5-Stern-Hotel zelebriert eine perfekte Mischung aus Eleganz, Lässigkeit und Natürlichkeit. Hotel Crans Ambassador Hotel Nendaz 4 Vallées & Spa – Walliser Wohlfühloase hoch über Sitten Das Hotel Nendaz 4 Vallées & Spa im Wallis versprüht mit seinem typischen Chalet-Stil einen alpinen Charme und ist mit seinem «Spa des Bisses» eine Wohlfühloase sondergleichen. Rustikale Zimmer im Hotel Nendaz Alpin, hip und stylish im W Hotel Verbier Das mit viel Holz und Schweizer Rot gestaltete Hotel W Verbier setzt in Sachen Design, Gastronomie und Service neue Massstäbe. Dank der globalen Lifestyle-Marke W bietet das Wallis jetzt noch mehr stylishen Luxus. Wohnzimmer der WOW Suite «Living Room» Sofas und Bar im Hintergrund Château d’Ouchy in Lausanne – ein Schloss am Genfersee Ein verträumtes Schloss mit einem hübschen Garten direkt am Ufer des Genfersees gelegen. So präsentiert sich das Château d’Ouchy, wo ich mich auf Anhieb als Prinzessin fühle. Château d’Ouchy in Lausanne Zimmer mit Aussicht auf den Genfersee Boutique Hotel Palafitte – Wohnen auf Stelzen am Neuenburgersee An den Gestaden des Neuenburgersees findet sich eine Pfahlbausiedlung der neueren Art: Das Hotel Palafitte zelebriert hier exklusive Riviera-Exzellenz der höchsten Stufe. Einen Sprung ins kühle Nass «vor der Haustüre» sollte man auf keinen Fall verpassen! Das Hotel Palafitte auf Stelzen Wohnzimmerbereich des Pavillons Vitznauerhof: Märchenschloss mit Gourmet-Restaurant Im Hotel Vitznauerhof residiert man wie in einem Märchenschloss – direkt am Ufer des Vierwaldstättersees. Ein besonderes Highlight ist hier das Gourmet-Restaurant Sens! Restaurant Sens im Sonnenuntergang Panorama Terrasse mit Sicht auf den Bürgenstock Seerose Resort & Spa – Cocooning am Hallwilersee Was gibt es gemütlicheres, als sich in ein lauschiges Cocon zurückzuziehen? Genau dieses Angebot zelebriert das Seerose Resort & Spa am Hallwilersee. Hotel Seerose am Hallwilersee Junior-Suite Süd Hotel Krone in Regensberg – Relais Chatêaux Im Stätdchen Regensberg tritt man in eine andere Welt: Im Hotel Krone (Link zu booking.com) kann man ganz einfach abschalten und den Alltag hinter sich lassen. Das Haus gehört zu Relais & Châteaux, der Vereinigung von Luxushotels und Restaurants. Kein Wunder, dass hier auch die Gaumenfreude nicht zu kurz kommt… Super-phantastisch! Hotel Widder – Individueller Wohnen in Zürich Das Widder Hotel in Zürich bietet nicht nur in seinen aufwendig renovierten Augustinerhäusern individuelle Hotelzimmer allererster Güte. Auch die Restaurants haben es in sich! Penthouse Wohnung des Widder Hotels Park Hotel Sonnenhof Vaduz – Boutique Hotel mit Adlernest Leicht erhöht über Vaduz steht das neu renovierte Park Hotel Sonnenhof. Es besticht mit individuellen Themen-Suiten und dem Sternerestaurant Marée. Armani Suite Hotel Bären in Gonten Im Boutique-Hotel Bären (Link zu booking.com) im Appenzell wird Gastfreundschaft gross geschrieben. Das charmant eingerichtete Hotel verzaubert nicht nur durch sein romantisches Intérieur – auch kulinarische Köstlichkeiten und ein riesiger Weinkeller lassen das Herz jedes Geniessers höher schlagen. Hotel 7132 in Vals – Architektur trifft auf Therme und Natur Das Bergdorf Vals in der Bündner Surselva kennt man hauptsächlich vom berühmten Mineralwasser «Valser» oder vom legendären Thermalbad Therme Vals. Wer das Meisterwerk des Schweizer Architekten Peter Zumthor liebt, wird auch das Hotel 7132 mögen! Kengo Kuma Suite Valsana Hotel – kleines Bijou am Ortseingang von Arosa Das Bündner Boutique-Hotel Valsana hat uns mit seinem ausgefallenen Intérieur von Carlo Rampazzi – wieder er – und den allerlei nostalgischen Elementen in den Bann gezogen. Stilvolle Einrichtung mit im Valsana Gemütliche Lounge im Valsana Arosa Chesa Stüva Colani – Engadiner Designhotel Das kleine Designhotel Chesa Stüva Colani liegt in Madulain, in einem idyllischen Engadiner Dorf ca. 12km von St. Moritz entfernt. Es strotz von italienischen Designmöbeln. eleganter Lounge Bereich in der Chesa Stüva Colani IN LAIN Hotel Cadonau im Engadin – ein Bijou aus Holz Aus einem über 450-jährigen Engadiner Haus in Brail ist das IN LAIN Hotel Cadonau entstanden, ein Bijou von einem Hotel und gleichzeitig das Lebenswerk einer Familie, deren Talente sich seit vielen Generationen in idealer Weise ergänzen. gemütliche Lounge Terrassensuite Giardino Mountain Hotel St. Moritz Mit alpinem Chic und der Engadiner Gastfreundschaft empfängt das Team des Design-Hotels Giardino Mountain seine Gäste. Hotelzimmer im Giardino Mountain LA VAL Bergspa Hotel – idyllische Bijoux im Alpen-Design Das schöne Boutique Bergspa Hotel LA VAL auf der Bündner Sonnenterrasse in Brigels eignet sich nicht nur für romantische Wochenenden: Es bietet auch einiges für die sportlich Aktiven, die gerne wandern, biken oder Golf spielen. Lounge La Val Bergspa Hotel La Val Hotelzimmer The Hide in Flims Das äusserst stilvoll eingerichtete Vier-Sterne Haus The Hide (Link zu booking.com) liegt nur 100 Meter vom Skilift Foppa entfernt. Die Piste führt direkt zum Hotel – Ski in & out at its best. Der Spa-Bereich ist absolut empfehlenswert! Design-Hotel Matthiol in Zermatt Das Hotel Matthiol in Zermatt versprüht einen ganz besonderen Charme, der sich nicht nur in den liebevoll eingerichteten Gästezimmern und Suiten wiederspiegelt. Lounge im Hotel Matthiol Ich wünsche einen romantischen Aufenthalt! ## Schöne 2-Seen-Wanderung am Pizol Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/zwei-seen-wanderung-pizol Nein, die Zwei-Seen-Wanderung ist keine verkürzte Route der Fünf-Seen-Wanderung – dem Wanderklassiker am Pizol. Aber diese abwechslungs- und aussichtsreiche Tour ist mit ihren beiden Bergseen dennoch sehr empfehlenswert! Reisememo Pizol 2-Seen-Wanderung Route: Pardiel – Viltersersee – Wangsersee – Laufböden – Pardiel Distanz: 6,8 km Wanderzeit: ca. 3h (inkl. Picknick-Pause und Fotostops) Aufstieg: 720 hm, hinunter mit der Sesselbahn Schwierigkeit/Kondition: mittel T2 Energiebedarf: 1’665 kcal Anreise: Mit öV oder Auto zur Talstation der Pizolbahnen zwischen Sargans und Bad Ragaz. Wanderroute Pardiel – Edelweiss Weg – Viltersersee – Wangsersee – Laufböden Walter und ich nutzen die Gunst der Stunde und fahren bei sommerlichem Wetter in Richtung Heidiland. Wir nehmen die Autobahnausfahrt Bad Ragaz und fahren zur Talstation der Pizolbahnen. Deren Gondel hievt uns nach Pardiel auf 1’600 m.ü.M. Gondel der Pizolbahn und Walters farblich assortierte Ausrüstung Ab der Zwischenstation Pardiel würde der erste Teil der Wanderung über den Heidipfad bis zum Aussichtspunkt Schwarzbüel verlaufen. Wir lassen uns allerdings auf dem Edelweiss Weg durch die Informationstafeln über die sternförmige Alpenblume verleiten und gehen anschliessend über den Suntigweid-Weg weiter, bis dieser wieder mit der Zwei-Seen-Wanderung zusammenkommt. Edelweissweg Alpstübli vor Falknishorn, Vorder Grauspitz, Glegghorn und Vilan Beim Wasserreservoir biegen wir ab in Richtung Viltersersee Wasserreservoir für Schneekanonen Von hier geht’s über eine Hochmoorlandschaft weiter. Die Aussicht ist grandios: Sie reicht von der Bündner Herrschaft mit dem Vilan, Falknishorn, Vorder Grauspitz und Glegghorn über das St. Galler Rheintal und Taminatal bis zu Alvier, Chli Fulfirst, Gamsberg, Gamserrugg und die majestätischen Churfirsten. Gleitschirmflieger vor Churfirsten, Gamserrugg, Gamsberg, Chli Fulfirst und Alvier Malerischer Wanderweg über das Hochmoor Wanderweg mit Churfirsten im Hintergrund Wasserfall entlang des 2-Seen Wanderwegs Der Wanderweg ist nicht zu verfehlen… … eindeutiger Wanderwegweiser, meint Walter Wollblumen überall… … und auch die grossblütige Gämswurz Viltersersee – malerischer Bergsee mit Aussicht Nach einer leichten Steigung erreichen wir den ersten der beiden Seen: Den Viltersersee. Zufluss Viltersersee Viltersersee Panorama Wanderweg am Vilterser Seeli Schutzhütte beim Viltersersee Katja und Walter oberhalb des Vilterser Seelis Vilterser Seeli Panorama mit Rheintal Am Viltersersee machen wir bei der Blockhütte einen kleinen Picknick-Halt, bevor es dann doch ziemlich steil bergauf geht. So langsam aber sicher macht sich mein Puls bemerkbar. Ich halte ab und zu und geniesse die herrliche Rundumsicht. Wangsersee am Panoramahöhenweg Pizol Nach ein paar weiteren Kehren erreichen wir den grünblauen Wangsersee. Der Bergsee liegt auf dem Hochplateau Pizol. Wir kennen dieses Highlight bereits von unserer Panoramawanderung im Winter – oder eben von der sehr beliebten 5-Seen-Wanderung (beide Links führen zu unseren Berichten). Unser heutige Wanderweg führt uns zum Aussichtspunkt Tagweidlichopf (2’275 m ü. M.). Hier steht eine der 40 schönsten Fotospots der Grand Tour of Switzerland. Wangsersee beim Pizol Aussichtspunkt Grand Tour of Switzerland Pizol Tümpel vor dem Pizol Von hier sind es nur noch 20 Minuten bis zur Berstation Laufböden. Nach dieser Wanderung haben wir uns ein feines Mittagessen verdient! Wir kehren auf der Terrasse des Ausflugsrestaurants Laufbodenstübli ein und geniessen dabei weiterhin die herrliche Aussicht, bevor wir anschliessend mit der Sesselbahn nach Pardiel und mit der Gondelbahn ins Tal zurückfahren. Terrasse des Laufbodenstübli Schmackhaftes Schweinssteak im Laufbodenstübli Sesselbahn Pardiel-Laufböden Katja und Walter auf der Sesselbahn vom Laufböden zurück nach Pardiel Die Betriebszeiten und Tarife der Pizolbahnen findet man auf der Pizol-Webseite. Weitere schöne Wanderungen im Heidiland Auf der anderen Seite des Tals bietet das Malanser Älpli weitere schöne Wanderungen. Eine davon ist die Route des Staunens (Link zu meinem Wandertipp). Hier ist nur schon die Anreise mit der Älplibahn ein Erlebnis für sich! Chalets auf dem Malanser Älpli Falls du hingegen lieber im Tal bleibst, so empfehlen wir dir die schöne Weinbergrunde von Malans nach Jenins (Link zu meinem Review). Weinwanderung von Malans nach Jenins ## Ausflugsziel Pizol – 7 Tipps inkl. Höhen- und 5-Seen-Wanderung Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/ausflugsziel-pizol Der Pizol bietet ein spektakuläres Ausflugsziel – und das bei sehr einfacher Erreichbarkeit in der Nähe von Sargans und Bad Ragaz. ## Wandertipp Flumserberg: von Tannenboden über die Seebenalp zum Maschgenkamm Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/flumserberg-tannenboden-seebenalp-maschgenkamm Sonntagmorgen. Walter und ich wollen wandern gehen, aber wir wollen nicht allzu lange anreisen. Kurzentschlossen fahren wir zum Flumserberg, hoch über dem Walensee. Schliesslich bietet der Flumserberg über 150 Kilometer Wanderwege und einen herrlichen Panoramablick über den Walensee. ## Monte San Giorgio: Wanderung und ein romantisches Hotel Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/monte-san-giorgio-wanderung Meride ist der perfekte Ausgangspunkt für eine Wanderung auf den Monte San Giorgio. Aber nicht nur. Im pittoresken Dorf in der Region Mendrisiotto hat es auch ein Fossilienmuseum von Stararchitekt Mario Botta. Und ein kleines, charmantes Boutique Hotel! Die Fossilien vom Monte San Giorgio Das Gestein des Monte San Giorgio lag vor 240 Millionen Jahren in Afrika, nämlich 20 Grad nördlich des Äquators. Fische, Ammoniten, Muscheln sowie Reptilien lebten friedlich in einer vom offenen Meer geschützten Lagune. Es herrschte subtropisches Klima. Dank der damaligen ökologischen Bedingungen blieben viele dieser Lebewesen als Fossilien erhalten. Am Monte San Giorgio wurden rund 20’000 versteinerte Tiere und Pflanzen gefunden. Aufgrund dieser spektakulären Fossilienfunde wurde das Gebiet zum UNESCO-Weltnaturebe erklärt. Die wichtigsten Fundstücke sind im Fossilienmuseum von Meride ausgestellt. Umgebaut und erweitert wurde es vom Tessiner Architekten Mario Botta. Wanderung zum Panoramaberg Monte San Giorgio Reisememo Distanz: 10,5 km Wanderzeit: ca. 4:00 h (ohne Mittagessen) Aufstieg: 705 m Schwierigkeit/Kondition: mittel T2 Gässchen in Meride Ausgangspunkt der Wanderung ist die Bushaltestelle gleich beim Dorfeingang in Meride (paese). Der Weg führt zuerst auf dem gepflasterten Saumweg an der Kirche San Silvestro vorbei und dann durch den dichten schattigen Wald – bis nach Alboree. Von hier wanderst Du auf der Kammhöhe leicht ansteigend bis nach Cassina, wo man den Naturlehrpfad verlässt. Nun geht’s den steilen Bergweg hinauf, wiederum durch einen schönen Kastanienwald. Wanderweg auf dem Monte San Giorgio Windröschen auf dem Monte San Giorgio Wanderweg auf den Monte San Giorgio Nach dem letzten, aber doch sehr steilen Schlussanstieg, erreichst Du den Berggipfel Monte San Giorgio mit seinem herzigen Kirchlein. Die Aussicht auf den Luganersee mit seinen Dörfern ist grandios! Sie reicht sogar bis zum Monte Rosa-Massiv. Aber auch die näher gelegenen San Salvatore, Monte Bré und Monte Generoso sind imposant (Links zu unseren Wandertipps). Und auch der Blick auf das Ufer des Ceresio und insbesondere auf das Dorf Morcote ist umwerfend (hier geht’s zu unserem Bericht über die Perle am Luganersee). Aussicht vom Monte San Giorgio auf Morcote Aussicht vom Monte San Giorgio auf den Luganersee mit dem San Salvatore und dem Monte Bré Nach einer kurzen Pause wandern wir wieder bergab, auf dem Sentiero Geo-Paleontologico (geo-paläontologischer Weg). Wir folgen den Schildern in Richtung Serpiano, Crocifisso bis wir wieder den Ausgangspunkt in Meride erreichen. Falls du die Aussicht vom Monte San Giorgio auch ohne mühsame Wanderung geniessen willst, so kannst du dich auch ganz bequem mit der Seilbahn Brusino-Serpiano in die Höhe hieven lassen. Schöner übernachten im Hotel Locanda San Silvestro Das Boutique Hotel Locanda San Silvestro (Link zu booking.com) in Meride befindet sich in einem Steinhaus aus dem 18. Jahrhundert, das umfassend restauriert wurde. Dabei hat man viel Wert darauf gelegt, die historischen Merkmale der Region zu bewahren. Der lauschige Innenhof lädt ein zum Caffé oder zum Degustieren des lokalen Gin, dem Gin del Bisbino. Logisch, lässt sich Walter das nicht entgehen… Bisbino Gin Tonic zum Apéro Das kleine Boutique Hotel verfügt nur über gerade mal 7 Zimmer. Jedes ist anders und individuell eingerichtet. Das Gasthaus eignet sich hervorragend für Ruhesuchende oder noch besser für Liebespaare, die eine romantische Bleibe suchen. Eingang zum Hotel unter der Laube Hotelbett Salon mit Cheminée Restauranttisch und Sitzbank Aber auch Liebhaber der guten Küche kommen hier auf ihre Kosten: Chefkoch Ambrogio Stefanetti serviert feine Gerichte, einfach und liebevoll auf der Basis lokaler Rezepte zubereitet, die er neu interpretiert. Tomaten-Mozzarella mit Sardellen Vorspeise vom Pulpo Hauptspeise mit Fisch Das Hotel ist zudem die perfekte Bleibe für die vielfältigen Ausflugsmöglichkeiten rund um Meride. Adresse: Locanda San Silvestro Via Bernardo Peyer 20 6866 Meride Tel: +41 91 646 10 00 Informationen über Preise bei booking.com. Weitere Impressionen von der Locanda San Silvestro: Innenhof mit Hotelzimmern Innenhof abends Innenhof mit Weinkeller Innenhof mit Lounge Dachfenster des Restaurants Restaurantterrasse im Innenhof Sessel vor der Bar Dachterrasse mit Sitzgruppe Esstisch am Cheminée Esssaal mit Bar Aussicht auf den Innenhof abends Hotelrestaurant abends Dämmerung über dem Innenhof Zimmer «Agrifoglio» (Stechpalme) Gute Nacht! ## Aussichtsreiche Wanderung zur Capanna Monte Bar Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/wanderung-capanna-monte-bar Walter mag kubische Architektur. Als er kürzlich einen Artikel über die Capanna Monte Bar sieht, ist für ihn klar: Wenn wir im Tessin sind, wandern wir zur stilvollen SAC-Hütte. Reisememo Tessiner Wanderung von Corticiasca zur Capanna Monte Bar und zurück Distanz: 8.2 km Wanderzeit: 4.5h (inklusive 1 Stunde Mittagspause) Aufstieg: 726 m Schwierigkeit/Kondition: mittel T2 Highlight: SAC-Hütte Capanna Monte Bar Anreise: Mit öV oder Auto bis nach Corticiasca, nördlich von Lugano. Wanderroute von Corteciasca auf den Monte Bar im Tessin Zum Monte Bar wandert man ab Bidogno oder Corticiasca. Beide Dörfer sind nördlich von Lugano in der Capriasca gelegen und per Auto oder Postauto über Tesserete zu erreichen. Aufwändiger ist die Wanderung zum Monte Bar ab Isone oder Gola di Lago. Gabi und Alex begleiten uns heute auf diese Wanderung. Wir treffen uns in Corticiasca. Von da ist die Wanderung am einfachsten und man erreicht die Capanna Monte Bar in einer etwa eineinhalbstündigen Wanderung. Wanderweg bei Corticiasca Schafherde auf dem Wanderweg zum Monte Bar Rustico an der Bergflanke des Monte Bar Rustico Häusergruppe Kurviger Aufstieg auf den Monte Bar Der Weg ist abwechslungsreich und führt über Weiden, Alpen und durch Wälder. Ab und zu wird’s auch mal etwas steil. Aber die Anstrengung wird durch das herrliche Panorama belohnt: Die Aussicht reicht von den charakteristischen Zacken der Bergkette «Denti della Vecchia» über den Luganersee bis zum Monte Tamaro und Monte Lema. Im Hintergrund erkennt man sogar die Dufourspitze. Nach etwa knapp zwei Stunden erreichen wir die SAC-Hütte Monte Bar. Denti della Vecchia mit Monte Generoso im Hintergrund (Link zu unserem Ausflugstipp) Wanderweg unterhalb der Capanna Monte Bar Aufstieg auf den Monte Bar Capanna Monte Bar im Val Colla Die SAC-Hütte auf dem Monte Bar liegt auf 1’602 m ü. M. Ursprünglich wurde die Hütte vor über 80 Jahren erbaut. Im Mai 2016 wurde sie abgerissen, um dem modernen, würfelartigen Holzgebäude Platz zu machen. Das mit Lärchenholz verkleidete, kubische Gebäude mit grossen Panoramafenstern stammt von den Architekten Oliviero Piffaretti und Carlo Romano aus Mendrisio. Das junge Architektenduo gewann mit den Plänen zum Projekt «Barlume» (Schimmer) den vom SAC ausgeschriebenen Architekturwettbewerb. Die SAC-Hütte beinhaltet ein Restaurant mit 60 Sitzplätzen und etwa 80 Sitzplätze auf der grossen Aussenterrasse mit grandioser Aussicht. Das «Haus für die vier Jahreszeiten», wie die Capanna auch genannt wird, ist während des ganzen Jahres ein beliebtes Ausflugsziel, sei es für Wanderer oder Biker im Sommer – oder für Schneeschuh- oder Ski-Tourer im Winter. Betrieben wird die Hütte von den Gastro-Profis James Mauri und Serge «Seo» Santese: Der in der Nachtklubszene bekannte Macher betreibt jetzt nicht mehr Luganer Nightclubs, sondern inszeniert die Natur mit den spektakulären Sonnenuntergängen. So hat er es geschafft, die Capanna Monte Bar auch als Treffpunkt der Luganesi für einen Apéro nach der Arbeit zu etablieren. Trotz der 600 Höhenmeter, die man dafür zurücklegen muss… Kubische Capanna Monte Bar mit Aussicht auf den Luganersee Aussicht auf Monte Tamaro (rechts) und Dufourspitze (Mitte im Hintergrund) Panoramaaussicht vom Monte Bar auf den Luganersee Weitere Informationen über die Monte Bar Hütte findest du auf ihrer Webseite. Nach einer kleinen Stärkung machen wir uns gut gelaunt wieder an den Abstieg nach Corticiasca. Walter, Gabi, Katja und Alex auf dem Monte Bar Aussicht vom Monte Bar auf Lugano und San Salvatore Weitere Wandertipps und Ausflüge im Tessin Eine weitere empfehlenswerte Wanderung in der Nähe ist die Route vom Monte Brè zur Alpe Bolla (Link zu unserem Wandertipp). Wanderweg nach Alpe Bolla In unserer Rubrik «Tessin» findest du weitere Tessiner Ausflugs- und Wandertipps, u.a. die Wanderung auf den Monte San Giorgio mit Übernachtungsmöglichkeit im superschönen Boutique-Hotel Locanda San Silvestro! (Link zu unserem Review) ## Ritomsee: 3-Seen-Wanderung im Tessiner Val Piora Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/ritomsee-rundwanderung-tessin Diese abwechslungsreiche Rundwanderung führt am Ufer der drei Seen Ritom, Lago di Tom und Lago di Cadagno vorbei. Gute Verpflegung gibt es in der leicht zugänglichen SAC-Hütte Cadagno. Reisememo Wandertipp Rundwanderung im Val Piora: Ritomsee – Lago di Tom – Lago di Cadagno Distanz: 15 km Wanderzeit: ca. 4 h (plus Mittagessen und Pausen) Auf-/Abstieg: 461 m / 474 m Schwierigkeit/Kondition: mittel T2 Highlight: 3 Seen und Capanna di Cadagno Anreise: Mit dem Auto oder den öV fährt man bis nach Piotta. Und dann mit der Standseilbahn hoch nach Piora. Verpflegungsmöglichkeiten: Rifugio Lago Ritom (Ritomsee), Capanna Cadagno, Ristorante Canvetto (beide beim Lago di Cadagno), La Tana del Lupe (Snacks bei der Standseilbahn-Bergstation) Wanderroute: Im Sommer empfehle ich die Rundwanderung im Uhrzeigersinn, dann wandert man im schattigen Wald zurück Aussichtsreiche Hochebene Val Piora Das Val Piora ist ein Seitental der Leventina. Das Tessiner Hochtal ist bekannt für seine aussergewöhnlich grosse Artenvielfalt und mehr als 20 Bergseen. Einer davon ist der bekannte Ritom-Stausee. Unser Blogberater Alex liegt uns gefühlt seit einer Ewigkeit in den Ohren, dass er mal eine Wanderung zum Lago Ritom machen will. Also gut. Walter und ich geben nach. Gemeinsam mit Alex und Gabi fahren wir am frühen Samstagmorgen in Richtung Gotthard: Wenn wir schon ins Tessin fahren, dann nehmen wir uns nicht nur Alex‘ Ritomsee vor, sondern planen gleich eine Rundwanderung über mehrere Seen in der Piora-Hochebene. Das Piora-Tal erreicht man ab Piotta mit der Ritom-Bahn – einer der steilsten Standseilbahnen Europas! 87,8% beträgt die Neigung! Mamma mia… Ganz ehrführchtig schaue ich in die Höhe. Die Bahn hievt uns innert 10 Minuten von Piotta nach Piora auf 1’800 Metern! Diese Anreise ist per se schon ein erstes Highlight. Kabine der Ritom Standseilbahn Steile Ritom Standseilbahn bei Piotta Weitläufiger Ritomsee Bei der Bergstation angekommen, wandern wir auf der asphaltierten Bergtrasse in Richtung Ritom-Staumauer. 25 Minuten dauert der Marsch bis zum Speichersee, der Teil des Ritom-Kraftwerks der SBB ist. Alex ist schon ganz kribbelig. Er kann es kaum erwarten, den langersehnten Ritomsee zu sehen. Ob uns wohl der See auch so verzaubern würde wie ihn? Die Staumauer wirkt von unten schon mal sehr imposant! Enge Bergstrasse von der Bergstation zum Ritomsee Tunnel der Bergstrasse zum Ritomsee Doch kaum erreichen wir den Damm herrscht Ruhe. Keiner von uns sagt etwas. Wir gucken uns nur etwas verdutzt an. Ganz schüchtern erlaube ich mir zu sagen: «Das ist also der Ritomsee?!?» Tote Bäume am Ritomseedelta Ausgetrockneter Ritomsee Etwas karg sieht er aus. Es stehen einige Baumaschinen herum und der sonst wohl beeindruckende Stausee gleicht eher einem Tümpel, dem das Wasser auszugehen droht. Allmählich verstehen wir, was hier abgeht: Es sind nämlich Bauarbeiten für die Gesamterneuerung des Ritom-Kraftwerks im Gange. Ja bravo! Das Projekt beinhaltet unter anderem den Bau eines zusätzlichen Druckstollens, einer neuen Kraftwerkszentrale und eines Ausgleichbeckens. Die Erneuerung des im Jahre 1920 erbauten Kraftwerks startete 2019 und dauert noch bis Frühling 2022. Merci vielmal! Fotosujet Ritomsee – trotz wenig Wasser Und die Aussicht hier: Staumauer des fast leeren Ritomsees Wir versuchen alle, die Enttäuschung nicht Überhand nehmen zu lassen und marschieren dem Seeufer entlang los bis linkerhand der Wegweiser zum Lago di Tom erscheint. Nach einem rund 30-minütigen Aufstieg blicken wir auf die Mulde mit dem idyllischen Tomsee hinunter. Allmählich hebt sich unsere Stimmung wieder. Badesee Lago di Tom Der kleine Tomsee liegt auf einer Höhe von 2020 m ü. M. in einer Senke, die von einem Gletscher geformt wurde. Bekannt ist der Lago di Tom vor allem für seinen weissen Sandstrand, der aus dem sogenannten «Zuckerdolomit» besteht. Anscheined bereitete dieses als «Pioramulde» bekannte Gestein den Ingenieuren der Gotthard Alpentransit-Strecke grosse Sorgen. Denn dieser Dolomit ist sehr weich und bröselig und damit für den Tunnelbau problematisch. Mit seiner türkisgrünen Farbe und dem weissen Sandstrand erinnert uns der See ein bisschen an die wilde Küste Portugals. Kalksteinformation am Tomsee Wanderweg am Tomsee Zuckerdolomit mit Sicht auf den Lago di Tom Nach einem kurzen Fotostop wandern wir weiter. Es geht wieder einige Meter bergauf zum nächsten Bergkamm, von wo wir den dritten See unserer Wanderung entdecken: den Cadagnosee. Lago di Cadagno Der Abstieg zum Lago di Cadano ist kurz und führt an der Alpe Piora vorbei. Hier befindet sich eine Käserei, eine Rohschinkentrocknerei und das Alpine Biologie-Zentrum. Alp Piora Anscheinend ist der Cadagnosee unter Forschern weltberühmt: Der Cadagnosee besteht nämlich aus drei verschiedenen Wasserschichten, die sich nicht mischen. Wer mehr darüber erfahren möchte, liest den Sachverhalt hier auf der Seite von Schweiz Tourismus nach. Aussicht auf Cadagno- und ausgetrockneten Ritomsee Hütte am grünen Cadagnosee Allmählich macht sich bei den Jungs wieder mal der Hunger bemerkbar. Da sie alle Proteinstengel schon verdrückt haben, muss jetzt etwas Währschaftes her. Von einer Freundin weiss ich, dass man in der Capanna Cadagno sehr gut isst. Auf dem Menuplan stehen selbstgemachte Gnocchi mit verschiedenen Saucen: al Ragù, con burro e salvia, al aglio selvatico (Bärlauch). Oder natürlich Polenta. Das Essen schmeckt hervorragend und die Gastgeber, Idalgo & Eliana Ferretti, sind äusserst freundlich. So ist es auch Eliana, von der wir uns zum Kaffee zu einem selbstgemachten Stück Kuchen verführen lassen (Zur Auswahl stehen Kastanien, Himbeer, Rhabarber, Aprikosen). SAC-Hütte Cadagno mit Sonnenterrasse SAC-Hütte Cadagno Walter und Alex beim Mittagessen in der Cadagno-Hütte Gestärkt machten wir uns wieder auf den Rückweg in Richtung Ritomsee. Der Weg führt zuerst noch etwas weiter bergwärts der Schlucht Murinascia Grande entlang. Anschliessend geht es über Wiesen und dann durch einen Wald mit Lärchen und Zirbelkiefern. Der Weg ist absolut idyllisch und schön angelegt. Immer wieder sieht man auf den Ritomsee hinunter. Capanna Cadagno an der Schlucht Murinascia Grande Blühende Alpenrosen am Ritomsee Walter auf dem Wanderweg zum Ritomsee Schattiger Waldwanderweg am Ritomsee Gabi und Katja auf dem Wanderweg am Ritomsee Fazit zur Wanderung: Wir sind uns alle einig: Auch wenn wir im ersten Moment vom Ritomsee etwas enttäuscht waren – die Drei-Seen-Wanderung ist sehr empfehlenswert! Nebst den Bergseen finden wir die Blumenvielfalt sehr faszinierend: Wir bestaunen Alpenrosen, Enziane, Ranunkel und viele weitere Alpenblumen. Einige Blüten waren noch zu. Ich stelle mir das Piora Tal Anfang Juli als herrliches Blütenmeer vor! Katja auf der Kalksteinformation am Tomsee Walter, Katja, Gabi und Alex am Ritomsee Kraftwerkszentrale Ritom Neben der Talstation der Standseilbahn steht das historische Gebäude von 1921 der Kraftwerkszentrale Ritom. 4 Pelton-Wasserturbinen generieren hier aus 7 Kubikmetern Wasser pro Sekunde jährlich ca. 155Mio kW Strom. Das entspricht etwa 8% der Energie, die jährlich für das Ziehen der Schweizer Eisenbahnzüge benötigt wird, an dieser Stelle hauptsächlich für das Ziehen der Züge der Gotthard-Bahnstrecke. Neben dem Trassee der Standseilbahn verläuft die Druckleitung dieser Kraftwerkzentrale mit einer Länge von 1.367m und einem Höhenunterschied von 843m. Winterausflug in der Leventina Falls du im Winter in der Leventina bist, so empfehlen wir dir das nahegelegene Carì – eine herrliche Sonnenterrasse oberhalb von Faido. Was es da zu tun gibt? Schneeschuhwandern vom Feinsten! Hier geht’s zu unserem Bericht. Als Übernachtungsmöglichkeit empfehlen wir das Bed&Bike Osteria Tremola San Gottardo in Airolo. Unbedingt das Nachtessen mitbuchen, es lohnt sich! ## Wanderung von Carona zum Monte San Salvatore Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/san-salvatore-carona-wanderung-parco-san-grato Diese schöne Rundwanderung führt uns von Carona auf der Landzunge Ceresio zum Monte San Salvatore und zurück. Ein weiteres Highlight ist der Abstecher zum Parco San Grato. Und natürlich ein Mittagessen in Carona. «San Salvatore ist immer super!», so die Antwort unseres Blogberaters Alex, als wir ihn und Gabi fragen, ob sie mit uns einen Ausflug auf die Halbinsel Ceresio bei Lugano machen. Sehr schön! Dann also nichts wie los: Wanderschuhe montieren! Reisememo Wandertipp Carona – Ciona – San Salvatore – Carona – Parco San Grato Distanz: 3.5 km Wanderzeit: ca. 3h (hin und zurück, ohne Fotostopps) Aufstieg: 269 Höhenmeter Schwierigkeit/Kondition: einfach T1 Start und Highlight: Künstlerdorf Carona mit dem Parco San Grato Von Carona zum San Salvatore Der Wander-Klassiker auf der Ceresio Halbinsel wäre die rund zehn Kilometer lange Tour vom Gipfel des San Salvatore durch Kastanienwälder, vorbei am idyllischen Dorf Carona, hinab an den See nach Morcote. In unserem Bericht kannst du lesen, warum das ehemalige Fischerdorf Morcote seit langem als die Perle des Luganersees gilt. Wir entscheiden uns jedoch, heute nicht nach Morcote zu laufen und nehmen uns nur einen Abschnitt der Wanderung vor – dafür als Rundtour. Walter und ich treffen uns mit Alex und Gabi im kleinen Künstlerdorf Carona, das für seine Steinmetze, Bildhauer, Stuckateure und Architekten bekannt ist. Auch Hermann Hesse liess sich in diesem idyllischen Dorf inspirieren. Von da aus wandern wir zuerst auf den Monte San Salvatore – auf den Gipfel über Lugano, der an den «Zuckerhut» über Rio de Janeiro erinnert. Der Weg führt zuerst nach Ciona, ein typisches kleines Tessiner Dorf mit engen Gassen und farbigen Häusern. Kurz darauf startet der Aufstieg zum Monte San Salvatore. Bei den letzten Höhenmetern durch den dichten Kastanienwald kommen wir leicht ins Schwitzen. Aber die Mühe lohnt sich! Kapelle von Ciona Osteria Grotto Ciona und Kapelle Wanderweg auf dem San Salvatore Aussichtsberg Monte San Salvatore Die Aussicht hier oben, auf dem Hausberg von Lugano, ist genial! Wir steigen auf die Dachterrasse der Chiesa San Salvatore. Das Panorama reicht vom Luganersee, über die Po-Ebene in der Lombardei bis zu den eindrücklichen Gipfelketten der Schweizer und Savoyer Alpen. Gabi mit Panorama auf Lugano und Sempione Aussichtsturm auf dem San Salvatore Kapelle mit Sicht auf Lugano und den Monte Bar im Hintergrund (Link zu unserem Wandertipp) Sicht auf den Seedamm von Melide und den Monte San Giorgio (Link zu unserem Review inklusive Boutique-Hotel Locanda San Silvestro) Sendemast auf dem San Salvatore Den Aufstieg zum San Salvatore kann man übrigens auch leichter haben: Die Standseilbahn führt ab Lugano-Paradiso in zwölf Minuten auf 909 Meter. Talstation der Standseilbahn auf den San Salvatore Gabi sucht den richtigen Wanderweg, wir warten auf den Bescheid Selfie im Verkehrsspiegel mit Katja, Alex, Gabi und Walter Nachdem wir uns vom Panorama sattgesehen haben, wandern wir vom Monte San Salvatore über eine andere Route durch den Wald wieder zurück nach Carona. Unsere Schritte werden allmählich etwas länger. Wir freuen uns nämlich schon auf unser Mittagessen im renovierten Restaurant La Sosta. Das Restaurant gehört zur Villa Carona – einem Mitglied der Swiss Historic Hotels. Wer mehr über das Hotel erfahren möchte, findet in diesem schönen Artikel der Reisebloggerin travelita weitere Informationen. Wir geniessen das Ambiente im Garten – unter einer Pergola. Walter gönnt sich ein zartes Ossobuco mit Polenta, während ich mich für einen Fisch entscheide. Und natürlich darf auch die Nachspeise nicht fehlen. Yummie! Pergola des Gartenrestaurants Gartenrestaurant der Villa Carona Renoviertes Restaurant La Sosta Tiramisu Cheesecake Dessert Ein weiteres sehr schönes Hotel in der Region ist übrigens das Relais Castello di Morcote (hier geht’s zu unserem Bericht). Wo einst Benediktinerinnen im Kloster wohnten, empfängt heute ein charmantes Boutique Hotel seine Gäste. Botanischer Garten Parco San Grato Bei einem Besuch in Carona ist ein Spaziergang durch den Parco San Grato ein Muss! Der Park befindet sich ca. 15 Minuten Fussweg etwas oberhalb von Carona. Der 200’000 m2 grosse Park umfasst die zahl- und artenreichste Sammlung an Azaleen und Rhododendren, die im April und Mai in voller Pracht blühen. Die Farben und der Duft der Blüten lösen Frühlingsgefühle in uns aus. Katja schnuppert an einer Azalee Parkbank mit Sicht auf den Luganersee Parco San Grato mit «Zuckerhut» San Salvatore und Luganersee Durch den Park führen fünf verschiedene Themenpfade. Aber auch die unzähligen Nadelbäume sind faszinierend. Walter ist ziemlich aus dem Häuschen, als er das Schild neben einem skuril ausschauenden Nadelbaum entdeckt: Es ist eine Chilenische Araukarie (Araucaria araucana), auch chilenischer Schlangenbaum genannt. Walter mit chilenischem Schlangenbaum Der Park ist jedenfalls ein echtes Mekka für alle Pflanzenfreunde. Er ist das ganze Jahr über geöffnet und der Eintritt ist frei. Beim Eingang stehen Ladestationen für E-Bikes zur Verfügung. «Swing the World» – Schaukeln mit Aussicht «Swing the World» ist ein Projekt, um auf kreative Art und Weise zu inspirieren und zu animieren. Es soll Menschen motivieren, mehr Zeit in der Natur zu verbringen. Die zwei Tessiner Elisa Cappelletti und Fabio Balassi sind die Erfinder von «Swing the World»: Während des Lockdowns kam den beiden jungen Tessinern die spontane Idee, handgefertigte Holzschaukeln herzustellen und diese an verschiedenen schönen Orten im Tessin zu installieren. Weitere Informationen zum Projekt findest du auf der Webseite von Ticino Turismo. Katja und Walter in Swing the World Katja und Walter in Swing the World Wir haben dann auch noch die Schaukeln bei der Aussichtsplattform Cardada getestet und an der Riviera von Ascona. Weitere schöne Wanderungen rund um Lugano Einfache Rundwanderung auf dem Monte Brè: Diese Tour führt durch Kastanienwälder zur Alpe Bolla und zurück ins Künstlerdorf Brè. Monte Brè in Lugano Aussichtsreiche Höhenwanderung auf dem Monte Generoso: Von Mario Bottas «Fiore di Pietra» nach Alpe di Orimento in Italien und zurück. Fiore di Pietra auf dem Monte Generoso Und nördlich von Lugano thront eine moderne SAC-Hütte auf dem Monte Bar (Link zu unserem Wandertipp). Auch sie mit bombastischer Aussicht. ## Ponte Tibetano: Nervenkitzel auf der Tibetischen Hängebrücke im Tessin Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/tibetische-haengebruecke-carasc Tessin: Die Tibetische Brücke bei Carasc ist 270 Meter lang und schwebt mit ihren rund 50 Tonnen 130 Meter über der Sementina-Schlucht! Als eine der längsten Hängebrücken der Schweiz ist sie das Highlight dieser Rundwanderung. Die 2015 eröffnete Tibetische Brücke – oder «il ponte Tibetano» – ermöglicht die Überquerung des Tals zwischen den Tessiner Gemeinden Monte Carasso und Sementina südwestlich von Bellinzona. Die Hängebrücke verbindet die Weiler Curzùtt und San Bernardo mit der Via delle Vigne und ermöglicht somit eine schöne Wanderung im Wald mit Ausblick auf Bellinzona und die Magadinoebene. Die Rundwanderung ist auch als «Giro del Ponte Tibetano» bekannt. Mein Foto des Wanderwegs in Richtung San Barnàrd dient als Titelbild des Krimis ‚Schatten über Monte Carasso‘ Walter und Katja auf dem Brückenkopf Rundwanderung oberhalb der Leventina von Sementina nach Monte Carasso via Tibetische Hängebrücke Reisememo Ausflugstipp Rundwanderung Sementina – Ponte Tibetano – Curzùtt – Monte Carasso Distanz: 4.8 km Wanderzeit: ca. 2h Aufstieg: 442 m Schwierigkeit/Kondition: mittel T2 Highlight: Tibetische Brücke Anreise: Mit öV über Bellinzona oder mit dem Auto nach Monte Carasso. Am Dorfrand bei Er Carà di Sai steht eine limitierte Anzahl Parkplätze zur Verfügung. Bei der Talstation der Seilbahn Monte Carasso hat es nur sehr wenige Parkgelegenheiten. Eigentlich wollen Walter und ich mit der Seilbahn von Monte Carasso nach Curzùtt hochfahren und von da aus zur Tibetischen Brücke wandern. Allerdings ist die Seilbahn bei unserer Ankunft schon ausgebucht! Ja genau, man sollte sein Ticket bzw. die Fahrt online reservieren! Die Mitarbeiterin am Infopoint in Monte Carasso erklärt uns, dass sie jeweils von Frühling bis Ende Oktober auch einen Shuttle Bus anbieten: Dieser fährt die Wanderer alle 30 Minuten vom Infopoint in Monte Carasso zum Oratorium San Defendente oberhalb von Sementina. Von da nimmt man die Rundwanderung in der entgegengesetzten Richtung in Angriff und fährt dann mit der Seilbahn wieder hinunter. Das tönt doch gut! Also buchen wir das Kombibillet «Shuttle Bus und Seilbahn» für CHF 20.- pro Person. Gesicherter Wanderweg zur tibetischen Brücke Unsere Wanderung startet also nach kurzer Fahrt in San Defendente. Unterwegs wird im Bus ein Video von Ticino Turismo gezeigt vom Bau der Hängebrücke. Sehr eindrücklich! Der Wanderweg führt hauptsächlich durch dichten Kastanienwald und nach nicht mal einer Stunde erreichst Du die Tibetische Brücke. Zwischendurch erspähst Du immer wieder die Burgen von Bellinzona sowie die Magadinoebene. Ausflugstipp Tibetische Hängebrücke von Carasc Doch das Highlight folgt dann wirklich, als wir die Hängebrücke erspähen. Ganz kurz wird es mir mulmig: Ich habe zwar keine Höhenangst, aber ich weiss jetzt schon, dass ich von der Brücke nicht in die Tiefe schauen kann. Bevor ich den Brückenboden aus dickem Lärchenholz betrete, atme ich tief durch und konzentriere mich bei der Überquerung auf das Ziel – nämlich die andere Talseite. Zum Glück hat es heute nicht viele Besucher, so dass wir (fast!) alleine auf der Brücke sind. Zudem bieten die Schutzgitter aus Metall und der Handlauf Sicherheit. Wanderweg und Tibetische Brücke Abgespannte Tibetische Hängebrücke über die Sementina-Schlucht Betonierter Brückenkopf der Hängebrücke Katja auf der Tibetischen Brücke Geländer und Dielen der Hängebrücke. Dazwischen sieht man hinunter! Walter traut sich: Sicht hinunter in die Sementina-Schlucht Instamom in Action mit ihrem Sohn Phuuu – geschafft! Was für ein tolles, wenn auch leicht nervenkitzelndes Erlebnis! Bauweise der Tibetischen Brücke – il Ponte Tibetano Carasc Die Hängebrücke ist auf einer Höhe von 696 m an ihren Brückenköpfen aus Beton befestigt. Ihr Brückenboden ist gerade mal knapp einen Meter breit und mit verschraubten Lärchenbrettern konstruiert. Die Brücke ist 270 Meter lang und schwebt mit seinen rund 50 Tonnen Stahl und Holz auf 130 Metern über dem Boden! Den Namen «Tibetische Brücke» hat sie übrigens von ihrer Bauweise mit den seitlichen Abspannseilen. Aber natürlich dürfen die tibetischen Fahnen trotzdem nicht fehlen ;-) Tibetanische Fahnen am Geländer Zwischenstopp in der Kirche von San Barnàrd Mit noch etwas zu viel Adrenalin im Blut – und einigen Fotos im Kasten – wandern wir nun weiter zur Kirche von San Bernardo. Mit ihren Fresken aus dem 14. und 15. Jahrhundert gehört die Kirche zu den Monumenten von nationaler Bedeutung. Wanderweg in Richtung San Barnàrd Weiler San Barnàrd mit Künstler- und Bienenhaus Kapelle San Barnàrd Fresken in der Kapelle San Barnàrd Kapellturm und Anbau in San Barnàrd Renovierter Weiler Curzùtt mit Restaurant Nach weiteren 45 Minuten erreichen wir Curzùtt, einen renovierten Weiler mit Jugendherberge und Restaurant. Renovierter Weiler Curzùtt mit Jugendherberge und Restaurant Informationstafel über den Weiler Curzùtt In Curzùtt liegt auch die unbediente Mittelstation der Seilbahn Monte Carasso – Mornera, so dass wir von hier zurück zur Talstation Monte Carasso fahren. Aus der Luft sehen wir den Wanderweg von Curzùtt nach Monte Carasso hinunter. Den gäbe es auch noch. Er führt zwar malerisch durch die Rebberge, ist aber sehr steil und für die Knie wohl eine ziemliche Herausforderung. Wanderroute Tibetische Hängebrücke – Monte Carasso Seilbahn Monte Carasso – Curzùtt – Mornera In Monte Carasso fährt die Seilbahn in nur 12 Minuten nach Monti di Mornera (1400 m). Die Anlage befördert maximal 8 Personen aufs Mal. Der Betrieb ist hauptsächlich automatisch sichergestellt. So kann man auch talwärts fahren, wenn kein Maschinist zugegen ist, indem man die Anlage direkt von der Kabine aus in Fahrt setzt. Es lohnt sich, die Seilbahnfahrt online zu buchen und zu reservieren. Alle weiteren Informationen, Fahrpläne und Preise findest Du auf der Webseite der Seilbahn. Kleiner Parkplatz der Seilbahn Monte Carasso – Mornera Weitere Impressionen von diesem Ausflugstipp: Wanderweg zur tibetischen Brücke Sementina-Schlucht mit Hängebrücke Wanderweg mit Kohlemeiler Kohlemeiler zur Produktion von Kohle Malerischer Wanderweg im Wald Teilweise gepflasterter Säumerweg Gesicherter Wanderweg mit viel auf und ab Im Zickzack durch eine Schlucht Geländer aus Kastanienholz Rastplatz entlang des Wanderwegs Rustico am Wanderweg Toter Baum bei Curzùtt Wanderweg bei Curzùtt Wanderwegweiser zum Ponte Tibetano Geschwungener Wanderweg im Wald Anreise nach Monte Carasso unterhalb der Tibetischen Hängebrücke Wir parkieren unser Auto in Monte Carasso. Am Dorfrand, bei Er Carà di Sai stehen kostenlos Parkplätze zur Verfügung. Bis zum Infopoint oder zur Seilbahn Monte Carasso-Mornera sind es etwa 10-15 Gehminuten durch das kleine Dorf mit den auffällig vielen Designervillen aus Sichtbeton. Ticino Tourismo empfiehlt jedoch, das Auto auf dem öffentlichen Parkplatz in Via Tatti in Bellinzona stehen zu lassen und die Buslinie 2 nach Monte Carasso zu nehmen. Eine weitere empfehlenswerte Wanderung in der Gegend ist übrigens entlang der Verzasca ausgehend von der Lavertezzo-Brücke (Link zu meinem Wandertipp). Für die Übernachtung empfehle ich südlich von Lugano den Geheimtipp Relais Castello di Morcote (Link zu meinem Review). Ein traumhaftes Boutique-Hotel! Junior Suite Garden Lounge ## Verzascatal: Wanderweg von Lavertezzo-Brücke nach Brione Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/verzasca-wanderung-lavertezzo-bruecke Das Verzascatal (Valle Verzasca) gilt als eines der schönsten Täler im Tessin. Kein Wunder, denn das smaragdgrüne Wasser bildet mit den Kastanienwäldern und den pittoresken Dörfchen eine Kulisse wie aus dem Bilderbuch. Inklusive berühmte römische Steinbrücke bei Lavertezzo! Idyllisch ist es weit hinten im Verzascatal allerdings nur, wenn man nicht gleichzeitig mit allen anderen Tagesausflüglern im Tal ist. Wer kann, besucht das Tal nicht am Wochenende! Denn: Smaragdgrünes, glasklares Wasser, Kastanienwälder, malerische Dörfchen und der Doppelbogen der Lavertezzo Brücke üben eine magische Anziehung aus. Posieren vor der Römerbrücke Ponte dei Salti bei Lavertezzo (bei wenig Besucheraufkommen) Diese Bilderbuch-Idylle des Verzascatals hatte ich schon oftmals gesehen. Bisher schreckten mich jedoch die Besuchermassen davon ab, das stets gut besuchte und teilweise überfüllte Verzascatal zu besuchen. Aber Walter meinte in unmissverständlichem Ton: Also wenn wir schon an einem Donnerstag im Tessin sind, sollten wir es auch mal mit dem berühmten Verzascatal versuchen! Immerhin ist das unter Naturschutz stehende Valle Verzasca eines der bekanntesten Täler im Tessin. Ein «must see» sozusagen. Und zudem ist auch die Staumauer des Lago di Vogorno sehr beeindruckend! Sie erlangte Weltruhm im James Bond Film «Goldeneye». Von weit herum sichtbar: Die legendäre Verzasca-Staumauer aus «Goldeneye» Wir fahren also an einem Donnerstag am frühen Morgen von Ascona in Richtung Brione. Wir sind so früh dran, dass wir direkt in Lavertezzo einen der wenigen «Wanderparkplätze» ergattern. Weiter hinten im Tal stehen dann weitere gebührenpflichtige Parkplätze zur Verfügung. Die Römerbrücke «Ponte dei Salti» bei Lavertezzo Römerbrücke Ponte dei Salti bei Lavertezzo DIE Touristenattraktion des Verzascatals ist zweifelsohne die Römerbrücke: Die aus dem Mittelalter stammende Steinbrücke «Ponte dei Salti» mit ihren zwei Bögen. Hier tummeln sich nachmittags dann unglaublich viele Leute. Wer die Brücke also ohne Menschenmassen bewundern möchte, sollte weder am Wochenende noch zu fortgeschrittener Stunde nach Lavertezzo fahren. Römerbrücke Ponte dei Salti bei Lavertezzo Römerbrücke Ponte dei Salti bei Lavertezzo Römerbrücke Ponte dei Salti bei Lavertezzo Verzasca unterhalb der Römerbrücke Ponte dei Salti Überquerung der Römerbrücke Steinfiguren an der Verzasca Nachdem wir die Bilderbuch-Kulisse ausgiebig bestaunt haben, machen wir uns auf unsere Wanderung. Die Brücke ist nämlich ein guter Ausgangspunkt für mehrere Wanderrouten. Sentierone Verzasca – wandern von Lavertezzo nach Brione Der Sentierone Verzasca verläuft meist im Kastanienwald Der Wanderweg Sentierone Verzasca führt von Sonogno, dem hintersten Dorf im Verzascatal, bis nach Locarno. Das wären dann mal stolze 43 km! Die meisten machen diese Wanderung allerdings in zwei Etappen. Die erste Etappe wäre von Sonogno bis Lavertazzo. Da der ganze Sentierone zu viel ist für unsere Kondition und Knie, wählen wir nur die erste Etappe – und auch die nicht ganz: Wir entscheiden uns für den angeblich schönsten Teil des Sentieros, nämlich den 6.5 km langen Waldweg der Verzasca entlang zwischen Lavertezzo und Brione. Wilde Verzasca unterhalb von Ai Piée Reisememo Wanderroute Lavertezzo – Brione auf dem Sentierone Verzasca Distanz: 7.38 km Wanderzeit: ca. 2h (ohne Fotostops) Aufstieg: 466 Höhenmeter Schwierigkeit/Kondition: einfach T1 Energiebedarf: 1’097 kcal Start und Highlight: Römerbrücke bei Lavertezzo Rückkehr: Postauto von Brione nach Lavertezzo Anreise: Mit dem Postauto ab Locarno/Tenero oder mit dem Auto zu einem der wenigen, gebührenpflichtigen Parkplätze in Lavertezzo. Unbedingt vorher kaufen: Holzkugeln von BoBosco à CHF 7.- für die Kugelbahnen Der einfache Säumerweg folgt dem Fluss Verzasca – hauptsächlich im Wald, teilweise aber auch an Wasserfällen und Blumenwiesen sowie an alten rustikalen Häuschen, Kapellen und Brücklein vorbei. Die Kulisse ist jedenfalls gigantisch! Die Farben des Flusses und die ausgewaschene Felslandschaft sind beeindruckend. Über Jahre hinweg hat sich die Verzasca durch das Tal geschlängelt, die Felsen abgeschliffen und so wunderschöne Muster hinterlassen. Ausgewaschenes Flussbett der Verzasca Steinfiguren an der Verzasca Wanderung entlang der wilden Verzasca Wanderung entlang der Verzasca Überquerung der Verzasca beim Ponte Verzasca Wanderweg entlang der Verzasca Überquerung des Wasserfalls Valegg da Cansgell Überquerung des Wasserfalls Valegg da Cansgell Katja überquert den Wasserfalls Valegg da Cansgell Wasserfall Valegg da Cansgell Der sternförmige Schatten stammt von der hängenden Kunst rechts im Bild Brücke auf der Wanderung entlang der Verzasca Weiler auf der Wanderung entlang der Verzasca Entlang des Wanderwegs findet man übrigens verschiedene Kunstobjekte und ein Baumhaus, entsprechend heisst der Weg auch «Un sentiero per l’arte» – ein Weg für die Kunst mit 9 Kunstwerken wie dieser aufgehängten Struktur von Penelope Margaret Mackworth-Praed: Schatten der aufgehängten Kunst von Penelope Margaret Mackworth-Praed Baumhaus der GRG Zimmerei Treppe ins Baumhaus BoBosco – Boccia al Bosco Entlang des Wanderweges begegnen wir immer wieder aus Kastanienholz gefertigten Kugelbahnen. Walter sucht jedoch vergeblich die überdimensionierten Murmeln. Nachdem uns zwei Familien mit Holzkugeln in den Händen entgegenkommen, erkundigt sich Walter neidisch, woher sie diese Kugeln hätten. BoBosco Holzkugeln für die Kugelbahnen Leicht verwundert erklärt der Vater von zwei Kindern, dass man diese Holzkugeln für CHF 7.- bei einer der Verkaufsstellen oder bei einem Automaten beziehen müsse. Das Projekt nennt sich BoBosco: Die hölzernen Kugelbahnen sind angereichert um 12 spannende Konstruktionen wie etwa Flaschenzüge oder Wasserschleusen, welche die Holz-Murmeln vorwärtstragen. Spielplatz mit Kugelbahnen und Feuerstelle Flaschenzug der Kugelbahn Kugelbahn mit Wasserrad Kugelbahn in Aktion Wirklich gut gemacht – nicht nur für kleine Kinder, sondern auch für Jungs wie Walter, die Freude an der Natur und am Ballspiel haben ;-) Informationen zu den Verkaufsstellen findest du auf der Webseite von Ascona-Locarno Turismo. Nachdem wir nach ca. 2 Stunden in Brione ankommen, nehmen wir das Postauto zurück nach Lavertezzo. Fussgänger-Holzbrücke bei Ai Piée in Richtung Brione Nun macht sich bei Walter wie so oft der Hunger bemerkbar. Wir können uns gerade noch einen Tisch auf der Terrasse der Osteria Vittoria ergattern. Der Ausblick auf Lavertezzo ist unbezahlbar! Autobrücke und Dorfkern von Lavertezzo Gartensitzplätze und Pergola der Osteria Vittoria Auf unserer Webseite findest du weitere reisememo-Wander- oder Ausflugstipps im Tessin, beispielsweise über die Wanderung auf dem Monte Generoso mit seinen wilden Pferden oder den Nervenkitzel der Tibetischen Hängebrücke von Monte Carasso! Sementina-Schlucht mit Hängebrücke ## Bad RagARTz 2021 – Skulpturenausstellung unter freiem Himmel Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/bad-ragartz-triennale-skulptur-2021-bad-ragaz Alle drei Jahre verwandelt sich der Kurort Bad Ragaz in Europas grösste Freiluft-Skulpturenausstellung. Vom 8. Mai bis am 31. Oktober 2021 zeigen 83 Künstler aus 16 Ländern 400 Skulpturen aus geballten 2’500 Tonnen Kunst! ## Schöne Weinbergrunde von Malans nach Jenins – mit gemütlichen Restaurants Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/rundwanderung-weinberg-malans-jenins Diese schöne Weinbergrunde von Malans nach Jenins ist Teil des Bündner Weinwanderwegs. Die Wanderung durch die Weinberge der Bündner Herrschaft lässt sich gut mit einem kulinarischen Halt in einem der Torkel (Weinkeller) oder Gasthäuser in den Weinbaudörfern kombinieren. Reisememo Tagesausflug Rundwanderung in Bündner Weinbergen von Malans und Jenins Distanz: 10.6 km Wanderzeit: ca. 2.50h inkl. Fotostopps Aufstieg: 127 hm / Abstieg: 127 hm Schwierigkeit/Kondition: einfach/leicht Highlight: Essen in einem der Torkel Anreise: Mit Auto oder Zug nach Malans. Weinbergwanderung im Heidiland: von Malans nach Jenins Walter und ich suchen uns diesmal im Unterland eine kleine Wanderung. Seit wir auf dem empfehlenswerten Malanser Älpli waren (hier unser Wandertipp), haben wir uns vorgenommen, auch einmal durch die Weinberge der Bündner Herrschaft zu streifen. Katja unterwegs auf dem Weinweg in der Bündner Herrschaft Gassa Landstrasse vor Gonzen und Regitzer Spitz Gassa Landstrasse als Teil der Grand Tour of Switzerland Wir parkieren wie für das Malanser Älpli bei der Talstation der Älplibahn oberhalb von Malans. Hier starten wir unsere Rundwanderung auf dem markierten Weinwanderweg: Sie führt zuerst am Rand des Buochwalds entlang bis zum Winzerdorf Jenins (Der gesamte Weinwanderweg führt von Chur nach Fläsch). Auf dem Blog gergely-unterwegs.ch findest du den Bericht von Carlotta und Andreas über den Streckenabschnitt zwischen Maienfeld und Fläsch. Route der Rundwanderung in den Weinbergen von Malans und Jenins Walters hoher Puls von 149 Schlägen pro Minute bei Kilometer 3 lässt sich nicht mit der Route erklären, dort ist es flach. Er muss wohl ein Pferd erspäht haben oder sonst etwas aufregendes? Er sieht ja sonst nicht viele Tiere… Alter Torkel in Jenins Wir bummeln durch Jenins und bewundern den hübschen Dorfkern und die beeindruckenden Patrizierhäuser. Wir würden gerne in der Weinstube Alter Torkel einkehren. Doch das Gasthaus ist hoffnunglos ausgebucht. Eine vorgängige Online-Reservation ist unumgänglich, denn das Gasthaus ist oberbeliebt. Kirchturm von Jenins und Atelier Glanzpunkt Ausgebuchter Alter Torkel. Eine Reservation ist unumgänglich Weinkeller mit beliebtem Restaurant Restaurant Alter Torkel Weinberg und Alter Torkel Kein Wunder! Das Restaurant ist architektonisch ein Blickfänger. Und von der Sonnenterrasse hat man einen herrlichen Ausblick auf die Bündner Rebberge. Zudem degustierst du hier Bündner Weine und feine lokale Spezialitäten. Wir merken uns also: nächstes Mal frühzeitig reservieren! Jeninserstrasse und Alter Torkel Weinreben beim Alten Torkel Terrasse des Restaurants Alter Torkel Unterer Selfenenweg Leicht enttäuscht stechen wir hinter dem Alten Torkel beim Dorfausgang von Jenins in die Rebberge hinunter. Die Wanderung führt bis zu den Weihern bei Siechastuda (was für ein Flurname!). Weinberg mit Aussicht auf v.l. Rothorn, Hochwang, Ful Berg, Montalin und Stätzer Horn Weinwanderung in der Bündner Herrschaft Präparierte Rebstöcke Apfelplantage mit Gonzen im Hintergrund Biotop Selfirüfi Biotop Selfirüfi und Burgruine Wynegg Katja unterwegs in Selfirüfi Weiter geht’s ziemlich flach zwischen Reben und Wiesen weiter bis nach Malans. Falls du nun genug vom Weinwanderweg hast, kürzt du hier ab durch den Dorfkern von Malans und kehrst direkt zurück zur Talstation der Älplibahn. Was aber ein Fehler wäre! Wir empfehlen eine weitere Schlaufe – nämlich am Bahnhof Malans vorbei in Richtung Osten. Wer mit öffentlichem Verkehr anreist, beginnt und endet die Rundwanderung hier am Bahnhof. Skulpturen am Bahnhof Malans: Start- und Endpunkt für Anreise mit öV Kurz nach dem Bahnhof fällt rechterhand ein Hof auf mit ausgefallener Kunst im Garten. Wir entdecken das biologisch geführte Ribigut. Ribigut Malans – man lasse sich überraschen! Sonnenschirme des Ribigut Restaurants Der Garten steht in voller Blütenpracht der Obstbäume, aber nicht nur das, wir erspähen auch Tische und Sonnenschirme. Herzallerliebst! Die Familie Rusch Nigg verwöhnt hier ihre Gäste mit selbstgemachten, regionalen Köstlichkeiten sowie edlen Weinen aus der Bündner Herrschaft. Bevor ich mich umsehen kann, sitzt Walter bereits gemütlich am Tisch. Mir bleibt nichts anderes übrig, als mich glückselig auch hinzusetzen und dieses kleine Paradies inmitten der Obstbäume zu geniessen. Menutafel des Ribigut Malans Vorspeise mit Bündner Pinot Noir und Chardonnay Sommerliches Ribigut Malans Eleganter Sonntagshut Schmackhafte Lammbratwurst Was für ein gelungener Abschluss unserer Weinbergrunde! Gemütlich! Aber wenn das nur nicht ins Auge geht… Weitere Impressionen dieser Rundwanderung: Unterer Selfenenweg Gassa in Richtung Ribigut Steinmauer am unteren Selfenenweg Blütenpracht in Malans Die Bündner Herrschaft ist bekannt für den Pinot Noir Eine weisse Malanser Rebsorte ist der Completer Gutshof Lauber Weinbau und Edelobst Karte der Torkel (Weinkeller) von Jenins Weitere Ausflugstipps im Heidiland Ein empfehlenswerter Ausfugstipp ist der Besuch des Heididorfs, oberhalb von Maienfeld. Walter hat in diesem Artikel über diesen Ausflug mit einem anschliessenden feinen Lunch im Alten Torkel berichtet. Heididorf Wegweiser Und hier nochmal der Tipp zum Malanser Älpli: Gondeln der Älplibahn Malans mit Sicht aufs Rheintal ## Baumwipfelpfad Mogels­berg – mit Rund­wanderung über Degers­heim Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/baumwipfelpfad-mogelsberg-rundwanderung-degersheim Heute kombinieren wir das Familien-Ausflugsziel Baumwipfelpfad Neckertal mit einer nicht ganz mühelosen Rundwanderung zwischen Mogelsberg und Degersheim im Toggenburg. Reisememo Tagesausflug Rundwanderung im Toggenburg: Mogelsberg – Ebersol – Degersheim – Wolfensberg – Mogelsberg Distanz: 15.8 km Wanderzeit: ca. 4.5h (ohne Mittagessen) Aufstieg: 715 m im wiederholten auf und ab Schwierigkeit/Kondition: mittel T2 Highlight: Baumwipfelpfad in Mogelsberg Anreise: Mit öV oder Auto bis nach Mogelsberg. Im Sportzentrum stehen kostenlose Parkplätze zur Verfügung. Das Neckertal bietet verschiedene Aktivitäten für Tagesausflüge: vom Baumwipfelpfad über ausgeschilderte Themenwege bis Rundwanderungen und Höhenwege. Baumwipfelpfad Neckertal Zusammen mit unseren Freunden Conny und Mario fahren Walter und ich via Rapperswil über Wattwil ins St. Galler Neckertal. v.l. Fotograf Walter, Autorin Katja, Tourguide Mario und Rucksackträgerin (!) Conny Mogelsberg ist ein kleines, idyllisches Dörfchen. Es ist mittlerweile schweizweit bekannt für seinen Baumwipfelpfad. Schon bei der Anfahrt fragen wir uns, wo es in dem kleinen Dorf wohl Parkplätze hat. Aber unsere Sorge ist umsonst, denn die Mogelsberger haben sich etwas einfallen lassen: Eine alte Tennishalle beim Sportzentrum wurde zum Parkhaus umfunktioniert. Freie und kostenlose Parkplätze im Sportzentrum Mogelsberg Vom Parkplatz sind es etwa 10 Minuten Fussweg bis zum einzigartigen Baumwipfelpfad – einem beliebten Ausflugsziel für Klein und Gross. Der Pfad gewährt Einblicke in die Baumkronen. Und man erfährt interessante Informationen über Bäume und Tiere, die sich im Wald tummeln. Und das auf eine spielerische Art und Weise, so dass der Pfad nicht nur ein Erlebnis ist, sondern auch sehr lehrreich. Der Baumwipfelpfad ist 500 Meter lang und ist der erste seiner Art in der Schweiz. Auf einer Höhe zwischen 4 und 15 Metern wanderst du also durch die Baumwipfel. Baumwipfelpfad in Mogelsberg Walter studiert eine der Infotafeln Die Auskragung der Aussichtsplattform liegt dann aber auf einer Höhe von 41 Metern! Ein herrlicher Hotspot, um Fotos zu machen. Etwas schwindelfrei sollte man dabei schon sein. Auskragung der Aussichtsplattform Baumwipfelpfad mit Aussicht ins hügelige Toggenburg Picknick-Tische beim Baumwipfelpfad Alle Informationen wie Öffnungszeiten, Ticketpreise, Restaurant, etc. findest du auf der Webseite des Baumwipfelpfads. Das Eintrittsticket druckt man sich praktischerweise zu Hause aus. Rundwanderung Mogelsberg – Degersheim – Mogelsberg Da man den Baumwipfelpfad in etwa 30-45 Minuten langsam schlendernd abgelaufen ist, kombinieren wir den Besuch mit einer Rundwanderung in der wunderschönen, hügeligen Landschaft des Toggenburgs. Birke am Wanderweg in Richtung Degersheim #Catcontent entlang des Wanderwegs Vom Baumwipfelpfad in Mogelsberg wandern wir zuerst in Richtung Ebersol. Der Weg führt zuerst talwärts. Bei der erstbesten Kurve geht es aber schon wieder aufwärts. Obwohl der Wanderweg immer gut ausgeschildert ist, verpassen wir vermutlich irgendwo den «richtigen» Abzweiger in Richtung Degersheim und wandern nach Hoffeld. Sagen wir mal, Mario sei schuld. Er ist heute für die Route zuständig. Gut ausgeschilderter Wanderweg – die Frage ist nur, wohin? Plötzlich stehen wir auf der Hauptstrasse. Leicht verduzt schauen wir uns an. Aber weil Mario die Landstrasse kennt, gehen wir einen kurzen Teil asphaltiert in Richtung Degersheim. Mittagspause im Restaurant Wolfensberg Kurz vor «Tegersche», wie die Einheimischen Degersheim nennen, biegen wir dann links auf einen Pfad in Richtung Wolfensberg ab. Mario und Walter nehmen zusehends längere Schritte: Unser nächstes Ziel ist nämlich das Hotel Wolfensberg mit seiner schönen Sonnenterrasse. Die Jungs wollen es dorthin schaffen, solange sie noch von der grossen Mittagskarte bestellen können. Denn nur von der kleinen Nachmittagskarte kämen sie nicht über die Runden. Deshalb unsere etwas übertriebene Höchstgeschwindigkeit von 6.37 Km/h bei Kilometer 7. Interessanterweise schafft Walter das locker im Fettverbrennungsmodus bei 119 Herzschlägen pro Sekunde. Erst im Schlussanstieg zum Restaurant kommt er bei 150 bmp in den roten Bereich. Route vom Baumwipfelpfad in Mogelsberg nach Degersheim und zurück Leicht aus der Puste kommend, erreichen wir nach 2 Stunden das Gasthaus. Wir geniessen u.a. eine feine vegetarische Lasagne vom gut gelaunten Kellner, einem gelernten Koch. Katja beim feinen Dessert (Der Wein gehört zum Nebentisch). Nach dem Dessert machen wir uns gestärkt wieder auf den Rückweg nach Mogelsberg. Für einen kurzen Moment überlegen wir, das Postauto zu nehmen für den Rückweg. Das sorgt bei Walter wohl für den ungewöhnlichen Sprung des Pulses nach der Mittagspause. Denn er weiss, dass zwischen Degersheim und Mogelsberg wieder ein paar Hügel im Weg stehen… Google Maps meint jedoch, dass wir dafür lediglich eine Stunde benötigen. Also los, das schaffen wir auch noch – selbst mit vollem Bauch! Lehrpfad «Rond om Tegersche» Ab Wolfensberg gehen wir einen Streckenteil des Rundwegs «Rond om Tegersche» – ein Lehrpfad mit Geschichten, Unterhaltsamem und Lehrreichem über die Region. Wanderweg «Rond om Tegersche» So schön der Weg auch ist – es geht immer wieder mal rauf und runter. Immerhin erspähen wir von weitem wieder die Aussichtsplattform des Baumwipfelpfads. Na immerhin… weit kann’s nicht mehr sein! Oben links im Wald: Ausblick des Baumwipfelpfads Nach etwa zwei weiteren Stunden erreichen wir unseren Ausgangspunkt beim Parkplatz in Mogelsberg. So viel zur Prognose: «Der Rückweg dauert nur noch 1 Stunde.» Merci vielmal, Luftlinie vielleicht! Fazit: Die hügelige Landschaft bietet zahlreiche Aussichtspunkte – aber das Auf und Ab ist nicht jedermanns Sache. Ein bisschen Kondition solltest du im Rucksack schon dabeihaben. Weitere Impressionen: Weitere Wanderungen findest du auf unserer Wanderseite. Und einen sehr spektakulären Baumwipfelpfad gibt es im Saarland in Deutschland zu besteigen. Aber in Graubünden soll schon bald Europas grösster Baumwipfelpfad eröffnet werden. Wir sind gespannt! ## Rundweg Horgner Bergweiher zur Hirzel Höhi Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/horgener-bergweiher-hirzel-hoehi-rundweg Frühlingstour durch die hügelige Landschaft oberhalb von Wädenswil und Horgen: Die Runde führt vom idyllischen Horgener Bergweiher auf die aussichtsreiche Hirzel Höhi. ## Tierische Rundwanderungen auf dem Zugerberg Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/rundwanderung-zugerberg Auf dem Zugerberg stehen drei Waldtiere für individuelle Rundwege: Hase, Fuchs und Hirsch. Je nach Ausdauer, Lust und Laune wählst du eine der drei tierischen Rundwanderungen. Der Zugerberg ist das ganze Jahr über einen Ausflug wert. Rund 80 km markierte Wanderwege, idyllische Hochmoorlandschaften und Bike-Trails sorgen für das besondere Erlebnis. Und im Winter kommen Winterspaziergänger, Langläufer oder Schlittenfahrer auf ihre Kosten. An einem grauen, nebligen Tag fahren Walter und ich – gemeinsam mit unseren Freunden Gabi & Alex – in Richtung Zug. Ich hatte nämlich kürzlich gelesen, dass der Zuger Hausberg mit seinen knapp 1’040 m.ü.M. oftmals aus dem Nebelmeer herausragt. Also los – lass uns dem Nebel entfliehen! Nebel bei der Bergstation Zugerberg Zugerberg über dem Hochnebelmeer Als wir an der Bergstation ankommen, ist der erste Moment ernüchternd. Denn der Nebel verzieht sich gerade nur ganz zögerlich. Doch unser Schmollen dauert nicht lange: Nach wenigen Gehminuten erstrahlt der Himmel in seinem tiefen Blau und wir geniessen die Sonne – und den Blick aufs Nebelmeer. Rundwanderung Zugerberg: Hase, Fuchs oder Hirsch? Auf dem Zugerberg sagen sich nicht nur Fuchs und Hase gute Nacht. Auch ein Hirsch kommt hier ins Spiel. Denn auf dem Zuger Hausberg finden sich drei markierte Rundwanderungen, die nach diesen drei Waldtieren benannt sind und unterschiedlich lange dauern: Rundwanderung Hase: 1 Std. 45 Min. Rundwanderung Fuchs: 2 Std. 30 Min. Rundwanderung Hirsch: 4 Std. Wir entscheiden uns für die goldige Mitte und machen uns auf die Spuren des Fuchses durch eine idyllische Moorlandschaft. Reisememo Rundwanderung Fuchs auf dem Zugerberg → Distanz: 10 km → Wanderzeit: ca. 2.5h plus Fotostopps → Aufstieg: 250 hm / Abstieg: 250 hm → Schwierigkeit/Kondition: einfach T1 → Start/Ziel: Standseilbahn Bergstation Zugerberg Anreise: Standseilbahn ab Zug Schönegg. Wir empfehlen, vom Bahnhof Zug die Buslinie 11 zur Schönegg zu nehmen. Denn an der Talstation stehen nur wenige Parkplätze zur Verfügung. Die Fahrt mit der Zugerberg Standseilbahn dauert gerade mal acht Minuten. Oben angekommen, folgen wir dem ausgeschilderten Wanderweg. Die Route führt zuerst durch Wald. Nach wenigen Minuten entdecken wir Installationen für Klangspiele. Walter übt sich im Klangspiel Wanderweg mit kleiner Brücke Der Weg führt weiter an schönen Feldern und einer schönen Moorlandschaft vorbei. Wir geniessen den Spaziergang über dem Nebelmeer und den Ausblick auf den Pilatus und die Rigi. Steg des Zuger Wanderwegs Steg über kleinen Bach Wanderweg im Zugerwald Wanderer über dem Hochnebelmeer Katja und Gabi im Früebüel Auf dem Rückweg zum Ausgangspunkt kommen wir am Restaurant Hintergeissboden vorbei. Hier gönnen wir uns eine feine Bratwurst. Yummie! Allmählich kommt am späteren Nachmittag wieder Nebel auf. Nun hüllt sich auch der Zugerberg wieder langsam in den grauen Schleier. Der Ausblick auf die knapp aus dem Nebel ragende Rigi ist gigantisch! Rigi im Hochnebel Hochnebelmeer über dem Zugersee Alle Informationen zur Anreise sowie darüber, was du auf dem Zugerberg alles erleben kannst, findest du auf der Webseite der Zugerberg Bahn. ## Engelstock Rundweg Sattel-Hochstuckli – inklusive spektakuläre Hängebrücke Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/sattel-hochstuckli-rundwanderung Rundwanderung vom Mostelberg via Hängebrücke auf das Hochstuckli mit fantastischer Aussicht auf den kleinen und grossen Mythen sowie Vierwaldstättersee und Lauerzersee. Anschliessend geht’s um den Engelstock zurück zum Mostelberg. Reisememo Rundwanderung Mostelberg – Hochstuckli – Mostelegg – Engelstock – Mostelberg → Distanz: 6.5 km → Wanderzeit: ca. 2.5h plus Fotostopps → Aufstieg: 430 hm / Abstieg: 435 hm → Schwierigkeit/Kondition: einfach T1 → Highlight: Drehgondelbahn Stuckli Rondo und Fussgängerhängebrücke «Raiffeisen Skywalk» Anreise: Fahrt mit der Drehgondelbahn von Sattel auf den Mostelberg. Die Gondeln sind rollstuhl- und kinderwagengängig. Der Mostelberg liegt im Kanton Schwyz, auf einer Höhe von 1’190 m.ü.M. in der Region zwischen dem Ägeri- und Lauerzersee. Man könnte den Berg auch Familien- oder Erlebnisberg nennen. Denn oben sorgen eine Hängebrücke, ein Kinderparadies mit Rodel- und Tubingbahn sowie aussichtsreiche Rundwege für das besondere Erlebnis. Mit der Drehgondelbahn auf den Familienberg Mostelberg Walter und ich fahren nach Sattel und steigen hier in die «Stuckli Rondo» Bahn – die erste Drehgondelbahn der Welt. Sie hievt uns in rund acht Minuten von der Talstation Sattel auf den Mostelberg. Während der ganzen Fahrt dreht sich die Gondel zwei Mal ganz langsam um die eigene Achse, sodass wir mehr haben vom herrlichen Voralpenpanorama. Auf der Bergstation wimmelt es von Kindern: Kein Wunder, denn der Mostelberg ist der Familienberg schlechthin. Die Rondos Kinderwelt bietet den kleinen Erdenbürgern die Rodelbahn «Stukli Run», eine Tubingbahn sowie gigantische Hüpfburgen und Trampoline. Wir sind allerdings auf den Mostelberg gefahren, um den «RundUm-Weg» zum Hochstuckli und rund um den Engelstock zu erkunden. Somit überlassen wir also das Kinderparadies den Kleinen und starten unsere Rundwanderung. Panorama vom Hochstuckli mit Haggenspitz, Kleiner und Grosser Mythen bis Vierwaldstättersee Rundwanderung um den Engelstock Die Route führt von der Bergstation der Drehgondelbahn zuerst über den «Raiffeisen Skywalk». Mit 374 Metern ist der Skywalk die längste Fussgängerhängebrücke Europas! Hängebrücke Raiffeisen Skywalk und Rodelbahn Katja auf der Hängebrücke Raiffeisen Skywalk Waldstück in der Morgensonne Anschliessend geht’s via Herrenboden durch den Wald. Und dann über Spillmettlen auf das Hochstuckli auf 1’600 m.ü.M.. Das Panorama hier oben ist grandios! Die Aussicht reicht vom Kleinen und Grossen Mythen über den Fronalpstock und Vierwaldstättersee bis zur Rigi. Auf die drei eben erwähnten Berge sind wir auch schon gewandert. Hier geht’s zu unserem Wanderbericht auf den grossen Mythen und hier zur Gratwanderung vom Klingenstock zum Fronalpstock. Und hier liest Du über unsere Wanderung auf der Rigi. Nach einem kurzen Picknick auf dem Hochstuckli gehen wir weiter in Richtung Mostelegg und umrunden den Engelstock. Bratwurst mit Aussicht Katja und Walter auf dem Hochstuckli Gipfelkreuz unterhalb des Hochstuckli Von überall imposant: Grosser Mythen Unterwegs wandern wir beim Ziegenhof Blüemlisberg vorbei. Es ist das Zuhause von über 90 kletterfreudigen Ziegen und sechs Galloway-Rindern. Im schön eingerichteten Hofladen findest Du verschiedene Produkte aus Ziegenmilch, unter anderem auch ein feines hausgemachtes Ziegenmilch-Glacé mit verschiedenen Geschmacksrichtungen. Der Weg führt schliesslich zurück zum Mostelberg – dem Ausgangspunkt der Wanderung. Kurz vorher kommen wir aber noch am gemütlichen Engelstockweid Beizli vorbei mit eigener Käserei und Selbstbedienungslädeli. Nach der einfachen Wanderung ist ein kleines Plättli die perfekte Zwischenmahlzeit. Fleischplättli im Engelstockweid Beizli Wanderer beim Engelstock Schild am Engelstockweid Beizli: Männer haben auch Gefühle. Durst zum Beispiel ;-) Alle Informationen zu Fahrplan und Preisen der Stuckli-Rondo Bahn sowie allen möglichen Erlebnissen auf dem Mostelberg findest Du auf der Sattel-Hochstuckli-Webseite. Die Sommersaison startet jeweils Mitte April. Einkehrmöglichkeit: Berggasthaus Mostelberg. Oder eben das Engelstockweid Beizli. Weitere Ausflugstipps in der Region Ein empfehlenswerter Ausflug ist auch der Spaziergang durch das grösste Hochmoor der Schweiz: Der Wanderweg von Rothenthurm nach Biberbrugg verspricht eine traumhafte Kulisse. Rossbodenstrasse durchs Hochmoor ## Winterwanderung: Rundweg St. Karl – Ibergeregg Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/winterwanderung-rundweg-st-karl-ibergeregg Diese idyllische Winter-Rundwanderung führt auf das Hochplateau oberhalb von Illgau. Der Ausblick auf die Schwyzer Bergwelt ist grandios! ## Idyllische Winterwanderung: Hulftegg Rundweg Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/hulftegg-rundweg-winterwanderung Tipps für eine winterliche Rundwanderung auf dem Hulftegg Rundweg: Winter Wonderland at its best! Reisememo Hulftegg Rundweg ab Passhöhe beim Restaurant Hulftegg → Distanz: 8,2 km → Wanderzeit: ca. 2h15 → Aufstieg: 240 hm / Abstieg: 230 hm → Schwierigkeit/Kondition: einfach/mittel → Einkehr: Gasthaus Hulftegg Hulftegg Rundweg Dieser beliebte Winterwanderweg bietet grossartige Ausblicke auf den Säntis und die Churfirsten, die Wallfahrtskirche St. Iddaburg und die umliegenden Gipfel wie das Hörnli. Hörnli vom Hulftegg Rundweg aus Wallfahrtskirche St. Iddaburg auf ihrem Hügeli Panorama vom Aussichtspunkt Allenwinden auf den Säntis und die Churfirsten Am einfachsten parkiert man beim Gasthaus Hulftegg oder fährt mit dem Postauto auf die Passhöhe. Die Wanderung beginnt rechts hinter dem Restaurant. Man folgt den Stationen Hulftegg – Buechenhorn – Alp Rüti – Hohlenstein – Allenwinden – Alp Ergeten und wieder zurück zum Hulftegg Parkplatz. Beginn der Rundwanderung hinter dem Hulftegg Restaurant Winterwanderer v.l. Walter, Katja und unsere Co-Autoren Isabella und Stefan Heute sind wir mit unseren Co-Autoren Isabella und Stefan unterwegs. Schon wenige Minuten nach dem Start nähern wir uns einem grossen Bauernhof. Von weitem sind uns dessen kleine, weisse Unterstände und ihre Bewohner mit den langen, dünnen Beinen nicht ganz geheuer: Halten die hier Alpacas? Oder afghanische Windhunde Oder doch nur grosse Ziegen? Die Spekulationen überborden, bis wir von nahem niedliche Kälber erkennen. Pfff… Der Bauernhof ist aber auch deshalb aufregend, weil gleich dahinter der Wanderweg in den Wald abzweigt. Schneehäubchen hinter besagtem Bauernhof Empfehlenswerte Variante am Anfang des Rundwegs Walter kämpft sich durch den Winterwunderwald Zurück auf der verschneiten Waldstrasse Im nördlichen Ausläufer des Rundwegs wandert man vom unteren Toggenburg bis in den Kanton Thurgau, denn die Wanderung verläuft über die Kantonsgrenzen von St. Gallen und Thurgau, entlang derjenigen des Kantons Zürich. Wer sich wegen der Route nicht ganz sicher ist, folgt der Route gemäss Outdooractive. Nur müsste man halt tatsächlich auch draufschauen: Beim Weiler Mühlrüti verpasse ich tatsächlich eine Abzweigung. Eine Feuerstelle mitten auf dem Wanderweg sorgt für soviel Ablenkung, dass ich den rechts abzweigenden Wanderweg übersehe. Feuerstelle. Vor lauter Ablenkung verpassen wir hier die Abzweigung Dafür wandern wir dann aber an der Sonne und nicht im schattigen Tobel… Kurz darauf passieren wir beim Bio-Hof Hohlenstein und seinem Lädeli eine Verpflegungsmöglichkeit. Auf der Hohlensteinstrasse überqueren wir mit einem grossen Ausfallschritt die Kantonsgrenze von St. Gallen nach Thurgau. In der erstbesten Kurve der Region Fischingen staunen wir über ein romantisches Hüüsli. Seit 30 Jahren hält es derselbe Besitzer in Schwung. Nicht schlecht! Malerisches Landhaus im Hohlenstein in der Region Fischingen Aufstieg zum Aussichtspunkt Allenwinden Hinter der nächsten Kurve folgt schon das nächste Highlight, der kurze Abstecher zum Aussichtspunkt Allenwinden. Der Aufstieg ist kurz und heftig und belohnt den fleissigen Wanderer mit einer prächtigen Rundumsicht bis zum Säntis und den Churfirsten. Am Fusse des Hügels liegt ein wie ein Restaurant aussehendes Haus. Leider ist es «nur» das ehemalige Restaurant Kreutz. Der weitere Weg verläuft nun durch einen dunklen Wald über die Kantonsgrenze zurück in den Kanton St. Gallen. Nach dem Wald bietet die Alp Ergeten sehr willkommene Sitzbänke für ein Picknick. Mit Aussicht auf den Säntis machen wir Mittagshalt. Wald auf der Kantonsgrenze Thurgau / St. Gallen Winterwanderweg auf der Alp Ergeten Stimmungsvoller Winterwanderweg Via Alp Ergeten nimmt man die Rückkehr in Richtung Hulftegg in Angriff. Bei der Storchenegg bieten sich weitere Aussichtspunkte auf den Säntis, das Hörnli und die verschneite Winterlandschaft. Sicht auf den Säntis bei der Storchenegg Winterlandschaft bei der Storchenegg Fotografierte Winterlandschaft Aussicht auf Storchenegg und Alpen Gabelung des Rundwegs Verschneite Strasse im Waldstück Lichtspiel in den verschneiten Tannen Sicht auf das Hörnli Winterwunderland bei der Storchenegg Verschneite Tanne Exotische Farbkombination Pittoreske Bäume säumen die Strasse Holzstämme entlang der Strasse Gefrorene Flora am Wanderweg Schattenspiel beim Hulftegg Parkplatz Hulftegg Rundweg oberhalb der Hulftegg Passhöhe Wandergebiet Hulftegg Öffentliche Verkehrsmittel: Die Hulftegg ist mit Bahn und Bus erreichbar. Die Postautohaltestelle liegt direkt vor dem Gasthaus Hulftegg. Parken: Kostenlose Parkplätze vis-à-vis des Restaurants Hulftegg. Gegen Mittag kann es recht voll werden. Eine Anreise vor 10 Uhr ist optimal. Übrigens wandert man vom Hulftegg Parkplatz in die entgegengesetzte Richtung zum Schnebelhorn, dem höchsten Gipfel im Kanton Zürich (Link zu meinem Wandertipp). Wandertipps für das nahegelegene Schnebelhorn Auch die Alp Scheidegg bietet in der gleichen Gegend spektakuläre Aussichten (Link zu Katjas Wandertipps). Und der Säntis ist sowieso zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert, auch im Winter (Link zu Katjas Ausflugstipp). ## Mittelberg-Winterwanderweg in Parpan Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/winterwanderweg-parpan-mittelberg-weg Oberhalb von Parpan liegt die einfache Rundwanderung Nr. 207: Das Highlight des Mittelberg-Wegs sind die malerischen Maiensässe und das Restaurant Tschugga. Wir testen deren Take-Away anlässlich des «Saharastaub-Fotofilters». Saharastaub über dem Parpaner Mittelberg-Weg Reisememo Mittelberg-Weg Wanderweg Nr. 207: Parpan – Tschugga – Mittelberg – Parpan → Distanz: 7 km → Wanderzeit: ca. 2 1/4 Stunden → Aufstieg: 190 hm / Abstieg: 190 hm → Schwierigkeit/Kondition: leicht → Einkehr: Restaurant Tschugga oder in Parpan Zusammen mit Gabi und Alex machen Katja und ich uns auf den Weg im speziellen Ambiente des Saharastaub-Wetterphänomens. v.l. Walter, Katja, Gabi und Alex unterwegs in Parpan Wegbeschrieb Das malerische Bündner Dorf Parpan liegt nur wenige Kilometer nördlich von Valbella und Lenzerheide. Ausgangspunkt der Winterwanderung ist die Postautostation Parpan, Post. In der Nähe stehen mehrere Parkplätze der Skilifte zur Verfügung. Kirche im Dorfkern von Parpan Die einfache Winterwanderung führt von Parpan via Tschugga zur pittoresken Maiensäss-Siedlung Mittelberg. Etwas weiter unten kehrt man via Salez-Weg auf der Rundwanderung wieder zurück nach Parpan. Die Wanderung beginnt in der Nähe des Tourismusbüros praktisch vor dem Bestzeit Lifestyle & Sport Hotel. Das von aussen einigermassen unscheinbare Hotel hat es in sich: Die Zimmer sind ebenso stylish wie die Bibliothek und im Dachgeschoss befindet sich eine grössere Sauna- und Yoga-Landschaft. Stylische Lounge im Eingangsbereich Doppelzimmer mit Aussicht Finnische Sauna im Wellness-Bereich Restauranttische abends Hier meine Impressionen aus dem Designhotel. Schaukäserei und Restaurant Tschugga Der wie üblich pink ausgeschilderte Winterwanderweg Nr. 207 verläuft der Oberbergstrasse entlang und führt dann nordwärts in Richtung Tschugga. Blick zurück auf die andere Talseite: Skilift Stätzertäli im Saharastaub-Look Oranger Saharastaub über der Alpkäserei Parpan Auf dem einzigen leichten Anstieg an der Alpkäserei Parpan entlang erreicht man schon bald das Restaurant Tschugga. Da wir weder schon müde oder durstig sind, zieht es uns weiter. Aber Alex insistiert, dass wir Restaurants unterstützen sollten, die sich in der aktuell schwierigen Zeit die Mühe machen, ein Take-Away zu betreiben. Hm… einverstanden. Obwohl wir andern drei eigentlich weiterwollen. Leicht mürrisch lassen wir uns zu einer heissen Ovo hinreissen. Aber hallo! Der Halt im Tschugga entpuppt sich als Highlight unserer Wanderung! Die geschnitzten «Stehtische» dienen als Halterung für Fondue-Caquelons. Das Alpkäse-Fondue riecht himmlisch und soll eines der besten der Gegend sein! Take-Away des Restaurants Tschugga.In der Sonne des Saharastaubs Alpkäse-Fondue im Restaurant Tschugga Open-Air Fondue im Restaurant Tschugga Gabi und Walter sind begeistert Open-Air Einsatz im Restaurant Tschugga Schlitten des Retaurants für die kurze Talfahrt Nachdem ich mit Schaukäser Salzgeber meine obligaten Sprüche klopfe und er schlagfertig kontert, machen wir uns doch noch auf den Weg. Wer besser plant als wir, gönnt sich zur Mittagszeit ein legendäres Fondue! Wir stapfen weiter durch den Schnee und freuen uns auf unsere Brötchen… Restaurant und Käserei Tschugga Parpan Oberbergstrasse 47 7076 Parpan Tel. +41 (0)81 382 15 53 Webseite: www.restaurant-tschugga.com Winterwanderweg «Mittelberg-Weg» Nr. 207 Locker nehmen wir die restliche, leichte Steigung hinauf auf den Tschuggen. Dort hat man den «steilsten» Teil der Winterwanderung bereits geschafft. Auf der Hochebene geniessen wir den weiten Ausblick über die schöne Maiensäss-Siedlung Mittelberg. Maiensäss am Mittelberg-Weg im Saharastaub Winterwanderweg Mittelberg-Weg Strommasten im Sahara-Licht Dann geht es hinab zum Wendepunkt bei der schönen Maiensäss-Siedlung Mittelberg. In südlicher Richtung geht es via Wald im «Underen Tschuggen» auf dem Salez-Weg wieder zurück nach Parpan. Gabi und Katja unterwegs im gemächlichen Sprechtempo Langläufer auf dem Salez-Weg oberhalb Parpan Winter-Wegweiser auf dem Salez Holzhütte am Winterwanderweg Ungewöhnliches Licht am Parpaner Rothorn und Lenzerhorn Zurück im Dorf sollten die Kräfte noch reichen für einen Abstecher zur denkmalgeschützten, spätgotischen Kirche und zum Schlössli Parpan. Dieses wurde Mitte des 16. Jahrhunderts erbaut und 1675 zur endgültigen Version mit Kreuzfirst, achteckigem Kuppeltürmchen und Balkon erweitert. Wanderroute Mittelberg-Weg Corona-Style Lunch aus dem Rucksack: v.l. Walter, Gabi, Katja und Pilot Alex Wer sich vor der Wanderung nicht mit Proviant eingedeckt hat – und auch kein Fondue will – hält beim nördlichen Dorfeingang von Parpan im «Lädali» der Familie Brügger: In einer der letzten Frischlufttrocknereien der Schweiz wird noch von Hand Bündnerfleisch getrocknet. Die Qualität ist unübertroffen! Knoblauchsalsiz der Naturlufttrocknerei Brügger in Parpan (Link zu meinem Review) Jörg Brügger mit seinem Premium-Bündnerfleisch Hier die Details über das Trocknen (und Kaufen) von feinstem Bündnerfleisch (Link zu meinem Review). Brügger Parpan, Naturlufttrocknerei Hauptstrasse 6 7076 Parpan Homepage: bruegger-parpan.ch { "@context": "https://schema.org/", "@type": "Review", "itemReviewed": { "@type": "Restaurant", "address": { "@type": "PostalAddress", "addressLocality": "Parpan", "addressRegion": "GR", "postalCode": "7076", "streetAddress": "Oberbergstrasse 47" }, "name": "Restaurant und Käserei Tschugga Parpan", "openingHours": [ "Mi-Sa 10:00-22:00", "So 10:00-18:00" ], "priceRange": "$$", "servesCuisine": [ "Swiss" ], "email": "mailto:info@restaurant-tschugga.com", "image": "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2021/02/restaurant-tschugga-parpan-schlitten.jpg", "telephone": "+41 81 382 15 53", "url": "http://www.restaurant-tschugga.com" }, "author": { "@type": "Person", "name": "Walter Schärer" }, "review": [ { "@type": "Review", "author": "Walter Schärer", "datePublished": "2021-02-08", "description": "Im Restaurant Tschugga Parpan geniessen Sie Bündner Spezialitäten mit Käse aus der eigenen Produktion oder ein hausgemachtes Fondue", "name": "Bündner Spezialitäten-Restaurant" } ], "publisher": { "@type": "Organization", "name": "Reisememo" } } Eine angrenzende Gourmet-Wanderung bietet übrigens der Tgantieni Höhenweg: Gleich mehrere Bergrestaurants laden auf der gegenüberliegenden Talseite zum verweilen ein! Eine weitere spektakuläre Winterwanderung auf der benachbarten Lenzerheide ist der Heidi & Gigi Weg. Dieser führt sogar bis nach Arosa im Nachbartal. Auf dem Heidi Gigi Weg ## Winter-Ausflugstipp: Bachtel über dem Hochnebel Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/bachtel-winterwanderung Der Bachtel im Zürcher Oberland ist zu jeder Jahreszeit ein beliebtes Ausflugsziel. Zum einen wegen der grandiosen Aussicht auf Zürichsee, Linthebene und Voralpen. Zum anderen, weil der Bachtel oftmals über dem Hochnebel liegt. Reisememo Restaurant Hasenstrick (Parkplatz) – Orn – Bachtel-Kulm – und zurück → Distanz: 7.5 km (hinauf und zurück) → Wanderzeit: ca. 2h 15m (hin und zurück) → Aufstieg: 360 hm / Abstieg: 360 hm → Schwierigkeit/Kondition: einfach T1 / einfach Begehbarer Aussichtsturm auf dem Bachtel Frau Holle hat ihre Kissen mächtig geschüttelt. Das ganze Zürcher Oberland zeigt sich in seinem schönsten Winterkleid. Es kribbelt unter den Füssen. Winterschuhe anziehen und nichts wie los! Denn auf dem Bachtel auf 1’115 m.ü.M. präsentiert sich die Landschaft wie in einem Winter Wonderland. Ausflugsziel Bachtel im Winter Walter und ich fahren mit dem Auto bis zum «Hasenstrick» am Südhang des Bachtels. Beim gleichnamigen Landgasthof stehen zahlreiche Parkplätze zur Verfügung. Von hier starten wir unseren easy Winterspaziergang – gemeinsam mit Mamiko und Dimitri vom unterhaltsamen Magazin Newly Swissed. Hinter dem Restaurant Hasenstrick beginnt der gepfadete Weg in Richtung Weiler Orn. Die Route ist nicht als Winterwanderweg markiert. Man folgt hier einfach dem gelben Sommer-Wanderwegweiser. Hinter dem Restaurant Hasenstrick beginnt der kurze Aufstieg Vereister Wanderwegweiser Dimitri, Katja und Mamiko auf dem Weg zum Bachtel Kulm Nach ca. 40 Minuten erreichen wir die Bachtel-Ranch. Auch hier stehen Parkplätze zur Verfügung, falls man den ersten Teil nicht zu Fuss gehen will. Vom Restaurant Bachtelranch wären es dann ca. 25 Minuten Fussweg bis zum Bachtel Kulm. Aber wir brauchen – wie so oft – etwas länger. Weil wir uns jeweils kaum sattsehen können an der herrlichen Aussicht. Immer wieder halten wir kurz inne und geniessen die verschneite Landschaft und die weiss eingekleideten Bäume. Hach – ist das schöööön! Winterlandschaft beim Bachtel Wegweiser zum Bachtel Kulm Verschneite Fichte mit Eiszapfen Wir schaffen es dann doch noch zum Bachtel-Aussichtsturm. Der Aufstieg auf den 75 Meter hohen Bachtelturm lohnt sich. Denn von der Aussichtsplattform hast du eine noch schönere Aussicht: Sie reicht vom Säntis über die Glarner Alpen bis zu den Zentralschweizer und Berner Alpen. Auf den über 160 Stufen liegt heute allerdings noch Schnee. Zudem zieht eine kalte Bise auf. Daher entscheiden wir uns statt des Aufstiegs für ein Picknick aus dem Rucksack. Denn aufgrund der Corona-Vorgaben ist das Restaurant Bachtel-Kulm geschlossen. Nach einer Rast mit Aussicht machen wir uns wieder auf den Heimweg. Wir wandern wieder die gleiche Route zurück zum Hasenstrick. Aussicht auf den verschneiten Säntis Schaukel auf dem Bachtel Kulm Kutsche auf dem Bachtel Kulm 360°-Rundumsicht – Bachtelpanorama in Echtzeit Auf dem Bachtelturm wurde übrigens die erste 360°-Panorama-Webcam der Schweiz mit VR-Funktion installiert. Hier das 360° Panorama vom Bachtel: bachtel.it-wms.com/ Per schwenken und zoomen sieht man genau, wo die Hochnebelgrenze liegt. Sehr praktisch! Vom Bachtel sieht man übrigens die Alp Scheidegg (Hier unser Tipp für einen Winterausflug auf die Alp Scheidegg). Und weiter hinten liegt das Schnebelhorn. Auch hier empfehlen wir dir eine aussichtsreiche Wanderung. Winter auf der Alp Scheidegg Viele Wege führen auf den Bachtel Den Hausberg im Zürcher Oberland kann man von verschiedenen Seiten erklimmen. Ab dem Dorf Wald oder via Hinwil von Wernetshausen finden sich weitere schöne Wanderwege. ## Winterwanderung Mythenregion: Rotenflue – Holzegg – Ibergeregg Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/mythenregion-winterwanderung-rotenflue-holzegg-ibergeregg Diese panoramareiche Rundwanderung in der Mythenregion führt dich von der Rotenflue über die Holzegg zur Ibergeregg. Von hier wanderst du über die Müsliegg wieder zurück auf die Rotenflue. Eine traumhaft schöne Winterwanderung durch eine verschneite Märchenlandschaft! Winterwanderweg in der Mythenregion Reisememo Rundweg Mythenregion: Rotenflue – Holzegg – Ibergeregg – Rotenflue → Distanz: 10 km → Wanderzeit: ca. 3,5 Stunden → Aufstieg: 440 hm / Abstieg: 440 hm → Schwierigkeit/Kondition: einfach T1 / mittel → Einkehr: mehrere Berggasthäuser auf der Route Die Zentralschweiz präsentiert sich im herrlichen Winterkleid. Bei klirrender Kälte zwar, aber bei stahlblauem Himmel. Walter und ich nutzen die Gunst der Stunde: Warm eingepackt machen wir einen Winterausflug in die Mythenregion. Der Ausgangspunkt unserer heutigen Winterwanderung ist die Rotenflue. Aussicht von der Rotenflue auf Ibach, Brunnen und den Vierwaldstättersee Mit der Rotenfluebahn in die Mythenregion In Rickenbach ob Schwyz steigen wir in die Achter-Gondel, die uns auf die Rotenflue auf 1’571 m.ü.M. hievt – mitten ins Naturparadies Mythenregion mit rund 50 Pistenkilometern, 36 km präparierten Winterwanderwegen und ausgeschilderten Schneeschuhrouten. Schon die Bergfahrt ist ein Highlight. Neben der Bahn thronen der kleine und grosse Mythen majestätisch über dem Schwyzer Talkessel. Ich kann mich kaum sattsehen. Ich finde den grossen Mythen – das Wahrzeichen von Schwyz – auch ohne Schnee unglaublich beeindruckend, aber heute ist er mit seinem Winterkleid noch imposanter! Oben auf der Rotenflue angekommen, geht das Staunen weiter. Die 360° Rundumsicht vom Fotospot der Grand Tour of Switzerland ist grandios: Schwyzer Talkessel, Vierwaldstätter- und Lauerzersee, Rigi-Massiv, Moutathal bis hin zu den Glarner- und Urner-Alpen. «Puuaaa, ist das schön!», höre ich uns mehrmals sagen. Nach unzähligen Fotos schaffe ich es, Walter von der Aussichtsplattform zurück auf den Wanderweg zu zerren. Grosser Mythen und Rotenflue Gondelbahn vor dem Lauerzer- und Vierwaldstättersee Grosser Mythen und Holzegg mit Sicht bis zur Schanze von Einsiedeln Katja auf Grand Tour of Switzerland vor dem Grossen Mythen Panoramareiche Winter-Rundwanderung auf der Rotenflue Ab der Rotenflue wandern wir zuerst in Richtung Holzegg. Der Weg führt steil abfallend durch den Fichtenwald entlang der Schlittelbahn «Rätigs». Beim Skihaus Holzegg bietet sich ein schöner Fotospot in Richtung Vierwaldstättersee. Auf der Holzegg angekommen, lassen wir wiederum den spektakulär schönen, Grossen Mythen auf uns wirken. Wow, da sind wir also vor zwei Jahren hochgewandert! (Hier unsere Tipps zu dieser spektakulären Besteigung). Fichtenwald Bergmatt bei der Holzegg Skifahrer in der Rotenflue in Richtung Holzegg Bergrestaurant Skihaus Holzegg mit seiner Schweizer Fahne Bruder Klausenkapelle auf der Holzegg vor dem Grossen Mythen Von der Holzegg zur Ibergeregg Wir knipsen wieder ein paar Fotos, bevor wir unsere Winterwanderung von der Holzegg zur Passhöhe Ibergeregg fortsetzen. Der erste Teil dieses Wegabschnitts verläuft im Schatten – und wir müssen auch 1-2 Mal die Skipiste überqueren. Umso mehr geniessen wir dann auf der Sonnenterrasse Zwäcken den grandiosen Ausblick ins Muotathal. Idyllisch führt der gepfadete Weg weiter durch den Fichtenwald. Eine Fichte mit Weihnachtskugeln erinnert noch an die vergangenen Festtage. Am reizenden Bergbeizli Sonnenhütte vorbei geht’s weiter bis zur Passhöhe der Ibergeregg. Skipiste bei der Stägleren Weihnachtskugeln am Schwyzer Wanderweg Von der Ibergeregg zurück zur Rotenflue Von der Ibergeregg wandern wir durch das Naturschutzgebiet weiter in Richtung Grossenboden und dann leicht aufsteigend zur Müsliegg. Dieser Abschnitt der Winterwanderung ist unglaublich idyllisch. Er führt durch eine verschneite voralpine Märchenlandschaft im Winterkleid. Zudem hat man ständig den Ausblick aufs Muotatal mit dem Hengst. Und im Hintergrund erspäht man die Glattalp, wo im Winter oftmals die tiefsten Temperaturen der Schweiz gemessen werden. Im Januar 2021 waren das -30 Grad, kälter als in La Brévine im Jura… Muotathal mit Hengst und Glattalp Sonnige Winterlandschaft Müsliegg Winterlandschaft mit Muotathal, Hengst und Glattalp im Hintergrund Winterwanderer unterhalb der Ibergeregger Passhöhe Chloterlibach bei der Schnapshütte Winterwanderweg Alp Rotenfluh Winterwanderweg zurück zur Bergstation der Gondelbahn Rotenflue Aussicht vom Berggasthaus Rotenflue Nach einer weiteren Dreiviertelstunde erreichen wir die Rotenflue wieder. Wir geniessen vom Berggasthaus Rotenflue nochmals den wunderbaren Ausblick auf Ibach, Brunnen, die Rigi Hochflue und den Vierwaldstättersee, bevor wir uns dann von der Gondel wieder nach Rickenbach hinunterfahren lassen. Schön war’s! … «Ä Traum!», wie die Schwyzer sagen. Aussicht auf Ibach, Brunnen und Rigi Hochflue Aussicht vom Berggasthaus Rotenflue – Ä Traum! Alternative Wanderrouten und Restaurants Du kannst diese Rundwanderung sowohl in der Holzegg, die du über Brunni im Alpthal erreichst, als auch auf der Ibergeregg starten. Achtung: Kurze Strecken führen teilweise der Skipiste entlang und du wirst ab und zu mal die Skipiste kreuzen müssen. Wer keine 3,5 Stunden wandern mag, der findet ab der Rotflue natürlich auch kürzere, abwechslungsreiche Rundwege wie zum Beispiel den Rotenflue Rundweg (40-50 Minuten). Einkehr: Auf der ganzen Route muss man nicht hungern: Entlang der Wanderung gibt es mehrere Gasthäuser, die leckere regionale Spezialitäten anbieten (wenn sie denn nicht gerade aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen bleiben müssen): Berggasthaus Rotenfluh Gipfelstubli Rotenfluebahn Skihaus Holzegg Alpwirtschaft Zwäcken Sonnenhütte Anreise Ab Zug, Zürich oder Luzern ist die Mythenregion mit dem Auto in ca. 40-60 Minuten zu erreichen. Wir fahren über den Sattel nach Schwyz und dann nach Rickenbach zur Talstation der Rotenfluebahn. Natürlich ist Rickenbach auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar (mit der Bahn bis Schwyz und dann mit dem Bus zur Talstation). Parkplätze stehen bei der Rotenfluebahn zur Verfügung. Oder dann weiter unten im Dorf (bei Hochbetrieb weisen freundliche Verkehrskadetten den Weg zu freien Parkplätzen im Dorf). Aktuelle Informationen zu Preisen und Betriebszeiten der Rotenfluebahn sowie weitere Wandervorschläge findest du auf der Webseite der Mythenregion. Eine weitere Winterwanderung, die wir Dir in dieser Region empfehlen können, ist der Rundweg von St. Karl über die Ibergeregg. Wandern in St. Karl oberhalb von Illgau Mythenregion im Sommer Die Mythenregion ist natürlich auch im Sommer ein herrliches Wanderparadies. Ab der Rotenflue kannst du zum Beispiel die Mythenrundreise machen, den Panorama-Höhenweg über Sattel-Hochstuckli. Unser Highlight in der Mythenregion war die Besteigung des Grossen Mythen im Sommer. Hier unser Erlebnisbericht. Zu unserem Bericht über 47 Kehren auf den Grossen Mythen ## Gfürchiger Sagenweg auf der Alp Sellamatt im Toggenburg Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/alp-sellamatt-sagenweg-toggenburg Das Hochplateau der Alp Sellamatt bietet fantastische Ausblicke auf Churfirsten, Säntis und den Wildhauser Schafberg. Die Wanderung auf dem Sagenweg bietet eine Sammlung von 12 Toggenburger Sagen. Und die haben es in sich! Denn Teufel, Totschlag und Höllenhunde sind nichts für Zartbesaitete… ## Rundweg Einsiedeln – Chatzenstrick – Einsiedeln Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/einsiedeln-winterwanderung-chatzenstrick Wenn es im Winter jeweils im Unterland grau ist, erfreut man sich in Einsiedeln am blauen Himmel und oftmals auch an einer herrlichen Winterlandschaft. Vom Chatzenstrick hat man einen wunderbaren Ausblick auf das Klosterdorf. Kapelle St. Gangulf vor Grossem und Kleinem Mythen Kein Wunder, tummelt sich gefühlt der halbe Kanton Zürich in Einsiedeln, wenn es heisst «unten grau, oben blau». Die Klosterstadt liegt auf rund 900 Metern über Meer. Während im Winter im Flachland oft Nebel herrscht, erfreut man sich in Einsiedeln am blauen Himmel und einer herrlichen Märchenlandschaft. Zudem bieten die kleinen Skigebiete rund um Einsiedeln, das grosse Langlauf-Loipennetz sowie der Einsiedler Hausberg Friherrenberg für Gross und Klein die passende Kulisse zum Skifahren, Langlaufen, Schlitteln oder Spazieren. Meistens machen Walter und ich einen Bummel rund ums Kloster und laufen auf den Friherrenberg. Oder wir spazieren auf dem schönen Winterwanderweg von Einsiedeln über den Schwedentritt zum Sihlsee. Aber heute möchten wir Einsiedeln mal von einer anderen Seite erkunden: Wir wandern auf den Chatzenstrick. Rundspaziergang Einsiedeln – Chatzenstrick – Einsiedeln Wir starten beim imposanten Kloster und gehen erst mal die Hauptstrasse entlang Richtung Bahnhof. Der Rundweg führt weiter über die Alpbrücke und danach am Spital vorbei in Richtung Chatzenstrick. Die Chatzenstrick-Passhöhe liegt auf knapp 1’000 m.ü.M. und verbindet die Ortschaften Einsiedeln und Altmatt. Kurz vor der Passhöhe biegen wir allerdings rechts auf den Tristelweg ab. Von hier hat man nämlich eine wunderbare Aussicht auf das Klosterdorf und die Zentralschweizer Alpen. Scheune am Chatzenstrick Sicht auf Weiler Alpegg Skisprungschanze mit Panorama auf Einsiedeln und Glärnisch Kloster Einsiedeln Winterwanderweg oberhalb der Skisprungschanze Der Weg führt anschliessend durch den Wald bis zur Skisprunganlage am westlichen Dorfrand. Die unübersehbaren Sprungschanzen sind die einzigen Sommerschanzen der ganzen Schweiz. Walter ist etwas überrascht, dass die grosse Schanze nach Andreas Küttel und die kleinere nach Simon Ammann benannt wurde. Walter weiss eben bis zu diesem Moment nicht, dass Küttel, der Skisprungweltmeister von 2009, aus Einsiedeln stammt. Daher scheint es logisch, dass ihm die Einheimischen die grössere Schanze widmen, oder? Häuschen am Waldrand Katja am Feuerholz Weihnachtsbaum am Wanderweg Skisprungschanzen Andreas Küttel und Simon Ammann Zurück führt der Weg dann an der Schaukäserei der Milchmanufaktur (Link zu ihrer Homepage) vorbei bis zum Schwedentritt. Wir gehen das letzte Stück auf dem weitbekannten Winterspazierweg zurück bis zum Kloster. Schaukäserei Milchmanufaktur Einsiedeln Kapelle St. Gangulf vor Grossem und Kleinem Mythen Dachluken des Klosters Einsiedeln Wanderwege in der Region Einsiedeln Wer noch tiefer in den Winter abtauchen will, dem empfehle ich die Hoch-Ybrig Winterwanderung Laucheren – Fuederegg – Seeblisee – Laucheren. Hier mein Erlebnisbericht. Winterwanderung Laucheren – Fuederegg Das Hoch-Ybrig eignet sich übrigens auch im Sommer für eine schöne Höhenwanderung (Link zu Walters Wandertipps). Höhenwanderung Hoch-Ybrig ## Aussichtsreiche Winterwanderung auf dem Flumserberg Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/flumserberg-prodalp-winterwanderung Der Flumserberg, die Wander- und Wintersportdestination zwischen Zürich und Chur bietet sowohl im Sommer wie auch im Winter viele Freizeitaktivitäten. Heute machen wir eine Winterwanderung von Tannenboden auf die Prodalp. Churfirsten vis-à-vis vom Flumserberg Reisememo Rundwanderung Tannenboden – Chrüz – Prodalp – Tannenboden → Distanz: 7 km → Dauer: ca. 3,5 Stunden → Aufstieg: 340 hm / Abstieg: 380 hm → Schwierigkeit/Kondition: mittel T2 → Restaurants: Chrüz oder Prodalp Früher fuhr ich öfters zum Skifahren in die «Flumsi». Das Wintersportgebiet oberhalb vom Walensee eignet sich aber auch für schöne Winterwanderungen. Je nach dem, ob du es lieber gemütlich oder sportlich magst, wählst du dir deine Winterwanderroute aus. Für eine entspannte Runde eignet sich der Grappa-Rundweg. Oder auch der flache Seeblick-Rundweg. Wenn du etwas mehr für deine Kondition tun willst, wählst du die Strecke von Tannenboden auf die Prodalp aus. Winterwanderung Flumserberg: von Tannenboden auf die Prodalp Unsere Winterwanderung startet auf der Tannenbodenalp, bei der Talstation der Gondelbahn BergJet. Der Weg führt zuerst am Kinderparadies vorbei und unter der Floomzer-Rodelbahn durch. Rodelbahn Floomzer Schneeschuhwanderer oberhalb Tannbodenalp Wir folgen den pinkfarbenen Winterwander-Wegweisern. Der breite Spazierweg ist gut präpariert und ausgeschildert. Er führt zuerst durch den Wald. Bei der ersten Gabelung biegen wir nach rechts ab. Und nach weiteren ca. 500 Metern musst du links in Richtung «Chrüz» abbiegen, ansonsten endest du in der Seebenalp. Tourenwanderer auf der Chrüzabfahrt Beim Bergrestaurant «Chrüz» überquerst du die Skipiste. Hinter der Talstation der Stelli-Sesselbahn geht es kurz steil bergauf, durch den lichten Wald, bevor dann der Weg gemütlich zur Prodalp führt. Die Aussicht auf die Churfirsten, den Walensee sowie auf Sichelchamm und Gamsberg ist grandios. Und auch im Wald ist die tiefverschneite Idylle unglaublich faszinierend. Aussicht auf den Walensee … … und den Zürichsee im Hintergrund Toter Baum vor Sichelchamm und Gamsberg Winterwanderer vor dem Chäserrugg Aussicht auf Sichelchamm und Gamsberg Winterwanderweg in Richtung Prodalp Oben auf der Prodalp angekommen, legst du im Berggasthaus Prodalp eine Rast ein – sofern Restaurants und Bergbahnen nicht wegen Corona geschlossen sind. Skigebiet behördlich gesperrt! Covid-19 lässt grüssen… Walter und ich essen etwas Kleines aus dem Rucksack und bewundern nochmals das herrliche Panorama, bevor wir uns durch den Wald und die Hochebene «Madils» wieder auf den Weg nach Tannenboden machen. Aussicht von Prodalp bis zum Piz Linard in der Mitte Der Flumserberg im Sommer Der Flumserberg verspricht auch im Sommer über 150 Kilometer Wanderwege und einen herrlichen Panoramablick über den Walensee. Hier geht’s zu unserem Bericht über die Sommerwanderung von Tannenboden über die Seebenalp bis zum Maschgenkamm. Aussicht vom Flumserberg auf die Seebenalp und die Churfirsten Anreise: Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln: Ab Zürich HB mit der Bahn nach Unterterzen. Direkt gegenüber dem Bahnhof Unterterzen steigst du in die 8er-Gondelbahn SeeJet, die dich in 20 Minuten nach Tannenboden bringt. Am Wochenende und Feiertagen fährt die S2 jeweils im Stundentakt von Zürich nach Unterterzen. Mit dem Auto: Autobahnausfahrt Flums/Flumserberg, der Hauptstrasse Richtung Flumserberg bis Tannenboden folgen, wo öffentliche Parkplätze zur Verfügung stehen. Weitere Winterausflugstipps in der Umgebung Das zweite grosse Wintersportgebiet im Heidiland ist der Pizol. Hier empfehlen wir dir insbesondere den Panorama-Höhenweg. Aber auch in Amden lässt sich der Winter herrlich geniessen, wie du in diesem Artikel lesen kannst. Wanderweg Arvenbühl in Amden ## Winter-Ausflugstipp: Alp Scheidegg im Zürcher Oberland Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/alp-scheidegg-ausflugstipp-winter Winter-Ausflugstipp im Zürcher Oberland: Wenn im Unterland noch alles grün ist, kann die Alp Scheidegg auf 1’196 m.ü.M. schnell wie im Winter Wonderland ausschauen. ## Winterwandern auf dem gefrorenen Silsersee im Engadin Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/silsersee-winterwandern-engadin Wenn im Oberengadin Schnee liegt, wirkt die Gegend wie in einem Wintermärchen. Der Winterwanderweg am Silsersee von Sils Maria über Isola nach Maloja ist ein grandioses Erlebnis! ## Rundwanderung von Oberhittnau zum Rosinli im Zürcher Oberland Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/hittnau-rosinli-rundwanderung Abwechslungsreiche Rundwanderung von Oberhittnau zum Berggasthaus «Rosinli» im Zürcher Oberland. Reisememo Rundwanderung Oberhittnau – Werdegg – Luppmenweiher – Ziesetriet – Grabenriet – Rosinli – Oberhittnau → Distanz: 9,6 km → Wanderzeit: ca. 2.5-3 Stunden → Aufstieg: 227 hm / Abstieg: 227 hm → Schwierigkeit/Kondition: einfach T1 → Restaurant: Berggasthaus «Rosinli» Schon oft hatte ich vom «Rosinli» gehört – dem Berggasthaus mit lauschigem Garten und lustigem Namen. Von hier soll man eine Panoramaaussicht haben auf die Glarner und Zentralschweizer Alpen bis hin ins Berner Oberland. Rundwanderung Oberhittnau – Rosinli – Oberhittnau Dezember-Morgensonne in Oberhittnau Katja und ich parkieren in Oberhittnau und wandern bergauf in Richtung Werdegg. Der Guyer-Zeller-Weg führt schnell mal in den Wald und dann zum Luppmenweiher. Der gefrorene Weiher wirkt in der Morgensonne mystisch. Ein noch besseres Foto gäbe es unten am Ufer, wo das Wasser noch nicht gefroren ist. Aber das Bord ist recht abschüssig, ich belasse es beim konservativen Fotowinkel… Teilweise gefrorener Luppmenweiher Fussgängersteg zum Guyer-Zeller Weg und seinem plätschernden Bach Waldpfad oberhalb des Tobels Der weitere Wegabschnitt führt über eine Stahltreppe und einen Holzsteg dem Bach entlang das Tobel hoch. Als wir oben ankommen, erspähe ich ein Gitter, wie es auf Golfplätzen üblich ist. Und dann eine grüne Wiese im Schnee, wie sie nur auf Golfplätzen vorkommen. Das ist ja der Golfplatz Hittnau! Ja genau, der Wanderweg führt tatsächlich am Golfplatz entlang. Lustigerweise hat es auf den Fairways teilweise noch Schnee, während das Green hervorsticht, wie wenn da jemand Schnee weggeschaufelt hätte. Oder als hätte das Green eine Rasenheizung? Witzig ist auch, dass man im kleinen See auf dem Golfplatz viele Golfbälle sieht. Werden die vor der Winterpause nicht herausgefischt, bevor der See gefriert? Anyone? Schneebefreites Green im Golfplatz Hittnau Golfbälle im Golfsee Hittnau Von hier geht es weiter den Fairways des Golfplatzes entlang durch die Waldlichtungen Zisetsriet und Grabenriet, wo zwei schöne «Schweizer Familie» Feuerstellen bereitstehen. Die lasse ich aber links liegen, denn schliesslich will ich ja ins Rosinli! Kurz vor dem Ebnerberg erhaschen wir bereits einen schönen Ausblick auf Bäretswil und den Bachtel. Zum Rosinli sind es von hier nur noch 15 Minuten. Zum Glück! Sonniger Waldpfad Winterlicher Wanderwegweiser Aussicht auf Bäretswil und den Hochnebel über dem Zürichsee Berggasthaus Rosinli Endlich! Wir erreichen nach knapp 2 Stunden das Berggasthaus Rosinli – ein perfektes Kinderparadies am Waldrand (wenn nicht gerade aufgrund von Corona Riesenrutschbahn und Spielplatz gesperrt sind). Im Rosinli servieren sie in der rustikalen Gaststube typisch schweizerische Gerichte. Heute essen wir aber draussen auf der Terrasse, obwohl es schon gegen Ende Dezember geht (Selbstbedienung von Essen und Sitzkissen). Der Garten ist jedenfalls lauschig, selbst im Winter. Wir geniessen die Wintersonne bei warmer Kürbissuppe und heissem Fleischkäse mit Senf. Die Aussicht über das Nebelmeer ist tatsächlich gigantisch: Links erkennen wir den markanten Mürtschenstock, dann Tödi, die Mythen, Rigi, Pilatus, Jungfrau und alles was dazwischen Rang und Namen hat. Spielplatz des Berggasthauses Rosinli Selbstbedienung des Berggasthauses Rosinli Schweizerfahne über dem Hochnebelmeer Kürbissuppe und Fleischkäse zur Mittagspause Ohne Nebel würde man auch Wetzikon, den Pfäffikersee sowie den Pfannenstiel sehen. Aber wir sind schon zufrieden, so einfach dem Hochnebel entkommen zu sein und Sonne zu tanken. Der Rückweg vom Rosinli nach Oberhittnau führt über einen schmalen Weg durch den Wald. Kurz darauf folgt man einer geteerten Strasse, die am Bauernhof Platten und dem Weiler Wilen vorbeiführt. Nach ca. 30-40 Minuten sind wir wieder zurück in Oberhittnau. Winterliche Feuerstelle Wegweiser zum Rosinli Bergrestaurant Rosinli Rosinlistrasse 20 8345 Adetswil Tel. 044 939 11 45 E-Mail: info@rosinli.ch Webseite: rosinli.ch Ebenfalls lohnenswert ist im Zürcher Oberland die Wanderung auf das Schnebelhorn, den höchsten Berg des Kantons Zürich. Schnebelhorn: Wanderer auf der Krete vor dem Säntis ## Rundwanderung zum Waldisee im Bisisthal, Muotathal Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/waldisee-bisisthal-muotathal-wanderung Ganz weit hinten im Muotathal liegt das wildromantische Bisisthal mit seinen steilen Seitenwänden, Wasserfällen und dem idyllischen Waldisee. Hier meine Tipps für eine einfache Rundwanderung. Reisememo Wanderung zum Waldisee im Bisisthal, Muotathal → Start/Ziel: Bisisthal, Talstation Seilbahn Glattalp → Distanz: 6 km → Wanderzeit: ca. 2h30 plus Fotostopps → Aufstieg: 395 hm / Abstieg: 330 hm → Schwierigkeit/Kondition: einfach T1 Anreise Bisisthal: Mit dem Auto: Richtung Schwyz → Muotathal → Bisisthal → Sahli (Talstation Seilbahn) Mit den öV: mit der SBB bis Schwyz, dann mit dem Postauto nach Muotathal Post und weiter ins Bisisthal (Station Sahli) Spiegelnder Waldisee mit Waldi-Ranch unter dem Waldistöck, Ochsenhubel und Geissstock Ganz zuhinterst in der Schwyzer Gemeinde Muotathal liegt das Bisisthal. Von hier könnte man auf die bekannte Glattalp und ihren Glattalpsee wandern (Link zu unserem Wandertipp) oder noch besser mit der Seilbahn fahren. Die Luftseilbahn Sahli-Glattalp fährt jedoch ausschliesslich in den Sommermonaten. Im Winter gilt die Alp unterhalb des Märenspitz mit ihren kalten Fallwinden neben La Brévine im Jura als einer der kältesten Orte der Schweiz! Den Glattalpsee nehmen wir uns somit für den nächsten Sommer vor. Jetzt im Spätherbst zieht es uns zum einfacher zu erreichenden Waldisee unterhalb des Waldistöck. Rundwanderung im Bisisthal Wir starten unsere Wanderung im Bisisthal bei der Talstation der Luftseilbahn Sahli-Glattalp, wo wir unser Auto parkieren. Zuerst wandern wir der Strasse entlang etwas zurück bis zur Bushaltestelle «Schlänggen». Von hier geht es dann etwas steil bergauf über Wiesen und Alpweiden. Die herbstlich tief stehende Sonne ermöglicht besondere Lichtsituationen. Alex, Gabi, Katja und Walter mit langen, herbstlichen Schatten Der Hängst ist bereits in der Morgensonne, das Bisisthal noch nicht Malerische Fussgängerbrücke über die Muota Aufstieg über eine Alp mit Märenspitz in der Morgensonne Waldialp und Waldisee mit Restaurant Waldi-Ranch Nach ca. einer Stunde erreichen wir die Waldialp auf 1’400 m.ü.M. mit ihrem malerischen Waldisee. Die Farben im Herbst sind traumhaft schön! Wir knipsen mal wieder, was das Zeug hält. Wanderweg zum Waldisee Gabi und Alex unterhalb der Geissstöck. Und Walter Waldisee mit Glatten und Oberen Gitschen im Hintergrund Waldisee mit reflektierendem Geisstöck Alpwirtschaft Waldi-Ranch am spiegelnden Waldisee Gegen 12 Uhr macht sich bei unseren Jungs langsam der Hunger bemerkbar. Wie immer wird es recht schnell recht dramatisch… Zum Glück erspähen wir auf der anderen Seeseite aufsteigenden Rauch bei der Alpwirtschaft Waldi-Ranch. Normalerweise servieren sie hier währschafte Gerichte wie Älplerrösti, Älplermagronen oder hausgemachte Käsespezialitäten. Im November ist die Saison auch hier längst vorbei und die Waldi-Ranch eigentlich gar nicht geöffnet. Aber wir haben Glück! Die Gastgeber sind heute zufälligerweise vor Ort und haben für sich (und hungrige Wanderer wie wir) ein traditionelles Gericht gekocht: Hafechabis mit Apfelmus. Hafechabis ist ein Eintopfgericht mit Chabis und Fleisch. Heute von der Gämse, frisch geschossen am Berghang vis-à-vis des Restaurants, wie Gastgeber Armin Schelbert mit ausgestrecktem Finger schildert. Wir stärken uns bei majestätischer Aussicht auf den Waldisee und den Hängst vis-à-vis. Hafechabis in der Waldi-Ranch am Waldisee Reflektierender Hängst im Waldisee Gestärkt geht es nun auf der Rundwanderung wieder bergab zum Ausgangspunkt: Der Weg hinunter zum Sahli führt über eine Kiesstrasse an zwei spektakulären Wasserfällen vorbei. Allerdings müssen wir uns einigermassen sputen, denn die Sonne steht im November sehr tief und sobald sie untergeht, sinken die Temperaturen merklich! Tiefstehende Sonne am Waldisee Wasserfall Ruosalper Bach Schächentaler Windgällen und Alpler Torstock Sonnenuntergang über den Schächentaler Windgällen Herbstliche Abendsonne Herbstliches Streiflicht über dem Muotathal Wasserfall Ruosalper Bach vor dem «Namenlosen» Wir machen noch einen kleinen Umweg über einen Alpweg, bevor wir über den Kiesweg zur Talstation der Glattalp-Seilbahn zurückkommen. Abstieg nach Sahli Stausee Sahli-Ruosalp im hintersten Muotathal Schön xi. Im Sommer kommen wir für den Glattalpsee nochmal! v.l. Fotograf Walter, Autorin Katja und die Blogberater Gabi und Alex am Waldisee ## Wanderung von der Hulftegg zum Schnebelhorn Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/hulftegg-schnebelhorn-wanderung Aussichtsreiche Wanderung von der Hulftegg vorbei am Älplispitz zur Hirzegg bis zum Schnebelhorn – dem höchsten Berg im Kanton Zürich. Reisememo Rundwanderung Hulftegg – Älpli – Roten – Hirzegg – Schnebelhorn – Tierhag und retour zur Hulftegg via mehrere kleine Wegvarianten → Distanz: 16 km (hin und zurück) → Wanderzeit: ca. 4.5h inklusive Fotostopps → Aufstieg: 560 hm / Abstieg: 560 hm → Schwierigkeit/Kondition: einfach T1 → Wanderroute Nr. 69 → Restaurants: Gasthaus Hulftegg bei Start und Ziel und Alpwirtschaft Tierhag, unterhalb des Schnebelhorns Start- und Zielort Hulftegg Der Passübergang Hulftegg auf 953 m.ü.M. verbindet Mühlrüti in Mosnang (Toggenburg SG) mit Steg in Fischenthal (Tösstal ZH). Das Ausflugsrestaurant Hulftegg ist Ausgangspunkt der abwechslungsreichen Wanderung zum Schnebelhorn. Wanderer auf der Hulftegg Passhöhe Ende November Auf der Hulftegg im Kanton St. Gallen befindet sich das gleichnamige Panoramarestaurant (Link zur Restaurantseite) mit Ausblick ins Toggenburg, in die Hügellandschaft des Appenzellerlands und bis zum Bodensee. Hier stehen auch kostenlos Parkplätze zur Verfügung. Das bei Fahrrad- und Motorradfahrern, aber auch bei Bustouristen beliebte Ausflugsrestaurant ist u.a. Ausgangspunkt für den ca. 20 Minuten langen Witz-Rundweg mit 44 Witzen und verschiedenen Waldtier-Skulpturen zur Belustigung der Kinder. Wie gut die Witze sind, müssen wir auf einem nächsten Ausflug noch testen… … Denn heute wählen wir die Hulftegg als Ausgangspunkt für eine Wanderung auf das Schnebelhorn. Im November kann es morgens recht frisch sein… … aber dafür liegt die Wanderung bald mal über der Hochnebelgrenze! Anfängliche Kiesstrasse von der Hulftegg in Richtung Schnebelhorn Lichtbrechung im Morgennebel Wanderweg mit Hochnebelkulisse Wanderweg mit mystischer Nebelwand Wildromantisches Schnebelhorn? Das «Horn» im Namen klingt abenteuerlich, als mich Bloggerin Reni von den Swiss Nomads auf diese Wanderung aufmerksam macht: Ich sehe mich schon im voralpinen Gebirge kraxeln und als sie sagt, dass dort im November noch kein Schnee liege, bin ich sofort parat. Das ist ja perfekt! Bei der näheren Recherche merke ich dann schnell, dass es sich «nur» um den höchsten Berg im Kanton Zürich handelt und ich meine Steigeisen also getrost zu Hause lassen kann. Vermutlich handelt es sich wie bei den anderen Erhebungen in der Gegend um einen besseren Grashügel. Aber ähnlich wie bei der angrenzenden Wanderung auf die Alp Scheidegg (Link zu unserem Wandertipp mit Bratwurst): Die Wanderung ist top und lohnt sich sehr! Wanderwegweiser auf dem SchnebelhornUnd ja, der Hügel ist grasbewachsen Wanderer auf der Krete vor dem Säntis Aussicht auf Grossen und Kleinen Mythen sowie die Alpen bis zu Eiger, Mönch und Jungfrau hoch über dem Nebelmeer Das Schnebelhorn auf der Kantonsgrenze zwischen Zürich und St. Gallen ist mit 1’292 m.ü.M. tatsächlich der höchste Berg des Kantons Zürich. Der Rundblick umfasst das angrenzende Zürcher Oberland, den Zürichsee und den Greifensee im Westen sowie das Toggenburg im Osten. Bei so klarem Wetter erspähen wir sogar die österreichischen Zimbaspitze und Rote Wand. Sehr beeindruckend ist wie immer der Säntis! Das Schnebelhorn ist von mehreren Richtungen her zugänglich, der meistfrequentierte Weg beginnt auf der Hulftegg. Aber auch von Steg her ist eine Rundwanderung ausgeschildert. Die umfasst aber einige zusätzliche Höhenmeter, weshalb wir uns für die Hulftegg entscheiden. Zwischenstation Hirzegg Der Wanderweg verläuft oft auf dem Grat, der die Grenze zwischen den Kantonen Zürich und St.Gallen bildet. Entsprechend pfeift hier der Wind manchmal über die Krete. Bei Bise aus Osten fallen die Nebelschwaden in imposantem Bogen vom Kanton St.Gallen in den Kanton Zürich ein. Am schönsten ist dies auf dem kleinen Gipfel Hirzegg zu beobachten: Stürzende Nebelwalze bei der Hirzegg Walters langer Schatten auf der Nebelwalze unter der Hirzegg Wanderer auf dem Weg zum Hirzegggipfel Gipfelkreuz auf der Hirzegg Aussicht auf das Hörnli Von hier schweift der Blick zum Hörnli und überhaupt rundherum. Bergrestaurants Auf dieser Wanderung braucht man den Rucksack mehr für Windjacken und Wasser als für Nahrungsmittel: Neben dem Restaurant auf der Hulftegg Passhöhe findet man etwas unterhalb des Schnebelhorns die Alpwirtschaft Tierhag (Link zur Restaurantseite). Und noch etwas weiter unten gäbe es auch das Berggasthaus Sennhütte (Link zur Restaurantseite). Tiefstehende Sonne über der Alpwirtschaft Tierhag Hauskaffee zur Verdauung des Mittagessens und für eine gute Rückkehr… #wenndasnurgutgeht … trotzdem findet Walter den Weg zurück Tief stehende Sonne im November Die Wanderung eignet sich wohl ganzjährig, denn teilweise sind die Wegweiser mit Schneeschuhläufern markiert und im Sommer ist es vermutlich einfach etwas warm. Im November bieten die tiefstehende Sonne und die Lage über dem Hochnebelmeer lohnende Lichtsituationen. Dafür muss man nicht mal besonders früh aufstehen, wir wandern nämlich erst um 10 Uhr bei der Hulftegg los: Brechendes Sonnenlicht im Morgennebel Morgensonne über dem Hochnebel Schattenspiel auf dem Wanderweg Lichtbrechung bei tief stehender Sonne Abendsonne über dem Hochnebel Reif an den Ästen Unterwegs mit den Swiss Nomads Reni und Marcel Diesmal sind wir mit den Reisebloggern Reni und Marcel von Swiss Nomads (Link zu ihrem eigenen Wanderbericht) unterwegs. Sonst touren sie mit ihrem Camper «Taku» um die Welt und wir lesen von ihnen aus fernen Ländern. Aber wegen der Pandemie sitzen sie gerade in der Schweiz fest, so dass wir ausnahmsweise eine gemeinsame Tour unternehmen. Danke für die feine Gesellschaft ;-) Auf der Hirzegg v.l. die Reiseblogger von Swiss Nomads Marcel und Reni und von Reisememo Katja und Walter Ähnlich schöne Wanderungen in der Gegend Im Zürcher Oberland – in der Nähe des Schnebelhorns – empfehlen wir folgende schöne Wanderungen: Via Tössscheide und Hüttchopf auf die Alp Scheidegg (Link zu unserem Wandertipp mit Bratwurst). Aussicht vom Schnebelhorn auf Tössscheide links und Alp Scheidegg in der Mitte sowie den Hüttchopf rechts In der Alp Scheidegg hat es mir besonders die rosa gebratene Bratwurst vom schottischen Hochlandrind angetan! Die Viecher sind wohl von schottischer Abstammung, grasen aber gleich unterhalb des Restaurants auf der Alp Scheidegg… Aussichtsreiche Grat- und Rundwanderung Schutt – Atzmännig – Chrüzegg (Link zu unserer Rundwanderung). Aussicht von der leichten Wanderung auf dem Atzmännig Und wer die Gegend lieber im tiefen Winter erkundet, dem empfehlen wir den Hulftegg-Rundweg. Hier geht’s zu unserem Bericht. Winterwunderland auf dem Hulftegg-Rundweg Und hier noch eine weitere einfache Winterwanderung im Atzmännig (Link zu unserer Winterwanderung). Einfache Winterwanderung zur Alp Altschwand ## Rundwanderung Monte Brè – Alpe Bolla – Künstlerdorf Brè Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/monte-bre-alpe-bolla-rundwanderung Einfache Rundwanderung auf dem Monte Brè: Durch Kastanienwälder zur Alpe Bolla und zurück ins Künstlerdorf Brè. Reisememo Rundwanderung Monte Brè – Alpe Bolla – Monte Brè → Distanz: 10,5 km → Wanderzeit: ca. 3h30 plus Fotostopps → Aufstieg: 580 hm / Abstieg: 570 hm → Schwierigkeit/Kondition: mittel T2 Anreise Künstlerdorf Brè: Mit der Standseilbahn: Ab Lugano-Cassarate oder mit dem Bus/Auto von Lugano zum Dorf Brè (schmale Strasse). Eine beschränkte Anzahl öffentlicher Parkplätze steht im Dorf Brè zur Verfügung. Wir empfehlen die Anreise mit den öV. Künstlerdorf Brè auf dem Monte Brè Der Monte Brè (935 m.ü.M.) ist einer der beiden Hausberge von Lugano (der andere ist der Monte San Salvatore). Die Flanken des Monte Brè sind meist bewaldet – mit Eichen, Birken und vor allem mit der im Tessin verbreiteten Edelkastanie. Seit 1908 führt eine Standseilbahn von Lugano-Cassarate in zwei Sektionen hinauf auf den Berg. Der Monte Brè gilt als sonnigster Berg der Schweiz. Und er bietet eine grandiose Aussicht – von Lugano, über den San Salvatore bis zu den Berner und Walliser Alpen. Bei guter Sicht erspäht man das Matterhorn neben der Dufourspitze! Künstlerdorf Brè auf dem Monte Brè und Monte San Salvatore im Hintergrund Etwas unterhalb des Gipfels liegt das Dorf Brè mit rund 300 Einwohnern. Es wird auch das Tessiner Künstlerdorf genannt: Enge Gassen und steinerne Häuser bilden den Hintergrund für zahlreiche Skulpturen und Ornamente. Hier lebten früher Bauern. Heute ist das Dorf Brè ein bevorzugter Wohn- und Ferienort mit schmucken Häusern. Zahlreiche Künstler wie zum Beispiel der Tessiner Pasquale Gilardi (Lelèn genannt) wie auch der Schweizer Maler Wilhelm Schmid fanden hier ihre Wahlheimat. Das pittoreske Dorf bezaubert mit dem Charme der rund zwanzig Werke zeitgenössischer Künstler. Künstlerdorf Brè oberhalb von Lugano Moderne Architektur in alten Gemäuern Skulptur in einer der schmalen Gassen Wanderung von Brè auf die Alpe Bolla Vom Dorf führt der Wanderweg leicht aufwärts durch den Wald bis zu einer grossen Lichtung und einem herrlichen Aussichtspunkt. Wir geniessen diesen herrlichen Ausblick auf Lugano, den Lago di Lugano sowie den gegenüberliegenden San Salvatore, bevor es durch den zum Glück kühlen Kastanienwald weitergeht. Künstlerdorf Brè auf dem Monte Bré und Monte San Salvatore Walter nimmt Mass Die Wanderung lohnt sich nur schon wegen dieses Panoramas! Entsprechend verbringen wir wieder mal ziemlich viel Zeit mit fotografieren ;-) Aber wir wollen dennoch weiter – zur Alpe Bolla. Die Route führt mehrheitlich durch den Wald. Ich bin schon lange nicht mehr so bewusst durch einen Wald gelaufen. Die vielen verschiedenen Farben, die skurrilen Formen der Bäume, das bereits fallende Herbstlaub. Es ist himmlisch schön! Gesicherter Wanderweg nach Alpe Bolla Pilz in der MorgensonneCooles Foto, Walter! Herbstlicher Wanderweg auf dem Weg nach Alpe Bolle Knorriges Fabelwesen Überall liegen Edelkastanien herum. Teilweise noch in ihren stacheligen Hüllen, die sich schon langsam öffnen. Fasziniert gehen wir den Weg weiter durch den Wald. In den heissen Sommermonaten als auch im Herbst ist das schattenspendende Laub sehr willkommen. Nach ca. 2 Stunden abwechslungsreicher Wanderung erreichen wir die Alpe Bolla. Kastanien überall am Boden… … und auf den Bäumen Capanna Alpe Bolla Die Alpe Bolla liegt auf einer Höhe von 1129 m.ü.M. am Fusse des Monte Boglia. Im einfachen Gasthaus werden typische Tessiner Gerichte wie Polenta mit Käse serviert. Müssen wir natürlich haben. Wir geniessen das Essen auf der Terrasse, bevor wir uns wieder auf den Rückweg nach Brè machen. Einfaches Grotto Capanna Alpe Bolla Kapelle auf der Alpe Bolla Polenta und Bergkäse auf der Alpe Bolla Übrigens: Steigt man auf den kleinen Hügel mit der Kapelle gleich bei der Alpe Bolla, bietet sich wiederum ein umwerfend schönes Panorama. Von hier sieht man Stararchitekt Mario Bottas Kapelle auf dem Monte Tamaro und die Denti della Vecchia. Zu Deutsch: Zähne der «Alten»… Die Denti della Vecchia werden auch die Luganeser Dolomiten genannt: Die Felsen sind nicht nur unter Kletterern beliebt, sondern auch bei Wanderern. Man könnte von Cimadera an den Denti della Vecchia vorbei zur Alpe Bolla wandern und weiter über den Monte Brè nach Lugano. Aber das heben wir uns für nächstes Mal auf… Weitere Wanderungen im Tessin Eine weitere tolle Wanderung in der Nähe von Lugano ist die Rundwanderung auf dem Monte Generoso, ebenso mit Architektur von Mario Botta. Hier unser passender Wandertipp inklusive Wildpferde! Rundwanderung mit Aussicht – auf dem Monte Generoso Diese schöne Rundwanderung auf der Ceresio Halbinsel führt von Carona zum Monte San Salvatore und zurück. Sicht vom Monte San Salvatore auf Ciona, Carona und Melide Und nördlich von Lugano bietet der Monte Bar mit seiner modernen SAC-Hütte (Link zu unserem Wandertipp) grossartige Ausblicke auf Lugano und den Luganersee. Und wenn Du schon bis hierher gescrollt hast, hier findest Du weitere Reisetipps für die Sonnenstube der Schweiz: https://reisememo.ch/reisethema/tessin Seepromenade mit Cafés in Morcote ## Golf-Rundreise in der Toskana Quelle: https://reisememo.ch/italien/toskana-golf-rundreise Die Toskana ist bei Kulturinteressierten ebenso beliebt wie bei Weinliebhabern. Wer sich von den berühmten Städten und ihren Museen erholen will, tut das beispielsweise auf den schön angelegten Golfplätzen. Hier ein paar Tipps. Hügelige Landschaften, geschichtsträchtige Kulturstätten, architektonische Meisterwerke und feines Essen! Das ist die Toskana – die Region, die sich vom Apennin bis zum Tyrrhenischen Meer erstreckt. Typische Hügellandschaft in der Toskana Die Toskana lässt aber auch das Herz vieler Golfer höher schlagen. Denn sie bietet einige der schönsten Golfplätze Italiens. Somit kann man also eine Kultur- oder Wein-Rundreise bestens mit einer Golfrunde verbinden. Wir spielen auf drei der vielen Golfplätze und sind begeistert! Castelfalfi Golf Club bei Florenz – grösste Anlage der Toskana Eine gute Autostunde südwestlich von Florenz und nur 20 Kilometer von San Gimignano entfernt liegt der Castelfalfi Golfplatz. Malerisch eingebettet in die sanften Hügel der Toskana bietet er zusammen mit seinem TUI-Hotel ein speziell schönes Erlebnis. Mit seinen 27 Löchern und 9’400 Metern Fairways bringt es Castelfalfi auf das längste Golfvergnügen in der Toskana. Vom Abschlag 9 (Par 3) bietet sich ein grandioser Ausblick auf den Golfplatz. Der 18-Loch Mountain Course bietet spektakuläre Aussichten in die grüne Landschaft, während sich der 9-Loch Lake Course entlang der kleinen Seen in der Talmulde zieht. Während der Golfrunde erlebt man die toskanische Landschaft wie im Bilderbuch: sanfte Hügel, Zypressen, Olivenhaine, Weinberge und einen Blick auf alte Casali (Bauernhäuser) und Castelli. Schwierigste Bahn mit verschiedenen Hindernissen Green mit Dörfchen Castelfalfi auf dem Hügel Green 18 mit der Burg Castelfalfi im Hintergrund Adresse: Golf Club Castelfalfi Località Castelfalfi I-50050 Montaione (Fi) Tel. +39 0571 892000 E-Mail: info@castelfalfi.it www.castelfalfi.com Als Unterkunft empfiehlt sich das angrenzende Hoteldorf Castelfalfi (Link zu Katjas Hotel-Review) mit seinem 5 Sterne Hotel, Villen und Apartments. Im Dorf stehen drei sehr gute Restaurants zur Auswahl, wie Katja in diesem Restaurant-Review meint. Garten des Castelfalfi Resorts. La Rocca Restaurant. Hier Katjas Review Punta Ala Golf An der Küste vis-à-vis der Insel Elba liegt zwischen Follonica und Grosseto der Punta Ala Golfplatz. Von der Panorama-Terrasse des Clubhauses hat man einen unglaublichen Fernblick auf die Bucht von Follonica. Der Platz erstreckt sich auf 60 Hektaren Fläche. Schön eingewachsenes Green am Mittelmeer mit der Insel Elba im Hintergrund Auch dieser Platz ist schon älter (eröffnet 1964) und schön in den Pinienwald eingewachsen. Die teilweise engen Bahnen erfordern ein sehr gerades Spiel, zumal sich die Fairways recht oft durch die Pinienwälder schlängeln und manchmal Korkeichen mitten auf den Fairways herumstehen. Aber erfreulicherweise prallt der Ball überraschend häufig von den Baumstämmen zurück auf die Fairways. Abschlag 1 mit Sicht auf das Meer und Elba Korkeiche vor Green und Bunkern Auch hier gewinnt Katja… Green bei tief stehender Sonne Aufziehendes Gewitter vor dem Sonnenuntergang Gewitter ziehen auch in der Toscana schnell auf… Walter nimmt Mass, aber Katja gewinnt auch diese Runde… Adresse: Golf Club Punta Ala Via del Golf, 1 I-58043 Punta Ala (GR) Tel. +39 0564 922121 E-Mail: info@golfpuntaala.it www.golfpuntaala.it Als Unterkunft wählen wir das 2020 eröffnete The Sense Experience Resort (Link zu Booking.com) nördlich von Follonica. Von hier empfehlen sich kurze Ausflüge zum Leuchtturm von Piombino oder zur Altstadt von Massa Marittima, Castiglione della Pescaia oder Grosseto. Argentario Golf Golfspieler bei Abschlag 18 Panorama Ausblick vom Clubhaus auf Abschlag 10 (links) und Green 9 Etwas weiter südlich auf der Halbinsel Monte Argentario, zwischen Porto S. Stefano und Porto Ercole, liegt das Argentario Golf Resort & Spa (Link zu Booking.com). Der Golfplatz befindet sich an einzigartiger Lage in der Maremma – dem südlichsten Teil der Toskana: Der Platz bietet bombastische Abschläge und wird aufgrund des Meerblicks und des atemberaubenden Panoramas auch die Perle der Maremma genannt. Der Platz ist jedenfalls sehr empfehlenswert, zumal das Clubhaus auch als stylishes Restaurant der Hotelanlage dient. Argentario Golf mit Sicht auf die Bucht von Orbetello Rough am Fairway-Rand Putting Green vor dem Clubhaus Clubhaus und Restaurant Green 9 vor dem Clubhaus Panorama bei Abschlag 2 T-Off vor der Bucht von Orbetello Typisches Fairway, diesmal mit Wasserhindernis Buca 18, gesponsert von Jaguar und Ranger Rover Green und Bunker von Bahn 9 vor dem Clubhaus Fairway 18 vor der Hotelanlage Adresse: Argentario Golf Resort & Spa Via Acquedotto Leopoldino I-58019 Porto Ercole (GR) Tel. +39 0564 888 525 E-Mail: segreteria@argentariogolfclub.it Argentario Golf Resort & Spa (Link zu Booking.com) Wohlverdiente Drinks nach der Runde Im Argentario Golf Resort ist auch das Degustationsmenu im eleganten Gourmet-Restaurant Damadama sehr zu empfehlen! Damadama Gourmet-Restaurant Vermutlich ist auch der Platz der Terme di Saturnia einen Abstecher wert. Den testen wir nächstes Mal… Weitere Golftipps publizieren wir hier in unserer Golfrubrik, u.a. vom Golfen am Gardasee. Ausflugstipps in der Toskana Wenn man zum Golf spielen in die Toskana fährt, sollte man sich die vielen Ausflugsmöglichkeiten neben den Fairways nicht entgehen lassen. In diesem separaten Artikel nehmen wir dich – zusammen mit der kleinen Holzpuppe Pinocchio – mit auf eine Rundtour und zeigen dir ein paar Highlights in einer der schönsten Regionen Italiens. Piazza del Campo in Siena Weinliebhabern empfehlen wir zudem den Besuch der Cantina Marchesi Antinori in Bargino (Link zu meinem Bericht). Die Architektur der Weinkellerei ist spektakulär! Cantina Marchesi Antinori in Bargino ## Golfen in mediterraner Umgebung am Gardasee Quelle: https://reisememo.ch/italien/golf-spielen-gardasee Weinberge, Olivenhaine und Zypressenhügel: Golfen am Gardasee verspricht Spielfreude in mediterraner Hügellandschaft mit gutem Essen nach einer schönen Runde. Golfen am Gardasee, hier in Bogliaco Die Region Gardasee liegt zwischen Mailand und Venedig. Die mediterrane Hügellandschaft, Zypressen- und Olivenbäume sowie Weinberge sorgen für eine ganz besondere Kulisse. Der Gardasee ist mit seiner Uferlänge von knapp 160 Kilometern der grösste See in Italien. Rund um den See säumen sich über 10 Golfplätze, wobei die meisten am südlichen Teil des Sees liegen. Aufgrund des milden Klimas golft man am Gardasee praktisch ganzjährig. Wir spielen auf zwei der vielen Golfplätze. Beide sind wärmstens zu empfehlen: GardaGolf am Gardasee Am südwestlichen Ende des langgezogenen Gardasees findet sich der hochklassige und bestens gepflegte Gardagolf. GardaGolf Clubhaus und Abschlag 10 GardaGolf war der Austragungsort der 75. Italia Open im Jahre 2018. Entsprechend bietet der Championship-Platz sehr schnelle und herausfordernde Greens. Die Bahnen des Heimplatzes von Matteo Manassero, 2009 weltbester Golfamateur und seither mehrfacher Turniersieger, sind höchst abwechslungsreich und sehr gut gepflegt. Durch Bunker geschütztes Green Abschlag 2 mit Weitsicht Malerisches Green 2 Burg über dem GardaGolf Brücke über einen künstlichen See Katja beendet die Runde siegreich bei Sonnenuntergang(rechts unten läuft sie mir ins Bild) Adresse: Garda Golf Country Club Via Angelo Omodeo 2 I-25080 Soiano del Lago Tel. +39 0365 674707 info@gardagolf.it www.gardagolf.it Als Unterkunft empfiehlt sich das nahegelegene Villa Eden Luxury Resort (Affiliate-Link zu Booking.com). Der Name sagt ziemlich klar, was im Luxury Resort geboten wird… Eingang und Restaurantterrasse des Villa Eden Luxury Resorts Golf Bogliaco Ebenfalls am Gardasee, 20 Autominuten nördlich von Gardone, befindet sich der 18-Loch-Golfplatz von Bogliaco. Es ist der drittälteste Golfplatz Italiens. Die Lage ist einmalig: Vom Abschlag 5 bewundert man bei guten Wetterverhältnissen den Gardasee fast in seiner gesamten Länge. Signature Hole 4: Gewaltige Aussicht auf das Green und den Gardasee Das Signature-Hole auf Bahn 4 bietet eine spektakuläre Aussicht. Auch ein paar weitere Bahnen sind bemerkenswert. Lampions verzieren hier die Greens Signature Hole 4: Breiter Bunker vor dem gesamten Green Künstlicher See mit Trauerweiden Treppe zum Abschlag Gut geschütztes Green Blick auf Green, Roina und den Gardasee Auch diese Runde geht an Katja Adresse: Golf Bogliaco Via del Golf, 21 I-25088 Toscolano Maderno Tel. +39 0365 643006 info@golfbogliaco.com www.golfbogliaco.com Wer mit wenig Zeit unterwegs ist und nur einen Platz am Gardasee spielt, dem empfehle ich klar Gardagolf. Und einen Besuch von Sirmione: Das hoffnungslos touristische Städtchen auf einer langgestreckten Halbinsel im Süden des Gardasees ist trotz allem einen Besuch wert. Zum Mittagessen gehen wir leicht ausserhalb der Stadtmauern in den Garten des Ristorante Casa dei Pescatori (Externer Link zur Restaurant-Webseite). Mittagessen im Fischrestaurant Casa dei Pescatori bei Sirmione Auch die Antica Contrada (Externer Link zur Restaurant-Webseite) kann ich empfehlen. Zum Dessert sollte man sich das Amaretto-Tiramisu nicht entgehen lassen. Es war das Beste meines Lebens! Vom Gardasee fährt der kulturinteressierte Golfspieler via Verona, Modena und Bologna in die Toskana. Denn auch hier gibt es herrliche Golfplätze. Hier geht’s zu unserem Bericht über die Golfplätze in der Toskana. Castelfalfi Golfplatz in der Toskana Wenn man schon in der Gegend ist, sollte man sich einen Besuch von Castelfalfi nicht entgehen lassen: Das TUI Hotelresort (Link zu Katjas Reisetipps) bietet nicht nur zwei attraktive Hotels, sondern eingebettet im Schloss auch ein Gourmetrestaurant! ## Rundwanderung auf dem Monte Generoso im Tessin Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/monte-generoso-rundwanderung Rundwanderung von Mario Bottas «Steinblume» auf dem Monte Generoso zur italienischen Alpe di Orimento und zurück. Bergstation bei der Fiore di Pietra auf dem Monte Generoso Reisememo Rundwanderung Monte Generoso – Alpe d’Orimento – Monte Generoso — Distanz: 9,8 km — Wanderzeit: ca. 3h plus Fotostopps — Aufstieg: 430 hm / Abstieg: 435 hm — Schwierigkeit/Kondition: mittel T2 Anreise Bahnhof Capolago-Riva San Vitale: Mit der Bahn: SBB Bahnhof Capolago – Riva San Vitale. Die Zahnradbahn fährt gleich nebenan. Mit dem Auto über Autobahn A2 (Ausfahrt Melide). Parkmöglichkeiten stehen zum Tagespreis von CHF 8.- in der Nähe der Talstation der Zahnradbahn zur Verfügung. Auf dem Monte Generoso beim südlichen Ende des Luganersees hat der Schweizer Stararchitekt Mario Botta das alte Bergrestaurant durch seinen imposanten Bau «Fiore di Pietra» (Steinblume) ersetzt. Panorama vom Monte Generoso auf Steinblume und Luganersee Schattenspiel auf der Steinblume Der Monte Generoso wurde dadurch ein sehr beliebtes Ausflugsziel: Ab Capolago-Riva San Vitale führt eine Zahnradbahn hoch auf die Aussichtsplattform Generoso Vetta auf 1’704 m.ü.M. Ich empfehle die Abfahrtszeit 9:35 in Capolago, um gemütlich wandernd zum Mittagessen in Alpe di Orimento einzutreffen. Bei schönem Wetter sollte man schon gegen 9 Uhr anstehen, da viele Ausflügler auf den Zug wollen. Die Zugsfahrt dauert 45 Minuten. Die Zahnradbahn auf den Gipfel fährt nur einmal pro Stunde und ist bei schönem Wetter sehr gefragt. Frühzeitiges anstehen lohnt sich also. Fahrplan und Preise findest Du hier: www.montegeneroso.ch. Reisetipp: Ich empfehle im Zug einen Sitz in Fahrtrichtung rechts: Der zeigt zwar auf die italienische Seite und nicht hinunter auf den Luganersee, es gibt unterwegs allerdings auf der rechten Seite mehr zu sehen als auf der linken. Und die Sicht auf den Luganersee hat man dann später vom Monte Generoso sowieso. Aussicht auf Luganersee und Dufourspitze neben Matterhorn Fiore di Pietra – Steinblume von Mario Botta Mario Bottas Perspektive und Grundrisse der Steinblume Das Bergrestaurant Fiore di Pietra thront auf einem felsigen Plateau mit spektakulärer Aussicht. Es ist das Wahrzeichen des Monte Generoso im Süden des Tessins. Der imposante Neubau des renommierten Architekten Mario Botta wurde im Jahre 2017 eröffnet. Der Besuch lohnt sich! Das beeindruckende Bauwerk sitzt praktisch auf der Landesgrenze zwischen der Schweiz und Italien: Je nachdem wo man gerade steht, befindet man sich im einen oder anderen Land. Oder innerhalb oder ausserhalb von Europa, wie man will… Wegweiser auf der Aussichtsterrasse Aussentreppe der Steinblume Aussicht auf Kapelle und Steinblume Wanderweg zum Gipfel des Monte Generoso Funkelnde Bergblume Mario Bottas Bergrestaurant Fenster der beiden Restaurants Aussicht aus dem einfacheren Restaurant Zahnradbahn vor der Steinblume Triebwagen der Zahnradbahn Vordach des Eingangs zur Steinblume Wandertipps auf dem Monte Generoso Je nach Zeit und Kondition wählt man eine der verschiedenen Wanderrouten. Die Details hierzu findest Du auf der Webseite des Monte Generoso. Wer es kurz und bündig mag, nimmt von der Bergstation Generoso Vetta den leichten Aufstieg auf den Gipfel des Monte Generoso: Vorbei an der Cappelletta della Madonna della Provvidenza führt der Wanderweg auf den Gipfel mit seiner Aussichtsplattform. Die 360-Grad-Rundumsicht ist gewaltig und offenbart neben dem Luganersee und Comersee ebenso die Dufourspitze und das Matterhorn sowie die Metropole Milano. Walter im Panorama des Monte Generoso mit dem LuganerseeFoto: Panoramakünstlerin Gabi Aussicht auf Capolago, Melide, Lugano und Dufourspitze Wer noch mehr von der Landschaft haben will, wählt eine der weiteren Routen. Wir entscheiden uns für die Rundwanderung über die italienische Alpe d’Orimento. Rundwanderung über die Alpe di Orimento in Italien Route: Bergstation Generoso Vetta (1’704 m.ü.M.) – Aussichtsplattform Monte Generoso – Cima della Piancaccia – Barco dei Montoni – Alpe d’Orimento (1’275 m.ü.M.) – Alpe Pescio – Sattel des Monte Generoso – Bergstation Generoso Vetta. Von der Aussichtsplattform auf dem Monte Generoso Gipfel wandern wir zuerst leicht abwärts dem Kamm entlang (Abschnitt 1 und 2) und folgen dem italienischen Wegweiser «sentiero alto». Der Weg verläuft sanft entlang des Berghangs und der Kletterberge des Baraghetto bis zur Cima della Piancaccia (1’610 m.ü.M.). Walter auf dem Ferrata Angelino WanderwegFoto: Panokönigin Gabi Kretenwanderung zur Alpe d’Orimento mit Aussicht auf beide Seiten Ziege etwas kitschig auf dem Monte Generoso Aussicht auf Luganersee und Morcote Panoramasicht auf der italienischen Seite zum Comersee Monte Legnone und Comersee Beim Monte Bisbino überrascht uns lautes Pferdegewieher: Zwischen den Bäumen tauchen zuerst eines, dann zwei, drei und noch viele weitere Aveglinese-Pferde auf. 21 dieser Haflinger leben wild auf der Alp, wie ihre Webseite dokumentiert. Wilder Haflinger am Monte Bisbino 21 wilde Aveglinese Pferde vom Monte Bisbino Herbstwanderung in Richtung Alpe d’Orimento Wanderweg am italienischen Monte Bisbino Kurz darauf führt die Route in einen etwas steileren Wald. Ab hier ist der Wanderweg nicht mehr gut gekennzeichnet. Erreicht man aber einmal das Ende des Waldes, gelangt man auf einen Feldweg: Links herum gelangt man zur Alpe di Orimento, rechts herum beginnt man den Rückweg der Rundwanderung. An dieser Stelle wäre ein Wegweiser wirklich nützlich, liebe Italiener! Wir sehen mehrere Wanderer, die sich hier am Hinterkopf kratzen. Wir inklusive… Mittagessen in Baita di Orimento Nach kurzer Zeit erreichen wir das einfache Restaurant Baita di Orimento. Dort essen wir zu Mittag. Im kleinen Weiler Orimento bietet das Restaurant Baita di Orimento (Link zu ihrer Webseite) einfache Speisen wie Pasta, Polenta und gemischte Fleisch- oder Käseplättli (Tel. +39 31 83 04 12). Kamin des Restaurants Baita d’Orimento Gemischte Alpkäseplatte Alpkäse mit Öl und Pfeffer Untrügliches Zeichen: Wir sind in Italien Wer genügend Verpflegung im Rucksack mitbringt, kann sich auf der Rundwanderung den kurzen Abstecher nach Orimento auch sparen: Nebst Speis, Trank, einem Agriturismo und einer italienischen Fahne gibt es hier nicht viel zu sehen. In diesem Falle würde man nach dem Abstieg aus dem Wald direkt nach rechts weiterwandern auf dem Steinweg statt nach links auf dem Feldweg. Rückweg von der Alpe di Orimento zum Monte Generoso Nach einer Stärkung machen wir uns auf den Rückweg beziehungsweise Wiederaufstieg zum Monte Generoso. Wir wählen diesmal den «sentiero basso» (Nr. 5). Italienischer Wegweiser in Alpe d’Orimento Gepflasterter Wanderweg zurück auf den Monte Generoso Uns graut es etwas, nach dem Essen die über 430 zurückgelegten Höhenmeter wieder in Angriff zu nehmen. Doch der Aufstieg verläuft ganz sanft über die Alpe Pescio und einen schönen Hangweg bis zum Sattel des Monte Generoso. Wir geniessen die Wanderung in vollen Zügen. Bergflanke des Monte Generoso Sanfter Aufstieg zum Monte Generoso Abendsonne über der Bergflanke Unterwegs könnte man noch zu einer Bärenhöhle (Grotta del Orso) absteigen. Das ersparen wir uns diesmal. Nach einem gemütlichen Aufstieg erreichen wir die Bergstation des Monte Generoso, von wo uns die Zahnradbahn wieder ins Tal bringt. Wanderweg zur Grotta del Orso und Weitsicht bis Milano und Appenin v.l. Katja, Walter, Gabi und AlexDanke für die Panoramas und das Coaching! Weitere schöne Wanderungen rund um Lugano Einfache Rundwanderung auf dem Monte Brè: Diese Tour führt durch Kastanienwälder zur Alpe Bolla und zurück ins Künstlerdorf Brè. Monte Brè in Lugano Diese schöne Rundwanderung auf der Ceresio Halbinsel führt von Carona zum Monte San Salvatore und zurück. Sicht vom Monte San Salvatore auf Ciona, Carona und Melide Hotels in der Nähe Als Ausgangspunkt für einen Ausflug auf den Monte Generoso eignen sich alle Hotels im Sotto Ceneri, also im südlichen Tessin. Wir haben uns im Boutique Hotel Relais Castello di Morcote (Link zu unserem Review) sehr wohl gefühlt. Junior Suite im Relais Castello di Morcote Mit direkter Sicht auf den Monte Generoso bietet sich auch das Designhotel LAC in Melide an. Beide verfügen über gute Restaurants: Im Castello ist die Anfahrt nach Vico Morcote ein Erlebnis für sich, während das Restaurant eine sehr warme Stimmung verbreitet. Restaurant La Sorgente im Relais Castello di Morcote Im LAC kocht der bekannte Andrea Bertarini, den ich schon im Review erwähnt habe über die Sapori Ticino (Link zu meinem Review). Er wirkte zuvor im Vicania in Vico Morcote und im Conca Bella in Chiasso. Sehenswert ist in der Nähe auch das Dörfchen Morcote (Link zu unserem Review), etwas weiter die Küstenlinie des Luganersees entlang. Morcote Seepromenade mit Cafés Hier findest Du unsere weiteren Tipps fürs Tessin. Gute Reise in die Sonnenstube der Schweiz! ## Speed-Entspannung im Südtiroler Dorf Lana – geht das? Quelle: https://reisememo.ch/italien/suedtirol-lana-schwarzschmied Kann man sich in nur vier Tagen so richtig erholen? Reisejournalistin Simone Ott probiert es in Lana im Südtirol. Fazit: Der Ort im südlich von Meran ist wirklich perfekt für die entspannte Entschleunigung. Um so richtig herunterfahren zu können, brauche man mindestens eine dreiwöchige Auszeit. Klingt ja eigentlich ganz gut, nur: Wer hat als Normalsterblicher schon drei oder mehr Wochen am Stück Ferien? Eben. Ein paar wenige Tage müssten doch auch reichen, um das Hamsterrad etwas zu entschleunigen. Ob das klappt, testen wir in Lana im südlich von Meran. Lana wird auch das Apfeldorf Südtirols genannt. Es liegt südlich von Meran im Burggrafenamt im Etschtal. Der Turm in der Mitte gehört zur Heiliggeistkirche. Lana in der Meraner Umgebung Lana ist so etwas wie das Mauerblümchen im Schatten der Kurstadt Meran. Das Dorf im Etschtal und am Ausgang des Ultentals ist derart langgezogen, dass man es in Ober- Mittel- und Unterlana aufteilt. Bescheiden wirkt das Dorf – oder die Marktgemeinde, wie der Ort offiziell heisst – auf den ersten Blick. Auch wenn hier das grösste und älteste Apfelanbaugebiet Südtirols liegt. Doch wegen der Äpfel sind wir ja nicht gekommen. Am Fusse des imposanten Vigiljochs (Link zu meinem Review) sind wir auf der Suche nach Ruhe, Entspannung und ein paar Wohlfühlmomenten.. Tag 1 – Ankunft in Lana Im ursprünglichen Teil von Lana scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Idylle pur. Es gibt Orte, da steht die Zeit still. Bei der Einfahrt wirkt Lana noch etwas grau. Ein Gewerbehaus reiht sich ans andere. Die grosse Kurve rund um die markante Heiligkreuzkirche bringt dann die Wende. Gleich danach taucht unser Zuhause für die nächsten paar Tage auf. Inmitten von Weinbergen und Obstgärten liegt das Yoga- und Wellnesshotel Schwarzschmied. Beim Eintreten in die stylische Lobby empfängt uns eine wohlige Gemütlichkeit. So als wären wir nicht zum ersten Mal hier, sondern liebe Freunde, die seit Jahren gern gesehene Gäste sind. Erster Gedanke: Armbanduhr und Smartphone werden wir hier sicher nicht brauchen. Hier lassen wir uns einfach treiben. Der Relax-Kurztrip fängt also schon sehr gut an. In der Lobby des Hotels Schwarzschmied trifft Style auf Gemütlichkeit in schöner Harmonie. Das Südtiroler Yoga- und Wellnesshotel in Lana versteht es, Innen- und Aussenräume zu verschmelzen. Hier bleibt man stets in Kontakt mit der Natur. Im Moment leben – es gibt nichts Entspannenderes. Als Erstes tun wir einfach nichts, hängen etwas herum und gucken durch die grossen Fenster, dort, wo das Innen und Aussen zusammenfliesst. Innen erzeugen gezimmertes Lärchen- und Fichtenholz, Marmor aus dem Vinschgau und Porphyr-Platten aus dem Sarntal ein wohliges Gefühl. Aussen lockt die grosszügige Gartenanlage nach draussen. Dort räkeln sich ein paar Gäste in ihren Liegestühlen an der Spätnachmittags-Sonne, andere planschen im Outdoorpool. Ganz offensichtlich geniessen alle hier das süsse In-den-Tag-hinein-Leben fernab von Terminstress und Verpflichtungen in vollen Zügen. An diesem Ort wird klar: Es braucht gar nicht viel mehr, als einfach im Moment zu sein. Zwischen Rosmarin und Oleander verbirgt sich ein kleines Paradies, in dem Genuss genauso gepflegt wird wie ein bewusster Lifestyle. Leben inmitten von Weinreben und Gemüsegarten Sehr idyllisch sind die umliegenden hauseigenen Weinreben und der tausend Quadratmeter grosse Schwarzbauergarten aus dem 17. Jahrhundert. Hier erntet das kulinarisch fantastische Slow-Food-Hotelrestaurant biologisches Gemüse, Kräuter und Obst. Umrahmt von der schönen Berglandschaft fühlt sich dieses Fleckchen Erde an wie eine heile Welt im Einklang mit der Natur. Loslassen? Hier fühlt es sich ganz einfach und selbstverständlich an. Der Bio-Garten Schwarzbauer liefert frische, köstliche Gemüse und Kräuter für die Küche des Schwarzschmied und der Villa Arnica. Tag 2 – Entspannen Ein Spa-Programm? Ja, aber bitte gemütlich! Sanftes Yin-Yoga am frühen Morgen ist der perfekte Start in den Tag. Um Termine kommt man auch bei einem Entspannungstrip nicht herum. Yoga um 8 Uhr, Massage um 10 Uhr. Beides ganz wunderbar wohltuend und auf Top-Niveau. Doch reicht uns das an fixen Terminen dann auch. Lieber driften wir noch etwas im Pool, lesen in den gepolsterten Liegestühlen endlich in den Büchern, die zu Hause bereits Staub angesetzt haben. Die 30-Minuten-Massage im Hotel-Spa weckt sanft die Geister. Später schlendern wir hinüber ins angrenzende Schwestergasthaus, die Villa Arnica, einem wunderbaren Gebäude aus den 1920ern. Hier fühlt man sich fast wie der grosse Gatsby. Und das Poolhaus erinnert an den kalifornischen Wüstenort Palm Springs, dort wo einst Frank Sinatra und andere Stars sich an langen Wochenenden vergnügten. Der Glamour vom kalifornischen Palm Springs im Lana bei Meran. Das Poolhaus der Villa Arnica dient als Schattenspender und als kleines Outdoor-Restaurant. Spazieren entlang der historischen Waale Das Schwarzschmied und die Villa Arnica sind durch einen Waal, dem für das Südtirol historischen Bewässerungsbach, getrennt. Einst wurden ganze Waalsysteme angelegt, die sich durch die Landschaft ziehen und so romantisch wirken, dass man völlig vergisst, dass es ein künstlich angelegtes Bewässerungssystem der Landwirtschaft ist. Wir laufen also dem Waalspazierweg entlang in die mittelalterliche, handtuchbreite Peter-Rigler-Gasse und dann weiter hoch in den alten Dorfkern von Lana. Der Waal, der das Schwarzschmied und die Villa Arnica trennt, gehört zum historischen Bewässerungssystem. An den künstlich angelegten Bächen entlang führen romantische Spazierwege. Der historische Dorfkern von Lana lädt zur Musse ein. Im frisch renovierten Gasthaus Reichhalter 1477 an der Metzgergasse lassen wir für eine Jause nieder. Tag 3 – Ausbruch aus dem Kokon Der Ansitz des Kränzelhofes der Grafenfamilie von Pfeil steht seit acht Jahrhunderten stoisch an seinem Platz. Die sieben magischen Gärten des Kränzelhofes. Am dritten Tag sind wir dann endlich bereit, unser umhüllendes Kokon zu verlassen. Das Ziel: Der Garten des 800-jährigen Weingutes Kränzelhof in Tscherms, gleich neben Lana. ‚Garten‘ ist eigentlich eine völlig unpassende Bezeichnung: Die zwanzigtausend Quadratmeter grosse Anlage setzt sich aus sieben harmonisch zusammengefügten Gärten zusammen. Und jeder hat seine eigene Magie. Der erste Teil der grossartigen Gartenanlage zeigt, was die Besucher erwartet: Perfektion im Unperfekten. Der Weg zu sich selbst führt über ein Labyrinth. Herzstück ist das grosse Labyrinth aus Weinreben. Rundherum erstrecken sich Terrassen, ein Amphitheater und eine Wasserlandschaft. Der Gutsbesitzer Franz Graf von Pfeil hat damit einen unvergleichlichen Ort der Kontemplation und Einkehr geschaffen. Von Pfeil, selber ein Meditierender, führt hier in Sommernächten auch Vollmond-Meditationen durch. Auf dem Kränzelhof sind Begriffe wie Achtsamkeit, Nachhaltigkeit und Respekt von der Natur keine leere Worthülsen, sie werden tatsächlich gelebt. Wir fühlen uns schnell eingemittet und ganz bei uns. Und damit ein gutes Stück näher an der völligen Entspannung. Simone findet ihre Mitte im kleinen Labyrinth in der wunderbaren Gartenanlage des Kränzelhofes in Tscherms. Franz von Pfeil bringt gemäss alter Druidentradition den Stein in den Herzschlag-Rhythmus Der grosszügige Garten lässt Platz für spontane Picknicks Besonders gut gefällt uns am Kränzelhof, dass hier nicht nur die Seele gestreichelt, sondern auch den irdischen Genüssen grosser Stellenwert beigemessen wird: Im hauseigenen Restaurant Miil (Miil = Mühle) bekommen wir ein absolut fantastisches, selbstverständlich biologisches Gourmet-Menu serviert, begleitet von den tollen, rein ökologisch angebauten Kränzelhof-Weinen. Restaurant Miil Kränzelhof Vinothek des Kränzelhofes Tag 4 – Entspannung am Wasser Simone macht ein paar Schnappschüsse auf dem Waalweg zum Brandis Wasserfall. Langer Spaziergang entlang des Brandiswaalweges. Die Wasserfälle im Südtiroler Burggrafenamt sind schöne Naturschauspiele. Wild-romantische Kaskaden, die ein frisches und heilsames Mikroklima erzeugen; darunter der von weitem sichtbare Wasserfall am Kröllturm bei Gargazon, oder der Fragsburger Wasserfall über der Kurstadt Meran mit 135 Metern reiner Fallhöhe. Wir aber bleiben in Lana, schliesslich wollen wir keinen Stress und entscheiden, einen flotten Spaziergang zum Brandis-Wasserfall am Ende des Brandis-Waalweges unter die Füsse zu nehmen. Blick vom Brandis Waalweg auf ein Lanaer Gehöft. Erfischender Spazierweg oberhalb von Lana Der schöne, fast ebene Panorama-Spazierweg durch Kastanienhaine und Weinberge führt von Oberlana bis zum Brandisbach. An der Gaulschlucht, nahe dem historischen Dorfkern mit ihren Brücken und Hängebrücken herrscht dank der Wasserläufe des Falschauerbachs und seiner Kaskaden ein frisches Waldklima. Erfrischende Wasserfälle finden sich auch in Lana selbst, etwa der Brandis-Wasserfall am Ende des Brandis-Waalweges. Die Burg Brandis aus dem 12. Jahrhundert. Sie war der Stammsitz der Grafen Brandis und bis 1807 bewohnt. Ziel locker erreicht: Ruhepause am kühlenden Brandis Wasserfall Abreisetag Michaela, die Spa-Fee mit goldenen Händen, bereitet die Rebalancing-Behandlung vor. Für den Vormittag des Abreisetages haben wir zum Abschluss des Relax-Kurztrips eine Rebalancing -Spa-Behandlung gebucht. Hier werden Massage- und Körperarbeit zusammengeführt: Bindegewebsmassage, Gelenklockerung und achtsame Berührung. Das Spa-Menu verspricht nichts weniger als regenerative Heilkraft. Und Heilkraft ist ein grosses Wort! Wir sind da etwas skeptisch. Nach mehr als einer Stunde massierender, lockernder Hände, die unsere Körper bearbeiten, müssen wir aber zugeben: So toll haben wir uns schon lange nicht mehr gefühlt. Nun sind wir definitiv bereit, in den Alltag zurückzukehren. Fazit: Vier Tage sind tatsächlich nicht viel Zeit, um sich total zu entspannen. In Lana ist es uns aber gelungen, uns zu zentrieren und innere Ruhe zu finden. Stimmt Umgebung und Angebot, kann auch ein Kurztrip dazu beitragen, sich richtig gut zu erholen. Tipp: Wer gerne wandert, sollte unbedingt eine Wanderung ins benachbarte Ultental (Link zur Meraner Webseite) planen. ## Kärpfbrugg-Rundwanderung um den Garichtisee auf der Mettmenalp Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/kaerpfrundweg-mettmenalp-garichtisee Heute zieht es uns ins Glarnerland: Wir wandern entlang des malerischen Garichti-Stausees auf die Mettmenalp. Das Ziel ist die 50 Meter breite Kärpfbrugg, die der Niederenbach über die Jahrhunderte ausgehöhlt hat. Reisememo Kärpfbrugg-Rundwanderung auf der Mettmenalp — Distanz: 7 km — Wanderzeit: ca. 2h30 plus Fotostopps — Aufstieg: 420 hm / Abstieg: 420 hm — Schwierigkeit/Kondition: mittel T2 — Energiebedarf: 1’831 kcal Anreise: Mit dem öV: Bahn (S25) bis Schwanden, dann mit dem Bus oder Auto die sehr (!) enge Strasse bis zur Talstation der Luftseilbahn Kies-Mettmen hochfahren. Parkmöglichkeit bei der Talstation der Luftseilbahn. Es ist der 1. August – Nationalfeiertag. Es liegt auf der Hand, dass wir an diesem Tag dem Schweizer Nationalsport frönen wollen. Gemeinsam mit Gabi und Alex fahren wir ins Glarnerland. Wir nehmen uns die Rundwanderung vom Garichtisee via Matzlenfurggeli zur Kärpfbrücke vor. Alex, Gabi, Katja und Walter feiern 1. August in Mettmen Anreise auf die Mettmenalp Die Mettmenalp ist das Herzstück des Naturschutzgebietes Freiberg Kärpf – dem ältesten Wildtierschutzgebiet Europas! Hier finden sich Steinböcke, Gämsen, Hirsche und Rehe. Aber auch Murmeltiere. Und natürlich Kühe! Mit der Luftseilbahn Kies-Mettmen gelangt man bequem auf die Mettmenalp. Die Anreise sorgt dennoch für Nervenkitzel und Schweissausbrüche: Gabis Vater meinte im Vorfeld, wir sollen unten in Schwanden parkieren und mit dem Bus hochfahren. Die Strasse zur Talstation Kies-Mettmen sei ziemlich eng. Na ja – so schmal kann es nun auch wieder nicht sein, wenn das Postauto die Strasse hoch und runter fährt? Also lassen wir uns keines Besseren belehren und fahren mit dem Auto die engen Kurven durch den Wald hoch. So nebenbei lesen wir auf einer Hinweistafel, dass zwischen der halben und vollen Stunde das Postauto kreuzen wird. Huch? Auf dieser Strasse, wo knapp ein Auto Platz findet? Vorsichtshalber lassen wir die Fenster herunter, um ein allfälliges Posthorn besser zu vernehmen. Und höre da, prompt schallt es durch den Wald: Mit etwas Reflex und einer waghalsigen Aktion weiche ich dem Postauto gerade noch aus. Nichts für schwache Nerven, ich sag’s dir! Bei der Talstation angekommen, hat es zum Glück noch genügend freie Parkplätze. Bald hievt uns die kleine Kabine der Luftseilbahn in die Höhe. Sonnenaufgang über der Talstation Kies-Mettmen Aussicht von Mettmen ins Glarnerland Oben auf der Mettmen Alp angekommen, kann ich mich endlich entspannen. Dazu trägt das idyllische Panorama rund um den Garichti Stausee bei. Hier startet unsere Rundwanderung zur Kärpfbrugg. Stausee Garichti auf der Mettmenalp Staumauer Garichtisee Ruderboot auf dem Stausee Walter bei der «Arbeit» Garichtisee Staumauer Nach der imposanten Staumauer folgen wir dem Wegweiser Nr. 818 von Schweizmobil in Richtung «Kärpfbrugg». Der Weg führt gleich am Anfang ziemlich steil den Hang hinauf zur «Matzlenfurggelen». Leichter Wanderweg um den Mettmensee. Für eine 45-minütige Seeumrundung Es ist heiss. Diesmal kommen auch die anderen ins Schwitzen – nicht nur ich! Doch die Mühe lohnt sich. Die Aussicht von der «Matzlenfurggelen» auf die umliegenden Glarner Alpen ist grandios: Von links erspäht man u.a. den Tödi, die Clariden, den Ortstock und den Vorderen Eggstock vor dem Bös Fulen. Ab hier würde auch der Wanderweg zur Leglerhütte führen. Diese Wanderung sparen wir uns aber für ein andermal auf. Wanderweg in Richtung Matzlenfurggelen Wegweiser in Richtung Leglerhütte, Kärpfbrücke und Mettmensee Ausblick zur Leglerhütte (oben links) Vorderer Eggstock vor dem Bös Fulen Glarner Alpenpanorama Wir wandern weiter in Richtung Kärpfbrücke, über idyllische Alpweiden am Matzlenseeli vorbei. Matzlenseeli Verwöhnte Kuh beim Matzlenseeli Nach circa Dreiviertelstunden erreichen wir die 50 Meter lange Kärpfbrücke, ein kleines Naturphänomen: Die oberste Schicht der natürlichen Brücke besteht aus hartem Lochsitenkalk. Darunter befindet sich das schieferige und weichere Flyschgestein. Der Niederenbach löste das Flyschgestein auf, grub hier seinen unterirdischen Lauf und formte so die Kärpfbrücke. An dieser Stelle lässt sich die massive Glarner Hauptüberschiebung (Wikipedia über das geologische Phänomen) hautnah erleben. Kärpfbrücke über den Niederenbach Bei niedrigem Wasserstand ist der 3 bis 4 Meter hohe, unterirdische Wasserlauf begehbar. Bevor wir das realisieren, ziehen allerdings dunkelgraue Wolken auf. Wir schaffen es gerade noch rechtzeitig vor dem Gewitter in das in der Nähe liegende Alpbeizli. Nach einer kurzen Rast machen wir uns auf den letzten Abschnitt zurück zum Ausgangspunkt der Rundwanderung in Mettmen. Unterwegs kommen wir an einer Wildbeobachtungsstation vorbei, die wie ein überdimensionales Vogelnest aussieht. Wanderer in der Wildbeobachtungsstation Nach einem kurzen Abstieg erreichen wir den Garichtisee wieder. Der idyllische See wird von den Einheimischen auch Mettmensee genannt. Wir würden hier eigentlich noch gerne etwas am Ufer verweilen, aber die dunklen Wolken am Himmel drohen uns erneut mit Regen. Also machen wir uns lieber hurtig auf den Heimweg. Wanderweg Mettmenalp Die ersten Gewitterwolken ziehen auf Panorama Garichtisee Informationen zur Luftseilbahn Kies-Mettmen findest du auf ihrer Webseite. Weitere Impressionen: Der Garichtisee ist übrigens auch zur kühleren Jahreszeit einen Ausflug wert! Majestätisches Mettmensee-Panorama im Winter Tipp für die Anreise: Mit dem Auto kann man bis zur Talstation der Luftseilbahn Kies-Mettmen fahren. Da stehen auch genügend Parkplätze zur Verfügung. Die Strasse ist aber ziemlich eng. Zwischen der halben und vollen Stunde fährt jeweils das grosse Postauto die Strasse talabwärts, sodass man sich frühzeitig um Ausweichmöglichkeiten umschauen muss, sobald man das Postauto-Horn hört. Denn in den Kurven im Wald sieht man weit voraus! Wer so viel Nervenkitzel meiden möchte, reist lieber mit den öffentlichen Verkehrsmitteln an: Die S25 fährt jeweils im Stundentakt von Zürich Hauptbahnhof nach Schwanden. Ab Schwanden fährt der Bus 544 vom Bahnhof nach Kies zur Talstation der Luftseilbahn Kies-Mettmen. Bus und Luftseilbahn sind zeitlich aufeinander abgestimmt. Bergstation Mettmen mit Sicht auf das Glarnerland Wanderroute. Walters Puls kommt zum Schluss in den roten Bereich, als wir uns vor dem Gewitter in Sicherheit bringen! Unterkünfte Von der Mettmenalp gelangt man auch zur bekannten SAC Leglerhütte, was man gut mit einer 2-Tages-Wanderung kombinieren kann. Eine weitere Unterkunft – ohne gross wandern zu müssen – bietet das Berghotel Mettmen gleich beim Garichtisee. Berghotel Mettmen Weitere Wandertipps im Glarnerland Oberhalb von Elm liegt der idyllische Chüebodensee. Hier geht’s zu unserem Bericht über diese wunderschöne, wenn auch nicht ganz einfache Rundwanderung. Chüebodensee oberhalb von Elm Oder auch der Oberblegisee oberhalb von Braunwald ist ein sehr beliebtes Ausflugsziel. Diese Wanderung geht dann so. Oberblegisee oberhalb von Braunwald Ein etwas weniger bekannter, aber nicht minder idyllischer See ist der Obersee oberhalb von Näfels. Hier empfehlen wir dir den Ahornen-Rundweg. Obersee mit v.l. Zindlenspitz, Brünnelistock (in der Mitte), Plattenberg und Schiberg ## Rundwanderung im Val da Camp mit seinem malerischen Lago di Saoseo Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/lago-di-saoseo-val-camp-wandern Vor einiger Zeit hatte ich ein Foto vom Lago di Saoseo entdeckt. Seit da wächst in mir der Wunsch, zu diesem idyllischen Bergsee im Val da Camp zu wandern. Das Puschlav verspricht eine Wanderung, die an Abwechslung und Farben kaum zu überbieten ist! Reisememo: Wanderung im Val da Camp Distanz: 10,3 km Wanderzeit: ca. 4h30 (mit vielen Stops) Aufstieg: 410 hm / Abstieg: 485 hm Schwierigkeit/Kondition: mittel T2 Energiebedarf 3’000 kcal Anreise Via Engadin und Berninapass mit dem Auto oder Postauto nach Sfazù im Val Poschiavo. Von hier mit dem Postauto-Kleinbus nach Alp Camp. Wichtiger Hinweis: Wegen der beschränkten Platzzahl im Postauto-Kleinbus musst du deinen Platz unbedingt vorgängig reservieren unter Tel. +41 81 844 10 42. Weitere Informationen findest du bei PostAuto. Ziel unserer Wanderung: Lago di Saoseo Malerisches Val da Camp im Val Poschiavo Gemeinsam mit unseren Wandergspänli Gabi und Alex fahren wir vom Engadin ins Val Poschiavo. Die Anreise über den Berninapass ist per se bereits ein Erlebnis, wie wir von unserer spektakulären Fahrt mit dem Bernina Express (Link zu Walters Review) wissen. Bevor wir aber überhaupt auf den Pass kommen, müssen wir schon bei der Montebello Kurve den ersten Halt einlegen: Hier, wo sich der Bernina Express in die berühmte Haarnadelkurve legt, hat man eine grandiose Aussicht auf den Morteratsch Gletscher. Morteratsch Gletscher vom Parkplatz der Montebello Kurve aus gesehen Bevor wir die Bernina Passhöhe erreichen, legen wir bereits den nächsten Fotostop ein, und zwar beim Lago Bianco. Lago Bianco beim Bernina Hospiz Kurvige Passstrasse auf den Bernina Nach unzähligen Kurven erreichen wir Sfazù, einen kleinen Weiler mit zwei Häusern, einem Restaurant und einem Hotel. Und einem für den kleinen Weiler recht grossen Parkplatz… Ab hier zeigt ein Wegweiser zum Val da Camp – ziemlich unscheinbar wirkt das Schild gemessen an der Naturschönheit, die sich weit hinten im Tal verbirgt… Einziger Hinweis: SAC Hütte Rifugio Saoseo Postauto-Kleinbus auf dem Weg ins Val da Camp Für den motorisierten Privatverkehr herrscht im Val da Camp ein Fahrverbot. Man kommt also nur zu Fuss auf die Alp… oder mit dem kleinen Postauto. Wir wählen die gemütlichere Variante und sparen uns die Energie für die Rundwanderung. Ein weiser Entscheid, wie sich nachträglich herausstellt! Gemächlich fährt uns der Postauto-Kleinbus auf einer Schotterstrasse auf die Alp Camp, vorbei an einer pittoresken Landschaft. Als wir aus dem Postauto steigen, sind wir entzückt: Saftig grüne Wiesen und eine Vielfalt an Blumen – unter anderem Alpenrosen – lassen uns gleich in eine andere Welt abtauchen. Restaurant Alpe Campo Es kribbelt unter unseren Wanderschuhen. Doch bevor wir unsere Wanderung starten, gönnen wir uns noch einen Kaffee im Gasthaus Alpe Campo und geniessen die Idylle um uns herum. Rundwanderung Alp Camp – Viola-Pass – Lago di Val Viola – Lago di Saoseo Gestärkt starten wir unsere Tour mit unserem Wandergrüppli: Der Weg schlängelt sich durch den lauschigen Lärchen- und Arvenwald. Schon nach einer Viertelstunde entdecken wir den Wegweiser zum Lagh di Saoseo. Wir lassen den glitzernden See allerdings rechts liegen und heben ihn uns für den Schluss auf. Als Sahnehäubchen sozusagen. Aufstieg zum Val Viola Katja und Gabi unterwegs im Val Viola Val Viola mit Lagh di Val Viola links im Hintergrund Über eine offene Alpweide mit wunderschönen Alpenblumen wandern wir in Richtung Pass da Val Viola. Die Landschaft ist wild, der Weg sehr abwechslungsreich – er führt an Bächlein, Wasserfällen und an üppiger Blumenpracht vorbei. Wir sind fasziniert und kommen kaum aus dem Staunen heraus. Was hat hier der Schöpfer der Natur geschaffen! Nach knapp 2 Stunden erreichen wir den auf 2’432 m.ü.M. liegenden Pass da Val Viola auf der Grenze zu Italien. Der Ausblick ist herrlich. Ein Wanderer erklärt uns, dass man von hier aus auf die italienische Seite zur Polentahütte wandern könnte. Da gäbe es Polenta mit Bergkäse und Wein für 15 Euro! Die Versuchung ist gross, aber wir wollen ja noch zu den beiden Seen Lagh da Val Viola und Lagh di Saoseo. Also geniessen wir vorerst die fantastische Rundumsicht – die Polenta essen wir in Gedanken. Nach ein paar weiteren «aaahhh» und «ooohhh» machen wir uns auf den Rückweg. Plötzlich entdecken wir einen kitschig türkisfarbenen, kleinen See. Und nach wenigen weiteren Schritten zeigt sich dann auch schon der Lagh di Val Viola. Lago di Val Viola und Gletscher am Piz Palü Diesen Ausblick aus der Höhe auf den zauberhaften See wollen wir noch länger geniessen und legen eine Rast ein. Da unsere Jungs ohnehin schon am verhungern sind und keinen Schritt mehr weiter machen wollen, trifft es sich ja gut… Voller Energie machen sich Alex und Walter nach dem Picknick wieder auf den Weg. Sie nehmen den direkten und doch recht felsigen und steilen Pfad hinunter zum Lagh di Val Viola. Wanderstöcke sind hier offenbar eine grosse Hilfe beim Abstützen. Gabi und ich bevorzugen es etwas gemütlicher und kehren nach einem kleinen Umweg auf dem ursprünglichen Weg zurück, den wir schon beim Aufstieg gegangen waren. Nach 40 Minuten erreichen wir den Lagh di Val Viola. Entlang des Ufers geniessen viele Familien, Wanderer und Biker das idyllische Bergsee-Juwel. Wir sind hin und weg – diese Farben, diese Bergkulisse. Es ist ein Traum! Lago di Val Viola Lago di Val Viola vor Cima di Ruggiolo und Punta del Teo Katja auf dem Damm zur Insel des Lago di Val Viola Alex akrobatisch am Lago di Val Viola Idyllischer Lago di Saoseo Zum Abschluss wartet allerdings ein noch grösseres Highlight auf uns – der eigentliche Grund, warum wir hier ins Val da Camp hochgefahren sind: Wir wollten ursprünglich ja zum Lago di Saoseo mit seinem kristallklaren Wasser. Der Saoseo-See soll einer der schönsten Bergseen im ganzen Alpenraum sein! Malerischer Lago di Saoseo Kleine Insel im Lago di Saoseo Zudem ranken sich um den See etliche Sagen. Eine davon handelt von einer Prinzessin und einem Felsengeist: Die Prinzessin machte sich auf die Suche nach dem Geist. Nur wenn sie ihn finde, würde sie ihren Prinzen heiraten können. Geduldig wartete die junge Frau am Ufer. Endlich entdeckte sie den zum Geist gewordenen Felsen, der sich im Wasser spiegelte. Die Prinzessin pflückte einige blaue Blumen und warf sie dem Geist zu. Daraufhin färbte sich der Lagh di Saoseo türkisblau. Darum hat er heute diese sensationelle Farbe. Scheint mir plausibel, oder? Die Prinzessin kehrte glücklich und zufrieden nach Hause zurück. Ob sie letztendlich ihren Prinzen geheiratet hat, steht in den Sternen beziehungsweise im See. Traumhochzeit hin oder her – die Wanderung zum traumhaft schönen See lohnt sich auf jeden Fall! Wir knipsen mit unseren Kameras was das Zeug hält. Immer wieder entdecken wir neue Perspektiven und Blickwinkel. Wir könnten noch lange am See verweilen, doch langsam müssen wir uns wieder auf die Rückkehr zur Alpe Camp machen. Denn wir haben für 16:30 Uhr unsere Rückfahrt mit dem Postauto reserviert. Walter am Lago di Saoseo Alex, Gabi, Katja und Walter am Lago di Saoseo Falls du noch etwas länger in dieser idyllischen Gegend bleiben oder auf deinen Prinzen warten willst, so findest du in der SAC-Hütte Rifugio Saoseo (1’973 m.ü.M) oder in der Alp Camp gute Übernachtungsmöglichkeiten. Route der Wanderung und Walters Puls.In den roten Bereich kommt er erst, als wir am Schluss die Abfahrt des Postautos fast verpassen… Weitere empfehlenswerte Wanderungen in Graubünden Ein guter Ausgangspunkt dieser Wanderung ist das Engadin. Hier warten natürlich noch weitere wunderbare Wanderungen auf dich – zum Beispiel die 6-Seen-Rundwanderung auf dem Furtschellas oder die Wanderung zum Stazersee oder dem besonders malerischen Palpuognasee. Ein absolutes Highlight ist die Wanderung im Nationalpark ins Val Varusch. 6-Seen-Rundwanderung auf dem Furtschellas, Lejin Epidot Stazersee, Piz Lagrev, Piz Albana und Piz Julier Wanderung im Schweizer Nationalpark zur Alp Trupchun Die Wanderung zu den Jöriseen ist ebenfalls absolut empfehlenswert! Allerdings liegt diese in einem anderen Tal. Jöriseen oberhalb von Davos/Klosters ## Alp Languard: Rundwanderung via Lej Languard zur Paradis Hütte Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/wandern-alp-lej-languard Auf der Alp Languard oberhalb von Pontresina hat man eine wunderschöne Aussicht auf das Bernina-Massiv. Und mit etwas Glück, siehst du den einen oder anderen Steinbock – oder zumindest ein Murmeltier… Reisememo Wanderung auf der Alp Languard zum Languard Bergsee — Distanz: 7 km — Wanderzeit: ca. 2h30 — Aufstieg: 396 hm / Abstieg: 311 hm — Schwierigkeit/Kondition: mittel T2 — Energiebedarf 2’600 kcal Anreise Ab Pontresina mit dem Sessellift direkt auf die Alp Languard. Die Alp Languard 2’595 m.ü.M. ist sozusagen der Hausberg von Pontresina. Aus dem Dorf hievt der Sessellift Wanderer, Steinbock- und Murmeltierliebhaber in die Höhe. Natürlich könntest du auch zu Fuss den Berg hinauf wandern, der Aufstieg ist aber lang und steil! Wir sparen uns die Energie lieber für die aussichtsreiche Wanderung auf der Alp. Rundwanderung auf der Alp Languard Die Sesselbahn am Dorfrand von Pontresina gondelt uns sachte auf die Alp Languard. Mit Ausnahme der einen Rechtskurve im Seil. Da ruckelt es gewaltig! Bei der Bergstation tummeln sich bereits einige Kinder auf dem Steinbock-Spielplatz. Wir sind hier nämlich im Steinbock-Paradies! Rund 1’800 der mutigen Kletterer bewegen sich in der Bergwelt rund um Pontresina. Heimat der Steinböcke Steinböcke scheinen sich hier besonders wohl zu fühlen. Denn am Piz Albris (3’166 m.ü.M.) lebt eine der grössten Steinbockkolonien der Alpen. Piz Albris oberhalb der Alp Languard Von Ende April bis Anfang Juni kommen die «Gians und Giachens» bis zum Dorfrand von Pontresina hinunter, um die frischen Grashalme zu fressen. Während dieser Zeit hat man also gute Chancen, das Bündner Wappentier aus nächster Nähe zu bewundern. Wir haben auf unserer Wanderung allerdings keinen einzigen Steinbock gesehen. Ok – es ist schon Juli und wir haben nicht die riesigen Objektive beziehungsweise Feldstecher mit dabei. Aber immerhin erspähen wir einige Murmeltiere. Und ein stoisches Hochlandrind! Hochlandrind auf der Alp Languard Aber zurück zur Wanderung: Von der Bergstation auf der Alp Languard führt der idyllische Weg entlang des Baches ins Val Languard. Val Languard und Languard See Zuhinterst im Tal liegt der glasklare Lej Languard. Zusammen mit Gabi und Alex sind Walter und ich fasziniert von der malerischen Umgebung um den Bergsee. Es ist die perfekte Kulisse für ein Gruppen-Selfie! Panorama mit Lej Languard und Julier im Hintergrund Katja, Walter, Gabi und Alex beim Lej Languard Tatsächlich sehen wir ein paar wagemutige Wanderer im See baden. Und auch Fische tummeln sich im See. Walter fragt sich immer wieder: Wie kommen die Fische eigentlich in diesen Bergsee? Weisst Du eine Antwort darauf? Im Kommentarfeld nimmt Walter gerne Hinweise entgegen. Walter erspäht einen Fisch im Bergsee Na ja, wir finden die Antwort jedenfalls nicht im See und werden ob der Suche langsam hungrig. Zur Stärkung wandern wir hinauf zur Paradis Hütte auf 2’540 m.ü.M. (Ist übrigens kein Schreibfehler – die Hütte schreibt sich wirklich so!). Wir lassen uns hier mit einer feinen Rösti verköstigen. Danach braucht Walter noch einen «bösen Kafi» der Sorte Café Paradis mit Schnaps und allem drum und dran… Wanderweg in Richtung Paradis Hütte Katja beschwingt auf der Alp Languard, siehe Video… Paradis Hütte mit Piz Languard im Hintergrund Stärkende Rösti in der Paradis Hütte «Böser Kaffee» in der Paradis Hütte Nach dieser Stärkung führt der Weg der Krete entlang, vorbei an wunderbaren Aussichtspunkten mit Blick auf das imposante Bernina-Massiv und den Morteratschgletscher. Walter geniesst das Panorama auf Piz Bernina, den einzigen Viertausender Graubündens, Piz Morteratsch und seinen Gletscher Majestätischer Ausblick auf das Bernina Massiv mit Wanderer auf der Krete Dieselbe Aussicht und noch ein paar weitere mehr geniesst man übrigens auch bei einer spektakulären Fahrt mit dem Bernina Express! (Link zu Walters Review) Auf dem Weg zurück zur Bergstation begegnen wir Paolo und Shafi: Die beiden arbeiten beim Werkdienst von Pontresina und kümmern sich um den Unterhalt der touristischen Infrastruktur. Heute schaufeln sie einige Rinnen in die Wanderwege, damit das Wasser beim nächsten Regenguss besser abfliesst. Ihnen haben wir also diese gut präparierten Wanderwege rund um Pontresina zu verdanken. Herzlichen Dank Jungs! Paolo und Shafi beim Unterhalt der Wanderwege Shafi und Paolo vom Werkdienst Pontresina Abstieg zur Bergstation Alp Languard Ab der Bergstation der Alp Languard nehmen wir wieder den Sessellift und lassen uns gemütlich nach Pontresina fahren. Wer lieber wandert: Ab der Baumgrenze führt der Waldweg im steilen Zickzack hinunter ins Dorf. Es sind allerdings 700 Höhenmeter, die ganz schön in die Knie gehen. Weitere Impressionen dieser Wanderung auf der Alp Languard Kuh auf der Alp Languard Paradis Hütte mit Bergpanorama des Morteratschgletschers Weitere Wandertipps im Engadin Die Wanderung zur Alp Languard kombiniert gut mit dem 2-stündigen Panoramaweg nach Muottas Muragl. Der Muottas Muragl bietet eine herrliche Aussicht auf die Engadiner Seenplatte. Von dort kommt man mit der Standseilbahn wieder ins Tal. Im Winter ist der «Philosophenweg» auf dem Muottas Muragl sehr empfehlenswert! Das Engadin bietet natürlich noch weitere wunderbare Wanderungen, zum Beispiel die 6-Seen-Rundwanderung auf dem Furtschellas oder die Wanderung zum Stazersee oder dem besonders malerischen Palpuognasee. Ein absolutes Highlight ist die Wanderung im Nationalpark ins Val Varusch. Oder die Rundwanderung im Val da Camp mit seinem malerischen Lago di Saoseo. Lago di Saoseo 6-Seen-Rundwanderung auf dem Furtschellas, Lejin Epidot Stazersee, Piz Lagrev, Piz Albana und Piz Julier Wanderung im Schweizer Nationalpark zur Alp Trupchun ## 6-Seen-Wanderung auf dem Furtschellas im Engadin Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/6-seen-wanderung-furtschellas-engadin Oberhalb von Sils im Engadin liegt die Sonnenterrasse der Mittelstation Furtschellas. Ab hier startet der Wasserweg als zweieinhalbstündiger Rundgang entlang von sechs kleinen, kristallklaren Bergseen. Reisememo 6-Seen-Wanderung: Wasserweg «zu den sechs Lejins» im Engadin, Graubünden — Distanz: 5,8 km — Wanderzeit: ca. 2h30 — Aufstieg: 395 hm / Abstieg: 395 hm — Schwierigkeit/Kondition: mittel T2 — Energiebedarf ca. 1’750 kcal Anreise Ab Sils Maria mit der Luftseilbahn zur Mittelstation Furtschellas. Alex, Gabi und Walter haben sich für heute eine etwas leichtere, nicht allzu lange Wanderung gewünscht. Da Gabi und ich Bergseen lieben, schlagen wir den Wasserweg auf dem Furtschellas vor. Die Rundtour führt an sechs Lejins (Romanisch – kleine Seen) vorbei. Die Seen enthalten Mineralien und Gesteinsarten, nach welchen sie benannt sind. Die Jungs sind nur mässig begeistert, weil die Route als «Familienwanderung» ausgeschrieben ist. Sie belächeln meine Wahl zwar, aus Mangel an sinnvollen Gegenvorschlägen schliessen sie sich aber trotzdem an. Mal schauen… Katja und Walter auf dem Weg zu den 6 Seen Wasserweg «zu den sechs Lejins» Mit der Luftseilbahn geht es von der Talstation Sils zur Mittelstation Furtschellas auf 2’313 m.ü.M. Der Ausblick auf den Silser- und Silvaplanersee tief unten im Tal ist gigantisch. Alex‘ und Walters Stimmung erhellt sich. Die kurze Wanderung verspricht immerhin schöne Aussichten. Aussicht auf Silsersee (links) und Silvaplanersee mit dem Julier Hoch- und Querformat: Die Jungs holen alles aus dem Panorama heraus. Wenn das nur etwas wird! Hinter der Mittelstation steigt der Wanderweg unvermittelt steil an. Unsere beiden Kerle werden kleinlaut und sind darauf bedacht, genug nach Luft zu schnappen. Pfff… Die Route schlängelt sich zuerst einige Kehren den Berg hoch in Richtung Alp Munt. Nach ca. 15 Minuten teilt sich der Weg: Sollen wir nun die Runde im oder gegen den Uhrzeigersinn starten? Nach langwierigem, demokratischem Entscheid entscheiden wir uns, nach rechts zu gehen und das steile Stück gleich am Anfang in Angriff zu nehmen. So viel zum Thema «leichte Wanderung»… Aber schon bald wird die Mühe belohnt! 1. Bergsee Lejin Cristal Wir entdecken den ersten Bergsee, den Lejin Cristal. Den wunderschönen Kristallen wird eine heilende Kraft nachgesagt. Auf beiden Hangseiten entdeckt man dann auch die wasserklaren Steine auf dem Weg. Kristallklarer Lejin Cristal Infotafel beim Lejin Cristal 2. Lejin Magnetit Wir wandern weiter zum halbmondartigen Lejin Magnetit auf 2’646 m.ü.M. Hier erreichen wir bereits den höchsten Punkt der Wanderung. Der Magnetit soll Kraft geben, um bei Entscheidungen den richtigen Weg zu finden. Und er verhilft auch zu mehr Bodenständigkeit. Eine wahre Kraftquelle also! Kraftquelle Lejin Magnetit Magnetitsee Entscheidungsfreudig laufen wir zum nächsten und grössten See der Wanderung: dem Lejin Malachit. 3. Lejin Malachit Der Malachit gilt als Stein der Zuversicht und Harmonie. Er ist aber auch ein Schmuckstein, der durch den Schliff in vielerlei Grüntönen funkelt. Auch dieser Bergsee wirkt umgeben von der blühenden Alpwiese wie ein grünlicher Spiegel. Lejin Malachit mit Engadin im Hintergrund Malachitsee mit Piz Polaschin im Hintergrund 4. Lejin Rhodonit Wir wandern weiter abwärts zum Lejin Rhodonit. Der Rhodonit ist ein äusserst vielseitiger Heilstein. Er verfügt über Wund- und Narbenheilungskräfte und wirkt beruhigend und schmerzlindernd. Mehrere Feuerstellen und grosse Steine bieten sich hier für einen Pausenhalt an. Heilender Lejin Rhodonit Grill mit Aussicht… 5. Lejin S-chaglia Der nächste See hört auf den Namen Lejin S-chaglia (Schiefer). Das Wasser schimmert hell silbrig bis grünlich wie Schiefer. Wollgras vor dem Corvatsch am Lejin S-chaglia Schiefriger Lejin S-Chaglia Highlight: 6. Lejin Epidot Der letzte Bergsee der Rundwanderung ist der Lejin Epidot. Dem Edelstein Epidot werden leistungssteigernde und immunstärkende Kräfte nachgesagt. Panorama des Lejin Epidot mit Corvatsch Walter gefällt dieser See am besten. Entsprechend ist er froh, sind wir am Anfang nach rechts abgebogen und sind linksherum gewandert. Denn in der andern Richtung ist der Epidotsee leicht zu übersehen, muss man doch an einer unauffälligen Stelle richtig abbiegen, um ihn zu finden. Lejin Epidot mit seinem Bergpanorama Wanderweg am Lejin Epidot Malerischer Lejin Epidot In der Tat spüren die Jungs ihre Kräfte wieder. Magisch zieht es sie hinunter zur Bergstation Furtschellas, wo das kühle Bier auf sie wartet ;-) Zuerst geniessen wir allerdings noch einmal das Bergpanorama aufs Oberengadin. Auch Edelweiss Air weiss, wie schön es sich hier oben sitzen lässt. Alex, Gabi, Katja, Walter oberhalb der Furtschellas Mittelstation Edelweiss Sitzbank bei der Furtschellas Mittelstation Fazit zur Rundwanderung Die 6-Seen-Wanderung lohnt sich nicht nur wegen der funkelnden Bergseen, in denen sich der Engadiner Himmel und die Berge spiegeln. Während der ganzen Wanderung hast du jeweils majestätische Ausblicke – einerseits hinunter ins Tal mit der Seenplatte und andererseits hinauf zu den Zinnen und felsigen Flanken des Corvatsch-Massivs. Aber auch auf die gegenüberliegenden Berge wie dem Julier oder Piz Nair. Aussicht von der 6-Seen-Wanderung auf die Oberengadiner Bergspitzen Route und Walters Puls während der Furtschellas 6-Seen-Wanderung Weitere Impressionen von der abwechslungsreichen Wanderung: Familienwanderung Übrigens: Der Wasserweg ist auch ein Märliweg für die Kleinsten. Die Bergfee «Mara» und der Kobold «Furbaz» erklären mit dem Heft «Plitsch und Platsch» den Kindern die spannende Geschichte des Wasserwegs. Und sie plaudern aus dem Nähkästchen über die Engadiner Flora und Fauna. Das Büchlein mit der Geschichte ist an den Talstation Furtschellas erhältlich. Alex und Walter wollten jedoch keines mitnehmen ;-) Unterwegs sehen wir tatsächlich viele Familien mit kleinen Kindern, die Route hat es aber trotzdem in sich! Von wegen familienfreundliche Wanderung… Waghalsige Bachüberquerung. Mit den neuen Schuhen! Einkehrmöglichkeit: Bergrestaurant La Chüdera Tel: +41 81 838 73 55 E-Mail: gastro@corvatsch.ch Weitere Wanderungen im Engadin Das Engadin bietet weitere lohnenswerte Wanderungen: Zum Beispiel unsere Wandertipps zum Stazersee oder dem besonders malerischen Palpuognasee. Ein absolutes Highlight ist die Wanderung im Nationalpark im Val Varusch. Stazersee, Piz Lagrev, Piz Albana und Piz Julier Wanderung im Schweizer Nationalpark zur Alp Trupchun ## Wanderung von St. Meinrad/Etzel via Körnlisegg zum Stöcklichrüz Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/wanderung-etzel-koernlisegg-stoecklichruez Meine Güte, was für Flurnamen! «Körnlisegg» und «Stöcklichrüz» wollen mir partout nicht ins Gedächtnis, respektive ich bringe sie laufend durcheinander. Die leichte Wanderung lohnt sich trotzdem. Heute wandern Katja und ich mit unseren Schwestern Manu und Claudia: Denen gefallen unsere Wanderartikel so gut, dass sie auch mal mit wollen ;-) Walter, Katja, Claudia und Manu auf dem StöcklichrüzDie Frisuren sind der steifen Gipfelbise geschuldet… Reisememo Wanderung St. Meinrad via Körnlisegg zum Stöcklichrüz und zurück — Distanz: 11 km (hin und zurück) — Wanderzeit: ca. 3h30 — Aufstieg: 298 hm / Abstieg: 298 hm — Schwierigkeit/Kondition: einfach T1 Anreise Anreise: Am besten mit dem Auto von Pfäffikon (SZ) via «Luegeten» über die Etzelpasshöhe nach St. Meinrad. Parkplätze stehen bei der St. Meinrads Kapelle zur Verfügung. Startpunkt beim Etzelpass Wir parkieren unterhalb des Gasthauses St. Meinrad beim Etzelpass. Von hier wandern wir via Körnlisegg zum Stöcklichrüz. Anfänglich auf Asphalt, biegt der Wanderweg schon bald auf eine Wiese ab. Von der Krete bieten sich schöne Aussichtspunkte auf den Zürichsee mit Pfäffikon und Rapperswil. Leicht onduliert wogt die Landschaft sanft hin und her. Zum entspannten plaudern geradezu perfekt! Unsere Schwestern sind neugierig und wollen wissen, mit welchen Apps wir auf unseren Wanderungen jeweils die Blumen und Berge erkennen. Und sie haben recht, wir kennen die Blumen und Berge tatsächlich nicht einfach so und behelfen uns mit Google Lens und Peakfinder. Startpunkt beim Gasthaus St. Meinrad am Etzelpass Pfad oberhalb der oberen Obereggstrasse (!) Wanderweg entlang des Zauns Wegweiser Chörnlisegg, Stöcklichrüz und St. Meinrad Sicht vom Wanderweg auf Stöcklichrüz Stöcklichrüz Gipfelpanorama Heute ist auch Walters Schwester Claudia mit dabei Rückweg mit Sicht auf den Zürichsee Mittagshalt im Restaurant Körnlisegg Auf dem Rückweg ist es 1 Uhr mittags, als wir beim bekannten Restaurant Körnlisegg Halt machen und auf der Terrasse essen. Wie immer gilt: Wer reservieren kann, ist im Vorteil… In weiser Voraussicht reserviert Katja beim Vorbeigehen am Restaurant auf dem Hinweg. So setzen wir uns auf dem Rückweg souverän an den letzten freien Tisch. Die Fotos von der leeren Terrasse sind natürlich vom Hinweg ;-) Des Restaurant ist zwar für Fondue und Raclette bekannt – wohl mehr im Winter – wir gönnen uns diesmal aber ein Züri-Gschnätzlets mit Röschti. Körnlisegg Panorama mit Sihlsee Die Wanderung ist einigermassen leicht und dauert ca. 3 Stunden. Wie immer ist das stark abhängig von der Dauer für Picknick und Gipfelfotos… Auch mit Sicht auf den Sihlsee wandert man übrigens vom Restaurant Büel auf den Etzel. Das geht dann so: Hier geht es entlang auf den Etzel ## «Alpine Circle Golf Tour» – rundum golfen in Graubünden Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/alpine-circle-golf-tour-graubuenden 12 Golfplätze, 40 Hotels und viel Natur: Dies verspricht die «Alpine Circle Golf Tour» von Graubünden Tourismus. Katja und ich touren durch das Engadin und duellieren uns auf 4 Golfplätzen. Ich gehe krass in Führung, Katja schafft aber mit Hängen und Würgen auf den letzten Metern den Ausgleich. Golfdestination Graubünden Graubünden ist die grösste Golf-Destination der Schweiz: Zwölf Plätze laden zum schwierigen Spiel mit dem kleinen, weissen Ball ein. Auf der «Alpine Circle Golf Tour» stellst Du deine Bündner Golf-Tour individuell zusammen, ganz nach deinen Vorlieben: Du spielst jeden Tag auf einem anderen Golfplatz und geniesst in einem der über 40 teilnehmenden Golfhotels die Bündner Gastfreundschaft. Katja und ich probieren die «Alpine Circle Golf Tour» auf drei Plätzen im Engadin und einem in Klosters. Golfplatz Samedan – Tradition und Wetterkapriolen In Samedan spielen die Briten seit 1893 Golf. Der elegante, auf 1’700 m.ü.M. liegende PGA 18-Loch Golfkurs ist der älteste Platz der Schweiz! Entsprechend andächtig trauen wir uns nur zögernd auf den edlen Platz. Die Anlage ist äusserst gut gepflegt, die Kulisse imposant! Walter bei strahlendem Wetter vor dem Clubhaus in Samedan Wir starten die Runde bei eitel Sonnenschein. Nach wenigen Löchern ziehen jedoch die ersten schweren Wolken auf. Dann geht es ratz fatz und innert Minuten beginnt es zu regnen. Katja auf dem sonnigen Fairway von Golf Samedan Dunkle Wolken ziehen über den Golfplatz Die Regenwolken werden schnell bedrohlicher… … und wenige Minuten später regnet es schon 8-( Doch bevor uns der Regen die Laune verderben kann, blinzelt bereits wieder die Sonne zwischen den Wolken hervor. Ein fantastisches Naturspektakel mit Regenbogen krönt meine Golfrunde: Allein auf den Back Nine (den zweiten 9 Löchern) erziele ich 20 Punkte. Fast so viele wie noch nie… da kann Katja für einmal nicht mithalten und ich gehe mit geschwellter Brust und breitem Lächeln in Führung! Die Sonne bricht wieder durch die Wolkendecke… … und sorgt für einen prächtigen Regenbogen Katja puttet zwar der Sonne entgegen… … den Rückstand auf mein Traumgolf kann sie aber nicht mehr wettmachen Die anschliessende Siegesfeier gönne ich mir standesgemäss im Relais & Châteaux Hotel Walther in Pontresina. Entsprechend grüsst mich der Portier mit «Willkommen in Ihrem Hotel!» Walter vor dem Hotel Walther in Pontresina Golfplatz Zuoz – mehr Höhenunterschiede als erwartet Der 2003 eröffnete 18-Loch Platz Zuoz-Madulein liegt inmitten der Engadiner Berggipfel, aber im flachen Tal. Trotzdem geht es auf dem Platz einigermassen hoch und runter, denn die Abschläge liegen teilweise erhöht. Wir kommen aufgrund der Höhenunterschiede doch ab und zu ins Schwitzen. Zumal heute meine Eisen nicht in Schwung kommen und ich mich früh im Rückstand wiederfinde. Erhöhter Abschlag bei Loch 15 Golfplatz Zuoz mit Julier im Hintergrund Für eine Abkühlung meiner Nerven sorgt dann glücklicherweise die Buvette, ein kleines Restaurant nach den ersten 9 Löchern. Und auch der Golf-Cart hilft, den man sich bei Loch 15 für die Fahrt hinauf zum Abschlag nehmen darf. Golfcart zum hinauf- und hinunterfahren vom Fairway zum Abschlag Das bringt mich doch noch in Fahrt, so dass Katja ihren Vorsprung nur hauchdünn ins Clubhaus rettet. 1:1 Unentschieden. Nach Punkten sehe ich mich aber weiterhin klar vorne. Bunkerinsel von Fairway 1 Green 1 von Golf Zuoz Im Boutique-Hotel GuardaVal in Scuol lässt sich Katja gebührend feiern. Das Gewinner-Cüpli mit Bündner Plättli serviert Gastgeber René Stoye persönlich! Katjas Siegerapéro im GuardaVal in Scuol Golfplatz Vulpera – kurz aber bündig Der 9-Loch-Parcours in Vulpera ist klein, aber fein. Er liegt auf einem sonnenverwöhnten Hochplateau gleich neben Scuol. Katja zielt auf Loch 1 Loch 1 mit Clubhaus im Hintergrund Katja beim Abschlag 6, einem kurzen Par-3 Der kurze Par-34 Platz («Par 34» bedeutet, dass man mit nur 34 Schlägen durch sein könnte, wenn alles nach Plan läuft…) erfordert ein präzises Spiel auf den teilweise sehr schmalen Fairways: Der Arvenwald gibt teilweise nur wenig des Kurses preis und man schlägt den Ball blind durch die Schneisen ins Tobel. Green 3 mit schmalen Fairways 3 und 4 (links) Ins Tobel gelegtes Dogleg Fairway und Grün 5 im Tobel Gute Nerven und ein ruhiges Händchen braucht es insbesondere auf den letzten beiden Löchern: Hier haut man den Ball quer über die Landstrasse! Wenn gerade ein Postauto die Flugbahn kreuzt, sollte man noch etwas zusätzliche Höhe einrechnen… Bei Loch 7 spielen wir ein Par-3 über die Landstrasse! Walter trifft das Green 7 neben der Landstrasse Wie gesagt, das kann ins Auge gehen… Mir kommt der Nervenkitzel entgegen. Ich spiele wie aus einem Guss! Von mir aus auch mit etwas Glück des Tüchtigen, als der Ball mehrmals von seitlichen Bäumen auf das Grün kullert… Jedenfalls glänzt meine Scorecard am Ende mehr als jene von Katja. Zur neuerlichen Siegesfeier fahren wir kurvenreich über den Flüela nach Davos ins Waldhaus. Schliesslich geht es bei der «Alpine Circle Golf Tour» auch um die schönen Routen in Graubünden ;-) Dynamische Kurvenfahrt auf dem Flüelapass Golfplatz Klosters – kein Loch wie das andere Nichts für schwache Nerven ist auch der 9-Loch Platz in Klosters. Denn wer sich beim Abschlag 2 durch die Schlucht beeindrucken lässt, verliert hier schnell mal Bälle. Ich sehe jedenfalls meinen Ball in hohem Bogen unwiederbringlich verschwinden. Walter beim verhängnisvollen Abschlag 2 Zudem erfordert der Platz die richtige Einschätzung der Höhendifferenz: Bei 7 der 9 Löcher liegt das Green nämlich einiges tiefer als der Abschlag… Loch 7 hat den spektakulärsten Abschlag: Das Green liegt nur 112 Meter entfernt – aber 35 Meter tiefer! Steiler Abschlag zum 7. Loch mit Klosters im Hintergrund Ich kriege die Länge sensationell gut hin. Nur leider etwas daneben, so dass sich mein Ball im Sandbunker vergräbt. Von hier kriege ich mein Golfspiel bis zum Schluss nicht mehr auf die Reihe und Katja zieht wieder an mir vorbei. Unentschieden! Danke Graubünden Tourismus für den Nervenkitzel ;-) Graubünden Golf forte 45000 mg Die Golfplätze im Bündnerland haben alle etwas gemeinsam: Sie sind von einer imposanten Bergkulisse umgeben. Das lässt zwar das Herz jedes Naturliebhabers höher schlagen, allerdings bin ich dadurch auch öfters abgelenkt, so dass ich reihenweise Bälle verliere. Golf-Pro Sergio Garcia hat die Medizin bereits. Walter jetzt aber auch ;-) Aber zum Glück haben wir «Graubünden Golf forte 45000 mg» dabei: Das Präparat besteht aus 6 Golfbällen. Es hilft nicht nur bei Ballverlust, sondern auch gegen Stress und Unterland-Überdosis. Der Beipackzettel ist lustig gemacht ;-) Walter nimmt Graubündner «Golfmedizin» forte 45000 mg Allerdings sollte man die Anwendung und Dosierung beachten. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragst Du am besten deinen Golf-Pro oder wendest Dich an Graubünden Golf. Unterkünfte mit traditionellem Bündner Charme Mit der «Alpine Circle Golf Tour» sind über 40 Hotels buchbar – von einfach bis luxuriös. Wer die Wahl hat, hat die Qual: Während unserem Golf-Trip übernachten wir im Relais & Châteaux Hotel Walther in Pontresina im Boutique-Hotel GuardaVal in Scuol im heimeligen Chalet-Hotel Waldhuus Davos Das goldene Ei des Alpen Gold Hotels (Link zu unserem Review) in Davos bietet sich auch an Überall geniessen wir die Bündner Gastfreundschaft und leckere lokale Gerichte! Ausflugstipps fürs Bündnerland Die Ferienregion Graubünden bietet aber noch einiges mehr als spektakuläre Golfplätze: Sie eignet sich für alle Aktivurlauber wie Freunde des starken Windes oder der schnellen Wanderschuhe. Entlang der «Alpine Circle Golf Tour» entdeckst Du verschiedene spektakuläre Sehenswürdigkeiten wie den Morteratsch Gletscher oder die Kitesurfer vom Silvaplanersee. Walter und Katja beim Morteratsch Gletscher Kitesurfer auf dem Silvaplanersee Oder du kombinierst die Golf Tour mit einer Wanderung: Hier unsere Wandertipps für erlebnisreiche Ausflüge ins Bündnerland, z.B. in den Nationalpark bei Val Varusch und Alp Trupchun oder den romantischen Palpuognasee. Oder den Stazersee in der Nähe von St. Moritz. Alle Informationen rund um die «Alpine Circle Golf Tour» findest Du unter graubuenden.ch/golftour. Unser Dank geht an… Herzlichen Dank an Graubünden Tourismus für die Einladung zu dieser 3-tägigen Golf Tour! Auch ein grosses Dankeschön den erwähnten Hotels für die feine Unterkunft: Neben erholsamem Schlaf wird hier auch eine Top-Küche geboten! Besten Dank auch an die Agentur Panta Rhei für das Koordinieren und Buchen dieser Golf-Rundreise. Es hat alles bestens geklappt, inklusive Regenbogen ;-) Hier stellvertretend für die vielen Gastgeber: Gastgeberin Anne-Rose Walther verabschiedet uns ins nächste Golfhotel ## Wanderung von Wolfsgrueb auf die Alp Scheidegg Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/wanderung-wolfsgrueb-alp-scheidegg-huettchopf Kühle Tobelwanderung für heisse Tage. Mit steilem Aufstieg zur Alp Scheidegg mit ihrem noblen Restaurant. Als Geheimtipp sehr zu empfehlen, wenn andere Destinationen überlaufen sind. Allerdings wird die Alp Scheidegg auch von Auto- und Töffahrern direkt angefahren… Reisememo Wanderung Tössscheidi über den Hüttchopf bis zur Alp Scheidegg durch schattige Wege im Tösstal. Distanz: 7,4 kmWanderzeit: 2:45 StundenAufstieg: 525 hm / Abstieg: 525 hmSchwierigkeit/Kondition: T2/mittel AnreiseAnreise mit dem Auto bis zum TCS-Parkplatz Wolfsgrueb.Mit den öV: Bahnhof Wald ZH. VerpflegungGasthaus Alp Scheidegg Route in der Wander-App © OpenStreetMap & Outdooractive Der gut ausgeschilderte, aber kleine TCS-Parkplatz Wolfsgrueb ist der ideale Ausgangspunkt für diese Tobelwanderung. Sollte er schon voll belegt sein, steht etwas unterhalb ein grösserer Parkplatz zur Verfügung. TCS-Parkplatz als Ausgangspunkt Zweiter Parkplatz weiter unten Von hier geht es zuerst einigermassen steil hinunter ins Tobel zur vorderen Töss und zum Höhlenfelsen Momilchgubel. Darin kann man sogar übernachten! Im Tobel ist es zwar schön kühl. Psychologisch ist es aber etwas «schwierig», vom Parkplatz so weit nach unten zu wandern, weil ich ahne, dass die Alp Scheidegg höher liegt als der Parkplatz… Katja grummelt schon mal gut hörbar vor sich hin. Sie kennt die Gegend besser als ich… Kühle Tobelwanderung im Tösstal Dem Tobel entlang der Vordertöss wimmelt es von kleinen Wasserfällen an den steilen Nagelfluhwänden und auch die Töss fällt über mehrere Stufen. Die Wasserfälle werden entsprechend nur noch numeriert als Vordere Töss Wasserfall 1 und 2. Kiesweg hinunter zur vorderen Töss Steil abfallende Nagelfluhfelswände Torbogen des Momilchgubels, rechts davon die Höhle Junge, vordere Töss Schön kühle Tobelwanderung Vordere Töss Wasserfall 1 Bei der Tössscheidi entdecken wir einen grossen Picknickplatz mit Grillstelle und einem kleinen Brücklein. Feuerstelle bei der Kreuzung zur Tösscheidistrasse Abzweigung in Richtung Hüttchopf Von hier geht es schwer schnaufend in kurzen Serpentinen brutal steil aufwärts in Richtung Hessenweg und bis zuoberst auf den Hüttchopf. Der Weg ist so steil, dass treppenartige Stufen in Waldweg gehauen wurden. Katja ist jetzt einigermassen sauer auf mich, weil ich heute für die Routenwahl zuständig war. Ist sie halt selber schuld, wenn sie so etwas Wichtiges delegiert… Vom Hüttchopf bietet sich ein imposantes Rundumpanorama, die wohlverdiente Belohnung für den steilen Aufstieg. Stufen im steilen Wanderweg Katja im steilen Gelände des Tösstals Abzweigung in Richtung Hüttchopf oder zurück zur Wolfsgrueb Hüttchopf-Gipfel Gipfel des Hüttchopfs Aussicht vom Hüttchopf auf den Zürichsee und die Voralpen Wanderweg in Richtung Überzütt und Alp Scheidegg Jetzt stellt sich langsam der erste Hunger ein. Aber glücklicherweise ist der Wanderweg über den Kamm und die Brandegg nicht mehr so steil. Und weit ist es bis zum Restaurant Alp Scheidegg auch nicht mehr. Auf der Alp Scheidegg Im Restaurant Alp Scheidegg wirtet die Familie Rastoder und serviert lokale Gerichte. Alp Scheidegg mit Sonnenterrasse und KinderspielplatzUnd obligater Schweizerfahne. Klarer Fall Ich lasse mich auf Empfehlung des wortgewaltigen Chefs zu einer Rindsbratwurst hinreissen. Aber nicht zu Irgendeiner, sondern einer von den schottischen Hochlandrindern, die unterhalb der Alp Scheidegg grasen. Das Restaurant ist exklusiver Abnehmer der Fleischproduktion, die Menge reicht nur gerade für die Locals. Üblicherweise fotografiere ich ja ausschliesslich vor dem Essen. Aber in diesem Fall musste ich einfach die medium gebratene Bratwurst festhalten. Total sensationell gut! Katja verdrückt übrigens ein gigantisches Cordon-Bleu. Ihre Laune hebt sich jetzt sichtlich wieder ;-) Stube und Terrasse der Alp Scheidegg Bratwurst vom schottischen Hochlandrind Medium gebratene Rindsbratwurst. Krass schmackhaft! Katjas Cordon-Bleu macht sich auch gut Ebenfalls sehr schmackhaft ist das Schweinssteak mit Kartoffelgratin und Kräuterbutter. Zum Dessert empfehle ich das Zwetschgenkompott. Gedeckter Restauranttisch Schmackhaftes Schweinssteak Zwetschgenkompott Nach der gediegenen Verpflegung führt die Route wieder bergabwärts: Zurück auf dem Wanderweg hinter dem Restaurant zweigt man rechts ab auf Wald und Wiese, überquert den Mondmilchgubelbach und zweigt in den Hessenweg ein. Dieser führt durch den Wald und auf dem letzten Stück auf der asphaltierten Scheideggstrasse zurück zum TCS-Parkplatz. Das Gasthaus Alp Scheidegg (+41 55 246 40 40), höchst gelegenes Gasthaus im Zürcher Oberland, bietet eine lokale Küche, Top-Service und ein fein eingerichtetes Stübli. Auf der Speisekarte stehen Spezialitäten wie Scheidegg Schweins-Cordon-BleuKalbs-Cordon-BleuSchweinssteakFischchnusperliChemmeriboden-Bad-Meringue oder eben besagte Bratwurst Wer nur auf das Essen und die Aussicht Wert legt, fährt direkt hoch zum Parkplatz hinter dem Restaurant. Eine Reservation empfiehlt sich. Wir kriegen den guten Tisch nur, weil wir zeitig losgelaufen und früh dran sind. Da hier oben auch ein Start- und Landeplatz für Gleitschirmflieger liegt, kann es bei sonnigem Wetter ganz schön geschäftig zu und her gehen. Es ist dann sprichwörtlich ein «kommen und gehen» aus allen Himmelsrichtungen. Wegweiser und Aussicht auf der Alp Scheidegg Gartenterrasse Wer Bedenken hat, dass es bei schönem Wetter zu viele Gäste im Restaurant haben könnte, orientiert sich an einer der Feuerstellen. Davon sollte es genügend geben. Zur Not halt auch mal im Flussbett… So oder so wünsche ich einen erfreulichen Ausflug! Weitere schöne Wanderungen in der gleichen Gegend Im Zürcher Oberland – in der Nähe der Alp Scheidegg – empfehlen wir folgende Wandertipps: Von der Hulftegg zum Schnebelhorn – dem höchsten Berg im Kanton Zürich. (Link zu unserem Wandertipp über dem Hochnebel). Aussicht vom Schnebelhorn auf Tössscheide links und Alp Scheidegg in der Mitte sowie den Hüttchopf rechts Aussichtsreiche Grat- und Rundwanderung Schutt – Atzmännig – Chrüzegg (Link zu unserer Rundwanderung). Aussicht von der leichten Wanderung auf dem Atzmännig Und wer die Gegend lieber im tiefen Winter erkundet, hier noch eine schöne, einfache Winterwanderung im Atzmännig (Link zu unserer Winterwanderung). Einfache Winterwanderung zur Alp Altschwand ## Malanser Älpli – Wandern auf der Route des Staunens Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/wanderung-malanser-aelpli Heute wandern wir im bekannten Heidiland aufs Malanser Älpli: Die Rundwanderung «Route des Staunens» verspricht Kraftorte und Idylle pur. Und beginnt mit der abenteuerlichen Fahrt in der Gondel der Älplibahn Malans! Aussicht auf den Haldensteiner Calanda von der Malanser Älpli Reisememo für einen Tagesausflug Malanser Älpli – Route des Staunens Distanz: 7,5 km Wanderzeit: ca. 2h45 bis 3h Aufstieg: 250 hm / Abstieg: 250 hm Schwierigkeit/Kondition: mittel T2 Energiebedarf 1’970 kcal Anreise Mit dem Zug oder Auto bis zur Malanser Älplibahn. Wichtiger Hinweis: Die Älplibahn fährt nur alle 15 Minuten mit 2 Gondeln à 4 Passagieren. Eine Reservation ist unerlässlich! Heidiland: nur schon dieser Name lässt mich in Erinnerungen an das kleine quirlige Mädchen auf ihrer Alm schwelgen. Ich sehe die saftig grünen Wiesen mit ihren bunten Blumen geistig vor mir und freue mich schon auf die Wanderung in der Ferienregion Heidiland. Heidis Bergblumen auf der Route des Staunens Geschichtsträchtige Älplibahn Malans Die Anreise auf das Malanser Älpli ist schon ein Erlebnis für sich. Die Älplibahn Malans schaut auf eine lange Geschichte zurück: Die Luftseilbahn wurde im 2. Weltkrieg gebaut, um Truppen mit Nachschubmaterial zu versorgen. Heute werden mit der Bahn naturhungrige Wanderer transportiert. 1’200 Höhenmeter legt die Bahn in 14 Minuten zurück. Sie bringt Ausflügler innert 14 Minuten von Malans auf die 1’800 m.ü.M. liegende Alp hoch über der Bündner Herrschaft. Talstation Buchwald und die beiden Gondeln der Älplibahn Parkplatz bei der Talstation Buchwald Gondeln der Älplibahn Malans mit Sicht aufs Rheintal Hinweis: Pro Stunde können lediglich 32 Personen befördert werden! Daher ist es unerlässlich, sich einen Platz in der Gondel zu reservieren! Zum Glück hatte ich diese Information beim Recherchieren gesehen. Frühzeitig reservieren lohnt sich also. Alle Informationen findest du hier: Älplibahn. Wir haben unsere Fahrt telefonisch reserviert unter +41 81 322 47 64. Rechne etwa mit 3 Stunden für die Wanderung, um auch die Zeit für die Talfahrt zu reservieren. Für Benützer der Älplibahn stehen gleich bei der Talstation kostenfreie Parkplätze unter der Seilbahn zur Verfügung. Route des Staunens auf dem Malanser Älpli Die Bergstation der Älplibahn ist der Ausgangspunkt unserer Rundwanderung. Aber zuerst geniessen wir die grandiose Aussicht ins weite Rheintal mit dem markanten Haldensteiner Calanda Gipfel. Links von der Bergbahn zeigt eine Tafel verschiedene Wandervorschläge. Der Weg zum Alpenglück führt bekanntlich über viele Wege. Insofern hat man die Qual der Wahl. Wir wissen aber bereits, dass wir heute die Route des Staunens und ihre Kraftorte erkunden möchten. Ein leicht ansteigender Weg führt zuerst auf den Chrüzbode und weiter zum «Obersäss». Hier erreichen wir nach ca. 50 Minuten bereits den höchsten Punkt der Wanderung auf 2’002 m.ü.M. Wanderweg mit Haldensteiner Calanda im Hintergrund Wanderweg in Richtung Vilan (2’376 m.ü.M.) und Obersäss Wanderweg mit dem Tschingel im Hintergrund Obersäss-Hütte Blaue Bergveilchen vor dem Schesaplana Laut Wandervorschlag wandert man von hier weiter zum Aussichtspunkt beim «Altsäss» mit Sicht ins Prättigau. Die Krete der Gipfel von Naafkopf über Schesaplana zu Kirchlispitzen markieren die Grenze zu Österreich. Sooo spektakulär finden wir den Aussichtspunkt aber nicht. Zudem musst du vom Altsäss wieder den gleichen Weg zurück zum Obersäss. Wenn du also nicht allzu viel Zeit hast, empfehle ich, diesen kleinen Abstecher wegzulassen und stattdessen zum Zuckerstock (Kegel) zu wandern – siehe weiter unten. Die Aussicht von da auf die Bergkette ist praktisch noch schöner. Hinten v.l. Schafberg, Schesaplana, Kirchlispitzen, Grosser Turm an der Grenze zu Österreich Zurück beim Obersäss geht es rechts hoch über einen Wiesenweg, vorbei an einer Moorlandschaft. Hier überqueren wir den Alpbach auf etwas morschen Holzbalken. Und danach verpassen wir in der Aufregung den Abzweiger zum Kammböden – zum Glück! Walter überquert den Alpbach auf morschen Balken (Falscher) Wanderweg in Richtung Kegel Abstecher zum Zuckerstock Nach einem kurzen, steilen Aufstieg landen wir fälschlicherweise beim Zuckerstock (auch «Kegel» genannt). Der Ausblick hier oben ist herrlich. Wir kommen kaum aus dem Staunen heraus und wundern uns, warum dieser Abschnitt nicht auch zur Route gehört. Achtung: Unsere Handys verlieren hier oben jegliche Verbindung, so dass wir nicht sofort realisieren, auf dem Holzweg zu sein. Es lohnt sich, eine Wanderapp herunterzuladen mit der passenden Route und (offline) Navigation. Wegweiser auf den Kegel Kegel an der Malanser Route des Staunens Aussicht vom Zuckerstock in Richtung Rheintal Alex, Gabi, Katja und Walter ver(w)irrt beim Zuckerstock auf dem Malanser Älpli Wie auch immer – manchmal lohnt es sich also, den falschen Weg zu gehen. Pfadfinder Walter sei Dank! Sobald sein Handy wieder Empfang hat, lässt er das Navi nicht mehr aus den Augen ;-) Beim Zuckerstock überlegen wir, ob wir über den «oberen Tritt» in Richtung «Bad» weitergehen sollen und von dort auf die «richtige» Route zurückkehren. Allerdings wird die Zeit etwas knapp. Denn wir wollen die reservierte Talfahrt mit der Älplibahn nicht verpassen. Also kehren wir wieder auf die ursprüngliche Route des Staunens zurück. Und wandern unterhalb des Ruchenbergs auf der teilweise weglosen Wiese in Richtung Kammböden und Mittelsäss. Wanderweg auf der Route des Staunens Hütte auf dem Malanser Älpli Die Landschaft unterhalb des Ruchenbergs ist bilderbuchmässig: Blühende Wiesen, Bäche und felsige Gipfel – eine ausgesprochen herrliche Bergkulisse. Höre ich im Wind etwa Heidi jauchzen? Ab Mittelsäss führt dann der letzte Wegabschnitt leicht aufwärts wieder zurück zur Bergstation der Älplibahn. Katja auf der Route des Staunens Wanderweg und Chalets mit Sicht auf das Rheintal Wanderweg mit Brücke Ich empfehle die Route im Gegenuhrzeigersinn.Hier Walters Puls und Geschwindigkeit Weitere Impressionen von der Route des Staunens: Schesaplana von der Route des Staunens aus Sicht von der Bergstation auf den Haldensteiner Calanda und ins Rheintal Kegel mit im Hintergrund Glegghorn bis Vorder und Hinter Grauspitz. Sie bilden die Grenze zu Liechtenstein Naafkopf und Tschingel bilden die Grenze zu Österreich v.l. Schafberg, Schesaplana, Kirchlispitzen, Grosser Turm Einkehrmöglichkeiten: Falls du nach dieser Wanderung Hunger bekommst – Walters Wanderuhr meldet immerhin einen Kalorienverbrauch von 1’970 kcal – kehrst du entweder bei der Bergstation ein im Bergbeizli. Oder wenn Deine Gondel gerade fährt, halte durch bis zu zwei tollen Tipps in Jenins oder Maienfeld: Weinkeller Alter Torkel Jeninserstrasse 3 7307 Jenins Webseite: alter-torkel.ch Der Alte Torkel kann auch für eine Weinberg-Rundwanderung zentral sein, wie ich hier berichtet habe. Stall 247 Spitalgasse 16 7304 Maienfeld Webseite: stall247.ch Weinkeller Alter Torkel in Jenins Restaurant Alter Torkel Eingang zur Taverne und Vinothek Weinschrank mit Selbstbedienung (!) im Stall 247 Kleine Pizza mit Gemüse im Stall247Als Bödeli für die Degustation vom Weinschrank Auch eine empfehlenswerte Wanderung in der Gegend ist vis-à-vis auf der andern Talseite der Panorama Höhenweg Pizol, hier in der Version als Winterwanderung. Auch hier empfehle ich die Gondel, um gemütlich im modernen Bergrestaurant zu essen. Fotospot der Grand Tour of Switzerland auf dem Pizol Weitere Wanderungen im Heidiland Gleich in der Nähe vom Malanser Älpli führt eine ähnliche Seilbahn in die Höhe: die Palfriesbahn. Auf dieser Hochebene wandert es sich dann gemäss unserem Wanderbericht so: Einfache Sennis-Rundwanderung. Walter auf der Alp Castilu Und auf der gegenüberliegenden Talseite ist der Pizol ein beliebtes Wandergebiet. Wir können euch hier die Zwei-Seen-Wanderung von Pardiel über das Vilterser Seeli zum Wangsersee bis nach Laufböden empfehlen. Hier geht’s zum detaillierten Wanderbericht. Wegweiser auf der 2-Seen-Wanderung ## Wanderung vom Oberalppass zu Maighelshütte und Tomasee Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/wanderung-oberalppass-maighelshuette-tomasee Auf dem Weg vom Oberalppass zum Tomasee – dem Ursprung des Rheins – ändern wir unsere Route und wandern stattdessen zur Maighelshütte. Belohnt werden wir dennoch mit einem kleinen Bergsee. Maighelshütte mit dem Piz Nair Reisememo Wanderung vom Oberalppass zur Maighelshütte und Tomasee — Distanz: 5 km — Wanderzeit: 2 Stunden — Aufstieg: 330 hm / Abstieg: 60 hm — Höchster Punkt liegt auf 2’310 m.ü.M. — Schwierigkeit/Kondition: leicht T1 Anreise Mit der Matterhorn Gotthard Bahn (!) oder Auto bis zum Oberalppass (kostenpflichtige Parkplätze stehen auf der Passhöhe zur Verfügung). Eigentlich wollen Walter und ich vom Oberalppass zum idyllischen Tomasee (Lai da Tuma) wandern, zur Quelle des Vorderrheins. Allerdings bedecken Ende Mai steile Schneefelder den Wanderweg, sodass wir kurzerhand die Route ändern. Wanderung vom Oberalppass zur Maighelshütte Wir starten unsere Wanderung beim Oberalppass – dem Pass, der Andermatt im Kanton Uri mit Disentis im Kanton Graubünden verbindet. Die Strasse ist nur während des Sommers befahrbar. Im Winter kann man allerdings mit dem Glacier Express (hier unsere Tipps rund um ein unvergessliches Zugserlebnis) über den Pass fahren. Passhöhe Oberalppass Auf der Passhöhe auf 2’025 m.ü.M. befindet sich der Oberalpsee, ein Naturstausee. Da ich Bergseen über alles liebe, könnte ich schon hier alle Zeit der Welt verbringen und das Naturspektakel bewundern. Aber Walter holt mich aus meinen Träumereien und erinnert mich – wir sind nicht zum Spass hier, wir wollen zum Tomasee! Malerische Hütte am Oberalpsee Infocenter Rheinquelle mit dem höchstgelegenen Leuchtturm der Welt Infocenter Rheinquelle Auf der Passhöhe auf 2’044 m.ü.M. thront der höchstgelegene Leuchtturm der Welt. Er signalisiert den Ursprung des Rheins in Anlehnung an das Vorbild am Ende des Rheins in Rotterdam. Das Original des nachgebauten Leuchtturms steht am Hoek van Holland – da wo man grosse Anker an Ketten braucht, um Schiffe auf dem längsten Fluss Europas zu zähmen. 70 Jahre lang war das jedenfalls so, jetzt steht der Leuchtturm im Museum Maritiem in Rotterdam. Das Infocenter bietet u.a. Informationen über den Vier-Quellen-Weg, der die Ursprünge von Reuss, Rhein, Rhône und Ticino verbindet (5-Tage-Wanderung). Der Weg zum Tomasee ist Teil der ersten Etappe des Vier-Quellen-Wegs. Vom Leuchtturm führt die Route neben der Passstrasse zunächst leicht abwärts – bis zum Wegweiser, der rechts in Richtung Lai da Tuma (Tomasee auf Romanisch) zeigt. Von da geht’s leicht ansteigend durch das Val Maighels, entlang der Ostflanke des Pazolastocks. Netterweise säumen verschiedene Blumen wie Wiesenschaumkraut, Margriten sowie Alpenrosen den Weg. Wanderweg und Passstrasse zum Oberalppass Wanderweg vom Oberalppass zum Toma See Abzweigung in Richtung Val Maighels oder Tomasee Nach knapp 1.5 Stunden Fussmarsch erspähen wir die Wandermarkierung: Der Pfeil auf dem Stein zeigt rechts in Richtung Lai da Tuma. Huch? Es geht noch weiter hinauf? Unser Blick schweift dem Weg entlang in die Höhe. Der Weg wirkt steil und schmal. Wir sehen, wie Wanderer weiter oben ganz vorsichtig die Schneefelder am steilen Hang überqueren. Ich sehe mich in Gedanken schon den Abhang runterrutschen… Immer noch etwas müde von unserer Rundwanderung um den Göscheneralpsee vom Vortag entscheiden wir, nichts zu riskieren. Wir gehen statt zum Tomasee weiter in Richtung Maighelshütte. Etwas enttäuscht bin ich schon. Ich hätte so gerne den See besucht, der als Wiege des Rheins angesehen wird. Aber an Wasser fehlt es auf dem Wanderweg nicht. Immer wieder überqueren wir kleine Bäche sowie den jungen Vorderrhein. Und kurze Zeit später werden wir mit einem anderen kleinen Bergsee belohnt: Der Lai Urlaun (Urlaunsee) ist zwar kleiner und weniger bedeutungsvoll als der Tomasee. Aber mich fasziniert er dennoch. Und die von Gletschern geformte Gebirgslandschaft rundherum ist ohnehin herrlich. Walter bei einer waghalsigen Bachüberquerung Überquerung des jungen Vorderrheins Lai Urlaun vor dem Schneehüenerstock und Fedenstock (v.l.) Links oben auf der Krete die Maighelshütte beim Urlaunsee Letzter Aufstieg zur Maighelshütte Maighelshütte des SAC Vom Urlaunsee erreichen wir nach einem kurzen Aufstieg die Maighelshütte. Die SAC-Hütte liegt auf 2’310 m.ü.M. an der Flanke des Piz Cavradi. Von hier geniesst man eine tolle Aussicht auf den Maighelsgletscher und den Piz Ravetsch. Maighelshütte mit dem Piz Nair (2764 M.) Gebetsfahne vor dem Piz Nair und Val Maighels Patriotischer Eingang zur SAC-Hütte Für diejenigen, die noch nie in einer Hütte des SAC waren (Schweizer Alpen-Club): So sieht es in der Maighelshütte aus. Massenlager der Maighelshütte Wanderschuhegestell und Entfeuchtungsanlage Hausschuhe in verschiedenen Grössen Mit Käse überbackene Rösti für hungrige Wanderer Wir stärken uns mit einer deftigen, mit Käse überbackenen Röschti bevor wir wieder zurück zum Oberalppass wandern. Tomasee – oder «Lai da Tuma» auf Rätoromanisch Den Tomasee behalten wir uns für eine nächste Wanderung vor – dann gehen wir aber eher im Juli/August, wenn kein Schnee mehr liegt, und suchen das Pazolamännchen, den Hüter des Tomasees. Oder die Quellnixe Mariuschla, die hier baden soll… Der rätoromanische Name «Tuma» bedeutet übrigens Hügel. Der Tumasee ist also der «See beim Hügel», denn der See liegt in einer Senke auf einem Hügel wie man unten links auf folgendem Foto sieht: Wanderweg zum Tomasee (links unten) Wer jetzt noch frische Beine hat, steigt von der Maighelshütte hinunter zum Curnera-Stausee und kehrt von dort als Rundwanderung zum Oberalppass zurück. Laj da Curnera Stausee Weitere Impressionen von der Wanderung Aufstieg ins Val Maighels Markanter Wegweiser zur Maighelshütte Hier muss man sich eine andere Stelle suchen zum überqueren Urlaunsee vor dem Piz Nair (davon gibt es hier zwei) Panorama des Wanderwegs zurück zum Oberalppass ## Spektakuläre Rundwanderung um den Göscheneralpsee Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/goescheneralpsee-rundwanderung Herrliche Rundwanderung in der Ferienregion Andermatt im Kanton Uri: Die Bergkulisse mit Staudamm, Gletscher und Flora rund um den Göscheneralpsee ist grandios! ## Wanderung von Rieden auf den Tanzboden Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/wanderung-tanzboden Diese leichte Rundwanderung führt vom Parkplatz bei der Alpwirtschaft Kohlwald über die Alp Wielesch und Oberbächen auf den Tanzboden. Hier könnte ich vor Glück tanzen. Denn auf dem Tanzboden geniesst man eine herrliche Aussicht auf die Linthebene und den Zürichsee! Gipfelkreuz Tanzboden mit Sicht auf den Zürichsee Reisememo: Rundwanderung von Rieden über die Alp Wielesch und Oberbächen auf den Tanzboden und zurück –> Distanz: knapp 14 km –> Wanderzeit: ca. 3 Stunden –> Aufstieg: 455 hm / Abstieg: 455 hm –> Schwierigkeit/Kondition: T2/mittel Anreise: Anreise mit dem Auto bis zum Parkplatz bei der Gaststätte Kohlwald oberhalb von Rieden, St. Gallen. Mit den öV: Mit dem Zug bis zum Bahnhof Uznach, dann mit dem Postauto weiter nach Rieden. Walter und ich wandern heute mal wieder mit unseren Freunden Conny und Mario. Die beiden kennen sich in Sachen wandern gut aus. Und sie schwärmen schon lange vom Tanzboden. Also los, lass uns mal schauen, wer oder was da oben so tanzt. Wanderung von Rieden über die Alp Wielesch auf den Tanzboden Wir fahren mit dem Auto nach Rieden, ein idyllisches Dorf auf knapp 720 M.ü.M. im Kanton St. Gallen. Von dort zweigt die Bergstrasse ab hinauf in Richtung «Bergli» und dann «Kohlwald». Wir parkieren unser Auto leicht oberhalb der Gaststätte Kohlwald auf einem Parkplatz entlang der schmalen Strasse. Auch weiter oberhalb folgen noch zwei weitere, wenig benutzte Parkplätze. Kaum benutzter Parkplatz etwas oberhalb der Alpwirtschaft Kohlwald Wegweiser der Rundwanderung zum Tanzboden. Wir starten in Richtung Wielesch und kehren später aus der andern Richtung zurück Willkommen in der Alp Wielesch. Wir stärken uns mit dem obligaten Kaffee und Tee Aussicht von der Alp Wielesch Nach etwa einer Stunde Marsch erreichen wir die Alphütte Wielesch auf 1173 M.ü.M. Hier brauchen wir einen ersten Kaffee, bevor es über einen Alpweg weitergeht. Und zwar weiter zum Bergrestaurant Oberbächen. Wanderweg zum Bergrestaurant Oberbächen Die Wanderung führt anschliessend durch den Wald und über Chüebodenegg weiter bis zum Berggasthaus Tanzboden. Das Bergrestaurant liegt auf 1’443 M.ü.M. und wird seit Jahren als traditionelle Alpwirtschaft geführt. Die Aussicht hier oben ist einmalig: Zum einen sieht man auf die Linthebene und den Zürichsee. Und wenn man den Blick in Richtung Osten schweifen lässt, erblickt man den Säntis, Speer und Chüemettler. Bergrestaurant Tanzboden Aussicht auf den oberen Zürichsee mit dem Seedamm bei Rapperswil Wir geniessen die herrliche Aussicht in Richtung Säntis Löwenzahn mit Aussicht Oben angekommen haben wir aber erst mal Hunger! Auf der Tafel steht jeweils das aktuelle Tagesangebot: Wir gönnen uns feine «Schüblig» mit Kartoffelsalat. Und runden das urchige Gericht mit einem «bösen Kafi» ab. Speisekarte vor dem Berggasthaus mit dem Ässä Schüblig mit Kartoffelsalat Hochverdienter Hauskaffee Tanzen haben wir niemanden gesehen. Und die Wirtin vom Tanzboden kann uns auch nicht erklären, warum es hier so heisst. Immerhin findet im September auf dem Tanzboden jeweils eine grosse Älplerchilbi statt. Vielleicht wird dann getanzt? Conny und Mario wollen unbedingt mal zur Älplerchilbi. Mal schauen – vielleicht sind wir auch mit dabei ;-) v.l.n.r. Walter, Conny, Mario und Katja auf dem Tanzboden Informationen zum Berggasthaus Tanzboden Tanzboden 8739 Rieden Telefon: +41 55 283 12 18 info@tanzboden-rieden.ch Webseite: tanzboden-rieden.ch Am Montag jeweils geschlossen. Weitere Impressionen von der Rundwanderung von Rieden zum Tanzboden ## Hochmoor-Wanderung von Rothenthurm nach Biberbrugg Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/wanderung-hochmoor-rothenthurm-biberbrugg Der Wanderweg von Rothenthurm nach Biberbrugg führt durch das grösste Hochmoor der Schweiz und verspricht eine traumhafte Kulisse. Reisememo Moorwanderung von Rothenthurm nach Biberbrugg –> Distanz: 11 km –> Wanderzeit: knapp 3 Stunden –> Aufstieg: 80 hm / Abstieg: 170 hm –> Schwierigkeit/Kondition: einfach/leicht T1 Anreise Anreise mit der Südostbahn SOB nach Rothenthurm, Rückreise ab Biberbrugg. Alternativ parkierst Du das Auto am Bahnhof Biberbrugg und fährst von da mit dem Zug nach Rothenthurm. Die Rossbodenstrasse führt durch das Hochmoor Zwischen Rothenthurm und Biberbrugg im Kanton Schwyz liegt das grösste Hochmoor der Schweiz (zur Seite von Schwyz Tourismus). Eigentlich hätte hier ein Waffenplatz entstehen sollen. Zum Glück hat sich die Schweizer Bevölkerung im Jahr 1987 in der Abstimmung zur Volksinitiative für den Erhalt des Hochmoors entschieden! Denn die Moorlandschaft ist nicht nur Überlebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten: Es ist auch ein herrliches Ausflugsziel für Wanderer, Biker und Ornithologen. Und im Winter auch ein Paradies für Langläufer. Die Rossbodenstrasse und ihre Scheunen Hochmoorwanderung von Rothenthurm nach Biberbrugg Walter und ich fahren mit dem Auto nach Biberbrugg. Wir wollen heute die schon lange ins Auge gefasste Wanderung durch das Hochmoor bei Rothenthurm unter die Füsse nehmen. Gerade als wir beim Bahnhof Biberbrugg den Wegweiser zur Hochmoorwanderung suchen, fährt der Voralpenexpress ein. Kurz entschlossen hüpfen wir in den auf die Sekunde pünktlich losfahrenden Zug nach Rothenthurm. Die Türen schliessen 10 Sekunden vor der Abfahrtszeit. Als der Sekundenzeiger ganz oben zum kurzen Stillstand kommt, fährt der Zug los… Zugskomposition der Südostbahn zwischen Biberbrugg und Rothenturm Am Bahnhof Rothenthurm sind wir kurz irritiert: Der Wegweiser zum Moorweg Nr. 835 (wie SchweizMobil die Wanderroute nennt) ist bereits bei der Bahnhofunterführung gut angeschrieben. Allerdings stehen wir plötzlich vor einer Sackgasse, denn von hier würde im Winter die Langlaufloipe starten. Wir sehen nur grüne Wiese… Bahnhofunterführung zur Langlaufloipe Auf einem Schild steht, dass man innerhalb von 1 Minute zu den Wegweisern findet (ist das so eine Art Schnitzeljagd?). Walter und ich schauen uns verdattert an. Für uns zeigt der Wegweiser irgendwie in die «falsche» Richtung. Wir wollen doch in Richtung Biberbrugg wandern? Katja und Walter suchen den Einstieg in den Wanderweg Nach kurzer Konsultation unserer Handys folgen wir unserer Intuition und gehen bei der Bahnhofunterführung zurück in Richtung Dorf, der Sankt Antonius Kirche entlang und dann auf der Hauptstrasse dorfauswärts in Richtung Altmatt. Bei der Rossbodenstrasse biegt der Moorweg 835 links weg. Ab hier ist der offizielle Wanderweg sehr gut ausgeschildert. Während der Anfahrt im Zug schauen wir immer in Fahrtrichtung rechts aus dem Fenster auf das Hochmoor. Entgegen der Intuition muss man in Rothenthurm dann aber links herum die Unterführung nutzen und einen kurzen Teil auf der Hauptstrasse gehen. Sankt Antonius Kirche in Rothenthurm Wanderweg im Kanton Schwyz Wir tauchen ein in eine liebliche Landschaft mit saftigen Wiesen geziert mit gelben und weissen Büscheln: Überall blühen Wiesenkerbel, Hahnenfüsse, Löwenzahn, Knabenkraut und weitere Blumen. Das Quaken der Frösche sowie das Zwitschern der Vögel verwandeln die Umgebung in eine absoluty Idylle. Hahnenfüsse und Scheune im Hochmoor Wiesenkerbel am Wegrand Breitblättriges Knabenkraut Die Moorwanderung ist sehr abwechslungsreich: Man wandert auf Kiessträsschen, überquert den Biberbach und zwischendurch geht es durch mystische, kurze Waldstücke. Wanderung im Hochmoor von Rothenturm Biber Bach durch das Hochmoor Holzbrücke über den Chlausenbach Wanderweg bei Biberbrugg Wir kennen uns in Sachen Ornithologie nicht allzu gut aus. Aber aufgrund der vielen Spaziergänger mit riesigen Teleskopen gehen wir davon aus, dass hier auch viele Vögel ihren Lebensraum finden. Abgesehen von einem Gleitschirmflieger sehe ich allerdings nichts Besonderes… Vogelbeobachtung und Biker im Hochmoor Der Hochmoorweg ist mehr oder weniger flach und sehr gemütlich – aber er zieht sich mit seinen knapp 11 Kilometern dann doch in die Länge. Zudem muss man wissen, dass es unmittelbar im Hochmoorgebiet keine Einkehrmöglichkeit gibt. Einzig bei Altmatt kann man das Hochmoor kurz verlassen, um im Restaurant Distel einzukehren. Immerhin laden immer wieder schöne Picknick-Plätze ein, um eine kleine Rast einzulegen. Wir verpflegen uns heute aus dem Rucksack. Picknick-Bank auf dem Wanderweg Tagpfauenauge auf einem Holzstoss Die Wanderung kann man natürlich auch in der umgekehrten Richtung machen: Also von Biberbrugg nach Rothenthurm. In diesem Fall bewältigt man etwas mehr Höhenmeter bergauf. Wir empfehlen die Route von Rothenthurm nach Biberbrugg: Die Szenerie beginnt in den Wiesen recht ruhig und steigert sich dann in hügeligere Waldabschnitte kurz vor dem Bahnhof Biberbrugg. Auch muss man auf diese Weise das Wandertempo nicht auf die Abfahrtszeiten des Zuges zirkeln. Brücke beim Wanderparkplatz Biberbrugg Hochmoorwanderung durch den Wald Waldstück bei Biberbrugg Hinweis: Während der Vogelbrutzeit (vom 15. März bis 15. Juli) sind einzelne Wegabschnitte jeweils gesperrt. Die Umgehungsrouten durch den Wald sind aber sehr gut ausgeschildert. Weitere Impressionen der Hochmoorwanderung von Rothenthurm nach Biberbrugg Eine weitere schöne Wanderung in der Nähe ist der Wanderweg auf den Etzel-Kulm. Hier geht’s zu unserem Bericht. Katja und Walter auf dem Etzel Kulm Aussicht vom Etzel auf Pfäffikon und Rapperswil ## Panoramaweg an der Goldküste – von Stäfa nach Feldbach Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/wanderung-staefa-feldbach-rebberge Die einfache Panoramawanderung von Stäfa nach Feldbach führt durch die Rebberge der Goldküste und eröffnet eine herrliche Aussicht auf den Zürichsee sowie auf die Glarner und Innerschweizer Alpen. Reisememo: Panoramawanderung von Stäfa nach Feldbach –> Distanz Stäfa-Feldbach: 9,1 km –> Schwierigkeit/Kondition: einfach/leicht, T1 –> Auf-/Abstieg: 250 Meter –> Wanderzeit: 2h30 Anreise mit dem Zug Mit der S7 von Zürich HB oder von Rapperswil bis nach Stäfa. Ab Feldbach fährt man dann wieder mit der S7 nach Hause. Die Wanderung durch die Rebberge entlang des Zürichsees ist Teil des bekannten 27 km langen Panoramawegs zwischen Rehalp Zürich und Feldbach. Ortseingang Stäfa Rebberge oberhalb von Stäfa Walter und ich schaffen 27 km nicht aufs Mal, deshalb starten wir unsere Etappe beim Bahnhof Stäfa. Von dort gehen wir in einem grossen Bogen links herum um den Dorfkern bergaufwärts in Richtung Risitobel. Am Stäfner Sonnenhang wimmelt es von Rebbergen mit schönen, ursprünglichen Weinbauernhäusern. Stäfa ist die grösste Weinbaugemeinde im Kanton Zürich und blickt auf eine lange Weinbautradition zurück. Rosen und Reben oberhalb von Stäfa Auf der Panoramawanderung in Richtung Risitobel Vom Risitobel führt der Wanderweg durch den Wald bis zum Aussichtspunkt Risi mit seinen Feuerstellen und Ruhebänken. Der Ausblick von hier auf den Zürichsee sowie auf die Glarner und Innerschweizer Alpen ist gewaltig! Waldstück beim Risitobel Aufstieg zum Rastplatz Risi Walter und Katja auf dem Panoramaweg Weg zum Stigelenweiher Naturschutzgebiet Stigelenweiher Der idyllische Weg führt weiter durch ein Waldstück bis zum Naturschutzgebiet Stigelenweiher. Von da geht es flach oder leicht abwärts weiter in Richtung Feldbach. Nach knapp zweieinhalb Stunden erreichen wir den Bahnhof Feldbach. Über Wiesen und Felder Winzerhaus bei Feldbach Rote Rosen beim Bahnhof Feldbach Rosen erspäht man im Zusammenhang mit Reben sehr oft: Sie sind anfälliger auf Schädlingsbefall als Reben und eignen sich deshalb für Winzer als Frühwarnsysteme gegen Schädlinge. Weitere Impressionen von der Panoramawanderung zwischen Stäfa und Feldbach: Eine weitere leichte Wanderung in der Nähe bietet sich an von Rapperswil an den Lützelsee und zurück (Link zu meinem Reisememo). Leichte Rundwanderung von Rapperswil zum Lützelsee ## Rundwanderung um den Wägitalersee Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/waegitalersee-rundwanderung Mein Vater ging früher sehr oft an den Wägitalersee fischen. Ich begleitete ihn nur selten an den kleinen Stausee. Mir war das als Kind zu langweilig. Aber heute empfinde ich das Panorama rund um den Wägitalersee hochgradig idyllisch… Wägitalersee Der etwa 5 Kilometer lange Stausee im Kanton Schwyz liegt im hintersten Teil des Wägitals auf einer Höhe von rund 900 M.ü.M. Der Wägitalersee ist vor allem bei Fischern sehr beliebt. Mein Vater konnte früher ganze Sonntagvormittage da verbringen und fischen. Oder lag das an uns 3 Kindern, dass er so gerne weg war? Fischer auf dem Wägitalersee Fischer mit Aussicht auf Brünnelihorn Ich konnte jedenfalls als Kind diese Passion nie ganz nachvollziehen. Ich erfreute mich dennoch jeweils an den frischen Forellen, Egli oder Felchen, die es dann zum Mittagessen gab. Aber Lust, meinen Vater an den Wägitalersee zu begleiten, hatte ich damals nur sehr selten. Mir war das Treiben (oder viel eher das Trübsal blasen) rund um den Wägitalersee zu langweilig. Mein Vater fischt mittlerweile nicht mehr. Dafür hatte ich kürzlich Lust, nach Langem wieder mal in Kindheitserinnerungen zu schwelgen und an den Wägitalersee zu fahren. Ich bin heute von der Gegend fasziniert: So idyllisch hatte ich sie überhaupt nicht mehr in Erinnerung! Idylle pur Rundweg um den Wägitalersee – Staumauer inklusive Walter und ich entscheiden uns, die Seeumrundung zu begehen. Der Rundweg ist zwar asphaltiert, die Strasse jedoch nur wenig befahren. Insofern trübt diese Tatsache das Erlebnis nur wenig. Das Panorama und der Blick auf die umliegenden Berge empfinden wir dennoch als sehr idyllisch. Sitzbank mit Ausblick Staumauer Wägitalersee Kleiner Wasserfall am Wägitalersee Die Wanderung ist gemütlich und weist kaum Höhendifferenzen auf. Die Seeumrundung zieht sich allerdings doch noch in die Länge. Es lohnt sich daher auf jeden Fall, Getränke und Proviant dabei zu haben. Und sonst kannst du auch beim Ende des Sees, bei der Au, einen Zwischenhalt einlegen. Im kleinen Restaurant Au gibt’s etwas zu Trinken oder auch Spezialitäten gegen den kleinen Hunger. Struppig frisierte Rinder im Innerthal Herbstzeitlose am Wegrand Nebst fischen, joggen, skaten, biken, wandern, klettern und baden können auch Boote gemietet und Kutschenfahrten um den See gebucht werden. Informationen zum Rundweg um den Wägitalersee Webseite: waegitalersee.ch Schwierigkeit: mittel Distanz: 12,6 km Dauer: ca. 3:00h Aufstieg: 200 hm Abstieg: 200 hm Anreise & Verpflegung Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln Mit der SBB bis Siebnen-Wangen. Ab dem Bahnhof Siebnen verkehren stündlich Postautos bis nach Vorderthal und Innerthal. Anreise mit dem Auto Ab Zürich bis zur Autobahnausfahrt Lachen. Dann in Richtung Siebnen und anschliessend in Richtung Vorderthal und dann Innerthal fahren. Verpflegungsmöglichkeiten Rund um den See bieten sich diverse Grillstellen an. Ansonsten kann man sich auch in einem der verschiedenen Gasthäuser verpflegen: Gasthaus Stausee Innerthal, Restaurant Oberhof, Restaurant Au. Parken Kostenpflichtige Parkplätze stehen im Zentrum zur Verfügung. Weitere Impressionen vom Wägitalersee: Brünnelistock ## Wanderung auf den Etzel – den Hausberg von Pfäffikon Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/etzel-wanderung Der Etzel ist der Aussichtsberg oberhalb von Pfäffikon am Zürichsee. Man erreicht den Berg im Sommer wie auch im Winter aus verschiedenen Himmelsrichtungen. Und auch auf verschiedene Arten: zu Fuss, mit dem Bike oder mit Schneeschuhen. Reisememo Ausflugstipp Schindellegi – Etzel Distanz: 10 km hin und zurück Wanderzeit: ca. 3h (ohne Mittagessen) Auf-/Abstieg: ca. 375 Höhenmeter Schwierigkeit/Kondition: einfach Highlight: Aussicht in alle Richtungen Verpflegung unterwegs Restaurant Etzel-Kulm Restaurant Büel in Feusisberg Gasthaus St. Meinrad auf dem Etzelpass Anreise zur Etzel-Wanderung Anfahrt mit dem Auto Wir fahren mit dem Auto bis zum Restaurant Büel. Da stehen viele Parkplätze zur Verfügung. Gebühr: 2.- Franken für 3 Stunden. Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln Mit der S13 oder S40 bis Schindellegi-Feusisberg. Oder mit dem Zug nach Pfäffikon SZ und dann mit dem Postauto Nr. 190 Richtung Feusisberg-Schindellegi (Haltestelle Abzweigung Etzelpass). Dann kommt man allerdings von der anderen Seite (über den Etzelpass) auf den Etzel-Kulm. Wanderroute Egal von welcher Seite her du auf den Etzel wanderst: Auf 1’098 Metern wirst du mit einem herrlichen Rundumblick belohnt. Das Panorama auf dem Etzel ist grandios. Auf der einen Seite siehst du den Sihlsee mit dem Kleinen und Grossen Mythen im Hintergrund. Und auf der anderen Seite blickt man auf den Zürichsee mit dem Seedamm und Rapperswil bis zum Greifensee und Pfäffikersee im Zürcher Oberland (Links zu meinen Ausflugstipps). Wanderung von Schindellegi auf den Etzel Vom Bahnhof Schindellegi-Feusisberg geht’s rechts an der Kirche vorbei. Du folgst am besten immer dem Wegweiser «Zürichsee Rundweg 84» in Richtung Etzel-Kulm. Zuerst führt der Weg durch das Dorf. Kurz darauf folgt man der Sihl entlang, bis man beim «Dreiwässeren» über eine Brücke zum Themenweg «Bauernlehrpfad am Etzel» abzweigt. Nun geht der Wanderweg durch den Wald hinauf zum Restaurant Büel. Jene, die sich wie Walter und ich heute diesen ersten Teil ersparen wollen: Beim Restaurant Büel stehen genügend Parkplätze zur Verfügung. Parkplatz bei Büel oberhalb von Schindellegi Vom Restaurant aus spazieren wir noch ein kurzes Stück der Strasse entlang, bevor links der Etzelweg ziemlich steil über eine Weide hinauf zum Etzelwald führt. Walter auf dem Weg zum Etzel Kulm Sitzbank bei Büel Beim Etzelwald angekommen, erblicken wir zum ersten Mal den Sihlsee sowie die umliegenden Innerschwyzer Berge. Sihlsee-Panorama Blick auf den Sihlsee Wanderung durch den lichten Wald Der weitere Weg führt gemütlich durch einen lichten Wald bis dann am Schluss der wiederum etwas steilere Schlussanstieg zum Etzel Kulm folgt. Oben angekommen, erholst du dich auf der Sonnenterrasse des Bergrestaurants Etzel Kulm, isst etwas Feines und geniesst die herrliche Rundumsicht. Bei guter Sicht erblickst du von hier aus sogar Eiger, Mönch und Jungfrau. Für Kids hat es auch noch einen Spielplatz mit Karussell. Karussell auf dem Etzel Kulm Aussicht vom Etzel auf den Sihlsee Aussicht auf Pfäffikon, den Seedamm und Rapperswil Katja und Walter auf dem Etzel Kulm Vom Etzel-Kulm könntest du nun den steilen Weg zum Etzelpass nach St. Meinrad hinuntersteigen und von dort in Richtung Sihlsee und Einsiedeln weiterwandern. Das ist im Winter übrigens auch sehr reizvoll! Der Etzelpass liegt auf dem Jakobsweg und verbindet Pfäffikon mit Einsiedeln. Auf der Passhöhe liegt auch die St. Meinrad-Kapelle. Weg zwischen Etzel und St. Meinrad Kapelle St. Meinrad Eine weitere Alternative wäre vom Etzelpass in Richtung Luegeten bis nach Pfäffikon hinunter zu spazieren. Beide Wege gehen allerdings in die Knie. Wem das zu anstrengend ist, kann leicht oberhalb von der Luegeten auch mit dem Postauto nach Pfäffikon oder nach Schindellegi zurückfahren. Walter und ich wandern jedoch ab dem Etzel Kulm wieder zurück nach Schindellegi. Diesmal wählen wir den asphaltierten Etzelweg zurück bis zum Büel. Walter auf dem Rückweg in Richtung Schindellegi Weitere Impressionen von der Wanderung auf den Etzel: Kapelle und Gasthaus St. Meinrad Von hier geht es auf einer leichten Wanderung auch zur Körnlisegg und dem Stöcklichrüz. Einfache Wanderung zur Körnlisegg und zum Stöcklichrüz Eine weitere schöne Wanderung in der Nähe ist die Rundwanderung um den Wägitalersee. Auch der Rundweg um den Hüttnersee, den Itlimoosweiher und den Sternenweiher ist zu empfehlen (Link zu meinem Ausflugstipp). Zur Rundwanderung um den Wägitalersee Zur Wanderung um den Hüttnersee ## Wanderung Rapperswil – Lützelsee – Rapperswil Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/wanderung-rapperswil-luetzelsee Der Lützelsee im Zürcher Oberland ist ein beliebtes Naherholungsgebiet. Obwohl ich oft und gerne in Rapperswil an den See gehe, so faszinieren mich auch die kleinen Seen in unmittelbarer Nähe in der Region. Hier wandern Walter und ich von Rapperswil zum Lützelsee. Reisememo Ausflugstipp → Rundwanderung Rapperswil/Kempraten – Lützelsee – Rapperswil → Distanz: 15,5 km → Wanderzeit: ca. 3h15 → Schwierigkeit/Kondition: einfach/mittel Wir starten unseren Ausflug ab Kempraten, dem westlichsten Ortsteil der Gemeinde Rapperswil-Jona. Der Weg führt zuerst bergauf durch das erhabene Lenggis-Quartier zum Areal der Stiftung Balm. Weg in Richtung Balm oberhalb von Rapperswi-Jona Frühlingswiese oberhalb von Rapperswil-Jona Aussicht auf den Zürichsee Von der Krete hier oben hat man eine prächtige Aussicht auf den Zürichsee. Wir geniessen diesen Ausblick bevor wir weiter in Richtung Schwösterrain und dann nach Hombrechtikon wandern. Kurz vor Hombrechtikon biegen wir rechts ab auf den Weg, der uns zum idyllischen Lützelsee bringt. Vorbei an wunderschönen, alten Riegelhäusern – und dem Lützelsee-Lädeli, einem kleinen Selbstbedienungsladen. Falls du grad kein Bargeld dabeihast, kein Problem! Im Hoflädeli kannst du sogar mit Twint bezahlen! Wie cool ist das denn, bitte!? Riegelhaus kurz vor dem Lützelsee Alles Mögliche Wegweiser Lützelsee-Lädeli Weiher beim Lützelsee Lützelseelädeli Die Gegend um den Lützelsee ist absolut malerisch. Und auf der Strecke laden lauschige Plätzchen zum Verweilen ein. So zum Beispiel auch auf dem Aussichtspunkt Bochslenhöhe – leicht erhöht über dem See. Hier stehen Bänke und Grillroste zur freien Verfügung für ein Picknick. Frühling am Lützelsee Löwenzahn-Wiese Nach der See-Umrundung gehen wir in Richtung Feldbach, dann über die Weinreben in Richtung Kempraten/Rapperswil. Bekanntlich führen ja viele Wege nach Rom. Unter anderem via Rapperswil. Wem die Strecke zu lang ist, kann auch Teile davon mit dem Bus oder Zug bewältigen: Zum Beispiel kann man die erste Etappe von Rapperswil bis nach Balm mit dem Bus Nr. 994 fahren. Oder dann auf der Heimreise für den letzten Abschnitt von Feldbach nach Rapperswil die S-Bahn S7 nehmen. Tipp: Eine weitere sehr schöne Wanderung in der Region ist die Rundwanderung um den Pfäffikersee. Und wer vor oder nach der Wanderung eine Stärkung braucht, setzt sich mit Vorteil ins Kaffee Klatsch. Es bietet mehr als nur feinen Café! Weitere Impressionen auf dem Weg zum und rund um den Lützelsee ## Einfache Rundwanderung um den Pfäffikersee Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/pfaeffikersee-rundwanderung Am Pfäffikersee im Zürcher Oberland lässt es sich gemütlich um den See spazieren. Zudem bietet der 10 Kilometer lange Rundweg viel Abwechslung: Von einem Pfahlbauer Kastell über den Juckerhof bis zum Moorgebiet ist alles dabei. Rundwanderung Pfäffikersee Der Pfäffikersee ist ein wichtiges Schutzgebiet für Flora und Fauna. Der grösste Teil des Seeufers steht unter Naturschutz und bildet die herrliche Kulisse für eine malerische Rundwanderung. Naturschutzgebiet beim Pfäffikersee Riet bei Auslikon Rundwanderung um den Pfäffikersee Wir starten unsere Rundwanderung in Auslikon und gehen im Gegenuhrzeigersinn los. Der idyllische Weg führt zuerst durch die Moorlandschaft. Nach rund einer halben Stunde erreichen wir das Römerkastell bei Irgenhausen. Römerkastell bei Irgenhausen Das römische Bauwerk stammt aus dem 4. Jahrhundert. Es ist die grösste römische Wehrburg der Schweiz und diente der Sicherung der Römerstrasse von Kempraten nach Winterthur. Wir laufen weiter in Richtung Pfäffikon, das wir nach weiteren 20 Gehminuten erreichen. Viele starten den malerischen Rundweg ab hier, da man Pfäffikon ZH gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen kann. Die S3 fährt im Halbstundentakt von Zürich Hauptbahnhof nach Pfäffikon. Ufer am Pfäffikersee Vom Dorf führt ein Pfad an einer faszinierender Moorlandschaft mit hohen Schilfgürteln vorbei. Direkt am See und am Rande des einmaligen Natur- und Landschaftsschutzgebietes liegt das Naturzentrum Pfäffikersee. Hier kannst du dich über die Entstehung des Schutzgebietes informieren. Dieses Gebiet bietet nämlich einigen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum. Die Gegend wirkt idyllisch. Und mich faszinieren insbesondere die vielen Holzstege. Landungssteg am Pfäffikersee Fischer am Pfäffikersee Idylle pur am Pfäffikersee Naturschutzgebiet bei Pfäffikon Langsam geht es nun etwas bergauf in Richtung Seegräben – das kleine Bauerndorf, das idyllisch im Hügel eingebettet liegt. Hier oben befindet sich auch der bekannte Erlebnisbauernhof Juckerfarm. Es lohnt sich jederzeit, auf dem Juckerhof eine Rast einzulegen. Je nach Saison findest du auf dem Juckerhof verschiedene Ausstellungen – wie zum Beispiel im Herbst die Kürbisausstellung. Kürbistraktor auf der Juckerfarm Hase aus Kürbissen Im Hofrestaurant findest du viele feine, selbstgemachte Sachen. Und im Hofladen verkaufen sie jeweils saisonale Produkte vom eigenen Hof. Im Sommer könnte man auch selber Himbeeren, Heidelbeeren oder Kirschen pflücken. Wie toll ist das denn? Hofladen Juckerfarm in Seegräben Hofbäckerei der Juckerfarm Ausblick vom Juckerhof Der Juckerhof ist für Familien jedenfalls ein Paradies. Kinder erfreuen sich ab einem grossen Naturspielplatz mit Kaninchen und Ziegenstreichelzoo. Wer übrigens nicht den ganzen See umrunden will, könnte nun ab der Juckerfarm in Richtung Aathal gehen und von dort mit dem Zug nach Hause fahren. Die S14 fährt hier im Stundentakt zwischen Zürich Hauptbahnhof und Hinwil. Wir wandern allerdings weiter leicht bergab wieder zurück durch das Riet bis zum Ausgangspunkt nach Auslikon. Eine weitere schöne und einfache Wanderung im Zürcher Oberland ist der Rundweg um den Lützelsee. Lützelsee im Zürcher Oberland Informationen zum Rundwanderweg um den Pfäffikersee Distanz: 10 km Aufstieg/Abstieg: 50 m Wanderzeit: 2h30 min Technik/Kondition: einfach Der Rundweg ist ein gut ausgebauter Kiesweg, der mehrheitlich eben verläuft und rollstuhlgängig ist. Verpflegungsmöglichkeiten: Im Strandbad von Auslikon und Pfäffikon oder in der Jucker Farm. Anreise: Mit den öV nach Pfäffikon ZH. Wer mit dem Auto anreist, kann zum Beispiel beim TCS-Parkplatz in Auslikon parken. Weitere Impressionen zur Rundwanderung um den Pfäffikersee: ## 3-Seen-Rundweg: Hüttnersee – Itlimoosweiher – Sternenweiher Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/huettnersee-itlimoosweiher-sternenweiher-wanderung Ein Kilometer östlich vom Hüttnersee befindet sich der Itlimoosweiher und zwei Kilometer nordöstlich der Sternenweiher. Du kannst die drei kleinen Seen bei einem gemütlichen Spaziergang verbinden. Oberhalb von Samstagern liegt in einer Moränenhügellandschaft der idyllische Hüttnersee. Für den Spaziergang um den See herum benötigen wir lediglich 40 Minuten. Hüttnersee Hüttnersee Bootshaus Weil uns das für einen Ausflug etwas zu kurz scheint, dehnen wir unseren Spaziergang aus: Wir gehen weiter zum Itlimoosweiher. Der kleine Weiher, der auch Freyenweiher genannt wird, liegt in einem Naturschutzgebiet knapp einen Kilometer östlich vom Hüttnersee entfernt. Itlimoosweiher Badesteg beim Itlimoosweiher Einsame Buche Ein weiterer Weiher in der Nähe ist der Sternenweiher (auch Sternensee genannt). Er liegt nördlich von Samstagern, auf dem Gemeindegebiet von Richterswil. Wir entscheiden spontan, auch noch diesen dritten Kleinsee der Region zu besuchen. Der Sternenweiher entstand durch die Aufstauung des Mülibaches. Er ist bei Familien und Spaziergängern beliebt, denn auch diesen malerischen, kleinen See kann man umrunden. Sternenweiher Sternenweiher Sternenweiher Wir spazieren anschliessend über Samstagern am Sagimuseum vorbei zurück in Richtung Hüttnersee, wo wir geparkt haben. Sagimuseum Informationen zur Rundwanderung Hüttnersee – Itlimoosweiher – Sternenweiher Distanz Rundwanderung über alle drei Kleinseen: 8,5 km Dauer: ca. 1h45 Auf-/Abstieg: 135 Höhenmeter Parkplätze stehen bei der Badi Hüttnersee zur Verfügung. Verpflegungsmöglichkeiten: Besenbeiz Knobel beim Hüttnersee oder Restaurant Sternensee beim Sternenweiher Weitere Impressionen vom 3-Seen-Rundweg ## «Philosophenweg» Muottas Muragl – Wandern mit Freigeistern Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/philosophenweg-muottas-muragl Der «Philosophenweg» auf dem Bündner Muottas Muragl ist eine leichte Rundwanderung mit bombastischem Weitblick. Hoch über dem Engadin wandert man entlang von inspirierenden Zitaten berühmter Philosophen. Muottas Muragl ist der Aussichtsberg zwischen Samedan und Pontresina. Eine historische, über 100 Jahre alte Standseilbahn fährt mit haarsträubender Neigung von Punt Muragl bei Celerina auf die Alp Muottas Muragl. Ursprünglich sind wir nicht wegen den grossen Denkern auf den Muottas Muragl hochgefahren. Eigentlich möchten wir die grandiose Aussicht auf die Oberengadiner Seenplatte von St. Moritz bis Maloja geniessen. Allerdings spielt uns das Wetter einen kleinen Streich. Walter navigiert uns sicher durch den Nebel:Philosophenweg auf dem Muottas Muragl Immer wieder ziehen dichte Wolkenfelder auf. Allmählich wird die Aussicht trüb und es pfeift ein eisiger Wind. Also lassen wir uns statt von der Aussicht von weitsichtigen Zitaten inspirieren: Entlang des «Philosophenwegs» stehen Tafeln mit Weisheiten von Nietzsche, Rilke und weiteren bedeutenden Philosophen und Schriftstellern wie Thomas Mann oder Hermann Hesse. Ihnen allen gefiel es im Engadin angeblich sehr gut. Kann ich gut nachvollziehen… «Philosophenweg» Muottas Muragl Gleich hinter der Bergstation der Seilbahn beginnt der «Philosophenweg» mit einer unübersehbaren, blauen Tafel. Von hier geniessen Berggänger einen grosszügigen Weitblick über das Engadin. Walter staunt ob der Aussicht auf die Pferderennbahn auf dem gefrorenen St. Moritzersee Je nach dem, wie lange man wandern und philosophieren will, wählt man eine von drei unterschiedlich leichten Rundwanderungen: Wie bei Skipisten sind die drei Wege in Blau, Rot und Schwarz beschildert. Die schwarze Gesamtstrecke führt hoch bis zum Lej Muragls auf 2800 Metern. Je nach Variante wandert man zwischen 2,8 bis 5 Kilometer – oder zwischen 45 Minuten bis 3 Stunden. Rüstiger Rentner geniesst die Aussicht vom Muottas Muragl auf die Engadiner Seenplatte Die leichte Steigung ist einfach zu bewältigen: Wir unterhalten uns unterwegs jedenfalls mit einem munteren über 80-Jährigen. Uns gefällt die goldene Mitte — Rot. Wie üblich brauchen wir für die Wanderung länger als die vorgegebene Zeit: Einerseits, weil wir wie immer Fotos schiessen, als gäbe es kein Morgen. Und andererseits, weil Walter tatsächlich bei jedem Zitat mit seinen Gedanken abdriftet… Anfänglich ist es ja noch harmlos, wenn Karl Kraus meint: Die Gedankenfreiheit haben wir. Jetzt brauchen wir nur noch die Gedanken. Karl Kraus: Die Gedankenfreiheit haben wir. Jetzt brauchen wir nur noch die Gedanken. Das entlockt Walter erstmal nur ein freudiges Lachen. Ein paar Kurven weiter wird es aber schon komplizierter. Er als 50+ trägt mir ganz andächtig das Zitat von Conrad Ferdinand Meyer vor und schaut mich vielsagend von der Seite an: Was langsam reift, das altert spät. Conrad Ferdinand Meyer: Was langsam reift, das altert spät Aha! Ich rolle nur mit den Augen und stapfe wortlos weiter durch den Schnee… Etwas später finde ich Inspiration in den Worten von Rainer Maria Rilke: Sei geduldig mit allen Fragen in deinem Herzen und versuche, die Fragen an sich zu schätzen. Rainer Maria Rilke: Sei geduldig mit allen Fragen in Deinem Herzen und versuche, die Fragen an sich zu schätzen. Das ist jetzt mal was! Bei folgendem Zitat von Stefan Zweig fühlt sich wiederum Walter bestätigt. Immerhin hat er ja mich gefunden ;-) Wer einmal sich selbst gefunden hat, der kann nichts auf dieser Welt mehr verlieren Stefan Zweig: Wer einmal sich selbst gefunden hat, der kann nichts auf dieser Welt mehr verlieren. Aber zurück zur Winterwanderung: Die drei unterschiedlich langen Rundwege führen alle zuerst ins Val Muragl. Blick vom Philosophenweg ins Val Muragl mit Las Sours und weiter links den Piz Muragl Von da geht’s dann je nach Variante über eine weitere Schlaufe zurück zum Ausgangspunkt mit Bergrestaurant Muottas Muragl. Wer während des Winterspaziergangs noch etwas tiefer in seine Gedanken abtauchen und über das Gelesene nachdenken will, setzt sich auf einem der zahlreichen Holzbänke hin. Und kuschelt in einer wärmenden Wolldecke. Walter im Element: Inspektion der Militärdecken auf dem Muottas Muragl Trotz der einfachen Wanderung stehen überall Sitzbänke mit Wolldecken zur Verfügung.Walter und Katja finden es grossartig ;-) Ja genau — auf jeder Bank liegen akkurat zusammengelegte Wolldecken (das Schweizer Kreuz muss offenbar vorne sein). Werden die tatsächlich jeden Morgen verteilt und abends wieder eingesammelt? Sie wirken nämlich überhaupt nicht durchgefroren. Was für ein toller Service! Überhaupt wird der Winterwanderweg täglich frisch präpariert. Und die Aussicht auf all die Gipfel wie Piz Bernina, Graubündens einzigen Viertausender, Piz Rosatsch, Piz Tschierva, Piz Corvatsch oder Piz Nair ist grandios! Wenn man sie denn sieht… Walter sieht nicht viel vom Piz Muragl… Der «Philosophenweg» gilt bei gutem Wetter als einer der schönsten Winterwanderwege der Schweiz. Für Walter und mich ist er Inspiration pur! Denn wie Marcel Proust schon meinte: Die wahren Entdeckungsreisen bestehen nicht darin, neue Landschaften aufzusuchen, sondern neue Augen zu haben. Marcel Proust: Die wahren Entdeckungsreisen bestehen nicht darin, neue Landschaften aufzusuchen, sondern neue Augen zu haben. Muottas Muragl Schneeschuhtrail 562 Tapfere Winterwanderer auf dem Philosophenweg Bergrestaurants Muottas Muragl und Scatla Nach dem vielen Grübeln brauchen wir nun aber doch noch eine Stärkung. Wir gönnen uns ein feines Essen im Panoramarestaurant des Romantik Hotels Muottas Muragl (Link zu ihrer Webseite). Restaurant des Romantikhotels Muottas Muragl Daneben gäbe es für Snacks oder den kleinen Hunger auch das Selbstbedienungsrestaurant «Scatla Pront‘ a Manger». Wetterbedingt sind bei unserem Besuch beide Lokale bis auf den letzten Platz besetzt. Trotz grossem Andrang finden wir ein Plätzchen, denn wie Hermann Hesse schon wusste: Damit das mögliche entstehe, muss immer wieder das unmögliche versucht werden Hermann Hesse: Damit das mögliche entstehe, muss immer wieder das unmögliche versucht werden Nach der Mittagspause zeigt sich dann doch noch die Sonne: Strandkörbe auf dem Muottas Muragl Morteratschgletscher im Bernina-Massiv Gefrorener Stazer See und Engadiner Seenplatte im Hintergrund Wir finden es einmal mehr super ;-) Walter und Katja sonnen sich in den Strandkörben Falls du für die Abfahrt noch etwas Abenteuer suchst, miete einen Schlitten und sause auf der 4,2 Kilometer langen Schlittelbahn ins Tal hinunter. Schlitten sind an der Talstation der Muottas Muragl Bahn zu mieten. Wir bevorzugen die gemütliche Standseilbahn hinunter nach Punt Muragl. Steile Abfahrt mit historischen Standseilbahn Muottas Muragl Wanderbeschrieb Distanz: 2,8 bis 6,9 Kilometer Dauer: 45 Minuten bis zu 3 Stunden Technik/Kondition: einfach Panorama und Gesamterlebnis: toll! Anreise und Bergbahn Mit dem Zug, Bus oder Auto bis Punt Muragl. Von da mit der Bergbahn hoch nach Muottas Muragl. Autoparkplätze sind bei der Talstation vorhanden. Die Einzelfahrt für Fussgänger kostet (Stand März 2020): 35 Franken für Erwachsene (Hin und zurück) 23.30 Franken für Jugendliche (13 bis 17 J.) 11.90 Franken für Kinder bis 12 Das Halbtax-Abo oder GA ist leider nicht gültig. Weitere Informationen findest du auf der Webseite von Engadin Mountains. Im Sommer bietet sich auch die Panoramawanderung vom Muottas Muragl auf die Alp Languard an. Hier geht’s zu unserem Bericht über die Rundwanderung via Lej Languard zur Paradis Hütte. Rundwanderung via Lej Languard zur Paradis Hütte Ein weiteres tolles Wintererlebnis ist die Winterwanderung auf dem vereisten Silsersee. Hier geht’s zu unserem Bericht. Silsersee im Winter Und solltest du mal im Herbst in der Gegend um St. Moritz sein, empfehlen wir dir auch die einfache Wanderung zum Stazersee: Hier geht’s zu unserem Reisememo. Herbstlicher Stazersee bei St. Moritz mit Muottas Muragl im HintergrundHier unser Wandertipp ## Bernina Express: Spektakuläre Bahnstrecke Chur – St. Moritz – Tirano Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/bernina-express-chur-stmoritz-tirano Die Fahrt mit dem Bernina Express Panoramazug ist spektakulär. Kein Wunder, gehört die verschlungene Bahnstrecke von Chur über St. Moritz ins Valposchiavo zum UNESCO Welterbe. Reihenweise finden sich hier Markenzeichen der Rhätischen Bahn. Hier meine Highlights: Viadukt über Acqua di Pila. Einer von vielen… Seit Katja und ich den Glacier Express von St. Moritz nach Zermatt entdeckten (hier unser Review), wusste ich, dass ich auch mal den Bernina Express erleben möchte. Route und Highlights des legendären Bernina Express Die Bahnstrecke der Rhätischen Bahn (RhB) ist eine von nur drei Linien weltweit, die zum UNESCO Welterbe gehören (neben der Semmeringbahn in Österreich und der Darjeelingbahn in Indien). Der Bernina Express fährt auf der Albula-Linie von Chur her kommend bei Landquart über den 65 Meter hohen Landwasserviadukt ins Engadin. Von St. Moritz geht es auf der Bernina-Linie ins Valposchiavo und weiter bis nach Tirano in Italien. Dies sind meine 8 Highlights: 1. Domleschg Das für seine vielen Burgen bekannte Domleschg bietet viele Kulturschätze. Beispielsweise wacht das Schloss Ortenstein über das Tal. Schloss Ortenstein und Kirche Tumegl/Tomils im verschneiten Graubünden Landwasserviadukt: Die 142 Meter lange Steinbogenbrücke mit 65 Meter hohen Pfeilerbogen ist eine wahre Meisterleistung historischer Baukunst. Das Bauwerk wurde 1902 fertiggestellt und wird jährlich von 22’000 Zügen passiert oder etwa 60 am Tag! Katja auf dem Landwasserviadukt 2. Streckenabschnitt zwischen Bergün und Preda Auf diesem kurzen Bahnabschnitt überwindet die Berninabahn 416 Höhenmeter! Möglich machen das sechs hohe Viadukte, drei Spiral- und zwei Kehrtunnels. Rhätische Bahn Viadukt der Albula-Linie zwischen Bergün und Preda 3. Bernina-Linie Weiter geht es ab St. Moritz via Samedan und Pontresina auf der Bernina-Linie: In der engen Montebello-Kurve wechselt der Bernina Express die Richtung und gibt den Blick frei auf den majestätischen Morteratsch-Gletscher. Bernina Express in der Montebello Kurve mit Blick auf den Morteratschgletscher Danach passiert man die Talstation der Bergbahn auf die Diavolezza, dem 2’978 m ü. M. gelegenen Gipfel oberhalb von Pontresina. Anfahrt zum Bernina Hospiz: Bernina Express kurz vor dem Lago Bianco und Bernina Hospiz Bahnübergang am Lago Bianco Auf der Passhöhe beim Bernina Hospiz liegen die zugeschneiten Bergseen Lej Nair und Lago Bianco. Kurvenfahrt entlang des Lago Bianco Fahrt im Panoramawagen entlang des zugefrorenen Lago Bianco 4. Bernina Hospiz – höchstgelegene Station auf 2’253 m.ü.M. Bernina Pass (Ospizio Bernina): Auf 2’253 Meter über Meer liegt die höchstgelegene Station der Rhätischen Bahn. Das Stationsgebäude und Berggasthaus entstanden um 1925. Die Bahnkompositionen der RhB überwinden hier eine wahnwitzige Steigung! Neigungen von bis zu 70 Promille meistert der Bernina Express ohne Zahnrad. Wenn mich mein Arcustangens nicht im Stich lässt, entspricht das einem Winkel von über 4 Grad. Für eine Eisenbahn ganz schön steil! Anders der Glacier Express: Er schafft dank Zahnrädern an der steilsten Stelle beim Ackersand-Stalden eine Neigung von 125 Promille oder etwas über 7 Grad. Infotrainment des Bernina Express 5. Haltestelle Alp Grüm mit Sicht auf das Berninamassiv Die Alp Grüm befindet sich 2‘091 m.ü.M. und ist nur mit der Bahn oder zu Fuss oder mit dem Bike erreichbar. Die Sonnenterrasse der Station aus dem Jahre 1923 bietet ein tolles Panorama: Der Blick schweift vom Berninamassiv mit dem Piz Palü und dem ewigen Eis des Palügletschers und seinem Palüsee bis in die Cavaglia-Ebene. Piz Palü mit Palügletscher und Palüsee unten in der Cavaglia-Ebene 6. PuschlavValposchiavo und die Provinz Sondrio. Aussicht ins Puschlav mit dem Lago di Poschiavo Frühlingshafte Fahrt durch den Pinienwald im Puschlav Nach den steilen Berghängen öffnet sich die Landschaft der Region Sondrio, z.B. bei San Carlo. Brücke bei San Carlo im Puschlav Bei Miralago am Lago di Poschiavo bietet sich eine szenische Passage wie an der Riviera. Noch vor wenigen Minuten staunte ich über die winterliche Seen- und Gletscherlandschaft… Volle Fahrt am Lago di Poschiavo bei Miralago RhB Bahntrassee entlang des Lago di Poschiavo Blick zurück bei Miralago auf den Lago di Poschiavo Bernina Express kurz vor der Station Miralago Nach Miralago hat man aber kaum Zeit, sich von der Aussicht zu erholen, denn es folgt schon das nächste Highlight. 7. Kreisvidadukt von Brusio im Puschlav Das nach dem Landwasserviadukt spektakulärste Bauwerk der Rhätischen Bahn liegt im italienischsprachigen Val Poschiavo. Es heisst «Viadotto elicoidale di Brusio» – oder etwas weniger zungenbrecherisch Kreisviadukt von Brusio. Spektakulärer Bahnviadukt bei Brusio Malerischer Kreisviadukt von Brusio Einfahrt in den Kreisviadukt Schon 1907 kamen findige Ingenieure auf die Idee, statt eines Kehrtunnels im Berg, eine runde Brücke im Freien zu bauen. Da staunt der Bähnler und der Laie ebenso! Schattenspiel im Kreisviadukt von Brusio 8. Historische Altstadt von Tirano in der Lombardei Tirano auf «nur» 429 m.ü.M. liegt auf dem tiefsten Punkt der Berninalinie. Die alten Stadtmauern mit Stadttoren, Wachtürmen, Palazzi und engen Gassen zeugen von der bewegten Geschichte. Palmen weisen auf das etwas andere Klima hin… Tirano ist im Sommer der perfekte Ort für einen Zwischenstopp auf der Weiterreise nach Lugano per Rhätische Bahn Autobus. Bis hierhin sind wir durch 55 Tunnels und über 196 Brücken gefahren! Von wegen «über 7 Brücken musst Du gehen»… Mit dem Zug geht einiges mehr! Weil wir schön vor der Mittagszeit einfahren, gönnen wir uns erst mal einen Apéro. Wir bestellen 2 Gläser Weisswein. Die kommen «Italo Style» mit einem Heer an kleinen Schälchen… Apéro in Tirano vor dem Santuario della Madonna di Tirano Wir sind begeistert und freuen uns auf die Rückfahrt! Ich hatte auch noch etwas Lektüre dabei für die Zugsfahrt. Die kannst Du aber getrost zu Hause lassen, dafür hast Du auf dieser Strecke keine Zeit. Rückfahrt von Tirano in Richtung St. Moritz Auch die Reiseblogger von Swiss Nomads scheinen gemäss diesem Reisebericht begeistert gewesen zu sein ;-) Reisetipps für den Bernina Express Tirano liegt in der Lombardei. Man vergesse also die ID nicht für den Grenzübertritt nach Italien! Wer in dem kleinen Städtchen einen Stopp einlegen will, ist im 4-Sterne Öko Bed & Breakfast Curt di Clement gut aufgehoben: Der um das Jahr 1500 stammende Familienstammsitz wurde in ein schmuckes und luxuriöses Hotel umgebaut. Wann ist die beste Reisezeit? Die Hauptreisezeit für den Bernina Express ist im Sommer. Dann sind zwischen Davos Platz und Tirano offene Aussichtswagen angehängt. Die fensterlosen Cabrio-Wagen erhöhen das Naturerlebnis und ermöglichen spiegelfreie Fotos von der atemberaubenden Bergkulisse. Entsprechend gut gebucht sind die Sitze und man muss rechtzeitig im voraus buchen. Im Winter gegen Ende Februar haben wir grosszügig Platz und wechseln je nach Kurve und Aussicht unsere Sitze von einer Seite zur andern. Da wir am selben Tag wieder zurückfahren, dunkelt es aber am späteren Nachmittag bereits ein. Eingeschneiter Lago Bianco. 2020 war er schwarz gefroren Ufer des gefrorenen Lago Bianco Auf welcher Seite soll ich sitzen? Leider ist bei der Buchung die Ausrichtung der Waggons nicht bekannt, so dass man die Seite nicht wählen kann. Es gibt auf beiden Seiten viel zu sehen. Aber: Sowohl der Landwasserviadukt, der Lago Bianco als auch der Kreisviadukt von Brusio liegen in Fahrtrichtung von Norden nach Süden auf der rechten Seite. Immerhin, dank den grosszügigen Panoramawagen sieht man gut auf beide Seiten. Bernina Express Panoramawagen Katja ist inspiriert vom vielseitigen Panorama Katja und Walter geniessen die Aussicht aus dem Panoramawagen Zugtickets reservieren Im Winter ist der Zug etwas weniger stark gebucht als im Sommer. Möglicherweise hat man im Sommer höhere Chancen auf gutes Wetter und eine entsprechend gute Sicht. Wir haben im Februar einen supersonnigen Tag eingezogen ;-) Die ausführliche Preisliste für alle Strecken findest Du auf der offiziellen Webseite von Bernina Express unter www.rhb.ch/de/panoramazuege/bernina-express. Die Reservation der Sitzplätze ist obligatorisch. Sie können frühestens drei Monate vor der Reise online oder an allen Bahnschaltern in Europa oder telefonisch unter Tel. +41 81 288 65 65 getätigt werden. Aber man kann eben leider die Seite nicht wählen. Hotelübernachtungen an der Strecke Wer bei St. Moritz eine Übernachtung einstreuen will, findet in Madulain das Designer-Boutiquehotel Chesa Stüva Colani (Link zu unserem Review). Im nahegelegenen Champfèr empfehlen wir das Giardino Mountain (Link zu unserem Review) und in Sils Maria das Hotel Cervo (Link zu Booking.com). Strecken-Infos Distanz (Chur – Tirano): 122 Kilometer Höchster Punkt: 2’253 m.ü.M (Bernina) Tiefster Punkt: 429 m.ü.M. (Tirano) Steigung: bis zu 70 Promille Anzahl Tunnel: 55 Anzahl Brücken: 196 Wow-Effekte: Ungezählt Gleichstrom statt Wechselstrom am Berg Der Zug wird seit den Anfängen von 1906 mit Gleichstrom betrieben statt Wechselstrom. Gleichstrom ist offenbar besser geeignet für den Betrieb auf den steilen Teilstücken. Zudem kann beim Bergabfahren Strom generiert werden. Offenbar gab es mit der Zeit aber immer mehr Unregelmässigkeiten beim Zurückspeisen ins Netz, so dass heute auf diese Option verzichtet wird. Rasende Fahrt durch die Winterlandschaft Unser Dank geht an… … Herzlichen Dank an die Rhätische Bahn für die Einladung zu dieser erstklassigen Zugreise. Und ein grosses Dankeschön auch an Thalia Wettstein von Graubünden Tourismus für das Organisieren dieser einmaligen Erlebnisreise! Bernina Express in St. Moritz ## Winterwanderung in St. Moritz: Von Chantarella hinauf nach Corviglia Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/winterwanderung-st-moritz-chantarella-corviglia Von Chantarella bei St. Moritz führt ein neuer Winterwanderweg hoch zum Corviglia. Walter und ich kommen zwar ganz schön ins Schwitzen. Dafür entschädigt auf dem Corviglia die herrliche Aussicht – und ein exquisites (Geburtstags-)Essen! Das Skigebiet Corviglia bietet seit 2020 eine neue Winterwanderung. Also eigentlich zwei: Den Winterwanderweg Nr. 51 von Corviglia nach Marguns. Und Nr. 52 von Marguns nach Chantarella. Gut präparierter Winterwanderweg von Chantarella in Richtung Marguns Beide Winterwanderwege werden beginnend in den Bergstationen Corviglia oder Marguns angepriesen. Wir wandern jedoch lieber bergauf. Das geht zwar mehr auf die Lunge, dafür weniger in die Knie. Interessanterweise lassen sich die zwei Wanderwege kombinieren und so nehmen wir uns vor, von Chantarella hinauf bis zum Corviglia zu wandern. In St. Moritz Dorf nehmen wir zuerst die kurze Standseilbahn nach Chantarella, immerhin auf rund 2’000 m.ü.M. Von da aus startet unsere Winterwanderung, zuerst im Gänsemarsch durch den Arven- und Lärchenwald. Wegweiser auf dem Winterwanderweg Spaziergang durch den Wald oberhalb von Chantarella Winterwanderweg in Richtung Alp Laret Aufstieg zur Alp Laret Aussicht auf Celerina und Muottas und Piz Muragl Nach dem idyllischen Waldstück biegt man bei der Sendestation Celerina ein auf ein offenes Teilstück in Richtung Alp Laret. Von da geniesst man eine majestätische Aussicht auf Celerina und Pontresina. Ausblick auf die gegenüberligenden Bergspitzen Zwischenhalt auf der Alp Laret Im Sommer ist die Alp Laret während der Hochsaison bewirtschaftet. Im Winter ist das Gasthaus leider geschlossen. Aber macht nichts. Denn weiter oben gibt’s Einkehrmöglichkeiten ohne Ende. Alp Laret mit Aussicht auf Samaden und Bever Nach den üblichen Schnappschüssen wandern wir weiter in Richtung Marguns. Die Landschaft ist herrlich beruhigend, der Schall vom vielen Schnee gedämpft. Die schön verschneite Landschaft wirkt idyllisch. Der richtige Ausflug, um Walters Geburtstag zu feiern! Walter geniesst seinen Geburtstag auf der Winterwanderung Kurz vor Marguns nehmen wir die gut angeschriebene Abzweigung zum Corviglia. Laufend bieten sich schöne Ausblicke ins Oberengadin mit dem Silsersee und den Gipfeln um den Piz Corvatsch. Jetzt zieht sich die Wanderung aber auch in die Länge. Der stetige, langsame Anstieg macht sich langsam bemerkbar… Das Mittagessen will wohlverdient sein! Ausblick auf das Oberengadin mit Silsersee und Piz Corvatsch Langgezogener Aufstieg in Richtung Corviglia Herrliches Panorama auf dem Weg zum Corviglia Die Winterwanderwege sind jeweils je nach Schneeverhältnissen während der ganzen Wintersaison geöffnet. Auf der Webseite von St. Moritz Mountains findest du jeweils den aktuellen Bericht. Restaurants auf dem Corviglia Oben angekommen geniessen wir erst einmal die herrliche Aussicht auf St. Moritz und die Oberengadiner Seenplatte. Und natürlich macht sich dann gleich der Hunger bemerkbar. Nach diesem Aufstieg haben wir uns ein standesgemässes Essen verdient! Zu seinem Geburtstag gönnt uns Walter einen Lunch im noblen White Marmot Restaurant. Gut besuchte Audi Quattro Bar Luftseilbahn Corviglia – Piz Nair Begrüssungs-Amuse-Bouche im White Marmot Teigtaschen mit Hummer – man(n) gönnt sich ja sonst nichts Ein kleines Wort der Warnung: Im White Marmot wird gehobene Kulinarik angeboten. Entsprechend saftig sind auch die Preise! Aber hey, das Essen ist auf jeden Fall sehr lecker. Und in St. Moritz ist ohnehin (fast) alles etwas teurer… ;-) Zurück nach Chantarella und dann St. Moritz nehmen wir die weitherum sichtbare Standseilbahn. Informationen zum Winterwanderweg Chantarella – Corviglia Distanz: ca. 6 km Dauer: ca. 2.5 Stunden Tiefster Punkt (Chantarella): 2’007 m.ü.M. Höchster Punkt (Corviglia): 2’486 m.ü.M. Aufstieg: 479 Höhenmeter Schwierigkeit: mittel, bergauf kommt man durchaus ins Schwitzen Weitere Impressionen: Panoramaaussicht auf Celerina, Samedan und Pontresina Eine weitere schöne und empfehlenswerte Winterwanderung bei St. Moritz ist übrigens der Philosophenweg auf dem Muottas Muragl. Strandkörbe auf dem Muottas Muragl mit Kunst am Berg im Hintergrund Falls du hingegen im Sommer oder Herbst im Engadin bist, empfehlen wir dir die einfache Wanderung zum Bergsee Lej da Staz. Piz Albana und Piz Julier hinter herbstlichem Stazersee bei St. Moritz Oder eine Wanderung im Schweizer Nationalpark im Val Varusch. Wanderung im Val Varusch in Richtung Alp Trupchun Im Winter (wie im Sommer) ist auch die Fahrt mit dem Bernina Express oder Glacier Express ab St. Moritz sehr eindrucksvoll! ## Hotel Weingut Pacherhof – Geheimtipp im Südtirol Quelle: https://reisememo.ch/italien/pacherhof-weingut-suedtirol Weshalb Weinliebhaber ins Südtirol ins Eisacktal fahren sollten: In den Hängen von Neustift keltert der Pacherhof hervorragende Weine. Und tischt so nebenbei fantastische Tiroler Gerichte auf. Fast wie ein Museum: der Eingang führt ins alte Haupthaus des Pacherhof. Inmitten der üppigen Weingärten des Eisacktals in der Nähe der Bischofstadt Brixen liegt das Hotel Weingut Pacherhof, ein stattliches Anwesen aus dem 11. Jahrhundert. Dort lege ich auf dem Weg nach Hause von ein paar inspirierenden Südtiroler Tagen in den Dolomiten eine längere Mittagspause ein. Die Empfehlung des Sommeliers eines Restaurants in Bozen war nämlich eine Offenbarung: die Private Cuvée Pacherhof. Noch nie davon gehört. Der Zwischenstopp am Pacherweg 1 im kleinen Ort Vahrn, das zu Neustift bei Brixen (Bressanone) gehört, muss einfach sein. Simone vor dem stattlichen mittelalterlichen Teil des Pacherhof oder Pacher-Hof, in der alten Schreibweise. Das mit viel Herzblut restaurierte mittelalterliche Haupthaus mit Wandmalereien steht seit fast tausend Jahren in seiner vollen Pracht da. Präzis seit 1142 wird der Hof der Familie Huber von Generation zu Generation weitergereicht. Die Hubers gehören zur lokalen Weinaristokratie und sind Mitgbegründer des Qualitätsweinbaus im Eisacktal. Kellermeister ist heute Andreas Huber, der den Grundsatz, das Beste aus dem Terroir herauszuholen, weiter perfektioniert. Der Pacherhof in Vahrn trohnt über den Rebbergen von Neustift und gibt einen tollen Talblick frei. Pacherhof – Terroir auf acht Hektar Die acht Hektar Anbaufläche befinden sich in sonniger Hanglage gegen Süden hin. Die Trauben reifen auf Böden mit wertvollen Mineralstoffen wie Sand, Kies und Klausit. Ein weiterer Faktor, der die hier produzierten Weissweine prägt, ist das raue Klima mit den kräftigen Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht. Das Fruchtige wird so von leicht salziger Eleganz bereichert. Bei Winzer und Kellermeister Andres Huber kommen keine Barrique-Fässer zum Einsatz, damit der Geschmack des Terroirs unverfälscht bleibt. Das Eisacktaler Terroir ist einzigartig und Andreas Huber baut an den sonnenverwöhnten Hängen von Neustift unweit von Brixen, das durch sein Kloster weitum bekannt ist, seine Reben an. Nach der Reife keltert er daraus trockene, mineralische und dennoch fruchtige Weissweine aus Sorten wie Müller Thurgau, Sylvaner, Grüner Veltliner, Riesling, Gewürztraminer und Riesling. Der Interessanteste ist sicher die Private Cuvée, ein Spitzenwein, der für jeden Jahrgang mit unterschiedlichen Sorten individuell verschnitten wird. Der alte Weinkeller von 1450 wurde vom Südtiroler Architekturbüro Bergmeisterwolf erneuert und mit neuen Elementen wie diesem Monolith aus Bronze gleich beim Parkplatz des Hotel und Weingut Pacherhof erweitert. Gemütlich ist er, der Hof aus dem 11. Jahrhundert mit holzgetäfelten Tiroler Stuben. Trotz rustikaler Ausstrahlung ist die Zeit hier nicht stillgestanden. Die Hubers aus Vahrn haben aus ihrem Erbe eine wunderbare Verbindung von Tradition und Moderne geschaffen. Der Weinkeller wurde 2018 in Zusammenarbeit mit den Architekten aus Brixen, Gerd und Michaela Bergmeisterwolf, erneuert – entstanden ist ein architektonisches Meisterwerk, das mehrfach ausgezeichnet wurde. Es dockt an die Geschichte des Kellers an führt sie in eine radikal moderne Sprache. Der 2018 umgebaute Weinkeller mit Degustationsraum (oben). Der Weinkeller ist nicht nur Lagerraum. Es werden Führungen und Degustationen durchgeführt und dabei über Wein und Sein, Traubensorten und Terroir philosophiert. Gerade soviel, dass der Aufenthalt in den heiligen Weinhallen im Herzen des Weinguts zum kulturellen Ereignis wird, und nur soviel, dass der Genuss dann doch immer im Mittelpunkt bleibt. Mir schmeckt Wein am besten als Begleitung zu einem guten Essen. Im Restaurant Bauernstube wird traditionelle Tiroler Küche auf hohem Niveau frisch und leicht interpretiert. Was aus der Küche auf den Teller kommt – auch in den anderen Restaurants des Betriebs – ist feine Gastronomie. Herzhafte, doch nicht schwere Gerichte aus sorgfältig ausgewählten, nachhaltig produzierten und saisonalen Zutaten und Gemüse aus dem eigenen Garten. Die Bauernstube so pittoresk wie ein gemaltes Bild gehört zu den ältesten in ganz Südtirol und steht unter Denkmalschutz. Der Begleiter zum Mittagessen ist ein Kerner 2017 – eine Kreuzung aus Vernatsch und Riesling. Frisch, fruchtig und gleichzeitig vollmundig. Der neue Pavillon ist die Erweiterung des alten Hofs und führt über den Platz in die neue Dependance des Hotels. Perfekt für einen kurzen Südtirol-Urlaub. Zum Weingut gehört auch das Hotel Pacherhof, das Teil der Vereinigung Vinum Hotels Südtirol ist. Das Hotel und die Gastronomie wird mit herzlicher Gastfreundschaft von Monika Huber, der Schwester von Andreas, und ihrer Familie geführt. Neben den alten, schön renovierten Schlafstuben im historischen Teil haben die Hubers das Hotel mit einer im modernen Landhausstil eingerichteten Dependance mit unterschiedlichen Zimmern und Suiten sowie einem Hallenbad mit Spa / Wellnessbereich erweitert. Natürlich genauso stilvoll wie alles andere auf dem Pacherhof. Und perfekt für einen genussvollen, ruhigen Urlaub. Ein weiteres Wein-Erlebnis in Brixen hat Walter hier empfohlen, das Vitis! Und wer ein anderes spezielles Hotel sucht, sollte sich wie Katja im Baumhaus My Arbor einnisten ;-) Oder im Mountain Vigilius die Seele baumeln lassen. Hach, haben die hier eine Auswahl! ## Winterwanderung auf der Plose bei Brixen im Südtirol Quelle: https://reisememo.ch/italien/winterwanderung-plose-brixen-suedtirol Plose ist das Skigebiet oberhalb von Brixen im Südtirol. Das Gebiet eignet sich aber auch für Schneeschuhwanderungen und im Sommer für Waldwanderungen. Hier die Winterwanderung von der Bergstation Kreuztal zum Bergrestaurant Rossalm. Plose – der Hausberg Brixens Wer einen Kurzurlaub in oder um Brixen geniesst, kommt nicht um die Plose herum: Nur 7 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt befindet sich die Talstation der Plose-Seilbahn. Die 6-er Kabinen aus Schweizer Fertigung bringen einen bequem auf den Hausberg Brixens. Winterwanderern bietet sich ab der Bergstation Kreuztal eine leicht abschüssige Schneeschuhwanderung zum Berghotel Schlemmer. Winterwanderer auf dem Dolomiten Panoramaweg Heute wähle ich aber mit dem Wandertrüppli die leicht aufsteigende Winterwanderung zum Bergrestaurant Rossalm. Schliesslich wurde es 2013 zur schönsten Skihütte Südtirols gewählt! Bergrestaurants in Kreuztal / Plose Die Wanderung beginnt unterhalb der Bergstation und verläuft rund um die malerische Kapelle Kreuztal. Der erste Fotostopp ist also schnell gefunden. Bergkapelle Kreuztal im Winter Bergkapelle Kreuztal auf der Plose Wobei, eigentlich ist es schon der zweite Foto Hotspot, denn die Destination Plose setzt sich schon beim Ausgang aus der Bergstation effektvoll in Szene… Plose «Looping» Schriftzug in KreuztalIm Sommer macht man hier mit dem Fahrrad ein Looping! Auffällig sind die vielen Bergrestaurants: In der Bergstation bietet sich das Plose Restaurant «La Finestra» an. Einen Steinwurf, oder halt einen Schneeballwurf weiter unten bietet sich die Berghütte s’Stübele den hungrigen Wanderern und Skifahrern an. Und auf der andern Seite der Kapelle befindet sich auch noch der Gasthof Pizzeria Geisler. Wandertipp: Wanderung auf dem Dolomiten Panoramaweg Wir widerstehen allen Versuchungen erfolgreich und machen uns auf dem Dolomiten Panoramaweg auf den Weg zum Bergrestaurant Rossalm. Einige 50 Meter weiter unten verfolgen ein paar Schneeschuhwanderer auf dem parallel verlaufenden WoodyWalk dasselbe Fernziel. Woody Walk vor dem Dolomiten-Bergpanorama Peitlerkofel in der Plose Winterlandschaft Anmarsch zum Bergrestaurant Rossalm mit Dolomiten-Panorama Und auch mit dem Skidoo werden Gäste zur Rossalm hochgefahren. Da muss also etwas dran sein… Bergrestaurant Rossalm Nach einer nur leicht ansteigenden, etwa einstündigen Wanderung (inklusive Fotostopps) erreichen wir das Gasthaus Rossalm mit dem entsprechenden Hunger. Klimaerwärmung sei Dank schnappen wir uns einen Tisch draussen an der Sonne und geniessen das Signature Dish, ein schmackhaftes Rindsgulasch mit seinem deftigen Knödel. Den Wein dazu gibt’s aus der Gegend. Da sind die Südtiroler bekanntlich nicht in Verlegenheit zu bringen. Weder beim Weissen noch beim Roten. Hugo: Drink im Rampenlicht der Rossalm Grissini auf seiner Suppe und Brotkorb Signature-Dish: Rindsgulasch vom Kaiserteil mit Speckknödel und Krautsalat Bergrestaurant Rossalm auf 2’200 M.ü.M. Cheminée auf der Terrasse des Rossalm Bergrestaurants Holzflugzeug auf der Rossalm-Terrasse Tatsächlich überzeugt das Rifugio, wie die Italiener hier sagen, mit Lamellen-betonter Holzarchitektur und vielen malerischen Details. Frisch gestärkt machen wir uns auf den vermeintlichen Ausflug per Sessellift zum Pfannspitz. Von dort wollen wir den Kaffee mit Aussicht auf das Dolomitenpanorama geniessen. Aber anders als in der Schweiz sind in Italien Fussgänger auf dem Sessellift nicht zugelassen. Oder wenigstens im Winter nicht. Auf jeden Fall werden wir freundlich, aber bestimmt abgewiesen und so muss halt der Panoramaweg reichen als Aussichtspunkt auf Peitlerkofel oder Tullen, wie hier die hohen Bergspitzen heissen. Dolomiten-Panoramawanderung zur Rossalm Zurück an der Bergstation mieten Mutige einen Schlitten und rasen auf der 9 Kilometer langen Rodelbahn zurück ins Tal. Wir nehmen die Seilbahn, oder Kabinenbahn, wie die Südtiroler sagen. Winterwanderweg zur RossalmWinterwanderweg zur Skihütte (Nr. 17/17C)2.5 km Länge – 45-60 Minuten (eine Richtung, je nach Kondition und Anzahl Fotostopps…) Der Panoramaweg startet direkt vor der Bergstation der Plose Kabinenbahn. Gleich neben der Sonnenterrasse des Restaurants La Finestra führt der Weg als Shared Trail für Schlittler und Wanderer vorbei an weiteren Bergrestaurants und der Kreuzberg Kapelle. Gleich nach der Überquerung der Skipiste entscheidet man sich für den oberen oder den etwas anspruchsvolleren unteren Weg. Beide Wege sind gut präpariert und führen leicht ansteigend über ca. 2.5 km zur Rossalm, einer der schönsten und beliebtesten Hütten des gesamten Plosegebiets. Der untere Weg eignet sich sehr gut für Schneeschuhwanderer. Der Rückweg erfolgt über dieselbe Strecke bzw. alternativ über eine der beiden Wegvarianten. Die Wanderung ist mit Schneestiefeln einfach zu bewältigen, aber auch für Schneeschuhe geeignet. 3 km Länge – 60 Minuten (eine Richtung). Auch diese Wanderung startet direkt vor der Bergstation der Kabinenbahn und führt an besagten Bergrestaurants vorbei. Gleich nach der Überquerung der Skipiste nimmt man den rechts abzweigenden Winterwanderweg (unteren Weg). Nach ca. 500m kommt man zur Abzweigung Richtung Skihütte (rechts). Der leicht abfallende Weg führt in den Wald hinein, wo die Stille der Natur so richtig auffällt. Nach ca. 2 km erreicht man die kleine Ortschaft Skihütte. Hier empfiehlt sich das Berghotel Schlemmer zum Mittagessen. Verleih von Schneeschuhen Schneeschuhe samt Accessoires mietet man beim Sportservice Stricker an der Talstation der Kabinenbahn Plose oder kauft sie im angrenzenden Sportgeschäft Jocher. Schneeschuhwanderungen Wer den Schneeschuhen oder den gut ausgeschilderten Wanderwegen nicht so traut, bucht eine geführte Schneeschuhwanderung: Ab Weihnachten und bis Mitte März führt ein diplomierter Schneeschuhwanderführer Gäste jeden Freitag und Sonntag durch die herrliche Winterlandschaft. Treffpunkt ist um 10 Uhr am Sammelplatz II der Skischule an der Bergstation der Kabinenbahn Plose. Infos erteilt die Skischule Plose unter der Tel. +39 0472 850040, E-Mail info@ploseskischule.it oder das Tourismusbüro in Brixen Tel. +39 0472 275252, E-Mail info@brixen.org. Plose Nights im Restaurant La Finestra An bestimmten Freitagabenden bietet das Bergrestaurant La Finestra übrigens ihre Plose Nights: An bestimmten Daten wird hier die Kulinarik grossgeschrieben. Die Plose-Bahn fährt dann Gäste durchgehend von 18:00 bis 23:00 Uhr hoch und runter. Hartgesottene nehmen allerdings in beiden Richtungen die Ski oder Schneeschuhe, wie ich konsterniert feststelle… Der «Signature Dish» von Chefkoch Daniel Messner ist übrigens die «Finestra»: Vier Tellerchen werden auf den vier Ausschnitten von Holzfenstern serviert. Beleuchtete Schlittelbahn RudiRun der Plose-Bahn St. Andrä – Kreuztal Plose Nights Menu von Daniel Messner Vorspeise: Ziegenkäse auf mariniertem Gemüse Wolfsbarsch auf Kartoffel-Feldsalat La Finestra Chefkoch Daniel Messner Gut gelungen, wie ich meine. Ein weiteres kulinarisches Erlebnis bietet das Vitis in Brixen (Link zu meinem Review). Auch unbedingt vorbeigehen! Anfahrt von Brixen nach St. Andrä und der Plosebahn Ab verschiedenen Haltestellen in Brixen fährt der öffentliche Bus 321 nach St. Andrä. Er bringt Wanderer, Skifahrer oder Biker bis direkt vor die Talstation der Plose-Seilbahn. My Arbor Hotel bei der Plosebahn Talstation Einen kurzen Spaziergang von der Plose-Talstation entfernt, befindet sich das luxuriöse Baumhaus-Hotel My Arbor (Link zu Katjas Review ihres «Baumhaus-Kindheitstraums»). Das grosszügige My Arbor Spa bildet den krönenden Abschluss jedes Outdoor-Tags auf der Plose! Waldweg vom My Arbor Baumhotel zur Plosebahn Talstation My Arbor Baumhotel im Winter Aussenpool der grosszügigen My Arbor Wellness-Anlage ## Carì – Schneeschuhwandern auf der Sonnenterrasse im Tessin Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/postauto-ausflugstipp-cari-tessin Hoch über der Leventina, am Höhenweg der Strada Alta, liegt Carì – eine herrliche Sonnenterrasse oberhalb von Faido. Was es da zu tun gibt? Schneeschuhwandern vom Feinsten! Reisememo:Carì liegt auf einer Sonnenterrasse hoch über der Leventina.Es bietet ein kleines, familienfreundliches Skigebiet.Durch das ganze Gebiet zieht sich eine sehr schöne Schneeschuhwanderung. Kleines Postauto in Faido in Richtung Carì. Das Grosse fährt nach Airolo. Heute machen Walter und ich einen Ausflug zum Ferienort Carì im Tessin. Das idyllische Dorf liegt auf 1’650 M.ü.M. und verspricht Winterfeeling pur. Wir freuen uns auf die Schneeschuh-Wanderung, denn der «Percorso Carì 955» klingt sehr vielversprechend! Wegweiser der Schnehschuhwanderung 955 Anfahrt mit dem Postauto Nach Carì gelangt man mit dem Postauto: Ab Faido fährt das kleine «Poschi» die Bergstrasse am Südhang des Leventina-Tals hinauf. Knapp 30 Minuten dauert die Fahrt. Sie führt über mehrere Haarnadelkurven. Da hört man das «Dü-Da-Do», das unverkennbare Dreiklanghorn, gleich mehrere Male. Postauto-Haltestelle Primadengo auf dem Weg nach Carì So – da sind wir. In Carì, dessen Hänge sich in ein bezauberndes Winterkleid hüllen. Hier findest du 20km familienfreundliche Skipisten, Schlittelwege, einen Snowpark und Winterwanderwege. Die Postauto-Haltestelle liegt unmittelbar bei der Talstation des Sessellifts. Beim Ticketschalter mieten wir Schneeschuhe für unsere Winterwanderung. Postauto im Skigebiet Carì Winterlandschaft des Skigebiets von Carì Schneeschuhwanderung in Carì Neben der Talstation des Sessellifts führt der Weg praktisch flach am malerischen Weiler Tarnolgio vorbei. Der erste Fotostopp bringt unserer Marschtabelle schon mal die erste Verspätung ein… Pro d’ör Strasse kurz hinter dem Parkplatz von Carì Bei Carì auf dem Wanderweg Pro d’ör Tarnolgio vor Pizzo Meda und Pizzo di Mezzodî Die Postautohaltestelle in Tarnolgio wird nur im Sommer bedient Malerisches Chalet in Tarnolgio Haus mit Wappen und PTT Insignien Tief stehende Sonne über der Leventina Aussicht v.l. auf Pizzo del Prévat, Cima di Filo, Pizzo Meda, Pizzo Massari und Pizzo di Mezzodî Weiter geht es leicht ansteigend zum Dörfchen Predelp. Wer sich für den Anstieg durch den verschneiten Fichtenwald stärken will, kehrt im einladenden Rifugio «Agriturismo Alla Meta» ein. Für uns ist es noch etwas zu früh, da wir bereits kurz nach 9 Uhr losgelaufen sind und wir bereits um 10 Uhr vor dem Agriturismo stehen. Aber angeblich isst man hier super. Das merken wir uns für das nächste Mal! Oder wenn wir die Tour mal in umgekehrter Richtung machen. Chalets in Predelp Alla Meta Wegweiser in Predelp Wanderweg zum Alla Meta Agriturismo Pausenhalt im Alla Meta Rifugio Agriturismo Ab Predelp wird es dann steiler. Der Weg führt jetzt weiter durch die Wälder der Faura di Düisbina – einem Wald aus Fichten und Föhren. Weiter oben sind es dann hauptsächlich Lärchen. Für einen kurzen Moment sind wir verunsichert, wo’s weiter geht. Bis wir den pinkfarbenen Wegweiser der Schneeschuhwanderung entdecken. Der Weg ist als Percorso Carì 955 ausgeschildert. Reservoir in Predelp Romantisches Chalet Tec Rumantick Schneeschuh-Wegweiser im Tiefschnee Fichtenwald entlang des Wanderwegs Teilweise vereister Winterwanderweg Winterwanderweg oberhalb von Carì Wegweiser der Winterwanderung Sessellift zum Betulin du Lei Der Winterwanderweg ist idyllisch und überall entdecken wir wieder Sujets zum Fotografieren. Besonders schnell kommen wir so natürlich nicht voran… Mittelstation Brüsada der beiden Sessellifte Schliesslich erreichen wir gegen 13 Uhr doch noch die Mittelstation Brüsada auf 2’000 M.ü.M. Hier befindet sich die Osteria Belvedere – ein Bergrestaurant mit grosser Panoramaterrasse und noch grosszügiger Aussicht. Das kulinarische Angebot des Selbstbedienungsrestaurants umfasst typische Tessinergerichte wie Polenta in verschiedenen Variationen sowie Luganighe, die traditionelle Tessiner Wurst. Yummy! Wegweiser in alle Richtungen nahe der Mittelstation Brüsada Wir erspähen die Terrasse der Osteria Belvedere Ratrac-Spur zur Osteria Belvedere Osteria Belvedere mit Sicht in die Leventina und den Pizzo Erra links Ratracs vor dem Alpenpanorama der Leventina Polenta Concia mit Käse in der Osteria Belvedere Polenta Gorgonzola auf der Terrasse der Osteria Belvedere Von Brüsada würde der Wanderweg wieder ins Tal führen. Gestärkt sind wir ja jetzt. Aber wir wollen hoch hinaus und noch mehr Panorama geniessen: Wir fahren ab der Mittelstation mit dem zweiten Sessellift hoch nach Betulin du Lèi auf 2’280 M.ü.M. Hier oben liegt auch der «Lèi di Carì», ein kleiner Bergsee, der im Winter allerdings mit Schnee bedeckt ist. Muss ich mir für eine Sommerwanderung merken. Schneebedeckter Lago di Carì Aussicht von Betulin du Lei Da es oben auf dem Gipfel zieht wie verrückt, fahren wir schnell wieder hinunter zur Mittelstation. Und da wir wegen der vielen Fotos einigermassen spät dran sind, nehmen wir zurück nach Carì gleich auch noch den unteren Sessellift. Müde genug dafür sind wir schon ;-) Ratrac-Spur vor der Osteria Belvedere Informationen zum Carì Winterwanderweg von «SchweizMobil» Die offizielle Route des Percorso Carì 955 ist gemäss Schweiz Mobil als «schwer» eingestuft. Distanz: 7 kmAufstieg: 480 MeterAbstieg: 480 MeterWanderzeit: ca. 3 Stunden 45 MinutenKondition: schwer Deshalb haben wir die Route für unsere alten Knochen leicht adaptiert: Auf dem Hinweg nach Predèlp und dem Agriturismo Alla Meta nehmen wir den Wanderweg der Strasse entlang statt durch den Wald. Und von der Mittelstation Brüsada nehmen wir den Sessellift zurück nach Carì, um nicht bergab steigen zu müssen. Die Knie lassen es danken ;-) Hier unsere adaptierte Karte bei Schweiz Mobil: Rosa die offizielle Schneeschuhtour, orange unsere easy Reisememo-Variante. Reisememo-Variante zur offiziellen Percorso Carì Route 955 Und hier die GPX-Daten zum Herunterladen für diejenigen, die gleich hinterherwandern wollen. Schneeschuhe mietest Du bei Bedarf bei der Schweizer Skischule neben der Talstation des Sesselliftes. Bei wenig Schnee kommt man an den meisten Stellen zwar auch nur mit Winterstiefeln durch. Doch einige Stellen sind dann vereist, so dass man entweder Winterstiefel mit Spikes braucht oder eben Schneeschuhe. Da diese aus leichtem Kunststoff bestehen, lassen sie sich auf den Rucksack schnallen, bis man sie wirklich braucht. Weitere Ausflugstipps mit dem Postauto Mit dem Postauto kommt man bekanntlich bis in die entlegensten Winkel der Schweiz: Das Angebot reicht von lässigen Aktivitäten in herrlichen Wintersportregionen über kulinarische Erlebnisse oder entspannende Wellnessmomente. Hier ein paar inspirierende Ausflugstipps von PostAuto. Auch Schlittelfans kommen auf ihre Kosten. Und zwar nicht nur alpin, sondern auch per Hundeschlitten. Die Reiseblogger von Angelones berichten beispielsweise über einen Postauto Familienausflug mit Husky-Hundeschlitten. Unser Dank geht an… … PostAuto für die Unterstützung dieser Reise. Im Tessin verfügen sie über zahlreiche Destinationen, aber Carì haben sie uns ans Herz gelegt für eine Schneeschuhwanderung. ## Lübeck – ­Hansestadt mit mehr als Marzipan und Buddenbrooks Quelle: https://reisememo.ch/deutschland/luebeck-staedtereise-tipps Als Kind war ich von Lübeck fasziniert. Endlich habe ich mir mit einer Städtereise in den Norden Deutschlands den Traum erfüllt. Die Königin der Hanse ist definitiv eine Reise wert! Typische Lübecker Kaufmannshäuser mit Fassaden aus der Backsteingotik In meiner Kindheit träumte ich oft von Lübeck. Und das hatte vor allem mit meiner Vorliebe für Marzipan zu tun. Später kamen Thomas Manns Buddenbrooks dazu und Theodor Storm, der mir mit dem Schimmelreiter eine diffuse Sehnsucht nach der Nordsee einimpfte. Das Diffuse erklärt wohl, dass ich nicht wusste, dass Lübeck über seine Verlängerung Travemünde eigentlich an der Ostsee liegt. Trotz Sehnsuchtsort: Nach Lübeck reiste ich dann doch nie. Bis mich vor kurzem der Zufall dorthin führte. Und ich war begeistert. Das Holstentor Mein Eintritt in die einst so stolze Handelsstadt, die lange weit bedeutender war als Hamburg, führt durch das Holstentor. Das gotische Bauwerk aus dem 15. Jahrhundert mit seinen Kegeltürmen erinnert an die Märchenschlösser in Disney-Animationsfilmen und ist das Wahrzeichen der Hansestadt. Wer wie ich unter dem Begriff History-Buff läuft – das ist die coolere Bezeichnung für Geschichtsbegeisterte – besucht selbstverständlich das dort untergebrachte Stadtgeschichtliche Museum und erfährt so Einiges über die einstige Glorie der Königin der Hanse. Mehr Interessantes zur Stadt und ihrer Geschichte gibt’s zudem im Europäischen Hansemuseum zu entdecken. Das Holstentor ist neben dem Bugtor das einzige der erhaltene Stadttor Lübecks. An der Trave gebaut, gehörte es zur Befestigungsanlage der Stadt. Lübecks Salzspeicher an der Obertrave Direkt neben dem schlossähnlichen Tor liegen die alten Salzspeicher und kleine Gassen an der Obertrave. Sie sind eine tolle Sehenswürdigkeit und stammen aus der Zeit des Backsteinbarock. In den Speicherhäusern wurde anfangs Salz eingelagert, später Tuch, Korn und Holz und in den 1920er Jahren dienten sie sogar als Drehort für «Nosferatu – eine Symphonie des Grauens». Passt irgendwie: so schön die alten Salzspeicher sind, sie haben auch etwas Furchteinflössendes. Salzspeicher Lübeck Ein Stück Marzipantorte im legendären Café Niederegger Kaum auf der Altstadtinsel angekommen – der alte Stadtkern wird vom Fluss Trave umrahmt – ist meine erste Destination Niederegger, der bekannteste Lübecker Marzipanproduzent. Niederegger ist nicht nur eine reine Produktionsstätte, sondern betreibt in der Fussgängerzone gleich hinter dem Lübecker Rathaus im Stammhaus von 1822 auch ein hübsches Café mit Old-World-Charme. Ich bestelle ein Stück der legendären Marzipantorte und bekomme das wohl üppigste Stück Kuchen meines Lebens serviert. Ein paar Stufen hoch und schon ist man im Marzipanparadies von Niederegger mit hauseigenem Café. Die Lübecker Marzipantorte gehört zu den köstlichsten Wahrzeichen der Hansestadt. Oberhalb des Cafés befindet sich das hauseigene Marzipan Museum. Und die Geschichte der von mir so verehrten süssen Mandelpaste entpuppt sich doch etwas anders als erwartet. Am Anfang stand nämlich kein findiger Konditor, sondern die Apotheker-Gilde. Diese stellte die Mandelpaste, die ursprünglich aus Persien stammt, Anfang des 18. Jahrhunderts als Heilmittel gegen Verdauungsprobleme her. Und wenn das nichts nützte, dann half sie doch als Seelentröster. Das muss jedenfalls Stammvater und Konditor Johann Georg Niederegger im Sinn gehabt haben, als er mit der Marzipanherstellung als süsse Leckerei anfing. Lebensgrosse Statuen nicht etwa aus Marmor sondern aus purem Marzipan im Marzipan Museum von Niederegger. Die Lübecker Gänge – eine mittelalterliche Puppenstubenwelt Während ich weiter durch die Altstadt bummle, entdecke ich eine wundersame Puppenstubenwelt, von der ich keine Ahnung hatte: Niedrige, schmale Gänge, versteckte, idyllische Höfe, romantisch begrünte Häuserzeilen in Miniformat. Die Geschichte dahinter: Im Mittelalter wuchs mit erfolgreichem Handel die stolze «Königin der Hanse» rasch und die Altstadtinsel wurde enger und enger. So schafften die Lübecker Durchgänge durch die Vorderhäuser und bebauten die Hinterhöfe mit den sogenannten Buden. Heute leben in den handtuchgrossen Häuschen Lübecker, die diese zauberhafte Welt mit viel Liebe hegen und pflegen – einige werden auch über Airbnb an Touristen vermietet. Der Rosengang ist der bekannteste der Gänge. Der Schornsteinfegergang ist einer der mittelalterlichen Gänge Lübecks. Der bekannteste und einer der schönsten Gänge in Lübeck ist der Rosengang. Die Kultouren – eine Stadtführung der etwas anderen Art Eigentlich mag ich keine Stadttouren, wo ich inmitten einer Touristengruppe wie ein bockiges Schaf durch einen Ort geschleust werde. Doch bei den Kultouren von Christoph Rode mache ich eine Ausnahme. Gerne folge ich dem gebürtigen Lübecker, der seine Schäfchen in kleinen Gruppen auf Schleichwegen durch die Altstadt zu liebevoll ausgesuchten, besonderen Lokalen führt. Dort wartet auch jeweils eine kleine kulinarische Überraschung auf die Besucher. Unsere Kultouren-Gruppe durchquert diese malerische Lübecker Strasse, die in die Engelsgrube führt, wo einst Hafenarbeiter jeder Couleur wohnten. So schlendere ich mit durch die Gassen, Gräben und Höfe, die ich sonst wohl nie entdeckt hätte. Und Rode öffnet Türen zu Ateliers, Werkstätten und kreativen Läden, die sonst verschlossen bleiben. Hier trifft Geschichte und Gegenwart aufeinander. Chinesischer Tee an der Engelsgrube Moritz Holst hat das über 700-jährige Schifferhaus an der Engelsgrube mit seiner Familie über lange Jahre mit viel Liebe zum Detail restauriert – fertig ist es immer zwar immer noch nicht ganz und wird es wohl auch nie. Doch das ist ganz im Sinne von Moritz Holst, der das Haus als eine Art Lebensaufgabe sieht. Nun hat er hier sein wunderbares Teegeschäft eingerichtet – der Sinologe handelt mit chinesischen Teeraritäten. Das über 700-jährige Schifferhaus an der Engelsgrube wurde über lange Jahre liebevoll von Moritz Holst restauriert. Heute hat er hier sein Teegeschäft «Rivers and Clouds» untergebracht. Eine Schokoladenmanufaktur der besonderen Art Ganz toll ist der Besuch bei Evers & Tochter in einem traditionellen Lübecker Kaufmannshaus, in dem die Familie Evers seit über 300 Jahren ansässig ist. Dort produzieren Angela Evers und ihre Tochter Dana Li neben entzückenden Zuckerblüten auch handgemachte Schokoladen von Schokoladentafeln über Schokoladenriegel bis zu Schokoladenherzen. Meine Gruppe bekommt ein Fischmenü serviert. Ein Fischmenü? Das ist die reizende Idee von Angela Evers, uns ihre Schokolade in Fischform an einem weiss gedeckten Tisch in Ihrem Salon zu servieren. Ein Fischmenü aus Schokolade serviert im Salon der Schokoladenmanufaktur Evers & Tochter. Das Buddenbrook Haus Wer sich wundert, ob jetzt schon wieder etwas Kulinarisches kommt, den kann ich beruhigen. Ich bin durchaus kulturell interessiert. So führt mich der nächste Weg ins Buddenbrookhaus mit der typischen Barockfassade an der weltberühmten Mengstrasse Nr. 4. Das Buddenbrookhaus an der Mengstrasse 4 benannt nach dem weltberühmten Roman von Thomas Mann war über Generationen im Besitz der Familie Mann. Im Buddenbrookhaus eröffnet sich die Welt der alten Lübecker Kaufmannsfamilien. Thomas Mann nahm diese als Vorbild für seinen Jahrhundertroman „Buddenbrooks. Verfall einer Familie“ und wurde dafür mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Für Fans der Buddenbrooks gibt’s viel Spannendes zu entdecken. Und man erfährt Einiges über das Leben einer typischen Kaufmannsfamilie wie die Familie Mann sie war. Zum Beispiel wurde in den Kaufmannshäusern das geschäftliche Kontor und die privaten Räumlichkeiten unter einem Dach vereint. Hier verbindet sich die bewegte Geschichte der Familie Mann mit dem fiktiven Stoff des Romans. 2020 wird das Museum erweitert und die Ausstellungen ziehen in dieser Zeit ins Museum Behnhaus Drägerhaus. Wer sich sonst noch für Lokalheroes interessiert: Der einstige Bundeskanzler Willy Brandt und der Schriftsteller Günter Grass (Die Blechtrommel) gehören dazu. Nachbarin der Buddenbrooks – die Marienkirche Auf der anderen Seite der Mengstrasse steht ein wunderbares Backsteinjuwel, die Marienkirche. Sie war die Taufkirche Thomas Manns. Als sie im zweiten Weltkrieg während eines Luftangriffs stark beschädigt wurde, stellte dieser nach 1945 einen Teil seiner Honorare für den Wiederaufbau der Kirche zur Verfügung. Marienkirche Lübeck – hier versammelten sich die wohlhabenden Kaufmannsfamilien zum Gottesdienst. Die Kirche ist Teil des UNESCOS-Welterbes Lübecker Altstadt und war in ihrer Blütezeit ein wichtiges Symbol für Macht und Wohlstand der alten Hansestadt. Sie befindet sich übrigens auf dem höchsten Punkt der Altstadtinsel. Es lohnt sich, einen Blick hineinzuwerfen. Jedenfalls fand ich den Anblick atemberaubend. Die Schiffergesellschaft – eine Lübecker Institution So langsam wird es Zeit, den knurrenden Magen zu beruhigen. Dafür habe ich mir etwas ganz Besonderes ausgesucht. Die Schiffergesellschaft an der Breitestrasse. Sie war früher Versammlungsort der Seefahrer und Kapitäne. Heute ist es das Traditionsrestaurant und beeindruckt mit einem Interieur, das einem mittelalterlichen Schiff nachempfunden ist. Eine perfekte Filmkulisse für einen Piratenfilm. Die gesamte Geschichte der Stadt in Schleswig-Holstein ist mit der Seefahrt eng verknüpft. Lübeck war eine bedeutende Wirtschaftsmacht und erreichte insbesondere durch den Handel über den Seeweg Wohlstand. Schiffergesellschaft Lübeck: In diesem Haus gingen einst Kapitäne und Seefahrer ein und aus. Währschafte Kost im Restaurant der Schiffergesellschaft Gut habe ich nach der ausführlichen Stadttour durch die Altstadtinsel so richtig Kohldampf. Was in der Schiffergesellschaft auf die Teller kommt, ist nämlich deftig. Und wirklich gut, wie ich gleich feststelle. Vor mir steht ein üppig gefüllter Teller mit einer grossen, in Speck gebratener Ostseescholle – Fisch ist hier natürlich Pflicht – und aufgetürmten Kartoffeln. Den leere ich ratzeputz leer. Kann ich wirklich empfehlen. Rustikales Gasthaus der Schiffergesellschaft: Vor der Decke hängen Schiffsmodelle und am Gebälk stehen mittelalterliche Heiligenfiguren. ## Dubai – 13 Reisetipps für die Stadt der Superlative Quelle: https://reisememo.ch/vereinigte-arabische-emirate/dubai-reisetipps «Dubai – Du liebst es oder Du hasst es.» Mit diesen Worten hat mir eine Arbeitskollegin die Stadt beschrieben. Obwohl mich Dubai bis anhin nicht wirklich gereizt hat, will ich es doch selber erfahren — und ich wurde positiv überrascht! ## Was tun in Abu Dhabi? 10 Reisetipps für Geniesser Quelle: https://reisememo.ch/vereinigte-arabische-emirate/abu-dhabi-reisetipps Weisse Sandstrände, futuristische Gebäude, ein Louvre-Museum und die prunkvolle Sheikh-Zayed-Moschee sind nur ein paar Gründe, warum sich eine Reise nach Abu Dhabi lohnt. Aber die Stadt im arabischen Emirat bietet noch mehr. Hier meine Tipps. Abu Dhabi ist das grösste Emirat und gleichzeitig Hauptstadt der sieben Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE). Das Emirat umfasst über zweihundert natürliche Inseln und mit der Oase Liwa ein fantastisches Wüstengebiet im Hinterland. Skyline von Abu Dhabi von der Al Marina Insel Hier meine Tipps über Abu Dhabis sehenswerte Attraktionen: Scheich-Zayid-Moschee Präsidentenpalast Qasr Al Watan Festung Qasr Al Hosn Emirates Palace Hotel Kunstmuseum Louvre Saadiyat Island mit Strandhotels Yas Island Golfplätze in Abu Dhabi Abstecher in die Wüstenoase Liwa Praktische Reisetipps Noch bis Ende der 60er Jahre war Abu Dhabi ein verschlafenes Fischerstädtchen. Hier gab es weder asphaltierte Strassen noch fliessendes Wasser oder Strom. Anfang der 70er Jahre wurde dann im grossen Stil die Gewinnung von Öl gefördert. Heute ist die Stadt eine moderne Metropole mit viel Prunk und Luxus. Abu Dhabi schwimmt sozusagen im Öl, respektive im Geld. Es ist das reichste Emirat der VAE. Allerdings ist Abu Dhabi verglichen mit Dubai für seine Zurückhaltung bekannt. Extravagant ist die Stadt aber allemal. 1. Scheich-Zayid-Moschee Die prunkvolle Scheich-Zayid-Moschee ist das Wahrzeichen von Abu Dhabi. Es ist die grösste Moschee in den Vereinigten Arabischen Emiraten und ist nach Emir Zayid bin Sultan Al Nahyan benannt, einem Mitgründer und erstem Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate. Das Sakralbauwerk hat mich derart beeindruckt, dass ich der Moschee einen separaten Artikel mit vielen Fotos widme. Ich empfehle Dir, die Moschee am späteren Nachmittag zu besuchen. Dann besichtigst Du sie noch im strahlenden Weiss. Aber die schönsten Bilder gibt’s dann zur Abenddämmerung und blauen Stunde! Scheich-Zayid-Moschee in Abu Dhabi Scheich-Zayid-Moschee in Abu Dhabi Zurück zum Inhaltsverzeichnis 2. Der Präsidentenpalast Qasr Al Watan In den Vereinigten Arabischen Emiraten ist alles etwas prunkvoller. Daher lässt sich das Emirat auch beim Präsidentenpalast nicht lumpen und glänzt mit einem der schönsten Paläste der Welt. Leider war der Palast aufgrund eines Events während unseres Besuches für die Öffentlichkeit geschlossen :-( Aber aufgrund von Bildern, die ich gesehen habe, empfehle ich Dir einen Besuch wärmstens. Der Palast kann nämlich erst seit kurzem offiziell besichtigt werden. Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack, wie der Präsidentenpalast von aussen wirkt. Präsidentenpalast Qasr Al Watan Eingangstor zum riesigen Königspalast Qasr Al Watan Zurück zum Inhaltsverzeichnis 3. Die Festung Qasr al Hosn Qasr al Hosn ist ein ehemaliges Fort. Es gilt als eines der berühmtesten historischen Wahrzeichen von Abu Dhabi. Urprünglich wurde es 1761 als Wachturm gebaut. Er diente als Zufluchtsort für Siedler. Später wurde der Turm vom regierenden Scheich zu einer Festung erweitert. Im Laufe der Zeit wurde Qasr Al Hosn zum Regierungssitz und Präsidentenpalast umgewandelt. Qasr Al Hosn Fort vor der Skyline von Abu Dhabi Zinnen der Festungsmauern Qasr Al Hosn Innenhof mit Museum Heute findet man in der Festung eine sehenswerte Dauerausstellung, welche die Entwicklung Abu Dhabis vom kleinen Fischerdorf zur modernen Metropole zeigt. Mittels faszinierender, lebensgrosser Exponate wird die Geschichte lebendig erzählt. Zudem bekommt man in der Ausstellung einen Eindruck vom ehemaligen Regierungssitz und dem Leben der Präsidentenfamilie im 18. und 19. Jahrhundert. Qasr Al Hosn ist täglich von 9 Uhr bis 20 Uhr geöffnet. Auch wer sonst nicht viele Museen besucht, ist hier gut aufgehoben. Das Fort wurde sehr hochwertig renoviert, die Ausstellung ist einen Besuch wert. Frau in Abaya vor dem Fort Eckturm und Hochhäuser Frauen im Qasr Al Hosn in Abu Dhabi Eckturm vor Abu Dhabis Skyline Informationen zu weiteren Ausstellungen in Qasr al Hosn sowie Ticketpreise findest du auf der Webseite von Qasr al Hosn. Zurück zum Inhaltsverzeichnis 4. Emirates Palace Hotel Das 5-Sterne Emirates Palace Hotel gilt als eines der luxuriösesten Hotels der Welt. Das Hotel ist prunkvoll ausgestattet und jedem Gast steht ein Butler zur Verfügung. Die Nacht in einer Suite kostet schnell mal über 10’000 Franken. Wenn Du also über das nötige Kleingeld verfügst, schau mal vorbei und lass es uns wissen, wie es war ;-) Ansonsten schaust Du dir einfach mal die Lobby und das «Le Café» an. Es sind die einzigen Räumlichkeiten, die im Emirates Palace Hotel ohne Zimmer- oder Restaurant-Reservierung betreten werden dürfen. Vorfahrt des Emirates Palace Hotels in Abu Dhabi 5. Louvre Das Kunstmuseum Louvre liegt vor Abu Dhabi auf der Insel Saadiyat. Auf über 64’000 Quadratmetern werden Originale von hochkarätigen Künstlern ausgestellt. Das Museum arbeitet eng mit dem Pariser Louvre zusammen. Das von Star-Architekt Jean Nouvel entworfene Gebäude hat uns vor allem architektonisch beeindruckt: Wie ein geflochtener Korb erstreckt sich das Dach über das ganze Museum mit seinen 55 weissen kubischen Elementen. Das Bauwerk soll in Anlehnung an ein traditionelles arabisches Souk entworfen worden sein. Louvre Abu Dhabi auf Saddiyat Island Aluminium-Kuppel mit 180 Metern Spannweite im Louvre Abu Dhabi Öffnungszeiten: Samstag, Sonntag, Dienstag und Mittwoch: 10 – 20 Uhr, Donnerstag und Freitag 10 – 22 Uhr. Am Montag ist das Louvre geschlossen. Über aktuelle Ausstellungen informierst Du Dich auf der Webseite des Louvre Abu Dhabi. Wir empfehlen Dir, das Ticket bereits vorab online zu kaufen, um die Warteschlange zu umgehen. Zurück zum Inhaltsverzeichnis 6. Kultur- und Badeinsel Saadiyat Island mit Hotels am Strand Abu Dhabi besteht aus mehreren Inseln, die durch Brücken miteinander verbunden sind. Eine der Inseln ist Saadiyat Island. Die Insel gilt als Kunst- und Kulturzentrum von Abu Dhabi. Unter den Kulturinstitutionen befindet sich das vorhin erwähnte Kunstmuseum Louvre. Ausserdem liegt hier auch das Zayed Nationalmuseum der Vereinigten Arabischen Emirate von Stararchitekt Sir Norman Foster. 2020 öffnete das spektakuläre, von Stararchitekt Frank Gehry entworfene Guggenheim Abu Dhabi Museum seine Tore. Saadiyat Island ist aber auch für seine wunderschönen weissen Sandstrände bekannt. Wer also in Abu Dhabi Badeferien plant, dem empfehle ich die Insel wärmstens. Weiter unten unser Hoteltipp Park Hyatt. Bademeister Hochsitz auf Saadiyat Island Abenddämmerung am Strand von Saadiyat Island Zurück zum Inhaltsverzeichnis 7. Yas Island Auf Yas Island geht es rasant zu und her: Auf der Insel befinden sich die hochmoderne Formel-1-Rennstrecke «Yas Marina Circuit» sowie die «Ferrari World», ein Freizeitpark, in dem sich alles um die Formel 1 dreht. Herzstück der Ferrari World bildet die Formula Rossa – die schnellste Achterbahn der Welt. Innerhalb von fünf Sekunden erreicht sie eine Spitzengeschwindigkeit von 240 Stundenkilometern! Puuaah – definitiv nichts für schwache Nerven! Da wir lieber etwas gemütlicher unterwegs sind, haben Walter und ich diese zwei Attraktionen nicht besucht. Wir fahren aber zum Golf spielen nach Yas Island. Der Yas Links Golfplatz ist absolut empfehlenswert! Walter auf dem Yas Links Golfplatz in Abu Dhabi Zurück zum Inhaltsverzeichnis 8. Golfplätze in Abu Dhabi A propos Golfplätze: In Abu Dhabi liegen einige der besten Golfplätze des Nahen Ostens: Die Stadt trumpft gleich mit mehreren super schönen 18-Loch-Golfplätzen auf. Wir spielen einerseits den Yas Links Golfplatz. Es ist der erste Links Course im Nahen Osten und der einzige echte Links-Golfplatz der arabischen Welt. (Als Links-Platz bezeichnet man Golfplätze entlang des Meeres.) Aber beeindruckt hat uns vor allem der Saadiyat Golfplatz. Der von Gary Player entworfene Rundkurs befindet sich auf der Insel Saadiyat. Von vielen Spielbahnen hat man spektakuläre Ausblicke auf das Meer. Zudem leben auf dem Platz mehrere Gazellen! Herausfordernd sind allerdings die vielen Bunker. Saadiyat Golf Club Saadiyat Golf Club in Abu Dhabi Übrigens, die Greenfees sind in Abu Dhabi ziemlich happig! Wir buchen unsere Golfrunde zu vergünstigten Preisen (ca. USD 170 p. Person) online, nämlich über Golfsavers.com. Zurück zum Inhaltsverzeichnis 9. Abstecher in die Wüstenoase Liwa Nur wenige Kilometer südlich von Abu Dhabi findet man die ersten Ausläufer der mystischen Liwa-Wüste. Je weiter man in Richtung Süden fährt, umso mehr türmen sich die Sandberge entlang der Strasse. Im Liwa Oasengebiet befindet sich das luxuriöse Wüstenresort Qasr al Sarab by Anantara (hier Walters Hoteltipp). Wer zwei Tage wie in 1001 Nacht erleben will, dem empfehlen wir einen Abstecher zu diesem traumhaft schönen Resort! Kamelreiten in der Liwa-Wüste Düne in der Liwa-Wüste Mondaufgang über dem Qasr al Sarab Resort Eingang zum Qasr Al Sarab Hotel Zurück zum Inhaltsverzeichnis 10. Praktische Reisetipps für Abu Dhabi Flug nach Abu Dhabi Ab Zürich fliegen Swiss und Etihad direkt nach Abu Dhabi. Da wir Abu Dhabi auf unserem Trip nach Dubai besuchen, fliegen wir von Zürich nach Dubai. Dubai ist nur gerade mal knapp 90 Autominuten von Abu Dhabi entfernt. Somit kombiniert man also am besten die zwei gegensätzlichen Städte. Einen Abstecher nach Dubai – die Stadt der Superlative – lohnt sich auf jeden Fall: Was Du da so erlebst, beschreibe ich in meinen 13 Dubai-Tipps. Dubai Skyline mit Burj Khalifa und Emirates Towers im Sonnenuntergang Hotels Abu Dhabi ist gespickt mit Luxushotels. Einige davon liegen leicht ausserhalb der Stadt. Wir übernachten im Park Hyatt (Link zu Booking.com. Wenn Du über unseren Link buchst, erhalten wir eine kleine Provision. Für Dich bleibt der Preis gleich). Wir empfehlen das direkt am weissen Sandstrand von Saadiyat Island liegende Hotel sehr. Vor allem, wenn Du Dich neben Badeferien auch für Kultur und Golf interessierst. Strandrestaurant des Park Hyatt Hotels Saadiyat Island Hop-On, Hop-Off In Abu Dhabi bewegt man sich am besten mit dem Mietwagen oder Taxi. Taxis sind aufgrund des tiefen Benzinpreises sehr günstig. Um Dir einen guten Überblick über die Stadt und die umliegenden Inseln zu verschaffen, wählst Du den Hop-On/Hop-Off-Bus. Es gibt zwei Linien, die zu den verschiedenen Hotspots der Stadt und auf die Yas Insel fahren. Details und Preise findest du hier: Weitere wertvolle Tipps für Deine Reise erfährst Du auf unserer Länderseite über die Vereinigten Arabischen Emirate. Und zum Schluss noch ein kleines Wort der Warnung: Abu Dhabi ist kein günstiges Pflaster. Abgesehen von den sehr günstigen Taxikosten liegen die Preise für Essen, Hotelübernachtungen sowie Eintritte zu Sehenswürdigkeiten auf sehr hohem Niveau. Vergleichbar mit Schweizer Preisen. Alkohol ist (noch) teurer. Muslime trinken aus religiöser Überzeugung keinen Alkohol. In der Öffentlichkeit ist der Konsum von alkoholischen Getränken sogar verboten. Und um Alkohol zu kaufen, muss man eine Lizenz beantragen. Natürlich wird in den Hotels jeweils Alkohol angeboten. Aber eben – nicht ganz günstig. Zudem musst Du beachten: Beim Autofahren gilt eine 0 Promille Grenze! Wir gönnen uns am ersten Abend zur Begrüssung einen Drink. Bis wir die Rechnung sehen. Ab dann schwören wir auf Detox und lassen die Finger vom Alkohol… Zurück zum Inhaltsverzeichnis ## Prunkvolle Scheich-Zayid-Moschee in Abu Dhabi Quelle: https://reisememo.ch/vereinigte-arabische-emirate/scheich-zayid-moschee-abu-dhabi Die prächtige Scheich-Zayid-Moschee ist das Wahrzeichen von Abu Dhabi. Es ist die grösste Moschee in den Vereinigten Arabischen Emiraten und die achtgrösste der Welt. Ein imposantes Bauwerk, das man sich bei einem Besuch in Abu Dhabi unbedingt anschauen sollte. Nachdem ich bereits in Oman von der Sultan Qaboos Moschee im Muscat so beeindruckt war, stand für mich fest: Der Besuch der Moschee gehört auf unser Reiseprogramm in Abu Dhabi! Imposante Scheich-Zayid-Moschee in Abu Dhabi Der Gründungsvater und erste Präsident der Vereinigten Arabischen Emiraten, Sheikh Zayed Bin Sultan Al Nahyan, gab den Bau vor seinem Tod in Auftrag und wurde Namensgeber der Moschee. Die Menschen vor Ort nennen sie allerdings oftmals nur die «Grosse Moschee». Scheich Zayed gab den Architekten und Baumeistern konkrete Anweisungen, wie er sich die Moschee vorstellte. Sie sollte das Paradies aus dem Koran abbilden. Für den Bau wurden kostbare Materialien verwendet. Unter anderem 15 verschiedene Arten von Marmor und Unmengen an Blattgold. Das Bauwerk wurde nach 11 Jahren Bauzeit im Jahr 2007 offiziell eröffnet. Laut Wikipedia beliefen sich die Baukosten auf 545 Millionen US-Dollar. Ein grosser Teil dieser Summe soll aus dem Privatvermögen des Scheichs finanziert worden sein. Der Prunk der Scheich-Zayid-Moschee Die Moschee trumpft mit dem grössten handgeknüpften Teppich sowie dem grössten Kronleuchter der Welt. Der 5’600 Quadratmeter und 35 Tonnen schwere Teppich wurde von über 1’000 iranischen Weberinnen innert 18 Monaten angefertigt. Der 12 Tonnen schwere Kronleuchter misst einen Durchmesser von 10 Metern. Er wurde in München, Deutschland angefertigt. Er besteht aus vergoldetem Messing sowie Edelstahl und ist blumenförmig mit Tausenden verschiedenenfarbigen Swarovski-Kristallen bestückt. Der grösste Kronleuchter der Welt 12 Tonnen wiegt der Kronleuchter… mit 10 Metern Durchmesser. Ein weiterer Weltrekord hält auch die Hauptkuppel mit 33 Metern Durchmesser. Insgesamt zählt die Moschee 83 Kuppeln und über 1000 Säulen. Und die vier Minarette ragen mit 107 Metern in die Höhe. Hauptkuppel der Scheich-Zayid-Moschee Seitliche Durchblicke in der blauen Stunde Das Innere der Moschee wird von viel weissem Marmor und 24-karätigem Blattgold dominiert. Die schneeweissen Marmorsäulen sind mit farbenprächtigen Blumen und Dattelpalmen geschmückt. Edelsteine und bunte Glasfenster vervollständigen das imposante Bauwerk. Schneeweissen Marmorsäulen… Mit Blumen und Dattelpalmen geschmückte Scheich-Zayid-Moschee Unabhängig davon, ob und an welchen Gott man glaubt. Die sakrale Stätte ist absolut beeindruckend! Wir waren jedenfalls hin und weg und haben ganze 3 Stunden da verbracht. Die Moschee bietet Platz für 40.000 Gläubige, davon können sich rund 30’000 Muslime im offenen Hof versammeln. Die Haupthalle ist für 7’000 Männer ausgelegt. Frauen finden in den kleineren Gebetshallen Platz, die für 1’500 Personen gedacht sind. Du kannst die Scheich-Zayid-Moschee kostenlos besichtigen. Und es werden auch kostenfreie Führungen angeboten. Wir empfehlen dir, die Moschee am späteren Nachmittag um 15:30 Uhr zu besuchen. Dann kannst du sie noch im strahlenden Weiss bewundern. Stolz ragen die vier mit 107 Metern in die Höhe Die schönsten Bilder gibt’s dann allerdings kurz später zur Dämmerung und blauen Stunde. Zudem wird die Moschee bei Einbruch der Dunkelheit weniger stark besucht, sodass du mehr Platz hast. Imposante Grande Mosque Die Moschee zur blauen Stunde Kleidervorschriften und Verhaltensregeln In der Scheich-Zaiyd-Moschee müssen sich Frauen an muslimische Kleiderregeln halten: Haar und Haut müssen bedeckt sein. Obwohl ich eine lange Hose und langärmlige Bluse anhatte, wurde ich beim Eingang in einen riesigen Umkleideraum geschleust, wo alle Frauen eine kostenlose Abaya mit Kapuze ausgeliehen bekamen. Walter und Katja mit Abaya Auch Männer sollten sich passend kleiden: Am besten eine lange Hose und langärmliges Shirt/Hemd tragen. Jedenfalls nicht schulterfrei oder in kurzer Hose antreten. Händchen halten, Küssen oder andere intime Gesten sind innerhalb der Moschee-Mauern verboten. Essen und Rauchen übrigens auch. Öffnungszeiten Öffnungszeiten für Nicht-Muslime: Samstag – Donnerstag von 9 – 22 Uhr (letzter Einlass: 21.30 Uhr), freitags von 16.30 – 22 Uhr. Am Freitag ist die Moschee tagsüber nur für die Besucher des Gottesdienstes geöffnet. Am Abend kann sie ab 16:30 bis 22:00 Uhr besichtigt werden. Offizielle Website der Scheich-Zayid-Moschee: www.szgmc.gov.ae/en Was man sonst noch in der Stadt erlebt, findest du in diesen 10 Abu Dhabi-Reisetipps. Hier die Koordinaten unserer Dubai – Wüste – Abu Dhabi-Rundreise: ## Qasr Al Sarab Wüstenresort – Sandsturm mit 5 Sternen Quelle: https://reisememo.ch/vereinigte-arabische-emirate/qasr-al-sarab-wuestenresort 200 Kilometer südlich von Abu Dhabi befindet sich das von Anantara geführte Qasr Al Sarab Desert Resort. Mitten in der weltweit grössten zusammenhängenden Sandwüste versuche ich mich als Kamelreiter im Sandsturm… Katja und ich geniessen das herrliche Qasr Al Sarab Wüstenresort und wollen uns gerade zum Lunch auf die Terrasse setzen, als eine orange Wand aus Sand auf uns zustürmt. Ein ausgewachsener Sandsturm! Wir schaffen es gerade noch mit einem Hechtsprung, uns im Restaurant in Sicherheit zu bringen. Danach hören wir nur noch lautes Pfeifen des Windes und das Klirren zerschlagender Gläser und Vasen! Aufkommender Sandsturm. Schnell weg hier! Sandsturm in der Rub al-Khali Wüste. Haut und Haare werden sandgestrahlt! Der Sandsturm zieht weiter: Sonnenuntergang über der Sanddüne Als sich gegen Abend der Sturm legt, wagen wir uns wieder vor die Türe. Bei immer noch steifem Gegenwind… Aber der Reihe nach: Fahrt in die Wüste Rub al-Khali südlich von Abu Dhabi Die Anfahrt aus Abu Dhabi gestaltet sich problemlos auf einer breit asphaltierten Autobahn mit teilweiser Tempolimite von 160 Km/h. Auf den 200 Kilometern bis zum Hotel geht es 2 Stunden lang geradeaus. Da sollte man also gut ausgeruht ans Steuer, um nicht im falschen Moment einzunicken. 200 Kilometer geradeaus von Abu Dhabi in die Rub al-Khali Wüste Auch empfiehlt sich der regelmässige Blick auf die Tankanzeige, denn nach dem Wüstenabenteuer möchte man ja auch wohlbehalten wieder zurück in die Zivilisation. Unser gemietete SUV von Ford ist ein wahrer Schluckspecht, so dass wir mit Adleraugen kurz vor dem Resort nach den beiden verfügbaren Tankstellen Ausschau halten. Zum Glück ist hier in der Wüste der blaue Falkenkopf der Abu Dhabi National Oil Company (ADNOC) weitherum sichtbar. Einsame ADNOC Tankstelle in der Rub al-Khali Wüste Kurz nach der Tankstelle biege ich noch tiefer ab in die jetzt hügelige Sandwüste Rub al-Khali, auf Deutsch «Das leere Viertel». Deren endlose Sanddünen sind so beeindruckend, dass die Wüstenszenen der Star Wars-Filme hier gedreht wurden. Malerisch zieht sich das Asphaltband in langen Kurven durch den feinen Sand. Die Erwartung steigt von Kilometer zu Kilometer! Gewundene Anfahrt durch die Rub al-Khali Wüste Landstrasse zum Qasr Al Sarab Wüstenresort Qasr Al Sarab by Anantara — Wüstenresort an der Oase Liwa Bereits die Vorfahrt zum 5-Stern Luxushotel gestaltet sich als Erlebnis: Über eine Brücke mit imposantem Tor erreicht man den grosszügigen Innenhof. Wie überall in den Vereinigten Emiraten lässt man den Wagen per Valet Parking lässig stehen und betritt die noble Lobby mit angrenzender Bibliothek. Eingangstor zum Qasr Al Sarab Hotel Eingangstor für Fussgänger Tor zum Innenhof des Forts Eingang zum Qasr Al Sarab Hotel Restaurants Al Waha und Suhail des Qasr Al Sarab am Abend Lobby des Luxushotels Einem Wüstenfort nachempfundenes Luxusresort Suite mit Terrasse und Aussicht in die Oase Liwa Sternbilddarstellung mit nächtlicher Beleuchtung im Mondschein Das einem Wüstenfort nachempfundene Hotel ist sehr weitläufig: Mittels Elektro-Golfcarts werden Gäste und Gepäck herumgehievt. Aber auch die Hotelzimmer selber sind sehr grosszügig dimensioniert mit Aussicht in die Oase und die Wüste. Zinnen über dem Zimmerflügel Brunnen im Zimmerflügel Grosszügiges Hotelzimmer mit Kingsize Bett Was tun in der Wüste – Ausflugstipps Zum Wüstenresort gehört ein grosszügiger Pool mit Bar und angrenzend das italienische Restaurant «Ghadeer». Abenteuerlustigeren Gästen empfehle ich einen Kamelritt zum Sonnenuntergang! Grosszügige Poolanlage des Hotels Eindrücklicher und bequemer(!) Kamelritt Die Tour mit der Kamelkarawane dauert nur etwa eine Stunde und die Kamele sind mit bequemen Sätteln ausgestattet – ganz im Gegensatz zu den Kamelen in der Wüste Omans. Hier der entsprechende Review aus der Wahiba Wüste. Guide Shalika scheut keine Mühe, mit unseren Kameras in der Hand über die Dünen zu wetzen, um uns ins beste Licht zu rücken ;-) Guide Shalika folgt uns mit unseren Kameras und Handys für Fotos von der Karawane ;-) Touristenkarawane in der Rub al-Khali Wüste Kamelkarawane bei tiefem Sonnenstand Kamelritt in den Sonnenuntergang der Rub al-Khali Wüste Walter und seine Kamele Kamelreiten in der Rub al-Khali Wüste Karawane verschwindet in der Wüste Besteigen der Hausdüne Auch die 200 Meter hohe Hausdüne gleich neben dem Hotel bietet sich für einen kleinen «Ausflug» an. Barfuss erkunden wir die Dünen problemlos auf eigene Faust. Sowohl zum Sonnenaufgang als auch zum Sonnenuntergang. Und auch im Sandsturm! Düne bei der Liwa-Oase Qasr Al Sarab Wüstenhotel im Sonnenaufgang Sonnenaufgang in der Liwa-Oase Sonnenaufgang über der Oase des Qasr Al Sarab Sonnenaufgang über der Hausdüne Sonnenuntergang über der Liwa-Wüste Abenddämmerung über den Dünen der Liwa-Wüste Dünen vor dem Qasr Al Sarab Hotel Walter barfuss auf Dünenspaziergang Die geführte Wüstenwanderung zum Sonnenaufgang hat sich weniger bewährt: Am Morgen hat es noch kaum aufgewirbelten Sand und Staub in der Luft, so dass die Fotos von der aufgehenden Sonne weniger eindrucksvoll ausfallen als zum Sonnenuntergang. Immerhin sind die Ausführungen von Guide Taj sehr interessant über die Führungsrolle des reichen Abu Dhabi gegenüber dem «wilden Herausforderer» Dubai. Wüstenspaziergang mit Guide Taj Daneben stehen noch Nacht-Wanderungen zur Auswahl und abenteuerliche 4WD-Fahrten in die Dünen. Dabei fahren die Guides mit vollem Karacho in die Dünen und lassen den Sand spektakulär aufwirbeln. Und die Fahrgäste durchschütteln. Das habe ich in der Wüste Qatars erlebt, also wählte ich diesmal die Kamele. Restaurants – wo man reservieren muss Das Hauptrestaurant «Al Waha» ist grosszügig dimensioniert und bietet eine internationale Küche. Hier breiten sich die weitläufigen Buffets morgens und abends über viele Stationen aus. Im Winter isst man draussen auf der gedeckten Terrasse. Im Sommer kommt man nicht in die Wüste… Darüber im Turm verfügt das Nobelrestaurant «Suhail» über eine spektakuläre Lounge für Cocktails zum Sonnenuntergang und gehobene Grillspeisen für das Abendessen. Restaurants des Qasr Al Sarab am Abend Die Preise für ihre Fleischspezialitäten sind allerdings so hoch, dass wir auf die anderen Restaurants ausweichen. Wer das Erlebnis trotzdem wagen will, sollte reservieren. Das Restaurant ist trotz den hohen Preisen sehr beliebt! Am Fusse der Hausdüne befindet sich das arabische Restaurant «Al Falaj». Auf Teppichen wird draussen im Sand à discretion grilliert, dass es eine Freude ist! Die Szene ist total stimmungsvoll. Arabisch essen im Al Falaj draussen vor den Dünen Arabisch essen im Al Falaj draussen vor den Dünen Arabisch essen im Al Falaj draussen vor den Dünen Abends kann es aber so frisch werden, dass Decken gereicht werden. Ein Pullover empfiehlt sich, eine leichte Daunenjacke wäre etwas zu viel des Guten. Die braucht man eher in den Bergen Omans wie hier im Al Jabal Akhdar Gebirge (Link zu unserem Reisebericht). Ich empfehle für Qasr Al Sarab einen Aufenthalt von 2 Nächten, um genügend Aspekte des Angebotes zu nutzen. Wir sind diesmal aus Dubai angereist (hier Katjas 13 Reisetipps für Dubai). Nach unserem Aufenthalt in der Wüste verbringen wir noch ein paar Tage in Abu Dhabi (hier unser Abu Dhabi Review). Die beste Reisezeit ist von November bis März: Dann ist es tagsüber warm bei 25 bis 32 Grad, abends ist es bei 15 bis 20 Grad immer noch angenehm. Weitere wertvolle Tipps für deine Reise in die Vereinigten Arabischen Emirate findest du auf unserer Länderseite: reisememo.ch/vereinigte-arabische-emirate Preise und Verfügbarkeit des von Anantara geführten Hotels Qasr Al Sarab Desert Resort findest Du hier. (Link zu Booking.com. Wenn Du über unseren Link buchst, erhalten wir eine kleine Provision. Für Dich bleibt der Preis gleich.) Hier die Koordinaten unserer Dubai – Wüstenresort – Abu Dhabi-Rundreise: ## Herrliche Winterwanderung Flims – Foppa – Runcahöhe Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/winterwanderung-flims-foppa-runcahoehe Diese Höhenwanderung von der Bergstation Foppa über die Runcahöhe nach Flims ist für alle Sonnenanbeter und Naturliebhaber ein Highlight. «Unten grau – oben blau». Einmal mehr lautete so die Prognose für den Tag. Also nichts wie los an die Sonne! Und was eignet sich für eine Winterwanderung besser als eine Sonnenterrasse? Genau! Darum entscheiden wir uns für die Höhenwanderung auf der Sonnenseite von Flims. Chalets am Sonnenhang oberhalb von Flims Rundwanderung Flims Stenna – Foppa – Runcahöhe – Flims Ausgangspunkt dieser Winterwanderung ist die Talstation Stenna in Flims. Hier nehmen wir den Sessellift und schweben hoch zur Bergbahnstation Foppa. Foppa Bergrestaurant Gleich auf der rechten Seite der Bergstation Foppa startet die Winterwanderung in Richtung Runcahöhe. Es ist ein leicht ansteigender Weg, der an idyllischen Maiensässhütten vorbei führt. Idyllische Chalets und Maiensäss Danach schlängelt sich der Winterwanderweg teilweise durch den Wald bis zur Runcahöhe. Katja und Walter vor dem Waldabschnitt Die Wanderung bietet einen herrlichen Ausblick auf die Hochebene von Flims und die Surselva. Zudem hat man stets das Gipfelpanorama der Signina-Gruppe vor Augen. Winterwanderung entlang von Maiensäss Von Foppa in Richtung Runcahöhe Wegweiser Berg & Sicht des Kulinarik-Trails Flims Laax Falera Holzbrücke über die Flem Auf der «Flimser Wasserwanderung» überquert man die Flem über 7 Brücken. Auf dieser Winterwanderung nutzt man offenbar eine 8. Brücke etwas unterhalb der Verweilbrücke? Entspannung nach der «abenteuerlichen» Holzbrücke Auf der Runcahöhe liegt idyllisch eingebettet das gleichnamige Berggasthaus Runca – mit einer herrlichen Sonnenterrasse. Ideal für eine kleine Stärkung. Bergrestaurant Runcahöhe Auf der Speisekarte stehen Bündner Traditionsgerichte wie Bündner Gerstensuppe, Capuns oder Pizokel. Und auch die Runca-Röschti macht uns gluschtig. Leider ist das Restaurant so überfüllt, dass wir nur etwas trinken. Nach der Rast geht es weiter bergab durch den etwas schattigen Fichtenwald «Uaulla Runca». Hier einfach aufpassen, dass man nicht nach Flims-Waldhaus wandert, sondern die Abzweigung nach Flims Dorf/Bergbahnen erwischt. Fichtenwald «Uaulla Runca» Katja & Walter auf dem Winterwanderweg Informationen zur Winterwanderung Distanz: 7,2 km Aufstieg: 120 Meter Abstieg 484 Meter Dauer: 2 Stunden Schwierigkeit/Technik: leicht Preis für die einfache Fahrt mit dem Sessellift Flims – Foppa: CHF 16.- pro Person (Stand Januar 2020). Einkehrmöglichkeiten: Berggasthaus Foppa Restaurant Runcahöhe Anreise Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln: Mit dem Postauto ab Chur bis nach Flims (Haltestelle Flims Bergbahnen) Mit dem Auto über A3 bzw. A13 Autobahnausfahrt Reichenau. Im Parkhaus Stenna Center (gleich bei den Bergbahnen «Arena Express» / Foppa) stehen 750 kostenpflichtige Parkplätze zur Verfügung. Wir haben für 5 Stunden CHF 12.- bezahlt. Im Vergleich zu den Zürcher Parkhäusern schon fast ein Schnäppchen ;-) Weitere Wanderungen in und rund um Flims Eine weitere empfehlenswerte Winterwanderung ist die Kretenwanderung von La Siala zum Vorab. Kretenwanderung von La Siala zum Vorab Rund um Flims gibt es auch im Sommer herrliche Wandermöglichkeiten: So zum Beispiel die 2-Seen-Wanderung vom mystischen Crestasee zum malerischen Caumasee sehr. Ufer und Insel im Caumasee Wunderschön ist allerdings auch die Rundwanderung zum Lag da Pigniu und seinen Wasserfällen. Dazu fährt man zum Ausgangspunkt in Andiast oder direkt an den Fuss der Staumauer. Panixersee (Lag da Pigniu) Du willst doch lieber noch etwas winterwandern? Dann findest du hier weitere Inspirationen für einen Winterausflug: reisememo.ch/reisethema/winterwandern ## Winterwanderung im Toggenburg: Wildhaus – Gamplüt – Alp Fros – Wildhaus Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/wildhaus-gampluet-winterwanderung-toggenburg Auch wenn es bei uns im Unterland noch nicht nach Winter ausschaut – im nah gelegenen Toggenburg findet man schnell mal «Winter Wonderland» vor: Beispielsweise auf einer idyllischen Winterwanderung um Gamplüt mit Ausblick auf die Churfirsten. Winterwanderweg von Alp Fros nach Gamplüt Walter geniesst die milden Temperaturen Das Toggenburg ist nicht nur in den wärmeren Jahreszeiten ein Magnet für Outdoor-Freaks. Auch im Winter bietet die Region einiges: unzählige präparierte Winterwanderwege, Schneeschuhtrails, Schlittelbahnen, Langlaufloipen und natürlich Skipisten. Winterwanderweg Wildhaus – Gamplüt – Alp Fros – Wildhaus Wildhaus erreicht man einfach mit dem Auto oder Zug und Bus. Auf der Sonnenseite von Wildhaus führt von der Talstation der Gondelbahn Gamplüt der Rundweg in Richtung Gamplüt. Zuerst geht man einige Meter der asphaltierten Strasse entlang, dann zweigt der Wanderweg bei Egg links ab, der Hügelflanke entlang bergauf durch den Wald. Wer den etwas steilen Waldabschnitt umgehen will, bleibt einfach auf der Strasse. Die beiden Wege kommen weiter oben wieder zusammen. Verschneiter Wanderweg von Wildhaus nach Gamplüt mit Churfirsten im Hintergrund Wer nicht die Gondelbahn nimmt, erreicht nach einer leichten Wanderung von einer knappen Stunde die Bergstation Gamplüt. Sie liegt auf einer Hochebene am Fusse des Wildhauser Schafbergs. Hier der Link zur Webcam: Meist liegt die Alp über der Hochnebelgrenze. Bergstation Gamplüt vor dem Wildhauser Schafberg Gondelbahn Wildhaus-Gamplüt vor den Churfirsten Den Schafberg haben wir noch in bester Erinnerung von unserer sommerlichen Wanderung zum Gräppelensee. So spiegelt er sich im Gräppelensee: Gräppelensee mit Spiegelung des Wildhauser Schafbergs Abstecher zur Alp Fros Aber zurück nach Gamplüt. Von hier lohnt sich ein kurzer Abstecher zum Aussichtspunkt Alp Fros. Denn von der kleinen Alp Fros hat man einen herrlichen Ausblick auf die eindrücklichen Churfirsten und das Rheintal. Walter studiert die Wegweiser nach Gamplüt und Alp Fros Winterwanderweg von Gamplüt zur Alp Fros Winterwanderung zur Alp Fros Aussicht von der Alp Fros auf die Churfirsten Aussicht von der Alp Fros in Richtung Rheintal Wanderin auf der Alp Fros beim Wildhauser Schafberg Ende des Wanderwegs auf der Alp Fros Verschneiter Wald bei der Alp Fros Auf dem gleichen Weg geht es wieder hinab nach Gamplüt. Bevor wir den Abstieg von Gamplüt zurück nach Wildhaus unter die Füsse nehmen, kehren wir noch im Bergrestaurant Gamplüt ein. Ein Halt lohnt sich – sei es zu einer Bratwurst mit Kartoffelsalat oder einem Toggenburger Schlorzifladen mit Kaffee. Wer nicht mehr wandern mag, flitzt von Gamplüt mit dem eigenen oder gemieteten Schlitten nach Wildhaus hinunter. Oder lässt sich bequem mit der Gondelbahn ins Tal bringen. Die Gondelbahn Gamplüt wird übrigens mit Solarstrom betrieben. Die Gondelbahn Gamplüt war sogar die erste Wind- und Solarseilbahn der Welt! Das nennen wir nachhaltig. Wenn die Sonne nicht scheint, produziert eine Windturbine zusätzlich Strom. Wer aber noch will und kann, kehrt über eine langgezogene Schleife sachte bergab wandernd nach Wildhaus zurück. Auf halbem Weg zwischen Gamplüt und Wildhaus bietet sich das kleine Hagbeizli als zusätzlicher Rastplatz an. Typischerweise liegt der Hang jetzt in der späten Nachmittagssonne und bietet einen schönen Ausblick auf die Churfirsten. A propos! Auf der gegenüberliegenden Seite, am Fusse der Churfirsten, bietet sich eine weitere wunderschöne Winterwanderung an: Der Sagenweg auf der Alp Sellamatt (hier geht’s zu unserem Bericht). Informationen zur Winterwanderung Wildhaus – Gamplüt – Wildhaus Start: Busstation Wildhaus, 1’094 Meter ü. M. Höchster Punkt: Alp Fros, 1’439 Meter ü. M. Distanz Rundwanderung: 9 km Wanderzeit: 3 Std. 15 Min – ohne Fotostopps und Restaurantbesuch Aufstieg: 420 m Abstieg: 420 m Technik/Kondition: mittel bis leicht Parkplätze stehen bei der Talstation Gamplüt zur Verfügung. Wer lieber mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreist, fährt am besten mit dem Zug bis nach Wattwil und anschliessend mit dem Bus 790 nach Wildhaus Dorf. Vom Rheintal her fährt man mit dem Zug bis nach Buchs SG und weiter mit dem Bus nach Wildhaus Lisighaus. Verpflegungsmöglichkeiten gibt’s in den Restaurants Gamplüt und Hagbeizli – mit herrlicher Aussicht auf die Churfirsten. ## Belvoir Restaurant – Hier geht Fine Dining unter die Haut! Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/belvoir-restaurant-grill-rueschlikon Im Hotel Belvoir Rüschlikon kocht ein «Wilder» auf 14 GaultMillau-Punkte Niveau. Bei ihm geht einiges unter die Haut – nicht nur seine Kochkünste. Chefkoch Pascal Kleber wusste schon als Kind, dass er Koch werden wollte. Heute gibt er allerdings nicht nur in seinem Traumberuf Vollgas. Sein Herz schlägt nämlich für Harley-Davidson – und für Tattoos! Es ist kein Geheimnis, dass Kleber ein schwer tätowierter Harley-Fahrer ist: Ein röhrender Harley-Davidson V-Motor schmückt seinen breiten Rücken. Darunter folgen flächendeckende Ornamente bis weit unterhalb des Rückens. Ganz weit unten, praktisch bis zu den Beinen… Das weiss ich natürlich nicht von unserem Restaurantbesuch, sondern aus seinem Insta-Profil. Denn Kleber liess sich wohlweislich «nur» so tätowieren, dass man es während der Arbeit nicht sieht. Mann weiss ja nie, wie Chefs oder der Gast darauf reagieren… Chefkoch, leidenschaftlicher Harley-Fahrer und Tatoo-Liebhaber Pascal Kleber Hoteldirektor Daniel Kost versichert mir mit einem verstohlenen Blick in die Küche, dass Kleber kein Hells Angel sei. Ein bisschen wild sei er aber schon, schiebt er mit einem verschmitzten Lächeln nach. Nun ja, etwas «wild» ist auch der Hoteldirektor selber: Kost war nämlich bis vor wenigen Jahren noch Banker und hängte seinen Job an der Börse für die Hotellerie an den Nagel. Im Alltag harmonieren die beiden sympathischen Macher jedenfalls ausgezeichnet und halten das Belvoir Rüschlikon mit Restaurant & Grill gemeinsam in Schwung. Alle sechs Wochen erneuern sie beispielsweise die halbe Menukarte. Darin markiert Pascal Kleber jeweils pro Gang seinen Favoriten. Wer sich nicht entscheiden kann, wählt also einfach die Empfehlung des Chefkochs… wie praktisch! Pro Gang steht der Favorit von Pascal Kleber «P/K». Beim Grillmenu ist es das Pferdefilet Fleischdeklaration: «Mey Selections» Beef aus den schottischen Highlands A la Carte Dinner im Belvoir Restaurant Rüschlikon Unterstützt von Chef de Service Sarah Schläpfer und der jungen Service- und Küchenbrigade geht es weit oben am Zürichsee hoch zu und her: Bei grandioser Aussicht auf die Goldküste und die Ostschweizer Alpen beginnt das Gourmet-Dinner mit einem tollen Amuse-Bouche: Heute gibt es ein getrüffeltes Champignon mit Mandelpilz-Canache (Füllung vom Pilz) und gebrannter Kürbiscreme, Kürbiscrememayonnaise und Kürbis-Crumbles an Mandel-Kürbiscreme-Vinaigraitte. Etwas viel Text für ein kleines Amuse-Bouche, ich weiss… Ich hätte auch einfach schreiben können: Es schmeckt himmlisch! :-) Ziemlich langes Rezept und Zubereitung der Amuse-Bouches Amuse Bouche vom getrüffelten Champignon an seiner gebrannten Kürbiscrème Vorspeisen Zur Vorspeise lasse ich mich zu einer Gänseleberterrine hinreissen. Die Variation mit der Feige schmeckt hervorragend. Entsprechend schaffe ich es nicht, wenigstens einen Teil davon stehenzulassen. Denn die Portion fällt einigermassen gross aus. Allenfalls etwas leichter beginnt man mit dem winterlich marinierten Lachs an Birnen- und Speck-Crumble. Gänseleberterrine auf Pistazienbaumkuchen mit Feige und einem Schuss Portwein Etwas leichter: Winterlich marinierter Lachs mit Birnen- und Speck-Crumble Auf der Karte stehen zusätzliche Zwischengerichte zur Auswahl: Die verführerischen Krustentiere, Kürbisravioli oder Scampi überspringe ich aber schweren Herzens, denn sonst würde ich es nicht bis zum Hauptgang schaffen… Hauptgerichte Im Angebot stehen neben vegetarischen Cannelloni, Zander oder Jungschwein auch Ossobuco. Dieses kommt nicht wie üblich am Knochen, sondern im Knochen. Nicht schlecht! Den Ossobuco fotografiere ich aber nur von nebenan, denn ich entscheide mich für ein Gericht vom Grill. Ich sitze schliesslich in einem Grill-Restaurant! Ich liebäugle zuerst mit einem schottischen Hochlandrind. Bei der Frage des Kellners nach meinem Hauptgang tippe ich dann aber doch auf das Pferdefilet. Es ist schliesslich auch der Favorit von «P/K». Als Beilage optiere ich für Ratatouille, Kürbisrisotto und BBQ-Sauce. Wobei Chimichurri oder Trüffelmayonnaise auch noch reizvoll gewesen wären. Osso Bucco «inside out» serviert in seinem Knochen mit Marroni, Pastinake und Rotweinzwiebeln Grill-Empfehlung von Chef Pascal Kleber: Pferdefilet Beilagen: Ratatouille, BBQ-Sauce und Kürbisrisotto Spätestens jetzt dürfte klar werden, warum die Vorspeise auch etwas kleiner sein könnte ;-) Dessert Zumal auf der Dessertkarte ja auch noch weitere Verführungen stehen: Käse, Coupes, Sorbets und Glace lassen mich zwar kalt, bei der warm-schmelzenden Bitterschokolade werden Katja und ich allerdings weich… Dessert vom Sanddornsorbet, Bitterschokoladenfondant und Apfeltatar Das Essen schmeckt hervorragend! Zum runden Abschluss des Abends eignet sich ein Vergani Grappa. Wohltemperiert aus dem Weinschrank, versteht sich. Belvoir-Weinschrank mit Grappa von Vergani Walter und Katja «bei der Arbeit» Belvoir Rüschlikon – Das Seminarhotel über dem Zürichsee Das Belvoir Hotel ist weitherum bekannt für seinen grosszügigen Seminarraum mit majestätischer Aussicht auf den Zürichsee. Der Raum wird im Sommer hauptsächlich für Hochzeitsfeiern eingesetzt. Neben dem Restaurant steht auch ein etwas kleinerer Saal zur Verfügung. Beispielsweise für Familien- oder Weihnachtsfeier. Kleiner Bankettsaal an Weihnachten Für solche Familienanlässe ist das Hotel derart beliebt, dass die Gartenterrasse erweitert wird um weitere Gästezonen. Mittags kommt übrigens der Business-Lunch aus derselben Gourmet-Küche. Es lohnt sich also, das Seminarhotel auch geschäftlich zu buchen. Zumal im Sommer unter freiem Himmel auf der Sonnenterrasse aufgetischt wird. Ich meine nicht nur «nice to see you», sondern auch «I’ll be back!». Vielleicht einmal zu einem Sonntags-Bruch? Nice to see U! Leuchtschrift im Eingang Adresse Belvoir Restaurant & Grill Hotel Belvoir Säumerstrasse 37 8803 Zürich-Rüschlikon Telefon +41 44 723 83 83 Tischreservation Belvoir Restaurant & Grill Webseite hotel-belvoir.ch E-Mail info@hotel-belvoir.ch Achtung: Das Belvoir Restaurant ist nicht zu verwechseln mit dem nahegelegenen Belvoirpark Restaurant, wo die Zürcher Hotelfachschule ihre Lernenden beübt. Anreise per ÖV Von Zürich HB mit der S8 nach Rüschlikon und von dort mit dem Bus 165 bis zur Haltestelle «Belvoir». Ich ging im Sommer auch schon mal zu Fuss von Rüschlikon hoch bis zum Hotel. Das war zwar nicht weit, aber recht steil und entsprechend schnaubend und schweisstreibend. Vom Bürkliplatz in Zürich fährt der der Bus 165 in nur 15 Minuten zur Haltestelle «Belvoir». Hätte ich das nur früher gewusst! Für Autofahrer stehen in der Tiefgarage des Hotels Parkplätze zur Verfügung. Zwei davon für E-Mobile. Unser Dank geht an… Herzlichen Dank an Hoteldirektor Daniel Kost für die freundliche Einladung und ans Servicepersonal rund um Sarah Schläpfer für die sehr aufmerksame Bedienung. Ein wildes Dankeschön auch an Pascal Kleber & Team für das himmlische Essen! Vielen Dank auch an Janine Rentrop, Account Manager bei Panta Rhei PR AG, für die Koordination dieses Reviews. ## Restaurant Mémoire – ein Kellerrestaurant der besonderen Art Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/restaurant-memoire-loewenbreu-areal-zuerich Im Restaurant Mémoire in Zürich sitzen die Gäste im Untergeschoss eines Brauerei-Silos. Küche und Ambiente sind sehr speziell – die Gastgeber auch! Das Zürcher Löwenbräu-Areal bietet ein Restaurant der etwas anderen Art: Die Gastgeber im Restaurant Mémoire verwöhnen ihre Gäste im Untergeschoss des Stahlsilos der stillgelegten Brauerei. Das Lokal hüllt sich in dunklen, urbanen Industrie-Look: Ein paar wenige Designerleuchten erhellen die schwarzen Tische mit den modernen Holzstühlen. Im Hintergrund schimmern verglaste Kühlschränke in schlichtem Design ohne Schnickschnack. Urbanes Ambiente im Restaurant Mémoire Im Zentrum der Scheinwerfer steht einzig die offene Show-Küche. Wie bei einem «Chef’s Table» sitzt man im Mémoire praktisch in der Küche. Somit kann der Gast der kleinen, aber tifigen Küchenbrigade beim kulinarischen Schaffen zuschauen. Katja schaut Chris beim Kochen zu Weitgereister Küchenchef Küchenchef ist der 34-jährige Chris Züger. Chris Züger – Gastgeber im Restaurant Mémoire Der aus dem Kanton Schwyz stammende Spitzenkoch absolvierte seine Lehre im Landgasthof Schäfli in Siebnen. Danach kochte er in Arosa, bevor es den gebürtigen Vorderthaler ins Ausland zog. Unter anderem auch nach London zur britischen Königsfamilie, wo er als stellvertretender Küchenchef bei Anton Mosimann mitwirkte. Grössere Bekanntheit erlangte Chris allerdings erst, als er mit seiner Crew als Küchenchef die Leitung des House of Switzerland an den Olympischen Spielen 2016 in Brasilien übernahm. Chris Züger in seinem Element 2017 gründete Chris Züger dann mit einem Geschäftspartner das Restaurant Mémoire sowie das Catering-Unternehmen Lust Auf Mehr GmbH. Die Küche im Restaurant Mémoire Züger legt grossen Wert auf saisonale und regionale Produkte. Die Crew bezieht ihre Produkte von verschiedenen Schweizer Bauernhöfen. So findet man auf seiner Speisekarte zum Beispiel keine Krustentiere oder Meeresfische. Aber welche Speisekarte? Wer im Mémoire eine konventionelle Menukarte erwartet, wird allenfalls enttäuscht. Stattdessen erklärt uns der sympathische Chef de Service Sebastian, dass sie ein 5- oder 8-Gang Menu Surprise kochen und die Gäste gerne damit überraschen. Alle 4 Wochen ändern die Zutaten entsprechend der Saison. Selbstverständlich kann man allfällige Allergien oder Abneigungen zu bestimmten Lebensmitteln anbringen. Die Gerichte sind sehr speziell und auf keinen Fall alltäglich. Ich finde die Kreationen sehr abwechslungsreich und optisch passend angerichtet. Wir lassen an dieser Stelle einfach mal die Bilder sprechen: Brot auf Ziegelstein Trevisano mit Topinambur, Berglinsen, Federkohl und Birne Dreierlei vom Kürbis mit selbst gesammelten Pilzen aus der Lenzerheide Lauwarme Selleriesuppe mit Knollen- und Stangensellerie Raviolo mit Fleisch und Dörrbohnen Fisch-Kroketten mit Forelle, Kurkuma, Mayonnaise und fermentiertem Kohlrabi Hauptgang: Duo vom Wägitaler Jungrind Babsi mit Bergkartoffeln aus dem Albulatal Dessert: Glacé und Profiterol mit Arven Kästeteller mit Früchtebrot und Zwetschen-Johannisbeer-Gelée Gastgeber mit Herzblut Dank Fermentieren, Pürieren und lustvollem Experimentieren kommen ganz spezielle Gerichte auf den Tisch. Das kann dem einen oder anderen allenfalls etwas zu exotisch sein. Mir schmeckt’s jedenfalls sehr! Was aber ganz bestimmt jeden überzeugen wird, ist die Ambiance um die junge Küchen-Crew. Chris und seine Köche bringen ihre Kreationen jeweils gleich selbst an den Tisch und erklären die Einzelheiten des bevorstehenden Ganges. Das junge Team arbeitet mit viel Herzblut, Begeisterung und Fachwissen. Und das spürt man: Sebastian und Sommelier Paul Blume begrüssen uns, als wären wir alte Bekannte. Schnell fühlen wir uns schon fast als Teil des Teams. So herzlich werden wir begrüsst und jeder mit Namen verabschiedet ;-) Auch Sommelier und Weinhändler Paul macht einen hervorragenden Job und erklärt die Weine dermassen lustvoll, dass man(n) sich kaum entscheiden kann und gleich zwei Flaschen bestellt. Zum Glück sind wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs… Sommelier Paul Blume empfiehlt uns den Wein zum Essen Ein Besuch im Mémoire ist auf jeden Fall ein ganz besonderes Erlebnis. Auch wenn es gut besucht etwas laut wird. Zum Geburtstagsfest am Nebentisch singen jedenfalls alle Gäste lautstark mit… Adresse Restaurant Mémoire Limmatstrasse 254 8005 Zürich Tel. +41 76 580 10 57 Webseite restaurantmemoire.ch Öffnungszeiten: Mittwoch bis Samstag, 19.00 bis 23.00 Uhr Preise: 5-Gang-Menü: 78 CHF, Weinbegleitung 58 CHF 8-Gang-Menü: 115 CHF, Weinbegleitung 78 CHF Die Portionen sind klein genug, dass man mit viel Hunger einen 8-Gänger geniessen kann. Wir bestellen «vorsichtshalber» nur einen 5-Gänger und einen 8-Gänger und teilen dann ein bisschen. Das funktioniert hervorragend! ## Malerischer Palpuognasee zwischen Albulapass und Preda Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/palpuognasee-piz-ela-albulapass Auf dem Albulapass säumen gleich zwei Seen die Passstrasse. Wir machen auf dem Weg vom Engadin ins Albulatal einen Halt beim malerischen Lai da Palpuogna. Während Walter und ich am Stazersee bei St. Moritz ein paar Fotos machen, kommen wir mit einem Einheimischen ins Gespräch. Ich schwärme von den grün-blauen Farben des kleinen Sees. Da meint er, ich hätte wohl den Palpuognasee noch nie gesehen? Palpu-was? Den Namen habe ich noch nie gehört und muss ich mir erst mal notieren. Google Maps verrät mir, dass sich der Palpuognasee oder der «Lai da Palpuogna» direkt an der Albula-Passstrasse auf einer Höhe von 1’917 M.ü.M. liegt. Da wir ohnehin über den Albulapass nach Hause fahren, trifft sich das wunderbar! Idyllischer Palpuognasee auf dem Albulapass Herbstlicher Palpuognasee an der Albula Passstrasse mit Piz Ela im Hintergrund Der Albulapass verbindet das Albulatal mit dem Engadin. Auf unserer Heimreise vom Engadin über den Albulapass bewundern wir direkt an der Passstrasse etwas unterhalb der Passhöhe auf 2294 M.ü.M. zuerst den Albulasee. Obwohl der See mit seinem Bergpanorama beeindruckend wirkt, fahren wir weiter, denn viel Wasser hat der Bergsee im Herbst nicht mehr. Zudem möchten wir zum bezaubernden Palpuognasee. Der See liegt ebenfalls direkt an der Albulapassstrasse, aber etwas weiter in Richtung Tiefencastel, oberhalb des Dörfchens Preda. Er ist Teil des Naturparks «Parc Ela». Piz Ela und Tschimas da Tschitta vom Albulapass aus gesehen Wir sind allerdings nicht die einzigen, die bei prächtigem Herbstwetter an diesen idyllischen Bergsee wollen. Am Strassenrand gibt’s nur wenige Parkplätze. Wir haben aber Glück! Eine Familie fährt gerade mit ihrem Van weg, so dass wir uns den freien Parkplatz ergattern. Die Kulisse und das Farben- und Lichtspiel ist fantastisch! Goldgelb gefärbte Lärchen säumen das Seeufer und lassen das glasklare Wasser türkis erscheinen. Der idyllische Bergsee wirkt wie ein kleines Juwel. Wir wandern einmal um den See. Die Seeumrundung würde etwa 30 Minuten dauern. Wir brauchen aber natürlich viel länger, weil wir immer wieder neue Perspektiven entdecken, die eines Fotos würdig sind… Entlang des Seeufers laden einige lauschige Plätzchen zum Verweilen ein. Wir halten mehrere Male, setzen uns hin und lassen das Naturschauspiel auf uns wirken. Zudem gäbe es mehrere Feuerstellen. Wir haben allerdings keine Wurst dabei. Egal – wir machen unser Picknick mit Sandwich und Früchten und geniessen auch so das herrliche Panorama. Bach zum Palpuognasee an der Albula Passstrasse Palpuognasee mit Piz Ela Palpuognasee Idyllischer Lai da Palpuogna Palpuognasee vor dem Piz Ela Nach einer kurzen Rast fahren wir weiter in Richtung Preda/Bergün. Die zwei Bergdörfer kennt man hauptsächlich durch die kilometerlange Schlittelbahn: Jedes Jahr pilgern im Winter unzählige Schlittelfans nach Bergün, um sich diesen Spass zu gönnen. Bekannt ist der Streckenabschnitt aber auch bei Eisenbahnliebhabern. Die Albulalinie zwischen Albulatunnel und Landwasserviadukt gehört zu den spektakulärsten Strecken der Rhätischen Bahn – und zum UNESCO Welterbe. Man könnte übrigens auch mit der Rhätischen Bahn via Tiefencastel nach Preda fahren. Das ist die letzte Haltestelle vor dem Albulatunnel. Von Preda führt ein signalisierter Wanderweg zum Palpuognasee (Wanderung Preda-Palpuognasee). Es ist eine einfache, leicht ansteigende Wanderung von etwa 40 Minuten. Hier nochmal mein Review vom Stazersee bei St.Moritz. Und wer schon in der Gegend ist, sollte sich die Wanderung in den Schweizerischen Nationalpark nicht entgehen lassen: Auch im Val Varusch gibt es einiges zu sehen… Zu Walters Review aus dem Val Varusch und der Alp Trupchun ## Einfache Wanderung zum Bergsee Lej da Staz bei St. Moritz Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/lej-da-staz-wanderung-st-moritz Das Engadin ist ein Paradies für Wanderer. Aber nicht nur! Die Kulisse rund um St. Moritz lässt das Herz jedes Naturliebhabers auch schon bei einem Spaziergang zum Bergsee Lej da Staz höher schlagen. Stolze 580 Kilometer lang soll das Wegnetz im Engadin sein! Ob eintägige Wanderungen und mehrtägige Trekkingtouren: Hier kommt jeder, unabhängig von seiner Kondition, auf seine Kosten. Selbst wer es gemütlich nimmt, muss nicht auf eine herrliche Kulisse mit Bergen und Seen verzichten. St. Moritzersee im Engadin Das Engadin ist bekannt für seine Seen, insbesondere für «die vier Grossen»: Der Silsersee, Silvaplanersee, Champfèrersee und St. Moritzersee. Einer, der es uns aber angetan hat, ist der Stazersee im Hochmoorgebiet nahe St. Moritz. Lej da Staz – Stazersee Der Stazersee oder «Lej da Staz», wie die Engadiner den See nennen, ist ein beliebtes Ausflugsziel. Ob von Celerina oder von St. Moritz her spazierend: Der See ist von verschiedenen Seiten sehr einfach zugänglich. Daher ist man bei schönem Wetter auch nicht alleine… Der Stazersee ist nämlich der Klassiker unter den Oberengadiner Badeseen: Er liegt idyllisch mitten in einer weiten, offenen Lichtung des Stazerwaldes. Rundherum liegt eine Moorlandschaft. Egal von welcher Seite man den See betrachtet: Für mich ist der Bergsee eine kleine Perle. Und ich kann mich kaum an ihm satt sehen. Stazersee mit v.l. Piz Lagrev, Piz Albana und Piz Julier Lej da Staz Herbststimmung am Lej da Staz Einfache Wanderung St. Moritz – Meierei – Lej da Staz – Celerina Vom Bahnhof St. Moritz spaziert man zuerst an den spiegelnden St. Moritzersee oder den «Lej da San Murezzan» auf rätoromanisch. Im Winter findet auf dem zugefrorenen See das alljährlich stattfindende White Turf statt. Und auch die Strecke des Engadiner Skimarathons verläuft über diesen See. Der Ausblick ist genial! Kein Wunder, dass hier die «Grand Tour of Switzerland» durch St. Moritz verläuft. Katja und Walter auf der Grand Tour of Switzerland St. Moritzersee im Herbst Lej da San Murezzan Der St. Moritzersee am frühen Morgen Wir gehen den St. Moritzersee entlang bis zum Wegweiser, der links zur Meierei und dem Lej da Staz hinweist. Bereits nach einem kurzen Spaziergang durch den Wald folgt die Lichtung und der Stazersee erscheint in seiner vollen Pracht. Ausflugsziel Stazersee bei St. Moritz Der See mit seinen Stegen ist ein beliebtes Fotomotiv für Fotografen und Instagrammer. Auch wir wollen Fotos schiessen. Beim Steg müssen wir aber sogar anstehen, weil alle die sich im See spiegelnden Piz Lagrev, Piz Albana und Piz Julier fotografieren wollen. Herbstlicher Stazersee bei St. Moritz mit Fotograf und Piz Lagrev, Piz Albana und Piz Julier Nach dem Fotostop geht’s weiter durch den Stazerwald nach Celerina. Von da wandert man entweder weiter nach St. Moritz zurück oder man nimmt die Rhätische Bahn oder den Bus, um wieder nach St. Moritz zu gelangen. Rundwanderung Schwierigkeit: leicht Distanz: 4,6 km Dauer: 1:13 h Aufstieg: 55 m Abstieg: 113 m Parkmöglichkeit: Gleich unterhalb vom St. Moritzer Bahnhof steht ein Parkhaus zur Verfügung. Wir sind allerdings früh dran und parkieren das Auto auf den öffentlichen Parkplätzen unterhalb des Waldhotels. Wer lieber eine längere Tour machen möchte, dem empfehlen wir die Wanderung zur Alp Trupchun im Schweizerischen Nationalpark. Dessen Parkplatz «Prasüras» im Val Varusch liegt ca. 20 Autominuten von St. Moritz entfernt bei S-chanf. Wanderung im Val Varusch in Richtung Alp Trupchun Und wer auf NOCH grüneres Wasser steht, hält sich an den Palpuognasee auf dem Albulapass. Der hat es buchstäblich in sich! Smaragdgrünes Wasser des Palpuognasees Hier noch weitere Wandertipps zu den schönsten Bergseen der Schweiz. ## Schweizer Nationalpark — Wanderung im Val Varusch zur Alp Trupchun Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/val-varusch-alp-trupchun-schweizer-nationalpark Der Schweizerische Nationalpark mit seinen gelben Lärchen bietet im Herbst ein spektakuläres Farbenspiel. Aber die Wanderung zur Alp Trupchun im Val Varusch lohnt sich nicht nur deswegen. Man kann im Tal einigen Tieren begegnen – und einem Fernsehkoch! Von Instagram-Landscaper Boris Baldinger lassen wir uns den Tipp geben von der «leichten und familienfreundlichen» Wanderung auf die Alp Trupchun im Schweizerischen Nationalpark. Der einzige Schweizerische Nationalpark liegt übrigens im Engadin, im Kanton Graubünden. Wanderweg und Brücke in Richtung Alp Trupchun Tatsächlich steigt der Wanderweg immer nur sachte an, easy peasy. Auch Familien mit kleinen Kindern sind unterwegs. Zudem war unsere Blogger-Kollegin Travel-Sisi mit Kind im Nationalpark. Das schaffen wir also looocker… … meinen wir jedenfalls. Denn bis zur Alp im hintersten Talkessel zieht es sich noch ziemlich. Respektive bis dort geht es ja noch, aber dann muss man den ganzen Weg auch wieder zurück… Ausser man nimmt den Pass Fuorcla Trupchun und wandert nach Italien aus. Irgendwo bei Livigno müsste man wieder auf Zivilisation stossen. Allein auf den Pass sind es nochmal 3 Stunden. Erschwerend kommt dazu, dass Katja heute etwas mürrisch hinterhertrottet: Sie weiss, dass es auf dieser Wanderung keinen ihrer geliebten Bergseen zu sehen gibt. Dabei wird sie noch staunen, was wir auf diesem Ausflug in die Bündner Berge noch alles entdecken werden… Anreise und Parkplatz Prasüras bei S-chanf Mit der Bahn fährt man zur Haltestelle «S-chanf Marathon», da wo die Langläufer jeweils beim Engadiner Skimarathon einlaufen (dieser Bahnhof ist etwas näher als S-chanf selber). Von da überquert man den Fluss Inn und folgt den Wegweisern zum Parkplatz «Prasüras». Wir sind diesmal mit dem Auto angereist und parkieren hier. Wanderwegweiser zum Prasüras Parkplatz Im Sommer verpflegt man sich im Prasüras Restaurant und geht allenfalls noch auf die Toilette. Im Herbst ist beides geschlossen! Wenn dann auch die weiter hinten im Tal liegende Varusch Hütte geschlossen ist, gibt es keine Toiletten mehr. Fast… Wanderweg zur Varusch Hütte Ab dem Parkplatz schlängelt sich der Wanderweg auf einem schmalen Pfad durch den dichten Wald. Im Sommer gibt es für kleine Kinder anscheinend ein kleines Bähnli, das vom Parkplatz bis zum Wendeplatz vor der Varusch Hütte fährt. Im Herbst empfiehlt sich bei der ersten Gabelung die Wahl des linken Talwegs. Denn der Höhenweg rechts liegt wegen der tief stehenden Sonne mehrheitlich im Schatten des alpinen Mischwaldes. Da kann es recht kühl sein! Schattiger Einstieg in den Wanderweg durch den Wald «Steiniger» Wanderweg ins Val Varusch Überquerung des wilden Flusses Chaschauna Wegweiser im Val Trupchun Heute ist das Varusch Besenbeizli offen! Varusch Hütte im Val Trupchun Hat man den Wald hinter sich gelassen, überquert man den wilden Fluss Chaschauna und auch gleich den Varusch. Auf der anderen Flusseite erreicht man bald die Parkhütte Varusch. Im Herbst ist sie zwar geschlossen, aber bei gutem Wetter und etwas Glück trifft man nebenan auf den Jäger Gian Rico in seiner Besenbeiz. Aus seinem kleinen Ofen und dem einfachen Herd zaubert er verschiedene kleine Gerichte. Mit ernster Miene wendet er das panierte Schnitzel, während im Holzofen eine Lasagne brutzelt. Eine heisse Ovo kriege ich heute zwar nicht, dafür schmeckt sein Cappuccino erstaunlich gut! Gian Ricos Jagdhütte im Val Varusch Gian Ricos Jagdhütte im Val Varusch Gian Rico mit Apéro in seiner Jagdhütte im Val Varusch Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahne: Gian Rico ist ein TV-Starkoch! Aber davon später mehr. Auf jeden Fall hat er auch einen grossen Schlüssel für die Toilette in der Parkhütte. Der Tag ist gerettet! Wanderung zur Alp Trupchun Nach einer kurzen Kaffee-Pause wandern wir sanft ansteigend entlang der Varusch weiter. Stellenweise erinnert mich die Landschaft an den Indian Summer in den kanadischen Rocky Mountains! Schliesslich erreichen wir die weitläufige Alp Trupchun. Hier stehen reihenweise Tierbeobachter mit riesigen Feldstechern und Fernrohren: An beiden Hängen lassen sich regelmässig Rothirsche, Steinböcke, Gämse und Murmeltiere sehen. Wer Glück hat, kann auch Bartgeier und Stein­adler bewundern – inklusive Blick in den Adlerhorst. Wie dem auch sei, davon sehe ich heute nichts und brauche stattdessen erstmal ein stärkendes Sandwich! Wanderung im Val Varusch in Richtung Alp Trupchun Wanderung im Val Varusch in Richtung Alp Trupchun Wanderung im Val Varusch in Richtung Alp Trupchun Wanderung im Val Varusch in Richtung Alp Trupchun Wanderung im Val Varusch in Richtung Alp Trupchun Alp Trupchun Alp Trupchun Alp Trupchun Walter und Katja mit wohlverdienter Stärkung auf der Alp Trupchun Im Herbst geht hier hinten im Tal die Sonne früh unter und so machen wir uns bald wieder auf den Rückweg. Alp Trupchun Alp Trupchun Wanderer auf dem Heimweg von der Alp Trupchun Wanderbeschrieb im Val Varusch zur Alp Trupchun Schwierigkeit: T2 Bergwandern (mittel) Distanz: 13.8 km Aufstieg: 580 Meter Abstieg: 580 Meter Dauer: ca. 4 Stunden hin und zurück ab Parkplatz Prasüras Wanderstöcke sind nicht nötig, der Wanderweg ist gut ausgebaut. Verpflegung aus dem Rucksack. Öffnungszeiten Varusch Hütte Parkhütte Varusch Val Varusch 7525 S-chanf Fax +41 81 854 33 03 Webseite: www.varusch.ch E-Mail: info@varusch.ch Im Sommer geöffnet von Mitte Juni bis Mitte Oktober täglich 09.00 – 20.00 Uhr Im Winter geschlossen Geeignete attraktive Unterkünfte in der Nähe Folgende Hotels eignen sich als Ausgangsbasis für diesen Ausflugstipp (Die Links führen zu unseren Reviews): Crusch Alba in Zernez (Best 3 Star Hotels) (13km bis zum Parkplatz Prasüras) In Lain Hotel Cadonau in Brail (Relais & Châteaux) (6km) Chesa Stüva Colani in Madulain (8km) Jäger und Skilehrer Gian Rico Blumenthal In Gian Ricos Besenbeiz klopfe ich meine obligaten, müden Sprüche. Aber Gian Rico lässt sich überhaupt nicht aus der Reserve locken. Als Skilehrer der Reichen und Schönen von St. Moritz ist er schliesslich mit allen Wassern gewaschen. Als ich zum Abschied noch ein Foto vom Jäger schiessen will, posiert er grosszügig vor seiner Jagdhütte. Inklusive kleiner Kupferpfanne. Dass im Kupfertopf seine Bündner Polenta eben nicht anbrennt, lerne ich erst später, als ich Gian Rico im Fernsehen entdecke: Als Fernsehkoch von «Eusi Landchuchi»! Gian Rico vor seiner Jagdhütte im Val Varusch Was es auf dieser Wanderung nicht alles zu entdecken gibt? Eine ähnlich schöne Herbstwanderung findet man übrigens auch bei Vals: Dort wandert man auf einem Hochmoor zum Zervreilastausee. Die Aussicht ist gigantisch! Abwechslungsreiche Herbstwanderung mit Aussicht auf das Zervreilahorn ## Rundwanderung um den Lag da Pigniu (Panixersee) Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/lag-da-pigniu-wasserfaelle-wanderung Eine Rundwanderung zum Panixersee – oder zum «Lag da Pigniu», wie der Stausee auf rätoromanisch heisst – lohnt sich nur schon wegen der Wasserfälle. Aber auch sonst gibt der Stausee einiges her. Wenn du eine imposante Bergkulisse mit See magst, dann nichts wie los! Walter und ich starten unsere Wanderung ab Andiast, dem sonnenverwöhnte Bergdorf in der Surselva im Kanton Graubünden. Die Aussicht auf die gegenüberligende Talseite ist grandios! Aussicht in Andiast Wartendes Postauto in Andiast Vermutlich würde man am besten mit dem Postauto von Ilanz nach Andiast fahren. Denn allzu viele Parkplätze hat es im Dorf nicht. Die meisten findet man ausgangs Dorf direkt an der engen Dorfstrasse. Und im ersten Moment ist uns auch nicht ganz klar, wo die Wanderung startet. Aber eine freundliche Einheimische erklärt uns den Weg: Es geht zuerst an der Dorfkirche vorbei. Kurz darauf entdecken wir dann auch den Wegweiser. Wir halten entsprechend leicht links bis ein für den öffentlichen Verkehr gesperrter Betonweg beginnt. Pfarrkirche Andiast Wanderwege und Velowege ab Andiast Wanderweg in Richtung Panixersee Teilweise steiler Aufstieg zum Panixersee Der Betonweg wechselt bald mal zu einem langsam ansteigenden Naturweg, der sich in das reizvolle Panixer-Tal hineinzieht. Der Anstieg wird allerdings plötzlich steiler – und führt jetzt durch den Wald. Kurz darauf folgt eine Feuerstelle mit einem kleinen Spielplatz. Der Rastplatz würde sich super eignen, um eine Pause einzulegen. Aber wir wollen unser Picknick am See vertilgen. Walter auf dem Weg zum Panixersee Also gehen wir weiter. Auf der Wanderung sind wir sozusagen alleine. Nur ein Schmetterling begleitet uns ein Stück weit auf unserem Wanderweg. Farbiger Schmetterling auf der Wanderung Allmählich frage ich mich, ob wir noch richtig sind. Doch dann zeigt sich glücklicherweise wieder mal ein Wanderzeichen. Wir folgen dem Almweg weiter zum nächsten Anstieg. Kurz darauf erblicken wir die Panixersee-Staumauer. Sicht auf die Staumauer des Lag da Pigniu Holzadler am Lag da Pigniu Wir nähern uns der massiven, 270 Meter langen Staumauer und plötzlich eröffnet sich uns eine herrliche Kulisse mit dem massigen Gipfel des Hausstocks. Wow! Was für ein beeindruckendes Panorama! Wir sind begeistert. Panixersee (Lag da Pigniu) und Spiegelung des Hausstocks Der auf 1’453 M.ü.M liegende Panixersee ist umrundet von Bergen. Der Stausee wird von den Wassermassen aus einem Gletschervorfeld gespeist. Das Gletschervorfeld befindet sich zwischen dem Muttenstock und dem Panixerpass, am Fusse des 3’158 Meter hohen Hausstocks. Panixersee mit Staumauer Die Wasserfälle am Lag da Pigniu Ich will den See umrunden. Denn im hinteren Teil des Sees sind die Wasserfälle des Lag da Pigniu zu bewundern. Katja und … Walter am Panixersee Der Weg um den See ist idyllisch. Wir halten mehrmals und machen aus verschiedenen Perspektiven Bilder vom Bergsee. Bis wir dann im hinteren, nordwestlichen Teil des Sees zu den Wasserfällen gelangen. Zwei Wasserfälle stürzen hier in etlichen Kaskaden über mehrere Felsentreppen über 300 m hinunter. Sehr imposant! Cascada (Wasserfall) Lag da Pigniu Sitzbank bei der Cascada Lag da Pigniu Die Seeumrundung (ohne Fotostop) dauert etwa 45 Minuten. Allerdings hat es am Panixersee gleich zwei Feuerstellen (mit Grillrost und Holz!). Es lohnt sich also, die Cervelat oder eine Bratwurst mitzunehmen! Dummerweise hatten wir diesmal nur ein Sandwich und Früchte dabei. Aber ein Paar, das mit seinem älteren Vater einen kleinen Picknick-Ausflug macht, tritt uns ein Stück ihrer Bratwurst ab – vermutlich, weil sie Walter ansehen, wie ihm das Wasser im Mund zusammenläuft :-) Ich find’s jedenfalls super nett! Soll mal einer sagen, die Schweizer seien nicht offen und grosszügig! Zurück nach Andiast geht es dann fast wieder den gleichen Weg, den wir gekommen sind. Nach der Feuerstelle Plain Asch marschieren wir diesmal allerdings geradeaus in Richtung Alp Miez/Alp Dado weiter, bis zur Abzweigung nach Andiast Vitg. Im Nachhinein erfahren wir von Bekannten, dass das Restaurant Postigliun in Andiast absolut empfehlenswert sei. Das probieren wir dann nächstes Mal. Informationen zur Wanderung zum Lag da Pigniu Ausgangspunkt und Ziel der Rundtour: Andiast Länge: 14 km Dauer: 4 Stunden (inkl. Seeumrundung) Aufstieg: 348 m Abstieg: 348 m Schwierigkeit (Technik/Kondition): mittel Höchster Punkt: 1464 m Mit dem Auto zum Panixersee Wer nicht mehr allzu gut zu Fuss unterwegs ist oder sich die Wanderung zum Panixersee nicht zutraut, kann auch mit dem Auto bis zum See fahren. Denn am rechten Seeufer entlang führt ein rollstuhlgängiger Weg zu einer der beiden Feuerstellen. So können auch weniger mobile Personen das herrliche Panorama um den Stausee geniessen. In diesem Falle fährt man von Ilanz Richtung Rueun und dann über Pigniu (auf Deutsch Panix) ca. 20 Minuten bergaufwärts Richtung «Lag da Pigniu». Weitere empfehlenswerte Wanderung in der Surselva Gleich in der Nähe, nämlich in Flims und Trin können wir noch eine weitere traumhaft schöne Wanderung empfehlen: Die 2-Seen-Wanderung vom mystischen Crestasee zum malerischen Caumasee. Caumasee im Flimser Wald. Hier die Reisetipps zur 2-Seen-Wanderung Oder dann – zwar nicht mehr in der Surselva – aber nur ca. 30 Minuten von Ilanz entfernt und ebenfalls zu einem Stausee: Der Panoramaweg von Gadastatt zum Zervreila-Stausee. Rundwanderung zum Stausee und Zervreilahorn ## Auf dem Meraner Vigiljoch die Seele baumeln lassen Quelle: https://reisememo.ch/italien/vigiljoch-meran-suedtirol Der Wunsch, mich in einem Rückzugsort in den Bergen zu erholen, führt mich für einen Kurztrip ins Südtirol. Genauer aufs Vigiljoch bei Meran. Die letzten Monate? Ritsch-ratsch und vorüber waren sie. Arbeit ohne Pause, einzig der Hund hat mir regelmässig kleine Auszeiten beschert. Schliesslich muss er ja auch mal Gassi gehen. Freunde haben vom Naturparadies Vigiljoch im Meraner Land geschwärmt. Ein Ort mit besonderen Kräften, sagten sie. Mit Heilwasserquellen und prähistorischen Kultplätzen, Feuersteinen, magischen Wetterhügeln und solchen Sachen. Und perfekt für Wanderungen. Weil man nur mit der Seilbahn hochkommt, gibt’s da auch keine Autos. Einzig Natur. Genau das Richtige so ein Kurztrip ins Südtirol oder Alto Adige wie die Region auf italienisch heisst, um wieder in Balance zu kommen und Aufzutanken. Das autofreie Vigiljoch auf dem Nördersberg liegt oberhalb von Lana, einem hübschen Ort gleich neben Meran. Neben Wunderkräften findet man dort auch ein alpines, naturbelassenes Wanderparadies auf 1.700 m Höhe. Besonders beliebt ist die Vigiljoch Rundwanderung und im Frühling der schöne Alpenrosenweg, wenn die dunkelrosa Bergblume blüht. Mit der luftigen Seilbahn Vigiljoch fahren wir – die bessere Hälfte kommt zwecks Quality Time mit – von der Talstation in Lana hoch auf die Bergstation. Von der Bergstation der Vigiljoch-Seilbahn gehen tolle Wanderwege in verschiedene Richtungen Die Aussicht? Atemberaubend schön! Ein paar Meter weiter weg liegt das Vigilius Mountain Resort. Dort checken wir für unseren Kurztrip Südtirol erst einmal ein. Stress ist hier ein Fremdwort. Gut nachvollziehbar. Hier auf dem autofreien Berg gibt’s einfach nur Stille und Natur. Nach dem Motto ‚Leben im Einklang mit der Natur’ hat Stararchitekt Matteo Thun das luxuriöse, doch null Protzige, aufs Wesentliche reduzierte Resort mit seiner ungewöhnlichen Fassade aus Holzlamellen erbaut. Und auch nach streng nachhaltigen Kriterien. Simone im Mountain Vigilius Resort Nachhaltig gebautes Vigilius Mountain Resort: Mit der EarthCheck-Silber-Auszeichnung gehört es zu den nachhaltigen Unternehmen der Tourismusbranche. Nach einer kurzen Begrüssungstour sind wir nun uns selber überlassen. Die fast heilige, so ersehnte Ruhe macht, zumindest mich, nun doch etwas kribbelig. Zudem habe ich mir Digital Detox verschrieben. Etwas Stille und Einkehr und schon habe ich Entzugserscheinungen. Da hilft nur Eins – ab in den Spa! Ich tauche in den Whirlpool, das warme, sprudelnde Wasser lässt meine Verspannungen und das unruhige Kribbeln wegschmelzen. Das Pool-Becken reicht von innen über eine Glastüre ins Freie bis in einen Lärchenwald – wie schön! Der harzig-würzige Duft der Bäume vermischt sich mit der leicht feuchten Luft. Ein paar Vögel zwitschern fröhlich, von weit entfernt hört man das Geläut der Glocken der auf der Alm weidenden Kühe. Der Spa Bereich des Vigilius: Verbindet Innen- und Aussenraum Die bessere Hälfte hat es sich inzwischen mit der Lektüre der Vigilus Mountain Stories im Kaminzimmer zum Afternoon Tea niedergelassen, während ich im kleinen, super eingerichteten Fitnessraum Yoga Nidra Übungen mache. Sie sorgen für wunderbare Tiefenentspannung. Viel mehr läuft dann nicht mehr bei uns – ausser einem Südtiroler Abendessen im Kerzenlicht im hauseigenen Restaurant 1500, das mit einem hochgezogenen Giebeldach aus Holz einen gemütlichen, gleichzeitig stylischen Heustadel imitiert. Besonders beeindruckend: die Sicht durch die Panoramafester auf die Dolomiten, die umliegenden Wälder und die ersten Lichter des Tales. Wir werden später selig schlafen. Mit offenem Fenster, das Bergluft mit Lärchenduft ins Zimmer säuselt. Vielleicht huscht ein Murmeltier oder gar ein Fuchs über unsere Terrasse? Wir werden es nie erfahren. Informationstafel Alpengarten Vigiljoch gleich neben der Seilbahn: Hier findet jeder Wanderer eine passende Route – von leicht bis schwierig Am nächsten Tag spazieren wir zur Vigiljoch Seilbahnstation. Dort informiert uns eine bunte Tafel über mögliche Wanderungen auf dem Berg – das Wandergebiet nennt sich poetisch Alpengarten. Die Auswahl an Wanderwegen ist gross. Welchen gehen? Die klassische Rundwanderung? Die zur Bärenbad Alm und der Naturnser Hochwart? Nach St. Pankraz im Ultental? Wir entscheiden uns für den Glaubensweg. Passt irgendwie zum Thema Auszeit. Gut beschildert: Hier gehts zum Bischofskofel und der Schwarzen Lacke. Vom Gasthaus Sessellift starten wir unsere Wanderung auf dem Weg Nr. 4 in Richtung Kirche. Von da gehen wir weiter in Richtung Bischofskofel und zum Berggasthof Seespitz. Von dort begeben wir uns auf den Wanderweg Nr. 7 rund um den Bergsee Schwarze Lacke und dann zurück zum Ausgangspunkt, dem Gasthaus Sessellift. Die Wanderroute ist als Glaubensweg beschildert, idiotensicher also. St. Vigilius Kirche auf ihrem Kirchhügel Sechs Besinnungsstationen laden auf dem Weg ein, die grossartige Landschaft auf sich wirken zu lassen. Zentraler Ort ist im Ortlergebiet die St. Vigilius Kirche. Sie thront am Kirchhügel auf 1.793 m Höhe. Damit ist sie eine der höchstgelegenen Kirchen in Südtirol. Einzig ein paar Flitzer auf dem E-Bike erinnern an die Schnelligkeit des zurückgelassenen Alltags. Einer der Besinnungsorte: Wunderbarer Blick ins Tal bis Meran Im Vigilius hatte ich einen meiner kulinarischen Träume entdeckt, den ich mir einfach nicht entgehen lassen konnte: den Luxus-Picknick-Rucksack mit Gourmet-Sandwiches, frischen Früchten und einem edlen Tropfen. Den Inhalt geniessen wir auf einer Almwiese mit Blick auf die Dolomiten. Picknick-Rucksack mit Gourmet-Sandwiches, frischen Früchten und Wein In der Abenddämmerung kehren wir zurück ins Resort. Eine Übernachtung noch, ein luftiger Morgen mit Lektüre auf der Terrasse, ein paar tiefe Atemzüge und kurzes Dampfbad. Die kleine Auszeit im Südtirol ist fast vorbei. Am Sonntag gegen Mittag fahren wir über Meran durchs Vinschgau und später Engadin zurück in den Alltag. In diesem Artikel verrate ich euch, wie man sich ganz in der Nähe – im Dorf Lana – in nur vier Tagen so richtig erholen kann. ## Aussichtsreiche Wanderung zum Gräppelensee Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/graeppelensee-wanderung-toggenburg Das Toggenburg ist eine herrliche Wanderregion. Hier stehen mehrere abwechslungsreiche Wanderungen zur Auswahl. Eine davon ist die Wanderung zum Gräppelensee – mit Aussicht auf den Wildhuser Schafberg, den Alpstein und die imposanten Churfirsten. Ich liebe Bergseen! Bei meiner Recherche für eine Wanderung im Toggenburg entdecke ich die leichte, aber abwechslungsreiche Rundwanderung zum Gräppelensee. Der idyllische Bergsee liegt auf 1’307 Metern über Meer, am Fusse des Lütispitz. Die Bilder ziehen mich in ihren Bann! Da will ich hin – aber subito! Gräppelensee mit Spiegelung des Wildhuser Schafbergs Walter und ich packen den Rucksack und schnüren die Wanderschuhe. Zusammen mit unseren Wanderkollegen Gabi und Alex machen wir uns auf den Weg ins Toggenburg. Wir parkieren unser Auto in Unterwasser, gleich vis-à-vis der Postauto Haltestelle. Vom Dorfzentrum spaziert man in nur 10 Minuten zu den Thurwasserfällen – dem ersten Highlight dieser Wanderroute. Wanderwegweiser zu den Thur-Wasserfällen in Alt St. Johann Die Schlucht und die zweistufige, 23 Meter hohe Wasserkaskade ist beeindruckend! Den Wasserfall kann man einerseits vom Bachbett, aber auch aus der Höhe beobachten: Über einen Stollen im Fels gelangt man in die Höhe, an den unmittelbaren Ursprung des Wasserfalls. Auf dem Weg zu den Thurwasserfällen Thurwasserfälle Walter, Katja und Gabi geben alles für das beste Foto Wir sind bereits ob diesem Naturschauspiel fasziniert. Die Wanderung hat sich nur schon deswegen gelohnt! Oftmals ist ja bereits der Weg das Ziel… Aber wir wollen noch weiter zum ursprünglichen Ziel, dem Gräppelensee. Rundwanderung zum Gräppelensee Von den Thurfällen führt der Wanderweg den Chüeboden entlang bergauf. Dabei haben wir den majestätischen Säntis stets im Blickfeld. Dass der Säntis auch im Winter ein begehrtes Ausflugsziel ist, haben wir in diesem Artikel beschrieben. Nach einem Marsch auf der asphaltierten Chüebodenstrasse folgen wir dem Wegweiser Richtung Laui. Ich drehe mich kurz um und entdecke einen weiteren herrlichen Ausblick – nämlich auf die Churfirsten. Weg zum Chüeboden Der Säntis im Blickfeld Churfirsten vom Toggenburg aus gesehen Posierende Kuh auf der Alpweide Wanderung zum Gräppelensee Wir erreichen den Chüeboden, eine Alpweide mit ein paar ziemlich eitlen Kühen. Weiter geht’s bergauf durch einen Wald. Allmählich frage ich mich, wo der See wohl liegt? Ich werde doch nicht schon wieder enttäuscht? Letztes Jahr wollten wir nämlich den Sämtisersee im Alpstein erkunden. Laut Bildern im Internet sollte der Sämtisersee ein herrliches Naturschauspiel bieten. Stattdessen fanden wir – aufgrund des sehr trockenen Sommers – eine bessere Pfütze vor. Hier geht’s zu unserem Sämtisersee-Bericht. Der fast ausgetrocknete Sämtisersee Aber dieses Jahr hat es doch immer wieder mal geregnet. Also bleibe ich zuversichtlich. Bevor ich mir allzu viele Gedanken über die letztjährige Pfütze im Sämtisersee machen kann, erspähen wir den Gräppelensee. Der Bergsee liegt idyllisch in einer langgezogenen Mulde, in einem geschützten Flachmoorgebiet. Nun wird unser Schritt etwas schneller. Wir können es kaum erwarten, an den See zu gelangen. Gräppelensee in Herbstfarben Am Ostufer des Gräppelensees liegen zwei Grillplätze. Und rund um den See stehen einzelne Holzbänke. Wir haben Glück und können ein freies Bänkli für unsere Picknick-Pause ergattern. Traumhaft schön! Im See spiegelt sich die imposante Westflanke des Wildhauser Schafbergs. Wir können uns kaum sattsehen und knipsen, was Handys und Kameras hergeben. Gefühlte 50 Fotos später zieht ein Wolkenfeld auf und bildet sozusagen das Sahnehäubchen auf dem Bild. Also machen wir die Fotos gleich nochmals! Wildhauser Schafberg mit Sahnehäubchen Walter, Alex, Katja und Gabi beim Gräppelensee Übrigens – laut einer mysteriösen Sage soll sich am Gräppelensee ein verborgener Schatz befinden… Wir haben diesen Schatz zwar nicht gefunden. Dafür wurden wir von Mutter Natur mit einer herrlichen Landschaft beschenkt. Was will man mehr? Dankbar und einmal mehr glücklich und erfüllt ob dieses herrlichen Sonntagsausflugs in den Schweizer Bergen machen wir uns auf den Rückweg. Ziemlich steil führt der Weg durch den Wald hinunter in Richtung Alt St. Johann. Kurz vor dem Gubel entdecken wir noch einen herzigen Kiosk mit Getränken und Bienenhonig. Der Honig ist mit einem Preis angeschrieben. Für die gekühlten Getränke und den Kaffee bezahlt man soviel, wie es einem wert ist. Wo gibt’s denn sowas noch? Kiosk in Gubel Verpflegung Gubel mit kleinem Kiosk für Wanderer Tschüss liebe Kuh – schön war’s bei euch im Toggenburg! Wir kommen wieder. Informationen zur Wanderung zum Gräppelensee Route: Unterwasser – Thurfälle – Chüeboden – Laui – Gräppelensee – Gubel – Halden – Unterwasser Schwierigkeit: leicht (offiziell. Denn Länge und Abstieg sind schon noch happig) Distanz: 12,9 km Dauer: 4:15 h (5 Stunden inklusive Mittagspause und Fotostops) Aufstieg: 526 hm Abstieg: 535 hm Parkplatz: Genügend Parkplätze stehen im Dorf oder bei der Talstation der Standseilbahn in Unterwasser zur Verfügung. Im Winter bietet sich übrigens auch eine Wanderung zur Bergstation Gamplüt und Alp Fros an. Hier unser Wanderbericht. ## Sonntagsbrunch mit mediterranem Flair im Restaurant OLEA Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/olea-brunch-seedamm-plaza Yeah! Endlich gibt’s im Seedamm Plaza am Zürichsee wieder das legendäre Brunchbuffet! Wir haben den Sonntagsbrunch im neuen Restaurant OLEA getestet! Der Sonntagsbrunch im Restaurant PUR – wie das ehemalige Restaurant im Seedamm Plaza hiess – war legendär. Entsprechend war unsere Enttäuschung gross, als das PUR plötzlich zwecks Umbau geschlossen wurde. Aber das Warten und Hoffen auf eine Fortsetzung des ausladenden Brunchbuffets hat sich gelohnt! Im neuen OLEA Restaurant ist der Sonntagsbrunch wiederum hervorragend. Das Konzept hat zwar etwas geändert: Während man früher nach dem Brunch den Hauptgang serviert bekam, holt man sich nun alles selber vom Buffet – von den Vorspeisen über die Hauptspeisen bis zum Dessert. So bestimmt man also auch das Tempo des Brunches selber. Vorspeisenbuffet mit Crevetten Salatbuffet Und jetzt kommt noch eine Prise mediterranes Flair dazu. Nebst italienischen Antipasti zur Vorspeise werden nebst der Hauptspeise auch Pasta in Portionen und eine Auswahl von Pizzaschnitten angeboten. Ah, und nicht zu vergessen: Nebst dem Rührei und 4-Minuten-Ei werden auch frisch zubereitete Eierspeisen (auf Bestellung) serviert. Walter konnte es natürlich nicht lassen, den Test des Egg Benedicts zu machen. Er hat seiner Lieblings-Eierspeise einen eigenen Artikel mit den Top-10 weltbesten Variationen gewidmet (nichts, was es nicht gibt…) Egg Benedict Proseco gibt’s natürlich auch Reich gedeckter Brunch-Tisch En Guete! Den krönenden Abschluss bildet natürlich das Dessertbuffet. In kleinen Schälchen werden hier Panna Cotta, Crème Schnitten, Mousse au Chocolat, Tiramisú und Crème brûlée aufgetischt. Für die etwas gesünder Lebenden steht auch noch ein grosses Früchtebuffet bereit. Tiramisu und Crème brulée Mousse au Chocolat und andere süsse Köstlichkeiten Buffet mit frischen Früchten Preis und Angebot des OLEA Sonntagsbrunchs Mit CHF 65.- pro Person ist der Brunch nicht der billigste am Zürichsee, aber auf jeden Fall sehr preiswert: Es wird einiges geboten! Hungrig geht ganz bestimmt niemand nach Hause. Für Kinder von 6 – 14 Jahre kostet der Sonntagsausflug ins Schlaraffenland CHF 32.50. Kids bis 5 Jahre schlemmen kostenlos. Der Sonntagsbrunch beginnt jeweils um 10:30 Uhr. Übersicht des vielseitigen Angebotes: Frühstücksklassiker Frische saisonale und exotische Früchte Auswahl von Joghurts und Milchprodukten mit Granola und Müesli Hausgemachte Waffeln mit Ahornsirup Verschiedene Eierspeisen auf Bestellung Verführerischen Vorspeisen Hausgemachtes Antipastigemüse, Büffelmozzarella Verschiedene geräucherte und marinierte Fische und Meeresfrüchte Kleine Vorspeisen und Salate in Portionen Regionale Käseauswahl mit hausgemachtem Früchtebrot und Chutney Hauptgerichte Warme Fisch- oder Fleischgerichte Vegetarischer Hauptgang Auswahl von frischer Pizza aus unserem Ofen Hausgemachter Pasta in Portionen Desserts Verschiedene köstliche kleine Desserts in Portionen Falls du mit diesem grossen Angebot überfordert bist, kannst du dir alternativ dein Frühstück auch aus dem à la Carte Angebot zusammenstellen. Restaurantadresse SEEDAMM PLAZA Seedammstrasse 3 8808 Pfäffikon SZ Telefon +41 55 417 17 17 E-Mail: info@seedamm-plaza.ch OLEA Brunch Website Online-Reservation Die Restaurants im Seedamm Plaza im neuen Look Der Umbau der zwei neuen Restaurants im Seedamm Plaza wie auch die OLEA Bar mit Lounge ist sehr gelungen! Das Intérieur ist modern und verspielt. Im OLEA werden mediterrane Gerichte serviert. Und im KAORI erfreuen sich die Sushi-Liebhaber Japanischer Spezialitäten. Und auch den Weinraum im OLEA Restaurant sollte man sich nicht entgehen lassen. Hier trinkt nur schon das Auge mit! :-) Neue Einrichtung im Restaurant OLEA Das mediterrane OLEA Restaurant Die neue Lounge im Seedamm Plaza Das Restaurant KAORI Weinraum im OLEA Weinraum im OLEA Unser Dank geht an… Herzlichen Dank an Stefan Doerr, Leiter Online Marketing des Seedamm Plaza Hotels, für die Einladung. Und ein grosses Dankeschön an Gastgeber Patrick Marugg und seinem Team für die aufmerksame Bedienung. ## Baskenland-Rundreise mit Abstecher ins Rioja Gebiet Quelle: https://reisememo.ch/spanien/baskenland-rioja-rundreise Das País Vasco (Baskenland auf Spanisch) kennt keinen Massentourismus. Dabei kommen im spanischen Baskenland sowohl Architektur- als auch Gourmet-Liebhaber auf ihre Kosten. Hier meine Tipps für eine Rundreise durchs Baskenland – mit Abstecher ins Rioja Gebiet. ## Gourmet-Tour durchs Baskenland und die Weinbauregion Rioja Quelle: https://reisememo.ch/spanien/gourmet-restaurants-baskenland-rioja Das Baskenland ist ein Paradies für Feinschmecker. In kaum einer anderen Region gibt es so viele Sternerestaurants wie in Euskadi, wie die Basken ihre Region nennen. Hier meine Tipps für eine Gourmet-Tour: Wir lassen uns auf unserem Roadtrip durchs Baskenland und Rioja in den Restaurants von mehreren Sterneköchen verköstigen: Akelarre in San Sebastian – 3 Michelin Sterne Atelier Etxanobe in Bilbao – 1 Michelin Stern Gastrobar «Patri» von Martín Berasategui El Gastronómico – Marqués de Riscal in El Ciego – 1 Michelin Stern The Viura Gastronomic Restaurant – keine Sterne Pintxos – das Wahrzeichen der baskischen Küche Akelarre in San Sebastián – 3 Michelin Sterne Alleine in San Sebastián (baskisch Donostia in der Provinz Gipuzkoa) sind drei Restaurants mit der Michelin-Höchstnote von 3 Sternen ausgezeichnet! Total bietet die Küstenstadt 16 Michelin-Sterne. Eines der 3-Sterne Restaurants inklusive Luxushotel ist das «Akelarre». Akelarre bedeutet auf baskisch Hexentanz… Wenn das nur gut kommt! Eingang zum Gourmet-Restaurant Seit mehreren Jahren kocht hier Pedro Subijana. Er gehört zur historischen Gründergeneration der «nueva cocina vasca», der «neuen baskischen Küche». Bei Subijana wählt man aus drei Gourmet-Menus à 9 Gängen. Natürlich kann man die Gerichte aus den verschiedenen Menüs auch kombinieren. Zur Begrüssung serviert er erst mal eine «Bloody Mary». Allerdings nicht in flüssiger Form, sondern aus dehydrierten Tomaten mit Wodkaschaum! Dazu reichen sie ein souffliertes Teigkissen mit Garnelen und eine Art Cracker mit Blutwurstcreme. Kleine Kissen mit Garnelen als Amuse-Bouche Aber auch beim Menü gibt es immer wieder Überraschendes und Unerwartetes: Seehecht im Algensud mit Plankton-Crème und Austernblatt Gänselebermousse in Form eines Blattes Im Schnaps gegarte Garnelen Garnelen im Schnaps gegart Kartoffelsoufflé auf Rindstatar Falsches Kotelett als Pojarski Gebratener Octopus Kabeljau auf «Spänen» Blumenkohl-Crème im Teig Erbsen mit mariniertem Eigelb Käseteller Exotische Zitruserfrischung Nicht zuletzt besticht das Akelarre auch durch die spektakuläre Aussicht auf die Bucht von Biskaya. Da freuen sich die Gäste des zu Relais & Châteaux gehörenden Hotels. Jedenfalls wenn es nicht gerade nebelverhangen ist… Logo des Akelarre Restaurants Terrasse des Restaurants Menukarte Bonsai auf dem Restauranttisch Adresse: Akelarre Padre Orcolaga, 56 (Igeldo) 20008 San Sebastián Telefon: +34 943 311 209 E-mail: restaurante@akelarre.net Webseite: akelarre.net Öffnungszeiten: 13:00 – 14:30 Uhr und 20:30 – 22 Uhr (Eintreffzeit). Geschlossen am Sonntagabend, Montag und Dienstag (ganzer Tag). Preise: Auswahl von drei Menus à 240 € (exkl. Getränke). Auch die Preise für die eleganten Hotelzimmer sind happig. Da mussten wir passen. Zurück zum Inhaltsverzeichnis Atelier Etxanobe in Bilbao – 1 Michelin Stern Sternekoch Fernando Canales überrascht in seinem Gourmet-Restaurant «Atelier Etxanobe» in Bilbao mit experimentellen Geschmacksexplosionen und originellen Kreationen. Chef Fernando Canales vor der Glasmalerei der spanischen Nationalbank Stimmungsvolles Michelin-Sterne Restaurant von Fernando Canales Das Degustationsmenu umfasst 14 Gänge. Zwei davon bereitet Canales direkt am Tisch zu. Mit umwerfender Gestik: Mit dem Flammenwerfer fuchtelt er wild über die Teller wie ein Stardirigent! Canales flambiert ein Tuna-Carpaccio direkt am Tisch Gebratene rote Garnele aus dem Mittelmeer Kabeljau auf Aubergine und Oliven Weingläser im Atelier Etxanobe Was im Atelier Etxanobe auch noch speziell ist: Ein kleiner Beamer auf dem Tisch projiziert zuerst einen Image-Film und später die einzelnen Gänge des Menus auf das Tischtuch. Chicharro oder Stöcker-Makrele mit roter Beete und Limonengras. Und Menu-Projektor Dass der Sternekoch eine Affinität zur Digitalwelt hat, zeigt sich auch als er uns die Nachspeise serviert: Mit VR-Brillen verschafft er uns ein Geschmackserlebnis für alle Sinne: Adresse: Atelier Etxanobe Calle Juan Ajuriaguerra, 8 48009 Bilbao Telefon: +34 944 421 071 E-mail: etxanobe@etxanobe.com Webseite: atelieretxanobe.com Öffnungszeiten: 13:00 – 15:00 Uhr und 20:00 – 22:00 Uhr, Dienstag und Sonntag geschlossen. Preise: Experiencia Menú Chef Atelier: 120 € (exkl. Getränke) Menù Chef Atelier mit Weinbegleitung: bis 200 € Zurück zum Inhaltsverzeichnis Gastrobar «Patri» von Martín Berasategui Unter den vielen erstklassigen baskischen Restaurants muss ich auch die Gourmettempel von Martín Berasategui hervorheben. Er gehört zu den Spitzenreitern unter den Sterneköchen Spaniens. Martín Berasategui führt Restaurants in mehreren Städten. Derzeit verfügen 5 seiner Restaurants über total 10 Michelin-Sterne… Eine Genussreise könnte man allein seinen Restaurants widmen. Sein Hauptrestaurant ist das «Restaurante Martín Berasategui» in San Sebastián (3 Michelin-Sterne). Leider bekommen wir während unseres Aufenthaltes keinen freien Tisch mehr. Tipp: Wer im Hauptlokal von Martín Berasategui essen will, sollte den Tisch mehrere Wochen im Voraus reservieren! Der Zufall aber will es, dass wir in Bilbao im Hotel Tayko residieren: Es beherbergt gleich zwei Restaurants von Michelin-Sternekoch Berasategui: das elegante «Ola» sowie die quirlige «Patri» Gastrobar. Katja und ich testen ein Abendessen im «Patri» und sind hell begeistert! Das Restaurant präsentiert sich in einem völlig lockeren und stilvollen Ambiente. Von Austern über Ceviches bis zu Tatar werden hier verschiedene Köstlichkeiten serviert. Patri Showküche Astronaut Tayko im Gourmetrestaurant Patri von Martin Berasetegui Hotelbar im Patri Restaurant Katja wählt einen grillierten Seehecht mit Speck auf Erbsenpurée. Ich selber schwelge heute noch in bester Erinnerung an ein iberisches Schwein: Es wird auf Trüffelkartoffeln serviert und zergeht auf der Zunge. Ganz im Stil von Pulled Pork. Hervorragend! Potentiell mein liebstes Gericht der ganzen Reise… Gegrillter Seehecht mit Speck auf Erbsenpurée Auf Trüffelkartoffeln serviertes iberisches Schwein – himmlisch! Wer Bilbao besucht, dem empfehlen wir die «Patri» Gastrobar auf jeden Fall. Denn hier gibts Spitzengerichte vom Sternekoch zu erschwinglichen Preisen in lockerem Industrie-Chic Ambiente. Adresse: Hotel Tayko Erribera Kalea, 13 48005 Bilbao Telefon: + 34 944 652 069 Webseite: taykohotels.com Öffnungszeiten: Mittagessen: Montag bis Sonntag, 13:30 – 15:30 Uhr Nachtessen: Montag bis Sonntag, 20:30 – 22:30 Uhr bzw. 23:00 Uhr (Freitag und Samstag) Preise: Einzelne Gerichte sind recht günstig zu haben. Zurück zum Inhaltsverzeichnis El Gastronómico – Marqués de Riscal in Elciego – 1 Michelin Stern Das Hotel Marqués de Riscal ist ein Hingucker sondergleichen. Designhotel Marquès de Riscal von Stararchitekt Frank O. Gehry Wie das Guggenheim Museum von Bilbao (hier geht’s zu unserem Artikel über Bilbao) stammt das Hotel aus der Feder des Stararchitekten Frank O. Gehry. Design wird somit auch im Restaurant grossgeschrieben: Katja in der dekonstruktivistischen Architektur des Restaurants Katja und Walter warten gespannt auf das Menu Sternekoch Francis Paniego liebt es, seine Gäste auf der geschmacklichen Entdeckungsreise etwas zu täuschen: Einiges, was uns serviert wird, ist gar nicht das, wonach es aussieht… So serviert der sympathische Kellner zum Apéro schwarze Oliven. In Wahrheit sind es mit Frischkäse gefüllte Trauben… Faszinierend! Später wird uns eine Art Wiese mit frischen Kräutern und Blumen serviert: Schafskäsecrème mit Gänseleber und frischen Kräutern in Puderform. Raffiniert! Schattenspiel der Weingläser Gefälschte Oliven Weiden Vorspeise Tondeluna Vorspeise Jungtaube auf Gran Reserva Sauce Grüne Spargel, Kaviar und Pilze Dessert vom Pfirsich «Zurracapote» Das Designhotel liegt inmitten von Weinbergen. Pro Jahr werden 5 Millionen Flaschen produziert. Im Weinkeller lagern 3 Millionen Weinflaschen und unzählige Holzfässer… Weinfässer der Herederos de Marqués de Riscal Weinkeller des Weinguts Marquès de Riscal Adresse: Marqués de Riscal Calle Torrea, 1 1340 Elciego, Alava Telefon: +34 945 180 888 E-mail: reservations.marquesderiscal@marriott.com Webseite: restaurantemarquesderiscal.com Öffnungszeiten: Mittagessen: Mittwoch bis Sonntag, 13:00 – 15:00 Uhr Nachtessen: Dienstag bis Sonntag, 20:00 – 22:00 Uhr Preise: Menù 14 ideas (14 Gänge) 110 € (exkl. Getränke) Menú 21 Ideas 140 € (exkl. Getränke) Zurück zum Inhaltsverzeichnis The Viura Gastronomic Restaurant – keine Sterne In Villabuena de Álava, unweit von Elciego, befindet sich der Gast im Herzen des Rioja Weinbaugebiets. Im kleinen Dörfchen gibt es auf 300 Einwohner 43 Weingüter! Die ganzen Tempranillos und Viuras mit Garnacha oder Malvasía schmecken mir ausgezeichnet ;-) Walter mit Tempranillo im Rioja Weingebiet Das kubische Design des Hotels Viura mit seinen avantgardistischen Details ist spektakulär. Beachtlich ist auch das Hotelrestaurant! Kubisches Designhotel Viura in Villabuena de Álava Dekorativer Fauteuil im Hotelgang Tisch im Cuisine Gourmet-Restaurant Küchenchef Javier Alesanco liebt es, der authentischen Küche der Rioja-Gegend und des Baskenlands zu huldigen, aber mit seinem eigenen Stil. Alesanco verfügt zwar noch über keinen Stern. Sein Degustationsmenü ist für uns allerdings klar auf Sterne-Niveau! Gruss aus der Küche Thunfischfilet Limonen-Joghurt Schokoladedessert Adresse: The Gastronomic Restaurant Hotel Viura Calle Mayor 01307 Villabuena de Álava Tel. +34 945 609 000 E-Mail: info@hotelviura.com Webseite: hotelviura.com Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag: 19:30 – 22:30 Uhr Samstag zusätzlich: 13:30 – bis 15:30 Uhr Preise: Degustationsmenü ab 50 € (exkl. Getränke) Zurück zum Inhaltsverzeichnis Pintxos – das Wahrzeichen der baskischen Küche Wer es lieber nicht ganz so pompös mag, der kommt im Baskenland auch nicht zu kurz. Denn auch die Pintxos (ausgesprochen «Pintschos») – eine Interpretation der spanischen Tapas – lassen das Herz jedes Gourmetfreundes höher schlagen. Alle Tipps rund um die Pintxos haben wir in diesem Artikel zusammengetragen. Typischer Pintxo-TellerHier zu unserem Pintxos-Review Einen guten Überblick über alle Sternerestaurants im spanischen Baskenland verschafft die Webseite von Euskoguide. Zurück zum Inhaltsverzeichnis ## Wunderschöne Chüebodensee-Rundwanderung oberhalb von Elm Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/wanderung-chuebodensee-glarnerland Es ist ein herrlicher Sonntag. Wir schnüren die Wanderschuhe und gehen wieder mal mit unserem «Wandertrüppli» in die Berge. Diesmal soll es die Region Elm im Glarnerland sein. Ich habe nämlich beim Recherchieren eine vielversprechende Wanderung zum Chüebodensee gefunden! Und so geht die Route: Wir fahren zuerst nach Elm im Sernftal (so heisst das wirklich!) und nehmen dort die Gondel der Elmer Sportbahnen zum Ämpächli. Von der Bergstation aus zeigen zwei Wegweiser zum Chüebodensee: Die eine Route soll 2 Stunden, die andere 3 Stunde dauern. Unser Freund Alex möchte die kürzere Variante nehmen. Wir andern sind allerdings etwas verunsichert, weil auf dem Wegweiser Chüebodenalp-See steht. Da ist also noch eine Alp dazwischen!? Also überzeugen wir Alex, nach links in Richtung «Chüebodensee» zu biegen. Ohne Alp. Auf der Karte scheint der Weg nämlich etwas weniger steil… Wegweiser zum Chüebodensee Gasthaus Älpli mit Riesenwasserspass Nach rund 50 Metern Spaziergang zeigt sich bereits das Gasthaus Älpli: Ein absolut idyllisches Bergrestaurant mit einem Riesenwasserspass. Das sieht so einladend aus, dass wir da am liebsten schon einkehren würden. Wegweiser zum Älpliweg Riesenwasserspass beim Älpli-Restaurant Kanal des Riesenwasserspasses Älpli Bergrestaurant mit Aussicht auf das Martinsloch Allerdings ermahnen uns die Jungs, dass wir erst mal wandern sollten, bevor wir schon an Verpflegung denken. Etwas schmollend wandern wir also drauflos. Die ersten 1.5 Kilometer führen auf einer Naturstrasse sanft dem Berg entlang. Allmählich wird der Weg dann aber steiler. Und ich frage mich langsam, ob wir doch Alex‘ Route hätten wählen sollen? Aber es gibt kein Zurück mehr. Durchhalten und weiterlaufen. Immer steiler geht es jetzt hoch. Zum Glück gönnen uns die Jungs einen kurzen Pausenhalt im Empächli Oberstafel. Alex und Walter im Stechschritt in Richtung Chüebodensee Pausenhalt im Empächli Oberstafel mit Elmer Citro Wanderer beim Aufstieg zum Chüebodensee Nach einem kurzen, aber strengen Aufstieg erreichen wir den «Gelben Chopf», wo die beiden Routenvarianten zusammenkommen. Von hier hat man eine herrliche Aussicht aufs UNESCO-Welterbe Tektonikarena Sardona mit der Glarner Hauptüberschiebung: Eine scharfe Linie zieht sich vom Piz Sardona zum Piz Segnas und den Tschingelhörnern mit dem Martinsloch und dem Hausstock. Und natürlich sieht man wunderschön auf den Chüebodensee. Alex bestaunt die Aussicht auf Piz Sardona und Piz Segnas Alex vor dem Piz Segnas und den Tschingelhörnern mit dem Martinsloch Panorama mit Mürligrat und Chüebodensee Chüebodensee – Picknick mit Rinderspass Über unsere Lippen huschen ein paar «Aaaahhs» und «Oooohhs»: Einerseits wegen des schönen Panoramas – andererseits aber auch, weil wir froh sind, den Aufstieg geschafft zu haben… Voller Ehrfurcht bewundern wir den Ausblick, bevor wir dann zu dem in einer Mulde eingebetteten Chüebodensee hinuntersteigen. Gwundriges Rind auf der Chüebodenalp Vorbei an ein paar Rindern, die uns neugierig beobachten und uns aufsässig verfolgen! Walter macht mit den verspielten Jungviechern sogar den Torero… Falls Du auch so einen Kindskopf zu Hause hast, willkommen in meinem Leben! Katja und Walter mit beleidigtem Rind Chüebodensee mit Blick zum Mürligrat Walter bestaunt den Mürligrat Mürligrat am Chüebodensee Picknick am Chüebodensee Der Bergsee ist so idyllisch, wie ich ihn mir vorgestellt habe! Im Wasser spiegelt sich der Mürligrat. Es ist traumhaft schön! Besonders berauschend sind auch die Felder voller grün-weissem Wollgras und die um den Chüebodensee verstreuten Teiche. Panorama eines Teiches auf der Chüebodenalp Rinder auf der Chüebodenalp Wollgras unterhalb des Mürligrats Wollgras auf der Chüebodenalp Abstieg via Alp Chuenz zum Riesenwald Nach einem Picknick ziehen wir weiter. Der Wanderweg führt über die Wiesen von Alp Chuenz. Und zwar ziemlich steil im Zick Zack hinunter bis ins Tobel. Vorbei an kettengesicherten Steilhängen und über rauschende Bäche! Steiler Auf- oder Abstieg von der Chüebodenalp Wanderweg in Richtung Empächli Schlucht in Richtung Empächli Der letzte Abschnitt ist dann zum Glück easy: Es geht durch den Riesenwald, vorbei am Erlebnisweg, der fünf Geschichten um die Sage des Martinslochs thematisiert. Für Familien ist der Riesenwald ein absolutes Highlight. Wir sind allerdings nicht (mehr) ganz so verspielt, oder hundemüde, so dass wir weiterziehen zum Bergrestaurant Empächli. Hier trinken wir ein erfrischendes Elmer Citro zum Abschluss unserer Wanderung. Wegweiser Riesenwald beim Kinderspielplatz Sardonahaus Wohlverdientes Elmer Citro nach der Wanderung Abfahrt mit Trottinett oder Mountaincart Gegen einen Aufpreis ist die Talfahrt ab der Bergstation der Gondelbahn auch mit dem Trottinett oder Mountaincart befahrbar. Logischerweise lassen sich Walter und Alex dieses Abenteuer nicht nehmen, während Gabi und ich die sichere Gondelbahn vorziehen. Mountaincarts warten auf mutige Abfahrer Rassige Abfahrt mit den Mountaincarts Fazit zur Chüebodensee-Rundwanderung Der Chüebodensee bietet eine wunderschöne Rundwanderung, die durch das älteste Wildschutzgebiet von Europa führt, den Freiberg Kärpf. Die Wanderung ist allerdings nicht ganz ohne. Wanderstöcke sind von Vorteil! Walter liegt mir die halbe Zeit in den Ohren, ich solle doch mal seine Wanderstöcke testen, es helfe enorm! Aber ich bin ja nicht weich und lehne dankend ab. Aber so locker wie Walter ins Ziel einläuft, hätte ich vielleicht doch auf ihn hören sollen… Wie dem auch sei, ich empfehle auf jeden Fall den Aufstieg via Gasthaus Älpli. Denn auf der anderen Route sieht der Wanderweg derart steil und bedrohlich aus, dass ich nicht sicher bin, ob ich da wirklich hochgestiegen wäre… Toureninfos Route: Bergstation Sportbahnen Elm (Gondelbahn) – Ämpächli – Chüebodensee – Chuenz – Riesenwald – Chüebodensee – Ämpächli – Bergstation Sportbahnen Elm (Gondelbahn) Wanderzeit: ca. 4 Std. Distanz: 8 km Aufstieg: 688 m Abstieg: 688 m Höchster Punkt: 2117 m Schwierigkeit: mittel – teils steile Abschnitte Kondition: mittel (Jedenfalls offiziell. Ich fand es à la Limite anstrengend) Betriebszeiten der Gondelbahn Elm – Ämpächli: 08.30 bis 17.00 Uhr (durchgehend) Verpflegung: Bergrestaurant Ämpächli, Bergrestaurant Älpli und am Chüebodensee aus dem Rucksack. Weitere empfehlenswerte Wanderungen im Zigerschlitz Wanderung von Braunwald zum Oberblegisee Oberblegisee in Braunwald Tobel-Wanderung von Riedern zum Klöntalersee Klöntalersee Oder der idyllische Ahornen-Rundweg beim Obersee, oberhalb von Näfels. Obersee mit v.l. Zindlenspitz, Brünnelistock (in der Mitte), Plattenberg und Schiberg ## Crans-Montana – Mehr als Skisport? Absolutely! Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/crans-montana-wallis Die beiden Walliser Nachbarorte Crans und Montana bilden die bekannte Feriendestination Crans-Montana. Die Region lockt insbesondere im Winter zum Skisport. Dabei hat die Region noch viel mehr zu bieten. Echt jetzt? Absolutely! Die Reiseplattform «European Best Destinations» hat Crans-Montana 2019 zur fünftbesten Ski-Destination Europas erkoren. Kein Wunder, denn Crans-Montana verspricht rund 140 Kilometer Pistenvergnügen, Après-Ski-Bars, Shopping-Vergnügen etc. Aber die Feriendestination bietet viel mehr als nur Wintersport. «Absolutely!» – wie es der Slogan der Walliser Ferienregion nahelegt. Etang Grenon, einer der fünf Bergseen in Crans-Montana Etang Long entlang des Golfplatzes Die Freizeitmöglichkeiten auf dem Hochplateau auf 1‘500 M.ü.M. sind vielseitig: Ob Wandern, Klettern, Biken, Golf oder Minigolf spielen – Crans-Montana ist eine vielseitige Sportdestination. Und mit ihren Seen, Wäldern und dem Gletscher ist sie auch ein Eldorado für Naturliebhaber. Aber auch Kulturinteressierte freuen sich über ein breites Angebot an Museen, Veranstaltungen und Festivals. Crans-Montana hat viele Facetten: Es wirkt elegant und stylish, insbesondere wenn man der Shopping-Meile entlang flaniert. Gleichzeitig ist es auch malerisch und charmant mit seinen Chalets, den gemütlichen Bistros und Cafées. Ein absolut(ly) faszinierender Mix. Mir gefällt’s! Chalet in Crans-Montana Crans-Montana Leuchtschrift aus Holz Golf spielen in Crans-Montana Crans-Montana ist der Austragungsort des legendären Omega European Masters, wo jeweils gleich mehrere hochkarätige Golfstars antreten. Mit grosser Ehrfurcht hat Walter den ältesten Golfplatz Crans-sur-Sierre gespielt. Hier sein Erlebnisbericht vom Golfplatz. Bunker und Seen von Green 13 auf dem Golfplatz Crans-sur-Sierre Walter nach der Runde bei Loch 18 Wanderwege für jeden Geschmack Das Wanderwegnetz in Crans-Montana ist riesig. Bekannt sind die Wege entlang der Suonen (Wasserleitungen). Wandern entlang der Suonen Suonen Wanderung am Wasserkanal Eine sehr schöne Suonenwanderung soll die Bisse du Ro vom Lac de Tseuzier nach Crans-Montana sein. Leider war ein Teil der Route während unseres Aufenthalts aufgrund des vorangehenden Unwetters gesperrt. So sind wir lediglich vom Cry d’Er über den Chetzeron nach Crans-Montana gewandert. Immerhin hatten wir auf dieser Wanderung einen majestätischen Ausblick auf den Lac de Tseuzier. Aussichtspunkt auf dem Weg von Cry d’Er zum Chetzeron Stausee Lac de Tseuzier Hotel und Restaurant Chetzeron Terrasse beim Hotel und Restaurant Chetzeron Die ehemalige Seilbahnstation ist jetzt ein Hotel Liegestühle beim Hotel und Restaurant Chetzeron Alles über die Bisse du Ro Wanderung liest du auf dem Reiseblog von Travelita. Gletscher Plaine Morte Ein weiterer empfehlenswerter Ausflugstipp ist die Plaine Morte. Plaine Morte oberhalb von Crans-Montana Der 10 Quadratkilometer grosse Gletscher auf 3000 M.ü.M. bildet ein gewaltiges Naturspektakel. Die Rundumsicht von hier oben ist fantastisch! Gleich in Massen präsentieren sich die 4000er – vom Matterhorn, Weisshorn über den Mont Combin bis zum höchsten Gipfel der Alpen, den Mont Blanc. Aussicht vom Plaine Morte auf die 4000er Wer sich genügend fit fühlt, wandert von der Zwischenstation Cabane des Violettes 7 km hoch auf die Plaine Morte. Walter und mir scheint der Aufstieg (850 Höhenmeter) etwas zu anstrengend für einen kleinen Sonntagsausflug. So lassen wir uns mit der Seilbahn direkt zum Gipfel hochhieven. Luftseilbahn zur Plaine Morte Wetterstation auf der Plaine Morte Aussicht auf die Plaine Morte Walter auf der Plaine Morte Von dort wandern wir dann der Plaine Morte entlang nach Violettes hinunter. Teilweise ist der Weg allerdings etwas steil, so dass es uns die Knie nicht danken. Aber die Aussicht ist genial! Farbtupfer auf dem Wanderweg Und gleich noch ein paar farbige Blumen Schwarznasenschaf auf dem Wanderweg Was es mit den Walliser Schwarznasenschafen auf sich hat, durfte ich in Zermatt bei Julen Tradition und der «Miss Zermatt» Wahl herausfinden ;-) Katja und Walter auf der Plaine Morte Auf dem Weg nach Violettes Cabanes des Violettes Unterkunft: Crans Ambassador Während unseres Besuches in Crans-Montana residieren wir im Crans Ambassador. Das 5-Sterne-Hotel repräsentiert meines Erachtens genau das, wofür Crans-Montana steht: Eine perfekte Mischung aus Eleganz, Lässigkeit und Natürlichkeit. Mehr über das Crans Ambassador erfährst du in meinem separaten Review. Toblerone-artige Architektur des Crans Ambassador Anreise nach Crans-Montana Mit dem Auto fährt man von Sierre (auf Deutsch Siders) an Weinbergen und charmanten Châlet-Dörfern vorbei auf das Hochplateau Crans-Montana. Wer lieber mit den öffentlichen Verkehrsmitteln reist: Es gibt Direktverbindungen nach Sierre, und zwar von Basel, Bern, Genf, Lausanne und Zürich. Von Sierre führt eine moderne Standseilbahn in nur zwölf Minuten hoch nach Crans-Montana. Sie gehört mit ihren 4‘191 Metern Länge und 927 Metern Höhenunterschied zu einer der längsten Standseilbahnen Europas! Unser Dank geht an Herzlichen Dank an Sophie Clivaz, Communication Manager von Crans-Montana Tourismus für die Einladung in die wunderbare Ferienregion. Merci vielmal auch an Christian Schoch von Panta Rhei PR für die Koordination dieser Reise. ## Hotel Crans Ambassador – markante Architektur im Chalet-Stil Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/hotel-crans-ambassador-crans-montana Crans Ambassador – nur schon dieser Hotelname lässt Grosses erahnen. Hier meine Tipps aus Crans-Montana, was das leicht erhöht liegende Hotel zu bieten hat. Kurz vor dem Schweizer Nationalfeiertag bin ich schon leicht aufgeregt. Wir fahren nach Crans-Montana und verbringen den 1. August auf dem Hochplateau über dem Walliser Rhonetal! Ich hatte schon viel über die Walliser Feriendestination gehört. Insbesondere im Zusammenhang mit dem prestigeträchtigen Omega European Masters Golfturnier. Nun werde ich mir selber ein Bild von Crans-Montana machen. Etang Grenon, einer der fünf Bergseen von Crans-Montana Dazu residieren wir im 5-Sterne-Hotel Crans Ambassador (Link zu booking.com). Was für ein vielversprechender Name… Toblerone-artige Architektur des Crans Ambassador «Ambassador» kommt aus dem Englischen und bedeutet «Botschafter» oder «Repräsentant». Nach unserem Besuch kann ich sagen, dass ich den Namen äusserst passend finde. Denn das Crans Ambassador repräsentiert in der Tat, wofür Crans-Montana steht: modern und stilvoll, gleichzeitig aber auch idyllisch und charmant. Eine perfekte Mischung aus Eleganz, Lässigkeit und Natürlichkeit. Das mag ich! Panoramablick vom Crans Ambassador Hotel Crans Ambassador mit bewegter Geschichte Das heutige 5-Sterne-Hotel hat allerdings eine bewegte Vergangenheit: Das Hotel ging 2005 bankrott und musste die Türen für zwei Jahre schliessen. Nach der Wiedereröffnung kam 2016 der nächste Schlag! Das Haus stand wieder kurz vor dem Konkurs. Doch dann übernimmt im Juli 2017 die renommierte Hotelgruppe Victoria-Jungfrau Collection das Hotel und beauftragt Hotelier Didier Bru, das Haus wieder auf Kurs zu bringen. Und das ist ihm und seiner Frau Sabine Bru auch bestens gelungen, wie ich meine. Direktionspaar Sabine und Didier Bru Gelebte Gastfreundschaft Gut, das Haus liegt an einer sensationellen Lage! Das macht es etwas einfacher. Mit seiner markanten Architektur in Form einer Toblerone-Bergspitze thront das Crans Ambassador im Chalet-Stil leicht erhöht über Montana. Der Ausblick von den 56 renovierten Zimmern und der Lounge mit seiner Outdoor-Terrasse ist grossartig! Man hat von hier freie Sicht auf die beeindruckende Gipfelparade vom Weisshorn bis zum Mont Blanc. Um das Matterhorn zu erspähen muss man allerdings etwas weiter in die Höhe. Der neu angebaute, verglaste Restaurantflügel bietet eine perfekte Mischung aus dezentem Luxus und zeitlosem Design. Auch das sehr gelungen! Hier bildet «Le Bar Lounge» das Herzstück des Hotels: Die lichtdurchflutete Lounge mit dem Kamin in der Mitte ist stilvoll eingerichtet. In dieser entspannten Atmosphäre lässt es sich gut verweilen. Gemütliche Bar Lounge mit Aussicht Sonnige Bar Lounge Lichtdurchflutete Lounge mit Aussicht Elch mit Ray Ban Brille in der Bar Lounge Das alles ist schon die halbe Miete für den aktuellen Erfolg des Hotels, könnte man meinen. Aber der Aufschwung liegt nicht nur an diesen Fakten. Es ist die herzliche Gastfreundschaft – in manchen Schweizer Hotels schmerzlich vermisst – die uns vom ersten Moment in ihren Bann zieht. «Bonjour madame, monsieur» tönt es jedes Mal, wenn wir am Concierge, an der Rezeption oder am Barman vorbeilaufen. Comment allez-vous? Vous passez un bon séjour? Sehr aufmerksam werden wir jeweils gefragt, ob sie uns etwas Gutes tun können, ohne dabei aufdringlich zu wirken. Und das immer mit einem natürlich freundlichen Lächeln, versteht sich. Très sympa! Das beispielhafte Service-Bewusstsein gehört zur Philosophie von Direktionspaar Didier und Sabine Bru. Ihnen ist wichtig, dass sich die Gäste bei ihnen in einem lässigen Ambiente wohl fühlen und einen exzellenten Service geniessen. Sabine Bru ist gleichzeitig Director of Sales & Marketing des Hotels. Mit einem verschmitzten Lächeln meint sie: Ich sorge dafür, dass mein Mann immer genügend zu tun hat Kulinarische Höhenflüge im Crans Ambassador Nebst dem äusserst aufmerksamen Service und der spektakulären Aussicht auf die höchsten Gipfel Europas erlebt man im Crans Ambassador aber auch kulinarische Höhepunkte aus der international inspirierten Küche von William Weiss. Der französische Chef setzt mit seiner Küche frische kulinarische Akzente. William Weiss‘ Gruss aus der Küche Calamares und Cipirones Kabeljau mit frischen Kräutern Schmackhaftes Dessert Auf der «La Terrasse Valaisanne» mit der stylischen Feuerschale geniesst Du eine herrliche Aussicht mit 180°-Panorama! Und feine Cocktails wie zum Beispiel einen Espresso Martini. Feuerring von «La Terrasse Valaisanne» Terrasse mit Feuerring Espresso Martini und Hugo auf der Terrasse Hier werden während der Wintermonate Raclette, Glühwein und Crêpes serviert. Im Sommer bestellt man sich nach Lust und Laune etwas aus dem Menü von «Le Bar Lounge». Zum Frühstück geht’s ins Restaurant «La Table». Die Aussicht ist auch hier gigantisch – so starten wir super in den Tag! Frühstückstisch Frühstück mit Aussicht auf Alpenpanorama Terrasse des Restaurants Sonnenaufgang über Crans-Montana 1. August in Crans Montana Küchenchef Weiss hat sich auf seinen vielen Reisen durch Asien und die USA von anderen Kochkulturen inspirieren lassen. Die gesammelten Erfahrungen lässt er gekonnt in seine international interpretierte Küche einfliessen. Zum Nationalfeiertag setzt Weiss allerdings auf ein typisches Schweizer Buffet mit regionalen Produkten. Nur schon der Anblick des 1. August-Buffets ist fantastisch! Überall entdecken wir das Schweizer Kreuz – auf einem Frischkäse im Glas, als Fähnchen auf dem Buffet oder dann auf der Dessertplatte. Ich lasse an dieser Stelle einfach die Fotos sprechen: 1. August-Apéro Vorspeisen im 1. August Look 1. August Buffet Vorspeisenbuffet mit Schweizer Kuh Leckeres Käsebuffet 1. August Dessertbuffet Küchenchef William Weiss am Dessertbuffet Und dann geht es los mit dem 1. August-Feuerwerk auf dem Lac Grenon – einem von insgesamt fünf Bergseen von Crans-Montana. Im Crans Ambassador geniessen wir die perfekte Sicht auf das Feuerwerk. Es wird von passender Musik und einem grandiosen Wasserspektakel begleitet. Der Himmel über Crans-Montana erstrahlt in bunten Farben. Das beeindruckende Feuerwerkspektakel rundet diesen herrlichen Abend mit feinem Essen und Unterhaltung ab. Wasserspiel und Feuerwerk über Crans-Montana Spa-Bereich auf 1’300 Quadratmetern Das Highlight des Crans Ambassador Spa ist sicherlich der 17 Meter lange, beheizte Pool mit integriertem Whirlpool. Dank der grossen Fensterfront hat man fast das Gefühl, seine Längen mitten in den Bergen zu schwimmen. Wer Entspannung im Dampfbad oder der Sauna sucht oder ein Treatment aus dem umfassenden Behandlungsprogramm wählt, lässt sich einen Stock weiter unten verwöhnen. Wie oftmals in der Romandie üblich, gilt im Spa Textilpflicht. Eingang und Réception des Spa-Bereichs Hoteladresse Hotel Crans Ambassador Route du Petit Signal 3 3963 Crans-Montana Tel. +41 (0)27 485 48 48 Webseite: cransambassador.ch { "@context": "http://schema.org", "@type": "Hotel", "name" : "Crans Ambassador", "description" : "5-Stern Hotel an sensationeller Lage oberhalb von Crans Montana", "address" : { "@type" : "PostalAddress", "addressCountry" : "CH", "addressLocality" : "Zürich", "addressRegion" : "Wallis", "postalCode" : "3963 ", "streetAddress" : "Crans-Montana" }, "telephone" : "+41 27 485 48 48", "image" : "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2019/08/Crans-Ambassador-Aussenansicht.jpg", "starRating" : { "@type" : "Rating", "ratingValue" : "5"}, "priceRange" : "CHF300 - CHF1100" } Aktivitäten in Crans Montana Über die vielfältigen Möglichkeiten, was man in Crans-Montana alles unternehmen kann, schreibe ich in diesem separaten Artikel. Das hat dann mit dem «Absolutely!» Claim von Crans-Montana zu tun… Und hier findest du Walters Erlebnisbericht vom renommierten Golfplatz Crans-sur-Sierre. Golfplatz Crans-sur-Sierre Unser Dank geht an… Herzlichen Dank an Sabine und Didier Bru für die grosszügige Einladung und das spannende Gespräch. Vielen Dank auch an die ganze Hotel-Crew für die erfrischende Gastfreundschaft. Bien joué! Ein Dankeschön geht auch an Doris Graf von der PR-Agentur compresso AG. Sie hat unseren Aufenthalt organisiert und koordiniert. Merci beaucoup! Die Golfbälle konnten wir gut gebrauchen ;-) ## Golf Crans-Montana – gespielt am Omega European Masters Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/golf-crans-montana Auf die Saison 2019 hin wurde der Golfplatz Crans-sur-Sierre stark umgebaut. Der vom legendären Severiano Ballesteros gestaltete Kurs in Crans-Montana bietet jetzt noch spektakulärere Spielbahnen. Ich habe mich kurz vor dem Omega European Masters zwischen den neu angelegten Seen und Sandbunkern versucht: Bus mit Omega Masters Werbung Anzeige für das Omega Masters Ende August bis Anfang September 2019 gastieren im Wallis gleich mehrere hochkarätige Golfstars von Weltformat beim Omega European Masters auf dem neuen Platz. Deshalb betrete ich den Platz Anfang August mit viel Ehrfurcht: Auf Wikipedia habe ich nachgelesen, wie schwierig der Platz zu spielen sei. Ehrfürchtig nehme ich Mass auf dem berühmten Platz Schmale Waldschneise von Fairway 6 Bunker und Green von Bahn 7 vor dem Weisshorn Aber schon auf den ersten Bahnen merke ich, sooo schwierig ist er gar nicht? Der Platz ist nämlich abwechslungsreich im englischen Parkland-Stil ausgebaut mit Bäumen und Seen und hat nur bei wenigen Löchern Hochgebirgs-Charakter. Rough (hohes Gras) hat es nur an einem einzigen Abschlag. Entsprechend kann ich mich wieder etwas entspannen und geniesse nicht nur den Platz, sondern auch die prächtige Aussicht auf das Weisshorn oder das Rhonetal. Später klärt mich Golfplatzmanager Pascal Schmalen dann auf, dass der Rasen für das Profiturnier anders gemäht wird: Nämlich viel kürzer, was die Greens viel schneller macht und dadurch schwieriger zu spielen. Green mit Aussicht auf das Rhonetal Fairway und See von Loch 10 Golfplatzmanager Pascal Schmalen mit dem «Seve» Magazin Severiano Ballesteros‘ Wunderschlag bei Loch 18 In der 80-jährigen Turniergeschichte (!) haben sich auf dem Platz schon viele Szenen und Dramen abgespielt. Mir gefällt besonders die Geschichte von Ballesteros‘ legendärem Befreiungsschlag bei Loch 18 von 1993: Auf dem letzten Abschlag liegt Ballesteros in Griffnähe des Turniersiegs, nachdem er eine phantastische Aufholjagd mit 5 Birdies hintereinander hingelegt hat (Ein Birdie ist ein Schlag weniger als Par. Par ist die Anzahl Schläge, die für das Loch vorgesehen wäre, meist 3, 4 oder 5 Schläge). Auf der 18. und entscheidenden letzten Bahn verhaut Ballesteros aber seinen Abschlag mit einem Eisen 3. Sein Ball landet 30 Meter zu weit rechts. Er liegt hinter dem Fairway-Bunker unter den Bäumen an der 2 Meter hohen Mauer zum Schwimmbad. Für Golfer eine Katastrophe! Wald und Mauer bei Loch 18. Rechts die Gedenktafel Missliche Lage von Ballesteros‘ Ball auf der 18. Bahn Caddy Billy Foster drängt seinen Chef dazu, den Ball konservativ zurück auf das Fairway zu chippen und dann zu schauen, was sein Gegner spielt. Aber Seve insistiert You’re the worst caddy I’ve ever had! und meint, dass er ein tellergrosses Loch sehe zwischen Mauer und Nadelbäumen. Billy soll ihm das Pitching-Wedge reichen, ein Eisenschläger für eine hohe und weite Flugbahn. Ballesteros lässt sich die Distanz zur Fahne angeben und spielt einen surrealen Ball an das Green. Severiano Ballesteros‘ legendärer BefreiungsschlagFoto © Caddy Billy Foster Von dort chipped er direkt ins Loch zum 6. Birdie in Folge! Billy Foster dazu: It has been the greatest moment of all my years as a caddy. Was Billy sonst noch zu diesem surrealen Schlag meint: Dramatischerweise wird Seve dann mit einem Schlag Rückstand hinter dem Engländer Barry Lane doch nur Zweiter, zusammen mit dem Spanier Miguel Ángel Jiménez. Zuvor hatte Ballesteros das Turnier im 1977, 1978 and 1989 gewonnen. Als ich vor der Gedenktafel an der Mauer stehe, kann ich mir weder vorstellen, wo der «Stier von Pedreña» – wie der unermüdliche Kämpfer Ballesteros auch genannt wurde – ein Loch gesehen haben will, noch wie er den Ball geschlagen hat… Unglaublich! Von hier schlägt Severiano Ballesteros den Golfball mit einem Wunderschlag an das 18. Green und spielt Birdie Mein eigener Abschlag bei Loch 18 landet im Sand des Fairway-Bunkers. Das ist das Sandhindernis seitlich der Bahn. Das macht mir aber Mut, denn dort liege ich immer noch um Welten besser als Seve ;-) Und tatsächlich bringt mich ein Eisen 8 aus dem Bunker nahe ans Green, so dass ich meine Runde mit einem akzeptablen Bogey (ein Schlag über Par) abschliesse. Fairway-Bunker am Loch 18 See und Green vor Loch 18 Walter kommt wohlbehalten bei Loch 18 an Zufrieden lasse ich mich danach im Clubhaus in einen Sessel fallen und geniesse neben der Bergluft erstmal ein Lachsgericht mit etwas Fendant ;-) Clubhaus Sporting Club Restaurant Sporting Club bei Loch 18 Lachsgericht und Fendant nach der Golfrunde Golfturnier Omega European Masters Turnierdirektor Yves Mittaz (58) ist seit 32 Jahren im Amt. Mit seinem Team hat er in den vergangenen zehn Jahren gegen 20 Millionen Franken in die Umbauarbeiten am Parcours Seve Ballesteros investiert. Wir müssen den Platz laufend den steigenden Anforderungen anpassen, die das moderne Profigolf mit sich bringt sagt Mittaz, «doch wir haben nicht den Platz, ihn einfach immer länger zu machen. Also versuchen wir, durch Erhöhung der Schwierigkeit den Ansprüchen der Profis gerecht zu werden. Gleichzeitig muss der Platz auch für Amateure gut bespielbar bleiben.» Ja, finde ich auch. Dankeschön, es macht total Spass, bei Euch zu spielen ;-) Herausragend ist beispielweise das Inselgreen mit Naturtribüne beim Par-3 von Loch 13, dem neuen «Signature Hole» oder Wahrzeichen des Golfclubs in Crans-Montana. «Signature Hole» 13 mit permanenter Tribüne Auch neue Seen sowie diverse Bächlein, welche die Fairways queren und in kleine Wasserfälle münden, prägen die moderne Optik des Platzes. Weniger gut sichtbar sind die neuen Entwässerungsanlagen in den Fairways oder Bodenheizungen unter den Greens. Für die neuen Fairways und Greens wurden mit 60 Vierzigtönner-Camions nicht weniger als 60’000 m2 Rasen aus München angeliefert. Nichts, das es nicht gibt… Der per 2019 umgebaute Platz ist jedenfalls wunderschön geworden! Freuen tut es wohl auch die meisten andern Greenfee-Golfer, die jährlich rund 14’000 Golfrunden buchen. Neben den Runden der 1’700 Clubmitglieder. Fairway und See von Loch 14 bei den Chalets von Crans Teilnehmer Omega European Masters 2019 Wegen einer zeitlichen Verschiebung gibt es dieses Jahr keine Terminkollision mit andern Turnieren, so dass das Teilnehmerfeld besonders hochkarätig ist. Rory McIlroy Der Nordire Rory McIlroy gehört zu den Superstars der Golfszene. Mit Crans-Montana hat die aktuelle Weltnummer 3 (Stand August 2019) eine Rechnung offen: Zweimal verpasst er den Sieg im Wallis nur knapp, 2008 sogar erst im Stechen gegen den Franzosen Jean-François Lucquin. Tommy Fleetwood Der 28-jährige Brite Tommy Fleetwood ist ebenfalls ein Anwärter auf das rote Sieger-Jackett im Wallis. Der Durchbruch gelingt Fleetwood 2017, als er die europäische Jahreswertung gewinnt. An den US Open 2018 muss er sich nur der Weltnummer 1 Brooks Koepka geschlagen geben. Miguel Ángel Jiménez «Mister European Masters» Miguel Ángel Jiménez tritt heuer bereits zum 30. Mal im Wallis an. Der extrovertierte 55-jährige Spanier mit der Zigarre im Mundwinkel ist der absolute Publikumsliebling. Lee Westwood Der routinierte Engländer und ehemalige Weltnummer 1 Lee Westwood kennt das Wallis bestens: Er ist mit 46 Jahren zum 16. Mal beim grössten Schweizer Golfturnier dabei. Danny Willett Der britische Crans-Sieger 2015 Danny Willett gewinnt 2016 gar das US Masters. Danach fällt er aber in ein grosses Formtief. Ende 2018 dann die Erlösung: In Dubai gewinnt Willett die DP World Tour Championship. Seither wartet er auf sein nächstes Highlight. Sergio Garcia Der u.a. in Crans wohnhafte Spanier Sergio Garcia kennt den Platz wie kein anderer: Nicht nur ist er Club-Member, er wohnt auch bloss 200 Meter vom Clubhaus entfernt und kommt zu Fuss zum Training. Matthew Fitzpatrick, Sieger 2017 und 2018 2018 gelingt dem 24-Jährigen Briten Matthew Fitzpatrick die Egalisierung einer Bestmarke: 40 Jahre nach Severiano Ballesteros schafft es Fitzpatrick ebenfalls, das Omega European Masters zwei Mal hintereinander zu gewinnen. Ob er sich dieses Jahr wohl zum alleinigen Rekordhalter krönen wird? Weitere Golfplätze im Golfparadies Crans-Montana 1951 baute Crans den zusätzlichen 9-Loch Platz «Les Xirès». Er ist ebenfalls aus dem Klubhaus von Crans-sur-Sierre zu erreichen. 1988 wurde er in «Parcours Jack Nicklaus» umbenannt. Aktuell gibt es Ausbaupläne, um ihn zu einem 12-Loch Platz zu erweitern. Daneben gibt es noch zwei weitere 9-Loch Plätze, die ebenfalls vom Golf-Club Crans-sur-Sierre betrieben werden und für Anfänger gedacht sind: Super Crans, ein kurzer Platz von 916 Metern Länge nahe dem gleichnamigen Hotel in Montana-Vermala Noas, ein Übungsplatz mit 1’365 Metern Länge in Chermignon d’en Bas Bunker und Seen von Green 13 Bunker von Loch 15 vor dem Grand Hôtel du Golf et Palace Herzlichen Dank Sophie Clivaz von Crans-Montana Tourismus für die Einladung zu der Golfrunde! Wir haben den neuen Platz sehr genossen ;-) Weitere unserer Golf-Reviews finden sich in unserer Rubrik «Golf». ## Golfen im spanischen Baskenland und La Rioja Quelle: https://reisememo.ch/spanien/golf-baskenland-rioja Das Baskenland im Norden Spaniens lockt mit 11 abwechslungsreichen Golfplätzen. Und auch das südlich benachbarte La Rioja Gebiet zieht Golfer in den Bann. Insgesamt eine faszinierende Destination, um Golfen mit Wein und Gourmet-Essen zu kombinieren. See und Green des Golfplatzes Basozabal oberhalb von San Sebastián Ein Roadtrip durch das spanische Baskenland inklusive Abstecher ins Rioja Weingebiet ist bestens geeignet für eine Golfreise. Wer ausserdem Wein und Gourmet-Essen liebt, kommt hier auf seine Kosten. Zumal das Baskenland auch als Gourmet-Hochburg gilt. In kaum einer anderen Region gibt es so viele Sternerestaurants wie in Euskadi, wie die Basken ihre Region nennen. Hier findest du 6 Gourmet-Tipps im Baskenland. Golf, Wine & Gourmet, eine himmlische Kombination ;-) Bilbao (hier mein Review) und San Sebastián (hier zu Katjas Pintxos-Review) sind geeignete Stützpunkte im Baskenland. Beide bieten Pintxos ohne Ende, die legendäre baskische Interpretation der spanischen Tapas. Und sie bieten auch attraktive Golfplätze: Meaztegi Golf Club oberhalb von Bilbao Der Meaztegi Golfplatz ist einer der ältesten Golfplätze im Baskenland. Obwohl entworfen vom legendären Severiano Ballesteros, sind die Abschläge «normal» lang und nicht wie auf andern seiner Plätze «brutal» lang. Meaztegi Golf See und Green Walter und Katja auf einer sonnigen Runde Golf Entlang einer früheren Erzmine suchen sich die Fairways ihren Weg abwechlungsreich durch das Gelände. Auf den oberen Bahnen abschlagend, lässt man sich leicht ablenken von der Sicht auf Bilbaos Hafen bei Portugalete und Getxo. Aussicht bis auf den Hafen von Bilbao Adresse: Meaztegi Golf Club Ctra. Triano – La Arboleda, s/n 48530 Ortuella, nähe Bilbao Tel.: +34 946 36 43 70 E-Mail: meaztegigolf@globalgolfnorte.com Webseite: meaztegigolf.eus Real Nuevo Club de Golf de San Sebastián Basozába Der Golfclub Basozabal oberhalb von San Sebastián liegt in einer Gebirgsregion. Hier erwischt uns der Txirimiri (Chirimiri) Nieselregen. Der leichte Regen ist im Baskenland so häufig, dass er einen eigenen Namen trägt… Fairway Baum im baskischen Txirimiri Nieselregen Wer trotzdem gute Sicht vorfindet, geniesst den 360-Grad Blick mit dem wundervollen Panorama der bekanntesten Berge der Gegend, Peñas de Aya, Jaizkibel, Adarra und so. Aber ja, man sollte sich eh nicht von der Aussicht ablenken lassen, denn die Bahnen sind zum Teil sehr schmal… Fairways der Golfplatzanlage Tückisches Dogleg über eine Schlucht von Fairway 12 Ab dem gelben Abschlag sollte man so um die 170 Meter weit über eine Schlucht spielen. Je nachdem wie man dann liegt, sind es nochmal 170 Meter an einem dichten Wald entlang bis aufs Green. Nicht ganz trivial und deshalb mit Handicap 3 das drittschwierigste Loch des Platzes. Gleich danach sollte man auf der Bahn 13 nach dem Abschlag unbedingt rechts der Bäume zu liegen kommen. Sonst wird es «kompliziert»… Kaum einfacher gleich danach: Bäume und Wasserhindernis von Fairway 13 Fairway und Clubhaus Golf Basozabal Hügeliger Golf Basozabal oberhalb San Sebastián Adresse: Real Nuevo Club de Golf de San Sebastián Basozábal Camino de Goyaz Txiki 41 20014 San Sebastian Tel.: +34 943 46 76 42 E-Mail: secretaria@golfbasozabal.com Webseite: golfbasozabal.com Wer in der Nähe absteigen will, findet im nahegelegenen Designhotel Arima eine geeignete Bleibe. Das Hotel liegt ausserhalb von San Sebastián, bietet aber einen Shuttle in die Stadt. Man ist aber auch mit einem Mietwagen bestens bedient, der Verkehr ist problemlos zu bewältigen. Grosszügiges Arima Hotelzimmer Izki Golf in Alava In der Provinz Álava im Baskenland, in der Nähe der berühmten Weinregion La Rioja, liegt der Izki Golfplatz. Die 18-Loch-Anlage Campo Urturi wurde ebenfalls vom renommierten Severiano Ballesteros entworfen und ist entsprechend ziemlich anspruchsvoll. Tückisches Fairway 13 Golfbahnen Izki Golf Meine Runde ist jedenfalls zum davonlaufen… Eine Runde zum vergessen… Adresse: Izki Golf 01119 Urturi, Alava Tel.: +34 945 37 82 62 E-Mail: izkigolf@izkigolf.com Webseite: izkigolf.eus Golf Logroño – La Rioja Logroño liegt weiter südlich, im Herzen der Weinregion La Rioja im Norden Spaniens. Hier ist es deutlich wärmer und sonniger: Logroño Golf und Felsformation liegender Löwe im Hintergrund Den Golfplatz Logroño findet man etwas ausserhalb der Stadt, mitten im 450 Hektar grossen Naturschutzgebiet La Grajera. Fairways des Logroño Golfplatzes Das Loch 4 ist mit 619 Metern das längste Loch Spaniens – und sogar eines der längsten weltweit! Katja am ersten Green des Logroño Golf Logroño Golf Walters gemieteter Driver schwingt ansprechend ;-) Loch 17 von Logroño Golf Am diesjährigen International Golf Travel Market (IGTM) wurde der Golfplatz Logroño mit dem renommierten IAGTO Award «Undiscovered Golf Destination of the Year 2019» ausgezeichnet. Und tatsächlich hat der Platz den Flair des Unentdeckten: Er ist zwar sehr schön, aber irgendwie nicht touristisch. Auch das Clubhaus ist stark von Locals frequentiert. Offenbar ist der Platz ein beliebter Treff der Basken. Oder sind sie hier schon Spanier? ;-) Auf jeden Fall lässt sich die von Weinreben gesäumte Region bestens mit einer Wine & Golf Reise kombinieren. Adresse: El Campo de Logroño Parque de la Grajera s/n Carretera de Burgos km 2 26008 Logroño, Spanien Tel.: +34 941 51 13 60 E-Mail: golflogrono@fcc.es Webseite: golflogrono.es Weitere baskische 18-Loch Plätze sind Club de Campo Laukariz, Laukariz-Munguia, Bizkaia Real Sociedad de Golf de Neguri, Getxo, Bizkaia Club de Golf de Larrabea, Legutiano, Alava Uraburu Golf, Galdakao, Bizkaia ## Sommer-Brunch-Schiff auf dem Zürichsee Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/sommer-brunch-schiff-zuerichsee In Zürich ist der Brunch eine der beliebtesten Mahlzeiten. Wer der Sommerhitze entfliehen will, der reserviert einen Tisch auf dem See: Als «Sommer-Brunch-Schiff» kreuzt die Panta Rhei auf dem Zürichsee, bis alle satt sind. Während den Sommermonaten bietet die Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft (ZSG) von Juni bis Ende September einen leckeren Brunch auf dem Schiff. Bereits am Donnerstag gucke ich auf der Webseite der ZSG nach, welches Schiff uns für den Sommer-Brunch am Sonntag zugeteilt wurde. Und siehe da, der Brunch findet auf der «Panta Rhei» statt. Ich freue mich! Auf dieses Schiff wollte ich nämlich schon lange mal! Die «Panta Rhei», das Flaggschiff der Zürichsee-Schifffahrtgesellschaft Futuristisch brunchen auf der Panta Rhei Die «Panta Rhei» ist das Flaggschiff der Zürichsee-Schifffahrtgesellschaft. Leicht futuristisch wirkend, ist sie das modernste Passagierschiff der ZSG-Flotte. Erst gerade im Frühling 2019 erhielt sie im Rahmen einer Revision einen frischen Aussenanstrich sowie ein neues Intérieur. Die «Panta Rhei» legt am Bürkliplatz an Neu renoviertes Intérieur der «Panta Rhei» Die «Panta Rhei» ist bereit, die Gäste können kommen Sommer-Brunch-Schiff auf dem Zürichsee Pünktlich um 10:30 Uhr legen wir vom Bürkliplatz ab. Wer Angst hat um das Buffet, weil so viele Leute auf dem Schiffsteg einsteigen: Die Sorge ist unbegründet… Ein grosses Brunch-Buffet steht mitten im Saal bereit: Aufschnitt, Lachs, Vitello tonnato, Käse, Früchte, Lachs, verschiedene Brote, Speck, Würstchen und Rührei. Später entdecke ich noch die Joghurts und das Müesli. Ich würde meinen, das Angebot kann sich sehen lassen! Zumal laufend aufgefüllt und nachgereicht wird. Buffet des Sommer-Brunch-Schiffs Es kann los gehen! Unsere Teller sind gefüllt. Natürlich gibt es auch noch etwas Süsses! Während knapp zwei Stunden fährt die «Panta Rhei» auf dem Zürichsee zwischen der Gold- und «Pfnüselküste» hin und her. Der Ausblick ist herrlich und der Brunch auf dem Schiff eine Abwechslung zu den üblichen Brunchlokalen an Land. Natürlich gibt es immer etwas zu knipsen Wir geniessen die Schifffahrt auf dem ZürichseeDanke Stefan für den Schnappschuss! Zeiten Türöffnung zum Einsteigen: um 10:10 Uhr Zürich Bürkliplatz ab: 10:30 Uhr Zürich Bürkliplatz an: 12:50 Uhr Preise: Brunch-Buffet à discrétion: Erwachsene (ab 12 Jahren): CHF 45.00 Kinder (ab 6 Jahren): CHF 22.50 Zusätzlich benötigt man für die Schiffahrt ein reguläres ZVV-Ticket (GA, Halbtax, Junior- und Kinder-Mitfahrkarte sind gültig). Alle weiteren Details zum Brunch-Schiff findet man auf der Webseite der Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft. Und hier geht’s zu den weiteren Erlebnisschiffen der ZSG. Erlebnisschiffe der Zürichsee Schifffahrtgesellschaft Unser Dank geht an … Besten Dank an die Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft für die Einladung! Herzlichen Dank auch an Christian Schoch von der Panta Rhei PR-Agentur. Weitere Brunch-Tipps Wer lieber Land statt Wasser unter den Füssen hat, findet hier auf unserem Blog weitere Brunch-Tipps in und um Zürich. Zu unseren weiteren Brunch-Tipps in und um Zürich ## Höhenwanderung Hasenboden in Amden Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/hasenboden-hoehenwanderung-amden Der neue Höhenweg Hasenboden in Amden führt in knapp zwei Stunden über die Alp Oberfurgglen und die Durschlegi ins Ammler Dorfzentrum. Auf der Durschlegi hat man einen herrlichen Ausblick auf die Linthebene und den Walensee. Hier die Route: Amden liegt auf einer Sonnenterrasse oberhalb vom Walensee. Man erreicht das Dorf von Weesen aus, von wo man ebenfalls schöne Wanderoptionen hat. So sind wir zum Beispiel von Weesen über Betlis dem Walensee entlang zu den spektakulären Seerenbachfällen (Link zu unseren Routentipps) gewandert. Eine absolut empfehlenswerte, leichte Wanderung. Seerenbachfälle vom Walensee-Schiff aus gesehen Aber zurück nach Amden. Denn wir erinnern uns noch gut an den Amdener Höhenweg (Link zu unserer Wandertipps). Nebst der beeindruckenden Moorlandschaft bietet diese Wanderung herrliche Ausblicke und gemütliche Alpbeizli. Hochmoor auf dem Amdener Höhenweg Heute wollen wir allerdings den Höhenweg über den Hasenboden testen. Der ist neu. Hasenboden Höhenweg in Amden Zusammen mit Mungg Amdo, dem Murmeltier vom Amdener Munggeweg, nehmen wir den Mattstock-Sessellift. Bevor wir loslaufen, brauchen aber unsere Freunde Conny & Mario noch eine kleine Stärkung. Ohne Kaffee und Nussgipfel geht bei ihnen einfach nichts! Mungg Amdo auf dem Sessellift zum Mattstock Dummerweise ist das einstige Restaurant Walau bei der Sessellift-Bergstation seit 2018 geschlossen. Über die Zukunft des Restaurants wissen wir nichts Genaueres. Aber Mario weiss, wo es den nächsten Nussgipfel gibt. Nämlich im Restaurant Holzstübli, ca. 10 Minuten zu Fuss entfernt. Holzstübli oberhalb von Amden Wanderwegweiser Es liegt zwar in der falschen Richtung, um den Hasenboden Höhenweg zu starten. Aber hey, wer möchte schon während einer ganzen Rundwanderung jemanden im Nacken haben, der unbedingt einen Nussgipfel haben wollte? Ich jedenfalls nicht. Gestärkt machen wir uns dann auf den Weg in Richtung Westen durch den Niederschlagwald. Nach einem kurzen, aber starken Anstieg ist der höchste Punkt der Wanderung bereits erreicht: die Alp Oberfurgglen auf 1’500 Meter über Meer. Auf einem Alpweg über die Unterfurgglen gelangen wir auf einem teilweise neu angelegten Wanderweg zum Hasenboden. Von hier führt der Weg weiter auf einem breiten Weg durch den Wald zur Sonnenterrasse Durschlegi. Eine Sonnenterrasse auf der Sonnenterrase sozusagen… Aussicht von der Durschlegi auf den Walensee Weesen und das Linthgebiet Von hier hat man eine herrliche Aussicht auf das Linthgebiet und den in allen möglichen Blau- und Grüntönen schimmernden Walensee. Ausserdem sieht man den Leistchamm, Mürtschenstock, Tödi und Glärnisch. Anschliessend geht’s auf der Wanderstrasse zurück ins Dorf Amden. Auf dem Rückweg Richtung Amden Weitere Impressionen vom Höhenweg Auf dem Weg zur Alp Oberfurgglen Auf der Alp Oberfurgglen Conny und Katja machen ein Selfie Auf der Alp Oberfurgglen Das Wandertrüppli: Walter, Katja, Conny und Mario (v.l.n.r.) Details zum Hasenboden Höhenweg Route: Bergstation Mattstock-Sessellift – Niederschlagwald – Alp Oberfurgglen – Unterfurgglen – Hasenboden – Durschlegi – Amden. Distanz: 6.1 km Aufstieg: 222 m Abstieg: 595 m Dauer der Wanderung: 2h15 Schwierigkeitsgrad: leicht Aussicht: schön Betriebszeit der Sesselbahn Mattstock: 1. Juni – 1. November jeweils 08:30 bis 12:00 Uhr und 13:15 bis 16:45 Uhr. Achtung Mittagspause! Preis pro Person für die Bergfahrt: CHF 9.- Weitere Informationen findet man auf der Webseite von Amden Weesen Tourismus: amden-weesen.ch. Anreise nach Amden: Über die A3, Ausfahrt Weesen. Allerdings lohnt es sich, am Wochenende mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen, da die Parkplätze limitiert sind. Mit der SBB fährt man ab Zürich bis nach Ziegelbrücke und steigt dort auf den Regionalbus Nr. 650. Der fährt die enge Galerie hoch nach Amden. ## Bilbao: vom hässlichen Industrie-Entlein zum Designer-Schwan Quelle: https://reisememo.ch/spanien/was-tun-in-bilbao-top-10-tipps Bilbaos Verwandlung vom hässlichen Industrie-Entlein zum Designer-Schwan ist beeindruckend: Statt stählerner Werften steht jetzt das Guggenheim-Museum aus geschwungenem Titan am Ufer des Nervións. Verbunden werden die beiden Flussufer von einer Calatrava-Brücke. Die Stadt bietet aber noch weitere Hingucker! Meine Top-10 Reisetipps für Bilbao Guggenheim-Museum von Frank O. Gehry Zubizuri-Brücke von Santiago Calatrava Casco Viejo – die Altstadt mit der Kathedrale von Bilbao Gourmet-Restaurants Pintxos: Fleisch- und Gemüsehalle Mercado de la Ribera Die Einkaufsmeile Estadio de San Mamés Tourismusbüro von Bilbao Vizcaya-Brücke Halbinsel und Kapelle von Gaztelugatxe Hier direkt zu den 3 Hotel-Tipps navigieren oder zum Hop On – Hop Off Bus. Was die Baskenregion nebst Bilbao sonst noch bietet, findest Du in diesem Baskenland-Review mit Tipps und Highlights für eine Baskenland-Rundreise. 1. Guggenheim-Museum von Frank O. Gehry Die baskische Metropole war bis Mitte der 1990er Jahre kein touristisches Ziel. Die Industriestadt mit 350’000 Einwohnern kämpfte mit Strukturproblemen und war die Hochburg der baskischen Terrororganisation ETA. Da, wo stillgelegte Werften standen, eröffnete 1997 das Guggenheim-Museum von Stararchitekt Frank O. Gehry. Auffälliges Guggenheim-Museum in Bilbao Skulptur «Big Tree» von Anish Kapoor aus 80 Edelstahlhohlkugeln Spinne «Maman» von Bildhauerin Louise Bourgeois Mit der Einweihung des spektakulären Kunstmuseums am 18. Oktober 1997 änderte sich für Bilbao alles. Die kanadische Architekturlegende Gehry schuf mit seinem dekonstruktivistischen Architekturstil eine Sehenswürdigkeit sondergleichen. Seither wird die Basken-Metropole als Kulturstadt wahrgenommen. Und die Touristen kommen in Scharen, weshalb sich die Stadt auch wirtschaftlich wieder aufrappelte. Ich empfehle dir, das Ticket bereits vorab online zu kaufen, um die Warteschlange zu umgehen. Für diese städtebauliche Entwicklung verwendet man heute die Fachbezeichnung «Bilbao-Effekt»: Dank einer gezielten Aufwertung durch spektakuläre Bauten wie das Guggenheim Museum oder die Metro von Stararchitekt Sir Norman Foster lässt sich eine ganze Gegend wiederbeleben. Das Museum für Moderne Kunst hat eine Ausstellungsfläche von 11’000 Quadratmetern. Es zeigt sowohl eine Dauerausstellung als auch temporäre Wanderausstellungen. Während unseres Besuches konnten wir Richard Serra’s Kunstwerke bewundern. 8 Stahlskulpturen «The Matter of Time» von Richard Serra Spiralförmige Stahlskulpturen von Richard Serra lassen einen das Raumgefühl verlieren Adresse: Abandoibarra Etorb., 2 48009 Bilbao Eintritt: 17 Euro (Erwachsene) Zurück zum Inhaltsverzeichnis 2. Fussgängerbrücke «Zubizuri» von Santiago Calatrava Zusammen mit dem Guggenheim-Renommierprojekt wurde die Promenade entlang des Flusses Nervións aufgewertet: Vom historischen Stadtkern bis weit hinaus zu einem Einkaufskomplex geht man jetzt zu Fuss. Um die Flussufer zu wechseln, wurden mehrere Fussgängerbrücken konstruiert. Aus der Feder des spanischen Stararchitekten Santiago Calatrava entstammt die geschwungene Zubizuri-Brücke. Zubizuri, der Name der Fussgängerbrücke, bedeutet aus dem Baskischen übersetzt «Weisse Brücke». Zubizuri-Brücke von Santiago Calatrava Geschwungene Fussgängerbrücke über den Nervión Die geschwungene Brücke verbindet die beiden Stadtteile Campo Volantin und Uribitarte miteinander. Wer mit dem Flugzeug anreist, stösst übrigens bereits am Flughafen von Bilbao auf die Architektur von Calatrava: Seit 2005 grüsst die Empfangshalle in Form einer Taube und trägt deshalb den Beinamen «La Paloma». Zurück zum Inhaltsverzeichnis 3. Casco Viejo – Altstadt-Kern mit Kathedrale von Bilbao Wenn man Bilbaos Altstadtviertel Casco Viejo durchstreift, begibt man sich in ein Geflecht von Strassen. Und man trifft hier auf viele eindrucksvolle Monumente Die Catedral de Santiago Apóstol mit ihrem gotischen Ursprung zum Beispiel geht auf eine Pilgerkirche an der Küstenroute des Jakobswegs zurück. Die Bauzeit betrug über hundert Jahre, ehe die Kirche Anfang des 16. Jahrhunderts in ihrer jetzigen Form eingeweiht wurde. Die berühmte spätgotisch-manieristische Ausstattung des Gotteshauses ist allerdings nur noch in Teilen erhalten. Casco Viejo – Altstadt in Bilbao Adresse: Plaza de Santiago, 1 48005 Bilbao Eintritt: 5 Euro (Erwachsene) Wir gönnen uns in der Nähe in einem Berlitz-Café einen Cortado (einen Espresso Macchiato) und schauen den Pilgern zu, wie sie sich auf dem Jakobsweg, der durch Bilbao führt, verlieren. Ja, sie fragen tatsächlich im Café nach, wo sie sich befinden! Dabei sind die «Siete Calles», wie die sieben Gassen der Altstadt heissen, recht übersichtlich. Wie diese Pilger wohl den Weg nach Santiago de Compostela finden werden? Zurück zum Inhaltsverzeichnis 4. Gastronomie und Gourmet-Restaurants Im Baskenland scheint das Essen eine zentrale Rolle zu spielen: Nach San Sebastián ist Bilbao die zweitwichtigste Gourmet-Hochburg. Wir versuchen uns in der Gastronomie-Meile Calle Juan Ajuriaguerra im «Atelier Etxanobe» von Michelin-Sternekoch Fernando Canales. Stimmungsvolles Michelin-Sterne Restaurant von Fernando Canales Das kleine Degustationsmenu umfasst 14 Gänge. Zwei davon bereitet Canales direkt am Tisch zu. Ziemlich spektakulär, wie ich meine… Chef Fernando Canales vor der Glasmalerei der Nationalbank von Spanien in Madrid Adresse: Atelier Etxanobe Adresse: Calle Juan Ajuriaguerra, 8 48009 Bilbao (Bizkaia) Telefon: 944421071 Webseite: atelieretxanobe.com Küche: Baskisch, marktfrisch Preise der Gormet-Menus: 110€ – 190€ Weiter testen wir die «Patri» Gastrobar von Michelin-Sternekoch Martín Berasategui im Tayko-Hotel. Auch einen Versuch Wert ist das Gourmet-Restaurant Nerua im Guggenheim-Museum. Es gehört zu den 50 besten Restaurants der Welt! Während unseres Aufenthaltes ist es leider geschlossen beziehungsweise ausgebucht. Dafür haben wir andere Gourmet-Restaurants im Baskenland besucht. Hier unsere Gourmetrestaurant-Tipps. Zurück zum Inhaltsverzeichnis 5. Pintxos in der Fleisch- und Gemüsehalle Mercado de la Ribera Da man nicht täglich im Sternerestaurant dinieren kann, bieten sie in Bilbao auch die berühmten Pintxos. Das sind Häppchen in der Art von spanischen Tapas, aber ganz anders. Da sie hier meist von einem Spiesschen zusammengehalten werden, heissen sie eben Pintxos. Mehr über die Pintxos erfährst du in Katjas Artikel über unsere Pintxo-Tours in San Sebastiàn. Mercado de la Ribera und Kirche San Elisa am Fluss Nervión Eingang in die Markthallen Ausgewählte Pintxos im Mercado de la Ribera Esstische bei den Pintxo-Bars Wer nicht die Musse hat, alle Pintxo-Bars der Stadt zu testen, hält sich an den Mercado de la Ribera. Der neu gestaltete städtische Grossmarkt ist einer der umfangreichsten Stadtmärkte in Bezug auf die Anzahl an Produkten, Händlern und Ständen. In der Gastro-Plaza finden sich im Stile eines «Food-Courts» zahllose Theken, jede mit ihrer Spezialisierung. Die Wahl fällt uns schwer, aber schliesslich bestellen wir in der Vermuteria von Bacardi Martini. Sie bieten die grösste und schönste Auslage. Aber auch weitere Chefs machen uns schöne Augen… Pintxo-Präsentation der Kette Gloria Bendita Die Marktstände der Metzger und Gemüsehändler befinden sich in den beiden oberen Stockwerken. Adresse: Mercado de la Ribera Erribera Kalea s/n 48002 Bilbao Telefon: 688 699 426 Webseite: laribera.eus Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag: 8:00h bis 0:00h Freitag und Samstag: 8:00h bis 2:00h Sonntag 9:00h a 0:00h Zurück zum Inhaltsverzeichnis 6. Die Einkaufsmeile Bilbaos Bei einer Städtereise darf Shopping natürlich nicht fehlen. Nicht für Katja jedenfalls. Also jagen wir von Zara über Mango zu Desigual und weiter zu Sephora. Und zu noch weiteren Läden, deren Namen mir echappieren. Es scheint unendlich viele davon zu geben… Zara an der Shopping-Meile Rituals Shop an Bilbaos Shopping-Meile Adresse: Gran Vía de Don Diego López de Haro (kurz: Gran Vía) Zurück zum Inhaltsverzeichnis 7. Estadio de San Mamés von Athletic Bilbao Für Jungs hingegen ist das San Mamés Stadion ein Anziehungspunkt. Das Stadion ist nicht nur Heimspielstätte von Athletic Bilbao, sondern es ist für die meisten baskischen Fussballfans eine wahre Pilgerstätte. Ausser man sei Anhänger des grossen Rivalen Real Sociedad San Sebastián. Fussballstadion San Mames von Athletic Bilbao Der Besuch eines Spiels von Athletic lohnt sich angeblich, denn hier spürt man die Leidenschaft der Basken genauso hautnah wie lautstark. Allerdings muss man sich frühzeitig um eines der begehrten Tickets bemühen. Besonderes Detail zum Club: Athletic Bilbao nimmt ausschliesslich baskische Spieler unter Vertrag. Abends erstrahlt das Stadion bei Heimspielen spektakulär in den Club-Farben rot und weiss. Dank der besonderen Infrastruktur des 58’000 Zuschauer fassenden Stadions wurde Bilbao als einer von 12 Austragungsorten der Fussball-Europameisterschaft 2020 auserkoren. Adresse: Rafael Moreno Pitxitxi, s/n 48013 Bilbao Eintritt: 5 Euro (Club-Museum) Zurück zum Inhaltsverzeichnis 8. Tourismusbüro von Bilbao Dass es ein Tourismusbüro in meine Liste der Sehenswürdigkeiten schafft, ist allenfalls etwas ungewöhnlich. Aber da man sich als Besucher eh in der Stadt orientieren muss, kann man es auch gleich im Tourismusbüro versuchen. Hier bieten sie nicht nur Schalter für spezielle Fragen, auch die interaktiven Multimedia-Stationen sind sehr attraktiv aufgemacht. Informative Videos des Tourismusbüros Katja informiert sich im schönen Tourismusbüro Zurück zum Inhaltsverzeichnis 9. Die Biskaya-Brücke El Puente de Vizcaya ist auch bekannt als Puente Colgante («Hängende Brücke»). Sie wurde vom baskischen Architekten Alberto Palacio, einem Schüler Gustave Eiffels, konzipiert. Dabei handelt es sich um eine Hochbrücke, die das Gleis einer Hängebarke trägt. Die beiden 45 Meter hohen Stahlfachwerktürme sind mit einem 164 Meter langen horizontalen Traggerüst verbunden – an welchem die Transportbarke pendelt. Hängebrücke mit Schwebebahn für Fussgänger Die Schwebefähre verbindet die Gemeinden Portugalete und Las Arenas (leicht ausserhalb von Bilbao). Heute sind weltweit noch neun Schwebefähren in Betrieb, die Brücke von Biskaya ist die älteste von ihnen. Die UNESCO ernannte das Bauwerk im Jahre 2006 zum Weltkulturerbe. Preise: Preis für Überquerung: 0,45 Euro (Erwachsene) Für Fahrzeuge bezahlt man je nach Grösse zwischen 1,60 und 7,00 Euro. Preis für die Besichtigung der «Pasarela»: 10,00 Euro (Erwachsene) Adresse: Puente de Vizcaya Zubia Las Arena, Getxo Zurück zum Inhaltsverzeichnis 10. Ausflüge in die Region San Juan Gaztelugatxe Von Bilbao aus gelangt man in ca. 50 Autominuten an die Küste von Biscaya am Kantabrischen Meer. Hier wurde in der Nähe von Bakio auf einer kleinen Insel die Kapelle von San Juan de Gaztelugatxe erbaut. Steinbrücke zur Insel Gaztelugatxe Walter und Katja auf dem Weg nach Gaztelugatxe Um die Kappelle zu erreichen, muss man eine steinerne Brücke überqueren. Am besten parkt man auf dem Hauptparkplatz Urizarreta an der Landstrasse BI-3110 zwischen Bakio und Bermeo. Vom Besucherparkplatz läuft man zuerst über mehrere Stufen und Wege an die Felsküste hinunter, um dann auf der andern Seite auf noch steileren 241 Treppenstufen hinauf zur Kapelle San Juan de Gaztelugatxe zu gelangen. Bei sommerlicher Hitze ist der Aufstieg ziemlich schweisstreibend! Früh aufstehen lohnt sich also. Zumal dann auch noch nicht sooo viele Touristen anstehen. So oder so solltest du vorab online ein Besucherticket buchen: tiketa.eus oder gleich eine geführte Tour. Denn seit Juni 2018 kontrollieren sie den Zutritt, um die Touristenströme zu steuern. Das Besucherticket ist übrigens gratis. Eine geführte Tour nicht ganz: Der um die nächsten Klippen herum liegende Leuchtturm Faro De Matxitxako verfügt zwar über eine sehr schöne, kurvige Zufahrtsstrasse durch dichten Wald. Viel gibt es hier allerdings nicht zu sehen … ausser vielleicht ein paar campierende Surf-Boys. Getxo Wer sich auch noch Strandferien gönnen will, fährt nach Getxo ans Meer. Hier gibt es zwei Strandabschnitte mit entsprechenden Pinxto-Bars. Tourismusbüro am Strand von Getxo Zurück zum Inhaltsverzeichnis Wo übernachten in Bilbao – 3 Hotel-Tipps Wir logieren während unseres Aufenthaltes drei Nächte im Designhotel Tayko. Das im Stile des industrie-chics renovierte Hotel bietet nicht nur beste Lage am Rande der Altstadt, sondern auch das Gourmet-Restaurant «La Ola» oder das Bistro «Patri» von Sternekoch Martín Berasetegui. Astronaut Tayko im Gourmetrestaurant Patri von Martin Berasetegui Wer total speziell logieren will, interessiert sich für die Dach-Suite 702. Suite 702 im Hotel Tayko in Bilbao Weitere Hotels, die ebenfalls auf unserer Shortlist waren, sind das nahe gelegene NYX Bilbao oder das ebenfalls zentral gelegene Barceló Bilbao. Zurück zum Inhaltsverzeichnis Hop On – Hop Off Bus Für einen ersten Eindruck der relevanten Sehenswürdigkeiten schnappt man sich mit Vorteil den doppelstöckigen Hop On – Hop Off Bus. Die Haltestellen sind ausser vor dem Guggenheim-Museum (beim Blumenhund von Jeff Koons) nicht als solche angeschrieben. Der Bus hält bei den grünen Wartehäuschen der öffentlichen Busse von Bilbus. Am einfachsten zu erkennen ist die Haltestelle in der engen Kurve vor dem Teatro Arriaga (dem Opernhaus Bilbao). Oder jene bei der weissen Calatrava-Brücke, auf dem gegenüberliegenden Flussufer vom Guggenheim-Museum. Weitere Touren findet man übrigens bei Getyourguide: Zurück zum Inhaltsverzeichnis Übrigens auch sehenswert und im Norden der iberischen Halbinsel: Porto! Hier meine 13 Tipps für zwei Tage in der hügeligen Stadt. Und wer sich für Golfen interessiert, findet in der Gegend einige lohnenswerte Golfplätze. ## Pintxos-Tour durch San Sebastián Quelle: https://reisememo.ch/spanien/san-sebastian-pintxos-tour San Sebastián im Baskenland hat die welthöchste Dichte an Gourmet-Sternen pro Quadratmeter! Doch auch in den Hunderten von Pintxo-Bars lassen sich Gaumenfreuden erleben. Hier meine Tipps für eine Gourmet Pintxo-Tour: San Sebastián – oder baskisch Donostia – hat mit 16 Michelin-Sternen die welthöchste Dichte an Gourmet-Sternen. Hier geht’s zu unseren Gourmet-Tipps im Baskenland. Aber auch die Pintxos (ausgesprochen «Pintschos») lassen das Herz jedes Gourmets höher schlagen. Pintxos!? Sie sind das Wahrzeichen der baskischen Küche und ein wesentlicher Bestandteil der baskischen Esskultur. Typische Pintxos mit Spiesse Pinchos sind eine Art spanische Tapas im baskischen Stil: Geröstete Brotschnitten (meistens Baguettes), die mit einer Vielzahl von verschiedenen Zutaten kunstvoll und raffiniert belegt werden – vom spanischen Schinken über Garnelen und Sardellen bis hin zu Käse, Chorizo oder Spiegeleiern. Sie werden in der Regel mit einem Zahnstocher zusammengehalten. Übersetzt aus dem Baskischen heisst Pintxo eigentlich Spiess. Daher der Name. Der Klassiker unter den Pintxos ist der würzige «Gilda», benannt nach dem gleichnamigen Hollywood-Streifen von 1946: Rita Hayworth zeigt dort einen erotischen Handschuh-Striptease. Das Rezept mit scharfen Peperoni, Oliven und Sardellen ist eine Hommage an die Schauspielerin mit spanischen Wurzeln. Klassische «Gilda» mit Oliven, Sardellen und Peperoni Die leckeren Kleinigkeiten gibt es in der Stadt praktisch an jeder Ecke. San Sebastián ist die baskische Pintxo-Hochburg schlechthin. Insbesondere in der Altstadt, dem Casco Viejo, wimmelt es von Bars, auf deren Theken sich die Häppchen kunstvoll türmen. Einige Pintxos sind wahre Kunstwerke und überschlagen sich vor Kreativität. Verführerische Pintxos ohne Ende Crevetten-Pintxos der berühmten Ganbara Bar Etagère mit Pintxos La Cepa Bartheke mit Pintxos und Schinken Noch mehr Pintxo-Variationen Pintxos-Tour durch die Altstadt von San Sebastián Über GetYourGuide buchen wir eine Gourmet-Pintxos-Tour. Unsere Guide, Begogna, führt uns ortskundig durch die Altstadt von San Sebastián. Wir schlendern von einer Bar zur anderen – wie es die Basken tun. Sie wählen jeweils nur ein oder zwei Pintxos pro Bar. Und natürlich ein Gläschen Wein (Txakoli oder Rioja) oder ein Zurito (kleines Bier) dazu. Und dann zieht man zur nächsten Bar weiter. Die kleinen Köstlichkeiten nimmt man sich übrigens selber vom Thresen. Nur die warmen Varianten werden beim Kellner bestellt. Pintxos mit Schinken zum aufwärmen Baskische Pintxo-Namen kommen einem spanisch vor… Auf Spanisch sind die Pinchos einfacher zu identifizieren. Sogar glutenfrei! Ein Pintxo kostet zwischen 2 und 4 Euro. Dazu kommen die Kosten für die Getränke von nochmal rund 2 bis 4 Euro. Die Gourmet-Tour bei GetYourGuide kostet 68 Franken pro Person. Darin enthalten sind 4 Pintxos und 4 Gläser Wein pro Person. Natürlich wäre es auf eigene Faust günstiger geworden. Und vielleicht hätten wir aus den über 200 Pintxo-Bars in der Altstadt von San Sebastián andere Bars ausgewählt. Aber Reiseleiterin Begogna ist eine Einheimische und erzählt uns zu jedem Pintxo oder Lokal eine Geschichte, so dass wir die 2-stündige Tour sehr gelungen und auch den Preis gerechtfertigt finden. Im Internet findet man auch Touren, auf denen man 6 Pintxos probiert. Das wäre uns zu viel gewesen, denn nach 4 Stück kann man schon recht satt sein. Und 4 Gläser Wein reichen mir eigentlich auch recht weit… Wir haben die Tour um 19:00 Uhr gebucht. Das ist für spanische Verhältnisse recht früh und deshalb empfehlen wir das auch Dir. Denn beim Termin zwei Stunden später stehen Trauben von Leuten vor den Bars. Ein Durchdringen an die teilweise engen Bars wird dann praktisch zum Hürdenlauf. Weitere Tipps, was du im Baskenland alles erleben kannst, findest du in diesem separaten Artikel. Sirimiri Pintxos Bar, gut aber eng Schinken und Pintxos der Casa Alcalde Casa Vergara Bar mit regionalem Txakoli Weisswein Reisgericht mit Poulet: Nicht alles kommt mit einem Spiess Zu beachten gilt, dass am Montag einige Pintxo-Bars geschlossen sind. Die beliebte Borda Berri Pintxo-Bar ist am Montag geschlossen ## Gin-Tour Zürich – 4 Zürcher Bars mit Gin & Tonic und Cocktails Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/gin-tour-zuerich Einmal mit Locals durch die angesagten Bars Zürichs streifen und lässig am Gin nippen? Kein Problem dank der Genusstour von Gastro-Insider Georg Twerenbold. Hier seine Tipps für Gin Bars im Kreis 4 in Zürich. Gastro-Kenner und Tour-Guide Georg Twerenbold weist die Teilnehmer ein Georg betreibt die Eventagentur t’nt events und deren Marke Genusstour.ch. Er hat sich auf die Fahne geschrieben, sein gesammeltes Wissen aus Gastronomie, Hotellerie und Tourismus an andere Branchenprofis weiterzugeben. Während der Food Zürich kommen aber auch wir Laien in den Genuss seines Wissens ;-) Die Gin-Tour startet diesmal in der Nähe der Bäckeranlage in Zürichs Kreis 4. Los geht’s! Tipp #1: Classic Gin & Tonic in der 4 Tiere Bar Signet der Bar Kun Ming Xu und Andreas Kloke erwarten die Gäste Update: Ende April 2024 haben die Betreiber die 4 Tiere Bar leider geschlossen. In der 4 Tiere Bar haben die Barkeeper und Inhaber Andreas Kloke und Kun Ming Xu das Sagen. Sie sind Herr über 500 Sorten Gin und geben sogar Gin Kurse. Heute geben sie einen Classic Gin & Tonic aus. Wobei der Negroni in der Gin-Version hätte mich auch noch interessiert… 4 Tiere Barman Andreas Kloke Mixen von klassischen Gin & Tonics White Lady, Negroni und Ford Cocktail als Gin-Variation Den ersten Stopp nimmt Georg zum Anlass, uns in die Geschichte der Gin-Herstellung einzuweihen. Wie so oft im Leben, handelt es sich auch bei Gin um ein «missbräuchlich» eingesetztes medizinisches Produkt: 1650 entwickelte der holländische Mediziner François de la Boe auf Basis von Alkohol und Wacholder Tropfen gegen Magenbeschwerden. Das Getränk taufte er «Genever«, eine noch heute oft verwendete Bezeichnung für Gin. Statt im Krankenzimmer fand der Genever aber eher in holländischen Tavernen reissenden Absatz als alkoholisches Basisgetränk… Seinen Namen Gin erhielt das Wacholdergetränk später von britischen Militärtruppen, die die trinkfesten Holländer im Spanisch-Holländischen Krieg unterstützten. Die Erfolgstory besagt, dass der Durchbruch 1738 mit dem Gin Act kam: Erlaubt wurde die Herstellung eines qualitativ schlechten Korns, das sich zwar nicht zum Bierbrauen eignete, aber sehr wohl zum destillieren von Gin. Allein in London gab es bald mehr als 400 verschiedene Destillerien. Sie belieferten die armen Unterschichten Londons mit einem hochprozentigen, zweifelhaften Gebräu, das manchmal auch noch mit Terpentin versetzt wurde! Ein schottischer Arzt schützte zu der Zeit Soldaten mit dem Arzneistoff Chinin vor der Tropenkrankheit Malaria. Um dessen Bitterstoffe zu neutralisieren, gab er den Jungs auch Tonic und Gin dazu. Geboren war der Gin & Tonic… 13 Jahre später verbot 1751 ein neuer Gin Act den Destillateuren, ihr Getränk an nicht lizenzierte Händler zu verkaufen. Gin wurde demnach nur noch in grösseren Pubs ausgeschenkt mit ihren besseren Qualitätskontrollen. Durch den verfeinerten Geschmack kamen jetzt auch vornehmere Gesellschaftsschichten auf den Geschmack von Gin. Der definitive Durchbruch kam mit der 1832 erfundenen Säulendestillerie und dem entsprechend hochwertigeren London Dry Gin. Neu war die Destillation von reinem Alkohol möglich… Barkeeper Kun Ming Xu und Andreas Kloke Auswahl mit 300 Sorten Gin Edinburgh Gin’s mit Rhabarber und Ingwer-Likör Crafters Gin mit Andreas Kloke Monkey 47 Schwarzwald Dry Din Man kann nie genug Gin-Auswahl haben Beleuchtete Gin-Gallerie Adresse 4 Tiere Bar Feldstrasse 61 8004 Zürich www.viertiere.ch Von der 4 Tiere Bar ziehen wir entlang der Bäckeranlage zum nahen Helvetiaplatz. Tipp #2: Fancy Small Gin Drinks im Café Bank Das vormalige Post- und später Bankgebäude der Credit Suisse ist heute schlicht die Bank. Das Logo ist tatsächlich durchgestrichen! Wohl in Anlehnung daran, dass es jetzt eben keine Bank mehr ist? Ja, wir brauchen mehr als 5 Drinks! Fancy Small Gin Drink «Bödeli» für die Drinks Das von Bindella & FBM betriebene Café, Bar und Restaurant beherbergt auch die hippe Bäckerei John Baker. Adresse Bank Molkenstrasse 15 8004 Zürich www.bankzuerich.ch Hier gibt es die nächsten Informationen von Georg. Herstellung von Gin Gin hat den etwas zweifelhaften Ruf, dass man eine Badewanne mit reinem Alkohol füllen kann, etwas Wacholder und sonstige würzige Kräuter dazugibt, und voilà, ein Gin mit Eigengeschmack. Immerhin, laut Gesetz muss Gin aus Ethylalkohol hergestellt werden. Der Neutralalkohol muss mindestens 96 Volumenprozent haben und destilliert sein aus Getreide wie Gerste oder Mais. Die entsprechende EU-Verordnung gibt vor, dass der fertige Gin einen Mindestalkoholgehalt von 37.5% aufweisen muss. Gin wird auf 3 verschiedene Arten hergestellt und aromatisiert: Nachdem der Neutralalkohol destilliert wurde, folgt die weitere Verarbeitung entweder im Kaltauszug, Heissauszug oder mit einer Mehrfacharomatisierung: Beim Kaltauszug werden Gewürze und Aromen zerkleinert und dem Gin beigemischt, entweder in Netzen zugesetzt oder angerührt. Das Gemisch zieht dann mehrere Wochen und wird schliesslich gefiltert und verdünnt. Beim Heissauszug werden die Aromen und Gewürze ebenfallls zerkleinert, jedoch im 70 Grad heissen Alkohol gekocht, um die Öle der Kräuter in den Gin zu bekommen. In der Mehrfacharomatisierung leitet man den Wasserdampf des Alkohols durch Siebe, in denen die Gewürze liegen. Alternativ dazu wird der heisse Alkohol über die Siebe gegossen, wodurch der Distilled Gin entsteht. Degustation von Gin Wie beim Wein, trinkt man auch Gin am besten aus einem geeigneten Glas. Viele Kenner schwören da auf einen Whisky Tumbler. Dieses Nosing Glas lässt die Luft optimal zirkulieren. Die Temperatur hat grossen Einfluss auf die Entfaltung der feinen Aromen des Gins. Deshalb ist es vor dem Tasting wichtig, den Gin auf Raumtemperatur zu bringen (21-22 °C). Degustiert wird der Gin pur ohne Eis oder Tonic, um den Geschmack nicht zu verfälschen. Wer übrigens zwischen dem Tasting seinen Geruchssinn im Mund neutralisieren will, nimmt einen Schluck kalten Kaffee oder riecht an frischen Kaffeebohnen. Diese Methode funktioniert auch beim Degustieren von Wein. Aber anders als beim Weinkelch hält man den Gin im Abstand von 7-10cm vor das Gesicht. Die Alkoholdämpfe sind sonst zu stark. Und wie beim Wein gilt: Mit der Übung wird man immer versierter darin, die Geschmacksnoten verschiedener Gin-Sorten zu identifizieren. Die Degustation beginnt man mit reinem, unverdünntem Gin. Dann kann man auch mal ein paar Tropfen Wasser hinzugeben: Die Verdünnung sorgt für eine breitere Verteilung auf der Zunge, womit weitere Aromen spürbar werden. Zum Abschluss mischt man sich einen Gin & Tonic mit 2 Teilen Tonic und 1 Teil Gin und vergleicht nochmal die verblüffende Geschmacksveränderung. Wir staunen und ziehen weiter in ein aussergewöhnliches Delikatessen-Haus an der Bäckerstrasse 22 wo uns Georg höchstpersönlich etwas mixed. Tipp #3: Pure & Tasty #Update: Leider wurde das Pure & Tasty am 8. Februar 2020 geschlossen. Georg Twerenbold umringt von Schweizer Gin Das sehr ansprechend eingerichtete Delikatessengeschäft Pure & Tasty bietet Exotisches wie geräucherte Austern und spanische Orangenküchlein. Oder mongolischen Wodka und – Schweizer Gin! Tour-Guide Georg lässt es sich nicht nehmen, uns die Schweizer Gins gleich im Mix-Becher zu erläutern. Begleitet wird er von allerlei Häppchen. Phantastisch, ich komme wieder! Georg mit Rosy’s Gin «Tschin vom Zürisee» Züri Gin aus der numerierten Flasche Gin-Rezepte von Pure & Tasty Gents und Thomas Henry Tonic Wasser Zutaten für die Cocktails Morris Dry Gin mit Alpenkräutern Zubereitung der Drinks Adresse Pure & Tasty Bäckerstrasse 22 8004 Zürich www.pureandtasty.ch (Leider seit 8.2.2020 geschlossen) Tipp #4: Gin Highball in der Cinchona Bar des Hotels 25hours Langstrasse Zum Abschluss des Abends zieht es Georg ins Rotlichtviertel: Wir finden uns am Ende der Europaallee an der berüchtigten Langstrasse wieder. An der belebten Bar des 25hours Hotels bestellen wir einen Gin Highball. Cinchona Bar des 25hours Hotels an der Langstrasse Hier gibt uns Georg den letzten Schliff bezüglich der Herstellung von trockenem Dry Gin und London Dry Gin: Bei ersterem werden Aromen und Gewürze nacheinander beigegeben. Auch Farbstoffe und künstliche Aromen sind erlaubt, aber kein Zucker. Der Gin schmeckt stark nach Wacholder und etwas Zitrone und ist einigermassen bitter. Beim London Dry Gin hingegen werden alle Gewürze gleichzeitig beigegeben. Farbstoffe sind nicht erlaubt und nur maximal 0.5g Zucker pro Liter. Das macht ihn besonders würzig. Und wem das noch nicht reicht, der kann ja immer noch mit «Sexy Bitter» nachwürzen… Sexy Bitters an der Cinchona Bar des 25hours Langstrasse Ein herzhaftes Prost in die Runde! Was es auch noch gibt… Auch aus dem Hause Genusstour.ch gibt es übrigens eine Kaffee-Tour durch Zürich (hier zu meinem Review). Auch noch interessant… Latte Art Tulpe und Herz nach Façon der Bar 45 in Zürich Und im Güterschuppen in Arosa kam ich in Kontakt mit dem Berner Gingwerer (hier zu meinem Review). Nichts, das es nicht gibt… ## Streetfood in Japan – unsere Lieblingsspeisen und -Desserts Quelle: https://reisememo.ch/japan/streetfood-in-japan Streetfood ist im asiatischen Raum weit verbreitet. Auch wir mögen das Essen am liebsten von der Hand in den Mund. Hier unser Best-of aus Japan: Street Food aus verschiedenen Regionen Japans Streetfood in Tokyo Frische Krebse direkt aus dem Meer der Nordwestküste Japans Gebratenes aus Hiroshima oder Osaka Zum Dessert: Geschlagene Mochis südlich von Osaka Google Translate kann Japanisch in Echtzeit Takoyaki in Ameyoko In Tokio, gleich neben der Ueno Station, liegt das Viertel Ameyoko. Hier wimmelt es nur so von Marktständen und Streetfood-Restaurants. Eines davon ist ein traditionsreicher Takoyaki-Stand (Tako = Krake, Oktopus; Yaki = gebraten). Das geht zack, zack, zack! In eingespieltem Teamwork bereiten drei Frauen Takoyaki im Akkord zu. Mit atemberaubender Geschwindigkeit bereiten hier drei Frauen die kleinen Teigbällchen zu. In der Mitte jeder Kugel findet sich ein Stück Tintenfischarm. Verspiesen werden Takoyaki ganz nach persönlichem Geschmack. Beliebt ist eine gehörige Portion japanische Mayonnaise, der braunen Okonomiyaki-Sauce, und etwas Algen und «Bonito-Flakes» aus getrocknetem und geräuchertem Fisch. Mmmmh…! Die frisch gebratenen Takoyakis verschwinden langsam… …unter der Garnitur aus Sauce und Fischflocken Frische Krebse in Itoigawa Itoigawa ist ein kleines, nichttouristisches Städtchen am Meer von Japans Nordwestküste. Hier erleben wir unser frischestes Streetfood-Highlight! Etwa 15 km ausserhalb der Stadt liegt der Fish Market neben der Kaikannou Marine Hall. Dort soll es die besten, am frühen morgen frisch gefangenen Krebse geben. Kaum dort angekommen, bieten uns zwei ältere Damen ein Krebsbeinchen zum Probieren an. Ein Stand mit frisch gefangenen Krebsen reiht sich an den nächsten. Der frische und süsse Geschmack ist überwältigend! Davon wollen wir mehr und kaufen uns drei ganze Krebse. Aber: Ausserhalb von Hotels und Tourismuseinrichtungen spricht in Japan kaum jemand Englisch. Mit Händen und Füssen erklären uns also die beiden Verkäuferinnen, wie die am selben Tag gefangenen und frisch gekochten Tiere zu essen sind. So richtig geheuer ist mir mein Mittagessen noch nicht… Bewaffnet mit einer Schere und Essstäbchen stürzen wir uns genüsslich auf die Schalentiere. Für ungeübte wie uns ein nicht ganz einfaches Unterfangen. Am Nebentisch sitzt ein älteres einheimisches Päärchen. Sie amüsieren sich köstlich über uns, weil wir vergeblich versuchen, ihre Technik zu imitieren. Das Essen ist ein Festmahl, hinterlässt aber eine grosse Sauerei. Okonomiyaki in Hiroshima (oder Osaka) Okonomiyaki bedeutet auf Japanisch «Brate was immer dir schmeckt». Trotz des recht allgemeinen Namen des Gerichts gibt es doch zwei unterschiedliche Rezepte dafür: Hiroshima-Style und Osaka-Style. Zubereitet werden die reichhaltigen japanischen Pfannkuchen auf einem Teppanyaki, dem grossflächigen Tischgrill. Die Okonomiyakis werden auf einem Tischgrill zubereitet. Mein Okonomiyaki mit Speck und Crevetten. Mmmmmh! Die Omelettes werden mit Weisskohl, gebratenen Nudeln und Ei beladen. Je nach Geschmack ergänzt man noch Speck, Oktopus oder Shrimps. Gekrönt wird die Speise mit der speziellen braunen Okonomiyaki-Sauce, der japanischen Mayonnaise, und Bonito-Flakes. Uns haben die Okonomiyaki in Hiroshima besser geschmeckt. (Psst! In Osaka darf man das ja nicht laut sagen.) Zum Dessert: Mochis in Nara Unsere Streetfood-Reise durch Japan beenden wir mit einem typisch japanischen Dessert! Ein Mochi ist eine Art Praline aus einer zähen und mit Matcha grün gefärbten Reispampe, gefüllt mit einer süssen Paste aus roten Bohnen. Das klingt für uns erst einmal etwas ungewöhnlich und der eine oder die andere wird sich bei dieser Beschreibung am Hinterkopf kratzen. Doch die Überwindung lohnt sich, ein Mochi zu probieren. Für uns wurden sie zum japanischen Lieblingsdessert. Doch Mochis gibt es eigentlich in ganz Japan in fast jedem Geschäft. Warum also gerade Mochis aus Nara? Die Stadt Nara besucht man eigentlich wegen der Tempel und den freilaufenden und zahmen Rehe. Doch Nara hat noch eine weitere Sehenswürdigkeit: Der lokale Mochi-Hersteller Mitsuo Nakatani ist eine Youtube-Sensation! Nakatani stellt die grüne Hülle aus einem Reisteig in traditionellem Handwerk her: Dabei wird die ausgekochte Reisstärke mit einem Holzhammer geschlagen, damit sie ihre zähe, gummige Konsistenz bekommt. Mit einem grossen Holzhammer wird im Akkord auf die Mochi-Masse eingeschlagen. Mit etwas Glück kann man das Spektakel live verfolgen. Die frischen und noch warmen Mochi schmecken hier eindeutig am besten! Google Translate übersetzt in Echtzeit auf Japanisch Auf dem Land sind die wenigsten Japaner des Englischen mächtig. Und wir natürlich nicht des Japanischen… Umso besser gibt es von Google Translate ein interessantes Update: Die App übersetzt simultan in 88 Sprachen! Man kann auf Deutsch seine Frage stellen und das Handy spricht die übersetzte Frage auf Japanisch aus. Google Translate übersetzt simultan Im interaktiven Gesprächsmodus erkennt die App die Sprachen und übersetzt laufend. Damit ist praktisch ein flüssiges Gespräch möglich. Unglaublich! Verschiedene Modi der Übersetzungsapp Um Roaming-Kosten zu sparen, lassen sich einzelne Sprachpakete sogar auf das Smartphone herunterladen und ohne Internetverbindung nutzen. Bravo Google ;-) Google Translate übersetzt auch Inhalte der Kamera, hier von Spanisch auf Deutsch, z.B. von Speisekarten ## Geführte Kaffee-Tour durch Zürich (Inklusive Espresso-Tonic) Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/kaffee-tour-zuerich Zürich ist bekanntlich eine Kaffee-Hochburg. Schliesslich exportiert die Schweiz mehr gerösteten Kaffee als Schokolade und Käse zusammen! Hier ein paar exkuisite Beispiele: Weil ich mich in Sachen Kaffee nur begrenzt auskenne, schliesse ich mich der geführten Tour von t’nt events an. Tour-Guide Urs Schindler begrüsst eine kleine Schar Café-Aficionados beim Helmhaus und führt uns schnurstracks ins angrenzende Niederdorf. Schwarzenbach Kolonialwaren Wir versammeln uns um das Kolonialwarengeschäft Schwarzenbach. Heinrich Schwarzenbach betreibt den Familienbetrieb bereits in der fünften Generation. Tour-Guide Urs Schindler und Heini Schwarzenbach Neben Tee, Gewürzen, Honig, Öl, Essig und vielen weiteren Spezialitäten handelt Schwarzenbach eben auch mit Kaffee. In der eigenen Rösterei werden die Bohnen an zwei Tagen pro Woche auf den Punkt geröstet, so wie es die Kunden aus nah und fern mögen. Kaffee Röstmaschine von Staffelbach Kolonialwaren Ich staune nicht schlecht, dass gemahlener Kaffee seinen Geschmack nur wenige Tage hält, bevor die Fettanteile den Genuss verderben und der Kaffee ranzig wird. Aber in der Schweiz scheint das kein Problem zu sein, denn nach den Nordländern konsumieren wir europaweit offenbar am zweitmeisten des «schwarzen Wassers». Adresse Schwarzenbach Kolonialwaren Münstergasse 17 8001 Zürich Öffnungszeiten Samstag 09:00–17:30 Sonntag geschlossen Montag 08:00–18:30 Dienstag 08:00–18:30 Mittwoch 08:00–18:30 Donnerstag 08:00–18:30 Freitag 08:00–18:30 Telefon: +41 44 261 13 15 Webseite: www.schwarzenbach.ch Die Kolonialwarenhandlung liegt übrigens genau vis-à-vis des berühmten Café Schobers. Berühmtes Café Schober Beim Spaziergang vom Niederdorf an die Bahnhofstrasse zur nächsten Station nehmen wir die Rathausbrücke zum Überqueren der Limmat. Und wie es der Zauber der Stadt so will, gleitet gerade ein eleganter Gondoliere lautlos heran. Wie passend zur Italianitá des Caffè… Weidling auf der Limmat im Stil eines eleganten Gondolieres Bar 45 der La Stanza Jungs Im Gebäude der UBS an der Bahnhofstrasse 45 haben die Betreiber der La Stanza Bar die neue Bar 45 eröffnet. UBS mit Terrasse der Bar 45 Die Bar macht Anlehnungen an der spanischen Kultur. Entsprechend werden hier Brioche und Pasteis de Nata gereicht. Brioche und portugiesische Pastel de Nata Obwohl, sind die nicht original aus Portugal? Wie dem auch sei, der Barista schwingt gekonnt sein Kännli mit geschäumter Milch über dem Espresso und ich bewundere seine Latte Art Künste. Nicht zum letzten Mal heute… Espresso vom Barista der Bar 45 an der Bahnhofstrasse Latte Art nach Façon der Bar 45 Gediegene Leseecke der UBS Bar 45 Adresse Bar 45 Bahnhofstrasse 45 8001 Zürich Öffnungszeiten Samstag 08:00–00:00 Sonntag 10:00–20:00 Montag 07:00–23:00 Dienstag 07:00–23:00 Mittwoch 07:00–23:00 Donnerstag 07:00–00:00 Freitag 07:00–00:00 Webseite: bar45.ch Von der Bahnhofstrasse zieht unsere interessierte Truppe weiter in Richtung Werd. An der Ecke Werdstrasse / Badenerstrasse hat sich ein interessantes Lab eingenistet. Coffee Lab Zürich Das Coffee Lab ist ein Schulungszentrum mit vielen Kursen – vom Barista-Handwerk über Sensorik bis hin zu Latte Art kann man hier seine Fertigkeiten schulen. Damit ein perfekter Espresso keine Glückssache wird. Demonstriert wird uns das von Barista Milo Kamil höchstpersönlich. Coffee Lab in Zürich Faema und Grinder im Coffee Lab Zürich Barista Milo Kamil im Coffee Lab Zürich Seines Zeichens hoch dekorierter Barista und Latte Art Schweizermeister 2015 und 2016 zeigt uns Milo live wie es geht: Offenbar sind Kontrast, Symmetrie und die zentrale Position in der Tasse die drei obersten Gebote für Latte Art. Milchbasierte Kaffeegetränke wie zum Beispiel Cappuccino bestehen aus einer Mischung aus geschäumter Milch und Espresso Shots. Wie die Mischung allerdings zustandekommt, beeinflusst das Geschmackserlebnis überraschend stark. Der Ring aus Crema hinterlässt bei der Tasse mit Latte Art einen intensiven, ersten Eindruck im Mund. Er ist stark und bitter. Daraus folgen zwei Effekte: Weniger Crema ist im Getränk vermischt, der Grossteil schwimmt obenauf Die Geschmackssinne sind vom ersten Eindruck so geprägt, dass der Rest des Getränks mit einer reduzierten Empfindsamkeit wahrgenommen wird In der Kombination führen die Effekte dazu, dass der Cappuccino nach dem ersten Schluck weniger geschmacksintensiv wirkt. Ist die Crema gut im Cappuccino untergerührt, so scheint der erste Schluck weicher. Der intensive Geschmack der Crema ist in der ganzen Tasse zu finden. Der Gesamteindruck ist stärker und gehaltvoller. Für anspruchsvolle Latte Art auf Specialty Coffee braucht es perfekt geschäumte Milch. Der Milchschaum ist im Idealfall cremig, feinporig und glänzend. Dafür nimmt Milo offenbar die Oatly Hafermilch Barista Ausgabe. Stylische Barista-Utensilien im Coffee-Lab Barista Milo Kamil erklärt die Wichtigkeit des Grinders Oatly Hafermilch Barista Ausgabe Robusta und Arabica Kaffeebohnen Latte Art mit Panda, Farn, Schwan, Herz Kaffee-Aromarad gemäss der Specialty Coffee Association SCA Espressi von der Faena Profi-Kaffeemaschine Adresse Coffee Lab Zürich Strassburgstrasse 15 8004 Zürich Öffnungszeiten Samstag 14:00–17:00 Sonntag Geschlossen Montag Geschlossen Dienstag Geschlossen Mittwoch Geschlossen Donnerstag Geschlossen Freitag Geschlossen Änderung vorschlagen Telefon: 079 703 30 27 Webseite: www.coffeelabswiss.ch Am Thema vorbei: Spirituosen von J.B.Labat Auf dem Weg zum letzten Stop der Tour kommen wir am atmosphärischen Laden von J.B. Labat vorbei. Da müssen wir einfach kurz reinschauen. Frisch angelieferte Spirituosen bei J.B. Labat Stimmungsvoller Spirituosenladen Hier schaue ich dann bei anderer Gelegenheit gerne wieder hinein ;-) Adresse J.B. Labat Brauerstrasse 51 8004 Zürich Öffnungszeiten Samstag 11:00–17:00 Sonntag Geschlossen Montag Geschlossen Dienstag 11:30–19:00 Mittwoch 11:30–19:00 Donnerstag 11:30–19:00 Freitag 11:30–19:00 Änderung vorschlagen Telefon: 043 243 32 84 Webseite: www.labat.ch Aber da es heute nicht wie bei der Gin Tour um Spirituosen geht, schreiten wir schräg über die Strasse ins nächste Café. Überraschungs-Kaffee im Miró Coffee Strada Kaffeemaschine des Miró Coffee Das «Miró» an der Brauerstrasse im Kreis 4 sieht von aussen nicht wie ein Café aus. Ist es vielleicht auch nicht, denn die Sanchez-Brüder sagen, sie seien eine Kaffeemanufaktur! Das von Rohbeton dominierte Lokal mit einer Theke aus roten Kunststeinplatten und verzinktem Stahlgestell strahlt zwar die Ruhe eines Concept Stores aus. Aber im hinteren Teil steht tatsächlich eine ausgewachsene Kaffeeröstmaschine. Für mich erstaunlicherweise auch für Filterkaffee. Der sei nämlich wieder im kommen? Im Fokus der Dienstleistung von Daniel und David Sanchez steht der selbst geröstete Spezialitätenkaffee. Die Brüder liefern ihn an rund 30 Gastrobetriebe in der ganzen Schweiz. Dabei bewahren sie die Geschmacksvielfalt der Bohne, statt sie mit starken Röstaromen zu verdrängen. Sieben verschiedene Kaffeesorten aus Kenya, Guatemala, Mexico, Costa Rica, Äthiopien und Guatemala landen zurzeit in der Rösttrommel. Zusätzlich gibts am Wochenende (auch sonntags!) ein abwechslungsreiches Frühstück: Bananenbrot mit Espresso-Butter, Granola mit Labneh und Früchten oder ordentlich abgeschmecktes Rührei auf Sauerteigbrot, das mit seiner locker luftigen Konsistenz punktet. Wer Glück hat, erwischt ausserdem ein Stück spanische Tortilla, hausgemacht von Vater Sanchez. Wir hatten heute Glück, die Tortilla schmeckt tatsächlich hervorragend! Zum Abschluss der Tour gibt es aber noch eine Überraschung! Und zwar einen kalten Espresso. Der Cold Brew ist heute ein Espresso Tonic: In einem hohen Glas wird Eis und Tonic mit einem Espresso Shot verrührt: Die Bitternoten des Tonics vermischen sich auf interessante Weise mit dem bitteren Ende des Kaffees. Für den heissen Sommer ist für mich auf jeden Fall klar, was mein Getränk für besondere Fälle wird… Thomas Henry Tonic Water für den Espresso-Tonic Adresse Miró Brauerstrasse 58 8004 Zürich Öffnungszeiten Samstag 08:00–19:00 Sonntag 09:00–18:00 Montag 07:00–19:00 Dienstag 07:00–19:00 Mittwoch 07:00–19:00 Donnerstag 07:00–19:00 Freitag 07:00–19:00 Webseite: www.mirocoffee.co Preise im Miró Espresso 4 CHF Frühstück 5.50-15.50 CHF Cocktails 15-17 CHF Die Kaffee-Tour wird leider nicht immer angeboten. Interessierte halten sich an die Webseite genusstour.ch für weitere Informationen. Herzlichen Dank Urs und Georg von t’nt events GmbH für die Einladung! Von Georg gibt es auch eine geführte Gin Tour durch Zürcher Bars (Hier zu meinem Review). Und wer gern total lauschig käffelet, der halte sich an das Kafi Paradiesli. Es bietet eine idyllische Oase im geschäftigen Zürich. ## Mit der Stoosbahn in Richtung Fronalpstock Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/stoosbahn-stoos-fronalpstock Auf dem Stoos lockt die herrliche Gratwanderung vom Klingenstock zum Fronalpstock. Aber das Bergdorf hoch über dem Vierwaldstättersee bietet noch weitere Wandermöglichkeiten. Und eine Anreise, die bereits ein Erlebnis per se ist. Im letzten Herbst haben wir die legendäre und aussichtsreiche Gratwanderung vom Klingenstock zum Fronalpstock unternommen (hier unser Artikel über die Wanderung mit 360-Grad Panoramasicht). Gratwanderung Klingenstock zum Fronalpstock Damals war allerdings die neue Stoosbahn noch nicht fertiggestellt. Da Walter und sein Freund Alex schon lange mal mit der neuen Standseilbahn fahren wollten, machen wir uns auf den Weg zum Stoos. Standseilbahn Schwyz-Stoos – Die steilste Standseilbahn der Welt! Als wir das letzte Mal von Schwyz Schlattli auf den Stoos gefahren sind, liess die riesige Baustelle nur erahnen, was hier für ein gigantisches Projekt entstehen würde. 14 Jahre dauerte der Planungs- und Realisierungszeitraum! Stoosbahn mit weltweit steilster Rampe Stoosbahn-Kabinen horizontal in der Talstation Foto © Gabi Brandenberg Stoosbahn vor kleinem und grossem Mythen Im Dezember 2017 wurde dann die steilste Standseilbahn der Welt eingeweiht. Die neue Bahn fährt in 7 Minuten 744 Höhenmeter auf den Stoos. Und zwar mit bis zu 110-prozentiger Steigung! Das sind 47 Grad und Weltrekord. Mamma mia! Allerdings muss man dazu sagen, dass man dank dem automatischen Niveauausgleich der Kabinen die ganze Fahrzeit auf einer waagrechten Fläche steht oder sitzt – sehr bequem! Übrigens: In der vordersten Kabine hat es keine Sitzbänke und man sieht weniger als in der letzten Kabine. Wo es auch noch einen Sitzbank hat. Meine Empfehlung ist also klar? Diese Fahrt alleine ist bereits ein Erlebnis, Aber es gibt noch weitere Gründe, auf den Stoos zu fahren! Bergkapelle Stoos vor nebligem Mythen Wanderung vom Stoos auf den Fronalpstock Von unserer letzten Gratwanderung her weiss ich noch, dass die Aussicht vom Fronalpstock einfach gigantisch ist! Allerdings ist heute das Wetter alles andere als optimal: Man sieht kaum die nächste Kuh im Nebel. Gabi und ich lassen uns dennoch von Walter und Alex zu diesem Sonntagsausflug überreden. Sie meinen, es solle am frühen Nachmittag doch noch sonnig werden. Aha… meine Wetter-App sagt etwas anderes. Aber lassen wir uns mal überraschen. Die Muotataler Wetterfrösche haben sich ja auch schon geirrt. Die Jungs nehmen jedenfalls vorbildlich die Sonnencrème hervor, damit sie keinen Sonnenbrand einfangen. Walter und Alex mit Sonnencrème im Nebel… Vom Dorfkern Stoos wandern wir erst mal hoch in Richtung Mettlen. Walter und Alex wollen dort ins Bergrestaurant. Dichte Wolken säumen den Himmel. Unsere Männer sind nach wie vor überzeugt, dass sich spätestens um 14 Uhr die Sonne zeigen werde. Also wandern wir wacker trotz verhangenem Wetter beharrlich hinauf in Richtung Mettlen. Hier die einzigen zwei Fotos, worauf sich kurz der blaue Himmel zeigt: Wegweiser zum Fronalpstock Wanderweg Stoos-Fronalpstock Die Wanderung führt über Wiesen an Kühen vorbei. Während sich die eine Kuh in Pose für das Foto setzt, kommt eine andere Kuh ganz neugierig auf uns zu. Die fragt sich vermutlich auch, was wir im Nebel suchen… … wir suchen das Bergrestaurant? Mir wird es ob der neugierigen Kuh (oder ist es ein Rind?) kurz etwas mulmig zumute. Ich finde ja das Schweizer Nationaltier schön. Aber allzu nahe möchte ich dem Viech doch nicht kommen. Bequemer kann man auf einer Alp nicht liegen… Ich habe einen gewissen Respekt vor den Tieren und sehe aus dem Augenwinkel, wie nebenan die Sesselbahn an uns vorbei zieht. Der Sessellift hätte uns komfortabel auf den 1922m hohen Fronalpstock gehievt. Zumal es unterwegs gar kein Bergrestaurant Mettlen gibt! Als die Schlacks das realisieren, fallen sie fast aus dem Leim. Mit etwas Darvida und gut zureden bringen wir sie wieder auf die Spur. Alex oder Walter – wer genau ist nicht mehr klar – hat sich das Restaurant wohl nur eingebildet! Für die liegt hinter jedem Wegweiser ein Bergrestaurant… Aber gut, wir wandern ja gerne. Und die Aussichtsplattform «Chänzeli» auf dem Weg zum Gipfel (und Bergrestaurant) tönt vielversprechend… bei schönem Wetter. Aussichtsplattform ChänzeliHeute ohne Aussicht Aussicht aufs Chänzli und das vernebelte Schwyz Egal, wir halten uns die Belohnung vor Augen: eine herrliche Aussicht vom Fronalpstock um 14 Uhr. Man geniesst sie nämlich umso mehr, wenn man den Berg zu Fuss erklimmt! Grandiose Aussicht vom Fronalpstock Wir hätten es besser wissen müssen: Als wir den Fronalpstock erreichen, bleibt die Bergspitze in dichte Wolken- und Nebelschwaden gehüllt. Von toller Aussicht weit und breit nichts. Gabi und ich lassen uns also durch Kaffee und Kuchen im Berggasthaus «abservieren». Doch dann! Plötzlich reisst der Himmel auf und die Sonne zeigt sich – wenn auch verspätet. Die Aussicht auf den Vierwaldstättersee ist gewaltig! Und wenn man senkrecht hinunterschaut, sieht man den Urnersee mit seinem kitschig türkisfarbigen Wasser und die sattgrüne Rütliwiese. Was für ein Farbenspiel! Aussicht vom Fronalpstock auf den Vierwaldstättersee Mit offensichtlicher Genugtuung geniessen die Männer den Ausblick. Und ich muss zugeben; der Aufstieg hat sich auf jeden Fall gelohnt! Aber runter nach Stoos geht’s dann definitiv mit dem Sessellift. Komme was wolle! Informationen zur Wanderung Stoos-Fronalpstock Distanz: 4.6 km Dauer: ca. 1 Std. 40 Aufstieg: 617 m Schwierigkeit: mittel Anreise auf den Stoos Fahrt zur Talstation der Standseilbahn Schwyz-Stoos: Vom Zürich/Rapperswil in Richtung Gotthard/Schwyz fahren. In Schwyz Richtung Muotathal abbiegen. Die Talstation der Stoosbahn liegt direkt an der Hauptstrasse auf der rechten Seite. Parkplätze: Bei der Talstation der neuen Standseilbahn Schwyz-Stoos steht ein grosses Parkhaus und umliegend finden sich auch weitere Parkplätze. Eine Alternative zur Standseilbahn Schwyz-Stoos bietet die Luftseilbahn ab Morschach. Weitere emfpehlenswerte Wanderungen findest du bei uns hier auf dem Blog. ## Aussichtsreiche Grat- und Rundwanderung Schutt – Atzmännig – Chrüzegg Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/rundwanderung-atzmaennig-chruezegg Die Freizeit- und Ferienregion Atzmännig ist ein wahres Kinderparadies. Aber auch für Wanderer ist die Region attraktiv. Hier Impressionen der aussichtsreichen Grat- und Rundwanderung über die Chrüzegg zurück zum Atzmännig. ## Relais Castello di Morcote – Boutique Hotel mit Charme Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/relais-castello-morcote-boutique-hotel Das Hotel Relais Castello di Morcote liegt leicht erhöht über dem Lago di Lugano, in Vico Morcote. Ein idyllisches Dorf mit alten Steinhäusern und engen Gassen. Wo einst Benediktinerinnen im Kloster wohnten, empfängt heute ein hoch charmantes Boutique Hotel mit 12 Zimmern und Suiten seine Gäste. Chiesa dei Santi Fedele e Simone beim Dorfeingang von Vico Morcote Schon ganz neugierig fahren wir auf der Halbinsel südlich von Lugano in Vico Morcote ein. Majestätisch thront eingangs des Dorfes die Barockkirche Chiesa dei Santi Fedele e Simone am Hang. Die Panoramaaussicht von hier ist gewaltig! Vico Morcote zur blauen Stunde Aneinandergereihte Häuser, enge Gässchen und ruhige Laubengänge – das kleine Dorf mit 400 Einwohnern wirkt idyllisch und verträumt. Nur – wo genau ist denn hier das Hotel Relais Castello di Morcote (Link zu booking.com)? Wir parkieren das Auto am Ortseingang und schlendern durch die verwinkelten Dorfgassen. Ich bin fasziniert: Vico Morcote ist so malerisch! Als sei hier die Zeit stehen geblieben… Piazza in Vico Morcote Unter einer der Lauben steigen wir eine Treppe hoch und erspähen das Relais Castello di Morcote. Das heutige Hotel war einst ein Kloster aus dem 17. Jahrhundert. In den letzten Jahren wurde das Gebäude sorgfältig restauriert. Und seit April 2019 öffnet es im Ambiente einer luxuriösen Villa seine Türen als Boutique Hotel. Boutique Hotel Relais Castello di Morcote Bis wir in unserem Zimmer im dritten Stock sind, vergeht fast eine halbe Stunde: Walter sieht nämlich an jeder Ecke Foto-Sujets – im Treppenhaus, in der Lounge mit Kamin im ersten Stock sowie im Garten. Blumen, Kerzen, Skulpturen und weitere schmucke Dekorationsgegenstände zieren das Haus. Die in London wohnhafte Innenarchitektin Francesca Neri kümmerte sich hier liebevoll um jedes Detail. Irgendwann findet Walter dann keine Vase und keine spezielle Lichtsituation mehr, so dass wir endlich unser Zimmer beziehen können. Dekoration beim Eingang Treppenhaus des Relais Castello di Morcote Stimmungsvolle Lounge im 1. Stock Lounge mit Kamin Gartenlounge und Gartensitzplatz Endlich! Wir betreten unsere Garden View Junior Suite. Sie gefällt mir auf Anhieb. Auch hier hat die Innenarchitektin ein sehr stilvolles Ambiente geschaffen. Ich bin begeistert! Die Einrichtung erinnert mich ein wenig an das Hotel Areias do Seixo in Portugal, das uns vor ein paar Jahren auch so verzaubert hat. Alle zwölf Zimmer und Suiten im Haus sind individuell eingerichtet und mit edlen Naturmaterialen ausgestattet. Garden View Junior Suite Gut riechende Produkte von FairCosmEthics Das kleine Charme-Hotel ist buchbar ab 228 Franken für das Doppelzimmer mit Frühstück. Es richtet sich an Paare und Singles für einen romantischen Kurzurlaub. Es ist nicht als Familienhotel gedacht. Kinder unter 12 Jahren sind nicht zugelassen. Die Restaurants des Relais Castello di Morcote Im Parterre des Hotels befindet sich das Restaurant La Sorgente. Und auch hier wieder: Ich kann mich kaum satt sehen an all den Details. Besonders das Farbenzusammenspiel im Raum ist faszinierend. Auch die Leuchten sind besonders: Sie sind aus umgestülpten Fischkörben produziert. Blick ins Restaurant La Sorgente Einrichtung mit viel Liebe zum Detail eingerichtet Das 15 Gault-Millau-Restaurant lockt bereits seit 2008 Gäste nach Vico Morcote. Chefkoch Giuseppe Lanzilotto verbindet die regionale Küche mit kulinarischen Traditionen des Tessins. Wir lassen uns mit einem feinen Menu verköstigen. Lachsröllchen zur Vorspeise Gedämpfte Artischocken mit Girolle-Käse Gegrillter Pulpo auf Erbsenpurée Zanderfilet mit weissen Spargeln Am nächsten Morgen lässt auch das Frühstücksbuffet keine Wünsche offen. Der Cappucchino kommt mit besonders festem Schaum. Etwas weiter oben am Hang isst man in dem mit 14 Gault-Millau-Punkten ausgezeichneten Restaurant Vicania (Link zur Restaurant-Webseite). Es gehört ebenfalls zum Landgut Castello di Morcote. Zu Fuss erreicht man das Restaurant auf der gleichnamigen Alp in einer Stunde. Mit dem Auto fährt man nur wenige Minuten, allerdings entlang einer sehr engen und unübersichtlichen Bergstrasse. Chefkoch Andrea Bertarini verwöhnt hier seine Gäste mit Tessiner Alp-Gerichten, selbstgemachter Pasta und anderen Köstlichkeiten. Vor zwei Jahren kamen wir am Sapori Ticino Gourmet-Festival (hier geht’s zu Walters Erfahrungsbericht) bereits in den Genuss der Kochkünste von Andrea Bertarini. Andrea Bertarini vom Vicania Restaurant beim Risottokochen im Castello di Morcote Weinberg Castello di Morcote Zum Hotel gehören auch noch Stallungen und ein Weinberg! Seit vier Generationen baut die Familie Gianini Wein an. Unter anderem auf den 172 Hektaren Land rund um die mittelalterliche Burgruine von Vico Morcote. Hier gedeihen die Rebsorten Merlot, Cabernet Franc, Chardonnay und Sauvignon. Die Besitzerin Gaby Gianini hat 2009 das Weingut von ihrem Grossvater übernommen. Sie legt grossen Wert auf den biologischen Anbau und ökologische Grundsätze. Ihre Weine gehören zu den 100 besten der Schweiz! Castello di Morcote Weinberg Castello di Morcote Gaby Gianini, Gastgeberin Relais Castello di Morcote Ausflugstipps rund um Vico Morcote In dieser wunderschönen, mediterranen Hügellandschaft rund um das Hotel und dem Rebberg bieten sich Spaziergänge an und Ausflüge mit dem Mountain- oder E-Bike. Das Hotel hat einen eigenen Pferdestall, wodurch auch Ausritte möglich sind. Was du sonst noch alles rund um Morcote erlebst, findest du in meinem separaten Artikel. Panoramablick von Morcote auf den Lago di Lugano Und hier noch ein paar weitere Tipps fürs Tessin. Adresse Boutique Hotel Relais Castello di Morcote Portich da sura 18 6921 Vico Morcote T +41 91 980 22 52 E-Mail: relais@castellodimorcote.ch Webseite: relaiscastellodimorcote.ch Weitere Impressionen vom charmanten Boutique Hotel Unser Dank geht an … Grazie mille an Jutta Ulrich, Head of Communications von Ticino Turismo, für die Einladung ins Tessin! Vielen Dank auch Gaby Gianini und dem Relais Castello di Morcote für die Gastfreundschaft. … und an unseren Gepäcksponsor Victorinox! Wie üblich bei Kurztrips ist Walter mit seinem orangen Victorinox Rollkoffer angereist. Er fühlt sich damit fast wie James Bond, nur weil das Teil auf den Namen «Spectra 2.0» hört. 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Schiff auf dem Lago di Lugano in Morcote Das knapp 800-Seelen-Dorf mit seinen historischen Patrizierhäusern und die am Hang thronende Kirche Santa Maria del Sasso prägen das Ortsbild von Morcote. Auch wenn man beachtliche 400 Stufen steigen muss, um zur Kirche und ihrem monumentalen Friedhof zu gelangen, lohnt sich der Aufstieg! Die Rundumsicht ist herrlich. Und der Glockenturm beeindruckend. Kirche S. Maria del Sasso in Morcote Statue bei der Kirche S. Maria del Sasso Weg zur Kirche S. Maria del Sasso Kirchenturm S. Maria del Sasso Monumentalfriedhof Morcote und Lago di Lugano Wer es lieber etwas gemütlicher mag, schlendert einfach in den idyllischen Gassen herum oder der Seepromenade entlang und geniesst im Tessiner Ambiente einen Espresso in einem der vielen Cafés. Seepromenade Seepromenade Hier fühlt man sich sofort «herzlich» willkommen ;-) In Morcote herrscht eine gemütliche Stimmung. Hier sind übrigens nicht nur die Leute herzlich – sondern auch die Wolken! Empfehlenswert ist auch ein Spaziergang durch den botanischen Garten im Scherrer Park, eine der grössten Attraktionen Morcotes. Hier wurde der Traum von Herrmann Arthur Scherrer wahr: Die Pflege eines kleinen Gartens Eden mit Zypressen, Zedern, Palmen und Bambushainen. Und den passenden Pavillons und Brunnen. Ausserdem findet man im Park viele Kunstwerke und Statuen, die Scherrer im Laufe der Jahre gesammelt hatte. Der Park ist öffentlich zugänglich und bietet jedem Besucher die Möglichkeit, in Scherrers Paradiesphantasien zu schwelgen. Scherrer Park in Morcote Wer noch weiter in die Höhe will, dem empfehlen wir den Wander-Klassiker in der Region: Die rund zehn Kilometer lange Tour vom Gipfel des San Salvatore durch Kastanienwälder, vorbei am Künstlerdorf Carona, hinab an den See nach Morcote. Falls du noch einen Tipp für eine geeignete Unterkunft brauchst: In Vico Morcote, einem idyllischen Dorf oberhalb von Morcote mit alten Steinhäusern und engen Gassen wartet ein charmantes Boutique-Hotel. Das Relais Castello di Morcote (hier mein Erfahrungsbericht aus dem Hotel) beherbergte einst Benediktinerinnen im Kloster. Heute empfängt es Gäste in 12 Zimmern und Suiten. Relais Castello di Morcote Was man im Tessin sonst noch erlebt, findest du in weiteren Tessin-Artikeln auf unserem Reiseblog. Beispielsweise bietet der nahegelegene Monte Generoso spektakuläre Wanderungen und der Monte Bré bei Lugano ist auch nicht weit weg. Malerische Seepromenade in Ascona ## Effizient und bequem reisen in Japan: Mit dem Zug! Quelle: https://reisememo.ch/japan/shinkansen-zug-fahren Das Land der aufgehenden Sonne ist auch das Land der schnellen und guten Zugverbindungen. Es gibt kaum eine bequemere Art Japan zu bereisen, als mit dem Zug. So beginnen die Reisevorbereitungen mit dem Kaufen eines Vouchers für den Japan Rail Pass. Der Japan Rail Pass, oder JR Pass, ist ein Angebot speziell für Touristen und ist nur im Heimatland erhältlich. Mit dem JR Pass kann man während 7, 14 oder 21 Tagen mit den japanischen Hochgeschwindigkeitszügen, den Shinkansen, beinahe das ganze Land bereisen. Alle Informationen zum JR Pass findest du auf der Japan Rail Pass Webseite. Ein Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen wartet im Bahnhof darauf, pünktlich losfahren zu können. Es empfiehlt sich, jeweils am Vortag eine Sitzreservation am Bahnschalter zu machen. Hat man die Reservation einmal vergessen, oder will man sich die Flexibilität der Abreisezeit erhalten, ist es meistens kein Problem. In der Regel hat es noch freie Plätze, sie sind halt nur nicht nebeneinander. Ein Paradebeispiel für die japanische Effizienz Den Voucher für unseren Japan Rail Pass lösen wir direkt am Bahnhof ein und sind vom Organisationstalent der Japaner beeindruckt: Am Ende der Schlange begrüsst uns ein Herr und fragt grade als erstes, ob wir unseren Reisepass dabei haben. Klaro! Weiter gehts! Etwas weiter vorne erhalten wir von einer Dame zwei Klemmbretter mit Formularen, die wir bitte auszufüllen haben. In der Zeit bewegt sich die Schlange langsam und stetig weiter. Kaum haben wir die Angaben mit unserer Unterschrift bestätigt, erreichen wir einen Tisch mit zwei weiteren Angestellten, die unsere Angaben auf den Vouchern mit jenen in unseren Reisepässen und auf dem Formular vergleichen. Alle Formalitäten sind erledigt, als wir ganz vorne beim Schalter ankommen, wo wir schlussendlich unseren persönlichen JR Pass mit einigen Hinweisen zum Zugreisen erhalten. Die ganze Prozedur dauerte nur rund 20 Minuten, obwohl vor uns in der Schlange geschätzte 80 weitere Touristen aus verschiedenen Kulturen standen, allesamt ohne irgendwelche Kenntnisse der Japanischen Sprache. Das soll den Japanern mal einer nachmachen! Unterkünfte für Zugreisende Unsere Hotels haben wir immer in der Nähe eines gut erschlossenen Bahnhofs gewählt. Tipp: Etwas sparen kann man in grossen Städten, wie beispielsweise in Tokio, wenn man ein Hotel ausserhalb der städtischen «Loop Line» wählt. Abgesehen von den zwei Nächten im Shangri-La Hotel in Tokio (hier mein Bericht von der spektakulären Aussicht über die Dächer von Tokyo) übernachteten wir in gewöhnlichen 3-Sterne Unterkünften. Die Zimmer sind, besonders in den grossen Städten wie Tokio und Kyoto nicht sehr gross, allerdings immer sehr sauber und gepflegt. In Japan wird viel geraucht, also empfehlen wir, beim Buchen unbedingt darauf zu achten, ein Nichtraucher-Zimmer zu verlangen. Verpflegung auf Zugreisen Wir haben schnell festgestellt: Die Japaner essen sehr gerne und zu jeder Gelegenheit. Und weil sie Effizienz so lieben, nutzen sie natürlich die Zeit im Zug für eine feine Mahlzeit. Vor Antritt der Reise kauft man sich also am Bahnhof ein «Ekiben» (Eki = Bahnhof; Ben = Bento Box, eine Art Lunchbox). Alles klar? Wer sich jetzt einen Snack wie ein Sandwich oder einen Fertigsalat vom Bahnhofskiosk vorstellt, der liegt falsch. Die liebevoll eingepackten bunten Fresspakete enthalten traditionelle Gerichte auf überraschend hohem Niveau. Die schöne Verpackung der Ekibens schürt bereits die Freude auf den Inhalt Es gibt Ekibens in verschiedenen Grössen und Preisklassen, mit Fisch und Fleisch oder vegetarisch. Dazu gehört eine Flasche mit ungesüsstem Grüntee oder ein Dosenbier aus einem der vielzähligen Getränkeautomaten. Die «unboxing Experience» eines Ekibens hält Überraschungen bereit. Lebhafte Bahnhöfe mit feinen Restaurants Das Reisen mit dem Zug hat viele Vorteile. Einer davon ist, dass man sich an den Bahnhöfen aufhält. Denn zu den Bahnhöfen in Japan gehört, wie oft auch hier in der Schweiz, ein grosses Einkaufszentrum. Es lohnt sich auch mal, entgegen der etwas ungemütlich scheinenden Atmosphäre, an einem Bahnhof essen zu gehen. In der Tokio Station, dem Hauptbahnhof der Hauptstadt, findet man beispielsweise die «Ramen Street». Dort haben die acht besten Ramen Restaurants der Stadt einen Ableger und servieren ihre reichhaltigen Nudelsuppen. Typische Ramen: Eine reichhaltige Nudelsuppe mit Fleisch, Gemüse und einem weichen Ei. ## Mit Pinocchio durch die Toskana Quelle: https://reisememo.ch/italien/toskana-ausflugsziele Kunst, Kultur und Tradition, vereint mit malerischen Landschaften und köstlichen Gaumenfreuden: Die Toskana ist eine der beliebtesten Urlaubsregionen in Italien. Und die Heimat von Pinocchio! Pinocchio, die Holzpuppe mit der langen Nase, stammt aus der Toskana. Zusammen mit dem kleinen Bengel, der neugierig immer alles erkunden wollte, nehmen wir dich mit und zeigen dir ein paar Highlights in einer der schönsten Regionen Italiens. Stadt der Türme San Gimignano Stolz ragen die 14 verbliebenen Geschlechtertürme auf einem kleinen Hügel in der Toskana in den Himmel. Die einst 72 Geschlechtertürme waren Statussymbole einflussreicher Familien. Das bezaubernde mittelalterliche Städtchen liegt auf halber Strecke zwischen Siena und Florenz. Die «Stadt der Türme», wie San Gimignano auch genannt wird, wurde 1990 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. San Gimignano mit seinen Geschlechtertürmen Einfach mal durch die Gassen schlendern und den Hauch der Vergangenheit spüren: So lautet hier die Devise. Denn auch in den Seitengassen gibt’s einiges zu entdecken. Pinocchio zeigt uns San Gimignano Unsere Freundin Conny sieht ein Foto-Sujet nach dem anderen In den Gassen von San Gimignano Geheimtipp für Kunstliebhaber: In San Gimignano entdecken wir die Kunstgalerie «The Circle of Life» von Andrea Roggi. Der Bildhauer aus der Toskana kreiert Skulpturen in Bronze. Seine Themen sind die Liebe und das Leben. Die enge Verbundenheit mit der Toskana zeigt sich in der Wahl der typischen Elemente wie dem Olivenbaum und der Zypresse. Auf seine Kunstwerke werden wir bereits im Castelfalfi Resort aufmerksam. Hier geht’s zu meinem Bericht über das herrliche 5-Sterne-Resort. Skulpturen von Andrea Roggi The Game of Life von Andrea Roggi Universitätsstadt Siena Siena liegt im Herzen der Toskana, mitten in den Hügeln des Chianti Weingebietes. Der Dom mit der aus dunkelgrünem und weissem Marmor gestalteten Fassade gehört zu den schönsten und schmucksten Kathedralen Europas. Siena Der Dom von Siena Die Stadt ist allerdings vor allem für den Palio delle Contrade bekannt – dem Pferderennen auf der Piazza del Campo. Der leicht abfallende Platz erstrahlt in einem warmen Terracotta-Ton. Die Piazza gilt als einer der schönsten Plätze Italiens. Piazza del Campo in Siena Rund um die Piazza pulsiert das Leben der Universitätsstadt. Hier befinden sich der Palazzo Pubblico und das Rathaus mit der Torre del Mangia. Der Turm ist 87 Meter hoch und eröffnet einen herrlichen Rundblick über die ganze Stadt. Pinocchio auf der Piazza del Campo in Siena Abgesehen von diesen monumentalen Gebäuden hat uns die Stadt vor allem durch die verwinkelten und engen Gassen fasziniert. Kein Wunder wurde das historische Ortszentrum von Siena zur UNESCO-Weltkulturerbstätte ernannt. Sallustio Bandini auf der Piazza Salimbeni in Siena Tipp für Schleckmäuler: Unbedingt in einer der Pasticcerie Nannini einkehren. Zum Kaffee gibt’s leckere Süssigkeiten und Gelato! Nannini Süssigkeiten Süsses im Nannini Caffè Conny, Katja und Mario gönnen sich ein Gelato von Nannini Kulturstadt Florenz Florenz ist die Wiege der Renaissance. Hier schufen berühmte Künstler ihre Meisterwerke: Leonardo da Vinci, Raffael, Sandro Botticelli und der Bildhauer Michelangelo. Die am Arno gelegene und von sanften Hügeln umrahmte Stadt gilt als eine der spektakulärsten Kulturstätten Europas. Der Dom von Florenz Ponte Vecchio – die bekannteste Brücke in Florenz Nicht verpassen sollte man auf jeden Fall einen Besuch in den Uffizien, einem der ältesten und berühmtesten Kunstmuseen. Und das wohl berühmteste Kunstwerk der Welt – die Marmorstatue des «David» ist nicht minder einen Besuch wert. Welche Reize die Stadt auch im Winter bietet, beschreibt unsere Autorin Isabella in diesem Artikel. Botticellis Venus in den Uffizien Geschichtsträchtiges Volterra Etwa 50 Kilometer von Siena entfernt, spiegelt sich in Volterra die gesamte Geschichte der Toskana wieder. Die historischen Gebäude erreicht man durch das Stadttor Porta all’Arco. Das bekannteste Gebäude ist der Kommunalpalast am Hauptplatz: il Palazzo dei Priori. Es ist das älteste Rathaus der Toskana und stammt aus dem 13. Jahrhundert. Über den Dächern von Volterra Das mittelalterliche Städtchen ist nicht so bekannt wie die umliegenden Städte Siena oder Florenz. Dafür ist es noch vom hektischen Tourismus dieser Städte verschont. Volterra strahlt einen faszinierenden Charme aus. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall! Gasse in Volterra Auch Pinocchio gefällt’s in Volterra Restauriertes Bergdorf Castelfalfi Castelfalfi liegt zwischen Florenz und Siena. Bis vor wenigen Jahren war Castelfalfi noch ein Geisterdorf. Oder ein «paese fantasma», wie die Italiener ihre verlassenen Dörfer nennen. Im Jahre 2007 investiert TUI 250 Millionen Euro, kauft das verfallene Dorf, restauriert es und verwandelt es zu einem malerischen Ferienresort. Borgo Castelfalfi mit Skulptur von Franco Mauro Franchi Aussicht auf den Golfplatz von Castelfalfi Meinen Review über Castelfalfi und sein Resort findest du hier. Pinocchio in Castelfalfi Pinocchio in Castelfalfi Cantina Marchesi Antinori Weinliebhabern empfehlen wir den Besuch in der Cantina Marchesi Antinori in Bargino. Die Familie Antinori ge­­hört zu den grössten Weingutsbesitzern im Chianti Classico Gebiet. Das Florentiner Architekturstudio Archea hat einen eindrücklichen Weinkeller realisiert, der auch das Herz von Architekturliebhabern höher schlagen lässt. Walter war jedenfalls so fasziniert, dass er der Weinkellerei einen eigenen Artikel widmet. Auffahrt zur Cantina Antinori Geschwungene Architektur der Weinkellerei Ikonische Wendeltreppe Auch Pinocchio gefällt die Cantina Antinori Unser Dank geht an … Vielen Dank, lieber Pinocchio, für die Führung durch deine Heimat. Schön war’s in der Toskana. Wir kommen wieder. Ganz bestimmt! Katja und Walter in der Toskana Besten Dank auch unseren Freunden Conny und Mario für die lustigen und unterhaltsamen Tage mit euch. Walter, Katja, Conny und Mario in Siena Pinocchio verabschiedet uns auf dem Rückflug. Wir kommen wieder, kleines Püppchen – keine Frage! ## Castelfalfi – romantisches Ferienresort im Herzen der Toskana Quelle: https://reisememo.ch/italien/castelfalfi-toskana-tui-resort Berühmte Toskana — Zypressen, grüne Hügel, Kunst, Kultur, Wein, Trüffel, Pasta und … Pinocchio. Pinocchio!? Ja genau! Der kleine Kerl aus Holz, der mich schon als Kind immer faszinierte. Jetzt zieht er mich wieder in seinen Bann. Diesmal nicht nur in meiner Fantasie, sondern in seiner Heimat Toskana. Typische Landschaft in der Toskana Castelfalfi liegt im Herzen der Toskana, zwischen Florenz und Siena. Und auch Pisa ist nicht allzu weit weg. Bis vor wenigen Jahren war Castelfalfi noch ein Geisterdorf. Oder ein «paese fantasma», wie die Italiener ihre verlassenen Dörfer nennen. Doch im Jahr 2007 kauft und restauriert TUI das verfallene Dorf für 250 Millionen Euro und verwandelt es in ein verträumtes Ferienresort. Castelfalfi ResortFlugaufnahme © Toscana Resort Castelfalfi Il Castelfalfi – TUI Blue Selection Wir fahren durch die typisch toskanische Hügellandschaft. Pinien, Zypressen, Olivenhaine und Weinreben. Endlich wieder mal Toskana! Wir erreichen das von einer weitläufigen Naturkulisse umgebene 5-Sterne-Resort Castelfalfi. Die Lobby ist stilvoll eingerichtet, unter anderem mit einem von Blumen gesäumten Tisch. Allerdings zieht es mich gleich auf die Terrasse, in den wunderbaren Garten. Wunderschöne Blumengestecke in der Eingangshalle Was für ein Ausblick! Skulptur von Andrea Roggi im Garten Bevor ich mich noch weiter umsehen kann, nimmt uns Rabab Latrache in Empfang. Rabab ist Assistentin Marketing & Communications im Castelfalfi Resort. Sie möchte uns umgehend das Resort zeigen und bittet uns, ins Auto zu steigen. Ganz verdutzt frage ich sie, ob wir denn nicht zu Fuss gehen? Mit einem Lächeln antwortet Rabab: Signora, das Resort umfasst über 1000 Hektar! Wie bitte!? Also setzen wir uns ins Auto und lassen uns von Rabab zuerst durchs Dörfchen chauffieren. Mitten durch die Fussgängerzone des mittelalterlichen Borgos bis zum Castello. Dorfgasse von Castelfalfi Im grossen Mercedes und hinter Walters riesiger Kamera werden wir beäugt wie die ersten Astronauten auf dem Mond. Ich setze die Miene einer wichtigen Reisejournalistin auf. Auf der Burgterrasse schiessen wir unsere ersten Fotos. Der Ausblick auf die umliegenden Hügel ist umwerfend! Aussicht vom Borgo Ausblick auf den Golfplatz Im Land von Pinocchio Doch bevor ich in Gedanken abtauchen kann, bittet uns Rabab wieder ins Auto. Sie will uns das umliegende Landgut, den 27-Loch-Golfplatz und die Casali zeigen. Die ehemaligen Bauernhäuser wurden zu luxuriösen Villen restauriert, die nun als Ferienhäuser verkauft oder vermietet werden. Unser Freund Mario verliebt sich in eines der Casali und würde es wohl am liebsten gleich kaufen. Mal schauen, was sich da mit Rabab verhandeln lässt … Rabab zeigt Mario die Miet- und Kaufpreise der Casali Marios Casale beim Castelfalfi Golfplatz Als Nächstes fährt uns Rabab zu einem ganz speziellen Casale. Hier wohnte der Schreiner Gepetto. Der Vater des hölzernen Bengels Pinocchio. Ich schaue Rabab fragend an. Sie erklärt ganz stolz, dass im Jahre 2002 Oscar-Preisträger Roberto Benigni hier in Castelfalfi den Film Pinocchio gedreht hat. Jetzt ist es ganz um mich geschehen… Obwohl ich Benignis Pinocchio auch gesehen habe, kommt mir als erstes der kleine Bengel aus der Zeichentrickserie Pinocchio in den Sinn. Der kleine Pinocchio Kindheitserinnerungen werden wach. Leise singe ich vor mich hin: «Kleines Püppchen, freches Bübchen. Die Welt ist gross und du bist klein». Tralala… Doch die umtriebige Rabab holt mich gleich wieder aus meinen Träumen und beendet mein Kopfkino. Sie hat eine weitere Überraschung für uns bereit. Sie will uns beim Jagdhaus das Resort-Maskottchen Ghigo zeigen. Nun ja – was soll ich sagen… Ghigo ist ein Wildschwein, ein cinghiale! Allerdings zeigt er sich heute nicht in seinem Gehege. Später entdecken wir auf der Menukarte «Pappardelle al ragù di cinghiale». «Ghigo selig», huscht es über meine Lippen. Aber Rhabab weiss, warum sich das Wildschwein heute nicht zeigt. Es sei sauer. Wegen den Pferden, die man neuerdings nebenan einquartiert habe. Aha!? Ich habe allerdings keine Zeit, mir ernsthaft darüber Gedanken zu machen. Denn Rabab braust schon wieder weiter und erklärt uns, wie sie im Resort Wein und Olivenöl nach alten Traditionen produzieren. Ziemlich euphorisch zeigt sie uns abschliessend die kleine, aber feine Weinkellerei. Castelfalfi Weinkellerei Feine Auswahl an Grappa Borgo Castelfalfi – ein Dorf erwacht aus dem Dornröschenschlaf Wir fahren zum Borgo zurück. Die Marketingfrau erklärt uns, dass das Dorf lange genug im Dornröschenschlaf lag. Jetzt wollen sie das Dorf durch durch Kultur- und Kunstveranstaltungen wiederbeleben. Gea Skulptur «Mediterranea» von Franco Mauro Franchi Aktuell stellt der toskanische Künstler Franco Mauro Franchi seine Skulpturen sowie Bilder aus. Und wie es der Zufall will, begegnen wir dem Künstler im Borgo! Abrupt hält Rabab den Wagen und begrüsst Franco Mauro Franchi. Ganz aufgeregt stellt sie uns dem Bildhauer als «giornalisti Svizzeri» vor. Katja mit dem Künstler Franco Mauro Franchi Wir besuchen die inspirierende Ausstellung im Keller der Burg. Die weiblichen Skulpturen von Franchi sind faszinierend, die Ausstellung farbenfroh inszeniert. GEA Kunstausstellung im Castello von Castelfalfi Toll inszenierte Ausstellung mit den Kunstwerken von Franco Mauro Franchi Kunstausstellung im Castello von Castelfalfi Kunstausstellung im Castello von Castelfalfi Kunstausstellung im Castello von Castelfalfi Kunstausstellung im Castello von Castelfalfi Weitere Informationen zum Resort Im Castelfalfi Resort stehen 112 stilvoll eingerichtete Zimmer und acht Suiten zur Verfügung. Zum Resort gehört neben dem Golfplatz ein 1’000 Quadratmeter umfassendes Spa mit Innen- und Aussenpool. Darüber hinaus werden auf dem Landgut hochwertige Wein- und Olivenprodukte produziert. Das Resort bietet seinen Gästen mehrere Aktivitäten – von Wandern über Reiten bis zur Vespa-Tour. Langweilig wird’s einem hier ganz bestimmt nicht! Kulinarik Im Castelfalfi Resort hast du die Wahl zwischen dem hoteleigenen Restaurant «La Via del sale», dem Gourmet-Restaurant «La Rocca» oder der rustikalen Pizzeria «Il Rosmarino». Über die kulinarischen Höhenflüge in Castelfalfi schreiben wir in diesem separaten Artikel. Pacchero mit Krustentier-Tartar Mein Fazit Das Castelfalfi Resort hat mich auf Anhieb beeindruckt. Landwirtschaft und Umwelt sind im Einklang. Genuss und Nachhaltigkeit stehen an erster Stelle. Nach den Grundsätzen der ökologischen Bauweise wurde il Castelfalfi mit traditionellen Materialien wie Holz und Stein gebaut. TUI hat also den historischen Charme originalgetreu beibehalten. Mehr Toskana geht nicht. Bravi! Und es war bestimmt auch nicht Zufall, dass sich Roberto Benigni für seinen Pinocchio die exklusive Kulisse von Castelfalfi aussuchte. Die zauberhaften Hügel rund um Castelfalfi erzählen nämlich die allerschönsten Märchen. Anreise und Ausflugstipps Anreise: Direktflüge von Zürich nach Florenz mit Swiss. Von Florenz nach Castelfalfi sind es mit dem Mietauto etwa 60 Kilometer oder rund 50 Minuten. Empfohlene Ausflüge: San Gimignano (25 km, 26 Autominuten), Volterra (30 km, 36 Autominuten), Siena (70 km, 56 Autominuten), Weinkellerei Antinori (50 km, 53 Autominuten). Meine Tipps für Ausflüge in die Toskana findest du in diesem separaten Artikel. Hoteladresse Il Castelfalfi, TUI Blue Selection 50050 Montaione, Florenz Italien Website: castelfalfi.com E-Mail: info@castelfalfi.it Tel. +39 0571 892 000 Unser Dank geht an … Grazie mille an Rabab Latrache, Assistentin Marketing & Communications im Castelfalfi Resort, für die ausführliche und unterhaltsame Tour durch das Resort. Und die Gastfreundschaft. Das Resort auf diese Art und Weise kennenzulernen, war ein Erlebnis für sich! Weitere Impressionen aus Castelfalfi Feriendorf in der Art der Alberghi Diffusi, den wiederbelebten italienischen Dörfern. Gea Skulptur «Mediterranea» von Franco Mauro Franchi Borgo von Castelfalfi Aussicht von Borgo Castelfalfi Lobby im Castelfalfi Resort Pinocchio in Castelfalfi { "@context": "https://schema.org", "@type": "Hotel", "name" : "Il Castelfalfi - TUI BLUE SELECTION", "description" : "Castelfalfi Resort in der Toscana", "address" : { "@type" : "PostalAddress", "addressCountry" : "IT", "addressLocality" : "Montaione", "addressRegion" : "Firenze", "postalCode" : "50050", "streetAddress" : "Località Castelfalfi" }, "telephone" : "+39 0571 892 000", "image" : "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2019/05/Borgo-Castelfalfi-Aussicht.jpg", "starRating" : { "@type" : "Rating", "ratingValue" : "5"}, "priceRange" : "CHF350 - CHF800" } ## Kulinarische Höhenflüge im Castelfalfi Resort Quelle: https://reisememo.ch/italien/restaurant-review-castelfalfi-resort Die Toskana ist ein Schlaraffenland für kulinarische Geniesser. Die regionalen Spezialitäten reichen von Wildschwein über Pecorino-Käse und Trüffeln bis zu den bekannten Cantucci. Im Bergdorf Castelfalfi kosten wir uns durch die exquisite toskanische Küche: Kürzlich verbringen Walter und ich einen herrlichen Kurzurlaub im Toskana Resort Castelfalfi (hier mein Review aus dem romantischen Dörfchen). Borgo Castelfalfi in der Toskana Im Resort von TUI Blue Selection legen sie besonderen Wert auf regionale Produkte. Komm mit auf eine kulinarische Reise durch die drei Restaurants in Castelfalfi: Gourmet-Restaurant La Rocca di Castelfalfi Das Gourmet-Restaurant «La Rocca» befindet sich im Erdgeschoss der mittelalterlichen Burg. Das Ambiente ist elegant und eindrucksvoll. Elegantes Ambiente im Gourmet-Restaurant La Rocca Elegantes Ambiente im Gourmet-Restaurant La Rocca Wein aus der Tenuta di Castelfalfi Hausgemachtes Brot mit Olivenöl des Hauses Spitzenkoch Michele Rinaldi aus Bergamo interpretiert hier die traditionelle Küche mit Fleisch und Fisch neu. So zaubert der Gourmet-Koch zum Beispiel aus einfachem Gemüse ein kulinarisches Meisterstück: Er gibt der traditionellen toskanischen Ribollita – einem Eintopf aus viel herzhaftem Gemüse – seinen persönlichen Touch. Aber auch Fisch, Fleisch und Pasta inszeniert der Chef gekonnt. Wir entscheiden uns für das Gran Gourmet Menu: Foie Gras und Hühnerleber-Paté Tatar vom Rind mit schwarzem Trüffel Pacchero mit Krustentier-Tatar Brennessel-Ravioli serviert mit Kalbsbries Sorbet-Schoko-Kreation zum Dessert Das Gourmet-Restaurant gehört definitiv zum Pflichtprogramm, wenn man das Castelfalfi Resort besucht. La Via del Sale – das Hauptrestaurant im Castelfalfi Resort «La Via del Sale» ist das Restaurant im Hauptgebäude des Resorts. Im modernen Ambiente servieren sie hier eine authentisch italienische Küche. Ristorante La Via Del Sale Amuse Bouche Gedeckter Tisch im Restaurant La Via del Sale Die Speisekarte ist verlockend und vielseitig. Und dazu werden natürlich eine Vielzahl auserlesener Weine angeboten. Davon haben sie ja in der Toskana zur Genüge. Walter gönnt sich ein Filet vom Schwein mit Karotten-Orangencrème, gegrillter Zwiebel und sautierter Winterendivie. Ich hingegen kann dem Rindsfilet mit Trüffeln nicht widerstehen. Zur Vorspeise wählen wir Tortelli alla Carbonara – neu interpretiert vom Küchenchef und farbige Gnocchi. Sehr lecker! Den krönenden Abschluss macht eine Crème brulée. Rindsfilet mit Tartufo Bianco Crème brulée Anfang Mai war es abends leider noch etwas kühl. Ansonsten sitzt man bei schönem Wetter auf der Terrasse und geniesst zum exquisiten Essen die malerische Landschaft der Toskana. Bellissimo! Sonnenuntergang über der Terrasse Im Restaurant «La Via del Sale» wird auch gefrühstückt. Das Frühstücksbuffet ist grandios! Aufgetürmt werden gesunde Müesli, Früchte und Salate über etwas weniger gesunde Kuchen wie Torta della Nonna und mehr. Restaurant La Via del Sale Insalata Benessere Torta della nonna Schokoladenkuchen Pinocchio beim Frühstück Zudem werden verschiedene Eierspeisen serviert. Walter lässt es sich nicht nehmen, seinen ausufernden Egg-Benedict Test zu machen. Hier seine Kollektion – unter anderem mit Egg Florentine à la Toskana. Uova fiorentina mit Sauce Bernaise und Spinat Pizzeria Il Rosmarino Das Restaurant «Il Rosmarino» ist im schlichten, rustikalen Ambiente gehalten. Hier werden mittags und abends mit regionalen und saisonalen Produkten leckere Gerichte nach alter Tradition zubereitet. Bei wärmeren Temperaturen lässt es sich auch auf der Terrasse gemütlich essen. Schlichtes, rustikales Ambiente im Rosmarino Terrasse des Ristorante Rosmarino Ein Highlight ist die knusprig-dünne Pizza aus dem Holzofen. Sie wird mit dem in Castelfalfi erzeugten Olivenöl und ausschliesslich im Holzofen zubereitet. Buonissima! Pizza Salame aus dem Holzofen Gnocchi mit Trüffel Hoteladresse Il Castelfalfi 50050 Montaione, Firenze Italien Website: castelfalfi.com E-Mail: info@castelfalfi.it Tel. +39 0571 892 000 Alle drei Restaurants sind immer gut gebucht, eine Reservation ist dringend empfohlen! { "@context": "http://schema.org/", "@type": "Review", "itemReviewed": { "@type": "Restaurant", "address": { "@type": "PostalAddress", "addressLocality": "Castelfalfi", "addressRegion": "Toskana", "postalCode": "50050", "streetAddress": "Località Castelfalfi" }, "name": "La Rocca", "openingHours": [ "Di-So 12:15-14:45", "Di-So 19:45-22:30" ], "priceRange": "$$$", "servesCuisine": [ "Mediterran" ], "email": "mailto:info@castelfalfi.it", "image": "https://reisememo.ch/", "telephone": "+39 0571 892000", "url": "https://www.castelfalfi.com/it/vivere-castelfalfi/ristoranti/la-rocca-di-castelfalfi/" }, "author": { "@type": "Person", "name": "Katja Birrer" }, "review": [ { "@type": "Review", "author": "Katja Birrer", "datePublished": "2019-05-19", "description": "«La Rocca» ist das Gourmet-Restaurant des 5-Sterne-Resorts Castelfalfi von TUI. 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Seitdem bildet der Ort San Casciano Val di Pesa das räumliche Zentrum der Marchesi Antinori Kellereien. Eine Reise wert ist seit 2012 allerdings auch die neue Cantina Antinori bei Bargino, 10 Autominuten weiter südlich. Der Weinkeller wurde hier grosszügig in die toskanische Landschaft eingelassen. In die Landschaft eingepasstes Weingut der Marchesi Antinori Auskragendes Vordach und Weinreben Architektur des Weinguts Architektur der neuen Cantina Antinori Das Florentiner Architekturbüro Archea von Marco Casamonti hat für die Marchesi Antinori in Bargino San Casciano einen auffällig unauffälligen Weinkeller realisiert. Unauffällig deshalb, weil der Grossteil des Kellers unsichtbar im Weinberg eingelassen ist. Auffällig deshalb, weil das auskragende Dach des Verwaltungsgebäudes weitherum sichtbar ist. Von der Schnellstrasse Florenz-Siena her führt eine auch für Sattelschlepper befahrbare Rampe am Weinberg entlang in die Tiefgarage des Gebäudekomplexes. Die in erdfarbenem Beton umgesetzte, geschwungene Auffahrt zieht sich auf einer Länge von 870 Metern durch die weitläufige Anlage. Bereits gilt die Bottega als neue touristische Attraktion der Toskana. Wir sehen jedenfalls mehrere Besuchergruppen und die geführten Touren sind heute alle ausverkauft. Auffahrt zur Cantina Antinori Auffahrt zur Cantina Antinori Einfahrt in die Tiefgarage Form und Farbgestaltung der Auffahrt sowie der Weinkellerei bilden mit den umliegenden Rebbergen eine einträchtige Symbiose. Die Farbe der stählernen, rostbraun oxidierten Gebäudehülle bezieht sich auf die toskanische Erde. Unter der grosszügig ausschwingenden Bedachung befinden sich in einem langgezogenen Glasquader die mehrstöckigen Verwaltungsräume und Besucherzonen mit Büros, Museum, Shop und Auditorium. Durch grosse, kreisförmige Öffnungen im Dach fällt Tageslicht in das Gebäude. Das Schattenspiel bietet laufend ändernde Eindrücke. Auskragendes Vordach der Cantina Antinori Aussicht vom Vordach Geschwungene Architektur der Weinkellerei Schattenspiel unter dem Vordach Lobby der Cantina Antinori Weinshop in der Cantina Antinori Bibliothek des Weinguts Treppe zur Verwaltungszone des Weinguts Ikonische Wendeltreppe Als wäre das markante Gebäude nicht schon Wahrzeichen genug, verfügt es auch noch über eine gewaltige Wendeltreppe aus Cortenstahl: Die elegante, rostbraune Treppe schwingt sich vom unterirdischen Parkhaus bis auf die Aussichtsterrasse um die Deckenstütze herum. Die Wendeltreppe überwindet dabei einen Höhenunterschied von sage und schreibe 16,80 Metern und wird dazwischen an nur drei Stellen abgestützt. Um die Konstruktion zu ermöglichen, wurde die unregelmässig geschwungene Treppe in 35 Segmenten angeliefert. Die 105 Tonnen Stahlblech wurden dann vor Ort für das Treppengefüge zusammengeschweisst. Verwaltungsgebäude mit Wendeltreppe und Lichtlöchern Ikonische Wendeltreppe Spektakuläre Wendeltreppe Aufgang aus der Tiefgarage Wissenswertes zum Bau Das grossteils unterirdische Gebäude bietet eine Fläche von fast 40.000 Quadratmetern. Auch die Wegführung der Anlieferung und Tiefgarage ist zum grossen Teil unterirdisch. Blick von der Wendeltreppe in die Ausfahrt der Tiefgarage Eingang aus der Tiefgarage Die Erdbewegungen und der Umgang mit dem Bodenmaterial erwiesen sich als einer der problematischsten Aspekte beim Bau der Kellerei: Dem Hügel mussten 380’000 Kubikmeter Erdboden entnommen werden, was 35’000 LKW-Ladungen entspricht. Würden die Kippfahrzeuge alle hintereinander einkolonnieren, wäre die Blechlawine 420 Km lang, also von Zürich bis Lugano und zurück… Es mussten sowohl Endlager gefunden werden als auch Zwischenlager für die Erde, die zur Aufschüttung nach Bauende bestimmt war. Zudem musste die 15 Meter tiefe und fast 500 Meter lange Baugrube von gewaltigen Stützwerken befestigt werden. Dafür wurde eine über 20 Meter hohe und bis zu 120 cm dicke Spundwand erstellt. Eine besondere Herausforderung stellte das 21 Meter auskragende Dach dar, weil es Boden und Weinreben trägt. Dachaufbau mit darauf gedeihenden Weinreben Das Tragwerk besteht hier aus 2,1 Meter (!) hohen Doppel-T-Stahlträgern, deren Höhe zur Aussenkante der Auskragung hin abnimmt. Die Höhe der Aussenseite ist variabel. Das Dach hat daher keine flache Form, sondern empfindet die Geländeneigung nach. Bauherr: Marchesi Antinori S.r.l. Standort: Bargino, San Casciano Val di Pesa Florenz, Italien Planungsbeginn: 2004 Baubeginn: 2007 Fertigstellung: Oktober 2012 Baukosten: 67 Mio Euro Brutto-Rauminhalt: 287’260 m² Grundstücksfläche: 12.83 ha Gesamtgrundfläche: 39’700 m² Produktionsmenge in Flaschen pro Jahr: 3’000’000 Das sind 3x mehr als Sélection Schwander in der Schweiz pro Jahr verkauft. Und Antinori hat ja noch ein paar weitere Weingüter… Am Bau beteiligte Arbeiter: 5’315 Arbeitstage: 2’100 oder 7 Jahre Zur Webseite des Architekturbüros. Ausschnitt des Vordaches Moderne Weinherstellung Weil die verschiedenen Stationen der Weinherstellung auf zwei Stockwerke verteilt sind, fällt dem Besucher nicht auf, dass die Architekten die Räume bis zu 26 Meter tief in den Weinberg versenkten. Von der Anlieferung der Trauben über die Gärung und Reifung der Weine bis hin zu deren Abfüllung und Lagerung werden alle Prozesse von der Schwerkraft unterstützt. Und das erst noch bei konstant kühler Temperatur des Erdreichs zwischen 13 und 15 Grad Celsius. Weintanks und antike Amphoren So befindet sich der Gärkeller praktischerweise unterhalb des Bottichkellers und dem Gewölbe der Barriquekeller. Deren Decke ist ausgekleidet mit rötlichbraunen Terrakotta-Ziegeln, die den monumentalen «spazio sacrale» bilden für die hölzernen Weinfässer. Glasquader ragen hier aus dem Deckengewölbe in den Raum hinein und bieten freie Sicht auf die akkurat gestapelten Fässer: Schöner kann man Wein nicht degustieren! Im Keller des Weinbergs in Bargino entstehen der Villa Antinori, der Chianti Classico Pèppoli, der Chianti Classico Riserva Marchesi Antinori und der Vin Santo del Chianti Classico. An den Vin-Santo Keller und die obligate Ölpresse reiht sich das Restaurant Rinuccio 1180 an. Hier enden die Führungen mit einer Degustation der verschiedenen Antinori-Weine. Das Restaurant ist benannt nach Rinuccio degli Antinori, dem Vorahnen der Familie. Auch hier ist eine Reservation unerlässlich: Bei unserem Besuch sind alle Plätze ausgebucht. Für Tischreservationen: Email: rinuccio@antinorichianticlassico.it Tel: +39 055 2359720 Weindegustation im Restaurant Rinuccio 1180 der Cantina Antinori Sessel vor dem Rinuccio 1180 Restaurant Restaurantterrasse des Rinuccio 1180 Restaurant-Konzept: Die Cantinetta Antinori Da ich bei der Recherche über die neue Bottega auf ein paar interessante Artikel gestossen bin, hier weitere Hintergrundinformationen über die toskanische Weinkultur. In 26. Generation wird die Florentiner Weindynastie erstmals von einer Frau geführt, von CEO Albiera Antinori. Die älteste von drei Töchtern betreut das Marketing und die gastronomischen Initiativen des Weinhauses. Neben dem Restaurant Rinuccio 1180 ist dies auch das Konzept «La Cantinetta Antinori». Das sind fünf Osterien in Florenz, Zürich, Wien, Moskau und Monte Carlo, die einfache italienische Spezialitäten mit dem mittleren Preisbereich der Antinori-Weine zusammenbringen. Restaurant Cantinetta Antinori in Zürich Zum Mittelsegment gehört z.B. der Pèppoli 2010. Mit seinem leicht säurebetonten Stil steht er für die fruchtige Version des Chianti Classico. Es handelt sich um eine Cuvée aus 90% Sangiovese und je 5% Merlot und Syrah. Die Frische und Frucht passen perfekt zu einfachen italienischen Gerichten und mit 16 Euro stimmt auch das Preis-/Leistungsverhältnis. Das Osteria-Konzept ist entsprechend bodenständig und attraktiv für jene, die zwischendurch erschwingliche toskanische Regionalität auf dem Teller und im Glas haben wollen. Die Antinori und ihre Weine Dekantierkaraffe im Weinshop Das rund 600 Jahre alte Weinhandelshaus zählt zu den weltweit renommiertesten der Toskana, wenn nicht sogar Italiens. Der Begründer des heutigen Weinimperiums war Giovanni di Piero Antinori im Jahre 1385. Er stammte aus einer Florentiner Händlerfamilie mit langer Weinbautradition. Der Hauptsitz ist ein im Jahre 1469 erbauter Renaissance-Palazzo in Florenz, der Palazzo Antinori. Der neulich als CEO zurückgetretene Marchese Piero Antinori (*1938) ist die Leitfigur der önologischen Revolution im Zusammenhang mit den sogenannten Super-Toskanern: Zur Qualitätssteigerung der italienischen Weine entwickelte er neue Cuvées, also Verschnitte aus verschiedenen Traubensorten. Neben vielen anderen Innovationen experimentierte er unter anderem als einer der ersten mit dem Barrique-Ausbau. Seit seiner Übernahme des Weinguts 1966 hat er massiv zum Imagewandel toskanischer Weine beigetragen. Er holte die besten Önologen und französische Reben auf seine Güter, rekultivierte brachliegende Weinberge, initiierte neue Kellerverfahren und instrumentalisierte sein ausgefeiltes Marketing-Talent. So entstaubte er die bis in die 1970er Jahre typische bauchige, mit Bast umwickelte Chianti-Flasche «Fiasco» durch die Vermarktung der ersten Super-Toskaner. Gegen das geltende italienische Weingesetz griff er für die Entwicklung seines Rotweins Tignanello auf Rebsorten wie Cabernet Sauvignon, Merlot und Syrah zurück und baute ihn – ebenfalls gegen die herrschende Tradition – in französischer Eiche aus. Mit Projekten wie der State-of-the-art-Kellerei «Nuova Cantina Antinori» oder dem Osteria-Konzept setzen seine Töchter den Pioniergeist des toskanischen Winzerpioniers fort. Neben Albiera, der ältesten Tochter von Marchese Piero Antinori, leitet Allegra Antinori das Bio-Weingut Fiorano bei Rom, die jüngste Schwester Alessia führt das familieneigene Schaumwein-Haus Franciacorta. Heute geht das Familienunternehmen Antinori auch Joint Ventures ein, u.a. mit dem Weingut „Haras de Pirque“ im Maipo Valley in Chile. Dessen Top-Wein «Albis» ist nach dem Spitznamen von Albiera Antinori benannt. So gehören zu den 1700 ha Reben allein in Italien, davon 1500 ha in der Toskana, auch Terroirs in Kalifornien und Chile zu den Antinori Weingütern. Das Unternehmen Antinori ist Mitglied der renommierten internationalen Familienweingüter-Vereinigung PFV (Primum Familiae Vini). Die Familie verfügt heute über einen gigantischen Pool an renommierten Weingütern. Das Zentrum liegt in der Tenuta Tignanello in Mercatale und umfasst insgesamt 147 Hek­tar. Die beiden berühmtesten Lagen heissen Tignanello und Solaia. Die 57 Hektar Tignanello liegen unmittelbar hinter dem Kellergebäude in offener Südost-Lage; die 20 Hektar der Lage Solaia schliessen daran an. In diesen Lagen entstehen zwei Weine, die Weinbaugeschichte geschrieben haben. Der Tignanello entstand 1970 als Cuvée aus 80% Sangiovese sowie 15% Cabernet Sauvi­gnon und 5% Cabernet Franc. Das war die Geburtsstunde der «Super Tuscans». Acht Jahre später entstand als Cuvée aus 80% Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc sowie 20% Sangiovese der Solaia. Da­mals ein Novum, heute ein gefeierter Kultwein. In Tignanello werden ausserdem noch der Chianti Classico Riserva Tenute Marchese Antinori und etwas Vin Santo erzeugt. Viele dieser Informationen finden sich in der schönen Antinori-Reportage der Schweizer Weinzeitung. Ein herzhaftes Prost auf die Antinoris! Wer in der Nähe eine stilvolle und eindrückliche Bleibe sucht, dem empfehlen wir das Castelfalfi Toscana Resort. Hier geht’s zu Katja’s Bericht über das romantische Resort. Weitere Ausflugstipps für die Toskana findest du in diesem Artikel. ## Shangri-La Hotel — Frühstück über den Dächern von Tokio Quelle: https://reisememo.ch/japan/shangri-la-tokyo-review Dass das Shangri-La bei weitem das beste Hotel auf unserer Japanreise sein würde, war uns von Anfang an bewusst. Doch was wir im 37. Stockwerk ihres Hochhauses erleben, übertrifft unsere Vorstellungen um ein Vielfaches! Das Shangri-La Hotel (Link zu booking.com) liegt äusserst zentral, direkt neben der Tokio Station (sozusagen der Hauptbahnhof von Tokio). In Japan ist man viel mit dem Zug unterwegs, daher bietet das Hotel seinen Gästen einen Meet & Greet Service. Darüber wundern wir uns ein wenig, schliesslich liegt es direkt neben dem Bahnhof. Es stellt sich aber heraus, dass es an der Tokio Station gar nicht so einfach ist, einen bestimmten Ausgang zu finden. Im Nachhinein empfehlen wir also insbesondere den Ungeduldigen und Orientierungslosen, den Meet & Greet Service zu nutzen. Ich Landei muss erst einmal die Höhe des Hotelgebäudes von aussen bestaunen. Zu diesem Zeitpunkt weiss ich noch nicht, auf welcher Etage unser Bett steht. Als wir endlich den richtigen Ausgang finden, müssen wir erst mal kurz innehalten, durchatmen und beobachten: Man hat ja schon einige Grossstädte besucht, aber Tokio ist eine Kategorie für sich. Vom Eingang des Hotels fährt man mit dem Lift ohne Halt in den 28. Stock. Nachdem wir den leichten Schwindel von der schnellen Liftfahrt überwunden und den Ohrendruck ausgeglichen haben, schauen wir uns erst einmal um: Hier befinden sich die Reception, die edle Lobby Bar sowie das Italienische Restaurant des Hotels, das Piacere. Ginkgo ist die Pflanze Tokyos. Deswegen ist die Lobby Bar von einem Kronleuchter aus kristallenen Ginkgoblättern überdacht. Die Spitze des Wolkenkratzers Unser Zimmer ist beim Check-in leider noch nicht bereit (in Japan ist man sehr pünktlich, Check-in Zeiten sind absolut ernst gemeint, früher geht nicht). Doch das ist gar kein Problem: Weil unser Zimmer Anschluss zur Horizon Club Lounge des Shangri-La Hotels hat, dürfen wir uns dort mit einem Drink erfrischen. Aus der Lobby im 28. Stock geht es also mit dem Lift direkt weiter auf die 37. Etage. Da staunen wir erst mal nicht schlecht! Die Aussicht vom obersten Stockwerk des Gebäudes ist atemberaubend. Gerade als wir denken «mehr geht nicht», bekommen wir unseren Schlüssel überreicht und stellen fest, dass sich unser Zimmer ebenfalls auf diesem Stockwerk befindet! Und das Zimmer hat es dann auch in sich, an Luxus mangelt es nicht. Den Blick aus der Regendusche durch das Zimmer auf die Innenstadt von Tokio werden wir nie vergessen. Wenn man sich diesen Deluxe Room anschaut, wundert es nicht, dass die Presidential Suite des Shangri-La vom Elite Traveler Magazine zu einer der «101 Suites in the World» gekürt wurde. Sicht auf das Bett im Shangri-La durch einen Spiegel Diese Aussicht über Tokio werden wir nie vergessen! Ein Arbeitsplatz und ein kleines Sofa laden zum Verweilen im Zimmer ein. Auch das Bett ist sehr luxuriös und geschmackvoll. Frühstück ganz oben Den nächsten Tag beginnen wir ebenfalls in der Horizon Club Lounge. Der Tag eines Reisebloggers beginnt früh, darum haben wir die ganze Lounge für uns alleine. Umso mehr geniessen wir die Ruhe und die Aussicht über der sonst so geschäftigen Stadt Tokio. Die Horizon Club Lounge bietet zwar ein etwas kleineres Frühstücksbuffet, dafür aber auch à la Carte-Bestellungen. Wir entscheiden uns wieder einmal für ein westliches Frühstück: Statt Nudelsuppe und Fisch lieber Pancakes mit Mango und Erdbeeren. Der Tag eines Reisebloggers beginnt kurz nach dem Sonnenaufgang. Obwohl es platzmässig klein ist, bleiben beim Frühstücksbuffet in der Horizon Club Lounge doch keine Wünsche offen. Was für ein Frühstück: Kaffee, Orangensaft und Pancakes mit frischer Mango Das selbe in rot: Pancakes mit griechischem Joghurt und frischen Erdbeeren. Was tut man am Fusse des Wolkenkratzers? Tokio ist eine wahnsinnig vielfältige und aufregende Stadt. Wenn man aber so zentral gastiert wie im Shangri-La, gibt es ein paar Highlights direkt in Gehdistanz. In nur etwa 5 Minuten erreicht man den Edel-Shopping-District Ginza. 2018 lag dieser Bezirk auf Platz sechs der weltweit teuersten Einkaufstrassen, drei Plätze vor der Bahnhofstrasse in Zürich. Hier findet man alle Marken von Rang und Namen. Neben Gucci, Tiffany und Rolex findet man hier auch den ersten Apple Store, der ausserhalb der USA eröffnet wurde. Auch Apple darf unter all den Luxusmarken in Ginza nicht fehlen. Im Shangri-La wird man zwar ausgezeichnet verpflegt, doch für Streetfood-Liebhaber ist ein Besuch des Tsukiji Fish Market ein Muss! Nach ungefähr 20 Minuten Fussmarsch erreicht man den Markt. Achtung: Er ist nur am Vormittag, bis ca 11.00 Uhr geöffnet. Leider sind unsere Bäuche vom Frühstück im Shangri-La noch voll. Man sollte hier unbedingt mit leerem Magen herkommen. Muss man unbedingt probieren: Wagyu Beef Am Tsukiji Fish Market wird uns Bekanntes und Unbekanntes angepriesen. Von so frischen und grossen Austern können wir zu Hause nur träumen. Meine weiteren Streetfood-Lieblinge aus anderen Teilen Japans habe ich in diesem Review zusammengestellt. Hier geht es zu meinem Streetfood-Review Auf der anderen Seite der Tokio Station befindet sich inmitten eines grosszügigen Parks der Sitz des japanischen Kaisers. Der Garten ist öffentlich zugänglich und zur Mittagszeit sieht man hier viele Geschäftsleute und Schüler die Ruhe geniessen. Nach einem kleinen Spaziergang im Park und der Besichtigung des malerischen historischen Teils der Tokyo Station freuen wir uns auf die Rückkehr in unser Refugium im 37. Stock. Denn nach einer guten Nachtruhe, geht es weiter mit dem Zug! Hier mein Erfahrungsbericht. Hier geht es zu meinem Erfahrungsbericht des Zugfahrens in Japan ## Spanische Tortilla und Ferienfeeling in der «Gummelstube» – Viva la Patata! Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/gummelstube-pop-up-restaurant-seedamm-plaza Im Pop-up Restaurant «Gummelstube» im Seedamm Plaza dreht sich alles um die Kartoffel. Von Januar bis März 2019 wurde hier der «Gummelistunggis» zelebriert. Nun rückt die spanische Tortilla in den Mittelpunkt. Die Gummelstube holt schmackhafte Tapas nach Pfäffikon! Eingang zur Gummelstube Bienvenidos en el Gummelstube! In den ehemaligen Räumlichkeiten des Restaurants PUR im Seedamm Plaza findet man seit Januar 2019 das Pop-Up Restaurant «Gummelstube». Hier dreht sich alles um die knorrige Knolle – oder eben den «Gummel», wie die Schwyzer die Kartoffel nennen. Von Januar bis März 2019 haben hier die Köche satte 1.2 Tonnen(!) Kartoffeln zu «Gummelistunggis» verarbeitet. Falls du nicht weisst, was «Gummelistunggis» ist, liest du das gerne in unserem ersten Artikel über die Gummelstube nach. «Gummelstube» im Seedamm Plaza in Pfäffikon – Vamos Patata! Seit 5. April 2019 widmet sich das Pop-Up Restaurant spanischen Gerichten. Im rustikalen und farbenfrohen Ambiente und im Trikot der spanischen Nationalmannschaft bringt das Personal bis 6. Juli 2019 südländisches Ferienfeeling an den oberen Zürichsee. Restaurant und offene Küche Gummelstube Flyer Gastgeber Patrick Marugg im Spanien-Trikot Toro & Tapas Als Vorspeise werden leckere spanische Tapas serviert. Tapas vom Rindstatar und Oliven Im zweiten Akt spielt dann die Kartoffel – die Patata – die Hauptrolle. Wie bereits während den letzten Monaten wird hier die Knolle als Star zelebriert. Allerdings dreht sich jetzt alles um die Tortilla, das berühmte spanische Omelett mit Kartoffeln. Die Tortilla – Kartoffeln mit Eiern und Zwiebeln in Olivenöl gebraten – wird mit weiteren feinen Zutaten wie Kräutern, Gemüse oder Chorizo ergänzt. ¡Vamos Patata! 5 Tortilla-Variationen Als «Statisten» werden Fleisch, Fisch und Gemüse aufgetischt. Als «Beilage» sozusagen… Aber auch diese kann sich sehen lassen. Auf der Speisekarte (PDF) stehen u.a. gegrilltes Flanksteak, Brathühnchen oder Fischfilet. Dazu werden feines Gemüse und feurige Salsas aufgetischt. Schmecke ich da irgendwo Avocado heraus? ¡Buen provecho! Spiesse vom Schwein in der Pfanne Carne arrachera Flanksteak Und auch die Zugabe zum ganzen spanischen Theater, nämlich das Dessert, sollte man nicht verpassen: Auf dem Wägeli kommen Spanischer Mandelkuchen, karamellisierte Goxua Vanillecreme, Mousse au Chocolat sowie Beeren und Bruchschokolade. ¡Qué bueno! Die Goxua Vanillecreme wird am Tisch caramellisiert Wer sich anhand der Speisekarte nicht entscheiden kann, wählt mir Vorteil das Menu «Todo para compartir» (alles zum teilen) zu CHF 69.- pro Person. Todo para compartir – Menu à CHF 69.- pro Person Schmackhafter und vergleichsweise günstiger El Terroir Mit der spanischen Ausführung der «Gummelstube» hat sich das Seedamm Plaza einmal mehr etwas Originelles einfallen lassen und Mut gezeigt. ¡Asì se hace! Soll mal einer sagen, die hätten im Seedamm Plaza keine Eier! :-) Stier vor dem Gummelstube-Restaurant Weitere Impressionen aus der Gummelstube Adresse und Öffnungszeiten «Gummelstube» Hotel Seedamm Plaza Seedammstrasse 3 8808 Pfäffikon SZ Öffnungszeiten: Die Patata im Pop-Up Restaurant «Gummelstube» feiert nur noch bis 6. Juli 2019 ihren Star-Auftritt, jeweils Dienstag bis Samstag, 17.00-23.00 Uhr. Reservationen unter www.gummelstube.ch oder Tel. +41 55 417 17 17 oder hier: LBDirect_Embed({ connectionid : "CH-RES-POPUP_439168:95698", promotionid : "Reisememo", style : { useFlatDesign : true }, language : "de-CH" }); Unser Dank geht an … Besten Dank an Larissa Périat, Leiterin Online Marketing im Seedamm Plaza, für die Einladung und an Patrick Marugg, Gastgeber der «Gummelstube», und seinem Service-Team mit allen möglichen Rückennummern. Neue Gastronomie im Seedamm Plaza ab Sommer 2019 Ab August 2019 erhält das 20-jährige Seedamm Plaza eine komplett neue Gastronomie. Die Küche soll mediterran angehaucht sein. Ob es dann auch wieder den legendären Brunch (zu unserem Bericht über den ehemaligen PUR Brunch) geben wird? Das steht noch in der Patata ;-) { "@context": "http://schema.org/", "@type": "Review", "itemReviewed": { "@type": "Restaurant", "address": { "@type": "PostalAddress", "addressLocality": "Pfäffikon", "addressRegion": "SZ", "postalCode": "8808", "streetAddress": "Seedammstrasse 3" }, "name": "Gummelstube", "openingHours": [ "Di-Sa 17:00-23:00" ], "priceRange": "$$", "servesCuisine": [ "Mediterranean" ], "email": "info@seedamm-plaza.ch ", "image": "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2019/02/Leuchten-Gummelstube-Restaurant-Seedamm-Plaza-2.jpg", "telephone": "+41 55 417 17 17", "url": "https://www.gummelstube.ch" }, "author": { "@type": "Person", "name": "Katja Birrer" }, "review": [ { "@type": "Review", "author": "Katja Birrer", "datePublished": "2019-04-14", "description": "In der «Gummelstube» im Seedamm Plaza dreht sich alles um die Kartoffel und spanische Gerichte wie Tortilla. 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Der «Heidi & Gigi Weg» Bei herrlichem Bergwetter beschreite ich zum Sonnenaufgang den Wanderweg von der Lenzerheide her: Erstens will ich die spektakuläre Urdenbahn erleben und zweitens den Güterschuppen in Arosa besuchen. Der soll es auch in sich haben… Der Name «Heidi & Gigi Weg» ist übrigens ein Marketing-Gag mit Hinweis auf die Verbindung zwischen der schönen «Heidi von der Lenz» und dem Charmeur «Gigi vo Arosa» und macht sie zum touristischen Traumpaar. Wer zu jung ist und nicht weiss, wer der Skilehrer Luigi «Gigi vo Arosa» ist: YouTube und Ines Torelli wissen Bescheid: Erster Halt: Scharmoin Bergrestaurant Zusammen mit Kameratester Patrick C. Price von vergleiche.ch machen wir uns also auf in die verschneite Bergwelt. Patrick C. Price testet den DJI Osmo Pocket Gimbal Eindeutig ein Mitarbeiter von vergleiche.ch… Wir haben beide brandneue Gimbals zum Testen dabei und drücken auf die Auslöser, als gäbe es kein Morgen… Den Einstieg in die Winterwanderung findet man in der Lenzerheide hinter der Rothorn Talstation. Hier schlängelt sich der Wanderweg kurvenreich durch den Wald in richtung Rothorn. Patrick und ich erleichtern uns allerdings mit Hilfe der Gondelbahn die erste Etappe. Bequem setzt die Gondel uns an der Mittelstation der Rothornbahn bei unserem ersten Halt ab, dem Scharmoin Bergrestaurant. Bergrestaurant Scharmoin frühmorgens Und prompt gerät uns ein Pistenboully-Defilée bildstark vor die Kamera. Scharmoin-Geschäftsführer Dani ist begeistert ;-) Im Restaurant servieren sie Filets vom Bison und vom Irish-Hereford-Rind, T-Bone- und Wildschwein-Steaks, Wurstkreationen örtlicher Metzger und Polenta-Variationen jede Menge. Fondue gibt’s sogar in Event-Grösse für ganze Teams. Fondue für ganze Teams Für den Tagesteller fallen um die 29 Franken an. Familien finden im Selbstbedienungsrestaurant im Parterre günstigere Teller, z.B. das einfache Tagesmenu samt Getränk für 15 Franken. Trotz der Grösse des Restaurants: Wer reservieren kann, ist im Vorteil… An der Flanke des Rothorns entlang geht es zu Fuss auf dem gut ausgeschilderten Heidi & Gigi Weg weiter in Richtung Motta Hütte. Der Winterwanderweg über die Alp Scharmoin ist perfekt präpariert, so dass wir auch ohne Schneeschuhe gut vom Fleck kommen. Sonnenaufgang über dem Heidi & Gigi Weg Kreuzung der Piste mit dem Heidi & Gigi Weg Wegweiser am Weg Im Winter muss man tatsächlich nicht allzu früh aufstehen, um den Sonnenaufgang über der Piste zu erleben. Im Gegensatz zum Tgantieni-Höhenweg (Link zu meinem Review): Der ist schon zu früher Morgenstunde an der prallen Sonne. Zweiter Halt: Motta Hütte Entlang malerischer Landschaften und Berghütten führt der Winterwanderweg angenehm langsam steigend in Richtung nächstes Zwischenziel: Winter am Heidi & Gigi Weg Wanderwegweiser am Heidi & Gigi Weg Hütte am Heidi Gigi Weg Verschneiter Heidi & Gigi Weg Wegweiser: Noch 30 Minuten bis zur Motta-Hütte Die Motta Hütte wurde 2017 abgerissen und für 7.7 Mio. Franken neu gebaut. Seit Dezember 2017 glänzt das neue Bergrestaurant auf 2’325 m ü. M. mit spektakulärer Architektur und Gourmet-Küche. Auf mehreren Ebenen bietet die grosszügige Sonnenterrasse viel Platz für hungrige Gäste. An der Freiluftbar trinken sie Motta-Kaffee und Schümlipflümli, Holdrio und Lumumba und manchmal auch Prosecco. Drinnen sorgen eine Lounge mit grossem Cheminée und ein begehbarer Weinschrank für Stimmung… Sonnenterrasse der neuen Motta-HütteIm Hintergrund der Sessellift zur Urdenbahn Holzfassade und Sonnenterrasse Architektur und Eingang zur Motta Hütte Lounge mit Weinschrank Motta Türe Sonnenterrasse der Motta Bar Walter und Patrick bei der Arbeit Schümli-Pflümli nach Façon der Motta Hütte Gran Cuvée Bellavista Strandkorb in den Schweizer Bergen Kulinarisch stehen neben klassischen Berghütten-Gerichten wie Spinatspätzli oder Käseschnitte auch Spezialitäten mit 14 Gault-Millau-Punkten zur Auswahl. Unter anderem Hummerspaghetti oder hausgemachte Tagliolini mit Trüffel, Entenleber-Terrine, Schnecken an frischer Kräutersauce, hausgemachten Taglierini, Black-Tiger-Riesencrevetten, Mistkratzerli oder 600 Gramm schwere Spareribs mit Kartoffelgratin. Ich bin ausnahmsweise noch nicht so hungrig und versuche mich an warmem Bündner Ziegenkäse mit Nüsslisalat. Und allenfalls eine «kleine» Motta Crême-Schnitte… Wohl bekomm’s! Patricks Käseschnitte aus der Pfanne Mein Bündner Ziegenkäse an seinem Nüsslisalat Berühmte Motta Crême-Schnitte Sonne über der Motta Bar Bar und Sonnenterrassen Sonnenliegen auf der Motta Sonnenterrasse Cheminée und Weinschrank der Lounge Cheminée und Lounge Und auch hier gilt: Bei schönem Wetter sind die meisten Tische reserviert. Da Patrick und ich ja aber nicht zum Spass da sind, packen wir unsere Kameras wieder ein und machen uns auf den kurzen Weg zur Sesselbahn Motta Urdenfürggli. Diese hievt uns zur sagenhaften Urdenbahn. Die Urdenbahn von Lenzerheide nach Arosa Seit dem 18. Januar 2014 verbindet die Seilbahn die Lenzerheide mit Arosa. Und umgekehrt natürlich auch. Majestätisch überbrückt die Verbindung das Naturschutzgebiet des Urdentales mit Urdensee auf 2’545 M.ü.M. Urdenfürggli Urdenbahn nach Arosa Seilbahn Urdenbahn Da die Seile nur leicht durchhängen, aber mehr oder weniger horizontal verlaufen, ist die Fahrt allenfalls weniger spektakulär als bei steilen Seilbahnen wie dem Glacier 3000 oder dem Säntis (Links zu unseren Reviews). Auf der Aroser Seite verlieren wir keine Zeit und gondeln mit dem Hörnli-Express ins Tal. Ab der Talstation Hörnli bringt uns das Postauto durch das langgezogene Arosa bis zum Bahnhof und dem Güterschuppen. In der luftig-lockeren Atmosphäre des Designerschuppens lassen wir uns von der ravissanten Kellnerin zu einem Berner Ingwerer hinreissen. In diesem Review des Güterschuppens findest Du die Zusammensetzung der Berner Erfindung. Güterschuppen Menukarte mit Berner Ingwerer Insgesamt bietet der «Heidi & Gigi Weg» eine lohnende Wanderung in den Schweizer Plessur-Alpen. Die reine Wanderzeit der attraktiven Rundtour beträgt rund 6 Stunden. Dank den Bahnanlagen verkürzen wir die Etappen aber stark. Inklusive der vielen Fotostopps und Restaurantbesuche gerät die Wanderung aber dann doch zum Tagesausflug… … denn bis wir alle Schümli-Pflümli der Gegend probiert haben, dunkelt es bedenklich schnell ein! Sonnenuntergang über dem Heidi & Gigi Weg Abendrot vom Scharmoin Bergrestaurant aus Aussicht nachts vom Scharmoin Bergrestaurant Bergrestaurant Scharmoin nachts Routen-Variante ab Arosa Der «Heidi & Gigi Weg» kann man sowohl von der Lenzerheide wie natürlich auch von Arosa gehen. Startet man die Wanderung in Arosa dient der Parkplatz beim Prätschli als Ausgangspunkt. Hier beginnt der Weg stetig steigend. Für den Abstieg vom Urdenfürggli wird festes Schuhwerk empfohlen, da er relativ steil ist. Preise der Bergbahnen und ÖV Der Winterwanderpass Arosa Lenzerheide kostet Fr. 58.– für Erwachsene Fr. 35.– für Jugendliche ab 13 Jahren sowie Lehrlinge und Studenten bis 26 Jahre Fr. 18.– für Kinder von 6 bis 12 Jahren Das Billet umfasst 14 Luftseil-, Gondel- und Sesselbahnen öffentlicher Verkehr mit der Rhätischen Bahn Postauto zwischen Chur, Arosa, Lenzerheide und Tiefencastel 140 Kilometer Wander- und Spazierwege Die aktuellen Preise und Betriebszeiten entimmst Du der Webseite Arosa Lenzerheide. Anspruch der Wanderung mässig (T2 – Bergwandern nach SAC-Skala) Gefordert ist auf der Tour etwas Trittsicherheit. Trekkingschuhe sind empfehlenswert. Elementares Orientierungsvermögen hilft, wobei der Wanderweg sehr gut ausgeschildert ist. Weg/Gelände Der Weg verfügt über ein durchgehendes Trassee. Das Gelände ist teilweise sehr steil. Wer mit dem Sessellift abkürzt, schwebt einfach über diese schwierigen Stellen hinweg. Im Winter ist es ein perfekt präparierter Winterwanderweg. Schneeschuhe sind nicht nötig. Parkplatz Arosa: Beim Prätschli stehen Aussenparkplätze zur Verfügung. Lenzerheide: Parkplätze eingangs Lenzerheide benutzen oder bei der Talstation der Rothornbahn parkieren. Anfahrt mit dem Auto Von Basel und Zürich in Richtung Graubünden die Ausfahrt Chur-Süd (Ausfahrt Nr. 17) nehmen und dann nach Arosa oder Lenzerheide fahren. Von Milano her ist die Route Lugano, San-Bernadino-Tunnel, Thusis, Chur (Ausfahrt Arosa oder Lenzerheide) und Arosa oder Lenzerheide. Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln Die Anreise mit dem Zug nach Chur ist unproblematisch. Dort steigst Du direkt auf die Busse von Postauto Graubünden um und gelangst so innert 30 Minuten nach Lenzerheide. Gäste nach Arosa nehmen die Rhätische Bahn, welche sie innerhalb einer Stunde ins Bergdorf führt. In der Ferienregion Lenzerheide steht für den Nahverkehr der kostenlose Sportbus und in Arosa der kostenlose Ortsbus zur Verfügung. Empfohlene Hotels in Lenzerheide und Arosa Hier unsere Reviews von Übernachtungen in Lenzerheide/Valbella/Parpan/Sporz: Hotel Bestzeit, Parpan Privà Lodge, Lenzerheide Valbella Inn, Valbella Guarda Val, Sporz In Arosa bieten sich an Valsana Arosa Waldhotel National Arosa Und wer noch nicht genug hat vom Wandern, der versucht sich an einer der vielen Varianten des Tgantieni Höhenwegs mit seinen zahlreichen Bergbeizli! Und ein Geheimtipp zum Schluss: Wer in die Lenzerheide fährt, hat das Glück, in Parpan an einer der letzten Naturlufttrocknereien für Bündnerfleisch vorbeizukommen. Ein Zwischenhalt lohnt sich! Jörg Brügger mit seinem Premium-Bündnerfleisch ## Park Hotel Sonnenhof Vaduz – Boutique Hotel mit Adlernest Quelle: https://reisememo.ch/liechtenstein/park-hotel-sonnenhof-vaduz Leicht erhöht, mit Blick auf Vaduz und sein Schloss sowie auf den Alpstein, steht das neu renovierte Park Hotel Sonnenhof. Nebst individuellen Themen-Suiten verführt das Hotel seine Restaurantgäste mit einem Michelin-Stern, drei Hauben von Gault Millau und – mit einem Adlernest! Das von Hubertus Real und seiner Mutter Jutta geführte Vier Sterne Park Hotel Sonnenhof ist seit 40 Jahren Mitglied von Relais & Châteaux. Kein Wunder, dass hier die Kulinarik die Hauptrolle spielt. Auffahrt zum Park Hotel Sonnenhof in Vaduz Das Restaurant Marée Ein Michelin-Stern, drei Hauben von Gault Millau und unzählige Auszeichnungen von Gourmet Magazinen sprechen für sich. Gastgeber und Sternekoch Hubertus Real inszeniert Gerichte in seinem Restaurant Marée und macht sie zu wahren Gaumenfreuden. Eingang zum Restaurant Marée Gedeckter Tisch in der Bar Sehr charmant und herzlich begrüsst die elegant gekleidete Mamma Jutta Real ihre Gäste. Und kurz darauf erscheint auch schon Sohn Hubertus, um all seine Gäste schon vor dem Dinner persönlich willkommen zu heissen. Das nenne ich mal Vollblut-Gastgeber. Aber auch das Servicepersonal ist äusserst aufmerksam und liest mir sogar von den Augen ab, dass ich das Dessert des Menus (irgendetwas mit gesunden Früchten) gerne mit einem Mousse au Chocolat tauschen möchte. Bien joué! Auch das Frühstücksbuffet ist sehr einladend. Walter freut’s sichtlich… Frühstück im Park Hotel Sonnenhof in Vaduz Walter beim Frühstück Die Themen-Suiten Die 29 Zimmer sind seit dem kürzlichen Umbau eine weitere Attraktion des Park Hotels Sonnenhof. Die Junior Suiten sind individuell in acht verschiedenen Themen bzw. Stilrichtungen eingerichtet. Zum Beispiel im «Armani» Style, oder als «Norwegian Cottage» oder im «Pariser Chic». Pas mal! Wir entscheiden uns für die Armani Junior Suite. Ganz im Stil des Stardesigners ist das Zimmer in dunklem Leder und dunklem Holz gehalten. Die Wände sind mit bedruckten Stoffen bespannt. Der abgestimmte Muster-Mix ist sehr stilvoll. Molto elegante. Himmelbett in der Armani Suite Armani Suite Walter bleibt vor allem vor der Stehleuchte stehen ;-) Stehleuchte mit anregendem Sujet ;-) Öffnet man das riesige Fenster der Armani Suite steht man im wunderschönen Garten mit Blick auf das fürstliche Schloss Vaduz und das Appenzeller Alpenpanorama. Aussicht vom Zimmer Blick auf das Alpstein Gebirge Schloss Vaduz Die Übernachtungspreise liegen (je nach Zimmerkategorie und Belegung) bei CHF 420 aufwärts, pro Nacht und Zimmer. Inklusive Frühstück. Am Wochenende werden spezielle Arrangements angeboten. Ideal also, um mal ein besonderes Ereignis am Wochenende im so nah gelegenen Liechtenstein zu feiern. Tipp: Bei der Buchung schon angeben, in welcher Suite man logieren möchte. Das Adlernest und sein Garten Ein Highlight im Hotel ist der von Landschaftsarchitekt Enzo Enea gestaltete Park. Ein nachgebautes Adlernest ist ein kleines Gartenrestaurant, umgeben von Birkenbäumen, sowie Farnen und Hortensien. Das Adlernest im Garten des Park Hotel Sonnenhof Lounge im Garten Ende Februar war es leider noch etwas zu kalt, um das Adlernest zu testen. Aber zur wärmeren Jahreszeit stelle ich mir ein Essen im Garten traumhaft schön vor! Wellness Im Hotel hat’s noch einen Wellness-Bereich, der mit seinem orientalischen Stil einen Hauch von 1001 Nacht vermittelt. Allzu gross ist das Spa allerdings nicht. Es besteht aus einem Hallenbad mit Ruheliegen, kleiner finnischer Sauna mit Sternenhimmel und einer Infrarotkabine. Aber für eine kurze Auszeit, um sich für das Dinner mental vorzubereiten, reicht es allemal ;-) Spa im Park Hotel Sonnenhof Hoteladresse Park Hotel Sonnenhof Mareestrasse 29 FL – 9490 Vaduz Fürstentum Liechtenstein Website: sonnenhof.li E-Mail: real@sonnenhof.li Tel.: +423 239 02 02 Ausflüge in die Umgebung Zuallererst drängt sich natürlich die Sicht des Schlosses Vaduz auf… Schloss Vaduz nach dem Sonnenaufgang Am Schloss vorbei bietet sich im Winter ein Ausflug nach Malbun an – ein überschaubares, gemütliches Wintersportgebiet. Die idyllische Rundwanderung von Malbun über die Alp Sass und zurück hat es uns besonders angetan. Winterwanderweg in Malbun Aber auch das Pizolgebirge liegt ganz in der Nähe. Da lädt der Panorama Höhenweg zu einer herrlichen Winterwanderung im Heidiland ein. Ebenfalls sehr empfehlenswert! Winter Panoramawanderung im Pizol { "@context": "http://schema.org", "@type": "Hotel", "name" : "Park Hotel Sonnenhof", "description" : "Hotel mit Gourmetküche und Adlernest", "address" : { "@type" : "PostalAddress", "addressCountry" : "FL", "addressLocality" : "Vaduz", "addressRegion" : "Liechtenstein", "postalCode" : "9490", "streetAddress" : "Mareestrasse 29" }, "telephone" : "+423 239 02 02", "image" : "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2019/03/Park-Hotel-Sonnenhof-Vaduz-2.jpg", "starRating" : { "@type" : "Rating", "ratingValue" : "4"}, "priceRange" : "CHF420 - CHF800" } ## Winterwanderung: Auf dem Tgantieni Höhenweg von Lenzerheide-Sporz nach Valbella Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/tgantieni-hoehenweg-winterwanderung-sporz-valbella Der Tgantieni Höhenweg oberhalb von Valbella und Lenzerheide ist bekanntlich recht schön. Die Aussicht auf die umliegenden Bündner Berge ist majestätisch. Und bei strahlendem Sonnenschein im Winterwunderland – schlichtweg umwerfend! Aussicht vom Tgantieni Höhenweg Direkt zu den Restaurant-Tipps navigieren. Das Hochtal der Lenzerheide ist erschlossen von einem ganzen Netz von Winterwanderwegen. Wer die Wahl hat, hat die Qual… Als Top-Route gilt der Tgantieni Höhenweg. Auszusprechen als «Tschantieni», hört er in der Wanderkarte auf die Nummer 202. Von Lenzerheide-Sporz führt die Höhenwanderung über Feld, Wald und Wiese nach Valbella. Oder zurück – je nachdem, wo man startet. Das Bergpanorama während einer sonnigen Winterwanderung ist atemberaubend und ich brauche mehrere Fotostopps, um die herrliche Aussicht auf die umliegenden Berggipfel und den zugefrorenen Heidsee in den Kasten zu bringen. Anreise mit ÖV nach Sporz Die Anreise nach Graubünden geht nicht bequemer, als mit dem Zug nach Chur zu fahren. Dort besteigst du im modernen Busbahnhof ein Postauto und gelangst innert 30 Minuten nach Valbella oder Lenzerheide. Postautostation Chur mit Postauto in Richtung Parpan, Valbella, Lenzerheide In beiden Dörfern steht der kostenlose Sportbus zur Verfügung. Dessen Rundkurs bringt einen zur Gondelbahn Talstation in Lenzerheide / Lai Val Sporz. Aus Lenzerheide ist der Gondellift aber auch zu Fuss via das Penasch Quartier erreichbar. Von hier geht es hinauf zur Bergstation Tgantieni. Wer noch nicht genug Höhenluft schnuppert, nimmt nebenan die Sesselbahn bis hinauf zum Piz Scalottas mit seiner Panorama-Rundumsicht auf Valbella, Lenzerheide und Heinzenberg. Dafür reicht es mir heute nicht und ich stapfe mutig hoch in Richtung Berghotel Tgantieni, wo der Höhenweg in Richtung Valbella offiziell beginnt. Aufstieg zum Berghotel Tgantieni, wo der Höhenweg beginnt Berghotel Tgantieni von Silvano Beltrametti Sicht auf die gegenüberliegende Talseite Lenzerheide und Parpaner Rothorn Die gegenüberliegende Talseite ist nicht zu übersehen: Vom dominanten Parpaner Rothorn schweift der Blick im Süden in Richtung Albulatal und bis zum Oberhalbstein. Wem das zu wenig Attraktion bietet, bildet sich anhand des einzigen Globi Wanderwegs der Schweiz weiter. Hier wird unter anderem erklärt, weshalb man keinen Abfall liegenlassen soll. Denn nur schon eine Bananenschale braucht 2 Jahre, bis sie zersetzt ist? Man stelle sich Aludosen oder PET-Flaschen vor. 500 Jahre dauert deren Abbau… Einziger Globi Wanderweg der Schweiz Nebst der herrlich verschneiten Berglandschaft geniesse ich den wunderschönen Blick auf den zugefrorenen Heidsee. Dieser bietet Lebensraum für zahlreiche Fischarten wie Saiblingen, Bach-, Regenbogenforellen, Elritzen, Karpfen und Schleien. Die Seeufer stehen teilweise unter Naturschutz. Toilettenhäuschen am Tgantieni Höhenweg Herrlich sonnige Winterwanderung Tannen säumen immer wieder den Weg Idyllische Winterwanderung Malerische verschneite Winterlandschaft Praktisch ebenen Wegs geht es weiter in der Flanke des Piz Scalottas und Danis zum Weiler Spoina, dem Ort des «Individualistentreffs». Wegweiser zum Individualistentreff in Spoina Wegweiser beim Bergbeizli Spoina Dort nimmt man die rechte Abzweigung, welche durch verschneite Wälder vorbei am Sessellift Pedra Grosse führt. Verschneites Karussel Abstieg in Richtung Valbella Verschneiter Tobel Schopf am Tgantieni Höhenweg oberhalb der Lenzerheide Zum Abschluss gelangt man an einem Schlepplift entlang über die Voa Sporz zurück ins Dorfzentrum von Valbella und zu einer der Haltestellen des Sportbusses. Chalet am Weg nach Valbella Kulinarischer Höhenweg — Bergrestaurants ohne Ende Bewegung in der kalten Winterluft macht Appetit. Da trifft es sich gut, dass gleich mehrere Bergrestaurants die Winterwanderroute säumen. Beginnend beim Bergrestaurant Tgantieni/Acla Grischuna folgen liebliche Alp-Beizli wie die Alp Fops, Alp Stätz, Alp Lavoz oder der «Individualistentreff Spoina». Als Variante steigt man von Chur herkommend bereits in Churwalden aus dem Postauto (oder lässt sein Auto hier stehen) und nimmt die Gondelbahn auf die Bergstation Heidbüel auf der Alp Stätz. Noch vor kurzem gelangte man hier via abenteuerliche Sesselbahn hinauf. Oder hinunter. Von hier wandert man also los in Richtung Tgantieni Höhenweg. Ausgangspunkt: Bergstation Seilbahn Heidbüel /Alp Stätz (von Churwalden) Endpunkt: Bergstation Sesselbahn Tgantieni (oberhalb Lenzerheide) Nur eine Viertelstunde zu Fuss von der Bergstation Heidbüel wartet schon die Alp Stätz mit Kalbs-Cordon bleu auf Wenig weiter unten bietet die Alp Stätz-Damiez leckere Crostini mit Pommes-Frites und Salat Nach rund einer Stunde Gehzeit erreicht man das Bergbeizli Spoina mit seinen warmen und kalten Spezialitäten wie dem Wurstsalat mit Bio-Kartoffeln Von hier ist es nicht weit zur Alp Lavoz und den panierten XXL-Schweins- und Kalbsschnitzeln Nach einer weiteren Stunde von der Beiz Spoina aus erreicht man bei der Bergstation Tgantieni das Bergrestaurant Acla Grischuna mit nach traditionellem Familienrezept hergestellten Capuns und süssen Crêpes-Variationen Nur wenig weiter oben thront das aussichtsreiche Berghotel Tgantieni, geführt vom ehemaligen Skirennfahrer Silvano Beltrametti und seiner Frau. Sie lassen feine Fettuccine nach Art des Chefs auftischen Und nur 20 Gehminuten später, etwas weiter oberhalb, wärmt man sich an einem Hüttentee mit dem originalen Fopserbrättli auf der Alp Fops Oder noch besser: 20 Minuten unterhalb wandert man in Lenzerheide/Lai bis zum Maiensäss-Hotel Guarda Val. Und seinen 16 GaultMillau Punkten und 1 Michelin Stern! Was für ein Abschluss einer wundersamen Winterwanderung! Natürlich kann man nicht alle Beizli auf derselben Wanderung testen. Ich bin da aber Wiederholungstäter… Und wer gleich wie ich nur eine suboptimale Zeitplanung hat und zur Mittagszeit nach der Wanderung in Valbella steht statt in Lai, nimmt in Valbella/Canols kurzerhand den kostenlosen Sportbus zurück nach Sporz und wandert von dort durch den Wald ins Guarda Val zum Mittagessen. Wanderwegweiser in Canols/Valbella Oder wer richtig geplant hat, wandert nach dem Guarda Val Gourmet-Lunch durch den Wald zurück nach Sporz und lässt sich vom Sportbus in seiner Unterkunft absetzen. Diese Wanderung ist zwar zu jeder Jahreszeit empfehlenswert, im Winter ist es allenfalls eine Spur besonderer. Denn der thematische Winterwanderweg ist mit speziellen Wegweisern gekennzeichnet und bestens präpariert. Sogar für Jogger eignet sich die feste Unterlage. Jogger auf dem Tgantieni Höhenweg Die leichte Gourmet-Wanderung geniesst man also auch ohne Schneeschuhe. Für den Verdauungsspaziergang ist auf alle Fälle gesorgt. Details der Wanderung Schwierigkeit: leicht Strecke 11 km Dauer 3:00 h je nach Restaurant- und Fotostopps Aufstieg 342 Höhenmeter Abstieg 333 Höhenmeter An- und Abreise: mit Bahn und Bus erreichbar Rundwanderung dank gratis Sportbus Valbella-Lenzerheide oder Postauto nach Churwalden Aussichtsreich, familienfreundlich Verpflegung: Mehrere Einkehrmöglichkeiten Vorteil: Liegt bereits am Vormittag an der Sonne Alternative Tour für Berggänger: Aufstieg via Höhenweg Tgantieni auf den Piz Scalottas. Die weitere Wanderung führt auf den Piz Danis und zum Stätzerhorn, von wo es bis zur Bergstation Heidbüel gemütlich bergab geht. Ab hier nimmt man bequem die Gondelbahn nach Churwalden. Weitere Impressionen: Schopf am Tgantieni Höhenweg oberhalb der Lenzerheide Malerische verschneite Winterlandschaft Wegweiser beim Bergbeizli Spoina Schopf am Tgantieni Höhenweg oberhalb der Lenzerheide Verschneiter Tgantieni Höhenweg Schopf am Tgantieni Höhenweg oberhalb der Lenzerheide Wer übrigens auf dem Heimweg (oder dem Hinweg natürlich auch) in Parpan Halt machen kann, sollte sich das Bündner Trockenfleisch von Jörg Brügger nicht entgehen lassen. Das in der Naturlufttrocknerei gereifte Fleisch ist eine Offenbarung! Bündnerplatte mit Bündnerfleisch und Speck von Jörg Brügger Eine weitere schöne Winterwanderung auf der Lenzerheide ist der Heidi & Gigi Weg. Dieser führt sogar bis nach Arosa im Nachbartal. Auf dem Heidi Gigi Weg Eine sehr einfache Winterwanderung bietet der Mittelberg-Weg oberhalp von Parpan. Und wer in Valbella, Parpan oder Lenzerheide übernachten will, dem empfehle ich das Valbella Inn, das Hotel Bestzeit oder das Maiensäss Hotel Guarda Val. ## Auf einer Busfahrt von Bukarest ins Donaudelta Quelle: https://reisememo.ch/rumaenien/busrundreise In Rumänien ist man näher dran am Leben. In diesem weiten Land gibt es noch etwas, das es sonst nirgendwo mehr gibt. An manchen Orten fühlt man sich nämlich um 50 Jahre zurückversetzt, im Süden ist die Epochenverschiebung vielleicht sogar noch grösser. Dies wird mir bewusst, während die Landschaft durchs Fenster an mir vorbeizieht. Ich sitze im Bus. Vor, hinter und neben mir wird geplaudert, Lebensgeschichten werden ausgetauscht, Alltagssorgen gewälzt, Reiseerlebnisse erzählt, Freundschaften geknüpft. Weiter hinten geniesst man die zurückgezogene eigene Welt und gibt sich gedankenverloren. Die Busfahrt von Bukarest ins Donaudelta Wir sind unterwegs von Bukarest ins Donaudelta (hier geht’s zu meinem Bericht über das Donaudelta). Unsere Busfahrt, die auf einer Beton-Autobahn startet, ist aufgrund der Verbindungsrillen sehr holprig und weckt alle vor sich Herschlummernden. Wir fahren in Richtung Schwarzes Meer. An diesem Autobahnteilstück wurde zur Wende gebaut. Es endet beim Renault-Werk, heute Automobile Dacia. Das Ende dieser Betonstrasse ist für alle eine Erleichterung. Beton-Autobahn in Richtung Schwarzes Meer Autobahnbrücke Auf der Fahrt in den Süden – wir haben 300 km vor uns – wird das Land platt und weit. Es ist Herbst, die endlosen landwirtschaftlich genutzten Felder sind abgeerntet, die Farbpalette bewegt sich in den Gelb-, Braun- und Grüntönen. Und ab und zu zieht ein einsamer Traktor seine geraden Bahnen durch die fruchtbare, braune, dampfende Erde. Entlang der Strassen wechseln sich Starkstromleitungen und Windparks ab. Wir sind in der Walachei. Der Himmel wird weit. Felder entlang der Autobahn in Richtung Süden Ebene entlang der Autobahn Die Weite Rumäniens Acker entlang der Autobahn Richtung Walachei Autobahnbrücke über die Donau Die Walachei Die Walachei liegt zwischen Transsilvanien im Norden und der Donau im Süden. Die Region wird auch die Getreidekammer Rumäniens genannt. Vor dem 2. Weltkrieg bewirtschafteten Grossgrundbesitzer diese scheinbar endlosen Flächen. Zur Zeit des Kommunismus wurden sie enteignet. So langsam kommt die junge Generation, die im Ausland studiert hat, zurück. Die Böden sind fruchtbar und pestizidfrei. Ökologische Landwirtschaft wird sogar durch ein Projekt von Prince of Wales Prince’s Trust gefördert. Die scheinbare Unendlichkeit steht in keinem Vergleich zu unseren kleinen landwirtschaftlich genutzten Landflecken. Hier fährt man grosse Strecken bis sich lose Häusergruppen zu kleinen Dörfern formieren. Die Armut ist hier greifbar. Man fühlt sich um Jahre zurückversetzt. Und doch beeindruckt mich die Bescheidenheit dieses Volkes. In jedem noch so kleinen Garten wachsen grosse Kohlköpfe, die Häuser sind eingefallen lottrig und klein. Auf meine Frage, ob das die ärmste Region Rumäniens ist, zuckt unser Reiseleiter Paul die Schulter und sagt: «Weisst du, sind die Häuser klein. Ja. So. Hast Du nicht viel, ja. Aber hast Du warm im Winter. So.» Anderntags fahren wir weitere 390 km auf dem Weg in die Karpaten. Die Landschaft verändert sich, der Verkehr nimmt zu. Die Häuser werden grösser und gepflegter. Es ist Wochenende. Wir sind auf dem Weg nach Predeal, eine Kleinstadt in Siebenbürgen. Es ist die höchst gelegene Stadt Rumäniens. Die letzten Kilometer bis Predeal stehen wir im Stau. Unser Fahrer behält die Ruhe. Wie bereits am Vortag werden wir direkt zum Haupteingang des Hotels gefahren. Man dankt es ihm, sind doch einige der Mitreisenden nicht mehr gut zu Fuss. Ihnen schenkt der immer aufmerksame und hilfsbereite Fahrer besonderes Augenmerk. Ich würde mir gerne ab und zu die Füsse vertreten, bin es nicht gewohnt, werde unruhig. Ich bin noch nicht so weit, die Annehmlichkeiten einer geführten Rundreise in Anspruch zu nehmen. Und doch komme ich so an Orte, die ich im Leben nie erreichen würde. Viele meiner Reisekumpanen sind erfahrene Busreisende. Sie erzählen mir von ihren Reiseerlebnissen und manche schmieden bereits neue Reiseideen. So eine Reise in der Gruppe hat in einigen Momenten etwas von Klassenlager. Wir stecken einmal mehr im Stau Kurze Versorgungs- und Pinkelpausen an Tankstellen im Nirgendwo sind mir ein Graus: Die Vorstellung, auf einer Raststätte vergessen zu werden, ist mein grösster Albtraum. Autobahnraststätte in Rumänien Erst am zweitletzten Tag, in einer ganz anderen Landschaft, komme ich auf die glorreiche Idee, mitten im Gang zwischen den Reihen auf dem Boden zu hocken und die Strasse aus der Perspektive des Chauffeurs einzufangen. Unserem Fahrer ist dies höchst unangenehm. Er kann es kaum aushalten, dass da neben ihm eine Frau auf dem Boden hockt. Ich versuche zu erklären, was das für mich für ein unbeschreibliches Erlebnis sei, gebe dann aber nach ein paar Stunden auf. Man dankt es mir. Auch Mitreisende sorgen sich über meine Sicherheit. Ja, vermutlich wäre ich bei einer Vollbremsung durch die Vorderscheibe geflogen. Die Perspektivenänderung war mir das Risiko aber wert. Saftige grüne Wiesen Malerische Landschaft in Richtung Siebenbürgen Aussicht aus dem fahrenden Bus Geführte Busrundreisen in Rumänien ITS Coop Travel hat geführte Busrundreisen durch Rumänien im Angebot, wie zum Beispiel die Rundreise «Siebenbürgen und die Höhen der Maramuresch». Mein Dank geht an… Diese Reise wurde durch ITS Coop TRAVEL ermöglicht und von primcom Zürich organisiert. Herzlichen Dank für diese eindrückliche Busfahrt! ## UNESCO-Weltnaturerbe Donaudelta – Ein Naturspektakel Quelle: https://reisememo.ch/rumaenien/donaudelta-flussfahrt Vögel, Pelikane, Frösche, Kröten, Fische und Frachtschifflaster. Im Donaudelta summt, surrt und gurrt nicht nur die Tierwelt. Das Donaudelta befindet sich im Osten Rumäniens, an der Grenze zur Ukraine. Es handelt sich um das Mündungsgebiet der Donau in das Schwarze Meer. Das Donaudelta in Rumänien Es ist Europas grösstes Biosphärengebiet und seit dem Jahr 1993 UNESCO-Weltnaturerbe. Absolut beeindruckend sind die Flüsschen, Inseln, Seen, Schilfe, Teiche und Bäche. Sie bilden ein atemberaubendes Naturspektakel! Allerdings ging ich von andächtiger Stille, von Naturbeobachtungen und zurückhaltendem Menschenverhalten aus. Hier ist aber viel mehr los, als ich es erwartet habe. In den mäandrierenden Flussläufen bewegen sich Natur und Mensch ganz unbeschwert. Flussfahrt auf der Donau Die grossen, breiten Wasserstrassen der Donau dienen der Schifffahrt, dem Warentransport und als schnellste Verbindung in unwegigere Ortschaften. Die kleinen Wasserläufe, Auenwälder und Seen sind im Mai/Juni Brutplätze für abertausende Pelikane und Wasservögel. An die 300 Vogelarten brüten im Donaudelta. Bis zu 5’000 Tier und Planzenarten wurden in diesem Biosphärengebiet katalogisiert. In der übrigen Jahreszeit bietet das Gebiet dem Menschen ein schier unendliches Naherholungsgebiet. Entlang der Flussufer stehen Hütten, es wird gefischt, gekocht und der Musse gefrönt. Geschwindigkeitsliebende Rumänen treiben heroisch ihre Sportboote durch die Kanäle. Ganze Sippen schippern auf ihren zusammengeklütterten Hausbooten gemächlich durchs spiegelglatte Wasser. Ich bin überrascht, habe ich doch Ruhe und Einsamkeit erwartet. Frachtschiff im Anmarsch Boot auf der Donau Hausboot auf der Donau Fischer im Naherholungsgebiet Es sind nicht viele Wasservögel und schon gar keine Pelikane zu entdecken (die ideale Reisezeit ist Mai/Juni). Sehen wir aber einen Graureiher stoisch am Ufer stehen, geht ein Jubeln durch die Reihen. Kormorane, die herrisch auf den abgestorbenen Ästen sitzen und ihre Flügel trocknen, nehme ich wahr. Ich erfahre, weshalb überall da, wo Kormorane hocken, die Äste verdorren. Scheinbar ist der Kot dieser Vögel so ätzend, dass Bäume daran sterben. Schöne Sch… Kormoran auf totem Baum im Donaudelta Graureiher im Donaudelta Rumänien Mich beeindruckt die Dimension. Auf unserer über zweistündigen, gemütlichen Flussfahrt von Tulcea in das Biosphärenreservat erkunden wir nur einen winzigen Bruchteil des Deltas. Nicht alle Wasserläufe sind befahrbar, unsere Rundfahrt führt uns östlich weiter. Von der Mündung ins Schwarze Meer sind wir so oder so meilenweit entfernt, der ukrainischen Grenze aber, sind wir ganz schön nah. Dies bemerke ich, als Reiseleiter Paul sein Smartphone ausschaltet: «Manchmal gibt es hier Netzüberschneidungen und ich will kein Roaming bezahlen», lacht er. In diesem Moment wird mir bewusst: Ich bin am östlichsten Punkt, den ich schon bereist habe. Was denkt ihr, wer ist der beliebteste Nachbar Rumäniens? fragt uns Paul mit schalkhaften Augen. Ich überlege. Bulgarien, Moldavien, die Ukraine? Ungarn oder Serbien? «Nein. Das Schwarze Meer», gibt uns Paul lachend zur Antwort. Wasserlauf Auenwald Das Eindunkeln geht blitzschnell. Wir müssen mit unserem Boot vor 19 Uhr zurück in Tulcea eintreffen, denn wir haben weder Licht noch Ortung. So fahren wir zurück im glitzernden Abendlicht und ich erfreue mich an den Lichtreflexen, den glänzenden Wellenläufen und dem tiefliegenden Licht in diesem Land, das mir so fremd ist und mir seine wertvollsten Schätze zeigt. Sonnenuntergang auf der Donau Sonnenuntergang bei Tulcea Die Planung eines riesigen Freizeitparks an der Mündung der Donau ins Schwarze Meer lässt mich aufhorchen. Wie lange wird die Vogelwelt hier noch ungestört ein Stück unbelassene Natur in seiner Ursprünglichkeit überdauern? Tulcea, die grösste Stadt im Donaudelta Tulcea liegt auf sieben Hügeln am rechten Donauufer. Es ist die grösste Stadt im Donaudelta. Während meine Mitreisenden in ihren Hotelzimmern verschwinden, schlendere ich mutterseelenalleine durch Tulcea, kaufe ohne ein Wort mit der Kassierin zu wechseln im Supermarkt zwei Sorten Mehl, Wasser und lustige Teigwaren. Ich bezahle bargeldlos, als wäre ich in der Schweiz. Rumänische Stadt Tulcea Auf dem Hauptplatz Piața Civică vor dem Rathaus stehen ein paar kleine Marktstände. Marktfahrende verkaufen Eingemachtes, Wurst, Honig und Süsswaren. Der Holzkohlegrill mit den sich auf Spulen drehenden süssen Hefeteigstücken erweckt meine Neugierde. Eine Art Baumkuchen wird direkt über Holzkohle gebacken. Ich überlege mir beim Weitergehen, kann ich das auch? … Später im Bett bereue ich, keinen gekauft zu haben. Ob mir Kürtöskalács auf der weiteren Reise nochmals begegnen wird? Hauptplatz Piața Civică in Tulcea Marktstand auf dem Hauptplatz Piața Civică in Tulcea Marktstand Kürtöskalács mit seinen Hefeteigstücken Das städtische Kontrastprogram aus Bukarest ist hier zu finden. Und hier geht’s zu meinem Bericht über die Busfahrt von Bukartest ins Donaudelta. Mein Dank geht an… Diese Reise wurde durch ITS Coop TRAVEL ermöglicht und von primcom Zürich organisiert. Herzlichen Dank für dieses unvergessliche Reiseerlebnis! ## Städtereise Bukarest – grössenwahnsinnige Bauwerke und Berliner Charme Quelle: https://reisememo.ch/rumaenien/bukarest-staedtereise Eintauchen in eine längst vergangene Zeit, bei einem Städtetrip nach Bukarest. Die pulsierende rumänische Hauptstadt mit französischen Boulevards, imposanten Baudenkmälern, schwerer politischer Geschichte und stockendem Verkehr, hat etwas von Berlin direkt nach der Wende. Bukarest!? Du meinst die rumänische Hauptstadt? Echt? Für einen Städtetrip ist das was? Ich nehme es vorneweg. Ja. Hat was! Bereits am Flughafen bin ich erschlagen ob der harschen Architektur. Das wunderbare Licht, der tiefblaue Himmel und die fröhliche Stimmung im Bus stimmen mich jedoch sofort versöhnlich. Aeroportul Internațional Henri Coandă București Auf der Busfahrt ins Zentrum fahren wir auf herrschaftlichen französisch anmutenden, von Bäumen gesäumten Boulevards. Der Verkehr ist krass! Ein Vorankommen geht nur schleichend. Man sagt, es gebe gute Autofahrer, schlechte und Bukarester. Die stop-and-go-Fahrt erlaubt mir jedoch, Bauten und Strassenschluchten in Ruhe aufzunehmen. Boulevard mit Arcul de Triumf – Șoseaua Pavel Dimitrievici Kiseleff Städtetrip Bukarest Französische Architektur im Wechsel mit sozialistischen Bauten mit ihren geschichtsträchtigen Details prägen die Innenstadt. Mich dünkt, es hat was von Berlin nach der Wende. Die breiten Strassenschluchten pulsieren und laden zum Schlendern ein. Bestimmt ist das grosse Shoppingcenter mitten in der Stadt voll mit faszinierendem Unbekanntem. Die Möglichkeiten zum Feiern seien gross. Man erzählt mir mehrfach, dass Bukarest als richtige Partystadt gilt. Ich hatte keinerlei Einblick. Die Strassenzüge im Stadtteil und Trendviertel Lipscani mit seinen Clubs und Strassencafés lassen jedoch auf eine Partymeile schliessen. Boulevard in Bukarest Innenstadt von Bukarest Bukarest Trendviertel Lipscani Bukarest ist eine Stadt mit dunkler, sozialistischer Vergangenheit. Diktator Nicolae Ceaușescu, der von 1965 bis 1989 das Land regierte, und sein Regime haben hier tiefe Spuren hinterlassen und das Stadtbild stark geprägt. Am Grössenwahnsinn dieses Autokraten kommt man nicht vorbei. Der Parlamentspalast von Bukarest Aufgrund der guten Freundschaft mit Frankreich sind die Boulevards und Triumpfbögen eindeutig Paris abgeschaut. Eines der monströsesten Bauwerke ist der heutige Parlamentspalast, früher «Haus des Volkes» genannt. Es ist flächenmässig eines der grössten Gebäude der Welt! Der Prunk ist erschlagend: 300m² gross war «nur» Ceaușescus Büro. 480 Kronleuchter aus handgeschliffenen, böhmischen Glaskristallen, meterlange Teppiche (ca. 52’000m²), Stuckdecken, Säulen und Böden aus Marmor aus Siebenbürgen – eine wahre Machtdemonstration. Unser Reiseleiter Paul zeigt uns den Kronleuchter, dessen Glaskristalle er in seinen jungen Jahren geschliffen hat. In irgendeiner Form habe jeder Rumäne an und für diesen Palast gearbeitet, sagt er mit leicht gesenktem Kopf und trottet weiter. Anscheinend meiden die meisten Rumänen das protzige Andenken an die Diktatur. Der Palast kann unter strengsten Sicherheitsmassnahmen besichtigt werden, wenn der Senat nicht tagt. Pass beziehungsweise Idenditätskarte sind unerlässlich. Für die Dreistheit, mich von der Gruppe zu entfernen und ein Foto von der Auffahrt zu schiessen, bin ich haarscharf an einer Verhaftung vorbeigekommen. Phuuu…! Der Parlamentspalast von Bukarest Im Innern des Parlamentspalastes Glasdecke im Regierungsgebäude Böhmischer Glaskristall-Lüster Böhmischer Glaskristall-Lüster Die Kathedrale der Erlösung des Volkes in Bukarest Der Grössenwahnsinn scheint noch immer tief in der rumänischen Seele zu wohnen. So entsteht inmitten der Bukarester Innenstadt die prestigeträchtige, orthodoxe Kirche «Kathedrale der Erlösung des Volkes». Über 5’000 Personen finden hier Platz. Mit über 110 Millionen Euro Baukosten ist sie höchst umstritten. Die feierliche Eröffnung zum 100-jährigen Bestehen des heutigen Staates wurde am 25. November 2018 abgehalten. Nun wird weiter gebaut, die Innenarbeiten des Neubaus werden voraussichtlich noch Jahre in Anspruch nehmen. Orthodoxe Kathedrale der Erlösung des Volkes Die Patriarchalkathedrale Bukarest Eine der eindrücklichsten rumänisch-orthodoxen Sakralbauten, die ich je betreten habe, ist die Patriarchalkathedrale. Aus Platzgründen soll sie durch die neue «Kathedrale der Erlösung des Volkes» abgelöst werden. Das strahlende Gold, die tiefgläubigen Besucher und das tiefliegende Sonnenlicht über dem wunderschönen Kopfsteinpflaster-Platz mit den aufgescheuchten Tauben werde ich noch lange in Erinnerung behalten. Catedrala Patriarhală Sf. Împărați Constantin și Elena Patrialchalkathedrale Gläubige in der Patrialchalkathedrale Bukarest Weitere Impressionen aus Rumänien publiziere ich hier über das Naturspektakel Donaudelta. Mein Dank geht an… Diese Reise wurde durch ITS Coop TRAVEL ermöglicht und von primcom Zürich organisiert. Herzlichen Dank für dieses unvergessliche Reiseerlebnis! ## Entdeckt in Arosas Güterschuppen: Ingwerer – der Berner Ingwer-Likör Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/gueterschuppen-arosa-ingwerer Als ich neulich einmal mehr die schöne Lenzerheide geniesse, kommt mir eine Schnapsidee: Warum teste ich nicht die Urdenbahn und besuche den Güterschuppen in Arosa? Der war bei unserem letzten Besuch vor Ort noch nicht eröffnet, soll aber eine Wucht sein? ## Idyllische Winter-Rundwanderung Malbun – Sass – Malbun Quelle: https://reisememo.ch/liechtenstein/malbun-sass-winter-rundwanderung Der idyllische Winterwanderweg von Malbun über Sassfürkle zur Alp Sass ist gut präpariert und bietet herrliche Ausblicke auf den Pizol und ins Alpsteingebirge. Traumhaft schön! Malbun ist ein überschaubares, gemütliches Wintersportgebiet inmitten der Liechtensteiner Alpen. Der Ferienort gilt als besonders familienfreundlich und ist von Schweiz Tourismus mit dem Gütesiegel «Family Destination» ausgezeichnet. Als wir kürzlich im «Ländle» nächtigen, besuchen wir am nächsten Tag das entlegene Malbun. Denn es soll hier eine landschaftlich sehr schöne Winterwanderung zur Alp Sass geben. Die muss ich gesehen haben! Dorfeingang von Malbun. Und Einstieg in die Sass-Rundwanderung Winterwanderweg Malbun – Sass und auf dem Rundweg zurück Das kleine Bergdorf Malbun liegt auf 1600 M.ü.M. und gehört zum Fürstentum Liechtenstein. Mit nur zwei Sesselbahnen, vier Skiliften und einem Ponylift werden insgesamt 23 Kilometer Pisten erschlossen. Die Anreise führt über Vaduz und den Triesenberg. Von hier windet sich die Strasse den Berg hinauf. Da oben soll es ein Wintersportgebiet geben? frage ich mich verduzt und schaue auf die Ebene des St. Galler Rheintals hinunter. Doch dann sticht die Strasse kurz vor Steg in einen langen Tunnel. Kaum kommt man aus diesem heraus, eröffnet sich der grosse Talkessel des Saminatals. Chalets im Dorfkern von Malbun Die Landschaft des Hochtals strahlt eine wohltuende Ruhe aus. Wir parken unser Auto und machen uns auf den winterlichen Rundwanderweg von Malbun hinauf zur Alp Sass Richtung Sassfürkle. Verschneiter Sassweg in Malbun Winterwanderung von Malbun nach Sass und zurück Der idyllische Winterwanderweg führt durch stille Wälder. Immer wieder eröffnen sich einem herrliche Ausblicke auf den Pizol und ins Alpsteingebirge. Traumhaft schön! Ausblick aufs Alpsteingebirge Ausblick vom Sassfürkle Der rund zweistündige Rundweg ist sehr gut präpariert und beschildert. Der Ausgangspunkt wäre die schöne Friedenskapelle. Von da erreicht man in knapp einer Stunde den höchsten Punkt, das Sassfürkle. Die Winterwanderung führt dann über die Alp Sass zurück nach Malbun. Friedenskapelle am Wanderweg Wir gehen die Rundwanderung allerdings umgekehrt und starten bei der Willkommensbrücke am Dorfeingang. Wir möchten nämlich nach der Anstrengung noch mit dem Sessellift zum Bergrestaurant Sareis fahren. Nach einer zweistündigen Wanderung haben wir uns schliesslich ein feines Mittagessen verdient! Sessellift auf dem Sareis in Malbun Aussicht vom Sareis Bergrestaurant Sareis Hier gibt’s feine regionale Spezialitäten, u.a. Capuns mit Malbuner Speck Informationen zum Winterwanderweg Malbun – Sass Wanderzeit: 2 Std. Distanz: 5 km Aufstieg: 199 m Abstieg: 199 m Höchster Punkt: 1725 m Highlights: Landschaft, Friedenskapelle Verpflegung: in Malbun oder auf dem Sareis (dafür muss man allerdings mit dem Sessellift hochfahren) Sareis (Berg- und Talfahrt): CHF 12.50 für Erwachsene Parkplätze befinden sich am Dorfeingang von Malbun bei der Hochegg- und Tälisesselbahn. Und hier Walters Puls während der Wanderung. Wir liessen es also gemütlich angehen… 2 Stunden Rundwanderung für 1’000 kcal Weitere Impressionen von unserer Winterwanderung in Malbun Walter und seine TomTom geniessen die Winterwanderung bei frühlingshaften Temperaturen Und hier geht es zum nahegelegenen Panorama-Höhenweg auf dem Pizol. Der ist auch sehr zu empfehlen. Walter beübt uns auf dem Pizol mit Selfie-Stick Selfie Zu allen unseren Wandertipps geht es hier. Eine empfehlenswerte Unterkunft in der Nähe von Malbun ist übrigens das Park Hotel Sonnenhof Vaduz – ein Boutique Hotel mit Adlernest. Nebst individuellen Themen-Suiten verführt das Hotel seine Restaurantgäste mit einem Michelin-Stern, drei Hauben von Gault Millau und – mit einem Adlernest! Aussicht vom Zimmer im Park Hotel Sonnenhof ## Opulenter Brunch in der Brasserie Schiller am Sechseläutenplatz in Zürich Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/brunch-brasserie-schiller-zuerich Zürichs Brasserie Schiller bietet an zentraler Lage neben dem Opernhaus einen grosszügigen à-la-Carte Brunch. Für CHF 39.- wird eine ganze Menge geboten! Aficionados des späten Frühstücks sonnen sich noch kurz auf dem Sechseläutenplatz, bevor sie zur Tat schreiten. Sechseläutenplatz und Opernhaus Um Punkt 11 Uhr morgens geht es dann los in der Brasserie Schiller mit dem Sonntagsbrunch. Den es im Fall aber auch samstags gibt. Auch die schön gedeckten Tafeln sonnen sich noch kurz, bevor die Gäste kommen. Gedeckter Tisch für den Sonntagsbrunch «Breakfast» in der Brasserie Schiller neben dem Opernhaus Zürich Elegante Sitzgruppe mit Aussicht Kronleuchter der Brasserie Schiller Schiller Tischset Zur Auswahl steht auf der Speisekarte der «39er Brunch«: Für sage und schreibe nur CHF 39.- wird der Tisch à-la-Carte bedeckt mit den üblichen Müesli, Fruchsalat und Eierspeisen aller möglichen Ausprägungen. Dazu stehen aber auch zur Auswahl Caeser Salat mit Poulet, handgeschnittenes Rindstatar, Salade Niçoise oder ein Crevettencocktail. Unter anderem. Und als Top-Exklusivität: Moules et Frites! Zuhanden unseres allseits beliebten Egg Bénédict Rankings optiere ich für das pochierte Ei auf seinem Schinkenbrötchen und Sauce Hollandaise. Sehr schmackhaft! Aber auch das Rindstatar ist sehr zu empfehlen. Und der Tuna auf der Salade Niçoise ist ebenfalls von zartester Qualität. Bien joué, wie wir Franzosen sagen. Speisekarte der Brasserie Schiller 39er Brunch Speisekarte Brotkorb mit Honig und Konfitüre Egg Bénédict und Salade Niçoise Handgeschnittenes Rindstatar mit Spiegelei und allerlei Salade Niçoise mit Tuna und Kartoffeln Trotz der riesigen Tafel zum kleinen Preis verlassen wir das Restaurant leicht und luftig. Und so promenieren wir heute noch mit einem Lächeln im Gesicht durch das sonntägliche Zürich ;-) Hier die vollständige Liste unserer Sonntagsbrunch-Empfehlungen für Zürich: Egg Bénédict mit Brotkorb auf dem Brunch-Tisch Adresse Brasserie Schiller & Goethe Bar Sechseläutenplatz 10 8001 Zürich { "@context": "http://schema.org/", "@type": "Review", "itemReviewed": { "@type": "Restaurant", "address": { "@type": "PostalAddress", "addressLocality": "Zürich", "addressRegion": "ZH", "postalCode": "8001", "streetAddress": "Sechseläutenplatz 10" }, "name": "Brasserie Schiller & Goethe Bar", "openingHours": [ "Mo-Fr 11:30-14:00", "Mo-Fr 17:30-24:00", "Sa-So 11:00-24:00" ], "priceRange": "$$", "servesCuisine": [ "French" ], "email": "mailto:info@brasserie-schiller.ch", "image": "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2019/03/Sitzgruppe-Brasserie-Schiller-Zuerich.jpg", "telephone": "+41 44 222 20 30", "url": "https://www.brasserie-schiller.ch/" }, "author": { "@type": "Person", "name": "Walter Schärer" }, "review": [ { "@type": "Review", "author": "Walter Schärer", "datePublished": "2019-03-03", "description": "Schöner Brunch in Zürichs Brasserie Schiller - für nur 39.- liegt Preis/Leistung in einem wahnsinnig guten Verhältnis! 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Deren Brunch ist auch weitherum bekannt und geht etwa so: Restauranttische mit majestätischer Aussicht auf Zürich Downtown ## Panorama Höhenweg Pizol – schöne Winterwanderung im Heidiland Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/pizol-winterwanderung-panorama-hoehenweg Im Ski- und Wandergebiet Pizol offenbart der Panorama Höhenweg eine faszinierende Weitsicht – die Ferienregion Heidiland bietet auf dieser Höhenwanderung Glücksmomente ohne Ende! ## Winterwanderung im Hoch-Ybrig: Laucheren – Fuederegg – Seeblisee Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/hoch-ybrig-winterwanderung-laucheren-fuederegg-seeblisee Die Hoch-Ybrig Region erfreut sich wegen seiner nahen Lage besonders bei Zürchern hoher Beliebtheit: Eine knappe Autostunde von Zürich entfernt, erstreckt sich ein weitläufiges Skigebiet mit ein paar Winterwanderwegen. Hier meine Wanderung um den Seeblisee: Winterwandern am Seeblisee im Hoch-Ybrig Das Hoch-Ybrig ist hauptsächlich ein Ski- und Snowboardgebiet. Für die gemütlicheren Personen unter uns, welche die Bretter lieber zuhause lassen, habe ich hier einen Tipp für einen leichten Spaziergang: Winterwanderung Laucheren – Fuederegg – Seeblisee – Laucheren Die Anfahrt zum Hoch-Ybrig ist per se schon ein Erlebnis. Der von Schnee bedeckte und teilweise gefrorene Sihlsee mit den weissen Bergen der Zentralschweizer Alpen geben ein herrliches Panorama her. Willkommen im «Winter Wonderland»! Winterpanorama am Sihlsee Via Gross und Euthal fahren Walter und ich zur Talstation Laucheren in Oberiberg. Hier findet man genügend Parkplätze. Man erreicht Oberiberg aber auch sehr gut mit dem Postauto. Von der Laucheren lassen wir uns erst mal mit dem Sessellift ins Hoch-Ybrig zur Bergstation Steinboden hieven. Der Steinboden ist der eigentliche Ausgangspunkt dieser Winterwanderung. Als Erstes geht es via einen Höheweg zum schön gelegenen Bergrestaurant Fuederegg. Auf dem Weg zur Fuederegg Winterwanderung im Hoch-Ybrig Oh, da hat jemand sein Skibillet verloren… Von der Fuederegg geht’s weiter durch ein kurzes Waldstück zum malerischen Seeblisee, wo sie im Winter eisfischen! Na dann Petri Heil! Ausserdem fahren um den Seeblisee kleine Elektroraupengeräte herum, die sogenannten Ziesel. Was den Appenzellern ihre Einachser sind, ist den Schwyzern wohl ihr Ziesel. Meine Recherche ergibt, dass man Zieseltouren für Gruppen über Impuls-Event bucht. Details gibt es auf der Webseite von Impuls-Event. Zieselrennen: Kleine Elektro-Raupenfahrzeuge beim Seeblisee Winterwanderweg beim Seeblisee Gefrorener und zugeschneiter Seeblisee Hoch-Ybrig Wir umwandern den Seeblisee und kommen über einen nicht allzu strengen Aufstieg wieder zur Fuederegg. Jetzt ist erst mal eine kleine Stärkung angesagt! Auf der Terrasse des Bergrestaurants Fuederegg gönnen wir uns einen Burger mit Pommes. Yummie! Walter überlegt sich den Aufstieg nochmal Aufstieg zur Fuederegg. Sooo steil ist es aber nicht Burger mit Pommes zur Stärkung Theoretisch würde es nun von der Fuederegg auf der gleichen Route wieder zurückführen zum Steinboden, der Bergstation der Laucheren-Sesselbahn. Wir entscheiden uns jedoch, zu Fuss zur Laucheren zu laufen. Den auf der Karte eingetragenen Winterwanderweg zurück ins Tal finden wir zwar nicht. Ob dieser wohl vom vielen Schnee gar nicht gepfadet ist? Na ja, so machen wir halt einen Spaziergang auf der kaum befahrenen Waldstrasse Richtung Tal. Ist auch noch ganz idyllisch und führt immer mal wieder durch den Wald. Wie der Name sagt. Wanderwegweiser Brücke auf dem Weg zur Laucheren Kurz vor der Laucheren Schön war’s, auf der Winterwanderung! Informationen zur Winterwanderung Ausgangs- und Endpunkt: Steinboden – Bergstation Sessellift bzw. Talstation der Sesselliftbahn Laucheren (Oberiberg) Distanz: 4.6 km – wenn man von der Fuederegg zur Talstation Laucheren runterläuft, sind’s zusätzliche 4 km. Wanderzeit: 1 Std. 15 Min. Anforderungen: leichter Winterwanderweg (gutes Schuhwerk empfohlen) Verpflegung: Bergrestaurant Laucheren oder Fuederegg Empfohlene Saison: Dezember – März Wer gerne schlittelt, der könnte vom Steinboden zur Talstation Laucheren hinunterschlitteln. Schlitten mietet man bei der Talstation der Sesselbahn. Sie werden dann elegant am Sessellift angehängt und mit den Wanderern hochtransportiert. Und eine weitere Winterwanderung in der Region können wir Dir in Einsiedeln empfehlen: Hier geht’s zum Rundweg Einsiedeln – Chatzenstrick – Einsiedeln. Skisprungschanze mit Panorama auf Einsiedeln und Glärnisch Wandern im Hoch-Ybrig im Sommer Das Hoch-Ybrig bietet auch im Sommer ein vielseitiges Wandernetz. Der Höhenweg zwischen Sternen und Spirstock eröffnet eine traumhafte Rundsicht auf die imposanten Schwyzer-, Urner- und Glarnerberge. Hier geht’s zu unserem Bericht über die Höhenwanderung. Höhenwanderung Hoch-Ybrig Und zu allen unseren Wandertipps geht es hier. ## Premium-Bündnerfleisch von Jörg Brügger in Parpan – sensationell! Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/buendnerfleisch-bruegger-parpan Wer von Chur nach Valbella oder in die Lenzerheide unterwegs ist, fährt beim Ortseingang Parpan rechterhand an einem unscheinbaren, älteren Haus vorbei. Einem Haus mit 40 Tonnen Bündnerfleisch! Wer sich genau achtet, wird die oft offenen Fenster im Obergeschoss bemerken. Und wer noch genauer späht, erkennt hinter den Fliegengittern die in Reih und Glied hängenden Fleischstücke. Das Bindenfleisch stammt von den Muskelstücken des Stotzens der Kuh oder vom Schwein (Oberschenkelmuskulatur). Brügger: Bündner Trockenfleisch-Manufaktur am Ortseingang von Parpan Eingang zu Brüggers Spezialitäten-Lädeli Seit 4 Generationen hängen die Brüggers hier die besten Fleischstücke — vom Rind, von der Kuh oder von der Sau — zum Trocknen auf, nachdem sie von Sehnen und Fett befreit und mit Salz und Gewürzen gepökelt wurden. Je nach Grösse hängt das von essbarem Edelschimmel befallene Rindfleisch ca. 3 bis 6 Monate auf dem gedeckten Balkon oder im Giebel des Hauses. Dazwischen wird es immer wieder gepresst, um die Flüssigkeit regelmässig zu entziehen. Über den ganzen Prozess verliert das Fleisch über 50% seines Gewichts! Das macht den Verkaufspreis relativ teuer, denn Brügger hatte ja die doppelte Menge Fleisch eingekauft… Schliesslich verleiht das wiederholte Pressen die charakteristische, rechteckige oder quadratische Form und die rote Farbe von typischem Bündnerfleisch. Nur wenn es diese Form hat und im Bündnerland getrocknet wurde, darf es sich überhaupt als «Bündnerfleisch» bezeichnen. Der Begriff ist eine eingetragene Marke des Kantons Graubünden (GGA: Geschützte, geographische Angabe). Eindrucksvoll gibt Jörg Brügger mit viel Herzblut zum Besten, wie er mit nur einem Angestellten und seiner Frau Marlène jährlich von September bis März, wenn es kalt bleibt auch mal bis April, 40 Tonnen Fleisch veredelt! Jörg Brügger mit seinem Premium-Bündnerfleisch Seit vier Generationen setzen die Brüggers auf die traditionelle Haltbarmachung von Fleisch – nämlich mit Salz, Pfeffer, Lorbeer und vier geheimen Bio-Gewürzen. Dabei sind sie allerdings auf die kalten Wintermonate angewiesen. So kommt Brügger ohne Klimaanlage und ohne Nahrungsmittelzusatzstoffe aus, denn die Luftfeuchtigkeit regelt er durch öffnen und schliessen der Fenster. Dafür kann er nicht ganzjährig produzieren, da die Luft im Sommer zu feucht ist. Je nach Wetterlage mit Föhn oder Bise oder Einsatz der nahegelegenen Schneekanonen oder Wasserstand des angrenzenden Baches werden die Fenster anders geöffnet und geschlossen. In einem sehr arbeitsaufwändigen Prozess werden die Fleischstücke jedes einzeln in der Naturlufttrocknerei 60 bis 70 Mal in die Hand genommen: Salzen, würzen (pökeln), aufhängen auf dem Balkon, in die Presse einspannen, aufhängen im Dachgiebel, wieder pressen, vakuumieren, verkaufen oder verschicken und so. Premium-Bündnerfleisch in der Naturlufttrocknerei Presse für rechteckiges Bündnerfleisch Gepökelter Speck und Bündnerfleisch beim trocknen Vakuumiertes Bündnerfleisch für den Verkauf Im Erdgeschoss des stattlichen Bauernhauses finden Touristen im «Lädali» viele Spezialitäten rund ums Bündnerfleisch sowie Weine aus der Bündner Herrschaft, Bio-Alpenkräutertee, Käse, Wildspezialitäten, Salsiz, diverse Chutneys oder Feigensenf. Brüggers Bündnerfleisch Lädeli für Feinschmecker Gruppen führt Brügger höchstpersönlich durch den Betrieb und erklärt anhand eines Bündner Plättlis die vier verschiedenen Sorten Bündnerfleisch und Speck: Unterspälte (Unterschale), runder Mocken (Fisch, Schlüsselriemen), Eckstück (Oberschale) und Vorschlag (runde und flache Nuss). Ich hatte noch nie so feinen Speck! Und der Bündner Rohschinken von der Sau zergeht mir auf der Zunge. Wunderbar! Jörg Brügger mit den 4 Sorten Bündnerfleisch Bündnerplatte mit Bündnerfleisch und Speck Die Parkplätze befinden sich direkt an der Strasse vor dem Haus. Es gibt also keine Ausrede, dem Bündnerfleisch-Shop nicht einen Besuch abzustatten. Als guter Energielieferant ist es auch in den Skihütten sehr beliebt. Wer später nicht genug bekommen kann von den leckeren Spezialitäten, findet sie in gehobenen Hotels und Restaurants in der Lenzerheide. Beispielsweise im Maiensässhotel Guarda Val. Dort gibts zum Bündner Plättli auch noch die grandiose Aussicht dazu! Und Brügger geht trotz seines traditionellen Handwerks natürlich mit der Zeit: Wer auch zu Hause nicht auf sein Premium-Bündnerfleisch verzichten kann, hält sich an den Online-Shop! Aber er ist der letzte seiner Art: Niemand sonst verarbeitet Bündnerfleisch in dieser Qualität von Hand. Es lohnt sich also, wenn man noch den ursprünglichen, natürlichen Geschmack kosten will! Bündnerfleischdegustation bei Jörg Brügger Adresse: Brügger Parpan, Naturlufttrocknerei Hauptstrasse 6 7076 Parpan Homepage: bruegger-parpan.ch Einen ausgezeichneten Artikel über Jörg Brügger und seine Trocknungsmethodik hat der Journalist und Blogger Peter von Stamm auf seinem Blog publiziert. ## Wie Hoteliers Reiseblogs und Influencer evaluieren Quelle: https://reisememo.ch/bericht/reiseblogger-und-influencer-evaluieren Mit dem Aufkommen der sogenannten “Influencer” erhalten Hotels reihenweise Kooperationsanfragen von Bloggern, Instagrammern oder Vloggern (YouTubern). Typischerweise werden Übernachtungen gegen Reviews eingetauscht. Aber mit wem lohnt sich die Zusammenarbeit? Hier ein paar Entscheidungshilfen. Hier liste ich ein paar Verfahren auf, wie Hoteliers die mögliche Reichweite von Influencern abschätzen können. Dies soll eine Entscheidungsgrundlage bieten, um die richtigen Multiplikatoren einzuladen und sie bestenfalls als Ambassadoren zu gewinnen. Inhaltsverzeichnis Influencer nutzen Social Media, nicht Blogs «Messen» des Einflusses von Influencern Influencer sind nicht Reiseblogger Vom Wert von Reisebloggern Pinterest als Lieferant von interessierten Reisenden Tools zum Vergleich von Reisebloggern und Influencern Influencer nutzen Social Media, nicht Blogs Heute versteht man unter Influencern meist Instagrammer. Daneben werden manchmal auch Vlogger dazugezählt, also Video-Blogger, meist auf YouTube. Bei einer jüngeren Zielgruppe findet auch noch Snapchat Beachtung. Gemäss Wikipedia hat der Begriff «Influencer» mit Social Media zu tun. Typischerweise bezieht sich der Begriff “Influencer” auf Social Media Nutzer. Das ist recht problematisch für Publizierende, die sich Besucher auf der eigenen Webseite wünschen, denn Social Network Algorithmen sind dafür optimiert, die Nutzer auf der Plattform zu behalten und nicht nach aussen weiterzuleiten. Nur so lassen sich möglichst viele Werbeeinblendungen verkaufen. Facebook beispielsweise zeigt Beiträge, die externe Links enthalten, weniger oft an als solche ohne Links (sogenannte Link-Posts). Will man trotzdem mehr Reichweite auf der eigenen Plattform wie Webseite oder Blog, muss man die Beiträge bewerben, denn: Kostenlose Reichweite anzubieten, gehört nicht zum Geschäftsmodell der Social Networks, die sind «pay to play». Das bedeutet, dass sich nur relativ wenige Social Media Nutzer auf eine Hotel-Website leiten lassen, wenn man nicht dafür bezahlt. Unserem Blog brachten die Social Media Aktivitäten des Jahres 2018 zwar 4’556 Besucher, das entspricht aber nur 4.43% der total 101’456 Besucher. Und das, obwohl wir unsere Artikel auf Facebook, Instagram und Twitter teilen. Und auf Pinterest, der unterschätzten Plattform. Dazu später mehr. Dagegen kamen via Suchmaschinen 76’036 Besucher. Unbezahlt, versteht sich. Wir haben 2018 keine Google Ads geschaltet. Bei reisememo.ch kamen 2018 74% der Besucher via Suchmaschinen, 16% direkt durch Eingabe unserer URL, via Social Media nur 4.43%.Weil wir Pinterest zu wenig beachtet haben. Es kann bei der Zusammenarbeit mit “Influencern” also nur darum gehen, Branding zu betreiben im entsprechenden Social Network. Besucher kommen von dort nur wenige auf eine Webseite. Konversionen sind nur wenige zu erwarten und dazu ist fast nicht zu messen, aus welcher Kampagne sie stammen (Die dazu verwendbaren UTM-Codes können leicht abhanden kommen). Einzig mit einem Rabattcode liesse sich eine Buchung auf eine bestimmte Kampagne oder sogar einzelnen Influencer zurückführen («attribuieren» im Online Marketing Lingo). Interessant ist Influencer Marketing für neue Hotels, die überhaupt erstmal bekanntgemacht werden müssen, denn nach ihnen sucht ja noch niemand (z.B. bei Google). Marketer sprechen hier von “Top of Funnel”, also von der erstmaligen Bewusstmachung bei möglichen zukünftigen Gästen. Allerdings stellt sich hier die Frage, ob man nicht mit Programmatic Advertising effizienteres Branding betreiben kann als mit Influencern. Online Marketing Agenturen können hier Unterstützung leisten und eine Testkampagne aufsetzen inklusive Analytics-Tracking. Interessant wäre ein Test zum Performancevergleich von Reisebloggern und Influencern gegen eine Programmatic Advertising Kampagne: Wer generiert mehr Aufmerksamkeit und Buchungen? Die Menschen oder die Maschine? Mein Tipp: Die Reiseblogger und Influencer gewinnen am Anfang, weil sie das «Rennen» als Storytelling aufziehen und so eine zusätzliche Unterstützungswelle anschieben würden. Aber in Folgekampagnen, wenn das «Rennen Mensch gegen Maschine» nicht mehr zieht, würde wohl die Programmatic Kampagne gewinnen. «Messen» des Einflusses von Influencern Influencer werden nach Anzahl Followern “bemessen”. Das ist deshalb falsch, weil z.B. Facebook neue Publikationen nur 1-2% der Follower anzeigt, wenn die Beiträge nicht beworben werden (hier die entsprechende Studie von AdEspresso). Das Hotelfoto eines Facebook-Influencers mit 1’000 Followern wird also nur von 10 bis 20 seiner Fans gesehen. Bei Instagram ist es ähnlich. Dort sinkt die Sichtbarkeit der Beiträge mit der Anzahl von Followern: Je grösser ein Konto also ist, desto kleiner die relative Sichtbarkeit pro Foto. Zudem hat Instagram ähnlich wie Facebook die Visibilität und damit das Engagement pro Beitrag generell reduzieren müssen, da immer mehr Influencer auf die Plattform drängen. Deshalb geht der Trend in den USA aktuell weg von den Influencern zu den Micro-Influencern mit weniger, dafür loyaleren Fans. In der Schweiz liegen wegen der kleineren Dimensionen sowieso fast alle Instagrammer in der Kategorie Micro-Influencer oder Nano-Influencer. Die gegenüber globalen Influencern kleinere Reichweite wird kompensiert durch loyale Follower aus der Schweiz. Diese wenigen Follower haben einen kürzeren Anreiseweg in ein Schweizer Hotel oder eine Destination und sind deshalb trotzdem interessant. Weiter kompensieren kann man den kleinen Markt Schweiz durch Interaktionen mit seinen Fans und Pflege der Community. Darin sind wir bei Reisememo nicht so stark, denn neben unseren Anstellungen in (fast) Vollzeit-Jobs reicht uns die Zeit nicht, um genügend in Social Media zu investieren. Vollzeitblogger wie Valeria und Adi von Littlecity sind im Community-Building erfolgreicher. Auch die Vlogger Loredana und Kilian von SaturdayandSunday engagieren ihre Fans sehr intensiv. Influencer sind nicht Reiseblogger Gemäss obiger Definition von Influencern setzen diese auf “fremde” Plattformen von Facebook/Instagram, YouTube oder Snapchat. Sie sind also deren Algorithmusänderungen ausgesetzt und von heute auf morgen können die ganze Visibilität oder potentielle Fake-Follower weg sein. Auch muss man auf diesen Plattformen nicht schreiben können, schöne Fotos reichen oder gut gemachte Videos. Reiseblogger dagegen setzen auf ihre eigene Plattform, ihre eigene Webseite. Aber auch diese sind nicht vor externen Einflüssen geschützt! Im Gegensatz zu Social Media Influencern “leben” Reiseblogs von ihrer Visibilität bei Google: Ist ein Reisebericht oder Hotelreview gut geschrieben und mit attraktiven Fotos illustriert, wird er bei Google in der Trefferliste weiter oben angezeigt und der Reiseblog deshalb häufiger gelesen. Gute Reiseblogs beziehen zwischen 60 bis 80% ihrer Besucher via die organische (unbezahlte) Google-Suche. Allzu hoch sollte der prozentuale Wert aber nicht sein, denn das würde für eine unbekannte Marke sprechen, die wenig direkt via den Namen des Reiseblogs aufgerufen wird. Vom Wert von Reisebloggern Reiseblogs gibt es länger als den Trend der Influencer. Obwohl Reiseblogger mit ihren Erfahrungsberichten ihre Leser beeinflussen, bezeichnen sich die wenigsten als “Influencer”. Dauer der Online-Promotion Der besondere Wert von guten Reise-Reviews liegt darin, dass sie jahrelang bei Google gefunden werden können. Im Gegensatz zu Social Media Posts, die eine Lebensdauer von 24 Stunden bis ca. 5 Tagen aufweisen. In diesem Zusammenhang ist auch zu beachten, dass Social Media nur so lange etwas bringt, wie der Influencer etwas publiziert. Sobald sie oder er eine Pause einlegt, fällt die Wirkung nach spätestens 5 Tagen weg. Unter diesem Gesichtspunkt sind Investitionen in Social Media Influencer wenig nachhaltig. Wirkung bei Suchmaschinen (SEO) Wenn Reiseblogger in ihrem Artikel einen Link zum Hotel oder der Destination hinterlegen, wirkt sich das auf die verlinkte Webseite positiv aus. Denn Google wertet die Anzahl Links zu einer Seite als Qualitätsmerkmal: Je mehr Links auf eine Webseite zeigen, umso weiter oben wird sie in der Suchtrefferliste des Suchmaschinisten erscheinen. Die Anzahl Links ist eines der drei wichtigsten Kriterien bei der Optimierung für Suchmaschinen (SEO). Die beiden andern Kriterien messen die Qualität der Inhalte und wie zufrieden die Nutzer damit sind (Erfüllen der Suchabsicht, Usability wie technische und redaktionelle Lesbarkeit, kurze Ladezeit). Deshalb empfehle ich die Berücksichtigung von Reisebloggern, besonders bei bereits bekannten Hotels und Destinationen. Nach denen wird bei Google gesucht, mit dem Einsatz von Bloggern versucht man also den Bottom of Funnel abzugreifen, nämlich die Buchungswilligen. Produktion von “User Generated Content” Auch produzieren Blogger Inhalte in Text, Bild und manchmal sogar Video (sogenannte “Rich Media”). Manche bieten ihre Inhalte zum Kauf, so dass Hotels und Destinationen die Inhalte auch auf den eigenen Plattformen nutzen können, z.B. auf der Website, in Social Networks oder im Newsletter. Solche Kooperationen oder Barter Deals müssen am besten schon vor Antritt der Reise vereinbart werden, denn die Inhalte unterliegen dem Copyright der Blogger und können nicht ohne weiteres weiterverwendet werden. Blogger Relations Kooperationen mit Bloggern fallen ins Thema “Blogger-Relations”. Dafür braucht es eigens einen Artikel, denn darüber gibt es auch viel zu sagen…. Auf meinem andern Blog namens Webmemo habe ich bereits geschrieben darüber, wie man Social Media Influencer beurteilt, Fallbeispiele von Influencer Marketing und Blogger Relations zusammengetragen und dokumentiert, wie beispielsweise Zürich Tourismus mit Influencern zusammenarbeitet. Unterschätzter Effekt von Google Maps Aktuell herrscht ein grosser Hype um Instagram. Das wird sich wieder legen. Denn wenn man vergleicht, was für Reichweiten eine Plattform wie Google Maps erzielt, dann wird früher oder später jeder Auftraggeber erkennen, dass die “geschlossenen Plattformen” wie Facebook und Instagram nur etwas bringen, wenn man seine Posts gegen Cash bewirbt. Organisch (also unbezahlt) bringt Google um Welten mehr Branding und Besucher. Besonders im Reiseumfeld ist die aktive Bespielung von Google Maps zentral, denn gemäss Searchmetrics macht Maps bei der Reiseplanung 41% der besuchten Webseiten aus. Anteil von Reiseseiten an der Reiseplanung Hier beispielsweise ein paar Kennzahlen meiner Fotos auf Google Maps. Mit solchen Werten wäre ich bei Instagram ein Mega-Influencer, aber Google Maps wurde halt noch nicht entdeckt ;-) Rooftop Restaurant Zürich – Das Foto hat per 31.1.2019 844’546 Ansichten bei Google Maps Hier die Anzahl Ansichten meiner nächstbeliebtesten 10 Fotos in Google Maps. Meine 10 nächstbeliebtesten Fotos bei Google Maps Zum Vergleich: Mein beliebtestes Instagram-Foto hat gerade Mal 1’200+ Likes. Dabei ist das für Schweizer Instagram-Verhältnisse ja gar nicht schlecht. Mein beliebtestes Instagram-Foto stammt aus Findeln bei Zermatt. Die Anzahl Ansichten sagt mir Instagram leider nicht, da mein Konto damals noch nicht auf ein “Business-Profil” umgestellt war. Wenn ich den “Like-Durchschnitt” und die entsprechende Anzahl Ansichten meiner letzten 10 Instagrams heranziehe, kämen für das Findeln-Foto etwa 6400 Impressionen zusammen, wie Instagram die Ansichten nennt. Also trotz der vielen Likes sehr bescheiden. Für neu einsteigende Influencer ist der Instagram-Zug wohl abgefahren. Die Visibilität und das Engagement sind für alle Accounts derart stark gesunken, dass man auf das nächste beste Pferd im Stall setzen sollte. Und das hört auf den Namen Pinterest: Pinterest als Lieferant von interessierten Reisenden Eine in der Schweiz unterschätzte Social Media Plattform ist Pinterest. Die besonders bei Frauen beliebte Plattform bietet eine bildlastige Timeline, bevorzugt mit Themen wie schöner Wohnen, Foody und eben Reisen! Für Hoteliers ist die Plattform deshalb interessant, weil Pinterest (noch) Besucher “nach aussen lässt”, sprich auch Beiträge einblendet, die nach ausserhalb der Plattform verlinken. Im Gegensatz zu Facebook und Instagram. Auf unserem Blog ist der Besucherstrom aus Pinterest mit Abstand der grösste Social Media Traffic. Facebook und Pinterest haben innert eines Jahres ihre Rollen getauscht in Sachen Vermittlung von Besuchern. Rollentausch: Pinterest bringt jetzt viel mehr Besucher als Facebook Fairerweise muss ich hier anbringen, dass wir vor einem Jahr noch weniger aktiv waren auf Pinterest und deshalb die Kennwerte etwas hinken. Die Tendenz bildet es trotzdem korrekt ab. Neulich hatten wir sogar ein Foto aus Grindelwald-First, das viral herumgeboten wurde. Der Effekt hielt zwei Wochen an! Viraler Effekt unseres Fotos aus Grindelwald-First Und hier die zugehörige Web-Statistik: Viraler Effekt eines Pinterest-Fotos aus Grindelwald Tools zum Vergleich von Reisebloggern und Influencern Alles verstanden, aber wie kann ein Hotel nun konkret Reiseblogger und Influencer evaluieren? Evaluation von Reise- und Foodbloggern Mein Arbeitgeber Blueglass Interactive hat hier eine Liste der besten Schweizer Blogs zusammengestellt. Da sind viele auch für Hotels relevante Food-, Lifestyle- und Reiseblogs enthalten. Unter anderen auch unser Reisememo ;-) Die Kriterien für die Rangliste basieren auf technischen Kennzahlen von Anbietern wie Moz (Domain Authority), Searchmetrics (Visibilität bei Google und in Social Networks) und Majestic (Trust und Citation-Flow). Diese Software-Anbieter bieten alle eine kostenlose Version ihrer Tools, so dass jedermann die Zahlen rekonstruieren kann. Diese Kennzahlen analysieren verschiedene Aspekte wie Stärke und Links zu einer Website-Adresse (Domäne) ebenso wie die Performance bei Social Media. Die Werte sind kaum manipulierbar und deshalb recht zuverlässig. Sie bilden einen objektiven Näherungswert für die Qualität eines Blogs. Alle Details zum Schweizer Reiseblogger-Ranking habe ich hier publiziert. Auf die Relevanz von Schweizer Reisebloggern angewendet, ergibt sich folgende Rangliste: Die «besten» Schweizer Reiseblogs per Februar 2019Hier die Berechnungsgrundlage Demnach ist Anita Brechbühl von travelita.ch die führende Schweizer Reisebloggerin und erreicht fast die Gesamtpunktzahl von 100. Herzliche Gratulationen! Und grosser Respekt vor ihrer Arbeit: Die grosse Menge an Inhalten bei sehr hoher Qualität ist spitze! Mit unserem eigenen Reisememo kommen wir immerhin auch aufs Podest ;-) Zu beachten ist, dass alle Reiseblogs unterschiedliche Aspekte des Reisens abdecken. Entsprechend ist darauf zu achten, das passende Bloggerprofil für das eigene Hotel zu berücksichtigen. Anfragen von ausländischen Bloggern müssen auf ihre Reichweite in den entsprechenden Ländern hin analysisert werden: Die Visibilität eines Blogs ist bei Google Schweiz oder Google Deutschland unterschiedlich. Mit obengenannten Tools müsste das mit vertretbarem Aufwand möglich sein. Wer sich nur auf ein einziges Tool konzentrieren will, kann auf die SEO Visibilität gemäss Searchmetrics vertrauen. Sie bildet das Gesamtranking am nächsten ab. Auch hilfreich, wenn auch nicht immer so genau ist Similarweb.com. Damit lassen sich die Besucherzahlen von Bloggern abschätzen und somit Entscheidungskriterien finden, wenn man vor der Entscheidung steht, ob man Blogger-Relations und Influencer-Marketing betreiben will. Evaluation von Influencern Da die meisten “Social Media Influencer” hinter ihrer Profil-URL selten einen besonders starken Blog verlinken, verlässt man sich bei ihnen auf Follower-Kennzahlen. Diese sind bekanntlich sehr einfach zu manipulieren: Fans, Follower, Likes und sogar Kommentare sind im 1000-er Pack oder grösser käuflich. Deshalb gibt es Prüf-Tools wie diese Twitter-Analyse von Sparktoro. Damit lässt sich der Fake-Anteil der Follower abschätzen. Für Instagram steht das Tool leider noch nicht zur Verfügung. Es soll aber 2019 kommen, wahrscheinlich nur in einer kostenpflichtigen Version. Weitere Analyse-Tools sind SocialBlade, Talkwalker, Influencer-DB, Fanpage Karma, oder Reachbird.io. Mit ihnen analysiert man die Followerzahlen von Influencern. Runawayueli beispielsweise hat einen organischen Zuwachs von Followern, was dafür spricht, dass er sie auf natürliche Weise mit seinen attraktiven Fotos gewinnt. Instagram-Follower von Runawayueli Auch einsehbar ist, woher die Follower geographisch stammen und mit welcher Wahrscheinlichkeit man sie erreichen kann. Andrea Monica Hug hat beispielsweise ein interessantes Instagram-Profil mit vielen Schweizer Fans. Instagram-Follower von Andrea Monica Hug Ich hoffe diese Zusammenstellung bringt etwas Licht in des Mysterium Influencer und Reiseblogger ;-) Oder habe ich einen wichtigen Aspekt vergessen? Für Influencer und Reiseblogger habe ich übrigens hier auch noch ein paar Tipps publiziert… Und hier wurde ich von Alexander Schürch über die Rolle von Reiseblogs im touristischen Social Media Marketing interviewed. ## Bock auf Kartoffelstock? Dann ab in die «Gummelstube»! Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/pop-up-restaurant-gummelstube-seedamm-plaza Im neuen Pop-Up Restaurant «Gummelstube» im Seedamm Plaza dreht sich alles um die Kartoffel. Also nichts wie hin und erleben, wie hier der «Gummel» zelebriert wird. Vom Januar bis Ende März 2019 wurde die Kartoffel als frisch gemachter Kartoffelstock (auch Püree, Stampf, Brei oder Mus genannt) zelebiert. Seit dem 5. April rückt nun die spanische Tortilla in den Mittelpunkt. Hier geht’s zum neueren Artikel über die Gummelstube im spanischen Ambiente. Kartoffeln als Beilage zu Fleisch, Fisch oder auf einem Gemüseteller geht immer! Herr und Frau Schweizer mögen Erdäpfel – ob gebraten oder gebacken, als «Gschwellti», «Röschti», Pommes oder auch als «Gummelistunggis». Wie jetzt? Du weisst nicht, was «Gummelistunggis» ist? Also, ich erklär’s dir: Im Kanton Schwyz wird die Kartoffel liebevoll «Gummel» genannt. Frag mich jetzt bitte nicht, wie sie zu diesem ulkigen Kosenamen kam. Vielleicht weil sie gemäss einer Legende erstmals auf dem Hof «Gumml» im Kanton Schwyz angepflanzt wurde? Wie auch immer. Ich muss dir noch den «Stunggis» erklären. Der hat nämlich nichts mit Zoff zu tun. Viel eher sagen die Schwyzer dem gestampften Brei so. Wenn man also Gummeli zerstampft, entsteht der «Gummelstunggis». Chunnsch druus? Obwohl ich den Erdapfel über alles Liebe, ist er für mich doch eher der Nebendarsteller auf dem Teller. Nicht so in der «Gummelstube» im Hotel Seedamm Plaza in Pfäffikon. Da ist die Kartoffel nicht nur Statistin, sondern sie spielt die Hauptrolle und wird zum Star hochstilisiert! Gedeckter Tisch in der Gummelstube «Gummelstube» im Seedamm Plaza in Pfäffikon In den ehemaligen Räumlichkeiten des Restaurants PUR im Seedamm Plaza findet man jetzt das Pop-Up Restaurant «Gummelstube». Hier dreht sich alles um die knorrige Knolle oder eben den «Gummel». Dieser wird hier als frisch gemachter Kartoffelstock (auch Püree, Stampf, Brei oder Mus genannt) zelebiert. Sieben Variationen aus verschiedenen Kartoffelsorten stehen im Mittelpunkt. «Gummelistunggis» mit: brauner Alpbutter und Rahm Altendorfer Bergkäse Muotathaler Bauernspeck frischen Kräutern Randen Safran blauen St. Galler Kartoffeln Was für ein farbiges Potpourri! Potpourri an Gummelistunggis Grüner Gummelistunggis mit Kräutern Gummelistunggis: Kartoffelstock Menu Dazu gibt es als «Beilage» Fleisch, Fisch und Gemüse. Zum Beispiel in Rotwein geschmorter Rindshuftdeckel, Kalbshacktätschli an Rahmsauce, Zürichsee Eglifilet mit brauner Butter, Rahm-Sauerkraut oder glasierte Rüebli. Verschiedene Gummelistunggis mit «Beilage» Fleisch Chalbshacktätschli Wer sich nicht entscheiden kann, wählt vorzugsweise das «Menu zum Teile» für 69.- Franken pro Person. Allerdings muss man dazu wissen, dass die Portionen sehr grosszügig sind. Die Vorausschauenden lassen mit Vorteil noch etwas Platz im Magen, denn Dessert vom Leiterwagen gibt’s ja auch noch! Leutschner Weissweinschaumsuppe mit Crostini Farbiger Blattsalat mit Apfeldressing, pochierten Birnenspalten, karamellisierte Baumnüsse und Bergkäse Dessertbuffet vom Dessertwagen Schokoladenmousse mit Kirschen und Kirschtorte Gemütliches Ambiente wie zu Grossmutters Zeiten Passend zum traditionellen Essen ist die «Gummelstube» urchig und gemütlich eingerichtet. Die Möbel stammen vorwiegend aus Brockenstuben aus der Schweiz, Holland und Schweden. Und wer weiss, vielleicht ist auch ein einzelnes Stück Ikea mit dabei? Auf jeden Fall ist das Ambiente absolut heimelig und sorgt mit einem Hauch Nostalgie für ein gemütliches Essen mit Omi, Familie oder Freunden. Die Spots sind an für den Star der Küche Gemütliche Einrichtung in der Gummelstube Die Weingläser stehen bereit … und auch Mandy Rühle ist parat für die Gäste. Adresse und Öffnungszeiten «Gummelstube» Hotel Seedamm Plaza Seedammstrasse 3 8808 Pfäffikon SZ Öffnungszeiten: vom 11. Januar bis Ende Juni 2019, Dienstag bis Samstag, 17.00-23.00 Uhr. Reservationen unter: www.gummelstube.ch oder Tel. +41 55 417 17 17. Katja mit Gastgeber Patrick Marugg Neue Gastronomie im Seedamm Plaza Wer den weit herum bekannten Sonntagsbrunch im ehemaligen PUR Restaurant (zu unserem Bericht über den ehemaligen PUR Brunch) vermisst, muss sich noch etwas gedulden. Wie uns Gastgeber Patrick Marugg versichert, erhält das 20-jährige Seedamm Plaza im Laufe des Jahres 2019 eine komplett neue Gastronomie. Die Kartoffel im Pop-Up Restaurant «Gummelstube» feiert nur temporär während sechs Monaten ihren Star-Auftritt. Von April bis Juni 2019 locken nebst den hiesigen Kartoffelstock-Varianten auch spanische Kartoffelgerichte wie Tortillas oder Patatas Bravas ins Seedamm Plaza. «Vamos patata!» Was ab Juli 2019 an Kulinarik angeboten wird, will Marugg noch nicht so richtig verraten. Die Küche soll jedenfalls mediterran angehaucht sein. Ob es dann auch wieder den legendären Brunch geben wird? Das steht noch in der Kartoffel ;-) Event-Pavillon des Seedamm Plaza Unser Dank geht an … Besten Dank an Larissa Périat, Leiterin Online Marketing im Seedamm Plaza, für die Einladung und an Patrick Marugg, Gastgeber der «Gummelstube», und seinem Service-Team für die aufmerksame und witzige Bedienung. Danke auch unseren Freunden Conny und Mario, die uns assistiert haben, den Gummel für unsere Fotos jeweils ins richtige Licht zu rücken und geduldig warteten, bevor sie sich auf die Gerichte stürzten :-) Weitere Impressionen aus der Gummelstube { "@context": "http://schema.org/", "@type": "Review", "itemReviewed": { "@type": "Restaurant", "address": { "@type": "PostalAddress", "addressLocality": "Pfäffikon", "addressRegion": "SZ", "postalCode": "8808", "streetAddress": "Seedammstrasse 3" }, "name": "Gummelstube", "openingHours": [ "Di-Sa 17:00-23:00" ], "priceRange": "$$", "servesCuisine": [ "Traditionell" ], "email": "info@seedamm-plaza.ch ", "image": "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2019/02/Leuchten-Gummelstube-Restaurant-Seedamm-Plaza-2.jpg", "telephone": "+41 55 417 17 17", "url": "https://www.gummelstube.ch" }, "author": { "@type": "Person", "name": "Katja Birrer" }, "review": [ { "@type": "Review", "author": "Katja Birrer", "datePublished": "2019-02-03", "description": "In der «Gummelstube» im Seedamm Plaza dreht sich alles um den Kartoffelstock. 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Profis, aber auch Anfänger finden auf dem vielseitigen Pistennetz ideale Bedingungen. Bei den Mini-Schleppliften in Siviez oder Haute Nendaz gibt es einiges zu schmunzeln, wenn die Kleinen mit massiver Rücklage ihre ersten Abfahrten proben ;-) Aber auch für Schneeschuh- und Skitouren sowie Winterspaziergänge bietet das Gebiet einiges: 100 km markierte Winterwege, abwechslungsreiche Schneeschuh- sowie Skitouren-Trails lassen das Herz der Wintersportler und Naturliebhaber höher schlagen. Wir schaffen heute nicht alle 100 km, aber doch einige… Schneeschuh-Wanderer unterwegs bei Siviez in Richtung Cleuson Staumauer Hochalpines Mont-Fort Gebirge Der Mont-Fort ist mit seinen 3’330 Metern der höchste Gipfel des Wintersportgebietes. Ob vom mondänen Verbier mit seinem W Designhotel (hier unser Reisememo in neuem Fenster), den Familienferienorten Nendaz und Veysonaz oder auch von den weniger bekannten Dörfern La Tzoumaz und Thyon — über moderne Liftanlagen gelangt man von jedem Dorf von Gipfel zu Gipfel bis zum magischen Mont-Fort. Haute-Nendaz im Winter mit Dent de Morcles, Dent Favre und Grand Muveran im Hintergrund Drahtseilbahn auf den Mont-Fort. Der oberste Pistenabschnitt ist extrem steil! Mont-Fort Panorama auf 3330 M.ü.M mit dem Matterhorn links von der Mitte Die Fahrt zum Mont-Fort lohnt sich auf jeden Fall (ob mit oder ohne Skis). Denn das Rundum-Panorama ist einzigartig! Die Aussicht reicht vom Matterhorn zum Grand Combin bis zum Mont Blanc! Winterwanderweg «Balade Panoramique» Während unseres Aufenthaltes im Hôtel Nendaz 4 Vallées (hier geht’s zu unserem Bericht über das Hotel) nehmen wir die Winterwanderung «Balade Panoramique» von Tracouet zum Plan du Fou unter die Füsse. Nur schon der Name tönt verführerisch und wird Walter gut gefallen… Doch bevor der Spaziergang losgeht, lassen wir uns erst mal von Nendaz mit der Bergbahn in höhere Sphären hieven, nämlich auf den Tracouet auf 2’200 m.ü.M. Von da führt die gut markierte und aussichtsreiche Höhentour bis zu Les Fontaines an mehr als 250 Lärchen vorbei, die zwischen 300 und 800 Jahre alt sind! Frühmorgens bei klirrender Kälte: Winterwanderung zum Plan du Fou Von Les Fontaines nehmen wir die Gondel zum Plan du Fou hinauf. Die Aussicht auf 2’436 Metern ist auch hier beeindruckend. Auf der anderen Talseite in Richtung Siviez geht es dann für uns wiederum mit der nächsten Gondel weiter. Auf dem Plan du Fou mit Gondel nach Siviez Das Panorama muss ich erst mal fotografieren … … bevor es ein Selfie mit Walter gibt. Angaben zum Winterwanderweg «Balade Panoramique» Wanderzeit: 1 Std. 20 Min. Distanz: 5 km Aufstieg: 250 m Abstieg: 250 m Körperliche Anstrengung: einfach Von Siviez könnte man mit dem Postauto wieder nach Nendaz zurückfahren. Aber wir haben noch nicht genug vom Walliser «Winter Wonderland». Wir gönnen uns erst noch einen weiteren Winter-Spaziergang: Winterwanderweg zum «Cleuson» Von Siviez überquert man zuerst eine kleine Brücke und nimmt die Route du Barrage, die gleich unter der Talstation des Sessellifts Combatseline vorbeiführt. Der Weg führt dem Bach Printse entlang. Winterwanderung bei Siviez Bach bei Siviez mit seinen Schnee- und Lichtkristallen Winterwanderung Richtung Cleuson Staumauer Die verschneite Landschaft wirkt romantisch. Und selbst die von Weitem sichtbare 87 Meter hohe Mauer des Cleuson-Staudamms stört in dieser beeindruckenden Bergwelt nicht sonderlich. Diese Route endet als Rundwanderung wieder in Siviez. Rückweg der Rundwanderung nach Siviez Angaben zum Winterwanderweg «Cleuson» Wanderzeit: 1 Std. Distanz: 3.4 km Aufstieg: 130 m Abstieg: 130 m Körperliche Anstrengung: einfach Inzwischen ist Mittagszeit und Walter fällt in sein legendäres Hungerloch. Ich rette ihn mit letzter Kraft und veganem Energieriegel (meine Güte!) ins Restaurant Les Bergers. Weil nebenan in der Pizzeria Chez Odette sind bereits alle Plätze an der Sonne belegt. Und dann ist ausgerechnet der stärkende Hamburger mit Pommes-Frites ausverkauft! Meine Nerven… Also bestellen wir unbekannterweise Galettes de Sarrasin. Davon hat es auf der Karte am meisten. Etwas muss also dran sein? Und tatsächlich: Unter einem Berg Rucola versteckt sich eine feine Kruste aus Käse? Oder ist es Ei? Hilfe anyone von ennet dem Röstigraben? Galettes de Sarrasin vom Typ «Lolita» Das Tourismusbüro bietet übrigens sehr umfangreiches Kartenmaterial für alle Winteraktivitäten an, so auch für die Schneeschuhtouren wie auch Winterwanderwege. Online findet man die verschiedenen Winterwanderrouten auch auf der Webseite von 4 Vallées (öffnet in neuem Fenster). Weitere Informationen findet man auch hier bei wanderungen.ch (öffnet in neuem Fenster). 4 Vallées – ein Mekka für Gleitschirmflieger Das 4 Vallées Skigebiet scheint ein Paradies für Paragliders zu sein. Schon auf dem Mont-Fort ist der stahlblaue Himmel gespickt mit vielen bunten «Schirmen». Auch auf dem Plan du Fou stehen die Gleitschirmflieger an, bis einer nach dem anderen abhebt. Für sie hat der Ratrac eigens Startbahnen in den Tiefschnee gelegt. Gleitschirmpiloten auf dem Plan du Fou Noch ein bisschen Wind und dann kann’s losgehen… Und los! Dieser Akro-Gleitschirm wiegt übrigens weniger als 1 Kilo. Gewohnt haben wir diesmal im Hotel Nendaz 4 Vallées & Spa (hier unser Review). Hotel Nendaz 4 Vallées & Spa Weil bei unserem letzten Besuch in der Gegend wohnten wir im W Verbier Designhotel. Auch eine gute Wahl. Und wie letztes Mal sind wir auch diesmal bequem mit der Bahn angereist. Die Kluge reist eben im Zuge ;-) ## Hotel Nendaz 4 Vallées & Spa – Walliser Wohlfühloase hoch über Sitten Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/hotel-nendaz-4-vallees-spa-review Nendaz liegt auf einer Sonnenterrasse hoch über dem Rhonetal, mitten im Herzen des Skigebiets «4 Vallées». Es ist weniger glamourös als Verbier, aber zeitgenössischen «Alpenchic» findet man auch hier. Für Dich teste ich mich durch Hotelbar, Restaurants und Spa: Haute-Nendaz im Winter mit Dent de Morcles, Dent Favre und Grand Muveran im Hintergrund Hotel Nendaz 4 Vallées & Spa Haute-Nendaz im Winter mit Haut de Cry Das alte Walliser Dorf Haute-Nendaz oberhalb von Sitten ist geprägt von traditionellen Chalets, Scheunen und Speichern. Das Hotel Nendaz 4 Vallées (Link zu booking.com) im Dorfzentrum von Haute-Nendaz sticht trotz seiner Grösse von 62 Zimmern und zwei Restaurants nicht sonderlich hervor, da das 4-Sterne Superior Hotel wie aneinandergereihte Chalets konzipiert wurde. Damit fügt es sich einigermassen diskret ins Dorfbild von Haute-Nendaz mit den zahlreichen «Gross-Chalets». Beim Bau hat man auf Authentizität geachtet: Mit viel Stein und Holz aus der Region wurde das Chalet-Hotel mit typisch alpinem Charme im Walliser-Stil gebaut. Hotel Nendaz 4 Vallées & Spa In der Hotellobby Die Lobby ist stilvoll und gemütlich eingerichtet. Und durch das lodernde Feuer im Cheminée wird es mir grad warm ums Herz. Dass ich einer Hotellobby eigens ein Kapitel widme, ist etwas ungewöhnlich. Aber sieh selbst… Eingang mit Lobby, Cheminée und Bar Unser Begrüssungsdrink wird vorbereitet Willkommen im Hotel Nendaz 4 Vallées Die Restaurants Carnotzet L’Aigle und Le Clos des Cimes Neben der grossen Bar beim Entrée findet man die Walliser Stube «Carnotzet L’Aigle». Die Tischsets zieren vertraute Scherenschnitte von Beatrice Straubhaar (neues Fenster mit unserem Review aus Gstaad) aus Lauenen. Sie treffen wir einfach überall wieder an ;-) Im gemütlichen Ambiente mit Cheminée wird nebst einem typischen Walliser Fleischteller mit Vorliebe Raclette oder Fondue serviert. Unter anderem auch Tomatenfondue, bei dem man sich mit einer grossen Kelle Käse aus dem Caquelon auf den Teller hievt. Und mit Kartoffeln isst. Brot gibt es zwar auch, es wird aber nicht würfelfertig, sondern in Scheiben geschnitten angeboten. Im Caquelon rührt hier niemand. Aha, wieder etwas gelernt. Zum Dessert drängt sich ein Birnen- oder Aprikosensorbet auf mit seinem entsprechenden Schnäpschen. Tisch mit Tischsets von Beatrice Straubhaar Zum Auftakt ein Walliser Plättli Sorbetdessert mit Schnaps Das Cheminée sorgt für eine warme Stimmung und einen beheizten Rücken. Da es gut zieht, riecht es im Restaurant glücklicherweise neben dem Käse nicht auch noch nach Rauch. Allerdings führt der Abzug einen Stock weiter oben direkt vor unserem Zimmer 260 in die Alpenluft. Oder je nach Windrichtung eben direkt in die angrenzenden Zimmer. Interessant, dass man das noch nicht nachgebessert hat. Im 1. Stock befindet sich das elegante Hotelrestaurant Le Clos des Cimes mit einer grossen Fensterfront, die einen herrlichen Blick auf das Alpenpanorama ermöglicht mit den Bergspitzen Dent de Morcles, Dent Favre, Grand Muveran und Haut de Cry. Im Clos des Cimes servieren sie raffinierte mediterrane Speisen im Designer-Look. Aussicht vom Restaurant auf Haute-Nendaz und den Haut de Cry Tisch im Restaurant Le clos des cimes Auch das Frühstücksbuffet lässt sich sehen und nährt gut für die Anforderungen des Tages. Das Egg Benedict allerdings war überraschend einfach. Angesichts der speziellen Abendkarte hätte ich hier nicht nur ein nacktes pochiertes Ei auf seinem Brötchen erwartet. Ohne Sauce Hollandaise und jedwelche Kräuter oder sonstige Dekoration. Oder kurz, mit diesem Egg Benedict schafft es das Hotel Nendaz nicht ganz in die Top-Ten meiner weltweit besten Egg Benedicts (öffnet in neuem Fenster). «Spa des Bisses» – Wohlfühloase mit Ausblick Der 2’200 m2 grosse Spa-Bereich ist auf zwei Stockwerke verteilt. Das Angebot reicht von Bio-Sauna, finnischer Sauna über Hamam, Salzgrotte, Kneipp-Parcours und Whirlpool. Natürlich gäbe es auch noch einen Fitness-Bereich. Um den mache ich wie immer einen grossen Bogen. Und eine Eisgrotte wird auch geboten. Bei -20 Grad. Da mache ich einen noch grösseren Bogen und halte mich an das dampfende Wasser im Pool. Oben das Hotel mit geheiztem Aussenpool und Strömungsgrotte Danach geniessen Katja und ich eine wohltuende Wellnessbehandlung in Form einer Ölmassage. Nach unserer ausgedehnten Winterwanderung lassen wir uns nämlich gerne die Muskeln lockern, bevor wir zum Nachtessen schreiten. Das Highlight ist der geheizte Aussenpool mit Sicht auf die Walliser Alpen. Neben Sprudelliegen fasziniert uns der Pool auch mit seiner Strömungsgrotte. Katja wäre da allerdings fast nicht mehr aus dem Sog herausgekommen, wenn ich sie nicht mit letzter Konsequenz herausgezurrt hätte. Gern geschehen ;-) Als lokales Merkmal zieht sich eine sanft rieselnde Suone durch das Spa, ein originalgetreuer Nachbau der historischen Bewässerungskanäle, die in der Region rund um Nendaz häufig vorzufinden sind. Die Ruhezone bietet zwar Ausblick auf ein grossartiges Panorama, allzu gross ist sie allerdings nicht. Aber zur Not zieht man sich halt ins schöne Hotelzimmer zurück. Spa-Bereich mit Suonen-Leitung Ruhezone mit Cheminée, Salz- und Eisgrotte Das «Spa des Bisses» ist auch für Besucher von ausserhalb des Hotels zugänglich, und zwar von 9.00 – 21.00 Uhr. Für Erwachsene kostet der Eintritt 45 Franken, für Kinder von 4 bis 15 Jahren 18 Franken. Einen kleinen Wermutstropfen hat das Spa allerdings: In der ganzen Anlage gilt ein Textilgebot, selbst im Dampfbad und in der Sauna. Man muss also die nasse Badehose überall tragen. Die Hotelzimmer Die Zimmer sind im zeitgenössischen Alpenchic eingerichtet. Mit viel Stein, Holz, Glas und edle Stoffe. Auch hier wurde grosses Augenmerk auf Authentizität gelegt und alpiner Charme mit modernem Stil kombiniert. Die Hälfte der Zimmer liegt talseitig und bietet eine tolle Aussicht auf die Walliser Berge und jene des Berner Oberlands. Bei den bergseitig gelegenen Zimmern fällt die Sicht auf die Berg- und Steinwand. Sie sind entsprechend schattiger – dafür auch deutlich günstiger. Raffiniert finde ich den Fernseher: Er verbirgt sich hinter einem Spiegel. Sehr komfortabel ist der Lift neben dem Hotel. Er bringt einen direkt zur Talstation der Gondelbahn und dadurch direkt ins riesige Skigebiet «4 Vallées» gelangt. Auch das Postauto fährt hier. Was man hier in der Höhe so alles erwandert, haben wir in diesem Review beschrieben (öffnet in neuem Fenster). Winterwanderung zum Plan du Fou und nach Siviez Hoteladresse Hôtel Nendaz 4 Vallées & Spa Chemin des Cibles 17 1997 Haute-Nendaz Schweiz Website: www.hotelnendaz4vallees.ch Telefon: +41 27 611 11 11 { "@context": "http://schema.org", "@type": "Hotel", "name" : "Hotel Nendaz 4 Vallées & Spa", "description" : "Eine Wohlfühloase im Wallis", "address" : { "@type" : "PostalAddress", "addressCountry" : "CH", "addressLocality" : "Haute-Nendaz", "addressRegion" : "Wallis", "postalCode" : "1997", "streetAddress" : "Chemin des Cibles 17" }, "telephone" : "+41 27 611 11 11", "image" : "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2019/01/Hotel-Nendaz-4-Vallees-Spa-2.jpg", "starRating" : { "@type" : "Rating", "ratingValue" : "4"}, "priceRange" : "CHF280 - CHF680" } Unser Dank geht an … Herzlichen Dank an Mélanie Glassey-Roth, Stellvertretende Direktorin des Hotels Nendaz 4 Vallées, für die grosszügige Einladung! Besten Dank auch an Lara Eyer von Gretz Communications für die Koordination dieses Aufenthaltes. ## Säntis – der Berg. Auch im Winter ein herrliches Ausflugsziel! Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/saentis-der-berg-winter Eigentlich hatten wir uns schon letzten Sommer einen Ausflug auf den Säntis vorgenommen. Nun fahren wir im Winter auf den höchsten Berg der Ostschweiz und sind begeistert! Denn dieser ist auch zur kälteren Jahreszeit ein herrliches Ausflugsziel! Der Alpstein bietet unglaublich viele Wanderrouten und Ausflugsmöglichkeiten. So waren wir letzten Sommer auf einer Wanderung von Brülisau zum Sämtisersee. Und natürlich sind wir auch schon zum bekannten Seealpsee gewandert. Wanderung zum Seealpsee im Alpstein Und eigentlich stand letzten Sommer auch der Säntis auf unserer «To do Liste». Aber irgendwie hat es nicht geklappt. Was soll’s. Dann halt nächstes Jahr. Er läuft uns ja nicht davon, der Berg. Als ich dann aber über die Weihnachtstage auf Instagram Bilder vom verschneiten Säntis sehe, die Reisejournalistin Silvia Schaub geposted hat, denke ich plötzlich: «Warum nicht mal im Winter auf den Säntis?!» Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Säntis #säntis #toggenburg #alpstein #alp #swissalps #swissmountains #berge #bergliebe #schnee #snow #weisseWeihnachten #white Christmas #schweiz #alpen #visionboard #myswitzerland #travel #nature Ein Beitrag geteilt von Silvia Schaub (@silviaschaub) am Dez 25, 2018 um 6:41 PST Säntis – der Berg Es ist Neujahr. Im Unterland herrscht einmal mehr dicke Nebelsuppe. Wir müssen in die Höhe! Plötzlich sehe ich die Bilder von Silvia vor mir und weiss sofort: Wir gehen auf den Säntis! Ganz husch prüfe ich noch die Webcam. Und die verspricht herrliche Ausblicke über dem Nebelmeer. Also, nichts wie looos! Die Fahrt durchs Toggenburg ist allerdings etwas ernüchternd. Nebelschwaden, soweit das Auge reicht. Ich sehe nirgends ein Loch, wodurch sich auch nur ein einziger Sonnenstrahl zeigen könnte. Auweija – ich hab doch nicht etwa die Webcam-Bilder des Vortages angeschaut?! Doch dann – just als Walter und ich auf die Schwägalp einfahren, eröffnet sich uns eine herrliche Märchenlandschaft. Und obwohl diesen Winter noch nicht viel Schnee gefallen ist, beeindruckt die Appenzeller Bergwelt mit ihrer weissen Pracht. Der Säntis ist Teil der Grand Tour of Switzerland Bergstation Säntis Schon ganz gespannt, besteigen wir die Schwebebahn, um auf 2502 m.ü.M. die gigantische Panoramaaussicht zu geniessen. Denn vom Säntis blickt man bei guter Fernsicht auf sechs Länder: Die Schweiz, Deutschland, Österreich, Liechtenstein, Italien und Frankreich! Aber das ist nur eine von vielen Informationen über den Säntis. Valeria von LittleCity hat auf ihrem Blog 12 spannende Fakten über den höchsten Berg im Alpstein publiziert. Beschriftung der Berge, die man vom Säntis aus sieht Die Aussicht ist jedenfalls überwältigend! Aussicht vom Säntis Beeindruckend! Blick auf das Berggasthaus Alter Säntis Wir sind natürlich nicht die Einzigen, welche an diesem Neujahrstag die Ostschweiz als Ausflugsziel wählen. Dass wir dann aber ausgerechnet noch die Instagrammer Boris und Rayana antreffen würden, damit hätten wir nicht gerechnet! (v.l.n.r.): Walter, Katja Rayana und Boris Das Jahr fängt ja schon mal mit Überraschungen und unvorgesehenen Begegnungen an. Das mag ich! :-) Walter und Katja auf dem Säntis Säntis Schwebebahn Die Säntis Schwebebahn fährt alle 30 Minuten, bei regem Betrieb (wie heute) aber auch alle 15 Minuten, und zwar Montag bis Sonntag von 08.30 – 17.00 Uhr. Preise: Erwachsene (ab 16 Jahren) bezahlen für eine Berg- und Talfahrt CHF 54.00 (mit HalbTax CHF 27.00). Eine Einzelfahrt (nur Berg- bzw. Talfahrt) kostet CHF 38.00 (mit HalbTax CHF 19.00). Talstation der Schwebebahn Schwebebahn-Gondel Romantischer Laternliweg Von Mitte November bis März wird’s auf der Schwägalp so richtig romantisch! Jeden Donnerstag bis Samstag wird der Rundwanderweg mit Laternen beziehungsweise Petroleumlampen beleuchtet und wird dadurch zum Laternliweg. Der gut präparierte Weg startet bei der Talstation, also beim «Säntis – das Hotel». Gehzeit Rundwanderweg: ca. 40 Minuten Laternliweg auf der Schwägalp Anschliessend macht man es sich in der Laternli-Bar gemütlich (Freitag und Samstag, von 17-20 Uhr geöffnet) und wärmt sich mit einem feinen Rum-Punsch oder Jagertee wieder auf. Das Getränk wurde zwar usprünglich in Österreich mal von Jägern «erfunden», aber wenn man nach dem Original geht, heisst der mit Obstschnaps und Rum angereicherte Schwarztee tatsächlich Jagertee (ohne ä). Und wieder habe ich etwas gelernt… Säntis – das Hotel Wer die Gegend um die Schwägalp noch etwas länger geniessen will, der verbringt mit Vorteil eine Nacht im Hotel, das unmittelbar neben der Talstation der Schwebebahn liegt. Wie man hier schläft, liest du auf Helga’s Blog travelstory.ch. Säntis – das Hotel Winteraktivitäten auf der Schwägalp Das Gebiet rund um die Schwägalp bietet eine traumhafte Kulisse für Winterwanderungen, Schneeschuh-Laufen und Schlittenfahrten. Das weite Netz an Wanderwegen ist im Winter hervorragend gepflegt und auch zum Schneeschuhlaufen lockt die Gegend mit vielen Möglichkeiten. Nächstes Mal nehmen wir die Schneeschuhe mit! Schwägalp Wer den Säntis lieber mal im Sommer – inklusive einer Übernachtung im Berggasthaus Alter Säntis bei Vollmond – erleben will, liest bei den Swiss Nomads, was für ein Erlebnis das ist. Und tatsächlich gemeinsam mit den Swiss Nomads sind wir «in der Nähe» auf das Schnebelhorn gewandert (Link zu unserem Wandertipp). Mit bombastischer Aussicht auf den Säntis! Wanderer auf der Krete vor dem Säntis Sommeraktivitäten auf der der Schwägalp Die Hochmoore der Schwägalp sind auch im Sommer einen Besuch wert. Wir wandern beispielsweise vom Gasthaus Passhöhe über den Chräzerenpass am Fusse des Säntis wieder zurück auf die Schwägalp. ## The Chedi Muscat – Hotel der Pool-Superlativen Quelle: https://reisememo.ch/oman/the-chedi-muscat-hotelbericht Seit vielen Jahren ist für mich das Chedi Muscat Hotel eine Sehnsuchtsdestination. Endlich habe ich die Gelegenheit, das vielbeschworene Hotel zu besuchen! Das Chedi Muscat verspricht orientalisch-exotische Architektur mit einem asiatischen Einschlag. Gespiesen aus den indonesischen Wurzeln der Betreiberfirma GHM. Das elegante Design der weitläufigen Hotelanlage am Strand von Muscat muss ich vor vielen Jahren in einem Reisekatalog entdeckt haben. Der längste Pool im Mittleren Osten Preislich lag das Design-Hotel aber jahrelang ausserhalb meiner Reichweite, so dass ich mich bisher mit dem Chedi Andermatt begnügte (Link zu unserem Review). Das ist zwar auch im gehobenen Preissegment positioniert, aber immerhin ist die Anreise nicht so kostspielig. Anlässlich unserer Oman Entdeckungsreise ergibt sich nun endlich die Gelegenheit, das vielbeschworene Chedi Muscat zu erkunden! Und tatsächlich, die Lobhudelei von Bekannten ist nicht übertrieben: Das Hotel ist in der Tat eine Wucht, die Hotelanlage märchenhaft orientalisch mit Designeranspruch! In einem modernen, puristischen Design gestaltet und stark von arabischen Stilelementen geprägt, wurde hier die fernöstliche Tradition gekonnt mit omanischer Architektur verbunden. Im Zen-Stil reihen sich kleinere und grössere Teiche aneinander. Dazwischen verbinden viele Wege die über die ganze Gartenanlage verstreuten Zimmer und Suiten. Orientalische Chedi Gartenanlage mit Teich Lounge in der Gartenanlage Orientalische Hotellobby mit Weihrauchgeruch Chedi Deluxe Room Auch die Hotelzimmer selber sind sehr grossügig, allerdings wurde das Hotel bereits 2003 eröffnet, so dass nicht mehr alle Funktionen taufrisch sind. In unserem Deluxe-Zimmer ist das BOSE Sound-System etwas in die Jahre gekommen und die Lichtschalter zeugen von einer anderen Zeit. Da jammere ich zwar auf sehr hohem Niveau, aber gelegentlich wird sich das Hotelmanagement eine kleine Modernisierung überlegen müssen. Abwechslungsreiche Pool-Restaurants An Schwimmbecken mangelt es im Chedi Muscat definitiv nicht. Obwohl das Hotel direkt am Strand des Golfs von Oman liegt… Der Long Pool Mit 103 Metern findet der aktive Schwimmer hier den längsten Pool im Nahen Osten. Der spektakulär angelegte Long Pool ist besonders morgens und abends sehr attraktiv, wenn niemand darin herumtollt und sich die Fassade des Spa-Flügels im Wasser spiegelt. Long Pool beim Sonnenuntergang Long Pool zur blauen Stunde 103 Meter bis zur nächsten Wende Beim Schwimmen im überlangen Becken ist es recht ungewohnt, so lange nicht wenden zu müssen! Wie auch an den beiden anderen Pools gibt es hier ein Restaurant, und zwar eines für japanische und orientalische Spezialitäten. Die Planscherei in den vielen Pools macht schliesslich hungrig… Abends reserviert man einen Tisch (!) oder muss auf den Sonnenliegen der angrenzenden Cabanas Platz nehmen. Was Katja und mir natürlich prompt passiert. Das ist aber auch noch witzig, denn sie bringen ein kleines Tischlein und das Essen schmeckt sowieso super. Im Stile einer Chaise-Longue gönnen wir uns zur Vorspeise ein Lobster-Ceviche und Tuna-Carpaccio. Zur Hauptspeise reichen uns die umtriebigen Kellner gebratene Jakobsmuscheln in ihrer Haselnuss. Zum Abschluss gönnen wir uns noch eine Crême Brûlé und einen Chedi Coffee. Katja beim Dinner in der Long Pool Cabana Jakobsmuscheln in der Pool-Cabana Restaurant am Pool. Gute Nacht allerseits! Der Chedi Pool Am Chedi Pool entlang des 370 Meter langen Privatstrands wird jeweils am Montag- und Mittwochabend ein Barbeque-Dinner serviert. Auch hier ist für uns kein Tisch mehr frei, aber eine Cabana. Inzwischen haben wir ja Übung darin, im Liegen zu essen. Der Chedi Pool Cappuccino-Time am Pool Liegestühle beim Chedi Pool Poolanlage im Sonnenuntergang Der Serai Pool Der Serai Pool und Restaurant am Abend Sonnensegel über dem Serai Pool Ins Restaurant am Serai Pool schaffen wir es nicht mehr, da es ja noch ein weiteres Restaurant gibt: Schöner dinieren im The Beach Fischrestaurant Auch oder besonders im Fischrestaurant am Strand muss man einen Tisch reservieren, es ist sehr beliebt. Je nach Saison sollte man das sogar schon bei der Hotelreservierung tun, denn als wir beim Check-In reservieren wollen, ist erst für den übernächsten Abend ein Tisch frei! Das Restaurant grenzt direkt an den Strand und inspiriert durch seine stimmige Innenarchitektur und die grosszügige Terrasse mit Meerbrise. Wir lassen uns den Catch of the Day empfehlen, heute ein Shari Fish, auch bekannt als Emperor Fish. Das feste, weisse Fleisch erinnert uns an den super schmackhaften Kingklip aus Südafrika. The Beach Restaurant Zugang zum The Beach Restaurant Stimmungsvoller Essaal des The Beach Restaurants «Blumige» Vorspeise im The Beach Restaurant Okay, das Dinner im Beach Fischrestaurant ist nicht gerade ein Schnäppchen. Für ein zweigängiges Menu und zwei Gläser Wein lassen wir schnell mal 230 Schweizer Franken liegen. Aber hey, das Essen schmeckt hervorragend, der Service ist sehr aufmerksam und das Rauschen des Meeres betörend. Was tun im Chedi Muscat Die idyllische Lage der vielen Pools am Golf von Oman bietet sich an für luxuriöse Badeferien. Das Resort ist für aktive Urlauber aber auch eine ausgezeichnete Basis, um Muscat kennenzulernen. Von hier aus ist es nicht weit zu Attraktionen wie der grossen Moschee, dem Opernhaus, dem Souk von Mutrah und der Corniche oder weiteren Stränden wie Qurum. Diese Sehenswürdigkeiten hat Katja in ihren Reisetipps für Muscat zusammengestellt. Freunde des Golfsports finden im Quartier Al Mouj einen schön am Meer entlang angelegten 18-Loch Championship Golfplatz. Walter gewinnt wieder mal eine Runde gegen Katja ;-) Gleich in der Nähe entsteht im modernern Stadtviertel Al Mouj ein neues Lifestyle- und Freizeitquartier mit Promenade, Yachthafen, Einkaufszentrum, Restaurants und Cafés. Hier mein Erfahrungsbericht vom Al Mouj Quartier inklusive Golfplatz. Und wer eine Reise in den Oman planen will, hält sich mit Vorteil an unsere Oman-Länderseite. Da haben wir alle Planungstipps zusammengefasst. Und hier finden sich die Tipps für eine Oman-Rundreise zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Hoteladresse The Chedi Muscat North Ghubra 32 Way No. 3215, Street No. 46 Muscat, Sultanat von Oman Für allgemeine Anfragen: Telefon +968 24 52 44 00 E-Mail: chedimuscat@ghmhotels.com Für Reservationen: Telefon +968 24 52 44 01 E-Mail: reservation@chedimuscat.com { "@context": "https://schema.org", "@type": "Hotel", "name" : "The Chedi Muscat", "description" : "Im Zen-Stil gehaltenes Design-Hotel am Strand von Muscat", "address" : { "@type" : "PostalAddress", "addressCountry" : "OM", "addressLocality" : "Muscat", "addressRegion" : "Muscat", "postalCode" : "3215", "streetAddress" : "North Ghubra 32" }, "telephone" : "+968 24 52 44 00", "image" : "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2018/12/The-Chedi-Muscat-Hotel-Long-Pool-6.jpg", "starRating" : { "@type" : "Rating", "ratingValue" : "5"}, "priceRange" : "CHF629 - CHF1749" } ## Al Mouj Quartier – das neue Herz von Muscat Quelle: https://reisememo.ch/oman/al-mouj-muscat Das moderne Stadtviertel Al Mouj liegt an der sechs km langen Küste, nur gerade 10 Minuten von Omans Internationalen Flughafen und 15 Fahrminuten vom Stadtzentrum Muscat entfernt. Hier entsteht gerade ein neues Lifestyle- und Freizeitquartier mit einer schönen Promenade, Yachthafen, Einkaufszentrum, Restaurants und Cafés. Muscat hat kein eigentliches Stadtzentrum. Aber verschiedene historische Hotspots wie den Souk oder die Moscheen. Im Kontrast dazu geht das neuste Quartier Al Mouj so: Al Mouj, das neue Ausgehviertel von Muscat In Al Mouj, dem neuen Aussenquartier von Muscat, wird seit 2006 ein ganzes Viertel neu hochgezogen. Inklusive Marina mit Yachten, Restaurants, Cafés und einer grossen Shopping-Mall. Auch Luxuswohnungen und Hotels sind hier angesiedelt – unter anderem das Kempinski. Ankunft in der Hotellobby mit Sicht auf Pool und den Golf von Oman Zur Erholung vom kurzen Nachtflug ab Zürich verbringen wir die erste Nacht im Kempinski Hotel bevor es am nächsten Tag per Mietwagen ins Gebirge weitergeht. Hier mein Erfahrungsbericht aus dem Alila Designhotel im Jabal Gebirge. Kempinski Hotel Al Mouj Das Kempinski erstrahlt von weitem mit seiner modernen und trotzdem orientalischen Fassade. Diese sei von besonderen Plätzen im alten Muscat inspiriert – wie zum Beispiel der Corniche von Mutrah. Die lichtdurchflutete Lobby mit Blick aufs Meer glänzt mit seiner eindrucksvollen Säulen- und Deckenkonstruktion. Diese sei eine Ode an die Seerosen des Sultan-Palastes Al Alam. Atmosphärische Hotellobby Katja nimmt Mass Wir sind nach dem kurzen Nachtflug aus Zürich etwas derangiert und brauchen erst mal eine Stärkung. Im Café genehmigen wir uns einen schönen Lachs-Bagel und etwas Koffein. Wendeltreppe hinunter ins Café Loungeartiges Café Café unterhalb der Lobby Stärkung mit Lachs-Bagel und Chips Sehr lecker! Im Oman gefällt es uns! Schon recht gut erholt schaffen wir es ins moderne und geräumige Hotelzimmer. Das Badezimmer ist riesig und halboffen zum Zimmer hin mit orientalisch verzierten Schiebeelementen. Katja und Walter finden den Weg ins Zimmer Langer Hotelgang Geräumiges, modernes Hotelzimmer mit… … offener Badewanne Bademantel vor verzierter Schiebetüre Weiter geht es auf Hotelerkundungstour. Der Hotelpool ist meinetwegen nicht der spektakulärste der Welt, gleich daneben hat man aber auch direkten Zugang zum Strand. Aber den ersten Tag sollte man eh besser dafür verwenden, Muscat zu erkunden. Denn es werden auch an andern Stellen ganze Quartiere neu hochgezogen. Hier Katjas Reisetipps für Muscat. Strand beim Kempinski-Pool Hotelpool nachts Die Hotellobby nachts Was im Kempinski allerdings in der Tat unschlagbar spektakulär ist: Das Frühstück hört auf die Bezeichnung «Signature Breakfast» und ist wohl das grösste, schönste und beste, das wir je gesehen haben! Frühstücksraum. Man kann auch draussen, aber dort ist es heiss! «Signature Breakfast» Buffet Offene Küche beim Frühstück Eines von zahlreichen Buffets: Das Brotbuffet Eierspeisen und ihre Saucen Speck vom Rind und Omelett Der obligate Cappuccino Restaurants bei der Al Mouj Marina Da wo die Al Mouj Fussgängerzone in die Marina mündet, haben sich verschiedene Restaurants um einen kleinen Platz positioniert. Al Mouj Fussgängerzone. Gleich dahinter liegt die Marina mit dem Yachthafen Katja und ich essen asiatisch bei Shakespeare & Co. Auch im November ist es abends noch schön warm. Alle sitzen draussen auf der Terrasse, eingehüllt in Shisha-Rauch. Das qualmen sie hier überall. Auch Starbucks und Co. sind hier präsent, die Stimmung in der kurzen Fussgängerzone ist locker. Schick herausgeputzt flanieren die Omani in ihren Abayas (der schwarze Umhang der Frauen) und Dishdashas (das weisse Gewand der Männer) herum. Haut zeigt hier niemand. Ausser ein paar Touristen. Championship-Golfplatz Al Mouj Auch der PGA 18-Loch Golfplatz «Al Mouj» von Greg Norman gehört zum Projekt. Der Links-Platz zieht sich wie der Name sagt schön am Strand entlang, ab und zu landet (fast) ein Flugzeug auf einem der Fairways. Die Flieger sind aber mehr spektakulär als störend. Walter beim Abschlag zu einer Superrunde! Oman Air landet fast auf dem Golfplatz Wir geniessen die Golfrunde auf jeden Fall sehr, denn der Platz ist sehr schön angelegt und tadellos gepflegt. Auf den Greens rollt der Ball extrem schnell, schneller als auf einem kurzhaarigen Teppich! Es empfiehlt sich übrigens, so früh wie möglich zu starten, denn gegen Mittag kann es auch im November noch ganz schön warm werden… Da mich Katja wieder einmal gewinnen lässt, finde ich den Platz super! Auch in der Nähe gäbe es noch den Ghala Valley Course. Flughafen Muscat Der Flughafen liegt gleich im Hinterland in Sichtweite von Al Mouj. Von der Mietwagenstation am Flughafen bis nach Al Mouj beträgt die Fahrzeit 10 Minuten. Es gäbe sogar einen Bus, der die gleiche Strecke alle 30 Minuten befährt. Er braucht für denselben Weg allerdings 47 (?!) Minuten. Für Reisen im Oman empfehle ich ohnehin einen Mietwagen. Als Selbstfahrer ist man gleich gut aufgehoben wie in vielen westlichen Ländern: Der Verkehr rollt sehr diszipliniert, alle relevanten Verkehrsschilder sind auf Arabisch und Englisch angeschrieben. Der Flughafen ist übrigens sehr modern. In der Empfangshalle kommt man problemlos z.B. bei Renna Mobile zu einer prepaid SIM-Karte, damit man vor Ort surfen oder in Google Maps navigieren kann. Wenn auch nicht ganz so bequem wie in andern Ländern. Alle Einreisebestimmungen wie Visa und Wissenswertes für die Reiseplanung in den Oman haben wir auf unserer Oman-Destinationsseite zusammengefasst. Und hier finden sich unsere Tipps für eine Rundreise zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Omans. Und für Badeferien am Golf von Oman empfehlen wir das Chedi Muscat. Es ist das mit den spektakulären Pools… Viel Vergnügen! ## Neues a-ja City Resort Hotel in Zürich – a ja? Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/a-ja-resort-zuerich-hotel-review Die deutsche a-ja Resort Hotelgruppe kommt in die Schweiz. Von der Hotelbar sieht man zwar Eiger, Mönch und Jungfrau, sitzen tut man aber im Vulcano in Zürich-Altstetten. Alles klar soweit? Wer bisher im Zug in Altstetten immer nur durchgefahren ist, sollte sich allenfalls einen Zwischenstopp überlegen. Denn in den drei markanten Türmen des Vulcano Vertical Living wohnen nicht nur Einheimische hochstehend. In den 5 ersten Etagen hat sich seit November 2018 das Hotel a-ja City-Resort Zürich mit 319 Zimmern breitgemacht. Vorbeifahrt am Vulcano Hochhaus in Zürich-AltstettenFoto © Christian Vazquez Somit kommen auch aussenstehende Gäste wie wir in den Genuss der modernen Wohnanlage. Von Zürich-Altstetten ist man mit der S-Bahn in nur 5 Minuten im Hauptbahnhof Zürich, geniesst im a-ja City-Resort aber günstige Hotelzimmer und ein überraschend grosses Spa mit riesiger Sonnenterrasse. Die deutsche a-ja Resort Hotelgruppe ist auch noch für ein paar weitere Spezialitäten bekannt: Flagshipstore «Nivea Haus» Die a-ja Resorts bieten allesamt einen Nivea Flagship-Store namens «Nivea Haus». Zum Verkauf steht hier die grösste Nivea Produktepalette weit und breit. Gleich neben der Réception geht es los im blau-weissen Showroom: Reception und Lounge Nivea Haus als Nivea Flagship-Store Niveaspiegel mit personalisierten Niveadosen Im NIVEA Haus sind aber auch Body- und Beauty-Behandlungen buchbar, und zwar nicht nur für Hotelgäste, sondern auch für externe Gäste. An der Rezeption wähle ich aus einem breiten Programm einen exotischen Traum. Der vermischt Peeling und Massage, so dass ich anschliessend fit bin wie ein Turnschuh und die Eigernordwand hochklettern könnte. Hochalpine Hotelbar mit Eiger, Mönch und Jungfrau Praktischerweise kann ich nach der Behandlung an der Bar weiterpowern. Angesichts von Eiger, Mönch und Jungfrau eine schweisstreibende Sache, so dass ich nach dem Drink in die Sauna weiterziehe. Eiger, Mönch und Jungfrau in der Hotelbar Hotelbar mit Alpenpanorama Wartezone bei der Hotelbar Sitzbank bei der Hotelbar Rooftop SPA – Wellness auch für Zürcher Im 5. und obersten Stockwerk des Hochhaussockels überrascht mich auf über 600 m² ein ausgewachsenes Spa mit Dampfbad, Biosauna und einer finnischen Sauna im Aussenbereich auf der Sonnenterrasse. Gespickt wird das Spa-Erlebnis mit einem Nebelgang, einem lustig vor sich her brütenden Eisbrunnen, Erlebnisduschen und dem obligaten Ruheraum. Wenn man sich nicht auf der riesigen Dachterrasse zur Ruhe setzt. Denn hier stehen nochmal Baldachins und Ruheliegen zur Verfügung ohne Ende. Nachts geht das etwa so: Baldachin auf der Saunaterrasse Ruheliege vor der Aussensauna Finnische Aussensauna auf der Dachterrasse Der angrenzende Fitnessbereich ist rund um die Uhr geöffnet und neben Cardiogeräten steht auch eine Kraftstrecke zum Auspowern bereit. Auch externe Gäste haben hier an 7 Tagen pro Woche Zutritt. Die Preise sind folgendermassen: Pro Tag Pro Monat Pro Jahr Zutritt Fitness CHF 25 CHF 110 CHF 1’080 Zutritt Spa CHF 25 CHF 110 CHF 1’080 Fitness & Spa CHF 29 CHF 120 CHF 1’200 Fitness & Spa & Kurse CHF 34 CHF 135 CHF 1’320 Für heute lasse ich den Fitnessraum links liegen und powere mich lieber am Buffet aus… Feines a-ja DELI Restaurant Das DELI-Restaurant mit seinem kleinen Chalet bietet alles Nötige für das feine Mittagessen oder Abendessen. Oder Frühstück natürlich. In der offenen Küche werden zwar nur wenige, dafür sehr frische Zutaten gebrutzelt. Mein Zanderfilet und Katjas Lachsfilet schmecken jedenfalls hervorragend. Orangenbaum im «Chalet» des DELI-Restaurants «Chalet» des DELI-Restaurants Alpen-Chic im DELI-Chalet «Chalet» Restaurant und offene Küche Kuhglocken im «Chalet» Buffet der offenen Küche Salatbuffet und offene Küche Vegane Banane-Himbeer Mousse Zanderfilet auf der Haut gebraten mit Kapernbutter Auf Kräutern gebratenes Lachsfilet an Limettenbutter Mein Gläschen Verdejo. Katjas Pinot Grigio Veneto DOP Giacomo Montresor schmeckt aber noch besser Und weiter gehts am Frühstückstisch Tomatenomelett vom Buffet Heiss geräucherter Lachs Tomatenomelett mit Nürnberger Würstchen und geräuchertem Lachs Das Frühstücksbuffet kann es ebenfalls mit manch anderen aufnehmen: An verschiedenen Stationen werden allerlei Speisen feilgeboten, so dass einen die Qual der Wahl befällt. Ich optiere für ein Tomatenomelett vom Buffet, obwohl wir aus der offenen Küche freundlich zu Wünschen nach Eierspeisen gefragt werden. Zusätzlich angle ich mir zwei Nürnberger Würstchen aus ihrem Töpfchen und zwacke mir ein schönes Stück vom heiss geräucherten Lachs ab. Schliesslich war Katja am Vorabend mit ihrem Lachs so schnell fertig, dass ich nur eine minimale Probiergabel ergattern konnte. Die Speisekarte ist im schummrigen Abendlicht übrigens kaum lesbar, zumal sie klein bedruckt ist mit schwarzer Schrift auf dunklem Grund. Ich bin zuversichtlich, dass dies als Erstes korrigiert wird im neueröffneten Hotel ;-) «Smart Markt» in Kooperation mit Starbucks Neben der Reception steht ein kleiner Shop namens «Smart Markt» bereit. Er ist deshalb zentral, weil es in den Zimmern keine Minibar hat und man sich stattdessen im Smart Markt eindeckt. Inklusive Starbucks-Kaffee! Auswahl im Smart Markt anstelle einer Minibar im Zimmer Smart Markt mit Starbucks Kaffeemaschine Starbucks Kaffee und Tazo Tee Und nicht zuletzt, es hat auch Hotelzimmer! Mit 319 Zimmern ist das a-ja City Resort eines der grössten Hotels in Zürich! Durchdachte Hotelzimmer Die Zimmer bieten auf wenig Raum viel Platz. Ein raffiniertes Einrichtungskonzept im Bad macht aus den wenigen Quadratmetern ein Raumwunder. Ob ich aber selbständig darauf gekommen wäre, dass die Toilettentür gleichzeitig auch als Türe der Duschkabine dient, bezweifle ich. Wie so oft in andern Hotels wäre ich wohl im halb überfluteten Bad gestanden und hätte Handtücher wringend über die unpraktischen Designer geschimpft. Im Badezimmer des a-ja Resorts Zürich bleibt aber alles perfekt trocken – wenn man die Türe schliesst. Wenn gerade niemand auf der Toilette sitzt. Denn beide können nicht gleichzeitig die Türe haben… Die Fliesen am Boden und an der Wand der Duschkabine sehen übrigens aus, als wären sie aus noblem Holz. Sehr stylish, klassisches #mussichhaben! Und den Duschkopf sollte man sich genauer ansehen: In der Mitte sitzt ein grauer Knopf. Mit jedem Drücken ändert das Duschprogramm von Regendusche zu Massagedusche zu animiertem Wurbelstrahler mit 5 Düsen und schliesslich zum Mix-Programm von alledem. Auch nicht schlecht! Die Zimmerkategorien teilen sich in Komfort, Superior und Deluxe Zimmer. Hier ein beispielhaftes Superior Zimmer mit Sicht nach Süden auf die Geleise beim Bahnhof Altstetten. Ein Begrüssungs-Snack im Zimmer kann nie schaden Wasserhahn im verglasten Badezimmer Zimmer mit Aussicht auf Zürich-Altstetten Raffiniertes Badezimmer mit nur einer Türe für Dusche oder ToiletteMan beachte die holzartigen Plättli. Sehr edel! Duschkopf mit Duschprogramm Hotelbett mit Alpenblick Interessanterweise sind die Gänge vom Lift zu den Zimmern 4 Meter breit. Hätte man davon nicht gut und gerne 1 bis 2 Meter für die Badezimmer abzweigen können? Der vorbeifahrende Zug ist übrigens nur schwach hörbar: Nach der dritten Zugskomposition höre ich das Rattern über die Geleise nicht mehr. Gute Nacht in dem Fall ;-) Vorbeifahrende S-Bahn im Bahnhof Altstetten Feierabend im Hotelzimmer Hoteladresse a-ja Zürich. Das City-Resort. Vulkanstraße 108b 8048 Zürich-Altstetten Schweiz Das günstige Hotel in Zürich-Altstetten eignet sich gut für Städtereisende und Geschäftsleute. Website: www.aja.de Telefon: Schweiz +41 43 523 12 25 Telefon: Deutschland +49 40 69 63 52 58 Täglich von 09:00 bis 20:00 Uhr { "@context": "https://schema.org", "@type": "Hotel", "name" : "a-ja Zürich. 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Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/was-tun-in-locarno Locarno hat mehr zu bieten als «nur» das Filmfestival und Moon & Stars. Ich bin erstaunt, was es in der Leopardenstadt alles zu unternehmen gibt! Moderne Kunst in der Ghisla Art Collection Im Herzen Locarnos beim Casino-Park Largo F. Zorzi steht die Kunstgalerie Ghisla Art Collection. Kurator und Direktor und überhaupt One-Man-Show Boris Croce verwaltet in Personalunion die Kunstaustellung des belgisch-schweizerischen Sammlerehepaares Pierino und Martine Ghisla. br Pierino Ghisla ist ein aus dem Bleniotal gebürtiger Aristokrat. Auf Einladung eines Onkels wurde er in Belgien im Gemüsegrosshandel sehr erfolgreich, so dass er mit der Zeit begann, moderne Kunstwerke aufzukaufen. Seit seiner Pensionierung widmet er sich noch intensiver um seine Kunstsammlung und hat bisher Werke von nicht weniger als 132 Künstlern in seiner Galerie ausgestellt. Gebäude und Ausstellungssaal mit Exponaten des Tessiners Flavio Paolucci Nach dem Motto «Man sieht, was man weiss», ist die Kunst viel zugänglicher, nachdem Boris ein paar einführende Worte zum Hintergrund der Künstler sagt. Denn ohne dieses Wissen sind einige der Exponate nur schwer zu interpretieren. Eingang und Künstlerliste Kurator und Direktor Boris Croce… … erläutert Finessen des Kunstwerks «Impronte nel tempo XXVI» von Pierre Casé… … mit viel Spass an der Kunst ;-) Danke für die interessante Führung, Boris! So macht Kunst Spass ;-) Kunstgalerien in Ascona Wem nach noch mehr Kunst ist, der macht den kurzen Abstecher nach Ascona. Auf Grand Tour of Switzerland in Ascona In der Altstadt gibt es gleich mehrere Galerien, u.a. die Galleria Berno Sacchetti. Bei unserem Besuch zeigen sie gerade die Bronzeskulpturen der belgischen Bildhauerin Hanneke Beaumont. Und wenn man schon da ist: Die malerische Seepromenade ist immer wieder einen Spaziergang wert! Malerische Seepromenade von Ascona Pier mit Aussicht auf den Lago Maggiore Und Restaurants gibts hier auch ein paar legendäre. Restaurants in Ascona und Locarno Mit dem Marina Ascona gibt es ein besonderes Restaurant aus der Designfeder des aus Ascona stammenden Stardesigners Carlo Rampazzi. Sein Studio führt er nur einen Steinwurf davon entfernt. Und zwar eines der speziellen Art! Es heisst sinnigerweise «Selvaggio», wie in «wild». Wir haben ihm einen Besuch abgestattet… Marina Essaal mit Kronleuchter nach Gusto von Carlo Rampazzi Architekt Carlo Rampazzi vor seinem Studio Selvaggio Das Restaurant Seven am oberen Ende der Seepromenade ist noch einen Schuss prominenter. Als wir vor Jahren erstmals «ahnungslos» daran vorbeischlendern, fällt uns schnell das ansprechende Design auf und wir lassen uns spontan zu einem Lunch hinreissen. Wir haben den Schritt nicht gerade bereut, aber die Speisekarte ist auf jeden Fall für ein kleines Schöckli gut. Die Preise sind atemberaubend. Im Sinne des Wortes: Die Dame an unserem Nebentisch muss sich jedenfalls kurz Luft zufächern, als sie die Rechnung serviert bekommt! Wir sind etwas vorausschauender und bestellen aus den Vier- bis Siebengängern einen Dreigänger. Es schmeckt sehr gut und wir einigen uns auf das Prädikat «preiswert». Bar des Restaurants Seven in Ascona Aber auch in Locarno zieht niemand hungrig von dannen. Aus den zahlreichen Restaurants an der Piazza Grande sticht das Ristorante Locanda Locarnese hervor. Im Winter feuern sie schön im Cheminée an und servieren sehr feine Kost. Am Freitagmittag war das Restaurant jedenfalls voll. Crevetten Süppchen am Cheminée Zander an seinem Wintergemüse Ausflugstipps in und um Ascona und Locarno Wandern und Schwimmen in der Maggia oder Verzasca Freunde des erfrischenden Bades versuchen sich in der wilden Maggia. Oder in der Verzasca. Hier hat sich die Bogenbrücke von Lavertezzo (Link zu Katjas Review) als Instagram-Star etabliert. Und den James-Bond Sprung von der Verzasca-Staumauer gibt es ja auch noch. Ist auch immer wieder erfrischend… Verzasca-Staumauer vom Typ James Bond Nervenkitzel verspricht die spektakuläre Tibetische Hängebrücke von Monte Carasso. Mit 270 Metern Länge ist sie die längste weit und breit. Hier Katjas Wandertipps zum Ponte Tibetano (Seilbahn vorher online reservieren!). Falls man es wohlbehalten zurück nach Locarno schafft, sollte man den Kreuzgang in Richtung Orselina nicht auslassen: Bedeutende Wallfahrtskirche Madonna del Sasso Wallfahrtskirche Madonna del Sasso Der aktive Gast nimmt den steilen Aufstieg zur Wallfahrtskirche Madonna del Sasso zu Fuss auf sich. Gleich hinter dem Hotel Belvedere exponiert sich das Kirchlein auf einem weitherum sichtbaren Felsen. Wer es bei grosser Hitze etwas bequemer mag, besteigt die Drahtseilbahn. Die Bahn verbindet die Seepromenade Locarnos mit der bedeutendsten Wallfahrtskirche des Tessins hoch oben im Örtchen Orselina. Zu Fuss empfehle ich beim Aufstieg den steilen Kreuzweg mit den 15 kleinen Kapellen und beim Abstieg den etwas weniger steilen Weg über das Kloster und durch das Tal neben der Drahtseilbahn. Kapellen auf dem Kreuzweg zur Wallfahrtskirche Blick zurück in Richtung Locarno Sonntagsmesse in Madonna del Sasso Walter und Katja nehmen den Aufstieg zum Kreuzgang zu FussDie Halstücher brauchen sie nicht mehr lange… Locarno on Ice Ach, und über die Weihnachts- und Neujahrstage gibt es ja auch noch das Locarno on Ice. Hier trifft sich die Stadtprominenz zum Cüpli während die Jungen eine Runde auf dem Eis drehen. Katja und ich sind weder noch, geniessen die Stimmung aber trotzdem ;-) Bühne von Locarno on Ice Wer in Locarno übernachten will und es ist gerade Filmfestival oder Moon & Stars, der steigt standesgemäss im Belvedere Locarno ab. Es bietet auch die perfekte Basis für kleine Ausflüge in die Gegend rund um Locarno. Hier unser Belvedere Hotel-Review. Ganzjährig Golfen im milden Tessiner Klima Golfer verschlägt es auf den schön eingewachsenen Golfplatz Patriziale oder auf den sehr abwechslungsreichen Golfplatz Losone. Golf Losone Golf Losone ## Schöne Aussichten im Hotel Belvedere Locarno Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/hotel-belvedere-locarno-review Wer in Locarno nächtigt, hat einen guten Grund. Typischerweise heisst er Filmfestival Locarno oder Moon & Stars. Wer wie die Stars und Sternchen residiert, steigt im Belvedere Locarno ab. Denn dafür gibt es gleich mehrere gute Gründe: Im Hotel Belvedere (Link zu Booking.com) thront man seit 1891 hoch über Locarno mit Sicht auf die Berge und den Lago Maggiore. Hotel Belvedere Locarno Obwohl das Hotel letztes Jahr bereits das 125-jährige Jubiläum feierte, ist es überhaupt nicht in die Jahre gekommen. Denn die Tessiner Eigentümerfamilie Lissi wird nicht müde, an allen Ecken und Enden zu renovieren und junges oder junggebliebenes Personal anzuziehen. Hotelrestaurant «La Fontana» – Der gastronomische Brunnen Isst man beispielsweise im «La Fontana», wird man von einem gerade mal 30-jährigen Chef bekocht. Der aus dem italienischen Stresa stammende Carlo Ponti Greppi fokussiert mit seiner 17-köpfigen Brigade naturgemäss auf die mediterrane Küche. Diese wandelt er gern auch mal ab, um modernen Trends für Vegetarier oder Veganern gerecht zu werden. Die «Fontana», Namensgeber des angrenzenden Restaurants Eingang zum Fontana Restaurant Stimmungsvolles Ambiente des Restaurants Dekoratives Cheminée Weinschrank und offene Show-Küche Bestellt man allerdings ein Rindstatar, baut sich Restaurantleiter Raffaele D’Ezio neben dem Tisch auf und mixt wunschgemäss die nötigen Zutaten zu einem «herzhaften» Tatar. Der Jungdynamiker geht dabei mit einem Tempo vor, dass meiner Belichtungszeit schwindlig wird. Aber voilà! Restaurantleiter Raffaele D’Ezio bereitet Tatar zu «Herzhaftes» Rindstatar vom Restaurantleiter persönlich Bedient wird man möglicherweise von Cameriere Goran Krstevski. Er ist seit 14 Jahren im Haus und hat wohl schon einiges gesehen, bringt uns aber die verschiedenen Gänge, als gäbe es keine schönere Tätigkeit auf der Welt ;-) Heute Abend ist das Haus voll und die Küchenbrigade und Goran entsprechend gefordert. Und auch Restaurantleiter Raffaele schaut hastig um sich, denn auf einmal tauchen noch zusätzliche Gäste auf. Im vollen Restaurant! Da lässt es sich Hoteldirektor Michele Rinaldini nicht nehmen, höchstpersönlich den Platz für den zusätzlichen Tisch zu überprüfen. Nach einem diskreten Nicken bringen Goran und Kollegen einen fertig gedeckten Tisch um die Ecke. Inklusive schon brennendem Kerzchen. Herzlich heissen sie die neuen Gäste willkommen. Niente male, ragazzi! Als es einmal zwischen zwei Gängen doch ein bisschen länger dauert, winkt uns Goran im Vorbeigehen zu: Noch zwei Minuten. Es kommt gleich! Ja genau! Katja und ich richten uns auf entspannte 20 Minuten Wartezeit ein und machen uns an den Weingläsern zu schaffen. Ich komme aber nicht dazu, mein Glas wieder abzustellen, da stoppt mein Chronograph bei 1 Minute 50 Sekunden. Und Goran steht tatsächlich mit unseren Gerichten da! Was los sei, fragt er verwundert, als er meinen Kinnladen praktisch vom Tisch hochheben muss. Er hätte doch gesagt, zwei Minuten? Bravo, gut gemacht, begeistert greife ich jetzt zu Messer und Gabel. Man beginne mit dem dekorierten Apéro Gruss aus der Küche Pulpo Carpaccio Süppchen mit «Beilage» Rindsentrecôte Tagliata mit Rucola und Bratkartoffeln Früchtedessert Nach dem kleinen Limoncello ziehen wir uns ins Zimmer zurück. Oder waren wir noch kurz an der Bar? Hotelbar mit viel Kunst und Prominenz Hotelbar mit… … Erinnerungen an vergangene Ausgaben des Filmfestivals Moderne Junior-Suite Mobile Leselampen im Hotelzimmer Vorfahrt bei Nacht Gute Nacht für heute! Frohgemut frühstücken Nach der langen Nacht gilt es, das Frühstücksbuffet nicht zu verpassen: Denn wenn man Glück hat, scheppert Katja mit den Käseglocken herum und gibt ein Glockenspiel zum besten! So ein Käse ;-) Los geht’s in den sonnigen Tag! Katja gibt ein Käseglockenkonzert Pane in allen möglichen Variationen Improvisiertes Egg BenedictWer wie ich den Eggs Benedict nachreist, hier meine Empfehlungsliste Besonders dichter Cappuccino-Schaum Der Cappuccino kommt hier übrigens mit extra dichtem Schaum. Dem Dichtesten, den ich bisher testen durfte! Frisch gestärkt kann es losgehen, um die Umgebung zu erkunden. Morgenstimmung in Richtung Orselina Morgenstimmung im Hotelgarten mit Sicht auf Locarno Sonntags servieren sie übrigens ab 12 Uhr einen grossen Brunch. Der grenzt allerdings eher an einen Lunch, denn morgens kann man ganz normal frühstücken. Was tun im Belvedere Locarno Wer wegen des geschichtsträchtigen Hauses eine verstaubte Infrastruktur erwartet, wird überrascht: Ans Hotel wurden moderne Zimmertrakte angebaut inklusive einem kleinen Spa mit Pool, finnischer Sauna, Dampfbad und Loconium mit beheizten Liegen (40°C). Um ein Haar wäre ich darauf eingeschlafen. Hach, life is rough! Beheizter Pool mit Aussenbereich und Ruhezone Laconium-Liegen mit 40°C Temperatur, perfekt zum dösen ;-) Wer noch nie von einem Laconium gehört hat: Es ist wie ein Tepidarium, aber wärmer. Alles klar jetzt? Hinter dem Haus bietet sich ein Grotto an für lauschige Stunden unter der Pergola. Und ein Gartenschach und Tischtennis und Pétanque. Oder einfach eine Gartenliege. Gastgeberhotel des Locarno Filmfestivals Während des Filmfestivals ist das Belvedere fest in Hand der Schauspieler und Regisseure. Als Festivalhotel zeigen die verschiedenen Gänge Festivalposter aus dutzenden von Jahren. Schliesslich ist das Filmfestival Locarno eines der ältesten seiner Art! In vielen Gängen hängen Plakate vom Filmfestival Filmfestival Plakat von 1954 An stimmungsvollen Impressionen mangelt es dem Belvedere wahrlich nicht. Da gibt es auch noch eine Lounge und überall Kunst: Hoteladresse Hotel Belvedere Via ai Monti della Trinità 44 CH-6600 Locarno Telefon: +41 91 751 03 63 Website: www.belvedere-locarno.com E-Mail: info@belvedere-locarno.com Anreise Selbstverständlich ist das Hotel mit dem Auto oder Taxi erreichbar. Autos parkieren vor dem Haus oder in einer der Parkgaragen mit Einfahrt seitlich vom Hotel. Aber viel lässiger ist die entspannte Anreise per SBB. Dank dem Gotthard Basistunnel ist man praktisch im Handumdrehen in der Sonnenstube der Schweiz. Zudem setzt die SBB an Wochenenden zusätzliche Züge ein. Und wenn man frühzeitig ein Billet für einen bestimmten Zug bucht, kommt man in den Genuss von Spartickets. Vom Bahnhof Locarno sind es leicht abfallende 200 Meter bis zur Talstation der Drahtseilbahn Funicolare Locarno-Madonna del Sasso. Diese bietet auf Höhe des Hotels die Zwischenstation Locarno-Muralto Belvedere. Sehr praktisch! Zu Fuss dauert der Spaziergang vom Hotel zur Piazza Grande 7-8 Minuten. Zurück bergauf allenfalls eine Minute mehr… Auf dem Heimweg von der Piazza Grande ins Hotel Belvedere { "@context": "https://schema.org", "@type": "Hotel", "name" : "Hotel Belvedere", "description" : "Eines wenn nicht das beste Hotel von Locarno", "address" : { "@type" : "PostalAddress", "addressCountry" : "CH", "addressLocality" : "Locarno", "addressRegion" : "Tessin", "postalCode" : "6600", "streetAddress" : "Via ai Monti della Trinità 44" }, "telephone" : "+41 91 751 03 63", "image" : "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2018/12/Hotel-Belvedere-Locarno-13.jpg", "starRating" : { "@type" : "Rating", "ratingValue" : "5"}, "priceRange" : "CHF189 - CHF460" } Herzlichen Dank an Sales & Marketing Manager Gloria Spagnoli für die Einladung! Wir haben uns sehr wohl gefühlt ;-) Ein grosses Dankeschön auch an die PR-Verantwortliche Catharina Berni für die Koordination unseres Aufenthaltes! Das Programm hat ausgezeichnet gepasst, z.B. der Ausflug ans Locarno on Ice. Aber auch die Ghisla Art Collection ist einen Besuch Wert! ## Locarno on Ice – die Piazza Grande wird zur Märchenlandschaft Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/locarno-on-ice Die Piazza Grande ist das Herzstück von Locarno. Und die Locarnesi lassen keine Gelegenheit aus, um ihre Piazza zum Treffpunkt der Stadt zu machen. So auch am Locarno on Ice. Locarno on Ice auf der Piazza Grande Wer kennt sie nicht – die Piazza Grande in Locarno. Der Platz mitten in der Stadt, der sich zu zahlreichen Gelegenheiten herausputzt, um die legendären Anlässe wie das Moon & Stars oder das berühmte Locarno Filmfestival zu beherbergen. Aber auch zur Vorweihnachtszeit wird der Platz zum pulsierenden Treffpunkt von Locarno: nämlich anlässlich des Locarno on Ice. Dann verwandelt sich die Piazza in eine märchenhafte Landschaft mit einem riesigen Weihnachtsbaum, einer Kunsteisbahn, vier grossen Iglu-Bars und einer Reihe von kleinen Chalets, in denen kulinarische Spezialitäten geboten werden. Kunsteisbahn Locarno on Ice Locarno on Ice Grosser Weihanchtsbaum mit Bühne für Live-Auftritte Bühne für Auftritte und Konzerte Die Vorbereitungen zum nächsten Live-Auftritt sind im Gange. Die vielen bunten Lichter, der dekorierte Weihnachtsbaum, die feinen Düfte von Glühwein und Weihnachtsspezialitäten, aber auch die Kulisse der Gebäude um die Piazza Grande sorgen für eine himmlische Atmosphäre mitten in Locarno. Das Locarno on Ice Programm umfasst zahlreiche Veranstaltungen. Unterhaltung und Spass ist also für Jung und Alt garantiert. Die märchenhafte Landschaft mitten in Locarno erlebt man noch bis zum 6. Januar 2020. Öffnungszeiten: täglich von 10.00 – 01.00 Uhr. Wer noch ein passendes Hotel in Locarno sucht, dem empfehlen wir das Belvedere Locarno. Von der Piazza Grande sind es zu Fus ca. 7 bis 8 Minuten bis zur erhöhten Lage des Hotels. Und was es in und rund um Locarno auch noch zu sehen gibt, haben wir in diesem Review publiziert. ## Muscat – Mix aus Metropole und 1001 Nacht. Meine 7 Reisetipps Quelle: https://reisememo.ch/oman/muscat-reisetipps Muscat liegt am Golf von Oman und ist von Bergen und Wüste umgeben. Die Geschichte der Hauptstadt Omans reicht bis in die Antike zurück. Heute spriessen überall neue Quartiere aus dem Boden, was Muscat zu einer faszinierenden Mischung macht aus moderner, weltoffener Metropole und traditioneller, orientalischer Stadt aus 1001 Nacht. Antike und Moderne im Hafen von Muscat Omans Hauptstadt Muscat Die Hauptstadt Omans zieht sich an der Nordostküste des Wüstenstaats entlang. Die Altstadt hat noch einen traditionellen Charakter mit weissen Häusern, Moscheen, einer Festungsanlage und dem historischen Zentrum bei Mutrah mit der Corniche (Strandpromenade) und dem alten Souk. Die weiteren Sehenswürdigkeiten sind über die Stadt verstreut oder in die Vororte verlagert. In alle Richtungen entstehen gerade neue Quartiere, in denen Bürogebäude oder gar ganze Moscheen hochgezogen werden. Zur Erkundung empfiehlt sich ein Mietwagen, denn der öffentliche Verkehr ist nicht besonders gut ausgebaut. Selten ist auf den Strassen so viel los wie hier Wer nicht selber fahren will, findet bei GetYourGuide verschiedene Touren in und ausserhalb von Muscat: Hier unsere Reisetipps, was es in Muscat zu entdecken gibt (auf Deutsch auch Maskat geschrieben): 1. Die Grosse Sultan Qaboos Moschee Die majestätische Sultan Qaboos Grand Mosque gilt als eine der weltweit opulentesten Moscheen und vereint Einflüsse aus dem Islam, dem mittleren Osten und omanischer Architektur. Ein Besuch dieses architektonischen Kunstwerks gehört auf jeden Fall zu meinem empfohlenen Programm. Walter und Katja erkunden die Moschee (Link zu unserem Review) Warum du die Moschee aber nicht an einem Freitag besuchst und wie das mit dem Kopftuch geht, verrate ich dir in diesem Artikel. 2. Neue, blendend weisse Mohammed Al Ameen Moschee Die erst im Juni 2014 eröffnete Mohammed Al Ameen Moschee ist zwar nicht so ein Touristenmagnet wie die Grand Mosque, die drei prachtvollen Kuppeldächer und die zwei hohen Minarette sind aber auch total beeindruckend! Die Moschee bietet auf ihren 20’000 m2 Platz für 2100 Gläubige. Sie liegt auf einer kleinen Erhöhung und ist dadurch weitherum prominent sichtbar. Nachts ist sie blau beleuchtet, die drei Kuppeln golden. Aber auch tagsüber bietet sich ein spektakuläres Spiel von gleissendem Licht und Schatten. Mohammed Al Ameen Moschee Gläubige vor der Al Ameen Moschee 3. Feilschen wie am Basar – der Mutrah Souk von Muscat Der historische Souk von Muscat ist bereits etwa 200 Jahre alt. Wie damals preisen auch heute noch sprachgewandte Verkäufer ihre Leuchten, Tücher, Kunsthandwerk, Parfums, Gold- und Silberschmuck, Gewürze oder lokale Köstlichkeiten an. Gemütliches Schlendern durch den Mutrah Souk Gasse im Mutrah Souk Benebelt vom Weihrauch lässt man sich hier gerne ein Souvenir andrehen oder probiert wenigstens Halwa, eine omanische Süssigkeit. Oder man lässt sich eine «Kumma», die typische, bestickte Kopfbedeckung der Omani aufsetzen. Walter lässt sich eine Kumma aufsetzen Also ich weiss nicht… Viele der Verkäufer sind überraschend scheu, wohl Inder, denn sie verhandeln nur kurz und bündig und mit sichtlichem Unbehagen. Generell wird man zwar alle Meter angesprochen mit müden Versprechen wie «best price, best quality my friend» und so, aber nach einem freundlichen «Shukran» oder «thank you» wird man auch sofort wieder in Ruhe gelassen. Der Besuch des Souks stellt sich als sehr entspannt heraus verglichen mit Ägypten oder so. 4. Mutrah Corniche – Die Strandpromenade von Muscat Angrenzend an den Mutrah Souk verläuft die Strandpromenade Mutrah Corniche. Es ist Muscats früheres kommerzielles Zentrum. Deshalb säumen noch immer charaktervolle Kaufmannshäuser aus dem 19. Jahrhundert die Strasse. Besonders nach Sonnenuntergang schreiten hier Familien in grosser Zahl zum Abendspaziergang. Weg vom Hafen in Richtung Osten verläuft die Promenade bis zum Riyam Park mit dem Aussichtspunkt in Form einer Weihrauchschale. Mutrah Corniche von Muscat Weihrauch-Aussichtspunkt bei Mutrah an der Corniche Parkplätze hat es an der Corniche nicht viele. Wir haben Glück und parkieren direkt an der Strasse vor dem Souk. Die Parkplätze sind kostenpflichtig, die Automaten nehmen nur Münzen. In der Nähe der Corniche befindet sich der Sultanspalast Quasr al-Alam. Diesen darf man allerdings nur von Aussen besichtigen, so dass wir ihn mit Mut zur Lücke auslassen. 5. Al Qurum – das moderne Quartier Das Al Qurum Viertel ist das neue, modernere Muskat im Herzen der Stadt. Hier findet man einen langen Sandstrand, wo sich insbesondere die Einheimischen treffen, mit Vorliebe im Starbucks. Easy telefonieren am Qurum Beach In Al Qurum steht auch das königliche Opernhaus, das zumindest von aussen beeindruckend aussieht. Auch dessen Besuch (nur vormittags möglich) haben wir ausgelassen. Bei der geführten Stadtbesichtigung ist das Opernhaus dabei. Königliches Opernhaus von Muscat Wie oft im arabischen Raum stellen auch in Muscat Shopping-Malls signifikante Sehenswürdigkeiten dar. Die Mall Oman Avenues beherbergt beispielsweise einen ganzen Lunapark für die Kleinen. Und natürlich einen gigantischen Food-Court mit Küchen aus aller Herren Länder. An die Muscat Grand Mall angrenzende Mall Oman Avenues 6. Hoteltipps für Muscat In Muscat sind viele der internationalen Hotelketten vertreten. Interessanterweise liegen fast alle Häuser, die wir gesehen haben, weit verstreut an einem der Strände der verschiedenen Quartiere. Chedi Muscat – für Hotelanlage mit den vielen Pools Dem berühmten und vielbeschworenen Chedi Muscat widmen wir einen eigenen Artikel. Anders bringen wir die vielen Pools und Impressionen der unglaublich schönen Hotelanlage nicht auf eine Seite. Der 103 Meter lange Pool Al Bustan Palace – opulent und trotzdem elegant Das Al Bustan Palace liegt etwas ausserhalb von Muscat an einem entlegenen Strand. Die Hotellobby des Ritz Carlton Hotels erinnert mit ihrer opulenten Architektur an die grosse Moschee. Nicht schlecht für Kaffee und Kuchen ;-) Opulente Hotellobby mit Tea Time Angebot Tea Time mit Etagère im Al Bustan Palace Etagère zur Tea Time Zumal Operations Manager Zaung kein Detail entgeht und er sein Team umsichtig herumschwirren lässt. Al Bustan Palace bei Booking.com (Bei Buchungen via diesen Link erhalten wir eine kleine Provision. Für Dich bleibt der Preis gleich). Kempinski Al Mouj – für das beste Frühstück weit und breit Leicht ausserhalb von Muscat in der Nähe des Flughafens befindet sich das Kempinski Hotel. Das am Meer gelegene neue Quartier Al Mouj beherbergt neben dem modernen Hotel auch eine Fussgängerzone mit Restaurants und einen ausgewachsenen 18-Loch PGA Golfplatz. Dort musste ich Walter natürlich wieder ein kleines Golf-Duell liefern. Eine Besonderheit des Kempinskis ist ihr «Signature Breakfast»: Ein solches Frühstücksbuffet haben wir noch nie erlebt! Auch für Al Mouj und das Kempinski braucht es eigens einen Artikel. Katja und Walter im Kempinski Al Mouj 7. Autofahren in Muscat Das Fahren eines Mietwagens in Muscat ist problemlos: Alle wichtigen Strassenschilder sind in arabisch und englisch angeschrieben – wenn auch teilweise die Schreibweise der Städte/Quartiere variiert… Abzweigung nach Al QurmIm Oman hat alles verschiedene Schreibweisen… Das Verkehrsverhalten ist recht diszipliniert, unter anderem auch weil sehr viele eher behäbige SUVs herumfahren und die Verkehrsstrafen für Geschwindigkeitsüberschreitungen signifikant hoch sein sollen. Die Strassen und auch Parkhäuser und Parkplätze sind sehr grosszügig dimensioniert. Man kommt überall gut mit einem grossen SUV durch. Öffentlichen Verkehr sieht man in der Stadt nur ansatzweise in Form von einzelnen Bussen. Taxis hat es aber jede Menge. Die wie Zebras gestreiften Autos werden von Fahrschülern gefahren. Davon gibt es eine ganze Menge! Und für die obligate Stadtrundfahrt bietet sich der «Big Bus» an. Allerdings sind die Preise so happig, dass wir uns lieber auf unseren Mietwagen verlassen. Teure Stadtrundfahrt mit dem «Big Bus» Weitere Reisetipps für einen Roadtrip durch den Oman Obwohl man in der Hauptstadt Omans locker ein paar Tage verweilen kann, lohnt es sich, einen Roadtrip ins Hinterland und ins Gebirge zu machen. Auch die Sandwüste 200 km südlich von Muscat bietet weitere Highlights. Wer nicht selber fahren will, findet bei GetYourGuide verschiedene Ausflugsziele: Hier unsere weiteren Tipps für einen entspannten Oman-Roadtrip im Mietwagen. Katja unterwegs auf unserem Toyota Prado Roadtrip Und alle weiteren Informationen wie Kleidervorschriften, Einreisebestimmungen mit Visa und so listen wir auf unserer Oman-Destinationsseite auf. ## Oh Mann, Oman, was hast du uns überrascht! – Reisetipps für einen Roadtrip Quelle: https://reisememo.ch/oman/reisetipps-oman-roadtrip Ohne allzu grosse Erwartungen fliegen wir für eine Rundreise in den Oman. Das Land, seine Landschaften, die Sehenswürdigkeiten wie auch die Omaner ziehen uns aber schnell in ihren Bann… Katja und Walter vor einem Canyon im Al Hajar Gebirge Wir haben uns als Selbstfahrer die folgende einwöchige Rundreise zusammengestellt mit Ausgangspunkt Muscat, Gebirge rings um Nizwa, Sandwüste bei Al Wasil und abschliessenden Badeferien im The Chedi Muscat. Route des Oman-Roadtrips von Muscat via Nizwa nach Al Wasil und zurück Die Route unseres Roadtrips über total 1’365 km war: Muscat Al Mouj – Mutrah Souk: 80 km (2x besucht) Muscat – Nizwa: 150 km Nizwa – Misfat Al Hamra und Bahla: 150 km Nizwa – Alila Jabal Akhdar: 240 km (sind wir 2x hin und her gefahren) Nizwa – Desert Nights Camp: 180 km Desert Nights Camp – Wadi Bani Khalid – Muscat: 300 km Ich geb’s zu. Allzu euphorisch war ich diesmal nicht vor unseren Ferien. Wir hatten uns für Oman entschieden – hauptsächlich deshalb, weil die Destination im November noch warme Temperaturen verspricht und der Flug nicht allzu lange dauert. Zudem hatten wir von Bekannten schon viel Positives über das Land gehört. Als wir an einem Freitagmorgen kurz vor 7 Uhr Ortszeit in Muscat landen, lacht uns die Sonne an und eine warme Brise weht mir ins Gesicht. Irgendwie verspüre ich jetzt doch eine kleine Euphorie. Omans Hauptstadt Muscat – Basis der Rundreise Muscat liegt am Golf von Oman und ist von Bergen und Wüste umgeben. Die Geschichte der Hauptstadt Omans reicht bis in die Antike zurück. Es gibt zwar das historische Zentrum bei Mutrah mit der Corniche (Strandpromenade) und dem alten Souk, die weiteren Sehenswürdigkeiten sind aber über die Stadt verstreut. Mutrah Corniche von Muscat In alle Richtungen entstehen gerade neue Quartiere, in denen Bürogebäude oder gar ganze Moscheen hochgezogen werden: Muscat ist nur schon wegen seiner monumentalen Sultan Qaboos Moschee eine Reise wert! Bereits nach dem ersten Tag in Muscat bin ich überrascht und fasziniert über die Kontraste der Stadt, über diesen Mix aus Metropole und 1001 Nacht. Hier findest du weitere Tipps zu Muscat oder dem sehr schönen Chedi Muscat Hotel. Monumentale Sultan Qaboos Moschee in Muscat Imposanter Swarovsky Kronleuchter in der Sultan Qaboos Moschee Nizwa und das Designhotel Alila Jabal Akhdar im Hajar-Gebirge Rund anderthalb Autostunden südwestlich der heutigen Hauptstadt Muscat (rund 150 km) liegt im Landesinnern die malerische, kleine Stadt Nizwa. Neben dem Viehmarkt und dem Souk ist Nizwa besonders auch wegen seiner Festung ein Touristenmagnet. Nizwa Fort mit Minarett im Hintergrund Töpferprodukte im Nizwa Craft Souk Nizwa ist zugleich das Tor zum Hajar-Gebirge. Al Jabal Akhdar (Arabisch für «Der grüne Berg») ist Teil des Hajar-Gebirges, das sich über mehrere hundert Kilometer am Golf von Oman entlang zieht. Das mediterrane Klima macht die Region zum Früchtegürtel des Omans. Auf den ersten Blick wirkt der «grüne Berg» aber eher karg und spröde. Kurvige, aber gut ausgebaute Landstrasse ins Hajar-Gebirge Canyon im Hajar-Gebirge Doch schon bald bin ich überwältigt vom Blick in die Tiefe der mächtigen Felsschluchten! Das Alila Jabal Akhdar Hotel ist sozusagen das Sahnehäubchen auf der Torte – oder in diesem Fall auf dem Berg. Ein Traum von einem Hotel! Alila Jabal Akhdar Designhotel Pool im Alila Jabal Akhdar Nach zwei Nächten heisst es leider schon wieder Koffer packen. Aber ich bin natürlich auch auf die nächste Etappe gespannt: Denn vom Gebirge geht’s weiter nach Wahiba Sands, in die grösste Inlandwüste Omans. Die Wahiba Sands Wüste Langgezogene Dünen, feiner Sand und unvergessliche Farbenspiele zum Sonnenuntergang sind hier Programm. Der Besuch der Wahiba-Wüste zählt zu den Highlights unserer Oman-Reise! Wir haben eine Nacht im Desert Nights Camp verbracht. Dabei durfte natürlich auch ein Kamelritt nicht fehlen. Hier geht’s zu unserem Bericht aus der Wüste. Spuren im Sand – in der Wahiba Sands Wüste Dromedare für einen Kamelausritt Die Wadis – Täler mit stehendem Wasser Im Oman findet man viele Wadis. Als Wadi bezeichnet man die Flussläufe in Gebirgstälern. Viele sind meistens ausgetrocknet, doch zur Regenzeit füllen sie sich wieder mit Wasser und verwandeln sich dann in traumhafte Oasen mit beeindruckenden Felsformationen. Die Wadis sind besonders fruchtbar und haben tiefe, kühle Becken, in denen man schwimmen kann. Eines der schönsten und grünsten Wadis des Sultanats ist das Wadi Bani Khalid, welches über das ganze Jahr hindurch Wasser führt. Kleiner See im Wadi Bani Khalid Flusslauf im Wadi Bani Khalid Zwei weitere Wadis, die ebenfalls einen Besuch wert wären, sind Wadi Shab sowie Wadi Tiwi. Sie liegen ca. 1 ½ Stunden Autofahrt von Muscat entfernt an der Küstenstrasse in Richtung der Stadt Sur. Aus Zeitmangel haben wir diese jedoch ausgelassen. Wir wollten nämlich die letzten drei Tage nochmals die Stadt Muscat erkunden und das Chedi Hotel geniessen. Hier geht’s zu unserem Bericht über das Chedi Muscat mit seinen Pools der Superlativen. Ein weiterer Traum wie in 1001 Nacht… Fazit Oman hat mich total überrascht! Erwartet hatte ich karge Geröllwüsten. Und die findet man in Oman auch, aber die bizarren Gebirgsformationen, die Sanddünen der Wahiba Sands Wüste und die grünen, fruchtbaren Wadis sorgen für eine überraschende Abwechslung und bilden einen faszinierenden Kontrast. Überrascht wurde ich auch von den gastfreundlichen und hilfsbereiten Omanern. Meine Bedenken in Bezug auf die uns doch fremde islamische Kultur in Arabien wurden ausgeräumt; Oman zählt zu den fortschrittlichsten Ländern der arabischen Halbinsel. Das Sultanat vereint Märchen aus 1001 Nacht, Moderne, Tradition und Weltoffenheit. Das ist nicht zuletzt Omans Sultan Qabus zu verdanken. Der Sultan hat – nachdem er 1970 seinen eigenen Vater mittels Staatsstreich ins Exil verbannte – das Land innert weniger Jahre aus dem arabischen Mittelalter in die westliche Moderne katapultiert. Er bemühte sich stets für eine Öffnung und Modernisierung des Landes. Dafür verehrte ihn das Volk. Update Januar 2020: Der Sultan Qabus bin Said ist am 11. Januar 2020 im Alter von 79 Jahren gestorben. Nun tritt Haitham bin Tarik al Said die Nachfolge an. Haitham bin Tarik al Said war bisher Kulturminister des Landes und ist der Cousin des verstorbenen Sultan Qabus bin Said. Reisetipps für einen Roadtrip durch den Oman Auf unserer Oman-Länderseite haben wir ein paar praktische Reisetipps für den Oman zusammengestellt, damit die Reiseplanung etwas einfacher wird. Karte des Roadtrips Weitere Sehenswürdigkeiten Was nicht jeder weiss: Der Oman bietet gleich vier UNESCO Weltkulturerbestätte! Das Fort Bahla Die archäologischen Stätten Bat, Al Khutm und Al Ayn Das Bewässerungssystem von Al Aflaj Die Weihrauch-Plantagen von Dhofar, wo Weihrauch in der Natur gedeiht Weihrauch riecht man in Muscat an jeder Ecke. Der Saft des Weihrauchbaumes war einst das wertvollste Geschenk, das man Königen und Königinnen machen konnte. Weil näher an unserer Route gelegen, besuchen wir das Bewässerungssystem von Misfat al Abryyin. Malerisch klammern sich hier Lehmhäuser und Palmen an die schroffen Felsen. In starkem Kontrast zu den umliegenden Bergketten. Übrigens gibt es noch weiter nördlich die zum Oman gehörende Exklave rund um die Fjorde Mussandams. Diese Gegend haben wir diesmal nicht besucht. Man erreicht sie wohl einfacher via Dubai als via Muscat. ## Nizwa – Omans vormalige Hauptstadt mit Souk und Fort Quelle: https://reisememo.ch/oman/nizwa-souk-fort-bahla Nizwa ist eine malerische kleine Stadt im Landesinnern von Oman. Neben dem Viehmarkt, dem Souk und dem angrenzenden Fort ist Nizwa besonders auch wegen seiner Abzweigung ins Designhotel Alila Djabal Akhbar wichtig für den Tourismus… Aussicht vom Nizwa Fort auf die Oasenstadt Nizwa liegt knapp anderthalb Autostunden südwestlich der heutigen Hauptstadt Muscat (rund 150 km). Bis ins 12. Jahrhundert war Nizwa selber Landeshauptstadt. Die Oasenstadt liegt umgeben von ausgedehnten Palmenhainen am Fusse des Hadschar-Gebirge, nahe dem Dschabal al-Achdar – dem höchsten Bergmassiv Omans. Im Oman halte man sich übrigens nicht lange mit der Schreibweise auf, denn «Dschabal al-Achdar» findet man auch als «Jebel Al Akhdar». Renovierter Souk in Nizwa «Souk» bedeutet Markt und bezeichnet in arabischen Städten das kommerzielle Viertel und deren Markt. Der West Souk von Nizwa wurde renoviert. Hier bieten unter anderem Silberschmiede ihre traditionellen omanischen Silberprodukte an, mittlerweile primär für die Touristen. Zugangstor zum Souk Nizwa Craft Souk Nizwa Craft Souk Jeden Freitag findet ab 7 Uhr früh bis ca. 11 Uhr, bevor es zu heiss wird, vor den Toren des Souks ein grosser Tiermarkt statt mit Ziegen, Schafen und Rindern. Daneben glänzen die Auslagen der Silberschmiede mit ihren Krummdolchen. Bei der Planung einer Omanreise sollte man generell dem Freitag grosse Beachtung schenken, denn der Wochentag entspricht unserem Sonntag. Dann finden spezielle Veranstaltungen statt oder man kann bestimmte Sehenswürdigkeiten wie Moscheen eben nicht besuchen. Aussicht vom Nizwa Fort Der weitherum sichtbare Rundturm der Festung von Nizwa ist mit einer Höhe von 28 Metern der grösste Turm in Oman. Weit herum sichtbarer Turm des Nizwa Forts Die Festung aus dem 17. Jahrhundert bietet einen grosszügigen Panoramablick über die Oasenstadt und die angrenzende Moschee. Moschee und Minarett von Nizwa Nizwa Fort Das Fort ist jetzt nicht gerade riesig, trotzdem kann es natürlich sein, dass einen ob des Auf und Ab der Hunger packt. Praktischerweise liegt gleich vis-à-vis des Forts der Nizwa Fort Coffee Shop. Lunch beim Nizwa Fort Coffee Shop Wenn es die Hitze erlaubt, nimmt man draussen auf einem der 3 Tische Platz. Wir nehmen gern im klimatisierten Innenraum Platz. Für oder besser gegen den kleinen Hunger bestelle ich ein Tuna-Sandwich. Und versuchshalber einen Dattelsaft. Datteln sind ja hier omnipräsent. Der Saft schmeckt nach… Datteln. Ist ganz okay. Datteln gibt es im Oman praktisch zu jeder Gelegenheit, oft in Restaurants zur Begrüssung. Das Sandwich sieht zwar lecker aus, tendiert aber etwas in Richtung Sardellen. Das würde ich nicht mehr wählen. Dattelsaft. Er schmeckt stark nach… Datteln. Tuna-Sandwich Eindrückliches Bahla Fort Wer von Forts noch nicht genug hat, dem empfehle ich das noch imposantere Bahla Fort. Die 30 Autominuten entfernte Oase Bahla verdankt ihren Wohlstand den Banu Nebhan, dem vom 12. bis Ende des 15. Jahrhunderts dominanten Stamm der Region. Das riesige und gut restaurierte Fort mit seinen Mauern und Türmen aus ungebranntem Ziegelstein und seinen Steinfundamenten ist ein leuchtendes Beispiel für die Art der damaligen Befestigungen. Das Fort ist tatsächlich eindrücklich! Die Bautechnik stammt noch aus der “Pre-Gunpowder” Zeit: Die aus ungebrannten Lehmziegeln errichtete Befestigung würde den später aufkommenden Kanonenkugeln nicht standhalten. Bahla Fort Eingang zum Bahla Fort Der Eintritt kostet 500 Baisa pro Person, also rund CHF 1.30. Damit wird das Fort auch schön instandgehalten ;-) Jibreen Castle Wer jetzt von Forts noch immer nicht genug hat, der fährt 10 Minuten weiter ins Jibreen Castle auf der andern Seite von Bahla. Jibreen Castle Unser Toyota Prado vor dem Fort Als wir es sehen, scheint es uns aber so viel kleiner als Fort Bahla, dass wir unverrichteter Dinge die Kurve kratzen und zurückfahren in unser Alila-Paradies in den Bergen. Abzweigung zum Alila Djabal Akhbar Nizwa ist auch deshalb bekannt, weil man hier von der Autobahn und Landstrasse kommend hinauf ins Gebirge abzweigt. Vorbei an einem Polizeiposten hinauf zum berühmten Designhotel Alila Djabal Akhdar. Dem widmen wir einen eigenen Review. Den haben sie sich verdient ;-) Pool und Sonnenschutz im Alila Djabal Akhbar Designhotel Weitere Highlights rund um Nizwa Ich empfand die einzelnen Sehenswürdigkeiten nicht als superbombastisch. Da man wegen des Alila Djabal aber eh in der Gegend ist, lohnt es sich trotzdem, den einen oder anderen Ausflug zu unternehmen: Die alte Lehmsiedlung Al-Hamra und das Wadi Nakhar sind weitere Ausflugsziele in der Nähe von Nizwa Im Hinterland von Al-Hamra befindet sich 30 Autominuten weiter oben die Bergoase Misfat al Abryyin. Sie gilt zwar als Touristenmagnet, interessanterweise als solcher aber kaum zu erkennen. Hier unser Review Festung Bait Na’aman nahe Bahla, welche als Museum vom Leben der omanischen Herrscher im 18. Jahrhundert erzählt Djebel Akhdar Gebirge, auf dessen Saiq Plateau auch im Hochsommer angenehme Kühle und frische Früchte bei spektakulärer Aussicht zu geniessen sind Jebel Shams, der höchste Berg Omans mit sensationellen Ausblicken in den “Grand Canyon“ Omans Al Hoota Tropfsteinhöhle, das zweitgrößte Höhlensystem im Oman Bienenkorbgräber Al Ayn und Bat, die 5.000 Jahre alt sind und zum Weltkulturerbe der UNESCO zählen Wadi Nakhar, eine 1.000m tiefe Schlucht, die auch als “Grand Canyon des Oman” bezeichnet wird. Du benötigst unbedingt einen Geländewagen für die Strecke Für die Reiseplanung einer Oman-Reise empfehle ich unsere Oman-Destinationsseite. Dort haben wir alle Themen rings um Einreise, Visum, Mietwagenbuchung, etc. zusammengestellt. ## Imposante Sultan Qaboos Moschee in Muscat Quelle: https://reisememo.ch/oman/sultan-qaboos-moschee-muscat Die Sultan Qaboos Moschee in Muscat ist die grösste Moschee des Sultanats Oman. Ein Besuch dieses architektonischen Kunstwerks gehört auf jeden Fall zu meinem empfohlenen Programm, wenn man nach Muscat reist. Hauptminarett und Riwaq (Bogengang) Die majestätische Sultan Qaboos Grand Mosque gilt als eine der weltweit opulentesten und bekanntesten Moscheen und vereint Einflüsse aus dem Islam, dem mittleren Osten und omanischer Architektur. Für die Ideenfindung wurde 1993 ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben. 2001 wurde dann die Moschee durch den Sultan Qaboos eingeweiht. Die Bauzeit alleine dauerte sechs Jahre. Kein Wunder, wenn man sich die Dimensionen und Ausschmückungen des architektonischen Kunstwerks vor Augen führt. Es ist einfach nachzuvollziehen, warum dieser monumentale Bau selbst in der heutigen Zeit «etwas länger» gedauert hat. Monumentale Sultan Qaboos Moschee Kolonaden des Innenhofs, des inneren Sahns Zugangsbrücke und Wächter vor dem Eingang Kuppel und Verzierungen ohne Ende Die Kuppel ist 50 Meter hoch, das Hauptminarett dahinter 91.5 Meter! Eines der verzierten Eingangstore Der Prunk der Sultan Qaboos Moschee In der Gebetshalle der Männer, in der 6’600 Gläubige Platz finden, verziert den Boden der weltweit zweitgrösste, handgefertigte, persische Teppich mit einer Fläche von 4’300 m2. Sechshundert Knüpferinnen waren drei Jahre lang in jeweils zwei Schichten mit der Herstellung der Einzelteile beschäftigt und knüpften letztlich 22 Tonnen Baumwolle zusammen! An der Kuppel der mit Ornamenten reich verzierten Holzdecke funkelt ein gigantischer Lüster mit 1’122 Lampen und Swarovski-Kristallen. 8 Tonnen hängen da über unseren Köpfen! Imposanter Swarovski-Kronleuchter in der Sultan Qaboos Moschee Swarovski so weit das Auge reicht 11 kleinere Kronleuchter sorgen für die andächtige Stimmung Das Innere der Kuppeln und die Wände sind verziert mit Mosaiken, geometrischen Figuren und Motiven aus der Natur. Unseren Besuch empfanden wir als sehr beeindruckend. Wir kamen kaum aus dem Staunen. Die Architektur sowie die prunkvollen Kronleuchter sind in jedem Fall einen Besuch wert! Eintritt in die Moschee für Nicht-Muslime Die Moschee darf auch von Nicht-Gläubigen besucht werden. Der Eintritt ist frei. Allerdings gelten für den Zutritt strenge Regeln, die jeder Tourist beachten muss. Nicht-Muslime haben nur von Samstag bis Donnerstag zwischen 8 und 11 Uhr morgens Zutritt. Freitags kann die Moschee nicht besucht werden. Der Freitag entspricht im arabischen Raum unserem Sonntag. Da ist die Moschee Muslimen vorbehalten. Kleidervorschriften: Frauen müssen Haut und Haar abdecken, das heisst knöchellange und bis zu den Handgelenken deckende Kleidung sowie ein Tuch oder Schal als Kopfbedeckung. Am Eingang zur Moschee wird auf die Einhaltung dieser Regeln geachtet. Ich hatte mein Kopftuch offensichtlich etwas zu lose über meinen Kopf gewickelt, so dass mir eine nette Dame das Kopftuch im Omani Style enganliegend neu festgezurrt hat. Mein schwarzes Tuch aus warmer Wolle – bei über 30 Grad… Allzu viel hatte ich mir da bei der Wahl des Kopftuches nicht viel überlegt :-) Walter und Katja im Vorhof der Moschee. Mit schon leicht gelockertem Kopftuch… Um 11.00 weisen uns die Wächter freundlich aber bestimmt in Richtung Ausgang… Auch Männer sind angehalten, lange Kleider zu tragen. Die Schuhe muss man ausziehen, bevor man ins Innere tritt. Seitlich der Eingänge zu den Gebetsräumen hat es jeweils dafür vorgesehene Schuhregale. Es ist sehr angenehm, barfuss auf dem auf Hochglanz polierten und von der Sonne erwärmten Marmor zu gehen und sich im Touristenstrom mittreiben zu lassen. Wobei sooo viele Touristen hatte es im November nicht. Der Besuch der Sultan Qaboos Moschee ist ein einmaliges Erlebnis, das uns noch lange in guter Erinnerung bleiben wird. Was man sonst noch in Muscat so alles erleben kann, haben wir in einem separaten Artikel beschrieben. Panorama der Moschee mit Eckminaretten im Abendrot Dekorative Beleuchtung im Waschraum Für die Reiseplanung einer Oman-Reise empfehle ich unsere Oman-Destinationsseite. Hier haben wir alle Themen rings um Einreise, Visum, Mietwagenbuchung, etc. zusammengestellt. Und wer sich für weitere Moscheen interessiert: Die Scheich-Zayid-Moschee in Abu Dhabi ist auch sehr empfehlenswert. ## Alila Jabal Akhdar Designhotel am Klippenvorsprung Quelle: https://reisememo.ch/oman/alila-jabal-akhdar-designhotel Das Designhotel Alila Jabal Akhdar fehlt auf keinem Rundreiseprogramm durch den Oman. Zu Recht! Denn das Hotel, die Lage und Aussicht sind schlichtweg umwerfend! Guides am Cheminée Die Anreise ins Alila Jabal Akhdar beginnt schon bei Dir zu Hause mit der Reservation des Mietwagens: Auf der Zufahrtsstrasse zum Hotel sind nur 4×4 Fahrzeuge zugelassen. So abenteuerlich soll die Strasse sein! Diese Vorschrift setzen sie vor Ort tatsächlich durch! Inklusive Polizeiposten, der kontrolliert, dass man einen adäquaten fahrbaren Untersatz hat. Gewundene Anfahrt durch Täler und Berge Kurz vor der Stadt Nizwa biegt man ab hinauf ins Al Jabal Akhdar Gebirge. Die Beschilderung zum Hotel ist nicht zu verfehlen. Nizwa bietet übrigens mehrere Sehenswürdigkeiten und ist auch einen Besuch wert! Zu unserem Review des Forts und Souks von Nizwa Obschon für uns Schweizer die Fahrt in die steilen Berge keine Herausforderung darstellt, sind zum Jabal Akhdar strikt nur 4×4 Fahrzeuge zugelassen. Beim Polizei-Stützpunkt kurz nach Birkat al-Mawz kontrollieren sie akribisch genau, ob das Fahrzeug auch wirklich allradgetrieben ist. Vom Mietwagen-Anbieter erhält man dafür extra eine Bescheinigung. Die zeigt man dem freundlichen Polizisten, er tippt irgendwelche Zeichen in sein Tablet, dann wird man in schlechtem Englisch durchgewunken. Am zweiten Tag rufe ich dem Polizisten nur noch zu: Yesterday already! und gestikuliere vielsagend mit den Händen in Richtung Getriebe. Und schon werden wir durchgewunken. Vielleicht hätte das auch schon am ersten Tag geholfen ;-) Die Strasse ist zwar tatsächlich verhältnismässig steil, aber durchgängig 1- bis 2-spurig asphaltiert. Sogar schwere Camions keuchen hier hoch, das schafft auch ein hundskommuner Personenwagen im ersten oder zweiten Gang locker. Wir brauchen unseren 4×4-Antrieb jedenfalls nicht zuzuschalten und fahren im normalen Eco-Modus hoch. Von Muscat ist das Hotel rund 350 Kilometer entfernt, die Anfahrt dauert 3:30 Stunden. Ab Nizwa ist es knapp unter einer Stunde. Es fühlt sich aber kürzer an, wohl wegen der vielen Kurven und verschiedenen Landschaften? Route für die Anfahrt aus Muscat ins Hotel Alila Jabal Akhdar Nicht zu verfehlen: Riesiger Wegweiser ins Hotel Kurvige, aber gut ausgebaute Landstrasse Gewundene und steile Landstrasse Oh! Und vielleicht noch ein wichtiger Tipp: Man halte sich möglichst an die rechte Spur, denn die Omani schneiden die Kurven grosszügig (!) und kommen einem gern auf halber Fahrbahn entgegen… Spektakuläre Lage hoch oben im Hajar-Gebirge Al Jabal Akhdar (Arabisch für «Der grüne Berg») ist Teil des Al Hajar Gebirges. Es zieht sich über mehrere hundert Kilometer am Golf von Oman entlang. Das mediterrane Klima macht es zum Früchtegürtel des Omans. Auf den ersten Blick wirkt der «grüne Berg» aber eher karg und spröde. Doch schon bald ist man überwältigt vom Blick in die Tiefe der mächtigen Felsschluchten. Die terrassierten Felder und Dörfer, die steil am Berg kleben, sind sehr speziell, das Licht sowieso. Canyon im Al Jabal Al Akhbar Gebirge Knorriger Baum vor dem Hotel-Canyon Aussichtsplattform mit Sicht auf den Canyon Alila Hotel auf der Klippe Aussichtsplattform und Hotel auf der Klippe Das Alila Jabal Akhdar Hotel ist sozusagen das Sahnehäubchen auf der Torte – oder in diesem Fall auf dem Berg. Alila Jabal Akhdar – Designhotel zum Verweilen Die minimalistische Architektur des Hotels lehnt seine Formensprache an die tradionelle Bauweise der Forts der Gegend (Link zu unserem Review). Statt Lehm kommen aber lokale Bruchsteine und viel dunkles Holz zum Zug. Die Innenarchitektur orientiert sich ebenfalls an traditionellen Ornamenten aus Kupfer und Holzschnitzereien wie in den Forts. Zur Dekoration stehen überall Töpfer-Produkte aus dem nahegelegenen Bahla. Die Lobby ist dekoriert mit Motiven der lokal gedeihenden Damaszener Rosen. Sie blühen von März bis Mai und tauchen die Berghänge in alle möglichen rosa-Farbtöne. Daraus entsteht auch das berühmte Rosenwasser. Sonnenaufgang hinter der Hotelvorfahrt Sonnenaufgang hinter dem Hotel Hotelvillen und -Suiten Infinitypool mit Aussicht Baldachin am Pool Morgens um 9 im Oman… Hotelpool und Wohneinheit Pool und Sonnenschutz Spiegelnder Hotelpool Liegen am Hotelpool Sonnenuntergang hinter den Baldachins am Pool Sonnenuntergang über dem Hotelpool Pool im Sonnenuntergang Sonnenuntergang unter dem Baldachin Sonnenuntergang hinter dem Baldachin am Pool Sonnenuntergang über dem Hotelpool Hotelpool nachts Juniper Restaurant und Rose Lounge des Hotels Das Restaurant ist nach den regional verbreiteten Wacholderbäumen (Juniper) benannt. Die Lounge nach den Rosen. Das Frühstücksbuffet verteilt sich über viele Stationen. Da ist alles dabei, was man für einen aktiven Tag braucht. Oder alles was es braucht, um am Pool bis am Abend durchzuhängen. Was das ist, was wir eigentlich hätten tun sollen… Frühstücksbuffet Meine Lieblingseierspeise: Egg Benedict!Hier die 10 weltbesten Variationen… Am Nachmittag geht es draussen weiter, wo man auf verschiedenen Aussichtsterrassen Aussicht und Snacks geniesst: Ab 16:30 ist High Tea Time angesagt und ab 17 Uhr beginnt die Happy Hour. Im Restaurant bieten sie abends verschiedene à la Carte Gerichte. Aber auch ein täglich wechselndes omanisches Degustationsmenu. Hummus und Granatapfel sind wahrscheinlich immer dabei — das gibts hier einfach zu jeder Mahlzeit, ob morgens oder abends. Die omanische Küche macht viele Anleihen im arabischen Raum und so fühlt man sich auch schnell mal in Marokko, wenn Couscous und Konsorten aufgetischt werden. Auf jeden Fall schmeckt es ausgezeichnet. Snacks zum Nachmittagstee Nachmittagssnacks auf der Terrasse Espresso Martini und Tee zum Sonnenuntergang Restaurant Hotelrestaurant und Frühstücksraum Stimmungsvolle Hotelbar Katja macht sich bereit für das Nachtessen Omani Style Brot Omani Dessert Omani Style Kaffeekannen Wärmestrahler vor der Hotelbar Bald kommen wir mit Food & Beverage Manager Sai ins Gespräch. Unsere gwundrigen Fragen beanwortet er so: Das Hotel wird im (sehr heissen) Sommer hauptsächlich von Gästen aus Dubai oder Muscat gebucht. Denn auf über 2’000 Metern über Meer ist es rund 20 Grad kühler als im brütend heissen Flachland. Statt 40 Grad Hitze geniessen die Araber dann die erfrischende Bergluft. Im Winter dagegen ist das Hotel fest in Hand der Europäer: Viele entfliehen dem Winter und geniessen das 30 Grad warme Muscat. Und eben auch das Alila, wobei es Abends empfindlich kühl wird mit 0 bis 10 Grad. Eine warme Bettflasche (!) sorgt im Zimmer für einen angenehmen Winterschlaf… Katja und Walter abends mit Daunenjacken Die Alila Hotelgruppe stammt ursprünglich aus Indonesien. Deshalb hat es auffällig viele Mitarbeiter aus Asien. Sai selber stammt aus Kerala und ist seit der Eröffnung des Hotels im Jahre 2014 dabei. Wie lange soll man im Hotel bleiben? Wir sind zwei Nächte geblieben. Am ersten Tag haben wir die Anfahrt via Nizwa (Link zu unserem Review) genutzt, um dort im vorbeigehen den Souk und das Fort zu besuchen. Am zweiten Tag fahren wir wieder den langen Weg zurück ins Tal, um weitere lokale Sehenswürdigkeiten wie das Fort von Bahla oder die Bewässerungssysteme von Misfat al Abriyyin (Link zu unserem Review) bei Al Hamra zu sehen. Im nachhinein würden wir den zweiten Tag lieber auf einer der Liegen am Pool verhängen und die Ruhe und kühle Luft der Berge geniessen. Und einen Ausflug machen auf die Cliffhanger-Seile unterhalb der Hotelklippe. Kletterpartie und Seile unterhalb der Hotelklippe Oder noch besser, eine Nacht länger bleiben… Über-Eck-Selfie von Katja. Oder Walter? Nach dem Designhotel fahren wir übrigens ins Kontrastprogramm der Wahiba Sandwüste mit dem Desert Nights Camp (Link zu unserem Review). Dort gibt’s ja schliesslich auch noch Sonnenuntergänge zu bestaunen… Hoteladresse Alila Jabal Akhdar Al Roose Jabal Al Akhdar Nizwa Sultanate Of Oman Al Dakhiliyah Oman Website: www.alilahotels.com/jabalakhdar E-Mail: jabalakhdar@alilahotels.com Telefon: +968 2534 4200 Preise: Wir haben im November rund CHF 600 pro Nacht (inkl. Frühstück und Halbpension) bezahlt. Für die Reiseplanung einer Oman-Reise empfehle ich unsere Oman-Destinationsseite. Dort stellen wir alle Themen vor rings um Einreise, Visum, Mietwagenbuchung, etc. Wem es im Alila Jabal Akhdar gut gefällt: Die Hotelkette hat weiter im Süden bei Salalah Mirbat ihr neues Alila Hinu Bay eröffnet! Was es bei einem Oman-Roadtrip zu beachten gilt, listen wir hier auf. { "@context": "http://schema.org", "@type": "Hotel", "name" : "Alila Jabal Akhbar", "description" : "Erfrischendes Designhotel in den Bergen Omans. Must-see!", "address" : { "@type" : "PostalAddress", "addressCountry" : "OM", "addressLocality" : "Plot No.4 Al Roose", "addressRegion" : "Jabal Al Akhdar", "streetAddress" : "Al Jabal Al Akhdar 621" }, "telephone" : "+968 2534 4200", "image" : "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2018/11/Klippe-Alila-Jabal-Akhdar-Hotel.jpg", "starRating" : { "@type" : "Rating", "ratingValue" : "5"}, "priceRange" : "CHF498 - CHF1308" } ## Desert Nights Camp – in die Wüste geschickt Quelle: https://reisememo.ch/oman/desert-nights-camp-wahiba-wueste Ein Ausflug in ein Wüstencamp in der Nähe von Al Wasil ist sehr zu empfehlen. Die Dünen und Dromedare (so heissen doch die Kamele mit nur einem Höcker?) sind wie echt, obwohl die Anfahrt über die Sandpiste von Al Wasil her nur 15 Minuten dauert. Hier unser Dünenabenteuer: Dromedare für einen Kamelausritt Wer in die Wüste geschickt wird, ist abserviert, weggeschickt oder rausgeworfen. Meistens ist das nicht gerade die feine Art. Aber im Oman in die Wüste geschickt zu werden, ist ein Traum! Die Wahiba Wüste, auch bekannt unter dem Namen Wahiba Sands, erstreckt sich auf mehr als 10’000 km² Fläche. Es ist die grösste Inlandwüste Omans. Das Gebiet gilt als die ursprüngliche Heimat der Beduinen. Langgezogene Dünen, feinster Sand, der zum Sonnenuntergang alle paar Minuten die Farbe ändert, und Kamele sorgen für eine einmalige Stimmung. Der Besuch der Wahiba Wüste zählt auf jeden Fall zu den Highlights unserer Oman-Reise. Übernachten im Desert Nights Camp Am Nordrand der Wüste findet man verschiedene Wüstencamps, unter anderem auch das Desert Nights Camp. Das Camp ist den traditionellen Beduinenzelten nachempfunden, allerdings wird hier jeglicher Komfort geboten. Wir wohnen in einem Luxuszelt. Unser Deluxe Zelt Walter im Camp. Wie immer farblich assortiert Nach dem kurzen Check-In erklärt uns der freundliche Omaner, dass um 16:30 Uhr die Besammlung für den Sonnenuntergang sei. Pünktlich mit allen anderen Camp Neuankömmlingen stehen wir später bereit und werden mit Camp-eigenen SUVs auf die umliegenden Dünen hochgefahren. Und zwar mit heulendem Motor und ziemlich viel Schuss, denn wer nicht ordentlich auf die Tube drückt, bleibt im Treibsand stecken! Toyota SUV mit Schuss auf die Düne SUV-Transfer auf die Aussichtsdüne Plötzlich wirken wir alle ganz klein. Wie Ameisen verteilen sich die Camp-Gäste auf den Dünen. Jeder möchte sich einen tollen Platz für den Sonnenuntergang ergattern. Die Wüste wirkt gigantisch! Wie sich die Farben der Dünen im Sonnenuntergang von Minute zu Minute ändern, ist traumhaft! Ist der Sand jetzt goldgelb, braun oder doch eher rot? Auf jeden Fall ist die ganze Umgebung sehr beeindruckend. Dünenlandschaft beim Camp Dünenlandschaft soweit das Auge reicht Vom Winde verweht… Fussspuren auf der Düne Dünenlandschaft Tour Guide beobachtet das Camp Sonnenuntergang über dem Camp Nachdem wir 1001 Foto geschossen haben und die Sonne sich für heute in die Nacht verabschiedet, laufen wir barfuss auf dem feinen, warmen Sand zurück zum Camp. Später gibt es draussen ein Abendessen mit Buffet. Für Wüstenverhältnisse ist es zwar auch im November nachts noch überraschend warm, mit der Zeit rollen wir aber trotzdem unsere Daunenjacken aus. Im Übernachtungspreis von knapp 300 CHF fürs Zimmer ist neben dem Buffet auch ein kurzer Kamelritt inbegriffen. Der Sattel ist besonders für Jungs nicht unbedingt das Bequemste, was es gibt – sagt Walter zumindest. Praktischerweise geht die Tour aber nur einmal um den Parkplatz herum. Das reicht, um «dramatische» Fotos zu schiessen ;-) Danach ist Mann froh, wieder aus dem Sattel zu kommen, denn so ohne Steigbügel… Es gäbe auch vierstündige oder ganztägige Ausritte in die Wüste, aber der 5-Minuten-Ritt reicht auch mir für den Moment völlig. Die Fotos sind ja im Kasten. Hier lang zum Kamelreiten Tour Guide mit arabischen Kamelen (Dromedar) Gesattelte Dromedare warten auf Ausritt Kamel-Guide mit Dromedar Walter und Katja sind bereit für den wilden Ritt… … denn beim Aufstehen des Kamels geht es im Rodeo-Stil zu und her! Kamelausritt ums Camp. Mann beachte: Ohne Steigbügel kann es hart werdenUnd warum ich das grosse Viech bekommen habe und Walter das Spielzeugkamel, ist mir schleierhaft Fotograf Walter auf dem kleinen Dromedar Tipps für die Anreise in die Wüste Die Abzweigung von der asphaltierten Landstrasse auf die Schotterstrasse und später Sandpiste ist in Al Wasil bei der kleinen gelben Moschee. Zwei grosse Schilder weisen auf das Desert Nights Camp und auf das Arabian Oryx Camp hin. Die liegen gleich nebeneinander. Gelbe Moschee mit Pneugeschäft und Abzweigung zum Camp Gleich neben der Moschee bietet ein kleiner Pneuhändler den Luftdruck-Service: Die SUVs stehen bei ihm Schlange, um Luft aus den Pneus zu lassen. So fährt es sich auf Sand besser. Das wird in allen Reiseberichten auch empfohlen. Im Tyre Shop kann man den Luftdruck prüfen Trotzdem rufen wir den Receptionisten des Camps sicherheitshalber an und fragen wegen des Reifendrucks nach. Bei grossen SUVs sei das für die flachen 11 Kilometer von Al Wasil ins Desert Nights Camp nicht nötig, man solle einfach nicht schneller als 60 km/h fahren, sagt der Angestellte vom Desert Nights Camp. Für die Sandpiste ins etwas weiter entfernte Nomadic Desert Camp lassen allerdings alle Fahrzeuge Luft ab. Durch den tieferen Luftdruck wird der Pneu breitgedrückt und hält sich so auf Sand besser. Schotterpiste bei Al Wasil in Richtung Desert Nights Camp Wüste auf dem Weg zum Camp Sandpiste zwischen Al Wasil und Desert Nights Camp Unser 4WD schlingert mit normalem Reifendruck zwar leicht zwischen den Sandspuren hin und her, aber es fährt sich problemlos – zumal es trocken ist. Auf halbem Weg fällt uns ein, dass wir ja noch den Vierradantrieb hinzuschalten könnten und ein Sperrdifferential. Beides bringt aber gefühlt keine zusätzliche Stabilität. 10 Minuten später sind wir im Camp. Ist also alles nur halb so abenteuerlich wie befürchtet. Auf dem Parkplatz des Camps steht allerdings ein SUV mit einem Platten. Der hat dann wohl zu viel Luft abgelassen… Für die Oman-Reiseplanung empfehle ich unsere Oman-Destinationsseite. Dort haben wir alle Themen rings um Einreise, Visum, Mietwagenbuchung, etc. zusammengestellt. Und hier findest Du die Tipps für eine Rundreise zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Weitere Impressionen aus der Wüste Dünenlandschaft Dünenlandschaft ## Wadi Bani Khalid – Schwimmen in der Wüste Omans Quelle: https://reisememo.ch/oman/wadi-bani-khalid Im Oman findet man viele Wadis. Als Wadi bezeichnet man die ausgetrockneten Flussläufe in Gebirgstälern. Eines der schönsten und grünsten Wadis des Sultanats ist das Wadi Bani Khalid. Vor unserer Reise wird uns von mehreren Personen empfohlen, eines der Wadis zu besuchen. Davon findet man in Oman gleich mehrere. Einige Wadis führen über das ganze Jahr hindurch Wasser und verwandeln sich in traumhafte Oasen. Eine davon ist das Wadi Bani Khalid. Wadi Bani Khalid Vom Parkplatz aus ist der Eingangsbereich des Wadi gut mit Sandalen erreichbar. Bis zum Restaurant schafft man es damit problemlos. Für den etwas steileren Teil dahinter ist gutes Schuhwerk von Vorteil. Das erste Becken des Wadi Bani Khalid In den malerisch zwischen den Felsen eingefrästen Becken schwimmen Locals und Touristen im grünen, warmen Wasser. Und Ziegen klettern in halsbrecherischer Manier über die Felsvorsprünge. Kletternde Ziegen Das Wadi zieht sich weit in eine Schlucht hinein, alle paar Meter ändert die Szenerie des Gesteins. Zum Teil wähne ich mich auf den Spuren von Dinosauriern, so grosse «Fussspuren» scheinen sich in den Fels gedrückt zu haben. Hier ist das Wasser noch dunkelblau… … hier wechselt es von Petrolblau… … zu Smaragdgrün Ziel der Wanderung: Die biuuutiful Höhle! Neben den Badenden sind auch viele Wanderer unterwegs. Alle zieht es weiter in die Schlucht, denn am Schluss soll es eine sehr schöne Höhle geben! Hier geht’s lang zur Höhle Aber sogar mit guten Turn- oder Wanderschuhen kommt man nur bis zu einer Stelle, wo die Wanderung von zu viel Wasser unterbrochen wird. Ab hier heisst es entweder tollkühn springen oder Schuhe ausziehen und waten. Auf dem Weg zur Höhle Der grün schimmernde Stein sieht rutschig aus, also verzichte ich auf den gewagten Sprung und wate. Nachdem ich auf der andern Seite die Schuhe wieder montiert habe, merke ich nach wenigen Kurven, dass hier das Wasser ständig den Weg kreuzt. Jetzt wate ich einfach mit den Schuhen durchs Wasser. Meine ON-Turnschuhe wurden schliesslich als wasserdicht angepriesen… Walter watet durch das Wadi bis zur Höhle Die Locals, die hier von den Felsen in die Pools des Wadi springen, beschwören mich aber immer wieder weiterzuwandern: Die Höhle am Schluss der Schlucht sei sooo biuuutiful! Nach ein paar weiteren Kehren gelange ich schliesslich zur zementierten Treppe und zum Eingang der Höhle. Phuh, die ist aber sehr eng, respektive wenig hoch! Höhle im Wadi Bani Khalid Bereits im Eingangsbereich muss man sich längs hinlegen, um hineinzukommen. Ich beschliesse, als 50+ zu alt für solche Abenteuer zu sein und lasse es bei einem Foto bewenden. Zumal die Höhle nicht beleuchtet ist und ich keine Stirnlampe dabei habe. Perfekterweise ist es Mittag, bis ich zurück im «Publikumsbereich» des Wadis bin. Lunch im Restaurant Das Restaurant liegt schön gelegen oberhalb eines der grössten natürlichen Wasserbecken. Man sitzt auf einfachen Plastikstühlen und schaut dem emsigen Treiben zu. Manchmal werden Gerichte angeboten, heute Dienstag ist ein Buffet angesagt. Man bezahlt 7 Rial, also rund CHF 18 Franken, und bedient sich dann selber arabische Spezialitäten aus einer breiten Auswahl. Man sollte sich nicht wundern, wenn links und rechts mit der Hand und unter lautem Schmatzen gegessen wird. Es hat viele Locals im Restaurant. Aber Besteck gibt es natürlich auch. Wassertemperatur / Kleidervorschriften Das Wasser ist Anfang November erstaunlich warm. Die Lufttemperatur liegt bei gut 30 Grad. An allen Ecken und Enden wird darauf hingewiesen, dass dies ein öffentlicher Raum ist und man sich bitte an die lokalen Kleidungsgewohnheiten halten möge, d.h. mit abgedeckter Haut zu baden. Von den Touristen halten sich die wenigsten daran. Durchgesetzt wird die Vorschrift offenbar nicht, aber etwas mehr Respekt den Einheimischen gegenüber wäre allenfalls angebracht. Katja und ich laufen jedenfalls nur schon aus Gründen des Sonnenschutzes mit langen Kleidern herum. Anfahrt zum Wadi Bani Khalid Das Wadi Bani Khalid liegt auf halbem Weg zwischen Al Wasil, wo wir im Desert Nights Camp übernachten, und der Küstenstadt Sur. Von Al Wasil dauert die Autofahrt ca. 50 Minuten, nach Sur sind es 1 Stunde 45 Minuten. Wir fahren von Wadi Bani Khalid allerdings direkt nach Muscat zurück, um das Chedi Hotel (Link zu unserem Review) zu geniessen. Das sind rund 3 Autostunden. Nach der Wanderung im Wadi bei heissen Temperaturen zieht sich das dann doch noch ziemlich. Ein kühler Frappuccino an einer Tankstelle auf halbem Weg bringt die Rettung ;-) Hier haben wir alle Informationen für die Reiseplanung einer Oman-Rundreise zusammengestellt. Alle Themen und Tipps rings um Einreise, Visum, Mietwagenbuchung, etc. stehen auf unserer Oman-Destinationsseite. Wer nicht als Selbstfahrer unterwegs sein möchte, bucht ab Muscat eine Gruppenreise in eines der Wadis. Wir buchen jeweils bei GetYourGuide. Wenn Du via unseren Link buchst, erhalten wir eine kleine Provision. Für Dich bleibt der Preis gleich. Weitere Impressionen vom Wadi Bani Khalid Geniess Deine Reise! Uns hat der Oman super gut gefallen 8-> ## Bewässerungssystem der Oase Misfat al Abriyyin Quelle: https://reisememo.ch/oman/oase-misfat-al-abriyyin-bewaesserung Misfat al Abriyyin ist ein verlassenes, kleines Bergdorf in der Nähe von Al-Hamra. Lehmhäuser klammern sich hier malerisch am schroffen Felsen, und die dunkelgrün schimmernden Dattelpalmen bilden einen faszinierenden Kontrast zur kargen Bergketten in der Umgebung. Eine Oase mit einem bemerkenswerten Bewässerungssystem. Oase im schroffen Gebirge Oase von Misfat al Abriyyin Entgegen der prominenten Auflistung in Oman Touristenführern ist Misfat al Abriyyin überhaupt nicht touristisch. Den Parkplatz am Dorfeingang wählt man zufällig, weil hier die Strasse zu Ende zu sein scheint. Wenn hier sechs Fahrzeuge stehen, ist der Parkplatz voll… Ein paar Kurven vorher gäbe es einen «Zeltplatz». Das wissen wir nur, weil es auf der Karte steht. Vor Ort erkennt man davon kaum etwas. Als Zeltplatz wie in unseren Breitengraden muss man sich das allerdings nicht vorstellen, die Zone gleicht eher einem verlassenen Parkfeld. Anfang November ist jedenfalls niemand da, obwohl die Temperaturen jetzt bei knapp 30 Grad recht angenehm wären. Auch Wegweiser oder Informationen sucht man vergebens. Einzig die Restaurants und Hotels Durrat al-Misfah, Al Misfah Hospitality Inn und Misfah Old House sind angeschrieben. Allerdings sehen diese Häuser sehr einfach aus. Zu Fuss machen wir uns auf Erkundungstour durch die Bergoase. Mehrere Terrassenfelder stapeln sich zwischen den Felswänden. Entlang der Bewässerungskanäle gedeihen prächtige Palmen und weiteres Grünzeug. Angesichts der umliegenden, trockenen Geröllwüste wähnt man sich auf einem anderen Planeten, inklusive rauschendes Wasser jede Menge. Oasendorf Misfat al Abriyyin «Felshotel» Hissen Al-Misfah mit Dachterrasse Torbögen und Wege im Dorfkern Bewässerungskanal am steilen Hang Kanal entlang der Häuser Das Bergdorf und seine Gärten werden durch ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem mit Frischwasser versorgt. Das Aflaj Bewässerungssystem, das ohne zugeführte Fremdenergie auskommt, basiert auf dem Grundwasser, das mittels Geländegefälle und Wasserdruck in kleine Rinnsale mündet. Sehenswert ist die Bergoase allemal, wenn man in der Nähe ist. Extra von weit her anfahren muss man aus meiner Sicht aber nicht unbedingt. Anfahrt Misfat al Abriyyin ist knapp 8 km von Al Hamra entfernt. Von Nizwa sind es ca. 50 km. Wer noch weiterfährt, kommt ins Jebel Shams Gebirge, dem höchsten Berg im Oman. Diesen lassen wir allerdings aus, denn wir sind vom Hotel Alila Jabal Akhdar angereist und sind da mit dem Jebel Akhbar Gebirge schon gut bedient. Wir wohnen im und erkunden von dort die Umgebung Nizwas. Gartenanlage des Alila Jabal Akhdar Hotels Hotels in Misfat Die vier Hotels des kleinen Dorfes machen allesamt einen sehr einfachen Eindruck. Wer etwas weicher gebettet sein will, steigt im nahen Designhotel The View ab – mit Weitumsicht auf das Oasendorf Al Hamra. Für die Reiseplanung einer Oman-Reise empfehle ich unsere Oman-Destinationsseite. Dort haben wir alle Themen rings um Einreise, Visum, Mietwagenbuchung, etc. zusammengestellt. Und die Tipps für die Planung einer Oman-Rundreise haben wir hier publiziert. ## Wanderung im «Zigerschlitz» – von Braunwald zum Oberblegisee Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/wanderung-braunwald-oberblegisee Braunwald, die autofreie Sonnenterrasse im Glarnerland, ist vor allem durch sein Märchenhotel für Kinder bekannt. Für mich ist die Feriendestination jedoch eine Märchenwelt, weil hier die Zeit stehengeblieben ist! Wir waren vor ein paar Jahren im Winter in Braunwald und waren ob der Idylle, die das Ferienparadies ausstrahlt, total fasziniert. Schon damals hatte ich das Gefühl, dass die Zeit in Braunwald still zu stehen bleibt. Als ich kurz darauf ein Bild vom Oberblegisee sehe, weiss ich sofort; da müssen wir im Sommer oder Herbst mal hin! Also fahren wir neulich an einem Sonntag mit der S-Bahn S25 von Pfäffikon SZ nach Linthal. Es herrscht herrliches Herbstwetter und der Zug ist schon rappelvoll. In Linthal nehmen wir die Braunwaldbahn, die Standseilbahn nach Braunwald. Kaum steigen wir aus der Bahn, eröffnet sich uns ein wunderbares Bergpanorama. Das müssen wir erst mal mit «Aaahs» und «Ooohs» bewundern. Auch im Herbst sieht das Dorf einfach verträumt aus. Herrlich! Und auch der heilige Fridolin heisst uns im Glarnerland willkommen. Dankeschön! Der heilige Fridolin in Braunwald Aussicht von Braunwald auf Glarus und den Tödi Aber Walter erinnert mich daran, dass wir nicht zum Träumen gekommen sind. Also machen wir uns auf den Weg und folgen dem Wegweiser zum Oberblegisee. Wegweiser zum Oberblegisee in Braunwald Wanderung von Braunwald zum Oberblegisee Von der Bergstation der Braunwaldbahn geht es in östlicher Richtung zuerst hinauf zur Braunwaldalp Unterstafel, wo wir rechts auf den Höhenweg abzweigen. Der idyllische Wanderweg führt über Alpwiesen und durch einen Wald hinab zur Bösbächialp und ins Bächital. Hochmoor auf dem Weg zum Oberblegisee Holzsteg bei Braunwald Wegweiser beim Bösbächi Mittlerer Stafel Als wir den Bösbächibach überqueren, erspähen wir auf der Bächialp ein Bergrestaurant. Klarer Fall; wir brauchen eine Pause! :-) Im urchigen Alpbeizli Bächistübli serviert die Familie Rhyner feine regionale Produkte wie Käse und selbstgemachte Buureschüblig. Walter entscheidet sich für einen Schwingerschüblig. Ich entscheide mich für einen «Zigerschüblig». Das hatte ich noch nie! Zudem mag ich den Glarner Schabziger sehr. Die würzige Grünkäse-Spezialität aus dem Kanton Glarus ist eines der ältesten Markenprodukte der Schweiz. Ihm hat der Kanton Glarus wohl auch seinen Übernamen «Zigerschlitz» zu verdanken. Restaurant Bächialp vor einer herrlichen Bergkulisse Sonniger Sitzbank im Restaurant Bächialp Schwingerschüblig mit seiner Tomate und Cornichons Menuauswahl im Restaurant Bächialp Nach der leckeren Stärkung geht’s von der Bächialp weiter in Richtung Oberblegisee. Schon nach kurzer Zeit auf einem wunderschönen Bergweg erreichen wir dessen Talkessel. Fels am Wanderweg zum Oberblegisee Der erste Blick auf den Oberblegisee ist genial! Dieses Türkisblau in Kombination mit den Felsen und der grünen Alpenwiese ist ein Traum! Und irgendwie versprüht der Bergsee, einst durch eine Gletschermoräne entstanden, auch etwas Mystisches. Idyllischer Oberblegisee Ich verträume mich am Oberblegisee Wandertrüppli (v.l.) Walter, Katja, Gaby und Alex Nachdem wir den See von allen möglichen und fast unmöglichen Blickwinkeln betrachtet und fotografiert (und natürlich auch ein Selfie des Wandertrüpplis) haben, wandern wir zurück via Oberblegi Unterstafel und Bösbächi Unterstafel zur Bergstation Brunnenberg. Von hier führt die Luftseilbahn hinunter nach Luchsingen, von wo man Anschluss auf die S25 hat – auch bekannt als «Glarnersprinter». Die bringt einen zurück nach Pfäffikon oder Zürich. Brunnenberg Bergstation der Luftseilbahn Luchsingen-Brunnenberg Bergstation der Luftseilbahn Luchsingen-Brunnenberg Informationen zur Route Route: Bergstation Braunwaldbahn (1’256 m ü. M.) ⇒ Braunwaldalp Unterstafel ⇒ Alp Bösbächi ⇒ Bächialp ⇒ Oberblegisee (1’422 m ü. M.) ⇒ Bergstation Luftseilbahn Brunnenberg ⇒ Luchsingen Distanz: 9 km Schwierigkeitsgrad: leicht Aufstieg: 410 m Abstieg: 560 m Dauer: 3 h Panorama: Eggstöcke, Bös Fulen und Rüchigrat bis zum Tödi Wanderroute-Braunwald-Oberblegisee-Luftseilbahn-Brunnenberg-Luchsingen Anreise nach Braunwald: Die S25 fährt täglich im Stundentakt von Zürich nach Linthal zur Talstation der Braunwaldbahn. Zurück geht es via Luchsingen. Wer um 9.09 Uhr in Pfäffikon die S25 besteigt, kommt um 10:17 in Linthtal an. Das ist deshalb eine interessante Zeitkombination, weil man dann zeitlich perfekt zum Mittagessen im Bergrestaurant Bächialp einläuft (Bösbächi Beiz, Telefon +41 55 643 17 87). Achtung: Die Luftseilbahn Luchsingen – Brunnenberg ist nicht ganzjährig in Betrieb. Auf ihrer Website ist der Fahrplan publiziert. Weitere impressionen Sonnenterrasse Braunwald Wanderweg durch’s Hochmoor bei Braunwald Wanderweg über eine Hochweide Katja und Walter unterwegs von Braunwald zum Oberblegisee Schweizer Fahne vor Bös Fulen (links unten) und Rüchigrat Von links Eggstöcke, Bös Fulen und Rüchigrat Hier nochmal der Link zu unserer Panorama Winterwanderung in Braunwald. Weitere empfehlenswerte Wanderungen im Zigerschlitz Tobel-Wanderung von Riedern zum Klöntalersee Klöntalersee Chüebodensee-Rundwanderung oberhalb von Elm Chüebodensee oberhalb von Elm Und gar nicht weit davon gäbe es natürlich auch noch die spektakuläre Wanderung auf dem Amdener Höhenweg… ## Tobel-Wanderung von Riedern zum Klöntalersee und seiner Staumauer Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/wanderung-kloentalersee-glarnerland Der Klöntalersee ist ein beliebtes Ausflugsziel im Glarnerland. Die Kulisse ist gigantisch, denn im See spiegeln sich die imposanten Berge des Glärnischmassivs. Hier eine geeignete kurze Wanderung: Der Klöntalersee ist ein Stausee im Kanton Glarus. Der ursprüngliche Natursee auf 848 M.ü.M. ist wie viele Bergseen durch einen Bergsturz entstanden. Er ist einer der ältesten Speicherseen der Schweiz und wird seit 1908 für die Gewinnung von Elektrizität genutzt. Den Bergsee im Glarnerland erreicht man entweder mit dem Auto oder Postauto. Wer jedoch etwas mehr ausser Puste kommen und nicht nur den See umrunden will, wandert bereits von Netstal beziehungsweise Riedern los. Ab Riedern (Ausgangspunkt ist die Bushaltestelle Riedern Post) geht es stetig aufwärts durch das pittoreske Löntschtobel zum Rhodannenberg bis hinauf zur Staumauer des Klöntalersees. Wanderweg am Löntschtobel Löntschtobelschlucht Löntschtobel Walter auf der Holzbrücke über das Löntschtobel Der Aufstieg verlangt etwas Kondition. Aber der Weg durch das Tobel ist voller Überraschungen; die Wanderung führt über kleine Brücken und Stege, über Stock und Stein. Die alte Steinbogenbrücke über das Löntschtobel sollte man sich nicht entgehen lassen. Unter der Brücke erstreckt sich die Schlucht, in der die Löntsch durch die jahrmillionen alten Kalkgesteine fliesst. Alte Löntschtobelbrücke bei der Postautohaltestelle Löntschtobel Imposanter Klöntalersee Die Kulisse ist gigantisch. Im See spiegeln sich die imposanten Berge des Glärnischmassivs. Klöntalersee mit seiner Staumauer Wanderer auf der Klöntalersee-Staumauer Im Sommer ist der Klöntalersee ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer, Biker, Badefreunde und Familien. Rund um das Seeufer im östlichen Teil des Sees laden lauschige Plätzchen zum Baden oder Grillieren ein. Einladende Feuerstellen findet man praktisch überall. Der Glarner Natursee ist anscheinend auch für Angler ein Paradies. Der See sei mit Forellen, Egli und Felchen besetzt, haben wir uns sagen lassen. Wassersport am Klöntalersee Malerische Aussicht… Walter und Katja am Klöntalersee Informationen zur Route Route: Riedern – Löntschtobel – Klöntalersee Distanz: rund 5 km (bzw. 10 km, wenn man zu Fuss wieder nach Riedern wandert) Aufstieg: 350 Meter Dauer der Wanderung: 1 1/4 Stunden von Riedern bis zur Staumauer des Sees Nach Riedern wandert man anschliessend wieder den gleichen Weg zurück. Eine andere Option wäre natürlich, dass man mit dem Auto bis zum See fährt und anschliessend eine Uferwanderung bis zum Ende des Sees (Klöntal Plätz) macht. Parkplätze sind beim See zwar vorhanden, bei schönem Wetter staut sich die Blechlawine allerdings bedrohlich. In den Sommermonaten (Juni-Oktober) bringt ein Postauto Ausflügler bis zum Bergsee. Verkehrsmässig kann das praktischer sein. Wer will, steigt unterwegs eben bei der Station «Löntschtobel» aus und geht über die alte Steinbogenbrücke der Löntsch entlang hoch bis zum Klöntalersee. Weitere empfehlenswerte Wanderungen im Zigerschlitz Nicht weit entfernt vom Klöntalersee liegt der idyllische Obersee. Hier empfehlen wir dir den Ahornen-Rundweg. Obersee mit Zindlenspitz, Brünnelistock, Plattenberg und Schiberg Eine weiterer empfehlenswerter Ausflugstipp im Glarnerland ist die Wanderung von Braunwald zum Oberblegisee, welche wir in diesem Artikel beschreiben. Idyllischer Oberblegisee in Braunwald Auch spektakulär ist die Rundwanderung zum Chüebodensee oberhalb von Elm. Hier ist gute Kondition nötig! Ouff… Chüebodensee oberhalb von Elm ## Eiger-Panoramaweg: Wandern via Grindelwald-First zu Bachalpsee und Bussalp Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/eiger-panoramaweg-first-bachalpsee-bussalp Eine der vielen Wanderungen bei Grindelwald First ist der Eiger-Panoramaweg. Von diesem hätte man eine überwältigende Sicht auf die Eiger-Nordwand. Hätte — wenn das Wetter mitspielen würde… Grindelwald im Berner Oberland ist mit der Eiger-Nordwand und dem Wetterhorn von einer imposanten Bergkulisse umgeben und daher ein Wanderparadies. Ob zu Gipfeln oder Bergseen, in Täler hinein oder den Bächen entlang – die Jungfrau Region bietet neben der majestätischen Bergwelt unzählige, abwechslungsreiche Wanderwege! Wetterhorn und Mittelhorn (links) und Mettenberg im Vordergrund Wer die Wahl hat, hat die Qual. Aufgrund von Empfehlung von Freunden entscheiden wir uns für den Eiger-Panoramaweg ab Grindelwald First. Bei schönem Herbstwetter machen wir uns am frühen Morgen von unserer Unterkunft – dem Boutique Hotel Glacier in Grindelwald – auf den Weg zur Firstbahn. Die Sechsergondelbahn fährt von Grindelwald über Bort und Schreckfeld nach Grindelwald First, den Ausgangspunkt für verschiedene Wanderungen. Allmählich ziehen die ersten Wolken auf… Bei Schreckfeld-Bort in der Gondel Grindelwald First ist auch ein Eldorado für alle, die einen Adrenalinschub in luftiger Höhe brauchen: Zum einen gibt es die beiden Flying-Fox-Varianten (First Flieger und First Glider), mit denen man in einem Gstältli sitzend mit bis zu 80 Stundenkilometern den Berg hinuntersaust. Und zum anderen ist die Aussichtsplattform des First Cliff Walks by Tissot ein Abenteuer per se! Leider hat sich das Wetter – wie so oft in den Bergen – innert Minuten verschlechtert, so dass vom goldigen Herbst nicht mehr allzu viel ersichtlich ist. Wir sehen nur noch Wolken und Nebelschwaden. Der First im Nebel Von Aus- bzw. Weitblick weit und breit nichts. Wir wagen es dennoch auf den teilweise verglasten First Cliff Walk. Touristen auf dem First Cliff Walk by Tissot First Cliff Walk by Tissot First Cliff Walk by Tissot First Cliff Walk by Tissot Auf der Aussichtsplattform bei Grindelwald First Leicht enttäuscht, dass uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung macht, ziehen wir anschliessend los in Richtung Bachalpsee. Vielleicht zeigt sich die Sonne ja bald wieder? Eiger-Panoramaweg: First – Bachalpsee – Hireleni – Feld – Bussalp Den Bachalpsee erreicht man von Grindelwald First innert 50 Minuten. Es ist ein leichter Wanderweg, den auch viele Asiaten mit Sandalen unter die Füsse nehmen. Die haben schliesslich auch vom idyllischen Bachalpsee gehört oder auf Instagram Bilder gesehen und möchten ein paar Selfies knipsen. Während dem wandern schicke ich einige Stossgebete in den Himmel und hoffe, dass das eine oder andere bei Petrus ankommt. Und dieser uns doch noch ein paar Sonnenstrahlen gönnt… Und tatsächlich: Plötzlich erhellt sich der Himmel und die Sonne guckt schüchtern zwischen den Wolken hervor. Er hat mich erhört! Auf dem Weg zum Bachalpsee Gleichzeitig zaubern einige Sonnenstrahlen auf den Weiden ein malerisches Bild mit Schatten und hellen Flecken. Jetzt geht noch ein leichter Wind, wodurch sich der Himmel im Minutentakt verändert und Sonne und Wolke um die Wette eifern. Als wir den Bachalpsee erreichen, lichtet es noch mehr und wir knipsen ein paar herrliche Fotos. Der Bergsee liegt auf 2265 Metern über Meer und ist umgeben von einer imposanten Moorlandschaft. Bachalpsee-Panorama mit Reeti im Hintergrund Reflektierender Bachalpsee am Reeti Distel am Bachalpsee WC-Häuschen beim Bachalpsee Bachalpsee oberhalb von Grindelwald vis-à-vis der Eigernordwand Während die Asiaten den See von allen möglichen Seiten ablichten, wandern wir zwischen den beiden Bachalpseen weiter bis zum Hireleni-Pass. Jetzt wird’s plötzlich wieder neblig – und gleichzeitig aber auch total mystisch. Wanderweg zum Spitzen Tümpel am Weg zum Spitzen Von hier müsste man eine einmalige Panoramasicht ins Grindelwaldtal und auf die Berner Alpen mit der Eiger-Nordwand haben. Total sieben Gipfel sind hier über 4000 Meter hoch. Wir sehen einfach mal… nichts! Ausser die am Wanderweg liegenden Hügel. Und eine Moai-Figur. Spitzen am Höhenweg 2020 Moai-Figur ähnliches Gestein Auf dem Hireleni Pass führt ein kleiner Bergweg dem Grat entlang Richtung Rötigipfel. Dieser Bergweg ist an vereinzelten Stellen recht exponiert und eignet sich nur für geübte und trittsichere Berggänger. Asiaten sehen wir hier jedenfalls keine mehr. Katja auf dem Eiger Ultra Trail Schutzhütte auf dem Eiger-Panoramaweg Danach geht es laufend leicht abwärts. Wir traversieren in der Bonera den Bussalpbach und gelangen via Oberläger zur Bussalp. Stall auf der Bussalp mit Sicht auf Grindelwald Von hier aus schliessen wir die erlebnisreiche Wanderung mit einer Talfahrt im Grindelwaldbus zurück zum Bahnhof Grindelwald ab. Informationen zum Eiger Panoramaweg Route: First – Bachalpsee – Hireleni-Pass – Bonera – Bussalp Distanz: 8.3 km Aufstieg: 310 m Abstieg: 670 m Dauer der Wanderung: 3h15 Schwierigkeitsgrad: T2 Untenstehend unsere effektiven Werte. Wie immer brauchen wir viel länger wegen den vielen Fotostopps ;-) Route und Walters Puls während der Wanderung Aussicht: bei schönem Wetter sensationell! Bei Bewölkung ist die Wanderung ziemlich mystisch. Verpflegung: aus dem Rucksack. Einzige Einkehrmöglichkeiten auf der Wanderung sind die Bergrestaurants am Ausgangspunkt (Berggasthaus First) und am Schluss der Wanderung, auf der Bussalp. Oder umgekehrt für diejenigen, die zuerst mit dem Postauto auf die Bussalp fahren. Dann beginnt die Wanderung mit dem langen Aufstieg und endet mit dem leichten Teil vom Bachalpsee zum First. Das schont die Knie. Gletscherschlucht in Grindelwald Ein weiterer Ausflugstipp in Grindelwald ist die Gletscherschlucht: Am Fusse der Eiger-Nordwand tritt die weisse Lütschine aus dem Berg. Das Wasser des unteren Grindelwaldgletschers hat sich einen spektakulären Weg durch den Fels gefräst. Unbedingt besuchen! Hier unser Reisetipp mit Bildern und hier die entsprechende Buchungsseite bei Swiss Activities. Gletscherschlucht Grindelwald Im Winter empfehlen wir auf der anderen Teilseite die Wanderung vom Männlichen zur Kleinen Scheidegg. Auch hier ist die Eigernordwand zentral. Spektakuläre Winterwanderung vom Männlichen auf die Kleine Scheidegg Unterkunft in Grindelwald Wer eine moderne, aber dennoch familiäre Unterkunft in Grindelwald sucht, dem empfehlen wir das Boutique-Hotel Glacier (Link zu unserem Review) – es passt ja schliesslich auch namentlich zur Gletscherschlucht ;-). Hier die Buchungsseite bei Booking.com. Boutique-Hotel Glacier mit spektakulärer Sicht auf die Eigernordwand Auch das Hotel Bergwelt (Link zu Booking.com) bietet ansprechendes Design in schönem Ambiente. ## Gletscherschlucht Grindelwald – Wasser, Felsen und ein Spinnennetz! Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/gletscherschlucht-grindelwald Grindelwald im Berner Oberland bietet unglaublich viele einzigartige Ausflugsmöglichkeiten. Eine davon ist die imposante Gletscherschlucht am Fusse der Eiger-Nordwand. Holzsteg in die Schlucht mit Kletternetz Öffnungszeiten und Preise Offen von Mai bis Oktober, täglich von 09:30 – 18:00 Uhr (freitags bis 22:00Uhr) Tageseintrittspreise CHF 19.- Erwachsene CHF 17.- Gästekarte / Gruppen ab 10 Personen CHF 9.- Schulklassen ab 10 Personen CHF 10.- Kinder (6+) CHF 0.- Kleinkinder Tickets sind online buchbar bei Swiss Activities. So umgeht man die Warteschlange an der Kasse! Die ganz Mutigen versuchen sich am Canyon Swing Grindelwald am Eingang der Gletscherschlucht. Meine Nerven… Imposante Gletscherschlucht Grindelwald Bist du sicher, dass wir hier am richtigen Ort sind? sage ich leicht verwundert, als wir auf dem Parkplatz vor dem Restaurant «Gletscherschlucht» parkieren. Doch Walter steigt unbeeindruckt aus dem Auto in der ihm eigenen, stoischen Ruhe und montiert Jacke und Wanderschuhe. Also zottle ich hinterher und harre der Dinge, die da kommen mögen. So langsam höre ich das Rauschen der weissen Lütschine aber auch. Ok, sie muss wohl doch hier sein, die Gletscherschlucht von Grindelwald. Dann aber… puah! Mettenberg vor dem Eingang zur Gletscherschlucht Grindelwald Eingangstunnel Ein imposanter Anblick eröffnet sich mir, als wir aus dem Tunnel kommen, welcher vom Eingang zur Schlucht führt: Über Jahrtausende hat Mutter Natur mit dem Gletscherwasser ein imposantes Kunstwerk geformt! Holzsteg in die Schlucht Was für ein imposanter Anblick der Gletscherschlucht! Zwischen den senkrecht abfallenden Felswänden tosen die Wassermassen der Lütschine mit ohrenbetäubendem Krach. Man versteht sein eigenes Wort kaum. Auch wenn der untere Grindelwaldgletscher heute nicht mehr existiert, die einst vom Gletschereis überdeckte Schlucht ist nicht minder spektakulär. Über halsbrecherische Felsgalerien wandert man dem Canyon entlang. Aber easy, der Weg ist kinderwagentauglich ;-) Die 300m hohen Felswände sind absolut beeindruckend und verbreiten eine mystische Stimmung. Und die Lichtreflexe, welche durch die Sonne den steilen Wänden entlang entstehen, sind sensationell! Walter und Katja sind hin und weg! Dieser Ausflug ist eine Attraktion für Gross und Klein. Die Inszenierung der Gletscherschlucht ist in diverse Themenwelten aufgeteilt und gewährt einen super Blick in die Vergangenheit: Einstimmung (die könnte für mich allerdings schon auf dem Parkplatz beginnen…) Entstehung der Schlucht Geologie Wasser Gletscher Mythen Für den besonderen Nervenkitzel sorgt die blaue, auffällige Netzkonstruktion «Spiderweb» – ein begehbares, über die Schlucht gespanntes Spinnennetz, das mit blauen und violetten Spots beleuchtet ist. Blaues Spinnennetz für mutige Kletter (und Kleinkinder mit mutigen Eltern) Ich traue dem Ganzen aber nicht und gucke lieber Walter zu, wie er über der tosenden Lütschine auf den grobmaschigen Seilen herumkraxelt. Allzu elegant wirkt sein Gang auf den federnden Seilen nicht, aber ihm scheint es Spass zu machen :-) Das auffällig blaue Spiderweb Kinder tollen auf dem Spinnennetz herum Die Gletscherschlucht Grindelwald ist auf jeden Fall einen Ausflug wert – auch für die weniger Mutigen unter uns! Mehr Fotos aus der Gletscherschlucht Grindelwald Katja an der Zitter :-) Grindelwald ist unter anderem mit der Eiger-Nordwand und dem Wetterhorn von einer imposanten Bergkulisse umgeben. Kein Wunder bietet die Jungfrau Region viele Wanderungen in luftiger Höhe. Wir empfehlen beispielsweise den Eiger-Panoramaweg (Link zu unserem Wandertipp) für eine spektakuläre Wanderung. Bachalpsee auf dem Eiger-Panoramaweg Und im Winter lohnt sich die Winterwanderung vom Männlichen zur Kleinen Scheidegg (Link zu unserer Winterwanderung). Hier hast du die majestätische Eigernordwand stets vor Augen. Bombastisch! Winterwanderweg 63 am Fusse der Eigernordwand und Mönch Und auch der einfache Abstieg von der Station Eigergletscher zur Kleinen Scheidegg lohnt sich. Das lässt sich perfekt kombinieren mit einem Ausflug auf das Jungfraujoch (Link zu unserem Ausflugstipp)! Winterwanderweg 68 vom Eigergletscher in Richtung Kleine Scheidegg Unterkunft in Grindelwald Wer eine moderne, aber dennoch familiäre Unterkunft in Grindelwald sucht, dem empfehlen wir das Boutique-Hotel Glacier (Link zu unserem Review) – das passt ja schliesslich auch namentlich zur Gletscherschlucht ;-) Hier ihre Buchungsseite bei Booking.com. Boutique-Hotel Glacier mit spektakulärer Sicht auf die Eigernordwand Auch sehr zu empfehlen ist das Designhotel Bergwelt Grindelwald. Die wissen auch, wie es geht, das mit dem schönen Design. ## Amdener Höhenweg – Moorlandschaft mit Ausblick Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/amdener-hoehenweg-wandern-hochmoor Amden ist ein Wanderparadies. Ob Sommer oder Winter; hier findet man immer einen passenden Weg, um ein paar Stunden im Naturparadies zu verbringen. Diesmal erkunden wir den Amdener Höhenweg. Amden liegt auf einer Sonnenterrasse oberhalb vom Walensee. Man erreicht das Dorf von Weesen aus, von wo man ebenfalls ein paar weitere Wanderoptionen hat. So sind wir im Sommer zum Beispiel von Weesen über Betlis dem Walensee entlang zu den spektakulären Seerenbachfällen gewandert. Eine absolut empfehlenswerte, leichte Wanderung. Die Seerenbachfälle am Walensee Aber dieses Mal zieht es uns in höhere Gefilde. Nach einer strengen Arbeitswoche möchten wir am Sonntag noch etwas wandern gehen. Aber es soll nicht allzu weit weg sein, und allzu lang und anstrengend darf die Wanderung auch nicht sein. Ich möchte einfach in die Natur, Energie tanken, ohne mich allzu sehr zu verausgaben oder zuerst noch ein paar Stunden irgendwohin fahren zu müssen. Also entscheiden wir uns spontan für den Amdener Höhenweg (die Einheimischen nennen ihn «Ammeler Höhenweg»). Den wollten wir schon lange mal machen! Und von Rapperswil ist es ja ein Katzensprung nach Amden. Also los! Gallerie von Weesen nach Amden Amdener Höhenweg Nachdem wir nicht gerade sehr früh von zuhause losgefahren sind, können wir uns im Dorfkern von Amden doch noch einen der letzten Parkplätze schnappen. Phuuu, jetzt noch hurtig laufen, damit wir noch vor der Mittagspause die Sesselbahn Mattstock erwischen. Talstation Sesselbahn Mattstock Auf dem Sessellift Mattstock vorbei an schönen Berghäusern Der Stress ist allerdings unnötig; bei herrlichem Wetter und viel Betrieb lässt die Tourismusregion Amden den heiss begehrten Sessellift auch über Mittag laufen. Die Sesselbahn bringt uns zur Bergstation Walau – zum Ausgangspunkt dieser Wanderung. Aber nanu!? Was ist denn das auf dem Sessellift? «Ein Bär?!», meint Walter… Ach was, ein Bär!… Das weiss sogar ein Kind, dass das kein Bär ist! Mungg Amdo auf dem Sessellift Das ist Mungg Amdo, das Murmeltier, das Familien mit Kindern vom Munggeweg (ein Familien-Erlebnisweg) bekannt ist! Aber zurück zur Wanderung für die grossen Jungs und Mädels. Ab der Bergstation des Sessellifts geht es über ausgedehnte Alpwiesen Richtung «Hintere Höhi» bis zum geschützten Moorgebiet. Weg auf der Hinteren Höhi Auf dem Amdener Höhenweg Kieselweg zur Moorlandschaft Hochmoor auf dem Amdener Höhenweg Das Hochmoor von nationaler Bedeutung ist eindrücklich und die Aussicht auf das Toggenburg und das Alpsteingebirge sensationell. Es ist übrigens die grösste Moorlandschaft der Ostschweiz! Wir folgen dem Weg durch das einmalige Naturschutzgebiet, vorbei an Fichten- und Bergföhrenwäldern. Unterwegs laufen wir an mehreren idyllischen Picknickplätzen und Schweizer-Familie-Feuerstellen vorbei. Da wir aber für diese Kurzwanderung keine Cervelats dabei haben, lassen wir diese links liegen. Ist ja Wurst. Bergpanorama auf dem Amdener Höhenweg Schliesslich erreichen wir die Alpwirtschaft Furgglen. Hier können wir dann doch nicht widerstehen und machen Halt auf der herrlichen Sonnenterrasse des Alpbeizli. Das lohnt sich nicht nur wegen dem feinen Kafi Lutz, sondern auch die Aussicht auf die Glarner Alpen mit Mürtschenstock, Glärnisch und Rautispitz ist genial! Alpwirtschaft Furgglen Wir gönnen uns ein Furgglen-Plättli… …und einen Kafi mit Schnaps Ausserdem könnte man noch eine berüchtigte «Wurmkur» machen. Tönt für mich allerdings nicht allzu einladend. Auch wenn es sich hierbei lediglich um einen selbstgemachten Schnaps handelt, der wohl alle Würme töten soll…. mmmhh. Wie auch immer – gestärkt laufen wir weiter. Wir sind hier allerdings nicht die einzigen, die es auf diesem Weg schön finden… Rind auf dem Wanderweg dem Gulmen entlang Ob das Rind wohl auch noch etwas Hunger hat? Weiter geht’s der Alpweide dem «Gulmen» entlang, durch ein kleines Wäldchen bis zum «Arvenbüel». Von hier nehmen wir das stündlich verkehrende Postauto zurück nach Amden. Weg dem Gulmen entlang Wäldchen Richtung Arvenbüel Welchen Weg nehmen wir hier? Oder spielen wir noch etwas Baumstamm-Mikado? Wem die Wanderung noch nicht genug ist, der kann vom Arvenbüel natürlich auch nach Amden wandern (ca. 45 Minuten Fussmarsch). Details zur Amdener Höhenwanderung Distanz: 8.6 km Aufstieg: 320m Abstieg: 349 m Dauer der Wanderung: 2h45 Schwierigkeitsgrad: leicht Aussicht: genial! Route von Amden nach Arvenbühl und zurück mit dem Postauto Interessant: In der Mitte sieht man Walters Puls während der Mittagspause. Respektive man sieht eben kaum einen Unterschied! So einfach ist die «Wanderung» ;-) In der Ansicht «Daten» sieht man immerhin, wie er herumsitzt. Walters Puls während der Wanderung Betriebszeit der Sesselbahn Mattstock: 1. Juni – 1. November jeweils 08:30 bis 12:00 Uhr und 13:15 bis 16:45 Uhr. Preis pro Person für die Bergfahrt: CHF 9.- Weitere Informationen findet man auf der Webseite von Amden Weesen Tourismus: www.amden-weesen.ch. Anreise nach Amden: Über die A3, Ausfahrt Weesen. Allerdings lohnt es sich, am Wochenende mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen, da die Parkplätze limitiert sind. Mit der SBB ab Zürich bis nach Ziegelbrücke, dann auf den Regionalbus Nr. 650 bis Amden. Weitere Impressionen von der Amdener Höhenwanderung Blühende Alpweide Auch die Kühe finden es hier gemütlich Alpweide auf dem Amdener Höhenweg Wanderweg über die Alpweide Panorama auf dem Amdener Höhenweg Moorgebiet mit Ausblick Aussicht vom Amdener Höhenweg Alpweide Eine weitere empfehlenswerte Wanderung in Amden ist die Höhenwanderung Hasenboden. Aussicht vom Hasenboden Höhenweg auf den Walensee Amden im Winter – die Sonnenterrasse über dem Nebelmeer Da Amden auf etwas über 900 M.ü.M. liegt, ist das Dorf im Winter öfters mal über der Nebelgrenze. Daher nehmen wir an Winterwochenenden, wenn im Unterland dicke Nebelsuppe dominiert, auch mal im Winter den Weg zum Hochplateau unter die Räder. Wie es ist, über dem Nebelmeer ein paar Sonnenstrahlen zu erhaschen, haben wir in diesem Artikel beschrieben. Walter geniesst das Naturschauspiel mit Sonne und Nebel über Amden ## Wanderung zum Sämtisersee – alles Pfütze oder was? Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/wanderung-saemtisersee-alpstein-appenzell Der Herbst ist meine Lieblingsjahreszeit. Ich mag das Farbenspiel der Bäume, das milde Licht der Herbstsonne und… ich mag Bergseen! Also lass uns zu einem Bergsee wandern! Diesmal zum Sämtisersee im Appenzell! Die Wetterprognosen fürs Wochenende sind perfekt! Also schnüren wir die Wanderschuhe, packen Rucksack und Wanderstöcke und fahren mit unseren Freunden Conny und Mario Richtung Appenzell. Nachdem wir im Appenzell schon mal eine herrliche Wanderung zum Seealpsee und zum berühmten Restaurant Aescher gemacht hatten, nehmen wir uns diesmal den Sämtisersee vor. Der Bergsee liegt auf 1200 Metern über Meer am Fusse des Hohen Kastens im Alpsteingebiet, im Kanton Appenzell Innerrhoden. Ausgangspunkt der Wanderung ist Brülisau. Appenzellerhaus in Brülisau Bereits eingangs Dorf werden wir von Verkehrskadetten auf eine grosse Wiese gelotst, die heute als Parkplatz dient. Nanu, was ist denn hier los? Kann es sein, dass plötzlich ALLE an diesem Sonntag zum Sämtisersee wollen? Vermutlich nicht, denn Brülisau ist auch Ausgangspunkt für verschiedene weitere Wanderungen. Ausserdem fährt ab hier die Seilbahn zum hohen Kasten, dem bekannten Aussichtsberg im Appenzell. Kaum steigen wir aus dem Auto, nehmen wir röhrenden Motorenlärm wahr. In den Augen von Walter und Mario sehe ich kurz ein freudiges Funkeln. Es tönt nach einem Autorennen! Und tatsächlich… Ausgerechnet an diesem Sonntag findet der «Quöllbisch-Cup» statt – ein Einachserrennen. Wem das nichts sagt, stelle sich einen frisierten Mähdrescher vor mit Turbomotor und abgesägtem Auspuff. Für den guten Sound. Damit fräsen sich die Jungs durch die holprige Wiese, dass der Dreck nur so durch die Luft stiebt. Ja bravo! Was es im Appenzell nicht alles gibt?! Einachser in Brülisau Einachserrennen Quöllbisch-Cup in Brülisau Einachserrennen in Brülisau Erstaunt schauen wir den Einachsern zu, wie sie die Kurve kratzen. Nachdem sich Mario und Walter sattgesehen haben, machen wir uns vom Acker und auf den Weg in Richtung Pfannenstil. Dabei wandern wir an der Luftseilbahn Alp Sigel vorbei. Ich bin versucht, das Wandertrüppli umzustimmen, und auf die Luftseilbahn zu steigen. Aber insbesondere die Jungs lassen sich nicht vom eingeschlagenen Weg abbringen (muss wohl am Adrenalinspiegel liegen, der vom Einachserrennen immer noch erhöht ist…) Alp Sigelbahn Also gut, dann wandern wir eben zum Plattenbödeli… Sämtisersee mit Rundwanderung Der teilweise sehr steile Bergweg führt am Brüelbach vorbei bis zum Berggasthaus Plattenbödeli. Zum Teil ist die Steigung zwar beachtlich, Wanderstöcke braucht man aber nicht unbedingt. Der Weg ist gut ausgebaut. Bergweg zum Plattenbödeli Wanderroute dem Brüelbach entlang Nach der ersten Aufregung über das etwas spezielle Rennen und dem strengen Aufstieg haben wir uns einen Kaffee verdient – finden wir zumindest. Schliesslich lässt sich sogar Roger Federer mit Familie hier blicken. Dann ist es auch für uns gut genug ;-) Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Plattenboedeli (@plattenboedeli) am Jul 17, 2019 um 1:53 PDT Berggasthaus Plattenbödeli Appenzeller Willkommensgruss Voller Vorfreude auf den Bergsee wandern wir anschliessend weiter. Ein schmaler Weg führt durch einen Wald leicht abwärts. Ich habe das Gefühl, dass wir den richtigen Weg verpasst haben, denn ich sehe weit und breit keinen See, nur eine langgestreckte Mulde… mit einem Tümpel. Was ist denn das? Das ist doch nicht etwa der Sämtisersee, oder?! Doch! Dem scheint ja die Hitze und Trockenheit dieses Sommers arg zugesetzt zu haben. Wie wir später erfahren, könne der Wasser­spiegel des Sämtisersees je nach Trockenheit bzw. Schneeschmelze und Niederschlag sehr stark schwanken. Es komme alle paar Jahre mal vor, dass der Bergsee fast kein Wasser mehr hat. In Extremjahren sei der See sogar schon vollständig ausgetrocknet gewesen. Ohjeee, armer See! Der fast ausgetrocknete Sämtisersee Walter lässt sich die gute Laune nicht verderben… …und das Wandertrüppli grad auch nicht! Auf diesen kleinen Schock hin wandern wir weiter – es wäre eigentlich das Seeufer – Richtung Alp Soll. Ufer des ausgetrockneten Sämtisersees Fliegenpilz auf der Alp Soll Ausblick von der Alp Soll Von der Alp Soll führt ein Kieselweg schliesslich zum Berggasthaus Ruhesitz. Jetzt brauchen wir erst mal eine richtige Stärkung! Die Menükarte sieht vielversprechend aus. Wir werden mit einer Freundlichkeit und Aufmerksamkeit bedient, welche die Enttäuschung über den ausgetrockneten See schnell vergessen lässt. Zumal ein Kaffee serviert wird, von dem ich noch lange träumen werde! Der allein ist die Wanderung wert… Wandertrüppli im Berggasthaus Ruhesitz (v.l.n.r.: Conny, Mario, Walter, Katja) Feiner Fitnessteller im Berggasthaus Ruhesitz Kafischnaps mit Tiramisu (!) Hoher Kasten im Alpstein Wir geniessen die Gastfreundschaft der Appenzeller und die herrliche Aussicht auf den Alpstein und den Hohen Kasten. Nun heisst’s wieder zurück ins Einachser-Getümmel. Der Abstieg vom Bergrestaurant führt über die Weiden des Rossbergs hinunter zurück nach Brülisau. Rossberg mit Blick auf den Hohen Kasten Silberdistel Alternativ könnte man vom Restaurant Ruhesitz auf einem gemieteten Trottinett ins Tal hinabsausen. Eine solche Trottinett-Fahrt haben wir bereits am Talalpsee mit Conny und Mario durchgemacht. Daher gehen wir diesmal zur Abwechslung zu Fuss. Trottinett-Fahrt hinunter vom Talalpsee Trottinett beim Berggasthaus Ruhesitz Und noch mehr Trottinetts Diese einfache Halbtagesrundwanderung können wir auf jeden Fall empfehlen. Wenn dann der Sämtisersee auch wieder mehr Wasser hat, erst recht! Wenn sich Berge und Hütten im Wasser spiegeln, wird das Panorama noch bezaubernder sein. Informationen zur Sämtisersee-Rundwanderung Route: Brülisau – Plattenbödeli – Sämtisersee – Alp Soll – Ruhesitz – Brülisau Distanz: 9.8 km Aufstieg: 468 m Abstieg: 466 m Wanderzeit: 3.5 Stunden Berggasthaus Ruhesitz Familie Evelyne und Hans Manser 9058 Brülisau Tel. +41 71 799 11 67 Webseite: www.ruhesitz.ch Im Alpstein gibt es weitere traumhafte Wanderungen. Informationen findest du auf der Webseite von Appenzellerland Tourismus: appenzellerland.ch Und hier geht’s zu weiteren empfehlenswerten Wanderungen in der Schweiz. ## Baumwipfelpfad Saarschleife – Spaziergang mit Vogelperspektive Quelle: https://reisememo.ch/deutschland/baumwipfelpfad-saarschleife Seit ich in Australien auf einem Treetop Walk war, bin ich von Baumwipfelpfaden fasziniert: Es gibt mir ein ganz spezielles Gefühl, auf Höhe der Baumkronen zu gehen. Ich bin ja sonst nicht die Grösste… Treetop Walk im Lamington National Park in Australien Bis vor kurzem war mir gar nicht bewusst, dass Baumwipfelpfade in Deutschland im Trend liegen. Anscheinend gibt es in unserem nördlichen Nachbarland bereits mehr als ein Dutzend dieser hölzernen Wege. Einer der neusten ist der Baumwipfelpfad an der Saarschleife. Als wir neulich im Saarland die Seezeitlodge besuchen, nutzen wir die Gunst der Stunde und erkunden den Neuling. Baumwipfelpfad Saarschleife Der 1.250 Meter lange Baumwipfelpfad an der Saarschleife wurde im Juli 2016 eröffnet und gehört bereits zu den Wahrzeichen des Saarlands. In luftiger Höhe von 23 Metern schlängelt sich der stabil gesicherte Pfad durch Buchen, Eichen und Douglasien. Der Baumwipfelpfad beginnt am Cloef-Atrium und führt über die Baumkronen bis zu einem 42 Meter hohen, halbkreisförmigen Aussichtsturm aus Holz und Stahl. Das ist dann im wahrsten Sinne des Wortes auch der Höhepunkt der kurzen Wanderung! Von hier aus sieht man den Aussichtsturm bereits Die Aussicht ist spektakulär! Sie reicht über die Saarschleife, den Naturpark Saar-Hunsrück und an klaren Tagen sogar bis zu den Vogesen. Ich lasse an dieser Stelle einfach mal die Bilder sprechen… Aussichtsturm Baumwipfelpfad Saarschleife Ein bisschen schwindelfrei sollte man allerdings schon sein, wenn man diesen Spaziergang mit Vogelperspektive geniessen möchte. Insbesondere auf der obersten Aussichtsplattform des Turms war es mir schon mal kurz etwas mulmig, denn hier fühlt man ein leichtes Schaukeln wie auf einem Baumwipfel… Toll finde ich übrigens auch die Mischung aus Lehrpfad, Erlebnis und Panoramaplattform. An verschiedenen Lern- und Erlebnisstationen werden nämlich Lebensformen des Waldes anschaulich und lebendig präsentiert. Eine der Lern- und Erlebnisstationen auf dem Baumwipfelpfad Adresse und Informationen Baumwipfelpfad Saarschleife Cloef-Atrium D – 66693 Mettlach-Orscholz E-Mail: info@baumwipfelpfad-saarschleife.de Webseite: baumwipfelpfade.de/saarschleife Je nach Saison ist der Baumwipfelpfad von 09:30 bis 16:00 bzw. 19:00 Uhr geöffnet. Der Eintrittspreis für Erwachsene kostet 10 € (Stand September 2018). Für Kinder unter 6 Jahren ist der Zutritt frei. Der Pfad ist übrigens mit einer Steigung von 6% barrierearm gestaltet und somit auch für Rollstuhlgänger oder Menschen mit Gehbehinderung gut zugänglich. Auch sind sämtliche Wege und Treppen gut gesichert, so dass sich viele Eltern mit den Kleinkindern in die Höhe wagen. Wenn du im Saarland bist, kann ich dir diesen Ausflug wärmstens empfehlen! In der Schweiz sind wir noch am aufholen: Der erste Baumwipfelpfad steht in Neckertal. Ein Weiterer steht ab Sommer 2021 in Graubünden. ## Seezeitlodge Hotel & Spa – keltisches Saunadorf zum Verbleiben Quelle: https://reisememo.ch/deutschland/seezeitlodge-hotel-spa-keltisches-saunadorf See — Zeit — Lodge, das muss man sich im Kopfkino mal zergehen lassen! Die Lodge liegt wohl am See? Und man hat dort extra Zeit für sich? «Seezeit» sozusagen? Und die «Lodge» kann man sich wie ein Blockhaus in Kanada vorstellen? Ja, ja und nein. Hotelterrasse der Seezeitlodge Sonnenuntergang über dem Bostalsee Hoteleingang mit Sonnensegel und Holzfassade Seezeitlodge Schriftzug Foyer und dekorierte Lifte Das Seezeitlodge Hotel und seine Equinox Achse Die Seezeitlodge liegt tatsächlich an erhöhter Lage, schön über dem Bostalsee, inmitten des Naturparks Saar-Hunsrück im Saarland. Bereits die alten Kelten liessen sich hier nieder. Morgens künden Nebelschwaden über dem Wasser von einem frischen Morgen, abends geht die Sonne majestätisch über einer der Sonnwendlinien unter. «Sonnwendlinien»?! Die kenne ich halt deshalb, weil die Hotelbar NOX heisst. Wie in Tag- und Nachtgleiche: Also Equinox, wenn der Tag und die Nacht gleich lang sind am 20. März und 23. September. Und das ist deshalb wichtig, weil das Haus auf keltischer Kultur und deren Wissen beruht, wann die Sonne den kürzesten oder längsten Tag hat – und wie man dies den Nachfahren in Form eines glänzenden Messingbands weitergibt. Dieses Messingband zieht sich an drei Stellen quer durch das Hotel: Einmal wo die Sonne am kürzesten Tag untergeht und einmal am längsten Tag. Und an der Tag- und Nachtgleiche zieht sich besagtes Messingband eben mitten durch die Bar Equinox, oder kurz NOX. Alles klar mit Sonne und Mond? Hotelbar NOX im Sonnenaufgang Ananasvogelkanne in der Hotelbar Wie der stellvertretende Hoteldirektor Kilian Rau weiss, war die Bar bei der Planung des Hauses ein zentrales Element. Rau ist mir auf Anhieb sympathisch! Etwas vertrackter wird es, als er uns schildert, wie er während der Bauphase mit einer Wünschelrute in den Händen zwischen den Baggern herumstapfte. Und so den Kraftort für die Feuerstelle des keltischen Aussensaunadorfes suchte. Und fand! Die Wünschelrute hat angeschlagen! Also von Feng Shui habe ich auch schon gehört, und es ist tatsächlich räumlich fühlbar. Genius Loci sagen die Architekten dazu. Die alten Kelten nannten es wohl anders. Einfach «Feuer» vielleicht? Das Seezeit Spa und die Kelten Wie dem auch sei, das keltische Saunadorf macht das Seezeitlodge Hotel definitiv zur exklusiven Wellnessdestination! Im Hotel selber gibt es zwar auf 2’700 Quadratmetern einen grosszügigen Spa-Bereich mit Dampfbad, Kräuter- und Panoramasauna, Infinitypool und Ruheraum. Logischerweise mit Panoramafenster und Sicht auf den Bostalsee. Für die «Seezeit» eben… Aber damit nicht genug! Da die Region um den Bostalsee von keltischer Lebenskultur geprägt ist, nahmen das die Besitzer der Seezeitlodge zum Anlass, neben dem Seezeit Spa ein keltisches Saunadorf zu bauen. Dieses steht ganz im Zeichen der keltischen Heilkunst und Naturrituale, die dieses Volk hier einst praktizierte. Im Mittelpunkt steht der Ritualplatz mit grosser Räucher- und Holzfeuerstelle. Drumherum stehen ein Dusch- und Ruhehaus sowie drei Holzhäuser mit einer Kräutersauna, einer keltischen Sauna und einer Erdsauna. Diese ist naturgemäss eingegraben und mit Lehm ausgeschlagen. Katja meint, die Erdsauna erinnere sie an das Teletubby-Haus. Mir sagen die Teletubbys nichts – stammen die etwa auch von den Kelten ab? Aber zurück zum Saunieren; auf dem runden Ritualplatz zelebriert der Saunameister nach einem Aufguss mit Wedeltechnik die roten Gesichter der Gäste. Hinter Katjas Zehen: Trinkrunde nach dem Saunaaufguss In einem mittelalterlichen Trinkhorn reicht er allen Teilnehmern einen Smoothie herum. Ob die Kelten in diesen Trinkhörnern wirklich Smoothies tranken, wage ich allerdings zu bezweifeln… Schriftzug des keltischen Saunadorfes Feuerstelle im keltischen Saunadorf Keltisches Saunadorf mit zentralem Kraftort Sonnenuntergang über dem keltischen Saunadorf Etwa auf Höhe der NOX Hotelbar Im Restaurant Lumi Richtig keltisch geht es hingegen in der Küche zu und her. Küchenchef Daniel Schöfisch bereitet die Speisen ohne viel Schnickschnack zu. Er arbeitet gerne mit klassischen Konservierungsmethoden wie Räuchern, Einlegen und Fermentieren – wie es eben bereits die Kelten kannten. Hungrig muss hier niemand aufs Zimmer! Das Restaurant Lumi ist sehr stimmig eingerichtet und die weitläufige Terrasse bietet einen herrlichen Blick auf den See. Sehr gelungen finden wir insbesondere auch das «Lagerfeuer» im Stile einer afrikanischen Lodge. Feuerstelle vor dem Hotel Leuchte im Restaurant Lumi Katja und Walter gehen essen Erbsensuppe im Lumi Restaurant Langer Tisch im Lumi Restaurant Sonnenuntergang über dem Bostalsee Blaue Stunde über der Restaurantterrasse Am nächsten Morgen geht es gleich wieder im Lumi weiter: Das opulente Frühstücksbuffet gibt es von diversen Stationen, u.a. vom langen Tisch mit dem Messingband für den längsten Tag. Hier breitet die hauseigene Bäckerei ihr mannigfaltiges Sortiment aus. Brotbuffet aus der eigenen Bäckerei Frühstück im Lumi Restaurant Architektur und Design Für die Architektur mit starkem Bezug zur Natur zeichnet das renommierte Berliner Architekturbüro GRAFT verantwortlich. Der Grundgedanke? «Do not disturb!» Die Kräfte des Ortes sollen ungestört bleiben. Das Intérieur der Unterkunft wurde von Birgit Nicolay vom gleichnamigen Designbüro aus Stuttgart entwickelt. Inspiriert von Entspannung, Genuss, Kultur und Natur wurde eine lässige, moderne – und zugleich verspielte und erfrischende – Atmosphäre geschaffen. Katja war ob der Liebe zum Detail entzückt, mit der das Hotel eingerichtet wurde. Blumen hier, Baumstämme da, Kerzen und Laternen überall. Und die Schaukelkörbe sowie die sanften Erdtonfarben haben sie bereits beim Eintritt in die Lobby in den Bann gezogen. Ich fotografiere einfach mal hinterher… Reception mit Nilpferd Bibliothek neben der Bar Bibliothek und Restaurant Aktivitäten rund um den Bostalsee Sind Urlauber mal nicht mit den keltischen Ritualen und der Tag-und-Nacht-Gleiche beschäftigt, betätigen sie sich sportlich rund um das Hotel. Und zwar gleich um die Ecke. Hinter der Unterkunft liegt nämlich ein riesiges, perfekt gepflegtes Putting Green. Mit 1’600 Quadratmetern(!) das wahrscheinlich grösste Golfgrün Deutschlands? Hauseigenes Putting Green Sonnenaufgang über dem Putting Green Wer dann die Bälle aber doch mal gerne fliegen sieht, findet in nur etwa 5 Kilometern Entfernung den 9-Loch Golfpark Bostalsee. Dieser soll schon bald auf 18 Löcher ausgebaut werden. Aber auch für Nicht-Golfer bietet die Landschaft rund um den Bostalsee so einiges; das Angebot reicht von Radfahren, Nordic Walken und Wandern bis zu verschiedenen Wassersportarten wie Segeln, Tauchen, Surfen oder Stand up Paddling u.v.m. A propos Stand up Paddling; die Seezeitlodge bietet ein SUP-Yoga an (also ein Stand up Paddling Yoga)! Hier entspannt man also auf dem Board statt auf der Yogamatte! Wenn das die Kelten wüssten… Wie auch immer. Was das junge Gastgeberpaar Kathrin und Christian Sersch hier erschaffen hat, ist wirklich ein Top-Hotel – eine atmosphärische Oase, die Wellnessurlauber, Geniesser sowie Naturliebhaber und Aktivurlauber gleichermassen begeistert. Als kleinen Ausflug empfehlen wir übrigens auch den Besuch des ca. eine Fahrstunde entfernten Baumwipfelpfades an der Saarschleife (Link zu unserem Review). Hoteladresse Seezeitlodge Hotel & Spa Am Bostalsee 1 66625 Gonnesweiler Deutschland E-Mail: mail@seezeitlodge.de Webseite: seezeitlodge-bostalsee.de Zur Anfrage oder Buchung geht es hier lang. { "@context": "https://schema.org", "@type": "Hotel", "name" : "Seezeitlodge Hotel & Spa", "description" : "Stupendes Wellness-Hotel mit keltischem Saunadorf", "address" : { "@type" : "PostalAddress", "addressCountry" : "DE", "addressLocality" : "Gonnesweiler", "addressRegion" : "Saarbrücken", "postalCode" : "66625", "streetAddress" : "Am Bostalsee 1" }, "telephone" : "+49 6852 80980", "image" : "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2018/09/Hoteleingang-Seezeitlodge-Spa-Saarland.jpg", "starRating" : { "@type" : "Rating", "ratingValue" : "5"}, "priceRange" : "EUR268 - CHF458" } Impressionen vom Seezimmer Balkon des Seezimmers, einem geräumigen Doppelzimmer Zimmer mit Aussicht: Katja und Walter in der Seezimmer-Loggia Anreise Die Unterkunft liegt im Norden des Saarlands. Der Flughafen Saarbrücken liegt 50 Autominuten weiter südlich. Aus Zürich gelangt man einfachsten per Flieger zur Seezeitlodge. Und zwar fliegt man ins schöne Luxemburg. Von da aus sind es knapp 100 km. Innert einer Stunde erreicht man die Seezeitlodge per Mietwagen. Unser Dank geht an… Herzlichen Dank an das Gastgeberpaar Kathrin und Christian Sersch für die grosszügige Einladung! Ein grosses Dankeschön auch an Vizehoteldirektor Kilian Rau für die sehr informative und sympathische Führung ;-) Und vielen Dank auch an Oliver Sefrin von der Deutschen Zentrale für Tourismus für die Organisation dieses Aufenthalts! ## Baden und Schlemmen im Grand Resort Bad Ragaz – eine Restaurant-Tour Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/grand-resort-bad-ragaz-review Wie der Name des Grand Resort Bad Ragaz schon sagt, handelt es sich um eine grossartige Anlage. Geplant von einem grossartigen Architekten. Und gesegnet mit einer Naturtherme und dessen 36.5 Grad warmem Wasser. Perfekt, um gemütlich ein Wochenende durchzuplanschen! ## Bad RagARTz – besuche die grösste Freiluft-Skulpturenausstellung Europas! Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/art-ragartz-skulpturen-bad-ragaz Alle drei Jahre verwandelt sich Bad Ragaz in Europas grösste Open-Air Skulpturenausstellung Triennale «Bad RagARTz». Dann erfreuen sich über 500’000 Besucher an über 400 Skulpturen aus geballten 2’400 Tonnen Kunst. ## «Light Ragaz» in der sagenumwobenen Taminaschlucht Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/light-ragaz-taminaschlucht Die bis zu 200 Meter hohen Felswände der Taminaschlucht sind ja für sich bereits imposant. Dazu ist die dunkle Schlucht aber auch noch beengend schmal und mit der fuchsteufelswild tosenden Tamina ist das Spektakel perfekt. Fast… denn nachts wird das gfürchige Schauspiel auch noch animiert beleuchtet. Was für ein Wunderwerk an atemberaubenden Impressionen! ## Azoreninsel São Miguel – meine 14 Reisetipps und empfohlenen Highlights! Quelle: https://reisememo.ch/portugal/azoren/insel-sao-miguel-highlights São Miguel ist die grösste Insel und zugleich Hauptinsel der Azoren. Aufgrund ihrer Vegetation wird sie oft auch «Die grüne Insel» genannt. Für mich ist sie die blau-grüne Insel. Hier meine Highlights und Tipps! Hier meine 14 Reisetipps: Über die Azoren und das berühmte Azorenhoch Die grüne Insel São Miguel Die Hauptstadt Ponta Delgada Die Vulkankraterseen und ihre Aussichtspunkte Die Küste und ihre Miradouros Caldeiras – Baden in heissen Quellen Parque Terra Nostra in Furnas Furnas und seine Geysire Teeplantage: Cha Gorreana Der Leuchtturm Farol da Ponta do Arnel Parque natural de Ribeira dos Caldeirões Die beiden Golfplätze Anreise nach São Miguel Unterkünfte auf São Miguel Für 2018 war eigentlich eine Reise nach Schottland vorgesehen. Allerdings war ich aufgrund des dortigen Wetters nicht so Feuer und Flamme. In den Ferien mag ich es schön und warm, nicht windig oder ständig bewölkt oder gar regnerisch. Stattdessen buchen wir schliesslich einen Flug auf die… Azoren! Zu diesem Zeitpunkt wusste ich allerdings (noch) nicht, dass das Wetter auch auf den Azoren heftige Kapriolen schlägt! Rauhe Atlantikküste auf Sao Miguel Und das hat meteorologische Gründe: 1. Über die Azoren und das berühmte Azorenhoch Die Azoren sind eine zu Portugal gehörende Inselgruppe, die sich mitten im Atlantik befindet, etwa 1400 Kilometer westlich von Portugal. Sie besteht aus neun grösseren und kleineren Inseln vulkanischen Ursprungs. Da wir von den Wetterfröschen immer wieder hören, dass uns im Sommer das Azorenhoch oft sonniges und sommerlich warmes Wetter in Mitteleuropa beschert, gehe ich naiv davon aus, dass folglich auf den Azoren beständiger Sonnenschein und Sommerwärme zu erwarten sind. Dem ist aber meistens nicht so. Oft wirkt sich über den Azoreninseln feuchte Luft aus, die sich je nach Windrichtung und –stärke an den Bergen staut und unbeständiges Wetter bringt. Mit Wind, Nebel, Regen und Sonnenschein kann das ganze Jahr über gerechnet werden. Die Einheimischen sagen selber, dass man auf den Azoren die vier Jahreszeiten an einem Tag erleben kann. Na zum Glück schneit’s nicht gleich noch… Nebst Badehose gehört jedenfalls eine Regenjacke unbedingt auch in den Koffer! 2. Die grüne Insel São Miguel Mit einer Länge von 62 Kilometern und einer Breite von knapp 16 Kilometern ist São Miguel die grösste und zugleich Hauptinsel des Archipels. São Miguel wird oft auch «Die grüne Insel» genannt. Für mich ist sie die blau-grüne Insel: Noch nirgends habe ich sooo viele blaue Hortensien und Rhododendren gesehen; kilometerlange Hecken säumen Weiden, Strassen und Häuserreihen. Die Insel erscheint wie in einem blauen Blütenmeer. Grün, blau und weiss Mit Hortensien gesäumte Strasse Hortensien so weit das Auge reicht Zudem sieht man ja oftmals den Atlantik, so dass sich auch hier grün und blau vereinen. Ein Farbenschmaus fürs Auge und die Sinne! Ab und zu mischen sich dann nicht nur Nieselregen sondern auch schwarz-weisse Tupfer dazu; von den schwarz-weissen Kühen, die überall friedlich auf den saftig grünen Wiesen grasen. Allmählich habe ich das Gefühl, eben doch in Schottland gelandet zu sein!? Grüne Wiesen, rauhe Küste und schwarz-weisse Kühe – wie in Schottland Obwohl gemäss Reiseführer jede der Inseln ihren Reiz hat, entscheiden wir uns für die Hauptinsel. Denn diese verspricht genügend landschaftliche Vielfalt: Vulkanlandschaften mit wunderschönen Kraterseen, brodelnd heisse Quellen, grüne Wiesen, malerische Wasserfälle und eine subtropische Vegetation. Kurzum – ein Paradies für alle Naturfreunde! Hier ein paar Tipps, was man auf São Miguel so erlebt: 3. Die Hauptstadt Ponta Delgada Die kleine Inselhauptstadt hat man schnell erkundet. Ein Bummel durch die Altstadt mit ihrer Fussgängerzone lohnt sich auf jeden Fall. Ausserdem sollte man auch die Hafenpromenade mit den Restaurants und Cafés entlang schlendern. Kirche Matriz de São Sebastião in Ponta Delgada St. Peter’s Parish Kirche in Ponta Delgada Viel mehr bietet Ponta Delgada dann allerdings auch nicht. Ausser dem Flughafen vielleicht noch… 4. Die Vulkankraterseen und ihre Aussichtspunkte Im Westen der Insel befinden sich die zwei grössten Seen der Azoren; der grüne See «Lagoa Verde» und der blaue See «Lagoa Azul». Sie liegen in einem Vulkankessel und sind durch eine befahrbare Bogenbrücke voneinander getrennt. Links der Lagoa Verde, rechts der Lagoa Azul Walter versucht sich an einem Timelapse Vista do Rei auf Lagoa Verde und Azul Vom königlichen Aussichtspunkt «Vista do Rei» hat man einen sensationellen Ausblick auf die Zwillingsseen und den Ort Sete Cidades. Dreht man sich dann vom Aussichtspunkt mal um, entdeckt man die Hotelruine des ehemaligen Luxushotels «Monte Palace». Sicht auf den Miradouro Vista do Rei mit dem Monte Palace (links im Bild) Hotelruine Monte Palace Aber auch der «Miradouro da Boca do Inferno» ist spektakulär! Von hier sieht man nämlich auch noch den Lago de Santiago. Der Kratersee Lagoa de Santiago und Lagoa Azul im Hintergrund Den berühmten Aussichtspunkt Boca do Inferno haben wir allerdings kaum gefunden, weil er so nicht ausgeschildert ist. Ein Reiseleiter hat uns dann freundlicherweise – weil wir aus der Schweiz seien – verraten, wie wir zu diesem Aussichtspunkt gelangen. Wir geben Dir den Tipp gerne weiter: man erreicht den Miradouro in etwa 15 Gehminuten vom Parkplatz am Lagoa do Canário. Am Aussichtspunkt findet man dann aber doch alle möglichen Nationalitäten… Aufstieg zum Miradouro da Boca do Inferno Katja und Walter vor dem Miradouro da Boca da Inferno Aussicht auf den Lagoa Azul Und wenn wir’s schon von den Seen haben; im zentralen Hochland der Insel liegt der 30 Meter tiefe Kratersee «Lagoa do Fogo». Von den umliegenden Lavabergen bietet sich ein einmaliger Ausblick. Lagoa do Fogo – der «Feuersee». Muss man auch gesehen haben! 5. Die Küste und ihre Miradouros Auf der Insel wimmelt es von «Miradouros» (Aussichtspunkte) und «Parques de Merendas» (Picknickplätze). Alle sind äusserst schön gepflegt und die meisten bieten auch wirklich einen herrlichen Ausblick auf die Küste oder auf die kleinen Felseninseln wie die «Ilhéu dos Mosteiros». Wir nennen sie die «12 Apostel» in Anlehnung an ihre berühmten Artgenossen Australiens (Link zu unserem Review) ;-) Die zwölf Apostel an Australiens Great Ocean Road Felsnadeln vor Mosteiros trotzen der Brandung. Noch… Felsnadeln vor Mosteiros Die Küstenlinie beeindruckt mit ihren steil abfallenden Felsen, schönen Buchten und dem schwarzen Basaltgestein oder den Stränden mit schwarzem Vulkansand. Sicht vom Miradouro da Ponta do Escalvado auf die Therme Ferraria Küste bei den Termas da Ferraria Felsküste bei Tainhas Sicht vom Miradouro da Pisao auf das Nobelörtchen Caloura Zum Baden hat mich der schwarze Strand zwar weniger eingeladen. Zudem ist das Wasser des Atlantiks bekanntlich kalt. In Ponta da Ferraria gibt es jedoch eine Rarität: Das Meerwasser wird hier in einer kleinen Bucht durch Thermalquellen erwärmt! Es tummelten sich allerdings so viele Touris darin, dass wir nicht ins Wasser stiegen. 6. Caldeiras – Baden in heissen Quellen An mehreren Orten auf São Miguel findet man natürliche Schwimmbecken mit warmem Quellwasser. Sie nennen diese Bassins «Caldeiras». Eines der grössten Becken ist die «Caldeira Velha» zwischen Ribeira Grande und Lagoa do Fogo. Warmer Pool der Therme Caldeira Velha Aber auch in Furnas gibt es ein Naturbecken, das Heilschlamm enthält: Die «Poça da Beija», ist eine Badelandschaft mit mehreren heissen Quellen. Und auch mitten im botanischen Garten «Parque Terra Nostra» findet man ein Thermalschwimmbecken mit sehr eisenhaltigem, ockerfarbenem Wasser. Um ehrlich zu sein; allzu einladend wirken weder die rostbraune Farbe noch der typische, an faule Eier erinnernde Schwefelgeruch. Aber ein Bad im Thermalbad gehört auf den Azoren einfach dazu. Das Wasser hat nämlich einen hohen Anteil an Eisen und ist daher besonders wohltuend für die Haut und bei rheumatischen Erkrankungen. Thermalbecken im Parque Terra Nostra Frohes planschen allerseits! 7. Parque Terra Nostra in Furnas Der Park ist auf jeden Fall ein Muss, wenn man auf São Miguel ist. Eine grüne Oase mit einer einzigarten Sammlung von Bäumen, Pflanzen und Blumen aus aller Welt. Sitzbank bei der Villa im Parque Terra Nostra Katja könnte Bäume ausreissen, so gut gefällt es ihr im Park Ein kleiner Bach plätschert von Teich zu Teich. Mit warmem Thermalwasser! Und als ob es nicht schon kitschig genug wäre, gleiten im Wasser zwei schwarze Schwäne dahin! Der Park ist ein botanischer Garten allererster Güte mit einem wunderschönen Seerosenteich und unzähligen exotischen Pflanzen aus allen Kontinenten. Diese Anlage wiederum erinnert uns an den botanischen Garten in Mauritius (Link zu unserem Reisetipp). Parque Terra Nostra und die Kirche Nossa Senhora da Alegria Der ist ähnlich und doch ganz anders… Furnas und seine Geysire Furnas ist ein Kurort im Südosten der Insel und liegt eingebettet in einem ehemaligen Vulkankrater. Der gleichnamige See (Lagoa do Furnas) am Ortsrand von Furnas ist durch die heissen Quellen (Fumarolas) bekannt. Hier dampft und brodelt es überall. Die Einheimischen nutzen diese Fumarolas für die Zubereitung des «Cozido» – ein Eintopf, in dem das Essen bis zu sieben(!) Stunden langsam in den Erdlöchern gart. Stege über die Fumarolas da Lagoa das Furnas Dampf der Fumarolas da Lagoa das Furnas Den besten Ausblick auf den Lago do Furnas und die schwefelverhangenen Geysiere hat man übrigens vom «Miradouro do Pico do Ferro». Via Parkplatz neben den Geysieren gibt es einen furchterregend steilen Aufstieg für fitte Wanderer. Von der anderen Seite des Bergs ist die Steigung allerdings sehr moderat und man fährt mit dem Auto bis praktisch an den Aussichtspunkt heran. Aussicht vom Pico do Ferro auf die heissen Quellen am Lagoa das Furnas Wie praktisch, wenn man es rechtzeitig weiss ;-) 9. Teeplantage: Cha Gorreana Die einzige Teeplantage Europas liegt auf den Azoren! An den Hängen zwischen Maia und São Bras im Norden der Insel wachsen die saftig grünen Teepflanzen, verarbeitet vom Familienunternehmen Gorreana. Jährlich werden hier 40 Tonnen Schwarz- und Grüntee produziert. Er wird überwiegend in Handarbeit kultiviert, geerntet und verarbeitet. Teefabrik Cha Gorreana Teeplantage Gorreana Tee soweit das Auge reicht… Es gibt eine «Self-Guided Tour», bei der man nicht nur die Menschen und Maschinen im Einsatz sieht, man probiert auch den Schwarztee und Grüntee. Frisch ab Presse sozusagen. 10. Der Leuchtturm Farol da Ponta do Arnel Ganz im Osten der Insel bei Nordeste liegt der Leuchtturm Farol do Arnel mit einem super Panoramablick auf die Küste und den Atlantik. Er ist einer der ältesten Leuchttürme auf den Azoren. Aber Achtung! Wir empfehlen unbedingt, nicht mit dem Auto die steile Serpentinen-Strasse runter zu fahren. Die ist nämlich mit 35% Steigung ziemlich steil, bietet wenig Kreuzungsmöglichkeiten und nicht jedes Mietauto dürfte die Strasse wieder problemlos hochkommen ;-) Leuchtturm Farol da Ponta do Arnel Da geht’s also ziemlich steil zur Küste runter… Beim steilen Spaziergang wird man belohnt mit farbigen Wochenendhäuschen und malerischen Fischerbooten. 11. Parque natural de Ribeira dos Caldeirões In der Nähe von Nordeste findet man den Parque natural de Ribeira dos Caldeirões. Hier bieten sie Canyoning an. Wir sind ja nicht so die Abenteurer, aber ein Halt lohnt sich dennoch, auch wenn man sich nicht die Schluchten herunterseilen möchte. Canyoning im Parque natural de Ribeira dos Caldeirões Der Naturpark ist nämlich sehr schön angelegt in die üppige Vegetation mit Baumfarnen und Zedern. Zudem schlängelt sich ein Fluss durch den Park, und einen kleinen Wasserfall gibt’s auch noch zu bewundern. Oder man besucht die restaurierten Mühlen am Fluss. Parque natural de Ribeira dos Caldeirões Parque natural de Ribeira dos Caldeirões Wie idyllisch! 12. Die beiden Golfplätze Ja! Auf São Miguel gibt es tatsächlich zwei Golfplätze; der 27-Loch-Platz Batalha liegt an der Nordküste der Insel. Einerseits erblickt man vom Golfplatz aus den Atlantik, andererseits erstrecken sich im Süden sowie im Osten imposante Berge um den Platz herum. Auch hier trifft einmal mehr das Grün der Insel auf das Blau des Ozeans, was zu einem schönen Farbenspiel führt – wenn’s dann grad mal nicht bewölkt beziehungsweise neblig ist… Golfplatz Batalha auf Sao Miguel Green auf dem Golfplatz Batalha. Bei etwas Wind… Der 18-Loch Golfplatz Furnas ist auch spektakulär! Er liegt inmitten einer vulkanischen Landschaft mit üppiger, tropischer Vegetation. Weniger lässig finde ich allerdings die vielen, tiefen Sandbunker und die ziemlich ondulierten Greens. Walter hat mich nur deswegen auf diesem Platz geschlagen! Walter gewinnt mal wieder eine Golfrunde Walter sieht das anders, aber das ist ja normal, wenn er das erste Mal seit Jahren endlich wieder gewinnt… 13. Anreise nach São Miguel Ab Zürich gelangt man mit Air Portugal (TAP) auf die Azoreninsel Sao Miguel. Allerdings mit einem Zwischenstopp in Porto oder Lissabon. TAP hat ein attraktives Stop Over Programm, wodurch sich die Azorenferien wunderbar mit einem Aufenthalt in einer der beiden Städte kombinieren lässt. Wir haben das Angebot genutzt und uns 2 Tage Porto angeschaut (Link zu unserem Städtereisetipp). Ribeira, die Altstadt von Porto zur blauen Stunde Für Lissabon haben wir hier auch noch Tipps. Sowohl von Lissabon wie auch von Porto sind es etwa 2.5 Flugstunden bis Ponta Delgada auf den Azoren. Für Vielflieger bietet TAP übrigens ein spezielles Angebot mit bis zu 40% Rabatt: Der TAP Flight Pass kann für Inlandsflüge in Portugal (inklusive Insel-Destinationen), für Flüge zwischen Deutschland, Österreich, der Schweiz und Portugal, und für Flüge zwischen Portugal und Zielen innerhalb Europas sowie Marokko genutzt werden. Der TAP Flight Pass wird konfiguriert auf der Webseite von TAP Air Portugal für bis zu 30 Nutzer pro Pass. Dafür muss man sich registrieren. Um möglichst viel von der Insel zu sehen, erkundet man sie am besten mit eigenem Mietwagen. Tipp: nicht den kleinsten Mietwagen nehmen! Es geht manchmal doch recht steil die Küste runter oder den Berg hoch. Und auf den Schotterstrassen macht sich ein SUV auch besser als ein Kleinwagen. Allerdings sollte das Auto auch nicht allzu gross sein, um durch die engen Gässchen der Dörfer zu kommen. Uns tat ein Nissan Qashqai gute Dienste. Die Strasse versinkt in den Hortensien Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit minus 2 Stunden. Beste Reisezeit Die Azoreninseln sind eine Ganzjahresdestination; der Winter ist mild und der Sommer mit 25 Grad angenehm warm. Als beste Reisezeit gelten die Monate Juni bis September, da während dieser Zeit mit den geringsten Niederschlägen zu rechnen ist. Allerdings hatten wir während unseres Aufenthalts im Juni sehr wechselhaftes Wetter, was für die Azoren typisch ist; auf Sonnenschein kann innnert kurzer Zeit Wind und Bewölkung und dann Regen folgen. Natürlich auch umgekehrt und manchmal mehrmals am Tag! 14. Unterkünfte auf São Miguel Wir haben zwei sehr stilvolle Hotels gefunden, die wir allen Boutique- und Designhotel-Liebhabern wärmstens empfehlen: Santa Barbara Eco-Beach Resort im Norden der Insel. Santa Barbara Eco-Beach Resort auf Sao Miguel Und die WHITE Exclusive Suites & Villas in der Nähe der Inselhauptstadt Ponta Delgada. White Exclusive Suites & Villas mit Terrasse und Pool Ein weiteres Hotel, das uns Bloggerkollegin Esther von Travel Sisi empfohlen hatte, ist das Furnas Boutique Hotel. Wir gönnten uns da einen Lunch. Sehr gelungen, das Restaurant À Terra! Restaurant À Terra im Furnas Boutique Hotel À Terra Restaurant mit eigener Flasche Nach unserem Aufenthalt auf São Miguel sind wir noch auf das Hotel Senhora da Rosa in Ponta Delgada aufmerksam geworden. Sieht auch noch vielversprechend aus! Ich wünsche einen abwechslungsreichen und unterhaltsamen Aufenthalt auf der «Wetterinsel» ;-) ## WHITE Exclusive Suites & Villas – als ob der Sommer nie zu Ende geht Quelle: https://reisememo.ch/portugal/azoren/white-exclusive-suites-villas-sao-miguel Als ich im Internet die Unterkünfte für unsere Azoren-Reise recherchiere, stosse ich auf die WHITE Exclusive Suites & Villas. «Wow!», huscht es mir über die Lippen. Ich stöbere noch etwas in der Bildgalerie und weiss sofort – da will ich hin! mit direktem Blick aufs Meer Beim Anblick dieser weissen Villa mit türkisfarbigem Swimmingpool kommt mir unweigerlich der Raffaello-Werbespot in den Sinn. Der TV-Spot, der Anfang der 90er-Jahre mit einem hübschen weissen Anwesen und Pool am Meer die verführerische weisse Kokos-Mandel-Kugel anpries. Ich höre heute noch den Slogan «als ob der Sommer nie zu Ende geht». Ich sehe mich bereits in dieser weissen Villa an einem feinen Kokosdrink nippen und weiss ab diesem Moment; diese Unterkunft ist genau unser Ding! Ich buche! Ich sehe mich schon am Pool… ich kann’s kaum erwarten… WHITE Exclusive Suites and Villas auf den Azoren Das Hotel WHITE Exclusive Suites and Villas (Link zu booking.com) liegt in Lagoda, an der Südküste der Insel São Miguel auf den Azoren und ist ca. 6 Kilometer von der Inselhauptstadt Ponta Delgada entfernt. Als wir bei unserer Ankunft entlang einer langen, weissen Wand laufen und bei der Holztüre läuten, öffnet uns Sandra das Tor zum weissen Bijou. Herzlich und voller Euphorie begrüsst sie uns, als hätte sie schon den ganzen Morgen auf uns gewartet. Uns als hätten wir uns jahrelang nicht mehr gesehen ;-) Eingang mit Lobby Holz als Kontrast zum Weiss Lounge und Restaurant Voller Stolz führt Sandra uns herum, zeigt uns das Hotel und erläutert, dass sie just vor einem Tag das einjährige Bestehen des Hotels gefeiert haben. Die White Exclusive Suites and Villas wurden nämlich im Sommer 2017 eröffnet. Die Besitzer haben hier traditionelle Architektur eines alten Herrenhauses aus dem 18. Jahrhundert mit modernem Design verbunden und daraus ein stilvolles Boutique Hotel geschaffen. Dabei wurden teilweise die Mauern des ehemaligen Hauses beibehalten und ins neue integriert. So findet man zum Beispiel mit Basaltsteinen dekorierte Wände, Steinbögen des ehemaligen Weinkellers und weitere Elemente des ursprünglichen Hauses. Kaum sitzen wir in der Lounge, strahlt uns ein äusserst sympathischer, braungebrannter Typ à la Ricky Martin an und fragt, was er uns denn Gutes tun könne. Walter stösst mich mit dem Ellbogen… Ach ja, ich wollte ja einen Kaffee. Also bestellen wir bei «Ricky» Kaffee und Kuchen und lassen erst mal die ganze Ambiance auf uns wirken, bevor wir unsere Ocean Suite im ersten Stock beziehen. Tor zur Terrasse des eleganten Boutique Hotels Die Farbe Weiss verbinden viele mit Unberührtheit oder Eleganz, aber auch mit Sterilität. Nun, in den White Exclusive Suites and Villas setzt die Farbakzente das Servicepersonal mit seiner Freundlichkeit – oder Walter mit seinem pinkfarbigen Shirt. Walter mit seinem pinkfarbigen Shirt und Katja Oder zur blauen Stunde wirkt das stilvolle Designhotel in blau-weiss auch toll! Der Eingang zum Hotel Das stilvolle Designhotel zur blauen Stunde Bei Sonnenuntergang auf der Terrasse ist es herrlich! mit Lagerfeuerfeeling Der Pool wirkt nachts tief dunkelblau Die Suiten Unsere Suite ist in hellen Farben gehalten und eine Art Wandteppich, der gleichzeitig den Wohnbereich vom Schlafbereich elegant unterteilt, erinnert mich unweigerlich an den Ozean. Die Suite heisst übrigens auch Ocean Suite. Einen herrlichen Blick aufs Meer hat man nämlich von der Veranda oder von einem kleinen Erker, den man auch als Sitzbank nutzen kann. Unsere Ocean Suite mit «Ozean-Teppich» Schlafzimmer in der Ocean Suite Branding auch im Badezimmer Das Hotel verfügt insgesamt nur über 10 Zimmer beziehungsweise Suiten. Wer also einen ruhigen und stilvollen Urlaub auf den Azoren verbringen will und nicht ein traditionelles Hotel sucht, ist hier richtig! Tipp: Wer (noch mehr) Privatsphäre haben will, sollte eines der Zimmer im 1. Stock buchen, da einige Zimmer im Parterre gleich neben der Küche und dem Poolbereich liegen und somit andere Gäste ständig vor dem Zimmer herumlaufen. Terrasse der White Exclusive Suites & Villas Terrasse mit Aussicht auf den Atlantik Blau und weiss soweit das Auge reicht Das kleine feine Restaurant Auch das Essen ist hier nicht 08/15. Wer ein traditionelles Frühstücksbuffet erwartet, wird vielleicht im ersten Moment enttäuscht. Das Frühstück wird an den Tisch serviert; dazu gehören Joghurt mit Früchten, selbst gebackenes Brot und selbst gemachte Marmelade, Käse und Aufschnitt sowie ein Rührei und zum Abschluss noch Pancakes. Zudem gibt es jeden Tag einen anderen Mix aus Fruchtsaft sowie einen Detox-Drink. Frühstückstisch mit Fruchtsaft, Müesli, Brot und mehr Detoxwasser und gesunde Körner Wer will, kann natürlich auch auf der Terrasse frühstücken. Frühstück auf der Terrasse Wenn man abends im Hotel dinnieren will, muss man allerdings am Vortag reservieren. Aber es lohnt sich auf alle Fälle, einen Abend die Hotelküche zu geniessen; die Karte ist klein, aber fein! Frittierte Calamares Fischsuppe mit Kokosnussmilch Bar und Lounge Raffaello-Kugeln habe ich im White Azores zwar keine vorgefunden, aber dafür den Sommergenuss, der nie zu Ende geht… Unser Dank geht an… Besten Dank an Mário Ladeira, Sales Manager, für das Koordinieren dieses Aufenthaltes. Er wurde durch das Hotel unterstützt. Muito obrigado auch an Sandra Correia für den herzlichen Empfang und die tolle Gastfreundschaft! Ich hatte das Gefühl, als würden wir Sandra schon seit eh und je kennen… Sandra Correia und Katja vor dem Hoteleingang Adresse White Exclusive Suites & Villas R. da Rocha Quebrada, 10 Atalhada 9560-420 Lagoda, São Miguel Das Hotel liegt etwa 6 km von Ponta Delgada und 25 km von Furnas entfernt. Telefon: +351 296 249 153 E-Mail: white@whiteazores.com Webseite: whiteazores.com Über die Azoreninsel São Miguel Mit einer Länge von 62 Kilometern und einer Breite von knapp 16 Kilometern ist São Miguel die grösste und zugleich Hauptinsel des Azoren-Archipels. Sie wird oft auch «Die grüne Insel» genannt. Was man auf São Miguel so alles erlebt, listen wir in diesem separaten Bericht auf. Anreise nach São Miguel Ab Zürich gelangt man mit Air Portugal (TAP) auf die Azoreninsel São Miguel. Allerdings mit einem Zwischenstopp in Porto oder Lissabon. TAP hat aktuell ein attraktives Stop Over Programm, wodurch sich die Azorenferien wunderbar mit einem Aufenthalt in einer der beiden Städten kombinieren lässt. Auf unserem Blog findest du auch Tipps für eine Städtereise nach Porto oder auch Lissabon. Weitere Impressionen: { "@context": "https://schema.org", "@type": "Hotel", "name" : "White Exclusive Suites & Villas", "description" : "Stilvolles Boutique Hotel an der Südküste von Sao Miguel", "address" : { "@type" : "PostalAddress", "addressCountry" : "PT", "addressLocality" : "Lagoda", "addressRegion" : "Sao Miguel", "postalCode" : "9560-420", "streetAddress" : "Rua Roche Quebrada, 10" }, "telephone" : "+351 296 249 153", "image" : "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2018/07/White-Exclusive-Suites-Villas-Baum-Pool.jpg", "starRating" : { "@type" : "Rating", "ratingValue" : "5"}, "priceRange" : "EUR250 - EUR400" } ## Santa Barbara Eco-Beach Resort – ein Traum zwischen Bergen und Meer Quelle: https://reisememo.ch/portugal/azoren/santa-barbara-eco-beach-resort-review Während unseres Aufenthalts auf der Azoreninsel São Miguel verbringen wir vier Nächte im Santa Barbara Eco-Beach Resort. Ein Hotel, dessen Lage kaum zu überbieten ist – fanden auch die Besitzer Rodrigo und João. Dass wir während unseren Ferien auf den Azoren im Santa Barbara Eco-Beach Resort (Link zu booking.com) logieren, ist nicht ganz zufällig. Unsere Bloggerkollegin Esther von Travel Sisi war letzten Winter auf den Azoren und hat uns diesen Tipp gegeben. Da wir die gleiche Vorliebe für schöne und stilvolle Hotels teilen, wussten wir, dass es uns gefallen würde… Santa Barbara Eco-Beach Resort Santa Barbara Eco-Beach Hotel Als wir in die Hotellobby eintreten, muss ich sofort ans Areias do Seixo denken; das Boutique Hotel an der Ostküste Portugals, das uns vor ein paar Jahren aufgrund seines Intérieurs und der Dekoration so fasziniert hatte. Genau so stilvoll ist es auch hier eingerichtet. Reception im Santa Barbara Eco-Beach Resort Bar und Lounge mit Aussicht Ledersessel in der Lounge Ein Unterschied ist jedoch, dass man hier von der Lobby aus direkten Blick auf den Atlantik hat. Das Hotel liegt nämlich auf einer Klippe an der Nordküste der Azoreninsel São Miguel, mit direktem Zugang zum Strand Praia de Santa Barbara. Dieser Ausblick ist einfach himmlisch! So lässt sich ein Espresso Martini noch mehr geniessen! Sonnenuntergang von der Lounge aus gesehen Genau das dachten sich Rodrigo Herédia und João Reis, die Besitzer des Resorts, wohl auch. Die beiden Freunde teilen die Leidenschaft für die Azoren, das Meer und fürs Surfen. Und sie haben sich mit diesem Hotel ihren gemeinsamen Traum erfüllt. Öko-Schick und herausragende Architektur vereint Das im Sommer 2015 eröffnete Resort wurde ökologisch nachhaltig konzipiert. Zudem wurde es perfekt in die umgebende Landschaft eingebettet und die ausgewählten Materialien wie unbearbeitetes Holz und traditioneller Kork harmonieren mit der Landschaft. Wie auf der Insel dominieren auch im Resort die Farben grün und blau; grün von den saftigen Wiesen sowie den umliegenden Bergen und blau vom Himmel und dem Atlantik. Es kommt daher nicht von ungefähr, dass auch einige der Zimmer «Blue and Green Villas» heissen. Das sind dann die mit den grünen oder blauen Sesseln auf der Terrasse. Hängematte auf der Veranda der Blue and Green Villa Wohnzimmer der Blue and Green Villa Dekoration in der Blue and Green Villa Das Hotel bietet insgesamt 14 Villen in drei Kategorien; Garden Villas, Blue and Green Villas und die Retreat Villas. Anfang Juli 2018, während unseres Aufenthaltes, wurde das Resort um 6 Blue & Green Studios erweitert. Wir durften die letzte Nacht in einem dieser neu eröffneten Studios probewohnen. Schlafzimmer im Blue and Green Studio Sofa im Blue and Green Studio Schlafzimmer im Blue and Green Studio Auch die Leuchte passt perfekt zum Intérieur Auch architektonisch sticht das Resort hervor; kubische Elemente kontrastieren mit der schroffen Felsküste. Viele der geometrischen Gebäudeelemente sind in Kork eingekleidet. In den Villen findet man überall Naturmaterialien wie Stein und Holz. Die Badewanne ist aus einem dunkelgrauen, fast schwarzen Lackzement, der dem Vulkangestein der Insel ähnelt. Walter kommt mit seiner Schwäche für schlichte Architektur voll auf seine Kosten… Die Retreat Villas Eingang zu den Blue and Green Villas Garten im Santa Barbara Eco-Beach Resort Retreat Villas Der Garten und das Meer Faszinierend ist hier aber nicht nur die Architektur und das Design, auch die exponierte Lage ist herrlich und der Garten – ein Traum! Egal, wo man sich hinlegt, selbst vom Swimming Pool und dem kleinen Massage-Häuschen hat man einen wunderbaren Ausblick. Massage-Häuschen mit Aussicht Sonnenstühle mit Blick aufs Meer Der Infinity-Pool Wer lieber im Meer badet – mir persönlich ist der Atlantik etwas zu kühl – der gelangt vom Resort aus direkt zur Praia de Santa Barbara. Auf dem Weg zum Strand findet man gleich noch den Beach-Club, der nebst feinen Drinks und Snacks auch Aktivitäten wie Surfen anbietet. Der Strand sei übrigens der beste Surfstrand auf der ganzen Insel – sagen zumindest die Besitzer, beide leidenschaftliche Surfer. Die müssen es ja wissen? Santa Barbara Strand Aussicht auf die Praia de Santa Barbara Das Santa Barbara Restaurant Das Auge isst ja bekanntlich mit. Und natürlich meint man damit die schön angerichteten Speisen auf dem Teller. Hier im Restaurant des Santa Barbara Resorts wird das Auge auch mit dem Ausblick aufs Meer verwöhnt. Die Ambiance ist toll! Santa Bárbara Restaurant Gedeckte Tische im Santa Bárbara Restaurant Aussicht vom Restaurant Serviert werden verschiedene lokale Spezialitäten. Aber auch Sushi sowie asiatisch angehauchte Gerichte stehen auf der Speisekarte. Das Santa Barbara Eco-Beach Resort hat uns sehr gut gefallen! Ich träume heute noch von den grün-blauen Impressionen und Ausblicken aufs Meer. Unser Dank geht an… Besten Dank an Mário Ladeira, Sales Manager im Santa Barbara Eco-Beach Resort, für das Koordinieren dieses Aufenthaltes. Er wurde durch das Hotel unterstützt. Adresse Santa Barbara Eco-Beach Resort Estrada Regional nº1 1º Morro de Baixo 9600-219 Ribeira Grande São Miguel, Azoren Telefon: +351 296 470 360 Webseite: santabarbaraazores.com Ribeira Grande ist ca. 23 km vom Flughafen Ponta Delgada entfernt und über die Schnellstrasse in nur ca. 20 Minuten einfach zu erreichen. Und das, obwohl das Städtchen auf der Nordseite der Insel liegt, der Flughafen im Süden. Im Süden sind übrigens die WHITE Exclusive Suites & Villas (Link zu unserem Review) sehr zu empfehlen. Auch hier wohnt man auf einer Klippe… Über die Azoreninsel São Miguel Mit einer Länge von 62 Kilometern und einer Breite von knapp 16 Kilometern ist São Miguel die grösste Insel und zugleich Hauptinsel des Azoren-Archipels. Sie wird oft auch «Die grüne Insel» genannt. Was man auf São Miguel so alles erlebt, findest du in diesem separaten Bericht. Anreise nach São Miguel Ab Zürich gelangt man mit Air Portugal (TAP) auf die Azoreninsel São Miguel. Allerdings mit einem Zwischenstopp in Porto oder Lissabon. TAP hat aktuell ein attraktives Stop Over Programm, wodurch sich die Azorenferien wunderbar mit einem Aufenthalt in einer der beiden Städte kombinieren lässt. Hier ein paar Tipps für eine Städtereise nach Porto oder auch Lissabon. Und noch mehr Impressionen: { "@context": "http://schema.org", "@type": "Hotel", "name" : "Santa Barbara Eco-Beach Resort", "description" : "Schönes Eco-Beach Resort am Strand von Santa Barbara", "address" : { "@type" : "PostalAddress", "addressCountry" : "PT", "addressLocality" : "Ribeira Grande", "addressRegion" : "Sao Miguel", "postalCode" : "9600-219", "streetAddress" : "Estrada Regional nº1, 1º Morro de Baixo" }, "telephone" : "+351 296 470 360", "image" : "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2018/07/Santa-Barbara-Eco-Beach-Resort-Retreat-Villas.jpg", "starRating" : { "@type" : "Rating", "ratingValue" : "5"}, "priceRange" : "EUR250 - EUR450" } ## Six Senses Douro Valley – Hideaway der Luxusklasse! Quelle: https://reisememo.ch/portugal/six-senses-douro-valley-review Six Senses ist ein Asiatischer Hotel- und Spa-Betreiber. Mit wohlklingendem Namen und einem vorauseilenden Ruf in Sachen ökologischer Nachhaltigkeit. Das Six Senses Douro Valley Hideaway muss ich gesehen haben… Der Name Six Senses ist ein Versprechen. Eins von asiatischer Leichtigkeit und entlegenen Hotels mit Naturbezug. Aber geht das auch in Nordportugal? In einem herrschaftlichen Landsitz historischen Zuschnitts? Einer Quinta, die als privater Herrensitz diente mit Weingut und Garten und allem drum und dran. Und dann bis auf die Grundmauern herunterbrannte? Direkt zu den Hotelfotos navigieren. Anreise ins Douro-Tal Als wir Ende Juni am Flughafen von Porto landen, ist der Himmel grau und verhangen. Und es weht ein zu kühles Lüftchen. Und hängt da sogar so etwas wie Nebel in der Luft? Nachdem der Flug verspätet war, passt sich auch noch meine Stimmung dem Wetter an. Griesgrämig fasse ich den obligaten Mietwagen, stelle die Heizung an und düse mit Katja in Richtung Landesinnere, ins Douro-Tal. Das Tal gilt als eines der markantesten Weinbaugebiete der Welt und wurde von der UNESCO als Weltkulturdenkmal anerkannt. Allmählich hellt der Himmel auf – und auch meine Stimmung. Wir stellen von Heizung auf Klimaanlage um, denn plötzlich ist es gefühlte 10 Grad wärmer! Das lässt meine Vorfreude auf ein paar portugiesische Tapas und ein feines Glas Douro-Wein anspringen. Oder begrüssen die hier gar mit Portwein? Das Douro-Tal ist das älteste bekannte Weinanbaugebiet der Welt! Umgeben von Weinreben fahren wir dem Tal entlang, bis wir weit abseits von jeglichem touristischen Rummel sind. Kurz vor Peso da Regua steige ich auf Anweisung von Navigator Katja in die Eisen und biege zweimal scharf rechts ab. Inmitten dieser idyllischen Region breitet sich auf acht Hektaren Land das Luxushotel Six Senses Douro Valley vor unseren staunenden Augen aus. Dann sind wir mal gespannt! Hotelzufahrt durch die Weinberge In die Weinreben eingewachsenes Six Senses Douro Valley Von Weinreben umrankter Landsitz Hoteleingang wie durch ein Scheunentor… … durch eine Schleuse… … in eine andere Welt Schöner sitzen mit Aussicht ins Douro-Tal Zimmer mit Willkommens-Snack und Portwein. So muss das sein! Geschichte überspringen und direkt zu den weiteren Fotos. Die schönste Quinta des Douro-Tals Ende des 19. Jahrhunderts übernimmt Laura Pereira Leitão zusammen mit ihrem Gatten Alfredo Passanha die Quinta namens Vale de Abraão und macht sie zu ihrem Hauptwohnsitz. Der jüdische Name geht auf Abraão Farah zurück. Er pachtet 1464 von João Lourenço de Seara das Weingut in einer malerischen Krümmung des Douro-Flusses nahe von Lamego. Seither ist der Ort bekannt als Vale de Abraão. Ende des 19. Jahrhunderts ziehen Laura Pereira Leitão, Nachfahrin von João Lourenço de Seara, und ihr Ehemann Alfredo Passanha in die Quinta des Weinguts ein. Was zu jener Zeit unerhört ist. Denn Quintas sind damals temporäre Landresidenzen, die noble Gesellschaft pflegt typischerweise in ihren Stadtrefugien zu residieren. Bei Laura und ihrem Mann verhält es sich anders. Die Beiden beschliessen, die Quinta zu ihrem Hauptwohnsitz zu machen. Dafür sind umfangreiche Renovierungs- und Erweiterungsmassnahmen notwendig: Sie bauen einen mächtigen Turm und die Kapelle wird in das Haus verlegt. Im Park legen sie Gärten, Teiche, romantische Gehwege und Aussichtspunkte an und pflanzen exotische Bäume. So wird Vale de Abraão die schickste und schönste Quinta im gesamten Douro-Tal. Quinta mit Pool, Gärten und neuem Turm Da Laura and Alfredo Passanha kinderlos sind, übernimmt ihr Neffe Serpa Pimentel das Anwesen. Er stammt aus einer wohlhabenden Familie, die mit König Carlos dem I. von Portugal eng befreundet ist. Unter seiner Regie wird Vale de Abraão renoviert, inspiriert von der königlichen Sommerresidenz in Sintra. Bis Anfang der 1990er Jahre lebt die Familie Serpa Pimentel glücklich in Vale de Abraão. Bis es zu einem vernichtenden Feuer kommt. Praktisch das gesamte Anwesen brennt bis auf die Grundmauern nieder. Was für ein Anblick, was für eine Katastrophe! Die Familie zieht weg und zurück bleibt nichts als Schutt und Asche. Erst nach vielen Jahren der Vernachlässigung übernimmt ein portugiesischer Investor das Anwesen und lässt es zu einem eleganten Hotel mit 57 Gästezimmern und einem Spa umbauen – so entsteht 2003 das Aquapura. 2014 übernimmt die portugiesische Investmentgesellschaft Explorer Gruppe das Anwesen. Sie laden Six Senses Hotels Resorts Spas ein, das Anwesen zu betreiben und das Vale de Abrãao zum ersten Six Senses Hideaway in Europa zu machen. Nach umfangreichen Renovierungsmassnahmen ist es im Juli 2015 soweit – das Six Senses Douro Valley begrüsst die ersten Gäste. Wie Phoenix aus der Asche ist ein herausragendes Herzensprojekt entstanden. Denn zusammen mit Fundo Revitalizar Norte und Clodagh Design aus New York ist es Six Senses gelungen, die Familienresidenz im einstigen Geist auferstehen zu lassen und als heutiges Six Senses Resort zu neuem Leben zu erwecken. Gelungen ist eine Ferienresidenz mit einer stimmigen Symbiose aus dem Charme vergangener Tage und natürlichem, zeitgenössisch-puristischem Design. Man fühlt sich praktisch wie bei den Serpa Pimentels zu Hause ;-) Stilvoll dekorierte Weinbar und Lounge Die Wine Library mit Lichteinsatz Schmuckstück Wine Library mit interaktivem Weinschrank Tischgedeck im Restaurant Stilvoll eingerichtetes Restaurant Stimmungsvolle Quinta Bar mit Fauteuils aller Couleur Verspiegelte Quinta Bar und Lounge Gemütliche Lounge der Quinta Bar mit moderner Malerei Six Senses Douro Valley Lustgarten mit Pool Als richtig gutes Hideaway ist das Hotel autark, d.h. wer nicht aus dem Hotel will, muss nicht, kann aber trotzdem einiges erleben. Rings ums Haus werden nicht nur Weinreben kultiviert, auch ein grosszügiger Garten mit Wald auf 80’000 Quadratmetern umgibt den Landsitz. Der Wald ist sogar derart gross, dass ich eine Karte ausgehändigt kriege, als ich nach dem Weg frage ;-) Zuerst geht es über verschlungene Waldwege an allerlei eingewachsenen Pavillons und einem Wasserfall vorbei, dann entlang des Flusses Douro bis zum Häuschen für Sportbuchungen wie Tischtennis oder Minitennis und schliesslich via Pool zurück zum Gartenrestaurant. Sitzkorb im Wald Katja im Sitzkorb Liege mit Baldachin und Sicht auf den Douro Katja macht es sich gleich gemütlich Lounge auf der Terrasse Pool mit Liegewiese Walter und Katja am Pool Ausgeliehene Strohhüte helfen durch die gleissende Sonne Abends im Restaurant… Der gewiefte Gast findet sich knapp vor Sonnenuntergang in der Bar ein zum gepflegten Apéro. Der Sommelier wird einen Weissen aus der Gegend empfehlen. Seinem Rat kannst Du getrost folgen. Bei Gelegenheit wechselst Du auf die Terrasse im Innenhof des Restaurants und geniesst Amuse-Bouches, frisches Brot aus dem eigenen Holzofen und die weiteren Kreationen aus der Küche. Der portugiesische Chef verwendet wo immer möglich lokale Produkte. Gemüse und Kräuter stammen aus dem eigenen Biogarten. Dazu empfiehlt mir der Sommelier einen trockenen Weissen. Er bringt einen Dalva. Ich bin jetzt überzeugter Douro-Wein Geniesser! Terrasse des Restaurants im Innenhof. Kurz vor Sonnenuntergang… Tischgedeck auf der Terrasse Terrine zur Vorspeise Zum Hauptgericht ein feiner Fisch auf Safran Espuma Oder ein Thunfisch in seinem blauen Element Crema Catalana zum Dessert Und Pralinen zum Kaffee Die Quinta zur blauen Stunde Na dann gute Nacht allerseits! Obwohl wir viel essen, fallen wir in unserem Zimmer federleicht in das riesige King-Size Bett und geniessen den Schlaf der Gerechten. Gerecht, weil… wir jeden Tag über 10’000 Schritte schaffen? … Und morgens zum Frühstück Wie dem auch sei, am Morgen sind wir trotz des bequemen Betts wieselflink wieder auf, wohlwissend um das legendäre Frühstücksbuffet. Und das ist tatsächlich eine Wucht! Das Buffet ist prächtig hergerichtet und riecht brutal verführerisch. Wem das nicht reicht: In einem Weinschrank nebenan werden noch weitere Tapas aus Fleisch und Käse präsentiert. Und wem das immer noch nicht genug ist, dem bereitet Alvaro in der offenen Showküche frische Eierspeisen zu. Zum Beispiel Eggs-Benedict, mein Lieblingsfrühstück. Essen tun wir wieder auf der Terrasse. Diesmal bei Sonnenaufgang: Frühstücksbuffet, das keine Wünsche offen lässt Variationen von frischem Brot und Süssgebäck zum Frühstück Schön dekoriertes Frühstücksbuffet Käse- und Aufschnittbuffet Feine Waffeln mit Schokoladencrème. Oder einfach Nutella! Alvaro bereitet frische Eierspeisen zu Breakfast in paradise… Egg Benedict à la Six Senses in Portugal Yummy! So kann der Tag starten! Ausflug ins Portweinmuseum in Peso da Régua Als nächstes kann man natürlich gleich am Pool weiterliegen und verdauen. Oder 1000 Schritte im Garten tun. Oder aber im nahen Portweinmuseum von Peso da Régua nach dem Rechten schauen. Dort wird auf attraktive und teilweise interaktive Weise die Herstellung und der Transport des Portweins aus der Region nach Porto aufgezeichnet. Auch die Vielfalt von 80 Traubensorten und Portweinen ist beeindruckend dargestellt! Eingang zum Douro Museum in Peso da Régua Gestapelte Portweinfässer Modell eines traditionellen Rabelo Holzbootes für den Portweintransport Weingut von Sandeman In der Gegend sind alle berühmten Weingüter wie Sandeman vertreten. Die meisten bieten Führungen an, einige zählen zu den ältesten der Welt! Weitere Aktivitäten sind Wine & Dine Douro Flussfahrten, Kayaking, Velofahren, Wandern und sogar das Bemalen traditioneller portugiesischer Kacheln. Weiter kann man u.a. die prähistorische Felskunst im Côa Tal besuchen. Önophile machen sich aber lieber über die interaktive Vinothek her: Per Schwenken des Zimmerschlüssels gibt der Weinschrank glasweise offenen Wein von sich… Jene, die wirklich übertreiben wollen, buchen einen Helikopter und lassen sich in den schönsten Quintas der Gegend zum Gourmet-Lunch absetzen. Das haben wir für einmal ausgelassen… Six Senses Spa Ach so, bevor ich es vergesse: In ein Six Senses geht man nicht nur wegen der Unterkunft, sondern eigentlich auch wegen des Spas! Dafür sind sie ja nun wirklich berühmt. Nur mit Badehose und Bademantel ist es halt etwas schwierig zu fotografieren. Deshalb begnüge ich mich hier damit, die 2’200 Quadratmeter zu erwähnen inklusive grossem Innenpool. Wer es wissen will, mischt sich an der Alchemy Bar unter kundiger Anleitung seine eigene Bahandlungsessenz. Auch nicht schlecht! Alchemy Bar im Spa Bereich Wer aus der Schweiz heraus jetzt nicht so lange auf seinen Wellness-Aufenthalt bei Porto warten kann, dem sei das Six Senses Spa im Alpina Gstaad empfohlen. Da gibt es auch einiges zu erleben… Das Six Senses Douro Valley Hotel Das Hotel bietet 120 Betten in 51 Zimmern, neun Suiten, sieben Vineyard-Villas und ist ganzjährig geöffnet. Ein Infinity-Pool, Innenpool, eine Saunalandschaft und drei Restaurants gehören zum grosszügigen Angebot. Zur Grundausstattung gehören ein luxuriöses King Size Bett, allergenfreie Kissen, Kaffee- und Tee-Zubereitungsmöglichkeit, grosser LCD Pay-TV, Klimaanlage, Haartrockner, Minibar, Safe und kostenloses Highspeed-WLAN im ganzen Resort. Six Senses Douro Valley Quinta Vale de Abraão Samodães 5100-758 Lamego Portugal Tel: +351 254 660 600 Buchung: reservations-dourovalley@sixsenses.com Webseite: sixsenses.com Die Orte Lamego und Peso da Régua sind ca. 5 km entfernt. Zum Vila Real Airport sind es 33 km, nach Porto 142 km. Die Fahrt vom internationalen Flughafen Porto zum Hotel beträgt ungefähr eineinhalb Stunden. Herzlichen Dank an Marketing & Communications Manager Joana van Zeller für den freundlichen Empfang und die Ausführungen zum Hotel. Wir haben den Aufenthalt sehr genossen ;-) { "@context": "https://schema.org", "@type": "Hotel", "name" : "Six Senses Douro Valley", "description" : "Traumhaft schöne Quinta im Douro Weingebiet", "address" : { "@type" : "PostalAddress", "addressCountry" : "PT", "addressLocality" : "Samodães", "addressRegion" : "Lamego", "postalCode" : "5100-758", "streetAddress" : "Quinta Vale de Abrão" }, "telephone" : "+351 254 660 600", "image" : "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2018/07/Six-Senses-Douro-Valley-Fluss.jpg", "starRating" : { "@type" : "Rating", "ratingValue" : "5"}, "priceRange" : "EUR400 - EUR1250" } ## Armazém Luxury Housing in Porto – Designhotel im Eisenwarenlager Quelle: https://reisememo.ch/portugal/armazem-luxury-housing-porto Das historische Stadtzentrum von Porto gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Trotzdem darf man an den Gebäuden Hand anlegen. Wie zum Beispiel am ehemaligen Lagerhaus Armazém, wo früher Eisenhändler ein und aus gingen. Das Hotel Armazém Luxury Housing (Link zu booking.com) liegt mitten im historischen Zentrum Portos in der malerischen Fussgängerzone Rua das Flores in der Nähe mehrerer Sehenswürdigkeiten. Stimmungsvolles Boutique-Hotel Das aus dem 19. Jahrhundert stammende Lagerhaus (Armazém) am kleinen Platz Largo de São Domingos diente zum Stapeln von Eisenwaren. Bis Fernanda Gramaxo es als Gebäudehülle für ihr Boutique-Hotel auswählte. Zwischen all den alten, eindrucksvollen Häusern Portos ist auch viel Zerfall zu sehen. Und doch entdeckt man hinter mancher Gebäudefassade eine aufwendige und gelungene Renovation. Hinter der unscheinbaren Hausfassade mit der Hausnummer 74 vermutet jedenfalls niemand eine sehenswerte Unterkunft. Wäre das Hotel nicht dezent angeschrieben – ich hätte es verfehlt. Fassade der aussen unscheinbaren Unterkunft Das Hotelangebot Das Hotel bietet neben einer 24 Stunden besetzten Réception auch eine Lounge mit grossem LCD-TV und einer Selektion von Portweinen. Portwein-Degustation in der Lounge Im Untergeschoss wird im Restaurant gefrühstückt oder gegessen, eine kleine Dachterrasse bietet Luft nach oben. Die Terrasse ist vollständig in Sichtbeton gehalten und leider etwas klein geraten. Sie bietet aber auch nur etwas Aussicht in die umliegenden, einfachen Wohnungen. Oder Einsicht in die angrenzenden Hotelzimmer. Dachterrasse mit Lichthof Gang und Treppenhaus in Sichtbeton und talochiertem Zement AMOR Schriftzug und Kronleuchter aus Eisen Essraum im Untergeschoss Essraum im Untergeschoss Dekorierter Lichthof Frühstücksraum beim Lichthof Kleines, aber feines Frühstücksbuffet Pfannkuchen mit ihrem Nutella Zwischen Frühstücksraum im Untergeschoss und Dachterrasse sind die Hotelzimmer über die markante Stahltreppe verbunden. Sie nimmt die Historie des vormaligen Eisenwarenhandels auf. Auch im Lift und der Dekoration wird mit viel Stahl und Eisen hantiert. Im Zimmer fühlt man sich schnell wohl: Die Material- und Farbwahl ist sehr stimmig! Couch und Kronleuchter im Hotelzimmer Bett von lokalen Schreinern Elegante Nachttischleuchten Sideboard mit Stauraum und Spiegel In den klimatisierten Schlafzimmern stehen Wasserkocher zur Verfügung. Im ganzen Hotel ist kostenloses WLAN verfügbar. Die Innenarchitektur Das ehemalige Eisenwarengeschäft wurde vom Portuenser Architekturbüro Pedra Líquida (sinnigerweise «flüssiger Stein»?) während einer Bauzeit von 3 Jahren in ein bezauberndes Boutiquehotel verwandelt. Die Innenarchitektur stammt von Architekt Luís Sobral, die Einrichtung von der Inhaberin des Armazém Luxury Housings, Fernanda Gramaxo. Ihre Tochter ist auch schon tatkräftig in der Réception aktiv. Sobral sieht die grösste Herausforderung bei der Gestaltung eines Hotels darin, der Architektur eine «Persönlichkeit» zu geben: Wie lassen sich lokale Materialien in Szene setzen und wie lassen sich Gäste überraschen? Während er an der Innenarchitekur feilte, wählte Besitzerin Gramaxo Möbel und Textilien aus. Sie inspirierte sich an der industriellen Vergangenheit und suchte Kontraste und Gegensätze. So kaufte sie beispielsweise Möbelstücke aus der Türkei und Indien, um einen Hauch von Shabby-Chick und Vintage-Look einzubringen. Leinen und Samt findet man auf den Fronten der Nasszellen und der Stauräume. Schwere Samtvorhänge in gedämpften Farben schützen die Hotelgäste vor der grellen Sonne Portugals. Viele Wände sind frei gehalten, um ihre ursprüngliche Rohheit zu zeigen. Kronleuchter und Vorhänge Markante Treppe mit Sitzkissen Kontraste ausTannenholz und Sichtbeton Generell ist der Mix aus altem Gemäuer und neuem Ausbau sehr gut gelungen: Sichtbeton, Stahl, Tannenholz und alter Stein schaffen eine dichte und ansprechende Atmosphäre im urbanen Industrie-Chic. Ich habe mich in den Räumen sehr wohl gefühlt! Zumal das Personal an der Réception immer wieder für einen Spruch gut ist. Jeden Abend hatten sie eine andere kleine Aufmerksamkeit parat in Form von Pasteis de Nata, diesen typischen portugiesischen Küchlein, oder kleinen Profiteroles. So macht nach Hause kommen Spass, gute Nacht! Lage der Unterkunft in Porto Das Armazém steht gleich um die Ecke der Rua das Flores, einer von Bars, Cafés und Restaurants nur so wimmelnden Strasse. Im attraktiven Quartier befinden sich Sehenswürdigkeiten wie das Ribeira-Viertel oder der Torre Clérigos nur wenige Gehminuten entfernt. Beim Torre gibt es auch ein Public Viewing, wenn gerade WM oder EM ist… Hier meine weiteren 13 Tipps für eine Porto-Städtereise rings ums Hotel: Brasilien an der WM 2018 Adresse Armazém Luxury Housing Largo de São Domingos, 74 4050-545 Porto Portugal Telefon: +351 22 340 2090 E-Mail: geral@armazemluxuryhousing.com Informationen und Buchung: armazemluxuryhousing.com { "@context": "http://schema.org", "@type": "Hotel", "name" : "Armazém Luxury Housing", "description" : "Stimmungsvolles Boutique-Hotel im Zentrum von Porto", "address" : { "@type" : "PostalAddress", "addressCountry" : "PT", "addressLocality" : "Porto", "addressRegion" : "Porto", "postalCode" : "4050-545", "streetAddress" : "Largo de São Domingos, 74" }, "telephone" : "+351 22 340 2090", "image" : "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2018/07/Armazem-Luxury-Housing-Porto.jpg", "starRating" : { "@type" : "Rating", "ratingValue" : "5"}, "priceRange" : "CHF210 - CHF380" } Keramikfliese und Armazém Postkarte Wer sich ausserhalb von Porto wieder vom emsigen Treiben der Stadt erholen will, findet im Six Senses Douro Valley das perfekte Hideaway. ## Porto – 13 Tipps für zwei Tage am Douro Quelle: https://reisememo.ch/portugal/porto-staedtereise-tipps Porto ist die Kapitale des Portweins. Daher ist meine erste Tätigkeit in dieser Stadt klar: Nippen am kleinen Portweinglas! Und bestimmt werde ich auch ins grössere Glas schauen und einen Weiss- oder Rotwein aus der Weinregion Ribeira del Douro verkosten. Aber nach Porto kommt man nicht nur wegen des Alkohols! Hier mein Reisebericht mit Tipps für eine Porto Städtereise: Wahrzeichen Portos: Ribeira-Quartier am Douro mit Dom Luis I Brücke Die Stadt Porto liegt im Norden Portugals an der Mündung des Flusses Douro in den Atlantik. Die malerische, aber teilweise stark zerfallene Altstadt des berühmten Ribeira-Viertels, erstreckt sich am Ufer des Douro entlang. Dennoch überzeugt das historische Zentrum mit seiner authentischen Hafen-Atmosphäre sowie dem Charme seiner Altstadt, die seit 1996 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Blaue Stunde über dem Ribeira-Quartier Beeindruckend sind auch die Kirchen und Häuser, die mit den vielen Azulejos (die blau-weissen Keramikkacheln arabischer Herkunft) verziert sind. Die gibt es nicht nur zur blauen Stunde… Blau-weisse Kacheln an der Capela das Almas Unser Taxifahrer ist zwar des Englischen nicht mächtig (und ich nicht des Portugiesischen), aber stolz und mit grossen Gesten macht er uns auf die vielen Kacheln am Bahnhof aufmerksam. Auf den Bahnhof São Bento sind sie besonders stolz. Die Ankunftshalle ist nämlich komplett mit 20’000 Azulejos verziert. Der Blickfang Nummer 1 der Stadt ist allerdings die Bogenbrücke Ponte Dom Luís I. Das ist offensichtlich, das kann ich jetzt noch nicht als Reisetipp verbuchen… Die an den Eiffelturm in Paris erinnernde Brücke über den Douro verbindet Portos Altstadt mit dem «neuen» Quartier Vila Nova de Gaia und dessen Quai Cais de Gaia. Das kühne Design der Eisenbrücke könnte tatsächlich aus der Feder von Gustave Eiffel stammen. Der baute allerdings 9 Jahre zuvor einen Kilometer flussaufwärts die noch elegantere Eisenbahnbrücke Ponte Dona Maria, während sein früherer deutscher Geschäftspartner Théophile Seyrig die Ausschreibung um die Dom Luís I. Brücke gewann. Im Jahr 1866 wurde die mit 172 Metern Spannweite und einer Gesamtlänge von 385 Metern Eisenkonstruktion durch König Ludwig I. von Portugal (Dom Luís I.) eröffnet. Sie war damals die längste Bogenbrücke der Welt und stellt bis heute das Wahrzeichen von Porto dar. Zusammen natürlich mit den traditionellen Rabelo Holzbooten, welche die Portweinfässer auf dem Douro aus den weitläufigen Weingebieten des Douro-Tales herschiffen. Wahrzeichen Portos: Rabelo-Boot und Brücke Dom Luis I. Portwein Rabelo-Boote vor Anker am Cais de Gaia Gegenüber der Altstadt, am Cais de Gaia, stehen die Lagerhallen aller bedeutenden Portweinhersteller. Reisetipp #1: Brücke Dom Luís I. Brücke Es lohnt sich – nicht nur wegen der Weinkeller – über die Dom Luís I. Brücke zu gehen. Der Blick auf Porto ist spektakulär! Ob vom Unterdeck oder vom Oberdeck. Beide sind für Fussgänger passierbar. Allerdings sollte man schwindelfrei sein. Ansonsten könnte man sich in den sagenhaften Höhen des Oberdecks etwas mulmig fühlen! Dom Luís I. Brücke vom Aussichtspunkt Serra do Pilar aus Reisetipp #2: Gondelbahn des Cais de Gaia Wer die 45 Meter Höhenunterschied nicht zu Fuss erklimmen mag, nimmt am Cais de Gaia praktischerweise die Gondelbahn. Sandeman Weinkeller und Luftseilbahn Luftseilbahn auf die Brücke Dom Luís I. Jardim do Palácio de Cristal – Pfau im Stadtpark In Porto findet man viele Gärten und Parks. Reisetipp #3: Flanieren im Stadtpark Der «Jardim do Palacio de Cristal» (Kristallpalast-Park) sticht insbesondere mit dem markanten kuppelförmigen Gebäude, dem «Pavilhão Rosa Mota», den prachtvollen Blumen und dem weiten Ausblick über die Stadt heraus. Und dann hat es dort auch noch einen frei herumstolzierenden Pfau! Ich bleibe gebannt stehen und hoffe, dass er das Rad schlägt. Tut er aber nicht. Und so schlendere ich weiter. Bis ich realisiere, dass es im Park ja von Pfauen nur so wimmelt! Seine Federpracht zeigen will aber gerade keiner. Also gibt’s auch keine Fotos von den Viechern. Cafés und Restaurants ohne Ende – Rua das Flores Tipp #4: Restaurant-Meile Rua das Flores Im Gegensatz zur quirligen Shopping-Meile «Rua de Santa Catarina» ist die «Rua das Flores» die romantische Café- und Restaurant-Meile: Hier reihen sich Bars, Restaurants, Boutiquen und Cafés aneinander, dass man hier die Qual der Wahl hat; DOP – Chef Rui Paula Puro 4050 Restaurante LSD Restaurante Páteo das Flores Cantina 32 Café & Brunch Mercador Ins DOP von Rui Paula am Largo São Domingos 18 haben wir es leider nicht geschafft. 3 Tage sind halt auch einfach zu wenig für einen Besuch all der schönen Restaurants… Das Lokal war aber auch immer sehr gut besucht, sieht super aus! Gleich vis-à-vis über die Strasse befindet sich das Puro 4050 am Largo São Domingos 84. Auch sehr einladend, aber leider auch nicht geschafft. Nochmal zwei Häuser weiter versuchen wir uns im Restaurante LSD. Klein, fein, super für den kleinen Snack. Etwas früh dran: Katja und Walter im kleinen aber feinen Restaurante LSD Ein paar Schritte weiter an der Rua das Flores 32 bietet die Cantina 32 Essen in feiner Ambiance. Wer reservieren kann, ist im Vorteil, es hatte immer wieder Warteschlangen. Dekoration beim Restauranteingang Stimmungsvoller Restaurantsaal der Cantina 32 Nochmal ein paar Schritte weiter isst man im stylishen Páteo das Flores, entweder vorne im Bereich der Bar oder hinten im Lichthof. Weinbar beim Eingang Zum Frühstück oder Brunch bleibt man im Hotel des Vertrauens oder setzt sich ins Café Mercador oder in die Chocolataria das Flores. Oder in eines der vielen weiteren Cafés! Frühstücksmenu des Cafés Mercador Brunch- und Lunch-Menu der Chocolataria Shopping-Tipp #5: Einkaufsmeile Rua de Santa Catarina Und für das Kontrastprogramm: Ab in die nahegelegene Einkaufsmeile Rua de Santa Catarina… Rua Catarina, die Einkaufsmeile Portos Praia da Luz – Portos Strand am Atlantik Schicke Villen und weitere stylische Restaurants findet man auf der Atlantikseite der Stadt im Quartier Foz do Douro. An der angrenzenden Strandpromenade bieten mehrere Restaurants ihren frischen Fisch feil. Ein Taxi kostet nur wenig und bringt dich in zehn Minuten vom Zentrum ans Meer. Oder man hopst vom Hop On – Hop Off Bus, die rote Linie fährt nämlich auch hier durch. Restaurant-Tipp #6: Restaurant Praia da Luz Am Strands des Lichts, oder «Praia da Luz», sticht ein Restaurant besonders hell hervor. Respektive man sieht es kaum, da es unterhalb der Strasse direkt am Strand liegt: Das gleichnamige Restaurant «Praia da Luz». Neben der stupenden Lage bietet es nicht nur ein elegantes Ambiente im Retro-Chic, das Essen ist umwerfend gut und kommt mit Spezialeffekten! Wenn jemand lieb danach fragt, schneide ich vielleicht noch ein Video davon… Sonnensegel auf der Terrasse von Praia da Luz Restaurant Praia da Luz Rua Cel. Raúl Peres Reservation www.praiadaluz.pt { "@context": "https://schema.org/", "@type": "Review", "itemReviewed": { "@type": "Restaurant", "address": { "@type": "PostalAddress", "addressLocality": "Porto", "addressRegion": "Porto", "postalCode": "4150-151", "streetAddress": "R. Cel. 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Hört sie dort als «Pasteis do Belém» auf den Namen des auf die Törtchen spezialisierten Quartiers und seiner Konditorei, bestellt man sie in Porto simpel als «Pasteis de Nata». Grösse und Geschmack sind für mich identisch. Kenner werden mir voraussichtlich an den Kopf werfen, dass nur die Pasteis do Belém die Echten seien. Die Originalen: Pasteis do Belém Mag sein, in Porto sehen sie es leicht anders: Das Rezept besteht schliesslich nur aus Mehl, Zucker, Eier, Milch und Butter. Allenfalls mit etwas Zimt bestreut. Was sollen die in der Hauptstadt damit so anders machen können? Miguel Clarinha, Inhaber der legendären Confeitaria weiss es. Und nur er und seine beiden Chefkonditoren. Die genaue Zubereitung ist nämlich geheim! Stadtrundfahrt mit Hop On – Hop Off Bus Porto ist ziemlich übersichtlich und man erkundet die Innenbezirke problemlos zu Fuss. Dennoch finden wir eine Stadtrundfahrt mit dem Hop On – Hop Off Sightseeing-Bus immer wieder nützlich, um uns einen Überblick über die Stadt und deren Aussenquartiere zu verschaffen. Tipp #8: Blaue Busse für die Stadtrundfahrt Die rote Linie des Hop On – Hop Off Busses zeigt praktischerweise alle Seiten der Stadt. Die blaue Strecke der roten Busse bringt einen auch ins Vila Nova de Gaia Quartier. Portos Hop-On Hop-Off Sightseeing Bus Wie in vielen andern Städten sind die Doppelstockbusse der Stadtrundfahrt rot lackiert. Hinweistafeln vorne am Bus zeigen an, ob sie im 30-Minutentakt gerade die rote oder die blaue Strecke abfahren. Daneben gibt es aber auch eine Gesellschaft mit gelben Bussen und einem Zweitagespass (!) und eine mit sehr neuen, blauen Bussen. Letztere sind meist leer, obwohl sie zumindest eine ähnliche Strecke abfahren wie die roten Marktführer. Aus Platzgründen werde ich bei meiner nächsten Reise die blaue Linie buchen. Kostenloses WLAN scheinen alle Busse an Bord zu haben. Man muss den Fahrer nach dem Code fragen, denn ich konnte ihn weder in den Bussen noch auf dem Ticket entdecken. In unserem Fall im roten Bus war er «city2009». Zum Ticket des Hop On – Hop Off Busses gibt es auch ein Kombinationsticket inklusive kleine Douro-Kreuzfahrt zu buchen mit anschliessender Weinprobe (ab CHF 28.80). Während 30 Minuten führt sie fast bis zur Mündung des Flusses ins Meer und unter 6 verschiedenen Brücken hindurch, u.a. natürlich auch unter dem berühmten Ponte Dom Luís I. Bei Getyourguide ist dies der Bestseller. Ich empfehle es sehr! Schiffe der Douro 6-Brücken Kreuzfahrt Übrigens gibt es zum Hop On – Hop Off Bus auch noch eine Portweindegustation zu buchen. Degustationen kriegt man allerdings an jeder Ecke bzw. in einer der vielen Portweinkellereien wie Sandeman, Taylor’s, Offley, Maynard’s, Kopke, Niepoort, Dalva, Fonseca. Oder auch zum Ticket der Seilbahn von Vila Nova de Gaia gibts einen Gutschein, um vor oder nach der Fahrt ein Gläschen Portwein zu probieren. Sehr praktisch! Bonustipp 1: Rundfahrt mit dem Fahrrad Bei Esther vom Reiseblog Travel Sisi bin ich auf einen Tipp für die kleine Velorundfahrt ans Meer gestossen inklusive Fähren-Transfer über den Douro: Zu sehen gibt es auf der Tour besagte Stahlbrücke Ponte Luis I., Vila Nova de Gaia, die Betonbrücke Ponte de Arrabida und das malerische Örtchen São Pedro da Afurada mit seinen authentischen Restaurants. Von hier setzt man mit der kleinen Fähre Flor do Gas inklusive Fahrrad über den Douro und geniesst den Strandabschnitt Foz do Douro. Via Leuchtturm Farol des Falgueiras radelt man der Strandpromenade entlang wieder zurück zum Fahrrad-Shop in Porto. Wer eine geführte Tour bevorzugt, findet hier eine E-Bike Tour zu den Highlights von Porto. Bonustipp 2: Das moderne Kunstmuseum Ausnahmsweise haben wir diesmal leider den Besuch des Kunstmuseums für zeitgenössische Kunst verpasst. Das Serralves Museum im Parque e Jardim da Fundção Serralves sieht auch noch vielversprechend aus! Der Eintritt kostet ab CHF 17.15 Portos Boutique Hotels Porto bietet zahlreiche feine Hotels. Hoteltipp #9: Hotel Armazém Luxury Housing Ein vormaliges Eisenlager direkt an der Rua das Flores hat es mir diesmal besonders angetan. Das im Industrie-Chic gestaltete Boutique Hotel Armazém Luxury Housing verzichtet zwar auf Marmor — Stein und Eisen brechen aber den Trubel der Fussgängerzone und zeugen von viel Liebe fürs Detail. Die Liebe bricht auch im Armazém nicht! In der Wohlfühloase geniesst man ein reichhaltiges Frühstück vom Buffet, bevor es auf Stadterkundung geht. Hier mein Review des Hotels. Am oben beschriebenen Strandabschnitt eröffnete im Mai 2019 das neue Vila Foz Hotel & SPA. Gelegen in einem palastartigen Anwesen aus dem 19. Jahrhundert bieten 68-Zimmer ein intimes, modernes Boutique-Erlebnis. Das Design stammt aus der Feder der berühmten Designerin Nini Andrade aus Madeira. Historisches wurde bewahrt und um Neues ergänzt für Haute Cuisine, grosszügige Zimmer und einem spektakulären Spa- und Wellnessbereich. Und zum Abschluss (nochmals) ein Gläschen Portwein? Der Vinho do Porto ist ein Süsswein und stammt ausschliesslich aus dem Douro-Tal. Er kommt in den zwei Typen Ruby (Rubin) oder Tawny, einmal in der Flasche gereift, einmal im Eichenfass. Die weiteren Details der Varianten überlasse ich Wikipedia. Was mich als Konsument aber besonders interessiert: Wie lange kann man Port eigentlich offen halten? Die Antwort ist klar: Es kommt darauf an… Tipp #10: Lagerung von Portwein Den edlen Vintage Port geniesst man mit Vorteil innerhalb von 2-3 Tagen und lagert ihn während dieser Zeit im Kühlschrank. Tawny Port hält sich einmal entkorkt während 5-6 Monaten gut, wenn er im Kühlschrank gelagert wird. Allgemein gilt, dass je älter der Portwein, man ihn umso schneller konsumieren sollte. Dann mal ein herzliches Saúde!! Wer es wirklich wissen will, bucht mit Vorteil einen 3-stündigen Portwein-Rundgang mit Verkostungen. Was ich in diesem Review unterschlage, ist der berühmte Fado, der für Portugal typische Gesang. Mir kommen die Darbietungen recht weinerlich vor und so haben wir eine Fado-Bar nur kurz besucht. Abstecher ins Douro-Tal Ausflugstipp #11: Ausflug per Mietwagen oder Flussfahrt Wenn wir es schon vom Douro haben; wer mehr als 3 Tage in oder rund um Porto verbringen will, dem empfehle ich einen Abstecher ins Douro-Tal! Am einfachsten erreicht man es per Mietwagen – oder mittels Flussfahrt, wie es Reisebloggerin Ellen gemacht hat. Hier geht’s zum Bericht auf ihrem Blog Patotra. Oder noch einfacher: Man bucht ebenfalls bei Getyourguide eine geführte Tagestour (9 Stunden, ab ca. CHF 113.- pro Person). Das Douro-Tal gilt als eines der markantesten Weinanbaugebiete der Welt und wurde von der UNESCO als Weltkulturdenkmal anerkannt. Die hügelige Landschaft ist traumhaft schön und die Temperaturen im Vergleich zu Porto schnell mal ein paar Grad wärmer. Die Weintrauben wissen das zu schätzen. Und ich auch! Hoteltipp #12: Elegantes Hideaway-Hotel am Douro Inmitten dieser idyllischen Region befindet sich übrigens auf acht Hektaren Land das Luxushotel Six Senses Douro Valley. Auch nicht schlecht für einen Abstecher ;-) Hier mein Hotel-Review. Six Senses Pool und Hauptgebäude zur blauen Stunde Six Senses Hotel mit Sicht auf Régua Anreise Zürich – Porto Aus der Schweiz fliegen TAP und SWISS direkt nach Porto. Tipp #13: Porto ist auch mal Oporto Auf der Anzeigetafel orientiere man sich am englischen Namen «Oporto» und nicht wie ich an «Porto»… Der Flug dauert etwas über 2 Stunden. Katjas Aufmerksamkeit sei Dank habe ich ihn auch noch erwischt. Ein Taxi vom Flughafen Porto in das Altstadtzentrum des Ribeira-Quartiers kostet etwa € 25 und dauert bei wenig Verkehr 25 Minuten. Etwa 45 Minuten dauert ein bei Getyourguide buchbarer Gemeinschaftstransfer ab CHF 12.- Wer wie ich danach noch auf die Azoren reisen will, fliegt via Porto oder Lissabon auf die Atlantikinsel São Miguel. Eine sehr gute Idee, wie Katja in diesem Reisebericht aufzeigt ;-) Katja und Walter beim Miradouro da Boca do InfernoHier klicken für den Review über die Azoren Auch eine Reise wert ist Madeira, noch weiter südlich im Atlantik gelegen. Hier unser Reisebericht mit Wander- und Hoteltipps. Edelweiss im Landeanflug auf Funchal in Madeira ## 3 Wandertipps für Rigi Kulm, Kaltbad und Rigi First Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/wandern-rigi-kulm-kaltbad Die Rigi bietet unzählige Wanderwege und die Anfahrt mit verschiedenen Bergbahnen und Luftseilbahnen. Hier meine Wandertipps: ## Vitznauerhof: Luxushotelier und fliegender Holländer «J8» als Powerduo Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/vitznauerhof-sens-gourmet-restaurant Wachablösung im Vitznauerhof: Neu schwingt an den Gestaden des Vierwaldstättersees Hoteldirektor Raphael Herzog den Taktstock. Zusammen mit seinem experimentierfreudigen Gourmet-Chef Jeroen Achtien verwöhnt er Gäste mit stupendem Service, Wassermelonen und fermentiertem Gemüse. Wie bitte? Nach Stationen u.a. im Arosa Kulm Hotel, im Capra Saas-Fee und auf Ibiza ist der 34-Jahre junge Luxushotelier Raphael Herzog auf die Sommersaison 2018 hin im Jugendstilhotel in Vitznau angekommen. Im Viersterne-Superior Hotel Vitznauerhof (Link zu booking.com) gebietet er über 53 Zimmer und Suiten – alle mit einzigartiger Sicht auf den Vierwaldstättersee und den Bürgenstock oder das weltweit bekannte Bergpanorama der Rigi. Bronzestatue im Garten des Vitznauerhofs Hoteldirektor Raphael Herzog Direkt hinter dem Vitznauerhof an der Rigi-Südflanke: Schweizer Fahne Steigelfadbalm-Dossen Den passenden Wandertipp inklusive Aussicht von der Rigi und der Felsenwanderung haben wir hier. Wer die Wanderung hinter sich hat, wird sich hungrig nach etwas Essbarem umsehen. Lange suchen muss allerdings niemand: Der auffällige Ringgrill der Vitznauerhof Panorama-Terrasse am See weist schon von Weitem darauf hin, dass hier Feines gebrutzelt wird. Im malerisch gelegenen Gartenrestaurant serviert der Grillmeister mediterranes Essen frisch vom Feuerring. Feuerring im Restaurant Panorama Terrasse Feuerring beim Restaurant Panorama Terrasse Grillmeister am Feuerring Restaurant Panorama Terrasse Panorama Terrasse mit Sicht auf den Bürgenstock Wer es besonders stilvoll mag, legt seine Jacht am privaten Bootssteg des Hotels an und geniesst die Aussicht. Bevorzugterweise bei Sonnenuntergang. Dem Längsten des Vierwaldstättersees, wie Hoteldirektor Herzog stolz betont: Von keiner anderen Gartenterrasse geniesst man die Sonne am Vierwaldstättersee so lange wie von hier. Ausser vielleicht von einer kleinen Insel, situiert vor dem Gourmetrestaurant Sens? Insel des Restaurants Sens mit Buochserhorn im Hintergrund Hier dinieren experimentierfreudige Geniesser nicht nur mit Aussicht in alle Richtungen, auch die Geschmacksrichtungen werden allesamt ausgelotet! Denn in der Küche steht einer, der seit seiner Zeit auf hoher See mit allen Wassern gewaschen ist… Gourmet-Restaurant «Sens» von Jeroen Tamme Achtien, kurz «J8» Bevor der fliegende Holländer im Vitznauerhof anheuerte, war der 30-Jährige für die Umsetzung des Gourmetmenüs «Taste of De Librije» der Kreuzfahrtgesellschaft Holland American Line verantwortlich. Als «Flying Chef» war er regelmässig an Bord anzutreffen. Respektive in der Kombüse, natürlich. Jeroen Tamme Achtien – oder kurz «J8» Ausserdem kochte Achtien als Sous-Chef an der Seite von Starkoch Boer im «De Librije», bis er schliesslich sogar die Leitung der Küche übernahm und Bücher über die Librije-Kochkunst publizierte. «De Librije», muss man wissen, ist das stilvolle Gourmet-Restaurant von 3-Sterne-Koch Jonnie Boer in Zwolle, rund 100 Km nordöstlich von Amsterdam. Im mit 16 GaultMillau-Punkten ausgezeichneten Restaurant «Sens» entführt nun der ambitionierte Küchenchef seine Gäste auf eine Reise der kulinarischen Wagnis, denn der innovative Niederländer lebt seine Experimentierfreude mit fermentiertem Gemüse aus, einer der ältesten Konservierungsmethoden. Mitten im Restaurant tüftelt Achtien an gehobelten Gemüse, das er in etwas Kristallsalz über Wochen in seinem Saft ziehen lässt. Die dabei entstehenden probiotischen Lebensmittel fördern durch ihre natürlichen Enzyme, Vitamine und aktiven Milchsäurebakterien eine gesunde Darmflora. Da das Gemüse nicht erhitzt wird, bleiben alle Nährstoffe erhalten. Jeroen Achtien mit seinem fermentierten Gemüse Wenn J8 nicht gerade fermentiert, dann dehydriert er, entzieht also beispielsweise der Wassermelone das Wasser. So kommt er zu der Melone. Was er damit macht, ist geheim. Auf jeden Fall rehydriert er die Melone wieder und erhält überraschenderweise nicht wieder eine Wassermelone, sondern ein Rindstatar! Naja, vielleicht keines vom Rind, sondern eben von der Wassermelone, aber schmecken tut es wie das beste Rindstatar ever! Und das Eigelb darauf ist grad auch keines, sondern gelbes, eingelegtes Gemüse im Stil von Pickle Lilly! Kein Witz! «Falsches» Rindstatar aus dehydrierter Wassermelone und «Eigelb» aus Gemüse Hätte Restaurantleiter Sven Renner uns nicht explizit auf den Sachverhalt hingewiesen, ich würde hier das feine Rindstatar vom Vierwaldstättersee schildern… Das «Frucht-Gemüse-Tatar» kommt natürlich nicht alleine. Je nach Hunger kommt es mit einer ganzen Reihe von weiteren Gängen. Auf der Karte steht es aber nicht, denn diese besteht nur aus drei Zeilen: 4 Gänge 115 CHF 6 Gänge 155 CHF 8 Gänge 185 CHF «Alle Preise inklusive 7.7% Mehrwertsteuer», steht da auch noch. Dafür gibt es nochmal 2 Zeilen. That’s it. Jugendliches Powerduo vom Vierwaldstättersee: Küchenchef und Hoteldirektor ohne Lust auf opulente Menukarte Ich optiere für das 6-Gang Menu, ich will ja schliesslich etwas zu schreiben haben… … dabei mache ich aber die Rechnung ohne Amuse-Bouches und so. Per Februar 2019 bringt Achtiens Kochkunst den ersten Michelin-Stern. Wir gratulieren! Sens Gourmet-Überraschungsmenu von «J8» Das Restaurant Sens liegt leicht abgesetzt vom Hotel in einem Park direkt am See. Die Lage könnte nicht spektakulärer sein… Restaurant Sens im Park des Vitznauerhofs Zugang zur Sens-Lounge Sens-Lounge mit Seeanstoss Terrasse und «Insel» des Restaurants Sens Mit der Menukarte schlägt man sich ja nicht lange herum, gut so! Wer aber erst gegen Acht beim Essen ist, dem empfehle ich eher nur 4 oder 6 Gänge, denn die vielen Gänge und Zwischengänge brauchen schon eine gewisse Zeit. Zum Fotografieren… Optimalerweise findet man sich um halb sieben zum farbigen Apéro in der Sens Lounge ein und geht dann bei Gelegenheit über zum ersten Amuse-Bouche. Drinks with a view in der Sens-Lounge Farbiger Aperitif in der Sens-Lounge mit Hühnerhaut-Chips… Hoteldirektor Raphael Herzog erläutert die Sens-Lounge Mit untergehender Sonne wird es aber höchste Zeit, auf die Restaurantterrasse oder die kleine Insel zu wechseln… Sens-Lounge im Abendrot Sonnenuntergang auf der Terrasse und Insel des Restaurants Sens Restaurant Sens im Sonnenuntergang Was danach folgt, ist nur erträglich für hartgesottene Romantiker und Freunde des gepflegten Dinners. Und geraspeltem, geräucherten Rinderherz. Ich habe also vorgewarnt! Wem das zuviel ist, der unterbreche am besten hier die Lektüre. Man komme mir im hinterher nicht mit irgendwelchen Reklamationen… Katja und Walter gespannt auf das Überraschungsmenu.Beim Weichzeichner bin ich etwas ausgerutscht. Sorry! Immer dramatischer: Sonnenuntergang im Restaurant Sens Sonnenuntergang im Vierwaldstättersee und Bürgenstock Tischgedeck zur blauen Stunde im Restaurant Sens Aber kommen wir endlich zur Sache: Hier lüfte ich das Geheimnis unseres Überraschungsmenus: Caramelisierte Butter (beurre noisette) verlockt schon, bevor es eigentlich losgeht Jakobsmuscheln auf ihrer Muschel und Salz Saibling mit Sonnenblumenkraut, darüber frisch geraspeltes, geräuchertes Rinderherz «Falsches» Rindstatar von der dehydrierten Wassermelone und «falsches» Eigelb vom fermentierten Gemüse (Pickle Lilly) Langustine gebeizt und drei Stunden in Kombucha eingelegt mit Mole (schokoladig-pikantes Gewürz aus Mexiko) Seeteufel und Sauerkraut, dem wohl berühmtesten fermentierten Gemüse Taube und Randentatar, Fonds der Rande und Rande, 12 Stunden gegart auf dem Feuerring Käseteller: Taleggio mit Dill und Kartoffelperlen in Buttermilch Dessert: «Falsche Banane» aus Bananenmousse mit Rum Espuma, Felchlin Schokolade mit Basilikum Grapefruit mit Mascarpone und geeisten Grapefruit-Raspeln Habe ich nicht nur sechs Gänge bestellt? Alles beginnt mit Wasser und Brot Jakobsmuscheln serviert auf ihrem Salz Saibling mit Sonnenblumenkraut und frisch geraspeltem Rinderherz(!), geräuchert Langustine gebeizt, 3 Stunden in Kombucha eingelegt, mit Mole Seeteufel und Sauerkraut, dem wohl berühmtesten fermentierten Gemüse Taube mit Randentartar, 12 Stunden auf dem Feuerring gegart Käseteller einmal anders: Taleggio mit Dill und Kartoffelperlen in Buttermilch «Falsche» Banane: Bananenmousse mit Rum Espuma und Felchlin Schokolade mit Basilikum Phuh, was für ein Festmahl! Wer noch kann, gönnt sich einen Schlummertrunk und zieht sich dann in seine Gemächer ins Märchenschloss zurück. Allerdings nicht mal richtig vollgestopft, denn die Gerichte liegen federleicht im Magen. Wohl wegen des probiotischen Einschlags? Na, dann gute Nacht! Update 8. Oktober 2018: Dass nicht nur wir, sondern auch GaultMillau ab Jeroen Achtiens Kochkünsten überwältigt sind, bestätigt die Verleihung des Titels «Entdeckung des Jahres in der Deutschschweiz». Bravo! Sehr verdient! Lounge und Terrasse des Restaurants Sens Blaue Stunde am Vierwaldstättersee und Bürgenstock Hotelbar im Vitznauerhof Aussicht auf den Bootssteg und das Buochserhorn Am Tag danach – das Hotel Ach ja, das ist ja noch das Hotel! Oder eben das Märchenschloss. So fühlt man sich jedenfalls beim Aufstehen und ersten Blinzeln aus dem Fenster… Das Panorama ist umwerfend! Aussicht vom Dachfenster der Maisonette-Suite Schiff auf dem Vierwaldstättersee Panorama auf Schartigrad und Bürgenstock Frisch vom opulenten Frühstücksbuffet gestärkt sollte man die Wanderschuhe schnüren und ein paar hundert Meter vom Hotel entfernt die Rigibahn besteigen. Die Zahnradbahn bringt einen schnurstracks auf die weitum sichtbare Rigi Kulm. Von dort, oder auch von Rigi-Kaltbad, führt der abenteuerliche Felswanderweg zu einer kleinen Seilbahn. Und die wiederum setzt einen praktisch direkt beim Hotel wieder ab. Die perfekte kleine Wanderung! Rigi Kulm mit Sendeantenne Hier unsere Wanderempfehlung. Der weniger Unternehmungslustige geniesst den See oder das etwas wärmere Sprudelbad des kleinen, aber feinen Vitznauerhof Spa. Auf rund 900 m2 finden hier Körper und Geist im Wellness mit Sauna und Dampfbad die perfekte Entspannung von den vielen Eindrücken hier. Natürlich bietet sich auch eine Schifffahrt auf dem Vierwaldstättersee an. Auch immer wieder betörend. Aussicht von der Lobby des Vitznauerhofs Schiff auf dem Vierwaldstättersee Unser Dank geht an… Herzlichen Dank an Hoteldirektor Raphael Herzog für die grosszügige Einladung! Ein grosses Dankeschön auch an Gourmet-Chef Jeroen Achtien und Restaurantleiter Sven Renner für den wunderbaren und überraschenden Abend «im Vierwaldstättersee». Angesichts der Restaurantinsel kann man wohl getrost von «im See» sprechen… Adresse Hotel Vitznauerhof Seestrasse 80 CH-6354 Vitznau Tel. +41 41 399 77 77 Webseite: vitznauerhof.ch E-Mail: info@vitznauerhof.ch Reservieren kann man im Restaurant Sens hier. Restaurant Sens im Vitznauerhof Logo Restaurant Sens im Vitznauerhof Brot mit Meersalz, dazu Beurre Noisette Tisch im Restaurant Sens Terrasse Restaurant Sens Bett der Suite im Hotel Vitznauerhof Rezeption Hotel Vitznauerhof Lobby im Vitznauerhof in Vitznau Hotelbar Vitznauerhof Bar mit Kronleuchter Vitznauerhof in Vitznau Spa Lounge im Vitznauerhof Spa Lounge im Vitznauerhof Jugendstilfassade des Vitznauerhofs { "@context": "https://schema.org", "@type": "Hotel", "name" : "Vitznauerhof", "description" : "4-Sterne superior Hotel in Vitznau", "address" : { "@type" : "PostalAddress", "addressCountry" : "CH", "addressLocality" : "Vitznau", "addressRegion" : "Vitznau", "postalCode" : "6354", "streetAddress" : "Seestrasse 80" }, "telephone" : "+41 41 399 77 77", "image" : "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2018/06/Hotel-Vitznauerhof-Aussenansicht.jpg", "starRating" : { "@type" : "Rating", "ratingValue" : "5"}, "priceRange" : "EUR200 - EUR620" } ## Kulinarische Reise durch Deutschland – im Marmite Food Lab in Zürich Quelle: https://reisememo.ch/bericht/kulinarik-deutschland-marmite-food-lab-zuerich Deutschland ist bekannt für kühle Blonde und heisse Currywürste. Und Berliner natürlich. Aber geht da eigentlich sonst noch was in Sachen Kulinarik? Oder gar Gourmet? Die Deutsche Zentrale für Tourismus DZT in Zürich will es wissen und tischt im Marmite Food Lab Spezialitäten aus 13 Bundesländern auf. Zubereitet von etablierten Gourmet-Köchen und hoffnungsvollen Nachwuchstalenten. Und die Jungs lassen GAR nichts anbrennen! Hier meine Impressionen: Informationen über das Reiseland Deutschland Harald Henning von der DZT eröffnet den kulinarischen Reigen mit ein paar Zahlen über das Reiseverhalten der Schweizer nach Deutschland: mit 6,67 Mio. Übernachtungen buchen die Eidgenossen in Deutschland die zweitmeisten Nächte. Nach den Niederländern aber vor den Amerikanern oder Briten. Und das im weltweiten Vergleich! Chapeau… Die Schweiz ist für Deutschland der zweitwichtigste Quellmarkt. Weltweit! Nach der Einführung geht es los auf die umfassende Kulinarikreise durch die Bundesländer. Auf zwei Stockwerken des Marmite Food Labs in Zürich wird präsentiert und gekostet, was das Zeug hält. Oder die Teller hergeben. Schwäbische Maultaschen Zum Beispiel die schwäbischen Maultaschen von Klaus Ludes vom Maritim Hotel Stuttgart. Warum die Teigtaschen im streng katholischen Baden-Württemberg als «Herrgotts Bescheisserle» bekannt sind, erklärt uns Harald Henning: Typisch schwäbisch: Maultaschen an Zwiebelspeckschmelze und Röstzwiebeln von Klaus Ludes vom Maritim Hotel Stuttgart Austern Sylter Royal Die Austern des Typs Sylter Royal wiederum sollte man gut kauen, wird mir von Bine Pöhner und Moritz Luft von Dittmeyer’s Austern Compagnie eingebläut: Nicht etwa, weil die Austern besonders zäh wären, sondern weil sich der Geschmack mit anhaltendem kauen laufend verändert. Muss Mann auch erst mal drauf kommen… Aber danke für den Tipp! Sylt für Feinschmecker: Austern Sylter Royal, serviert von Bine Pöhner Originale Nürnberger Rostbratwurst Dann reicht die gelernte Metzgerin Nina Weiss Würste herum. Aber nicht etwa Weisswürste. Nein, als Co-Präsidentin des Schutzverbands Nürnberger Bratwürste lebt sie für die unnachahmlichen Nürnberger Rostbratwürste – oder «Wörschdla», wie sie lokal heissen. Dazu hat sie eigens eine Messgabel dabei, um die korrekte Länge der dünnen Würste zu belegen. Akkurat legt sie Hand an – und tatsächlich! Die Würste haben mit 7 cm die richtige Länge! Warum die Nürnberger Bratwürste nur 25 Gramm klein sind – eine «richtige» Schweinsbratwurst wiegt bei mindestens 18 Zentimetern immerhin zwischen 90 und 110 Gramm – darum ranken sich u.a. folgende Legende: Belegt zurück bis ins Jahr 1313, fielen im 16. Jahrhundert die Preise für Bratwürste so stark, dass sie für viele Metzger unwirtschaftlich wurden. Da erfanden die schlauen Nürnberger die kleineren Würste und erzielten über die höheren Stückzahlen einen Kilopreis, der sechsmal höher war als der bisherige! Schwein gehabt, könnte man sagen… Zusammen mit der zweiten Co-Präsidentin Ines Filipovic wacht jetzt Nina Weiss darüber, dass der Kilopreis auch weiterhin stimmt. Nürnberger Rostbratwürste. Präsentiert von Metzgerin Nina Weiss Spaghetti-Eis aus Mannheim Auch eine Nummer ist natürlich Maestro Gelatiere Dario Fontanella aus Mannheim. Bereits 1969 wollte der Jüngling das Montblanc-Dessert nachmachen, in meinem Verständnis eine Art Vermicelles. Aber aus Eis! Also jagte er im jugendlichen Übermut in der Eisdiele seines Vaters Vanilleeis durch eine Spätzlepresse und war begeistert vom Resultat, nämlich «Spaghetti» aus Eis. Mittels Erdbeerpurée simulierte er die Tomatensauce, statt Parmiggiano musste weisse Schokolade herhalten. Und erfunden war das Fontanella Spaghetti-Eis! Wer hat’s erfunden: Dario Fontanella von Eis Fontanella Eismanufaktur Mannheim ist der Erfinder des Spaghetti-Eis Na dann buon appetito Maestro! Bierprobe vom fränkischen Bier Fränkische Biere sind ja per se schon ein Genuss. Diese Bierprobe hier wird aber erst noch von der Bayrischen Bierkönigin Sabine-Anna Ullrich ausgeschenkt! Bier-Ambassadorin müsste Mann sein. Prost! Bierkönigin Sabine-Anna Ullrich weiss wie es geht Die Bierothek, bekannte fränkische Bierhandlung Kulinarische Deutschlandreise Zum krönenden Abschluss des Abends kommen all die kleinen Leckereien zu einem Gourmet-Dinner zusammen. Los geht’s mit einem herzhaften Gruss aus der Küche: Klaus Ludes, Sous-Chef des Maritim Stuttgart kombiniert einen schwäbischen Kartoffelsalat mit Maultasche und Nürnberger Rostbratwurst. Eine Abgemessene mit 7 cm Länge. Tischnachbarin Nina Weiss nimmt Mass und murmelt: «Passt»! Schwäbischer Kartoffelsalat mit Maultasche an Zwiebel-Speckschmelze und Röstzwiebeln und mit Nürnberger Rostbratwürstchen (vom Sous-Chef des Maritim Stuttgart Klaus Ludes) Begleitet wird das Essen von Weinen des Bremer Ratskellers. Deren Marketingleiterin und Assistentin des Ratskellermeisters Claudia Staffeldt erklärt jeweils, worauf im Gaumen zu achten ist. Weine des Bremer Ratskellers Zur Vorspeise arrangiert Maximilian Müller, seines Zeichens Marmite Youngster 2018 und Sous-Chef im Hotel Baur au Lac, einen Kabeljau auf roter Beete Carpaccio mit Ziegenkäse, Honig und gratinierter Feige. Nach Rezept des Seefischkochstudios aus Bremerhaven. Die Vorspeise: Nutaaq Kabeljaufilet auf Rote Beete Carpaccio mit Ziegenkäse, Honig und Feige gratiniert (vom Sous-Chef des Hotels Baur au Lac und Marmite Youngster 2018 Maximilian Müller) Als Hauptgang kocht uns Jörg Thiele vom BIO Boutique-Hotel Kolonieschänke Spreewälder Wildschweinsülze in allerlei Beigemüse. Der Hauptgang: Spreewälder Wildschweinsülze mit Mayonnaise von Waldmoos und Leinöl, Blitzsauerkraut, gebackene Plinsroulade und Wildkräuter (von Koch Jörg Thiele, dem «Lieblingskoch» aus Burg im Spreewald vom BIO Boutique-Hotel Kolonieschänke) Und zum krönenden Abschluss des krönenden Abschlusses reicht schliesslich Gourmetkoch Mario Pattis ein künstlerisch anspruchsvolles Dessert aus Quarkkeulchen und Apfelkuchen herum. Der Nachtisch: Sächsische Quarkkeulchen und Apfelkuchen „nicht wie bei Muttern“ (von Gourmetkoch Mario Pattis aus Dresden) «Mamma mia» ist man versucht zu rufen, aber das Dessert heisst «Nicht wie bei Muttern». Wie dem auch sei: Eine Deutschlandreise hat wohl doch auch einiges mit Kulinarik zu tun. Wie uns Harald Henning eindrücklich mit auf den Weg gibt: Und ja, eigentlich hätte ich es wissen können, hatten wir im Grossen Kanton doch schon verschiedentlich Begegnungen mit Deutschlands Gourmetküche. Sei es bei Alexandro Pape im hohen Norden in Sylt oder im tiefsten Süden bei Dirk Hoberg in Konstanz. Und auch die Currywurst vom Alexanderplatz haben wir schon probiert! Herzlichen Dank an die Deutsche Zentrale für Tourismus DZT für die Einladung! Auch ein grosses Dankeschön an Harald Henning für die schmackhafte Guided Tour ;-) Und Gratulationen an Andrea von Maur und Leonie Friedlein, ebenfalls DZT, für den gelungenen Event! Und natürlich auch ein grosses Dankeschön an das emsige Team des Marmite Food Labs. Wer sich für einzelne Details der verschiedenen Aussteller interessiert, hier die Liste der Teilnehmer aus den entsprechenden Destinationen. En guete! ## Vinothek Vitis in Brixen – Design-Weinbar in historischem Gemäuer Quelle: https://reisememo.ch/italien/vinothek-vitis-restaurant-brixen Brixen – oder Bressanone, wie die Südtiroler Stadt auf Italienisch lautmalerisch heisst – ist in unseren Kreisen die Unbekannte hinter prominenteren Ortschaften wie Meran oder Bozen. Bei mir jedenfalls kommt die Stadt erst auf die Landkarte, als ich im nahegelegenen Baumhaus «MyArbor» Bäume ausreissen will. Davor muss ich mich noch etwas stärken… Auf dem Bummel durch Brixen packt mich wie so oft der akute Hunger. Diese Art von stechendem Hunger, den nur Männer kennen. Derjenige Hunger, bei dem Mann sofort etwas zu essen braucht! Frauen, die jetzt die Augen verdrehen, wissen genau, welchen ich meine… Auf dem Domplatz fotografierend dämmert es mir, dass Katja und ich diesmal ja gar keine Restauranttipps erkundet hatten? Na, dann kann es ja heiter werden, sooo gross ist Brixen nämlich nicht… Brixner Dom in der Mittagssonne Vom Domplatz her schlurfe ich also mit langsam schwindenden Kräften durch die engen Gassen der Altstadt. Katja tut das, was sie in solchen Situationen immer tut: Sie hält nach dem nächstbesten Restaurant Ausschau. Ich gucke auch, so gut ich noch kann. Nach wenigen Schritten stossen wir auf ein mittelalterliches Restaurant mit dem wenig verheissungsvollen Namen «Finsterwirt»! Oder auf Italienisch fast noch bedrohlicher: «Oste Scuro»! Immerhin scheinen sie kürzlich die Fassade renoviert zu haben. Renovierte Fassade des mittelalterlichen Restaurants «Finsterwirt» Da mir keine Wahl bleibt, dränge ich durch die Tür. Egal jetzt. Katja hinterher. Allenfalls schon leicht von Sinnen stelle ich drinnen fest, dass das Restaurant nicht mehr «Finsterwirt» heisst, sondern «Vitis»? Und besonders finster wirkt es auf mich auch nicht, sondern eher stylisch und elegant? Aber Hauptsache es gibt etwas zu essen. Eingang in die elegante Vitis Vinothek in mittelalterlichem Gemäuer Weinbar der Vinothek Vitis Wir werden vom Kellner freundlich an der Weinbar in Empfang genommen und offenbar sehe ich schon so ausgemergelt aus, dass er uns ohne Umschweife in den Innenhof an einen schattigen Tisch setzt. Mir geht es schon wieder besser. Aus den Gerichten der Mittagskarte wähle ich den Vitis Salat. Essen, das so heisst wie das Lokal, muss ja schliesslich etwas können. Auch labe ich mich schnell mal an einem Pinot Grigio aus der Gegend, Katja nippt erleichert an ihrem Sauvignon Blanc. Unauffällig mache ich mich über das Tischgedeck her mit seiner Brotvariation. Es geht mir definitiv besser. Als dann der raffinierte Vitis Salat für Stimmung und Energie sorgt, sind die gröbsten Sorgen erst mal weg. Ich greife frisch gestärkt wieder zur Kamera und erkunde das Haus. Denn was soll die Geschichte mit diesem Finsterwirt? Tischgedeck mit Brotauswahl Vitis-Salat im lauschigen Innenhof Vitis – Vinothek und Restaurant mit Ambiente im Herzen von Brixen Vitis ist Latein und heisst übersetzt Rebe. Ein sinniger Name für eine Vinothek, die Weine zum Degustieren und Kauf anbietet. Die edlen Tropfen stammen aus dem Eisacktal, Südtirol, Italien und der ganzen Welt. Eine Weinauswahl mit rund 400 Etiketten lagert hier… Ersonnen wurde der Name von der Familie Mayr, seit 1881 im Besitz des Gebäudes aus dem 13. Jahrhundert! Als eines der ältesten Häuser Brixens diente es den Domherren damals als Behausung. 1743 allerdings zogen die Domherren aus und schenkten hier den sogenannten «Zehentwein» aus, der ihnen als Zinsleistung abgegeben werden musste. Um die Nachtruhe für die Umgebung zu wahren, musste der Ausschank mit Einbruch der Dunkelheit beendet sein und kein Licht durfte angezündet werden. Die geneigte Leserin ahnt schon, worauf das unweigerlich hinausführen musste: Man wollte die Regel nicht päpstlicher als der Papst auslegen und trank also munter im Dunkeln weiter. Rasch hatte der Volksmund den Namen «Finsterwirt» parat und bis zum heutigen Tage wird hier unter diesem Namen ausgeschenkt. Allerdings auch mal bei Licht. Und im Obergeschoss. Hier oben ist die Täfelung denn auch entsprechend schwer und das Mobiliar aus Massivholz. Angebaute Terrasse des mittelalterlichen Finsterwirt Restaurants Im Erdgeschoss hat sich der jüngste Spross der Familie, Christoph Mayr, den Traum einer Weinbar mit kleinem Restaurant erfüllt. Das «Vitis by Finsterwirt», eine Önothek mit Küche, bietet in modernem Ambiente einen leichtfüssigen Kontrast zum Oberstübli. Alle Weine kann man praktischerweise glasweise probieren und im Wineshop kaufen. Darunter auch sämtliche Weine der 20 Eisacktaler Winzer. Und das erst noch zu ab-Hof-Preisen, d.h. ohne Preisaufschlag des Wiederverkäufers. Wenn die im Mittelalter das gewusst hätten… Eingang zur Vitis Vinothek Elegante Tische mit dekorativem Weingestell Weinkaraffen in der Vinothek Offensichtlich gaben die Vorfahren der Mayrs ihren feinen Kunstsinn an die Nachfahren weiter: Der Grossonkel des heutigen Wirts Hermann Mayr war immerhin der Gründer des Brixner Museums und richtete das «Künstlerstübele» ein. Mayr machte den Finsterwirt so weitherum bekannt, dass die damalige Monarchie zu Stammgästen des Hauses avancierte… Architektur der Vitis Vinothek Dem historischen Gemäuer wurde bewusst eine moderne Inneneinrichtung aus hochwertigen Materialien entgegengesetzt: Schnörkellose Möbel aus Eichenholz, einer wichtigen Komponente der Reifung des Weines, kontrastieren elegant mit schwarzem Metall. Die dekorativen Stühle bilden wiederum eine gelungene Symbiose aus Alt und Neu. Im Sommer begeistert das Vitis mit einem lauschigen Innenhofgarten, umrankt von Weinreben und ihrem wohltuenden Schatten. Das Vitis avancierte damit schnell zu einem geselligen und schicken Treffpunkt für Weinliebhaber. Wir haben jedenfalls Glück, als wir am Mittag den letzten freien Tisch ergattern können. Vitis Innenhof mit schattenspendenden Reben Gut besetzter Vitis Innenhof Anreise Brixen ist via Brenner-Autobahn leicht zu erreichen. Parkplätze: Am besten parkt man in der Kurzparkzone in Stufels oder in den gut ausgewiesenen Parkgaragen am Stadtrand von Brixen – von dort sind es jeweils 5 Gehminuten bis zum Stadtzentrum und ins Vitis. Adresse Vinothek Vitis Domgasse 3 (Wobei «Vicolo del Duomo 3» klingt abenteuerlicher ;-) I-39042 Brixen – Südtirol Telefon: +39 0472 835343 Webseite: adlerbrixen.com/vinothek-vitis Wie üblich in beliebten Restaurants empfiehlt sich auch hier eine Tischreservation. Man befindet sich zwar in Italien, aber das Personal spricht fliessend Deutsch. Und wer es lieber mittelalterlich mag, den Finsterwirt findet man unter adlerbrixen.com/restaurant-finsterwirt. Gemäss Website sieht das Essen allerdings recht modern aus? Öffnungszeiten Aperitivo von 10.00 – 15.00 Uhr und 17.00 – 23.00 Uhr Küche: Mittags von 11.30 – 14.45 Uhr und am Abend von 18.30 – 21.45 Uhr Ruhetag: Sonntag und Montag (ausser an Feiertagen) Reservation per Telefon: +39 0472 835343 Auch einen Besuch Wert ist das Hotel Weingut Pacherhof. So als Geheimtipp ;-) Hier das Reisememo von Simone Ott. Hotels in der Nähe Wer gelegentlich dem sprichwörtlichen Gläschen zu viel frönt, der verbringt den Rest der Nacht mit Vorteil im renovierten Goldenen Adler oder im stylishen Designhotel Pupp (Links zu Booking.com. Wenn Du über unseren Link buchst, erhalten wir eine kleine Provision. Für Dich bleibt der Preis gleich). Und wer den Rausch auf einem Baum ausschlafen will, dem bietet sich mit besagtem Baumhotel «MyArbor» die perfekte Bleibe! (Link zu unserem Hoteltipp) Oberhalb von Brixen nächtigt man hier an exklusiver Lage am Waldrand hoch über dem Eisacktal. MyArbor Baumhaus Aussenansicht Ausgerissene Baumstämme soweit das Auge reicht. Eisacktal-Panorama bei Sonnenuntergang Na dann ein herzhaftes «Prost»! { "@context": "https://schema.org/", "@type": "Review", "itemReviewed": { "@type": "Restaurant", "address": { "@type": "PostalAddress", "addressLocality": "Brixen", "addressRegion": "Südtirol", "postalCode": "39042", "streetAddress": "Domgasse 3" }, "name": "Vinothek Vitis", "openingHours": [ "Di-Sa 11:30-14:45", "Di-Sa 18:30-21:45" ], "priceRange": "$$", "servesCuisine": [ "Mediterran" ], "email": "mailto:info@vitis.bz", "image": "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2018/06/Vitis-Brixen-Vinothek.jpg", "telephone": "+39 0472 835343", "url": "https://www.adlerbrixen.com/vinothek-vitis" }, "author": { "@type": "Person", "name": "Walter Schärer" }, "review": [ { "@type": "Review", "author": "Walter Schärer", "datePublished": "2018-06-09", "description": "Wen während eines Stadtbummels durch Brixen der Hunger packt - oder auch nur der kleine Durst - ist in der Vitis Vinothek bestens aufgehoben. 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Blick auf den Langkofel vom Grödnertal Auf dem Weg zum Grödner Joch Sellagruppe auf dem Weg zum Grödner Joch Wir sind über das Grödner Joch (auf italienisch: Passo di Gardena) gefahren. Der Pass liegt auf knapp 2,120 Metern und zwischen dem mächtigen Sellastock im Süden und den Cirspitzen im Norden. Der Anblick der Cirspitzen, die nördlich des Gebirgspasses in den Himmel ragen, sind bezaubernd. Überhaupt waren wir ob der Bilderbuchlandschaft der umliegenden Berge und dem Sella-Massiv überwältigt. Eine einfache – aber aussichtsreiche – Wanderung ist der Grödnerjoch Dolomitenhöhenweg. Mit dieser einstündigen Rundwanderung kann man sich sozusagen die «Füsse vertreten», wenn man übers Grödner Joch fährt. Hier im Herzen der Dolomiten eröffnen sich natürlich noch unzählige weitere Wanderrouten. Alle Informationen findet man auf der Webseite valgardena.it oder auf dolomitesalpine.it mit interaktiver Karte. Blick auf die Sellagruppe vom Grödner Joch aus Katja blickt auf die Sellagruppe Hütte mit Aussicht auf die Sellagruppe Cirspitzen beim Grödner Joch Cirspitzen Alpenblume und die Cirspitzen im Hintergrund Die Seiser Alm Die Seiser Alm liegt rund 30 km südöstlich von Brixen. Es ist die grösste Hochalm Europas. Die Aussicht auf die umliegenden Gipfel der Dolomiten ist fantastisch und die 450 km Wanderwege auf dem Hochplateau sind unglaublich vielseitig! Aussicht von der Seiser Alm Die Kofelgruppe im Hintergrund Toll dabei ist, dass für jeden etwas dabei ist: ob eine sportliche Hüttenwanderung, eine erlebnisreiche Themenwanderung oder ein gemütlicher Spaziergang: Je nach Kondition, Technik und Zeit wählt man sich seine Route aus. Wir haben uns für den Puflatsch-Rundweg entschieden. Dieser startet gleich bei der Bergstation der Seiser Alm Bahn in Compatsch und führt zu einzigartigen Aussichtspunkten. Insbesondere von der Aussichtsplattform «Engelrast» kann man (bei schönem und klarem Wetter) bis zu 53 Dreitausender bewundern! Auf der Plattform befindet sich ein begehbares Rondell mit Stahlplatte, worauf alle von hier zu sehenden Berge nachgestellt und namentlich in die Stahlplatte eingraviert sind. Aussichtsplattform Engelrast auf dem Puflatsch-Rundweg Blick auf den Kesselkogel Ausblick von der Puflatsch Rundwanderung in Richtung Grödner Joch Jesus am Kreuz beim Bergrestaurant Puflatsch Für die Umwanderung des Puflatsch sollte man sich auf jeden Fall etwa drei Stunden Zeit nehmen, insbesondere wenn man gerne fotografiert… Alpenblumen auf der Seiser Alm Bergblume auf der Seiser Alm – kurz vor dem Regen Frühling auf der Seiser Alm mit dem Schlern im Hintergrund Alle Informationen rund um die Seiser Alm findet man auf der Webseite www.seiseralm.it Ein Golfplatz im Herzen der Dolomiten In Kastelruth findet man einen der schönsten Golfplätze des Südtirols! Idyllisch auf einem Hochplateau auf 850 Metern und mitten in den Dolomiten gelegen, verlangt er dem Golfspieler allerdings einiges ab: man(n) muss sich nämlich ganz schön konzentrieren, um sich nicht ständig von der malerischen Kulisse der Seiser Alm ablenken zu lassen… Walter überlegt sich den Abschlag nochmal… Abschüssiges Par-3 im Golf Kastelruth Green des Golfplatzes Kastelruth in den Dolomiten Offensichtlich geht es auf dem Platz munter rauf und runter. Bei unserem ersten Besuch gingen wir noch zu Fuss über den Platz. Beim zweiten Besuch waren wir dann etwas erfahrener. Man ist ja lernfähig… Adresse: Golfclub St.Vigil Seis Seis / St. Vigil 20 I-39040 Kastelruth Webseite: www.golfstvigilseis.it ## My Arbor Baumhotel in Brixen – ein Kindheitstraum wird Wirklichkeit! Quelle: https://reisememo.ch/italien/my-arbor-hotel-baumhaus-brixen Einer meiner Kindheitsträume war, einmal in einem Baumhaus zu übernachten. Nun – ein «paar» Jährchen später – ist dieser Traum endlich wahr geworden! Das Warten hat sich gelohnt! Ich habe in einem Luxus-Baumhaus übernachtet… Als Kind wollte ich schon immer einmal in einem Baumhaus übernachten. In einem kleinen Wald in der Nähe unseres Hauses gab es sogar eines. Aber meine Eltern fanden immer die passende Ausrede; zu kalt, zu nass, zu dunkel, zu gefährlich alleine im Wald. Na ja, um ehrlich zu sein, weiss ich auch gar nicht, ob ich letztendlich den Mut gehabt hätte – wer mich kennt, weiss, dass ich nicht zu den grössten Abenteurern gehöre. Ausser Walter steckt mich in Botswana in ein Zweierzelt. Aber das ist eine andere Geschichte. Auf jeden Fall habe ich jetzt meinen Traum erfüllt und in einem Baumhaus übernachtet. Zugegebenermassen in einem etwas komfortableren und luxuriöseren, als ich es mir damals erträumt hatte! My Arbor – das Baumhotel-Baumhaus Schon ganz aufgeregt fahren wir von Brixen Richtung Gebirgsstock Plose, der schöne Wandergebiete mit herrlichem Dolomitenpanorama bietet. Da! Wie aus dem Nichts guckt das vierstöckige und 161 Meter lange Gebäude plötzlich aus den Wipfeln der umliegenden Fichten-, Lärchen- und Birkenbäume hervor. Majestätisch steht es am Hang – das Baumhaus-Hotel «My Arbor» (Link zu booking.com). Das Hotel ist auf Stelzen erbaut. Auf 65 Baumstämmen, um genau zu sein. Aussenansicht des Baumhauses Aussenansicht und Loggien des My Arbor Hotel Aussicht zwischen den Baumstämmen ins Eisacktal Rundherum sieht der Garten noch etwas nach Baustelle aus. Kein Wunder, das Hotel wurde (nach einer Bauzeit von 15 Monaten) ja auch erst Anfang Mai 2018 neu eröffnet – also ein paar Tage vor unserer Ankunft. Doch kaum betreten wir die Lobby, schwinden all meine Bauarbeiterbefürchtungen. Unglaublich stilvoll, mit viel Holz von der Lärche und Fichte, einem Eichenholzboden, viel Naturstein wie Quarzit und Porphyr, Glas und wunderschönen Orchideen präsentiert sich die lichtdurchflutete Lobby. Von der Decke hängen 48 Bäume kopfüber. Alle Baumaterialien stammen übrigens fast ausschliesslich aus der Umgebung. Die lichtdurchflutete Baumhaus-Lobby… … mit vielen Orchideen… … und Kunstobjekten Hier hängen die Baumstämme vom Himmel! Typisch Baumhaus: Baumstämme soweit das Auge reicht Ich bin hin und weg und kann es kaum erwarten, das überdimensionale Baumhaus zu erkunden! Doch vorher will ich erst noch die Sonnenterrasse begutachten und das Panorama geniessen. Sonnenterrasse mit Ausblick ins Eisacktal Angekommen: Katja geniesst «ihr» Baumhaus Lounge mit Ausblick My Arbor Lounge Eine Suite zum entspannen in luftiger Höhe Im Baumhaus wählt man aus verschiedenen Zimmerkategorien wie Nestzimmer, Hangout-Suite oder Treetop-Suite. Wir entscheiden uns für eine Hangout-Suite. Denn hier entspannt man auf 46 m² und in einer verglasten Sitzecke mit herrlichem Ausblick auf auf Brixen und das Eisacktal besonders gut. Zudem liegt die Suite in der obersten Etage auf 32 Meter über dem Waldboden! Hangout-Suite mit Erker und Aussicht aufs Eisacktal Loggia unserer Hangout-Suite Der intensive Duft des Lärchen- und Fichtenaltholzes, den ich übrigens schon in der Lobby wahrgenommen habe, ist betörend. Als Tochter eines Schreiners hatte ich schon immer einen speziellen Bezug zu Holz. Plötzlich ertappe ich mich, wie ich – so wie es mein Vater immer macht – mit meiner Hand über die verschiedenen Holzmöbel und den Massivholzbalken der Loggia streiche, um mit dem porösen Naturmaterial auf Tuchfühlung zu gehen. Herrlich! Ich fühle mich auf Anhieb wohl und weiss, dass sich das Warten gelohnt hat, um endlich mal in einem (Luxus-)Baumhaus zu nächtigen – und zwar auf Boxspring Betten!! ;-) Schlafzimmer unserer Hangout Suite Treppenhaus mit baumstammförmigen Leuchten Treppenhaus Spa Arboris – Wellness mit Aussicht Im Spa Arboris mit fünf verschiedenen Saunen, acht Spa Behandlungsräumen, wunderschönen Ruheräumen und einem herrlichen Garten mit Whirlpool entspannt man auf 2.500 m² naturverbunden. Während ich im Infinitypool plansche, lasse ich den Blick über die Bäume auf das Eisacktal und die umliegenden Bergketten schweifen. Ich muss mir eingestehen: Das Baumhaus, das ich aus meiner Kindheit in Erinnerung habe, hätte da kaum mithalten können. Spa im My Arbor Hotel Aussensauna mit Ausblick Heller Ruheraum, um die Seele baumeln zu lassen Innenpool My Arboris Spa mit Schleuse zum Aussenpool Es gäbe noch verschiedene Spa-Behandlungen, die ganz im Zeichen heimischer Baumarten wie Lärchen, Zirbe, Latsche und Fichte stehen. Aber stattdessen schnüren wir die Wanderschuhe und erkunden die umliegende Gegend der Seiser Alm oder des Grödnertals (Link zu unserem Review) mit den traumhaft schönen Dolomiten. Auch die Baumhaus-Kulinarik ist ein Traum Natürlich kommt beim Wandern und Wellnessen auch Hunger auf. Im My Arbor muss man sich sein Essen nicht wie in einem echten Baumhaus besorgen. Das Einzige, was man tun muss, ist sich ins Restaurant zu begeben und zum Beispiel beim Frühstück seine Wahl aus all den verschiedenen Eierspeisen oder anderen Frühstücksleckereien aus dem Angebot treffen. Der Tisch im Baumhaus ist bereits gedeckt Tisch mit Aussicht ins Eisacktal Hauptrestaurant mit gemütlichen Nischen Auch abends hat man wieder die Qual der Wahl: Man wählt nach dem Salat- und Antipastibuffet aus den verschiedenen Vor- und Hauptspeisen des Tages-Menus. Und wer noch Platz hat, probiert einen lokalen Nachtisch. Auch nicht schlecht! Feiner Pulposalat vom Buffet Hauptspeise: Fisch auf Spargel Krapfen zur Nachspeise Ach ja – für die Weinliebhaber… Im unteren Stock versteckt sich noch eine hübsche Weinbar und in der Lobby könnte man das Nachtessen natürlich noch mit einem feinen Digestif ausklingen lassen :-) Weinkeller im unteren Stock Lounge Bar My Arbor – Markus Huber erfüllt sich seinen Traum Mit der Eröffnung des Baumhauses My Arbor ist nicht nur für mich ein Traum in Erfüllung gegangen. Auch Geschäftsmann und Tourismusvereins-Präsident Markus Huber hat sich mit diesem Projekt seinen Lebenstraum erfüllt, ein aussergewöhnliches Hotel mitten in der Natur zu schaffen. Zusammen mit seiner Frau Renate führt er nun das architektonisch einzigartige Baumhaus, das Paul Seeber vom Architekturbüro Architektur Plus realisiert hat. Mit dem Plose Wellness Hotel – wie das My Arbor auch genannt wird – möchte Markus Huber die Gegend wieder «neu beleben», wie er sagt, und an der Aufwertung der Urlaubsdestination arbeiten. Das Hotel liegt nämlich mit bester Anbindung an das Wander- und Skigebiet Plose und nahe der Stadt Brixen. Gastgeber Markus Huber in seinem My Arbor Hotel Das Baumhaus am Plose von Brixen aus gesehen Den Gastgeber sieht man übrigens öfters in der Lobby mit seinen Gästen plaudern. So nimmt er auch uns gleich nach unserer Ankunft in Empfang. Sichtlich stolz strahlt er über das ganze Gesicht, während er uns ein paar Episoden erzählt, wie das Baumhaus entstanden ist. Dass Markus Huber in ganz Brixen bekannt ist, bemerken wir auch, als er mit uns und weiteren Hotelgästen einen geführten Rundgang durch das Wasser und Licht Festival in Brixen (Link zu unseren Review) macht: An jeder Ecke ertönt es «Grüss di, Markus», «Ciao!», «Bhüeti, Markus». Wir scheinen diese Führung mit einem allseits bekannten Influencer zu machen ;-) Beim vorbeigehen empfiehlt Markus übrigens die Vinothek Vitis (Link zu Walters Review). Wir denken uns nicht viel dabei, kehren dort aber am nächsten Tag zum Mittagessen ein. Zum Glück! Empfehlenswerte Vinothek Vitis Und auch für sein eigenes Partner-Restaurant Grissino, ebenfalls in Brixen, hat er nur lobende Worte. From Farm to Table – Eigenes Gewächs für das Restaurant Markus Huber bewirtschaftet mit seinem Team 20 Hektaren Agrarland in Albisano am Gardasee. Die Hotelgäste kommen so in den Genuss von selbstangebautem Obst, Gemüse, Kartoffeln, Kräutern, Oliven sowie Getreide und Wein. Und wer Glück hat, erlebt Markus in der Gegend von Torri del Benaco höchstpersönlich auf dem Traktor! Adresse My Arbor Leonharder Strasse 26 39042 St. Andrä, Bozen Italien Telefon: +39 0472 694012 Webseite: My-arbor.com Wandern rund um das Baumhotel Wie erwähnt, liegt das My Arbor Hotel am Hang der Plose, auf einer Höhe von 1.000 Metern. Auf der Plose findet man schöne Wandergebiete mit herrlichem Ausblick auf die Dolomiten. Was man sonst auf der Plose noch alles so erleben kann, findet man auf deren Webseite: plose.org Da die Bahn auf die Plose Anfang Mai noch nicht eröffnet war, sind wir auf die Seiser Alm und ins Grödnertal (Link zu unserem Wandertipp) gefahren (ca. 1 Stunde Autofahrt vom Baumhaus entfernt), um die unglaublich schönen Dolomiten mit ihren bizarren Felsformationen von da zu erleben. Welche Winterwanderung man auf der Plose unternehmen sollte, empfiehlt Walter hier: Von der Plosebahn Bergstation Kreuztal geht es zur Skihütte Rossalm (Link zu unserem Review). Unser Dank geht an… … Hoteldirektor und Gastgeber Markus Huber für die spannenden Gespräche und die Führung durch das Wasser Licht Festival. Herzlichen Dank auch an Sara Dejakum, Sales & Marketing Manager im My Arbor Hotel, für die Gastfreundschaft und das organisieren dieses Aufenthaltes. Weitere Impressionen Lounge My Arbor Hotel Signaletik Sonnenterrasse Terrasse mit Aussicht Lobby Kunstobjekt in der Lobby Aussenansicht Walter & Katja im Whirlpool Weinkeller Katja & Walter im Restaurant Baumhaus zur blauen Stunde MyArbor Baumhaus Aussenansicht Eisacktal-Panorama bei Sonnenuntergang Na, dann gute Nacht! Blaue Stunde über der My Arbor Sonnenterrasse { "@context": "https://schema.org", "@type": "Hotel", "name" : "My Arbor", "description" : "4-Sterne superior Hotel bei Brixen", "address" : { "@type" : "PostalAddress", "addressCountry" : "IT", "addressLocality" : "St. Andrä", "addressRegion" : "Brixen", "postalCode" : "39042", "streetAddress" : "Leonharder Strasse 26" }, "telephone" : "+39 0472 694012", "image" : "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2018/05/My-Arbor-Hotel-Aussenansicht-Lounge.jpg", "starRating" : { "@type" : "Rating", "ratingValue" : "5"}, "priceRange" : "EUR280 - EUR580" } ## Wasser Licht Festival Brixen – Altstadt im Lichtermeer Quelle: https://reisememo.ch/italien/wasser-licht-festival-brixen-suedtirol Nach dem erfolgreichen Wasser Licht Festival vom letzten Jahr verwandelt sich die Brixener Altstadt nachtsüber auch dieses Jahr vom 10. – 26. Mai 2018 in ein prächtiges Lichtermeer. Wir folgen den blau erleuchteten Kabeln. Und unserem Guide, dem allseits bekannten Lokalmatador Markus. Brixen kurz nach dem Eindunkeln Das Wasser Licht Festival in Brixen gilt als grösstes Licht-Festival im gesamten Alpenraum: 14 international renommierte als auch lokale Künstler setzen mit ihren 27 Licht- und Kunstinstallationen die kulturhistorische Altstadt von Brixen in Szene und schaffen damit ein einzigartiges Lichtspektakel. Logo des Wasser Licht Festivals in Brixen Projektion auf das Gebäude der Brixen Tourismus Genossenschaft Die Licht-Kunst-Installationen reichen von überdimensionalen Objekten über Video-Mapping-Technik bis hin zu Animationsfilmen auf der Wasseroberfläche und schaffen eine sehr spezielle Atmosphäre. Ab 21 Uhr können sie jeweils täglich beim Eindunkeln bestaunt werden: Licht-Gewitter-Installation «Through the clouds, the breathing of a rough diamond» – beim Brunnen Herrengarten Wasser Licht Installation beim Brunnen Herrengarten «Brightness Snow» beim Brunnen unter den Lauben «The 7th Continent» beim Brunnen in der Hofburg Franz Kehrer Installation «Amour, Liebe, Amore, Love» beim Brunnen im Alois Pupp Park «Fontana Rossa» Brunnen beim Hotel Elephant Installation «H2O» beim Brunnen Rappanlagen Installation «Water Bubbles»: Mädchen mit ihren Seifenblasen «Aus der Mitte entspringt ein Fluss» – Walter mitten in der Projektion auf die Eberhardskirche «The Symphony of Water» beim Brunnen Hotel Grüner Baum «Spectaculaires» beim Brunnen Domplatz «Somewhere over the rainbow» «Brightness Snow» Installation Please Hisséo Riesenleuchte «Lampounette» beim Brunnen Grosser Graben Nonne beim «Fontana Rossa» Brunnen Hotel Elephant Wohnhaft waren wir im Südtirol übrigens im Baumhotel MyArbor von Hotelier Markus Huber. Hier unser Hotel-Review. Und folgendermassen sieht der Lift des Baumhauses aus: Danke Markus für die Führung durch die Altstadt! Der lokale Insider und Tourismusvereins-Präsident begrüsst auf Schritt und Tritt seine Brixener Freunde und Bekannte. Darunter auch Werner Zanotti, seines Zeichens Geschäftsführer der Brixen Tourismus Genossenschaft. Bhüeti, Markus! ## Leichte Wanderung zu den spektakulären Seerenbachfällen am Walensee Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/seerenbach-wasserfall-wanderung-walensee Die Seerenbachfälle und die Rinquelle sind besonders im Frühling bei Schneeschmelze beeindruckend: Dann bieten die beiden Wasserfälle ein ohrenbetäubendes Spektakel! 2. Kaskade der Seerenbachfälle Ohrenbetäubend: Prallzone der Seerenbachfälle Drohnenvideo vom Wasserfall: Direkt zu Anreise, Adressen und Öffnungszeiten navigieren. Von Amden Weesen Tourismus hatte ich schon vor einer Weile gehört, dass sie internationale Instagrammer da so an einen Wasserfall bringen. Zuerst habe ich mir nicht viel dabei gedacht. Denn Wasserfälle gibt es in der Schweiz ja viele? Als wir neulich auf der anderen Seite des Walensees nach Hause fahren, wundert es mich dann aber doch: Wie hoch ist denn dieser Wasserfall, wenn sie Instagrammer von weither hinkarren? Heimfahrt via Walensee-Autobahn Seerenbachfälle und Rinquelle bei bestem «Instagram-Wetter» Und so kommt es, wie es kommen muss: Wir wandern im Frühling selber los, um herauszufinden, was es mit diesem Seerenbachfall auf sich hat. Wanderroute Wir parkieren in Weesen und laufen am Walensee entlang los, bis zum Strandbistro «Lago Mio«. Die selbsternannte «Oase am Walensee» bietet am Vormittag Kaffee und Kuchen für die bereits Erschöpften. Wir genehmigen uns also die erste Pause. Am Anfang der Wandersaison will Mann es ja schliesslich nicht übertreiben. Lago Mio Seebeizli mit Rautispitz im Hintergrund Festbänke des Lago Mio Restaurants Selbstbedienung im Seebistro Lago Mio Vom Lago Mio wandert man über die schmale, aber asphaltierte Betliserstrasse weiter dem Walensee entlang. Einige schaffen die Strecke auch mit dem Kinderwagen, wiederum andere mit dem schweren Töff… Da wo der Weg nur mit Haken und Seilen zu schaffen wäre, haben sie freundlicherweise ein paar kurze Tunnels in den Fels gehauen. Dankeschön, sehr lieb! Danach bietet sich mit dem Fallenbach eine erste Andeutung, was einen in Sachen Wasserfälle hier wohl erwartet. Vor lauter plaudern verpassen wir allerdings diese erste Attraktion. Gartenhag am Walensee Tunnel für Wanderer Wanderer im Tunnel Betlisstrasse als Wanderweg am Walensee Bei Talegg muss man sich entscheiden, ob man die Obere oder die Untere Betliserstrasse nimmt. Ich empfehle beim Hinlaufen die Abzweigung nach oben, weil man so die schöne Aussicht des Restaurants Paradiesli geniesst auf den Walensee und das Voralpenpanorama mit dem Kerenzerberg und dem Mürtschenstock. Und allenfalls die nächste Pause einlegt… Inklusive Übernachtungsmöglichkeit in der Villa Löwenzahn! Kurviger Wanderweg Gartenpavillon des Restaurants Paradiesli Terrasse des Restaurants Paradiesli mit Sicht auf Mürtschenstock Übernachtungsmöglichkeit in der Villa Löwenzahn Sicht auf Walensee mit Kerenzerberg und Mürtschenstock Malerischer Weiler Betlis mit Kapelle Im Weiler Betlis mit der malerischen Kapelle Betlis kommen die beiden Strassen wieder zusammen. Die St. Annakapelle wurde 1773 am Seeufer abgetragen und 1889 etwas weiter erhöht wieder aufgebaut. Wegen ihrer romantischen Lage zieht sie heiratswillige Paare magisch an. Eine Zeit lang soll der Hochzeitstourismus solche Ausmasse angenommen haben, dass die Gemeinde Amden eingreifen musste. Heute dürfen nur noch mit Betlis oder Amden verbundene Personen hier heiraten. Mann kann sich die Idee also gleich wieder abschminken… Bei der Kapelle hört man langsam das Tosen der Hauptattraktion dieser Wanderung anschwellen: Von hier hat man den besten Blick auf alle drei Stufen der Seerenbachfälle. Von Betlis aus führt die Tour an den Fuss der dritten Fallstufe des Seerenbachs. Die mittlere der drei Kaskaden zählt mit einer Höhe von 305 Metern zu den höchsten freifallenden Wasserfällen der Welt. Alle drei Stufen zusammen messen knapp besagte 600 Meter. Diese Höhendifferenz macht den Wasserfall zu einem der höchsten Europas und zum höchsten der Schweiz! Bei Schaffad in der Gemeinde Amden stürzt der Seerenbach bei 1160 M.ü.M von der Amdener Sonnenterrasse über die steile Felswand in die Seerenbachschlucht. Etwa dort, wo gleichzeitig die Rinquelle bei 560 M.ü.M. aus dem Felsen sprudelt. Wanderweg zu den Seerenbachfällen (oben links) Kapelle Betlis Kapelle Betlis mit Sicht auf den Walensee Wiese bei Betlis und Seerenbachfälle Auf der Aussichtsplattform am Fuss der dritten Kaskade stehend, wird man je nach Wasserstand recht nass: Die Luft ist von der Gischt auch bei bestem Sonnenschein mit Wasser getränkt. Von hier fällt der Blick direkt auf die senkrechte Felswand und auf die zu Tal stürzenden Wasserfälle. Sie werden nur noch getoppt von der weiss schäumenden Rinquelle gleich daneben. Aus einem Felsentor und einem kilometerweit verzweigten Höhlensystem tritt hier Wasser aus dem Fels und stürzt über eine 45m hohe Felswand in den Seerenbach. Besonders bei Hochwasser des Beerenbaches (der mündet auf der Sonnenterrasse in den Seerenbach) oder während der Schneeschmelze im Frühling bietet sich hier ein ohrenbetäubendes und Gischt sprühendes Naturschauspiel! Wanderweg zum Wasserfall und zur Rinquelle Wanderweg mit Seerenbachbrücke Seerenbachälle im Hintergrund Rinquelle und Seerenbachfall Wanderweg zur Brücke Wanderweg über den Seerenbach Für die Geometer und Tüpflischiisser unter uns: Die Seerenbachfälle bilden eine Kaskade von drei Wasserfällen mit einer Gesamthöhe von 585 Metern. Die oberste Stufe hat eine Fallhöhe von 50 Metern, die mittlere Stufe ist mit 305 Metern hinter dem Mürrenbachfall und dem Buchenbachfall der dritthöchste frei fallende Wasserfall der Schweiz. Die Seerenbachfälle wurden im April 2006 neu vermessen; bis dahin galt der Staubbachfall im bernerischen Lauterbrunnen als höher. Unterirdisches Flussystem Rinquelle Im Bereich der 190 Meter hohen unteren Stufe der Seerenbachfälle entspringt die Rinquelle. Sie ist eines der grössten unterirdischen Flussysteme Europas. Verschiedene Expeditionen mit Tauchausrüstung erkundeten die Rinhöhle und drangen über 1000 Meter in das Innere des Berges vor. Der nach aussen führende Stollen dient nach Regenperioden und während der Schneeschmelze als Hochwasserüberlauf des unterirdischen Flussystems. Etwa 40 Prozent der Quelle fliessen unterirdisch in den Walensee. Wandertipp: Wer von den Seerenfällen nicht denselben Weg wieder zurück nach Weesen nehmen mag, besteigt in der Nähe der Wasserfälle ein Schiff: Vom Schiffsteg Betlis fährt im Sommer das Kursschiff der Schiffsbetriebe Walensee nach Weesen zurück. Wiese mit Sicht auf den Walensee Wegweiser zum Schiffsteg Betlis Wartehäuschen beim Schiffsteg Betlis Landungssteg Betlis mit Mürtschenstock Am Walensee bei Betlis Walensee und Seerenbachfälle links oben Seerenbachfälle vom Walensee-Schiff aus Personal des Schiffbetriebs Walensee Die «Quinten» der Walensee Schiffahrt zurück in Weesen Raststätten am Weg Restaurant Schifflände Quinten 8878 Tel. +41 81 738 14 60 schifflaende.ch Restaurant Tremondi mit Boutique B&B Quinten 8878 Tel. +41 81 284 30 00 tre-mondi.ch Wir empfehlen dringend eine Reservation: Das Restaurant mit schönem Boutique BnB ist bei Ausflüglern und Wanderern sehr beliebt. Kürbissuppe Ravioli mit Kalbfleischfüllung Risotto mit Morchel und Kaninchen Restaurant Seehus Fischrestaurant Quinten 8878 +41 81 738 16 64 seehusquinten.ch Lago Mio Selbstbedienung Betliserstrasse 8872 Weesen / Amden +41 55 616 17 19 lago-mio.ch (Achtung, allenfalls ist nur Barzahlung möglich) Offen von April bis Oktober, bei schönem Wetter täglich. Landgasthof Paradiesli Obere Betliserstrasse 12, 8872 Weesen +41 55 611 11 79 paradiesli-betlis.ch Geöffnet von März bis Ende Juni immer ausser Dienstag & Mittwoch am Mittag und Abend von 11:30 bis 13:30 Uhr und von 17:30 bis 21:30 Uhr. Das Paradiesli bietet Zimmer im Haupthaus ebenso wie in der Dépendence «Villa Löwenzahn». In den Monaten Juli, August & September auch am Mittwoch geöffnet. Restaurant Burg-Strahlegg Untere Betliserstrasse 4 8872 Weesen +41 55 611 11 82 burg-strahlegg.ch Zurück nach oben Anreise Mit dem Zug nach Ziegelbrücke, weiter mit dem Bus nach Weesen. Die Wanderung von Weesen nach Betlis dauert ca. eine Stunde inklusive ein paar easy Fotostops. Aufstieg und Abstieg umfassen 160 Meter, also wenige Höhenmeter über die gesamte Distanz von rund 4 Kilometern (Tourencharakter: Schwierigkeit T2 Bergwandern). Nach Quinten sind es 3 Stunden bei 200 Höhenmetern. Von Quinten aus geht es mit dem Schiff nach Weesen, Murg oder Walenstadt. Wer mit dem Auto bis zu den Wasserfällen anreisen will, beachte die geregelten Fahrzeiten für den Hin- und Rückweg. Ab dem Strandbistro Lago Mio ist die Betliserstrasse nur einspurig und zu bestimmten Fahrzeiten befahrbar: In Fahrtrichtung Betlis alle halbe Stunde von _:00 bis _:05 und _:30 bis _:35 In Richtung Weesen alle halbe Stunde von _:15 bis _:20 und _:45 bis _:50 Maximale Fahrzeuggrösse: 2 m breit x 2 m hoch Bei Betlis befinden sich gebührenpflichtige, öffentliche Parkplätze. Besonders schön ist die Anreise auch mit dem Schiff. Öffnungszeiten Die Wasserfälle sind frei zugänglich und immer geöffnet Orte an der Route: Weesen – Lago Mio – Burgruine Stralegg – Restaurant Burg-Strahlegg – Restaurant Paradiesli – Kapelle Betlis – Vorderbetlis – Seerenbachfälle – Quinten Die Seerenbachfälle und die Rinquelle sind ein beliebtes Ausflugsziel und sowohl von Weesen als auch von Quinten über die Walensee-Nordroute zu erreichen. Angeblich. Denn von Quinten her muss die Wanderung recht abenteuerlich sein? Oder wie überwindet man die Steilwände und den Steinbruch? Und hier übrigens auch noch unsere «Weinwanderung» von Walenstadt nach Quinten. Die ist auch noch anspruchsvoll und geht über Stock und Stein! Dafür gibt es in Quinten den lokalen Weisswein oder Rotwein zu degustieren ;-) Und auch sonst hat die Sonnenterrasse von Amden einiges zu bieten! Vor allem, wenn im Unterland Hochnebel herrscht. In den Sommer-/Herbstmonaten ist insbesondere auch der Amdener Höhenweg sehr beliebt. Amdener Höhenweg Weitere Informationen: Amden & Weesen Tourismus Dorfstrasse 22 CH-8873 Amden Tel: +41 58 228 28 30 E-Mail: tourismus@amden.ch Internet: www.amden-weesen.ch ## Astoria Resort in Seefeld, Tirol – einmal Energie tanken, bitte! Quelle: https://reisememo.ch/oesterreich/astoria-resort-seefeld-tirol Was gibt’s Schöneres, als nach einem gefühlt ewigen Winter Energie zu tanken? Wir haben das passende Hotel dazu gefunden! Endlich liegt Frühlingsduft in der Luft und der Winter ist, für dieses Jahr zumindest, Vergangenheit. Vor allem die letzten paar kalten Wochen haben sich ewig hingezogen. Entsprechend leer fühlen sich momentan auch unsere Akkus an. Höchste Zeit, sich was Gutes zu tun und sich ein entspannendes Wochenende im Tirol zu gönnen! Olympiaregion Seefeld in Tirol In der Nähe von Innsbruck liegt Seefeld im Tirol, eine auf etwa 1200 Meter gelegene, sonnige Hochebene zwischen Wettersteingebirge und Karwendel. Seefeld ist für seine Langlaufloipen bekannt. Ganze 256 Kilometer bestens präparierte Loipen werden geboten. Selbstverständlich kann man auch Skifahren oder Rodeln. Und im Sommer hat man die Wahl zwischen Wander-, Bike- und Klettertouren durch die beindruckende Naturlandschaft. Vom Frühling ist hier noch nicht allzu viel zu sehen Natur pur, soweit das Auge reicht Dieses Wochenende steht uns aber der Sinn nach Entspannung und das heisst, zwei Tage Ruhe und Erholung, gut essen, ausschlafen, die Berge bestaunen und das Wellness-Angebot des Astoria Resorts geniessen. Astoria Resort Seefeld im neuen Alpin Chic Look 2017 wurde das Astoria Resort nach einer mehrmonatigen Umbauphase wiedereröffnet und erstrahlt jetzt in neuem Glanz und mit einer hohen Auszeichnung: Nun gehört das Resort zu der Kategorie der 5-Sterne-Superior-Hotels und darf sich zu den 21 besten Hotels Österreichs zählen! Willkommen im Astoria Resort Zunächst fällt das helle, lichtdurchflutete Ambiente in der Hotellounge auf. Panoramafenster geben den Blick auf die Tiroler Bergwelt frei. Mit viel Liebe zum Detail wurde hier mit Materialien wie Stein, Holz, Stoffen und Leder eine moderne Wohlfühlatmosphäre geschaffen. Alpin Chic at its best! Inklusive Hausschafe! Die lichtdurchflutete Lounge… … mit vielen zahmen Schafen… … und Hirschen … auf Kuhfell und an der Wand gemütlich ist’s auf jeden Fall! Wellness und Alpin Aktiv Spa Als erstes steht eine HRV-Messung auf dem Programm. Diese wird den Gästen des Astorias gratis angeboten und misst mittels Auswertung der Herzraten-Variabilitätsmessung, wie hoch der Stresspegel ist und wie es mit der Regenerationsfähigkeit aussieht. Tja, was soll ich sagen. DUNKELROT! Zugegeben, überrascht bin ich nicht wirklich. Mit der Geschwindigkeit, in der sich unsere Welt manchmal dreht. Die To-Do-Listen werden auch nicht kürzer, und irgendwie gehört es heutzutage ja schon fast zum Zeitgeist, gestresst zu sein. Wenn man es allerdings so schwarz auf weiss bestätigt bekommt, bringt es einen schon ins Grübeln, was man seinem Körper und Geist zumutet! Also wird für die nächsten zwei Tage das Handy in den Tresor verbannt und einen Gang runtergeschaltet. Nur die Kamera darf mit… Nun will das Alpin Aktiv Spa erkundet werden. Auf 4’000 Quadratmetern verteilt sich ein Wellnessbereich der Superlative. Da bleiben keine Wünsche offen! Ausser vielleicht, das man sich mehr Zeit wünscht, um diese Oase noch ausgiebiger geniessen zu können. Der Eingang zum riesigen Spa-Bereich Duschtempel im Spa Panoramasauna… … mit gemütlichem Ruheraum Unser persönliches Highlight war zweifellos der geführte Saunagang mit Marcella, der Saunameisterin. Mit Fachwissen und Humor führt sie die Gäste durch den Saunagang. Der Aufguss mit Orange und Ingwer wirkt anregend und soll die Immunabwehr stärken. Ausserdem verteilt Marcella Latschenkieferöl, um die Gelenke einzureiben. Diese werden später mit crushed Eis wieder gekühlt. Gegen Schluss des Saunagangs heizt uns Marcella nochmals so richtig ein. Die Abkühlung im Badesee danach ist herrlich. Die Lebensgeister sind geweckt, der Körper hat wieder Normaltemperatur und die Lungen füllen sich mit der klaren Bergluft. Himmlisch! Natürlicher Badesee Nach einer halbstündigen Ruhepause im grosszügigen Ruhebereich erkunden wir als nächstes das Dampfbad. Hier wählt Marcella einen Aufguss aus Mandarine und Myrte, welcher stimmungshebend und ausgleichend wirkt. Unsere Körper sollen wir mit Shea-Butter und Jojobaöl eincremen. Da die Poren durch das Dampfbad geöffnet sind, zieht dieses ein, sobald man das Dampfbad verlässt und man hat eine wunderbar samtweiche Haut. Dampfbad Am nächsten Morgen ziehen wir als erstes unsere Runden im Outdoor-Infinity-Pool, bevor wir uns am üppigen Frühstücksbuffet glücklich seufzend sattessen. Hotel Pool Pool-Landschaft Danach schnüren wir die Wanderschuhe und begeben uns auf die 3-Seenwanderung am Seefelder Plateau. Mit nur 150 Höhenmetern und 4 Gehstunden eine einfache Wanderung in der idyllischen Bergwelt. Allerdings lag für meinen Geschmack doch noch ein wenig viel Schnee. Die Schneeschuhe wären wohl die bessere Wahl gewesen. Wandern im Frühling… … an gefrorenem Bergsee vorbei Die Haubenküche im Astoria Müde aber glücklich und bestimmt nur noch mit hellrotem Stresspegel geniessen wir nach dem Wellness ein hervorragendes 7-Gang-Gourmetmenu, begleitet von einem feinen Glas Wein. Die Küche ist meiner Meinung nach zu Recht von «Gault Millau Österreich» mit einer Haube gekrönt worden. Vom aufmerksamen und herzlichen Service bis zu den schmackhaften Gerichten passt alles! Matjes File mit Apfel und Sauerrahm Rindsfilet mit Spargeln an einer Bärlauchsauce Der Nachtisch darf natürlich auch nicht fehlen Um diesen perfekten Tag abzurunden, fehlt nur noch eines; ein gepflegter Drink an der stilvollen Bar. Es hat Spass gemacht, mit Barman Christian zu philosophieren und sich den einen oder anderen Drink empfehlen zu lassen. Danach haben wir geschlafen wie ein Baby. Ob es an der Sauna, dem vollen Bauch oder dem Gin Tonic lag – oder vermutlich der Kombination von allem – können wir nicht so genau sagen. Aber es hat gutgetan! Eleganter Barbereich Barbereich in Rottönen gehalten Ein Schlummertrunk muss sein Romantische Stimmung Leider müssen wir danach schon wieder unsere Koffer packen und uns auf den Heimweg begeben. Unsere Akkus sind wieder aufgefüllt und unser Stresspegel ist gefühlt wieder im grünen Bereich. Wir hoffen, so viel wie möglich von dieser Entspannung in unseren Alltag hinüberzuretten… Herzlichen Dank! Wir haben eine erholsame und kraftschöpfende Zeit erleben dürfen und danken dem ganzen Team des Astoria Resorts ganz herzlich. Vielen Dank auch an Karin Lehmann von PPR Media Relations AG für die Organisation unseres Aufenthalts. Adresse Astoria Resort *****S Geigenbühelstrasse 185 A-6100 Seefeld im Tirol Tel.: +43 (0) 5212 2272-0 E-Mail: hotel@astoria-seefeld.com Webseite: Astoria Resort Die Preise variieren je nach Saison und Zimmerkategorie zwischen 175 und 320 Euro pro Person pro Nacht. { "@context": "http://schema.org", "@type": "Hotel", "name" : "Astoria Resort", "description" : "5-Sterne superior Hotel in Seefeld", "address" : { "@type" : "PostalAddress", "addressCountry" : "AT", "addressLocality" : "Seefeld", "addressRegion" : "Seefeld", "postalCode" : "6100", "streetAddress" : "Geigenbühelstrasse 185" }, "telephone" : "+43 5212 2272 0", "image" : "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2018/04/Astoria-Seefeld-Aussenansicht.jpg", "starRating" : { "@type" : "Rating", "ratingValue" : "5"}, "priceRange" : "EUR350 - EUR640" } De Luxe Doppelzimmer ## Schweizer Reiseblogger-Treffen in Appenzell Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/schweizer-reiseblogger-treffen-appenzell Schreiben und Videos produzieren, das können sie, die Blogger und Vlogger. Aber jodeln? Wir begeben uns mit einigen Schweizer Reisebloggern auf eine Zeitreise ins Appenzell. Nachdem wir uns letztes Jahr mit einigen Bloggerkollegen in Baden getroffen haben, fahren wir dieses Jahr in die Ostschweiz, ins Appenzell, um einen gemütlichen Tag unter Schweizer Reisebloggern zu verbringen. Bunte Häuser im autofreien Ortskern von Appenzell Dorfführung durch Appenzell Zum Auftakt steht eine Führung durch Appenzell auf dem Programm. Helene Broger von Appenzell Tourismus nimmt uns mit auf einen gemütlichen Spaziergang und weiht uns in die Geschichte, Bräuche und Gewohnheiten der Appenzeller ein. Als erstes flanieren wir an den zahlreichen kleinen Ladengeschäften in der schmucken Hauptgasse entlang. Helene Broger erzählt uns, wie es zu den bunten Häusern mit ihren charakteristischen Malereien kam, zeigt uns voller Stolz die stattliche Pfarrkirche St. Mauritius und erklärt uns, was am letzten Sonntag im April auf dem Landsgemeindeplatz abgeht. Appenzeller Häuser mit Fassadenmalerei Mit Malereien reich verzierte Häuser Pfarrkirche St. Mauritius Pfarrkirche St. Mauritius Landsgemeindeplatz von Appenzell Innerrhoden Bis dahin dachte ich immer, dass der Walliser Dialekt für uns Mittelländer am schwierigsten zu verstehen sei. Aber bei der Dorfführung muss ich mich doch ab und zu konzentrieren, um alles, was Helene Broger erzählt, auf Anhieb zu verstehen. «Sönd willkomm» ist also grad mal einfach! So spricht sie während der Führung zum Beispiel von «öses Dooff» – damit meint sie «unser Dorf». Mir war bis dahin gar nicht bewusst, dass Appenzell nur knapp 7’000 Einwohner zählt und somit auch keine Stadt, sondern «nur» ein Dorf ist. Insofern sollte es auch nicht mehr überraschen, dass Appenzell der kleinste Schweizer Kantons-Hauptort ist! Als Helen Broger von den «Goofen» erzählt, erklärt sie – vermutlich aufgrund unseres Gesichtsausdruckes – umgehend, dass man in Appenzell dieses Wort für liebe, anständige Kinder benutzt. Auf unsere Frage, wie sie denn im Appenzell unartige, freche Kinder nennen, sprudelt es nur so aus ihr: «Das sind Sau-Goofe!» Aha… Auf einer Dorfbesichtigung durch Appenzell darf natürlich eine Degustation des Appenzeller® Käse nicht fehlen. Das Haus des Appenzeller Käses Degustation Appenzeller Käse Knapp 9000 Tonnen werden davon jährlich hergestellt. Dieser Käse ist aufgrund seines würzigen Geschmacks unverkennbar. Das liegt an der geheimen Kräutersulzmischung und an der sorgfältigen Pflege der Käselaibe. Seit über 700 Jahren wird das Geheimnis der Kräutersulz wie ein wertvoller Schatz gehütet. Kein Wunder, dass sie das Rezept auch uns Bloggern nicht verraten wollen. Wie ein wertvoller Schatz wird das Geheimnis der Kräutersulz gehütet Utensilien für die Käseherstellung Alpaufzug-Modell Wir haben dennoch eine Neu-Entdeckung gemacht! Den Appenzeller® Edel-Würzig kannten wir bis jetzt noch nicht. Der kommt ab sofort auf meine Einkaufsliste! Der Appenzeller® Edel-Würzig Mmmmhh. Fein war’s! Bevor das Programm weiter geht, dürfen wir zum Abschluss des Dorfrundgangs beim Adlerplatz auf die begehbare Drehscheibe des gebürtigen Appenzeller Künstlers Roman Signer stehen. Die Scheibe dreht sich in drei Minuten um 360 Grad. Schweizer Reisebloggertreff auf der Drehscheibe von Roman Signer Zu Besuch bei Grossmutters «Schnuggebock» Nach der Dorfbesichtigung fahren wir im Blogger-Konvoi nach Teufen – in Appenzell Ausserrhoden. Ich erwähne es explizit, weil man im Appenzell immer wieder betont, was Innerrhoden beziehungsweise Ausserrhoden ist. Ich blicke da nicht so ganz durch. Appenzell ist für mich Appenzell ;-) Oberhalb von Teufen werden wir im «Erlebnis-Restaurant Waldegg» erwartet – dem heimeligen Bauernhaus von Oma Dörig. Und hier beginnt auch eine kleine Zeitreise: Ein aus den 30er-Jahren stammendes Bauernhaus wurde zur Erlebnisgastronomie wie im letzten Jahrhundert umgebaut. Hier geht alles etwas gemütlicher zu und her. Bloggergruppe beim Nachtessen in Omis Stube Kulinarisch wird auf eine währschafte Bauernküche gesetzt, wie zu Grossmutters Zeiten eben. Die Menuauswahl reicht von Appenzeller «Chäshörnli mit Ghackets» – natürlich mit «Öepfelmues» – über Kalbshaxe oder Siedfleisch bis zum Schweinsfilet. Die Portionen sind riesig! Das Gedeck tischt man sich hier übrigens selber auf. Und vor dem Hauptgang gibt’s für jeden einen Teller von Grosis selbstgemachter Suppe. Das erinnert alles (zumindest bei den älteren Semestern unter der Bloggertruppe) an nostalgische Zeiten. Ach ja – und mit Plastikgeld sollte man bei Grossmutter auch nicht bezahlen wollen, gell Loredana und Kilian. Die beiden sind wahrscheinlich heute noch mit Abwaschen beschäftigt :-) Zum Abschluss müssen wir noch ins urtümliche Schulzimmer «Tintelompe» zu Schullehrer Bünzli. Weil wir alle so artig und fleissig sind, gibt’s zur Belohnung einen Schlummertrunk; den klassischen Appenzeller Alpenbitter. Unser Lehrer (der Chef persönlich)… … erklärt uns, dass der Alpenbitter aus 42 Kräutern und Gewürzen produziert wird So, genug zugehört, jetzt dürfen wir probieren Yeah! Gut gemacht! Schweizer Reiseblogger können auch Jodeln! Die Organisatoren, Jenny und Reto, haben sich für uns noch etwas Spezielles ausgedacht: Vor dem Nachtessen ist nämlich nochmals Kulturprogramm angesagt! Bruno Inauen ist Dirigent verschiedener Jodel-Chöre und schafft es offensichtlich, auch eine Truppe wilder und teilweise unmusikalischer Reiseblogger zu einem halbwegs hörbaren Naturjodel zu motivieren. Also ehrlich – hätte mich vorher jemand gefragt, ob wir einen Jodel singen könnten, hätte ich lachend verneint! Wir sind nach dieser Chorstunde wohl alle selber etwas überrascht (und auch ein wenig stolz), in welch kurzer Zeit uns Bruno den Naturjodel beibringt und die paar Töne, die wir von uns geben, wirklich ganz passabel sind! Hört selbst! Herzlichen Dank an Bruno Inauen für die witzige Chorstunde. Wer sich nach dieser Kostprobe für Naturjodel interssiert, kann unter www.naturjodel.com bei Bruno Inauen Stunden buchen. Unser Dank geht an: Herzlichen Dank an Jenny und Reto von A Million Miles für die Organisation und die originelle Idee mit dem Rahmenprogramm! Ein grosses Dankeschön auch an Helene Broger und Appenzell Tourismus für die Dorfführung und an Bruno Inauen für den Jodelkurs. Besten Dank auch dem Gasthaus Waldegg für die Zeitreise. Dieser Tag wird uns noch lange noch in Erinnerung bleiben! Tourismusbüro Appenzell Vielen Dank natürlich auch allen teilnehmenden Bloggerkolleginnen und -Kollegen. Mit dabei waren: Travel-Sisi, Sylvia on Tour, Daytrippers, Neleworld, Weltastronauten und Saturday and Sunday. Hat echt Spass gemacht mit euch! Bis zum nächsten Treff im neuen Jahr! ## Sapori Ticino Gala-Dinner im Hotel Widder in Zürich Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/sapori-ticino-hotel-widder-zuerich Das Tessiner Gourmetfestival S. Pellegrino Sapori Ticino gastiert auch dieses Jahr dreimal in der Deutschschweiz bei Swiss Deluxe Hotels. Zum Start im einzigartigen Designhotel Widder in Zürich. Was für ein Gala-Dinner, Mamma Mia! Sapori Ticino Magazin Hotelpartner Swiss Deluxe Hotels Auch in diesem Jahr werden an 20 Veranstaltungen im Kanton Tessin und der restlichen Schweiz 20 Michelin-Sterne zum greifen nah sein. Einige der weltbesten Star-Chefs und Dany Stauffacher, der Festival-Initiator, machen es möglich. Drei Gala-Dinners zur Eröffnung des Festivals finden traditionellerweise in Swiss Deluxe Hotels ausserhalb des Tessins statt. Den Auftakt macht das Hotel Widder in Zürich. Gastgeber Jan E. Brucker und Küchenchef Tino Staub empfangen die Tessiner Spitzenköche Dario Ranza von der Villa Principe Leopoldo, Edigio Iadonisi vom Swiss Diamond Hotel und Lorenzo Albrici von der Locanda Orico. Zum Apéritif fahren sie Schinken und Salami von Rapelli auf. Neben Chorizo-Pulpo Spiesschen und allerlei weiteren Häppchen. Die Lillet-Drinks dazu werden live gemixt. Der Abend wäre dann lanciert… Schinken und Salami von Rapelli Frisch gemixt Chorizo-Pulpo Spiesschen Die Drinks stehen bereit La Bottega Rapelli Apéro-Häppchen Nachdem die Gaumen der Gäste erstmal amüsiert sind, erschallt der schwingende, asiatische Gong und es geht im geräumigen Widder Saal weiter. Star-Architektin Tilla Theus hat ja hier kein Detail dem Zufall überlassen, so dass es nicht nur kulinarisch etwas zu erleben und zu sehen gibt. Für den Abend wurde der Saal in Blau-Rot beleuchtet, den Farben des Tessins. Eingang zum Widder Saal Festliches Tischgedeck im Widder Saal Noch mehr Tische im Widder Saal Nach den Grussworten von Initiator Stauffacher und Gastgeber Brucker machen auch Siro Barino, Managing Director der Swiss Deluxe Hotels, und der Tessiner Staatsrat Norman Gobbi Stimmung für das inzwischen berühmte Gourmetfestival. Eigentlich unnötig, denn dieses Jahr waren alle Locations des drei Monate dauernden Gourmetfestivals auf Anhieb ausverkauft! Erstmals in der 12-jährigen Geschichte der Sapori Ticino. Dann aber geht der Event richtig los: Die vielköpfige Küchenbrigade kommt in Schwung und das flinke Personal schwärmt aus, um die illustre Gästeschar nicht weiter warten zu lassen. Auch Sergio Ermotti, CEO von Sponsor UBS, harrt der Gänge, die da kommen mögen. Sergio Ermotti, CEO von Sponsor UBS, ist gespannt Die renommierten Chefs lassen heute Abend folgende Sapori aus dem Ticino auftischen: Sizilianische Crevetten mit Puntarelle und kantabrischen SardellenDie Sardellen setzen überraschenderweise nur einen feinen Akzent Mediterrane Tortelli gefüllt mit Burrata. Kandierte Cherry Tomaten und Basilikum Pesto Lachsforelle vom Brüggli mit Erbsen und Mönchsbart Variation vom Tessiner Black Angus Filet mit Schalotten und Merlot QuattromaniTop! Vielleicht sollte man doch wieder mal ins Tessin! Der Wein kommt wie üblich aus den Händen von vier Tessiner Weinproduzenten: Feliciano Gialdi stellt den empfehlenswerten Chardonnay Carisma und Guido Brivio den brutal guten Bianco Rovere Bianco di Uve Merlot Ticino (klassisches «Muss-ich-haben»!). Zum Fleischgang kredenzen sie den gemeinsam mit Angelo Delea und Claudio Tamborini gekelterten Quattromani. Schweizer Premium-Weine auf Top-Niveau. Die Tessiner haben es gut! Und zum Dessert reicht Tamborini dann auch noch seinen Tinto Forte Vintage. Patissiers in wichtiger Mission Widder Küchenchef Tino Staub und Patissière mit gegen 100 Desserts… Dessert vom geschmorten Rhabarber mit Erdbeeren und weisser Schokoladenglace Die 40 Swiss Deluxe Hotels positionieren sich übrigens immer stärker über die Küche: 734 Punkte Gault-Millau sowie 32 Sterne Guide Michelin sind der eindrückliche Ausweis einer Gastronomie, die sich nicht vor Gourmet-Restaurants zu verstecken braucht… Weitere Informationen über die S. Pellegrino Sapori Ticino und die Swiss Deluxe Hotels versprechen ihre Webseiten. An dieser Stelle verzichte ich auf eine Aufzählung der weiteren Sapori Ticino Events, da ja alle ausverkauft sind. Eine schöne Liste inklusive Interview mit Dany Stauffacher findet sich beim Hotelier Magazin. Wer keinen Platz ergattern konnte, sollte sich nächstes Jahr also frühzeitig informieren… Sujet des Sapori Ticino Magazins 2018 Designer-Besteck von Sknife Chefs Dario Ranza, Lorenzo Albrici, Egidio Iadonisi, Tino Staub und seine Küchenbrigade Die Chefs fachsimpeln mit zwei der Quattromani Norman Gobbi, Dany Stauffacher, Sergio Ermotti und Fotograf Rémy Steinegger Umfangreiches Menu des Abends Gourmetfestival-Initiator Dany Stauffacher (3. v.l.) mit Quattromani & Friends Dany Stauffacher mit Tessiner Staatsrat, Chefs und Sergio Ermotti Tessiner Weine Carisma und Quattromani. After the fact… Ascona und Sapori Ticino Magazin 2018 Acqua Panna von S.Pellegrino Herzlichen Dank an Alexandra Bertram von Swisskonzept für die Einladung! Es hat sehr gemundet ;-) In Bern ging übrigens letztes Jahr einer der drei «Aussertessiner» Anlässe im Bellevue Palace über die Bühne. Auch nicht schlecht… Reviews aus weiteren Swiss Deluxe Hotels haben wir hier eine eigene Rubrik gewidmet. Und hier «erwischt» mich der offizielle Event-Fotograf Rémy Steinegger in der Küche ;-) Walter lässt sich beim Fotografieren in der Küche erwischen.Foto © Rémy Steinegger ## «10 Manos» im Rive Gauche – 5 argentinische Starköche in Zürich Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/rive-gauche-10-manos-gourmetfestival-zuerich Die «10 Manos» sind ein Kochquintett der einflussreichsten und kreativsten Köche Argentiniens. Die Starköche treten im März 2018 erstmals in der Schweiz auf. Im Rive Gauche Restaurant des Baur au Lac in Zürich präsentieren sie die visionäre Seite der Kulinarik Argentiniens. Vom 21. bis 24. März 2018 feierte das Gustofestival im Rive Gauche Première seines diesjährigen Programms «Fuego y Pasión». Das von Boris Walker ursprünglich in Solothurn und Buenos Aires initiierte Foodfestival etabliert sich damit immer mehr als Mekka der Freunde südamerikanischer Kochkunst. 10 Manos am Gustofestival in Zürich Gleich geht’s ans Eingemachte… Festliches Gedeck im Rive Gauche Rive Gauche Restaurant Die Gläser sind ein klarer Hinweis auf das was folgt… Die «Diez Manos»: 10 Hände im Dienste der Kulinarik Argentiniens Aus Freude am gemeinsamen Kochen: «10 Manos» setzt sich aus den einflussreichsten und kreativsten Köchen Argentiniens zusammen. Sie präsentieren bereits seit drei Jahren ihr genussvolles «Best of Argentina». Es gibt aber keine Stammbesetzung oder einen vordefinierten Stil. So fällt das Menu mal traditionell aus oder – wie in Zürich – eher visionär. Wer von den einflussreichsten Köchen Zeit hat, beteiligt sich an einem der raren Auftritte. Der Kopf der 10 kochenden Hände ist Mauro Colagreco, Nr. 4 von The World’s Best Restaurants 2017. In Zürich lässt er allerdings Narda Lepes die Köche vorstellen. Witzig und wortgewandt stellt die in ganz Südamerika bekannte Fernsehköchin das Team des Abends vor: Neben den renommierten Kollegen von «Diez Manos» sind das die 2016 zur besten Sommelière der Welt (!) gekürte Paz Levinson und der beste Barman Südamerikas, Tato Giovannoni, seines Zeichens Nummer 23 der World’s Best Bars! Fernsehköchin Narda Lepes präsentiert die «Diez Manos» in der Zürcher Besetzung Executive Chef Fernando Trocca und Barman Tato Giovannoni machen sich bereit Dann sind wir fürwahr gespannt, was so viel Starpower auf die Teller bringt! Oder ob sich die Jungs in der Küche in die Haare geraten? Wie bitte? Sicher nicht! Oder doch? Rive Gauche Küche während des Gustofestivals Menu der «10 Manos» Best of Argentina in Zürich Jeder der fünf Kochvirtuosen ist für einen der fünf Gänge zuständig. Die Zubereitung erfolgt unter interessierter Beobachtung des Rive Gauche Küchenteams. Fernando Trocca unter Beobachtung der Rive Gauche Kollegen Die Reihenfolge des Menus haben sie sich folgendermassen ausgedacht: Cocktail de Bienvenida von Tato Giovannoni Apostoles Gin Vermouth Giovannoni – Soda de Sauco – Yuyos Argentinos Jakobsmuschel – Himbeere – Korianderblüte Grüne Erbsen – Kiwi – Wilde Kräuter Weisser Spargel – Kaymak – Morcheln Entrecôte – Junge Zwiebel – Chimichurri Erdbeeren – Rohrzucker – Orangenblüten ❉ ❉ ❉ ❉ ❉ (Was bedeuten eigentlich immer die fünf Sterne am Ende so eines Menus? Weiss man da etwas?) Ich protokolliere pflichtbewusst: Vorspeise: Jakobsmuschel – Himbeere – Korianderblüte (Im Essig – interessant…) Grüne Erbsen – Kiwi – Wilde Kräuter (sehr, sehr lecker!) Weisser Spargel – Kaymak – Morcheln (Schmeckt man hier Noten vom Muskat?) Hauptgang: Entrecôte – Junge Zwiebel – Chimichurri (Die Offenbarung!) Die Chimichurri-Sauce am Entrecôte kann jetzt richtig etwas! Sie ist viel weniger ölig als sie in der Schweiz typischerweise angeboten wird. Klasse! Und das Entrecôte ist eh hervorragend. Aber das brauche ich bei einem argentinischen Essen ja nicht zu betonen… Zu den Gängen kredenzt die überraschend junge Paz Levinson Weine von Susana Balbo Wines. Die naturnah bei Luján de Cuyo nahe Mendoza produzierten Tropfen passen ausgezeichnet zu den entsprechenden Gängen: Der leicht säuerliche Susana Balbo Crios Chardonnay aus dem Valle de Uco, Mendoza, 2017, passt hervorragend zum Essig um die Jakobsmuschel und ihre Kontrast-Himbeere. Die nachfolgenden Susana Balbo Torrontés Barrel Fermented 2016, auch Valle de Uco, und der Susana Balbo Benmarco Expresivo 2015 aus Gualtallary, Mendoza, tun ihr übriges, um das Gourmet-Menu abzurunden. Einzig bei der Präsentation der Gerichte hätte ich mir etwas mehr Fantasie gewünscht: Ich muss recht akrobatische Einlagen an der Kamera vollführen, um die Speisen ins rechte Licht zu rücken… Beim Dessert fällt mir nichts mehr ein, um die Erdbeere proportional attraktiv in Szene zu setzen. Dem fällt das Foto dann auch zum Opfer. Sorry about that! Blogger-Kollege Martin Rechsteiner war so geistesgegenwärtig, kurz in die Küche zu rennen, um die Desserts in der Entstehung zu fotografieren. Bien joué! Überkompensiert wurde dieser kleine Makel mit der Inszenierung des Abends durch die Argentinier: Sie hielten ihre eigens angereisten Fans bei bester Laune! Volksnah: Tato Giovannoni und Mauro Colagreco posieren mit argentinischen Fans Mauro Colagreco enthüllt… … Food & Friends around the World «10 Manos» – die Besetzung in Zürich Mauro Colagreco Restaurant Mirazur, Menton (FR), Nummer vier von The World’s 50 Best Restaurants 2017, 2 Sterne Guide Michelin, Koch des Jahres GaultMillau Frankreich 2009. 2012 chevalier des arts et des lettres und Grand Chef Relais & Châteaux. Narda Lepes Vielfach ausgezeichnete und in ganz Südamerika bekannte argentinische Fernsehköchin, Buchautorin und TV-Persönlichkeit. Fernando Mayoral Villa Crespo, Buenos Aires. Fernando gibt aktuell Kochkurse, Caterings und Coachings. Er zählt zu den besten Köchen Argentiniens. Guido Tassi Executive Chef von Parilla Don Julio (No. 13 der Latin Americas 50 Best Restaurants) in Buenos Aires, Fernsehkoch und Pionier der argentinischen Farm to Table Bewegung. Fernando Trocca Argentinische Kochlegende und ehemaliger Schüler von Francis Mallmann. Er arbeitete in Mexiko, Amerika und London und ist aktuell Executive Chef der Gaucho Group (UK). Tato Giovannoni Besitzer und Barman Florería Atlántico, Buenos Aires, No. 23 von The 50 Best Bars 2017 und Best Bar Latin America 2017. Produzent Apóstoles Gin. Hier unser Review seiner Drinks. Paz Levinson Sommelière Virtus Paris 2010 & 2014: Best Sommelier of Argentina 2015: ASI & APAS Best Sommelier of America 2016: ASI Best Sommelier in the World pazlevinson.com Wow, was für ein Line-Up! Die «Diez Manos» posieren mit Restaurant-Manager, Sommelière, Barman und Gustofestival-Initiator Die «10 Manos» von Zürich: v.l. Mauro Colagreco, Fernando Trocca, Guido Tassi, Fernando Mayoral, Narda Lepes und Gustofestival-Initiator Boris Walker Herzlichen Dank dem Gustofestival von Boris Walker! Der Besuch von «10 Manos» im Rive Gauche wurde von Gustofestival-Organisator Boris Walker initiiert. Gustofestival veranstaltet sowohl in der Schweiz als auch in Argentinien kulinarische Events und Food-Festivals. Gustofestival-Initiator Boris Walker mit Fernanda Porley und Sommelière Paz Levinson Das Programm «Fuego y Pasión 2018» mit Spitzenkoch Guido Tassi macht nach Zürich (20. bis 24. März) auch noch Station in Ascona (31. Mai bis 3. Juni), Basel (6. bis 8. Juli) und Solothurn (6. bis 19. September). Wer sich mit reservieren beeilt, ist im Vorteil! «Fuego y Pasión 2018» Restaurantadresse Rive Gauche des Baur au Lac Talstrasse 1 8001 Zürich Zur Restaurant-Website. E-Mail Online-Reservieren Danke auch an Stephanie Steinmann von der gleichnamigen PR-Agentur für die Einladung! Immer wieder gerne ;-) Na dann gute Nacht! { "@context": "https://schema.org/", "@type": "Review", "itemReviewed": { "@type": "Restaurant", "address": { "@type": "PostalAddress", "addressLocality": "Zürich", "addressRegion": "ZH", "postalCode": "8001", "streetAddress": "Talstrasse 1" }, "name": "Rive Gauche", "openingHours": [ "Mo-So 11:30-23:00" ], "priceRange": "$$$$", "servesCuisine": [ "French" ], "email": "mailto:info@agauche.ch", "image": "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2018/03/Rive-Gauche-Restaurant-Zuerich.jpg", "telephone": "+41 44 220 50 60", "url": "https://www.agauche.ch/" }, "author": { "@type": "Person", "name": "Walter Schärer" }, "review": [ { "@type": "Review", "author": "Walter Schärer", "datePublished": "2018-04-02", "description": "Die «10 Manos» sind ein Kochquintett der einflussreichsten und kreativsten Köche Argentiniens. Die Starköche treten im März 2018 erstmals in der Schweiz auf. 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Emblem der Floreria Atlantico von Tato Giovannoni Gelegen im Quartier Retiro beim Bahnhof von Buenos Aires nahe dem Nobelviertel Recoleta und dem Unterhaltungsviertel Puerto Madero liegt die eher unscheinbare, aber üppige «Blumenhandlung». Und die verfügt über ein Untergeschoss, das es in sich hat… Tato Giovannoni im Rive Gauche in Zürich Aber heute ist Giovannoni Gastgeber in der Bar des zum Baur au Lac gehörenden Restaurants Rive Gauche. Hier mixt er anlässlich des Gustofestivals zum Auftakt des diesjährigen Programm «Fuego y Pasión» mit den «10 Manos». Der Barman hat seine eigens mitgebrachten Zutaten und Utensilien bereits aufgebaut. Tato Giovannoni an der Rive Gauche Bar Bar-Utensilien von Star-Barman Tato Giovannoni Vorbereitungen an der Rive Gauche Bar Tato Giovannoni an der Rive Gauche Bar Der gut aufgelegte Tato gibt uns einen Einblick in die Drinks Argentiniens, die sich geschmacklich stark von den klassischen Drinks unterscheiden. Dazu verwendet er beispielsweise Yerba Mate, besser bekannt als aufputschendes Teekraut und seinen eigenen Gin. Sein eigenes Destillat herzustellen war lange eine Sehnsucht Giovannonis. In einer kleinen Grappa-Manufaktur bei Mendoza fand er einen geeigneten Produzenten. Nach vielen Versuchen und einigem Tüfteln entstand schliesslich der Príncipe de los Apóstoles Mate Gin. Der Apóstoles Gin wird aus Yerba Mate gewonnen und enthält auch noch Eukalyptus, Pfefferminze, Grapefruit und Koriander. Das gibt ihm einen tropischen und lokalen Einschlag von Neuer Welt, der sich stark vom klassischen London Dry unterscheidet. Mate Gin Principe de los Apóstoles von Tato Giovannoni Vor lauter Fotografieren und Zuhören war ich recht absorbiert. Getrunken habe ich deshalb nicht viel. Im Hinterher könnte ich mich aber in den Hintern beissen, dass ich nicht nach meinem Lieblingsdrink gefragt habe, einem Gin Tonic… Den mixed der Meister nämlich mit 60 ml seines eigenen Mate Gin, 200 ml Premium Tonic und 20 ml Cynar auf dem Ästchen vom Eukalyptus. Wie dem auch sei, hier die Drinks, die Tato effektiv gemischt hat. Cocktails von Tato Giovannoni Vom berühmten Zeitgenossen gibt es ja ein dickes Buch mit vielen Cocktail-Rezepten und Hintergrundinformationen über die Coctelería Argentina. Buch über Tato Giovannoni Hier vier typisch südamerikanische Drinks: 1. Papa Andina Spirit Zutaten: Destillat aus 8 Arten Andenkartoffeln Muna Muna (ein Aphrodisiakum) Rica Rica Ruda Papa Andina Spirit 2. Clericot No. 872 Cocktail Clericot ist eine Art Bowle aber ohne Zuckerzusatz. Gemäss Tato markiert sie den Tiefpunkt der argentinischen Drink-Kultur aus der Mitte der 80-er Jahre. Zubereitet mit einem anständigen Riesling macht Tato aber auch daraus einen zeitgemässen Drink. Zutaten: 100 ml Príncipe de los Apóstoles Gin 50 ml Aperol 700 ml Humberto Canale Riesling aus Patagonien 1 Pink Grapefruit Pfefferminze Blätter Clericot No. 872 Cocktail. Bowle modern interpretiert Humberto Canale Riesling aus Patagonien 3. Ekeko Cocktail Ekeko ist der präkolumbianische Gott des Überflusses, Wohlergehens und des Glücks. Nicht schlecht, den merke ich mir! Den Glückscocktail mixed Tato wiederum mit viel Eis, diesmal aber geschmückt mit Kräutern aus dem Norden Argentiniens. Getrunken wird aus einem Mate-Strohhalm und seinem charakteristischen Sieb. Zutaten: Moretti Mais Destillat 15 ml Ancho Reyes 75 ml Drei-Korn Chicha Tabak Arka 35 ml Maisdestillat Ekeko Cocktail mit Kräutern Moretti Moonshine 50 Maisschnaps Mate Strohhalme mit Sieb 4. Pachamama Cocktail Pachamama ist eine von südamerikanischen Andenvölkern verehrte Göttin der Fruchtbarkeit. Sie gebietet über Aussaat und Ernte. Und auch Erdbeben! Den gleichnamigen Cocktail serviert Tato im Eis im Kaktus, dekoriert mit Blumen aus der eigenen Blumenhandlung. Zutaten: Vodka von der destillierten Kartoffel Rote Quinoa Pink Pfeffer Geriebene Früchte des Johannisbrotbaums 50 ml Honig von der Kaktusfeige Andina Kartoffelschnaps 125 ml Pachamama Wasser Pachamama Cocktail im Kaktus nach Façon von Tato Giovannoni Unser Dank geht an Besten Dank an Boris Walker und Stephanie Steinmann vom Gustofestival für die Einladung! Und ein herzliches Dankeschön natürlich auch an Tato für die aufschlussreichen Einsichten in eine andere Cocktail-Kultur ;-) Jetzt weiss ich, wo ich in Buenos Aires nächstes Mal meinen Gin Tonic bestelle! Tato Giovannoni im Rive Gauche Zürich Tato signiert sein Buch Buch von Tato Giovannoni über die Coctelería Argentina Tato Giovannoni und Walter Schärer an der Rive Gauche Bar Adresse von Tatos Bar Florería Atlántico Bar Arroyo 872 Buenos Aires Argentinien Tato Giovannoni ist Besitzer und Barman der Florería Atlántico, Buenos Aires. Die Bar ist die Nummer 23 von The 50 Best Bars 2017 und somit Best Bar in Latin America 2017. { "@context": "https://schema.org/", "@type": "Review", "itemReviewed": { "@type": "BarOrPub", "address": { "@type": "PostalAddress", "addressLocality": "Buenos Aires", "addressRegion": "Buenos Aires", "postalCode": "C1001 CABA", "streetAddress": "Arroyo 872" }, "name": "Florería Atlántico", "openingHours": [ "Mo-Mi 19:00-02:00", "Do 19:00-02:30", "Fr 19:00-04:00", "Sa 20:00-04:00", "So 20:00-02:00" ], "priceRange": "$$", "servesCuisine": [ "Drinks" ], "email": "mailto:info@floreriaatlantico.com.ar", "image": "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2018/03/Tato-Giovannoni-Barman-Rive-Gauche.jpg", "telephone": "+5411 4313 6093", "url": "http://floreriaatlantico.com.ar" }, "author": { "@type": "Person", "name": "Walter Schärer" }, "review": [ { "@type": "Review", "author": "Walter Schärer", "datePublished": "2018-03-26", "description": "Anlässlich des Gustofestivals Zürich gastiert Tato Giovannoni in Zürich. Zusammen mit den argentinischen Starköchen «10 Manos» gewährt er den Gästen Einblicke in die Küche Argentiniens. Und in ihre Drinks...", "name": "Star-Barman aus Buenos Aires - Tato Giovannoni mixed in Zürich" } ], "publisher": { "@type": "Organization", "name": "reisememo.ch" } } ## Eggs Benedict – Die Top-10 weltbesten Variationen getestet Quelle: https://reisememo.ch/bericht/eggs-benedict-top-10 Das in New York erfundene Powerfrühstück «Eggs Benedict» mit pochiertem Ei, Sauce Hollandaise und Schinken auf Röstbrot ist die beste Grundlage für den Start in einen intensiven Tag. Sei es in den Alpen, auf der Insel oder im Citytrip. Eggs Royale mit Avocado und hausgeräucherter Lachs Zur Entstehungsgeschichte der Eier Benedikt kursieren zwei Versionen. Das einzig Gemeinsame: Erfunden wurden die Eggs Benedict in New York im Jahre 1894. Hier weiter unten im Text die Geschichte dazu. Eggs Benedict – meine Top-10 Favoriten Wie ich feststellen musste, gibt es die Eierspeise in allerlei Variationen zu kosten. Ich habe mich folgendermassen durch die Benediktinereier probiert, sortiert nach dem Grad meiner Begeisterung: 0. Eggs Benedict in der Namib-Wüste Die Wüste Namibiens ist sehr eindrucksvoll. Da wir in Wolwedans recht abgelegen residieren, erwarte ich keine Wunder. Ich frage Chef John aber trotzdem, ob er auch pochierte Eier kann? Etwas unterfordert gibt er mit einem Achselzucken zurück, wortwörtlich With some sauce? Ja, etwas Sauce wäre grossartig! Was er dann aber in die namibische Wüste zaubert, gehört zu meinen Top-Erlebnissen: Ein kunstvoll aufgetürmtes Egg Benedict mit Sauce Hollandaise nach allen Regeln der Kunst. Und Kudu-Wurst. Oder war es Oryx? Eggs Benedict auf der Terrasse der Wolwedans Dunes Lodge Chef John mit seiner Egg Benedict Kreation Walter dokumentiert das Egg Benedict. John dokumentiert Walter Sensationell! 1. Eggs Benedict Ibiza style Im stylishen Designhotel Ca Na Xica (Link zu unserem Hotel-Review) in Ibiza tischen sie bewusst elegant auf. Statt dem gebratenen Speck bringen sie hier allerdings gekonnt Jamón Iberico auf den Teller. Auch Weltklasse! Egg Benedict nach Façon des Ca Na Xica Designhotels in Ibiza 2. Egg Florentine in Südafrika In Südafrika in der Kichaka Lodge (zu unserem Review) sorgt die Spinatvariation namens Egg Florentine für den Energieschub am Morgen. Egg Benedict Kichaka Lodge Style in Südafrika Hier eine italienische Variante aus dem Castelfalfi Resort (Link zu unserem Review) in der Toskana. Uova fiorentina mit Sauce Bernaise und Spinat 3. Benedetto all’uovo in der Lagunenstadt Venedig Im Designer-Hideaway Palazzina G Hotel (zu unserem Review) in Venedig türmen sie ganz schön gewagt in die Höhe. Fast wie in Pisa… Auch total gelungen! Benedetto all’uovo aus dem Palazzina G in Venedig Turmhoch: Pochiertes Ei mit Avocado und seiner Sauce Hollandaise Die pochierten Eier werden hier besonders kunstvoll aufgetürmt, gut passend zur stylishen Inneneinrichtung von Stardesigner Philippe Starck. 4. Kroatische Eggs Benedict Im Navis Hotel (zu unserem Hotel-Review) an der Felsküste Kroatiens kommen die Eier mit Unterschrift aus der Küche: Raffiniert angeritzt und angeschrieben. Eggs Benedict des Navis Designhotels in Kroatien mit «Unterschrift» 5. Wilde Eggs Benedict in Botswana Gemessen am Grad der Wildnis ringsherum gelingen die Eierspeisen auch im Busch recht ordentlich: Eggs Benedict von der Ngoma Lodge (zum Review) in Botswana! Eggs Benedict à la Ngoma Lodge in Botswana Meine Schweizer Favoriten 6. Egg Royal mit Lachs In der Schweiz ist das Egg Royal des Brunches im Cervo Boutique Hotel (Zum Brunch-Review) in Zermatt das Mass aller Dinge. Es geht mit Lachs und etwa folgendermassen: Egg Royal mit Lachs gemäss Cervo Zermatt 7. Kunstvolle Eggs Benedict im Glas Zum Brunch im The Kunsthof Uznach (Zum Brunch-Review) gibt es die Variation im Glas: Originell! Das Egg Benedict im Glas zum Brunch des Kunsthof Uznach 8. Eggs Benedict der Weltklasse Im Chedi Andermatt (zum Hotel-Review) servieren sie eines der besten Eggs Benedict weltweit. Auch wenn die Handykamera die Farben der Sauce hier etwas überzeichnet. Weltweltklasse bis intergalaktisch! Ist allein schon die Reise nach Andermatt wert. Versprochen! Eggs Benedict im Chedi Andermatt 9. Bagel Benedict in luftiger Höhe Nicht ganz so hoch wie in Andermatt aber doch auch auf beachtlicher Höhe: Im 35. Stock des Prime Towers (Zum Brunch-Review) in Zürich gibt’s im Clouds Bistro die Variation als Bagel. Bagel Benedict des Clouds Bistro im Prime Tower Zürich 10. Eier nach südamerikanischem Rezept Im Renaissance Hotel in Zürich verlegen sie sich auf das südamerikanische Rezept mit Avocado, die sogenannten Huevos Benedictinos. Auch total lecker! Einer der Mitfavoriten. Huevos Benedictinos mit Avocado Und wie zu befürchten war, oder zu erwarten: Bei 10 hat meine Karriere als Egg-Benedict-Tester nicht geendet. Auch in meine Top-Liste schaffen es: 11. Gesund wie verrückt? Im grossartigen Six Senses Douro Valley (zum Hotel-Review) im Hinterland von Porto schreiben sie sich ja gesunde Ernährung auf die Fahne. Dann muss also auch Egg Benedict recht gesund sein? Egg Benedict à la Six Senses in Portugal 12. Improvisiert ohne Sauce Hollandaise Als ich beim Frühstück im Belvedere Locarno ungefragt nach einem Egg Benedict frage, beraten sie sich in der offenen Küche kurz und bieten mir mangels vorbereiteter Sauce Hollandaise halt eines ohne an. Geht auch, klar! Improvisiertes Egg Benedict ohne Sauce Hollandaise Weitere Rezepte mit unterschiedlichen Zutaten Wem es zu schnell ging zum Mitschreiben, hier nochmal die raffinierten Variationen des originalen Rezepts: Eggs Blackstone mit durchwachsenem Speck anstelle von gekochtem Schinken und mit Tomatenscheiben Eggs Florentine mit gedünstetem Spinat anstelle von Schinken Eggs Atlantic, Eggs Hemingway oder Eggs Royale mit Lachs oder Räucherlachs anstelle von Schinken (oft gesehen in Australien, Neuseeland und Kanada) Eggs Hussarde mit Zwieback anstelle von Muffins und mit Sauce Bordelaise Country Benedict oder Eggs Beauregard mit Biscuits statt Muffins, einem dünnen Hamburger (Sausage Patty) und Country Fleischsauce (Gravy) Die lateinamerikanische Version Huevos Benedictinos kommt – typisch für die Region – mit Avocado anstelle von Schinken und mit Salsa daher. Zusätzlich zur Sauce Hollandaise… Der oder die Erfinder der Eggs Benedict Egg Benedict geht mit einem pochierten Ei. Der Rest drumherum wurde im amerikanischen Finanzumfeld erfunden als Frühstücks- oder Brunch-Gericht. Soviel, so klar. Ich lege mich also auf die englische Schreibweise fest. Aber wer genau hat es erfunden? Roger Schawinski ja wohl eher nicht? Die eine Version will es, dass sich der Financier LeGrand Benedict im Delmonico’s Restaurant in Lower Manhattan darüber beklagte, dass es «nichts Neues» zum Frühstück gebe. Darauf soll Chefkoch Charles Ranhofer die Eggs Benedict erfunden haben. In seinem Kochbuch «The Epicurean» aus dem Jahre 1894 findet sich denn auch ein Rezept für Eggs à la Benedick. Öfter mal was Neues! Sage ich auch immer. Es hat aber noch niemand Eier nach mir benannt. Sie fragen höchstens immer wieder «Wo ist Walter?». Wie dem auch sei, die zweite Version besagt Folgendes: Der Wall Street Börsenmakler Lemuel Benedict soll 1894 schwer verkatert zum Frühstück im New Yorker Waldorf-Astoria Hotel aufgeschlagen sein. Als Gegenmittel zu seinem Hangover bestellt er Toast mit Butter, pochierte Eier, gebratenen Speck und einen Berg Sauce Hollandaise. Maître d’Hôtel Oscar Tschirky ist vom Teller derart beeindruckt, dass er ihn als Eggs Benedict auf die Speisekarte nimmt. Auch für nüchterne Gäste. Zubereitung der Eggs Benedict Pochieren – also das langsame Garziehen im heissen, aber nicht kochenden Wasserbad – ist eine besonders schonende Zubereitungsmethode für viele Arten von Lebensmitteln. Beim Pochieren von Eiern ist viel Fingerfertigkeit gefragt. Denn der Trick besteht darin, dass sich das Eiweiss um das Eigelb legen soll. Das Ergebnis entspricht in seiner Konsistenz einem weichgekochten Ei: festes Eiweiss und wachsweiches Eigelb, das beim Anstechen langsam herausläuft. Allenfalls beträufelt mit etwas Salz und Pfeffer – so ist es perfekt! Anfänger wie ich halten sich am besten an Jamie Oliver. Merke: «Poaching is not boiling!». Und Essig gehört da anscheinend auch nicht ins Wasser… Wer mehr über Eggs Benedict wissen will, hält sich wie üblich an Wikipedia. Weitere Kandidaten für die Top-10 Eggs Benedict Eggs Benedict von Lennox Restaurant Bar und Café, Rapperswil Und zum Schluss noch ein paar Fakten In Sachen Eier sind wir Schweizer ja eh nicht zurückhaltend, wie der Tagesanzeiger weiss: Pro Jahr und Kopf verspeisen wir 177 Eier, sei es als Soufflé, als Mayonnaise, im Omelette oder im Meringue. Auch das schlechte Image bezüglich Cholesterin konnte das Ei ablegen. Butter, Fleisch oder Wurst erhöhen den Cholesterinwert anscheinend viel stärker. Zudem enthalten Eier Mineralstoffe und Vitamine, Jod und Lecithin. Ein Ei pro Tag gilt als gesundheitlich bedenkenlos. Mit aktuell 177 Eiern pro Jahr stehen wir also bei ca. der Hälfte der maximal empfohlenen Dosis. Obwohl, rings um die Osterzeit könnte der Konsum sprunghaft erhöht sein? Oder ist das ein erhöhter Schokoladekonsum? Nach so viel Rezeptur und Anleitung freue ich mich jetzt wie ein kleiner Bub auf mein nächstes Egg Benedict ;-) Wer weiss noch einen Tipp, wo die Dinger speziell gut zubereitet werden? ## Marina Ascona, Restaurant-Review mit Farbeffekt – oder Spaghettieffekt Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/marina-restaurant-ascona Das mondäne Ascona und seine Seepromenade bieten ja Restaurants jede Menge. Aber wer kennt das Restaurant Marina, einen Steinwurf weiter unten direkt am See gelegen? Und wer erst recht kennt dessen Star-Designer? Der hat es im Fall mit den Farben… und den Spaghetti! Stilvolles Calla-Arrangement In Restaurants ist der Star ja meist der Starkoch. Klar. Aber wenn das Design des Intérieurs augenfällig etwas «anders» ist, kann es sein, dass Mann nicht nur wegen der Küche da ist isst, sondern auch wegen des Architekten und Designers. So geschehen im Marina, dem Fisch- und Pasta-Restaurant des angrenzenden Hotels Eden Roc in Ascona. Dieses setzt in den Zimmern bekanntlich auf akzentuierte Farben im kunterbunt Stil. Den Gästen gefällt’s. Verantwortlich für das Design zeichnet der aus Ascona stammende Stararchitekt Carlo Rampazzi. Und wie es der Zufall will, sitzt er heute mit Gästen aus Mailand am Nebentisch! Oder naja, ein paar Tische weiter. Da wir schon über seine Einrichtungen der Hotels Valsana Arosa und eben Eden Roc geschrieben haben, wollen wir den Farbgewaltigen persönlich kennenlernen. Ich versuche mich mit meiner Riesenkamera möglichst auffällig als Reiseblogger in Szene zu setzen. Katja räuspert mich verlegen herunter, der Kellner schaut auch schon etwas verduzt. Walter und Designer Carlo Rampazzi rechts im Hintergrund. Und meine Spiegelreflexkamera… Olivenöl der Finca Cri Mi Cri Aber auch die ganze Food-Fotografie und sonstigen Handstände nützen nichts. Rampazzi ist zu beschäftigt und referiert mit grossen Gesten über neue Projekte. So geniesse ich halt meine Dorade, das Dessert, die Aussicht und meinen Espresso Macchiato und ziehe von dannen. Allerdings nicht, ohne auffällig an seinem Tisch vorbeizugehen. Da plötzlich erkennt er uns doch wieder, nachdem wir uns am Vorabend schon im Eden Roc über den Weg gelaufen waren. Tatsächlich lädt er uns auf einen Schwatz in sein Atelier ein! Wie diese Episode ausgeht, steht auf einem anderen Blatt. Respektive in diesem Erlebnisbericht aus seinem Atelier Selvaggio. «Selvaggio» heisst auf Italienisch bekanntlich «wild»… Mamma mia, man mache sich auf etwas gefasst! Aber zurück zum Marina Ascona Allenfalls etwas geblendet von der Aura des Meisters vergesse ich fast, dass ich ursprünglich ja das Restaurant vorstellen wollte. Das von aussen unscheinbare Marina-Gebäude an bester Lage direkt am See beherbergt innen einen modernen, lichtdurchfluteten Speisesaal mit ungezwungener Atmosphäre. Gestaltet von besagtem Stardesigner in subtilen Marin-Farbtönen (er kann auch anders!). Von der Decke hängt ein auffälliger Kronleuchter und die Chefstühle – dort wo am Schluss die Rechnung landet – weisen ein auffälliges Spaghetti-Design auf! Dekorative Vase beim Eingang Grosser Gemeinschaftstisch Essaal mit Kronleuchter Spaghettistuhl nach Gusto Carlo Rampazzi Anlegestelle vor dem Eden Roc Restaurant Marina Im Sommer isst man mediterran auf der Terrasse unter Sonnenschirmen an den Gestaden des Lago Maggiore. Grosse Jungs fahren mit der Jacht direkt im eigenen Panorama-Bootssteg vor, wir andern parkieren auf dem öffentlichen Parkplatz gleich nebenan. Typischerweise bestellt der Kenner Fleisch oder Fisch vom Grill. Wir probieren diesmal Fisch- und Pasta-Spezialitäten. Und die schmecken in der Tat hervorragend! Das von uns gewählte Dessert war nicht ganz auf diesem hohen Niveau, aber irgendwo muss man sich ja auch noch verbessern können… Wer dann noch zum Digestif greifen mag, lässt sich den Spirituosen-Wagen herbeirollen. Auch der passt farblich hervorragend ins atmosphärische Ambiente! Menukarte des Marina Duo vom Lachs und Jakobsmuschel-Carpaccio Gegrillte Dorade auf jungem Spinat Erdbeere mit Vermicelles und Glace Espressi macchiati mit Amaretto Die Preise sind übrigens recht moderat. Jedenfalls für jene, die sich Zürcher Preise gewohnt sind… Farblich assortierte Spaghettistühle Tischgedeck mit Calla-Arrangement Tischgesteck und Spaghettistuhl Calla-Arrangement und Grappa-Wagen Walter und Katja mit Old-School Selfie Adresse Restaurant Eden Roc Marina Via Albarelle 16 6612 Ascona Tessin, Sonnenstube der Schweiz Telefon +41 91 785 71 71 Hier geht es zur Website. Öffnungszeiten täglich ab 10.00 Uhr Tisch reservieren // Küchenchef Salvatore Frequente 14 Punkte GaultMillau Restaurantleiter Gianluca Vimercati { "@context": "http://schema.org/", "@type": "Review", "itemReviewed": { "@type": "Restaurant", "address": { "@type": "PostalAddress", "addressLocality": "Ascona", "addressRegion": "TI", "postalCode": "6612", "streetAddress": "Via Albarelle 16" }, "name": "Ristorante Marina", "openingHours": [ "Mo-So 10:00-24:00" ], "priceRange": "$$", "servesCuisine": [ "Mediterran" ], "email": "mailto:info@edenroc.ch", "image": "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2018/03/Marina-Restaurant-Essaal-Ascona.jpg", "telephone": "+41 91 785 71 71", "url": "https://edenroc.ch/de/restaurants/marina" }, "author": { "@type": "Person", "name": "Walter Schärer" }, "review": [ { "@type": "Review", "author": "Walter Schärer", "datePublished": "2018-03-18", "description": "Das mondäne Ascona und seine Seepromenade bieten ja Restaurants jede Menge. 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Es wirkt doch etwas zu klassisch für unseren Geschmack? Hotel Eden Roc mit Pool und Garten Das ändert sich im Dezember 2017, als wir das ebenfalls zur Tschuggen Hotel Group gehörende Hotel Valsana in Arosa besuchen. Da werden wir nämlich erstmals auf den Architekten Carlo Rampazzi aufmerksam, seines Zeichens Designer aller Einrichtungen der Tschuggen Hotelgruppe. Stilvolle Einrichtung mit – grünem! – Sofa im Valsana Arosa Ein froschgrünes Sofa in unserem Valsana-Zimmer empfand Walter damals als Provokation für sein Auge. Rampazzi soll zudem eine knallgrüne Lederjacke und einen limonengrün lackierten Bentley besitzen. Das ist zu viel für Walters Nerven. Carlo Rampazzi mit seiner Lieblingslederjacke© Tschuggen Hotel Group Er will mehr über den Möbel- und Interiordesigner Rampazzi erfahren. Vielleicht weil Walter eben ab und zu auch etwas «wild» im Kopf ist und hie und da verrückte Farben mag. Zu einem unserer ersten Dates trug er tatsächlich mal eine pinkfarbene Hose! Also los, wir machen uns auf den Weg ins Tessin und sind gespannt, was sich Rampazzi im Hotel Eden Roc hat einfallen lassen. «Farbenfrohes» Hotel Eden Roc in Ascona Zugegeben, als wir die Vorfahrt zum Hotel nehmen, schauen Walter und ich uns etwas verwundert an. Allzu edel wirkt das Hotel von der hinteren Fassade her nicht? Dennoch stehen auf dem Hotelparkplatz des Fünfsternehotels Luxuskarossen wie Bentleys, Porsches und Teslas herum. Unser feuerrote Mobility-Kleinwagen ist praktisch das auffälligste Auto weit und breit… Zumindest tut der äusserst freundliche Concierge so, als wäre es das Natürlichste der Welt, dass wir mit einem kleinen VW Up vorfahren. Also tun auch wir so, als wären wir im Rolls Royce vorgefahren. Mit gestrecktem Rücken und leicht gespitzten Lippen schreiten wir von dannen. Der Schein will schliesslich gewahrt bleiben. Beim Eintritt in die Hotellobby kommt die erste Ernüchterung; die Lobby wirkt elegant, aber sehr klassisch. Keine ausgefallenen Farben. Das soll wirklich auch von Rampazzi eingerichtet worden sein? Bevor ich mir darüber allzu viel Gedanken machen kann, nimmt uns beim Check-In der sympathische Vizedirektor Jochen Ebert in Empfang. Sichtlich stolz führt er uns durchs Haus. Meine Befürchtungen, dass sich Rampazzi im Eden Roc zurückgehalten hat, schwinden ziemlich schnell… Ich entdecke hier und dort das erwartete farbenfrohe und wilde Design. Überall ist die Handschrift des exzentrischen Kultdesigners zu erkennen. Eleganz und Extravaganz wechseln sich mit Kunst und Kitsch ab. Angeblich sei das für den wirbligen Tessiner kein Gegensatz. Na dann… Extravagantes Sofa Leuchtendetail von Designer Carlo Rampazzi Gewagte Formen und Farben. Wie überall… Ich bin dennoch teilweise über den wilden Mix von Materialien und Farben irritiert und frage mich, wem gefällt das?! Intensive Farben, für einmal an der Wand Andererseits begehen wir Suiten und Räume, deren Einrichtung ich wiederum äusserst ansprechend finde. Ich bin hin und her gerissen und empfinde schon fast so etwas wie Ambivalenz… Farbiges Wohnzimmer mit Seesicht Typisches Rampazzi-Grün für das Lederkissen Farbenfrohes Designerfauteuil Rampazzi Style Deluxe-Doppelzimmer in dezentem Purpur. Wirklich! Rampazzi sagt sich offenbar, dass Gäste in «seinen» Hotels nicht gleich wohnen sollen wie zu Hause. Zudem sind sie der inspirierenden Farborgie ja nur einzelne Tage ausgesetzt. Das hat natürlich auch wieder was… Aber genug sinniert über Sinn und Unsinn von Farb- und Musterkombinationen. Vizedirektor Ebert möchte uns unbedingt noch den Garten zeigen, bevor es eindunkelt. Der Garten Eden – ein kleines Paradies mit mediterranem Charme Der beruhigende Seeblick der Zimmer geht bekanntlich direkt auf den Lago Maggiore, denn das Hotel liegt nur wenige Gehminuten von Asconas malerischer Uferpromenade entfernt. Ein üppiger Garten mit mediterranem Charme, einem privaten Badestrand, einem Panorama-Bootssteg und eigenem Yachthafen umgeben das Fünfsternehaus. Bezaubernd! Das Eden Roc in der blauen Stunde Skulpturen wie «Baumköpfe» auf der Hotelterrasse des Eden Roc Im Garten findet man auch «La Casetta» (ein kleines romantisches Seehaus). Die «Casetta» kann man zum Beispiel für private Dinners reservieren. Während den Wintermonaten werden hier sonntags lokale Käse- und Fleischspezialitäten, frisch zubereitete Polenta oder Gourmet-Risotto von den angrenzenden Terreni alla Maggia serviert. Notabene einem der weltweit nördlichsten Reisanbaugebiete überhaupt! Idyllische Casetta mit Seeanstoss Eingang vom Hotelgarten in die Casetta Geschirr in der Casetta am See Ich stelle mir vor, wie im Frühling die Blumen und Magnolienbäume rund um das Seehaus und im Garten blühen… es muss traumhaft sein. Der Seeblick vom Hotel aus hat aber auch im Winter seinen Charme! Winterlicher Sonnenuntergang über der Casetta am Lago Maggiore Aussicht vom Hotelzimmer auf den Lago Maggiore Kulinarische Genüsse mit 46 GaultMillau-Punkten Das kleine aber feine Seehaus dient von Mai bis September als viertes Restaurant – nebst dem Hotelrestaurant Eden Roc (15 GaultMillau Punkte), dem Gourmetrestaurant La Brezza (17 GaultMillau Punkte) und dem Ristorante Marina (14 GaultMillau Punkte). Das Marina und seine Küche haben uns so ausgesprochen gut gefallen, dass wir diesem Restaurant einen eigenen Artikel widmen mit weiteren Impressionen von Rampazzis Wirken. «Personenstühle» von Carlo Rampazzi im Ristorante La Brezza Im Marina begegnen wir übrigens auch dem leibhaftigen Carlo Rampazzi! Ob seiner gold-schwarz gemusterten Hose und den Boots bleibt Walter zwar kurz die Spucke weg. Er fängt sich aber wieder und wir kommen mit dem Farbgewaltigen ins Gespräch. Prompt lädt er uns anschliessend in sein Studio in Ascona ein. Le Roi c’est moi! Rampazzi vor seinem Selvaggio Studio Mamma mia! Hier geht’s zu unserem Erfahrungsbericht aus seinem Atelier «Selvaggio» – Italienisch für «wild». Unser Fazit Warum das Hotel Eden Roc als bestes Ferienhotel gehandelt wird, ist für uns jetzt absolut nachvollziehbar: Der Gast geniesst ein Angebot, das von einer breiten Auswahl an modernen, farbenfrohen Zimmern und Suiten lebt, über einen 2000 m2 Wellness Bereich mit Spa und Pool verfügt und einen sensationellen Garten mit direktem Seeanstoss sein eigen nennt. Und nicht zu vergessen die lukullische Auswahl von vier Restaurants! Wer zudem zwischen klassischen Elementen auch noch farbenfrohes und etwas wildes Design mag, wird sich hier wie ein bunter Paradiesvogel fühlen. Auch das Kneipp Bad im Spa Bereich ist farbig Ausflugstipps Das Hotel ist eine ausgezeichnete Basis für Ausflüge im Sopra Ceneri, dem nördlichen Teil des Tessins: Spektakulär ist die Wanderung im Verzascatal von der berühmten Lavertezzo-Steinbrücke (Link zu meinem Wanderbericht) bis Brione. Auch sehenswert ist die Tibetanische Hängebrücke auf der Wanderung bei Carasc Nahe Locarno empfiehlt sich die kurze Wanderung zur Wallfahrtskirche Madonna del Sasso (Link zu Walters Review) Unser Dank geht an… Herzlichen Dank an Evelyn Gorgos, Director of Communications der Tschuggen Hotelgruppe, für die Vermittlung und Organisation unseres Aufenthaltes. Ein herzliches Dankeschön auch an Hoteldirektor Andreas Gartmann für die Einladung sowie an Jochen Ebert, Vizedirektor des Eden Roc Ascona, für die sympathische Hotelführung. Und den leckeren Apéro! (Man lasse sich an der Bar ein paar Kleinigkeiten reichen, bevor man zum Essen schreitet. Das kleine Tatar hat es in sich!) Adresse Hotel Eden Roc Via Albarelle 16 CH-6612 Ascona Das Hotel ist Mitglied der Leading Hotels of the World und der Swiss Deluxe Hotels. Telefon: +41 91 785 71 71 E-Mail Adresse: info@edenroc.ch Weitere Informationen: edenroc.ch Die Preise variieren je nach Saison und Zimmerkategorie zwischen CHF 388.- und 1’500.- Das ist meinetwegen nicht ganz günstig, aber wohl preiswert, denn sie haben ja auch einiges im Angebot… Weitere Hoteltipps für die Schweiz findest du in diesem Artikel. { "@context": "https://schema.org", "@type": "Hotel", "name" : "Eden Roc Ascona", "description" : "5* Luxushotel in Ascona", "address" : { "@type" : "PostalAddress", "addressCountry" : "CH", "addressLocality" : "Ascona", "addressRegion" : "Ascona", "postalCode" : "6612", "streetAddress" : "Via Albarelle 16" }, "telephone" : "+41 91 785 71 71", "image" : "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2018/03/Spa-Trakt-Hotel-Eden-Roc-Ascona.jpg", "starRating" : { "@type" : "Rating", "ratingValue" : "5"}, "priceRange" : "CHF388 - CHF1500" } ## Carlo Rampazzi – Beim wilden Tessiner Stardesigner und seinen Farben Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/carlo-rampazzi-selvaggio-ascona Im Hotel Valsana in Arosa werden wir erstmals auf den Schweizer Innenarchitekten Carlo Rampazzi aufmerksam. Nach einem Besuch im Hotel Eden Roc in Ascona, das ebenfalls die Handschrift Rampazzis trägt, mussten wir den Designer einfach mal persönlich kennenlernen. Wir finden uns vor Rampazzis Elternhaus wieder im Vicolo Ghiriglioni 3, einer malerischen Seitengasse von Ascona, einen Steinwurf von der belebten Seepromenade entfernt. Katja im Vicolo Ghiriglioni beim Atelier Selvaggio Die vielen Mieter von damals sind draussen. Jetzt beherbergt der Palazzo Rampazzis Atelier «Selvaggio», seine private Wohnung und einen üppigen Garten. Rampazzi erwartet uns bereits vor seinem Atelier. Walter fällt fast die Kamera aus der Hand, als er Rampazzis Hose und die Boots dazu erspäht. Und sagen kann er auch gerade nichts mehr (was doch eher selten vorkommt…). Ich übernehme die Begrüssung und lasse uns ins Innere bitten. Ungläubig trottet Walter hinterher. Mit der Allüre eines ägyptischen Priesters: Star-Designer Carlo Rampazzi vor seinem Atelier Selvaggio Die Tür zu Rampazzis Reich In Rampazzis Wirkungsstätte türmen sich überall farbige Stoffe mit allen möglichen und unmöglichen Mustern, gewagte Möbelstücke, kitschige Einrichtungs- und Dekorationsgegenstände, opulente Leuchten und bunte Plüschtiere. Letztere als wilde Mischung eines Leoparden-Tigers in Form eines Teddy-Bärs mit grünen Füssen… Showroom mit Leopard-Tiger Teddy-Bär Bis Walter sich wieder einrenkt und mit Knipsen anfängt, frage ich, wie es zu Rampazzis steiler Karriere als Innenausstatter kam? Geschichte des Selvaggio Ateliers von Carlo Rampazzi Der Architekt und Designer erzählt uns, wie er schon als junger Mann seine Leidenschaft für Möbel und Farben entdeckte. Als er damals von einer Möbelmesse in Mailand hörte, fuhr er unbeschwert hin und bestellte etwas grossspurig seine ersten paar Möbel – nicht sehr zur Freude seiner Eltern, denn die Rechnung liess er ihnen zukommen. «Meine Eltern gaben mir dennoch das Geld, um meine Firma zu gründen – unter der Bedingung»: Dies ist das erste und letzte Startkapital – Und lass‘ unseren Familiennamen aus dem Spiel! erzählt der gut aufgelegte Farbgewaltige und schüttelt sich vor Lachen. Also nannte er seine Designfirma Selvaggio (auf deutsch «wild») – was mich, nachdem ich etwas mehr über den exzentrischen Paradiesvogel weiss, nicht allzu weit hergeholt dünkt ;-) Einigermassen wild: Hochhackiger Plateauschuh Selvaggio Stil Ich bin jedenfalls überrascht, wie der renommierte Stardesigner uns völlig offen und humorvoll durch sein Atelier führt, uns seinen Bürotisch zeigt und sich immer wieder für sein Chaos entschuldigt. Weil er gerade ein paar Wände neu streichen möchte, steht in seinem Atelier in der Tat alles ziemlich Kopf. Sein Bürotisch ist übrigens der grosse ohne Computer. Den beherrscht er nämlich nicht und überlässt die digitale Kommunikation seinen Mitarbeitern, wie wir später feststellen. Bürotisch von Carlo Rampazzi. PCs stehen bei den Angestellten… Architekturzeichnung Vollgestellter Showroom Dann geht es weiter im Innenhof seines Studios, wo weitere Designstücke herumstehen. Der üppige Garten dient ihm auch mal als Meditationsraum und Inspirationsquelle. Kein Wunder fallen bei ihm so viele Designelemente grün aus… Rampazzi im Innenhof seines Studios «Schaut euch ruhig um», sagt er, bevor er mit einer luftigen Handbewegung in den oberen Stock wirbelt. «Ich komme gleich wieder.» Endlich kann ich meinem Gesichtsausdruck über die verrückten Kreationen Rampazzis freien Lauf lassen. Du meine Güte! Auch Walter nimmt die Kamera vom Gesicht und schaut mich mit grossen Augen an… Allmählich wird mir bewusst, dass man ein solch opulentes und maximalistisches Design nur entwerfen kann, wenn man etwas verrückt ist. Oder ein Genie!? Moden oder Trends folgt der Architekt jedenfalls nicht. Viel eher lässt er sich von Farben und Mustern leiten. Und seinem Gefühl: Er spüre die richtigen Farben halt eben. Na, da fühlt er mehr als ich. Mittlerweile hat auch Walter sein Italienisch wiedererlangt. Er möchte wissen, wodurch sich Rampazzi inspirieren lasse. «Durch die Gespräche mit den Leuten», erklärt der Tessiner. Farben seien extrem wichtig im Leben. «Ohne Farben, keine Freude». Seine Lieblingsfarbe sei übrigens orange (wir hätten wetten können, sie sei grün…). Stehleuchte und Farbmuster Farbiger Showroom mit gelber und grüner Wand Und noch mehr Grün… Die Tschuggen Hotel Group, seit drei Generationen im Besitz der Familie Kipp-Bechtolsheimer, ist seit Jahrzehnten(!) Kunde von Rampazzi. Nicht nur im Luxushotel Eden Roc, sondern auch im Carlton Hotel St. Moritz oder neulich im Valsana Arosa gestaltete der Desiger das Interieur der Zimmer und Suiten. Auf die Frage, wie es sich mit der jüngeren Generation des Kipp-Imperiums arbeiten lässt, meint Rampazzi: Sehr gut, ich bin ja auch jung!? Als er (noch) jünger war, habe er immer gerne mit älteren Personen gearbeitet, um von ihrer Erfahrung zu profitieren. Heute schätzt er die Zusammenarbeit mit den Jungen. Das halte auch ihn jung, gibt er sich überzeugt. Gemessen an seinem Temperament und Wendigkeit ist er auf jeden Fall gut in Form. Complimenti! Büste im Kleid aus Krebsen Krone des ungekrönten Königs von Ascona? Nach diesem Gespräch sind Walter und ich vom ungekrönten Designkönig Asconas ziemlich fasziniert. Bei der Verabschiedung fällt Rampazzi uns herzlich um den Hals und bedankt sich für den Besuch und für das schöne Lächeln, das wir ihm geschenkt hätten. Ich fühle mich geschmeichelt und beginne zu verstehen, wie man sich durch den Stardesigner mit seinen verrückten Kreationen und farbigen Ideen in den Bann ziehen lassen kann. Und allenfalls seine Wohnung oder Hotel einrichten lässt. Ich überlege es mir noch ein bisschen… Der Tiger-Leoparden-Bär kommt schon mal mit! Adresse Selvaggio SA – Architetto Carlo Rampazzi Vicolo Ghiriglioni 3 6612 Ascona Telefon: +41 91 785 19 10 Fax (!): +41 (0)91 785 19 19 Mehr Informationen: www.carlorampazzi.com info@selvaggio.ch Wer den Designer in Paris besuchen will, halte sich an die Gallerie „NOI Paris“. Mit «noi» sind Rampazzi selber und der Dekorateur Sergio Villa gemeint. www.noiparis.com ## Bled und die geheimnisvolle Legende mit der Liebe Quelle: https://reisememo.ch/slowenien/bled-blejsko-jezero-kirche Die Kirche Mariä Himmelfahrt auf der Insel im Bleder See (slowenisch Blejsko jezero) ist vermutlich das bekannteste Postkartensujet Sloweniens. Zudem ranken sich um die schmucke Inselkirche geheimnisvolle Legenden. Bled mit der Burg «Blenjski Grad» Meine Geschichte beginnt bereits im vergangenen August. Ich verbrachte meine Sommerferien in Ljubljana. Übers Wochenende hatten wir uns eine Wohnung in Piran gemietet und für die Fahrt ans Meer ein Busticket reserviert. Am Busbahnhof Ljubljana tauschte man mir die Reservation gegen entsprechende Tickets und ich erhielt die Information, dass der Bus auf Position 8 abfahren werde. Wir waren früh da. Um der glühenden Hitze zu entkommen, flüchteten meine Cousine und ich in die Bahnhofshalle, direkt am Busbahnhof. Mehr und mehr Reisende fanden sich ein und die Warteschlange wurde immer länger. Als der Bus auf Position 8 einfuhr, gesellten wir uns zu den einsteigenden Passagieren. Kaum angefahren, hielt der Busfahrer abrupt, stellte sich in den Gang, hielt zwei Tickets hoch und rief fragend «Piran?» Wir schreckten auf. «This Bus is going to Bled.» – Oh! – Nichts wie raus! Unser Gepäck aus dem Bus zerrend standen wir kurzerhand wieder auf der Strasse. Einige Minuten später fuhr unser Bus vor und wir reisten wie geplant nach Piran. Sicht von der Burg über den See mit der Inselkirche Maiä Himmelfahrt Ich habe mich oft gefragt, wie wäre das Abenteuer ausgegangen, hätte der Busfahrer die Tickets nicht kontrolliert. Jetzt weiss ich. Die Fahrt von Ljubljana nach Bled ist kurz. Wir hätten den späteren Bus ans Meer auch mit einem Besuch in Bled verbinden können. Hätten wir bleiben wollen, ein Zimmer hätten wir bestimmt gefunden. Denn Bled ist nicht nur idyllisches Postkarten-Sujet, Bled ist auch ein Kurort mit unzähligen Welless- und Kur-Hotels. Boots-Überfahrt in einer traditionellen Pletnas Ich sitze in einer Pletnas, dem traditionellen Holzboot, das an eine venezianische Gondel erinnert. Nur 18 Bleder Familien besitzen seit dem 14. Jahrhundert das über Generationen vererbte Recht, mit ihrer Pletnas Besucher auf die Insel zu bringen. Ein lukratives Geschäft, wie man uns erzählt. Die Familien sind einflussreich und darauf bedacht, dass sich an dieser Tradition nichts ändert. Inselkirche Mariä Himmelfahrt Bled Die Inselkirche Mariä Himmelfahrt Um die schmucke Inselkirche ranken sich geheimnisvolle Legenden. So soll die im Bleder Schloss lebende Witwe Polixena Gold und Silber gesammelt haben, um daraus im Gedenken an ihren von Räubern ermordeten Ehemann ein Glöckchen für die Inselkapelle giessen zu lassen. Als das Glöckchen auf die Insel gebracht werden sollte, kenterte das Boot, in einem mächtigen Sturm, so dass das Glöckchen und die Bootsbesatzung jämmerlich ertranken. Noch heute höre man in ruhigen und klaren Nächten das Läuten des Glöckchen aus den Tiefen des Sees. Die junge Witwe wurde noch trauriger und begab sich nach Rom, wo sie einem Kloster-Orden beitrat. Nach ihrem Tod übersandte der Papst eine neue Glocke für die Inselkirche. Wer sie heute dreimal läutet, dem geht ein Wunsch in Erfüllung. Inselkirche Mariä Himmelfahrt Bled Und so stehe ich da, in der Inselkirche mit dem Seil in der Hand und zerbreche mir wieder einmal den Kopf über eine unmissverständliche Formulierung eines Wunsches. «Kohle ohne Ende» könnte unweigerlich den Kohle-Lieferanten mit ein paar Tonnen Kohle vorfahren lassen … Überfahrt in einer Pletnas, dem traditionellen Fährboot zur Inselkirche Mariä Himmelfahrt Auf der Rückfahrt stellen wir dem Fährmann die Frage, ob heutzutage der Bräutigam die Braut die 99 Treppenstufen zur Kirche, wie es die Tradition vorschreibt, immer noch hochtragen würde. Er antwortete knapp: «depends on the bride» (Kommt auf die Braut an) – aha. Ich werde im Boot in den Bug dirigiert, um das Boot im Gleichgewicht zu halten. Mit Blick auf die Bleder Burg gleiten wir still über die glitzernde Wasseroberfläche zurück zum Ufer. Exdiktator Titos Villa schenken wir nur einen kurzen Augenblick der Aufmerksamkeit. www.bled.si Die Krönung dieses eindrücklichen Tages gibts hoch oben auf dem Burghhügel im Bled Castle Restaurant. Wir geniessen ein köstliches Mittagessen bei einer eindrücklichen Aussicht auf den See, die Berge und das alles bei strahlendem Sonnenschein. Amuse Bouche. Frischkäse mit Forellenkaviar und Brunnenkresse Rindsrartar mit Avocadocreme, Himbeere und gerösteter Brotscheibe Hirschrücken mit Püree vom Knollenpetersilie, Himbeersauce mit Trockenpflaumen Doradenfilet, Fregola (Nudelkügelchen) mit Fenchel und getrockneten Tomaten Schokoladen-Mousse mit Karamell auf Johannisbrot-Streusel mit Orangenküsschen Ich bin begeistert von den auserlesenen Speisen, dem tollen Ambiente und der wunderschönen, vermutlich handgeklöppelten Untersetzern. Mittagessen auf der Burg Bled Jezeršek, Schloss Bled www.jezersek.si Ein weiterer Slowenien-Reisebericht habe ich hier über die Winterromantik im Skiresort Vogel Bohinj publiziert. Mein Dank geht an: Für die Einladung, die Reiseorganisation und den täglichen VIP-Fahrservice bedanke ich mich herzlich bei Goga Gordana Sredojević und Milan Sredojević von MGM Media Optima/ BEST PRESS STORY, sowie bei Dagmar Postels von cdp communications. Was für eine Freude, dass ich dabei sein durfte. Danke Heinz Katzenbeisser vom BAHNmax Bahnreisemagazin, dass Du mich weitervermittelt hast. ## Winterromantik im Skiresort Vogel Bohinj Quelle: https://reisememo.ch/slowenien/winterromantik-skiresort-vogel-bohinj Ich bin keine Skifahrerin und das sorgt wieder einmal für Staunen. Gelten wir Schweizer doch alle als Wintersportler. Dazu zähle ich mich nicht. Aber das Skiresort Vogel in der Slowenischen Region Bohinj ruft selbst bei mir Gefühle von Winterromantik hervor. Was für ein wundervoller Wintertag! Unten im Tal ist es aper. Von Schnee weit und breit nichts zu sehen. In der Gondel bin ich froh, dass wir Mann an Mann stehen. Mir bleibt kaum Platz zum Atmen. Macht nichts. So überstehe ich die kurze Fahrt aufs in 1’535m Höhe liegende Skigebiet Vogel trotzt Höhenangst prima. Sicht von der Gondelbahn-Plattform Vogel Skiresort Slowenien Aussicht in Slowenies Alpenparadies. Vogel Skiresort Oben auf der Plattform, überhängend, habe ich wiederum keine Zeit für Höhenangst. Die Aussicht auf die majestätischen Bergmassive ist so atemberaubend, dass ich gar nicht bemerke, wie weit es unter mir wird. Skiresort Vogel Bohinj Das Skigebiet in der Slowenischen Region Bohinj versetzt mich in ein kuscheliges Wohlgefühl. Hier gefällt es mir ausgesprochen gut. Dieser Ort ist das Zuhause der Schneemänner und Schneefrauen, es strahlt zauberhafte Gemütlichkeit aus und ruft nach heisser Schokolade, Apfelstrudel und Hüttenromantik. www.bohinj.si Familie Schneemann, Vogel Skiresort Bohinj Slowenien Vogel Skiresort Slowenien Auch der Schneemann geniesst die Aussicht Schnee soweit das Auge reicht… Wie gesagt, ich habe nichts mit Schneesport am Hut. Aber hier in diesem überschaubaren Skigebiet, in dem man gut ein paar Schritte zu Fuss unterwegs sein kann, ohne gleich von einem Wintersportler über den Haufen gefahren zu werden, komme ich total ins Schwärmen. Der Himmel ist tiefblau, die Luft eisig und klar, der Schnee perfekt. Das Knirschen beim Gehen macht mir kindliche Freude. Ich möchte bleiben… www.vogel.si Vogel Skiresort Bohinj Bereits auf der Anreise kommen wir auf die Wintersport-Gebiete Sloweniens zu sprechen. Ich erkundige mich nach den schönsten Wintersportorten. Ist das Kranjska Gora, oder Maribor? Frage ich unkundig. Goga überlegt nicht lange. Nein, Vogel. Du wirst schon sehen. Das Skigebiet ist auch bei den Hauptstädtern sehr beliebt, liegt es nur ca. 45 Minuten von Ljubljana entfernt. Vogel scheint auch im Sommer ein Naturparadies für Wanderer zu sein. Ich sehe Bilder von reichhaltigen Wildblumenfeldern. Das ganze Gebiet liegt im Triglav Nationalpark (UNESCO MAB Biosphärenreservat) und bietet Natur pur, ideal für ausgedehnte Wanderungen und Aktivsport. www.tnp.si Vogel Skiresort, auf der Bergspitze. Bohinj-See Irgendwann muss man ja immer runter vom Berg. Mystisch die Stimmung am Ufer des grössten Natursees Sloweniens. Farbintensiv die Spiegelungen. Still und energievoll die Momente am Wasser. mystische Stimmung am Bohinj See Winterliche Stimmung am Bohinj-See Spiegelungen im Lake Bohinj Die Kirche des Hl. Johannes des Täufers am Bohinj-See ein weiteres Postkarten-Sujet. Die Kirche des Heiligen Johannes der Täufer am Bohinj See Bohinj Eco Hotel Übernachtet habe ich im Bohini Eco Hotel, dem ersten Ökohotel Sloweniens. Das Highlight ist der private Pool und Saunabereich im Dachgeschoss. Ein Tagesausklang unter Sternenhimmel, danach lässt sich prima schlafen. Pool im Bohinj ECO Hotel, Bohinjska Bistrica Bohinj ECO Hotel, Bohinjska Bistrica Und morgens erwacht die Bergwelt direkt vor dem Zimmerfenster. Idealer Ausgangspunkt für Aktivferien im Triglav National Park. Morgenstimmung Bohinj ECO Hotel, Bohinjska Bistrica Ausssicht im Bohinj ECO Hotel, Bohinjska Bistrica Bohinj ECO Hotel, Triglavska cesta 17, Bohinjska Bistrica www.bohinj-eco-hotel.si Regionale Köstlichkeiten im Restaurant Resje Ein wunderbares Abendessen mit regionalen Köstlichkeiten genoss ich im Restaurant der Pension RESJE am Rande des Nationalparks Triglav in Nemški Rovt. Chef und Besitzer Jože Godec bringt traditionelle slowenischen Gerichte neu interpretiert auf den Teller oder in die wunderschöne Holzschale. Ein wahrlich grossartiges Genusserlebnis. Ich begegne der Gerste auf eine mir bis dato unbekannten Weise. Sehr inspirierend, kenne ich sie eigentlich nur aus der Bündner Gerstensuppe. Chef und Besitzer Jože Godec Restaurant RESJE, Bohinjska Rinderzunge, Birne mit Safran, Birnencreme, schwarzer Rettich und BriocheKalt geräucherte Forelle, Maisomlette, rote Zwiebeln, Forellenkaviar, Bohnencreme, und Bohnenpudding Gerste mit geräucherter Forelle, Estragon und Meerrettich Wildschwein, an Himbeersauce, Buchweizenknödel, Gemüse, Estragon-Frischkäse-Rolle, und Honig-KarottenMaispolenta-Kuchen mit Haselnüsse, Maispudding mit Haselnusscreme und Haselnuss-Crumble Restaurant RESJE Nemški Rovt 21 a, Bohinjska Bistrica Ein weiterer Slowenien-Bericht habe ich hier über Bled und die geheimnisvolle Legende mit der Liebe publiziert. Mein Dank geht an: Für die Einladung, die Reiseorganisation, den täglichen Fahrservice sowie den VIP-Abholservice am Flughafen Ljubljana bedanke ich mich herzlich bei Goga Gordana Sredojević und Milan Sredojević von MGM Media Optima / BEST PRESS STORY, sowie bei Dagmar Postels von Heinz Katzenbeisser vom BAHNmax Bahnreisemagazin, dass Du mich weitervermittelt hast. ## Von Frites, Bier und Haute Dogs in Antwerpen Quelle: https://reisememo.ch/belgien/antwerpen-frites-bier-haute-dogs Der belgischen Küche tut man unrecht, reduziert man die Kulinarik auf Pommes Frites und Bier. Dabei hat Antwerpen viel mehr zu bieten! Klar, die Belgier sind gut in Bier, und die Pommes Frites haben sie sogar erfunden! Aber man sollte die belgische Küche nicht unterschätzen! Die Dichte an Sterneköchen in Belgien ist nämlich hoch. Ich habe ein paar sehr empfehlenswerte Adressen in Antwerpen entdeckt. Haute Dogs von WÜRST in Antwerpen WÜRST Haute Dogs Intérieur WÜRST Haute Dogs Wenn sich ein Sternekoch entscheidet, sich nur noch einer Sache zu widmen, und das in Perfektion, dann sprechen wir von Jeroen Meus und seinen Haute Dogs. Wir haben im WÜST eine kurze Pause eingelegt und diverse Haute Dogs probiert – und selbstverständlich ein lokales Bier dazu getrunken. Tolle Atmosphäre, grandiose Haute Dogs. Alle sind begeistert! www.wurstdogs.be – Maalderijstraat 3, 2000 Antwerpen WÜRST Haute Dog – Sauerkraut WÜRST Haute Dog – Traditional Ein Bier – De Koninck – Wild Jo Restaurant Bourla Aussenansicht Restaurant BOURLA Intérieur Restaurant BOURLA Gemütliches Lokal am Graanmarkt. Ideal für einen genüsslichen Abend unter Freunden. Tolle Location mit der grossen Bar mitten im Restaurant. Die opulenten Kronleuchter erinnern an ein französisches Bistro. Hier sollte man Kroketten oder Vlaamse stoofcarbonade essen und lokales Bier trinken. www.bourla.be – Graanmarkt 7, 2000 Antwerpen Garnaalkroketten Restaurant Bourla Vlaamse stoofcarbonade Restaurant RAS Restaurant RAS Mit einer fantastischen Aussicht auf die Schelde, in modernem Ambiente gediegen dinnieren. Das lässt sich hervorragend im RAS. Die Teller sehen nicht nur wahnsinnig gut aus, es schmeckt auch richtig excellent. Eine Adresse, die ich Gourments empfehle. www.ras.today – Ernest Van Dijckkaai 37, 2000 Antwerpen Amuse Bouche Restaurant RAS vegetarisch im RAS Ravioli Restaurant RAS gebackener Camenbert auf Salat Restaurant RAS Graved Lachs im Restaurant RAS Foie gras im Restaurant RAS Lamhuft mit Couscous im Restaurant RAS Brasserie Hobs Brasserie HOBS House of Beers Ein Hinweis von Susanne Gosch. Sie zwinkert mir im Vorbeigehen zu: «Das ist auch eine gute Adresse für Kroketten und Vlaamse stoofcarbonade». Okay. Bei meinem nächsten Antwerpen-Besuch mach ich hier bestimmt einen Abstecher. Brasserie Nobs, Groenplaats 9/10, 2000 Antwerpen Fritkot Max Fritkot Max Für mich ein Muss. Ich habe die belgischen doppelt frittierten Pommes Frites ja bereits bei meinem ersten Besuch Antwerpens probiert und in diesem Artikel darüber berichtet. Ob eine Portion zwischendurch oder nachts, nach dem letzten Bier, das lass ich mal offen. www.fritkotmax.be – Groenplaats 12, 2000 Antwerp Frites Atelier Frites Atelier Die edle Frites Version von Sternekoch Sergio Herman. Habe ich leider nicht mehr geschafft zu testen. Da werde ich bei meinem nächsten Besuch bestimmt vorbei schauen. www.fritesatelier.com/ – Korte Gasthuisstraat 32, 2000 Antwerpen Und jetzt noch ein Wort zum Bier Bierpubtour mit Hans Bombeke Bier trinken in Belgien ist ein Muss! Wir sind auf «Bierpubtour» mit dem stadtbekannten Hans Bombeke, dem Präsidenten des Antwerpener Bierclubs. Es ist Montag und die eine oder andere Bar hat leider geschlossen. Bei Billie’s Bier Kafétaria ist auf und wir kommen unter. Hans lässt die Gläser füllen und uns überraschende Biere kosten. Wir sind überrascht, teils sogar begeistert. Billie’s Bier Kafétaria In Billie’s Bier Kafétaria ist Billie der Hund, angeblich der Chef. Ich habe ihn aber nicht zu Gesicht bekommen. Danach ziehen wir ein Haus weiter. Auf dem Weg zum Grote Markt schnappe ich die Anektote zum nicht fertig gebauten Turm der Kathedrale auf. Mehr darüber erfährst du in meinem Artikel Antwerpen für Shopaholics und Designliebhaber. Das letzte Bier des Abends trinken wir im Den Engel. Da trifft sich angeblich ganz Antwerpen vom Bürgermeister bis zum Bauarbeiter und Hochzeitspaare nach der standesamtlichen Trauung. Cafe denengel Smakelijk! – Guten Appetit! und Schol! – Prost! Cafe Den Engel Mehr Antwerpen-Bilder gibt es in diesem Flickr-Album flickr.com Ein dickes, herzliches Dankeschön geht an Susanne Gosch von VISIT FLANDERS. Danke für die Einladung und diese köstlich kulinarischen Momente auf diesem unvergesslichen Kurztripp nach Antwerpen. Mein Herz ist entflammt, ich komme wieder! Ebenso ein grosses «Dank u wel»! an Yves Panneels von VLM Airlines. Danke für die Einladung und die Begleitung. ## Antwerpen für Shopaholics und Designliebhaber Quelle: https://reisememo.ch/belgien/antwerpen-staedtereise-shopping-design Ich bin schon länger von Antwerpen infisziert. Ich mag das Stadtbild, die aneinandergekuschelten Häuser, die alten Gassen, die altehrwürdigen Plätze und das Moderne. Mir gefällt das geschäftige Treiben dieser Stadt. Hausfassaden Antwerpen ist die perfekte Stadt für Shopaholics, Designliebhaber und Geniesser. Es ist die durch The Antwerp Six international bekannt gewordene Modestadt an der Schelde. 1980 nahmen sechs Absolventen der Royal Academy of Fine Arts of Antwerp an der London Fashion Week teil. Sie eroberten die internationale Modewelt mit ihrem damals ungewöhnlich minimalistischen Stil im Sturm. Die Journalisten allerdings waren mit den komplizierten Namen der Designer überfordert. So machten sie sie in der Presse kurzerhand zu «The Antwerp Six». Seit da spielt Belgien im Fashion-Zirkus international eine wichtige Rolle. Belgisches Design Belgien liegt jedoch nicht nur in Sachen Mode ganz vorn. Ich bin belgischem Interior Design seit Jahren verfallen: Die sachliche Schlichtheit, das Gespür für Material und Farbgebung, die grosszügigen Proportionen und der Umgang mit alten Bausubstanzen faszinieren mich. Beim Schlendern durch die Hinterhöfe von Vlaaikensgang komme ich ins Schwärmen! Der renommierte Architekt und Designer Axel Vervoordt hat die Häuser vor dem Abriss gerettet und aufwändig restauriert. So würde ich auch gerne wohnen… Vlaaikensgang Vlaaikensgang Graanmarkt 13 Granmarkt 13 Eine simple Adresse, eine dezente weisse Villa auf einem der schönste Plätze der Stadt, dem Graanmarkt. Die Adresse ist Konzept. Concept Store, Restaurant und ein luxuriöses Appartement beherbergt das Gebäude. Der als Wohnung der Eigentümer Ilse Cornelissens und Tim Van Geloven konzipierte Bereich in den oberen Etagen der Villa ist ein Traum und – mietbar! (zu ca. € 1’400/Nacht für bis zu 8 Personen). Mario Testino und Tim Burton haben da, erzählt man uns, schon genächtigt. Ich würde sofort einziehen – und bleiben. Das Restaurant im Untergeschoss mit Seppe Nobels ehrlicher und frischer Küche wurde 2015 von Gault Millau zum «Best Vegetable Restaurant 2015 of Flanders» gekürt. www.graanmarkt13.com Velos www.granmarkt13.be Concept Store Graanmarkt 13 Concept Store Graanmarkt 13 Apartement Graanmarkt 13 Apartement Graanmarkt 13 Apartement Graanmarkt 13 BeroepsBelg – Ein Stadtrundgang mit Berufsantwerpener Tanguy Ottomer Bei meiner ersten Begegnung mit der Stadt war ich auf mich alleine gestellt. Ich mag das sehr, durch Strassen zu schlendern, mich treiben zu lassen ohne Hast und Ziel. Die Stadt in Flandern bietet ja schliesslich genügend Sehenswürdigkeiten. Schon damals hatte ich ein paar Highlights entdeckt und war insbesondere vom Bahnhof Antwerpen-Centraal fasziniert. Heute aber komme ich in den grossen Genuss von DEM Antwerpener schlechthin durch die Strassen geführt zu werden: Tanguy Ottomer bietet Touren durch «seine» Stadt an. Und zwar tut er das auf die unterhaltsamste Art und Weise: Er erzählt Anektoten, lässt einen von den besten Bisquits der Stadt probieren und hält schon mal spontan für ein Tänzchen mitten auf dem Platz inne. Tanguy Ottomer berührt den nackten Po von Deugnietlieke. Augen schliessen und sich was wünschen… Tanguy Ottomer tanzt mit Susanne Gosch von visitflanders spontan auf der Strasse Ich verfalle ihm schon nach der ersten Minute! Nie weiss man, ob er scherzt, ob die Geschichte stimmt oder ob er auf seine charmante Art schlichtweg übertreibt. Er liebt und lebt seine Stadt, kennt Hinterhöfe, Geschichten und weiss, wo welcher Designer sein Atelier führt. Und da ein richtiger Antwerpener nur ein Einheimischer ist, wenn er in der Innenstadt mit der Postleitzahl 2000 geboren wurde, es aber leider keinen Gebärsaal mehr in der Innenstadt gibt, bietet er gleich mal seine Wohnung für eine Hausgeburt an. Ihm sei auch verdankt, dass wir die Räumlichkeiten Graanmarkt 13 besichtigen dürfen! Dank je wel! Die Touren können über www.BeroepsBelg.be gebucht werden. Tanguy Ottomer kann man übrigens auch als Privat Shopper engagieren! Süsses aus der belgischen Hafenstadt Dass die flämische Stadt viel Süsses bietet, ist bekannt. Die besten Bisquits gibts bei Philip’s Bisquits www.philipsbiscuits.be Philip’s Bisquits Philip’s Bisquits Die schönste, beliebteste und beste Bäckerei Antwerpens: GOOSSENS – was für ein Schaufenster, da komm ich ins Schwärmen… www.bakkerijgoossensantwerpen.be GOOSENS Eine weitere Anektote, die mich herzhaft lachen lässt: Antwerpen – alles ausserhalb ist Parkplatz Ich höre das Bonmot in geselliger Runde bei einem Bier mit Hans Bombeke, dem Präsidenten des Antwerpener Bierclubs, und Yves Panneels von VLM Airlines. Die Einheimischen haben Humor, sie sind stolz und im positiven Sinne ganz schön überheblich. Anwerpen ist für sie der Nabel der Welt. Die Liebfrauenkathedrale De Kathedraal – das Herz der Stadt – ist 1,2,3 – also 123m hoch und hat nur einen Turm. Na und? Die Notre Dame in Paris ist auch nicht wie geplant fertig gebaut worden. Auch in Antwerpen ist damals das Geld ausgegangen. Man hat aber für den nicht fertig gebauten Turm eine augenzwinkernde Bezeichnung. Der kleine Turm ist der Schmiernippel der Achse Europas :-) Onze-Lieve-Vrouwekathedraal Den schönsten Blick auf die Kathedrale und somit der perfekte Platz für ein Selfie ist auf der Tempelstraat, Ecke Oude Koornmarkt. Hier die GPS-Koordinaten für das perfekte Bild mit De Kathedraal: 51°13’12.6″N 4°23’60.0″E So sollte das dann aussehen. Entstanden nach der Bier-Pub-Tour: Hans Bombeke, Letizia Lorenzetti, Susanne Gosch und Stine Wetzel vor De Kathedraal Mehr darüber und auch über das Essen ist in meinem separaten Artikel zu lesen über Frites, Bier und Haute Dogs Wunderschön Schlafen Ich habe im Les Nuits HOTEL ANTWERP übernachtet. Im Zimmer Nr. 37 mit einem suuuper Bett, eigener Badewanne und unglaublich viel Platz. Les Nuits HOTEL ANTWERP Reception und Frühstücksraum Ich habe es genossen. Damit kommt ein weiteres Hotel auf meine kleine Liste, wo ich schlafen konnte wie ein Baby ;-) Ich habe mich bei der Receptionistin bereits angemeldet: Ich komme wieder! Das Hotel mit Charme und persönlichem Service liegt perfekt im historischen Zentrum, mitten im Herzen der Stadt. Eine Top-Adresse. Und ja. Es gibt auch kleinere Zimmer ;-) Room 37 Room 37 Aussicht aus Zimmer 37 Les Nuits HOTEL ANTWERP, Lange Gasthuisstraat 12 Die praktische Antwerp City Card hat übrigens ein neues Design erhalten, wie ich feststelle. City Card Selbstverständlich habe ich mich nicht zurückhalten können. Ich habe auch eingekauft… Das Schuhgeschäft, in welchem ich damals den grandiosen Spontan-Schuhkauf getätigt habe, fand ich zwar nicht wieder. Dafür habe ich jetzt eine neue, feuerrote Handtasche! Meine Shoppingperlen von diesem Pressetrip Wer also gerne shoppen geht und schönes Design mag, dem kann ich eine Städtereise nach Antwerpen nur empfehlen! Antwerpen Anreise – nicht mehr mit dem Flugzeug! (Update von August 2018) Im Januar 2018 flog VLM Airlines (Vlaamse Luchttransport Maatschappij) direkt von Zürich in die belgische Metropole. Ich war beim Erstflug dabei! Ah non! Update! Leider hat VLM per Ende August 2018 Konkurs angemeldet und den Betrieb eingestellt 8-( Somit macht mein Reisetipp mit Anreise per Zug noch mehr Sinn… Diese Reise wurde unterstützt durch VISIT FLANDERS. Mein Dank geht an Mag. Susanne Gosch, Presse & PR Central Europe. Danke für die tolle Privat Shopping-Tour und die Zeit mit Dir! ## Mit VLM Airlines von Zürich direkt nach Antwerpen Quelle: https://reisememo.ch/belgien/vlm-airlines-zuerich-antwerpen-direktflug Es ist ein kalter, windiger Januarmorgen am Flughafen Zürich-Kloten. Eine neue Flugstrecke wird in Betrieb genommen. Für grosse Feierlichkeiten auf dem Rollfeld gab es vom Flughafen Zürich-Kloten keine Bewilligung. Die Airforce One wird Tage später erwartet. Dennoch halten wir dem Wind stand und posieren für das Bild vom Erstflug vor der Fokker 50 von VLM Airlines von Zürich nach Antwerpen. Erstflug VLM Airlines Zürich-Antwerpen 22. Januar 2018 Update: Per Ende August 2018 musste VLM leider Konkurs anmelden und den Betrieb einstellen 8-( Jetzt empfiehlt sich die Anreise per Bahn umso mehr. Das lohnt sich besonders wegen des schönen Bahnhofs. Hier mein Erlebnisbericht Städtereise nach Antwerpen, die Begeisterung beginnt am Bahnhof. Antwerpen an der Schelde Antwerpen, in der Region Flandern, hat neben Mode und seiner architektonischen Schönheiten auch kulinarisch einiges zu bieten. Ein bezaubernder Ort, welcher mein Herz schon bei einem vorangehenden Besuch eingenommen hat. Antwerpen an der Schelde Grote Markt Antwerpen Wie gerne erinnere ich mich an meine erste Begegnung. Sie war geprägt vom Überraschungsmoment bei der Einfahrt mit dem Zug in den imposanten Bahnhof Antwerpen Centraal. Ich bin damals über Brüssel angereist und im Bahnhof vor lauter Staunen fast über meine eigenen Füsse gestolpert. Antwerpen Centraal Direktflug mit VLM Airlines Nun lässt sich Antwerpen direkter erreichen. Seit dem, 22. Januar 2018 fliegt VLM Airlines direkt von Zürich in die Belgische Metropole. Antwerpen ist Europas zweitgrösster Seehafen und der weltweit grösste Handelsplatz für Rohdiamanten – also Diamantenhauptstadt. Somit ist die neue Direktflugverbingung von Zürich für VLM Airlines sowohl auf Geschäfts- wie Freizeitreisende ausgerichtet. VLM Airlines Fokker 50 am Flughafen Antwerpen VLM Airlines fliegt von Montag bis Freitag täglich zweimal zwischen Zürich und Antwerpen. Abflug ab Zürich um 9:25 Uhr und 20:00 Uhr, Abflug ab Antwerpen um 7:15 Uhr und 17:35 Uhr. Der Flug mit der 50-plätzigen Fokker 50 Turboprop dauert 2 Stunden. Das Flugfeeling in der kleinen Maschine ist speziell und da wir mit einigen Turbulenzen kämpfen, wird es still im Flieger… Wir landen kurz nach Mittag sicher auf dem kleinen Luchthaven Antwerpen. Antwerp Airport LUCHTHAVEN – Antwerp Airport Antwerpen Airport Der Flughafen Antwerpen liegt in Zentrumsnähe. Der Taxitransfer in die Innenstadt beträgt ca. 10 Minuten. Der Taxistand und die Bushaltestelle befinden sich direkt vor dem überschaubaren Flughafengebäude. Ideale Voraussetzungen für einen Städtetrip. Bei der Abreise, also beim Check-in, bemerke ich, wie klein und übersichtlich der Fluhafen Antwerpen ist. Niegelnagelneu, klar strukturiert und gut erfassbar. Check-in Antwerp Airport Antwerp Airport Signaletik Antwerp Airport Antwerp Airport Die VLM-Airlines-Flotte besteht aus sechs Fokker 50 Turboprop-Flugzeugen und zwei Airbus A320-200. VLM Airlines betreibt derzeit, mit fünf der sechs Fokker 50, Linienflüge auf den Routen Antwerpen-London City, Antwerpen-München-Maribor, Antwerpen-Zürich und Antwerpen-Birmingham. Die sechste Maschine steht als Ersatzteillager im Hangar. Mit den beiden Airbus A320-200 wird der Asiatische Raum bedient. Fliegen ist und bleibt ein wunderbares Erlebnis und birgt manch unvergessliche Erinnerung. Ich wünsche der VLM Airlines viel Erfolg und weitere atemberaubende Sonnenuntergänge, wie diesen hier, auf dem Heimflug nach Zürich. Abendrot auf dem Flug Antwerpen-Zürich mit VLM Airlines Mehr Bilder zum Erstflug gibt es in diesem Flickr-Album www.flickr.com Diese Reise wurde unterstützt durch VLM Airlines und VISIT FLANDERS. Mein Dank geht an Carl Runge, COO VLM Airlines, Senior Sales Manager Peter Döhr und Yves Panneels von VLM Airlines. Ein ebenso grosses Dankeschön geht an Mag. Susanne Gosch, Presse & PR Central Europe VISIT FLANDERS für die Einladung, Organisation und Begleitung. ## Winterwandern auf der sonnigen Belalp im Wallis Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/belalp-wallis-winterwandern Die Belalp im Wallis ist ein kleines Wanderparadies: Hoch oben über dem Rhonetal bietet das sonnige Hochplateau spektakuläre Ausblicke auf die umliegenden Alpen. In Blatten besteigt man die Gondel Blatten-Belalp und findet sich kurze Zeit später in einer anderen Welt. Wer die Schneeschuhe montieren mag, stiefelt auf der Sonnenterrasse los und erreicht nach ca. einer Stunde das Aletschbord mit der prächtigen Aussicht auf den Aletschgletscher mit seiner Hängebrücke. Abhängig davon, wieviele Fotostopps man unterwegs einlegt… Hotel Belalp mit Alpenpanorama Gleich nebenan stärkt man sich auf der modernen Panoramaterrasse des Belle Epoque Hotels Belalp, dem ältesten Hotel der Belalp. Die Gastgeber Marketa und Christian Meier liessen das historische Berghaus 2011 um ein spektakuläres gläsern-hölzernes Panoramarestaurant erweitern. Sonnenterrasse mit moderner Holzkonstruktion Hier tischen sie Schmackhaftes aus dem Wallis auf. Das Entrecôte schmeckt auf jeden Fall phantastisch gut! Das Süppchen voraus ebenso. Restaurant mit Aussicht auf den Grossen Aletschgletscher Belle Epoque Hotel Belalp mit modernem Panoramarestaurant Hotel Belalp mit Panoramarestaurant vor dem Breithorn Und wer sich die Historie der Unterkunft nicht nehmen lassen will, übernachtet im originalen John Tyndall Zimmer! Die anderen Zimmer bieten modernen 3-Sterne Standard. Hotel Belalp Aletschbord 20 CH-3914 Belalp Wallis, Schweiz Gastgeber: Marketa und Christian Meier Tel: +41 27 924 24 22 E-Mail: info@hotel-belalp.ch Website: www.hotel-belalp.ch Die Zimmerpreise bewegen sich zwischen CHF 180.- und 195.- pro Nacht. { "@context": "http://schema.org", "@type": "Hotel", "name" : "Hotel Belalp", "description" : "Hotel der Belle Epoque mit modernem Panoramarestaurant", "address" : { "@type" : "PostalAddress", "addressCountry" : "CH", "addressLocality" : "Belalp", "addressRegion" : "Wallis", "postalCode" : "3914", "streetAddress" : "Aletschbord 20" }, "telephone" : "+41 27 924 24 22", "image" : "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2018/02/Hotel-Belalp-Panoramarestaurant-Wallis.jpg", "starRating" : { "@type" : "Rating", "ratingValue" : "4"}, "priceRange" : "CHF180 - CHF195" } Wer mehr ein Lodge-Feeling sucht, ist in der Hamilton Lodge goldrichtig. Hier mein Review vom sehr stimmungsvollen Hotel. Hamilton Lodge in der blauen Stunde Gemütliche Lounge in der Hamilton Lodge Im Winter bedeutet ein Aufenthalt in der Hamilton Lodge Ski-in, Ski-out. Denn die Unterkunft liegt mitten auf der Piste, unmittelbar neben den Skiliften, der Seilbahn und der Skischule für die Kinder. Hamilton Lodge & Spa Postfach 29 CH-3914 Blatten bei Naters Wallis, Schweiz Gastgeber: John & Jacqueline Wegink Tel: +41 27 923 20 43 E-Mail: info@hamiltonlodge.ch Website: www.hamiltonlodge.ch Die Preise für die Zimmer bewegen sich zwischen CHF 200.- und 260.- pro Nacht. { "@context": "http://schema.org", "@type": "Hotel", "name" : "Hamilton Lodge", "description" : "Urchig romantische, aber doch auch elegante Lodge hoch auf der Belalp", "address" : { "@type" : "PostalAddress", "addressCountry" : "CH", "addressLocality" : "Belalp", "addressRegion" : "Wallis", "postalCode" : "3914", "streetAddress" : "Postfach 29" }, "telephone" : "+41 27 923 20 43", "image" : "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2018/02/Hamilton-Lodge-Belalp-blaue-Stunde.jpg", "starRating" : { "@type" : "Rating", "ratingValue" : "4"}, "priceRange" : "CHF200 - CHF260" } Aletsch Arena Gewinnerin in der Kategorie «Ruhe und Erholung» Der renommierte Branchenreport „BEST SKI RESORTS“ von Mountain Management Consulting iZ der Universität Innsbruck/Bozen hat in der Ausgabe von November 2018 die angrenzende, ebenfalls autofreie Aletsch Arena zur besten Destination gekürt für Ruhe und Erholung. Befragt wurden 46’000 Wintersportler zu ihrer Zufriedenheit auf den Pisten 55 ausgewählter Top-Skigebiete im Alpenraum. Das autofreie Familiengebiet Aletsch Arena schaffte es gesamthaft auf Platz 8 der Mitbewerber aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich und Italien! In 10 weiteren Einzelkategorien wurden die Walliser mit einer Top-5 Platzierung belohnt: Ruhe und Erholung (Platz 1) Pistenpräparation/Pistenqualität (Platz 1) Naturerlebnis (Platz 3) Unterkunft/Hotel (Platz 3) – Skischule und Rent-& Servicebereich (Platz 3) – Preis-Leistung (Lifttickets + gesamt) (Platz 4/5) – Sicherheit auf den Pisten (Platz 4) – Authentizität und Gemütlichkeit (Platz 4) Aletsch Arena – Tankstelle für die Seele. Wo sich Wintersportler am besten erholen. so ihr Claim. Gut gemacht! Hier alle Informationen rund um den Winterstart in der Aletsch Arena: Lage und Anreise Für die unbeschwerte Reise reist der Kluge im Zuge, zumal die Belalp ja eh autofrei ist… Via Bahnhof Brig und Postauto nach Blatten bei Naters gestaltet sich die Anreise entspannt. In Blatten besteigt man die Gondel Blatten-Belalp und wenige Minuten später erreicht man bereits die Bergstation. Von hier sind es nur wenige Schritte hinunter zur Hamilton Lodge. Hier oben findet man ein grosses Angebot an Wintersportausrüstung zum mieten. Intersport macht es möglich. Für Kinder gehen von hier Übungspisten los und ein kleiner Skilift bringt sie auch wieder zurück. Vom Hoteleingang geht es direkt auf die Ski- oder Schlittelpiste. Ski in, Ski out vom Feinsten! Weitere Schweizer Ski in, Ski out Hotels hat Schweiz Tourismus hier zusammengestellt. Danke Anna-Lena für den Schnappschuss! Verschneites Chalet auf der Belalp Belalp-Kapelle am Aletschbord ## Tragische Verwechslung in der Hamilton Lodge auf der Sonnenterrasse Belalp Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/belalp-hamilton-lodge-review «Hamilton Lodge» ist jetzt kein besonders üblicher Name für eine Lodge. Zumal auf einer Walliser Alp. Aber Gastgeber John Wegink war von Gletscherforscher John Tyndall und seiner Frau Louisa Hamilton derart eingenommen, dass er seine Lodge nach ihr benannte. Obwohl sie ihrem geliebten Gatten einen Todestrank verabreichte! Auf der Sonnenterrasse der beschaulichen Belalp Die Belalp ist Teil des UNESCO Weltnaturerbe Jungfrau-Aletsch und liegt auf 2’100 Metern Höhe auf einer autofreien Sonnenterrasse hoch über dem Wallis. Belalp, die kleine Schwester der angrenzenden Riederalp und Bettmeralp ist touristisch weniger erschlossen und bietet deshalb ein sehr entspanntes Höhenerlebnis. Links das Hotel Belalp mit Sicht auf das Rhonetal Vom Aletschbord beim Hotel Belalp erspäht man knapp nicht nur das Matterhorn, die Mischabelgruppe und das Rhonetal, sondern hauptsächlich den majestätischen Grossen Aletschgletscher. Mit 23 Kilometern Länge ist er der grösste Gletscher der Alpen! Grosser Aletschgletscher und seine Hängebrücke vom Aletschbord aus Der Aletschgletscher faszinierte auch den irischen Naturforscher und Alpenliebhaber John Tyndall (1820-1893). Auf der Belalp studierte er u.a. die Bewegungen der Gletscher und Klimaveränderungen. Seine Schriften waren von grossem Wert für die Entwicklung des internationalen Alpentourismus. Am 19. August 1861 gelang Tyndall zusammen mit zwei Bergführern die Erstbesteigung des schwierigen Weisshorns! Ein Jahr später erstieg er als Erster die Südwestschulter des Matterhorns, den heutigen Pic Tyndall. Das Matterhorn selber galt bis dahin als unbesteigbar. Das schwierig zu besteigende Weisshorn… … und das noch schwierigere Matterhorn Tyndall baute sich und seiner lieben Frau ein Chalet auf der Belalp. Zusammen kamen sie 44 Jahre lang im Sommer immer wieder hierher zurück. Das Wallis war längst zu ihrer zweiten Heimat geworden. Zum Lebensabend aber quälten Tyndall vermehrt gesundheitliche Probleme, so dass er allerlei Medikamente nahm. Unter anderem Chloralhydrat, das erste synthetisch hergestellte Schlafmittel. Eines Abends allerdings, verwechselte die gute Louisa seine Medikamente und verabreichte ihm eine tödliche Überdosis des Schlafmittels! Die junge Witwe kam dann noch viele Jahre zurück auf die geliebte Belalp und liess hier ihrem Mann ein imposantes Denkmal setzen. Bei unserem Besuch können wir es allerdings vor lauter Schnee nicht finden… Meterweise Schnee auf den Chalets und Tyndalls Denkmal Eingeschneites Chalet Zu Ehren der Unglücklichen heisst jetzt also das Hotel von John Wegink «Hamilton Lodge». Übernachten in der Hamilton Lodge Hamilton Lodge in der blauen Stunde Interessanterweise nannte Gastgeber Wegink sein vorheriges Hotel in Zweisimmen auch schon Hamilton Lodge. Jetzt aber logiert man geschichtsträchtig am richtigen Berg. Man verwechsle einfach nicht seinen Schlummertrunk… Prosecco oder Heida, welcher ist besser für den guten Schlaf? Die stilvolle und behagliche Unterkunft im Hip-Heidi-Look ist angesiedelt irgendwo zwischen romantischem Alpin Chic und urchiger, familiärer Lodge: Irgendwie elegant und doch gemütlich, und das bei schönem 3-Sterne Standard… Design-Details hat es auf jeden Fall in Hülle und Fülle! Gemütliche Lounge in der Hamilton Lodge Richtig gemütlich, um Zeitung zu lesen Mein Lieblingsfauteuil Kronleuchter im Restaurant der Hamilton Lodge Das Restaurant des Hideaways bietet schmackhaftes, regionales Essen. Ich versuche mich unter anderem an einem saftigen Hamburger. Das Herumstapfen im meterhohen Schnee macht schliesslich hungrig! Burger im Bergler-Stil Davor und danach liest der gewiefte Gast ein Buch am Kamin, entspannt sich im Spa-Bereich mit Blick auf die Alpen oder bewundert die spektakuläre Aussicht von der Sonnenterrasse. Die kleine Saunalandschaft umfasst eine Bio-Sauna, finnische Sauna, einen Whirlpool und einen Hot Tub draussen im Schnee. Der Einzeleintritt für Hotelgäste der Hamilton Lodge Belalp beträgt CHF 23.50 pro Person und für nicht-Hotelgäste CHF 35.- pro Person (Bademantel, Handtuch und Hammamtuch inbegriffen). Die Öffnungszeiten der Sauna sind von 16:00h bis 20:30h. Tagesgäste buchen mit Vorteil das Spa & Dine Arrangement für CHF 80.- pro Person inklusive Spa-Eintritt und einem 3-Gang Menü. Feuerholz im Schnee Hamilton Lodge & Spa Postfach 29 CH-3914 Blatten bei Naters Wallis, Schweiz Gastgeber: John & Jacqueline Wegink Tel: +41 27 923 20 43 E-Mail: info@hamiltonlodge.ch Website: www.hamiltonlodge.ch Die Preise für die Zimmer bewegen sich zwischen CHF 200.- und 260.- pro Nacht. { "@context": "http://schema.org", "@type": "Hotel", "name" : "Hamilton Lodge", "description" : "Urchig romantische, aber doch auch elegante Lodge hoch auf der Belalp", "address" : { "@type" : "PostalAddress", "addressCountry" : "CH", "addressLocality" : "Belalp", "addressRegion" : "Wallis", "postalCode" : "3914", "streetAddress" : "Postfach 29" }, "telephone" : "+41 27 923 20 43", "image" : "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2018/02/Hamilton-Lodge-Belalp-blaue-Stunde.jpg", "starRating" : { "@type" : "Rating", "ratingValue" : "4"}, "priceRange" : "CHF200 - CHF260" } Hier die Tipps für meine Winderwanderung auf der Belalp. ## Meissen – die sächsische Porzellanstadt weckt Träume Quelle: https://reisememo.ch/deutschland/staedtereise-meissen-porzellanstadt Essen und Trinken – und das aus edlem Porzellan – ist für unsereins selbstverständlich. Dass wir dank der Erfindung des Porzellans nicht nur gesünder, sondern auch eleganter leben, wird mir in der Porzellanstadt Meissen bewusst. Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen Meine Reise führt mich an diesem verregneten Tag nach Meissen. Auf dem Programm steht der Besuch der weltberühmten Porzellan-Manufaktur. Die gekreuzten Schwerter der staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen In der Schauwerkstatt kommt man dem Handwerk ganz nah. Die einzelnen Fabrikationsschritte werden gezeigt. Die Fingerfertigkeit lässt mich staunen. Da entstehen filigrane Blütenblätter zwischen den Fingerballen und man spürt, da steckt jahrelange Erfahrung dahinter. Alles sieht ganz einfach aus und geht ganz ruhig von der Hand. Wie die Frau den Pinsel führt, als wäre es ein Kinderspiel. Ich bin bezaubert. Eine Blüte entsteht in der Schauwerkstatt der staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen Bossieren, fingerfertiges Zusammensetzen von Porzellanfiguren In der Schauwerkstatt Wenn Journalisten in der Schauwerkstatt um das beste Bild drängeln Das Werkzeug der Porzellanmaler Porzellanmalen. Das braucht eine ruhige Hand Die ruhige und sichere Hand einer versierten Porzellanmalerin Die Produktionsstätte kann man normalerweise nicht besuchen. Ein einziges Mal im Jahr werden die Türen geöffnet und für den Besucher zugänglich gemacht. Der Gwunder sticht, ich wäre gerne dabei. Übersicht Veranstaltungen der staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen Nach dem Einblick in die Produktion der edlen, weltberühmten Porzellanstücke erwartet uns eine opulent gedeckte Tafel. Wir sind zu «Tee, Kaffee und Schokolade – die drei heissen Lustgetränke» mit Kuchen geladen. Eine von mehreren Veranstaltungen, die in der Porzellan-Manufaktur Meissen geboten werden. Da überkommt mich kurzerhand ein aristokratisches Gänsehautgefühl. Hätte ich als Kind jemals vom Prinzessinnen-Dasein geträumt, der Traum wäre in diesem Moment in Erfüllung gegangen. Mit bangem Herzen betrachte ich diese edle Tafel. Nur nichts kaputt machen… «Die drei Heissgetränke» Tischkultur Edle Tee- und Kaffeetasse «Die drei Heissgetränke» Tischkultur in der staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen Detail Windbeutel-Schwäne in Meissner Porzellan Beate Debernitz vom Tourismusverband unterhält uns mit Geschichtlichem und Anekdoten zu den drei Heissgetränken und so erfahre ich, dass der Kaffee damals in die Untertasse geschüttet wurde und man ihn von dort trank. Ich übe mich in dieser Kunst und strecke dabei – zur Erheiterung Aller – elegant den kleinen Finger. Gottlob verschütte ich nichts! Mein Blick für klassisches Porzellan ändert sich augenblicklich. Ich sehe es nun mit ganz anderen Augen und bin mir sicher, dass gerade diese bunte Mischung, wie sie auf dieser Tafel angerichtet wurde, Zukunft hat. Detail einer Porzellanvase Detail einer Porzellanvase Museum der staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen Die Stadt Meissen Wir schlendern begleitet von Beate Debernitz und Kerstin Rosenbaum durch die Gassen Meissens. Wir sind auf dem Kulinarischen Stadtrundgang und entdecken die schmucke, liebevoll restaurierte, historische Meissner Altstadt. Kulinarischer Stadtrundgang. Unterwegs mit Beate Debernitz durch Meissen. Sitzpilze in Meissen. Kerstin Rosenbaum lädt ein, auf einen Schwatz unter Nachbarn. Goldener Löwe Meißen Kulinarischer Stadtrundgang Frauenkirche mit dem Porzellan-Glockenspiel am Marktplatz Der Rundgang vorbei an prächtigen Renaissance-Bürgerhäusern und alten Domherrenhöfen bis hoch zum Domplatz mit dem Wahrzeichen Meissens der Albrechtsburg und dem Dom wird von allerlei kulinarischen Stopps unterbrochen. Wir schmausen in der Fleischerei Richter vom alten Landschwein «Meissner Schwein» und trinken lokales Bier. Fleischerei Richter Marktgasse 3, Meissen Fleischerei Richter Meissen In der Feinbäckerei-Konditorei Wehnert lüftet die Chefin persönlich das Geheimnis des Christstollens. Besonders berührt bin ich von der Geschichte, dass zu DDR-Zeiten in der Vorweihnachtszeit einmal kein Orangat erhältlich war. Man bekam anstelle dessen kandierte Tomaten. Die hätten zwar nach gar nichts geschmeckt, hätten dem Stollen aber zumindest Farbe gegeben. Ich denke, Not macht erfinderisch. Cafè Wehnert am Theaterplatz, Leipziger Strasse 6, Meissen Cafè Wehnert. Feinbäckerei. Konditorei. Sächsische Spezialitäten. Stollenfachgeschäft Das Geheimnis des Meissner Fummel jedoch, wird nicht gelüftet. Diejenigen, die es kennen, haben sich zu Stillschweigen verpflichtet. Das hauchzarte ballonartige Gebäck ist innen hohl, gebläht und es fasziniert. Ich bin geneigt, über die streng geheime Technik zu grübeln… Meißner Fummel aus der Konditorei Zieger, Meißen Heutzutage lässt man bei der Konditorei Ziegler kleine Überraschungen einbacken. Der Fummel wird damit sozusagen zum Geschenkpapier. Die Geschichte des Fummel geht zurück auf das Jahr 1710. Der Kurfürst befahl der Bäckerzunft zu Meissen, ein leicht zerbrechliches Gebäck herzustellen, welches der Kurier – er trank gern einen Schluck zu viel des bekannten und berühmten Meissner Weines – nach seinem Besuch dem Kurfürsten in Dresden ganz vorzuzeigen hatte… Konditorei Zieger, Rote Stufen 5, Meissen Und selbstverständlich trinken auch wir ein Glas Goldriesling von der Sächsischen Weinstrasse, in einer der unzähligen Probierstuben, die sich in den gemütlichen Altstadtgassen aneinander reihen. Ein Glas Wein von der Sächsischen Weinstrasse im Weinladen Neben Wein spielt hier auch Bier eine grosse Rolle. In der Brauerei Schwerter führt uns der Braumeister persönlich durch sein Reich und lässt uns von seinem Hopfensaft gustieren. Führung mit Braumeister Bernd Heitmann in der Privatbrauerei Schwerter Abends essen wir im Schwerter Schankhaus am Markt währschafte Brauhaus-Speisen. Nach der Kartoffelsuppe kommt der original Meissner Bratwurstring mit Kartoffelsalat auf den Tisch. Das Bier dazu ist eine Selbstverständlichkeit. Ein Genuss! Kartoffelsuppe und Meissner Bratwurstring im Schwertere Schankhaus Schwerter Schankhaus am Markt, Meissen Thematisch geführte Stadtrundgänge werden von der Tourist-Information angeboten und sind von mir wärmstens empfohlen. Kulinarischer Stadtrundgang durch Meissen. Domkeller Infos zu Veranstaltungen der staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen gibt es: hier. Infos zu diversen Stadtrundgängen des Touristinfo Meissen finden sich auf dieser Website. Meinen Review aus dem nahegelegenen Dresden findet man hier. Ich bedanke mich herzlich bei Kerstin Rosenbaum und Beate Debernitz vom Tourismusverband Sächsisches Elbland e.V. für den unvergesslichen, unterhaltsamen Tag! Des weiteren gilt mein Dank für die Einladung und Organisation Christoph Münch, Marketing Manager internationale Märkte Presse- und Öffentlichkeitsarbeit international von Dresden Marketing GmbH, sowie Oliver Sefrin, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Deutsche Zentrale für Tourismus. ## Gourmet-Dinner & Nightwalk in Dresden Quelle: https://reisememo.ch/deutschland/nightwalk-dresden-gourmet-dinner-restaurant-ven Ist es ausser Mode, im hoteleigenen Restaurant zu Essen, frage ich mich nicht zum ersten Mal. Bevor ich mich auf den Nightwalk in Dresdens Neustadt begebe, esse ich im VEN des INNSIDE by Meliã in Dresden. Eine oft unweigerlich entstehende Hektik auf einer Städtereise ist die Suche nach geeigneten Restaurants. Esse ich mittags oft spontan eine Kleinigkeit, wird es abends zunehmend anstrengend, sich für ein entsprechendes Restaurant zu entscheiden. Essen wir doch einfach im Restaurant, in welchem wir auch die Nacht verbringen – meine Einsicht. Restaurant VEN im Hotel Innside Melia Dresden Im Restaurant VEN im Hotel INNSIDE by Meliã sind Geniesser bestens aufgehoben. Das moderne Ambiente, der aufmerksame und humorvolle Service – etwas das ich bereits bei meinem ersten Dresdenbesuch enorm genossen habe – und die Küche auf internationalem Niveau überzeugen mich vollends. Apero und Häppchen Blick auf die Frauenkirche von der Twist Sky Bar Twist Sky Bar im 6. Stock des Hotels Der Abend wird jedoch im 6. Stock des Hotels eingeläutet. In der hauseigenen, mehrfach ausgezeichneten Twist Sky Bar mit spektakulärem Blick auf die Frauenkirche mixt der Barkeeper preisgekrönte Kreationen. Ich trinke einen spritzig erfrischenden Cocktail. Cocktail in der Twist Sky Bar Das 4-gängige Dinner hätte etwas mehr Aufmerksamkeit meinerseits verdient. Ich war leider etwas in Eile. Erwartete man mich doch in der Neustadt bereits für eine der legendären Nightwalk-Touren. Abendessen im Restaurant VEN Hotel INNSIDE by Meliã Gruss aus der Küche: Lachstartar und Wasabi-Pannacotta Heringshäckerle VEN. Hering, Rote Zwiebel, Radischen, Apfel, Gurke «Aurora» Aromatisierte Essenz vom Rind Hähnchenbruststick & Tabioka Tomatenschaum Kalbsrücken mit sautierten Saitlingen Aprikose & Kräuter-Kartoffel-Stampf Arme Ritter mit Zitronenschaum & Himbeeren, Karameleis Nightwalk in der Neustadt Die Strassenbahn führt mich über die Elbe auf den Albertplatz vor das Erich-Kästner-Denkmal, wo unsere kleine Gruppe bereits von Danilo Hommel erwartet wird. Es ist ein regnerischer, trüber Abend. Nicht viel los in der Neustadt an diesem Samstag. Wir streifen durch die Strassen, erfahren die Geschichten der Neustädter, wie sie sich von «Disneyland» auf der gegenüberliegenden Flussseite distanzieren, sind sie doch älter und damit eigentlich die Altstadt. Dresdens Altstadt ist ja viel jünger, wurde sie doch im Krieg bombardiert und erst in jüngster Zeit wieder komplett neu aufgebaut. Wir besuchen urige Bars, trinken da ein Cocktail, dort ein frisch gezapftes Bier, unterhalten uns über Streetart und kommerzielle Grafittis. Radeberger Grafitti in Dresdens Neustadt Ich merke, die Neustadt verändert sich. Sie wird urban. Sie wird zur bevorzugten Wohnlage und damit verändert sich die Bevölkerungsstruktur. Irgendwann werden die aufmüpfigen Widerständigen, die diesen Stadtteil so unvergleichlich gestalten, aussterben. Die Lokale werden umgebaut, die beliebten Bars und Restaurants verschwinden. Die Neustadt wird dann nicht mehr das sein, was sie jetzt ist. Wie lange mag sie sich ihre Urigkeit noch erhalten? Im Raskolikoff ist die Küche warm, wenn über der Eingangstür das rote Licht brennt. rasKoLikoff Dresden Böhme Dresden Neustadt Zapfanstalt Dresden Neustadt Zapfanstalt Dresden Neustadt Komm lass uns fröhlich und wild sein. Theke mit Hinweiskleber «Hygiene kann Leben retten» Irgendwann weit nach Mitternacht verabschiedet sich Danilo von uns bei seiner Lieblingsbar. Wir sind jetzt auf uns alleine gestellt, nur noch zu zweit, finden aber gekonnt wieder zurück über die Elbe ins Hotel. Mein Fazit: In der Neustadt gibt es viel zu entdecken, auch bei Tag. In meinem Bericht Dresden – die sächsische Landeshauptstadt mit Charme sind einige erwähnt. Nightwalk Dresden mit Danilo Hommel Mein Tipp: Einen Nightwalk gleich am ersten Abend einplanen. Nightwalks in Dresdens Neustadt mit Danilo Hommel. Informationen und Buchungen auf www.nightwalk-dresden.de Restaurant VEN und Twist Sky Bar im Hotel INNSIDE by Meliã www.melia.com Was man sonst noch so alles in Dresden erleben kann, habe ich in diesem Artikel zusammengestellt. Mein Dank für die Einladung und Organisation geht an Christoph Münch, Marketing Manager internationale Märkte Presse- und Öffentlichkeitsarbeit international von Dresden Marketing GmbH, sowie an Oliver Sefrin, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Deutsche Zentrale für Tourismus. ## Kafi Paradiesli – Lauschig ins Café in Zürich Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/kafi-paradiesli-zuerich-hottingen Das Kaffee Paradies in Zürich-Hottingen ist klein. Deshalb wohl die Verniedlichung „Paradiesli“. Wobei im Sommer kommt noch die Gartenlaube dazu, dann kann man mit gutem Gewissen von einem ausgewachsenen Paradies sprechen… Unscheinbar und versteckt – im Zürcher Hottingen-Quartier hat sich Gastgeberin Katja Tomasi, damals noch «Graber», einen Traum aus Kaffee und Kuchen gebaut. Mutterseelenallein hält sie einen Laden in Schwung, der vor Charme nur so sprüht. Willkommen im Kafi Paradiesli! Sitzecke in der Morgensonne Pächterin Katja Graber Tomasi begrüsst Stammgäste beim Namen, wir Neulinge werden freundlich eingewiesen in die paradiesischen Gepflogenheiten. So da wären beispielsweise 3 verschiedene Frühstücksvarianten: Chline Zmorge für CHF 7.- Frühstück mit Birchermüesli für CHF 13.- Kater Zmorge mit zusätzlich Ei, Aufschnitt und Käse für CHF 25.- Natürlich mit den dazu üblichen Kaffeevarianten. Kaffee und Gipfeli mit BirchermüesliDazu optiere ich für den Cappuccino Für die Kleine des Cafés ist die Grösse des Frühstücks phänomenal! Zumal es ja erst ab 9 Uhr zu haben ist. Bis am Mittag reicht das allemal. Mittagskarte Am Mittag stehen mehrere Menus zur Auswahl wie z.B.: Währschafter Schüblig mit Kartoffelsalat (CHF 19.-) Knöpfli-Topf (CHF 17.50.-) Linsen-Eintopf mit würzigem Huuswürstli (CHF 18.-) Chêvre-chaud mit Rhabarberconfi und Babylattich (CHF 18.-) Das ist deshalb umso erstaunlicher, als die zwei Quadratmeter kleine Küche nicht mal über einen Herd verfügt! Trotzdem zischt und brodelt es in der kleinen Küche, während Tomasi draussen auf der Terrasse die ersten Herbstblätter von den Tischen wedelt. Morgens backt sie den Kuchen, mittags kocht sie den Mittag, nachmittags braut sie Kaffee in rauhen Mengen. Lesen im Kaffeesatz à la Kafi Paradiesli Ständer für Gebäck mit Rose Verführerische Guetsli Um 9 Uhr geht der Laden auf und ist dann auch gleich voll. Jedenfalls im Winter, denn dann verteilt sich der Ansturm auf lediglich 3 Tische und 2 Barhocker im unteren Stock und einen Tisch und ein Sofa im Oberstübli. Kronleuchter und Gallerie des Obergeschosses Restauranttisch in der winterlichen Morgensonne Im Sommer findet das gehobene Kaffeevergnügen draussen in der lauschigen Gartenlaube statt. Geniesser schlürfen ihren Latte Macchiato dann mit besonders viel Herz. Denn davon gibt es im verträumten Paradiesli nicht wenig. Kaffee und Kuchen strotzen nur so davon! Wer sich also mal eine Auszeit von Zürich gönnen will, aber etwas knapp ist mit Zeit, der sollte sich mal das Paradiesli gönnen. Café und Mini «Kafi Paradiesli» Lauschige Gartenlaube Kaffee und Kuchen bestreut mit roten Herzen Das Glas Wasser holt man sich selber Aus Rücksicht auf die Anwohner im Wohnquartier muss Pächterin Tomasi das Restaurant leider schon um 18 Uhr schliessen. Dann werden auch die letzten Gäste aus dem Paradies vertrieben und die Lichter gehen aus… Lampe in der Morgensonne Restaurantadresse Kafi Paradiesli Öffnungszeiten: Di-Sa 9.00-18.00. Hofstrasse 19 8032 Zürich Tel. +41 44 558 67 45 E-Mail: info@kafiparadiesli.ch Zur Paradiesli-Website Achtung: Nur Cash-Zahlung! Weinselektion Wegbeschreibung Von Zürich Bellevue (ca. 4 Min.): Tramlinie Nr. 9 bis Station Kunsthaus, ab Kunsthaus Tramlinie Nr. 3 bis zur Station Hottingerplatz. Von dort ist es nur noch ein ca. 3-minütiger Fussweg. Wem der Weg bekannt vorkommt: Vorher hiess das Restaurant an ebendieser Stelle «Chez Andy». Weitere Kaffee-Tipps für Zürich sogar mit Brunch-Option haben wir hier aufgelistet. { "@context": "https://schema.org/", "@type": "Review", "itemReviewed": { "@type": "Restaurant", "address": { "@type": "PostalAddress", "addressLocality": "Zürich", "addressRegion": "ZH", "postalCode": "8032", "streetAddress": "Hofstrasse 19" }, "name": "Kafi Paradiesli", "openingHours": [ "Di-Sa 09:00-18:00" ], "priceRange": "$$", "servesCuisine": [ "Mediterran" ], "email": "mailto:info@kafiparadiesli.ch", "image": "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2018/01/Kafi-Paradiesli-Sitzecke-Zuerich.jpg", "telephone": "+41 44 558 67 45", "url": "https://kafiparadiesli.ch/" }, "author": { "@type": "Person", "name": "Walter Schärer" }, "review": [ { "@type": "Review", "author": "Walter Schärer", "datePublished": "2018-01-23", "description": "Das Kaffee Paradies in Zürich-Hottingen ist klein. Deshalb wohl die Verniedlichung „Paradiesli“. 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Restaurant mit Sicht auf den Zürichsee Hoteleingang VIVUS Lounge des Steigenberger Das Steigenberger Restaurant «VIVUS» verfügt bekanntlich über eine exponierte Lage über der Bellerivestrasse und spektakulärer Aussicht auf den Zürichsee. Dessen offene Terrasse bietet aber auch noch eine Lounge: In Zusammenarbeit mit dem renommierten Autohaus und dessen Showroom im Erdgeschoss entstand die «Maserati Lounge by VIVUS«. Katja und ich sind zum Fondue-Test vorgefahren: Im Maserati Showroom Maserati-Modelle im Showroom Schriftzug an der Lounge Terrasse der Maserati Lounge by VIVUS Aussentisch Warme Maserati-Decken wegen des offenen Verdecks Hier oben lassen wir uns vom engagierten Chef de Service Philipp Röhrchen die Maserati-Wolldecken reichen. Und Heizkissen, gefüllt mit heissen Kirschen. Gut eingepackt geniessen wir den Aperif, diesmal Prosecco und einen weissen Martini. Aber Glühwein hätte Röhrchen natürlich auch gehabt. Dann harren wir mit Fondue-Kelle ausgerüstet des Käses, der da kommen mag. Die Fonduekelle ist bereit Heizkissen mit heissen Kirschsteinen Und der Käse kommt. Gewaltig sogar! Röhrchen und seine Kollegen in der Küche rechnen pro Person mit 220 Gramm. Dazu kommen feines, vorquadratiertes Brot und Kartoffeln. Hungrig geht hier also niemand vom Tisch… Das Fondue Caquelon ist angefeuert Fondue mit Quadratbrot und Kartoffeln Walter im gemütlichen Daunen-Look… … Katja ebenfalls gut eingepackt Und wenn dann auch noch die beleuchtete Zürichseeschiffahrt vorbeizieht, ist das exotische Bild perfekt! Vorbeifahrendes Zürichseeschiff Fondue-Preis im VIVUS Restaurant Mit 26 CHF pro Person ist das Käsefondue sogar noch günstiger als andernorts! Weitere Menu-Optionen sind übrigens ein Osso Buco Cremolata im Brotlaib für 15 CHF. Wer es lieber süss mag, teilt mit seiner Begleitung ein Grand Cru Schokoladen-Fondue für 14 CHF pro Person. Der hausgemachte Glühwein geht für 9 CHF über die Theke. Öffnungszeiten Die Winterlounge ist täglich von 12.00 – 21.00 Uhr geöffnet. Beginnend von Anfang Dezember bis Ende Februar. Restaurantadresse VIVUS Restaurant & Bar Steigenberger Bellerive au Lac Utoquai 47 8008 Zürich Telefon: +41 44 254 40 00 { "@context": "https://schema.org/", "@type": "Review", "itemReviewed": { "@type": "Restaurant", "address": { "@type": "PostalAddress", "addressLocality": "Zürich", "addressRegion": "ZH", "postalCode": "8008", "streetAddress": "Utoquai 47" }, "name": "Maserati Lounge by VIVUS", "openingHours": [ "Mo-So 12:00-21:00" ], "priceRange": "$$", "servesCuisine": [ "Mediterran" ], "image": "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2018/01/Maserati-Lounge-by-Vivus.jpg", "telephone": "+41 44 254 40 00", "url": "https://ameronhotels.com/de/zuerich-bellerive-au-lac" }, "author": { "@type": "Person", "name": "Walter Schärer" }, "review": [ { "@type": "Review", "author": "Walter Schärer", "datePublished": "2018-01-07", "description": "Käsefondue Geheimtipp: Die Terrasse des Steigenberger Bellerive au Lac wird im Winter zur Maserati Lounge by VIVUS: Dann geniessen Insider ein Open-Air Fondue mit Sicht auf den See! Hier unser Review:", "name": "Käsefondue in der Zürcher Maserati Lounge by VIVUS" } ], "publisher": { "@type": "Organization", "name": "Reisememo" } } Und wem es trotz der Atmosphäre oder dem Fondue langweilig werden sollte mit seinem Gesprächspartner, kann in Echtzeit nachverfolgen, wie sich die Parkhäuser der Umgebung füllen und leeren. Katja fands jedenfalls recht interessant, wie die freien Parkplätze laufend aktualisiert werden… ;-) Anzeige der freien Parkplätze rings ums Bellevue Zürich Ein Vorteil der offenen Terrasse gegenüber konventionellen Fondue-Stübli ist übrigens, dass nach dem Essen die Kleider nicht so penetrant nach Käse riechen. Dafür sollte es natürlich nicht regnen. Für solche Fälle verfügt Röhrchen gerne über die Mobile-Nummer der Gäste. Dann kann er im schlimmsten Fall noch umdisponieren. Unser Dank geht an… … das VIVUS-Team rund um Philipp Röhrchen für die grosszügige Einladung und die humorvolle Bewirtung! Wir haben herzlich über die zahlreichen kleinen Episödchen gelacht ;-) Einen grossen Dank auch an Sophie Grüber von PrimCom für das Koordinieren unseres Fondue-Abenteuers. Schliesslich waren wir fast gleichzeitig mit #Burglinde auf der Terrasse. Die eine oder andere Haarsträhne hat es uns also doch auch verblasen. Das Feuer des Caquelons hielt sich aber wacker… ## Jahresrückblick: Meine 12 Reise-Highlights von 2017 Quelle: https://reisememo.ch/bericht/jahresrueckblick-reise-highlights-2017 Was für ein verrücktes Bloggerjahr! 2017 stand zwar keine ganz grosse Reise auf dem Programm. Aber wir waren dennoch oft für einige Tage unterwegs und haben empfehlenswerte Destinationen und Restaurants besucht. So kamen weit über 50 Reiseberichte zusammen. Hier mein Jahresrückblick mit 12 Highlights: 1. Reise-Highlight im Januar: Bloggertreff in Zermatt Wir starten das Jahr fulminant mit einem Bloggertreff in Zermatt, wo wir ein Highlight nach dem anderen erleben: Corinne Ulrich von Zermatt Tourismus zeigt uns während drei Tagen, was es in Zermatt und rund um das Matterhorn alles zu sehen und besonders auch zu essen gibt! Das entsprechende Zauberwort heisst «Gourmetdorf Findeln»… Hier geht’s zu den verschiedenen Reviews und Videos aus Zermatt. Igluübernachtung inbegriffen! Katja und Nicole ziehen den Kopf ein… Auf dem Weg ins Gourmetdorf Findeln mit Blick aufs Matterhorn 2. Schlemmen im Februar: Beim Schlossgeist von Andreas Caminada Zu Walters Geburtstag leisten wir uns ein Schlemmermenü bei Andreas Caminada. Das Schloss Schauenstein im bündnerischen Fürstenau bildet die Kulisse für die spektakulären Kochkünste des renommierten Sternekochs. Was weniger bekannt ist: Im Gourmet-Restaurant würde gern ein Anderer die Kochlöffel schwingen. Da müssen wir natürlich genauer in die Töpfe schauen… Mehr über den Spuk auf Schloss Schauenstein. Apérohäppchen à la façon Andreas Caminada Katja mit Andreas Caminada 3. Schöner Brunchen im März: The Kunsthof Uznach Im März öffnete das Restaurant The Kunsthof in Uznach seine Tore wieder; mit neuem Gastro-Konzept, Events und einem Sonntags-Brunch, den wir uns nicht entgehen lassen… Zum Brunch ohne leerem Geklapper. (Uznach ist das Dorf der Störche…) Brunch-Buffet im Restaurant The Kunsthof Müeslibuffet 4. Spektakulär ins Rustico fliegen im April Wer kennt ihn nicht: Bonds Bungee-Jump von der 220 Meter hohen Verzasca-Staumauer? Den ultimativen Adrenalinkick am Lago di Vogorno buchen wir zwar nicht – aber der Heliflug zum «Rustico del Sole» mit anschliessendem Gourmet-Lunch im Freien ist nicht minder spektakulär! Zum Mittagessen zwischen Himmel und Erde. Heli vor dem Rustico hoch über dem Lago Maggiore Gedeckte Tische auf der Sonnenterrasse vor dem Rustico 5. Im Wonnemonat Mai an der Lausanner Riviera Ich hatte schon einiges über das Château d’Ouchy gehört und wollte schon immer mal eine Nacht als Prinzessin im mittelalterlichen Schloss am Genfersee verbringen. Der Mai schien mir dazu der perfekte Monat! Hier geht’s zu den Prinzessinengemächern im Château d’Ouchy. Château d’Ouchy in Lausanne Zimmer mit Aussicht auf den Genfersee 6. Im Juni sollte man nicht zuviel trinken… In Juni dinieren wir fein im Hotel Riva in Konstanz am Bodensee. Ich bin nicht sicher, was tragischer endet: Imperia, Ophelia oder unser Fauxpas im Gourmet-Restaurant… Das war dann wohl das sprichwörtliche Gläschen zu viel? Mehr zur Tragödie aus Schönheit und Menschlichkeit. Beim Taschenkrebs ist die Welt noch in Ordnung… … aber dann ist der Durchblick wohl nicht mehr ganz klar! 7. Schöner teilen im Juli: Zum Lunch bei Silvio Germann im IGNIV „Sharing is caring“ – darum lassen wir uns auf das neue Gourmet-Erlebnis von Andreas Caminada ein: Er lässt sein Gastrokonzept von Jungkoch Silvio Germann umsetzen, seines Zeichens GaultMillau „Entdeckung des Jahres 2017“, und von Sommelier Francesco Benvenuto, «GaultMillau-Sommelier von 2018»! Im Restaurant IGNIV in Bad Ragaz wird also geteilt, ob ich das will oder nicht. Mehr zu dieser Fine Dining Sharing Experience. IGNIV Nuggets auf der Etagère Teilen die Aufgaben: Küchenchef Silvio Germann und Sommelier Francesco Benvenuto 8. Mis Huus, dis Huus im August Sympathisch, mit viel Liebe zum Detail eingerichtet, bodenständig und doch mit einem Hauch von Luxus: So präsentiert sich das neu eröffnete HUUS Gstaad – das neuste und mit 136 Zimmern und Suiten das grösste Hotel im Saanenland. Zum Review über das Huus Gstaad und seine engagierten Gastgeber. Lobby und Shop Doppelzimmer im Chalet-Stil 9. Herbstreise im September nach Kroatien Kroatien ist tatsächlich so schön, wie immer alle sagen! Absolut eine Reise wert… Unser Roadtrip führt von den malerischen Fischerdörfchen in Istrien nach Dalmatien zu Jetset Hideaways wie Hvar oder mittelalterlichen Städtchen wie Trogir und Split. Zu unseren Reiseberichten aus Kroatien. Plitvicer Seen oder «Schatz am Silbersee»… Kamerlengo Burg in Trogir 10. Herbstwanderung im Oktober auf den grossen Mythen Die «Erstbesteigung» des Grossen Mythens in der Innerschweiz fehlte uns bisher. Dieses Versäumnis haben wir wagemutig behoben. Denn einigermassen schwindelfrei sollte man schon sein, trittsicher sowieso! Zur Wanderung auf den Grossen Mythen. Grosser Mythen und Vierwaldstättersee Katja und Walter auf dem Grossen Mythen 11. Dem Winter entfliehen im November: Ab nach Mauritius! Die paradiesische Insel hat mehr zu bieten als «nur» Sonne und Traumstrände. Golfer, Taucher, Wanderer und sonstige Geniesser kommen auch auf ihre Kosten. Zu unseren Reviews und Videos aus Mauritius. Hängematte in Long Beach bei Belle Mare Sonnenuntergang im Dinarobin Beachcomber 12. Hoteleröffnung im Dezember: Das Valsana Hotel in Arosa Arosa hat jetzt auch ein neues Designerhotel! Mit schönen Pastellfarben. Allerdings mit froschgrünen Sofas! Aber das ist eine Geschichte für sich… Zum Review des spektakulären Valsana Hotels Arosa und dessen exzentrischem Designer… Gemütliche Zimmer Im Valsana Hotel & Appartements Arosa Stylishe Lounge im Valsana Arosa Phuh, sich als Reisebloggerin in so einem Jahresrückblick auf nur 12 Highlights zu beschränken und dann auch noch auf nur 2 Fotos pro Thema… da war die Bildredaktion jetzt grad etwas gefordert ;-) ## Long Beach Hotel Mauritius – Stylishes Design-Hotel am weissen Sandstrand Quelle: https://reisememo.ch/mauritius/long-beach-mauritius-chapter-2 Dass ich auf Designhotels stehe, dürfte kein Geheimnis mehr sein. In Mauritius erwies sich die Suche nach einem stylishen Hotel aber als recht schwierig. Am Long Beach bei Belle Mare entdecke ich schliesslich etwas, das aus der Reihe tanzt! Und wie! Die vielen tollen Luxusresorts entlang der Bilderbuch-Sandstrände auf Mauritius sind meist klassische, im Kolonialstil erstellte Häuser. Bei einem meiner Internet-Streifzüge entdecke ich an der Ostküste allerdings das Long Beach Mauritius (Link zu booking.com). Es sieht irgendwie anders aus… Moderne Architektur im Long Beach Hotel Die weisse, kubische Architektur hebt sich stark von derjenigen der andern Resorts ab: Die modernen Proportionen, grossen Öffnungen oder lamellenartigen Schattenspender sind ein Hingucker. Wir buchen! Kubische Architektur im Long Beach Designer Bungalow Die «Piazza» im Herzen des Hotels Auch der Pool ist sehr stylish Die Long Beach Hotelsuiten Die grosszügigen Suiten sind schlicht und modern eingerichtet. Helle Farben dominieren, im Bad haben wir Platz ohne Ende. In Pastelltönen gehaltenes Hotelzimmer Badezimmer Schreiben des neuen Hotelkapitels «Chapter Two» Das Hotel Long Beach gibt es zwar schon seit vielen Jahren, nach der kürzlich abgeschlossenen Renovation wurde das Designhotel allerdings neu positioniert und unter dem Namen «Chapter 2» ein umfangreiches Programm lanciert, das die einzigartige Ausprägung als poppiges Lifestyle-Hotel unterstreicht. Das gelingt ausgezeichnet, wie ich finde. Denn für das neue Kapitel in der Hotelgeschichte wurde mit General Manager Jean-Marc Ma-Poon ein erfahrener Hotelmanager verpflichtet. Long Beach GM Jean-Marc erläutert Walter das Konzept von „Chapter 2“ Der gebürtige Mauritier hat nicht nur seine Hotelausbildung in Glion bei Montreux in der Schweiz absolviert. Er war auch langjähriger Manager in verschiedenen globalen Hotelketten, unter anderem bei den trendigen W Hotels. Auch die bieten Design ohne Ende. Im Long Beach setzt der gutgelaunte Strahlemann nun auf die vier Pfeiler Kunst, Kulinarik, Musik und Well-Being. Als Hotelier will man sich schliesslich differenzieren. Ansonsten geht der Wettbewerb über den Preis. Und das ist bekanntlich mörderisch. Im Long Beach hat man die Design- und Lifestyle-Schiene gewählt. Als einziges Hotel auf Mauritius! Hotel Bar im Long Beach Auch feine Drinks gehören zum Lifestyle Aktive Entspannung «Long Beach Style» Mit der Neu-Lancierung schlägt das Long Beach Mauritius ein spannendes Kapitel auf, mit dem insbesondere aktiv Reisende angesprochen sind, die während den Ferien «aktive Entspannung“ suchen. GM Jean-Marc dazu: Viele von uns führen ein sehr intensives Berufsleben. In den Ferien wollen wir den Schwung mitnehmen und aktiv bleiben. Ob Ausstellungen heimischer Künstler, Pop-Up Restaurants internationaler Sterneköche, Cocktail- und DJ-Kurse, Kochkurse oder eine Wanderung durch die wilde Landschaft – besondere Erlebnisse gehören hier also zum Programm: Beispielsweise können Gäste mit namhaften Sterneköchen um die Wette kochen oder mit Bartenders ihren persönlichen Lieblings-Cocktail kreieren. Oder man begeht den hoteleigenen «endemic trail» mit heimischen Pflanzen. Geführt dauert der eigentlich kurze Spaziergang 45 Minuten, denn man sieht, was man weiss… Oder man lässt sich im Cinq Mondes Spa & Wellness Retreat von den exklusiven Pflegeprodukten verjüngen. Oder nimmt mit lokalen Künstlern einen Malkurs. Oder nimmt Stunden als DJ. Die üblichen Wassersportarten wie Windsurfing, Kitesurfing, Kajaking, Tauchen oder Hochseefischen werden selbstredend auch geboten. Hier stellt Katja 15 weitere Ausflugstipps für Mauritius vor. Bei Getyourguide finden sich geführte Touren an diese Touristenattraktionen: Lobby mit Bildern von lokalen Künstlern Ein Fischer sticht in die See Natürlich führen Jean-Marc und sein Team auch die obligaten Strandliegen und Hängematten im Angebot. In allen möglichen Variationen… Ob auf dem Pool Lounger… im Himmelbett am Strand oder doch lieber in einer Hängematte? Für Entspannung ist trotz allen Aktivitäten gesorgt. Und am Strand sollte man nicht zu «overdressed» sein ;-) Das Hotel kombiniert somit auf seine ganz spezielle Weise aufregende Aktivitäten mit Entspannung und Wellness. Hitzebedingt machen wir um das Spa allerdings einen grossen Bogen. Irgendwie schwitzen wir schon genug, als wir im November zur Hochsaison hier übernachten. Kulinarik Auch in Sachen Kulinarik setzt das Hotel Akzente: Insgesamt kann man sich in 5 verschiedenen Restaurants verköstigen! Das Hauptrestaurant «Le Marché» glänzt mit einer Showküche im Buffetstil, das italienische Restaurant «Sapori» ist sehr stilvoll, das «Chopsticks» bietet chinesische Küche, «Tides» ist das Beach Restaurant mit lokalen Spezialitäten und Meeresfrüchten, «Hasu» heisst das japanische Restaurant. Beach Restaurant «Tides» Das italienische Restaurant «Sapori» Tischgedeck für eine Gruppe Das Hasu Restaurant Elegantes Tischgedeck Ausser im Buffetrestaurant sind überall Reservationen zu empfehlen, da sich die Spezialitätenrestaurants hoher Beliebtheit erfreuen. An der Bar im Herzen der Hotelanlage mixen sie leckere, exotische Drinks. Feine Drinks Hoteladresse Long Beach Mauritius Coastal Road 41601 Belle Mare Mauritius Tel +230 401 1919 Die Anfahrt vom Flughafen am Meer entlang dauert nur 10 Minuten länger als via Hochland, ist aber viel malerischer! { "@context": "https://schema.org", "@type": "Hotel", "name" : "Long Beach", "description" : "Einziges Designerhotel auf Mauritius. Sehr stylishe Anlage!", "address" : { "@type" : "PostalAddress", "addressCountry" : "MU", "addressLocality" : "Belle Mare", "addressRegion" : "Flacq District", "postalCode" : "41601", "streetAddress" : "Coastal Road" }, "telephone" : "+230 401 1919", "image" : "https://reisememo.ch", "starRating" : { "@type" : "Rating", "ratingValue" : "5"}, "priceRange" : "CHF498 - CHF1308" } Golf auf der Ile aux Cerfs Eine besonders für Golfer attraktive Option bietet die nahegelegene Insel Ile aux Cerfs: Mit dem Kleinbus wird man vom Hotel zur Anlegestelle chauffiert, von wo man mit einem kleinen Motorboot zur Insel tuckert. Dieser Boottransfer ist für sich allein bereits ein kleines Highlight! Auf der «Insel der Hirsche» gedeiht einer der spektakulärsten Golfplätze überhaupt. Der «Touessrok Golf Course», wie der Golfplatz offiziell heisst, wurde von Bernhard Langer im Jahre 2003 entworfen. Die Bahnen sind sehr abwechslungsreich, üppig bewachsen und entsprechend tückisch wie verrückt. Abschlag Loch 16 Ich verliere jedenfalls Bälle wie verrückt: Im Wasser, in den Palmen, in den Felsen, überall! Wer einen ähnlich unkonventionellen Stil pflegt wie ich – das gepflegte, gerade Spiel also nicht sonderlich beachtet – nehme genügend Reservebälle mit! Golfplatz Ile aux Cerfs Gäste des Long Beach Hotels spielen nebst dem Ile aux Cerfs Golfplatz auch den Anahita Golfplatz zu speziellen Konditionen. Das soll auch einer der Top-Plätze von Mauritius sein. Den schaffen wir diesmal aber nicht, da wir auch noch den Paradis Golfplatz testen des Beachcomber Dinarobin Hotels. ## Winterwanderung zum Restaurant Alp Altschwand im Atzmännig Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/winterwanderung-restaurant-alp-altschwand Besonders beliebt bei Schneeschuhwanderern ist das Restaurant Alp Altschwand. Es befindet sich unweit der Atzmännig Talstation, liegt aber nicht direkt an der Skipiste. Dadurch stehen vor dem Haus Schneeschuhe in Hülle und Fülle und kaum Ski. Wir haben uns im winterlichen Naherholungsgebiet umgesehen. Holzstapel am Wegrand Walter und Katja im Atzmännig Der auf 840 bis 1’200 M.ü.M. gelegene Freizeitpark Atzmännig bei Goldingen ist ein besonders bei Familien beliebtes Naherholungsgebiet. Im Sommer locken der grosse Spielplatz, die Rodelbahn, der Seilpark und die unzähligen Wanderwege; im Winter liegt auf den ausgewachsenen Skipisten schnell mal viel Schnee, so dass der Nachwuchs auf relativ steilen Pisten üben kann. Ohne dass man gleich in hochalpine Destinationen fahren muss. Höher sollte der Schnee nicht liegen… Goldingen heisst es hier übrigens, weil im Mittelalter Goldgräber fündig wurden… Im Winter tummeln sich Schneeschuhwanderer gern auf den gut ausgeschilderten Wanderwegen. Wer es wie ich nur auf eine kleine, einfache Winterwanderung angelegt hat, nimmt den fast flachen Weg vom Atzmännig Parkplatz zum Restaurant Alp Altschwand unter die Füsse. Schneeschuhwanderer in Aktion Schneeverwehungen Winterliches Streiflicht Abenteuerlehrpfad mit Kuhbürsten Verschneiter Zaun am Wegrand Im Restaurant Alp Altschwand Trotz des Namens «Alp» ist das Restaurant zu Fuss einfach zu erreichen: Es liegt direkt an der Strasse, aber eben nicht an der Skipiste. So hat man Mittags trotz vieler Gäste gute Chancen auf einen oder zwei freie Plätze. Wie die zahlreichen Schneeschuhe vor dem Haus bezeugen, ist das Restaurant besonders für Schneeschuhwanderer geeignet: Wer morgens eine Wanderung durch den Schnee unternommen hat, ist dankbar, mittags etwas Währschaftes zwischen die Zähne zu bekommen. «Herzlich» willkommen! Schneeschuhe und Schneebobs Eingang mit noch mehr Schneeschuhen Dekorativer Alpaufzug Ich habe zwar keine Gewaltswanderung hinter mir, als wir hier mit Katja einkehren. Bei den gegebenen Minustemperaturen scheint mir aber ein saftiges Steak mit Pommes trotzdem das Richtige. Und danach versuche ich mich an einer der zahlreichen «Kaffee-Optionen», diesmal ein Kafi Luz… Schweinssteak und Rindsburger mit Pommes Kaffee Schnaps Auswahl Kafi Luz Restaurantadresse Restaurant Alp Altschwand Christian und Jeannette Jung Altschwand 1 8735 Rüeterswil Homepage: www.alp-altschwand.ch E-Mail: info@alp-altschwand.ch Telefon: +41 55 284 11 63 Wandertipps der Alp Altschwand. Öffnungszeiten und Zahlungsmittel Donnerstag bis Montag: Geöffnet von 9.00 bis mind. 22.00 Uhr. Bei lässigen Gästen wird es auch mal etwas später… Sonntag: 9.00 bis 20.00 Uhr Dienstag und Mittwoch ist Ruhetag. Achtung Cash-Zahlung, es werden keine EC- oder Kreditkarten akzeptiert! { "@context": "http://schema.org/", "@type": "Review", "itemReviewed": { "@type": "Restaurant", "address": { "@type": "PostalAddress", "addressLocality": "Rüeterswil", "addressRegion": "SG", "postalCode": "8735", "streetAddress": "Altschwand 1" }, "name": "Alp Altschwand", "openingHours": [ "Do-Sa 09:00-22:00", "So 09:00-20:00" ], "priceRange": "$$", "email": "mailto:info@alp-altschwand.ch", "image": "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2018/01/Alp-Altschwand-Restaurant.jpg", "telephone": "+41 55 284 11 63", "url": "https://www.alp-altschwand.ch/" }, "author": { "@type": "Person", "name": "Walter Schärer" }, "review": [ { "@type": "Review", "author": "Walter Schärer", "datePublished": "2018-01-01", "description": "Besonders beliebt bei Schneeschuhwanderern: Das Restaurant Alp Altschwand im Atzmännig. 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Terrasse des Bergrestaurants Alp Scheidegg In der Alp Scheidegg hat es mir besonders die rosa gebratene Bratwurst vom schottischen Hochlandrind angetan! Die Viecher sind wohl von schottischer Abstammung, grasen aber gleich unterhalb des Restaurants auf der Alp Scheidegg… Aussichtsreiche Grat- und Rundwanderung Schutt – Atzmännig – Chrüzegg (Link zu unserer Rundwanderung). Aussicht von der leichten Wanderung auf dem Atzmännig ## Koivu KaffeeKlatsch Restaurant in Rapperswil Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/kaffee-klatsch-rapperswil Das vormalige Kaffeeklatsch ist jetzt das Restaurant Koivu: Am 1. Dezember 2021 haben Andi Bürki, der neue Wirt, und sein Chefbarista Bruno Ventura ihr finnisch inspiriertes Restaurant «Koivu» eröffnet. Das Dekor ist weiterhin dasjenige des Kaffeeklatsch, da Bürki früher im originalen Kaffee Klatsch Davos tätig war und das Konzept dort schätzen gelernt hat. Die Speisen sind leicht anders, die Rösti ist weiterhin Schweizer-Style. Das Kaffeeklatsch Rapperswil schloss im Mai 2021 coronabedingt seine Türen. Hier unser ursprünglicher Review vom damaligen Café: In Davos erfüllte sich Svea Meyer mit dem weitherum bekannten «KaffeeKlatsch» einen persönlichen Traum. Neun Jahre nach dessen Eröffnung bringt sie ihr Kaffee-Verständnis auch nach Rapperswil. Das konnte ich mir nicht entgehen lassen! Text überspringen und direkt zu Adresse und Öffnungszeiten navigieren. Neu auch in Rapperswil: Das KaffeeKlatsch Weihnachtliche Tannenbäume beim Eingang Weihnachtskaffee und hausgemachte Suppe Am 22. Dezember 2017 eröffneten Svea Meyer und ihr Geschäftspartner Orlando Caeiro Fernando das KaffeeKlatsch in Rapperswil. Ihr Café steht an prominenter Lage am Hauptplatz, dort wo vorher das Burgcafé zu Hause war. Die gebürtige Zürcherin ist in Rüti aufgewachsen und fühlt sich deshalb nicht nur in Davos zu Hause. Der legendäre Ruf ihres Davoser Kaffeehauses war schon früher bis nach Zürich gedrungen. Entsprechend half sie mit, das «Babu’s Bakery & Coffeehouse» an der Sihlporte nach ihren Ideen aufzubauen. Wer schon mal im Babu’s war, weiss was gemeint ist… Auch dieses Café ist einen Besuch wert! Besonders zum Sonntagsbrunch bleibt hier kein Stuhl frei! (Link zu unserem Review) Ihre eigentliche Kaffeepassion holte sich Meyer während ihrer damaligen Auslandeinsätze in Wien. Natürlich! Die Wiege der Kaffeehaus-Kultur hinterliess offenbar einen derart prägenden Eindruck, dass der Keim zum eigenen Kaffeehaus gelegt war. Inzwischen umfasst das Imperium der lizenzierten Kaffee-Spezialistin neben zwei KaffeeKlatsch-Cafés in Davos auch das KaffeeKlatsch Klosters, den Lizenznehmer Babu’s in Zürich sowie neu auch das KaffeeKlatsch in Rapperswil und Chur. «Live» im KaffeeKlatsch in Rappi Svea Meyer arbeitet gern aktiv an der Front mit. Elegant wirbelt sie zwischen Baristas und Servicepersonal hindurch und hat immer ein Wort übrig für die zahlreichen Gäste jeden Alters. Co-Geschäftsführerin Svea Meyer mit Barista Patric Alles ist mit viel Liebe zum Detail eingerichtet – mit schmucken Kaffeetassen, Kannen und Gläsern. Ein bisschen fühlt man sich hier wie in Grossmutters Küche. Gegen 30 auserlesene Kaffee-Spezialitäten haben sie im KaffeeKlatsch Angebot; von den Klassikern wie Ristretto, Cappuccino, Latte Macchiato über mit Sirup aromatisierten Kaffees bis hin zu Gewürzkaffees. Schön sieht unser Cappuccino aus, standesgemäss verziert mit Latte Art vom filigranen Farn. Natürlich können die Baristas hier aber auch Herzchen und alles mögliche. Latte Art Cappuccino Latte Art Cappuccino. Diesmal in Gestalt eines Farns. Gegen 30 Cafés zur Auswahl Daneben startet der gewiefte Gast den Tag mit feinen Müesli, frischen Fruchtsäften oder hausgemachten Brot- und Zopfvariationen; alles natürlich mit viel Liebe und täglich frisch zubereitet. Hausgemachte Müesli ohne Rahm und Zucker Brotauswahl vom Buffet Müesli, Café und Säfte zum Frühstück Aber nicht nur zum Frühstück oder sonstigen Kaffee wir man hier bestens bedient. Auch zum Lunch ist viel los in der «Chuchi» Am Mittag verkünden zwei grosse Wandtafeln das Menu aus der Küche: Eine Wandtafel allein füllen all die Burger-Variationen vom Rind oder vom Gemüse. Die zweite Wandtafel gefällt sich in allerlei Salaten. Das Ganze gibt es natürlich auch von der konventionellen papierenen Speisekarte: Warmes Mittagsmenu aus der Chuchi Speisekarte und Weihnachtskerzen Garden Burger mit Focacciabrot, gebratenem Gemüse und Pommes Kleiner und grosser Ceaser Salad mit Poulet und gegrilltem Gemüse Kleine, feine Weinkarte Tischdekoration und Wandtafel mit Mittagsmenu Weihnachtsdekoration beim Eingang Kaffee am Hauptplatz Rapperswil Grosi-Style Geschirr Dekorative Leuchte Auswahl an Kaffees Gemütliche Kaffee-Atmosphäre Tische und Stühle Sammelsurium Tische in der Sitzecke Reservierter Tisch mit Sicht auf den Hauptplatz Adresse des Café-Restaurants Kaffee Klatsch Hauptplatz 15 8640 Rapperswil Tel: +41 55 210 75 00 E-Mail: rapperswil@kaffeeklatsch.swiss Öffnungszeiten Kaffeeklatsch geschlossen: Leider hat das Kaffeeklatsch Rapperswil im Mai 2021 seine Türen geschlossen. Das KaffeeKlatsch ist ganzjährig an 365 Tagen wie folgt geöffnet: Montag bis Samstag 7:00-18:00 Sonntag 08:00-18:00 Sonntagsbrunch 09:00-12:00 Den Sonntagsbrunch sollte man sich nicht entgehen lassen. Ab 9 Uhr bis 12 geniesst man die sonntägliche Frühstücksatmosphäre. Mit CHF 29.90 liegt der Preis gut für die gebotene Leistung. Sonntagsbrunch von 9 bis 12 Uhr à 29.90 pro Person Neben dem Kaffeeklatsch gibt es rund um Rapperswil übrigens noch weitere empfehlenswerte Brunch-Gelegenheiten: Ein eigenwilliges Brunch-Erlebnis bietet das Rare Street Coffee Und der Test des Brunches im Gasthof Frohberg steht uns selber noch bevor Der spektakuläre Brunch im Seedamm Plaza wird seit September 2019 im Restaurant Olea serviert (zu meinem Review) As guäts 2018 Neujahrs-Guezli Auch an Ostern gibt’s Bisquits Winterlicher Fondueplausch an Rappis Hauptplatz Fondueplausch an Rappis Hauptplatz { "@context": "https://schema.org/", "@type": "Review", "itemReviewed": { "@type": "Restaurant", "address": { "@type": "PostalAddress", "addressLocality": "Rapperswil", "addressRegion": "SG", "postalCode": "8640", "streetAddress": "Hauptplatz 15" }, "telephone" : "+41 55 210 75 00", "name": "Kaffee Klatsch", "openingHours": [ "Mo 7:00-18:00", "Di-Sa 7:00-19:00", "So 08:00-18:00" ], "priceRange": "$$", "servesCuisine": [ "Mediterran" ], "email": "mailto:rapperswil@kaffeeklatsch.swiss", "image": "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2017/12/Kaffee-Klatsch-Rapperswil-Tisch-Leuchte.jpg" }, "author": { "@type": "Person", "name": "Katja Birrer" }, "review": [ { "@type": "Review", "author": "Katja Birrer", "datePublished": "2017-12-24", "description": "Das aus Davos bekannte KaffeeKlatsch gibt es jetzt auch in Rapperswil, an bester Lage direkt am Hauptplatz. Perfekt für ein feines Frühstück oder Lunch am Mittag.", "name": "KaffeeKlatsch jetzt auch in Rapperswil" } ], "publisher": { "@type": "Organization", "name": "reisememo.ch" } } ## Valsana Hotel – neues Bijou am Ortseingang von Arosa Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/valsana-hotel-arosa-review Arosa hat ein neues Wahrzeichen! Beim Ortseingang von Arosa steht mit dem Valsana Hotel & Appartements ein neues Hotel Bijou der feinsten Art. Folgendes kann man hier erwarten: Text überspringen und direkt zum Video Unterer Eingang zum Hotel Eine der auffälligen Wanduhren und Leuchte beim Eingang Wenn die Tschuggen Hotel Group 50 Millionen und mehr in die Hand nimmt, kann man etwas erleben. Neben dem Eden Roc in Ascona (Link zu unserem Bericht) und dem Carlton in St. Moritz gehörte neben dem Tschuggen Grand Hotel Arosa auch das frühere Sporthotel Valsana Arosa (Link zu booking.com) zur Hotelgruppe von Multimilliardär Karl-Heinz Kipp. „Das hässliche Entlein“ der Hotelgruppe schaffte es ursprünglich hauptsächlich wegen seines Tennisplatzes in Kipps Imperium. 2015 wurde das 115 Jahre alte Hotel abgerissen und im Dezember 2017 als dreiteiliger, moderner Hotelneubau mit 40 grosszügigen Zimmern und Juniorsuiten wiedereröffnet. Neu eröffnetes Valsana Hotel & Appartements Auch die neun integrierten Familienappartements mit Anschluss an die Hotelinfrastruktur erfreuen sich bereits grosser Beliebtheit. Unter anderem wegen der 800 Quadratmeter Spa- und Wellnessoase. Und dem neuen „Wohnzimmer Arosas“, wie das Valsana ihre atmosphärische Lounge nennt. Gemütliches Wohnzimmer sprich Lounge im Valsana Arosa Valsana – Hotelarchitektur zum Wohlfühlen Die filigrane Fassadenverkleidung der drei neuen Baukuben des Architekturbüros Mooser Lauber Stucky aus Zermatt bildet einen markanten Blickfang beim Ortseingang von Arosa. Die Hotelgebäude thronen als Hochparterre auf einem kubusartigen Fundament, in das weitere Dienstleistungen wie Ärztezentrum, Sportgeschäft oder Coop-Supermarkt eingebunden sind. Sehr nützlich für Gäste wie Katja, die einfach mal kurz die Zahnpasta zu Hause vergessen. Von der grosszügigen Restaurantterrasse hat man Sicht auf den Obersee und Arosa mit den umliegenden Bergen. Markanter Blickfang eingangs Arosa Die vom exzentrischen Designer Carlo Rampazzi (zu unserem Review aus seinem Atelier in Ascona) geprägte Innenarchitektur macht es dem Besucher einfach, sich im „Wohnzimmer“ auf Anhieb wohlzufühlen: Die warmen Farbtöne des Mobiliars und ihre teilweise natürlichen Formen verbreiten tatsächlich eine wohnliche Atmosphäre, als käme man gerade in seine Zweitwohnung. Oder so ähnlich… Lounge mit Cheminée Ich genehmige mir jedenfalls zum Apéro gleich mal einen Schweizer Gin Tonic aus dem Relaxsessel. Fast wie zu Hause. Bar im Restaurant Twist Designer Sessel neben der Bar Bündner Gin Tonic Hotelzimmer zum Verweilen – trotz froschgrünem Sofa Die Hotelzimmer sind grosszügig dimensioniert mit wiederum einem sehr stimmigen Farbkonzept. Mit Ausnahme des froschgrünen Ledersofas vielleicht. Das ist eine Provokation für mein Auge. Stilvolle Einrichtung mit – grünem! – Ledersofa Aber so gefällt es nun mal Designer Carlo Rampazzi und offensichtlich konnte er Kipp-Enkel und Bauherr Dr. Götz Bechtolsheimer vom Stich in den Sehnerv überzeugen. Wenn man weiss, dass Rampazzi stolzer Besitzer einer knallgrünen Lederjacke ist und einen limonengrün lackierten Bentley fährt, lässt sich erahnen, dass er sich in Sachen Grün allenfalls sogar noch zurückgehalten hat? Carlo Rampazzi mit seiner Lieblingslederjacke© Tschuggen Hotel Group Gemäss Gastgeberin Renate Blaser soll es diesbezüglich angeregte Diskussionen gegeben haben zwischen Designer und Bauherrn. Der Teppich in den Gängen ist dann jedenfalls auch noch grün ausgefallen. Und die Türen der Hotelzimmer. Schlafzimmer mit edlen Materialien wie satinierter Bettwäsche Ausgefallene Leuchte und dekoratives Kräuterbild Aber zurück zum Hotelzimmer. Dort war ich ja glaubs abgeschweift… Neben dem ausgeglichenen Farbmix und seinem Grün-Tupfer spielt die Dekoration mit allerlei nostalgischen Elementen: Da lehnt einerseits eine kleine Bibliothek an der Wand inklusive Vintage-Plattenspieler. Also Vinyl und Tonabnehmer, wem das noch etwas sagt. Wer kennt sie noch, diese Plattenspieler? Und ihre LPs aus Vinyl? An unsere jüngeren Leser: «LP» steht für «Long Play». Im Gegensatz zu den kürzeren «Singles» mit nur je einem Lied auf Vorder- und Rückseite. Katja wird auf einer Kreidetafel willkommen geheissen Den Zimmerschlüssel gibt’s in Form einer Retro-Tonbandkassette. Auch das, wem das noch etwas sagt. Die Neuzeitlichen, die nichts damit anzufangen wissen, beziehen ihre Hotelinformationen via Tablet. In einem eigens für Valsana zusammengeschraubten „Bett“ findet im unteren Fach das Tablet Platz, oben mit Kissen und Decke ruhen die Handys beim Aufladen an ihrem USB-Kabel. Inklusive satinierter Bettwäsche, gleich wie im hochgradig bequemen Naturbett, in das wir uns später fallen lassen. Auch Handys und das hauseigene Tablet sollen es im Valsana gemütlich haben. Wellness auf zwei Stöcken 800 Quadratmeter Wellnessoase klingt zwar nach viel, es ist aber nicht die allergrösste Anlage der Welt. Dann muss man sich kurz in Erinnerung rufen, dass man hier „nur“ in einem 4-Stern Hotel nächtigt und schon sind Ruhepool im Hochparterre und Saunas und Dampfbad im ersten Obergeschoss riesig. Nicht schlecht für 4 Sterne! Ruhepool zum Entspannen. Die Zeit hat man dank Wanduhr immer im Blick Überraschenderweise können es die Saunas punkto Grösse tatsächlich auch mit den Grossen aufnehmen. Die Saunen verfügen zudem über Ausblicke in den angrenzenden Aroser Tannenwald. Man(n) sitzt dann also in der Biosauna im Schweisse seines Angesichts, schaut im Feuer wie das siedende Wasser vor sich her „chöserlet“ und lauscht in den Wald hinein, wie ab und zu ein Auto durch die Tannen hindurch seinen Weg entlang der Maranerstrasse sucht. Katja geniesst das Spa – Ich friere mir im Kneipp-Bad die Füsse ab Die finnische Sauna ist naturgemäss etwas trockener, dafür riecht hier das rötliche Zedernholz besonders gut! Finnische Sauna mit wohlriechendem Zedernholz Wer es nach der Anstrengung nicht wieder hinunter an den Ruhepool schafft, lässt sich wie Katja in einen der Schaukelstühle fallen und beruhigt seinen Puls mit dem Spiel der Feuerstelle. Schaukelstuhl im Spa Ruheraum Wer allerdings noch vorig Kräfte und Energie hat, zeigt sich selbstbewusst im voll verglasten Gym. Es strotzt nicht nur vor Fitness-Geräten, wer es wirklich wissen will, bucht den Personal Trainer von R1 dazu: Das in Kooperation mit dem Münchner R1 Sports Club konzipierte Angebot „Athlet des Lebens“ baut nicht nur auf Krafttraining, sondern verfolgt einen gesamtheitlichen Ansatz mit Work-Life und Energie-Balance, Achtsamkeit, Ernährung und Bewegung. Gym mit Aussicht in den Aroser Wald Valsana-Gäste, die noch mehr Abwechslung suchen, geniessen übrigens zu Sonderkonditionen auch die von Architekt Mario Botta gestaltete Wellness Bergoase des Tschuggen Grand Hotels etwas weiter oben in Arosa. “Food, der gute Laune macht“ im Restaurant TWIST Alsooo, wann immer ich etwas zu Essen bekomme, habe ich eigentlich automatisch gute Laune ;-) Aber das meinen sie wohl nicht mit ihrem Slogan. Viel eher wollen sie im TWIST die ungezwungene Art vermitteln, Freude an gesunder Ernährung zu haben. Denn die Küche ist besonders vielseitig und bietet sowohl Feinschmeckern, Fans der vegetarischen und veganen Küche sowie bewussten Genussmenschen einiges. Restaurant Twist im Valsana Arosa Tischgedeck im verschneiten Restaurant Twist Wie in vielen anderen Restaurants schreibt man sich auch hier die Berücksichtigung nachhaltiger Produktion sowie regionaler Lieferanten auf die Fahne. Besonders stolz ist man auf die grosse Auswahl an Bowles – von Suppenbowls über Salatbowls bis zu den traditionellen Bowls, worin die vielseitigen Speisen individuell angerichtet werden. Wie eng man „regionale Lieferanten“ tatsächlich interpretiert, habe ich dann doch nicht recherchiert und mir einen Lachs zubereiten lassen. Karotten-Kürbis-Terrine zur Vorspeise In Kräuteröl pochiertes Lachsmedaillon mit Kohlrabi, Buchweizencrèpes und Pernod spuma Stilvolles Ambiente im Restaurant Twist Für Alleinreisende: Essen am langen Gemeinschaftstisch Jedenfalls ist auch hier das Ambiente äusserst stilvoll. Wer etwas auf sich hält, wechselt nach dem Essen nahtlos in die Lounge hinüber und schenkt sich aus dem automatischen Spirituosenschrank aus. Und lässt sich schon wieder fallen. Diesmal in die maximalistischen Fauteuils Rampazzis. «Selbstbedienungsbar» mit Single Malts Lounge Sofa zum Verweilen Im Valsana kann man sich also aus allen Lebenslagen fallen lassen und die Auszeit in vollen Zügen geniessen! Unser Dank geht an… … Evelyn Gorgos, Director of Communications der Tschuggen Hotelgruppe, für die Vermittlung und Organisation unseres Aufenthaltes. Ein herzliches Dankeschön auch an Valsana-Gastgeberin Renate Blaser für die Einladung sowie die sympathische Hotelführung. Renate Blaser (links), Gastgeberin, und Evelyn Gorgos, Director Marketing Tschuggen Hotel Group Seit Sommer 2018 führt das Hotelier-Paar Michael und Stephanie Lehnort das Hotel. Die beiden haben schon in vielen Hotels gearbeitet, waren zuvor aber beide im zur Tschuggen Hotel Group gehörenden Carlton St. Moritz tätig. Adresse Valsana Hotel & Appartements Oberseepromenade 2 CH-7050 Arosa +41 81 378 63 63 info@valsana.ch valsana.ch Die Zimmerpreise richten sich übrigens nach Angebot und Nachfrage, d.h. es handelt sich um dynamische Tagespreise. Und weil mich Reiseblogger Martin Hoch ständig aufzieht mit seinem Markenzeichen, den hochgelagerten Beinen, hier meine Antwort: Weitere Hoteltipps für die Schweiz findest du in diesem Artikel. { "@context": "http://schema.org", "@type": "Hotel", "name" : "Valsana Hotel & Appartements", "description" : "Neues 4-Stern Hotel in Arosa", "address" : { "@type" : "PostalAddress", "addressCountry" : "CH", "addressLocality" : "Arosa", "addressRegion" : "Arosa", "postalCode" : "7050", "streetAddress" : "Oberseepromenade 2" }, "telephone" : "+41 81 378 63 63", "image" : "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2017/12/Valsana-Arosa-Barhocker.jpg", "starRating" : { "@type" : "Rating", "ratingValue" : "5"}, "priceRange" : "CHF255 - CHF400" } ## Saveurs Gstaad im Sonnenberg in Zürich Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/saveurs-gstaad-sonnenberg-zuerich Die Saveurs Gstaad sind ein feiner Club aus der alpinen Genuss-Destination Gstaad Saanenland. Sie haben sich die Förderung des Genusses auf die Fahne geschrieben. Den zelebrieren sie aber nicht nur im Berner Oberland, sondern auch mal in Zürich. Dafür brauchten sie mich nicht lange zu überreden… Champagnergläser mit Louis Roederer Brut Nature, Blanc de Blanc, Vintage 2009 «Gstaad» verfügt ja per se über eine klangvolle Reputation. Neben dem weitherum sichtbaren Gstaad Palace reihen sich hier Hotels und Ausflugsziele derart aneinander, dass man aus der Qual der Wahl gar nicht mehr herauskommt. Das war den Genuss-Vordenkern Hans Peter Reust und Thomas Frei aber offensichtlich nicht genug. Vor rund 20 Jahren gründeten sie den Geniesser-Club Saveurs Gstaad: Das simple Ziel, die damaligen 78 Punkte GaultMillau sollten auf 100 gesteigert werden. Zudem sollte die Geniesser-Plattform lokale Geschäfte sowie Hotels und Restaurants einbinden, um lokale Delikatessen unter die Leute zu bringen. Zusammen mit illustren Sponsoren wie Davidoff Cigars, Maibach Mercedes, Lufthansa, Gstaad Saanenland Tourismus und weiteren wurden ganze Genusswochen organisiert. Zuerst in der Region um Gstaad, dann auch mal im Victoria Jungfrau in Interlaken. Genüsslich wusste davon auch Medienpartner Schweizer Illustrierte zu berichten ;-) Illustre Gäste mit spektakulärer Aussicht vom Sonnenberg auf Zürich Die Kerzen brennen, es geht los! Tischgedecke mit genügend Gläsern… Feierliche Stimmung im Sonnenberg Der Louis Roederer perlt sich ein Saveurs Gstaad auch in Zürich Mit der Ankunft des vormaligen Alpina Gstaad Chefs Marcus G. Lindner am Sonnenberg kam es, wie es kommen musste: Die Gstaad-Connection lud die Saveurs Gstaad an den Zürichberg und Lindner liess die guten alten Zeiten aufleben. Aber das tat auch ich, denn ins Berner Oberland habe ich ja selber eine Connection, seit wir in Kooperation mit Kerstin Sonnekalb und Antje Buchs von Gstaad Saanenland Tourismus über ihre Region geschrieben hatten (Hier finden sich unsere Reiseberichte über Gstaad). Chef Marcus G. Lindner erläutert sein Menu, Martin Barak von Louis Roederer ist gespannt Lindners Idee eines Geniessermenus umfasst sage und schreibe 7 Gänge. Allein der erste Gang umfasst Gänseleber, piemontesische Haselnuss, Fige, Tuna, Fenchel, Iberico, Aalbrandade, Tapas vom Kabeljau, Bouillabaise, Rouille und Edelfischpraline… … und das nach dem nicht mitgezählten Apéro mit Kalbstatar, Bachkresse, Sauerrahm, Edelfisch Ceviche, Granatapfel, Kokos, Kartoffelmousseline, Kaviar, Blumenkohl, Nussbutter und einem kleinen Käsefondue. Selbstverständlich! Jetzt kommen also noch die weiteren 6 Gänge plus Feingebäck. Plus Cognac und Zigarren… Aber Lindner wäre nicht Lindner und Gourmets wären keine Gourmands, wenn nicht alles seine Richtigkeit hätte: Wahr ist, die Häppchen sind angemessen klein, wohlproportioniert und überhaupt eine Augenweide. Dass sie Martin Barak zu jedem Gang von einem anderen Louis Roederer begleiten lässt, tut das Seine dazu. Ganz exquisit, diese Chose! Dem Geschmack der Saveurs Gstaad ist also zu trauen, die Jungs verstehen ihr Handwerk. Bien joué und bon appetit! Tuna, Fenchel, Iberico und Aalbrandade Bouillabaise, Rouille und Edelfischpraline Saibling, Mandarine & Dill, Granola und Hüttenkäse Wagyu, Avocado, Tomate, Zwiebelkompott Jakobsmuschel mit ihrem Pulpo Langustine zum Schweinebauch und Chili-Sesam auf Rettich Hervorragend: Château de Pez, St. Estéphe Vintage 2001 Magnum Hirsch & Ente, Kürbis, Haselnuss mit ihrer Kohlsprosse 3 Mal Schokolade mit 3 Mal Apfel Ein herzliches Dankeschön in die Runde! Ein feines Danke an Marcus Lindner und seine Küchenbrigade! Das habt Ihr bravourös auf die Beine gebracht! Ich fühlte mich im Anschluss tatsächlich immer noch federleicht, als ich im leichten Schneetreiben den Zürichberg runterkraxelte! Danke auch an Hans Peter Reust und «Wanderhotelier» Thomas Frei für die Initiative! Dafür hättet Ihr einen Orden verdient! Antje Buchs von Gstaad Saanenland Tourismus eröffnete den Abend Und natürlich einen ganz herzlichen Dank und Gruss an Kerstin und Antje! Es hat Spass gemacht, der Genuss war total ;-) Oh, und übrigens! Gstaad hat heute über 250 Punkte GaultMillau! Die Herren brauchen wohl neue Ziele ;-) Verabschiedung vom Chef persönlich Bonne nuit und bis bald wieder in Gstaad! ## Dinarobin Beachcomber Golf & Spa Resort – ein kleines Fleckchen Paradies Quelle: https://reisememo.ch/mauritius/dinarobin-beachcomber-golf-paradies Beim Recherchieren der Hotels auf Mauritius stosse ich auf das Dinarobin Beachcomber. Der arabisch anmutende Hotelname zieht mich gleich in den Bann, so dass es das Dinarobin aus unerfindlichen Gründen sofort auf meine Bucket List schafft. Kennst du das auch; du hörst einen Namen und bist gleich hin und weg! Während du noch nach weiteren Alternativen suchst, entscheidet dein Unterbewusstsein bereits aufgrund eines schön klingenden Namens, wo du deinen Urlaub verbringen wirst. Ich glaube, beim Dinarobin Beachcomber ist es mir so ergangen. Irgendwie machte ich beim «Dinarobin» gleich den Link zu Robinson und sah vor mir den Crusoe umzingelt von Palmen, exotischen Pflanzen und türkisfarbenem Meer… Dabei hat das Dinarobin natürlich nichts mit dem Schiffbrüchigen zu tun. Der Name stammt daher, dass arabische Seefahrer die Insel Mauritius Dina Harobi nannten, was so viel heisst wie „verlassene Insel“. Denn vor ihrer Ankunft war Mauritius menschenleer. Später soll dann daraus Dina Robin geworden sein. Der Beachcomber Hotelgruppe schien das gerade recht, um eines ihrer Flaggschiff Hotels so zu benennen. Beachcomber Dinarobin Hotel Am Fusse des Mont Brabant – dem Wahrzeichen im Südwesten der Insel – führt das Beachcomber Dinarobin zusammen mit dem benachbarten Beachcomber Paradis die Hotelmeile am Sandstrand bei Le Morne an. Dahinter folgen so klingende Marken wie LUX oder St. Regis. Das lässt erahnen, wie weiss hier der Strand sein muss und wie sauber das Wasser… Das Paradies auf Erden – Hier der Strandabschnitt bei Le Morne Wem das endlose Barfusslaufen im feinen Sandstrand zusagt, allenfalls zum romantischen Sonnenuntergang, der ist hier an der goldrichtigen Adresse! Sonnenuntergang am Strand beim Dinarobin Beachcomber Selbst der Security Mann geniesst den Sonnenuntergang Sonnenuntergang im Dinarobin Golf & Spa Resort bei Le Morne Palmenstrand, Pools und tropischer Garten ohne Ende Direkt am Palmenstrand gelegen, zieht sich das Resort in einem weitläufigen tropischen Garten mit exotischen Blumen über eine erstaunliche Distanz. Da ist also nichts verwuchert Wildes wie auf Robinsons Insel, sondern alles äusserst gepflegt. Die Anlage ist so gross, dass alle 15 Minuten ein Elektrokart vorbeigleitet, um Hotelgäste von der Reception oder den Restaurants zu ihren Unterkünften zu bringen. Oder zum Schwesterhotel Paradis, dessen Einrichtungen ebenfalls benutzt werden können. Und damit man das nicht auch noch wegen des Hotelpools auf sich nehmen muss, liegen zwischen den Bungalows eigens weitere Pools… Perfekt für den kurzen Morgenschwumm vor dem Frühstück. Der Pool vor unserem Bungalow Obwohl das Hotel im November praktisch ausgebucht ist, verteilen sich die Gäste über die weitläufige Anlage und unterschiedlichen Tätigkeiten so sehr, dass ich zwischendurch das Gefühl habe, dass das Paradies ausgestorben sei, beziehungsweise uns alleine gehört. Wir geniessen es jedenfalls, den Strand für uns zu haben. Hier braucht also niemand die Strandliege zu reservieren… ;-) Die Sonnenliegen sind hier nicht nur zum Sonnenuntergang frei Frangipaniblüten am Strand Dinarobins Beach Bar Für aktive Urlauber ist das Dinarobin eine ausgezeichnete Ausgangsbasis. Bei Getyourguide finden sich geführte Touren an diese Touristenattraktionen: Suiten im Kolonialstil Die über 150 Suiten sind in hübschen, im Halbkreis angeordneten Bungalows verteilt. Als ich über die Veranda in unsere Suite gelange, huscht ein leises «Puuuahhh» über meine Lippen. Suite im Kolonialstil Die Suiten sind im Kolonialstil gehalten, mit einem edlen Design in Creme und dunklen Edelholztönen, genau wie es mir gefällt. Das Schlafzimmer ist riesig – versteht sich. Genau so wie das elegante Bad mit Dusche, Badewanne und Ankleidebereich. Unsere Suite Würden draussen nicht der weisse Sandstrand und die Liegen unter den Palmen auf mich warten; ich könnte mich glatt auch in der Suite verweilen, zumal wir ja auch noch eine eigene private Veranda haben mit Blick auf den tropischen Garten. Restaurants für den unterschiedlichen Geschmack Das Hauptrestaurant bietet den ganzen Tag über ein vielseitiges Buffet. Gegessen wird meist draussen auf der Terrasse, am Strand, am Pool – jedenfalls immer in herrlichem Ambiente. Das Frühstück im Dinarobin schafft es natürlich locker auf unsere Pinterest Pin-Wand «Breakfast in Paradise» ;-) Breakfast in Paradise Reichhaltiges Frühstücksbuffet Strandrestaurant «La Plage» Zur Abwechslung wählt man abends auch mal den Italiener oder den Japaner “Umami”. Oder auch die Restaurants des angrenzenden Beachcomber Paradis. Beispielsweise ist das Fischrestaurant “Blue Marlin” auch sehr empfehlenswert! Umami Gourmet Restaurant Gedeck im Umami Restaurant Also hier kann man locker eine Woche verbringen, ohne zwei Mal im gleichen Restaurant essen zu müssen. Allerdings ist in den à la Carte Restaurants eine Reservation nötig, da diese sehr schnell ausgebucht sind. Eine kleine Wochenplanung ist also unabdingbar, zu gross ist die Nachfrage! Ah! Und Jungs sind in den Luxusresorts übrigens angehalten, ab 18:30 Uhr lange Hosen und so zu tragen… Das mit 18:30 klappt von mir aus nicht ganz, aber abends im Restaurant sieht man tatsächlich keine Muskelshirts und Badeschlappen mehr. Auch noch nett für’s Auge… Der Paradis Golfplatz Auch der Golfplatz ist hier paradiesisch schön! Muss er ja! Er heisst schliesslich «Paradis». Vom Dinarobin aus lässt man sich bevorzugt in einem der Shuttles zum Golfplatz Paradis chauffieren. Das allein dauert fast 5 Minuten. So weitläufig ist die Anlage. Paradis Golfplatz mit Blick auf den Mont Brabant Im Clubhaus angekommen, fasst der konservative Golfer einen Golfbuggy: Der Platz ist zwar total flach, die feuchte Hitze und die starke Sonneneinstrahlung entfalten aber sogar im Schatten des Golfcarts eine derartige Wirkung, dass Ziehtrolleys oder gar das Tragen des Bags nur topfitten Zeitgenossen empfohlen sei. Wasser und Bunker hat es auf dem Golfplatz nicht zu wenig… Der Golfplatz ist entlang der Küstenlinie einer spektakulären Bucht sehr schön angelegt. Allerdings mit oft recht schmalen Fairways und viel Wasser! Auf einer kleinen Halbinsel gelegen, hat es davon naturgemäss genug. Und das ausgerechnet am meisten gegen Ende der Runde, wenn die aufkommende Müdigkeit langsam ihren Tribut einfordert. Ich weiss nicht mehr genau, wie viele Golfbälle ich hier verloren habe… Fast geschafft! – Loch 17 Der 5.924 Meter lange, 18-Loch Par 72 Golfplatz ist der internationalen Golflegende Tony Johnstone zu verdanken, der anscheinend mehrere Jahre hier gespielt hat. Und so gehts: Weitere sportliche Aktivitäten Wer kein Golf spielt, sich aber dennoch gerne aktiv betätigt, muss sich erst mal entscheiden; nebst Schnorcheln, Wasserskifahren, Kite- oder Windsurfen über Kajak werden auch Nicht-Wassersportarten wie Tennis, Tischtennis, Badminton oder Yoga angeboten. Die meisten dieser Sportarten sogar kostenlos! Walter kann sich noch nicht so richtig entscheiden… Dann probiert er es mal mit Surfen… Walter wartet in Le Morne auf die Welle. Wenn das nur gut kommt! :-) Unser Fazit Das Dinarobin Beachcomber ist also nicht wirklich mit Robinson Crusoes verlassenen Insel zu vergleichen. Dafür gibt es im Hotel viel zu viel Komfort. Und ganz so einsam ist man dann im Resort doch auch nicht ;-) Das Dinarobin eignet sich jedenfalls nicht nur für Strandliebhaber und Sonnenanbeter. Denn auch Wasserratten sowie Aktivurlauber kommen hier auf ihre Kosten. Und für Wellness-Anwärter gäbe es noch das grosszügige Spa mit Sauna, Hammam und mehr. Aufgrund des schönen Wetters und den anderen vielen möglichen Aktivitäten haben wir das Spa allerdings ausgelassen. Meine 10 Ausflugstipps für Mauritius habe ich in diesem separaten Artikel publiziert. Viel Spass! Und wer auf Designhotels steht, dem empfehle ich das Long Beach Mauritius. Sehr stylish! Unser Dank geht an… … Patricia Röösli, Leiterin Marketing bei Manta Reisen, für die Organisation sowie natürlich ans Dinarobin Beachcomber für die Einladung. Hügellandschaft – 7 Coloured Earth Ich empfehle das Mieten eines Mietwagens und die Fahrt der malerischen Südküste entlang. ## Weihnachtsbaum im Baur au Lac – der Grösste in Zürich Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/weihnachtsbaum-baur-au-lac-zuerich Jetzt wird wieder die Vorweihnachtszeit eingeläutet: Im Park des Baur au Lac in Zürich wird der grösste Weihnachtsbaum Zürichs eingeschaltet. Traditionell ist dazu die Bevölkerung eingeladen. Und so sieht er aus der Weihnachtsbaum… 70’000 Lichter lassen die 22(!) Meter hohe Weisstanne erstrahlen. An prominenter Lage mit Sicht auf das Zürcher Opernhaus und natürlich das Nobelhotel Baur au Lac (Die Swarovski-Tanne im Zürcher HB bringt es «nur» auf 15 Meter). Zur Einweihung ist Gross und Klein zu Glühwein, Punsch und Weihnachtsguetzli eingeladen. Und das «Volk» nimmt die Einladung offenbar gerne an. Der Wagenpark des Baur au Lac ist jedenfalls voll! Wo sonst Bentley Luxuswagen rumstehen, parkieren jetzt MacLaren Kinderwagen: MacLaren Kinderwagen – Voller Wagenpark im Baur au Lac Der Hof im Hotelpark füllt sich rasch und das Personal ist bemüht, zwischen all den Schaulustigen Glühwein an den Mann zu bringen, Prosecco an die Frau und Brunsli, Chräbeli und Weihnachtssterne an die Kinder. Wohl bekomm’s! Pop-up Restaurant im Park des Baur au Lac Besucher im Garten. Später wird es auch unter dem Baum keinen freien Platz mehr haben… Christmas Tree Lighting Im dunklen Hotelpark fragen wir uns im Publikum gegenseitig in allen möglichen Sprachen, welches denn der Weihnachtsbaum sein wird? Da stehen ja einige grosse Tannen herum? Ich pokere auf denjenigen rechts vorne und bringe mein Kamerastativ in Stellung. Unter musikalischer Begleitung wird dann um Punkt 18 Uhr der mit Spannung erwartete Weihnachtsbaum beleuchtet. Gross und vor allem Klein freuen sich wie kleine Kinder ;-) Sehr schön gelungen, ich gratuliere! Wer übrigens nicht nur dem Hotelpark und seinem Weihnachtsbaum einen Besuch abstatten will: Das Baur au Lac serviert in der Hotelhalle «Le Hall» auch einen feinen Afternoon Tea inklusive Sandwiches, Scones sowie Christstollen und Mini Patisserie! Und natürlich brauen sie auch alle möglichen Darjeelings des legendären Teehauses Länggass in Bern. Bis im April gibt’s die Tea-Time täglich zwischen 13.30 und 17.30. Reservieren ist von Vorteil! Der Preis beläuft sich auf CHF 66.- oder 79.- je nachdem ob mit oder ohne Champagner von Philipponnat. Walter zur winterlichen Tea Time im Baur au Lac Ah! Und das mit den Bentleys im Vorhof ist übrigens kein Spruch, die stehen dort effektiv jeweils herum! Miguel Champalimaud und Walter vor dem Baur au Lac Obwohl dies hier ist ein Rolls Royce, wenn ich mich mit der Modellpalette richtig auskenne… Adresse Baur au Lac Talstrasse 1 8001 Zürich www.bauraulac.ch Seit 2003 findet der Anlass bereits statt, jeweils am letzten Novemberwochenende des Jahres. Bestes Hotel von Europa und zweitbestes der Welt! Das Baur au Lac ist inzwischen nicht nur das Nummer 1 Hotel in Europa, sondern auch die Nummer 2 der Welt! Im Ranking des Condé Nast Traveler Readers‘ Choice Award ist das Baur au Lac bestes Hotel in den Kategorien Top 10 Hotels in Europa und Top 20 Hotels in Zentraleuropa. Das Haus wurde zudem als zweitbestes Hotel der Welt (zum Ranking von Condé Nast Traveler) gekürt! Ich gratuliere! Das weltweit allerbeste Hotel sei gemäss den Condé Nast Lesern das SLS Hotel in Beverly Hills. Das Design dieses Hotspots ist immerhin von Stardesigner Philippe Starck. Auch noch stark… { "@context": "http://schema.org", "image" : "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2017/11/Besucher-Weihnachtsbaum-Baur-au-Lac.jpg", "url" : "https://www.bauraulac.ch", "@type": "Event", "location": { "@type": "Place", "address": { "@type": "PostalAddress", "addressLocality": "Zürich", "addressRegion": "ZH", "postalCode": "8001", "streetAddress": "Talstrasse 1" }, "name": "Baur au Lac" }, "name": "Afternoon Tea", "offers": { "@type": "Offer", "availability" : "http://schema.org/LimitedAvailability", "price": "66.00", "priceCurrency": "CHF", "url": "https://www.bauraulac.ch/de/afternoon-tea.html" }, "startDate": "2017-11-24T18:00" } ## Mauritius – 10 Reisetipps für die paradiesische Insel Quelle: https://reisememo.ch/mauritius/was-tun-mauritius-golf Mauritius ist der Sehnsuchtsort vieler Urlauber. Kein Wunder, denn die Trauminsel im Indischen Ozean trumpft mit weissen Sandstränden, saftig grünen Palmen und türkisfarbenem Meer auf. Hier mein Reisebericht mit 15 Tipps, wie man auf der Insel Ferien macht: Zu den Traumstränden auf Mauritius Wassersport auf Mauritius Ausflugstipps für den aktiven Urlaub Die Insel mit dem Mietwagen erkunden Durch die Hauptstadt Port Louis schlendern Essen in Restaurants Das Golfer Paradies Beste Reisezeit für Mauritius-Ferien Per Direktflug nach Mauritius Gut zu wissen Soviel vorweg – sie sind wirklich so weiss, wie sie in den Hochglanzkatalogen der Reiseveranstalter angepriesen werden; Mauritius bietet Traumstrände soweit das Auge reicht! Mit so klingenden Namen wie Ile aux Cerfs, Belle Mare oder Grand Baie. Und im Hintergrund strahlt das üppige Grün der Berge mit dem türkisfarbenen Meer und dem weissen Strand um die Wette. Genau dieses Farbenspiel macht den Mauritius-Urlaub zu einem Traum! Das Paradies auf Erden – Hier einer der schönsten Strände bei Le Morne 1. Die Traumstrände auf Mauritius Wir haben uns vor allem an der Ost- und Südwestküste umgeschaut, aber auf Ausflügen praktisch die ganze Insel umrundet. Der Strand von Le Morne (im Südwesten) liegt auf der Halbinsel, auf der sich der majestätische Le Morne Brabant befindet. Der Berg, aufgrund seiner ungewöhnlichen Form von den Einheimischen auch „Tafelberg von Mauritius“ genannt, bildet einen eindrucksvollen Hintergrund und Kontrast zum weissen Sandstrand. Ausserdem hat uns in Le Morne die Weite beeindruckt. Sie lädt geradezu ein, sich auf ausgedehnte Strandspaziergänge zu begeben. Bei Wind finden hier Kitesurfer ihr Paradies! Ach ja – und die Sonnenuntergänge sind hier kitschig schön… Zu geniessen in Luxushotels wie Beachcomber Dinarobin oder Le Paradis, LUX* Le Morne und St. Regis. Für Badeferien perfekt! Hier ein paar Impressionen von Stränden und ihrem Sonnenuntergang: Etwas nördlich bietet Flic en Flac weitere langgezogene Strände. Besonders an Wochenenden werden sie von den Einheimischen in der Art von Zeltplätzen belegt. Sie wohnen dann praktisch am Strand. Grand Baie im Norden der Insel wirkt nobler als andere Strandabschnitte. Dafür ist die Küstenlinie oft nicht zugänglich, da von Villen besetzt. Auch nicht schlecht! Belle Mare an der Ostküste zählt mit fast fünf Kilometern zu den längsten Stränden von Mauritius. Geschützt durch das Korallenriff ist der Strand eine flache Bucht mit feinem, weissem Sand und kristallklarem Wasser. Die Ostküste wirkt noch sehr ursprünglich. Hier haben uns vor allem die überwiegend unberührte Natur und die tropischen Filaosbäume gefallen. Während die Westküste von Mauritius vor allem für ihre eindrucksvollen Sonnenuntergänge bekannt ist, sind an der Ostküste die Sonnenaufgänge unvergleichlich – es lohnt sich also durchaus, einmal früh aufzustehen… Das haben wir während unseres Aufenthalts im Designhotel Long Beach Mauritius auch gemacht! Das weitläufige Resort ist mein Geheimtipp… Long Beach: Hier kann man nicht nur die Seele baumeln lassen… Sonnenliegen von Long Beach bei Belle Mare Sonnenaufgang frühmorgens am Strand von Belle Mare Im Süden von Mauritius schliesslich sind die Strände eher einfach, ebenso wie die Dörfer. Auch ist der Macondé-Aussichtspunkt weniger spektakulär, als die Reviews vermuten lassen: Er liegt zwar exponiert in einer schönen Kurve, zu sehen gibt es im Meer oder an der Küste aber nicht viel. Das spektakulärste am Macondé Aussichtspunkt: Die Sicht aufs Land statt aufs Meer 2. Wassersport auf Mauritius Klar, dass sich auf Mauritius die üblichen Wassersportarten wie Schnorcheln, Kajaking, Windsurfing oder Kitesurfing anbieten. Die Windbedingungen sind für Freunde der vollen Segel perfekt! Walter surft in Le Morne der Welle entgegen. Wenn das nur gut geht :-) Auch Taucher bekommen einiges zu sehen, wenn auch nicht auf gleichem Niveau wie auf den „benachbarten“ Malediven. Obwohl Mauritius natürlich im selben Indischen Ozean liegt… Zusammen mit La Réunion einfach etwas weiter südlich auf der Höhe von Madagaskar vor Afrika. Feuerfisch im Korallenriff Wer noch nie tauchen war, sich aber in ein U-Boot traut, sollte allenfalls mal die Blue Safari in Erwägung ziehen. Wir haben es diesmal verpasst, aber auf Teneriffa waren die vergleichbaren Unterwasser-Scooter ganz witzig… Auf der Insel kommen aber nicht nur Wasserratten und Sonnenanbeter auf ihre Kosten, sondern auch für Naturliebhaber und Golfspieler ist der Inselstaat zu empfehlen. 3. Ausflugstipps für den aktiven Urlaub Wanderer finden im Black River Gorge Nationalpark lauschige und schattige Wanderwege. Davon gibt es auf Mauritius nicht mehr viele, da die Wälder auf 2% der Landfläche heruntergerodet wurden. Zugunsten von omnipräsenten Tee- und Zuckerrohrplantagen. Einer der Wanderwege im Black River Gorge Nationalpark Zuckerrohrplantagen soweit das Auge reicht Dennoch lohnt sich ein Ausflug in den Nationalpark. Denn in der gleichen Region um Chamarel locken der höchste Wasserfall auf Mauritius, der Cascade Chamarel, wie auch das Phänomen der siebenfarbigen Erde «Terres des sept couleurs» – eine durch Mineraloxidation entstandene, farbige Hügellandschaft. Bei Getyourguide finden sich geführte Touren an diese Touristenattraktionen: Ein paar Autominuten weiter bergwärts liegt der Ebony Forest Chamarel. Hier wird die Wiederaufforstung gefördert und der wenige verbliebene Urwald gepflegt. Informationswillige Touristen werden per Land Cruiser sehr steile Strässchen bis auf den Gipfel hochgefahren. Unterwegs gibt es einen Urwald Lehrpfad zu bestaunen. Ein kleines Restaurant mit Museum gibt es natürlich auch. Der Chamarel-Wasserfall Hügellandschaft – 7 coloured earth Liebhaber von Flora sollten auch unbedingt einen Besuch im botanischen Garten in Pamplemousses (Sir Seewoosagur Ramgoolam SSR Botanical Garden) einplanen. Besonders beeindruckend sind die beiden Teiche mit den Riesenseerosen und den Lotusblumen. Und die Riesenschildkröten. Hier versuche ich mich im Bäume umarmen: Lotusblumen im botanischen Garten Sir Seewoosagur Ramgoolam bei Pamplemousses Radfahrer sehen wir auf Mauritius nur wenige. Es scheint uns dafür mit den engen und teilweise holprigen Strassen auch nicht besonders geeignet – mal ganz abgesehen von der gelegentlichen Hitze. Familien mit Jungmannschaft empfiehlt sich ein Ausflug in den Casela Park bei Flic en Flac. In einer Mini-Safari wird der Nachwuchs in die Gepflogenheiten des Buschs eingeführt. 4. Die Insel mit dem Mietwagen erkunden Bei den meisten Sehenswürdigkeiten, und seien sie noch so abgelegen, sind Taxis oder Contract Busse anzutreffen. Oder eben obige geführte Touren. Die beste Möglichkeit, um Mauritius auf eigene Faust zu erkunden, ist allerdings ein eigener Mietwagen. Denn das öffentliche Verkehrsnetz scheint uns nicht allzu dicht zu sein. Zu beachten ist einfach, dass auf der Insel Linksverkehr gilt. Trotz den französisch anmutenden Ortsnamen. Und in der Nacht sieht man kaum Strassenlaternen. Entsprechend vorsichtig sollte man kutschieren. Nissan Mietwagen am Macondé Aussichtspunkt Landstrasse auf MauritiusNicht vergessen: Es gilt Linksverkehr! 5. Durch die Hauptstadt Port Louis schlendern Zugegeben, die Hauptstadt von Mauritius ist quirlig und laut. Dennoch sollte man sich das Schauspiel in den Strassen von Port Louis nicht entgehen lassen. Walter hätte hier noch Stunden verbringen können. So sehr hat ihn das emsige Treiben fasziniert. Hier Walters Impressionen aus Port Louis: Eine geführte Tagestour inklusive Schwimmen bei Mont Choisy und des nationalen botanischen Gartens Pamplemousses findet man ebenfalls bei Getyourguide. 6. Essen in Restaurants Wer aktiv ist, muss natürlich auch immer wieder etwas essen. Das Essen auf Mauritius besteht aus einer Mischung von indischen, afrikanischen und chinesischen Einflüssen. Allerdings ist es schwierig, ausserhalb der Resorts ansprechende Restaurants zu finden. Eine All Inclusive Buchung ist also durchaus zu empfehlen. An der Ostküste in Trou D’Eau Douce südlich von Poste de Flacq gibt es «verschiedene Restaurants» mit guten Reviews. Im Norden um Grand Gaube sind die guten Lokale gut hinter Mauern versteckt und schwer zu finden. Im Süden sehen wir fast keine Restaurants, die Touristen anziehen würden – mal abgesehen von Shopping Malls und ihren Food-Courts mit Cafés, Restaurants und Supermärkten. Grillierter Fisch in Flic en Flac Im Westen bei Flic en Flac taucht dann so etwas wie eine „Restaurantmeile“ auf, wo sich mehrere Restaurants aneinander reihen. Aber auch hier ist der Eindruck, den die Restaurants von aussen vermitteln, etwas zwiespältig. Die mobilen Burger-Stationen am Strand haben teilweise bessere Ratings, wie wir nachträglich recherchieren… Je nachdem, wo man also logiert, empfehlen wir die Buchung von Halb- oder Vollpension. Es sei denn, man hat gleich in der Nähe des Hotels so ein Restaurant wie das Wapalapam in Le Morne. Wapalapam Restaurant in Le Morne Der geschäftstüchtige österreichische Inhaber des Wapalapam weiss aber offensichtlich um die kaufkräftige Hotelkundschaft von nebenan: Die Preise sind eher gesalzen. Wie überall auf Mauritius, denn die Insel ist keine günstige Destination. Immerhin stimmt im Wapalapam das Preis-/Leistungsverhältnis… 7. Das Golfer Paradies Golfer finden auf Mauritius zahlreiche Anlagen. Die Ile aux Cerfs und der Anahita im Osten der Insel zählen zu den spektakulärsten Golfplätzen weit und breit. Allerdings lohnt es sich, viele Bälle mitzubringen. Sehr viele, denn es gibt Gelegenheit ohne Ende, Bälle zu versenken! Spektakulärer Golfplatz Ile aux Cerfs Auch der Paradis Golfplatz im Südwesten auf der Halbinsel Le Morne hat ein paar Bahnen mit Spezialeffekt zu bieten – meist in Form von Wasser! Und der Tamarina Golfplatz im Westen bietet beim Signature Hole sogar freie Sicht auf das «Matterhorn von Mauritius», den Mont du Rempart. Paradis Golfplatz mit Blick auf den Mont Brabant Tamarina Golf mit Sicht auf den Mont du Rempart – das Matterhorn von Mauritius 8. Beste Reisezeit für Mauritius-Ferien Mauritius kann das ganze Jahr besucht werden, denn das Klima ist ganzjährig angenehm warm bis schwül heiss. Die beste Reisezeit ist von März bis Mai und von September bis November. Die Monate Dezember bis Februar sind optimal zum tauchen und schnorcheln, allerdings ist das Wetter dann sehr heiss und feucht, da auf der Südhalbkugel dann Sommer ist. Das tropische Klima ist ganzjährig warm, die Regenzeit dauert von Dezember bis April. Im Januar und Februar besuchen ab und zu Wirbelstürme die Insel. Warm und trocken sind die Monate Mai bis September. Monat Wetter Aktivität Januar Heiss und feucht, machnmal Zyklone, offizielle Regenzeit Tauchen und schnorcheln Februar Heiss und feucht, machnmal Zyklone, offizielle Regenzeit Tauchen und schnorcheln März Offizielle Regenzeit April Offizielle Regenzeit MaiBeste Reisezeit Warm und trocken Segeln, surfen, kitesurfen an der Ostküste JuniBeste Reisezeit Warm und trocken Segeln, surfen, kitesurfen an der Ostküste Juli Warm und trocken Segeln, surfen, kitesurfen an der Ostküste August Warm und trocken Segeln, surfen, kitesurfen an der Ostküste SeptemberBeste Reisezeit Warm und trocken Badeferien, golfen, wandern, botanischer Garten, segeln, surfen, kitesurfen an der Westküste OktoberBeste Reisezeit Warm und trocken Badeferien, golfen, wandern, botanischer Garten, segeln, surfen, kitesurfen an der Westküste NovemberBeste Reisezeit Warm und trocken Badeferien, golfen, wandern, botanischer Garten, segeln, surfen, kitesurfen an der Westküste Dezember Heiss und feucht, offizielle Regenzeit Tauchen und schnorcheln Eine Besonderheit des Klimas in Mauritius ist der Kontrast von Ost- und Westküste: Die Südwest-Passatwinde bringen der Westküste einen «Föhn-Effekt», so dass es an der Westseite etwas wärmer ist als im Osten der Insel. Wem schnell mal fröstelt, hält sich also eher an die Resorts im Westen. Oder besucht das Spa der Hotel-Angebote. 9. Per Direktflug nach Mauritius Viele Airlines fliegen direkt nach Mauritius. Allen voran natürlich Air Mauritius. Aus Deutschland hält man sich an Eurowings oder Condor. Aus Zürich bietet Edelweiss Air die beste Verbindung. Nach 11 Stunden Flug landet man in MRU. Buchbar sind die Ferienträume in der Schweiz u.a. bei Manta Reisen, dem Spezialisten für den Indischen Ozean. 10. Gut zu wissen über Mauritius Die Zeitzone ist +3 Stunden MEZ, es gibt also kaum Zeitverschiebung Die Währung MUR wird als Mauritius-Rupie bezeichnet Die Telefonvorwahl ist +230 Die Netzspannung ist 230 V, die Stecker sind Englisch. Schweizer Doppelstecker passen ohne Adapter hinein In vielen Restaurants ist ein W-LAN verfügbar Soweit meine Reiseinformationen, jetzt wünsche ich viel Spass im Urlaubsparadies ;-) ## Mauritius – Ferien im Land der Kontraste Quelle: https://reisememo.ch/mauritius/ferien-in-mauritius Mauritius gilt weithin als Luxusdestination: Rings um die Insel wimmelt es von 5-Sterne-Hotels, das Essen ist teuer, die Golfplätze exklusiv. Die Insel im indischen Ozean mit ihren paradiesischen Stränden bietet allerdings auch einige Kontraste. Die Sandstrände auf Mauritius sind unglaublich weiss, die Palmen saftig grün, das Meer türkisfarbig und die Sonnenuntergänge kitschig schön. Was man auf der Insel alles unternehmen kann, hat Katja in diesen 15 Ausflugstipps zusammengestellt. Auch die Frangipaniblüten geniessen den Sonnenuntergang Kaum verlässt man allerdings eines der vielen Luxusresorts der Insel, erhält man einen anderen Eindruck von Mauritius: Arm und reich Die Landbevölkerung lebt unter eher einfachen Verhältnissen. So machen die meisten Städtchen und Dörfer einen bescheidenen Eindruck: Im besseren Fall dominieren rohe Betonstrukturen, im schlechteren Wellblechbehausungen. Auch die Coca Cola-Stände versprühen einen eigenen Charme. Coke-Getränkestand am Strand von Flic en Flac Vereinzelt tauchen dann aber auch eingezäunte Villensiedlungen oder Marinas auf, wie zum Beispiel um Flic en Flac. Mit bewachter Einfahrt und eigenem Spa. In der Hauptstadt Port Louis liegen arm und reich gleich nebeneinander: An das Bankenviertel mit seinen modernen Hochhäusern schmiegt sich das geschäftige Chinatown mit einfacheren Geschäften. Die Stadt ist ziemlich quirlig und laut. Stadt und Land Ausserhalb des kleinen Hochhaus-Zentrums sind in Port Louis die Läden zum Hafen hin etwas heruntergekommen. Strassenszene in Port Louis nahe der Waterfront Den Asphaltdschungel trennt eine zweispurige Schnellstrasse vom Meer. Auf der Meerseite wurde die moderne «Le Caudan Waterfront» hochgezogen mit Shopping-Malls, Hotels, Restaurants und einem Museum. Man halte sich an eine von zwei Unterführungen, anders ist der Weg an die Waterfront über die stark befahrene Strasse nicht zu machen. Moderne Waterfront Le Caudan Der Kontrast von der Hauptstadt zu den ländlichen Zuckerrohrfeldern und Teeplantagen könnte nicht grösser sein. Dort geht alles gemächlicher den Lauf der Zeit. Auf einsamen Strassen schnell vergessen: Es gilt Linksverkehr! Typisches Zuckerrohrfeld Tag und Nacht Wie überall gibt es natürlich auch in Mauritius Tag und Nacht ;-) Allerdings ist die Nacht hier etwas dunkler als andernorts, denn „Lichtverschmutzung“ gibt es kaum: In den Dörfern flackern zwar vereinzelte Strassenlaternen, die Landstrassen sind jedoch nicht beleuchtet. Nachts zieht es Locals bevorzugt in Casinos und Discos. Da wir typischerweise beides links liegen lassen, beschränken wir unsere Nachtausflüge auf die Hotelbar. Beispielsweise im stylishen Long Beach Designhotel oder im malerischen Beachcomber Dinarobin. Candlelight Dinner am Strand Long Drinks Mondaufgang am Strand von Long Beach Band an der Long Beach Bar Taxi, Contract Bus oder Mietwagen Was der Unterschied zwischen Taxis und Contract Bussen ist, müssen wir noch recherchieren. Von beidem scheint es jedenfalls keinen Mangel zu geben. Beide sind an allen Sehenswürdigkeiten anzutreffen und seien diese noch so abgelegen. Die beste Möglichkeit, um Mauritius auf eigene Faust zu erkunden, ist allerdings ein eigener Mietwagen. Nissan Mietwagen am Macondé Aussichtspunkt Der Verkehr auf Mauritius ist insgesamt angenehm gemächlich, vor allem ausserhalb der Städte. Zu beachten gilt allerdings, dass auf Mauritius britischer Linksverkehr gilt. Ausserdem ist etwas speziell, dass man mangels Parkplätzen in den Dörfern die Autos oder gar ganze Busse einfach mitten auf der Strasse abstellt. Die nachkommenden Autos können ja ausweichen. Ein auf der ganzen Insel zu beobachtendes Phänomen… Nach einer Woche Mietwagen fahre ich jedenfalls stoisch wie ein Local regelmässig auf die Gegenfahrbahn, um parkierten Autos auszuweichen. Landstrasse auf Mauritius. Achtung Linksverkehr! Nach dem Regen scheint die Sonne Das Wetter auf Mauritius kann überraschend schnell umschlagen: Vom stahlblauen Himmel zum Wolkenbruch dauert es oft nur wenige Minuten! Dafür ist der Spuk auch bald vorbei und man findet sich wieder auf der Sonnenseite des Lebens ;-) Wer das Glück hat, nur schönes Wetter vorzufinden, beachte die Grösse und Breite der Strassengräben: Bei Starkregen muss im Paradies wohl einiges los sein? Grosszügige Strassengräben auf Mauritius Sonne und Mond Auch Sonne und Mond bilden in Mauritius ein extravagantes Spektakel. Der Sonnenaufgang ist bekanntlich an der Ostküste. Wer ihn sehen will, muss aber wohl aus dem Bett gefallen sein. Mir ergeht es jedenfalls einmal so und entsprechend hänge ich schon früh morgens vor 6 Uhr am Strand herum. Mit vielen japanischen Fotografen und ihren Teleskopen. Ich weiss jetzt nicht, ob man von Japan her kommend in Mauritius an Jetlag leidet, jedenfalls sind die Kollegen überraschend zahlreich vertreten. Sonnenaufgang frühmorgens am Strand von Belle Mare Als Kontrastprogramm gibt es den Mondaufgang: Abends geht der Vollmond spektakulär über dem Meer auf. Wir müssen zweimal hinschauen, als sich der bereits schwarze Nachthorizont golden zu färben beginnt! Mondaufgang bei Belle Mare Wer nicht auf den obligaten Sonnenuntergang unter Palmen verzichten kann, hält sich auf der Ostseite der Insel schadlos. Hier wählt man aus endlos vielen Optionen, mit welchem Zusatzsujet man den Sonnenuntergang inszenieren will. Als Beispiel seien nur mal genannt Kitesurfer, Strandfelsen, Sitzbänke, Sonnenschirme oder Strandpalmen. Oder auch mal ein Wächter. Wächter am Beachcomber Dinarobin Strand und seinem Sonnenuntergang Die Südost-Passatwinde sorgen übrigens dafür, dass es an der Westküste etwas wärmer ist als im Osten der Insel. Hotel oder Wohnung in Mauritius Hotels gibt es in Mauritius in rauen Mengen, tendenziell im oberen Sterne-Bereich. In den Hochglanzkatalogen werden natürlich die luxuriösen 5-Sterne-Resorts angepriesen, die sich entlang der schönsten weissen Sandstrände aneinander reihen und mit ihren schönen Pools um Gäste buhlen. Gemäss Booking.com werden aber auch überraschend viele Wohnungen als Ferienunterkünfte angeboten. Pool des Beachcomber Dinarobin Hotels Obwohl die Hotels im November praktisch ausgebucht sind, verteilen sich die Gäste über die weitläufigen Anlagen und unterschiedlichen Tätigkeiten so sehr, dass man öfters das Gefühl hat, das Paradies für sich allein zu haben. Die Sonnenliegen sind hier nicht nur beim Sonnenuntergang frei ## Brunch in Zürich – 10 beliebte Brunch-Lokale und ihre Buffets Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/brunch-zuerich Zum Brunch in Zürich einen Tisch zu ergattern, ist ja eine kleine Kunst für sich. Wer reservieren kann, ist im Vorteil. Denn das späte Frühstück am Sonntag ist beliebt wie verrückt! Hier unsere Ideen für den ausgedehnten Brunch: Brunchen scheint in Zürich zum Modesport avanciert zu sein. Wer sonntags auswärts etwas später frühstücken will («Brunch» ist ja die Wortkombination aus «Breakfast» und «Lunch»), sollte sich jedenfalls frühzeitig um eine Reservation kümmern. Spontan Frühstückende brauchen viel Glück oder müssen etwas früher aufstehen. Hier unsere Tipps für den gepflegten Sonntagsbrunch. Überblick: Café des Amis — Hochstapeln in Wipkingen Puro — Brunch à la Carte im Club-Style Sonntagsbrunch in der Rüsterei Sihlcity Sonntagsbrunch im Viadukt: Ambrosi Coffee Bar Auf Wolke Sieben: Brunchen im Clouds im Prime Tower Vegetarisches Frühstück im Herzen von Zürich: Hiltl Romantisch dichte Atmosphäre in Babu’s Bakery & Coffeehouse Brunch in der Brasserie Schiller in Zürich – Grosszügig für nur 39.- Brunch auf dem Sommer-Brunch-Schiff der Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft Brunch im Dolder Grand über den Dächern von Zürich Brunch im Café des Amis — Hochstapeln in Wipkingen Brunch Etagère im Café des Amis Das Café des Amis ist die Kaffee-Oase an der Nordstrasse in Wipkingen. Im Sommer sitzen die Freunde des schönen, späten Frühstücks draussen und ergötzen sich an einer opulenten Etagère. Im Winter macht man es sich drinnen bequem und versucht sich am libanesisch inspirierten orientalischen Frühstück. Aber klar, auch ein «normales» Birchermüesli-Frühstück steht zur Auswahl. «Normales Frühstück» ohne Hochstapelei Zu unserem Review des Café des Amis. Café des Amis Nordstrasse 88 CH-8037 Zürich +41 43 536 93 81 bonjour@desamis.ch Öffnungszeiten: Mo-Fr 8-24h Sa 9-24h So 9-18h Preis ab CHF 39.50 pro Person { "@context": "https://schema.org/", "@type": "Review", "itemReviewed": { "@type": "Restaurant", "address": { "@type": "PostalAddress", "addressLocality": "Zürich", "addressRegion": "ZH", "postalCode": "8037", "streetAddress": "Nordstrasse 88" }, "name": "Café des Amis", "openingHours": [ "Mo-Fr 08:00-24:00", "Sa 09:00-24:00", "So 09:00-18:00" ], "priceRange": "$$", "servesCuisine": [ "Brunch" ], "email": "mailto:bonjour@desamis.ch", "image": "https://reisememo-wpengine.netdna-ssl.com/wp-content/uploads/2017/06/Cafe-des-Amis-Brunch-Etagere-2.jpg", "telephone": "+41 43 536 93 81", "url": "http://www.desamis.ch/" }, "author": { "@type": "Person", "name": "Katja Birrer" }, "review": [ { "@type": "Review", "author": "Katja Birrer", "datePublished": "2017-07-03", "description": "Der hochgestapelte Brunch im Café des Amis in Wipkingen kommt auf einer Etagère und enthält so ziemlich alles, was das Schlemmerherz begehrt.", "name": "Café des Amis" } ], "publisher": { "@type": "Organization", "name": "reisememo.ch" } } Puro — Brunch à la Carte im Club-Style A la Carte Sonntags-Brunch Menu Das Puro ist ein besonders gut verstecktes Kleinod. Was früher an der Fraumünsterstrasse auf den Namen Strozzi’s hörte, ist heute «Puro – The Social Club». Die gemütliche Clubatmosphäre wird eindrücklich zelebriert. Der reichhaltige à la Carte Brunch füllt die kleinen Tische in bester Tischlein-deck-Dich Manier mit Köstlichkeiten aller Art. Das Lokal ist klein, das Essen fein, eine Reservation dringendst zu empfehlen. Ohne muss man schon ein Mordsglück haben. So wie wir an diesem abenteuerlichen Sonntag ;-) Paradiesischer Sonntags-Brunch mit Johannis Spritz Zu unserem Review des Puro – The Social Club. Puro – The Social Club Fraumünsterstrasse 25 8001 Zürich Telefon +41 44 221 99 33 info@simplypuro.ch Öffnungszeiten: Mo-Mi 8-23h Do-Fr 8-24h Sa 9-24h So 10-17.30h { "@context": "https://schema.org/", "@type": "Review", "itemReviewed": { "@type": "Restaurant", "address": { "@type": "PostalAddress", "addressLocality": "Zürich", "addressRegion": "ZH", "postalCode": "8001", "streetAddress": "Fraumünsterstrasse 25" }, "name": "Puro - The Social Club", "openingHours": [ "Mo-Mi 08:00-23:00", "Do-Fr 08:00-24:00", "Sa 09:00-24:00", "So 10:30-17:30" ], "priceRange": "$$", "servesCuisine": [ "Brunch" ], "email": "mailto:info@simplypuro.ch", "image": "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2016/12/Puro-Sonntags-Brunch-Zuerich-6.jpg", "telephone": "+41 44 221 99 33", "url": "https://www.simplypuro.ch/" }, "author": { "@type": "Person", "name": "Walter Schärer" }, "reviewRating": { "@type": "Rating", "ratingValue": "4", "bestRating": "5" }, "review": [ { "@type": "Review", "author": "Walter Schärer", "datePublished": "2016-12-27", "description": "Grosszügiger Sonntags-Brunch für CHF 48.- mit allem drum und dran. 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Rüsterei Sihlcity Kalanderplatz 6 8045 Zürich Telefon +41 44 317 19 19 restaurant@ruesterei.ch Öffnungszeiten: Mo-Sa 10-24h So 10-14.30h 17-22h Preis ab CHF 55.- pro Person { "@context": "https://schema.org/", "@type": "Review", "itemReviewed": { "@type": "Restaurant", "address": { "@type": "PostalAddress", "addressLocality": "Zürich", "addressRegion": "ZH", "postalCode": "8045", "streetAddress": "Kalanderplatz 6" }, "name": "Rüsterei", "openingHours": [ "Mo-Sa 10:00-24:00", "So 10:00-14:30" ], "priceRange": "$$$", "servesCuisine": [ "Brunch" ], "image": "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2016/11/Sonntags-Brunch-Sihlcity-Zuerich-Ruesterei-Pastete.jpg", "telephone": "+41 44 317 19 19", "url": "https://ruesterei.ch/" }, "author": { "@type": "Person", "name": "Walter Schärer" }, "review": [ { "@type": "Review", "author": "Walter Schärer", "datePublished": "2016-12-26", "description": "Stilechter Sonntags-Brunch: Im Sihlcity Zürich bietet das Restaurant Rüsterei im eleganten Ambiente von Künstler Heinz Julen einen grosszügigen Brunch.", "name": "Sonntags-Brunch in der Rüsterei im Sihlcity in Zürich" } ], "publisher": { "@type": "Organization", "name": "reisememo.ch" } } Sonntagsbrunch im Viadukt: Ambrosi Coffee Bar Bar des Ambrosi Restaurants In den Bögen des Viadukts in Zürichs Westend ist es am Sonntagmorgen noch ruhig. Die hippen Designerläden sind zwar noch geschlossen, dazwischen wird aber im Ambrosi ein grosszügiges Buffet aufgebaut. Von dem man à discretion zehrt… Die Stimmung am Kamin und in den Steinbögen hat etwas Besonderes, der Maschinenpark für Kaffee und Müesli ebenfalls! Reichhaltiges Brunch-Buffet Zu unserem Review des Ambrosi-Brunches. Ambrosi Viaduktstrasse 37 8005 Zürich +41 43 960 36 06 Öffnungszeiten: Mo-Do 8-24h Fr 8-2h Sa 10-2h So 10-22h Preis ab CHF 39.50 pro Person { "@context": "https://schema.org/", "@type": "Review", "itemReviewed": { "@type": "Restaurant", "address": { "@type": "PostalAddress", "addressLocality": "Zürich", "addressRegion": "ZH", "postalCode": "8005", "streetAddress": "Viaduktstrasse 37" }, "name": "Ambrosi", "openingHours": [ "Mo-Do 08:00-24:00", "Fr 08:00-02:00", "Sa 10:00-02:00", "So 10:00-22:00" ], "priceRange": "$", "servesCuisine": [ "Brunch" ], "image": "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2015/02/Brunch-Zuerich-Buffet-Ambrosi.jpg", "telephone": "+41 43 960 36 06", "url": "https://www.ambrosi.ch/sonntags-brunch/" }, "author": { "@type": "Person", "name": "Walter Schärer" }, "review": [ { "@type": "Review", "author": "Walter Schärer", "datePublished": "2015-02-15", "description": "Sonntags brunchen unter der Eisenbahnbrücke? Auch das geht in Zürich, jedenfalls unter dem Lettenviadukt: Die Ambrosi Coffee Bar bietet ein üppiges Frühstücksbuffet in stimmiger Ambiance. Wir haben uns folgendermassen ans Cheminée gesetzt…", "name": "Sonntagsbrunch im Viadukt: Ambrosi Coffee Bar" } ], "publisher": { "@type": "Organization", "name": "reisememo.ch" } } Auf Wolke Sieben: Brunchen im Clouds Restaurant im Prime Tower Restauranttische mit majestätischer Aussicht auf Zürich Downtown Die «hohe Kunst» des Brunches zelebriert das Clouds Restaurant oben im Prime Tower. In der dünnen Luft des 35. Stocks werden fein dekorierte Häppchen serviert, dass man fast die Aussicht vergisst! Aber nicht ganz natürlich ;-) Auch hier gilt die goldene Regel: Wer reservieren kann, ist im Vorteil… Schmackhaftes und vielseitiges Buffet Zu unserem Review des Clouds-Brunches. Clouds Restaurant Maagplatz 5 8005 Zürich +41 44 404 30 00 Öffnungszeiten: Mo 9-23h Di-Do 9-24h Fr 9-2h Sa 10-2h So 10-23h Preis ab CHF 65.- pro Person { "@context": "https://schema.org/", "@type": "Review", "itemReviewed": { "@type": "Restaurant", "address": { "@type": "PostalAddress", "addressLocality": "Zürich", "addressRegion": "ZH", "postalCode": "8005", "streetAddress": "Maagplatz 5" }, "name": "Ambrosi", "openingHours": [ "Mo-Do 08:00-24:00", "Fr 08:00-02:00", "Sa 10:00-02:00", "So 10:00-22:00" ], "priceRange": "$$$", "servesCuisine": [ "Brunch" ], "image": "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2012/02/Restaurant-Tisch-Clouds-Aussicht-Zuerich.jpg", "telephone": "+41 44 404 30 00", "url": "https://clouds.ch/" }, "author": { "@type": "Person", "name": "Walter Schärer" }, "review": [ { "@type": "Review", "author": "Katja Birrer", "datePublished": "2012-02-05", "description": "Im trendigen Zürich-West liegt das Restaurant CLOUDS. Aus dem 35. Stock des neuen Wahrzeichens von Zürich, dem Prime Tower, geniessen Frühaufsteher eine spektakuläre Aussicht auf die Stadt. Und einen phantastischen Sonntagsbrunch!", "name": "Sonntagsbrunch im Clouds Restaurant im Prime Tower Zürich" } ], "publisher": { "@type": "Organization", "name": "reisememo.ch" } } Vegetarischer Brunch im Herzen von Zürich: Hiltl Tischgedeck im Hiltl Brunch Wem nicht jeden Sonntag nach Speck und Schinken ist, der kann sich auch mal im Hiltl versuchen. Im Vegetarierparadies ist das Essen per Definition vegetarisch. Logisch. Etwas weniger logisch und deshalb gewöhnungsbedürftig: Auch am Sonntagmorgen stehen ähnliche orientalische Speisen zur Auswahl wie zum warmen Mittagsbuffet. Das können dann auch mal Linsen und Erbsen und allerlei Teigtäschchen sein… Beliebtes Hiltl Brunch-Buffet Zu unserem Review des Hiltl-Brunches. Hiltl Restaurant Sihlstrasse 28 8001 Zürich +41 44 227 70 00 Öffnungszeiten: Mo 9-23h Di-Do 9-24h Fr 9-2h Sa 10-2h So 10-23h Preis ab CHF 57.- pro Person { "@context": "https://schema.org/", "@type": "Review", "itemReviewed": { "@type": "Restaurant", "address": { "@type": "PostalAddress", "addressLocality": "Zürich", "addressRegion": "ZH", "postalCode": "8001", "streetAddress": "Sihlstrasse 28" }, "name": "Hiltl Restaurant", "openingHours": [ "Mo-Do 06:00-23:00", "Fr-Sa 06:00-24:00", "So 08:00-22:00" ], "priceRange": "$$", "servesCuisine": [ "Brunch" ], "email": "mailto:info@hiltl.ch", "image": "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2012/12/Hiltl-Buffet-vegetarisch-Brunch.jpg", "telephone": "+41 44 227 70 00", "url": "https://www.hiltl.ch" }, "author": { "@type": "Person", "name": "Walter Schärer" }, "review": [ { "@type": "Review", "author": "Walter Schärer", "datePublished": "2012-12-09", "description": "Sonntags und an Feiertagen geniesst man im Restaurant Hiltl in Zürich ab 8 Uhr diesen reichhaltigen vegetarischen Brunch:", "name": "Vegetarischer Sonntags-Brunch im Hiltl Restaurant in Zürich" } ], "publisher": { "@type": "Organization", "name": "reisememo.ch" } } Romantisch dichte Atmosphäre in Babu’s Bakery & Coffeehouse Babu’s Bakery an der Zürcher Sihlporte Im Babu’s fühlt man sich eine andere Welt versetzt. Eine aus Lebkuchen und allerlei weitere Verführungen. Es ist eng und laut und das tut der gemütlichen Kaffeehaus-Stimmung überhaupt keinen Abbruch. Das flinke Personal schlängelt sich gekonnt zwischen den vollen Tischen hindurch und schafft eine Etagère nach der andern herbei. Sehr zu empfehlen! Birchermüesli, Kiwisaft & Latte Macchiato im Babu’s in Zürich Zu unserem Review des Babu-Brunches. Adresse Babu’s Bakery & Coffeehouse Löwenstrasse 1 8001 Zürich +41 44 212 87 45 Öffnungszeiten: Mo 9-23h Di-Do 9-24h Fr 9-2h Sa 10-2h So 10-23h Preis ab CHF 35.- pro Person { "@context": "https://schema.org/", "@type": "Review", "itemReviewed": { "@type": "Restaurant", "address": { "@type": "PostalAddress", "addressLocality": "Zürich", "addressRegion": "ZH", "postalCode": "8001", "streetAddress": "Sihlstrasse 28" }, "name": "Babu's Bakery & Coffeehouse", "openingHours": [ "Mo-Sa 07:00-20:00", "So 09:00-17:00" ], "priceRange": "$", "servesCuisine": [ "Brunch" ], "email": "mailto:info@babus.ch", "image": "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2012/08/Babus-Bakery-Fruchtsaft.jpg", "telephone": "+41 44 212 87 45", "url": "https://www.babus.ch/" }, "author": { "@type": "Person", "name": "Walter Schärer" }, "review": [ { "@type": "Review", "author": "Walter Schärer", "datePublished": "2012-08-02", "description": "Bei der Sihlporte in Zürich befindet sich an der Löwenstrasse ein unauffälliges Bijou: Babu’s Bakery & Coffeehouse. Wer insidermässig Brunchen möchte, sollte entweder früh aufstehen oder reservieren. Es lohnt sich!", "name": "Atmosphärischer Brunch in Zürich: Babu’s Bakery & Coffeehouse" } ], "publisher": { "@type": "Organization", "name": "reisememo.ch" } } Brunch in der Brasserie Schiller in Zürich – Grosszügig für nur 39.- Gedeckter Tisch der Brasserie Schiller mit eleganter Sitzgruppe Zürichs Brasserie Schiller bietet an zentraler Lage neben dem Opernhaus einen grosszügigen à-la-Carte Brunch. Für CHF 39.- wird eine gewaltige Menge geboten! Egg Bénédict mit Brotkorb auf dem Brunch-Tisch Zu unserem Review des Schiller Brunches. Brasserie Schiller & Goethe Bar Sechseläutenplatz 10 8001 Zürich { "@context": "https://schema.org/", "@type": "Review", "itemReviewed": { "@type": "Restaurant", "address": { "@type": "PostalAddress", "addressLocality": "Zürich", "addressRegion": "ZH", "postalCode": "8001", "streetAddress": "Sechseläutenplatz 10" }, "name": "Brasserie Schiller & Goethe Bar", "openingHours": [ "Mo-Fr 11:30-14:00", "Mo-Fr 17:30-24:00", "Sa-So 11:00-24:00" ], "priceRange": "$$", "servesCuisine": [ "French" ], "email": "mailto:info@brasserie-schiller.ch", "image": "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2019/03/Sitzgruppe-Brasserie-Schiller-Zuerich.jpg", "telephone": "+41 44 222 20 30", "url": "https://www.brasserie-schiller.ch/" }, "author": { "@type": "Person", "name": "Walter Schärer" }, "review": [ { "@type": "Review", "author": "Walter Schärer", "datePublished": "2019-03-03", "description": "Schöner Brunch in Zürichs Brasserie Schiller - für nur 39.- liegt Preis/Leistung in einem wahnsinnig guten Verhältnis! Hier unsere Entdeckung:", "name": "Brunch in der Brasserie Schiller in Zürich - Grosszügig für nur 39.-" } ], "publisher": { "@type": "Organization", "name": "reisememo.ch" } } Brunch am Samstag und Sonntag ab 11 Uhr. Reservation: www.brasserie-schiller.ch Telefon: +41 44 222 20 30 E-Mail: info@brasserie-schiller.ch Brunch auf dem Sommer-Brunch-Schiff der Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft Wer der Sommerhitze entfliehen will, der reserviert einen Tisch auf dem See: Als «Sommer-Brunch-Schiff» kreuzt die Panta Rhei auf dem Zürichsee, bis alle satt sind. Während den Sommermonaten bietet die Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft (ZSG) von Juni bis Ende September einen leckeren Brunch auf dem Schiff. Buffet auf dem Sommer-Brunch-Schiff Es kann los gehen! Unsere Teller sind gefüllt. Hier unser Review mit den Abfahrtszeiten. Brunch im Dolder Grand hoch über den Dächern von Zürich Zürichs exklusivster Brunch ist voraussichtlich derjenige des Dolder Grand. Er beginnt allerdings erst um 12, denn es werden jede Menge kleine, warme Hauptspeisen gereicht. Nach dem Vorspeisen- und vor dem Dessert-Buffet… Sehr schmackhafte Auster Hier mein Dolder Grand Brunch-Review inklusive Preisliste. Den Champagner gibt es à discrétion… Weitere Brunches aus der Region Wer den Brunch allenfalls mit einem kleinen Ausflug verbinden will: Hier ein paar weitere empfehlenswerte Brunch-Highlights aus der «Region» um Zürich: Brunch im Kunsthof in Uznach — kein leeres Geklapper! Speck im Schneesturm — Sonntagsbrunch im Rare Street Coffee Rapperswil Oder auch mal zu Hause brunchen wie die Grossen mit dem Brunch-Butler ## Von Burgen, Schlössern und Käsespatzen rund ums Burghotel Falkenstein Quelle: https://reisememo.ch/deutschland/burghotel-falkenstein-allgaeu Man sieht es schon von weitem, das Burghotel Falkenstein im nahen Allgäu. Majestätisch thront es wie ein Adlerhorst auf einem Felsen. Der Weg dahin ist allerdings ein kleines Abenteuer… Auf dem Weg zum Burghotel Falkenstein werden wir auf ein äusserst schmales und steiles Strässchen geleitet. Es windet sich unübersichtlich durch den Wald. «Hoffentlich kommt jetzt kein Gegenverkehr», sende ich meine Stossgebete in den Himmel. Nichts für schwache Nerven! Nach kurzem Nervenkitzel oben angekommen, entschädigt uns die atemberaubende Sicht über das Allgäu. Und natürlich hilft auch der Begrüssungssekt, den Puls wieder zu normalisieren. Burghotel Falkenstein Unsere Burgkristall Suite, wie auch das ganze Hotel, ist mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. Als erstes fällt natürlich das Bett auf. Eine Art Himmelbett aus massivem Holz. Sehr rustikal und heimelig. Allgemein ist die Einrichtung modern, aber gemütlich gehalten. Holz und Stein dominieren, während geschmackvolle Wohnaccessoires das Ganze auflockern. Besonders gut hat mir die Idee mit dem Leihrucksack gefallen, der in jedem Zimmer zur Verfügung steht. Um diesen war ich am nächsten Tag bei unserer Wanderung äusserst dankbar! Das Spa – klein aber fein Nachdem wir uns im Zimmer umgesehen haben, erkunden wir als erstes den Spa-Bereich. Klein aber fein ist hier die Devise. Perfekt, um zu entschleunigen und die Seele baumeln zu lassen. Kleine Snacks und Getränke stehen zur Verfügung. Unvergesslich ist der traumhafte Ausblick vom grosszügigen und lichtdurchfluteten Ruhebereich aus. Endlos gleitet mein Blick über das Allgäu en Miniature. Ich kann mich fast nicht sattsehen und noch heute träume ich mich gerne dahin zurück. Kulinarische Genüsse Tiefenentspannt und erwartungsfroh steht als nächstes das Restaurant auf dem Programm. Wie erwartet, werden wir nicht enttäuscht. Das Essen ist hervorragend. Das Servicepersonal sehr aufmerksam und freundlich. So lassen wir den Abend gerne ausklingen. Mein persönliches Highlight ist das Frühstück. Bei eitel Sonnenschein geniessen wir das herrliche Oktober-Wetter auf der Terrasse, mit Blick auf die Burgruine Falkenstein. Hach, das Leben kann so schön sein. Eine romantische Märchenburg, Schlösser und… Käsespatzen! Nach dem Frühstück führt uns ein kurzer, steiler Marsch hoch zur Burgruine Falkenstein. Diese ist mit 1.268 m.ü.M. die höchstgelegene(!) Burganlage Deutschlands. König Ludwig II. von Bayern wollte hier an Stelle der Ruine eine romantische Märchenburg in der Art Neuschwansteins errichten. Die begonnenen Bauarbeiten wurden aber eingestellt, nachdem der König im Jahr 1886 im Starnberger See ertrank. Kaum vorstellbar, wenn hier auch so ein Massenandrang wie in Neuschwanstein herrschen würde. Da weiss man die Ruhe umso mehr zu schätzen… Aber schade natürlich um den armen König! Angetan von den alten Gemäuern und ihren Geschichten beschliessen wir, eine Wanderung zu den Burgruinen Eisenberg und Hohenfreyberg zu unternehmen. Der Weg führt vom Weiler Lieben aus über saftige Almwiesen und herbstlich eingefärbte Wälder und dauert 2-3 Stunden. Rundumblick auf die Allgäuer Alpen inklusive. Unterwegs empfiehlt es sich, in der Schlossbergalm ein zünftiges Mittagessen einzunehmen. Allerdings kann ich nun aus leidvoller Erfahrung sagen, mit einem Magen voller Käsespatzen mit Röstzwiebeln wandert es sich gar nicht gut! Ich würde es aber dennoch jederzeit wiederholen, weil es so lecker war… Am nächsten Tag wandern wir rund um den Weissensee. Dieser liegt idyllisch eingebettet zwischen Hügeln, Wiesen und Bergen. Der landschaftlich sehr schöne Rundweg ist auch für weniger sportliche Personen und Familien mit Kindern geeignet. Perfekt für einen Sonntagsspaziergang! Schloss Neuschwanstein Natürlich darf bei einem Besuch ins Allgäu das kitschige Schloss Neuschwanstein nicht auf dem Programm fehlen. Am Fusse der Bayerischen Alpen gelegen, diente es als Vorlage für Walt Disneys Dornröschen-Schloss. Eingebettet in golden schimmernden Wäldern ist es wahrhaftig bezaubernd. Es lohnt sich, hoch zur Marienbrücke zu gehen und von da aus den Blick auf das Märchenschloss zu geniessen. Zu unserem Leidwesen finden dies auch Busladungen von Touristen und so kann es mitunter doch recht eng werden auf der Brücke. Ist wohl kein Geheimtipp mehr. Aber trotzdem sehenswert! Gleich unterhalb von Neuschwanstein liegt die barocke St. Coloman Kirche. Leider war sie geschlossen und konnte nicht besichtigt werden. Aber ein hübsches Foto von aussen kann man ja trotzdem knipsen? Schade – jetzt müssen wir schon wieder Abschied nehmen vom südlichsten Bundesland Deutschlands. Gerne hätten wir mehr Zeit gehabt, um zum Beispiel das hübsche Städtchen Füssen zu erkunden. Oder auf die Zugspitze, den höchsten Gipfel Deutschlands, zu fahren. Ach, es gäbe noch so viele Orte zum Entdecken! Wenigstens haben wir so einen triftigen Grund, um wiederzukommen ;-) Unser Dank geht an… Wir danken Lisa-Maria Hiergeist von Stromberger PR und der Familie Schlachter vom Burghotel Falkenstein für die grosszügige Einladung und den grossartigen Aufenthalt! Hoteladresse Burghotel Falkenstein Auf dem Falkenstein 1 D-87459 Pfronten im Allgäu Webseite: www.burghotel-falkenstein.de { "@context": "https://schema.org", "@type": "Hotel", "name" : "Burghotel Falkenstein", "description" : "Burghotel im Allgäu", "address" : { "@type" : "PostalAddress", "addressCountry" : "D", "addressLocality" : "Pfronten", "addressRegion" : "Allgaeu", "postalCode" : "87459", "streetAddress" : "Auf dem Falkenstein 1" }, "telephone" : "+49 8363 914540", "image" : "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2017/10/Burghotel-Falkenstein-Daemmerung.jpg", "starRating" : { "@type" : "Rating", "ratingValue" : "4"}, "priceRange" : "EUR 190 - EUR 304" } ## Globus Delicatessa: Dinner mit Star-Metzger Hendrik Dierendonck Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/globus-delicatessa-metzger-dierendonck Heute spielt der Metzger und sein Fleisch die Hauptrolle! Männer, und ein paar wenige weibliche Gäste, bestaunen den vor Schalk sprühenden, hochkonzentrierten belgischen Metzgermeister Hendrik Dierendonck. Nicht von ungefähr bannt er die Aufmerksamkeit der Anwesenden auf sich und sein Rotes Rind… Faszinierend, wie er das Messer gekonnt an dem am Knochen gereiften Westflämischen Roten Rind führt! Wo bin ich? Diese Reise ist vergleichbar kurz: In der GLOBUS Delicatessa an der Zürcher Bahnhofstrasse stehe ich, ebenfalls vor Begeisterung strahlend. Metzger Hendrik Dierendonck im GLOBUS ***delicatessa Zürich Fleisch vom Metzger persönlich Das ***delicatessa Dinner mit Metzger Hendrik Dierendonck und Chef Anthony Snoeck findet seinen Auftakt mit dem virtuosen Fleisch-Zuschnitt, während sich die Gesellschaft zögerlich an den mitten im Verkaufsbereich aufgestellten Tischen einfindet. Ein stimmiges Ambiente, mit einem edlen Touch von ‚the perfect moment‘. ***delicatessa Dinner GLOBUS Zürich Im Familienbetrieb des westflämischen Metzgers Hendrik Dierendonck wird Fleisch nicht einfach verarbeitet, es wird veredelt! Es wird nicht einfach abgehangen, es reift am Knochen, 5 bis 10 Wochen, bis sich Textur und Geschmack so entwickelt haben, dass der Eigengeschmack voll ausgereift ist. Auf die Schlachtbank kommt nur, was ökologisch gewachsen ist. So züchtet er auf der familieneigenen Farm dann auch gleich das seltene westflämische Rote Rind, welches zu einer der schwierig zu haltenden Rasse zählt. Seine Tiere fressen ausschliesslich Gras und Kräuter und sind durchschnittlich 6 bis 7 Jahre alt. Hendrik Dierendonck ist für diesen Abend mit Chef Anthony Snoeck vom CARCASSE, dem zugehörenden Restaurant, und dem edlen westflämischen Fleisch nach Zürich gereist. Hendrik Dierendonck mit seinem westflämischen Roten Rind Globus Delicatessa Dinner in Zürich Mit Vorfreude schiebe ich mir den ersten Happen hauchdünn geschnittenes, auf der Zunge zergehendes Edelfleisch in den Mund. Mhhhmmm! Ein wahrer Genuss, auch das nachfolgende Tatar lässt meine Geschmacksknospen erblühen. Dry Aged Entrecôte mit geräucherter Mayonnaise und frischen Kräutern sowie ein Rindstatar mit Meerrettich und Sauerteig-Toast. Als Weinbegleitung ein Glas Bollinger Brut Rosé. Kann es besser werden? Dry Aged Entrecôte und Rindstatar Mit Ludovic Pitrel, Chef de Cuisine des Zürcher Restaurants Hotel Florhof, habe ich den perfekten Tischnachbarn. So erläutert er mir begeistert die Finessen von Geschmacksempfindungen, die Entwicklung von Gerichten, die Feinheiten und Verwendungen von Olivenöl und er verrät mir sogar die Herstellung eines Olivenöl-Glaces. Während wir den aromatischen, zartschmelzenden Black Pudding – ja, ja, Blutwurst – und anschliessend einen herzhaft saftigen, glasierten Schweinebauch verspeisen, geniesse ich die unterhaltsame Tischrunde. Black Pudding mit Spekulatiuspaste und Miso auf Toast und glasierter Schweinebauch mit Apfel-Sellerie-Quinoa-Salat, knuspriger Zwiebel und Karottensaft. Zur Weinbegleitung ein Domaine de Chevalier Blanc 2014. Black Pudding und glasierter Schweinebauch Mir fehlen die Worte für die im Hauptgang aufgetragenen 4 Sorten Dry Aged Rindfleisch. Ein wahrer Gaumenschmaus dieses butterzarte, charaktervolle Fleisch, welches meisterlich zubereitet auf den Tisch kommt. Auch die Beilagen sind ein Genuss. Ich wage jedoch zu behaupten, es hätte sie nicht gebraucht. Dieses Fleisch braucht keine Begleitung… Im Hauptgang vier Sorten Dry Aged Rindfleisch mit Saisongemüse und Kartoffelpüree: Westflämisches Rotes Rind (5 Wochen am Knochen gereift, 6-jähriges Rind von Raymond Dierendonck) Schottisches Angus (5 Wochen am Knochen gereift, 2½-jähriges Rind von MacDuff) Holländisches Holstein (6 Wochen am Knochen gereift, 8-jähriges Rind) Spanisches Rubia Galega (10 Wochen am Knochen gereift, 14-jähriges Rind, Luismi) Als Weinbegleitung ein Valdicava Brunello di Montalcino Riserva Madonna del Piano 2007. Dry Aged Rindfleisch von Hendrik DierendonckOder «West Vlaams Rood Rund» im Lokaljargon Und als Dessert ein Mousse au Chocolat mit Joghurt und Shiso, als Weinbegleitung ein Maury Domaine Bachelet 1929. Mousse au Chocolat Dass wir Entrecôtes von Dierendoncks westflämischem Rotem Rind seit gut einem Jahr an der Fleischbank in der GLOBUS ***delicatessa kaufen können, ist dem renommierten Foodscout Richard Kägi zu verdanken. Im Gepräch nimmt er mir die Furcht, solch edles Fleisch in der Pfanne oder auf dem Grill tot zu braten. Da kann man nichts falsch machen, versichert er mir schmunzelnd: Braten Sie das Fleisch in einer sehr heissen Pfanne oder auf dem Grill kurz beidseitig an und dann ab in den Ofen. Mit einem guten digitalen Backofenthermometer (einem guten!) kann gar nichts schief gehen. Und von Ludovic weiss ich ja jetzt, dass etwas Fleur de Sel und ein paar Tropfen Olivenöl auf dem Entrecôte für einen vollendeten Genuss vollumfänglich ausreichen. Na dann. Bon Apétit! Die Dierendoncks sind an der Nordseeküste in Westflandern/Belgien nahe der französischen Grenze zuhause. www.dierendonck.be Das Restaurant CARCASSE liegt etwas weiter östlich in Koksijde. Den genussreichen Abend in unterhaltsamer Gesellschaft ermöglichte Liesbet Vandebroek von VISITFLANDERS. Ein grosses Dankeschön für diesen genussvollen und sehr unterhaltsamen Abend an dieser Stelle! ## Grosser Mythen – über 47 Kehren zum Gipfel Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/grosser-mythen-wanderung-schwyz Der grosse Mythen hat es meinem Bruder angetan; immer wieder mal besteigt er diesen Berg und posted dann wunderschöne Fotos auf Facebook. Jetzt will ich da auch mal hoch! Reisememo Grosser Mythen: Innerschweizer Wahnsinnswanderung mit phänomenaler Aussicht –> Grosser Mythen, 1898 m, Wahrzeichen des Kantons Schwyz SZ –> Höhenmeter: knapp 500 m ab Bergstation Holzegg (1405 m) –> Länge: 3.5 km teilweise sehr steiler Wanderweg –> Wanderzeit: 2h30 plus Pause auf dem Gipfel –> Schwierigkeit: T3 – nur mit festem Schuhwerk und guter Kondition empfohlen –> Energiebedarf: 1’580 kcal Auf dem Gipfel thront das gutbesuchte Bergrestaurant von Annagreth Schuler & Werner Ruhstaller. Die Öffnungszeiten sind stark witterungsabhängig, deshalb schaut man am besten auf ihrer Webseite nach. Bei nasser Witterung rate ich aber eh von der Wanderung ab, dann wird sie NOCH halsbrecherischer! Anreise mit dem Postauto oder Auto In Brunni wendet das Postauto. Hier stehen auch Parkplätze zur Verfügung. Ab Brunni empfehlen wir die kleine Seilbahn zur Holzegg. Schon lange hege ich den Wunsch, das Wahrzeichen des Kantons Schwyz zu erklimmen. Also fahren Walter und ich an einem Sonntagmorgen bei herrlichem Herbstwetter via Einsiedeln nach Brunni-Alpthal. Der Parkplatz in Brunni ist noch halb leer – gut so! Ich mag nämlich keinen Massenansturm. Meinte ich. Mit der Luftseilbahn von Brunni auf die Holzegg Nachdem einige Wanderer frisch und munter ab Brunni Richtung Holzegg laufen, zögern wir für einen kurzen Augenblick. Sollen wir auch schon von hier aus loslaufen? Oder nehmen wir für die erste Etappe die kleine Luftseilbahn? Ist ja auch ein Erlebnis, mit 14 anderen in einer kleinen Gondel zu stehen; die Bahn hat nämlich eine maximale Kapazität von 15 Personen pro Kabine. Aussicht von der Holzegg zurück Richtung Brunni und Einsiedeln Im Nachhinein bin ich froh, dass wir uns nicht heldenhaft dem Gruppenzwang gebeugt haben und etwas weich die Gondel nehmen… Nach einer 5-minütigen Fahrt starten wir auf der Holzegg den eigentlichen Mythenweg. Majestätisch wie eine Felspyramide thront der auf allen Seiten freistehende Grosse Mythen über dem Talkessel von Schwyz. Grosser Mythen Ohne mir Gedanken zu machen, ob ich den Aufstieg überhaupt schaffen würde, laufen wir frohen Mutes los. Bis wir eine Tafel erblicken, worauf sozusagen die «do’s and dont’s» aufgeführt sind. Darunter ein Hinweis, man solle Kinder anseilen. Wie bitte?!… Über 47 Kehren auf den Mythen Gipfel Der Serpentinenweg mit insgesamt 47 Kehren ist eher steil und anspruchsvoll. An besonders exponierten Stellen ist der Felsweg mit Ketten gesichert. Zum Glück bin ich trittsicher. Und Höhenangst habe ich auch keine. Aber so ganz ohne ist der Weg nicht. Und allmählich merke ich, wie meine Oberschenkel anfangen zu brennen. Serpentinenweg zum Mythen Ich rufe mir in Erinnerung, dass mein Bruder meinte, die Besteigung sei «mit der nötigen Vorsicht auch für dich machbar«. Na dann. Wenn dein Bruder an dich glaubt, solltest du es auch! Schliesslich besteigen jedes Jahr über 40’000 Wanderer den Grossen Mythen. Darunter auch Kinder! Wir haben mehr als eine Familie gesehen. Wie die Kids mit ihren kurzen Beinen diesen Aufstieg schaffen, ist mir allerdings heute noch ein Rätsel. Allerdings sind wir nicht die einzigen… Wie auch immer – die Aussicht ist jedenfalls bereits auf dem Weg zum Gipfel vielversprechend! Walter kurz vor dem letzten Anstieg Bald geschafft! Einmal oben angekommen, sind alle Strapazen und das Muskelbrennen vergessen. Denn der 360-Grad Rundblick über die Glarner und Urner Alpen, den Kleinen Mythen und den Vierwaldstättersee ist einfach grandios! Aussicht vom Grossen Mythen auf Schwyz, Vierwaldstätter- und Lauerzersee Yeah! Geschafft! Walter und ich erleichtert Die im Wind flatternde Schweizerfahne löst irgendwie ein Gefühl in mir aus, als müsste ich gleich zur Schweizer Hymne ansetzen. Aber ich lass das Singen (obwohl Freundinnen von mir wissen, dass ich in den Bergen gerne ab und zu mal singe). ;-) Schweizer Flagge auf dem Grossen Mythen Stattdessen nerve ich einen Berggänger – vermutlich ein Ornithologe? – weil ich seine Bergdohle für einen Raben halte. «Städter oder was?» zischt er mich an. Entschuldigung! Immerhin ist die Bergdohle eine Gattung der Rabenvögel. Habe ja nicht den Vogel mit einer Kuh verwechselt, oder? Pfff… Egal – ich lass mir das Glücksgefühl, diesen Berg endlich bestiegen zu haben, nicht nehmen und geniesse die Aussicht. Und die akrobatischen Flugeinlagen der Dohlen. Flugeinlage einer Bergdohle (ist kein Rabe!) Der Abstieg ist zwar nicht mehr so anstrengend, aber er geht definitiv in die Knie! Obwohl ich am Tag danach mit Muskelkater aufstehe, hat sich die Wanderung absolut gelohnt! Grosser Mythen – ich komme wieder! Restaurant Grosser Mythen Gutes Schuhwerk ist Voraussetzung für den Aufstieg, denn es gibt keine Bergbahn auf den Gipfel… Schwindelfrei und trittsicher sollte man auch sein. Wir sehen einige Wanderer auf halbem Weg wieder umkehren. Der Aufstieg ab Holzegg dauert je nach Kondition etwa 1 Std. 15 Minuten. Ein älteres, aber top fittes Ehepaar (ich schätze sie um die 70), das wir auf dem Gipfel kennenlernen, schafft es allerdings regelmässig in 45 Minuten! Hut ab! Wanderern mit nur mittelmässiger Kondition empfehlen wir die Gondelbahn ab Brunni nach Holzegg. Sonst hat man beim Einstieg in den Mythen-Bergweg bereits eine Stunde Hochlaufen in den Beinen: Der anfänglich leicht aussehende Wanderweg ab Brunni zweigt schnell mal in den Wald ab und geht dort fast ebenso steil über Stock und Stein wie die Mythenwanderung. Achtung: Bei schönem Wetter herrscht am Wochenende auf dem Mythen ein regelrechter Volksauflauf. Früh losgehen lohnt sich! Der Parkplatz war am frühen Nachmittag bei unserer Rückkehr jedenfalls proppenvoll! Und an der Postauto Haltestelle standen so viele Leute! Ob all die Berggänger reinpassten, bezweifle ich. Wir waren jedenfalls froh um die eigene Karosse. Einkehren im Skihaus Holzegg Wer früh oben war, ist gegen Mittag zurück in der Bergstation Holzegg und kann dort oder ein paar Schritte weiter im Skihaus Holzegg auf der Sonnenterrasse ausruhen. Und Mittagessen. Und ungläubig hochschauen und wissen, dass man soeben «dort oben» war! Skihaus Holzegg unterhalb des Grossen Mythen Und wer den Sonnenaufgang auf dem Grossen Mythen erleben will, kann hier übernachten. In der Hütte auf dem Gipfel gibt es keine Übernachtungsmöglichkeit. Und den Alphörnern der Tells Angels lauschen ;-) Ständchen des Alphornquartetts Tells Angels Kleine Kapelle auf der Holzegg Hier die Route und Walters Puls. Route auf den Gipfel und Walters dazugehöriger Puls Wer wissen will, wie das Wetter die letzten 24 Stunden auf dem Mythen war, guckt sich diesen Timelapse hier an: Brunni: Mythenregion − Einsiedeln (Bergstation) − Holzegg Frohes und sicheres Wandern allerseits! Und bitte keine Muskelkater Reklamationen an unsere Adresse! Da musst Du mit Deinem Fitness-Trainer sprechen… ## Neuigkeiten von Relais & Châteaux 2017 – bekocht vom Koch-Weltmeister! Quelle: https://reisememo.ch/bericht/relais-chateaux-neue-mitglieder-2017 Relais & Châteaux ist die Marketingvereinigung mit den Hotels und Restaurants, in denen man wahnsinnig werden kann. Vor Glück. An der jährlichen Konferenz der Schweizer Spitzenköche von Relais & Châteaux wird mir wieder bewusst, wie schön es Reisende haben, die in diesen Häusern absteigen dürfen… In Zürich trafen sich Vertreter von Relais & Châteaux, ihre Chefköche der Delegation Schweiz & Liechtenstein und Pressevertreter zum jährlichen Austausch. Wenn sich eine Organisation ausdrücklich über ihre Küche definiert und sich auf die Fahne schreibt Making a better world through cuisine and hospitality wird man als Reiseblogger ganz still und kriegt grosse Augen und Ohren: Was haben die Neues zu erzählen? 24 neue Mitglieder bei Relais & Châteaux Ursprünglich zwischen Paris und der Côte d’Azur geboren, ist die Vereinigung heute global tätig. Sie ist zwar weiterhin französisch geprägt, wie der internationale Präsident Philippe Gombert verdeutlicht, ihre über 550 Häuser finden sich aber weltweit. Philippe Gombert, internationaler Präsident, bekräftigt das Engagement von Relais & Châteaux Dieses Jahr wurden 24 neue Mitglieder aufgenommen. Unter den Auserwählten ist auch ein Schweizer Vertreter: Die Krone Regensberg schaffte die Aufnahme mit ihrem komplett renovierten Riegelhaus. Der Gegensatz von mittelalterlichem Städtchen und stilvoller, moderner Einrichtung ist vielversprechend. Und die Küche sowieso… Wir gratulieren herzlich! Die renovierte Krone Regensberg sieht vielversprechend aus! Auch die anderen Neuzugänge sind an Exklusivität kaum zu überbieten: Von der Luxuslodge in Zululand über ein Zeltcamp in Botswanas Okavango-Delta bis zum Delfin Amazon Cruise im peruanischen Amazonas ist alles dabei, was Rang und Lokalkolorit hat. Und eine gute Küche selbstverständlich… Die Häuser sind auf der Website von Relais & Châteaux einsehbar. Am Herd: August Minikus und Weltmeister Yannick Holenstein Für das leibliche Wohl der Gästeschar ist August Minikus vom Mammertsberg besorgt. Ausgerechnet an einem Anlass von Relais & Châteaux soll schliesslich niemand hungern… Wie üblich ist der Wein, z.B. der Wolfer Pinot Noir aus Weinfelden, bestens assortiert und empfohlen von Gattin Luisa Minikus, ihres Zeichens Sommelière des Hauses. Aber Minikus ist nicht allein gekommen. Er hat seine Küchenbrigade dabei inklusive Junioren-Kochweltmeister Yannick Holenstein. Es schmeckt hervorragend Jungs, wir applaudieren! Junioren-Kochweltmeister Yannick Holenstein wird verdankt August Minikus vom Mammerstberg in akrobatischer Aktion Das junge Team kocht unter besonderer Beobachtung weiterer Relais & Châteaux Chefs. Unter anderen haben Dario Cadonau vom In Lain in Brail und Mattias Roock vom Castello del Sole in Ascona den Weg nach Zürich gefunden. Auch bei ihnen durften wir schon aussergewöhnlich gut dinieren. Einer muss den Job ja schliesslich machen… Die Vorspeisen sind angerichtet Vertreter von Relais & Châteaux und der Presse Danke für die News Mylène Oquidan von Relais & Châteaux und Sabine Biedermann von Primcom! ## Beach Clubs in Kroatien – Design zwischen Chic und Camping-Platz Quelle: https://reisememo.ch/kroatien/beach-clubs-kroatien Kroatien bietet eine Reihe attraktiver Beach Clubs. Ihre exponierte Lage an der Adriaküste ist prädestiniert für gute Drinks am Strand und herrliche Sonnenuntergänge. Kroatien hat noch viel Aufholpotential in Sachen Beach Clubs. Aber sie kommen langsam auf den Geschmack! Da uns die Insiderinnen Jasna und Sandra und zahlreiche weitere Bekannte von Kroatien vorschwärmen, machen wir uns nicht nur auf einen Roadtrip (hier geht’s zu unseren Reisetipps), um das Land kennenzulernen. Wir spüren in freudiger Erwartung auch den Beach Clubs nach. In Anlehnung an die Faszination Ibizas muss es die ja auch in Kroatien geben? Beach Clubs in Kroatien — ja, aber… Und tatsächlich, wir können den einen oder anderen Hotspot ausmachen! Allerdings ist das Niveau (noch) nicht mit demjenigen von Ibiza vergleichbar. Vielleicht mangels Sandstränden? Die in die Kieselküsten Kroatiens gelegten Beach Clubs entwickeln irgendwie nicht dieselbe Magie. Sonnenliegen in der Bucht von Hvar Auch fällt es mir schwer, ein Ranking zu erstellen: Zu unterschiedlich ist die Ausprägung der Lokale. Hier die Direktlinks für die Wenig-Scroller unter uns: Hula hula Beach & Bar — der Wilde Bonj ‚les Bains‘ Beach Club — der Altehrwürdige Opatija — die Luxuriösen Brown Hotel — der Elegante Rings um Trogir — die Einfachen Hula hula Beach & Bar in Hvar — der Wilde Adresse: Ul. Vlade Avelinija 10, Hvar, Kroatien Telefon: +385 95 911 1871 Spaziert man in Hvar der Hafenpromenade entlang und weiter hinaus, folgt schon bald der Hula Hula Beach Club. Er wirkt etwas verwildert, sind die Holzplattformen für die Liegestühle doch einigermassen gewagt in die Küstenfelsen gelegt. Auch das Restaurant wirkt nicht besonders nobel, dafür liegt nebenan der «Muscle Beach», wo die Jungs mit den dicken Armen hängen. Bonj ‚les Bains‘ Beach Club in Hvar — der Altehrwürdige Adresse: Ul. Dinka Kovačevića 10, 21450, Hvar, Kroatien Telefon: +385 91 452 4719 Geht man noch etwas weiter, kommt man am unübersehbaren Bonj les Bains vorbei. Mit Betonung auf «vorbei», denn beide Male als wir daran vorbeigehen, ist der Club wegen einer Hochzeit der geschlossenen Gesellschaft vorbehalten. Es ist aber einfach einzusehen, warum hier so gerne gefeiert wird: Lage und Ausstattung sind betörend romantisch. Ja, Mann hat richtig gelesen, sehr romantisch! Alles Gute den zahlreichen jungen und schönen Brautpaaren! Bonj 'les Bains' Beach Club bei Hvar geschmückt für eine Hochzeit Auf der Hvar vorgelagerten Insel Stipanska liegt man in der Carpe Diem Cocktail Lounge zwischen Pinienwald und Meer. Auch in diesem Lokal ist der Look unter den Sonnenschirmen aus Stroh eher unprätentiös. Opatija – die vielen Luxuriösen Istrien bietet nicht nur malerische Fischerdörfchen, mit Opatija verfügt es auch über einen veritablen Badeort. Kein Wunder drängt sich hier an der Strandpromenade ein Beach Club an den anderen. Strandpromenade in der Marina bei Opatija Elegante Lounge bei Opatija Nachts in Opatija Unmittelbar bei Opatija sind die Schuppen hochgradig stylish. Geht man immer weiter, stellt das Bevanda Hotel von Relais & Châteaux den eleganten Schlusspunkt der Strandpromenade dar. Thunfisch Tatar im Bevanda Hotel von Relais & Châteaux Kroatischer Chardonnay mit kroatischer Aussicht Schick: Hochstühle im Bevanda Relais & Châteaux bei Opatija Aber nach dem Schlusspunkt ist vor den Fischerdörfern: Hinter dem Bevanda geht die Uferpromenade noch eine ganze Weile weiter. Immer entlang kleiner, pittoresker Fischerdörfer und den eingestreuten herrschaftlichen Villen. Fischerboot in kleinem Dörfchen bei Opatija Kilometerlange Uferpromenade bei Opatija Auch der Mulini Beach Club des gleichnamigen Hotels in Rovinj soll einen Besuch wert sein. Gelegen zwischen den Hotels Monte Mulini und Hotel Lone bietet es minimalistisches Design in Weiss und Stein. Brown Hotel in Trogir — der Elegante Adresse: Put Gradine 66, Trogir 21220, Croatia Telefon: +385 21 355 450 Designerpool des Brown Hotels bei Trogir Das Brown Beach House Boutique Hotel verfügt nicht nur über einen Designerpool, quer über die Strasse nennt es auch einen Beach Club sein eigen. Und der hat es in sich und kann es tatsächlich mit den eleganten Vorbildern aus Ibiza aufnehmen. Hier schlürft man in noblen, weissen Korbstühlen seinen Espresso und schaut dem muskulösen Bademeister zu, wie er die Liegen von links nach rechts zurechtrutscht. Mit dem passenden, fetten Sound. Logisch. Beach Club des Brown Hotels bei Trogir Brown Hotel mit vorgelagertem Beach Club Eine halbe Autostunde weiter am Bacvice Strand bei Split soll auch der Radisson Blu Beach Club in Trstenik mithalten können. Den konnten wir diesmal leider nicht besuchen. Aber hat jemand Tipps dazu? «Beach Clubs» rings um Trogir — die Einfachen Das mittelalterliche Trogir (Link zu unserem Review) hat ja selbst schon einiges zu bieten, zum Beispiel Restaurantterrassen ohne Ende. Drinks Karte im Dionis Restaurant in Trogir Drinks auf der Dionis Terrasse Östlich davon kommt aber noch die «Kastell-Küste» dazu: 7 kleine Schlösser reihen sich dem Strand entlang auf. Die Ortschaften hören auf so lauschige Namen wie Kaštel Štafilić, Kaštel Novi, Kaštel Stari, Kaštel Lukšić, Kaštel Kambelovac, Kaštel Gomilica und Kaštel Sućurac. Und jedes Schlösschen kommt mit seinem Städtchen und den obligaten Strandrestaurants. Dabei handelt es sich meinetwegen nicht um Beach Clubs im engeren Sinne, die Stimmung ist aber trotzdem entspannt und die Gegend einen Besuch wert. Getrunken wird dabei das beliebte und schmackhafte Pan Bier. Das wird mir jedenfalls gereicht, als ich nach einem «guten Bier» frage ;-) Labinezza Restaurant am Strand von Kaštel Novi Pan Bier zur Entspannung der Lage Pizza und Pan am Strand von Kaštel Kambelovac Westlich von Trogir auf Höhe des Ola Hotels stehen eher kleine «Beach Clubs»: Sie bieten Lounges am Strand, sind vom Design her aber eher einfach gehalten. Ihr Groove liegt irgendwo zwischen Camping-Atmosphäre und Beach Club light. Hier beispielsweise das Medeni Restaurant und das angrenzende Cocos Restaurant. Medeni Restaurant Einfaches Medeni Restaurant Terrasse des Cocos Restaurants Café Bar Cocos Club Viele Restaurants haben auch eine einfache «Strand-Dépendance». Beispielsweise das Bistro Zule oder gar namenlose Pop-up Bars. Bistro Zule Namenlose Cocktail-Bar Stühle einer Pop-up Cocktail Bar Beach Club im Pier-Style Etwas weiter südlich bei Dubrovnik schwärmen die Experten vom Banje Beach Club und Coral Beach Club. Auch der Shark Beach Club bei Žaborić soll sehr ansprechend sein. Aber diesen Teil haben wir uns ja für unsere nächste Kroatien-Reise aufgespart… Boote vor der Felsküste Trogirs Felsküste zwischen den Beach Clubs Beachclubs in Istrien Etwas weiter nördlich in Istrien bieten sich weitere Gelegenheiten, den bequemen Sonnenliegen zu frönen. Polidor Beach Club Hipster setzen sich in die dick gepolsterten Sonnenliegen oder Sitzsäcke, nippen an bunten Drinks und lauschen der lauten Lounge-Musik. Das Ambiente mit weissen Sonnenschirmen, Champagner-Kühlern, Schwebebetten am und im Wasser bietet die perfekte Ausgangslage für die Tiefenentspannung zwischen Poreč und Funtana. Der typische Kieselstrand bietet eine belebte Beach Bar sowie eine kleine Bucht mit Sandstrand. Polidor Beach Club, Bijela Uvala 1, 52452 Funtana Punto Mare Die schnittige Bar liegt am Strand des Aminess Maestral Hotels, nahe dem Zentrum von Novigrad. Punto Mare, Terre 2, 52466, Novigrad Mulini Beach Malerische Kiesbucht südlich der Altstadt von Rovinj, unterhalb des 5-Sterne-Hotels Monte Mulini gelegen. Safari Bar In die Natur eingewachsene Strandbar an der Südspitze Istriens bei Kap Kamenjak. Safari Bar, Rt. Kamenjak, 52100, Premantura The Beat Beach Club Rabac Lounge-Bar an der Promenade mit Infinity-Pool und Meerblick. The Beat Beach Club Rabac, Ul. Maršala Tita, 52221, Rabac Angiolina Beach Club Badehaus im Retro-Stil. Mit Holzterrassen und Logen am Meer in der Nähe des Angiolina Parks. Angiolina Beach Club, Zert ul. 8, 51410, Opatija Ibiza – die Geburtsstätte der Beach Clubs? Ob Beach Clubs nun in Apulien, auf Mykonos oder in St. Tropez erfunden wurden, konnte ich nicht abschliessend recherchieren. Ibiza hat aber wohl die höchste Dichte an spektakulären Locations. Hier unser Ranking der 6 besten Beach Clubs Ibizas. Zugang zum Cotton Beach Club in Ibiza Cheers! ## Guide MICHELIN 2018 – die neuen Sterne am Gourmet-Himmel! Quelle: https://reisememo.ch/bericht/guide-michelin-2018-gourmet-sterne Heute wurde in Zürich der Guide MICHELIN Schweiz 2018 vorgestellt: Der Restaurantführer umfasst 504 Seiten, worin 931 Restaurants und 514 Hotelrestaurants bewertet sind. Da hatten die Restauranttester ganz schön viel zu tun! Hier die News: Präsentation des Guide MICHELIN 2018 in Zürich: 2 Sterne für Einstein Gourmet aus St. Gallen Publikum an der Pressekonferenz in Zürich Le Guide MICHELIN 2018 in Zahlen 2018 gibt es insgesamt 16 neue Sterne-Restaurants für die Schweiz: nämlich 2 neue 2-Stern Häuser und 14 neue 1-Stern Restaurants. Zusammen mit den bestehenden Guide MICHELIN Restaurants und abzüglich denen, die ihre Sterne verloren haben (auch das gibt es), macht das für die Schweiz drei 3-Sterne Guide MICHELIN Restaurants 19 Häuser mit 2 Sternen 96 Restaurants mit 1 Stern Mit 118 Guide MICHELIN Sterne-Restaurants geniesst die Schweiz die höchste Sterne-Dichte pro Bevölkerung in Europa! Der internationale Direktor Michael Ellis präsentiert den Guide MICHELIN 2018 118 Schweizer Sterne-Adressen gemäss Guide MICHELIN 2018 Michael Ellis mit den neuen Sterne-Köchen 2018 Wie Franck Giovannini vom Hôtel de Ville in Crissier und Peter Knogl vom Cheval Blanc in Basel kann auch Andreas Caminada von Schloss Schauenstein seine drei Guide MICHELIN Sterne bestätigen. Bei Guide MICHELIN werden sie ja jedes Jahr von Neuem getestet! Guide MICHELIN 2018. Caminada bestätigt seine 3 Sterne Hier geht es zu unserem Erfahrungsbericht von Andreas Caminadas Gourmet-Lunch. Was für ein Erlebnis! Als einziges asiatisches Restaurant wurde übrigens «The Japanese Restaurant» vom Chedi Andermatt mit einem Stern ausgezeichnet. Auch dieses Hotel können wir wärmstens empfehlen! Ah! Neben dem Megu des Alpina Gstaad einzigstes japanisches Sterne-Restaurant der Schweiz. Denn auch dort wirkt ja ein begnadeter Sushi-Master! Dietmar Sawyere vom Japanese Restaurant des Chedi Andermatt Und nachdem letztes Jahr Silvio Germann vom «IGNIV by Andreas Caminada» aus Bad Ragaz in die Sterne-Klasse hochgehievt wurde, gelang das Kunststück dieses Jahr auch seinem Kollegen Marcel Skibba vom «IGNIV» in St. Moritz. Obendrauf wurde IGNIV Bad Ragaz Sommelier Francesco Benvenuto gerade vom GaultMillau Rating auch noch zum Sommelier 2018 gekührt! Viel Freude also im «Hause Caminada» ;-) Silvio Germann (links) und Francesco Benvenuto vom IGNIV Bad Ragaz Well done, wir gratulieren herzlich! Ein MICHELIN Stern für Mattias Roock Mein persönlicher Favorit unter all den neu mit einem MICHELIN Stern gekürten Kochstars ist Mattias Roock vom Locanda Barbarossa, dem Restaurant des Castello del Sole in Ascona. Was er dort mit seinem Küchenteam und den Kollegen von den Terreni alla Maggia aus dem Tessiner Boden zaubert, ist phantastisch! Eigens vor Ort angebauter Gourmet-Risotto inbegriffen. Wenn es Gäste wünschen, dann auch mal aus dem Helikopter serviert im Rustico del Sole hoch über dem Tessin. Wahnsinn! Mattias Roock vom Castello del Sole Ascona nimmt den Guide MICHELIN Stern entgegen Chef Mattias Roock (rechts) mit Hoteldirektor Simon Jenny und ihrem Gourmet-Stern Zusammen mit Hoteldirektor Simon Jenny nimmt ein sichtlich stolzer Mattias Roock seinen neuen Stern entgegen. Herzliche Gratulation! MICHELIN Männchen namens? Was ich nicht wusste: Der Guide MICHELIN weist Restaurants mit einem besonders guten Preis-Leistungs-Verhältnis mit dem Prädikat «Bib Gourmand» aus. Abgeleitet vom Namen des Michelin Männchens «Bibendum». Ich nannte es immer nur «Michelin Männchen»… 153 dieser Bib Gourmand Häuser gibt es in der Schweiz. Dort kostet jeweils das 3-Gang Menu maximal CHF 70.- plus Getränke. Michelin Männchen «Bibendum» Dies sind die Schweizer Guide MICHELIN Restaurants sortiert nach Kanton. Und hier geht es zur interaktiven Karte von Guide MICHELIN. Die komplette Liste der ausgezeichneten Restaurants gibt es hier beim Gourmör nachzulesen. Frischgekürte Sterne-Köche beim Champagner Champagnergläser von Veuve Clicquot Besten Dank Diego Oppenheim von Open Up für die Einladung zur Pressekonferenz! ## Roadtrip Kroatien: von Istrien nach Dalmatien Quelle: https://reisememo.ch/kroatien/kroatien-roadtrip-istrien-dalmatien Kroatien-Roadtrip: Das Wasser ist kristallklar, die Landschaften üppig begrünt und die Städtchen malerisch und geschichtsträchtig. Die Strassen sind gut ausgebaut und problemlos zu bereisen. Kroatien ist eine Top-Destination! Von Zürich fliegen wir mit Edelweiss direkt nach Pula in Istrien. Hier fassen wir unseren Mietwagen und fahren mehr oder weniger – mit Abstechern ins Hinterland – der Küste entlang in Richtung Süden, von wo wir 12 Tage später von Split mit SWISS wieder zurück in die Schweiz fliegen. Anflug mit Edelweiss auf Pula in Istrien Aber alles der Reihe nach… Istrische Riviera – Vom Fischerdörfchen Rovinj zum Badeort Opatija In Istrien erkunden wir hauptsächlich die malerischen Küstenstädtchen. Mit ihrem glänzenden Kopfsteinpflaster und lauschigen Gässchen ziehen sie Heerscharen von Gästen an, so dass sie oftmals mit Touristen übersät sind. Davon sollte man sich aber nicht abhalten lassen, denn Rovinj wurde unser Highlight Istriens. Aber auch der Badeort Opatija mit seinen mondänen Beach Clubs hat uns fasziniert. Marina von Rovinj Fischerstädtchen Rovinj mit Kirchenturm Sveta Eufemija Promenade in Opatija Plitvicer Seen und der Krka Nationalpark Die Plitvicer Seen wie auch der Krka Nationalpark gehören zu den meistbesuchten Touristenattraktionen Kroatiens. Die türkis glitzernden Seen, die tosenden Wasserfälle und die einzigartige Karstlandschaft dienten als Kulisse für die See- und Wasserfallszenen in den Winnetou Filmen nach Karl May. Auch wenn die beiden Nationalparks von vielen Touristen überlaufen sind, lohnt sich ein Besuch – allerdings nur zur frühen Morgenstunde! Plitvicer Seen. Bei einem seltenen Moment der Ruhe… Wasserfall in Türkis bei den Plitvicer Seen Plitvicer Seen. Hier soll irgendwo «Der Schatz am Silbersee» stecken… Skradinski Buk im Krka Nationalpark Krka Nationalpark Insel Hvar Die Insel Hvar, mittlerweile auch das St. Tropez von Kroatien genannt, galt vor einigen Jahren noch als Geheimtipp. Mittlerweile ist Hvar eine der Trenddestinationen Kroatiens. Auch internationale Jetsetter legen hier mit ihren dicken Yachten gerne an. Felsige Buchten, kristallklares Wasser, smaragdgrüne Blautöne und weitläufige Olivenhaine machen die kleine Insel zu einem beliebten Hotspot. Hvar und Riesenjacht «Selene» Ausblick von der Festung Spanjola Sonnenuntergang auf Hvar Split und Trogir Auf einer Kroatien Reise darf natürlich Split nicht auf der Route fehlen. Mit seiner Hafenpromenade, den Cafés und Restaurants und vor allem mit seinen verwinkelten Gässchen ist Split ein beeindruckendes Erlebnis! Kathedrale von St. Domnius in Split Nur etwa 30 km nordwestlich von Split liegt allerdings das nicht minder spektakuläre Städtchen Trogir. Mittelalterlich, herzallerliebst und ebenfalls touristisch ohne Ende. Aber definitiv einen Besuch wert! Festung Kamerlengo von Trogir Segeljacht am Pier der Fussgängerzone Essen und trinken in Kroatien Wir haben überall sehr gut gegessen. Hauptsächlich natürlich frischen Fisch und Meeresfrüchte. Mit ihrem Angebot aus Fischplatten, Grilltellern sowie Pizza und Pasta versuchen die Kroaten erfolgreich, den Geschmack internationaler Touristen zu treffen. Somit kann also nichts schief gehen… Ein kleines Wort der Warnung: Die Zeiten, in denen Kroatien als Billigreiseland gehandelt wurde, sind vorbei. Obschon wir manchmal in kleinen (weniger touristischen) Dörfern für wenig Geld (ca. 20 € pro Person) wunderbar gegessen haben, so nimmt der hungrige Reisende in den von vielen Touristen frequentierten Gegenden mehr Geld in die Hand. Aber hey, der Fisch ist frisch wie nirgends und die Aussicht oftmals wunderbar ;-) Dalmatinische Fischplatte Thunfisch Tatar in Opatija Ausblick vom Restaurant Plava Alga auf Hvar Von Walters Kollegin Sandra hatten wir übrigens noch den Restaurant-Tipp des Konoba Vinko. Von Trogir aus erreicht man es in 50 Autominuten, von Šibenik aus in 20. Wir haben es selber nicht getestet, aber mit der Bewertung 4.9 von 5 bei 113 Google-Reviews muss an der Empfehlung wohl etwas dran sein… O-Ton Sandra: Für mich das beste, alles ist aus eigener Produktion oder von den Nachbarn, da kriegst du 20 Schnäpse vor dem Essen! Okaaay… wir bieten keine Gewähr! Wer aber mehr weiss, soll sich doch bitte melden? Wobei das mit dem fein Trinken hat was: Im Hotel Navis bei Opatija entdecken wir einen slavonischen Krauthaker. Der Chardonnay aus dem Eichenfass ist einen Versuch wert! Oder zwei, drei… Die lokalen Rotweine sind auch nicht schlecht, können es aber noch nicht mit bekannteren Terroirs aus Italien, Spanien oder Frankreich aufnehmen. Reisetipps für Kroatien-Fahrende Autofahren ist in Istrien ganz angenehm. Im Gegensatz zum benachbarten Italien geht es hier gemächlicher zu und her und die Geschwindigkeitslimiten werden (mehr oder weniger) respektiert. Auf den Autobahnen bezahlt man eine MAUT-Gebühr. Obwohl man an einzelnen Stellen mit Kreditkarten bezahlen kann, lohnt es sich, Kleingeld dabei zu haben. Kroatien ist zwar seit Juli 2013 ein EU-Staat, allerdings haben sie den Euro (noch) nicht eingeführt. Daher unbedingt kroatische Kuna mitnehmen! In einzelnen Geschäften werden auch Euro akzeptiert, einige Restaurants nehmen allerdings nur Cash in Kuna! Wer also mit Kreditkarte unterwegs ist: Unbedingt vor dem Bestellen auf die Bezahlweise achten. Sonst bleibt man allenfalls länger zum Abwaschen… Positiv aufgefallen ist uns die Sauberkeit überall. Nicht nur die Städtchen sind herausgeputzt, auch die Alleen und Autobahnen sind oftmals sehr gepflegt. Auch öffentliche Toiletten sind einwandfrei, meist betreut von tüchtigen Mitarbeitern, die sich ihr Trinkgeld redlich verdienen. Die Strände Man erwarte keine Sandstrände! Obwohl es beim Landeanflug danach aussieht. Natürlich gibt es hin und wieder auch kleine Sandstrandabschnitte, die aussehen als wären sie gerade einer Postkarte aus der Karibik entsprungen. Aber hauptsächlich findet man in Kroatien Kieselstrände und felsige Buchten. In die man auch mal ein Designerhotel reinhauen kann… Warum auch nicht? Navis Hotel im Steilhang zwischen Opatija und Rijeka Und hier noch ein Genuss-Guide der lokalen Insiderin Silvia. Drei Jahre hat sie für die Liste recherchiert… Beach Clubs in Kroatien Kroatien hat noch viel Aufholpotential in Sachen Beach Clubs. Aber sie kommen langsam auf den Geschmack! Wir können den einen oder andern Hotspot ausmachen und empfehlen hier einige der besten Beach Clubs Kroatiens. Update 2022: Winter in Istrien: Per Direktflug ab Zürich nach Pula Kroatiens Adria-Halbinsel Istrien ist jetzt ein romantisches Winter-Reiseziel! Eine der trendigsten Regionen Europas ist jetzt als Winterdestination erreichbar: Ab Zürich fliegst Du in nur 1,5 Stunden ab CHF/EUR 149.- (hin und zurück) zweimal wöchentlich direkt in die Hafenstadt Pula. Istrien im mediterran milden Winter ist ein Geheimtipp! Feinschmecker geniessen um diese Zeit frische Meeresfrüchte und weisse Trüffel. Nur 90 Minuten Flugzeit ist die Schweiz damit von einer Region entfernt, die sich in den letzten Jahren als eine der spannendsten Kulinarik-Destinationen Europas etabliert hat. Die Genussszene umfasst Michelin-Sterne-Restaurants, traditionelle Landgasthäusern (lokal als Konobas bekannt), Wein- und Olivenölstrassen sowie die Trüffelwälder des Mirnatales. Gerade in den Wintermonaten kommen Gourmets voll auf ihre Rechnung: Viele Fische und Meeresfrüchte haben ihre qualitative Hochsaison, die begehrten weissen Trüffel gibt es noch bis in den Winter hinein, gefolgt von ebenfalls köstlichen schwarzen Trüffeln. Nicht zu vergessen das Olivenöl: Der internationale Olivenölführer Flos Olei bezeichnet Istrien als beste Olivenölregion der Welt! All dies lässt sich im Winter abseits der quirligen Badesaison umso genussvoller erleben. Das milde mediterrane Klima lädt ein zum Spazieren, Wandern und Radfahren entlang des Meeres und im hügeligen Hinterland. Die Jahrtausende alte Kulturlandschaft mit ihren malerischen Fischerdörfern bietet auch charmante Bergorte wie das Künstlerstädtchen Groznjan oder das Burgenstädtchen Motovun. Zahlreiche Design- und Boutiquehotels im 4- und 5-Sterne-Bereich haben zudem ihre Relaxbereiche entsprechend ausgebaut und bieten Badelandschaften und Wellness in absoluter Top-Qualität. Beste Voraussetzungen also für das Kennenlernen einer für viele noch unbekannten, aber in vielerlei Hinsicht überzeugenden Lifestyle-Destination. Weitere Infos: www.istra.hr Croatia Airlines, die kroatische Nationalfluggesellschaft und Mitglied der Star Alliance fliegt ab 2. November 2022 bis 14. Januar 2023 zweimal wöchentlich – mittwochs und samstags – direkt von Zürich nach Pula. Hin- und Rückflugtickets gibt es ab 149 CHF / Euro. Wohnen in der Altstadt von Rovinj Das Hotel Adriatic der Maistra Collection ist ein besonderes Juwel: Historische Architektur aus der altösterreichischen Monarchie verbindet sich mit moderner Kunst zu einem Altstadt-Boutiquehotel der Extraklasse. Das Grand Park Hotel Rovinj gilt mit seinem spektakulären Design als neues Aushängeschild des kroatischen Tourismus. Direktflug nach Split Auch Split in Dalmatien wird im Winter ab Zürich direkt angeflogen. Splits Innenstadt gehört seit 1979 zum UNESCO Kulturerbe und ist optimal kombinierbar mit der ebenfalls dalmatischen Stadt Dubrovnik. Kathedrale von St. Domnius in Split Fussgängerzone, wenn wenig Leute da sind… Auf also zum Test in den Wintermonaten! ## Golf Now Lounge – Feinstes Indoor Golf in Rapperswil-Jona Quelle: https://reisememo.ch/review/golf-now-lounge-golf-rapperswil-jona Die Golf Now Lounge in Rapperswil-Jona ist DIE Adresse für das gepflegte indoor Golfspiel: Wenn es draussen regnet und herbstet, schwingt der beflissene Golfer seine Schläger im Golfsimulator. Fast wie in echt! Golf Now Lounge Humidor Im Engelhölzli 7f in Rapperswil-Jona befindet sich die grosszügige Golf Lounge: In 5 Golfsimulatoren üben sich Golfer auf 60 der schönsten Golfplätze weltweit. Von St. Andrews in Schottland über Pebble Beach in Kalifornien bis zu Valderrama in Spanien ist alles dabei, was Rang und Greens hat. Wir entscheiden uns diesmal für die engen Fairways Valderramas. Und seine vielen Bäume… Wie im echten Leben fällt die Entscheidung denkbar knapp aus, nachdem Walter auf dem zweitletzten Loch noch knapp führt. Anders als im richtigen Leben rettet er die Führung souverän in die Siegerehrung. Walter etwas neben dem Fairway. Wie üblich… Ausnahmsweise zieht Katja den kürzeren. Notabene als frisch gekürte Turniersiegerin! Im Unterschied zur echten Golfrunde kann man im Simulator schön am Bierchen oder Prosecco nippen, während die Mitspieler sich über den Platz schleppen. Oder auch mal am Pouletspiesschen knabbern, knusprig angebraten im Charcoal Ofen. Auch marinierte Crevetten und weiterer Street-Food ist im Angebot. Einfach wie das Herz begehrt… Wer noch nie im Simulator war: Die Messverfahren sind heute so raffiniert, dass es sich fast wie echtes Golfen anfühlt! Der Full-Swing ist auf jeden Fall wie richtig auszuführen. Das Putten ist anfänglich allenfalls etwas gewöhnungsbedürftig, funktioniert aber auch recht gut. Und die Scorecard wird selbstverständlich automatisch nachgeführt. Hier mit Hochspannung vor dem letzten Loch… Knappe Ausgangslage für das letzte Loch in Valderrama Unabhängig, ob man die Box alleine für sich beansprucht oder zu viert spielt: Eine Simulator-Box kostet CHF 64.- / Stunde. Golf Now Lounge Event-Location Die nach dem eleganten Loungemotion-Konzept umgebaute Anlage kann übrigens auch für Events, Hochzeiten oder Firmenanlässe gebucht werden. Lounge der Golf Now Lounge Golf Now Lounge Bar Golf Now Lounge Deko Golf Now Lounge Sitzgelegenheiten hinter den Golfboxen Inklusive Street-Food oder Catering des Hato Restaurants Zürich. Oder überhaupt dem eigenen Catering. Wir durften schon mal erste Häppchen vorkosten. Die waren seeeehr lecker! Öffnungszeiten Mittwoch von 14.00 – 20.00 Uhr Donnerstag, Freitag und Samstag von 14:00 – 22:00 Uhr Sonntag von 10:00 – 16:00 Uhr In der Vorsaison öffnet die Golfanlage je nach Wetter: Wie gestern Samstag beispielsweise, als es draussen auf dem Golfplatz schüttet wie aus Kübeln, während wir drinnen im simulierten «Valderrama Golfplatz» am Prosecco nippen. Update Mai 2023: Leider ist die Golf Lounge geschlossen. Adresse Golf Now AG Engelhölzli 7f 8645 Rapperswil/Jona Telefon: +41 55 214 10 70 E-Mail: info@golfnow.ch Parkplätze hat es vor dem Haus. Ideen für die praktische Anwendung des Golf-Swings auf den «richtigen» Plätzen findest Du in unserer Rubrik «Golf». { "@context": "https://schema.org", "image" : "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2017/10/Golf-Now-Lounge-Jona-15.jpg", "url" : "https://golfnow.ch/", "@type": "Event", "location": { "@type": "Place", "address": { "@type": "PostalAddress", "addressLocality": "Rapperswil-Jona", "addressRegion": "SG", "postalCode": "8645", "streetAddress": "Engelhölzli 7f" }, "name": "Golf Now Lounge" }, "name": "Golfsimulator", "offers": { "@type": "Offer", "availability" : "https://schema.org/LimitedAvailability", "price": "64.00", "priceCurrency": "CHF", "url": "http://www.supersaas.de/schedule/GolfNow_Lounge/GolfNow_Simulatoren" }, "startDate": "2017-10-01T10:00" } ## Trogir, Kroatien – touristisch ohne Ende, aber sehenswert! Quelle: https://reisememo.ch/kroatien/trogir-hotel-ola Trogir – malerisches Städtchen in Kroatien. Mittelalterlich, herzallerliebst und touristisch ohne Ende. Aber einen Besuch wert! Mittelalterliche Architektur Wer eine Kroatien-Reise tut, muss irgendwann auch mal wieder zurück nach Hause. Für unseren Roadtrip durch Istrien und Dalmatien entscheidet sich Katja für einen Rückflug mit SWISS ab Split (nachdem wir mit Edelweiss nach Pula geflogen waren). Gabelflug mit Mietwagen-Transfer nennt sich sowas. Ist noch lässig. Da Katja unsere Reise gebucht hat, bin ich auf dieser Reise nur der Mitläufer – offiziell aber natürlich der Fotograf! Daher weiss ich nur limitiert über die geographischen Zusammenhänge Bescheid. Als ich Sandra, einer Bekannten in Kroatien, durchgebe, dass wir als nächstes nach Trogir fahren, fragt sie zurück, ob wir schon zurückfliegen? Zurückfliegen? Jetzt schon? Und wir sollten uns vor dem Stau bei der Brücke von Trogir vorsehen! Welche Brücke? Und welcher Stau? Wohin? Fragen über Fragen… Wie sie auf den Rückflug-Gedanken kommt, dämmert mir auf dem Weg von der Insel Hvar nach Trogir: Die Fähre aus Hvar/Stari Grad legt in Split an. Von dort geht es am Flughafen vorbei nach Trogir. Dieses liegt also praktisch näher am Flughafen als Split selber. Alles klar für Frage 1: Der Flughafen von Split könnte genausogut Trogir heissen. Tut er aber nicht. Malerisches Trogir Wie dem auch sei, die Altstadt von Trogir liegt als kleine Insel an der Adriaküste. Pier und Fussgängerzone Eine von nur zwei Brücken von Trogir Die Insel Čiovo ist mit dem Festland Kroatiens nur durch zwei Brücken verbunden (merk’sch öppis?). Der mittelalterliche Architekturmix aus Renaissance, Barock und Romanik ist von blossem Auge kaum zu erkennen, so dicht reihen sich Restaurants, Bars und Shops aneinander (Romanik ist das vor der Gotik, also mit den weniger verschnörkelten Rundbögen). Dazwischen die engen Gassen, Touristen dicht an dicht. Und Verkäufer. Und Kellner. Einer der Restaurantlotsen spricht Katja an You must be from Canada? Mit einem müden Augenaufschlag winkt sie ab. Oder weil sie gerade keinen Hunger hat. Aber der Trick ist nicht schlecht. Fast wären wir ins Gespräch gekommen. Ich hatte aber gerade auch keinen Hunger. Festung Kamerlengo von Trogir Segelyacht am Pier der Fussgängerzone Katja und Walter mit Selfie im SonnenuntergangKnifflig, den Schatten der Kamera nicht im Gesicht zu haben! Yachten in der Marina von Trogir Hotel Ola in Trogir Wir residieren etwas ausserhalb Trogir in einem neuen Designer Hotel. Immerhin in Gehdistanz. Einmal nehmen wir aber auch das Wassertaxi ins Städtchen. Es fährt praktischerweise alle 20 Minuten hin und her, die Fahrt dauert etwa 15 Minuten. Empfehlenswert! Anlegestelle beim Ola Hotel für Fischerboote und Wassertaxis Wassertaxis vor dem Ola Hotel Hotel Ola heisst unsere Unterkunft. Warum sie auf diesen Namen hört, können wir leider nicht in Erfahrung bringen. Freunde allgegenwärtiger Spanplatten kommen hier voll auf ihre Kosten. Hotel Ola mit seinen Spanplatten Aber auch wer auf einen Infinity Pool auf dem Dachgeschoss steht, ist hier bestens aufgehoben. Inklusive Liegen und Hotelbar. Infinity Pool auf der Dachterrasse mit Sicht auf Trogir Spa Pool mit Aussicht Und wer beim Aufstehen oder beim Frühstück den Blick aufs Meer braucht, wird dieses Hotel lieben. Sonnenaufgang über Trogir und Ola Hotel Zimmer mit Ausblick aufs Meer Frühstück mit Aussicht Zweimal pro Woche bereitet das Ola Team ein Barbeque zu. Da sollte man eine Reservation nicht verpassen! Barbeque auf der Restaurantterrasse Und noch wegen der Brücke: Je nach Tageszeit stauen sich die Autos nach Trogir in beiden Richtungen endlos! Wer also auf der falschen Seite der Brücke wohnt und dringend an den Flughafen muss, hat ein Problem. Eine neue Brücke ist zwar im Bau, es sah aber gerade nicht so aus, als wäre jemand auf der Baustelle aktiv? Bau der neuen Brücke bei Trogir Das Ola Hotel liegt in diesem Sinne auf der «richtigen» Seite der Brücke. Oder des Flughafens :-) Hotel Ola Ul. Hrvatskih žrtava 296 21218 Seget Donji Trogir Kroatien Update zur Brücke: Am 17. Juli 2018 wurde die neue Klappbrücke nach Čiovo eingeweiht. Hier der entsprechende Wikipedia-Eintrag. Die Verkehrssituation müsste sich inzwischen also entschärft haben. Auch dank der finanziellen Unterstützung durch die EU. Sie hat immerhin 85% der Baukosten übernommen. { "@context": "http://schema.org", "@type": "Hotel", "name" : "Hotel Ola", "description" : "Attraktives Designhotel mit Sicht auf Trogir in Kroatien", "address" : { "@type" : "PostalAddress", "addressCountry" : "HR", "addressLocality" : "Seget Donji", "addressRegion" : "Trogir", "postalCode" : "21218", "streetAddress" : "Ul. 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Kathedrale von St. Domnius Fussgängerzone wenn wenig Leute da sind… GUESS welchen Strohhut Katja unbedingt haben wollte… Sehr empfehlenswert ist auch ein Ausflug zum Krka Nationalpark und zu den Plitvicer Seen, der Filmkulisse der Winnetou-Filme. Unser Dank geht diesmal… … an das kooperative Hotel Ola! Danke Karolina für die Einladung und das Organisieren unseres Aufenthaltes ;-) ## Insel Hvar – vom Fischerdorf zur Jetset-Destination Quelle: https://reisememo.ch/kroatien/hvar-jetset-fischerdorf Sehnsuchtsort Hvar: Vor vielen, vielen Jahren war ich für die Webseiten von Kuoni und später Globus Reisen zuständig. Da stach mir öfters das elegante Hotel Riva auf der Insel Hvar ins Auge. Mondän an der Seepromenade gelegen, malte ich mir die wahnsinnigsten Erlebnisse aus, die die Reichen und Schönen dort wohl zelebrieren. Obwohl keines von beidem, habe ich es jetzt auch nach Hvar geschafft. Ging aber nicht ins Riva! Hvar gehört zu den schönsten Inseln im Mittelmeer. Früher noch ein Geheimtipp, ist Hvar mittlerweile eine der Trenddestinationen in Kroatien. Auch internationale Jetsetter besuchen mit ihren dicken Yachten die Insel gerne. Nicht umsonst wird Hvar auch als St. Tropez von Kroatien gehandelt. Hafen von Hvar mit seinen Yachten. Die «Selene» ist eine 56m Luxus Segeljacht und blockiert die halbe Hafeneinfahrt… Felsige Buchten, kristallklares Wasser, smaragdgrüne Blautöne und weitläufige Olivenhaine machen die kleine Insel zu einem beliebten Hotspot. Hvar wird auch «die Lavendelinsel» genannt. Denn im Frühsommer blühen die vielen Lavendelfelder auf der Insel. Daher findet man auch überall Lavendelprodukte – von Lavendelseife über Lavendelöl bis zu Duftsäckchen gefüllt mit getrockneten Lavendelblüten. Lavendel überall! Stand mit Lavendelblütenprodukten Smaragdgrünblaues Wasser in der Bucht von Hvar Aussicht aufs Meer Sonnenuntergang auf Hvar Hotel Adriana oder doch Hotel Riva? Zu den zwei renommiertesten Luxushotels in Hvar Stadt gehören das Hotel Riva – das wusste ich ja schon – und das Adriana. Typischerweise nimmt Katja die Hotelbuchungen unsere Kroatien-Roadtrips vor. Aber völlig untypisch ignoriert sie diesmal meinen sehnsüchtigen Wunsch und quartiert uns im Adriana ein! Oder hatte ich das nur vor mir hergeträumt und sie konnte es gar nicht wissen? Auf jeden Fall finde ich mich also in einem fremden Hotelzimmer wieder, ausgerechnet mit Sicht auf das Riva! Und dann sind die Zimmer auch noch eher klein gehalten… Dafür verfügt das Hotel über eine Rooftop Bar mit unschlagbarer Aussicht auf den Haven von Hvar. Immerhin. Ausblick von der Adriana Rooftop Bar auf Hvar Dafür ist am nächsten Morgen die Auswahl auf dem Frühstücksbuffet umso grösser! Ich weiss nicht, wann und wo ich das letzte Mal so viele Frühstückskörner auf dem Buffet gesehen habe… ein Wahnsinns-Chörnlipicker-Frühstück an der Hafenpromenade! Die perfekte Kulisse für unser Foto aus der Serie «Breakfast in Paradise«! Vielseitiges Frühstücksbuffet im Hotel Adriana Hvar Frühstückskörner soweit das Auge reicht Unser mittlerweile traditionelles «Breakfast in Paradise» Foto Ein kleines Wort der Warnung: So toll die Lage des Hotels auch ist… es ist gleich in der Nähe der Ausgehmeile, wo sich die Jungen und Junggebliebenen bis in die frühen Morgenstunden vergnügen. Wer Ohrstöpsel dabei hat, ist im Vorteil! Umso schöner präsentiert sich dann die Ruhe und Stimmung am «Morgen danach» ;-) Hvar Hafenpromenade am frühen Morgen Hvar bei Sonnenaufgang Hvar und seine Restaurants Der Promenade entlang findet man überall schicke Designerbars und -Restaurants. Es lohnt sich aber, auch hinter die Fassade der Promenade zu gucken: Hvar bietet ein kleines Labyrinth an Gässchen mit vielen weiteren Bars und Restaurants. Ausblick vom Restaurant Plava Alga Restaurant Divino. Wer vorzeitig reserviert, ist schlauer als wir… Restaurant Macondo in einem der Hintergässchen. Achtung, das Augenzwinkern des Kellners nicht übersehen! Er meint es nicht so wie es aussieht ;-) Fischplatte Verhungern oder verdursten wird man in Hvar sicher nicht! Die Beach Clubs auf Hvar Bonj ‚les Bains‘ Beach Club (oft ausgebucht für Hochzeiten), Hula hula Beach & Bar und Carpe Diem Bar sind die Places to Be, wenn es um tiefere Bässe zu Kaffee und Kuchen geht. Wie sich die Clubs im Vergleich mit jenen auf Ibiza schlagen, gibt’s in diesem separaten Beach Club Artikel nachzulesen. Denn da gibt es einiges zu sagen… Bonj ‚les Bains‘ Beach Club Bonj ‚les Bains‘ Beach Club in Hvar Kroatien Festung «La Španjola» hoch über Hvar Eines der Aushängeschilder von Hvar ist die Festung Španjola. Sie wurde zu Beginn des 16. Jahrhunderts während der Herrschaft Venedigs erbaut. In der Festung befindet sich heute eine Amphorensammlung sowie andere Exponate aus der Antike und dem Mittelalter. Festung La Španjola Festung La Španjola Der Besuch der Festung – auch wenn es da einige Treppen zu steigen gilt – lohnt sich übrigens nur schon wegen des Ausblicks! Allerdings sollte man früh aufstehen: Die Festung ist ein beliebtes Ausflugsziel und bis spätestens am Mittag mit Touristen überfüllt. Die Tore öffnen um 9 Uhr morgens. Wir waren ein paar Minuten früher schon da, weil wir nicht wussten, dass es um 9 öffnet… Ausblick von der Festung La Španjola Ausblick von der Festung Tipp! Das Verlies nicht verpassen! Gleich links vom Eingang in die Festung. Man fühlt sich nach dem Besuch wie neugeboren! Und geniesst seine «Freiheit» in viel volleren Zügen. Walter blickt ins Verlies Den Namen hat das gute Stück natürlich davon, dass zeitweise ein paar spanische Ingenieure am Bau mitwirkten. War ja klar. Fischerdörfer Stari Grad und Jelsa Wer mit dem Mietwagen anreist, sollte einen Ausflug in die beschaulichen Fischerdörfer Stari Grad (auf kroatisch «Alte Stadt») und Jelsa planen. Wie andere berühmtere Städtchen Kroatiens glänzen auch sie mit weissem Kopfsteinpflaster in der bezaubernden Altstadt. Und der obligaten Yacht ab und an… Privatjacht Kalahani am Pier in Stari Grad Ein Ausflug auf die vorgelagerte Insel Pakleni Otoci und das Zori Restaurant & Lounge könnte lohnenswert sein. Es war während unserer Reise leider ausgebucht. Auch ausgebucht war das Restaurant des Littlegreenbay Hotels, da klein und sehr beliebt. Anreise mit der Fähre Es führen viele Wege nach Hvar, oder jedenfalls Wasserwege: Ab Split fahren jeweils Katamarane entweder nach Hvar Stadt oder nach Jelsa. Die Autofähre hingegen fährt ab Split jeweils 4-6 Mal pro Tag nach Stari Grad. Für die mit der langen Leitung – so wie ich – wer mit dem Auto nach Hvar will, muss auf der Website nicht nach «Hvar» suchen, sondern nach «Stari Grad»… Die Überfahrt dauert ca. 2 Stunden. Informationen zum Fahrplan und zu den Preisen findet man auf der Webseite von Jadrolinija. Über diese Seite kann man die Tickets auch gleich online buchen. Allerdings ist damit noch kein Platz auf der Fähre garantiert. Jadrolinija fährt nach dem Prinzip first come, first serve. Daher ist ein frühzeitiges Einkolonnieren (60-90 Minuten vor Abfahrt) beim Einschiffen ratsam. Gerade während der Hochsaison oder auch an Wochenenden ist Hvar sehr gut besucht. Auf die Fähre gehen 200 Autos. Das klingt nach wenig, wenn man den riesigen Wagenpark sieht, der vor der Rampe wartet. Aber für uns hat es in beiden Richtungen geklappt. Schwein gehabt. Tipp! Falls man mit dem Auto aufs untere Deck der Fähre gelotst wird, lohnt es sich, die Seitenspiegel einzufahren. Die Rampen sind äusserst eng und steil und ein kleiner Mietwagen im Vorteil! Soo gross wirkt die Fähre nicht. Trotzdem passen alle Autos rein. Im Bauch der Autofähre von Jadrolinija. Links werden noch zwei Spuren voll. Katja schwitzt jedenfalls Blut, als ich den Renault Mégane in Millimeterarbeit hinunterzirkle. Keine Ahnung, wie die grossen Limousinen dort runterkommen… Und was ist nun mit dem Riva? Naja, wir schlendern davor herum, aber irgendwie packt mich die Magie nicht mehr und wir gehen nicht mal rein. Vielleicht ein Fehler? Kein Fehler ist es auf jeden Fall, weitere Fischerdörfer weiter nördlich zu besuchen. Beispielsweise in Istrien! ## Plitvicer Seen und Krka Nationalpark – Wandern beim Winnetou Wasserfall Quelle: https://reisememo.ch/kroatien/plitvicer-seen-krka-nationalpark-winnetou Obwohl ich als Kind öfters Winnetou schaute, muss ich zu meiner Schande gestehen, dass ich bis vor Kurzem(!) nicht wusste, dass die meisten Szenen mit dem Apachen Häuptling in Kroatien gedreht wurden! U.a. an den Wasserfällen der Plitvicer Seen. Das wollte ich genauer wissen… Als ich kürzlich meinem Umfeld erzähle, dass wir einen Kroatien-Roadtrip planen, werde ich von mehreren Winnetou-Fans auf die Drehorte der Karl May Filme angesprochen. Na bravo! Die Filme wurden also nicht im wilden Westen, nicht im Grand Canyon, Monument Valley oder Death Valley gedreht!? Stattdessen diente in den 60er Jahren Kroatien als Kulisse, um Pierre Brice und Lex Barker in Szene zu setzen! Umso grösser wird nun die Neugier, dieses Land zu erkunden. Die Plitvicer Seen – der Schatz am Silbersee! Der Nationalpark Plitvicer Seen ist nicht nur der grösste, sondern auch der älteste und bekannteste Nationalpark in Kroatien. 1979 wurde er als eines der ersten Naturdenkmäler Europas in die Liste des UNESCO Weltnaturerbe aufgenommen. Der grösste der vielen Wasserfälle Die türkis glitzernden Seen, die tosenden Wasserfälle über die Travertinbänke und die einzigartige Karstlandschaft dienten als Kulisse für die See- und Wasserfallszenen im Winnetou-Film. Gleich hier um die Ecke tarnt sich Winnetou mit Hilfe eines Schilfhalmes unter Wasser, so dass ihn die Halunken übersehen. Wasserfall wird zu einem türkisfarbenen See Der «Schatz im Silbersee» lag in Wirklichkeit in einem der Plitvicer Seen. In welchem genau, konnte ich allerdings nicht ausfindig machen ;-) Liegt der Schatz im Silversee vielleicht hier?… …oder hier? Oder was funkelt hier genau? Allmählich geht die Fantasie mit mir durch und ich sehe in Gedanken immer wieder mal einen Häuptling auf oder hinter einem Fels stehen. Mit verschränkten Armen scheint er auf mich herunterzuschauen. Es läuft mir kalt den Rücken hinunter. Hat sich da hinter dem Fels nicht etwas bewegt!? Veliki Slap, mit 78m Höhe der höchste der vielen Wasserfälle Selbst als ich auf dem Holzsteg gehe, irritiert mich das Knirschen meiner eigenen Wanderschuhe. Ich fühle mich verfolgt! Als ich dann aber Touristen begegne, die mich an den kauzigen Sam Hawkins erinnern, beschliesse ich, Winnetou ruhen zu lassen und das Naturspektakel in diesem Nationalpark zu geniessen, bevor wir ins Hotel Falkensteiner Iadera fahren, wo wir heute nächtigen. Bootsfahrt auf den Plitvicer Seen Am nächsten Tag… Krka Nationalpark – noch mehr Wasserfälle So ganz lässt mich der Häuptling der Apachen dann doch nicht in Ruhe. Vielleicht finde ich im Krka Nationalpark, der ebenfalls als Filmkulisse diente, etwas mehr über ihn heraus? Den Krka Nationalpark erreicht man von verschiedenen Seiten her. Wir haben den Eingang im Ort Skradin gewählt. Vor dem Dorfeingang findet man einige (natürlich kostenpflichtige) Parkplätze. Leicht verunsichert laufen wir durch das idyllische Fischerdörfchen. Von einem Nationalpark ist weit und breit nichts in Sicht. Geschweige denn von irgendwelchen Western-Saloons. Skradin vom Schiff aus gesehen Erst als wir zum Hafen gelangen, eröffnet sich eine traumhaft schöne Berg- und Seelandschaft. Sofort geht die Fantasie wieder mit mir durch. Hier hat er sich also versteckt… der Winnetou. Bevor ich wieder ins Schwelgen komme, zieht mich Walter auf ein Boot, das uns zum Skradinski Buk fährt, dem grössten und gleichzeitig auch dem berühmtesten Wasserfall des Parks. Hier tummeln sich die Touristen gleich scharenweise im Wasser. Ich halte weiterhin nach «ihm» Ausschau… Skradinski Buk Nebst dem Skradinksi Buk gehören auch weitere Wasserfälle zu den Attraktionen des Krka Nationalparks. Wobei ich dazu sagen muss, dass wir Schweizer in Sachen Wasserfällen wohl etwas verwöhnt sind und wir nicht wie die andern Touristen Schnappschüsse aus allen Lagen machen, als gäbe es morgen kein Wasser. Aber die verschiedenen Farben wie blau, smaragdgrün und türkis bilden ein sensationelles Farbspektakel! In dieser Hinsicht mag der Schaffhauser Wasserfall dem Skardinski Buk das Wasser nicht reichen ;-) Skradinski Buk Entlang der Krka und der Seen findet man übrigens noch einige alte Festungsruinen, Mühlen und auch Klöster. Ich frage mich, ob Winnetou sich heute hier verstecken würde? Krka Nationalpark Kroatien Aber auch nach diesem Tag muss ich ernüchtert feststellen, dass man heute in diesen Parks zwar allerlei an Naturschöhnheiten sieht, aber von Karl Mays Legenden ist nichts mehr zu finden. Hilfreiche Informationen Die Plitvicer Seen wie auch der Krka Nationalpark gehören zu den meistbesuchten Touristenattraktionen Kroatiens. Ihr werdet also diese Naturkulissen nicht alleine für euch geniessen können. Tickets und geführte Touren findest Du bei GetYourGuide: Auch wenn unsere Fotos manchmal den Anschein von Einsamkeit erwecken: Sie entstanden meist zwischen zwei chinesischen oder japanischen Reisegruppen hindurch… Es lohnt sich auf jeden Fall, in beiden Parks früh morgens schon da zu sein, um vor der grossen Masse (die kurz vor Mittag eintrifft) die gut unterhaltenen Trails abzulaufen. So kann man bei der Rückkehr auch vor dem grossen Ansturm in eines der Restaurants. Neben der Massenabfertigung in den Self-Service Restaurants gibt es auch ein à la Carte Restaurant. Besucherandrang: You’re not alone… Mal gucken, was andere so knipsen… vielleicht sieht er Winnetou? Und wer nicht Zeit findet für beide Parks, dem empfehlen wir eher die Plitvicer Seen. Die sind eine Spur attraktiver. Anreise mit dem Auto Bei beiden Parks erreicht man problemlos mit dem Auto. Parkplätze hat es (wenn man früh dran ist) genügend. Allerdings sind diese nicht kostenlos. Man bezahlt pro Tag um die 10 CHF. Ausrüstung Auch wenn die Trails rund um die Seen und Wasserfälle keiner Hochgebirgswanderung entsprechen, so empfehlen wir auf jeden Fall festes Schuhwerk oder solide Turnschuhe. Mit Flip Flops oder Ballerinas (die wir in beiden Parks massenweise sehen) macht das Wandern keinen Spass! Ausserdem empfiehlt es sich, immer genügend Wasser dabei zu haben, da es gerade im Sommer doch recht heiss wird und es teilweise ein Weilchen dauert, bis man wieder an eine Verpflegungsmöglichkeit gelangt. Eintrittspreis Der Preis variiert nach Saison. In der Hauptsaison bezahlt man sowohl im Krka Nationalpark wie auch bei den Plitvicer Seen 180 Kuna pro Person (ca. CHF 28). Mit den Erlösen aus dem Ticketverkauf bei den Plitvicer Seen finanziert der Nationalpark seine Arbeit für den Schutz und Erhalt der Naturdenkmäler. Im Eintrittspreis sind der Shuttle-Bus im Park und die elektrische Bootsfahrt enthalten (Plitvicer Seen). Im Krka Nationalpark ist die Bootsfahrt zum Skradinski Buk Wasserfall ebenfalls eingeschlossen. Tipp! Für den Krka Nationalpark kann man die Eintrittstickets vorab online buchen! Alle aktuellen Informationen findest Du auf den entsprechenden Webseiten der Nationalparks: Plitvicer Seen Krka Nationalpark ORF hat hier eine interessante Dokumentation publiziert über «Plitvice – Land der fallenden Seen» inklusive Aufnahmen aus den Tropfsteinhöhlen des dinarischen Karsts und den wilden Wäldern mit Bären und Wölfen! ## Auf der Jagd nach dem «perfekten» Matterhorn-Foto in Zermatt Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/matterhorn-foto-workshop-zermatt Zusammen mit Amazing View haben wir uns in Zermatt auf die Jagd nach dem «perfekten» Matterhorn-Foto gemacht. In diesem Artikel folgen also ausschliesslich Matterhorn Bilder… Wer sich an diesem Berg bereits sattgesehen hat, sollte bitte nicht weiterlesen. Ansonsten: Viel Spass beim früh aufstehen! Dass das Wetter in den Bergen immer wieder für eine Überraschung gut ist, beweist es mitten im August in Zermatt wieder mal aufs Beste. Die Riffelalp wurde über Nacht mal rasch mit 20 cm Neuschnee eingedeckt und die Temperaturen bewegen sich dementsprechend um die Null-Grad-Grenze. Im August! Sagte ich das schon? Das heisst, ich muss beim Packen schon wieder zu den Winterkleidern greifen, was mir ehrlich gesagt schon ein wenig stinkt. Tja… Was ambitionierte Hobby-Fotografen nicht alles auf sich nehmen auf der Jagd nach einem guten «Schuss»!? Vor meinem inneren Auge sehe ich schon Frostbeulen und abgefrorene Zehen. Aber ganz so schlimm kommt es zum Glück dann doch auch wieder nicht… Foto-Workhop mit Amazing Views Amazing Views bieten Fotoreisen und Foto-Workshops in der Schweiz – aber auch in anderen Ländern sind sie aktiv. Mit dabei ist immer ein lokaler Profi-Fotograf, welcher das Gebiet wie seine Westentasche kennt. Diese Philosophie überzeugt mich und so haben wir kurzentschlossen einen Foto-Workshop in Zermatt gebucht. Unser Profi-Fotograf in Zermatt ist Fabio Antenore. Wir treffen Fabio sowie Jenny, die Reiseleiterin, am Bahnhof in Täsch. Nach und nach trudeln die übrigen Teilnehmer ein. Alle schwer bepackt mit Fotorucksack, Stativ und… Winterjacken! Nach einem ersten Beschnuppern wird schnell klar; das wird ein lustiges gemeinsames Wochenende! Wir sind ein bunt gemischtes Trüpplein verschiedenen Alters und aus den unterschiedlichsten Berufsgattungen. Interessanterweise ist die Frauenquote erstaunlich hoch. Ich hätte gedacht, dass sich hier eher Technik-Nerds rumtummeln. Umso besser! Zusammen fahren wir zum Hotel, wo nach dem Zimmerbezug ein erster Theorieblock auf dem Programm steht, bevor es zu einem frühen Nachtessen geht. Room with a view, das erste Matterhorn-Foto ist im Kasten ;-) Auf zum Matterhorn-Foto am Riffelsee Gegen 18:00 Uhr brechen wir bereits zum Riffelsee auf. Nun heisst es, den geeigneten Bildausschnitt wählen, Stativ aufstellen, die Kamera einstellen und das soeben Gelernte in die Praxis umsetzen für das «ultimative» Matterhorn-Foto. Fabio und Jenny schauen uns immer wieder mal über die Schulter und geben Tipps, was man allenfalls noch verbessern könnte. Erster Blick zum Riffelsee Wenn man eines haben muss in der Fotografie, dann ist es Geduld. Zuerst heisst es warten auf den Sonnenuntergang. Auf die rosaroten Wolken sozusagen. Danach auf die «Blaue Stunde», des Fotografen liebste Zeit. Und wenn man dann langsam müde ist und kalte Füsse hat, darf man noch auf die Milchstrasse warten… Blaue Stunde auf der Riffelalp Und das Matterhorn ein wenig später noch in Rosa Sternschnuppe mitten durch die Milchstrasse (kein Fake! Ich schwöre!) Aber glaube mir, es lohnt sich! Vor allem in einer klaren Nacht wie dieser. Glücklicherweise ist heute ausgerechnet die Nacht, in der man die Perseiden sieht. Und so regnet es Sternschnuppen um uns herum. Ein wahrlich magischer Moment. Und irgendwann sind mir dann vor lauter Sternschnuppen sogar die Wünsche ausgegangen! Ich habe mir dann einfach das gleiche nochmals gewünscht, vielleicht klappt es ja beim zweiten oder dritten Versuch. Man weiss ja nie :-) Gleich drei Sternschnuppen aufs Mal! Nach 23:00 Uhr machen wir uns im Dunkeln auf den rund einstündigen Rückweg zum Hotel. Das wäre auch ein lustiges Foto gewesen; 12 Stirnlampen stampfen im Gänsemarsch durch den Schnee. Aber ich mag keine Fotos mehr machen, das warme Bett wartet… Gnadenlos reisst uns der Wecker am nächsten Morgen um 4 Uhr aus den Federn. Nun heisst es wieder Wanderschuhe anziehen, Stirnlampen montieren und schlaftrunken eine Stunde hochlaufen. Manchmal überkommen mich schon Zweifel, warum ich mir das freiwillig antue? Aber spätestens, wenn ich dann vor Ort bin, sind die Strapazen wieder vergessen. Und ich behaupte mal, das Foto war es wert. Oder? Morgenrot am Riffelsee mit Matterhorn in der Spiegelung Fairerweise muss ich nun aber zugeben, dass ich bei diesem Part gekniffen habe… Mein Mann Stefan ist alleine losgezogen. Nachdem ich nämlich die ganze Nacht nicht schlafen konnte, habe ich mich geweigert aufzustehen. Eine Stunde später habe ich es dann auch noch geschafft, von der Riffelalp aus ein paar Fotos zu machen. Sind doch auch schön geworden, so ganz ohne See im Vordergrund. Der Stellisee bei Morgen- und Abendrot Danach gibt’s erst mal Frühstück. Dabei wird diskutiert, ob wir nun wirklich wie vorgesehen 3.5 Stunden rüber zur Fluhalp wandern sollen. Die Winterwanderung zur Fluhalp haben Katja und Walter letzten Winter beschrieben. Das wäre schon noch ein Erlebnis. Allerdings sind unsere Rucksäcke mit all dem Equipment doch recht schwer. Da wir alle müde sind, fällt die Entscheidung relativ schnell zugunsten der Bahn. Immerhin ist es dann von der Station Blauherd immer noch eine gemütliche einstündige Wanderung zu unserem nächsten Nachtlager, auch das mit Blick aufs Matterhorn. Bergleuchten am Matterhorn Auch hier heisst es Theorie, Sonnenuntergang, Milchstrasse und Sonnenaufgang – dieses Mal aber am Stellisee. Abendstimmung am Stellisee Matterhorn-Fotografen warten auf das perfekte Licht Kitschiger geht’s fast nicht mehr… Trotzdem finden wir zwischendurch immer wieder Zeit für ein geselliges Zusammensein. Eine echt tolle Gruppe hat sich hier zusammengefunden und es wird viel erzählt und gelacht. Mir tut es jedenfalls leid, dass gegen Mittag der Workshop schon zu Ende ist und ich mich von allen verabschieden muss. Ein herzliches Dankeschön an Jenny und Fabio für die perfekte Organisation und das professionelle und inspirierende Coaching! Informationen und Details zum Angebot finden sich auf der Webseite von Amazing Views. Letzter Blick aufs Matterhorn bevors nach Hause geht Auch eine bestechende Sicht auf das Matterhorn bietet übrigens das Gourmet-Dorf Findeln oberhalb von Zermatt… Dass ich übrigens auch ausserhalb der Schweiz nach herrlichen Landschaftsbildern suche, beschreibe ich in diesem Artikel «25 Bilder aus Schottland». ## Falkensteiner Iadera Hotel – von Architektur, Möwen und Meer Quelle: https://reisememo.ch/kroatien/falkensteiner-iadera-zadar Grosszügiges Designhotel mit Pools und direktem Meerzugang. Grandioses Spa/Hamam und Frühstücksbuffet. Alles gut und recht. Aber was die Möwen hier bieten, meine Güte! Als ich für unseren Kroatien-Roadtrip (hier geht’s zu unserem Roadtrip-Artikel mit Tipps) die verschiedenen Unterkünfte recherchiere, stosse ich auf das Falkensteiner Iadera Hotel. Verunsichert, ob Walter dieses Hotel mögen wird, stöbere ich weiter auf deren Webseite. Für unsere Verhältnisse ist es gross – zu gross. Wir mögen lieber kleine Boutique Hotels und versuchen, wann immer möglich, weitläufige Resorts zu meiden. Dennoch faszinieren mich einige Tatsachen; die moderne Architektur des Gebäudes, die marine-inspirierten Zimmer, die grosszügige Garten- und Pool-Anlage, ein grosser Spa Bereich. Und zu guter Letzt; die fantastische Lage direkt am Meer. Also da muss Walter jetzt durch; ich bin überzeugt, dass es ihm letztendlich gefallen wird, auch wenn er ursprünglich ob meiner Wahl die Nase rümpft. Falkensteiner Iadera – ein Hauch von Meer und Marine Als wir das Falkensteiner Hotel Iadera betreten, stelle ich mit Genugtuung fest, dass Walter die lichtdurchflutete Lobby mit Designermöbeln schon mal imponiert. Auch beim Betreten unseres Zimmers mit Meerblick huscht ihm ein «cool!» über die Lippen. Na dann nichts wie los, an den Pool und ans Meer, damit ich ihn restlos überzeugen kann, dass es eine gute Wahl war, 2-3 Tage hier zu verbringen. Design in blau und weiss Hotelzimmer im Marine-Look Weiss und blau – die Farben des Falkensteiner Iadera Grosszügiges, zum Zimmer hin offenes Bad Auch wenn das Hotel viele Zimmer umfasst; in der weitläufigen Hotelanlage verteilen sich die Gäste bestens. Ob im Café, in der Lounge, am Pool oder im Garten. Wir können uns jedenfalls zwei einsame Liegen unter Pinienbäumen schnappen. Gemütliches Café im Hotel Innenhof Lounge bei einem der Hotelpools Sonnenuntergang und mehr Als sich die Sonne langsam zum Sonnenuntergang in Szene setzt, scheint mir der Moment perfekt für einen Spaziergang am Meer! Spätestens jetzt müsste mir Walter um den Hals fallen und dankbar sein, dass ich für uns diesen traumhaft schönen Ort ausgesucht habe. Auch wenn Walter jetzt nicht gerade der Romantiker in Person ist, in solchen Momenten zeigt er dann doch auch ein weiches Herz. Bis ihn eine Möwe attackiert und ihm auf die Schulter pupt! Er kann sich kaum darüber auslassen, warum die Möwe ausgerechnet ihn beschissen hat, da doppelt eine zweite Möwe nach und bekleckst ihm die Spiegelreflexkamera! Ja bravo, danke vielmal! Das war’s dann mit der Romantik und Dankbarkeit… Auweija! Vorbei die Romantik – Walter wurde von einer Möwe beschissen.. Da ja bekanntlich Möwenschiss Glück bringt – und Walters Humor aus jeder noch so beschissenen Situation das Beste macht, erhellt sich sein Gemüt ziemlich schnell wieder. Ich geniesse jedenfalls noch den Sonnenuntergang ;-) Kulinarik im Hotel Falkensteiner Iadera Ein weiterer Graus in grossen Hotels sind für mich die riesigen Restaurantsäle. Aber auch hier war die Befürchtung umsonst. Im Falkensteiner Iadera wählt man nämlich aus vier verschiedenen Restaurants, so dass sich auch hier alle hungrigen Gäste wieder recht gut verteilen. Restaurant La Veranda Dinner mit Ausblick auf den Pool und Sonnenuntergang BBQ beim Pool Am meisten beeindruckt hat uns das Frühstücksbuffet. Es ist das Grösste weit und breit. Ich wüsste echt nicht, was man da noch auftischen könnte. Variantenreiches Frühstücksbuffet mit allem, was das Herz begehrt! Hier etwa ein Drittel des Buffets… Frühstücksraum – in den Lieblingsfarben blau und weiss Spa und Hamam Womit das Falkensteiner Iadera auch noch trumpft, ist das spektakuläre Spa mit dem grandiosen Hamam. Wie sich das stilvolle Hamam präsentiert, steht auf der Hotel Webseite. Schliesslich wollten wir die Nackenden nicht mit einer beschissenen Kamera fotografieren… Hoteladresse Falkensteiner Hotel & Spa Iadera Resort Punta Skala 23231, Petrčane Das Hotel diente uns als Basis für Ausflüge in das malerische Zadar die Plitvicer Seen und der Krka Nationalpark Mehrere dieser Gegenden dienten übrigens wie die Umgebung um Rijeka in Istrien als Drehorte für Winnetou-Filme. «Der Schatz am Silbersee» beispielsweise wurde bei den Plitvicer Seen gefilmt. { "@context": "http://schema.org", "@type": "Hotel", "name" : "Falkensteiner Hotel & Spa Iadera", "description" : "Grosszügiges Designhotel mit Pools und direktem Meerzugang. 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Bekanntlich zog der Apachenhäuptling nicht durch die weite Prärie, sondern u.a. durch das Hinterland Rijekas, nämlich bei den Plitvicer Seen und dem Krka Nationalpark.Grund unserer Reise ist aber nicht die Spurensuche Winnetous (obwohl wir auch einen Abstecher zum Schatz am Silbersee machen).Wir hören so viele Bekannte von Kroatien schwärmen, dass wir es jetzt auch mal wissen wollen: Das Wasser soll so klar sein wie in Sardinien und die Sardinen so würzig wie Sardellen. Also machen wir uns auf einen Kroatien-Roadtrip (Link zu unserem Review) und starten diesen in Istrien.Da Kroatien während der Sommermonaten von Edelweiss oder Swiss ab Zürich angeflogen wird, landen wir also direkt in Pula. Anflug mit Edelweiss auf Pula in Istrien Im südlichsten Zipfel Istriens übernehmen wir unseren Mietwagen und sausen über sehr gepflegte, Maut-pflichtige Autobahnen und besuchen all die hübschen Städtchen. Pula und das römische Amphitheater Ganz im Süden Istriens erwartet Pula euch: Ein beeindruckendes Zeugnis römischer Baukunst – das Amphitheater von Pula, eines der am besten erhaltenen weltweit und UNESCO-wichtig. Ideal für Kulturfans, die Geschichte spüren, während sie sich durch die Altstadt schlängeln. Kap Kamenjak – Natur pur im südlichsten Zipfel Nur wenige Kilometer von Pula entfernt befindet sich das wildromantische Kap Kamenjak, ein Naturschutzgebiet am südlichen Zipfel Istriens. Herrliche Pfade, versteckte Buchten, glasklares Wasser – perfekt für Wandern, Velotour oder einfach nur Sonne und Meer.Besonders stimmungsvoll sind die kleinen Strandbars direkt am Meer. Rovinj – mein Favorit Am meisten hat es mir jedoch Rovinj angetan. Das Fischerdorf liegt als Halbinsel am westlichen Ende der Halbinsel Istrien. Eine Auskragung der Auskragung sozusagen…Die malerischen Strässchen mit dem rutschigen Kopfsteinpflaster aus gelblichem Kalfanar-Kalkstein sind mit Touristen übersät. Davon sollte man sich aber nicht abhalten lassen, denn Rovinj wurde mein Highlight Istriens. Vielleicht zusammen mit Opatija.Ein Spaziergang hoch zur Kirche Sveta Eufemija lohnt mit feiner Aussicht und vielen engen Gässchen mit kleinen Läden jede Menge. Marina von Rovinj Hier oben auf dem Berg befindet sich auch das Michelin-Stern Restaurant Monte. Das Monte Gourmet-Erlebnis beschreibe ich in diesem separaten Review. Poreč – Altstadt mit UNESCO-Welterbe Poreč gehört zu den beliebtesten Ferienorten in Istrien – und das nicht ohne Grund: Die hübsche Altstadt liegt auf einer schmalen Halbinsel, umgeben von türkisblauem Wasser. Kopfsteinpflaster, römische Grundrisse und venezianische Fassaden prägen das historische Zentrum.Das Highlight: die Euphrasius-Basilika, ein UNESCO-Weltkulturerbe mit beeindruckenden byzantinischen Mosaiken. Wer sich für Geschichte interessiert, sollte sich Zeit für einen Rundgang nehmen – und den Blick auch mal nach oben richten. Novigrad – Klein, fein und voller Charme Wer es etwas ruhiger mag, sollte einen Zwischenstopp im charmanten Küstenort Novigrad einplanen. Das Städtchen liegt malerisch an einer kleinen Bucht und überzeugt mit einem entspannten Mix aus Altstadtflair, mediterraner Leichtigkeit und kulinarischen Entdeckungen.Durch die engen Gassen schlendern, an der alten Stadtmauer entlang spazieren oder einfach am Hafen einen Kaffee trinken und dem Leben zuschauen – Novigrad eignet sich perfekt für einen gemütlichen Nachmittag ohne Hektik. Opatija – Eleganz an der Kvarner Bucht Opatija ist bekannt für seine prachtvollen Villen aus der Habsburgerzeit, seine palmengesäumte Uferpromenade und den eleganten Charme vergangener Tage. Wer hier flaniert, fühlt sich ein bisschen wie in einem historischen Kurort mit Riviera-Flair – zurecht gilt Opatija als das Nizza Kroatiens.Beach Clubs in der Marina bei Opatija Kroatischer Chardonnay bei Opatija Hochstühle im Bevanda Relais & Châteaux in Opatija Thunfisch Tatar in Opatija Fischerboot in kleinem Dörfchen bei Opatija Eleganter Beach Club bei Opatija Nachts im Beach Club Spezielle Unterkünfte in Istrien Bei unserem ersten Besuch im aussergewöhnlich gelegenen Design Hotel Navis (Link zu booking.com) übernachtet, das sich etwas ausserhalb von Opatija direkt an die Felsküste schmiegt. Das moderne Hotel punktet mit durchdachtem Interior Design, Meerblick von jedem Zimmer und einer ausgezeichneten Küche auf der Panoramaterrasse. Ein weiteres stilvolles und sehr empfehlenswertes Hotel in Opatija selbst ist das Hotel Bevanda – ein kleines Fünfsterne Boutiqe Hotel direkt am Wasser mit ausgezeichnetem Restaurant und modernem Design. Hier haben wir während unseres zweiten Besuches in Istrien logiert. Wer Opatija genussvoll erleben möchte, ist hier bestens aufgehoben. In Rovinj haben wir im stilvollen Grand Park Hotel Rovinj logiert. Das Fünfsternehaus gehört zur Maistra Collection und punktet mit seiner Lage direkt am Wasser – mit herrlichem Blick auf die Altstadt. Das minimalistische Design, der exzellente Service und die Dachterrasse mit Infinity Pool machen es zur idealen Adresse für einen stilvollen Aufenthalt. Ein weiterer Hoteltipp in der Nähe von Rovinj ist das stilvolle Meghetti Weinhotel, ein Relais & Chateaux Hotel bei Rovinj: raffinierte Küche, exzellente Weine – und eine Atmosphäre zum Verweilen. Auch wenn wir nicht hier übernachtet haben, verdient es einen Platz auf der Routenliste für alle, die Genuss und Ruhe suchen. Wer lieber etwas Ruhe sucht, ist im San Canzian Village & Hotel in Buje, im istrischen Hinterland, sehr gut aufgehoben. Eingebettet in Weinberge und Olivenhaine bietet es ruhige Luxus-Oase mit authentischem Flair. Restaurant Luciano überzeugt mit regionalen Gaumenfreuden – besonders schön zum Sonnenuntergang. Schöner Essen in Istrien – unsere Restauranttipps Istrien hat sich zu einem Hotspot für Feinschmecker entwickelt.Zwischen Olivenhainen, Trüffelwäldern und der glitzernden Adria laden ambitionierte Köche und familiäre Tavernen zu kulinarischen Entdeckungen ein. Unsere Gourmet-Tipps für Istrien rund um Rovinj findest du in diesem separaten Review. In der kleinen Bucht von Volosko bei Opatija, isst du im Restaurant Plavi podrum hervorragend und in stilvollem Ambiente!Ausserdem können wir dir das Restaurant des Hotel Navis sehr empfehlen: Das 4-Gang Degustationsmenu bietet neben dem ortsüblichen Trüffel auf der Pasta und Fisch in allen Variationen auch den passenden Wein.Meine Entdeckung ist der slawonische (nicht zu verwechseln mit slowenisch) Krauthaker. Der im Eichenfass ausgebaute Chardonnay mundet mir bestens.Wohl bekomm’s! Weitere Reisetipps für die istrische Riviera Taxifahrer sprechen übrigens fliessend Kroatisch. Oder in welcher Sprache auch immer sie auf uns eingesprochen haben, auf jeden Fall weder Englisch noch Deutsch… Aber auch selber Autofahren ist in Istrien ganz angenehm. Im Gegensatz zum benachbarten Italien geht es hier gemächlicher zu und her und die Geschwindigkeitslimiten werden (mehr oder weniger) respektiert. Auf den Autobahnen bezahlt man eine MAUT-Gebühr. Obwohl man an einzelnen Stellen mit Kreditkarten bezahlen kann, lohnt es sich, Kleingeld dabei zu haben. Kroatien ist seit Juli 2013 ein EU-Staat. Ihre Währung Kuna haben sie allerdings erst viel später durch den Euro ersetzt. Die Währungsumstellung wurde offenbar für starke Preiserhöhungen genutzt. Kroatien ist dadurch zu einer relativ teuren Destination geworden. Auch aufgefallen ist uns die Sauberkeit überall. Nicht nur die Städtchen sind herausgeputzt, auch die Alleen und Autobahnen sind sehr gepflegt. Nirgends liegt Schmutz herum, wie in vergleichbaren Mittelmeerdestinationen. Weitere Insidertipps über Istrien weiss wie immer die Insiderei. Und auch die Reisebloggerin Travelita hat ein paar interessante Hinweise zusammengestellt. ## Wanderung von Filzbach zum Talalpsee – aber nicht zurück! Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/wanderung-filzbach-talalpsee-habergschwaend Talalpsee klingt so schön nach Bergsee. Und der Aufstieg hat es in der Tat in sich… Der Abstieg allerdings geht erstaunlicherweise per Trottinett! Der öffentlich verkehrende Wandersgeselle fährt mit Vorteil zur Station Filzbach, Sportzentrum. Wir nehmen es diesmal noch bequemer und reisen mit der eigenen Karosse an. Immerhin zu viert, was den ökologischen Fussabdruck doch praktisch halbiert. Parkplätze gibt es in Hülle und Fülle bei der Talstation der Sesselbahn Filzbach SFH. Jedenfalls für früh Ankommende. Als wir zurückkehren ist der Parkplatz nicht wiederzuerkennen… Und was heisst eigentlich «SFH»? «Sesselbahn für heute»? Neben «Schweizerische Flüchtlingshilfe» spuckt Google verschiedene Bedeutungen aus, u.a. Urban Dictionary mit «So Fucking Hot». Aber das ist es glaub’s auch nicht. Wie dem auch sei, kurz nach dem Parkplatz zweigt bergwärts rechts ein kleiner Pfad ab. Kurz darauf befindet man sich in schwierigem Gelände: Am Schweizer Nationalviech vorbei geht es recht steil durch Feld, Wald und Wiese. Wanderstöcke wären aber dann doch wieder übertrieben. Sooo steil ist es dann auch wieder nicht. Das Schweizer Nationalviech in voller Aktion Noch mehr gwundrige Rinder Das frohe Wandertrüppchen nimmt eine Verschnaufpause Bald ist die steile Stelle geschafft! Nach weniger als einer Stunde erreicht man im gemächlichen Tempo die Hochebene und geht weitere 20 Minuten flach bis zum Talalpsee weiter. Talalpsee – Bergsee mit Lichteffekten Je nach Lichtsituation bietet sich ein majestätischer Anblick des kleinen Sees! Mit 3 Hektaren Fläche und einer maximalen Tiefe von 2.3 m ist er recht übersichtlich und schnell umwandert. Wegen Picknick-Halt und zahllosen Foto-Sessions benötigen wir dafür dann doch weitere 50 Minuten. Wanderweg zum Talalpsee Ganz schön bequem macht es die «Schweizer Familie» der wandernden Familie: Nicht nur ist die Feuerstelle prominent gesponsert, daneben befindet sich auch noch ein akkurat gefülltes Häuschen mit Brennholz! Feuerstelle der «Schweizer Familie» Feuerstelle mit Holz in der Hütte #InLoveWithSwitzerland Verrückt, was es hier alles gibt! Komplett mit all den Hinweistafeln, wie all die Geografie hier entstand. Ist ja klar. So sollen z.B. die zum Sardona Unesco Welterbe gehörenden Halbhöhlen am Talalpsee auf natürliche Weise entstanden sein. Tektonikarena nennt sich die Gegend im passenden Geographie-Marketing. Zu allem Überfluss drängelt jetzt auch noch die Sonne zwischen den schweren Wolken hindurch und sorgt für mächtig Lichtspektakel. Hoffe mein Handy konnte es einigermassen gut einfangen. Das Huawei P10 ist bei schwierigen Lichtverhältnissen eigentlich kaum in Verlegenheit zu bringen… Bergrestaurant Talalpsee Wie üblich darf das obligate Bergrestaurant nicht fehlen. Auf jeden Fall bei schönem Wetter. Bei schlechtem Wetter bleibt es nämlich geschlossen! Neben allerlei lokal Hergestelltem wie einem Käse- oder Wurstplättli servieren sie auch ein «Waldfest». Da es das Einzige ist, das ich nicht kenne, bestelle ich mutig. Und erhalte eine rohe Cervelat? Huch? Aber Wurst, sie kommt immerhin mit dem schönen Bergblümlein… Also viel Senf drauf und hau weg damit! Letzte Stärkung vor dem Talalpsee Talalpsee Bergrestaurant Fleischplättli mit seinem Brotkörbchen «Waldfest» Teller Nach dem Waldfest-Teller nehme ich bewusst keinen Kaffee. Denn der gewiefte Wanderer weiss, von hier ist es keine Stunde mehr zum nächsten Restaurant, dem Habergschwänd. Noch einmal gilt es, die «Hinderen füre nehmen» und ein paar Steigungen zu bewältigen. Diesmal über Wiesen und einiges Gestein. Und wieder mit der obligaten Kuh im Bild. Diesmal mit Aussicht auf den Walensee! Steiler Wanderweg zur Habergschwänd – Aber Achtung: Kurve! Waldwanderweg in Richtung Habergschwänd Wanderwegweiser weisen den unwegsamen Weg Kühe geniessen die Aussicht Walter hat es gleich geschafft! Bergrestaurant Habergschwänd Haus-Kaffee namens «Huskykaffee». Gemischt nach Geheimrezept!Sie sagen partout nicht, was drin ist Schon beim Hochwandern staunen wir ob der eigenartigen Wegbeschilderung: Notfallnummer während Betriebszeiten… Welche Notfälle? Und welche Betriebszeiten?! Talwärts sausen mit dem Trottinett! Oha! Beim Rumsitzen bei Kaffee und Kuchen dämmert es mir langsam: Von hier wandere ich genau nirgends mehr hin. Ich schnappe mir ein Trottinett! Wie üblich in solchen Lagen bringe ich all meine Überredungskünste zum Einsatz. Bis sich auch Katja widerwillig einen Helm überzieht. Wohl mehr, damit sie mich dann retten kann, wenn ich kopfüber irgendwo in der Kurve liege. Und so ergibt es sich, dass wir im Sauseschritt mit bis zu 40 Km/h den Berg runtersausen, Kurve um Kurve, Misthaufen um Misthaufen. Diese hohe Geschwindigkeit ist natürlich nicht zur Nachahmung empfohlen. Aber sitzend lässt sich der Schwerpunkt senken und das Ganze wird etwas stabiler. Walter und Katja bereit für die Trottinett-Abfahrt Trottinett-Abfahrt von der Habergschwänd nach Filzbach Als wären es die dicksten Harleys…Katja, Walter, Mario und Conny Katja mit der perfekten Stehhaltung, dahinter Conny mit der dynamischen Sitzhaltung Pittoresker Misthaufen. Aber tunlichst zu umgehen Mit den Trottinetts fährt man während besagter «Betriebszeiten» innert 20 Minuten hinunter zur Talstation der Sesselbahn. Dort gibt man sie zurück, und sie werden per Sesselbahn wieder den Berg hochgekarrt. Wie praktisch! Die Wanderung ist also recht hübsch, aber die Talabfahrt ist der Hammer! Was für ein Erlebnis ;-) Sesselbahn mit Trottinett im Huckepack Trottinett-Sesselbahn-Fotograf Öffnungszeiten Restaurant Talalpsee Bei schönem Wetter: Montag – Freitag: 10.00 – 20.00 Samstag: 10.00 – 24.00 (Wenn keine Gäste da sind, wird um 20.00 geschlossen) Sonn- und allgemeine Feiertage: 10.00 – 19.00 Bei schlechtem Wetter nur mit Reservation geöffnet. Tel. +41 79 691 02 21 Öffnungszeiten Restaurant Habergschwänd Sommer: 09:00 – 16:30 Winter: 09:00 – 16:00 Tel. +41 43 888 53 02 Öffnungszeiten Sportbahnen Kerenzerberg Montag – Freitag: 09.00 16:30 letzte Berg- und Talfahrt Samstag / Sonntag: 08.00 – 17.30 letzte Berg- und Talfahrt Bei Schlechtwetter 09.00 – 16:30 Wanderroute und Statistik mit erhöhtem Puls Wanderroute. Die 5 Stunden umfassen viel Pausen und Fotostopps… Interessant: Bei überhöhter Geschwindigkeit ist der Puls so hoch wie beim Wandern! Besonders hoch geht der Puls nicht… Geländekarte Filzbach – Talalpsee in der Nähe des Walensees Auch sehr zu empfehlen ist auf der andern Seite des Walensees die Wanderung auf dem Amdener Höhenweg. Hochmoor auf dem Amdener Höhenweg ## Instafee am Arnensee – Rundwanderung mit Cabriolet und Special-Effect im Haar Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/arnensee-rundwanderung In Gstaad im Berner Oberland trifft es sich, dass wir Instagram-Star Nicole Hunziker treffen. Und wenn man schon Prominenz im Schlepptau hat, sollte Mann auch etwas bieten… Von HUUS Gstaad CEO Günter Weilguni in Szene gesetzt, haben wir am Arnensee die Haare schön! Wir hausieren im HUUS Hotel in Gstaad. Dem ehemaligen Hotel Steigenberger für diejenigen, die das Re-Branding bisher verpasst haben. Es sieht jetzt SEHR stylisch aus! Gediegene Designerlounge im HUUS Gstaad Fürs Wochenende zu Besuch angekündigt ist Instagram-Star Nicole Hunziker. Über 140’000 Schaulustige folgen ihr überall hin auf ihren Ausflügen. Sie hatten wir während unserer legendären Bloggerreise in und um Zermatt kennengelernt. Ein verrücktes Huhn. Wir verstanden uns auf Anhieb bestens ;-) Frühmorgens machen also Katja und ich uns bereit, die Gute für eine Wanderung am Bahnhof Saanenmöser abzuholen. Da läuft uns Günter Weilguni über den Weg, seines Zeichens Gastgeber und CEO des Hotels HUUS Gstaad (Link zu unserem Review). Seinem geübten Auge entgehen unsere Wanderstöcke und Wanderklamotten natürlich nicht. Als gewiefter Marketingfachmann drückt er uns flugs ein Leica-Fernglas und den Autoschlüssel seines hauseigenen Cabrios in die Hand. Ihr mögt sicher das Gefährt etwas bewegen für mich? Kein Problem, lieber Günter, machen wir doch gern! In der Tiefgarage trifft uns dann aber fast der Schlag: Breitbeinig steht da ein knalloranger Range Rover, Verdeck schon offen. Evoque. Brandneu. Das Modell gibt es eigentlich praktisch noch gar nicht! Da ich für’s Fotografieren und Filmen zuständig bin, macht sich Katja zögerlich am Lenkrad bereit. Sie ist ja bekanntlich nicht die Allergrösste – oder höchstens für mich – und so weiss sie erst mal nicht, ob sie mit dem riesigen Kübelwagen zurechtkommt. Schon nach wenigen Kurven stiebt sie aber mit dem Heissblüter um die Ecken, als wäre sie noch nie etwas anderes gefahren. Mit etwas Verwunderung nehme ich davon Notiz und zurre meinen Sitzgurt etwas fester. Und so fliegen wir also wehenden Haares in Richtung Bahnhof Saanenmöser. Dort wartet Nicole denn auch schon und nimmt ihrerseits verwundert Notiz unseres heissen Flitzers… Katja, Nicole und Walter im Cabrio-Rausch Wandern im Saanenland um Gstaad Geplant haben die Mädels eine Wanderung in der Nähe des Rinderbergs bei Zweisimmen. Angesichts des spassigen Fahrtwinds entscheiden sie aber, dass es bis dorthin zu wenige Cabrio-Kilometer sind. Und so wendet Katja kurzum den Schlitten, und wir düsen in die entgegengesetzte Richtung zum Arnensee. Wieviel Nicole davon allerdings mitbekommt, ist nicht klar. Sie hat ja die ganze Zeit praktisch nur Haare im Gesicht… Nicole und Katja geniessen den Fahrtwind… Wir cruisen durch Gstaad hindurch in Richtung Col du Pillon und zweigen bei der Verzweigung «Arnensee» ab. Das Strässchen wird immer schmaler, bis wir kurz vor dem Wald vor einer Barriere steckenbleiben. Hier sind 5 Stutz Münz fällig. Und einer unserer Vorfahrer hat es wohl nicht gerade zur Hand, weshalb sich ein kleiner Stau bildet. Na bravo… Nach kurzem Gezeter und Gestikulieren geht es aber weiter durch einen urchigen Wald mit zahllosen Kurven. Instagrammerin Nicole schiesst auf dem Rücksitz quietschvergnügt ein Selfie nach dem andern. Schliesslich sind ja auf jedem die langen Haare etwas anders! Nicole hat die Haare schön ;-) Kurz danach ist aber der Parkplatz erreicht und die Lage wird ernst. Es geht zu Fuss weiter. Arnensee – Zu Fuss um den Stausee wandern Unser Evoque Cabrio legt eine Pause ein. Wir gehen zu Fuss weiter. Aber keine Bange: Die Rundwanderung um den Arnensee ist bubi-einfach und relativ kurz. In rund einer Stunde inklusive Fotostops hat man den See locker umrundet. Immerhin ist der Bergsee ein paarmal grösser als sein berühmter Kollege Lauenensee im benachbarten Tal. Mehr als eine Wanderung ist der Rundgang ein Sonntagsspaziergang. Wir schätzen das sehr, da wir ja heute zum Cabrio-fahren hergekommen sind… Unterwegs geniesst man nicht nur eine an kanadische Seen erinnernde Berglandschaft, sondern auch noch ein paar eigensinnige Bergler-Einfälle. Oder wie die Bergschuhe auf die Giesskannen aufpassen, ist jedenfalls ein Brüller! Kanus und ein einsamer Fischer sorgen für den pittoresken Rahmen. Auch etwaige Rauchschwaden über dem Wasser können nie schaden. Smoke on the Water ist schon länger ein beliebtes Sujet… Nach kurzem Fotostop bei der Feuerstelle am andern Ende des Stausees geht es auf der andern Seeseite zurück. Bis zum Huus am Arnensee, dem obligaten Restaurant am See. Wir lassen uns Fischknusperli schmecken und vor allem auch den wohlverdienten Kaffee Mélange ;-) Einsamer Fischer im Ruderboot Gestopfte Wanderschuhe hoffen… … bei trockenem Wetter auf Wasser. Am anderen Ende des Sees Kanadisch inspirierter Arnensee Rauchschwaden über dem Arnensee Sonnenterrasse mit Aussicht auf den Arnensee Café Melange mit Aussicht Video-Shooting mit Gegenwind Da wir schon grosszügigerweise den Evoque kutschieren dürfen, wollen wir ihn auch entsprechend in Szene setzen. Wir montieren also Kameras am Wegrand und Katja stiebt ein paarmal über die Kiesstrasse. Aber bei jeder Einstellung ist entweder ein Velo im Weg oder die Sonne grad weg oder unser Toningenieur hat grad keinen Ton. Es ist eine Katastrophe! Nicole und Katja werden langsam ungeduldig, zumal sich auch noch Nieselregen ankündigt. Wir brettern zurück ins Tal und weiter hinauf zum Col du Pillon. Vielleicht ist uns dort das Wetter gnädiger gesinnt. Etwa so, als es uns letztes Mal praktisch vom Peak-Walk des Glacier 3000 herunterwindet (Review mit Video öffnet in neuem Fenster). Und tatsächlich, auch von dort wenden wir unverrichteter Dinge und bringen die Szene nicht richtig in den Kasten. Frustriert geben wir Nicole am Bahnhof wieder zurück. Immerhin sind wir standhaft geblieben und beenden unseren Sonntagsausflug unbeeindruckt vom Wetter «oben ohne». Wenigstens sind Nicoles Selfies was geworden… Zurück in der Garage wollen wir das Verdeck dann doch noch schliessen. ZUM GLÜCK werfen wir noch einen Kontrollblick zurück und können das Schliessen des Dachs gerade noch stoppen, bevor es in der Garagendecke in den tiefen Lüftungskanal kracht. Das wäre mal ein Abschluss gewesen einer kleinen Spritztour! Wir kommen mit einem blauen Auge davon. Oder einem windigen jedenfalls. Dankeschön allerseits! Danke für die vielen Wandertipps, die uns via Facebook erreichten! Offenbar gibt es rund um Gstaad und Gsteig nicht wenig Wanderoptionen. Zumal dies ja die Heimat des «Wanderhoteliers» Thomas Frei ist. Der muss es ja wissen. Der Arnensee (1545 M.ü.M) im Tschärzistal wird oft in einer «3-Seen-Wanderung» genannt ab Col du Pillon (1546 M.ü.M) mit dem noch kleineren Lac Retaud und einem kleinen Bergsee nach Feutersoey. Start- und Zielort sind mit öffentlichem Verkehr erreichbar. Und auch ein herzliches Dankeschön an Günter Weilguni vom HUUS Gstaad! Sein Cabrio macht genauso Spass wie sein schönes Designhotel. Unser Review geht so. ## Mis Huus, dis Huus – Das HUUS Gstaad Hotel für mich und dich Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/hotel-huus-gstaad-review «Mis Huus, dis Huus – mis Herz isch es Hotel.» Auch wenn das Lied von Lo & Leduc überhaupt nichts mit dem Hotel HUUS in Gstaad zu tun hat, so verfolgt mich dieser Ohrwurm schon die ganze Fahrt auf dem Weg nach Gstaad. Vielleicht ist es der Latino-Groove? Oder liegt es vielleicht einfach nur am Refrain, der mich immer wieder an die Philosophie des Hauses erinnert? HUUS bedeutet „Haus“ oder „Zuhause“. Günter Weilguni und Mirka Czybik, das Management-Team vom HUUS Gstaad, möchten nämlich, dass sich ihre Gäste vom ersten Moment an in ihrer alpinen Urlaubsoase wie zu Hause fühlen. Tritt ein ins HUUS Gstaad Hotel Sympathisch, mit viel Liebe zum Detail, bodenständig und doch mit einem Hauch von Luxus. So präsentieren sich Lounge und Lobby des HUUS Gstaad Hotels (Link zu booking.com) – das mit 136 Zimmern und Suiten grösste Hotel im Saanenland. Réception HUUS Gstaad Hotel Lobby und Hotelvorfahrt Walter und ich sind uns zwar im ersten Moment nicht ganz einig; auf mich wirkt die Lobby leicht düster, Walter hingegen findet es recht mystisch und spannend. Auf jeden Fall stimmen wir einander zu, dass man sich in der Lobby und Lounge mit Réception, Bar und Shop lange verweilen kann – und zwar ganz im Sinne der Gastgeber, welche die Hotelhalle als Herzstück des HUUS bezeichnen. Schon wieder verfolgt mich Lo & Leducs «mis Herz isch es Hotel» … HUUS Gstaad Hotel «Wohnzimmer» Natur und Schweizer Design in den Zimmern In den Zimmern fasziniert uns das Design mit leicht alpinem Flair auf Anhieb. Auch hier sind die Farbtöne eher dunkel gehalten, aber die Assessoires und Lampen in knalligen Farben bilden einen schönen Kontrast. Doppelzimmer im Chalet-Stil. Mit luxuriösem Hästens Doppelbett Blick ins Badezimmer – wo spiegelt sich bloss der Fotograf? Die Betten im HUUS stammen aus der renommierten schwedischen Manufaktur Hästens. Sie stellt sämtliche Matratzen von Hand her und verwendet dafür nur die besten natürlichen Materialien. Die Obermatraze ist beispielsweise aus Rosshaar! Darauf soll man besonders ruhig liegen, erwacht dadurch in der Nacht weniger und geniesst einen tüüffe, gsunde Schlaf… Wer sich für ein (recht kostspieliges) Hästens Bett interessiert, kann es im HUUS in verschiedenen Härten testen und profitiert dann beim Kauf erst noch von einem einmaligen Spezialpreis. Eine innovative Kooperation, wie wir finden! Nachdem wir all die vielen Details begutachtet haben, entdecken wir unseren Balkon mit einer fantastischen Aussicht auf das Rüeblihorn. Dass das Wetter in den Bergen schnell und oft wechselt, ist bekannt. Während diesen zwei Tagen, die wir im HUUS verbringen, wird es uns aber wieder mal so richtig bewusst… Rüeblihorn unter blauem Himmel Aussicht auf die Berge rund um Gstaad Kulinarische Genusswelten Je nach Lust und Laune verköstigt man sich entweder im HUUS-Restaurant (wo übrigens auch das Frühstück serviert wird) oder im à la Carte Restaurant La Vue. Letzteres haben wir ausprobiert. Dank unseres Tisches in der Nähe der offenen Showküche erhaschen wir immer wieder einen Blick aufs emsige Treiben in der Küche. Gekonnt und eifrig werden die Gerichte von der Kochbrigade um Chefkoch Giuseppe Colella zubereitet. «Si Chef!» – tönt es ständig aus der Küche. Update Oktober 2017: Giuseppe Colella wurde neu mit 14 GaultMillau Punkten ausgezeichnet! Herzlichen Glückwunsch! Restaurant HUUS Restaurant La Vue – warum es wohl so heisst? Zander Filet mit Gemüse Chefkoch Giuseppe Colella im Restaurant La Vue Für den kleinen Hunger servieren sie übrigens im Wohnzimmer beziehungsweise im «Livingroom«, wie sie die Bar und Lounge nennen, auch Snacks oder oppulente Burger. Bar und Lounge im «Living Room» Cheese Burger mit Pommes – yummie! Von Donnerstag bis Sonntag gibt’s im legendären und weitherum bekannten «Stollen» moderne Gerichte im Tapas-Stil. Hier soll übrigens öfters mal das Tanzbein geschwungen werden. Anekdoten über wilde Nächte gibt es jedenfalls ohne Ende… Sitzecke im Stollen Mis Outo, dis Outo Das HUUS Gstaad Hotel bietet eine umfangreiche Auswahl an Freizeitaktivitäten. So sind im Sommer zum Beispiel die Nutzung von Mondraker-E-Mountainbikes und Rocky Mountain-MTBs für alle Gäste im Zimmerpreis eingeschlossen. Weitere Outdoor-Aktivitäten wie Rafting, Mountainbike-Touren, Nordic-Walking-Kurse wie auch geführte Wandertouren können über ihren Partner, das Alpinzentrum Gstaad, gegen einen Aufpreis gebucht werden. Damit möchten die Gastgeber die Begeisterung für diese schöne Gegend rund um Gstaad mit ihren Gästen teilen und sie dazu inspirieren, die Region auf vielfältigste Art und Weise zu erkunden, erklärt uns Mirka Czybik. Als uns CEO Günter Weilguni am Morgen in Wandermontur entdeckt, drückt er uns den Schlüssel des hauseigenen Landrover Evoque – Cabriolet! in die Hand und meint mit breitem Grinsen im Gesicht, wir sollten den HUUS-Wagen etwas «bewegen». Sein Wunsch sei uns Befehl! ;-) Zusammen mit Instagrammerin Nicole Hunziker fahren wir im Huus-Cabriolet zum Arnensee (hier geht’s zu unserem Bericht). Walter und ich mit dem HUUS-Cabriolet Das HUUS stellt auch Sport- und Freizeit-Equipment zur Verfügung. Während des Aufenthalts gehört also (fast) alles auch dem Gast. Da höre ich unweigerlich schon wieder Lo & Leduc in meinen Ohren «Mis Huus, dis Huus» … Das Vier-­Sterne-­Superior Hotel verfügt übrigens auch über einen 2’000 m2 grossen Spa-­ und Wellness-­Bereich. Das Schwimmbecken ist riesig und bei Kleinkindern höchst beliebt. Das Spa hingegen ist vergleichsweise einiges kleiner. Aber für einen Saunagang nach der Wanderung reichts allemal. Unser Dank geht an… Mirka Czybik und Günter Weilguni für die grosszügige Einladung! Kurz vor unserem Aufenthalt wurde übrigens der gebürtige Tiroler Weilguni vom Schweizer Wirtschaftsmagazin Bilanz zum Hotelunternehmer des Jahres 2017 gekürt! Herzlichen Glückwunsch! «Dank Ausdauer, Vernetzungstalent und Gespür für die Eigenheiten des Saanenlands hat Günter Weilguni zusammen mit dem Investor Marwan Naja das einst verschlafene Steigenberger einer Radikalkur unterzogen und daraus die zeitgemässe Hotel-Traumwelt HUUS geschaffen», so die Bilanz über den CEO des HUUS Gstaad Hotel. Sehr verdient, bien joué! Gastgeberin Mirka Czybik und CEO Günter Weilguni mit ihrem oben-ohne Flitzer Hoteladresse HUUS Gstaad Hotel Schönriedstrasse 74 3792 Saanen-Gstaad Webseite HUUS Gstaad Hotel Weitere Hoteltipps für die Schweiz findest du in diesem Artikel. { "@context": "https://schema.org/", "@type": "Hotel", "address" : { "@type" : "PostalAddress", "addressCountry" : "CH", "addressLocality" : "Saanen-Gstaad", "addressRegion" : "Saanen-Gstaad", "postalCode" : "3792", "streetAddress" : "Schönriedstrasse 74" }, "name": "HUUS Gstaad", "priceRange": "$$$", "email": "mailto:welcome@huusgstaad.com", "image": "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2017/08/Lobby-Shop-HUUS-Gstaad-Hotel.jpg", "telephone" : "+41 33 748 04 04", "url": "https://huusgstaad.com/de/" } ## Tennis-Turnier in Gstaad | Der schöne Fabio Fognini gewinnt Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/tennis-open-gstaad-pc7-team Im schönen Saanenland sind wir erstmals bei einem Tennis Final dabei. In der dünnen Höhenluft sollen die Bälle weiter fliegen und höher aufspringen. Das sorgt in der Regel für Überraschungen… Alles ist bereit für den grossen Final! Gleich geht’s los mit dem ATP-Spektakel Gebanntes Warten auf den Tennismatch Im Final des J. Safra Sarasin Swiss Open Gstaad stehen sich der haushohe Favorit Fabio Fognini aus Italien und der aufstrebende Qualifikant Yannick Hanfmann (Weltnummer 170) aus Deutschland gegenüber. Der 25-jährige Überraschungsmann hatte der Reihe nach drei Turnierfavoriten ausgeschaltet, u.a. Vorjahressieger Feliciano Lopez, und sich so für seinen ersten ATP-Final qualifiziert. Ein ziemliches Wunder, ist er doch erst seit 3 Monaten auf der Tennis-Tour dabei! Im Halbfinal gegen den zweimaligen Gstaad-Finalisten Robin Haase wehrte Hanfmann gar vier Matchbälle ab, bevor er sich hauchdünn durchsetzte… Bevor aber die Jungs am Sonntagmorgen zum Final schreiten, ist um 11 Uhr aber noch das PC-7 TEAM der Schweizer Luftwaffe angesagt. PC-7 TEAM der Schweizer Luftwaffe Katja und ich stehen noch beim Empfangszelt, als bereits um 10:50 ein gewaltiges Donnern über die Chaletdächer von Gstaad rollt. Im Formationsflug ziehen die weiss-roten Propellerflugzeuge tief über uns hinweg! Schock! Sind die etwa zu früh da? Ich stürme aus dem Zelt und reisse mein Riesenteleskop in Richtung Himmel. Wegen Gegenlicht und flitzenden Flugzeugen geht die Hälfte der Fotos daneben. Aber ich knipse so schnell ich kann. Und es die Belichtungszeit zulässt. Den einen oder andern Schnappschuss der Kunstflugstaffel bringe ich dann doch noch auf die Reihe. Die Piloten zeichnen mit ihren Pilatus PC-7 allerlei Figuren in den Himmel über dem Berner Oberland. Koordiniert werden sie vom vormaligen Kommandanten des PC-7 TEAMs Werner «Höffi» Hoffmann und kommentiert vom PR-Zuständigen Andreas «Lifty» Hebeisen. Bei den halsbrecherischen Manövern entstehen den Piloten Belastungen bis zum Vierfachen ihres Körpergewichts. Meine Güte, das sind ja dann um die 300kg?! Mit viel Herz vorgetragen: Das PC-7 TEAM der Schweizer Luftwaffe! Mit einem Riesenherz verabschieden sich die fliegenden Mannen in den Berner Himmel. Wie wär’s beim nächsten Mal eigentlich mit einem küssenden Smiley? Das werde ich «Lifty» umgehend vorschlagen. Findet er bestimmt eine Superidee ;-) David gegen Goliath – der Tennis-Final geht los! Nachdem sich das Donnergrollen und die Kondensstreifen am Himmel verzogen haben, setzen wir uns gebannt auf die Tribüne. Nun harren wir also der Dinge, die die Affiche «Feuriger Südländer gegen talentierten Newcomer» bringt… … gegen den feurigen Südländer Fabio Fognini Der junge Herausforderer Yannick Hanfmann… Fognini legt los wie die Feuerwehr: Ob es die Nervosität Hanfmanns ist oder die pure Wucht der Bälle Fogninis, der Italiener mit dem Totenkopf auf der Brust geht schnell mit zwei Breaks in Führung. Das Publikum spornt den Underdog zwar an, und Hanfmann kann sich tatsächlich ein Break wieder zurückholen. Dann ist Fognini aber bärenstark und holt sich den ersten Satz souverän. Im zweiten Satz gestaltet der Jüngling den Match ausgeglichener. Bis zum letzten Game kann er mitziehen. Aber dann – Schock – fliegt ein kurzer Matchball Fogninis doch nicht mehr zurück über’s Netz und Hanfmann muss als zweiter Sieger vom Platz. Zu stark ist Fognini am heutigen Tag. Fabio Fognini Hanfmann gratuliert Fognini zum verdienten Sieg Auch die Jungs vom PC-7 TEAM lassen sich feiern Fabio Fognini und Yannick Hanfmann präsentieren die Siegertrophäen Sponsoren, Turnierdirektor Jeff Collet und die Sieger Siegerehrung und Interviews Wenn wir schon mal da sind, gedulden wir uns bis nach der Siegerehrung und wollen die Jungs auch mal von nahem sehen. Aber Schock! Katja sitzt ja gar nicht mehr neben mir, sondern steht zuvorderst beim Siegerinterview mit dem schönen Fabio! Als ich mich dazudrängeln will, werde ich von Security Paul zurückgewiesen: «Einer nach dem Andern!» Pfff. Katja nahe dran an Sieger Fabio Fognini Paul sorgt für den nötigen Abstand… Italiener unter sich: Katja mit Tennispro Fabio Fognini Nach einer halben Ewigkeit beruhigt sich auch Katja wieder und ich zottle hungrigen Magens in Richtung tröstendes Restaurant. Den nächsten Match schauen wir wieder aus sicherer Entfernung am Fernseher an! Unser Dank geht diesmal… … an Antje Buchs von Gstaad Tourismus für die Akkreditierung zum J. Safra Sarasin Swiss Open Gstaad. Wir nutzten die erhöhte «Bewegungsfreiheit» dank der Presseausweise voll aus ;-) Danke auch an Oberst Hoffmann und Major Hebeisen für die Ausführungen zum PC-7 TEAM. Sehr beeindruckend, was die Berufspiloten da in den Himmel zeichnen! Oberst Werner «Höffi» Hoffmann, ehemaliger Kommandant des PC-7 TEAMs und Speaker Major Andreas «Lifty» Hebeisen Interessanterweise kann man das PC-7 TEAM für den eigenen Anlass buchen. Vielleicht nicht gerade für eine Gartenparty, aber für einen grösseren Event. Man muss es nur vor September tun für das Folgejahr, damit genug Vorlaufzeit bleibt für die umfangreichen Vorbereitungen. ## Südtirol Classic Schenna – Die Oldtimer-Rallye der Sympathie Quelle: https://reisememo.ch/italien/suedtirol-classic-schenna-oldtimer-rallye Es ist reiner Zufall, dass die Südtirol Classic Schenna genau während unseres Aufenthalts im Schenna Resort stattfindet. Die Veranstalter laden uns prompt zur Teilnahme an der Oldtimer-Rallye ein und drücken uns die Schlüssel eines 1975er VW Käfer Cabriolet in die Hand. Was für ein Erlebnis! Riesig ist die Vorfreude, als ich am Abend vor der letzten Fahrt die Schlüssel für einen weissen 1975er VW Käfer Cabriolet in die Hand gedrückt bekomme. Genau so gross ist aber auch der Respekt davor, ein solches Vehikel zu fahren. Schliesslich habe ich meinen Führerschein in Zeiten von Servolenkung, Bremsunterstützung und Klimaanlage gemacht… Unser 1975er VW Käfer Entsprechend unserer generellen Auto- und im speziellen Oldtimer-Kenntnisse haben wir dann auch unsere Startschwierigkeiten. Die Helfer und Organisatoren der Südtirol Classic sind aber trotz des Tumults sofort zur Stelle. Nur noch kurz den Ölstand überprüfen und schon sind wir pünktlich startbereit. Oldtimer-Rallye über Pässe und durch Rebberge Die Panoramaroute führt uns erst durch Halfling und Vöran in das schöne Städtchen Bozen, der Landeshauptstadt des Südtirols (Link zu unserer Reisememo Co-Autorin Letizia, die Bozen sehr lebhaft beschreibt). Eine Herausforderung ist die Fahrt mit 55 PS über das Lavazè-Joch, einen Pass auf 1’808 M.ü.M. Beim Hinunterfahren fällt mir eine Faustregel meines Grossvaters ein: Wenn du sicher ankommen willst, fahr immer im selben Gang den Berg hinunter, in dem du ihn hochgefahren bist. Nach dieser Fahrt verstehe ich, was er meinte: Besonders für Oldtimer gilt die Weisheit immer noch! Im VW Käfer on the Road Weiter ging es vorbei am Lago di Piazze, am Lago di Serrala und dann weiter in Richtung Westen bis nach Pressano. Kurz vor der Mittagsstation meistern wir noch eine Herausforderung: Die Route führt uns direkt durch einen Rebberg. Auf den schmalen und steilen Feldwegen habe ich den Eindruck, mit dem Bremspedal direkt auf den Boden zu drücken. Wie der älteste Teilnehmer, ein Ford A Doktorwagen von 1929 dies schaffte, ist mir heute noch ein Rätsel… Der Ford A Doktorwagen gefolgt von einem Auto Union W 25 K von 1936 Mittagspause ist Fotozeit Bei inzwischen gefühlten 40 Grad erreichen wir Kurting. Hier stellen sich alle Wagen der Reihe nach auf dem Dorfplatz in Formation und die Fahrer gönnen sich im Restaurant Teutschhaus eine Stärkung. Die Gunst der Stunde nutzte ich, um mir die Oldtimer in Ruhe anzusehen. Die Sicht eines englischen Oldtimer-Fahrers Kühlerfigur eines Jaguars XK 120 OTS, Baujahr 1952 Auch Bentley ist vertreten: ein Derby aus dem Jahre 1936 Einer der älteren Teilnehmer: ein Riley Nine Racing Special von 1937 Danke! Es war toll! Herzlichen Dank an Ursula Krebs von Gretzcom für die Organisation dieses einmaligen Erlebnisses und an Tanja Egger und Manfred Preiss für die Betreuung vor, während und nach der Südtirol Classic Schenna! ## Mit dem E-Bike auf die Gompm Alm Quelle: https://reisememo.ch/italien/gompm-alm-e-bike Im Meraner Land gibt es eigentlich fast überall eine schöne Aussicht und gutes Essen. Was wir aber auf der E-Bike Tour von Schenna auf die Gompm Alm erleben, übertrifft alle Erwartungen! Vormittags um 10 Uhr treffen wir uns mit unserem Guide Walter, um unsere e-Bikes für den Tag zu fassen. Der erste Teil der Strecke führt uns durch den Dorfkern von Schenna, dem Passer Fluss entlang durch Apfelplantagen bis zur Talstation der Hirzer Seilbahn in Saltaus. Bis hierher ist das Gelände noch human und die Unterstützungsfunktion des E-Bikes wird kaum gebraucht. Mit der Seilbahn fahren wir bis zur Mittelstation, von wo aus dann der richtige Teil der Tour beginnt. Vom malerischen Bergdörfchen Prenn geht es den Berg hoch bis zu der auf 1’800 M.ü.M. gelegenen Gompm Alm. Aussicht auf das Bergdörfchen Prenn Gourmet statt Grotto Für unsere Mittagsrast hatten wir uns eigentlich eine einfache Berghütte vorgestellt, in der wir einen kleinen Imbiss aus Käse, Wurst und Brot zu uns nehmen würden. Um so überraschter sind wir, als unser Guide uns verkündet, dass wir auf einer Gourmet Alm einkehren. Full House bei herrlichem Sommerwetter auf der Terrasse der Gompm Alm Trotz eines kleinen Missverständnisses über unseren Besuch werden wir sehr herzlich von Wirt Helmuth Gufler auf der Gompm Alm empfangen. Nach einem kurzen Blick in die Karte offerierte er uns ein Best-of aus der Küche. Was darunter zu verstehen ist? Eine reine Gaumenfreude! Gompm Alm Vorspeisen Eingeläutet wird der «Mittagsimbiss» mit typischen Tiroler Käseknödeln, einer Almkräutersuppe und hausgemachten Tagliolini mit frisch gehobeltem, weissem Trüffel. Südtiroler Käseknödel auf Cremespinat mit Ofentomaten und Parmesan Almkräutersuppe mit Heumilchschaum und Brot-Croûtons Hausgemachte Tagliolini mit frischem Sommertrüffel Hauptspeise Der Star ist eindeutig die Hauptspeise: ein grosses Stück Hohrückensteak am Knochen, das Dry Aged Ribeye aus dem Sarntal. Dry Aged Ribeye aus dem Sarntal serviert mit hausgemachten Bio Pommes und Salat Nachspeise Spätestens jetzt wurde uns klar, dass wir beim Frühstück im Schenna Resort lieber nicht so stark hätten zugreifen sollen. Das Küchenteam von der Gompm Alm serviert uns Topfennougatknödel (Quark wird im österreichisch geprägten Raum «Topfen» genannt), einen Kaiserschmarren und ein Erdbeer-Tiramisù im Glas. Kaiserschmarren mit hausgemachter Preiselbeermarmelade Erdbeer-Tiramisù von der Gompm Alm Topfennougatknödel auf frischem Erdbeerragout mit hausgemachtem Minzeis Rahmenprogramm der Gompm Alm Nicht nur kulinarisch hat die Gompm Alm viel zu bieten. Auch das Rahmenprogramm kann sich sehen lassen. Beispielsweise der Koch-Event «the unplugged taste«, an dem Sterneköche am Holzherd zaubern oder verschiedene Konzerte und Openair Festivals mit Volks- und Rockmusik. Das Innenleben der Gompm Alm: Grammelbrote lagern im typischen Regal Mit dem E-Bike wieder zurück ins Tal Nach diesem grossartigen Mittagessen machen wir uns auf die Rückfahrt. Die Folgen einer kleinen unglücklichen Begegnung eines spitzen Steinchens mit einem Velopneu wurde von Walter schnell und gekonnt behoben. Zum Glück hatten wir ihn dabei! Von Stock und Stein gründlich durchgeschüttelt und von Sonne und Konzentration ermüdet, kommen wir wieder unten im Tal an. Die E-Bike Tour ist ein tolles Erlebnis und ist auch für nicht top fitte Personen ein Spass. Etwas Erfahrung im Umgang mit einem Fahrrad sollte man allerdings schon haben. Ein grosses Dankeschön an den Wirt auf der Gompm Alm, Helmuth Gufler für das besondere Erlebnis in grossartiger Atmosphäre. Danke auch an unseren Guide und Bike-Coach von Hike and Bike, Walter Moser und an Tanja Egger vom Tourismusverein Schenna für die Betreuung vor Ort. ## Schenna Resort Südtirol: Auszeit im Hotel Rosengarten Quelle: https://reisememo.ch/italien/schenna-resort-hotel-rosengarten Am Ortseingang von Schenna im Südtirol, nur etwa 10 Autominuten von Meran entfernt, liegt das von den Familien Pföstl und Wörndle geführte Schenna Resort. Darin vereint sind die Häuser Mitterplatt, Schwefelbad und das Hotel Rosengarten mit ihren drei Ausrichtungen für Paare, Familien und Wellness. Wir durften unseren Aufenthalt im Schenna Resort im Hotel Rosengarten geniessen. Es ist das neuste der drei Häuser (eröffnet im Mai 2016) und hat sich insbesondere auf das geistige und körperliche Wohlbefinden seiner Gäste spezialisiert. Lobby im Schenna Resort Der grosse Wellnessbereich befindet sich daher auch im Hotel Rosengarten. Er ist aber für alle Gäste ab 14 Jahren des Schenna Resorts zugänglich. Die Behandlungen und auch die Räume sind auf die Bedürfnisse der Geschlechter angepasst. Wer sich etwas ganz Besonderes gönnen möchte, kann seine Massagebehandlung kurzerhand vom Behandlungsraum in den nahegelegenen Weinberg verlegen. Entspannungsliegen im Poolbereich im Hotel Rosengarten Das Baden hat im Südtirol eine lange Tradition. In den Zirbelholzwannen kann man sich allein oder zu zweit im Almkräuterbad erholen. Danach bietet ein schön eingerichteter Ruheraum Platz für die gänzliche Entspannung. Behandlungsraum für Frauen im Hotel Rosengarten Relaxen und Entspannen im Ruheraum des Schenna Resorts Zirbelholzwannen fürs Südtiroler Badl Geführt wird der Spa Bereich von einer der vier Pföstl-Geschwister, Priska Pföstl. Sie setzt sich persönlich und mit viel Elan für das Wohlbefinden ihrer Gäste ein. Sie leitet selbst auch Coachings und Meditationsstunden im ganzen Schenna Resort. Immer der passende Wein Mit Stefan Pföstl hat die Hoteliers-Familie ihren eigenen Winzer hervorgebracht. Bereits zur Begrüssung gibt es ein Gläschen vom hauseigenen Chardonnay. In der Weinhandlung in der Lobby kann man die edlen Tropfen selbst erstehen. Weinhandlung in der Lobby des Schenna Resorts Dekoration und Weinempfehlung in Einem Zum Abendessen wird selbstverständlich auch der passende Wein aus der Umgebung empfohlen. Das Menü besteht aus einem Salatbuffet, einer Vorspeise, einem Zwischengang und einer Hauptspeise. Gekrönt wird das 5-Gänge-Menü dann von einem kleinen Dessert oder ein paar Scheiben von einer sehr grossen Auswahl an Käse. Merlinfilet mit einer herrlich luftigen Avocadomousse und einer Konfitüre Schwarze Pasta an Hummersauce Ob vor oder nach dem Essen, der Barkeeper an der Hotelbar empfiehlt und mixt ausgezeichnete Aperitive und Cocktails (mein neuentdeckter Lieblingsdrink: Ruby aus Rotwein, Maraschino und Gingerale!). Bar in der Hotellobby Schnäpse und Branntweine aus der Region Ausgiebiges Frühstücken Fast (aber nur fast!) noch etwas besser als das Abendmenü ist das Frühstücksbuffet. Allein die Brotauswahl verlangt, dass man sich am Besten gleich zwei Stunden für die wichtigste Mahlzeit des Tages lässt. Doch auch die verschiedenen Marmeladen, Aufschnitte und Käsesorten sollen nicht ungekostet bleiben. Die Auswahl fällt nicht leicht… Frische Erdbeeren vom Frühstücksbuffet Dank und Impressionen Wir danken den Familien Pföstl und Wörndle und den Mitarbeitern vom Schenna Resort für die Gastfreundschaft und den angenehmen Aufenthalt. Hier kann man so richtig die Seele baumeln lassen… Herzlichen Dank auch Ursula Krebs von Gretzcom und Tanja Egger vom Tourismusverein Schenna für die Organisation des Rahmenprogramms: Südtirol Classic Schenna Mit dem E-Bike auf die Gompm Alm Das waren tolle Erlebnisse! ## Design- und Gourmet-Oase bei Kitzbühel – Relais & Châteaux Hotel Rosengarten Quelle: https://reisememo.ch/oesterreich/relais-chateaux-gourmet-hotel-rosengarten Wem der Trubel in Kitzbühel zu viel wird, bietet sich im nahen Kirchberg eine Oase der Ruhe und des Designs. Und des feinen Essens: Im Relais & Châteaux Hotel Rosengarten kocht Chef Simon Taxacher seine vielgepriesenen Kreationen. Ein Augenschein. Diesmal stürzen Walter und ich uns mitten ins Gewusel von Kitzbühel. Wobei zu unserer Verlegenheit zu sagen ist, dass wir das Dorfzentrum beim ersten Anlauf nicht finden. Wir fahren einmal rund herum und stellen dann unsere Sänfte in eine Seitengasse, um dem Mythos Kitzbühel zu Fuss auf den Grund zu gehen. Glücklicherweise entdecken wir einen Hinweis für Fussgänger in Richtung Dorfzentrum. Über einige Treppen, Passagen und Torbogen schaffen wir es schliesslich doch noch in die Heimat von Luis Trenker und Hansi Hinterseer. Letzterer sitzt vergnügt wie immer mit Freunden vor dem Edelbäcker Pano Brot und Kaffee. Und Ersterer stammt zwar aus Gröden, sein Geschäft liegt aber so prominent an der Hauptgasse, dass ich meine, er sei von hier. Stilvoller Luis Trenker Laden – mit elegantem Sofa für die wartenden Jungs… Es herrscht total emsiges Treiben und ein Höllenlärm, denn es ist gerade «Kitz on Wheels«. Nein, keine Dreiräder für Kids, sondern schwere Motorräder für Jungs. Die Harleys hören auch mal auf so exotische Namen wie «Ferrari» oder «Corvette». Nichts, das es nicht gibt! Walter gefällt’s jedenfalls! Harley Davidson Ferrari Harley Davidson Corvette Und wenn gerade Motorräder sind, dann ist wohl nicht die Hahnenkamm Abfahrt. Denn dann ist ja Winter und der Trubel allenfalls noch grösser. Nach ein paar weiteren V-Motoren der dicken und lauten Art wird es uns zu viel und wir ziehen uns ins beschauliche Kirchberg zurück. Hier soll es nämlich eine Oase der Ruhe geben… Gourmet-Restaurant im Relais & Châteaux Hotel Rosengarten Die Gastgeber Sandra Kobald und Spitzenkoch Simon Taxacher betreiben das vielfach ausgezeichnete Gourmet-Restaurant und Lifestyle-Hotel Rosengarten. Es zählt zu den Grandes Tables du Monde, hat 19 GaultMillau Punkte, 4 Hauben und 2 Michelin-Sterne. Für uns Grund genug, einmal mehr in die Kochtöpfe zu schauen. Interessanterweise wurden wir aber nicht ins Gourmet-Restaurant «Simon Taxacher» eingeladen, sondern in das Bistro-Restaurant «Rosengarten». Und zudem wurden wir angehalten, doch bitte im Restaurant nicht zu fotografieren, um die andern Gäste nicht zu stören. Daran haben wir uns einigermassen gehalten, deshalb gibt es an dieser Stelle nur gerade ein paar wenige Handy-Aufnahmen. Walter war entsprechend geknickt. Für die weiteren Food-Optionen verweisen wir auf die Homepage des Hotels. Das Gourmet-Restaurant ist von Donnerstag bis Montag geöffnet. Edles Tischgedeck Frühstücksbuffet Frühstückstisch am Morgen danach Sehr grosszügige Hotelzimmer und Suiten Die 26 exklusiven Zimmer und Suiten tragen klingende Namen aus der Rosengarten-Küche wie „Beluga“, „Olive“ oder „Alba“ und präsentieren sich, entsprechend ihrer Bezeichnung, in edlen Farben, Hölzern und Materialien. Wir residieren in der «Safran» Suite. Also viel grösser kann ein Hotelzimmer nicht werden… Safran Suite mit Blick auf das grosse Badezimmer Rosengarten-Spa Der Spa-Bereich ist klein, aber fein: Eine finnische Sauna, ein Dampfbad und ihr Ruhebereich mit Wasserbetten versprechen gute Erholung vom Motorenlärm. Die Rosen-Privat-SPA-Suite für Zwei bietet Massageliegen, Sprudelbad und eine private Ruhezone. Sehr romantisch! Rosen Private Spa Ruheraum mit Wasserbetten Unser Dank geht an… …Gastgeber Sandra Kobald und Simon Taxacher für die Einladung. Sowie an Michael Weiss von Marketing Deluxe niche & destinations für die Organisation unseres Aufenthaltes. Hoteladresse Relais & Châteaux Hotel Restaurant Spa Rosengarten Aschauer Strasse 46 AT-6365 Kirchberg in Tirol { "@context": "https://schema.org", "@type": "Hotel", "name" : "Relais & Châteaux Hotel Restaurant Spa Rosengarten", "description" : "4-Stern Design-Hotel in Kirchberg in der Nähe von Kitzbühel", "address" : { "@type" : "PostalAddress", "addressCountry" : "AT", "addressLocality" : "Kirchberg", "addressRegion" : "Tirol", "postalCode" : "6365", "streetAddress" : "Aschauer Strasse 46" }, "telephone" : "+43 5357 4201", "image" : "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2017/07/Relais-Chateaux-Hotel-Restaurant-Spa-Rosengarten-17.jpg", "starRating" : { "@type" : "Rating", "ratingValue" : "4"}, "priceRange" : "CHF100 - CHF250" } ## Ei – Ei – Ei – IGNIV: Im gemachten Nest von Andreas Caminada? Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/igniv-restaurant-andreas-caminada-bad-ragaz Igniv ist rätoromanisch und bedeutet «Nest». IGNIV nennt der Bündner Starkoch Andreas Caminada sein Restaurant in Bad Ragaz. Und setzt seine Ehre aufs Spiel, indem er von Jüngling Silvio Germann ein neues Gourmet-Erlebnis testen lässt: Das Teilen vieler kleiner Portionen. Kann das gut kommen? «Sharing is caring» liegt vor allem bei der jüngeren Generation im Trend. Nun, ich gehöre zu den etwas älteren Semestern, die nicht bedingungslos alles gern teilen – schon gar nicht ein Gourmet-Essen! Aber Walter möchte sich dieses neue Konzept nicht entgehen lassen. Schliesslich soll die Fine Dining Sharing Experience ein bewusstes, gemeinsames Esserlebnis fördern. Na dann… ! Die Menükarte mit stilisiertem Nest und Ei steht schon mal bereit Die Anreise nach Bad Ragaz ist ja für sich schon recht reizvoll – wenn die Ferienregion nicht gerade im Nieselregen ergraut. Wir eilen ohne Schirm vom Parkplatz in die Räumlichkeiten der vormaligen Äbtestube, dem Gourmet-Restaurant des Grand Resort Bad Ragaz. Gekennzeichnet von einem stilisierten Nest und seinem Ei hört es jetzt auf den Namen IGNIV. Eingenistet hat Caminada hier den Jungkoch Silvio Germann, seines Zeichens GaultMillau «Entdeckung des Jahres 2017» und langjähriger Caminada Sous-Chef. Damit will Caminada wohl sicherstellen, dass nicht an seinem Renommee als Top-Koch gekratzt wird. Schliesslich kann er sich ja nicht Pantaléon, den aufsässigen Schlossgeist seines Restaurants Schloss Schauenstein vom Leib halten und gleichzeitig die Küche in Bad Ragaz beaufsichtigen… Hier übrigens unser Bericht über den «Spuk auf Schloss Schauenstein» mit echtem(!) Schlossgeist (öffnet in neuem Fenster). Wie dem auch sei, wir werden im IGNIV vom charmanten Restaurantleiter und Sommelier Francesco «Benvenuto» willkommen geheissen. Kann bei dem Namen überhaupt noch etwas schiefgehen? Als Italienerin hellt sich meine Stimmung schon merklich auf. Das warme Ambiente von Innendesignerin Patricia Urquiola und der schöne Tisch am Kamin tragen auch dazu bei, dass ich mich wohl fühle. Walter ist erleichtert und fängt wie verrückt an, mit seiner Kamera herumzuknipsen. Unser Tisch beim Kamin Fensterdekoration Grüsse aus der Küche: IGNIV Amuse-Bouches Wie bei Caminada gelernt, lässt Chef Silvio Germann allerlei Grüsse ausrichten und Amuse-Bouches austeilen: Die Fine Dining Sharing Experience geht los in Form von Luftbrot mit Gazpacho, Makrele mit Kohlrabi in Teigtasche, Macaron mit Entenleber und Dörrbirne und einem Ei Royal. Amuse-Bouches IGNIV-Style Luftbrot mit Gazpacho Makrele mit Kohlrabi in Teigtasche Macaron mit Entenleber und Dörrbirne Ei Royal in seinem Ei Alle Häppchen kommen fein sortiert jeweils zu zweit auf ihrem Schälchen, so dass mir das Teilen überhaupt nichts ausmacht ;-) Nicht schlecht, meine Stimmung erhellt sich noch weiter! Zumal Benvenuto jetzt in seine Rolle als Sommelier schlüpft und uns zu jedem Gang einen neuen Tropfen empfiehlt. Und einschenkt… Zur Begrüssung einen Winzerchampagner. Update Oktober 2017: Francesco Benvenuto wurde von GaultMillau zum «Sommelier des Jahres» ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch! Vorspeisen ohne Ende In angemessen langsamem Takt reichen die aufmerksamen Servicemitarbeiter Francis und Tobias Entenleber mit Trüffel und Brioche, Tomatensalat mit Basilikum und Stangensellerie, Rindsröllchen mit Pfifferlingen und Kartoffelchip, Saibling mit Gurke, Dill und Radieschen, Forelle mit Fenchel und Amalfi Zitrone. Die Köstlichkeiten schmecken nicht nur vorzüglich, sie machen sich auf den dekorativen Glasschalen von Nachtmann auch noch ausgezeichnet. Walter kommt aus dem Fotografieren fast nicht heraus. Und ich fast nicht zum Essen… Tomatensalat mit Basilikum und Stangensellerie Rindsröllchen mit Pfifferlingen und Kartoffelchip Saibling mit Gurke, Dill und Radieschen Sommelier Benvenuto greift derweil zu einem Numen, einem ungefilterten Sauvignon Blanc. Sehr speziell! Der mit kleinen Leckerbissen vollgestellte Tisch mutiert zu einem Fest für die Sinne. Ich bin so gut wie hin und weg, da erscheinen die Gastgeber mit einer «dampfenden» Glasschale und kündigen uns die IGNIV Nuggets an: Huhn vom Val Lumnezia, gepökelt während 3 Tagen und 3 Nächten! Mamma mia! Mit wichtiger Miene wird die Glasschale schliesslich hochgezogen und theatralisch vor unserer Nase geschwenkt. Der Dampf (oder ist es Rauch?) verzieht sich schwungvoll in alle Richtungen. IGNIV Nuggets bereit zum servieren IGNIV Nuggets – und Gesicht Pantaléons im Dampf? Huh!? Für einen Moment glaube ich, im Dampf das Gesicht von Schlossgeist Pantaléon zu erkennen! Hat ihn Caminada aus Schloss Schauenstein gejagt, um Zauberlehrling Germann auf die Finger zu schauen? Oder ist es Benvenutos Weinbegleitung, die mir da einen Streich spielt? Die spektakulär inszenierten Chicken Nuggets Gourmet-Style munden jedenfalls hervorragend! Und auch noch ein Überraschungsgang Weil wir zum Lunch da sind und anschliessend also noch etwas Zeit zum Verdauen ansteht, lassen wir auch die zusätzlichen Surprise-Komponenten nicht aus. Serviert werden fester Zander auf Peperonata und Estragon Espuma und Schweinsravioli unter Nussbutter sowie Schweinebauch mit knuspriger Schwarte. Zander auf Peperonata und Estragon Espuma Schweinebauch Kommen wir zum Hauptgang! Wie bisher werden auf dekorativen Plättchen «Holzen» Kalbsentrecôte gereicht, Kalbscarpaccio an Kartoffelvinaigrette, Kalbsbäggli geschmort mit Radieschen, Serviettenknödel mit Steinpilzen, Bohnen und Artischocken. «Holzen» Kalbsentrecôte Benvenuto erscheint mit einem Barbaresco von 2010. Der Saft der Nebbiolo Trauben macht sich in den eleganten Zalto Denk’Art Weingläsern hervorragend. Und langsam aber sicher auch in meinem Kopf!… Schliessen wir wie üblich mit dem Dessert ab – oder dem Chef! In weiterhin kristallin glänzenden Schalen bekommen wir geeiste Joghurtkugel mit Kirsche und Kirschensorbet, Schwarzwälder Macaron, Griesflammerie mit Kirschsauce, Clafoutis mit Aprikose und Vanille, Pekannuss Parfait originell getarnt als Igel und einen Mousse-Aprikose-Champagner. Geeiste Joghurtkugel mit Kirsche Pekannuss Parfait getarnt als Igel Mousse – Aprikose – Champagner Wahnsinnig! Denke ich. Bis Silvio Germann aus der Küche kommt. Phuuaaaa! Der sieht ja noch besser aus als Caminada?! Jetzt bin ich definitiv hin und weg! Und Walter schon wieder bemüht, mich auf den Teppich zurückzubringen… Was soll ich da noch anderes sagen, als dass sich ein Besuch im IGNIV lohnt wie verrückt? Von wegen «ins gemachte Nest gelegt». Davon kann keine Rede sein! Die junge Truppe um Germann und Benvenuto hat sich mit Caminadas «Sharing Experience» Konzept in kürzester Zeit bereits 16 GaultMillau Punkte und einen Michelin Stern erarbeitet. Ich bin gespannt, wo das noch hinführt… Update April 2018: Silvio Germann wird mit 17 Gault-Millau-Punkten ausgezeichnet! Bravo! Küchenchef Germann und Sommelier Benvenuto mit IGNIV Ei und Nest Ein eingespieltes, sympathisches Dream-Team Die Menüpreise Das Igniv 3-Gänge-Sharing-Erlebnis kostet CHF 148.— pro Person. Das ist nicht gerade wenig, aber preiswert! Wer sich zusätzlich mit 3 oder 5 Surprise-Komponenten überraschen lassen will, bezahlt zusätzlich CHF 40.- beziehungsweise CHF 60.—. Jeden Sonntagmittag gibt es übrigens auch ein 3-Gang-Sharing für Kids! Wie cool ist das denn? Restaurantadresse Restaurant IGNIV im Grand Resort Bad Ragaz Bernhard-Simonstrasse 7310 Bad Ragaz Tel +41 81 303 30 30 reservation@igniv.com Zur Restaurant-Website { "@context": "http://schema.org/", "@type": "Review", "itemReviewed": { "@type": "Restaurant", "address": { "@type": "PostalAddress", "addressLocality": "Bad Ragaz", "addressRegion": "SG", "postalCode": "7310", "streetAddress": "Bernhard-Simonstrasse" }, "name": "Restaurant IGNIV by Andreas Caminada", "openingHours": [ "Mi-Sa 18:30-24:00", "So 12:00-16:00", "So 18:30-24:00" ], "priceRange": "$$$$", "servesCuisine": [ "Mediterran" ], "email": "mailto:reservation@igniv.com", "image": "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2017/07/Silvio-Germann-Francesco-Benvenuto-IGNIV-Nest.jpg", "telephone": "+41 81 303 30 30", "url": "http://www.resortragaz.ch/grand-hotels/kulinarik-genuss/restaurants/igniv-by-andreas-caminada.html" }, "author": { "@type": "Person", "name": "Katja Birrer" }, "review": [ { "@type": "Review", "author": "Katja Birrer", "datePublished": "2017-07-09", "description": "Im IGNIV Restaurant bietet Andreas Caminada eine Sharing-Experience der besonderen Art: Jungkoch Silvio Germann und Restaurantleiter und Sommelier Francesco Benvenuto verwöhnen ihre Gäste mit Häppchen zum Teilen. 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Denn nur von Kaffee werde ich nicht satt! Mit einem leichten Knurren im Magen machen wir uns auf den Weg in Richtung Nordstrasse. Als wir uns dem Café des Amis nähern und ich den kleinen Garten entdecke, erhellt sich langsam auch meine Stimmung: Wie eine kleine Stadtoase wirkt die Sonnenterrasse des französischen Cafés zwischen Nord- und Kornhausstrasse. Yeah! Hier gefällt’s mir! Meine Stimmung wird allerdings im Nu vermiest, als wir feststellen, dass alle Tische entweder von Frühaufstehern oder diesen penetranten «Reserviert-Schildern» belegt sind. Aber so selbstverständlich wie Walter mir vorher erklärte, dass wir heute im Quartier brunchen, so sicher war ich, dass er uns auch einen Tisch reserviert hatte. Oder etwa nicht?!… Na bravo! Lauter besetzter Tische und Reserviert Schilder Wiederum gespannt, wie Walter sich diesmal aus der Affäre zieht, sehe ich, wie er einen Tisch erspäht, der erst für 11:00 Uhr reserviert ist. Da wir – glücklicherweise – früh unterwegs sind, lässt er seinen Charme sprudeln und ergattert für uns diesen letzten, nicht ganz freien Tisch. Bis 11 Uhr sind wir ja längstens wieder über alle Berge… Hochstapler Brunch im Café des Amis Phuuuh, ich sehe Walter an, wie erleichtert er ist, dass es mit dem Tisch doch noch geklappt hat. Bevor ich mir die Karte näher anschauen kann, bestellt er schon die Brunch-Etagère für Zwei. Aha – etwas Gestapeltes, damit er dann wieder hochstapeln kann, wie toll alles sei in der Stadt. Als dann die Etagère serviert wird, bin auch ich hin und weg! Ich weiss kaum, wo ich anfangen soll. Der hochgestapelte Brunch enthält so ziemlich alles, was das Schlemmerherz begehrt. Brunch Etagère im Café des Amis Soll ich mir zuerst das gesunde Birchermüesli mit den frisch zugeschnittenen Früchten gönnen? Oder doch lieber zuerst das Spiegelei mit Speck? Und vielleicht erst etwas Käse und Lachs? Die Crèpes mit Nutella spare ich mir jedenfalls bis zum Schluss auf! Denn die seien hier die besten Crèpes in der Stadt. Das ist allerdings nicht hochgestapelt! Mit CHF 80.50 für Zwei ist der Brunch im fairen Preissegment. Für Zürich. Zumal da noch zwei «Superfood» Drinks dabei sind mit Ingwer und Apfel-Karotte. Die Etagère allein gibt’s für 59.- für zwei Personen. Brunch-Rechnung über 80.50 für Zwei Adresse Café des Amis Nordstrasse 88 8037 Zürich Telefon: +41 43 536 93 81 Website: www.desamis.ch Für die Anfahrt empfehle ich die Buslinien 32 oder 46 bis zur Haltestelle «Nordstrasse». Parkplätze hat es in der Umgebung nämlich nur wenige in der blauen Zone. Tipp: Der Brunch am Samstag und Sonntag ist jeweils früh ausgebucht. Reservieren lohnt sich! Und sonst listet Walter in diesem Blogpost noch weitere beliebte Brunch-Lokale in Zürich auf. Er kennt sich schliesslich aus hier ;-) Verrückt: 17 Monate nach Publikation dieses Review-Fotos bei Google Maps wurde es bereits über 300’000 Mal angeschaut? 17 Monate nach Publikation 300’000 Ansichten erreicht { "@context": "http://schema.org/", "@type": "Review", "itemReviewed": { "@type": "Restaurant", "address": { "@type": "PostalAddress", "addressLocality": "Zürich", "addressRegion": "ZH", "postalCode": "8037", "streetAddress": "Nordstrsse 88" }, "name": "Cafe des Amis", "openingHours": [ "Mi-Fr 08:00-24:00", "Sa-So 09:00-24:00" ], "priceRange": "$$", "servesCuisine": [ "Brunch" ], "email": "mailto:bonjour@desamis.ch", "image": "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2017/06/Cafe-des-Amis-Brunch-Etagere.jpg", "telephone": "+41 43 536 93 81", "url": "http://www.desamis.ch/" }, "author": { "@type": "Person", "name": "Katja Birrer" }, "review": [ { "@type": "Review", "author": "Katja Birrer", "datePublished": "2017-07-03", "description": "Der hochgestapelte Brunch im Café des Amis in Wipkingen kommt auf einer Etagère und enthält so ziemlich alles, was das Schlemmerherz begehrt.", "name": "Für Brunchliebhaber in Zürich" } ], "publisher": { "@type": "Organization", "name": "reisememo.ch" } } ## Golf de Lavaux bei Lausanne – Ein Duell à la Romands Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/golf-de-lavaux-lausanne Anlässlich unseres Besuches in der Westschweiz lassen wir uns die Golfplätze Golf de Lavaux und Golf de Lausanne zeigen. Von Locals. Und weil die Lausanner besessen sind von abenteuerlichen Wettspielen, kommen meine Nerven einmal mehr ins Flattern! Katja und ich wohnen an den Gestaden des Genfersees im Château d’Ouchy. Die Sonne geht wolkenlos über dem majestätischen Lavaux auf. Das Frühstück am See geht ein in unsere beliebte Reihe «Breakfast in Paradise». Nichts deutet auf einen Nerven zermürbenden Tag hin… Sonnenaufgang über dem Genfersee Breakfast in Paradise! Frisch gestärkt fahren wir los. Golf de Lavaux – Wettspiel mit den Romands Unweit von Lausanne sind wir im Golfplatz «Golf de Lavaux» verabredet. PR-Expertin Manuela Weber von Cinnamoncircle hat für uns die Abschlagszeit reserviert und dabei offenbar mit Nachdruck darauf hingewiesen, dass wir «berühmte Reiseblogger» seien. Im Club erkennen sie uns auf jeden Fall schon von Weitem und begrüssen uns herzlich: Schön, dass wir da seien! Huch? Der Druck steigt schon, bevor wir überhaupt den Golfhandschuh montieren? Bedeutungsvoll gibt man mir zu verstehen, wir seien gemeinsam mit zwei Locals auf der Runde. Kaum habe ich die Information in meinem etwas eingerosteten Französisch eingeordnet und Katja vermittelt, werden wir schon von Mady und Régis begrüsst, als wären wir noch nie aus der Romandie weg gewesen. Unsere neuen «Kumpels» – zwei Frührentner aus dem benachbarten Golfplatz Lausanne – wollen als erstes wissen, was für ein Wettspiel wir eingehen für die Runde. Katja und ich stammeln etwas herum in «alors… und so». Also schlägt Régis kurzerhand vor, dass er im Scramble mit Katja im Team spielen wird und ich mit seiner Frau (Scramble ist eine Spielart, die meinem verwegenen und manchmal gar wilden Golfstil sehr entgegen kommt…). Er scheint begeistert von seiner Idee und schreitet zackig und mit grossen Schritten zum ersten Abschlag. Wir hinterher. Aufwärmen ist nicht. Régis greift zu seiner «Dicken Berta», schaut sich kurz um und drescht seinen Ball unüberhörbar in die Weite des Fairways. Bien joué, Régis! The pressure is on! Jetzt ich. Ich spüre alle Augen vom Clubhaus und meiner Golfrunde auf mir. Luft holen. Lippen zusammenpressen, grimmig in die Weite schauen. Griff festhalten, ausholen: Schwingen und – zack! Fliegt mein Ball eine leicht unkonventionelle Kurve, bleibt aber einigermassen akzeptabel liegen. Okay. Ausatmen und Aussicht geniessen. Die hat man hier nämlich! Aussicht vom Golfplatz de Lavaux Jetzt die Ladies. Wobei die machen es am Abschlag traditionellerweise wenig spannend und schwingen ihre Bälle souverän durch die Gegend. Das ist auch heute nicht anders. Die von Régis gewählte Team-Aufteilung könnte nicht optimaler sein: Wir ergänzen Stärken und Schwächen so gut, dass beide Mannschaften immer gleichauf liegen! Jedes Mal, wenn ich einen Risikoball unwiederbringlich in den Wald setze – und das ist eher die Regel – ist Mady da, um uns die bitter nötigen Punkte zu sichern. Und so wuchten wir uns von Loch zu Loch und es kommt, wie es in einem dramatischen Drehbuch nun mal steht: Es kommt zum Showdown an den letzten Löchern. Meine Nerven! Hier geht’s zum zweitletzten Loch – bei Gleichstand! Badeenten im Wasser von Loch 17 Grosses Finale Bei Gleichstand schreiten wir zum zweitletzten Loch. Also Loch 17. Es ist ein Kurzes, dafür liegt ein kleiner See im Weg. Régis legt vor, aber sein Ball fliegt unerwartet weit über das Green! Meine Chance! Ich ziele GANZ genau, aber auch mein Ball ist wohl schon etwas müde: Er fliegt in den See! Jetzt Katja. Aber meine Güte, auch ihr Ball segelt zu weit zu jenem von Régis hin! Und so packt Mady einmal mehr für uns die Chance am Schopf und setzt ihren Ball an die Fahne. Vorsprung für uns! Mit geschwollener Brust schreiten wir zum letzten Loch und lassen uns die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Knapper wäre es zwar nicht mehr gegangen, aber an der Spitze ist es im Sport nun mal eng… Angestossen wird natürlich so oder so und in der Suisse Romande fehlt auch nie ein Apéro-Plättchen. So liessen wir uns jedenfalls instruieren. Siegerteam Walter und Mady Team Katja und Régis Verdiente Apéro-Häppchen nach der knappen Runde Weitere Impressionen vom Golf de Lavaux: Man beachte das kleine «Rebgut» links bei Loch 13 «Pinot Noir»… Golfclub de Lausanne Auch der Golfplatz in Lausanne ist definitiv einen Besuch wert! Soviel finden wir am zweiten Tag heraus. Der Platz ist extrem gut gepflegt, die Fairways scheinen wie ein Teppich und die Bahnen sind wundersam in die Bäume eingewachsen. Clubhaus Golf de Lausanne Abschlag bei Loch 3 Idyllisches Wasser auf den Back Nine Ein Erlebnis! Zumal es mir auf diesem Platz noch viel besser läuft. Mady und Régis würden mich nicht wiedererkennen! ## Lissabon in 91‘302 Schritten – von rauchenden Schuhen und viel Gebäck Quelle: https://reisememo.ch/portugal/lissabon-staedtereise Lissabon ist eine Stadt, die man wunderbar zu Fuss erkunden kann. Klar, die herrlich nostalgischen Trams, die durch die Stadt ruckeln, sind natürlich auch eine reizende Option. Mein Mann Stefan und ich geben uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten aber zu Fuss! Allenfalls etwas naiv, beschliessen wir an unserem ersten Tag, einfach mal loszumarschieren und uns nach Gutdünken treiben zu lassen. All die verwinkelten Gassen und Treppen hoch und runter. Vorbei an gestikulierenden Einheimischen, farbigen Wäscheleinen und pittoresken Häusern. Wir tauchen komplett ein in diese einnehmende Atmosphäre, welche die portugiesische Hauptstadt ausmacht. Waschtag in Lissabon Einmal Lissabon zu Fuss, bitte! Ganz nebenbei nehmen wir so auch die gängigen Sehenswürdigkeiten mit. Wie das Castelo de São Jorge, den Elevador de Santa Justa, die Kathedrale und natürlich die Viertel Bairro Alto und Alfama. Da Lissabon wie Rom auch auf sieben Hügeln gebaut wurde, landet man immer wieder mal auf einem Mirador. Von hier bieten sich jeweils traumhafte Ausblicke über die diversen Stadtteile. Und natürlich hat man unterwegs mehr als genug Möglichkeiten einzukehren. Je nach Tageszeit gönne ich mir einen Kaffee oder ein Gläschen Vino Verde begleitet von Pastéis de bacalhau. Stefan greift derweil zum Bierchen. Sicht vom Miradouro de Santa Luzia Sicht vom Miradouro das Portas Alles in allem ein für uns Wandervögel perfekter Urlaubstag. Wenn auch ein Langer, denn die gemäss unserem Tracker 31’751 Schritte liegen weit über den empfohlenen täglichen 10’000. Na ja, die Füsse rauchen ja auch dementsprechend! Lissabon – Belém, ja des Pastéis wegen! Am nächsten Tag geht’s zunächst mit dem Bus nach Belém. Ich gebe zu, in erster Linie komme ich wegen den legendären Pastéis de Belém. Bereits am Morgen bilden sich lange Schlangen vor der Bäckerei. Macht nichts. Das muss jetzt einfach sein. Und was soll ich sagen – das Warten hat sich absolut gelohnt! Knuspriger Blätterteig, cremige Füllung, ein Hauch von Zimtzucker und das Ganze noch leicht dampfend warm aus dem Ofen. Der Himmel auf Erden! Davon gehen hier übrigens tagtäglich unglaubliche 20‘000 Stück über den Tresen! Legendäre Pastéis de Belém Frisch gestärkt besuchen wir den Torre de Belém. Früher wies er den ankommenden Entdeckern und Handelsschiffen mit Leuchtfeuern den Weg. Gleich daneben steht das Denkmal der Entdeckungen, das 33 wichtigen Persönlichkeiten Portugals aus dem Spätmittelalter gewidmet ist. Ganz vorne steht offensichtlich Heinrich der Seefahrer mit seiner legendären Mütze. Torre de Belém Denkmal für die portugiesischen Seefahrer und Entdecker Danach empfiehlt sich ein Besuch des Mosteiro dos Jerónimos mit seinem bezaubernden Kreuzgang und den filigran verzierten Säulen. Mosteiro dos Jerónimos Kreuzgang im Mosteiro dos Jerónimos Sicht aus dem Kreuzgang im Mosteiro dos Jerónimos Ebenfalls in Belém entdeckten unsere Reiseblogger-Kollegen Katja und Walter die eindrucksvolle Fundación Champalimaud. Etwas für Liebhaber moderner Architektur. Auch nicht schlecht! Eindrucksvolle Fundación Champalimaud Zum krönenden Abschluss gönnen wir uns zurück in der Stadt ein hervorragendes Nachtessen im legendären Restaurant „Ramiro“. Das Ambiente ist leider sehr hektisch und da man nicht reservieren kann, muss man auch hier geduldig auf einen Tisch warten. Aber es lohnt sich: Die Meeresfrüchte sind sensationell! Fast noch mehr hat mir aber das Dessert geschmeckt: Ein Steak-Sandwich! Echt jetzt! Aber es passt total gut nach all dem Meeresgetier… Seafood und Steaksandwich bei Ramiro Satt, glücklich und mit „bloss“ 26‘873 Schritten neigt sich auch unser zweite Tag in Lissabon dem Ende zu. Sintra – im Freilichtmuseum Am dritten Tag fahren wir ins rund 30 km entfernte Sintra. Hoch über dem Städtchen thront der farbenfrohe und fast schon kitschige Palacio Nacional da Pena, das «Schloss Neuschwanstein Portugals». Der Palast verbindet verschiedene Baustile und Farben. Und genau das macht die Schönheit und Romantik des Schlosses aus. Knallgelb, leuchtendes Rot, blaue Kacheln, Mosaike, Steinmetzarbeiten, alles wild gemischt. Mir gefällt’s. Mein Mann – ein Architekturkenner – verdreht die Augen wie im Disneyland. Aber so sind die Geschmäcker ja zum Glück verschieden ;-) Farbenfroher Palácio Nacional da Pena Zugang zum Palacio Nacional de Pena Einen kurzen Fussmarsch vom Palast entfernt liegt das Castelo dos Mouros. Hier erklimmt man den höchsten Punkt der Burgmauer und geniesst die Sicht zurück auf den Pena-Palast und hinunter auf Sintra. Castelo dos Mouros Wir erspähen von hier oben auch schon unser nächstes Ziel, die Quinta da Regaleira. Also nichts wie hin in diesen Garten mit seinen Brunnen, Grotten und romantischen Plätzchen! Obwohl es in Sintra noch einiges zu besichtigen gäbe, müssen wir irgendwann Prioritäten setzen. Wir fahren also zurück nach Lissabon, um unseren letzten Abend mit einem artgerechten Essen ausklingen zu lassen. Auch heute haben wir wieder beachtliche 32‘678 Schritte zusammengetragen. Respektive zusammengetreten natürlich. Macht zusammen in diesen drei Tagen 91‘302 Schritte. Mit entsprechend vielen Impressionen und Erlebnissen! Trotzdem werden wir hoffentlich bald wieder nach Lissabon kommen. Ich freue mich schon auf mein nächstes Pastéis de Belém und die überaus gutaussehenden und charmanten Portugiesen. Morgen geht es nämlich schon wieder weiter nach Porto (Link zu Katjas und Walters Städtereisetipps für Porto). ## Ophelia Restaurant im Riva Konstanz – Tragödie aus Schönheit und Menschlichkeit! Quelle: https://reisememo.ch/deutschland/ophelia-restaurant-riva-konstanz Diesmal dinieren wir in Konstanz am Bodensee. Ich bin nicht sicher, was tragischer endet: Die Geschichte der flotten Imperia, das Schicksal der schönen Ophelia oder unser Fauxpas im Gourmet Restaurant. Die vollbusige Imperia in der Hafeneinfahrt von Konstanz begrüsst einen hier am Bodensee mit einem Paukenschlag: Die spärlich bekleidete Dame soll die Jungs damals zum Konzil von Konstanz 1414 bis 1418 ganz schön ins Schwitzen gebracht haben. Üppige Imperia mit Papst Martin V. und Kaiser Sigismund Entsprechend geknickt und mehr nackt als nicht, sitzen Papst Martin V. und Kaiser Sigismund auf Imperias Händen. Dass eine derart «flotte Madame» – sie misst doch 9 Meter Höhe und bringt 18 Tonnen auf die Waage – nicht ohne Proteste an so prominenter Lage aufzustellen war, versteht sich von selbst. Da sie interessanterweise aber auf Privatgrund steht und die Landbesitzer Imperia wohl reizvoll fanden, konnten weder die Konstanzer Kirchen noch die konservativen Stadträte die frivole Statue verhindern. Hafeneinfahrt von Konstanz Fähre und Imperia Und so hat sich das wohl weltweit grösste Denkmal für eine Prostituierte zum Wahrzeichen und zur willkommenen Touristenattraktion entwickelt. Mannen wie Frauen huldigen weiterhin Imperias sagenhaften Kurven… Nach ein paar Schnappschüssen kratzen auch wir die Kurve und machen uns vom Acker. Schliesslich werden wir im Restaurant Ophelia zum Nachtessen erwartet. Ophelia ist die andere Schöne der Stadt. Sie entspringt einer Tragödie von Shakespeare, wonach dem verliebten Hamlet nicht gegönnt ist, was sich Päpste und Kaiser während des Konzils angeblich herausnahmen. Und so treibt die unerwiderte Liebe Hamlets die schöne Ophelia in den Wahnsinn, bis sie sich im Fluss ertränkt. Meine Güte! Jetzt kann man sich leicht vorstellen, in welcher Gemütslage Katja und ich uns bereit machen, die Kochkünste von Küchenchef Dirk Hoberg zu ergründen. Werden wir ob soviel nackter Tatsachen seine 17 Gault Millau Punkte geniessen können? Wird er die zwei Michelin-Sterne für uns vom Himmel holen? Ophelia Gourmet Restaurant Um die Spannung vorwegzunehmen: Ja, im Restaurant geht es weiter mit allerlei nackter Haut und üppigen Kurven! Maria Sagmeister, Kunsthistorikerin aus Bregenz, liess das Restaurant mit zehn Fotografien dekorieren: Nackten Marmor-Skulpturen stellt sie Wildblumen aus der Region gegenüber, eine Symbolik für Schönheit, Zerbrechlichkeit und Menschlichkeit. Ganz so wie die Figur der Ophelia in Shakespeares Hamlet. Man beachte die sich diskret spiegelnden Nackten links und rechts… Nachdem ich anfänglich also etwas abgelenkt bin, geht es schnell los mit den üblichen guten Grüssen aus der Küche. Stefanie Heid und ihre zahlreichen Kolleginnen und Kollegen werden nicht müde, allerlei Amuse-Bouches herbeizutragen: Egli vom Bodensee gesellen sich zu Radieschen von der Insel Mainau, Rindertatar mit Trüffel zu Aal im Tempuramantel und einem dekorativ gefüllten Ei. Egli vom Bodensee und Radieschen Rindertatar mit Trüffel (o.l.), Radieschen von der Insel Mainau und Aal im Tempuramantel Amuse Geule aus den gefüllten Eiern Dazwischen erläutert der gut aufgelegte Sommelier Werner Hinze wortreich, welchen Müller-Thurgau er uns zum Einstieg empfiehlt. Wir probieren und nicken wohlwollend. Nicht umsonst ist die Rebsorten-Kreuzung die meistverbreitete in Deutschland… Nach dieser gelungenen Einführung braucht er wenig Überredungskünste, um uns von der Weinbegleitung des Gourmet-Menus zu überzeugen. Wir hängen an seinen Lippen und sagen zu allem «ja, gern!» oder auch mal «au ja, unbedingt!». Dann werden wir noch weiter aus der Küche gegrüsst. Die sind total freundlich hier, das 4-teilige Amuse-Bouche reicht nicht, da kommt noch ein weiteres! Bodenseefelchen im Dillmantel mit Spargeleis und Suppe Vom vorgängigen Apéro am Hotelpool und den ersten Gläsern bereits etwas angezählt, lese ich, dass die Amuse-Bouche hier «Amuse-Geule» heissen? Auf den Tellern finden sich auf jeden Fall plötzlich Bodenseefelchen im Dillmantel mit Spargel, Eis und ihrem Süppchen. Aufgetischt von nochmal einem anderen Kellner. Wir verlieren schnell die Übersicht, so zahlreich und flink sind sie hier im Service unterwegs. Einige tragen weisse Hemden oder Blusen, andere kommen in grünen Küchenschürzen vorbei. Wohl direkt vom Herd? Die vielen Helfer in Weiss und Grün tragen weiterhin munter Gänge auf – von der Gänsestopfleber, vom Taschenkrebs, roter Garnele, Rochen und Reh. Ein Teller ist kunstvoller angerichtet als der andere und das Essen schmeckt vorzüglich! Ein grandioses Erlebnis! Gänsestopfleber und Pfirsich mit Fichtensprossen Taschenkrebs mit Chili, Mango und Kaiserschoten Rote Garnele, Fenchel und Kichererbsen Rochen, Erbsen und Tintenfisch an Salzzitrone Und zu jedem Gang weiss Sommelier Hinze den optimalen Tropfen. Bereits seit 2009 im Hotel, gebietet er über einen Weisswein-, einen Rotwein- und einen Reifekeller. Die vinophilen Schweizer wüssten das sehr zu schätzen, meint er mit einem Augenzwinkern. Wir sind begeistert und greifen zum nächsten Glas… Weinbegleitung zum Gourmet-Menu Inzwischen doch einigermassen angeschlagen, erinnere ich mich an unseren eigentlichen Grund des Besuchs: Nämlich einen Review über die Kochkünste von Chef de Cuisine Dirk Hoberg. Beiläufig ruft mir Katja nochmals sein Foto in Erinnerung. Dann bin ich aber mit einem Schlag hellwach: Moment! Das war doch der junge Mann mit der grünen Schürze?! Da wird uns tatsächlich einer der Gänge vom renommierten Küchenchef höchstpersönlich serviert und wir erkennen ihn nicht?! Pfff, richtigen Food-Bloggern würde das nie passieren! Was für eine Tragödie! Aber nun ja, so ist die Chance halt vertan und wir trösten uns mit dem feinen Dessert und ertränken unseren Frust im nächsten Glas, einem Muskateller… Dessert von der Erdbeere Essbare Ophelia-Friandises Muskateller zum Ende der Weinbegleitung… Schweren Ganges ziehen wir uns in die Gemächer des angeschlossenen Hotels Riva zurück und knobeln bereits, wer von uns beiden diesen Bericht wird schreiben «müssen». Tragischerweise ziehe ich den Kürzeren. Hier ist er also! Danke für das Mitgefühl! Am «Tag danach» holen wir doch noch das obligate Foto aus der Küche nach. Jetzt wissen wir ja, an wessen Fersen wir uns heften müssen. Walter und Küchenchef Dirk Hoberg Und auch Sommelier Hinze spüren wir in seinem weitläufigen Weinkeller noch auf. Walter und Sommelier Werner Hinze Über das Riva – Das Hotel am Bodensee Hotel Riva am Bodensee Riva mit Haupttrakt und Jugendstilvilla Majestätisch erhebt sich das moderne, elegante Hauptgebäude des Hotels am Ufer des Bodensees. Daran lehnt sich eine renovierte Jugendstilvilla aus dem Jahre 1909. Sie beherbergt die lukullische wie bukullische Spitzenklasse des Ophelia Gourmet-Restaurants. Das Hauptgebäude verfügt über elegante, grosszügige Hotelzimmer und einen beheizten Dachpool. Hier lässt es sich bestens ausnüchtern und dann arbeiten ;-) Dusche mit Durchblick ins Hotelzimmer Schwimmer-Plastik im Dachgeschoss Reiseblogger Walter bei der Arbeit. Im Bademantel. Reiseblogger auf der Dachterrasse Ophelia Lounge Detail am Kamin Jakobsmuschel Hotellounge Hoteleingang Hotelzimmer Dekorative Vasen Dachterrasse Ceviche Hotelbar Apéro am Dachpool Wendeltreppe Zugang zum begehbaren Weinschrank Begehbarer Weinschrank Durchgang in die Riva Villa Tischgedeck mit Orchideen Glücksschwein Schattenspiel im Seerestaurant Riva Runder Tisch am Mittag Riva Konstanz Moët & Chandon Lounge mit Oellampen Restaurantadresse Ophelia Gourmet Restaurant im Riva Konstanz Seestrasse 25 78464 Konstanz Zur Restaurant-Website { "@context": "https://schema.org/", "@type": "Review", "itemReviewed": { "@type": "Restaurant", "address": { "@type": "PostalAddress", "addressLocality": "Konstanz", "addressRegion": "Baden-Württemberg", "postalCode": "78464", "streetAddress": "Seestrasse 25" }, "name": "Ophelia", "openingHours": [ "Do-Mo 19:00-24:00" ], "priceRange": "$$$$", "servesCuisine": [ "Mediterran" ], "email": "mailto:welcome@hotel-riva.de", "image": "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2017/06/Speisekarte-Gourmet-Restaurant-Ophelia.jpg", "telephone": "+49 75 31 3 63 09 0", "url": "https://www.restaurant-ophelia.de/" }, "author": { "@type": "Person", "name": "Walter Schärer" }, "review": [ { "@type": "Review", "author": "Walter Schärer", "datePublished": "2017-06-18", "description": "Diesmal dinieren wir in Konstanz am Bodensee. 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Was ich vor Anreise allerdings nicht wusste; das im 12. Jahrhundert erbaute Château diente auch als Gefängnis?! Vor einigen Jahren, als ich beruflich für spezielle Kundenanlässe verantwortlich war, wollte meine Kollegin aus Lausanne meine Meinung haben zu einer Location für die Westschweizer Kunden. Sie schickte mir Bilder vom Château d’Ouchy (Link zu booking.com). Ohne dass ich das Hotel selbst vor Ort gesehen hatte, wusste ich, das passt! Das Château d’Ouchy am Genfersee Ein verträumtes Schloss mit einem hübschen Garten und hohen Bäumen, gelegen am Ufer des Genfersees. Besser wird es wohl nicht? In meinen Gedanken ging schon das Kopfkino los; als Schloss-Prinzessin und Gastgeberin empfange ich die Gäste. Die nippen in schönen Kleidern an ihrem Champagner und geniessen die herrliche Ambiance. Malerische Ambiance rund ums Schloss Als dann Walter kürzlich davon sprach, dass er im letzten Leben, oder jedenfalls vor vielen Jahren, die Designer-Hotelbar des Hotels Château d’Ouchy entdeckt habe, wusste ich – es wird Zeit, dieses Schloss im richtigen Leben zu besuchen! Via Lavaux nach Lausanne-Ouchy An einem herrlichen Frühsommertag machen wir uns also auf den Weg nach Lausanne an die Gestade des Genfersees. Die Anreise über die Route du Lac mit dem Château de Montagny, eingenistet in die malerischen Rebberge des Lavaux, verspricht schon mal viel. Route du Lac und Weingut Clos des Moines Château de Montagny in den Weinbergen des Lavaux Wie üblich, wenn wir uns auf Erkundungsreisen begeben, recherchieren wir etwas über die Location. Auch wenn zugegebenermassen oft erst kurz vorher oder gar auf dem Weg dahin. Abenteuerlustig liest mir Walter vor, was er über das Schloss d’Ouchy erfährt; während der Reformation diente es den Besatzern als Gefängnis!? Huch? Wir übernachten also in einem ehemaligen Gefängnis? Das war mir bei der Reiseplanung überhaupt nicht bewusst! Für einen kurzen Augenblick bin ich total ernüchtert und enttäuscht; mit einem Wisch sind all meine Prinzessinnenträume geplatzt! Aber allmählich fange ich mich wieder. Schliesslich weist mich Walter darauf hin, dass wir uns seit unserem Besuch auf Schloss Schauenstein sogar mit schaurigen Schlossgeistern auskennen! Überraschung im Château d’Ouchy Aber zurück in die frankophone Schweiz: Leicht verunsichert, dennoch neugierig, treten wir ins Schloss ein. Der ehemalige Schlosshof ist heute eine lichtdurchflutete, moderne Hotellobby unter einer Glaskonstruktion, die den Blick auf die alten Mauern freigibt. Dieser Mix von modernem Design und historischem Gebäude lassen meine Befürchtungen schwinden. Hier erinnert gar nichts mehr an ein Gefängnis! Aber immer mit der Vorsicht, noch haben wir unser Zimmer ja nicht bezogen. Vielleicht liegt es im Turmverlies? Atrium der Hotellobby Réception Hotelbar und Lounge Stimmungsvolle Hotelbar Mit etwas mulmigem Gefühl steigen wir die Wendeltreppe zu den Prinzessinengemächern hoch. Die Skulpturen im Hotel tragen nicht gerade zur Beruhigung meiner weichen Knie bei… Treppenhaus mit Wendeltreppe Decke des Treppenhauses Als wir in unser Zimmer eintreten, bin ich aber total erleichtert: Betört von der herrlichen Aussicht auf den Genfersee und dem modernen Intérieur muss ich mich erst mal hinsetzen und dieser Geschichte nachgehen. Superior Zimmer mit Seesicht Modernes Design Badezimmer mit Dachschräge Wie war das jetzt genau mit diesem Gefängnis?… Als ich lese, dass beim Abriss des Schlosses 1885 nur noch der Turm stehen blieb, entscheide ich mich, die Vergangenheit ruhen zu lassen. Stattdessen geniesse ich den Augenblick – oder besser gesagt, das wunderbare Zimmer mit der herrlichen Aussicht. Ich lustwandle durch die verträumte Kulisse mit dem schönen Schlossgarten und dem Pool, bevor wir uns abends im Schlossrestaurant verköstigen lassen und das Riviera Feeling am Genfersee geniessen. Schlossgarten mit Hotelpool Apéro am Pool Skulptur «Eole» von Clelia Bettua Walter in Aktion mit der neuen Handykamera von Huawei Nach der ersten Nacht als Prinzessin werde ich nicht nur von meinem Prinzen, sondern auch von der Sonne wachgeküsst. Mit einem Bärenhunger machen wir uns auf den Weg zum «Breakfast in Paradise«; so pflegen wir jeweils das Frühstück zu nennen, wenn es nebst kulinarischen Higlights auch von der Umgebung her überzeugt. Oder wer würde nicht gerne mit Blick auf den See frühstücken? Morgendämmerung Sonnenaufgang über dem Genfersee Breakfast in Paradise! Einen Besuch im Château d’Ouchy kann ich sehr empfehlen. Denn mal ganz abgesehen vom beeindruckenden Hotel, auch die Umgebung ist einfach traumhaft! Hoteladresse Château d’Ouchy Place du Port 1006 Lausanne Zur Website { "@context": "https://schema.org", "@type": "Hotel", "name" : "Château d'Ouchy", "description" : "Romantisches Schlosshotel am Genfersee mit fantastischer Bar und elegantem Restaurant. Die Hotelzimmer sind grosszügig, vor allem das Bad ist sehr geräumig und mit majestätischer Aussicht.", "address" : { "@type" : "PostalAddress", "addressCountry" : "CH", "addressLocality" : "Lausanne", "addressRegion" : "Waadt", "postalCode" : "1006", "streetAddress" : "Place du Port" }, "telephone" : "+41 21 331 32 32", "image" : "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2017/05/Chateau-Ouchy-hotel-Lausanne.jpg", "starRating" : { "@type" : "Rating", "ratingValue" : "4"}, "priceRange" : "CHF235 - CHF450" } Herzlichen Dank Herzlichen Dank an Alessandra de Raemy, PR und Partnership Manager, für die Einladung sowie Manuela Weber von Cinnamon Circle für die Organisation dieser Reise. Und wer übrigens in der Nähe Golf spielen möchte, dem können wir den Golfplatz de Lavaux bei Lausanne wärmstens empfehlen. Wir haben in diesem Artikel darüber berichtet. ## The Living Circle – die Schweizer Boutique Hospitality Marke Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/the-living-circle-hospitality-brand 5 Luxushotels, 5 einzigartige Restaurants sowie zwei moderne Bauernhöfe: Der Hospitality Brand «The Living Circle» vereint Betriebe, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Aber alle haben ein Ziel gemeinsam: Anspruchsvolle Besucher sollen sich noch lange an ihr Erlebnis erinnern… The Living Circle – der neue Hospitality Brand Inhaber Gratian Anda, ein Mann von Welt und schönen Anzügen, ist auch ein Mann der Tat. Am liebsten treibt er Projekte voran, am allerliebsten die der eigenen Familie. Als Enkel von Bührle-Konzerngründer Emil Georg Bührle, seinerseits umtriebiger Unternehmer und Hotelier, ist Anda erblich vorbelastet. Seine Mutter, Kunst- und Musikliebhaberin Hortense Anda-Bührle, tat das übrige dazu, den Zögling für die feineren Dinge des Lebens zu sensibilisieren. Als sich 2017 die Gelegenheit bot, die über die Familienzweige verteilten Güter unter einem Dach zu vereinen, packte Anda zu: Die Idee der Besitzerfamilien Anda und Franz-Bührle war es, ihre Betriebe zu vereinen, um den Hotelgästen besondere Hotel- und Restaurant-Erlebnisse zu bieten. Der Clou dabei: Die Zutaten kommen frisch aus der eigenen Natur auf den Teller, denn die landwirtschaftlichen Betriebe Schlattgut bei Herrliberg und Terreni alla Maggia bei Ascona (Link zu meinem Review) sind die hauseigenen Hoflieferanten. Geboren war der neue Hospitality Brand «The Living Circle» The Living Circle wurde im April 2017 ins Leben gerufen und setzt sich aus folgenden Betrieben zusammen: Hotel Storchen in Zürich mit dem Restaurant Buech und dem Gutshof Schlattgut in Herrliberg Im Tessin das Hotel Castello del Sole mit seinem Rustico del Sole (Links zu meinen Tipps) und die Terreni alla Maggia (Link zu meinem Review) in Ascona Das Wahnsinnsprojekt von Architektin Tilla Theus Hotel Widder (Link zu meinem Review) in Zürich Seit Juli 2020 das Designhotel Alex Lake Zürich. Es gehört auch zur Relais & Châteaux Marketingvereinigung (Link zu unseren R&C Reviews). Seit März 2022 gehört auch Caminadas Schloss Fürstenau (Link zum Gourmet-Erlebnis) dazu Hotel Storchen Hotel Storchen beleuchtet von Lichtkünstler Gerry Hofstetter Der Storchen in Zürich wurde 2017 in der rekordverdächtigen Zeit von nur etwas über sechs Wochen zum 5-Stern Luxushotel umgebaut. Die spektakuläre Lage an der Limmat vis-à-vis des Ratshauses hatte das Hotel zwar schon, jetzt glänzen aber auch die Innenräume in sanften Farbtönen und vielen Anspielungen auf die namensstiftenden Störche. Bei der Eröffnung meinte Zunftmeister Dr. Peter Neuenschwander, dass es auch den Zünftern der Schiffleuten weiterhin wohl ist in ihrem alten, neuen Zunfthaus. Was das im Detail bedeutet, wollte er nicht verraten… Hotel Storchen und Grossmünster Zürich Adresse: Storchen Zürich Weinplatz 2 8001 Zürich Tel +41 44 227 27 27 info@storchen.ch { "@context": "http://schema.org", "@type": "Hotel", "name" : "Storchen Zürich", "description" : "Neu renoviertes 5-Stern Hotel im Herzen Zürichs an der Limmat", "address" : { "@type" : "PostalAddress", "addressCountry" : "CH", "addressLocality" : "Zürich", "addressRegion" : "Zürich", "postalCode" : "8001", "streetAddress" : "Weinplatz 2" }, "telephone" : "+41 44 227 27 27", "image" : "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2017/05/Hotel-Storchen-Zuerich-Beleuchtung-nachts.jpg", "starRating" : { "@type" : "Rating", "ratingValue" : "5"}, "priceRange" : "CHF498 - CHF1308" } Restaurant Buech Kunst und Esskultur im Restaurant Buech Ebenfalls an spektakulärer Lage, genauer in einem Weinberg bei Herrliberg mit Aussicht auf den Zürichsee, liegt das Kleinod Buech. Das Restaurant gebietet über eine schön eingewachsene Terrasse und romantische Innenräume. Der Familientradition verpflichtet, hängen an den Wänden zahllose Kunstwerke. Gutshof Schlattgut Gleich hinter der Buech befindet sich der von der Familie Ledergerber geführte Bauernhof Schlattgut. Während der eidgenössisch diplomierte Meisterlandwirt Peter Ledergerber den Landwirtschaftsbetrieb verantwortet, leitet seine Frau Dora Ledergerber, ihres Zeichens Bäuerin mit Fachausweis, den Hofladen und den Haushalt. Da sie dies schon länger tun, arbeiten sich ihre Söhne in den Gutsbetrieb ein, um in wenigen Jahren zu übernehmen. Sohn Andrin, auch schon eidgenössisch diplomierter Landwirt, leitet heute bereits die Milchviehzucht, Sohn Domenik, Bachelor of Science in Agronomie, leitet das Stübli. Die beiden verstehen sich gut, so dass sie gemäss eigenen Aussagen den Hof später brüderlich gemeinsam leiten wollen. Ich liess es mir bei der Führung durch den Hof nicht nehmen, ein frisches Glas Milch zu verkosten. Praktisch frisch ab Kuh. Und siehe da – oder Überraschung für den Städter – Kuhmilch kommt nicht aus dem Tetrapak! Und schmeckt ja brutal fein? Leicht cremig? Walter mit einem Glas frischer MilchFoto © Philippe Wiget, dankeschön! Faszinierend! Für den zweiten Teil des Erlebnisses von The Living Circle ist eine Zugsfahrt fällig in die Sonnenstube der Schweiz: Im Tessin geht es im Maggia-Delta bei Ascona weiter. Hotel Castello del Sole Haupthaus und Park des Castello del Sole Das Castello ist seit längerem bekannt als Luxushotel am Lago Maggiore. Seit der Saison 2017 übernahm nun aber ein junger Wilder den Küchenschurz und schwingt die Kochlöffel, dass einem der Gaumen taumelt! Chef Mattias Roock machte sich eigenhändig auf den Weg, die besten Tessiner Lieferanten für seine französisch-asiatisch inspirierte Küche zu finden: Für die Gitzi wagte er sich ins hinterste Verzasca-Tal (Link zu Katjas Wandertipp) Den 20-jährigen Essig entstaubte er in einem alten Tessiner Dachboden Die besten lokalen Wachteln erhielt er erst nach hartnäckigen Verhandlungen, die ihm all seinen hanseatischen Charme abforderten! Für die meisten Zutaten allerdings hat Roock einen kurzen Weg: Entweder pflückt er sie gleich im eigenen, subtropischen Garten oder gar im Hotelpark. Oder er macht ein paar Schritte mehr und versorgt sich im angrenzenden Gutshof, den Terreni alla Maggia (Link zu meinem Review). Von dort besorgt er nicht nur lokalen Wein oder Mais für seine Polenta, sondern auch Spargeln und sogar Reis für den obligaten Tessiner Spargelrisotto! Zusammen mit Fisch aus dem Lago Maggiore kommen so viele lokale Zutaten zusammen, dass Roock ihnen ein eigenes Gourmet-Menu spendiert. Zu bestellen ist der Spass unter dem vielversprechenden Namen «Sapori del nostro orto» (Geschmacksrichtungen aus unserem Ort). Sehr zu empfehlen! Mehr über diesen Gaumenschmaus liest Du in meinem Artikel über Roocks Restaurant Locanda Barbarossa. Adresse: Castello del Sole Via Muraccio 142 6612 Ascona Tel +41 91 791 02 02 info@castellodelsole.com { "@context": "http://schema.org", "@type": "Hotel", "name" : "Castello del Sole", "description" : "Schön eingewachsenes 5-Stern Luxushotel mit grosszügigem Park am Lago Maggiore", "address" : { "@type" : "PostalAddress", "addressCountry" : "CH", "addressLocality" : "Ascona", "addressRegion" : "Ticino", "postalCode" : "6612", "streetAddress" : "Via Muraccio 142" }, "telephone" : "+41 91 791 02 02", "image" : "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2017/05/Haupthaus-Castello-del-Sole-Hotel-Ascona.jpg", "starRating" : { "@type" : "Rating", "ratingValue" : "5"}, "priceRange" : "CHF528 - CHF3248" } Terreni alla Maggia Auf der sandigen Erde des Maggia-Deltas gedeihen unter der Tessiner Sonne allerlei wundersame Ingredenzien. Neben dem auch andernorts üblichen Merlot wächst hier exklusiv besagter Gourmet-Risotto «Riso nostrano ticinese da risotto loto». Als nördlichstes Anbaugebiet der Welt! Lokaler Risotto Loto von Terreni della Maggia Wer also gerade in Ascona weilt, sollte entweder im Castello absteigen, unseren Artikel über die Terreni della Maggia lesen oder wenigstens im Shop der Terreni alla Maggia vorbeischauen, der Enoteca Alimentaria. Rustico del Sole Und nicht zuletzt bietet The Living Circle eine luftige Exklusivität: Gästen des Castello del Sole legt Hoteldirektor Simon Jenny ein rustikales Mittagessen hoch über dem Lago Maggiore nahe. Ganz nach dem Motto «Best of Castello«. Und weil das Rustico in unwegsamem Gelände im Wald über Brione liegt, chartert Jenny für das Erlebnis jeweils einen Helikopter! Das Rustico Castello del Sole Der James Bond-mässige Flug ist allerdings (fast) zu viel für Katjas Nerven, wie sie in diesem Review zum Besten gibt. Esstisch mit Aussicht im Rustico del Sole Alex Lake Zürich Direkt am Ufer des Zürichsees liegt dieses spektakuläre Designhotel. Schloss Fürstenau von Andreas Caminada Das hochdekorierte Restaurant von Andreas Caminada kam im März 2022 zu The Living Circle, weil Schloss Fürstenau zum Verkauf stand. Gratian Anda und Caminada haben es gemeinsam gekauft und nutzen nun die Einkaufssynergien der Vereinigung auch für das Schloss und dessen Restaurants. Andreas Caminada legt Walter das neue Rezeptmagazin «Documenta» nahe. Hier der Review aus dem Schloss Herzlichen Dank für diese Initiative! Nun ja, was soll ich noch sagen, wir sind begeistert! Vielen Dank Gratian Anda für die Einladung und danke den lokalen Hausherren Jörg Arnold, Marc Wyss, Peter Ledergerber, Simon Jenny, Fabio del Pietro und Antonio Ferriroli für die Hausführungen. Wir haben uns köstlich unterhalten. Und wurden vom Feinsten verköstigt. Weltklasse! Danke auch an Carla Loustalot vom Castello Marketing und Caroline Wyss vom Schlattgut Marketing für die vielen Auskünfte und die Unterstützung bei der Recherche! Ein herzliches Dankeschön auch an Julia Faulhaber von Faulhaber Marketing für die Organisation der Reiseblogger-Events in Zürich und im Tessin. Danke auch an Beatrice Müller und Markus Walder für die Verwendung unserer Fotos in der Living Circle Broschüre. Wir fühlen uns geschmeichelt ;-) Alle Informationen zum Konzept von The Living Circle finden sich unter www.thelivingcircle.ch Ah! Und nicht zu vergessen: Saisonal zeigen Künstler wie der Zürcher «Stahlbauer» James Licini ihre Stahlplastiken im weitläufigen Hotelpark des Castello del Sole. Frühaufstehern bietet sich dann etwa folgender Anblick. Stahlstele von James Licini im Sonnenaufgang ## James Licini – rostiger Zürcher Stahlbauer im Park am Lago Maggiore Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/james-licini-stahlplastik-lago-maggiore Diesen Sommer stellt der «Stahlbauer» James Licini (80!) im weitläufigen Park des Castello del Sole aus. Eine exklusivere Lage am Lago Maggiore mit dem Pizzo di Vogorno im Hintergrund hätte er sich nicht aussuchen können… Der rüstige Zürcher James Licini, dieses Jahr stolze 80 Jahre alt geworden, hat ja italienische Wurzeln, wie sein Name erraten lässt. Das allein reicht aber noch nicht, an bester Lage am Lago Maggiore eine Einzelausstellung zu platzieren. Der Stahlbauer, wie er sich bescheiden nennt, ist auch noch ein Freund der Familie Anda, ihrerseits stolze Besitzer des Castello del Sole Luxushotels und weiterer Mitglieder des neuen Hospitality Brands «The Living Circle«. So kam es also, dass der Eisen- und Stahlplastiker zu seinem runden Geburtstag dreizehn mächtige, rostige Stahlbauten nach Ascona verfrachten liess. Im Sommer 2017 verwandeln sie den weiten Park des Hotels in einen Plastiken-Park am See. Die Stahlplastiken verteilen sich auf den generösen Park des Castello del Sole. Bereits beim Verlassen des Haupthauses wird man sofort auf die ersten Kubus-ähnlichen Strukturen treffen. Später stehen sie dann auch im Gartenrestaurant, auf der Wiese oder gar beim Strandrestaurant am Ufer des Lago Maggiore. Stahlplastiken von James Licini im Park des Castello del Sole Stahlplastiken von James Licini mit Pizzo di Vogorno Stahlplastik von James Licini vor Castello Zimmertrakt Licini gilt als einer der wichtigsten Bildhauer der jüngeren Schweizer Kunstgeschichte. Aufgrund seiner Schlosserausbildung sind Materialkenntnis und technische Perfektion Markenzeichen seiner Arbeiten. Als Laie erkennt man dies nur schon an den perfekt abgeschlossenen Kanten der Plastiken. Aufgrund ihrer schlichten, funktionalen Schönheit und des zeitgemäss verwendeten Materials sind Licinis Plastiken Ausdruck einer modernen Weltsicht, die Kunst und Industrie zu einer Symbiose verbindet. Die Stelen zeichnen sich durch wenige künstlerische Eingriffe aus: Meist bestehen sie nur aus drei begrenzten, mit dem Schneidbrenner unterschiedlich abgelängten Trägern und Winkeleisen, die im rechten Winkel zusammengeschraubt sind. Stahlstele von James Licini am Lago Maggiore Lageplan der Plastiken im Hotelpark des Castello del Sole in Ascona James Licini im Sonnenaufgang über dem Lago Maggiore Dem geduldigen Frühaufsteher bietet sich frühmorgens bei Sonnenaufgang ein besonderes Spektakel… Stahlstele von James Licini im Sonnenaufgang Stahlstele von James Licini in der Morgendämmerung Sogar der junge Instagram-Star Fabio Zingg kann sich der Magie der Skulpturen nicht entziehen ;-) Instagrammer Fabio Zingg in wagemutiger Aktion Wen übrigens der Hunger packt ob des längeren Spaziergangs im Park, dem empfehle ich einen Halt im hoteleigenen Locanda Barbarossa Restaurant (hier unser Review). Oder noch gewagter: Einen Lunch im ebenfalls hoteleigenen, aber total abgelegenen Rustico. Dafür wird man hinter dem Hotel abgeholt. Im Helikopter! Zu viel für Katjas Nerven, wie sie in ihrem Review zum Besten gibt… { "@context": "http://schema.org", "@type": "ImageObject", "author": "Walter Schärer", "contentLocation": "Castello del Sole in Ascona", "contentUrl": "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2017/04/James-Licini-Stahlplastik-Castello-del-Sole-11.jpg", "datePublished": "2017-05-06", "description": "James Licini Stahlplastik im Sonnenaufgang am Lago Maggiore bei Ascona", "name": "James Licini NP 400/2016", "representativeOfPage": "TRUE", "thumbnail": "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2017/04/James-Licini-Stahlplastik-Castello-del-Sole-11-103x65.jpg" } ## Locanda Barbarossa – lokaler Essen im Castello del Sole Restaurant Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/locanda-barbarossa-restaurant-castello-del-sole Zu einem Luxushotel wie dem Castello del Sole gehört ein Gourmet-Restaurant. So weit, so klar. Aber was, wenn der hochdekorierte Chefkoch in Pension geht und von einem «jungen Wilden» abgelöst wird? Der neue Mann hat es mir persönlich erklärt… Locanda Barbarossa Gourmet-Restaurant In der Locanda Barbarossa, besagtem Gourmet-Restaurant des Luxushotels Castello del Sole in Ascona, erkochte sich der vielgerühmte Othmar Schlegel 18 GaultMillau Punkte. Bravo, bien joué! Langer Esstisch in der Locanda Barbarossa Gedeckter Esstisch Tischgedeck der Hausfloristin Anfang 2017 ging Schlegel aber in die wohlverdiente Pension und ein Nachfolger musste her. Ein würdiger natürlich… Also lässt Hoteldirektor Simon Jenny seine weitverzweigten Beziehungen spielen und findet in Mattias Roock vom Kempinski St. Moritz einen jungen Mann mit Macherqualitäten. Lokale Küche heisst auch lokale Lieferanten Viele grosse Köche rühmen sich ja einer «lokalen Küche». Von mir aus angereichert um den obligaten französischen Einschlag der Haute-Cuisine. Bei Roock geht «lokale Küche» aber allenfalls noch einen Schritt weiter: Er sitzt in der Sonnenstube der Schweiz und in seinem «Garten» auf den fruchtbaren Ausläufern des Maggia Deltas, den Terreni alla Maggia, wächst so ziemlich alles: Vom Weisswein, Rotwein, Spargeln über Mais für die Polenta bis zum eigenen Reis (!) für den Risotto. Alles bezieht er vor der eigenen Haustüre (Hier haben wir dem Risotto-Anbau eigens einen Besuch abgestattet). Sowohl das Luxushotel wie auch der Gutshof Terreni alla Maggia gehören übrigens zum neuen Hospitality Brand «The Living Circle«. Neben weiteren Gewürzen soll der Hausgarten sogar Zitronen vom japanischen Yuzu-Baum hergeben. Eine zwar total saure, aber trotzdem geschmacksreiche Beigabe für Gerichte und manchmal sogar Desserts. So jedenfalls Roocks Kollege Gregor Zimmermann im Bellevue Palace in Bern, wenn er mediterran rüberkommen will. Unnötig zu sagen, dass der Bärlauch ebenfalls ein Eigengewächs ist: Roock findet ihn im weitläufigen Hotelpark. Chef im Element: Bärlauch aus dem eigenen HotelparkFoto © Mattias Roock Seinerseits selber mit 17 GaultMillau Punkten dekoriert, ist sich Roock nicht zu schade, mehr als nur die Zutaten selber vor Ort zu prüfen: Er steigt auch mal hinter dem Haus in die Maggia und sammelt Steine, auf denen er seine Gerichte präsentiert! Lokaler wird es nicht… Setzen Roock und seine Küchenbrigade alle Zutaten zusammen, ergibt sich ein ganzes Menu lokaler Küche. Update 8. Oktober 2018: GaultMillau verleiht der Locanda Barbarossa den 18. GaultMillau Punkt für Roocks beeindruckende Umsetzung des «Farm to table»-Konzepts und kürt Chef Mattias Roock zum «Aufsteiger des Jahres im Tessin». Bravo! Herzlichen Glückwunsch! «Sapori del Nostro Orto» – «Aromen aus unserem Gemüsegarten» Artgerecht beginnt auch ein lokales Gourmet-Menu mit einem Amuse-Bouche. Auf seinen handverlesenen Maggia-Steinen lässt Roock einen Rohschinken von der Piora Alp drapieren. Amuse-Bouche auf Maggia-Stein Zur Vorspeise etwas Fisch? «Lokale Küche» heisst im Falle des Castello del Sole natürlich auch mal «Lago Maggiore«: So kann es gut und gern auch mal eine frisch gefangene Seeforelle von nebenan sein. Angerichtet mit Gurke, Joghurt, Radieschen und einem Schuss vom Yuzu aus dem Vorgarten gibt sie eine hervorragende Vorspeise her! Vorspeise: Seeforelle aus dem Lago Maggiore mit Gurke, Joghurt, Radieschen und Yuzu Essenz von der feinen Wachtel Für den Zwischengang Magadino Wachtelessenz mit Wildkräutern, Agnolotti und Erbsen braucht Roock logischerweise Wachteln. Die wollte ihm der beste Lieferant aus der Magadinoebene aber partout nicht liefern. Der meinte nur: Mit Gourmet-Köchen und Euren Grossküchen ist die Zusammenarbeit zu anstrengend! Roock muss seine ganze erfrischende und überzeugende Art einbringen, um den eigenwilligen Wachtel-Mann umzustimmen. Bin ich froh darüber! Suppe vor Zugabe der Magadino Wachtelessenz: Wildkräuter, Agnolotti und Erbsen.Ich liebe Erbsen! Der obligate Tessiner Risotto Beim Risotto mit grünen Spargeln hat Roock dann ein klares Heimspiel: Auf den Terreni alla Maggia wachsen nicht nur grüne Spargeln und irgendein Reis, sondern der unter der Marke Riso Nostrano Ticinese da Risotto Loto vertriebene Gourmet-Reis! Die langkörnige Sorte eignet sich bestens für Risotto und hält locker mit anderen beliebten Reissorten wie Carnaroli oder Arborio mit. Lokaler Loto Risotto, grüner Spargel, weisser Merlot, Piora AlpkäseAuf einem Maggia-Stein… Hauptgang aus dem Valle Verzasca Für sein bis nördlich des Gotthards bekanntes Gitzi montierte Roock die grossen Gummistiefel und machte sich auf in unwegsames Gelände ins hinterste Verzascatal, um den bestmöglichen Lieferanten zu finden. Hier hinten versteckt sich nämlich die Nera Verzasca, eine Ziegenrasse mit ganz besonderen Eigenheiten… Executive Chef Mattias Roock (rechts) beim Gitzi-Züchter (Mitte) im Valle VerzascaFoto © Mattias Roock Auf dem Teller geht die Hauptspeise dann etwa so: Gitzi aus dem Verzascatal an Bärlauch, roter Polenta und Zwiebeln Dazu trinkt der geneigte Leser einen lokalen Tropfen der Terreni alla Maggia. Ist ja klar. Wir starten mit einem «Castagneto», einem Chardonnay von 2014, und gehen dann zu einem «Querceto» über, einem Merlot von 2011. Dessert mit einem extra Schuss Nachdem das Amuse-Bouche bereits einen starken Hinweis bietet auf das feinmotorische Können in der Küche, gehen sie beim Dessert zum Schaulaufen über! Praktischerweise brachte Roock vom Kempinski St. Moritz auch gleich seinen Chef-Patissier David Potier mit. Für einige der zweitwichtigste Mann in der Küche… David Potier und seine Mannen geben alles, auch mal mit einem Schuss Essig im Dessert! Natürlich nur punktuell und nicht irgendeinen, sondern 20-Jährigen von einem vergessenen Tessiner Dachboden: Ein leidenschaftlicher Produzent aus Losone meinte, für seine Tochter die Mitgift in Form von Essig ansparen zu müssen. Als dann alles anders kam, sass er fassweise auf exzellentem Essig. Roock folgte seiner Nase, spürte ihn auf und überzeugte ihn, sein Lieferant zu werden… So macht man das! Chef-Patissier David Potier bereitet Rhabarber-Dessert zu. Mit einem Schuss 20-jährigem Essig! Dessert aus Rhabarber mit Essig aus Losone, Tarte, Glace, Ragout Damit niemand lange rätseln muss: Ja, auch der Rhabarber stammt natürlich aus dem Garten… Friandises zum Kaffee Vielen Dank Mattias Roock für die aufschlussreiche Führung durch die Küche und die zahllosen Anekdoten ;-) Walter Schärer degustiert mit Executive Chef Mattias RoockFoto © Marina Cantafio von lovefoodish.com Und wem das alles zwar zusagt, aber NOCH mehr Lokalkolorit wünscht: Der versuche doch mal das Abenteuer im abgelegenen Rustico des Hotels. Da fällt einem NICHTS mehr ein! Chef Mattias Roock im Rustico Castello del Sole Esstisch mit Aussicht im Rustico del Sole Adresse Castello del Sole Hotel Via Muraccio 142 6612 Ascona Zur Restaurant-Webseite Weitere Tessiner Ausflugstipps Das Hotel ist eine ausgezeichnete Basis für Ausflüge im Sopra Ceneri, dem nördlichen Teil des Tessins: Spektakulär ist die Wanderung im Verzascatal von der berühmten Lavertezzo-Steinbrücke (Link zu Katjas Wanderbericht) bis Brione. Auch sehenswert ist die Tibetanische Hängebrücke auf der Wanderung bei Carasc (Link zu meinem Review) Nahe Locarno empfiehlt sich die kurze Wanderung zur Wallfahrtskirche Madonna del Sasso (Link zu meinem Review) { "@context": "https://schema.org/", "@type": "Review", "itemReviewed": { "@type": "Restaurant", "address": { "@type": "PostalAddress", "addressLocality": "Ascona", "addressRegion": "TI", "postalCode": "6612", "streetAddress": "Via Muraccio 142" }, "name": "Locanda Barbarossa", "priceRange": "$$$$", "servesCuisine": [ "Mediterran" ], "email": "mailto:info@castellodelsole.com", "image": "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2017/05/Gitzi-Baerlauch-rote-Polenta-Zwiebeln.jpg", "telephone": "+41 91 791 02 02", "url": "https://www.castellodelsole.com/de/gourmet/locanda-barbarossa" }, "author": { "@type": "Person", "name": "Walter Schärer" }, "review": [ { "@type": "Review", "author": "Walter Schärer", "datePublished": "2017-05-01", "description": "Das Gourmet-Restaurant Locanda Barbarossa von Executive Chef Mattias Roock hat eigens ein lokales Menu aus der Taufe gehoben. 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Über diesen neuen Hospitality Brand von Gratian Anda haben wir in einem separaten Artikel geschrieben. Ich werde sonst wieder mal zu lang… Fabio del Pietro erläutert den Weinanbau Weinreben und Gutshof der Terreni alla Maggia Im Castello del Sole gilt also mehrheitlich «Essen aus dem Garten«: Auf 150 Hektaren Terreni alla Maggia wächst so einiges. Auch Exotisches! Oder wer hätte gewusst, dass in der Schweiz Reis angebaut wird? Reis aus der Schweiz – und Risotto! Als weit herumgekommener Reiseblogger weiss ich ja, wie man Reis anbaut. Keine Sache. Philippinische Reisbauern beim Ansetzen Aber das habe ich in der Schweiz noch nie gesehen? Kein Wunder, hier geht alles maschinell und noch dazu im Trockenverfahren zu und her, wie es in den Wüstengebieten Sardiniens entwickelt wurde: Ein Traktor bringt den Reis aus, der nächste walzt ihn in den Boden, bevor sich die Krähen satt essen können. So ein Feld beackern die Jungs flugs an einem halben Nachmittag. Traktor im Reisanbau – scharf beobachtet von Krähen Traktor mit Reiswalze im Anti-Krähen Anpressverfahren Et voilà. Schweizer Reis. Das wäre dann der nördlichste Reisanbau weltweit! Was man nicht alles erfährt? Nichts, das es nicht gibt… Der einzige Schweizer Reis wird seit 1997 auf diesen Feldern bei Ascona gewonnen. Jährlich produzieren «wir» hier etwa 400 Tonnen! Das klingt nach viel, entspricht aber nur dem Schweizer Konsum von 4 Tagen… Praktischerweise wird aber nicht nur Reis, sondern auch Mais angebaut. Wein sowieso. Und sogar Whisky lässt sich aus dem fruchtbaren Boden gewinnen. Nicht direkt natürlich, aber als einziger Standort im Tessin. Auf dem Weingut befindet sich auch ein Shop, die Enoteca Alimentare. Hier findet sich ein umfassendes Angebot der selbst hergestellten Produkte, wie zum Beispiel Loto Reis, Pasta, Polenta oder Weine. Wir haben uns mit dem lokalen Risotto Loto eingedeckt. Ist schliesslich günstiger als eine Reise in die Philippinen… Lokaler Risotto Loto Spaghetti Mais und Polenta Fabio del Pietro im Weinkeller Weinfässer im Weinkeller Weinauslage im Shop Kleine Weinkiste der Terreni alla Maggia Wie Chef Mattias Roock nebenan im Castello del Sole den Risotto hinkriegt, beschreibe ich in diesem Review. Er kriegt nämlich noch einiges mehr auf die Teller! Manchmal kriegt er es auch in die Luft, wie unser Artikel über sein Rustico belegt… Lokaler Risotto Loto, grüner Spargel, weisser Merlot, Piora Alpkäse Wohl bekomm’s! Wer grad nicht ins Castello kann, sollte sich ersatzweise in der Enoteca Alimentare eindecken und dann halt die Kochlöffel selber schwingen… ## Sapori Ticino – Botschafter der feinen Tessiner Küche in Bern Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/sapori-ticino-gourmet-bellevue-palace-bern S. Pellegrino Sapori Ticino ist ein Gourmet-Festival mit Sterne-Anspruch: 36 Michelin-Sterne vereinen Chefs aus 21 Swiss Deluxe Hotels, ihres Zeichens selber mit 5-Stern Siegel versehen. An 26 Veranstaltungen präsentieren sie die hohe Kochkunst des Tessins. 3 davon machen allerdings in der «Ausserschweiz» halt. In Bern darf auch ich nach den Sternen greifen! Nach dem Dolder Grand in Zürich ist die Reihe am Bellevue Palace in Bern bevor es dann nach Genf ins Le Richemond ging. «Serate Oltre Gottardo» heisst das dann auf Neudeutsch. Auch nicht schlecht. Sapori Ticino Initiator und CEO Dany Stauffacher hat eine illustre Gruppe Sponsoren eingeladen, einen Vorgeschmack auf die Tessiner Gourmet-Events zu erhaschen. Auf wundersame Weise hatte auch ich eine Einladung erhalten. Manchmal ist so ein Reiseblog eine recht nützliche Sache ;-) Also tue ich so, als wäre ich ein beflissener Foodblogger und mische mich unauffällig unter die Gäste. Walter gibt sich als interessierter Foodblogger© www.steineggerpix.com & www.saporiticino.com 2017 / photo by remy steinegger Die Fotografen Rémy Steinegger und Carmen Sirboiu in Aktion Fein, mit unseren riesigen Teleobjektiven vor dem Gesicht sind wir wohl leicht auszumachen. Dafür hat man uns Foodblogger wenigstens an einem Tisch zusammengenommen. So muss niemand auf uns warten, bis wir unseren Food-Porn im Kasten haben… Die GaultMillau Chefs Die Gourmet-Künste stammen an diesem Abend von einem Stock tiefer: Während wir noch Belichtungsstudien fahren für die schwierigen Lichtverhältnisse, wirken in der Grossküche des Bellevue Palace die mit GaultMillau Punkten glänzenden Chefs Egidio Iadonisi vom Swiss Diamond Hotel in Vico Morcote, Andrea Bertarini vom Conca Bella in Chiasso und Frank Oerthle vom Galleria Arté al Lago in Lugano. Und dann geht es auch schon bald los! Der Einfachheit halber blende ich hier die vielen Apéro-Häppchen aus. Es wird noch anspruchsvoll genug… Das Amuse-Bouche also, eine krokante Teigkugel von Andrea Bertarini, entpuppt sich als optisches Wunderding: Nachdem ich es in jungfräulicher Kugelform abgelichtet habe, will ich zu Messer und Gabel und Gaumenfreuden schreiten. Da sehe ich, dass Tischnachbarin Carmen ihres aufgebrochen hat und immer noch am Fotografieren ist. Oha!Das sieht ja noch schmackhafter aus! Da meine eigene Portion bereits unwiederbringlich unschön zerlegt ist, bemühe ich eben besagtes Teleskop und lehne mit einem verlegenen Lächeln allenfalls etwas aufdringlich in Carmens Teller. Aber unter uns Foodbloggern haben wir ja Verständnis füreinander ;-) Amuse-Bouche: Krokante Teigkugel mit Rucola und Frischkäse Und in schön: Dieselbe krokante Teigkugel von Tischnachbarin Carmen im Food-Styling So komme ich also doch noch in den Genuss von feinem Rucola und Frischkäse. Das kleine Abenteuer gibt reichlich Stoff für Smalltalk her, so dass wir von der Vorspeise praktisch überrascht werden. Unsere Kameras liegen praktischerweise aber nie weit weg, so dass wir umgehend weiterklicken können. Egidio Iadonisi lässt rote Crevetten aus Mazara del Vallo servieren. Schön aufgemacht an Kaviar, Burrata und flüssigem Salat(!) Vorspeise: Crevetten aus Mazara del Vallo Die Crevetten sind praktisch roh. Nicht jedermanns Sache, wie wir rundherum bemerken. Mir schmecken sie aber sehr. So sehr, dass ich im Hinterher nachgoogeln musste, wo dieses Mazara del Vallo wohl liegen möge? Und siehe da, im Südwesten Siziliens fangen sie diese Dinger. Oder züchten sie. So genau weiss ich das jetzt auch nicht. Vorspeise: Rote Mazara del Vallo Crevette mit Kaviar, Burrata und flüssigem Salat Wie dem auch sei, als nächsten Gang gereicht nochmal Andrea Bertarini einen Risotto Gran Riserva Gallo mit «Bosco di Palli» Spargeln (Piemont), Kakaobohnen und der obligaten Zitrone. Diesmal fällt mir nicht mal bei Carmen eine schlaue Perspektive ein, um das feine Gericht optisch interessant abzulichten. Dafür ist es auf dem runden Teller zu rund. Irgendwie. An dieser Stelle soll also genügen zu wissen, dass sie im Tessin Risotto wirklich können. Auch wenn der Gallo wohl ein Italiener ist, mit den Terreni alla Maggia bei Ascona verfügen die Tessiner über ein exklusives, eigenes Reisanbaugebiet. Das liessen wir uns bei anderer spektakulärer Gelegenheit von Chef Mattias Roock vom Castello del Sole Ascona demonstrieren. Er empfängt dort übrigens am 22. Mai 2017 im Rahmen von Sapori Ticino Lionello Cera von der Antica Osteria Cera aus Venezien. Verdikt Hauptspeise: Saugut! Zum Höhepunkt des Abends lässt Frank Oerthle das «Beste vom Bierschweinchen» anrichten. So steht es im Menu. Fein sortiert mit crèmiger Chorizo Sauce und geräuchertem Kartoffelschaum. Auch wer kein Bierfreund ist, sollte sich die mit Bierhefe und Biergeläger gefütterten Schweinchen nicht entgehen lassen! Die schmecken in der Tat Sau-gut! Hauptspeise: Bierschweinchen mit crèmiger Chorizo Sauce und geräuchertem Kartoffelschaum Phuh! Jetzt eine kleine Pause bitte! Die Gänge sind zwar angemessen leicht, trotzdem hat höchstens noch ein kleines Dessert Platz bei mir… Finale «Abrundung»: Das Dessert … und das kommt denn auch wieder in eigenwilliger Form daher: Irgendwie hat es Lucas Meier, Sous-Chef des Bellevue Palace, geschafft, für alle gefühlten 80 Gäste je eine transparente, hauchdünne Eishülle vor dem Schmelzen zu bewahren. Diesmal beobachte ich zuerst Carmens Aufbrechkünste, bevor ich meine Portion zerstöre. Mann ist ja lernfähig… Aber irgendwie ist es mir nicht gegeben oder das Eis zu schnell geschmolzen oder ich muss weiterhin üben, auf jeden Fall ist Carmens Teller wieder der schönere. Ich entschuldige mich nochmal und lehne etwas hinüber. Was macht Mann nicht alles im Namen einer sauberen Berichterstattung für hungrige Leser… Diese geeiste Kugel mit dem Yuzu-Waldmeister gewürzten Zabaglione, Berghonig Eis und roten Beeren rundet das Essen perfekt ab. Und machen aus mir auch fast eine Kugel. Dessert: Eis-Sphäre mit Yuzu-Waldmeister Sabayon Berghonig Eis und rote Beeren Als der Cailler Chocolatier dann seine Friandises-Türme aufbaut, muss ich definitiv passen. Naja, ein oder zwei Stück habe ich dann doch nicht widerstehen können. Man ist ja kein Unmensch zu sich… Cailler Chocolatier und Bellevue Sous-Chef am Dessert Friandises: Cailler Schokolade Sapori Ticino Anlässe vom 3. April bis 18. Juni 2017 Die Gourmet-Anlässe von S.Pellegrino Sapori Ticino seien jedermann empfohlen! Am besten wohl kombiniert mit einem erholsamen Aufenthalt in der Sonnenstube der Schweiz… …ah! Und bevor ich vor lauter Alkohol vergesse: Die Weinbegleitung stammt selbstredend auch aus dem Tessin. Und zwar von den Swiss Premium Wine. Die vier Jungs von Quattromani machen einen super Job! von links: Chefs Egidio Iadonisi, Andrea Bertarini und Frank Oerthle Rohschinkenbuffet Bankettsaal im Bellevue Palace Bern Stefan Frauendiener am Bellavista Champagner Apérohäppchen Wärmelampen in der Grossküche Rote Mazara del Vallo Crevette mit Kaviar, Burrata und flüssigem Salat Gedeckter Tisch im Bellevue Palace Bern Steakmesser von sknife Bierschwein Hauptspeise mit sknife Steakmesser Gemälde von Luca La Marca für Sapori Ticino Menukarte Sushi von Luca Visconti Leitbild über Geschichte, Luxus, Swissness, Emotionen Schaulaufen im Essaal Initiator Dany Stauffacher (Mitte) mit den vier Weinproduzenten von Quattramani Die Preise bewegen sich zwischen CHF 70.- für die Lounge Nights und CHF 390.-, wenn Franck Giovannini vom Hôtel de Ville de Crissier seine 3 Michelin Sterne im Tessin vorführt. Mein Dank geht an: Danke Dany Stauffacher für die Organisation des Events, sehr gelungen! Danke Paulo Zenz und Bruno Wirz von Barino Consulting für die feine Einladung! Und das anregende Tischgespräch ;-) Ein herzliches Dankeschön auch an Gastgeber und Hoteldirektor Urs Bührer: Er half mir eigenhändig mit den Namen seiner Mitarbeiter auf meinen Fotos ;-) Auch ein grosses Danke an Carmen Sirboiu von NewInZurich.com für die grosszügige zur Verfügungstellung ihres Food-Stylings. Da kann ich offenbar noch viel lernen… Und nicht zuletzt auch Merci vielmal Rémy Steinegger von steineggerpix.com für den Schnappschuss! { "@context": "http://schema.org/", "@type": "Review", "itemReviewed": { "@type": "Restaurant", "address": { "@type": "PostalAddress", "addressLocality": "Bern", "addressRegion": "BE", "postalCode": "3011", "streetAddress": "Kochergasse 5" }, "name": "Hotel Bellevue Palace", "priceRange": "$$$", "servesCuisine": [ "Mediterran" ], "email": "mailto:info@bellevue-palace.ch", "image": "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2017/04/Bellevue-Palace-Bern-Saal.jpg", "telephone": "+41 31 320 45 45", "url": "https://www.bellevue-palace.ch" }, "author": { "@type": "Person", "name": "Walter Schärer" }, "review": [ { "@type": "Review", "author": "Walter Schärer", "datePublished": "2017-04-29", "description": "Sapori Ticino ist ein Tessiner Gourmet-Festival mit Sterne-Anspruch: 36 Michelin-Sterne von Swiss Deluxe Hotel Köchen zeigen sich diesen Sommer! 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Fairerweise muss aber erwähnt werden, dass das Wetter in der Tat eine Herausforderung war. Wer Wert legt auf eine jederzeit perfekt sitzende Frisur, ist in Schottland falsch. Entweder sind die Haare vom Winde zerzaust, von der Kapuze der Regenjacke plattgedrückt oder kräuseln sich aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit lustig in alle Richtungen. Kurz gesagt BAD HAIR HOLIDAY! Aber ansonsten hat uns Schottland nicht enttäuscht: Mystische Landschaften, nette Menschen und ein wilder Wettermix haben uns ausgesprochen gut gefallen. Wir haben 25 Fotos aus Schottland mitgebracht, die vielleicht auch in Dir die Lust nach Schottland wecken. Auch wenn wir den Outlander nicht gefunden haben… Edinburgh Castle thront hoch über der Stadt Die Altstadt von Edinburgh ist bezaubernd… … Und nachts sogar noch ein wenig mehr In der Nähe von Glencoe in den Highlands Die Sicht vom Ben A’an ist atemberaubend Loch Lomond soll der schönste See Schottlands sein Oban, ein hübsches kleines Fischerstädchen inkl. hervorragender Whisky-Brennerei Nirgends sind die Meeresfrüchte frischer als direkt am Hafen in Oban Eilean Donan Castle ist die meistfotografierte Burg in Schottland Castle Salker am Loch Laich Die Sonnenuntergänge sind einfach spektakulär! Und weil es so schön ist gleich noch mal… Fairy Pools auf Skye ist sehr beliebt auch bei anderen Touristen. Aber es lohnt sich trotzdem Die Sonne scheint ab und zu auch in Schottland und macht alles noch schöner Old Man of Storr. Früh morgens hochlaufen und die mystische Stimmung geniessen. Und auf dem Rückweg verregnet werden. Schottland pur Bride’s Veil Wasserfall mit dem Old Man of Storr im Hintergrund Quiraing sieht aus wie eine Landschaft aus Herr der Ringe Loch Fada. Hübsche Lochs (so heissen die Seen in Schottland) findet man überall Neist Point, am äussersten Zipfel von Skye Der berühmte Baum am Milarrochy Bay Falls man möchte könnte man sich von einem Whisky-Tasting zum anderen durch degustieren. Ein Chauffeur wäre da allerdings hilfreich (hier die sehenswerte Edradour Distillery) Elgin Cathedral aus dem Jahre 1224. Auch oder vor allem ohne Dach sehenswert Das Schlachtfeld von Culloden ist für Interessierte der Jakobiten Rebellion ein Muss (und für Fans der Serie Outlander natürlich auch) Ein feines Bier ist in Schottland nicht schwer zu finden Ein kleines schottisches Frühstück. Hilft bei tiefen Cholesterinwerten und tiefem Blutdruck Für die mit Sehnsucht nach dem wildromantischen Outlander oder Highlander oder wie der Kerl heisst: Schottland ist meine Empfehlung! Und Drei Wetter Taft natürlich! Für die, die sich um ihre Frisur scheren. ## NENI Restaurant im 25hours Langstrasse – Zürichs neustes In-Lokal! Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/neni-restaurant-25hours-langstrasse-hotel Zürich hat ein neues NENI Restaurant. Eines mit Hotel: Das 25hours Langstrasse glänzt nicht nur mit besonderer Lage zwischen Rotlichtviertel und Europaallee, bunten Designerzimmern und Kamasutra-Bar, sondern auch einem Lokal für orientalisch angehauchte, mediterrane Speisen. Von einem spontanen Besuch, besonders abends, muss ich aber leider abraten: Das Restaurant ist seit der Eröffnung ein In-Lokal und praktisch ausgebucht! Den Abschluss der Zürcher Europaallee zum Rotlichtviertel hin bildet neuerdings die Designoase des Hotels 25hours Langstrasse. Von aussen wirkt der noch etwas unfertige Vorplatz bestenfalls «urban», um nicht zu sagen hässlich: Auf dem holprigen Asphalt stehen zerstreut Gartenstühle der Marke «Vintage» herum, Schatten sucht man weit und breit. Als ich das Gebäude an der Ecke Langstrasse / Lagerstrasse betrete, bin ich nochmal leicht irritiert: Ist das wirklich der offizielle Hoteleingang? Mit starrem Blick schaut mich eine Hauskatze an, während sie sich genüsslich auf einem rollbaren Gepäckträger sonnt. Und was sind das für Taschen, die da an der Betondecke hängen? Heute ist doch nicht Freitag? Und was sollen die vielen farbigen Leuchten exotischer Natur? Hauskatze auf dem Kleiderständer Lobby mit aufgehängten Freitag-Taschen Aber eigentlich dürfte es mich nicht verwundern; das Design des 25hours Langstrasse stammt schliesslich aus der Feder von Werner Aisslinger, seines Zeichens auch Einrichter des spektakulären 25hours Bikini in Berlin (hier unser Review). Und Designer Aisslinger mag den wilden Mix! In Zürich wird er sich wohl von den Kontrasten aus Banken und Rotlichtmilieu oder Kunst und Geleisen inspiriert haben. Schliesslich sind «urbane Nomaden» das Zielpublikum des neu eröffneten Hotels. Dazu gehören Banker ebenso wie Kulturschaffende oder kunstinteressierte Touristen. Und hungrige Städter! NENI Restaurant – das sympathische Chaos NENI – das ist das Unternehmen und Küchenkonzept der aus Tel Aviv stammenden Familie Molcho. Dahinter stehen Küchenvirtuosin Haya Molcho und ihre vier Söhne Nuriel, Elior, Nadiv & Ilan. Die Anfangsbuchstaben ihrer Söhne bilden denn auch den Namen «NENI». Familie und Freunde sind ein wesentlicher Teil im Leben Tel Avivs und auch der quirligen Haya Molcho. Ihr Konzept ist geprägt von den israelischen, rumänischen und spanischen Wurzeln der Familie. Das NENI lebt vom gemeinsamen Teilen der Gerichte, von Leidenschaft und Lebensfreude – kurz Balagan, also «sympathisches Chaos». Am Nebentisch testet Haya ausgelassen die verschiedenen Speisen zusammen mit ihren Jungs. Entsprechend lautet das Motto der Familie: Life is beautiful. Be part of it! Wie es uns an unserem Tisch ergangen ist, erzähle ich hier im Lunchgate INSIDER. Mein Review im Lunchgate INSIDER Erfolgreiche NENI Restaurants gibt es bereits in Wien, Berlin und Hamburg. In Zürich soll nebst den orientalischen Mezze auch edles Fleisch vom glühend heissen Josper-Grill begeistern. Das klappt tatsächlich ausgezeichnet! Wir sind nicht nur davon hin und weg, sondern auch von Ankes aufmerksamer Bedienung: Die Kellnerin des NENI Berlin weist während den zwei ersten Wochen ihre neuen Zürcher Kollegen und Kolleginnen ein. Anke vom NENI Restaurant 25hours Bikini Berlin NENI Leuchtschrift im Hotelrestaurant Tisch im Baustellenlook Vorspeise mit Oliven und Pita Sabich Street Food Spezialität aus Tel Aviv Offene Küche im NENI Restaurant NENI Restaurantrechnung mit Familie Molcho Haya Molcho mit drei ihrer vier Söhne in der Hotelküche Nächtliche Aussicht vom NENI Restaurant Abends unbedingt hier reservieren! Das Restaurant erfreut sich seit Tag eins grosser Beliebtheit! Hotel 25hours Langstrasse – Das Restaurant ist auch ein Hotel Nackter Beton im Rotlichtviertel ist jetzt sicher nicht jedermanns Sache. Zumal die Cinchona Hotelbar geziert wird von einer überdimensionierten, asiatischen Liebesszene. Aber 25hours CEO Christoph Hoffmann und Hoteldirektorin Anita Vogler haben das Design-Hotel ja schliesslich für Wagemutige ausgelegt… Challenge accepted! Tollkühn legen Katja und ich uns also aufs Ohr und lauschen im bunten Hotelzimmer in die urbane Nacht hinein. Katja und Walter im Lift des 25hours Langstrasse Dusche mit Aussicht Badezimmer Moderne Sound Box «ue boom» Nostalgie: Alte Polaroidkamera Nachttischlampe Blick durch die Dusche Mini BMW als Deko Fast wie zuhause Blick durch die Dusche Viel ist im Hotelzimmer allerdings nicht zu hören, bevor uns der Wecker am nächsten Morgen an unsere Pflichten erinnert: Testen des orientalisch inspirierten Frühstücksbuffets… Das geht für mich allerdings nicht ohne eine vorgängige Regendusche: Während der Duschkopf meinetwegen nicht ganz so gross ist wie die Satellitenschüssel-grossen im Thermalbad Vals, so ist die Duschkabine mit einer Diagonale von fast 2 Metern doch eine der grössten ihrer Art. Und voll verglast. Fantastisch! Frisch geweckt machen wir uns also über das reichhaltige Frühstücksbuffet her. Für «Normalgäste» gibt es die üblichen Müesli und Speck und Ei und so. Wir Abenteurer lassen uns aber zu etwas Orientalischem hinreissen: Nachdem ich zum Frühstück in Istanbul auf den Geschmack von Menemen gelupft wurde, einem Ei- und Tomatengericht, soll es diesmal ein Shoshuka sein! Die israelische Variante der Eierspeise schmeckt vergleichbar gut. Aber allenfalls müsste die Pfanne nicht unbedingt gleich gross sein wie der Duschkopf? Naja, bis zum Mittagessen dürfte die Portion auf alle Fälle reichen… Frühstücksbuffet im NENI Restaurant Mashawsha: Kichererbsen und Avocado vom Frühstücksbuffet Shoshuka Eier- und Tomatengericht zum Frühstück Frisch gestärkt machen wir uns schliesslich von dannen und stürzen uns ins geschäftliche Gewusel rings um die Designoase. Wir sind gespannt, wie sich das Quartier auf der sozialen Ebene verändern wird: Wie werden sich 25hours Hotel-Publikum, das Quartierpublikum, das Publikum des Rotlicht-Milieus, die Geschäftsleute und die Googlers vertragen? Zumal ab September 2017 gleich neben dem 25hours Hotel das neue Kulturhaus KOSMOS zusätzliche Besucher anziehen wird? Adresse Restaurant NENI Zürich im 25hours Langstrasse Hotel Langstrasse 150 8004 Zürich Unser Rating: 5 von 5! Zur Restaurant-Website Zum Restaurant-Profil bei Lunchgate { "@context": "https://schema.org/", "@type": "Review", "itemReviewed": { "@type": "Restaurant", "address": { "@type": "PostalAddress", "addressLocality": "Zürich", "addressRegion": "ZH", "postalCode": "8004", "streetAddress": "Langstrasse 150" }, "name": "NENI Zürich", "openingHours": [ "Mo-Fr 06:30-10:30", "Mo-Fr 11:30-14:30", "Mo-Fr 18:00-00:00", "Sa-So 07:30-14:00", "Sa-So 18:00-00:00" ], "priceRange": "$$", "servesCuisine": [ "Mediterran" ], "email": "mailto:neni.langstrasse@25hours-hotels.com", "image": "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2017/04/25hours-Langstrasse-Hotel-Neni-Restaurant-Rechnung.jpg", "telephone": "+41 44 576 50 05", "url": "https://www.25hours-hotels.com/de/langstrasse/restaurant/neni-zurich.html" }, "author": { "@type": "Person", "name": "Walter Schärer" }, "review": [ { "@type": "Review", "author": "Walter Schärer", "datePublished": "2017-04-18", "description": "Das NENI Restaurant des 25hours Langstrasse Hotels gefällt sich mit berauschenden, orientalisch inspirierten Köstlichkeiten von Haya Molcho und ihren 4 Söhnen. 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Den ultimativen Adrenalinkick am Lago di Vogorno buchen wir zwar nicht – aber der Heliflug zum «Rustico Castello del Sole», dem knapp 5 km Luftlinie von der Staumauer entfernten Restaurant, ist nicht minder spektakulär! Die legendäre Verzasca-Staumauer Typ «James Bond» Diesmal residieren wir im Castello del Sole in Ascona – eines der Betriebe, das zum neuen Brand «The Living Circle» gehört. Hier sind sie spezialisiert darauf, Gäste den ganzen Tag zu verwöhnen. Damit nicht genug; unter dem Motto «Best of Castello» wird mittags ein Ausflug zum hoteleigenen Rustico geboten. Einem rustikalen Esserlebnis in unwegsamem Gelände sozusagen. Wie nicht anders zu erwarten, muss sich Walter da kopfüber hineinstürzen und ich hinterher, um ihn vor grösserem Schaden zu bewahren. Aber eins nach dem anderen… Das Rustico – das rustikale Kontrastprogramm zum 5-Stern Hotel – liegt auf knapp 1’000 Metern. Hier reicht die überwältigende Aussicht von der Staumauer über das Maggia-Delta bis zum Lago Maggiore mit den berühmten Brissago-Inseln. Das Rustico ist nur per Helikopter erreichbar. Oder zu Fuss natürlich. Aber hey, James Bond hätte sich auch nicht zu Fuss auf den Weg gemacht, sondern sich artgerecht mit einem Luftfahrzeug in die Höhe hieven lassen. Also wartet am hauseigenen Heliport des Castello del Sole bereits ein Helikopter von Swiss Helicopter auf uns. Das Erlebnis kann losgehen! Vorbereitungen zum Flug ins Rustico del Sole (V.l.n.r) Hoteldirektor Jenny gibt das Briefing an Pilot sowie Flughelfer Damiano Talleri von Swiss Helicopter Mit dem Helikopter zum Rustico del Sole Nachdem Hoteldirektor Jenny seine letzten Anweisungen ausgegeben hat, geht die Action los. Walter macht sich mit komplettem Filmstudio auf dem Rücken bereit, als sei er der Regisseur des nächsten James Bond Films. Pfff… Dass der Hubschrauberlärm ihm nicht sein riesiges Richtmikrofon um die Ohren weht, ist reiner Zufall! Helikopterlandung im Castello del Sole Walter mit Filmstudio auf dem Rücken an vorderster Front in Aktion So, alle sind im Heli festgezurrt, es geht los! Nachdem alle festgezurrt im Heli sitzen, fliegt uns der Pilot über Ascona und Locarno Richtung Brione oberhalb von Minusio. Als Walter die Verzasca-Staumauer entdeckt, geht die Fantasie mit ihm durch! Ich hingegen bibbere im Stillen vor mich hin, als ich den Piloten auf den Berg mit dem Rustico zufliegen sehe. Wo um Himmels Willen will er denn da landen? Müssen wir uns etwa mit dem Fallschirm à la Bond aus dem Helikopter stürzen? Wobei der ja typischerweise eben keinen Fallschirm trägt? Ich sehe mich schon an den Kufen des Helikopters hängend über dem Abgrund kreisen. Aber nachdem meine Mitflieger alle so begeistert tun, gebe ich mich auch cool und versuche ein Lächeln. Bond wird mich dann schon retten kommen – oder auch nicht!? Nach der gelungenen Landung brauche ich erst mal einen Drink, bitte! Gerührt, aber nicht geschüttelt! Apéro mit Aussicht auf den Lago Maggiore Praktisch überhängender Helipad vor dem Rustico Kulinarische Höhenflüge Gastgeber Antonio Ferriroli und das Castello del Sole Team um Küchenchef Mattias Roock erwarten uns bereits freudig. Sie haben in luftiger Höhe (ohne Strom!) ein traditionelles Gericht mit regionalen Produkten zubereitet. Zuerst tischen uns die Herren leckere Tessiner Antipasti auf, bevor sie eigenhändig ein Ragù mit Polenta aus den hauseigenen Terreni alla Maggia servieren. Castello del Sole Küchenchef Mattias Roock im Rustico Idyllischer wird eine Sonnenterrasse nicht mehr Mittagessen mit Aussicht Die Terreni alla Maggia sind nicht nur für den Maisanbau und das einzige Reisanbaugebiet der Schweiz bekannt. Auf ihrem knapp 10,5 Hektar grossen Rebland kultiviert der von Agronom Fabio del Pietro geführte Betrieb auch Merlot Trauben sowie andere schmackhafte Sorten wie Kerner, Chardonnay und Bondola. Rosso del Ticino aus den Terreni alla Maggia Bond hätte gar keine Zeit und die Musse, ein Mittagessen an einem so idyllischen Ort zu geniessen. Ich hingegen schon! Und den feinen Apfelkuchen nach dem Rezept von Küchenchef Roocks Grossmutter lass ich mir grad auch nicht entgehen! Feiner Apfelkuchen nach Grossmutters Art Kaffee kochen ohne Strom… Wein und Grappa aus den Terreni della Maggia Abflug Richtung Tal Dass der Ausflug ins Rustico nicht im normalen Zimmerpreis enthalten ist, versteht sich von selbst. Und dass er nicht ganz günstig ist, müsste auch klar sein. Aber Bond lässt die Rechnung ja auch von der Regie begleichen… Unser Dank geht an… …Simon Jenny, Direktor des Castello del Sole Ascona, für die grosszügige Einladung und an Julia Faulhaber von Faulhaber Marketing Services für die Organisation dieser Erlebnisreise! Herzlichen Dank auch an FY-Tech für das Smartphone Gimbal: Die Filmsequenzen mit rennendem Handy «Hollywood in Ticino» sind beeindruckend gut gelungen! Edle Verpackung Gimbal-Etui Smartphone-Gimbal Der Gimbal wurde uns von FeiyuTech zu Testzwecken zur Verfügung gestellt und wir werden ihn gerne für weitere Drehs testen. Er hat sich auch schon als Super-Selfie-Stick bewährt ;-) ## Google Data Studio – Erstellen eines Media Kits für Blogger Quelle: https://reisememo.ch/review/media-kit-blogger-google-data-studio Für Kooperationen mit Unternehmen werden Blogger und Influencer oft um ihr Media Kit angefragt. Das ist eine Art Steckbrief des Blogs: Wieviele Besucher kommen pro Monat? Aus welcher Altersgruppe und mit welchem Interesse? Aus welcher Region? Anhand dieser Informationen bestimmen Auftraggeber, ob ein Blog zu ihrer Kommunikationsstrategie und eigenen Zielgruppe passt. Das macht für Blogger ein laufend aktualisiertes Media Kit zentral. Live Daten publizieren mit Google Data Studio Jetzt kann man monatlich seine Daten aktualisieren und immer wieder im Blog hochladen – oder – man macht es einmal in Google Data Studio und Interessenten können jederzeit aktualisierte Nutzerzahlen einsehen. In Google Data Studio sind verschiedene Datenquellen verfügbar für die Darstellung der Besucherzahlen. Google Analytics und YouTube sind die zwei einfachsten. Für YouTube gibt es sogar ein fertiges Template, das man mit etwa 2 Handgriffen auf die eigenen Bedürfnisse anpasst und schon ist das erste Media Kit fertig! Interaktives YouTube Reporting unserer Reiseblogs reisememo.ch und travelmemo.com Für aktualisierte Daten greift man hier auf unser interaktives Media Kit (Eigenes Google Login erforderlich) zu. Anpassen dieses YouTube Templates in 5 Schritten Was für mich als Laie beeindruckend aussieht, ist mit verblüffend wenigen Handgriffen gemacht: In Google Data Studio einloggen und oben rechts «ALL TEMPLATES» auswählen Das rote YouTube Muster anklicken In der Beta Version sind 7 Templates enthalten Oben rechts «USE TEMPLATE» anklicken und «CREATE REPORT». Template auswählen und für eigenen Report erstellen Alle Elemente anklicken und rechts jeweils die Datenquelle auf das eigene YouTube Konto ändern. Graphische Elemente anklicken und rechts die Datenquelle auf eigenes YouTube-Konto ändern Via Klick der Datenquelle rechts und unten rechts «CREATE NEW DATA SOURCE» kommt man auf das Auswahlmenu der verfügbaren Datenquellen. Unten links findet sich YouTube, Google Analytics oder Search Console sind zwei weitere einfach zu bedienende Quellen. Verfügbare Datenquellen für das eigene Media Kit Fertig! Für unsere Zwecke haben wir einige Elemente des Musters gelöscht und andere kopiert und angepasst. Statt der numerischen ID der YouTube-Filme bevorzugen wir beispielsweise den Titel. Die (gebogene) Trendlinie in den Kurven ist rechts unter «STYLE» und «Trendlinie / Polynomial» einstellbar mit eigener Strichstärke und Farbe. Man kann sie natürlich auch linear haben… Trendlinie einstellen von Auswertungskurven Mit den Datenquellen Google Analytics oder Search Console lassen sich weitere Reportings für das Media Kit erstellen. Hier Auswertungen aus Google Analytics: Gesamt-Traffic im Q1 2017 Besucher auf mobilen Geräten und Desktops Hier weitere Auswertungen über unsere CTR und durchschnittliche Positionen in Google Trefferlisten. Click-Through-Rate Informationen aus der Search Console Nicht schlecht für eine Beta-Version. Bravo Google! ## Brunch im Kunsthof in Uznach – kein leeres Geklapper! Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/sonntags-brunch-kunsthof-uznach Update Mai 2026: Diesen Brunch gibt’s aktuell im Restaurant Kunsthof nicht mehr. Inzwischen hatte das Restaurants auch verschiedene Pächter. Aber ab Juni 2026 wird der Kunsthof unter einem neuen Pächter und mit neuem Konzept wiedereröffnet. Hier geht’s zur neuen Webseite: Restaurant Kunsthof Der Kunsthof in Uznach ist wieder geöffnet! Mit neuem Gastro-Konzept, Events und einem Sonntags-Brunch. Und Störchen in allen Höhenlagen und mit viel Geklapper. Wie das alles zusammenpassen kann? Neues Konzept im alten Kuhstall Okay, ein Kuhstall wars schon länger nicht mehr: Der Kunsthof in Uznach ist nun schon seit einiger Zeit ein fein restauriertes Storchennest mit elegantem Holz-Halogen-Design. Aber anstelle der vormaligen Sterneküche im gehobenen Preissegment wird jetzt ab 8 Uhr Frühstück und z’Nüni serviert. Und zwar von der bekannten Bäckerei Tschirky in Schmerikon. Und mittags wählt man aus 6 verschiedenen Menus ab 22 Franken. Abends ist das Lokal allerdings geschlossen — es sei denn, man bucht es als stimmungsvolle Event-Location! Das haben wir uns alles von Silvan Tschirky, dem jungen Pächter, erzählen lassen, der mit seinen 30 Jahren ganz viel Tatendrang ausstrahlt. Pächter Silvan Tschirky am Buffet Kunstvoller Sonntags-Brunch Sonntags ab 9:30 Uhr läuft das Team zur Hochform auf. Dann türmt sich inmitten des grosszügigen Oberstüblis kunstvoll ein Brunch auf, dass einem das Wasser im Mund zusammenläuft. Standesgemäss sind wir die Ersten, wir brauchen ja schliesslich die besten Fotos für unsere treuen LeserInnen ;-) The Kunsthof ist bereit für die Gäste Dekoration aus gefedertem Ei Ohne Ende reiht sich Leckerbissen an Leckerbissen, bis ich mich frage, wer das wohl alles essen soll? Auf den meisten Tischen steht jedenfalls ein «Reserviert»-Kärtchen. Aber ob heute, kurz nach Neueröffnung des Restaurants, wirklich bereits gegen 50 Eingeweihte erscheinen werden? Hmmm… vielleicht glaubt da noch jemand an den Storch? Na ja, die Hoffnung stirbt zuletzt. Walter macht sich jedenfalls mit seiner Riesenkamera tollkühn über das Buffet her. Monica und ich folgen mit unseren Handies und versuchen, nicht unnötig im Bild herumzustehen. Weil aber Walter inzwischen recht geübt ist und mit einem Affenzahn ums Buffet wirbelt, lassen wir uns geduldig von einer Ecke in die nächste scheuchen. Wie wenn wir Störche… äh Hühner wären… Buffet vom Fisch und Crevetten Buffet mit Aufschnitt Früchte- und Käsebuffet Früchtebuffet Müeslibuffet Als dann alles Nötige im Kasten ist, greifen auch Moni und ich ins Geschehen ein und füllen behutsam unsere Teller: Auch wir sind geübt im Brunchen und wissen, die verführerische Auswahl lässt sich nicht mit einem einzigen Teller abräumen. Aber auf dem Tisch sehen wir schnell genügend Besteck für mehrere Gänge, so dass wir entspannt zuerst vom Einen und dann vom Anderen kosten. Was für ein Luxus! Das Buffet reicht von gemischten Fleisch- und Rauchfischplatten über Crevetten bis zur Auswahl an verschiedenen Käsesorten. Und natürlich findet man auf dem Buffet selbstgemachtes Brot, Zopf in verschiedenen Variationen, Gipfeli, Semmeln und sonst noch alles, was das Bäckerherz begehrt. Zopf vom Tschirky Beck Wie andernorts auch, wird man vom aufmerksamen Personal darauf hingewiesen, dass gegen Mittag auch noch eine warme Hauptspeise serviert wird. Gefolgt von einem Dessertbuffet. Wir belegen unsere Teller also vornehm nur zur Hälfte mit den Köstlichkeiten, um später nicht in Verlegenheit zu geraten. Warmer Gang am Mittag Crêmeschnitte und Schwarzwäldertorte vom Desserbuffet Den Test des Egg Benedicts lassen wir uns trotzdem nicht nehmen. Das bestellen wir überall, wo es angeboten wird. Und siehe da, Première! Zum ersten Mal bekommen wir das Egg Benedict beziehungsweise ich mein Egg Royal in einem Glas serviert. Wie originell! Walter verspricht mir übrigens seit Jahren, eines Tages einen entsprechenden Artikel mit allen Egg Benedicts weltweit zu publizieren. Auch diese Hoffnung stirbt zuletzt. Originell! Das Egg Royal im Glas Apropos Hoffnung: Wenn ich zwischen den Speisen mal kurz Zeit habe, den Kopf zu heben, ist unschwer zu erkennen, Tschirkys Kunsthof ist bis auf den letzten Platz belegt! Offenbar hat sich der neue Brunch schnell herumgesprochen. Kein Wunder, denn mit Fr. 49.- fällt der Sonntags-Brunch bei der gegebenen Auswahl und Qualität sehr preiswert aus. Ich gebe meine volle Empfehlung aus! Denn auch die Ambiance im ehemaligen Kuhstall lässt nichts zu wünschen übrig. Die auf den umliegenden Dächern aufgeregt klappernden Störche können also beruhigt sein: Der Brunch ist kein leeres Geklapper – eine Reservation ist dringend zu empfehlen! Und noch ein kleiner Hinweis für Familien: Ein Besuch ist nicht immer ganz jugendfrei, wie folgende Bilder belegen. Storchenpaar bei der Paarung Unser Dank geht an… Silvan Tschirky für die Einladung zum Brunch und an Mirjam Neher für die aufmerksame Bedienung. Herzlichen Dank auch an unsere Begleitung, Monica Larocca, die uns auf dieses neue Brunchlokal aufmerksam gemacht hat und die uns mit ihren kreativen Ideen zum Titel dieses Artikels inspiriert hat :-) Adresse The Kunsthof Zürcherstrasse 28 8730 Uznach Tel. +41 (0)55 280 64 82 Öffnungszeiten Montag bis Freitag: 08.00 – 14.00 Uhr Samstag: 08.00 – 14.30 Uhr Sonntags-Brunch: 09.30 – 13.30 Uhr Eventlokal und Restaurant The Kunsthof { "@context": "http://schema.org/", "@type": "Review", "itemReviewed": { "@type": "Restaurant", "address": { "@type": "PostalAddress", "addressLocality": "Uznach", "addressRegion": "SG", "postalCode": "8730", "streetAddress": "Zürcherstrasse 28" }, "name": "The Kunsthof", "openingHours": [ "Mo-Fr 08:00-14:00", "Sa 08:00-14:30", "Su 09:30-13:30" ], "priceRange": "$", "servesCuisine": [ "Brunch" ], "email": "mailto:info@thekunsthof.ch", "image": "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2017/03/The-Kunsthof-Brunch-Buffet.jpg", "telephone": "+41 55 286 30 45", "url": "http://thekunsthof.ch" }, "author": { "@type": "Person", "name": "Katja Birrer" }, "review": [ { "@type": "Review", "author": "Katja Birrer", "datePublished": "2017-03-14", "description": "The Kunsthof in Uznach ist wieder geöffnet! 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Wikipedia belehrt uns noch auf der Autobahn, dass Schloss Schauenstein auf die Cousins Rudolf und Johann Rudolf von Schauenstein zurückgeht und auf das Jahr 1670. Oder zumindest der Name. Denn das Schloss gab es schon länger im Besitz des Bischofs von Chur. Wir machen uns also auf eine gehörige Portion Geschichte gefasst in Fürstenau, der kleinsten Stadt der Welt: Obwohl nur 350 Einwohner zählend, erhielt das Dörfchen 1354 das Stadtrecht! Das bedeutet vermutlich auch viel Mittelalter-Groove, denn die Fotos auf der Schauenstein-Website glänzen mit hölzern gestreiften Fauteuils alter Prägung. Bald schon treffen wir beim vielgerühmten Sternekoch Andreas Caminada zum Mittagessen ein. Restaurant Schloss Schauenstein Beim Betreten des Schlossgartens machen wir verwundert Bekanntschaft mit allerlei mysteriösen Skulpturen: Sie machen ganz den Anschein, als stünden sie im Zusammenhang mit dem Schlossgeist. Wir sind auf jeden Fall schon total im Film «Das kleine Schlossgespenst». Schloss Schauenstein mit gespenstischer Skulptur Plastik im Schlossgarten Vorsichtig um uns lugend nehmen wir die Treppen in den Piano Nobile, schielen durch die massige Eingangstüre und werden umgehend herzlich in Empfang genommen, bevor die Türe hinter uns ins Schloss fällt. Soweit kein Schreckgespenst, alles gut: Uns fällt ein Stein vom Herzen! Wahrscheinlich haben wir uns etwas zu sehr in die Geisterstory hineingesteigert. Man geleitet uns in einen der beiden Restaurantsäle. Das Dekor ist vornehm dunkel und elegant. Sommelière Anna Jung erkundigt sich erst nach Wasser, bevor sie später den Schlüssel zum Schlossweinkeller für uns herumdreht. Ich erkundige mich bei ihr, wer denn heute koche. Als vielgereister Gourmetblogger weiss ich um die vielbeschäftigten Starköche mit mehreren Restaurants: Die können ja unmöglich überall gleichzeitig sein und lassen jeweils ihre Sous-Chefs wirken. Sie scheint die Frage nicht zu verstehen und gibt nur zurück, dass die Küchenbrigade ganz normal mit 13 Mann bestückt sei. Ich insistiere nicht, bin ja eben erst angekommen, aber ich werde schon noch herausfinden, wer heute für uns hinter dem Herd gewirkt hat. Wahrscheinlich ja nicht der Schlossgeist? In schneller Abfolge geht es jetzt los mit allerlei Grüssen aus der Küche. Damit hatten wir gerechnet, als wir uns für das 4-Gang Menu entscheiden und uns nicht vom 5-Gänger verführen lassen. Ich verliere trotzdem schnell die Übersicht über die verschiedenen Apéro-Häppchen aller Couleur und Temperatur und bin dankbar, dass ausser der Bedienung auch Tischkärtchen erklären, was sich in all den wundersamen Formen und Schäumchen versteckt. Dann folgen zwei Gänge an Amuse-Bouches. Beide angenehm klein, so dass man sich den Appetit für den 4-Gänger nicht ruiniert. Weil der beginnt ja erst noch! Offensichtlich haben die Mannen in der Küche ihr Handwerk im Griff: Nicht nur kommen die hochdekorierten Teller mit dem Geschmack von 19 Gault Millau und 3 Michelin Sternen auf den Tisch, auch der Takt ist perfekt auf uns abgestimmt! Entrée im Schloss Schauenstein Wasserflasche und ihre Weingläser Paprika Tartelette zum Cremant 2014 aus der Bündner HerrschaftIm Hintergrund: Entenleber im Lebkuchen (Das geht? Und wie!) Taco mit Pastrami-Crème, Karotte, Lauch und Gurke Saibling mit roter Bete, Gurke Kürbis mit Dörrbirne und Cicorino Rosso Ankündigung des nächsten Gangs: Amuse-Bouche 1 Besagtes erstes Amuse Bouche mit Kürbis und Dörrbirne Caminadas Klassiker von 2008: Langustine an Limone Rindstatar mit Topinambur, Ochsenschwanzgelée und Trüffel Bündner Lamm mit Zwiebel, Champignon und Sanddorn Zander mit Fenchel, Estragon und Spinat Apfeldessert mit Joghurt und Zimt Langustine an Limone Zweiter Restaurant Saal Der lange Schatten des Andreas Caminada Die Vor- und Hauptspeisen munden ausservorzüglich. Wie sie genau schmecken, ist bei Foodblogger David Schnapp von Das Filet nachzulesen. Der beschreibt das kulinarisch präziser als ich… Nach so viel Esskunst erkundige ich mich noch vor dem Kaffee und seinen Pralinen, ob ich auch in der Küche ein paar Schnappschüsse knipsen darf. Es nimmt mich ja schon brutal wunder, wer denn heute Caminadas Menus umgesetzt hat! Doch dann – bevor ich mich erheben kann – steht er da! Mitten im Raum. Kochsuperstar Andreas Caminada! Top-50 der Welt. Höchstpersönlich! Katja verliert kurz die Fassung, renkt sich dann aber einigermassen schnell wieder ein, als er uns am Tisch begrüsst. Und so trifft es sich, dass ich den Schlossherrn persönlich nach dem spukenden Schlossgespenst frage. Natürlich nur zum müden Scherz, ist ja klar. Aber Caminada gibt umgehend zurück: Unser Schlossgeist? Pantaléon? Klar gibt’s den! Schluck?! Mit verstohlenem Blick über seine Schulter und einem Flüstern drückt er uns vertraulich sein neustes Projekt in die Hand, «Caminada Documenta»: Ein zweimal im Jahr erscheinendes Rezeptmagazin. Eilig schlage ich nach. Und tatsächlich! Schriftsteller Gion Mathias Cavelty hat dem 500-jährigen Schlossgeist Pantaléon nachgespürt. Ein beklemmendes Gefühl beschleicht mich, als ich lese, dass Pantaléon stinksauer ist auf Caminada und es satt hat, in seinem Schatten zu stehen. Angeblich sägt er an Caminadas Thron, um selber eines Tages wieder die Kochlöffel im Schloss zu schwingen. Na, wenn da der Haussegen nur nicht schief hängt! Küche und Werte von Schloss Schauenstein:Team, Respekt, Verantwortung, Ehrlichkeit, Freude! Vorbereitung mit Präzision Köche bei der Arbeit Sous Chef Ollie Schuiling erklärt Andreas Caminada legt Walter das neue Rezeptmagazin «Caminada Documenta» nahe Aber schreiten wir jetzt endlich zu Kaffee und Pralinen! Mit Vorteil im Obergeschoss entweder in der Bar oder im Fumoir, je nach Rauchpräferenz. Farbiges Décor in der Lounge Stilvolle Leuchte in der Lounge Smokers Lounge Reflektierender Humidor Kerzendeko im Fumoir René Salzmann serviert Friandises zum Espresso Macchiato Lolliepops zum Kaffee Fruchtgelée und Schokoladenganache Schloss Schauenstein: «Ich bin auch ein Hotel» Wir sind bewusst zum Mittagessen aufgekreuzt in der Meinung, dann mehr schlemmen zu können als am Abend. Da wussten wir aber zwei Dinge nicht: Erstens frönt man hier nicht der Völlerei, sondern fühlt sich auch nach unzähligen Gängen noch leicht wie eine Feder. Und zweitens verdienen die Hotelzimmer nicht mein vermeintliches Prädikat «hölzern gestreift», sondern vielmehr «grosszügige Designersuiten»! Wie sich Pantaléon hier unter dem Schlossdach eingenistet hat, ist schlicht sensationell für einen 500-jährigen Kerl! Sofa im Eingangsbereich Treppenhaus im Schloss Mystisches Treppenhaus Es geht zwar auch klassisch: Das Zimmer Feuer… Weitere Schloss Suite … aber eben auch hochmodern: Zimmer Kastanie Zimmer Wasser – Schauder! Links im Glas schaut mir Pantaléon über die Schulter? Badezimmer in der Turmsuite. Mit Aufgang zu Pantaléons Turmzimmer? Wohn- und Schlafzimmer der Turmsuite Wohn- und Schlafzimmer der Turmsuite Bravo, bien joué! Adresse Wer sich auch auf Gespensterjagd begeben will: Schloss Schauenstein Restaurant Hotel Schlossgass 77 CH-7414 Fürstenau Telefon: +41 81 632 10 80 E-Mail: kontakt@schauenstein.ch Reservation: schauenstein.ch Wer sich beeilt, kann sogar das ganze Schloss käuflich erwerben: Gemäss Bilanz ist es per Februar 2022 zum Verkauf ausgeschrieben! Neben Caminada bietet auch Gratian Anda von The Living Circle (Link zu meinem Review) mit. Das Hotel und sein Restaurant würden perfekt in dessen Portfolio passen mit Widder und Storchen in Zürich und Castello del Sole in Ascona (Links zu meinen Reviews). Auszeichnung The World’s 50 Best Restaurants Wer bis hierher nicht genügend Caminada geniessen konnte, versucht sich am besten in seinen Restaurants IGNIV Bad Ragaz oder St. Moritz oder Zürich. Da kochen andere Talentierte in seinem Geiste ;-) { "@context": "https://schema.org/", "@type": "Review", "itemReviewed": { "@type": "Restaurant", "address": { "@type": "PostalAddress", "addressLocality": "Fürstenau", "addressRegion": "GR", "postalCode": "7414", "streetAddress": "Schlossgass 77" }, "name": "Schloss Schauenstein Restaurant", "openingHours": [ "Th-Su 12:00-17:00", "We-Su 19:00-24:00" ], "priceRange": "$$$$", "servesCuisine": [ "Modern French" ], "email": "mailto:kontakt@schauenstein.ch", "image": "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2017/02/Schloss-Schauenstein-Ess-Saal.jpg", "telephone": "+41 81 632 10 80", "url": "https://schauenstein.ch/" }, "author": { "@type": "Person", "name": "Walter Schärer" }, "review": [ { "@type": "Review", "author": "Walter Schärer", "datePublished": "2017-02-27", "description": "Das Restaurant Schloss Schauenstein von Andreas Caminada wird den hohen Erwartung locker gerecht: Ambiance und Essen sind hervorragend, das Erlebnis ist sehr zu empfehlen!", "name": "Zu Gast bei Schlossherrn und Starkoch Andreas Caminada" } ], "publisher": { "@type": "Organization", "name": "reisememo.ch" } } Preise Die Menupreise beginnen pro Person bei CHF 200.- für einen 3-Gänger, der 6-Gänger kommt auf CHF 261.- zu stehen. Die Zimmerpreise beginnen bei CHF 370.- werktags und CHF 390.- am Wochenende pro Zimmer und Nacht, die Suiten sind ab 580.-, respektive 600.- zu haben. Die luftige Turmsuite kostet 660.- oder 680.-, das zusätzliche Turmzimmer – wahrscheinlich zu teilen mit Pantaléon – weitere 180.- Das Frühstück vom nächsten Morgen schlägt mit 42.- pro Person zu Buche. Öffnungszeiten Mittag: Donnerstag bis Sonntag ab 12.00 Uhr Abend: Mittwoch bis Sonntag ab 19.00 Uhr ## Florenz im Winter!? Sicuro che si! Quelle: https://reisememo.ch/italien/florenz-staedtereise-winter Zugegeben, ich war ein wenig skeptisch. Ob es eine gute Idee ist, im Januar nach Florenz zu gehen? Perchè no? Keine drängende Menschenmassen, keine von Touristen überfüllten Gassen, Zeit und Musse für all die Sehenswürdigkeiten. Somit hat man Michelangelos David fast für sich allein… Und überhaupt, Italien ist immer eine gute Idee! Ponte Vecchio – die bekannteste Brücke in Florenz Die Frage stellt sich in Florenz nicht, was man sich ansehen soll – sondern viel eher, was man auslassen soll. Die Auswahl an Museen und Sehenswürdigkeiten ist gigantisch! Aber gerade in den Wintermonaten lässt sich die Stadt mit Zeit und Musse entdecken. Städtereise im Winter Ganz sicher sollten die Uffizien auf dem Programm stehen. Es empfiehlt sich hier jedoch auch im Winter, die Tickets online zu reservieren, wenn man die Warteschlange vermeiden will (ja… sogar im Januar!). Drinnen warten Werke von Botticelli, da Vinci, Ghirandolaio, Raphael und anderen berühmten Künstlern der Renaissance. 101 Räume voll mit Kunst gilt es zu bewältigen! Daher ist es ratsam, sich vorher einen kleinen Plan zurechtzulegen, welche Bilder man sich zu Gemüte führen will. Sonst ist man dann schnell mal überfordert mit der Menge an Werken. In den Uffizien Büste mit ihrem Schatten Botticellis Venus Weiter geht’s zur Kathedrale Santa Maria del Fiore mit ihrer gewaltigen Domkuppel. Die Fassade aus dreifarbigem Marmor ist faszinierend. Man kann sowohl die Domkuppel als auch den Campanile besteigen. Wir entscheiden uns für den Campanile. Die Sicht von oben entschädigt für die 414 Treppenstufen und die leicht klaustrophobischen Anfälle im engen Treppenhaus. Fantastico! Dom mit Aussicht Fassade aus Marmor Battistero und Dom im Morgenlicht Keinenfalls auslassen sollte man vor der Kathedrale den Battistero, die Taufkirche Johannes des Täufers. Und gleich in der Nähe lockt die Galleria dell’Academia, wo man Michelangelos David in voller Pracht – und natürlich weitere berühmte Werke – bestaunen kann. Die Kopie von Michelangelos David auf der Piazza della Signoria Gegen Abend empfiehlt es sich, mit Bus oder Taxi zum Piazzale Michelangelo hochzufahren. Meines Erachtens hat man von hier die mit Abstand schönste Sicht über Florenz. Am besten nimmt man ein Fläschchen Chianti mit und geniesst zur Aussicht „un bicchierino“. Was dann aber im Januar doch ein wenig kalt war. Ich war auf alle Fälle froh, als ich wieder in den warmen Bus zurück einsteigen durfte. Aussicht auf Florenz vom PIazzale Michelange Florenz und seine Kulinarik Zur italienischen Kultur gehört selbstverständlich auch Kulinarik. Um die berühmte toskanische Küche kennenzulernen, haben wir am nächsten Tag bei EatingEurope eine Foodtour gebucht. Mit Gaia, unserer sympathischen Führerin, geht es auf die andere Seite des Flusses Arno. Hier erlebt man das «wahre» Florenz, abseits der Touristenströme. Apero auf Florentinisch Auf insgesamt acht Stopps entdecken wir typische Florentiner Gerichte, die wir so vermutlich nie probiert hätten. Ich habe sogar das berüchtigte Lampredotto gekostet. Ein Brötchen mit gekochtem Labmagen, dem vierten Magen der Kuh, wie wir gelernt haben. Es ist besser als es sich anhört! Also eigentlich ist es sogar sehr gut, wenn man sich nicht allzu stark vor Augen führt, was man genau isst… So sieht Lampredotto aus Besonders erwähnenswert ist die Pasticceria Buonamici, wo wir sogar in der Backstube Roberto beim Cantucci backen zuschauen dürfen. Ich kann mit Fug und Recht behaupten: Frisch aus dem Ofen sind sie ein Gedicht! Roberto zeigt, wie man Cantucci macht Auch die Macelleria Mignani in ihren alten Gemäuern und der tollen Fleischauslage hat mich beeindruckt. Übrigens liefern sie neuerdings sogar die Bistecca Fiorentina in die Schweiz! Das muss ich im Sommer unbedingt mal ausprobieren. Hach… das war alles so lecker und Gaia hat uns unterwegs mit Anekdoten und Historischem der Gegend unterhalten. Eine tolle Art, um eine Stadt von der kulinarischen Seite zu erkunden. Nach vier Stunden hätte man uns zwar durch die Stadt kugeln können – aber hey, Essen macht glücklich! In Italien noch mehr als anderswo! Strassenschilder Kunst von Clet Abraham Eine Sehenswürdigkeit der etwas anderen Art sind die Strassenschilder von Clet Abraham. Mit abziehbaren Stickern werden sie zu humorvoller Strassenkunst abgeändert. Den Sinn der Schilder wird zwar nicht zerstört. Trotzdem muss er regelmässig Ordungsbussen bezahlen. Ich hatte meine Freude daran, seine Werke in der Stadt zu entdecken. Strassenschild à la Clet Abraham Schilderwald mit Clet Abrahams Schalk Die Zeit in Firenze ist viel zu schnell vergangen. Aber die paar Tage Sonne und die Italianità haben unheimlich gut getan! So eine kurze Auszeit sollte man sich viel öfters nehmen. Florenz ist ja nur gerade eine knappe Flugstunde ab Zürich entfernt. Swiss beziehungsweise Helvetic Airways fliegen täglich in die Kunst- und Genussmetropole. Voller Energie (und ok, auch mit vollem Magen…) starte ich nun morgen in die neue Arbeitswoche. ## Making-of einer Bloggerreise nach Zermatt – Wie läuft das eigentlich? Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/bloggerreise-making-of-zermatt Heute offeriere ich wieder mal einen Blick hinter die Kulissen unseres Reiseblogs. Diesmal anlässlich eines Reisebloggertreffs in Zermatt: Was abgeht, wenn 4 Reiseblogger und 3 Instagrammer mit ihren Kameras hantieren, als gäbe es kein Morgen… Eine Anreise im Zug, die ist lustig… Unsere Reisegruppe würfelt sich bei der Anreise nach Zermatt im Zug zusammen: Reisebloggerin Ellen Gromann von patotra.ch (Passion to Travel) sitzt seit Weinfelden schon im Zug, als Katja und ich in Zürich zusteigen. Auf dem Perron laufen wir in die Arme von Instagrammerin Rayana Gasparotto und zusammen unterhalten wir uns bis nach Bern. Dort steigt mit Instagrammerin Nicole Hunziker eine ruhige und zurückhaltende Bernerin dazu und weiter geht es in Richtung Visp. Das mit der Ruhe erweist sich allerdings als trügerisch. Denn die Zurückhaltung hält genau nur so lange, bis Nicole feststellt, dass die «Zürcher» eigentlich ganz nett sind und ich ja auch ein bisschen Berndeutsch spreche. Wenn ich richtig mitgeschnitten habe, unterhalten wir ab da den halben Zugswaggon mit unserer Berndeutsch-Extravaganza rund um «schlöfle, grüppele, hiufsch» und so. Die Inder nebenan lachen einfach mit, weil alle anderen lachen ;-) Bis nach Zermatt komplettiert sich das muntere Reisetrüppchen um Reisebloggerin Sonja Hüsler von TELE und den Jung-Instagrammer Fabio Zingg. Mit 18 Jahren ist er der Jüngling im Umzug, aber mit 78’000 Instagram-Abonnenten doch schon ein Social-Media Schwergewicht. Das ist Zermatt Tourismus eine Einladung wert an ein Erlebniswochenende in ihrer Destination. Update 15.3.2020: In der Zwischenzeit wurde Fabio bei Instagram «gefeatured», bei SwissInfo, The Guardian, 20 Minuten und weiteren erwähnt und in der SonntagsZeitung auf einer ganzen Seite portraitiert. Macht summasummarum inzwischen über 288’000 Abonnenten… Blogger-Anreise mit dem Zug «Typisches Gespräch» unter Reisebloggern und Instagrammernv.l. Rayana Gasparotto, Rayana Gasparotto (im Fenster), Ellen Gromann, Katja Birrer, meine Hand, Fabio Zingg, Sonja Hüsler, Fabio Zingg Highlights ohne Ende in und um Zermatt Die wilde Fotografiertruppe und ihre Teleskope zu zähmen, hat sich Corinne Ulrich von eben Zermatt Tourismus vorgenommen. Für die nächsten 3 Tage ist ihr Office um uns herum in den Bergen und Restaurants rund um Zermatt. Aber schon die erste Pause droht ausser Rand und Band zu geraten, als uns Matterhorn, Selfies und Kaffee nicht mehr aus ihrem Bann lassen wollen. Telefonisch organisiert Corinne kurzerhand das Reiseprogramm um und weiter geht es in geänderter Reihenfolge… Corinne passt das Reiseprogramm kurzfristig an Katja und Ellen mit den Matterhorn SchnappschüssenFliessend wird zwischen Drohne, Spiegelreflexkamera und Smartphone jongliert Wir werden alle mit #Zermatt #Matterhorn Sonnenbrillen ausgerüstetKatja und ich vor dem Walterhorn Instagrammerin Nicole mit Selfie vom Matterhorn-Selfie und entsprechender Brille Instagrammerin Rayana mit Selfie-Brille und Matterhorn Nachdem wir uns vom ersten Matterhorn-Rausch einigermassen einrenken, geht es weiter im Takt. Schliesslich sind wir ja nicht in den Ferien hier… Corinnes Taktstock zeigt als nächstes unmissverständlich in Richtung nächste Gondel und ab gehts! Vor der Abfahrt im nächsten Lift Sonja Hüsler und Corinne Ulrich dichtgedrängt im Lift Gourmet-Chalets von Findeln — Restaurant-Trilogie in 3 Teilen Reiseblogger sind von hungriger Natur. Ob wegen ihrer grossen Neugier oder den vielen Kilometern, die sie am Tag zurücklegen, ist nicht belegt. Oder vielleicht liegt es auch schlicht daran, dass man überall weiss: Liebe geht durch den Magen. Mit einem feinen Happen lassen sich die verwöhnten Schreiberlinge ja allenfalls etwas milde stimmen in ihrem Urteil? Wie dem auch sei, in Sachen Gourmandise sind die Zermatter überhaupt nicht in Verlegenheit zu bringen. Gefühlt lehnt sich an jeder Ecke ein Sterne-Restaurant an das nächste und der geneigte Geniesser hat die Qual der Wahl aus über 100 Restaurants! In einem so kleinen Dorf wie Zermatt… Wem das zuviel des Guten wird, schnallt sich die Bretter, die die Welt bedeuten, unter die Skischuhe und fährt nach Findeln, einem kleinen Weiler ob Zermatt (im Sommer tut es auch eine leichte Wanderung). Hier wird einem in Form eines «Gourmet Around» die Wahl abgenommen: Die Vorspeise gibt’s im «Paradies», die Hauptspeise «Chez Vrony» und das Dessert im «Findlerhof». Hier die Fotos vom Essen mit der spektakulärsten Aussicht aufs Matterhorn. Rayana tippt sich bereit für die «paradiesische» Vorspeise Reiseblogger beim Hauptgang «Chez Vrony» Aber erst nachdem alle Vrony-Burger fotografiert sind… Die spinnen, die Blogger! Und weil der Tag ja 24 Stunden hat und mit 3 Restaurants noch nicht ausgefüllt ist, zeigt uns Corinne auf dem Fussweg zurück nach Zermatt auch noch die atmosphärische Event-Location «Turbina Zermatt». Nicht schlecht, was man aus einem Wasserkraftwerk auch noch so machen kann. Wenn Mann eigentlich ein Chalet kaufen wollte… Auch speziell für Zermatt ist die weltweit grösste Zucht von Schwarznasenschafen. Nicht umsonst ist Wolli, das Maskottchen von Zermatt, ein Schwarznasenschaf! Was die haarigen Pummelchen so speziell und verwandt mit der Miss Zermatt macht, blöken wir hier zusammen. Heliskiing mit Air Zermatt Walter macht sich bereit für Heliskiing mit Air Zermatt Wie die windige Chose mit den roten Choppern ausgeht, steht in diesem hektischen Erlebnisbericht. Die Kurzversion davon im folgenden Video. Lautstärke aufdrehen bitte, es fliegt dann höher! Wer trotz Helikopterunterstützung das Gefühl hat, nicht genügend Höhenmeter gemacht zu haben, besteigt halt die Gornergratbahn und geniesst jeweils am Donnerstagabend ein «Dining with the Stars» und die fachkundige Führung durch die Sternbilder der Galaxie. Die der Nordhalbkugel jedenfalls. Schon wieder ein Erlebnis der Extraklasse! Winterwanderung auf die Fluhalp In Richtung Fluhalp erkunden wir Seen wie den Stellisee. Hier entstehen bei glattem Wasser die spektakulären Fotos vom sich spiegelnden Matterhorn. Heute liegt dafür aber zuviel Schnee. Auf dem Eis. Wir versuchen es im Sommer wieder. Jetzt wissen wir ja wo suchen… Aber auch im Winter finden sich spektakuläre Fotosujets (hier zur Winterwanderung), geht es doch in der einen Richtung zum spitzen Adlerhorn, zurück in die andere Richtung zum noch markanteren Matterhorn… Reiseblogger und Instagrammer ohne Zeit für AussichtEs ist ja «nur» das majestätische Matterhorn… Nicole und Walter lassen den Drachen steigen.DJI Mavic Pro Drohnenflug über der Fluhalp.Mit freundlicher Genehmigung von Air Zermatt Dass es auf solchen Wanderungen auch einiges zu besingen gibt, demonstrieren die Singing Bloggers von Zermatt eindrücklich… Iglu-Dorf ob Zermatt — Übernachtung bei Minus 20 Grad! Ein Besuch im winterlichen Zermatt ist nicht komplett ohne Übernachtung in einem Iglu. Am besten bei klirrender Kälte. Nur dann ist es echt! Behaupte ich jetzt einfach. Nachdem ich es überstanden habe… Krönender Abschluss des Wochenendes mit einem Cervo Sonntags-Brunch Zum Auftauen nach dem Iglu und dem etwas harten Bett aus gefrorenem Eis geniessen wir den Brunch im Cervo Luxushotel doppelt und dreifach. Was für ein Kontrastprogramm! Nur das mit den Kameras vor dem Essen bleibt sich gleich. Das ist deshalb bemerkenswert, weil man in Gesellschaft von Reisebloggern und Instagrammern beim Essen offenbar geduldig wartet, bis alle ihre Schnappschüsse im Kasten haben. Respektive im Smartphone natürlich. Mann geht ja mit der Zeit… Und so muss sich also die gute Corinne laufend gedulden, bis ihr Essen kalt ist und wir die feinen Teller zur Genüge abgeknipst haben! Reiseblogger-Style Brunch: Erst fotografieren, dann geniessen… So geht das also hinter der Kamera… Und dass es hinter den Kulissen auch noch weitere Aspekte zu beachten gibt, war unlängst bei 20 Minuten nachzulesen: Offenbar gibt es auch Schwarznasenschafe, die ihre (vermeintliche) Position als «vielbeachtete» Blogger missbrauchen und sich Deals erschleichen. Oder es wenigstens versuchen. … und die Rückreise im Zug, die ist ruhig… Phuh, was für ein Wochenende! Ein Schelm, wer behauptet, nach so viel Action nicht müde zu sein! Nach geschlagener «Schlacht» auf dem Heimweg: Generationengerechter MedienkonsumSonja Hüsler und Fabio Zingg nehmen es easy Und nein, es ist nicht so, dass Texte, Fotos und Videos in Echtzeit aus der Kamera fallen, wenn wir zu Hause ankommen. Von so einem Wochenende sichern wir jeweils gegen 3 Gigabyte Daten und dann beginnt die Arbeit der Bildredaktoren, Bildretoucheure, Konzepter, Storyteller, Texter, Textredaktoren, Korrektoren, Kameramänner, Regisseure, Drehbuchschreiber, Cutter, Toningenieure, SEO-Berater, Social Media Manager und was da sonst noch so alles durchs Büro eines Reisebloggers wuselt. Wer also bis hierhin mit meiner Schreibe durchgehalten hat, erquicke sich an den gelungenen Texten oder Fotos, ignoriere die weniger gelungenen und freue sich, dass sie/er zu den 4% treuen Lesern gehört, die bis zuunterst runterblättern. Danke vielmals ;-) ## Chaletdorf Findeln bei Zermatt – Gourmet-Trilogie am Berg Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/findeln-gourmet-restaurant-zermatt Zermatt ist eine allseits bekannte Gourmet-Destination. Mit über 100 Restaurants hat man wirklich die Qual der Wahl. Soll’s denn lieber etwas «eifach und urchig güets» sein? Oder doch lieber etwas Raffiniertes der Haute Cuisine? Wir essen uns im Chaletdorf Findeln durch 42 Gault Millau Punkte… Findeln liegt auf 2020 m.ü.M. Der kleine Weiler oberhalb von Zermatt ist nicht nur bekannt für die malerischen, kleinen Chalets und den schönsten Blickwinkel auf das Matterhorn, sondern auch für seine Spitzengastronomie! Gemütlich spazieren wir nach Findeln, stets mit Blick aufs Matterhorn Auf Einladung von Zermatt Tourismus folgen wir dem «Gourmet around» durch die folgenden drei Restaurants, wobei wir im «Paradies» die Vorspeise, bei «Chez Vrony» die Hauptspeise und zuletzt das Dessert im «Findlerhof» schlemmen: Wegweiser zum «Paradies» mit seinen Restaurants ;-) Restaurant Paradies, 14 Gault Millau Punkte Der Einheimische Gaston Zeiter, Gastgeber des Restaurants Paradies, erwartet uns zur Vorspeise. Wie so oft bei Spitzenköchen wirkt auch Gaston eher etwas zurückhaltend und schüchtern. Doch dann, als er uns die Vorspeise auftischt (zusammen mit viel Heida Wein) und wir voller Begeisterung aus dem Häuschen sind, strahlt er übers ganze Gesicht. Das Eis zwischen ihm und den Bloggern und Instagrammern, die das Essen von allen möglich und unmöglichen Seiten begutachten und fotografieren, ist schnell gebrochen! Gastgeber Gaston Zeiter in seinem Restaurant Paradies Voller Stolz präsentiert er uns die Vorspeise, die er für uns kreiert hat; eine Gerstensuppe mit Schnittlauch, ein Raclette mit Heidakäse und ein Siedfleischsalat. Was für eine spezielle Kombination! Gaston verrät uns auch, dass für ihn die Butter das A und O sei und folglich in seinen Menus oft eine wichtige Nebenrolle spiele. Nach der ersten Aufregung wirds endlich ruhig am Tisch; wir geniessen die Vorspeise und nicken uns nur noch anerkennend zu. Nur sporadisch die Kamera lupfend und fotografierend… Der Tisch ist gedeckt – es kann losgehen! Siedflleischsalat, Raclette und Gerstensuppe zur Vorspeise Adresse: Bergrestaurant Paradies Findeln CH-3920 Zermatt Telefon +41 27 967 3451 Zur Paradies Website Chez Vrony, 14 Gault Millau Punkte Weiter geht’s zur weit herum bekannten Vrony. Ihr Mann Max erwartet uns bereits mit einem Strahlen im Gesicht, als wären wir die Reiseblogger des Emirs von Katar. Bei Vrony geht es einiges emsiger zu und her als zuvor im Paradies. Die Terrasse ist schon sehr gut besucht. Kein Wunder – bei dieser Aussicht! Nachdem wir kurz die Karte studieren, ist allen am Tisch klar: Sieben Mal den Original Vrony Burger, bitte! Der Original Vrony Burger im Ladies Cut Format Burger mit Aussicht. Wie von der Postkarte… Wir Frauen können uns am «Horu», wie die Einheimischen das Matterhorn nennen, kaum satt sehen. Unsere Kameras knipsen weiterhin drauflos, als gäbe es kein morgen. Derweil stiefelt Walter mit seiner Kamera im Haus herum. Schliesslich gibt es auch da einige schöne Sujets zu fotografieren. Allen voran die Designleuchten und Möbel von Heinz Julen – Vronys Bruder. Vrony hat das Restaurant übrigens 1995 von ihrem Vater übernommen und ist seither Gastgeberin mit Leib und Seele. Spürbar! Chalet Chez Vrony Spektakuläre Aussicht aufs Matterhorn Gastgeber Max und Vrony Adresse: Chez Vrony Findeln CH-3920 Zermatt Telefon +41 27 967 25 52 Zur Website Chez Vrony Der Findlerhof, 14 Gault Millau Punkte Zu guter Letzt erwartet uns der Findlerhof zum Dessert: Heidi tischt uns einen warmen Schokoladekuchen mit Früchten auf. Dass dazu auch ein «böser» Kaffee mit Apricot Likör gehört, versteht sich von selbst. Der Kuchen ist innen noch etwas flüssig und zergeht nur so auf der Zunge… was für ein krönender Abschluss dieser Gourmet-Trilogie in Findeln! Eingang zum Restaurant Findlerhof Gastfreundschaft mit Herz im Findlerhof Zermatt Süsse Versuchung im Findlerhof Zermatt Adresse: Findlerhof Findeln CH-3920 Zermatt Telefon +41 27 967 25 88 Zur Findlerhof Website Die Restaurants in Findeln erreicht man via einfache Wanderung ab der Seilbahnstation Sunnegga. Nach dem Gaumenfest geht es zu Fuss hinunter bis nach Zermatt. Der guten Verdauung zuliebe… Unser Dank geht an… … die drei Gastgeber, die uns dieses Gourmet-around ermöglicht haben! Vielen Dank auch an Corinne von Zermatt Tourismus, die dafür gesorgt hat, dass wir immer rechtzeitig am richtigen Ort waren und nichts anbrannte beziehungsweise kalt wurde ;-) Hier der Hintergrundbericht über die von ihr organisierte Blogger-Reise. Corinne passt das Programm kurzfristig an Den Gourmet-Pass Findeln bucht man über die Matterhorn Zermatt Bergbahnen. En Guete! Und hier geht’s zu unseren weiteren Reiseberichten aus Zermatt. Beispielsweise servieren sie im Cervo in Zermatt einen Brunch vom allerfeinsten. Und wer noch höher hinaus will, der reserviert eine Sternstunde auf dem Gornergrat. Dort gibt’s ein Fondue Chinoise à discretion inklusive Sternkunde. Auch nicht schlecht ;-) Und das Restaurant des Hotels Post bietet ein sehenswertes alpines Designerambiente. Sollten übrigens in Findelns Gourmet-Weiler einmal die drei Top-Häuser ausgebucht sein, kann man sein Glück auch im Adler Hitta versuchen oder im Restaurant Enzian. Die Aussicht ist von gleich hoher Qualität ;-) ## Cervo Sonntags-Brunch – im Mountain Boutique Resort Stil! Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/cervo-sonntags-brunch-zermatt Ein ausladender Sonntags-Brunch ist meine präferierte Art, den Sonntag zu lancieren. Um das Erlebnis «Brunch» noch zu steigern, liess sich Zermatt Tourismus auf ein gewagtes Experiment ein: Sie packten uns vorher über Nacht bei minus 20 Grad in ein Iglu! Wir schaffen es trotzdem an den Brunch! Dass ich sonntags gerne mal zum Brunch schreite, ist mittlerweile sattsam bekannt. Ich liebe es, den Sonntag gemütlich und entspannt zu starten im Kreise von schmackhaften Delikatessen, einem Säftli und Kaffee in rauhen Mengen. Und guter Gesellschaft. Ist ja klar. Alpin Chic vom Erfinder persönlich Auf unserem Blog türmen sich inzwischen über 20 Reviews von Sonntags-Brunches. Das muss Corinne Ulrich von Zermatt Tourismus wohl als Herausforderung verstanden haben: Sie lud uns nicht einfach zum kommunen Brunch-Review, sondern liess uns die Nacht davor in einem Iglu schmoren! Respektive schlottern natürlich, denn bei minus 20 Grad nehmen auch wir es nicht mehr cool… Aber klar haben wir auch diese Herausforderung angenommen und überstanden. Und wie! Morgenrot über dem Iglu-Dorf Zermatt Frisch aufgetaut machen wir uns also am nächsten Morgen auf den Weg vom Iglu zur Gornergratbahn und hinunter nach Zermatt ins Boutique Hotel Cervo und seinen vielgepriesenen Sonntags-Brunch. Die Erwartungen sind turmhoch! Nicht nur, weil wir uns gerade wie neugeboren fühlen — oder zumindest als Überlebende — sondern auch weil dem Cervo ein legendärer Ruf vorauseilt: Hier soll der Begriff «Alpin Chic» wenn nicht erfunden, so doch mitgeprägt worden sein. Wir sind gespannt wie eine Wäscheleine! Cervo Mountain Boutique Resort Als uns das E-Taxi vor dem Hotel absetzt, wird schnell klar, woher der gute Ruf rührt: An einer Hanglage von Zermatt, am Waldrand mit Sicht auf das Matterhorn, schmiegen sich acht elegante Stein, Holz und Glas Chalets aneinander, alle stolze Träger des diskreten Hirschemblems, des Cervo — eben «Hirsch» auf Italienisch. Oder eventuell sogar Platzhirsch, wie sich zeigen wird? Chalets des Cervo Mountain Boutique Resorts Eingang zum Cervo Mountain Boutique Resort Bild mit Hirsch im Cervo Resort Die Platzverhältnisse sind im ersten Eindruck eng: Man betritt das Hauptchalet nicht durch eine grosse Vorfahrt und Drehtüre, sondern über eine kleine Treppe, und steht dann vor einer unscheinbar kleinen Reception. Über eine enge Holztreppe geht es einen Stock höher ins mit 14 Gault Millau Punkten dekorierte Puro Gourmet Restaurant. Auch dieses wirkt mit der tiefen Holzdecke eher klein und übersichtlich, soll aber immerhin 70 Plätze bieten. Kaum haben wir aber Platz genommen, beschleicht uns ein behagliches Gefühl des Zuhauseseins. Nicht dass wir in einem Chalet oder einer Jagdhütte wohnen, aber etwa so müsste es sich vermutlich anfühlen. Das muntere und aufmerksame Personal tut das ihre dazu, uns willkommen zu heissen, und macht sich umgehend daran, unseren Tisch zum Verschwinden zu bringen. Unter all den Delikatessen, die hier oben wachsen. A la Carte Sonntags-Brunch Wir laben uns an Birchermüesli, Gipfeli, Käse und derlei und machen dann unseren beliebten «Egg Benedict Test»: Wie hoch aufgetürmt und mit welchen Beilagen wird hier das Egg Benedict gereicht? Ist ein Schuss Avocado dabei? Allenfalls auch etwas Schinken mit seinem Schnittlauch? Berkel Fleischmaschine A la Carte Brunchtisch im Cervo Käse, Birchermüesli und so Noch mehr Käse, Kaffee und weitere Verführungen Egg Royal mit Lachs Egg Benedict Das Egg Benedict schmeckt hervorragend. Kein Thema. Optisch und punkto Beilagen wird es unser Egg-Benedict-Ranking aber wohl eher nicht anführen ;-) Das Gesamterlebnis ist trotzdem top! Mit Sicht auf das Matterhorn «verdauen» wir die abenteuerliche Nacht und den feinen à la Carte Brunch. Gut gemacht! Der Brunch schlägt mit CHF 49.- pro Person zu Buche. Angesichts des Erlebnisses ein fairer Preis, wie ich meine. Der Brunch steht übrigens allen offen, nicht nur den Hotelgästen. Wer sich also in einem anderen der vielen Zermatter Designer-Chalets einquartiert, kann trotzdem ein gutes Stück Cervo mitgeniessen. Oder in anderen Worten: Der Sonntags-Brunch ist Cervo-Feeling für den kleinen Geldbeutel, liegen die Zimmerpreise doch eher im oberen Segment. Aber es wird ja auch etwas geboten… Aussicht aufs Matterhorn Wegweiser zu den Cervo Chalets Aussicht vom Zimmer Spa Bereich Terrasse mit Aussicht Hotelier Daniel F. Lauber Darüber, dass alle Handgriffe sitzen, wacht mit freundlichem Blick Seniorchef Daniel Lauber. Der Ingenieur, Ständerat und langjährige Zermatter Gemeindepräsident sorgt dafür, dass sein Sohn und Jung-Hotelier Daniel F. Lauber nicht die Bodenhaftung verliert ob all den Erfolgsmeldungen, die das Cervo regelmässig verkünden darf. Grandseigneur Daniel Lauber im Cervo Restaurant «Puro» Bei der Hoteleröffnung im Dezember 2009 war der Sprössling noch keine 30 Jahre jung und seinem damals gewagten «Alpin Chic» Hotelkonzept am Waldrand über Zermatt wurden wenig Chancen eingeräumt. Heute ist der Quereinsteiger und Hoteldesigner einer der erfolgreichsten Schweizer Hoteliers überhaupt… Ah! Und übrigens: Wenn Mann meint, den letzten Krümel des Brunches verspiesen zu haben, geht es eigentlich erst richtig los! Jetzt läuft die Küche zur Kür auf und serviert umwerfend würzige Rindswürfel. Und Dessert ohne Ende… Rindfleischwürfel im würzigen Sud Dessertvariation Wohl bekomm’s! Der geneigte Leser mag hier einwenden, es werde etwas gar viel aufgetischt für Zwei? Stimmt! Die Tafel war denn auch für 8, weil wir im Tross mit weiteren Reisebloggern und Instagrammern aufkreuzten. Die irrwitzigen Fotos von essenden Bloggern folgen später in einem «Making-of» dieser Bloggerreise… Herzlichen Dank an Zermatt Tourismus und das Cervo Team für die grosszügige Einladung und die hervorragende Bewirtung! 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Meist nutzt sie für den Transport unserer Gruppe zwei Gondeln oder zwei Elektromobile. Um uns aber das Heliskiing auf dem Rothorn näherzubringen, ordert sie kurzerhand zwei HELIKOPTER der Air Zermatt! Wow!Ab und zu kriegen auch wir Reiseblogger ein Zückerchen ;-) Heliport von Air Zermatt Per öffentlichen Dorfbus fahren Abenteuerwillige vom Bahnhof Zermatt ein paar Stationen talwärts zu einem unscheinbaren, blauen Warenlift der Air Zermatt. Von hier geht es hoch auf den Heliport der Air Zermatt. Der ist bei unserer Ankunft früh morgens recht aufgeräumt. Ein einziger Heli steht etwas lustlos in der Ecke herum und sieht gerade nicht so aus, als würde er nächstens irgendjemanden irgendwohin befördern. Wir tun so, als wäre das alles ganz normal und stehen halt einfach ein bisschen wichtig mit unseren Kameras herum. Und da es am Boden eine dicke, rote Linie hat, bauen wir uns mal dahinter auf. Kann nie schaden. Dann bequemt sich doch noch einer dieser coolen Typen im Flugzeugträger-Look auf den Heliport. Und dann noch einer. Und noch einer. Alle in ihren schicken, roten Daunenjacken und weissen Helmen. Ansonsten ist es schön ruhig und leer hier… Die Jungs stehen lässig ein bisschen im Kreis und plaudern. Sieht immer gut aus. Wir gucken uns etwas ratlos an. Und machen halt noch ein paar Schnappschüsse. Schliesslich geht gerade das Matterhorn hinter dem Heliport auf. Warenlift für Ski und Personal «Verlassener» Heliport vor dem Matterhorn Oliver Fuchs und Air Zermatt Helikopter Oliver Fuchs plaudert mit seiner Crew Oliver Fuchs empfängt den anfliegenden Eurocopter Dann aber! Eindeutig! In der Entfernung lässt sich ein leises Knistern ausmachen. Es wird aber immer lauter bis zwei Helis mit tosendem Knattern auf dem Heliport landen. Plötzlich ist die Hölle los: Hektik bricht aus. Ausladen von Gästen und Gepäck. Einladen von Reisebloggern und Kameras. Angurten und festzurren. Kopfhörer montieren. Mikrofon richten. Und schon geht es wieder ab in die Zermatter Lüfte! Via Weisshorn und Matterhorn zum Rothorn Heliskiing Praktisch in einer seitlichen Rückwärtsrolle fliegen die Helikopter mit der filmenden Fracht über den Werkhof hinauf zum spektakulären Weisshorn und seiner Weisshornhütte. In der nächsten langgezogenen Rechtskurve wird das Matterhorn majestätisch in Szene gesetzt. Gewusst wie… Und schon wenige Augenblicke später taucht das Rothorn vor der Bugkamera auf und wir machen uns bereit, von Bord zu springen. Naja, ganz so dramatisch ist es dann doch nicht, landen die Helikopter doch butterweich im Schnee und wir steigen ganz normal aus, als wäre es aus dem Fond einer Limousine. Wäre da nicht eine eisige Bise auf dem Gipfel des Rothorns und ein ohrenbetäubender Krach des Rotors, der uns zudem auch noch den Schnee in die Augen treibt. Auch hier oben wird wieder in grosser Eile aus- und eingepackt. Mein grauer Kamerarucksack fliegt in hohem Bogen ungespitzt in den Schnee. Die Flugstunde Helikopter ist wohl nicht ganz günstig… Und dann heisst es noch einmal ducken so gut es die dicken Klamotten zulassen, Augen und Ohren schliessen und den Atem anhalten: Unter stiebendem Schnee und mit noch viel grösserem Krach hievt sich der feuerrote Donnervogel HB-ZAZ der Air Zermatt in einer noch kühneren, seitlichen Rückwärtsrolle zurück ins Tal. Zurück bleiben der pfeifende Wind und ein paar verduzte Reiseblogger und Instagrammer. Wir brauchen tatsächlich ein paar Momente, um uns wieder einzurenken und unsere Kameras scharf zu stellen. Was für eine Action! Instagrammerin Nicole Hunziker im Freudenflug Reiseblogger Walter bei der «Arbeit» Walter Schärer im «Rückspiegel» Matterhorn vom Helikopter aus Die beiden Helikopter der Air Zermatt auf dem Rothorn Helikopter auf dem Rothorn Abflug der Air Zermatt vom Rothorn Abflug des Helikopters über den Köpfen von Katja und Nicole Rothorngipfel mit Matterhorn im Hintergrund Und weil wir hier oben ja ALLES testen, machen sich die Reisebloggerin Sonja Hüsler mit den Instagrammern Rayana Gasparotto und Fabio Zingg zusammen mit Nadine Rüdisühli und Corinne Ulrich von Zermatt Tourismus bereit für die Skiabfahrt, während die Reisebloggerinnen Ellen Gromann und Katja Birrer mit Instagrammerin Nicole Hunziker und mir die Gondel hinunter ins Tal nehmen, um die Winterwanderung zur Fluhalp (Link zu Walters Reisememo) unter die Füsse zu nehmen. Was dort alles gesungen wurde dann später in einem anderen Artikel. Phuh, man merke, das Bloggerleben ist einfach nicht so einfach… Und wer mir jetzt kommt, der Beitrag handle ja gar nicht von Heliskiing, der hat das Video nicht bis zum Schluss geschaut? Herzlichen Dank… … an Corinne Ulrich und Zermatt Tourismus für die Einladung und das Organisieren dieser aussergewöhnlichen und unvergesslichen Erlebnisreise! Auch ein grosses Dankeschön an die Crew von Air Zermatt! You made my day! Und danke auch an die muntere Schreiber- und Fotografiertruppe, es hat Spass gemacht mit Euch! ## Winterwanderung auf die Fluhalp – das Matterhorn (fast) immer im Blickfeld Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/fluhalp-winterwanderung-matterhorn Die Wanderung von der stylishen Blue Lounge auf die Fluhalp ist easy peasy. Entlang einer Gletschermoräne hoch über Zermatt geht es praktisch eben durch die Hochgebirgslandschaft. Aber die wenigen Höhenmeter lohnen sich trotzdem, denn die Aussicht… ja, die ist magisch – in beide Richtungen! Ausgangspunkt Blue Lounge Die Blue Lounge ist aus verschiedenen Richtungen mit der Sunnegga-, Gant-, Patrullarve- oder Blauherd-Rothorn Paradise Bahn erreichbar. Sie zeichnet sich nicht nur aus durch ein elegantes Interieur, sondern wie in Zermatt so vieles, durch eine spektakuläre Aussicht aufs Matterhorn. Aussicht auf’s Matterhorn von der Blue Lounge Terrasse Skifahrer vor Matterhorn-Panorama Walter in der «Blue» Lounge© Sonja Hüsler Je nach Aufstieg zur Lounge – zu Fuss via Findeln und Paradise oder Tuftern, oder eben per Bahn – stärkt man sich auf der Terrasse oder sieht sich am Matterhorn satt. Nein, das geht natürlich nicht, aber irgendwann muss schliesslich jeder weiter und man muss dem Kraftort den Rücken kehren. Unweigerlich. Bergrestaurant Fluhalp – und Hotel Nun begibt es sich aber, dass man von der Blue Lounge in Richtung Fluhalp wandernd schon sehr schnell ein neues optisches Ziel erblickt: Unterhalb des markanten Adlerhorns blitzen schon von weitem die roten Fensterläden des Hotels und Restaurants Fluhalp auf. Am berühmten Stellisee entlang (hier entstehen jeweils die spektakulären Aufnahmen des sich im See spiegelnden Matterhorns bei Sonnenaufgang) geht es in einigen Kurven behutsam den Berg hoch, immer näher ans Tagesziel. Für uns jedenfalls. Die malerische Ansicht ist etwas ähnlich wie das Matterhorn: Man kann sich nicht sattsehen und hört nicht auf, die Szenerie zu knipsen. Ich jedenfalls. Und wehe dem, der sich umdreht! Man erstarrt dann zwar nicht zur Eissäule, analog zu Sodom und Gomorra, aber doch zur Fotosäule, indem man jetzt nicht mehr aufhören kann, das Matterhorn zu fotografieren… Präparierter Winterwanderweg auf die Fluhalp Exponierte Lage vor dem Adlerhorn Wanderweg zur Fluhalp Fluhalp Hotel vor Strahlhorn und Adlerhorn Fluhalp Hotel und Restaurant und Adlerhorn Wer geduldig bis zur Fluhalp weiterwandert, wird mit einer Aussichtsterrasse belohnt und einem neuerlichen Aussichtspunkt auf das Matterhorn. Wie wenn es davon zu wenige gäbe. Dazu gibt es Rösti mit Bratwurst oder ein Fondue. Schweizerweise. Oder man bestellt sonstwas aus der Karte, das geht natürlich auch. Ist dann einfach allenfalls nicht mehr ganz so schweizerisch. Wie es einem beliebt. Zum Schluss ist jedenfalls ein Schuss «böser Kaffee» angesagt. Etwas Digestif vom Pflümli oder Abricot kann nie schaden. Der Rahm dazu natürlich schon… Wie dem auch sei, auf der Wanderung zurück können allfällige Alkohol- oder Kalorienüberschüsse locker wieder kompensiert werden. Zumal ja das Matterhorn noch ein paarmal zu fotografieren bleibt. Aussichtsterrasse Fluhalp Balkone im Hotel Fluhalp Hotel Fluhalp in der tiefen Wintersonne Walter studiert die Menukarte mit Aussicht Rösti und Bratwurst mit Aussicht Kafi Pflümli und Abricot Walter und sein Abricot Fluhalp auf 2620 M.ü.M. Besteck auf der Fluhalp-Terrasse Auf dem Rückweg noch etwas Matterhorn… Für die Wanderung sollte man eine grosse Filmrolle mitnehmen, denn in beiden Richtungen gibt es so einiges zu knipsen. Und dann kann ja jederzeit unerwartet auch noch ein Helikopter der Air Zermatt zwischenlanden… Und wer auf dem Rückweg wider Erwarten schon wieder hungrig werden sollte, lässt mit Vorteil die Blue Lounge links liegen, nimmt die Sunnegga Gondelbahn und wandert dann weiter in Richtung des Weilers Findeln. Hier bietet sich die Qual der Wahl nicht nur an schönen Matterhorn-Fotosujets mit kleinen Holzchalets, sondern auch gleich drei aussergewöhnliche Restaurants. Wie es dort wo mundet, serviert Katja demnächst eigens in einem Restaurantbericht. Eines sei schon mal vorweggenommen: Auch hier führen sie den bösen Kaffee! Und Desserts! Um dann noch den Rausch und die Kalorien wegzuwandern, bietet sich die Wanderung entlang des Findelenbachs bis hinunter nach Zermatt an. Bis dorthin müsste alles wieder im Lot sein… Walter macht sich auf den Rückweg Gleitschirmflieger vor Dent Blanche und Ober Gabelhorn Hier lang zum Matterhorn… Matterhorn und Wanderweg mit Air Zermatt Helikopter Air Zermatt vor Dent Blanche, Ober Gabelhorn und Wellenkuppe Sessellift auch auf dem Rückweg Majestätisches Matterhorn Danke für die Führung Nicole! Bei dieser Wanderung übergab uns Zermatt Tourismus vertrauensvoll in die Hände der ortskundigen Instagrammerin Nicole Hunziker. Sie wies uns gekonnt den breit gewalzten Weg und fand auch den für uns reservierten Esstisch auf Anhieb ;-) ## Miss Zermatt mit schwarzer Nase – bei Julen Tradition Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/schwarznasenschaf-tradition-julen-zermatt Für die Schwarznasenschafe hat auch Zermatt seine Miss-Wahl! Allerdings sind hier die Kandidatinnen nicht gross und schlank, sondern klein und pummelig. Makellose Beine sind aber auch in diesem Wettkampf gefragt, jedoch mit Flecken! Als wir den grosszügigen Stall der Schwarznasenschafe der Familie Julen betreten, höre ich lauter «Määähs» und das Herumtrampeln der lustigen Schafe. Mit ihren schwarzen Nasen und den zum Teil rasta-ähnlichen Locken wirken sie einfach nur niedlich. Es kommt daher auch nicht von ungefähr, dass Zermatts Maskottchen ein kleines Schwarznasenschaf namens Wolli ist. Paul-Marc Julen mit 2 Monate altem Schwarznasenschaf Neugierig schauen uns die Schafe an und kommen sogar an die Abschrankung, um uns zu begrüssen. So zutraulich sind sie. Sichtlich stolz auf die grösste Schwarznasenschafzucht auf der ganzen Welt erklärt uns Paul-Marc Julen alles über seine Tiere. Wir erfahren zum Beispiel, dass sich die Schafe im Sommer auf der Alp auf über 2’400 m.ü.M. völlig frei und nicht eingezäunt bewegen. Das liegt daran, dass die Schwarznasenschafe ein sehr gutes Ortsgedächtnis haben. Diesen Sinn nutzen sie, um immer dort zu bleiben, wo man ihnen als letztes das «Gläck», eine Mischung aus Salz und hartem Brot, zu Fressen gab. Zutrauliches Schwarznasenschaf Wolli, zeig her deine Beine! Für die Zucht der Schwarznasenschafe müssen ganz bestimmte Kriterien erfüllt sein. So müsse das Schaf nebst einer schwarzen Nase – logisch – auch gleichmässige Flecken an den Beinen und Füssen haben. Und die weiblichen Tiere haben einen schwarzen Schwanzflecken. Und selbstverständlich müssen auch die Kandidatinnen der «Miss Zermatt» Wahl diesen Anforderungen gerecht werden, wenn sie jeweils am zweiten Wochenende im September zur Miss-Wahl antreten. In diesem Wettbewerb wird das schönste Schwarznasenschaf des Jahres gekürt… Die amtierende Miss Zermatt weilt natürlich in Julens Schafherde. Ehrensache. Schwarznasenschafe mit gefleckten Hinterläufen Das sprichwörtliche schwarze Schaf in der Herde ist übrigens wichtig für eine grössere Diversität. Ohne solche Ausreisser degeneriert die Rasse über die Generationen. Entsprechend wacht Julen mit Argusaugen über die lustvolle «Tätigkeit» seiner Böcke: Er lässt sie nur zu bestimmten Zeiten zu einem ausgewählten Teil der Weibchen. Deshalb dürfen die Böcke im Sommer auch nicht auf die Alp. Eine Geburtenkontrolle und damit eine gelungene Zucht wären sonst nicht möglich. Ein Bock dieser Rasse deckt übrigens pro Saison bis zu 35 Schafe! Mamma mia – fast wie die Kaninchen! Einfach im Schafspelz… Wanderung zur Schwarznasenschafherde auf der Alp Im Sommer laden Vater Paul und Sohn Paul-Marc jeweils zur Wanderung auf die Alp ein, wo sie mit den Gästen ihre Schwarznasenschafe besuchen. Das sei dann immer ein spezielles Erlebnis, wie dieses Foto der Schafe vor der imposanten Matterhorn-Nordwand belegt. Schwarznasenschafe vor dem Matterhorn auf der Stafelalp© Paul Julen Paul zeigt uns später in seinem heimeligen Restaurant Schäferstübli mit funkelnden Augen ein Foto seiner Schafherde. Allmählich verstehen wir, was er und seine Familie wohl für diese Tiere empfinden. Auch Instagrammerin Rayana Gasparotto kann den Schafen nicht widerstehen ;-) Instagrammerin Rayana Gasparotto mit Schwarznasenschaf «Meet the Sheep» Die Zermatter Schwarznasenschafe erlebst Du hautnah beim «Meet the Sheep»: Füttern, streicheln und dabei die Kulisse mit dem Matterhorn geniessen ist auf dem Gornergrat möglich. Die Schwarznasenschafe weiden im Sommer 2022 im Gornergrat-Gebiet. Zwischen dem 25. Juni und dem 10. September 2022 sind sie zwischen Riffelalp und Gornergrat einfach zu finden, ihre Halsbänder sind nämlich mit GPS ausgerüstet. Gäste spüren hier das Signal der Schafe auf und folgen ihnen auf dem Wanderweg. Die Tiere werden von der Hirtin Deborah begleitet, welche den Gästen von Dienstag bis Sonntag zwischen 13:30 Uhr und 15:00 Uhr alle Informationen über die herzige Schafrasse aus dem Wallis mitgibt. Hirtin Deborah mit SchwarznasenschafenFoto © Gornergrat Bahn Ab 9. Juli finden mittwochs und samstags geführte Wanderungen zu den Schafen statt, Füttern der Tiere und Hintergrundinformationen inklusive. Zudem wird ein Meet the Sheep Trail inszeniert, der Gäste zu den schönsten Aussichtspunkten im Gebiet führt und Hintergrundinformationen zu den wolligen Vierbeinern sowie weiteren Tieren im Gebiet vermittelt. Die Gornergratbahn bietet hier Tickets für die Fahrt an. Wer sonst aufs Gornergrat will, bucht beim Schweizer Anbieter von Freizeitaktivitäten Swiss Activities, um nicht an der Tageskasse anzustehen. Wir erhalten bei Buchungen via Swiss Activities eine kleine Provision. Für dich bleibt der Preis gleich. Schwarznasenschafe – Tradition Julen Zur Tradition Julen gehören nebst den 300 Schwarznasenschafen 3 Hotels und 6 Gastbetriebe. Paul und Paul-Marc möchten Tourismus und Landwirtschaft verbinden: So wird zum Beispiel alles, was die Julens auf ihrem Hof produzieren, in den eigenen neun Gastbetrieben wiederverwertet. Das Fleisch serviert Paul in den Restaurants, die Schafswolle wird zu Decken, Duvets und Kissen für die Hotels verarbeitet, und die Hörner und Felle dienen als Dekoration. Das Schwarznasen-Elektromobil von Tradition Julen Schwarznasenschaf-Spezialitäten vom Schäferstube Grill Restaurant Schäferstube Schafshorn als Deko Paul Julen in seinem Restaurant Schäferstube Lammcarré vom Schwarznasenschaf Und weil das alles nicht genug ist, produziert der traditionsreiche Familienbetrieb seit 2015 mit ihrer Biogasanlage Energie mit dem Zermatter Abfall! Aber das ist eine andere Geschichte… Herzlichen Dank an… … Paul-Marc und Paul Julen für die interessanten Informationen über die Schwarznasenzucht und die Bewirtung im Restaurant Schäferstübli! Vielen Dank auch an Corinne Ulrich von Zermatt Tourismus für die Organisation und die Einladung. Unsere weiteren Reisetipps für den Kraftort findest Du in unserer Rubrik «Zermatt/Matterhorn». ## Übernachten im Iglu-Dorf Zermatt – bei minus 20 Grad! Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/iglu-dorf-zermatt-uebernachtung Als Besucher des Eishotels in Schweden ist Walter in Sachen Übernachtung im Eis ein alter Hase. Ein Schneehase sozusagen. Ich als Italienerin dagegen bevorzuge Eis in Form von schmelzendem Gelato an der Sonne. Widerwillig lasse ich mich trotzdem ins Igludorf Zermatt zerren… Eingangstor zum Iglu-Dorf Zermatt Strandkorb, der nach Meer schreit Über schlechtes Wetter kann ich mich wirklich nicht beklagen: Die Aussicht auf das wolkenlose Matterhorn ist überwältigend! Nur fällt die Temperatur ohne schützende Wolkendecke halt so ins Bodenlose, dass der Zähler ausgerechnet während unserer Iglu-Übernachtung gegen -20 Grad tendiert! Meine Güte, wie soll das nur gut kommen?! Mit etwa fünf(!) Schichten an Thermounterwäsche, Funktionsshirt, Faserpelzpullover, Weste und Skijacke machen wir uns auf den Weg zum Iglu-Dorf zwischen Riffelberg und Gornergrat auf 2727 m.ü.M.. Eine Wollmütze, Handschuhe und zwei Paar Socken hab ich natürlich auch angezogen. Hey, ich bin ja schliesslich kein Pinguin, der wegen Eis und Kälte Luftsprünge macht… obwohl ich zugegebenermassen wie ein Pingu aussehe. Oder allenfalls sogar wie ein Michelin Männchen? Katja und Walter mit paar Schichten Kleidern Wie auch immer, die 360-Grad-Sicht auf das Panorama mit Matterhorn und weiteren 28 Viertausendern ist jedenfalls überwältigend. So sehr, dass ich für kurze Zeit vergesse, wie kalt es eigentlich ist und ich einfach nur noch die imposante Bergwelt auf mich wirken lasse. Das Iglu-Dorf in der Dämmerung Die Romantik-Iglu Suite Aldo Balatti, der sympathische Geschäftsführer des Iglu-Dorf Zermatt, holt mich aus meinen Träumereien wieder in die kalte Gegenwart. Er führt uns im höchstgelegenen Iglu-Dorf Europas herum und zeigt uns noch rasch die Romantik Suite, bevor die Turteltauben ankommen, welche die Nacht darin verbringen werden… Ich bin überrascht und beeindruckt von der Schnee- und Eiskunskunst. So stilvoll und romantisch hatte ich mir das alles nicht vorgestellt! Mit eigenem Whirlpool und einer herrlichen Aussicht direkt aufs Horu, wie die Einheimischen das Matterhorn nennen. Fantastisch! Aussicht aufs Matterhorn von der Romantik-Suite Schlafzimmer der Romantik-Suite Rote Rose im Eis Nach dem Glühwein Apéro und einem schmackhaften Fondue entführt uns das Iglu-Team noch zu einer kurzen Schneeschuhwanderung in die dunkle, kalte Nacht! Aber allmählich gewöhne ich mich an die Kälte und fühle mich schon langsam wie ein Eskimo. Dennoch kann ich mich nicht dafür erwärmen, vor dem Schlafengehen in den heissen Gemeinschafts-Whirlpool zu hüpfen. Obwohl das eigentlich alle empfehlen und sich schon wacker alle in der Liste eintragen, weil ja kaum alle 30 Gäste gleichzeitig in den Whirlpool passen. Walter gibt sich natürlich cool, wie üblich, und meint: «Da musst du durch!»…. Pfff! Muss ich nicht! Ich trinke noch eine Tasse Tee neben dem Kamin des angrenzenden Kota Holzhäuschens und lasse mich durch das lodernde Feuer aufwärmen, so dass mir nicht nur warm ums Herz wird, sondern am ganzen Körper. (Kleine Anmerkung der Redaktion: «Cool Walter» liess es dann doch auch bleiben. Angeblich mir zuliebe…) Schliesslich wird es Zeit, sich in die nächtlichen Gemächer zurückzuziehen, in unserem Fall in ein Romantik Iglu Zimmer. Mit nur einer Schicht Thermounterwäsche(!!!) kriechen wir in unseren Doppelschlafsack. Die Luft ist klirrend kalt; ich ziehe meine Mütze tiefer ins Gesicht und wickle einen dicken Schal um den Hals. Gute Nacht… Zu meiner Überraschung friere ich während der Nacht nie und schlafe unerwartet recht gut. Tipp: Wenn man zu viel anzieht, schwitzt man im Schlafsack und hat dann kalt. Romantik Zimmer Ein weiteres Romantik-Zimmer Der Tag danach… Aufstehen im Iglu Am nächsten Morgen weckt uns das Team von Aldo mit einer Tasse heissem Tee. Hastig ziehe ich meine Kleider an, die ich wohlwissentlich mit in den Schlafsack genommen hatte. Ausserhalb des Iglus erwacht eine Märchenlandschaft: Es ist ein überwältigendes Gefühl… diese Ruhe, das majestätische Matterhorn und der Sonnenaufgang, während im Dorf noch alles schlummert. Diese Übernachtung wird mir noch lange in Erinnerung bleiben. Ein Erlebnis, wofür man gerne mal wie ein Pingu herumläuft! Das Matterhorn zur Morgenstund Die Stille am Morgen danach… Der Iglu Weltrekord Die Iglu-Dorf GmbH umfasst mittlerweile viele Standorte: Davos-Klosters, Gstaad, Zermatt, Stockhorn in der Schweiz und im Ausland die Iglu-Dörfer Zugspitze und Andorra. Im Iglu-Dorf Davos bieten sie übrigens die Rückkehr ins Tal per Gleitschirm an. Auch nicht schlecht! Das ist online buchbar beim Schweizer Freizeitportal Swiss Activities (bei einer Buchung erhalten wir eine kleine Provision, für dich bleibt der Preis gleich). Die Iglu-Dorf GmbH feierte 2016 sein 20-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass baute ein 14-köpfiges Team in Zermatt das grösste Iglu der Welt! Und sicherte sich für dieses knapp 10 Meter hohe Bauwerk aus Schnee und Eis mit einem Durchmesser von 12,9 Metern den Eintrag ins Guiness-Buch der Rekorde. Dafür haben sie insgesamt 2’000 Stunden gearbeitet. Phuuu! Eisige Glückwünsche! Herzlichen Dank… …an Corinne Ulrich von Zermatt Tourismus für die Einladung und an Aldo Balatti und Team für die Ausführungen und den «Dorf-Rundgang» ;-) Aldo Balatti, Geschäftsführer des Iglu-Dorfs Zermatt Weitere Impressionen vom Iglu-Dorf Zermatt: Und hier setzt Fotograf Walter den Instagram-Star Fabio Zingg in Szene. Oder das Matterhorn. Oder sich selber in der spiegelnden Brille. Bei ihm weiss man das nie so genau… Instagrammer Fabio Zingg im Iglu-Dorf beim Matterhorn. Mit spiegelndem Matterhorn und Walter Übrigens auch sehr zu empfehlen ist eine Wanderung auf die Fluhalp (Link zu unserem Wandertipp). Auch von dort geniesst man einen spektakulären Ausblick aufs Matterhorn, siehe unser Reisememo. Und auch vom Chaletdorf Findeln (Link zu unserem Ausflugstipp) ist die Aussicht auf den Kraftort phänomenal! ## Dining with the Stars – oder mit den Göttern. Alles möglich auf dem Gornergrat Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/dining-with-the-stars-gornergrat «Dining with the Stars» lautet eines der Highlights von Zermatt. Wer sich jetzt allerdings ein exklusives Dinner mit Promis und Sternchen vorstellt, den muss ich leider enttäuschen. Göttlich ist es aber allemal… Sternendinner auf dem Gornergrat Bei diesem Event geht es nämlich um Sternkunde und um Sternbilder! Aber erstmal rattert man mit der zweithöchsten Bergbahn Europas auf das Gornergrat. Die Gornergratbahn wird übrigens seit 1. Januar 2017 von einem Siemens Datencenter in Wallisellen gesteuert! Das heisst, dass Rechner aus der Ferne automatisch die Weichen und Signale steuern und somit auch, wann in Zermatt die Züge abfahren, ankommen, stoppen oder sich kreuzen. Verrückt, nicht? Wer also vor Ort aufs Gornergrat will, bucht beim Schweizer Anbieter von Freizeitaktivitäten Swiss Activities. Dann stehst Du wenigstens nicht an der Tageskasse an. Wir erhalten bei Buchungen via Swiss Activities eine kleine Provision. Für dich bleibt der Preis gleich. Gornergratbahn vor dem Matterhorn Gornergratbahn Trassee Zahnräder der Gornergratbahn Aber zurück auf den Berg… Die griechische Mythologie und die Sterne… Einmal oben angekommen, erklärt der Zermatter Peter Salzmann auf 3’100 Metern über Meer jeden Donnerstag die Sternbilder am Himmel. Ausserdem zeigt er, wie man sich mit einer Sternkarte orientieren und navigieren kann. Sofern man weiss, wie man sie halten muss… Peter Salzmann erklärt die SternbilderZu Callisto, Artemis und Zeus komme ich gleich noch Dazu erzählt der einheimische Sternführer Sagen der griechischen Mythologie. Offensichtlich hatten die Griechen noch keine Fernseher zur Ablenkung, so dass sie wohl recht lang in den Himmel starrten. Und mit der Zeit – oder mit dem Ouzo – sahen sie Sternbilder. So lernen wir zum Beispiel, dass sich der Göttervater Zeus in Callisto verliebte. Callisto, eine Nymphe der Jagd- und Naturgöttin Artemis, konnte dem Charme von Zeus nicht widerstehen und brach ihr Keuschheitsgelübde! Naja, immerhin benutzte Zeus eine List, indem er sich in Artemis verwandelte und sich unerkannt näherte. Na bravo… Callisto wurde jedenfalls schwanger und gebahr einen Sohn Namens Arkas. Als Hera, die Göttergattin des Zeus, von diesem Seitensprung erfuhr, wurde sie zornig. So sehr, dass sie Callisto zur Strafe in eine Bärin verwandelte und sie als Sternbild ans Firmament versetzte! So erstrahlt Callisto bis heute als Sternbild «Grosser Bär» (auch bekannt als «Grosser Wagen»). Zeus aber wollte seinen Sohn Arkas nicht auf der Erde zurücklassen. So verwandelte er ihn in das Sternbild «Bärenhüter» und setzte ihn an den Himmel, wo er seither seine Mutter bewacht. … oder warum die Milchstrasse weiss ist Salzmann wird nicht müde, weitere haarsträubende Mythen zu bemühen. Bevor ich hier lang werde, verweise ich nur darauf, dass die Farbe der Milchstrasse mit verschüttetter Muttermilch Heras zu tun hat! War es nochmal Zeus, der Herakles, einem seiner zahlreichen irdischen Sprösslinge (nachdem er der schönen Alkmene nicht widerstehen konnte), göttliche Kräfte einflössen wollte, indem er ihn an Heras Brust setzte? Ich verliere die Übersicht. Auf jeden Fall erwacht Hera unverhofft und verschüttet ihre Muttermilch über die «Milchstrasse». Und so ist diese nun mal weiss… Und wenn sie nicht gestorben sind, so funkeln sie heute noch am Zermatter Sternenhimmel ;-) Tischset mit Sternbildern und griechischen Mythen Zwischen den Sagen schlemmen wir vom Fondue Chinoise Buffet à discrétion. Kurz vor der Nachspeise heisst es: Ab in die Kälte, um den einmaligen Sternenhimmel und die vielen Sternbilder live zu erleben! Walters Fotos sind für einmal nicht besonders scharf geworden (grummel, grummel). Bin mir nicht ganz sicher, ob es an der sibirischen Kälte, am schlotternden Stativ oder am Alkohol lag… Das Matterhorn vom Gornergrat aus gesehen – mit einem guten Schuss Ouzo beim Scharfstellen… Bei Temperaturen von knapp -15 Grad traut man sich ja kaum noch Aaaah und Ooooh zu sagen, weil die Luft auf 3’100 Metern ohnehin schon dünn ist. Beim Orion konnte ich mich dann doch nicht zurückhalten. Schliesslich funkeln laut Sage Zeus, Poseidon und Hermes, der Götterbote, so elegant auf einer Linie, dass sie für mich das schönste Sternbild formen! Orion am Sternenhimmel über dem Chalet Das Observatorium Gornergrat Der krönende Abschluss war der Besuch in der Kuppel des Observatoriums, gebaut in den 50er Jahren. Ein Astronom zeigt uns die riesigen Teleskope. Mittlerweile wird das Observatorium nicht mehr für wissenschaftliche Zwecke verwendet. Sie steht heute Schülern, Studierenden sowie Besuchern zur Verfügung und soll dank der faszinierenden Beobachtung des Himmels zur wissenschaftlichen Forschung animieren. Und auch hier zeigt sich der Fortschritt der Technik: Beobachtungen können aus der Ferne via Internet gesteuert werden! Steuerung des Teleskops Egal, ob man sich für die Mythen der Griechen und ihre Sternbilder interessiert oder einfach fürs Fondue Chinoise aufs Gornergrat fährt; der Anlass ist jedenfalls empfehlenswert! Das Erlebnis ist von Januar bis März jeweils Donnerstags hier online buchbar. Also buchbar ist es natürlich jederzeit und schlägt für Erwachsene mit CHF 97.- zu Buche, für Kinder von 6-16 Jahren mit CHF 39.- Unser Dank geht an… Herzlichen Dank an Corinne Ulrich von Zermatt Tourismus für die Einladung zu diesem Erlebnis! Vielen Dank auch an Sternführer Peter Salzmann für die unterhaltsame Sternkunde! ## Für Events: Unter Strom in der Turbina Zermatt! Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/turbina-zermatt-event-location Was passiert, wenn man ein Chalet in Zermatt kaufen will und gleich ein stillgelegtes Wasserkraftwerk «mitkriegt»? Logisch – man restauriert das Wasserkaftwerk als «Turbina Zermatt» Event Location! Der Aargauer Christian Meier gründete 1994 die Stoked Snowboard Schule in Zermatt. Als diese immer grösser und grösser wurde, brauchte er für die vielen Snowboard-Lehrer eine Bleibe. Ein leerstehendes Chalet im Zermatter Winkelmatten Quartier nahe beim Matterhorn schien ihm gerade recht für die jungen Mannen. Aber es kam natürlich anders… Aussicht von der Turbina Zermatt Womit Meier nicht rechnete: Die Besitzer entledigten sich nicht nur des Chalets, sondern auch gleich des angrenzenden Turbinenhauses der Gornergrat Bahn! Meine Güte — wozu ein Turbinenhaus?! Turbina Zermatt Das Wasserkraftwerk wurde 1898 erbaut, um die Gornergrat Bahn mit Elektrizität zu versorgen. Das war damals zwar mit höheren Baukosten verbunden als für einen Dampfzug, dafür waren die Betriebskosten tiefer. 1947 wurden die 750 PS der Turbina stillgelegt, das Gebäude war inzwischen total heruntergekommen. Zusammen mit seinen Brüdern Jürg und Michael baut Christian Meier die Turbina 2014 in Eigenregie zu einem Eventlokal um. Dabei werden viele der originalen Besonderheiten und natürlich die Turbinen vor Ort erhalten. Auch der Maschinenlärm und Dampf der Wasserturbinen ist noch voll in Betrieb ;-) DJ Electric Steve in der Turbinenhalle Generator in der Turbinenhalle Initiator und Betreiber Christian Meier erzählt Wasserturbine von Brown Boveri Zugang zur Turbina Zermatt In der Turbina Werkstatt Wasserturbine von Brown Boveri Messinstrumente in Kerzenstimmung In der Turbina Werkstatt Ölkannen in der Werkstatt Ölkannen in der Werkstatt Leclanché Trockenbatterien mit ihrer Ölkanne Seil, Sieb und Leiter als Wanddekoration Isolatoren Fünf vor Zwölf für was? Eingang zur Turbine Event-Location Kerzen auf Holzböcken sorgen für Stimmung Nebst der Ski- und Snowboard Schule führen die umtriebigen Gebrüder Meier heute auch die Boot Fitting & Biomechanics, die Event-Agentur Stoked Experience, die Stoked Immobilien sowie den Sports Shop & Rental an der Bahnhofstrasse 72 von Zermatt. Und hey, wer kann schon behaupten, dass er zu seinem Chalet auch noch eine Turbinenhalle mitkauft? Adresse: Turbina Zermatt Turbinaweg 1 3920 Zermatt Schweiz +41 27 967 70 30 info@turbina.ch turbina.ch Aussicht auf’s Matterhorn von der Turbina aus Unser Dank geht an… Danke an Corinne Ulrich von Zermatt Tourismus für das Organisieren des Besuchs! Einen herzlichen Dank auch an Christian Meier und sein Team für die abenteuerlichen Ausführungen. Weiterhin viel Erfolg mit den zahlreichen Vorhaben! Und ebenfalls ein grosses Dankeschön an DJ Electric Steve! Er ist von der DJ-Kanzel aus für den Soundteppich besorgt ;-) ## Emmentaler Gratwanderung zur Lüderenalp – inklusive Nachtlager Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/gratwanderung-napfgebiet-emmental Die Gratwanderung von der Lüderenalp zur Mettlenalp wird als Wanderung der Superlative beworben. Das hat uns natürlich neugierig gemacht. Wanderschuhe schnüren und los! An grauen Wintertagen, an denen man das Gefühl hat, die Sonne seit Wochen nicht gesehen zu haben, und man sich am liebsten daheim unter eine warme Decke kuscheln würde – an solchen Tagen träume ich mich gerne zurück an dieses wunderschöne Frühsommer-Wochenende mit stahlblauem Himmel und dem Summen der fleissigen Bienen in der Luft. An solchen Wochenenden kann man einfach nicht anders, als die Wanderschuhe anziehen und die Schweiz erkunden. Die Gratwanderung von der Lüderenalp zur Mettlenalp wird in der BLS-Wanderbroschüree in den höchsten Tönen beworben. Also machen wir uns auf in Richtung Emmental. Unterwegs auf der Wanderung Waldstimmung Vom Bahnhof Langnau i.E. bringt uns der Bus – zusammen mit gefühlt 100 anderen Wandervögeln – auf die Lüderenalp. Von hier aus geht es über Feld-, Wald- und Wiesenwege immer schön in Gratnähe Richtung Napf. Die ganze Wanderung würde ca. 5 Std. dauern. Allerdings entschliessen wir uns kurzfristig, unterwegs zu übernachten. Lagerfeuer mit Aussicht ins Napfgebiet Also marschieren wir mal ganz entspannt los. Spontan kaufen wir am Bahnhof noch Cervelats und Brot, weil Stefan unbedingt wieder mal „brötle“ will. Und weil er natürlich immer wieder Hunger kriegt. Ist ja schliesslich ein richtiger Mann… Bereits nach einer halben Stunde des lockeren Wanderns taucht eine perfekt ausgestattete Feuerstelle auf mit herrlichem Blick übers Emmental. Wir sind hin und her gerissen: Wir können doch nicht schon nach so kurzer Zeit eine Pause einlegen? Verdient haben wir es ja noch nicht wirklich. Aber egal! Unsere Cervelats werden gebraten Man soll die Feuer feiern wie sie fallen. Und schliesslich haben wir ja Zeit und die Aussicht ist grandios! Also Feuer schüren, Stäckli spitzen und Cervelats übers Feuer halten. Sehr lecker… Aussicht von der Feuerstelle Kurz vor der Luushütte Eine Feuerstelle kam danach übrigens keine mehr, also alles richtig gemacht! Nachtlager im Adlerhorst Um 15:00 Uhr sind wir bereits in der Lushütte, unserem Nachtlager. Den Rest des Tages lassen wir einfach die Seele baumeln und geniessen die Ruhe und die Aussicht. Panoramasicht von der Luushütte Sonnenterrasse der Luushütte Solche Sonnenuntergänge sind paradiesisch! Der Massenschlag ist einfach, aber sauber. Und zu unserem Erstaunen und Glück sind wir alleine in einem 8er-Schlag (meine Angst vor Schnarchern und feuchten Wandersocken der Mitwanderer war also völlig unbegründet). Die Wirtin ist sehr sympathisch und der Fitnessteller beziehungsweise die Rösti zum z’Nacht sind hervorragend! Am nächsten Morgen müssen wir schon früh los. Dafür entschädigt uns ein grandioser Blick auf die Berner Alpen. Phänomenal! Aussicht von der Luushütte Auch die Emmentaler Kuh geniesst die Morgenstund Nach 2 Stunden sind wir bereits auf dem Napf, dem Hausberg der Region, und auch hier kann ich mich fast nicht sattsehen an dieser herrlichen Aussicht über die Alpen, das Mittelland und den Jura. Die letzten 400 Höhenmeter geht es zügig runter zur Mettlenalp, von wo uns der Bus zurück nach Langnau i.E. bringt. Das Napfgebiet eignet sich perfekt für ein grossartiges, entspannendes Wochenende! Wir werden dieser schönen Gegend bald wieder einen Besuch abstatten. ## Speck im Schneesturm – Sonntags-Brunch im Rare Street Coffee Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/sonntags-brunch-rare-street-coffee Sonntags-Brunches gibt es bekanntlich viele. Aber im Rare Street Coffee in Rapperswil bieten sie Feuer im Schnee! Mit Speck im Schneesturm! Ich habe das Abenteuer getestet. ## Puro – Sonntags-Brunch à la Carte im Club-Style Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/puro-sonntags-brunch-zuerich Vielen noch als Strozzi’s bekannt, hört die Oase zwischen Bahnhofstrasse und Fraumünsterstrasse neu auf den Namen Puro. Puro – The Social Club, um genau zu sein. Im Sommer spielt die Musik wie auch früher im lauschigen Innenhof mit Springbrunnen. Im Winter hingegen… Restaurant und Bar im ersten Stock wurden stilvoll umgebaut und geben sich jetzt im Look eines edlen Social Clubs: Gegeben durch die allenfalls etwas engen Platzverhältnisse, ist es gut möglich, dass man mit den Tischnachbarn ins Gespräch kommt. Das junge Service-Personal lässt sich davon allerdings nicht beeindrucken und jongliert die Gerichte mit stets frischem Lächeln durch’s Gedränge. A la Carte Sonntags-Brunch Menu Stimmungsvolle Puro-Bar im 1. Stock Dekoration und Aussicht Wir versuchen uns am Sonntags-Brunch. Infolge einer terminlichen Umdisposition kommen wir in die etwas unangenehme Lage, sonntags in Zürich kurzfristig ein Brunch-Lokal zu suchen. Eine eigentlich total missliche Lage! Wir streifen mit letzter Kraft durch die Altstadt und stolpern dann praktisch per Zufall über das Puro. Oder wenigstens dessen Aushang bezüglich Sonntags-Brunch. Etwas skeptisch die Treppen in den ersten Stock erklimmend, fragen wir schüchtern nach einem Tisch. Und nein – wir haben nicht reserviert… Zu unserer Überraschung weist uns eine nette, junge Dame den letzten, kleinen, runden Zweiertisch zu. Unser Glück kaum fassend, beginnen wir den à la Carte Brunch zu studieren: Birchermüsli, Açai-Bowl, Eier, Käse und Früchte mit ihrem Brot und Prosecco klingen total verführerisch. Als wir aber sehen, in welch rauhen Mengen serviert wird, bemühen wir uns doch nochmal um einen etwas grösseren, quadratischen Tisch. Und wieder ist uns das Glück hold und wir erhalten einen Tisch, der die reichen Gaben mit Ach und Krach aufnehmen kann. Schwein gehabt! Merke: Eine Brunch-Reservation ist in Zürich eine gute Idee! Die Tische werden bei der Reservation übrigens in Schichten von 9-11 und 11-13 Uhr vergeben. Haben wir nachträglich gelernt. Puro Sonntags-Brunch à la Carte Und dann geht es los: Von der Speisekarte haken wir die gewünschten Smoothies, Drinks und so ab und in einem nicht mehr aufhören wollenden Strom von Speisen wird das Tischlein gedeckt und gedeckt, bis wir es kaum noch sehen. Alternativ zum üblichen Prosecco für die Dame wählen Kerle eine Bloody Mary. Aber obacht, die Bloody Mary kommt ungefragt äusserst scharf gewürzt! Also perfekt… Minzentee Purple Smoothie und Bloody Mary Obacht: Die Bloody Mary kommt herzhaft gewürzt! Rührei mit Lachs und Käse an Trüffelöl und Honig Sonntags-Brunch wie aus dem Bilderbuch Paradiesischer Sonntags-Brunch mit Johannis Spritz Zum Preis von CHF 48.- wird ein umwerfender Brunch serviert. Ein faires Preisniveau, wie wir meinen, und für Zürcher Verhältnisse eher am unteren Ende angesiedelt. Weitere beliebte Brunch-Lokale in Zürich findet ihr auf diesem Blogpost. Adresse Puro – The Social Club Fraumünsterstrasse 25 8001 Zürich Telefon +41 44 221 99 33 Öffnungszeiten: Mo-Mi 8-23h Do-Fr 8-24h Sa 9-24h So 10-17.30h Zur Puro-Website. { "@context": "https://schema.org/", "@type": "Review", "itemReviewed": { "@type": "Restaurant", "address": { "@type": "PostalAddress", "addressLocality": "Zürich", "addressRegion": "ZH", "postalCode": "8001", "streetAddress": "Fraumünsterstrasse 25" }, "name": "Puro - The Social Club", "openingHours": [ "Mo-Mi 08:00-23:00", "Do-Fr 08:00-24:00", "Sa 09:00-24:00", "So 10:30-17:30" ], "priceRange": "$$", "servesCuisine": [ "Brunch" ], "email": "mailto:info@simplypuro.ch", "image": "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2016/12/Puro-Sonntags-Brunch-Zuerich-6.jpg", "telephone": "+41 44 221 99 33", "url": "https://www.simplypuro.ch/" }, "author": { "@type": "Person", "name": "Walter Schärer" }, "reviewRating": { "@type": "Rating", "ratingValue": "4", "bestRating": "5" }, "review": [ { "@type": "Review", "author": "Walter Schärer", "datePublished": "2016-12-27", "description": "Grosszügiger Sonntags-Brunch für CHF 48.- mit allem drum und dran. 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Deckenleuchten im Design von Heinz Julen Prosecco-Empfang Industrie-Chic von Künstler Heinz Julen Cheminée vor offener Küche Bar und Restauranttische Sitzbank wartet auf Gäste in der Rüsterei Pastete und Crevetten Avocado Kalbscarpaccio Kaffee, Orangensaft und Prosecco Kiloweise Spirituosen stehen für einen allfälligen Digestif zur Verfügung Adresse Restaurant Rüsterei Sihlcity Kalanderplatz 6 8045 Zürich Zur Rüsterei-Website Weitere beliebte Brunch-Loakle in Zürich findet ihr auf diesem Blogpost. { "@context": "http://schema.org/", "@type": "Review", "itemReviewed": { "@type": "Restaurant", "address": { "@type": "PostalAddress", "addressLocality": "Zürich", "addressRegion": "ZH", "postalCode": "8045", "streetAddress": "Kalanderplatz 6" }, "name": "Rüsterei", "openingHours": [ "Mo-Sa 10:00-24:00", "So 10:00-14:30" ], "priceRange": "$$$", "servesCuisine": [ "Brunch" ], "image": "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2016/11/Sonntags-Brunch-Sihlcity-Zuerich-Ruesterei-Pastete.jpg", "telephone": "+41 44 317 19 19", "url": "https://ruesterei.ch/home" }, "author": { "@type": "Person", "name": "Walter Schärer" }, "review": [ { "@type": "Review", "author": "Walter Schärer", "datePublished": "2016-12-26", "description": "Stilechter Sonntags-Brunch: Im Sihlcity Zürich bietet das Restaurant Rüsterei im eleganten Ambiente von Künstler Heinz Julen einen grosszügigen Brunch.", "name": "Sonntags-Brunch in der Rüsterei im Sihlcity in Zürich" } ], "publisher": { "@type": "Organization", "name": "reisememo.ch" } } ## 1001 Nacht im Bregenzerwald – Dromedar inbegriffen Quelle: https://reisememo.ch/oesterreich/1001-nacht-kuschelhotel-gams-bezau Ja genau – richtig gelesen! Das Geniesser- und Kuschelhotel Gams im Bregenzerwald zelebriert jeden Donnerstag «1001 Nacht». Die Gäste entschweben auf einem echten fliegenden Teppich in ein orientalisches Märchen! Eingang zu 1001 Nacht Naja, wenn wir an 1001 Nacht denken, sehen wir uns schon im Flieger Richtung Orient sitzen – oder auf dem fliegenden Teppich. Stattdessen begeben wir uns mit dem fliegenden Auto in Richtung Bregenzerwald, genau genommen nach Bezau. Da erwartet uns das Geniesser- und Kuschelhotel Gams zu seiner speziellen Erlebnisnacht. Das Hotel wird jeden Donnerstag komplett in einen orientalischen Tempel verzaubert. Unzählig viele kleine Lämpchen, Kerzen, orientalische Düfte, Nüsse und Früchte, zwei Dromedare, bunte Kissen und Baldachine sorgen für mächtig Stimmung. Stimmungsvolle Lobby-Leuchten Hotel Lobby des Kuschelhotels Gams Orientalische Stimmung mit Dromedar Dromedar der 1001 Nacht Dekoration Sekt und Tuna-Häppchen als Willkommensgruss Wir vergessen für einen kurzen Augenblick, dass wir in Österreich sind… Bis wir von der freundlichen Empfangsdame mit dem sympathischen Bregenzerwälder Dialekt aufgefordert werden, tatsächlich auf den fliegenden Teppich zu steigen, um in unsere Kuschelsuite zu fliegen. Ein überdimensionierter Ventilator sorgt für den nötigen Fahrtwind… So, jetzt geht die Reise doch noch stilecht los! Die Kuschelsuite aus 1001 Nacht Himmelbett in der Kuschelsuite In der ebenfalls orientalisch inspirierten Kuschelsuite gelandet, liegen bereits unsere Bademäntel und Schlappen bereit. Denn für diese spezielle Nacht wird das ganze Hotel (inklusive Bar, Lounge, Lobby und Wellness) zur Bademantel-Zone. Überall liegen Kissen und Decken herum, damit man es sich gemütlich machen kann. Aber richtig! Walter und Katja im 1001-Nacht Outfit Bademäntel des Kuschelteams Neugierig erkunden wir die verschiedenen Räumlichkeiten: In der Pur Pur Bar und Lounge sowie in der Spa-Lobby fliegen immer wieder aphrodisierende Köstlichkeiten vorbei, bevor wir später dank eines orientalischen Buffets kulinarische Höhenflüge erleben. Früchte und Nüsse zum Starten Orientalische Köstlichkeiten vom Buffet Buffet ohne Ende… Im Da Vinci Spa Im Da Vinci Spa werden an diesem Abend bis Mitternacht erfrischende Aufgüsse und orientalische Reinigungsrituale angeboten. Wir gönnen uns ausserdem die «1001 Nacht Zeremonie» – eine Entspannungsbehandlung, bevor wir später noch mit Sisha und süssem Minztee den Abend ausklingen lassen. Dekorierte Lobby im Da Vinci Spa Romantische Kerzendeko im Da Vinci Spa Hoteladresse Geniesser- & Kuschelhotel GAMS Platz 44 6870 Bezau / Österreich Zur Kuschel-Webseite: www.hotel-gams.at Wie sich das Hotel an anderen Tagen präsentiert, ist in diesem separaten Bericht auf reisememo nachzulesen. { "@context": "http://schema.org/", "@type": "Hotel", "name" : "Geniesser- & Kuschelhotel GAMS", "description" : "Geniesserhotel für die Zeit zu Zweit", "address" : { "@type" : "PostalAddress", "addressCountry" : "AT", "addressLocality" : "Bezau", "addressRegion" : "Bezau", "postalCode" : "6870", "streetAddress" : "Platz 44" }, "telephone" : "+43 5514 2220", "url": "https://www.hotel-gams.at/", "image" : "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2016/12/1001-Nacht-Kuschelhotel-Gams-Fruechte-Dromedar.jpg", "starRating" : { "@type" : "Rating", "ratingValue" : "5"}, "priceRange" : "CHF450 - CHF550" } ## Zeit zu zweit – im Geniesser- und Kuschelhotel Gams Quelle: https://reisememo.ch/oesterreich/geniesserhotel-kuschelhotel-gams-erlebnis Wir sind kürzlich in 1001 Nacht abgetaucht, zu der das Geniesser- und Kuschelhotel Gams jeden Donnerstag die Gäste entführt. Aber auch an anderen Tagen lässt sich die Zeit zu zweit in speziellem Ambiente geniessen. Im Geniesser- und Kuschelhotel Gams in Bezau im Bregenzerwald spielt die Liebe die Hauptrolle und das Hotel bietet die entsprechend romantische Kulisse dazu. Das 4*-Superior-Hotel ist in verschiedene Gebäude aufgeteilt: Im mittelalterlichen Haupthaus «Gams» von 1648 trifft man sich in den öffentlichen Bereichen wie Lobby, Bar Lounge und Restaurant. Dagegen zieht man sich ins «Blütenschloss» oder ins «Kokon» zurück in sogenannte Kuschelsuiten für eine romantische Zeit. Blütenschloss Zimmerturm des Kuschelhotels Gams Das geht dann etwa so: Aus den Kuschelsuiten im Blütenschloss Ein Himmelbett, ein Whirlpool mit Sternenhimmel und viele Details aus dem Orient garantieren unvergessliche Stunden zu zweit. Denn genau darauf ist das Hotelier-Paar Ellen Nenning und Andreas Mennel spezialisiert: Seit über 20 Jahren verwöhnen sie Gästepaare, die sich gegenseitig Zeit schenken, Zeit zu zweit eben… Seien das Neuverliebte oder Wiederverliebte oder Immer-noch-Verliebte oder auch mal Mutter und Tochter oder beste Freundinnen. Vater und Sohn haben wir diesmal keine gesehen. Jungs sollten sich aber keinesfalls vom «betörenden» (oder für sie allenfalls «verstörenden») Namen «Kuschelhotel» abhalten lassen. Es gilt einmal mehr: Augen zu und durch! Walter hat es ja schliesslich auch geschafft… Zum zweiten Mal in zehn Jahren! Besonders beliebt sei das Hotel übrigens bei ohne Nachwuchs reisenden jungen Eltern während des jeden Donnerstag stattfindenden 1001 Nacht Events: In wenigen Autostunden von zu Hause geniesst man ein orientalisches Erlebnis allererster Güte. Zur Not schafft man es zeitnah zurück nach Hause, sollte sich der Nachwuchs nicht wunschgemäss mit dem Babysitter vertragen… Farblich trifft es einen in den Kuschelsuiten übrigens in eine der vier «Hausfarben» Golden, Blau, Grün oder eben Purpur… Himmelbett in der Kuschelsuite Sofa und Kissen, damit es möglichst gemütlich ist Orientalische Lampe Badezimmer mit orientalischem Sichtschutz Schöner entspannen im Da Vinci Spa Auf 2’000 m2 erstreckt sich die Wellness-Oase «Da Vinci Spa». Hier geht die Kuschel- und Geniesserphilosopie weiter. Die Traumwelt besteht aus Wellnesslounge, verschiedenen Liegeräumen, Kneippgang mit Barfussweg, diversen Saunen, einem beheizten Aussenpool, Whirlpool mit Blick in die Natur und einem Herzteich im Romantikgarten. Und natürlich stehen verschiedene Behandlungsräume für die individuellen Anwendungen zur Verfügung. Spa-Lobby mit Reception Im Gegensatz zum türkisblauen Vorabend von 1001 Nacht dominieren heute in der Spa Lobby warme Erdtöne. Das inspiriert uns zu einer Schokolade-Kokos-Behandlung… Und zwar wird im privaten Dampfbad gegenseitig eine warme Packung auf die Haut aufgetragen. Bestehend aus Kokos und Schokolade! Aber nicht aufessen (es schmeckt brutal verführerisch), denn danach gibt’s eine Tasse heisse Schokolade mit Sahne, bevor die Behandlung durch ein Bad im eigenen Kuschelsuite-Whirlpool abgerundet wird. Begleitet von allerlei Schokoladestengel und einem Schokoladekuchen! Heisse Schoko-Sahne nach der Schoko-Kokos-Packung… Restaurant Goldstück und die Pur Pur Bar Nach dem doch etwas süssen Schokogelage freuen wir uns auf etwas Salziges, beziehungsweise auf das Dinner. Nicht ohne einen vorgängigen Apéro in der stimmungsvollen Pur Pur Bar – versteht sich. Purpur Bar mit Hochlehn-Sesseln Fauteuils in der Lounge und Hotelbar Das Restaurant mit Blick in die offene Showküche ist stilvoll eingerichtet. Mit protzigen purpurfarbigen und blauen Sesseln scheint es fast, als würden wir zu einem Königstisch gebeten. So fühlen wir uns jedenfalls ;-) Gedeckter Zweiertisch im Restaurant Goldstück Dasselbe gibt’s auch mit blauen Sesseln Der sympathische und zu allerlei Scherzen aufgelegte Kellner David erklärt uns, welche Auswahl an Vorspeisen, Hauptgängen und Süssspeisen heute auf der Menukarte stehen. Wir entscheiden uns für: Variation vom Kuerbis zur Vorspeise (Toll, aber warum ein Müsliriegel?) Hauptgang: Spanferkelrücken mit Lauch-Tarte auf Weisskraut und Kartoffeln Birne mit Karameleis zum Dessert Übrigens – das sprichwörtlich aufgetürmte Käseangebot ist hervorragend! Vor dem Dessert unbedingt noch ein bisschen Platz dafür lassen! Oder sonst am nächsten Morgen zugreifen! Ausgiebiges Frühstück mit Aussicht Das Geniesser- und Kuschelhotel bietet wirklich die perfekte Bleibe, um die Zeit nach ihrem Credo zu geniessen – eben die Zeit zu zweit. Wer das etwas speziellere Wellness-Erlebnis sucht, der bucht mit Vorteil die 1001 Nacht, die jeweils Donnerstags über die Bühne geht. 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Mehr dazu erfährst du in diesem Artikel. ## Brunchen beim «Onkel» in Basel Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/brunch-basel-zum-onkel-restaurant Ich habe in Basel Nichte und Neffe, bin also selber der Onkel. Neben mir gibt es aber auch ein Restaurant gleichen Namens. «Zum Onkel» bietet neben saisonalen Biogerichten auch einen Brunch. Samstags und Sonntags! Warum der Laden weitere Familiengeschichte schreibt, geht so: Als Onkel schreite ich kürzlich mit Schwester, entsprechender Nichte und Neffe und weiterer Entourage durch Kleinbasel. An der unscheinbaren Ecke Haltinger- / Mörsbergerstrasse finden wir «den anderen Onkel»: Das Restaurant «Zum Onkel» gefällt sich in einem unprätentiösen Quartierlook mit einfacher Einrichtung. Hand angelegt haben die Künstlerin Anne Weick und der Szenograf Silvan Kuhl. Ihr Motto: Etwa so hätte das Restaurant vor 130 Jahren auch aussehen können. Es ist Samstagmorgen und wir sind zum Brunch gekommen. Das Brunchbuffet wird auf der gesamten Theke ausgebreitet und täuscht auf den ersten Blick vor, nicht riesig zu sein. Wir beginnen um 10 Uhr schüüch mit einem ersten Teller Salzigem, lassen einen zweiten folgen und weitere und Früchte und Süsses und, und, und und schauen um 15 Uhr wieder auf die Uhr. Mamma mia! Respektive Tio mio! Hier vergeht die Zeit ja wie im Flug! Das à discrétion Buffet hält sich die ganze Zeit wacker und wird laufend aus der kleinen Küche alimentiert. Wir sind begeistert! Interessanterweise wird Zum Onkel vom Geschwisterpaar Eva und Simon Baudenbacher geführt. Obwohl der Name des Restaurants anfänglich nichts mit Simon als Onkel zu tun hatte, wurde seine Schwester nun Mutter und er folglich doch «zum Onkel». Jetzt müssen sie die Geschichte des Restaurants wohl etwas umschreiben ;-) Brunch-Buffet à discrétion Eier zum Selbermachen «Zum Onkel» Speisekarten «Zum Onkel» Logo Salziges vom Brunch-Buffet Restauranttisch mit Sicht auf Mörsbergerstrasse Zeitschriftenhalterung Adresse Zum Onkel Basel: Zum Onkel Webseite Mörsbergerstrasse 2 4057 Basel Öffnungszeiten: MO: geschlossen DI – FR: 11:30 – 23:00 SA: 10:00 – 23:00 SO: 10:00 – 16:00 Reservationen: Tel. 061 554 65 30 { "@context": "http://schema.org/", "@type": "Review", "itemReviewed": { "@type": "Thing", "name": "Brunch" }, "author": { "@type": "Person", "name": "Walter Schärer" }, "publisher": { "@type": "Organization", "name": "Reisememo" } } ## Wochenendausflug nach Sofia – Städtereise mit den Jungs Quelle: https://reisememo.ch/bulgarien/sofia-wochenendausflug Bulgarien ist jetzt nicht eine wahnsinnig übliche Ausflugsdestination. Und genau deshalb bestens geeignet für unseren alljährlichen Jungsausflug. Sieben von uns machen sich also auf, mit Sofia das Gespräch zu suchen. Design Hotels Walter im Designrausch Die Hotelwahl fällt uns leicht: Von DesignHotels.com gibt es an zentraler Lage das Sense Hotel. Zudem soll es ein nettes Restaurant haben und eine legendäre Rooftop-Bar. Sie sind das Epizentrum von Sofias «sehen-und-gesehen-werden» Schickeria: Nach einem ausgedehnten Nachtessen geziemt sich offenbar ein Drink an der Bar, mit Rundumaussicht auf die Altstadt. Was will Mann mehr? Drinks in der Rooftop-Bar mit Sicht auf die Kathedrale Sankt Alexander Nevski Aber klar, sind die Boyz einmal in der Stadt, wird sie auch fachgerecht erkundet. Zu Fuss. (Weil der Sightseeing-Bus einigen suspekt vorkommt. Und uns vor der Nase abfährt.) Entlang unseren kulturellen Interessen erkunden wir zuallererst die im Sonnenlicht gleissende Kathedrale Sankt Alexander Nevski und dann die Katakomben der über die Jahrhunderte übereinander gebauten Sveta Tempel. Deren vier an der Zahl! (Sie liegen bedankenswerterweise vis-à-vis des Hotels). Kathedrale von unten Kathedrale von innen Im Sveta Sofia Tempel Nach so viel Geschichte lassen wir uns recht bald vom Hunger leiten und sichten die Quartiere rund um die Fussgängerzone. Hier reihen sich Geschäfte und Strassenrestaurants ohne Ende aneinander. Nach immer lauter werdendem Quengeln drängen wir uns in den «Samurai«. Entgegen der asiatischen Ansage wird hier voluminös und deftig aufgetischt. Auch das standesgemässe, lokale Bier – ein Kamenitza – schmeckt hervorragend. Einzig dem Rotwein erteilen wir eine dezidierte Absage. Wohl als direkte Folge des Vorabends. Wir kompensieren mit reichlich fliessender Bloody Mary. Danach geht es uns besser. Kamenitza Bier Burger komplett Frisch gestärkt mit Kohlendrähten, Proteinen und ihren Beilagen geht es via «Künstlerquartiere» zurück ins Hotel. Naja, vielleicht ist der Ausdruck etwas beschönigend, die Graffitis sind jedenfalls real. Früheres Haus der Kommunistischen Partei Überdachung archäologischer Ausgrabungen «Ampelsteuerung» Tram in voller Fahrt Skulptur im Park des Nationalpalasts der Kultur Spektakulär Nachtessen in Sofia Connoisseuren des Lokalkolorits empfehlen wir das Moma ‚Bulgarian Food and Wine‘. Die Kellner weisen uns wortreich ein in die typischen, lokalen Vor- und Hauptspeisen und bringen auch die passenden, bulgarischen Chardonnay oder Sauvignon Blanc und – besonders zu empfehlen – einen exzellenten roten Mavrud! Den Roten mit Rosengeschmack kann Mann getrost weglassen. Alle anderen Empfehlungen waren aber top! Moma – Bulgarisches Restaurant Wer sich beim Essen etwas von aufgedonnerten Damen verwirren lassen will, versucht sich im Restaurant des Sense Hotels. Das Essen präsentiert sich hier etwa ebenso designed wie das Hotel und dessen Gäste. Wie gesagt, geht es für den Digestiv mit Vorteil ins Dachgeschoss. Hotelrestaurant des Sense Hotels Morgens wird hier zur allgemeinen Erheiterung (und verschlafenen Blinzeln) ein «blendendes Frühstücksbuffet» aufgebaut. Mit SEHR aufmerksamem Personal: Die Damen und Herren wussten meine Präferenzen praktisch bevor ich sie formulieren konnte. Bien joué! Frühstückstisch im Dachrestaurant Frühstück mit Aussicht auf die Sankt Alexander Nevski Kathedrale Sofia scheint auf den ersten Blick nicht sooo viel zu bieten wie andere europäische Metropolen. Ein verlängertes Wochenende kann Mann sich aber alleweil um die Ohren schlagen… Und sonst könnt ihr hier über unseren Jungsausflug nach Edinburgh lesen. ## Asian Food and Culture Festival im Seedamm Plaza Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/asian-food-culture-festival-seedamm-plaza Japanisches Sushi, Thai Curry, Frühlingsrollen, Sate Spiesse oder doch lieber ein indisches Linsencurry? Du brauchst dich nicht zu entscheiden… Denn am Asian Food and Culture Festival, zu welchem das am Zürichsee gelegene SEEDAMM PLAZA im November jeweils einlädt, kannst du all diese feinen asiatischen Köstlichkeiten probieren. Asiatisches Ambiente 170 Spezialitäten aus 5 Ländern Theoretisch könnte man sich durch rund 170 verschiedenen Spezialitäten aus China, Japan, Thailand, Indien und Indonesien durchessen. Ich war allerdings leicht überfordert. So gross ist die Auswahl, so lecker sehen die kulinarischen Kunstwerke aus; am liebsten hätte ich gleich von allem ein wenig probiert. Tja, wer die Wahl hat, hat die Qual… Indonesisches Buffet Thai Buffet China Buffet im Hintergrund Japanisches Sushi Indisches Buffet Wie wir von Larissa Périat, Leiterin Online Marketing des SEEDAMM PLAZA, wissen, wird in der Küche das Zepter bereits in der vorgelagerten Planungsphase den asiatischen Mitarbeitenden übergeben. Rund 24 Crewmitglieder des SEEDAMM PLAZA kommen aus diversen asiatischen Ländern und bereichern mit ihrer Expertise jedes Gericht. Gemeinsam wird mit den Spezialisten der jeweiligen Länder an der Charakteristik und Authentizität gefeilt, perfektioniert und optimiert. Süssspeise mit Mango Exotenfrucht Rambutan Nebst dieser grossen Auswahl an lukullischen Genüssen sorgen auch sinnliche Gerüche, die liebevoll dekorierten Länderbuffets sowie die asiatischen Künstler mit tänzerischen und musikalischen Darbietungen dafür, dass ich für einen Abend im fernöstlichen Ambiente abtauche und vergesse, dass wir am Zürichsee sind… Kunstvolle Schnitzerei; Früchte und Gemüse Tee Buffet Adresse und Informationen SEEDAMM PLAZA Seedammstrasse 3 8808 Pfäffikon SZ Alle Informationen zum Asian Food and Culture Festival im Seedamm Plaza findest du unter asianfestival.seedamm-plaza.ch Besten Dank an Larissa Périat, Leiterin Online Marketing, für die Einladung! ## 2-Seen-Wanderung vom mystischen Crestasee zum malerischen Caumasee Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/wanderung-crestasee-caumasee An Bergseen fehlt es uns in der Schweiz wirklich nicht. Zwei der allerschönsten sind der Caumasee und Crestasee! Hier die Routenplanung zum nassen Wandervergnügen: Ich liebe Bergseen! Blau-grüner Caumasee im Flimser Wald Wenn wir uns auf Wanderungen begeben, suche ich mir meistens Routen aus, die an einem idyllischen See vorbeiführen. Vielleicht liegt’s am Element per se, vielleicht ist es aber auch die grün-blau schimmernde Farbe, die mich an den Bergseen so fasziniert. Als kürzlich fürs Wochenende wieder mal Nebel im Unterland angesagt ist, machen wir uns auf den Weg ins sonnige (und natürlich nebelfreie) Bündnerland. Wir sind auf der Fahrt Richtung Flims noch etwas unschlüssig; sollen wir lieber zum kleineren, weniger bekannten Crestasee oder doch lieber zum legendär türkisfarbenen Caumasee fahren? Aber warum «oder»? Die beiden Seen lassen sich durch eine kleine Wanderung durch den Flimserwald bestens kombinieren! Schöne und leichte Wanderung durch den Flimserwald Spaziergang zum malerischen Crestasee Der etwas kleinere Crestasee befindet sich zwischen Trin und Flims. Umgeben von üppiger Vegetation taucht er plötzlich in einer kleinen Waldlichtung auf. Mit einem verlassenen Steg und einem Floss mitten im See wirkt er auf mich schon fast etwas mystisch. Die Farben sind besonders im Herbst berauschend! Sitzbank beim Crestasee Crestasee bei grauem Wetter im Herbst Spiegelung einer Tanne im kristallklaren Crestasee Gut möglich, dass der Crestasee im Herbst am schönsten ist! Der Crestasee gehört übrigens zum Inventar geschützter Naturdenkmäler des Kantons Graubünden. Er ist nur zu Fuss über eine leichte Wanderung, oder besser Spaziergang, vom nahegelegenen Parkplatz bei Trin-Mulin zu erreichen. Im Sommer ist der See allerdings ein sehr begehrtes Ausflugsziel. Deshalb kann es sich lohnen, am Parkplatz 3 vorbeizufahren bis in den Wald zu Parkplatz 5. Der ist recht gross. Wanderung zum türkisblauen Caumasee Den bekannteren Caumasee, die Perle von Flims, erreichen wir nach einer gemütlichen Wanderung durch den Flimser Wald. Mit der in der Mitte des Sees liegenden Insel und dem auffallend türkisfarbenen Wasser wirkt er irgendwie paradiesisch und malerisch zugleich. Perfekt für unser Picknick am Ufer. Kein Wunder bedeutet der rätoromanische Name «Lai da Cauma» eben «See der Mittagsruhe». Caumasee bei Flims Im Sommer lädt eine elegante Badeanstalt mit Restaurant und Grillplätzen zum Verweilen ein. Dann ist der Volksauflauf bei Wassertemperaturen von bis zu 24 Grad allerdings auch etwas höher und mit der Ruhe ist es vorbei, wenn bis zu 3000 Tageseintritte gezählt werden… Schliesslich ist der auf 997 M.ü.M. liegende See auch via Parkplatz und eigener Standseilbahn erschlossen. Nicht umsonst bedeutet «Cauma» im griechisch-lateinischen «Sonnenhitze». Für Abkühlung ist jedenfalls gesorgt. Ufer und Insel im Caumasee So sah unsere Wanderroute aus: Trin-Mulin – Crestasee – Caumasee – Flims – Felsbachschlucht – Trin-Mulin. Wanderkarte. Parkiert haben wir bei Trin-Mulin. Und hier noch ein paar weitere Details wie Karte, Höhenmeter, Distanz und Walters Puls während der Wanderung. Die Dauer von insgesamt 4h33 ist allerdings inklusive vielen Foto-Stopps und einem Picknick am Caumasee. Man kann die Wanderung auch in anderer Reihenfolge absolvieren, indem man bei Flims am Crestasee parkiert anstelle von Trin-Mulin. A propos – falls ihr den Caumasee aus der Vogelperspektive sehen wollt; Valeria und Adi von LittleCITY zeigen auf ihrem Blog spektakuläre Bilder aus der Luft. Wer übrigens noch einen Blick über die Rheinschlucht (dem little Grand Canyon der Schweiz) erhaschen möchte, der macht auf dem Weg zwischen Crestasee und Caumasee einfach noch einen kleinen Abstecher via Conn zur Aussichtsplattform «Il Spir» (romanisch für: der Mauersegler). Katja und Walter im «Il Spir», dem Aussichtsturm in Conn Empfehlenswert! Der Ausblick ist jedenfalls imposant! Weitere schöne Rundwanderungen Eine weitere empfehlenswerte Rundwanderung gleich in der Nähe ist die Wanderung zum Panixersee – oder zum «Lag da Pigniu», wie der Stausee auf rätoromanisch heisst. Sie lohnt sich nur schon wegen der Wasserfälle. Rundwanderung zum Panixersee im Val Pigniu Ähnlich attraktive Wanderungen erlebst Du u.a. auf dem Panoramaweg zum Zervreilastausee. Graubünden bei Vals: Rundwanderung zum Stausee und ZervreilahornUnd zurück per Trottinett oder Postauto Und wenn du Bergseen magst, schau Dir gerne unsere Wandertipps zu den schönsten Schweizer Bergseen an. Weitere Inspiration findest Du in unserer Rubrik «Wandern». Wanderstöcke nicht vergessen! Solltest du mal im Winter rund um Flims wandern wollen: Hier geht’s zu unserem Bericht über die Winterwanderung Flims – Foppa – Runcahöhe. Sonnenhang oberhalb von Flims ## Seerose Resort & Spa – Cocooning am Hallwilersee Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/seerose-resort-spa-cocon-hallwilersee Was gibt es gemütlicheres, als sich bei herbstlichem Nieselregen in sein warmes, lauschiges Cocon zurückzuziehen? Genau dieses Angebot zelebriert das Seerose Resort & Spa am Hallwilersee in mehrfacher Ausführung. Der Hallwilersee mit Seebad soll ja auch bei Sonnenschein seinen Reiz haben (die 500 Parkplätze reichen dann bei weitem nicht aus). Dann lädt das Seerose Resort & Spa (Link zu booking.com) mit seinen Terrassen und Gärten, Balkonen und Badezubern, Restaurants und Bars ein zum entspannten Hängen in allen Lagen. Aber auch bei grauem Herbstwetter bringt die Seerose ihre Gäste nie in Verlegenheit. Steg bei der Seerose am Hallwilersee Thai Spa mit bunten Cocons Das stimmungsvolle mehrstöckige Cocon Thai Spa mit Aussicht auf die nebelverhangenen Felder am Hallwilersee hilft, die Seele artgerecht baumeln zu lassen. Eingang zum Cocon Thai Spa Dann ist es umso schöner, wenn es draussen kaltgrau nieselt, während man drinnen heissfarbig sauniert: Vom gelb-weissen Salzluft-Cocon wandeln die Spa-Kenner ins blau-grüne Dampfbad-Cocon oder ins violette Sauna-Cocon. Wie grosse Cocons stehen die von aussen weissen Sauna-Einheiten im Spa herum. Und im Obergeschoss geniesst man in ebenso wabenartig angelegten Räumen, die nach thailändischen Städten oder Inseln benannt sind, eine Behandlung. Die Auswahl an Anwendungen und Massagen ist gigantisch! Cocon und Ruheliegen im Thai Spa Die Cocon- und Junior-Suiten Die Cocon-Suiten verkörpern «Das Fremde im Vertrauten«. Sie wurden den auf dem Hallwilersee oft gesehenen Bootshäusern nachempfunden. Statt Eiche wurde allerdings dunkel gebeiztes Apfelholz aus der Region verwendet. Die bunten Vorhänge und Stoffe hingegen inspirieren sich an Thailands farbigem Water Market. Zugegebenermassen wären wir von selber wohl nicht darauf gekommen, hätte man es uns nicht zugeraunt ;-) Junior-Suite Süd Die Junior-Suite ist jedenfalls äusserst grosszügig, genau so wie das Bad und die tolle Regenwalddusche, die während dem Duschen laufend die Lichtfarbe wechselt. «Wie originell!», fand Walter (ich brachte ihn kaum noch aus der Dusche!). Aber noch origineller fand ich den Wasserhahn in Form eines von der Decke hängenden Messingrohrs: Endlich mal ein Designerbad, in dem man die Hände tatsächlich unter den Wasserstrahl bringt! Badezimmer mit Aussicht Was wir nicht ausprobiert haben (teils aus Zeitmangel, aber auch wetterbedingt), ist die Badewanne auf dem Balkon: Der Zuber füllt sich auf Knopfdruck mit Warmwasser und bietet ein luftiges Badeerlebnis mit Sicht auf den Hallwilersee! Junior-Suite mit Badewanne auf dem Balkon Im angrenzenden Hoteltrakt «Classic» übernachtet man übrigens im Natural Chic Style, während im Gebäude «Elements» die Zimmergestaltung die vier Elemente Wasser, Feuer, Luft und Erde aufnimmt. Classic Zimmer Element-Zimmer Wasser Der Mann hinter den Cocons Hinter dem «Cocon-Konzept» steht der umtriebige Hotelinhaber Felix Suhner. Die Liebe zu Thailand entwickelte Suhner, als er vor vielen Jahren den Vollblut-Hotelier Urs Karli unterstützte, DAS Luzerner Thai-Restaurant auf die Bahn zu bringen. Seit da verfolgt ihn die Philosophie des «Land des Lächelns», die sich auch durch das Seerose Resort & Spa hindurchzieht. Karin Zubler, Marketing Verantwortliche, mit Hotelinhaber Felix Suhner Zur Geschichte; Felix Suhner übernahm 1994 den Hotelbetrieb von seinem Vater, der das Hotel Seerose Classic 1977 eröffnet hatte. Gut zehn Jahre nach Übernahme eröffnete er 2003 den Erweiterungsbau Seerose Elements mit einem Thai-Restaurant. Und nochmals zehn Jahre später folgt der Erweiterungsbau Cocon; das Hotel Seerose wandelt sich zum Seerose Resort & Spa mit eigenem Thai Spa. Der sympathische Hotelier und Unternehmer, der mittlerweile ein kleines Hotel-Imperium – die Balance Hotel Gruppe – leitet, mag keine Routine. Er braucht Abwechslung und mag die Vielseitigkeit seiner Aufgabe. Auch geht er mit der Zeit, daher die drei unterschiedlichen Designwelten im gleichen Resort. Die drei Hoteltrakte wurden übrigens von unterschiedlichen Innenarchitektinnen gestaltet, wie uns der sichtlich stolze Hotelier versichert. Wie Lehrmeister Urs Karli möchte sich Suhner von anderen Hotels abheben. Mit dem Seerose Resort & Spa ist ihm das sehr gut gelungen. Châpeau! In Thailand gilt der Elefant als ein Glückssymbol Im Samui-Thai Restaurant Dank eines mehrgängigen Menüs kosten wir uns im Samui-Thai Restaurant durch die Kochkünste der Köche, die natürlich alle aus Thailand stammen. Genau so wie die traditionell gekleideten Thailänderinnen, die sich um unser Wohl sorgen. Felix Suhner ist es wichtig, dass alles möglichst authentisch ist. Daher hat er selbst die Dekorationselemente und das Geschirr direkt aus Thailand importiert. Einzig der Restaurantleiter spricht ohne Thai-Akzent. Dafür mit einem Österreichischen ;-) Restaurant Samui-Thai Frittierte Fischwürfel Rindsfiletstreifen Vorspeisenplatte Thailändische Banane Besonders scharf sind die Geriche nicht. Hier hätten wir uns doch noch einen Schuss mehr Authentizität erhofft. Wer es nämlich lieber weniger exotisch scharf mag, weicht auf das Restaurant Cocon aus. Hier werden nebst dem Frühstück Schweizer Gerichte mit der kulinarischen Vielfalt aus Thailand serviert. Und wer auf bewährte Schweizer Küche setzt, findet im Restaurant Seerose klassiche Gerichte mit französischem Akzent. Und das erst noch mit Seeanstoss! Das merken wir uns für den nächsten heissen Sommer ;-) Restaurant Seerose Unser Dank geht an… … Felix Suhner, Inhaber der Balance Hotels, für die grosszügige Einladung und das interessante Gespräch. Herzlichen Dank auch an Karin Zubler für die informative Hausführung. Und last but not least; vielen Dank an Julia Faulhaber, Inhaberin von Faulhaber Marketing Services für das Vermitteln dieses Aufenthalts. Wir haben das «Cocooning» an diesem November-Weekend sehr genossen. Wer dennoch wissen möchte, wie sich das Resort im Sommer präsentiert, liest im Blog Patotra von Ellen Gromann das entsprechende Erlebnis. Weitere Impressionen vom Seerose Resort & Spa: Adresse und Balance Hotels Seerose Resort & Spa Seerosenstrasse 1 5616 Meisterschwanden Homepage: www.seerose.ch Zu den Balance Hotels gehören ausserdem: Hotel Sonne Bad Bubendorf Bad Ramsach Quellhotel Mürset Restaurants { "@context": "https://schema.org", "@type": "Hotel", "name" : "Seerose Resort & Spa", "description" : "Wellness & Spa Resort am Hallwilersee", "address" : { "@type" : "PostalAddress", "addressCountry" : "CH", "addressLocality" : "Meisterschwanden", "addressRegion" : "Meisterschwanden", "postalCode" : "5616", "streetAddress" : "Seerosenstrasse 1" }, "telephone" : "+41 56 676 68 68", "image" : "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2016/11/Seerose-Resort-Junior-Suite.jpg", "starRating" : { "@type" : "Rating", "ratingValue" : "5"}, "priceRange" : "CHF200 - CHF500" } ## Ecco Restaurant – Gourmetpalast hoch über den Dächern Zürichs Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/ecco-restaurant-atlantis-by-giardino-review-zuerich Ecco Restaurant im Hotel Atlantis by Giardino. Am Fusse des Uetlibergs in Zürich. Viel gehört. Viel gerühmt. Hält es, was es verspricht? Wir machen uns gespannt auf den Weg… Update Juni 2020: Martin Heilemann wechselt nach der Schliessung des Atlantis ins Widder Hotel in Zürich (Link zu meinem Hotel-Review). Hier der ursprüngliche Review aus dem Ecco Atlantis: Die Giardino Hotel Group gefällt sich bekanntlich in den schönen Hotelkünsten, wie wir schon in den Anfängen unserer Reisebloggerkarriere zu berichten wussten. Damals schrieben wir über das Giardino Mountain (Nur wusste ich damals offensichtlich noch nicht, dass Food-Fotos meist einen Gelbstich haben…). Praktischerweise schmücken sich schöne Hotels oft auch mit einem hochstehenden Restaurant: Was Küchenchef Stefan Heilemann dann aber mit seiner jungen Küchenbrigade am Fusse des Uetlibergs auftischt, grenzt an ein endloses Défilé kulinarischer Höhepunkte. Oder an eine Aneinanderreihung kleiner und grosser Götterspeisen. Aber alles der Reihe nach… Im Sommer begab es sich, dass wir uns zum schönen Wetter auch ein schönes Mahl im Ecco gönnten. Um etwas mehr essen zu dürfen, ohne den Schönheitsschlaf zu ruinieren, trafen wir uns zum Lunch, statt zum Nachtessen. Das lässt mehr Verdauungsspielraum. Nachträglich entpuppte sich dies als weiser Entscheid, denn wenn im Ecco 5 Gänge angesagt sind, erscheinen die emsigen Kellner gefühlt mindestens 10 Mal mit Amuse-Bouches, Vor-Amuse-Bouches, Vor-Vorspeisen und so weiter. Die natürlich nicht zu den offiziellen 5 Gängen gehören… Die Butter ist hier nicht zufälligerweise butterzart, wird sie doch mit Buttermilch aufgeschlagen. Oder in einer zweiten Schale als geräucherte Butter dargeboten. Brutal verführerisch! Und allenfalls sogar etwas zuviel des Guten: Kaum ist das schöne Butter-Tröpfchen angebraucht, wird schon ein neues im Originalformat nachgereicht… Mit Buttermilch aufgeschlagene oder geräucherte Butter Über Amuse-Bouches und Vorspeisen… Wenn sich ein Restaurantreview erst mal mit der eigentlich nebensächlichen Butter aufhält, sieht der geneigte Leser bereits Ungemach auf sich zukommen: Wer also nicht bereits bestens gesättigt bei der Lektüre sitzt, klickt jetzt mit Vorteil zu einem Pizza-Delivery weiter oder so. Ich übernehme keine Garantie gegen jetzt allenfalls auftretende Hungerattacken… Dann gehen wir jetzt mal ans Eingemachte: à l’attaque! Noch während Mann sich ob der grandiosen Aussicht auf Zürich beeindruckt zeigt oder das elegante Restaurant-Intérieur bestaunt, präparieren die Mannen um Stefan Heilemann bereits kleine Kunstwerke wie pochierte Auster oder marinierte Sardellen. Ebensogut kann es auch Wassermelone zwischen Schafskäse oder ein Canellone vom Kalb sein. Oder eine geräucherte Wachtel mit fake Champignon Mousse, echter Champignon und Bohne. Einfach ein paar Amuse-Bouches und so… Terrasse des Ecco Restaurants mit Aussicht auf Zürich Blendend elegantes Intérieur Gillardeau Austern mit Prunier Paris Kaviar Marinierte Sardellen auf Pumpernickel Menükarte Wassermelone mit Schafskäse Canellone vom Kalb Wachtel mit fake Champignon … zu den Hauptspeisen… Serviert wird selbstverständlich immer in kleinen Häppchen – man will den Hauptgang ja nicht konkurrieren – und immer mit Erklärung der entsprechenden Zutaten und ihrer Zubereitung. Vermutlich verbringt die Belegschaft den grössten Teil der Vorbereitung mit dem Auswendiglernen der Ingredienzen. Auf jeden Fall schaffte ich es meist, während der mit Trompeten und Fanfaren vorgetragenen Menuzusammensetzungen meine Fotos zu schiessen. Das kann sein eine Lachsforelle mit Flusskrebs auf Blumenkohl oder auch mal ein Kaisergranat (für uns einfach eine Langustine) mit Steinpilz und Kalbskopf. Sie können aber auch ganz gut Atlantik Wolfsbarsch mit Artischoke und Pfifferling oder Ormalinger Schwein mit Spitzkohl und Apfel. Und wer der Übertreibung noch nicht Genüge getan hat, versucht sich am gemaserten Wagyu Rind. Hier muss ich allenfalls mal einschieben, dass wir zu Viert waren. Neben mir mit noch einem weiteren jungen Mann, so dass eher viel karnivor verschlungen wurde. Deshalb auch die eher vielen Gerichte für einen «Sonntags-Lunch». Lachsforelle mit Flusskrebs auf Blumenkohl Kaisergranat mit Steinpilz und Kalbskopf Atlantik Wolfsbarsch mit Artischocke und Pfifferling Ormalinger Schwein mit Spitzkohl und Apfel Wagyu Beef Wow. Ein Gedicht! Da fehlen einem die Worte… Harry und Carrie haben es in ihrem Review bei Harrys Ding trotz allem versucht und die Speisen auch punkto Geschmack beschrieben. Das können die viel besser als ich, deshalb möge man dort weiterlesen, wie die Götterspeisen nicht nur auf der Netzhaut, sondern auch auf dem Gaumen wirken. Jedes Gericht wird nicht nur attraktiv präsentiert, es wirkt in sich abgestimmt und macht Lust auf den nächsten Gang. Oder einen Schluck Wein natürlich! Ist eh immer eine gute Idee! Mann soll ja viel trinken, predigen die Gesundheitsfanatiker immer… Weisswein mit seinem Kresse-Beet und passender Schere … zu den Desserts! Wie man es in Häusern mit höherem Anspruch so hat, werden die Gäste nicht mit der Hauptspeise verabschiedet. Diesbezüglich macht das Ecco Restaurant überhaupt keine Ausnahme und das Personal geht mit einem sanften Lächeln zur Kür über: Als «Zwischendessert» eignen sich kleine Crèmeschnitten doch ausgezeichnet! Oder doch lieber etwas selbstgemachtes Eis? Zum Schlussbouquet wird in Kooperation mit Hublot ein kleines Schmuckkästchen geöffnet lautend auf den explosiven Namen Big Bang Tutti Frutti! Nun ja, wer es ruhiger ausklingen lassen will, begnügt sich mit der Felchlin «Elvisia» Schokolade mir Kirsche und Getreide. Und als der ausgedehnte Luncheon mit einem Espresso Macchiato dann doch zu einem Ende zu kommen droht, geben die aufmerksamen Gastgeber noch einen drauf und lassen verführerische gefüllte Pralinen liegen… Zwischendessert Selbstgemachtes Eis Hublot Big Bang Tutti Frutti Felchlin «Elvisia» Schokolade mit Kirsche und Getreide Espresso Macchiato Gefüllte Praline Der Kochkünstler: Executive Chef Stefan Heilemann Tischgedeck Restaurant Ecco Tischdekoration Restaurant Ecco Terrasse des Restaurant Ecco Das perfekte Sonntagsmenu! Oder «Ecco lo qua», wie wir Italiener sagen… Preise Aber ja, logisch, das Paradies gibt es nicht. Die lukullischen Höhenflüge kommen mit einem Preisschild. Und keinem kleinen. Geblieben ist uns trotzdem das Prädikat «preiswert». Wenn auch nicht für jeden Sonntag… 3 Gang Menu CHF 148 4 Gang Menu CHF 162 5 Gang Menu CHF 174 6 Gang Menu CHF 184 7 Gang Menu CHF 194 8 Gang Menu CHF 204 Und wer der «Spezialempfehlung» folgt, nämlich dem gebratenen Entrecôte vom japanischen Wagyu Rand, der berappt nochmal CHF 98 dazu. Für 50 Gramm. Adresse Restaurant Ecco im Atlantis by Giardino Hotel Döltschiweg 234 8055 Zürich Hotel und Restaurant wurden infolge der Covid-Pandemie 2020 leider geschlossen. ## Giesserei Oerlikon – Restaurant mit industriellem Flair Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/sonntagsbrunch-giesserei-oerlikon-zuerich Essen unter Stahl, Wasserrohren, Sichtbackstein und blutten Betonwänden? Nicht gerade eine konventionelle Ambiance für ein gemütliches Restaurant. Und doch hat die Giesserei Oerlikon ihren (Industrie-) Charme… Update Juli 2020: Der hier beschriebene Brunch wird leider nicht mehr angeboten. Restaurant Giesserei in Oerlikon bei herrlichem Nieselregen Hier geht’s lang zum Brunch Sonntags um 10 Uhr öffnet die Alte Giesserei in Oerlikon ihre Stahltore für den allseits beliebten Brunch. Offensichtlich allseits beliebt, da ausverkauft. Wer’s interessiert, sollte also nicht kurzfristig auf den Geschmack kommen… Die Fotos vom noch leeren Restaurant sind von 10:01. Kurze Zeit später ist es um die Ruhe geschehen. Gedeckte Tische in der Giesserei Oerlikon Cynar zum Brunch Tische in der alten Giesserei Das Buffet ist standesgemäss variiert, grosszügig dotiert und verfügt über einen Mozzarella-Zopf?! Einzig der Platz rings um das Buffet herum könnte etwas grosszügiger sein: Beim grossen Andrang kommt man sich im Gegenverkehr mit andern Gästen gut und gern in die Quere. Immerhin brachte ich alle meine Teller und Gläser unversehrt an unseren Tisch. Mozzarella-Zopf? Nichts, das es nicht gibt? Brunchbuffet Giesserei Oerlikon Prosecco für die Damen und Orangensaft für die Kerle Brunchteller mit Aufschnitt, Käse und Eier Desserts vom Brunchbuffet Eingang Giesserei Oerlikon Karnivor veranlagten Frühstückern sei besonders die Fleischabteilung ans Herz gelegt: Neben feinem Prosciutto Cotto und seinem Salami gibt das warme Buffet auch Weisswürste und Hackbraten mit Kartoffelstock her! Der nette Kellner fragt übrigens grosszügig nach Kaffee- oder Teevorlieben. So liess ich es nicht bei einem Latte Macchiato bewenden, sondern liess mir zum Abschluss auch noch einen Espresso reichen! Die Damen übten sich im Nachbestellen von Tee… Wohl bekomm’s! Champagner Sonntagsbrunch Sonntags von 10.00 – 14.30 Von September bis Mai CHF 55.- Giesserei Oerlikon Birchstrasse 108 CH-8050 Zürich-Oerlikon +41 43 205 10 10 Hier online reservieren { "@context": "https://schema.org/", "@type": "Review", "itemReviewed": { "@type": "Restaurant", "address": { "@type": "PostalAddress", "addressLocality": "Zürich", "addressRegion": "ZH", "postalCode": "8050", "streetAddress": "Birchstrasse 108" }, "name": "Giesserei Oerlikon", "openingHours": [ "So 10:00-14:30" ], "priceRange": "$$", "servesCuisine": [ "Brunch" ], "image": "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2016/10/Brunch-Giesserei-Oerlikon-Zuerich-Brunch-Buffet.jpg", "telephone": "+41 43 205 10 10", "url": "https://diegiesserei.ch" }, "author": { "@type": "Person", "name": "Walter Schärer" }, "review": [ { "@type": "Review", "author": "Walter Schärer", "datePublished": "2016-10-23", "description": "Sonntagsbrunch unter Stahl, Wasserrohren, Sichtbackstein und blutten Betonwänden? 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Heute zieht es uns in die Zentralschweiz. Und zwar auf den Stoos – das autofreie Dorf oberhalb von Morschach. Die Anreise mit der steilsten Standseilbahn der Welt (Link zu unserem Artikel) ist bereits ein Erlebnis per se . Die runden Kabinen bringen uns in 110% Grad Neigung (Weltrekord!) auf den Stoos auf 1300 m.ü.M. Gratwanderung vom Klingenstock zum Fronalpstock Ich war als Kind zwei Mal im Skilager auf dem Stoos. Von da her erinnere ich mich gern an dieses autofreie Bergdorf auf dem Sonnenplateau und freue mich bereits wieder wie ein kleines Kind auf die herrliche Aussicht, die man vom Fronalpstock auf die Seen und Alpen der Innerschweiz geniesst. Auch Walter freut sich schon auf die Wanderung Einmal auf dem Stoos angekommen, führt der Weg zuerst vorbei an der hübschen Holzkapelle bis zur Talstation des Sessellifts zum Fronalpstock. Kleine Kapelle auf dem Stoos – mit Mythen im Hintergrund Wie man unserem Stoosbahn-Artikel entnimmt, nehmen konditionsstarke Wanderer den Aufstieg zum Fronalpstock zu Fuss. Wir hingegen lassen uns heute gemütlich und komfortabel mit dem Sessellift in die Höhe hieven. Wir haben ja dann noch die Gratwanderung vor uns… Bevor wir den Gratweg unter die Füsse nehmen, lassen wir allerdings die majestätische Aussicht auf uns wirken; im Westen und im Norden zeigen sich mit Pilatus, Rigi und Mythen gleich mehrere berühmte Zentralschweizer Gipfel. Auch die Nebelwalze über Teilen des Vierwaldstättersees wirkt spektakulär! Aussicht vom Fronalpstock auf den Vierwaldstättersee mit Nebelwalze Gipfelkreuz auf dem Fronalpstock vor Hochnebel über Luzern Blick auf den Vierwaldstättersee Normalerweise sind Höhen- beziehungsweise Gratwanderungen eher gemächlich. Aber allzu gemütlich startet diese hier nicht: Denn kurz nachdem wir losmarschieren, steht ein ziemlich steiler Abstieg zum Furggeli an, bevor die Gegensteigung zum Huser Stock die Oberschenkel fast schon übersäuren lässt… Walter auf der Gratwanderung in Richtung Klingenstock Es ist teilweise ein etwas steiler und schmaler Gratweg. Die heiklen Passagen sind allerdings mit Ketten gesichert. Danke Baumeler Reisen für den Effort! Dennoch erfordert diese Gratwanderung Trittfestigkeit und Schwindelfreiheit. Und gutes Schuhwerk sowieso. Katja und Walter vor dem Vierwaldstättersee In ständigem Auf-und-Ab erreichen wir schliesslich den Klingenstock, von wo wir mit dem Sessellift zurück auf den Stoos gondeln und mit der Standseilbahn ganz ins Tal hinunterrattern. Die Gratwanderung macht ihrem Namen alle Ehre. Entsprechend beliebt ist sie. Jene, die unter der Woche Zeit haben, machen diese Wanderung mit Vorteil werktags. Denn an schönen Wochenenden ist mit recht viel «Gegenverkehr» zu rechnen. Dadurch ist die Wanderung nur im engen Gänsemarsch zu bewältigen. Informationen zur Gratwanderung Distanz: 4.7 km Dauer: 2 Stunden Aufstieg: 402 m Abstieg: 423 m Schwierigkeit: mittel T2 Anreise auf den Stoos Fahrt zur Talstation der Standseilbahn Schwyz-Stoos: Von Zürich oder Rapperswil in Richtung Gotthard/Schwyz fahren. In Schwyz Richtung Muotathal abbiegen. Die Talstation der Stoosbahn liegt direkt an der Hauptstrasse auf der rechten Seite. Parking: Bei der Talstation der neuen Standseilbahn Schwyz-Stoos steht ein grosses Parkhaus. Umliegend reihen sich weitere Parkplätze an den Hang. Eine Alternative zur Standseilbahn Schwyz-Stoos bietet die Luftseilbahn ab Morschach. Eine andere spektakuläre Wanderung in der Innerschweiz ist der Aufstieg zum Mythen. Dort oben hatte ich ein etwas unangenehmes Erlebnis mit einem schwarzen Raben. Es kann zwar sein, dass die alle schwarz sind, aber meine Kenntnisse in Vogelkunde waren ja genau das Problem… Katja und Walter auf dem Grossen Mythen ## Ibiza Beach Clubs – die 6 besten Beach Clubs der Insel Quelle: https://reisememo.ch/spanien/ibiza/ibiza-beach-clubs-restaurant Beach Clubs auf Ibiza bieten besondere Restauranterlebnisse. Sie sind total schick und einladend. Zum feinen Seabass dröhnt lauter Bass vom DJ. Hier unser Beach Club Ranking in Sachen Mittagessen und Kaffee: Beach Club Ort 1. Amante Ibiza Beach Club Cala Longa 2. Atzaró Beach Playa Cala Nova 3. Cotton Beach Club Ibiza Cala Tarida 4. Blue Marlin Cala Jondal 5. Nikki Beach Santa Eulària des Riu 6. Elements Ibiza Cala Benirras 1. Amante Ibiza Beach Club Unser Top-Pick, mit Abstand unser Favorit ist der Amante Beach Club. Man lenke seinen Mietwagen in den mittleren Osten der Insel in die Nähe von Cala Llonga. Das Amante Restaurant gehört zum gleichnamigen Beach Club. Obwohl oder weil auch hier die Schönen und Reichen in der Überzahl sind, steht das Restaurant für Stil und Eleganz. Zugang zum Amante Beach Club Ibiza Gut beschäftigter Empfang im Amante Ibiza Wartelounge mit Stil und Aussicht Das Essen und besonders die Fischgerichte sind köstlich und attraktiv präsentiert. Unbedingt den Wolfsbarsch (Lubina) vom Grill probieren! Der ist total nach meinem Geschmack. Das Personal hat Klasse, beginnend mit dem Team an der Reception: Wer nicht im voraus reserviert (gerne auch online), wartet in der edlen Lounge mit Aussicht aufs Meer und das Sehen-und-Gesehen-Werden. Das Restaurant wirkt zwar sehr klein, verteilt sich aber an der atemberaubenden Steilküste über mehrere Ebenen. Die Kellner equilibrieren die Gerichte auf ihren riesigen Tabletts gekonnt die weissen, hölzernen Treppen rauf und runter. Unten an einem der schönsten Strände mit Bucht spielt auch mal ein cooler DJ oder eine Live-Band. Hier wirft man sich in die herumliegenden Fatboys und geniesst das Openair-Cinema. Oder hängt an der Playa herum. Besser wird es nicht! Esstisch mit Aussicht Fischteller vom Kabeljau Dessert Muscheldekoration im Amante Adresse Cala Sol d’en Serra Calle Afueras 07849 Cala Longa Telefon +34 971 19 61 76 Reservation www.amanteibiza.com 2. Atzaró Beach Kreuzen wir die Insel diagonal. Die Szene ist der Cala Nova Strand im Nordosten Ibizas. Ein Besuch im Atzaró Beach bedeutet sehr entspannte Atmosphäre, leicht erhöht über dem angrenzenden Strand. Nette (hübsche) Bedienung Hot Pants Kühler Sound Heisse Snacks Und eine Boutique. Natürlich! Gerne wieder mal! Küstenabschnitt vor dem Atzaro Beach Club Walter & Katja im Atzaró Beach Club Terrasse des Atzaro Beach Clubs Gewitterwolken über dem Atzaró Beach Club Lounge des Atzarò Beach Clubs Atzaró Menukarten Fritierte Chipirones mit Fruchtsaft (ich weiss!) Cortado-Café am Atzaró-Strand Unnötig zu sagen, dass auch hier der Cortado total gut mundet… So lässt sich das Strandleben geniessen ;-) Adresse Es Restaurant Atzaró Beach Playa Cala Nova 07849 Santa Eulària des Riu Telefon +34 971 07 82 28 Reservieren atzaro.com 3. Cotton Beach Club Ibiza Wir sonnen uns an der Cala Tarida, einem Strand im Südwesten der Insel. Die Location auf einer Klippe am Meer ist bombastisch und exklusiv! Der legendäre Ibiza-Sound ist auch bombastisch – laut. Wir verstehen unser eigenes Wort kaum. Davon unbeeindruckt sprechen die Locals wild gestikulierend in ihre Smartphones. Oder geben sich jedenfalls wichtig. Verstehen kann sie ja eh niemand? Kommt uns reichlich Spanisch vor, das Ganze. Weisse Vespa des Cotton Beach Clubs Eingang zum Cotton Beach Club Das Personal wirkt etwas arrogant, allenfalls weil der in viel Weiss gehaltene Laden WIRKLICH gut besucht ist. Uns schaut man ziemlich bemitleidend an, als wir meinen, keine Reservation für den Mittagstisch zu haben. Per langer Wartezeit an der Bar, aber frisch gepresstem Fruchtsaft versucht man uns bei Laune zu halten. Eazy, wir haben Zeit, es ist ja erst 15 Uhr, das Lokal füllt sich so langsam zum Mittagessen… Dann aber! Wir erwischen doch noch eine nette Bedienung. Und einen Tisch dazu. Es gibt mal wieder Fisch. Eine Fischsuppe diesmal. Wir geniessen Barsch mit Crevette und Jakobsmuschel. Top! Logo des Cotton Beach Clubs Aussicht vom Restaurant auf den Strand Fischsuppe mit Jakobsmuscheln Und der Cortado ist natürlich auch top lecker. Aber das ist in Spanien normal. Das können sie definitiv! Nicht auszudenken, wie schön hier wohl ein Sonnenuntergang sein muss? Adresse Cotton Beach Club Ibiza Carrer Posta de Sol, 21 07829 Cala Tarida Telefon +34 971 80 61 80 Website cottonbeachclub.com 4. Blue Marlin Beach Club Westlich von Eivissa, also Ibiza Stadt. Logischerweise auch am Strand. Sonst wäre es ja kein Beach Club. Am Cala Jondal, genauer gesagt. Schickeria total. Wummernde Bässe schon auf dem Parkplatz. Maserati überall. Edles Ambiente, schöne Menschen, Champagner viel, sehr viel! Sonnenbrillen auch sehr viel. Testosteron und Silikon allenfalls etwas zu viel. Top schickimicki für die mit dem ausgeprägten Sendungsbewusstsein. Schrill und spektakulär! Sehen und gesehenswert! Obwohl uns die Spucke wegbleibt, trinken wir nicht mal etwas und sind schnell wieder weg. Es ist etwas zu laut und zu voll für die Hitze des Samstagnachmittags. Da wird wohl schon vorgeglüht für die Closing-Party am Abend… Denn Ende September ist Ende der Party-Saison, dann schliesst die Insel. Oder jedenfalls die Party-Clubs. Und damit versiegen auch die Flugverbindungen auf die Insel. Statue vor dem Blue Marlin Ibiza Im Restaurant Stylish Badetücher und Strandliegen Adresse Blue Marlin Ibiza Cala Jondal 07800 Ibiza Telefon +34 603 708 796 Reservation www.bluemarlinibiza.com Und weiter geht’s in südlicher Richtung… 5. Nikki Beach Nikki Beach ist eine Macht. Ein Begriff. Kennt jetzt jeder. Gibt’s ja auch überall. Etwas östlich von Santa Eulària baut sich Nikki Beach wie eine Festung vor einem auf. Nix mehr mit verlottert oder Strandbude, hier ist Design. Eingang zum Nikki Beach Nikki Beach Pool Sonnenliegen, Pool, Lounges, Bar und Restaurant reihen sich etappiert am Sandstrand entlang auf. Als wir den Club an einem Montagnachmittag in der Nebensaison betreten, ist er praktisch menschenleer und somit für unsere Zwecke – nippen am schmackhaften Cortado – perfekt! Einzig die DJane tut an ihrem Mischpult und ihrer Musik so, als wäre hier die Hölle los ;-) Nikki Beach Restaurant Liegen am Pool Playa des Nikki Beach Clubs Ehemaliger Cortado – Geschäumter Espresso nach Spanischer Façon Wir warten eine kleine Ewigkeit auf den jungen Herrn mit den weissen Shorts und braungebrannten Sportswaden, aber irgendwann schlürfen wir dann doch unseren «Premium Coffee». Wohl bekomm’s! Adresse Nikki Beach Ibiza Avenida S’Argamassa, 153 07840 Santa Eulària des Riu Telefon +34 971 33 84 03 Reservationen www.nikkibeach.com 6. Elements Ibiza Abgelegener Beach Club im Norden der Insel bei Cala Benirras nördlich von San Miguel. Restaurantterrasse mit verwittertem Mobiliar Die vermeintliche Abgeschiedenheit von Elements Ibiza tut seinem Parkplatz gar keinen Abbruch. Der während der Nebensaison Reisende wundert sich, was all die leeren, aber riesigen Parkplatzfelder weit ab des Strands wohl bedeuten. Zumal sie mit €3 Parkplatzgebühren zu Buche schlagen. Erst mit der Zeit dämmert es einem, welche Hölle, respektive Stau, hier im Sommer los sein muss… Denn die ersten Parkplatzfelder beginnen da, wo die Playa noch überhaupt nicht in Sichtweite ist! Der Elements Ibiza Beach Club wirkt von weitem etwas verlottert. Von nahem entpuppt sich das hölzerne Mobiliar als verwittert. Mit Designanspruch allerdings! Man ist sich nie ganz sicher, ob die Farbverläufe dem Gestaltungswillen oder der rauhen Meeresbrise geschuldet sind. Zum Restaurant mit mediterraner Küche gehört auch eine Frischsaftbar. Deren Presse macht zwar einen Höllenlärm, die Säfte wirken aber total gesund. Dass sie nicht gut schmecken, liegt wohl an der Natur der gesunden Zutaten… dafür können die Dinger ja nichts. Dafür ist ihr Carpaccio vom Seebarsch umso besser. Zudem kann frau Massagen buchen oder in der Boutique shoppen. Kleine Shops-in-Shops gehören in Ibiza offenbar eh zum Grundkonzept von fast allem. Restaurants und Beach Clubs machen da keine Ausnahme. Die Herren der Schöpfung lümmeln währenddessen draussen am Strand herum und ziehen lässig an einer Zigarre, während die Musik des DJs auf sie dröhnt. Oder ähnlich. Lounge mit angehängtem Shop Miesmuscheln Carpaccio vom Wolfsbarsch Hummer Gedeckter Tisch in Elements Ibiza Adresse Elements Ibiza Beach Club Cala Benirras 07815 Ibiza Telefon +34 971 33 31 36 Webseite elements-ibiza.com Soweit unsere 6 besten Beach Clubs auf Ibiza. Aber angeblich soll es da noch mehr geben? Was ist Dein Tipp? Warst Du schon mal im Ushuaia Beach Club bei Sant Jordi de ses Salines? Restauranttipps Ibiza Hier haben wir noch 6 weitere Restauranttipps für Ibiza zusammengetragen. Für die Saison 2022 konnte im Beach Club-ähnlichen Restaurant El Silencio (Link zu ihrer Homepage) der argentinische Starkoch Mauro Colagreco verpflichtet werden. Er gilt als einer der Top-50 der Welt und kocht mit 3 Michelin Sternen! Gleich wie Andreas Caminada (Link zu meinem Review von seinem Restaurant Schloss Schauenstein). Wir hatten das Vergnügen, ihn im Rive Gauche in Zürich als Gastkoch zu erleben. Und wer noch ein schönes Boutique-Hotel sucht, der wird im Ca Na Xica glücklich. Mehr über die angebliche Partyinsel haben wir auf unserer Rundfahrt herausgefunden. Hier unsere 7 Tipps, was man auf dem ländlichen Ibiza unternehmen sollte. Da gibt es tatsächlich mehr als nur Party! ## Ibiza. Hippie- und Partyinsel? 7 Tipps für Unternehmungsfreudige Quelle: https://reisememo.ch/spanien/ibiza/ibiza-insel Allzu enthusiastisch war ich ja nicht, als Walter den Wunsch äusserte, nach Ibiza zu fliegen. Ibiza!… wirklich!? Die vor lauter Parties strotzende Jetset-Insel? Ohne mich! Als in den 80-er Jahren die Venga Boys das Lied «Yeah, I’m going to Ibiza» sangen, hätte ich alles dafür gegeben, ein paar Nächte auf Ibiza durchzutanzen. Aber nachdem nun doch ein paar(…) Jährchen vergangen sind, sehne ich mich in den Ferien nach viel Natur und weniger nach Menschenmassen wie zum Beispiel im Ushuiaia Club, geschweige denn Fleischberge wie an der Playa d’en Bossa. Dennoch, nach einigen Überredungskünsten von Walter buchen wir den Flug nach Ibiza. Ich hingegen setze mich dann bei der Hotelwahl durch und reserviere uns Zimmer in zwei hübschen Boutique Hotels, die Ruhe und Entspannung abseits vom Partyrummel versprechen: nämlich in der Hacienda Na Xamena und im Ca Na Xica. Hacienda Na Xamena Ca Na Xica Und da wir es – trotz diesen schönen Oasen – nicht schaffen, einfach den ganzen Tag herumzuliegen, haben wir zielstrebig die Insel erkundet. Hier unsere 7 Tipps, was man sich auf der Insel nicht entgehen lassen sollte: 1. Eine der vielen kleinen Buchten aufsuchen Ob feiner Sand, wilde Felsformationen oder Kiesabschnitte; auf Ibiza laden zahlreiche Strände und Buchten zum Sonnenbaden und Verweilen ein. Eine der bezauberndsten Buchten ist in unseren Augen die Cala Salada. Klippen, Sand und Pinienwald schaffen hier eine herrliche Naturkulisse. Cala Salada 2. Den «Hausberg» Sa Talaia erklimmen Je nach Kondition und Temperatur erreicht man den höchsten Berg Ibizas zu Fuss, mit dem Bike oder so wie wir bequem mit dem Auto. Aber Obacht: Die unbefestigte Bergstrasse führt im gewagten Serpentinenstil steil auf den Gipfel. Zum Teil war unser kleine Mietwagen recht gefordert und im ersten Gang unterwegs! Einmal oben angekommen, geniesst man vom Sa Talaia einen herrlichen Ausblick auf die umliegenden Buchten und überhaupt die halbe Insel. Aussicht vom Sa Talaia, dem höchsten Berg von Ibiza 3. Die Altstadt von Ibiza erkunden Die Festungsmauer aus der Renaissance mit Burg und Kathedrale ist beeindruckend. Und einmal durch all die verwinkelten Gassen der Altstadt (Dalt Vila) zu laufen, ist ein MUSS bei jedem Ibiza-Besuch. Immerhin wurde die Altstadt von Eivissa, wie sie hier Ibiza Stadt nennen, von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Auf jeden Fall empfiehlt es sich, gutes Schuhwerk zu tragen, um in den teils steilen Gassen mit den jahrhundertealten Pflastersteinen stets trittsicher gute Figur zu machen. Und wenn es geht, sollte man nicht gleichzeitig mit den Gästen eines Kreuzfahrtschiffes unterwegs sein. Dann dann ist in den engen Gassen kein Durchkommen mehr. Kathedrale und Museum von Ibiza Festung Ibiza Altstadt Weisse Taube auf Ibiza, der weissen Insel 4. Auf einem Hippiemarkt shoppen gehen Jeden Mittwoch tummeln sich jeweils Tausende von Markthungrigen auf dem Hippiemarkt von Punta Arabi. Es ist der älteste Hippiemarkt der Insel. Hier geht’s bunt und ausgelassen zu und her. Es lohnt sich auf jeden Fall, morgens früh zu kommen, denn spätestens ab Mittag wird’s eng im allgemeinen Shoppingtrubel. Hippiemarkt bei Punta Arabi Ledertaschen auf dem Hippiemarkt Punta Arabi Mir persönlich hat allerdings der Hippiemarkt Las Dalias in San Carles noch etwas besser gefallen. Er ist zwar nicht ganz so gross wie jener in Punta Arabi, das Angebot ist dennoch umfangreich: Schmuck exotische Musikinstrumente farbenfrohe Kleider Lederwaren Deko-Artikel Und dafür ist alles etwas edler inklusive schönem Restaurant und Live-Band. Restaurant im Las Dalias Hippiemarkt A propos Deko-Artikel; in vielen Dörfern auf der Insel findet man kleine, schmucke Läden, die nebst Kleidern auch Wohnassessoires verkaufen, wie zum Beispiel «La Tienda es Cucons» in Santa Gertrudis. Sehr hübsch! Und ein paar Schritte weiter gibt’s feinen «Cortado» (Espresso mit etwas aufgeschäumter Milch) im Café Musset. Wohnassessoires im Shop Es Cucons in Santa Gertrudis Cafe Musset in Santa Gertrudis 5. Eine der vielen Kirchen besuchen Überhaupt empfehlen wir, die ibizenkischen Dörfer wie San Miguel oder San Juan zu erkunden und sich durch deren Charme verzaubern zu lassen. Hier bleibt die Kirche wortwörtlich im Dorf, denn in jedem der ursprünglichen, weissen Dörfer findet man eine jahrhundertealte Kirche. Kirche in Sant Joan Katja, Walter & Che vor der Kirche in San Miguel, Bolivien ;-) 6. In einem der schicken Restaurants schön essen An schönen und speziellen Restaurants fehlt’s auf der Insel definitiv nicht! Von diversen Ibiza-Kennern haben wir tolle Tipps erhalten, wo man in besonderem Ambiente sehr gut essen kann. Diesen 6 Tipps haben wir einen eigenen Restaurantbericht gewidmet. Restaurant La Escollera Fischsuppe mit Jakobsmuscheln Espresso mit Aussicht 7. In einem der Beach Clubs Sonne, Meer und mehr geniessen Und ja, einen der vielen Beach Clubs sollte man auf jeden Fall mal besuchen. Auch davon gibts zur Genüge auf der Insel. Sie laden nicht nur zur Party, zum Verweilen und Sonnenbaden ein, sondern auch zum Essen und Trinken. Hier unsere 6 Lieblings-Beach Clubs. Einer schöner als der andere! Nikki Beach Club Lounge des Atzarò Beach Clubs Eingang zum Cotton Beach Club Fazit nach einer Woche Ibiza Okay, nach einer Woche gestehe ich gern, dass mich die Insel positiv überrascht hat: Weicht man Parties sowie Beach Clubs voller Testosteron und Silikon aus, entdeckt man teils unberührte Natur mit vielen Pinienwäldern, herrliche Buchten, romantische Restaurants und idyllische Dörfer mit ihren gemütlichen Cafés und stilvoll eingerichteten Shops. Sehr zu empfehlen! Und ja… für Partyliebhaber ist die Insel natürlich sowieso ein Paradies… ;-) Meine Hoteltipps sind übrigens das Designhotel Ca Na Xica und die etwas grössere Hacienda Na Xamena. In beiden Häusern kommt man aus dem fotografieren nicht mehr heraus! Und wer auf Ibiza Golspielen will – ja, es gibt einen 18-Loch Golfplatz. Mehr darüber erfährst du hier in diesem Artikel. ## 18-Loch Golf in Ibiza – ja, es geht! Quelle: https://reisememo.ch/spanien/ibiza/ibiza-golf Auf Ibiza kann es nur einen geben – einen Golfplatz. Platz und Wasser zum Bewässern hat es hier ja nicht so viel. Im Internet sind die Reviews recht durchzogen, uns hat der Golfplatz aber gut gefallen? Okay, ich habe ja auch gespielt wie ein junger Gott! Vergleichsweise… Es ist jetzt nicht klar, ob es eine Frage der Ansprüche ist oder der Saison Ende September, denn zeitweise sind die Fairways und Grüns nicht mehr ganz grasgrün. Uns jedenfalls hat der Platz sehr gut gefallen! Er ist abwechslungsreich, einigermassen hügelig und für die knappen Wasserverhältnisse recht gut gepflegt. Die Grüns sind anspruchsvoll onduliert und eher schnell. Green 18 Par 3 Green Amphore – allgegenwärtige Ikone von Golf Ibiza Greenbunker Und ja, auf Mallorca sind die Top-Plätze noch besser gepflegt und die Clubhäuser eleganter, aber für eine anspruchsvolle 18-Loch Runde empfiehlt sich der Golfplatz auf Ibiza allemal. Wenn auch die Greenfees mit €90 und der Buggy mit €40 zu Buche schlagen. Plus Mietschläger, wenn man nicht explizit zum golfen hier ist und das eigene Geschirr zu Hause gelassen hat. Die Leihschläger von Callaway sind neu und heiss. Die Bälle fliegen jedenfalls wunschgemäss. Meistens… Gegeben durch den höheren Luftdruck auf Meereshöhe und den dadurch höheren Luftwiderstand nehme Mann einfach ein Eisen länger für die gewohnte Länge. C’est tout. Clubhaus Restaurant mit Terrasse Und als mir neben einem Birdie auch ein schönes Par gelingt, kann ich nicht anders, als mich bei der Tribüne für den tosenden Applaus zu bedanken 8-> Wer nach der Golfrunde eine schöne Bleibe braucht, dem empfehle ich das Designhotel Ca Na Xica. Auch eine stylishe Option ist die Hacienda Na Xamena. Und wenn Du nach einer gewonnenen Runde richtig stilvoll abfeiern willst, dann gehe in einen dieser 6 Beach Clubs! ## 6 Ibiza Restaurant-Tipps für das Hinterland Quelle: https://reisememo.ch/spanien/ibiza/restaurant-tipps-ibiza Dass man auf Ibiza gut und gern isst, ist kein Geheimnis. Wir haben uns einige Restaurant-Tipps geben lassen, wo man nebst Gaumenfreuden auch ein schönes Ambiente geniesst. Folgenden 6 Empfehlungen sind wir näher nachgegangen: The Giri Café in San Joan Unser Favorit! Von aussen betrachtet wirkt das Giri Café wie eine kleine, dunkle Räuberhöhle. Hinter dem Eingang versteckt sich allerdings ein äusserst geschmackvoll eingerichtetes Restaurant mit einem gelungenen Mix von Materialien und Möbeln und einem grossen Garten mit Sofaliegen. Auf der Speisekarte aufgelistet sind mediterrane Gerichte, originell aufgepeppt mit exotischen Zutaten und Gewürzen. Und die frisch gepressten Säfte sind super lecker! Hier ist nicht nur das Ambiente einladend und freundlich, sondern auch die Bedienung. Stets mit einem Lächeln auf den Lippen begrüssen uns alle mit einem sympathischen «welcome»! Eingang zum Giri Café The Giri Café | Plaza España, 5 | 07810 Sant Joan de Labritja | Asiatisches Bambuddha bei Santa Eularia Das Bambuddha Restaurant gleicht einem Dorf im asiatisch-buddhistischen Stil mit pompösem Glanz, Buddhastatuen und Tantra-Einflüssen… Hier wimmelt es von opulentem und erotischem Dekor. Die Speisen sollen aphrodisierende Wirkung haben und im Restaurant-Shop werden gar Erotikutensilien feilgeboten. Im exklusiven Designerformat, versteht sich. Es wird herumgeboten, Inhaber John Moon habe sich für die Einrichtung des Restaurants von asiatischen Einflüssen und der Verführung inspirieren lassen. Ist ihm gut gelungen! Aber auch die Küche ist beeindruckend: Es gilt zu wählen aus einer exquisiten Auswahl von Sushi, Sashimi und Fusion-Küche vom Feinsten mit mediterran-asiatischen Gerichten. Und die Desserts sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen! Asiatisches Restaurant Bambuddha Bambuddha | Carretera de San Juan, km 8.5 | 07840 Santa Eularia del Río | Aubergine in Sant Miguel Wie der Name vermuten lässt, ist das Aubergine Restaurant auf Gemüseliebhaber und Vegetarier ausgerichtet. Aber nicht nur! Ihr Motto lautet zwar „Farm to Table“, aber auf der Speisekarte stehen nebst den Gerichten mit den Zutaten aus dem eigenen Garten auch andere mediterrane Gerichte mit Fisch, Geflügel und Fleisch. Und die Location ist schön speziell: Eine Finca mit grossem Innenhof und einem Gemüsegarten bietet den Hintergrund für ein kleines kulinarisches Feuerwerk. Im Innern des Restaurants ist alles weiss und mintfarbig gehalten inklusive einem kleinen Geschäft, in dem man einige Produkte für zu Hause kauft. Restaurant Aubergine Innenraum in weiss-mint Innenhof und Restaurantflügel des Aubergine Auf ein Lächeln des Personals sollte man übrigens nicht lange warten, es könnte auch nie kommen. Kochen können sie trotzdem. Aubergine Restaurant | Carretera de San Miguel | 07815 Sant Miguel de Balansat | La Escollera Vis-à-vis des Beach Clubs El Chiringuito (wo wir eigentlich hin wollen, es uns aber etwas zu hektisch zu und her geht) entdecken wir mit dem Escollera ein zauberhaftes Strandrestaurant. Die Stimmung ist locker, der Ibiza-Soundteppich entspannend und der Kellner keck-fröhlich mit Sprüchen ohne Ende. Unser übliche Cortado schmeckt in der leichten Meeresbrise so gut, dass ich mir auch noch einen Cava genehmige. Man(n) gönnt mir ja sonst nichts… Cortado mit Aussicht im La Escollera La Escollera | Playa Es Cavallet | 07817 Sant Jordi de ses Salines | Skuma in Santa Eularia Beim Yachthafen in Santa Eularia del Rio finden sich der Promenade entlang einige hübsche Fischrestaurants. Das Skuma wirkt eher unspektakulär, aber es hat es in sich: Nicht nur liegt es an vorderster Front des Yachthafens, von wo man(n) all die schicken Yachten begutachtet, es bietet auch hervorragenden Fisch! Der Wolfsbarsch (Lubina) war der beste weit und breit – ein Gedicht! Restaurant Skuma mit Blick auf den Yachthafen Sonnensegel des Restaurants Skuma Wahnsinnig schmackhafter Wolfsbarsch vom Grill Skuma | Lugar Port Esportiu | 07840 Santa Eularia del Ríu | Le Momento in Santa Gertrudis Im Le Momento werden – wie es der Name des Restaurants erahnen lässt – spanische Gerichte mit einem Hauch Französischer Eleganz gemischt. Meine Fusilli mit Hummer und Walters Risotto schmecken ausgezeichnet! Auch hier wird mit einem Schuss Erotik an der Wand gewirkt. Scheint ein beliebter Trend zu sein? Restaurant El Momento Santa Gertrudis ist überhaupt ein interessantes, kleines Dörfchen mit ansprechenden Shops (Es Cucons) und elegantem Café (Musset). Le Momento Ibiza | Calle De Venda Santa Maria, 12 | 07814 Santa Gertrudis | Ein Wort der Warnung Ibiza ist ein teures Pflaster und teilweise sind auch die Preise in den erwähnten Restaurants nicht ganz ohne. Aber die feinen Speisen, kombiniert mit der speziellen Ambiance und dem teilweise originellen Dekor sind es allemal wert. Auf jeden Fall empfehlen wir, auch in der Nebensaison eine Reservation vorzunehmen! Mehrere der Restaurants verfügen über Online-Reservationssysteme. Oftmals findet man übrigens auch in den Beach Clubs sehr gute Restaurants. Unser Ranking der Beach Clubs auf Ibiza folgt demnächst auf diesem Kanal. Und noch mehr Restaurant-Tipps Bekanntlich kann man nicht überall zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein und so wäre die Empfehlungsliste eigentlich noch viel länger gewesen. Wer Zeit und Hunger hat, findet hier angeblich auch noch weitere Gaumenfreuden: El Olivo in Ibiza Stadt La Brasa in Ibiza Stadt Elephant in San Rafael La Casita in Cala Longa ## Ca Na Xica Ibiza Designhotel – Weisse Oase auf der weissen Insel Quelle: https://reisememo.ch/spanien/ibiza/ibiza-designhotel-ca-na-xica Von irgendwoher braucht die «Weisse Insel» Ibiza ja ihren Namen. Von den neuzeitlichen, weissen Beach Clubs kann er kaum herrühren. Wir haben stilecht im weissen Designhotel Ca Na Xica darüber sinniert. Empfang in Weiss Im ibizenkischen Baustil erwartet das weisse Hauptgebäude den party-unwilligen Gast in der Nähe von San Miguel im Norden der kleinen Insel Ibiza. Blau eingefasste Fenster erhöhen den Kontrast zum blendenden Weiss. Wenn man sie denn hinter dem jahrhundertealten Olivenbaum überhaupt sieht… Weisses Hauptgebäude abends zur blauen Stunde Traditionelles ibizenkisches Haupthaus Das kleine Designhotel Ca Na Xica (Link zu booking.com) bildet einen angenehmen Gegensatz zum quirligen Clubbing der weissen Beach Clubs (Die 6 besten davon stellen wir demnächst in einem eigenen kleinen Rating vor). Auf diesem ehemaligen Gutshof mit acht Hektar umgebender Natur geniesst Mann die ruhige, ländliche Seite von Ibiza. Denn offensichtlich hat die Insel mehr zu bieten als «nur» Party… Ein Traum in Weiss Poollandschaft Designersuiten, Olivenbäume und mehr Das im traditionellen Stil neu erbaute Haupthaus und seine links um den langgestreckten Pool verstreuten Designersuiten, die jahrhundertealten Olivenbäume, Feigen-, Orangen- und Zitronenbäume strahlen majestätische Ruhe aus. Fleischige Kakteen vor rötlicher Erde und der Duft von Lavendel verbreiten südliche Stimmung, das kleine Spa mit Bar und künstlichem Strand rechts vom Pool sorgen für die restliche Entschleunigung. Olivenbäume im Garten Lounge mit Strand Gramineas im Garten der Ca Na Xica Korn in der Sonne Mit dem obligaten «White Ibiza Sound» in den Ohren, einer leichten Brise in den Haaren, einem Alhambra Bier mit Caramelabgang in den Händen und etwas zu viel Musse zwischen den Ohren wundern wir uns ob der eigentümlichen, lokalen Ortsbezeichnungen wie «Eivissa«. Diesem Wegweiser folgt der geneigte Mietautofahrer nämlich, wenn er nach Ibiza Stadt will. Auch wohnen wir in der Nähe von «Sant Miquel» und nicht «San Miguel». Wie üblich liegt die Erklärung in der Geschichte, ist das Spanisch hier doch punisch geprägt, einem phönizisch-karthagischen Dialekt. Phönizier hatten Ibosim (Ibiza) etwa im Jahre 654 v.Chr. gegründet und brachten damit auch ihre Kultur auf die «weisse Insel«. Inklusive weiss gekalkter Häuser, um sie besser vor der grossen Sonneneinstrahlung zu schützen. Aha! Aber zurück in die Gegenwart und unsere Sonnenliege im Paradies Ca Na Xica: Mit viel Liebe für’s Detail bauten die Besitzer Alex Piella und Carla Espinosa aus Barcelona das bestehende, kleine Landhaus 2015 zusammen mit Ibiza Architekt Marc Tur Torres aus. Die modernen, kubusförmigen Anbauten sind schlicht gehalten mit nordisch anmutender Möblierung. Ein privater Innenhof lässt sich gegen das Schlafzimmer und Bad hin öffnen und ermöglicht praktisch das Duschen unter freiem Himmel! Der Tag ist lanciert! Kubische Premiere Suiten als Hotelerweiterung Garten zur Premiere Suite Wohnzimmer der Premiere Suite Premiere Suite Gerüchteweise wird übrigens kolportiert, der punische Name Ca Na Xica (Haus der Kleinen) stamme daher, dass Carla schwanger war, als das Hotel ausgebaut wurde. Laut Alex stamme der Name daher, dass der Landhof schon vorher «Casa de Francisca» hiess und man ihn aus Aberglaube nicht umbenennen wollte. Schiffe benennt man ja auch nicht um, bringt bekanntlich Unglück! Comprende? Das Restaurant Ca Na Xica Das Frühstücksbuffet gibts am andern Ende des Grundstücks in einem etwas grösseren, weissen Quader mit viel Umschwung. Die Auswahl ist vielseitig: Neben dem üblichen Jamon Iberico und seinem Manchego Käse haben es uns besonders das Brot angetan. Als verwöhnte Brotschweizer eine besondere Überraschung! Hochknusprig, noch leicht warm und intensiv riechend kommt es in vielen Variationen daher, potentiell schon vorkonfektioniert mit Schinken als kleiner Bocadillo. Lecker! Restaurant Ca Na Xica Schöner frühstücken Unseren beliebten «Egg Benedict Test» besteht die Küchencrew mit Bravour: So muss das aussehen! Und schmecken! Egg Benedict mit Jamon Iberico Abends werden hier ab einer kleinen Karte lokale Köstlichkeiten gereicht. Die Stimmung ist romantisch, das Personal sehr aufmerksam, die Gerichte munden sehr! Olivenbaum vor dem Restaurant Restaurant Ca Na Xica zur blauen Stunde Terrasse des Restaurants Ca Na Xica Und als allabendliche Aufmerksamkeit finden sich im Zimmer wechselnde Betthupferl neben dem Kissen. Besser entspannen geht nicht! Das engagierte Team um Alex Piella und Carla Espinosa hat nur ein leidenschaftliches Ziel: Den Urlaub im Ca Na Xica zu einem unvergesslichen Erlebnis werden zu lassen und die authentische und wahre Seele Ibizas zu zeigen… … wir meinen, sehr gut gelungen! Obwohl Alex und Carla vor dem Hotelprojekt keine touristische Ausbildung hatten und sich alle relevanten Disziplinen per Learning by Doing selbst aneigneten! Katja & Walter im Ca Na Xica Adresse für’s Ersinnen Deines eigenen Reviews Ca Na Xica Carretera de Sant Miquel, km 10,2 07815 Sant Miquel de Balansat, Ibiza Balearische Inseln Spanien Reservieren: +34 971 33 44 09 Online Buchen: https://www.canaxica.com/ Was man sonst noch auf Ibiza unternehmen kann, haben wir übrigens in diesen 7 Tipps zusammengetragen. Und zu den berühmten Ibiza Beach Clubs ist es auch nicht besonders weit. Wir haben die jeweils zum Mittagessen besucht. Sehr empfehlenswert! { "@context": "https://schema.org", "@type": "Hotel", "name" : "Ca Na Xica", "description" : "Ibiza Designhotel Ca Na Xica - Weisse Oase auf der weissen Insel", "address" : { "@type" : "PostalAddress", "addressCountry" : "SP", "addressLocality" : "Sant Miquel de Balansat", "addressRegion" : "Ibiza", "postalCode" : "07815", "streetAddress" : "Carretera de Sant Miquel, km 10,2" }, "telephone" : "+34 971 33 44 09", "image" : "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2016/10/Designhotel-Ca-Na-Xica-Ibiza-blaue-Stunde.jpg", "starRating" : { "@type" : "Rating", "ratingValue" : "5"}, "priceRange" : "EUR300 - EUR626" } ## Wandern zum Seealpsee und Berggasthaus Aescher in Appenzell Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/seealpsee-appenzellerland Der Seealpsee ist einer der schönsten Bergseen der Schweiz. Und das mit gutem Grund: Er ist nicht nur einfach zu erreichen, er bietet auch ein überwältigendes Panorama am Fusse der Appenzeller Gipfel von Marwees und Schäfler. Die Rundwanderung ab Bahnhof Wasserauen ist top! Allerdings muss man früh aufstehen, denn das Ausflugsziel ist sehr beliebt! Mystisch spiegelnder Seealpsee Malerische Stimmung am Seealpsee Auf dem Parkplatz beim Bahnhof Wasserauen triffst Du Hunderte von Ausflüglern, die die gleiche Idee hatten, denn das Alpsteingebiet ist bekannt dafür, eines der dichtesten und schönsten Wanderwegnetze der Schweiz zu bieten. Die meisten Wanderer gehen allerdings einfachheitshalber in Richtung Talstation der Luftseilbahn Ebenalp, die unter anderem auch zum legendären Berggasthaus Aescher-Wildkirchli führt (Link zu Walters Wandertipp). Das vermutlich meistfotografierte Berggasthaus der Schweiz schmiegt sich malerisch an den Fels, als wolle es auf keinen Fall abstürzen. Oder einen Steinschlag einfangen… Berggasthaus Aescher-Wildkirchli (Link zu Walters Wandertipp) Die Warteschlange an der Talstation ist uns aber zu lang und so nehmen wir bergwärts auf der linken Talseite den steilen Weg durch den grünen Buchenwald. Durchs Hüttentobel erreichst Du das Hochplateau der Alp Hütten mit der Alpkäserei Grosshütten. Aussicht vom Schäfler auf die Alpkäserei Grosshütten und den oberen Wanderweg zum Seealpsee Von hier aus eröffnet sich uns bereits der erste Blick auf den Säntis, den höchsten Gipfel im Alpstein. Gemütlich wandern wir weiter zum Bergsee mit dem eigentümlichen Namen «Seealpsee». Dabei kommen wir an vielen kleinen, verlassen wirkenden Alphütten vorbei. Nachdem wir gut appenzellerisch «rond-omm» – also rund um den See – gelaufen sind, gelangen wir zum gut besuchten Berggasthaus Seealpsee. Wir stärken uns bei Kaffee und Kuchen und lassen die mächtige Bergkulisse auf uns wirken. Den wiederum steilen Abstieg bewältigen wir anschliessend der überhängenden Felswand entlang durch das Tobel des Schwendibaches auf der asphaltierten Strasse zurück bis ins Tal zum Parkplatz beim Bahnhof Wasserauen. Weiter oben klammert sich besagtes Berggasthaus Aescher an den Fels: Vom Restaurant Seealpsee führt ein sehr steiler Wanderweg hinauf zum Aescher-Wildkirchli. Der Weg ist so gefährlich, dass empfohlen wird, Kinder an die Leine zu nehmen! Leider ereignen sich in diesem Gebiet immer wieder tödliche Wanderunfälle 8-( Beim Restaurant erhältlich: Leinen zur Sicherung von Kindern Bei einer anderen Wanderung ziehen wir vom Aescher-Wildkirchli noch weiter hinauf auf den Schäfler (Link zu Walters Wandertipp). Die Aussicht von dort über den Alpstein und den Säntis ist überwältigend! Schäfler-Panorama mit Altenalptürm, Öhrli und Säntis Informationen zur Wanderroute und Seealpsee-Anreise Route der «rond-omm» (Rundwanderung): Wasserauen – Seealpsee – Hüttentobel – Wasserauen Distanz: 7.3 km Aufstieg: 355 m Abstieg: 355 m Schwierigkeitsgrad: leicht Panorama: sensationell! Wanderzeit: 2.5 Stunden. Allerdings nur, wenn man das Fotografieren und das Einkehren im Bergrestaurant nicht miteinrechnet. Je nach fotografischem Geschick oder Stand des Hungers kommt beliebig viel Zeit dazu… Für uns ist es jedenfalls ein spektakulärer Tagesausflug! Wasserauen erreichst Du mit dem Auto (es hat nur wenige Parkplätze!) oder noch bequemer per Bahn (S23) oder Bus (854). Seit 2022 steht die Wiese neben der Luftseilbahn nicht mehr als Parkplatz zur Verfügung. Empfohlen wird das gratis Park & Ride ab Gossau und von dort die Appenzeller-Bahn nach Wasserauen. Ein anderer schöner Tagesausflug im Alpstein ist auch die Wanderung von Brülisau zum Sämtisersee. Allerdings staunen wir auf dieser Wanderung gleich zwei Mal nicht schlecht! :-) Denn der See war gar nicht da? Weitere Wandertipps publizieren wir in unserer Rubrik «Wandern». Der Klassiker ist dort die 2-Seen Wanderung vom Crestasee zum Caumasee. Verrückt schön! Und so geht’s zu und her, wenn Schweizer Reiseblogger sich im Appenzell treffen. Her unser Erlebnisbericht inklusive Video vom Jodelkurs… ## Küche und Keller im Waldhotel Fletschhorn, Saas Fee Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/waldhotel-fletschhorn-gourmet-erlebnis Hätte ich mir je erträumt, dass ich bei einem Sternekoch in der Küche stehen und in die Töpfe gucken darf? Nein, niemals! Ich war immer der Überzeugung, die Küche sei tabu. Da wird nach strengen Regeln gearbeitet, hirarchisch organisiert, da hat ein Laie nichts zu suchen. Update Dezember 2017: Markus Neff ist nur noch bis 2. April 2018 im Fletschhorn. Danach legt der Sternekoch eine Kreativpause ein! Die Gourmet-Küche von Markus Neff Dass mir und anderen Food- und Reisebloggern ein hoch dekorierter Koch eines Tages so herzlich die Türe zu seinem Reich öffnen würde, hätte ich wahrlich nicht erwartet. Markus Neff ist schon über 30 Jahre im Waldhotel Fletschhorn. Er hat bei Irma Dütsch gelernt und bereits 1998 die Küche übernommen. Den ersten Michelin Stern erkochte er sich 2003. 2007 wurde er mit 18 Punkten Gault Millau ausgezeichnet und zum Koch des Jahres gekürt. Apéro auf der Terrasse des Waldhotel Fletschhorn Saas Fee Zur Einstimmung sassen wir bis zum Eindunkeln bei einem genüsslich entspannten Apéro auf der Terrasse. Eingekuschelt ins Bärenfell hätten wir es bestimmt noch etwas länger ausgehalten. Aber das Dinner mit auserlesener Weinbegleitung wartete auf uns und zog sich bis weit nach Mitternacht. Wir schlemmten: Tatar vom Tenderloin mit Radisli aus dem eigenen Garten Risotto mit Sommertrüffel Wolfsbarsch auf Kartoffeln und Bohnen mit Weissweinsauce und Karottenstroh Käseauswahl aus dem Wallis Dass der Käseteller der Intensität steigend im Uhrzeigersinn auf dem Teller angerichtet wird, war mir – zur Erheiterung meiner Tischgesellschaft – neu. Selbstverständlich leuchtet es mir ein. Ein milder Käse würde vollkommen vom vorangehenden Reiferen übertönt, würde man sich quer durch die Käsevielfalt essen. Erdbeeren, Waldmeister-Meringues, Doppelrahm-Glace mit Champagner Zu meinem Bedauern muss ich gestehen, dass meine Notizen bezüglich den Weinen nach dem zweiten Gang ersterben. Damit war ich einfach nur überfordert. Was ich jedoch gerade noch so einfangen konnte, waren die Flaschen-Etiketten ;-) Ein durch und durch gelungener Abend. Mein Weg ins Bett war kurz. Chef Markus Neff schwang sich für seinen Heimweg durch den Wald noch auf das Fahrrad. Da war ich bereits auf der Suche nach dem Sternenhimmel und träumte von Wald und Wiesen um’s Waldhotel, wie ich bereits hier berichtete. Küchenchef und Schweizer Koch des Jahres 2007 – Markus Neff, Waldhotel Fletschhorn Saas Fee Tags darauf, nach einem ausgiebigen Frühstück — mit frisch gebackenem Brot, hausgemachter Konfitüre, erlesenem Käse, einem herrlich muntermachenden Kaffee — und einem kurzen frühmorgendlichen Spaziergang in der frischen Bergluft, durften wir in die Küche. Das fühlte sich an wie Weihnachten und Geburtstag! In der Küche herrschte emsiges Treiben, auf dem Herd standen bereits simmernde Töpfe und kochend heisses Wasser. Die Küchenbrigade schnippelte Gemüse, flocht gekonnt Brotteig, setzte da ein Fond an und köchelte dort einen Sud. Ein wahrlich fein orchestriertes Team war da an der Arbeit! Kochkurs bei Markus Neff Der Chef der Waldhotel Fletschhornküche brachte aus dem Kühlraum eine Kiste frischer bretonischer, blauer Hummer und wunderschöne, bulgarische Steinpilze. Schwungvoll stellte er diese Delikatessen auf die Arbeitsfläche vor die gwundrige Blogger-Gruppe. Und dann begann das Kameraklicken, das Notizenschreiben, das Beobachten der Fingerfertigkeit, während der Sternekoch uns jeden einzelnen Handgriff erklärte. Im Nu war der Hummer im Topf, die perfekte Garzeit verraten, die Steinpilze gerüstet, gedünstet und gekonnt in Brickteig verpackt. Im Kochkurs bei Markus Neff nimmt keiner der Teilnehmer ein Messer zur Hand. Neff lässt die Teilnehmer beobachten und verrät Tricks und Fachwissen für zu Hause. Delikatessen und frischer Fisch liefert Bianchi aus Zürich dreimal die Woche direkt ins Haus. Bestellt werden kann bis am Nachmittag. Der Chauffeur lädt den Camion vor seiner Heimfahrt, steckt den Kühlwagen an den Strom und geht ins Bett. Morgens um 3 Uhr fährt er ins Wallis und um 9 Uhr hat Markus Neff die frische Ware in seiner Küche. Luxus! Markus Neff, Chef Waldhotel Fletschhorn Saas Fee mit blauem bretonischem Hummer Nebenher lief der Mittags-Service. Neff annoncierte auf französisch, was von der Brigade sofort mit «Jawohl Chef!» bestätigt und im Nu auf den Teller gebracht wurde. Alles mit viel Raum für Humor. Ich schlich mich durch die Küche und saugte wie ein trockener Schwamm alle Kniffs und Tricks auf. Immer mit einem Schmunzeln auf den Lippen, während Kameras ununterbrochen klickten, untermalt von staunendem Raunen und sachkundigen Fragen an den Profi. Die Zeit verflog wie im Flug. Sommersalat Octopus Carpaccio und sautierte Calamari, Limone, Olivenöl und Knusperknoblauch Kurz nach Mittag, bevor wir uns zum Rundgang durch Saas Fee aufmachten, wurde uns wie von Zauberhand auf der Terrasse ein grosser Tisch gerichtet und ein kleiner leichter Salat mit Crevetten, Lachs und Pulpo auf den Tisch gezaubert. Dazu servierten uns die Köche mit verschmitzem Lächeln die Moussline, die wir kurz zuvor bei der Entstehung beobachten durften. Sie wäre eigentlich für den Abend gedacht gewesen. Unsere «ahh», «ohh» und «mmmhh» haben sie dazu verleitet, uns damit bereits am Mittag zu verwöhnen. Es sei ihnen von Herzen verdankt! Chef Markus Neff und seine Küchenbrigade — Waldhotel Fletschhorn Saas Fee Nachmittags schnupperten wir nochmals in der Küche. Wir beobachteten die Vorbereitung der Poularde in der Salzkruste, staunten über die Fingerfertigkeit bei der Herstellung der Wachteleier-Raviolis und auch das Probieren kam nicht zu kurz. Probieren kommt beim Kochkurs mit Markus Neff im Waldhotel Fletschhorn Saas Fee nicht zu kurz Berauscht von so viel Kulinarik genossen wir abends das Menu, deren Zubereitung wir miterleben durften. Dass am Nebentisch Irma Dütsch dinierte, nahmen wir an unserem Tisch erst im späteren Verlauf des Abends wahr. Ganz wie man es von uns Schweizern schätzt, hielten wir uns zurück und liessen sie den Abend ebenso geniessen, wie wir es taten. Steinpilz-Suppe mit knusprigem Brick-Crèpe mit Steinpilzfüllung Leicht geräuchertes Filet vom Thuna auf Kohlrabisalat Bretonischer Hummer an Newbourg Sauce mit Salicorn Wachtelei-Ravioli mit Pfifferlingen und Trüffelsauce Schweizer Poularde in der Salzkruste gegart, Kartoffel-Thymian-Moussline und Gemüse Käse-Selektion Schoko-Küchlein mit Pfeffer-Sauerrahm-Glace und Passionsfrucht Zum Thema Wein liess ich mich auch am zweiten Abend vom Genuss leiten… Neffs feine Küche gibt es übrigens auch in Buchform. Küche zwischen Berg und Tal – Geschichten und Rezepte aus dem Fletschhorn, Saas-Fee von Paul Imhof, Andri Pol und Martina Meier (2009). Nachkochen ist eine schöne Idee. Sie lässt bestimmt Erinnerungen aufkommen. Die authentische Küche des Waldhotel Fletschhorn in 1800m Höhe, mit frischer Bergluft, dem Alpenpanorama und der unverwechselbaren Gastfreundschaft ist ein grossartiges Gourmet-Erlebnis und jede Reise wert. Die treue Stammkundschaft dieses ausgezeichneten Hauses spricht für sich. Im Keller mit David Gruss Sommelier David Gruss — Waldhotel Fletschhorn Saas Fee Sommelier David Gruss umsorgte uns mit auserlesenen Weinen aus dem Wallis. Sein gekonnter Umgang mit Gläsern hat etwas Artistisches. Stets umsorgt, dass auch sicher kein Glas leer wird. Und als er uns die Tür zum Allerheiligsten, dem 40’000 Flaschen umfassenden Weinkeller öffnete, herrschte kurz andächtige Stille. Der Weinkeller ist das Reich von Mitinhaber Charlie Neumüller, der bei unserem Besuch nicht vor Ort war. Sommelier Gruss‘ Weinauswahl – wir tranken ausschliesslich Weine aus dem Wallis — war sensationell. Er kennt jede einzelne Flasche, jeden Winzer und diesen Keller wie seine Hosentasche. Für die Degustation liess er uns erlesene Tropfen probieren. Die herrliche Steigerung der Intensität bis zur vollmundigen Süsse, die wir jedoch erst zum Schoko-Küchlein beim Dessert kosten durften, war ein fulminantes Erlebnis. Die Leidenschaft für den Wein und die sachkundigen Hintergrundinformationen haben mich begeistert. Ein Mann, der einen Weinkeller dieser Grösse in- und auswenig kennt und sich dann aber nicht merken kann, welcher Gast Wasser mit, beziehungsweise ohne Kohlensäure trinkt, amüsierte uns alle sehr. David Gruss im 40’000 Flaschen umfassenden Weinkeller des Waldhotel Fletschhorn Saas Fee David Gruss gehört zur Crew des Bergrestaurant Spielboden*, das zum Waldhotel Fletschhorn gehört. Zur Zeit umsorgt der Sommelier die Gäste im Fletschhorn. Die Frohnatur — ich las, er war Schreiner und Skispringer — steckt mit seiner Lebensenergie an und verströmt gute Laune. Die Begeisterung und sein herzlicher Wortwitz bleiben mir unvergesslich. Ich kann mir gut vorstellen, dass im Winter im Bergrestaurant Spielboden die Feste gefeiert werden, wie sie fallen. Da ist einem abends bestimmt nicht vom Wein, eher vom Schalk und der guten Stimmung regelrecht trümmlig! * Das Bergrestaurant Spielboden mit seiner Wahnsinnssaussicht bietet seit 2016 eine niegelnagelneue Spielbodenbahn. Weinliebhabern und Kennern sei verraten, dass es auf der Website des Waldhotels Fletschhorn einen Onlineshop gibt… Mehr Stimmungsbilder aus der Küche, dem Keller, vom Hotel, den Bergen, dem Wald, den Wiesen und Saas Fee, gibt es in diesem Flickr-Album. Mein Dank geht an Maren Müller, Markus Neff, David Gruss und die ganze Belegschaft des Waldhotel Fletschhorn. Danke für die grosszügige und warmherzige Gastfreundschaft! Den Jungs aus der Küche gilt ein besonderes Augenzwinkern; danke für eure gelassene und humorvolle Art, mit meiner Neugierde umzugehen ;-) Nicht vergessen möchte ich meinen Dank an Morris Feierabend und Patrizia Iseli von BlueGlass für die Organisation dieser Bloggerreise! ## Haubers Naturresort – Golf und Wellness mit eigenem Saunasee Quelle: https://reisememo.ch/deutschland/wellness-golf-haubers-alpenresort-saunasee In Oberstaufen im Allgäu bietet die Familie um Sigrid und Klaus Hauber einen Gutshof für Golf- und Wellness-Aufenthalte. Und im 2014 neu angelegten «Haus am See» lässt sich trefflich saunieren. Mit Aussicht und Einstieg in den eigenen Saunasee. Ein optisches und physisches Erlebnis! ## Restaurant Schwalbennest im Haubers Alpenresort – Abendessen mit Erinnerungswert! Quelle: https://reisememo.ch/deutschland/haubers-schwalbennest-abendessen Abendessen einmal anders: Das Haubers Alpenresort (Link zu unserem Review) bietet mit dem Restaurant «Schwalbennest» hoch über Oberstaufen im Allgäu ein Erlebnis der besonderen Art. Wir lassen uns die Waldrand-Dépendence mit entsprechenden Alphörnern vorführen… ## Golfen rund um Oberstaufen im Allgäu Quelle: https://reisememo.ch/deutschland/golfen-oberstaufen-allgaeu Für Ausflüge an einem langen Wochenende eignet sich das Allgäu perfekt, z.B. für Golf und Wellness. ## Von Wald und Wiesen um’s Waldhotel Fletschhorn, Saas Fee Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/waldhotel-fletschhorn-saas-fee Als die Einladung zur Pilz- und Kräuter-Jagd mit Küchenchef & Sternekoch Markus Neff vom Waldhotel Fletschhorn Saas Fee eintraf wusste ich, dass ich diesen Event auf keinen Fall verpassen darf. Genau mein Ding! Saas Fee liegt auf 1800m im Walliser Saastal. Dass die ersten Siedlungen bereits auf die Sarazenen und Kelten zurückgehen, erfuhr ich auf dem unterhaltenden und informativen Dorfrundgang mit Eddy Steiner. Heute ist Saas Fee, die selbsternannte «Freie Ferienrepublik», vornehmlich bei Aktiv-Urlaubern beliebt. Auf dem Dorfplatz vor der Kirche blickt man in ein beeindruckendes Bergmassiv mit sage und schreibe 13 Viertausendern, die zu Gletscher-, Gebirgstouren und rasanten Skiabfahrten geradezu einladen. Also eigentlich genau nicht mein Ding. Eigentlich. Gastfreundschaft, Sterne-Küche und Sternen-Himmel Gut zwei Kilometer ausserhalb des Dorfes schmiegt sich das Waldhotel Fletschhorn regelrecht an den Berg. Wachgeküsst hat dieses Haus Irma Dütsch, die Grande Dame der Spitzenküche. Heute herrscht Chef Markus Neff über die Kochtöpfe. Er hat bei Irma Dütsch gelernt und bereits 1998 die Küche übernommen. Den ersten Michelin Stern erkochte er sich 2003. 2007 wurde er mit 18 Punkten Gault Millau Schweiz ausgezeichnet und zum Koch des Jahres gekürt. Update Dezember 2017: Markus Neff ist nur noch bis 2. April 2018 im Fletschhorn. Danach legt der Sternekoch eine Kreativpause ein! Markus Neff, Maren Müller, David Gruss — Waldhotel Fletschhorn Saas Fee | Bild © www.foodfreaks.ch Das Gastgeber-Dreiergespann Markus Neff, Maren Müller und David Gruss bescherte mir einen herzlichen Empfang und eine unvergessliche Zeit, perfekt untermalt durch die beeindruckende Bergkulisse und die wundervoll stimmige Athmosphäre. Vor dem Abendessen bezog ich husch mein Zimmer. Ein gemütliches Plätzchen mit einem wunderbaren Blick auf die Berggipfel. Zimmer Nr.25 Waldhotel Fletschhorn Saas Fee Den wundervollen ersten Abend, die genussvollen Dinners und die unvergesslichen Momente in der Küche beschreibe ich im Bericht «Küche und Keller im Waldhotel Fletschhorn, Saas Fee». Demnächst auf diesem Kanal. Vor dem Zubettgehen, weit nach Mitternacht, schlich ich mich von meinem Zimmer auf die Terrasse in der Hoffnung, einen Sternenhimmel, wie man ihn in der Stadt niemals erleben kann, sehen zu können. Vor dem Haus brannte das Licht. Der Weg ins Dorf war ebenfalls beleuchtet. Ich sah nicht viel mehr, als mir mein Hinterhof in Zürich bietet. Müde verkroch ich mich unter der Bettdecke … Wald und Wiesen Am nächsten Morgen begab ich mich nach einem herrlichen Frühstück, gut ausgeruht und gestärkt, auf eine kleine Entdeckungstour. Markus Neffs Gemüsegarten und Fischweiher Waldhotel Fletschhorn Saas Fee Hinter dem Haus entdeckte ich den Gemüsegarten, wo sich knackiger Blattsalat, Gemüse und Kräuter neben dem Fischweiher der Sonne entgegenstrecken. Später erfuhr ich, dass der Chef höchstpersönlich ab und zu mit einem Stammgast frischen Fisch für’s Abendessen fische. Was er wohl aus dem Catalogna zaubert ? Mir begegneten auf meinem kleinen, friedlichen Morgen-Spaziergang die Eichhörnchen und auf den Matten die schönsten Schmetterlinge. An der würzig frischen Bergluft erfreuten sich meine Lungen. Ich muss gestehen, dass ich, die ich doch so richtig ungern wandere, herrlich entspannt und Energie getankt habe. So war ich nach meinem kurzen Ausflug bereit für die Abenteuer in der Küche vom Waldhotel Fletschhorn. Pilz- und Kräuter-Wanderung Pilz- und Kräuter-Tour mit Geni Christen. Waldhotel Fletschhorn Saas Fee Zurück in den Wald ging es tags darauf mit Geni Christen. Ja, wir sollten und wollten eigentlich Pilze und Kräuter finden, erkennen, und sammeln. Die im Wallis herrschende Trockenheit machte uns jedoch einen dicken Strich durch die Rechnung. Die Steinpilze und Eierschwämme, die es normalerweise zu dieser Jahreszeit reichlich gibt, wenn es denn feucht ist, fanden wir nicht! Über das Pilzen haben wir dennoch einiges gelernt und dass Geni Christen als Pilzkundiger und amtlicher Pilzkontrolleur selber keine Pilze isst, weil er sie einfach nicht mag, kommt dem Fletschhorn-Chef bestimmt zu Gute. Geni gibt seine Pilz-Funde gerne in die Küche von Markus Neff. Die Pilz- und Kräutertouren mit Geni Christen werden vom Waldhotel Fletschhorn organisiert. Dass wir mit leeren Händen von der Pilz- und Kräuter-Wanderung zurückkommen würden, hat die Küchencrew geahnt. Wie von Zauberhand wurden wir mit einem leichten Mittagessen überrascht. Fisch in Kartoffelkruste mit Salzkartoffeln auf Steinpilzen von Sternekoch Markus Neff Kurz darauf hiess es Abschied nehmen. Ich durfte echte Gastfreundschaft, herzliche Umsorgtheit, Genuss, Erholung und Inspiration erfahren. Das Waldhotel Fletschhorn in Saas Fee ist eine erstklassige Adresse für kulinarische Erlebnisse und pure Erholung mit wunderschönem Ausblick auf die Schweizer Alpen. WALDHOTEL FLETSCHHORN CH-3906 Saas Fee | Relais & Châteaux Mitglied seit 2007 Ach, apropos Sternenhimmel. Ich bin dann in jener Nacht nochmals aufgestanden, gegen halb zwei. Jetzt war es stockdunkel und eine Sternschnuppe huschte über den Dachgiebel, als ich aus dem Zimmer trat … Und in der zweiten Nacht? Noch eine Sternschnuppe und ein Himmel klar, dunkel, flimmernd, voller Sterne. Eindrücklich. Unvergesslich! Mit den ALLALIN NEWS, dem offiziellen Mitteilungsorgan der Freien Ferienrepublik Saas Fee, ist man übrigens über die Aktivitäten Saas Fees immer auf dem Laufenden. Mein Dank geht an Maren Müller, Markus Neff, David Gruss und die ganze Belegschaft des Waldhotel Fletschhorn in Saas Fee. Danke für die Einladung und die grosszügige und warmherzige Gastfreundschaft! Eddy Steiner gebührt ein herzliches Merci! für die historischen und kulturellen Hintergrundinformationen zu Saas Fee und bei Geni Christen bedanke ich mich für den sonntäglichen Spaziergang und die Einführung in die Welt der Pilze. Nicht vergessen möchte ich meinen Dank an Morris Feierabend und Patrizia Iseli von BlueGlass für die Organisation des Events. ## 36 Stunden in Ho Chi Minh City – sind nicht genug Quelle: https://reisememo.ch/vietnam/ho-chi-minh-city-saigon-motorroller Ho Chi Minh City – oder Saigon, wie die Meisten immer noch sagen – ist unsere erste Destination in Vietnam. Eine Grossstadt voller Leben mit über 7 Millionen Einwohnern… und gefühlten 4 Millionen Motorrollern! Meine ersten Schritte aus dem Hotel sind ein wenig unsicher: Wie um Himmels Willen soll ich jemals diese Strasse überqueren!? Von allen Seiten brausen Motorroller daher! Mir wurde gesagt, die sicherste Methode sei, die Einheimischen zu beobachten und sich todesmutig an ihre Fersen zu heften. In keinem Fall sollte man Zeit darauf verschwenden, eine passende Lücke im Verkehr abzuwarten. Diese kommt nie! Aber man nehme einen tiefen Atemzug, sende Stossgebete zum Himmel und gehe langsam los. Angesagt ist ein ruhiger Gang in stetigem Tempo und unter keinen Umständen in Panik zu verfallen und loszurennen. Die Fahrer sind es gewohnt, sich einen Weg um Fussgänger zu bahnen. Sie rechnen nicht damit, dass man losrennt. Auch auf der Strasse anzuhalten, ist tunlichst zu vermeiden. Es sei denn, es nähert sich in aberwitzigem Tempo ein Bus oder Truck. Aber die sind ja einfach von den Motorrollern zu unterscheiden. Nachdem ich dieses erste kleine Abenteuer überstanden habe, gönne ich mir etwas zur Beruhigung meiner Nerven: Der vietnamesische Eiskaffee schmeckt jedenfalls gleich doppelt so gut! Frisch gestärkt erkunden wir eine der Hauptattraktionen, den Ben-Thanh-Markt mit seinen hunderten von Ständen. Es gibt offenbar alles was man braucht – oder auch nicht braucht. Die Preise sind nicht fix und feilschen ist Pflicht. Und auch hier flitzen die Roller kreuz und quer zwischen den engen Gassen umher. Was die versierten Händler sofort nutzen, um den verduzten Touristen heisse Preise weiszumachen. Wir haben aber natürlich schon Eiskaffee intus, so dass wir sie kühl wieder herunterhandeln… Danach besuchen wir das Hauptpostamt, ein imposantes Gebäude im französischen Kolonialstil mit einer gusseisernen Dachkonstruktion von Gustave Eiffel. Über das geschäftige Treiben wacht Ho Chi Minh. Es macht auf jeden Fall Spass, hier wieder mal wie früher eine Postkarte aufzugeben. Gleich daneben steht die Kathedrale Notre-Dame. Wie ihr Vorbild wird auch diese hier gerne von Hochzeitspärchen als Fotohintergrund genutzt. Weiter geht’s zur Thien Hau Pagode in deren Inneren überdimensionierte Räucherstäbchen stundenlang vor sich hinkokeln und eine ganz eigene Stimmung erzeugen. Nachmittags empfiehlt sich das Kriegsrestemuseum. Dieses dokumentiert mit Fotos und Artikeln die Gräueltaten des Vietnam-Krieges. Auch die Folgeschäden der chemischen Kampfmittel werden sehr anschaulich ausgestellt. Ein Museum, das zum Denken anregt und mich noch lange beschäftigt. Es ist auf jeden Fall einen Besuch wert! Abends buchen wir eine Streetfood-Tour. Wir werden von den Guides Phuong und Binh mit Rollern (!) vor unserem Hotel abgeholt. Sie fahren mit uns durch die Stadt und wir essen an verschieden Ständen typisches vietnamesisches Essen. Alles ist sehr lecker – ausser das Ei mit dem bereits angebrüteten Entlein – da muss ich passen, sorry… Mit vollen Bäuchen und vielen tollen Eindrücken finden wir zurück ins Hotel. Morgen geht es leider bereits wieder weiter nach Hoi-An. Gerne wäre ich länger geblieben in dieser spannenden, quirligen Stadt mit ihren prächtigen Bauwerken und den asiatisch-wuseligen Märkten. 36 Stunden sind definitiv nicht genug! ## Flugsafari von den Viktoriafällen zu den Leoparden des Okavango Deltas Quelle: https://reisememo.ch/botswana/flugsafari-okavango-delta Empfohlene Route für eine unvergessliche Flugsafari in Simbabwe und Botswana: Von den mächtigen Viktoriafällen per Kleinflugzeug ins tierreiche Okavango Delta. Botswana gilt als die non-plus-ultra Safaridestination. Einerseits wegen der Tiervielfalt und der üppigen Vegetation, andererseits wegen der wenigen Touristen, die in die Wildreservate und kleinen Lodges und Camps eingelassen werden. In diesem Zusammenhang sind auch die Preisschilder zu verstehen, die hier herumgeboten werden: Falls man meint, einem Umrechnungsfehler zu unterliegen, nein, die meinen es richtig ernst und pro Person! Wer also wenig Übung hat mit astronomischen Preisen, sollte die exklusiven Camps in Botswana grossräumig umgehen. Und diesen Artikel im Sinne eines höheren Ferienfriedens möglicherweise an dieser Stelle verlassen! Ich meinerseits meinte, zum 50. Geburtstag kolossal übertreiben zu müssen. Aber richtig! Und so liessen wir uns von den Safari-Spezialisten Monika und Mirjam von The Safari Source eine Geburtstagsreise massschneidern mit Erlebnis-Staccato: Highlight gleich zum Anfangen: Die Viktoriafälle Per Anflug aus Johannesburg gelangt der geneigte Erlebnisreisende nach Victoria Falls in Simbabwe, seines Zeichens minimales Städtchen mit maximalem Wasserfall. Wobei der Begriff «Wasserfall» dem Naturphänomen nur ungenügend gerecht wird: Was hier zur Hauptsaison an Wassermassen ohrenbetäubend donnernd hinunterfällt und kübelweise Gischt über die Besucher ergiesst, ist tief beeindruckend. Bei allerbestem Sonnenschein und wolkenlosem Himmel wurden wir jedenfalls klitschnass… Wir empfehlen für den Besuch wasserfeste Sandalen statt unserer Trecking-Schuhe! Die danach den ganzen Nachmittag an der Sonne der Victoria Falls Safari Lodge trockneten… Highlight Tierreichtum im Chobe Nationalpark Von Victoria Falls geht es per SUV an die Grenze zu Botswana, zu Fuss durch die Einwanderungskontrolle und dann per Safari-Jeep in die Lodge in der Nähe des berühmten Chobe Nationalparks. Warum er so berühmt ist, erschliesst sich dem geneigten Grosswildjäger schon beim Hineinfahren in den Park: Hier braucht man das Wild nicht zu suchen, man muss ihm eher ausweichen! Stilecht logiert wird in der Ngoma Safari Lodge. Auch hier bieten sich beim Wasserloch und dem Chobe Fluss spektakuläre Tiersichtungen. Nicht auslassen sollte man eine frühmorgendliche «Walking-Safari» mit Karabiner auf der Schulter. Ein ganz spezieller Nervenkitzel… Highlight Flugsafari über das Okavango Delta Vom kleinen Flughafen Kasane geht es ein paar Tage später weiter per Cessna und Buschpilotin Michaela in die Zeltcamps des Okavango Deltas. Was für ein Erlebnis! Um die aufsteigende Dramaturgie der Reise aufrechtzuerhalten, empfiehlt sich das Tubu Tree Camp aus der «Classic Camp» Reihe von Wilderness Safaris. Die Unterkunft im romantischen «Zweierzelt» ist betörend luftig und die Erfrischung unter der Aussendusche im Busch ein exkuisites Vergnügen! Hier im Okavango Delta ist die Tierdichte weniger hoch als am Chobe Fluss und entsprechend muss sich der geneigte Safarist die Tiersichtungen härter erarbeiten. Allerdings ist es dann umso befriedigender, wenn man nach der vermeintlichen Suche der Nadel im Heuhaufen tatsächlich eine perfekt getarnte Leopardenmutter mit ihrem Jungen ausmacht! Fairerweise kann ich gerne zugeben, dass wir ohne die hohen Künste im Fährtenlesen unseres Guides Kambango noch tagelang ahnungslos an der Leopardin und weiterem Wild vorbeigefahren wären. Einzig Elefanten und Giraffen konnten wir ohne seine Hilfe alleine ausmachen… Und die omnipräsenten Impalas natürlich. Typisch für das Okavango Delta ist auch eine Fahrt mit dem Mokoro, einem Einbaum. Früher tatsächlich aus einem Baumstamm, heute aus Kunststoff. Katja und Walter mit Guide in einem Mokoro im Okavango Delta Dass auf dem Flugfeld von Tubu Tree unsere Cessna über Nacht von hungrigen Hyänen flugunfähig gebissen wird, tut dem Abenteuer keinen Abbruch, ganz im Gegenteil… Abgesehen von diesem kleinen buschtypischen Malheur hat Michaela aber alles im Griff, sobald wir wieder in der Luft sind! Highlight Premium Camp: Kings Pool Mit eventuell etwas Flugverspätung wegen eines allfälligen Hyänenübergriffs bringt die Flugsafari den geneigten Vielflieger zum Höhepunkt der Reise: Dahin wo sonst Könige baden, also Kings Pool. Jedenfalls wenn sich nicht gerade Riesenkrododile darin suhlen… Sicht des Kings Pools bei Abenddämmerung Dieses Wilderness Safaris Premium Camp führt einem schon bei der Begrüssung in der offenen Lounge vor Augen, wie elegant man sich im Busch auch einrichten kann. Setzt Tubu Tree eher auf malerischen Kolonialstil, findet man sich in Kings Pool in einem Designercamp wieder: Helle, geradlinige Elemente werden mit grünen Farbakzenten zu einem stimmigen Ganzen kombiniert. Deck with a view Der Zimmer-, respektive Zeltbezug ist dann allerdings mehr als weniger atemberaubend: Das «Zelt für Zwei» hat gigantische Dimensionen und ist in Sachen Inneneinrichtung nicht zu überbieten… «Zweierzelt» Botswana-Style … meinten wir… Highlight vom Highlight: Little Mombo Camp In Kings Pool ist die Flugsafari ja aber nicht zwingenderweise zu Ende. Als letzte Station hatten sich die Mädels von The Safari Source nochmal eine Steigerung ausgedacht namens Little Mombo Camp… Das «Little» steht für die Grösse des Camps: Mit gerade einmal 5 Zelten ist dafür gesorgt, dass den Gästen jeder Wunsch von den Augen abgelesen wird, bevor man diesen überhaupt verspürt! Wenn Kings Pool einem den Atem raubt, man es aber trotzdem übersteht, dann wird es in Little Mombo noch einen Tick kritischer: Während die Lounge etwas kleiner ist, setzt das Zelt nochmal einen drauf… Oder was sagt Mann zu diesen Schmink- und Rasierspiegeln mit Aussicht aufs Okavango Delta? Schminkspiegel mit Aussicht! Und auch hier werden spektakuläre Safaris mit Leopardensichtungen geboten. Mann-o-Mann, zuviel für meine geneigten Nerven! Hier unsere Reviews der einzelnen Lodges und Camps: Victoria Falls Safari Lodge Ngoma Safari Lodge Tubu Tree Camp Kings Pool Little Mombo Camp Buchungsinformationen Wir reisten Anfang Juni während 12 Tagen zu Beginn der Hochsaison: Das ist kurz nach der Regenzeit, d.h. die Viktoriafälle führen noch sehr viel Wasser und der Busch strotzt vor Grünzeug. Darin können sich die Tiere zwar besser verstecken, dank Tierreichtum ohne Ende sieht man aber allemal genug. Weil Winter ist es nachts um die 5° Celsius kalt, mittags wärmt es auf rund 25° auf. Entsprechend empfiehlt sich das Zwiebelprinzip inklusive Daunenjacken, denn mit Fahrtwind wirkt es auf den offenen Safari-Jeeps noch kälter. Immerhin erhält man morgens eine wärmende Bettflasche auf den Sitz gelegt. Ebenso wie Abends im Zelt ins Bett. The Safari Source ist ein lokaler Safariveranstalter aus Zimbabwe, betrieben von einer Schweizerin und einer Österreicherin. Ihre Beratung ist sehr kompetent und die Reiseunterlagen sehr ausführlich. Der dort mehrfach angemahnte Hinweis auf höchstens 20 kg Reisegepäck in kleinen Taschen ist tatsächlich zu beherzigen: Sonst passt es nicht in die kleinen Cessnas… Handkehrum braucht man auf Flugsafari nur wenig Kleider und kann erst noch in den Camps waschen lassen. Und ein paar Trecking-Schuhe reichen für alle Eventualitäten. Ausser eben Gummisandalen für die Victoriafälle… Vor der Reise empfiehlt sich der Besuch beim Tropenarzt, das Okavango Delta gilt vor allem während der Regenzeit von Dezember bis März als Malariagebiet. In 12 Tagen sahen wir im Juni allerdings nur total 3 Moskitos. 2 konnten uns entwischen. ## Little Mombo Camp – Zweierzelte XXL Quelle: https://reisememo.ch/botswana/little-mombo-camp-moremi-zeltcamp Little Mombo Camp ist das Flagship-Zeltcamp der renommierten Wilderness Safaris. Das Beste also, was es an Safaris und Zeltplätzen in Botswana geben soll. Zu meinem 50. schien mir das gerade angebracht… Ein Geburtstagsreisli zum Fünfzigsten Zum Abschluss unserer Safari-Reise sollte es das Little Mombo Camp sein. Wie der Name sagt, ein kleines Camp mit nur gerade mal fünf «Zweierzelten». Auf den vermeintlichen Höhepunkt und Schlusspunkt einer Safari-Rundreise ist Mann naturgemäss gespannt wie eine Wäscheleine… Auf der andern Seite bin ich einigermassen entspannt, waren die Camps zuvor doch gar nicht mehr zu überbieten. Und diesmal wurden wir im Anflug auch nicht mehr von hungrigen Hyänen angegriffen (hier der Bericht über das Steckenbleiben auf Flugsafari im Okavangodelta, weil Hyänen über Nacht die kleine Cessna demolieren). Alles easy also… Lunch im Busch Bei der Ankunft werden wir von Camp-Manager Will aus Südafrika in Empfang genommen. Weil wir um die Mittagszeit einfahren, verliert der junge Mann keine Zeit und bringt uns umgehend ans malerisch angelegte Mittagsbuffet in der Open-Air Lounge. Naja, das fängt ja schon mal vielversprechend an… Lunch mit Aussicht Lachsspiess als Snack am Mittag Nach der ersten Stärkung ist der mit Spannung erwartete Zimmerbezug angesagt. Also… Bezug des Zweierzelts natürlich, denn Zimmer hat es hier ja keine… Campieren im Zweierzelt Via den ortsüblichen, über das Okavango Delta erhöhten Holzsteg, bringt uns Will in unser Zelt. Schon von weitem ist zu erahnen, dass die Zelte wohl nicht gerade klein sind. Beim Eintreten allerdings verschlägt es auch dem hartgesottenen Safari-Aficionado den Atem… … nebst dem obligaten Himmelbett mit Moskitonetz (Moskitos hat es Anfang Saison im Juni praktisch keine) sieht man sich konfrontiert mit einem überwältigenden Arrangement an Lounge, Hausbar, Schreibtisch und einem Badezimmer, das sich gewaschen hat: Die Doppeldusche (!) und die Schminkspiegel mit Aussicht auf das Moremi Wildreservat sind vom aussergewöhnlichsten, das wir je erlebt haben! Dieselbe Aussicht geniesst man selbstverständlich auch vom «Loo with a View», der Toilette mit Aussicht, und vom kleinen, privaten Pavillon. Den findet man gleich neben der Aussendusche… Himmelbett mit Moskitonetz Riesiges «Doppelzelt» mit Badbereich, Schlafbereich und Salon Zugehöriges Doppellavabo mit Aussicht Grosszügige Doppeldusche Die Safari geht manchmal schon beim Zelt los: Schon im Morgengrauen tummeln sich Impalas im sumpfigen Delta und später kommen auch noch Elefanten vorbei. Sonnenaufgang vor dem Zelt des Little Mombo Camps Impalas im Sonnenaufgang Wie es auf einer Safari auf Leoparden-Pirsch zu und her geht, habe ich hier in einem andern Video festgehalten. Das etwas grössere Mombo Camp Wem es bei aller Durchlässigkeit im Camp zu eng werden sollte, nimmt den Holzsteg in die andere Richtung unter die Füsse und besucht das nahegelegene, legendäre Mombo Camp, seines Zeichens Flaggschiff-Camp des Safari-Veranstalters Wilderness Safaris. Lounge des Mombo Camps Bar des Mombo Camps Mombo Camp Pool Und weil Mann immer genügend Abwechslung haben sollte, wird nicht immer im Camp gegessen… Picknick mit Stil Im Little Mombo Camp verläuft der Tagesablauf wie in den meisten Safari-Camps: Tagwache um 6:00 Uhr, Frühstück um 6:30 Uhr, dann Kamera-Rucksack umhängen und schnurstracks ab auf die Pirschfahrt! Kurz vor Mittag sind wir wieder zurück. Nach dem Lunch wird eine kurze Siesta gewährt und ab 15:30 Uhr geht es nochmals auf Safari, bevor abends erst ein Sundowner irgendwo draussen im Busch und später ein gemütliches Dinner im Kerzenlicht auf die Gäste wartet. Also eigentlich isst man hier immer am Essen, wenn man nicht gerade auf der Lauer liegt ;-) Am zweiten Tag fährt uns Guide Sevara zur Mittagszeit allerdings nicht wie erwartet zurück ins Camp… sondern an ein lauschiges Plätzchen im Schatten, wo bereits der Lunch im Grünen zubereitet wurde. Ein Picknick sozusagen – aber wie in richtig! Picnic grand style, I like! Picknick im Okavangodelta Lunch im Grünen Walter und Katja nach dem Picknick Also besser wird’s nicht mehr! Herzlichen Dank… …an Camp-Manager Will! Wie aufmerksam er sich um das Wohl der Gäste kümmert und beiläufig seine haarsträubenden Buschabenteuer zum Besten gibt, ist etwas vom Feinsten! Ein grosses Dankeschön auch allen Angestellten, die uns rund um die Uhr verwöhnen. Und natürlich auch ein Dankeschön an Guide Sevara für die unvergessliche Safari! Sonnenuntergang über dem Okavangodelta ## Moremi Wildreservat – auf Leoparden-Safari im Okavango Delta Quelle: https://reisememo.ch/botswana/moremi-wildreservat-safari Auf das Moremi Wildreservat (game reserve) waren wir besonders gespannt: Denn entgegen einer Safari am Chobe River muss man sich die Tiere hier verdienen und sie aus ihrer natürlichen Tarnung heraussuchen. Es sei denn, es handelt sich um Nashörner oder Elefanten… Das Moremi Wildreservat liegt im östlichen Teil des Okavango Deltas. Hier findet sich so ziemlich alles, was eine Safari unvergesslich macht. Das Gebiet gilt bei vielen als bestes Wildgebiet Afrikas überhaupt. Absterbender Baum Auch in diesem Reservat bilden tote Bäume den pittoresken Hintergrund einer abwechslungsreichen Landschaft. Zum Sonnenuntergang gestaltet sich das Ganze dann auch noch in allen möglichen Farben. Sonnenuntergang Dämmerung Die Dichte an Löwen und Leoparden ist erstaunlich, gelten doch besonders Letztere als besonders scheu. Ausserdem tummeln sich hier Herden von Büffeln, Giraffen, Elefanten, Zebras und natürlich Antilopen wie Impalas, dem McDonald’s des Buschs. Der König der Tiere und seine Königin Jeep auf Safari im Moremi Wildreservat Auf Tuchfühlung mit dem Leoparden Im Moremi Wildreservat «campieren» wir im unglaublichen Little Mombo Camp (hier unser Bericht über das Premium Camp von Wilderness Safaris). Wie üblich ist auch hier der Begriff «zelten» eine Untertreibung kolossalen Ausmasses. Aber Mann gönnt sich ja sonst nichts… Zimmer im Little Mombo Camp Badezimmer im Little Mombo Zelt Wir sind zwei Tage mit dem grossgewachsenen Guide Sevara unterwegs. Wie in vielen Reservaten geben sich die Guides auch hier via Funk Bescheid, wo gerade welches Tier gesichtet wird. Kaum erfährt Sevara, dass in unserer Nähe ein Leopard gesichtet wurde, geht’s los wie von der Tarantel gestochen (aber nur «wie», die leben nämlich im südamerikanischen Urwald). Das kann möglicherweise auch während des gemütlichen Sundowners sein: Dann wird die Kühlbox vom Kühlergrill gerissen und im Safari-Jeep verstaut, während wir hektisch auf unseren Hochsitz klettern – in einer Hand die Kamera, in der andern den Gin Tonic. Dann drückt Sevara auf die Tube und prescht los, wie hinter uns eine meterhohe Staubwolke dokumentiert. Halte mich wer kann! … ist dann die Devise. Vom Gin Tonic retten wir auf jeden Fall nur ein paar Tropfen bis ins Ziel, am Rest laben sich jetzt wohl Ameisen und sonstige Erdenbewohner. Fantastisch! Die abenteuerliche Fahrt hat sich gelohnt! Hier tollt tatsächlich eine Leopardenmutter mit ihrem Jungen herum. Der Kleine ist noch etwas tollpatschig und leicht unkoordiniert unterwegs. Frecherweise hüpft er via Schultern der Mutter auf den Baumstamm, bis er sich in die Baumwipfel wagt. Kinder sehen ja bekanntlich keine Gefahren. Der Leopardenjunge hüpft via Schultern der Mutter auf den Baum Junger Leopard In beträchtlicher Höhe turnt der junge Kerl unbedarft auf morschem Holz herum. Wenn das nur gut kommt! Ich bringe auf jeden Fall schon mal mein Tele in Stellung… Kollege Daniel aus Hong Kong ist gleich motiviert wie ich. Das wollen wir nicht verpassen! Safari-Paparazzis Daniel und Walter Der kleine Leopard schaut neugierig Wie durch ein (Natur-)Wunder kommt bei der Kletteraktion niemand zu schaden. Doch irgendwann ist genug gespielt und es kommt Hunger auf. Die Leopardenmutter gibt dem Kleinen durch ein unmissverständliches Fauchen zu verstehen, dass sie lieber ohne seine unbeholfene Hilfe auf die Jagd geht. Das ist ja so schon schwierig genug. Effektiv ist es aber noch umständlicher, als man meinen müsste. Denn hat die Leopardin einmal Beute ins Visier genommen, merken das sowohl Eichhörnchen, Vögel oder auch Paviane und alarmieren den halben Busch mit ihrem Geschrei oder Gepfeife. Die Leopardin wartet dann erst mal geduldig im Hinterhalt, bis sich die allgemeine Aufregung wieder gelegt hat, dann kann es endlich zur Sache gehen… Wir warten ebenso geduldig. Mit Kamera im Anschlag. Moremi Wildreservat in Botswana Die Leopardin wartet bis sich die Situation beruhigt hat Wir denken, wir seien live dabei, als sich die Leopardin auf ihrem Ausguck duckt, die Ohren anlegt und loslegt. Aber just in dem Moment, als sie sich auf dem morschen Baumstamm lautlos und geschmeidig zum Übergriff bereit macht… … kracht der Baum geräuschvoll unter ihr zusammen und erschrickt Freund und Feind und weg ist die Beute. Wieder nichts… Hungrig macht sie sich auf in den nächsten Hinterhalt. Nashörner im Moremi Wildreservat Die akut vom Aussterben bedrohten Spitz- und Breitmaulnashörner wurden im privaten Moremi-Reservat von Südafrika kommend wieder ausgewildert und erfolgreich angesiedelt. Die Nashornwilderei ist im südlichen Afrika ein grosses Problem: Naturschützer und Umweltaktivisten sprechen von einem «Krieg um das Horn«. Das Horn, das zu Pulver gemahlen in China und Vietnam fälschlicherweise als Wundermedizin und Potenzmittel gilt. In Botswana hat die Regierung jegliche Jagd verboten. Wilderer werden vom Militär verfolgt und hart bestraft. Nicht einmal die omnipräsenten Warzenschweine dürfen gejagt werden. Weshalb sie in Städten mit Alkohol in die Häuser gelockt werden und dort leicht beduselt unauffällig zum Verschwinden, respektive in die Bratpfanne gebracht werden. Nachdem wir auf unserer Botswana-Reise bis hierhin nebst den «Ugly Five» (Hier unser Bericht über die Ugly Five) auch schon vier der «Big Five» gesehen hatten, wünschen wir uns natürlich auch noch den «fünften Grossen» zu sehen. Für unseren Guide Sevara keine allzu grosse Herausforderung. Er weiss, wo sich die grauen Riesen um den Leitbullen «Sergeant» aufhalten. Sergeant war das erste aus Südafrika angesiedelte Nashorn. Nashorn im Moremi Wildreservat Ein grosses Dankeschön an Guide Sevara vom Little Mombo Camp für diese eindrücklichen Safari-Tage! Und auch herzliche Grüsse an Camp-Manager Will und sein Team um «KG»: Die Begrüssung und Erfrischung nach jeder Safari war ein kleines Erlebnis für sich ;-) ## Tierreiche Safari: Auf Pirsch in Botswanas Linyanti Gebiet Quelle: https://reisememo.ch/botswana/safari-linyanti-gebiet Das Linyanti Gebiet liegt nördlich des Okavango Deltas. Weitläufige Savannen und Grasland sind hier die Merkmale, die auch diesen Teil von Botswana einzigartig machen. Raus aus dem Flieger und los auf die Pirsch! Luftaufnahme vom Linyanti Reservat Je nach Wetter und Temperaturen weilen in der Linyanti Konzession unterschiedliche Tiere: Warzenschweine, Impalas, Zebras, Gnus und Elefanten konkurrieren um die raren Grasflächen. Das wiederum macht es für die Raubtiere wie Löwen und Leoparden zu einem attraktiven Jagdgebiet. Der Linyanti Fluss ist speziell bei den Vögeln beliebt und im Sommer ein regelrechter Brutkasten. Aber dass wir keine «Birder» sind, haben wir schon mehrmals zu erkennen gegeben. An diesem Kauz können wir dann doch nicht achtlos vorbei ;-) Eule auf ihrem Baum Safari: Auf Pirsch mit Bobby und AB Mit Guide Bobby vom Kings Pool Camp (hier geht’s zu meinem Bericht) und seinem Trainee AB (wieder mal eine Abkürzung eines für uns Europäer kaum merkbaren Namens) ging es auf die Pirsch. AB ist unglaublich, seinen Adleraugen entgeht kein Tier! Nicht mal die hochgiftige «Poffotter» Schlange, die mit ihren Brauntönen äusserst gut getarnt ist. So schnell, wie AB sie erspäht hat, so schnell ist sie dann (zum Glück!) auch wieder weg, so dass es nicht mehr für einen Schnappschuss reicht. Dafür haben wir ein paar andere putzige Tierchen fotografiert: Leopardenjunges… … und seine Mama: Leopardin in Linyanti Gefährlicher Wasserbüffel Und hier ein Warzenschwein, seines Zeichens Mitglied im Club der Ugly Five (Link zu Walters Review). Warzenschwein, ein Tier der «Ugly Five» Familie Wir sind einmal mehr überwältigt von der Tiervielfalt: Büffel, Leoparden und Elefanten sind nur ein paar der auffälligeren Viecher. Ganz speziell sind die Elefanten, die gleich herdenweise bei der zollfreien Überquerung des Linyanti zwischen Namibia und Botswana aufkreuzen. Elefantenherde nach Flussüberquerung Halbnasse Elefantenherde Elefanten so weit das Auge reicht Ah, und natürlich tummeln sich auch hier unzählig viele Impalas, die wir zugegebenermassen nach einigen Safari-Tagen einfach nur noch als selbstverständlich hinnehmen. Dabei sind sie doch so lieblich. Die Einheimischen nennen die Impalas «Mc Donald’s», weil sie auf dem Fell ihres «Allerwertesten» ein weisses «M» tragen, das dem Logo des amerikanischen Burger-Anbieters ähnelt. Impalas Dass wir einmal beim Überfahren des zähen Busches mit einem Leck in der Benzinleitung stehen bleiben, gehört hier zum Abenteuer. Bevor AB über Funk um Hilfe bitten kann, hat Bobby den Schaden allerdings bereits behoben. Selbst ist der Mann…! Etwas länger brauchen die Jungs allerdings, als wir bei nächtlichem Sternenhimmel im Treibsand steckenbleiben. Mit viel schaufeln und Walters müden Tipps, wie er uns aus dem Schnee buddeln würde (während er entspannt und gemütlich im Jeep quasselt…), schaffen wir es doch noch einigermassen pünktlich zum Dinner am Lagerfeuer… Linyanti – Naturspektakel ohne Ende Was uns im Linyanti Gebiet nebst der Tiervielfalt besonders gefallen hat, ist die kontrastreiche Landschaft; offenes Grasland, dichte Flusswälder, gemischter Busch und der trockene Savuti Kanal. Ausserdem mag ich die eindrucksvollen Bäume, vor allem die Leadwood-Bäume, die bis zu 20 Meter hoch werden. Die Krone sieht wie ein Regenschirm aus – sofern der Baum nicht tot ist. Aber selbst dann wirkt der Leadwood Baum faszinierend. Toter Leadwood Baum Auf Pirschfahrt im Sonnenuntergang Der Sundowner Wer schon mal auf Safari war, der weiss, dass es auf der Nachmittags-Pirsch jeweils kurz vor Sonnenuntergang den legendären «Sundowner» gibt. Die Krux dabei ist nur, dass man(n) vor lauter Sonnenuntergang fotografieren kaum zum trinken kommt. So wunderschön ist das Naturspektakel, das sich hier allabendlich präsentiert. Walter vergisst seinen Gin Tonic vor lauter Sundowner Sonnenuntergang im Linyanti-Gebiet Unser Dank geht an… …Guide Bobby, der uns neue Facetten von Botswana gezeigt hat. Vielen Dank auch an AB, der im Kings Pool ein Trainee-Programm absolviert. Aber wir wissen bereits; er hat das Zeug für einen Guide :-) Guide Bobby vom Kings Pool Camp ## Kings Pool Camp, Linyanti – «Campieren» mit Stil Quelle: https://reisememo.ch/botswana/kings-pool-wilderness-safaris-linyanti Das Kings Pool Camp von Wilderness Safaris ist eines der luxuriösesten Camps im Linyanti Gebiet. Hier frönt man dem Motto: «Campieren mit Stil»! Kings Pool liegt direkt am Linyanti Fluss und seiner schönen Kings Pool Lagune. Das Linyanti Gebiet (hier geht’s zum Bericht über die spektakuläre Safari) hat uns aufgrund der abwechslungsreichen Landschaft beeindruckt; offenes Grasland, dichte Flusswälder, gemischter Busch und der trockene Savuti Kanal sorgen für eine kontrastreiche Kulisse. Sonnenaufgang nahe des Kings Pool Camps Nach einem abenteuerlichen Flug über das Okavango Delta werden wir in Kings Pool bereits sehnsüchtig erwartet. Per Funk waren sie offenbar über den Grund unserer Verspätung orientiert worden. Guest Relation Manager «Se» begrüsst uns so herzlich, als wären wir knapp einer Katastrophe entgangen. Dabei waren es doch nur hungrige Hyänen, die Pneu und Heckflügel unserer kleinen Cessna gefressen hatten. Aber easy, kann im Busch doch mal passieren? Wie dem auch sei; wir lassen die Vergangenheit schnell hinter uns und werden auch in Kings Pool mit dem obligaten «Willkommens-Ständchen» begrüsst – gesungen von den gastfreundlichen Camp-Mitarbeitenden. Willkommen im afrikanischen Paradies! Open-Air im Designer-Wohnzimmer Als wir in den öffentlichen Bereich des Camps gelangen, bestehend aus Lounge mit Restaurant und Bar, haben wir das Gefühl, in eine afrikanische Wohnausstellung einzutreten, so stilvoll ist alles eingerichtet. Eine riesige Sonnenterrasse mit schicker Lounge und farbigen Kissen ist sozusagen das Camp-Wohnzimmer. Mit grandiosem Ausblick auf die Kings Pool Lagune, versteht sich… Sonnenterrasse mit Aussicht Hier gefällt es uns! Hier soll der schwedische König bevorzugt geplanscht haben. Daher der Name «Kings Pool». Angesichts der riesigen Krokodile am andern Ufer bin ich aber nicht sicher, ob die Legende stimmen kann. Ich frage erst gar nicht näher nach. Gehe aber darin auch nicht baden… Wenns dämmert, werden reihenweise Oellampen und das Lagerfeuer angezündet. Dann wird es zu allem auch noch so richtig romantisch! Am langen Tisch wird abends mit allen Gästen gemeinsam gegessen Die Kings Pool Zelte – Zweierzelte, ganz genau Die Verblüffung geht weiter, als Se uns zu unserem «Zweierzelt» bringt. Auch hier; alles sehr geschmackvoll, mit einem Hauch von Kolonialstil. Das top ausgestattete Zelt aus Segeltuch, Moskitonetz und schützendem Stroh hat nicht nur einen grossen Schlafbereich mit Himmelbett, sondern auch ein riesiges Badezimmer mit Doppeldusche (!), wie ich es mir zuhause nur wünschen kann! Und dann die Veranda; eine Lounge, ein privater Planschpool (ohne Krokodile) sowie eine Aussendusche. Und das alles auf einer erhöhten Holzplattform, wodurch man einen privilegierten Ausblick auf die Lagune und den imaginären, planschenden König geniesst. Mamma mia – traumhaft schön! Sicht vom Zelt auf Kings Pool bei Abenddämmerung Kulinarische Höhenflüge Aber auch das Essen in Kings Pool ist top! Selbst die zum Tee oder Aperitif gereichten Häppchen sind ein kulinarisches Highlight. Und natürlich geniessen wir jeweils während des Essens die umwerfende Aussicht auf das Sumpfgebiet. Ab und zu gähnt im Fluss genüsslich ein Hippo und das Afrika-Feeling ist perfekt! Wir versuchen immer noch, all diese überwältigenden Eindrücke zu verarbeiten, als uns Se am zweiten Tag überrascht; sie (ent)führt uns zu einem der zwei sogenannten «Hides» des Kings Pool Camps. Das ist eine kleine «Dépandance», eine Art Versteck, von wo man ungestört und hautnah die Wildtiere beobachten kann. Aber heute wurde der kleine Pavillon zu einem privaten Restaurant verwandelt; wir geniessen ein Tête-à-tète, zu Ehren von Walters 50. Geburtstag. Life is good! Abendessen am Boma Abend Während unseres Aufenthalts steht eine «Boma Night» auf dem Programm. Als Boma wird ein runder Platz im Freien bezeichnet, der meistens von hohen Baumstämmen oder Palisaden umgeben ist. Viele Camps wie Kings Pool servieren im Boma jeweils ein traditionelles Abendessen in Form eines Buffets. Doch bevor es zum Dinner geht, wird gesungen und getanzt, was das Zeug hält. So führen alle Angestellten des Kings Pool Camps, vom Koch über das Zimmermädchen bis zum Manager, ihren Tanz auf und laden die Gäste ein, mitzuwippen. Obwohl wir jetzt nicht gerade unmusikalisch und taktlos sind, kommen wir uns neben den rhythmischen Afrikanern doch eher wie plumpe Kartoffelsäcke vor… Nach dieser Aufwärmrunde werden wir an der Hand genommen und zur Boma Night im hinteren Teil des Camps geleitet, wo es dann heisst: «Are you ready for your dinner?« Herzlichen Dank… … an Se, die uns während unseres Aufenthaltes im Kings Pool immer wieder überraschte. Ein grosses Dankeschön auch an die Camp-Manager Kate und Peter, die sich rührend um alle Gäste kümmern. Vielen Dank auch an unsere Guides, Bobby und AB. Wie wir mit den beiden Jungs im Treibsand steckenblieben und Walter mit seinen Tipps zum Freischaufeln aus Schnee nicht wirklich hilfreich war, ist in diesem Safari-Artikel nachzulesen. Guide Bobby trägt stolz Wilderness Safaris Jacke mit dem Aufdruck:«Our journeys change lives» – wie wahr! Und last but not least; besten Dank an Monika und Miriam von The Safari Source für die Tipps und das Buchen unserer Reise! ## Abenteuer Buschpilot: Auf Flugsafari im Okavango Delta Quelle: https://reisememo.ch/botswana/flugsafari-buschpilot-wilderness-air Wer ins Okavango Delta auf Safari will, muss je nach Gebiet schnell mal in ein Kleinflugzeug steigen und sich von einem Buschpiloten in das grösste Binnendelta der Welt fliegen lassen. Wir wollten es wissen und begaben uns auf Flugsafari. Nach unserer bereits recht spektakulären Safari im Chobe Nationalpark (hier unsere Erlebnisreise) wartet das Okavango Delta auf uns. Wir hatten schon viel davon gehört und gelesen und sind gespannt wie eine Wäscheleine auf das grosse Feuchtgebiet! Wegen unserer Anreise aus Victoria Falls, Simbabwe, werden wir vom einen Fahrer an der Grenze zu Botswana abgeladen, zu Fuss durch das Grenzhäusschen geschleust und an den nächsten Fahrer weitergereicht. Dieser bringt uns ein paar wenige Kilometer weiter zum kleinen Flughafen von Kasane und reicht uns an einen freundlichen Safari-Angestellten weiter, der unsere Pässe, Flugscheine und das Gewicht unseres Gepäcks kontrolliert (in Kleinflugzeugen sind allerhöchstens 20 kg Gepäck – INKLUSIVE Handgepäck und Kamera – erlaubt). Nachdem es selbst Katja diesmal geschafft hatte, sich beim Packen etwas zurückzuhalten, bestätigt der junge Mann, dass alles okay ist und reicht uns an einen freundlichen Flughafen-Angestellten weiter, der uns durch die Passkontrolle schleust. Unser «leichtes Gepäck» ist bereit für die Flug-Safari Als wir schliesslich auf dem kleinen Flugfeld stehen, verwundert es uns nicht mehr, dass wir nochmal samt Sack und Pack weitergereicht werden. Verblüffend ist diesmal höchstens, dass uns eine junge Blondine im Afrikaans-Akzent in Empfang nimmt und zu einer 4-plätzigen Cessna bringt. «Jaaahh»! Wohl eine Studentin im Ferienjob. Mit adretter, gelber Warnweste. Wie mann es halt so hat auf dem Flugfeld. Katja macht sich bereit für die Flug-Safari Schön und gut – aber hätte uns der junge Passkontrolleur nicht gleich selber zum Flugzeug bringen können? Sind ja nur ein paar Schritte? Aber fein, Job-Sharing Botswana-Style hat auch etwas charmantes… Lange bleibt mir aber nicht zum Sinnieren über den volkswirtschaftlichen Sinn oder Unsinn, denn alsobald geschieht Erstaunliches: Die Blondine kauert unter den Flügel und fängt an, mit einem Schraubenzieher (!) an der Cessna herumzumachen, direkt unter dem kleinen Cockpit. In einem ca. 20 Zentimeter kleinen Fach lässt sie mit nur wenig murksen unser Gepäck verschwinden. Dann wird wieder zugeschraubt, die Flugzeugtüre geöffnet und wir werden mit grossen Augen und einem auffordernden Lächeln angeschaut: «Ready for boarding?» Äh, wie meinen? Das ist NICHT unsere Pilotin, korrekt?! Und wo ist unser Co-Pilot? Jetzt streift die Gute ihre gelbe Warnweste ab und bringt stolz ihre Pilotenabzeichen auf Brust und Schulterpatten in Stellung: Wir bestaunen gerade Buschpilotin Michaela Meiswinkel. Ihres Zeichens 26 Jahre jung, bereits Instruktorin und eine von nur acht weiblichen Buschpilotinnen im südlichen Afrika! Mann-o-Mann! Die erfahrene Pilotin macht die üblichen Checks, konferiert mit dem Tower, schliesst das Fenster und bringt die Cessna und Katja und mich souverän in die Luft. Der Flug über das Okavango Delta ist in der Regel eher unruhig, da die Thermik über den Sümpfen, Flüssen, Steppen, Auen und Lagunen sehr unterschiedlich ist und viele Luftlöcher entstehen lässt. Wie man meiner Kameraführung entnehmen kann… Katja and Walter auf Flugsafari Ein Ereignis per se! Zumal der Krach im Flieger keine Konversation erlaubt: Ab und zu zeigt Michaela auf eine in grünen und blauen Tarnfarben gehaltene Flugkarte mit vielen Linien und Zeichen. Und dann mit dem Zeigefinger auf das in grün und blau gehaltene Okavango Delta hinunter. Dazu nickt sie vielsagend. Aha! Alles klar! Luftiger Ausblick auf das Okavango Delta Der Landeanflug auf den kleinen Airstrip, die einsame Landebahn aus gestampftem Sand irgendwo im Busch, ist dann auch noch speziell: Zuerst fliegt Michaela in einiger Höhe quer über die Landebahn, um zu prüfen, ob sich keine Gnus, Impalas oder sonstige Unbill darauf befindet. Dann wird in grossem Bogen genau gezielt und punktgenau und butterweich aufgesetzt. Well done, Michaela! Galoppierendes Gnu auf der Landebahn Buschpilotin aus Leidenschaft Gross ist die Freude, als wir zwei Tage später Michaela am Abend im Tubu Tree Camp wiedersehen: Wir erfahren, dass sie es wieder ist, die uns am nächsten Morgen zum nächsten Camp, dem vielgelobten Kings Pool, fliegen wird. Michaela auf Safari Wir essen gemeinsam zu Abend und lassen uns von der leidenschaftlichen Buschpilotin wilde, aeronautische Geschichten auftischen: So wollte zum Beispiel ein Amerikaner nicht in ihre Cessna steigen, als ihm dämmerte, dass Michaela seine Pilotin war. Am nächsten Morgen wird Michaela zum Airstrip gefahren wird, um ihre Cessna A2-ANT für unseren Flug startklar zu machen. Wir sitzen noch gelassen beim Brunch, als es plötzlich heisst, wir hätten noch etwas mehr Zeit im Camp? Verduzt schauen wir uns um und bemerken etwas Hektik an den verschiedenen Funkgeräten. Und dann erfahren wir es: Hyänen! Sie haben über Nacht Michaelas Heckflügel und die Reifen abgebissen. Wir stecken fest. Unter hungrigen Hyänen! Mann-o-Mann-o-Mann! Von Hyänen demolierter Heckflügel Glücklicherweise ist der Hub von Wilderness Air in Maun nicht weit entfernt, so dass wir mit ca. 2 Stunden Verspätung von Pikettflieger Kaone (oder «Pink Panther», wie sie den grossgewachsenen, schlaksigen Buschpiloten auch nennen) zu unserem nächsten Ziel ausgeflogen werden. Buschpilot Kaone und Walter Die arme Michaela muss noch länger auf einen Mechaniker warten, der ihr den Heckflügel wieder annietet und frischen Gummi bringt. Ein paar Tage später sehen wir bei unserer Ausreise in Maun die frisch genietete A2-ANT herumstehen. Und auf dem Parkplatz treffen wir per Zufall auch schon die um ein Abenteuer reichere Michaela. Zusammen mit ihrem Freund. Auch ein Buschpilot! Alle beide in fescher Fliegeruniform von Wilderness Air. «Love in the Bush» sozusagen ;-) Typisches Boarding einer Flugsafari Cessna Flügel und Antenne Cessna und Safari Jeep ## Die hässlichen Ugly Five im Schatten der glamourösen Big Five Quelle: https://reisememo.ch/botswana/haessliche-ugly-five-big-five Wer kennt sie nicht, die glamourösen Big Five Löwe, Leopard, Büffel, Elefant und Nashorn! Nicht bekannt war mir, dass in ihrem Schatten auch noch ein paar hässliche «Entlein» ihr Dasein fristen, die sogenannten «Ugly Five». Und wer gehört wohl auf diese unrühmliche Liste? The Big Five Der Begriff «Big Five» (englisch: die grossen Fünf) stammt noch aus der Zeit der Grosswildjäger: Mit Big Five sind also nicht die von der Statur grössten Wildtiere Afrikas gemeint, sondern die bei Grosswildjagden am schwierigsten und gefährlichsten zu Jagenden. Wer noch nie auf Grosswildjagd war und mit Pfeil und Bogen durch den Busch pirscht, sollte sich also vor folgenden Tieren hüten: Löwe – Der König der Tiere Leopard – Die Eleganz der Katze Büffel – Irrationale, wuchtige Kraft Elefant – Subtile Herdenintelligenz Nashorn – Scheuer Feuertrampler Soviel zu den gefährlichen, aber glamourösen Big Five. The Ugly Five Eigentlich zum Teil auch noch recht gefährlich, aber eben nicht mit gazellenartiger Eleganz oder wenigstens Grösse gesegnet, tummeln sich fünf weitere Biester in den Lehrbüchern, die Ugly Five… Als Ugly Five bezeichnen sie in Botswana die vom lieben Gott mit weniger langen Beinen bedachten Tiere Afrikas. Oder mit zu langen Beinen… Oder mit ungleich Langen. Wie dem auch sei, sie werden vermutlich nie einen Schönheitswettbewerb gewinnen. Aber Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters… Offiziell zum «Club der Hässlichen» gehören jedenfalls: Der Marabu Storch Also mal ganz ehrlich: den Marabu Storch finde ich irgendwie noch faszinierend – vielleicht gerade weil er wie nicht ganz fertig vollbracht aussieht. Zumindest fehlt ihm doch ein Hals? Und der Schwanz scheint auch einfach abgeschnitten. Aber immerhin tönt der Name doch noch exotisch? «Unfertiger» Marabu Storch Das Warzenschwein Warzenschweine sind jetzt auch nicht grad die niedlichsten Kerle, die man jemals erspäht hat. Mit ihren Glubschaugen und ausfälligen Warzenschweinzähnen machen sie schon mal nicht den besten ersten Eindruck. Wenn sie beim Grasen dann aber trotz ihrer kurzen Beine auch noch auf die Knie müssen, um wegen des noch kürzeren Halses überhaupt ans Grünzeug zu kommen, dann hört es einfach auf! #Bisseguet! Zudem seien sie nicht besonders intelligent und dafür recht vergesslich. Meine Güte, was für eine wenig schmeichelhafte Kombination! Kurzbeiniges, vergessliches Warzenschwein Das Blaugnu Bei den Proportionen des blauen Streifengnus bin ich etwas unsicher: So ein einzelner Bulle mit seinem im Wind flatternden Bart und den gekrümmten Hörnern sieht eigentlich noch irgendwie verwegen aus. Zumal sein Fell auch mal bläulich schimmern soll. Konnte ich allerdings nicht feststellen. Auch wenn sie galoppieren, kommt das noch recht elegant rüber. Aber wenn sie so rumstehen, dann sehen die Proportionen mit vorne recht viel und hinten eher wenig doch auch etwas albern aus. Galoppierendes Blaugnu Die Hyäne Hyänen sind mir nicht sympathisch… Dass die Abneigung mit den hungernden Hyänen Shenzi, Banzai und Ed aus Walt Disney’s König der Löwen zu tun hat, bezweifle ich. Viel eher liegt es wohl an ihrem gedrungenen Körperbau und den übertrieben oft gefletschten Zähnen. Mit denen haben sie im Tubu Tree Camp schliesslich auch den Heckflügel unseres Busch-Flugzeugs und dessen Pneus malträtiert, so dass wir nicht weiterfliegen konnten und im Busch unter Hyänen steckenblieben! Nun ja, da dieser Artikel tatsächlich zustande kam, heisst nichts weniger, als dass wir auch dieses Malheur überwinden konnten und den beissenden Hyänen noch einen eigenen Artikel widmen… Auf jeden Fall sind sie so richtig hässlich, sodass ich sie gar nicht erst fotografiert habe. Rein optisch sehen sie allerdings dem nicht minder bissigen Wildhund einigermassen ähnlich… Ein der Hyäne ähnlich aussehender Wildhund Der Geier Und zuguter Letzt, der Geier – der wirkt schönheitstechnisch schon fast «normal». Wenigstens im Vergleich zu seinen hässlichen Kollegen. Aber bei näherem Hinsehen ist er schon auch recht fürchterlich, wenn er sich hungrig über seine Aas-Mahlzeit hermacht und gierig an der Haut eines verunglückten Viechs rumzerrt. Geier – der gierige Aasfresser Ob der Begriff der «Ugly Five» auch aus historischem Zusammenhang entstand oder aus Marketing-Gründen für (neu)gierige Touristen erfunden wurde, entzieht sich meiner Kenntnis. Konnte ich nicht ergoogeln. Mehr Info anyone? Auf jeden Fall sorgt die Ugly-Five-Kollektion auf Safaris für munter Gesprächsstoff… ## Tubu Tree Camp – Zelten auf Stelzen im Okavango Delta Quelle: https://reisememo.ch/botswana/tubu-tree-camp-okavango-delta Das im Okavango Delta gelegene Tubu Tree Camp erreicht man wegen der weitverzweigten Wasserläufe mit Vorteil per Kleinflugzeug. Unweit der Buschlandebahn ranken sich die nur 8 Zelte um ein paar Bäume, abenteuerlich verbunden durch einen erhöhten Holzsteg. Und so luftig lebt es sich in diesen Ethno-Look «Zelten»: Luftige Anreise ins Okavango Delta Ausblick auf das Okavango Delta von einer Cessna Das Tubu Tree Camp liegt auf der Insel «Hunda Island» in der Jao Konzession im Nordwesten des Okavango Deltas (hier unsere Foto- und Videoreportage von einer Safari dort). Hunda Island ist die grösste Insel im privaten Naturschutzgebiet von Jao und nur mit einem Kleinflugzeug erreichbar. Daher ist nur schon die Anreise beziehungsweise der Anflug über das atemberaubende Okavango Delta beeindruckend und… ein Ereignis per se! Abenteuer-gestählte Buschpilotin Michaela Meiswinkel Alles über das Flugerlebnis mit Buschpilotin Michaela und die sie verfolgenden Hyänen erlebst Du in diesem separaten Artikel. Bäume spiegeln sich im Okavango Delta Sonnenuntergang im Mokoro-Kanu Die Abgeschiedenheit und Exklusivität dieses Reservats lockt viele Tiere an wie Elefanten, Löwen, Zebras, Giraffen, Gnus und noch ein paar mehr. Auch die Vielfalt der Vogelwelt ist überwältigend, von Landvögeln bis zu einer Vielzahl an Wasservögeln findet sich hier alles! Birding-Liebhaber mit ihren Riesenteleskopen kommen voll auf ihre Rechnung. Walter ist allerdings nur mit dem kleinen Teleskop für Grosswild unterwegs. Und ich selber manchmal sogar mit Handy, so nahe kommen wir den Leoparden! Okavango Delta Safari mit Leoparden «Zelten» im Tubu Tree Camp Das Tubu Tree Camp ist im traditionellen, afrikanischen Ethno-Look aufgezogen. Ein erhöhter Holzsteg verbindet die insgesamt nur acht Zelte, die ebenfalls auf erhöhten Plattformen stehen. Walter auf dem Steg des Tubu Tree Camps «Zelten» mag jetzt nicht jedermanns Sache sein, zumal unter wilden Tieren weit weg jeglicher Zivilisation und Handyempfang. Die Zelte des Veranstalters Wilderness Safaris muss man sich allerdings nicht wie unsere kleinen Zweierzelte auf Campingplätzen vorstellen. Da ist schon noch etwas mehr dran… Zeltcamp mit Himmelsbett Himmelsbett im Zeltcamp Aussicht vom Himmelsbett aufs Okavangodelta Veranda des Zelts im Tubu Tree Camp Jedes Zelt des Tubu Tree Camps ist zwar nur für zwei Personen gedacht, aber… jede Einheit verfügt nicht nur über eine grosszügige, private Veranda, Himmelbett und Platz ohne Ende, sondern sogar über eine zusätzliche Aussendusche! Allerdings ist es morgens nahe der Nullgradgrenze jeweils zu kalt (und auch zu dunkel), die Dusche im Busch zu nehmen. Umso schöner ist das Gefühl der Open-Air-Dusche in der afrikanischen Sonne nachmittags nach der Siesta, umgeben von Baumwipfeln und den Geräuschen der Wildnis. Openair Dusche im Tubu Tree Camp Die (noch) grösseren Zelte im Hauptcamp Der Gemeinschaftsbereich des Tubu Tree Camps umfasst ein geräumiges Esszelt, eine Lounge sowie ein Aussendeck mit Pool und einer unter einem riesigen Marulabaum verwurzelten Aussenbar. Hier geniessen wir jeweils genüsslich den Apéritif vor dem Nachtessen. Pool des Tubu Tree Camps Aussenbar in einem Wurstbaum Openair Bar und Restaurant im Tubu Tree Camp Dekoration im Aufenthaltsbereich Und übrigens, eine Toilette mit einer solchen Aussicht haben wir bis jetzt auch noch nirgends erlebt! Du? Aussicht von der Toilette des Restaurants Naturgegebener Tagesablauf im Camp Das Tagesprogramm ist in den Safari-Lodges Botswanas jeweils ähnlich gestaltet: in aller Herrgottsfrühe wird man um 6 Uhr bei etwa 6 Grad Celsius vom Guide geweckt. Dann heisst es, schnell unter der Decke hervorzukrabbeln und schlaftrunken nach der Fleece-Jacke zu schnappen. Dann möglichst schnell möglichst viele weitere wärmende Schichten übereinanderstreifen. Um 6.30 Uhr stärkt man sich an einem umfangreichen Frühstücksbuffet, bevor es gegen 7 Uhr mit den ersten Sonnenstrahlen auf Safari geht. Erstaunlich strikt. Und erstaunlich kalt! In den offenen Safari-Jeeps tragen wir Daunenjacken und schützen uns unter Wolldecken. Und einmal tragen wir sogar Handschuhe… im Juni! Denn es ist ja Winter auf der Südhalbkugel. Dann ist das Ende der Regenzeit und der Beginn der Hochsaison. Mittags ist es bei etwa 20-24 Grad angenehm warm. Deshalb das altbewährte Zwiebelprinzip… Safari Jeep frühmorgens im Okavango Delta Katja und Walter auf frischer Safari mit Guide Kambango Je nachdem, wie viele Tiere man sieht, kehrt man gegen 11 Uhr zurück ins Camp. Hier wartet dann bereits ein ausgiebiger Brunch beziehungsweise ein feines Mittagessen. Danach ist Siesta angesagt, bevor um 15:30 Uhr Tee oder Kaffee und Kuchen den Nachmittag versüssen. Gestärkt macht man es sich dann wieder im Jeep gemütlich und begibt sich auf den zweiten Teil der Safari. Und natürlich gehört da nebst Tierbeobachtungen auch der traditionelle «Sundowner» dazu! Abends diniert man meist mit anderen Gästen am langen Tisch und lässt so gemeinsam den Tag Revue passieren. Selbstverständlich haben alle den noch grösseren Löwen gesehen… Guide Kambango hält Ausschau Katja und Walter beim Sundowner Gedeckter Tisch für das Abendessen Nachhaltigkeit in den Wilderness Camps Tubu Tree ist ein Classic Camp von Wilderness Safaris – dem grössten Anbieter von Luxus-Camps und -Lodges im südlichen Afrika. Die Wilderness Camps bauen auf der Philosophie der „4C“ auf: Commerce Conservation Community Culture Ihre Zeltcamps werden unter Berücksichtigung ganzheitlicher und ökologischer Gesichtspunkte errichtet. Wir sind begeistert! Dazu aber auch ein Wort der Warnung: Wer in Botswana eine Safari plant, wird vermutlich erst mal geschockt sein, welch hohe Preise aufgerufen werden. Man muss also das GANZ grosse Portemonnaie hervorklauben! Zum einen, weil die wirklich eindrucksvollen Gebiete im Innern des Okavango Deltas nur per Flugzeug erreichbar sind. Zum anderen aber auch, weil man sich hier weit weg von jedem Massentourismus bewegt. Was man dafür bekommt, ist ein exklusives Safari-Erlebnis vom Feinsten! Durch den zum Teil privaten Zugang zu den schönsten Naturreservaten erlebt man in Botswana die vielleicht besten Safaris in Afrika. Ein grosses Dankeschön… …allen Camp-Angestellten, allen voran der umtriebigen Mapula, die sich jederzeit um unser Wohl sorgten und unseren Aufenthalt im Tubu Tree Camp einmalig machten. Auch unser Guide Kambango sorgt jederzeit für Stimmung. Mehr darüber in unserem separaten Reisetipp über das Okavango Delta. ## Okavango Delta – auf Safari im grössten Binnendelta der Welt Quelle: https://reisememo.ch/botswana/okavango-delta Das Okavango Delta ist einzigartig und ein Muss für alle, die Botswana bereisen. Es ist das grösste Binnendelta der Welt und zählt zu den tierreichsten Regionen Afrikas! Das lässt das Herz jedes Safari-Liebhabers höher schlagen. Auch unseres, versprochen! Aussicht vom Flugzeug aufs Okavango Delta Bereits der Ausblick auf das Okavango Delta aus der Vogelperspektive (in viele Gebiete gelangt man nur per Kleinflugzeug) ist ein beeindruckendes Erlebnis! Das knapp 20.000 km² grosse Feuchtgebiet aus Sümpfen und Flüssen, Bächen, Auen und Lagunen wirkt wie eine Oase in einem Land, das ansonsten zu weiten Teilen aus dürrer Wüste besteht. Für uns absolut klar, dass so ein Gebiet auch zum Welterbe der UNESCO gehören muss. Tierbeobachtungen im Okavango Delta Im Okavango Delta sind auch während der Trockenzeit die Becken und Kanäle mit Wasser gefüllt, was natürlich zahlreiche Wildtiere anzieht und dadurch das Delta eine der höchsten ganzjährigen Konzentrationen an Wildleben aufweist. Besonders auch «Birding-Liebhaber» kommen auf ihre Kosten, denn hier zwitschern über 400 Vogelarten aller möglichen Grössen herum! Seltene Klunkerkraniche im Ballett Wir lernen schnell: Vogelbeobachter erkennt man ihren Riesenteleskopen. Damit zoomen sie die oftmals kleinen Vögel auf ansehnliche Masse heran. Ganz im Gegensatz zu mir, bin ich doch mit einem vergleichsweise bescheidenen 200-er Miniteleskop unterwegs. Aber ich bin ja schliesslich auch auf Grosswild aus… Unser Guide Kambango vom Tubu Tree Camp (Link zu Katjas Review) stellt allerdings bereits während der Fahrt vom Airstrip ins Camp fest, dass er es bei uns nicht mit «Serious Birdern» zu tun hat. Denn als er uns eine (kleine) Eule zeigt, brauche ich mehrere Minuten und Kambango muss sogar den Jeep anhalten, bis ich das Federvieh im Baumwipfel endlich erspähe. Würde einem «Serious Birder» (wie Kambango Vogelliebhaber liebevoll nennt) nie passieren… Dafür braucht er mit denen auch mal eine satte Stunde für die kurze Strecke vom Airstrip ins Camp, soviel Gefieder gibt es hier zu sehen! Somit ist für Kambango schnell klar, dass unsere Vorliebe eher den grösseren Vierbeinern gilt, als dem Geflügel. Obwohl ich ja den Marabu Storch, der übrigens zu den Ugly Five zählt, irgendwie noch faszinierend finde. Der hässliche Kerl wirkt wie nicht ganz fertig :-) Marabu Storch im Morgengrauen Leoparden zeigen sich nur sehr selten Im Okavango Delta waren wir nicht das erste Mal auf Safari: Wir hatten in früheren Jahren in Kenia und Südafrika schon erste Erfahrungen gesammelt und Wild gesehen ohne Ende. Und wir kamen direkt aus dem Chobe Nationalpark (Link zu Katjas Videobericht), dem Gebiet mit der angeblich höchsten Tierdichte überhaupt. Aber einen Leoparden hatten wir bisher in unserer Safari-Karriere noch nie erlebt. Guide Kambango fragt uns, was wir denn gern sehen würden. Und da wir Elefanten, Giraffen, Büffel, Löwen und überhaupt alles Mögliche bereits im Kasten haben, sage ich zum Scherz: Ein Leopard wäre noch lässig… Das quittiert er denn auch wie einen Scherz, lacht laut heraus und meint nur, dass Leoparden eben sehr diskret und meist meisterlich getarnt seien. Deshalb sieht man sie ja so selten! Wissen wir, schon gut. War ja nur ein Scherz… Dann hat es aber die Natur, dass Kambangos Funk losgeht und er sich in wildem Englisch-Dialektmix und East und South und so mit seinen Kollegen auf eine abgelegene Stelle im Busch verständigt und mächtig Gas gibt. Damit wir uns richtig verstehen; hier gibt es weit und breit keine Wegweiser oder Strassennamen, sondern nur ein paar Spuren im Sand. Aber irgendwie scheint er zu wissen, in welche Richtung wir so dezidiert lospreschen. Wir halten unsere Hüte und Kameras fest, klammern uns an alles, was sich auch nur ungefähr gleich bewegt wie der Safari-Jeep und lassen uns erst mal nach allen Regeln der Kunst durchschütteln. Als Kambango aber nach kurzer, heftiger, abenteuerlicher Rally durch unwegsames Gelände abrupt stoppt – und sich die Staubwolke verzogen hat: EIN LEOPARD AUF OFFENEM GELÄNDE! Live! Vor unserer Nase! Und Kamera! Leopard auf der Pirsch Das verschmitzte Lächeln von Kambango hätte uns eigentlich verraten müssen, dass der Leopard für ihn keine allzu grosse Herausforderung sein würde – obwohl er uns das natürlich glauben liess. Im Nachhinein wissen wir auch warum: minütiös verfolgt er jeweils morgends und abends die Spuren im Sand und weiss dadurch, welches Tier wann in welche Richtung gelaufen sein muss. Das haben wir nach ein paar Tagen «Spurenkunde» auch bald drauf. Naja, mehr oder weniger. Wir können jedenfalls schon recht bald Elefantenspuren eindeutig von Pneuspuren unterscheiden. Dass uns aber Kambango teilweise sogar sagt, wie frisch die Spuren sind und dass die Grosskatzen in der Nähe sein müssen, dafür haben wir dann doch nur ein müdes Lächeln übrig. Kann ja nicht wirklich sein, oder? Katja und ich schauen uns nur misstrauisch an und wollen Taten sehen – leere Versprechungen können wir uns auch selber geben. Zu unserer totalen Verblüffung dauert es aber jeweils nur wenige Minuten, bis unser Fährtenleser jeweils Leoparden, Löwen oder die in dieser Gegend eigentlich gar nicht vorkommenden Geparden findet! Typischerweise sagt er jeweils, Schaut, die Spuren sind frisch. Sie müssen vor kurzem hierlang gegangen sein… Ah, da sind sie ja! Und dann zeigt er unmissverständlich auf Gras oder ein Gebüsch oder einen Baum. Oder sonstwohin, wo absolut nichts zu sehen ist. Wir machen dann jeweils furchtbar interessierte Gesichter. An unseren zugekniffenen Augen oder der umherirrenden Kamera merkt er aber natürlich sofort, dass er noch näher heranfahren muss. Und dann können auch wir irgendwann das hohe Gras von den verblüffend gut getarnten Grosskatzen unterscheiden! Da ist er – der Leopard! Leopard in der Morgensonne Leopard schnüffelt am Ausguck Gut getarnter Leopard Nebst den seltenen (?) Leoparden zählen sie hier aber natürlich auch unzählige weitere Tiere wie Gnus, Wildhunde, Löwen, Giraffen, Elefanten, Giraffen, Paviane, etc… Gnuherde Ruhende Wildhunde Blinzelnder Löwe Giraffen mit Jungem Und dann haben sie hier ja auch noch viel Wasser… Flussfahrt im Mokoro-Einbaum Ein weiteres Highlight im Okavango Delta ist die Fahrt im Mokoro. Ein Mokoro ist ein etwa vier Meter langer Einbaum (praktisch wie ein Kanu). Früher verwendete man die aus dem Stamm des Leberwurstbaums gefertigten Mokoros zum Fischen. Heute werden die Mokoros aus Fiberglas gefertigt, um das Abholzen der grossen Bäume zu verhindern. Und um Touristen herumzuschiffen. Im flachen Okavango Delta werden Mokoros mit einer Stange vom Flussbett langsam abgestossen und fortbewegt wie eine Gondel in Venedig. Naja, die Guides stochern allenfalls etwas mehr als sie rudern. So gleitet man still und sanft durch die mit Schilf und Wasserlilien bewachsenen Kanäle… herrlich! Solange sich kein schlecht gelauntes Hippo in den Weg stellt, natürlich… Mokoro-Guide, Katja und Walter im Mokoro im Okavango Delta Katja und Walter unterwegs im Mokoro-Einbaum Mokoros im Sonnenuntergang Herzlichen Dank an… …unseren Guide Kambango, der uns die Schönheiten und die Einzigartikeit des Okavango Deltas näher bringt und uns drei Tage Safari allererster Güte beschert! Ke itumetse! Unser Guide Kambango Sinimbo and Mapula vom Tubu Tree Camp ## Zu Fuss auf Safari am Chobe River – Nervenkitzel inklusive? Quelle: https://reisememo.ch/botswana/fuss-safari-chobe-fluss Während unseres Aufenthalts in der Ngoma Safari Lodge sahen wir Wildhunde, Schakale, Löwen und all ihre Reisszähne. Dann lädt uns Lodge-Manager Peter auf eine Walking Safari an den Chobe Fluss ein. Also zu Fuss, ohne schützenden Jeep, dafür mit Gewehr auf der Schulter… Das kann nicht wirklich gut gehen? Peter, Katja and Walter on their early-morning safari walk Etwas mulmig zumute ist uns ja schon: Da wo sich am Vortag all die Büffel, Zebras und diverse Antilopen rings um das Wasserloch versammelten, lockten sie halt auch besagte Raubtiere an. Und da sollen wir zu Fuss auf Safari gehen?!… Nachdem sie uns am Vortag auf unserem Tagesausflug in den Chobe Nationalpark (Hier unser Review) beteuerten, wir seien nur im Jeep wirklich sicher? Aber nachdem uns Peter versichert, dass noch nie etwas passiert sei und er seinen Karabiner dabei habe, begeben wir uns zögerlich auf die abenteuerliche Wanderung über Stock und Stein, entlang der zahllosen und frischen (!) Tierspuren. Entlang des künstlichen Wasserlochs – Elefanten, Giraffen und alle anderen Vierbeiner lieben es – streifen wir hinunter zum Chobe, dem mächtigen Zufluss des noch grösseren Zambezi River. Heute Morgen ist nicht viel los (zum Glück!?). Den vielen Spuren (und Fotos vom Vorabend) nach zu schliessen, tummeln sich hier neben den omnipräsenten Impalas gern auch Elefanten, Zebras, Giraffen, Wasserbüffel, Wildhunde, Schakale und so. Ans Wasserloch ziehende Büffelherde Und das vor imposanter Kulisse des Chobe Flusses: Im Juni, nach dem Ende der Regenzeit, führt er noch sehr viel Wasser. Zur Freude der Elefanten, die darin planschen, den Hippos, die sich im Schlamm suhlen und den Krokodilen, die sich die eine oder andere Mahlzeit schnappen. Wenn sie nicht gerade am Strand dösen… Dösendes Krokodil Bedrohliche Elefanten Die meisten Dickhäuter laben sich am üppig wuchernden Karibu-Gras: Importiert von zentralamerikanischen Missionaren für den Hausgebrauch in ihrem kleinen Teich, spriesst das Kraut heute so stark, dass es Wasserkraftwerke und manchmal überhaupt den ganzen Fluss verstopft. Den Elefanten und Hippos ist das herzlich egal. Sie vermehren sich unter diesen paradiesischen Bedingungen so zahlreich, dass sie selber zum Problem werden: Botswana allein hat eine Elefantenpopulation von gegen 200’000 Tieren. Für etwa 150’000 hätte es Platz, denn mit ihrem zerstörerischen Essverhalten ruinieren sie ganze Wälder. Für sie ist es schliesslich ein leichtes, einen Baum zu fällen, um besser an das Laub zu kommen. Zudem kratzen sie sich so gern an den Baumstämmen, dass deren Rinde draufgeht, worauf auch der Baum eingeht, weil die zerstörten Kapillarrohre keine Flüssigkeit mehr in die Baumkrone transportieren. Teilweise bestehen ganze Wälder aus abgestorbenen Bäumen. Sieht ja noch exotisch aus, aber nachhaltig ist das Gebahren der Dickschädel natürlich nicht! Um einige der letzten Baobab-Bäume in der Gegend wurden deshalb stachelige Zäune hochgezogen, um sie vor Elefanten zu schützen. Die Einheimischen runzeln besorgt die Stirn, die Touristen freut’s, weil’s doch noch malerisch aussieht? Zebra und sein toter Baum mit zerstörter Baumrinde Die Walking-Safari hat sich jedenfalls gelohnt: Ruhe und Idylle pur! Und von Peter haben wir einiges über das Verhalten und die Spuren der im Chobe Nationalpark ansässigen Tiere erfahren: Besonders angetan haben es uns die kleinen Käfer, die kleine glatte Trichter in den Sand buddeln. Fällt eine Ameise in den Trichter, kommt sie wegen der glatten Wände nicht mehr hoch und der Käfer packt seine Beute aus der Erde heraus. Peter Hepburn erklärt die Trichter-Käfer Raffiniert! Zum Schluss der Walking-Safari frage ich Peter, wo wir denn in dieser Wildnis übernachten können? Neckisch gibt er zurück: Herzlichen Dank, Peter, für dieses Erlebnis! Hier geht’s zu unserem Bericht über die Ngoma Safari Lodge. ## Die schwimmenden Elefanten von Chobe River Quelle: https://reisememo.ch/botswana/chobe-nationalpark-elefanten Der nach dem Fluss benannte Chobe Nationalpark in Botswana birgt eine der höchsten Wildtier-Konzentrationen in Afrika. Hier lebt die grösste Elefantenpopulation der Welt. Für uns Grund genug, das Tele zu montieren und uns auf die Pirsch zu begeben – Auge in Auge mit dem Dickhäuter! Wir «lo(d)gieren» unter dem verheissungsvollen Namen Ngoma Safari Lodge (hier unser Review). Von dort nimmt uns deren Guide Mukamba (oder «MK», wie er sich der Einfachheit halber jeweils vorstellt) frühmorgens mit auf einen Tagesausflug durch den berühmten Chobe Nationalpark. MK fährt uns über die vorerst geteerte Strasse mitten durch den malerischen Park. Bereits auf der Landstrasse begegnen wir den ersten Elefanten, die in der ihnen eigenen Urtümlichkeit die Strasse überqueren. Wir sind aus dem Häuschen! MK schmunzelt nur gelassen ob unserer naiven Begeisterung. Er weiss natürlich warum… In der Nähe des kleinen Städtchens Kasane fahren wir hinunter zum Chobe Fluss. Kasane ist für seine weltweit berühmten Baobab-Bäume bekannt. Die hohlen Stämme dieser kolossalen Bäume sind so gross, dass sogar wir Menschen darin Platz finden. Zu Kolonialzeiten wurden diese Riesenbäume angeblich als Gefängnis benutzt! Baobab in der Abenddämmerung Flussfahrt auf dem Chobe River Katja ist bereit für die Bootsfahrt Und los geht’s mit der Bootsfahrt. Schon nach wenigen Minuten sehen wir Hippos, Elefanten, Krokodile, einen Waran, Geier und afrikanische Schlangenhalsvögel, die in der wärmenden Sonne ihre Flügel trocknen. Tierisch schön! Wenn auch zum Teil etwas furchteinflössend, was da alles durchs Wasser pflügt… Schlangenhalsvögel beim sonnenbaden Gefährliche Doppelhippos Lauerndes Krokodil Waran beim Sonnenbad Baobab Bäume Wasserlilien auf dem Chobe River Und dann badende Elefanten? Sie sollen ja ausgezeichnete Schwimmer sein! Auf jeden Fall bieten sie ein amüsantes Schauspiel: Trinkende Elefanten Elefanten im Chobe Nationalpark Elefanten geniessen ein Bad und das «hohe» Gras Die intensive Rückreise zur Lodge führt dann auf Sandpisten dem Chobe Fluss entlang. Auch da sehen wir jede Menge Wild! Zum Beispiel Giraffen, die beim Trinken ihre «Grätsche» machen, damit sie überhaupt mit dem langen Hals ans Wasser kommen. Trinkende Giraffen Was ich mir nie überlegt hatte: Ein Giraffenherz hat eine ziemliche Pumpleistung, um das Blut durch den langen Hals in den Kopf hoch über dem Boden zu pumpen. Beim Trinken kriegen sie praktisch etwas zuviel Blut ab und beim schnellen Heben des Kopfes ist ihnen dadurch manchmal zuerst etwas schwindlig. Wie wenn wir zu schnell aufstehen. Das ist dann ein von Löwen bevorzugter Moment für einen Angriff! Übrigens schlafen Giraffen zwar liegend, Hals und Kopf sind aber immer aufrecht. Wegen dem Überdruck sozusagen… Und eben, wo so viel Wild, da auch viele Löwen. Hier während der Siesta nach dem Verzehr eines wohl grösseren Viechs. Sie hatten noch nicht mal die Musse, die Schnauzen zu putzen. Sind vorher eingeschlafen… Löwenrudel bei der Siesta Auge in Auge mit dem Dickhäuter Büffel im Anmarsch Impalas ohne Ende Bevor wir um die letzte Kurve zur Lodge gelangen, geniessen wir noch den obligaten «Sundowner» in der «roten Sonne» Afrikas – ein weiteres Naturspektakel. Chobe Nationalpark Sonnenuntergang im Chobe Nationalpark Kopfüber-Bäume nahe der Ngoma Safari Lodge Unser Dank geht an… Herzlichen Dank unserem Guide Mukamba (aka MK) für diesen an Eindrücken nicht zu überbietenden Tag! Und vielen Dank auch dem zweiten Guide, Bevan, der uns über den Chobe Fluss navigierte. Guide Mukamba mit Katja und Walter, hinter der Kamera Guide Bevan ## Ngoma Safari Lodge – Aussenposten der Wildnis? Quelle: https://reisememo.ch/botswana/ngoma-safari-lodge-chobe Die Ngoma Safari Lodge ist unsere erste Bleibe in Botswana. Man hat ja schon viel gehört und gelesen über diese Luxusdestination: Die Unterkünfte sollen unglaublich sein und die Safaris ebenso. Wir sind also gespannt wie eine Wäscheleine, was uns in der Lodge und im angrenzenden Chobe Nationalpark erwartet… Der Grenzübertritt (wir gehen tatsächlich zu Fuss!) von Simbabwe nach Botswana ist semi-abenteuerlich: Der schwarze Grenzwächter begrüsst uns im akzentfreien «Chuchichäschtli» und dem breitesten Grinsen südlich des Äquators! Wir müssen aufpassen, nicht in schallendes Gelächter auszubrechen und verhaftet zu werden. Hat es bei Bekannten auch schon gegeben. Wenn auch wegen grösserer Verfehlungen… Wie denen auch geschehen sei, wir werden vom Fahrer der Ngoma Safari Lodge wie vereinbart pünktlich auf der andern Seite der Grenze abgeholt und praktisch hindernisfrei (ist alles relativ…) mitten durch den Chobe Nationalpark zur Lodge chauffiert. Hindernis 1 Hindernis 2 Hindernis 3 Erhabene Ankunft in der Ngoma Safari Lodge Die strohgedeckte Lodge im rustikalen Ethno-Look klammert sich an den Rand einer Krete mit weitem Ausblick über ein Wasserloch, den Grenzfluss Chobe und das benachbarte Namibia. Das Hauptgebäude der Lodge betritt man allerdings von der «Hinterseite», von wo man via eine dramatische Raumabfolge in Lounge, Restaurant und Terrasse geführt wird. Enden tut die Impressionenkaskade mit besagter grandioser Aussicht und dem obligaten, akkurat zusammengerollten Erfrischungstüchlein. Das nenne ich mal einen Empfang! Blick hoch zur Ngoma Safari Lodge Eingang zum Hauptgebäude der Ngoma Safari Lodge Aussicht auf den Fluss Chobe Terrasse und Pool mit Aussicht Die Lodge-Manager Judy und Peter heissen uns fröhlich willkommen, als wären wir uralte Bekannte. Auch Jona, der humorvolle Manager der Muttergesellschaft Africa Albida Tourism tut sein Bestes, meine müden Sprüche zu kontern und allenfalls noch zu überbieten. Wir scherzen jedenfalls herzlich drauflos. Jonathan Hudson von Africa Albida Tourism mit Lodge-Managern Judy und Peter Hepburn Aktivitäten in der Ngoma Safari Lodge Die Ngoma Safari Lodge bietet verschiedene Aktivitäten wie Buschwanderungen, Pirschfahrten, Nachtfahrten und Flussfahrten. Wildsichtungen sind garantiert, so dicht ist hier die Population an allerlei Zwei- und Vierbeinern! Wir haben «das ganze Programm» – inklusive Buschwanderung – mitgemacht und waren begeistert! Details zur Pirschfahrt und den Tagesausflug in den Chobe Nationalpark haben wir in einem separaten Bericht publiziert. Das würde den Rahmen hier sprengen. Im Chobe gibt es nämlich nicht nur schwimmende Elefanten zu bestaunen… Giraffe am Fluss Chobe Sundowner am Chobe Fluss Wer es lieber etwas weniger tierisch angehen möchte, der entspannt am Pool und geniesst seinen Gin Tonic zum Sonnenuntergang auf der grosszügigen Terrasse. Und guckt allenfalls der vorbeiziehenden Büffelherde zu. Also besser wird’s nicht mehr! Meinten wir. Denn dies war ja erst unsere erste Lodge in Botswana… Sonnenterrasse mit Sicht auf den Grenzfluss Chobe und das benachbarte Namibia Ans Wasserloch ziehende Büffelherde Sonnenuntergang am Chobe Fluss Terrasse und beleuchteter Baobab Baum Die Suiten Wie das Hauptgebäude sind auch die acht Suiten sehr stilvoll und mit viel Auge für’s Detail eingerichtet. Die spektakuläre Aussicht geniesst man auch aus dem Himmelbett – sensationell! Suite in der Ngoma Safari Lodge Badezimmer Bett mit Leuchte Badezimmer Himmelbett Kulinarische Highlights Das «aahh und oohh» geht aber auch beim appetitlich angerichteten Essen weiter: Hier sorgen Chef Eva und die Kellner Zita, Peter und Sam dafür, dass auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommt. Trotz Wildnis allenthalben. Denn wie der Titel dieses Artikels schon sagt: In der Ngoma Safari Lodge ist nicht so klar, ob man sich in einem Aussenposten der Zivilisation befindet oder einem Aussenposten der Wildnis ausserhalb des angrenzenden Nationalparks… Abendstimmung im zum Fluss hin offenen Restaurant Marinierte Hühnerbrust an Cajun-Sauce Am zweiten Abend werden wir nach dem Dinner überrascht von einem Geburtstagskuchen für mich und einem Ständchen von Köchin, Service-Personal und Rangers. Herrlich! Mein Geburtstag ist zwar schon einige Monate her, aber das Reisebüro und daher wohl auch die Lodge-Betreiber wussten, dass wir diese Botswana-Reise anlässlich meines 50. Geburtstags buchten. Zum Feiern sei es nie zu spät, meinten sie :-) Ich bluffte dafür, dass es erst mein 30. Geburtstag sei. Hätte Katja nicht so losgelacht, kein Schwein hätte den Bluff bemerkt! Geburtstagsüberraschung Unser Dank geht an… Herzlichen Dank an Judy und Peter von der Ngoma Safari Lodge! Sie führen die Lodge mit viel Leidenschaft und kümmern sich zusammen mit ihrem Personal rührend ums Wohlergehen der Gäste. Well done! Vielen Dank auch an The Safari Source für den Tipp und die Buchung unserer Reise. Wir empfehlen Euch gerne weiter! Es hat alles bestens geklappt ;-) Also ich bin bereit, die Liegestühle können warten! ## Projekt 360: Botswana – das Land, das dich nicht unberührt lässt Quelle: https://reisememo.ch/botswana/projekt-360-von-7-kontinente Unser Bloggerkollege Igor von 7 Kontinente (neu Sara & Igor) hat uns kürzlich eingeladen, in seinem Projekt 360: Um die Welt zu Dir mitzumachen. Hier geht es darum zu zeigen, wie sehr Reisen unser Leben bereichern können. Oder auch wie eine Reise/ein Land eine Veränderung in unserem Leben hervorgerufen hat. Nun, die Flugsafari in Botswana hat mein Leben nicht verändert. Aber einiges ist mir wieder mal so richtig bewusst geworden und es hat meine Perspektive auf verschiedene Dinge des Alltags verschoben. Die prächtigen Farben des Okavango Deltas Eine Flugsafari der anderen Art Zu meinem 50. Geburtstag schenkte ich mir eine Safari in ein paar Camps Botswanas. Safari-Kenner wissen, dass sich Botswana im Gegensatz zu beispielsweise Kenia als Luxusdestination positioniert. Das bedeutet, dass nur wenige Touristen ins Land eingelassen werden und diese also für alle Kosten wie Guides und Unterhalt der Camps und Parks aufkommen müssen. Dafür wird Flora und Fauna geschont. Entsprechend kostet eine Flugsafari ins weitläufige Okavango-Delta ein kleines Vermögen. Dazu kommt, dass in den winzigen Cessnas neben dem Piloten (oder der jungen Pilotin!) nur 3 Gäste mit wenig Gepäck Platz finden. Die Abendgarderobe und so kann man also zu Hause vergessen. Buschpilotin Michaela Meiswinkel Trotzdem – schon seit vielen Jahren stand Botswana auf meiner Bucket List und ich wollte dieses Land “einmal im Leben” bereisen. Vogelperspektive über das Okvanago Delta Cessna bringt Passagiere in die entlegenen Camps Tierreich Botswana Löwen, Leoparden, Elefanten, Giraffen, Rhinos und viele weitere Tiere ungestört aus nächster Nähe in freier Wildbahn aus der Luft und am Boden erleben zu dürfen, ist ein prägendes Erlebnis. Auge in Auge mit dem Dickhäuter Flusspferde im Chobe Nationalpark Wie die Tiere hier im Busch täglich um Leben und Tod ringen, um zu fressen oder nicht gefressen zu werden, wurde mir auf dieser Reise so richtig bewusst. Wir konnten auf der Pirsch mehrmals hautnah miterleben, wie zum Beispiel Leoparden ihre Beute ins Visier nehmen, sie beobachten, um dann zack! – im richtigen Moment – sich auf sie zu stürzen. Ein lauernder Leopard beobachtet seine Beute Faszinierend fand ich auch, wie die schwächeren Tiere sich untereinander helfen und mit ihrem Verhalten oder Geräuschen andere Tiere auf die Gefahr aufmerksam machen. Dass Hyänen über Nacht die neben dem abgelegenen Zeltcamp geparkte Cessna flugunfähig beissen, gab mir in der Abgeschiedenheit der Wildnis dann schon etwas zu denken… Botswana: Buschland, Savanne und Sümpfe Nebst der quirligen Tierwelt hat es mir aber auch die unberührte Natur Botswanas angetan. Buschland, Savanne und Sümpfe bilden ein unglaubliches und abwechslungsreiches Naturschauspiel. Blaue Stunde im Okavango Delta Und die afrikanische Abendsonne, welche bei Dämmerung den ganzen Horizont in rot-orangen Tönen erscheinen lässt, sorgt für unvergessliche Momente und Glücksgefühle, die gar nicht so richtig zu beschreiben sind. Bis die schnell einfallende Kälte einen wieder zu Bewusstsein bringt… Ngoma Safari Lodge Von der Welt abgeschnitten Wir hatten in den Camps – und auf der Pirsch sowieso – keinen Empfang, so dass wir teilweise 3-4 Tage ganz abgeschnitten waren von der Welt. In diesen Momenten ist mir wieder bewusst geworden, wie oft wir im Alltag das SmartPhone zur Hand nehmen, um Informationen abzurufen, E-Mails zu checken, Nachrichten zu lesen, etc. Umso mehr nimmt man in solchen Momenten der Abgeschiedenheit die Dinge um einen herum viel bewusster wahr und geniesst die Unberührtheit der Natur, ohne ständig von einem Smartphone abgelenkt zu sein. Oder höchstens als Kamera natürlich. Seit der einsamen Weite des Okavango-Deltas denke ich in Stresssituationen ab und zu an diese Abgeschiedenheit zurück. Dann schalte ich bewusst einen Gang herunter und versuche, wieder alles bewusster wahrzunehmen und zu relativieren; ist wirklich alles so wichtig und dringend, was wir täglich tun? Walter entspannt sich vom Wildlife-Stress – Life is good! ## Wohnen am Wasserloch – Victoria Falls Safari Lodge Quelle: https://reisememo.ch/simbabwe/victoria-falls-safari-lodge-wasserloch Die Lage der Victoria Falls Safari Lodge ist einzigartig und die Aussicht spektakulär: Sie liegt nur vier Kilometer von den Victoriafällen entfernt, erhöht auf einem natürlichen Plateau. Der exklusive Blick auf ein Wasserloch des Zambezi National Parks birgt tierische Eindrücke und noch mehr! Ausblick von der Victoria Falls Safari Lodge Fortune – so heisst zum Glück unser Chauffeur – fährt uns vom Flughafen Victoria Falls zur Victoria Falls Safari Lodge. Dabei sehen wir von weitem die gewaltige Gischt der Wasserfälle, die wir auch schon aus dem Flieger erspähten. Bereits im Garten der Lodge begrüssen uns die ersten Warzenschweine. Die kleinen Kerle sind jetzt nicht gerade die Grazien in Person und gehören nicht wie ihre grossen Kollegen zu den berühmten Big Five, sondern zu den weniger bekannten Ugly Five (zu unserem Artikel über die Ugly Five). Uns Schweizer Bürolisten gefällt dieser Anblick aber trotzdem, er passt stilistisch zur authentischen Lodge… Warzenschwein Victoria Falls Safari Lodge Eingang zur Lodge Lounge mit blendendem Ausblick Von den 2 Restaurants, der offenen Buffalo Bar und grossen Lounge mit Bibliothek geniesst man einen grosszügigen Ausblick auf den Sonnenuntergang sowie das Wasserloch, wo Büffel, Elefanten, Impalas, Kudus, Warzenschweine und zahlreiche andere, uns weniger geläufige Zwei- und Vierbeiner, ihren Durst stillen. Büffelherde am Wasserloch Sonnenuntergang über dem Wasserloch Mittags werden bei der Lodge jeweils Geier gefüttert. Ein spektakuläres Ereignis, bei dem wir die Aasfresser von beunruhigend nahe beobachten. Nichts für schwache Nerven, wenn Hunderte dieser Riesenvögel am Himmel ihre Kreise ziehen! Üblicherweise ist es ja verpönt, Viecher «künstlich» zu ernähren. In der Gegend sind die bedrohten Geier aber so wichtig für die Aufräumarbeiten, dass man ihnen etwas unter die Arme greift. Respektive unter die Flügel, natürlich. Die Geier auf der Lauer… …bevor es zur Sache geht. Suiten mit Ausblick In der Victoria Falls Safari Lodge stehen insgesamt 72 Zimmer und Suiten zur Auswahl; alle mit eindrucksvollen Farben und stilvollem Intérieur dekoriert. Unsere Bleibe ist auf zwei Stockwerke verteilt, unten ein Wohnbereich und im oberen Stock das Moskitonetz-Himmelbett mit Bad. Und natürlich haben wir auch noch eine Veranda – mit Sicht aufs Wasserloch, versteht sich. Und mit allerlei schwerem Turngerät für die frechen Paviane. Deren Junge toben mit beträchtlichem Getöse über die Holzkonstruktionen hin und her. Fenster schliessen empfiehlt sich, will man seine Utensilien oder die Suitendekoration später nicht im Busch zusammensuchen gehen. Die Veranda weihen wir selbstredend trotzdem als erstes ein. Nachdem wir die Paviane wild gestikulierend mit europäischen Geräuschen vertreiben. Die Ferien können beginnen! Start in den Urlaub mit etwas Prosecco Wohnbereich unseres Zimmers Hier die entsprechenden Buchungsinformationen rings um Preise und Verfügbarkeit: Krokodil zur Vorspeise gefällig? Auch vom Restaurant geniessen wir die herrliche Aussicht und erfreuen uns des simbabwischen Services: Heute bedient Kellner «Talent». Auch diesen Namen haben wir nicht selber erfunden. Wir fragen tatsächlich leicht verunsichert nach, ob wir den Namen denn auch richtig verstanden hätten. Darauf meinte er nur: Sure. They don’t call me Talent for nothing! Nach diesem schlagfertig wirkenden, wahrscheinlich aber eher reichlich einstudierten Spruch lassen wir uns vom talentierten Talent zu Krokodil als Vorspeise überreden. Nach der flotten Bestellung wird es mir aber beim Gedanken an das nur bedingt lieblich wirkende Reptil leicht mulmig im Magen. Mutig probiere ich nach dem Motto «andere Länder – andere Sitten» und greife entschlossen, wenngleich mit leicht zugekniffenen Augen und etwas säuerlichem Ausdruck im Gesicht, zu Messer und Gabel… Aber die ganze Aufregung ist umsonst; das Kroki schmeckt wie leicht zähes Pouletgeschnetzeltes. Wohl bekomm’s! Check! Been there, done that! (Am nächsten Tag servieren sie auf der Zambezi River Cruise Apéro-Spiesschen vom Krokodil. Nachdem wir uns erklären lassen, was es sein soll, greifen wir mit betont lässiger Miene und stoischen Blickes zu und tun so, als wäre es das Normalste der Welt.) Hier nicht das Krokodil – sondern das Amuse-Bouche vom Lachs Ah! Und vor lauter Wasserloch vergesse ich praktisch den Hauptgrund, weshalb wir überhaupt in dieser Lodge «lodgieren»: Wir sind natürlich wegen der Viktoriafälle hier! Aber das ist eine andere Geschichte… Unser Dank geht an Herzlichen Dank an Monika und Miriam von The Safari Source für die Empfehlung und die Buchung unserer Reise! Und besten Dank auch unserem Kellner Talent und Chauffeur Fortune. Wir haben den überraschenden philosophischen Austausch auf der abschliessenden Fahrt nach Botswana sehr genossen ;-) ## Victoria Falls – Wasser ohne Ende – überall! Quelle: https://reisememo.ch/simbabwe/victoria-falls-wasserfaelle Auf unserer Südamerika-Reise verpassten wir ja in Argentinien die Iguazu-Wasserfälle. Man kann nicht überall sein. Aber auf unserer Afrika-Reise nach Botswana bestand ich darauf, die Victoria Falls in den Reiseplan aufzunehmen. Bei schönstem Sonnenschein wurden wir – klitschnass! Ja, ist klar, unser Rheinfall ist total spektakulär – den Victoria Falls kann er aber eben doch nicht «das Wasser» reichen. Die Victoria Falls sind nämlich ein gigantisches Naturschauspiel, je nach Betrachtungsweise sogar der grösste Wasserfall der Welt! Zu den Details aber später… Imposante Victoria Falls in Simbabwe Naturspektakel pur! Die Victoria Falls erzeugen einen gewaltigen Krach und die Gischt ist bei guten Bedingungen gegen Ende der Regenzeit auch noch in einer Entfernung von über 30 Kilometern gut sichtbar! Beim Anflug ist der meterhohe Sprühnebel aus dem Flieger jedenfalls klar zu erkennen. Noch mehr Wasser gefällig? Wir haben eine geführte Tour gebucht, um möglichst viel über diesen tosenden Wasserfall zu erfahren. Unser Guide «Clouds» (er heisst tatsächlich so!) führt uns zu den Millionen Jahren alten und wahrlich spektakulären Wasserfällen entlang der 16 Aussichtspunkte. Überall erläutert uns Clouds verschiedene Fakten und historische Daten zu diesem Weltwunder. Guide «Clouds» erklärt Katja die Victoria Falls Die Victoria Falls wurden 1855 vom britischen Afrikaforscher David Livingstone entdeckt. Vom einzigen zugänglichen Stück Land inmitten des Sambesi Flusses (heute als «Livingstone Island» bekannt), erblickte er die mächtigen Fälle und benannte sie nach seiner damaligen Königin. Die Einheimischen nennen das spektakuläre Naturschauspiel allerdings auch „Mosi-oa-Tunya“ (donnernder Rauch), was die Szenerie aus Gischt, Sprühnebel und Getöse passend beschreibt. Hier unser Versuch einer Dokumentation: Die Victoria Falls entstanden, als sich im harten Basaltboden wegen tektonischen Verschiebungen eine Kluft auftat. Noch heute ist die geologische Situation keineswegs gefestigt: Der Untergrund besteht teilweise aus Sandstein, was dafür sorgt, dass sich die Wasserfälle langsam in nördlicher Richtung verschieben. Durch die genaue Beobachtung dieser Entwicklung lässt sich vorhersagen, wo die Viktoriafälle in einigen Jahrzehnten stehen werden. Fragt sich nur, was dann mit der Landesgrenze zwischen Simbabwe und Sambia passiert ;-) Walter «taucht» in die Wasserfälle ein Walter bei den Victoria Falls 1989 wurden die Victoria Falls zum UNESCO Weltnaturerbe erklärt. Obwohl der Wasserfall weder der höchste, noch der breiteste der Welt ist, ist er dennoch der grösste. Dies ergibt sich aus seiner Breite von 1.708 Meter und einer Höhe von 108 Meter, welche die weltweit grösste, zusammenhängende Fläche fallenden Wassers bildet. Die Victoria Falls Brücke Die erhabene Eisenbahn-, Auto- und Bunjee-Jump-Brücke wurde im Jahre 1905 von Sir Ralph Freeman gebaut als stählerne Verbindung zwischen dem heutigen Sambia und Simbabwe. Damals noch ohne Bunjee-Jumps, natürlich. Derselbe Freeman konstruierte später ab 1923 auch die berühmte Brücke im Hafen von Sydney. Ersonnen hatte die Brücke über die Wasserfälle Cecil John Rhodes. Er träumte von einer Zugverbindung von Kairo nach Kapstadt und romantischerweise von «Gischt der Wasserfälle auf den Zugwaggons«. Harbour Bridge Sydney Keine kleine Vision, würde ich meinen… Leider verstarb er vor Vollendung der Brücke, so dass er seinen Traum nie begehen konnte. In einer Höhe von 128 Meter spannt die Brücke 198 Meter über die beeindruckende Schlucht. Bekannt ist die Konstruktion auch für den atemberaubenden 111 Meter Bungee-Sprung namens «Shearwater Bungee«. Na dann, wir überliessen das den jüngeren Adrenalinjunkies und hielten uns an festen Boden unter den Füssen. Victoria Falls Brücke Hinweise: Der Eintritt zum Victoria National Park kostet derzeit USD 30 pro Person. Und vergesst den Regenschutz nicht! Denn trotz eitel Sonnenschein und bestem Wetter wird man von der Gischt nass. Aber nicht nur ein bisschen, sondern klitschnass: Als schüttete es aus Kübeln! Walter jedenfalls brach bei jedem Kübel, der ihn und seinen Schlapphut traf, in schallendes Gelächter aus. So ungewöhnlich war das Erlebnis ;-) Trotz eitel Sonnenschein: Ganz schön feucht hier! Walter, Clouds und Katja Hätten wir das gewusst, die Wanderschuhe wären im Trockenen geblieben und hätten den Gummisandalen Platz gemacht… Und offensichtlich ist die Kamera spritzwasserfest. Schwein gehabt! ## Zambezi River Cruise an den Viktoriafällen Quelle: https://reisememo.ch/simbabwe/zambezi-flussfahrt Der Zambezi River stürzt sich tosenderweise hundert Meter tief in die Victoria Falls. Doch bevor er das tut, lohnt sich eine kleine Kreuzfahrt in Richtung Sonnenuntergang. Sunset Cruise nennen sie das hier… Also gut, um die Spannung gleich wieder entweichen zu lassen: Die Kreuzfahrer halten sich in sicherem Abstand der tosenden Wasserfälle, vor einem Motorausfall ist schliesslich niemand gefeit. In der Ferne ist nur die Gischt der Victoria Falls zu erkennen. Immerhin in allen Regenbogenfarben! Victoria Falls Gischt in Regenbogenfarben Das tut der Sunset Cruise aber absolut keinen Abbruch. Wer sich das Signature Deck der Zambezi Explorer Kreuzfahrtgesellschaft gönnt, sichert sich nicht nur die Aussicht von zuoberst, sondern auch noch eine stimmungsvolle Lounge und Snacks ohne Ende. Ehrlicherweise waren wir nicht besonders gründlich während unserer Recherchefahrt, so dass wir die Übersicht über die verschiedenen Gänge etwas verloren haben: Es sei aber versichert, dass es sehr mundete, was uns Isaiah servierte und wir danach nichts mehr zum Abendessen brauchten. Isaiah serviert feine Spiesschen – hier vom Krokodil! Käse- und Gemüsespiesse Sushi Daneben spielt aber natürlich die Natur die erste Geige: Neben der betörenden Ruhe mit Weitblick bestechen die vielen Vögel, Hippos und das gelegentliche Krokodil! Der Captain steuert das Schiff dann jeweils so schön nah heran, dass wir praktisch unsere Zoomteleskope wieder einfahren können. Nach der jeweiligen Aufregung und Besammlung der Fotografen an der Reling, plazieren wir den einen oder anderen Spruch – was das wirklich ein Krokodil oder eben doch nur ein Ast? – und setzen uns erschöpft wieder in die Lounge, nippen am Gin Tonic und knabbern an unserem Snack. Walter & Katja geniessen die Sonnenuntergangsfahrt Bar auf dem Signature Deck Signature Deck Zambezi Explorer zur blauen Stunde Life is rough! Herzlichen Dank an The Safari Source für den Tipp und für das Buchen dieser Cruise! ## Vom Spargelfeld in die Gourmet-Küche – ein Augenschein Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/spargeln-erdbeeren Bei der Hotel- und Restaurantvereinigung Relais & Châteaux tut sich einiges! Um die Einzigartigkeit der verschiedenen Relais & Châteaux-Häuser in der Schweiz vorzustellen und die Leidenschaft der Gastgeber für ihre Häuser und ihre Region näher zu bringen, wurden wir in die Ostschweiz in den ehrwürdigen Mammertsberg eingeladen. «Den Reichtum und die Vielfalt der Küchen der Welt zu bewahren und die Tradition der Gastfreundschaft zu fördern» – das ist das Credo der Vereinigung exklusiver Hotels und Spitzenrestaurants Relais & Châteaux. Die Verpflichtung, das lokale Erbe und die Umwelt zu schützen, wurde von den Mitgliedern in einem Manifest festgehalten und 2014 gar vor der UNESCO vorgetragen. Dabei lautet ein Engagement: «Zum Erhalt der natürlichen Ressourcen und der Ökosysteme durch die Verwendung von lokalen und saisonalen Produkten beitragen und der Verschwendung von Nahrungsmitteln entgegenwirken.» In diesem Zusammenhang luden uns Mylène Oquidan von Relais & Châteaux und die Gastgeber Luisa und August Minikus ein, um Genuss und Gastfreundschaft im Mammertsberg zu erleben und uns diese Vision näher zu bringen. August Minikus garantiert kulinarische Höhenflüge. Er zelebriert mit seiner jungen Brigade eine leichte und kreative Gourmet-Küche auf höchstem Niveau und vereint dabei regionale und saisonale Produkte mit internationalen Einflüssen. Zusammen mit dem mit 17 Gault Millau Punkten und 1 Michelin Stern dekorierten Chef besuchten wir zwei lokale Gemüse- und Früchteproduzenten. Gourmetkoch August Minikus beim Einkauf von süssen Thurgauer Erdbeeren Spargeln vom Farhmaadhof in Diepoldsau Bei ströhmendem Regen begaben wir uns zum Fahrmaadhof der Familie Britschgi in Diepoldsau, von wo Minikus Spargeln und weiteres saisonales Gemüse bezieht. Seit dem Jahr 2004 werden hier weisse Spargeln angebaut. Mittlerweile produziert der Familienbetrieb auf einem Anwesen von rund 13 Hektaren ca. 40 Tonnen Weisspargeln pro Jahr! ETH Agronom Simon Lässer gab uns einen interessanten Einblick in die Geheimnisse der Spargelproduktion. So erklärte er uns, dass der Anbau nur auf sandigen, leicht durchlässigen Böden möglich ist, und dass jeweils im Frühling Dämme errichtet werden, um die spriessenden Spargeln vor dem Sonnenlicht zu schützen. Spargeln stechen im Regen unter schützender Folie Ausserdem verriet er uns, dass durch Mini-Tunnels und Bodenheizung der Spargel um einige Wochen verfrüht wird, so dass bereits vor dem offiziellen Saisonstart Schweizer Spargeln angeboten werden. Voller Bewunderung schauten wir dem emsigen Treiben der Helferinnen zu, die das weisse Gemüse sortieren und verpacken. Und so sieht der anschliessende, leichte Spargel-Lunch von August Minikus aus: Frisch gestochene Thurgauer Spargeln Gastgeberin und Sommelière Luisa Minikus Gastgeberin und Diplom Sommelière Luisa Minikus liess dazu einen weissen Riesling ausschenken vom Schlossgut Bachtobel in Weinfelden. Erdbeeren vom Sonnenhof in Steinebrunn Anschliessend ging es weiter zum Sonnenhof. Im traditionellen Familienbetrieb werden Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren und Johannisbeeren mit viel Liebe und Erfahrung gepflanzt, gepflegt und geerntet. Der Hof wurde im Jahre 1973 von Werner und Rita Müller aufgebaut. 2010 übergaben die beiden den Betrieb in die Hände ihres Sohnes Matthias. Zusammen mit seiner Frau und den Kindern führt er nun den Beerenbetrieb begeistert weiter. Der Chef persönlich gewährte uns einen Einblick in die Erdbeeren-Plantage und erklärte uns ein paar Fakten über diese süsse Frucht mit ihrer lieblichen Form und ihrer leuchtenden Farbe. Matthias Müller erklärt uns den Unterschied zwischen 8 (!) verschiedenen Sorten Im Sonnenhof wachsen die Erdbeeren in hängenden Gärten. So wie eine Zimmerpflanze gedeiht die Pflanze in natürlicher Erde. Je nach Sorte und Witterung kann der Geschmack der Erdbeere stark abweichen. So durften wir 8 (!) verschiedene Sorten probieren (wir wussten nicht mal, dass es so viele verschiedene Arten gibt?!). Nebst den delikaten Sorten wie Darselect, Joly und Elsanta testet Müller jährlich neue Sorten. Erdbeeren enthalten übrigens mehr Vitamin C als Orangen! Und sie bestehen zu 90 Prozent aus Wasser. Aufgrund eines erstaunlich geringen Nährwertes von nur 32 Kilokalorien pro 100 Gramm und einem hohen Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen sind sie daher oft in Diäten vorzufinden – allerdings NICHT, wenn man sie mit einem Schokoladekuchen verspeist! Dessert mit frischen Thurgauer Erdbeeren und Schokoladekuchen Ein Wort der Besinnung Es ist ja nun nicht so, dass wir keine Ahnung hatten, woher Gemüse und Früchte kommen und dass die Produktion mit Aufwand, Schweiss und Leidenschaft verbunden sein muss. Nach diesem Besuch ist uns jedoch wieder so richtig bewusst geworden, was alles dahintersteckt, damit wir im Migros oder Coop feine, farbige Erdbeeren oder schön sortierte, zusammengebündelte Spargeln schwuppdiwupp vom Gestell nehmen können. An dieser Stelle Respekt und ein grosses Dankeschön an alle Produzenten, die täglich – und bei jedem «Sauwetter» (excuse my French!) – den Anbau dieser Produkte hegen und pflegen und dafür sorgen, dass wir frische Früchte und Gemüse auf den Teller kriegen. Fotograf Walter geniesst den Wolkenhimmel© Foto Christine Hinnen Herzlichen Dank auch an Luisa und August Minikus vom Mammertsberg sowie Relais & Châteaux und PrimCom für die Einladung und die äusserst spannende «Hoftour»! ## Gourmet-Erlebnis im Relais & Châteaux Mammertsberg Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/mammertsberg-relais-chateaux-gourmet-erlebnis Kürzlich lud Relais & Châteaux zu einem ihrer legendären Gourmet-Erlebnisse der besonderen Art. Diesmal waren angesagt: 17 Gault-Millau Punkte, 1 Michelin Stern, 1 Sommelière, 1 Koch-Weltmeister und 1 Schloss am Bodensee. Das wollten wir natürlich sehen… Wer die in Paris domizilierte Hotel- und Restaurantvereinigung Relais & Châteaux noch nicht kennt, gern aber mal ein Gourmet-Dinner geniesst, sollte sich die Häuser dieser Kette näher ansehen. Es gibt sie glücklicherweise ja inzwischen weltweit ;-) Wie in besagten Restaurants und Hotels üblich, wird man vom Gastgeber persönlich begrüsst. Im Mammertsberg ist dies mit August Minikus auch gleich der Küchenchef – 17 Gault-Millau Punkte und 1 Michelin Stern drücken einem da herzhaft die Hand. Dem Patron zur Seite steht die umsichtige Gemahlin Luisa Minikus, ihres Zeichens diplomierte Sommelière und daher ebenso wichtig… von links August Minikus, Mylène Oquidan von Relais & Châteaux und Luisa Minikus Aber genug der Erklärungen, kommen wir zur Sache. Der Mammertsberg Das herrschaftliche Relais & Châteaux-Haus Mammertsberg liegt an einer wunderschönen Panoramalage – mit Weitblick auf die Appenzeller Alpen, auf die umliegenden Apfelbäume und Rapsfelder sowie auf den schimmernden Bodensee. Und um die Idylle noch zu vervollständigen: Nebst dem auch andernorts gepflegten Vogelgezwitscher wiehert ab und an auch mal ein Esel und die Hühner gackern hinterher. Hauptgebäude und Restauranteingang in den Mammertsberg Das historische Anwesen wurde im Jahre 2013 von der ebenso renommierten wie berüchtigten Architektin Tilla Theus renoviert. Einmal mehr beweist die Stararchitektin, wie man mit filigranen Stilelementen ein über 100-jähriges Haus sanft renoviert und um einen modernen Erweiterungsbau ergänzt. Wir waren jedenfalls begeistert! Besonders die Wendeltreppe als Verbindung von Restaurant und Lounge im Obergeschoss bildet eine extravagante, raumbildende Komponente. Speisesaal mit extravaganter Wendeltreppe Lounge in der Galerie im Obergeschoss Zu den sechs Gästezimmern (3 Doppelzimmer und 3 Suiten) in den oberen Geschossen des altehrwürdigen Hauptgebäudes gelangt man praktischerweise nicht über die Wendeltreppe, sondern über einen modernen Glaslift. Je nach Lage der Zimmer/Suiten hat man einen herrlichen Ausblick auf die Appenzeller Alpen, den Bodensee oder in die Hügellandschaft des Thurgaus. Aber eben, die Zimmer braucht man ja erst nach dem Essen, also ran an die Kochlöffel! Die Punkte und der Stern Ganz nach dem Motto Genuss und Gastlichkeit verwöhnen Luisa und August Minikus anspruchsvolle Gaumen mit einer Symbiose aus kreativer Sterneküche und einer erstklassigen Weinauswahl. Dabei lassen sie es aber natürlich nicht bewenden: Dem interessierten Freund der gehobenen Küche wird das gastronomische Konzept gern detailliert erläutert und der zugehörige edle Tropfen erklärt. August Minikus im Element Was es heisst, wenn sich so viele Gault Millau Punkte zu einem Michelin Stern gesellen, war dann recht schnell klar. Ausser dass wir zuerst nicht recht wussten, ob man die optischen Kunstwerke denn nun wirklich verspeisen dürfe. Nach ein paar ermunternden Blicken des Servicepersonals (und 2-3 Schnappschüssen) gaben wir uns dann doch den lukullischen Verführungen hin… Tischgedeck kurz bevor es losgeht Amuse-Bouche vom Lachs, Spargelcrème-Brulé und Zitronengelée Variation vom Rind mit Karotten, Radieschen, Brunnenkresse und Wachtelei Seezunge und Thunfisch an Spargeln, Wasabihollandaise, Spinat und Tapioka Kalb auf seinem Raviolo mit Eierschwämmli, Wurzelgemüse, Erbsen und Kartoffeln Thurgauer Beeren, Pistazie, Sauerrahm und Zitrone Friandises auf der Etagère Das köstliche Dinner wurde selbstredend von auserlesenen Weinen harmonisch begleitet, gekonnt in Szene gesetzt von Gastgeberin Luisa Minikus. Auch den bacchullischen Genüssen steht hier also ganz sicher nichts im Wege… Gastgeberin und Diplom Sommelière Luisa Minikus Weinkeller mit Auswahl vom Clos d’Agon Die einzelnen Gerichte wirken tatsächlich wie komponierte Gemälde! Auf diese Aussage hin verriet uns August Minikus, dass er jede neue Menukreation zuerst für sich skizziere. In etwa so müsste beispielsweise das Dessert vom Schokoladenkuchen aussehen: Dessertskizze von August Minikus Tut es dann auch… Dessert mit frischen Thurgauer Erdbeeren und Schokoladekuchen Der Juniorenkoch-Weltmeister und eine Brigade mit Leidenschaft Der Mammertsberg wird natürlich nicht allein durch die sympathischen Gastgeber geprägt. In der Küche wirkt unter anderen auch Nachwuchstalent Yannick Hollenstein. Der ehemalige Lehrling von August Minikus (Abschluss mit Bestnote) ist mittlerweile Mitglied der Schweizer Nationalmannschaft der Junioren-Köche und seines Zeichens Weltmeister! Wow! Es hat tatsächlich weltmeisterlich geschmeckt… Juniorenkoch-Weltmeister Yannick Hollenstein Zum Abschluss aber noch ein Wort zum Servicepersonal. Ja, muss sein. Was die hier bieten, steht der besonderen Architektur und den gastronomischen Höhenflügen in NICHTS nach: Vanessa Schudel, Direktionsassistentin und Chef de Service und Simon Wyss, stellvertretender Chef de Service, lesen den Gästen jeden Wunsch von den Augen ab, bevor diese überhaupt wissen, dass sie nächstens etwas neues wünschen könnten; immer im richtigen Moment zur Stelle, mit Fingerspitzengefühl, madonnenhaftem Lächeln um die Mundwinkel und einer Gastfreundschaft, als gäbe es nichts Schöneres auf der Welt, als Gäste zu wattieren. Spitzenklasse! Nicht nur, weil ich ohne ihre Hilfe mein Handy vergessen hätte… Top-Service von Vanessa Schudel und Simon Wyss Adresse: Relais & Châteaux Mammertsberg Bahnhofstrasse 28 9306 Freidorf Webseite: www.mammertsberg.ch Weitere Fotos finden sich in unserer Flickr-Galerie. Unser Dank geht an… Herzlichen Dank der Kochbrigade rund um die Gastgeber August und Luisa Minikus! Ebenfalls ein grosses Thumbs-Up dem äusserst aufmerksamen Servicepersonal! Bien joué! Ihr macht das Erlebnis perfekt! Vielen Dank auch, dass wir mit euch auf das Spargelfeld durften. Das war ein weiteres Erlebnis, worüber wir in diesem separaten Artikel berichtet haben. Und nicht zuletzt danken wir Mylène Oquidan von Relais & Châteaux und Sabine Biedermann von der PR-Agentur PrimCom für die perfekte Organisation des Events! Korrektorat: Claudia Schärer ## Vilnius klassisch oder doch lieber hip? Quelle: https://reisememo.ch/litauen/vilnius-klassisch-oder-hip Die litauische Hauptstadt war 2009 Kulturhauptstadt Europas, was man auf Schritt und Tritt spürt. Sie ist historisch, barock, ein bisschen verrückt, hip und trendy! Vilnius ist junges Europa, gespickt mit unverkennbaren Eigenheiten. Um sich in Vilnius zu verständigen, funktioniert Englisch ganz gut. Da kaum ein Mensch auf die Idee kommt, Litauisch zu lernen, ist es selbstverständlich, dass die Litauer in der Schule Englisch lernen. Wer es trotzdem versuchen will: Ačiù heisst Danke. Man spricht es Ah-tschiu aus, was fast wie ein Niessen tönt. Labas heisst Hallo, an eine Person gerichtet und mit sveiki grüsst man eine Gruppe. Die Verkäuferin an der Supermarktkasse hat mich auf jeden Fall verschmitzt angelächelt, als ich mich mit einem ačiù fürs Wechselgeld bedankt habe. Entweder sehe ich nicht aus wie eine Litauerin oder ich bin noch nicht ganz akzentfrei ;-) Museen Die Museums-Dichte in Vilnius ist gross. Auf Nachfrage wurden mir folgende Museen empfohlen. Eine Übersicht bietet die Website von Vilnius Tourism. KGB-Museum Geld-Museum Technologie-Museum Spielzeug-Museum Toleranz-Zentrum Nationale Kunstgalerie Besucht habe ich aus Zeitmangel nur das Bernsteinmuseum. Für 60 Cent Eintritt erhält man da eine persönliche Führung über die Entstehung des baltischen Bernsteins. Dabei habe ich die strausseneiergrossen Bernsteinbrocken, die da in den Vitrinen ausgestellt sind, bestaunt und gelernt, echten Bernstein von Imitat zu unterscheiden. Bernsteinmuseum — Gintaro Galerija Muziejus Vilnius www.ambergallery.lt Bernstein – Amber Muesum Vilnius Einkaufen in Vilnius Das Boulevard Gedimino Prospektas ist die schnurgerade Einkaufsstrasse, die unmittelbar beim Platz an der Kathedrale beginnt. Hier reihen sich kleine Boutiquen, Cafés und Flagship-Stores bekannter Marken und Ketten aneinander. Hier zeigt sich Vilnius von seiner international angehauchten Seite. Die herrschaftlichen Bauten geben dieser Strasse ein wundervolles Flair. Gediminas Prospektas, Vilnius In der Altstadt entdeckte ich an jeder Ecke originelle Kleingeschäfte. Senamiescio Krautuve ist zum Beispiel ein kleiner Tante Emma Laden mit heimischen Lebensmitteln. Perfekt für kleine Mitbringsel. www.senamiesciokrautuve.lt Wer es lieber trendiger mag: Hinter dem Bahnhof erstreckt sich das Hipster-Viertel von Vilnius. Die Ateliers von Jungdesignern reihen sich da an Cafés und Bars. Die Stimmung ist mit dem Zürcher Kreis 4 vergleichbar. Der Geheimtipp für Designliebhaber ist der UPTOWN MARKET. Das Fabrikgelände LOFTAS wird als Event-Location für Konzerte, Partys und diverse Veranstaltungen genutzt. Der UPTOWN MARKET bietet Jungdesignern die Möglichkeit, ihre Kleinstkollektionen (Kleider, Accessoires, Schmuck, Nippes und Töpferware) im urbanen Rahmen einer breiten Öffentlichkeit anzubieten. Da gibt es neben der hipen At­mo­sphä­re so einiges was begeistert. Termine 2016 — UPTOWN MARKET 29.5.16 Sonntag UPTOWN MARKET Baltic fashion 18.6.16 Samstag small market Baltic pride 26.6.16 Sonntag UPTOWN MARKET less expensive more fashionable 21.-24.7.16 Donnerstag bis Samstag UPTOWN MARKET in sea side 2.+3.9.16 Freitag/Samstag UPTOWN MARKET we love autumn 5.11.16 Samstag UPTOWN MARKET What’s next in fashion 20.-23.12.16 Dienstag bis Freitag LAST MINUTE MARKET UPTOWN MARKET ‚we ♥ spring‘ 16.4.16 Vilnius UPTOWN MARKET ‚we ♥ spring‘ 16.4.16 Vilnius Übernachten Empfehlen kann ich das Comfort Hotel, weil ich da geschlafen habe. Das moderne Hotel liegt nicht ganz im Zentrum, ist jedoch zu Fuss ohne weiteres aus der Altstadt erreichbar. Der Hipster-District hinter dem Bahnhof, liegt in unmittelbarer Nähe, ebenso ist der UPTOWN Market in den LOFTAS zu Fuss erreichbar. Zum Flughafen sind es nur ein paar Taximinuten. Die Zimmer sind einfach gehalten, bieten aber ausreichend Platz und Komfort. Das hoteleigene Restaurant TIME ist eines der hier empfohlenen. COMFORT HOTEL LT ROCK’N’ROLL VILNIUS – pretty damn good www.comforthotel.lt COMFORT HOTEL LT ROCK’N’ROLL VILNIUS – pretty damn good COMFORT HOTEL LT ROCK’N’ROLL VILNIUS – Zimmer & Restaurant TIME Wer es luxuriös mag, übernachtet im Kempinski Hotel Cathedral Square direkt am Domplatz. Der Honig zum Frühstück kommt da von den hauseigenen Bienen. Sie sind auf dem Dach des Luxushotels Zuhause. Charmante Boutique-Hotels mitten in der Altstadt sind das Narutis und das Shakespeare Boutique Hotel. Hotel-Buchungen kann man direkt auf der Website von Vilnius Tourism vornehmen. Golfen rund um Vilnius Golfern, die eine Vilnius-Städtereise gerne um eine Verlängerung auf dem Golfplatz ergänzen möchten, sei das nördlich von Vilnius liegende Vilnius Grand Resort empfohlen. 19 km von Vilnius 18-Loch Par 72. www.vilniusgrandresort.com Weitere Golfplätze in der Nähe von Vilnius: European Centre Golf Club 26 km von Vilnius 18-Loch Par 71 www.golfclub.lt Capitals Golf Club 47 km von Vilnius 18-Loch Par 71 www.capitals.lt Alle meine Vilnius-Bilder sind in diesem Flickr-Album verfügbar. Bilder vom «UPTOWN MARKET — we ♥ spring» sind in diesem Flickr-Album zusammengefasst. Mein Dank für die Einladung zu diesem unvergesslichen Kurztrip geht an Marketing & PR Manager Severine Isaac, Verwaltungsratspräsident Urs A. Pelizzoni und CEO Tobias Somandin von Germania Flug AG sowie an Simon Benz von PrimCom. ## Trakai – Die Wasserburg und die Ruhe mitten in der Natur Quelle: https://reisememo.ch/litauen/trakai-wasserburg Nur eine gute halbe Autofahrstunde vom Zentrum von Vilnius entfernt liegt Trakai mit seiner märchenhaften Wasserburg. Die Natur-Idylle beginnt bereits kurz nach dem Einspuren auf die Autobahn. Das Land ist eben, der Himmel weit. Wälder soweit das Auge reicht. Hier ticken die Uhren nochmals etwas langsamer. Über Land von Vilnius nach Trakai Glücklich, wer hier sein Wochenendhaus besitzt. Birken und Pinienwälder soweit das Auge reicht, ab und zu ein See und mittendrin die wiederaufgebaute, imposante Wasserburg. Die hübschen Ferienhäuser am Ufer bilden eine Bilderbuch-Kulisse. Dennoch stelle ich mir vor, dass im Sommer ganz schön viel los ist und die Touristenströme in Scharen über diesen ruhig anmutenden Flecken herfallen. Schön, dass ich ihn so idylisch erleben durfte. Trakai Tourist Information Centre www.trakai-visit.lt Lake Galvé, Trakai Wasserburg Trakai Mehr Bilder von Trakai, seiner Wasserburg und dem Lake Galvé sind in diesem Flickr-Album zu finden. Die Burg ist auch ein Museum und kann besichtigt werden. TonyResort Eine Viertelstunde Autofahrt weiter erlebe ich einen intensiven Moment der Entschleunigung. Vor über 10 Jahren beim Verlassen des Wasserflugzeuges auf den Malediven habe ich in etwa gleich gefühlt. Dieses augenblickliche Runterfahren. Da stehe ich, mitten im Wald – und nein, Bären gibt es hier keine, aber Wölfe – vor dem architektonisch perfekt der Natur angepassten TonyResort. Eine Wohltat, diese Ruhe, diese frische Luft, dieses beruhigende Grün. Hier gefällt es mir. Die Vorstellung lässt mich nicht mehr los, nach ein paar erlebnisreichen Tagen Vilnius das Erlebte hier am See sacken zu lassen, bevor ich heimfliege. Informiert man sich auf der Website über das Aktivitäten-Angebot, kann es gut sein, dass in der Hochsaison ganz schön viel los ist. Aber auf dem 40ha grossen Anwesen wird sich bestimmt ein ruhiges Plätzchen finden lassen. TonyResort Anupriškiu kaimas 2, Anupriškės,Trakai www.tonyresort.lt TonyResort Trakai Mehr Bilder vom TonyResort in Trakai sind in diesem Flickr-Album zu finden. Anreise nach Vilnius und Trakai Ab Juni 2016 fliegt die jüngste Schweizer Fluggesellschaft Germania Flug AG jeweils Montags und Donnerstags direkt von Zürich nach Vilnius. Trakai und das TonyResort sind mit einem Mietwagen in einer guten halben Stunde Anfahrtszeit erreichbar. Ein Taxi kostet vermutlich nicht alle Welt. Nach Trakai gibt es ab Vilnius geführte Tagesausflüge sowie Busverbindungen. Alle meine Bilder aus Vilnius und Trakai sind in diesem Flickr-Album verfügbar. Mein Dank für die Einladung zu dieser Reise gehen an Germania Marketing & PR Manager Severine Isaac, Verwaltungsratspräsident Urs A. Pelizzoni und CEO Tobias Somandin sowie an Simon Benz von PrimCom. ## 10 Dinge die man in Vilnius tun sollte Quelle: https://reisememo.ch/litauen/vilnius-zehn-tipps Durch die pittoreske Altstadt von Vilnius flanieren, sich treiben lassen, in einem Strassencafé eine Pause einlegen und das Geschehen in den Gassen beobachten, ein Museum oder eine der vielen Kirchen besuchen. Soviel ist eh klar. Weitere Dinge, die man meines Erachtens unbedingt tun sollte: 1. Mit der Standseilbahn auf den Gediminashügel fahren Dank der grossartigen Aussicht den Überblick über die Stadt geniessen. 2. Ein Fahrrad mieten Die Stadt auf eigene Faust mit dem Velo erkunden. www.cyclocity.lt 3. Eine Stadtführung durch die Altstadt machen So bekommt man einen tollen ersten Eindruck und erfährt viel geschichtliches über die Stadt. Vilnius with locals bietet zum Beispiel täglich um 12 Uhr vor dem Stadthaus startend eine Gratis-Tour auf Englisch. Wer die wohl schnellste und sportlichste Stadtführung machen möchte, bucht eine Running Tour. Klassische Stadtführungen, Bustouren, Hop-on Hop-off und auch Segway-Touren bietet das Tourismus Informationszentrum Vilnius. 4. Mit einem der ostalgisch anmutenden Busse fahren Tickets für € 1.– (einfache Fahrt) gibt’s direkt beim Bus-Chauffeur. 5. Bei iki im Supermarkt stöbern Unlesbare Produkte-Verpackungen entdecken, dem Stör im engen Becken in der Fischabteilung einen Besuch abstatten und sich über die sehr bekannten COOP Fine Food-Verpackungen wundern. Die Auflösung: COOP hält 20% an iki. 6. Taxi fahren Eine Taxifahrt ist äusserst günstig. Manchmal kostet sie weniger als ein Bier. Die Preise können jedoch stark varieren. Einmal zahlten wir € 2.– (viertelstündige Fahrt) und auf dem Heimweg wollte ein anderer Taxifahrer 5 Euro für die selbe Strecke… 7. Einen Herzenswunsch hinterlegen Auf dem Kathedralen-Platz beim Glockenturm gibt es eine Bodenplatte mit der Beschriftung STEBUKLAS. Wer sich mit geschlossenen Augen dreimal im Uhrzeigersinn um die eigene Achse dreht und sich dabei auf seinen Herzenswunsch konzentriert, dem soll die Erfüllung des Wunsches vergönnt sein. 8. Einen Trejos Devynerios trinken (Triple Nine) Der Kräuterschnapps aus 27 verschiedenen Kräutern ist nicht nur Likör. Er ist auch Allerheilmittel bei Erkältung und kleinen Wehwehchen. «A shot a day keeps the doctor away.» Auch ihm wird Wunderkraft zugesagt. Wünscht man sich etwas innigst, dann ruft man den verantwortlichen Gott oder die entsprechende Göttin an (in der heidnischen Mythologie sollte man sich demnach auskennen), kippt von dem Schnaps einen Schluck hinter sich auf den Boden und trinkt den Rest in einem Zug. Soll funktionieren? 9. Eine Pause einlegen Zu empfehlen: Im Bernardinų sodas (Park hinter der Kathedrale bis zum Ufer der Vilnia) auf einer Parkbank ausspannen und die Besucher beobachten. Es gibt da auch ein kleines Café und einen kleinen botanischen Garten. 10. Im Heissluftballon abheben Ich hab’s nicht getan, und ich bin mir nicht sicher, ob ich den Mut aufbringen würde, in diesen Korb einzusteigen und den Boden unter den Füssen zu verlieren. Wir haben einige Heissluftballone über Villnius schweben sehen. Das sah grossartig aus und ich stell mir das Erlebnis beeindruckend vor. Diverse Anbieter bei Vilnius Tourism Vilnius Tourist Information Center Eine Touristeninformation gibt es direkt in der Halle am Flughafen, zwei in der Innenstadt, eine davon beim Rathaus. www.vilnius-tourism.lt Alle meine Bilder aus Vilnius und Trakai sind in diesem Flickr-Album verfügbar. Mein Dank für die Einladung zu diesem unvergesslichen Kurztrip gehen an Germania Marketing & PR Manager Severine Isaac, Verwaltungsratspräsident Urs A. Pelizzoni und CEO Tobias Somandin von Germania Flug AG sowie an Simon Benz von PrimCom. ## Vilnius. Die lebensfrohe Hauptstadt Litauens Quelle: https://reisememo.ch/litauen/vilnius-staedtereise «Wow. Es gibt also noch viele schöne unentdeckte Flecken auf unserer Welt.» Das war die Kurznachricht, die ich von einer Freundin erhielt, als ich aus der Hauptstadt Litauens euphorisch eine Flut an Bildern verschickt hatte. So ist es. Vilnius ist ein noch gut gehüteter Geheimtipp. Ein authentisches, eigenständiges Fleckchen Erde mit grosser Historie und lebensfrohen Menschen. Hier ticken die Uhren etwas bedächtiger als im Rest Europas, was diese Stadt so unglaublich sympathisch macht. Historische Altstadt Vilnius‘ historische Altstadt gilt als grösste Osteuropas. Sie ist UNESCO Kulturerbe und wird wegen ihrer vielen Kirchen auch das Rom des Ostens genannt. Viele der Gotteshäuser stehen auf heidnischen Böden, waren während der unterdrückten Jahre unter sowjetischer Herrschaft zweckentfremdet und werden nun laufend renoviert und ihrer wahren Berufung zurückgeführt. Die barocke Altstadt hat mich bezaubert. Der stahlblaue, klare Himmel, den ich sonst nur aus dem hohen Norden kenne und die herrlich frische Luft taten selbstverständlich noch das ihre dazu. Und so kam ich mit fast 1000 Fotos aus der Altstadt nach Hause. Glockentürme, Hausdächer, Kirchen in unterschiedlichsten Baustilen, Strassenschluchten, aneinandergekuschelte Häuserzeilen und farbige Fragmente. Unfähig zu selektionieren und eine handvoll Bilder als gut zu bezeichnen, träume ich bereits von einem nächsten Besuch und von noch mehr Bildmaterial aus Vilnius! Denkmal Gediminas; Gründer von Trakai und Vilnius, einer der berühmtesten Herrscher des alten Litauens Universitäts-Viertel Vilnius Dominikonų gatvė, Žibintininkas/Lamplighter Šv. Jono gatvé Hl. Annenkirche – Šv. Onos bažnyčia, Heiliger Bernhard-Kirche – Bernardinų bažnyčia; Vilniaus Dievo Gailestingumo šventovė, Stiklių gatvė, Mažasis pub’as, Dominikonų gatvé Agné Mažeikyté, Kommunikationsbeauftragte des Flughafens Vilnius, meint: Komm erst im Juli. Im Juni regnet es viel zu viel und ab Juli sind dann auch die Studenten nicht mehr in der Stadt. Dann ist es schön. Wir machen Picknicks am Fluss oder im Park und es gibt unzählige Veranstaltungen und Konzerte in der Stadt. Honorarkonsul Bruno Kaspar würde mir raten, ans Meer zu fahren. In einer dreieinhalbstündigen Busfahrt (vom Zugfahren rät er ab) ist man von Vilnius aus am Meer. Der Nationalpark Kurische Nehrung an der Ostsee ist vermutlich einer der bekanntesten Flecken Litauens und von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt worden. Entsprechend überlaufen sei es da. An der Ostsee soll es abgeschiedenere Orte zu entdecken geben. Dainius Kinderis, ein bekannter Weltenbummler Litauens würde dann erweitern und mich entweder ins Hochland im Nordosten mit den vielen Seen und wenig Tourismus zum kajaken, oder in den Südosten des Landes, in die Region mit den glücklichsten Litauern, zum Pilzesammeln schicken. Da müsste ich mich vermutlich bei jedem einzelnen Pilz, egal ob Eierschwamm (Pfifferling) oder Steinpilz, entschuldigen. Habe ich doch in der Vergangenheit immer eher verächtlich «Litauen» auf dem Herkunftskleber beim Supermarkt gelesen. Kommenden Herbst kaufe ich sie mit Freuden. Und ich hätte gerne noch ein Importabkommen für litauische Kartoffeln. Ja – Himmel – ich habe zur Belustigung aller Mitreisenden sogar 2kg der Sorte Soraya mit nach Hause genommen. Sie waren leider nicht so gut wie die, die ich vor Ort gegessen habe. Womit wir beim Thema wären. Vilnius kulinarisch Die Suche nach einem passenden Restaurant wurde mir erspart. Wir bekamen am ersten Abend eine Adresse in die Hand gedrückt: «Hier ist für euch ein Tisch reserviert.» Das Taxi brachte uns zu viert für sage und schreibe €2 zu unserer aller Überraschung zum DINE Restoranas (Fahrtdauer ca. 12 Min.). Schweren Herzens muss ich gestehen, dass ich nicht weiss, wo ich wirklich war. Es fühlte sich an, als hätte ich bei einem der innovativsten Jungköche der Stadt oder vielleicht sogar des Landes diniert. Das war ganz grosses Kino! Restaurant DINE; Vilnius Wurzelgemüse-Suppe; Hering auf marinierter roter Beete Gelbflossen Thunfisch; baltischer Stör; australisches Beef Schokoladen-Kuchen ‚Marseille‘; Mais-Mandel-Kuchen mit Crème-brulée Eis Tags darauf wurde mir bewusst, dass jeder aus unserer Gruppe schwärmerisch über ihr jeweiliges kulinarische Erlebnis berichtete. Somit kann ich folgende Restaurants wärmstens empfehlen. Sie wurden alle mit Bestnoten bewertet: Dine Gedimino per 35 Sweet Root Uzupio g.22 Dublis Traku g. 14 Time Comfort Hotel, Kauno g. 14 Ertlio Namas Sv. Juno g. 7 Lauro Lapas Pamenkalnio g. 24 Ein kleines Essens-ABC Kepta duona ist das Knoblauchbrot, welches man zum Bier reicht Cepelinai sind Kartoffelklösse mit Hackfleischfüllung Kibinai sind Krapfen mit Fleischfüllung, ähnlich den Empanadas oder Cornish Pasty Ruginė duona ist das Roggenbrot Šaltibarščiai ist die Randensuppe mit Buttermilch Grybai sind Pilze in Rahmsauce Sakotis ist der traditionelle litauische Baumkuchen Für ein währschaftes litauisches Essen in einem Wirtshaus mit Brauhaus-Charakter und einem Touch Mittelalterflair empfehle ich den Besuch im Alinė Leičiai. Das hauseigene Bier ist zu empfehlen. Uns wurde zu jedem Gang ein passendes Bier gereicht. Alinė Leičiai Stiklių g. 4 Restaurant Alinė Leičiai Vilnius traditionelle litauische Vorspeisen: Zwiebelringe, Speck, Käse, Griebenschmalz- und Knoblauchbrot Pilzsuppe im Brot; vegetarische Hauptspeise Cepelinai – Kartoffelklösse mit Hackfleischfüllung; Kaninchen mit Kartoffeln Sakotis, litauischer Baumkuchen und Eis Ein ebensolches Lokal an derselben Strasse, etwas touristischer, folkloristischer, geeignet auch für grössere Gruppen ist das Lokys. Hier tranken wir einen Trejos Devynerios (siehe 10 Dinge, die man in Vilnius tun sollte) bevor das deftige Essen aufgetragen wurde. Wer mutig genug ist, kann hier Biber zum Hauptgang essen… Lokys Stiklių str. 8 Bars «Wir Litauen trinken gerne Bier. Trifft man sich mit Freunden, trinkt man Bier und isst dazu Kepta duona.» Angesagte Bars, die mir Agné Mažeikyté, Kommunikationsbeauftragte des Flughafen Vilnius verraten hat: Šnekutis eine urige Bierschenke, Šv. Stepono g. 8 Turgus hier treffen sich Einheimische auf ein Feierabendbier, Pylimo g. 59 Peronas hinter dem Bahnhof gelegen mit Blick auf die Geleise, sehr angesagt, Geležinkelio g. 6 Nachts über Vilnius Horinzontas Hotel Crown Plaza Vilnius Wir haben eine unserer Kolleginnen auf dem nächtlichen Heimweg im Hotel Crown Plaza «abgeliefert». Nicht ohne in der Hotelbar «Horizontas» gemeinsam noch ein Glas zu trinken. Die Aussicht da oben ist berauschend (der Rest des Hotels nicht). Vilnius kann nicht nur barock. Auf der gegenüberliegenden Flusseite stehen Wolkenkratzer! Der höchste ist der Europa Tower. Bei meinem nächsten Besuch schau‘ ich mir das bei Tageslicht genauer an… Die Skybar im Radisson Blu könnte eine ebenso weitreichende Aussicht bieten. Alle meine Bilder aus Vilnius und Trakai sind in diesem Flickr-Album verfügbar. Einen weiteren Artikel über Vilnius findest du hier. Mein Dank für die Einladung zu diesem unvergesslichen Kurztrip geht an Marketing & PR Manager Severine Isaac, Verwaltungsratspräsident Urs A. Pelizzoni und CEO Tobias Somandin von Germania Flug AG sowie an Simon Benz von PrimCom. ## Die Kartoffelhelden von Rapperswil Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/restaurant-jakob-rapperswil Rapperswil hat ein neues Restaurant! Das heisst… das Jakob gibt es schon seit Längerem. Aber seit anfangs 2016 erobert im Restaurant Jakob die Bergkartoffel den Rapperswiler Hauptplatz! Ich liebe Kartoffeln über alles! Ob gebraten oder gebacken, als «Gschwellti», «Röschti», Pommes oder auch als Kartoffelstock. Der «Gummel» (wie die Kartoffel im Kanton Schwyz auch genannt wird) ist für mich allerdings eher ein Nebendarsteller auf dem Teller. Nicht so im Restaurant Jakob! Hier spielt die Kartoffel nämlich nicht nur Statistin, sondern gleich die Hauptrolle – selbst bei der Nachspeise. Also nichts wie hin und mal schauen, was die Kartoffelhelden rund um Markus Burkhard und Flavia Hiestand alles zu bieten haben. Das Lokal ist schlicht und dennoch modern. Und die schwarzen Servietten machen sich auf den weiss bemalten Tischen als Kontrast sehr gut! Im hinteren Teil des Restaurants ist ausserdem noch ein Hofladen eingerichtet. Während der Restaurant-Öffnungszeit können Gäste ihr Gemüse, Brot, Käse und weitere lokale Spezialitäten für zuhause kaufen. Hofladen Als «Neulinge» im Restaurant lassen wir uns von der sympathischen Gastgeberin Flavia Hiestand erst mal das «Kartoffelkonzept» erklären; so gibt es zum Beispiel keine Speisekarte. Markus Burkhard und seine Jungs in der Küche kreieren – je nach Saison oder Ernte und Fang – feine Gerichte rund um die Knolle, angereichert mit lokalem Gemüse, Fisch aus dem Zürichsee oder Fleisch vom Bauernhof. Im Grunde einfache Gerichte, aber mit überraschendem Effekt inszeniert. Wie zum Beispiel diese Amuse-Bouches: Amuse-Bouche Amuse-Bouche auf seinem Stein Dabei wählt man zwischen zwei bis sieben Gängen aus und sagt, was man mag oder lieber nicht. Vegetarier kommen auch nicht zu kurz. Für diese wird schwuppdiwupp einfach alles auf vegetarischer Basis kreiert. Fast hätte ich meine Kalbsrücken-Hauptspeise mit dem vegetarischen Raviolo abtauschen wollen ;-) Und das war unser Menu: Kartoffel-Lauch Suppe mit Radieschen und Saibling Kalbsrücken mit Schwarzwurzel auf Kartoffelstock Ravioli mit Espuma auf Kartoffeln und Schwarzwurzel Friandises mit Gugelhöpfli von der Kartoffel Uns hat’s sehr gemundet und dass die Gänge jeweils durch die Köche serviert werden, die ihre Kreationen gleich selber erklären, fanden wir sehr sympathisch! Uns hat das unkonventionelle Konzept überzeugt – und nicht nur uns; das Restaurant war am Samstag Abend komplett ausgebucht. Preise am Abend: Vorspeisen CHF 18.00 bis 28.00, Hauptgänge CHF 28.00 bis 58.00 Abstecher kurz und bündig: CHF 90.00 (3 Gänge) 4 Gänge: CHF 130.00 Abendspaziergang mit kulinarischer Vielfalt CHF 130.00 (5 Gänge) 6 Gänge: CHF 145.00 Entdeckungsreise in das Reich der Sinne CHF 160.00 (7 Gänge) Adresse: Restaurant und Hotel Jakob Hauptplatz 11 CH-8640 Rapperswil Tel. +41 55 220 00 50 Hotel Jakob in Rapperswil Im Jakob kann man übrigens auch übernachten. Das Hotel Jakob verfügt über 20 individuell eingerichtete Zimmer und zwei Pilgerzimmer. Unsere Bloggerkollegin Travel Sisi hat im Jakob übernachtet und auf ihrem Blog darüber berichtet. ## Die blauen Schürzen aus dem Sarntal Quelle: https://reisememo.ch/italien/blaue-schuerzen-sarntal Auf dem Tagesausflug ins Sarntal öffneten uns Handwerksbetriebe die Türen, hiessen uns herzlich willkommen und liessen uns einen Blick über ihre Schultern werfen. Der Federkielsticker Ulrich Thaler, sein Bruder Georg und drei MitarbeiterInnen besticken bereits in 3. Generation Leder mit Streifen gespaltener Pfauenfederkiele und fertigen zum Beispiel die zur Sarner Tracht gehörenden Trachtengurte an. Im Juli, wenn der Pfau sein Federkleid verliert, bekommen die Federkielsticker die notwendigen Federkiele von lokalen Bauern. Geschick und Fingerfertigkeit sowie eine gute Portion Geduld sind in diesem Beruf erforderlich. Man arbeitet gut und gerne 3 Monate an einem einzigen Stück. Aus den feinen Pfauenfederstreifen werden kunstvolle Motive ins Leder gestickt. Wie man den Kiel in diese feinen Streifen spaltet, bleibt auch auf meine Nachfrage unter Verschluss… Firmengeheimnis. Auf meine Frage, welches Gefühl einen überkommt, wenn man ein altes Stück zur Aufbearbeitung in Händen hält, schmunzelt Ulrich Thaler: Stolz und Respekt, kein Stück gleicht dem anderen. Jedes ist ein Unikat und somit ist es unmöglich, ein identisches Duplikat davon herzustellen. Ein deutsches Luxus-Modeunternehmen hätte vor einiger Zeit für das Besticken einer Lederjacke angefragt, erzählte er mir. Der Auftrag sei nicht zustande gekommen. Es scheiterte an der Stückzahl. 10’000 seien dann einfach zu viele gewesen … Für mich ein schöner Gedanke, nicht immer liegt der Erfolg in der Menge. Federkielstickerei Thaler | Rohrerstrasse 41 | I-39058 Sarnthein | www.federkielstickerei.com In der Werkstatt der Drechslerei Fritz flogen anschliessend gekonnt Späne. Heimelig der Duft von Zirbelholz, das wir Schweizer als Arve kennen und lieben. Wenn es hölzig wird, fühle ich mich Zuhause. Erschnuppere ich Holz, Harz und Lack, dann fühle ich mich gut aufgehoben. Wie bei meinem Vater in der Schreinerei. Fritz Unterkalmsteiner liess uns eintauchen in seine Welt und drechselte uns einen echten Sarner-Zirbel-Teller, den wir anschliessend mit dem Brennkolben mehr oder weniger gekonnt mit einem Sarner Trachtenhut brandmarkten. Ein gedrechseltes Zirbelholz-Produkt mit 3 Rillen kommt aus dem Sarntal, weist es noch zwei weitere auf, ist es von der Drechslerei Fritz. In seiner Werkstatt sind Hocker für die EXPO 2015 Milano entstanden. Seine Uhr, die rückwärts läuft, hat ca. 2 Minuten Verzug pro Tag. Das ist nicht weiter schlimm. Sie soll den Menschen daran erinnern, das Leben auch mal von einer anderen Seite anzuschauen … Den Speck, den ich nach Hause nahm, habe ich Zuhause ganz authentisch aufgetischt. Drechslerei Fritz | Steet 37/A | I-39058 Sarnthein | www.drechslerei-fritz.com In der Handweberei Unterweger band sich Albert Unterweger bei unserer Ankunft gerade seine ebenfalls blaue Schürze um und setzte sich dann für uns an den alten Webstuhl und liess das Schiffchen durch die Kettfäden schiessen. Ich war berührt von der alten Kardiermaschine, auf der schon seine Grossmutter die Schafwolle kardierte. Und ich war beeindruckt vom Handwerk, denn auch hier wird Handarbeit grossgeschrieben. Alle Schafwolle, die ins Haus kommt, wird von Hand sortiert und gewaschen. Jedes einzelne Flies wird kontrolliert. Surrt die Wollprobe nicht, wenn man sie am Ohr leicht zupft, war das Schaf krank und seine Wolle wird aussortiert. Gesponnen wird selbstverständlich hausintern. So entstehen gewobene und gestrickte Produkte von höchster Qualität. Handweberei Unterweger | Steet 26/A | I-39058 Sarnthein | www.unterweger.bz Vor über 10 Jahren haben sich vier Handwerker aus dem Sarntal zusammengetan, um gemeinsam die jahrhundertalte Handwerktradition und althergebrachte Fertigungstechniken weit über das Tal hinaus bekannt zu machen. Sarner Gschick, was für ein sinniger Name www.sarner-gschick.com Alle meine Bilder aus dem Südtirol sind in diesem Flickr-Album publiziert. Weitere spannende Einblicke in den traditionellen Brauchtum und das Kulturgut im Sarntal findest du in diesem Bericht. Ich bedanke mich bei allen Protagonisten für den unvergesslichen Tag. Danke für die Zeit, die Ihr uns geschenkt habt. Ebenso ein herzliches Dankeschön an Booking Südtirol www.bookingsuedtirol.com für die Einladung sowie an Eva Ploner, Ulrike Platter und Elisa Casagrande von daviso pr agency für die Organisation und die Begleitung. ## Brauchtum und Kulturgut im Sarntal Quelle: https://reisememo.ch/italien/brauchtum-kulturgut-sarntal Das Roherhaus im Sarntal stammt aus dem 13. Jahrhundert. Es wurde zum Museum umgestaltet. Dort erwartete uns das bäuerliche Leben, lebendige Tradition, Handwerkskunst, Lebensfreude und eine ansteckende Portion Schalk! Maria Kröss unterhielt uns köstlich mit amüsanten, sagenhaften, mystischen und historischen Geschichten. Uns wurde die Sarner Tracht mit all ihren Feinheiten näher gebracht. Und je länger ich mich in der gemütlichen Stube, im Kreise dieser herzlichen Menschen aufhielt, desto wohler und zufriedener fühlte ich mich. Ich hätte noch Stunden da verbringen können. Es war heimelig, als wäre ich zu Besuch bei Verwandten. Die Sprache der Südtiroler kommt tief aus dem Rachen, im Deutsch mit viel «ch», ähnlich dem Schweizerdeutschen. Auch einige Dialektwörter erinnern an die Deutschschweizer Sprache. Wechseln sie ins Italienisch – denn das ist Amtssprache – wird der Klang augenblicklich eckiger als weiter südlich im Land. Die sonst im italienischen fehlenden, rollenden «r» geben dem Sprachklang einen unvergleichlichen Charakter. Im Rohrerhaus trafen wir auch den Reggele- und Besteckmacher Peter Ainhauser (Reggele wird die Sarner Pfeife genannt). Er liess uns an seinem über Generationen überlieferten Handwerk teilhaben. Sein Wissen über die Bearbeitung von Metall, Horn und Leder hat er sich selber beigebracht. Die von ihm handgefertigten Messer- und Besteckschäfte sowie die Messerscheiden weisen filigrane Details auf, die von geschickter Fingerfertigkeit zeugen. Jedes eingearbeitete mystische Zeichen hat seine Aufgabe, zum Schutz des Besitzers. Die Bäuerinnen von Ollerhond Selbergmochts servierten uns ein köstliches Mittagsmahl. Der Erfolg ihres Catering-Unternehmens lässt die bodenständigen Frauen keineswegs abheben. Als man uns erzählte, sie seien schon von RAI, dem nationalen Fernsehen nach Rom für eine Kochshow eingeflogen worden, schmunzelten die Frauen nur bescheiden. Rohrerhaus | Runggenerstrasse 10 | I-39058 Sarnthein | www.rohrerhaus.it Ein Teil meiner Ahnen kommt aus dem Südtirol. Und so fühle ich mich der bodenständigen Traditonsverbundenheit dieses Tales irgendwie verbunden. Vor dem Roherhaus las ich an der Informationstafel folgendes Zitat : Wer um die Wurzeln seines Lebens weiss, kann seinen Gedanken, Worten und Werken Flügel verleihen.E. Ferste Und so denke ich mir, da kommt manch einer aus dem Sarntal weit in der Welt umher und weiss doch ganz genau, wo er Zuhause ist. Alle meine Bilder aus dem Südtirol sind in diesem Flickr-Album publiziert. Ich bedanke mich an dieser Stelle herzlich bei den Verantwortlichen des Vereins Rohrerhaus, dem Tourismusverein Sarntal, dem Trachtenpaar, den Frauen von Ollerhond Selbergmochts für diesen Einblick in gelebte Tradition. Ebenso gilt mein Dank für die Einladung Booking Südtirol www.bookingsuedtirol.com, sowie an Eva Ploner, Ulrike Platter und Elisa Casagrande von daviso pr agency für die Organisation und die Begleitung. ## Frühling in Bozen. Südtirols Landeshauptstadt entzückt! Quelle: https://reisememo.ch/italien/fruehling-in-bozen Mit der Sehnsucht nach Frühling und dem Gwunder nach Spuren meiner Vorfahren fuhr ich gegen Süden – nach Bozen. Booking Südtirol www.bookingsuedtirol.com die unabhängige, regionale Online-Buchungs-Plattform des Südtiroler Hoteliers- und Gastwirteverbandes (HGV) lud zu einem Besuch in die Landeshauptstadt Südtirols, ins Sarntal und nach St. Ulrich im Grödental. Auf der Anreise im Zug über Innsbruck zeigte sich der Frühling in den unterschiedlichsten Stadien. Da drückte im Glarnerland zaghaft das erste helle Grün, im Anstieg auf den Arlberg wurde es grau, auf dem Arlberg lag erschreckenderweise noch Schnee und beim Umsteigen in Innsbruck fegte der Wind so heftig durch den Bahnhof, dass es mich fröstelte. Die Weiterfahrt über den Brenner nach Italien hielt sich in beige, ocker, grau und schlammgrün, da und dort mit vorwitzigen Forsythien, die so knallig gelb leuchteten, dass mir mit einem Schmunzeln der Gedanke «was haben die für Drogen genommen» durch den Kopf blitzte. Ich lechzte nach Grün, der Gedanke an Apfelblüten krallten sich in meinen Hinterkopf. In der Enge der Berge drückte der graue Himmel und die Bergmassive verstärkten meinen Drang nach Weite, Helle und blauen Himmel. Hinter dem Brenner, nach Franzenfeste, weitet sich das Tal, Brixen liegt friedlich in einem Talkessel. Danach verschwand der Zug im Tunnel und ich verlor den Überblick und wurde regelrecht auf die Folter gespannt. Bozen. Ich entsteige dem Trenitalia, durchquere die Bahnhofshalle und stehe staunend mitten im Park unter einer Pracht blühender Magnolien. Ein milder Frühlingsduft liess mich tief einatmen und vermutlich überzog ein freudiges Lächeln mein Gesicht. Angekommen. Mein Programm war eng. Es blieb kaum Zeit, stehen zu bleiben und anzukommen … Im Hotel Greif, am Waltherplatz hatte man mir ein grosszügiges Maisonette-Zimmer reserviert. Das seit 3 Jahren auf Platz 1 der besten Hotels in Bozen rangierende Designhotel mit seinen 33 Zimmern ist eine wahre Augenlust. Die Glückseligkeit, die sich dieses Haus auf die Fahne geschrieben hat, überzeugt komplett. Das Motto «very personal» spürt man in jedem Winkel des Hauses. Glücklich verlängerte ich freitags spontan meinen Aufenthalt und genoss frei von Verpflichtungen zwei weitere wundervolle Tage. Die kleine, feine Hotelbar GRIFONCINO erwartet abends ab 17 Uhr seine Gäste. HOTEL GREIF | Waltherplatz | I-39100 Bozen | www.greif.it Bereist man das Südtirol, kommt man kulinarisch überall auf seine Kosten. Ich sage nur Wein, Schlutzkrapfen, Krautsalat, Striezl, Krapfen, Speckknödel, Schüttelbrot, Apfelkuchen … Die Initiative «Südtiroler Gasthaus» www.gasthaus.it mit zur Zeit 32 zugehörigen Traditionsbetrieben hat mich begeistert. Die Idee, alte Gasthäuser traditionell mit authentischer, hochwertiger und regionaler Küche wiederzubeleben, hat mich vollends überzeugt. Florian Patauner bewirtete uns im familieneigenen Gasthaus aufs köstlichste und zauberte ein grandioses Frühlingsmenü auf den Tisch. Dazu tranken wir einen Sauvignon, den es ausschliesslich während der Spargelsaison zu trinken gibt. Grandios! RESTAURANT PATAUNER | Bozener Strasse 6 | I-39018 Siebeneich-Terlan | www.restaurant-patauner.net In der Broschüre Südtiroler Gasthäuser 2016 | 2017 kann man online blättern und sich die nötigen Informationen über die verschiedenen Gasthäuser raussuchen: Während der offiziellen zwei Tage der Bloggerreise liessen Kultur, Brauchtum und Kunsthandwerk die Gedanken zum Frühling etwas in den Hintergrund treten. Ein Bericht über das Sarntal gibt es hier. In St. Ulrich im Grödental lag noch Schnee und doch liessen sich da und dort die ersten Frühlingsboten finden. Sonntags auf meinem Spaziergang bekam ich ganz unerwartet einerseits den perfekten Blick in die Berge geschenkt. Ich begegnete berauschend duftenden Glyzinien und dann, mitten auf der Strasse traf ich sie, die Apfelblüte, heftigst umschwärmt von summenden Bienen die sich an ihrem Nektar labten. Päng da war er, der Frühling mit seinem knallig blauen Himmel! Irgendwann hiess es dann doch Abschied nehmen. Bevor ich die Heimreise antrat, erlebte ich noch einen perfekten Morgen in Bozen: Erst genoss ich auf der Terrasse ausgiebig das köstliche Frühstück im Hotel Greif. Anschliessend flanierte ich durch die Altstadt, bewunderte die im Sonnenlicht strahlenden schmucken Häuserfassaden. Auf der Piazza genoss ich einen Cappuccino, schrieb die letzten Postkarten(!) und beobachtete am Obstmarkt das alltägliche bunte Treiben der Markt-Händler. Ich konnte nicht widerstehen und kaufte 1 Kilo frischen, weissen Terlaner Spargel. Bei einem der vielen Delikatess-Metzgereien deckte ich mich mit Südtiroler Speck und Räucherwürsten ein. Und beim Schuhmacher stand ich 10 Minuten schmunzelnd und barfuss im Laden und liess mir die Innensole meiner neuen italienischen Schuhe kleben. Später dann, auf dem Weg zum Bahnhof legte ich den obligaten Abstecher bei PUR Südtirol ein und kaufte da, im Paradies der regionalen Bio-Produkte, noch ein paar letzte Mitbringsel. Mit Sack und Pack ging es danach ein letztes mal vorbei an den opulenten Magnolien, die inzwischen fast verblüht waren, zum Bahnhof. Ciao Bolzano! Alle meine Bilder aus dem Südtirol sind in diesem Flickr-Album verfügbar. Und hier auf dem Blog findest du 6 weitere Tipps, was man in Bozen tun sollte. Empfehlenswerte Hotels Nicht in Bozen, aber nur etwa 1 Autostunde entfernt, befinden sich folgende Hotels, die wir besucht haben und empfehlen können: Schenna Resort Südtirol: Auszeit im Hotel Rosengarten Vigilius Mountain Resort Hotel Andreus My Arbor Baumhotel Mein herzliches Dankeschön geht an Elmar Premstaller und sein Team von Booking Südtirol www.bookingsuedtirol.com sowie an Eva Ploner, Ulrike Platter und Elisa Casagrande von daviso pr agency. Danke für die Einladung, die herzliche Gastfreundschaft und die vielen unvergesslichen Momente. Ich sage nur «ci vediamo!» ## 6 Dinge, die man in Bozen tun sollte! Quelle: https://reisememo.ch/italien/6-dinge-die-man-bozen-tun-sollte Die Südtiroler Landeshauptstadt strahlt eine herzliche Unkompliziertheit aus. Italienisches «dolce vita» und deutsche Gründlichkeit gehen Hand in Hand. Es gibt die schmucke Altstadt zu entdecken, Kirchen, Schlösser und Museen warten darauf besucht zu werden. Ich habe 6 Tipps und eine Google Map mit Dingen, von denen ich glaube, dass man sie tun sollte. 1. Ötzi besuchen Das Südtiroler Archeologiemuseum sei oft überrannt, man sehe oft lange Schlangen vor dem Eingang. Ich hatte Glück, ich besuchte die beeindruckende Ausstellung abends, kurz vor Türschluss. Es waren nur wenige Besucher da, ich hatte genügend Raum und Zeit alles zu betrachten, zu staunen und Ötzi zu treffen. Mir war nicht bewusst, dass man so viele Fundstücke geborgen hat. Die Ausstellung ist ein Erlebnis, für Gross und Klein. Ganz besonders unerwartet war das Dufterlebnis beim Betreten des Museums. Im gesamten Haus duftet es wie in einem Spa! SÜDTIROLER ARCHÄOLOGIEMUSEUM | Museumstrasse 43 | I-39100 Bozen | www.iceman.it 2. Einen Blick auf das MUSEION werfen Nur schon wegen seiner Architektur lohnt sich ein Abstecher zum MUSEION, dem Museum für moderne und zeitgenössische Kunst. Die Spiegelungen der Glasfassade sowie das faszinierende Spiel von Innen-, Aussen- und Durchsichten im obersten Stockwerk verleitet zum Spiel mit der Kamera. MUSEION | Piazza Piero Siena, 1 | I-39100 Bozen | www.museion.it 3. Unter den Lauben und in den angrenzenden Gassen der Altstadt flanieren Die eng aneinandergekuschelten Häuser mit ihren schmucken Lauben laden regelrecht zum Bummeln ein. Achtung an alle Shopaholics: Verführerisch sind nicht nur die Auslagen an Schuh- und Lederwaren … LAUBEN | vom Rathausplatz bis zum Obstplatz 4. Im Garten vom Parkhotel Laurin abendessen Die wundervoll luxuriöse Atmosphäre des Grandhotels pocht auch im Parkrestaurant Laurin. Bereits der Blick in den Garten liess mich schwärmerisch von einem lauschigen Sommerabend träumen. PARKHOTEL LAURIN | Laurin Strasse 4 | I-39100 Bozen | www.laurin.it 5. Glace essen Für Gelati-Liebhaber gibt es einige sehr gute Adressen. Das wohl bekannteste Eis kreiert Officina del Gelo Avalo in bekannten und ungewöhlichen Geschmacksrichtungen. Im Angebot sind jeweils die Sorten, dessen Licht über der Theke leuchtet. Auf der anderen Seite der Talferbrücke, im italienischsprachigen Teil. OFFICINA DEL GELO AVALO | Corso Libertà 44 | I-39100 Bozen 6. Den Blickwinkel ändern Erst der Talfer entlang, dann auf der Oswaldpromenade bis zum Magdalena Hügel wandern und im Hotel Eberle eine Jause geniessen. Oder mit der Rittner-Seilbahn hoch nach Oberbozen schweben. Da einen Spaziergang mit Blick auf das majestätische Panorama mit den Dolomiten unternehmen und anschliessend im Hotel Bergfink auf der Terrasse einen Südtiroler Apfelstudel und einen Cappuccino bestellen. Alle meine Bilder aus dem Südtirol sind in diesem Flickr-Album publiziert. Mein herzliches Dankeschön geht an Elmar Premstaller und sein Team von Booking Südtirol www.bookingsuedtirol.com sowie an Eva Ploner, Ulrike Platter und Elisa Casagrande von daviso pr agency. Danke für die Einladung, die herzliche Gastfreundschaft und die vielen unvergesslichen Momente. Ich sage nur «ci vediamo!» ## Schweizer Fleisch für Argentinier am Gustofestival «Swiss Culinaire» Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/gusto-festival-swiss-culinaire-solothurn Schweizer Fleisch für Argentinier? Ausgerechnet Argentinier? Die Könige des butterzarten Rindsfilets und mehr? Boris Walker, Initiant des Gustofestivals, will es wissen und Eulen nach Athen tragen, respektive Schweizer Fleischspezialitäten in Buenos Aires bekanntmachen. Kann das gutgehen? Menu des Swiss Culinaire Gustofestivals Der passionierte Koch und vormalige Küchenchef des Sauber Formel 1 Teams Boris Walker ist kein Mann der kleinen Worte und schon gar nicht der kleinen Taten. Und wenn Mann noch Freunde hat wie die Köche Andy Zaugg vom Restaurant Zum Alten Stephan in Solothurn und Urban Schiess, Kochkünstler in der alten Schmitte in Selzach bei Solothurn, dann ist gut nachvollziehbar, wie die Jungs bei einem guten Glas Wein auf «dumme Gedanken» kommen… Von links Gustofestival Initiator Boris Walker, Andy Zaugg, Urban Schiess Das Gustofestival wurde 2014 erstmals in Mar del Plata, Argentinien, ausgetragen. Über seine Beziehungen kam Boris Walker dort zum Handkuss, war er doch von 1996 bis 2000 und von 2005 bis 2014 in der argentinischen Gastroszene tätig. Beflügelt vom euphorischen Feedback gärte die Idee eines Gustofestivals schön weiter bis das Konzept final ausgegoren war: Destinationen sollen kulinarisch inszeniert werden im Lifestyle eines «Bon Vivant», immer mit Freunden, lokalem Essen und Wein im Mittelpunkt. Zubereitung der heiss geräucherten Forelle mit Schwartenmagen, Randen und Meerrettich Der Schweizer Ableger «Swiss Culinaire» basiert auf dem positiven Echo, welches das Gustofestival unter dem Motto «Buenos Aires Gourmet» im September 2015 in Solothurn ausgelöst hatte. Gustofestival Organisator Boris Walker: Schon vor dem Festival keimte der Gedanke. Nachdem die Rückmeldungen der Gäste und der beteiligten Schweizer Köche ebenfalls sehr positiv ausgefallen waren, war klar, dass wir den Impuls eines Schweizer Pendants in Argentinien weiterverfolgen werden Der Startschuss für «Swiss Culinaire» erfolgte am 22. März 2016 im Restaurant Zum Alten Stephan. Die drei Solothurner Köche Andy Zaugg (Restaurant Zum Alten Stephan), Urban Schiess (Kochkünste) und Boris Walker (Gustofestival) präsentierten anlässlich des Lancierungsevents ein exemplarisches Soirée «Swiss Culinaire» in acht Gängen. Ihre Interpretation der Schweizer Küche lebt von den typischen Zutaten und einer innovativen Zubereitung: Vom Fondue Vacherin Mont D’or als Vorspeise über die heiss geräuchte Forelle mit Schwartenmagen, die kleine Schweinsbratwurst mit Pommes Darphin, einer Rösti aus rohen Kartoffeln, Prägu-Ragout, Sorbet, Meringue und – natürlich – Schweizer Käse. Fazit des Abends: Die kulinarische Tour d’Horizon hebte die Stimmung und bestand den Test durch das einheimische Publikum mit Bravour! Menu mit acht Gängen Zur Vorspeise: Fondue Vacherin Mont d’Or Heiss geräucherte Forelle mit Schwartenmagen, Randen und Meerrettich Bratwurst Quittensorbet Präguragout Es kann also gut sein, dass auch das argentinische Publikum in Buenos Aires begeistert sein wird: Auf Einladung von Hanspeter Mock, Schweizer Botschafter in Argentinien, wird das Festival am 5. April in Buenos Aires verschiedenen Interessensgruppen und den Medien vorgestellt. Am 7. April findet der erste öffentliche «Swiss Culinaire» Abend in Argentinien im Dario Gualtieri Bistro, Buenos Aires, statt. Anreisen werden die drei Köche mit leichtem Gepäck. Nochmal Boris Walker: Den Käse nehmen wir mit. Alle anderen Zutaten kommen direkt aus Argentinien oder werden selbst zubereitet wie beispielsweise der Schwartenmagen. Aus meiner Zeit in Argentinien weiss ich aber auch, dass aus den roten Kartoffeln (papa de cascara colorada) die beste ‚Röschti‘ gelingt «Swiss Culinaire» wird im Herbst vom 20. bis 23. Oktober 2016 in Buenos Aires durchgeführt. Eine Fortsetzung des Gustofestivals in Solothurn und neu auch in Olten unter dem Motto «Patagonian Cuisine» findet vom 15. bis 25. September 2016 statt. Gustofestival ist ein Projekt der coUNDco AG in Zürich. Danke Stephanie Steinmann und Boris Walker für die Einladung! Und herzliche Gratulationen an Designerin Mary Pascher, der graphische Auftritt ist sehr gelungen ;-) Flyer und Menu des Gustofestivals «Swiss Culinaire» Und so wurde aufgetischt: Menu des Gustofestivals «Swiss Culinaire» Vacherin Mont D’Or Fondue mit Holzofenbrot – Bäckerei Müller Heiss geräucherte Forelle mit Schwartenmagen, Randen mit Sauerrahm, zweierlei Meerrettich Kleine Schweinsbratwurst im Lammdarm, Schalotten, Pomme Darphin mit Speck, Rotweinjus Quittensorbet mit Quittenwasser Präguragout im Glas mit Kartoffelschaum und Sellerie Käseplatte vom Greyerzer, Emmentaler, Fribourger Vacherin Beerensuppe mit Doppelrahmglace und Meringue Schokoladen Praliné Philippe Gex Wein von Bernard Cavé: Aigle Hedonix AOC, Chasselas und Pinot Noir, beide AZ Selection Begleitet wurde ich übrigens neben Foodblogger Martin Rechsteiner auch von Jump TV… Moderator Giusi vom Solothurner Regionalfernsehen Jump TV Korrektorat: Claudia Schärer ## Hotel Tres – Oase im Herzen von Palma de Mallorca Quelle: https://reisememo.ch/spanien/mallorca/hotel-tres-palma-de-mallorca Ich reise viel nach Palma de Mallorca, bin fast jeden Monat für zwei, drei Tage auf der Insel. Auch im Winter. Und wenn ich in der Hauptstadt übernachte, dann am liebsten im Hotel Tres, dem attraktiven Vier-Sterne-Superior-Designhaus. Das war von Anfang an wie nach Hause kommen. Eingang zum Hotel Tres Ob du alleine reist oder zu zweit, hier stimmt einfach alles; Top-Lage, Top-Zimmer, Top-Personal. Die Jungs und Mädels vom Hotel Tres gehen die Extrameile für dich. Und sie tun dies auf eine ungemein hilfsbereite und freundliche Art. Freundlicher Empfang durch Dimas Mittlerweile habe ich ein Tres-Ritual: Nach dem Begrüssungsschwatz mit Hauke oder Dimas von der Reception beziehe ich mein Zimmer und freue mich über den Cava, der in einer Kühlflasche mit weisser Stoffserviette bereit steht. Mein Handgepäck lasse ich gleich stehen. Denn ich will in den chilligen Patio mit den Wasser- und Lichtspielen und der Riesenpalme, von wo aus ich in einem Loungesessel den Welcome Drink geniesse, erst mal in Ruhe ankommen. Checke ich erst spät abends ein, dann bestelle ich mir den leckeren Hamburger mit den handgeschnitzten Pommes aufs Zimmer. Den esse ich im Bett zu TV und ohne Geklecker! In jedem Zimmer gibt es nämlich diese einzigartigen Bedrollovertables – das ist wie essen am Tisch, eben nur im Bett. Der Patio verbindet den alten Stadtpalast aus dem 16. Jahrhundert mit dem neuen Gebäude aus den 50er Jahren zu einer harmonischen Oase im Herzen von Palmas Altstadt. Die 41 hellen Zimmer und Suiten sind in skandinavischem Design eingerichtet – Hoteldirektor Svenn Rudow ist Norweger – allesamt mit einem Touch Sexyness; die Bilder an den Wänden zeigen viel Haut – aber auch hier, stilvoll und cool. Ein magischer Anziehungsort des Lifestyle-Boutiquehotels ist die Dachterrasse; ich liebe den Blick über die in den verschiedensten Terracottatönen schimmernden Dächer; die grosszügigen Innenhöfe, die kleinen Balkone mit der Hängewäsche oder den Kräutertöpfen. Unique ist der kleine Pool auf dem Dach mit dem spektakulären Blick auf die berühmte Kathedrale von Palma. Die perfekte Erholung nach einem ausgiebigen Stadtbummel. Und mit einem Telefonanruf bestellst du dir etwas für den kleinen Hunger oder ein kühlendes Getränk. Im Winter hüpfst du anstatt in den Pool einfach in die Sauna. Und wenn du auf deinem Städtetrip nicht auf dein Workout verzichten willst, dann bringt dich der Personal Trainer vom Tres auch hier, hoch über den Dächern von Palma, zum Schwitzen. Das Tres liegt an einer der besten Lagen in Palma – du erreichst alles Sehenswerte in höchstens zehn Minuten zu Fuss; die Kathedrale, die Meerpromenade, den Jachthafen, die trendigen Bars und leckeren Tapas-Restaurants oder Gourmettempel. Und die bekannten Shoppingmeilen liegen dir geradezu vor den Füssen. Auch hier bietet das Tres einen hauseigenen Special-Service; ein Personal Shopper stellt sicher, dass dir mit Bestimmtheit nichts entgeht, auf was du Lust hast. Trotz den vielen Annehmlichkeiten und Specials ist das Hotel Tres alles andere als ein Schickimicki-Tempel. Hier lautet das Credo schlicht: Freundlichkeit mit Stil an bester Lage zu fairen Preisen. Deshalb bin ich Stammgast. Sollte das Hotel mal ausgebucht sein, so wäre das Hotel Santa Clara eine absolut valable Alternative. ## Schnell Entscheider vor! Sonntagsbrunch im Restaurant PUR… Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/sonntagsbrunch-restaurant-pur-seedamm-plaza Der Sonntagsbrunch im Restaurant PUR im Seedamm Plaza ist legendär: Das ausladende Buffet ist derart bekannt, dass man mit Vorteil weit im voraus einen Tisch reserviert. Die wackere Ente sagt warum… UPDATE: In den ehemaligen Räumlichkeiten des Restaurants PUR befindet sich jetzt das neue Restaurant OLEA. Hier geht’s zum OLEA-Sonntagsbrunch mit mediterranem Flair. Ursprünglicher Review aus dem damaligen Pur: Das Restaurant PUR gehört zum Seedamm Plaza Tagungshotel in Pfäffikon (SZ). Dank dessen grosser Tiefgarage beginnt die Qual der Wahl bereits beim Wählen eines der vielen freien Parkplätze. Sonntags wird ja nicht so viel getagt. Hat man einmal das Restaurant im Erdgeschoss gefunden, wird man von einer der vielen jungen, charmanten Damen an den reservierten Tisch geleitet. Wir dürfen diesmal auf die zuvorkommende Flavia zählen. Allerdings hat es sich dann auch schon mit den einfachen Prozessen… Dezent gedeckter Tisch Gemütliche Atmosphäre im Restaurant PUR Was hätten’s denn gern als Erstes? Unsereiner entscheidet die ganze Woche ja schon berufshalber über allerlei Alternativen sämtlicher Couleur. Naht dann das Wochenende, lehnt Mann sich gern etwas zurück und lässt andere entscheiden. Nicht so im PUR. Kaum fällt man mit noch leicht schlaftrunkenen Augen in die bequemen Sessel, geht ein Entscheidungsmarathon los ähnlich einer simplen Kaffeebestellung bei Starbucks oder so: Mit welchem der vielen Säfte sollte man den Sonntag starten? Oder sollte man sie gar etwas mixen? Ich entscheide mich für Orangensaft mit einem Schuss Multivitaminsaft. Kann nie schaden. Feine Lassis und Fruchtsäfte Dann steht die flinke Flavia aber auch schon wieder am Tisch und erkundigt sich, ob wir auch Eierspeisen mögen? Spiegeleier oder Rühreier oder doch lieber 3-Minuten-Eier? Ich bestelle ein Egg-Benedict. Egg-Benedict ist in allen unseren Reviews von Hotelrestaurants jeweils der ultimative Test: Die kann man so schön türmen und mit Schinken und oder Avocado anreichern und die Hollandaise Sauce kann auch so schön gestalterisch eingesetzt werden. Yummy! Aber Egg-Benedict führen sie leider gar nicht! Oder hat Flavia einfach nicht angeboten ;-) Das wäre vielleicht noch etwas Neues für die Karte? Mit leicht eingeknicktem Blick optiere ich halt für ein Omelett. Ein Kleines, weil das Buffet sieht ja doch noch weitläufig aus, dafür mit allem drum und dran! Yeah! Damen haben es zum Start des Brunches etwas leichter, ihnen entfällt eine der Entscheidungen: Sie können die Frage nach dem Prosecco einfach mit «Ja» beantworten. Viel mehr muss man da nicht machen. Ausser danach mit elegant abgespreiztem, kleinem Finger am Glas nippen, ohne den Lippenstift zu verschlucken. Prosecco zum Auftakt in den Sonntag Morgen Wir Jungs liessen es diesmal beim Orangensaft-Vitaminmix bleiben. Ist sonntags manchmal besser so… Um nicht mit leeren Händen dazusitzen, liessen wir uns zu einem zusätzlichen Lassi im kleinen Glas an seinem Plastikröhrchen hinreissen. Lässt sich schliesslich auch mit abgespreiztem Finger schlürfen. Brunchbuffets ohne Ende Nach der ersten Benetzung des Gaumens machen wir uns an die Erkundung der Buffets. Jetzt gilt es zu wählen vom Früchte- und Müslibuffet, dem Brotbuffet, dem Buffet von Terrinen und Aufschnitt, dem Fischbuffet mit Makrelen, Lachs, Aal und so, dem Käsebuffet, dem warmen Buffet mit Speck und Wurst und allenfalls noch dem Dessertbuffet. Dieses kann man vorerst auch einfach aus der Optionenliste auf später verschieben. Dann fällt wenigstens ein Entscheid schon mal weg… Brunchbuffet vom Feinsten Brunch-Anfängern erläutert Flavia gern das Konzept des PUR-Brunches: Mit der ausladenden Auswahl verschiedener Buffets ist es hier nicht etwa getan, nein, schon zu Beginn wird man freundlich darauf hingewiesen, dass gegen Mittag auch noch ein zusätzlicher, warmer Gang serviert wird! In unserem Fall war ein Entscheid fällig für entweder Rindsfilet, Seeteufel oder Pasta vom Fusilli. Easy! Mit solchem Vorwissen gewarnt, greift der umsichtige Bruncher beim Vorspeisen-Buffet zu einem kleinen Teller! Der sieht schneller voll aus (kann psychologisch helfen beim Kampf gegen einen allfälligen Kalorienüberschuss) und zwingt noch dazu zum Mass halten. Nach einem zweiten kleinen Teller von den weiteren Buffets sind wir reif für eine kleine Zwischenrunde Kaffee. Logisch, auch hier gilt es einen Entscheid zu treffen für eine der üblichen Variationen wie Latte Macchiato, Cappuccino und so. Im Vorteil ist, wer immer denselben Kaffee trinkt. Kann den Brunch um einen Entscheid erleichtern. Mittags nochmal ein Entscheid Gefordert durch die vielen schmackhaften Optionen und flattiert vom eleganten Ambiente mit offenem Cheminée vergeht die Zeit wie im Fluge und so steht die pflichtbewusste Flavia umgehend schon wieder da, um unsere Entscheide bezüglich Mittagsteller einzuholen. Leichtigkeitshalber lässt mich die Vernunft Seeteufel wählen. Andere an meinem Tisch sehen das weniger eng und lassen freudig das Rindsfilet auf seinem Beet aus Fregola Sarda auftischen. Seeteufel mit Sellerie-Wasabi-Kartoffelstock Die Teller sind mit kleinen Portionen luftig arrangiert im Wissen, dass der gröbste Hunger allenfalls bereits gestillt sein müsste und nur noch von einer kleinen Lust lebt. Richtig so! Mein Seeteufel an seinem Sellerie-Wasabi Kartoffelstock schliesst den Brunch jedenfalls mit einem angemessenen Schlussbouquet ab! Das Rindsfilet soll auch sehr gemundet haben, so liess ich mir mit gerollten Augen versichern. Rindsfilet auf Fregola Sarda Das Tüpfchen auf’s Schlussbouquet ist dann noch das Dessertbuffet. Jenes, das man zu Beginn für später ausschliessen kann. Auch hier wird mit kleinen Schälchen von allerlei Versuchungen operiert, so dass nicht wenige Entscheide anfallen, will man sich auf nur 3 Geschmacksvarianten beschränken. Unnötig zu sagen, dass auch dieses Buffet die Geschmacksnoten bestens trifft… Feines Dessetbuffet am Sonntagsbrunch Happy End – die Rechnung Einigermassen betört von so vielen Sinneseindrücken gilt es schliesslich nur noch einen Entscheid zu treffen, nämlich die Rechnung zu verlangen. Mit CHF 79.- pro Person ist der Brunch nicht der billigste am Zürichsee, aber auf jeden Fall sehr preiswert: Es wird einiges geboten und noch viel mehr! Wir brunchten auf Einladung von Larissa Périat, Leiterin Online Marketing des Seedamm Plaza Hotels. PUR Sonntagsbrunch Und von diesen Buffets gilt es zu wählen: Grosse Auswahl an verführerischen Vorspeisen Geräucherte Makrelen, Lachs, Aal, etc. Krustentiere in ihrem eigenen Schälchen Antipasti Schweizer Terrinen und Aufschnitte Rinds-, Kalbscarpaccio, Vitello Tonnato und so Frische Früchte, Brotauswahl, Müsli Eierspeisen nach Wahl (leider kein pochiertes Ei, das ist jeweils unser ultimative Test) Mittagsgerichte wie Rindsfilet, Seeteufel oder Pasta Grosse Auswahl an Rohmilchkäse Zahlreiche Dessert- und Eisspezialitäten Und wie hast Du Dich entschieden? Adresse: Restaurant PUR Seedamm Plaza Seedammstrasse 3 8808 Pfäffikon SZ Telefon +41 55 417 17 17 PUR Brunch Website. Der Sonntagsbrunch beginnt um 10:30. ## Im Februar nach Venedig? Sicher nicht, oder doch? Quelle: https://reisememo.ch/italien/staedtereise-venedig In unseren Breitengraden würde sich der Februar ja für einen Aufenthalt in den verschneiten Bergen anbieten. Aber Walter wünschte sich zu seinem 50. Geburtstag eine Reise nach Venedig. Venedig im Februar!?! Allzu begeistert war ich von seiner Idee ja nicht. Trotz seinem Argument, dass Venedig im Februar so mystisch sei. Ich sah mich lieber an der wärmenden Frühlingssonne auf dem Markusplatz an der Cappuccino-Tasse nippen, statt an einem grauen, nass-kalten, nebligen Februar-Tag durch die Gassen zu schlendern. Aber fein, schliesslich geht es um seinen 50. Geburtstag und ich (als Italienerin) war noch nie in Venedig. Höchste Zeit also, diese Reise nachzuholen – Februar hin oder her. Blick auf die Chiesa San Giorgio Maggiore – wie mystisch… So mache ich mich einigermassen widerwillig an die Reiseplanung und unterbreite dem angehenden Geburtstagskind Hotelvorschläge. Sein Entscheid ist schnell gefällt. Da Walter auf Designhotels steht, wählt er das Hotel Palazzina Grassi, gestaltet von Stardesigner Philippe Starck. Vermutlich wird da wieder mal alles superschick – aber voll unpraktisch sein. Wie so oft in den Designhotels. Aber hey, es ist schliesslich sein Geburtstag und seine Wahl! Allfällige Kritik kann er dann gleich an sich selbst auslassen. Oder an Philippe, mir egal. Als ich im Netz nach den Transfer-Möglichkeiten vom Flughafen in die Lagunenstadt surfe, entdecke ich nicht nur unser Wassertaxi, sondern für den nächsten Tag auch eine private Gondelfahrt mit Überraschungseffekt! Bingo! Das ist genau, was ich brauche! Für einen Bruchteil einer Sekunde zögere ich dann doch bevor ich buche… ob Walter das mögen würde? Er ist ja nicht gerade der Oberromantiker – um es mal gelinde auszudrücken. Und Überraschungen findet er jeweils auch nur bedingt lässig. Dennoch buche ich die Gondelfahrt. Schliesslich durfte er ja schon Destination und Hotel wählen. Mit SWISS in die Lagunenstadt Als wir uns am frühen Abend zum Flughafen Zürich begeben, regnet es in Strömen. Plötzlich wird mir wieder bewusst, warum ich im Februar nicht unbedingt nach Venedig wollte… Auf dem Weg zum Gate ertönt eine Meldung; Swiss Flug LX1664 nach Venedig ist verspätet. Mein erster Gedanke: Was ist, wenn der Flug noch abgesagt wird? Meine Gondelfahrt!! Mit dem Zug wird Walter auf keinen Fall reisen wollen. Also bitte, bitte, liebe SWISS – lass mich jetzt nicht im Stich! Bevor ich in meinem Kopf alle möglichen Alternativen der Anreise nach Venedig ausgedacht habe, werden wir aufgefordert, in eine Ersatzmaschine (!) einzusteigen. Nach der umständlichen Enteisung (warum das denn?! Es regnet doch in Strömen?) hebt die Fokker schlussendlich doch noch ab in den inzwischen pechschwarzen Zürcher Nachthimmel. In Venedig angekommen, erwartet uns Wassertaxista Manuele, der uns zu später Stunde unter der Rialto-Brücke vorbei doch noch unversehrt ins Hotel bringt. Phuh, nochmal gutgegangen. Jetzt erst mal tief durchatmen und gute Miene zum bösen Spiel machen! Venedig by night PalazzinaG Designhotel Als wir im Hotel einchecken, bin ich positiv überrascht! Die Lounge Bar präsentiert sich in traditionellem, venezianischem Dekor mit Spiegeln, Glas und Mahagoni, gekonnt kombiniert mit zeitgenössischen Designelementen. Restaurant und Lounge im PalazzinaG Nach einem Begrüssungs-Prosecco bin ich schon auf das Zimmer gespannt! Aber auch da waren all meine Befürchtungen umsonst. Unser in elegantem Weiss gehaltene Spiegelzimmer ist top! Das Bad ist riesig ebenso wie die Regendusche. Spiegelfotografie ohne Fotograf (gewusst wie…) Was Designer allerdings nie so richtig hinbekommen, ist genügend Ablagefläche für Necessaire und Schmink-Etui. Ich denke jetzt mal nicht, dass ich da besonders viel Platz benötige, aber meine Ansprüche sind offenbar trotzdem grösser, als was Stardesigner an Platz hergeben mögen. Zudem sind Designer-Lavabos – diese Dinger, die zwar heiss aussehen, wo man aber die Hände kaum unter den Wasserstrahl bringt – manchmal auch etwas nervig. Die Ausführung im PalazzinaG sieht diesbezüglich besonders entspannt aus, besteht das Lavabo doch praktisch nur aus einer kaum eingerahmten Fläche und der Wasserhahn ist genügend weit oben montiert. Überraschenderweise halten sich die seitlichen Spritzer in engen Grenzen und man hat das erhabene Gefühl, das Wasser offen auf den Waschtisch fliessen zu lassen, ohne gross Wasserschaden anzurichten. Das fand ich dann doch noch cool. Designer Lavabo Was uns aber besonders erfreute, war die Soundanlage: Statt der sonst üblichen iPod/iPad oder sonstigen iPhone Docking Stations, für die wir nie das richtige Modell dabeizuhaben scheinen, wird hier ein schlichter 3.5 Millimeter Stecker an einem Wandkabel angeboten. Daran lässt sich nun wohl so ziemlich jedes Smartphone anhängen. Yeah! Let the music play! I just wanna dance the night away… Jetzt aber: Die Gondelfahrt der «andern» Art Die vereinbarte Gondel-Anlegestelle für meine Überraschungsfahrt am nächsten Tag liegt hinter dem berühmten Markusplatz. Ich bin angewiesen, uns dort bei Antonella zu melden. Und NUR bei Antonella. Sonst klappe es nicht! Antonella habe langes, dunkles Haar und braune Augen – also wie etwa 95% der Italienerinnen… Ja bravo! Lustigerweise erkenne ich Antonella dann allerdings sofort – denn ausser ihr stehen praktisch nur Gondolieri herum, die auf ihre Kunden warten. Gondolieri warten auf Kundschaft… oder machen eine Siesta… Wir wollen gerade in der uns zugewiesenen Gondel Platz nehmen, da sorgt Walter gleich mal für nicht wenig Aufregung unter den Gondolieri, als er seine GoPro Kamera auf der neu bemalten Gondel festmachen will. Nach einigem hin und her mit den herumstehenden Gondolieri erlaubt ihm unser Gondelmann Domenico dann doch noch, die Kamera im Innern der Gondel festzuzurren. Ok – die erste Aufruhr haben wir im Griff, wieder durchatmen. … es geht los! Schon bei der ersten Abzweigung im engen Kanal wird mir jedoch mulmig, als die Gondel nur Zentimeter vorne und hinten um die Ecke schrammt. Als es bei der nächsten Kurve praktisch noch knapper wird, dämmert es mir, dass Gondoliere Domenico es wohl im Griff hat und weiss, was er tut… Umso besser, denn ein Grossteil der Überraschung hat mit einer gelungenen Gondelfahrt zu tun: Antonella folgt uns unauffällig via Seitensträsschen und fotografiert unsere Rundfahrt auf Schritt und Tritt! Domenico schifft uns gelassen an der Rialto-Brücke und am Palazzo von Marco Polo vorbei. Auf Walters müden Spruch “Marco who?” erwidert unser Gondoliere mit stoischer Ruhe: “Marco Polo! Auf italienisch: Pollo.” Wir krümmen uns. Ich mag Leute, die Walters Humor so witzig kontern :-) Gondoliere So langsam entspanne ich mich, just bevor es soweit ist: Unser Gondoliere paddelt uns gekonnt um eine weitere Ecke, als das Geburtstagskind an der nächsten Brücke über unseren kleinen Seitenkanal den persönlichen Geburtstagsgruss entdeckt. Antonella hatte an einer der vielen kleinen Brücken eine Fahne aufgehängt mit den besten Wünschen für Walter! Zu Walters 50. Geburtstag Walter äugt verdutzt hinter seiner riesigen Spiegelreflexkamera hervor und fragt ungläubig: «Was ist das denn?!» Bis es ihm dämmert und er über das ganze Gesicht strahlt. Juhuuii, Überraschung geglückt! Geburtstagskind happy! Einen Wurf Rosenblätter auf die Gondel hätte Antonella übrigens auch noch im Angebot gehabt. Darauf habe ich allerdings dankend und wohlweislich verzichtet; man will ja die Romantik nicht grad überstrapazieren… ;-) Walter kann’s noch gar nicht fassen… Venedig im Februar Einen Kurztrip nach Vendig kann ich im Februar also doch noch sehr empfehlen! Wir hatten wunderbares Wetter. Basilica di Santa Maria della Salute Und die Stadt hat – in der Tat – vor allem gegen die Abenddämmerung hin etwas Mystisches an sich. Und toll war, dass (angeblich) nur wenig Touristen in der Stadt weilten. Ich möchte ja nicht wissen, wie es im Frühling/Sommer in den engen Gässchen und auf den kleinen Kanälen zu und her geht. Dogenpalast am Markusplatz mit Campanile Hier noch fünf Tipps, was man in Venedig unbedingt mal gemacht haben muss: Eine Fahrt mit der Gondel durch den Canale Grande – ob nun mit oder ohne Überraschungseffekt; ein Muss! Besuch der Basilica San Marco mit dem Markusplatz Einmal über die Rialto-Brücke laufen Besuch eines Bacaro; einer venezianischen Stehbar, in der man ein paar leckere Häppchen – die Cicheti – geniesst Besuch des Peggy Guggenheim Museums (Kunstsammlung mit überwältigenden Meisterwerken des 20. Jahrhunderts) Und hier noch weitere Impressionen: ## George Bar & Grill – Unterwegs mit Food-Bloggern Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/george-bar-grill-zuerich-foodblogger-treffen Kürzlich lud local.ch ins George Bar & Grill in Zürich zum Treffen der Food-Blogger ein. Da gutes Essen auch in die Blogkategorie «Lifestyle» fällt, kamen nebst den renommierten Foodbloggern von Harry’s Ding und Das Filet auch einige Fashion- und Lifestyle-Blogger dazu. Bisher hatte ich nur an Treffen unter Reisebloggern teilgenommen und war entsprechend gespannt auf den neuen Mix… Wir starteten den Abend bei Max Chocolatier, wo es ziemlich exotisch zu und her ging und wo sich alles nur um das Eine drehte: Freunde der guten Schokolade wahnsinnig zu machen… Doch bevor es so richtig zur Sache ging, durfte ich ein paar Praxistipps über Food-Fotografie zum besten geben, damit Schnappschüsse allenfalls noch besser gelingen. Danach stürmten wir bei bei ziemlich heftig Wind und Wetter ins elegante George Bar & Grill Restaurant, seines Zeichens jubelnde Dritte am Best of Swiss Gastro Award 2016 in der Kategorie «Trend». Unsere Blogger-Runde wurde neben der stimmgewaltigen Pianistin an Hochtischen aufgereiht für den einführenden Drink. Den «Winter George» aus Cointreau, Amaretto, Orangensaft und Spuren von Muskatnuss mixt man sich praktisch selber. Stilgerecht aus dem George Bar & Grill Flachmann… Flachmänner von George Bar & Grill Die Bar war denn auch der Startschuss für eine hemmungslose Foto-Orgie: Unter Gleichgesinnten mutieren Blogger offenbar zu Besessenen – den ganzen Abend wurde geknippst, gehashtagged und instagrammed was das Zeug hält. Katja fühlt sich ja immer etwas unwohl, wenn ich in Restaurants mein Canon Spiegelreflex Kameramöbel zücke, um das Essen zu fotografieren (immerhin immer ohne Blitz). Aber an diesem Abend gab es keine Skrupel! Einige der Blogger zückten gar Scheinwerfer, um raffinierte Beleuchtungseffekte zu erzielen. Zur Not beleuchtete man einander auch mal mit dem Smartphone die Szene. Was für ein Wahnsinn ;-) Bloggerin Sylwina und David bei der «Arbeit» Danach ging es an einer grossen Tafel weiter: Eine grosse Glasscheibe schirmte uns akustisch gegen das restliche Restaurant ab, während sie uns gleichzeitig nicht abschottete und den restlichen Gästen Einblicke gewährte in das eigentümliche Essverhalten von Food- und Lifestyle-Bloggern… Denn sobald das verführerisch Gegrillte auf dem Tisch steht, greifen Food-Blogger nicht etwa zu Messer und Gabel, sondern zu Smartphone und Scheinwerfer. Und das alles im Namen von Ruhm und Ehre, denn von ihrer Publikation leben können nur die allerwenigsten Blogger. Bone in Rib Eye und Tenderloin vom Black Angus Beef an ihrer halbierten Riesencrevette Wer wissen will, wie das Essen und insbesondere das vor Ort trockengereifte Schweizer Rindfleisch vom Lavasteingrill schmeckt, liest am besten bei Das Filet nach. Keiner schreibt karnivor treffender als David Schnapp! Seine teilweise kritischen Zwischentöne begründet er mit viel Fachkompetenz, so dass er stets glaubwürdig ist. Als ich ihn vor Ort nach dem Geschmack des Fleisches fragte, kam seine Antwort jedenfalls wie aus der Pistole geschossen… Stimmige Fotos des Abends haben auch Christina von New in Zurich, Sylwina vom gleichnamigen Blog, Glenn von Londonjames oder Darya von Swissglam publiziert. Summa summarum war es interessant, sich mit Bloggern anderer Stilrichtungen auszutauschen. Wir hatten schon von andern Bloggerinnen gehört, dass es unter Reisebloggern viel entspannter sei als bei den unter Konkurrenz oder Neid leidenden Lifestyle- und Fashion-Bloggerinnen. Unser Abend war jedenfalls relaxed und wir werden künftig auch einen Scheinwerfer mitschleppen. Für den Fall der Fälle des allzu schwachen Schummerlichts. Adresse: George Grill & Bar Sihlstrasse 50 8001 Zürich +41 44 444 50 60 Blogger-Outreach von local.ch Zum Event hatte local.ch eingeladen: Da 30% der Suchanfragen auf ihrem Informationsportal Restaurants betreffen, ist ihnen der Bezug zum Thema Gastro sehr wichtig. Schliesslich bieten sie ja mit Localina auch eine eigene Online-Buchungsplattform für Restaurants. Perfekt organisiert wurde der Event von Harry und Carrie von Harrysding.ch. Und Gastgeber Robin erklärte uns nicht nur, warum das Restaurant jeden Abend ausgebucht ist, er zeigte uns auch den Kühlschrank, in dem das «Herz» des Restaurants laufend nachreift… Robin Knobel, stv. Geschäftsführer George Bar & Grill und Chefkoch ## Max Chocolatier – Pralinen zum Verlieben! Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/max-chocolatier-zuerich Wieder mal richtig Lust, dich zu verlieben? Wir haben uns bei Max Chocolatier in Zürich umgesehen und sind jetzt Feuer und Flamme – für die kleinen Pralinen! Max Chocolatier ist eine Schokolademanufaktur aus Luzern mit einem Ableger an der Schlüsselgasse 12 in der Zürcher Altstadt. Schon beim Betreten des kleinen Geschäfts wird schnell klar, dass sich hier alles nur um das Eine dreht: Freunde der guten Schokolade wahnsinnig zu machen… Max Chocolatier Pralinen Bei Sales & Marketingleiterin Claudia Wiedergrün ist man an der richtigen Adresse, will man seine Geschmacksnerven an den Rand eines Zusammenbruchs bringen. Die gerade erschienene Frühlingskollektion bringt beispielsweise Kombinationen von subtropischem Litschi-Gelee und pikantem Thailand-Chili. Dem richtig scharfen… Doch bevor man mit verschämt hochrotem Kopf anläuft, kühlt eine geschmeidige Edelweiss-Schokolade die Gemüter. Phuh, Schwein gehabt… Die Bloggerinnen von Swiss Glam, Franziska Freiermuth und Nadja Mathis waren von der neuen Frühlingskollektion hin und weg! Ihre Fotos finden sich bei Instagram unter #localgastro. Exotische Schokolademischungen Andere Pralinen des Sortiments hören auf schlichte, aber vielversprechende Namen wie Java 64% oder Crudo 70% oder das Fernweh auslösende Elvesia 74% aus der dominikanischen Republik. Hier darf es nicht erstaunen, wenn dem Gaumen Noten von Schwarztee und Tabak vorgegaukelt werden. Weitere Varianten kaprizieren sich mit Erdnuss, Amaretto, Champagner, Portwein, Wildrose & Hibiskus, Pinienkernen oder Pistazien. Oder auch mal mit Mandarine und Saffran. Pralinen zum Verlieben eben! Nebst feinen Pralinen gibt’s bei Max Chocolatier auch leckere Baumnuss-Gugelhöpfli Aber was soll ich die Schokolade im Detail beschreiben? Meine Empfehlung lautet, hingehen und probieren! Denn wie schon Forrest Gump wusste: Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen, man weiss nie was man bekommt… Blogger-Event von local.ch Wir waren anlässlich eines Foodblogger-Events von local.ch bei Max Chocolatier. In diesem Rahmen durfte ich auch ein paar Praxistipps über Food-Fotografie zum besten geben. Hier habe ich 14 Tipps für Food-Blogger zusammengestellt, mit denen Schnappschüsse allenfalls noch besser gelingen. Hier geht’s zu meinen 14 Tipps für attraktive Food-Fotos! ## 14 Foto-Tipps für Food-Blogger Quelle: https://reisememo.ch/bericht/food-blogger-fotografie-tipps Tipps für beflissene Food-Blogger: Welche Stile der Food-Fotografie gibt es? Wie verhält es sich mit Farben? Wie mit Proportionen und Tiefenschärfe? Von Proportionen oder dem goldenen Schnitt In der Fotografie wie in der Malerei, Architektur oder Bildhauerei sind Proportionen von zentraler Bedeutung: Sie stellen Bezüge her zwischen den dargestellten Objekten und rücken sie ins rechte Licht. Im besten Fall stellen Proportionen die Objekte in ein Spannungsverhältnis zu Rand oder Hintergrund. Aber was ist ein «Spannungsverhältnis»? Und wie erreiche ich es? Ein Verhältnis im gestalterischen Sinne ist der Bezug zwischen zwei Werten, z.B. 1 zu 2. In der Natur kommt ein Verhältnis besonders oft vor und zwar 1 zu 1.618033. Das scheint ein eigenartiger und zufälliger Wert. Analysiert man aber verschiedene Formen mathematisch, wird man recht schnell auf die Zahlenreihe 1 – 1 – 2 – 3 – 5 – 8 – 13 – etc. stossen, die nach dem Mathematiker benannte Fibonacci-Reihe: Man zählt die zwei letzten Werte zusammen und erhält so den nächsten Wert. Leonardo Fibonacci: 0,1,1,2,3,5,8,13, ? Welche Proportion versteckt sich hinter dieser Zahlenreihe? Goldene Proportionen der Fibonacci-Zahlen Je höher die Werte, also z.B. 3:5 oder 5:8 desto mehr nähert sich ihr Verhältnis dem Wert 1.618033, besser bekannt als goldener Schnitt! Weil dieser Wert in der Natur omnipräsent ist und sich unser Auge daran gewöhnt hat, erkennen wir ihn als «natürlich schön». Deshalb kauft Mann ja mit Vorteil immer eine ungerade Anzahl Blumen, z.B 3 oder 5. Fallen sie in der Vase in entgegengesetzte Richtungen, stellen sie immer ein Spannungsverhältnis wie 1 zu 2 oder 2 zu 3 dar und sehen also «natürlich» schön aus ;-) Symmetrie ist auch schön, also ein Verhältnis von 1:1, aber nicht besonders spannend. Verhältnisse von 2:3 oder 3:5 gelten als Spannungsverhältnisse, weil sie zwischen den Objekten einen kraftvollen und vom Auge erkennbaren Bezug herstellen. Und was hat das jetzt mit meiner Fotografie zu tun? Nun, als erstes heisst das, dass man Personen nur in Ausnahmefällen in die Mitte eines Fotos rücken sollte. Das wird vermutlich eine langweilige Aufnahme. Man sollte sie je nach Hintergrund nach links oder rechts so aus der Mitte heraushalten, dass zwischen links und rechts ein Spannungsverhältnis entsteht. Dasselbe Prinzip lässt sich auf Food-Fotografie anwenden: Das Sujet sollte nicht in der Mitte positioniert werden, sondern mit Vorteil nach einer Seite versetzt im Verhältnis 1:2. Deshalb haben viele Fotoapps von Smartphones zwei Linien im Suchfeld: Man kann sie verwenden, um Objekte präzis im Spannungsverhältnis 1:2 auszurichten. Und zwar in der Breite wie auch in der Höhe. Food-Foto Stilrichtungen In der Food-Fotografie gibt es hauptsächlich zwei Richtungen, «Flat Lay» Aufnahmen und die räumliche Perspektive. Erstere bezeichnet von oben fotografierte Teller und Gerichte, Zweitere von der Seite geschossene Aufnahmen. Soweit ich beobachten kann, ist es eine Geschmackssache, welche der beiden Richtung man bevorzugt. Bei Flat Lay ist allenfalls darauf zu achten, dass man das Gericht nicht einfach in der Mitte des Fotos abbildet. Da müsste schon das Essen selber für die Spannungsverhältnisse auf dem Teller sorgen, damit es eine attraktive Aufnahme wird. Und bei perspektivischen Fotos ist auf noch viel mehr zu achten… Hier meine 14 Tipps für Food-Fotos und Gestaltungsprinzipien dahinter Wo kein Copyright angegeben ist, sind die Fotos von mir. So kann ich sie kritisieren, ohne mir eine Watschn einzufangen ;-) 1. Flat Lay mit angeschnittenem Teller für erkennbare Proportionen Durch das Abschneiden, oder eben setzen des Bildrandes, werden Proportionen von runden Elementen erst lesbar. Runde Objekte sind schwieriger in Spannungsverhältnisse zu setzen, da die Flächen zwischen ihnen für das Auge schwierig erfassbar sind. Geometrische Grundformen erkennen wir leichter. Folgende Komposition von Charlotte Meyer spielt gekonnt mit weichem Seitenlicht und einem Spannungsverhältnis zwischen Hauptmotiv und unscharfen «Störern» am Rand. Das Auge wandert gespannt hin und her. © Charlotte Meyer von Chef’s Handyman 2. Flat Lay mit weichem Seitenlicht Durch das weiche Seitenlicht ergeben sich im folgenden Foto diverse Schattennuancen. Bei der Verwendung im Wirtschaftsmagazin Bilanz wurde das Bild passend geschnitten, ähnlich wie obige Aufnahme von Charlotte. © Fabian Häfeli von fabianhaefeli.ch 3. Spiegelungen gestalterisch einsetzen Spiegelungen von Leuchten oder Kerzen können den Bildaufbau unterstützen. Bei «schönem» Licht im Restaurant ist anschliessend aber auf die Farbtemperatur des Fotos zu achten: Ein Gelbstich ist fast vorprogrammiert! In Bildbearbeitungstools wie Adobe Lightroom lässt sich das einfach beheben. Leicht schief aufgenommenes Foto mit Gelbstich In Lightroom kann das Foto auch leicht gedreht werden, wenn die Ausrichtung nicht stimmt, siehe schiefe Gläser. Auch lassen sich «Highlights» wie Kerzen oder Scheinwerfer etwas dimmen, damit sie nicht so stark aus dem Bild fallen. Bildbearbeitung in Adobe Lightroom Als Farbkorrektur kann man den Schieber für Weiss etwas hochdrehen, dann erscheinen Teller weisser und das Essen kommt stärker zur Geltung. In der Galerie ist der generelle Gelbstich der noch nicht bearbeiteten Fotos gut zu erkennen. 4. Blende nicht allzu gross wählen, sonst ist zu wenig erkennbar Die Tiefenschärfe lässt sich mit der Blende steuern: Eine tiefe Blendenzahl wie 3.5 bedeutet eine grosse Blende, also eine grosse Öffnung. Dies reduziert die Tiefenschärfe. Kleine Blenden wie 16 oder 18 erhöhen die Tiefenschärfe. Wie folgendes Foto zeigt, sollte man die Blende nicht allzu gross wählen, sonst ist auf dem Foto zu wenig zu erkennen. Smartphones der neusten Generation simulieren diesen Effekt mittels Software. Man markiert auf dem Sucher die Stelle, die scharf sein soll, der Rest wird leicht unscharf dargestellt. Zu grosse Blende, auf dem Foto ist zu wenig scharf zu erkennen 5. Bewegung kann man auch als Video einfangen! Wenn es «Action» auf den Teller gibt, sollte die Kamera bereit sein… (allenfalls auch mit Video). Auch für Video geeignet: Action beim Servieren 6. Essen zu Zweit Isst man in guter Gesellschaft, kann der zweite Teller als weiteres Gestaltungselement herhalten. Es ist darauf zu achten, dass die weiteren Personen das Bild nicht stören. Zweiter Teller als Dekoration in der Bildkomposition 7. Diagonalen geben der Bildkomposition Dynamik Fotos mit diagonalen Elementen wirken oft lebendiger. Christian Geisler vom Kunsthof in Uznach© Walter Schärer Grossküchen wie diese von Christian Geisler aus dem Kunsthof in Uznach sind meist zwar relativ gut ausgeleuchtet, meist empfiehlt sich trotzdem das Fotografieren mit externem Blitzgerät. Die Köche bewegen sich nämlich meist bei der Arbeit – im Gegensatz zu ihrem Essen, das man immer ohne direkten Blitz fotografieren sollte. Das wird selten etwas. 8. Auf eindeutige Proportionen und Spannungsverhältnisse achten Dieses Foto versucht zwar, dynamisch wirkende diagonale Elemente einzusetzen, nimmt dafür aber das Hauptsujet zu stark in die Mitte. Dadurch verliert es an Proportionen und damit an Kraft. Einmal vom Gelbstich abgesehen ;-) Sujet zu stark in der Mitte und erst noch mit Gelbstich 9. Eigene Bildsprache entwickeln Mit der Zeit wird die engagierte Fotografin, der anspruchsvolle Fotograf, eine eigene Bildsprache entwickeln wollen. Ich versuche es aktuell mit «Störern», also Objekten, die das Bild eigentlich stören, dadurch aber auch den Fokus auf das Relevante lenken. Oder das Interessante kaschieren und dadurch neugierig machen. Versuch der eigenen Bildsprache mit «Störern» im Bild 10. Früh im Restaurant erscheinen Als Food-Blogger lohnt es sich, früh in Restaurants zu erscheinen. So kann man die Location fotografieren bevor man in Copyright– oder Privacy-Probleme mit anderen anwesenden Gästen gerät. Ich empfehle, grundsätzlich keine weiteren Gäste zu fotografieren. Man könnte dadurch ja auch das Restaurant in Copyright-Schwierigkeiten bringen… Früh im Restaurant zu erscheinen kann sich lohnen Noch nicht besetzte Tische im Mercedes Museum 11. Abdunkeln mit einer Vignette Je nach Sujet kann eine Vignette ein geeignetes Stilmittel sein, um den Fokus zu legen: Durch eine verlaufende, leichte schwarze Umrandung wird die Mitte betont. Vignette: Abgedunkelte Ränder unterstützen den Fokus auf die Mitte 12. Farbwelt dem Sujet anpassen Die Farbwelt eines Fotos kann das dargestellte Essen unterstützen, z.B. braunen Kaffee. © Nicolas Glauser von travelita.ch 13. Storytelling einsetzen Ein Foto kann auch das beabsichtigte Storytelling unterstützen: Im folgenden Beispiel ist der Titel des Artikels «Kein Tex-Mex«. Aber genau danach sieht das Foto doch aus, sagt sich der geneigte Leser und fährt neugierig mit der Lektüre fort. © Harry H. Meier von Harrys Ding Storytelling sollte man generell grosszügig einsetzen: Ein lapidarer Beschrieb des Restaurants und des gebotenen Essens ist einigermassen langweilig nachzulesen. Mit Storytelling-Methoden sollte ein Spannungsbogen nicht nur in den Fotos, sondern auch in der Geschichte gefunden werden. Hier ein Beispiel, wie der Storytelling-Berater Joel Blom die englische About Us Seite unseres Reiseblogs per Storytelling aufgepeppt hat. Zusammengenommen achtet der auf gute Aufnahmen bedachte Food-Blogger also auf Proportionen im goldenen Schnitt Farbgebung Lichtführung Vorder- und Hintergrund Unterstützende Gegenstände Vollflächige oder teilweise Abbildung Aufnahmewinkel vs. Flat Lay Lichtführung Weissabgleich Tiefenschärfe Und natürlich auf gutes Essen ;-) Aber 13 Tipps sind natürlich nicht 14. Deshalb hier noch ein kleiner Trick: 14. Food-Blogger Extra-Tipp für bessere Bilder-SEO: Speisekarte fotografieren! Die Suchmaschinenoptimierung (SEO) kann man mit relevanten Keywords erhöhen. Aber auch die Fotos können mit Namen versehen werden, die den Inhalt beschreiben. Das macht es Suchmaschinen leichter, die relevanten Fotos zu zeigen, wenn jemand in Google Bilder sucht. Damit man später bei der Bildbearbeitung noch weiss, was man gegessen hat, lohnt es sich, die Speisekarte zu fotografieren! Danke den Food-Bloggern oder -Fotografen Charlotte, Fabian, Nicolas/Anita und Harry für die Zurverfügungstellung ihrer Fotos! En Guete mitenand! { "@context": "https://schema.org", "@type": "FAQPage", "mainEntity": [{ "@type": "Question", "name": "Was ist ein Spannungsverhältnis?", "acceptedAnswer": { "@type": "Answer", "text": "Ein Verhältnis im gestalterischen Sinne ist der Bezug zwischen zwei Werten, z.B. 1 zu 2. In der Natur kommt ein Verhältnis besonders oft vor und zwar 1 zu 1.618033. Das scheint ein eigenartiger und zufälliger Wert. 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Für uns Grund genug, nur schon der gewagten Namensgebung halber ins Wallis zu reisen… Wie bitte kommt man auf die Idee, ein Hotel auf den Namen „Die Ziege“ zu taufen? The Capra Hotel Das Capra Hotel im Herzen von Saas-Fee wurde bereits vor einem Jahr von ein paar englischen Freunden eröffnet. Im Soft-Opening-Verfahren wurde während eines Jahres an den baulichen und betrieblichen Verfahren getüftelt, bis das Hotel dann im Dezember 2015 offiziell durch Hoteldirektor Raphael Herzog und Vizedirektorin Claudia Schibler eröffnet wurde. Hoteldirektor Raphael Herzog Den Engländern stachen die schwarz-weissen, unternehmungslustigen Walliser Bergziegen derart ins Auge, dass der Name für ihre kleine Luxusoase schnell gefunden war. Die Ziege findet sich denn auch in den 14 grosszügig ausgestatteten Suiten wieder: Zwar kann man die rote „Bitte nicht stören-Lampe» per Lichtschalter betätigen, authentischerweise hängt man allerdings die kleine hölzerne Ziege an die Türfalle. Die kleine Geiss verfolgte uns immer wieder. Walter versuchte zwar, sie lautstark zu vertreiben, sie schaffte es aber dennoch immer wieder mal auf das eine oder andere Bild :-) Spieglein, Spieglein an der Wand – wer ist die schönste Ziege im ganzen Land? Das Intérieur des Hotels ist im leicht britisch angehauchten Alpin-Chic gehalten. Die Caros jedenfalls lassen einen Bezug zum britischen Hintergrund der Investoren zu. Der Blick vom Balkon auf die traumhaft schöne Bergkulisse von Saas-Fee erinnert dann allerdings wieder; wir sind in der Schweiz. Wohnzimmer der Family-Suite La Locanda Restaurant Das Essen im Capra übertrifft alle unsere Erwartungen! Dafür verantwortlich ist der Sternekoch Oliver Glowig, der in seinem gleichnamigen Restaurant in Rom mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet wurde. Für das Restaurant «La Locanda» im Capra liess Glowig gleich sein ganzes Team aus Rom anreisen. Wenn er dann selbst mal nicht vor Ort ist, sorgt Sous-Chef Daniele Corona dafür, dass seine moderne italienische Küche mit einem unverwechselbaren schweizerischen Touch serviert wird. Sous-Chef Daniele Corona beim Anrichten Auch der Service lässt keine Wünsche übrig; aufmerksame, sympathische Kellner, die sich gekonnt in mehreren Sprachen um ihre Gäste kümmern. Und auch die Vizedirektorin Claudia Schibler packt mit an und hilft im Service, sollten die Gäste alle gleichzeitig bedient werden. Wir genossen einen rundum gediegenen Abend. La Locanda eignet sich für Gourmetliebhaber, die in einer intimen und persönlichen Atmosphäre dinieren möchten. Das Menu Mit einem Amuse-Bouche werden wir erst mal willkommen geheissen, bevor es dann richtig zur Sache geht: Amuse-Bouche von der Ente an Süsszwiebel Zum Brot wird Cremania gereicht, ein Frischkäse aus Büffelmilch Raffinierte Vorspeise: Langustine mit Burrata im Artischockenboden Variation vom Eringer Rind mit Selleriepüree, Filet, Querrippe auf Tatar Walter konnte der süssen Versuchung nicht widerstehen und bestellte ein Granatapfelmousse (weil doch Granatäpfel so gesund sind…). Granatapfelmousse an Himbeeren Aber auch ich kam nicht zu kurz! Zu meinem Espresso wurden feine Zeppole aufgetischt. Das sind kleine warme(!) Berliner – allerdings ohne Füllung. Eigentlich wollten wir nur je ein Stück probieren. Aber die kleinen Dinger waren so lecker, dass wir sie einfach verspeisen MUSSTEN! Ausserdem probierte ich ein «Bacio di dama», im Prinzip italienische Luxemburgerli. Köstlich! Zeppole, Orangentorten, Pralinen, Bacio di Dama zum Dessert Dieses exquisite Menu rundeten wir ab mit einem Schlummertrunk von der ausladend bestückten Hotelbar. Walter befand den Tequila Añejo eines Versuches würdig, ich einen Grappa di Brunello. Am Kaminfeuer schmeckt es einfach noch besser. Auch wenn wir ab und zu vom Ziegengebimbel gestört wurden… Tequila Añejo und Grappa mit Ziege Im Capra geht es also alles andere als zickig zu und her! Geboten wird eine aufmerksame und herzliche Gastfreundschaft in elegantem Ambiente mit hochstehender Gourmetküche. Und auch am «Tag danach» startet man mit einem solchen Frühstück beschwingt und tierisch gut in den neuen Tag! Frühstück mit freundlichem Cappuccino Pochiertes Ei auf Avocado und Lachs Hoteladresse The Capra Lomattenstrasse 6 3906 Saas-Fee Tel +41 27 958 13 58 E-Mail: reservation@capra.ch { "@context": "https://schema.org", "@type": "Hotel", "name" : "The Capra", "description" : "Gemütliches Boutique-Hotel im Herzen von Saas-Fee", "address" : { "@type" : "PostalAddress", "addressCountry" : "CH", "addressLocality" : "Saas-Fee", "addressRegion" : "Wallis", "postalCode" : "3906", "streetAddress" : "Lomattenstrasse 6" }, "telephone" : "+41 27 958 13 58", "image" : "https://reisememo-wpengine.netdna-ssl.com/wp-content/uploads/2016/02/Cheminee-Capra-Hotel.jpg", "starRating" : { "@type" : "Rating", "ratingValue" : "5"}, "priceRange" : "CHF432 - CHF1309" } Mittelallalin – Der Hausberg von Saas-Fee Rund um Saas-Fee laden viele Winterwanderwege zu einem gemütlichen oder sportlichen Winterspaziergang ein. Details zu den vielseitigen Möglichkeiten findet man hier. Walter und Katja am Mittelallalin mit Aussicht auf das Stellihorn Wenn man schon mal in Saas-Fee ist, darf man auf keinen Fall die höchstgelegene U-Bahn der Welt – die Metro Alpin – verpassen! Damit gelangt man nämlich bequem auf den Mittelallalin (3500 m ü. M.). Vom «Threes!xty» – dem weltweit höchstgelegenen Drehrestaurant – geniesst man die herrliche Aussicht bei Speis und Trank. Das Restaurant dreht sich nämlich in einer Stunde um 360 Grad. Blick aufs Stellihorn Idyllisches Saas-Fee Ach übrigens… obwohl uns das Geisslein fast überall hin begleitete, auf dieser Höhe schaffte es die kleine Ziege dann doch nicht aufs Foto! ;-) Unser Dank geht an… Herzlichen Dank an Raphael Herzog, Direktor des Capra Hotels, und Vizedirektorin Claudia Schibler. Wir haben das Wochenende bei Euch sehr genossen! Lieben Dank auch an Julia Faulhaber von Faulhaber Marketing für den Tipp und die Organisation unseres Aufenthaltes. Update 27.10.2016: Unsere Fotos haben so gut gefallen, dass nun folgende Postkarte mit unseren Fotos entsteht. Wir freuen uns! Update 23.12.2017: Zusammen mit dem neu ausgebauten Spa bietet das Capra jetzt auch «Peak Health Retreats» an, eine gesamtheitliche Betrachtungsweise für das Wohlbefinden von Körper, Geist und Seele. In siebentägigen Retreats wird der Grundstein gelegt für einen gesunden Lebensstil mit Langzeitwirkung. Im Fokus stehen dabei eine ausgewogene Ernährung, Bewegung an der frischen Bergluft, wohltuende Behandlungen und Massagen sowie die Optimierung des Schlafzyklus. Abgerundet wird das nachhaltige Programm durch Entspannungs- und Yogalektionen. ## Swissôtel Dresden Am Schloss – Sächsische Gastfreundschaft und Schweizer Design Quelle: https://reisememo.ch/deutschland/swissotel-dresden Auf meiner dreitägigen Dresden-Reise war das Swissôtel Dresden Am Schloss mein Zuhause auf Zeit. Und ich gestehe, ich habe hier besser geschlafen als in meinem eigenen Bett. Gibt es eine herausragendere Referenz für ein Hotel? Update: Das Swissôtel Dresden wurde verkauft und heisst nun Hyperion Hotel Dresden Am Schloss. Um eine Stadt entspannt und gutgelaunt endecken zu können, ist mir ein grosszügiges Hotelzimmer wichtig. In kleinen Räumen wird es mir schnell zu eng und ungemütlich. Dass mich in Dresden ein solch traumhaftes Zimmer erwartet hat, war einfach ein Glückstreffer. Das Hotel Auf einer Brache, nach historischen Vorgaben, wurde das Swissôtel Dresden Am Schloss komplett neu aufgebaut und 2012 eröffnet. Von Aussen nimmt man den Gebäudekomplex nicht als Hotel wahr. Fünf unterschiedliche Fassaden bilden im Innern einen Gebäudekomplex mit Innenhöfen. So vermutet man eher ein kleines Boutiquehotel und ahnt nicht, dass sich dahinter ein relativ grosses Hotel mit insgesammt 235 Zimmern (197 Swiss Advantage, 24 Swiss Select, 9 Grand Rooms und 5 Suiten) versteckt. Schweizer Design und lokaler Charme Bei Ankunft überraschte mich die grosszügige Lobby. Der heimelige Arvenduft vermischt sich mit dem internationalen Ambiente. Das grossflächige Pfauenmosaik beim Treppenaufgang, inspiriert vom Meissner Porzellan, ist ein starker Akzent zum modernen Design des Empfangsbereiches. Überall finden sich Schweizer Elemente, die sich mit sächsischen Eigenheiten verbinden. So finden sich in jedem Zimmer grosse Wandtatoos, die an Meissner Porzellan erinnern. In den Swiss Advantage-Zimmern erinnert das Teppichmuster an die Villeroy & Boch Fliesen aus der Pfunds Molkerei. Begibt man sich in den hauseigenen Spa, erwartet einen die Wohlfühlatmospähre, wie man sie ansonsten nur im Engadin erfährt. Anekdoten gibt es viele. Zum Beispiel, dass bei den Bauarbeiten Austernschalen und Scherben von Weinflaschen aus Bordeaux zum Vorschein kamen. Sie gehen auf die Zeit Pöppelmanns (16. Jahrhundert) zurück. Er war der Hofarchitekt August dem Starken und wohnte hier. Er sei bekannt gewesen für seine ausschweifenden Festgelage. Amüsant und eine gute Grundlage, um auf dessen Fundament ein Hotel zu bauen, finde ich. Grand Room Die hohen Räume haben Loftcharakter und geben dank ihrer grosszügigen Wohnfläche ein wunderbares Raumgefühl. Der Wohnbereich ist mit Sitzecke und einem grossen Arbeitsbereich. Daran angrenzend der Schlafbereich, an dessen Kopfseite das offene Bad mit einem grosszügigen Doppellavabobereich, einer freistehenden Badewanne plus Dusche und WC. Da bleiben keinerlei Wünsche offen. Das Bett, wie schon erwähnt, liess mich besser schlafen als zu Hause. Wie mir Corinne Miseer, Director of Sales & Marketing, Swissôtel Dresden am Schloss verriet, bin ich nicht der einzige Gast, der im grossen Boxspringbett wunderbar schlief. Sie hätte den Lieferanten schon einigen Gästen vermittelt. Die Suiten Noch etwas grosszügiger und mit noch mehr Raumhöhe sind die Suiten an Grosszügigkeit kaum zu überbieten. Auch hier finden sich die grossen Wand-Tatoos wieder, die hier sogar von der Wand auf die Vorhänge übergehen. Eine der Suiten mit freistehender Badewanne sei vor Kurzem ins Ranking der schönsten Hotel-Badewannen mit Aussicht aufgenommen worden. Das Restaurant Wohnstube Kevin F. Furrer, General Manager, Swissôtel Dresden Am Schloss schwärmte, dass sich in der Wohnstube eine gelungene Kombination aus Schweizer Köstlichkeiten und Sächsischen Spezialitäten auf der Karte findet. Das «Züri Gschnätzlet» sei eines der Besten, verriet er schmunzelnd. Leider liess unser dicht gefülltes Programm nicht zu, in der Wohnstube zu essen oder uns einen Z’vieri zu genehmigen*. Das Frühstück dagegen haben wir genossen. Im Alltag reicht mir am Morgen ein heisser Kaffee, auf Reisen gönne ich mir dann schon gerne ein ausgiebiges, gemütliches Frühstück. Dieses hier hat alles übertroffen, was ich bis dato erlebt habe! So stell ich mir das Schlaraffenland vor. Und das Personal ist so herzlich und sehr aufmerksam. *Der hauseigene Patissier muss ein himmlischer Zauberer sein. Nicht nur seine Eierschecke ist ein Traum. Auch der sündhaft saftige Truffeskuchen, den wir mit einem Glas Sekt zum Geburtstags-Apéro kredenzten, bleibt unvergesslich… Nochmals ein herzliches Dankeschön! Pürovel – der Spa Bereich Das Kellergewölbe aus dem 15. Jahrhundert dient als Ruheraum des Spa-Bereiches. Der Arvenholzduft begrüsst Gäste beim Betreten des Pürovel. Der Begriff stammt aus dem Rätoromanischen und bedeutet «reiner Bergfluss». Hätte ich Musse und freie Zeit gehabt, ich hätte hier wunderbar enstspannen können. Die Räume nehmen das historische Gemäuer auf und erfüllen die einzelnen Bereiche mit einer wohltuenden Ruhe. Das Pürovel Spa und Sport-Angebot umfasst diverse Behandlungen und Massagen, Finnische Sauna und Biosauna, einen Fitnessraum und einen Ruheraum im historischen Kellergewölbe. Die Lage des Swissôtel Dresden am Schloss ist ideal. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten, wie die Semperoper, das Residenzschloss, die Elbe, die Frauenkirche, die Hofkirche, der Zwinger, viele Museen und auch zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten und Flaniermeilen sind in Gehminuten erreichbar. In der Adventszeit ist es nur ein Katzensprung zum Altmarkt mit seinem Striezelmarkt. Swissôtel Dresden Am Schloss, Schlossstrasse 16, 01067 Dresden, Hyperion Hotel Dresden Weitere Artikel zu Dresden Dresden die sächsische Landeshauptstadt mit Charme Weihnachtsmärkte in Dresden Meine fünf To’Dos Ein grosses Dankeschön für die unvergesslich warmherzige Gastfreundschaft an Kevin F. Furrer, General Manager, Corinne Miseer, Director of Sales and Marketing, sowie an das gesammte Team des Swissôtel Dresden. Ebenfalls ein grosses Dankeschön geht an Oliver Sefrin, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Deutsche Zentrale für Tourismus e. V. und Markus Veit, Mitarbeiter nationale und internationale Märkte sowie Christoph Münch, Marketing Manager internationale Märkte Presse- und Öffentlichkeitsarbeit international von Dresden Marketing GmbH. ## Dresden – die sächsische Landeshauptstadt mit Charme Quelle: https://reisememo.ch/deutschland/dresden-landeshauptstadt-sachsen Ich habe eine stolze und geschichtsträchtige Stadt mit herzlichen Menschen und imposanter Architektur im vorweihnachtlichen Kleid entdeckt: Die charmante sächsische Landeshauptstadt Dresden. Dresden – Landeshauptstadt mit Charme Dresden steht für Barock, grosse Theater-, Musik- und Opernkultur, aber auch für den unermüdlichen Wiederaufbau der im Krieg fast gänzlich zerstörten Altstadt. So ist die wiederaufgebaute Frauenkirche weltberühmt und Herzstück der Altstadt. Die vielen bunten aneinandergekuschelten Häuser rund um den Neumarkt vermitteln Bilderbuch-Charakter. Geschichtsträchtige Bauten wie das Residenzschloss, die Hofkirche und der Zwinger, aber auch das allgegenwärtige Kopfsteinpflaster und die Brücken über die Elbe erinnern an Prag – obwohl ich noch nie in Prag war. Die frühere königliche Residenzstadt hat einen wunderbaren Charme. Die Dresdner sind witzig, schlagfertig, wortgewandt, lebensfroh und äusserst gastfreundlich. Ich habe mich köstlich amüsiert und viel über deren Wortwitz gelacht. Ja, Dresden steht zur Zeit weltweit mit Negativschlagzeilen bezüglich der Montags-Demonstrationen auf dem geschichtsträchtigen Theaterplatz im Fokus und ich will dies auch gar nicht negieren. Ich würde mich montags von der Dresdner Innenstadt fernhalten. Mittwoch bis Freitag war jedoch von Fremdenfeindlichkeit nichts zu spüren. Schwer beeindruckt bin ich von wortstarken, plakativen Zitaten, denen man immer wieder an geschichtsträchtigen Bauten begegnet. Das Residenzschloss beherbergt einen Teil der staatlichen Kunstsammlung. Die Schatzkammer voller Gold, Diamanten, Edelsteinen und Prunkgegenständen im grünen Gewölbe ist unglaublich. Im Zwinger, einem der bekanntesten Barockbauwerke, beschränkte ich mich daraufhin auf die Aussenansicht. Dresden hat mich mit herzlichen Menschen, vielen faszinierenden Ecken, guter Küche und authentischen Traditionen im vorweihnachtlichen Kleid überrascht. In der Heimat des Christstollens (nur echt mit dem Siegel!) findet zur Zeit der 581. Dresdner Striezelmarkt statt. So herrscht emsiges Treiben in der Stadt. Hier, mein Bericht zum Dresdner Striezelmarkt Neustadt Neustadt auf der gegenüberliegenden Elbseite bietet das Kontrastprogramm zum barocken Altstadtherz. In der Neustadt fühlt man sich fast wie in Berlin-Kreuzberg. Die Häuserzeilen voller gekonnter Graffitis, ein urbanes, freches Quartier mit unzähligen Bars, Clubs, Restaurants und Kultur. Hier pocht das Leben. Durch die Strassen zu bummeln, da und dort einzukaufen und durch die Kunsthof-Passagen zu streifen, ist schon fast ein Muss. An der Bautznerstrasse befindet sich die berühmte Pfunds Molkerei (Fotografieren nicht erlaubt). Berühmt ist sie wegen ihren prunkvollen handgemalten Fliesen von Villeroy & Boch, die man besuchen sollte, auch wenn die Touristen- und Sightseeing-Busse reichlich Publikum davor abladen. Gleich daneben im Senfladen war ich leicht überfordert vom riesigen Angebot. Eine Tür weiter kommt man im Ostmarkt in DDR-Kaufrausch. In einem dieser Geschäfte fragte mich die Verkäuferin «Wohnen Sie im Swissôtel?» Als ich sie überrascht fragte «Hört man das?» lachte sie und bejahte. Sie wollte mich bloss darauf aufmerksam machen, dass sie an der Schlossstrasse direkt neben unserem Hotel ein weiteres Ladengeschäft führen. Ich wiederum musste lachen und überlegte, ob alle Schweizer im Swissôtel nächtigen? Hier, mein Bericht über das swissôtel DRESDEN AM SCHLOSS. Und hier meine 5 Tipps, was man in Dresden nicht verpassen sollte. Restaurant-Tipps Altstadt Pulverturm an der Frauenkirche und Sophienkeller im Taschenbergpalais Kempinski – Zwei der schönsten Gewölberestaurants in der Altstadt mit deftiger Küche. Augustiner an der Frauenkirche – Bayrisches Brauhaus mit bayrisch-sächsischer Karte Kurfürstenschänke an der Frauenkirche – historisches, barockes Wirtshaus mit böhmisch-sächsischen Spezialitäten. Kastenmeiers – Gerd Kastenmeiers Gourmetküche mit regionalen und saisonalen Köstlichkeiten. Überraschende Fischgerichte. Burgerei – Ein Burgerparadies. Nicht nur Fleischliebhaber essen hier himmlisch gute Burger brennNessel – vegetarisches Restaurant, eine Kneipe mit urigem Ambiente und währschaftlichen Gerichten. Neustadt Lila Soße – Junge deutsche Küche, sehr angesagt Die Pastamanufaktur – tolle hausgemachte Pastagerichte, ideal für einen Mittags-Lunch Cafés für eine kleine Pause Cafe Schinkelwache – klassisches Kaffeehaus in barockem Ambiente. Tolle Kuchenauswahl und original Dresdner Christstollen® mit dem Stollensiegel. Bäckerei und Kaffee Wippler – ein Klassiker, in Sichtweite zum Blauen Wunder. Kleinerts Spezialitäten – Feinkostgeschäft mit integriertem Café und Chocolaterie Café Kreutzkamm – in der Altmarkt-Galerie mit einem reichhaltigen Kuchen-Angebot Praktische Infos SWISS bietet einen idealen Flugplan. Die Anreise erfolgt morgens, der Rückflug abends. Mit einer Flugzeit von 1 Std. 20 Min. ist Dresden schnell erreicht. Eine Reise per Bahn dauert ab Zürich gute 8 Stunden. Vom Flughafen in die Innenstadt gibt es eine schnelle Bus/Tram Verbindung mit den öffentlichen Verkehrsmitteln DVB – Dresdner Verkehrsbetriebe AG Bus 77 Richtung Klotzsche Infineon bis Infineon Nord. Umsteigen auf Tram 8 Richtung Südvorstadt bis Pirnaischer Platz Oder mit der S-Bahn bis Bahnhof Mitte bzw. Hauptbahnhof Tickets für Zug, Tram und Bus können direkt beim Verlassen des Flughafen-Gebäudes am Automaten (Münzen, Noten, Karten) gelöst werden. Eine Tageskarte (Gültig bis 4 Uhr Folgetag ab Entwertung) kostet € 6.– Eine Dresden CityCard in unterschiedlichen Variationen bietet neben freier Fahrt mit Zug, Tram, Bus und Fähren, freie Eintritte in diverse Museen und viele Ermässigungen für Freizeit, Kultur, Gastronomie und Ausflüge. Sie kann entweder vorab online bestellt werden, was meines Erachtens Sinn macht, weil man so entspannt direkt vom Flughafen anreisen kann. Oder man kauft sie bei Dresden Information an der Frauenkirche vor Ort. Die Dresden CityCard macht dann Sinn, wenn man von den zusätzlichen Ermässigungen Gebrauch machen möchte, ansonsten reicht eine gängige Tageskarte vollumfänglich. Dresden ist übrigens nur gerade 2 Autofahrstunden von Prag entfernt. Auch mit dem Zug ist man in gut 2½ Stunden da. Wer also länger in Dresden weilt, sollte sich diese Möglichkeit nicht entgehen lassen, Prag zu besuchen. Man erreicht die tschechische Hauptstadt auch der Elbe entlang mit dem Velo. Es gibt einige Reiseveranstalter, die Velotouren von Dresden nach Prag anbieten. Da verlängert sich die Reisezeit dann aber um ein paar Tage… Mein Dank geht an.. Für die Einladung und Organisation bedanke ich mich herzlich bei Oliver Sefrin, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Deutsche Zentrale für Tourismus und Markus Veit, Mitarbeiter nationale und internationale Märkte sowie Christoph Münch, Marketing Manager internationale Märkte Presse- und Öffentlichkeitsarbeit international von Dresden Marketing GmbH. ## 5 Dinge, die man in Dresden unbedingt tun sollte! Quelle: https://reisememo.ch/deutschland/dresden-staedtereise Klassischerweise bekommt man auf die Frage «Was muss ich in Dresden gesehen haben?» folgendes zur Antwort. Die Frauenkirche, die Semperoper, das Residenzschloss mit dem grünen Gewölbe, die Gemäldegalerie, den Zwinger und die Elbe. Und natürlich empfiehlt man einen Nightwalk im Szenen-Viertel Neustadt und den Besuch Loschwitzs mit seiner Standseilbahn und dem Blauen Wunder. Je nach Dauer des Aufenthaltes und persönlichem Interesse wird die Zeit nicht für alle Sehenswürdigkeiten reichen. Und selbstverständlich gibt es noch viel, viel mehr zu erkunden in Dresden. Meine fünf To Do’s sind: Die Kuppel der Frauenkirche erklimmen Auch bei diesigem Wetter ist die Rundumsicht bis weit ins Elbtal beeindruckend. Mich plagt grosse Höhenangst. Kann jedem, der ebenfalls darunter leidet, versichern – es ist machbar! Und die Genugtuung oben gewesen zu sein, ist grossartig. Flanieren in den Kulturhof-Passagen Das Flanieren in den Kulturhof-Passagen der Äusseren Neustadt (Görlitzerstrasse) ist herrlich!. Im Hofcafé eine Pause einlegen und den Charme dieses kleinen Kaffees geniessen oder bei Lila Sosse essen (siehe Restaurant-Tipps), anschliessend durch das Quartier schlendern. Die Louisenstrasse, Görlitzerstrasse, Rothenburgerstrasse, Bautznerstrasse eignen sich prima zum shoppen und bummeln. Rothenburgerstrasse Görlitzerstrasse Kunsthofpassagen Hofcafé Eierschecke essen Eier was? «Die Eierschecke ist eine Kuchensorte, die zum Schaden der Menschheit auf dem Rest des Globus unbekannt geblieben ist.» sagte Erich Kästner. Was der berühmte Schriftsteller zu lieben scheint, ist ein delikat, leicht, luftig-süsser Quarkkuchen mit Hefeteigboden. Es wird in den meisten Cafés und Restaurants angeboten. Nachtführung in der Semperoper Tagsüber ist es oft nicht möglich, die Semperoper zu besuchen. Während der Proben ist sie für Besucher unzugänglich. Interessierte werden daher auch nachts durch die Oper geführt. Eine äusserst unterhaltsame Veranstaltung. Die unzähligen Anekdoten und Geschichten hinter dem Bühnenvorhang sind amüsant, und lehrreich. Ich kenne nun die Geschichte wie es zum Brand, welcher die Semperoper 1869 vernichtete, kam. Ich weiss, dass die Gips-Wände im Foyer mit einer Bierbeize gestrichen wurden und nicht hölzern sind. Eine Vorsichtsmassname des Architekten Gottfried Semper, der zu verhindern wusste, dass es nicht erneut zu einem verherenden Brand kommen kann. Und jetzt kenne ich die besten Plätze und die Geheimnisse der weltberühmten Akustik der Semperoper. Geschmunzelt habe ich über die Tatsache, dass seit Beginn des Sponsorings von Ricola, viel zu oft während der Vorstellung mit Zältli-Papier geraschelt wird. Die Manieren hätten nachgelassen, seufzte die Führerin. «Jeder der die Oper liebt, weiss, dass man erst niesst, wenn die Bläser zum Einsatz kommen …» Semperoper at night; 22:30 Uhr; Dauer 1 Std. Tickets gibt es online oder beim Vorverkauf in der Schinkelwache am Theaterplatz, vis à vis des Residenzschlosses. Nur wer abends an der Garderobe eine Fotolizenz (€ 3.–) löst, darf übrigens in der Semperoper fotografieren. Eine Flussfahrt machen Eine Flussfahrt mit dem Dampfschiff oder einem Salonschiff der Sächsischen Dampfschiffahrt. Sozusagen eine Stadtführung auf der Elbe. Wenn einen die Füsse vom vielen Kopfsteinpflaster schon langsam schmerzen, ist eine Fahrt auf der Elbe eine willkommene Abwechslung. Die Flussfahrt ist gemütlich, die Elbhänge mit den drei imposanten Elbschlössern, den renaturierten Auen und den kleinen Stadteilen und Dörfern abwechslungsreich und beeindruckend zugleich. Für das leibliche Wohl ist während der Fahrt dank des reichhaltigen Angebotes aus dem Bordrestaurant bestens gesorgt. Das Flussfahrten-Angebot ist reichhaltig und bietet auf die Jahreszeiten abgestimmte Themenfahrten. Eine Elbfahrt bei Schneefall stell ich mir zauberhaft vor. Für die Einladung und Organisation bedanke ich mich herzlich bei Oliver Sefrin, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Deutsche Zentrale für Tourismus e. V. und Markus Veit, Mitarbeiter nationale und internationale Märkte und Christoph Münch, Marketing Manager sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit internationale Märkte von Dresden Marketing GmbH. Ein grosses Dankeschön auch an die Sächsische Dampfschiffahrts-GmbH & Co. für die wundervolle Schlösserfahrt im Salonschiff. Nightwalk in Dresden Ah – und jetzt fällt mir noch ein «Must Do» ein: Nämlich einen Nightwalk machen. Darüber kannst du hier in diesem Artikel mehr lesen. ## Lichterglanz und Adventstimmung an den Dresdner Weihnachtsmärkten Quelle: https://reisememo.ch/deutschland/lichterglanz-adventstimmung-dresdner-weihnachtsmaerkte Berühmte Weihnachtmärkte gibt es viele. Der älteste Markt in Dresden – und man sagt einen der schönsten – sei ganz bestimmt der Striezelmarkt. Weihnachtsmärkte in Dresden Die Vielfalt der liebevoll dekorierten Buden mit Holzkunst und Spielzeug aus dem Erzgebirge, Plauener Spitze, Weihnachtsdekorationen, Annaberger Faltsternen und nicht zu vergessen dem Dresdner Christstollen reihen sich an Imbissbuden, mit defitigen Speisen und verführerischen Süsswaren. Glühwein, Zimtduft, Bratäpfel und Weihnachtslieder. Ja, das alles kann man am Dresdner Striezelmarkt erleben. Am späten Nachmittag beim Eindunkeln durch die Menschenmengen an den hübsch verzierten Buden vorbeizuschlendern, da und dort zu stöbern, hier und da innezuhalten eine Kleinigkeiten einzukaufen und der musikalischen Einlage eines Musikkorps zu lauschen ist stimmig und heiter. Die witzigen Verkäufer spielen ihre Rollen mit Leidenschaft und so wird gefeilscht und gelacht und man lässt sich wunderbar treiben. Der Dresdner Striezelmarkt hat eine wohlige Herzlichkeit. Sein Name leitet er vom mittelhochdeutschem Wort Striezel für Stollen ab. Der Stollen spielt dann auch eine zentrale Rolle im Geschehen der verschiedenen Veranstaltungen der Vorweihnachtszeit. Man feiert z.B. Jahr für Jahr mit hunderten von Zuschauern das Stollenfest. Im grossen Stil zelebriert man auch die Eröffnungsfeier. Die Stufenpyramide und der Schwinbbogen haben es sogar ins Guinnes Buch der Rekorde geschafft. Neben den berühmtesten Striezelmarkt gesellen sich in Dresden einige weitere kleinere und grössere Weihnachtsmärkte dazu. So herrscht Mittelalterstimmung im Stallhof, und um die Frauenkirche gesellen sich handwerkliche Stände. Hier eine Übersicht. Auch ich kam nicht mit leeren Händen nach Hause. Mein Christbaum wird neben dem alten Weihnachtsschmuck meines Grossvaters mit Schneesternen aus Plauener Spitze geschmückt, ein weisser Annaberger Faltstern hängt bereits in meinem Wohnzimmer. Zum krönenden Abschluss des Weihnachtsessens serviere ich meinen Gästen eine selbstgemachte Dresdner Eierschecke. Ein paar Hintergrund-Infos: Dresdner Striezelmarkt Dresdner Chiststollen Fröhliche Weihnachten allerseits. Für die Einladung und Organisation bedanken möchte ich mich herzlich bei Oliver Sefrin, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Deutsche Zentrale für Tourismus und Markus Veit, Mitarbeiter nationale und internationale Märkte sowie Christoph Münch, Marketing Manager internationale Märkte Presse- und Öffentlichkeitsarbeit international von Dresden Marketing GmbH. ## Spektakuläre Golf-Safari auf der Götterinsel Zypern Quelle: https://reisememo.ch/zypern/golf-spielen-in-zypern Wenn es in unseren Breitengraden langsam kühl und neblig wird, zieht es Golfer gerne in wärmere Gefilde. Katja und ich haben uns diesmal in Zypern «duelliert». Mit dem knappst möglichen Ausgang… Wir pflegen unsere Golfreisli jeweils zu einem kleinen Turnier unter uns aufzubauschen. Jahrelang ging es für mich untendurch, nachdem ich meinen Swing nach einem tatsächlich gewonnenen Golfturnier verloren hatte. Doch dann ging es kürzlich unverhofft doch noch aufwärts. Nach Jahren übelster mentaler und physischer Durststrecke und beschämender Flugbahnen der bösen Golfbälle konnte ich Katja doch wieder etwas bedrängen. Zum Teil entschieden sich die Partien wie in Mallorca (Link zu unseren Golf-Tipps) erst auf dem allerletzten Loch! Zum Ende der Golfsaison will ich es in Zypern noch einmal wissen… Turniertag 1: Minthis Hills Golf Club Umso gespannter sind wir auf meinen wiedergefundenen Tritt. Was gibt es Besseres, als ihn auf der Götterinsel Zypern zum Besten zu geben? Mutig und schwungvoll begebe ich mich also mit wiedererstarkter Brust an den Start des idyllisch im Bergland gelegenen Minthis Hills Golfplatzes. Und prompt kommt der erste Dämpfer: Nachdem ich den Ball kunstvoll auf dem Tee drapiere und zum ersten Schlag ansetze, entlädt sich genau über mir ein Wolkenbruch sintflutartigen Ausmasses. Sogar der alle Wetter gewohnte schottische Greenkeeper (!) weist uns aus seinem Häusschen heraus unmissverständlich an, schnell in seinen Unterschlupf zu flüchten. Da sind wir aber bereits bis auf die Knochen klitschnass! Vor lauter Schreck vergessen wir sogar, die passenden Fotos zu knipsen… Immerhin werden uns umgehend Handtücher gereicht und in der Garderobe lassen wir die Haartrockner wirken. Im Einsatz als Kleidertrockner natürlich. Nach wenigen Minuten ist der Spuk vorbei und wir nehmen das Fairway doch noch unter die Golfschuhe. Allenfalls etwas verdattert und verschreckt, lässt die Flugbahn meiner Kunstschwünge anfänglich noch etwas zu wünschen übrig. Mit der Zeit kommt alles aber immer besser zusammen und bis ins Klubhaus spiele ich mir auf den ersten 9 Löchern komfortable 7 Punkte Vorsprung auf Katja heraus! Im Profigolf ist das eine Ewigkeit und bei uns auch recht viel. Das holt die gute Katja nie und nimmer wieder auf! Denke ich mir selbstbewusst… Walter frisch mit Ruhm bekleckert vor dem Minthis Hills Clubhaus Aber wer nur ein klein bisschen von Golf versteht, weiss: Wenn Mann denkt, er wisse jetzt, wie es geht… aber eben! Turniertag 2: Secret Valley Golf Club Am zweiten Turniertag scheint die Sonne wie aus Kübeln und so hantieren wir diesmal mit üppig Sonnencrème statt strammem Haartrockner. Wie der Name besagt, versteckt sich der Secret Valley Golfplatz in einem langgestreckten Seitental. Im Prinzip geht es einmal rauf und runter, oder hin und zurück, da relativ flach. Mit meinem Riesenvorsprung im Rücken und der heissen Sonne im Nacken, halte ich es nicht für nötig, mich auf der Driving Range aufzuwärmen. Es ist ja warm genug und meine Schläger und ich sowieso heiss! Meine ich jedenfalls… Denn beim ersten Abschlag misslingt mir der Schlag ziemlich total. Hmm. Aber so etwas schüttelt der frusterprobte Golfer natürlich locker weg, womit ich mich zur neuen Lage meines Balles aufmache. Weit ist es ja nicht… Prompt misslingt auch der nächste Schlag. Und der nächste. Und der nächste! Erst da dämmert mir, welche Hockeyschläger mir der Caddy in den Golfbag gesteckt hat: Bocksteife Stahl- statt weicher Graphitschläger! Vielleicht wüsste Tiger Woods, was damit anzufangen sei. Ich jedenfalls versuche mich in möglichst konservativer Schadensbegrenzung. Zu meinem allgemeinen Unmut spielt Katja gross auf, so dass mein Vorsprung schon zur Hälfte der Distanz dahinschmilzt wie Schnee auf den Kakteen Zyperns: Ziemlich schnell und total… Ich versuche, mich an der teilweise malerischen Landschaft zu ergötzen, während mein Golfspiel leidet, dass manch Eidechse vor Mitleid nur schleppend vom Fairway kommt. Und so kommt es, wie es kommen musste: Auch ich schleppe mich nur zäh aufs letzte Green. Bis dahin fahre ich einen Rückstand von ebensolcher Dimension ein, wie mein Vorsprung vom Vortag. Pfff… Walter etwas geknickt Das Bier am 19. Loch ist das beste! Ich suche mir dann bei einem kühlen Blonden etwas Trost, weil Katja ist in ihrem Hoch dafür nicht zu haben. Ein kühles Bier nach einer heissen Runde Golf ist übrigens etwas vom Besten, das man für Geld kaufen kann! In Zypern wäre es dann von Keo. Turniertag 3: Aphrodite Hills Am dritten Tag geht es zum Highlight der Götterinsel: Zum hoch über der Küste gelegenen Aphrodite Hills der Liebesgöttin herself! Entsprechend will ich mich wieder am Riemen nehmen, um etwas zu reissen. Aphrodite Hills Golf ist eingebettet zwischen grosszügigen Golfvillen und einem Luxushotel. Wegen der grossen Distanzen zwischen den Bahnen ist ein Golfcart Pflicht. Entsprechend lässig fahre ich also beim ersten Abschlag vor und wetze meine Schläger. Der eitel Sonnenschein scheint sich auf mein Spiel zu übertragen, denn ich lege los wie die Feuerwehr! Die malerisch in die Landschaft gelegten Fairways scheinen meinem Spiel so richtig gut zu liegen. Auch die Leihschläger sind wieder von solcher Dynamik, dass es den Golfball nur so durch die Gegend drescht. Allerdings mit der Zeit in immer grösserer Streuung in alle Richtungen. Jetzt bin ich unsicher, ob ich der überwältigenden Landschaft nicht gewachsen bin, oder die Villen oder sogar Katja (?!) mich ablenken, jedenfalls böset es je länger je mehr mit meinem Spiel… Bis zum 18. Loch habe ich wieder einen Rückstand eingefangen, dass an einen Gesamtturniersieg kaum noch zu denken ist. Etwas geknickt gebe ich den schnittigen Golfbuggy wieder zurück und schreite zum tröstenden Bier. Keo wird zu meinem neuen best buddy… Walter kann sein Unglück kaum fassen Nun denn, nach Punkten sieht es jetzt bitterbös aus. Kann ich wenigstens am letzten Tag nach Golfrunden ausgleichen und doch noch eine Runde gewinnen? Turniertag 4: Elea Golf Zum Abschluss geht es zum relativ neuen Elea Golfplatz. Er liegt in der Nähe von Paphos an einem unauffälligen Hang. Vom Meer her ist der Platz kaum zu sehen und die Anfahrt verläuft durch flaches Ödland. Einmal oben im Clubhaus angekommen, bietet sich einem aber eine erhabene Aussicht über die südwestliche Küste Zyperns. Der Ausbaustandard des Platzes ist sehr hoch, das Clubhaus ansprechend eingerichtet. Am Platz kann es also nicht mehr liegen und die Leihschläger scheinen auch auf der Höhe. Und so gehe ich denn frohen Mutes los zum ersten Abschlag. Diesmal, nachdem ich mich aufgewärmt habe. Trotz hoher Sonne. Mann ist ja lernfähig… Der erste Abschlag gelingt schon mal recht ansprechend. Das ist immer ein wichtiges Zeichen… Aber bereits der zweite Schlag verflüchtigt sich unwiederbringlich in Gebüsch und Geröll. Mit Haken und Ösen und einem neuen Ball rette ich mich ins erste Loch. Von da an werden meine Schläger und ich immer heisser und so laufe ich doch noch zur Hochform auf. Endlich! Nur dass Katja auch einen heissen Tag erwischt: Nachdem ich mich neben meinem Spiel auch noch meinem Umfeld widmen kann, merke ich, dass Katja auch Punkte anhäuft wie verrückt. Wir liefern uns ein Kopf an Kopf Rennen wie die Profis! Zur Halbzeit im Halfway-House führe ich mit hauchdünnen 2 Punkten Vorsprung. Von hier geht es im Gleichschritt weiter bis zum vorletzten Loch, nur dass Katja inzwischen ausgeglichen hat! Bei Loch 17 schlägt man auf einem recht langen Fairway blind über viel Geröll und Gebüsch. Was mir prompt nicht gelingt, sprich mein Ball verschwindet einmal mehr und auch mein Ersatzball zeigt die gleichen Verlusteigenschaften. Null Punkte! Auf dem vorletzten Loch! Bibber, bibber! Aber für einmal betätigt sich Liebesgöttin Aphrodite als meine Glücksgöttin und versenkt auch Katjas Ball im Gebüsch. Auch Null Punkte! Da geht ein gut hörbares Raunen durchs Publikum (welches Publikum?!). Und so muss das letzte und 18. Loch entscheiden… die Spannung ist kaum noch auszuhalten! Ich suche mir nochmals einen besonders schönen weissen Ball und zocke ihn an den oberen Rand des seitlich abschüssigen Fairways. Wie von Geisterhand gelenkt, rollt er an bösen Sandbunkern und sonstigem Ungemach vorbei mitten auf den Fairway. Boah, was für eine Ausgangslage! Nervenkitzel pur: Katja am letzten und entscheidenden Abschlag von Elea Golf Jetzt geht es um die Wurst! Katja schlägt auch gut ab! Ihr Ball fliegt gerade und weit – rutscht dann aber vom schrägen Fairway hinunter in den Abhang! Ui, ui, ui, nicht gut für sie! Tatsächlich kann sie sich nicht mehr genügend gut aus der misslichen Lage befreien und ich schwinge mich hauchdünn vor ihr ins letzte und entscheidende Loch… Gewonnen! Geschafft! Unentschieden! 2:2 Tagessiege! Walter wieder im Hoch: Gewonnen! Aber ja, nach Punkten habe ich klar das Nachsehen. Keine Diskussion. Nur dass jetzt meine Formkurve steil nach oben zeigt. Schade ist es die letzte Runde der Saison… Dann sind wir jetzt gespannt, ob sich die Formkurve über die Winterpause konservieren lässt? Golf-Safari auf Zypern – die Golfplätze Die Götterinsel im Mittelmeer erreicht man ab Zürich in weniger als vier Flugstunden. Mit Tagestemperaturen meist um die 20 Grad ist Zypern selbst in den Wintermonaten eine ideale Golf-Destination. Wir spielen im Oktober – bei noch sommerlich warmen 28 Grad – auf folgenden Golfplätzen: Minthis Hills Golf Club Hügeliger Minthis Hills Golfplatz Der von Designer Donald Steel entworfene Minthis Hills Golfplatz (früher Tsada Golf Club) liegt ca. 15 km nördlich von Paphos. Der Platz ist rund um das aus dem 12. Jahrhundert stammende Kloster Stavros Tis Minthis gebaut und wird durch wunderschöne Obst-, Walnuss- und Mandelbäume sowie Weinreben umsäumt. Loch 19 – also das Clubhaus – sollte man auf keinen Fall verpassen. In einem modernen und stilvollen Ambiente werden feine Kleinigkeiten wie auch Menus serviert. Secret Valley Golf Club Loch 14 von Secret Valley Im Secret Valley fühlt man sich schon fast etwas wie in der Wüste: Einzigartig in einem Tal eingebettet zwischen Kakteen und Oleanderstauden – und immer die gigantischen, rötlichen Felsen im Blick – schlängelt sich der Secret Valley Platz durch eine wunderschöne Landschaft. A propos Schlangen; Golfbälle in den Büschen bitte ausschliesslich nur mit Eisen 7 suchen! Besonders witzig finden wir hier Loch 14 mit seinem «Strandbunker»: Der Strand geht fliessend in einen Sandbunker über… Aphrodite Hills Golf Aphrodite Hills Green mit Golfvillen Gleich in der Nähe vom Secret Valley befindet sich der legendäre und äusserst gut gepflegte Aphrodite Hills Golfplatz. Der 6’299 Meter lange Championship-Platz zieht sich durch hügeliges Gelände. Immer wieder geniesst man herrliche Ausblicke aufs Meer. In unmittelbarer Nähe liegt übrigens der Fels Petra tou Romiou, wo Aphrodite gemäss der Sage dem Meer entstiegen sein soll. Eines der Highlights auf diesem Platz ist die steile Abfahrt mit dem Buggy über den wilden, serpentinenartigen Weg zum Tee 7. Von hier schlägt Mann über eine tiefe Schlucht auf das ziemlich knappe Green auf der gegenüberliegenden Seite des Tals. Loch 7: Man schlägt von einer Talseite auf die andere… Also nichts für schwache Nerven! Uns jedenfalls gelingen die Schläge gut und wir landen unversehrt auf der andern Seite. Elea Golf Course Elea Golf Klubhaus in der Nähe von Paphos Der Elea Golf Club ist der jüngste Golfplatz auf der Insel. Der englische Profigolfer und Platzdesigner Sir Nick Faldo hat den 18-Loch-Meisterschaftsplatz auf einer ehemaligen Johannisbrotbaum-Plantage angelegt. Echt schön gelungen! Thanos Hotel Almyra Während unserer Golfwoche nächtigen wir im Designhotel Almyra (zu unserem Review) in Paphos. Alle vier Plätze liegen innerhalb eines Radius von 22 Kilometern und sind somit innert Kürze per Mietwagen zu erreichen. Auf der linken Fahrspur allerdings! ## Cal Reiet – 5-Sterne-Boutiquehotel auf Mallorca Quelle: https://reisememo.ch/spanien/mallorca/cal-reiet-boutiquehotel-mallorca Es ist immer wieder verblüffend auf Mallorca; kaum verlässt du auf einer Seitenstrasse ein Dorf, bist du in Null-Komma-Nichts auf dem Land. Als ich das erste Eingangstor passierte, sah ich in der Ferne bereits das herrschaftliche und imposante Gebäude aus dem Jahr 1881. Meine Vorfreude wuchs; ich fühlte mich, als wäre ich bei einer wichtigen Familie übers Wochenende eingeladen – fantasieren darf man ja. Mir gefällt, wenn die Gastfreundschaft bereits bei der Buchung beginnt – of course, no problem, looking forward to welcoming you! – und wenn dieses Versprechen vor Ort eingelöst wird. Die schwedische Hotelmanagerin Johanna empfing mich mit offenen Armen, kaum war ich aus dem Auto ausgestiegen – wie die Gastgeberin eben, bei der ich eingeladen bin. Cal Reiet Holistic-Retreat Dann tauchte ich ein, in das im Juli 2015 neu eröffnete Holistic-Retreat Cal Reiet. Im Haupthaus wählt man zwischen zehn Deluxe- und Luxuszimmern. Alle im derzeit angesagten hellen schicken Landhausstil eingerichtet. Man merkt, da waren Profis am Werk. Ich habe mir das sogenannte Turmzimmer Nr. 10 gebucht; im unteren Stock das Bad, im oberen das Schlafgemach mit rundherum Fenstern. Einmal mit Blick auf die Dorfkirche von Santanyi, einmal auf den Pool und den Garten, einmal einfach in die Ferne. Ein Gefühl wie in einem Turm eben. Schlafzimmer der Turm-Suite Im grossen Doppelbett habe ich wunderbar geschlafen, die Matratzen sind schön hoch, wie ich es mag – und die Schaukel hält ;-). Wer allerdings auch in den Ferien nicht auf seine geliebte TV-Serie verzichten mag, der muss sie via W-LAN auf dem Ipad schauen, denn TV gibt es in keinem der Zimmer. Luxuszimmer mit freistehender Badewanne Wer mit der ganzen Familie anreisen möchte, der bucht am besten eine der beiden Casitas gleich neben dem Haupthaus. In diesen zwei farbenfrohen Gästehäusern stehen fünf Suiten zur Verfügung, mit je einem bis zwei Schlafzimmern, einer vollausgestatteten Küche und eigener Terrasse. Die Casitas überraschen mit wunderschönen Holzelementen aus Marokko und Asien. Holistic – eine Lebensphilosophie „Wenn du gestresst bist, nützt es nichts, wenn du gesund isst“, sagt Hotelmanagerin Johanna, die für das befreundete Besitzerehepaar aus der Schweiz das Holistic-Refugium leitet. Holistic ist eine Lebensphilosophie und bedeutet vereinfacht gesagt, die Achtsamkeit über Körper, Geist und Seele. So gibt es wohl nicht viele Küchen in mallorquinischen Luxushotels, die derart konsequent gesundes Essen auftischen; vegetarische Leckereien (mit viel Kreativität zubereitet), ausschliesslich hergestellt aus saisonalen Produkten von der Insel und alles ohne Zucker. Den findet man nur in den lokalen, hervorragenden Weinen, die einem gereicht werden. Feines Frühstücksbuffet Nebst gesundem Essen ist das Soziale in der Holistic-Oase von grosser Bedeutung. So geniesst man sein Frühstück (das fermentierte Brot kommt jeden Morgen frisch vom Bäcker!) oder sein Dinner an grossen, langen Tafeln, die den Kontakt zu anderen Gästen ermöglichen. Sowohl das Haupthaus wie der riesige idyllische Wandelgarten mit dem wunderschönen alten Baumbestand (ich konnte mich gar nicht sattsehen an diesen alten hohen Bäumen!) bieten jedoch auch unzählige, lauschige Rückzugsorte; von der gemütlichen Bibliothek mit Blick auf den Garten über kuschelige Sofaecken bis hin zur wirklich grossen und hübsch gestalteten Poolanlage mit Barbereich. Achtung: Cal Reiet ist ein Nichtraucher-Hotel, auch draussen. Gastfreundschaft in der DNA Von der zehnköpfigen Crew wird dir alles geboten, damit du dich erholen kannst. Und alle, die im Cal Reiet arbeiten, haben in irgendeiner Form mit Wellness zu tun; so kann es gut sein, dass dich die Yogalehrerin oder der Personal Trainer an der Reception empfängt. „Jeder, der bei uns arbeitet, muss zudem die Gastfreundschaft in seiner DNA haben“, sagt Johanna über ihr wichtigstes Recruiting-Kriterium. Das erklärt auch, dass ich mich als Gast nicht in einem anonymen Luxusambiente wähnte, sondern in einem familiären Umfeld mit Stil. Claudia Wyss im Cal Reiet, Mallorca Dieses wirklich geschmackvoll renovierte Herrenhaus mit den beiden Gästehäusern empfinde ich als eine Bereicherung für den Südosten von Mallorca. Weil es sich nicht in den üblichen 5-Sterne-Standard einreiht, sondern darüber hinaus noch etwas anderes bietet; einen familiären Treffpunkt für Reisende, die Interesse an einem achtsamen Life-Style haben oder diesen mal beschnuppern möchten. So gesehen stimmt auch das Preis-Leistungsverhältnis. Der extra gebaute Yoga-Tempel ist übrigens der Hammer; super angenehm weicher Holzboden, genügend Platz und hell. Und man kann ihn auch ohne Lehrer für sich alleine nutzen. Yoga-Tempel© Cal Reiet ## Wie sind eigentlich die Kameha Grand Deluxe Zimmer geworden? Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/kameha-grand-zuerich-deluxe-zimmer Nachdem uns bereits die Hoteleröffnung des Kameha Grand in Zürich überzeugt hatte, wollten wir diesmal wissen, wie die Zimmer denn nun tatsächlich geworden sind. Wir waren überrascht… Das am 1. März 2015 eröffnete Grand Hotel vor den Toren Zürichs verfolgen wir ja seit dem Spatenstich im April 2013: Interessanterweise hatten verschiedene PR-Agenturen das Gefühl, das Hotel müsste unsere Leser interessieren, und so wurden wir an verschiedene Anlässe eingeladen. Anlässlich des Spatenstichs hatten wir sogar die Gelegenheit, Designer Marcel Wanders ein paar Fragen zu stellen. Zwei Jahre später wurde das Grossprojekt nun also fertiggestellt. Nachdem während der Eröffnung noch die letzten Handwerker Hand anlegten, ist nun alles in feinster Ordnung arrangiert und wir fragten uns, wie die Zimmer denn nun geworden seien? Von aussen reiht sich der Koloss im Glattbrugger Neubau-Viertel nahtlos ein in die dort üblichen Grossbürobauten. Der Bau deutet nicht eben auf ein Grand Hotel hin. Oder jedenfalls nicht so, wie man sich ein Hotel vorstellt, das sich der Grande Hotellerie verpflichtet fühlt. Innen geht es dann aber schnell ans Eingemachte, pflegt Designer Marcel Wanders doch eine ausgesprochen oppulente Formensprache… Kräftige Farben konstrastieren mit überdimensionierten Glocken oder ausladenden Säulen. Viel Schwarz umhüllt zahlreiche andere Farbakzente, dem Auge wird trotzdem mit einem harmonischen Mix geschmeichelt. Nach dem Checkin unter besagten Glocken, ging es dann spannungsvoll ins Zimmer… Bankraub im Deluxe Zimmer des Kameha Grand Tresor mit Kaffeemaschine und KühlschrankDie Hotelzimmer leben auch wieder von kräftigen Farben und viel Schweizer Lokalkolorit: Das Bad ist wegverschlossen in einen riesigen Tresor aus Schokoladetafeln. Der Tresor dient auch dem Kühlschrank und Schreibtisch als Sujet und das Bett ziert ein überdimensionierter Scherenschnitt. Wir versuchten uns als Bankräuber, fanden aber nur Nespresso Kaffeemaschine und den Kühlschrank. Auch nicht schlecht… Das Bad ist grosszügig dimensioniert, die Regendusche eine der grösseren der Gegend. Scherenschnitt im Deluxe Zimmer Schreibtisch mit Tresoranspielungen Freistehende Badewanne Lavabos im Tresorbadezimmer Neben den vielen Details haben uns die verschiedenen «Beleuchtungsprogramme» überzeugt: Per Knopfdruck lassen sich verschiedene Lichtstimmungen erzeugen. Sehr gelungen! Und dass wir auf dem Schreibtisch zur Begrüssung zwei Cupcakes vorfanden. entzückte uns natürlich sehr! Dabei liessen wir es aber nicht bewenden und zückten die Gabeln… Yummy! Begrüssungs-Cupcakes Am Tag danach Katja und Walter schwingen den BesenWir logierten anlässlich der White Sensation Küchenparty im Hause und so fielen wir entsprechend müde in das Scherenschnittbett. Am nächsten Tag optierten wir nicht für die vielversprechende Saunalandschaft im Dachgeschoss, sondern für das üppige Frühstücksbuffet… Wir wollten schliesslich wieder zu Kräften kommen. Sehr zu empfehlen ist natürlich alles, aber besonders hervorgetan hat sich der Cappuccino-Schaum ;-) Cappuccino-Schaum vom Feinsten Life is Grand, wenn man im Kameha Grand absteigt… ## White Sensation Küchen-Party im Kameha Grand Zürich Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/kuechen-party-kameha-grand-zuerich Das neue Hotel Kameha Grand Zürich ist inzwischen ja bereits bekannt für die etwas andere Art der Grande Hotellerie. Eine mit Augenzwinkern. Diesmal liessen wir uns in Weiss zu einem Besuch ihrer Tiefgarage hinreissen… Wir unsererseits sind nun nicht wirklich bekannt dafür, die Disco-Szene aufzumischen. Das war mal im früheren Leben. Und so brauchte es also die Überzeugungskünste von Kommunikationsleiterin Anna Nücken, uns zu ihrer White Party zu locken. Sich in Weiss zu wanden, ist ja bereits eine Herausforderung für sich. Oder welche durchschnittliche Garderobe bietet Hand für ein weisses Outfit, das zu einer überdurchschnittlich warmen Novembernacht passt? Wir wussten uns einigermassen zu behelfen und traten dann also in Dunkelweiss an der Réception an, wo es denn hier zur White Party ginge? Fröhlichen Schrittes begleitete uns Anna Nücken höchstpersönlich zur Drehtüre hinaus und zur Rampe in die Tiefgarage! Bevor es auf die tatsächlichen Parkplätze ging, erspähten wir links aber die Hauptküche des Kameha Grand. Passend zum Themenabend wurde der Eingang von einer Schneekanone beschneit, so dass wir in Weiss durch den Schnee stapften, respektive die Damen stöckelten. Hier ging es gleich los mit Apéro und so… Eingang zur Küchenparty durch die Tiefgarage Nach der ersten Erfrischung durch Schnee und Drinks suchten wir den Weg in das unterirdische Küchenlabyrinth. Ganz so schwierig war es natürlich nicht, wir folgten einfach dem Blaulicht und den in den Gängen verteilten Sushi & Sashimi Verlockungen. Und nein, die Fotos haben keinen Blaustich, es war einfach blau wie verrückt… Die Gäste verteilten sich auf die verschiedenen Zonen der Grossküche: Im einen Waschtisch wogte das Trockeneis zwischen Kürbis und Cherrytomaten, im andern Waschtisch wogten sich Austern auf sonstigem Eis. Dazwischen wurde feinstes Rindstatar vom Swiss Prime Beef gereicht, angerichtet an Trüffelmayonnaise mit ihrem Wachtelei. Oder aber ein Vitello Tonnato aus feinstem Kalbsfilet mit Tuna-Würfel, Kapernapfel und Wildkräutern. Total umwerfend! Respektive, wir sind ja auch hier, um Haltung zu bewahren… Also kosten wir uns weiter durch die gebratenen Jakobsmuscheln an eingelegter roter Bete und Kürbispüree oder eine Wildsau: Wildschweinrücken lautend auf den zarten Namen «Zimt Anis», angelegt auf Schokoladenjus, Pfirsich Melbe Gel, Selleriepüree und Walnuss Krokette… Kürbis und Cherrytomaten zum wogenden Trockeneis Rindstatar vom Swiss Prime Rindsfilet, Trüffelmayonnaise und Wachtelei Wildschweinrücken «Zimt Anis» an Schokoladenjus, Selleriepüree und Walnuss Krokette Apéro zum Einstieg in die Küchenparty Sushi & Sashimi zur Vorspeise im Küchengang Sushi & Sashimi und Pasta Casarecce Weisswein an der Kameha Grand Zürich Kitchenparty Aber gibt es auch Hauptspeisen? Alles ist wirklich bezaubernd und herzallerliebst in Kleinportionen angerichtet. Und immer mundgerecht im Stehen essbar nur mit der Gabel. Nur… mit der Zeit fordern die vielen Eindrücke und das rumstehen und rumlaufen doch ihren Tribut, und so wäre es noch schön, könnte man die Kalorien und Kohlenhydrate auch in grösseren Mengen zu sich nehmen. Zumal der Wein ja auch ausgezeichnet mundet und sein Bödeli herausfordert und zu durchbrechen droht. Hier schliesslich springt dann Küchenchef Igino Bruni in die Bresche und bietet mit seiner sizilianisch inspirierten Pasta alla Mamma Casarecce an ihrem Kürbis, Waldpilzen und Fenchelsamen die Lösung aller allfällig verbliebenen Probleme. Katja mit Küchenchef Igino Bruni vom L’Unico Restaurant Tourismus PR-Profis Francesca und Julia von Faulhaber Marketing. Und Walter. Ja, und es gibt auch Dessert! Von hier aus ist der Schritt dann nicht mehr gross zum riesigen Dessertbuffet. Hier buhlen allerlei Verlockungen um den übriggebliebenen Gluscht und die letzten verbliebenen Plätzchen hinter dem Sixpack: Crème Brûlée, Dulchey Tarte, Cheese Cake, Passionsfrucht Jelly mit Kokosnuss Panna Cotta, Pistazien-Kirschschnitte, Macarons und die unverzichtbaren Pralinen sind die Versuchungen des Abends. Macarons-Buffet Zum Glück wird danach doch auch noch ein Kalorienabbauprogramm geboten, indem sich die Grossküche in eine Discothek verwandelt, Igino Bruni die Schwingbesen zur Seite legt und persönlich für Schwung auf der Tanzfläche sorgt. Nicht mal Gastgeber Carsten K. Rath kann sich dem entziehen und zeigt sich auf dem Parkett, respektive in der Küche. Walter in der Discokugel Walter und die Schwingbesen Stöckelschuhe in Action Katja und Walter schwingen den Besen Den Jungs gefällts! Die Mädels sind noch beim Apéro Glücklicherweise hatten wir nach geschlagener «Schlacht» nicht mehr weit nach Hause, da wir uns in eins der Hotelbetten fallen liessen. Die Hotelzimmer haben es übrigens auch in sich, davon hier unser Review mit Fotos. Hier ein paar Impressionen davon: ## Hotel Anassa – Die Königin des Mittelmeers Quelle: https://reisememo.ch/zypern/thanos-hotel-anassa Anassa – aus dem Altgriechischen übersetzt bedeutet der Name «Königin». Es kommt daher nicht von ungefähr, dass das Anassa Hotel auch als «Die Königin des Mittelmeers» bezeichnet wird. Das Hotel trohnt ehrwürdig, leicht erhöht an sensationeller Lage am privaten Küstenabschnitt zwischen dem kleinen Städtchen Polis und dem malerischen Fischerdorf Latchi. Das Anassa Hotel von Neo Chorio gesehen Ursprünglich wollten wir ja nur das Designhotel Almyra – eines der drei Thanos Hotels – besuchen. Obwohl wir dem lieben Thanos, seines Zeichens Managing Director der Thanos Hotels, erklärt hatten, dass wir lieber Boutique- und Design-Hotels mögen, insistiert er, dass wir auch «Die Königin» seiner Hotels besuchen müssen. Immerhin ist das Anassa Hotel Mitglied der „Leading Hotels of the World“. Hoteleinfahrt mit hübschem Brunnen Also machten wir uns voller Neugier auf den Weg zum Fünf-Stern-Hotel auf der Akamas Halbinsel im Nordwesten von Zypern. Hotel Anassa Zypern, die Götterinsel, schaut auf eine 9000-jährige Geschichte zurück. Neben ihren kulturellen Stätten und den vielen Sagen über Aphrodite, beeindruckt die Insel vor allem auch mit ihrer Naturvielfalt. Das Hotel Anassa liegt an wunderschöner Lage, direkt am dunkelblau schimmernden Mittelmeer und inmitten unberührter Naturlandschaft. Weisse Mauern, Lehmziegeldächer sowie Holztüren und -fensterläden sind Merkmale der typisch mediterranen Bauweise. Malerische Gässchen innerhalb des Anassa Resorts Geht man durch die malerischen Gässchen zum Hauptgebäude, sorgen die Oleanderblüten mit ihrem kräftigen Pink sowie der Duft der botanischen Artenvielfalt für dieses besondere Gefühl… Wo man auch hinschaut, entdeckt man römische Mosaike, antike griechische Motive und venezianische Fresken, die Zyperns reiches kulturelles Erbe aufgreifen. Stilvolle Amphoren schmücken die Hotelgänge Allmählich fühle ich mich hier wie Aphrodite – die griechische Göttin der Schönheit und Liebe, die laut Sage vor der Küste Zyperns dem Meer entstiegen sei. Lounge mit herrlichem Ausblick auf das Mittelmeer Anassa Zimmer und Suiten Das Hotel verfügt insgesamt über 166 Zimmer und Suiten. Allerdings bemerkt man die schiere Grösse nicht, weil das Resort im Stil eines traditionellen byzantinischen Dorfes angelegt ist und die mehreren Gebäude sich terrassenartig auf verschiedene Zonen verteilen. Das Intérieur der Zimmer und Suiten ist jeweils ein frisch-mediterraner Mix aus kalkweissen Wänden, warmem Holz, naturfarbenen Stoffen und Elementen aus Schmiedeisen. Mit diversen Assessoires werden kräftige Farbakzente und Kontraste gesetzt. Sehr stilvoll! Unsere Junior Suite Fast alle Zimmer sind übrigens zum Meer hin ausgerichtet und gewähren einen herrlichen Ausblick! Einige Suiten verfügen sogar noch über einen privaten Pool oder Whirlpool! Aussicht von unserem Balkon Wo Aphrodite und Adonis sich gute Nacht sagen Ein besonderes Highlight sind die zwei exklusiven Adonis und Aphrodite Suiten mit je 122 m2! Beim Betreten der Suite empfinde ich ein Knistern. Vielleicht weil man sich in den kühnsten Träumen vorstellt, wie sich hier Aphrodite und Adonis gute Nacht gesagt haben. Und mittlerweile hatte ich ja schon ein bisschen das Gefühl, Aphrodite zu verkörpern ;-) Nur schade, dass mein Adonis damit beschäftigt war, die Suite von allen möglichen und unmöglichen Winkeln zu fotografieren! Romantisches Himmelbett in der Aphrodite Suite Essbereich in der Aphrodite Suite Aber vielleicht hab ich mir dieses Knistern auch nur eingebildet. Wie auch immer; die Suite und ihr Intérieur sind überwältigend: Ein romantisches Himmelbett, ein opulent ausstaffiertes Wohnzimmer, luxuriöse Bäder und ein privater Whirlpool auf der Terrasse, von dem man weit übers Meer und die Akamas-Halbinsel blickt. Whirlpool mit Aussicht Phuu, also besser wird’s wohl nicht mehr! Ah… zwar… doch! Es gäbe da noch die palastartige «Anax Suite» (griechisch für „König“). Die war allerdings während unseres Aufenthalts schon besetzt ;-) Die Hotelrestaurants An Auswahl kulinarischer Höhenflüge fehlt es im Anassa auch nicht; vier Restaurants, die unter der Ägide von Executive Chef David Goodridge stehen, verwandeln saisonale und regionale Produkte in himmlische Götterspeisen. Das Amphora ist das Haupt- und Familienrestaurant, wo man auch das vielseitige Frühstück im Garten geniesst (übrigens mit herrlichem Ausblick aufs Meer). Abends werden jeweils lokal inspirierte Gerichte im Buffet-Stil angeboten. Garten des Amphora Restaurants Das exklusive Helios Restaurant, inspiriert von der modernen Küche der französischen Riviera, besticht im Sommer durch seinen idyllischen Garten mit wunderschönen Olivenbäumen. Abends sorgen kleine Laternen für eine unglaublich romantische Stimmung. Laternen auf der Terrasse des Helios Restaurants Und wer ein Faible für asiatische Erlebnis- und Fusionsküche hat, lässt sich am besten im Basiliko verwöhnen. Fischliebhaber geniessen neben dem Swimmingpool im Pelagos fangfrischen Fisch und Meeresfrüchte. Aus dem Meer selbstverständlich. Nicht aus dem Pool. Restaurant Terrasse beim Pool Während unseres Aufenthaltes fand auf dem hoteleigenen «Dorfplatz» ein zypriotischer Abend statt mit traditionellen Speisen, Live-Musik und einem Barbecue. Eine ganz besondere Atmosphäre: authentisch und sympathisch und das Essen war sehr fein! Anassa’s Dorfplatz mit Kapelle Restaurant auf dem «Dorfplatz» des Hotels Das Thalassa Spa Der im römischen Stil gehaltene Spa-Bereich wirkt irgendwie mystisch. Bereits beim Betreten geht schon wieder die Phantasie mit mir durch: Ob ich hier wohl mit den auserlesenen Produkten auf maritimer Basis zu einer Schönheitsgöttin verwandelt werde? Und was ihnen wohl für meinen Adonis einfällt? Innenpool im Spa Ruheraum im Spa Der Aufenthalt im Anassa hat uns ausserordentlich gut gefallen! Das Hotelresort ist nicht nur ein stilvoller Ort der Entspannung und Erholung. Das Refugium wirkt viel eher wie die malerische Kulisse einer romantischen Liebesgeschichte zwischen Aphrodite und Adonis. Wie unsere eigene Liebesgeschichte auf den Golfplätzen Zyperns ausging hier im Review. Unser Dank geht an… Ein herzliches Dankeschön an Thanos Michaelides für die grosszügige Einladung! Die Thanos Hotels and Resorts sind ein familiengeführtes Unternehmen, geleitet von Thanos und seinen beiden Schwestern Natasha und Anna. ## Designhotel Almyra auf Zypern – Schöner essen am Mittelmeer Quelle: https://reisememo.ch/zypern/design-hotel-almyra-paphos Das Designhotel Almyra liegt idyllisch inmitten einer grossen Gartenanlage direkt am Meer. Das lebendige Zentrum von Paphos mit seinem alten Fischerhafen und den archäologischen Grabungsstätten ist nur wenige Gehminuten entfernt. Die Designdetails gehen folgendermassen: Nachdem wir drei wundervolle Tage im Nordwesten von Zypern, im Hotel Anassa (Link zu unserem Review) verbracht hatten, wollten wir auch noch dessen Schwesterhotel Almyra erleben. Seines Zeichens das einzige Designresort auf Zypern… Der Eingang zum Hotel und die Lobby ist auf jeden Fall schon mal sehr stilvoll und hat uns auf Anhieb gefallen. Almyra Hoteleingang Almyra bedeutet übrigens «Aroma des Meeres». Den Duft des Meeres kann man in der Tat vor allem am frühen Morgen und abends wahrnehmen, zumal die verschiedenen Restaurants des Hotels alle auf die Meerseite hin offene Terrassen bieten. Wir haben uns für unsere treue Leserschaft gewissenhaft durch das Angebot gegessen: Hotelrestaurants aller Gewichtsklassen Unterhalb des Hotels direkt an der Meerpromenade befindet sich das im zypriotischen Lokalkolorit gehaltene Ouzeri Restaurant. Hier geht es leicht zu und her mit griechischen Salaten, Mezze oder lokalem Fisch und Meerestieren. Abends gibt der Hausbarde mit seiner Gitarre romantische Lieder zum Besten. Romantische Ambiance im Ouzeri Restaurant Gleich oberhalb des Ouzeri findet sich neben dem Hauptpool das japanisch angehauchte Notios Restaurant. Es verführt nicht nur durch seine feine Sashimi und Nigiri Sushi, sondern auch durch eine elegante Terrasse mit Sicht auf die Bucht von Paphos. Für die wenigen Plätze an vorderster Front empfiehlt sich eine Reservation! Terrasse des Notios Restaurants Nochmals etwas erhöht vom Hauptpool thront das Hauptrestaurant Mosaics wo abends und morgens ein grosszügiges Buffet hergerichtet wird. Daher ist es wohl auch bei den Familien sehr begehrt. Das Frühstück kann man interessanterweise aber auch im Restaurant Eauzone des Almyraspas einnehmen. Beim langgezogenen Pool geniesst man hier in eleganter, aber entspannter Atmosphäre eine von drei leichten à-la-carte Frühstücksvarianten. Himmlisch! «Breakfast in paradise» im Almyraspa Und last but not least geniesst man neben der Hotelreception in der Helios Lounge Bar Snacks und Drinks. Auch das sollte Mann sich zum Sonnenuntergang gönnen… Stilvolle Lobby im Almyra Hotel Brandy sour und Ananas-Cocos-Drink Und wem das alles immer noch nicht reicht, geniesst im benachbarten Annabelle Hotel im Amorosa Restaurant ausgezeichnete, französische Küche. Unsere Fischgerichte waren geschmacklich aussergewöhnlich gut ausgewogen. Eine feine Adresse! Das Annabelle Hotel ist übrigens das dritte von drei Thanos Hotels auf Zypern. Und da uns Thanos höchstpersönlich in die zwei anderen eingeladen hatte, wollten wir mindestens auch mal die Küche des Annabelle getestet haben. Von der Positionierung her richtet es sich an die Altersklasse 65+, entsprechend sind die Zimmer eher klassisch eingerichtet. Die Zimmer und Kyma Suiten im Almyra Hotel Die insgesamt 189 Gästezimmer sind auf zwei Hauptgebäude und den angrenzenden Suiten-Flügel aufgeteilt. Ähnlich wie im Anassa ist auch hier das Interieur ein luftig-mediterraner Mix aus kalkweissen Wänden, warmen Hölzern, naturfarbenen Leinenstoffen und hellblauen Sofas und Sesseln. Und blauem Sonnenschutz, der die Zimmer in unterkühltes Blaulicht hüllt. Nicht schlecht bei der auf Zypern praktisch ganzjährig üblichen Hitze… Elegante blaue Vorhänge Wir haben uns eine Kyma Suite (griechisch für «Welle») gegönnt. Die Kyma Suiten mit privater Terrasse liegen direkt am Meer. Unsere Kyma 08 war zusätzlich durch einen Olivenbaum vor übermässiger Sonneneinstrahlung geschützt. Perfekt! Aber nicht nur deshalb empfehlen wir die Suiten; die Kyma Suite entspricht mit den erwähnten Annehmlichkeiten eher unserem «Standard» als die normalen Zimmer ;-) Unsere Kyma Suite Terrasse mit Olivenbaum Über eine Treppe gelangt man zum Highlight der Kyma Suite – eine 44m² grosse Dachterrasse mit atemberaubendem Blick über die Bucht bei Paphos. Da macht sich ein Sonnenuntergang umso besser… Die Dachterrasse der Kyma Suiten Sonnenuntergang über dem mittelalterlichen Kastell am Hafen A propos Paphos: Ausflugsziele in Paphos Wir waren hauptsächlich zum Golf spielen in Zypern. Alle vier 18-Loch Golfplätze befinden sich im Westen der Insel und sind von Pάfos aus relativ einfach zu erreichen. Aber Vorsicht beim Mietwagen: Der Fahrer steigt mit Vorteil auf der rechten Seite ein, denn dort befindet sich das Lenkrad für den Linksverkehr… Im Golfbuggy steigt Mann dann aber wieder eher links ein, weil das Lenkrad dort wieder andersrum liegt… Das britisch angehauchte Unterhaltungsviertel von Paphos beginnt gleich hinter dem Hotel. Das Niveau schien uns auf der Ebene des Ballermanns in Mallorca, also haben wir die Gegend schnell gemieden. Der Meerpromenade entlang ziehen sich kleine, touristisch orientierte Geschäfte und Restaurants. Nach 20 gemütlichen Fussminuten erreicht man die etwas nobleren Fischrestaurants beim mittelalterlichen Kastell. Paphos Hafen Von hier ist es nur ein Steinwurf in den archäologischen Park. Auf dem weitläufigen und trockenen Gelände verteilen sich Ruinen und Mosaike aller Couleur und Form. Von TripAdvisor als Ausflugsmöglichkeit Nummer 1 bezeichnet, ist deren Zustand allerdings nicht berauschend. Einzig das Amphitheater zeugt noch von der ursprünglichen Grandeur der Infrastruktur. Walter im Amphitheater In der Nähe von Paphos liegt übrigens der Felsen «Petra tou Rominou», wo Aphrodite – Göttin der Schönheit und Liebe – aus dem Meer entstiegen sein soll… Für Golfer, Feinschmecker und Sonnenanbeter bietet das Almyra Hotel eine ausgezeichnete Ausgangsbasis für Tagesausflüge. Gemessen an der hohen Kinderdichte muss es offenbar auch für die Kleinen recht spassig sein. Davon schirmen sich die Graumelierten im kinderfreien Almyraspa mit eigenem Restaurant und Pool ab. Sehr praktisch ;-) Almyraspa Pool und Restaurant Unser Dank geht diesmal an… Ein herzliches Dankeschön an Hotelinhaber Thanos und seine beiden Schwestern für die grosszügige Einladung! Wir haben uns sehr wohlgefühlt, zumal uns Guest Services Manager Thomas immer wieder mit Rat und Tat zur Seite stand ;-) ## Hotel 7132 in Vals – Architektur trifft auf Therme und Natur Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/hotel-7132-therme-vals Das Bergdorf Vals in der Bündner Surselva kennt man hauptsächlich vom berühmten Mineralwasser «Valser» oder vom legendären Thermalbad Therme Vals. Wer das Meisterwerk des Schweizer Architekten Peter Zumthor liebt, wird auch das Hotel 7132 mögen. Hier ein paar bewegte Impressionen unserer Anreise mit dem Helikopter. Wie es dazu kommt, etwas weiter unten: Von aussen wirkt das 7132 Hotel (Link zu booking.com) mit seinem Bau aus den 70er Jahren nicht gerade wie ein Designhotel. Wer allerdings weiss, dass hier namhafte Architekten aus aller Welt die Zimmer designen, wird nicht überrascht sein, wie sehr das Hotel im Innern fasziniert. Schliesslich zählen auch hier die inneren Werte!… Eingang zu Hotel und Therme Vals Ach ja, falls sich jemand wundert, warum das Hotel den eigenwilligen Namen «7132» trägt (wir konnten uns zuerst auch keinen Reim darauf machen); das Hotel verdankt seinen neuen Namen der Postleitzahl von Vals. Logo! Alles klar soweit? Die Design-Zimmer im 7132 Hotel Wie es der Name schon erahnen lässt, haben im «House of Architects» grosse Namen der Architektur-Szene mitgewirkt. Angefangen von den schnörkellosen, ja schon fast puristischen Zumthor Zimmern über die Tadao Ando Zimmer, bei denen sich der japanische Architekt vom Design japanischer Teehäuser inspirieren liess. Bei Gästen auch sehr beliebt sind die mit kräftigen Farbtönen designten Stucco Zimmer oder die Kengo Kuma Zimmer, die mit ihrem warmen Eichenholz an ein gemütliches «Cocon» erinnern. Hotelzimmer von Architekt Kengo Kuma Hotelzimmer in Stucco Lustro Tadao Ando Zimmer Zumthor Zimmer Die Kengo Kuma Suite Die wohl spektakulärsten und exklusivsten Räume sind die im September 2015 eröffneten Suiten des japanischen Architekten Kengo Kuma. Sie befinden sich in der obersten Etage des Hauptgebäudes und bestechen mit einer Grösse von 90 m2! Dank der riesigen Panoramafenster eröffnet sich dem Hotelgast eine bombastische Aussicht auf die Bündner Berge und auf das idyllische Bergdorf Vals. Die Einrichtung ist minimalistisch-luxuriös gehalten: Wie in den Thermen wurde auch hier heimischer Valser Quarzstein verwendet und als Kontrast mit lokalem Holz gekonnt in Szene gesetzt. Wohnbereich der Kengo Kuma Suite Dazu ein kleines Wort der Warnung: eine Suite kostet stolze CHF 2’480.- pro Nacht! Fairerweise gilt es noch zu erwähnen, dass der Transfer bei An- und Abreise im hoteleigenen Airbus Helikopter EC 130 von überall in der Schweiz und dem nahen Ausland im Preis der Suiten inbegriffen sind. Wer es lieber auf dem Landweg mag, lässt sich mit der Limousine chauffieren (auch im Preis der Suiten inbegriffen). Also spektakulär ist die Anreise per Helikopter ja schon, wenn man das nötige «Kleingeld» dafür hat. Helikopter des Hotels 7132 Vals Der erfahrene Helipilot Daniel Diethelm lässt uns sicher über die Alpen schweben. Je nach Wetter bringt man auch eigene Wünsche für die Flugroute ein! Lukullische Genüsse im 7132 Auch kulinarisch gesehen hat das Hotel 7132 einiges zu bieten: Gourmet-Liebhaber werden im eleganten Restaurant „Silver“ verwöhnt. Gediegenes Ambiente im Restaurant Silver Empfang im Silver Speisekarte Aussicht vom Restaurant Silver Tisch im Gourmetrestaurant Silver Wer es etwas mehr «casual» mag, der lässt sich im Restaurant «Red» verköstigen. Die Handschrift von Architekt Zumthor kommt übrigens auch hier originalgetreu zum Ausdruck; Konzentration auf das Wesentliche ist das Thema ohne Schnick-Schnack auf den Tischen. Dafür werden die Gerichte mit viel Liebe zubereitet. Und die äusserst charmante und aufmerksame Edina, die uns bedient, trägt auch dazu bei, dass wir uns rundum wohl fühlen und wir den Abend geniessen. Das butterzarte Rindsfilet empfehlen wir jedenfalls wärmstens! Rindsfilet mit Kartoffelgratin im Hotelrestaurant Red Ganz ohne «Gourmet-Allüren» wollen wir dann das Wochenende doch nicht verstreichen lassen; daher lassen wir uns am Sonntagmorgen im «Silver» mit einem à-la-carte Gourmet-Frühstück verwöhnen. Tja, was soll man dazu noch sagen? Wir stellen am besten einfach mal die Schreibmaschine auf die Seite und lassen die Kamera sprechen… Das Frühstück schafft es auf jeden Fall locker in unsere Pinterest-Kollektion «Breakfast in Paradise»! A la carte Frühstück im Restaurant Silver Frühstück vom Feinsten! Die Therme Vals Die einzigartige Wellness-Landschaft der Valser Therme, die bereits mit rund 20 Architektur-Preisen prämiert wurde, besteht aus 60’000 Platten Valser Quarzit. Peter Zumthor schuf damit eine Hommage an die archaische Welt des Valsertals. Auch hier reduzierte der Architekt das Badeerlebnis auf das Wesentliche; mehrere Innenbecken mit unterschiedlichen Temperaturen, ein Blütenbad, Schwitz- und Dampfsteine und ein grosses Aussenbad mit Aussicht auf die idyllische Bergwelt. Entspannung pur! Therme Vals mit viel Stein und Wasser© Therme Vals Die Hotelgäste geniessen das Thermalbad übrigens morgens bis 11:00 Uhr ganz für sich. Ausserdem wird ab und zu auch ein «Nachtbaden» von 23:00 – 00:30 Uhr ermöglicht. Baden in absoluter Stille – und wenn möglich, bei Vollmond! Wie mystisch! Ruhezone mit Ausblick © Therme Vals Wer es doch etwas aktiver mag und die Bergwelt erkunden will, dem empfehlen wir den spektakulären Panoramaweg von Gadastatt zum Zervreilastausee, worüber wir hier in Bild und Wort berichten. Zur Herbstwanderung mit Aussicht auf das Zervreilahorn Dort geht es unter anderem um Postautos: Wer die Anreise ins Hotel mit öffentlichem Verkehr bewältigen will, dem steht das legendäre Postauto zur Verfügung: Am besten fährt man mit dem Zug bis nach Ilanz und steigt dort in die gelben Postkutschen. In kurvenreicher Fahrt geht es hoch nach Vals, die Haltestelle befindet sich praktischerweise direkt vor dem Hotel! Unser Dank geht an… Herzlichen Dank an Tamara Löffel, Head of Sales des 7132 Hotels, für die grosszügige Einladung und die Hotelführung! Vielen Dank auch an den Helikopter-Piloten Daniel Diethelm für den sicheren und beeindruckenden Flug sowie an Stefan, Chauffeur der Limousine, mit welcher wir wieder nach Hause chauffiert wurden. Besser wird’s nicht mehr! Ein grosses Dankeschön auch an Manuela Weber von Cinnamon Circle fürs Vermitteln des Aufenthalts. Cinnamon Circle unterstützt die Vermarktung des Hotels. ## Panoramaweg von Vals-Gadastatt zum Zervreila-Stausee Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/vals-panoramaweg-gadastatt-zervreila-stausee Einfache Höhenwanderung von Gadastatt bei Vals zum Zervreila-Stausee und zurück per Postauto oder Trottinett! Das gebotene Panorama und das farbige Hochmoor sind allein die Reise wert. Und dann ist ja da noch die berühmte Therme Vals. Für eine Herbstwanderung im goldenen Licht ideal! Weit hinten im Valsertal, einem Seitental der Surselva, liegt auf 1250m das idyllische Bergdorf Vals. Viele besuchen das Bündner Dorf aufgrund der mysthischen Therme Vals des Schweizer Architekten Peter Zumthor. Daneben bietet die Gegend rund um Vals aber auch ein vielseitiges Wandergebiet. Der Panoramaweg von Gadastatt zum Zervreilastausee beispielsweise ist grotesk spektakulär! Im Valsertal Traditionelle Chalets im Valsertal In Vals geht alles gemächlich zu und her. Rund um den Dorfplatz findet man noch ursprüngliche, mit Steinplatten aus Valser Quarzit gedeckte Walserhäuser und auf den Weiden grasen die Schafe gemütlich vor sich hin. A propos; das Bonmot besagt, Vals hätte 1000 Einwohner, 1000 Gästebetten und 1000 Schafe! Wir haben die Schafe zwar nicht gezählt, aber gesehen haben wir einige! Und nein, auch die Gästebetten haben wir nicht systematisch durchgezählt, die allerschönsten liessen wir uns aber anlässlich unseres Reviews des Hotels 7132 und der Therme Vals zeigen. Nicht schlecht, was da verschiedene weltbekannte Architekten gestaltet haben… Hotelzimmer von Architekt Kengo Kuma Tadao Ando Zimmer Wohnbereich der Kengo Kuma Suite Zumthor Zimmer Aber zurück in die Natur… Auf zum Gadastatt Wer sportlich unterwegs ist, wandert natürlich von Vals auf den Hausberg Gadastatt. Laut Wanderkarte braucht man dazu ca. 1.5 Stunden und man legt an die 600 Höhenmeter zurück. Dass wir das können, wussten wir von anderen Wanderungen und liessen uns diesmal von der Gondelbahn in luftige Höhen schwingen. Herbstwanderung mit Aussicht auf das Zervreilahorn Und aber Achtung! Der Gondelbetrieb ist nicht durchgehend offen. Man beachte also die Betriebszeiten. Über Moorlandschaften nach Zervreila Der Wanderweg von Gadastatt nach Zervreila führt über Stock und Stein – auf dieser Höhenlage eher Stein denn Stock – durch eine geschützte Moorlandschaft und an kleinen Bergbächen vorbei. Entlang des Panoramawegs stehen ab und zu rustikale Holzbänke, damit man die atemberaubende Bilderbuch-Kulisse in aller Ruhe geniesst. Habe ich denn auch ausführlich getan. Panoramaweg von Gadatstatt bis Zervreila Walter geniesst das Valser Panorama Im besten Sinne einer Höhenwanderung gelangt man nach einigen sanften Steigungen und Neigungen zum Weiler Frunt, wo auf einer Felswand die im Jahre 1754 erbaute Kappelle St. Anna steht. Von hier bietet sich dem Wanderer ein monumentaler Ausblick auf den Zervreila-Stausee. Gewaltig! Weiler Frunt mit Aussicht auf das Zervreilahorn St. Anna Kapelle Frunt Zervreilastausee und Zervreilahorn Zuhinterst am See thront das imposante, 2821 Meter hohe Zervreilahorn, das übrigens auch als Matterhorn Graubündens bezeichnet wird. Oder schlicht als «das Original». So jedenfalls behaupten es die Einheimischen… Strasse über die Zervreila Staumauer Wie dem auch sei, nach einem kurzen, dafür umso steileren Abstieg gelangt man zur Zervreila-Staumauer. Den Namen hat sie vom Dorf geerbt, das 1957 unterging, als der See hier aufgestaut wurde. Wie dramatisch! Die mächtige Bogengewichtsmauer ist in der Mitte leicht überhängend. Runtergucken ist an dieser Stelle nur für Schwindelfreie… Zervreila Stausee und Staumauer Stausee und Zervreila Staumauer Überhängende Bogengewichtsmauer des Zervreila Stausees Praktisch patriotisch: Walter überquert mutigen Schrittes die Zervreila Staumauer Zervreilastausee mit markantem Zervreilahorn Nach Überquerung der imposanten Staumauer stärkt man sich auf der Terrasse des Restaurants Zervreila und erholt sich von den überwältigenden Impressionen. Von Zervreila nach Vals führt ein ca. 2-stündiger Wanderweg zurück. Nachdem wir die erste Etappe bis zum einspurigen Tunnel zu Fuss hinter uns gelegt hatten, liessen wir uns dann auf dem zweiten Streckenabschnitt mit dem Postauto chauffieren. Walter vor dem Tunnel zwischen Zervreila und Vals Schliesslich ist auch eine Fahrt im «Poschi» ein Erlebnis! In den engen Kehren hiess es wiederholt «düüdadaaa, düüdadaaa»! Ach ja, auch mit dem Riesen-Trottinet könnte man vom Restaurant ins Tal nach Vals rauschen. Hätte uns auch noch gereizt. Schliesslich waren wir aber froh ums warme Poschi, denn vom leicht kalten Fahrtwind hätten wir uns beim ständigen Bremsen wohl die Klämmerli abgefroren… Wer übrigens eine noch einfachere Wanderung zu Bergseen sucht: Die 2-Seenwanderung vom Crestasee zum Caumasee bietet sich förmlich an! Caumasee bei Flims Noch mehr Wandertipps publizieren wir in unserer Rubrik «Wandern». ## Chäserrugg – Bergrestaurant auf den Churfirsten Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/churfirsten-bergrestaurant-chaeserrugg Auf dem Chäserrugg, dem östlichsten der 7 Churfirsten-Gipfel, glänzt das Bauwerk der Basler Stararchitekten Herzog & De Meuron: Ein Bergrestaurant kolossalen, aber eleganten Ausmasses! Da musste ich Mass nehmen… Nach der neulichen Weinwanderung an den Gestaden des Walensees, teste ich die roten Wanderschuhe von Mammut diesmal 1’800 Meter höher: Ausgehend von der Talstation der Iltiosbahn in Unterwasser auf 900 M.ü.M. wandern wir via Klangwelten am Schwendisee zur passenden Bergstation auf 1’339 M.ü.M. Von da lassen wir uns per Seilbahn auf den Chäserrugg hieven. Auf doch recht luftige 2’262 M.ü.M. Hier bietet sich dem unerschrockenen Wanderer eine schwindelerregende Aussicht auf den Walensee und die gegenüberliegenden Flumser Berge. Nach der ersten Wanderstrecke macht sich bei uns allerdings bereits der erste Hunger bemerkbar, so dass wir erstmal die Aussicht auf später verschieben und schnurstracks ins Bergrestaurant stechen. Die Bergstation erwartet Wanderer oder Skifahrer mit üppig Holz: Fächerartig schützt ein Brettervorhang die Gäste vor Wind und Wetter und öffnet den Zugang in das etwa 50 Meter lange Restaurant. Das in Schweizer Fichtenholz gehaltene Interieur wirkt sehr edel, obwohl der Boden «nur» sägerau gefertigt ist. Die eleganten Deckenleuchten sind an ihren individuellen Stromkabeln unglaublich akkurat abgehängt: Sie befinden sich alle auf exakt derselben Höhe! Akkurat abgehängte Deckenleuchten Das Restaurant ist zweigeteilt in einen Self-Service Bereich und ein bedientes Restaurant. Dort speist man entweder im grossen Hauptraum oder in einer der Essnischen mit eigenem Fenster und Aussicht auf den Obertoggenburg. Wenn nicht gerade dicker Nebel die Aussicht versperrt natürlich… Essnische im Bergrestaurant im Nebel Das Schweizer Entrecôte schmeckt trotzdem hervorragend! Platz hat es in den Nischen übrigens je nach Gepäck für bis zu 8 Personen. Frisch gestärkt machen wir uns dann doch noch auf die Erkundung des neuen architektonischen Meisterwerks. Dass inzwischen der faustdicke Nebel ein Einsehen hatte und sich verzieht, machte die Sache nur noch spektakulärer: Auf betonierten Streifenfundamenten ruhend, erstreckt sich die langgezogene Sonnenterrasse über die gesamte Länge des Baukörpers. Darüber verbindet ein bei Sonnenschein gleissendes Blechdach das neue Restaurantgebäude mit der alten Bergstation der Luftseilbahn. Bei schönem Wetter geniessen Wanderer die Sonne auf der grossen Vortreppe und lauschen dem passenden Alphornkonzert… Aussicht aus dem Bergrestaurant Wanderwegweiser auf dem Chäserrugg Alphornbläser und Publikum auf dem Chäserrugg Panoramarundweg und Blumenweg Praktischerweise bietet sich auf dem Chäserrugg mit dem Rosenboden eine ausladende Hochebene an. Mit einer Länge von nur 3 km und einer Höhendifferenz von 60 Metern ist der ausgeschilderte Blumenweg für einen leichten Verdauungsspaziergang wie gemacht. Neben der angesprochenen Aussicht erspäht man nicht selten auch Steinböcke. Sie ruhen majestätisch auf Felsvorsprüngen und kratzen sich gelegentlich mit ihren Hörnern am Rücken. Spa für Fortgeschrittene sozusagen… Bergrestaurant Chäserrugg Steinböcke mit Aussicht auf den Walensee Aussicht vom Panoramaweg Wandern mit Mammut Wie einleitend erwähnt, sind wir mit Mammut-Ausrüstung unterwegs, weil wir deren Wanderschuhe testen: Nach der (problemlosen) 20-Kilometer Wanderung von Sagogn zum Caumasee und zurück proben wir diesmal den Tragekomfort in der dünnen Höhenluft der Churfirsten und lassen es kilometermässig am unteren Ende der Belastungsgrenze bewenden… Die Schuhe atmen also auch bei dünner Luft höchst bequem und lautlos vor sich hin! Walter testet Wanderschuhe von Mammut Und wie man stilvoll vom Chäserrugg wieder runter kommt, zeigt Basejumper Jeb Corliss. Nachahmung nicht empfohlen! ## Gastgeber mit Herzblut – Wohnen im Waldhotel National Arosa Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/waldhotel-national-arosa Temperaturen über 30℃ und die Streetparade in Zürich waren zwei gute Gründe, der Stadt zu entfliehen und für ein Wochenende in die Berge zu fahren. Arosa ist wunderschön gelegen auf über 1700 Meter über Meer und bietet alles, was man für ein erholsames Wochenende an der frischen Luft braucht… Auf einer kleinen Anhöhe über dem Dorf, etwas versteckt im Wald, thront das 4 Sterne Superior Waldhotel National. Per Auto aber auch zu Fuss gut erreichbar, über einen kurzen, etwas steilen Fussweg gelangt man vom Bahnhof in gut 10 Minuten zum Hotel. Das Hotel offeriert den Gästen auch einen Shuttleservice, so dass man gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen kann. Panorama-Aussicht vom Balkon der Dach-Suite Gleich zur Begrüssung bekamen wir einen frischen Bergkräuter Ice-Tea offeriert und das freundliche Personal an der Réception gab uns wertvolle Tipps und Unterlagen, was es alles zu entdecken und unternehmen gibt in Arosa. Das Hotel ist stilvoll eingerichtet und bietet verschiedene Räume zum verweilen. Besonders schön ist die Sonnenterasse mit Blick auf die umliegende Bergwelt! Hotelzimmer Unsere Dachsuite war Teil des neu renovierten ‘Chesa Silva’ und dieses Zimmer liess wirklich keine Wünsche übrig! Grosszügige 58 Quadratmeter mit einem Wohn- und Schlafbereich, zwei Badezimmer sowie ein grosser Balkon mit Blick in die Berge. Naturmaterialien wie edles Eichenholz und Schiefer und die Höhe im Dachstock tragen zusätzlich dazu bei, sich wohl zu fühlen. Umbau Für den Herbst ist bereits der nächste Umbau geplant und das Hotel schliesst in dieser Zeit. Pünktlich zur Wintersaison soll dann aber wieder alles bereit sein. «Das Waldhotel National tätigt trotz angespannter Branchenlage Investition in Millionenhöhe. Bis Ende November werden Umbauprojekte im Wert von rund 2.1 Millionen Franken realisiert. Zusätzlich zur Renovation des kompletten Eingangs- und Barbereiches werden 16 Zimmer umgebaut und vier neue, grosszügige Suiten gestaltet.» Wellness Der SPA ist aufgeteilt in zwei Bereiche, das Aqua Silva und den Spa Salus. Zusammen erstreckt sich die Wohlfühloase auf über 1100m². Das Angebot ist riesig, es gibt eine Sauna sowie Kelo-Aussensauna, ein Dampfbad und Hallenbad, einen Fitnessraum, Sanarium und eine Kräuterstube. Von fast überall hat man zudem einen wunderschönen Blick in die Natur und die Berge. Bei fast 30° war es uns fast zu heiss für Wellness, aber für die kälteren Tage im Winter ist dies sicher der ideale Ort, sich nach einem Tag im Schnee zu erholen! Das Hotel ist auch für Wintersportler ideal gelegen: Vor dem Neubau ‚Chesa Silva‘ startet und endet die Skipiste, somit kann man direkt vom Hotel losfahren. Auch für das jährliche Arosa Humorfestival kann man direkt mit der Weisshornbahn zur Mittelstation fahren und von dort zu Fuss weiter zum Festzelt. Essen Jeden Abend wird im Rahmen der Halbpension ein 5-gängiges Abendessen serviert, wahlweise mit einem vegetarischen Hauptgang. Spezialwünsche waren auch kein Problem, der Küchenchef hatte stets eine passende Alternative bereit. Im Winter gibt es zwei weitere Restaurants, um sich kulinarisch verwöhnen zu lassen unter anderem das ‚Kachelofe Stübli‘ mit 16 GaultMillau Punkten und dem roten Vermerk im Guide Michelin. Als Vorspeise gab es ein Superiore Lachsfilet auf japanische Art, anschliessend eine feine Zucchetticrème Suppe mit Kürbiswürfeln. Für den nächsten Gang durfte man sich am ausgewogenen Salatbuffet bedienen. Superiore Lachsfilet auf japanische Art Hauptgang mit Fleisch – Barbarie Entenbrust mit Essigzwetschgen, Marktgemüse und Mandelrisotto Vegetarischer Hauptgang – Kartoffel-Meerrettichstampf mit Rucaolaschaum und Gemüse Schokolade-Teeparfait mit Birnensorbet Die beiden Hauptgänge waren ebenfalls köstlich, jeder Teller zudem dekorativ angerichtet. Zum Dessert wurde uns ein Schokolade-Teeparfait mit Birnensorbet serviert und wer noch nicht genug hatte, konnte sich noch am Käsebuffet bedienen. Abendprogramm Jeweils am Dienstag und Samstag Abend wird auf dem Obersee eine durch Musik unterstütze Wasser und Lichtshow auf dem See geboten. Das Hotel bietet ebenfalls ein Wochenprogramm mit diversen Aktivitäten wie Hotelführungen an. 1024 Düsen des fest installierten Wasserspiels lassen kraftvolle Fontänen aufsteigen, die sich zur Musik aus 30 Lautsprechern elegant bewegen. 200 Lichtquellen rücken das Schauspiel ins rechte Licht. Das farbenfrohe und kostenlose Schauspiel auf dem Arosa Obersee ist für viele Feriengäste ein Highlight ihres Aufenthaltes in Arosa. Aktivprogramm Im Sommer gibt es in Arosa die ‘All Inclusive Card’, welche zahlreiche Möglichkeiten bietet, die Umgebung zu erkunden. Bereits am ersten Tag haben wir uns auf dem Obersee ein Pedalo ausgeliehen und eine gemütliche Bootsrundfahrt gemacht. Wer lieber baden möchte, tut dies im Strandbad am Untersee. Am Sonntag wollten wir dann noch weiter in die Höhe und haben uns für einen Ausflug auf das Weisshorn entschieden. Das Hotel bietet moderne eMountainbikes zur Miete, welche mit der Bergbahn mitgenommen werden können. Von der Mittelstation als auch von der Bergstation hat es dann diverse Wander- und Velowege zu den umliegenden Alpen und Dörfern. Vom Gipfel des Weisshorns hat man einen fantastischen 360° Rundblick. Ebenfalls lohnt sich ein Besuch im neuen Gipfelrestaurant, welches unter anderem die höchstgelegene Klein­schau­kondi­torei der Schweiz beherbergt. Mit den eMountainbikes fuhren wir dann Richtung Ochsenalp, über Stock und Stein mit bis zu 25 km/h! Die Fahrt hat extrem viel Spass gemacht und es war erstaunlich, wie mühelos man sich fortbewegen kann mit diesen Bikes. Management / Dank Christian Zinn, Direktor des Waldhotel National Christian Zinn hat das Waldhotel im März 2014 als Direktor übernommen. Man spürt sein Herzblut und Engagement für das Hotel aber auch für das Personal und dies überträgt sich positiv auf die Mitarbeitenden. Wir danken Herrn Zinn und der ganzen Waldhotel Crew für die ‚magischen Waldhotel Momente‘, wir haben uns sehr wohl gefühlt in Arosa und ein super Wochenende verbracht! ## Wandern am Walensee – Mammut macht’s möglich… Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/wandern-am-walensee-mammut-machts-moeglich Im Test: Die neuen Wanderschuhe von Mammut. Dafür wandern wir im, am und hoch über dem Walensee… Mit Peter Erni verfügt Mammut über einen erfahrenen Social Media Manager. Der verschickt einfach mal ein paar Wanderschuhe durch die Schweiz und schaut, was Reiseblogger damit so anstellen. Ich lasse mich nicht zweimal bitten und montiere die roten Renner für die Erkundung der Gegend um den Walensee. Mammut von Mammut mit seinen nigelnagelneuen Wanderschuhen Weinwanderung von Walenstadt nach Quinten Dem ruhigen Walensee entlang gibt es eine «Weinwanderung» zu geniessen. Aber Achtung: Bis man von Walenstadt her kommend den malerischen Weg entlang des Ufers erreicht, gilt es tatsächlich «gutes Schuhwerk» zu montieren! Wanderstöcke helfen zusätzlich, den steilen Wanderweg durch den Wald unbeschadet zu meistern. Wer vor dem Abstieg (oder nach dem Aufstieg) im Calusa Beizli die Kräfte sammelt, tut sicher nichts falsches! Wir stärken uns bei Birnbrot und Kaffee, bevor unsere Mammut Berg- und Wanderschuhe in den Härtetest gehen. Sitzecke mit Herz im Calusa Beizli Die Wanderschuhe von Mammut sind bereit Entlang der majestätischen Churfirsten geht es durch besagten steilen Waldabschnitt in allerlei Serpentinen über tosende Bäche hinunter an den Walensee. Einmal am Ufer angekommen, bieten sich dem Sportsmann fantastische Ausblicke auf Walenstadt und Quinten. Und natürlich auf die Weinreben, ohne die es ja keine Weinwanderung wäre… Weinwanderung entlang von Walensee und Churfirsten Aussicht in Richtung Quinten Aussicht in Richtung Murg Weindegustation in der Alten Post Weinreben bei Quinten Au Wanderweg am Walensee Aussicht in Richtung Walenstadt Einmal im autofreien Weindorf Quinten angekommen, sticht man mit Vorteil sofort in den Weinkeller der Alten Post. Im kleinen Degustationsraum probiert man sich entsprechend durch die Quintner Rebliweine Chasselas und Pinot Blanc, Blanc de Noir bis zum Blauburgunder. Wohl bekomm’s! Alte Post in Quinten Weindegustation in der Alten Post Degustationskeller in der Alten Post Da anschliessend nicht mehr gut zu wandern ist, isst und trinkt man am besten auf dem Schiff weiter. Das legt praktischerweise direkt vor der Alten Post an und treibt einen bequem nach Walenstadt zurück. Anlegestelle Quinten und Alte Post Wanderschuhe von Mammut Die rings um Sujets vom Matterhorn angelegte Mammut-Werbekampagne ist für das bequeme, aber relativ weiche Modell Comfort High GTX Surround allenfalls etwas übertrieben. Ich bin jedenfalls nicht sicher, ob ich damit bis zum Gipfel käme. Immer abgesehen von meiner Kondition natürlich… Matterhorn-Werbesujet von Mammut Aber für Gipfelbesteigungen gibt es ja auch das «richtige» Alpinistenmodell Magic Advanced High GTX (wer erfindet eigentlich immer diese Namen, die klingen, als käme man damit bis auf den Mond?). Die Schuhe wurden mir von Mammut zur Verfügung gestellt. Danke Per Erni für die superbequemen Wanderschuhe! Die sende ich auf keinen Fall zurück ;-) Die Weinwanderung mit Zwischenhalten im Calusa Beizli, an einer Feuerstelle am Walensee und Weindegustation in der Alten Post wurde organisiert von Nina und Thomas von Outivity. Wie es dem Mammut auf dem Chäserrugg hoch über dem Walensee in den Churfirsten ergangen ist, steht in diesem Reisebericht von einer spektakulären Höhenwanderung… Walter testet Wanderschuhe von Mammut ## Rolle von Reiseblogs im touristischen Social Media Marketing – ein Interview Quelle: https://reisememo.ch/bericht/reiseblogger-interview-social-media-marketing Motive, Funktionen und ethische Grundsätze von Reisebloggern. Aus der Bachelorarbeit von Alexander Schürch vom Mai 2015 an der Universität St. Gallen bei Prof. Dr. Christian Pieter Hoffmann. Blogs kommen im Rahmen des Social Media Marketing immer höhere Bedeutung zu. Unternehmen sehen sich zunehmend gezwungen, Kooperationen mit Bloggern einzugehen, um ihre Zielgruppen effizient und effektiv zu bearbeiten und höhere Bekanntheit zu generieren. Diese Arbeit untersucht daher die Rolle von Blogs im Social Media Marketing des Tourismus. Funktionen von Reiseblogs [Alexander Schürch] Sind Sie bereits Kooperationen mit Unternehmen eingegangen? [Walter Schärer] Ja, wir schreiben regelmässig für Leistungsträger, PR-­Agenturen oder Destinationen. Beschreiben Sie einmal, wie sieht eine Kooperation aus? Was passiert dabei genau? Entweder werden wir angeschrieben (praktisch täglich) oder wir interessieren uns für eine bestimmte Destination und fragen selber an. Dann verhandeln wir die Gegenleistung für einen Review auf unseren Blogs reisememo.ch (Deutsch) und travelmemo.com (Englisch) und begleitende Promotionen auf diversen Social Networks, gesamthafte monatliche Reichweite ca. 30‘000 Leser, exklusiv Google+. Von dort kommen weitere mehrere 100‘000 Impressionen dazu. Welche Arten von Kooperationen existieren? Wir bieten praktisch nur Reviews. Das können Hotels, Airlines, Destinationen, Zugverbindungen oder Produkte wie Kameras oder Dienstleistungen wie Reisewebseiten sein. In wenigen Fällen konnten wir auch schon unsere Fotos verkaufen. Mit Gstaad Saanenland Tourismus haben wir Beratung von Hoteliers geboten. Wie sind Ihre Erfahrungen mit Kooperationen mit Unternehmen? Der Wissensstand der Leistungsträger ist sehr unterschiedlich und variiert je nach Destination zusätzlich: In Südamerika ist man beispielsweise noch nicht auf Blogger-Kooperationen eingestellt. In Europa sind Kooperationen üblich, d.h. wir werden für 1-4 Nächte eingeladen und schreiben im Gegenzug Blogartikel, die wir via Social Networks promoten. Unsere Artikel sind für gute Auffindbarkeit in Suchmaschinen optimiert (SEO) und enthalten Links zu den Leistungsträgern. Dies wiederum hilft deren eigenen Webauftritten, was unter dem Begriff «Inbound Marketing» bekannt ist. Einige PR-Agenturen bestehen immer noch auf Print. Deshalb suchen wir auch Kooperationen mit Print-Magazinen. Ihnen bieten wir den Abdruck unserer Texte und Fotos kostenlos an, womit wir den Beruf des Reisejournalisten „disruptieren“: Uns reicht die Nennung unseres Blogs im Print-Magazin, da wir die Inhalte so oder so für uns selber erstellen und uns durch Print die Akquise von Pressereisen erleichtern. Wie wichtig sind Blogs im Rahmen des Marketings? Verlage haben zunehmend Mühe, ihre Publikationen zu refinanzieren, da die Werbegelder von Print in performancebasierte Kanäle fliessen wie Google AdWords oder Facebook: Dort ist ein präzises Targeting möglich mit ROI-Beleg. Zudem sind dort die User. D.h. (Reise-)Journalisten werden laufend abgebaut, da nicht mehr bezahlbar. Damit stehen PR-Agenturen und Leistungsträgern immer weniger Publikationen zur Verfügung, in denen sie ihre Destinationen präsentieren können: Die SonntagsZeitung hat 2014 beispielsweise den Reisebund abgeschafft und auf zwei Seiten „Reisen“ im Kulturbund reduziert. Dank Reiseblogs steht jetzt ein neuer, moderner Kanal zur Verfügung, wenn auch mit tieferer Reichweite, da die Konkurrenz der Inhalte im Internet immens ist. Welchen Stellenwert haben Blogs im Social Media Marketing von Unternehmen? Blogs sind für Social Media Aktivitäten von Unternehmen zentral, da sie die einzige Plattform sind, die Unternehmen selber kontrollieren (Owned Media). Social Networks wie Google+, Facebook, Twitter, Pinterest, etc. vereinen zwar viele Leser auf sich, gehören einem aber nicht. Früher bezeichnete man diese Kanäle als Earned Media, weil man sich Likes durch gute Inhalte verdiente. Heute muss man Facebook zu den Paid Media zählen, da man seine eigenen Fans nicht mehr erreicht, wenn man nicht dafür bezahlt (Pay to Play). Was sind die Vor- und Nachteile von Blogs? Blogs haben den Vorteil, dass sie einfach aufzusetzen und zu bespielen sind. Die Search Engine Optimierung ist bei Open Source CMS wie WordPress kostenlos inbegriffen zusammen mit tausenden von Erweiterungszwecken und Designvarianten. Ein Nachteil ist die nicht immer gegebene Security. Vertrauliche Informationen sollte man nicht in Blogs verwalten. Daneben wird der Aufwand für die inhaltliche Pflege eines Blogs unterschätzt. Social Media Marketing umfasst auch das Eingehen auf Kommentare und Bewertungen von Konsu-­‐ menten. Antworten Sie auf Kommentare zu den einzelnen Blogeinträgen, relativieren Sie allenfalls? Ja, wir beantworten alle Kommentare und relativieren sie, falls uns das nötig scheint. Gemäss der Social Media Faustregel 90:9:1 haben wir aber relativ wenig Kommentare: Von 90% der Leser geben 9% einen Like/Fav/+1 und nur 1% wird aktiv und kommentiert. Das ist ja auch viel aufwendiger und wer der Rechtschreibung nicht mächtig ist, hält sich meist zurück. Stimmt aus Ihrer Sicht das Kosten-Nutzen-Verhältnis für ein Unternehmen? Die ROI-Betrachtung ist relativ komplex und variiert je nach Branche stark. Diesbezüglich ist eine generische Antwort schwierig. Der Aufwand ist allerdings gigantisch und kann einer nüchternen Kosten-/Nutzenbetrachtung oft nicht standhalten, weil der Nutzen schwierig zu messen ist. Motive für Reiseblogger Seit wann gibt es den Blog und warum wurde er gegründet? Ich habe 2010 hobbymässig mit Bloggen angefangen, weil ich an meinem Arbeitsort als Web-­‐ Verantwortlicher den Auftrag erhielt, die Social Media Strategie zu formulieren. Ich recherchierte, dass sich bei Social Media viel um Blogs dreht und wollte aus erster Hand verstehen, wie Bloggen funktioniert, um daraus eine Strategie abzuleiten. Welche Zielgruppe(n) möchten Sie mit Ihrem Blog erreichen? Unsere Reiseblogs wenden sich an anspruchsvolle Paare, die das Leben zu geniessen wissen. Wir fokussieren auf kleine Design- und Boutique Hotels und Golfreisen. Warum wurden Sie zum Blogger, warum bloggen Sie was Sie bloggen? Was war die Motivation? Aus der Social Media Recherche wurde klar, dass ein Blog auf eine Nische konzentrieren sollte, um im Datenmeer jemals für bestimmte Suchbegriffe gefunden zu werden. Da ich schon länger auf Reisen fotografiere, hatte ich bereits zum Start viele Inhalte. Deshalb wurde der „Blogger-Selbstversuch“ ein Reiseblog. Um die Nische noch weiter einzugrenzen, haben wir schliesslich auf Boutique Hotels gesetzt, da sie uns persönlich am meisten zusagen. Bloggen Sie noch immer aus denselben Gründen, oder hat sich Ihre Motivation verändert? Die Ursprungsmotivation war Weiterbildung. Das ist weiterhin einer der wichtigsten Gründe, da ich beruflich im Web-Umfeld tätig bin. Motivierend dazugekommen ist inzwischen, dass wir kaum noch Reisespesen haben, weil wir meist eingeladen werden. Das ist ein angenehmer Nebeneffekt ;-) Zudem erhalten wir dank dem Kontakt zum lokalen Management Zugang zu speziellen Erlebnissen, die nicht allen Besuchern geboten werden. Welche Funktion hat der Blog für Sie und für die Nutzer/Leser? Für uns stehen Weiterbildung und Reduktion der Reisespesen im Vordergrund. Unsere Leser erhalten persönlich recherchierte Reviews und wir hören regelmässig von Freunden, dass sie unseren Empfehlungen „nachreisen“. Für die Leistungsträger hat der Blog den Vorteil, dass sie ausführliche Reviews in Text, Bild und oft auch Video erhalten zusammen mit Präsenz in Social Networks und dem damit verbundenen SEO-Effekt. Warum entscheiden sich Unternehmen für Blogs als Marketinginstrument? Z.T. weil die bisherigen Kanäle eingehen (Print), z.T. weil sie sich einen SEO-Effekt versprechen, z.T. weil Blogs sehr authentische und damit glaubwürdige PR bieten. Was unterscheidet einen guten von einem schlechten Blog? Ein guter Blog ist technisch auf dem neusten Stand (SEO, Pagespeed, Informationsarchitektur, Security, Backup, Backlinks, Content Delivery Network, etc.) und bietet attraktive Inhalte. Für Usability auf Desktop und Mobiles optimiertes Layout, gut proportionierte, beschnittene und farbkorrigierte Fotos, grammatikalisch korrekte Texte mit gutem Storytelling, rassig geschnittene und vertonte Videos, weiterführende Links und vertiefende Informationen. Wie unterscheidet sich Ihr Blog von den anderen? Warum sollte ein Unternehmen eine Kooperation mit Ihnen eingehen? Beschreiben Sie die USP (unique selling position) ihres Blogs. Wir sind auf das Luxussegment fokussiert und decken dieses glaubhaft ab, da wir auch privat in solchen Hotels übernachten. Zudem versuchen wir mit anspruchsvoller Fotografie und durchdachten Texten, Leistungsträger im bestmöglichen Licht zu präsentieren. Wir liefern meist innerhalb von weniger als zwei Wochen nach dem Besuch und übersetzen auch auf Englisch für Zu unserem englischen Reiseblog für weitere Quellmärkte. Aus meiner früheren Tätigkeit bei den Reiseveranstaltern Kuoni und Hotelplan kenne ich die Marktverhältnisse gut und kann die entsprechenden Bedürfnisse befriedigen. Traditionelle Anbieter und Vermarkter in der Tourismusindustrie werden an Relevanz verlieren, sollten sie sich nicht den neuen Strategien anpassen. Stimmen Sie dieser These zu? Wie innovativ sind sie? Wie der anstehende Verkauf der Touroperating-Tätigkeit von Kuoni belegt, ist die These richtig. Das Internetumfeld revolutioniert eine Branche nach der andern, die Reisebranche war eine der ersten, die die neue Transparenz und damit das Ausschalten von Mittelmännern (Reisebüro) zu spüren bekam. Ethische Grundsätze von Reisebloggern Beachten Sie bei der Berichterstattung ethische Grundsätze? Wenn ja, welche? Wir schreiben nur positiv, wenn wir tatsächlich vom Produkt überzeugt waren. Das war bisher allerdings immer der Fall, da wir aus vielen Anfragen auswählen können und immer eine finden, die zu unseren Interessen passt. Wir weisen immer aus, wenn wir eingeladen wurden. Das beeinflusst unsere Berichterstattung aber selbstverständlich nicht. Gegenüber wem fühlen Sie sich verantwortlich? Gibt es für Sie eine Art moralische Instanz? Wir fühlen uns nur uns selber verantwortlich: Wenn wir „unethisch“ schreiben, spüren das die Leser und kommen nicht mehr. Damit verlieren wir unsere Legitimation unseren Auftraggebern gegenüber. Da unsere Leserzahlen und die PR-Anfragen aber steigen, gehen wir davon aus, dass wir ein Bedürfnis abdecken. Von Journalisten verfasste Texte, Berichte und Geschichten sind immer auch vom Umfeld geprägt, in dem sie aufgewachsen sind, leben oder arbeiten. Sind Ihnen Personen oder Instanzen, die Ihre Ansicht oder die Berichterstattung beeinflussen, beim Verfassen von Einträgen präsent? Nein. Wir schreiben so sachlich wie möglich von persönlichen Impressionen. Um den eigenen Lebensunterhalt zu finanzieren, muss sich der Blogger anpassen und kann nicht immer ethisch korrekt handeln. Deshalb können Blogger es sich aufgrund ihrer Kooperation mit ihrem Unternehmen oftmals nicht leisten, negative Beiträge zu verfassen oder auf Kooperationen ganz zu verzichten. Wie stehen Sie zu dieser These? Ich kenne keine Reiseblogger, die sich mit ihrer Publikation einen „vernünftigen“ Schweizer Lebensunterhalt verdienen. Reiseblogs sind eine der ineffizientesten Weisen, um Geld zu verdienen: Der Aufwand ist viel höher als die im kleinen Schweizer Markt erzielbaren Einnahmen. Wir verfassen keine negativen Beiträge, weil wir unsere Reisen sorgfältig recherchieren und noch nie enttäuscht wurden. Da wir nicht vom Blog leben wollen, können wir uns sehr selektiv verhalten. Wie rechtfertigen Sie negative Blogeinträge gegenüber Ihrem Auftragspartner? Gar nicht. Wir schreiben ja unsere ehrlichen Erfahrungen und dokumentieren diese in Wort, Bild und Video. Einmal haben wir einen negativen Review über eine Kamera geschrieben, die nicht unseren Ansprüchen entsprach. Das konnten wir nicht im vornherein abschätzen, sonst hätten wir die Anfrage gar nicht angenommen. Aber dann belegten ja die Aufnahmen, dass die Kamera nicht top ist. Da gab es nichts zu rechtfertigen. Gehen Sie mit jedem Unternehmen Kooperationen ein, bzw. haben Sie schon einmal eine Kooperation abgelehnt? Aus welchen Gründen? Wir lehnen gefühlt 95% der Anfragen ab, meist aus Ressourcengründen: Neben unseren 100%-Jobs können wir nur an 5 Wochen im Jahr und an einigen Wochenenden verreisen. Immerhin haben wir inzwischen 5 Reiseblogger-Teams, die Anfragen übernehmen können. Aber auch das ist viel weniger, als offenbar Bedarf da wäre. In welchen Situationen hinterfragen Sie Ihr Handeln? Wenn wir unglaublich schöne Erlebnisse geboten kriegen und uns bewusst werden, wie privilegiert wir in der Schweiz sind, die Meisten das aber nicht mehr wahrnehmen. „Journalisten müssen jedoch sagen und schreiben, was sie sehen, denken und erfahren; ausserdem müssen sie die Geschichten gegenüber der Öffentlichkeit überprüfen und rechtfertigen können“. Wie stehen Sie dazu? Hinterfragen Sie auch Angebote Ihrer Partner? Blogger sind keine Journalisten, wir sehen uns jedenfalls nicht als solche. Blogs sind subjektiv geschrieben meist von Hobbyautoren ohne journalistische Ausbildung und entsprechenden Anspruch. Die Qualität des Mediums hat einen Einfluss auf das ethische Denken eines Journalisten. Achten Sie auf die (journalistische) Qualität des Blogs? Wie beurteilen Sie die Qualität Ihres Blogs? Besitzen Sie eine journalistische Ausbildung? Nein, wir sind keine Journalisten und beurteilen die Qualität des Blogs an Google Analytics Kennzahlen wie Anzahl Leser, Bounce-Rate, Click-Through-Rate, Page on Time, Organic Traffic, etc. Blogger sind nicht mit Journalisten vergleichbar, da wir in Personalunion auch Verleger, Vermarkter, Techniker, Programmierer, Fotografen, Bildredaktoren, Filmemacher, etc. sind. Wir hätten ja gar nicht die Zeit, in all diesen Disziplinen eine Ausbildung zu machen. Blogger fliegen teilweise für einen von Partnern finanzierten zweitägigen Aufenthalt nach Indien und residieren in einer luxuriösen Unterkunft. Finden Sie dies ethisch korrekt und vertretbar? Damit haben wir kein Problem. Selber wäre uns eine solche Aktion wegen der Zeitverschiebung zu anstrengend. Indien ist viel zu schön, um nur für 48 Stunden dahinzufliegen. Wie rechtfertigen Sie den in der zuvor gestellten Frage beschriebenen Sachverhalt? Der Flug geht mit oder ohne Blogger täglich hin und her und wenn es dem Hotel Publicity bringt, warum nicht? Die indischen Verhältnisse von arm und reich sollten wir nicht mit unseren Schweizer Massstäben beurteilen. Die sind nicht geeignet, diesen Subkontinent einzuschätzen. Wenn schon sollte man sich selber vor Ort einen Eindruck machen, dann sieht alles anders aus. „Ökonomisch betrachtet sind Blogs eben vor allem Werbeträger, die möglichst oft gelesen werden müssen, Produkte, die im Marktwettbewerb bestehen müssen.“ Wie stehen Sie zu dieser Aussage? Die ist je nach Kontext korrekt: Vom Leistungsträger aus gesehen sind wir ein Werbeträger und je mehr Leser wir erreichen, umso attraktiver sind wir. Auch gibt es einen Wettbewerb der Inhalte um die Aufmerksamkeit der Leser. Deshalb promoten wir unsere Artikel via Social Networks und optimieren sie technisch und inhaltlich (SEO). Abschlussfrage: Es gibt einen Reiseblogger-Kodex. Handeln Sie nach diesem? Falls nein, warum nicht? Ja, wir halten uns daran, ausser dass wir Links nicht mit no-follow hinterlegen. Das halten wir für eine unpassende technische Spielerei von Insidern. Statistisch sind weniger als 3% aller Links im Web no-follow. Ich gratuliere Alexander nachträglich noch zu seiner Arbeit! Sie wurde mit einer 5.5 bewertet ;-) ## Sonne Mellau – Geniessen im Bregenzerwald Quelle: https://reisememo.ch/oesterreich/sonne-mellau-bregenzerwald Selten wurden wir bei einem Hotelbesuch so gut verpflegt wie im Hotel Sonne in Mellau. Aber auch in allen weiteren Belangen ist die Sonne ganz vorne mit dabei! Gastgeberin Natalie Lässer übernahm die Führung des Hauses von ihrer Grossmutter. Mit dem Neubau nach allen ökologischen Standards und mit Rücksichtnahme auf lokale Handwerker und Produzenten fügte sie dem traditionsreichen Haus die zusätzliche Prise Style hinzu, die die Sonne heute zu einem der Top-Resorts in der Umgebung macht. Gastgeberin Natalie Lässer mit einem einheimischen Alphornbläser Überhaupt wird in der Sonne Mellau auf Tradition viel Wert gelegt. Die Damen im Service tragen Dirndl und in der Küche werden fast ausschliesslich Lebensmittel aus lokaler Produktion verwendet. Diese Bodenständigkeit wird durch den modernen und gradlinigen Neubau in keiner Weise geschmälert. Im Gegenteil, durch das helle Holz und die dunkelrote Einrichtung wirken die Zimmer genauso einladend und gemütlich, wie die rustikale Wälderstube mit Kachelofen im Altbau. Das saubere weiss sorgt mit dem kräftigen rot für Gemütlichkeit in den Zimmern Die Wälderstube im Altbau des Hotels Kulinarische Spitzenklasse Dass der Koch der Sonne Mellau von Gault & Millau mit 14 Punkten ausgezeichnet wurde, merkt man beim 6-Gang Gourmet Dinner. Hier werden wirklich alle Register gezogen… Quinoalaibchen auf Ofengemüse mit Parmesansauce und Broccoliröschen Variation vom Räucherfisch mit knusprigen Schalotten und Dillmousse Wildkräuterparfait auf Kräutersaitling mit Paprikacrème Orangentörtchen mit Schokoladenespuma und Zitronensorbet Sacherparfait mit marinierten Erdbeeren und Haselnusshippe Aber auch das Frühstücksbuffet und der Wälder Lunch stehen dem Abendessen in nichts nach. Früchte und Müesli am Frühstücksbuffet Freizeitangebot Neben dem gepflegten Spa-Bereich mit Kräuterdampfbad, Sauna, Aussen-Whirpool, Four Senses Lounge und Fitnessraum bietet die Sonne auch die gängigen Beauty-Behandlungen an. Meine sportliche Begleitung mietete sich ein Mountainbike, um die Gegend zu erkunden, während ich es mir bei der Fusspflege gut gehen liess. Die Four Senses Lounge im Wellnessbereich Im Kunstraum kann auch etwas für den Geist getan werden. Dort kann man sich die Gemälde ansehen und in gemütlichen Ohrensesseln ein Buch aus der kleinen Bibliothek zu Gemüte ziehen. Eingang zum Kunst- und Leseraum Gastgeberin Natalie Lässer gibt persönlich auch Weinverköstigungen im modern renovierten und doch rustikal eingerichteten Keller der alten Sonne. Alpine Dekoration im Weinverköstigungskeller Wir danken Natalie Lässer und ihrem Team für den wundervollen Aufenthalt in der Sonne Mellau, wir haben uns bei ihnen sehr wohl gefühlt! ## Wanderung entlang der Rheinschlucht Quelle: https://reisememo.ch/review/columbia-peakfreak-outdry-test Auf einer Wanderung entlang der Rheinschlucht und rund um den Caumasee habe ich kürzlich meinen neuen Columbia Peakfreak™ OutDry Trekking-Schuh probiert. So macht Wandern noch mehr Spass! Seit Jahren trage ich zum Wandern einen Columbia Wanderschuh, der mich bis jetzt noch nie im Stich gelassen hat, mir immer einen sicheren Halt gewährt und mich vor Blasen verschont hat. Als ich kürzlich angefragt wurde, ob ich mal einen Trekking-Schuh von Columbia testen wolle, war für mich klar: Ja – ich will! Columbia Women’s Peakfreak™ OutDry Um meinen neuen Columbia Women’s Peakfreak™ OutDry Schuh auf Herz und Nieren zu testen, wählte ich eine leichte Wanderung aus, die nicht zwingend knöchelhohes Schuhwerk erfordert. Wir entschieden uns für die Rheinschlucht (Ruinaulta), die ich ohnehin schon lange mal erkunden wollte. Schliesslich liegt da ja auch unser «Schweizer Grand Canyon» ;-) Idyllisches Bündner Dorf Sagogn Wir starteten unsere Wanderung in Sagogn und wanderten der Rheinschlucht entlang in Richtung Flims. Dieser Weg ist sehr abwechslungsreich und bietet herrliche Aus- und Tiefblicke in einer atemberaubenden Landschaft. Rheinschlucht – der «Schweizer Grand Canyon» Nur wenige Minuten von Conn entfernt, befindet sich die Aussichtsplattform «Il Spir» (romanisch für: der Mauersegler). Diese sollte man unbedingt besichtigen, sofern man schwindelfrei ist. Der Ausblick ist jedenfalls imposant! Il Spir – Aussichtsturm in Conn Danach ging’s weiter zum Caumasee, der mit seiner türkisblauen Farbe für einen Bruchteil einer Sekunde an die Karibik erinnert ;-) Wunderschön! Hier unser Review einer 2-Seen Wanderung vom Crestasee zum Caumasee. Nach einer kurzen Rast am See wanderten wir über Laax zurück nach Sagogn. Achtung Zartbesaitete: Die Wanderung umfasste dann doch 20 Kilometer und 800 Höhenmeter… Der Caumasee mit seiner türkisblauer Farbe Der Columbia Women’s Peakfreak™ OutDry hat sich für diese Tour bestens geeignet! Der Multitrail-Schuh ist mit wasserdichtem, atmungsaktivem Obermaterial und einer hervorragend dämpfenden Zwischensohle ausgestattet. Die Aussensohle gewährt eine gute Bodenhaftung, womit man es mit diesem Schuh auch auf felsigem Untergrund und Schotterwegen sehr komfortabel und trittsicher gehen kann. Ausserdem ist er sehr bequem! Ich trage ihn auch öfters zum Nordic Walken! Columbia entwickelt seit über 75 Jahren Outdoorbekleidung. Ob Wanderbekleidung, Regenschutz, Outdoor Schuhe für Berg und Tal oder den passenden Rucksack – bei Columbia findet jeder Outdoorbegeisterte einen passenden Artikel. Columbia stellte mir übrigens den Women’s Peakfreak™ OutDry kosten- und bedingungslos zur Verfügung. Herzlichen Dank! Geschafft! ## Mangosteen Catering – Food-Safari im Marriott Hotel Zürich Quelle: https://reisememo.ch/review/mangosteen-catering-showcase-im-marriott-hotel-zuerich Zum 10-Jahre Jubiläum lud Mangosteen kürzlich zur Food-Safari, also zur Kür ihrer Künste. In ihrer Basis, dem Marriott Hotel Zürich, schöpften sie von der Tiefgarage über den Weinkeller bis zur Panorama Suite oben im Turm aus dem Vollen und liessen die appetitlichen Häppchen nur so sprudeln… Hier die Video-Impressionen. Unkonventionellerweise wurde die Gästeschar in der Tiefgarage begrüsst. Das war hitzetechnisch recht raffiniert, weil schön abkühlend. Ausser dass die vielen Gäste die kleine Tiefgarage überraschend schnell erhitzten. Oder waren das die farbigen Scheinwerfer? Improvisierte Catering-Location in der Tiefgarage des Marriott Zürich Improvisierte Eventlocation in der Tiefgarage Blechtonnen und Kerzen dienen als Empfangstheke Scheinwerfer machen die Parkplätze zur Location Apéro-Häppchen zur Einstimmung Auf jeden Fall ging es in der Tiefgarage gleich zur Sache mit kühlenden Hausdrinks und Häppchen aller Couleur… Mangosteen Catering Heimspiel Manuela Stillhard von Mangosteen Catering hatte zu diesem Event geladen, um die kulinarischen und logistischen Fähigkeiten ihrer Organisation zu demonstrieren. Wobei die Logistik diesmal nur bedingt gefordert wurde, weil die Ausgangsbasis von Mangosteen das Marriott Hotel selber ist. Sie hatten also ein Heimspiel. In der zur Event-Location umfunktionierten Tiefgarage gab es erst mal ein paar Drinks und Appetizers. Diese machten sich in der improvisierten «Lounge» mit besagten Scheinwerfern sehr gut! Danach wurden wir durch unterirdische Verbindungsstollen und allerlei Hotel-Backstage in den Weinkeller geleitet zur Degustation von leichten und weniger leichten Weinen. Dazu wurden u.a. Salatblätter mit Essig gereicht, um den vorher-nachher Vergleich der Weine zu veranschaulichen. Ich lernte: Die starke Salatsauce lässt den Wein fad erscheinen. Zur Salatsauce also künftig keinen Wein mehr… Degustation im Weinkeller Dekorierter Weinkeller als Event-Location Von hier ging es durch das unterirdische Labyrinth zurück ins Hotel und dessen Showküche. Hier machten wir Tagliatelle praktisch selber(!) und liessen diese anrichten mit im Heu gegartem Rindsfilet auf seiner Trüffelsauce mit Minikarotten. Gegessen haben wir es dann auch selber. «Selbstgemachtes» schmeckt einfach am besten ;-) Ja, ja, schon klar, wir haben nur leicht an der Pasta-Kurbel gedreht, aber immerhin, muss Mann auch erst mal können! Gedeckte Tafel in der Showküche Im Heu gegartes Rindsfilet auf Tagliatelle und Trüffelsauce mit Minikarotte Als nächste Zwischenstation wurde das tatsächliche Büro von Mangosteen in einen Showroom für die Apéro-Box umfunktioniert. Catering aus der Apéro-Box Nach getaner Arbeit – doch! für Food-Blogger ist essen Arbeit – wurden wir zwischen Bildschirmen und Bürostühlen von Executive Chef Thomas Kunz höchstpersönlich über die vorkonfigurierbare Apéro-Box instruiert. Die attraktiv verpackten Häppchen lassen sich in verschiedenen Geschmachsrichtungen bestellen wie asiatisch, mit Brötchen oder Salaten oder mediterran oder überhaupt als Special Edition. Die vollständige Palette lässt sich besser auf der eigens gestalteten Seite mangosteen.ch/aperobox nachlesen. Executive Chef Thomas Kunz erklärt die verschiedenen Geschmacksrichtungen Vorkonfigurierbare Apéro-Box Von hier aus war die nächste Station asiatisch, denn mit dem White Elephant verfügt das Marriott Hotel Zürich über das zweitälteste Thai-Restaurant Zürichs und dessen ausservorzügliche Küche. Wenn einem denn die Schärfe liegt… weil die Köche sind tatsächlich aus Thailand und hantieren mit allerlei tiefroten Schoten, die in alles Mögliche und Unmögliche geschnitzt werden. Wem das behagt, ist hier in allerbesten Händen. Oder kann zur Not mit Früchten und selbstgemachtem Eis wieder nachkühlen… Früchtebuffet von Mangosteen Catering Mangostan zum Dessert Und zum Abschluss des Abends ging es mit dem Lift in das oberste Geschoss des Marriott-Hochhauses. In der Panorama-Suite des Marriott Hotels Zürich Die Panorama-Suite verfügt nicht nur über ein grosszügiges Wohnzimmer, in dem ein Dessert- und Früchtebuffet aufgebaut wurde, von der grossen Terrasse bietet sich auch ein spektakulärer Blick auf die Zürcher Altstadt und den Zürichsee. Aussicht von der Panorama-Suite auf Zürich und den See Netterweise wurden auf diesem luftigen Hochsitz bis in die Nacht hinein auch noch die finalen Drinks ausgegeben. Das Tüpfchen auf dem «i» sozusagen. Das Catering und auch die aufmerksame Bedienung kamen als rundum gelungene Darbietung rüber, wir können Mangosteen wärmstens weiterempfehlen! Besten Dank an Sophie Handke von Primcom für’s Vermitteln dieses Events ;-) Adresse: Mangosteen Catering Manuela Stillhard Neumühlequai 42 CH-8006 Zürich Tel. +41 44 360 70 80 Zur Homepage von reisememo.ch ## Spektakulär windig Golf spielen in Budersand auf Sylt Quelle: https://reisememo.ch/deutschland/golf-budersand-sylt Sylt – Sagenumwobene Promi-Insel. Sand und Strandkörbe ohne Ende. Gourmetrestaurants an jeder Ecke. Wind und Wetter allenthalben. Tatsächlich hatte es die Windrichtung dann ganz schön in sich… Nach Sylt wollte ich ja schon immer mal. Etwa gleich wie nach Sansibar. Zumal in Sylt ja auch die Fahne des legendären Strandrestaurants «Sansibar» weht! Windig auf Sylt An Destinationen mit solchen Namen muss man einfach mal gewesen sein. Hier geht’s zu unserem Bericht über Sylt. Und die Golfplätze auf Sylt sollen zudem ja auch allerlei zu bieten haben. Unbeeindruckt von den bedrohlichen Wetterverhältnissen stürzen wir uns auf die grünen Wiesen. 1. Golfclub Budersand Nach einer kurzen Anfahrt stehen wir also auf dem vielbeschworenen und hochdekorierten Golfplatz Budersand im Süden der Insel. Budersand gilt immerhin als einer der Top-10 Plätze in Deutschland! Was unsere Erwartungshaltung nicht eben dämpft… Was unseren Elan aber tatsächlich dämpft, ist der erste Gegenwind bereits auf dem Parkplatz: Zum Umziehen der Golfschuhe ziehen wir uns in unseren Mietwagen zurück, so stark und frisch ist die steife Bise! Wie aber auch bei anderen Sportarten gilt: Es gibt kein schlechtes Wetter, höchstens schlechte Ausrüstung. Also montieren wir alle Gilets, Mützen, Windstopper und Golfhandschuhe, die zu greifen sind, und stapfen gesenkten Hauptes, mit hochgezogenen Schultern und zugekniffenen Augen gegen den Wind in Richtung Clubhaus. Wohlgemerkt, wir sprechen von einer Golfrunde im Sommer gegen Ende Juni… Das Clubhaus ist sehr elegant eingerichtet und bietet eine grosszügige Aussicht über den in die Dünenlandschaft gelegten Golfplatz und das angrenzende Golfhotel Budersand. Golfplatz und Hotel Budersand bei launischem Wetter Hier ein noch harmloser Sandbunker… Im Clubhaus atmen wir erstmal auf, nachdem uns der erste Wetterschreck grausam in die Knochen fährt. Wir lassen uns natürlich überhaupt nichts anmerken und fassen unsere bereitstehenden Mietschläger. Damit trollen wir zurück in Wind und Wetter und zum Starterhäuschen am ersten Abschlag. Der nette Starter sieht uns an, dass wir keinen Plan haben und weist uns auf die Tücken des Platzes und den steifen Seitenwind hin. Ah ja, welcher Wind? Dann bin ich bereit. Da stehe ich also am berühmten ersten Abschlag. Mit fremden Schlägern. Ohne aufwärmen auf der Driving-Range. Dafür eingepackt wie ein Eskimo. Mit einem auf den Stockzähnen lächelnden Starter hinter mir, der es sich nicht nehmen lässt, meinen ersten Abschlag aus nächster Nähe zu verfolgen. Aber klar, Höchstleistungen kommen nur unter Druck zustande. Zumal ich ja weiss, dass Flight-Partnerin Katja mit langen, geraden Abschlägen glänzen wird. Also hoch die Tassen, respektive den Schläger, und haudrauf auf den Ball! Aber natürlich mit einem gepflegten Swing, denn wie männiglich weiss, führt nur ein runder, lockerer Schwung zur geraden, langen Flugbahn. Mit Muskelkraft geht wenig bis gar nichts. Das ist wenig intuitiv, ist aber so. Unter besagten Konditionen locker zu schwingen, ist natürlich eine Sache für sich… Wie dem auch sei, irgendwie fügen sich meine kalten Hüften, verkrampften Arme und fremden Schläger zu einem wundersam harmonischen Schwungschlag zusammen, so dass der Ball wie am Schnürchen gezogen zielgenau Richtung Mitte Fairway abzischt. Es ist praktisch eine Offenbarung! Besser kann es auch der Pro nicht! Ich spüre förmlich wie dem Starter hinter mir das innere Lächeln vergeht und er verdutzt dem Ball hinterher sieht. Vielleicht spüre ich das allerdings auch etwas verfrüht und seine Stockzähne blitzen jetzt erst recht auf, denn – wir erinnern uns, Seitenwind! – nachdem der Ball eine mathematisch brillante Flugbahn aufnimmt, packt ihn plötzlich ein perfider, an sich unsichtbarer, seitlicher Einfluss, so dass eine eindeutig unerwünschte Richtungsänderung eintritt. Und so liege ich also bereits nach dem ersten Schlag im zähen, wehenden Strandhafer der Sylter Dünenlandschaft. Merci viel mal! Jetzt ist Katja vorgewarnt. Aber siehe da, auch ihr sonst immer gerade fliegender Ball landet eigenartigerweise auf der windabgewandten Seite des Fairways. Warum bloss… Nach ein paar weiteren Schlägen und Winderfahrung aus erster Hand ist der Ball unwiederbringlich im hohen Gras versenkt. Davon lässt sich ein wackerer Golfer natürlich nicht aus der Ruhe bringen. Ich richte mein Krönlein und greife betont lässig in den Golfbag zum nächsten Ball. In der Tat eine Bewegung, die ich an diesem Tag zähneknirschend noch ein paarmal wiederholen würde… Walter im vergleichsweise harmlosen Semi-Rough Immerhin hat man manchmal auch Rückenwind. Dann aber umgehend wieder Gegenwind. Dazwischen wahrscheinlich Seitenwind. Und die auf 3mm heruntergeschnittenen und zusätzlich gewalzten Greens sind mit ca. 10 Fuss Stimpmeter auch noch recht schnell und sowieso onduliert wie verrückt. Wenn man es denn überhaupt bis auf’s vermeintlich rettende Grün schafft, denn vorher verstellen total 90 (!) Topfbunker allerübelster Bauart den Weg. Hier wieder rauszukommen, ist praktisch nur im Rückwärtsgang möglich. Die Dinger sind also tunlichst zu meiden! Tückische Topfbunker am Fairway-Rand An der Stelle fällt mir zwangsläufig der gute Robin Williams ein und wie er die Erfindung von Golf als eine Art Hindernislauf beschreibt. Treffender geht es nicht… Nun, da haben sich die Schotten ja einen schönen Spass erlaubt! Und dessen Interpretation in Budersand ist auf jeden Fall perfekt gelungen… … froh ist, wer es einigermassen unbeschadet ins noble Clubhaus oder ins Café des Budersand Hotels schafft! Kaffee und Kuchen im Golfhotel Budersand Golf-Club Budersand Fernsicht 1 25997 Hörnum/Sylt 2. Marine Golfclub Wer es etwas ruhiger mag, dem sei windstilles Wetter empfohlen und der auf 80 Hektar grünen Wiesen im schottischen Stil angelegten Marine Golfclub. Auf den harten, schnellen Greens kann man die Pitchgabel getrost im Bag zurücklassen… Aber Achtung, auch hier sind die Topfbunker gnadenlos tief und steil und praktisch noch tunlichster zu meiden als in Budersand! Fachgerechte Tücken eines typischen Sandbunkers… Clubhaus Marine Golfclub Sylt Marine-Golf-Clb Sylt Flughafen 69 25980 Tinnum/Sylt 3. Golfclub Sylt Und dann gilt es auch noch den Küstenplatz Golfclub Sylt beim Kampener Leuchtturm zu testen. Am Watt verstellen üppige Wasserflächen und wogende Roughs den Weg auf die ebenfalls pfeilschnellen Greens. Walter mal wieder aus dem Bunker heraus… Golf-Club Sylt Norderweg 5 25996 Wenningstedt/Sylt Viel Vergnügen und schönes Spiel… Was es an windstilleren Tagen in Sylt auch noch zu erleben gäbe, haben wir in dieser Übersicht zusammengestellt. Wer sich nach einem Gourmet-Erlebnis umsieht, sollte das Fährhaus von Spitzenkoch Alexandro Pape erwägen. Der Mann (und seine Frau) haben einen eigenen Dreh mit dem Salz… Und wer sich vom romantischen Spaziergang durch das Kapitänsdorf Keitum erholen will, sollte das Kontorhaus nicht verpassen! Hier hat das Architektenehepaar Franziska und Wolfgang Zaeske eine ausserordentliche Wohlfühloase realisiert… Man kann in diesem «Teehaus» sogar übernachten! ## Sehnsucht Sylt – Strandkörbe und Meer Quelle: https://reisememo.ch/deutschland/sylt-strandkorb-wattenmeer Sylt – die grösste nordfriesische Insel gilt als «Königin der Nordsee». Nach unserem Kurzurlaub auf der Insel wissen wir auch warum… Bunte Strandkörbe, weisse Strände, Sanddünen und imposante Küstenabschnitte – so präsentierte sich Sylt während unseres Aufenthalts. Mit ihrer berauschenden Vielfalt hat uns die Insel gleich in ihren Bann gezogen. Die Strandkörbe gehören einfach zu Sylt Aussicht von der Klippe der Uwe Düne Die abwechslungsreiche Erholungs- und Ferieninsel hat für alle etwas zu bieten: Die West- und Nordküste ist hauptsächlich ein Eldorado für Badegäste, Segler, Kiter und Surfer. Golfer dagegen finden ihre Herausforderung im Süden: Mit grandiosem Ausblick auf die Nordsee wurde der Golfplatz Budersand so in die Dünen gelegt, dass hier kaum jemand «unbeschadet» vom Green geht. Wir büscheln immer noch unsere zerzausten Haare und ringen nach Worten für den steifen Seitenwind. Vielleicht schafft es die Beschreibung in einen baldigen Blogartikel… Und im Osten der Insel jedenfalls ist das Wattenmeer, das 2009 in die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes aufgenommen wurde. Ein magischer Anziehungsort für alle Naturliebhaber! Leuchtturm beim «Ellenbogen» im Norden der Insel Aber auch die Gäste, die Lifestyle und Kulinarik zelebrieren, kommen auf der Insel auf ihre Kosten. Denn über Sylt liegt ein Sternenhimmel sondergleichen! Das Angebot reicht nämlich von Strandbistros bis zu Gourmetrestaurants! Wir haben uns von Alexandro Pape im Restaurant Fährhaus auf höchstem Niveau verköstigen lassen. Kampen und seine Reetdachhäuser Kampen ist wohl das prominenteste Dorf auf der Insel, mit einem ganz besonderen Flair voller Glamour und Genuss. Clubs, Restaurants und Bars sowie hübsche Boutiques exklusiver Marken laden zum geniessen und verweilen ein. Ausserdem prägen die charakteristischen Reetdächer das Dorfbild. Luis Vuitton Boutique in Kampen In Kampen befindet sich übrigens auch Sylts höchste Erhebung: Die Uwe-Düne (Schweizer, bitte nicht lachen! Die Uwe-Düne ist immerhin stolze 52.5 m hoch!) ;-) Sie bietet einen Rundum-Überblick über die Insel. Echt schön! Aussicht von der Uwe Düne in Kampen Das Kapitänsdorf Keitum Direkt am Wattenmeer liegt das idyllische Dorf Keitum, das mit seinen ehrwürdigen Kapitänshäuser einen ganz besonderen Charme versprüht. Malerische und verwinkelte Gässchen, hübsche Kleiderboutiquen, Kunsthandwerkerläden und Teestuben laden zum Flanieren ein. #Tipp! Ein Besuch im Kontorhaus lohnt sich unbedingt! Mit einem Inneneinrichtungshaus, einer Designerteestube und romantischen Hotelzimmern stellt es eine Location der ganz besonderen Art dar! Symbolhafter Anker im Kapitänsdorf Keitum Witthüs Kunsthandwerk und Töpferei in Keitum Der Ellenbogen Ganz im Norden von Sylt sieht die Insel wie ein angewinkelter Arm aus – wie ein Ellenbogen. Der Ellenbogen ist zugleich die nördlichste Landesstelle Deutschlands. Es ist ein Naturparadies sondergleichen! Der gesamte Ellenbogen ist Vogel- und Naturschutzgebiet. Auch die Schafe haben dieses Paradies für sich entdeckt! Wolf im Schafspelz … Schaf im Ellenbogen Sylt Auf der Südseite des Ostellenbogens müssen sich die Schafe das Paradies allerdings mit den Wind- und Kitesurfern teilen. Denn wenn der Wind gut geht, finden Surfer und Kitesurfer hier ideale Bedingungen. Schafe und Kitesurfer am Strand von Ellenbogen Man begegnet hier aber auch vielen Radfahrern und Wanderern. Denn der Ellenbogen eignet sich hervorragend zur Erkundung per Wanderschuhen. Man kann natürlich die Gegend auch mit dem Auto auskundschaften, allerdings bezahlt man dafür eine kleine Gebühr (Maut) von 5 Euro. Das A-ROSA Hotel Sylt Logiert haben wir im A-ROSA Sylt Resort. Eingebettet in die geschützte Dünenlandschaft auf der Wattseite in List passt sich das sandige Beige der Fassade ganz den Farben der umgebenden Dünenlandschaft an. In der Lobby setzen hübsche Deko-Elemente und Kerzen ihren Akzent, sodass man sich gleich wie in der eigenen Stube fühlt. A-ROSA Resort Sylt Der Einrichtungsstil der Zimmer ist eher schlicht gehalten, aber grosszügig dimensioniert und sehr funktional. Das Frühstücksbuffet ist grandios und sehr umfangreich! Wir haben selten eine so grosse Brotauswahl gesehen. Himmlisch! So fängt der Tag gut an … Besonders beeindruckt hat uns ausserdem der 3’500 m2 grosse und mehrfach ausgezeichnete Spa-Bereich! Der Meerwasser-Pool ist in einen Innen- und einen Aussenbereich unterteilt – und (für Warmduscher wie uns) ganzjährig beheizt! Ausserdem verfügt das Resort über ein exklusives Original-Thalasso-Zentrum mit eigener Meerwasserpipeline, sechs verschiedenen Themensaunen und Dampfbädern mit täglich wechselnden Aufgüssen und Saunaritualen. Spa-Eingang im A-ROSA Sylt Ein weiteres Highlight ist das Restaurant «Spices»: Hier werden feine kulinarische Fernostspezialitäten wie Sushi, Maki und Nigiri direkt vor dem Gast zubereitet und serviert. Wir lassen an dieser Stelle einfach mal die Bilder sprechen: Fernost-Restaurant SPICES #Tipp! Gleich in der Nähe des A-ROSA Hotels befindet sich das Erlebniszentrum Naturgewalten. Auf 1.500 m² Ausstellungsfläche werden hier interessante Fakten und Phänomene zu den Themenbereichen „Kräfte der Nordsee“, „Leben mit Naturgewalten“ und „Klima, Wetter, Klimaforschung“ präsentiert. Die Ausstellung bietet sehr spannende, interaktive Exponate. Beeindruckend und empfehlenswert! Und wer golf spielt: In Budersand kann man spektakulär mit dem Wind golf spielen. Hier geht’s zu unserem Golferlebnis in Budersand. Tückische Topfbunker am Fairway-Rand Unser Dank geht an… Dem A-ROSA Resort Sylt ein herzliches Dankeschön für den angenehmen Aufenthalt und das kulinarische Erlebnis im Spices! Herzlichen Dank auch an Oliver Sefrin von der Deutschen Zentrale für Tourismus für die Organisation dieses Aufenthalts und an Martina Bauer von Sylt Marketing für die wertvollen Tipps! ## Boutique Hotel mit «Designertee» im Kontorhaus auf Sylt Quelle: https://reisememo.ch/deutschland/kontorhaus-keitum-sylt Am Rande des Kapitänsdorfs Keitum auf Sylt bietet das Kontorhaus eine Location der ganz besonderen Art: Oder in welchem Teekontor kann man nicht nur an unendlich vielen Teesorten nippen, sondern auch seine Wohnungseinrichtung aussuchen oder allenfalls sogar zuerst darin probewohnen? Auf oberstem Designniveau? Das urige Kapitänsdorf Keitum im Herzen der nordfriesischen Insel Sylt steht für noble, reetgedeckte Kapitänshäuser mit romantischen, von Rosenstöcken dekorierten Vorgärten. 1216 erstmals urkundlich erwähnt, richteten sich im 17. und 18. Jahrhundert etliche kapitalkräftige Kapitäne ihren Alterssitz in Keitum an, weshalb die Siedlung gerne Kapitänsdorf genannt wird. Durch Walfang zu Wohlstand gekommen, war Keitum bis Mitte des 19. Jahrhunderts immerhin Hauptort der Insel. Heute ist das Westerland, wo man ganz in der Nähe bequem u.a. mit Air Berlin ankommt. Symbolhafter Anker im Kapitänsdorf Keitum Die Weiten der Marschwiesen und der Blick über das Wattenmeer machen Keitum zu einer besonderen Erholungsquelle. Und genau dies macht sich das Kontorhaus Keitum zunutze: Das am südwestlichen Dorfrand ennet der Geleise und der Keitumer Landstrasse gelegene Hausensemble grenzt unmittelbar an besagte grüne Wiesen mit Fernblick auf das Wattenmeer. Bis in die 80-Jahre eine Tischlerei und dann ein Teehaus, übernahm 2004 das Architektenehepaar Franziska und Wolfgang Zaeske das Zepter. Teerarität Tai Mu Long Zhu Mit gefühlvoller Hand und geschultem Auge fügten sie dem feinen Teesortiment immer mehr Ästhetik und Kultur hinzu: Seit 2006 lädt Jazzer Wolfgang Zaeske Künstler und Autoren ins Haus, ab 2012 in den angrenzenden Teeraum inklusive Sonnenterrasse mit Strandkörben und Aussicht über die Wiesen bis zum Deich. Teeraum des Teekontors Teekrüge im Teeraum des TeekontorsMan beachte die Spiegelung ohne Fotograf… Im Teekontor schlagen nicht nur die Herzen der Teeliebhaber höher. Denn man findet auch wunderschöne Wohnaccessoires, Designobjekte, Sammlerstücke und Antiquitäten – alle gleichermaßen liebevoll und detailverliebt zusammengetragen. Dekorative Äpfel Das Suitenhotel im Kontorhaus Und seit 2013 schliesslich, lädt auch noch ein Gästehaus zum Verweilen ein. Das in Weiss gehaltene Ambiente der Architektur lässt anhand von unzähligen Details erahnen, dass hier Kenner der Materie am Werk waren: Asymmetrische Türknaufe lassen sofort erkennen, wo man drücken soll, Türgriffe von Einbauschränken sind raffiniert eingelassen. Hier sitzt jede Schattenfuge genau wo sie sein muss. Alle Suiten verfügen entweder über eine eigene Loggia oder Terrasse. Mit Strandkorb. Versteht sich… Wohnzimmer im Kontorhaus Feudale Lambert-Möbel laden zum Verweilen ein, die schwedischen Hästens-Betten sorgen für den Schlaf auf Wolke Sieben. Doppelbett im Kontorhaus Aber die Zaeskes wären nicht dort wo sie heute sind, wenn sie nicht schon mit dem nötigen Weitblick die nächste Bauetappe im Visier hätten: Heute fehlt ihren eigentlich bereits gut umsorgten Gästen ein Wellnessbereich. Und da sich das Suitenhotel mit nur 7 Suiten und einem Alkovenzimmer keine Wellnesszone gigantischen Ausmasses wird zulegen wollen, ist im Vorgarten eine kleine Wellnessoase geplant, die Paare exklusiv werden reservieren können. Ein Private-Spa sozusagen. Raffiniert… Einen Besuch von Keitum können wir auch aus weiteren Gründen wärmstens empfehlen: Gut gegessen haben wir in der Butcherei. Empfohlen wurde uns aber auch der Salon 1900. Butcherei Grill & Bar Wohnlich machen kann man es sich neben dem Kontorhaus Keitum u.a. im Hotel Aarnhoog oder dem Benen-Diken-Hof. Aber überhaupt ist das Dorf einfach herzallerliebst, unbedingt hingehen! Und hier noch unsere weiteren Tipps, was man auf Sylt alles so erleben kann, u.a. im Restaurant Fährhaus. ## Restaurant Fährhaus in Sylt – salzen einmal anders! Quelle: https://reisememo.ch/deutschland/gourmet-restaurant-faehrhaus-sylt Dass Sylt kulinarische Höhenflüge bietet, ist sattsam bekannt. Sogar in Restaurants ohne Stern und Haube schlemmten wir vorzüglich. Und doch wollten wir es uns nicht nehmen lassen, in einem der Gourmethäuser zu dinieren. Wir wählten das Fährhaus von Alexandro Pape mit seiner «gesalzenen» Küche… In einem historischen Kapitänshaus im viktorianischen Stil befindet sich das Reich des mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichneten Gourmetkochs. Nachdem wir Alexandro Pape am Vortag rein zufällig in seiner eigenen Meersalzmanufaktur kennengelernt hatten, begeben wir uns mit grosser Vorfreude und auch etwas Neugier nach Munkmarsch ins Fährhaus, wo der Sternekoch seine Kochkünste zum Besten gibt. Abenddämmerung im Restaurant Fährhaus Herr Pötter, der äusserst sympathische Kellner, nimmt uns in Empfang, als hätte er den ganzen Tag auf unseren Besuch gewartet. Im „nordisch-eleganten Ambiente“ nehmen wir Platz und bewundern erst mal die ganze Einrichtung. Schlicht, dezent und doch klassich elegant deuten die Tischgedecke mit den Parfumflakons und rätselhaften Behältern und Gläsern auf ein Erlebnis der nicht alltäglichen Art. Schlichte aber elegante Einrichtung im Fährhaus Trinkessig zum Apéro Stilvolle Leuchte im Fährhaus Wir lassen uns zum Apéritif gleich mal erlesenen Prunier Kaviar servieren (nobel geht die Welt zugrunde!) und lassen uns von Herrn Pötter das Menu erklären, während wir mit abgespreiztem kleinem Finger und zugekniffenen Augen am Trinkessig nippen. Feinster Prunier Kaviar Zur Auswahl stehen heute zwei Menus mit regional unterschiedlichem Schwerpunkt: Das erste Menu nennt sich „Fährhaus Menu 1999 – 2015“ als Hommage an die 16-jährige Karriere des Sternekochs. Als zweite Option steht ein «Sardisches Menu – meine Wurzeln» zur Auswahl, in dem Alexandro Pape (Sohn eines Sarden) in seinen Kreationen die norddeutsche Küche mit mediterranen Zutaten vermählt. Selbstverständlich können wir aus den beiden Menus auch unsere eigene Komposition zusammenstellen. Sommelière Sindy Kretschmar erläutert uns die Weinbegleitung zu jedem Gang und schenkt die dazu passenden Weine aus. Eine sehr souveräne Weinberatung – Hut ab! Bevor es jedoch mit unserem Gourmetmenu losgeht, heisst uns die Küche mit herzhaften Grüssen willkommen… Und bevor wir jetzt darlegen, wie köstlich ein Gang nach dem anderen war, lassen wir an dieser Stelle besser die Bilder sprechen: Ein kleiner Gruss aus der Küche Confiertes von der Kaninchenkeule und Sepia in cremiger Pecorino, marinierte weisse Spargelspitzen, gedörrte Datteln, Knusperbrot, Kräuterfeld im warmen Basilikum-Bärlauchöl In Nussbutter gegarter Steinbutt auf Risotto von Fregola und Eis, Bergamotto Öl Sabayone, grüner Spargel, Sauté vom Steinbuttflügel, geröstete Pistazie Na, hungrig geworden? Wir können den Besuch im Fährhaus nur wärmstens empfehlen! Unsere Tischnachbarn empfahlen uns auch das angeschlossene Hotel. Gemäss Website wäre das auch noch eine Option für uns gewesen… Und sollte es beim nächsten Mal die Parfumflakons nicht mehr geben: Das war ein Versuch, das Olivenöl schön dosiert abzugeben. Von der Konsistenz her klappt es aber offensichtlich nicht so ganz, so dass die Übung wohl abgebrochen wird. Dafür, dass Papes Gerichte immer akkurat gesalzen sind, sorgt übrigens nicht nur sein untrügliches Gespür, sondern auch seine eigene Salzmanufaktur… Die Meersalzmanufaktur Ende 2013 hat Alexandro Pape seinen Traum verwirklicht, eine eigene Meersalzmanufaktur zu eröffnen. Sieben Jahre lang hat der Visionär an diesem «Projekt» gearbeitet. Es war ein langer Weg, aber seine Ausdauer und Hartnäckigkeit haben sich ausbezahlt. Die Sylter Salzmanufaktur gewinnt Salz aus Meerwasser und verarbeitet es zu hochwertigem Speisesalz. Das Nordseesalz hat eine besondere Konsistenz, eines seiner unverwechselbaren Qualitätsmerkmale. Und selbstverständlich kommt auf Alexandro Papes Gerichten ausschliesslich sein eigenes Salz! Sylter Meersalz aus der Auster Im schmucken Salzmanufaktur-Shop findet man das Sylter Meersalz in den Sorten fein und grob in hübschen Gläsern abgefüllt, die sich natürlich auch als Mitbringsel bestens eignen – ein «Fleur de Sylt» eben ;-) Abgefülltes Sylter Meersalz Der Shop wird übrigens von Papes nicht minder sympathischen Frau Filiz geführt. Mit Begeisterung und Stolz erklärt sie uns die Entstehung des Sylter Meersalzes und schwärmt von den Kochkünsten des «Salzerzeugers». Erst als der Sternekoch per Zufall den Shop betritt, verrät sie uns, dass sie seine Frau ist ;-) Das Ehepaar Pape in ihrem Meersalz Geschäft in List Trüffelraffel und Handschuh für die Belper Knolle Feinster Prunier Kaviar Brot in der Pfanne und Kürbisbutter Abgefülltes Sylter Meersalz Sylter Meersalzmühle Weitere Tipps, was man auf Sylt erleben kann, findest du in diesem Bericht. ## Frisch aus dem Dornröschenschlaf: Hotel Bellevue-Terminus Engelberg Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/hotel-bellevue-terminus-engelberg Im Zentrum von Engelberg, gleich gegenüber vom Bahnhof, thront das Hotel Bellevue Terminus – ein Haus, dessen Intérieur frisch aus dem Dornröschenschlaf geküsst wurde… ## 6 Tipps für die boomende Gastro-Szene in Berliner Hotel-Restaurants Quelle: https://reisememo.ch/deutschland/hotelrestaurant-berlin-gastro-szene In den letzten Jahren avancierte Berlin zu einem kulinarischen Hotspot und so stehen neu auch Hotel-Restaurants im Rampenlicht. Hier meine Reisetipps für Foodies: Während eines verlängerten Wochenendes in Berlin bieten sich in der Nähe des Tiergartens folgende 6 Hotel-Restaurants an: In der Hauptstadt gibt es sowohl die meisten Michelin-Restaurants Deutschlands als auch eine fabelhafte Vielfalt an Geschmackserlebnissen. Reservieren ist ein Muss in den neusten Gastro-Hotspots, da die gelungene Kombination aus Coolness und Kulinarik zahlreiche Food-Aficionados anzieht… Dass Hotel-Restaurants oft als «Stiefkinder» der Gastro-Szene gelten, hat uns überhaupt nicht beeindruckt. Berlin beweist, dass es sich dabei um ein Gerücht handeln muss. Denn während unseres Städtetrips logieren wir im 25hours Bikini (Unser Hotel-Review öffnet in neuem Fenster). In dessen Hotel-Restaurant NENI starten wir fulminant in unsere Berliner Gastro-Tour durch Charlottenburg-Wilmersdorf beim Tiergarten. Restaurant NENI im 25hours Bikini Hotel Das auf israelische und ostmediterrane Spezialitäten ausgerichtete Restaurant NENI der Szene-Gastronomin Haya Molcho lädt zum exotischen Essen mit Blick auf den nicht minder exotischen Zoo. Auch die Aussicht auf die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche und den eleganten Bikini-Bau ist nicht ohne. Besonders abends zur blauen Stunde! Ausblick vom Neni-Restaurant abends zur blauen Stunde Tischgedeck mit Oliven Falaffel und Hummus à la Szene-Gastronomin Haya Molcho Adresse und Kontakt NENI Berlin Budapester Straße 40 10787 Berlin Telefon +49 30 120 221 200 E-Mail: neni.bikini@25hours-hotels.com Öffnungszeiten Montag – Freitag 12 – 23h Samstag – Sonntag 12.30 – 23h Frühstücksbuffet Montag – Freitag 6.30 – 10.30h Samstag – Sonntag 7.00 – 11.30h Restaurant Le Faubourg im Sofitel Berlin Kurfürstendamm Ganz in der Nähe präsentiert sich nach umfassendem Umbau das Restaurant Le Faubourg im Sofitel Berlin Kurfürstendamm: Elegant, mondän und akzentuiert mit portugiesischen Kupferlampen und anderen Hinguckern wird eine gehobene französische Küche geboten. Französisches Restaurant Le Faubourg Hotelbar und Lobby Bibliothek des Sofitel Kurfürstendamm Leuchten in der Bibliothek Swissôtel und Sofitel Die Hauptspeisen sind auf die Saison abgestimmt. Man bestellt entweder traditionell zubereitet oder modern interpretiert. Adresse und Kontakt Restaurant Le Faubourg Augsburger Straße 41 10789 Berlin Telefon +49 30 800 999 7700 E-Mail: lefaubourg@sofitel.com Öffnungszeiten Mittagessen: Montag – Freitag 12 – 14h Abendessen: Montag – Sonntag 18 – 23h Restaurant GRACE im Hotel Zoo Nahe des Tierparks, allerdings drüben am Ku’damm, steht das Designhotel Zoo. Seine üppige Formensprache und die hohen Räume wirken sehr einladend. Ob die Kronleuchter wohl farblich und formal von den im nahen Zoo herumhängenden Orang-Utans inspiriert wurden? Das lange Cheminée der Lounge ist jedenfalls optimal angelegt für den Digestif nach einem eleganten Dinner im Hotel-Restaurant GRACE. Die Karte lädt zu einer kulinarischen Weltreise ein und macht u.a. Stationen in Thailand (Chiang Mai Salat), Italien (Ricotta Ravioli) und Frankreich (Lammcarrée). Kronleuchter der Lobby Eingang zum Hotel Zoo Berlin Lobby im Hotel Zoo Foyer und Atrium Adresse und Kontakt GRACE Restaurant Kurfürstendamm 25 10719 Berlin Deutschland Zur Online-Reservation Telefon +49 30 884 37 750 E-Mail: reservierung@grace-berlin.com Öffnungszeiten Abendessen: Dienstag – Samstag ab 19 Uhr Das Stue: Restaurant Casual Im The Casual sorgen 50 Shades of Grey und elegante Wandleuchten für ein stylishes Ambiente. Tisch und Leuchten im Restaurant Casual Hauptgang: Kabeljau mit Spargel und jungem Gemüse Die optischen Sinne sind gefordert, denn allein schon die Ansammlung von Kupferkesseln und -pfannen sorgt für eine gewaltige Reizüberflutung der Augen… kupferne Kochtöpfe im Restaurant The Casual Auch im Stue bietet sich die Hotelbar für den gepflegten Digestif an. Weiterhin inspiriert durch den angrenzenden Zoo! Schimpansenskulpturen in der Stue Hotelbar Und um uns auch mal etwas weiter weg vom Tiergarten zu wagen und das auch noch in die Höhe: Renzo Piano 11, Kollhoff Tower und Deutsche Bahn nachts Adresse und Kontakt The Casual im SO/ Berlin Das Stue Berlin Tiergarten Drakestraße 1 10787 Berlin Germany Telefon +49 30 311 7220 E-Mail: restaurant@das-stue.com Öffnungszeiten Sonntag, Montag und Dienstag sind Ruhetag. Mittwoch bis Samstag: 18:30 – 22:00 Uhr Restaurant QIU im Hotel Mandala Vis-à-vis des Sony Centers am spektakulären Potsdamer Platz befindet sich das Hotel Mandala mit dem QIU Restaurant & Bar und dem Sternerestaurant FACIL. Neben dem Klinkerturm von Hans Kollhoff oder dem Glaspalast von Renzo Piano wirkt das Hotel beinahe unscheinbar. Aber schon bei der Rezeption wird schnell klar, dass man sich in ein Designhotel begibt. Bedienung und Köche geben alles, um Kulinarik auf Augenhöhe der anspruchsvollen Gestaltung zu bieten. Grüner Veltliner vor dem Sony Center Garnele mit Koreander, Fenchel und Risotto Ich meine, gut gemacht! Adresse und Kontakt QIU Bar und Restaurant Potsdamer Straße 3 10785 Berlin, Deutschland Zur Online-Reservierung Telefon +49 30 5900 5 1230 E-Mail: welcome@themandala.de Restaurant im Mövenpick Hotel Berlin Ebenfalls unweit des Potsdamer Platzes, in die andere Richtung allerdings, findet man im Atrium des vormaligen Siemens-Gebäudes das Mövenpick Hotel-Restaurant (Mein Review öffnet in neuem Fenster). Besonders zu den alljährlichen internationalen Filmfestspielen, der Berlinale, tanzt hier der Bär! Und auch bei Mövenpick lassen sie natürlich nichts anbrennen… Restaurant im Atrium Suppe und Tempura-Crevette Dessertvariation Adresse und Kontakt Mövenpick Hotel Berlin Schöneberger Strasse 3 10963 Berlin Kreuzberg Deutschland Zur Online-Reservierung Telefon: +49 30 2300 60 E-Mail: hotel.berlin@movenpick.com Berliner Currywurst Und doch! Auch eine Berliner Currywurst haben wir uns gegönnt ;-) Currywurst am Brandenburger Tor Allerdings eine Historische am Brandenburger Tor. Und nicht die «Echte» von Konnopke: Am authentischsten gibt’s Currywurst – mit oder ohne Pelle – bei Konnopke’s Imbiss in der Schönhauser Allee 44 unter der Hochbahn, 10435 Berlin-Prenzlauer Berg. «Himmlisch» bis «höllisch» heissen die fünf verschiedenen Schärfegrade der Currysaucen… Wohl bekomm’s! Grillrunner mit Currywurst am Alexanderplatz Ein herzliches Dankeschön an Christian Tänzler von VisitBerlin für die Inspiration! Und auch ein grosses Danke der Deutschen Zentrale für Tourismus für die flexible Organisation dieses Aufenthalts! ## EXPO 2015 MILANO – Glanzstücke, die beeindrucken Quelle: https://reisememo.ch/italien/expo2015-milano-persoenliche-glanzstuecke Meine ganz persönlichen EXPO 2015-Highlights. Ich bin der Meinung, dass man keine generellen Empfehlungen abgeben kann. Das Empfinden von Ästhetik oder Thematik ist so unterschiedlich und persönlich, dass man sich selber eine Meinung bilden soll. Danke Mami für dieses Erinnerungsfoto! Hier meine Expo-Lieblingsplätze, emotional und sehr subjektiv: Irischer Pavillon Eine wundervolle Welt. Ich glaube, ich war emotional so entführt in die Welt der schroffen, grünen Insel voller Mythen und Natur, dass ich vergessen habe, die Kamera zu zücken. Irland hat einen verhältnissmässig zurückhaltenden Pavillon geschaffen. Beeindruckend grosse Bildwelten lassen einen eintauchen und träumen. Sehr sehr sehr schön. Pavillon Marokkos Vom marokkanischen Pavillon habe ich ein oder zwei Tage vor Abreise gelesen. Er soll wundervoll sein. Davon bin ich ebenfalls überzeugt. Die Schätze Marrokos werden auf eine farbenprächtige, sehr emotionale Weise präsentiert. Da ist es keine Überraschung, dass hinter dem Ausstellungsbereich im Shop kräftig eingekauft wird. Grossbritanniens Pavillon – Mein Lieblingsplatz Mein absoluter Lieblingsplatz. Ich liebe Wildblumenwiesen. Ich liebe rostige Wände und ich mag die Bienen. Dies ist mein Platz an der EXPO 2015! Die Engländer haben mit ihrem Bienenstock nicht nur ein baulich faszinierendes Geflecht errichtet, den ganzen Pavillon umgibt eine einzigartig feinfühlige Aura. Abends, beim eindunkeln, wenn der Bienenstock aufleuchtet, entfaltet er seine ganze Schönheit. Meine Mutter geht in ihrem Blogbeitrag näher auf die Hintergründe ein. Belgischer Pavillon Auf Facebook habe ich immer wieder Berichte von nationalen Kochgrössen gelesen, die in ihren Heimat-Pavillons kochen. In Belgien konnten wir per Zufall einem solchen Spektakel beiwohnen. Der renommierte belgische Chocolatier Olivier Delvaux liess sich bei der Arbeit beobachten. Degustiert wurde selbstverständlich auch. Japans Pavillon Oh ja, der Japan Pavillon mit seiner imposanten hölzernen Fassade! Die Warteschlangen waren hier immer unendlich lang und abends schloss er seine Pforten zeitig. Wir kamen mehrmals daran vorbei, leider blieb uns ein Besuch verwehrt. Den Pavillon von aussen zu betrachten liess uns bereits schon schwelgen. Besonders beeindruckt hat uns auch der Xylofon-Gang. Die vorbeigehenden Besucher liessen durch ihre Bewegung und Berührung die Holzbalken schwingen und erklingen. Alle meine Fotos sind in diesem Flickr-Album zu finden. Die EXPO 2015 Milano findet noch bis Ende Oktober 2015 statt. Pauschalarrangements inkl. Anreise, Hotel, EXPO-Tickets und Tageskarten für die öffentlichen Verkehrsmittel sind bei Railtour Suisse SA im Angebot. Dieses rundum Wohlfühl-Paket ist höchst empfehlenswert. Falls man sich nur auf die EXPO fokussieren möchte, ist ein Hotel in der Nähe des Messegeländes empfehlenswert. Ich fand das Stadthotel E.C.HO (Link zu meinem Review) sehr praktisch. Herzlich bedanken möchten wir uns bei Frau Sandra Wohlhauser und Frau Manuela Tulli von Railtour für die grosszügige Einladung, die fachkundige und hilfsbereite Beratung, die perfekte Organisation und die tollen Unterlagen, Tickets für die EXPO und Verkehrsmittel. Die kleine EXPO-Broschüre war Gold wert. Vielen herzlichen Dank. ## Drei Reisetipps für Mailand Quelle: https://reisememo.ch/italien/expo2015-mailand-staedtereise Hier drei Mailänder Ecken, die mich anlässlich unseres Expo-Besuches begeistert haben: Am ersten Tag, gleich nach der Ankunft, schlenderten wir auf der vom Hauptbahnhof abgehenden Via Vittor Pisani, Ausschau haltend nach einem Restaurant für ein Mittagessen. In einer Strassenschneise an der Republica, bot sich uns folgender Blick: Meine Mutter rief «jessesgott», erschrocken über eine solch brutale Architektur. Wir mussten alle lachen. Dass uns dieses Gebäude später immer und immer wieder begegnen würde und uns sogar zur Orientierung diente, hätten wir in dem Moment nicht erwartet. Piazza del Duomo – Galleria Vittorio Emanuele II Auf dem Platz vor dem Mailänder Dom zu stehen, finde ich, gehört einfach dazu. Der Platz war bevölkert, die Bühne für ein grosses Konzert hat fast den gesamten Platz belegt. Ich wollte unbedingt durch die Galleria Vittorio Emanuele II schlendern. Nicht unbedingt, um in den Schaufenstern der Luxus-Geschäfte zu staunen, sondern viel mehr, um in die Kuppel zu gucken und der Wahnsinns-Bodenmuster wegen. Ich bekam zu sehen, was ich mir vorgestellt habe. Am Ende der Passage entdeckte mein Vater eine Leonardo Da Vinci Ausstellung, die wir spontan gleich noch mit einbezogen haben. Eine Ausstellung übrigens, die in ähnlicher Form demnächst in die Schweiz kommen soll. Von der Piazza della Scala über die Via Santa Margherita mit Gelati-Stop bei GROM flanierten wir zurück zum Dom und verschwanden da wieder im Untergrund der Metro. Mit dem Ziel Navigli, für ein mögliches Mittagessen, stiegen wir wieder in die Metro. Ich habe mich erneut vertan und Porta Venezia mit Porta Ticino verwechselt. Dafür haben wir dann ein tolles veganes Restaurant entdeckt. Das RADICETONDA wurde von marie claire auf die Liste der «10 vegane Restaurants, die man einmal im Leben besucht haben sollte» gesetzt. Ha! Wir waren da, ohne vorher davon gewusst zu haben. Porta Garibaldi und Chinatown Eine Freundin hat mir im Vorfeld dieser Reise einen Radiobericht von Bayern 2 ans Herz gelegt. Da erfuhr ich von Mailands Chinatown. Irgendwie erschien mir das ziemlich exotisch. Wir fuhren hin. Mit der Metro bis Porta Garibaldi. Kurz die Orientierung checken und dann einfach den Asiaten folgen, die uns perfekt ins Zentrum führten. Ist niemand da, dem man folgen kann, kommt man aus der Stadtmitte auch prima mit Tram Nr 14 ins Herz von Mailands Chinatown. Eine Strassenschlucht voller kleiner Geschäfte. Da reiht sich Ramsch an alte Handwerkskunst. Ein lebendiges, asiatisches Stadtviertel. Auf dem Rückweg landeten wir auf der Piazza XXV Aprile. Erstaunlicherweise führte uns die abgehende Corso Como direkt zu dem imposanten Gebäude, welches meine Mutter am ersten Tag zu einem «jessesgott» verleitete. Ein gewaltiges Neubaugebiet Porta Nuova. Die hängenden Gärten, die moderne Architektur und das Grossprojekt, welches da lanciert wird, überraschte, erstaunte und begeisterte uns sehr. Eine Parzelle von gewaltiger, moderner Architektur urban und so gar nicht klassisch italienisch. Navigli Den Hinweis bekam ich als Geheimtipp von meinem Coiffeur. Er empfahl ihn, um abends Essen zu gehen, zu flanieren und zu sein. Die Navigli, die Kanäle, waren einst die Transportadern Mailands, heute boomt diese Gegend und vor allem abends ist hier viel los. Wir fuhren am Samstag-Morgen mit der Metro zur Porta Genova. Ich musste schmunzeln, als ich bei einem der Ausgänge einen unauffälligen Hinweis-Zettel mit ‚NAVIGLI‘ entdeckte, der vermutlich den Touristen den Weg weisen soll. Auf der Via Casale gelangen wir zum Kanal und da entdeckten wir den Flohmarkt, welcher sich dem Ufer entlang schlängelte. Wir bummelten den Ständen entlang und bemerkten kaum, wie die Zeit verging. Zur Mittagszeit mit einem kleinen Hunger entdeckten wir zufällig den Mercato Metropolitano. Mein Vater steuerte uns zielgerichtet auf das Gelände. Hier gefiel es uns ausgesprochen gut. Das rege Treiben in dieser grossen Markthalle begeisterte uns. Hier fanden wir Nachhaltigkeit, Innovation und Lebensfreude. Mittaggegessen haben wir dann aber im Garten des IL MONTALCINO. Den Insalata di carciofi freschi con parmigiano stagionato habe ich zu Hause nachgekocht, aber leider nicht abfotografiert. Il Montalcino Milano Il Montalcino Milano Weitere Mailänder Kulinarik-Tipps Frau Tulli von Railtour empfiehlt Mamma Rosa. Ich wäre gerne bei Trattoria Madonnina essen gegangen, hätte gerne die Bäckerei Pavé besucht und bei Giulio Pane e Ojo hätte man uns bestimmt bestens verköstigt. Hat leider nicht mehr gereicht, nächstes mal vielleicht. Gelatis von GROM haben wir zweimal probiert und wir waren jedesmal begeistert… ## EXPO 2015 MILANO – Ausstellung oder Lunapark ? Quelle: https://reisememo.ch/italien/expo2015-milano-ausstellung Zieh bequeme Schuhe an und sei dir bewusst, dass das Gelände der EXPO 2015 in Mailand riesig ist. Das waren die einzigen klaren Vorgaben, die ich im Kopf hatte, als ich mit meinen Eltern Zürich in Richtung Mailand verliess. Die Anreise (Link zu meinem Erlebnisbericht) nach Mailand war gewohnt fidel und das Hotel schnell gefunden. Bereits Nachmittags begann das Abendteuer EXPO 2015 Milano. Mit meinem Vater studierte ich den Metroplan und dank Railtour waren wir bereits in Besitz von Tageskarten für das gesamte öffentliche Verkehrsnetz. Danke dafür ganz herzlich, das hat uns wirklich einiges erleichtert! Denn das Tickethäuschen in der vom Hotel nächst gelegenen Metrostation ist wohl schon seit längerem nicht mehr in Betrieb… von der City zum Expo-Gelände Die Fahrt vom Hotel zum EXPO-Gelände zieht sich. Wir waren eine knappe Stunde unterwegs. Erstaunlich in welch sauberem Zustand die Mailänder Metro ist. Da könnten sich einige Metropolen ein Stück davon abschneiden. Wir liessen uns also schaukelnd, scheppernd und von laut diskutierenden Mitfahrenden berieselt, zur Endstation der roten Metrolinie M1 Rho Fiera, bzw. zum EXPO-Eingang Südwest fahren. Mit Tram Nr 12 und 19 kommt man ebenfalls zum EXPO-Gelände. Hätte ich das vorab gewusst, wir hätten das bestimmt ausprobiert, denn im Tram sieht man definitiv mehr, als bei einer Metro-Fahrt im Untergrund. Die Eintritts- und Sicherheitskontrollen sind massiv: Das Gepäck wird gescannt, Fotoausrüstungen und Getränkeflaschen geprüft. Danach überquert man auf einer grossen Passarelle die Eisenbahnlinie und auf einer weiteren langezogenen Passarelle wird man gegen Ende vom Duft des wunderbaren, hängenden Iris-Garten begrüsst. Wir brauchten zwei Tage bis wir das Rätsel des Duftes lösen konnten. Ein Soldat des italienischen Militärs, der auf der Rampe Wache schieben musste, hat für uns das Rätsel gelöst. Iris wächst hier vertikal. Da standen wir also auf der grossen Hauptstrasse Decumano genannt und waren erst mal platt. Wir hatten keinen Plan, wollten uns einfach einen Überblick verschaffen und uns treiben lassen. Lustigerweise war das erste, was mir «bekannt» vorkam, ein kleiner mobiler Stand von GROM, der wohl bekanntesten und besten Gelateria Italiens. Gestärkt mit einem himmlisch guten Eis im Bauch stürzten wir uns ins Abenteuer EXPO. Die grosse Hauptachse ist ca. 1.4km lang und rechts und links reihen sich Länderpavillons und Themenclusters aneinander. Etwa in der Mitte liegt die Querstrasse «Cardo» mit der Piazza Italia. Hier lebt Italien. Geht man nordwärts in Richtung «Albero della Vita» sind alle Regionen Italiens vertreten. Nachmittags finden da Folklore- und Musik-Veranstaltungen statt. Und beim «Albero della Vita» zelebriert sich Italien dann komplett von seiner Showseite. Das alles hat zeitweise etwas von Disneyland. Es wird viel Spektakel geboten. Auf der Decumano, also sozusagen auf dem Boulevard der Expo, werden laufend Attraktionen und Paraden abgehalten, und vor den einzelnen Länderpavillions herrscht ebenfalls viel Zirkus. Wir liessen uns von dem ganzen Ambiente am ersten Tag einfach treiben, und wir kamen nicht weit. Die Eindrücke sind immens. Es gibt unglaublich viel zu sehen, und man weiss kaum womit man beginnen soll. Wir hatten keinen Plan und so liessen wir uns erst einmal von den beeindruckenden Aussenfassaden, der spektakulären Architektur und dem heiteren Treiben einstimmen. Fantastische Aussenfassaden EXPO-Pavillon – Chile EXPO-Pavillon – Japan EXPO-Pavillon – Vietnam EXPO 2015 – Weltausstellung oder Lunapark? Ich war mir abends uneins. Ist die EXPO2015 in meinen Augen eine Weltausstellung oder ein Lunapark? Ist sie für Besucher aus aller Welt oder ist sie nur für Italien? Einiges ist in meinen Augen aussen fix und innen nix: So stiessen wir zum Beispiel sprachlich da und dort an unsere Grenzen, und gerade bei den grossen Themenclustern, wie beispielsweise beim Thema Kaffee, ist die Hülle beeindruckender als der Inhalt. Die Architektur des Themenbereiches Kaffee ist definitiv fantastisch. Die einzelnen Länder-Boxen sind dann leider meist etwas dürftig. Einen weiteren Bericht zur EXPO 2015 Milano mit meinen persönlichen Glanzstücken gibt es hier. Der einzige Pavillon, der bei unserem Besuch noch nicht fertig war, war der nepalesische. EXPO-Pavillon – Nepal Infos, Orientierung und Weblinks Die Infobroschüre, die wir von Railtour mit den Reiseunterlagen erhalten haben, die offizielle Facebook-Seite der EXPO 2015 sowie die offizielle Website der EXPO 2015 sind hilfreiche Informanten, will man sich vorinformieren. Die App habe ich zwar auf mein Smartphone geladen, aber nicht verwendet. An diversen Orten kann man auf Touch-Screens den Übersichtsplan, die tagesaktuellen Veranstaltungen sowie Infos zu den Länder-Pavillons und Themen-Cluster abrufen. Meist ist man dann aber zu spät für eine entsprechende Veranstaltung. Wer zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt auf dem Gelände sein will, organisiert sich besser vorab, denn das Gelände ist wirklich sehr weitläufig. Beeindruckt, und in dieser Form noch nie gesehen, hat mich die Infotafel in Blindenschrift. Alle meine Fotos sind in diesem Flickr-Album zu finden. Die EXPO 2015 Milano findet noch bis Ende Oktober 2015 statt. Pauschalarrangements inkl. Anreise, Hotel, EXPO-Tickets und Tageskarten für die öffentlichen Verkehrsmittel sind bei Railtour Suisse SA im Angebot. Dieses rundum Wohlfühl-Paket ist höchst empfehlenswert. Falls man sich nur auf die EXPO fokussieren möchte, ist ein Hotel in der Nähe des Messegeländes empfehlenswert. Herzlich bedanken möchten wir uns bei Frau Sandra Wohlhauser und Frau Manuela Tulli von Railtour für die grosszügige Einladung, die fachkundige und hilfsbereite Beratung, die perfekte Organisation und die tollen Unterlagen, Tickets für die EXPO und Verkehrsmittel. Die kleine EXPO-Broschüre war Gold wert. Vielen herzlichen Dank. ## Sonntags-Brunch: Brunchkurier by Brunch Butler – Zuhause brunchen wie im Hotel Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/sonntagsbrunch-brunch-butler-zuhause-brunchen-wie-im-hotel Zum Sonntagmorgen gehört ein ausgiebiges Frühstück. Bei mir hat sich das über die Jahre so eingebürgert, ich zmörgele sonntags mit meiner Tante und meiner Cousine. Nun habe ich von meiner Tante zum Geburtstag einen Gutschein vom Brunch Butler (neuerdings heisst das Brunchkurier) erhalten. Den haben wir soeben getestet… Je nach Lust und Laune geniessen wir den Brunch in den unterschiedlichsten Zürcher Lieblingscafés. Nun habe ich von meiner Tante zum Geburtstag einen Gutschein vom Brunch Butler erhalten und ausprobiert! Bestellt wird über die Brunchkurier Webseite bis spätestens Samstag-Abend 20 Uhr. Zur Auswahl stehen verschiedene Packages. Geliefert wird zwischen 8 und 13 Uhr. Es stehen beim Bestellvorgang mehrere Zeitfenster zur Verfügung. Um 10 nach 10 klingelte es und ich hätte die Kamera an die Haustüre mitnehmen sollen, der Brunchkurier by Brunch Butler kommt stilecht daher. Herrlich, das zaubert jedem Morgenmuffel gleich ein Lächeln ins Gesicht. Brunchen wie im Hotel Zur Box «ANDREW» bekam ich vom Brunch Butler an der Haustüre auch noch eine NZZ am Sonntag überreicht. Wir haben es genossen. Die Box Andrew ist für 2–3 Personen und kostet 75 Franken. Passt. Ich hatte Bedenken, dass die 2 Gipfeli, 2 Zöpfli und 2 Brötli für 3 Personen nicht ausreichen würden und bin husch husch noch zur Bäckerei geflitzt und habe zusätzlich Brot gekauft… Den Kaffee – ohne den geht bei mir gar nichts – kann man als Nespresso-Kapsel kostenlos dazubestellen. Mir kommt so eine Maschine jedoch nicht ins Haus. Auf einen grossen Milchkaffee mussten meine Gäste dennoch nicht verzichten. Als süsse Zugabe zauberte ich einen selbstgemachten Kaiserschmarrn mit Marillenröster. Es wäre mir ja zu langweilig geworden, wenn ich nichts zu tun gehabt hätte. Das Rezept dazu habe ich hier veröffentlicht, nachmachen sehr empfohlen. Homemade Kaiserschmarrn by LeLo Wir sind begeistert vom Service des Brunchkuriers und haben beschlossen, den Brunch Butler bestellen wir wieder einmal. Dann aber lass ich meine Gäste frühzeitig antraben, so dass sie den Butler an der Tür auch zu sehen bekommen. Welche Gebiete vom Brunchkurier by Brunch Butler bedient werden, erfährt man auf der Brunchkurier Webseite. ## EXPO2015 MILANO – STARHOTEL E.C.HO Quelle: https://reisememo.ch/italien/expo2015-milano-starhotel-e-c-ho Unser Abenteuer EXPO2015 begann am Zürcher Hauptbahnhof, im falschen Zug-Abteil, im richtigen Zugwagon, mit einem Bündel Tickets, wie ich sie schon lange nicht mehr in Händen hielt. unsere Railtour Zugtickets Railtour hat uns das komplette EXPO 2015 Arrangement offeriert, gebucht und die Zugbillette mit Sitzplatzreservationen ausgestellt. Ich war definitiv aus der Übung mit der Zuordnung der einzelnen Tickets. Ich lotste meine Eltern fälschlicherweise auf die Sitzplätze der Reservation für die Heimreise und kurz vor Abfahrt bemerkte ich mein Versehen und wir zügelten lachend und zur Unterhaltung einiger Mitreisenden um ein 4er-Coupé. Unser Wagen war gut gefüllt, wir waren froh über unsere Sitzplätze. Zwei junge Frauen mussten in Como ihre Plätze für eine indische Grossfamilie umständlich räumen, weil sie keine Plätze reserviert hatten. Mit dem Zugbegleiter kamen wir bezüglich der Tickets und ihrer Verwendung ins Gespräch. Bei jedem weiteren Vorbeikommen scherzte er mit uns – vornehmlich mit meinem Vater, dessen Gesicht er sich gemerkt hatte. Somit reisten wir äusserst fröhlich. Die 4-stündige Reisezeit verflog im Nu. Zugreisen haben etwas gemütliches. Man sitzt sich gegenüber, plaudert, macht sich auf Gegebenheiten der vorbeifliegenden Landschaft aufmerksam und kann jederzeit die Beine vertreten, im Bistrowagen einen Imbiss zu sich nehmen und mit Mitreisenden ins Gespräch kommen. In Mailand angekommen, stürmten die Reisenden aus dem Zug und nullkommaplötzlich standen wir und die SBB alleine da. SBB Zug im Hauptbahnhof Mailand STARHOTEL E.C.HO – ein nachhaltiges Hotel, als Hub für unsere Expedition EXPO2015 Vom Mailänder Hauptbahnhof ›Stazione Centrale‹ zum STARHOTEL E.C.HO ist es ein Katzensprung. Oft sind Hotels in Bahnhofnähe laut und umtriebig. Das STARHOTEL.E.C.HO ist eine ruhige Oase. Zwar hört man nachts die Metro unter dem Hotel durch rattern. Ja, auch im 4. Stock, ansonsten ist es ruhig, angenehm und sehr komfortabel. Ein tolles, zentrales Stadthotel. Die Zimmer sind mit Möbeln und Stoffen aus nachhaltigen Materialen ausgestattet und verfügen über ein grosses bequemes Bett, Flatscreen, kleiner Schreibtisch, Minibar, Wasserkocher, Klimaanlage, Safe. Badezimmer mit grossem Spiegel und Schminkspiegel, Föhn; Dusche/WC/Bidet. Gratis-WLAN (auf Anfrage an der Rezeption). Mein Zimmer hatte zu meiner Freude zwei Fenster. So konnte ich herrlich auf Durchzug stellen, vor dem Einschlafen … Und da ich jeden Abend richtig müde war, habe ich hier richtig gut geschlafen. Room 425 STARHOTELS E.C.HO Milano Im STARHOTELS E.C.HO Milano wird auf tiefen Energieverbrauch und die Verwendung bioökologischer Materialien geachtet. Passend zum Thema der EXPO215 haben wir ökologisch und nachhaltig übernachtet. Die genialen Fototapeten in der Lobby und im Frühstücksraum begeisterten mich bereits im Vorfeld. Sie sind so authentisch, dass ich davon ausging, hängende Gärten im Hotelinnern anzutreffen. Es sind Fototapeten, gute Fototapeten und das gibt dem Raum eine fantastische Atmosphäre und die aus hauchdünnem Furnier kunstvoll geschwungenen Lampen haben mich jeden Morgen beim Frühstück vom reichhaltigen Buffet fasziniert. Das STARHOTEL.E.C.HO ist auch Seminarhotel, die internationale Klientel macht es zu einem Schmelztiegel. Leider sprach an der Rezeption keiner Deutsch. Ein kleiner Währmutstropfen der uns auf unserem 4-tägigen Mailand-Abenteuer immer wieder begegnete. Herzlich bedanken möchten wir uns bei Frau Sandra Wohlhauser und Frau Manuela Tulli von Railtour für die grosszügige Einladung, die fachkundige und hilfsbereite Beratung, die perfekte Organisation und die tollen Unterlagen, Tickets und Tipps. ## 25hours Hotel Bikini Berlin – hip und urban Quelle: https://reisememo.ch/deutschland/25hours-hotel-bikini-berlin Nachdem uns bereits die beiden 25hours Hotels in Hamburg und jenes in Zürich begeistert haben, wurde es höchste Zeit, auch das 25hours Bikini in Berlin zu besuchen – nicht nur wegen seines Namens… Soviel vorweg; wer im 25hours Bikini Hotel leicht bekleidete Badenixen erwartet, den müssen wir enttäuschen. Denn das Hotel verdankt seinen Namen dem denkmalgeschützten «Bikini Haus», das zwischen dem Berliner Zoo und dem Breitscheidplatz thront. Ausblick vom Neni-Restaurant Der Name des Hauses bezieht sich zum einen auf die ursprüngliche Nutzung als Produktionsstätte von Damen-Oberbekleidung (DOB) und zum anderen leitet sich der Spitzname vom Luftgeschoss ab, das damals die Verkaufsetagen von den Produktionsstätten in den Obergeschossen trennte und dem Gebäude so, einem Bikini ähnlich, eine zweiteilige Struktur gab. Alles klar soweit? Eingang 25hours Bikini Hotel Berlin Im April 2014 wurde das rekonstruierte Bikini-Haus als Einkaufszentrum und Hotel wiedereröffnet. Die grundlegende Idee dieses architektonischen Konzepts umfasst eine Kombination aus Shopping, Arbeiten, Relaxen, Kino und eben, dem Hotel 25hours, in einer urbanen Umgebung. Sehr gelungen, wie wir finden! Das 25hours Bikini Hotel Cool, bunt, hip, nostalgisch, urban und mit Industrie-Chic – so präsentieren sich die verschiedenen 25hours Hotels in Hamburg, Frankfurt, Wien und Zürich. In Berlin spielt das Team um Designer Werner Aisslinger mit den Gegensätzen von Natur und Urbanität und nennt das Konzept «Urban Jungle«. So sind auch die insgesamt 149 Zimmer zur Hälfte in die Kategorien «Urban» und «Jungle» eingeteilt. Jungle Zimmer mit Ausblick auf den Zoo Die Jungle-Zimmer blicken auf den Berliner Zoo. Daher findet man darin auch natürliche Materialien und Farben und in den grösseren (XL) Zimmern gar eine Hängematte. Die Urban-Zimmer bieten Aussicht auf eines der Wahrzeichen Berlins, die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche auf dem Breitscheidplatz. Die Gestaltung dieser Räume ist urbaner und dadurch etwas rauer. Urban Zimmer Der Bereich um die Rezeption lädt zum Verweilen ein; so findet man nebst Hängematten weitere witzige Elemente, um es sich gemütlich zu machen. Dazu nimmt man noch einen feinen Smoothie oder ein Stück Kuchen aus der haus-eigenen Bakery und geniesst das städtische Dasein mit Aussicht auf den Zoo. Passenderweise schaut man aus den Hängematten den Orang-Utans zu, wie sie sich mit ihren langen Armen graziös durch ihre eigene Seillandschaft hangeln. Hängematten in der Lobby Bakery im 25hours Bikini Die witzigen Beschriftungen und Zeichnungen an den Wänden sind übrigens vom japanischen Künstler Yoshi Sislay. Wandbemalung by Yoshi Sislay Vielen Dank an den jungen, gutaussehenden Kalle (wie ihn die Kolleginnen nennen) für die sympathische Hotelführung! Mit «gutaussehend» – müssen wir der Vollständigkeit halber ergänzen – hat er sich selber betitelt, als es an der Rezeption darum ging, den für die Hotelführung zuständigen Mitarbeiter zu eruieren. Das wiederum brachte ihm nicht wenig Protest von den Kolleginnen ein, die Hotelführung hat er aber anstandslos hingebracht. Der Rest ergibt sich wohl im Auge der Betrachterin ;-) Rezeptionist Kalle in voller Aktion Das Restaurant NENI und die Monkeybar Ein grosser Anziehungspunkt, nicht nur für Hotelgäste, sind Restaurant und Monkeybar im Dachgeschoss mit einem fulminanten Ausblick über den Zoo und die Stadt. Monkey Bar mit Aussicht Das Restaurant NENI lebt das Konzept der österreichischen Szene-Gastronomin Haya Molcho, wonach die Gerichte gemeinsam geteilt und erlebt werden – «en Famille» sozusagen. Die Küche ist ein kulinarisches Mosaik aus israelischen, marokkanischen, spanischen, deutschen und österreichischen Einflüssen. Lecker! Und Kellner Nino war äusserst aufmerksam und erklärte uns das Konzept im Detail. Vielen Dank, Nino, gut gemacht! Kellner Nino im Restaurant Neni Und zur Ambiance – lassen wir die Bilder sprechen. Ist einfacher so… Tischgedeck im Neni Restaurant Weitere empfehlenswerte Hotelrestaurants in Berlin haben wir in diesem Artikel zusammengestellt. Unser Dank geht an… … das 25hours Berlin und Christian Tänzler von VisitBerlin für die Einladung! Besten Dank auch an die Deutsche Zentrale für Tourismus für die Organisation dieser Reise. ## Tübingen – Universitätsstadt mit Cafés und Bars ohne Ende… Quelle: https://reisememo.ch/deutschland/tuebingen-universitaetsstadt Die Stadt am Neckar hat mehr zu bieten, als man glaubt. Mit ihren fast 30’000 Studenten gehört sie zu den jüngsten Städten Deutschlands. Vor eineinhalb Jahren besuchten wir die Universitätsstadt Heidelberg. Nun haben wir uns auch die weniger touristisch bekannte Stadt Tübingen angesehen und wir waren begeistert! Unser Schlafquartier, das Hotel Krone ist sehr zentral gelegen. Von hier spaziert man nur über eine blumengeschmückte Brücke, wirft auf dem Weg einen Blick auf die Anlegestelle der Stocherkähne und den Hölderlinturm, biegt nach links ab und schon findet man sich in der malerischen Altstadt wieder. Die Anlegestelle für die Stocherkähne beim Hölderlinturm Um etwas mehr über die Geschichte der Stadt zu erfahren, können wir den unterhaltsamen Stadtrundgang sehr empfehlen. Mit Witz und schwäbischem Charme erfährt man hier alles über die Geschichte und das Leben in Tübingen und vor allem auch über die Rivalität zur reichen Nachbarstadt Reutlingen. Das Highlight auf diesem Rundgang ist sicherlich die Aussicht von der Burg Hohen Tübingen auf die Dächer der Altstadt. Allerdings wird diese Sicht noch von derjenigen vom Turm der Stiftskirche getoppt! Der Messmer lässt einen für einen symbolischen Betrag von einem Euro die 169 Treppenstufen erklimmen. Aussicht auf die Burg Hohen Tübingen vom Turm der Stiftskirche Am Ende des Stadtrundgangs, vor der Bursa, in der heute das Philosophische Seminar sowie das Kunsthistorische Institut der Universität untergebracht sind, entdecken wir eine leicht zu übersehende Besonderheit: Der «Sprayer von Zürich», Harald Nägeli, hatte wohl auch seinen Gefallen an Tübingen und hat sich hier an einer Wand verewigt. Der Sprayer von Zürich in Tübingen Tübingen ist eine Universität Schnell wird klar, warum der Schriftsteller Walter Jens Tübingen mit dem Ausspruch «Tübingen hat keine Universität, Tübingen ist eine Universität» charakterisierte. Tatsächlich finden sich überall Fakultäten, Bibliotheken und Büros, die zur Eberhard-Karls-Universität gehören. Das evangelische Stift liegt direkt am Neckar und hat eine eigene Anlegestelle Wo Studenten sind, gibt es auch schöne Cafés, Bars, Restaurants und Kneipen. Davon hat Tübingen mehr als genug. Empfehlenswert ist das Café Binder mit angeschlossener Pension in der Unterstadt, hier lässt es sich äusserst ausgiebig Frühstücken. Für den gehobenen Gaumen ist die Gaststätte Stern zu empfehlen, hier gibt es für ein paar Euro ein erstklassiges Mittagsmenü. Das frisch renovierte Tübinger Rathaus Zum Abendessen waren wir in der Weinstube Forelle eingeladen. Hier gibts es typische schwäbische Gerichte, wie Schupfnudeln und Maultaschen, sowie saisonale Köstlichkeiten. Stocherkähne und alte Bäume Ohne einen Spaziergang auf der Neckarinsel darf man Tübingen nicht verlassen! Hier spenden 200 Jahre alte Platanen im Sommer vor der Kulisse der Altstadt ihren Schatten für die verliebten Tübinger. Stadtimpressionen Wir danken Oliver Sefrin von der Deutschen Zentrale für Tourismus für die Einladung und die Insider-Tipps, Ursula Krebs und Nadine Mülhauser von Gretz Communications für die Organisation und Marco Schubert vom Bürger- und Verkehrsverein Tübingen und all den weiteren Gastgebern in Tübingen für das tolle Programm! ## Nur für Frauen! La Pura Women’s Health Resort Quelle: https://reisememo.ch/oesterreich/la-pura-frauen-wellness Rund eine Autostunde nordwestlich von Wien im Waldviertel liegt der malerische Kurort Gars am Kamp. Dort befindet sich das La Pura Women’s Health Resort Kamptal. Das Haus hat sich auf die Wünsche und Bedürfnisse der Frauen spezialisiert – männerfreie Zone also. Es dreht sich alles um Gesundheit, Schönheit und Ernährung. Das Konzept des Resorts stammt von der Ärztin Alexandra Kautzky-Willer, Spezialistin für Gender-Medizin. Die sechs Ärzte im Haus kümmern sich um die individuellen Bedürfnisse der Damen, von der Ernährungsberatung, über typengerechte Tipps für den Alltag bis zur kleinen Verjüngerungskur. Alte Möbel bezeugen die 100-jährige Geschichte des Hotels Restaurierte Furniermöbel heben die Geschichte des Hauses gezielt hervor, ohne das Interieur altbacken wirken zu lassen. Besonders schön ist der Boccaccio-Saal direkt neben der Lobby. Dort werden die Damen am Abend ihrer Anreise mit einem kleinen Cocktail begrüsst und jeden Nachmittag wird hier auch, nach guter österreichischer Manier, Tee und Kuchen serviert. Im Boccaccio-Saal werden die Damen mit einem Begrüssungscocktail empfangen Ernährung und Wohlbefinden Dass wir Frauen immer gerne ein paar Kilos verlieren möchten, ist ja bekannt. Im La Pura stehen einem dazu alle Wege offen (man muss sie nur nehmen …). Es wird auf alle erdenklichen Ernährungswünsche eingegangen. Spezialität des Hauses ist die F.X.-Mayr-Therapie, die entgiftend und entschlackend wirkt. Das Abendmenü kann frau sich aus mehreren Vorschlägen individuell auf Grund des persönlichen Geschmacks oder des Kaloriengehalts zusammenstellen. Wer allein zur Kur gefahren ist, kann am Gemeinschaftstisch neue Bekanntschaften schliessen. Ente rosa gebraten mit Barolo-Trüffel-Risotto und Thaispargel Impressionen aus dem Restaurant Auch das Sportprogramm des La Pura lässt sich sehen. Der Fitnessraum steht allen Besucherinnen täglich zur Verfügung und die täglichen Sportkurse sind im Preis inbegriffen. Von Yoga über Nordic Walking und Wanderungen bis zu Aquagym findet hier jede Dame ein ihr zusagendes Programm. Der geschmackvoll gestaltete Wellness-Bereich bietet das übliche Schwimmbecken, eine Sauna und Aussen- und Innenliegeplätze. Verschiedene Schönheitsbehandlungen und Massagen lassen sich problemlos dazu buchen. Etwas Besonderes ist die Gesichtsbehandlung von Fuhlendorf, bei der mit verschiedenen Gerätschaften die Haut erst gepeelt, dann mit Saugglocken sanft massiert und schlussendlich mit Ultraschall und Wirkstoffgel strahlend gepflegt wird. Im Wellness- und Sportbereich sind keine Stöckelschuhe erlaubt Umgebung Das etwas über 100 Jahre alte Gebäude, das bereits als Hotel erbaut wurde und während des zweiten Weltkriegs kurze Zeit als Lazarett diente, liegt am Fusse der Burg Gars, einer der ältesten Burgen Österreichs. In ungefähr 20 Minuten ist man vom Hotel zur Ruine spaziert, in der im Sommer klassische Open-Air-Aufführungen stattfinden. Gleich um die Ecke des La Pura befindet sich der wunderschön angelegte Kurpark, der zu Ehren des verstorbenen österreichischen Musikers Falco eine Statue errichtet wurde. Falco hatte in Gars einen Zweitwohnsitz, weswegen auch die schönste Suite im Hotel Falco-Suite genannt wird. Fazit Im La Pura ist die Kundin Königin – wir haben uns rundum bestens versorgt gefühlt. Das liegt einerseits am umfassenden Angebot, aber auch am typischen österreichischen Charme von Land und Leuten, den wir überall gespürt haben. Wir danken Hotelmanagerin Sandra Gneist und ihrem Team vom La Pura Women’s Health Resort für das wunderschöne Wochenende unter ihrer Gastfreundschaft und Viola Benz von pressegroup für die Organisation. ## Gili Lankanfushi – Barfuss-Paradies auf den Malediven Quelle: https://reisememo.ch/malediven/gili-lankanfushi-barfuss-resort-malediven Okay – wir wussten, dass wir mit dem Gili Lankanfushi ein 5-Stern Resort ausgewählt hatten, das keine Wünsche übrig lassen würde. Was wir dann aber vorfanden, übertraf einfach alle Erwartungen – Welcome to Paradise on Earth! Willkommen im Paradies! Bei Ankunft am Flughafen von Malé erwartet uns ein sympathischer Maledivier mit sonnengebräunter Haut und strahlend weissen Zähnen mit einem Schild (nicht etwa aus Papier oder Plastik, sondern aus edlem Holz), worauf «Gili Lankanfushi» geschnitzt ist. Kaum sitzen wir im Schnellboot, das uns zur Insel cruisen soll, «müssen» wir unsere Schuhe ausziehen; denn das Gili Lankanfushi fröhnt dem Prinzip «No Shoes, No News«. Ab sofort bewegen wir uns nur noch barfuss. Dabei hatte ich noch nie so schnell meine Schuhe für eine Reise eingepackt; Flipflops only, yeah! ;-) Auf dem Schnellboot zum Gili Lankanfushi – als erstes mal Schuhe ausziehen! Gili Lankanfushi – Die Insel Die paradiesische Insel Lankanfushi liegt im Nord Malé Atoll und ist in nur 20 Minuten mit dem Speedboat vom internationalen Flughafen von Malé zu erreichen. Auch auf dem Schnellboot werden wir von freundlichen Hosts (so nennen sich auf Lankanfushi alle, die für den Gast da sind – vom Kellner über den Housekeeper bis zum Resort Manager) willkommen geheissen und wir erhalten die ersten Informationen über die Insel. Zuerst mal ankommen – im Paradies Kaum legen wir beim Bootssteg an, empfängt uns eine ganze Delegation, inklusive Resort Manager Brad und Ms Friday – unsere persönliche «Butlerin» – benannt nach dem treuen Gefährten von Robinson Crusoe. Jedem Gast bzw. jeder Villa auf Lankanfushi wird ein Mr/Ms Friday zugeteilt, der/die sich während des ganzen Aufenthalt um die Gäste kümmert, Ausflüge organisiert oder sonst irgendwelche Wünsche von den Augen abliest. Wow… Eine ganze Delegation erwartet uns bei der Ankunft Unsere Ms Friday, die Chinesin Rei, gibt uns im Golf-Cart eine erste Rundfahrt durch die Insel mit den wunderschönen, weissen Sandstränden, den Restaurants, der Pool Bar und dem Dive Center. Ausserdem findet man im Resort noch ein «open air Kino», Bibliothek, Boutique und Souvenirladen sowie das Spa. Schon nach dieser ersten Tour sind wir überwältigt von der herrlich angesiedelten Insel mit ihrem sattgrünen Palmen- und Mangrovenwald, umgeben vom türkisblauen Meer des indischen Ozeans. Es ist ein Traum, der noch surrealer wird im Moment, als wir unsere Wasservilla betreten… Die Wasservillen Die 45 hölzernen, auf Stelzen im Meer errichteten Wasservillen sind äusserst grosszügig. Man betritt als erstes ein «offenes Wohnzimmer» und hat dann gleich mal einen herrlichen Ausblick aufs Meer und das Sonnendeck mit direktem Zugang ins Wasser – versteht sich… So lässt sich der Drink geniessen… Sonnendeck unserer Wasservilla Sitzecken, Esstisch, Sonnenliegen – alles hergerichtet, um mit direktem Blick aufs Meer einen möglichst entspannten Urlaub im tropischen Paradies zu geniessen. Ein erfüllendes Glücksgefühl empfinden wir jeweils am frühen Morgen: Mit einer (noch) kühlen Brise durchs Haar wehend und dem Rauschen des Ozeans in den Ohren in den Tag zu starten ist einfach nur noch herrlich! Hier geht’s zur Open-Air-Dusche Oh… und das Badezimmer… gigantisch! Sehr grosszügig und offen gehalten mit einem ausgelagerten Open-Air-Duschbereich. Und mit etwas Glück sieht man im Badezimmer durch die Glasluke im Boden einen kleinen Hai oder eine Stachelroche durchschwimmen. Tierisch schön! «Kleine» Stachelroche besucht uns Aber wo ist eigentlich das Schlafzimmer? Etwa im oberen Stock? Weit gefehlt – denn da oben steht nochmals ein Sonnendeck mit Aussicht zur Verfügung. An das offene Bad und offene Wohnzimmer reiht sich ein nicht minder geräumiges Schlafzimmer. Dieses ist geschlossen, weil es der einzige klimatisierte Raum in der Villa ist. Grosszügige Fensterfronten geben trotzdem die Sicht frei auf Sonnenaufgang und -untergang. Unsere Bleibe ist geschätzte 20 Meter lang! Das sollte reichen… Ausblick aus dem Badezimmer Schlafzimmer mit Ausblick So ein Büro wünscht sich Walter von seinem Arbeitgeber… Schöner Essen auf Gili Lankanfushi Das im rustikalen Holzstil erbaute «Main Restaurant» ist – wie es der Name schon sagt – das Hauptrestaurant, wo wir jeweils ein extrem vielseitiges Frühstück und abends individuell zusammengestellte Menus geniessen. Das Main Restaurant ist aber überhaupt nicht 08/15, wie man aufgrund des unaufgeregten Namens meinen könnte. Während unseres Aufenthaltes wurde auch nach Themen gekocht. So fand zum Beispiel ein «Asian Food Market» statt, wobei an verschiedenen Ständen leckere Köstlichkeiten aus dem asiatischen Raum frisch zubereitet wurden. Auf fliegenden Pfannen. Sprichwörtlich! Leckere Vorspeise Ausserdem wurde an einem Abend ein Chef’s Gourmet Menu serviert. Das Essen ist köstlich, Gemüse und Gewürze kommen weitgehend aus dem inseleigenen Biogarten, die Teller und Buffets werden zu kleinen Kunstwerken angerichtet und der umtriebige Patissier sorgt dafür, dass die Menus jeweils mit einem fulminanten Bouquet enden. In der «Over Water Bar» liessen wir uns mittags einen leichten Lunch oder leckere Früchtsäfte und Drinks servieren. Die Bar steht auf Stelzen im Wasser, und dass man auch hier einen herrlichen Rundumblick auf das türkisblaue Meer hat, brauchen wir an dieser Stelle wohl nicht zu erwähnen. Overwater Bar und Restaurant Wer gerne japanisch diniert, darf auf keinen Fall das «By the Sea Restaurant» verpassen! Wir haben da ein erstklassiges japanisches Gourmet-Menu genossen! Und wenn man will, schaut man der Sushi- und Sashimi-Spezialistin Michio gleich über die Theke zu, wie sie ihre schmackhaften Reis- und Fischkompositionen zubereitet. Weil der Tuna hier ein lokaler Fisch ist, hat er natürlich ein Heimspiel. Er schmeckt hervorragend! Ach ja, und da gibt es noch den Gourmet-Weinkeller, in dem Wein- und Schokolade-Degustationen stattfinden. Wir haben an einem «Wine & Chocolate Tasting» von Sommelier Rohan teilgenommen, worüber wir aus Platzgründen in einem separaten Bericht geschrieben haben… Wer auf der Paradiesinsel trotz der vielen Rückzugsmöglichkeiten zu wenig Zweisamkeit findet; private Mondschein-Dinings auf der eigenen Dachterrasse oder sonst irgendwo am Strand sind bei Mr. oder Ms. Friday jederzeit bestellbar. Auch eine Übernachtung auf der eigenen Dachterrasse unter freiem Sternenhimmel wird angepriesen. Diese Option liessen wir dann doch aus, weil es auch nachts bei 29 Grad doch relativ warm ist zum schlafen. Wir haben uns erlaubt, unsere Schlafzimmertemperatur auf 27 Grad herunterzukühlen… Das «Meeru Spa» Natürlich ist auch das «Meeru Spa» auf Stelzen über dem Meer erbaut, wodurch man auch hier einfach nur einen herrlichen Ausblick aufs Meer hat. Angeboten werden verschiedene Massagen und Anwendungen. Wir haben uns eine balinesische Massage gegönnt und schauten dabei durch einen Glasboden dem Treiben der Fische zu… Der Entspannungsraum ist – wie könnte es anders sein – eine offene Veranda mit Blick auf den Ozean. Wie entspannend! Sofa im Meeru Spa mit Lavabo aus altem Flugzeugflügel Bikes beim Meeru Spa Unsere beiden Masseusen im Anmarsch… Nebst den Behandlungsräumen findet man noch Sauna, Dampfbad und natürlich das «obligate» Fitnessstudio. Das haben wir aber wie immer mit müdem Blick links liegen lassen. Morgens könnte man auch mit Yoga und Tai Chi Stunden relaxed in den Tag starten. Unser Dank… … geht an Roberto Arganese, Director of Sales & Marketing des Gili Lankanfushi für die grosszügige Einladung! Roberto verlässt nach 9 Jahren das Barfussparadies. Über diesen Abschied haben wir hier berichtet. Ein herzliches Dankeschön auch an Fazla Jaleel, PR & Marketing Communications Executive, die diesen Aufenthalt koordinierte. Auch die Hosts Manager Steven, Brad und Aziz, Kellner Erfan, Sommelier Rohan, Dive Master John, Meeresbiologin Debs, Michio und die vielen Köche und all die zahllosen weiteren Helfer machten unseren Aufenthalt himmlisch! Ein besonderes Erlebnis war auch unser Besuch bei den Gastegebern im Host Village. Und natürlich auch besten Dank an unsere Ms. Friday Rei für das umsichtige «pampering» ;-) … und auch Bob, dem Graureiher. Er sorgte immer wieder für Unterhaltung und hat hier einen eigenen Artikel erhalten. Graureiher vor den Robinson Crusoe Wasservillen Weitere Impressionen aus dem Paradies: ## Gastfreundschaft auf den Malediven: Zu Gast bei den Gastgebern Quelle: https://reisememo.ch/malediven/gastfreundschaft-gili-lankanfushi Ein guter Gastgeber ist, wer sich auf seine Gäste vorbereitet, ihre Namen weiss und möglichst schnell deren Wünsche und Vorlieben kennt. Während unseres Malediven-Aufenthaltes im Gili Lankanfushi Resort (hier geht’s zu unserem Bericht darüber) wurden wir diesbezüglich gleich mehrfach überrascht… Was uns gleich am ersten Tag auffiel: Die Angestellten nennen sich hier alle «Hosts», also Gastgeber. Egal ob sie im Service, im Spa oder in der Kleiderboutique arbeiten, die über 280 Angestellten des Resorts sind «Hosts». Und das widerspiegelt sich auch positiv in deren Einstellung und Handeln. Jeden Morgen wird man von neuem mit einem strahlenden Lächeln begrüsst und mit einer herzlichen Gastfreundschaft verwöhnt, als gäbe es kein Morgen. Zu keiner Zeit wirkt ihre Einstellung künstlich oder aufdringlich. Aufmerksam registriert Kellner Erfan, dass wir lieber stilles Wasser trinken und morgens einen frischgepressten Fruchtsaft dem Kaffee vorziehen. Naja, auf den Malediven jedenfalls… Dass wir dabei täglich von allen Angestellten mit dem Namen angesprochen werden, schmeichelt umsomehr! Man fühlt sich hier wirklich als willkommener Gast. Katja und Kellner Erfan Gili Lankanfushis Host Village Als uns Roberto Arganese, Director of Sales & Marketing, das Angebot macht, das «Host Village» zu besuchen, sagen wir natürlich sofort zu: Wir sind neugierig zu erfahren, wie und wo die Leute leben, die uns tagtäglich pämpern, dass es sich gewaschen hat. Roberto Arganese erzählt Walter über das Host Village Ein Teil der Insel ist für die Angestellten abgegrenzt und in der Tat organisiert wie ein kleines Dorf (village) mit Dorfladen, Kunstrasen-Fussballplatz, Personalrestaurant, Fitnesscenter, Surfcenter und einem Gemeinschaftsraum, wo regelmässig auch Feste gefeiert werden. Witzig und sympathisch finden wir, wie diese Einrichtungen angeschreiben sind; «Gili goes Shopping» oder «Gili gets Fit» und «Gili gets Together». Wie sympathisch! Eingang zum Personalrestaurant «Gili Licious» im Host Village Bis auf das Management wohnen hier alle Angestellten – pardon!… alle Gastgeber, wobei auch das Management-Team öfters im Host Village anzutreffen ist. Und da es vom Resort zum Host Village doch ein paar Meter sind, haben natürlich die Hosts wie die Gäste ein eigenes Fahrrad… Fahrräder der Hosts Gili Innovates Als wir auf einem Brett die Überschrift «Gili Innovates» entdecken, erklärt uns Roberto ihr Innovationsprogramm; jeden Monat sollen von allen Abteilungen wie Food & Beverage, Housekeeping, Engineering etc. neue Ideen eingereicht werden. Vorschläge, wie Abläufe besser oder effizienter gestaltet werden können oder aber auch Ideen, um die Zusammenarbeit unter den Teams zu fördern. So wurde innerhalb dieses «Gili Innovates» Programms kürzlich die Aktion lanciert, die sich witzigerweise «In Your Shoes» nennt – und das obwohl man auf Gili Lankanfushi ja gar keine Schuhe trägt… Denn das Resort fröhnt dem Motto «No Shoes, No News«. Dreimal darf man aber raten, ob es auf der Insel flächendeckend W-LAN hat oder doch eher nicht, da mitten im indischen Ozean gelegen ;-) Satellitenschüssel für die Breitbandanbindung ans Internet Soviel zum Thema «No News»… Aber zurück zum Innovationsprogramm! Ziel der «In Your Shoes» Aktion ist es, das Management-Team einen Tag lang in eine andere Rolle schlüpfen zu lassen. So war zum Beispiel General Manager Steven Phillips einen Tag lang Kellner. So musste er sich ständig Walters müde Sprüche anhören und höflich dazu lächeln. So bekommt er auf jeden Fall einen guten Eindruck, was seine Kellner täglich mitmachen ;-) Director of Sales & Marketing Roberto Arganese kümmerte sich an einem Sonntag um die «Private Dinings» in den Villen. Wir finden, das ist eine absolut geniale Idee, dem Management eindrucksvoll zu vermitteln, was ihr Team tagtäglich vollbringt und somit auch das Verständnis für aufkommende Anliegen vorhanden ist. Gili Innovates! Bravo! Öko-Bewusstsein auf Gili Lankanfushi Was uns am Eco-Chic Resort Gili Lankanfushi besonders gefallen hat, ist das Umweltbewusstsein im Umgang mit natürlichen und traditionellen Baumaterialien. Aber auch die Abfalltrennung hat uns beeindruckt (selbst im Host Village wird getrennt entsorgt!). Der Öko-Gedanke scheint stets präsent zu sein. Wasser zum Beispiel, wird nur in Glasflaschen ausgeschenkt, die immer wieder mit dem auf der Insel aufbereiteten Trinkwasser abgefüllt werden. Ausserdem importiert man bevorzugt Produkte, die nicht in Plastikbehälter abgefüllt sind. Textilien wie Bademäntel, Leinen und Frottétücher sind aus organischen Materialien gewoben. Die meisten Holzarbeiten werden in der inseleigenen Schreinerei angefertigt. Und die Fahrräder, die jeder Villa zur Verfügung stehen, sind aus Bambusholz! Ein Schreiner repariert den Boden der Private Villa Velos aus Bambusholz Und was gerade installiert und erst diese Tage verkündet wird: Ein ca. 100 m2 grosses Floss mit Solarzellen wird demnächst in Betrieb genommen, um immerhin 20 kWatt Strom lokal zu produzieren. Gili Goes Energy Efficient! Very well done! Sonnendeck im Host Village mit Solarpanel im Hintergrund Die Hosts auf Gili Lankanfushi haben viel dazu beigetragen, dass wir uns so wohl gefühlt haben. Der Abschied war schon fast etwas wehmütig, als uns ein Teil der «Gili-Familie» zum Abschied gewunken hat… Eine ganze Delegation an Hosts winkt uns zum Abschied Ein Dankeschön an alle Hosts, die unseren Aufenthalt auf Gili Lankanfushi unvergesslich gemacht haben! Shukuriyya! ## Nach 9 Jahren Abschied vom Barfuss-Paradies auf den Malediven Quelle: https://reisememo.ch/malediven/abschied-9-jahre-malediven Roberto Arganese, Director of Sales & Marketing des Gili Lankanfushi Resorts, lebt seit neun Jahren auf einer Trauminsel in den Malediven. In wenigen Wochen wird er das Paradies verlassen und nach Europa ziehen, um neu von hier aus Touristen von «seinem» Luxusresort zu überzeugen. Keine schwierige Aufgabe, wie wir nach unserem Besuch auf der Robinson Crusoe Insel meinen… Paradies auf Erden auf Gili Lankanfushi Während unseres Aufenthaltes im Gili Lankanfushi hatte ich die Gelegenheit, Roberto zu seinem Abschied vom Barfuss-Paradies ein paar Fragen zu stellen. Hier mein Interview: Walter: Roberto, wie kamst du vor 9 Jahren überhaupt auf die Malediven? Roberto: Ich war ursprünglich mehrere Jahre Reiseleiter in verschiedenen Ländern und bekam seitens Hotelplan Gruppe das Angebot für die Stelle als «Residence Managers» auf den Malediven. Als gebürtiger Italiener, der in der Schweiz aufgewachsen und somit bilingue ist, war ich natürlich hauptsächlich für die Märkte Schweiz und Italien verantwortlich. Walter: Hattest Du vor, so lange zu bleiben? Roberto: Nein, ursprünglich war mein Plan, dass ich zwei Jahre bleiben würde. Es hiess, dass man mindestens mal zwei Jahre einen Job ausüben muss, bevor man zum nächsten befördert wird. In der Tat wurde ich kurz darauf zum Contracting Manager und später zum Area Manager für Hotelplan Suisse Group und Resident Manager Hotelplan Italy befördert. Als ich dann eines Tages das Angebot für den Posten als Marketing & Sales Manager des Gili Lankafushi (vorher Soneva Lankanfushi) bekam, war für mich klar, dass ich noch etwas länger bleiben würde, weil mich dieses Land einfach so fasziniert. Walter: Warum ziehst du nun nach Europa und wie schaust du Holland als neuen Arbeitsort entgegen? Roberto: Meine Freundin und ich möchten heiraten und eine Familie gründen. Wir sind beide aus dem europäischen Raum und möchten daher auch unser Kind in Europa grossziehen. Warum Holland? Meine Freundin ist Holländerin und im Moment sieht es so aus, als könnten wir in Elst, in der Nähe von Amsterdam, ein hübsches Haus mieten. Und darauf freue ich mich jetzt. Mit dem Gili Lankanfushi habe ich einen sehr verständnisvollen Arbeitgeber, der mich unterstützt und mir ermöglicht, meinen Job künftig aus Holland zu machen, was übrigens auch von Vorteil ist, da ich von Amsterdam bessere Flugverbindungen in alle Kontinente habe. Hauptsächlich werde ich für die Märkte Nord- und Südamerika, Europa und Japan verantwortlich sein. Ich bleibe also ein Mitglied des Executive Managements des Gili Lankanfushi. Walter: Ihr frönt hier dem Motto «No News, No Shoes». Alle laufen tagein, tagaus barfuss herum. Fühlt sich paradiesisch an. Was wirst du am meisten vermissen? Roberto: Das Wasser – ganz klar. Ich liebe das Meer und die Weite des Indischen Ozeans. Ausserdem fasziniert mich das Leben auf den Malediven. Du hast hier keinen «Tagesstress» – sondern man arbeitet und lebt nach einem «eigenen Plan». Sprich; du hast hier keinen Stau, musst nicht pendeln und im Hotel Business spielt das Wochenende auch nicht die gleiche Rolle, wie wenn du einen «normalen» Job hast. Ausserdem sind die Malediver sehr freundlich. Und… ja, ich werde es bestimmt auch vermissen, barfuss herumlaufen zu können. Walter: Wie bleibst du mit der «Lankanfushi-Familie» in Kontakt? Roberto: Ich werde mindestens vier mal im Jahr nach Gili Lankanfushi zurückkommen. Mit den heutigen Technologien wie e-mail, Video Conferencing und Skype ist es ja schon fast «normal», täglich mit Geschäftskollegen in Kontakt zu sein. Und auch die privaten Freundschaften werde ich nach neun Jahren im Paradies sicherlich aufrecht erhalten können. Roberto bei der Arbeit Im Rahmen einer Malediven-Reportage besuchten wir unter anderem das Barfuss-Resort Gili Lankanfushi. Das dem Robinson Crusoe Stil verpflichtete Luxushotel lässt keine Wünsche offen. Uns kam jedenfalls nichts mehr in den Sinn… Hier geht’s zu unserem Erfahrungsbericht aus Robertos Paradies. Und hier hat das Reisemagazin Imagine unser Interview abgedruckt ;-) Danke für die Gelegenheit, auch mal auf Hochglanzpapier publizieren zu dürfen! Unser Interview mit Roberto Arganese in Gili Lankanfushi ## Die Graureiher von Gili Lankanfushi Quelle: https://reisememo.ch/malediven/graureiher-gili-lankanfushi Dass es auf den Malediven Graureiher gibt, wusste ich aus der Reisevorbereitung. Wie schwierig es sein würde, sie zu finden und zu fotografieren, hätte ich aber nicht gedacht… Bei der Vorbereitung auf unsere Reise nach Gili Lankanfushi (hier geht’s zu unserem Bereicht von der Barfussinsel auf den Malediven hatte ich bei andern Bloggern entdeckt, dass es hier wohl Graureiher geben muss. Auf ihren Schnappschüssen haben sie ein ausgewachsenes Exemplar erwischt. Zwar offenbar weit weg von den Wasservillen irgendwo am Strand, aber immerhin! Als ich dann am ersten Tag von der Sonnenterrasse unseres Wasserbungalows aus am gegenüberliegenden Strand auch einen Graureiher erspähte, war es natürlich mit der Ruhe vorbei: Ich stiefelte umgehend mit Kamera und Teleobjektiv los, um das Federvieh auch einzufangen. Fotografisch jedenfalls. Langsam und vorsichtig durch das seichte Wasser watend, näherte ich mich so gut es ging und schaffte tatsächlich den einen oder anderen Schnappschuss! Graureiher vor den Robinson Crusoe Wasservillen So. Der Kerl wäre im Kasten, dachte ich. Zufrieden mit mir und der Welt stapfte ich durch Wasser und Sand zurück auf unser Sonnendeck und genoss nach gelungener Grosswildjagd den Tag. Nicht wenig erstaunt war ich etwas später, als wir beim zurückfahren von einem Tauchgang schon wieder einen Graureiher erspähten. Diesmal begrüsste uns ein stattliches Exemplar bei der Einfahrt in die Lagune. Zuvorderst auf der «One-Palm-Island» stelzte es durch das seichte Wasser und hielt Ausschau. Nach Tauchern und wahrscheinlich noch mehr nach Fingerfood. Ein-Palmen Insel vor Lankanfushi Island Aber noch viel mehr erstaunter war ich am nächsten Morgen beim Frühstück am Strand, als uns schon wieder so ein Graureiher begleitete. Diesmal in recht zutraulicher Manier ganz nahe an unserem Tisch! Wie aufregend! Malediven-Graureiher Bob beim Frühstücksrestaurant Als Kellner Erfan unsere grossen Augen und die in Stellung gehenden Kameras bemerkt, lässt er lachend seine schneeweissen Zähne aufblitzen und meint, das sei «Bob», der Graureiher der Insel… Der komme jeden Tag zum Frühstück, weil ihm Hotelgäste manchmal etwas vom Fischbuffet mitbringen. Na super! Kellner Erfan and Katja Jetzt erst bemerkte ich, wie Bob jedesmal eilig zum nächsten Tisch stelzte, wenn neue Gäste zum Frühstück am Strand eintrafen. Und nun wusste ich auch, wo das «abenteuerliche» Foto des Niedblogs entstanden war: Nicht nach einer aufregenden Pirsch durch den Mangrovendschungel der Insel, sondern bequem aus dem Stuhl am Strand heraus ;-) Benannt wurde der Hausgraureiher übrigens nach einem Investor des Resorts, der häufig vorbeikomme. Von da an war Bob omnipräsent: Nicht nur liess er sich jeden Tag zum Frühstück blicken, einmal besuchte er uns sogar auf dem Sonnendeck unserer Wasservilla! Bob auf unserem Sonnendeck Walter und Bob in Lauerstellung – Wer zuerst blinzelt… Was für ein Abenteuer ;-) ## Weindegustation auf den Malediven. Auch da gibt es Weinkeller… Quelle: https://reisememo.ch/malediven/weindegustation-malediven Natürlich fliegt Mann nicht zwecks einer Weindegustation auf die Malediven. Aber da sie hier auf Gili Lankanfushi gern mit Schokolade rummachen und diese die Hitze bekanntlich nur bedingt mag, gibt es einen Keller. Und wenn man den schon hat, kann man natürlich auch gleich etwas Wein einlagern. Wir liessen uns zu einer Degustation verführen… Während unseres Aufenthaltes auf Gili Lankanfushi (hier geht’s zu unserem Bericht über die Barfussinsel im indischen Ozean) kamen wir in den Genuss einer Schokolanden- und Weindegustation. Schokoladendegustation Mit nicht wenig Stolz präsentiert Sommelier Rohan hier unten seine Weinauswahl und kombiniert diese gekonnt mit Erzeugnissen der Kakaobohne: Je nach Wein empfiehlt er uns Schokolade mit Passionsfrucht oder Chili oder Meeressalz und so. In Sachen Auswahl ist er tatsächlich nicht in Bedrängnis zu bringen und was seine Kollegen Patissiers so zusammenzaubern, hält einem Vergleich mit Schweizer Schokoladeansprüchen durchaus stand. Der Weinkeller spottet selbstverständlich seiner Namensherkunft: Zwar geht es in der Tat ein paar Treppenstufen in den Sand hinein, unten erwartet uns aber ein dank Dachluken von Licht gefluteter Raum. Die organischen Formen des Raumes werden auch von den Gestellen und dem Tisch aufgenommen. Einzig die gläsernen Ablageflächen sind eben. «Weinkeller» Malediven-Style Buffet mit unterschiedlicher Schokolade Schokoladevariationen von Manjari Chili und weiteren Ausser Schokolade wird hier aber eben auch noch Wein gelagert… Weinauswahl und Weindegustation Die Weinauswahl ist selbstbewusst global. Da man auf den Malediven eh die meisten Erzeugnisse importiert, können dabei ja auch mal ein paar Flaschen Wein sein. Rohan begann sein Vine & Chocolate Tasting mit einem weissen «Honeymoon» Parés Balta aus Spanien und empfahl uns dazu die erwähnte Passionsfruchtschokolade. In der Tat, eine verführerische Kombination! Danach schwenkte er ohne Umschweife zum Roten und zwar einem Pinot Noir, Whitecliff aus Neuseeland, gefolgt von einem relativ jungen Australier aus dem Barossa Valley: Chà¢teau Tanunda Grand Barossa Shiraz. Für die Geschmacksfülle ein überraschend guter Australier. Zum Abschluss probierten wir noch einen italienischen Süsswein (Recioto della Valpolicella) sowie einen Portwein, der ebenfalls himmlisch zur dunklen Schokolade passte. Gläser für die Weindegustation Weinauswahl des Wine Tastings Dekorative Weingläser Gelagerte Weinflaschen Übrigens, auf Gili Lankanfushi frönt man dem Motto «no shoes, no news» (die Schuhe gibt man bei Ankunft ab und erhält sie bei Abreise wieder). Somit hatten wir etwas Bedenken, dass es im Keller doch etwas kühl sein könnte und wir kalte Füsse bekommen würden. Aber auch daran haben die Paradiesdesigner der Insel gedacht: Damit die Freunde der bukullischen Lüste nicht frieren, ruhen die Füsse auf vorgewärmten Ablagen (sprich Wärmeflaschen). Wie heiss ist das denn? ## Wasser- oder Strandvilla im Hideaway Beach Resort & Spa? Quelle: https://reisememo.ch/malediven/wasservilla-strandvilla-hideaway-beach-resort-spa Das exklusive Hideaway Beach Resort & Spa liegt im nördlichen Haa Alifu Atoll, auf der sichelförmigen Privatinsel Dhonakulhi mit dichtbewachsener, üppiger Vegetation und einem atemberaubenden Hausriff! Wir mussten uns zwischen Strand- und Wasservilla entscheiden… Bei unserer Reiseplanung 2015 schafften es die Malediven auf die oberste Position: Wir wollten auf einer der vielen Inseln verweilen, die sich wie eine Perlenkette aneinanderreihen, wo Natur auf Luxus trifft und die exklusivsten Resorts anzutreffen sind. Hideaway Beach Resort Wir freuten uns auf ein Stück Land, worauf sattgrüne Palmenwälder und das Türkisblau des indischen Ozeans eine einmalige Bilderbuch-Kulisse bilden. Wo man schon am frühen Morgen den schneeweissen Sand zwischen den Zehen spürt. Wo die artenreiche Tierwelt dominiert und sich bunte, grosse und kleine Fische an den bizarr geformten Korallenriffen tummeln und sowohl dem Taucher wie auch dem Schnorchler ein prächtiges Schauspiel bieten. Und genau das haben wir vorgefunden! Aber erst muss man da mal hinkommen… Flug über die Malediveninseln Bis anhin erreichte man das entlegene Atoll via trans-maledivischen Linienflug von Malé aus und anschliessendem Bootstransfer, was doch eine Reisezeit von mindestens zwei Stunden in Anspruch nahm (Einfindungszeit am Flughafen eingeschlossen). Damit ist jetzt aber Schluss! Denn just während unseres Aufenthaltes weihte General Manager Carsten Schieck voller Stolz die Direktverbindung der Trans Maldivian Airlines Malé-Dhonakulhi feierlich ein. Über den entsprechenden Flug und den passenden Empfang haben wir hier in Bild und Ton berichtet. Dank dem Transfer per Wasserflugzeug wird die Anreise um ein Erlebnis reicher und man wird sprichwörtlich vor der «Haustüre» abgesetzt! Wasservillen aus der Vogelperspektive Die Insel und ihr Hausriff Dhonakulhi Island ist mit ihrer 500 x 1’400 Meter Fläche eine der grössten maledivischen Inseln. Es gibt nur wenige Inseln, die eine so grosse, unberührte und naturbelassene Inselfläche aufweisen. Praktischerweise stellt das Resort jeder Unterkunft Fahrräder zur Verfügung, damit man bequem die verschiedenen Attraktionen der Insel auskundschaften kann – wenn man nicht hitze- oder regenbedingt auf den allgegenwärtigen Buggy-Service zurückgreift: Wem es zu heiss, zu weit oder nachts zu dunkel wird, der ruft einen der Butler mit ihren Golfcarts und lässt sich herumchauffieren… Unser Fortbewegungsmittel auf Dhonakulhi Das Hausriff grenzt an den Strand und das Meeru-Restaurant an und erstreckt sich über die gesamte Länge der Insel. Hier wimmelt es von Fischen aller Grösse und Couleur und zwischendurch werden auch Schildkröten, Delfine und gar Mantas gesichtet. Dank etwas Strömung kann man sich herrlich dem Schauspiel entlang treiben lassen und geht dann am Strand entlang wieder zurück. Auch die Tauchgebiete liegen in kurzer Dhoni-Distanz und bieten jede Menge unberührte Korallenbänke und das entsprechende Getümmel. Das Hideaway Beach Resort & Spa Das 2014 komplett erneuerte Hideaway Beach Resort & Spa umfasst insgesamt 100 Villen; 50 renovierte Strandvillen, jede einzelne mit einem privaten Garten und direktem Meerzugang. Neu kamen 50 grosszügige Wasservillen mit Privatpool hinzu, die auf Pfählen in der Lagune stehen. Je nach persönlicher Präferenz wird man sich also für die eine oder andere Variante der Luxusübernachtung entscheiden müssen. Oder macht es wie viele Asiaten: Sie wechseln während des Aufenthalts die Zimmerkategorie, um noch mehr Fotos ihrer Hochzeitsreise produzieren zu können… Eigentlich mögen wir ja lieber kleinere Resorts. Aber aufgrund der Inselgrösse verteilen sich die Villen bestens. Ausserdem geniesst jeder Gast – egal ob in einer Beach- oder Wasservilla – eine ausgeprägte Privatsphäre. Sonnenschirme beim Sunset Pool Café Das Luxusresort umfasst nebst den Villen einen Empfangsbereich mit Rezeption, vier Restaurants, Swimmingpools, Diving- und Wassersportcenter, Spa-Bereich, Boutiques und einen Kids Club und eignet sich sowohl für Aktivurlauber wie auch Ruhesuchende bestens! Neben einem Fussballplatz (!) stehen auch zwei moderne Tennisplätze zur Verfügung. Hier geben künftig Tennisgrössen wie der frühere Top-Spieler Nikolai Davydenko Tennisstunden. Die Villen Egal, in welcher der fünf Villenkategorien man logiert; alle Villen sind mit aussergewöhnlicher Liebe zum Detail eingerichtet unter Verwendung traditioneller, handgefertigter Naturmaterialien in ausgewogenen Pastellfarben. Wir waren in einer Deluxe-Wasservilla mit Pool untergebracht, die genau unserem Gusto entsprach; stilvolles Design, ein grosses Sonnendeck mit Whirlpool und direktem Zugang über eine Treppe in den indischen Ozean – grossartig! Wer braucht da noch einen Pool? Aber klar, wenn er schon so verführerisch daliegt mit seinen Massagedüsen, dann nutzt man auch diese Option voll aus, zumal die Wassertemperatur nahe bei 30 Grad liegt. Wie in der Lagune auch und bis 15 Meter unter Wasser immer noch. Erst dann sinkt die Temperatur auf 29 Grad… Schlafzimmer in der Deluxe Water Villa Badezimmer der Deluxe Water Villa Sonnenaufgang vor den Wasservillen Gehobene Kulinarik im Hideaway Beach Resort Auf der Insel kann man sich in vier verschiedenen Restaurants verköstigen; im Hauptrestaurant Matheefaru, wo morgens jeweils auch das riesige Frühstücksbuffet serviert wird, geniesst man auch abends in entspannter Atmosphäre (auf Sandboden) ein Buffet mit internationalen wie auch maledivischen Gerichten. Matheefaru Buffet Restaurant Koch am Abend-Buffet Die am Strand gelegene Meeru Bar offeriert leckere Mittagsgerichte und besticht am Abend mit Lobster-, Fisch- und Fleischspezialitäten frisch vom Grill. Und mit der Aussicht auf Stachelrochen und Schwarzspitzriffhaie, die unter den Füssen der Gäste patrouillieren. Sonnenterrasse der Meeru Bar Im Sunset Pool Café werden feine Snacks und Fischgerichte serviert und im auf Pfählen stehenden Samsara Restaurant wird Asian Fusion Küche geboten mit Variationen aus Indien und Japan und einem waschechten Teppanyaki! Tisch am Pool des Sunset Pool Cafés Selbstverständlich werden auf Wunsch auch Privat-Dinner an romantischen Fleckchen der Insel (und davon gibt es nicht wenige!) arrangiert. Hideaway Spa und Beauty Palast Der Spa-Palast ist weitläufig angelegt und üppig mit Blüten verziert. Schon beim Betreten nimmt man einen feinen Duft wahr. Keine Frage, dass wir uns eine wohltuende Massage gönnten; also wählten wir zuerst den passenden Duft der vier zur Auswahl stehenden Massageöle und eine der verschiedenen Massagetechniken. Wir haben uns für die balinesische Ausprägung entschieden, sind doch auf den Malediven eh die meisten Masseusinnen aus Bali. Und sie haben es trotz zierlicher Postur massiv «im Griff»: Wir fühlten uns anschliessend wie neugeboren! Eingang zum Spa-Palast Unser Dank geht an… … General Manager Carsten Schieck für die grosszügige Einladung und Sales & Marketing Verantwortliche Zara Burnazyan für das Organisieren der Reise. Besten Dank auch an Josef Umenberger, Executive Assistant und Food & Beverage Manager für die ausführlichen Erklärungen und dafür, immer für unser leibliches Wohl gesorgt zu haben ;-) Last but not least, auch ein herzliches Dankeschön an Andreas Zgraggen, Geschäftsführer von Manta Reisen und Simone Pajarola, Marketing Manager, durch die dieser Aufenthalt im Hideaway Beach Resort überhaupt erst ermöglicht wurde. DANKESCHÖN! Manta Reisen ist Spezialist für Tauchferien und Ferien im Indischen Ozean und führt dieses und viele weitere attraktive Resorts in ihrem Angebot. ## Erstflug mit Wasserflugzeug auf nördliche Malediven-Insel Quelle: https://reisememo.ch/malediven/erstflug-wasserflugzeug-malediven Wir hatten das Vergnügen, den Erstflug eines Wasserflugzeugs der Trans Maldivian Airways von Malé in den hohen Norden der Malediven zu begleiten: Die Landung war im luxuriösen Hideaway Beach Resort & Spa, wo ein ausgewachsenes Empfangskomittee inklusive lokaler «Band» wartete… Die Insel Dhonakulhi mit dem eleganten Hideaway Beach Resort befindet sich etwas über eine Flugstunde nördlich der Hauptstadt Malé. Hier geht’s zu unserem Bericht über das Hideaway Beach Resort. Bisher erreichte man dieses ebenfalls dank Trans Maldivian Airways per Inlandflug via Zwischenstopp und einem halbstündigen Transfer im Schnellboot. Wasservillen des Hideaway Beach Resorts Auch nicht schlecht, aber… seit April 2015 wird die Insel dreimal täglich auch direkt aus Malé von einem Wasserflugzeug angeflogen. Der Anflug über die vielen Atolle ist ein Erlebnis für sich, da die 15-plätzigen Hochdecker recht tief über die verstreuten Eilande fliegen und so beste Sicht auf das türkisblaue Schauspiel bieten. Hideaway General Manager Carsten Schieck hatte sich persönlich dafür eingesetzt, auch sein entlegenes Resort direkt anfliegen zu lassen. Dass er bereits seit 13 Jahren erfolgreich in maledivischen Resorts tätig ist, wird dabei wohl hilfreich gewesen sein. Jedenfalls beneiden lokale Touristikmanager das Hideaway um seinen umtriebigen, deutschen GM und seine Frau. Diese amtet u. a. als Hausfotografin mit gutem Auge für stimmige Aufnahmen. Inselhüpfen im DHC-6 Twin Otter Die ursprünglich 1965 von De Havilland Canada entwickelten Flugzeuge eignen sich offenbar nicht nur für Starts und Landungen auf entlegenen, kanadischen Seen, ihre STOL-Eigenschaften (Short Takeoff and Landing) machen sie auch auf den Malediven zum bevorzugten Fluggerät. Die original 19 Passagieren Platz bietenden Maschinen werden hier mit nur 15 Sitzen eingesetzt, um das viele Gepäck der Sonnenhungrigen aufzunehmen. Aus Platzgründen ist trotzdem von grossen Hartschalenkoffern abzuraten, weiche Reisetaschen lassen sich einfacher verstauen. Besonders die Piloten sind eine Nummer für sich: Sie tragen zwar sehr wohl schicke Sonnenbrillen und weisse Hemden als Uniform, dazu aber dunkelblaue Bermudashorts und allenfalls Sandalen, um sich auf den heissen Landungsstegen die Füsse nicht zu verbrennen. Fliegen tun sie auf jeden Fall barfuss… Cockpit des Wasserflugzeugs Barfuss in der Luft: Maledivische Wasserflugzeuge Fliegen mit Fingerspitzengefühl, respektive Zehenspitzengefühl… Festlicher Empfang des Erstfluges Die Passagiere des Erstfluges wurden mit allem lokalen Pomp empfangen: In der eleganten Lobby sorgte eine Band für musikalisches Lokalkolorit, während das versammelte Resortmanagement Gäste und Piloten begrüsste. Zur Musik wurde Kokosmilch gereicht zusammen mit gekühlten Erfrischungtüchern. Besser wird es nicht mehr! Empfangshalle für Wasserflugzeuge und Schnellboote Und folgendermassen wurden die Gäste musikalisch begrüsst: Danke an Christina Lenzen und Antonia Laier von ziererCOMMUNICATIONS für den Tipp mit dem Wasserflugzeug! So konnten wir unseren «normalen» Inlandflug rechtzeitig noch umbuchen auf den Wasserflieger ;-) ## Hotel de Rougemont – Boutique Hotel im Chalet-Stil Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/hotel-de-rougemont Das Hotel de Rougemont wurde im Dezember 2014 eröffnet. Das Viersterne-Boutiquehotel besteht aus einem Mix aus Tradition und Design, wodurch wir uns gleich auf Anhieb wohl fühlten. Das idyllische Rougemont liegt im Pays d’Enhaut – gleich an der Grenze zum Berner Saanenland und somit wenige Autominuten vom weltberühmten Gstaad entfernt. Es ist ein historisch geprägtes Dorf, das von Mönchen aus Cluny erbaut wurde. Dank den zum Teil Jahrhunderte alten Holzchalets strahlt das Dorf einen ganz besonderen Charme aus. Wegweiser zum Hotel de Rougemont Hotel de Rougemont im Chalet-Stil Leicht erhöht, an einem Südhang am Rande von Rougemont liegt es, das neue Hotel de Rougemont & Spa (Link zu booking.com). Eingebettet in der Natur und durch seinen hübschen und ortstypischen Chaletbau passt es perfekt ins idyllische Dorfbild. Hotel de Rougemont im idyllischen Chaletstil Betritt man dann die Lobby, wird die erwähnte Idylle durch Lifestyle und Luxus ergänzt. Eine äusserst moderne, aber gemütliche Einrichtung, edle Materialien und Leuchten, die wie Glasperlen von der Decke hängen, vermitteln auf Anhieb einen gewissen Zauber. Einmal mehr wissen wir auf Anhieb; hier wird es uns gefallen! Originelle Sitzgelegenheit in der Lobby des Rougemont Hotels Wie Perlern hängen die Leuchten von der Decke Das (Be-)staunen geht weiter, sobald wir die Lounge mit Bar und Cheminée betreten. Auch hier bewundern wir das Intérieur und entdecken immer wieder kleine Details, die gekonnt arrangiert und mit den natürlichen Materialien kombiniert wurden. Lounge mit Cheminée Stilvolle Hotelbar mit Quarz Eine attraktive Smokers Lounge mit farbig wechselndem Raumlicht vermittelt dem Zigarrenraucher und Geniesser ein spezielles «ooohmm-Gefühl» ;-) Das Fumoir in blau. Es kann aber auch andere Farben. Und nebenan befindet sich ein weiterer Raum, der dem Genuss gewidmet ist; die Vinothek mit auserwählten Weinen. Hier können nebst Weindegustationen auch private Dinner unter Freunden abgehalten werden. Die Zimmer im Chalet-Lifestyle Look Um zu den Zimmern zu gelangen, nehmen wir meistens die Treppe (weil wir ja in Hotels meistens den Fitness-Raum auslassen). Aber Direktorin Christine Perper (auf die wir später noch zu sprechen kommen) meinte, dass wir den Aufzug nehmen «müssen». Etwas verwundert und fragend betreten wir den Lift; ganz stolz zeigt sie uns die mit einem Kuhfell tapezierte Liftkabine. Nach 3-4 mal Liftfahren hatten wir «s‘ Liftchueli» wirklich liebgewonnen. Wobei Walter es immer streichelte, als wär’s ein Meersäuli. Wenn auch ein etwas Grosses. Aber lassen wir ihn :-) Die 33 Zimmer, davon 10 Suiten und 4 Penthouse-Suiten, sind aufgeteilt auf die zwei Chalets «le Rüebli» und «Videmanette» – benannt nach den beiden Hausbergen der Region. Alle Zimmer sind nach Süden ausgerichtet, wodurch man einen herrlichen Ausblick auf das Pays d’Enhaut geniesst. Sonnenaufgang über Rougemont Wir durften in der Penthouse-Suite logieren, die dank natürlichen Stoffen, braunem Leder und wohlriechendem Tannenholz einen extrem gemütlichen Charakter hat. Und viele kleine Details in der Dekoration geben den Zimmern den extra Chalet-chic. Wunderbar! Auch das Badezimmer mit den Glaselementen und schwarzer Keramikbeschichtung hat uns sehr angesprochen – vor allem aber hat sich Walter über den extrastarken Black-Mambo Haartrockner gefreut! Und das bei seinen kurzen Haaren… Soll mal einer sagen, wir Frauen seien in Sachen Haartrockner wählerisch!? Grosse Regendusche zur Freude von Walter Die Kunst des Genusses im Restaurant «Le Roc» Auch im Restaurant «Le Roc» ist die Atmosphäre dank viel Tannenholz, warmem Licht von Designerleuchten und passender Dekoration gemütlich und chic. Hotelrestaurant Roc Executive Chef Philippe Bouteille setzt auf einheimische Spezialitäten: Innovativ und gleichzeitig traditionell ist der Küchenstil in der Alpen-Brasserie. Zur Vorspeise liessen wir uns ein Thunfischtatar mit Kräutern und Avocado zubereiten. Köstlich! Als Hauptspeise hatte ich mich für eine «Tagliata de Boef» mit Rucola, Parmesan und einem Schuss Trüffelöl entschieden. Walter hingegen wollte heute mal seine vegetarische Seite ausleben und entschied sich für ein Frühlingsrisotto mit Spargeln, von dem ich natürlich auch mal kosten musste; der Mix mit Spargeln und Erbsen mundete vorzüglich! Und meine Cherry-Tomaten machten sich in seinem Risotto auch superb! Vielleicht sollte Jean-Luc Daniel auch diesen Geschmackskontrast mal testen ;-) Thunfisch-Tatar Rindstagliata mit Rucola und Trüffelöl Frühlingsrisotto mit Spargeln und Erbsen Für den Nachtisch hatten wir leider keinen Platz mehr, aber ein neidischer Blick auf den Dessert-Teller des Nachbarstisches liess darauf schliessen, dass auch die Desserts gut munden. Weiss da jemand mehr? Im Spa Bereich Der Spa ist eher klein, aber fein. Ein schwarzer Mosaik-Pool (10 x 4 Meter) und die umgebende Ruhezone ist das Kernstück des Wellness-Bereiches. Auch hier überzeugen wieder die ausgewählten Materialien, die Erde und Stein vereinen. Ausserdem verströmen Kerzen und das lodernde Feuer im Cheminée eine wohltuende Wärme. Wie gemütlich! Klein aber feiner Spa im Hotel Rougemont©Hotel de Rougemont Etwas weniger gemütlich, dafür umso praktischer ist die Strömungsanlage im Pool: So lässt sich trotz der «nur» 10 Meter Länge ordentlich lang in dieselbe Richtung schwimmen, ohne alle paar Meter wenden zu müssen. Nebst Behandlungsräumen wird der Wellness-Bereich von einem Dampfbad und einer Sauna ergänzt, letztere mit Sicht auf den Pool und das grosse Oberlicht über dem Pool. Motto der Direktion: «Chez nous – chez vous» Geführt wird das Boutique-Hotel vom Direktionspaar Christine & Alexander Perper, das vor dem Umzug nach Rougemont einige Jahre in New York in der Hotellerie und Reisebranche tätig war. Das junge, sympathische Paar möchte seine Gäste durch Herzlichkeit überzeugen – ganz nach der Philosophie «Chez nous – chez vous«. Und tatsächlich; nach einem gemütlichen Apéro mit Christine & Alexander fühlen wir uns wie zuhause ;-) Direktionsehepaar: Christine und Alexander PerperIn der Zwischenzeit sind die Beiden in Paris tätig Apéro: Hugo zum Fleischplättli Das Hotel de Rougemont, seit anfangs 2015 Mitglied bei Design Hotels, ist die perfekte Bleibe für ein luxuriöses Chalet-Weekend in einer gemütlichen und herzlichen Atmosphäre. Wir haben es auf jeden Fall sehr genossen! Unser Dank geht an… Herzlichen Dank an Christine & Alexander Perper für die freundliche Einladung und den interessanten Austausch! Ein «merci viumau» auch an Ursula Krebs von Gretz Communications AG für die Organisation dieser Reise! ## GoldenPass Panoramic – zwischen Berner Oberland und Genfersee Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/goldenpass-panorama-zug Die GoldenPass Linie gilt als eine der schönsten Bahn Panorama-Strecken der Schweiz. Zwischen Zweisimmen-Montreux taucht man in eine traumhafte Naturkulisse ein, die einem wieder mal vor Augen führt, warum Touristen für die Schweiz schwärmen… Nachdem wir gerade erst kürzlich mit dem Glacier Express unterwegs waren, wartete bereits das nächste «Bahn-Highlight» auf uns: die Fahrt mit dem GoldenPass Panoramic! Oder Classic? Nebst dem GoldenPass Panoramic mit seinen lichtdurchfluteten Panoramawagen verkehrt auf der Strecke Montreux-Zweisimmen auch der GoldenPass Classic mit Wagen im Stile der eleganten Belle Epoque – auch nicht schlecht! Walter geniesst den Goldenpass Classic Im Winter kommt man auch in den Genuss des «Käsezugs» und der geht so: Der GoldenPass Käsezug Der Käsezug ist Feinschmeckern vorbehalten, die das Authentische und Ursprüngliche suchen. Auf dieser Strecke lernt man die alte Schweizer Tradition der Käse-Herstellung kennen, indem man die Fahrt in Château d’Oex unterbricht und eine Käserei besichtigt. Wir haben Halt im Restaurant «Le Chalet» in Château-d’Oex gemacht, das seinen eigenen «Le Chalet Bio» Käse produziert und zwar auf dem Holzfeuer – wie ursprünglich in einer richtigen Alphütte! Während wir am Tisch ein feines Fondue assen, haben wir gleichzeitig hautnah miterlebt, wie der Käser bzw. in unserem Fall die Käserinnen 160-200 Liter Bio-Milch zu einem Käselaib von 15 Kilo verarbeiten. Der Käse Le Chalet Bio reift nach der Herstellung etwa 5 bis 6 Monate im Keller, bevor er gegessen werden kann. Bedient wird man im «Le Chalet» natürlich von einheimischen Damen in traditionellen Trachten. Das Lokal ist authentisch und rustikal eingerichtet und auf dem Tisch liegen Tischsets im Scherenschnitt-Look von Beatrice Straubhaar. Tischset mit Scherenschnitt von Beatrice Straubhaar Guckt man aus dem Fenster, erspäht man die Schweizer Fahne im Wind; Schweizerischer wird es nicht mehr! Das Restaurant führt noch einen hauseigenen Laden mit regionalen Produkten aus dem Pays-d’Enhaut; Käse aus Kuh-, Ziegen- oder Schafsmilch, Fleischspezialitäten, Honig oder Sirup. Was man sich ausserdem keinesfalls entgehen lassen sollte, ist die Modelleisenbahn im 1. Stock! Wunderschön, wie das Panorama der GoldenPass Linie nachgebaut wurde und die Züge wie echt aneinander vorbeifahren. Für einen kurzen Moment wurde ich zum eingefleischten Bähnler! Ach … und im Sommer verkehrt übrigens anstelle des Käsezugs der Schokoladenzug: Nicht ganz der Käsezug, aber so ähnlich… Weitere Informationen zum GoldenPass findet man auf deren Webseite. Zum Abschluss haben wir uns noch im Museum «Vieux Pays-d’Enhaut» umgesehen, was ebenfalls als eigene Etappe zum «Käsezug-Programm» gehört. Das private Museum wurde 1922 gegründet und ist im Laufe der Jahre eines der populärsten Museen seiner Art geworden. Hier taucht man in verschiedenen Räumlichkeiten in die Schweizer Volkskultur ein und erlebt, wie man früher hier gelebt hat und erfährt auch einiges über die feine, weltweit beliebte Schweizer Scherenschnittkunst. Wir haben gerade kürzlich über die Scherenschnittkünste von Beatrice Straubhaar berichtet, deren Kunstwerk wie vorhin erwähnt im «Le Chalet» auf den Tischsets zu bewundern ist! Kochutensilien im Heimatmuseum Wer es sich in Montreux gemütlich machen will, ist im Fairmont Palace gut aufgehoben. Wir staunen nicht schlecht über ihren Sonntags-Brunch! Ein Merci beaucoup … für die Einladung an Pays-d’Enhaut Tourisme und Julie Ferreux, Marketing Verantwortliche, für die Begleitung und die interessante Führung durch Château-d’Oex. Besten Dank auch an Niklaus Mani von GoldenPass für die interessanten Ausführungen während der Fahrt nach Montreux und Ursula Krebs von Gretz Communications für die Organisation dieser Reise! Häppchen auf der Weiterfahrt von Château-d’Oex nach Montreux ;-) Unsere gemischte Käse- Fleischplatte. Danke Niklaus Mani! ## Montreux Jazz Café im Fairmont Le Montreux Palace Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/montreux-jazz-cafe-restaurant Das Fairmont Le Montreux Palace Hotel ist eines der führenden Hotels an der Schweizer Riviera des Genfersees. Hier geniesst man auch ausserhalb des legendären Jazz Festivals eine ausgelassene und jazzige Atmosphäre – nämlich im Restaurant «Montreux Jazz Café». Wir liessen uns inspirieren… Wer Jazz und Montreux liebt, für den ist das Montreux Jazz Café ein MUSS. Wir haben uns einen Abend umgesehen und waren begeistert! Le Montreux Jazz Café Die Atmosphäre im Montreux Jazz Café ist mystisch inspirierend, vor allem abends. Die Wände sind mit einer Fülle an Souvenirs und Objekten aus Claude Nobs‘ Nachlass dekoriert. In der Bar hängt ausserdem noch der Kimono von Freddie Mercury. Von den Wänden lächeln uns berühmte Jazzmusiker mit ihren von den langen Nächten gefurchten Gesichtern entgegen. Es gibt wohl kaum eine Jazz-Legende, die nicht im Montreux Jazz Café war? Ray Charles in seinem Element Auch die Tische im Jazz Café machen eine gute Figur; farbige Gläser, auserlesenes Gedeck und dezentes Dekor sind sehr einladend. Während des Dinners lässt man sich von den Jazz-Klängen inspirieren, die nebenan in der Funky Claude’s Bar live gespielt werden. Zur Vorspeise liessen wir uns einen Krabben-Avocado Cocktail servieren. Aufgetischt wie ein musikalisches Bouquet schmeckte das kleine Kunstwerk absolut lecker! Hummercocktail mit Avocado Ich liess mir als Hauptspeise einen Kabeljau an grauen Crevetten zubereiten. Der Kumbawa Kartoffelstock mit seinem asiatischen Geschmack war himmlisch und erhaschte meine Aufmerksamkeit nur schon durch das kleine Pfännchen, in dem es gereicht wurde. Fantastisch! Kabeljau an grauen Crevetten und Kumbawa Kartoffelstock Den krönenden Abschluss unseres Menus machte die Crème brulée, begleitet von köstlichen (selbstverständlich hausgemachten) Friandises. So sieht das Montreux Jazz Café tagsüber aus Funky Claude’s Bar Den Abend liessen wir in der Funky Claude’s Bar «ausklingen». Mitgerissen durch die Live-Musik von Luciano Del Gaudio (Gitarre) und Juan Carlos Gonzalez (am Flügel) genossen wir die ausgelassene Stimmung an der Bar. Und den Drink. Fasziniert schauten wir in die Runde und verwunderten uns, was sich hier für ein durchmischtes Publikum trifft! Luciano del Gaudio an der Gitarre und Juan Carlos Gonzales am Flügel Weitere Impressionen aus dem Montreux Jazz Café: Legendärer Ray Charles Hotel Fairmont Le Montreux Palace Nach diesem stimmungsvollen Abend war es natürlich sehr angenehm, dass wir gleich im Fairmont Le Montreux Palace (zu unserem Review) übernachten konnten. Dieses Fünf-Sterne-Luxushotel der Belle-Époque-Architektur wurde 1906 erbaut und ist Mitglied von Leading Hotels of the World sowie der Suisse Deluxe Hotels. Nobel soll die Welt zugrunde gehen ;-) Mit seinen Suiten, Restaurants und Bars, einem eigenen Konferenzzentrum und dem Willow Stream Spa ist das Fairmont Le Montreux Palace nicht nur eines der prestigeträchtigsten Hotels in der Schweiz, sondern auch eines der grössten an der Schweizer Riviera. Wir waren jedenfalls nach der Hotelführung überwältigt, was für (fast) unbegrenzte Möglichkeiten sich hier dem Gast eröffnen. Kein Wunder hat das Hotel schon mehrere Auszeichnungen entgegennehmen dürfen. Bien jouée! Die Hotelzimmer und Suiten Das Fairmont Le Montreux Palace ist mit 236 hellen Zimmern und Suiten ausgestattet, von denen die meisten einen herrlichen Panoramablick auf den Genfersee und die gegenüberliegenden Alpen bieten. Die Zimmer sind klassisch und stilvoll eingerichtet. Wir durften auch noch einen Blick in die Freddie Mercury Suite erhaschen, in der die Musiklegende zu Lebzeiten öfters (in der heute nach ihm benannten Suite) logiert hat. Nicht schlecht! Hier unser Hotel-Review. Unser Dank geht an… Montreux-Vevey Tourisme für die grosszügige Einladung und Gretz Communications für die Organisation dieses Besuches. Ein Merci beaucoup auch an Michel Fouque, F&B Manager, für die sehr informative Führung wie auch dem aufmerksamen und freundlichen Servicepersonal, das uns nach dem Einchecken stets mit Namen angesprochen hat. Service at its best! ## Kolossaler Brunch im Fairmont Le Montreux Palace Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/brunch-montreux-palace Sonntags bietet sich in Montreux ein Brunch kolossalen Ausmasses an: Werden an einem «normalen» Sonntagsbrunch um die 120 Gäste bewirtet, können es zum Osterbrunch auch gut und gern mal 450 sein. Weshalb das für Food & Beverage Manager Michel Fouque und seine Mannen kein Problem darstellt, liessen wir uns folgendermassen erklären… Das Fairmont Le Montreux Palace trägt nicht nur einen klangvollen Namen, zum alljährlichen Montreux Jazz Festival stellt es auch das Epizentrum der Musikalität. Gleich angrenzend an die Miles Davis Hall und die Gestade des Genfersees thront es mit seinen von Narzissen inspirierten gelben Sonnenstoren am Fusse Montreux‘. Treppe zum Brunch-ErlebnisBetritt man das Foyer, wird man nicht nur von einem authentischen Lächeln des Portiers begrüsst, auch das Décor und der Kronleuchter sind modern und überraschend leicht. Entsprechend beschwingt nimmt man die Treppe hinauf in das erste Obergeschoss. Hier ist der Kronleuchter schon einen Schuss schwerer und die Inneneinrichtung klassischer. Opulenter Sonntagsbrunch Unschwer erkennt man aber zwischen den Säulen hindurch das emsige Treiben der Mannen mit den hohen, weissen Kochmützen, während die ersten Gäste schon im Vorsalon am Prosecco nippen. Und nachdem der Pianist seine Noten fertig gebüschelt hat, die letzten Stationen ihre Pfannen sortiert haben und die Säfte frisch ausgepresst sind, geht es um Punkt 12 Uhr los: Küchenchef Patrice Grappe steht stolzen Blickes mitten unter seinen Leuten und opulenten Buffets, dass einem sturm und schwindlig werden könnte. Ob einem die Sinne nach Fisch oder Fleisch stehen, Früchte oder Käse, Dessert 1 oder Dessert 2: Die Qual der Wahl ist einem sicher! Das Auge isst bekanntlich mit und so wird denn an farbenfrohen Kreationen am wenigsten gespart. Besonders die Patissiers des Hauses lassen es sich nicht nehmen, ganze Batterien an Desserts aufzutischen. Aber vielleicht gehe ich hier einfach mal aus dem Weg und lasse die Fotos sprechen. Die sparen mir schliesslich 1000 Worte… Buffetstationen mit Fisch, Pasta, Käse, etc. Entenspiesse an Honigsauce Drachenkopf aus dem Norden Keule Chef Patrice Grappe inmitten seiner Buffets Mangomousse mit Kokosbiscuit Chocolat Ananas Himbeer Tiramisu Kokos Hat man sich dann einmal an der lukullischen Orgie ergötzt und für eine erste Entrée entschieden, lässt man sich im angrenzenden «Gewächshaus» einen Tisch zuweisen: Mit luftiger Aussicht auf das Petit Palais und den Genfersee schwingt man genussvoll Messer und Gabel, begleitet von wiederholtem, anerkennendem Nicken und hochgezogenen Augenbrauen. Besser wird es nicht! Frühstück im Palmenhaus Der geneigte Leser wird schnell einwenden, dass die «Palmeraie«, wie sie das Gewächshaus im hausüblichen Französisch nennen, nicht Platz bietet für 450 Personen. Ist klar. Hier schwellt Food & Beverage Manager Michel Fouque aber seine Brust und verweist stolz auf eine ganze Reihe von angrenzenden Sälen, die je nach Bedarf geöffnet werden. So kann er auch Anlässe bis zu 500 Personen bewältigen, ohne dribbeln zu müssen. Châpeau! Für CHF 85.- wird hier ein Sonntagsbrunch der Extraklasse geboten. Wir meinen: Ein glasklares Must-Try! Frühstück und Brunch im Gewächshaus mit … … Aussicht auf den Petit Palais des Fairmont Le Montreux Palace Wer den Brunch quasi aus dem Bett heraus geniessen will, sprich ohne Anreise am Morgen, findet hier Zimmerpreise und Verfügbarkeiten oder auch per folgenden Kalender: Unser Review der Hotelzimmer findet sich hier. ## Multikulturelle Einrichtung im Hotel Fairmont Le Montreux Palace Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/fairmont-montreux-palace-freddie-mercury-suite Bekanntlich besuchen wir meist kleinere Boutique Hotels. Auf Einladung von Waadtland Tourismus liessen wir uns für einmal auf ein grösseres Haus ein. Und siehe da, wir wurden im Fairmont Le Montreux Palace gleich mehrfach überrascht… Bentley in der Vorfahrt Uns gefallen nun mal die kleinen, modernen, persönlich geführten «Liebhaberhotels» besser als die grossen, klassischen 5-Stern Häuser der Belle Epoque. Mit etwas gemischten Erwartungen entstiegen wir in Montreux also dem Goldenpass Classic aus Rougemont kommend und spazierten zu Fuss an die Gestade des Genfersees und schnurstracks an den Luxuskarossen vorbei hinein in die Höhle des Löwen. Und prompt wurden wir bereits im Foyer, oder besser sogar schon in der Vorfahrt, vom überaus freundlichen Personal des Montreux Palace überrascht. Der Check-In war auch flott erledigt, so dass wir uns umgehend in einem geräumigen Deluxe Zimmer mit Aussicht auf die Waadtländer Riviera wiederfanden. Deluxe Zimmer zum Genfersee Der Gang zum Hotelzimmer ist übrigens extrabreit geraten, weil das Hotel 1906 erbaut wurde und die Damen damals weit ausladende Röcke trugen. Entsprechend wurde der Gang so breit dimensioniert, dass sich zwei Damen im Gang kreuzen konnten, ohne einander die Rüschen durcheinanderzubringen. Breiter Gang für zwei ausladende Röcke Die Dekoration der Deluxe Zimmer ist dezent zurückhaltend in beruhigenden, hellen Pastelltönen gehalten. Allenfalls gar nicht schlecht nach einer funky Nacht am Montreux Jazzfestival… Das Bett ist übrigens sehr bequem. Jedenfalls merkte ich nichts von der Nacht; die war im Nu rum. Allenfalls war das dem Schlummertrunk in der hoteleigenen Funky Claude’s Bar geschuldet. Denn mit dem Montreux Jazz Café (zu unserem Review) bietet das Montreux Palace ein überraschend funky Restaurant… Die Aussicht vom kleinen Balkon auf Genfersee und den Garten des Hotels sind umwerfend. In Letzterem sollen sich während des legendären Montreux Jazzfestivals Parties feiern lassen, über dessen Details sich unser Hotelguide Michel Fouque partout nicht auslassen wollte. Was in Montreux läuft, bleibt in Montreux… Dafür zeigte er uns im Dachgeschoss die Freddy Mercury Suite, dem Pendant zur Quincy Jones Suite vis-à -vis. Auch die und deren Dachterrasse sollen schon für ausgelassene Parties hergehalten haben. Aber auch hier schweigt des Sängers Höflichkeit… Wenn jemand mehr weiss, bitte melden! Hotelbett im Deluxe Zimmer Spiegelung im Deluxe Zimmer Aussicht vom Balkon des Deluxe Zimmers Freddie Mercury Suite Multikulturelle Inneneinrichtung Für uns besonders eindrücklich waren die Hotelzimmer, die sie uns «Westlern» üblicherweise vorenthalten: Die Gäste aus dem mittleren Osten haben offensichtlich andere Ansprüche und einen anderen Geschmack. Für sie sollte die Einrichtung möglichst farbig und klassisch-original sein. Auch diesbezüglich ist das Montreux Palace nicht in Verlegenheit zu bringen: Sogar über die Sonderwünsche während des Ramadans weiss man so gut Bescheid, dass die lieben Gäste einen Wochenaufenthalt auch mal auf einen Monat ausweiten! Für das ganze Stockwerk, versteht sich… Hier ein paar Impressionen dieser «anderen Welt»: Wer das Glück hat, an einem Sonntag hier zu übernachten, sollte sich den Brunch nicht entgehen lassen. Der ist sehr extravagant und geht etwa so: Brunch-Stationen im Montreux Palace Wir danken Montreux-Vevey Tourismus für die Einladung und dem Fairmont Le Montreux Palace für den feinen Empfang! Auch Ursula Gretz von Gretz Communications war von grosser Hilfe, um diesen Besuch zu ermöglichen, messi viu mau! Preisanfragen und Buchungen können hier angefragt werden oder per folgenden Kalender: ## HolidayJet Erstflug Zürich-Antalya-Zürich Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/holidayjet-zuerich-antalya-erstflug Jetzt fliegt er also, der neue Schweizer Ferienflieger HolidayJet von Hotelplan Suisse und Germania. Über den Wolken soll die Freiheit ja bekanntlich grenzenlos sein, ein Gefühl das mich jedes Mal überkommt, wenn ein Flugzeug die Wolkendecke durchbricht und das gewaltige Blau den Himmel überzieht. Da sass ich also innerhalb einer Woche zum zweiten mal am fast selben Fensterplatz und blickte über die gekräuselte Wolkendecke. Fliegen hat für mich definitiv etwas Berauschendes. Erstflug HolidayJet Germania & Hotelplan Suisse, ZRH-AYT-ZRH 26.3.2015 Erstflug Früh morgens am Gate D58 des Flughafens Zürich-Kloten traf ich als erstes auf vier Planespotter, sie waren noch vor mir vor Ort und wir beobachteten gemeinsam die Vorbereitungen für die Feierlichkeiten zum Erstflug des neuen Schweizer Ferienfliegers HolidayJet, eine Kooperation von Hotelplan Suisse und Germania. Vor dem Borden wurde unter Applaus die obligate Torte angeschnitten, Hände geschüttelt, Urkunden übergeben und das Band durchschnitten. CEOs Torte Urkunde Zeremonie Für die dann auf dem Rollfeld durch die Feuerwehr des Flughafens Zürich-Kloten vollzogene Taufe war ich dann schlichtweg zu langsam. Ich bekam nur noch die Ladung Wasser vor die Linse. Ein Bild der Wassertaufe gibt es auf der HolidayJet-Facebook-Seite. Wasserfontäne zur Taufe am Flughafen Zürich Kabine Airbus A319 HolidayJet Es fliegt sich sehr angenehm gen Süden, an Bord des Airbus A319. Ja, die Sitzreihen sind etwas eng, wie auf einer Chartermaschine üblich, dafür gibt es keine Klassenunterschiede. Im Sommer 2015 werden mit zwei Maschinen der Germania (nur eine davon ist im HolidayJet-Design unterwegs) Ägypten, Griechenland, Tunesien, die Türkei und Zypern angeflogen. Den genauen Flugplan gibt es auf der Website von HolidayJet. In den Genuss eines Fluges mit HolidayJet kommen Ferienreise-Arrangements von Hotelplan, Migros Ferien, Globus Reisen, Tui und Bentour. Crew HolidayJet Germania An Bord Der Service an Bord ist herzlich, allenfalls noch etwas deutsch, wobei die Crew versprochen hat, das «Grüezi» und «uf wiederluege» zu trainieren. Mit dem Risoletto von Chocolat Frey, welches als kleiner Gruss bei Ankunft verteilt wird, ist es dann da, das heimelige Schweizergefühl. Ich habe sie gespürt, die Freude und die Vision aus dieser neuen Chartergesellschaft etwas Besonderes werden zu lassen. Wir sind gekommen, um zu bleiben, war das klare Statement von Urs A. Pelizzoni, Verwaltungsrat der Germania Flug AG. Ich nehme es ihm und allen Mitarbeitern vollumfänglich ab und bin überzeugt, das kommt an, beim Schweizer Publikum. Mein persönliches Highlight auf dem Flug nach Antalya war das Cockpit Permit. Ich war zuvor noch nie im Cockpit. Einer der Planespotter verriet mir auf meine Frage freundlicherweise Profitipps für ein perfektes Cockpit-Foto. Gut, perfekt ist anders. Aber hey, ich sass kurz mal ganz vorn … Cockpit Permit Erstflug HolidayJet 26.03.21015 Cockpit Airbus A319 Erstflug HolidayJet Am Flughafen Antalya gab es nach der Landung eine zweite Wassertaufe und im Flughafengebäude wurden wir von den türkischen Re­prä­sen­tanten herzlich empfangen und mit einer weiteren Torte beglückt. Antalya Empfang Kurt Eberhard, CEO von Hotelplan Suisse absolvierte bei bedecktem Himmel gekonnt das Shooting für die Schweizer Illustrierte und dann hiess es bereits wieder zurück nach Zürich fliegen. Kurt Eberhard CEO Hotelplan Suisse, am Flughafen Antalya vor der HolidayJet beim Photoshoot der Schweizer Illustrierten zum Erstflug 26.3.2015 Once in a Lifetime Die Woche zuvor bei der Medienkonferenz im Hangar, als der neue Schweizer Ferienflieger zum ersten mal den Medienvertretern vorgestellt wurde, lud man anschliessend, eher beiläufig zu einem kleinen Alpenrundflug an Bord des Airbus A319. Blick aufs Matterhorn beim Alpenrundflug nach der Medienkonferenz HolidayJet Germania & Hotelplan Suisse 19.03.2015 Was dann geboten wurde, geht niemals vergessen: Ich war eingeweiht und wusste, dass uns eine Flugstaffel der Schweizer Luftwaffe begleiten wird. Als die beiden F/A-18 dann durch die Wolken brachen und sich wie kleine Insekten näherten, ging ein Raunen durch den Flieger. Ein wahrer «once in a lifetime» Moment. Flugstaffel der Schweizer Luftwaffe über den Alpen beim Alpenrundflug nach der Medienkonferenz HolidayJet Germania & Hotelplan Suisse 19.03.2015 Danke Hotelplan Suisse und Germania für das einmalige Erlebnis und viel Erfolg mit eurem neuen Ferienflieger. Erstflug Torte SWISS Aussicht Über den Wolken Ausblick Uniform Prosecco Torte Lasagne Bordservice Germania ## Elegantes und farbiges Unique Hotel Post Zermatt Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/unique-hotel-post-zermatt Nach einer beeindruckenden Panoramareise mit dem Glacier Express durch unglaublich schöne Bergkulissen und malerische Gebirgsdörfer, über Schluchten und Täler, endete unsere Reise standesgemäss am Fusse des Matterhorns in Zermatt, im Wallis. Zermatt und sein Matterhorn Obwohl sich Zermatt am Tag unserer Ankunft nur von seiner bewölkten Seite zeigte, spürte man das «gewisse Etwas» des renommierten Skiresorts einfach doch: Zermatt versprüht einen Mix von mondäner Luxusdestination und einem idyllischen Dorf. Uns hat’s gefallen. Altes Bauernhaus in Zermatt Die Walliser Chalets überbieten sich an rustikalem Charme und wenn es abends langsam eindunkelt, wirkt das Lichterspiel im Dorf schon noch faszinierend! Zermatter Chalets bei Dämmerung Zu gerne hätten wir das legendäre Matterhorn bei Dämmerung fotografiert. Aber der «Horu» – wie der Berg von den Einheimischen geheissen – wollte uns einfach nicht die Ehre erweisen: Er hüllte sich immer wieder hartnäckig in eine Kapuze aus Wolken und Schnee, und nach über einer halben Stunde ausharren in der Kälte der Sonnmatten Terrasse fror mir der Kamerafinger derart ab, dass wir uns geschlagen geben mussten. Schade, weil so würde es im Winter bei eitel Sonnenschein aussehen: Weltberühmtes Matterhorn © Jutta Schilling Unique Hotel Post Zermatt Zum Abschluss unserer Glacier Express Reise übernachteten wir im Hotel Post. Das im Sommer 2007 total renovierte Haus liegt sehr zentral an der Bahnhofstrasse, mitten im Zermatter Geschehen, und präsentiert sich im modern-fröhlichen Mountain Lodge Stil. Gemütliche Lounge im Eingangsbereich Die 29 Zimmer und Suiten sind alle mit regionalen Naturmaterialien, sandgestrahltem Holz, Bruchsteinmauern und modernem Design eingerichtet. Die individuell gestalteten Junior Suiten kommen mit Kaminfeuer oder privatem Jacuzzi daher! Und wer das nötige Kleingeld hat und sich etwas Aussergewöhnliches gönnen will, bucht am besten gleich die Matterhorn Suite… Matterhorn Suite © Hotel Post Badezimmer der Matterhorn Suite © Hotel Post Man «muss» aber nicht zwingend in der Matterhorn oder Junior Suite logieren, um ein Sprudelbad zu geniessen; im Spa Bereich mit Sauna, Dampfbad, Jacuzzi und Erlebnisduschen kann man die Seele auch ganz gut baumeln lassen :-) Klein aber fein – der Wellnessbereich im Hotel Post Kulinarische Vielfalt Soviel schon mal vorweg, verhungern muss im Hotel Post niemand! Ob man sich etwas Mediterranes in der Spaghetti & Pizza Factory gönnt oder ein feines Fondue im Pöstli Stübli geniesst oder doch lieber im Portofino Restaurant seine Gaumenfreuden auslebt- es hat für jeden Geschmack etwas dabei! Auf jeden Fall lohnt es sich, den Abend mit einem Drink in der trendigen Lounge Bar zu starten. Nachdem wir vor drei Jahren im Sommer in Zermatt waren und nach einem herrlichen Tag unseren Hunger in der Spaghetti & Pizza Factory getilgt hatten (und darüber auch schon berichtet haben), wollten wir diesmal natürlich etwas anderes ausprobieren. Restaurant-Gallerie in der Spaghetti Factory Wir haben uns für das Pöstli Stübli entschieden. Im Stübli werden hauptsächlich Grillspezialitäten auf dem heissen Stein serviert aber auch Käsegerichte (Fondue und Raclette) sind erhältlich. Die Ambiance ist rustikal gemütlich, unsere heissen Steine habe fröhlich vor sich her gebrutzelt. Rustikal eingerichtetes Pöstli Stübli Serviert werden typische Schweizer Spezialitäten Jene, die es lieber etwas gediegener mögen, wählen mit Vorteil das Portofino Restaurant. Hier geht es einen Schuss eleganter zu und her. Portofino Restaurant im Hotel Post Im Hotel Post geht nach dem Essen sprichwörtlich die Post ab! Denn im Hotel befinden sich noch weitere Bars & Clubs mit Live-Musik. Also langweilig wird es den Gästen da nie! Das Unique Hotel Post hat übrigens im letzten Rating der besten Winterhotels unter den 4-Stern Hotels ganze zwölf Plätze (von 20 auf 8) gutgemacht! Wenn man gerne mitten im Jubel und Trubel ist und es schätzt, dass man nach einem Schlummi in der Bar oder Lounge nur noch mit dem Lift zu den Zimmern hochfahren muss, der wird dieses Bijou schätzen. Wer es doch lieber etwas ruhiger mag, dem empfehlen wir das am Rande von Zermatt liegende Matthiol. Das besuchten wir vor zwei Jahren im Sommer anlässlich eines Familienfestes. Unser Dank geht an… Herzlichen Dank an die Inhaber, Daniela und Martin Perren sowie auch an Vizedirektorin Marina Gelmi, die den Aufenthalt koordiniert hat! ## Mit dem Glacier Express von St. Moritz nach Zermatt Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/glacier-express-stmoritz-zermatt Wir nehmen die Reise mit der berühmtesten Bahn der Welt unter die Geleise… und sind begeistert! Die Fahrt mit dem Glacier Express schiebt man eigentlich viel zu lang vor sich her: Es liegt ja vor der Haustür sagt Mann sich, das kann man jederzeit «irgendwann erledigen»… Dabei sollte man die Reise mit dem «Gelati Express» (wie er von unserem Zugsbegleiter genannt wurde) nicht auf die Lange Bank schieben. Es ist nämlich ein einmaliges Erlebnis! Glacier Express Bar und Panoramawagen Es gibt ja diese Züge mit den klangvollen Namen. Man sage sich nur mal ganz langsam und verheissungsvoll «Orient Express» oder «Rovos Rail» und «Blue Train» für das südliche Afrika. In den kanadischen Rocky Mountains gibt es den nicht minder spektakulär klingenden «Rocky Mountaineer» Luxuszug. Und dann gibt es eben auch den famosen «Glacier Express» mit seinen legendären Panoramawagen und den mondänen Start- und Zieldestinationen St. Moritz und Zermatt… Der Glacier Express gilt als der «langsamste Schnellzug der Welt»: Normalerweise führt die Reise in rund acht Stunden von St. Moritz über Chur, Disentis, Andermatt und Brig nach Zermatt. Oder umgekehrt. Es ist eine Tagesreise, die über 291 Brücken und durch 91 Tunnels führt, vorbei an atemberaubenden Bergkulissen und malerischen Gebirgsdörfern, über tiefe Schluchten und wundervolle Täler. Wir wollten jedoch das Pulver nicht an einem einzigen Tag verschiessen (oder nicht so lange im Zug hocken) und haben die Reise mit einem Zwischenhalt in Andermatt gemacht, wo wir im vielbeschworenen «The Chedi Andermatt» übernachteten. Aber eins nach dem andern… Der legendäre Glacier Express Die Fahrt im Glacier Express ist der Klassiker unter den Panoramareisen durch die Schweiz. Hier jagt ein Höhepunkt den anderen! Über Kopfhörer erfährt man (in sechs Sprachen, man muss aber nicht alle können) alles Wissenswerte zur Strecke quer durch die Alpen. Hier ein Auszug aus den Highlights: Albula/Bernina – die UNESCO Welterbe-Strecke: Zwischen Preda und Bergüng liegt der spektakulärste Streckenabschnitt; sechs hohe Viadukte, drei Spiral- und zwei Kehrtunnels machen den Aufstieg der gut 400 Meter Höhendifferenz möglich. Wenn’s einem da nur nicht schwindlig wird… (wird es einem nicht, ist ja kein Pendolino) Rheinschlucht – der Grand Canyon der Schweiz. Die nach der Eiszeit niedergegangenen Bergstürze bildeten die heute einzigartige Schluchtenlandschaft Oberalppass – hier arbeitet sich die Lok mit Hilfe des Zahnrades auf die Passhöhe auf 2’033 Meter ü.M. – das ist der höchste Punkt der Glacier Express Strecke Rhonegletscher – das 9 Kilometer lange Naturerlebnis im Wallis Zermatt und das legendäre Matterhorn. Auch hier kommt natürlich das ausgeklügelte Zahnradbahn-System zur Anwendung Obwohl die meisten Touristen die Fahrt mit dem Glacier Express in der wärmeren Jahreszeit bevorzugen, wählten wir ganz bewusst den Winter dafür, weil wir verschneite Landschaften einfach herrlich finden. Schloss Ortenstein und Kirche Tumegl/Tomils im verschneiten Graubünden Verschneite Bündner Landschaft Kirche von Samedan im Winterzauber Und das Wetter war uns wohlgesinnt – zumindest auf dem ersten Streckenabschnitt von St. Moritz nach Andermatt. Am ersten Tag unserer Fahrt zeigte sich das Panorama wie in einem Wintermärchen nach Schweizer Art. Tief verschneit glitzerte die Landschaft in ihrem faszinierenden Winterzauber! Auf dem zweiten Streckenabschnitt von Andermatt nach Zermatt hingegen hatten wir etwas Pech. Aber auch bei Schneetreiben mit Tausenden von herumwirbelnden Schneeflocken hat die Strecke ihren Reiz. Wir fanden die Reise jedenfalls fantastisch! Richtung Zermatt bei Täsch Der Service im Glacier Express Um die Erlebnisreise zusätzlich mit Swissness zu untermalen, wird man über die Kanäle 7 und 8 mit Schweizer Musik unterhalten. Während man auf Kanal 7 mit traditioneller Schweizer Musik (sprich Ländler) beglückt wird, wählen die weniger Urchigen mit Vorteil Kanal 8, worauf Schweizer Sänger wie Bligg, Büne Huber und andere die Schweizer Landschaft besingen. Sitze im Glacier Express Damit man auf der Strecke nicht verhungert, werden leckere lokale Köstlichkeiten oder auch ein komplettes Tagesmenu geboten. Und direkt am Sitzplatz im Panoramawagen serviert! Ausserdem bieten sich einem in der Panoramabar auch Drinks und Snacks. Besser wird es nicht! Walter winkt aus dem Glacier Express Alle Details wie Reiseinfo und Fahrplan findet man auf der Webseite des Glacier Express. Wer zwischen Chur und St. Moritz die Aussicht auf den Landwasserviadukt geniessen will, bucht die Fensterplätze in Fahrtrichtung rechts. In der Online-Buchungsmaske sind das die oben. Unser Dank geht an… Herzlichen Dank an Railtour für die grosszügige Einladung! Railtour bietet nebst der Fahrt mit dem Glacier Express auch weitere tolle Bahn-Erlebnisse. Mit railtour auf Glacier Express Expedition Beispielsweise finden wir die Fahrt mit dem Bernina Express von Chur nach Tirano ebenso spektakulär. Ah! Und bevor ich’s vergesse, das Chedi Andermatt ist der Hammer! Der entsprechende Review geht so. ## The Chedi Andermatt – Alpin Chic Non-Plus-Ultra Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/chedi-andermatt Schon viel hatten wir über das Hotel Chedi Andermatt gelesen und viele positive Äusserungen gehört, so dass wir uns schon vor einiger Zeit vorgenommen hatten, dieses Luxushotel zu besuchen, das so neue Massstäbe in der Alpenhotellerie setzten soll. Unsere Reise mit dem Glacier Express war natürlich der perfekte Aufhänger, um einen Halt im Herzen der Schweizer Alpen einzulegen und das The Chedi Andermatt (Preise und Verfügbarkeit bei Booking.com) zu erkunden. Schliesslich ist es im letzten Dezember zum besten Winterhotel der Schweiz erkoren worden! Noch ein Grund mehr, unser Vorhaben endlich in die Realität umzusetzen! The Chedi Andermatt – das Hotel Wie ein überdimensionales Chalet präsentiert sich das Meisterwerk des ägyptischen Investors Samih Sawiris gleich gegenüber dem Bahnhof Andermatt. Und doch erscheint es alles andere als protzig. Der aus mehreren Häusern bestehende Hotelkomplex wirkt nämlich ganz natürlich als Teil des neuen Andermatt. Aussenansicht The Chedi Andermatt nachts Betritt man dann die Lobby, ist es allerdings mit der Bescheidenheit vorbei: Wir kommen kaum noch aus dem Staunen heraus… Ein sehr moderner Empfangsbereich versprüht auf Anhieb ein ganz spezielles Ambiente und die wie Lichtraupen herunterhängenden Designerlampen aus Kristall, die über den Tresen so schön funkeln, verleihen dem ganzen noch einen Touch zusätzlichen Glamour. Bar mit Designer Lampen Neben der Reception steigert eine grosszügige Sitzlandschaft mit Cheminée und einer stilvollen Einrichtung den Wohlfühlfaktor noch weiter. Lounge mit Cheminée im Empfangsbereich Aber auch beim Erkunden weiterer öffentlicher Bereiche des Hotels sind wir immer wieder fasziniert von dieser «gemütlich lässigen Eleganz«, die das Haus ausstrahlt. Man findet überall orientalisch-asiatische Anspielungen, die mit einem Hauch Swissness gekonnt in Szene gesetzt werden. Die Chedi Andermatt Zimmer und Suiten Als wir unsere äusserst grosszügige Deluxe Suite beziehen, erleben wir den gleichen «Wow-Faktor» wie in der Lobby: Eine stilvolle Einrichtung, edle Materialien und viele kleine Details überzeugen uns auf Anhieb! So steuert man zum Beispiel über das iPad den Butler-Service, reguliert die Raumtemperatur, das Licht und die Fensterstoren. Oder man lässt per iPad den Service wissen, dass man nicht gestört werden möchte. Technische Infrastruktur vom Feinsten! Grosszügiger Wohnbereich in der Deluxe Suite Elegant und stilvoll wurden Holz, Leder, Stein und Glas kombiniert. Das Badezimmer (fast so gross wie mein Schlafzimmer zuhause!) ist mit einer freistehenden Badewanne und einer der grössten Regenduschen überhaupt ausgestattet. In der Toilette steuert ein Sensor die Lüftung automatisch – wie raffiniert! Badzimmer mit freistehender Badewanne in der Deluxe Suite Die Restaurants Das Chedi Andermatt (Link zur Hotelwebseite) ist ein 5-Sterne Hotel und Mitglied der GHM Gruppe, die vor allem im asiatischen Raum beheimatet ist. Es ist daher nicht so weit hergeholt, dass – auch kulinarisch gesehen – im Haus einiges asiatisch angehaucht ist. So werden im Gourmet-Restaurant «The Restaurant» in vier Atelierküchen asiatische und europäische Gerichte vor den Augen der Gäste zubereitet. Restaurant mit Showküche Nebst den Showküchen ist vor allem auch der 5 Meter hohe, gläserne «Käsekeller» ein Blickfang! Käseturm als Blickfänger im Restaurant Das Frühstücksbuffet ist allererste Sahne! Die angebotene Auswahl lässt keine Wünsche offen; von verschiedenen Brotsorten über Patisserie, zu Aufschnitt und Käse bis über verschiedene, frisch gepresste Säfte findet man hier wirklich alles, um voller Energie in den Tag zu starten. Köstliche «Benedikt-Eier» zum Frühstück Was uns schon beim Empfang aufgefallen ist, wiederholt sich übrigens auch im Restaurant: Ein äusserst freundliches und aufmerksames Service-Personal sorgt dafür, dass man sich umgehend wohl fühlt. Der überraschend hohe Anteil von Schweizern im Service ist sehr ungewöhnlich. Das Chedi muss wohl auch beim Service-Personal als gute Adresse gelten. Im Haus findet man übrigens auch noch das Restaurant «The Japanese», das authentisch japanische Köstlichkeiten an der Tempura- und Sushi-/Sashimi-Bar bietet. Der Spa Bereich der Superlative Der 2’400 m2 grosse Spa- und Fitness-Bereich ist überwältigend, vor allem der 35 Meter lange Innenpool und das beheizte Aussenbecken! Spektakulärer 35 Meter langer Innenpool Ausserdem umfasst der Wellness-Bereich nebst zehn Behandlungskabinen eine Saunalandschaft mit Bio- und finnischen Saunen sowie einem Sole-Biodampfbad und Hydro-Thermalbad. Hydro-Thermalbad Andermatt Swiss Alps Der ägyptische Investor Samih Sawiris hat in Andermatt noch einiges vor: Hier soll das Resort «Andermatt Swiss Alps» entstehen, das im Endausbau sechs Hotels im 4- und 5-Sterne-Bereich umfasst, 490 Ferienwohnungen in 42 Gebäuden und rund 25 exklusive Chalets sowie Kongresseinrichtungen. Visualisierung Andermatt Resort Mit der Eröffnung des Chedi ist ihm schon mal der erste Meilenstein gelungen, worauf er mehr als stolz sein kann. Wir empfanden das 5-Stern Hotel als äusserst gelungen und trotz seiner imposanten Grösse sehr angenehm! Sawiris selber hat in einem Interview mit der NZZ offenbart, dass ihn (unter anderem) die Toilette im Eingangsbereich wie auch der Spa Bereich mit der riesigen Schwimmhalle am meisten beeindruckt. Flur im Alpine Chic Der Innenpool ist in der Tat umwerfend! Aber uns haben trotzdem ganz andere Sachen im Hotel imponiert; zum Beispiel der elegante Skiraum im Stil eines Wohnzimmers (sowas haben wir noch NIE gesehen!), die durch einen Sensor gesteuerte Lüftung in der Toilette und die moderne Steuerung durch das iPad. Luxuriöser Skiraum des Chedi Andermatt Ein Aufenthalt im Chedi ist sicherlich kein Schnäppchen. Wenn man sich den Luxus gönnen will, nimmt man locker mal CHF 700 in die Hand (günstigster Zimmerpreis in der Nebensaison). Eine Deluxe Suite gibt’s in der Hauptsaison für stolze CHF 1’400! Preislich gesehen logiert man hier also in der obersten Liga. Aber ganz ehrlich… wenn man das nötige «Kleingeld» zusammengespart hat, sollte man sich zu einem besonderen Anlass eine Nacht im Chedi gönnen. Es muss ja nicht gleich die Suite sein! ;-) Schliesslich misst ja bereits das Standardzimmer unglaubliche 52 m2 und das Hotel ist nur schon mit seinen öffentlichen Bereichen und dem Spa ein Erlebnis Wert! Hier ein paar weitere Impressionen aus Andermatt: Unser Dank geht an… Besten Dank an Sven Flory, Sales Manager und Christian Henker, Marketing & Communications Manager, die diesen Aufenthalt ermöglicht haben. Ein grosses Kompliment auch an den äusserst freundlichen Service. Wir fühlten uns unauffällig rundum umsorgt, sehr gut gemacht! Und wen eine stilsichere Anreise per Glacier Express interessiert, hier unsere passenden Reisetipps. ## Kameha Grand Zürich – Hotel-Eröffnung im Glattpark Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/kameha-grand-zuerich Zürich hat ein neues Grand Hotel! Das Lifestyle Hotel Kameha Grand mit seinem opulenten Design von Marcel Wanders öffnete am 1. März seine Tore. Und so sah es beim Pre-Opening aus: Bereits die Grundsteinlegung vor knapp zwei Jahren verhiess ein vielversprechendes Grossprojekt: Starhotelier Carsten K. Rath hatte sich mit Stardesigner Marcel Wanders zusammengetan, um Zürich ein Grand Hotel der Opulenzklasse zu bringen. Im Interview verriet uns Marcel Wanders damals, was «The Next Big Thing» in der Hotellerie sein würde: Mit Sternen allein ist es nicht mehr getan, der Besucher erwartet heute ein unvergessliches Erlebnis! Hier geht’s zum Interview mit Marcel Wanders auf unserem englischen Reiseblog. v.l. Architekt Sebastian Knorr, Founder & CEO Carsten K. Rath und Designer Marcel Wanders Somit waren wir natürlich gespannt, wie sich die hochfliegenden Pläne der Herren in der harten Hotelrealität bewähren. Kameha Grand Zürich Am 1. März öffnete das Kameha Grand seine Tore mit einem Tag der offenen Tür. Im Glattpark gelegen, dem neuen Stadtquartier nahe des Flughafens, ist das Hotel aus allen Richtungen gut erreichbar und bis zum Zürcher Hauptbahnhof sind es auch nur gerade mal 15 Minuten. Der Holländer Marcel Wanders vermählt wie in den meisten Projekten seine opulente Designsprache mit lokalen Merkmalen und dem üblichen Augenzwinkern: So hängen in der Reception riesige Kuhglocken von der Decke, in den Zimmern findet man Trennwände in Form von Schokoladetafeln und in einem grossen Banktresor versteckt sich die Minibar. Wie Tresore überhaupt für vieles herhalten mussten, ist doch auch das Pult tresorartig verziert. Damit aber nicht genug, auch die Appenzeller Scherenschnitte und die Toblerone-förmigen Kissen erinnern den Gast daran – wir sind hier in der Schweiz! Mit Individualität und diesem variantenreichen Design will sich das neue Hotel von anderen unterscheiden. Daneben setzt Gründer und CEO Carsten K. Rath aber auch besonders auf Herzlichkeit und Offenheit seines Personals: Das hochkarätig zusammengestellte Team soll jedermann ermuntern, seinen persönlichen Lieblingsplatz zu finden, sei das die Smoker’s Lounge, die Shisha Bar, eines der Hotelrestaurants, das Hotelzimmer oder gar die Dachterrasse. Wobei die Puregold Bar fand ich schon auch noch lässig ;-) Die Lieblingsplätze der Geniesser Die exklusive Smoker’s Lounge mit den edlen Fauteuils und einer grossen Auswahl kubanischer und etwas sanfterer dominikanischer Zigarren lassen die Herzen der Zigarrenliebhaber höher schlagen. Zumal die grossflächig hinterleuchteten Fotografien zusätzlich animieren, herzhaft an den getrockneten und gerollten Tabakblättern zu ziehen. Smoker’s Lounge Gleich nebenan versprüht die Shisha Lounge in authentischem Ambiente orientalischen Hauch von 1001 Nacht. Shisha Bar mit orientalischen Ambiente Kulinarische Geniessermomente Im Restaurant L’UNICO setzt Küchenchef Igino Bruni auf hausgemachte Pasta, frische Zutaten und… auf selbstgebrauten Limoncello! Auch hier hat sich Marcel Wanders etwas besonderes einfallen lassen: An der Decke hängt ein Pastateller mit sechs Metern Durchmesser und überdimensionierte Pfeffermühlen setzen dem italienischen Essen «scharfe Akzente». Italienisches Hotelrestaurant L’Unico v.l. Tommaso Cacciapuoti und Küchenchef Raoul Mühlan mit hausgemachter Pasta Stilvolles Ambiente im NY NIJYO von Norman Fischer Das japanische Restaurant YU NIJYO von Küchenchef Norman Fischer verwöhnt Sushi- und Sake-Liebhaber im gepflegt dunklen Ambiente. In der Puregold Bar & Lounge werden tagsüber Kaffee und feine Cupcake-Variationen geboten, während sich abends die mit Goldmünzen verzierte Bar zu einem Treffpunkt verwandelt, wo man in lässiger Ambiance Cocktails und Longdrinks geniesst. Variantenreiches Dessertbuffet Puregold Hotelbar Die Zimmer und Suiten In den 245 Zimmern und Suiten werden Komfort mit stilvollem Design und Swissness vereint. Die Zimmer unterscheiden sich durch ihre Grösse und Lage. So verfügt das Hotel nebst den 224 Premium und Deluxe Zimmern über Executive-, Business- und Themensuiten (wie Poker Face Suite, Fair Play Suite oder die Diva Suite). Auf diese wären wir besonders gespannt gewesen, aber in den Suiten wurde während des Pre-Openings noch an den letzten Feinheiten geschliffen. Das Kameha Grand Hotel verzichtet bewusst auf eine herkömmliche Klassifizierung nach Sternen, weil der Gast das Hotel bewerten soll. Zudem sind viele Firmen in ihrem Spesenreglement dazu übergegangen, ihrem reisenden Personal keine Hotelunterkünfte der 5-Sterne Kategorie mehr zu gönnen. Mit einer solchen Klassifizierung schliesst man sich also automatisch von einem attraktiven Markt aus. Aber eines ist sicher – Sterne hin oder her; das Kameha Grand Zürich ist ganz bestimmt kein 08/15 Hotel! Weitere Impressionen vom Pre-Opening Anlass: Und hier geht’s zu den Impressionen von den fertigen Hotelzimmern. ## Chesa Stüva Colani – Gastfreundschaft all‘ Italiana Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/designhotel-madulain-chesa-stueva-colani Als Ausgangsbasis für unsere Fahrt mit dem Glacier Express von St. Moritz nach Zermatt suchten wir uns eine angemessene Unterkunft. Diesmal sollte es ein Designhotel sein! Da uns die St. Moritzer Grande Hotellerie weniger zusagt, wichen wir nach Madulain in das Designerhotel Chesa Stüva Colani (Link zu booking.com) aus. Der Name verspricht ja einiges, wie die Designkenner unter uns wissen… Aussenansicht des Hotels beim Eindunkeln Hotel Chesa Stüva Colani Das kleine Designhotel liegt in Madulain, in einem idyllischen Engadiner Dorf ca. 12km von St. Moritz entfernt. Für den Transfer liessen wir uns vom Taxi-Limousinen Anbieter Blacklane.com überzeugen, ihren Service zu testen. Und siehe da, wer mit einer ganz grossen, schwarzen Limousine einfährt, bezahlt nicht mal besonders viel mehr als mit einem regulären Taxi! Dieses Erlebnis haben wir hier in Wort und Video beschrieben. Schon mal nicht schlecht für den Anfang! Beim Eingang in die Lobby wird man als erstes von italienischen Designmöbeln in Empfang genommen. Ausser natürlich, der Hoteldirektor öffnet einem die Tür. Wie in unserem Fall ;-) Ein riesiger Kronleuchter schwebt über einem langen Glastisch und eleganten, weissen Polsterstühlen. Nach diesem ersten Blickfang entdeckt das Auge viele weitere Details wie in der Luft hängende Bilderrahmen oder Kerzen in allen Variationen. Begrüsst wurden wir vom italienischen «Direttore» Jean Georges Comin und Receptionistin Claudia. Wie sein Name suggeriert, ist er natürlich Franzose, aber sonst in Sizilien für die Exclusive Hotel Collection Gruppe tätig. Überhaupt scheint das ganze Personal (auch im Restaurant) italienische Wurzeln zu haben. Im Hotel wird mit einer Natürlichkeit italienisch parliert, als sei man in Bella Italia. Wobei in St. Moritz spricht auch (fast) alles Italienisch… Wir waren es also schon gewohnt. Die Chesa Stüva Colani ist mit einem kleinen Spa (das ein türkisches Bad und Sauna beeinhaltet) und einem kleinen Gym ausgestattet. Etwas gewöhnungsbedürftig daran ist allenfalls, dass diese Bereiche gleich anschliessend an die Lobby liegen und man den Fitness-Anwärtern durch die Glasscheibe direkt zuschauen kann. Bei unserem Besuch war niemand fit, es war also schön geruhsam. Die Zimmer und Suiten Das Hotel verfügt nur gerade über 13 Zimmer; je drei Suiten und Junior Suiten wie auch Classic Superior und Classic Standard Zimmer stehen den Gästen zur Auswahl. Die Zimmer sind einfach aber sehr praktisch und komfortabel eingerichtet mit jeder Menge Schränken und auch das Bad ist grosszügig konzipiert. Jedes Zimmer verfügt über eine Bodenheizung, die nach persönlichen Wünschen in verschiedenen Zonen unterschiedlich eingestellt werden kann. Im ganzen Haus nimmt man einen behaglichen Duft vom Zirbelholz wahr. Er unterstützt merklich eine entspannende Atmosphäre, so dass wir uns bald nach Ankunft einen kleinen Power-Nap gönnten ;-) Das Restaurant Das Hotelrestaurant bietet für maximal 20 Gäste Platz und befindet sich im ältesten Teil der Chesa (Rätoromanisch für «Haus»). Es ist eher puristisch und einfach, aber dennoch stilvoll eingerichtet. Auf der Vorspeisenkarte stehen neben Pasta weitere italienische Spezialitäten wie Broccoli Flan mit Parmesan Fondue oder Culatello di Zibello «Salumificio Peveri» mit eingelegtem Gemüse. Ich liess mir einen Räucherlachs an cremiger Blumenkohlsauce reichen. Als Hauptspeise versuchte ich mich an einem in Milch gekochten Stockfisch mit Buchweizen Polenta. Dieses Gericht kam nicht ganz an das Niveau des portugiesischen Stockfisches heran. Aber vielleicht idealisiere ich auch nur im Hinterher, was wir dort am Meer so alles Feines gegessen hatten… Walter jedenfalls war mit seiner Kalbsbacke auf Kartoffelpüree und fritiertem Gemüse sehr zufrieden. Optisch brachte er sie zwar nicht zufriedenstellend auf ein schönes Foto, aber der Gaumen ist ja schliesslich wichtiger, Mann! Zum Dessert gönnte er sich dafür Karottenmuffins in einer Haselnuss-Suppe. In einem attraktiv bombierten Teller. Den hat er dann doch noch auf Celluloid bannen können. Bravo! Erwähnenswert ist auch der beachtliche Weinkeller. Von Sassicaia über Ornellaia findet man hier – nebst den «normalen» Bündner Weinen – auch die edelsten Tropfen Italiens. Wer etwas unschlüssig ist, lässt sich vom Sommelier direkt im eleganten Weinkeller beraten, praktischerweise gleich anschliessend ans Restaurant. Beleuchtung im Hotelrestaurant Weitere Impressionen zum Haus: Fazit: Das Hotel eignet sich für Paare, die Design und Ruhe mögen und gerne in einer schönen Ambiance fein essen. Wegen des Spa-Bereichs braucht man nicht extra nach Madulain zu fahren. Da ist man in Wellness-Hotels sicher besser aufgehoben. Preise und Verfügbarkeiten finden sich hier oder im untenstehenden Anfragekalender. Für die Rückfahrt nach St. Moritz haben wir übrigens den Zug gewählt, da nicht klar war, wieviele Meter es in der Nacht schneien würde. Der Bahnhof liegt ca. 100 Meter vom Hotel entfernt und ist zu Fuss bequem erreichbar. Man sollte einfach nicht vergessen, auf den Halteknopf zu drücken (Halt auf Verlangen), sonst prescht der Zug an einem vorbei… Aber nicht zu früh sollte man drücken, sonst hält der Zug in der Gegenrichtung. Einmal drücken ist 15 Minuten gültig, das kann in der Schweiz natürlich manchen Zug betreffen. Aber es ist weniger kompliziert, als es jetzt hier klingt! Und wer auch auf den Glacier Express will, braucht dann nicht mehr unbedingt bis nach St. Moritz zu fahren, denn der Gelati Express (wie der Kondukteur sagte) hält auch in Samedan. Oder Chur. Grazie mille… … an den «Direttore» für die Gastfreundschaft und Receptionistin Claudia für die ganze Organisation unseres Aufenthaltes! ## Blacklane.com: Taxi-Limousinen online buchen Quelle: https://reisememo.ch/review/blacklane-limousine-taxi Auf Einladung von Blacklane.com testeten wir ihren Limousinenservice. Online erhält man für die vorgesehene Fahrt eine Offerte basierend auf dem gewünschten Automodell. Als Ausgangsort für so eine schwarze Limousine schien uns das mondäne St. Moritz genau richtig… Anlässlich unserer Fahrt mit dem Glacier-Express von St. Moritz nach Zermatt buchten wir eine Übernachtung in der Chesa Stüva Colani in Madulain. Für den Transfer vom Bahnhof St. Moritz ins Hotel reservierten wir bei Blacklane.com ein paar Tage vorher einen standesgemässen Mercedes S500 4Matic. Homepage von Blacklane.com Die Website ist sehr benutzerfreundlich und bestätigt alle möglichen Informationen wie Preise oder Fahrtkilometer per E-Mail und falls gewünscht per SMS. Ein paar Stunden vor der Fahrt wird einem sogar der Name des Fahrers genannt. In unserem Fall ein gewisser Mr. Contente. Ankündigung des Fahrers Kurz vor der gebuchten Zeit erhielten wir auch noch ein SMS, dass unser Fahrer am vereinbarten Treffpunkt angekommen sei. Freudig hielten wir Ausschau nach einem Herrn mit grossem, schwarzem Mercedes. Da davon nur einer rumstand, war der Fall ja klar. Nur dass wir in Empfang genommen wurden von einer zierlichen Dame im schwarzen Anzug: Frau da Silva ist die Inhaberin eines Limousinen-Services in St. Moritz, der seine Dienste in Kooperation mit Blacklane anbietet. Seit zwanzig Jahren ist die Portugiesin zusammen mit ihrem Mann im lokalen Taxi-Geschäft tätig. Im Winter beschäftigt sie 7 Chauffeure, die bis zu zehn Limousinen und Vans und ihre Fahrgäste in der Geographie herumfahren. Im Sommer gibt es im Taxi-Business weniger zu tun, da sind die meisten Fahrer auf lokalen Baustellen tätig. Alle sind aber langjährige Mitarbeiter des Limousinen-Services. Etwas muss Frau da Silva also richtig machen. Unsere Fahrt durch das verschneite Engadin jedenfalls hat sie ausgezeichnet hingebracht und uns sicher vor dem Designhotel Chesa Stüva Colani abgesetzt. Dankeschön für die komfortable Fahrt! Ich mag nämlich nicht unbedingt der Grösste sein, man beachte im Video aber trotzdem die grosszügige Beinfreiheit… Und auch ein grosses Dankeschön an Margherita Seppi, Online Marketing Managerin bei Blacklane Limousines für die Einladung, ihren Service zu testen! Es hat alles bestens geklappt ;-) ## Sonntagsbrunch in Zürich: Ambrosi Coffee Bar Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/brunch-zuerich-ambrosi-coffee-bar Sonntags brunchen unter der Eisenbahnbrücke? Auch das geht in Zürich, jedenfalls unter dem Lettenviadukt: Die Ambrosi Coffee Bar bietet ein üppiges Frühstücksbuffet in stimmiger Ambiance. Wir haben uns folgendermassen ans Cheminée gesetzt: In Zürich ist bekanntlich die Nachfrage nach einem Sonntagsbrunch viel höher als das Angebot. Wer nicht frühzeitig in einem der Hotspots reserviert, guckt in die Röhre, respektive in den eigenen Kühlschrank. Die Ambrosi Coffee Bar in einem Bogen des Lettenviadukts ist zwar nicht mehr ein Geheimtipp, kürzlich hatte es aber trotzdem noch ein paar freie Tische. Neben unserem reservierten Tisch natürlich… Nachdem wir durch heftiges Schneetreiben gestapft waren, präferierten wir einen der Tische gleich neben dem Cheminée. Von dort genossen wir den Überblick über Brunchbuffet und Bar mit der opulenten Kaffeemaschine. Sonntagsbrunch im Ambrosi im Lettenviadukt Und um gleich zum Eingemachten zu kommen: Im Preis von 39.50 Franken sind 3 Getränke (z.B. Prosecco, Latte Macchiato und Orangensaft) und das Buffet à discretion inbegriffen. Ein Hammerangebot! Wir schafften es jedenfalls nicht, von allen Speisen des Buffets zu kosten, so reichhaltig, schmackhaft und gross ist die Auswahl. Das Ambrosi kriegt unsere volle Empfehlung! Hier ein paar Handy-Schnappschüsse: Schmackhaftes Brunch-Buffet Sonntagsbrunch am Cheminée Honig- und Konfitürenspender. Inklusive Nougatoption… Reichhaltiges Brunch-Buffet Opulente Kaffeemaschine Bar des Ambrosi Restaurants Weitere beliebte Zürcher Brunch-Lokale findest Du in unserer Brunch-Liste. Ambrosi Adresse Ambrosi Coffee Bar Viaduktstrasse 37 8005 Zürich +41 43 960 36 06 Hier geht’s zur Webseite der Ambrosi Coffee Bar. { "@context": "https://schema.org/", "@type": "Review", "itemReviewed": { "@type": "Restaurant", "image": "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2015/02/Brunch-Zuerich-Buffet-Ambrosi.jpg", "name": "Ambrosi Coffee Bar", "servesCuisine": "Brunch", "priceRange": "$$", "telephone": "+41 43 960 36 06", "url": "https://www.ambrosi.ch/", "address" :{ "@type": "PostalAddress", "streetAddress": "Viaduktstrasse 37", "addressLocality": "Zürich", "addressRegion": "ZH", "postalCode": "8095", "addressCountry": "CH" } }, "reviewRating": { "@type": "Rating", "ratingValue": "5" }, "name": "Zürcher Lokal für Brunchliebhaber.", "author": { "@type": "Person", "name": "Walter Schärer" }, "reviewBody": "Die Ambrosi Coffee Bar im Lettenviadukt im Kreis 5 eignet sich gut für intime Tête-à-Tête am Frühstücksbuffet.", "publisher": { "@type": "Organization", "name": "Reisememo" } } ## Winterausflug nach Amden oberhalb vom Walensee Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/amden-walensee Neulich, als es im Unterland wieder mal so richtig grau und neblig war, haben wir kurzentschlossen unsere Winterschuhe montiert und sind nach Amden gefahren, denn schliesslich soll man da öfters über dem Nebelmeer sein… ## Nikon D7100 Kamera im Test – Was sie wirklich gut kann… Quelle: https://reisememo.ch/review/nikon-d7100-kamera-testbericht Im Bereich der digitalen Spiegelreflexkameras (DSLR) tut sich einiges. Muss es auch, denn «von unten» drängen Smartphones mit immer umfassenderen Fähigkeiten nach und machen z.T. das Schleppen sperriger DSLRs überflüssig… Ich habe diesmal die Nikon D7100 getestet und war von ihrer «Sonnenfähigkeit» überrascht! Okay, Sonnenfähigkeit ist jetzt meinetwegen kein Fachwort und vielleicht gibt es dafür ein richtiges… In meinem Lingo ist die Fähigkeit gemeint, direkt in die Sonne fotografieren zu können, ohne dass es die Kamera blendet und sie «nur» einen weissen Flecken ausgibt. Mit leichter Reduktion der «Highlights» in Lightroom konnte ich jedenfalls folgende Aufnahmen bei sehr starkem Gegenlicht und starken hell-dunkel Kontrasten produzieren. Und das ohne Sonnenfilter! Die Smartphone-Aufnahme mit einem HTC M8 und HDR-Funktion, sonst auch noch recht fit, hält keinen Vergleich aus. Winterlicher Sonnenschein im Arvenbüel ob Amden #nofilter Aber eins nach dem andern… Nikon und die Blogger-Community Anlässlich eines Blogger-Events von Nikon im «Westflügel» des Viadukts in Zürich wurde klar, dass die Mehrheit der Blogger mit Canon fotografiert. Gefühlt waren 8 von 10 Schreiberlingen und Fotografen mit Canon unterwegs. Nikon hat also Nachholbedarf in Sachen Breitenwirkung. Persönlich empfand ich Nikon früher als DIE Profimarke (immer nach Hasselblad natürlich, aber die fotografieren in einer eigenen Liga). In den letzten Jahren hat Canon aber offensichtlich auf- und allenfalls sogar überholt. Die Produktreihen der beiden Anbieter schätze ich heute als praktisch gleichwertig ein. Für die meisten Einsatzgebiete führen beide ein vergleichbares Angebot, die Unterschiede liegen wohl mehr oder weniger im Bereich von «Taste and Flavor». Kameravergleich Nikon D7100 vs. Canon 7D Die D7100 ist das Top-Modell der DX-Reihe von Nikon (APS-C Sensor von 23.5 x 15.6 mm) und musste sich messen lassen mit meiner 7D von Canon, ebenfalls angesiedelt im semi-professionellen Bereich (22.3 x 14.9 mm Sensor). Wer wie ich hauptsächlich für Web fotografiert und nur ab und zu einen Print-Abzug benötigt, ist mit einer dieser Kameras bei weitem bedient. Auf die teurere Ausrüstung einer Vollformatkamera wie die D810 von Nikon oder EOS 6D von Canon können die allermeisten Amateure getrost verzichten. NOCH mehr Pixel sind nicht auf einem Computermonitor unterzubringen, geschweige denn auf einem der boomenden Mobile-Screens. Und das allenfalls auch noch in der kleinen Timeline eines der Social Networks… Für meine Testanordnungen wählte ich möglichst schwierige Lichtverhältnisse, konnte die D7100 aber nie wirklich in Verlegenheit bringen: Sie löste alle Aufgaben anstandslos, bei starkem Gegenlicht ist sie sogar besonders stark! Es gibt zwar eine HDR-Funktion für die Mehrfachbelichtung eines einzelnen Fotos, die Funktion «Active D-Lighting» macht HDR aber praktisch überflüssig, da sie sehr helle Stellen automatisch «abwedelt». Und das auch im Movie-Modus bei bewegten Objekten! Eine sehr gelungene Funktion! Starkes Gegenlicht und Kontraste Die D7100 verfügt gleich über mehrere Funktionen, um verschiedene Lichtsituationen von hell bis dunkel möglichst realitätsgetreu wiederzugeben. Kein Wunder, konnte ich sogar im Wald direkt gegen die Sonne fotografieren und schattige Partien wurden trotzdem mit viel Detailtreue wiedergegeben. Hier eine Serie aus Arvenbüel ob Amden am Walensee: Hochnebelmeer unterhalb von Arvenbüel ob Amden Auch in der Schwarz-Weiss Variante kommen die starken Kontraste gut zur Geltung: Winterlicher Sonnenschein im Arvenbüel ob Amden #nofilter Auch bei schwachem Licht oder bedecktem Himmel machte die D7100 eine gute Figur: Im malerischen Bächlihof bei Jona entstanden folgende Schnappschüsse. Weisses Büsi bewacht den Bächlihof bei Jona Und auch rund um den Zürichsee blieb die Kamera bei allen Bedingungen recht locker, und das sogar ohne Stativ… Abendrot im Tüfengraben bei Kempraten #ohneStativ Winterspaziergänger in einem «Kaltluftsee» Auch bei hoher Empfindlichkeit fällt die Körnigkeit der Aufnahme nicht auf: Wenig Tiefenschärfe (f / 4.0) bei hoher Empfindlichkeit (ISO 1600) Bei diesem im Dunkeln stehenden Weihnachtsbaum nutzte ich den externen Blitz und indirekte Beleuchtung via Decke, um die Tannennadeln vor dem hellen Hintergrund in Szene zu setzen. Im Schatten stehender Weihnachtsbaum vor hellem Grund Und noch einmal etwas feierliche Stimmung: Zwei Engel von Katja Für den Kameratest stellte mir Nikon Schweiz freundlicherweise folgende Ausrüstung zur Verfügung: DSLR Kameragehäuse D7100 Kit mit 18-105mm Objektiv AF-S DX NIKKOR 18-200 / 3.5-5.6G ED VR II SB-700 Blitzgerät, schwenkbar mit Remote-Funktion Wer sich den Gebrauch von Spiegelreflexkameras gewohnt ist, kommt mit der Benutzerführung von Nikon sehr schnell zurecht. Als Canon-Nutzer hatte ich keinerlei Schwierigkeiten, mich auch bei Nikon zurechtzufinden. Auch wenn ich in der Kürze des Tests nicht alle Funktionen der D7100 nutzen konnte. Für Filmer ist allenfalls interessant, dass die Kamera im Gegensatz zur 7D von Canon einen Kopfhörerausgang hat, so dass man die Tonqualität von Videos nicht nur regeln, sondern auch überprüfen kann. Zudem lässt sich während der Filmaufnahme die Schärfe manuell nachführen. Bei der 7D bleibt beim Filmen die Schärfe stehen und lässt sich nicht mehr ändern. Allerdings brachte Canon in der Zwischenzeit das Nachfolgemodell 7D Mk II auf den Markt, das ebenfalls einen Kopfhörerausgang hat und die Schärfe sogar automatisch nachführt, wenn sich das anvisierte Objekt bewegt! Damit kann man sich also z.B. während einer Präsentation selber filmen und ist nicht auf einen Kameramann angewiesen. In diesem Sinne kann man wohl bis auf weiteres seiner bisherigen Marke treu bleiben: Wer von Nikon oder Canon gerade das neuste Modell herausbringt, hat bei einigen Details die Nase vorn, beide bieten sehr gute Kameras! René Rüdisühli von Nikon Schweiz an einem Blogger-Event in Zürich Einen herzlichen Dank an René Rüdisühli und Christian Reding von Nikon Schweiz für die Gelegenheit, erstmals in meiner Fotografenkarriere auch mal mit Nikon unterwegs sein zu dürfen ;-) ## Opulentes Hotel Schloss Leopoldskron bei Salzburg Quelle: https://reisememo.ch/oesterreich/hotel-schloss-leopoldskron-salzburg Ich war vorbereitet auf ein unvergessliches Wochenende im Hotel Schloss Leopoldskron. Was ich dann aber erleben, entdecken und erfahren durfte, übertraf meine Vorstellungen. Dieser Flecken Erde ist einzigartig und sehr beeindruckend. Da möchte man immer wieder zurück kommen. Schloss Leopoldskron Schlösser kenne ich nicht besonders viele. Was die, die ich besucht habe, aber alle gemeinsam haben, sind die dicken roten Kordeln, die Verbotsschilder und die verschlossenen Privaträume. Nicht so auf Schloss Leopoldskron. Ist man Gast hier, dann geniesst man das Privileg, sich auf dem gesamten Privatgrundstück frei bewegen zu dürfen. Der Privatbesitz umfasst Schloss, Meierhof, den Schlossgarten und eine prachtvolle Parkanlage. Man geniesst das Frühstück im opulenten Marmorsaal und hat freien Zugang zu sämtlichen Prunkräumen. Hier herrscht eine ganz besondere Atmosphäre. Ich gebe zu, ich folgte der Schlossführung staunend. Bereits beim Betreten der grossen Halle fühlte ich mich unsäglich beeindruckt und gleichzeitig sehr behaglich. Die bewegte Geschichte von Schloss Leopoldskron beginnt im 17. Jahrhundert. Es wurde als Familiensitz von Salzburgs Fürsterzbischof Leopold Anton Freiherr von Firmian erbaut und blieb fast 100 Jahre im Familienbesitz. 1918 kaufte Max Reinhardt, damals Europas berühmtester Theaterimpresario, das Schloss und begründete zusammen mit Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal 1920 die Salzburger Festspiele. 1947 gebaren drei Harvard Studenten die Idee, eine internationale Konferenz zwischen Europäern und Amerikanern abzuhalten, woraus die erste «Session» des Salzburg Global Seminar hervor ging. Heute wird das Schloss vornehmlich für Seminare, Konferenzen, Firmenfeiern, Events, Tagungen und Incentives genutzt. Schloss Leopoldskron scheint als Ort geistiger Inspiration prädestiniert zu sein. Man spürt förmlich die Energie zahlreicher Vordenker, Friedensstifter, Wirtschaftsgrössen und Geisteswissenschaftler, die sich in dieser energetischen Umgebung getroffen und ausgetauscht haben. Man wünscht sich förmlich, es gäbe demnächst ein Friedensabkommen welches hier ausgehandelt würde. Daneben werden hier aber auch rauschende Society-Hochzeiten gefeiert, und Karl Lagerfeld hat zum Beispiel vor kurzem die opulenten barocken Räumlichkeiten für das Prèt-à-Porter-Défilé Métiers d’Art 2014/15 genutzt. Die barocken Räume Grosse Halle Schloss Leopoldskron Salzburg Beeindruckend, die Grosse Halle, vor allem wenn man bedenkt, dass der Erzbischof Firmian dazumal mit der Kutsche in die Halle gefahren wurde, damit er bei schlechtem Wetter im Trockenen aussteigen konnte… Treppenfaufgang zum Marmorsaal bzw. zum Venezianischen Zimmer Erhaben, das Gefühl, wenn man von der Grossen Halle aus kommend die Treppen empor schreitet. Venezianisches Zimmer Das Venezianische Zimmer mit seiner Opulenz erschlug mich fast. Es gilt als Meisterwerk Reinhardts. Die italienischen Spiegel an den Wänden wurden mit wertvollen Stücken aus Reinhardts privater Commedia dell’Arte Sammlung gekonnt in Szene gesetzt. Marmorsaal Im Marmorsaal mit seiner hohen Stuckdecke und dem fantastischen Marmorboden wird mit Sicht auf den Leopoldskroner Weiher gefrühstückt. Eine inspirierende Atmosphäre. Schliesst man für einen Augenblick die Augen, man kann sich in diesem Saal rauschende Ballnächte vorstellen. Max Reinhardt Bibliothek Die Bibliothek ist mein Lieblingsplatz und für mich das Herzstück des Schlosses. Max Reinhardt liess sie 1927/28 nach dem Vorbild der Klosterbibliothek St. Gallen anhand eines einzigen Fotos von einem Kunstschreiner in Salzburg fertigen. Die Max Reinhardt Suite, einst Reinhardts Wohnung, ist über eine geheimen Wendeltreppe noch heute mit der Bibliothek verbunden. Chinesisches Zimmer Das Chinesische Zimmer angrenzend an die Bibliothek, ist ebenfalls dem Erfindergeist Max Reinhardts zu verdanken. Die Bilder an den Wänden sind Bühnenelemente aus der Ära Max Reinhardt die gekonnt mit den bestehenden barocken Elementen inszensiert wurden. Vom Hotel im Schloss Leopoldskron Das Schloss beherbergt neben den diversen Prunkräumen 12 individuelle, mit Antiquitäten ausgestattete Suiten. Im angrenzenden historischen Meierhof, das ehemalige Wirtschaftsgebäude des Schlosses, sind neben Reception, Lobby und dem Meierhof Café 55 Einzel- und Doppelzimmer untergebracht. Die Schloss-Suiten waren bei unserem Besuch alle belegt und konnten daher nicht besichtigt werden. Einen zauberhaften Einblick findet man auf der Website. Wer sich auf den Spirit des Hotel Schloss Leopoldskron einlässt, mit offenen Augen und Sinnen eintaucht, wird von dem unvergleichlichen Ambiente beflügelt und von der herzlichen Gastfreundschaft begeistert sein. Wer ein «Schloss-Hotel» erwartet, wird vermutlich enttäuscht, denn ich zitiere gerne einen Gast: Wenn man verstanden hat, dass sie kein Hotel sind, dann sind sie ein sehr gutes Hotel Hier ist nichts vergleichbar mit dem standardisierten Durchschnitt. Wir nächtigten im Meierhof, in einem der «The Sound of Music»-Themenzimmer. 1964 war das Schloss nämlich Drehort für den gleichnamigen Hollywood-Streifen «The Sound of Music» und bietet deshalb einige entsprechende Themenzimmer. Meierhof Hotel Schloss Leopoldskron Salzburg Zimmer «The Sound of Music» Zimmer & Bad «The Sound of Music» Ich habe selten erlebt, dass ich mich an einem fremden Ort umgehend wohl und willkommen fühlte. Die Gastfreundschaft im Hotel Schloss Leopoldskron ist grossartig. Das Personal versteht es hervorragend, auf den Gast einzugehen und hat stehts ein offenes Ohr und eine gute Prise Humor. Unbedingt empfehle ich, um eine Schlossführung zu bitten und absolut empfehlenswert ist eine Fahrt auf den für Hotelgäste kostenlos zur Verfügung stehenden Fahrrädern, oder E-Bikes. Wir verbrachten einen unvergesslich glückserfüllten Nachmittag auf dem E-Bike-Ausflug nach Hellbrunn zum Christkindlmarkt. Insgeheim träumen wir seit diesem Ausflug von einem E-Bike… Letizia ganz stolz mit E-Bike Wasserspiele Schloss Hellbrunn Schloss Hellbrunn Salzburg Das Hotel Schloss Leopoldskron liegt am Ufer des Leopoldskroner Weiher, mit der Festung Hohensalzburg auf der einen und dem Untersberg auf der anderen Seite. Auf der gegenüberliegenden Weiherseite, ca. 10 Minuten vom Schloss entfernt, fährt der Ortsbus in wenigen Minuten ins Zentrum von Salzburg. Eine Einzelfahrt Kernzone Salzburg kostet € 2.50. Zu Fuss ist man in ca. 25 Minuten in der Innenstadt. Den Gästen von Hotel Schloss Leopoldskron steht zudem ein neuer smartfortwo electric drive gratis zur Verfügung. smartfortwo electric drive Weitere Bilder in meinem Flickr-Album Hotel Schloss Leopoldskron Salzburg Ich bedanke mich herzlich beim General Manager Daniel Szelényi und der Sales and Marketing Managerin Karin Schiller für das unvergessliche Erlebnis! Vermittelt wurde es von Fiorenzo Fässler von Smarket. Ebenfalls bedanken möchte ich mich bei meiner tollen Reisebegleitung und Bloggerfreundin Vroni: Danke Dir für die tolle Fotoassistenz, Deine Begleitung und mein neues Profilbild. Ich möchte gerne wiederkommen, vielleicht zu Shakespeare im Park, oder um in der Bibliothek Geschichten zu schreiben, für einen Spaziergang um den Weiher, um im Marmorsaal beim Frühstück das behagliche Ambiente zu spüren, Energie zu tanken und diesen einzigartigen Flecken Erde zu verinnerlichen. Eine Bekannte ist als Kind auf dem gefrorenen Weiher Schlittschuh gelaufen, auch das eine ganz zauberhafte Vorstellung… ## Fotobuch im Test: Migros Photo Service Quelle: https://reisememo.ch/review/fotobuch-test-migros-photo-service Fotobücher bieten eine gute Gelegenheit, eigene Fotos auf persönliche und kreative Art unvergesslich in Szene zu setzen. Mittlerweile gibt’s ja viele Anbieter auf dem Markt, die Fotobücher in allen möglichen Ausführungen anbieten; im Klein-Format, als XXL-Ausführung, in speziellem Einband, mit edler Mattierung oder in Hochglanz. Wir haben den Photo Service von Migros ausprobiert und sind zu folgender Empfehlung gekommen: sehr empfehlenswert! Wer kennt das nicht: Im Zeitalter der Digital-Fotografie wird geknipst, was das Zeug hält! Während man sich früher noch überlegen musste, für welche Sujets der verbleibende Platz auf der Fotorolle genutzt werden soll, wird heute ein Bild nach dem anderen geschossen, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken. Es kommt daher nicht von ungefähr, dass man nach einem Ausflug oder einer Reise mit Hunderten (wenn nicht Tausenden!) von Fotos nach Hause kommt. Doch was soll dann mit den Bildern geschehen? Viele lassen all die Bilder auf dem Computer oder organisieren Dia-Shows, andere wiederum setzen die besten Fotos in einem Fotobuch in Szene. Das wollten wir auch mal testen. Migros Fotobuch im Test Für unseren Versuch erstellen wir ein Album mit einigen Impressionen, die wir anlässlich einer Bloggerreise in Gstaad sammelten. Dafür haben wir das Migros Fotobuch getestet, das mit der CEWE FOTOBUCH Software produziert wird. Das Fotoalbum ist einfach zu erstellen: Zuerst wird die kostenlose Software heruntergeladen. Das funktioniert ganz einfach und die Anwendung ist nach wenigen Minuten betriebsbereit. Download der Fotobuch-Software Bei jedem Start der Anwendung wird man jeweils mit einem «Tipp des Tages» beglückt, nicht schlecht! Jeden tag wertvolle Tipps Die Fotobücher gibt’s in verschiedenen Formaten (Klein, Mini, Compact, Panorama, XXL etc.) Hat man sich einmal für das Produkt entschieden (Format, Stil, Papier, Seitenzahl), legt man los. Über den Fotobuch-Assistenten wird man gefragt, ob man das Buch selber erstellen möchte, oder ob der Fotobuch-Assistent aufgrund der Bilder selber schon mal einen Layout-Vorschlag unterbreiten soll. Zwei Optionen stehen zur Auswahl: Fotobuch selber erstellen oder Vorschlag unterbreiten lassen Wir testen natürlich den Vorschlag des Assistenten. Auf einfache Art und Weise wählt man den Ordner mit den abgelegten Bildern und importiert alle entsprechenden Fotos. Innert Kürze unterbreitet der virtuelle Assistent einen ersten Entwurf. Wir sind positiv überrascht, wie gut die Bilder farblich zusammenpassen. Erster Fotobuch-Entwurf, der nun bearbeitet werden kann Selbstverständlich kann man anschliessend noch den letzten Feinschliff geben und manuell Änderungen vornehmen (Texte ergänzen, Bilder ersetzen, löschen), damit das Buch dann komplett nach eigenem Gusto aussieht. Und dies ist das Endprodukt unseres Fotoalbums: Fertige Titelseite des Fotobuches Beispielhafte Doppelseiten Das Fotoalbum kann übrigens auch mit einem mobilen Endgerät (iPad oder Tablet) gestaltet werden. Ich persönlich bevorzuge aber für eine solche Arbeit dann doch eher den Desktop. Das Migros-Fotobuch und die CEWE FOTOBUCH Software können wir sehr empfehlen. Es hat auch im Test mit anderen Anbietern entsprechend gut abgeschnitten! Auch der PC Tipp hat das CEWE FOTOBUCH im August 2017 als Testsieger ausgerufen. Hier ein kurzes Anleitungsvideo: Positive Aspekte des Fotobuches Benutzerfreundlichkeit der Anwendung Auswahl an Formaten, Material des Umschlages, Gestaltungsmöglichkeiten Für jedes Bild zeigt die Anwendung an, ob die Auflösung für eine gute Druckqualität reicht oder nicht Das Fotobuch kann über Facebook geteilt werden Ebenfalls positiv überrascht hat uns die Geo-Koordinaten Erkennung der Software (sofern die Fotos natürlich entsprechend markiert sind, Smartphones machen das meist automatisch). Aufgrund dessen könnte man Kartenausschnitte und/oder Routenbeschreibungen mit GPX-Daten aus dem Internet ins Fotobuch integrieren. Sehr cool! Ausserdem unterstützt die Software auch das «Einbetten» von Videos. Diese werden dann vom Leser mittels QR Code abgerufen. Auch nicht schlecht! Schade ist nur, dass (bis jetzt) keine Links zu Webseiten – zum Beispiel auf unsere Blog-Artikel – mittels QR Code eingelesen werden können. Oder Links zu YouTube Videos. Damit entfielen auch die Hosting-Gebühren für Videos, die anfallen, wenn man Videos mit der Fotosoftware hochlädt. Das wäre dann noch das Tüpfchen auf dem i! :-) Das CEWE FOTOBUCH ist 6 Wochen lang mit nur wenigen Klicks online nachbestellbar. Toll daran, man kann auch interessierten Dritten eine Nachbestellung des Fotobuches ermöglichen. Aber: 60 Tage nach Bestellung wird das CEWE FOTOBUCH gelöscht und kann dann nicht mehr eingesehen werden! ## Traditionelle Scherenschnitte – sehen wir gerade ein Revival? Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/scherenschnitt-zuerich-gstaad Im Rahmen unserer neulichen «Gstaad Rundreise» kamen wir in Kontakt mit den «sehr traditionell» wirkenden Scherenschnitten der Gstaader «Scherenschneiderin» Beatrice Straubhaar. Ich dachte Scherenschnitte seien ein bisschen von gestern. Bis mich Beatrice anfragte, ob ich ihr nicht «mal schnell» vom Schaufenster von Beyer Uhren & Juwelen in der Zürcher Bahnhofstrasse ein Handyfoto senden könne. Es hat mich fast aus den Socken gehauen! Auf offener Bahnhofstrasse! Gemälde von Herbert Buchs im 16 Art Bar Restaurant in SaanenIch stehe bekanntlich eher auf geradlinige oder abstrakte Kunst, sagen wir mal wie jene von 16 Art Bar Restaurant Maler Herbert Buchs aus Saanen. Entsprechend habe ich den Scherenschnitten in Gstaad nur wenig Beachtung geschenkt: Die ländlichen Motive und die zum Teil gar runde Formensprache sind nicht auf Anhieb meins. Hätte sich Beatrice Straubhaar nicht speziell für unsere Bloggerreise interessiert, wäre mir vielleicht auch ihr Name nicht so in Erinnerung geblieben. Ich habe ein paar Scherenschnitte abgeknipst, mehr der Vollständigkeit halber. Gehört in Gstaad wohl dazu, dachte ich mir. Ein bisschen Lokalkolorit muss ja schliesslich sein. Fein. Sehr schön, das hätten wir gesehen. Hostellerie Alpenrose in Schönried mit Scherenschnitt-Dekoration Scherenschnitte von Beatrice Straubhaar Ein paar Tage nach unserer Rückkehr nach Zürich fragte mich dann Beatrice an, ihr doch bitte ohne gross Aufwand ein Handyfoto von einem Schaufenster von Beyer Uhren & Juwelen an der Bahnhofstrasse Zürich zu senden. Die hätten da etwas mit Scherenschnitten gemacht. Huh? Wie meinen? Die Uhren und Juwelen werden auf den kleinteiligen Papierscherenschnitten ausgestellt? Das sieht gut aus? Und funktioniert für ein Schaufenster an der noblen Zürcher Bahnhofstrasse? Ich weiss ja nicht? Aber easy, das Schmuckgeschäft von Beyer liegt praktisch auf meinem Heimweg von der Arbeit. Die Handykamera ist ja eh immer dabei. Also los. Und phoah! Schon von weitem blendete es mich praktisch. Es ist nicht zu übersehen. Und sieht überhaupt mega aus! Beatrice hatte die traditionelle Formensprache uminterpretiert und zusammen mit der Agentur für dreidimensionale Kommunikation Hauser & Partner für eine modern wirkende Auslage konzipiert. Ich bin begeistert! Scherenschnittdekoration der Beyer Schaufenster an der Bahnhofstrasse Zürich Beyer Uhren & Juwelen vor Scherenschnitt von Beatrice Straubhaar Ich bin so begeistert, dass es mich gwundrig machte! Daher habe ich Beatrice einige Fragen gestellt: Walter Schärer: Beatrice, wie kam die Zusammenarbeit mit Beyer zustande? Beatrice Straubhaar: Die Anfrage und den Auftrag bekam ich durch die Firma Hauser & Partner, Dreidimensionale Komunikation mit Sitz in Dübendorf. Es ist bereits unsere dritte erfolgreiche Zusammenarbeit. Walter: Wie kamst Du von den eher traditionellen Formen auf die grossformatigen Flächen? Beatrice: Da die Anfrage und der Auftrag eher kurzfristig und schnellentschlossen entstanden ist, blieb nicht genügend Zeit extra Scherenschnitte anzufertigen. Die Motive sind alle aus bereits bestehenden Wintermotiven entstanden. Da ich selber die meisten Scherenschnitte in guter Druckqualität einscannen und digitalisieren kann, war es kein Problem passende Motive zu finden. Die Dateien wurden von Hauser & Partner weitergeleitet und verarbeitet. Vektorisiert, vergrössert und dann ausgeschnitten. Walter: Du bist sehr gut gebucht in Deinem Atelier in Lauenen bei Gstaad. Wer sind Deine Kunden? Beatrice: Ja Walter, du hast recht! Es läuft wirklich sehr gut und die Warteliste ist auf jeden Fall nicht abnehmend. Meine Kunden sind überall. Es sind viele Einheimische im Saanenland, die sich selber oder sonst jemandem einen Scherenschnitt schenken. Kunden sind auch viele Wohnungs- und Chaletbesitzer im Saanenland und auch Touristen, die einen Scherenschnitt als Erinnerung mit nach Hause nehmen. Ich habe Kunden aus Kanada, Amerika, Australien, Norwegen, … eigentlich weltweit ;-) Walter: Was bestellen die Kunden? Geben sie Themen vor oder arbeitest Du frei nach Deiner Intuition? Beatrice: Die Kunden, die etwas bei mir bestellen, können selbstverständlich ihre Wünsche angeben. Manchmal sind es spezielle Themen wie Häuser nach Fotos, personalisierte Motive mit Beruf und Hobbies, Familie, Kinder, Enkelkinder u.v.m. Die beliebtesten Motive sind aber glücklicherweise nach wie vor die traditionellen Scherenschnitte mit einem schönen Saanenländer Chalet, Alphüttli, Kühen, Geissli, Gemsen, Rehe und Steinböcke, Murmeltiere etc. Diese Motive verkaufe ich auch in meinem Atelier am besten, sofern ich überhaupt etwas «an Lager» habe… Walter: Im Landesmuseum in Zürich hat gerade eine Ausstellung über Scherenschnitte begonnen. Was ist los? Beatrice: Ja, die Ausstellung im Landesmuseum ist wunderschön. Es ist die 8. Schweizerische Scherenschnittausstellung welche vom Verein Freunde des Scherenschnitts organisiert wurde. Nach Schwyz und Chateau Prangins wurde die Ausstellung nochmals verlängert und wird somit im dritten Museum in Folge gezeigt. Leider hatte ich zum Zeitpunkt der Ausschreibung für diese Ausstellung vor ca. 2 Jahren Probleme mit meinen Händen und musste daher verzichten. Nach zwei Operationen bin ich jetzt aber wieder in der Lage intensiv und schmerzfrei zu schneiden. Walter: Erleben wir gerade ein Scherenschnitt-Revival? Beatrice: Ich empfinde es nicht wirklich als Revival! Vor genau 30 Jahren ist mein erster Scherenschnitt entstanden und besonders hier im Saanenland ist der Scherenschnitt allgegenwärtig. Es gibt wohl kaum ein Bauernhaus oder ein Chalet in der Region, wo nicht ein Scherenschnitt von einem der früheren oder von jetzt noch aktiven Scherenschnitt-Künstlern hängt. Hier gehört es einfach zur Tradition und ist ein sehr beliebtes Geschenk für Hochzeit, Geburtstag, Geburt, Pensionierungen oder Jubiläen. In vielen Hotels hängen Scherenschnitte. In den letzten Jahren hat diese Verwendung stark zugenommen und so gibt es heute z.B. ein Theaterbühnenbild, Hotelzimmer und Hotelbetten, ja sogar einen Teppich mit einem Scherenschnitt von mir. Ich durfte bereits in einigen TV-Sendungen mitmachen, wurde in Büchern und Zeitschriften erwähnt und ein Reiseveranstalter hat schon mal die Titelseite seines Reisemagazins mit einem Scherenschnitt publiziert. Eine grosse Ehre ist für mich auch das soeben erschienene Magazin zum Tennisturnier in Gstaad. Zum diesjährigen 100-jährigen Jubiläum des Turniers durfte ich ebenfalls einen Scherenschnitt anfertigen, welcher sogar die Titelseite des Magazins geworden ist! Firmen haben den Scherenschnitt für Werbung entdeckt und verwenden die Motive für Kundengeschenke und Give-Aways. Daher vielleicht das Gefühl von Revival! Mit der Zunahme dieser Verwendungszwecke haben aber leider auch die Urheberrechtsverletzungen stark zugenommen, gegen welche ich mich mit aller Kraft wehre. Nicht von ungefähr heisst mein Lebensmotto: Wir werden alle als Originale geboren, die meisten sterben als Kopien! Gstaad DVD-Cover Globetrotter Reisemagazin 100 Jahre Tennisturnier Gstaad Huh, ein prägnantes Schlusswort! Weitere Informationen über Beatrice Straubhaar und ihre Scherenschnittkunst findet man auf ihrer Homepage scherischnitt.ch Die Ausstellung im Landesmuseum in Zürich findet vom 9.1.2015 bis 19.04.2015 statt. Walter in der Scherenschnittausstellung im Landesmuseum Zürich ## Kunst & Gastronomie vom Feinsten im 16 Art Bar Restaurant in Saanen Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/16-art-bar-restaurant-saanen Zum Abschluss des dreitägigen Gstaader Reiseblogger-Events gab’s noch einmal richtig was hinter die Kiemen. Im historischen Dorfkern von Saanen versuchten wir uns in einem gut versteckten Restaurant-Bijou. Was wir nicht wussten: Dahinter steckt die Gastrounternehmerfamilie Buchs und die haben es bekanntlich faustdick hinter den Pfannen… Vom Bahnhof Saanen erreicht man das 16 Art Bar Restaurant in wenigen Schritten zu Fuss im malerischen Mittelgässli im historischen Dorfkern. Um die enge Gasse lehnen sich traditionelle Holzchalets mit Jöh-Effekt aneinander. Wirklich sehr schmuck ;-) Und zurückversetzt um einen sonnigen Hof befindet sich das nicht minder schmucke 16 Art Bar Restaurant. Schon von weitem und aussen erkennt der Kenner an den mit Korken aufgefüllten Kastenfenstern, dass hier Spezielles zu und her gehen muss… Und tatsächlich, beim hineinlugen erspäht man nicht nur weiss gedeckte Holztische, auch Kunst in Form von Gemälden, Skulpturen und Glocken scheinen zum Inventar zu gehören. Seitlich am Hof befindet sich der Eingang zur Bar. Über ein paar Stufen zieht man den Kopf ein und geht hinunter wie in einen Keller. Hier finden sich hinter Bar und Tischen weitere auffällige Kunstwerke. Höchste Zeit also, die Wundernase nicht länger an den Fenstern plattzudrücken, sondern den umtriebigen Gastrounternehmer Simon Buchs nach dem Hintergrund zu löchern. Und siehe da, sein Vater Herbert Buchs steht hinter den vielen attraktiven Kunstwerken. Und da das Chalet-Restaurant aus einer vormaligen Glockengiesserei gewonnen wurde, erklärt sich die Sammlung an Kuh-Accessoires. Wenig verwundernd also, heisst das Catering-Unternehmen von Nik und Simon Buchs «Art & Food»… Im oberen Stockwerk befinden sich weitere Trouvaillen wie Designerholzlampen und grossflächige, abstrakte Kompositionen von Herbert Buchs. Auch eine Designerküche fand beim Umbau Platz. Kein Wunder, besitzt doch sogar Vater Buchs das Wirtepatent. Recht beeindruckend die ganze Chose… Im Anschluss an die Bar gelangt man an einer romantischen Sitzecke entlang in das stimmungsstarke Restaurant. Auch hier sorgt kunstvolle Dekoration für ein extraordinäres Ambiente, man fühlt sich auf Anhieb wohl. Gastrounternehmer Nik und Simon Buchs Wir waren im Rahmen besagten Reiseblogger-Events unterwegs und so nahmen die 10 Reiseblogger an einem der grossen Tische Platz umrahmt von Hausherrn Simon Buchs, seines Zeichens erfahrener Gastrounternehmer aus Saanen: Er hatte zuvor zusammen mit seinem Bruder Nik 8 Jahre lang auf dem Gletscher 3000 Meter über Meer in einem umfunktionierten Container erfolgreich das Restaurant Refuge l’Espace geführt. Unter härtesten klimatischen Bedingungen liess man die Gäste zum Fusse des Gletschers wandern, just bevor die Felswand spektakulär ins Tal abfällt. Die illustre Gstaader Gästeschar dankte das Abenteuer mit zahlreichem Erscheinen und Fotos, die um die Welt gingen. Mit geschwellter Brust, leicht zugekniffenen Augen und einem verwegenen Lächeln im Mundwinkel erzählt uns Simon Buchs, wie sie im Winter bei Sturm und Schneetöff (Snowmobil für unsere Deutschen Freunde mit Englischkenntnissen) manchmal das Container-Restaurant nicht fanden und zur Bergstation Scex Rouge zurückkehren mussten. Bei der exponierten Lage an der Felskante tatsächlich eine gute Idee… Dank ihres Restaurants Wasserngrat haben die Gebrüder aber auch jetzt noch den Bezug zum hochalpinen Kochherd, wenn auch 1’000 Meter tiefer als früher. Wie dem auch sei, zurück ins Tal nach Saanen ins 16. Thai-Style Reis und so«Lustigerweise» wurde uns ein Thai-Gericht gereicht, da unsere Reisebloggergruppe für eine chinesische Reisegruppe gehalten wurde. Im Verlaufe der Reservation jedenfalls. Vor Ort war dann das Erstaunen ob unseres westlichen Aussehens und unserer Gewandtheit in Berndeutsch einigermassen gross und aber zu spät. Da wir als Vielreisende ja erstens flexibel und zweitens vielseitig interessiert sind, liessen wir uns gern auf die Kochkünste von Thai Take-Away Köchin Tan von der Boucherie Saanen ein. Hier unser Erlebnisbericht vom Apéro im neu eröffneten «Lebensmittelladen» der Gebrüder Buchs hundert Meter weiter oben im Dorf. Pikant war einfach, dass ja Chinesen erwartet wurden und die Schärfe deshalb einigermassen ausgesprochen à la Limite angesetzt war. Für uns Westler. Die supplementär und grosszügig angebotenen Chili-Saucen liessen wir jedenfalls diskret stehen. Wischten wir uns aber zwischendurch den Schweiss von den roten Köpfen, so nickten wir einander doch anerkennend zu: Es mundete hervorragend! Gelöscht wurde das Feuer mit dem leicht süssen Amigne de Vétroz von Serge Roh. Der weisse Walliser passte hervorragend und bleibt uns in alles rettender Erinnerung… Malerisches Mittelgässli in Saanen Tischgedeck im 16 Art Bar Restaurant Restauranttische und Wandkunst Die Kunst stammt vom Vater Herbert Buchs. Hängeskulpturen und Kuhglocken hinter der Bar Gemälde von Herbert Buchs im 16 Art Bar Restaurant in Saanen Adresse: 16 Art Bar Restaurant Mittelgässli 16 CH-3792 Saanen Tel. +41 33 748 16 16 Zur Website mit «normalen» Menus». Öffnungszeiten: Täglich ab 17 Uhr ausser an den Ruhetagen Dienstag und Mittwoch. Auch in Saanen befindet sich auch eine sehenswerte Boucherie. Ganz wahnsinnig gut! Unser grosses Dankeschön gilt Gastrounternehmer Simon Buchs und seinem Team für die grosszügige Einladung! Und herzlichen Dank auch an Kerstin Sonnekalb und Antje Buchs von Gstaad Saaneland Tourismus für die Organisation dieses an Eindrücken sehr reichen Reiseblogger-Events! ## Fleisch wie von einem andern Stern: Boucherie Thai Take-Away & Wein in Saanen Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/boucherie-thai-take-away-wein-saanen In Saanen-Dorf findet man neuerdings eine Boucherie wie von einem andern Stern. Oder mindestens aus Italien. Oder Thailand. Oder ein Take-Away. Nicht logisch? Mitnichten! Die umtriebigen Gebrüder Simon und Nik Buchs haben hier ihr neustes Gastronomie-Projekt lanciert. Am 6. Dezember 2014 eröffnete in der Fussgängerzone von Saanen im renovierten vormaligen Bircherhaus ein Lebensmittelladen der andern Art seine Pforten: Neben viel Käse und Fleisch (Boucherie) deckt man sich hier auch mit auserlesenen Tropfen ein wie dem Cornarea Roero Arneis oder dem leicht süsslichen Serge Roh. Besonders Letzteren sollte man mitlaufen lassen, wenn man sich der dritten Disziplin der Boucherie bedient: Neben Fleisch und Wein wird auch noch authentisch scharfer Thai-Food geboten. Da passt der süsse Serge ausgezeichnet! Woher wir das wissen? Weil sich die Küche des 16 Art Bar Restaurants anlässlich unseres Besuchs von 10 Reisebloggern trompiert hat und uns für eine chinesische Reisegruppe gehalten hat. Da wird man ja wohl recht tief in die Schälchen mit Chili & Co. greifen dürfen? Hier unser entsprechender Schärfebericht aus dem 16 Art Bar Restaurant, einem andern Kunst-Gastronomie-Projekt der Gastrofamilie Buchs. In diesem Fall mit künstlerischer Unterstützung von Vater Herbert Buchs. Wie scharf auch immer, die leckeren Thai-Gerichte von Thai-Köchin Tan sind auch als Take-Away zu haben. Man ruft also an, bestellt und bis man die «heisse Ware» abholen kann, gönnt man sich einen Apéro im mediterranen Ambiente dieses neuen Food-Paradieses… Eine Attraktion mehr im Berner Oberland! Anlässlich besagten Besuchs der Reiseblogger gingen Initiator Simon Buchs und Geschäftsführer Jérà´me Lucas in die Vollen und konvertierten den halben Laden bei laufendem Betrieb kurzerhand in eine Apéro-Bar allererster Güte. An Fotosujets mangelte es der fotohungrigen Blogger-Meute auf jeden Fall nicht. Und nachdem alles im Kasten war, liessen wir uns die Sujets aus Käse, Schinken, Salami, Trockenfleisch und Oliven auch noch munden, abgerundet von ebendiesem Cornarea Roero Arneis. Phuh, kann es überhaupt noch besser werden? Viel Spass beim einkaufen und geniessen ;-) Adresse: Dorfstrasse 70 CH-3792 Saanen Tel. +41 33 748 16 18 Geöffnet täglich von 10:30 bis 14:00 und 17:00 bis 21:30. Ausser am Dienstag. Da ist zu. Bircherhaus-Chalet der Boucherie im Dorfzentrum von Saanen Jérà´me Lucas und Simon Buchs (v.l.) bereiten den Reisebloggern einen Apéro Schmackhafter Apéro in der Boucherie Saucen zum Apéro Auch Käse bietet die Boucherie Ein grosser Dank an Gastrounternehmer Simon Buchs und sein Team für die grosszügige Einladung! Und herzlichen Dank auch an Kerstin Sonnekalb und Antje Buchs von Gstaad Saaneland Tourismus für die Organisation dieses an Eindrücken sehr reichen Reiseblogger-Events! ## Hotel Ermitage mit Panoramasaal als Gästemagnet Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/hotel-ermitage-schoenried Anlässlich eines von Gstaad Saanenland Tourismus organisierten Reiseblogger-Events machten wir kurz Halt zu Kaffee und Kuchen im Hotel Ermitage in Schönried. Wir stellten überrascht fest: Einmal mehr ein Hotel mit einer Website, das sich unter Wert verkauft. Wir waren jedenfalls ziemlich erstaunt, wie das Hotel «wirklich» aussieht… Vorfahrt und Eingang Ich möchte ja weder Hotelier noch Hotelfotograf zu nahe treten, zumal ich die hohen Ansprüche von Hotel-CEO Daniel Ziegler aus dem Vieux Manoir in Murten (hier mehr über die damalige Harley-Tour) kenne, aber anhand der Hotel-Website hätten wir im Ermitage nicht gebucht. Vor Ort wirkt aber alles viel freundlicher, luftiger, farbiger oder rundum attraktiver… Gleich nach dem Hoteleingang empfängt einen der zweigeschossige Panoramasaal. Die Farben von Fauteuils, Kissen und sogar des Holzes erscheinen viel lebendiger als auf der Website versprochen! Der lichtdurchflutete Raum ist sehr gut besucht, zumal nebenan das Torten- und Kuchenbuffet aufgebaut wurde und sich die Hotelgäste daran laben. Das warme Licht der Stehleuchten und das freundliche Personal tun das ihrige, den Raum zum Herzen des Hotels zu machen. Am Kuchenbuffet vorbei erspäht der geneigte Besucher übrigens die «One Million Stars» Piano Bar. Hier glänzen Swarovsky-Steine um die Wette und sorgen für die entsprechend illustre Stimmung, hätte man diese nicht bereits mit einem Prosecco oder Champagner erzaubert. Panoramahalle und Hoteleingang Stehleuchte in der Panoramahalle Kuchen- und Tortenbuffet für Hotelgäste Piano Bar «One Million Stars» mit Swarovsky-Steinen Wir haben uns im Panoramasaal jedenfalls sehr wohlgefühlt und mit unseren Blogger-Kollegen Sandra Denier von Baerner Meitschi und Markus Maurer aka @Kusito von reisenund.ch bei Latte und Kuchen gefachsimpelt, dass wir fast das Nachtessen verpasst hätten… Senior Suite «Saane» Wir wohnten selber nicht im Ermitage, sondern eine Kurve weiter in der Hostellerie Alpenrose (hier unser Review inklusive Nachtessen…). Grosszügigerweise gab uns aber Kusito eine Führung durch seine Suite, während Sandra das Spa auf Herz und Nieren prüfte. Und ja, um die Senior Suite zu besichtigen, bedarf es praktisch einer «Führung»: Die Loge ist riesig und mit allerlei Annehmlichkeiten wie begehbarem Kleiderschrank, Whirlpool oder Cheminée ausgestattet. Neben – selbstverständlich – einer dekorativen Wohnzone und dem obligaten Hotelbett. Und wer nachts mal aufstehen sollte, braucht nicht lange nach dem Lichtschalter zu tasten: Bewegungssensoren sorgen dafür, dass der Weg zum Badezimmer diskret mittels kleiner Leuchtdioden unten an der Wand ausgeleuchtet wird. Kusito war begeistert! Senior Suite «Saane» Fauteuil mit stylish Kissen Dekorative Stehleuchte Stimmungsvolle Wohnzone mit Cheminée Die Senior Suite gehört zu den neu renovierten Zimmern. Wir haben uns sagen lassen, dass nicht alle Zimmer auf diesem Standard sind. Bei einer allfälligen Buchung ist also gut auf den Zimmertyp zu achten. Preise und Verfügbarkeiten finden sich hier. Auch eine Empfehlung wert ist uns in Gstaad das Hotel Spitzhorn. Bei «nur» 3 Sternen wird so viel geboten wie in anderen 4-Stern Hotels! Herzlichen Dank an Kerstin Sonnekalb und Antje Buchs von Gstaad Saaneland Tourismus für die Organisation dieses an Eindrücken sehr reichen Reiseblogger-Events! ## Glacier 3000 und Peak Walk by Tissot Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/glacier-3000-peak-walk-by-tissot Ende Oktober 2014 wurde auf dem Gipfel des «Glacier 3000» der spektakuläre «Peak Walk by Tissot» eröffnet: Eine 107 Meter lange Hängebrücke verbindet die Bergstation mit dem Scex Rouge Gipfel auf 3’000 Metern über Meer… Vom Col du Pillon erreicht man die Bergstation bequem per riesiger Luftseilbahn. Die umgebenden Felswände und die Aussicht auf das Saanenland sind schon mal ein vielversprechender Vorgeschmack auf das, was einen auf dem Gipfel erwartet. Luftseilbahn Scex Rouge von Glacier 3000 SAC Hütte Les Diablerets Talfahrt vom Glacier 3000 / Scex Rouge Das Glacier 3000 Skigebiet (und überhaupt auch Wandergebiet) ist mit dem Gletscher und dem umwerfenden Panorama auf Oldenhorn, Eiger, Mönch und Jungfrau, Matterhorn, Mont Blanc und andere 20 4000-er Gipfel für sich schon sehr imposant. Zumal bei Wind und Wetter. Seit Ende Oktober 2014 kommt aber mit dem «Peak Walk by Tissot» noch das Tüpfelchen auf’s i. Von der Glacier 3000 Bergstation, gestaltet vom Schweizer Stararchitekten Mario Botta, führt eine erste kleine Brücke und eine verglaste Treppe hinauf zur Hängebrücke. Bei besagtem Wind und Wetter ist man froh um den verglasten Abschnitt, kann man hier doch nochmal geschützt die Ausrüstung prüfen und die Mütze tiefer ins Gesicht ziehen. Dann heisst es tief durchatmen – die Luft ist ja auf 2’990 M.ü.M doch schon etwas dünner – und die letzten Stufen erklimmen bis zum atemberaubenden Abenteuer… Erste Hängebrücke zwischen zwei Berggipfeln Die Hängebrücke ist 80 cm breit, 107 Meter lang und steigt gesamthaft 7 Meter an bis man den Gipfel des Scex Rouge erreicht mit der zweiten Aussichtsplattform. Die Brücke ist gut befestigt und wackelt nur sehr wenig. Die nicht Schwindelfreien in unserer Gruppe waren aber trotzdem froh und erleichtert, die andere Seite erfolgreich zu erreichen und unsere Guide Anita zu umarmen ;-) Da der Handlauf auf 1.20 Metern relativ hoch ist, fühlt man sich jederzeit sicher, obwohl uns der Wind zeitweise doch ins Straucheln brachte! Ausgelegt ist die Brücke aber für einen Betrieb bei bis zu 200 Km/h Wind. Da stoppt die Luftseilbahn ihren Betrieb wohl vorher… Auf beiden Seiten der Hängebrücke geniesst man einen imposanten Weitblick über das Saanenland und den Jura auf der einen Seite, über den Gletscher und das Berner Oberland inklusive Wallis auf der anderen Seite. Von hier aus gesehen gibt das Matterhorn seinen «Rücken» zu sehen, so dass die Form nicht der typischen «Zermatter» Ansicht entspricht. Erlaubt sei eine kleine Bemerkung zu unserem Video: Doch, der Windschutz auf dem Mikrofon war montiert! Bergrestaurant «Botta 3000» Nach dem Abstieg wärmt man sich mit Vorteil im Restaurant Botta 3000 bei einem Raclette und Weisswein. Oder Tee natürlich. Wer nicht Ski fährt, geniesst auf dem Gletscher eine einfache Wanderung mit spektakulärer Aussicht. In unserem Fall beschlossen wir, dass es dafür zu kalt und windig ist und bestellten noch ein Glas Weissen… Bergstation von Mario Botta vor dem Oldenhorn Aufgang zum «Peak Walk by Tissot» Hängebrücke «Peak Walk by Tissot» am Scex Rouge Gut und windfest eingepackt: Katja & Walter Glacier 3000 Skigebiet und Matterhorn oben rechts Oldenhorn und Skigebiet Glacier 3000 Reiseblogger Martin Hoch von Globesession.com vor dem Oldenhorn Aussicht vom Bergrestaurant Botta 3000 Raclette im Bergrestaurant Botta 3000 Zum Abschied haben wir Guide und Privatskilehrerin Anita Roth-Reuteler befragt, was denn Gstaad so ausmache? Und hier noch ein Making-of der Peak Walk Hängebrücke: Wir bedanken uns herzlich bei Kerstin Sonnekalb und Antje Buchs von Gstaad Saanenland Tourismus für die Einladung nach Gstaad und den «heissen Ritt» auf den Glacier 3000 ;-) Hier findet sich unser Hintergrundbericht über ihre gelungene Reiseblogger-Kampagne. ## Hotel Bernerhof Gstaad – das Wanderhotel Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/hotel-bernerhof-gstaad-wanderhotelier Im Herzen von Gstaads Fussgängerzone finden müde Wanderer im majestätischen Bernerhof eine stilsichere Bleibe. Wir haben uns in den neu renovierten Hotelzimmern umgesehen. Eingefleischten Wanderern ist der Bernerhof allenfalls bekannter als das «Wanderhotel». Gastgeber Thomas Frei ist in Social Networks jedenfalls fleissig als «@Wanderhotelier» unterwegs und macht seinem Namen alle Ehre: Er begleitet Gäste gern auch mal persönlich auf Wanderungen und bringt ihnen die grossartige Landschaft des Berner Oberlands näher. Und weil das Wetter eben gerade gut ist, treffen wir den Hausherrn halt auch nicht vor Ort an. Selber schuld, wir hatten uns ja auch nicht wirklich um diese Zeit angemeldet. Wie dem auch sei, stattdessen lassen wir uns die Gemächer der Hotelgäste von Herrn Stutz, einem andern jungen Berner Oberländer zeigen. Er kann’s auch! Wer sich nicht schon durch eines der Restaurants ins Hotel verirrt hat – zum kulinarischen Angebot komme ich gleich noch – wird in der Lobby von einem modernen Kronleuchter und warmen Farben empfangen. Lobby-Tisch mit grossem Leuchter Das ist doch schon mal ein Versprechen und lässt die Erwartungen steigen… Hotelzimmer «Wispile» Wie in vielen Hotels üblich, renoviert auch der Bernerhof laufend unterschiedliche Bereiche. So sehen wir recht unterschiedliche Zimmerausprägungen von «klassischen» Familienzimmern über verschiedene Suiten hin zu asketisch modernen «Wispile» Zimmern: Deren rustikale Fussböden aus Eichendielen und die reduzierte Formensprache haben es uns besonders angetan! Aus dem Bad sieht man durch ein grosses Fenster ins Zimmer. Je nach Bedarf kann man diese Option durch ziehen des Vorhangs auch nicht ziehen. Rustikal-asketisches Hotelzimmer «Wispile» Mehr und schönere Fotos gibt es beim Profi Marco Mostosi alias Mamo zu bestaunen… Also gut, fairerweise muss man dazu auch wissen, dass er für seine Aufnahmen den ganzen Tag zur Verfügung hatte, während ich aus der Hüfte fotografierend hinter dem jungen Stutz herwetze. Aber genug der Ausreden, weitere attraktive Sujets warten auch im Erdgeschoss auf uns: Bernerhof Restaurants Wie gross der Bernerhof wohl wirklich ist, erschliesst sich einem beim Rundgang durch die vielen Restaurants: Im Stafel und La Gare labt man sich hölzern-traditionell an Bodenständigem aus der Gstaader Heimat, sagen wir mal einem sämigen Saanenländer Fondue oder einer chüstigen Oberländer Rösti. Aber auch die Cordon Bleus sollen legendär gut und gross sein und das bei doch 13 GaultMillau Punkten… Traditionelles Restaurant Stafel Im Blun-Chi hingegen, isst man im einzigen chinesischen Restaurant Gstaads. Auch nicht schlecht! Das verwechsle man nicht mit dem Megu! Das wäre dann japanische Küche und wird ein paar Meter weiter oben im Alpina Gstaad (Link zu unseren Tipps) geboten. Am besten hat es uns allerdings im Basta by Dalsass gefallen: Der Südtiroler Starkoch Martin Dalsass lässt einen seiner besten Mannen, den Italiener Loris Meot Italienisches auftischen mit 15 GaultMillau Punkten. Wie bei unseren lieben südlichen Nachbarn kriegt man auch im Basta die Pasta nicht ohne ein paar vorgängige, vollmundige Oliven und ihrer Focaccia. Und das alles in einem eleganten Designerrestaurant… Bravi, Ragazzi! Leuchten im Basta by Dalsass Designerbar «Basta by Dalsass» Rebello-Wein und Focaccia Olivengnocchi und Gambas Wir sind begeistert und auch der Schweizer Illustrierten hat es gefallen. Und die müssen es ja wissen! Im Fumoir schliesslich, ergötzt man sich nicht nur an den Spirituosen, auch ein LP-Spieler wird geboten(?!) Bar des Fumoirs Grosszügiger Fumoir Tatsächlich ein LP-Spieler? Wer weiss noch was das ist? Tatsächlich ein «Wanderhotel» Und dass es Wanderhotelier Thomas Frei ernst ist mit dem Wandern, zeigt sich dann im Skiraum klipp und klar: Im Sommer warten hier Wanderstöcke auf unternehmungslustige Wanderer, während die Schneeschuhe ihrerseits auf die nächste Saison warten. Wanderstöcke im Skiraum Schneeschuhe im Skiraum Wer sich jetzt dringend nach Preisen und Verfügbarkeiten erkundigen will, Booking.com bietet die entsprechend heissen Informationen! Ein herzliches Dankeschön gilt Kerstin Sonnekalb und Antje Buchs von Gstaad Saaneland Tourismus für die Organisation dieses eindrucksvollen Reiseblogger-Events! ## Hotel Spitzhorn – die kleine Perle im Saanenland Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/hotel-spitzhorn-saanen-gstaad Kurz bevor wir uns auf unsere Bloggerreise nach Gstaad machten, wurde das Spitzhorn im Ranking der besten Winterhotels der «SonntagsZeitung» als bestes Hotel in der Dreisternkategorie erkoren. Grund genug, uns das Hotel mit eigenen Augen zu sichten. Bereits beim Eingang in die Lobby des 2013 neu eröffneten 3* Superior-Chalethotels huscht uns ein kleines «wow» über die Lippen. Eine helle Lobby mit gemütlichen Sofas und einem Kamin sorgen gleich auf Anhieb für Gemütlichkeit und Gastfreundschaft. Lounge mit Cheminée in der lichtdurchfluteten Lobby Witziger Weihnachtskartenhalter Ausserdem gefällt uns die geschmackvolle Einrichtung, die sichtlich mit viel Liebe zum Detail und einem Augenzwinkern gestaltet wurde. Oder wie kommt der kleine Steinbock auf den Holzbalken? Kleiner Steinbock wacht über der Bar… Wir sind ein 3***-Superior Hotel mit 4****-Infrastruktur in einer 5*****-Umgebung: Macht insgesamt 12 Sterne! So umschreibt der sympathische Holländer und Gastgeber Michel Wichman mit einem breiten Lachen im Gesicht «sein» Hotel als er uns mit vor Stolz geschwellter Brust durch das Haus führt und Einblick in sein Reich gewährt. Michel Wichman zeigt mir das Fumoir mit der herrlichen Aussicht Im ganzen Hotel findet man viel Holz, Stein und warme Farbtöne, wodurch sich das heimelige Wohlgefühl wie ein roter Faden durch den Aufenthalt zieht. Die Gäste sollen „die Leichtigkeit des Seins» erleben, so das Credo des Hotels. Und genau diese Leichtigkeit haben wir während unseres kurzen Rundganges auch gespürt. Es ist wahrlich eine kleine Perle. Nicht protzig, nicht überladen – sondern mit Stil, Authentizität und subtilem Luxus präsentiert sich das Hotel seinen Gästen. Hotelzimmer und Austattung Auch die 50 Zimmer sind sehr gemütlich, mit viel Holz und in warmen Farbtönen eingerichtet. Familienzimmer mit Galerie Das Haus liegt auf der Sonnenterrasse von Saanen. Es kommt daher nicht von ungefähr, dass praktisch alle Zimmer und auch das Restaurant lichtdurchflutet sind. Im Sommer geniesst man natürlich die Sonne auf dem Zimmer-Balkon oder auf der Hotel-Terrasse mit herrlichem Blick auf Gstaad und die Berge mit dem Spitzhorn. Ausblick auf das Spitzhorn Dass hier auch Kinder sehr willkommen sind, erkennt man nicht nur an dem eigens für sie eingerichteten Spielzimmer und dem Spielplatz im Garten… Hotelbar mit Süssigkeiten Bereits nach nur einem Jahr spricht der Gastgeber von «Stammgästen», daher liegt bei der Ankunft in jedem Zimmer ein privates, gebundenes Tagebuch bereit, das dann bei jedem Besuch weitergeführt werden kann. Tagebücher der Hotelgäste Eine kleine, aber feine Wellnesswelt mit Indoorpool, Sonnenterrasse, Sauna, Dampfbad, Kneippbecken, Erlebnisdusche, Ruhe- und Fitnessraum runden das Angebot ab. Was will man da noch mehr? Für einen perfekten Urlaub, ob nun im Winter zum Skifahren oder im Sommer zum Wandern, ist jedenfalls gesorgt! Wellness-Bereich Dass die Wichmans schnell viele Stammgäste zählen werden, trauen wir ihnen locker zu. Dafür sorgen sie höchstpersönlich mit ihrer Präsenz und mit einer Herzlichkeit und Leichtigkeit, wodurch man sehr gerne zum «Wiederholungstäter» wird ;-) Zudem sind die 3 Sterne eine Untertreibung kolossalen Ausmasses. Da dürfte es nicht schwer sein, die Erwartungen der Gäste bei WEITEM zu übertreffen ;-) Wir wünschen dem Gastgeberpaar Ilse und Michel Wichmann jedenfalls weiterhin viel Erfolg! Und herzlichen Dank auch an Kerstin Sonnekalb und Antje Buchs von Gstaad Saaneland Tourismus für die Organisation dieses an Eindrücken sehr reichen Reiseblogger-Events! Preise und Verfügbarkeiten finden sich hier. ## Rustikal-romantische Hostellerie Alpenrose in Schönried Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/hostellerie-alpenrose-schoenried Auf Einladung von Gstaad Saanenland Tourismus weilen wir drei Tage im Saanenland und lassen uns von verschiedenen Leistungsträgern die Vorzüge ihrer Destination zeigen. Wohnhaft sind wir in der Hostellerie Alpenrose in Schönried, einem geschichtsträchtigen, «besseren Chalet». Da von der Tourismusorganisation so zugeteilt, wohnen wir entgegen unseren sonstigen Gepflogenheiten ausnahmsweise nicht in einem Design- oder Boutique Hotel, sondern in einer rustikalen «Hostellerie». Seit 1976 war das Hotel zwar Mitglied der renommierten Marketingorganisation Relais & Châteaux, die Wege der beiden Organisationen drifteten aber schon seit zwei Jahren auseinander, so dass die Alpenrose 2015 aus der Vereinigung austritt. Das spart zwar Marketinggebühren, dafür müssen neue Vermarktungswege erschlossen werden. Entsprechend suchen wir mit Mitinhaberin Carole von Siebenthal angeregt nur schon nach einer passenden Bezeichnung für das Hotel… Unserer Meinung nach passt «Boutique Hotel» nicht so ganz, da wir bei solchen trotz viel Holz zeitgemässes Design erwarten, in den Bergen irgendwas rund um «Alpin Chic» oder so. «Charme Hotel» trifft es schon besser oder allenfalls «Familienhotel» wegen der Familie von Siebenthal, die das Hotel in dritter Generation persönlich durch Wind und Wetter führt. Das passt Carole von Siebenthal dann aber doch auch wieder nicht, weil sich kinderlose Paare abgeschreckt fühlen könnten. Hm, stimmt… Entlang der traditionellen Chaletbauweise wäre allenfalls auch «Chalethotel» oder «Traditionshotel» noch passend. Und die Vereinigung «Swiss Historic Hotels» gibt’s ja auch noch… Ich war mir des Begriffs «Hostellerie» nicht gewahr, aber vielleicht trifft der es tatsächlich am besten: Die Hostellerie Alpenrose ist mit nur 20 Zimmern und einem separat buchbaren Chalet ein kleines, seit 1907 mit viel Liebe und Engagement geführtes Landhotel, das unprätentiös an der Landstrasse von Schönried nach Saanen um müde Touristen wirbt. Eingang der Hostellerie Alpenrose in Schönried Azalée Gourmet Restaurant Das hauseigene Azalée Gourmet Restaurant bettet sich in rustikales Holzfachwerk und gibt sich betont «urchig». Kenner wissen aber natürlich, dass Relais & Châteaux sehr hohen Wert auf Gourmet-Fertigkeiten legt und umso höher sind die Erwartungen an die Küche. Chef Michel von Siebenthal ist aber ein weitgereister Fachmann der Nouvelle Cuisine und lässt sich nicht aus der Reserve locken. Schon gar nicht von ein paar dahergelaufenen Reisebloggern mit grosser Kamera. Seine Kreationen hören auf so vielversprechende Namen wie Trilogie von der Tomate – als Carpaccio mit Büffel-Mozzarella, Tomaten-Ingwerchutney und Bloody-Mary Sorbet. Oder Cappuccino vom Hokkaido-Kürbis mit gebeiztem Hasenfilet und gebackener Wildpraline. Tomaten-Carpaccio mit Büffel-Mozzarella, Tomaten-Ingwer-Chutney und Bloody-Mary Sorbet Oder zur Hauptspeise meinetwegen gepiercte Wildfang-Garnelen vom Grill mit Currysauce auf buntem Wintergemüse an seinem Schnittlauch Reis. Gemundet haben aber auch die weniger klangvollen Maultaschen mit Feta-Käse, Krautstiel und Pinienkernen auf einem cremigen Steinpilzcassolette! Gepierce Wildfang-Garnelen vom Grill Auch das Frühstück wird hier im Azalée Gourmet Restaurant serviert: Holzfachwerk im Azalée Gourmet Restaurant Hostellerie mit 20 Hotelzimmern Die Hotelzimmer sind alle leicht unterschiedlich und bieten z.T. Galerien mit Kinderbetten, Nord- und Südausrichtung und vor allem viel Holz. Nach Süden bietet sich eine grandiose Aussicht auf die Gletscherlandschaft, nach Norden blickt man in die Schönrieder Chaletlandschaft. Sonniges Hotelzimmer mit Sicht auf die Gletscher Hostellerie Alpenrose in Schönried mit Scherenschnitt-Dekoration Chalets vis-à -vis der Alpenrose in der Abenddämmerung «Private Spa» und Massagen In den Gesprächen mit verschiedenen Saanenländer Hoteliers und Restaurateuren stellen wir fest, dass alle gern auf ihre wiederkehrenden Gäste verweisen. Und so ist es auch in der Alpenrose: Im untersten Geschoss befindet sich ein kleiner, unscheinbarer Massageraum. Offenbar kehren aber immer wieder Gäste zurück und fragen nach derselben Masseuse. Gute Dienstleistung war halt schon immer die beste Kundenbindungsmassnahme! Gleich nebenan befindet sich ein Spa-ähnlicher Raum mit Sauna, Holzzuber mit Kaltwasser und Ruheliegen. Da der Raum nicht besonders gross ist, wird er dafür jeweils als «Private Spa» vermietet, so dass man die ganze Infrastruktur für sich allein, respektive zu Zweit, respektive en famille geniesst. Auch eine praktische Lösung ;-) Aufenthalt anlässlich einer Reiseblogger-Kampagne Dieser Besuch wurde ermöglicht durch eine Blogger-Initiative von Gstaad Saanenland Tourismus und die Hostellerie Alpenrose. Wir danken von Siebenthals für den herzlichen Empfang und das bereitwillige Auskunftgeben ;-) Ein grosser Dank gebührt auch Kerstin Sonnekalb und Antje Buchs von Gstaad Saanenland Tourismus für die umsichtige Erfüllung unserer individuellen Blogger-Wünsche und das wetterbedingte Umdisponieren der Ausflüge! ## Erfolgreiche Blogger-Relations von Gstaad Saanenland Tourismus Quelle: https://reisememo.ch/bericht/gstaad-saanenland-tourismus-blogger-relations Am Wochenende waren wir von Gstaad Saanenland Tourismus eingeladen, die Destination und ein paar Hotels und Restaurants kennenzulernen. Zusammen mit weiteren Schweizer Reisebloggern erkundeten wir das Berner Oberland und liessen uns nicht wenig beeindrucken… Kerstin Sonnekalb und Antje Buchs von Gstaad Saanenland Tourismus hatten ein vollgepacktes 3-Tagesprogramm zusammengestellt von Freitag bis Sonntag, 12.-14. Dezember 2014. Früh ging es für uns am Freitagmorgen mit der SBB in Zürich los in Richtung Bern, Spiez, Zweisimmen, Schönried. Ausfahrt im Bahnhof Zürich in Richtung Berner Oberland Wir waren im Relais & Châteaux Hostellerie Alpenrose (Zu unserem Erfahrungsbericht) einquartiert. Die weiteren Reiseblogger waren im Ermitage Wellness & Spa, dem Steigenberger, dem Alpenland und dem Gstaaderhof (Bericht von Nora Biedermann) untergebracht. Eingang der Hostellerie Alpenrose in Schönried Von der Hostellerie Alpenrose ging es direkt weiter zur ersten Hotelbesichtigung ins Spitzhorn in Saanen bei Gstaad. Sehr beeindruckend, was die Familie Wichmann hier als «3-Stern» verkauft. Understatement pur, entsprechend positiv überrascht sind die Gäste… Zum Mittagessen trafen wir im Restaurant Rialto in Gstaad die andern Reiseblogger von globesession.com, newlyswissed.com, patotra.com, reisenund.ch, travelistas.info und travel-experience.ch. Und ja, zwar keine Reisebloggerin, aber ein baerner-meitschi.ch war auch dabei ;-) Nach einer kleinen Tour durch Gstaad liessen wir uns die neuen Hotelzimmer des Wanderhoteliers Thomas Frei zeigen. Am besten gefallen haben uns die rustikal und einfach gestalteten Zimmer. Hier unsere Fotoreportage aus dem Bernerhof. «Blogger-Relations»: Wie spricht man Reiseblogger an? Und am Abend fand im Hotel Arc-en-Ciel das lange erwartete Treffen mit den Gstaader Hoteliers statt: Ihnen brannten über 20 Fragen auf den Nägeln, wie denn mit dem «unbekannten Wesen» Reiseblogger umzugehen sei. Mit Journalistenreisen kennen sie sich aus, aber wie sollen sie sich an die aufkommenden neuen Schreiberlinge der Reiseblogger wenden? Reiseblogger-Podium und Hoteliers aus Gstaad Hier unsere Antworten auf die von den Gstaader Hoteliers gestellten Fragen: Die eingeladenen Blogger sprechen alle unterschiedliche Zielgruppen an. Umso interessanter war, wie homogen unsere Antworten ausfielen. Am meisten Differenzen hatten wir allenfalls bezüglich Monetarisierung der Blogs, wobei von uns niemand vom Reisebloggen leben kann. Nach dem ausführlichen, fast zweistündigen Austausch ging es per Kutsche weiter zum Lauenensee und dem Hotel Alpenland, wo es zum Feierabend ein verdientes Fondue gab. Hier war übrigens «Familienreisebloggerin» Ellen von patotra.com einquartiert. So liest sich ihr Erfahrungsbericht. Todmüde liessen wir uns abends in der Alpenrose ins Bett fallen. Phuh, was für ein Tag! Glacier 3000 und Peak Walk by Tissot Am Samstag stellten wir, respektive Gstaad Saanenland Tourismus und Antje Buchs das Programm wetterbedingt gleich mehrmals um. Dank Wetterglück ging es auf den Glacier 3000 und den Peak Walk. Es windete uns zwar fast von der Hängebrücke, was den kleinen Ausflug aber praktisch zu einem Abenteuer werden liess ;-) Danke Tourguide Anita Roth für die fachkundige Führung! Sie kennt im Fall jeden einzelnen Gipfel im Panorama. Und es sind nicht wenige, davon über 20 Viertausender… Martin Hoch vom Reiseblog globesession.com vor dem Oldenhorn Abends kosteten wir von den Kochkünsten unserer Gastgeber in der Hostellerie Alpenrose. Relais & Châteaux legt bekanntlich viel Wert auf kulinarische Höhenflüge und umso gespannter harrten wir der Teller, die da gereicht werden würden… Gepierce Wildfang-Garnelen vom Grill auf Schnittlauch-Reis Am Sonntag besuchten wir dann mittags die neue Boucherie im Dorfkern von Saanen. Hier haben sich die Gastrounternehmer Nik & Simon Buchs einen Lebensmittelladen der andern Art eingerichtet… Hier unsere Fotoreportage. Und zum tatsächlichen Mittagessen ging es 100 Meter weiter ins eindrückliche 16 Art Bar Restaurant, ebenfalls der Gebrüder Buchs, diesmal künstlerisch unterstützt von Vater Herbert Buchs, bevor es via Goldenpass Railway Classic und SBB zurück an den Schreibtisch und das Fotostudio ging. Für weitere Impressionen: Der Hashtag #Gstaad14 wurde auf Twitter, Facebook und Instagram intensiv eingesetzt… Vielen Dank an Kerstin Sonnekalb und Antje Buchs für die mutige Initiative und die Einladung! Das habt Ihr gut gemacht! ## Hotel Widder Zürich – Individueller Wohnen gefällig? Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/widder-hotelzimmer-zuerich Das Widder Hotel in Zürich bietet nicht nur in seinen aufwendig renovierten Augustinerhäusern individuelle Hotelzimmer allererster Güte. Auch die Restaurants haben es in sich! Ich habe mich etwas umgesehen: Fassade des Hotels Widder in der Zürcher Altstadt Die malerische Häuserzeile am oberen Rennweg in Zürich stammt aus dem 16. Jahrhundert. In insgesamt neun von Architektin Tilla Theus sorgfältig restaurierten mittelalterlichen Wohnhäusern breitet sich heute das Fünf-Sterne-Hotel Widder (Link zu booking.com) aus. Die antike Raumausstattung der Augustinerhäuser mit ihren reichen Malereien und Stukkaturen wurde 2012 entlang der eigenwilligen Designästhetik des Widder Hotels neu gestaltet. James Bond hätte nicht nur am Glaslift, sondern auch an den im Pult eingelassenen Steckdosen seine helle Freude. Nicht nur könnte er eine allfällige Flucht über die heissen Dächer von Zürich inszenieren, vorher könnte er sich im Spa-ähnlichen Badezimmer an einer Regendusche ergötzen, während ihm Q das neuste Briefing via in den Spiegel eingelassenen «Mirror-TV» zukommen liesse. Möbelklassiker von Architekturgrössen wie Le Corbusier, Charles Eames, Frank Lloyd Wright, Alvar Aalto oder Eileen Gray kontrastieren gekonnt mit eigenen Möbelentwürfen von Architektin Tilla Theus. Ihre schnörkellosen Glastische und Bett-Kopfteile fügen sich mit den Design-Ikonen des 20. Jahrhunderts kunstvoll in die historischen Zimmer der Augustinerhäuser ein. Dem Bett als Ort der Regeneration wurde offensichtlich erhöhte Aufmerksamkeit zuteil. Die eigens entworfenen Nachttischlampen in Form von Halogenleuchten mit Schminkspiegel, motorisch verstellbare Betteinsätze und im Härtegrad regulierbare Matratzen (!) tun ihr Bestes für eine geruhsame Nachtruhe… Moderne und elegante Duplex Suiten Wer jetzt das Widder Hotel etwas voreilig in die historische Schublade abhakt und sich für vermeintlich Moderneres interessiert, dem sei mit Hinweis auf das auch nach 20 Jahren noch immer topmoderne Treppenhaus mit seinem Glaslift ein Wink gegeben: Tilla Theus kann auch anders… Oder wer hätte gedacht, dass er sich in der Widder Penthouse-Wohnung in der Zürcher Altstadt befindet und nicht in einem stylishen Loft im New Yorker Meatpack District? Oder in einem Künstlerloft modernster Ausprägung? Loft-Zimmer Gallerie Luftiges Loft-Zimmer Phuh, was für ein Kontrastprogramm! Die Widder-Bibliothek Wer sich vor dem Essen noch kurz sammeln will, um sich zurechtzulegen, was er seiner Angebeteten beim Tête-à-Tête Inspirierendes erzählen will, zieht sich in die pittoreske Bibliothek zurück. Beim appetitanregenden Isle of Jura Whisky lässt es sich vortrefflich sinnieren, wie Architektin Tilla Theus wohl die Holzdecke angehoben hat, um darüber eine durchgängige Fläche zwischen den verschiedenen Gebäudeteilen zu erreichen? Und wie sie wohl die Denkmalpflege überzeugen konnte, das geschützte, auf einem vormaligen römischen Ziehbrunnen stehende Bauwerk mit so vielen modernen Elementen anzureichern. Mehrere in die Fussböden der vormaligen einzelnen Gebäude eingelassene runde Gestaltungselemente sind versteckte Reminiszenzen an die historische Erbschaft. Wer es dann vor lauter Inspiration oder individuellem Wohnen dann doch noch ins Restaurant schafft, wird den kurzen Weg nicht bereuen… Hotelrestaurants und Bar Auch kulinarisch lässt sich im Widder Hotel gut verweilen: Einerseits steht die der Metzgerherkunft verpflichtete Boucherie «AuGust» offen (Link zu meinem Review). Das den karnivoren Freuden verschriebene Lokal ist bestens gebucht. Wenig verwunderlich eigentlich, liegt doch das Preis-/Leistungsverhältnis in ungewohnten Höhenlagen. Oder eben Tiefenlagen! Daneben bieten sich aber auch das aus der Augustinergasse erreichbare Café Schtund und im Sommer die Al Fresco Lounge im Innenhof des Hotels an. Zur wirklichen Hochform läuft das Haus dann im Restaurant Widder Bar & Kitchen auf: Mit Stefan Heilemann konnte ein ganz Grosser für die Rolle am Herd gewonnen werden! Dem Gaumen wird hier nicht nur mit frischen Zutaten geschmeichelt, auch lukullisch schöpft der Chef hier aus dem Vollen… Und wer danach noch nicht genug hat, mischt sich in der berühmten Widder Bar unter die Schönen und Sonstigen. Preise und Verfügbarkeiten Hier finden sich Preise und Verfügbarkeiten des Widder Hotels Ja, das Vergnügen ist grösser, wenn das nötige Kleingeld etwas lockerer sitzt. Mann gönnt sich ja sonst nichts… ## AuGust im Hotel Widder: Neues Paradies für Fleischtiger! Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/august-restaurant-hotel-widder-zuerich Vegetarisch bis vegan liegen bekanntlich zwar voll im Trend. Dem Food-Team im Hotel Widder schien das aber Wurscht: ihr Designhotel mit Metzgerherkunft bietet auch ein Eldorado für Fleischliebhaber! «Metzger-Logo» des zünftigen Restaurants im Widder Hotel Gastgeberin Angela Fahs empfängt Fleischbegeisterte in ihrem Reich AuGust Restaurant Boucherie. In authentisch französisch angehauchtem Ambiente «ohne Prunk und Plüsch», so Architektin Tilla Theus, speist man sich durch alle essbaren Teile, die unsere Fleischzucht so hergibt. Französisch inspirierte Menukarte Im Stile einer noblen Metzgete führt der international mit Auszeichnungen überhäufte Schweizer Starchef Dietmar Sawyere von Bündner Trockenfleisch oder Walliser Rohschinken über Terrinen sowie Fleischkäse (extra schmackhaft!) zu währschaften Kümmi- oder Kalbsbratwürsten (sind tatsächlich eine Spur feiner als andernorts!). Das Ganze kulminiert allenfalls in Kutteln, Kalbsnierli, Schwartenmagen und Blut- und Leberwürsten. Den beiden Letztgenannten konnte ich ausnahmsweise nicht entsagen, nachdem bereits alle andern Charcuterie-Versuchungen ausgezeichnet gemundet hatten. Und das, obwohl zur Einstimmung ein auf der Zunge flüchtiger Pata Negra Schinken eine schier unübertreffbar scheinende Messlatte gelegt hatte… Hauspastete und Wildensteiner Rohessspeck Wenn die lieben Kollegen Vegetarier da bloss nicht etwas verpassen! Aber klar, auch den weniger Eingefleischten werden Fruits de Mer und etwas Fisch geboten. Zarter Lachs in der kleinen Portion Und auch der Lachs ist äusserst zart und steht seinen fleischlichen Antipoden in nichts nach. Ehrensache… Les Desserts Auch zum Dessert wird nicht mit der kleinen Kelle angerichtet: Die Cremeschnitte gibt es gleich mal am sprichwörtlichen Meter… Nach so einer gewaltigen Schlachtplatte müsste das reichen. Da geht keiner mehr hungrig vom Tisch! Cremeschnitte am Meter Dabei schwört Hoteldirektor Brucker auf kleinere Portionen. #findiguet Entsprechend gibt es die Entrées in einer kleinen und grossen Portion, die Hauptgerichte in den Grössen 50, 100 oder 200 Gramm. Sehr kundenfreundlich! Und sogar die Preise sind gemessen an Qualität und zentraler, nobler Lage vergleichsweise sehr moderat. Ohne mich gross aus dem Fenster zu lehnen: Ich prophezeie ein volles Haus! Oft meinen sie heute in guten Restaurants, mit überdimensionierten Portionen etwas Gutes zu tun. Das ist zwar lecker, danach ist aber mit vollem Magen kaum noch an Schlaf zu denken. Wobei man so natürlich das Hotelzimmer nachts überhaupt geniessen kann und nicht einfach den geldwerten Teil verschläft. Auch wieder praktisch… Menu hinter der offenen Showküche Gestaltung von Hausarchitektin Tilla Theus Die zum Teil martialisch anmutenden Ornamente an den Wänden – Äxte und Messer – stammen aus dem vormaligen Metzgermuseum. Dieses wurde aufgelöst, weil jetzt das Gym des Hotels dort untergebracht ist, nachdem es selber den Plänen für das neue Restaurant weichen musste. Metzger-Utensilien allenthalben Solcherlei Rangements gestalten sich im Hotel Widder wegen der engen Platzverhältnisse in die Unterwelt, nachdem ja auch auf der Dachterrasse nichts mehr zu machen ist. So befindet sich die Hauptküche entsprechend im 3. UG, die Lüftungsanlage im 5. UG… Wenn man da bloss nicht mit dem Grundwasser in Konflikt kommt! Aber Stararchitektin Tilla Theus wird es im Griff haben. Sie plant ja auch schon seit 30 Jahren (!) für das Hotel Widder. Mit viel Gefühl für den Ort und die Historie entwirft sie immer wieder filigrane und praktische Elemente. Besonders augenfällig sind im AuGust die eigens entworfenen, an Schienen befestigten Deckenleuchten. Deckenleuchten und Salami an Schienen Die sonst auch für Fleischerhaken geeigneten Stangen finden sich überall im Restaurant in wechselnder Funktion. Der eigentliche Clou an den Deckenleuchten ist aber ihre Verschiebbarkeit entlang den Stangen und Stromschienen: So lässt sich das Restaurant flexibel umdekorieren mit mehr oder weniger Tischen, aber immer einer passenden Lampe dazu. Denn raffinierterweise liess sich Hoteldirektor Brucker von der Stadt Zürich eine Terrasse auf dem Rennweg gewähren, nachdem er keine Bäume setzen durfte. Im Sommer kommen wir also in den Genuss eines Strassenrestaurants, weshalb im Innern weniger Tische gebraucht werden. Die Fenster sind praktisch ebenerdig zu öffnen, der Zugang auf die Terrasse erfolgt durch die im Winter als Garderoben genutzten früheren Türen. Ganz schön ausgeklügelt! Rennweg und flexibel einsetzbare Holztische mit der üblichen Tilla Theus Nut Wohl bekomm’s den Freunden der fleischlichen Lüste! Und falls jemand nach dem allzu herzhaften Zulangen nicht mehr nach Hause käme, im «restauranteigenen» Widder Hotel ist man natürlich bestens aufgehoben! Wir haben hier ein paar der Hotelzimmer porträtiert. Da jedes anders ist, können wir schlecht von «Zimmertypen» sprechen, respektive schreiben, aber erstaunlicherweise finden sich im Angebot nicht nur historisch geprägte, pittoreske und aufwändig renovierte Zimmer, sondern – wer hätte es gewusst? – auch zweistöckige, luftige Unterkünfte, die einem New Yorker Designerloft in GAR nichts nachstehen. Ihm potentiell aber in Sachen Dachterrasse allenfalls sogar überlegen sind… Ausblick von der Gallerie des Designerlofts Preise und aktuelle Verfügbarkeiten weiss Booking.com ## Wellness Hostel Saas-Fee – Eine Weltneuheit Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/wellness-hostel-saas-fee Im September 2014 feierte die erste Wellness «Jugi» in Saas-Fee Eröffnung. Rund einen Monat nach Saisonbeginn waren wir im Wellness Hostel zu Gast. Hier mein Erfahrungsbericht: Das wellnessHostel liegt direkt neben dem Postauto Busterminal Saas-Fee Das Konzept ist interessant: Erschwingliches Übernachten mit luxuriösem Wellness umringt von Viertausendern. Das von den Schweizer Jugendherbergen und der Gemeinde Saas-Fee initiierte wellnessHostel richtet sich an aktive Gäste, die sich nach einem Tag in den Bergen einen wohltuenden Ausklang wünschen. Beispielsweise mit einem kurzen Ausflug zum Gletschersee oberhalb von Saas-Fee: Die Zimmer sind schlicht und funktional, aber nicht ungemütlich eingerichtet. Man findet in allen Zimmerkategorien grosszügigen Stauraum für Sportausrüstung und dergleichen. Die Doppel- und Vierbettzimmer verfügen alle über ein privates Badezimmer. Die Gäste der Sechser-Zimmer benutzen eine Etagendusche. Doppelzimmer mit Aussicht auf das Dorf Verpflegung Im Bistro4000, der stylischen Lounge des Hauses, gibt es Lassis, Donuts und Alpen-Tapas. Am Abend knistert hier ein gemütliches Feuer im Cheminée und sorgt für eine heimelige Atmosphäre. Hier trifft man sich auf einen Aperitif vor dem Abendessen oder zu einem Bier zum Einstimmen des Après-Skis. Das stimmungsvolle Bistro4000 Cheminée in der Lounge Das Frühstücks-Buffet wird im Aufenthaltsbereich aufgebaut. Leider mussten wir am eigenen Leib feststellen, dass das Frühstück auch am Wochenende nur bis 9.45 Uhr serviert wird (wer nicht lesen kann, muss hungern). Auf Anmeldung und für einen kleinen Aufpreis kann man hier auch Mittag- und Abendessen einnehmen oder sich für den Tag auf der Piste ein Lunchpaket machen lassen. Der Aufenthaltsraum im wellnessHostel Saas-Fee Wer lieber auswärts isst, findet im Dorf mehr als genügend Möglichkeiten. Ich empfehle beispielsweise die Fondue-Auswahl im Restaurant Vieux Chalet, nur wenige Schritte vom Hostel entfernt. Das Restaurant des Hotels Capra bietet Feinschmeckern einiges, wie Katja und Walter in ihrem Review erfreut feststellen. Aber Achtung, in der Nebensaison sind die meisten Restaurants geschlossen! Eines, das schon vor der Saison öffnet, ist das Ristorante Don Ciccio. Reservieren ist Pflicht, da es dann eines von nur wenigen geöffneten Restaurants ist. Aber sie kochen recht gut, mein Osso-Bucco war ausgezeichnet und der Fisch ebenso! Sauna, Dampfbad und Gletscher-Balkon Doch kommen wir nun zum Kernstück der Wellness Jugi: Dem Aqua Allalin. So heisst der Bade- und Wellnessbereich, der allen Gästen von Saas-Fee wie auch den Einheimischen offen steht. Auf den 1’900 m2 wurden wirklich alle Register gezogen: Besonders eindrücklich ist die Aussicht aus den beiden (Bio-) Saunen und aus dem Ruheraum. Wendeltreppe zum Wellness Fussbad und warmer Nabelstein Whirlpool im Bottich Ruheraum Nach dem Saunieren, dem Baden im Hot Tub oder dem Besuch im Dampfbad kann man sich bei einem Fussbad wieder abkühlen. Für die ganz Harten (wir haben das natürlich probiert) gibt es auch den Gletscherbalkon: Barfuss auf den Kieselsteinen, mit Sicht auf den Dom, den höchsten Berg der Schweiz, fühlt man sich wie neugeboren. Zusätzlich zum Wellness-Bereich gibt es im Aqua Allalin auch ein 25-Meter-Schwimmbecken, eine tolle Rutschbahn für die Grossen und Kleinen und einen Fitnessraum mit modernsten Geräten. Doch hier hört das Angebot noch nicht auf: Auf Anmeldung kann man sich mit einem persönlichen Fitnesstraining den Rest geben und sich dann bei einer Massage wieder aufpäppeln lassen (wir haben den ersten Teil übersprungen und sind direkt zur Hot Stone Massage übergegangen ;-) Impressionen aus Saas-Fee… … und aus Saas-Grund Gleich neben dem Hostel steigt man im Sommer via den sehr schönen Kapellweg hinunter nach Saas-Grund (ca. 30 Minuten Wanderung). Von dort kann man beispielsweise die Gondel nehmen auf den Hohsaas und dort weiterwandern. Oder man schaut den Eringer Kühen bei ihren Rangkämpfen zu. Zurück von Saas-Grund nach Saas-Fee nimmt man zur Abwechslung den aussichtsreichen Maultierweg. Etwa so: Wir danken Patricia Mariani von PrimCom und den Schweizer Jugendherbergen für die Einladung nach Saas-Fee! ## Städtereise nach Antwerpen, die Begeisterung beginnt am Bahnhof Quelle: https://reisememo.ch/belgien/staedtereise-antwerpen Keine Ahnung, wann und in welchem Zusammenhang ich Antwerpen zum ersten Mal begegnet bin. Ich träumte schon lange von dieser Stadt. In meiner Vorstellung war sie dunkel. Mit Industriecharakter. Mit Lagerhallen und einem grossen Hafengebiet… Ich dachte immer, sie würde mich sofort in Beschlag nehmen. Dass sie es dann tat und wie sie es tat, überraschte mich aber gewaltig. Hier ein paar Tipps: Der Bahnhof Antwerpen-Centraal Im Vorfeld meiner 5-Tage-5-Städte-Tour recherchierte ich erst einmal visuell: Auf Pinterest entdeckte ich Antwerpens Bahnhof und dachte Wow! Als ich mit dem Zug aus Brüssel kommend im Untergeschoss des Bahnhofs ankam, entwich mir ein weiteres Wow! Man sagt, die Franzosen hätten den Bahnhof Antwerpen-Centraal zum schönsten Bahnhof der Welt gekürt. Die Amerikaner setzten ihn auf Rang 4 und die Belgier glauben den Franzosen. Ich sah noch keine amerikanische Grand Central Station mit eigenen Augen, daher glaube auch ich den Franzosen. Und es ist nicht bloss die Architektur der Jahrhundertwende, die begeistert. Mich fasziniert der in den 90er Jahren abgeschlossene Umbau und die mehrstöckige Struktur des Bahnhofs. Da fahren Züge auf 4 Etagen. Auf 4 übereinanderliegenden Geleisesträngen, unglaublich! Station Antwerpen Station Antwerpen-Centraal In den oberen Stockwerken eröffnet sich dann die ganze Pracht des alten Bahnhofgebäudes. Centraal Station Centraal Station Frontansicht Antwerpen Hauptbahnhof Antwerpens Innenstadt Über die vom Bahnhofgebäude abgehende DE KEYSERLEI und LEYSSTRAAT gelangt man direkt in die Einkaufsmeile MEIR ins umtriebige Zentrum dieser Stadt. Da habe ich mir dann auch gleich ein paar anständige Schuhe mit Gummisohlen gekauft, denn das Kopfsteinpflaster ist auch hier allgegenwärtig… In Antwerpen lebt die Mode-Avantgarde. Auf den ersten Blick ist dies nicht offensichtlich. Auf der MEIR trifft man, was man weltweit trifft und kennt. Verlässt man die Hauptstrasse und schlendert in der Umgebung der SCHUTTERSHOFSTRAAT, entdeckt man die belgischen Top-Designer und eine überraschend grosse Dichte an Luxuslabels. Die Einwohner dieser Stadt scheinen sehr wohlhabend zu sein. Zudem wird überall gebaut, renoviert und restauriert. Antwerpen Innenstadt Museen und die Kathedrale Leider stand ich, weil ich an einem Montag unterwegs war, vor verschlossenen Museums-Türen. Gerne hätte ich das ModeMuseum MoMu und das MAS Museum aan de Stroom besucht. Ein Grund wiederzukommen. Dafür warf ich einen Blick auf die vier Rubens-Gemälde in der Onze-Lieve-Vrouwekathedraal (Liebfrauenkathedrale), der übrigens grössten Kathedrale Belgiens. Onze Lieve Vrouwekathedraal Onze Lieve Vrouwekathedraal Rund um die Kathedrale, in den verwinkelten Gassen, brummt der Tourismus. Unzählige Restaurants, Cafés und kleine Geschäfte säumen die Strassen und Gassen, die zum historischen «Grote Markt» mit den prächtigen Gildehäusern aus dem 16. und 17. Jahrhundert und dem schönen «Stadthuis» führen. Grote Markt Antwerpen Von da aus gelangt man in wenigen Schritten ans Wasser und hat einen prächtigen Blick auf die Kathedrale und die Altstadt. Hier kann man auf einer 50-minütigen Bootsfahrt auf der Schelde ausspannen. Ich hatte leider keine Zeit … Steenplein Der Schelde entlang geht es weiter zum Bonapartedok, wo unübersehbar das Wahrzeichen Antwerpens auf dem «Eilandje» steht: Das Museum aan de Stroom. Dahinter beginnt der zweitgrösste Hafen Europas. MAS Museum aan de Stroom Antwerp City Card & De Lijn Tickets Wer müde Füsse hat, kauft sich (oder besser gleich bei Ankunft in der Bahnhofshalle) am Schalter von Antwerpen Tourismus, am «Grote Markt», ein Zehn-Fahrten-Ticket von De Lijn, denn die Antwerp City Card ist nicht gültig für Tram, Bus und Metro. Ich fuhr erst flott schwarz … De Lijn Tickets sind übrigens in ganz Flandern gültig und können z.B. in einer anderen Stadt weiter verwendet werden. Die Antwerp City Card bietet verschiedene Vergünstigungen, die meines Erachtens erst bei einem Aufenthalt ab zwei Tagen voll ausgeschöpft werden können. The Lijn Ticket Leider kam der Abend viel zu schnell. Das nächste Mal werde ich: Bummeln im Stadtteil SINT ANDRIES bzw. in der Kloosterstraat Beim Eingang zum Sint-Annatunnel auf der wohl schönsten hölzernen Rolltreppe fahren Bei The Chocolate Line schwelgen Mich durch die unzähligen Restaurants futtern Einen Blick in das aussergewöhnliche Restaurant The Jane werfen, oder vielleicht sogar da essen Bei Caffènation Pause machen und, und, und – ach, ich komme einfach wieder … Zug fahren in Belgien In Belgien zugfahren ist sehr angenehm. Die Züge verkehren mit hoher Frequenz, somit sind sie auch im Berufsverkehr kaum überfüllt. Tickets kann man am Automaten lösen. Einfach die Sprache wechseln und das Ticket ist innert kürzester Zeit gekauft. Bezahlen kann man mit Bargeld oder Karte. Für Fahrplan-Auskünfte habe ich mir die App von NMBS/SNCB runtergeladen und somit hatte ich jederzeit den perfekten Überblick über mögliche Zugsverbindungen. Mobile Tickets kann man leider nur mit einem belgischen Mobilfunkabo lösen. Wer sich länger in Belgien aufhält und öfters Zug fahren will, sollte sich unbedingt das Railpass-Angebot genauer ansehen. Ach ja, die über Antwerpen hängende Fritteusen-Wolke stammt übrigens von den Kartoffeln. Hier riechts nach «Frites belges». Und die habe ich selbstverständlich probiert. Die angeblich besten von Fritkot Max mit einem Viertel der «normalen» Portion Mayonnaise – doppelt fritiert, wie es sich für belgische Frites gehört. Sehr gut! Fritkot Max Antwerpen Mehr Fotos von Brüssel gibt es in meinem Flickr-Album Antwerpen Google-Map mit meinen Antwerpen Hotspots Diese Reise wurde unterstützt durch VISIT FLANDERS. Herzlichen Dank an Susanne Gosch für die Insider-Tipps und auch einen Dank an Fiorenzo Fässler von Smarket für die Vermittlung! ## Städtereise nach Brüssel im Herzen Europas Quelle: https://reisememo.ch/belgien/bruessel-staedtereise-schokolade Brüssel, Belgiens Hauptstadt habe ich mir für meine 5-Tage-5-Städte-Tour als Ausgangspunkt sozusagen mit dem Zirkel auf der Karte ausgesucht. Rutschiges Kopfsteinpflaster wird von nun an immer mit ganz Belgien in Verbindung bleiben. Die Strassen rund um den Gare Bruxelles-Centrale waren gesperrt als ich den Bahnhof verliess. Der alljährliche Marathon war zu Gange und ich hätte fast den Eingang meines Hotels verpasst, weil ich höllisch aufpassen musste, dass ich mit meinen ledergesohlten Schuhen nicht hinfiel, während ich den Koffer hinter mir herzog und der sprintenden Menge zusah. Dennoch war mir von erster Minute an sehr wohl in Belgiens Hauptstadt. Meine Erinnerungen an Brüssel sind mindestens 20 Jahre alt und ich war erfreut, dass sich diese Stadt von ihrer alten Schmudeligkeit befreit hat. Geblieben ist die über der ganzen Stadt hängende Fritteusen-Wolke. Der «Duft» ist allgegenwärtig. Wer mit dem Zug im Gare Bruxelles-Centrale ankommt, wird vom intensiven Duft der süssen Waffeln begrüsst … Rue de la Madeleine Rue du Marché aux Fromages In der Innenstadt Meine Erkundung begann am Sonntag-Nachmittag während die Marathonläufer noch immer durch die Stadt rannten. Ich schlenderte gemütlich in Richtung Grande Place im Herzen der verwinkelten Altstadt. Ich entdeckte Häuserfassaden voller Gold und Schaufenster voller Schokolade, faszinierende Fassaden und Häuserzeilen mit Giebeln und Schnörkeln, enge Gassen, und wunderschön verkommene Hausmauern. Ohne Plan liess ich mich treiben. In einer schmalen Seitengasse weckte ein Schild meine Aufmerksamkeit und so wurde ich mit einem Spontanbesuch im Musée du Costume et de la Dentelle belohnt. Die Welt der glamourösen 30er Jahre, eine textile Zeitreise fantastischer Mode und der filigranen Entstehung Brüsseler Spitze, sehr faszinierend. Musée Mode et Dentelle Musée du Costume et de la Dentelle | Rue de la Violette 12 | fashionandlacemuseum.brussels Leicht berauscht verliess ich das Museum, schlenderte durch die Strassen und unter dem Glaskuppeldach der Galerie Royale St. Hubert. Da und dort notierte ich mir die eine oder andere Schokoladen-Adresse, bevor ich mit der Metro bis Louisa fuhr. Der Boulevard gilt als exklusive Shoppingmeile und ja, Frau fühlt sich in etwa wie auf der Pariser Avenue des Champs-Élysées. Alles was Rang und Namen hat, reiht sich hier aneinander. Es war Sonntag und mir war nicht nach Shopping. Mich zog es zum Place Poelaert mit seiner fantastischen Aussicht über die Dächer der Stadt. Aussicht über die Dächer der Stadt. Es fuxt mich, dass ich für die Rückfahrt nicht mit dem Tram über die Rue Royale bis zum Place de Paleis gefahren bin. Erst später wurde mir bewusst, dass dies bestimmt eine schöne Fahrt gewesen wäre. Rue Royale Brüssel war für die zwei kommenden Tage meine Homebase. Tags darauf stand Antwerpen auf meinem Programm und am darauf folgenden Tag wollte ich nach Gent. Empfehlenswerte Hotels Logiert habe ich im 9HOTEL CENTRAL nahe dem Gare Bruxelles-Centrale. Ein perfektes Stadthotel mit einladender Lobby und einem Frühstücksraum, welcher abends bestens zum Arbeiten genutzt werden kann. Im ganzen Haus ist kostenloses WLAN vorhanden. Ich war irritiert, die auf der Website abgebildeten Mitarbeiter stehen wirklich an der Reception. Hotel Central Zimmer im Hotel Central Ein empfehlenswertes Hotel mit grosszügigen Zimmern und fantastischer Aussicht – wenn man wie ich im 6. Stock wohnt. Dank der Spiegelwand erscheint das für ein Stadthotel relativ grosse Zimmer noch grösser. Im 9Hotel kann man sich übrigens bereits bei der Buchung einen Blumenstrauss aufs Zimmer bestellen. Kostenpunkt €20. Ich liebe Blumen, habe es mir bei der Bestellung dann aber doch verkniffen, da ich ja bloss die Nächte im Zimmer verbracht habe. Die Lage in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Bruxelles-Central ist ideal. Die Strecke vom Bahnhof ins Hotel liess sich auch mit müden Füssen mühelos bewältigen und in den 6. Stock fuhr mich glücklicherweise der Lift. Schokolade und so… Bevor ich Brüssel drei Tage später verliess, füllte ich den letzten Millimeter meines Koffers mit belgischer Schokolade. Mein Besuch bei Mary war ein besonderes Erlebnis: Ein kleines Geschäft zuckersüss eingerichtet hiess mich einladend willkommen, der Verkäufer begrüsste mich formvollendet und fragte, ob mir die Geschichte von Mary bekannt sei. Ich verneinte, worauf er mit einer eleganten Handbewegung auf das königliche Hoflieferanten-Emblem an der Wand deutete und mir die Geschichte der Manufaktur erläuterte. Die Schokolade ist hervorragend, sehr klassisch, wir konnten beim Testen keine Geschmacksexplosionen erkennen. Mary | 28, Rue du Lombard | oder Galeries St-Hubert Meine zweite Adresse, die ich absolut empfehlen kann, ist ELISABETH. Nicht nur die Schaufenster sind herrlich opulent, die Schokolade ist grossartig. Echte Handarbeit und sehr schöne Verpackungen. Hier geschehen aussergewöhnliche Gaumenfreuden. Chocolatier Elisabeth Elisabeth Chocolatier | Rue au beurre 43 Ein Besuch bei Maison Dandoy ist ebenfalls «Pflicht». Die Biscuiterie ist berühmt für seine Sables und Spekulatius. Maison DANDOY | Rue au Beurre 31 Brussels Card Auf Shoppingtour und Erkundung der Innenstadt geht man wunderbar zu Fuss. Wer länger in Brüssel bleibt und mehr sehen will, kann Metro, Tram und Bus fahren mit der BRUSSELS CARD. Brussel Card Mit dieser Card sind auch Museums-Eintritte vergünstigt, es gibt sie für 24, 48 oder 72 Stunden. Das macht Sinn wer länger als 2 Tage in Brüssel unterwegs ist, ansonsten kann das grosse Angebot kaum ausgeschöpft werden. Die Card ist bei VISIT BRUSSELS auch online erhältlich. Begeistert bin ich von den themenbezogenen Stadtrundgängen, die als handliche Faltpläne bei VISIT BRUSSELS abgegeben werden. Büro von Visit Brussels Das Büro von Visit Brussels befindet sich an der Rue du Marché aux Herbes 61. Mehr Fotos von Brüssel gibt es in meinem Flickr-Album Brüssel Google-Map mit meinen Brüssel Hotspots Diese Reise wurde unterstützt durch Liesbet Vandebroek von VISIT FLANDERS. Danke auch an Fiorenzo Fässler von Smarket für die Vermittlung! ## Sorell Hotel Zürichberg – Hotel mit Weitblick über Zürich Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/sorell-hotel-zuerichberg-ebookers Am renommierten Zürichberg liegt das im Jugendstil erbaute 4-Sterne Sorell Hotel Zürichberg. Es ist bekannt für seinen spiralartigen Erweiterungsbau, aber auch für die herrliche Aussicht, die man auf Zürich, den Zürichsee und die Alpen geniesst. Die Lage ist genial! Hier geniessen nicht nur Hotelgäste, sondern auch Spaziergänger und Tagesbesucher den herrlichen Panoramablick, den man von der Hotelterrasse aus hat. Die nähere Umgebung eignet sich auch besonders für erholsame Spaziergänge fernab vom städtischen Treiben. Ausserdem liegt auch der Zürcher Zoo in Gehdistanz… für all jene, die noch ein Programm für ihre Kids brauchen ;-) Ausblick vom Zimmer Sorell Hotel Zürichberg Der ursprüngliche Hauptteil des Hotels ist ein Jugendstilbau, der 1998 von den renommierten Architekten Burkhalter und Sumi durch einen spektakulären Rundbau ergänzt wurde. Bereits bei der Einfahrt in das Parkhaus bemerkt man, dass es hier «rund» zu und her geht: Die Rampe der Tiefgarage liegt unter dem Annexbau und wurde dementsprechend ebenfalls als Spirale angelegt. Rampe zu den Zimmern im Erweiterungsbau Die Zimmer 66 Designzimmer stehen den Gästen zur Verfügung. Unser Zimmer – ein Superier Doppelzimmer – beinhaltete einige Designer Elemente wie zum Beispiel ein freistehender Kaffee-/Minibar-Schrank, Stehlampen mit punktuellem Leselicht, und im Bad überraschte uns ein Glas-Lavabo, wodurch man beim Zähneputzen seine eigenen Füsse sieht ;-) Die Einrichtung sowie auch das Farb- und Materialkonzept fanden wir gelungen, auch wenn der ursprüngliche Neubau schon etwas in die Jahre gekommen ist… Viele der Holzelemente zeugen vom Zahn der Zeit. Gastronomie Gleich neben der Reception befindet sich die trendige Bar B21, die durch das goldige und warm schimmernde Licht sowie den Ledersofas sehr gemütlich zu einem Drink einlädt. Aber Vorsicht, wer sich «nur» zum kleinen Apéro in die tiefen Sofas sinken lässt: Sie haben hier die besten Nüssli weit und breit! Gemütliche B21 Bar im Hotel Zürichberg Im Restaurant R21 werden bei entspannter Atmosphäre typische Schweizergerichte wie «Züri Gschnätzlets» oder «Hackbraten» serviert. Aber auch exotischere Gerichte mit französischen Einflüssen runden die Menukarte ab. Trotz schlichter Einrichtung ist auch hier die Ambiance sehr wirkungsvoll und einladend, der Service freundlich und die Aussicht herrlich! Dezent und stilvoll eingerichtetes R21 Restaurant Sonntags wird hier auch ein grosszügiges Brunch-Buffet angerichtet. Buchung über ebookers Bonus+ Programm Diesen Aufenthalt haben wir über das ebookers Bonus+ Programm gebucht. Der Witz daran ist, dass man bei der Buchung über das Treueprogramm weitere Treuepunkte auf das Konto erhält, die man bei der nächsten Buchung gleich einziehen kann! So nimmt die Belohnungsspirale von ebookers quasi ihren Lauf… Besten Dank an ebookers und Sorell Hotel Zürichberg für die Einladung und Lorena Brunner von Richterich & Partner AG für die Koordination dieses Aufenthalts. ## Park Weggis – Riviera-Feeling am Vierwaldstättersee Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/park-weggis-hotel Der Name des Hotels sagt alles: Mitten in einer prächtigen Parkanlage direkt am Vierwaldstättersee liegt das renommierte Park Weggis. Update 15.3.2020: Das Hotel wurde wiedereröffnet als Chenot Palace Switzerland, einem Medical Wellness Resort. Ursprünglicher Review des damaligen Park Weggis: Im Jahre 2006 wurden wir erstmals auf das Park Weggis aufmerksam; damals logierte hier nämlich die brasilianische Fussballnationalmannschaft in Vorbereitung auf die Fussball-WM in Deutschland. Seit wir in Weggis ein Training von Ronaldinho & Co. besucht hatten, hegt Walter den Wunsch, sich irgendwann auch mal wie ein Brazil-Star im Park Weggis verwöhnen zu lassen. Er meint, es aufgrund seiner Jung-Veteranen Fussballerqualitäten verdient zu haben… Nun denn, sein langgehegter Wunsch wurde nun Realität, er ist jetzt ein halber Brasilianer. Denn ein halber Fussballer ist er auf keinen Fall geworden ;-) Elegant verspieltes Park Weggis Hotel Gespannt und voller Vorfreude auf ein gediegenes Wochenende machten wir uns also an diesem herrlichen Herbstwochenende auf den Weg in die Innerschweiz. Kaum im Park Weggis vorgefahren, begrüsst uns der sympatische Concierge. Schlagfertig und ohne gross mit der Wimper zu zucken, pariert er Walters unerschütterlich müden Sprüche und heisst uns trotzdem willkommen. Er ist sich wohl schon einiges gewohnt… Wir fühlen uns auf Anhieb gut aufgehoben und wissen spätestens beim Betreten der Terrasse (mit direktem Blick auf See und Berge) – hier wird es uns gefallen! Park Weggis – der Name ist Programm Im herrlichen Park am Vierwaldstättersee mit Privatstrand lässt es sich super verweilen und Riviera-Feeling ist garantiert! Aber auch im Innern des Park Hotels kommt man kaum aus dem Staunen heraus: Voller Stolz zeigt uns der sympathische Hoteldirektor Peter Kämpfer «sein» Hotel. Der umtriebige «Gastgeber» (wie sie bei Relais & Châteaux Hotels den Direktor zu nennen pflegen) kennt die Geschichte des Park Hotels bis in jedes Detail, hat er doch während den letzten 16 Jahren schon einige Renovationen, Umbauten sowie Erweiterungen des Resorts miterlebt und mitgeprägt. Dabei begrüsste er ungezählte illustre Gäste wie u.a. Ronaldinho (und Walter…) persönlich. Gastgeber Peter Kämpfer in der Rachmaninoff Suite Im ganzen Haus findet man schicke Designer Möbel und Leuchten, die gekonnt mit dem traditionellen und klassischen Ambiente des Hotels kontrastieren und für eine angeregt verspielte Stimmung sorgen. Bibliothek im Spa-Bereich(!) Die Zimmer und Suiten Die im Haupthaus und Schlössli-Trakt untergebrachten 42 Zimmer und Suiten wurden im Juli 2007 durch zehn weitere grosszügige und elegante «Adara Suiten» ergänzt, die sich im Nebentrakt vis-à -vis des japanischen Gartens befinden. Japanischer Garten vor dem neuen Suiten-Trakt Die «Adara» Suite entspricht ganz unserem Gusto: schlichtes Design mit edlen Materialien und Farben und u.a. einer riesigen, zweistufigen «Big Rain» Regendusche mit Aussicht(!) auf den Vierwaldstättersee. Walter meinte, in der Schweiz nur im Thermalbad Vals eine so grosse Regendusche erlebt zu haben… Weiss jemand Bescheid? Hat das Park Weggis tatsächlich die grösste Regendusche weit und breit? Wie dem auch sei, die Junior Suite bietet auch noch weitere überraschende Details – wie zum Beispiel einen temperierten Weinschrank mit edlen Tropfen. Besser wird’s nicht mehr! Adara Junior Suite mit viel Design Aber auch die Mark Twain Suiten im Schlössli-Trakt sind nicht ohne! Kunst von Howard Schatz sorgt hier beispielsweise hinter der freistehenden Badewanne für Stimmung. Freistehende Badewanne und Kunst von Howard Schatz Mehr über diese Suite liest man im Erfahrungsbericht von Reisebloggerin Travelita. Sie erwischte bei ihrem Besuch ein Traumwetter und schoss fantastische Fotos! Daneben gäbe es interessanterweise aber auch noch die auf zwei Etagen angelegte Rachmaninoff Suite zur Auswahl. Im Dachgiebel des Schlössli-Trakts haben wir allenfalls am meisten Fotos produziert… Sofa im Schlafzimmer der Rachmaninoff Suite Freistehende Badewanne und Kunst von Howard Schatz Autoren und Komponisten scheinen sich in Weggis sehr wohlgefühlt haben. Jetzt wissen wir auch warum… Und auch die Brazil-Stars sollen hier jeweils allein gewohnt haben und nicht zu zweit, wie man sonst immer für Trainingslager hört. «Einfach» Essen im Park Grill Wer sich im Park Weggis verköstigen will, hat die Qual der Wahl! Je nach Lust und Laune «muss» man sich entscheiden zwischen dem mit 15 Gault-Millau Punkten ausgezeichneten Sparks Restaurant oder dem vielversprechenden Grillrestaurant Park Grill. Sparks Restaurant in Sonnenuntergangsstimmung Wir haben uns für das im Frühling neu eröffnete Park Grill by André Jäger entschieden. Das vom Schaffhauser 19 Gault-Millau Punkte Chef André Jäger erarbeitete Konzept des Grillrestaurants lautet: pure and authentic. In anderen Worten wird hier Mut zur Einfachheit gelebt; auf den Teller kommt ein Stück Fleisch – basta. Aber was für Eines! Wir probieren ein Nebraska Wagyu Tenderloin und ein US Prime Black Angus Filet und waren von der Qualität des Fleisches hin und weg! Da braucht es nicht viel drum herum, sondern man lässt dem Hauptakteur die Bühne und geniesst jeden einzelnen Bissen des zart im Mund vergehenden Fleisches. Göttliches Nebraska Wagyu Filet Okay, der Preis ist nicht ganz ohne… bezahlt man für das Wagyu Filet doch stolze 90 CHF (Beilagen kommen noch extra dazu, Vor- und Nachspeisen sowieso). Aber ein so zartes Stück Fleisch hatten wir in der Schweiz noch nie! Da müssen wir schon nach Argentinien zurückschweifen (Link zu unseren Reiseberichten aus Argentinien), um in dieselbe Liga vorzustossen. Insofern hat es uns auch nicht überrascht, als wir wenige Tage später vernehmen, dass das Park Grill mit 14 Gault-Millau Punkten ausgezeichnet wurde! Herzlichen Glückwunsch! Erwähnenswert ist ausserdem noch der legendäre Weinkeller des Hauses, in welchem über 2’500 verschiedene Weine – darunter aussergewöhnliche, rare und gesuchte Flaschen aus den besten Anbaugebieten der Welt – gelagert sind. Unter anderem findet man auf der Karte auch ganz edle Tropfen vom Sine Qua Non Weingut. Der Rarheit entsprechend sind auch die Preise für eine Flasche Wein nicht unbedingt auf Niveau der Portokasse. Raffinierterweise werden aber einige ausgesuchte Tropfen auch im Offenausschank serviert, so dass sogar Wenigtrinker wie wir mal ein Glas einer speziellen Sorte einschenken lassen können. Zum Wagyu sollte man sich das Angebot nicht entgehen lassen! Na dann sehr zum Wohl! Die Spa Cottages Als Liebhaber von privaten Spas konnten wir uns natürlich den Besuch eines asiatischen Spa-Cottages nicht entgehen lassen! Die 70 m2 grossen «Cottages» sind ausgestattet mit Whirlpool, Kneippbrunnen, Sauna oder Dampfbad, Fussbecken und einer Ruhezone mit Wasserbett. Während zwei Stunden geniesst man darin Privatsphäre in fernöstlichem Ambiente. Private Spa Cottage Zwei weitere Highlights im «Sparkling Spa» – wie der Wellness-Bereich genannt wird – bilden der Infinity-Pool aus schwarzem Naturstein und tempelartiger Säulenstruktur, von welchem man einen wunderbaren Blick auf den See geniesst und der tibetisch inspirierte Ruheraum. Wunderbar! Tibetischer Ruheraum im Sparkling Spa Unser Dank geht an… Herzlichen Dank an Direktor Peter Kämpfer für die grosszügige Einladung und die unterhaltsame Hotelführung wie auch an Nadine Kämpfer, Leiterin Marketing, für die perfekte Organisation! Ausserdem ein grosses Dankeschön dem ganzen Service-Team für die Gastfreundschaft und Cornelia Neefe, Chef de Service im Park Grill, und ihrem umsichtigen Team für den tollen Service. ## ebookers.ch mit Cash-Back Treueprogramm BONUS+ Quelle: https://reisememo.ch/review/ebookers-lanciert-ein-eigenes-treueprogramm ebookers legt jetzt auch noch ein Treueprogramm auf. Es hört auf den einfachen Namen «BONUS+». Braucht es das wirklich, nachdem ich schon Meilen, Cumulus Punkte und Märkli sammle? Doch während Treueprogramme im Detailhandel schon etabliert sind, gibt es in der Reisebranche offenbar noch Nachholbedarf. Zumindest findet das ebookers.ch – weshalb sie mit ebookers BONUS+ als erstes Online Reisebüro ein eigenes, innovatives Angebot entwickelten. Denn Flugmeilen und Hotel Punktesysteme sind im Reisemarkt beliebt und etabliert, aber bei Reisebüros (ob im Internet oder um die Ecke) wird damit Neuland betreten. ebookers BONUS+ Im August 2014 lancierte ebookers sein neues Treueprogramm ebookers BONUS+. ebookers.ch Website mit BONUS+ Treueprogramm Speziell daran ist, dass man beim Internet-Reisebüro von einem attraktiven Cashback-System profitiert und zwar folgendermassen: Je nach Online-Buchung (Hotel, Flug, Mietwagen) werden zwischen 1-3% des Preises auf das Treuekonto gutgeschrieben. Das gesammelte Guthaben kann bei der nächsten Reise eingelöst werden. Und bei mobiler Buchung über die ebookers App erhält man bis zu 5% Rabatt! Zudem profitiert man als Mitglied nicht nur vom erwähnten Cashback-System, sondern – je nach Mitgliederstatus (Gold oder Platinum) – auch von Sonderleistungen wie kostenlosen Zimmer-Upgrades, Gratis-WLAN und weiteren Extras. In ausgewählten BONUS+ Hotels kommen noch weitere Annehmlichkeiten hinzu wie etwa Spa-Anwendungen, Frühstück oder eine Flasche Champagner auf dem Zimmer. Die BONUS+ Leistungen im Überblick VORTEILE SILVER(sofort) GOLD(5+ Nächte) PLATINUM(14+ Nächte) Mit Ihrer Reise bis zu 5% Guthaben* verdienen ok ok ok Priority-Service-Hotline ok ok ok Keine Datumsbeschränkungen beim Einlösen ok ok ok Vielfliegermeilen zusätzlich zu BONUS+ Guthaben verdienen ok ok ok Vorteile im Hotel: kostenlose Extras wie Frühstück, Getränke, Spa-Gutscheine und MEHR – ok ok Gepäckgebühren werden in BONUS+ erstattet – ok ok WLAN auf Reisen wird in BONUS+ erstattet – ok ok Kostenlose Zimmerupgrades bei teilnehmenden Hotels (je nach Verfügbarkeit) – – ok Happiness-Versprechen – – ok ebookers BONUS+ auf Erfolgskurs Dass die Schweizer eine Affinität für Treueprogramme haben, war aufgrund einer Studie bekannt, die ebookers im Sommer 2014 durchführte. Dass sich jedoch nach nur fünf Wochen bereits 17‘000 Kunden registrierten, zeigt eindrücklich, dass das Programm in der Schweiz auf breite Akzeptanz stösst. Denn täglich kommen weitere 500 Registrierungen dazu! Bares Geld verdienen mit dem ebookers BONUS+ Treueprogramm Für unsere nächsten Ferien werden wir das Bonusprogramm selber testen und schauen, ob es tatsächlich so benutzerfreundlich ist wie versprochen und wir einen günstigen Flug ergattern können. Flugmeilen einzulösen ist nämlich vergleichsweise recht umständlich… ## Thai Food Market im Marriott Zürich Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/thai-food-market-zuerich-marriott-hotel Im Marriott Zürich fand erstmals der «Thai Food Market» statt: Der Ballsaal wurde in einen thailändischen Markt umfunktioniert mit allerlei Food-Ständen, «gespiesen» vom hauseigenen Thai-Restaurant White Elephant. Die Tische waren an allen 5 Tagen praktisch ausgebucht… Vom 8. bis 12. Oktober hiess es im Marriott Zürich «Sawasdee Kah!». Im Millenium Ballsaal wurden die Besucher nach Thailand entführt. Aber nicht etwa in ein gekünsteltes Restaurant, sondern in einen «waschechten» Thai-Market mit zahlreichen Ständen und den üblichen Plastikhockern um die kleinen Tische herum. Frisch eingeflogen aus Bangkok! Köchin beim Live-Cooking Hinter den Suppentöpfen und sonstigem Kochgeschirr standen beim «Live-Cooking» die erfahrenen Köche des White Elephant, dem Thai-Restaurant des Marriotts, seines Zeichens zweitältestes Thai-Restaurant Zürichs! Die gesamte Küchenbrigade und das Servierpersonal stammt aus Thailand, wurde an diesem Grossanlass aber zusätzlich vom Personal des Schweizer Restaurants des Marriots unterstützt. Stilecht gewandet in traditionelle Thai-Kleider… Live-Cooking an zahlreichen Food-Ständen Auswahl gab es mehr als einer allein essen und trinken kann und so war also eine weise Wahl angesagt. Es gab einzelne Stände für Getränke, Salate, Vorspeisen, Suppen, Vegi, Fisch & Fleisch/Poulet, Fleischspiesse, Nudeln, Reis in allen Variationen und Desserts. Köchin am Suppenbuffet und weitere Essstände Dazu kam ein Stand des Thai-Zutatenlieferanten George Weiss Lebensmittel AG und ein weiterer mit käuflichen Thai-Souvenirs. Und ein Stand für Dart: Wer sich guter Treffergenauigkeit erfreute, konnte sich hier den einen oder andern Free-Drink erwerfen. Platzende Ballone und ein freudiges Jauchzen des betreuenden Mitarbeiters liessen den ganzen Markt wissen, wenn wieder jemand getroffen hatte ;-) Thai-Style: Keine Messer, aber Plastikhocker Das Personal übt sich in der legendären Thai-Freundlichkeit: An allen Ständen wird man mit einem breiten Lächeln begrüsst und in die angebotenen Spezialitäten eingeweiht. Inklusive Tipps, welche die besonders schärfste Sauce sei. Der geneigte Thai-Gourmet weiss natürlich, jedenfalls wenn er aus der Schweiz stammt, dass er diesen Tipp am besten mit einem ebenso freundlichen Lächeln quittiert und dann bestenfalls in homöopathischen Dosen zulangt, um das Gesicht nicht zu verlieren. Die Ware ist normalerweise heiss genug! Die ausgestellten feuerroten Paprikaschoten liessen jedenfalls nichts anderes erwarten… Gedämpfte Muscheln an roter Curry Paste und marinierte Pouletstücke im Pandanusblatt gebacken Die Muscheln sahen nicht nur vielversprechend aus, sie schmeckten auch so! Und das Poulet war sehr schmackhaft mariniert. Gut gemacht! Food & Beverage Direktor Daniel Zygmunt empfiehlt nach dem Singha Bier einen Riesling vom Schloss Lieser (erhältlich bei Thomas Haag). Zur Schärfe des Essens passt er mit seinem fruchtigen Bouquet und einem Anflug von Süssigkeit tatsächlich recht gut! Eine kleine Band gibt stilechte Thai-Musik zum Besten. Die Gesangseinlagen wirken leicht westlich angehaucht, während es zu den Tanzeinlagen ans Eingemachte geht: Das muss man jetzt echt mögen, erinnert es doch an die Bars in Thailand, die man wegen der Musik nach 1-2 Drinks relativ gern bereits wieder verlässt… Vielleicht hätte ich damals in Thailand einfach doch den einen oder andern Mai Thai mehr trinken sollen, dann wär’s wohl auch gegangen? Empfehlenswerte Desserts Wer wie ich routinemässig zum Schluss das Süsse weglässt, um mehr Sonstiges beigen zu können – oder weniger ins Training zu müssen, der sollte sich trotzdem ausnahmsweise am Dessertbuffet laben: Nicht nur ist das Süsse nicht gar so süss wie sagen wir mal in der Türkei, es ist auch gespickt mit exotischen und schmackhaften Drachenfrüchten und ihren kunterbunten Artgenossen. Lychees, Passionsfrucht und Drachenfrucht Der Thai Food Market war ein für Zürich spezielles Erlebnis. Hoffen wir, dass der Event auch für die Organisatoren ein Erfolg war, damit wir auch nächstes Jahr wieder einen kleinen «Abstecher» nach Bangkok machen können! Herzlichen Dank ans Marriott Zürich für die grosszügige Einladung und an Primcom für’s vermitteln des Anlasses! ## Mit der Twisper-App am Film Festival Zürich Quelle: https://reisememo.ch/review/twisper-app-zuerich Twisper ist ein deutsches Startup mit einem interessanten Mix von Reiseführer und Fotobuch mit social Check-In Funktion, etwas von Foursquare und Facebook und Yelp oder so. Wir haben anlässlich des Zürich Film Festival ein bisschen getestet… Twisper wurde in Berlin gegründet mit dem Ziel, passionierten Reisenden die Möglichkeit zu geben, ihr Wissen über die besten Tipps einer Destination weiterzugeben. Hinter dem Projekt steht unter anderem der Schweizer Internetunternehmer Thomas Sterchi, seines Zeichens Gründer der führenden Stellenbörse jobs.ch. Für Reiseblogger müsste Twisper ein gefundenes Fressen sein, kann man hier doch «Notizen» zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten hinterlegen, die später allenfalls in einem Blogartikel zusammenkommen. Oder in einem Mini-Guide auf Twisper selber. Genau diese Möglichkeiten wollte Twisper uns testen lassen und damit wir auch ordentlich was erleben, überreichten sie uns ohne grosses Federlesen einen Filmpass für das Zürcher Film Festival. Sehr aufmerksam ;-) Danke für den Festivalpass! Die Twisper-App Ein Glück für Twisper, ist die Schweiz ein iPhone-Land, denn ihre App wurde offensichtlich zuerst für iPhones entwickelt und erst dann für Android portiert. Die Funktionen und die Stabilität sind auf iOS eindeutig besser als auf Android, wo die App erst im Beta-Stadium vorliegt. Mein Twisper Benutzerprofil und Reiseführer von Matthias Berchtold Locations wie Restaurants, Bars oder Hotels werden mit einem kurzen Beschrieb und Fotos präsentiert. Ersichtlich ist auch, wieviele andere Nutzer eine Bewertung hilfreich fanden. In den Profileinstellungen sieht man seine Favoriten und die Reiseexperten, denen man folgt. Wir mögen jetzt nicht die allergeübtesten iPhone-Nutzer sein, aber leider haben wir es noch nicht geschafft, einen Reiseführer anzulegen. Wir werden uns wohl noch etwas gedulden müssen, bis die App weiterentwickelt wurde. Am Zürich Film Festival Das 10. Zürcher Film Festival präsentierte sich prominent in einem riesigen Festivalzentrum auf der Sechseläutenwiese beim Bellevue. Hier gab es neben den Tickets und dem Catering von Hiltl auch die Vorfahrt für Sponsor Audi zum berühmten grünen Teppich. Festivalzentrum auf der Sechseläutenwiese beim Bellevue Als sich der Rummel und die Kerle mit den grossen Kameras verzogen hatten, schlich ich mich mit meinem Handy auch noch auf den grünen Teppich und bat das attraktive Festivalpersonal doch auch mal heiss zu posieren ;-) Danke Manuela und Alexi für’s posieren. Sehr gekonnt ;-) Zürich ist bekanntlich eine der kleinsten Weltstädte. Entsprechend findet hier alles auf recht engem Raum statt und so verwundert es nur den Touristen; Fachleute wissen: In Zürich fährt das Tram über den grünen Teppich und demzufolge sollte Obacht geben, wer die Vorführung nach dem Gang über den grünen Teppich tatsächlich erleben will… Tram der VBZ auf dem grünen Teppich Auch noch einen prominenten Auftritt hat sich Audi gesichert: Ihre Limousine machte sich auf und neben dem grünen Teppich ausgezeichnet! Audi als Sponsor der Limousinen Weitere Impressionen vom Bellevue Zürich: Audi als Sponsor der Limousinen Festivalzentrum auf der Sechseläutenwiese beim Bellevue ## Mit den Jungs unterwegs in Edinburg Quelle: https://reisememo.ch/schottland/jungsausflug-edinburg Nach etlichem drängeln, wie’s die Jungs halt so haben, bequemte sich Phoudy doch noch, den diesjährigen Jungsausflug zu organisieren. In einem ausgeklügelten Auswahlverfahren wurde dieses Mal Edinburg zur Destination unserer üblichen Städtereise erkoren. Das raffinierte Auswahlsystem war nötig geworden, weil erstens so viele Jungs dreinschnurren, zweitens ihre Frauen auch noch ein Wörtchen mitzureden haben und aber vor allem, weil es früher einige Spezialisten gab, die zwar für eine Destination abstimmten, dann aber gar keine Zeit hatten dabeizusein. Super… Malerisches schottisches Edinburg Politisch leicht heikel mussten wir uns ausgerechnet das Wochenende aussuchen, an dem die Schotten darüber abstimmten, ob sie weiterhin im Vereinigten Königreich verbleiben oder als Schotten unabhängig werden wollten. Wir waren also nicht sicher, ob easyJet uns in Schottland oder im Vereinigten Königreich absetzen würde. Die Landung ist aber trotzdem geglückt. Zum Glück! Eleganter fliegen mit der Super Constellation Und überhaupt musste es easyJet ab Basel sein, weil ein paar Jungs nicht so früh mit Swiss ab Zürich fliegen wollten. Also mussten die ganzen Kerle zuerst nach Basel gekarrt werden. Etwa 9 Stück. Weil Nick flog dann doch Swiss und Dan hatte noch die Einschulung seines Sohnes zu bewältigen und folgte später nach. Und Lou, Olivier und mir wurde das Ganze zu hektisch, also bequemten wir uns ins Bordrestaurant der SBB. So gemütlich! Wie Dan uns später in Edinburg in einer Bar fand, ist mir heute noch schleierhaft. Aber Phoudy fand den Weg aus Ko Pha Ngan im rot-chinesischen Meer ja auch schon ganz alleine zurück, nachdem wir ihn irgendwo im unwegsamen Busch verloren hatten… Wie dem auch sei, Edinburg ist ein übersichtliches Städtchen mit viel Kopfsteinpflaster, günstigen Taxis und viel Whisky-Tasting. Taxi in Tarnfarben Jungsausflug grau in grau, wie auf Facebook moniert wurde.Bunt-grobkariert ist eben nicht so unser Stil… Whisky machten wir denn standesgemäss auch gleich zur Priorität und fanden uns als Erstes im altehrwürdigen Scotch Whisky Excellence ein. Sinnigerweise muss man sich seinen Weg praktisch durch einen betörenden Whisky-Shop bahnen, um in die Tasting-Bar und das Amber Restaurant zu gelangen. Abendessen im Amber Restaurant (und Bar) Einmal zum Apéro an der Bar angelangt, befällt einen die Qual der Wahl: Soll Mann eines der ungezählten Biere versuchen oder doch gleich zum noch weniger gezählten Whisky greifen? Es gibt ja solchen, der einem zur Appetitanregung gereicht wird, den Isle of Jura zum Beispiel. Das war dann mein Ding, die Wahl der Jungs fiel gemischt aus. Auch gut. Fachmännische Bier- und Whisky-Degustation Praktischerweise ging es dann gleich nebenan im Restaurant weiter. Auch hier wurde ein schottisches Degustationsmenu gereicht. In nicht weniger als 5 Gängen. Angefangen mit den schottischen Tapas und ihren extravaganten Namen wie Haggis Bon Bons oder Potted Hough. Naja, wir fühlten uns schnell mal wie die Highlander und liessen dem Süppchen vom Cullen Skink zur Hauptspeise Castle of Mey Beef und West Coast Langoustines in Whisky Butter auf ihrem Rüebli-Rösti folgen (Carrot and Potato Cake). Wir lernten: Danach verdrücken die Grobkarierten noch ihre obligaten Oatcakes mit einer Selection von Iain Mellis Cheeses: Grimbister, Auld Reekie und Lanark Blue sind die markigen Namen des Käsesortiments. Und um dem Ganzen den abschliessenden Rahmen zu geben, wird noch eine Preserved Raspberry und Whisky Liqueur Ice Cream Bombe aufgetischt getopped mit einer Flake und Sugar Cone. Wohl bekomm’s! Zur allgemeinen Aufheiterung, sprich zum unregulierten Lärmpegel, gesellte sich zu unseren 11 Jungs auch noch ein Schottischer Jungsausflug mit etwa 16 Mann und nicht wenig Schlachtrufen. Ob sie nun Unionisten oder Separatisten waren oder ihre Kraftausdrücke eine sonstwie gelagerte Bewandtnis hatten, entging mir leider, da ich ja kein Wort verstand, weil des Hochschottischen nicht mächtig… An ihren Posturen konnte man immerhin erahnen, was es wohl heisst, wenn sie auf dem Fussballplatz die Flanken schottisch-halbhoch durch den Strafraum dreschen. Danke vielmal! Gotische St Giles‘ Kathedrale, wo John Knox zu predigen pflegte. Da hat einer tatsächlich die Eier, seine Karosse mitten in der Fussgängerzone abzustellen… Schloss von Edinburg während der Suche nach dem passenden Schlumy. Nach dem üblichen Schlumy ging es zurück in unsere Nobelloge. Edel logieren in den Old Town Chambers Reiseleiter Phoudy liess GAR nichts anbrennen und quartierte uns gleich um die Ecke vom Parlamentsgebäude in stylish renovierten Apartments ein, den Cheval Collection. In zwei Riesenwohnungen mit Galerie und allem Schnickschnack. Standesgemäss, würde ich meinen, nachdem er uns in New York ja unbedingt in der Stretch-Limo in die City fahren lassen musste… Elegant renovierte Old Town Chamber Apartments mitten in der Altstadt. Die zentrale Lage ist hervorragend, da lärmtechnisch doch halbwegs durch einen Innenhof geschützt. Naja, mit Betonung auf «halbwegs», denn wie die andern Nordlichter auch, haben die hier oben bekanntlich recht grosse Gläser und viel Durst, so dass es nachts am Wochenende zwischendurch doch recht scheppern konnte. Zumal wir an einer steilen Treppe wohnten… Jungs beim «Aufstieg» zum Hotel «Old Town Chambers» Die Apartments sind zwar mit Küchen und Esszonen ausgestattet. Wer aber wie wir für ein Wochenende nicht den Kühlschrank füllen mag, erhält um die Ecke im Café Nero seinen Frühstückskaffee und ein Brioche. Meine Empfehlung lautet allerdings, den Italiener links liegen zu lassen und stattdessen beim Franzosen von der Patisserie Valerie ein richtig deftiges schottisches Frühstück zu buchen. Das hilft gegen allfällige Alkoholüberbleibsel vom Vorabend und bringt einen locker durch den Tag! Herzhaftes schottisches Frühstück vom «Franzosen». Edinburgs Sehenswürdigkeiten Das weit herum sichtbare Schloss ist natürlich ein Must-See. Zumal sich an der Royal Mile bis zum Schloss allerlei Kuriositäten aneinanderreihen. Und da meine ich noch nicht mal die strammen Herren mit den karierten Röcken, sondern die Jungs mit den kurzen Hosen… Weiter sehenswert ist Rose Street, eine nach den Plänen von James Craig im Jahre 1767 im Schachbrettmuster angelegte Strassenkombination mit separaten Erschliessungsstrassen. Heute reihen sich hier zuerst Geschäfte und dann weiter unten Restaurants aneinander. Je nachdem von welcher Seite man herkommt… Rose Street nach den Plänen von James Clark Wer dann mal eine Pause braucht, taucht in der George Street, einer Parallelstrasse zur Rose Street, ein ins Tigerlily, einem stylish rosa herausgeputzten Laden. Abends sind die Tische vornehmlich von Damen besetzt. Wahrscheinlich wegen der angenehmen Lilatöne? Aber wahrscheinlich geht der Trick so: Man nehme viel rosa und lila, um die holde Weiblichkeit anzuziehen; hat sich das einmal rumgesprochen, kommen die Jungs dann ganz von selbst (trotzdem). Neben Restaurant und Bar gibt’s auch noch 33 elegante Suiten und Zimmer. Nochmal mit genügend Lila für die das mögen. Nobel-lila Atmosphäre im Tigerlily Abends vornehmlich von Damen belegt. Auch sehenswert, vor allem für Anhänger der Queen und Sir Sean Connery – oder Architekturfreaks wie uns – ist die Residenz der Queen, der Holyroodhouse Palast und besonders die angrenzende Ruine der Holyrood Abbey von 1128. Im 18. Jahrhundert wurde sie zum Kanonenfutter der Engländer und hält seither als ungewöhnliches Fotomotiv her. Auch noch schick! Ruine der Holyrood Abbey Dan und Lou gefällt’s! Bis man sich allerdings bis zur spektakulären Ruine vorgetastet hat, heisst es den Weg durch den riesigen royalen Palast mit allerlei Gemächern der Queen hinter die Füsse zu kriegen. Und eben, in der Grossen Galerie wurde Sean Connery zum Sir geschlagen! Oder werden Ritter geschlagen und Sirs ernannt? #wieauchimmer Auch einen Ausflug ins Hafenquartier sollte Mann sich allenfalls reinziehen. Per Taxi oder so wie wir, chauffiert per Nick’s Mercedes-Luxuskarosse und navigiert von Pädu mit einem iPhone ohne Batterie und behelfsmässig meinem Android zwar mit Batterie aber ohne Datenroaming. Nick souverän im Edinburger Linksverkehr Wir haben es natürlich trotzdem souverän gefunden und den Sonnenuntergang pünktlich mitgeschnitten. Und zum Apéro im Loch Fyne gleich auch noch ein paar Austern verdrückt oder besser verschlürft. Mann gönnt sich ja sonst nichts… Und zum guten Schluss Einen guten Rückflug mitenand! Ein weiterer lässiger «Jungsausflug» war das verlängerte Wochenende in Sofia, Bulgarien. Hier geht’s zu meinem Bericht oder zu weiteren Städtereisetipps. ## Romantisches Son Penya Petit Hotel in Mallorca Quelle: https://reisememo.ch/spanien/mallorca/son-penya-petit-hotel-mallorca Nur wenige Kilometer vom Dorf Sant Llorenc im Nordosten Mallorcas haben wir ein kleines Juwel von einem Boutique Hotel entdeckt! Das stilvolle Fincahotel Son Penya ist von Oliven-, Mandel-, Zitronen- und Johannesbrotbäumen umgeben und ist die beste Bleibe für Ruhesuchende und Naturliebhaber! Fernab von der touristischen Seite der Baleareninsel scheint hier auf dem riesigen Anwesen der Finca Son Penya die Zeit stehen geblieben. Gemütliche Outdoor Lounge Wie eine kleine Oase wirkt das inhabergeführte 4-Sterne Landhotel. Man fühlt sich auf Anhieb wohl und spürt instinktiv: Man ist angekommen im Paradies, wo man die Seele so richtig baumeln lassen kann, die Schafe grasen sieht, abends mit dem Zirpen der Grillen einschläft und am nächsten Morgen beim Erwachen das Krähen des Hahns in der Ferne hört. Idylle pur! Idylle pur! Son Penya Petit Hotel Mallorca Aus alten Häusern, vor Jahren zur Viehzucht genutzt, hat der mallorquinische Stararchitekt und Designer Toni Esteva eine kleine Oase mit 12 exklusiven Zimmern geschaffen. Die Finca in der Dämmerung Die Finca verzaubert seine Gäste nur schon durch die wunderschöne Aussenanlage mit Pool, Himmelbetten und einem gepflegten Garten. Zudem ist der Ausblick auf die umliegenden Felder und Wälder grandios! Wunderbare Anlage mit Olivenbäumen und Gärten Und auch die stimmungsvolle Architektur, eine Kombination von rustikalem Ambiente mit elegantem Design, bietet die passende Kulisse für einen romantischen Urlaub… Stilvolles Intérieur Im öffentlichen Bereich findet man einen kleinen Salon mit Kamin, ein «Wohnzimmer» mit einer Sofa-Terrasse und Internetecke sowie einer Bibliothek und einem Leseraum. Bibliothek mit Gallerie Aber eigentlich spielt sich das Leben während den Sommermonaten je eh im Freien ab; entweder am Pool, im Gartenrestaurant oder auf der privaten Terrasse der Hotelzimmer. Lounge mit Ausblick Gastgeber dieses idyllischen Ortes sind Aina und Gabriel Massanet. Zusammen mit Sohn Xavi kümmern Sie sich höchst persönlich um das Wohl der Gäste. Es kommt daher nicht von ungefähr, dass einem das Frühstück vom Chef serviert wird. Wie uns Gabriel in einem Interview erklärt hat, will er das ganz bewusst so haben. Denn nur so könne er seine Gäste kennenlernen und spüren, was der Gast wünscht. Gabriel ist recht versiert mit Deutsch. Mit Deutscher und Schweizer Kundschaft kommuniziert aber meistens die in Mallorca aufgewachsene Deutsche Sonia Cordes. Sprachlich bieten sich also auch keine Hürden, hier kommt einem gar nichts Spanisch vor… Die Zimmer und Suiten Die Finca zählt insgesamt 12 exklusive Zimmer; 6 Doppelzimmer und 6 Junior Suiten, die alle hell, stilvoll und puristisch eingerichtet sind und über eine hochwertige Ausstattung inklusive Bad mit Jacuzzi(!) verfügen. Ok, in den Sommermonaten wird diese vermutlich selten benützt, aber im Zimmer macht sie sich irgendwie trotzdem gut! Doppelzimmer mit Jacuzzi Die Juniorsuiten haben nebst dem Schlafzimmer noch einen separaten Wohnbereich. Jedes Zimmer hat seine eigene Terrasse mit Sonnenliegen, wodurch man auch seine Privatspähre geniessen kann. Blick ins Zimmer von der privaten Terrasse aus Mit viel Liebe zum Detail wurde die Finca eingerichtet. Klein, aber fein – eine echte Perle! Schöner Essen im hoteleigenen Restaurant Für das leibliche Wohl sorgt das kleine Restaurant mit Köstlichkeiten aus der mediterranen Küche und mallorquinischen Produkten. Die verwendeten Zutaten stammen aus der Region und teilweise sogar aus dem eigenen Garten mit biologischem Anbau. Aber vor allem lässt es sich in dieser wunderbaren Ambiance einfach himmlisch geniessen! Gartenrestaurant mit Ambiance Auch das Frühstück hat uns überzeugt! Ein vielfältiges, kontinentales Buffet mit regionalen Leckerbissen (der Jamon Iberico war spitze!). Die Eierspeisen werden auf Bestellung frisch zubereitet. Und auch noch schön: Der Latte Macchiato ist nicht so riesig wie bei uns… Frühstück im Paradies Wellness Erholung für Körper und Seele bietet auch der kleine, aber schöne Wellness-Bereich mit beheiztem Innenpool, Sauna, türkischem Dampfbad und einem Entspannungsraum. Natürlich werden auch Massagen oder Beauty-Behandlungen angeboten. Da während unseres Aufenthaltes herrlich sommerliches Wetter (bei 30 Grad) herrschte, haben wir den Wellnessbereich ausgelassen. Zu schön war es, im Garten oder am Pool zu liegen… Innenpool im Spa Golfplätze im Nordosten Mallorcas In der Nähe des Son Penya Hotels befinden sich drei wunderbare Golfplätze: Pula Golf, Capdepera Golf und Canyamel Golf. Das Hotel bietet seinen Gästen ermässigte Green-Fees und übernimmt auch die Reservation der T-Time. Über die erwähnten Golfplätze und wie es uns dort ergangen ist, haben wir in einem separaten Bericht festgehalten. Canyamel Golf ## Golferlebnisse und Golfschläger buchen bei enjoygolf.eu Quelle: https://reisememo.ch/review/golfreisen-buchen-enjoygolf Nach diesem kühlen und nassen Sommer entschieden wir kurzfristig, dem miesen Wetter zu entfliehen, um doch noch unseren Golfswing zu beüben. Unsere Wahl fiel diesmal auf Mallorca. Denn die grösste Insel Spaniens ist nicht nur wettersicher und innert weniger Flugstunden zu erreichen, sie bietet auch spektakuläre Golfplätze! Jetzt aber noch kurzfristig alles organisieren?! enjoygolf.eu macht’s möglich… Als digitale Nomaden wird bei uns natürlich so ziemlich alles online abgewickelt. Nachdem wir Flug und Hotel gebucht hatten, ging es noch darum, auf schönen Plätzen die Tee-Time zu reservieren. Dabei sind wir auf das umfangreiche Portal von Enjoygolf.eu gestossen. Enjoygolf.eu ist der Anbieter aussergewöhnlicher Golferlebnisse im Internet. Das Unternehmen fokussiert sich auf verschiedene Produktkategorien: Tee-Time Buchung Über enjoygolf.eu gelangt man auf die startzeiten.de, worauf man umfangreiche und nützliche Detailinformationen über die Golfplätze auf der Insel findet. Jetzt nur noch rasch entscheiden, wann man welchen Platz spielen will und schon kann’s losgehen. Zum Beispiel auf dem abwechslungsreichen Canyamel Golfplatz. Terrassierter Fairway des Par-3 Loches 14 in Canyamel Golf Über das Portal gibt man alle nötigen Informationen wie Wunschdatum und Zeit, Anzahl Spieler und die Handicaps ein. Und schwups – werden im Hintergrund die Tee-Times gebucht. Dieser schnelle und kompetente Service hilft nicht nur Zeit, sondern auch Geld sparen, weil sie die Green-Fee zu Sonderkonditionen anbieten. U.a. hier – auf dem Son Servera Golfplatz. Son Servera Golfplatz mit gewundenem Fairway Und hier geht’s zu unserem vollständigen Golfbericht (inklusive Bilder) über die Plätze, die wir gespielt haben. Golfschläger Vermietung Mal ehrlich, wenn man nur gerade für ein paar Tage verreist und 2-3 mal Golf spielt, ist es äusserst aufwendig, das ganze Golf-Equipment mitzuschleppen. Denn nebst den Strapazen der Beförderung von Koffer und Golfbag fallen ja auch noch Transportkosten an, bei SWISS pro Bag ca. CHF 60.- pro Weg. Und zudem muss der Golfbag am Sondergepäckschalter für Sperrgut abgegeben bzw. dann wieder abgeholt werden. Golfclubrenting hat direkt neben dem Flughafen Son San Juan in Palma de Mallorca seinen ersten Golfschlägerverleih eröffnet. Namhafte Marken wie Nike, Taylormade sowie Callaway stehen zu günstigen Konditionen zur Auswahl. Schläger für Damen und Herren, Linkshändersets (extra für Walter…) sowie Schläger mit unterschiedlichem Flex. Walter mit seinem gemieteten Driver – eine heisse Sache… nicht? Die Reservierung kann online in nur drei Schritten erfolgen. Reisedatum, Schlägerlänge und Händigkeit angeben, den entsprechenden Satz Golfschläger auswählen, Adresse eingeben und fertig ist die Buchung! Das Büro von Golfclubrenting ist nur gerade 5 Autominuten, direkt neben dem Flughafen von Palma entfernt und kinderleicht zu finden (selbstverständlich wird einem mit der Buchungsbestätigung ein detaillierter Anfahrtsplan mitgeschickt). So sieht’s im Büro von Golfschlägerverleih Mallorca aus Für einen Aufpreis von € 20 pro Set und Termin werden die Leihschläger zu einer vereinbarten Uhrzeit zum Flughafen gebracht und bei der Abreise wieder in Empfang genommen – falls man nicht selber rasch zum Golfclubrenting-Büro fahren will. Für uns hat sich der Service total bewährt ;-) Beim nächsten Mal gerne wieder! Über Enjoygolf.eu Enjoygolf mit Sitz in Palma de Mallorca wurde erst gerade dieses Jahr als Dachbranding der erwähnten Firmen gegründet. Über 20 Mitarbeiter arbeiten europaweit für das Unternehmen. Derzeit verfügt Enjoygolf mit seiner Golfacademy über 16 Destinationen europaweit. Im kommenden Jahr sind für den Golfschlägerverleih weitere vier Buchungszentralen geplant! Nebst Startzeiten und Golfschlägerverleih können auch Golfkurse über die Golf Academy gebucht werden. Zudem stehen Beratung und Verkauf von Hotelleistungen sowie alle weiteren Leistungen rund um den Golfurlaub im Vordergrund. Dieser Service wird nicht nur für Mallorca, sondern auch für die Region Gardasee, Teneriffa und Belek angeboten. ## Höhenwanderung im Hoch-Ybrig Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/hoch-ybrig-hoehenwanderung-skigebiet Für einmal haben wir an einem sonnigen Sonntag die Golfschuhe gegen Wanderschuhe eingetauscht und uns an einer kleinen Höhenwanderung im Hoch-Ybrig versucht. Hier unsere Entdeckungen… Die Hoch-Ybrig Region erfreut sich wegen seiner nahen Lage besonders bei Zürchern hoher Beliebtheit: Eine kleine Autostunde von Zürich entfernt, erstreckt sich ein passables Skigebiet über mehrere Hänge, so dass für nicht wenig Abwechslung gesorgt ist. Wir haben uns diesmal allerdings auf die grünen Wiesen gewagt und wollten sehen, wie uns die Höhenwanderung bekommt. Das wichtigste vorneweg: Wir haben unterwegs das Schweizer Nationalviech angetroffen, die Aussicht genossen und die leichte, 2.5 stündige Wanderung (knapp) heil überstanden. Und das geht so: Mit Auto oder ÖV (1 Stunde 50 ab Zürich) karrt man sich am besten zur Weglosen-Seebli Luftseilbahn und lässt sich zu deren Bergstation hieven. Von dort geht es hoch zur Klein Sternen Bergstation des Seebli-Sessellifts. Von hier ergibt sich erstmals ein Rundumpanorama. Wer über die Krete lugt sogar bis hinunter ins Muotathal. Auf einer leichten Höhenwanderung geht es der Krete entlang rauf und runter zur Spirstock Berghütte. Die Wanderung ist Teil des Schwyzer Panoramawegs mit den Stationen Sattel Talstation Sattel-Mostelberg – Mostelberg – Mostelegg – Haggenegg – Holzegg – Ibergeregg Passhöhe – Sternenegg – Windegg – Spirstock – Sternen. Unterwegs ergeben sich attraktive Ausblicke auf den Vierwaldstättersee, den Stoos, die Rigi oder die Mythen. Unterwegs stellt sich einem ab und zu auch mal das Schweizer Nationaltier (Zitat SonntagsZeitung) in den Weg. Jetzt gilt es, sich furchtlos zwischen ihnen und dem Abgrund hindurchzuzwängen und sich die heisse Suppe im nächsten Bergrestaurant zu verdienen… Vom Spirstock Bergrestaurant bietet sich wieder ein eindrucksvoller Blick zurück auf das «Skigebiet» des Hoch-Ybrig. Umso dramatischer wirkt das Ganze, wenn vom Muotathal Wolken heraufziehen und sich der Krete entlang auftürmen… Bis hierher ist es eine leichte Wanderung von einer knappen Stunde (inklusive rumfotografiererei). Per Sessellift macht man es sich einfach und kehrt zur Luftseilbahn zurück. Wir hatten aber natürlich noch nicht genug. Deshalb machten wir uns entlang einer kleinen Bergkapelle zu Fuss an den Abstieg. Auch das üblicherweise eine leichte Wanderung. Aber eben… Diesen Sommer hatte es ja immer mal wieder geregnet, was den Boden stark aufgeweicht hatte. Dass die Kühe das im Griff haben, erahnt man an den Spuren. Ich allerdings mute meinen Wanderschuhen etwas zu viel Grip zu, so dass es mich an einer etwas steileren Stelle praktisch kopfüber in den Dreck spitzt! Boah! Nach einer längeren Schrecksekunde, einigem Durchatmen und Durchstrecken und Abwischen des gröbsten Schlamms kann es weitergehen. Bis zurück zur Luftseilbahn beruhige ich meinen Puls soweit, dass ich wieder cool-modul spielen kann und mit meinem verdreckten Outfit den Danger-Guy gebe. Quelle aventure! Im Hoch-Ybrig kann man übrigens auch im Winter herrlich wandern. Hier geht’s zu unserem Bericht über die Winterwanderung um den Seeblisee. Winterwaderweg beim Eblisee ## Abwechslungsreiche Golfplätze an der Ostküste Mallorcas Quelle: https://reisememo.ch/spanien/mallorca/golfplatz-mallorca-ostkueste Es kommt nicht von ungefähr, dass Mallorca eine der beliebtesten Golfdestinationen der Europäer ist: Die grösste Insel Spaniens ist wettersicher, innert weniger Flugstunden zu erreichen und bietet spektakuläre Golfplätze. Wir haben uns diesmal im Nordosten umgesehen… … aber natürlich auch einen Abstecher nach Palma gemacht. Die beliebteste Insel der Balearen bietet also auch an «golffreien» Tagen so einiges, um seinen Urlaub zu geniessen. Die pulsierende Hauptstadt, malerische Landschaften, pittoreske Fischerdörfchen und traumhafte Strände und Buchten sind ein eigentliches Wahnsinnsangebot! Und den Ballermann gäbe es ja auch noch… Bei unserem neusten Kurztrip übten wir unseren Swing im Osten der Insel Mallorca und zwar auf folgenden Golfplätzen: Abwechslungsreicher Canyamel Golfplatz Der Golfplatz Canyamel Golf mit seinen 6.000 m Länge ist spannend und anspruchsvoll! Die Anlage (Par 73) beginnt eigentlich im spektakulär gelegenen Clubhaus: Ein sehr stilvolles, in weiss und blau gehaltenes Restaurant mit Terrasse und herrlichem Ausblick lässt einen schon mal in Ehrfurcht erstarren. Aber klar, Kopf hoch, Brust raus, Golfhandschuh an und nichts anmerken lassen! Terrasse des Clubhaus Canyamel Golf Geneigte Golfer fragen sich schnell mal, warum das Logo des Golfclubs eine Schildkröte beinhaltet: Anscheinend soll man auf dem Platz regelmässig echten Schildkröten begegnen. Nicht diesmal allerdings… wir sahen nur die Schildkröte, die als Bronzeskulptur beim Eingang zur Golfanlage steht. Wie dem auch sei, Golfarchitekt José Gancedo hat die Löcher 1988 schön in die Landschaft eingebettet: Hügelige und weitläufige Fairways kombiniert mit ihren Sandbunkern erfordern ein durchdachtes Spiel. Das ist nicht gerade meine Welt, wie man weiss. Ich haue ja wie im richtigen Leben lieber erst mal drauf, bevor ich überlege… Terrassierter Fairway des Par-3 Loches 14 in Canyamel Golf Während die ersten 9 Löcher hügelig sind, liegen die Back 9 im etwas längeren und flacheren zweiten Teil, der sich abwechslungsreich durch einiges an Baumbestand windet. Olivenbaum und Bunker in Canyamel Da der Platz nicht allzu weit vom Meer entfernt ist, offenbaren einige Spielbahnen eine grossartige und natürlich ablenkende Aussicht auf das Mittelmeer. Aber hey, es wäre ja sonst zu einfach… #nicht Parcours des Canyamel Golfplatzes Das Ende des flacheren zweiten Teils hat es aber dann doch noch in sich: Das spektakuläre Loch 18 führt zurück zum Clubhaus. Vor versammelter Zuschauerkulisse gilt es hier, ein Par 3 von 160 Metern Länge bergauf zu bewältigen und im dreifach stark abgestuften Green einzulochen. Nicht wenig tückisch… Loch 18: Ich war mit dem ersten Schlag auf dem Green, aber dann… Schön eingewachsener Son Servera Golf Der Golfplatz Son Servera ist der zweitälteste Golfkurs auf Mallorca. Er wurde bereits 1967 eröffnet und von John Harris entworfen. Von Bergen umgeben liegt er versteckt im ruhigen Hinterland der Costa de los Pinos. Son Servera Golfplatz mit gewundenem Fairway Angelegt zwischen den mit Pinien bewachsenen Bergen wirkt der Platz sehr idyllisch und man geniesst – wenn Mann sich denn ablenken lässt – einen grandiosen Blick auf die Bucht von Levante. Ausblick auf die Bucht von Levante Der Platz wurde erst im Jahre 2012 von 9 auf 18 Löcher erweitert. Allerdings erkennt man kaum, welches die alten Bahnen sind, da sie gekonnt in den neuen Golfkurs integriert wurden. Dennoch fehlt der Anlage ein wenig der Glanz, das Clubhaus ist jetzt nicht mehr gerade das Modernste seiner Art. Aber für einen leckeren Boccadillo mit «Jamon y Queso» ist es natürlich alleweil gut genug… Brunnen und Green des Son Servera Golf Capdepera Golf und sein Restaurant… Der von Dan Maples entworfene Golfplatz Capdepera Golf ist eher flach gehalten. Erst auf den letzten Spielbahnen, wo Mann schon etwas in den Seilen hängt, dafür einen traumhaften Blick ins Tal geniesst, steigt der Platz abrupt bergig an. Capdepera Golfplatz Die sechs künstlich angelegten Seen entlang der Fairways sowie die sehr gut gepflegten Greens machen das Golfspielen in Capdepera zu einem Golferlebnis der besonderen Art. Wegen der allfälligen Hitze empfehlen wir trotz aller Fitness schnell mal einen Golfcart! Green von Loch 17 Auch hier hat uns das Clubhaus im Stil einer mallorquinischen Finca sehr gut gefallen! Clubhaus Capdepera Golf Und Loch 19 bzw. das Restaurant Roca Viva ist für seine Spitzengastronomie bekannt. Restaurant Capdepera Golf Oder wie wär’s mal nach vollbrachter Runde mit ein paar frittierten Meeresviechern zum Bier? Wohlverdiente Tapas und Bier nach 18-Löchern Golf Gegen Ende August ist man nach der Hauptferienzeit unterwegs und vor der Golfer Hochsaison… Übernachtet haben wir im Son Penya Hotel. Mehr über dieses romantische Boutique Hotel erfährst du in diesem Bericht. Ein weiteres empfehlenswertes Hotel im Südosten der Insel ist das Cal Reiet Boutique Hotel. Die Golfsets haben wir übrigens nicht mitgenommen, sondern wir haben sie bei enjoygolf.eu (hier geht’s zu unserem Review) gemietet. Im Nordosten Mallorcas auch noch empfohlen wird der Golfclub Alcanada. Den testen wir dann nächstes Mal, weil, wir waren nicht das letzte Mal in Mallorca! ## Kameratest – ELMO QBiC MS-1 Superweitwinkel Video Kamera Quelle: https://reisememo.ch/review/kameratest-qbic-superweitwinkel-video-kamera Auf Einladung der japanischen ELMO testete ich ihre neue Superweitwinkelkamera QBiC MS-1. Hier mein kleiner Erfahrungsbericht: Superweitwinkelkamera QBiC MS-1 Ähnlich wie die GoPro kommt die QBiC MS-1 in besserer Streichholzschachtelgrösse daher. Sie ist etwas hübscher anzusehen in ihrem Perlmuttweiss und das rundliche 185-Grad Superweitwinkelobjektiv erinnert an ein Astronautenvisier. Praktischerweise wird eine Schutzhaube für die Linse mitgeliefert, damit keine Kratzer entstehen. Detailaufnahme der QBiC MS-1 von Elmo Zwei Mikrofone auf der Vorderseite versorgen den Film auch gleich mit der entsprechenden Geräuschkulisse. Steuerung via Smartphone Und wie bei der GoPro verlässt man sich für Displayfunktionalität auf sein Smartphone und eine per WLAN verbundene Android- oder iOS-App. Nahaufnahme mit der QBiC MS-1 mit der Weitwinkelverzerrung Für eine neue Kamera ist der App-Funktionsumfang schon recht gross. Damit lassen sich drei Weitwinkelstufen einstellen zwischen 185 und 135 Grad und so fotografieren und filmen. Auf der Kamera selbst sind für die wichtigsten Funktionen aber auch Tasten angebracht, so dass man zur Not auch mal ohne Smartphone fotografieren oder filmen kann. Man kann so natürlich den Ausschnitt nicht kontrollieren, aber bei einem Winkel von 185 Grad ist ja auch so ziemlich alles drauf, was man auch als Mensch im Gesichtsfeld hat. Die Bedienung der Kamera ist intuitiv einfach. Einzig das Passwort für die WLAN-Verbindung muss Mann aus der mikroskopisch kleinen Anleitung hervorklauben. Dafür ist das kleine Büchlein kaum grösser als die Kamera selbst… Anleitungsbüchlein mit mikroskopisch kleiner Schrift Beim Einschalten der Kamera gibt sie lustige, japanisch anmutende Geräusche von sich, um auf ihren Betriebsstatus hinzuweisen. Da die Geräusche recht laut sind, habe ich sie in den Software-Einstellungen auf 10% heruntergesetzt. Eigenartigerweise war dann aber auf den Videos der Ton nur sehr schwach zu hören. Ob dies einen Zusammenhang hat, konnte ich in der kurzen Testzeit nicht prüfen. Ich stellte auf jeden Fall wieder auf volle Tonstärke, als ich meine kleinen Testvideos erstellte. Sicher ist sicher… Nützlich ist auf jeden Fall die Anti-Verzerrfunktion der Software: Bei den Weitwinkelaufnahmen der QBiC MS-1 zwischen 135 und 185 Grad entstehen an den Rändern starke Rundungen durch die runde Linse. Falls erwünscht, kann man diese von der Software korrigieren lassen. Bei der GoPro vermisst man diese Funktion und muss sie nachträglich via Zusatzsoftware wie Adobe Lightroom anwenden. Bei schwierigen Gegenlichtaufnahmen fühlen sich Kameras dieser Bauart schnell mal etwas unwohl. Aber sogar die Innenaufnahmen haben mich punkte Schärfe und Farbwiedergabe nicht überzeugt. Gegenlichtaufnahme mit der QBiC MS-1 Video im MPEG-Format Beim Testvideo überspiele ich zwar mit Musik, die Tonqualität ist aber nicht überzeugend. Zudem gibt es keinen Anschluss für ein externes Mikrofon, falls man auf gute Tonqualität angewiesen ist (Was man eigentlich bei fast allen Videos ist, ausser man vertont später separat). Im Lieferumfang ist auch ein Clip enthalten, womit man die Kamera an einem Smartphone befestigen kann. Es ist dann, als wäre die kleine Kamera an einem vergleichsweise überdimensionierten Bildschirm angeheftet. Folgende Kritikpunkte sollten die Elmo-Produktmanager allenfalls aufnehmen: Zähler für Fotos beginnt jedes Mal bei Null, wenn man die Kamera einschaltet (konfigurierbar?) Es gibt erst einen Halter für Smartphones, weitere werden folgen müssen Trotz Doppelmikrofon ist die Tonqualität nicht berauschend Es gibt keinen Windschutz für die Mikrofone, bei Wind rauscht es Die MicroSD Speicherkarte ist nur umständlich aus der vertieften Halterung zu entnehmen Fazit meines Kurztests – TL;DR Für rund CHF 300.- (€ 249) erhält man mit der QBiC MS-1 eine interessante Superweitwinkelkamera, die neuartige Winkel ermöglicht. Einfach auch, weil man sie irgendwo aufstellen kann und sie via Smartphone fernsteuert. Gegen die etwas teurere GoPro kommt die MS-1 aber nicht an, Bild- und Tonqualität (an der GoPro lässt sich ein externes Mikrofon anschliessen) sind weniger gut und es gibt das von der GoPro bekannte und sehr umfangreiche Halterungssystem nicht. Auf der Kameraunterseite findet sich zwar das standardmässige Gewinde für Stative, am besten behilft man sich aber mit dem GoPro-Sortiment an Halterungen, um die Kamera sinnvoll befestigen zu können. Danke an ELMO Deutschland, die mir diesen Test ermöglicht haben! Ich bin immer interessiert, mit welchen Neuentwicklungen ich allenfalls noch bessere Aufnahmen für unseren Reiseblog erstellen könnte ;-) Eine Liste der anderen Video-Reviews findet sich unter https://www.youtube.com/playlist?list=PLZzM0ujaNag3xZ9v-D3LO-ZaC7ii20a3t Denjenigen, die sich für Smartphone-Aufnahmen via ein spezialisiertes Foto-Objektiv interessieren, sei auch mal zur Canon QX10 geraten: Für CHF 169.- erhält man ein 10x Zoom 25-250mm mit 18 Mio. Pixel… Ich habe das Objektiv noch nicht selber getestet, der Ansatz scheint mir aber noch reizvoll! ## Ein Bijou aus Holz: Das IN LAIN Hotel Cadonau im Engadin Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/in-lain-hotel-cadonau-engadin Aus einem über 450-jährigen Engadiner Haus in Brail ist das «IN LAIN Hotel Cadonau» entstanden, ein Bijou von einem Hotel und gleichzeitig das Lebenswerk einer Familie, deren Talente sich seit vielen Generationen in idealer Weise ergänzen. Eine kurze Geschichte Hinter der Marke «IN LAIN» steht die Engadiner Familie Cadonau. Das 450 Jahre alte Engadinerhaus, das seit Generationen in Familienbesitz ist, beherbergte in den 60er Jahren einen kleinen Gastrobetrieb, der später aufgrund einer Erkrankung der Grossmutter aufgegeben werden musste. Enkel Dario fühlte sich aber schon von früh auf wohl in der Küche und hegte bereits in jungen Jahren die Vision, das brachliegende Restaurant wieder zum Leben zu erwecken. Aus der Vision wurde Wirklichkeit! Haupteingang und Start ins Erlebnis In Lain Das altehrwürdige Haus wurde aufwändig, stilgerecht und sanft renoviert und im Dezember 2010 beziehungsweise 2011 als IN LAIN Hotel Cadonau (Link zu booking.com) eröffnet. Schon bald kam auch die Zugehörigkeit zur exklusiven Hotelvereinigung «Relais & Châteaux«. Dario Cadonau ist Grand Chef Relais & Châteaux Von der ersten Entwurfszeichnung bis zum Tischgedeck ist alles aus einem Guss – geplant, entworfen und ausgeführt von der Familie Cadonau. Dario’s Bruder Marco ist Schreiner und Geschäftsführer der Holzmanufaktur IN LAIN, spezialisiert auf handgefertigte und massgeschneiderte Inneneinrichtungen und Möbel jeglicher Art. Der Begriff «in Lain» kommt übrigens aus dem Rätoromanischen und bedeutet «aus Holz«. Es kommt also nicht von ungefähr, dass Holz im Hotel Cadonau eine tragende Rolle spielt… Gastfreundschaft und Herzlichkeit vereint Die beiden Brüder gingen eine Symbiose aus Hotelkultur und Holzmanufaktur ein. Das Resultat: ein wunderschönes Boutique Hotel mit viel Holz und Ambiente. Absolut gelungen! IN LAIN Hotel Cadonau «Holz isch heimelig«. So lautete in meiner Kindheit ein Werbeslogan, den ich als Schreinerstochter öfters zu hören bekam. Als ich das IN LAIN Hotel betrat und den unverkennbaren Duft des Arvenholzes wahrnahm, kamen viele Kindheitserinnerungen hoch und mir wurde bewusst, wie viel Wahres in besagtem Werbeslogan lag. Und so wirkt sich auch die Atmosphäre im Hotel aus; natürlich, gastlich, gemütlich. Receptions-Theke mit kunstvollen Schnitzereien Im Haupthaus findet man die Lobby, drei Restaurants und drei Junior Suiten. Im neuen Hotel­ergänzungsbau stehen eine Kamin-Lounge mit Bar und 11 edle Suiten zur Verfügung. Lounge mit Bar Ein schöner Garten mit Bio-Teich und Sauna und eine Sonnenterrasse ergänzen das Angebot. Hier kann man einfach die Seele baumeln lassen und dabei die einmalige Bergkulisse des Nationalparks geniessen. Oder man nimmt ein Bad im Badebottich mit 38° warmem Arvenwasser, welches mit Arvenholz gewärmt wird. Absolute Entspannung ist garantiert! Bio-Sauna und Arven-Bottich im Garten Wer es lieber etwas kühler mag, schwimmt eine Runde im Bio-Schwimmteich. Das Wasser stammt aus der hoteleigenen Naturquelle. Natürlicher (und frischer) wird’s also nicht mehr… Ausspannen in der Engadiner Bergwelt Geführt wird das Hotel von Tamara & Dario Cadonau. Das junge und sympathische Gastgeberpaar kümmert sich persönlich und mit einer Herzlichkeit um seine Gäste, dass man sich hier auf Anhieb wohl fühlt. Dario und Tamara CadonauFoto © In Lain Hotel Cadonau Fairerweise muss man zuhanden ihres Personals ergänzen, dass auch deren Herzlichkeit nicht zu überbieten ist ;-) Na wer sich hier nicht willkommen fühlt… Die Zimmer und Suiten Grosszügig und einladend, so präsentieren sich die Suiten. Natürliche Materialien sowie feinste Stoffe aus Leinen und Naturfasern und die liebevoll gestaltete Einrichtung schaffen ein komfortables und gemütliches Ambiente. Grosszügige und helle Terrassen-Suite Auch die Suiten tragen die Handschrift der IN LAIN Holzmanufaktur. Nebst dem schönen Arvenholzparkett, der sich samtig weich anfühlt (!) und den eleganten Holzmöbeln fallen einem auch die vielen Details aus Holz auf; so ist der Schlüsselanhänger des Zimmers selbstverständlich aus Holz, während ein aus Holz geschnitzter Mond vor der Zimmertüre das Zeichen setzt, dass der Gast nicht gestört werden will… Aber auch im Bad fällt schnell auf, dass hier ein Schreiner am Werk war: Abfalleimer, Kleenex-Behälter und Abstellfläche für Seife und Shampoo – natürlich alles aus… Holz! Badezimmer mit Ausblick Von der Terrasse geniesst man einen herrlichen Ausblick auf die Engadiner Bergwelt, die man übrigens auch aus der Badewanne des geräumigen Badezimmers sieht! Wer sich eine Sauna, eine Dampfdusche mit Lichttherapie, eine Sprudelwanne und ganz viel Platz wünscht, dem empfehlen wir die exklusive 85 m2 grosse SPA-Suite. Eine private Wellness-Oase für ruhige Stunden, ganz ungestört zu Zweit. Lounge mit Atmosphäre Schöner Essen im IN LAIN Im IN LAIN verköstigen sich die Gäste in drei verschiedenen Restaurants; das gemütliche und edle, reich mit Holz geschmückte Gourmetrestaurant VIVANDA sorgt mit seinem exklusiven Gewölbe-Keller für eine ganz spezielle und sinnliche Ambiance, nicht zuletzt auch dank dem Kerzenlicht und dem Knistern im Cheminée. Stimmiges Ambiente im Restaurant Vivanda Im Restaurant La Stüvetta werden feine Engadiner Spezialitäten à la carte serviert. Und im ehemaligen Kuhstall, an manchen Abenden auch als Schaukäserei im Einsatz, stehen eine grosse Auswahl an hauseigenen Fondue-Variationen sowie regionale Fleisch- und Fischgerichte auf der Karte. Gemütliche Stüvetta Stube Auch wenn man nicht im Hotel übernachtet (was natürlich ein Versäumnis wäre), lohnt sich der Besuch im IN LAIN allein schon wegen ihm – Gastgeber und Spitzenkoch Dario Cadonau! Als Mitglied der «Jeunes Restaurateurs d’Europe en Suisse» und «Grand Chef Relais & Châteaux», bekocht er seine Gäste auf höchstem Niveau. Er ist ausgezeichnet mit 15 Gault-Millau-Punkten und einem Michelin Stern. Kulinarische Höhepunkte sind also garantiert! Alpenlachs: warmer Eismeersaibling mit kaltem Absintheis Während unseres Besuches fand im IN LAIN gerade das Relais & Châteaux Gourmetfestival statt, worüber wir hier in Wort und Bild berichten. Wer das IN LAIN Hotel Cadonau auch mal geniessen will, findet bei Booking.com die Informationen bezüglichz Preise und Verfügbarkeiten. Erholung und Aktivitäten im Engadin Das authentische Dörfchen Brail liegt im Herzen des Engadins, am Eingang des Nationalparks und ist ein herrliches Ausflugs- und Erholungsgebiet. Das Engadin ist ein Paradies zum Wandern, Klettern, Reiten oder Fischen. Ausserdem kommen auch die Golfer auf ihre Kosten; die Engadiner Golfplätze garantieren ein herrliches Rundumpanorama. Wir haben uns erstmals auf dem Golfplatz Zuoz versucht und waren froh über die frisch gemähten Wiesen. Kenner wissen, was ich meine… Hier unser Alpine Circle Golf Tour Golfbericht von den Plätzen Samedan, Zuoz, Vulpera und Klosters. Loch 5 des Golfplatzes Zuoz Unser Dank geht an… Herzlichen Dank an Tamara und Dario Cadonau für die grosszügige Einladung und dem ganzen Team für die herzliche Gastfreundschaft! Besten Dank auch an Sabine Biedermann von PrimCom fürs Vermitteln dieses Aufenthaltes. ## Relais & Châteaux Gourmet Festival im IN LAIN Hotel Cadonau Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/relais-chateaux-gourmet-festival-in-lain-hotel-cadonau Einen 60. Geburtstag sollte man feiern! Das findet auch die exklusive Hotelvereinigung Relais & Châteaux und lanciert ihr erstes Gourmet Festival in der Schweiz. Wir waren beim Jubiläumsmenu dabei – im IN LAIN Hotel Cadonau. Relais & Châteaux Gourmet Festival Den 60. Geburtstag feiert man bei Relais & Châteaux nach allen Regeln der Kunst – und zwar nicht nur einen Tag lang, sondern am besten gleich übers ganze Jahr hinweg an verschiedenen Orten weltweit. Relais & Châteaux hat sich anlässlich dieses Jubiläums ein Gourmet Festival einfallen lassen. Eine naheliegende Idee, gehören der Vereinigung doch Gourmetrestaurants und Hotels an mit hohem gastronomischem Anspruch. In der Schweiz macht das Gourmet Festival bei verschiedenen Mitgliedshäusern Halt. Die Meisterköche aus jeweils zweien der renommierten Häuser verwöhnen gemeinsam mit ihren Teams eine kleine Gästeschar mit kulinarischen Köstlichkeiten. Die Veranstaltungen finden über das ganze Jahr in verschiedenen Mitgliedshäusern in der Schweiz und Liechtenstein statt. Die Termine findet man auf diesem Flyer. Am 19. Juli war das IN LAIN Hotel Cadonau im Engadin an der Reihe. Gastgeber und Grand Chef Dario Cadonau hielt Hof zusammen mit Gast-Chef Heribert Dietrich vom Walserhof in Klosters. Die begnadeten Köche gaben alles, ihren Gästen einen Gaumenschmaus nach dem andern auf den Teller zu zaubern – unterstützt von auserlesener Weinbegleitung, versteht sich… Grand Chef Dario Cadonau und Gastkoch Heribert Dietrich am Gourmet Festival in Brail Beide Gourmetköche sind stolze Träger von je 15 Gault Millau Punkten und 1 Michelin Stern. Da bleibt kein Krümel auf dem andern! Etwa folgendermassen muss man sich so ein Gourmet Festival im Stile von Relais & Châteaux vorstellen: Der Auftakt Zum Gourmet-Event wurden die Gäste in der gemütlichen Lounge erwartet, wo auch der Apéro serviert wurde: ein Millefeuille mit Melonen und Ziegenkäse, Wachtel mit Zwiebel und ein Schinken-Hausbrot. Dazu Champagner von Pommery. Der Auftakt war schon mal ein Versprechen und machte «Lust auf mehr»… Pommery-Champagner und verführerische Amuses-Bouche Das darauffolgende Jubiläumsmenu gab’s im Restaurant VIVANDA. Das gemütliche und edle Gourmetrestaurant des IN LAIN Hotels befindet sich im Hauptgebäude des Hotels, einem über 450-jährigen Engadinerhaus. Kaum waren wir zu Tisch geschritten, wurden auch schon Brötchen gereicht mit allerlei Zutaten wie Curry und schwarzem Sesam, Tomaten mit Mozzarellastaub oder Kürbiskernen. Und das auf heissem Stein! Kürbiskernenbrot, Currybrot und Tomatenbrot mit Mozzarellastaub Ein Blumentöpfchen mit einer Basilikum-Brioche ergänzte die Brötchen-Trilogie. Zur Verfeinerung gab es italienisches Olivenöl, Butter und verschiedene Salze. Ganz besonders war das Salz mit tasmanischem Pfeffer! Dem Lieblingspfeffer von Grand Chef Dario Cadonau… Das Jubiläumsmenu Der erste Gang handelte vom Alpenlachs: Heribert Dietrich präsentierte einen gebeizten, geräucherten und im Olivenöl poschierten Eismeersaibling an Absintheis. Speziell daran war neben der Geschmackskombination das Spiel mit den Temperaturen. Das kühle Eis mit dem warmen Fisch… unerwartet himmlisch! Alpenlachs: warmer Eismeersaibling mit kaltem Absintheis Dario Cadonaus erster Gang war eine gebeizte Dorade mit Tomatenmarmelade, getrockneten Oliven, Pestocrà¨me, Tomatenschaum und Tomateneis. Ein mediterran angehauchter Teller inmitten der Engadiner Berge. Gebeizte Dorade mit Tomatenmarmelade, getrockneten Oliven, Pestocrà¨me, Tomatenschaum und Tomateneis Weiter ging es mit lauwarmem, geräuchertem Stör aus dem Berner Oberland, begleitet von Bergkartoffelstampf, einem im Olivenöl poschierten Eigelb (davon wird es so rot?) und OONA Kaviar. Heribert Dietrich schwört auf den nur noch in homöopathischen Mengen angebauten Bergkartoffel, er soll einen sehr ausgeprägten Geschmack haben. Und tatsächlich, der «Mini-Kartoffelstock» entfaltete einen gewaltigen Goà»t! Geräucherter Stör aus dem Berner Oberland Ein luftiges Schaumsüppchen von der Purple Hazekarotte und Kalbskopfpraline machte ein kurzes Intermezzo bevor Ricotta-Tortellini auf Auberginenkaviar, Schnittlauch-Beurreblanc und Filoteig-Chip serviert wurden. Ricotta-Tortellini auf Auberginenkaviar Der Hauptgang, ein zartes Angus Rindsfilet auf Peperonipurée mit Ofenkartoffeln, Stangensellerie und Artischocken, mundete hervorragend! Herrlich zartes Angus Rindsfilet auf Peperonipurée Auch zum Dessert hatten sich die beiden Gourmetköche Exquisites einfallen lassen; Dietrich liess einen flaumigen Topfenknödel auf Erdbeer-Bergpfefferkompott und Sauerrahmeis auftischen. Topfenknödel auf Erdbeer-Bergpfefferkompott und Sauerrahmeis Cadonau liess sich zu einem Schokoladen-Spaceball inspirieren aus Schokoladenmousse, Canache, Eis, Brownie und Schnee. Beim Gedanken an das Krokant prickelt es heute noch auf unserer Zunge! Oder jedenfalls im Gedächtnis… Ein leicht «abgespacetes» Dessert mit genug Schokolade Den Abend liessen wir da ausklingen wo wir ihn begonnen hatten, in der gemütlichen Lounge-Bar mit Cheminée. Zum Kaffee gab’s noch edlen, 60-jährigen Portwein und kunstvoll zu einem «Blumenkistli» arrangierte Friandise mit Zitronen-Marshmellows, Praline in der Kirschblüte, Mandelküchlein und Sommerbowle. Was für eine originelle Idee! Den edlen Rauch zur allgemeinen Abrundung gab’s von Davidoff. Friandises im «Blumenkistli» Was für ein blumiger Ausklang dieses wundervollen Abends! Es war ein Gourmetmenu der Spitzenklasse mit vielen Überraschungen und gewagten Kontrasten. Herzlichen Glückwunsch an die beiden Spitzenköche Dario Cadonau und Gastkoch Heribert Dietrich, beide auch Mitglied bei «Jeunes Restaurateurs Suisse». Am 7. September 2014 findet übrigens das Gourmet Festival im Walserhof bei Heribert Dietrich in Klosters statt. Gastkoch ist – wen wundert’s – Kollege Dario Cadonau vom IN LAIN. Die Weinbegleitung Die Weinbegleitung wurde durch Stefan Huwiler von der Weinhandlung Valentin Wine zusammengestellt. Zwischen den Gängen erläuterte er Herkunft und Charaktereigenschaften der Weine. Zur Vorspeise wurde ein Sauvignon Blanc aus dem Trentino (Südtirol) ausgeschenkt, danach ein französischer Chardonnay Cà´te d’Or aus dem Burgund. Den Übergang zum Rotwein machte ein Roter aus der Bündner Herrschaft; Fläscher Pinot Noir Reserve, der 12 Monate im Barrique ausgebaut wurde und für ein vielfältiges Bouquet mit feinen Röstaromen sorgte. Weiss- und Rotwein der Weindegustation Zum Hauptgang entschied sich Stefan Huwiler für einen Sassella San Lorenzo, Valtellina Superiore aus dem Veltlin. Mit seinem Bouquet von Weichseln, Dörrfrüchten und Gewürznelken schmiegte er sich stimmig an das Angus Rindsfilet. Sassella San Lorenzo, Valtellina Superiore aus dem Veltlin Das Dessert wurde von einem Moscato d’Asti aus dem Piemont versüsst. Das Gourmet Festival war ein erstklassiges Erlebnis mit vielen Eindrücken und einer wunderbaren Atmosphäre – absolut empfehlenswert! Käsekeller neben dem Restaurant Vivanda IN LAIN Hotel Cadonau Nach diesem Sinne betörenden Gourmet-Abend konnten wir unmöglich noch irgendwohin fahren. Also nutzten wir den Anlass, gleich im Hotel zu nächtigen und uns am nächsten Tag in diesem charmanten, von Tamara und Dario Cadonau geführten Boutique Hotel umzuschauen. Hier geht’s zum Bericht über das Bijou aus Holz. Haupteingang und Start ins Erlebnis «In Lain» Unser Dank geht an… Herzlichen Dank an Tamara und Dario Cadonau für die grosszügige Einladung und dem ganzen Team für die Gastfreundschaft! Bemerkenswert ist auch das umsichtige Service Team, das stets freundlich und aufmerksam «Tischlein-deck-Dich» spielte und meine müden Witze mit viel Charme konterte. Besten Dank auch an Sabine Biedermann von PrimCom fürs Vermitteln dieses Aufenthaltes! ## Kopenhagen – die Stadt von H. C. Andersen Quelle: https://reisememo.ch/daenemark/kopenhagen-staedtereise Im Sommer zeigt sich die Heimatstadt des bekannten Märchenautors Hans Christian Andersen von einer traumhaften Seite. Perfekt für einen Abstecher auf meiner Skandinavien-Rundreise. Um einen ersten Überblick über Kopenhagen zu erhalten, eignet sich sich eine Bootsfahrt auf den Kanälen der Stadt ausgezeichnet. Der Blick auf den Kanal direkt neben einer Station für die Boote Vom Bootssteg Gammel-Strand aus fährt man als erstes ins farbenfrohe Hafenviertel Nyhavn. Seit dem 17. Jahrhundert haben sich dort die Seeleute in den Freudenhäusern und Kaschemmen vergnügt. Heute reihen sich Restaurants und Cafés aneinander. Als Spezialität bietet praktisch jede Gaststätte Fisch, besonders oft Hering und Lachs. Hier findet man auch ein ehemaliges Wohnhaus des Märchenschreibers Andersen. Im ehemaligen Wohnhaus von Hans Christian Andersen ist nun ein kleines Café eingerichtet Weiter gehts es vorbei an der Oper und dem Zwiebelturm der ehemaligen Kopenhagener Börse hinein in das noble Viertel Christianshavn. Hier steht auch der «Sorte Diamant» (Schwarzer Diamant). Der Neubau der königlichen Bibliothek hat eine Fassade aus schwarzem Granit, der im Sonnenlicht faszinierend glitzert. Wieder mit beiden Füssen auf dem festen Boden machen wir uns daran, Kopenhagen auf dem Land zu erkunden. Nach einem kleinen Spaziergang durch die Altstadt gelangt man zum Schloss Christiansborg, dem Sitz des Dänischen Parlaments. Noch etwas weiter erreicht man das Schloss Amalienborg, welches noch heute der dänischen Königsfamilie als Stadtresidenz dient. Die Wachablösung um 12 Uhr Mittags deutet darauf hin, dass die Monarchin Margrethe II. und ihre Familie gerade im Hause ist. Kopenhagener Innenstadt Schloss Christiansborg Schloss Amalienborg Nur noch ein paar Minuten entfernt von Schloss Amalienborg liegt das Kastell von Kopenhagen. Die sternförmig von Wassergräben eingefasste Verteidigungsanlage kann besucht werden. Die Gebäude auf der künstlich angelegten Insel werden noch heute von der dänischen Armee genutzt. Auf dem Spaziergang im Schatten der Bäume auf dem Wall um die Festung kommt man an einer schönen alten Windmühle vorbei. Windmühle beim Kastell von Kopenhagen Ganz in der Nähe des Kastell kann man die berühmteste Frau Kopenhagens begrüssen, die Bronzefigur der kleinen Meerjungfrau. Die Hauptfigur aus dem Märchen von Hans Christian Andersen diente als Vorlage für den Disney Film Arielle. Es ist nicht ganz einfach, die Dame allein abzuknipsen, da sich Horden von Touristen um das Geländer drängeln oder sogar bis zu ihr hinüberklettern um sie an der Schwanzflosse zu berühren. Das Märchen «Die kleine Meerjungfrau» von H. C. Andersen lieferte die Vorlage für Disney’s Arielle Ob als Städtereise an einem verlängerten Wochenende oder als Zwischenhalt auf der Durchreise: Ein Besuch in Kopenhagen lohnt sich! Weitere Impressionen Der schwarze Diamant Kirche St. Alban Königliche Oper Zwiebelturm der Börse ## Raffinierte Kochkunst im Kunsthof Uznach Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/kunsthof-gourmet-restaurant-uznach Seit Juni 2014 kann im Kunsthof in Uznach wieder geschlemmert werden. Mit Inhaber Marcus G. Lindner und Küchenchef Christian Geisler wird das Restaurant von zwei österreichischen Sterneköchen geführt, die in der Schweizer Gastronomie-Szene bestens bekannt sind. Wir haben das neu eröffnete Restaurant besucht… Update März 2016 – Restaurant geschlossen Leider wurde das Restaurant Ende März geschlossen. Neuer Gastgeber ist Silvan Tschirky. Hier unser ursprünglicher Erfahrungsbericht: Uznach liegt am Ende des oberen Zürichsees, am Rande der Linthebene. Es ist vor allem auch wegen seiner Storchenkolonie bekannt, welche das ganze Jahr hindurch von rund 30 Störchen bewohnt wird! Aber eigentlich glauben wir ja nicht mehr an den Storch, daher kommen wir auf den Punkt, warum wir Uznach besucht haben. Gourmet-Restaurant «Der Kunsthof» Eine alte Kreuzbodenscheune wurde im Jahre 2003 renoviert, woraus der Kunsthof entstand. Im Gebäude befinden sich ein Museum und eine Kunstgalerie. Das Restaurant «Der Kunsthof» präsentiert sich im grosszügig ausgebauten Heuboden im 1. Stock. Saal des Gourmetrestaurants Kunsthof Altes und Schönes wurde hier mit Modernem kombiniert. Durch den offenen Dachausbau erscheint das Restaurant sehr gross und luftig. Farblich ist der Raum mit Grau und Holz sehr elegant gehalten. Einzelne rote Stühle verleihen der Ambiance noch einen speziellen Akzent. Und ein Cheminée sorgt (an kühlen Tagen) für Dachbodenromantik. Die nüchtern gedeckten Tische aus edlem Nussbaumholz wirken zwar recht puristisch, da der Küchenchef klare Linien mag. Umsomehr stehen dafür die kulinarischen Köstlichkeiten im Mittelpunkt, sobald sie serviert werden. Asketisches aber elegantes Tischgedeck Ein eingespieltes Team Der Kunsthof wird von Christian Geisler (Küchenchef/Gastgeber) geführt. Der Newcomer der Schweizer Gourmet-Gastronomie war unter anderem auch in den USA unterwegs, um berufliche Erfahrungen zu sammeln, ehe es ihn in die Schweiz zog. Chefkoch Christian Geisler in seinem Restaurant Zusammen mit seiner vierköpfigen Küchenbrigade sorgt er im Kunsthof mit kreativen Gerichten für einzigartige Genussmomente. V.l.n.r: Herminio, Ingo, Mitja (Sous-Chef), Christian und Simon Bevor der Salzburger das Zepter in Uznach übernahm, bewies er seine Kochkünste im Restaurant Heimberg in Zermatt, wo er Anfang Jahr für seine Arbeit noch mit einem Michelin-Stern und 16 Gault-Millau-Punkten ausgezeichnet wurde! Herzlichen Glückwunsch! Wir sind gespannt, wie die Bewertung im Kunsthof ausfallen wird und drücken die Daumen! Update 6. Oktober 2014 Heute wurde Chrstian Geisler mit 17 Gault-Millau Punkten zum Aufsteiger des Jahres in der Deutschschweiz ausgezeichnet! Herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Erfolg! Vor seiner Station in Zermatt hat Christian Geisler übrigens als Sous-Chef im Mesa in Zürich für Spitzenkoch Marcus G. Lindner gearbeitet, dem Pächter des Restaurants Kunsthof. Lindner ist heute Executive Chef des Luxushotels The Alpina Gstaad, wo er auch weiterhin in dieser Funktion tätig sein wird. Wir haben ihn kürzlich in Gstaad besucht und waren von seinen Kochkünsten begeistert! Hier geht’s zum Bericht. Marcus G. Lindner vor seinem Restaurant Sommet in Gstaad Als langjähriger Spitzenkoch steht Lindner dem Kunsthof als beratender Stützpfeiler zur Verfügung, vor allem was die kommerziellen Aspekte betrifft. Mit Lindner und Geisler als eingespieltes Team kommen zwei Generationen zusammen: Hier wollen die beiden die «Kunst der modernen Gastlichkeit» leben. Weinschrank von Sommelier und Restaurantchef Christian Magner Ergänzt wird das Team durch den sympathischen Restaurantchef und Sommelier Christian Magner, der Geisler von Zermatt nach Uznach gefolgt ist und früher ebenfalls mit Lindner und Geisler im Mesa wirkte. Die Gaumenfreuden Mittags werden jeweils täglich wechselnde Business-Menus serviert, die jede Woche einem speziellen Thema bzw. einer Region gewidmet sind. Abends stehen auf der Kunsthof-Karte 10 Gerichte zur Auswahl, woraus der Gast sein Gourmet-Dinner je nach Gusto zusammenstellt. Ausserdem empfiehlt der Chef jeweils ein abgestimmtes 6-Gang Menu inklusive passenden Weinen. Das war natürlich total nach unserem Geschmack! Gruss aus der Küche Zuerst wurden verschiedene deliziöse Amuse-Bouche Häppchen auf Steinen serviert, was für einen fulminanten Auftakt sorgte: Wasabi Airbread über Fois Gras Chips mit Rhabarber(!?) und Amaranth mit Forelle und Basilikum. Phuuuu … so speziell kochen wir zu Hause nie! ;-) Dazu hat uns Sommelier Christian einen Sauvignon Blanc Rufus vom Taggenberg eingeschenkt, der mit seinem aromatischen und frischen Bouquet bestens mundete. Wir wetzten schon langsam die Messer für das Menu – aber wir mussten uns noch gedulden. Denn jetzt wurde erst mal ein Steam Bun mit Schweinebauch und Junglauch gereicht, bevor ein Stück Wassermelone mit Speck und Minze seine Aufmerksamkeit auf sich zog. Was für ein exotischer Kontrast! Zum feinen Brötchen aus Manitobamehl wird übrigens eine Liebstöckel Crà¨me mit Heublumen gereicht. Sehr exquisit! So, jetzt aber! Das Menu Gestartet wurde das Menu mit einer Hamachi Gelbflossenmakrele mit Erdnuss und Edamame Bohne. Zu dieser Vorspeise hielt Christian einen Cà´tes du Rhone Weisswein von Clos Bellane bereit. Hamachi Gelbflossenmakrele mit Erdnuss und Edamame Bohne Weiter ging es mit einer perfekt zubereiteten Jakobsmuschel an roter Bete, Frischkäse und Lattich. Ein dezenter Lattichsud wurde elegant dazu gereicht. Das Ganze gab es gleich zwei Mal; eine warme und eine kalte Ausführung – wie originell! Jakobsmuschel an roten Beetenchips und Lattichsud Eigentlich gehört rote Bete nicht zu meinem Lieblingsgemüse, aber so als Chip serviert, schmeckte sie ausgezeichnet und passte hervorragend als Kontrast zur Meeresfrucht! Den Hauptakt machte ein butterzartes Sommerreh mit Apfel und Kohl auf einer luftigen Kohl-Espuma. Da hatten wir wirklich keine Worte mehr übrig – das Fleisch war so zart, dass es auf der Zunge zerging. Jetzt wurde es so richtig ruhig am Tisch, wir nickten uns nur noch mit hochgezogener Stirn und grossen Augen vielsagend zu: Es ist himmlisch in Uznach… Butterzartes Sommerreh an Kohl und Apfelschnitzen Dazu genossen wir einen kraftvollen und trockenen Bordeaux, den Clos du Jaugueyron vom Haut-Médoc, mit seinem würzigen und dichten Bouquet. Das kulinarische Abschlussbouquet machte zum Dessert die Kirsche mit Karamell und Buchweizen. Dachten wir zumindest … bis zum Kaffee noch zwei Akte von Passionsfrucht präsentiert wurden, die das Feuerwerk nochmals kurz aufflackern liessen: Passionsfrucht-Schaumkuss, Marshmellows und Meringue…. was will man dazu noch ergänzen? Wir Frauen jedenfalls nichts mehr – zu gut war der Geschmack der Passionsfrucht, der noch im Gaumen zu spüren war. Zum Kaffee: Passionsfrucht-Schaumkuss, Marshmellows und Meringue Der Herr am Tisch liess sich noch zu einem sizilianischen Marsala von Curatolo Arini überreden. Obwohl der 13-jährige Rum vom Spirituosenwagen wäre wahrscheinlich auch noch einen Versuch Wert gewesen… Besser wird’s wohl nicht mehr ;-) Herzlichen Dank an… Ein riesengrosses Dankeschön an Christian Geisler für die Einladung und das köstliche Essen. Besten Dank auch an Christian Magner für die Weinempfehlung und Stephanie und Andi für den äusserst sympathischen, tadellosen und allwissenden Service. Wir wünschen dem jungen Team weiterhin viel Erfolg! Ein «grazie mille» geht auch an Monica Larocca für die Vermittlung und die charmante Begleitung. Wir haben den Abend sehr genossen! Adresse Der Kunsthof Restaurant Unser Rating: 5 Sterne Zürcherstrasse 28 8730 Uznach St. Gallen +41 55 290 22 11 Zur Karte Kategorie: Gourmet Preisklasse: 5 von 5 Reservation empfohlen E-Mail: restaurant@derkunsthof.ch Update 11.12.2014: Schweizer Illustrierte druckt uns ab! Heute kam das Belegexemplar der Schweizer Illustrierten: In der Ausgabe 50 haben sie auf Seite 79 unsere Fotos abgedruckt. Schick ;-) Ausgabe 50 der Schweizer Illustrierten auf Seite 79 ;-) ## The Alpina Gstaad – alpines Hotelerlebnis auf höchstem Niveau Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/alpina-gstaad-boutique-hotel-review Oberhalb von Gstaad im Berner Oberland steht das elegante Boutique Hotel «The Alpina Gstaad». Mit seinem 20’000 m2(!) grossen Parkgrundstück, luxuriösen Räumen und Zimmern, drei aussergewöhnlichen Restaurants, einem Spa mit Innen- und Aussenpool und einer atemberaubenden Aussicht bietet das Haus ein alpines Hotelerlebnis auf allerhöchstem Niveau! Wir haben folgendermassen getestet… Legendäres Gstaad Die Anreise ins malerische Saanenland im Schweizer Berner Oberland ist per se schon mal ein Erlebnis: Hier geht es noch idyllisch und authentisch zu und her; auf den Wiesen grasen Simmentaler Kühe, vor den Holzhäusern weht die Schweizerfahne und an den Wäscheleinen flattert die Wäsche zum Trocknen. Chalets in Gstaad und «trocknende Wäsche» Kenner reisen mit dem Golden Pass Panoramazug an. Zusammen mit einer Horde knipsender Japaner ist das Saanenland einfach NOCH schöner! Panoramazug Golden Pass Kaum erreicht man das schicke und autofreie Gstaad wird einem wieder bewusst, warum das Chalet-Dorf weltweit renommiert ist: Bilderbuchmässig präsentiert es sich mit seinen hübschen Luxus-Chalets und der eleganten Shopping-Meile. Marken mit Rang und Namen strahlen aus den zurückhaltenden Chalet-Geschäften um die Wette. Wegen der übersichtlichen Länge der «Gstaader Promenade» müssen sich sogar Aushängeschilder wie Prada oder Hermés mit Seitenstrassen begnügen… Immerhin liegen Prada und Hermés an der Zufahrtstrasse zum Gstaad Palace. Auch nicht schlecht! Zumal die Palacestrasse eine Kurve weiter zur Alpinastrasse wird. Der geneigte Leser merkt etwas… The Alpina Gstaad Boutique Hotel Besagte Alpinastrasse also verschwindet ungewöhnlicherweise in einem «Tunnel»: Bei der Planung entschied man, den Hotelpark des Alpina Gstaad (Link zu booking.com) als solchen erlebbar zu machen und nicht durch eine Zufahrtstrasse zu teilen. Ein überdachter Fahrweg führt jetzt also direkt zur grosszügigen Vorfahrt und zum Haupteingang des Hotels. Eine Wasserwand ziert das kunstvolle «Galerie-Entrée» zusätzlich. Ungewöhnliche Auffahrt zum The Alpina Gstaad Kaum fährt man mit dem Auto vor, winkt bereits der sympathische Portier Nevelin Prodanov mit einem Willkommensgruss in unsere GoPro-Kamera ;-) Beim Betreten der Lobby des Boutique Hotels staunt man erst mal mit grossen Augen in die Runde. D.h. Mann lässt sich natürlich nichts anmerken, schläft ja nicht zum ersten Mal auswärts – aber beeindruckend ist es schon: Farblich abgestimmte Blumenarrangements, nicht klein, kunstvolle Bilder, recht ansprechend, edle Materialien und viel Holz zieren das Interieur als Gesamtkunstwerk. Stilvoller Eingangsbereich mit Treppe zu Salon, Bar und Restaurants Aber beim Anblick des Hover-Boards, das da auch noch rumsteht, ist es mit der Fassung logischerweise vorbei. Wahnsinn! «Schrei vor Glück» für Männer… Hover Board aus «Back to the Future» Für die jetzt nicht ganz up-to-date sind: Das Hover-Board wurde uns in «Back to the Future» gebracht. Du weisst schon, dieses Rollbrett ohne Räder, das dafür schwebt? Wie dem auch sei, irgendwann findet jeder die Fassung wieder. Also weiter im Text! Ich sollte mich wohl weniger ablenken lassen… Holz spielt im ganzen Haus eine tragende Rolle in der Inszenierung des alpinen Chics. Dabei handelt es sich meist um die kunstvolle Wiederverwendung von Tannenholzbrettern, die vormals alte Schweizer Bauernhäuser schmückten. Eine perfekte Symbiose aus Schweizer Tradition und dezentem Luxus. Hier geht’s zur Piano Bar und zu den beiden Restaurants Gaumenfreuden im «Sommet» oder «Megu» Restaurant Verköstigt wird man im Alpina Gstaad auf höchstem Niveau – ob nun im Gourmetrestaurant Sommet (18 Gault Millau Punkte, 1 Michelin-Stern) oder im japanischen Restaurant MEGU (16 Gault Millau Punkte). Während der Winter-Saison serviert ausserdem das Swiss Stübli traditionelle Schweizer Küche. Eingang zum exklusiven MEGU Restaurant Das MEGU ist übrigens die erste europäische Niederlassung des von Erfolg gekrönten New Yorker Gourmet-Konzepts. Das japanische Restaurant wurde umgehend zum Liebling der Gstaader Szene und hat im beschaulichen Berner Oberland ein neues kulinarisches Zeitalter eingeläutet. Entsprechend gut ist die Auslastung. Je nach Saison sollte man frühzeitig reservieren, um in den Genuss dieser Exklusivität zu kommen! Spitzenkoch Marcus G. Lindner ist als Executive Chef verantwortlich für das leibliche Wohl der Gäste. Der eloquente Österreicher ist bekannt dafür, mit Präzision und Feingefühl vermeintlich gegensätzliche Aromen und Zutaten zu kombinieren. Wir sind gespannt… Chefkoch Marcus G. Lindner vor seinem Restaurant «Sommet»(18 Gault Millau Punkte und 1 Michelin-Stern) Den Auftakt zum fulminanten Menu im Restaurant Sommet macht das Amuse Bouche – Lachs auf Karottenpurée mit Orangenraspeln. Amusebouche mit Lachs auf Karottenschaum mit Orange Danach ist die erste (von drei!) Vorspeisen der Coho Lachs an Frischkäse, Gurke und Wasabi. Speziell sind die «Meringue-Wasabi-Stäbchen» (was für eine Kombination!), die nicht nur optisch, sondern auch im Gaumen einen überraschenden und ungekannten Effekt haben. Coho Lachs mit Frischkäse, Gurke und Wasabi Das begann also schon mal vielversprechend… Weiter geht es mit einem Schweinebauch-Würfel auf Languste (wie bitte?!) mit Kürbis und Safran. Der dezente Limettengeschmack rundet mit Sojasauce verfeinert hervorragend ab. Schon wieder überraschend! Schweinebauch auf Languste mit Kürbis und Safran Eine auf Pfifferlingen gebettete und mit Blaubeeren verfeinerte Taube dient als Intermezzo vor dem Hauptgang. Hatten wir jetzt so auch noch nie gekostet… Als Hauptakteur hat sich Marcus G. Lindner einen Kalbsrücken ausgedacht, sekundiert von Spargel, Morchel und Spinat. Das Fleisch ist butterzart und das Gemüse knackig-weich. Ich weiss halt auch nicht, wie man das treffender beschreibt. Es mundet jedenfalls hervorragend! Kalbsrücken mit Spargel, Morchel und Spinat Als uns eine Pistazien Crème Brulée mit caramelisierter Banane und Zitronensorbet aufgetischt wird, zelebrieren wir freudig das feine Dessert. Pistazien Crème Brulée mit caramellisierter Banane und Zitronensorbet Allerdings entpuppt sich dieses nur als «Vor-Dessert», um uns auf den «Hauptgang der Süssspeisen» einzustimmen; ein Limettensorbet mit Himbeeren und Holundergelée… Limetten-Sorbet mit Himbeeren und Holundergelée Was soll Mann da noch sagen… Vielleicht noch, dass jeder Menu-Gang von den passenden Weinen begleitet wird, ausgeschenkt und fachmännisch erklärt von Sommelier Luca Padovani. Und vielleicht auch noch, dass das exquisite Menu dargereicht wird von einem hervorragenden Service: Freundlich, aufmerksam und sympathisch wirken die Mannen rund um Chef de Service Franco Paloschi im angenehmen Restaurant-Ambiente. Aber Vorsicht, dem Mann entgeht kein Detail und an jedem Tisch hält er eine andere Story bereit. Wenn’s sein muss inklusive Kniefall vor der Dame des Tisches (…), wenn er uns den neuseeländischen Pinot Blanc für einen Schweizer «verkauft». Was für eine Nummer! Dass man ihn ins Alpina Gstaad lotsen konnte, ist ein Meisterstück sondergleichen: Nebst Hotel, Restaurants und all den weiteren Alpina-Annehmlichkeiten ist Franco Paloschi allein «den Eintritt» Wert! Was er an Geschichten in x Sprachen auftischt, ist schlicht unglaublich… Wir belieben Italienisch mit ihm zu parlieren, hätten aber geradesogut auch ein paar andere Sprachen wählen können. Unglaublicher Chef de Service Franco Paloschi vor dem «Pavarotti-Sessel» Wer sich nach einem solch fantastischen Gourmet-Menu noch eine Zigarre genehmigen möchte, tut das Tüpfelchen auf’s i in der von Havanna inspirierten Smokers Lounge. Eine Auswahl von über 50 Zigarrentypen lässt das Herz jedes Zigarren-Aficionados höher schlagen. Zumal in Begleitung eines charmanten Gorillas… Bild «Black Smoke» von Roy Nachum in der Smokers Lounge Alpina Zimmer und Suiten Die 56 individuellen Zimmer und Suiten verkörpern den Chalet-Charme des Saanenlandes. Schlichtes Tannenholz ziert die Wände und an den Decken findet man klassische Schnitzereien. Wohnzimmer der Junior Suite mit Cheminée Ausserdem verleihen dem Zimmer auch die Schränke und Truhen im Schweizer Bauernhausstil eine gemütliche Atmosphäre, während die edlen Stoffe, Leder und erdfarbenen Naturtöne für Eleganz sorgen. Rote Farbakzente verleihen den Räumlichkeiten noch das gewisse Etwas. Chaise Longue mit roten Akzenten Über eine Schalttafel wird im Zimmer so ziemlich alles gesteuert; Licht, Vorhänge, Sonnenblenden und… auch das Feuer im Cheminée lässt sich per Knopfdruck entfachen. James Bond halt… Der wohnt doch auch in der Gegend? Von den grossen Balkonen und Terrassen geniesst man direkten Blick auf den herrlich angelegten und gepflegten Garten mit Poolbereich. Der Blick reicht allerdings auch weit über Gstaad hinaus bis zum prächtigen Alpenpanorama des Berner Oberlandes. Bei gutem Wetter jedenfalls. Hotelgarten mit geheiztem Pool A propos Panorama… im obersten Stock des Hotels befindet sich die luxuriöseste Suite des Hauses; bezeichnenderweise die Panorama Suite, wie die Aussicht suggeriert. Okay, dafür muss man schon über das nötige «Kleingeld» verfügen. Dann geht’s aber los: Wohnbereich der Panorama Suite Geboten werden in der Panorama Suite stolze 400(!) Quadratmeter mit grossem Wohnbereich, 3 Schlafzimmern, privatem Fitness-Raum, einem eigenen Spa im Obergeschoss mit Cheminée, Hamam, Sauna und Jacuzzi auf der Terrasse. Und sonst noch ein paar Details. Noch Fragen? Badezimmer der Panorama Suite mit freistehender Badewanne Die riesige Regendusche von Grohe lässt sich angenehmerweise gleichzeitig mit der Dusche nutzen. Hier kennt man das sonst übliche entweder-oder nicht… Six Senses Spa Das 2’000 Quadratmeter grosse Six Senses Spa vereint in seiner schlichten Ästhetik sowohl alpenländisches als auch asiatisches Ambiente. Neben fünf luxuriösen Behandlungsräumen sorgen Hamam und Flotation Room, Farbtherapie- und Ayurveda-Raum, ein orientalischer Treatment-Raum, eine Himalaya-Salzgrotte, ein Detox-Raum sowie Ruhebereiche für modernsten Spa-Komfort. Pool des Six Senses Spa Das Spa-Angebot umfasst verschiedene Körperbehandlungen, Aromatherapie-Massagen, Fitness-, Verjüngungs- und Detoxprogramme, Angebote zur Gewichtsreduzierung sowie Akupunktur, Qi Gong und Tai Chi. Ausserdem wird auch noch ein Mountain-Detox-Programm geboten… Also wer hier nicht gesund raus läuft? Zumal das Essen übrigens trotz der zahlreichen Gänge erstaunlich leicht bekömmlich ist! Zu den Einrichtungen gehört natürlich auch ein Nass-Bereich mit Dampfbädern, Saunen, Erlebnisduschen sowie kalten und warmen Tauchbecken. Auch hier überragt die schlichte, aber elegante Ästhetik. Schade ist allenfalls einzig, dass der Nassbereich für Frauen und Männer getrennt ist. Wohl ein Tribut an arabische Gäste? Das Spa umfasst ausserdem ein Hallenbad, ein Aussenbecken im Garten, zwei Whirlpools und ein Yoga-Studio. Ach ja, da gäbe es natürlich auch noch einen modernen Fitnessraum. Aber wir wollten unseren kurzen Aufenthalt mal nicht überladen ;-) Hotelmanagement Geführt wird The Alpina Gstaad vom erfahrenen Hoteldirektor Eric Favre, der schon seit über 30 Jahren im Hotelbusiness tätig ist. Diskret hält er sich in den öffentlichen Bereichen des Hotels im Hintergrund und pflegt mit charmantem, französischem Akzent den Kontakt zu seinen Gästen. Aufgewachsen im benachbarten Château d’Oex ist er aber ganz eigentlich ein Starhotelier: Eric Favre leitete neben Kempinski-Hotels auch das Mandarin Oriental in Bangkok, das 10 Jahre lang als das beste Hotel der Welt galt… Walter mit Hoteldirektor Eric Favre Das 5-Sterne-Luxushotel wurde im Dezember 2012 eröffnet und bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Darunter auch von GaultMillau Schweiz zum «Hotel des Jahres» 2013 und mit dem GALA SPA AWARD als «bestes Luxury Hotel City / Resort». Das Hotel ist Mitglied der Preferred Hotels and Resorts sowie des exklusiven Reisenetzwerkes Virtuoso. Update Seit Mai 2017 führt Martin Göschel die Küchenbrigade mit 30 Mitarbeitern. Und seit November 2018 ist Tim Weiland der neue General Manager des Hotels. Unser Dank geht an… «Merci beaucoup» an Eric Favre, Hoteldirektor The Alpina Gstaad für die grosszügige Einladung! Ein grosses «Messi viumau» auch an Esther Beck, Inhaberin ESTHER BECK PR für’s Koordinieren dieses Besuches und an Jenny Dean, Marketing & Sales Executive, für die sehr informative Hausführung. Ausserdem gebührt auch dem grandiosen Chef de Service Franco Paloschi und seinem Team ein grosses «Grazie mille»! Und last but not least gehört unser Dank Portier Nevelin Prodanov: Er unterstützte uns mit Rat und Tat bei den Filmaufnahmen. Er führte auch den Stunt aus mit der Vorfahrt unseres Audis ;-) Adresse The Alpina Gstaad, Alpinastrasse 23, 3780 Gstaad Telefon: +41 33 888 98 88 ## Dinner Jam Session im Restaurant PUR – zwei Adler besuchen die Ente Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/dinner-jam-session-restaurant-pur-seedamm-plaza Was entsteht, wenn PUR-Küchenchef Sebastian Rabe mit Freunden kocht? – Eine geniale Dinner Jam Session! Diesmal besuchten gleich zwei Adler die PUR-Ente und sorgten gemeinsam für herrliche Höhenflüge. ******************** Update September 2019 *********************** Seit September 2019 befindet sich in den ehemaligen Räumlichkeiten des Restaurants PUR das neue Restaurant OLEA. Hier geht’s Sonntagsbrunch mit mediterranem Flair im Restaurant OLEA. ******************************************************************* Mittlerweile ist sie schon fast Kult! … die Dinner Jam Session im Seedamm Plaza. Vier mal pro Jahr verwöhnt Sebastian Rabe, Küchenchef im Restaurant PUR, die Gäste zusammen mit bekannten Grössen aus der Gastronomie. PUR Küchenchef Sebastian Rabe (15 Punkte Gault Millau) Was speziell daran ist; die Gäste können den Köchen auf die Finger und in die Töpfe schauen, denn die offene Küche im PUR ist dafür prädestiniert. So viele Köche stehen selten gleichzeitig in der «PURschen» Küche wie an diesem Abend! Selbstverständlich werden zu jedem Gang die passenden Weine serviert und von einem Gast-Winzer empfohlen. Aber alles der Reihe nach… Die Dinner Jam Session vom 30. Juni 2014 Im Juni liess Sebastian Rabe gleich die zwei folgenden «Adler-Spitzenköche» einfliegen und begeisterte die Gäste im wahrsten Sinn des Wortes mit Höhenflügen: Markus Gass vom Restaurant Adler in Hurden (17 Punkte Gault Millau, 1* Michelin) und Raphael Tuor vom Restaurant Adler in Nebikon (17 Punkte Gault Millau, 1* Michelin). Ergänzt wurde das Trio von Küchenchef Adrian Bührer des Restaurant National im Grand Hotel National in Luzern (14 Punkte Gault Millau). Zusammen «jammten» die vier Chefs ein 4-Gang-Menü der Spitzenklasse! Die Tische sind gedeckt – die Dinner Jam Session kann losgehen! Ab 18:30 Uhr ging es los mit einem Apéro erster Güte… Von Felchenfilet auf Limette, Rindscarpaccio über Jakobsmuscheln bis zu einer herausragenden Entenleber-Praline wurden verschiedene Köstlichkeiten auf Steinen, Schalen, in Blumentöpfchen und Gläsern präsentiert. Was für ein Gaumenschmaus und was für spannende Kreationen! Das Menu Nach diesem fulminanten Auftakt waren wir natürlich gespannt, was sich die Gourmet-Köche als Menu ausgedacht hatten… Gestartet wurde der 4-Gänger mit der Vorspeise Tomate Mozzarella von Raphael Tuor; Burrata auf Wagyu Rind, Tomaten-Consommé im Glas mit Vanille(!) – eine raffinierte Kombination. Begleitet wurde der mediterran angehauchte Teller von einem Chardonnay Kleinstein DOC, 2011 und einem Pinot Bianco Dellago DOC, 2011. Tomate Mozzarella Vorspeise Es folgte ein kanadischer Atlantik Hummer mit jungen Erbsen (als Mousse und glasiert) und Affila Kresse. Dieser Gang wurde von Markus Gass kreiert, der klassische Gerichte mit wenigen Komponenten bevorzugt. Der ausgeprägt fruchtig-aromatische Gewürztraminer Kleinstein DOC, 2011 passte hervorragend dazu! Atlantik Hummer mit Erbsen Kunstvoll wurde der Hauptgang von Adrian Bührer arrangiert; Holzen Lamm aus Ennetbürgen mit Kartoffel, Gurke und wildem Bergthymian. Die beiden kräftigen und eleganten Lagrein Weine (Grieser Prestige Riserva DOC, 2010 und Riserva Taber DOC, 2010) waren ein Gedicht! Holzen Lamm mit Kartoffel, Gurke und wildem Bergthymian Bevor das Dessert serviert wurde, gab es erst ein kurzes Intermezzo mit Schwyzer Käse; Tannenkäse und Roter Baron mit Himbeeren und Schokolade, begleitet von einem kräftigen, samtigen Lagrein – Merlot Mauritius DOC, 2011. Schwyzer Käse als Intermezzo Der Abschluss des Höhenfluges machte der Gastgeber Sebastian Rabe mit einer Aprikosen-Schnitte mit Blaubeeren-Eis, Mohn, Limette und Zitronenkresse. Natürlich durfte auch der Dessertwein nicht fehlen. Dazu wurde ein harmonischer Rosenmuskatteller DOC, 2013 ausgeschenkt. Fantastisch! Aprikosenschnitte Die Weine Für die Begleitung der Speisen hatte Sommelier Stefan Hiersemann einen Gastwinzer eingeladen; die Kellerei Bozen ist eines der Aushängeschilder im Südtirol und ist bekannt für sortentypische Charakterweine. Mit sympathischem Südtiroler-Dialekt erklärte der begnadete Oenologe Stephan Filippi von der Kellerei Bozen jeweils die Charaktereigenschaften der Weine, die zu den verschiedenen Gängen serviert wurden (zum Glück waren wir mit den öV unterwegs…). Der Weinpartner in der Schweiz ist die Vinothek Brancaia. Auserlesene Weine der Kellerei Bozen Der Abend im PUR war ein erstklassiges Erlebnis mit vielen Eindrücken, guten Gesprächen und einer tollen Stimmung. Aus unserer Sicht – absolut empfehlenswert! Die nächste Dinner Jam Session Die nächste Dinner Jam Session findet am 29. September 2014 statt. Dieses PUR-Erlebnis kostet CHF 198.- p. Person, inklusive Weinbegleitung, Mineralwasser und Kaffee. Unser Dank geht an… Herzlichen Dank an Peter Ernst, Direktor des Seedamm Plaza, und Miriam Leutenegger, Online Marketing Manager, für die grosszügige Einladung. «Grazie mille» auch an Manuela Sciarra für die tollen Fotos! Sie ist ausnahmsweise als Fotografin für Walter eingesprungen. Und natürlich ein riesiges Kompliment an die ganze Küchen-Brigade und ans Service Personal. Ihr habt das ganz toll gemacht! Küchenmannschaft und Service Zwei Adler landen im #Restaurant PUR. Toller Artikel zur #Dinner Jam Session http://t.co/cQy7gEtXbn via @reisememo — Hotel SEEDAMM PLAZA (@SeedammPlaza) July 3, 2014 Adresse Restaurant PUR, Seedammstrasse 3, 8808 Pfäffikon SZ Tel: +41 (0)55 417 17 17 ## Hotel-Rating der Sonntagszeitung: Die 125 besten Hotels der Schweiz Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/hotel-rating-sonntagszeitung-beste-schweizer-hotels-2014 Ausgewählt von renommierten Reisespezialisten und Tourismusfachleuten wurden heute in der SonntagsZeitung die führenden Schweizer Hotels 2014 publiziert. Das jährliche Hotel-Rating kürt jeweils die besten Schweizer Hotels in folgenden fünf Kategorien «Bestes Ferienhotel», «Bestes Stadthotel», «Bestes Wellnesshotel», «Bestes Familienhotel», «Beste Nice-Price-Ferienhotels». Der Publizist und Buchautor Karl Wild hat das Hotelrating der SonntagsZeitung verfasst. Zusammen mit seinem Team, einem Dutzend Spezialisten aus Hotellerie und Tourismus, hat er alle aufgeführten Hotels besucht und das Ranking zusammengestellt. Wir gratulieren allen Hotels, die es in die Liste der 125 Top-Hotels der Schweiz geschafft haben! Einige dieser herausragenden Hotels haben wir ebenfalls schon besucht und können diese nur wärmstens empfehlen! Die besten Ferienhotels 12. (neu) W VerbierLac *****(S), Verbier Alpin, hip und stylish! 15. (Vorjahr 15.) Guarda Val ****, Lenzerheide-Sporz, Graubünden Spektakuläre Aussicht und Grappaauswahl… 21. (Vorjahr 19.) Giardino Mountain *****, Champfà¨r-St. Moritz, Graubünden Leuchtendesign und fein essen zwischen St. Moritz und Silvaplanersee. 23. (Vorjahr 20.) Lenkerhof Alpine Resort *****(S), Lenk Ein Hotel für alle Sinne… 27. (Neu) InterContinental *****(S), Davos Dorf Das goldene, alpine Ei Die besten Stadthotels 14. (Vorjahr 13) Art Deco Hotel Montana ****(S), Luzern Feiern in einer der Penthouse Spa Suiten oder sonstwie gut essen… Tom Buholzer, Direktor Fritz Erni, Küchenchef Johan Breedijk, Sarah Stirnimann 16. (Vorjahr 19) Grand Hotel du Lac *****(S), Vevey Atmosphärisch Essen und Wohnen im Grand Hotel du Lac in Vevey… 20. (Neu) Renaissance Zürich Tower Hotel, Zürich Stilvolles Stadthotel im Zürcher West End Die besten Wellnesshotels 1. (Vorjahr 1.) Grand Resort Bad Ragaz *****Superior, Graubünden Spektakuläre Einrichtung und modernes Wellness! 14. (Vorjahr 11.) Wellnesshotel Golf Panorama ****Superior, Lipperswil, Thurgau Viel Design und viel Restaurant direkt am Golfplatz. 15. (Vorjahr 15.) La Val Bergspa ****Superior, Brigels, Graubünden Romantisches Ambiente mit Bergspa und 9-Loch Golfplatz. Und so wurde gewertet: Wertung der massgeblichen Hotel- und Restaurantführer Qualitätskontrollen führender Hotelvereinigungen Investitionstätigkeit Gastfreundschaft Charisma und Innovationsfreude des Hoteliers Charakter und Originalität des Hauses Lage, Freizeitangebot Preis-Leistungs-Verhältnis kategorienspezifische Angebote subjektiver Gesamteindruck ## Gault Millau Villa in der Rosenstadt Rapperswil Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/restaurant-villa-aurum-rapperswil In der malerischen Rosenstadt Rapperswil fehlt es bekanntlich nicht an kulinarischen Angeboten. Vom Italiener, Asiaten bis neuerdings zum Veganer findet man hier alles. Diejenigen allerdings, die noch einen Zacken drauflegen, speisen in herrschaftlicher Atmosphäre und auf Gault Millau Niveau in der Villa Aurum! Achtung: Die Villa wurde im August 2017 geschlossen und dient jetzt als exklusive Event-Location. Silvia Moser und Walter Merz haben das Kapitel Villa Aurum abgeschlossen. Stattdessen setzt Walter Merz neue Akzente unter dem Brand «Oase pur». Mehr darüber auf der Oase pur Webseite. Das ehemalige Restaurant Villa Aurum Ziemlich unauffällig, leicht vom Strassenrand zurückversetzt, steht sie – die ursprüngliche Aerztevilla, die um die Jahrtausendwende vom Gastro-Ehepaar Silvia Moser und Walter Merz erworben und umfassend renoviert wurde. Eingangstor in den Garten der Villa Aurum Die Villa Aurum wurde im Dezember 2000 als Restaurant eröffnet. Seither werden hier Gäste von Nah und Fern gerne und genussvoll auf 16 Gault Millau-Punkte-Niveau verwöhnt. Visitenkarten der Villa Aurum Die Räumlichkeiten In den elegant ausgestatteten Esszimmern sind die Tische liebevoll aufgedeckt mit Blumen und Kerzengläsern. Ohne viel Schnickschnack konzentrierte man sich bei der Einrichtung auf’s Wesentliche. Dennoch fühlt man sich auf Anhieb sehr wohl in der gemütlichen Ambiance. Dekorativer Blumenschmuck Wenn dann auch mal das Wetter «saisongerecht» daherkommt, könnte man das Essen im lauschigen Garten unter einem grossen Kastanienbaum (dem ältesten in Rapperswil!) geniessen. Für grössere Gruppen, Feste oder Bankette steht ausserdem noch ein Gewölbesaal mit ca. 40 Plätzen und angrenzendem Weinkeller zur Verfügung. Die Räumlichkeit eignet sich auch für Vernissagen oder Degustations-Veranstaltungen. Die Gaumenfreuden Wer in einem Gault Millau-Restaurant isst, möchte natürlich aussergewöhnliche Gaumenfreuden geniessen. Dass dafür nur erstklassige Produkte verwendet werden, liegt auf der Hand. Chefkoch Walter Merz orientiert sich an der klassischen, qualitativ hochstehenden regionalen Küche. Olivenbrot aus dem eigenen Backofen Abends findet man auf der Karte der Villa Aurum jeweils drei köstliche 5-Gang Menus, die sich danach richten, was Saison und Markt hergeben. Je nach Lust und Laune wählt man das Fleisch-, Fisch- oder das vegetarische Menu. Selbstverständlich sind auch nur einzelne Gänge daraus bestellbar und die Gänge können beliebig untereinander kombiniert werden. In der Villa richtet sich praktischerweise alles nach den Wünschen der Gäste ;-) Wir haben uns diesmal für das Fischmenu entschieden: Gestartet wurde mit einer knackig grillierten Riesencrevette an Meerrettich-Gel, Radiesli und Kohlrabenrollen. Vorspeise: Knackig grillierte Riesencrevette mit Meerrettich-Gel, Radiesli und Kohlrabi Als weitere Vorspeise folgte eine kurz gebratene Jakobsmuschel auf «Salat Mare». Das verschiedene Meeresgetier war exquisit zubereitet: Die Jakobsmuschel sehr zart und geschmackreich, der Pulpo fest und wohlschmeckend. Kurz gegrillte Jakobsmuschel auf ihrem Pulposalat Der Hauptgang präsentierte sich als im Ofen gegarte Rotbarsch-Tranche auf badischem Spargel und Frühlingsspinat. Auch hier liess die Konsistenz nichts zu wünschen übrig: Der Rotbarsch eher fest, die Spargel eher weich, der Spinat sowieso. Aber obwohl der Rotbarsch sehr ansprechend und mit gerösteten Mandeln angereichert war, bleibt uns beim Menu weniger der Hauptakteur in Erinnerung, als vielmehr die Nebendarsteller bzw. die Vorspeisen, die einfach himmlisch waren! Hauptspeise: Im Ofen gegarter Rotbarsch auf badischem Spargel und Frühlingsspinat Begleitet wurden wir vom Mallorquiner Ribas Blanc, einem kräftigen, trockenen Spanier mit Noten von Zitrusfrüchten. Alkoholgehalt, Säure und Bitterkeit sind sehr angenehm ausbalanciert. Kräftiger, trockener Weisser von Ribas, Mallorca Den krönenden Abschluss machte das Surprise-Dessert «Aurum» mit Schokolademousse, Rhabarberstücken an ihrem Sorbet, gebrannte Vanillecrà¨me mit Orangenstreuseln, Schokolade, Konfekt und eine Joghurt-Crà¨me. Mmmmhhhh… Dessertvariation «Surprise» Naja, jetzt ist es natürlich keine «Surprise» mehr, aber das Foto konnten wir hier schlecht weglassen… Wer nicht allzusehr auf Süsses steht, kann sein Menu natürlich auch mit einem feinen Käseteller abschliessen. Auch nicht schlecht! Oder mit einem Moscato Dessertwein. Noch besser! Goldener Moscato Oro Dessertwein Mittags werden jeweils ein Tageshit, ein Business Lunch oder ein vegetarisches Menu aufgetischt. Wer hier nicht fündig wird, bestellt selbstverständlich (wie auch abends) à la Carte. Nächtigen in der Villa Auch in Fällen, in denen man nach einem ausladenden Göttermahl nicht mehr nach Hause will – oder kann – sind die Gastgeber in der Villa Aurum nicht in Verlegenheit zu bringen: Im ersten Stock befinden sich drei elegant und modern eingerichtete «Kräuterzimmer» – Rosmarin, Lavendel und Basilikum – die als Superior Standard Zimmer gebucht werden können. Die Preise pro Zimmer und Nacht betragen CHF 280.00 inklusive Frühstück. Auf Wunsch kann auch das ganze Haus mit allem drum und dran gebucht werden! Auch noch eine Idee… essen – trinken – geniessen – schlafen – alles in einem Haus! Herzlichen Dank an… Ein riesengrosses Dankeschön an Silvia Moser und Walter Merz für die einmal mehr äusserst freundliche und aufmerksame Bewirtung, das köstliche Essen und dass sie sich die Zeit genommen haben, uns Einblick in die «heilige Küche» zu gewähren :-) Kleine Küche für grosse Gerichte… Adresse Villa Aurum, Alte Jonastrasse 23, 8640 Rapperswil Tel: +41 55 220 72 82 ## Boutique Hotel Palafitte – Wohnen auf Stelzen am Neuenburgersee Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/palafitte-hotel-neuenburg An den Gestaden des Neuenburgersees findet sich eine Pfahlbausiedlung der neueren Art: Das Hotel Palafitte zelebriert hier exklusive Riviera-Exzellenz der höchsten Stufe. Etwa Folgendes kann man erwarten: Das Hotel Palafitte am Neuenburgersee Hotel Palafitte auf Stelzen Leicht abgesetzt vom Stadtrand von Neuenburg befindet sich das 5-Stern Boutique-Hotel Palafitte (Link zu booking.com). Auf Stelzen steht die eine Hälfte der Zimmer-Pavillons im See, die andere leicht erhöht dahinter am Ufer. Über allem thront die Reception und das lichtdurchflutete Restaurant mit seiner Sonnenterrasse. Eine vielversprechende Ausgangslage würde ich meinen… Umso mehr, als das Restaurant seit unserem letzten Besuch sowohl im Service als auch in der Küche einen Zacken zugelegt hat. La Table de Palafitte Das exklusive Restaurant «La Table de Palafitte», das im Frühling 2014 komplett renoviert und neu eröffnet wurde, serviert gehobene Schweizer und regionale Küche. Es punktet nicht nur mit seinen 13 Gault-Millau-Punkten, sondern auch mit dem äusserst stilvollen Ambiente und dem sehr aufmerksamen Servicepersonal. Terrasse und Abendbeleuchtung des Hotelrestaurants Wolfsbarsch auf frisch gespresstem Kartoffelstock Zwischen die Pavillons eingenistet sind Bänke und Tische und grüne, an wogendes Schilf erinnernde Kunststoffstangen. Wem sie allenfalls bekannt vorkommen, hat sie entweder in Wangen an der Aare oder wohl schon während der Expo.02 im Einsatz gesehen. Grüne Kunststoffstangen der Expo.02 Kein Wunder, dass sich auch die Schwäne in dieser Umgebung etwas aufplustern ;-) Stolzer Schwan Die Palafitte Pavillons Von aussen wirken die kubischen Pavillons relativ klein. Innen entpuppen sich die Hotelzimmer allerdings als Raumwunder mit raffinierten Durchblicken und Ausblicken. Wohnzimmerbereich des Pavillons mit Begrüssungsdrink natürlich… Verschiedene kleine und grosse Fenster fluten nicht nur das Zimmer mit Licht, sie eröffnen auch Aussichten unter die auf Stelzen (Palafittes) stehenden Pavillons und auf den See. Das Bad ist durch drehbare Lamellen vom Zimmer abgetrennt, was je nach Einstellung zu einem durchgängigen Raumgefühl führt. Bis praktisch auf den See sogar, denn die vordere Reihe der Zimmer geniesst einen durchlässigen Balkon mit eigener Treppe ins kühle Nass. Ein klassisches #MussIchHaben! Pavillon-Terrasse mit direktem Zugang ins Wasser «Bathroom with a view» Die wohlriechenden Seifen und Duschgels sind sinnigerweise von Bulgari, haben sie doch eine Vertretung nur einen Steinwurf vom Hotel weiter oben in Neuenburg. Die ist zwar im Uhren- und Bijouteriebereich tätig, aber für den unbedarften Gast passt die Story trotzdem ;-) Badezimmer im Pavillon Und dass die Duschköpfe auch noch mit farbigen Leuchtdioden ausgestattet sind und einen morgens mit rot und blau auf Trab bringen, tut das übrige zum spektakulären Setup. Ausser man ist schon vor dem Frühstück mal kurz zum Schwumm im See. Mann, so wach wie danach war ich ja überhaupt noch nie! Idyllische Morgenstimmung Wie dem auch sei, ob via See oder Dusche, früher oder später wird man sich vorbei am grosszügigen Frühstücksbuffet auf der ausladenden Frühstücksterrasse einfinden. Frühstücken bei herrlicher Aussicht Die Aussicht ist natürlich auch von hier oben grandios. Mit etwas Wetterglück jedenfalls. Wenn dann die dreieckigen Sonnensegel ihren Halbschatten über den Orangenjus und den obligaten Latte Macchiato werfen, die Ruderboote lautlos über den See gleiten und die Schwäne ihren leicht angestrengt wirkenden Vorbeiflug inszenieren, ja, dann sitzt Mann einmal mehr im Paradies auf Erden… Sonntags serviert das Palafitte übrigens ab 12:30 Uhr einen Brunch (Kosten: CHF 82.- pro Person inklusive 1 Glas Champagner). Ausblick von der Terrasse Wer das #MussIchHaben auch mal haben muss, erkundigt sich hier über die Verfügbarkeit von Zimmern: Adresse Hôtel Palafitte Route des Gouttes-d’Or 2 CH-2008 Neuchâtel +41 32 723 02 02 Webseite: palafitte.ch { "@context": "http://schema.org", "@type": "Hotel", "name" : "Hôtel Palafitte", "description" : "Boutique Hotel auf Stelzen", "address" : { "@type" : "PostalAddress", "addressCountry" : "CH", "addressLocality" : "Neuchâtel", "addressRegion" : "Neuchâtel", "postalCode" : "2008", "streetAddress" : "Route des Gouttes-d'Or 2" }, "telephone" : "+41 32 723 02 02", "image" : "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2010/07/Palafitte.jpg", "starRating" : { "@type" : "Rating", "ratingValue" : "5"}, "priceRange" : "CHF500 - CHF800" } Golfrunde auf dem Golf & Country Club Neuchâtel Wem es zuviel des Paradieses wird, begibt sich ganz einfach auf den nahegelegenen Golfplatz von Neuenburg. Dann ist es ziemlich schnell vorbei mit dem paradiesischen Gefühl. Klar liegt der Platz malerisch eingebettet in die Hügel des Juras und gemäht ist schöner als auf einem englischen Fussballrasen. Das heisst aber leider noch lange nicht, dass die Bälle auch gleich traumhaft durch die Gegend fliegen… Malerisch angelegt, Blick auf den Neuenbburgersee inklusive! Naja, einen Versuch war es wert… denn idyllisch ist der Platz alleweil… Typische Omega Uhr beim Abschlag 1 Schmuckes Empfangsgebäude Baumgesäumter Fairway Unser Dank geht an… Wir danken herzlich Yves Chavaillaz, Direktor des Hotel Palafittes für die grosszügige Einladung und Manuela Weber von CinnamonCircle für’s Vermitteln dieses Aufenthaltes! Ein «merci beaucoup» auch an François Dussart, Managing Director des Beau-Rivage Palace Lausanne und seiner PR-Verantwortlichen Alessandra Hemmeler. Durch sie kamen wir in den Genuss dieses herrlichen Aufenhtaltes. ## Urban & elegant wohnen im neuen The Passage Hotel Basel Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/passage-hotel-basel-altstadt Basel hat ein urbanes und modernes 4-Sterne-Hotel an bester Lage: The Passage – Urban Retreat. Das Designhotel liegt auf der Grenze von Basels Alt- und Neustadt. Im ruhig gelegenen Innenhof gibt es einen Durchgang, der direkt in die Altstadt und den zentralen Barfüsserplatz führt. Daher stammt auch der Name «The Passage». Dank der zentralen Lage erreicht man die Einkaufsstrassen, Museen, Theater und die touristischen Sehenswürdigkeiten Basels innert wenigen Gehminuten. Tinguely’s Fasnachtsbrunnen beim Theaterplatz Urban und elegant wohnen im The Passage Hotel The Passage Hotel (Link zu Booking) ist schlicht aber modern eingerichtet und überzeugt mit puristischem Design. Auf Designer-Schnickschnack wurde gänzlich verzichtet. Dennoch sorgen die warmen Farben der Dekorationselemente für eine wohlige Atmosphäre. Im Patio, einem Innenhof, der wie eine kleine Oase wirkt, geniesst man entspannte Momente. Innenhof mit Lounge Möbeln Funktionale Zimmer und luxuriöse Suiten Den Gästen stehen 52 Zimmer, eine luxuriöse Suite und drei exklusive Lofts mit eigenen Küchen, privaten Terrassen oder Balkons zur Verfügung. Das Haus punktet mit einer grosszügigen Raumgestaltung. Ausserdem sind die Zimmer lichtdurchflutet, modern eingerichtet und allesamt mit hellem Eichenboden. Bei der Auswahl der Materialien wurde der Schwerpunkt auf sanfte Pastellfarben und klassische Eleganz gelegt. Deluxe Zimmer «Swiss Indoors» Style Über dem Bett sieht man verschiedene Schriftzüge. Diese nehmen Bezug auf die Geschichte der Stadt und greifen Themen auf wie die Art Basel, den Fussballclub FC Basel oder die Swiss Indoors. Swiss Indoors Schriftzug über dem Bett Auch das Badezimmer ist sehr geräumig und funktional eingerichtet. Allerdings nur mittels Glaswand vom Zimmer getrennt. Wie das heute offenbar in immer mehr neuen Hotels Mode ist. Privatheit im Bad war einmal. Für jene, die sich unter der Regendusche nicht gerne freizügig zeigen, gibt es immerhin einen Vorhang. Sicht aus dem Badezimmer Weitere Annehmlichkeiten im Zimmer sind die iPod-Dockingstation und die Nespresso Kaffeemaschine – what else? Primär wird das Hotel bei reisenden Geschäftsleuten angepriesen. Denn man findet auch einen Konferenzraum sowie einen öffentlichen Fitness-Club. Aber auch Touristen können wir das Hotel aufgrund seiner guten Lage wärmstens empfehlen. Entsprechend hatte es denn am Wochenende auch viele Gäste aus Asien und Frankreich. Restaurants in Basel Wer gerne im Hotel isst, wird hier leider enttäuscht, denn das Passage Hotel bietet zwar ein Frühstücksbuffet (das man in der Lounge einnimmt) aber ein traditionelles Restaurant sucht man im Hotel vergebens. Lounge-Bar und Frühstücksraum Das ist insofern aber nicht schlimm, als man ja nur gerade einen Steinwurf vom Barfüsserplatz weg ist und rund herum viele Restaurants für das leibliche Wohl sorgen. Auf der Webseite von Basel Tourismus findet man eine gute Suchoption für Lokale, die genau jene Köstlichkeiten bieten, die das Herz bzw. der Magen grad so begehrt. Taube «Charles» beim Barfüsserplatz Messe- und Kulturstadt Basel Basel hat sich zum führenden Messe- und Kongresszentrum entwickelt und verfügt über das grösste Messegelände der Schweiz. Und das mitten in der Stadt! Mit seinen wichtigsten Veranstaltungen – der Baselworld, der Weltmesse für Uhren und Schmuck, und der Art Basel, der grössten Kunstmesse der Welt – nimmt Basel auch weltweit eine führende Rolle ein und lockt jährlich hunderttausende von Gästen in die Stadt am Rhein. Das bestätigte uns entsprechend auch ein Florist, nachdem wir sein Blumengeschäft am sonntäglichen Muttertag via Google gefunden hatten: Für ihn sei es sehr wichtig, via Web auch von Auswärtigen gefunden zu werden. Von denen habe es in einer Messestadt wie Basel halt einen Haufen… Die Stadt im Dreiländereck überzeugt aber auch mit ihrem Charme und den kulturellen Highlights. Ein Schlendern in den kleinen Gässchen in der Altstadt mit seiner architektonischen Vielfalt lohnt sich auf jeden Fall! Spaziergang am Rheinsprung Hier ein paar weitere Impressionen vom neuen Designhotel The Passage und Basel: Unser Dank geht an… … «The Passage» für die Einladung und an Carole Johner von PRfact AG für’s Organisieren dieses Aufenthaltes. Adresse The Passage, Steinengraben 51, 4051 Basel Tel. +41 (0)61 631 51 51 Falls du noch ein lässiges Brunchlokal suchst – wir empfehlen «den Onkel» (Link zu unserem Review) für das späte Frühstück. ## Santa Clara – Boutique-Hotel im Herzen von Palma de Mallorca Quelle: https://reisememo.ch/spanien/mallorca/santa-clara-boutique-hotel-palma-mallorca Unweit des geschäftigen Zentrums von Palma de Mallorca findet man eine beeindruckende Oase der Ruhe und des schönen Wohnens: Das beschauliche Santa Clara Boutique Hotel liegt mitten in der wunderschönen historischen Altstadt, vis-à -vis des gleichnamigen Klosters. Wir haben uns umgesehen: Morgenspaziergang in Palma de Mallorca Von Palmas Stadtzentrum aus schlängelt man sich entlang enger Gässchen am Kloster Santa Clara entlang in einen von aussen unscheinbaren Steinbau des ehemaligen Franziskanerinnenklosters. Walter mit dem Hotelschild des Santa Clara Hotels Innen ist dann aber sofort alles oho und so und Hoteldirektor (und Besitzer) Tomeu Escalas zeigt mit sichtlichem Stolz auf all die gelungenen Gestaltungselemente wie Skulpturen, Absätze, Farben, Durchblicke des hübschen Boutique Hotel Santa Clara. Lounge neben der Reception Alles ist irgendwie klein aber fein gehalten bei trotzdem grosszügiger Wirkung. Auf der Dachterrasse beispielsweise kann man es sich recht bequem einrichten den Blick auf den Klosterturm und die Altstadt von Palma geniessen. Treppenhaus Die Hotelzimmer sind allesamt grosszügig dimensioniert und stilsicher individuell eingerichtet. Natursteinwände und Holzbalken treffen hier auf Designermöbel im Bauhausstil, was rustikaler Charme mit modernem Ambiente kombiniert. Je nachdem kann man das Leben mit einer freistehenden Badewanne haben oder doch lieber mit Dachfenster. Hotelmanager des Santa Clara Hotels Tomeu Escalas Das Spa ist, passend zum familiären Hotel, eher klein, aber alleweil liebevoll eingerichtet. Spa Restaurant mit Ausgang in den Gartenbereich Palma de Mallorca – die Sonnenverwöhnte Sonnenaufgang über Palmas Altstadt Mallorca ist berühmt-berüchtigt für den Ballermann, einen in der Nähe des Flughafens gelegenen Küstenabschnitt, an dem sich Lebenslustige mit einem Mix aus Sonne und Alkohol die Kante geben. Muss Mann unbedingt mal gesehen haben: Es ist schon noch beeindruckend, auf welche Ideen man im Zusammenhang mit Trinkhalmen, Sangria und Bier im Säulenmass kommen kann… Und die anschliessende Schlager-Party sollte man grad auch mal gesehen haben. Auch wer sonst andere Musik hört. Die «Choreografie» der DJs, das mitgehende Publikum, die Tanzeinlagen auf den Tischen… die Menschheit hat es fürwahr weit gebracht :-) In Wirklichkeit hat die Hauptstadt von Mallorca aber viel mehr zu bieten als dieses berüchtigte «Trink dich mal voll». Wer es etwas ruhiger und dennoch lebhaft mag, wählt gerne ein Hotel in der malerischen Innenstadt. Imposante Bauwerke, zahllose Kirchen, enge Gassen, Restaurants, köstliche Tapas Bars aber auch belebte Shopping-Meilen sorgen für ein reichhaltiges Angebot. Altstadtgasse in der Abenddämmerung Sehr zu empfehlen sind Mallorcas ländlichere Gegenden für Golfer, Velofahrer, Wanderer und Tennis-Fans, stammt doch auch der gute Raffael Nadal aus Manacor im Norden der Insel. Man erreicht die meisten Ecken der Insel bequem mit einem Mietwagen und Bus Nummer 1 bringt einen für 2.50 € vom Flughafen innert Kürze ins Stadtzentrum. Mallorca ist u.a. bei Velofahrern sehr beliebt Und weil das Thema in Zürich grad aktuell ist: Das ist ein Hafenkran, liebe Zürcher! Ein weiteres empfehlenswertes Hotel im Herzen von Palma ist das Hotel Tres (zu unserem Bericht). ## Thailand-Rundreise Teil 1 – Koh Samui und W Retreat Hotel Quelle: https://reisememo.ch/thailand/thailand-rundreise-koh-samui-w-retreat-hotel In einem A340 der Thai Airways Airline starteten wir unsere zweiwöchige Thailand-Rundreise. Von Zürich nach Koh Samui über Koh Phangan nach Bangkok und zurück. Was für ein Erlebnis! Den klaustrophobisch veranlagten Economy Passagieren empfehlen wir Sitz 31 E und D. Direkt hinter der Business Class in der Reihe mit Notausgang geniesst man nicht nur viel Beinfreiheit, sondern auch das Essen als Erster. Online Check-in sei Dank. Mit Thai Charme und ausreichend Rückenwind erreichten wir in nur 9.5 Stunden Bangkok. Die ATR 72-500 der Bangkok Airways. Kaum gelandet, ging es mit «Nemo» nach Koh Samui weiter. Zu unserer Überraschung hatten wir kein gewöhnliches Flugzeug, sondern ein etwas in die Jahre gekommenes Modell der Bangkok Airways. Eine ATR 72-500, welche mit ihrer Patina und den farbig aufgemalten Fischen einen Charme aus vergangenen Jahren versprühte. Trotz des rustikalen Outfits hatten wir einen problemlosen und sehr angenehmen Flug. Am Flughafen von Koh Samui erwartete uns die Welt eines Golfplatzes: Perfekter Rasen, eine tolle Grünanlage und kleine Minibusse, die an Golfbuggys erinnern, erwarteten die Gäste und brachten uns in überschaubare Palmhütten. Der Flughafen ist sehr offen gestaltet und strahlt mit seinen Basthütten ein klassisches Insel-Feeling aus. Nur keine falsche Hektik an der Gepäckausgabe. Das W Retreat Hotel In Koh Samui residierten wir vier Nächte im W Retreat Hotel. Bereits beim Betreten des Hotels wurden wir von einer atemberaubenden Aussicht auf Koh Phangan begrüsst. Die stylische urbane Architektur und Einrichtung strotzt nur so von Selbstvertrauen und setzt im pragmatisch anmutenden Koh Samui Massstäbe. Die im Wasser eingelassenen «Kawasaki-grünen» Lounges laden zum Verweilen ein und setzen die ersten Eye-Catcher. Am Abend werden einem von den hauseigenen DJ’s wummernde Elektrobässe um die Ohren gehauen und nette Drinks serviert. Capirinha mit Passionsfrucht, ein Gaumenkitzler, den man sich nicht entgehen lassen darf. Lounge im W Retreat mit Blick auf Koh Panghan Die Gesellschaft im Hotel ist bunt zusammengewürfelt. Hier finden sich Neureiche, solche die es schon länger sind, Honeymooner, Junge und ältere, und Travelbloggers von reisememo.ch. Die Nationalitäten reichten von China, Schweiz, Deutschland bis nach Mexiko und Australien. Sehr gesprächig waren die meisten nicht, vielleicht haben sich einige das Sprichwort: «über Geld spricht man nicht» zu sehr verinnerlicht. Vielleicht lag es aber auch daran, dass die Hotelanlage sehr weitläufig ist und man kaum in Kontakt oder ins Gespräch mit anderen Gästen kam. Was uns ebenfalls aufgefallen war, dass viele nur für ein paar Nächte blieben und dann weiterreisten. Manch einem mag die Stimmung daher etwas kühl und unpersönlich vorkommen. Eigentlich auch weiter nicht schlimm, denn der vorzügliche Service, das atemberaubende Design und die tolle Lage lassen einen die zugeknöpften Gäste ohnehin schnell vergessen. Im Privatpool lässt es sich richtig gut entspannen. Die kleinen Details machen das wuchtige W richtig gross. Nach dem Motto «Whatever, Whenever» liest dieses Hotel einem die Wünsche von den Augen. Das Bier am Strand wird im eigens dafür vorgesehenen Kühler serviert. Die «Sweet Spots» bieten rund um die Uhr gekühlte Getränke und Eis am Stiel an (kostenlos versteht sich). Am Abend warten selbstgemachte Pralinen als «Guetnachtmümpfeli» und Popcorn vor dem Fernseher. Im Bett sitzt ein Teddybär, welcher tagsüber eine Krawatte trägt und am Abend vom Raumservice einen Pyjama angezogen bekommt. Die unzähligen Details geben diesem Hotel ein ganz besonderes Flair. Was die wortkargen Gäste nicht können, kann der Staff umso besser. So hatten wir sehr ausgiebige und überaus nette Unterhaltungen mit diversen W Mitarbeitenden, die den persönlichen Aspekt wieder miteinbrachten. Die Lobby ist auch in der Nacht ein Hingucker. Zugegeben, das Hotel hat einen etwas dekadent wirkenden Abgang aber ehrlich gesagt, wir fanden es grossartig. Zwar haben wir auf das Champagner Spa-Treatment mit Champagnerbad, Champagnerscrub und Champagnermassage verzichtet, denn dieser gehört getrunken, und wir fanden, dass es sich auch so ausgezeichnet leben und entspannen liess. Die besondere Architektur und das urbane Hippster-Design in dieser bezaubernden Insellandschaft gepaart mit den täglichen Annehmlichkeiten lassen den Ort zu einer richtigen In-Location aufleben. Die Hotelkette W stockt ihr Immobilienportfolio bis 2016 auf über 60 Hotels weltweit auf. Jedes einzelne dieser Hotels überzeugt mit einem genauso durchgestylten Konzept. Frühstücksbuffet im «The Kitchen Table» Chaweng Beach Die Chaweng Beach ist ein weltbekannter Strandabschnitt in Koh Samui. Chaweng ist wohl der belebteste und touristischste Ort der Insel. Obwohl es scheint, dass alles für die Touristen gebaut und arrangiert worden ist, lässt sich doch noch ein wenig Thaifeeling spüren. Nebst vielen Verkaufsständen, welche hauptsächlich Made in China Produkte verkaufen, gibt es die typischen Thai Massagesalons wie Sand am Meer. Inmitten von vielen Touristengeschäften, in denen geschäftige Thais um die Gunst der Touristen buhlen, fanden wir die wohl skurrilsten Tankstellen, die man sich vorstellen kann. Tanken auf Thailändisch … Überall auf der Insel befinden sich solche Whiskey Flaschen Tankstellen. Wir liessen uns erklären, dass die Mindesttankfüllung an einer herkömmlichen Tankstelle 2 Liter beträgt. Da die Thai’s aber gerne mal auch nur einen Liter tanken, finden sich zwischen Luftmatratzen und Sonnenhüten auch immer wieder recycelte Whiskey Flaschen, die mit Benzin gefüllt sind. W Bär Spa Spa Spa Lampe Strand Strand Strand Strand Strandbar Strandbar Strandbar Strand Privatpool Privatpool Tropical Suite Schlafzimmer Zimmer Freiluftdusche Badezimmer Korridor Koh Samui Tankstelle Koh Samui Baum Restaurant Frühstück Aussicht Eggstation Frühstück Frühstück Frühstück Frühstück Restaurant Wanddeko Woobar Aussicht Aussicht Zimmer Lobby Dekoration Tankstelle Tankstelle Gruss Hier geht es zum zweiten Teil unserer Rundreise: Paradiesisch wohnen im Anantara auf Koh Phangan. 2. Teil: Paradiesisch wohnen im Dschungel von Koh Phangan Thailand-Rundreisen buchen bei nezasa.com Nezasa.com ist ein Zürcher Start-up, welches sich der Mission angenommen hat, qualitativ hochwertige und individuelle Reisen mit wenigen Klicks zusammenzustellen. Die Jungunternehmer wollen den Komfort eines Reisebüros mit der Einfachheit und der Kostenstruktur eines Online-Anbieters kombinieren. Individualreisende kennen das endlose und nervenaufreibende Zusammensuchen von Hotels, Flügen, Transfers, möglichen Aktivitäten oder was sonst noch alles dazugehört. Man durchforscht nächtelang das Internet nach wahrheitsgetreuen Berichten, geeigneten Webseiten und passenden Veranstaltern. Wird es einem dann doch zu mühsam, gibt es nur noch den Weg ins Reisebüro. Besonders für asiatische Regionen ist es oft schwierig, sich eine individuelle Reise zusammenzustellen. Genau hier knüpft Nezasa mit ihrem komfortablen Reisesystem an und ermöglicht einem mit wenigen Klicks seine Traumreise zusammenzustellen. Individuelle Reisen mit lokalem Support Destination wählen: Jungle, historische Plätze oder doch lieber nur Relaxen? In dieser Reihenfolge klingt gut. 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Und hier geht es zum zweiten Teil unserer Rundreise: Paradiesisch wohnen im Anantara auf Koh Phangan. ## Thailand-Rundreise Teil 2 – Koh Phangan und Anantara Resort Quelle: https://reisememo.ch/thailand/thailand-rundreise-koh-phangan-anantara-resort Nach vier Nächten in Koh Samui ging es mit dem Speed Katamaran weiter nach Koh Phangan. Die Insel ist kleiner als Koh Samui und besteht hauptsächlich aus Urwald und einigen Hotels. Wir fühlten uns wie Tarzan und Jane im 7. Himmel… Hinter den Hotels befinden sich kleine verschlafene Dörfer, in denen die Thais arbeiten und leben. Koh Phangan befindet sich im Aufschwung. Dank den Vollmond-, Leermond-, Halbmond- und deren vielen After-Partys verirren sich unzählige Touristen nach Koh Phangan. Trotzdem ist die Insel längst nicht so überfüllt wie Koh Samui und auch noch nicht gleichermassen touristisch. Allerdings wird kräftig am Ausbau der Infrastruktur gearbeitet. Neue, breite Strassen und ein eigener Flughafen sollen die Kapazitäten der Insel erhöhen. Wir hoffen jedoch, dass die schönen kleinen Thaidörfer trotzdem so herrlich verschlafen und relaxed bleiben, und dass der «Klamauk» von Chaweng der Insel erspart bleibt. Anantara Rasananda Resort auf Koh Phangan Im Nord-Osten der Insel, am Thong Nai Pan Noi Beach liegt das 5-Sterne Resort Anantara Rasananda. Wer sich einmal wie Tarzan und Jane im siebten Himmel fühlen möchte, wird hier auf Wolken gebettet in den Schlaf gewiegt. Inmitten tropischer Flora und Fauna direkt am Meer ist das sehr offene und naturnah gestaltete Resort wohl eines der besten auf der Insel. Die naturnah gestaltete Hotelanlage. Mit unheimlich viel Liebe zum Detail und einem riesigen Engagement, die sehr aufwändig gestaltete Anlage in Schuss zu halten, wird hier alles für das Wohlbefinden der Gäste getan. Riesige Koi Teichs, viele verwinkelte Brücken und Wege verbinden die Gästebungalows. Ohne viel Kitsch und übertriebener moderner Architektur fügen sich die Häuschen in den Palmenwald und lassen den Strand und Urwald weitestgehend unberührt erscheinen. Auf Koh Phangan ist alles etwas einfacher. Wer schon einmal das Vergnügen hatte auf einer Insel Ferien zu machen, weiss um deren begrenzte Ressourcen. Trotzdem wird in diesem Resort nichts dem Zufall überlassen: So bieten bereits die klimatisierten Standard-Bungalows alles was das Herz begehrt. Fernsehen mit Apple TV, Minibar mit sehr guten Gratisspirituosen, ein eigenes Jacuzzi auf dem Balkon, hauseigene Flipflops (in verschiedenen Grössen versteht sich) oder die bereits gepackte Strandtasche sind nur ein paar wenige Annehmlichkeiten, die das Bungalow jeden Tag zu einem richtig schönen Erlebnis werden lassen. Selbst im Dschungel ist der Wein immer perfekt temperiert. Der Thai-Kochkurs, welcher während des Aufenthalts eingelöst werden darf, war genial! In sehr gutem Englisch führt der Sous-Chef die Gäste in die Kunst der Thai-Küche ein. Das zubereitete Mittagessen darf selbstverständlich gegessen werden. Obendrauf gab es sogar noch eine Flasche Wein geschenkt. Unvergesslich das leicht errötete Gesicht des Kochs und die räuspernden Worte des gebürtigen Thailänders nachdem wir uns an den Chilis vergriffen hatten: Uuh … that’s spicy…Perfect! Sous-Chef des Anantara Resort in seinem Element Als Schönheitsfehler könnte man die Lage des Hotels bezeichnen. So befindet sich die Anlage auf der Meeresanstossseite der Insel und so kann es sein, dass man an einigen Tagen nicht mit der Luftmatratze auf einer ruhigen See in der Sonne liegen kann. Dafür hat Wellenspringen einen hohen Spassfaktor und bringt eine willkommene Erfrischung mit sich. Wer dazu keine Lust hat, sollte sich einen Schnorchelausflug an den im Nordwesten liegenden Koh Ma Strand gönnen. Die Bucht bietet eine bilderbuchhafte Insellandschaft. Das fast immer spiegelglatte Wasser punktet zudem mit einem Hausriff, welches vielen Fischen und riesigen Anemonenbänken ein Zuhause bietet. Allgemein können die Unterwasserlandschaften in Thailand aber nicht mit denjenigen am roten Meer oder einem intakten Riff auf den Malediven mithalten. Trotzdem sind sie sehr schön, vielseitig und bieten den Schnorchlern oder Tauchern ein tolles Erlebnis. Diniert wird am Strand Im Anantara Rasananda Hotel steht jeder Abend unter einem anderen Motto. So gibt es die Lobster Night, Open Air Kino oder klassisches Thai Buffet am Strand. Natürlich immer mit guter musikalischer Begleitung von einem angesagten Elektro DJ oder Feuerkünstler. Wer keine Lust auf die überragende, hauseigene Küche hat, kann sich in das direkt ans Resort anschliessende Dörfchen begeben. Dort wird in zahlreichen, traditionellen Thai Restaurants authentisches und sehr günstiges Essen angeboten. Wer sich zu einem romantischen Dinner am Strand im Anantara Resort Hotel entschliesst, sollte auf keinen Fall die gebratene Entenbrust an einer Tamarindenreduktion auf Spargel verpassen! Eine Offenbarung des Küchenchefs, die den Tag perfekt ausklingen lässt… Blick in das Spa des Anantara Resort Wir haben die fünf Tage in diesem Resort ausserordentlich genossen. Das gut englischsprechende Personal versucht alle Wünsche zu erfüllen und überzeugte mit einem unheimlichen Engagement. Die bezaubernde Umgebung, die relaxte Atmosphäre auf der Insel, das tolle Essen und das schöne Wetter lassen jeden Urlaub in diesem Resort zu einem besonders angenehmen Erlebnis werden. Poolbar Anlage Bibliothek Anantara Briefkasten Blumen Dorf Thai-Grill Tankstelle Thai-Grill Tankstelle Boot Strand Frühstück Frühstück Frühstück Abendessen Küche Tisch Restaurant Anlage Anlage Eingang Poolbar Meer Anlage Wegweiser Eingang Anlage Sessel Poolbar Kochkurs Kochkurs Zimmer Zimmer Hier geht es zum 3. Teil unserer Rundreise: Bangkok und das W Designhotel. 3. Teil: Bangkok und sein geschäftiges W Designhotel Den 1. Teil über Koh Samui und das W Retreat Hotel findet man hier. 1. Teil: W Retreat Hotel in Koh Samui Thailand-Rundreisen buchen bei nezasa.com Nezasa.com ist ein Zürcher Start-up, welches sich der Mission angenommen hat, qualitativ hochwertige und individuelle Reisen mit wenigen Klicks zusammenzustellen. Die Jungunternehmer wollen den Komfort eines Reisebüros mit der Einfachheit und der Kostenstruktur eines Online-Anbieters kombinieren. Individualreisende kennen das endlose und nervenaufreibende Zusammensuchen von Hotels, Flügen, Transfers, möglichen Aktivitäten oder was sonst noch alles dazugehört. Man durchforscht nächtelang das Internet nach wahrheitsgetreuen Berichten, geeigneten Webseiten und passenden Veranstaltern. Wird es einem dann doch zu mühsam, gibt es nur noch den Weg ins Reisebüro. Besonders für asiatische Regionen ist es oft schwierig, sich eine individuelle Reise zusammenzustellen. Genau hier knüpft Nezasa mit ihrem komfortablen Reisesystem an und ermöglicht einem mit wenigen Klicks seine Traumreise zusammenzustellen. Individuelle Reisen mit lokalem Support Destination wählen: Jungle, historische Plätze oder doch lieber nur Relaxen? In dieser Reihenfolge klingt gut. Gewählte Rundreise personifizieren: Ein anderes Hotel, ein Upgrade oder Aufenthalt an einem bestimmten Ort verlängern oder verkürzen? Jedem das seine. Buchen: Nun nur nicht vergessen zu buchen und mit einem Klick hat man seine massgeschneiderte Reise in der Tasche. Das Portal ist eine echte Hilfe und punktet mit perfektem Service, guten Preisen und einem ansprechenden Design. Das Nezasa Team ist stets bemüht, neue und trendige Destinationen ins Angebot aufzunehmen. Mit ihrem Fachwissen und Insider-Know-How stehen sie sehr gerne zur Verfügung. Herzlichen Dank an das Nezasa-Team um CEO Manuel Hilty für die Unterstützung dieser Reise! Einen detaillierten Bericht über ihre Dienstleistungen liest man hier. Und hier geht es zum 3. Teil unserer Rundreise: Bangkok und das W Designhotel. Den 1. Teil über Koh Samui und das W Retreat Hotel findet man hier. ## Thailand-Rundreise Teil 3 – Bangkok und sein W Hotel Quelle: https://reisememo.ch/thailand/thailand-rundreise-bangkok-w-design-hotel Der 3. Teil unserer Rundreise führte uns zurück in Thailands Hauptstadt Bangkok. Und wiederum logierten wir in einem Designhotel der W Kette, diesmal in einem geschäftigen Geschäftsviertel… Die schönen Dinge im Leben dauern definitiv zu kurz. Mit dem Speed Katamaran ging es zurück nach Koh Samui. Weil die Fähren fixe Fahrzeiten haben, wussten wir, dass wir circa 3 Stunden zu früh am Flughafen sein werden. Insgeheim hatten wir uns schon auf das süsse Nichtstun und Kofferzählen am Flughafen gefreut. Wäre nicht die aufmerksame Bangkok Airways Mitarbeiterin gewesen. Sie hat uns kurzerhand gratis auf einen früheren Flug nach Bangkok umgebucht und liess uns wissen, dass das Boarding bereits in den nächsten 5 Minuten startet. Wir liessen uns die Stresssymptome nicht anmerken und huschten Richtung Gate. Die alte, russische Botschaft im Eingangsbereich des W Hotel Bangkok W Hotel in Bangkok In Bangkok angekommen, erwartete uns bereits das nächste W. In der renommierten Embassy Row im dynamischen Geschäftsviertel liegt das W Bangkok, eine stilvolle Ikone asiatischer Eleganz. Das luxuriöse Lifestyle Hotel lässt auch in Bangkok nichts anbrennen und bietet den Gästen Musik, Design und Mode. Geschäftsreisende und Feriengäste finden hier einen Ort, wo es sich nicht einfach nur gut entspannen und arbeiten lässt. Regelmässig finden im modernen Ambiente nämlich auch angesagte Events statt. Trendige Partys am Wochenende oder Kunstausstellungen bereichern den Hotelalltag. Die alte Herrenvilla der russischen Botschaft ziert den Vorplatz des hochmodernen 31 stöckigen Hotelturmes und bietet bereits zu Beginn einen eindrücklichen Kontrast. Im Inneren des Hotels lassen die nächsten Eye-Catcher nicht lange auf sich warten: Den Liftbereich in der Lobby verzaubert ein atemberaubendes Kunstwerk aus über 800 Tuk-Tuk-Lichtern und einer speziell darauf abgestimmten Lichtinstallation. Auch die Teppiche im Eingangsbereich und in den Aufzügen werden dreimal am Tag ausgewechselt. Von «good morning» über «good afternoon» bis hin zu «good evening» steht da zu lesen. Lichtinstallation aus unzähligen Tuk-Tuk-Rücklichtern Im gewohnt sehr freundlichen und zuvorkommenden «W-Ton» wurden wir auf unser «Spectacular Zimmer» begleitet. Der klangvolle Name hält was er verspricht, denn die Zimmer bieten einen atemberaubenden Ausblick über die Stadt. Ein besonders cooles Gadget ist das Tablet, welches sich im Zimmer vorfindet: «Do what you want, I’m yours» steht auf dem Display der Fernbedienung. Mit dem Tablet lässt sich beispielsweise das Licht dimmen, die Klimaanlage regulieren oder einfach nur der «Do not disturb» Knopf einschalten. Arbeiten mit Blick auf Bangkok Man besucht Bangkok natürlich nicht nur des Hotels wegen. So war unser nächstes Ziel der Schneider. In unmittelbarer Nachbarschaft, in der Silom Road, befindet sich der Schneider Tony’s. Er ist der beste der Stadt. Das finden nicht nur wir, dies fanden auch die Juroren des Best Tailor Awards 2009. Nach fast 4 Stunden Stoffbahnen streicheln und umräumen, hatten wir unsere Kollektionen zusammengestellt. Wir freuten uns auf die Anprobe, welche dann auch schon am nächsten Tag von statten ging. Für eine so umfangreiche Bestellung wie die unsere braucht Tony circa drei Tage. Kleinere Massanfertigungen sind meist nach zwei Tagen fertig. Das Bee Garden an der Silom Road Vor Jahren entdeckt, ist das Bee Garden ein fixer Termin für uns geworden wann immer wir in Bangkok sind. Das Restaurant entsteht seit mehr als 10 Jahren jeden Abend ab 18 Uhr neu vor der Siam Comercial Bank beim ITF-Tower. Mit dem Standort verbindet sich auch das typische Bangkok Feeling beim Essen: sechsspurige Strasse rechts, über den Köpfen donnern und quietschen die Sky Trains und die liebevoll dekorierten Tische stehen auf dem Gehsteig. Es ist mit wenigen Tischen wohl einer der Plätze, die Gourmets aufsuchen sollten, die eine bodenständige, authentische Küche erleben möchten. Das Strassenrestaurant ist leicht zu finden. Es befindet sich direkt an der Stelle, an der der Skytrain nach der BTS Station Chong Nonsi auf die Silom Road einbiegt. Die Pool-Landschaft des W Bangkok Ein sehr lohnenswerter Besuch ist auch die Skybar des Lebua at State Tower Hotel. Spätestens seit dem dritten Teil des Hollywood Blockbusters «Hangover» ist das Hotel in aller Munde. Im 64. Stock des Hotels befindet sich unter freiem Himmel die Skybar mit guten aber nicht gerade preiswerten Cocktails. Die sagenhafte Aussicht über ganz Bangkok lässt einen die Preise jedoch schnell vergessen und entschädigt auf jeden Fall. Bisher hatten wir auch das Frühstücksbuffet dieses Hotels (Lebua at State Tower) als den Start in den Tag schlechthin betrachtet. Doch das hauseigene W Restaurant «Kitchen Table» rüttelt sehr kräftig an unserem bestehenden Weltbild der Frühstücks. Die Innenarchitektur des Restaurants entführt einen in eine andere Welt. Kunstvoll gestaltete Wände und Tische laden zum Verweilen und Essen ein. Am Buffet wartet eine unglaubliche Fülle an Leckereien darauf, einem den Morgen zu versüssen. Asiatisches wie auch Westliches und Interkontinentales wird auf höchstem Niveau zubereitet und serviert auf Porzellan von Rosenthal. Verschiedenste Dim Sums, frische Nudelsuppen, Sushi, selbst gemachtes Joghurt und Fruchtsäfte, ein Stück Lachs oder für unsere Breitengrade ganz einfach ein Birchermüesli? Was man nicht findet, wird gemacht und was man findet, ist perfekt gemacht. Dieses Buffet war für uns eines der ganz grossen Highlights der Reise. Liebes Buffet wir kommen ganz bestimmt wieder! W Restaurant «Kitchen Table» Ferien sind oft im Fluge vorbei und so brach der letzte Tag auch schon viel zu früh an. Um 6 Uhr morgens ging es raus aus den Federn Richtung Chatuchak Weekend Market. Der Sky Train direkt vor der Haustüre brachte uns auf schnellstem Wege dorthin. Der Markt mit seinen über 20’000 Marktständen ist immer einen Besuch wert. Ein Sammelsurium von unterschiedlichsten Angeboten vereint sich hier auf 14 Hektaren, welche von über 200 000 Besuchern täglich begutachtet und verhandelt werden. Wie der Name schon sagt, findet der Markt nur am Wochenende statt. Wer sich dieses Abenteuer nicht entgehen lassen möchte, sollte sich dessen bewusst sein und seinen Aufenthalt in Bangkok dementsprechend planen. Zig Verhandlungsgespräche später und um einiges vollere Taschen ging es dann gegen 16 Uhr wieder zurück ins Hotel um auszuchecken. Zuvor galt es aber nochmals die sehr kunstvoll und schön gestaltete Poollandschaft zu geniessen. Unser Rückflug war auf 24 Uhr angesetzt und so bekamen wir freundlicherweise ein kostenloses late Check-Out (bis 16 Uhr). Nach dem Poolbesuch wollten wir uns kurz frisch machen. Es wäre jedoch nicht das W, wenn nicht auch dieser Wunsch auf höchstem Niveau erfüllt würde. Im W wurde uns statt einer Duschkabine im Fitnessbereich nochmals ein offizielles Zimmer übergeben, damit wir in aller Ruhe Duschen und uns frisch machen konnten. Duschzimmer im W Bangkok In unseren Ferien folgte ein Höhenpunkt dem anderen: Von Beginn weg fühlten wir uns nach der Buchung bei Nezasa.com ausserordentlich gut aufgehoben. Die Reise an sich war nicht nur perfekt organisiert, sondern auch geprägt von wunderschönen Eindrücken. Das einfache System von Nezasa.com ermöglicht es einem auf einfachste Art und Weise stressfreie Ferien zu buchen. An dieser Stelle möchten wir uns herzlich bei Nezasa CEO Manuel Hilty bedanken, er ermöglichte uns diese wundervollen Ferien! Zimmer Zimmer Deko Badezimmer Badezimmer Frühstück Dinner Cruise Dinner Cruise Pool Rooftopbar Frühstück Frühstück Frühstück Frühstück Gebäck Buffet Buffet Tische Restaurant Tische Restaurant Massage Terrasse Bee Garden Bee Garden Lobby Treppe Lobby Korridor Kunst Bar Bar Bar Restaurant Lebua Der 1. Teil unserer Thailand-Rundreise führte uns nach Koh Samui. Hier unser Erfahrungsbericht über das dortige W Retreat Hotel. 1. Teil: W Retreat Hotel in Koh Samui Im 2. Teil liessen wir uns im Urwald von Koh Phangan verwöhnen, genauer im paradiesischen Anantara Rasananda Resort. 2. Teil: Paradiesisch wohnen im Dschungel von Koh Phangan ## Für Voilà ma Suisse um den oberen Zürichsee Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/voila-ma-suisse-oberer-zuerichsee-rapperswil Die Schweiz ist ein wunderschönes Land – noch viel schöner, als man glaubt! Wer ihr mit offenen Augen begegnet, findet abseits der Klischees und des allseits Bekannten eine ganz andere Schweiz mit besonderen Orten. Um diese verborgenen Schätze zu finden, hat Mazda jetzt ein neuartiges und innovatives Projekt gestartet: Voilà ma Suisse! Bei Voilà ma Suisse können die Teilnehmer ihre Sicht auf die Schweiz zeigen. Und das funktioniert wie folgt: Eine Flotte von zehn Streetview-Fahrzeugen wird auf Tournee durch das ganze Land geschickt – an insgesamt 21 Standorten hält die Roadshow an, von Luzern bis Locarno und von Mai bis Oktober 2014. Voilà ma Suisse Mazda3 mit Streetview Kamera Wir durften bereits im Vorfeld eine Testfahrt mit dem Streetview-Fahrzeug machen und haben dafür am Ostermontag eine Spritzfahrt um den Obersee (den oberen Zürichsee) gemacht; Gestartet haben wir die Rundfahrt in Rapperswil und nahmen als erstes gleich den Seedamm unter die Räder. Der künstliche Damm zwischen Rapperswil und Pfäffikon trennt den Obersee vom Hauptteil des Zürichsees. Die erste Etappe führte nach Pfäffikon zum Hafen, wo gleich gezeigt wurde, wie Traditionen in der Schweiz gelebt werden. Denn jeweils am Ostermontag findet hier die Frühjahresschwinget statt: Wenn der schöne Platz am See nicht gerade von Sägemehl und den Bösen eingenommen wird, kann man hier gemütlich promenieren, sonnenbaden und so manchen traumhaften Sonnenuntergang bewundern. Eine weitere reizvolle Hafenpromenade am Obersee, die zum mediterranen Flanieren einlädt, findet man in Lachen, wo wir unseren nächsten Halt machten. Hafenpromenade in Lachen Da sich am Obersee nicht nur alles auf dem Land- und Seeweg abspielt sondern auch einige Attraktionen in der Luft zu bewundern sind, machten wir einen Abstecher zum Flugplatz Wangen-Lachen, über welchem die Kunstflugstaffel Patrouille Suisse der Schweizer Luftwaffe regelmässig übt – aber natürlich (bzw. leider) nicht am Ostermontag. Gleich in der Nähe des Flugplatzes Wangen liegt der Golfplatz Nuolen, wo wir auch selber öfters spielen. Der Platz ist wunderbar in der malerischen Landschaft am Buchberg eingebettet. Bei schönem Wetter geniesst man vom Loch 8 eine herrliche Aussicht auf den Obersee, den Seedamm bis nach Rapperswil – was natürlich beim Golfspiel zusätzliche Konzentration erfordert. Aber genau das macht doch das Golfspiel interessant!? Aussicht vom Golfplatz Nuolen Warum auf der Obersee-Rundfahrt das Dorf Tuggen nicht fehlen durfte (obwohl nicht direkt am Obersee), wird einerseits im Video erklärt – aber der Grund liegt auch darin, dass Katja hier aufgewachsen ist! Weiter ging es dann auf unserer Rundfahrt dem rechten Seeufer entlang von Schmerikon… Bootssteg beim Strandhotel in Schmerikon … mit einem Halt im idyllischen und ländlich geprägten Bollingen … Kleine Kapelle bei Bollingen am oberen Zürichsee … nach Jona, wo selbst Katzen das Leben am See zu geniessen wissen. Katze auf der Busskirch Mauer in Jona Gerade rechtzeitig zum Sonnenuntergang haben wir’s wieder zurück nach Rapperswil, in die schöne Rosenstadt geschafft. Nebst der malerischen Altstadt und dem mittelalterlichen Schloss präsentiert sich Rapperswil-Jona in voller Pracht. Sonnenuntergang bei der Hafenmole in Rapperswil Die Seepromenade und die Fussgängerholzbrücke nach Hurden verleihen der Stadt eine ganz besondere Atmosphäre! Fussgänger Holzbrücke in Rapperswil Unser Dank geht an… Audrey Liechti, Account Executive bei Edelman Schweiz GmbH, die das Projekt betreut und uns diese Fahrt ermöglicht hat. Offizielles Video von Voilà ma Suisse: ## Spektakulärer PGA Catalunya Golfplatz zwischen Girona und Barcelona Quelle: https://reisememo.ch/spanien/pga-catalunya-golfplatz-girona Die beiden herausfordernden Plätze «Tour Course» & «Stadium Course» des PGA Catalunya Golf sind zwar malerisch von Pinien umrahmt, aufgrund der vielen Wasserhindernisse sind sie aber ziemlich anspruchsvoll zu spielen! Klubhaus des PGA Catalunya Golfplatzes Im Frühling haben wir unser Golfspiel auf dem PGA Catalunya Golf in der Nähe von Girona aufgefrischt. Anfangs Saison bilden sich Golfer ein, in einer Trainingswoche den im Winter angesammelten Flugrost von den Schlägern dreschen zu können. Nun ja, mein Muskelkater dauerte die halbe Woche, so dass ich meine Zahnbürste kaum noch lupfen konnte. Und ob der Flugrost nun weg ist, weiss auch niemand mit Bestimmtheit… Oben links Golfpro Mischa Peter mit seiner Gruppe Lernwilliger Wie dem auch sei, Golfpro Mischa gab alles, uns wenigstens die gröbsten Schwünge wieder einzutrichtern. Wobei manchmal schien er doch einigermassen verzweifelt, was seine Schüler auf den Platz zauberten… Zum Haare raufen oder doch nur Frisur richten? Was man dem Mann allerdings hoch anrechnen muss: Egal wie erfolgreich oder eben erfolglos wir hantierten, der guten Laune schien das nichts anzuhaben! Muss man auch noch können bei der widerspenstigen Kundschaft… oder besser den widerspenstigen Bällen! Golfpro Mischa Peter beim Training Der PGA Catalunya Golfplatz besteht aus den beiden 18-Loch Plätzen «Stadium Course» und «Tour Course». Für Abwechslung ist also gesorgt, zumal es im angrenzenden Golfhotel zu Golf kaum Alternativen gibt. Für andere Tätigkeiten ist ein Mietwagen nötig. Er wird von Avis aber praktischerweise vor der Haustüre abgeliefert. PGA Catalunya Tour Course See von Loch 3 auf dem Tour Course Das allerschönste Loch hat allenfalls der «Tour Course«: Bahn 3 endet spektakulär in einer Senke vor einer Gruppe von Pinien. Das Green wird von einem Bach und einem See gut geschützt und auf dem Fairway sind nicht eben wenig Tücken zu beachten, fällt es kurz vor besagtem Bach doch stark in einen See ab. Vorlegen bis kurz vor’s Green ist also nicht… Green 3 des Tour Courses PGA Catalunya Stadium Course Gesamthaft ist aber der Stadium Course der attraktivere Platz: Die Fairways wurden von den Golfplatzarchitekten Neil Coles und Angel Gallardo sehr abwechslungsreich in die hügelige Landschaft gelegt. An diversen Stellen bieten sich spektakuläre Ausblicke. Dem gepflegten Golfspiel fordert dies zusätzliche Konzentration ab… Green 3 und umliegende Seen des Stadium Courses Green 3 Green 12 Green 16 Golfhotel PGA Catalunya Über das Melia Golf Vichy Catalan Hotel schreibe ich heute wenig. Es wirkt von aussen sehr modern… Betonträger und Auskragung mit Hotelzimmern Als Schweizer Gast sollte man einen Stern abziehen, damit die Relationen mit andern Häusern gewahrt sind. Und ein Upgrade in die höhere Zimmerkategorie sollte man auch gleich nehmen. Dann steht dem Golfvergnügen nicht mehr viel im Weg. Das Gym brauchten wir nicht zu testen, da uns Mischa genügend Bewegung verordnete. Sein Morgenturnen ist berüchtigt! Der Pool des Gyms sah aber sehr verheissungsvoll aus… Pool und Gym in der Nähe des Klubhauses Herzlichen Dank an die humorvollen und geduldigen Mitgolfer und an Mischa Peter für seine Nervenstärke. Der Mann kann was! ## Hotel oder Apartment? Privà Lodge! Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/hotel-ferienwohnung-priva-lodge-lenzerheide «Privà» bedeutet auf Rätoromanisch «gemütlich». Genau die richtige Beschreibung für die Privà Alpine Lodge in der Lenzerzeide, welche ich mit meiner ehemaligen Kommilitonin Francesca Giardina kurz vor Saison-Ende besucht habe. Die aus zehn Chalets bestehende Privà Lodge liegt direkt an der Talabfahrt, aus zweien der Häuser sind es keine zehn Meter und man steht auf der Skipiste. Jedes Chalet wurde auf einen individuellen Grundriss gebaut, was das Gefühl eines kleinen Dorfes vermittelt. Auch deswegen nennt sich der zentrale Platz zwischen den vier grossen Haupthäusern Dorfplatz. Hoteldirektor Daniel Renggli führt uns über den Dorfplatz Vom Dorfplatz hat man Zugang zu den öffentlichen Bereichen der Häuser; der Rezeption, dem Restaurant, dem Sport Shop und natürlich dem herrlichen Bergbad. Bergbad in der Privà Alpine Lodge Das tolle Ambiente der Privà Lodge hat meine Reisebegleiterin Francesca zu einem kurzen Bewegtbild-Porträt animiert: Die Privà Lodge in 100 Sekunden! Nun aber zum Konzept der Lodge: Die Privà Lodge bietet vollständig eingerichtete Ferienapartments, kombiniert mit den Annehmlichkeiten eines Hotels. Zwar verfügen alle Wohnungen über eine eigene Küche, trotzdem kann man das Abendessen im Restaurant einnehmen. Wo wir vom Abendessen sprechen, wir haben es uns natürlich nicht nehmen lassen, die Kreationen des Chefkochs zu probieren. Rehschnitzel mit Pizokel und Rotkraut Pouletbrust mit Ravioli, Kartoffelchips und Gemüse Grüner Salat mit Lachs Sorbet-Variation Weiter mit der Ausstattung der Apartments: Pro Doppelzimmer ist in den meisten Kategorien auch ein eigenes Badezimmer vorhanden, mindestens eines davon sogar mit einer privaten Infrarot-Sauna. Jedes Apartment verfügt über eine private Infrarot Sauna Zum Chalet-Ambiente gehört natürlich auch ein gemütliches Feuer, deswegen findet man im Wohnbereich der Zimmer einen Schwedenofen oder ein Cheminà©e. Herrlich, so ein Abend vor dem Kamin! Jedes Apartment verfügt über ein Cheminà©e oder einen Schwedenofen Die Wohnungen verfügen, je nach Kategorie, über ein bis vier Schlafzimmer, alle mit einem Doppelbett und einem Kleiderschrank ausgestattet. Besonders imposant sind die Apartments der Kategorie Chalet. Diese bieten vier Schlafzimmer mit jeweils eigenem Bad auf zwei Ebenen und einen riesigen Wohn- und Essbereich. Wohnecke in der Privà Lodge Die Gäste, die sich noch etwas besonderes gönnen möchten, lassen sich von der medizinischen Masseurin Livia Broger und ihrer portablen Massageliege direkt auf dem Zimmer besuchen (als gestresste Reisebloggerinnen haben wir dieses Angebot natürlich genutzt). Wir haben ein herrliches Wochenende in der Privà Alpine Lodge verbracht. Unser Dank dafür geht an Stefanie Kraxler von Compresso für die Berücksichtigung von reisememo.ch und natürlich an Daniel Renggli und sein Team von der Privà Lodge. Weitere Fotos Lobby Team Apà©ro Deko Buffet Lounge Dorfplatz Bergbad Adresse Privà Alpine Lodge Dieschen sot 18 7078 Lenzerheide Tel: +41 (0)81 382 06 06 Webseite: privalodge.ch ## Alpen Gold Hotel – das goldene Ei von Davos Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/intercontinental-hotel-davos Mit der futuristischen Fassade in der Form eines goldenen Eis wurde im Dezember 2013 oberhalb des Davoser Sees das InterContinental Davos eröffnet. Inzwischen hört es auf den Namen «Alpen Gold Hotel». Mehrere hundert goldfarbene Stahlelemente verbinden sich zu einer verführerischen Gebäudehülle am Dorfrand von Davos. Wie das wohl von innen aussieht? Die spektakuläre Aussenhaut des Luxushotels wurde von den Münchner Architekten des Büros Oikios entworfen. Für die hochkomplexe Aussenfassade bestehend aus mehr als 60.000 Einzelteilen gingen die Baugestalter fast an die Grenzen architektonischer Möglichkeiten! Denn wie zeichnet man effizient 60’000 gekrümmte Einzelteile aus Stahl und berechnet dann auch noch ihre Statik? Goldene Fassade in alpiner Landschaft Die Fassade ist zugegebenermassen schon sehr gewöhnungsbedürftig: Hier entscheidet wohl der Geschmack jedes Einzelnen, ob er dieses Bauobjekt von aussen schön findet oder nicht. Umso gespannter sind wir, das Hotel von innen zu sehen. In 80 Sekunden um das goldene Ei Kaum setzen wir unseren Fuss ins Hotel, sind all unsere Zweifel verschwunden und wir sind nur noch hin und weg! Eine äusserst stilvolle Lobby mit gemütlichem und einladendem Intérieur erwartet Gäste mit geschmackvoller Dekoration und viel Liebe zum Detail. Hier geben sich Luxus und Ursprünglichkeit die Hand. Denn die verschiedenen Elemente der Schweizer Bergwelt werden gekonnt in das hochwertige Ambiente integriert. Die auffälligen Blumendekorationen setzen die spezielle Note oben drauf – nicht nur in der Lobby, sondern im ganzen Haus. Hotelfoyer mit Cheminée Raffiniertes Beleuchtungskonzept Im Eingangsbereich am auffälligsten ist eindeutig der organisch geformte blaue Kronleuchter mit rund 2000 (!) einzelnen Lämpchen – sensationell! Dieser raumgreifende Leuchter wurde vom Londoner Licht-Designer Moritz Waldemeyer entwickelt. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Meisterwerk! Sensationeller Kronleuchter von Moritz Waldemeyer Das Beleuchtungskonzept ist uns auch in anderen Bereichen des Hotels immer wieder positiv aufgefallen; denn Licht spielt im Alpen Gold Hotel Davos weit mehr als nur eine funktionale Rolle. Viele Leuchten sind ein Kunstwerk für sich! Deckenleuchte im Restaurant «Studio Grigio» Das Hotel bietet übrigens auch einen Kids & Teens Club (mit eigenem Kino! und Pool-Billard), ein elegantes Sportgeschäft sowie modernste Konferenzeinrichtungen inklusive drei atmosphärischen Board-Rooms mit hochwertiger Ausstattung. Boardroom im Konferenzbereich Ob der amerikanische Präsident Donald Trump am WEF 2018 und 2020 in Davos wohl hier seine Kommandozentrale einrichtete? Elegante Zimmer und Suiten Auch die Hotelzimmer überzeugen uns auf Anhieb. Das Interieur in den 216 Zimmern (davon 25 Suiten) präsentiert sich zeitlos-elegant mit lokalen Elementen wie Stein, Holz und hochwertigen Materialien und harmonischer Dekoration. Doppelbett im Superior Room Ein herzliches Kompliment an die Innen-Architekten von Living Design, Schweden! Denn in den freundlichen Zimmern sticht nicht nur das Design hervor, sondern auch die Funktionalität, was in Design-Hotels nicht selbstverständlich ist… Eines der vielen Unikate bilden übrigens die eigens angefertigten Sofaecken und Kissen von Ligne Roset. Und auf dem privaten, grossen Balkon fühlt man sich wie in einem Kokon inmitten der spektakulären Berglandschaft. Von fast allen Zimmern hat man übrigens einen traumhaften Blick über Davos! Aussicht auf Davos vom Zimmerbalkon Bars und Restaurants Gastronomisch bietet das Designhotel einiges: Drei Restaurants stehen dem Gast zur Verfügung; die Brasserie «Capricorn», das Sushi-Restaurant «Matsu» mit asiatisch-alpiner Küche, eine Lounge Bar Nuts & Co sowie das Spitzenrestaurant «Studio Grigio», inklusive einer eleganten Cocktail-Lounge und Zigarren-Bar. Bar und Lounge Nuts & Co. Das Restaurant «Studio Grigio» liegt im obersten – also im 10. Stock – von wo man eine grosszügige Aussicht auf die umliegende Bergwelt und Davos geniesst! Elegantes «Studio Grigio» Restaurant Entsprechend lassen wir uns im «Capricorn» verköstigen und gönnen uns ein «Aged Beef Entrecôte» mit buntem Gemüse und Kartoffelgratin. Wie schon an der Rezeption, ist auch hier das Ambiente elegant aber dennoch gemütlich entspannt und das Personal sehr freundlich und aufmerksam. Die Preise auf der Menukarte sind allerdings für das doch nicht ganz so mondäne Davos eher gesalzen! Man orientiere sich am oberen Ende von dem was in grösseren Städten verrechnet wird. Aber man gönnt sich ja sonst nichts… Restaurant «Capricorn» Wellness im Alpine Spa Auf 1’200 Quadratmetern erwartet Wellness-Liebhaber eine breite Palette wohltuender Anwendungen sowie Dampfbäder mit Dampfduschen, eine finnische Sauna, eine Kelosauna und ein Sanarium. Zusätzlich bieten zwei Spa-Suiten den Luxus exklusiver Privatsphäre. Eingang zum Spa-Bereich Ausserdem kommen Wasserratten bei verschiedenen Dusch- und Wassererlebnissen auf ihre Kosten. Hierzu gehören neben Wasserfall- und Rainshower-Duschen, Stachel- und Tellerbrausen auch Kneippbecken mit dem wie üblich eiskalten Wasser. Ebenso wie an der Fassade bestimmen auch im Spa organische Formen das architektonische Erscheinungsbild: Es besteht hauptsächlich aus vielen Rundungen und wenigen rechten Winkeln. Originelle Leuchte im Wellness-Bereich Davos – Ferienparadies und Kongressstadt Davos hat es in sich – es ist ein Ferienparadies für den aktiven Urlaub in herrlicher Berglandschaft. Gleichzeitig ist Davos aber auch ein bekannter Kurort und verfügt über eines der modernsten Kongresszentren der Alpen. Kein Wunder trifft sich die Weltelite aus Politik und Wirtschaft jeweils Ende Januar zum Jahrestreffen des World Economic Forum WEF. 2018 sogar mit Donald Trump. Davos Dorf mit dem Alpen Gold Hotel im Hintergrund Unser Dank geht an… … Maria-Louisa Blanken, Director of Sales & Marketing für die grosszügige Einladung. Ein grosses Dankeschön auch an Sophie Janik, Project Manager bei welllcom für’s Koordinieren dieses Besuches und an Remco Maarten van der Kaaij für die sehr sympathische Hausführung. Hoteladresse Alpen Gold Hotel Baslerstrasse 9 7260 Davos Dorf Telefon: +41 81 414 04 00 Zur Alpen Gold Hotel Website Wer es übrigens lieber zentraler wohnt in Davos, ist im Hilton Garden Inn gut aufgehoben. Hier Charlotte’s Reviev. Und für Golfer eignet sich das Hotel als gute Basis für die Alpine Circle Golf Tour, denn nicht nur Davos verfügt über einen 18-Loch Golfplatz, in Graubünden befinden sich weitere grossartige Golfplätze! { "@context": "https://schema.org", "@type": "Hotel", "name" : "Alpen Gold Hotel Davos", "description" : "Hotel in Form eines goldenen Eis am Dorfrand von Davos", "address" : { "@type" : "PostalAddress", "addressCountry" : "CH", "addressLocality" : "Davos Dorf", "addressRegion" : "Graubünden", "postalCode" : "7260", "streetAddress" : "Baslerstrasse 9" }, "telephone" : "+41 81 414 04 00", "image" : "https://reisememo-wpengine.netdna-ssl.com/wp-content/uploads/2014/04/Chalet-Hotel-Intercontinental-Davos.jpg", "starRating" : { "@type" : "Rating", "ratingValue" : "5"}, "priceRange" : "CHF370 - CHF3261" } ## Bestzeit! Designhotel am Fusse der Lenzerheide Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/bestzeit-designhotel-parpan-graubuenden Am Fusse der Weltcup-Piste in Parpan befindet sich das Designhotel «Bestzeit». Sportlich-elegant wird hier in einem farbenfrohen Mix angerichtet, dass es eine Freude ist! Viel Holz und eine stilsichere Formensprache sorgen für einen warmen Empfang… Schindelfassade und HolzbalkoneZum Abschluss der diesjährigen Skisaison quartierten wir uns im «Bestzeit» in Parpan ein. Das 2013 eröffnete Hotel hüllt sich zwar in kleingliedrige Schindeln, bietet im grosszügigen Gebäude aber trotzdem 36 Doppelzimmer, Suiten oder Family-Suiten. Erstaunlicherweise fällt das Bestzeit Hotel «nur» in die 3-Sterne-Superior Kategorie. Vom Design oder der Infrastruktur her konkurriert es locker mit 4-Sterne Häusern. Aber klar, die Réception ist nicht immer besetzt und einen Pool hat es auch nicht, so dass die Klassifizierung wohl angemessen ist gemäss den detaillierten Kriterien, geboten wird aber eher mehr! Stylische Lounge im Eingangsbereich Der Eingangsbereich mit der bunten aber geschmackvollen Lounge lässt einiges erwarten… Und tatsächlich befindet sich im Erdgeschoss gleich anschliessend ein weiterer Aufenthaltsraum. Hier lässt sich stimmungsvoll sinnieren, auf welcher der vielen Sitzgelegenheiten man wohl am bequemsten den nächsten Ausflug plant. Aufenthaltsraum mit Lounge und Bibliothek Ebenfalls im Erdgeschoss befinden sich Küche und Hotelrestaurant. Hier werden ebenfalls virtuos verschiedene Farben, Gemälde und Stimmungen variiert. Besonders die Leuchten sind ein Hingucker und sorgen für ein edel-verspieltes Ambiente. Stimmungsvolle Dekoration im Hotelrestaurant Restauranttische abends Hotelzimmer – Variationen in Fichtenholz Im ersten und zweiten Stockwerk befinden sich die «hölzernen» Zimmer. Es sind nicht die allergrössten der Welt, aber gross genug auf jeden Fall. Grosse Fenster gewähren Ausblicke auf die beeindruckenden Bündner Alpen. Doppelzimmer mit Aussicht Hölzerne Lamellen-Leuchten sorgen für eine warme Atmosphäre, verschiedene Farbtupfer für Abwechslung. Modernerweise erhält man beim Check-In zum Zimmer auch gleich ein iPad geliehen. Falls das Wetter mal doch zu unvorteilhaft sein sollte und es in der Lounge beim Kamin doch gemütlicher ist. Wellness mit Aussicht Finnische Sauna im Wellness-Bereich Der Wellness-Bereich befindet sich zuoberst, in der 3. und 4. Etage. Nach der Umkleidezone findet man sich in einem überraschend grossen Nassbereich wieder: Ein Dampfbad, zwei Saunen und Erlebnisduschen für Körper und Füsse sind entlang kühl-weisser Dekoration arrangiert. Fussbad im Wellnessbereich Bei soviel Hitze wohl eine gute Wahl… Wem dann immer noch zu heiss wird, verzieht sich auf den Balkon oder den Ruheraum zuoberst und geniesst sich auf einem der «Fat Boys«. Ruhezone mit «Fat Boy» Säcken Ausflüge und Skigebiet in Parpan und Lenzerheide Zum Nachtessen bietet sich neben dem Hotelrestaurant das «Obertor» an. Ausgangs Parpan in Richtung Valbella/Lenzerheide befindet sich dieser hölzerne Lichtwürfel. Obertor Grill-Restaurant in der Abenddämmerung Nachmittags ein beliebter Après-Ski Ort, verwandelt sich das Lokal abends in eine Bar und insbesondere auch in ein Grill-Restaurant. Ist der gigantische Gin-Tonic bereits ein Versprechen, so mundet das Rindsfilet danach wie eine Offenbarung! Butterzart wird hier auf die gewünschte Garstufe gegrillt, dass einem nur schon bei Ansicht und Geruch das Wasser im Mund zusammenläuft… Der Grill ist bereit… Restaurantgeschoss im «Obertor» Wohl bekomm’s! Wer auch noch weitere Nachtessen in der Gegend buchen will, sollte sich unbedingt auch das Guarda Val in Sporz ansehen: Oberhalb der Lenzerheide wird auch gekocht, als gäbe es kein Morgen… Hier unser Review. Und auch das Valbella Inn Restaurant in Valbella ist sehr zu empfehlen. Auch darüber kann man hier bei uns im Blog nachlesen. Und hier die empfehlenswerte Winterwanderung auf dem Tgantieni Höhenweg. Windschutz der Stätzer Alp Sonnenterrasse Und praktisch vor dem Bestzeit-Hotel beginnt die einfache Rundwanderung zum Mittelberg. Anreise nach Parpan / Lenzerheide Postautostation Chur mit Postauto in Richtung Parpan, Valbella, LenzerheideWer übrigens einmal ein autofreies Wochenende in Graubünden verbringen will, das Bestzeit Hotel eignet sich ausgezeichnet: Per Zug findet man von überall her schnell mal nach Chur, von dort erreicht man Parpan bequem per Postauto. Inklusive mitfahrender WLAN-Verbindung. Unglaublich… Von der Post sind es zum Hotel zu Fuss nur noch ein paar hundert Meter. Und von dort erreicht man die Skipisten auch bequem, einer der Autoparkplätze für das Skigebiet liegt gleich neben dem Hotel. Die Autofahrer sind also auch nicht näher dran… Ins Obertor findet man leicht zu Fuss, nach Valbella oder Lenzerheide bietet sich wieder das Postauto an. Obwohl die beiden Dörfer auch via attraktive und trotzdem leichte Bergwanderung zu erreichen sind. Wir gingen z.B. zu Fuss bis zum Crest’Ota Restaurant oder auf die Stätzer Alp. Einen Abstecher wert ist übrigens auch «Brügger Parpan«: Die Naturlufttrocknerei für Bündnerfleisch hat es in sich! Ein herzliches Dankeschön! Wir bedanken uns bei Hoteldirektor Conrad Georg Bürgi für die Einladung! Das Hotel hat uns positiv überrascht: Die 3-Sterne mit Krönlein (Superieur) sind eine Untertreibung… Adresse Bestzeit Hotel, Oberbergstrasse 20, 7076 Parpan Telefon: +41 (0)81 354 00 54 ## Valbella Inn – kinderfreundliches Saunaparadies Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/valbella-inn-hotel-lenzerheide Auf der Anhöhe des Hochtals von Valbella und Lenzerheide liegt das familiengeführte Valbella Inn Resort – ein komfortables 4-Sterne Superior Hotel. Vom Resort geniesst man einen herrlichen Ausblick auf das Alpenmassiv; Berge soweit das Auge reicht! Linkerhand strotzt das markante Parpaner Rothorn, während man rechterhand den Piz Scalottas und das Stätzerhorn bewundert. Schöner wohnen im Valbella Inn Resort Zum Valbella Inn Resort gehören das Hauptgebäude «Tgiasa Principala», der hölzerne Erweiterungsbau «Tgiasa da Lenn» mit dem Wellnessturm «Tor da Lenn» sowie seit Dezember 2013 die «Tgiasa Fastatsch». Hotelbar mit origineller Deckenleuchte Der Mix aus modernem Design und heimeliger Bergromantik ist gut gelungen und vermittelt vom ersten Moment ein Gefühl des Zuhauseseins. Dies unter anderem auch dank der umsichtigen Führung des Resorts durch die Familie Ramona und Thomas Vogt. Lounge im Valbella Inn Resort Das Vierstern-Supérieur-Hotel gehört zu den Design- & Lifestyle Hotels in Graubünden und ist gleichzeitig auch ein Paradies für Kinder: Kindern ab 2 Jahren steht das «Kids Inn» – created by the LEGO Group – zur Verfügung. So können sich die Kleinen amüsieren und die Grossen erholen und Lifestyle geniessen. Wir werden öfters gefragt, ob wir nicht auch mal ein elegantes, aber kinderfreundliches Hotel portraitieren könnten. Jetzt haben wir mal eins gefunden ;-) Ausserdem ist das Valbella Inn Team sehr kreativ im Zusammenstellen ihrer Arrangements! Verschiedene Pauschalangebote werden offeriert, wie zum Beispiel ein Family Special, Nordic Walking Tage oder Bike Erlebnisse. Restaurant «Fastatsch» Kulinarisch kann man sich im Valbella Inn Resort in zwei verschiedenen Restaurants verwöhnen lassen: Im Restaurant «Capricorn» wird eine bunte Auswahl von kulinarischen Köstlichkeiten angeboten. Wir haben nach einem Tag im Schnee so richtig Lust auf ein Stück Fleisch und entscheiden uns für ein Dinner im Restaurant «Fastatsch» mit seinen feinen Grillspezialitäten. Feines Rindsfilet mit Pommes «aus der Tüte» Auch hier überragt das gemütliche und stilvolle Intérieur. Tischgedeck im Hotelrestaurant Festatsch Das Restaurant «Fastatsch» hat übrigens eine grosse Sonnenterrasse, wo man nachmittags Kaffee und Kuchen und das herrliche Bergpanorama geniesst. Aussicht vom Parpaner Rothorn Wer sich übrigens wundert, wenn er/sie ein aussergewöhnliches Stück Bündnerfleisch auf der Zunge zergehen lässt: Man halte sich an Jörg Brügger in Parpan! Er führt mit viel Elan die letzte Naturlufttrocknerei für Bündnerfleisch. Und so ist es bei ihm. Wellness auf drei Etagen im «Tor da Lenn» Den Wellness Bereich des Valbella Inn Resorts findet man im Holzturm «Tor da Lenn». Auf drei Etagen geniesst man Dampfbad, Biosauna, Salz- oder Eispeeling und ruht sich auf beheizten Liegen aus. Auf der offenen Dachterrasse steht der Kaltwasserbottich der Panoramasauna. «Erfrischender» wird es nicht… Selbstverständlich werden auch eine grosse Auswahl an pflegenden Gesichts- und Körperbehandlungen angeboten. Der Wellness-Turm ist übrigens unterirdisch mit der «Tgiasa da Lenn» verbunden, was für uns sehr bequem ist. Im Haupthaus oder im «Fastatsch» einquartierte Gäste sind (leider) dem Wetter ausgesetzt und müssen im Winter mit Stiefel und Mantel ins Wellness, was uns nicht so komfortabel erscheint. Was man auf der Lenzerheide so alles erlebt, findest Du hier auf unserem Blog. U.a. bietet sich eine Wanderung auf dem Tgantieni Höhenweg an oder auf dem Heidi & Gigi Weg. Zimmer in der «Tgiasa da Lenn» Unser Zimmer liegt diesmal im «Tgiasa da Lenn» (aus dem Romanischen: «Holzhaus»), worin 27 moderne Zimmer im alpinen Design untergebracht sind. Tgiasa da Lenn Die Einrichtung ist komfortabel und gemütlich, die Zimmer geräumig und die Nespresso Kaffeemaschine sorgt auch bei Morgenmuffeln für gute Laune :-) Doppelzimmer in der Tgiasa da Lenn Unser Dank geht an… … den äusserst sympathischen Gastgeber Thomas Vogt für das leckere Nachtessen. Er scheint ein Flair zu haben, sich Gesichter seiner Gäste gut merken zu können. Er war sich ziemlich sicher, dass Walter schon öfters im Valbella Inn logiert hatte. Hat er nicht – dafür aber mein Bruder, der Walter sehr ähnlich sieht! :-) Adresse Valbella Inn Resort, Voa Selva 4, 7077 Valbella Telefon: +41 (0)81 385 08 08 Homepage: Valbella Inn Resort ## Getestet: Sheraton Hotel im pulsierenden Zürich West Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/hotel-sheraton-zuerich-west Im ehemaligen Industriequartier Zürich West spriessen neue Hotels wie Pilze aus dem Boden! Getestet haben wir diesmal das im Januar 2014 eröffnete Sheraton Zürich West. Nicht schlecht, was dem Gast hier geboten wird! Nachdem wir bereits das Renaissance Zürich Tower Hotel und das 25hours Zürich West portraitiert hatten, war diesmal das neuste Wahrzeichen des Zürcher Trendquartiers an der Reihe: Das Sheraton Hotel Zürich West befindet sich an der Pfingstweidstrasse 100 im neuen Hardturm-Park und reiht sich gut in die hochklassigen Unterkünfte der Gegend ein. Zürich West – das neue Trendquartier Zürichs Wo früher Industriebetriebe standen, verbreiten nun neue Hotels, Restaurants, Bars, Clubs und Theater einen lebensfrohen «Multi-Kulti-Charme». Mehr dazu in unserem Artikel «Unterwegs im Kreis 5 in Zürich«. Vom Sheraton Hotel Zürich West Die Hotellobby ist elegant und atmosphärisch dicht eingerichtet mit einer künstlichen Feuerstelle und Sitzecken, deren warme Farben harmonisch und geschmackvoll aufeinander abgestimmt sind. Gleich anschliessend findet man Link @ Sheraton, eine kostenlose Internet-Lounge mit modernsten PCs von Lenovo und Microsoft. Internetlounge Link@Sheraton A propos Internet… in den Zimmern bezahlt man dafür extra, was im WiFi-Zeitalter mittlerweile schon fast anachronistisch wirkt. Grosszügige Zimmer & Suiten Die 197 modernen und grosszügigen Zimmer & Suiten sind warm, hell und stilvoll eingerichtet. Mit 31 m2 ist selbst die Standard-Kategorie vergleichsweise gross! Wenn man es lieber (noch) grosszügiger mag, so bucht man sich ein Sheraton Executive Zimmer (38 m2) oder gleich die Suite… Club Zimmer in der 10. Etage mit typischem Sweet-Sleeper Bett Die «Club Zimmer» und «Club Suiten» liegen übrigens auf der 9. und 10. Etage. Hier hat man gleichzeitig Zutritt zur exklusiven Sheraton Club Lounge mit gemütlichen Sitzecken und Arbeitsplätzen, freies WiFi für grenzenlose Vernetzung und ein kostenloses kulinarisches Rahmenprogramm von morgens bis abends. Wie Mann es von Sheraton halt so kennt… Ausserdem geniesst man von dieser Höhe einen atemberaubenden Blick über das pulsierende Westend! Walter mimt den interessierten NZZ-Leser in der Club Lounge Auch das Badezimmer ist generös und mit begehbarer Regendusche ausgestattet, von wo man durch eine Glasscheibe ins Zimmer sieht. Wer lieber ungestört duscht, zieht einfach die Milchglas-Wand zu. Im Badezimmer sind uns neben den grosszügigen Dimensionen auch die stilvoll geschwungenen Grohe-Armaturen aufgefallen. Grosszügiges Badzimmer mit begehbarer Dusche In den Sheraton Hotels schläft man übrigens auf Sweet Sleeper® Betten – für einen tiieefen, gesunden Schlaf, denn der Name ist Programm! Wer zuvor noch etwas Bettlektüre zu sich nehmen will, wird ob den Leselampen ergötzt sein: Seitlich in den Bettkopf eingelassen, muss man zuerst darauf kommen, wie man die Leuchten ausklappt und dann auch noch, dass man sie schwenken kann. Hat man diese Designer-Details aber einmal durchschaut, steht dem süssen Lesevergnügen nichts mehr im Weg… Stilvolle Leselampe mit schwenkbarem Kopf Restaurant «Route Twenty-Six» Nein, der Name des Sheraton Restaurants hat nichts (direkt) mit der Route 66 zu tun. Er soll eher eine Route durch die 26 Schweizer Kantone symbolisieren und die Spezialitäten, welche diese zu bieten haben. Tischgedeck im Route Twenty-Six In der offenen Showküche brutzeln die Chefs Fisch, Fleisch und vegetarische Köstlichkeiten aus den 26 Schweizer Kantonen wie zum Beispiel Züri-Gschnätzlets, Appenzeller Kabierwurst (?!) oder Bündner Capuns. Wir entschieden uns für Jakobsmuscheln aus dem Zürisee (…) und ein Angus Filet an einem HERVORRAGENDEN Waldpilz-Süsskartoffelragout. Jakobsmuscheln auf Erbsenpurée mit Appenzeller Pantli Vorher gab’s aber erst noch einen «Gruss aus der Küche» in Form eines gebratenen Wachteleis. Gebratenes Wachtelei als Amuse-Bouche Im Route Twenty-Six wird auch das umfangreiche Frühstücksbuffet aufgetischt. Sonntags brauchen sich Langschläfer übrigens nicht zu sputen, denn an Sonn- und Feiertagen kann bis 14 Uhr gefrühstückt werden. Leckere Pancakes zum Frühstück – frisch zubereitet! In der NUOVO Café & Bar wird im Gegensatz zum Route Twenty-Six Italianità gelebt. Hier beherrschen italienischer Kaffee, Antipasti, feine Pasta und natürlich italienische Weine die Karte. NUOVO Hotelbar Jeden Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 17-19h werden zur «social hour» zusammen mit Spitzenweinen mediterrane Köstlichkeiten angeboten – zu einem attraktiven Preis von CHF 13.50. Die lange Bar soll so zum neuen Quartier-Treffpunkt werden. Dies zu erreichen, dürfte eine höhere Herausforderung werden, gibt es im Quartier doch mit dem Sphère, La Salle, dem Viadukt, Renaissance Hotel und dem angrenzenden 25hours Hotel viel Konkurrenz – bei schlechtem Wetter. Denn bei Sonnenschein kommen noch die Limmat, der Turbinenplatz oder die Josefwiese dazu, ganz zu schweigen von den Badeanstalten Unterer und Oberer Letten oder Werdinsel… Hier mein Fotowalk aus dem Zürcher Westend. Unser Dank geht an… Herzlichen Dank an Christina Roesle, Director of Sales, und Imke Bremer, Pressestelle des Sheraton Zürich West Hotels für die grosszügige Einladung! Wir haben den Hoteltest sehr genossen ;-) Update November 2018: Hoteldirektor Sven Lehmann ist inzwischen im neuen a-ja Resort Zürich in Altstetten tätig. Hier mein Review: Adresse Sheraton Hotel Zürich West Pfingstweidstrasse 100, 8005 Zürich Telefon: +41 (0)44 285 4000 ## Städtereise Stuttgart – Autos, Kultur, Lifestyle und Innovation Quelle: https://reisememo.ch/deutschland/stuttgart-staedtereise Beim Gedanken an Stuttgart kommen mir als erstes immer der festliche Weihnachtsmarkt und der über 215 Meter hohe Fernsehturm in den Sinn. Dabei hat die baden-württembergische Hauptstadt nun mal wirklich viel mehr zu bieten … Trotz einer halben Million Einwohner vermittelt Stuttgart doch eher einen ländlichen Anblick. Das liegt wohl an den zahlreichen Parks und den Grünflächen , die das Stadtbild durchziehen. Aber vermutlich liegt es auch an der schwäbischen Gemütlichkeit, dass man sich hier nicht gleich wie in einer hektischen (Gross-)Stadt fühlt. Dennoch versprüht die schwäbische Metropole einen urbanen Lifestyle mit vielen tollen Lokalen und beachtlichen Sehenswürdigkeiten. Und auch kulturell gesehen hat Stuttgart viel zu bieten. Frau Gerkens von Stuttgart Marketing zeigte uns auf einer kurzweiligen Stadtführung die typischen Hotspots und einiges mehr… Stuttgart – Kultur, Lifestyle und Innovation Stuttgarts Zentrum liegt im «Kessel», wie es die Stuttgarter nennen, und ist von Weinbergen und Tälern umgeben. Daher wohl auch der Slogan «zwischen Wald und Reben«. Die kulturellen Sehenswürdigkeiten erstrecken sich über die gesamte Stadt. Der Schlossplatz ist jedoch der zentralste Ort im Herzen der Stadt und darf natürlich in keinem Stadtbummel fehlen. Um ihn herum reihen sich prachtvolle Bauten und Kulturstätten, die sich gut zu Fuss erkunden lassen. Zu den wichtigsten gehören zwei Schlösser mit grosser Vergangenheit: das Alte und das Neue Schloss sowie das Staatstheater und die Oper. Herzog-Christoph-Denkmal im alten Schloss Stuttgart Aber auch die weniger Kulturhungrigen kommen in der baden-württembergischen Landeshauptstadt auf ihre Kosten. Denn Stuttgart ist ein Shopping-Paradies sondergleichen. Von der Königsstrasse über die Königsbau-Passage bis zum Kaufhaus Breuninger – hier findet jede was das Shopping-Herz begehrt… Merz & Benzing Lifestyle Shop Die Markthalle sollte man auf keinen Fall verpassen! Hier kann man dem emsigen Markttreiben zuschauen, den herrlichen Duft der orientalischen Gewürze geniessen oder sowohl frische Ware der Region als auch exotische Delikatessen kaufen… fantastisch! Stuttgarter Markthalle Metzgerei-Theke in der Stuttgarter Markthalle Und natürlich ist in Stuttgart auch das Thema Automobil allgegenwärtig: Mit dem Porsche-Museum und dem Mercedes-Benz Museum hat die Stadt gleich zwei spektakuläre Ausstellungen rund um das Automobil. Mit ihren edlen Produkten setzen die beiden legendären Automobilhersteller immer wieder neue Massstäbe für innovative Techniken und funktionelle Eleganz. Unser einmaliges Erlebnis – die Fahrt mit dem allerersten Automobil überhaupt- im Mercedes-Benz Museum haben wir hier in Wort und Video beschrieben Mercedes-Benz F400 Carving Steigenberger Hotel Graf Zeppelin im Zentrum Stuttgarts Während unseres Städtetrips logierten wir mitten im Herzen Stuttgarts – im Hotel Steigenberger Graf Zeppelin. Dessen Lage könnte kaum besser sein; die erwähnten Sehenswürdigkeiten wie auch die U-Bahn und S-Bahn sind alle nur wenige Gehminuten entfernt. Kunstvolle Vasen in der Lobby des Steigenberger Hotels Graf Zeppelin Grosszügige Smoker’s Lounge Nebst einer opulenten Smoker’s-Lounge von Davidoff lädt auch die Lounge in der Lobby zum Verweilen und Geniessen ein; hier werden nachmittags zum Kaffee total verführerische Törtchen angeboten… Leckere Mango Törtchen Das 5-Sterne-Luxus-Hotel wurde im Jahre 2011 komplett renoviert und verfügt jetzt über 155 elegante und moderne Zimmer, einer Dachterrasse mit einem Innenpool und einem Day Spa Wellnessbereich, inklusive einer tollen Spa-Suite! Gemütlich-romantische Spa-Suite Und natürlich werden dem Gast auch hier Hotel-Pantoffeln geboten. Dabei schätze ich es jeweils sehr, wenn diese nicht nur in Universalgrösse (+/- Schuhgrösse 41!) vorliegen, sondern wie hier im Steigenberger auch in kleineren Grössen für die etwas zierlicheren Damenfüsse. Yeah! Unterschiedliche Grössen der Badeschlappen! Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt; im Gourmet-Restaurant OLIVO wird man mit französischer und internationaler Küche verwöhnt, während im Restaurant Zeppelino’s verschiedene Grill-Menus auf der Karte stehen. Jene, die es lieber «heimisch» mögen, geniessen schwäbische Spezialitäten im «Zeppelin Stüble». Gedeckter Tisch im Olivo Gourmetrestaurant Restaurant Cube – das Dachrestaurant über dem Kunstmuseum Im Herzen der Stadt – auf dem Schlossplatz gelegen – zieht ein beeindruckender Glaskubus alle Blicke auf sich; das Kunstmuseum Stuttgart. Im obersten Stock des Gebäudes befindet sich das rundum verglaste Dachrestaurant Cube Restaurant. Aussicht vom Restaurant Cube Das Ambiente ist entsprechend einmalig und man geniesst einen phantastischen Ausblick auf Stuttgarts Mitte. Hier gibt’s mittags leckere Tagesmenus und nachmittags Kaffee und Kuchen. Noch exklusiver soll es dann abends zu und her gehen, wenn die Pforten des Museums bereits geschlossen sind. Abends haben wir uns allerdings anlässlich der Sternennächte von Mercedes-Benz verköstigen lassen. Hier geht’s zum ausführlichen Gourmet-Bericht und dem Interview mit Sternekoch René Bobzin. Impressionen vom Mercedes-Benz Museum: Mit der SBB nach Stuttgart Gemütlich und entspannt sind wir mit den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) angereist. Der direkte IC fährt ab Zürich mehrmals täglich in 3:05 Stunden in die schwäbische Metropole. Stuttgart selber besitzt ein effizientes Transportsystem mit vielen S-Bahn-, Stadtbahn- und Buslinien, so dass man sich auch vor Ort bestens mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bewegen kann. Der Hauptbahnhof ist zur Zeit jedoch eine grosse Baustelle und hat durch die Berichterstattung zum Bahnprojekt «Stuttgart 21» Berühmtheit erlangt, wird doch noch immer wöchentlich gegen das umstrittene Bauvorhaben (den Kopfbahnhof zu einem Durchgangsbahnhof umzubauen) demonstriert. Stuttgarter Bahnhofsturm mit dem Mercedes-Benz Stern Der 56 Meter hohe Bahnhofsturm mit seinem rotierenden Mercedes-Stern ist übrigens ein weiteres Wahrzeichen der Stadt… Wie «mein» Fernsehturm, der zur Zeit allerdings geschlossen ist – zwecks Brandschutz-Vorkehrungen – und erst im Frühsommer 2015 wieder geöffnet wird. Nach diesem Wochenende mussten wir uns eingestehen; Stuttgart wird völlig verkannt! Die Stadt und seine Region präsentieren sich mit einer Vielseitigkeit, die mehr als nur eine Reise wert ist – auch ausserhalb der Weihnachtsmarkt-Saison! Unser Dank geht an… Oliver Sefrin, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Deutschen Zentrale für Tourismus DZT in Zürich und Sandra Nörpel von Stuttgart Marketing für die Einladung und die tadellose Organisation dieser Reise! Besten Dank auch an das Steigenberger Graf Zeppelin Hotel, Carolin Münch für die informative Hotelführung, sowie Frau Gerkens für die spannende und unterhaltsame Stadtführung! Und nicht zuletzt bedanken wir uns bei «unserer» SBB für die pünktliche und bequeme Zugsreise, das Wahnsinnspanorama der Rheinfälle und den leckeren «Latte Macchiato»! Gibt’s im Zug nicht, ich weiss, aber mit Doppelrahm, etwas gutem Willen und einer schwungvollen Bedienung war er zum verwechseln ähnlich ;-) ## Gourmet-Menu im Automuseum – die Sternennächte von Mercedes-Benz Quelle: https://reisememo.ch/deutschland/mercedes-benz-sternennaechte-gourmet-stuttgart Während den «Sternennächten» verwandelt sich die oberste Ebene des Mercedes-Benz Museums in Stuttgart in ein Gourmetrestaurant. Die Mercedes-Benz Sternennächte gehören seit 2008 zu einem etablierten Treffpunkt für Liebhaber feinster Küche und sind mittlerweile ein fester Bestandteil des Museumskalenders. Wir haben vorsichtig in die Töpfe geguckt… Zweimal jährlich – im Herbst und im Frühjahr – folgen Spitzenköche aus aller Welt der Einladung des Hauses Mercedes-Benz und bekochen ihre Gäste auf oberstem Niveau. In der neunten und obersten Etage des Mercedes-Benz Museums nämlich. Als Auftakt zu den sogenannten Sternennächten werden die Gäste über den roten Teppich zum Apéritif in die Cocktail-Lounge geleitet. Danach folgt ein kurzer, aber sehr spannender Rundgang durch das Automuseum bevor man im luxuriös-eleganten Ambiente zu Tisch gebeten wird. In einem separaten Erfahrungsbericht haben wir über die faszinierende Ausstellung berichtet. Und über unsere Probefahrt mit dem Benz Patent-Motorwagen, dem allerersten Automobil überhaupt… Kulinarischer Abend der Extraklasse Zum Apéritif wurden Maccarons aus roter Beete mit geräuchtertem Aal sowie Lachs mit Avocado gereicht. Nur schon der Anblick liess einem das Wasser im Mund zusammenlaufen… Maccarons aus roter Beete mit geräuchtertem Aal sowie Lachs mit Avocado Und es kam noch besser! Als Amuse-Bouche wurde ein feierliches Dreierlei vom Kaninchen serviert, bevor es dann mit dem 5-gängigen «Usedom-Menü» von Sternekoch René Bobzin so richtig losging… Begleitet wurde das köstliche Menu von verschiedenen lokalen Weinen. Der freundliche Kellner nahm uns mit auf eine veritable Weinreise durch Deutschland. Wir waren positiv überrascht! So überrascht, dass wir uns die Mühe machen, hier die Namen der edlen Tropfen zu wiederholen für diejenigen, die sich auch auf die «Reise» machen wollen ;-) Zander mit Winter-Portulak, Ziegen-Joghurt und ZitroneDer 2012 Scheurebe QbA aus Sachsen machte den fulminanten Auftakt unter den Weinen! Jakobsmuschel mit Meeresböhnchen, Melone und ErdnussHierzu gab’s einen 2012 Silvaner Qualitätswein aus Franken Zum Glück ist die Jakobsmuschel Sternekoch René Bobzins liebste Meeresfrucht. Meine ist es nämlich auch ;-) Nach derlei vielversprechenden Vorspeisen liess er als «Fisch-Hauptspeise» einen Ostsee-Dorsch an Pommerscher Spargel – Schwarzwurzel für uns Normalsterbliche – Kalbskopf und Trüffel folgen. Ostsee-Dorsch mit Pommerscher Spargel, Kalbskopf und Trüffel begleitet von einem 2012 Grauburgunder Qualitätswein aus der Pfalz Zur Hauptspeise ging es dann über zum Fleisch: Vom regionalen Lieferanten gab es das Bürgermeisterstück vom pommerschen Rind mit Mecklenburger Ananas und Bechamel-Kartoffeln. Pommern Rind mit Mecklenburger Ananas und Bechamel-KartoffelnDer Cuvée Nr. 1 QbA trocken aus Baden passte ausgezeichnet! Bis zur Nachspeise waren unsere Sinne schon so benebelt, dass mein Fotograf das Backobst mit Nougat, Mandarine und Kardamon leider nicht mehr richtig in den Kasten brachte. Man begnüge sich an dieser Stelle mit der Versicherung, dass es das göttliche Mahl perfekt abrundete… Das Tüpfelchen auf dem i des Kaffees machte dann die «leichte» Schlussschokolade aus dem Hause Kaiser Spa Hotel zur Post. (Mit etwas Kaffee liess sich die Kamera wiederbeleben. Die Einstellung blieb aber etwas schummrig…) Schokolade-Kugel an den Mercedes-Benz Sternennächten in Stuttgart Sternekoch René Bobzins kunstvolles Handwerk Souveräner rühren: Küchenchef René BobzinNormalerweise kocht René Bobzin im Gourmetrestaurant Kaiser Spa Hotel zur Post auf der Ostseeinsel Usedom. Zu seinen Spezialitäten gehören offensichtlich Fisch und Krustentiere. Davon lässt er sich immer wieder zu neuen Kreationen inspirieren. Im Jahr 2002 wurde René Bobzin vom Gourmet-Guide Gault Millau «Entdeckung des Jahres» gefeiert. Bereits im ersten Jahr seiner Küchencheftätigkeit erhielt er gleich 16 Punkte! Nicht schlecht! 2005 wurde der leidenschaftliche Koch dann mit dem ersten Michelin-Stern für das Land Sachsen-Anhalt ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch! Die nächsten Sternennächte im Herbst 2014 Die Mercedes-Benz Sternennächte sind öffentlich und finden in der zweiten Jahreshälfte gleich während zweier Wochen vom 18. bis 30. November 2014 statt. Der eine Sternekoch für November steht bereits fest: Während einer Woche wird Rolf Fliegauf vom Schweizer Giardino Ascona bzw. Giardino Mountain in St. Moritz die Kochlöffel schwingen. Fliegauf erkochte sich im ECCO in Ascona sowie im ECCO ON SNOW in St. Moritz je zwei Michelin-Sterne! Über unseren Besuch im Giardino Mountain haben wir folgendermassen geschrieben und fotografiert. Aus unserem Bericht über das Giardino Mountain Das Geheimnis über den zweiten Sternekoch soll schon bald gelüftet werden… Früh reservieren lohnt sich auf jeden Fall! Wir liessen uns diesmal gleich vis-à -vis des Hauptbahnhofs Stuttgart im Steigenberger Graf Zeppelin einquartieren. Von hier erreicht man das Mercedes-Benz Museum in wenigen Minuten, bei Bedarf sogar mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Wir liessen uns aber natürlich die Gelegenheit nicht entgehen, den hoteleigenen E-Mobility Panamera zu testen… E-Mobility Porsche Und wer noch ein weiteres Gourmet-Erlebnis sucht, der reserviert mit Vorteil im hoteleigenen Restaurant «Olivio» einen Tisch… Tischgedeck im Gourmetrestaurant «Olivio» Hier ein paar Impressionen aus dem spektakulären Automuseum Unser Dank geht an… … Mercedes-Benz für die grosszügige Einladung! Friederike Valet und Mareen Hoeppner haben ein überwältigendes Programm zusammengestellt… Herzlichen Dank auch an Ingrid Feiler, Projektleiterin Sternennächte bei Mercedes-Benz, und Sandra Nörpel von Stuttgart-Marketing für die Organisation und die fröhliche Gesellschaft ;-) Ein grosses Dankeschön auch an Oliver Sefrin, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Deutschen Zentrale für Tourismus DZT für die Vermittlung dieser Reise. Es war ein einmaliges Erlebnis! ## Mercedes-Benz Museum — Gelebte PS-Faszination Quelle: https://reisememo.ch/deutschland/mercedes-benz-museum-stuttgart Das Mercedes-Benz Museum stellt die über 125-jährige Geschichte des Automobils dar. Auf neun Ebenen glitzern und glänzen 160 Fahrzeuge um die Wette, dass das Benzin im Blut in Wallungen gerät… Zumal wir zum Abschluss eine Probefahrt mit dem ersten Auto ever von 1886 machen durften! Aber schön eins nach dem andern: Das im Jahr 2006 von DaimlerChrysler eröffnete Mercedes-Benz Museum sticht bereits durch seine aussergewöhnliche Architektur hervor. Wie sein Auftraggeber verzichtete der niederländische Architekt Ben van Berkel beim Bau dieser Doppelhelix-Struktur weitgehend auf Ecken und Kanten. Die Hülle des Museums besteht aus den hauptsächlichen Materialien, die auch im Automobilbau Verwendung finden: Glas und Aluminium. Ein gelungenes Bauwerk, das aussen überzeugt und sich innen zurücknimmt, um den Autos die Show zu lassen. Entsprechend wurde es schon mit bedeutenden Architekturpreisen eingedeckt… Aussenansicht des Mercedes-Benz Museums © Daimler AG Mercedes-Benz Museum — Faszination Technik & PS Die Autoausstellung beginnt eigentlich oben in der 8. Etage. Via auffällige Lifte im Retro-Look schwebt man in luftige Höhen und erspäht dabei die verschiedenen Epochen gewidmeten Ausstellungsebenen. Links Gottlieb Daimlers Motorkutsche, rechts Karl Benz‘ Patent-Motorwagen Auf dem abfallenden Rundgang durch die Ausstellungsrampen erlebt man eine einzigartige Zeitreise durch die Automobilgeschichte der Marke Mercedes-Benz. Chronologisch folgt ein Mythos dem anderen! Gelungen ist auch, wie die Automobilgeschichte in die Zeitgeschichte integriert: Grossformatige Schaubilder an der Wand veranschaulichen das Weltgeschehen in der entsprechenden Zeit. Von den Beatles über Einstein ist alles aufgereiht, was Glanz und Gloria hat. Mercedes 300 SL Flügeltürer Nebst den erwähnten Mythosräumen ist die Ausstellung auch in Kollektionsräume aufgeteilt, die thematisch geordnet die Fülle und Vielfalt der Fahrzeuge der Marken von Gottlieb Daimler und Karl Benz aufzeigen. Beide Rundgänge der Doppelhelix münden in die Ausstellung «Silberpfeile – Rennen und Rekorde«. In einer Steilwandkurve präsentieren sich legendäre Rekordfahrzeuge: Phönix Rennwagen, Blitzen-Benz, Silberpfeile, Weisse Elefanten bis hin zu Lewis Hamiltons Formel-1 Weltmeister-Wagen aus dem Jahre 2008. Formel-1 Silberpfeile im Mercedes-Benz Museum DTM-Rennwagen in der Steilwandkurve des Museums Wer sich übrigens auch schon gefragt hat, was es mit den drei Zacken im «Mercedes-Stern» auf sich hat: Der dreizackige Stern war ein Symbol für Gottlieb Daimlers Bemühen um universelle Motorisierung «zu Lande, zu Wasser und in der Luft«. Mercedes-Stern und ausladende Auspuffanlage Und noch weiter übrigens verdankt die Marke den Namen «Mercedes» der Tochter des umtriebigen Rennfahrers und Daimler-Händlers Emil Jellinek: Er spornte Daimlers Chefkonstrukteur Wilhelm Maybach (auch schon mal gehört?) dazu an, statt der damals üblichen «motorisierten Pferdekutschen» einen Sportwagen zu bauen. Der erste «Mercedes» gewann 1901 dank seiner protzigen 40 PS die «Rennwoche von Nizza» haushoch überlegen… Sportlicher «Mercedes» Simplex 40 PS, benannt nach der Tochter von Daimler-Händler Emil Jellinek Und um den Rest der Namenshistorie auch noch abzuschliessen: Der Motoren- und Konstruktionspionier Karl Benz war bis 1900 der führende Autobauer bis Daimler ihn danach überflügelte und die beiden Unternehmen 1926 schliesslich zur «Daimler-Benz AG» fusionierten. Der Benz Patent-Motorwagen – das erste Benzin-Automobil der Welt Der Patent-Motorwagen von Karl Benz, ein «Dreirad», war das allererste Benzin-Automobil der Welt und steht für die Geburtsstunde des Automobils. Zum Weltfrauentag 2019 erzählt Mercedes-Benz, mit was für Hindernissen Berhta Benz zu kämpfen hatte, als sie ungefragt eine 106 Kilometer lange Jungfernfahrt zu ihrem Elternhaus auf sich nahm. Ihr Mann Karl Benz wollte den 3. Prototypen noch weiter perfektionieren. Aber die couragierte Bertha fand, dass es Zeit sei, die Welt in eine neue Zeitrechnung zu katapultieren. Und sei es mit Haarnadel und Strumpfband… Und jetzt kommts: Während unseres Besuches stellen wir uns der Herausforderung, den Benz Patent-Motorwagen von 1886 selber zu fahren! Dafür ist aber ordnungsgemäss eine Fahrprüfung zu bestehen… Testpilot Walter mit dem Benz Patent-Motorwagen Karl Benz konzipierte seinen Motorwagen als Dreirad, weil den Perfektionisten die Lenkungssysteme, die damals für vierrädrige Fahrzeuge üblich waren, nicht zufrieden stellten. Die auch heute noch bekannte Achsschenkellenkung entwickelte er erst 7 Jahre später. Damit wir den Feuerstuhl, ein eigentliches Veloziped, fahren dürfen, müssen wir selbstverständlich zuerst eine Theorieprüfung absolvieren. Denn mit einem solch legendären Auto zu fahren – selbst wenn es nur eine Höchstgeschwindigkeit von 16 km/h an den Tag legt – will gelernt sein! Schliesslich muss man wissen, was zu tun ist, sollte der 0.9 PS Motor überhitzen. Sein imposanter Verbrauch von 10 Litern Leichtbenzin (Ligroin) und 100 Litern Kühlwasser auf 100 Kilometern Fahrt (!) stellt schliesslich ungewohnte Herausforderungen… Was für ein Erlebnis! Und hier der Beweis: Ich bin jetzt nach Bertha Benz einer der weltweit ersten Autofahrer ;-) Mein neuster Führerschein für den Fall, dass ich mit dem Benz Patent-Motorwagen unterwegs bin Hier weitere Impressionen aus dem Mercedes-Benz Museum: Unser Dank geht an… … Friederike Valet und Mareen Hoeppner vom Mercedes-Benz Museum für das Organisieren dieser Reise! Auch bestens bedanken wir uns bei Dietmar Gustke sowie Michaela Baumgarten und Markus Scheerer für das einmalige Erlebnis mit dem Benz Dreirad! Unsere Knie zittern heute noch ;-) Was uns bei der Testfahrt ebenso wie bei der Museumsführung anlässlich der Gourmet Sternennächte auffällt: Mitarbeiter im Mercedes-Benz Museum haben Benzin im Blut: Mit offensichtlicher Leidenschaft und motorischer Leichtigkeit frönen sie ihrem Beruf und verstehen es, die Emotionen für «ihre» Automobile auf die Gäste zu übertragen. Bravo, gut gemacht! Besten Dank auch an Oliver Sefrin, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Deutschen Zentrale für Tourismus DZT in Zürich und Sandra Nörpel von Stuttgart Marketing für die tadellose Organisation und Begleitung dieser Reise! Was man in Stuttgart sonst noch so macht, beschreiben wir in diesem Artikel. ## Alpiner Luxus und Designer-Spa im Zhero Hotel Kappl Quelle: https://reisememo.ch/oesterreich/zhero-designhotel-kappl-paznaun-tirol Nur wenige Kilometer vom mondänen Ischgl entfernt liegt Kappl, ein familienfreundliches Schneeparadies. Hier im Paznauntal steht das moderne und avantgardistische Zhero Hotel mit seiner bestechenden Architektur. Wir haben das Designhotel kürzlich besucht und uns u.a. kulinarisch vom Fleisch-Sommelier (!) begeistern lassen… Das im Dezember 2012 eröffnete Zhero Hotel liegt im Paznauntal am Dorfrand von Kappl und nur 4 km von der Lifestyle- und Sportmetropole Ischgl entfernt. Das stilvolle Hotel, seines Zeichens Mitglied von «Design Hotels«, hebt sich aufgrund seiner eindrucksvollen Architektur und der Fassade aus Glas, Holz und Stein markant von allen anderen Gebäude im Dorf ab. Fassade des Zhero Hotels bei Nacht Design-Hotel Zhero Luxus, Gemütlichkeit und avantgardistischer Lifestyle – so lautet die Philosophie des Hotel Zhero. So findet man nebst einer exklusiven Designer-Lounge und Bar auch eine Luxus-Boutique und einen stilvollen Spa. Zhero Lounge mit Kamin Trotz dunklem und eher kühlem Interieur fühlt man sich aufgrund der gemütlichen Einrichtung im modernen Ambiente dennoch sofort wohl. Die Felle in der Lounge beim Kamin riechen wohltuend nach Zedernholz. Die 78 Zimmer (auf 10 verschiedene Zimmerkategorien verteilt) werden den höchsten Designansprüchen gerecht und sind ebenfalls ausgestattet mit edlen, heimischen Materialien wie Holz, Stein und Glas. Hotelzimmer mit speziellen Leuchten Erwähnenswert ist vor allem die offene Dusche im Bad! Sehr speziell! … auch wenn letztendlich eher ein bisschen unpraktisch, da das halbe Bad verspritzt wird. Dafür ist das Gefühl von Freiheit unter der Dusche umso grosszügiger. Oder heisst es freizügiger? Offene Dusche im Zimmer des Zhero Hotels Für das Interieur zeichnet Jens Liebhauser, Gründer und Eigentümer des Zhero Hotels, verantwortlich. So findet man im Hotel überall eigens von ihm kreierte Möbel! Kulinarik auf Hauben-Niveau Eines der Highlights im Hotel ist das erstklassige Dinner. Sternekoch Klaus Brunmayr bringt 15 Jahre Erfahrung in Michelin-prämierten Restaurants mit und verwöhnt seine Gäste auf höchstem Niveau. Tisch im Zhero Grill-Restaurant Das Restaurant ist hauptsächlich für seine Grillspezialitäten bekannt. So erklärte uns Fleisch-Sommelier Salvatore (ja, es gibt tatsächlich auch FLEISCH-Sommeliers!!!) so ziemlich ALLES über das Fleisch-Angebot sowie die möglichen Zubereitungsarten. Dass wir Vegetarier seien, war natürlich nur ein kleiner Scherz unsererseits ;-) Fleisch-Sommelier Salvatore Auf fachkundige Empfehlung Salvatores entschieden wir uns zum Hauptgang für ein T-Bone Steak vom Tiroler Weidrind. Dazu gab’s eine exquisite Rotweinsauce und knackiges Spargelgemüse. Köstlich! T-Bone Steak Filet mit Gemüse Vorab liessen wir uns von exkuisiten Vorspeisen schon mal inspirieren … ein Vitello Tonnato mit Thunfisch auf roter Beete (Randen) und weissem Tomatenschaum und einem köstlichen Hummer-Salat. Lecker! Hummersalat und Vitello Tonnato Zhero Wellness & Spa Ein weiteres Highlight im Zhero ist der äusserst stilvolle Spa-Bereich mit verschiedenen Saunas, einem Dampfbad, zwei Kneippbecken und einem Indoor-Pool. Auch hier überragt die besondere Architektur und das sanfte Licht mit den sehr speziellen Lampen. Teilweise fühlt man sich an die Therme Vals erinnert. Stimmige Ambiance beim Pool im Spa Das Paznauntal und seine vielseitigen Skigebiete Das Paznauntal ist umgeben von beeindruckenden 3’000-ern der Silvrettagruppe mit vielen Gipfeln und Gletschern und mit abwechslungsreichen Skigebieten. Ob Skilaufen, Carven, Skitouren, Schneewandern oder Snowboarden – hier werden alle Wünsche erfüllt. Im Paznaun liegt einerseits das weltbekannte Ischgl – einer der beliebtesten Winter Hotspots – mit seinem riesigen Angebot an modernen Hotels und Gourmet-Restaurants sowie dem erstklassigen und riesigen Skigebiet. Die Silvretta-Arena verfügt über 230 Kilometer Pisten, 40 moderne Skilifte und umfasst auch das grenzüberschreitende Gebiet des Schweizerischen Samnauns. Skifahrer mit GoPro Kamera Am legendären Top of the Mountain Konzert auf der Idalp wird dieses Jahr ein ganz besonderer Weltstar erwartet! Niemand geringeres als Robbie Williams mit seiner kompletten Big Band wird am 3. Mai 2014 den Gästen der Silvretta-Arena ein absolutes Highlight vor einmaliger Berg-Kulisse bieten! Wow!!! Das Zhero Hotel bietet seinen Gästen übrigens täglich einen kostenlosen Shuttle-Transfer ins nahe Ischgl und zwar von 08:00 – 23:00 Uhr! Wer das mondäne Ischgl lieber meidet und etwas Kleineres und mehr Familiäres sucht, der wird sich in Kappl wohlfühlen. Das familienfreundliche Skigebiet Sunny Mountain Erlebnispark mit seinen 40 Pistenkilometern an variantenreichen Abfahrten verspricht einen traumhaften Winterurlaub für Gross und Klein. Besonders für die Kleinen wurden im Erlebnispark diverse Anfängerlifte aufgestellt. Auch in Sunny Mountain geniesst man schon auf 2’690 Metern Höhe eine herrliche Aussicht auf die Tiroler Gebirgswelt. Bergstation Kappl Und natürlich sorgen auch hier Top Events für Unterhaltung. An Unterhaltung, Lifestyle und Kulinarik wird also im Paznaun nicht eben wenig geboten! Das Tal hat übrigens die grösste Dichte an Luxushotellerie und Gastronomie in Österreich! Ein Besuch lohnt sich also in jeder Hinsicht… Unser Dank geht diesmal an… … Beatrice Rössler und Petra Wittmann von PrimCom für’s Vermitteln und Organisieren dieser Reise. Unterstützt wurden wir auch vom Tourismusverband Paznaun-Ischgl. Vielen Dank für die Gastfreundschaft! Ein herzliches Dankeschön gilt auch dem Zhero Team, allen voran Fleisch-Sommelier Salvatore, Kellner Massimiliano und Restaurant-Leiter Michael Rock für die grossartige Bedienung beim Dinner. Was für ein Erlebnis! Weitere Impressionen vom Hotel Zhero und dem Paznaunertal finden sich in unserer Flickr Fotogallerie. ## Aus der Show-Küche: Neues von Relais & Châteaux 2014 Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/relais-chateaux-pressekonferenz-2014 Ein runder Geburtstag, das erste Schweizer Gourmet Festival, zwei neue Mitgliedshäuser und zwei neue Grand Chefs in der Schweiz… Grund genug für eine Pressekonferenz von Relais & Châteaux! Ende Januar luden Philippe Gombert, der neue internationale Präsident und Philippe Vuillemin, Präsident der Delegation Schweiz & Liechtenstein zur diesjährigen Pressekonferenz von Relais & Châteaux ein. Denn für 2014 gab es so einiges zu berichten. Zwei neue Relais & Châteaux Mitgliedshäuser in der Schweiz Die exklusive Hotelvereinigung Relais & Châteaux umfasst weltweit 515 Spitzenrestaurants und Hotels in 64 Ländern. In der Schweiz und in Liechtenstein tragen zurzeit 30 Häuser das Gütesiegel «Relais & Châteaux». Folgende zwei neuen Schweizer Häuser wurden in den erlauchten Kreis aufgenommen: Der 100-jährige Mammertsberg im thurgauischen Freidorf, geführt vom Gastgeberehepaar August und Luisa Minikus. Mammertsberg in Freidorf, TGFoto © Relais & Châteaux Das Wellness Hotel Chasa Montana der Gastgeber Daniel Eisner und Carina Gruber im Engadiner Skiort Samnaun. Chasa Montana in SamnaunFoto © Relais & Châteaux Neue Schweizer Meisterköche und Schweizer Vertretung im Exekutivausschuss Unter den neuen Grand Chefs Relais & Châteaux sind ebenfalls zwei Schweizer! In den exklusiven Kreis aufgenommen wurden Dario Cadonau, Inhaber und Maà®tre de Maison des In Lain Hotel Cadonau im unterengadinischen Brail sowie Franck Reynaud, Hostellerie du Pas de l’Ours in Crans-Montana (VS). Am 39. Internationalen Kongress von Relais & Châteaux wurde zudem der Schweizer Thomas Maechler in den neuen Exekutivausschuss gewählt. Thomas Mächler, Inhaber und Direktor des Beau-Rivage Hotel in Neuchâtel, übernimmt das Amt des Schatzmeisters. Herzlichen Glückwunsch! Über sein Hotel hatten wir hier schon geschrieben. Man verpasse auf keinen Fall ein Dinner in seinem Restaurant… Schweizer Gourmet Festival Relais & Châteaux feiert 2014 ihren 60. Geburtstag und lanciert aus diesem Grund in der Schweiz ihr erstes Gourmet Festival. Jeweils zwei Meisterköche der exklusiven Vereinigung von Hotels und Spitzenrestaurants verwöhnen ihre Gäste an einem Abend mit kulinarischen Köstlichkeiten. Die Veranstaltungen finden über das ganze Jahr in verschiedenen Mitgliedshäusern in der Schweiz und Liechtenstein statt. Die Termine findet man auf diesem Flyer. Wir haben uns schon mal für den Event im Im Lain angemeldet. Wer kommt mit? Gourmet Dinner à la Relais & Châteaux An der Presseveranstaltung wurden wir kulinarisch natürlich auf höchstem Niveau verwöhnt, wie man es von Relais & Châteaux nicht anders kennt. Verantwortlich für den traumhaften Gaumenschmaus zeichnete diesmal Reto Lampart vom Relais & Châteaux Gourmet-Restaurant Lampart’s (2 Michelin Sterne, 17 Gault Millau Punkte und Grand Chef Relais & Châteaux)! Relais & Châteaux Grand Chef Reto Lampart Was an Köstlichkeiten aufgetischt wurde, entzieht sich unserer Wortgewalt, da können nur noch die Bilder sprechen… Gambero Rosso, Jakobsmuschel, Couscous, Wintergemüsesalat und 2011 Pinot Blanc, Barrique der Familie Zahner, Rebgut Bächi, Zürich AOC Entenleber in Portwein pochiert, Rotkohlsaft und Sanddorn Gambero Rosso & Jakobsmuschel mit Couscous und Wintergemüsesalat Filet von der Seezunge mit Schwarzwurzel und Paranuss Cheesecake und Mandelkuchen mit Blutorangensorbet Verführerische Friandises Edle Pralinenauswahl Im Video sieht die Zubereitung des 5-Gang Menus so aus: 60 Jahre Relais & Châteaux Schweiz Und zur Feier des Tages durfte natürlich der Geburtstagskuchen nicht fehlen! Zum 60. Geburtstag Bon anniversaire, Relais & Châteaux!!! Vielen Dank der Kochbrigade, ihrem Grand Chef, dem äusserst sympatischen Servierpersonal, den Organisatoren von Relais & Châteaux und PrimCom, der organisierenden PR-Agentur! Es war höchst lecker, wir behalten Euch im Auge ;-) Die Eindrücke von der Pressekonferenz aus Sicht und Kamera von Reisebloggerin Inge Junker findet man auf ihrem Blog travel-experience.ch hier. Und Sonja von tele.ch hat zum Dessert die Berliner durchgetestet und würde dafür heiraten… ## Treat yourself – im Hilton Garden Inn Davos Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/hilton-garden-inn-davos-erfahrungsbericht Zentral zwischen Davos Dorf und Davos Platz liegt das vor einem Jahr eröffnete Hilton Garden Inn. Es ist das erste Hotel der Marke Hilton Garden Inn in der Schweiz und wir wurden eingeladen, uns vor Ort ein Bild davon zu machen. Das Konzept der Hilton Garden Inn Hotels basiert auf den folgenden fünf Pfeilern: Schlafe tief – sleep deep Gleich vom ersten Versprechen waren wir völlig begeistert! Alle Betten sind mit fast 50 cm dicken Matratzen und drei verschiedenen Kissenarten bestückt. Wir haben geschlafen wie auf Wolke 7. Aber auch die weitere Zimmerausstattung hat uns überzeugt. Neutrogena Kosmetikprodukte und ein grosser Duschkopf im Badezimmer, ein Balkon mit Bergsicht und eine per Touch-Screen bedienbare Klimaanlage tragen zum Komfort bei. Die Betten des italienischen Serta Bettsystems sorgen für einen tiefen Schlaf Arbeite geschickt – work smart Mitte Januar nach Davos in die Ferien zu fahren mag nicht die beste Zeit sein, schliesslich tummelt sich zu dieser Zeit neben Militär und Polizei auch alles was weltweit in Politik und Wirtschaft Rang und Namen hat am World Economic Forum (WEF) in der höchstgelegenen Stadt Europas. Doch wenn man beruflich unterwegs ist, ist das Hilton Garden Inn, auch dank seiner Lage direkt gegenüber dem Kongresszentrum, die ideale Bleibe. Im ganzen Hotel steht den Gästen kostenloses WLAN zur Verfügung, das erwartet man heutzutage auch so. Aber an den grosszügigen Arbeitsplätzen in den Zimmern sind auch LAN-Kabel für eine bessere Verbindung (für uns Reiseblogger nicht unpraktisch) installiert. Im 24 Stunden geöffneten Business Center können die letzten Handouts für die Sitzung in einem der Meeting-Räume ausgedruckt werden. Die Sitzungszimmer sind mit allen nötigen Arbeits- und Präsentationsmitteln ausgestattet Iss gut – eat well Auf der Speisekarte des Restaurants «The Grill» sucht man, wie es der Name schon erraten lässt, Graubündner Spezialitäten leider vergebens. Stattdessen werden herzhafte Gerichte mit Fleisch und Fisch in jeglicher Zubereitungsart serviert. Die Schauküche erlaubt es, die Zubereitung des bestellten Gerichts zu verfolgen. Gebratene Maispoulardenbrust auf sautiertem Speck-Chicorée mit Parmesan-Gnocchis Besonders gefallen hat uns das Frühstücksbuffet. Vom klassischen Toast, über Müesli aller Art bis zur Belgischen Waffel wird hier alles geboten, was die Küche hergibt. Die Sleep deep-Betten haben aber leider ihre Wirkung nicht verfehlt und wir haben geschlafen bis um halb 10. Zu dieser Zeit gab das Frühstücksbuffet leider kein optimales Fotomotiv mehr ab. Belohne dich – treat yourself Das Herzstück des Hilton Garden Inn bildet die Lobby. Hier spielt sich alles ab, hier trifft man sich zum Apéro an der Bar, zu einem Schwatz oder zum Arbeiten auf den bequemen Sofas. Die Bar ist direkt in die Lobby des Hilton Garden Inn integriert Überrascht hat uns der kleine Minimarkt direkt neben der Rezeption. Schon beim Bezug des Zimmers hatten wir die vollkommen leere Minibar bemerkt. Hier konnten wir sie selbst nach unserem tatsächlichen Bedarf auffüllen. Zum Konzept «treat yourself» gehört, dass man sich holen kann, was man möchte, ganz ohne die versteckten Kosten. Ob eine Flasche Wein, ein Deodorant oder ein kleines Fertiggericht (mit Mikrowelle zur Benutzung), all das findet man im Minimarkt. Bleibe fit – stay fit Für alle Nicht-Wintersportler bietet das Hilton Garden Inn Davos einen Fitnessraum. Direkt daran angeschlossen befindet sich der Spa-Bereich mit Sauna, Infrarot-Kabine, Erlebnisdusche und Dampfbad. Was gibt es Schöneres, als sich nach einem Tag auf der Piste in der Sauna wieder richtig aufzuwärmen und zu entspannen? Jegliche Wellness- und Beauty-Behandlungen können bei rechtzeitiger Anmeldung dazu gebucht werden. Gegenüber vom Hilton Garden Inn Davos befindet sich das Wellness-Bad eau-là -là , das ebenfalls Behandlungen anbietet. Leider hatte dieses während unseres Aufenthalts wegen des WEFs geschlossen. Der Ruheraum im Wellness-Bereich des Hilton Garden Inn Davos Fazit Das Hilton Garden Inn Davos bietet allen Zielgruppen, von Geschäftsreisenden, Wintersportlern bis Familien, den erwarteten Komfort zu akzeptablen Preisen. Das gastfreundliche Personal gibt sehr gerne Tipps und hilft bei Fragen weiter. All dies lässt mich vergessen, dass mein Name konsequent falsch geschrieben wurde ;-) Vielen lieben Dank an Herrn Marius Gartmann von Grayling für das Berücksichtigen unseres Blogs und an Frau Martina Walsoe und Robert Attenberger vom Hilton Garden Inn Davos für die Gastfreundschaft. Weitere Fotos ## Mit RailAway der SBB gemütlich nach Verbier ins Wallis Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/railaway-sbb-kombi-verbier-4-vallees-mont-fort Das Walliser Ski-Gebiet «4 Vallées / Mont-Fort» rund um Verbier verspricht grenzenlose Sportmöglichkeiten und Schneespass pur! Um in dieses Wintersport-Paradies zu gelangen, benützt man mit Vorteil die Kombi-Abos von RailAway! Denn der Kluge reist im Zuge… Wir haben es getestet: Abfahrender Zug ab Bahnhof Visp In Verbier wurde das hippe «W» Designhotel eröffnet (Link zu unsem Reisetipp). Grund genug, die «lange Reise» von Zürich ins Wallis auf uns zu nehmen. Bepackt mit dem üblichen Blogger-Equipment wie tonnenschwerer Fotoausrüstung machten wir uns auf die Socken, respektive ins Zugsabteil. Unser Gepäck auf dem Weg nach Verbier Snow’n’Rail – Die vergünstigten Wintersport-Angebote von SBB Da wir keine Lust auf Stau hatten und stressfrei anreisen wollten, entschieden wir uns für den öffentlichen Verkehr. Denn was gibt es Gemütlicheres, als die Reise mit einem feinen Frühstück im Bistro-Wagen der SBB zu starten? Kaffee und Gipfeli im Bistro-Wagen der SBB Lumix am Start am Reiseblogger-Frühstück Von links nach rechts die Reiseblogger Walter, Dimitri, Katja und Mamiko Die Fahrt im Bistro-Abteil gestaltete sich offensichtlich kurzweilig und es gab natürlich endlos fachzusimpeln, wenn 4 Reiseblogger zusammen reisen… Und viel zu fotografieren. Déformation proféssionelle sagen sie dazu im Wallis. Glaube ich… Snow’n’Rail-Angebot der SBB Ausserdem bietet die SBB mit ihrem Snow’n’Rail-Kombi (Link zur SBB) sehr vorteilhafte Angebote, wie 20% Ermässigung auf die Bahnfahrt nach Le Chà¢ble oder Verbier und zurück (muss beim Billettkauf angegeben werden) einem ermässigten 1- bzw. 2-Tages-Skipass für die ganze Region 4 Vallées/Mt-Fort (den Gutschein muss man an den Talstationen umtauschen!) 15% Rabatt bei Intersport Rent 30% Rabatt auf die 1- und 2-Tages-Skipässe für Kinder und Jugendliche (nur fürs Snow’n’Rail-Angebot) Da kann so einiges an Einsparungen zusammenkommen… Das Angebot ist jeweils ab Ende November bis Ende Ski-Saison (je nach Schneesituation) gültig. Hier geht’s zu den Details für das RailAway-Kombi «4 Vallées / Mt-Fort». Verbier – für die Schneebegeisterten Nebst dem neuen Designerhotel, den malerischen Chalets und dem köstlichen Raclette, bietet Verbier auch in Sachen Skigebiet und Panorama so einiges: Ausblick vo Mont Fort auf 3’330 Meter ü.M. Im Skigebiet 4 Vallées/Mt-Fort (zu unserem Review aus 4 Vallees), mit seinen 92 Bahnen und den 410 Kilometern Abfahrten, kann man den Skisport in vollen Zügen ausleben. Anfänger und Profis finden hier gleichermassen ideale Bedingungen in idyllischer Kulisse vor. Mit modernen und leistungsfähigen Liftanlagen gelangt man von Gipfel zu Gipfel. Und vom Mont Fort auf 3’330 Metern Höhe geniesst man ein aussergewöhnliches und atemberaubendes Rundum-Panorama, inklusive Ausblick auf das Matterhorn, Grand Combin und Mont Blanc! Rundum Panorama vom Mont Fort Während fünf Monaten – von Anfang Dezember bis Ende April – herrscht im idyllischen Verbier Schneespass pur. Pisten für jeden Geschmack und jedes Niveau lassen die Schneesportherzen höher schlagen. Auch unseres! Unser Dank geht diesmal an… Ein herzliches Dankeschön an Leandro Roder, Kommunikations-Verantwortlicher bei RailAway (Link zu Railaway) für die Unterstützung dieser Reise! Und danke unseren Blogger-Kollegen von Newly Swissed (Link zu ihrem englischsprachigen Blog) für’s vermitteln des RailAway-Kontaktes und die gute Gesellschaft während der Fahrt ;-) ## Alpin, hip und stylish im «W» Hotel Verbier Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/w-hotel-verbier-designhotel Der mondäne Schweizer Skiort wurde mit dem W Verbier um eine Attraktion reicher: Das mit viel Holz und Schweizer Rot gestaltete «Chalethotel» setzt in Sachen Design, Gastronomie und Service neue Massstäbe. Dank der globalen Lifestyle-Marke «W» bietet das Wallis jetzt noch mehr stylishen Luxus… Bis anhin waren die W Hotels nur in pulsierenden Weltstädten und exotischen Feriendestinationen zu finden. In Verbier wurde im Dezember 2013 das erste W Hotel im alpinen Raum (Link zu booking.com) eröffnet. Europaweit ist es erst das 6. Designhotel der weltweit tätigen Kette. Da uns die Design- und Lifestyle-Marke «W» auf Anhieb faszinierte und wir schon von andern W Hotels begeistert waren, konnten wir uns diese Neueröffnung schlechterdings entgehen lassen und so machten wir uns bequemerweise per RailAway der SBB auf ins neue Designhotel im weltberühmten Verbier. W Hotel Verbier – viel Holz, Glas und Rot Kurz bevor man mit der Gondel Verbier erreicht, erkennt man auf der rechten Seite mehrere ähnliche Gebäude im traditionellen Holzchalet-Stil, die durch moderne, gläserne Atrien miteinander verbunden sind. Ohne das für die Hotelkette bezeichnende «W» Logo schon erspäht zu haben, wussten wir… DAS muss es sein! Schon kurz vor dem Eingang nimmt man unsere Koffer (und den tonnenschweren Fotorucksack) entgegen und begrüsst uns mit einem charmant-französisch angehauchten Lächeln. Auch der Teppich vor dem Eingang heisst uns mit einem «Good afternoon» willkommen (am Abend entdeckt man auf dem Teppich ein «good evening» und was am nächsten morgen darauf steht, errät der geneigte Leser von selber…). Die wechseln tatsächlich die Teppiche 3x am Tag aus! Und zwar im Eingangsbereich, im Lift und in der Lobby… Fruchtiger Welcome-Drink Die Lobby ist wie alles in den W Hotels farbig, aber dennoch stilvoll gehalten und nebst dem überaus freundlichen Front Desk Mitarbeiter Pierre oder Concierge Miguel nimmt man vor allem auch den feinen Duft wahr (das mit dem Raumduft scheint wohl ein Hype aus den USA zu sein, angeführt von Abercrombie & Fitch, nur dass im W die spärlich gekleideten Mitarbeiter fehlen. Vielleicht wird’s ja im Sommer dann was…). Wie dem auch sei, W Hotels bringt die Chose mit dem «Corporate Scent» jetzt also auch in die Schweiz. Wohl bekomm’s! Auch im gemütlichen «W Living Room» spürt man sofort, wie New Yorker Coolness mit alpiner Schweizer Architektur verschmilzt. Die bunte Sofa- und Kissenlandschaft lädt zum Verweilen ein, der freundliche Barman ist umgehend da, seinen Latte oder sonstwas anzupreisen. Zeit zum Verweilen müsste Mann haben… «Living Room» Sofas und Bar im Hintergrund Balkon und «Hängesitzkugeln» mit Aussicht auf Verbier Das Hotel liegt übrigens am Rande des Dorfkerns von Verbier in unmittelbarer Nähe der Gondel hinunter ins Tal nach Le Châble und hoch auf Les Ruinettes (2200 M.ü.M) und den Mont-Fort auf 3330 M.ü.M. Von dort oben geniesst man ein umwerfendes Panorama inklusive Sicht auf das Matterhorn! Mont-Fort Panorama auf 3330 M.ü.M mit dem Matterhorn und Weisshorn in der linken Hälfte Dank zahlreichen Gondel- und Drahtseilbahnen haben Hotelgäste direkten Zugang zu den Pisten und zu grenzenlosem, alpinem Skivergnügen. Nach getaner Abfahrt lässt man die letzten Schwünge am besten noch auf der Piste Revue passieren. Auch hierfür hat das W Hotel mit der «W Off Piste» Bar eine Lösung zur Hand. Und bezüglich Sound sind die W Hotels ja eh nicht in Verlegenheit zu bringen: Sie verfügen gleich über eigene Star-DJs und publizieren CDs unter den Labels Wonderlust oder Symmetry… W Off Piste Bar mit Farb-, Sound- und erhöhtem Promieffekt. «Spectacular» Zimmer des W Hotels Verbier W Hotels spendieren ihren Zimmerkategorien besondere Namen: Schon die «tiefste» Zimmerkategorie beginnt bei «Spectacular», dann gibt es auch noch «Wonderful» oder «Fabulous». Und die Suiten heissen «Wow» und bezeichnenderweise «Extreme Wow». Und der Name ist Programm… In den total 123 Zimmern mischt sich elegantes, urbanes Design mit schick aufgemachten alpinen Elementen. So findet man zum Beispiel an Technologie so ziemlich alles, was heute «State-of-the-Art» ist: Eine kombinierte Aufladestation für iPhones und Smartphones, eine Geneva Sound-Box mit DAB Radio und Bluetooth-Verbindung zu unserer Musiksammlung auf den Smartphones, verschiedene Dimm-Programme für das Licht, einen Riesen-Flat-TV und so weiter. Nachttischbeleuchtung und «taste»-Dekoration Verspielte Details sowie der rustikale Holzchalet-Stil des Balkons mit dem prägnanten Rot-Ton der Sitzecke bilden einen warmen Kontrast zum coolen Interieur. Von hier verfolgt man übrigens auch die eingangs erwähnte Gondelbahn von Le Châble nach Verbier. Balkon des Hotelzimmers mit Aussicht auf Verbiers Chalets Gondelbahn Le Châble – Verbier bei Sonnenaufgang Die Hotelzimmer sind grosszügig konzipiert und verfügen über einen gemütlichen Gaskamin. Dieser heizt bei Bedarf nicht nur das Zimmer, sondern raffinierterweise auch gleich das anliegende Bad. Well done! Atmosphärisches Bad mit Gaskamin zum Zimmer Erwähnenswert scheinen uns – nebst dem begehbaren Kleiderschrank (!) mit «Schweizersafe», der diskret wegversteckten Toilette und der legendär-bequemen Simmons-Matratze – besonders die befeuchtete Zimmerluft: Die Luft ist im Winter ja sonst so trocken… Wie fürsorglich! Und dass man die Matratze nach himmlischer Nacht auch gleich im W Online Store käuflich erwerben kann, ist mehr als ein Marketing-Trick: Wir schliefen auch in Spanien schon auf Simmons, deren Matratzen sind tatsächlich spitze! «WOW Suiten» – Bitte wegklicken, wer knapp bei Kasse ist! Für wen es noch ein «bitzeli mehr sein darf» und über das nötige «Kleingeld» verfügt, der sollte sich in eine der WOW-Suiten einquartieren lassen. «Wow» ist typischerweise auch das erste Wort, das einem entfährt, nachdem man den Kinnladen wieder einigermassen unter Kontrolle hat und sich die Augen genügend gerieben hat… Die Wow-Suiten sind nicht nur riesig, sondern standesgemäss elegant mit allem drum und dran eingerichtet. Auf 150 m2 oder 185 m2 in der «Extreme Wow Suite» steht vom Wohnzimmer über die eigene Bar, freistehender Badewanne und drehbarem Bett auf zwei Stockwerken alles zur Verfügung, was einem in den Sinn kommen könnte… Wohnzimmer der «WOW Suite» Wohnzimmer der «Extreme WOW Suite» Schlafzimmer der «Extreme WOW Suite» mit drehbarem King-Size Bett Das Interieur ist zum Teil gewagt gestaltet, aber in unseren Augen cool! Ein paar Tage müsste man es hier alleweil aushalten können… Sternen-Kulinarik im Restaurant AROLA Im AROLA Restaurant schwingt der spanische Sternekoch Sergi Arola die Kochlöffel. Mit seiner urban und mediterran geprägten Küche wurde er im Rahmen seines bisherigen Schaffens mit zwei Michelin Sternen ausgezeichnet. Hochtisch im W Arola Restaurant Zweiertisch, Spiegel und Wanddekoration Die Speisekarte ist eine kreative Kombination aus Sergi’s modernem «pica pica»-Konzept: Die Gerichte werden so angerichtet, dass alle bei Tisch gemeinsam «picken» (zugreifen) können. Tapas-mässig halt. Ein Sharing-Konzept das Andreas Caminada und Silvio German auch im IGNIV Bad Ragaz übernommen haben. Auf Empfehlung des sehr gastfreundlichen und allwissenden Kellners Fernando – auch er ein Spanier – wählen wir das «Choice Menu», ein mehrgängiges Gericht mit mehreren warmen und kalten Vorspeisen, Hauptspeisen und zwei köstlichen Desserts! Buen provecho! Wir ersparen uns den Versuch, die Gerichte gaumenmässig korrekt zu beschreiben und lassen stattdessen die Fotos für sich sprechen. Geräucherter Fisch Gemischte Fischplatte mit Meeresfrüchten Auberginen an Pinienkernen und Oliven Crema Catalana an Mandarin Sorbet Chicken Wings an Safran Sauce Carpaccio vom iberischen Schwein Carve Nightclub Nach dem Essen trifft man sich im hippen «W Living Room» zum Schlummertrunk. Lounge und roter Eingang in den «Carve» Nightclub Die Unentwegten allerdings schreiten dann mutig noch durch den roten Tunnel in den hauseigenen Nachtclub «Carve». Hier geniesst man heisse Nächte und coole Drinks, gemixt vom artistisch auf oberster Stufe turnenden Barman. Bar des Carve Nightclubs mit Barman-Showeinlage Away Spa, Wet und Fit Im 800 m2 grossen Away Spa findet man eine Sauna, ein Hammam, ein Jacuzzi sowie einen kleinen Innen- und Aussenpool. Im Vergleich zu den anderen Hotelbereichen hat uns der Spa aufgrund der Einrichtung und Konzeption weniger überzeugt. Aber um sich nach dem Skifahren zu erholen und neue Energien zu tanken, reicht es allemal. Die Massage-Anwendungen haben wir nicht ausprobiert. Das Wetter war zu schön dafür… Hochalpines Mont Fort Gebirge Verbier’s Skigebiet 4 Vallées/Mt-Fort ist weltbekannt. Von Anfang Dezember bis Ende April stehen gesamthaft 410 Kilometer Abfahrten zur Verfügung. Anfänger und Profis finden hier gleichermassen ideale Bedingungen. Auch für Schneeschuh-Touren oder Spaziergänge im Schnee bietet das Gebiet so einiges: Neulich wurde von Les Ruinettes nach La Chaux eine einfach zu bewältigende Wanderstrecke eröffnet. Der Höhenunterschied beträgt lediglich 60 Meter. Von hier geht es weiter via Drahtseilbahn zum Col des Gentianes (2950 M.ü.M.) und spektakulär auf den Mont-Fort auf 3’330 M.ü.M. Drahtseilbahn auf den Mont-Fort Das Rundum-Panorama von hier oben ist ebenso atemberaubend wie die Buckelpiste des obersten Pistenabschnitts. Bezeichnenderweise starten von hier oben auch die Höchstgeschwindigkeitsversuche von Abfahrern… Eine andere Wanderung führt uns von Haute-Nendaz via Plan du Fou nach Siviez (Link zu unserem Review). Wer nach diesem Erfahrungsbericht mehr über Preise und Verfügbarkeit wissen will, findet hier die entsprechenden Daten. Unser Dank geht diesmal an… … Inge Herzer von Young & Rubicam Group Geneva. Ihre PR-Agentur hat für uns diesen Besuch in Verbier ermöglicht. Ein «muchas gracias» auch an Concierge Miguel, Kellner Fernando für den aufmerksamen und sehr freundlichen Service und an Angeline, W Marketing Manager für die Hausführung. Weitere empfehlenswerte W Hotels Wie erwähnt, haben wir ein kleines Faible für die W Marke entwickelt. Auf unserem englischen Reiseblog travelmemo.com finden sich weitere Berichte über die W Hotels wie zum Beispiel diejenigen in Santiago de Chile, Barcelona, Istanbul oder Singapur. Allesamt auch sehenswert ;-) Wie schon beim Besuch des Clouds Restaurants in Zürich waren wir auch diesmal mit unseren Bloggerkollegen Mamiko und Dimitri von Newly Swissed unterwegs. Ihren Bericht findet man auf ihrem Blog unter W Verbier Design Hotel: Luxury in the Swiss Alps. ## Winterwandern in Braunwald im Glarnerland Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/winterparadies-sonnenterrasse-braunwald-glarnerland-schweiz In der Schweiz ist man bekanntlich von überall her schnell mal in den Bergen. Eine der weniger bekannten Winterregionen ist das autofreie Braunwald. Die Sonnenterrasse oberhalb von Linthal im Glarnerland bietet eine herrliche Kulisse zum Winterwandern. Ob Winterwandern, Skifahren, Snowboarden, Skitouren, Schlitteln oder Schneeschuhwandern – im Winterparadies Braunwald mit herrlichem, hochalpinem Bergpanorama kommen alle Wintersportliebhaber auf ihre Kosten. Sicht auf die Eggstöcke In dieser autofreien Winter-Oase mit herrlichem Blick auf die imposanten Glarner Alpen geniesst du Ruhe und Idylle. Nur das Knirschen des Schnees unter den Schuhen ist zu hören… Natur pur! Gondelbahn Grotzenbüel Falls du nicht Ski fährst, aber Lust hat, es zu lernen – bist du hier bestens aufgehoben! Wie in praktisch jedem Schweizer Skiort kannst du auch in Braunwald bei der Schneesport Schule die dazu nötige Skiausrüstung vor Ort mieten. Ski-Vermietung in Braunwald Die perfekte Schweizer Idylle Schweizerfahne vor den Eggstöcken Braunwald bietet die perfekte Idylle, um Energie zu tanken, und den hektischen Alltag hinter sich zu lassen. Falls du die Ruhe zu geniessen weisst, ist es der ideale Ort: Nicht allzu weit weg von der städtischen Zivilisation aber doch weit und hoch genug, um dich in den Alpen zu wähnen. Hier hast du tatsächlich das Gefühl, dass die Zeit still steht. Die Wintersonne ist herrlich – bis bis sie hinter der nächsten Bergkette verschwindet und es schlagartig ein paar Grad kälter wird. Idyllisches Chalet inmitten wunderbarer Winterlandschaft Zeitweise erinnert nur diese «verirrte» Telefonkabine im britischen Stil an eine Welt ausserhalb der Glarner Bergidylle. Englische Telefonkabine in der Schweizer Idylle Unterkünfte in Braunwald Braunwald bietet eine Vielfalt an Unterkünften; ob du nun lieber ein komfortables Hotel magst, die Privatsphäre einer Ferienwohnung vorziehst, oder gar das ultimative Erlebnis in einer SAC Hütte suchst – auf der Braunwald-Website findest du die für dich passende Unterkunft. Typisches Chalet in Braunwald Und falls du mit Kids unterwegs bist, solltest du dir das «Märchenhotel» ansehen! Das Hotel, in dem sich so vieles um die Kleinen dreht, wurde im Jahre 2011 als zweitbestes Familienhotel bewertet und kürzlich mit dem HolidayCheck Award 2013 ausgezeichnet. Auch die grossen Gäste kommen hier auf ihre Kosten und können somit ein märchenhaftes Erlebnis mit der ganzen Familie geniessen. Hier weitere unserer Handy-Impressionen von einem herrlichen Sonntagsspaziergang: Braunwald im Herbst Braunwald hat auch in der wärmeren Jahreszeit einiges zu bieten. Im Sommer/Herbst bieten sich hier herrliche Wanderwege an. Wir haben die Wanderung von Braunwald zum Oberblegisee unter die Füsse genommen und können diesen Wandertipp wärmstens empfehlen. Anreise nach Braunwald Braunwald ist autofrei und liegt auf einer Höhe von 1’300 M.ü.M. Um also auf die Glarner Sonnenterrasse zu gelangen, muss man in die steile Standseilbahn in Linthal steigen. Natürlich ist bereits diese 7-minütige Fahrt ein Erlebnis für sich! Linthal wiederum liegt etwas mehr als eine Autostunde von Zürich entfernt. Wir empfehlen aber die Anreise nach Linthal mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Denn mit dem Glarner Sprinter ist man schneller denn je da. Wer zu viel Gepäck dabei hat und nicht selber alles schleppen mag, der bucht romantischerweise den Pferdeschlitten oder eines der elektrischen Taxis. Pferdeschlitten in Braunwald Hier geht’s zu weiteren unserer Fotos aus Braunwald. ## Jahresrückblick 2013 – Reisen in Chile und Argentinien Quelle: https://reisememo.ch/bericht/jahresrueckblick-2013-reisen-chile-argentinien Da wir dieses Jahr ausgedehnt reisen konnten, entschieden wir uns für eine Chile- und Argentinien-Rundreise. Wer wollte nicht schon lange mal in die Weite Patagoniens, das schöne Buenos Aires oder die Wüste Atacama? Patagonien – weit, leer und spektakulär! Wir starteten unsere Reise am «Ende der Welt», wie die Strassenschilder hier unmissverständlich hinweisen. Entsprechend herrscht hier sogar im Sommer schnell mal Weltuntergangsstimmung. Es ist gern kalt, grau, regnerisch und die Städtchen hier geben nicht wirklich was her. Den entsprechenden Reisebericht liest man hier. Patagonien: Meilenweit nichts zu sehen, muss man gesehen haben! Zum Glück haben sie sich dafür mit ihren Lodges umso mehr Mühe gegeben: Bei Puerto Natales wohnen wir im ersten Designer-Highlight… Zimmerflügel des Remota Hotels bei Puerto Natales Aber ansonsten gibt es hier ausser kilometerweise Schotterpisten nur viel Nichts. Was die bloss immer haben mit diesem Patagonien? Ist es nicht total überbewertet? Nach weiteren Stunden einsamer Schotterpisten fahren wir in den Torres del Paine Nationalpark. Und jetzt jagt plötzlich ein Highlight das andere… Lagune des Eolo Relais & Châteaux Hotels bei El Calafate Und ein paar Stunden weiter nördlich bietet der argentinische Perito Moreno Gletscher ein Naturschauspiel allererster Güte! Das Mini-Trekking auf dem Gletscher beschreiben wir hier. Perito Moreno Gletscher bei El Calafate Von hier geht es via Flieger und Boot mittels Seenüberquerung über die Anden wieder zurück nach Chile. In der Seengegend von Puerto Varas fühlt man sich schnell wie in der Schweiz, stünden da nicht immer wieder Vulkane in der Gegend herum… Etwas weiter südlich lohnt sich ein Besuch der kleinen Insel Chiloé. In Castro stehen die berühmten Palafitos, auf Holzstelzen stehende Wohnhäuser. Und etwas ausserhalb logiert man exquisit im Designer-Hotel Refugia. Refugia Designhotel auf Chiloé Wer noch kein Hotel hat in Santiago de Chile und chic und schlau ist, sollte sich das «W Santiago» ansehen. An gestylten Lounges und Restaurants fehlt es hier wahrlich nicht… San Pedro in der Wüste Atacama Aussicht vom Pucara de Quitor beim Alto Atacama James Bond hat sich hier schon geprügelt und die Astronomen balgen sich um die besten Teleskope des Alma-Observatoriums. 6 weitere Exkursionsmöglichkeiten für die Atacama-Wüste haben wir hier zusammengestellt. Vulkan Licancabur in der Atacama Wüste Wer sich mehr für Kakteen oder Geysire interessiert, ist in San Pedro de Atacama gut aufgehoben: Luxushotels wie Awasi oder Alto Atacama bieten entsprechende Ausflüge. All inclusive. Man sollte sich also von den astronomischen Preisen nicht abschrecken lassen, es wird auch entsprechend etwas geboten! Walter und Katja bei den Tatio-Geysiren Guide Jorge und Walter in einem Salar Schweizer im Weingebiet Mendoza Eine weitere Station unserer Reise ist das Weinbaugebiet von Mendoza. Nicht nur der Wein lockt uns in diese Gegend, sondern auch zwei sehr spezielle Hotels inmitten ihrer Weinberge: Einmal die Cavas Wine Lodge und andererseits Entre Cielos, ein von Schweizern aufgebautes und inzwischen mehrfach preisgekröntes Boutique Hotel. Einfahrt zur Cavas Wine Lodge von Relais & Châteaux Hotelpool des preisgekrönten Entre Cielos Boutiquehotels Opulentes Buenos Aires Zum Abschluss unserer Südamerikareise führt uns Aerolineas Argentinas nach Buenos Aires. Bei unserer Ankunft hüllt sich die 14-Millionen Stadt in feierliche Doppelbeflaggung: Neben der blau-weissen Fahne Argentiniens weht überall auch die gelb-weisse Fahne des Vatikans. Danke Francisco! Wir wohnen im eleganten Recoleta-Quartier, wo neben Roger Federer’s Hotel auch der legendäre Friedhof von Buenos Aires liegt. Absolut sehenswert wie sich hier die Grabtempel aneinander schmiegen! Puerto Madero ist das moderne Hafenviertel, wo sich Restaurants und Designerschuppen wie das Faena aneinanderreihen. Puerto Madero: schwenkbare Fussgängerbrücke von Architekt Santiago Calatrava Und zu allerletzt gönnen wir uns die Lionel Messi Show im River Plate Stadion. Gegen Venezuela siegt die Albi-Celeste 3:0. Wie üblich bewegt sich der Herr mit der Nummer 10 während den 90 Minuten nur selten, aber wenn, dann wird es jedesmal brandgefährlich… Walter & Katja im River Plate Stadion beim Länderspiel Argentinien gegen Venezuela Hier geht es zum Jahresrückblick 2013 aus Europa oder aus Asien. ## Jahresrückblick 2013 – Reisen in Singapur und den Philippinen Quelle: https://reisememo.ch/bericht/jahresrueckblick-2013-reisen-singapur-philippinen Diesen Frühling traf es sich günstig, als SWISS Airlines und Tourasia gleichzeitig Reiseblog-Beiträge über ihre Asiendestinationen wünschten. Entsprechend haben wir den SWISS Erstflug Zürich – Singapur und eine Philippinen-Rundreise fotografisch festgehalten. SWISS Erstflug Zürich – Singapur Kaum zurück von Reisen kreuz und quer durch Europa und Chile und Argentinien ging es im Mai 2013 weiter von Zürich nach Singapur. Und zwar aufregenderweise mit dem Erstflug von SWISS, die Singapur – die andere Löwenstadt – neu ins Programm aufgenommen hat. Merlion vis-à -vis des Marina Bay Sands Hotels Zusammen mit den eingeladenen Promis wie Hotelplan– und Kuoni-CEO und sonstiger Journalisten-Entourage durfte ich in der bequemen Business-Class mein Laptop ausfalten und über die Besonderheiten eines Erstfluges berichten. Maà®tre de Cabine Claudine von Gunten serviert den speziellen Apéro Eine der Besonderheiten war natürlich der am nächsten Tag stattfindende Gala-Abend. Was da im neueröffneten Cruise-Terminal an Swissness aufgetischt wurde, war beeindruckend. Aber auch was die asiatischen Künstler boten, war an Spektakel kaum zu überbieten: Die farbig beleuchteten Spritzer der «Wassertrommler» waren mein persönliches Highlight! Kapitän Andreas Votsch am SWISS Galaabend Untergebracht sind wir im grosszügig angelegten Mövenpick Heritage Hotel. Hier kreuzen sich Swissness mit asiatischer Prägung und der vom Waldhaus St. Moritz inspirierten Whiskybar… Beleuchtete Fassade und Schachfiguren des Mövenpick Heritage Hotels Und weil das Mövenpick Hotel in der Nähe des W Singapurs liegt, statte ich auch diesem eine Stipvisite ab. «W» Designhotels gibt’s ja schliesslich nicht an der jeder Ecke und vorher hatten wir nach Barcelona, Istanbul und Santiago de Chile reisen müssen, um welche zu sehen… Beschlagene Linse: W Logos beim Haupteingang Das Hotel ist super-stylish, das Licht wechselt je nach Tageszeit. Abends kann es farblich auch mal in Richtung Unterkühlung gehen. Den Damen mit den Mini-Jupes kann das nichts weiter anhaben, denn draussen ist es HEISS. Abendstimmung und Mini-Jupes in der Lobby des W Singapur Und selbstverständlich darf nach dem Stadtrundgang durch Singapur’s Stadtstaat ein Besuch auf dem weltweit spektakulärsten Swimming-Pool nicht fehlen… Das berühmteste Hotel der Welt: Marina Bay Sands Hotel & Casino Das geschwungene Marina Bay Sands Hotel & Casino zieht weiterhin Scharen von Besuchern an. Ich habe mir folgendermassen einen Rundgang zeigen lassen. Mit Tourasia und Singapore Airlines auf die Philippinen Von Singapur aus geht es auf Einladung des Schweizer Reiseveranstalters Tourasia direkt nach Manila weiter. Manila ist für viele «nur» Umsteigedrehscheibe an aufregendere Destinationen wie sagen wir mal das Tauchparadies Mikronesien. Wie sich die Slums Manilas bis direkt ans Rollfeld des Flughafens schmiegen, ist schon noch beeindruckend. Aber was weniger bekannt ist: Manila hat auch eine bezaubernde, von den Portugiesen inspirierte Altstadt! Das Boutique-Hotel Bayleaf Intramuros bietet eine der wenigen Dachterrassen Manilas mit Sicht auf den Finanzdistrikt. Und auf die alte Stadtmauer. Im vormaligen Wassergraben schlängelt sich jetzt ein Golfplatz um die Altstadt. Auch nicht schlecht… Manila Skyline mit Golfplatz im Wassergraben An öffentlichen Verkehrsmitteln wird man nicht um die allgegenwärtigen Jeepneys herumkommen: Die von Army-Jeeps abgeleiteten Langversionen transportieren hier alles und jeden. In mehr oder weniger luxuriösen Ausführungen. Wenn’s sein muss auch mal mit Alpine Soundanlage und zugehörigem Subwoofer… Jeepneys im dichten Stadtverkehr von Manila Ansonsten bestehen die Philippinen hauptsächlich aus kleinen Inseln. 7107 an der Zahl. Je nach Stand der Gezeiten. Deshalb geht es von Manila schnell mal per Boot oder Fähre weiter. Zum Beispiel nach Sipalay auf Negros oder Bohol, wo die berühmten Chocolate Hills aus dem Regenwald ragen. Daneben gibt es zahlreiche Traumstrände zu entdecken wie beispielsweise auf Panglao oder Mactan Island. Hier liegen auch legendäre Gitarrenfabriken wie «Alegre» und mal wieder ein Schuss Swissness: Das Mövenpick Cebu Mactan Island bietet zwar einen in edles Weiss gehüllten «Ibiza Club», gibt sich aber ansonsten «passionately Swiss»… Ibiza Beach Club des Mövenpick Cebu Mactan Island Und dazwischen sieht es regelmässig etwa so aus: Journalisten auf Pressereise in den Philippinen… Vollbesetzter Seitenwagen Zum Jahresrückblick 2013 über Europa oder Südamerika. ## Jahresrückblick – Reisen 2013 in Europa Quelle: https://reisememo.ch/bericht/jahresrueckblick-reisen-2013-europa 2013 war ein etwas verrücktes Reisejahr: Wir hatten die Möglichkeit, mehrere ausgedehnte Pressereisen zu unternehmen, und konnten so praktisch 6 Monate «professionell» reisebloggen… SWISS-Flieger startklar am Flughafen Zürich-Kloten Schön war’s und aber auch sehr anstrengend! Wer’s nicht glaubt, hier ist unser kleines «Making-of» eines Reiseblogs. Ein Blick hinter die Kulissen mit den Fotos, die wir Dir üblicherweise enthalten… Pressereise I: Europa für travel.ch Wie dem auch sei, los ging’s im Februar mit einer Europatour: Innert 10 Tagen ging es auf eine warme (!) Südtour nach Rom, Barcelona, Palma de Mallorca und via Istanbul zurück nach Zürich. Istanbul am Bosporus: Sicht auf Topkapi aus Ortaköy Das Taxifahren in Istanbul hat gar einen eigenen Artikel erhalten. Es wird schnell klar warum… Dann kurz umpacken für die eiskalte Nordtour nach Prag, Amsterdam, Berlin und Hamburg. Als Reiseblogger unterwegs in Amsterdam Und von Hamburg wegen eines Streiks des Bodenpersonals am Flughafen via Deutsche Bahn zurück nach Zürich. Pressereise II: Südamerika für Relais & Châteaux Nach ein paar Tagen Wäsche waschen, Fotos entwickeln, Reiseberichte schreiben ging’s schon wieder ans Packen. Diesmal für eine Südamerika-Rundreise. Das verpacken wir einfachheitshalber in diese eigene Zusammenfassung. Die Welt ist einfach zu gross sonst… Die Cuernos der Torres del Paine im Abendrot vor dem Lago Toro, Argentinien Zurück in der Schweiz ging es nach ein paar kleinen Reportagen in und um Zürich mit den grossen Brummern in die Romandie: Für Relais & Châteaux und ihre Kumpels von Harley-Davidson dürfen wir die Gegenden um das Seeland und das Wallis unsicher machen und dazwischen in den noblen Häusern der Marketingvereinigung logieren – und wie es sich für Relais & Châteaux gehört – auch fürstlich dinieren. Das Leben war auch schon härter… Pressereise III: Asien für SWISS und Tourasia Danach brauchte SWISS unbedingt einen Reiseblogger, der ihren Erstflug von Zürich nach Singapur dokumentiert. Gern geschehen, liebe SWISS ;-) Erstflug-Kapitän Andreas Votsch beim Galadinner in Singapur Die Reiseberichte aus Singapur und den Philippinen haben wir in in unseren Jahresrückblick 2013 aus Asien ausgelagert. Weil neben SWISS wollte uns auch der Reiseveranstalter Tourasia «ihre Philippinen» zeigen. Via Singapur liess sich das wunderbar kombinieren ;-) Marina Bay Sands in Singapur vom Fullerton Bay Hotel aus gesehen Pressereisen IV in Europa Und weil Erstflüge so richtig in Mode kommen, berichten wir für Iceland Air auch über ihren Erstflug von Zürich nach Reykjavik. Schon noch beeindruckend was die Vulkane dort an Naturschauspielen angesammelt haben… Islands Wasserfall Gullfoss vor verschneiten Vulkanen Kurz vor dem Hochsommer rauschten wir für Helvetic Airways mal wieder nach Apulien, diesmal ins Boutique Hotel Corteinfiore und die in Weiss getünchte Masseria Alchimia. Wer ein Buch schreiben «muss», hier wird es gelingen! Und wer es romantisch mag oder auch nur die besten Crudo di Mare von ganz Apulien versuchen will, der orientiere sich gern am Corteinfiore… Romantisch nächtigen im Corteinfiore Boutique-Hotel Und im Herbst schliesslich machen wir «Ferien» und spielen in der Gegend rings um Lissabon und Cascais ein paar Runden Regengolf. Nicht ohne auch ein paar Boutique-Hotels zu besuchen. Tee-10 des Golfplatzes Troia Golf Die Hotels sind bezaubernd! Besonders das Areias do Seixo könnte eines der schönsten Hotels Portugals sein! Und das Oitavos glänzt mit kühl-stylischem Design und einem spektakulären Golfplatz den Dünen von Cascais entlang! Salon des Designhotels The Oitavos bei Cascais Zum Abschluss der Reisetätigkeit folgen wir Einladungen in den legendären Lenkerhof im Berner Oberland, das spektakuläre Roomers in Frankfurt, den Weihnachtsmarkt in Heidelberg und den attraktiv umgebauten Löwen in Schruns inklusive ersten Ausflug in den Schnee! Salon des Lenkerhofs in der Lenk Grosszügige Unterstützung An dieser Stelle möchten wir uns für die zahlreichen Auftraggeber und grosszügigen Hotels bedanken! Ohne Einladungen wäre ein Reiseblog nicht – oder noch weniger – zu finanzieren. Und um gleich all die gutgemeinten Tipps abzublocken, wir sollen uns mit dem Reiseblog doch selbständig machen: Uns mögen ab und zu nette Hotelfotos gelingen und den einen oder anderen passenden Text finden wir auch, verdienen tun wir damit aber höchstens ein feines Butterbrot! Aber auch das schmeckt, wenn es richtig dick gestrichen ist ;-) Wir reisen also weiterhin hobbymässig durch die Geographie… Vielen Dank für die Unterstützung an… Tamedia PrimCom Relais & Châteaux Harley-Davidson SWISS Airlines Tourasia Iceland Air Helvetic Airways Golf and Travel Cinnamon Circle Faulhaber Marketing HRS ## Heidelberg zur Weihnachtszeit Quelle: https://reisememo.ch/deutschland/heidelberg-zur-weihnachtszeit Auf Einladung des deutschen Hotelportals HRS und der Deutschen Bahn statteten wir der Universitätsstadt Heidelberg am Nikolaus-Wochenende einen Besuch ab. Ein perfekter Zeitpunkt, denn in der Vorweihnachtszeit zeigt sich die historische Altstadt trotz des ungemütlichen Wetters von einer wunderschönen Seite. Nicht nur das älteste Haus der Stadt, das Hotel zum Ritter (neu Bergheim41), ist bei Dunkelheit stimmungsvoll beleuchtet, sondern auch die anderen Gebäude und Kirchen entlang der Hauptstrasse sind weihnachtlich dekoriert. Da kommt auch beim grössten Festtagsmuffel Weihnachtsstimmung auf. Das Hotel zum Ritter St. Georg, gegenüber der Heiliggeistkirche Erstes Mal Schlossweihnacht Der Heidelberger Weihnachtsmarkt teilte sich bisher auf sechs Standorte in der Stadt auf, in diesem Jahr ist ein siebter hinzugekommen: Im Hof der Schlossruine, hoch über der Stadt, bieten die Standbesitzer die Produkte ihrer Handwerkskunst und jede Menge Glühwein an. Praktisch ist, dass letzterer gegen ein kleines Pfand an allen Ständen in den selben Tassen ausgeschenkt wird, von denen man getrost eine als Andenken behalten kann. Der Innenhof der Schlossruine auf dem Königsstuhl Wie das bei einem Städtetrip so ist, halten sich Weihnachtsmarktbummeln und Kultur die Waage. Im Heidelberger Fall gehört dazu der Besuch der Heiliggeistkirche. Und wofür hat diese denn einen Turm, wenn nicht zum Hochsteigen? (Anmerkung: bei Platz- oder Höhenangst nicht zu empfehlen!) Die Aussicht ist bei Nebelwetter zwar nicht berauschend, dafür aber das Gefühl, ganz hoch über der Stadt zu sein viel mehr. Ein Fensterchen in der engen Wendeltreppe auf den Turm der Heiliggeistkirche Studenten, Verbindungen und gutbürgerliche Küche Heidelberg beherbergt die älteste Hochschule Deutschlands, die Ruprecht-Karls-Universität. Der Campus der Alten Universität kann besichtigt werden. Besonders interessant ist dabei der Studentenkarzer, wo noch bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts Studenten für allerlei Vergehen eingesperrt wurden. Eine Zelle im Studentenkarzer auf dem Campus der Alten Universität Aus Langeweile begannen die eingesperrten Studenten, die Wände mit Sprüchen, Verbindungszirkeln und Konterfeis der Inhaftierten zu bemalen. Es lohnt sich, sich die Zeit zu nehmen, die Sprüche genauer zu lesen. Die Geschichte von fünf eingesperrten Studenten an der Wand des Studentenkarzers Nach so viel Kultur und Bildung gehört ein Zwischenstopp in einer Verbindungskneipe dazu. Die legendärste davon ist wohl der Gasthof zum Roten Ochsen, in dem sich auch schon berühmte Besucher wie Mark Twain und Marilyn Monroe zur Stärkung niedergelassen haben. Weitere Restaurants, um die man bei einem Besuch in Heidelberg nicht herum kommt, sind das Schnookeloch und die historische Gaststätte zum Güldenen Schaf. Fazit Heidelberg ist trotz Regen und Kälte besonders in der Adventszeit eine Stadt voller Wärme und Gemütlichkeit (und das nicht nur wegen des Glühweins). Vielen Dank für die Einladung an Lea Krolewski von HRS und Eva Deichmann von der Deutschen Bahn. Bildergalerie Heidelberg ist ganz in Weihnachtsstimmung Weihnachtsmarkt am Universitätsplatz Heidelberger Wäscheladen anno 1803 Charlotte auf der «Alten Brücke» Auf der «Alten Brücke» «Uniart» im Studentenkarzer ## Golfplatz Tupungato Winelands bei Mendoza Quelle: https://reisememo.ch/argentinien/golfplatz-tupungato-winelands-mendoza Der Golfplatz der Tupungato Winelands ist der anspruchsvolle 18-Loch Platz nahe Mendoza. Die Infrastruktur befindet sich noch in der Aufbauphase: Der Golfplatz steht zwar inklusive Clubhaus und Restaurant, ringsherum sollen aber noch die üblichen Villen und sogar Weinberge folgen. Man wohnt dann in seinem eigenen Weinberg, überlässt die Pflege der Reben und Trauben aber dem Golfplatzmanagement… Golffahne und Doppelvilla Der Platz ist nicht einmal so flach wie man es für die Gegend von Mendoza erwarten würde, da die Bahnen in die ersten Ausläufer der Anden eingebettet sind. Bei schönem Wetter bietet sich einem ein spektakuläres Panorama vor den verschneiten Gipfeln der Kordilleren. Fairway und Anden im Hintergrund Die Fairways und Greens sind gut gepflegt, bei der Signalisation bietet sich aber noch Verbesserungspotential. Projektleiter Fernando Gonzalez Villanueva und Golfpro Andrés Benenati sind sich dessen bewusst. Wie immer in Argentinien kann das Projekt ein grosser Erfolg oder ein ebenso grosser Flop werden… Katja Birrer und Projektleiter Fernando Gonzalez Villanueva im Clubhaus Weitere Impressionen findest du in unserer Flickr-Fotogalerie. Planungssicherheit oder wirtschaftliche Stabilität kennt man hier nur vom hörensagen oder aus der Schweiz. Oder wie es ein Taxifahrer auf den Punkt brachte: Ach so… Ihr seid aus der Schweiz? Dann kommt Ihr aus der Stabilität, da werdet Ihr hier nichts kapieren… Attraktive Übernachtungsmöglichkeiten bieten sich im preisgekrönten Entre Cielos (Mitglied von Small Luxury Hotels of the World) oder der luxuriösen Cavas Wine Loft (Mitglied von Relais & Châteaux). ## Himmel auf Erden im «Entre Cielos» in Mendoza, Argentinien Quelle: https://reisememo.ch/argentinien/entre-cielos-boutique-hotel-spa-mendoza Drei Schweizer Familien ziehen nach Argentinien in die Weinregion Mendoza und eröffnen am Fusse der Anden das Boutique-Hotel «Entre Cielos» (zwischen Himmeln) mit Hammam, Wine-Loft und eigenem Weinberg. Cécile Adam, David und Daniela Wäger hatten eine gemeinsame Vision: Irgendwo auf dieser Welt ein kleines Paradies zu schaffen. Aber wo? V.l.n.r: Gründer und Mitinhaber Cécile Adam und David Wäger, Creative Director Daniela Wäger und Baukoordinator Philipp Schwegler; Foto © Entre Cielos Verschiedene Destinationen wie Frankreich, Thailand, Panama oder Uruguay wurden in Betracht gezogen. Für alle Teilhaber des Projektes sollte dabei genügend diversifizierte Arbeit anfallen in Marketing, Verkauf, IT, Design, Personal oder was auch immer in so einem Unterfangen auftreten kann. Schlussendlich fiel die Wahl auf das bekannte Weingebiet Mendoza. Zum einen, weil es die einzige argentinische Region mit wachsendem Tourismus und ohne grosse Auswahl an Luxusunterkünften war. Andererseits aber auch, weil die Gegend wirklich himmlisch schön ist. Deshalb steht jetzt da ihr Hotel-Bijou Entre Cielos. Entre Cielos Rebberg und Aussicht auf Anden Argentina, aqui vamos! Im August 2009 kauften die drei Initianten ein Grundstück und zogen mit ihren Familienangehörigen (insgesamt 14 Personen!) und einem grossen Container nach Argentinien um. Bewundernswert ist, dass die drei Abenteurer zwar beachtliche Leistungsnachweise, aber keinerlei Erfahrung in Hotellerie oder Weinbau hatten. Die grosse Affinität und Begeisterung für diese Branchen genügten, den mutigen Schritt zu wagen. Reben und Hotel bei Sonnenaufgang von der Wein-Loft aus gesehen Die Lage in einem Vorort von Mendoza, eines exzellenten Malbec-Terroirs, inmitten eines Weinbergs mit Fruchtbäumen, Pappeln und freier Sicht auf die Anden, bildete das Fundament für ihr kleines Luxushotel. Für das etwa 100 x 800 Meter grosse Grundstück mit einem verlassenen Weingut brauchte es jetzt konkrete Pläne. Die Familienmitglieder hatten sehr klare Vorstellungen über ihr Vorhaben. Für den Weinbau konnte der Oenologe Hubert Weber gewonnen werden, ein seit 15 Jahren in Argentinien wohnhafter Schweizer. Entre Cielos Bauphase: Durch Himmel und Hölle? Für die Umsetzung des Bauvorhabens holte man sich die Unterstützung lokaler Architekten. In einer ultrakurzen Miniausschreibung von 48 Stunden(!) stach das kleine Architekturbüro A4estudio hervor. Die modernen Ansätze der zwei innovativen Geschäftsführer, Juan Manuel Filice und Leonardo Codina, die sich von skulpturalen Betonblöcken des Künstlers Donald Judd inspirieren liessen, überzeugten die Schweizer auf Anhieb. Juan Manuel Filice erläutert das Architekturkonzept Die Aufteilung in eine Konzeptions- und eine Umsetzungsphase war gemäss Juan Manuel Filice – der federführender Architekt – das Einzige, was in dem Projekt konventionell lief. Aber eins nach dem andern… Das Anbieten von Ruhe und Entspannung waren zwei der wichtigsten Ziele des Projektes. Daniela Wäger und die anderen Bauherren hatten sehr klare Vorstellungen über ihr Vorhaben. Die Vorschläge der Architekten wurden zwar goutiert, oft aber auch mit genauen Anweisungen wieder in die Überarbeitung zurückgeschickt. Es war für die Architekten ein unüblich intensiver Austausch, man war ständig in Kontakt. Architekt Juan Manuel Filice von A4estudio Die hohen Ansprüche der Schweizer waren für die Argentinier eine echte Herausforderung. Die Familienmitglieder verbrachten 7 Tage pro Woche auf der Baustelle und verfolgten den Bauverlauf minutiös. Mit einem Lächeln erinnert sich Juan Manuel an die «Montagsmeetings»: Hatte man werktags noch täglich den Austausch, so stapelten sich übers Wochenende jeweils die Änderungswünsche oder Mängelrügen der Bauherren… Juan Manuel erinnert sich mit einem Lächeln an die «Montagsmeetings» Eine weitere Hürde war die Sprache: Die Familienmitglieder kommunizierten untereinander in Schweizer Dialekt, in Englisch mit den Architekten und diese wiederum in Spanisch mit ihren Mitarbeitern und Lieferanten. Comprende? Entsprechend visualisierte man Ideen oft mit Zeichnungen und Plänen, um sie allen verständlich zu machen. Und da die Eigner keinerlei Hotel- oder Restauranterfahrung hatten, wurden die Abläufe der Gäste und Mitarbeiter mittels Playmobilfiguren simuliert. Hauptsache es funktioniert dann im Betrieb ;-) Zahlreiche Visualisierungen unterstützten die Kommunikation Im Nachgang bestätigt Juan Manuel Filice, noch nie so anspruchsvolle Kunden gehabt zu haben. Die sehr kurz angesetzten Fristen und der intensive Austausch waren jedoch für das junge Architekturbüro eine wichtige und positive Erfahrung, die heute auch in anderen Projekten einfliesst. Ein Hammam für Südamerika Zum Bauvorhaben gehörte auch ein Hammam, das noch vor dem Hotelbetrieb, bereits im November 2010 eröffnet wurde. Auch dieser Service war ein Wagnis sondergleichen. Denn erstens hatte auch in diesem Bereich keiner der Initianten Erfahrung und zweitens war die türkisch inspirierte Bade- und Reinigungszeremonie in Südamerika praktisch unbekannt. Entsprechend musste den Argentiniern das Konzept zuerst überhaupt nähergebracht werden. Es ist das erste traditionelle Hammam-Spa in Lateinamerika! Hammam des Boutique HotelsFoto © Entre Cielos Aber gemäss Bauherrin Cécile Adam war man zuversichtlich und mittlerweile überzeugt, dass sich dieser Trend noch weiter ausbreiten wird. Denn Mendoza sei ein guter Testmarkt: Was hier erfolgreich ist, bewährt sich in ganz Argentinien. Inzwischen ist das Entre Cielos Hammam fester Bestandteil von Weinreisen durch Mendoza. In diesem Sinne könnten also künftig auch noch weitere Hammams das Licht, respektive das Dunkel der Welt erblicken. Denn interessanterweise sind ja die originalen türkischen Bäder eher hell und gross, die westlichen Interpretationen eher kleinräumig und dunkel. Aber das ist eine andere Geschichte…. Entre Cielos Boutique Hotel – Viviendo la Vida Seit 2011 erstrahlt also auf dem Grundstück das einzigartige Boutique-Hotel «Entre Cielos» mit 15 individuellen Suiten, einer exklusiven Wine-Loft, zwei Restaurants, einem Swimming- und Whirl-Pool sowie dem beschriebenen Hammam. Wein-Loft über dem Rebberg Hotelzimmer Cinnamon Der Name für das Hotel entstand übrigens wie für Namen häufig in einem interaktiven Prozess: Entre Sepas (Spanisch für «Zwischen Weintrauben») war für ein Hotel, das zwischen Reben steht, ein schnell gefundener Arbeitstitel. Daraus wurde schliesslich Entre Cielos (zwischen Himmeln). «Entre Cielos» ist in der Tat wie ein bisschen Himmel auf Erden: Eingebettet in einer malerischen Landschaft inmitten von Weinreben bietet es allen Komfort, ganz nach der Philosophie «Viviendo la vida» – ankommen und das Leben mit allen Sinnen geniessen! Hotelpool und Himmelbett nachts, im Hintergrund eines der Restaurants Dass dabei der Asado, der argentinische Braten, ein Kernelement des Angebotes darstellt, versteht sich von selbst. Je nach Witterung geniesst man das saftige Fleisch auf einer der Terrassen oder in den Restaurants. Der Beef Club bietet sich umso mehr an, als hier auch das Intérieur auf Weinkeller macht und eine sehr intime Stimmung bietet. Asado: Argentinisches Grillfest Beef Club Spiess als Vorspeise (!) Die meisten Gäste stammen aus den USA, England, Argentinien, Brasilien und der Schweiz. Argentinier sind übrigens dankbare Gäste, denn wenn sie mit der Kreditkarte Auslandreisen finanzieren wollen, wird es komplex: Das heisst, es werden ihnen vom Staat viele Hürden in den Weg gelegt. Bei der Rückreise ins Land wird zum Beispiel kontrolliert, was ausgegeben wurde, wie viel Steuern darauf anfallen, etc. Daher lassen sie ihre Pesos lieber in argentinischen Oasen liegen wie dem Entre Cielos. Pool-Lampen in der Abenddämmerung Heute führt Cécile Adam mit ihrem Partner David Wäger und dessen Schwester Judith Wäger das Hotel zusammen mit dem argentinischen General Manager Fernando Martà­n. Auch dies war anfänglich nicht ohne, da er sich zuerst an die Schweizer Ansprüche gewöhnen musste. Cécile Adam und General Manager Fernando Martà­n Preisgekröntes Boutique Hotel Das noch junge Hotel hat bereits mehrere Awards gewonnen: Es wurde gegen namhafte internationale Konkurrenz zum «Best New Boutique Hotel in the World 2012» gewählt, ebenso wie zum «Winner of Traveller’s Choice 2013». Und im November 2013 wurde Entre Cielos in London an den World Boutique Hotel Awards als Gewinner in den Kategorien Best Boutique Hotel of South America und Sensuous Spa 2013 ausgezeichnet. Auch die Bewertungen bei TripAdvisor sprechen eine klare Sprache… Mitinhaberin und Marketingverantwortliche Cécile Adam verdankt denn die zahlreich eintreffenden positiven Voten auch persönlich. Ganz im Sinne eines Boutique Hotels eben. Wir gratulieren herzlich! Que bien, no? Dieser Artikel wurde von SWISS International Airlines in der März-Ausgabe 2014 des Bordmagazins in einer gekürzten Fassung abgedruckt. Erste «unserer» 3 Doppelseiten im SWISS Bordmagazin vom März 2014 Die Ausgabe handelt von Sao Paulo, der Stop-Over Destination für Südamerika. Herzlichen Dank an Dan Bärlocher, Head of Corporate Communications und sein Team um Vanessa Schaub! Für Golfliebhaber haben wir hier Tipps über den Golfplatz Tupungato publiziert. Der Golfplatz befindet sich ebenfalls im Weingebiet von Mendoza. ## Edel Holz und Glas im Löwen Hotel Schruns Quelle: https://reisememo.ch/oesterreich/loewen-hotel-schruns-montafon Im 4-Stern Superior Hotel Löwen in Schruns trifft natürliche Tradition auf modernes Design. Das äusserst stilvolle Interieur hat es mir angetan! Aber lassen wir die Fotos sprechen… Majestätisch präsentiert sich das Hotel Löwen in der malerischen Bergwelt des Montafons – im idyllischen Dörfchen Schruns, um genau zu sein. Die Vorarlberger Region Montafon eignet sich sowohl im Winter wie auch im Sommer für verschiedene Sport- und Freizeitaktivitäten. Aber schön der Reihe nach… Eingang zur Reception und Lobby im Hotel Löwen Grandioses Löwen Hotel in Schruns Schon die Auffahrt zum Hotel und der Eingang zur Lobby sind vielversprechend: Eine stilvolle Dekoration lässt bereits erahnen, was sich später im Haus präsentieren wird. Nämlich ein durchgestyltes Hotel mit viel Design und doch gemütlichem «alpinen Chic». Beleuchtete Sitzecke in der Lobby Die Traditionen der Vorarlberger Region, das Stadelholz und der Stein wurden geschmackvoll kombiniert; gemütliche Farben, feine Materialien und die liebevoll inszenierte Vintage-Dekoration geben dem Hotel eine spezielle Note. Verantwortlich für das moderne Design und den Style im neuen Löwen Schruns zeichnet das Zürcher Architekturbüro Monoplan. Wir gratulieren! Das erstklassige Hotel überzeugt sowohl durch seine Einrichtung, den Service, das Restaurant wie auch durch das breite Angebot an Wellness-Behandlungen. Hotelrundgang durch Zimmer und Suiten In den 80 neu gestalteten Zimmern spürt man sofort eine Wohlfühlatmosphäre. Die Einrichtung ist stilvoll und die hochwertigen Materialien wurden geschmackvoll eingesetzt. Auch in den Hotelzimmern dominieren Holz, Stein und schickes, aber zeitloses Design. Elegant-gemütliches Comfort Zimmer Zudem sind die Hotelzimmer sehr funktional eingerichtet und versprechen Komfort auf hohem Niveau: Imponiert haben uns die grosszügigen Holz-Schränke inklusive Bewegungssensor für die Belichtungssteuerung der Garderobe. Fancy! Alle Zimmer verfügen über einen Balkon mit umwerfender Aussicht auf die Panorama-Bergkette des Montafons. Grandiose Aussicht auf den prägnanten Hausberg Zimba, das Matterhorn des Montafons Das absolute Highlight ist die tierische Löwen Suite, die es auf stolze 90 Quadratmeter bringt! Auch hier überzeugen uns auf Anhieb das stilvolle Interieur… und natürlich die freistehende Badewanne sowie eine eigene Sauna mit ihrem Kamin-Ruheraum! Phuu…. nicht schlecht! Löwen-Suite mit freistehender Badewanne und eigener Sauna Gaumenfreuden im hoteleigenen Restaurant Für das gastronomische Highlight sorgt der mehrfach ausgezeichnete Sternekoch Claudio Urru. Der Küchenchef hat sogar einen eigenen Wikipedia-Eintrag! Küchenchef Claudio Urru mit Konditorin Küchenchef Claudio Urru kombiniert regionale Zutaten raffiniert und kreativ mit mediterranen und asiatischen Einflüssen und überzeugt durch eine gehobene und doch gleichzeitig bodenständige Küche. Auch im Restaurant fühlt man sich auf Anhieb wohl und was uns besonders auffällt – für Österreich zwar wenig überraschend – ist die Gastfreundschaft: Das freundliche und aufmerksame Service-Personal umsorgt uns vorbildlich ;-) Sitzbank im Restaurant Oberdirigent Stefan Schulz – seines Zeichens Restaurantleiter – zeigt eine löwenstarke Leistung! Ihn kann man getrost etwas fordern… Denn er ist nicht aus der Ruhe zu bringen und kann locker gleich drei Tische nebeneinander auf’s Mal unterhalten. Walter’s Humor erschliesst sich ja nicht jedermann auf Anhieb, Oberkellner Schulz pariert aber selbst Walter’s müde Sprüche mit Leichtigkeit und schwungvoller Eloquenz. Wer übrigens nach dem Dinner noch mag, lässt den Abend gemütlich in der neuen Kamin-Lounge, an der auffälligen Bar oder in der dezenten Smokers-Lounge ausklingen. Kamin-Lounge Selbstverständlich ist auch das reichhaltige Frühstücksbuffet mit Vitalecke bestens geeignet, um gesund in den Tag zu starten… Teeliebhaber haben die Qual der Wahl; hochwertige Teesorten von Ronnefeldter und der Chiemgauer Teemanufaktur stehen zur Auswahl. Wir hingegen starten den Tag mit einem prickelnden Prosecco ;-) Prosecco zum Frühstück Spa-Behandlungen, Wellness, Saunalandschaft und Pools Mit stolzen 3’000 m2 ist der Spa Bereich sehr grosszügig und vielseitig. Für die Sportlichen steht ein Fitness- und Gymnastikraum mit modernen Trainingsgeräten zur Verfügung. Die Gemütlicheren – also wir – verweilen besser in einem der Pools, im Dampfbad und in der grossen Saunalandschaft oder lassen die Seele im gemütlichen Ruhebereich baumeln. Indoor Pool Rein vom Interieur hatten wir im Spa-Bereich nicht den gleichen «Wow-Effekt» wie im renovierten Hotel, da im Wellness-Geschoss noch eine klassischere Bäderatmosphäre dominiert. Aber gross und vielseitig ist der Wellness-Bereich allemal. Tip! Vom beheizten Aussen- und sprudelnden Whirlpool lässt sich das herrliche Bergpanorama ganz besonders geniessen! Frühmorgens im beheizten Aussenpool des Wellness-Bereichs Hoteladresse Löwen Hotel Montafon Silvrettastrasse 8 A-6780 Schruns Österreich Tel. +43 5556 7141 E-Mail: info@loewen-hotel.com Website: www.loewen-hotel.com Das Montafon im österreichischen Vorarlberg Das Montafon bietet aktiven Urlaubsgästen so einiges. Das Alpental ist von drei Gebirgszügen umgeben und zeichnet sich nebst der herrlichen Landschaft durch umfassende Freizeit- und Sportmöglichkeiten aus. Hochjoch-Seilbahn zur Kapellalpe und dem Sennigrat Im Winter verwandelt sich das Montafon in ein wahres Wintersportgebiet mit Möglichkeiten zum Skifahren, Snowboarden, Skispringen (?!), Langlaufen, Schlitteln, Schneeschuhlaufen, etc. Während im Sommer sowohl Wanderer, Nordic Walker wie auch Mountainbiker auf ihre Kosten kommen. Unsere Video-Impressionen vom Hochjoch ob Schruns gehen etwa so: Ein Ausflug in dieses Naturparadies lohnt sich also sowohl im Sommer wie auch im Winter! Wir haben die Gelegenheit und das Prachtswetter genutzt, um uns das Skigebiet um den Sennigrat anzusehen. Sogar für uns alpinverwöhnte Schweizer ganz schön imposant, was da im Gebiet der Snowboard Worldcup Strecke geboten wird! Sennigrat von der Kapellalpe aus Unser Dank geht diesmal an… … das freundliche und aufmerksame Personal im Löwen Schruns, insbesondere an den umtriebigen Restaurantleiter Stefan Schulz und natürlich an Hoteldirektorin Adriana Marchetti. Vielen Dank für den herzlichen Empfang! Hoteldirektorin Adriana Marchetti und Restaurantleiter Stefan Schulz Und auch ein grosses Dankeschön an Julia Faulhaber von Faulhaber Marketing für’s Organisieren dieses Aufenthaltes! Und wenn unser Artikel gefallen hat, sind wir für Likes und so immer dankbar! Die SonntagsZeitung ist ja nicht die Einzige, die uns ab und zu hinterherreist. Verstehen wir nur zu gut ;-) Hier ihre Version des Hotelchecks: Aus der SonntagsZeitung vom 19. Januar 2014 { "@context": "https://schema.org", "@type": "Hotel", "name" : "Hotel Löwen Montafon", "description" : "Edel Holz und Glas im Löwen Hotel Schruns", "address" : { "@type" : "PostalAddress", "addressCountry" : "AT", "addressLocality" : "Schruns", "addressRegion" : "Montafon", "postalCode" : "6780", "streetAddress" : "Silvrettastrasse 8" }, "telephone" : "+43 5556 7141", "image" : "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2013/12/Hotelbett-Loewen-Schruns-Montafon.jpg", "starRating" : { "@type" : "Rating", "ratingValue" : "4"}, "priceRange" : "CHF200 - CHF650" } ## Hotel-Rating der Sonntagszeitung: Beste Schweizer Winterhotels 2013 Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/hotel-rating-sonntagszeitung-beste-schweizer-4-stern-hotel Heute hat die SonntagsZeitung ihr Hotel-Rating der 75 besten Winter-Hotels publiziert: In den Kategorien fünf / vier und drei Sterne wurden jeweils die führenden 25 Schweizer Hotels 2013 gekürt. Der Publizist und Buchautor Karl Wild hat das Hotelrating der SonntagsZeitung verfasst. Zusammen mit seinem Team, einem Dutzend Spezialisten aus Hotellerie und Tourismus, hat er das Ranking zusammengestellt. Wir gratulieren den Hotels zur Aufnahme in die Liste der 25 besten Winterhotels der Schweiz! Die 25 besten Winterhotels mit 5 Sternen 14. (12) Giardino Mountain *****, Champfà¨r-St. Moritz, Graubünden Exklusiver Alpinchic zwischen St. Moritz und Silvaplanersee. 17. (16) Lenkerhof Gourmet Spa *****, Lenk im Simmental, Berner Oberland Relais & Châteaux Gourmet Haus in Lenk Lenkerhof Wohnzimmer (Lobby & Bar) Weitere 5-Stern Häuser wollen wir bei Gelegenheit auch noch besuchen, unser Team ist aber einfach nicht so gross wie dasjenige von Publizist und Hoteltester Karl Wild… Die 25 besten Winterhotels mit 4 Sternen 1. (Vorjahr 1.) Guarda Val ****, Lenzerheide-Sporz, Graubünden Schöner essen mit überwältigender Grappaauswahl… 9. (Vorjahr 5.) La Val Bergspa ****Superior, Brigels, Graubünden Romantisches Restaurant, Bergspa und 9-Loch Golfplatz. 20. (21.) Hotel Post ****, Zermatt, Wallis Im Hotel Post waren wir «nur» zum essen, da wir im «Matthiol» wohnten. Die Ambiance und das Essen waren aber sehr gut! Und so wurde gewertet: Wertung von Hotel- und Restaurantführern Qualitätskontrollen führender Hotelvereinigungen Investitionstätigkeit Gastfreundschaft Charisma und Innovationsfreude des Hoteliers Charakter und Originalität des Hauses Lage und Umgebung Wintersport- und Freizeitangebot Preis-Leistungs-Verhältnis subjektiver Gesamteindruck ## Roomers – hip und stylish Residieren im Herzen Frankfurts Quelle: https://reisememo.ch/deutschland/roomers-design-hotel-frankfurt Gleich um die Ecke vom Frankfurter Hauptbahnhof versteckt sich in einem vormaligen Bürogebäude ein Designhotel allererster Güte: Was die Designgewaltigen hier inszeniert haben, verschlägt einem fast den Atem… Eingang und Foyer des Roomers Tritt man aus der unscheinbaren Bürogebäudegegend um den Frankfurter Hauptbahnhof in dieses schwarze Kleinod, befällt einen unmittelbar die Gewissheit, es mit «höherem» Design zu tun zu haben: Die Innenarchitekten von Rosen Architekten haben alles in Dunkel bis Hellschwarz gehüllt. Die exzentrische Formensprache der Fauteuils bei der Reception ist vielversprechend… Fauteuils vis-à -vis der Reception … und entsprechend werden die gewagten Formelemente in der Skylounge wieder aufgenommen. Im 600 Quadratmeter grossen Dachgeschoss gewährt viel Transparenz grosszügige Ausblicke auf Mainhattan, das Finanzzentrum Frankfurts. Skylounge Aussicht auf Frankfurter Finanzzentrum Neben der spektakulären Skylounge auch hier angesiedelt haben die Hotelentwickler und berüchtigten Partyschmeisser Micky Rosen und Alex Urseanu drei Konferenzräume – auch mit entsprechender Aussicht – und das Fitness-Center mit Spa. Dass die opulent gekurvte Formensprache auch in der Sauna ihre Fortsetzung findet, versteht sich von selbst… Exzentrische Formensprache der «weitsichtigen» Skylounge Roomers Designer-Hotelzimmer Hat man sich einmal an der Aussicht sattgesehen, ist es Zeit, sich im Zimmer für das Nachtessen bereit zu machen. Die Hotelzimmer sind mit 24 Quadratmetern wahrscheinlich nicht die allergrössten, die Mann je gesehen hat, aber stylish sind sie auf jeden Fall! Roomers Hotelbett mit Wanddekoration Total verwackelt, aber es ist halt eine Schiebetür in Bewegung… Im Roomers Restaurant Wie inzwischen nicht mehr überraschen dürfte, wurde auch im Restaurant aus den Vollen geschöpft, um den lukullischen und gastronomischen Höhenflügen einen gebührenden Rahmen zu geben: Bequeme Sitznischen wechseln sich im atmosphärisch gestalteten Essaal ab mit einem Hochtisch und einer Community Table. So richtig ins gebührende Schummerlicht gesetzt wird das Ganze durch verschiedene Stehlampen, Deckenleuchten und Kronleuchter. Roomers Restaurant mit Sitznischen und Hochtisch Roomers Restaurant «Community Table» Heute Abend waren die Herzchen auf der Tischdekoration für Verona Pooth-Feldbusch bestimmt. Mitsamt Gatten und Entourage gab’s offenbar etwas derart zu feiern, dass im Foyer eigens ein kleines Fotostudio für die Erinnerungsfotos aufgebaut wurde. Improvisiertes Fotostudio Ob all der Aufregung um die Promis wollen wir aber natürlich nicht die Küche vergessen! Wir lassen uns vom unverschämt gut aussehenden Kellner die gemischte Vorspeise empfehlen. Und Saki, so die Abkürzung des griechisch-stämmigen Unrasierten, sollte Recht behalten: Die Variation vom Tatar, Crevetten, Jakobsmuscheln und Iberico Bellota Schinken wird nicht nur sehr attraktiv präsentiert, sie schmeckt auch hervorragend! (Und ich beliebe manchmal zu untertreiben…) Gemischte Vorspeise aus Tatar, Crevetten, Jakobsmuscheln, Ibericoschinken Je nachdem ob man auch noch den beiliegenden, cremigen Burrata Mozzarella an seinem Balsamessig vertilgt oder nicht, könnte man an dieser Stelle auch schon durch sein mit der leichten Abendmahlzeit. Aber klar, im Roomers haben sie ja auch noch ein Bisonfilet auf der Karte… Also rein ins Vergnügen! Das gute Stück kommt mutterseelenallein auf seinem eigenen Teller, das gegrillte Minigemüse muss mit etwas Abstand und seinem Schälchen Vorlieb nehmen. Bisonfilet und gegrilltes Minigemüse Um hier nicht unnötig lang zu werden und keine künstliche Spannung aufkommen zu lassen: Das Bisonfilet ist eine Wucht! Respektive natürlich butterzart… Wir bestellen medium und medium-well und beide Varianten kommen auf den Punkt genau entlang unseres Geschmacks zu liegen. Fantastisch! Wie machen die das bloss?! Spätestens jetzt müssen wir dann aber die Vernunft walten lassen und keinen Blick mehr in die Dessertkarte werfen. Ich habe echt keine Ahnung, was dort auch noch geboten würde. Sorry… Ausser dass unser Lieblingskellner Saki dann doch noch einen kleinen Umweg um die Vernunft weiss und uns ohne grosse Umschweife von seinem feinen Vodka überzeugt: Man wäre erst einer vom Roomers, wenn Mann das Glas auf einmal stürze, meinte er. Und in der Tat schmeckt der Vodka vergleichsweise zart, so dass er – zacki – weg ist! Auf uns, die vom Roomers! Ominöses Vodkaglas im Roomers Restaurant Nach vollbrachter Vodka-Heldentat geht es mit Vorteil noch kurz zum Setzenlassen der vielen Impressionen vor’s Cheminée oder in die belebte und stylische Bar. Und was danach im Roomers passiert, bleibt im Roomers… Cheminée und Lounge bei der Hotelbar Oder wer den Bericht lieber kürzer gemocht hätte: Das Roomers ist uns rundum eine Empfehlung wert! Vielen Dank dem Roomers Team! Besten Dank an Managing Director Markus Langkamm für die Einladung zum Dinner! Und herzliche Gratulationen an das Team um Frontmann Saki, Ihr bietet ein exzellentes Erlebnis, oder neudeutsch eine Super-Experience! ## Schöner entspannen im Lenkerhof Gourmet Spa Resort Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/lenkerhof-gourmet-spa-resort Das Lenkerhof Gourmet Spa Resort ist ein modernes *****Superior Luxushotel, das alles bietet, was man für eine genussvolle Entspannung, Erholung, Regeneration und Inspiration nur wünschen kann. Das erstklassige Hotel überzeugt sowohl durch seine elegante Einrichtung, das Gourmet-Restaurant, wie auch durch das breite Angebot wunderbarer Wohlfühl-Behandlungen. Lenkerhof Gourmet Spa Resort Bis vor etwa einem Jahrzehnt war der heutige Lenkerhof ein Kurhaus, bekannt vor allem für seine heilenden Schwefelbäder. Im Jahre 2002 wurde das Wellness-Hotel neu eröffnet und seither mehrfach ausgezeichnet. Das Haus hat eine über 300-jährige Badetradition und verfügt über eine eigene Schwefelquelle, ein gestyltes Interieur und zwei Spitzen-Restaurants! Wir kosten uns durch die verschiedenen Menus… Lenkerhof Wohnzimmer (Lobby & Bar) Schon bei der Anreise wird man im sympathischen Berner Dialekt «Wüukomme» geheissen. Und bevor man es zu den administrativen Check-In Angelegenheiten schafft, werden erst mal ein leckeres «Chai-Tee-Espuma» und ein Erfrischungstüchlein gereicht. Chai Tee Espuma als Welcome Drink Auch danach begleitet einen die authentische Berner Gastfreundschaft während des ganzen Aufenthalts. Perfekte Verhältnisse sind das wie bei den überfreundlichen Südtirolern! Hier unsere animierten Impressionen… Zimmer und Suiten des Lenkerhofs Die Zimmer im Lenkerhof Gourmet Spa Resort sind hell und freundlich eingerichtet und die warmen Farben versprechen angenehme und entspannte Erholung. Alle Zimmer verfügen über einen hohen Ausbaustandard mit Flatscreen-TV, B & O Musikanlage und bieten einen wundervollen Ausblick auf die Berge des Simmentals, unter anderem auf den Hausberg «Wildstrubel». Junior Suite «Mediterran» Gault Millau Kulinarik der beiden Restaurants Wie für Mitglieder der Relais & Châteaux Hotelvereinigung typisch, geniesst die Kulinarik auch im Lenkerhof einen sehr hohen Stellenwert. Im gemütlichen und «stimmigen» Weinkeller mit seinen gut assortierten Tropfen setzt man einen ersten lukullischen Höhepunkt und folgt der Einladung der Gastgeber zur täglichen Weindegustation. Weinkeller im Lenkerhof Im mit 15 GaultMillau Punkten ausgezeichneten Restaurant «Spettacolo» geht das Spektakel im wahrsten Sinn des Wortes dann weiter; das elegante Restaurant bietet neuzeitliche Well-Flavour-Küche mit täglich (!) wechselnder Auswahl. Restaurant «Spettacolo» So wählt der Gast aus 15 verschiedenen Gängen, wie er sich sein 4- bis 7-Gang Menu zusammenstellt. Selbstverständlich sind auch mehr Gänge erlaubt und auch ein «Supplement» kann jederzeit bestellt werden. Im Durchschnitt isst der Lenkerhof-Gast tatsächlich 6.2 Gänge… Zartes Rindsfilet auf Pistazien-Kartoffelstock Wir werfen auch einen Blick in die Küche, wo intensiv und umsichtig gewirkt wird. Gemessen am emsigen Treiben geht es recht lautlos zu und her. Sehr konzentriert arbeitet sich die Küchenbrigade durch die Flut an Bestellungen. Es ist beeindruckend mitzuerleben, wie die 23-köpfige Küchenmannschaft und das Service-Personal dafür sorgen, dass jeweils zum richtigen Zeitpunkt das richtige Gericht am richtigen Platz serviert wird. Gastgeber Jan Stiller erläutert uns höchstpersönlich, wie das funktioniert… Gastgeber Jan Stiller erklärt Katja den Ablauf in der Küche Wer den Abend in einem etwas intimeren und südlich angehauchten Ambiente geniessen will, zelebriert im zweiten Restaurant «Oh de Vie» eine gehobene mediterrane Küche. Für den Fall, dass man keine 4-15 Gänge essen mag. Tischdekoration im «Oh de Vie» Auch das reichhaltige Frühstücksbuffet lässt keine Wünsche offen und ist ein Highlight, um genuss- und kraftvoll in den Tag zu starten. Kunst im Lenkerhof Wundervolle Kunstwerke aus Blumen schmücken verschiedene Bereiche des Hotels wie zum Beispiel das «Wohnzimmer», wie die Gastgeber ihre Lobby / Bar liebevoll nennen. Hier sollen sich die Gäste wie zu Hause fühlen, was durch die warme und gemütliche Einrichtung auch wirklich gelingt. Vor allem aber haben es uns die malerischen Kunstwerke angetan. Im ganzen Haus hängen sensationelle Bilder, u.a. auch von Jürg Opprecht, seines Zeichens Besitzer des Lenkerhofs. Die Kunstobjekte an den Steinwänden setzten sich dank dem Wechselspiel zwischen Kunst und Naturstein imposant in Szene. Bild von Jürg Opprecht im Lenkerhof Wellness, Beauty & Spa im Lenkerhof «7 sources beauty & spa» heisst die Wellness-Oase des Lenkerhofs. Der Name ist inspiriert vom Ort, an dem die Simme mit ihrer Energie und Vitalität entspringt. Im umfangreichen Angebot findet man eine breite Palette von modernen Wellness-Einrichtungen, u. a. Innen- und Aussenpools, verschiedene Saunen (Bio- / Öl- / Aroma- / Kräuter- und finnische Sauna), Dampfbäder, Schwefel-, Eisgrotte und Whirlpools. Der Blick auf die Berge vom warmen Schwefel-Aussenbad ist herrlich! Schwefelbad mit Blick auf den Wildstrubel Ein gemütlich eingerichteter Ruheraum und eine Ruhe-Ecke mit Sofas runden das Angebot ab. Allerdings sind diese Bereiche – bei voller Belegung des Hotels – doch eher etwas klein dimensioniert. Wir ergattern uns gerade noch in letzter Sekunde einen Liegestuhl :-) Was wir hingegen äusserst praktisch finden, sind die Wäscheklammern und Namensschilder für den Bademantel: Damit gibt es im gut besuchten Spa keine Verwechslungen. Gute Idee! Unverwechselbar: Bademantel mit Namensschild Unser Dank geht an… … Frau Jsabelle Trachsel für´s Organisieren unseres Aufenthalts und die Führung durch´s Haus. Ein weiteres grosses Dankeschön geht an Heike Schmidt und Jan Stiller für die Einladung und die interessanten Erläuterungen zum Hause. Wie für Relais & Châteaux Hotels üblich, waren die Gastgeber Tag und Nacht omnipräsent und haben die Gäste mit viel Charme empfangen und natürlich bei der Abreise auch wieder verabschiedet. Gastgeberpaar Jan Stiller und Heike Schmidt Weitere Impressionen zum Lenkerhof finden sich in unserer Foto-Gallerie. Einen anderen Erlebnisbericht vom Lenkerhof inklusive Foto-Impressionen und Ausflugstipps findet man übrigens auch im Reiseblog von travelita.ch. ## Schöner Tagen im Schindlerhof zu Nürnberg Quelle: https://reisememo.ch/deutschland/tagungshotel-nuernberg-schindlerhof-restaurant Jetzt schreibe ich üblicherweise nicht über Seminarhotels, aber diesmal mache ich eine Ausnahme. Weil wer ein Seminar hat und erst noch in Nürnberg, der sollte sich den Schindlerhof nicht entgehen lassen! Im Schindlerhof fühlt man sich im Vorort von Nürnberg wie in einem kleinen Bauerndorf: Eine Ansammlung romantisch angehauchter Gebäude beherbergt moderne Seminarräume, ein Restaurant und natürlich die Hotelzimmer. Elegante Seminarräume Zur Verfügung stehen verschiedene Zimmertypen vom japanisch inspirierten Ryokan bis zu den Themenzimmern. Diese orientieren sich an Automodellen und folgerichtig nächtigt man praktisch in einem Auto. Einem Cabrio natürlich. Ryokan Zimmer Ich bin diesmal japanisch unterwegs: Die schlicht aber elegant eingerichteten Zimmer öffnen auf den ruhigen Innenhof mit Koi-Teich. Erst bei näherem Hinsehen entdeckt man im Zimmer die vielen kleinen Hinweise auf ein gut geführtes Hotel: Auf dem Pult liegt neben ein paar inspirierenden Zitaten bekannter Autoren auch eine Visitenkarte mit dem Namen des zuständigen Zimmermädchens. Die Designer-Hanteln auf dem Büchergestell erinnern an eine Yin und Yang Skulptur und im Kleiderschrank steht eine Fussreflexzonen-Tretmühle zur Verfügung, um die inneren Organe zu beschäftigen. Nicht schlecht… Fussreflexzonenmassage zum selber treten… Auch das Bad ist grosszügig und elegant ausgerüstet bis auf den Waschtisch. Er sieht ja stylish aus, aber dreht man den Wasserhahn zu wenig weit auf, schafft es der Wasserstrahl nicht bis ins Lavabo. Pff! Clever wie Mann ist, dreht man halt weiter auf. Jetzt kommt die nächste Tücke: Indem man die Hände kaum unter den Wasserhahn bringt, muss man so nah ran, dass man den Hahn mit dem Handrücken verdeckt und sich so vollspritzt… Manchmal fragt man sich ja schon, ob die Designer oder Handwerker nach Einrichten des Bades die Funktionen auch jemals selber testen… Wie dem auch sei, das kleine Wasserabenteuer ist der einzige Haken, der mir aufgefallen wäre. Ansonsten ist das Zimmer superokay. Die Bodenheizung tut alles für eine angenehme Fusstemperatur und die in die Fenster eingelassenen Jalousien wirken zusammen mit den Reispapierabtrennungen japanisch hochelegant. «Unvergesslich» Dinieren im Hotelrestaurant «Unvergessliche» Tischdekoration Das Restaurant «Unvergesslich» bietet neben einer atmosphärisch dichten Stimmung und sehr zuvorkommender Bedienung das nötige kulinarische Erlebnis: Die angebotenen Menus lassen sich zwar praktischerweise untereinander kombinieren, man kann sich aber auch auf die Empfehlung verlassen, es mundet ausgezeichnet! «Unvergessliche» Speisekarte Wie vielerorts auch, beginnt das Essen im Schindlerhof mit einem Gruss aus der Küche. Heute in Form von aufstilisiertem Roastbeef und seinem Blumenkohlschäumchen. Ganz gut! Amuse-Bouche vom Roastbeef und seinem Blumenkohlschäumchen Diesmal lasse ich die Vorspeise aus und schreite schnurstracks zur Hauptspeise. Auch hier lasse ich mich vom relativen Gewicht leiten und wähle den Zander unter der Kartoffel-Kürbiskruste. Angerichtet wird an einem Pilz-Mascarpone-Risotto, etwas Meerrettich und der fürs Foto immer wieder dankbaren Ofentomate. Das resultierte folgendermassen und mundete hervorragend: Zander, Kartoffel-Kürbiskruste, Pilz-Mascarpone-Risotto, Meerrettich und Ofentomate Zum Dessert lasse ich mich zu frittierten Apfelküchlein hinreissen am obligaten Vanilleeis und einem Berg Schlagrahm. Vielleicht nicht die beste Idee, nachdem ich vorher gekonnt diverse Kalorien umschiffe. Aber sei’s drum, das Leben ist zu kurz, um den Nachtisch auszulassen… Morgens begibt man sich mit Vorteil in das Obergeschoss des Restaurants, wo man im Dachgiebel des Fachwerkhauses aus dem Vollen schöpft: Das Frühstücksbuffet ist vielseitig, warm und kalt. Und die Bedienung ist wiederum sehr zuvorkommend: Ich habe die grösste Mühe, ihnen klar zu machen, dass ich heute wirklich keinen Kaffee nehmen werde. Dachgiebel im Frühstücksraum Kostenmässig schlägt das Tagungsvergnügen mit € 140 zu Buche inklusive Frühstück. Jetzt mal nur für die Übernachtung ohne die eigentliche Tagung. Das familiengeführte Hotel – das überrascht jetzt nicht mehr – wird überhäuft mit Preisen wie European Quality Award, Hospitality HR Award, u.v.m. Zudem werden unter der Marke Valido Mobile Marketing, Online Marketing und Programmierdienstleistungen angeboten. An innovativen Ideen scheint es dem Team um Geschäftsführer, Dozent, Buchautor und Internetunternehmer Klaus Kobjoll nicht zu mangeln. U.a. nahmen Firmen wie Sixt, Groupon oder Zalando ihre Dienste schon in Anspruch. Wir gratulieren, es wird in der Tat ein «unvergessliches» Erlebnis geboten! ## Kerzenlicht an für das Weinkeller-Dinner im Florhof Romantikhotel! Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/florhof-romantik-hotel-weinkeller-dinner Am Rande der malerischen Zürcher Altstadt und praktisch vis-à -vis des Kunsthauses bietet der Florhof ein atmosphärisches Erlebnis allererster Güte: Im Weinkeller diniert man mit Freunden zu Kerzenlicht, Wein und der entsprechenden Kulinarik… Treppe zum Weinkeller Zürichs einziges Patrizierhaus Hotel verfügt nicht nur über einen gut sortierten Weinkeller, er ist auch sehr stimmig eingerichtet: Zum Apéro schlängelt man sich zwischen den Weinfässern hindurch, zum Dinner rückt man die schweren Stühle näher an die grosse Tafel und tafelt was das Herz begehrt… Im Weinkeller des Florhof Romantikhotels Kerzen und Dekoration in Hülle und Fülle Schwindelerregende Weinauswahl, hier ein Barbera d’Alba «Bric Loira» Zur Vorspeise wurde in unserem Fall gereicht eine Karottenmousse, Geissenkäse an seinem Blümchen und eine Birnen Vinegrette. Karottenmousse, Geissenkäse und Birnen Vinegrette Als Hauptspeise wurde – allenfalls etwas mutig – gebratene Entenbrust à la Orange gereicht auf geschmortem Apfelrotkohl und Kartoffelterrine. Dafür dass das Menu im vornherein definiert war, fanden wir die Auswahl der Ente recht gewagt. Bestelle ich jedenfalls praktisch nie. Zudem mussten die Messer nach den ersten Versuchen gegen Steakmesser ausgetauscht werden… Gebratene Entenbrust mit Apfelrotkohl und Kartoffelterrine Zum Dessert wurde abgerundet mit einem Vermicelle Parfait an Zwetschgen Röster und beschwipstem Brownie. Letzterer kommt mit einer raffinierten Pipette, mit der man vom kostbaren Nass auf das arme Brownie träuffelt. Nicht schlecht ;-) Vermicelle Parfait an Zwetschgen Röster und Brownie Gesamthaft ist das Dinner-Erlebnis einen Besuch wert. Allenfalls sollte man sich das Menu etwas genauer ansehen, um nicht enttäuscht zu werden. Grosse Tafel im WeinkellerInteressant zu wissen ist, dass man hier in einem hoch geschichtsträchtigen Patrizierhaus diniert und wohnt: Der erstmalig genannte Besitzer war Hans Heinrich Hoffmann, Sprecher des Zürcher Stadtrates von 1634. 1642 wurde das Gebäude der Stadt verkauft, weil diese einen Deal mit dem Knappen Hans Ulrich Grebel-Holzalb, seines Zeichens Vogt des Schlosses Laufen am Rheinfall. Der nächste Besitzer, Hauptmann Hans Jakob Oeri, baute auf dem Gelände eine kleine Fabrik zur Herstellung von Wolle und wurde damit zum ersten Gulden-Millionär. Zwischen 1830 und 1858 waren die Besitzer Ratsherr Hans Konrad Finsler, Gründer der gleichnamigen Bank, und danach der Seidenhändler Vogt Gottfried von Meiss-Reinhard. Seine Firma «Meiss-Reinhard Seiden und Floretseide» gab dem Gebäude bis heute seinen Namen. Nach zahlreichen weiteren Besitzerwechseln wurde das noble Haus 1907 in eine Pension umgebaut. 1974 und 1994 wurde das Hotel komplett renoviert und 1999 kam der Gewölbekeller dazu, in dem heute so herzhaft diniert wird. ## Golf- und Boutique-Hotel Rundreise rund um Lissabon, Portugal Quelle: https://reisememo.ch/portugal/golf-hotel-boutique-hotel-rundreise-lissabon Die Gegend rund um Lissabon bietet einige tolle Golfplätze. Komm mit uns auf eine Golf- und Boutique-Hotel-Rundreise nach Portugal. Wie meistens, wenn es auf den Herbst zugeht, sucht man sich nochmals ein Reiseziel aus, um den Sommer noch etwas zu verlängern. Portugal ist das perfekte Reiseziel für den Herbst. Die Gegend rund um Portugals Hauptstadt hat allerdings nicht nur für Golfer seinen Reiz. Sie bietet für alle Interessen etwas. Ob man sich nun für Kultur, Natur oder auch Strände und schöne Badeorte interessiert – hier kommt jeder auf seine Kosten… Bei angenehmen Temperaturen kann man sich die historischen Städte Évora oder Sintra anschauen, durch die faszinierenden Landschaften fahren oder eben – Golf spielen. Brücke «Ponte 25 de Abril» in Lissabon Liebhabern von kleinen und feinen Hotels empfehlen wir folgende Route: Reiseroute rund um Lissabon Vom Flughafen Lissabon führt der Weg in Richtung Westen ins Landesinnere nach Montemor-o-Novo. Dabei «überbrückt» man den Tejo über die weit gespannte «Vasco da Gama» Brücke und ihre weit herum sichtbaren Pylone. Sehr eindrücklich! Pylon der Vasco da Gama Brücke Von der Alentejo-Region geht es zurück in Richtung Westen nach Cascais, wo sich allenfalls noch ein Abstecher in den Norden anbietet: Route der Lissabon-Rundreise nach Cascais, Areias do Seixo und weitere Destinationen Pulsierendes Lissabon Lissabon ist eine sehr vielseitige Metropole mit prächtigen Kirchen und Palästen, aber auch modernen, urbanen Plätzen und Boulevards, sowie idyllischen Hügelviertel mit vielen verspielten Gassen. Die Stadt kann man wunderbar zu Fuss erkunden. Tipps dazu findest du in diesem separaten Artikel unserer Autorin Isabella. Sie hat während ihres Städtetrips 91’302 Schritte gezählt! Nebst den historischen Bauwerken strotzt Lissabon auch vor moderner Architektur, wie hier zum Beispiel das Gebäude der Champalimaud Foundation im Stadtviertel Belém. Champalimaud Foundation in Belém/Lissabon Das Stadtviertel Belém ist vor allem auch den Kulturhungrigen sehr zu empfehlen. Hier findet man einerseits mehrere Museen und das Hieronymiten-Kloster sowie den «Turm von Belém». Beide Bauwerke gehören zum Weltkulturerbe der UNESCO. Turm von Belém in Lissabon Ach ja … noch etwas für die Schleckmäuler; in Belem muss man unbedingt die legendäre «Pasteies de Belem» Konditorei aufsuchen… wir mussten eine ganze Weile anstehen, bis wir zu unseren Küchlein kamen… Aber es hat sich gelohnt! Leckere «Pasteis de Belém» Am Nachmittag ist die Warteschlange übrigens viel kürzer und die Pasteis werden auch dann noch angeboten. Nicht verpassen sollte man ausserdem die Fahrt mit dem legendären Tram No. 28 durch das Altstadtviertel Alfama – ein Erlebnis! Tram No. 28 in Lissabon Und auch der Ausblick von der Aussichtsterrasse des «Elevador de Santa Justa» ist zu empfehlen. Elevador de Santa Justa in Lissabon Ausserdem lohnt sich auch ein Ausflug ins Gelände der Weltausstellung Expo 98 im Osten Lissabons. Das gesamte Viertel unterscheidet sich von der alten Innenstadt Lissabons durch seine moderne Architektur. Knowledge Pavillon auf dem Expo Gelände in Lissabon Sehenswertes rund um Lissabon Historische Stadt Évora Auf der Fahrt nach Évora – gelegen in der zauberhaften Alentejo-Region – erlebt man weite, goldig farbige Felder, auf denen markige Olivenbäume und Korkeichen herumstehen. Die Stadt Évora wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. In der von antiken Stadtmauern umfassten Altstadt sind die Spuren verschiedener Epochen und Kulturen gut ersichtlich. Wer die nötige Musse mitbringt, flaniert durch die mittelalterlichen, mit Kopfsteinpflaster besetzten Gassen und geniesst die malerischen Plätze. Evora Évora ist auch bekannt für seine einfache, aber feine Küche: So bietet zum Beispiel das empfehlenswerte Restaurant Maria Luisa «schwarzes Schwein» (black pork). Yummi! Küstenstadt Cascais Cascais liegt am atlantischen Ozean, ca. 35 km westlich von Lissabon. Es ist eine der exklusivsten Küstenstädte in der Umgebung der portugiesischen Hauptstadt. Cascais verbreitet einerseits den Charme eines alten Fischerortes und doch strahlt es auch eine kosmopolitische Atmosphäre aus. So gibt es in der Stadt viele edle Shops und Restaurants, aber eben auch Fischer, die ihren Fang auf der Strasse verkaufen. Cascais (hier für einmal im Nebel) Kulturstadt Sintra Sintra, Kulturlandschaft auf der Liste des UNESCO Welterbes, ist auch einen Besuch wert: Die vielen alten Paläste versprühen romantisches Flair und stehen in abwechslungsreichem Kontrast zur portugiesischen Hauptstadt. Weitere Informationen über Sintra findest du ebenfalls in Isabellas Artikel. Zugang zum Palacio Nacional de Pena Schöner Wohnen in Boutique Hotels Neben den berühmten, aber manchmal etwas rustikalen Pousadas bietet Portugal auch zahlreiche kleine und feine Boutique Hotels. L’AND vineyards – ein Weinberg-Hotel in der Nähe von Évora in der Alentejo Region L’AND Vineyard Hotel Areias Do Seixo – das schönste Charme-Hotel nördlich von Lissabon. Zimmer «Mi Ma Bà´» im Areias do Seixo The Oitavos – ein aussergewöhnliches Golf- und Designhotel bei Cascais The Oitavos Hotel Herrliche Golfplätze rund um Lissabon Portugal verfügt über unzählige Golfplätze. Viele spektakuläre Anlagen liegen an der Südküste Portugals, an der Algarve. Allerdings hat auch Portugal’s Centro-Region um Lissabon herum absolut schöne und empfehlenswerte Golfplätze zu bieten. Troia Golf Platz Hier ist unser (separater) Erfahrungsbericht zu den verschiedenen Golfplätzen rund um Lissabon: Troia, Quinta da Marinha, Penha Longa, Oitavos Dunes, Praia del Rey und Belas. Flug nach Lissabon mit Swiss SWISS Golf Bag Nach Lissabon fliegt man entweder mit SWISS oder TAP. Sie bieten je zweimal pro Tag einen Flug von Zürich nach Lissabon, so dass also pro Tag vier Flüge nach Lissabon zur Auswahl stehen. Die Flugzeit ZRH – LIS dauert ca. 2:45 Std. Der internationale Flughafen Lissabon-Portela liegt sehr nahe beim Stadtzentrum und eine U-Bahn Verbindung führt direkt in die Innenstadt. Wer wie wir auch die ganze Region rund um Lissabon erkunden will, gönnt sich mit Vorteil einen Mietwagen. ## Golfplätze rund um Lissabon und Cascais in Portugal. Spielenswert! Quelle: https://reisememo.ch/portugal/golfplatz-lissabon-cascais-estoril-golf Portugal bietet ja jetzt nicht gerade wenig Golfplätze. Viele attraktive Anlagen liegen an der Südküste Portugals, in der Algarve. Allerdings hat auch Portugal’s Centro-Region rund um Lissabon spektakuläre und empfehlenswerte Golfplätze zu bieten. Darüber wollten wir mehr wissen… Tee-off zu den Golfrunden rund um Lissabon Über die Golfplätze der Algarve haben wir an dieser Stelle im Blog berichtet. Diesmal versuchten wir unseren Swing in der portugiesischen Region «Centro» rings um Lissabon. Die erste Station unserer schwingenden Tätigkeit war auf einer Halbinsel südlich von Lissabon. Troia Golf Der anspruchsvolle Golfplatz von Troia liegt auf der gleichnamigen Halbinsel Troia. Der vom amerikanischen Golfplatzarchitekten Trent Jones sr. gestaltete Platz ist wunderschön angelegt zwischen Sanddünen, Pinien und Meer. Der Golfplatz wurde 2011 von Rolex als einer der besten Golfplätze auf der ganzen Welt erkoren! Er ist damit einer von Rolex‘ «Top 1’000 Golfplätzen weltweit». Und das Golf World Magazin hat den Platz 2011 zum 32-besten Westeuropas gewählt. Weitere Auszeichnungen gab es von der AGTO (International Association Golf Tour Operator), Golf Digest oder Peugeot Golf Guide. Wegweiser zu Tee 10 und Clubhaus Allerdings hatte der Platz für meinen Geschmack etwas zu viele Bunker! Oder Dünen. Oder wie soll ich mir sonst erklären, dass nach dem Spiel sowohl meine Socken wie auch mein Haar voller Sand waren? Aber immerhin kann man sich während des Spiels an der herrlichen Landschaft ergötzen… Und wer gerade spielt, kann sich auf gut gepflegte und schön federnde Fairways freuen. Aber das ist natürlich nur etwas für Damen, wir Jungs pflegen den abenteuerlichen Stil abseits der geregelten Bahnen… Dünen- und Bunkerlandschaft des Troia Golfplatzes Naturgemäss ist der Platz schön flach und lässt sich problemlos mit Ziehtrolleys bespielen. Auch sind die Abschläge nicht soo wahnsinnig weit, respektive das Fairway beginnt schon recht nahe am Abschlag, so dass auch Anfänger eine genussvolle Runde hinlegen können. Quinta da Marinha Golf Course Der 18-Loch Platz Quinta da Marinha, ebenfalls aus der Feder von Trent Jones sr., ist mehrheitlich flach, aber dennoch nicht langweilig. Herausfordernd sind vor allem die vielen Pinienbäume sowie die verdächtig oft um das Green angesiedelten Bunker. Loch 10 Quinta da Marinha Golfplatz© Quinta da Marinha Golf Besonders gut gefallen hat uns Loch 14 (Par 3), wo man den Ball dem Meer entlang über eine Schlucht auf das doch eher kleine Green spielt. Etwas ungewohnt ist auf diesem Platz, dass man zwei Mal das Fairway anderer Löcher überqueren muss, um zum Abschlag des nächsten Loches zu gelangen. Penha Longa Golf Penha Longa ist vermutlich der abwechslungsreichste Golfplatz, den wir in diesen Tagen gespielt haben. Der von Robert Trent Jones jr. gestaltete Atlantic Course liegt inmitten eines Naturschutzgebietes zwischen Estoril und Sintra und zählt zu den 30 besten Plätzen in Europa! Kein Wunder fand hier auch schon das Portugal Open statt… Golffahne des Penha Longa Golfplatzes Das ganze Anwesen rund um den Platz (mit Hotelanlage und einer kleiner Kirche) ist absolut idyllisch. Abgelenkt wird man hier höchstens, wenn im nahe gelegenen Estoril die Boliden auf der ehemaligen Formel 1 Rennstrecke warm laufen … … oder von einer Hochzeitsgesellschaft im Kirchlein, wo wir regenhalber sogar die Braut verpasst haben. Muss wohl durch eine Nebentür reingeschlichen sein, nachdem wir vor der Kirche in der Hochzeitsgesellschaft bereits ALLES Mögliche gesehen hatten – wie etwa eine 30-köpfige Gruppe Holländer mit «kleinkarierten» Ansichten. So! Wer trägt jetzt die heissesten Golfhosen? Das Clubhaus in Penha Longa allein ist schon die Mühe des 18-Loch-Platzes wert. Den ermatteten Golfer erwartet ein stylish eingerichtetes Restaurant mit futuristisch anmutender Bar. Bar des Clubhauses Restauranttische des Penha Longa Clubhauses Oitavos Dunes Golf Course Der Links-Platz Oitavos Dunes ist ein weiterer wunderschöner 18-Loch Platz bei Cascais, wo die Fairways fantastisch dem Atlantik entlang in die Dünen gelegt sind. Somit bietet der Platz herrliche Ausblicke über Strände, Pinienwälder und Sanddünen. Oitavos Dunes Golfplatz Hier wurden schon Turniere aller europäischen Profitouren ausgetragen! Im Oitavos Dunes hat man grossen Wert darauf gelegt, das Ökosystem – und damit den sensiblen Lebensraum von Tieren und Pflanzen – nicht zu beeinträchtigen. Entsprechend findet man keine geteerten oder betonierten Wege. Entweder geht es über Waldwege oder hölzerne ehemalige Eisenbahnschwellen von einem Green zum nächsten Abschlag. Ganz besonders gut hat uns auch hier das elegante und transparente Clubhaus gefallen, zumal wir die Golfrunde mit dem General Manager des Oitavos Hotels, Miguel Champalimaud, bestreiten durften und anschliessend über das angrenzende Oitavos Hotel seiner Familie fachsimpelten :-) Den Erfahrungsbericht über das Oitavos Hotel haben wir hier publiziert. Golf-Clubhaus Oitavos Dunes Praia del Rey Golf Ebenfalls einer der ganz grossen Golfplätze Europas, der auch zu den Top 100 der Welt zählt, ist Praia del Rey etwas weiter nördlich von Lissabon. Leider hat uns auch hier der Regen das schöne Spiel vermiest und die herrliche Aussicht auf den Atlantik genommen. Aber den Platz können wir dennoch wärmstens empfehlen. Praia d’El Rey Golfplatz© Praia d’El Rey Golf Dieser typische Links-Platz verläuft nämlich zum grossen Teil direkt an der Atlantiksteilküste entlang und bietet märchenhafte Blicke über Meer, Dünen, Seen und die typischen Pinienhaine. Zudem ist es ein sehr gepflegter Platz, der Ball rollte auf den Greens auch bei Dauerregen extrem schnell. Wir waren beeindruckt! Von Wind und Wetter und eben auch dem spektakulär angelegten Platz. Praia del Rey Sicht auf’s Meer© Praia d’El Rey Golf Belas Golf Course Der Belas Golfplatz hat uns eher etwas enttäuscht, weil er aufgrund des schlechten Wetters in einem bedauernswerten Zustand war. Die ersten neun Löcher verlaufen immerhin durch unberührte Natur und sind sehr schön zu spielen. Die zweiten Neun schlängeln sich durch einige zu der Anlage gehörenden Häuser und Villen. Loch 1 Belas Golfplatz© Belas Clube de Campo Die ersten neun Löcher liegen relativ weit auseinander und verfügen zum Teil über recht steile Aufstiege. Die Miete eines Golfcarts drängt sich da auf. Wir wussten das nicht so genau, respektive haben im Clubhaus auf den entsprechenden Hinweis nur milde gelächelt: Wir seien aus der Schweiz und deshalb praktisch überhängende Golfplätze gewohnt. Später kamen wir dann doch mehr aus der Puste als uns lieb sein konnte… Unser Dank geht diesmal an… Thomas Bächler von Golf and Travel für die Beratung bezüglich der Golfplätze und für die Buchungen der T-Times. Golf and Travel führt ein grosses Angebot an Golfreisen (Turnier- / Trainings- und Plauschwochen) und bietet auch individuelle Golfreisen nach Mass! Wir waren mit ihnen auch schon auf einer exzellenten Golfreise in Zypern. Ein grosses Dankeschön auch an Oliver Ruthemeyer, Sales Manager des in Cascais. Wer in keinem der andern umliegenden Golfresorts residieren möchte, logiert bequem im Viva Marinha. Denn von hier aus werden kostenlos Shuttles zu den fünf verschiedenen Golfplätzen rund um Cascais offeriert. Infos über Preise und Verfügbarkeiten findet man hier. Viva Marinha in Cascais – Hoteleingang © Viva Marinhas Hotel Flug nach Lissabon mit Swiss SWISS Golf BagNach Lissabon fliegt man am bequemsten mit SWISS. Aber auch TAP bietet zweimal am Tag einen Flug von Zürich nach Lissabon (codeshare mit SWISS). Die Flugzeit dauert ca. 2:45 Std. Der internationale Flughafen liegt sehr nahe am Stadtzentrum und eine U-Bahn Linie führt direkt in die Innenstadt. Da wir auch die ganze Region rund um Lissabon erkunden wollten, haben wir uns diesmal aber einen Mietwagen gegönnt. Dies empfehlen wir allen, die nicht «nur» auf einer der Hotelanlagen spielen wollen. Der Fahrstil auf Lissabons Strassen ist übrigens sehr gepflegt und nicht mit italienischen Verhältnissen zu vergleichen. Gute Fahrt und schönes Spiel! ## Einzigartiges Design- und Golfhotel: The Oitavos in Cascais Quelle: https://reisememo.ch/portugal/design-hotel-oitavos-cascais Nur eine halbe Stunde westlich von Lissabon steht das von Sanddünen und Pinienwäldern umgebene The Oitavos in Cascais. Beim Bau des im September 2010 eröffneten 5-Sterne Luxus Hotels hat man sich von der zeitlosen Schönheit der Atlantikküste inspirieren lassen und bei der Gestaltung grössten Wert auf eine Anpassung an die natürliche Umgebung gelegt. Das Oitavos Design Hotel in Cascais Umgeben von Sanddünen des Atlantiks besticht The Oitavos (Link zu Booking.com. Wenn Du über unseren Link buchst, erhalten wir eine kleine Provision. Für Dich bleibt der Preis gleich) durch seine Aufsehen erregende moderne Architektur und die exklusive Lage innerhalb des Oitavos Dunes Golfplatz am Meer. Der Grundriss des Gebäudes in Form eines «Y» wurde bei der Planung bewusst gewählt, um aus allen Zimmern einen herrlichen Ausblick entweder auf die Atlantikküste oder auf die Dünen rund um den Golfplatz zu gewähren. Auch die öffentlichen Bereiche sind lichtdurchflutet, was man bereits beim Eintritt in die Lobby erleben wird. The Oitavos Hotel in der Dämmerung © Photo courtesy of The Oitavos Das markante Design, klare Linien und eine elegante, aber gradlinige Einrichtung machen The Oitavos zu einem edlen Resort und einem besonderen Hotelerlebnis – auch wenn vielleicht nicht gleich auf Anhieb. Denn zugegebenermassen hatten wir anfänglich mit der minimalistischen Ausstattung, dem gewagten, fast schon kühl wirkenden Design unsere liebe Mühe (obwohl wir Design Hotels lieben…!). Aber nach dem ersten Tag hat uns das Haus mit all seinen Facetten in seinen Bann gezogen und wir fanden es einfach nur noch toll! Folgendes hat uns überzeugt: Die Zimmer Die 142 elegant-modernen Gästezimmer sind äusserst grosszügig konzipiert und verfügen über einen privaten Balkon mit wunderbarer Aussicht auf das Meer oder die wilde Landschaft rund um die Sanddünen. Einfache Linien dominieren die Einrichtung, die in Blau und Weiss gehalten ist, und lenken den Blick auf das Wesentliche. Die Zimmer sind komfortabel eingerichtet und verfügen über modernste Technik und alle Annehmlichkeiten, die man sich von einem 5-Sterne-Haus wünscht. Grosszügige Zimmer mit offenem Wohnkonzept Zur Hotelinfrastruktur gehört übrigens noch ein Aussenpool mit Sonnenterrasse und Poolbar, ein Hallenbad sowie ein kleiner Spa-Bereich, den wir aber nicht benutzt haben. Das Restaurant und der Chef’s Table Das Hauptrestaurant heisst sinnigerweise «Ipsylon Restaurant & Bar«. Hier werden Frühstück und abends à la Carte Gerichte serviert. Auf der Karte stehen regionale Speisen und feine Fischgerichte, die man in einer entspannten Atmosphäre geniessen kann. Es lohnt sich übrigens den Hauswein des Hotels zu probieren, denn dieser stammt vom eigenen Weingut der Hotelinhaber-Familie Champalimaud. «Ipsylon» Restaurant Was wir euch wärmstens empfehlen, ist der «Chef’s Table»: Euer Tisch steht in der Küche und somit könnt ihr dem Chefkoch über die Schulter (und in die Töpfe) schauen, wie er euer Dinner zubereitet. Eine kulinarisches Highlight und Erlebnis sondergleichen! Der Chef’s Table in der Küche Normalerweise wird man vom Chefkoch Cyrill Devilliers persönlich begrüsst und bekocht. An jenem Abend, als wir den Chef’s Table gebucht hatten, kochte er jedoch für eine Hochzeit und somit wurden wir vom Sous-Chef Sebastian Frytie und seiner Küchenmannschaft («Si Chef!») mit einem vorzüglichen Dinner verwöhnt. Very well done! Wir starteten mit einem Potpourri von Vorspeisen; Tomatensalat mit Rucola-Sorbet (!), einem köstlichen Tintenfisch-Salat und einer gegrillten Languste mit Passionsfrucht Butter… Yummy! Was für ein fulminanter Auftakt! Languste mit Passionsfrucht Butter Nach dieser Vorspeise hatten wir Mühe zu glauben, dass der Hauptgang das noch toppen könnte. Aber wir wurden eines Besseren belehrt: Sebastian servierte einen Steinbutt Fisch auf einem Orangen-Fenchel-Beet, begleitet von knackigem Gemüse. Da hatten wir keine Worte mehr übrig, es war einfach himmlisch! Sebastian präsentiert den Steinbutt auf Orangen-Fenchel-Beet Das Feuerwerk wurde durch einen vielseitigen und leckeren Dessert-Teller abgerundet, der vom Patissier Filippe zubereitet wurde. Nachspeise mit Auswahl an Süssigkeiten Wir brauchen vermutlich nicht zu erwähnen, dass auch die Weinbegleitung hervorragend zum Dinner passte und wir den Abend ausserordentlich genossen haben. Wenn ihr das Oitavos besucht, gehört aus unserer Sicht der «Chef’s Table» zum Pflichtprogramm! Der Chef’s Table kann von Donnerstag bis Samstags gebucht werden. Allerdings lohnt es sich, frühzeitig zu reservieren. Der Oitavos Dunes Golfplatz Der Oitavos Dunes Golfplatz liegt im Landschafts-Schutzgebiet von Sintra-Cascais und wurde hervorragend in die natürliche Landschaft mit Pinienwälder und Sanddünen eingefügt. Ausserdem geniesst man eine wunderbare Aussicht auf die Küste, das Sintra-Gebirge und auf das Kap Roca, dem westlichsten Punkt Kontinentaleuropas. Das Layout erinnert an einen klassischen Links-Course. 18. Loch vom Oitavos Dunes Golfplatz Entworfen wurde der Platz von Golf-Legende Arthur Hill. Es kommt daher nicht von ungefähr, dass er zu den besten Plätzen Europas und zu den Top 100 Golfplätzen der Welt gehört! Der Platz weist zwei anspruchsvolle Par 5 Löcher aus, die ich – zu meiner eigenen Verwunderung par spielte! Bravo ich! Walter ganz stolz nach seinen zwei Pars Das fühlte sich natürlich sehr gut an, auch wenn diese Leistung auf den darauffolgenden Löchern nicht wiederholt werden konnte. Aber in Anbetracht dessen, dass der Wind ein ständiger Begleiter ist (und nicht immer zu Gunsten des Spielers weht), bin ich mit mir zufrieden. Erwähnenswert ist an dieser Stelle auch noch das Clubhaus! Ein moderner Glaskubus, der faszinierende Panoramablicke auf Golfplatz, Landschaft und auf das Meer ermöglicht. Oitavos Dunes Clubhaus Unser Dank geht an… Ein grosses Dankeschön an den Hoteldirektor Miguel Champalimaud für die grosszügige Einladung und die persönliche Führung durch das im Familienbesitz gehörende Oitavos Hotel und die tolle Golfrunde! Oitavos GM Miguel Champalimaud, Walter und Joao nach der Golfrunde Herzlichen Dank auch an Manuela Weber von Cinnamon Circle, die uns auf dieses aussergewöhnliche Hotel aufmerksam gemacht hat! Weitere Impressionen dieses eleganten Resorts findet man in unserer Flickr-Fotogalerie. Cascais und Umgebung Cascais gehört zu den kosmopolitischsten und touristischsten Orten Portugals. Das ursprüngliche Fischerdorf hat sich zu einem eleganten Städtchen mit hübscher Fussgängerzone entwickelt. Terrassen, Restaurants und schicke Boutiques und Geschäfte rund um das historische Zentrum laden zum Verweilen ein. Das ganze Küstengebiet rund um Cascais wird von feinen, weissen Sandstränden besetzt (wenn’s nicht gerade regnet, wäre es wunderschön…). Cascais‘ Küste an einem verregneten Tag Eine der beliebtesten Exkursionen rund um Cascais ist «Boca do Inferno» (Höllenmund) – eine Schlucht in den Küstenklippen, die aufgrund der starken Wellen geformt wurde. Gleich in der Nähe findet man das Restaurant Mar do Inferno, ein einfaches und gemütliches Restaurant, das wir den Fisch- und Meeresfrüchte-Liebhabern wärmstens empfehlen können! Wer es lieber etwas vornehmer mag, dem sei das Restaurant Monte Mar empfohlen, das zum Onyria Hotel gehört (Link zu Booking.com. Wenn Du über unseren Link buchst, erhalten wir eine kleine Provision. Für Dich bleibt der Preis gleich). Die gemischte Meeresfrucht-Platte war köstlich! «Mar do Inferno» Fischrestaurant des Onyria Hotels ## Areias Do Seixo – bezauberndes Boutique Hotel nördlich von Lissabon Quelle: https://reisememo.ch/portugal/areias-do-seixo-boutique-hotel Areias do Seixo ist vermutlich das bezauberndste Hotel, das wir in langer Zeit gesehen haben. Es liegt ca. 45 Fahrminuten nördlich von Lissabon, an Portugals Atlantikküste. Es ist ein absolut romantisches und charmantes Boutiquehotel, dem wir mit Freude unseren «reisememo WOW Faktor» verleihen! Am Tag als wir zum Hotel reisten, war das Wetter schlecht… so wie in RICHTIG schlecht! Es war regnerisch, neblig und windig — überhaupt nicht das Wetter, das man im Spätsommer im vermeintlich meistens sonnigen Portugal erwarten würde. Nichtsdestotrotz — im Gegensatz zur unfreundlichen Begrüssung von Mutter Natur genossen wir den umso herzlicheren Empfang von Marta, Areias do Seixos‘ Inhaberin und Co-Managerin. Bevor die üblichen administrativen Formalitäten gefragt waren, wurde uns erst mal einen aromatischen Tee und feine Muffins am Kamin offeriert. Wie gemütlich! Wir wussten gleich auf Anhieb, dass wir hier in diesem besonderen Hotel eine herrliche Zeit verbringen würden. Was für eine Begrüssung… Tee und Muffins! Über das Areias Do Seixo Charm Hotel Das Areias do Seixo wurde hervorragend in die Natur integriert. Eingebettet zwischen duftenden Kieferbäumen und Sanddünen liegt es nur wenige Schritte vom Meer entfernt. Aussenansicht bei Dämmerung Boutiquehotel © Areias do Seixo Die Architektur ist modern und kubusförmig und bildet einen schönen Kontrast zur hügeligen Landschaft. Die dominanten Materialien im Haus sind Holz, Glas und Giessbeton aus dem regionalen Kieselstein «Seixo». Lounge und offener Kamin © Areias do Seixo Das Hotel imponiert jedoch noch stärker durch das Intérieur und die Dekoration, die absolut einzigartig sind: Die Innendekorateure haben sich von verschiedenen Kulturen und Ländern wie Marokko, Indien und die afrikanische Savannah inspirieren lassen. Fotografen werden dieses Haus lieben, denn man findet hier unglaublich viele und aussergewöhnliche Details als Motive. Es ist uns selten so schwer gefallen, die «Best-of Fotogallerie» zusammenzustellen wie in diesem Fall… Dekorative Koffer und Kerzen Vom Hotel sind es nur wenige Schritte zu den Sanddünen und zur rauen Küste des Atlantischen Ozeans. Aufgrund des schlechten Wetters haben wir jedoch den Spaziergang weggelassen… Aber bei schönem Wetter ist es hier einfach traumhaft schön, romantisch und natürlich. Die aussergewöhnlichen Hotelzimmer Das Hotel verfügt nur gerade über 14 individuell eingerichtete Zimmer. Daher ist auch die Ambiance so familiär und persönlich. Das einzige, was alle Zimmer bieten, ist der atemberaubende Blick auf die Sanddünen und das Meer. Ansonsten ist wirklich jedes Zimmer einzigartig. «Mi Ma Bà´» Zimmer mit Kamin Wir wohnten im Zimmer «Mi Ma Bà´» — was soviel heisst wie «du und ich» — und es war einfach traumhaft! Die Kombination von verschiedenen Materialien sowie auch die absolut gemütliche Einrichtung und verschiedene Dekorationselemente machen das Zimmer so besonders. Zimmer «Mi Ma Bà´» Ausserdem hatten wir noch ein privates Holzdeck mit Jacuzzi! Was will man da noch mehr! Alles, was wir uns in diesem Moment noch wünschten, war schönes Wetter, um diesen magischen Ort noch intensiver geniessen zu können! Das Hotelrestaurant Das Restaurant gleicht eher einem kleinen Feinkost- und Delikatessenladen mit Olivenöl, Schinken, verschiedenen Teesorten und Kräutern. Es ist eine doch eher unübliche Dekoration für ein Restaurant, aber es vermittelt eine absolut spezielle Ambiance. Dekoration im Restaurant Die Speisen sind sehr fein und die frischen, natürlichen Zutaten kommen direkt aus dem hoteleigenen Garten und Gewächshaus. Wellness und Spa Im Spa werden verschiedene Behandlungen angeboten, wie zum Beispiel eine Hot-Stone oder eine traditionelle indische Ayurveda Massage. Ausserdem können Gäste das Türkische Bad und die Sauna geniessen, im Aussenpool baden oder einfach im stimmigen Ruheraum relaxen. Eingang zum Spa Bereich Die Inhaber über die Hotelkonstruktion und Umweltverträglichkeit Während unseres Aufenthaltes hatten wir die Möglichkeit, uns ausgiebig mit Marta Fonseca und Gonçalo Alves, die Inhaber dieses spektakulären Hotels, zu unterhalten. Hotelbesitzer und Gastgeber Gonçalo Alves und Marta Fonseca Sie erklärten, wie beim Bau des Hotels sehr grosser Wert auf Ökologie gelegt wurde, indem natürliche Stoffe wie Stein, Glas und Holz verwendet wurden. Umweltverträglichkeit war für die beiden Inhaber sehr wichtig, daher wird im Hotel sowohl Erdwärme- wie auch Solarenergie eingesetzt. Ausserdem findet man bei vielen Dekorationselementen auch Holz von Bäumen, die bei einem schweren Sturm im Jahre 2009 entwurzelt wurden. Zusammen mit der Hilfe des Architekten Vasco Vieira und den beiden Designern Rosario Gabriel und Isabel Schedel, haben Marta and Gonçalo ein absolut fabelhaftes Juwel erschaffen. Very well done! Dieses Hotel hat uns in jeder Hinsicht absolut überzeugt und wahnsinnig gut gefallen…. ein «must-go» wenn man in diese Gegend reist! ## L’AND Vineyards Resort – moderne Architektur inmitten von Weinreben Quelle: https://reisememo.ch/portugal/land-vineyard-hotel-moderne-architektur Das herausragende L’AND Vineyards Hotel im Herzen der malerischen Alentejo Region in Portugal begrüsst seine Gäste inmitten einer wunderschönen Landschaft, die durch Weinberge und Olivenhaine geprägt ist. Die moderne Architektur des Luxus-Boutique-Hotels hat uns gleich auf Anhieb begeistert! Das L’AND Vineyards Resort in Portugal Das spektakuläre und mehrfach ausgezeichnete L’AND Vineyards Resort hebt sich mit seiner extravaganten Architektur und den weissen Mauern von der saftig grünen Umgebung aus Weinreben und malerischer Hügellandschaft ab und versprüht einen ganz besonderen Charme. Asymmetrische Architektur Das moderne Hotel, das sich bestens in die Natur rundherum einfügt, ist ein Entwurf des brasilianischen Architekten Márcio Kogan, der sich vom Thema Wein inspirieren liess. Das Landschaftsdesign schliesst weitläufige Weingärten, schattige Terrassen und ein Pooldeck mit ein. Stilvoller Innenhof Das Gebäude beherbergt noch ein Hallenbad und ein grosses Wellnesszentrum. Ausserdem ist ein kleines Weingut im Hotel integriert, wo Gäste die Weinherstellung selber miterleben. Booking.com (function(d, sc, u) { var s = d.createElement(sc), p = d.getElementsByTagName(sc)[0]; s.type = 'text/javascript'; s.async = true; s.src = u + '?v=' + (+new Date()); p.parentNode.insertBefore(s,p); })(document, 'script', '//cf.bstatic.com/static/affiliate_base/js/flexiproduct.js'); Die Land und Sky View Suite Die 22 hochmodernen und äusserst grosszügigen Suiten im L’AND Vineyards sind aus Naturstein und heimischen Hölzern gebaut und verfügen über beeindruckende Extras wie Jacuzzi und Feuerstelle im Freien. Wohnzimmer in der grossen Sky View Suite Das Equipment in den Unterkünften ist ebenso richtungsweisend wie die Architektur: Überall wartet modernster Komfort. Auch an der Inneneinrichtung war der brasilianische Star-Architekt massgeblich beteiligt. Privater Innenhof der Sky View Suite Den Romantikern unter euch empfehlen wir die Sky View Suite! Denn in dieser Suite kann die Schlafzimmerdecke komplett geöffnet werden – für eine zauberhafte Nacht unter freiem Sternenhimmel… was für ein Highlight! Das «Liebesnest» verfügt sogar über einen privaten Innenhof mit einem kleinen (geheizten) pool! Wie cool ist das denn?! Beziehungsweise wie heiss! L’AND Vineyards‘ Gourmet Restaurant Auf der Karte des L’AND TASTE Gourmet Restaurant findet sich eine ideenreiche Auswahl an Gourmetkreationen mit mediterranen Akzenten. Die Gerichte aus den frischesten Zutaten werden als kleines Kunstwerk auf dem Teller arrangiert. Jakobsmuschel auf Truffle-Sabayone Die Speisen werden durch schmackhafte Weine komplettiert, die auf natürliche Weise im renommierten Weingut des Hotels hergestellt wurden. «Hauswein» L’AND Die Preise im Restaurant sind allerdings (für diese Region) recht hoch. Dennoch lohnt sich ein Besuch – nur schon wegen dem äusserst freundlichen Service und den magischen Lampen ;-) Speziells Ambiente im Restaurant L’AND TASTE Gourmet Restaurant Sales Manager Hugo Valadas über das Hotel Konzept Während unseres Aufenthaltes hatten wir das Vergnügen, Hugo Valadas, den Hotel Sales Manager und Guest Service Direktor zu treffen. Er führte uns in das Konzept des L’AND vineyards ein, das nicht nur aus dem Hotel besteht, sondern auch noch Villen und Ferienhäusern beinhaltet, die von international renommierten Stararchitekten entworfen wurden. Sales Manager Hugo Valadas erklärt Walter das Konzept Das Projekt startete bereits im 2003, als der Landbesitzer seiner Vision folgte, das Landgut und die Weinreben mit Tourismus zu kombinieren. Doch statt ein weiteres «traditionelles» Hotel zu bauen, wurde eine sinnliche Oase im Einklang mit der Natur entworfen, die aus unserer Sicht hervorragend gelungen ist! Weitere Eindrücke von unserem Aufenthalt im ausserordentlichen L’And Vineyard Resort findest du in unserer Fotogallerie. Die Alentejo Region Leichte Hügel, weite Ebenen, Olivenbäume und Korkeichen prägen die Landschaft der Alentejo Region. Auf keinen Fall sollte man die Stadt Évora verpassen, die von der UNESCO als Weltkulturerbe klassifiziert wurde. Weltkulturerbe Évora Mit seinen beeindruckenden Bauten und den schmalen, mittelalterlichen Kopfsteinpflasterstrassen wirkte Évora auf uns wie ein kleines «Openair-Museum». Die Spuren verschiedener Epochen und Kulturen sind in dieser Stadt nahezu unberührt. ## momondo – Innovative Übersicht für einfachere und günstigere Flugbuchungen Quelle: https://reisememo.ch/review/momondo-flug-buchung-innovativ Buchungswebseiten für Flüge gibt es wie Sand am Meer. Dazu kommen noch die sogenannten Metasuchmaschinen: Das sind Suchmaschinen, die in andern Suchmaschinen suchen. Sie sind zwar recht nützlich, scheinen untereinander aber ziemlich austauschbar zu sein. Was bietet nun die Flugbuchungsseite momondo Spezielles, damit sie aus der Masse der Anbieter hervorstechen kann? Interview mit Katharina Guderian, momondo Country Manager DACH Was unterscheidet momondo von andern Buchungswebseiten? Die Metasuchmaschine momondo.de vergleicht Milliarden von Flug-, Hotel- und Reiseangeboten im Internet und ermöglicht so einen umfassenden Vergleich der Flug- und Reiseangebote von grossen internationalen Fluggesellschaften, Billigfliegern und Reisebüros. momondo ist 100% unabhängig von Fluggesellschaften, Reiseveanstaltern und Technologieanbietern. Die komplette Technologie für den Flugpreisvergleich wird intern entwickelt. Dadurch bieten wir grösstmöglichen Einblick in die Flugpreisentwicklung und schlagen Reisenden die passendsten Verbindungen für ihre individuellen Wünsche vor. Die neusten Funktionen sind die Flight Insights und die Best Fit Flüge. Zusätzlich bietet momondo weiterführende Informationen wie Lebenshaltungskosten am Reiseziel, um dem Nutzer möglichst alle Variablen, die bei der Reiseplanung zu bedenken sind, darzulegen. Vorschlag des «besten» Fluges Zürich-Bangkok je nach Preis und Flugdauer Hinzu kommen ein modernes Design und der lebensfrohe und stylische Vibe der momondo Website, der für einen zusätzlichen Spassfaktor bei der Flugrecherche und Reiseplanung sorgt. Höchste Ansprüche an die Funktionalität paaren wir mit Emotionen, Lifestyle und Persönlichkeit. Wie behauptet sich ein dänisches Unternehmen im hoch kompetitiven Reiseumfeld? Seit seiner Gründung 2006 hat momondo kontinuierlich bei zahlreichen internationalen Tests überzeugt. Internationale Medien wie die New York Times, CNN, NBC, CBS, The Daily Telegraph, The London Sunday Times, Reise-Guru Arthur Frommer und neu auch reisememo.ch empfehlen unsere Website. Auch in Deutschland wird die ausserordentliche Funktionalität von momondo anerkannt: Anfang 2012 ging momondo bei einem Test der Stiftung Warentest als Testsieger hervor, ebenso Mitte 2013 in einer von der Zeitschrift Computerbild und dem Deutschen Institut für Service-Qualität durchgeführten Untersuchung. Auch die stetig wachsende Nutzerzahl ist ein deutliches Zeichen, dass das Angebot von momondo im hart umkämpften online-Reisemarkt sehr gut ankommt. momondo ist Marktführer in Dänemark und eine etablierte und beliebte Marke in den nordischen Ländern. In zahlreichen anderen Märkten agiert momondo derzeit als Herausforderer der global und lokal etablierten Konkurrenz, indem wir den Status Quo anfechten und mit neuen Innovationen und hervorragender Funktionalität überzeugen. Wer sind die Macher hinter der Marke? Die Technologie von momondo wurde von zwei innovativen IT-Programmierern mit einer Leidenschaft für’s Reisen entwickelt, und 2006 in Form der Flugsuchmaschine auf den Markt gebracht. Wie sieht es bei Euch in den Büros aus? Das momondo Büro in Kopenhagen liegt direkt in der beliebten Einkaufsstrasse Amagertorv in der Fussgängerzone im Herzen von Kopenhagen in einem historischen Gebäude. Die stylische Dekoration des Büros spiegelt den momondo Spirit wider. Im Büro geht es locker und gleichzeitig sehr professionell zu. Auf allen Stockwerken schwingt ein inspirierender Sprachmix durch die Luft, da momondo ein sehr internationales Team beschäftigt. Veera Peltomaa aus Finnland (links) und Camilla Moe Bogen aus Norwegen (rechts) immomondo Büro in Kopenhagen Weshalb wurde das Unternehmen an Cheapflights verkauft? Es handelt sich mehr um einen Zusammenschluss, als einen „Kauf“. Zwei bedeutende Online-Reiseunternehmen mit einer ähnlichen Vision beschlossen, Synergien zu nutzen, um die beiden eigenständig bleibenden Marken „Cheapflights“ und „momondo“ in ihrer Mission voranzutreiben. Für momondo bedeutet dies, dass sich das Team die langjährige Erfahrung von Cheapflights im internationalen Bereich zu Nutze machen kann, um den Erfolg in den nordischen Märkten auf andere internationale Märkte zu übertragen. Zudem erhalten wir vermehrt Unterstützung für die Entwicklung neuer Funktionalitäten und im internationalen Marketing. Wie will momondo in Zukunft weiterwachsen? momondo möchte sich seine Ausrichtung auf Wachstum, Innovation und Transparenz zu Nutze machen, um zu einem global bedeutenden und beliebten Akteur im online-Reisemarkt zu werden. Um zu wachsen, hinterfragt momondo die bestehenden Normen und gängigen Technologien im Markt und verbessert sie durch technologische Entwicklungen und nutzerfreundliche Innovationen. So entwickeln wir den Markt und befriedigen die individuellen Bedürfnisse der Nutzer besser. momondos Wachstum beruht seit seiner Gründung auf technologischer Innovation und einzigartigen Services für die Nutzer. Wie keine andere Website verbinden wir höchste Funktionalität mit Emotionen, Lifestyle und Persönlichkeit. Preisentwicklung Zürich – Bangkok in Tagen vor dem Abflug Der online-Reisemarkt ist nicht nur hart umkämpft, sondern auch sehr komplex. Das kann es den Nutzern manchmal schwierig machen, einen guten Überblick über die Angebote zu bekommen, wenn sie ihre Reisen planen. Hier will momondo ansetzen und sich der Entwicklung der grösstmöglichen Transparenz bei der online-Reisesuche widmen. Dies soll durch Produktentwicklungen, Innovationen und Dialoge sowohl mit Nutzern als auch Partnern bewirkt werden. Basiert das Geschäftsmodell weiterhin auf Werbung und Provisionen? An dem Geschäftsmodell basierend auf Display-Werbung und Provisionen wird sich voraussichtlich nichts ändern, da es sich sowohl als geschäftlich erfolgreich als auch äusserst nutzerfreundlich erwiesen hat. Auf dieser Basis erhalten die Nutzer einen unabhängigen, umfassenden und kostenfreien Überblick über den sonst oft sehr komplexen Markt. Weshalb kann man noch keine Business-Flüge suchen? Kann man, unter der Option “Buchungsklasse” in der Suchbox gibt es die Optionen Economy, Premium Economy, Business und First. Wie kommt das Preis-Zeit-Rating zustande? Die Suchfunktion von momondo findet nicht nur die billigsten Flüge, sondern errechnet anhand der Reisedauer und Kosten gleich auch die wirklich besten Verbindungen: Denn was nützt einem ein supergünstiger Flug, wenn man dafür stundenlang in Umsteigeflughäfen warten muss? Martin Lumbye, Partner bei momondo dazu: Der Preis ist zwar wichtig, aber nicht der einzige Faktor. Unser Bewertungssystem hilft den Nutzern, Zeit und Geld zu sparen – nicht nur die Zeit für die Reise, sondern auch Zeit, die man für die Flugsuche aufwendet. Wir glauben, dass das neue Bewertungssystem ein hervorragendes Hilfsmittel für Reisende ist, sehr schnell und effizient den besten Flug zu finden. Preisentwicklung Zürich-Bangkok je nach Saisonalität Danke für die HIntergrundinformationen! Wir werden den Preis unseres nächsten Fluges auf jeden Fall bei momondo verifizieren ;-) ## Sonntags-Brunch in Zürich: Urban Breakfast im Clouds Bistro Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/urban-breakfast-clouds-bistro-brunch-fruehstueck-zuerich Im trendigen Zürich-West gibt es verschiedene spektakuläre Brunches zu geniessen. Das Clouds Bistro im 35. Stock des Prime Towers bietet zum Frühstück eine atemberaubende Aussicht auf Zürich und den See. Am Sonntag stiegen wir zum Testen des neu lancierten «Urban Breakfasts» in luftige Höhen… Nachdem während den letzten zwei Jahren Sonntags jeweils ein Brunch-Buffet offeriert wurde – worüber wir dazumals folgendermassen berichtet hatten – hat nun das CLOUDS im Sommer 2013 ein neues Frühstückskonzept lanciert: jeweils Samstags und Sonntags geniesst man ab 10:00 – 16:00 Uhr im CLOUDS Bistro ein Urban Breakfast, wie das à la Carte Frühstück neu heisst. Und am letzten Samstag des Monats gibt’s ab 12:00 – 16:00 Uhr noch LIVE MUSIC dazu. Eine Reservation ist nicht erforderlich, es gilt first come first served. Urban Breakfast – Frühstück-Brunch in den Wolken Eingang zum CLOUDS im Zürcher Prime Tower Im Prime Tower hoch über den Dächern von Zürich geniesst man nicht nur einen herrlichen Ausblick auf die Stadt. Auch kulinarisch wird man hier verwöhnt. Aussicht vom CLOUDS Bistro Okay, wir waren zugegebenermassen etwas skeptisch als wir von diesem neuen Frühstücks-Konzept in luftiger Höhe erfuhren. Denn das frühere Brunch-Buffet des CLOUDS war einfach himmlisch! Aber nach der sonntäglichen Erfahrung mussten wir unsere Meinung revidieren: Auch à la Carte gelingt der Start in den Sonntag ausgezeichnet ;-) Urban Breakfast Flyer Zuerst bestellt man wie üblich mal seine Getränke. Nebst den traditionellen Kaffeegetränken wie Cappuccino oder Latte Macchiato werden auch exotische Kaffees wie der feurige Carajillo oder verschiedene Teesorten angeboten. Ausserdem kann man sich natürlich einen frischgepressten Fruchtsaft gönnen oder sich via Prosecco und Champagner durchtanken bis zur alkoholfreien Fruit Infusion. Walter geniesst das Urban Breakfast – im Vordergrund die Fruit Infusion Die Basis der Gaumenfreuden bildet das «CLOUDS Frühstück»: ein Brotkorb mit Gipfeli, Zopf und Twisterbrot. Dazu Konfitüre, Butter und Honig. Ausserdem Bauernschinken und Bündnerfleisch, Gruyà¨re und Brie de Meaux sowie eine Auswahl frischer Früchte. Alles taufrisch und mehrstöckig serviert von der Etagà¨re. Und das zu einem sehr fairen Preis von CHF 24.00 für 2 Personen – Aussicht inklusive. Wir haben ob des guten Preis-/Leistungsverhältnisses grosse Augen gemacht… Wo gibt’s das in Zürich noch? Urban Breakfast Etagà¨re und Brotkorb im vollen Einsatz Darüber hinaus bestellt man sich beim freundlichen und aufmerksamen Service-Personal spontan das, was das «Frühstücks-Herz» begehrt. Zur Auswahl stehen verschiedene Eierspeisen, Lachs, leckere Pancakes, Bagels und feine Birchermüesli – dies dann zu einem entsprechenden Aufpreis. Wer sich vor dem Besuch schon inspirieren lassen will, hier die Urban Breakfast Speisekarte. Egg Benedict Bagel Auf unsere Frage, warum man vom Brunch zum Urban Breakfast gewechselt habe, antwortete Marisa Jud, Chef de Service Bistro / Stv. Manager: Viele Restaurants bieten heute sehr reichhaltige Brunch-Buffets an. Wir wollten zurück zu etwas Traditionellem und dem Gast ein Frühstück bieten, wie man es vor dem ganzen «Brunch Hype» gekannt hat. Das Angebot ist dennoch recht vielseitig, finden wir. Denn auch jene, die als krönenden Abschluss noch etwas Süsses brauchen, kommen nicht zu kurz. Für Schleckmäuler werden frische Kuchen und Muffins gebacken. Ausserdem wird auch eine Auswahl an Desserts serviert, die in kleinen Gläsern sehr schön präsentiert werden. Mmmmhhh yummy! Marisa Jud serviert eine feine Dessert-Auswahl Wir haben uns ausserdem noch eine leckere Crema Catalana gegönnt – einfach so… weil heute Sonntag war! Crema Catalana mit Überraschung – man steche bis zuunterst durch… Wem das alles dennoch viel zu leichte Kost ist, der kann sich ab 11:30 Uhr zudem à la Carte etwas aus der CLOUDS Bistro-Karte bestellen, wie zum Beispiel einen Angus-Burger mit Frites! Wir waren allerdings nach dem traditionellen «Urban Breakfast» bestens bedient und sparen uns den Burger für ein andermal auf ;-) Wer sich diesen Sonntagsschmaus auch mal gönnen möchte, hier der Wolken-Flyer zum Urban Breakfast. Weitere beliebte Brunch-Lokale in Zürich haben wir hier auf diesem Artikel zusammengetragen. Herzlichen Dank an das Clouds-Team! Wir danken der Marketing- und PR-Verantwortlichen Larissa Périat, Chef de Service Bistro / Stv. Manager Marisa Jud des Clouds Bistro und ihrem Team für die grosszügige Einladung! Stimmung und Bedienung waren ausgezeichnet ;-) Begleitet wurden wir vom Bloggerteam Mamiko und Dimitri Burkhard von Newly Swissed. Ihre Berichterstattung ist auf Englisch und geht so: ## Golf spielen am Bodensee – ein spektakulärer Golfplatz am andern Quelle: https://reisememo.ch/deutschland/golf-spielen-bodensee-golfplatz In der Bodensee-Region kann man viele Outdoor-Sportarten ausüben; ob nun Segeln, Surfen, Walken oder Biken – Naturliebhaber kommen auf ihre Kosten. In der Gegend gibt es aber auch ein paar herrliche und empfehlenswerte Golfplätze: Golfplätze am Bodensee Der Golfplatz Owingen-Überlingen hat uns sehr gut gefallen und wir würden ihn als kleinen Geheimtipp bezeichnen. Es ist eine wunderbare 18-Loch-Anlage auf einem Plateau oberhalb Überlingen, von wo man eine weitläufige Aussicht geniesst. Auf den zweiten 9 Löchern hat man einen atemberaubenden Ausblick auf den Bodensee und die dahinter liegenden Alpen der Schweiz, unter anderem auf den Säntis, den Tödi sowie auch auf die Churfirsten. Loch 9 Golfplatz Owingen-Überlingen Wenn es gerade nicht regnet, natürlich. Weil neben eitel Sonnenschein mussten wir auch einen mittleren Orkan über uns ergehen lassen… Gewitterwolken über dem Golfplatz Der Golfplatz Schloss Langenstein ist ein Country Club nach alter englischer Tradition inmitten einer wunderschönen Landschaft. Über allem thront das Schloss, um welches der 18-Loch Meisterschaftsplatz auf natürliche Weise in die Umgebung eingebettet wurde. Vor allem die zweiten 9 Löcher sind sehr idyllisch angelegt und verleiten den landschaftlich interessierten Golfer zum einen oder andern Fehlschlag. Also Walter war von der Landschaft total angetan… sprecht ihn besser nicht auf seinen Score an! … ui, ui, ui ;-) Bunker Loch 18 Schloss Langenstein Wer schottisches Ambiente in Deutschland erleben will, fährt am besten zum Golfplatz Steisslingen. Der ehemalige Golf-Pro, Ryder Cup Spieler und Golfplatzarchitekt Dave Thomas hat mit diesem Platz ein Stück Schottland an den Bodensee gezaubert. Eigentlich fehlten im hohen und zähen Gras nur noch die schottischen Hochlandrinder… Katja auf dem Golfplatz Steisslingen Als Hotelbasis wählten wir das Bora Hotspa Resort (Link zu Katjas Erfahrungsbericht). Das hat sich sehr gut bewährt. ## Bora HotSpa Resort Hotel – Golf und FKK am schönen Bodensee Quelle: https://reisememo.ch/deutschland/bora-hotspa-resort-hotel-bodensee-golf Das Hotel Bora HotSpa Resort bei Radolfzell liegt an privilegierter Lage direkt am Bodensee. Für uns ein guter Grund, das Hotel näher zu begutachten und uns dort ein verlängertes Wochenende zu gönnen. Schliesslich ist die Gegend traumhaft schön und ein paar anspruchsvolle Golfplätze warten darauf, von uns bespielt zu werden… Bora HotSpa Resort Hotel am Bodensee Das 4-Sterne Designhotel Bora HotSpa Resort liegt im Städtchen Radolfzell an erstklassiger Lage — direkt am westlichen Bodenseeufer und am Rand eines Naturschutzgebietes. Schon beim ersten Anblick überzeugt die neu interpretierte Fachwerkarchitektur: Naturverbundenheit und Moderne wurden harmonisch aufeinander abgestimmt. Aussenansicht Bora HotSpa Resort Auch beim Eingang in die Lobby heisst einen das schlichte, aber moderne und farblich sehr gut abgestimmte Intérieur willkommen. Lobby Bora HotSpa Resort Zimmer und Suiten im Bora HotSpa Resort Hotel Das Hotel verfügt über 84 Zimmer und Suiten, die auf vier Stockwerke verteilt sind. Die grosszügigen Zimmer wirken durch die Fensterfront sehr offen und luftig. Und die elegante Mischung aus Eiche und den kräftigen, warmen Farben sorgen dafür, dass man sich gleich auf Anhieb wohl fühlt. Sehr einladend ist auch der grosse Balkon (wenn man Glück hat mit Seesicht!). So lässt sich auch gleich die Umgebung bestens geniessen. Zimmer-Balkon im Bora HotSpa Resort Das Zimmer wie auch das Bad sind auffällig praktisch eingerichtet, was bei modernen Hotels ja nicht immer der Fall ist… Und die offene Dusche mit Regenwaldbrause weckt bei Walter Tarzan-Gefühle ;-) Badezimmer im Bora HotSpa Resort Die Zimmer verfügen ausserdem über Klimaanlage, Flat-Screen-TV (mit so vielen Sendern, dass wir ihn wieder ausschalten…), Minibar, Telefon, WiFi-Internetzugang, Safe, Föhn und Kosmetikspiegel. Essen im Restaurant Rubin Das Restaurant Rubin wirkt mit seiner Terrasse sehr freundlich und einladend. Im Rahmen der Halbpension gibt es jeweils ein leckeres 4-Gang Menu. Der kulinarische Genuss ist sicher und lässt nichts zu wünschen übrig. Restaurant Rubin mit Sonnenblume Die Küchenmannschaft überzeugt mit saisonalen und regionalen Kreationen auf qualitativ hohem Niveau! Feines Dessert mit Mango-Eis Das Service-Personal ist sehr freundlich. Serviert wird Schlag auf Schlag und trotzdem kommt jeder Gang im richtigen Tempo. Restaurant-Terrasse Bora HotSpa Resort Die SkyLounge Bar im 4. Stock bildet den krönenden Abschluss nach einem feinen Dinner. Bei traumhaft schöner Aussicht auf den Bodensee geniesst man hier einen kühlen Drink oder einen Digestif. Der Barman kennt sich sogar mit «Americanos» und «Negronis» aus! Oh yeah! SkyLounge Bar im Bora HotSpa Resort Die Bora HotSpa Wellness Oase und sein FKK Das Bora HotSpa mit Erdsauna, Kelo-Steg-Sauna, Rauchsauna, finnischer Sauna, Sanarium und Dampfbad verspricht Entspannung pur! Das ganzheitliche Konzept des Hot Spa sieht vor, dass man dank der angrenzenden Bora-Sauna «Wärme in all ihren wohltuenden Facetten» erlebt. Speziell zu erwähnen ist das einzigartige Onsen-Bad – mit Bambussauna, Salzgrotte und traditionellem Onsen mit japanisch angehauchten Ruhezonen wähnt man sich in einer andern Welt. Ausserdem wäre auch das Freibad mit seinem schönen, gepflegten Garten und direktem Seeanstoss sehr einladend… allerdings ist uns beim Buchen die Eigenheit des Freibades entgangen: Es ist nämlich absolut textilfrei! Man liegt sozusagen nackend in einem FKK Bad! Das ist eigentlich nicht so ganz unser Ding. Aber wir hatten ja das Hotel nicht hauptsächlich zum Sonnenbaden ausgewählt, sondern als Basis eines Golf-Wochenendes. Das hat sich total bewährt! Hier Walters Erfahrungsberichte von den Golfplätzen der Gegend. Und wer sich in Konstanz kulinarisch verwöhnen lassen will, ist im Restaurant Ophelia des Hotels Riva goldrichtig. Ein sensationelles Erlebnis! ## Wandern um Vitznau und die Rigi-Scheidegg Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/wanderung-vitznau-rigi-kaltbad-scheidegg Wer gut mit öffentlichem Verkehr ist und sich eine leichte Wanderung gönnen will: Via Rigi-Bahnen kann man ein kleines Müsterchen des schönen Vierwaldstättersees um Luzern und Vitznau erhaschen! Casino und Hotels Palace und Montana Aus Zürich reist man am bequemsten via Zug/SBB ins schöne Luzern. Das spektakuläre Kunst- und Kongresshaus des französischen Star-Architekten Jean Nouvel wird zwar gerade renoviert, das Gerüst dafür soll aber eigens entworfen worden sein, um dem Bau gut anzustehen. Wenn das mal kein grossartiger Touristenservice ist! Linienschiff Saphir vor dem KKL Luzern Wer in Luzern übernachten will und partout nichts anderes als Jean Nouvel will, der steigt im The Hotel ab. Die Zimmer sind individuell anhand von Filmszenen tapeziert, das Restaurant sollte man nicht verpassen! Wer beim schlafen Sicht über die Stadt braucht oder überhaupt einen Polter- oder sonstigen Frauenabend plant, sollte sich das Angebot des Art Deco Hotels Montana ansehen. Montana Restaurantterrasse mit Aussicht auf Luzern Hat man die Kapellbrücke bestaunt und genügend Luxusuhren g’chrömlet und gänggelet, geht es mit dem Kursschiff weiter in Richtung Vitznau. Liebhabern von glitzerndem Maschinenlärm sei das Dampfschiff mit Wasserrädern empfohlen. Ein aussergewöhnliches Erlebnis speziell für uns Jungs aller Altersklassen! Kursschiff mit Schweizer Fahne bei Luzern Zwischen Luzern und Vitznau reicht die Zeit gut, eine Flasche Weissen zu kippen und ein Fleischplättli zur Stärkung zu nehmen. Dabei beobachtet man mit Vorzug die japanischen Besucher und ihr Fotografierverhalten. Beachtlich was die so alles knipsen können ;-) Vitznau ist dann erreicht, wenn das neu renovierte Park Hotel Vitznau auftaucht. Oder es am Lautsprecher angekündigt wird. Park Hotel Vitznau am Vierwaldstättersee Hier hopst man elegant an Land, quert den Vorplatz und schon sitzt man in der Rigi Zahnradbahn. Komfortabler wird es nicht mehr… Anlegestelle in Vitznau und Zugang zur Zahnradbahn Wer lieber weniger Höhenmeter bewältigen will, lässt ein paar Haltestellen links liegen und fährt bis zur Station Rigi Kaltbad First. Wer bis hierher schon ermüdet ist, regeneriert am besten im Mineralbad und Spa Rigi-Kaltbad von nochmal Star-Architekt Mario Botta. Haltestelle Rigi Kaltbad First Für alle andern beginnt hier die eigentliche Wanderung. Geht es zuerst noch auf einem breiten Weg dem Hang entlang, wird die Strecke mit der Zeit doch noch (fast) abenteuerlich. Aber ja, die Wanderung ist einfach und auch mit Jogging-Schuhen zu bewältigen. Ein Herr liess sich nicht mal von seinen Flip-Flop abbringen und stapfte damit wacker durch die Gegend! Wandern Richtung Rigi-Scheidegg Die Aussicht auf den Vierwaldstättersee und den Bürgenstock ist phänomenal! Als Schweizer sind wir uns dies ja zwar gewohnt, aber es musste mal wieder so gesagt sein – phänomenal! Aussicht auf den Vierwaldstättersee und den Bürgenstock Wer vor lauter Aussicht hungrig wird, ergötzt sich an einer für die Schweiz typischen Einrichtung: Den Selbstbedienungsläden in irgendwo. In diesem Fall wird Most und frischer Käse gereicht, respektive man greift ihn sich selber und lässt dafür das nötige Kleingeld in der Kasse verschwinden. Wo sonst auf diesem Planeten haben wir sowas schon gesehen?! – Die spinnen, die Schweizer! Most und Käse für unterwegs Und selbstverständlich wird nicht nur kulinarisch eine Sondershow geboten, auch die Aussicht des «Restaurants» hat sich gewaschen: In diesem Fall mit Hohfluh im Augenwinkel und Vierwaldstättersee in der Totalen. Noch Wünsche, anyone? Dass die Sitzbank nicht auch noch um die eigene Achse dreht, ist da schon fast verwunderlich… Sitzbank mit Sicht auf den Hohfluh Und von hier nähert man sich bereits der Bergstation der Rigi-Scheidegg. Wer noch immer oder schon wieder am Hungertuch nagt, findet weitere Verpflegungsmöglichkeiten. Also verhungern wird hier oben keiner, soviel ist gewiss… Wegweiser bei der Bergstation Rigi-Scheidegg Und von hier – nicht ganz top of Europe, aber immerhin, geht es mit der Drahtseilbahn schon wieder zurück in Richtung Zivilisation. Zuerst bis zur Talstation Kräbel (was für ein Name!) und dann von dort mit der Zahnradbahn nach Goldau/SBB/Zürich. Zahnradbahn von Kräbel Richtung Goldau Soviel zu dieser kleinen Tour mit niedrigem Schwierigkeitsgrad. Doppelseil und Steigeisen bleiben diesmal zu Hause, Eispickel sowieso. Und die grosse Digi-Spiegelreflexkamera habe ich diesmal vergeblich rumgewuchtet, weil die Fotos entstanden alle mit meinem neuen HTC One Telefon. Hat Mann da noch Worte… ## Osteria Corteinfiore – Bestes Fischrestaurant und Boutique Hotel in Trani, Apulien Quelle: https://reisememo.ch/italien/corteinfiore-restaurant-und-boutique-hotel-in-trani-apulien Corteinfiore ist ein exzellentes Fischrestaurant und ein stilvolles Bed & Breakfast in Apulien. Es befindet sich im «Palazzo Laghezza», einem im 16. Jahrhundert erbauten Palast, unweit vom touristischen Hafen von Trani. Uns hat es ausgesprochen gut gefallen! Wir würden das Corteinfiore eher Boutique Hotel statt B&B nennen… Alles begann im Jahre 2000, als der Besitzer Michele Matera die Osteria (Restaurant) Corteinfiore im Innern des Palazzo Laghezza eröffnete. Schon lange hegte er diesen Traum, eine Oase des Genusses und der Ruhe zu schaffen, wo der Fokus auf feinem Essen, Wein und Musik gelegt wird. Heute ist das Restaurant weit bekannt für seine erstklassige Auswahl an frischen Meeresfrüchten und ist zum Mekka für Fisch-Liebhaber geworden. Und zusammen mit dem kürzlich eröffneten Bed & Breakfast rundet das ganze «Projekt» ab. Wenn ihr die Bilder seht, geht ihr sicherlich mit uns einig, dass dieses B&B als stilvolles Boutique Hotel vermarktet werden kann, auch wenn man im Cortinfiore nicht zwingend ein übliches Frühstück vorfinden wird. Aber im Zimmer steht eine Nespresso Maschine wie auch selbstgemachtes Gebäck und im Flur findet man auf einem Buffet noch weitere (wie in Italien üblich) Frühstücks-Süssigkeiten. Aber die Dekoration bestätigt jedenfalls den Charme, wie es mit «Residenze di Charme» auf deren Business Card so schön steht… Osteria Corteinfiore Da wir schon mehrmals in Apulien waren (hier geht’s zu unseren Tipps für eine Apulien-Rundreise), wussten wir bereits, dass die regionale Küche hier zu den besten weltweit gehört. Was uns jedoch im Corteinfiore an Kulinarik erwartete, übertraf alles! Stilvolles Design in der Osteria Corteinfiore In der Osteria Corteinfiore servieren sie köstlichen, frischen Fisch und Meeresfrüchte. Alle Gerichte werden natürlich sehr appetitlich serviert (das Auge isst ja schliesslich mit) und den Tagesfang wird natürlich ganz frisch und stolz von den äusserst sympathischen Kellnern präsentiert. Katja bewundert den Tagesfang Die Ambiance im Restaurant ist sehr stimmungsvoll und das Servicepersonal sehr aufmerksam. Sie brachten mir für meine Handtasche sogar einen «Handtaschen-Halter». Wie cool ist das denn!? Walter hätte sich auch für seine Kamera einen Halter gewünscht ;-) Als Vorspeise hatten wir einen vorzüglichen Mix aus crudo di mare (rohe Meeresfrüchte) und warme Fisch-Antipasti wie Thunfisch, Muscheln, Shrimps etc. Einfach köstlich! Zum Hauptgang haben wir uns für die gegrillte Ombrina entschieden, die wir vorher vom «Eisbuffet» ausgewählt hatten. Wie in Italien so üblich, kommt der Hauptgang meistens ohne viele Beilagen daher. Aber in Anbetracht der Tatsache, dass wir uns schon bei der Vorspeise kaum zurückhalten konnten, waren wir darüber noch froh… Crudo di Mare (rohe Meeresfrüchte) Natürlich hätten wir uns auch gerne eine italienische Nachspeise gegönnt (am Tisch neben uns hatte eine Familie eine Dessertplatte mit verschiedenen Süssspeisen bestellt), aber wir waren bereits satt. Nächstes mal werden wir wohl kleinere Portionen bestellen (oder den ganzen Tag hungern) und etwas Platz für diesen süssen Teller lassen! Corteinfiore’s Innenhof mit alter Stadtmauer Das Essen im Corteinfiore war einfach himmlisch und der Service «impeccabile» (einwandfrei) und sympathisch. Der Inhaber Michele sorgt natürlich höchst persönlich für das Wohlergehen seiner Gäste und gibt jeweils auch entsprechende Weinempfehlungen. Wenn ihr also mal in Trani seid (und Fisch/Meeresfrüchte liebt), dürft ihr euch die Osteria Corteinfiore keinesfalls entgehen lassen! Ihr werdet nicht enttäuscht werden – versprochen! Le stanze – die Zimmer im Corteinfiore Zusätzlich zur Osteria hat Michele im Januar 2013 «Le stanze di Corteinfiore» – ein charmantes B&B mit sechs Zimmern eröffnet, die sich im 1. Stock des erwähnten Palastes befinden. Wie gesagt – dieses Bijou ein B&B zu nennen, ist eine Tiefstapelei! Wir würden es wirklich als stilvolles Boutique Hotel mit viel Charme und herzlicher Gastfreundschaft bezeichnen. Aufgang zu den Zimmern des Corteinfiore Alle Zimmer (die übrigens keine Nummern, sondern Namen haben) wurden mit viel Geschmack und Originalität gestaltet. Sämtliche Möbel, Stoffe und Lampen wurden durch lokale Handwerker produziert! Unser Zimmer «Giglio» (Lilie) im Corteinfiore Die stilvollen Zimmer verfügen über ein eigenes Bad, Klimaanlage, LED TV, WiFi, Haartrockner, Minibar, einer Nespresso Maschine (what else…). Nespresso Maschine und selbstgemachtes Frischgebäck Das Bett war absolut bequem (Michele hat uns anvertraut, dass er auf die Matrazze besonderen Wert gelegt hat). Und in der Tat … wir haben wunderbar geschlafen! Als wir bei der Abreise Michele Matera zu seiner kleinen Oase gratulierten, antwortete er ganz bescheiden mit: «Corteinfiore ist kein Resort – aber wir mögen es zu träumen!». Corteinfiore’s Besitzer und Gastgeber Michele Matera Hier findet ihr noch weitere Impressionen vom Corteinfiore wie auch vom idyllischen Städtchen Trani: Dieser Aufenthalt wurde ermöglicht durch… Ganz herzlichen Dank an Michele Matera und sein Team für den herzlichen Empfang! Und besten Dank an Caroline Groszer von Masseria Alchimia, die dieses B&B empfohlen hat. Caroline kennt die Gegend in- und auswendig und hat sehr wertvolle Tips für ihre Gäste! Den Bericht zu Caroline’s Masseria Alchimia findet ihr hier. Vielen Dank auch an Nina Aryapour von Primus Communications, für’s Vermitteln. Ausserdem hat Primus Communications den Mietwagen gesponsert. Dankeschön! Übrigens; Europcar macht am Flugahfen Bari einen super Job! Die Papier für den Mietwagen waren schneller ausgestellt als unser Gepäck ausgehändigt wurde (Wer den üblichen Papierkrieg in Italien kennt, weiss, wovon wir sprechen…) ;-) Last but not least – auch ein Dankeschön an Tobias Pogorevc von Helvetic Airways, für die Flüge nach Bari. Die Flugzeiten von Zürich nach Bari sind übrigens sehr komfortabel. Und obwohl wir ja beide keine Riesen sind – so haben wir den Komfort und vor allem die Beinfreiheit zwischen den Reihen in Helvetic’s Fokker 100 sehr genossen. Ach ja… und übrigens … WiFi ist mittlerweile in Italien kein Fremdwort mehr ;-) Inzwischen bietet jedes Hotel und (fast) jedes Restaurant WiFi Verbindung. ## Romantische Masseria Alchimia in Fasano, Apulien Quelle: https://reisememo.ch/italien/masseria-alchimia-hotel-fasano-puglia Die romantische Hotel «Masseria Alchimia» liegt im süditalienischen Fasano, ca. 50 km von Bari (der Hauptstadt Apuliens) entfernt. Das Landhaus stammt aus dem 17. Jahrhundert und liegt sehr idyllisch, inmitten einer paradiesischen Naturlandschaft mit Olivenhainen. Die Inhaberin Caroline Groszer hat es 2006 übernommen und hat es mit viel Liebe und gutem Geschmack zu einer charmanten Unterkunft mit 10 Suiten umgebaut. Apulien bietet alles, was das Herz für einen entspannten Urlaub begehrt; mediterranes Klima, wunderbare Landschaften mit Olivenhainen, malerische Fischerdörfer, abwechslungsreiche Golfplätze, köstliches Essen und herausragende Unterkünfte (Hotels und Masserie). Olivenbäume in Apulien Masseria Alchimia in Fasano Als wir mit dem Auto vor dem Eingangstor zum Landgut der Masseria Alchimia stehen, sind wir sehr gespannt darauf, was uns erwartet: Wir hatten schon viel darüber gehört und freuten uns, nun selber mal zwei Tage in der Alchimia zu verbringen. Majestätisch öffnet sich das Tor und eine beeindruckende Allee führt zur Masseria, die mit ihrer weissen Fassade inmitten der grün-braunen Landschaft hervorsticht. Zufahrt zur Masseria Weit und breit keine Stadt und kein anderes Hotel in Sicht – die perfekte Idylle für einen friedlichen Natur- und Strandurlaub, abseits des Touristenrummels. Masseria Alchimia Das umgebaute alte Gutshaus verfügt über zehn Apartments in unterschiedlicher Grösse, Form und Ausstattung, jedes mit Privateingang, einige mit eigener Terrasse und Küche. Apartments in der Masseria Alchimia Die 10 Apartments sind ganz individuell eingerichtet und bieten reichlich Platz, maximalen Komfort und absolute Ruhe. Der Gast kann zwischen einem Ein-Zimmer-Apartment, geräumigen Zwei-Zimmer-Apartments für einen entspannten Familienurlaub und einem grossen Deluxe-Apartment mit insgesamt 140 m2 Wohnfläche wählen. Alle Apartments sind geschmackvoll eingerichtet und sind mit Kochecke, Bad mit Dusche oder Badewanne, Fön, Satelliten-TV, WLAN und Safe ausgestattet. Schlafzimmer mit Aussicht Was wir vor allem geschätzt haben, ist die private Lounge auf der Terrasse. So kann man die idyllische Landschaft Apuliens und die beruhigenden Sonnenuntergänge ganz alleine für sich geniessen. Herrlich! Sonnenaufgang in der Aussenlounge Wem das noch nicht hilft, seine innere Ruhe zu finden, dem bietet die Masseria auch Massagen an. Caroline selber schwört auf Pilates, ein systematisches Ganzkörpertraining, das gleichzeitig die Tiefenmuskulatur stärkt und zu schönem Body-Toning führt. Caroline Groszer mit Private Trainer beim Pilates Filmemacher Giorgio Oppici hat die Masseria in einem Film folgendermassen portraitiert: Schöner Essen in Apulien Die Masseria Alchimia ist eine Unterkunft zur Selbstverpflegung (Self-Catering). Allerdings wäre es schade, wenn man in Apulien selber kochen würde! Die Küche Apuliens ist einfach spitze und man sollte sich diese Gaumenfreude nicht entgehen lassen! So hat Caroline natürlich auch ganz viele Geheimtipps, wo man sich hervorragend verköstigen lassen kann. Amuse Bouche Auf ihren Rat hin haben wir auch das Restaurant & Agriturismo Anticalama in Pezze di Greco besucht. Hätte uns Caroline den Weg nicht genau beschrieben – wir hätten’s nicht gefunden! Sehr diskret erscheint beim Eingang zum Restaurant ein kleines Schild, das uns bestätigt, dass wir am richtigen Ort sind. Was sich hinter den Mauern versteckt, konnten wir nicht ahnen! …Ein kleines Paradies … ein altes Gutshaus, das zu einem Restaurant und Resort umgebaut wurde. Man isst in einem romantischen Ambiente, unter einer Pergola mit Blick auf den Olivenhain. Romantik PUR! Anticalama Resort & Agriturismo Und wieder geht die Qual der Wahl los; nachdem man sich schon ein riesiges Antipasto gegönnt hat, kommt bei den Italienern die Pasta als Zwischengang – ob nun Penne, Fusilli, Orecchiette, Tagliatelle oder Spaghetti – mit Pomodoro oder mit Spargeln, mit Meeresfrüchten oder Pesto – uuufff! Wir konnten uns fast nicht entscheiden! Aber es schmeckte ausgesprochen lecker! Auswahl an Teigwaren im Anticalama En guete mitenand… Ein weiteres sehr gutes und empfehlenswertes Lokal ist das Ristorante La Maddalena in Savelletri. Wir haben da vorzüglichen Fisch gegessen! Die Vorspeise Crudo di Mare sollte sich nicht entgehen lassen, wer auf Meeresfrüchte steht. Relaxen am Strand Die Masseria Alchimia liegt nur wenige Fahrminuten vom Meer entfernt. Strand des White Beach Club bei Torre Canne Caroline hat sowohl mit dem «White Beach Club» wie auch mit Lido di Bambù eine Vereinbarung. Die Gäste der Alchimia können hier zu Spezialpreisen Strandliegen und Sonnenschirme mieten und entspannt das Strandleben geniessen. Fare bella figura, eben… Golfplätze in der Umgebung von Fasano Ganz in der Nähe der Masseria Alchimia liegt der wunderschöne San Domenico Golf. Wir haben während unseren letzten Apulien-Ferien eine Runde gespielt und können den Platz wärmstens empfehlen! Green des Coccaro Golf Clubs Ausserdem gäbe es noch den 9-Loch Platz vom Coccaro Golf Club. Shopping in Apulien Apulien ist sehr bekannt für seine Designer-Outlets. Und obwohl Mann ja nicht so gerne shoppen geht, so musste er halt doch zwei Outlet Malls über sich ergehen lassen. Schliesslich ist die Mehrheit unserer Blog-Leserinnen weiblich ;-) Er kann in der Zwischenzeit ja ein bisschen fotografieren… Empfehlenswert ist das Evolution Outlet in Polignano a Mare (ca. 20 Fahrminuten von der Masseria in Fasano entfernt). Taschen, Schuhe und Designerklamotten soweit das Auge reicht! Dass nicht gerade alle Schuhe viel Tragkomfort versprechen, lässt dieses Bild erahnen… Farbige High-heels Neu: 15% Einkaufsrabatt dank My Puglia Card Caroline Groszer hat auf Ostern 2014 für Freunde und Besucher des Hauses eine «My Puglia Card» herausgegeben mit ausgewählten Adressen von Restaurants, Beach Clubs oder Geschäften aus der Gegend. Inhabern der Puglia Card werden dank der Vereinbarung 15% Rabatt gewährt. Capitolo Lido di Bambù Elia Cisternino Bell’Italia Figulo Mezzofanti Conversano Capricci delle Badesse Pasha Locorotondo Bina Taverna del Duca Martina Franca Garibaldi bistrಠPiazzetta Garibaldi Take Off Monopoli Piazza grande Take off Ostuni Malibu Malibù outlet Mettimi già O’Blanc Piazzetta Cattedrale Take Off Pezze di Greco Anticalama Polignano a Mare Bella M’briana Chichibio Peppino Campanella Savelletri Da Umberto Maddalena Pescheria 2 Mari Speziale Cortiletto Parco di Castro Torre Canne Il Punto Taverna da Santos Torre Guaceto Guna Beach Trani Corteinfiore Unser Dank geht an… Ein herzliches Dankeschön für die Einladung und die Gastfreundschaft an die Gastgeberin Caroline Groszer. Caroline kennt alle Facetten Apuliens und hat in Sachen Restaurant, Strände, Shopping viele Tipps parat, die sie ihren Gästen auch gerne weitergibt. Ebenfalls besten Dank an Nina Aryapour von Primus Communications für’s Vermitteln! Ausserdem hat Primus Communications das Mietauto gesponsert. Dankeschön! Übrigens … Europcar in Bari scheint sehr effizient zu arbeiten. All die Mietformalitäten waren schneller abgewickelt als dass wir unser Gepäck in Empfang nehmen konnten! Und «last but not least» besten Dank an Tobias Pogorevc von Helvetic Airways der uns freundlicherweise den Flug nach Bari gesponsert hat. Die Flugzeiten von Zürich nach Bari sind übrigens sehr komfortabel. Bei unserer ersten Apulien Rundreise lagen diese noch etwas ungünstiger. Und obwohl wir ja beide keine Riesen sind – so haben wir den Komfort und vor allem die Beinfreiheit zwischen den Reihen in Helvetic’s Fokker 100 sehr genossen. ## Nezasa.com – Schweizer Start-Up für einfachere Reiseplanung und -Buchung Quelle: https://reisememo.ch/review/nezasa-reiseplanung-einfach-gemacht-schweizer-start-up Kann man individuelle Reisen “einfach” online buchen? Und dies erst noch bei qualitativ hochwertigen Anbietern, welche die jeweiligen Destinationen wie ihre eigene Hosentasche kennen? Bis vor kurzem gehörte dies ins Reich der Phantasie… oder eben ins Reisebüro. Individuelle Reisen einfach online buchen? Nezasa.com ist ein Zürcher Startup, welches sich dieser Mission angenommen hat. Die Jungunternehmer wollen den Komfort eines Reisebüros mit der Einfachheit und der Kostenstruktur eines Online-Anbieters kombinieren. Head of Engineering Andreas Fürer Die Kunden erstellen möglichst einfach ihre individuelle Traumreise, bei welcher dann tatsächlich auch alles zusammenpasst. Customized trips at your fingertips ist ein Schlagwort, welches man auf Nezasa findet. Es kommuniziert die Vision der Nezasa-Macher, das Planen und Buchen von individuellen Reisen online radikal zu vereinfachen. Product Manager Patrick Hammer und CEO Manuel Hilty Seit Ende Mai 2013 ist die erste öffentliche Version der Dienstleistung als Beta-Website online und zeigt erste Ansätze, wie dies beispielsweise in Asien funktioniert, weitere Destinationen sind in Planung. Individuelle Reiseplanung mit Nezasa.com Online buchen – Was ist das Problem? Nezasa hat bewusst mit asiatischen Destinationen angefangen, da es nicht selbstverständlich ist, sich hier eine individuelle Rundreise zusammenzuklicken. Dafür braucht es schon einiges an Knowhow, das jetzt eben in Nezasa steckt. Oder wer weiss schon, mit welcher Airline man am besten zu welcher Jahreszeit innerchinesisch herumdüst? Oder gibt es dort nicht auch Nachtzüge? Wer von Zürich oder Basel ans Mittelmeer reisen oder einen Städte-Trip planen will, braucht Nezasa nicht. Anders sieht es aus, wenn man sich sagen wir mal für eine Golfrundreise in Vietnam interessiert mit Abstechern zu den kulturellen Highlights der Gegend. Und bei der Planung nicht bei null beginnen sondern sich auf bestehende Reisevorschläge abstützen will. Hierfür wendet man sich vertrauensvoll an einen Asien- oder Golfspezialisten und lässt sich beraten. Oder man klickt sich eben durch Nezasa: Vorgefertigte Reisevorschläge können nach eigenen Vorlieben angepasst werden: Bleibt man an bestimmten Orten lieber länger oder weniger lang? Möchte man in ein anderes Hotel? Beispielhafte Rundreise durch Chinas «Wasserstädte» In jeder Stadt gibt es ein editierbares Detailprogramm mit einer Auswahl an Aktivitäten und den Hotelinformationen inklusive Bildergallerie. Hier lässt sich auch ein anderes Hotel auswählen und speichern. Bejing-Detailplanung mit Kalender, Ausflügen und Hotel Am Ende des Planungskalenders steht die gewünschte Reise und man kann sie direkt online buchen. Hier werden die Nezasa-Macher allerdings noch etwas nachlegen müssen, um nicht “nur” als benutzerfreundliches Planungstool wahrgenommen zu werden sondern auch als Reiseplattform, welche nur qualitativ hochwertige und vertrauenswürdige Veranstalter auswählt und vermittelt. Beispielhafte Infoseite über Shanghai In Asien hat Nezasa schon mal ihr erstes Netz von anspruchsvollen Leistungsträgern geknüpft. Sie kennen nicht nur den asiatischen Markt wie ihren Handrücken sondern auch die hohen Ansprüche von Schweizer Kunden. Ihnen bringt Nezasa nicht nur Kunden, sondern auch Knowhow über die Bedürfnisse aus den Quellmärkten Europas. Die Reisevorschläge werden allesamt von Experten aus den jeweiligen Destinationen erstellt. Auf der Nezasa-Website kommt dieses Hintergrundwissen allerdings noch nicht so gut zur Geltung. Es wäre also schade, wenn Reisefreudige das touristische Knowhow hinter der gut gemachten Planungsseite nicht erkennen würden! Nächste Ausbauschritte und Herausforderungen Die jungen Firmengründer stehen jetzt vor der Herausforderung, die Idee nicht nur in die Tat umzusetzen – das scheint ja schon mal recht gut zu klappen – sondern auch weltweit bekanntzumachen. Dafür wird eine Finanzierungsrunde unumgänglich sein. Per Crowd-Sourcing und weiteren Investoren will sich die Crew um CEO Manuel Hilty das nötige Kapital beschaffen. ## Reisedestination Argentinien gemäss der Lateinamerika Arbeitsgemeinschaft Quelle: https://reisememo.ch/bericht/argentinien-andreas-gross-lateinamerika-arbeitsgemeinschaft Im Restaurant Juan Costa auf dem Zürcher Hürlimann Areal fand eine beeindruckende Präsentation über Argentinien als Reisedestination statt. Andreas Gross, Präsident der Arbeitsgemeinschaft Lateinamerika führte gekonnt durch den Abend, assistiert von Technik und Tänzern… Für geschätzte 30 Reiseinteressierte präsentierte die Arbeitsgemeinschaft Lateinamerika, vertreten durch ihren Präsidenten Andreas M. Gross, im Auftrag von Argentinien ebendiese Reisedestination. Andreas M. Gross bei seiner leidenschaftlichen und gekonnten Präsentation Auch anwesend waren Marà­a José Garcà­a, Verantwortliche für Kommunikation und Presse von www.argentina.travel und Luis E. Susmann, Diplomat an der argentinischen Botschaft Argentiniens in Bern. Argentinien Präsentation von v.l. Andreas M. Gross, Marà­a José Garcà­a, Luis E. Susmann Obwohl wir vor kurzem während 5 Wochen selber in Chile und Argentinien waren, kam sofort Lust auf mehr auf: Argentinien ist so gross, dass man auch in mehreren Wochen erst einen Bruchteil gesehen hat. Unser eigenes Highlight war neben den zahlreichen spektakulären Hotels der Perito Moreno Gletscher in Patagonien. Luis, Walter und Charly auf dem Perito Moreno Gletscher Ein Highlight des Abends war neben der Gross-artigen Präsentation von Andreas Gross – und den ausgezeichneten Tapas des Juan Costa Restaurants – die Tanzeinlage von Daniel y Lorena Ferro von der Tango Tanzschule Zürich. Wenn ich richtig zusammenzähle, dann waren das praktisch nur Highlights, etwas anderes gab es nämlich nicht… Wie dem auch sei, hier der Tango Argentino wie er sein müsste. Aerolineas Argentinas war vertreten durch Armando Esposito. Er erläuterte die Verbindungen, z.B. mit SWISS Airlines nach Madrid oder Rom von dort mit Aerolineas Argentinas nach Buenos Aires. Streckennetz von Aerolineas Argentinas Der Abend war gepackt mit Informationen und lecker Tapas und Rot- und Weisswein, so dass Mann getrost an die nächste Reiseplanung denken kann ;-) Auch noch auf dem Hürlimann Areal… ## 25hours Hafencity – Hamburger Designhotel auf hoher See Quelle: https://reisememo.ch/deutschland/25hours-hafencity-hotel-hamburg-ueberseequartier Das «Seemannsheim» von 25hours im neuen Hamburger Stadtviertel Hafencity ist ein hippes Designhotel mit zahllosen Anspielungen auf Seefahrerromantik und einem – wie immer bei 25hours – gigantischen Frühstücksbuffet! Um die Ecke der U-Bahn Haltestelle «Überseequartier» gelegen, ebensogut aber auch zu Fuss aus Hamburgs Stadtzentrum «Neustadt» erreichbar, liegt das neuste Kleinod der 25hours Hotelkette. Das «25hours Hafencity» besticht durch das ständig präsente Augenzwinkern, mit dem der Seefahrerromantik gehuldigt wird. Hotellobby: Sitzungszimmer in einem Hapag-Lloyd Container Schon in der Hotellobby geht es los: Das angrenzende Sitzungszimmer ist in einem Hapag-Lloyd Container untergebracht… Ist klar, ein Stadtteil mit dem grossen Namen «Überseequartier» verpflichtet und lädt zum träumen ein. Entsprechend findet man im 25hours Designhotel bei Schritt und Tritt Anspielungen an die weite See und schiffsartige Architektur. Matrosen bei der Teewerbung Sales & Marketing Manager Moritz Böhlke in der Koje mit schiffsartigem Kleiderschrank Hotelzimmer mit Seefahrer-Flair Hotelbett mit Aussicht auf Hafencity und Marco Polo Tower Auch in den Hotelzimmern wird mit Seefahrer-Klischees nicht gespart: Dass «Durst schlimmer ist als Heimweh» wussten wir bereits. Dass aber grad ein eigens erstelltes Büchlein weitere Matrosen-Einblicke erlaubt, ist neu. Die dazu passende Tapete gibt’s natürlich auch… Nochmals Moritz Böhlke mit den Seefahrer-Geschichten … und so wie die Lotsenleiter an Schiffe gemahnt, so kommt das Menu der Minibar als Flaschenpost daher. Logisch. Und dass Mann es im Bad mit einer üppigen Nackedei zu tun bekommt, überrascht dann nicht mehr ;-) Nackedei-Bemalung im Bad Restaurant und Bar «Heimat» Restaurant «Heimat» im 25hours Hafencity Im Restaurant geht es sinngemäss im gleichen Stil weiter: Wer aufmerksam i(s)st, entdeckt in der Dekoration Taue, Anker oder Schiffsruder. Wie in einer Lagerhalle sind Teppiche zu Sitzbänken für die Tische aufgetürmt. Teppiche als Sitzbänke Zum stilechten Astra Rotlicht Bier (auch die machen es mit dem Augenzwinkern, denn «Astra Arschkalt» ist ja auch kein Allerweltsname…) versuchte ich mich auf Empfehlung an einem der sagenumwobenen «Hamburger». Sie sollen zu den Top-10 Hamburgs gehören. Und ja, das Ding ist die Empfehlung absolut wert. Schmeckt hervorragend! Einer von Hamburgs Top-Hamburgern Auch das Frühstück wird hier serviert. Auf der seitlichen Bar als Buffet. Wie üblich für 25hours, ist es eines der längsten und schmackhaftesten Frühstücksbuffets der Branche! Auch im 25hours Zürich konnte ich nur staunen, es ist wie bei einem Sonntags-Brunch, nur eben täglich… Alle 25hours Hotels sind Mitglieder von designhotels.com, einer handverlesenen Kollektion von nur 200 Hotels weltweit. Nein, hier legen keine Schiffe an… Danke Sales & Marketing Manager Moritz Böhlke für die unterhaltsame Hotelführung! Er hatte das Augenzwinkern des Hotels stets als Schalk im Augenwinkel ;-) Und vielen Dank an Stefan Pallasch von Fortune Hotels für die grosszügige Einladung! ## Reykjavik und seine neue «Harpa»- Eine Harfe aus Glas… Quelle: https://reisememo.ch/island/reykjavik-harfe-restaurant-laekjarbrekka Islands Hauptstadt Reykjavik verfügt seit der Finanzkrise (…) über eine gläserne «Harfe», das im Hafengebiet gelegene Konferenz- und Konzerthaus «Harpa». Wir haben Augenschein und Ohrenschmaus genommen. Bei etwas über 300’000 Inselbewohnern ist keine grosse Hauptstadt zu erwarten. Dennoch verfügt Reykjavik mit der Harpa über ein stattliches Konferenz- und Konzerthaus. Reykjavik’s «Harpa» Konzertsaal am Hafen Farbeffektglas der Harpa Während des Banken-Hypes wurde es mit Investorengeldern geplant als grossartiges Symbol für isländische Kunst und Wirtschaftskraft. Die Finanzkrise von 2008 liess die Investoren bankrott gehen, die Banken wurden verstaatlicht. So kam die öffentliche Hand zu einem halbfertigen Rohbau. Konzerthaus Harpa am Hafen Mittels «jetzt-erst-recht» Mentalität wurde der Glasbau doch noch fertiggestellt und bewährt sich heute als sehr beliebtes neues Wahrzeichen von Reykjavik. Die mehrschichtige Glasfassade aus Farbeffektglas spiegelt und glitzert je nach Wetter in verschiedenen Farben in der Sonne. Weisswein zur Konzertpause Die grosszügigen Innenräume vor den 4 Konferenz- und Konzerträumen sind sehr transparent und geniessen entsprechend viel Licht. Treppe in der lichtdurchfluteten Vorhalle Der 1’800 Besucher fassende Konzertsaal verfügt über eine unterschiedlich einstellbare Akustik und ist mit allen modernen Schikanen ausgerüstet, u.a. Dolmetscherkabinen für bis zu 9 Sprachen. An meinen Video-Skills arbeite ich offensichtlich noch, den Ton habe ich aber schon nicht schlecht im Griff! Manchmal jedenfalls, wenn ich nicht gerade vergesse, das Mikrofon einzuschalten… Von der isländischen Ansprache des Moderators habe genau 1 Wort verstanden. Und zwar «Luxushotel», das da wohl irgendwie im Hafengebiet auch noch entstehen soll. Wie später unser ortskundige Guide Arthúr Bollason ausführte, nachdem wir uns über unsere Isländisch-Kenntnisse mokiert hatten… Altstadt von Reykjavik Wer einen Stadtbummel durch Reykjaviks Altstadt macht, wird sich über die tief anfliegenden Propellerflugzeuge wundern: Gleich in der Nähe von Reykjavik befindet sich der Binnenflughafen. Er ist besonders im Winter wichtig, wenn viele Strassen unpassierbar werden. Die längste Verbindung auf der Insel dauert immerhin etwas über 1 Stunde. Wahnsinnig gross ist der Stadtbummel natürlich nicht. In etwa einer Stunde hat man alle Sehenswürdigkeiten und die Shopping- und Bar-Strasse Laugavegur gesehen. Hier ist die Sà³lon Bar einer der beliebten Schmelztiegel der trinkfreudigen Jugend und Junggebliebenen. Sagenumwobene Sà³lon Bar Restaurants und Essen wie die Locals Schön essen wie die Locals kann man im Là¦kjarbrekka ganz in der Nähe. Bei gemütlicher Enge isst man hier u.a. herzige Puffins… Obergeschoss im Laekjarbrekka-Restaurant Das Essen hat sehr gut geschmeckt, besonders das Lamm und die Meeresfrüchte sind zu empfehlen! Leicht ausserhalb liegt die auffällige Perle: Auf den Warmwassertanks der Stadt beherbert die gläserne Kuppel ein Drehrestaurant, das sich einmal in zwei Stunden dreht. Es liegt zwar preislich im oberen Segment, bietet angeblich aber ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Wir haben es diesmal nicht selber probiert. Unterkünfte in Reykjavik In Island sind elegante Designhotels rar gesät. Wir übernachteten diesmal im praktischen Hilton Reykjavik Nordica. Andere Alternativen sind wohl das 101 Hotel, das CenterHotel Thingholt oder das Centerhotel Arnarhvoll. Die haben wir aber nicht selber besucht. Herzlichen Dank an Icelandair für die Einladung nach Island! Wie man am besten von Zürich nach Reykjavik kommt, steht in unserem Erfahrungsbericht vom Erstflug. ## Süd-Island – Impressionen vom Land der Elfen und Vulkane Quelle: https://reisememo.ch/island/impressionen-sued-island-icelandair Ich kannte «Island» bisher nur vom hörensagen und subsummierte darunter Schafe, viel Wind und Wetter und ab und an einen Vulkanausbruch mit halsbrecherischem Namen. Ich habe mich belehren lassen… Auf Einladung von Hansdampf in allen Gassen Arthúr Bollason machte ich mich mit dem Icelandair Direktflug Zürich-Reykjavik auf, mehr über die Eisinsel zu erfahren. Reiseleiter Arthúr hat es in sich – sprichwörtlich – er ist ein wandelndes Geschichtsbuch und weiss neben zahllosen Fakten auch Sagen zu erzählen, dass einem der Schreck von klirrenden Schwertern und Hellebarden nur so in die Knochen fährt. Wenn das nicht Wind und Wetter für ihn erledigen. Aber immer schön der Reihe nach… Anreise und Reise in Island Am bequemsten ist die Anreise von Zürich nach Reykjavik natürlich mit dem Direktflug von Icelandair. In der Saga-Businessklasse fliegt man sagenhaft bequem mit Interkontinentalstandard, siehe meinen entsprechenden Erfahrungsbericht vom Erstflug. Erstflug Captain Orri Eiriksson und Co-Pilot Landen tut man in der Flughafenstadt Keflavik, einer der unwirtlichsten Lava-Gegenden der Insel. Dies weil man den Amerikanern nach dem zweiten Weltkrieg einen Militärflugplatz einräumte und dafür natürlich nicht gerade das beste Land abtrat… Heute wird der Flughafen nur noch zivil genutzt. Der Transfer in die Stadt ist relativ teuer. Es wird empfohlen, den Mietwagen bereits ab Flughafen zu buchen. Wir waren mit den sagenhaften Bussen von Reykjavik Excursions unterwegs. Inklusive WiFi! Ein Blogger-Paradies… Bus von Reykjavik Excursions mit Marie-Astrid von der NZZ und wilden Island Pferden Den Reisebericht von Marie-Astrid über Islands Südwesten liest man übrigens in der NZZ unter «Naturspektakel in der Welt der Sagas«. Und wer unterwegs Glück hat, dem singt Busfahrer Sturla ein Ständchen ;-) Auf dem Weg nach Reykjavik wird man entlang der Strasse von Steinskulpturen eines vormaligen Ministers, dann Knastbruders – dort hatte er ja Zeit – und jetzt wieder Ministers begrüsst. Andere Länder, andere Sitten… Für Island bieten zahlreiche Veranstalter geführte Rundreisen an, Individualtouristen haben aber in den letzten Jahren sehr stark zugenommen: 20212 hat der Tourismus erstmals die wirtschaftliche Bedeutung der omnipräsenten Fischerei überflügelt. Die Insel lässt sich per Mietwagen, Camper oder, wenn man abgelegene Gebiete besuchen will, mit Superjeeps bereisen. Siehe SuperJeep.is. Nur wenn man sie schon sieht, kann man etwa erahnen, wie die Strassenverhältnisse auf abgelegenen Routen wohl sind… Allerdings sollte man sich bei schlechten Wetterbedingungen erkundigen, ob die gewählte Route überhaupt offen ist, denn Schnee und Regen können erstaunliche Kräfte entwickeln! Wegen starken Regenfällen mussten auch wir unsere Route teilweise ändern… Vulkane und Geysire Ganz zu schweigen von Vulkanen… Der Ausbruch des Eyjafjallajökull oder kurz E15 (für die 15 Buchstaben ;-) von 2010 ist wahrscheinlich noch manchem damaligen Fluggast ein Begriff… Ausbruch des Eyjafjallajökull oder kurz E15 Interessanterweise kann ich zählen wie ich will, ich komme auf 16 Buchstaben. Vermutlich hat sich der Fernsehmoderator, der das E15 Numeronym erfand, weil der Name des Vulkans weder zu merken noch auszusprechen ist, schlicht verzählt? Und bisher hat niemand nachgezählt? Aussprache des Vulkans Eyjafjallajökull Island ist geologisch ein sehr junges Land. Es besteht zwar seit 16 Millionen Jahren, betrachtet man aber die Geschichte der Erde als Zeitraum von 24 Stunden, dann ist Island erst 5 Minuten alt… Welcome to the Planet! Und da die Erdkruste hier wohl noch dünner ist als andernorten und die Kontinentalplatten erst noch genau hier auseinanderdriften, blubbert und zischt es zwischendurch gewaltig. Der Geysir Strokkur und seine Kollegen bieten einerseits Touristenattraktionen, andererseits auch kostengünstiges Warmwasser für allerlei Zwecke (wegen des hier günstig herstellbaren Stroms ist Island ein wichtiger Aluminiumproduzent). Arthúr möchte mit dem günstigen Strom allerdings lieber Rechenzentren betreiben. Ist ökologischer und Daten lassen sich leichter transportieren als der Alluminium-Rohstoff Bauxit aus Australien… Gibt es irgendein Thema, wo der Mann seine Finger nicht im Spiel hat? Immerhin weiss seine Wikipedia-Seite noch nichts von dieser neusten Tätigkeit… Mein erster Tour Guide mit eigener Wikipedia-Seite…Man beachte die solide Winterausrüstung Dass die Geysire auch mal ausser Rand und Band geraten, sprich auch über die Absicherungen hinaus spritzig sind, musste dieser junge Abenteurer erfahren… dass er sich dabei nicht verbrannt hat? Unterkünfte – Hotels von Icelandair In Island sind elegante Designhotels rar gesät. Wir übernachteten im Hilton Reykjavik Nordica und in den Icelandair Hotels in Fludir und Keflavik. Diese 4-Stern Hotels genügen hohen Ansprüchen, auch das Essen ist sehr gut! Sonnenuntergang beim Icelandair Hotel in Fludir Wer zum übernachten noch schlankeres Design braucht, sollte sich auch ansehen das 101 Hotel, CenterHotel Thingholt oder das Centerhotel Arnarhvoll in Reykjavik und das Hotel Rangá in Hvolsvollur in Südisland. Im ION Luxury Adventure Hotel im Südwesten der Insel, eine Stunde östlich von Reykjavik, gibt es auch noch elegantes Designhotel zu bewundern. Aussenansicht und Lava-Landschaft; Foto © ION Hotel Pool des ION Luxury Adventure Hotels; Foto © ION Hotel Ein kurzes Promo-Video über Südisland geht so: Wegen der Würze und der Kürze folgen die Impressionen aus Reykjavik auf diesem andern Artikel aus Island. ## Icelandair Erstflug Zürich – Reykjavik Quelle: https://reisememo.ch/island/icelandair-erstflug-zurich-reykjavik Am Samstag startete die neue Icelandair Direktverbindung von Zürich nach Reykjavik. Mit einer modernen Boeing 757 fliegt man bis Ende September jeweils Dienstags und Samstags direkt ins Land der Elfen und Vulkane mit langen Namen. Nachdem ich schon für SWISS über deren Erstflug nach Singapur bloggen durfte, ging es diesmal mit Icelandair von Zürich nach Reykjaviks Flughafen Keflavik in Island (ausgesprochen «Keplavik»). Erstflug-Crew der Icelandair Wie übliche gab es für die Fluggäste am Gate eine kleine Zeremonie und ein Buffet. Der «Erstflug-Kuchen» war bezeichnenderweise ein kleiner Vulkan :-) Crew mit Claire Schubert (links, Marketing/PR Kontinentaleuropa) und Rolf J. Hancock (rechts, Manager Airlines Affairs, Zürich Airport) Captain Orri Eiriksson verantwortete am 1.6.2013 mit seinem Co-Piloten und der Kabinen-Crew den Icelandair-Erstflug FI569 von Zürich nach Reykjavik. Die Stimmung war festlich und locker ;-) Captain Orri Eiriksson und Co-Pilot im Cockpit der Boeing 757 Gemäss Claire Schubert, Marketing- und PR-Verantwortliche von Icelandair für Kontinentaleuropa, liefen die Buchungen für die neue Verbindung so gut an, dass nächstes Jahr die Direktflüge nach Reykjavik schon im April aufgenommen werden. Komfort an Bord der Boeing 757 Im Rahmen einer von Icelandair organisierten Pressereise durften wir sechs Schreiberlinge in der bequemen Saga Business-Class Platz nehmen. Neben frischem «Gletscherwasser», hochwertigen Kopfhörern und flotten Sprüchen auf Servietten oder Kopfstützen fiel mir besonders das Unterhaltungssystem auf. Per Touch-Screen bedient man ein intuitives Menu und kann sich bereits beim Start in Filme vertiefen. Habe ich in dieser Servicequalität noch nie erlebt. Einzig eine Webcam des Fliegers habe ich vermisst, die ist jeweils bei Start- und Landemanövern schon noch spektakulär… Nur beim Essen kann Icelandair noch besser werden. Da haben andere Airlines noch die Nase vorn. Aber für einen knapp vierstündigen Flug fliegt man praktisch mit Interkontinentalkomfort. Nicht schlecht! Wer sich das nötige Kleingeld doch lieber für die Ausflüge auf Island selber aufsparen will, der kann entweder in der Economy oder der Economy Comfort Class Platz nehmen. Sah auch recht komfortabel aus! Weil die Rückflüge in Reykjavik bereits um 7:20 starten, empfiehlt sich die letzte Übernachtung in der Flughafenstadt Keflavik in der Nähe von Reykjavik. Von hier sind es nur noch 10 Minuten bis zum Flughafenterminal. Die Stadt kann man getrost links liegen lassen, entstand sie doch als Basis für den vormaligen amerikanischen Militärflughafen in einer unwirtlichen Lavalandschaft. Icelandair Hotelzimmer in Keflavik Aber das Hotel der Icelandair-Gruppe ist recht attraktiv eingerichtet. Die Zimmer sind modern und das Frühstücksbuffet umfangreich. Es wird ab 5 Uhr morgens angeboten. Teil des Frühstücksbuffets Sicherheit an Bord von Icelandair Das Video über Sicherheit an Bord ignorieren wir Vielflieger üblicherweise ja vertieft in die Bordmagazine oder das emsige Treiben auf dem Rollfeld. Bei Icelandair hingegen lohnt sich der aufmerksame Blick auf den Monitor: Die eher trockene Materie wurde sehr ansprechend in Bilder der beeindruckenden Naturschönheiten integriert. Auch der isländische Akzent auf der Tonspur ist noch charmant ;-) Das Drehbuch und die Produktion verantwortete die isländische àslenska Advertising Agency. Regie führte Pegasus. Die Landschaftsaufnahmen stammen von verschiedenen Orten Islands, etwa vom Gletschersee Jökulsárlà³n, vom beeindruckenden Canyon Fjaà°rárgljúfur oder vom berühmten Nationalpark àžà³rsmörk. Aber warum überhaupt Icelandair? Logo, alle Schweizer, die nach Island wollen, werden sich das Angebot von Icelandair ansehen wollen. Klarer Fall. Aber das macht Icelandair ja wohl noch nicht zu einer der erfolgreichsten und profitabelsten Airlines. Was dann? Wer über den Atlantik fliegt, weiss, dass die Flugrouten nördlich des Atlantiks vorbeiführen am kanadischen Neufundland, dann Grönland und eben auch Island nach Europa. Als die Routen noch von Propellermaschinen bedient wurden, war ein Zwischenhalt in Island unerlässlich, um Sprit nachzutanken. Seit damals bietet Icelandair einen sehr beliebten Transferhub für Transatlantikflüge. Gleichzeitig macht das die Eisinsel sehr attraktiv für kleine Zwischenstopps, während denen man die Insel erkundigt. Neuster Island-Superdeal dieser Art ist ein Hin- & Rückflug in der Economy Class inklusive aller Gebühren und 3 Hotelübernachtungen mit Frühstück für nur € 349. Gullfoss Wasserfall vor verschneiten Vulkanen Zu erleben gibt es dabei tosende Wasserfälle, brodelnde Geysire, blaue-weisse Gletscherlandschaften und die Blaue Lagune. Und im Winter noch Nordlichter dazu. Pingvellir National Park mit Sommerresidenz eines Ministers Schon noch beachtlich… Herzlichen Dank an Icelandair’s Presseverantwortlichen Arthúr Bollason für die Einladung, ich habe einiges dazugelernt über Elfen und Vulkane mit halsbrecherischen Namen! Mehr darüber publiziere ich in diesen Impressionen aus dem Süden Islands. ## Frauenabend im Champagner-Whirlpool – Spa and the City in Luzern Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/frauenabend-spa-suite-art-deco-hotel-montana-luzern Verrückt, was sie sich im Art Deco Hotel Montana in Luzern immer wieder einfallen lassen, um die Gästeschar bei Laune zu halten! Aktuellstes Beispiel: In der Penthouse Spa Suite wird eine Plattform für Frauenabende der besonderen Art geboten. Das Angebot findet reissenden Absatz… Ideen muss Mann haben! Was der umtriebige Hoteldirektor Fritz Erni und sein Team vom Art Deco Hotel Montana seit Jahren immer wieder an Innovationen aus dem Hut zaubern, ist schon noch beachtlich. Wenn ihn eine Idee überzeugt, dann wird nicht lange hin und her gerechnet. Wer ihn kennt, weiss, der Mann marschiert! Mehr oder weniger wird jeder verdiente Franken wieder ins Hotel investiert. «Aufwärtsspirale» nennt das der dynamische Taktgeber. Immer nahe am Gast, versucht er die Bedürfnisse früh zu spüren und dann – zack! – visionär umzusetzen. Die neusten «Errungenschaften» wie der gläserne Wintergarten scheinen auf jeden Fall ins Schwarze zu treffen. Verglaste Restaurantterrasse mit Aussicht auf die Altstadt von Luzern Penthouse Spa Suiten – buchbar auch für Frauenabende Im Dachgeschoss hoch über dem Vierwaldstättersee findet man sechs luxuriös und grosszügig ausgebaute Penthouse Spa Suiten. Mit Dampf- und Erlebnisdusche, Whirlpool in Zimmer und Dachterrasse, grossem B&O Sound-Fernseher und eigenem Fitnessvelo ist die einzigartige Penthouse Spa Superior Suite mit allen erdenklichen Schikanen ausgestattet. Luxuriöse Penthouse Spa Superior Suite Foto © Hotel Montana Nicht zu vergessen ein eigens entwickeltes Duftsystem, das die Suiten je nach Vorliebe in vier verschiedene Düfte tauchen kann… Soweit die Technik. Was man mit der Penthouse Superior Suite aber auch sonst noch anstellen kann, wird neuerdings über den Flyer «Spa in the City» beworben: Bis zu acht Frauen finden in der Eck-Suite locker Platz, um einen Polterabend oder sonstigen Frauenabend einzustimmen. Dabei unterstützt werden sie von einem sexy Privat-Butler und seinem Flying-Dinner. Gemäss Werbe-Flyer kann Frau so in aller Ruhe Frauen-Filme geniessen. Pfff! Ja genau… Jetzt muss Mann kein grosser Frauenversteher sein, um auf den Verdacht zu kommen, dass das wohl nur schöne Theorie ist! Flyer zu «Spa and the City» Polterabend Viel plausibler scheint mir, was hinter vorgehaltener Hand verstohlen aus dem Augenwinkel herumgeboten wird, dass es in den Suiten nämlich hoch zu und her geht und die holde Damenwelt im Wissen um die intime Oase den Butler tendenziell oben-ohne bestellt, den Champagner im Free-Flow servieren lässt und die neusten Erotik-Toys und Perosa Dessous präsentiert kriegt! Voilà , eben doch Sex in the City! Und das in der konservativen Schweiz, zumal im katholischen Luzern! Dass da die Denkmalpflege oder Schweiz Tourismus nicht einschreiten?! Mir wackelten die Ohren… Wie dem auch sei, wegen des Ansturms musste eigens eine Reservationsmitarbeiterin abgestellt werden, um die Termine zu koordinieren. An Wochenenden sind die Suiten praktisch ausgebucht! Für ein Stadthotel ein einzigartiges Phänomen… Day-Spa: Kosmetik- und Beauty-Oase Weil die Gäste von einem Stadthotel dieser Klasse ein Spa erwarteten, baute man kurzerhand das kleinste Zimmer in ein Day-Spa um: Hier entspannen Hotelgäste und auch externe Besucher bei einer revitalisierenden und harmonisierenden Spa-Behandlung. Direktorentochter Stephanie Erni führt das Spa mit demselben Elan wie ihr Vater, entsprechend war auch dieses Angebot trotz der engen Platzverhältnisse ein Volltreffer. Im April 2013 musste man das Nebenzimmer auch noch dazunehmen, um genügend Behandlungen anbieten zu können. An Produkten wird die exklusive und beliebte Linie von ST BARTH eingesetzt. Restaurant Scala von Küchenchef Johan Breedijk «Der kochende Holländer» Johan Breedijk Der in Top-Restaurants in Ascona «gross gewordene» Küchenchef Johan Breedijk führt das Scala-Restaurant jetzt schon seit 7 Jahren. Und was der Holländer mit 15 Gault Millau Punkten für bis zu 120 Restaurantgäste auf die Teller komponiert, ist in der Tat zauberhaft! Der Meister des Olivenöls… Der Olivenöl-Liebhaber inspiriert sich an der mediterranen Küche und passt diese leicht für die Geschmäcker nördlich des Gotthards an. Da kann auch mal ein Schuss Süssholz helfen… Tom Buholzer, Direktor Fritz Erni, Johan Breedijk, Sarah Stirnimann Am liebsten steht Johan Breedijk selber mit am Herd und sorgt so dafür, dass allen in der Küche der Tarif bekannt ist: Entspricht ein Teller nicht seinen Vorstellungen, so gehen alle Teller desselben Tisches nochmal zurück und es wird alles neu gekocht. Konsequent bis in die Haarspitzen! Nach einem Erdbeer-Apéro liessen wir uns zur Vorspeise eine Petersilienessenz mit Jakobsmuschel und einem Eierschwämmchen-Praliné schmecken. Zur Hauptspeise gab es diesmal ein «Sandwich» von Elsässer Pouletsupràªme und Shiitake mit total raffinierten süss-sauren Wassermelonen (!), Zucchini, grünen Spargeln und Kräuterkartoffeln. Und zum Dessert mundete eine Kirschenkaltschale mit pochiertem Pfirsich und Mohnglacé. Der ungewohnte Kirschensaft liess das Dessert so geschmeidig runterkullern, dass ein Gejammer losging, als es verspiesen war und Mann noch einen Schluck gekonnt hätte. Kirschenkaltschale mit pochiertem Pfirsich und Mohnglacé Spätestens hier wird klar, dass der Küchenchef seinen Gästen eine wohltuend leichte Küche angedeihen lässt, die sich mit dem Well-Being Konzept des Hotels bestens verträgt. Art Deco Hotelzimmer Ach so, ja, Hotelzimmer gibt es hier ja auch noch… Von der Aussicht hatte ich es ja schon. Der Vierwaldstättersee, das KKL, die Luzerner Altstadt, und so. Spektakulär, wissen wir. Die Zimmer sind modern im Art Deco Stil eingerichtet. Farblich sind sie recht unterschiedlich ausgeprägt aber immer mit einem prägnanten Punkt- oder Streifenmuster. Junior-Suite im verhältnismässig ruhigen Design Foto © Montana Hotel Bei den Badezimmern wird offensichtlich ein starker Akzent gesetzt. Hier startet man schliesslich in den Tag, da darf es ruhig hell und mit Aussicht sein… Badezimmer mit der legendären Badeente Foto © Montana Hotel Die Penthouse Spa Suiten wurden in die ehemaligen Mansarden-Zimmer der Hotelmitarbeiter eingebaut. Heute wird der Raum optimal genutzt, wenn es sein muss mit einer Erlebnisdusche im Obergeschoss… Zweigeschossige Penthouse Spa Suite Und eine Whisky-Bar, einen original deutschen Wurlitzer und einen in Europa führenden Jazz-Club gäbe es alles auch noch. Aber die belasse ich diesmal für einen andern Erfahrungsbericht… Kein Wunder wurde das Art Deco Hotel Montana auch dieses Jahr im Hotelrating der SonntagsZeitung zum besten Viersterne-Stadthotel der Schweiz erkoren. Und im Gesamt-Rating ist es das beste Vierstern-Hotel und das erste, das sich selbständig finanziert und nicht von einem Mäzen als «teures Hobby» alimentiert wird. Gratuliere! Besten Dank an Suzanne Nievergelt und Julie Freudiger von der PR- und Event-Agentur Compresso für die Einladung an diese Informationsveranstaltung! ## Philippinen-Rundreise Teil 5: Inseln Cebu und Mactan Island Quelle: https://reisememo.ch/philippinen/philippinen-rundreise-insel-cebu-mactan Cebu hat sich bei Touristen etabliert, weil es neben mildem Wetter auch eine rechte Stadt bietet und weisse Sandstrände mit Luxusresorts, Tauch-, Schnorchel- und Golfplätzen. Nach der abwechslungsreichen Insel Bohol und der Badedestination Panglao (Teil 4) ging es zur letzten Etappe dieser Philippinen-Rundreise per Oceanjet Fähre auf die Insel Cebu. Aussicht auf Cebu vom Marco Polo Hotel Cebu ist die neuntgrösste von 7107 Inseln des philippinischen Archipels und gehört zur mittleren Inselgruppe der Visayas. Die Inselhauptstadt Cebu ist eine entsprechend grosse Agglomeration mit viel Industrie, u.a. die weltweit bekannte Profood und ihre Produktion von getrockneten Mangos. Getrocknete Mangos von Profood Wir nahmen an einer Betriebsführung teil. Wegen des weitläufigen Geländes wird man per Golfcart (in einer Stretch-Variante) zwischen den meterhohen Stapeln an Mango-Harassen herumgekarrt. Die reifen hier nämlich während drei Tagen vor sich her, bevor sie tonnenweise (!) von Hand geschält werden. Offenbar konnten sie noch keine Maschine entwickeln, die diesen heiklen Vorgang automatisiert. Der Rest der Produktion läuft nämlich recht industriell in vier weiteren Tagen ab. In der Schälabteilung sind aber hunderte von Mitarbeitern beschäftigt… Zum Schluss der beeindruckenden Produktion landet man im hauseigenen Kino wo die Ernte und Produktion noch einmal veranschaulicht wird. Noch danach hat man im obligaten Shop die Gelegenheit, getrocknete Mangos oder auch andere Früchte in allerlei Konsistenzen zu kaufen. Täschchenweise oder en gros, weil die Preise sind für unsere Verhältnisse doch recht angenehm tief und die Mangos sehr schmackhaft! Aussicht vom Marco Polo Hotel auf Cebu und Marcelo Fernan Hängebrücke Neben Cebu liegt die per Hängebrücke verbundene, kleinere Insel Mactan. Hier finden sich neben der weltberühmten Gitarrenfabrik Alegre auch der Flugplatz und die Luxusresorts Shangri-La und Mövenpick. Strand und Ibiza Beach Club des Mövenpicks Und geschichtsträchtig ist die kleine Insel auch noch, denn hier kam 1521 der portugiesische Seefahrer Magellan bei einem Scharmützel mit Einheimischen ums Leben. Der arme Kerl! Mövenpick Cebu Mactan Island Das Mövenpick ist ein hippes Designhotel mit Ibiza Beach Club und Top DJ mit lässiger Life-Band. Der Service ist top, im ganzen Hotel. Das Personal ist wie eigentlich überall auf den Philippinen aufgestellt und überaus authentisch freundlich. Mövenpick Managers Valentina und Charo Das Essen ist Spitzenklasse, sowohl das aus vier verschiedenen Stationen bestehende Frühstück als auch die Churrasceria. Hier lassen die «Schweizer» gar nichts anbrennen… Truly dedicated – passionately Swiss Die Zimmer entsprechen einem guten Viersterne-Standard. Sie sind hell und sauber. Aber Achtung: Man sollte unbedingt ein Zimmer mit direkter Meersicht (Richtung Beachclub) buchen! Standard-Zimmer Die tiefste Kategorie hat Schattensicht auf den Nachbarblock und die seitliche Meersicht sieht auf die lokalen Behausungen. Hier wird Abfall verbrannt, was man bis in den 15. Stock riecht. Hier sollte man also nicht am Upgrade sparen… Shangri-La Mactan Resort & Spa Ein paar hundert Meter weiter befindet sich das riesige Resort von Shangri-La. Hier wird sich wohlfühlen, wer auf klassische Eleganz und eine umfangreiche Hotelinfrastruktur setzt. Also nicht unbedingt unsere Wellenlänge ;-) In der Kokosnuss servierte Meeresfrüchtesuppe Das Cowrie Cove Restaurant unten am Strand ist aber sehenswert! Auf einer offenen Terrasse diniert man hier ausgezeichnet. Der weitgereiste Hamburger Chefkoch Patrick Buttgereit versteht sein Handwerk, keine Frage. Der in den Kartoffelstock beigegebene Wasabi machte den Unterschied! Gebratener Papageifisch mit Wasabi-Kartoffelstock Und auch im Paradies können Gewitter aufziehen. Dann kann es ganz schön dramatisch werden… Vollmond und beginnendes Gewitter mit Blitz und Donner Diese Reise wurde ermöglicht und zusammengestellt vom Asienspezialisten tourasia und Singapore Airlines. Dankeschön für die grosszügige Rundreise! ## Philippinen-Rundreise Teil 4: Bohol, die Chocolate Hills und Ananyana Boutique Hotel Quelle: https://reisememo.ch/philippinen/philippinen-rundreise-bohol-chocolate-hills-ananyara-boutique-hotel Bohol ist eine der touristisch wichtigeren Inseln der Philippinen. Die bekannteste Sehenswürdigkeit sind die «Chocolate Hills» im Inselinnern. Von dort ist es allerdings nicht weit an die schönsten Sandstrände… Wenn es auf dieser Rundreise (zu Teil 3) bereits zahlreiche Sandstrände zu bewundern gab, so geht es in Bohol nicht minder attraktiv weiter. Auf den Philippinen unterscheiden sie gleich 4 Arten von Sandstrand: Solche mit Korallensand (leicht rauh), Sugary (wie in ihrem lokalen braunen Muscovado-Zucker), Cream und schneeweissen Sand. Wobei «Schnee» natürlich meine Interpretation ist, für sie ist es einfach «weiss». Weil soo hoch sind die Chocolate Hills nun auch wieder nicht… Chocolate Hills – Bohols Touristenattraktion Nummer 1 Die Chocolate Hills sind eine Erhebung von zahlreichen kleinen Hügeln im Inselinnern. Sie gelten als eine der Hauptattraktionen von Bohol und sind mit dem Auto gut erreichbar. Zum Aussichtspunkt schleppt man sich allerdings tausend Treppenstufen hoch – ohne Zwischenpodest! Chocolate Hills von Bohol Okay, allenfalls kam es mir nur vor wie tausend Stufen und eine Rampe gäbe es auch noch. Ins schnaufen kommt man aber alleweil und schwitzen tut man ob der hohen Luftfeuchtigkeit eh die ganze Zeit. Den Namen «Chocolate Hills» tragen die Hügelchen übrigens, weil sie im Sommer bei Trockenperioden braun sind und aussehen wie aus Schokolade. Naja, wir Schweizer sind uns für beides, Schokolade und Hügel, etwas anderes gewohnt. In diesem Sinne hat mich diese «Attraktion» jetzt nicht aus den Socken gehauen. Und ja, in der Schweiz sind wir recht verwöhnt ;-) Wie die Hügel entstanden sind, ist übrigens nicht so ganz klar. Und wie immer, wenn es verschiedene Theorien gibt, sind schnell auch recht abenteuerliche Märchengeschichten von Riesen und so in Umlauf. Loboc Children’s Choir In Loboc hatten wir die Gelegenheit, dem Loboc Kinderchor zu lauschen. Es war schon noch beeindruckend, was die Mädels und der Bub aufführten. Aber sie üben schliesslich auch täglich… Reisejournalist Bernard Pichon fand das Ganze auch bezaubernd und spielte den jungen Damen dann Kraft seiner technologischen Spezialfähigkeiten seinerseits etwas vor ;-) Loboc Children’s Choir mit dem Reise-Journalisten Bernard Pichon Ananyana Boutique Hotel Hotel-Pool und Owner’s Suite im Hintergrund Südwestlich von Bohol hängt sich eine weitere kleine Insel an: Am äussersten westlichen Zipfel von Panglao Island haben sich zwei schöne Hotels angesiedelt. Das kleine Boutique Hotel Ananyana besticht durch eine lauschige, offene Lounge und attraktives Design. Offene Hotel-Lounge beim Strand Die Zimmer sind eher schlicht eingerichtet und geräumig. Einen Fernseher sucht man vergebens, Gäste sollen hier entspannen und nicht den letzten News hinterherhetzen. Auch WiFi ist entsprechend nur in der Lounge verfügbar. Ein bisschen weniger schlicht ist die Owner’s Suite eingerichtet: Ein Rattan-Himmelbett ist hier der Gravitationsmittelpunkt. Angeblich sollen Angelina Jolie und Brad Pitt in ebendiesem Modell eines Bettes nächtigen. «Himmelbett»: Schlafen wie Angelina Jolie und Brad Pitt. Kann das jemand bestätigen oder die beiden mal eben fragen? Oder wie wir Italiener sagen: Se non é vero, é ben trovato… Das zum Zimmer hin offene Bad hat es jedenfalls auch noch in sich! Badewanne der Owner’s Suite, im Hintergrund die Dusche Und was Küchenchef Richard draussen im offenen Restaurant auftischen lässt, hat es grad nochmal in sich… Die Gänge sind allesamt hervorragend, aber der Fischteller ist mal wieder Extraklasse. Sehr gelungenes Fischgericht Und beim Dessert wird nochmal ein «Schlussfeuerwerk» gezündet und alles aufgefahren, was heiss und gefährlich ist. Richards pyromanische Ader scheint jedenfalls recht ausgeprägt… Feuriges Dessert. Fürwahr flambé! Wohl bekomm’s! Bellevue Resort Bohol Lobby-Leuchten des Bellevue Resorts auf Panglao Einen Steinwurf vom Ananyara und gleich anschliessend befindet sich ein grösseres Hotel, das Bellevue Resort Bohol. Trotz seiner grossen Dimensionen schafft es das Hotel, recht elegant rüberzukommen. Die Zimmer sind farblich in attraktiven Warmtönen gehalten und bieten viel modernen Luxus. Stehleuchte und Sofa im Hotelzimmer Vor allem nachts finden sich ein paar attraktiv ausgeleuchtete Ecken wie die Bar oder der Hotel-Pool. Pool des Bellevue Resorts bei Nacht Der Strand dieser beiden Hotels ist sehr ruhig. Wem mehr nach Ramba-Zamba ist, sollte sich ein Hotel an der Südseite der Insel suchen an der Alona Beach: Dort reihen sich zahlreiche Restaurants, Bars und Musikclubs aneinander. Weitere Impressionen findest du in unserer Flickr-Fotogallerie. Oh! Und fast hätte ich es vergessen, Bohol ist ja natürlich auch die Heimat der weltweit kleinsten Primaten, der Tarsier oder Koboldmakis, wie die putzigen, etwa handgrossen Viecher auch noch heissen. Tarsier oder Koboldmaki Und so sehen meine Fotos in der Schweizer Illustrierten Nr. 38 vom 16. September 2013 aus: Schweizer Illustrierte über die Philippinen und Bohol Im fünften und letzten Teil dieser Artikelserie geht es nochmal via Fähre weiter auf die Insel Cebu. Danke für die Einladung! Diese Reise wurde ermöglicht und zusammengestellt von Asienspezialist tourasia und Singapore Airlines. Dankeschön für die grosszügige Rundreise! ## Philippinen-Rundreise Teil 3: Atmosphere Resort & Spa und ein Hahnenkampf Quelle: https://reisememo.ch/philippinen/atmosphere-resort-spa-hahnenkampf Vom beschaulichen Sipalay City auf den Philippinen ging es weiter in Richtung Dauin/Demaguete in das Luxushotel atmosphere Resort & Spa. Unterwegs gab es aber noch «Zoff» in der Hahnenkampfarena… Von Sipalay City (Teil 2 von 5) führte uns der Weg über abgeschiedene Strassen nach Dauin bei Demaguete ins atmosphere Resort & Spa. Bungalow des atmosphere Resorts Tauchen und Schnorcheln vor der Insel Apo, Philippinen Das Hotel verfügt u.a. auch über eine Tauchbasis mit Schweizer Mitarbeitern. Wie auf den Philippinen üblich geht es hier mit Auslegerbooten zu den Tauchplätzen. Auch für Schnorchler interessant ist ein Ausflug zur Insel Apo. Die Insel ist vom Hotel aus zu erspähen, die Überfahrt dauert ca. 30 Minuten. Hier können sehr nahe am Strand u.a. Riesenschildkröten beobachtet werden. Leiter des Tauchbootes Auch das Korallenriff ist recht abwechslungsreich und bietet Schnorchlern einiges. Schnorcheln am Korallenriff vor der Insel Apo Insel Apo in der Morgendämmerung atmosphere Garten, Golfrasen und Barbeque beim Pool Besonders aufgefallen ist mir bei der Ankunft der Fairway-artige Rasen, der die Bungalows mit dem Restaurant, dem Pool und dem Strand verbindet. Gehwege scheint es keine zu geben, man geht einfach auf dem watteweichen Rasen und wähnt sich auf einem besseren Golfplatz… Abends sind die Bäume stimmungsvoll beleuchtet und zeigen einem so den Weg. Nächtliche Beleuchtung des Gartens Der Pool und seine Pool-Bar befinden sich unten am Strand, wo auch das schmackhafte Barbeque serviert wird. Auf den Tisch kommt, was das Meer Stunden vorher hergegeben hat. Paradiesische Zustände für Liebhaber von Fisch und sonstig Meeresviechern. Pool abends Strandbarbeque Aber nicht nur abends macht der Pool Stimmung, auch morgens lohnt sich ein zeitiges aufstehen. Morgendämmerung am Pool und Strand atmosphere Resort Bungalows Die Bungalows sind «extrem» grosszügig bemessen. Neben einem geräumigen Wohn- und Schlafzimmer steht auch eine grosse, voll ausgerüstete Küche zur Verfügung. Und eine Terrasse nach aussen und eine nach innen, wo man auch mal freiluftduschen kann! Schlafzimmer mit Doppelbett und privatem Hof Alle Zimmer sind mit schnellem WiFi ausgerüstet. Hahnenkämpfe In der Nähe des Resorts befindet sich auf dem Weg nach Demaguete eine Hahnenkampfarena. Das mag zwar nicht jedermann’s Sache sein, da Hahnenkämpfe aber in Asien einzig auf den Philippinen legal sind und es gerade Sonntag war, warf ich trotzdem mal einen Blick hinein. Zucht von Kampfhähnen Nachdem die Hähne agressiv aneinander rumgezupft haben und so einen Vorgeschmack auf ihre Wettkampfstärke abgeben, werden die Wetteinsätze entgegengenommen. Lautstark und hektisch wird durcheinandergerufen was das Zeug und die Lungen hergeben. Liegt genügend Cash im Äther, werden die Kampfhähne losgelassen. Zuerst stehen sie mehrere Sekunden einfach so rum und gaffen in die Runde. Aber urplötzlich gehen sie wie von der Tarantel gestochen aufeinander los und flattern übereinander her, dass man kaum noch etwas sieht. Hahnenkampf Und plötzlich und nach kurzem Kampf liegt einer von beiden tot am Boden, da sie an einem Bein mit einer langen Klinge ausgerüstet sind. Dem Besitzer des Gewinnerhahns winkt die Wettsumme abzüglich der Vermittlergebühren, der Verlierer endet als Sonntagssuppe im Topf. Nächster Kampf, nächste Wetten. Schiedsrichter des Hahnenkampfs mit «Schweizer» Beteiligung In diesem Zusammenhang erhält das englische Wort «Cockpit» eine ganz neue Bedeutung. Dann stellt sich die Frage, weshalb wohl ein Flugzeug-«Cockpit» auch so heisst? Im 4. Teil dieser Artikelserie geht es dann via Fähre weiter auf die Insel Bohol. Diese Reise wurde ermöglicht vom Asienspezialisten tourasia und Singapore Airlines. Dankeschön! Zur Homepage des atmosphere Resort & Spa geht es hier. ## Philippinen-Rundreise Teil 2: Sipalay City und schnorcheln mit Artistic Diving Quelle: https://reisememo.ch/philippinen/philippinen-rundreise-negros-sipalay-city-artistic-diving Auf ländlichen Küstenstrassen ging es am nächsten Tag in Richtung Sipalay City und Strandhotel mit Tauchbasis Artistic Diving. Unterwegs war ziemlich «viel Verkehr»… Nach der Anreise via Manila (Teil 1) und Bacolod, Silay und Talisay ging es weiter in Richtung des Dörfchens Sipalay City im Westen von Negros. Die Fahrt führt über malerische Küstenstrassen mit Aussicht auf Palmenstrände und das Meer. Der Überlandverkehr gestaltet sich überall etwa gleich: Es wird geladen, was das Zeug hält, so dass der Fahrer auch mal auf dem Tank Platz nehmen muss. Der Sattel ist ja allenfalls schon dreifach im Damensitz belegt… Fahrer sitzt auf dem Tank, der Sattel ist auch so dreifach belegt… Noch weiter ländlich sind die Platzverhältnisse schon grosszügiger bemessen. Hier hat auch der Fahrer Zeit, in die Kamera zu schauen, bevor die nächste Kurve folgt… Unterwegs auf malerischen Küstenstrassen Dafür müssen Ziegen auch mal auf’s Dach ausweichen. Transport von Ziegen auf dem Autodach Aber nicht alle sind hier gleich motorisiert. Das Ansetzen von Reis ist weiterhin eine manuelle Tätigkeit. Philippinische Reisbauern beim Ansetzen Und auch Traktoren sind weit und breit keine zu sehen. Dafür ab und zu ein Ochse. Bauer bestellt das Feld mit seinem Ochsen Einmal in Sipalay City angekommen, kann man das «City» getrost ignorieren, aber wir haben uns ja für eine Tour abseits der Touristenströme entschieden… Anyway, der lokale Fischmarkt gibt optisch einiges her. Frisch wurde gehackt und zerhauen was das Meer so hergibt. Fischmarkt in Sipalay City Und auch hier ist der Warentransport wie andernorts auch ein sehr wichtiges Thema. So sieht die Lieferung eines fangfrisch eisgekühlten Gelbflossen-Tuna aus. Philippino-Style … Frischer Fisch elegant mit abgespreiztem Finger ausgeliefert Von der «City» aus ist es nur noch eine kurze Fahrt auf Nebenstrassen zu den Sand- und Palmenstränden von Punta Ballo. Vorbei an Flosshäusern und Auslegerbooten der Einheimischen geht es durch dichten Regenwald in Richtung der Resorts. Flosshaus und Auslegerboot der Einheimischen Das Artistic Diving Resort und die weiteren Hotels am Strand halten sich schön in den Palmenhain zurück und verfügen über verschiedenen Zimmerklassen und Swimming-Pool, gehören gesamthaft aber eher zu den einfacheren Hotels. Entsprechend ist das Publikum eher jung und die Musik nicht zu überhören. Punta Ballo: Strand von Sipalay Das Strandbarbeque ist natürlich trotzdem ein Erlebnis, zumal es auf einem mehr oder weniger improvisierten Grill zubereitet wird. Auch das Hausriff ist eher einfach, gibt aber neben Korallen immerhin Nacktschnecken, Krabben oder Moränen her. Etwas weiter ausserhalb liegen Schiffswracks aus dem 2. Weltkrieg. Schnorchler erhalten die Möglichkeit, recht nahe am Strand Korallenbänke zu geniessen. Weitere Impressionen findest du in unserer Flickr-Fotogallerie. Im dritten Teil dieser Artikelserie geht es dann weiter in Richtung Dauin/Dumaguete in ein zauberhaftes Resort! Und einen Hahnenkampf… Diese Reise wurde ermöglicht von… Ein herzlicher Dank an Geschäftsführer Stephan Roemer vom Asienspezialisten tourasia für die Einladung zu dieser inspirierenden und vom Deutsch sprechenden, lokalen Reiseleiter Jerry perfekt organisierten Rundreise in die Philippinen! Auch ein grosses Dankeschön gilt Nina Eberth von Singapore Airlines für die grosszügigen Flugleistungen! ## Philippinen-Rundreise auf 7000 Inseln – Teil 1: Manila – Negros Quelle: https://reisememo.ch/philippinen/philippinen-rundreise-manila-negros-tourasia Die Philippinen verteilen sich auf 7107 Inseln. Je nach Stand der Gezeiten… Auf Einladung des Asien-Veranstalters tourasia und Singapore Airlines haben wir uns aufgemacht, diesen südostasiatischen Archipel etwas näher kennenzulernen. 7000 Inseln haben wir nicht geschafft, aber doch die eine oder andere. Aber eins nach dem andern… Von Zürich fliegt man am einfachsten via Singapur nach Manila. Viele Touristen reisen von hier gleich weiter, weil die 15 Millionen Mega-Metropole ihren Charme nicht gerade auf Anhieb versprüht. Aber wie fast immer lohnt es sich, etwas genauer hinzusehen… Wer auf klassische Eleganz und grosszügige Infrastruktur steht, quartiert sich mit Vorteil im Fairmont Makati ein. Die Zimmer sind riesig und es mangelt einem an wirklich nichts! Wer ein kleineres Boutique-Hotel bevorzugt, sollte sich das Bayleaf Intramuros genauer ansehen. Dessen Design und die einzige Dachterrasse Manilas sind starke Argumente… Sicht auf den Fort-Golfplatz und Manilas Skyline Aber ja, es stimmt, Manila hat auch den grössten Slum Südostasiens. Die Reichen leben ebenso abgeschottet in den «Goldenen Ghettos«, mit hohen Mauern umgebene Villenviertel. Abends ist überall ziemlich viel los: allenfalls bedingt durch die spanische Kolonialzeit schlagen sich die Bewohner von Manila (Manilenser?) lautstark die Nächte um die Ohren. Ihre sprichwörtliche Freundlichkeit bekommt man sehr schnell zu spüren. Man fühlt sich überall sehr HERZLICH willkommen, ihr breites Lächeln kommt tatsächlich sehr natürlich rüber. Da kann sich noch manche Tourismusregion ein Beispiel nehmen… Freundliche Kellnerinnen im Fairmont Hotel Makati Verkehrsmässig empfand ich Manila nicht mal so schlimm. Allerdings waren wir meist zu Randzeiten unterwegs. Zu den Stosszeiten gehen schnell mal mehrere Stunden drauf, wenn man eine grössere Strecke zurücklegen will. Da es keine U-Bahn gibt, schultern die legendären Jeepneys die Hauptverkehrslast. Jeepneys in Manila Diese umgebauten US-Army Jeeps sind ein Erbe des amerikanischen Protektorates: Landes- und inselweit fährt man diese Dinger in Stretch-, Halb-Stretch und sonstigen Varianten: Vorne Jeep, hinten Bus ist die Devise. Hier habe ich einen Jeepney-Fahrbericht publiziert. Weitere Impressionen findest du in unserer Flickr-Fotogallerie. Altstadt von Manila Gegeben durch die spanische Kolonialzeit verfügt Manila über für Asien untypische Bauten wie Forts und Kirchen und benennt diese dafür oft auch gleich auf spanisch. Überhaupt sprechen sie hier ein interessantes Gemisch aus Philippino, Englisch und ein paar Fetzen Spanisch. Die Jeepney-Fahrer jedenfalls werden mit einem einfachen «derecho» angehalten, geradeaus weiterzufahren. Elegante Pferdekutsche beim Fort Santiago Bezeichnenderweise heisst die hinter alten Befestigungsmauern liegende Altstadt «Intramuros«. Die massiven Steinmauern waren früher die Hauptverteidigungslinie gegen Eindringlinge von der Meeresseite her. «Schwer bewachtes» Fort Santiago Flug Manila – Bacolod auf der Insel Negros Angekommen waren wir auf dem Manila Ninoy Aquino International Airport. Für die Weiterreise ging der Flug aber ab Manila’s Centennial Airport. Und einen dritten Airport gibt es glaub’s auch noch. Mann ist also gut beraten, vorgängig nicht nur das gewünschte Terminal, sondern auch überhaupt den richtigen Flughafen zu prüfen. Und genügend Zeitreserve einzuplanen, der Verkehr kann dann also doch noch recht zäh werden… Geschäftiges Flugfeld in Manila Von Manila aus führte uns die tourasia-Rundreise zur mittleren Inselgruppe der Visayas, wo wir die Inseln Negros, Bohol und Cebu mit ihren Nebeninseln erkundeten. Nach einer Flugzeit von 1:15 Stunden erreicht man erstmal Bacolod auf der Insel Negros. Diese an Zuckerrohr reiche Gegend ist berühmt wegen ihres braunen Muscovado-Zuckers und der Hawaiian-Philippine-Company, die ihn herstellt. Hawaiian deshalb, weil man irgendeinmal herausfand, dass man den Zuckerrohr nicht nach Hawaii zur Verarbeitung zu senden brauchte, sondern auch hawaiianische Arbeiter importieren konnte… Old-style Globalisierung sozusagen. Dampflok der Hawaiian-Philippine-Company für den Transport des Zuckerrohrs Heute ist die Zuckerrohr-Produktion hinter Produzenten aus andern Weltregionen zurückgefallen, da man in Negros nie effizient industrialisiert hat. Lieber bietet man allen involvierten Familien «genügend Handarbeit». Wie gut es den Zuckerbaronen allerdings gegangen sein muss, sieht man beispielsweise an einem typischen Herrenhaus in Talisay. Das elegante Holzhaus ist mit aller erdenklichen Grosszügigkeit ausgestattet und die Wände zeigen Bilder der umsichtigen Witwe des Hausherrn in Gesellschaft das damaligen Präsidenten der Philippinen… Wer genügend wichtig war, wurde in diesen Teil der Gemächer vorgelassen. Empfangssaal im Herrschaftshaus eines Zuckerbarons Die Holzfassade bietet eine gute Durchlüftung gegen die drückende, feuchte Hitze. Die Wände sind aus lichtdurchlässigen Muscheln und tragen so tagsüber trotz geschlossener Sonnenschutzlamellen zu mehr Helligkeit in den Räumen bei. «Luftige» Holzfassade bei Nacht Im zweiten Teil dieser Artikelserie geht es dann weiter in Richtung Sipalay –>. Herzlichen Dank an tourasia und Singapore Airlines! Lieben Dank an Geschäftsführer Stephan Roemer vom Asienspezialisten tourasia für die Einladung zu dieser inspirierenden und vom Deutsch sprechenden, lokalen Reiseleiter Jerry perfekt organisierten Rundreise in die Philippinen! Auch ein grosses Dankeschön gilt Nina Eberth von Singapore Airlines für die grosszügigen Flugleistungen! Und last but not least danken wir Susanne Schmitt von der PR-Agentur PrimCom. Sie brachte uns mit tourasia in Kontakt. ## Die 125 besten Hotels der Schweiz: Hotelrating der SonntagsZeitung 2013 Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/die-125-besten-hotels-der-schweiz-hotelrating-der-sonntagszeitung-2013 Ausgewählt von renommierten Reisespezialisten und Tourismusfachleuten wurden heute in der SonntagsZeitung die führenden Schweizer Hotels 2013 publiziert. Das jährliche Hotelrating kürt jeweils die besten Schweizer Hotels in folgenden fünf Kategorien «Bestes Ferienhotel», «Bestes Stadthotel», «Bestes Wellnesshotel», «Bestes Familienhotel», «Beste Nice-Price-Ferienhotels». Der Publizist und Buchautor Karl Wild hat das Hotelrating der SonntagsZeitung verfasst. Zusammen mit seinem Team, einem Dutzend Spezialisten aus Hotellerie und Tourismus, hat er alle aufgeführten Hotels besucht und das Ranking zusammengestellt. Wir gratulieren den Hotels zur Aufnahme in die Liste der 125 Top-Hotels der Schweiz! Einige dieser herausragenden Hotels haben wir ebenfalls schon besucht und können diese nur wärmstens empfehlen; Die 20 besten Wellnesshotels 1. (Vorjahr 1.) Grand Resort Bad Ragaz *****Superior, Graubünden Spektakuläre Einrichtung und modernes Wellness! 11. (Vorjahr 12.) Wellnesshotel Golf Panorama ****Superior, Lipperswil, Thurgau Viel Design und viel Restaurant direkt am Golfplatz. 15. (Vorjahr 13.) La Val Bergspa ****Superior, Brigels, Graubünden Romantisches Ambiente mit Bergspa und 9-Loch Golfplatz. Die 30 besten Ferienhotels 5. (Vorjahr 5.) Le Vieux Manoir au Lac *****, Murten Ruhe und Kulinarik am malerischen Murtensee 15. (Vorjahr 15.) Guarda Val ****, Lenzerheide-Sporz, Graubünden Spektakuläre Aussicht und Grappaauswahl… 19. (Vorjahr 16.) Giardino Mountain *****, Champfà¨r-St. Moritz, Graubünden Leuchtendesign und fein essen zwischen St. Moritz und Silvaplanersee. Die 20 besten Stadthotels 13. Art Deco Hotel Montana ****(S), Luzern Feiern in einer der Penthouse Spa Suiten oder sonstwie gut essen… Tom Buholzer, Direktor Fritz Erni, Küchenchef Johan Breedijk, Sarah Stirnimann 19. (neu) Grand Hotel du Lac *****(S), Vevey Atmosphärisch Essen und Wohnen im Grand Hotel du Lac in Vevey… Und so wurde gewertet: Wertung der massgeblichen Hotel- und Restaurantführer Qualitätskontrollen führender Hotelvereinigungen Investitionstätigkeit Gastfreundschaft Charisma und Innovationsfreude des Hoteliers Charakter und Originalität des Hauses Lage, Freizeitangebot Preis-Leistungs-Verhältnis kategorienspezifische Angebote subjektiver Gesamteindruck ## W Barcelona – Auffällige Hotelarchitektur an Barcelonas Strand Quelle: https://reisememo.ch/spanien/w-hotel-barcelona-architektur Als riesiges Segel protzt das W Hotel Barcelona im trendigen Hafenviertel von Barcelona. Das Design Hotel wurde vom Stararchitekten Ricardo Bofill entworfen und zieht durch seine Architektur die Blicke magisch auf sich. Aber auch das Intérieur ist umwerfend. Kommt mit – Guest Relations Manager Vera gibt uns eine Hotelführung! Auffällige Architektur – Hotel W in Barcelona Die auffällige Form des W Hotel Barcelona zieht die Aufmerksamkeit sprichwörtlich auf sich. Schon beim Anflug auf Barcelona kann man das Segel von Weitem erkennen. Anflug auf Barcelona – im Hintergrund das Segel des Hotel W Das Hotel liegt allerdings nicht im Stadtzentrum, sondern im Hafenviertel Barceloneta. Daher raten wir euch (selbst mit kleinem Koffer) ab, vom historischen Stadtzentrum Barcelonas das Hotel zu Fuss aufzusuchen. Ich habe mir eine Fahrrad-Riksha gemietet, um genauso stilvoll vorzufahren, wie das Hotel W sich präsentiert ;-) Voller Neugier betritt Walter das Hotel W (wie Walter) Der sympathische W Insider Xavi und Guest Relations Manager Vera waren so freundlich und haben sich die Zeit genommen, mir das beeindruckende Hotel zu zeigen. Die Räumlichkeiten sind grosszügig, elegant und sehr stilvoll eingerichtet. Mit 473 Zimmern und Suiten ist das Hotel mit jenem einer grossen Hotelkette vergleichbar. Aber aufgrund des Raumerlebnisses und vielen coolen Details fühlt man sich auf Anhieb sehr wohl trendigen Design Hotel. Die Zimmer im Hotel W Barcelona Nur schon beim «Standard Wonderful» Zimmer musste ich kurz den Atem anhalten; eine herrliche Aussicht auf Küstenlinie, Meer und die Stadt ist garantiert! Aussicht vom ‚Wonderful‘ Hotelzimmer Nachdem ich mich nach dieser Aussicht wieder gefasst hatte und mich auch auf andere Dinge konzentrieren konnte, habe ich realisiert, dass das Intérieur dem «Standard» entspricht, den man sich von den trendigen W Hotels gewöhnt ist. Starke Farbkontraste und ein äusserst stilvolles Badezimmer sorgen für ein besonderes Wohn-Erlebnis. «Wonderful» Standardzimmer Auch die Minibar ist mir gleich aufgefallen – noch nie hatte ich das Gefühl, dass ich so dringend einen Drink brauchte wie hier! Mini-Bar mit Aussicht Soviel also zu den typischen «Standard Zimmern». Nun hätte ich mich einfach in die Hotelbar setzen und zur Musik vom DJ frönen können. Aber als Blogger MUSS man auch die anderen Zimmer – wie zum Beispiel die WOW Suite – gesehen haben! Nur schon beim Anblick der 31 m2 grosse Suite-Terrasse war ich (wiederum…) ganz paff. Aber auch das Wohnzimmer und das riesige Schlafzimmer waren beeindruckend! Wohnzimmer der WOW-Suite Schlaf- und Badezimmer in der WOW-Suite Phuu – genug! Nun brauch ich definitiv einen Drink! Lasst uns an die Bar gehen… Die W Bar und das WAVE Restaurant Nach diesem Rundgang lässt man am besten all die Eindrücke zur Musik des DJs im Kopf Revue passieren. DJ Kareem Junior in der W Bar Und wie immer, wenn ich so viele Impressionen verarbeiten muss, werde ich hungrig. Also nichts wie los ins WAVE Restaurant. Die elegante Atmosphäre ist sowohl tagsüber wie auch abends bezaubernd, da sowohl Tageslicht wie auch künstliches Licht das stilvolle Dekor bestens in Szene setzen. Eingang zum Wave Restaurant Ob man nun feine Tapas oder ein ganzes Gourmet Dinner bevorzugt; ein Besuch im BRAVO24 im 1. Stock kann ich wärmstens empfehlen! Michelin-Sternekoch Carles Abellan verwöhnt seine Gäste auf höchstem Niveau. Carles Abellans Bravo Restaurant An der Tapas Bar werden die feinsten Tapas aufgetischt, die man sich nur vorstellen kann! Das Gourmet-Menu hebe ich mir für einen nächsten Besuch in Barcelona auf! BRAVO24 Tapas Bar Eclipse Bar – Blaue Drinks und Aussicht Die Eclipse Bar im obersten Stock sollte man auf keinen Fall auslassen! Die ganze Bar ist in Blau gehalten, so dass es einem schon fast «sturm» im Kopf werden könnte. Eclipse Sky Bar Aber die atemberaubende Aussicht sorgt auch hier wiederum für unvergessliche Momente. Aussicht von der Eclipse Bar auf Barcelona und Montjuà¯c W wie WOW – was für ein cooles Hotel! … Gute Nacht und bis zum nächsten mal! Unser Dank geht an… Herzlichen Dank an travel.ch und CEO Inka Nobel. Besten Dank auch an die Städtereisen-Beraterin Martina Schmidlin für die zusammengestellte Reiseroute! Ein Dankeschön geht auch an Susanne Schmitt von der PR Agentur PrimCom fürs Vermitteln! ## Auf den Philippinen unterwegs mit einem Jeepney Quelle: https://reisememo.ch/philippinen/jeepney-bus-transport-philippinen-manila Ein für Asien einzigartiges Relikt aus dem amerikanischen Protektorat sind die zu «Jeepneys» umgebauten Army-Jeeps: Vorne Jeep, hinten Transporter, bilden sie das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs auf den Philippinen. Wir sind auf den Philippinen probegefahren… Jeepney vor dem Fairmont Hotel Manila Diese bunt und fantasievoll lackierten und verchromten Vehikel finden sich überall auf dem über 7000 Inseln zählenden Archipel der Philippinen. Es gibt sie in einer Kurzversion und der normalen Stretch-Variante und sonst noch zahllosen Interpretationen… Imposanter Jeepney-Kühlergrill Meist sitzen die Fahrgäste in offenen Jeepneys auf zwei seitlichen Längsbänken. Wir haben es mit der geschlossenen und klimatisierten Version mit Zweier- und Einersitzen versucht. Immerhin war es über 30 Grad bei hoher Feuchtigkeit. Bemalter Jeepney-Bus Viele der Dinger führen seitlich einen Ersatzpneu mit. Allerdings meist einen Abgewetzten ohne Profil. Für den Notfall wird der wohl gerade noch reichen… Jeepney Ersatzpneu – viel Reserve ist da nicht mehr… Dafür tragen sie auf dem Kühlergrill oft einen grossen Mercedesstern zur Schau. Auch nicht schlecht. Im Cockpit sieht es aus wie an einem Wallfahrtsort: vor lauter Marien und sonstiger Dekoration sieht man die Strasse kaum. Kommt dazu, dass sämtliche Tachometer und Anzeigen auch zur Dekoration gehören. Da bewegt sich keine einzige Nadel. Gefahren wird nach Gefühl, nachgetankt auch… Grosszügig behängte Windschutzscheibe Manchmal hat es auch gar keine Armaturen… Was sich allerdings bewegt, sind die Musikboxen: Gespiesen durch eine Disco-taugliche Alpine-Soundanlage geht es schon mal beschwingt durch die Gegend… Alpine Soundanlage von Noel’s Jeepney Jeepney-Fahrer Noel gefällts Dafür fällt die Kühlung auch mal etwas rustikal aus… Klimaanlage Jeepney-Style: Es reicht gerade mal für den Fahrer Die Jeepneys fahren nach grob vorgegebenen Routen, Abweichungen davon sind selbstverständlich jederzeit möglich. Aber anders als afrikanische Sammeltaxis fahren sie nicht erst, wenn der Wagen voll ist. Die meisten sind zwar gut besetzt, andere fahren aber auch mal leer durch die Geographie. Und hinter einem Jeepney hinterher zu fahren, empfiehlt sich übrigens eher weniger, die Abgaswolke ist doch eher dunkelgrau bis hellschwarz… Ausser man fährt mit Mövenpick Mactan Island bei Cebu. Dann ist man in edlem weiss unterwegs… The Icon Hotel Jeepneys des Mövenpick Mactan Island, Cebu Diese Reise wurde unterstützt von… Lieben Dank an Geschäftsführer Stephan Roemer vom Asienspezialisten tourasia für die Einladung zu dieser inspirierenden und perfekt organisierten Rundreise in die Philippinen! Sein deutschsprechender, lokaler Reiseleiter Jerry ist spitze! Unsere Sprüche brachten ihn zu keiner Zeit aus der Fassung. Höchstens der emotionale Abschied ;-) Auch ein grosses Dankeschön gilt Nina Eberth von Singapore Airlines für die grosszügigen Flugleistungen! And natürlich die jederzeit charmante Gesellschaft. Und jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt, entsprechend gehört dieser Dank Susanne Schmitt von der PR-Agentur PrimCom. Sie brachte uns mit tourasia in Kontakt. ## SWISS Erstflug Zürich – Singapur Quelle: https://reisememo.ch/singapur/swiss-erstflug-zuerich-singapur-direktflug Was uns Fluggästen meist nicht bekannt ist, wenn wir einen Flieger nach irgendwo besteigen: Bis eine neue Flugverbindung zustande kommt, ist eine jahrelange Planung nötig! Anlässlich ihres Erstfluges von Zürich nach Singapur gab SWISS ein paar Einblicke in so ein «Projekt». Am Gate in Zürich gab es bereits eine kleine Zeremonie mit Ansprachen von SWISS CEO Harry Hochmeister, Flughafen CEO Thomas Kern und dem Schweizer Botschafter in Singapur Thomas Kupfer. v.l. Kapitän Andreas Votsch, Flughafen CEO Thomas Kern, SWISS CEO Harry Hohmeister und dem Schweizer Botschafter in Singapur Thomas Kupfer Betont wurde die wirtschaftliche Bedeutung der Verbindung und das Investment von 300 Millionen, bis alle Abklärungen, Landebewilligungen und das nötige Fluggerät inklusive Personal zur Verfügung standen. Im Flieger gab es einen der Destination angepassten Erfrischungsdrink. Maà®tre de Cabine Claudine von Gunten Der Nachtflug selber war ruhig und mit 12 Stunden eher lang. Auf Einladung von SWISS durfte ich es mir in der Business-Klasse bequem machen. Das hilft natürlich, den Flug angenehm und kurzweilig zu machen. Mir kamen auf jeden Fall keine Wünsche mehr in den Sinn: Das von Gourmet-Koch Martin Göschel zusammengestellte Menu von Bündner Spezialitäten schmeckte ausgezeichnet und der zugehörige Pinot Noir passte natürlich sehr gut… Wer Martin Göschels Kreationen auch ohne Flug versuchen möchte, wende sich ans Hotel Paradies in Ftan. Pünktliche Ankunft in Singapur-Changi Changi-Airport, Singapur In Singapur gab es bei der Ankunft am Gate des preisgekrönten Changi Airport nochmal eine kleine Zeremonie mit vielen Smiles, Fotos und einem Give-Away für alle Fluggäste – etwas Schokolade. Vielleicht hätte man da für einen Flug aus der Schweiz auch etwas anderes nehmen können… Und das wär’s dann auch schon gewesen für den Normalverbraucher. Ab jetzt fliegt man mit SWISS Airlines täglich direkt nach Singapur. Der Abflug in Zürich-Kloten ist abends um 22:45, die Ankunft in Singapur-Changi um 17:10 Lokalzeit mit 6 bis 7 Stunden Zeitdifferenz je nach Jahreszeit. Bisher gab es nur von Singapore Airlines einen Non-Stop Flug von einer Löwenstadt in die andere. Merlion nahe Marina Bay Sands Hotel Der Rückflug ist zeitlich noch günstiger: In Singapur startet man um 23:10, hat also noch den ganzen Tag zur Verfügung, und landet in Zürich relativ ausgeruht um 6 Uhr morgens. Und hat also wieder den ganzen Tag zur Verfügung. Je nach Jetstreams dauert der Flug um die 12 Stunden 30. Marina Bay Sands Hotel, Casino, Kunstmuseum und Mall Dass für die neue Direktverbindung hinter den Kulissen Verantwortliche überzeugt, Business-Pläne geschrieben und viele Verhandlungen mit asiatischen Partnern geführt werden mussten, ist uns Touristen meist unbekannt. Wer schon mal mit Asiaten geschäftlich zu tun hatte, weiss was das bedeuten kann: mehrere Sitzungen wo über alles mögliche und Gott und die Welt gesprochen wird, nur nicht über die Konditionen einer neuen Flugverbindung… Erst im allerletzten Moment kommt noch ein «oder war da noch etwas»? Und dann kann es naturgemäss spät werden für die Verhandlungsdelegationen… Gala-Dinner im neuen Singapore Cruise Terminal Einlass zum Gala-Dinner Am Tag nach dem Erstflug fand ein Gala-Dinner statt für alle involvierten Parteien von SWISS und Singapur. Auch Schweiz Tourismus und die ETH waren vertreten. Tisch am Gala-Dinner Der Anlass wurde gekonnt moderiert von Max Loong. Okay, eine starke Bildsprache unterstützte ihn tatkräftig… Moderator Max Loong vor dem Matterhorn Das wiederum von Martin Göschel zusammengestellte Gala-Menu mundete hervorragend! Parallel wurde in zwei Küchen für die über hundert Gäste gekocht und gebrutzelt, was das Zeug hielt. Aber ich lasse dann lieber die Fotos sprechen… Küchenchef Martin Göschel vom Bündner Hotel «Paradies» in Fta Rosa Filet mit Engadiner-Bramata und Jura Trüffel Der Gourmet-Genuss wurde von einem abwechslungsreichen und sehr attraktiven musikalischen Genuss begleitet. Die farbigen Wassertrommeln fand ich hoch spektakulär (aber zu schwierig zu fotografieren). Ein herzliches Dankeschön an die SWISS-Kommunikationsabteilung um Daniel Bärlocher, Sonja Ptassek und Reto Hoffmann für die Einladung und die Einblicke hinter die Kulissen! Und hier noch das Video von Reto Hoffmann: ## 4 Hotels, 60 Gault Millau, 500 Kilometer — per Harley-Davidson bei Relais & Châteaux Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/relais-chateaux-hotel-route-bonheur-harley-davidson Auf Einladung von Relais & Châteaux Hotels donnern wir drei Tage lang mit drei Harley-Davidson Choppern durch die Romandie und lassen uns die Gourmet-Menus von vier Luxushotels schmecken. Bitte festhalten, los gehts! Routes du Bonheur von Relais & Châteaux Relais & Châteaux nennt ihr Rundreise-Konzept «Route du Bonheur»: Ausgewählte Hoteliers und Restaurateure schliessen sich zusammen und bieten genussfreudigen Reisenden eine Gourmet-Tour von einem Restaurant (Relais) oder Hotel (Châteaux) zum nächsten. Dies kann man mit seinem eigenen Wagen, seinem Oldtimer oder — dank einer Kooperation mit Harley-Davidson — eben auch mit einem schweren Motorrad tun, das man zu den Hotelübernachtungen dazubucht. Harley-Davidson Flagge vor dem Hotel Beau-Rivage in Neuenburg Weitere Informationen zum Konzept hinter Route du Bonheur habe ich von der kürzlichen Relais & Châteaux Pressekonferenz zusammengetragen. Relais & Châteaux hat auf ihrer Homepage 132 Vorschläge von Routes du Bonheur zusammengestellt. Diese sind als Inspiration zu verstehen, man kann sich auch eine individuelle Route zusammenstellen lassen. Route du Bonheur «Romandie Quick Selection» Wir starten unsere Harley-Davidson Gourmet-Tour im Grand Hotel du Lac in Vevey, wo wir Harley-Rocker uns zum Abendessen versammeln. Grand Hotel du Lac Harley-Davidson Gruppenfoto Zum gediegenen 5-Gänger lassen wir Totenschädel und Biker-Boots diskret im Zimmer verschwinden. Bin nicht sicher, wie das im noblen 5-Sterne Haus sonst ankommt… Harley-Davidson LederjackeFoto © Sozia Christine Hinnen von woertlich.ch Am zweiten Tag tuckern wir hinter Road-Captain Pierre Berclaz auf idyllischen Nebenstrassen durch das Berner Seeland zum Mittagessen im Vieux Manoir Landhaus in der Nähe von Murten. Harley-Davidson Einfahrt im Landhaus Le Vieux Manoir bei Murten Der erlebnisreiche Tag endet abends im Hotel Beau-Rivage in Neuenburg. Harley-Davidson Motorräder vor dem Hotel Beau Rivage in Neuenburg Am dritten Tag fährt man via Gruyères und Col des Mosses ins Wallis und hoch bis nach Leukerbad ins Source des Alpes Thermenhotel, der Heimat von Road-Captain Berclaz. Wenn er nicht Harley fährt, ist er hier Hoteldirektor. v.l. Christine Hinnen, Road Captain Pierre Berclaz, Sabine Biedermann, Vreni und Jürg Dedial, Walter Schärer vor dem Sources des Alpes Und in der vierten und letzten Etappe geht es über Vevey wieder zurück bis nach Morges, wo man die Maschinen zum lokalen Harley-Davidson Händler zurückbringt. Hier die einzelnen Stationen im Gourmet-Review: 1. Relais & Châteaux Grand Hotel du Lac in Vevey Vor der Rundreise versammeln wir uns zum Nachtessen im Grand Hotel du Lac an den Gestaden des Genfersees, oder Lac Léman, wie es ortsüblicherweise heisst. Essgabel-Skulptur bei Vevey im Genfersee Hoteldirektor – bei Relais & Châteaux «Maître de Maison» genannt – Christopher Rudolph und Marketing- und Sales-Leiter John Orlandi lassen abends auftischen, dass es einem schwindlig werden kann, nämlich schon zum Apéritif im Weinkeller — Sommelier Clément läutet den Abend standesgemäss «bei sich» im Weinkeller ein… Sommelier Clement mit den Harley-Fahrern im Weinkeller Duo vom Felchen- und Kaninchenfilet, Olives Taggiasche, grüne Spargeln an Arganöl 2. Relais & Châteaux Le Vieux Manoir bei Murten Zum Mittagessen empfängt uns Maître de Maison Daniel Ziegler und die Marketingverantwortliche Ulrike Ruf in ihrem luxuriösen, 100-jährigen Landhaus Le Vieux Manoir bei Murten. Le Vieux Manoir Landhaus bei Murten Die exklusive Lage am Murtensee und das Gourmet-Menu auf der Sonnenterrasse sorgen für rundum zufriedene Gesichter. Was für eine einmalige Erfahrung! Red Snapper mit zweierlei Apfel, Süsskartoffeln, Tapioka 3. Relais & Châteaux Beau Rivage Hotel in Neuenburg Besitzer und Maître de Maison des Hotels Beau-Rivage Thomas Maechler empfängt unseren Harley-Konvoi schon auf der Hotelvorfahrt mit einem Tablett Bier. Ein würdiger Abschluss einer sonnigen Tagesfahrt ;-) Besitzer und Maître de Maison des Hotels Beau-Rivage Thomas Mächler empfängt uns standesgemäss… Abends lässt auch die Mannschaft um Küchenchef Eric Mazéas «nichts anbrennen» und kocht, dass die Pfannen brodeln. Bretonischer Lobster auf Apfelsaft und Apfelwein der Region Aber auch hier gibt es erst mal den «Küchen-Apéro», wo all den Koryphäen um Chef-Pâtissier Djamal über die Schulter geschaut wird. 4. Relais & Châteaux Les Sources des Alpes in Leukerbad Kommt Maître de Maison Pierre Berclaz per Harley in seinem Hotel Les Sources des Alpes in Leukerbad an, so verwandelt sich der Rocker in schwarzer Lederkluft im Handumdrehen in einen smarten Hoteldirektor im schwarzen Anzug. Châpeau, monsieur le directeur! Maître de Maison Pierre Berclaz in seinem Weinkeller mit Sommelier Dario Zusammen mit Sommelier Dario geht es auch hier erstmal in den atmosphärischen Weinkeller, wo wir lokale Weissweine degustieren. Dass es gute Walliser Weissweine gibt, war mir schon länger «entfernt» bewusst. Hier wissen sie aber auch, wie diese tatsächlich heissen. Und vor allem wo sie zu haben sind… Und wie es sich für ein Haus von Relais & Châteaux gehört, kommt auch bei Chef Laurent Omphalius nur auf den Teller, was lecker aussieht und hervorragend mundet… Gebratene Bärenkrebse auf Pilz-Salat mit Salicornia, Cornet mit Mousse von frisch geräuchertem Käse Harley-Davidson Softail Slim — oder besser Fatboy… Die Harley-Davidson Softail Slim auf dem Col des Mosses Die matt-schwarze Slimtail ist ein Tieflader im Stile eines Dragsters oder Fatboys. Die tief-sonore Auspuffanlage sorgt nicht nur für einen Soundteppich allererster Güte, sondern auch für ein wuchtiges vorwärtsrupfen bei der kleinsten Bewegung am Gas. Der luftgekühlte V2-Motor entwickelt mit seinen über 1600 Kubikcentimetern eine aberwitzige Kraft. Diese stampfen die bullige upside-down Vordergabel und fette Schlappen vorne und hinten in den Asphalt. Nur für ganz böse Buben… Walter Schärer auf der Harley-Davidson Softail SlimFoto © Christine Hinnen Auch eine Softail Heritage und eine Custom Softail sind Teil der Tour. Die Heritage fährt sich trotz gleicher Motorisierung wie die Slimtail leicht sanfter, der Windschutz sorgt für eine etwas ruhigere Fahrt, besonders innerorts. Die Custom-Harley ist eine modifizierte Softail für Liebhaber. Der Tank und die Vordergabel sind original, daneben ist alles modifiziert, was breiter, lauter und böser macht. Totenschädel inbegriffen! Spezial Auspuffanlage der Custom Softail Schweizer Routes du Bonheur Relais & Châteaux stellt eigens Strassenkarten über ihre Routes du Bonheur zur Verfügung. Ihre empfohlene Schweizer Tour ist noch etwas umfangreicher als unsere Kurzvariante. Route du Bonheur «Harley-Davidson» gemäss Road-Captain Pierre Berclaz vom Source des Alpes Hier aber ein Wort der Warnung: Ein excellentes Gourmet-Angebot bei gleichzeitig sehr aufmerksamer Bedienung ist den Hotels von Relais & Châteaux OFFENSICHTLICH sehr wichtig. Dies täglich mittags und abends zu sich zu nehmen, bringt einen voraussichtlich mit allergrösster Wahrscheinlichkeit in Clinch mit dem Fitness-Trainer! Zumal die Frühstücksbuffets standesgemäss ja auch nicht gerade schmalbrüstig ausfallen… Der diesbezügliche Vorteil unserer Route ist, dass die Hotels in Vevey, Murten und Neuenburg direkt am See liegen und Mann also schon vor dem Frühstück ein leichtes Footing am See oder ein paar Kilometer im See hinter sich bringt. Und auch in Leukerbad ist für den Kalorien-Burner gesorgt: Um sieben Uhr Morgens geht es ins Thermalbad. Innen- oder Aussenpool. Bei 34 Grad. Da ist der Puls dann schnell oben und der Tag lanciert. Ich hab’s ausprobiert! Und wenn wir schon dabei sind, hier noch ein Wort der Warnung II: Im offiziellen Programm werden für unterwegs noch weitere Sehenswürdigkeiten angepriesen. Zeitlich kann dies bei diesen Schlemmermenus etwas knapp werden und es ist fast schade, wenn man erst spät im nächsten Hotel ankommt und dessen Infrastruktur nur noch teilweise nutzen kann. In dem Sinne empfehle ich unterwegs eher wenige Abstecher und dafür den vollen Genuss dieser Prachthäuser! Wen so ein Trip aber trotz dieser «Misslichkeiten» interessiert, erkundigt sich über massgeschneiderte Routen am besten unter der Schweizer Gratisnummer 00 800 200 000 02, aus Deutschland unter +49 69 96 75 91 17. Unter diesen Nummern hilft eine Reservationszentrale weiter. In der Schweiz und Lichtenstein stehen 29 Relais & Châteaux Hotels zur Auswahl. In Deutschland weitere 27, weltweit noch viele mehr. Wenn da mal das Sixpack nicht unter die Räder kommt… Der Reisebericht des NZZ-Journalisten Jürg Dedial ist übrigens in einer NZZ Sonderbeilage erschienen zum Thema «Luxus in der Stadt«. Das liest sich zwar flüssig, aber Fotos muss man bei der «alten Tante» natürlich nicht suchen… Dankeschön! Herzlichen Dank an Richard Guyon, Relais & Châteaux Direktor für die Schweiz und Liechtenstein, für die grosszügige Einladung! Ihr bietet eine unvergessliche Erlebnisreise! Auch einen allergrössten Dank den Maîtres de Maison Christopher Rudolph vom Grand Hotel du Lac in Vevey Daniel Ziegler vom Vieux Manoir in Murten Thomas Maechler vom Beau Rivage Hotel in Neuenburg Pierre Berclaz vom Sources des Alpes in Leukerbad und ihren Teams. Sie liessen keine Wünsche offen! Wir werden die entsprechenden Häuser wärmstens weiterempfehlen ;-) Und auch Sabine Biedermann von Primcom ein herzliches Dankeschön für das Organisieren der Reise und mitfilmen unterwegs ;-) Und nicht zuletzt bedanke ich mich beim hilfsbereiten Philip Schärly vom Harley-Davidson Händler Bixe in Hünenberg. Motorrad und mein ganzes Leder-Outfit stammen von dort. ## Atmosphärisch Essen und Wohnen im Grand Hotel du Lac in Vevey Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/grand-hotel-du-lac-relais-chateaux-vevey In Vevey, prominent am Ufer des Genfersees, liegt das Relais & Châteaux Grand Hotel du Lac, das eine herrliche Aussicht auf See und Alpen eröffnet. Auf Einladung von Richard Guyon von Relais & Châteaux weilten wir am Genfersee, um das Konzept der Route du Bonheur Harley-Davidson kennenzulernen: Per Töff tourten wir von einem Relais & Châteaux Hotel zum andern und probierten von den sagenhaften Kochkünsten der entsprechenden Chefs. Treffpunkt war das Grand Hotel du Lac in Vevey. Grand Hotel du Lac in Vevey Das Grand Hotel thront majestätisch am Ufer des Genfersees. Via Seepromenade ist es vom Bahnhof aus bequem zu Fuss erreichbar. Die Räume im Erdgeschoss sind auffallend kontrastreich gestaltet: Einerseits liegen helle und offene Hallen direkt neben relativ geschlossenen und dunkleren Räumen wie der orientalischen Lounge oder der Bar. Heller Eingangsbereich Orientalischer Salon Preisgekrönte Hotelbar Hotelzimmer im Grand Hotel du Lac Zimmer im Grand Hotel du Lac Vevey Den Gästen stehen 50 elegant gestaltete Zimmer zur Verfügung, die seeseitig in blau-grauen und stadtseitig in hellgelben Tönen gehalten sind. Die Zimmer bestechen durch das stilvolle und beruhigende Interieur. Trotz der relativ kleinen Dimensionen fühlt man sich gut aufgehoben. Überall sind kleine interessante Details zu erkennen. Armaturen im Badezimmer Mir hat es besonders das «Menu des coussins» angetan: Man möge sich für die Nacht aus einem Menu doch bitte das passende Kissen aussuchen ;-) Die Kissen sind ohnehin eine der vielen kleinen Geschichten, die hier im Hotel herumgereicht werden: Maà®tre de Maison Christopher Rudolph erzählt gerne, wie er die besonders grossen Kissen umständlich bestellen musste, bis der Lieferant bettenbreite Kissen im Angebot hatte. Nur die sind ja schliesslich adäquat, wenn man auf dem Bett bequem fernsehen oder auf dem Laptop arbeiten will. Stimmt schon, ich muss mir jeweils mindestens zwei Kissen zurechtlegen… Dabei sorgt ein neben dem Hotel vorbeifliessender unterirdischer Fluss eh schon für einen überirdisch guten Schlaf. Kann ich nur bestätigen! Die Suite ist naturgemäss nicht nur grösser, sondern auch farblich frecher gehalten. Das Bett jedenfalls wird man schlecht als «graue Maus» bezeichnen können… King-Size Bett in der Suite des Hotels Gastronomisches Highlight im Grand Hotel du Lac Sales- und Marketingleiter John Orlandi führte uns für den Apéritif und eine kleine Degustation in den Weinkeller, wo Sommelier Clément uns bereits erwartete. John Orlandi, Leiter Sales & Marketing mit Sommelier Clément Nach dem ersten Vorgeschmack ging es wieder hoch ins Restaurant Les Saisons wo die Gerichte der Gourmetküche aufgetischt werden, die vom Küchenchef mit den besten Produkten der Region zubereitet werden. Nicht von ungefähr wurde Chef Thomas Neeser mit 16 Gault Millau Punkten zu einem der Aufsteiger Westschweiz des Jahres 2013 erkoren. Gedeckter Tisch im Restaurant Teller um Teller wird hier optisch wie gastronomisch auf Top-Niveau angerichtet. Duo Filet de Féra et Filet de Lapin, Olives Taggiasche, Asperge Carré d’agneau en croute de citron au sel, caviar d’aubergine Das Lammcarré war allerhöchstwahrscheinlich das beste, das ich je probieren durfte. Totale Extraklasse! Pinot Blanc Domaine de la Treille Im Hinterher bin ich nicht mehr sicher, ob der Pinot Blanc zum Wolfsbarsch serviert wurde oder wo, jedenfalls schmeckte er ausgezeichnet! Und klar, mit Cyril Sauvan wird es im Hause auch einen Chef-Patissier geben, der dem Chef in nichts nachsteht, Ehrensache… Gourmandise à la Rhabarbe marinée au sirop de fraise, Biscuit Und am nächsten Morgen ging es dann los auf die lange erwartete «Route du Bonheur» in Richtung Le Vieux Manoir in Murten. Abfahrt vor dem Grand Hotel du Lac Weitere Impressionen von diesem beeindruckenden Aufenthalt: Am nächsten morgen nahmen wir die erste Etappe unter die Räder; wir fuhren zum Gourmet-Lunch ins Le Vieux Manoir nach Murten. Ein herzliches Dankeschön! Vielen herzlichen Dank an an «Maà®tre de Maison» Christopher Rudolph und Marketing- und Sales-Leiter John Orlandi für das fantastische Dinner und die Gastfreundschaft! Sabine Biedermann von PrimCom gilt ein ebensogrosses Dankeschön für Organisation und Koordination dieser Rundreise! Und nicht zuletzt bedanke ich mich bei Richard Guyon, Relais & Châteaux Direktor für die Schweiz und Liechtenstein, für die grosszügige Einladung! Wir haben die spektakuläre Harley-Davidson Rundreise durch die noblen Hotels in vollen Zügen genossen! ## Ruhe und Kulinarik im Hotel Le Vieux Manoir am malerischen Murtensee Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/hotel-le-vieux-manoir-relais-chateaux-murtensee Das im eleganten Landhausstil erbaute Relais & Châteaux Hotel Le Vieux Manoir liegt in einem weitläufigen Park direkt am malerischen Murtensee im Berner Seeland. Wer gediegene Ruhe und gastronomische Höhenflüge sucht, sollte sich dieses Kleinod näher ansehen… Stühle auf dem hoteleigenen Bootssteg Im Rahmen unserer Relais & Châteaux Route du Bonheur Harley-Davidson durch die Romandie empfingen uns Maà®tre de Maison Daniel Ziegler und Sales- und Marketingverantwortliche Ulrike Ruf auf eine «Mittagsetappe». Ulrike Ruf, Daniel Ziegler und Walter Schärer auf der Harley-Davidson Was sie nach der beeindruckenden Hotelführung auf der Gartenterrasse auftischen liessen, war unglaublich… Aber eins nach dem andern: Romantisches Hotel Le Vieux Manoir am Murtensee Hoteleingang Das gediegene Landhaus mit privilegierter Lage am See atmet richtiggehend Grosszügigkeit und Eleganz. Allenfalls ist dieser Eindruck auch ein bisschen der eleganten Erscheinung von Maà®tre de Maison Daniel Ziegler geschuldet ;-) Hotelbar und Louis Roederer Champagner Auf jeden Fall fühlt man sich auf Anhieb bestens aufgehoben. Dies beginnt bereits im grosszügigen Garten, wo z.B. eine Designer-Stranddusche für den nötigen Schuss Extravaganz sorgt. Gartenhäuschen mit Dusche und Umkleidekabinen. Die Räume des Hauptgebäudes sind stilecht eingerichtet und profitieren von viel Glas und wintergartenähnlicher Architektur. Fast wie im Wintergarten Wintergarten des Restaurants «Juma» Hotelzimmer im Vieux Manoir Die 34 aussergewöhnlichen Themen-Zimmer sind jedes für sich wie kleine Kunstwerke. Jedes lebt von individuellen Farben und Themen. Meist steht auch ein privater Balkon zur Verfügung. Die Gestaltung stammt von den renommierten Innenarchitektinnen Jasmin Grego und Stephanie Kühnle. «Grünes» Zimmer Zusätzlich zu den Zimmern im Haupthaus steht vorne am See mit dem «Glasdiamant» ein Pavillon-Zimmer auf Stelzen zur Verfügung. Über eine Stahltreppe erreicht man seinen Hochsitz, einen exklusiven Glaskubus mit spektakulärer Aussicht auf den Murtensee. Glasdiamant am See: Wohnen im Hochsitz… Hotelbett im Glasdiamant Und neu steht via das Relais & Châteaux Villa-Konzept ein angrenzendes Seehaus zur Verfügung: Hierhin können sich bis zu 6 Personen zurückziehen und je nach Bedarf von der Hotelinfrastruktur profitieren oder eben auch nicht. Villa-Konzept mit Seehaus Schlafzimmer in der Gartenvilla An eigener Infrastruktur scheint in der Villa auf jeden Fall nichts zu fehlen: Vom Wohnzimmer mit Kamin über mehrere Schlafzimmer und eine eigene Sauna steht alles Verfügung. Gourmet-Lunch im Vieux Manoir Unsere Relais & Châteaux «Route du Bonheur» führte uns auf dem Weg von Vevey nach Neuenburg über Murten. Hier im Vieux Manoir, dem ersten Haus von Relais & Châteaux in der Schweiz, machten wir unsere Mittagspause. Menukarte Le Vieux Manoir Auf der Gartenterrasse wurde aufgetischt, dass es zuerst eine Augenweide und dann eine Gaumenfreude war, was für ein Menu! Erbsensuppe mit Lachstatar Französische Entenleber trifft auf Seeländer Spargel Red Snapper mit zweierlei Apfel, Süsskartoffeln, Tapioka Das aufmerksame Team um Restaurantleiter Florian Stroubhard liess keine Gelegenheit ungenutzt, ihr Können zu beweisen, sei es auf oder neben dem Teller. Nach diesem kulinarischen Höhenflug ging es weiter auf unserer Route du Bonheur, und zwar zum Beau Rivage Hotel nach Neuenburg. Ein herzhaftes Dankeschön! Vielen herzlichen Dank an Maà®tre de Maison Daniel Ziegler, Sales- und Marketingverantwortliche Ulrike Ruf und ihr geschicktes Team für den Wahnsinns-Lunch! Sabine Biedermann von PrimCom gilt ein ebensogrosses Dankeschön für Organisation und Koordination dieser Rundreise! Und nicht zuletzt bedanke ich mich bei Richard Guyon, Relais & Châteaux Direktor für die Schweiz und Liechtenstein, für die grosszügige Einladung! Wir haben die spektakuläre Harley-Davidson Rundreise durch die noblen Hotels in vollen Zügen genossen! Road Captain Pierre Berclaz vor dem Vieux Manoir Hotel Murten ## Grosszügig wohnen im Beau Rivage Hotel in Neuenburg Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/beau-rivage-hotel-relais-chateaux-neuenburg Das Relais & Châteaux Hotel Beau Rivage Neuenburg liegt im Herzen der Schweizer Uhrenmetropole. An der beliebten Seepromenade Esplanade du Mont-Blanc werden grosszügige Zimmer und ein allerfeinstes Gourmet-Restaurant geboten… Ins Beau Rivage in Neuenburg reisten wir im Rahmen einer Harley-Davidson «Route du Bonheur» mit dicken Brummern an. Donnernd kurvten wir in die Hotelvorfahrt, wo uns Maà®tre de Maison Thomas Maechler und sein Team schon mit einem Tablett Bier in der Hand erwarteten. Sehr aufmerksam bei dem sonnigen Wetter ;-) Nach «heisser» Fahrt gleich mal ein Bier. Was für ein Empfang! Nach dem Auffrischen und Tauschen der schwarzen Lederkluft gegen das kleine Schwarze ging es auf eine kleine Hotelführung durch das 5-Sterne Superior Hotel. Harley-Davidson in der Hotellobby Hotelzimmer des Beau Rivage Neuenburg Das Beau Rivage verfügt über 65 grosszügige und stilvolle Zimmer und Suiten, die zum wohlfühlen und entspannen einladen. Dazu trägt der dezente und fein abgestimmte Einsatz von Farben wesentlich bei. Typische Farbgebung in den Zimmern Aus den meisten Zimmern geniesst man eine spektakuläre Weitsicht über die Gestade des Neuenburgersees und die Berner Oberländer Alpenkette. Fliegende Schwäne am Neuenburgersee Die 6 Suiten in den Ecken des Gebäudes sind mit Rottönen und grossen Stehleuchten einen Tick frecher gehalten als die Hotelzimmer und natürlich noch grosszügiger ausgestattet mit einem Wohnzimmer und separatem Schlafzimmer. Sitzgruppe und Fernglas in der Suite Nicht schlecht ;-) Kein Wunder haben illustre Uhrenmanufakturen gleich mehrere Suiten jahrein, jahraus für ihre Gäste reserviert… Überhaupt ist die Uhrenindustrie einer der wichtigsten Kunden des Hotels, liegen ihre Werke doch gleich in der Umgebung. Für ihre Workshops stehen verschiedene Konferenzräume zur Verfügung, z.T. in sehr «anregendem» Ambiente… Weinkelleratmosphäre für Meetings Aber auch als Tourist ist man im Hotel bestens aufgehoben, denn die Lage zwischen Seepromenade und Stadtzentrum von Neuenburg ist natürlich phänomenal. Atmosphärische Sitzgruppe Spa und Fitness-Center Deko im Spa des Hotels Im Untergeschoss findet man ein kleines aber praktisches Fitnesscenter und ein ebenso kleines wie feines Spa. Leuchte im Spa Hotel-Restaurant « O’terroirs » im Beau Rivage Neuenburg Hotelrestaurant mit Terrasse und Seeanstoss Wie üblich in Hotels der Relais & Châteaux Marketing-Vereinigung ist die Gastronomie von zentraler Bedeutung. Dem Gourmet wird hier geboten was Auge und Gaumen erfreut… Zubereitung von Macarons Chef Eric Mazeas und seine Brigade haben ihre geräumige Küche VOLL im Griff: Vom Leberpastete-Teaser über den Amuse-Bouche, Vorspeisen und Hauptspeisen bis zum Dessert schmeckt es ganz einfach nur göttlich. Oder wie auch immer man dem in Gourmet-korrekt sagt… links Chefkoch Eric Mazeas mit seinem Team Hier ein kleiner Ausschnitt aus der Karte: Apéro in der Terrasse Bretonischer Lobster auf Apfelsaft und Apfelwein der Region Champagner zum Dessert Lecker Friandaise Am nächsten morgen nahmen wir die letzte Etappe in Angriff: wir fuhren in Wallis zum Hotel Les Sources des Alpes in Leukerbad. Ein herzhaftes Dankeschön! Allerherzlichsten Dank an Inhaber und Maà®tre de Maison Thomas Maechler und sein aufmerksames Team für den exzellenten Service (putzen der Motorräder inklusive…) und das stimmungsvolle Dinner! Auch bedanken möchte ich mich bei Richard Guyon, Relais & Châteaux Direktor für die Schweiz und Liechtenstein, für die grosszügige Einladung! Wir haben die spektakuläre Rundreise durch die noblen Hotels in vollen Zügen genossen! Sabine Biedermann von PrimCom war für die Organisation und Koordination der Rundreise zuständig, dankeschön! ## Hotel Les Sources des Alpes – Thermen und Kulinarik in den Walliser Alpen Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/hotel-les-sources-des-alpes-leukerbad-wallis-relais-chateaux Das Relais & Châteaux Hotel Les Sources des Alpes liegt leicht erhöht oberhalb des Dorfkerns von Leukerbad und eröffnet den Gästen einen erhabenen Ausblick auf das Tal. Es ist das einzige Luxushotel in der Region und seine beiden Pools mit heissem Thermenwasser sind den erhöhten Puls wert… Hotel Les Sources des Alpes in Leukerbad Aussicht aus dem Hotelzimmer über Leukerbad Dank der Harley-Davidson «Route du Bonheur» von Relais & Châteaux hatten wir die Gelegenheit, dieses Charme-Hotel zu besuchen: Per schwerem «Gerät» donnerten wir hinter Road Captain und Maà®tre de Maison Pierre Berclaz das Wallis hoch bis nach Leukerbad. Die Custom-Harley in der Mitte gehört Maà®tre de Maison Pierre Berclaz Am besten gönnt man sich nach Ankunft gleich mal ein Bad in den 34 Grad warmen Thermen. Hierfür stehen ganzjährig ein Innen- und Aussenpool zur Verfügung. Spa Couch im Wellness-Bereich Eine Sauna, ein türkisches Bad, ein Solarium und ein Schönheitssalon stehen daneben auch noch zur Verfügung. In Zusammenarbeit mit Dr. Burgener wird ein sehr beliebtes Programm angeboten. Eine Reservation im voraus wird dringend empfohlen! Hotelzimmer mit «gefedertem» Teppich Das Hotel hat 30 grosse, helle und elegante Zimmer, die all den Komfort bieten, den man sich nur wünschen kann, WLAN inklusive. Für Reiseblogger natürlich essentiell… Zimmer «Mirabelle» im Hotel Les Sources des Alpes Farben werden sehr dezent eingesetzt und wirken beruhigend. Und damit auch der Gang auf dem Teppich standesgemäss gefedert «abläuft», wurde eigens eine Zwischenschicht eingezogen. Sehr angenehm! Vorhangpendel in der Suite Das Bad ist gross, hell und praktisch eingerichtet, die Necessaire-Sammlungen der holden Damenwelt finden hier grosszügige Ablageflächen. Badezimmer im «Mirabelle» Zimmer Restaurant « La Malvoisie » Küchenchef Laurent Omphalius ist Garant für die hohe kulinarische Reputation des Hotelrestaurants «La Malvoisie». Rechts Küchenchef Laurent Omphalius mit Chef de Partie Rémy Seine verführerischen Kreationen, durch farbenfrohe, gesunde und leichte Küche des Mittelmeerraumes inspiriert, stehen ganz im Sinne des Wellness-Zentrums und sind eines der Highlights bei einem Aufenthalt in Leukerbad. Amuse Bouche Tartar Laurent’s Motto «Gourmet sein, aber mit Vernunft» leuchtet einem erst nach einem 5-Gänger wirklich ein: Trotz Kulinarik in Hülle und Fülle fühlt man sich nach dem Essen, naja, sagen wir mal nicht gerade federleicht, aber doch so, dass man in einen tieeffen, gesuuunden Schlaf fällt… Gebratene Entenbrust «Coffre de Canard» an Cornalin Jus und glasierten Frühlingszwiebeln Auch hoch in den Alpen verwöhnt Laurent Omphalius seine Gäste mit köstlichen Fischspezialitäten, die in seinen Menus eine zentrale Rolle spielen. St. Petersfilet mit weisser Butter und Moelleux von Spargeln Und ja, Dessert können sie hier auch noch… Baba mit Erdbeeren und seinem Eis … und es kommt nicht allein. Damit das Dessert nicht so allein ist… Ein herzhaftes dankeschön! Ein riesiges DANKESCHÖN gehört unserem Harley-Davidson Road Captain und gleichzeitig Maà®tre de Maison Pierre Berclaz! Auf Nebenstrassen führte er uns gekonnt auf einer Relais & Châteaux «Route du Bonheur» durch die Romandie, das Berner Seeland und das Wallis von einem Hotel zum nächsten. Auch bedanken möchte ich mich bei Richard Guyon, Relais & Châteaux Direktor für die Schweiz und Liechtenstein, für die grosszügige Einladung! Wir haben die spektakuläre Rundreise in vollen Zügen genossen! Sabine Biedermann von PrimCom hat die Rundreise perfekt organisiert, dankeschön! ## Designhotel in Istanbul: Das Gezi Hotel Bosphorus Quelle: https://reisememo.ch/tuerkei/gezi-bosphorus-design-hotel-restaurant-istanbul Das Gezi Hotel Bosphorus öffnete 2010 seine Türen und ist Mitglied von designhotels.com. Schon in der Eingangshalle ist klar, hier wird auf Luxus und Design wert gelegt. Das gradlinige Design in der Eingangshalle wird mit Orchideen aufgelockert Auch die Zimmer sind sehr stylisch eingerichtet, erdige Farben und eine tolle Aussicht auf den Bosporus wirken nach einem anstrengenden Sightseeing-Tag sehr beruhigend. Farblich dezent und modern eingerichtet im Gezi Hotel Bosphorus Besonders sind die Sky Suites mit privater Dachterasse und Jacuzzi. Wer nicht ganz so hoch hinaus will, findet in der Garden Suite seinen eigenen Sitzplatz mit Sicht ins Grüne. Die Sky Suite hat Zugang zu einer Dachterasse Das hauseigene top ausgestattete Silver Spa mit Sauna, Hamam und mehreren Behandlungsräumen bietet auch Massagen auf den Zimmern an. Im Silver Spa lässt man die Seele baumeln Eine Einladung vom Chefkoch Soviel wie die Zimmer und das Spa auch zu bieten haben, das Beste am Gezi Hotel Bosphorus ist das Restaurant G’Nova mit seinem Chefkoch Özgür «Oscar» AktaÅŸ. Seine Spezialität ist die Amerikanische Küche, die er mit frischen Produkten von der hoteleigenen Farm vom Fast Food zu qualitativ hochwertigen Gaumenfreuden macht. Auf seine Einladung hin erschienen wir gespannt zu einem 4-gängigen Abendessen. Während des ganzen Essens nahm er sich die Zeit, sich mit uns zu unterhalten und seine Kreationen zu erklären. Nach dem Essen bestand Oscar darauf, uns in die trendigen Bars von Istanbul auszuführen. Im Hotspot der Szene, in der GQ Bar, wurden uns Molekular-Drinks und türkischer Raki serviert. Oscars Spezialität Wir durften keinesfalls abreisen, ohne Oscars Spezialität zu probieren: Einen Burger! Mit etwas Aufwand schafften wir es, dass er ihn uns nicht mehr am selben Abend servierte, sonst wären wir wohl geplatzt. ;-) Aber trotz der noch immer vollen Mägen konnten wir dann nicht aufhören zu essen, als das Kunstwerk dann zum Mittagessen vor uns stand. Oscars Burger mit hausgemachten Pommes Frites, BBQ Sauce, Mayonnaise und Jalapenos Vielen Dank an Ece Akyazi für die Einladung, an Kemal Erim für die Führung, an Oscar AktaÅŸ für die Verpflegung und an die ganze Belegschaft vom Gezi Hotel Bosphorus für die kleinen Aufmerksamkeiten. Ein weiteres empfehlenswertes Hotel ist das Marmara Taksim Hotel. ## The Marmara Taksim — Luxushotel im pulsierenden Zentrum von Istanbul Quelle: https://reisememo.ch/tuerkei/luxus-hotel-zentrum-istanbul-marmara-taksim Die Perle der türkischen Marmara Hotelgruppe befindet sich direkt am Verkehrsknotenpunkt Taksim Square im Stadtteil Beyo’Ÿlu. Es ist die perfekte Adresse für den anspruchsvollen Istanbul-Besucher. Bereits an der Reception wird man mit einem kompetenten der-Kunde-ist-König-Lächeln begrüsst ;-) Wundervolles Farbkonzept in der Lobby Zum Marmara Taksim Hotel gehört auch eine Chocolaterie. Als Schweizerinnen haben wir uns eine Degustation selbstverständlich nicht entgehen lassen. Die handgemachten Pralinées können sehr gut mit Lindt und Sprüngli mithalten! Nach dem imposanten Eingangsbereich wird man mit einer Rolltreppe in die Lobby und ins Restaurant «Tuti» geführt. Auch hier ist alles bis ins letzte Detail perfekt durchgestylt. Das hoteleigene Restaurant «Tuti» Die Einrichtung des Restaurants wird von der Farbe Blau dominiert Das Essen im «Tuti» ist köstlich. Neben dem à la Carte Menü kann auch zu jeder Mahlzeit à Discretion vom kulinarisch hochstehenden Buffet gegessen werden. Als Alternative befindet sich in der 19. Etage das «Raika», das hauptächlich lokale Spezialitäten serviert. Salat mit Ente und Orangen an Sesamöl und Zitrone 270°-Aussicht aus der Executive Suite Das Haus verfügt über sechs verschiedene Zimmerklassen. Alle sind sie mit einem Kingsize Bett oder zwei Einzelbetten ausgestattet. Wir hatten das Privileg, in einem der meistgebuchten Zimmer, einer Executive Suite, zu nächtigen. Besonders beeindruckend an diesen Eck-Suites, ist die 270°-Aussicht über die Stadt und den Bosporus. Kingsize Bett in der Executive Suite Wunderschöne königsblaue Sessel laden zum Verweilen am Fenster ein… Klassische Sitzgelegenheiten mit grandioser Aussicht Bei den Zimmern in den oberen Etagen des 19-stöckigen Hotels ist die Nutzung der Marmara Club Lounge in der 18. Etage inklusive. Dort kann man Frühstücken und bis 22 Uhr Kaffee und Drinks über den Dächern von Istanbul geniessen. Für alle Gäste inbegriffen ist die Nutzung des hoteleigenen Spas mit Sauna, Jacuzzi und Hamam. Massagen und Beauty-Behandlungen können dazugebucht werden. Vielen Dank an den Hotelmanager Ata Eremsoy für den Apéro auf dem Zimmer, was für ein Empfang! Und ein herzliches Dankeschön für die grosszügige Einladung an Frau Dinc von The Marmara Gruppe. Ebenfalls gelten unsere lieben Grüsse Frau Olszok von der PR-Agentur welllcom, danke für das Berücksichtigen unseres Blogs! Ein weiteres empfehlenswertes Hotel ist das Marmara Pera Hotel. ## Design-Hotel in Istanbuls In-Viertel: The Marmara Pera Quelle: https://reisememo.ch/tuerkei/design-hotel-istanbul-marmara-pera-autoban Situiert mitten im trendigen Stadtteil Beyo’Ÿlu bietet das The Marmara Pera Hotel mit 202 Zimmern in zwei Klassen und 3 Suiten den Komfort, den sich Städte- sowie Geschäftsreisende wünschen. Die Designer dieses Marmara Hotels haben es geschmackvoll und passend mit Elementen aus den 30er und 70er Jahren eingerichtet. The Marmara Pera, Designer-Aussicht auf Istanbul Bunte Deko in der Eingangshalle Besonders im Restaurantbereich im Erdgeschoss kommt die nostalgisch-romantische Einrichtung sehr gut zur Geltung. Ein zweites Restaurant, das Mikla, befindet sich auf der obersten Etage. Es wird privat betrieben und man sagt, es sei das beste in ganz Istanbul… Bunte Farben in der Hotelbar Atemberaubende Aussicht aus jedem Zimmer Aus den Zimmern kann man den Blick entweder über die Stadt oder über den Bosporus schweifen lassen. So oder so, die Aussicht ist phänomenal! Hier geniesst man die Aussicht auf den Bosporus Auch in den Zimmern findet sich der Charme der 70er Jahre ohne aufdringlich zu sein. Die bunten Tapeten verleihen der Einrichtung Authentizität. Stylische Farbkombination in der Suite Traditionell orientalische Gerichte neu erfunden Besonders spannend ist im Restaurantbereich die offene Küche. Der Gast hat Blickkontakt mit den Köchen und kann, wenn er möchte, bei der Zubereitung seiner Bestellung zusehen. Falafel Salat Die Karte bietet eine Kombination aus westlichen und traditionell türkischen Gerichten. Traditioneller Hünkar Be’Ÿendi Kebap auf Auberginensalat Abends empfiehlt sich ein Besuch auf der Dachterasse. Die atemberaubende 360°-Aussicht auf Istanbul ist besonders bei Sonnenuntergang unvergesslich. Absolut sehenswert: Der Sonnenuntergang über Istanbul Ebenfalls empfehlenswert ist eine kurze Abkühlung im hauseigenen Pool über den Dächern von Istanbul. Einzigartig: Der Pool mit der 360°-Aussicht über Istanbul Nach dem Essen sollte man unbedingt einige der unzähligen Bars und Clubs in der nahen Umgebung besuchen. Das sehr zuvorkommende Hotelpersonal steht gerne mit Tipps zur Verfügung. Auch bei anderen Anliegen kann man sich rund um die Uhr mit dem innovativen Whatsapp-Service beim Hotelpersonal melden. Herzlichen Dank an Bià§un Schwindt vom Marmara Pera für die herzliche Betreuung und die umfassende Führung ;-) Und ein grosses Dankeschön für die grosszügige Einladung an Frau Dinc von The Marmara Gruppe und vielen Dank an Frau Olszok von der PR-Agentur welllcom für das Berücksichtigen unseres Blogs! Ein weiteres empfehlenswertes Hotel ist das Gezi Hotel am Bosphorus oder das Marmara Sisli. ## Istanbul Konzept-Hotel im Stil der 50er Jahre: The Marmara Șișli Quelle: https://reisememo.ch/tuerkei/marmara-sisli-hotel-50er-jahre-retro-stil Seit 2008 ist das Hotel im Istanbuler Stadtteil Mecidiyeköy im Besitz der Marmara Gruppe. Das Gebäude wurde damals komplett renoviert und von der bekannten türkischen Designagentur Autoban mit Stilelementen der 50er Jahre ausgestattet. Ein interessanter Mix aus klassisch und modern. Die Lounge im Stil der 50er Jahre Bereits an der Rezeption wird man freundlich und kompetent empfangen und aufs Zimmer begleitet. Dort warten viele liebevolle Extras auf den Gast. Willkommens-Häppchen aus Feigen und Pistazien Türkischer Edeltropfen Die Marmara Gruppe hat sich nicht nur auf das Bewirten anspruchsvoller Gäste, sondern auch auf das Keltern von Wein spezialisiert. Eine Kostprobe des Vinkara Weins kann man im eigenen Zimmer geniessen. Hauseigener Willkommens-Wein Hotelzimmer von Superior, über Superior Plus bis zur Junior Suite Die 98 Zimmer im Marmara Șișli bieten für jeden Anspruch das Richtige. Im Superior Room nächtigen wir auf einem Queensize Bett und dürfen die Aussicht auf den Business District geniessen. Das Interieur der Zimmer knüpft nahtlos an das 50er Jahre-Flair des Eingangsbereichs an. Doppelbett im Superior Room Überzeugend echt ausgestattet sind vor allem die Badezimmer mit klassischen Armaturen, in den Superior Plus Zimmern stehen sogar noch die originalen Waschtische. Nostalgische Armaturen Das Einmalige an den drei Suites im The Marmara Șișli ist vor allem die Aussicht auf den Bosporus und die asiatische Seite Istanbuls, die entweder aus dem Kingsize Bett oder dem Whirlpool bewundert werden kann. Kingsize Bett in der Junior Suite Von der schlichten Sitzecke aus, kann man beobachten, wie die Sonne Abends hinter den Wolkenkratzern untergeht. Stylische Sitzmöbel in der Junior Suite Dank der günstigen Lage mitten im Business District auf der europäischen Seite der Grossstadt, wird das The Marmara Șișli hauptsächlich von Geschäftsleuten genutzt. Die Räumlichkeiten sind perfekt dafür ausgestattet. Neben fünf Konferenzräumen, steht auch eine Business Lounge mit der nötigen Infrastruktur zur Verfügung, was natürlich auch uns Reiseblogger sehr geholfen hat ;-) Eines von fünf Konferenzzimmern Café, Restaurant, Bar Der Essbereich ist überschaubar, bietet aber eine umfangreiche Speisen- und Getränkekarte. Tagsüber lädt das charmante Café zu einer Erfrischung, Abends zum Essen und Verweilen ein. Tagsüber Café, nachts Bar Von oben wird man bei Speis und Trank von verschiedenen Vogel-Charakteren beobachtet. Darunter zwei betrunkene Pinguin-Figuren und ein philosophischer Spassvogel. Die Bar wird von diesem netten Kerl überwacht Ob ein schneller Snack oder Dinner nach einem erfolgreichen Geschäftstag, die Bedienung weiss für jeden Anlass eine Empfehlung. Für Naschkatzen ist besonders die Dessert-Karte empfehlenswert. Türkisches Dessert aus Quitten mit Vanille Glacé Vielen Dank an Frau Dinc von The Marmara Gruppe für die Einladung! Und ebenfalls vielen Dank an Frau Olszok von der PR Agentur welllcom für das Vermitteln der interessanten Adresse! Ein kleines Wort der Warnung: Taxi fahren in Istanbul ist nicht immer ganz entspannt. Walter hat in diesem Artikel über seine Erfahrungen berichtet. ## VIVUS – Neues Lunch-Konzept im Steigenberger Hotel am Zürichsee Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/lunch-vivus-steigenberger-bellerive-hotel-restaurant-zuerich-see Das Hotel Steigenberger Bellerive au Lac hat unter dem Motto «Tradition trifft Zeitgeist» ein neues Gastronomie-Konzept eingeführt, das unter anderem einen variierten Business-Lunch «in 50 Minuten» beeinhaltet. Das Ganze wird im Restaurant VIVUS in einem aufgefrischten Interieur-Design angerichtet und essen tut man mit Vorzug «draussen» im Wintergarten des Restaurants im ersten Stock. Und so schmeckt es mit Sicht auf den Zürichsee. VIVUS Restaurant mit Sicht auf den Zürichsee Tischgedeck in der «VIVUS Veranda» Küchenchef Oliver Cramer bietet im VIVUS Hotelrestaurant klassische Schweizer Gerichte in einer Neuinterpretation, wobei der Klassiker, Züri G’schnätzlets, wie original auch mit Nierli zu haben ist. Das Restaurant ist 7 Tage die Woche geöffnet, 365 Tage im Jahr. Mittags steht zwar auch ein à la Carte Menu zur Verfügung; wer unter der Woche im Kreis 8 nachmittags aber noch etwas im Büro zu erledigen hat, dem sei der neue «VIVUS Quick Lunch» empfohlen. VIVUS Lunch Buffet Das Konzept sieht vor, dass man in max. 50 Minuten locker – aber lecker – essen kann. Und das funktioniert, indem man den Hauptgang bestellt, bevor man sich die Vorspeise selber am Buffet holt. Gazpacho, Chicken Yakitori-Spiess, Lachstatar, Apfel-Sellerie Salat Uns haben das abwechslungsreiche Vorspeisenbuffet und die drei warmen Hauptspeiseoptionen aus Fleisch, Fisch oder vegetarisch sehr gemundet – sowohl optisch wie kulinarisch! Gazpacho im Glas, Lachstatar mit Crissini und Yakitori-Spiess Und das Dessert (ebenfalls eine Auswahl vom Buffet) konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Das Leben ist zu kurz, um auf Süsses zu verzichten :-) Desserts aus weisser Schokoladenmousse mit Johannisbeeren und Fruchtsalat Das Angebot wechselt natürlich täglich. Wünsche werden sehr flexibel gehandhabt; ob nun lieber eine Suppe anstelle (oder zusätzlich) zur Vorspeise, oder zwei mal Vorspeise anstelle des Hauptganges – alles kein Problem. Und wenn wir Hotelmanager Christian Dangel richtig verstanden haben, dann sind nicht nur Gäste aus dem In-Viertel Seefeld und Kreis 8 willkommen ;-) reisememo’s Katja Birrer mit Hoteldirektor Christian Dangel Am Samstag bestellt man sich was Feines à la Carte, während Sonntags jeweils Brunch angesagt ist; man schlemmt von 11:30 bis 15:00 Uhr, Traumaussicht inklusive. Dabei werden alle Eierspeisen à la Carte nach Wunsch zubereitet. Lecker Konfekt zum Espresso! Was wir jetzt noch nicht testen konnten, bei nächster Gelegenheit aber UNBEDINGT nachholen wollen: Am Abend tischt Chef Oliver Cramer seine «Signature Dishes» auf, unter anderem ein Dim Sum nach Schweizer Art. Wir sind gespannt, wie die gedämpften und frittierten Schweizer Zutaten in der chinesischen Zubereitung in kleinen Bambuskörbchen zu den selbstgemachten Soja-Marshmellows passen! VIVUS Abend-Buffet Art Déco trifft auf modernes Design Das neue Interieur des Steigenberger Hotels wurde Anfangs 2013 fertiggestellt. Andreas Frick vom Zürcher Einrichtungs- und Designmöbelhaus Zingg-Lamprecht kombiniert gekonnt bestehende Elemente aus den 30er Jahren mit modernen Elementen wie den «Cloud-Leuchten». Katja Birrer mit Hoteldirektor Christian Dangel in der VIVUS Veranda mit Cloud-Leuchten Das grosszügig eingesetzte edle Nussbaumholz und viel Leder kontrastieren elegant mit feinen Stoffen in frischen Limonen-, Beige- und Violett-Tönen. VIVUS Bar & Lounge Hotelzimmer des Steigenberger Bellerive Au Lac Hotelzimmer mit Aussicht auf Zürichsee Die 47 geräumigen Zimmer verfügen seeseitig über eine spektakuläre Aussicht auf den Zürichsee. Raumhohe Fenster und ein kleiner Balkon laden zur Rundumsicht ein. Dafür muss man mit dem Verkehr der Seestrasse umgehen. Die Zimmer gegen das städtische Seefeld hin sind ruhiger. Das Badezimmer ist grosszügig eingerichtet und von zwei Seiten begehbar. Badezimmer mit beidseitigen Zugängen Wer es noch exklusiver mag, sollte sich natürlich eine der vier Junior Suiten mit so eindeutigen Namen wie «Lake View» ansehen… @SteigenbergerHQ Neues "schnelles" Business-Lunch Konzept am Zürichsee http://t.co/VueZAjVIbn locker in 50 Minuten lecker #essen — Katja & Walter (@reisememo) May 4, 2013 Besten Dank an General Manager Christian Dangel und sein Team für die herzliche Gastfreundschaft und den aufmerksamen Service! Und danke auch an Nina Aryapour von PrimCom für das aufmerksam machen auf dieses interessante Lunch-Konzept! ## Faszination Atacama — trockenste Wüste im Norden Chiles Quelle: https://reisememo.ch/chile/atacama-wueste-chile-exkursion-ausflug-4x4 Sie gilt als trockenste Wüste der Welt, aber diese Tatsache beeindruckt an und für sich noch nicht (denn eigentlich sind doch alle Wüsten trocken, oder etwa nicht?). Hat man dann aber die Atacama-Wüste mal mit all ihren Facetten erkundet, so ist man ob all der bizarren Formen und atemberaubenden Landschaften einfach nur noch hin und weg… Nachdem wir uns vom Wechselbad der Gefühle in Patagonien wieder etwas gefangen hatten, wartete ein nächstes vielbeschworenes Highlight auf uns; die Atacama-Wüste im Norden Chiles! Typische Schotterpiste in der Atacamawüste Die Atacama-Wüste erstreckt sich der Pazifikküste Südamerikas entlang und reicht an die Grenze zu Peru im Norden bis hin zu den Grenzen Boliviens und Argentiniens im Westen. Obwohl die Klimaschwankungen letztes Jahr (2012) zu grossen Überschwemmungen geführt haben, gibt es da Orte, an denen jahrzehntelang(!) kein Regen registriert wurde! Atacama Wüste aus dem Flugzeug Einmal mehr voller Erwartung und Tatendrang landen wir also in diesem Glutofen, genau genommen in der Minenstadt Calama. Während wir in Patagonien unsere Rallye-Künste selber unter Beweis stellen konnten, liessen wir uns im Norden Chiles von einem Guide unserer noblen Unterkunft, dem Awasi Hotel abholen. Wer möchte denn schon in der trockensten Wüste der Welt verloren gehen? Und Pneus hatten wir schliesslich auch schon genügend gewechselt… Awasi Guide Jorge mit reisememo’s Walter Unser Guide Jorge ist die Frohnatur in Person. Er ist in Calama aufgewachsen und scheint die Wüste wie seine eigene Westentasche zu kennen. So kommt es natürlich nicht überraschend, dass er ab und zu mit seinem 4×4 Pick-Up Typ «Doble Cabina» die Hauptstrasse in Richtung Oasenstadt San Pedro de Atacama verlässt, um uns einzigartige Aussichtspunkte in der Wüste zu zeigen. Sonnenuntergang mit Vulkan Licancabur San Pedro de Atacama ist ein 2000-Seelen-Dorf und liegt auf ca. 2’400 m.ü.M. Es ist der Ausgangspunkt zu so vielen Touristenattraktionen in der Wüste und wird von mehreren Vulkanen umgeben. Der wohl auffälligste ist der Licancabur, der mit einer stolzen Höhe von 5’916 Metern strotzt und immer wieder aus verschiedenen Blickwinkeln ersichtlich ist. Oasenstadt San Pedro de Atacama mit dem Vulkan Licancabur Exkursionen in die Atacama-Wüste Hier eine kleine Übersicht von überwältigenden Exkursionsmöglichkeiten in die Wüste: Geysire «El Tatio» Walter & Katja bei den Tatio Geysiren Ein beeindruckendes Naturschauspiel erlebt man bei Sonnenaufgang bei den Tatio-Geysiren. Auf der rund 4’300 Meter hohen Ebene sprudeln mehrere heisse Quellen aus dem Inneren der Anden. Aufgrund der 80 Grad heissen Quelle entstehen spektakuläre Dampffontänen, die bis zu mehrere Meter hoch werden. Um dieses Spektakel zu erleben, mussten wir um 05:00 Uhr aus den Federn, denn die Fahrt zu den Geysiren dauert ca. 2 Stunden und nach 9 Uhr nimmt das Schauspiel langsam ab, da der Temperaturunterschied zwischen Quelle und Erdoberfläche abnimmt und der Wind den Dampf zerstreut. Tatio Geysire bei Sonnenaufgang Aber es lohnt sich auf jeden Fall! Diesen Ausflug darf man einfach nicht verpassen! Aber schön warm anziehen! Morgens war es grad mal knapp -6 Grad! … (Ja, das ist ein «Minus»!) Das ist selbst für kälteerprobte Schweizer kühl, zumal es ja dort Sommer ist! Später wird es dann über 20 Grad warm, man halte sich also an das altbewährte Zwiebelprinzip. Baden in der Laguna Cejar Treiben auf dem Salzsee Cejar Etwas gemütlicher, aber nicht weniger faszinierend, geht es bei den Lagunen zu und her. Der Salar de Atacama liegt auf 2’300 Metern. Mit einer Fläche von 3’000 m² gehört er zu den grössten Salzseen der Erde. Mit all seinen Salzkristallen, die wie Diamanten leuchten und den erdfarbenen Tönen und blauem Himmel ergibt das einfach ein sensationelles Bild! Vulkanspiegelungen im Salar de Atacama Wenn wir’s nicht besser gewusst hätten, hätte man auch meinen können, dass man über gefrorenem Schnee laufen würden … sooo heimisch hat es unter den Schuhen geknirscht. Guide Jorge und reisememo’s Walter Schärer Baden ist hier allerdings nicht erlaubt, denn die stark mineralhaltigen Lagunen sind der Lebensraum von Flamingos und anderen Vogelarten. Dafür liessen wir es uns nicht entgehen, in der Laguna Cejar ein Bad zu nehmen und aufgrund des sehr hohen Salzgehaltes das Gefühl von Floaten zu erleben. Katja und Walter treiben auf dem Salzsee «Cejar» Das Salzwasser ist siebenmal dichter als unser «gewöhnliches» Süsswasser, man treibt wie ein Korken… Einfach traumhaft! Valle de la luna & Valle de la muerte Touristenbus im Mondtal der Atacama Eines der bekanntesten und meist besuchten Täler ist das «Mondtal» oder auf Spanisch Valle de la luna. Der Name des Tales kommt nicht von ungefähr… Die Landschaft erinnert nämlich an eine von Kratern geprägte Mondlandschaft und bietet ein atemberaubendes Schauspiel mit den bizarren Formationen aus Salzgestein. Zu den bekanntesten Figuren gehört die Salzformation «Las Tres Marias» (Die drei Marien). Ok, ein bisschen Fantasie braucht’s natürlich schon… Salzformation Las Tres Marias im Valle de la Luna der Atacamawüste Ebenso populär ist eine grosse Sanddüne am Rande des Mondtals, von wo man eine herrliche Aussicht auf das Death Valle (Valle de la muerte) geniessen kann. Am späteren Nachmittag sammeln sich alle Touris, um den spektakulären Sonnenuntergang zu bewundern. Sonnenuntergang beim Mondtal mit Vulkan Licancabur im Hintergrund Aber unser Guide Jorge wusste natürlich, an welcher Ecke der Düne wir den Gleichgesinnten ausweichen konnten, um den Sonnenuntergang ungestört geniessen zu können :-) Canyoning in der Cardones Schlucht Fuchsschwanz in der Cardones Schlucht Also gut, «Canyoning» ist allenfalls etwas hoch gegriffen, zumal wir ja mitten in der Wüste waren, aber man stelle es sich so ähnlich vor einfach mit weniger Wasser… Katja und Walter in der Cardones Schlucht Die Wanderung durch eine mit Fuchsschwänzen und Kakteen durchsetzte Schlucht war jedenfalls hoch spektakulär und wir mussten uns mehrfach stützen, um die Klippen zu überstehen… Aussichtspunkt Pucara de Quitor Am Dorfrand von San Pedro de Atacama in Richtung des Hotels Alto Atacama befindet sich ein geschichtsträchtiger Aussichtspunkt. Aussicht vom Pucara de Quitor Auf dem Gipfel steht ein entsprechend riesiges Kreuz mit Inschriften, um der vergangenen Kriege zu gedenken. Wir belassen es hier mal mit dem Hinweis auf die betörende Aussicht und lassen die blutrünstige Vergangenheit des Ortes mal weg… Sterngucken Wer schon mal in der Wüste war, weiss, dass man nirgends einen eindrucksvolleren Sternenhimmel sehen kann als inmitten von Nichts. Optimale Bedingungen zur Beobachtung der Sterne bietet natürlich auch die Atacama-Wüste. Viele internationale und namhafte Forschungseinrichtungen haben hier ihre Observatorien eingerichtet. Während unserem Aufenthalt wurde gerade das «Atacama Large Millimeter/submillimeter Array» (ALMA) eröffnet. Das Observatorium ALMA beobachtet den Kosmos allerdings in einem Licht, das für das menschliche Auge unsichtbar ist. ALMA Observatorium: Die Teleskope befinden sich weiter hinten in der Hochebene Aber keine Angst, auch mit einem «normalen» Teleskop ist ein beeindruckendes und faszinierendes Erlebnis garantiert. Wir haben uns einen Abend auf die «Sterngucker-Tour mit Jorge» gemacht. Was für ein imposantes und unvergessliches Erlebnis! Soo viele Sternschnuppen haben wir in einer Nacht noch nie gesehen! Zudem war der Abend auch noch sehr lehrreich. Denn in der südlichen Hemisphäre ist der Sternenhimmel anders als im Nordhimmel. Jorge erklärte uns dann auch wie, bzw. wo man das Kreuz des Südens (das kleinste, aber ein sehr auffälliges und bekanntes Sternbild) erkennen kann. Ausserdem konnten wir auch die zwei Magellan’schen Wolken erkennen, die kleine, unregelmässig geformte Begleiter unserer Galaxis sind. Kreuz des Südens über der Atacamawüste Aber so richtig spannend wurde es, als wir durch das Teleskop auch die Ringe des Saturns und Monde des Neptuns erkennen konnten!! Mehrmals haben wir uns die Augen gerieben… Aber das Gefühl wurde nicht etwa durch Alkoholeinfluss oder Drogen getäuscht! Nein, durch Jorge’s kleines, portables Teleskop waren die Ringe tatsächlich sichtbar! Sprichwörtlich «himmlisch» und atemberaubend! Unterkünfte in San Pedro de Atacama Wie bereits erwähnt, haben wir in der Atacama-Wüste nichts anbrennen lassen und liessen uns zwei Tage im Luxus-Hotel Awasi von Relais & Chateaux verwöhnen. Restaurant des Awasi-Luxushotels Ein weiteres, traumhaft schönes und stylishes Hotel, wo wir zwei weitere Tage verbrachten und das wir auch wärmstens empfehlen können, ist das «Alto Atacama«. Alto Atacama Designhotel Die Atacama-Wüste bietet Attraktionen in Hülle und Fülle und sorgt für eine unvergessliche Reise! Weitere Hotels in San Pedro de Atacama finden sich auf dieser Liste. Ein Artikel von uns über die Atacama-Wüste erschien auch auf dem Travelhouse-Blog. ## Loft-Feeling in Hamburg: Gastwerk Designhotel im ehemaligen Gaswerk des Bahrenparks Quelle: https://reisememo.ch/deutschland/design-hotel-gastwerk-hamburg-loft-gaswerk-bahrenpark Hamburgs erstes Design-Hotel entstand im Jahr 2000 im Bahrenpark im vormaligen Gaswerk. Wo früher Kohle gelagert wurde, wohnt man heute im grosszügigen Loft mit Spa, Bar und Restaurant… Wir haben uns auf Einladung von Sales- und Marketingleiter Stefan Pallasch umgesehen… Vormals Gaswerk Kohlelager und Futtermittelfabrik Leseleuchten in der Hotelhalle Um 1890 brachte das damalige Gaswerk dem Westen Hamburgs erstmals Licht in die Strassen und Häuser. Aus dem restaurierten Industriedenkmal aus Backstein und Stahl entstand das Gastwerk, Hamburgs erstes Design-Hotel. Couch und Stehleuchte im Gastwerk Die lichtdurchflutete Backsteinhalle des Baus prägt mit ihren 600 Quadratmetern den einzigartigen Loftcharakter des Hotels, das seit der Eröffnung im Jahr 2000 zu den ersten Hoteladressen der Stadt gehört. Sitzungstisch in der Hotelhalle Überall im denkmalgeschützten Gastwerk spürt man die wechselvolle Geschichte des Hauses: Zunächst als Kohlelager des Gaswerkes genutzt, zog in die majestätische Halle später eine Futtermittelfabrik ein, wovon ein historisches Mahlwerk, umgebaut zur Denk.Mal Bar, noch heute kündet. Denk.Mal Bar im vormaligen Mahlwerk der Futtelmittelfabrik Hotelzimmer, Veranstaltungen, Restaurant, Bar und Spa Heute stehen 141 Zimmer, Lofts und Suiten zur Verfügung, ein variabel angelegter Veranstaltungsbereich, das Restaurant Mangold, die L.BAR und der Gastwerk SPA. Eingang zum Spa-Bereich Spa-Ruhezone In den grosszügigen Hotelzimmern kommt man hautnah mit dem alten Backstein in Berührung. Die Fenster liegen z.T. ungewohnt tief, womit das Erleben des Loft- und Umnutzungskonzeptes nur noch verstärkt wird. Schreibtisch der Eck-Suite Hotelbett im Doppelzimmer Für Veranstaltungen steht ein grösserer Bereich mit eigener Denk.Mal Bar, Lounge und Saal mit grossem Oberlicht zur Verfügung. Konferenzraum mit Oberlicht Das Hotelrestaurant Mangold ist sehr beliebt und verströmt eine sehr dichte Atmosphäre. Die Parmesansuppe mit Jaipur Curry und Sesambeef und das Zanderfilet auf Meerrettichgurken haben ausservorzüglich geschmeckt! Mangold Hotelrestaurant Zander auf der Haut gebraten an Meerrettichgurken Danach geniesst man entweder in der L.BAR oder der Lounge nebenan – Lounges hat es fürwahr genügende – einen der zahlreichen Grappa oder sonstig wohltuenden Feuerwasser. L.BAR Hotelbar Büchergestell der L.BAR Lounge Hauskünstler Georgios Engonidis Das Gastwerk setzt wie die meisten Designhotels zahlreiche Dekorationsobjekte wie Gemälde, Fotografien oder Skulpturen ein. Portraitstudie von Hauskünstler Georgios Engonidis Diesbezüglich haben sie hier das Glück, mit Georgios Engonidis eigens einen talentierten Hauskünstler mit Hotelatelier im Einsatz zu haben. Und er hat umgekehrt natürlich das Glück, einen innovativen und offenen Auftraggeber zu haben. Georgios Engonidis in seinem Hotel-Atelier Angeregt von Hotel-Visionär Kai Hollmann, gestaltet und umgesetzt von Regine Schwethelm, Sibylle von Heyden und Armin Fischer entstand im Gastwerk eine gelungene Symbiose aus dem rauhen, industriellen Zweckbau und der Eleganz zeitgenössischen Hoteldesigns. Herzlichen Dank an Stefan Pallasch für die grosszügige Einladung und Führung durch die weitläufigen Räumlichkeiten! Sales- und Marketingleiter Stefan Pallasch in der Hotelhalle Das Gastwerk Designhotel ist Mitglied von designhotels.com, einer handverlesenen Kollektion von nur 200 Hotels weltweit. Darunter befindet sich übrigens auch das 25hours Number One (wir haben hier darüber berichtet), ein Designhotel, das sich einen Steinwurf vom Gastwerk ebenfalls auf dem Bahrenpark-Areal befindet. Das Hotel im Bahrenpark liegt nicht super zentral in Hamburg, ist aber mit öffentlichem Verkehr problemlos und schnell erreichbar. Weitere Impressionen unseres Hamburg-Aufenthalts finden sich hier auf unserem Reiseblog. ## Mövenpick Regensdorf und Airport mit Menu und Preisen wie vor 40 Jahren Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/moevenpick-regensdorf-airport-40-jahre-jubilaeum Mövenpick Hotels & Resorts feiern dieses Jahr ihr 40-jähriges Bestehen. Inzwischen in 80 Hotels in 24 Ländern aktiv, wird das Jubiläum mit einem Menu wie vor 40 Jahren gefeiert: Dekor, Speisekarte und die Preise erinnern an die Anfangszeiten. Wir haben uns das Menu im Mövenpick Regensdorf «näher» angeschaut… Jubiläumstischgedeck Bis am 21. Mai wird man in den Mövenpick Hotels im besonderen Look & Feel begrüsst: Aus Anlass des 40-Jahre Jubiläums sind die Restaurants in gelb-orange-rot gehalten und das Menu ist entsprechend angepasst. Wir waren jetzt nicht gerade beim Friseur, um uns die korrekten Frisuren verpassen zu lassen und umgezogen haben wir uns auch nicht speziell, Einlass kriegt man aber auch so… Moevenpick Bar vor 40 Jahren Die Klassiker Riz Casimir oder Züri Gschnätzlets werden wie damals serviert und (fast) zu Preisen wie vor 40 Jahren angeboten. Vom Chef empfohlen: Riz Casimir oder Züri Gschnätzlets Die zartrosa grillierten 180 Gramm US-Rindsfilet Creekstone Black Angus zu 38.90 sind jedenfalls im Raum Zürich ein praktisch unschlagbares Angebot… US Rindsfilet Creekstone Black Angus 180g Aber auch die Tomatensuppe mit den Tomatenstückchen und die Seezunge haben ausgezeichnet geschmeckt. Abgerundet haben wir diesmal mit einem warmen Apfelkuchen und seinem Schlagrahm. Soo fein ;-) Warmer Apfelkuchen mit Schlagrahm Die Auslastung in den beiden Zürcher Mövenpick Hotels ist seit Jahr und Tag sehr hoch. Mit ein Grund wird die einprägsame Losung von Gründervater Ueli Prager sein… Ueli Prager: Wir tun Dinge aussergewöhnlich gut… Und hier geht es zur Jubiläumsspeisekarte. Zu den Webseiten des Mövenpick Regensdorf und Mövenpick Airport Unser Dank geht diesmal an Jessica Esser vom Mövenpick Hauptsitz für das Vermitteln des Events und an das sehr freundliche Mövenpick Team um Restaurantleiter Hamdi Raci: Die Bedienung und das Essen waren hervorragend! 40 Jahre Jubiläumsmenu bei @MovenpickHotel in Glattbrugg und Regensdorf http://t.co/71ODUSX79b Es schmeckt und ist beso günstig!… — Katja & Walter (@reisememo) April 26, 2013 @reisememo auf Nostalgiereise: Beide @MovenpickHotel in Zürich mit Menu und Preisen wie vor 40 Jahren | http://t.co/4zgT7ttSbm — Mövenpick Hotels (@MovenpickHotels) April 26, 2013 ## Mövenpick Hotel Restaurant Berlin – Genussvoll dinieren beim Potsdamer Platz Quelle: https://reisememo.ch/deutschland/moevenpick-hotel-berlin-restaurant-hof-zwei Unweit des spektakulären Potsdamer Platzes bietet das Mövenpick Berlin im ehemaligen Siemens Gebäude das exquisite Atrium-Restaurant «Hof zwei» mit zu öffnendem Glasdach… Wir haben es während der Berlinale getestet. Das Mövenpick Hotel Berlin befindet sich an der Stresemannstrasse 3 unweit des Potsdamer Platzes. Dessen nächtliche Ausstrahlung scheint bis zum Hotel wirksam zu sein… Renzo Piano 11 Hochhaus am Potsdamer Platz Speziell zur Berlinale scheinen überall noch mehr Lichter zu brennen und noch mehr schwarze BMW Limousinen durch die Gegend zu kurven. BMW Shuttle Service während der Berlinale Farbig beleuchteter Hoteleingang Moevenpick Berlin Nicht nur zur Berlinale ist das Mövenpick Berlin eines der wichtigen Hotels der Stadt. Dann treffen sich die Granden der Filmszene aber besonders gerne im grossen Atrium oder an der Hotelbar, hier z.B. Tomi Paalosmaa von der finnischen Atlantic Film. Tomi Paalosmaa von Atlantic Film Finland an der Berlinale Restaurant Hof zwei Das Restaurant Hof zwei liegt im Innenhof des vormaligen Siemens Gebäudes. Im Winter ein grosszügiges Atrium mit Glasdach, verwandelt es sich im Sommer in einen luftigen Innenhof mit offenem Dach. Restauranttisch im Atrium-Restaurant Hof zwei Tischdekoration Im Restaurant beschwört Restaurant Manager Martin Knauft die Wichtigkeit von erstklassigem Service mit Herzlichkeit und persönlicher Note. Da können wir ihm erstens beipflichten – it makes all the difference – und zweitens gratulieren, weil der Service war tatsächlich sehr herzlich ;-) Ebenso wichtig ist natürlich was auf den Teller kommt. Aber da ist man bei Mövenpick generell und beim Berliner Executive Chef Oliver Marzahn und seiner Crew in besten Händen. Seine von den Schweizer Wurzeln des Hauses inspirierten Gerichte werden attraktiv präsentiert und munden ausgezeichnet. Die Suppe mit Tempura-Crevette beispielsweise schmeckt nicht nur gut, sondern macht einen nur schon bei der Präsentation «gwundrig». Suppe und Tempura-Crevette Das Zanderfilet dazu steht dem in nichts nach und der Weisswein passt grad auch perfekt! Zanderfilet auf Risotto und Rosenkohl Weisswein Dann sind sie vom Hof zwei aber überhaupt noch nicht fertig mit einem, denn Chef Patissier Frank Scheible haben sie ja auch noch! Und was der auf den Dessertteller zaubert, grenzt an Artistik allererster Güte. Wir haben jedenfalls NICHTS stehenlassen ;-) Dessertvariation Dieses Mal waren wir in Berlin zeitlich etwas knapp, so dass wir nicht im Mövenpick übernachten konnten. Die PR- und Kommunikationsverantwortliche Jessica Esser vom Hauptsitz in Zürich hat uns aber versichert, dass die Zimmer auch sehr attraktiv sein sollen. Wie Arnie zu sagen pflegt: I’ll be back! Weitere empfehlenswerte Hotelrestaurants in Berlin beschreiben wir in diesem Artikel. Und wie es im spektakulären Wasserturm des Mövenpicks Hamburg mundet, ist hier nachzulesen. Martini Cocktail in der Cave Bar des Mövenpick Wasserturm ## Hotels in Hamburg – Hafencity, Bahrenpark und Sternschanze Quelle: https://reisememo.ch/deutschland/hotel-hamburg-hafencity-bahrenpark-sternschanze Hamburg ist eine unserer deutschen Lieblingsstädte. Ob es die kühle Meeresbrise an der Binnenalster, die schwere Klinkerarchitektur oder die weltoffene Seefahreratmosphäre ist, können wir nicht genau identifizieren. Jedenfalls kommt zu allem jetzt auch noch ein attraktives neues Quartier dazu: Anschliessend an die grossen Lagerhäuser am Hafen entsteht der neue Stadtteil Überseequartier mit dem Zentrum Hafencity. Ein Einblick in eine der grössten Baustellen Europas. Bei unserem neusten Besuch in Hamburg haben wir ausnahmsweise auf einen Ausflug in die Nobelvororte um Blankenese verzichtet. Weil wir waren eingeladen, uns ein paar attraktive und in der Schweiz noch nicht so bekannte Hotels anzusehen. Hier unsere Eindrücke aus verschiedenen Quartieren: Neustadt Um Jungfernstieg, Binnen- und Kleine Alster kamen wir nicht herum, ist klar. Deren Lage ist zu zentral und die Stimmung zu attraktiv, als dass man sie auslassen könnte. Sonnenuntergang an der Kleinen Alster Dann aber machten wir uns schnell in Richtung für uns noch unbekannte Quartiere… Überseequartier und Hafencity Fangen wir doch gleich mit einem der neuen Highlights an! Für uns Binnen-Schweizer wirkt ja schon der Name «Überseequartier» exotisch und eine «Hafencity» gibt’s bei uns grad auch nicht. Wir sind schon stolz, wenn wir mit Zürich so was ähnliches wie eine «City» hinkriegen. Und die «Elbphilharmonie» ist dann nur noch das Tüpfchen auf dem «i». Im übertragenen Sinne wie auch architektonisch… aber das ist glaub’s ein Politikum von wegen Baukosten oder so. Ursprünglich mit 77 Millionen Euro veranschlagt, sollen inzwischen 575 Millionen nötig sein. Oups! Das Gebiet um die Hafencity ist zwar noch eine Riesenbaustelle, einzelne Gebäude, Einkaufsstrassen und die U-Bahn Station der verlängerten Linie U4 sind aber schon in Betrieb und funktionieren einwandfrei. Grossbaustelle beim Marco Polo Tower in der Hafencity Wer sich das zur Hälfte fertiggestellte Überseequartier näher ansehen will, ist im Hotel 25hours Hafencity bestens aufgehoben. Das brandneue Hotel der auch in Zürich bekannten Kette bietet schickes Seefahrer-Ambiente mit dem üblichen Augenzwinkern: So sauniert man beispielsweise auf dem Dachgeschoss in einem Hapag-Lloyd Container… Matrosen bei der Teewerbung im 25hours Hafencity Als kleiner «Matrosen-Vorgeschmack» hier einfach mal ein Ausschnitt der Bemalung im Badezimmer ;-) Badezimmerbemalung im Hotel 25hours Hafencity Bahrenpark Auf Einladung von Stefan Pallasch von der innovativen Fortune Hotels Gruppe weilten wir auch im Bahrenpark. Das vormalige Gaswerkareal wurde von den geschäftstüchtigen Geschäftsführern um Kai Hollmann und Christoph Hoffmann schon vor mehr als 10 Jahren als künftiges Trendquartier identifiziert. Entsprechend bauten sie hier ihr erstes 25hours Hotel. Das Number One, wie sie es weitsichtigerweise nannten. (Und so ist es, dort zu übernachten) Restaurant des 25hours Hamburg Number One im Bahrenpark Es richtete sich an die damaligen Ausgehszenis, damit sie nach durchtanzter Nacht nicht nach Hause mussten. Heute ist das Gaswerkareal mehr ein Geschäfts- als ein Ausgehviertel, was aber der Hotelauslastung überhaupt keinen Abbruch tut. Auch Geschäftsleute mögen das poppig-junge Ambiente, wie wir beim Abendessen eindrücklich erfahren haben. Nur mit knapper Not konnten wir noch einen kleinen Tisch ergattern… Wenn schon im vormaligen Gaswerk, dann kann man vis-à -vis auch mal im Gastwerk übernachten. Wem mehr nach Loft-Feeling und Design ist, sollte sich für diese Bleibe begeistern! Auch dessen Restaurant «Mangold» ist sehr zu empfehlen! Mangold Restaurant des Hotels Gastwerk Und die Sofas im Gastwerk sind sehr klein ;-) Sofa im Gastwerk Sternschanze / Messe / Wasserturm Nördlich des Sternschanze Parks und seinem vormaligen Wasserturm erstreckt sich ein quirliges Ausgehviertel mit zahlreichen Bars und Restaurants. Gleich nebenan befindet sich das weitläufige Messegelände Hamburgs mit dem wuchtigen Fernsehturm. Messe und Fernsehturm Hamburg Das Ganze verfügt an der Sternschanze über einen eigenen S- und U-Bahnanschluss und ist damit von praktisch überall sehr gut erreichbar. Über allem thront zentral das Mövenpick Hotel (naja, einmal abgesehen vom Fernsehturm natürlich). Aussicht der Turmsuite im Mövenpick Wasserturm Das Hotel wurde im vormaligen Wasserturm eingerichtet, so dass man aus den Zimmern eine grandiose Aussicht über die Stadt geniesst. Ob der Turm-Suite waren wir hin und weg, in Sachen Unterkunft etwas vom Spektakulärsten, das wir auf unseren zahlreichen Reisen je gesehen haben. Aber auch die «normalen» Hotelzimmer sind mit ihren warmen Farbtönen, den grosszügigen Platzverhältnissen und dem modernen Bad durchaus mit den besten Hotels vergleichbar. Überhaupt hatten wir aus der Schweiz heraus von der Mövenpick Marke einen etwas verstaubten Eindruck. Was wir dann aber in Hamburg, Berlin oder Amsterdam angetroffen haben, hat uns total überrascht: Attraktives, modernes Design, super Lage und gute Küche machen die Mövenpick Hotels für uns zu einer einfachen Empfehlung. Da riskieren wir nichts, die lassen nichts anbrennen… Mövenpick Hotel Wasserturm an der Sternschanze Wie es uns zum Valentinstagsessen im Restaurant erging, ist in dieser Fotoreportage nachzulesen. Es gab Hamburger Pannfisch vom Kabeljau und Lachs. Unbedingt hingehen: Die in die Kellergewölbe eingearbeitete Bar «Cave» und meine neuste Entdeckung bestellen: einen Martini Cocktail! Martini Cocktail in der Cave Bar des Mövenpick Wasserturm Hotel.de hat uns darauf aufmerksam gemacht, dass es noch weitere attraktive Hotels gäbe. Stimmt natürlich, und wir wissen auch schon das eine oder andere (The George Hotel), das wir nächstes Mal besuchen werden ;-) Und zu guter Letzt: Hamburgs Bier, Marke Astra Man(n) war nicht in Hamburg, wenn man nicht ein lokales Bier gekostet hat. Auch mal als «Herrenhandtasche» bekannt, gibt’s von Astra das sehr erfrischende – pardon – Arschkalt. Die Herrenhandtasche Modell «Arschkalt» von Astra Nochmal von Astra ist auch das «Rotlicht» Bier empfehlenswert. Wie man den knackigen Namen entnimmt, sind auch die Jungs von Astra mit einem Augenzwinkern unterwegs, so dass man das Bier am besten in einem der 25hours Hotels trinkt, den Hotels mit dem Augenzwinkern… Astra Rotlicht Bier im Heimat Restaurant des 25hours Hafencity Und wer es trotzdem noch etwas herber mag, dem müsste das Jever munden. Auch eine sehr gute Wahl! Diese Reise wurde möglich dank der grosszügigen Unterstützung durch Fortune Hotels, Hotel.de, Mövenpick Hamburg. ## Sehnsucht Patagonien – Schotterpisten ohne Ende Quelle: https://reisememo.ch/chile/patagonien Wir fliegen nach Patagonien! Jaaaaa, Patagonien! Das Vielbeschworene. Wovon alle mit so viel Sehnsucht darüber sprechen. Das schürt natürlich Erwartungen und entsprechend sind wir gespannt wie eine Wäscheleine auf das, was uns am Ende der Welt erwartet. Steppe Patagoniens Vorsorglich haben wir einen 4×4 Jeep gemietet. Es soll dort unten ja unbefestigte Strassen geben und auch ein paar Schotterpisten. Warme Kleider haben wir nicht wenige eingepackt, obwohl es dort Sommer sein wird. Es ist doch recht weit südlich, man weiss ja nie… Erwartungsfroh reisen wir also vom winterlichen Zürich mit SWISS via Sao Paolo nach Santiago de Chile, um uns die Chose mal mit eigenen Augen anzusehen. Ankunft in Punta Arenas Vom sommerlichen Santiago de Chile geht es pünktlich weiter in Richtung Punta Arenas, wo wir nicht viel später im verregneten und kühlen Süden Chiles landen. Phuh, was für ein ernüchternder Empfang! Punta Arenas scheint tatsächlich irgendwie am Ende der Welt zu liegen… Oder ist es «normal», dass hier so eine Art Weltuntergangsstimmung herrscht? Patagonien in Weltuntergangsstimmung Nachdem wir unseren 4×4 Jeep in Empfang genommen haben, machen wir uns auf den Weg durch die reizlose Ebene Richtung Puerto Natales. Durch viel Steppe und viel… Nichts! Immer geradeaus, kurz vor dem Zustand der Lethargie, weil die Fahrbahn allmählich zum Asphaltfliessband wird. Eintönige Strasse in Patagonien Ab und zu sichten wir einsam gelegene Häuser, beziehungsweise Hütten. Ob hier wirklich jemand zu Hause ist? Was tun die hier den ganzeny Tag oder sogar die ganze Woche? Ganz zu schweigen vom ganzen Monat?… Einsames Haus in Patagonien Aber vielleicht ist es ja lediglich das Wetter, das alles so öd und trostlos erscheinen lässt? Immer mehr enttäuscht über den ersten «Empfang» Patagoniens fahren wir weiter auf der vereinsamten Strasse, die zu unserer Bestürzung auch noch «Ruta Fin del Mundo» heisst. Na dann… zumindest mal eine Strasse, die ihrem Namen gerecht wird! Ruta Fin del Mundo, der Name ist Programm… 1. Stop in Puerto Natales Wir erreichen doch noch einigermassen hoffnungsvoll Puerto Natales – was für ein vielversprechender Name! (Wobei auch schon «Punta Arenas» besser klang als es dann aussah…) Das Dörfchen ist der typische Ausgangspunkt für Expeditionen in den vielgerühmten Torres del Paine Nationalpark. Das verschlafene Nest – oder ist heute gerade Sonntag? – scheint aus einer losen Ansammlung kleiner, farbiger Holzhäuser zu bestehen mit einem kleinen, schachbrettartig angelegten Zentrum und seinen vielen Einbahnstrassen. Wer schon mal in New York war, weiss was ich meine, aber einfach ganz anders… An jeder Ecke finden sich Reiseveranstalter und Outdoor-Equipment-Shops. Ansonsten bietet Puerto Natales nicht viel. Einsames Fischerboot kurz vor dem Weltuntergang Immerhin gibt es am Dorfrand mit dem Remota ein Designhotel, das sich gewaschen hat, respektiv das sich architektonisch spektakulär von der steppenartigen Landschaft abhebt… Hier der Reisebericht über das aussergewöhnliche Hotel Remota Puerto Natales. Designhotel Remota am Ende der Welt bei Puerto Natales Nach unserer ersten Nacht in Patagonien lächelt uns am nächsten Morgen erstmals die Sonne ins Gesicht. Voller Erwartung nehmen wir die Fahrt zum Torres del Paine Nationalpark in Angriff. Den 4×4 Jeep hatten wir ja ganz bewusst gewählt, aber dass wir gleich nach Puerto Natales bereits keine asphaltierten Strassen mehr vorfinden würden, hat uns dann doch etwas überrascht. Weil es sind ja noch hunderte von Kilometern bis in den Torres del Paine Nationalpark… Patagonia Camp am Lago de Toro Nach einer «bewegten» Fahrt über die holprigen Schotterpisten erreichen wir den Lago de Toro und das Patagonia Camp, wo wir zwei Nächte in Yurten am See verbringen. Es bessert langsam ;-) Yurten Zeltlager des Patagonia Camps am Lago de Toro Als wir aber mit dem Tour-Guide des Patagonia Camps im Hotel-Van auf Exkursion gehen, schauen wir uns etwas verunsichert an… stolz und patriotisch hebt Rastaman Rodrigo ALLES hervor, woran wir vorbeifahren: Zypressen (knapp mannshoch und der Fahrer bremst, damit wir sie gut sehen), Chimango-Caracaras (ein falkenartiger Piepmaz, kaum grösser als eine Krähe) oder Wasserfälle (verglichen mit den Seerenbachfällen am Walensee ein besseres Rinnsal). Das höchste der Gefühle sind ein paar Guanacos, die wir ab und zu sichten und ein Nandu, eine Art kleiner Strauss, ist dann schon ein Highlight allererster Güte! Die Birding-Spezialisten im Van sind aus dem Häuschen. Der gemeine gebückte Nandu in Patagoniens Steppe Langsam dämmert es uns: Patagonien wird total überbewertet!… Wir hätten auch nach Graubünden fahren können. Hätte uns besser gefallen. Dann aber — Torres del Paine Nationalpark Dann plötzlich aber – als hätte uns der liebe Gott gehört, der Schöpfer des Paradieses Patagonien – geht es Schlag auf Schlag: Als wir in den Torres del Paine Nationalpark einfahren, kommt ein überwältigendes Gefühl auf. Die Landschaft ist wild, rauh und irgendwie mystisch. Ein Condor segelt rauschend an unserem Van vorbei in die Tiefe. Hinter der nächsten Kurve ragen majestätisch die Cuernos (Hörner) des Paine Bergmassivs in die Höhe. Wir halten einfach nur noch den Mund und schauen uns mit grossen Augen an… Und als wir uns dem Lake Gray nähern, sind wir überwältigt von den bizarren, tiefblauen Eisformationen, die gespenstisch im See treiben und Monate früher vom Gray Gletscher abgebrochen sind. Der Torres del Paine Nationalpark, der zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt, verspricht atemberaubende Panoramabilder, Gletscher, Flüsse, Seen, Wälder und … ok, zugegebenermassen auch eine artenreiche Vogelwelt. Cuernos del Paine am Lago de Toro Ein Wort der Warnung: Der Torres del Paine Nationalpark ist sehr weitläufig. Will man ihn in Richtung Argentinien durchqueren, so wie wir, muss man unbedingt in Puerto Natales volltanken! Je nach Reichweite des Tanks und Verbrauchs des Wagens reicht es dann ganz knapp bis ans andere Ende zur Grenze nach Argentinien. Mit recht viel Erlösung wird man dort von weitem eine schöne, grosse Tankstelle erspähen. Dass beim Grenzübertritt mit dem Mietwagen ein ziemlicher Papierkrieg und eine happige Gebühr fällig wird, sollte nicht erstaunen. Und ein handschriftlicher Eintrag des Grenzbeamten im Übertrittsbüchlein. Bei der Ausreise aus Buenos Aires gilt dann ein digitaler Fingerabdruck mit Webcam-Portrait. Wie der handschriftliche Eintrag aus der Pampa mit dem hightech-Eintrag aus der Metropole abgeglichen wird, echappiert uns bis auf weiteres… Anyway, hat man die Schotterhölle und den Papierkrieg unbeschadet überstanden, nimmt man in Argentinien eine asphaltierte Strasse, die es in Google Maps nicht gibt. Nach dem vielen Schotter fühlt sich die eintönige Fahrt ins argentinische El Calafate himmlisch an. 8 Autostunden nach Abfahrt im Patagonia Camp wird man dort buchstäblich «gerädert» ankommen. Absolut empfehlenswert! Phuh, geschafft! Jetzt erst mal die Beine hochlagern… El Calafate, Eolo und der Perito Moreno Gletscher Perito Moreno Gletscher von den Balconys aus gesehen Das absolute Highlight in Patagonien ist das Mini-Trekking auf dem Perito Moreno Gletscher, worüber wir in diesem separaten Artikel berichten. Über Schiff und Stein geht es hier spektakulär mittels Steigeisen hoch auf den Gletscher. Kalbernder Perito Moreno Gletscher bei El Calafate Den Perito Moreno Gletscher erreicht man standesgemäss via El Calafate und das Relais & Châteaux Luxushotel Eolo (Link zu unserem Hoteltipp). Eolo «Patagonia Spirit» Luxushotel Dessen Zimmer und Restaurant öffnen sich auf allen Seiten auf eine spektakuläre Graslandschaft. Der Ort wirkt trotz oder wegen seiner Abgeschiedenheit sehr inspirierend und gibt bei gutem Wetter nochmal den Blick auf die Torres del Paine frei. Aussicht vom Eolo Hotel in Richtung Anden Soviel zum Thema «überbewerten»… Patagonien mag auf den ersten Blick eintönig wirken. Hat man aber einmal hunderte von Kilometern Schotterpisten im Gaspedal und stösst in den Kern des riesigen Gebietes vor, eröffnen sich Landschaften und Ausblicke kolossalen Ausmasses! Wir sind begeistert und sehnen uns bereits zurück nach den beruhigenden Weiten und majestätischen Gebirgszügen der Anden. Das Essen ist meist währschaft bis sehr gut, den Kaffee dort unten kann man aber getrost vergessen. Der bessert erst weiter nördlich ab der Gegend um Bariloche und so… Hier alle unsere Reisetipps für Chile oder Argentinien: ## Schweiz ist für London City Airport die wichtigste Destination! Quelle: https://reisememo.ch/bericht/schweiz-london-city-airport-lcy-wichtigste-destination Wer hätte es gedacht: Die kleine Schweiz ist für den Stadtflughafen von London City die wichtigste Destination! An einer Medieninformation präsentierte Matthew Hall, Chief Commercial Officer des London City Flughafens, weshalb die Schweiz und SWISS für sie so wichtig sind und wie sie den Flughafen in den nächsten Jahren ausbauen werden. Anflug eines SWISS Avro auf London City Airport LCY Während früher in Londons Canary Wharf Früchte aus den kanarischen Inseln importiert wurden, scheint man dort heute Schweizer Banker einzufliegen: Von London City Airport’s (LCY) total 48 destinationen liegen 4 in der Schweiz und bringen 22% der Gäste. Das ist der grösste Anteil aller Destinationen! Londons einziger Stadtflughafen Täglich verkehren 19 Flüge zwischen den Flughäfen in Zürich, Basel, Genf und Bern und dem LCY, am Wochenende sind es 20. Jede Woche pendeln mehr als 19’000 Passagiere zwischen der Schweiz und dem LCY. Entsprechend wichtig und gut eingespielt ist die Zusammenarbeit von LCY mit SWISS Airlines. Matthew Hall von LCY und Peter Koch von SWISS Dabei entfallen 63% auf Geschäftsreisende. 65% aller Flugbuchungen entfallen auf Gäste aus dem Ausland, d.h. sie kaufen ihr Ticket nicht in UK sondern an ihrer entsprechenden Destination. Dies ist marketing-technisch eine wichtige Erkenntniss… Da LCY so viele Geschäftsreisende empfängt, der Flughafen aber relativ klein ist, wurde gleich der ganze Passagierbereich als «Business Lounge» konzipiert. Zusätzliche Lounges gibt es nicht, kostenloses WiFi oder eine Schuhreinigung geniesst man überall… Bis 2023 wird man die heute 70’000 Flugbewegungen auf 120’000 steigern oder von 38 pro Stunde auf 50. Dafür sind nicht nur neue Flugzeuge nötig, sondern auch zusätzliche Rollbahnen, die man in die Londoner Docks bauen wird. Die jährlich bewältigte Passagierzahl wird sich dannzumal auf 8 Millionen nahezu verdoppeln. Das entsprechende Ausbaukonzept heisst «Peaks, Planes and People«: Die Morgen- und Abend-Peaks mit den zahlreichen Geschäftsleuten sind zeitlich limitiert. Da lässt sich nicht viel optimieren. Ausser mit der zusätzlichen Rollbahn, die mehr Ab- und Anflüge gleichzeitig ermöglichen wird. Die neuen Flugzeuge der CSeries von Bombardier werden aber auch mehr Passagiere bei weniger Lärmimmissionen transportieren können. Und während des Tages will man den Ferientourismus stärker auslasten, da man hier noch nicht am Limit ist. Bombardier CS100 in den Farben der SWISS Peter Koch, Projektleiter Bombardier CSeries präsentierte die neuen Flugzeugtypen CS100, die SWISS ab 2014 anstelle der Avro-Flotte für die Strecke Zürich – London City einsetzen wird. Die neuen Triebwerke sind so konzipiert, dass sie dank grosser Ansaugeinlässen aber kleinen Auslassventilen die heisse Luft der Turbine mit kalter Luft der Einlässe umhüllen. Dies wirkt sich leistungssteigernd und vor allem lärmhemmend aus. Raffiniert! Dass die Flugzeughersteller und die Airlines so intensiv an effizienteren Flugzeugen wirken wird verständlich, wenn man weiss, dass die Margen der Airlines auf der Langstrecke seit 1970 um 95% gesunken sind… Danke an Matthew Hall und Peter Koch für die eindrücklichen Ausführungen und SWISS und Grayling Schweiz für das organisieren der Informationsveranstaltung! ## Cavas Wine Lodge – Luxus am Fusse der Anden in Mendoza Quelle: https://reisememo.ch/argentinien/cavas-wine-lodge-mendoza Die luxuriöse Cavas Wine Lodge – ein Mitglied von Relais & Châteaux – liegt am Fusse der Anden, im Herzen des Weingebietes Mendoza in Argentinien. Inmitten von Weinreben sticht das weisse, im Kolonialstil erbaute, Hauptgebäude hervor und eröffnet einen herrlichen Blick auf die naheliegenden Anden. Cavas Wine Lodge in Mendoza, Argentina Das luxuriöse Relais & Châteaux Hotel ist nur ca. 30 Fahrminuten von Mendoza’s Zentrum entfernt. Allerdings hatten wir unsere schöne Mühe, die Lodge zu finden. Nicht, dass es daran lag, dass die Lodge in den Weinreben schön versteckt ist – aber auf Google Maps kann man sich in der argentinischen Pampa nicht immer verlassen. Als wir die Lodge endlich gefunden hatten, war dafür das Ankommen umso erfreulicher, als wir das Tor zum 22 Hektaren Land erspähten. Beeindruckendes Tor zum Anwesen der Cavas Wine Lodge Das Anwesen ist traumhaft schön angelegt und sehr beeindruckend. Bereits das Eingangstor lässt (richtig) vermuten, wie stilvoll das Haus ist. Hauptgebäude im Kolonialstil Als wir den ersten Fuss in die Lodge setzten, ging es mit Staunen weiter; eine grosse und stilvoll eingerichtete Lounge mit modernen Bildern und Skulpturen bilden die Lobby. Gleich nebenan macht man es sich im «Wohnzimmer»-Bereich auf schicken Sofas gemütlich. Arabisch angehauchte Innenhöfe und eine Spa im maurisch-römischen Stil bilden eine Oase der Ruhe. Verschiedene Behandlungen stehen auf dem Programm, um einen Tag voller Entspannung geniessen zu können. Spa Bereich Einen Stock weiter unten befindet sich ein eleganter Weinkeller. Hier werden Weindegustationen oder auch private Feste gefeiert. Weinkeller mit farbigem Dekor Die Suiten 14 edle Bungalows bieten viel Komfort und Privatsphäre. Wohnzimmer der Suite Alle Bungalows sind äusserst stilvoll ausgestattet und verfügen über einen privaten Pool mit Aussendusche! Von der privaten Terrasse lassen sich die romantischen Sonnenuntergänge inmitten der traumhaften Landschaft besonders geniessen. Hotel Manager Martà­n Rigal zeigt uns die Suiten Cavas Wine Lodges Restaurant Je nach Wetter oder Lust isst man im eleganten Speisezimmer oder auf der Terrasse mit herrlichem Ausblick. Restaurant-Terrasse Das Restaurant serviert südamerikanische Spezialitäten. Selbstverständlich werden dazu die besten Weine Argentiniens aufgetischt. Küchenchef Martin Gerardo Gandulfo Dolz und sein Team lieben es, originelle und nicht alltägliche Gerichte zu zaubern. Aber natürlich kommen auch jene nicht zu kurz, die einfach ein traditionelles Sirloin Steak geniessen möchten. Küchenchef Martin Gerardo Gandulfo Dolz (rechts) und sein Team Als Vorspeise haben wir uns für einen Lachs mit Ricotta-Salat entschieden, der mit folgendem Hauswein serviert wurde: 19 Esclones Sauvignon Blanc / Cavas Experience. Origineller Salat mit Lachs und Ricotta Zur Hauptspeise genossen wir geschmorte Ziegenkäse-Ravioli mit Erbsenpurée und Spargeln. Der exzellente Bonarda Reserva 2008 passt hervorragend dazu! Und zum «postres» (Nachspeise) wurden feine Profiterols mit Schokoladen-Eis und Vanillepudding aufgetischt. Der dazu servierte Rosé extra brut rundete den Gaumengenuss perfekt ab! Unser Dank geht an… Herzlichen Dank an die charmanten Gastgeber und Hotelmanager Cecilia Dà­az Chuit und Martà­n Rigal für die grosszügige Einladung und Gastfreundschaft! Hotel Managers Martà­n Rigal und Cecilia Diaz Chuit Ausserdem auch ein «muchas gracias» an Núria Galia von Relais & Châteaux und Sabine Biedermann von Primus Communications, die diesen Besuch bei der Cavas Wine Lodge vermittelten. Weitere Eindrücke der luxuriösen Lodge im Weingebiet findest du in unserer Flickr-Fotogallerie. Hier geht’s zu den aktuellen Preisen und Verfügbarkeit der Cavas Wine Lodge. Anreise Am einfachsten ist es, wenn man sich am Flughafen Mendozas einen Mietwagen nimmt. Der Verkehr in der Weinregion ist eher gemütlich im Vergleich zu südamerikanischen Standards (sprich drei Autos auf zwei Spuren). Route 40 nach San Rafael, dann rechts in die Internationale Strasse 7 (Richtung Chile) einbiegen nach 4,5 km auf der Strasse 7, links abbiegen auf die unbefestigte Strasse Costa Flores. Beschilderung folgt (hat man uns 2013 gesagt…). Die Beschriftung könnte in der Tat etwas besser sein. Auch bei der Rückfahrt zum Flughafen war nicht immer klar, welche Strasse wir nehmen sollten, da selbst der Weg zum Flughafen eher spärlich angeschrieben ist und auch hier das GPS manchmal Streiche spielt. Mit dem Mietwagen lässt sich übrigens die ganze Region viel einfacher und gemütlich erkunden. Beispielsweise lohnt sich ein Abstecher zu den Tupungato Winelands mit Golf- und Polo-Platz. Katja und Projektleiter Fernando Gonzalez Villanueva im Clubhaus Auch das Entre Cielos Boutique Hotel in Mendoza ist einen Besuch und eine Übernachtung wert. Wein-Loft über dem Rebberg ## Lauschige Alto Atacama Desert Lodge in San Pedro de Atacama Quelle: https://reisememo.ch/chile/hotel-alto-atacama-desert-lodge-atacama Die Alto Atacama Desert Lodge liegt am Rande von San Pedro de Atacama, einer kleinen Oase in der Wüste Atacama im Norden Chiles. Dieses aussergewöhnliche natürliche Refugium in einer der trockensten Wüste auf diesem Planeten sorgen für einzigartige Momente. Obwohl man von weitem das Hotel fast übersehen könnte (weil das Gebäude aus Lehmziegel gebaut wurde und sich somit farblich perfekt in die Landschaft einfügt), bildet die kubische Hotelarchitektur einen faszinierenden Kontrast zur spektakulären Kulisse in der Umgebung. Die Alto Atacama Desert Lodge & Spa in San Pedro de Atacama Das Alto Atacama bietet seinen Gästen einen komfortablen Abholservice vom nächstgelegenen Flughafen in Calama an. Und kaum ist man angekommen, werden bei einem erfrischenden Begrüssungsdrink all die möglichen Ausflugsmöglichkeiten erläutert, die vom Alto Atacama täglich angboten werden. Wer noch nicht so schlüssig ist, was er denn alles sehen will, der wird vom «excursion manager» gut beraten. Mehr dazu aber später… Zuerst wollten wir einfach mal die herrliche Hotelanlage mit all seinen sechs pools! erkunden. Einer der sechs Pools im Alto Atacama Auch das lauschige Gartenrestaurant ist zwischen den Pool-Bereichen eingenistet. Abends herrscht hier eine ganze besondere Stimmung unter dem Sternenhimmel der Wüste… Lauschiges Gartenrestaurant Einmal wöchentlich werden die Gäste mit einem typisch Chilenisches «Asado» verwöhnt – die Grillsaison ist eröffnet! :-) Chilenisches «Asado» Die Zimmer im Alto Atacama Im Alto Atacama findet man drei verschiedene Zimmerkategorien vor. Alle 32 Zimmer sind sehr gross, mit einheimischer Handwerkskunst dekoriert und haben eine eigene Terrasse mit einer grossartigen Aussicht. Im Badezimmer sorgen viele Details dafür, dass man sich hier schon fast wie in einem kleinen Spa fühlt. Und eine Zimmerkategorie trumpft noch mit einer «Outdoor-Dusche»! Wie cool! Stilvolles Badezimmer Restaurant, Lounge und Bar Wie die Zimmer sind auch die öffentlichen Bereiche in warmen Erdtönen gehalten und überall findet man schöne Dekorationselemente von einheimischen Handwerkern. Während das Restaurant nicht unbedingt zu den Gourmettempeln gehört, so werden doch abwechslungsreiche und feine Gerichte aufgetischt. Restaurant mit Weinkeller Auch die Lounge und Bar sehen sehr einladend ein. Aber allzu oft haben wir diesen Bereich nicht benützt, denn nach den eindrücklichen Exkursionen und der Höhenluft (Atacama liegt auf über 4’000 M.ü.M) waren wir abends einfach nur noch müde. Lounge und Bar Hier findet man die Preise und Verfügbarkeit. Die Ausflüge in die Atacama Wüste Natürlich könnte man sich locker den ganzen Tag im Garten und bei den Pools des Alto Atacamas verweilen. Aber das wäre wirklich eine Schande, wenn man die Wüste mit all seinen bizarren Formen und atemberaubenden Landschaften nicht erkunden würde. Wir waren absolut fasziniert, wie abwechslungsreich sich die Atacama Wüste präsentiert. Je nach dem, in welches Tal man fährt, entdeckt man ganz unterschiedliche Kulissen. Daher haben wir der Atacama Wüste einen separaten Artikel gewidmet. Die Exkursionen, die wir euch empfehlen können, sind: Die Tatio-Geysiere Tatio-Geysiere Ein Schwumm in der Laguna Cejar (Salzsee) Salzsee-Bad Wanderung in der Cardones Schlucht Fuchsschwanz und Kakteen in der Cardones Schlucht Valle de la luna (das Mondtal) Im «Mondtal» (Valle de la Luna) Death Valley «Death Valley» mit dem Licancabur Vulkan Salar de Atacama (Salzsee) Reflektierende Vulkane im Salar de Atacama Pukara de Quitor Aussicht vom Pucara de Quitor Herzlichen Dank an Kristina Schreck von AzurePR und «un millà³n de gracias» den Hotel Managers Alvaro und Matias und ihrem sehr aufmerksamen und freundlichen Team, die unseren Aufenthalt zu etwas ganz Besonderem gemacht haben! Ausserdem haben wir auch die Gesellschaft der farbenfrohen «Lord Daley» und «Mr. Clive» sehr genossen. Danke Jungs, es war lustig mit euch! Die farbenfrohe und unterhaltsamen Clive Thomas und Dale Daley Weitere Impressionen von unserem Aufenthalt in dieser stilvollen Alto Atacama Desert Lodge findest du in unserer Flickr-Fotogallerie. ## Awasi Hotel: Luxus-Refugium in der Chilenischen Atacama Wüste Quelle: https://reisememo.ch/chile/awasi-hotel-luxus-refugium-atacama-wueste Awasi ist ein exklusives Resort im charmanten San Pedro de Atacama – in der Wüste Atacama in Chile. Das Relais & Châteaux Hotel bietet das höchste Mass an Exklusivität und Privatsphäre in einem gemütlichen familiären Ambiente. Stein, Lehm und Holz sind die Baustoffe der Atacama-Wüste und diese typische Bauweise ist auch im Hotel Awasi überall ersichtlich, sodass sich das Luxushotel harmonisch in seine Umgebung einfügt. Lounge im Awasi Es liegt nur wenige Strassen vom San Pedro de Atacamas Hauptplatz, der alten Kirche und vom Museum, sodass man als Gast das authentische Leben von San Pedro de Atacama mit dem Komfort und der Exklusivität eines Luxushotels verbinden kann. Awasi Relais & Châteaux in der Atacama Wüste Das Awasi Hotel ist ideal für anspruchsvolle Reisende, die gerne in einer privaten Umgebung auf höchstem Niveau verwöhnt werden möchten. Pool mit Liegen Das Resort ist in zwei Bereiche aufgeteilt. Auf der einen Seite befinden sich die öffentlichen Bereiche wie Lounge mit mehreren Sitzgruppen, Garten, Pool und ein. Awasi Restaurant Während auf der anderen Seite die Rezeption und ein kleiner Innenhof die Gäste willkommen heisst. Das Hotel verfügt lediglich über acht Zimmer – wobei Zimmer wohl die Untertreibung des Jahres ist! Es sind acht sehr grosszügige Suiten, die sich je in einem Bungalow befinden. Unsere Suite im Awasi Die Bungalows sind mit Antiquitäten ausgestattet und sehr stilvoll eingerichtet und bieten ein Maximum an Privatsphäre und traumhaften Komfort. Nebst einem grossen Bad verfügen die Suiten auch noch über eine Innen- und Aussendusche(!) mit kleinem Innenhof. Badzimmer mit privatem Innenhof Gaumenfreude im Awasi Das Restaurant ist sozusagen das Herz und die Seele im Awasi; Das Essen und der Service sind tadellos. Mit grosser Aufmerksamkeit und herzlicher Gastfreundschaft werden die Gäste während des ganzen Aufenthaltes von den Angestellten verwöhnt. Awasi Lounge mit Feurstelle und Restaurant im Hintergrund Chef-Koch Juan Pablo Mardones bereitet eine vielfältige Auswahl an traditionellen Menus zu und verwendet dabei natürlich nur frische und lokale Zutaten. Das Ganze wird dabei als kleines Meisterwerk präsentiert, wie wir es uns von Relais & Châteaux gewöhnt sind… Zartes Sirloin Filet Ausflüge mit Awasi Individueller und auf den Gast zugeschnittenen Service – von einfach bis kreativ – so setzt das Awasi seinen Fokus bei den Ausflügen: Jedem Gast (bzw. jeder Suite) wird ein privater Reiseführer zugeteilt, der seine Gäste in einer modernen 4WD «doble cabina» in der atemberaubenden Wüste Atacama herumfährt. So konnten wir, während wir von unserem privaten Reiseleiter Jorge vom Flughafen zum Hotel chauffiert wurden, unsere Ausflüge beliebig aussuchen und mit ihm abstimmen. Unser Guide Jorge mit Walter Jorge ist in San Pedro de Atacama aufgewachsen und kennt die Wüste wie seine Westentasche. Somit hat er uns an Orte geführt, die abseits von jeglichem Tourismus sind. Die Atacamawüste mit ihren Vulkanen, Tälern und Schluchten wie auch Salzseen bietet ein unvergessliches Erlebnis; von Wanderungen, Bike Touren bis zu Ausflügen zu den Tatio Geysiren kann man hier Spektakuläres unternehmen. Über die Faszination und Ausflugsmöglichkeiten in dieser Wüste haben wir in einem separaten Bericht geschrieben. Salzsee Salar de Atacama Da unser Guide Jorge in seiner Freizeit ein leidenschaftlicher «Sternegucker» ist, haben wir bei ihm eine «stargazing night» besucht. Was für ein überwältigendes Erlebnis! Sooo viele Sterne und Sternbilder hatten wir noch nie gesehen! Dabei haben uns nicht nur die Milliarden von Sternen beeindruckt, die man in der südlichen Hemisphäre sieht, sondern vor allem auch Jorges «astronomisches» Fachwissen. Sternenhimmel über der Atacama Wüste Die Preise im Awasi Bitte festhalten – der Aufenthalt im Awasi kostet pro Nacht an die 1’500 USD! Das mag auf den ersten Blick exorbitant erscheinen, aber da ist wirklich ALLES inklusive: Fahrt ab/bis Flughafen Calama mit privatem Chauffeur, Gourmet-Essen und sämtliche Getränke, Privatsphäre, VIP Behandlung inklusive privatem Reiseführer und alle Exkursionen. Insofern erschien uns der Preis nachträglich sehr angemessen… (Update 11.11.2021: Offenbar sind die Preise nach der Pandemie tiefer. Aktuell ist ein 3-Tage-Programm für $2700 zu haben pro Person im Doppelzimmer) Das Awasi ist auf jeden Fall ein Hotel der anderen, ganz besonderen Art! Für uns bleibt dieser Aufenthalt unvergesslich… Die aktuellen Preise und Verfügbarkeiten findest Du hier. Weitere Impressionen über diesen herausragenden Aufenthalt finden sich in unserer Flickr-Fotogallerie. Unser Dank geht an… Sabine Biedermann und Susanne Schmitt von PrimCom, Núria Galia von Relais & Châteaux und Milagros Scavarda und Elaine Román von Awasi, die unseren Aufenthalt ermöglicht haben! Und natürlich auch un million de gracias unserem Reiseführer Jorge und Küchenchef Juan Pablo. Und zuguter letzt auch ein herzliches Dankeschön dem aufmerksamen Service von Eduardo und seinem Team. Die Jungs wissen wirklich, wie man Gäste verwöhnt! ## Boutique Hotel Tierra Chiloé und seine herausragende Architektur Quelle: https://reisememo.ch/chile/refugia-boutique-hotel-chiloe-architektur Der Süden Chiles bietet ein Boutique Hotel allererster Güte, das Tierra Chiloé. Die exklusive Lodge befindet sich in einer Bucht der Rilan Halbinsel von Chiloé, Südamerikas zweitgrösster Insel. Das Spa-Hotel ist Ausgangsbasis für viele Abenteuer! Tierra Chiloé auf der Insel Chiloé Booking.com (function(d, sc, u) { var s = d.createElement(sc), p = d.getElementsByTagName(sc)[0]; s.type = 'text/javascript'; s.async = true; s.src = u + '?v=' + (+new Date()); p.parentNode.insertBefore(s,p); })(document, 'script', '//cf.bstatic.com/static/affiliate_base/js/flexiproduct.js'); Was einst als vage Idee in einer Küche in Santiago begann, erstrahlt drei Jahre später als architektonisches Kunstwerk auf der Insel Chiloé: Das aussergewöhnliche Hotel Tierra Chiloé. Es thront spektakulär auf einem Hügel und ist von 10 Hektaren Land umgeben. Gebaut wurde das Haus, das wie die Palafitos, die Pfahlbauten Chiloés, auf Stelzen steht und sich harmonisch in die Landschaft der Insel einfügt, von Mobil Arquitectos. Spektakuläres Tierra Chiloé Boutique Hotel Traditionelle Architekturmerkmale wurden mit modernem Design verbunden. Einheimisches Holz, Glas und Beton sind die dominierenden Materialien. Dach und Fassade des Hotels sind mit inseltypischen Holzschindeln verkleidet. Als Décor im Innern des Hotels findet man Teppiche und Korbwaren von lokalen Kunsthandwerkern. Auch die von Hand gefertigten Möbel sind eine Hommage an die Handwerkskunst der Tischler von Chiloé. Schon der Eingang zum Hotel ist mit vielen lokalen und farbenfrohen Stoffen dekoriert. Hier nimmt Hospitality Managerin Maria José ihre Gäste in Empfang. Stolz und mit grosser Herzlichkeit zeigt sie uns das gemütliche Wohnzimmer mit stilvollen Lounge Möbeln, einer Bar, Kamin und riesigen Fensterfronten, die einen atemberaubenden Ausblick auf die wilde Natur Chiloés eröffnen. Hotel-Wohnzimmer mit Ausblick Katja und Hospitality Managerin Maria José In diesem Bereich befindet sich auch das Restaurant, wo jeweils Frühstück und Dinner serviert werden. Das Mittagessen wird normalerweise während einer der vielen Exkursionen eingenommen, die das Hotel anbietet. Das Wetter in Chiloé ist unberechenbar. Es kann innert Minuten sehr schnell wechseln. Die Inselbewohner dazu: Wenn Dir das Wetter gerade nicht zusagt, warte! Es könnte sein, dass Dich in 5 Minuten die Sonne schon wieder anlächelt. Sollte sich diese Prognose nicht bewahrheiten, so wärmt man sich im 1. Stock im kleinen Spa-Bereich (mit Jacuzzi, Sauna und Dampfbad) oder direkt am Kamin in der Lounge. Dort schlürft man einen feinen Tee und macht «storm watching». Exklusiver Luxus, ein toller Service, ein breites Exkursionsprogramm und eine einmalige Umgebung in wilder Landschaft lassen einen die Welt um sich vergessen. Das Hideaway ist eine perfekte Oase für Ruhesuchende und Naturliebhaber. Booking.com (function(d, sc, u) { var s = d.createElement(sc), p = d.getElementsByTagName(sc)[0]; s.type = 'text/javascript'; s.async = true; s.src = u + '?v=' + (+new Date()); p.parentNode.insertBefore(s,p); })(document, 'script', '//aff.bstatic.com/static/affiliate_base/js/flexiproduct.js'); Die Hotelzimmer Das Hotel verfügt über lediglich 12 Zimmer, alle mit herrlichem Ausblick (sofern es nicht gerade neblig ist). Zimmer mit Aussicht Die Zimmer sind geschmackvoll mit stilvollen Möbeln aus Holz und farbigen Stoffen eingerichtet. Das Badezimmer ist elegant, grosszügig und beinhaltet eine Jacuzzi Badewanne! Da hier der Gast einfach Ruhe und Natur geniessen soll, findet man in den Zimmern keinen TV. Aber immerhin bieten sie Breitband Internet Anschluss, den wir als Reiseblogger intensiv nutzen, um diesen Review zu schreiben. Und unterwegs, während den Exkursionen, bedienen wir uns am «In the pocket WiFi» unseres Guides Cyril :-) Ausflüge auf der Insel Chiloé Andrés, der Inhaber und Mit-Initiant des Hotels (der mit der inspirierten Küche in Santiago) positioniert das Hotel ähnlich wie andere erstklassige Spitzenhotels in Patagonien (Tierra Patagonia oder Explora Patagonia), also mit vielen Möglichkeiten für Exkursionen. Obschon Chiloé nicht mit so renommierten Naturparks wie Torres del Paine oder Perito Moreno (Beides Links zu unseren Reisetipps) prahlen kann, so ist die Insel dennoch sehr bekannt für ihre zum UNESCO-Weltkulturerbe zählenden Holzkirchen und die ursprüngliche, wilde Landschaft. Ausserdem begeistert die Insel mit ihrer Tradition, Mythologie und Gastfreundschaft. Holzkirche auf Chiloé In Castro, der Hauptstadt der Insel, findet man viele bunte Holzhäuser, die auf Stelzen über dem Wasser gebaut sind. Die «Palafitos» genannten Häuser sind ein Klassiker der Insel. Ausserdem lohnt sich auch ein Besuch des Gemüse- und Kunsthandwerker-Marktes, wo Einheimische ihre Pullis, geflochtenen Körbe, Holz- und Lederarbeiten feilbieten. Wir begeben uns mit Cyril auf einen Tagesausflug und wollen mehr über die berühmten, ursprünglich von Jesuiten gebauten Holzkirchen erfahren. So lernen wir einiges über Chiloés Kultur. Reiseführer Cyril klärt uns über die Bauweise der Holzkirchen auf Als Verkehrsmittel für unseren Ausflug dient die hoteleigene Yacht «Williche». An Bord wird auch der von Cyril und der Crew zubereite Lunch serviert. Was für ein toller Service! Hotel-Yacht «Williche» Aber natürlich können im Tierra Chiloé auch andere Tagesausflüge oder Halbtages-Ausflüge gebucht werden. Zur Auswahl stehen reiten, kayaking, biken oder wandern. Das Tagesprogramm gestaltet das Hotel flexibel je nach Wünschen und Bedürfnissen der Gäste. Das Hotel-Restaurant Auch in Tierra Chiloés Restaurant wird man nicht enttäuscht! Die Kreationen von Küchenchef Pancho und seinem Sous-Chef Ariel sind nicht nur fürs Auge schön, sondern munden auch im Gaumen hervorragend! Sous-Chef Ariel bewundert seine Kreationen Unser Highlight ist die Königskrabbe an einem feinen Bohnenpurée. Yummy! Königskrabbe Dinner im Hotelrestaurant Herzlichen Dank dem ganzen Team! Herzlichen Dank – oder «un millon de gracias!» wie die Chiloten sagen – an unsere Tour Guides Raimundo und Cyril, den Bootsmann Juan Carlos, Williche Kapitän Luis, Küchenchef Pancho, Ariel und die Küchenbrigade! Hotel Inhaber Andrés Bravari und Katja Herzlichen Glückwunsch an den Initianten und Hotelinhaber Andrés Bravari für die Umsetzung seiner Idee des Refugia-Hotels und die Gastfreundschaft (2015 wurde das ursprünglich als «Refugia» eröffnete Hotel als «Tierra-Hotels» neu positioniert). Das ganze Team hat nicht nur dafür gesorgt, dass wir das wunderbare Hotel geniessen konnten, sondern hat uns auch mit einer Herzlichkeit empfangen, die uns bei der Abreise als Teil der «Refugia-Familie» fühlen liess. Weitere Impressionen unseres Aufenthalts im aussergewöhnlichen Refugia Hotel finden sich in unserer Flickr Gallerie. Hotel-Preise Wer die Preise ermittelt, wird schnell merken, dass dies kein «günstiger Spass» ist. Eine Übernachtung liegt bei stolzen $530 pro Person und pro Nacht! Zuerst dachten wir, dass sich hier ein Fehler eingeschlichen hatte oder wir uns im Umrechnungskurs vertan hatten. Aber nein – das sind in der Tat die richtigen Preise. Wenn man allerdings das Kleingedruckte mitliest, erfährt man, dass in diesem Preis ein Abhol- und Bring-Service zum Flughafen in der Nähe von Castro eingeschlossen ist. Ausserdem beinhaltet der Preis auch eine Vollpension (inkl. Hausweine) und die Exkursionen, inklusive fachkundiger Tour Guides. Insofern ist der Preis zwar immer noch recht hoch, aber absolut preiswert und ein Hotelaufenthalt sehr empfehlenswert! Booking.com (function(d, sc, u) { var s = d.createElement(sc), p = d.getElementsByTagName(sc)[0]; s.type = 'text/javascript'; s.async = true; s.src = u + '?v=' + (+new Date()); p.parentNode.insertBefore(s,p); })(document, 'script', '//aff.bstatic.com/static/affiliate_base/js/flexiproduct.js'); ## Eolo: traumhafte Relais & Châteaux Lodge in Patagonien Quelle: https://reisememo.ch/argentinien/eolo-relais-chateaux-patagonien Wie eine Oase erscheint sie in der Steppe Patagoniens – die luxuriöse Eolo Lodge, die zwischen El Calafate und dem weltbekannten Perito Moreno Gletscher liegt. Umgeben von der Schönheit unberührter Natur in der patagonischen Weite erstrahlt die Lodge in ihrem «Ranch-Style» und eröffnet den Gästen atemberaubende Ausblicke. EOLO – Ein Relais & Châteaux Haus Das Eolo Hotel ist eine Oase der Ruhe und Erholung. Kaum kommt man in der Lodge an, wird man von freundlichen Servicepersonal verwöhnt – und das bis zur Abreise. Wir haben nämlich nicht schlecht gestaunt, als sie für uns das Check-in vorgenommen haben und uns die Boarding Pässe überreichten! Ein bemerksenswerter Service würden wir mal sagen. Eolo ist die perfekte Unterkunft für alle Naturliebhaber und jene, die im Urlaub Ruhe geniessen möchten. Sonnenaufgang aus dem Eolo betrachtet Die Lodge verfügt über lediglich 17 Suiten. Von jeder hat man eine beeindruckende Aussicht auf den Lago Argentino; den grössten See Argentiniens. Ausserdem präsentiert sich auch das Tal «La Anita» von seiner besten Seite und bei schönem, klarem Wetter sieht man sogar die Torres del Paine! Eolo Terrasse Die Suiten sind sehr grosszügig und traditionell, aber schlicht, eingerichtet und bieten einen angenehmen Komfort. Im grossen, hell gekachelten Badezimmer findet man feine Toilettenartikel von L’Occitane en Provence. Hotelzimmer mit Aussicht Aufgrund der raumhohen Fenstern bieten alle Zimmer einen traumhaften Blick auf die wilde Landschaft Patagoniens. Atemberaubende Aussicht, die wir von unserem Zimmer hatten Kulinarische Genüsse à la Relais & Chà¢teuax Wenn man in einem Relais & Châteaux weilt, braucht man kaum zu erwähnen, dass die Küche eine zentrale Rolle spielt und die Gäste somit kulinarisch auf höchstem Niveau verwöhnt werden. Eolo Restaurant – mit Aussicht versteht sich Beim Dinner kann man aus zwei Vorspeisen und drei Hauptgängen auswählen. Und natürlich sollte man sich noch etwas Platz ersparen für das feine Dessert! Patagonischer Hecht Aktivitäten und Exkursionen Eolo bietet einige Outdoor Aktivitäten an wie zum Beispiel Reiten, Wandern, Mountain Biken und Vogelbeobachtung. Obwohl wir schon seit Jahren nicht mehr auf einem Gaul sassen, liessen wir uns vom Eolo zu einem Reitausflug überreden. Und so genossen wir mit Gonzalo, einem lokalen Guide vom Eolo, eine gemütliche «cabalgata«. Anfänglich zwar noch etwas unsicher, aber dank den klaren und hilfreichen Instruktionen von Gonzalo genossen wir das Reiten auf den zahmen Pferden Electra und Freddy! Walter mit Freddy und Katja mit ElectraBesten Dank an Gonzalo, der dieses Foto gemacht hat Ein «must see» in dieser Gegend ist auf jeden Fall der Perito Moreno Gletscher, der einzige Gletscher ausserhalb der Antarktis und Grönlands, der noch kontinuierlich wächst! Wir haben uns auf ein Mini-Trekking begeben, worüber wir in diesem separaten Artikel berichtet haben. Für das Mini-Trekking bekamen wir Steigeisen Ein imposantes Spektakel! Vor allem wenn man das Krachen der Eiskanten hört, die abfallen, zerbrechen und sich später im Wasser auflösen. Atemberaubend! Perito Moreno Gletscher am Kalbern Einen Ausflug zu diesem Naturspektakel sollte man sich nicht entgehen lassen. Für diesen Tagesausflug hat uns das Eolo einen leckeren Lunchbag zubereitet mit feinen Sandwiches, Salat, Früchten und Süssigkeiten. Oh, und wenn man schon in Patagonien ist, sollte man sich den Nationalpark Torres del Paine auch nicht entgehen lassen! Unser Dank geht an… Herzlichen Dank an Rodrigo Braun von Eolo und Núria Galià (Relais & Châteaux), die diesen Aufenthalt ermöglicht haben! Besten Dank und Kompliment an Eolo Manager Valentin Virasoro und seinem Team für dieses wunderbare Erlebnis! Weitere Impressionen von unserem Besuch in dieser herausragenden Lodge findest du in unserer Flickr-Fotogallerie. ## Erlebnis Patagonien: Perito Moreno Gletscher Quelle: https://reisememo.ch/argentinien/patagonien-perito-moreno-gletscher-trekking Der Perito Moreno Gletscher ist einer der beeindruckendsten Gletscher in Patagonien, der nach Perito Moreno, einem argentinischen Geografen benannt wurde. Der Gletscher ist eine der grössten Touristenattraktion in Argentinien und gehört zum Nationalparks «Los Glaciares», ein UNESCO-Weltnaturerbe. Im Gegensatz zu den meisten Gletschern der Region ist der Perito Moreno nicht am schrumpfen, sondern er wächst als einziger Gletscher ausserhalb der Antarktis und Grönlands! Als Ausgangsort für eine Tour zu diesem Naturspektakel eignet sich El Calafate, das ca. 75 km entfernt ist. Speziell an dieser Fahrt ist, dass man – wenn man es nicht besser wüsste – das Gefühl hat, man ginge auf eine Steppen-Exkursion. Dann aber… ein paar Kurven später präsentiert sich die Front des «weissen Riesen» ganz majestätisch in seiner vollen Pracht! Den ersten «mirador» (Aussichtspunkt) könnt ihr ruhig auslassen. Denn da geht’s aufgrund der vielen Busse, die hier genügend Platz zum Halten haben, ziemlich «busy» zu und her. Ein paar hundert Meter weiter wird’s gemütlicher… Obwohl der Anblick schon ein Glücksgefühl auslöst, sollte man sich den Gletscher schon etwas näher anschauen. Richtig nah kommt man ihm allerdings nur mit einem Boot. Und das ultimative Erlebnis hat man, wenn man ihn besteigt! Wir können euch das Mini-Trekking von Hielo y Aventura wärmstens empfehlen. Nehmt warme Kleider und Handschuhe mit, die Steigeisen bekommt man vom Veranstalter. Die Tour beginnt mit einer kurzen Bootsfahrt von 20 Minuten. Direkt vor der beeindruckenden Gletscherfront werden die Motoren ausgeschaltet, und eine Stille gewinnt an Überhand…. bis man das knirschende Geräusch der sich verschiebenden Eismassen hört. Pro Tag schiebt sich die 60 km lange Eismasse ungefähr einen Meter vorwärts, was sich akustisch durch ständiges Knacken und Krachen im Eis bemerkbar macht. Imposant ist, wenn grosse Stücke der 60 Meter hohen Eis-Front abbrechen und meterhohe Tsunami im See auslösen. Dieses kaum vorhersehbare Spektakel ist eines der faszinierendsten Naturschauspiele der Welt; auf der einen Seite die fast heilige Stille – auf der anderen Seite dieses Krachen der Eiskanten. Aber zurück zum Trekking; nach einer kurzen Instruktion durch die fachkundigen Reiseleiter wandert man also auf Steigeisen über den zweitgrössten Gletscher Patagoniens. Die gut geschulten und aufmerksamen Tour Guides klären uns über all die verschiedenen Farben, die Wasserlöcher, kleinen Lagunen und Eisformationen auf. Ist das jetzt dunkelblau, Türkis oder einfach «Gletscherblau»? Wie auch immer – es ist absolut faszinierend! Zum Abschluss des Mini-Trekkings gibt’s sogar noch Whisky on the rocks! Wie cool ist dass denn?! Walter with Luis and Charly Besten Dank an Luis und Charly von Hielo & Aventura für all die Informationen und das sichere Zurückführen der Gruppe. Was wir sonst noch alles in Patagonien erlebt haben, erfährst du in diesem Artikel. Torres del Paine Nationalpark in Patagonien ## Remota Hotel in Puerto Natales, Patagonien – Inspirierende Ausflugsbasis Quelle: https://reisememo.ch/chile/remota-hotel-puerto-natales-patagonien Das Remota Hotel liegt in Puerto Natales, einem kleinen Fischerdorf im Süden Patagoniens. Es eignet sich bestens als Ausflugsbasis für Wanderungen, Bike-Touren und Kayaking Ausflüge in der Weite Patagoniens. Ausserdem liegt Puerto Natales ideal für die Expeditionen in den vielgerühmten Torres del Paine Nationalpark. Architektonisch gesehen ist Remota ein absolut einzigartiges Hotel, das sich spektakulär von der steppenartigen und wilden Landschaft Südpatagoniens abhebt. Herausragende Architektur Remota Hotel Puerto Natales, in Chiles Patagonien Ganz herzlich wurden wir im Remota vom freundlichen Hotelpersonal empfangen. Schon bei der Übergabe unserer Zimmerschlüssel – in Form eines kleinen Schafes – wussten wir, hier geht es «natürlich» zu und her. Das Hauptgebäude sticht durch seine riesigen Fensterfronten hervor. Die Inneneinrichtung des Hotels ist sehr edel und die Holzarbeiten kommen in den lichtdurchfluteten Räumen eindrucksvoll zur Geltung. Verschiedene Materialien wie Holz, Schiefer und Marmor sorgen für eine warme Atmosphäre. Dazu tragen auch die warmen Farbtöne und ein riesiges Cheminée bei. Gemütlicher Lounge Bereich Die 72 Zimmer sind grosszügig und sehr komfortabel und gemütlich eingerichtet. Sie verfügen wahlweise über Berg-, Garten- oder Meerblick. Gemütlich eingerichtete Zimmer Im Remota Hotel findet man ausserdem einen kleinen Wellnessbereich mit Whirlpool und Sauna, wo man sich nach einer Exkursion entspannen kann. Das Restaurant im Remota Hotel Auch von Remotas Restaurant hat man eine herrliche Aussicht auf die wilde Natur Patagoniens und die Berge. Auch hier fühlen wir uns aufgrund der gemütlichen Einrichtung und den warmen Farben auf Anhieb wohl. Stilvoll dinnieren in Remotas Restaurant Die Köche lassen sich von den lokalen Produkten inspirieren, sodass man hier eine authentische Küche in einem stilvollen Ambiente geniessen kann. Weitere Informationen findet man auf der Hotel Homepage. Herzlichen Dank an Account Manager Aleksandra Wozniak, die diesen Aufenthalt unterstützt hat. Die Ausflüge Das Remota Hotel bietet seinen Gästen eine Vielzahl von Exkursionen in die atemberaubende patagonische Landschaf an. Ob beim Wandern, Klettern, Biken oder Kayaking – hier kommt jeder Naturliebhaber auf seine Kosten. Da wir selber nur eine Nacht im Remota Hotel verbracht haben und dieses als Basis für unsere Weiterfahrt in den Torres del Paine Nationalpark diente, haben wir an keiner Exkursion teilgenommen. Aber das Hotel ist auf jeden Fall empfehlenswert, um auch etwas länger als nur eine Nacht zu verweilen… Auf Youtube findet man einige inspirierende Videos zu den Ausflügen des Hotels Remota: www.youtube.com/user/RemotaPatagonia ## Ein Tag mitten im Geschehen auf der Piazza Navona in Rom Quelle: https://reisememo.ch/italien/rom-piazza-navona Ich weiss, Rom hat unheimlich viele Sehenswürdigkeiten als nur die Piazza Navona mit ihrer ungewöhnlich langen ovalen Form, die einst für Wettkämpfe und Pferderennen als Arena diente. Und doch darf man bei einer Städtereise nach Rom diese faszinierende Piazza auf keinen Fall auslassen! Denn meistens ist die Piazza Navona sehr belebt. Ob etwas Kleines essen, den Strassenkünstlern zuschauen oder bei einem Strassenhändler eine Kleinigkeit kaufen; an nur wenigen Plätzen kann man Rom mit all seinen Facetten so geniessen wie hier. Die Piazza Navona Im Winter tummeln sich hier verständlicherweise weniger Touristen, umso mehr kann man auf der Piazza gemütlich verweilen, einen Kaffee in einer typischen «pasticcieria» geniessen oder sich unter die Einheimischen mischen. Was aus diesem Bild leider nicht hervorgeht, ist der herrliche Duft von frisch geröstetem Kaffee und feinem Gebäck, den man in einem grösseren Umkreis noch riechen kann. Auf der autoverkehrsfreien Piazza werden Rundfahrten mit Pferdekutschen angeboten, welche die die Touristen zur legendären Spanischen Treppe, zum Pantheon oder zum imposanten Kolosseum fahren. Der Trevi Brunnen wird bewusst weggelassen; denn hier scharen sich die Menschen selbst während den Wintermonaten um den spektakulären Brunnen. Pferdekutschen auf der Piazza Navona Die Piazza Navona ist ein Gesamtkunstwerk sondergleichen. Die Geschichte des Platzes ist zweitausend Jahre alt – und jede Epoche kann nachvollzogen werden. Drei beeindruckende Brunnen zieren den Platz, darunter der berühmte Vier-Ströme-Brunnen vom grossen Architekten Bernini. Das wohl auffälligste Bauwerk hier ist die Kirche Sant´Agnese in Agone und seine imposante Kuppel. Kirche Sant´Agnese in Agone Wie überall, wo sich Touristen tummeln, stehen auch schon die Strassenkünstler bereit, um sich als Statue für paar Minuten zu verewigen oder um das Volk zu unterhalten – wie zum Beispiel der sympathische Sänger Alessandro Chisari: Und natürlich fehlen auch nicht die Maler, die in wenigen Minuten kunstvoll die Gesichtszüge der Touristen einfangen, die sich porträtieren lassen. Aber am faszinierendsten finde ich die Italiener selber. Nirgends auf der Welt gibt es so viel zu besprechen wie in Italien. Hier spricht jeder mit jedem – über alles! Kommunikation auf Italienisch Restaurants Nach all diesen Impressionen und den Düften in der Luft liegt es auf der Hand, dass man irgendwann auch mal hungrig wird. Und natürlich fehlt es auch nicht an Auswahl; vom einfachen Coffee Shop bis zum noblen Italiener findet man hier alles. An allen Ecken versuchen die charmanten Kellner, die Leute in ihr Lokal zu lotsen. Der Direktor vom Restaurant «Dolce Vita» begibt sich vor Mittag höchst persönlich auf den Platz um Kunden zu akquirieren. Aber er macht es auf eine äusserst sympathische und charmante Art und Weise, dass man(n) sich fast dazu verführen lässt. Michele Caporale und sein Team auf der Suche nach hungrigen Touristen Aber nur fast – ich habe mich für das einfachere Ristorante Panzirone entschieden und habe es nicht bereut! Das Saltimbocca war hervorragend und der Service einfach grossartig! Restaurant Panzirone Hotel Gleich bei der Piazza befindet sich das kleine Hotel Navona 49 Luxury Suites. Sein Eingang ist gleich auf der gegenüberliegenden Seite der Piazza, am Corso Rinascimento. Man würde das Hotel ganz bestimmt verpassen, wenn man nicht danach suchen würde. Denn an den historischen Häusern dürfen keine Tafeln angebracht werden… Es ist ein kleines und einfaches Hotel mit schmalen Korridoren, aber die Zimmer kommen in einem stilvollen Design vom Architekten Danilo Maglio daher. Suite mit Whirlpool Von der Suite – in der sich übrigens ein kleiner Whirlpool und eine Sauna befindet – hat man einen exzellenten Ausblick vom privaten Balkon auf die Piazza Navona! Piazza Navona in der Abenddämmerung Was für ein vielseitiger Tag! Grazie mille! ## 25hours Hamburg Number One – Prototyp der young and affordable Design-Hotels Quelle: https://reisememo.ch/deutschland/design-hotel-25hours-hamburg-number-one-budget-deluxe Hotelier des Jahres 2003 Kai Hollmann hat mit 25hours Furore gemacht als eines der ersten young and affordable Designhotels in der Nische Budget Deluxe. Inzwischen wurde das Hotel 2021 als Superbude Altona Paradise neu lanciert. Es ist kein 25hours Hotel mehr. Was vor 10 Jahren anfing als Partylokal mit Übernachtungsmöglichkeit entwickelte sich über die Jahre zum erfolgreichen Designhotel mit Augenzwinkern. Oder in welcher Reception kriegt man zum Lokalbier Astra Urtyp eine «Herrenhandtasche» in der Winteredition «Arschkalt»? Um jetzt keine Herren abzuschrecken: Bei der Herrenhandtasche handelt es sich nicht um den neusten Schrei in Sachen Herrenaccessoires, sondern um ein Sixpack. Von Astra. Wohl bekomms! Design, Pop, Retro Im Number One versuchten sich die Hotelmacher von 25hours im Jahre 2000 erstmals mit dem unkonventionellen Design für Junge und Junggebliebene. Moderne Elemente werden kombiniert mit 60er- und 70er-Jahre Retro-Chic und immer wieder dem kleinen Augenzwinkern. Die Zimmer kommen in den Grössen M, L, XL und XL Family und weisen unterschiedliche Designelemente wie Tapeten oder Möbel auf. XL Zimmer im Guesthouse Für Gruppen oder mehrtägige kleinere Events steht auch ein «Guesthouse» zur Verfügung. Hier können sich Workshop-Teilnehmer autonom in der kleinen Küche versorgen, aber natürlich auch die Hotelinfrastruktur nutzen. Der Kühlschrank soll eine gewaltige Menge Bier fassen können ;-) Immer nur von Lokalbrauer Astra. Küche im angrenzenden Guesthouse Esszimmer und Wohnzimmer Im Restaurant wird währschafte Deutsch-mediterrane Küche serviert. Die Mais-Curry Suppe schmeckt ausgezeichnet, die Tagliatelle mit Austernpilzen und Blattspinat sind wie vom Italiener! Nebenan chilled man in der Lounge oder eben auch Wohnzimmer genannt. Dort steht nochmals eine Teebar zur Verfügung. Historisch gesehen ist dies hier der Ursprung von 25hours Hotels, als man dem Partyvolk nach durchwachter Tanznacht im Bahrenpark auch Schlafmöglichkeiten anzubieten begann. Vormaliges Tanzlokal im In-Viertel Im Sommer steht auch eine Sonnenterrasse zur Verfügung und durch die Kooperation mit dem auf demselben Gelände gelegenen Hotel Gastwerk nutzen Gäste auch deren Day Spa. Und natürlich auch deren Bar und Restaurant, wenn man Abwechslung sucht. Davon gibt es aber auch im angrenzenden Quartier genug, angefangen beim Hexenkessel gleich um die Ecke. Raucher müssen heute vor die Tür, ihnen wurde aber eigens eine kleine Smokers Lounge eingerichtet. Alle 25hours Hotels sind Mitglieder von designhotels.com, einer handverlesenen Kollektion von über 200 Designhotels weltweit. Sehenswert ist auch das neuere 25hours Hafencity mit seinem Seefahrer-Look. ## Restaurant Mövenpick Hamburg – von Kellergewölben in Wassertürmen Quelle: https://reisememo.ch/deutschland/restaurant-moevenpick-hamburg-essen-wasserturm Im ehemaligen Wasserturm an der Hamburger Sternschanze beginnt man sein kulinarisches Vergnügen am besten im Untergeschoss: In der atmosphärischen Cave Bar bietet sich beispielsweise ein Martini Cocktail an, um dem Appetit Vorschub zu leisten. Martini Cocktail an der Cave Hotelbar Von hier arbeitet man sich dann weiter hoch in Richtung Tageslicht und Restaurant des Mövenpick Hotels. Die Farbgebung ist hier zwar einerseits zurückhaltend erdig, dafür stechen zahlreiche geschmackvolle Dekorationselemente umso mehr hervor. Vom zuvorkommenden Personal gut beraten, entscheiden wir uns heute für Lokalkolorit und einen entsprechenden Hamburger Pannfisch vom Kabeljau und Lachs. Hamburger Pannfisch vom Kabeljau und Lachs Es mundet total! Der Bratspeck auf den Kartoffeln sorgt zusammen mit der körnigen Senfsauce für die entscheidende Nuance im Essen. Aber vielleicht ist es auch das Service-Personal rings um Restaurant Leiterin Anita Kuhfahl, das die Kreationen der Küche gekonnt «rüberbringt» und so das Erlebnis sehr persönlich macht. Restaurant Manager Anita Kuhfahl mit ihrer Küchen-Crew Zum Abschluss lassen wir uns von Sommelier Philipp Weigelt zu einem Grappa Nonino von der Merlot-Traube beraten. Ein guter Entscheid, wie wir von unseren Gaumen bestätigen lassen… Philipp Weigelt mit dem feinen Nonino Grappa (sorry für’s verwackeln!) Und praktischerweise liegt das Mövenpick gleich neben der U-Bahn Station Sternschanze, so dass man sicher nach Hause chauffiert wird. Oder – noch besser – man nimmt den Lift nach noch weiter oben und wohnt direkt in einem der geschmackvoll eingerichteten Hotelzimmer mit spektakulärer Aussicht auf das Messegelände und den Messeturm oder andere Hamburger Quartiere. Höhenangabe des Hotelzimmers im Wasserturm ## Die Teufelskerle vom Bosporus – Taxi fahren in Istanbul Quelle: https://reisememo.ch/tuerkei/taxi-fahren-istanbul-taksi Als ich am Flughafen Istanbul-Atatürk lande, ist es bereits 22 Uhr. Folglich nehme ich ein Taxi in die pechschwarze Nacht. Ich sollte es nicht bereuen… Zu so später Stunde will ich mich nicht mehr in einer mir unbekannten Stadt mit der U-Bahn abmühen und suche ein Taksi. Keck frage ich den Drogenspürhund, ob man denn hier alle Taxis nehmen könne oder ob es da auch so halbdurchsichtige gibt, die man lieber meidet? Sein ‚I don’t know‘ bringt mich nicht weiter, aber da alle auf die orange-gelben Kisten warten und es keine andere Farbe zu geben scheint, schnappe ich mir auch so ein Gefährt. Der Fahrer, ein älterer Herr, spricht kein Englisch, dafür aber etwa 3 Wörter Deutsch. «Ein bisschen» sind zwei davon. Naja, mit ein bisschen auf dem Smartphone und Google Maps rumfuchteln und einer Telefonnummer bringt er uns auf den Weg. Und wie! Istanbul scheint eine Stadt zu sein, wo zwar Verkehrsschilder und allenfalls Verkehrsregeln existieren, diese für Taxis aber offensichtlich nicht gelten. Der ältere Herr kennt nur eine Tube, nämlich die gedrückte. Locker lässt er alles stehen, was Rang und PS hat. Auf dem Weg in die Stadt muss er sich ein einziges Mal von einem jüngeren Berufskollegen überholen lassen. Und von sonst noch einem Spinner. Meist links – aber wenn nötig auch mal rechts – zischt er mit unserem eckig-orangen Flitzer dem Bosporus entlang durch die Istanbuler Nacht, als gäbe es kein Morgen! Mein nigelnagelneues Tablet mit NVIDIA Tegra 3-Quad-Core Jelly Bean 4.2 und sein Google Maps haben ihre liebe Mühe, dem Standort des älteren Herrn zu folgen. Den Tacho habe ich zum Glück nicht im Blickfeld. Mir reicht es, die wie in der Formel 1 sich vor uns kreuzenden Autos optisch auseinanderzudividieren. Der ältere Herr lässt sich davon ÜBERHAUPT nicht beeindrucken und als seine Nase auch noch Putzbedarf anmeldet, wuselt er sich halt einhändig durch die Blechlawine. Dass er das kann, hatte er vorher schon beim telefonieren auf der Autobahn demonstriert… Geschüttelt und gerührt war ich dann erstaunlich schnell im Hotel. Taxi #2: Jünger und (noch) schneller? Taksi-Fahrer Nummer 2 vom nächsten Abend ist jünger als der ältere Herr und entsprechend gebannt bin ich auf meinen nächsten Höllenritt. Englisch kann er glaubs noch weniger als sein Kollege vom Vorabend. Dafür kann ich inzwischen mein Quartier «Ortaköy» von mir geben. Allerdings wohl nicht ganz akzentfrei, so dass er unsere türkische Konversation darauf beruhen lässt. Anyway. Fahren wir endlich los! Im engen Altstadtquartier lässt er beim Anfahren demonstrativ schon mal einen Schwarzen liegen, um den Tarif bekanntzugeben. Es dauert allerdings nur wenige Kurven bis in den dichten Abendverkehr, so dass die Dynamik dieser Taxifahrt schnell zum erliegen kommt. Dafür kennt der Fahrer ALLE Ampeltricks, die der liebe Herrgott nicht verboten hat: Droht eine Ampel auf Rot zu wechseln, geht es mal – zack – links um die Insel, mal täuscht er rechts ein Abbiegemanöver an, nur um weiter vorne wieder einzubiegen und so zu tun, als wäre er von rechts reingefahren. Soweit der Verkehr es auch nur einigermassen zulässt, bevorzugt er die volle Fahrt mitten auf der ausgezogenen weissen Linie. Im letzten Moment entscheidet er, ob es links – nein, diesmal zack rechtsherum – gehen soll. Und wieder richtig entschieden! Ich glaube der Trick rechtsherum brachte mindestens gefühlte 30 Hundertstelsekunden Zeiteinsparung. Weiss ich sehr zu schätzen. Nur eben, irgendwo kam der Schwung abhanden und irgendwann total zum erliegen. Also steckt er sich ersatzweise eine Zigarette an. WIE BITTE?! Korrekt. Eine Zigarette. Die Marke konnte ich leider nicht erkennen. Aber ehrlicherweise muss ich zugeben, dass er sehr rücksichtsvoll vorgeht: Der Glimmstengel hängt immer zum Fenster hinaus und auch zum ausatmen hangelt er sich weit zum Fenster hinaus. Der Fahrersitz ist zu diesem Zeitpunkt jeweils praktisch unbesetzt. Auch das kein Problem also… Und so bringt er mich im zweispurigen Verkehrs-Staccato doch noch sicher in meine Loge. Und überrascht mich mit einem «Good bye»! Immerhin… #3 jetzt mal morgens: Diesmal mit Adresszettelchen! Ich denke ich habe es schon erwähnt, Englisch ist nicht die grösste Stärke der Istanbuler Taxi-Fahrer, ihr Fokus liegt eindeutig auf dem Gaspedal. Umsichtig wie sie in meinem Hotel sind, geben sie mir ein Zettelchen mit Adresse meiner nächsten Destination mit auf den Weg. Weil tatsächlich, Taksi-Fahrer Nummer 3 kann glaube ich nicht mal mehr das englische Startwort «hallo»… Auch er muss sich dem übermächtigen Verkehr beugen, lässt zwischendurch aber trotzdem seine fahrerische Klasse aufblitzen: Beispielsweise als einmal der grosse, rostige Otobüsü neben uns mir nichts dir nichts auf unsere Spur rüberschert. Mit dem kleinen Ausweichmanöver – aber ohne Hupe – und einem stoischen Schliessen der Augen (!) wird auch diese Situation bewältigt. Den grossen Herzlupfer habe ich allerdings dann doch noch, als er unvermittelt das Fenster leicht öffnet und auf einmal der volle Strassenlärm ins Taksi dringt… Meine Güte! Und nochmal leicht verduzt schaue ich aus dem Fond des Wagens, als er mit Handbremse überfallmässig anhält und in ein McDonald’s stürmt… Das McDo ist zum Glück noch geschlossen, so dass die Fahrt schnell weitergehen kann. Als er danach jeden Motorradfahrer aus dem Fenster hinaus etwas fragt und einigermassen wirr durch die Gegend fährt, schliesse ich, dass er nach der Adresse fragt. Die hatte er ja zwar auf dem Zettelchen. Aber halt kein Navi… Schlussendlich gibt er in einer Einbahnstrasse auf (wir sind die einzigen, die in die entgegengesetzte Richtung zu fahren versuchen) und bedeutet mir, die letzten 200 Meter zu Fuss zu gehen. Kein Problem. Zum nächsten Termin nehme ich die Strassenbahn. Erlebe dafür aber kaum etwas… Mit #4 zurück zum Flughafen – au weia… Vierte von vier Taxifahrten: Ende der Trilogie. Da ich die Strassenbahn schon kenne und die Lire in der Hosentasche noch genau für eine letzte Taxifahrt reichen, gönne ich mir nochmal die Mutter aller Höllenritte. Diesmal kommt der verwegene Ferodun zum Zug. Inzwischen weiss ich ja etwa, was mich erwartet, also will ich vorher wenigstens ihren Namen wissen. Verwegen: Fahrer Ferodun (rechts) und Kollege – gleich «fliegt» er mich zum Flughafen Wie wir schon ahnen, tut dem Bleifuss sein leicht erhöhtes Alter überhaupt keinen Abbruch. Die Strasse zum Flughafen ist also definitiv ihre Rennstrecke: Hier ist der Verkehr zwar auch dicht, aber flüssig bis schnell und mit genügend Abstand zwischen den Autos – also einem halben Meter, nicht wie in der Formel 1 mehrere Sekunden. Das erlaubt es den Jungs, die Spur zweimal zu wechseln, während Normalsterbliche einmal blinzeln. Oder nochmal ganz langsam: Der Gleichgewichtssinn sagt einem beim Blinzeln, dass sich das Taxi seitwärts bewegt haben muss. Beim Öffnen der Augen sieht man sich irritierenderweise aber immer noch auf der gleichen Spur… Dass Gyroskop von Tablet und Smartphone solche Manöver überhaupt unbeschadet überstehen, ist eigentlich ein kleines Wunder der Technik. Und dass unsere Sinne auch das verkraften, ist grad auch erstaunlich, weil meines Wissens mussten Höhlenbewohner keine derartigen Beschleunigungen aushalten. Aber item, die Beschleunigung in diesen gelben fliegenden Kisten ist also noch beachtlich. Würde man ihnen gar nicht geben, wenn man sie träge im Stau rumstehen sieht. Dass die Strasse übersät ist mit Hinweisschildern auf das Elektronik Delentle System scheint hier keinen Menschen zu interessieren: weder die Zivilisten noch die Taxifahrer, weder Otobüsü, noch fliegende Kisten. Und angeschnallt ist auch nie einer dieser Teufelskerle. Das wäre wahrscheinlich ein Zeichen von Angst, und die darf man auf keinen Fall zeigen, weil in Istanbul gilt klar das Gesetz des Stärkeren: Zuerst die Autos, dann die Fussgänger. Fahrräder habe ich keine erspäht. Aber auch hier, man fühlt sich bei Ferodun wie bei seinen Kollegen trotz aberwitzigen Beschleunigungswerten jederzeit sicher und hat sogar noch die Musse, Notizen über die letzte Kurve ins Tablet zu kritzeln. Danke Jungs für die Action, görüshürüz! Und zum Schluss für all jene, die neben ihrer Flugangst jetzt auch noch Taxiangst bekommen haben: Allenfalls sind meine Schilderungen leicht übertrieben… Ich werde jederzeit guten Mutes wieder zusteigen :-) Aber es gibt auch andere Stimmen… For the love of God… If you ever get lost or need urgently to get somewhere in #Istanbul, NEVER ever take a taxi. You'll LOSE YOUR MIND. — Arie Amaya-Akkermans (@Dilmunite) April 23, 2013 Und auch Englischkurse gibt es jetzt: New courses to teach English to taxi drivers in #Istanbul http://t.co/V85WGCxt — Hürriyet Daily News (@HDNER) January 16, 2013 ## Stadtbad Volkshaus Zürich – Wellness in Zürichs Untergrund mit Hammam & Sauna Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/wellness-hammam-sauna-stadtbad-volkshaus-zuerich Von den legendären Betreibern der Seebadi Enge gibt es auch eine unterirdische «Wasserwelt» als Stadtbad: Bädermacher Tobi Rihs und sein Team führen im Untergeschoss des Volkshaus Zürich beim Helvetiaplatz eine Welt für sich. Nabelstein im Volkshaus Hammam Abgeschottet von der Aussenwelt machen atmosphärisches Licht, heisse Luft, transparente Wabenarchitektur und ein orientalischer Pestemal den Unterschied zum hektischen Alltag. In den kalten Wintermonaten genau das richtige! Hammam im Stadtbad Zürich Bereits seit dem 11.11.11 gibt es das orientalische Dampfbad im Volkshaus Zürich schon und trotzdem gilt es vielen weiterhin als Geheimtipp. Das unter dem unscheinbaren Namen Stadtbad laufende Hammam & Sauna liegt ja auch gut versteckt gleich rechts beim Eingang ins Volkshaus. Stadtbad-Architektur und Geschichte Die von Architekt Lukas Felder totalsanierte Bäderanlage an der Stauffacherstrasse 60 spielt gekonnt mit orientalischen Elementen wie dem zentralen heissen Stein, dem Nabelstein, und dem Wechselspiel von inszenieren und verbergen hinter dem gemauerten Betongitter. Zentraler heisser Nabelstein mit Waschnischen ringsherum Das «Volks»haus war seit jeher auch ein Bäderhaus: Bis vor vierzig Jahren dienten dessen Dusch- und Badekabinen ringsum im Arbeiterquartier als Nasszone. Fliessendes Wasser war nicht in allen Haushalten selbstverständlich, ganz zu schweigen von heissem Badewasser. Hammam und Sauna Das Hammam orientiert sich am traditionellen türkischen Bad mit einem zentralen Nabelstein und verschiedenen Waschnischen rundherum. Wie im Orient ist das Bad eine introvierte Anlage ohne Aussenbezug. Die Stadt rückt in weite Ferne – und das mitten in der Stadt… Der Hammam dient in erster Linie der intensiven Körper-Reinigung. Nach dem öffnen der Hautporen in Dampfbad oder Sole-Nebel-Dusche tut ein Kese (Peelinghandschuh) und die traditionelle Hammam-Seife aus Olivenöl ihren Dienst. Respektive man tut den Dienst natürlich selber, aber immerhin… Peeling mit traditioneller Olivenölseife Die Sauna bietet auch russisches Banja: Eingelegte Birkenzweige dienen der gegenseitigen Massage was die Durchblutung fördert und durch die wohlriechenden ätherischen Öle zu einem besonderen Saunaerlebnis führt. Die Banja-Sauna ist dadurch feuchter, dafür auch etwas weniger heiss als die finnische Trockensauna. Kaltwasserbecken der Sauna im Volkshaus Zum Abschluss des Baderituals kann man sich zusätzlich mit einer Heilkreide-Schlammpackung bestreichen, so dass sich kleinste Schmutzpartikel lösen und sich die Haut wie mit Samthandschuhen anfühlt. Eigene Waschnischen für die Heilkreide Schlammpackungen Neben der Körperreinigung hat der Hammambesuch auch eine stark entspannende Wirkung auf Körper und Geist. Empfohlen ist ein Aufenthalt von mindestens 2 Stunden, damit man auch wie in Richtig entspannen kann. Snack Bar und Ruhezone Damit einen während des Aufenthalts nicht der Hunger den Spass verderben kann, steht in der Ruhezone eine kleine Snack-Bar zur Verfügung. Hierhin flüchtet man sich in Pestemal oder Bademantel, sollte einem die Hitze einmal zu viel werden. Snack-Bar im Ruheraum Orientalische Dekoration im Ruheraum Zurückhaltende Wandmalereien von Eric Schumacher, Deckenfrescos von Veronesi Höpflinger, Bilder von Husmann/Tschäni und Keramikmalereien von Noel Fischer geben dem Bad den letzten Schliff. Adresse und Eintrittspreis Stadtbad Zürich Stauffacherstrasse 60 8004 Zürich Tel. +41 44 241 04 27 Webseite: stadtbadzuerich.ch E-Mail: info@stadtbadzuerich.ch Preis: Eintritt Hammam (3 Stunden) CHF 48.- inkl. Textilien, Heilkreide, Pflegecreme. Selbstverständlich können Massagen und Treatments jederzeit (auch online) dazugebucht werden. ## Römisch baden und Private Spa im Wellness-Hotel Limmathof Baden Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/wellnesshotel-limmathof-baden-thermalbad-private-spa-roemisch-baden Beim Limmathof Baden steigt die Vorfreude schon beim lesen der Adresse: «Limmatpromenade 28 in Baden». Baden liegt eine kleine SBB-Viertelstunde von Zürich entfernt, und das Hotel liegt bequem in Gehdistanz vom Bahnhof SBB. Es gäbe aber sogar auch einen «Bäderbus». Na, dann sind wir gespannt, was man im Limmathof unter «Private Spa» versteht… Bei herrlichem Spa-Wetter unter der kuscheligen Nebeldecke stapfen wir also guten Mutes in Richtung der Römer Bäder. Schon von weitem ahnt einem, dass man sich da in eine geschichtsträchtige Sache eingelassen hat: Im verwinkelten «Bäderkern» von Baden begrüssen einen unten an der Limmat zahlreiche mittelalterliche Bauten. Restaurant Goldener Schlüssel und Hotel Limmathof Baden Bis zurück ins Jahre 1377 gehen die Aufzeichnungen über zahlreiche Um- und Erweiterungsbauten, die aus dem damaligen Gasthof das heutige Wellnesshotel Limmathof Baden & Private Spa entstehen liessen. Links der Limmat liegt das rötliche, historische Hauptgebäude mit Zimmern, einem Spa und dem Fitness-Center. Geschickt wird im Innenausbau die altertümliche Basis mit modernen Designelementen kombiniert. Das stylishe schwarze Mobiliar macht sich z.B. vor den weiss getäferten Wänden ausgezeichnet. Gleich daneben liegt das Gebäude mit dem Restaurant Goldener Schlüssel. Über einen Fussgängersteg verbunden liegt rechts der Limmat der moderne, kubische Erweiterungsbau mit grosszügigen Zimmern, Suiten und den Private Spas. Links der Limmat der historische Bau, rechts der moderne Erweiterungsbau Auch das Frühstück wird hier serviert, im Bistro/Café Hirsch. Immer am ersten Sonntag des Monats wird hier übrigens zwischen 10 und 14 Uhr der HirschBrunch serviert. Baden wie die Römer In Baden ist sinnigerweise baden Programm. Im historischen Teil wird römisches Baden geboten: Während zweieinhalb Stunden geniesst man unter Anleitung einer Therapeutin ein römisches Mineralbad eine Seifenbürstenmassage eine Quellengrotte einen Thermalwasser-Whirlpool eine Fango oder Heublumenpackung eine aromatische Einreibung Ruhepausen mit entspannender Musik Zur Vollendung kuscheln wir uns in warme Tücher und geniessen den alkoholfreien Honigwein «Mulsum». Baden im Mineralwasser Im modernen Teil stehen vier «Private Spa Suiten» zur Verfügung. Eingehüllt in flauschigste Mikrofaser-Bademäntel schreiten wir zum ultimativen Luxuserlebnis: Für 2 oder 4 Stunden zieht man sich zurück ins eigene kleine Wellness-Paradies fernab der Welt! Entspannte Atmosphäre im Private Spa Bei gedämmtem Licht und einstellbarer Musik geniesst man je nach Spa Suite ein privates Dampfbad oder private Sauna, Thermalwasser-Whirlpool, eine Regendusche und zum zwischenzeitlichen ruhen und abkühlen eine Wasserbett-Lounge. Besser wird es nicht! Atmosphärische Dekoration im Saphir Private Spa So leicht könnte das Irdische das Himmlische sein! Und wem das noch immer nicht reicht, der bucht ganz entspannt noch Massagen oder Behandlungen dazu. Hotelzimmer der Limmathof Suite Und weil das Ganze ja eh ein bisschen ans Extravagante grenzt, haben wir uns für die Übernachtung auch gleich eine Suite gegönnt. Wenn schon, denn schon… Wohnen mit Aussicht in der Limmathof Suite Wer unter Platzangst leidet oder dessen Netzhaut nur elegant-modernes Design verträgt, sollte auch die Suite wählen: Es erwartet eine riesige, helle Loge mit grossen Ausblicken auf die Limmat und historische Römerbäder. Loggia und Aussicht auf Limmat der Limmathof Suite Das kühl-weisse Design wird von lila Tönen der Leuchten und der Möblierung passend kontrastiert. Überhaupt stehen unzählige Beleuchtungsmöglichkeiten zur Auswahl, so dass man je nach Stimmung immer das richtige Licht dazu findet. Und wenn schon übertreiben, warum nicht grad richtig? Also bemühen wir zum Frühstück auch noch den Zimmerservice: Jetzt gilt es nur noch zu entscheiden, ob wir den runden Rolltisch beim Bett stehenlassen wollen oder doch lieber ins Ess- oder Wohnzimmer verschieben, um im weichsten Bademantel ever mit Aussicht auf die Limmat zu frühstücken. Fitness-Center Das Hotel verfügt auch über ein eigenes Fitness Center mit den üblichen Geräten. Und – zusätzlich – auch einem Power Plate Angebot. Für diejenigen, die zwar fit bleiben wollen, aber etwas mehr Zeit für das Spa abzwacken wollen ;-) Dieses Angebot halten wir diesmal für nicht nötig und lassen es aus. Mann kann einfach nicht überall sein… Häppchen im Restaurant Goldener Schlüssel «Schmecke die Region auf dem Teller» – so lautet das Credo des historischen Restaurants «Goldener Schlüssel». Saisonal Frisches wird hier mediterran angehaucht und in «kleinen» Häppchen verabreicht: Empfohlen wird das Zusammenstellen von 2-3 Tellern aus den zahlreichen Vorspeisen und drei Hauptspeisen. Die Karte ist auf einem Faltblatt angenehm kurz zu lesen und bietet trotzdem alles für verschiedene Vorlieben. Tzatziki-Terrine auf Randen und ihren marinierten Kraeuterseitlingen Uns hat es ausgezeichnet geschmeckt, bien joué! Je nach Übernachtung im historischen Hauptgebäude oder im Neubau vis-à-vis am andern Limmatufer lässt man sich danach wohlgenährt und spa-mässig ermattet ins bequeme Bett fallen. Weitere Informationen finden sich auf der Homepage des Limmathof Baden (Link zur Hotel-Homepage) Ein ähnlich grandioses Bäder und Schlemmer-Erlebnis bietet übrigens auch das Grand Resort Bad Ragaz! (Link zu unserem Review) ## Relais & Châteaux Hotels – Highlights und neue Schweizer Mitgliedhotels 2013 Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/relais-chateaux-hotel-pressekonferenz-neue-schweizer-mitgliedhotels Die Hotelvereinigung Relais & Châteaux lud im stimmungsvollen Wohntempel «Colombo la Famiglia» zur Pressekonferenz. Präsentiert wurden in den Räumen im Zürcher Hürlimann Areal neben dem neuen Relais & Châteaux Guide 2013 auch die zwei neuen Mitgliedhotels Lenkerhof Gourmet Spa Resort und In Lain Hotel Cadonau. Für das leibliche Wohl der lebendigen Journalistenschar und der beiden Blogger Jeremy Kunz und mich sorgten die Küchenchefs der beiden neuen Mitgliedhotels, Dario Cadonau vom In Lain und Andreas Haseloh vom Lenkerhof, zusammen mit André Jaeger, Grand Chef des Rheinhotels Fischerzunft. Auch er stolzes Mitglied von Relais & Châteaux. Der Apéro Riche hatte es in sich, aber davon später mehr… Die Hotelvereinigung Relais & Châteaux umfasst weltweit über 500 Restaurants und Hotels in 60 Ländern. 1954 entstand die Marketingidee als «Route du bonheur«, der Strasse von Paris an die Cà´te d’Azur: Entlang dieser malerischen Strecke vermarkteten sich ursprünglich 8 unabhängige Restaurantbetreiber unter dem Brand von Relais & Châteaux. Noch heute stellen spezialisierte Reiseveranstalter ihren Kunden «Routes du Bonheur» zusammen, jetzt einfach weltweit. Zur Auswahl stehen über 50 Leckerbissen wie «Tour Gourmands» oder «Sechs Pässe Fahrt» mit passenden Hotels und Restaurants. Video-Impressionen von Relais & Châteaux Hotels: 2013 ist Salvatore Ferragamo der Relais & Châteaux Botschafter: Er führt das Il Borro «Hoteldorf» in Arezzo in der Toscana. Die meisten Häuser des behutsam restaurierten Dorfes il Borro sind Bestandteil des Hotels. Von hier stammt auch ein sehr guter Wein und natürlich das obligate Olivenöl «extra vergine». Unweit der Schweiz in der Nähe von Genf findet sich das spektakuläre Jiva Hill Park Hotel, ein besonders unter Golfern beliebtes Hotel. Aber auch «rings um den Mont Blanc» (Val Thorens, Val d’Isà¨re, Courchevel) wurden zahlreiche Hotels neu in die Relais & Châteaux Kette aufgenommen. Skifahrer müssten hier das eine oder andere Juwel finden. Allein in Italien wurden 7 neue Hotels aufgenommen, v.a. in Städten. Erstmals ist z.B. ein Hotel aus Mailand dabei: Sinnigerweise sind alle Zimmer des Hotel Chateau Monfort vom Thema «Oper» inspiriert. Neue Hotels und Highlights von Relais & Châteaux Auch in Afrika kamen neue Häuser dazu, z.B. in Stellenbosch oder sehr speziell in Botswana, wo mit dem Zarafa Camp das erste «Zelt» in die Relais & Châteaux Kette aufgenommen wurde. Erstmals wurde mit dem Convento Boutique Hotel auch aus Guatemala ein Haus aufgenommen. Für diese Art der klösterlichen Enthaltung wird sich schnell der eine oder andere Gast finden lassen… In Lima’s Miraflores Quartier in Peru steht das Astrid & Gastón, mit sehr delikater Küche. Und bei Cusco steht mit dem Inkaterra La Casona ein Hotel, das sich u.a. durch eine der weltgrössten Orchideensammlungen hervortut. Und sogar auf 3’800 Metern Höhe steht beim Titicacasee ein renommiertes Haus mit dem passenden Namen Titilaka. In Chile steht das Cliffs Preserve at Patagonia in Puerto Varas in nichts nach, insbesondere in der Kategorie offener Kamin mit freier Aussicht auf Strand und den Pazifik… Auch hier wird es wenig Überredungskünste brauchen, genussfähige Gäste anzulocken! In Taiwan müsste man sich das Volando Urai Spring SPA Resort ansehen. Und das kleinste, dafür allenfalls romantischste Haus mit nur einem Zimmer steht in Fidschi auf Dolphin Island. Total kamen 2012 36 neue Hotels dazu. Wegen der hohen Qualitätsanforderungen mussten aber auch 36 Häuser die Vereinigung verlassen. Das Fernziel sind 600 Häuser weltweit. Dafür will man noch verschiedene Regionen wie China entwickeln aber auch die Deutschweiz. Wirtschaftlich läuft es der Marketingvereinigung sehr gut, die Preise konnten leicht angehoben werden. Afrika und die USA liefen sehr gut, die Schweiz hingegen wurde von den Gästen wegen des hohen Frankens gemieden (-14%). Die Wintersaison 2012/2013 läuft bisher mit +15% recht gut. Das Jahresbudget von Relais & Châteux beträgt 23 Millionen. Davon wird eine Million investiert in die Qualitätssicherung, sprich Kontrollbesuche in den Hotels. Aus der Schweiz neu dabei: Hotel Lenkerhof und In Lain Cadonau Hotel Aus der Schweiz sind neu dabei der Lenkerhof aus dem Berner Oberland (Link zu unserem Review) und das In Lain aus Graubünden (Link zu unserem Review). «Demonstrativer» Apéro Riche Im Anschluss an die Pressekonferenz offerierten die Köche André Jaeger vom Rheinhotel Fischerzunft, Andreas Haseloh vom Lenkerhof Gourmet Spa Resort und Dario Cadonau vom In Lain Hotel einen Apéro Riche der ganz raffinierten Art… Ich werde mich hier gar nicht erst in Beschreibungen versuchen, wie ausgezeichnet die verschiedenen Müsterchen mundeten, nachdem man die künstlerischen Kreationen von allen Seiten studiert und beschnuppert hatte. Lieber lasse ich an dieser Stelle Fotos sprechen. Apéro Riche nach Verständnis der Grand Chefs findest du in unserer Flickr-Fotogallerie. Das war natürlich beste Werbung in eigener Sache und es stellt sich nur noch die Frage, in welcher Reihenfolge man die Hotels und ihre Restaurants besuchen sollte… Menukarte Apéro Riche Und wer noch daran zweifelt, dass die Hotels zur Gourmet-Kategorie gehören: Die genauen Kompositionen des Apéros lesen sich folgendermassen (ein ausgewachsenes Menu kann man sich ja dann etwa vorstellen…) André Jaeger, Rheinhotel Fischerzunft Blätterteigflutes Entenleberterrine mit Caramelchip SpieàŸ von Edenshrimps mit Tandoori auf Hibachi serviert Flüssige Polenta mit Wachsei und Albatrüffel Bubbles mit: Tuna Tatar, Kartoffelwasabi Espuma, Perlhuhnburger mit Thaimango Chutney und Chili, Teegeräucherte Forelle mit Zitronen-Eier Crà¨me, Vanille Hummer Navarin mit Tannatosauce Mini Feuillete von Kaki und Maronen mit Kahua Zu den Feuillete ist anzumerken, dass sie ähnlich wie eine Crêmeschnitte aufgebaut sind, sprich sie sind schwierig zu schneiden. Diese hier waren aber von einer derartig grossartigen Konsistenz, dass man sie mit einer ruckartigen Bewegung des Löffels trennen konnte. Bien joué Monsieur Jaeger! Andreas Haseloh, Lenkerhof Gourmet Spa Resort Entenstopfleberschnitte mit Mango und grünem Pfeffer geräuchertes Topinambursüppchen mit Dörrpflaumenravioli und Spinat Pisarei mit pikanter Tomatensauce Salicorn und Jacobsmuscheln Geschmortes Kalbskopfbäggli mit Sauerkrautsud, Coco Bohnen, Quetschkartoffel Lenker Bleu mit Apfel, Brioche und Trüffel Dario Cadonau, In Lain Cadonau Hotel Kartoffelschaumsuppe im Shotglas serviert, mit Sauerrahmespuma, Kräutern und Engadinerwurst Japanisches Omelett mit marinierten Pilzen, Wasabi, Saiblingskaviar, Sakurakresse und Rauchlachs Skrei, Erbsen-Minzpüree, Römersalat im Tempurateig und Safranfischfond Taubenbrust in der Sojasauce gegart, blaues Kartoffelpüree, Granatapfel und Rosenkohl Randen – Apfelvariation Herzlichen Dank an Sabine Biedermann, Susanne Schmitt und Vanessa Bay, alle von PrimCom, für die Einladung und das perfekte organisieren der Pressekonferenz! So macht «arbeiten» Spass ;-) ## Brunch im Hiltl – Vegetarisches Frühstück im Herzen von Zürich Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/sonntagsbrunch-hiltl-vegetarisch-fruehstueck-zuerich Mitten in Zürich bietet das Restaurant Hiltl ein vielseitiges Sonntags-Brunch-Buffet. Zu Beginn allenfalls etwas gewöhnungsbedürftig ist, dass man «konventionelle» Brunch-Zutaten wie Spiegeleier oder Müesli neben all den warmen, indisch angehauchten Linsen, Kichererbsen und sonstigen Teigtaschen etwas suchen muss. Und den gebratenen Speck sucht Mann natürlich vergebens. Und Käsebuffets hat man auch schon grössere gesehen. Hat man sich aber einmal umgestellt, schon am Sonntagmorgen warme vegetarische Variationen zu sich zu nehmen, kann man das Brunch-Buffet in vollen Zügen geniessen! Sonntags und an Feiertagen geniesst man im Haus Hiltl an der Sihlstrasse 28 zwischen 9:30 und 14:30 einen reichhaltigen vegetarischen Brunch. Die aufmerksame und freundliche Bedienung, die atmosphärische Dekoration und die bequemen Sitzgelegenheiten tun ihr weiteres, den Sonntags-Brunch zum Erlebnis zu machen. Ladies starten den Sonntag mit einem edlen Glas venezianischen Proseccos di Valdobbiadene aus der Magnumflasche, Jungs halten sich an einen der zahlreichen Fruchtsäfte exotischer Zusammensetzung. Oder wer trinkt schon täglich sein Gläschen frischgepressten Apfel-Fenchel-und-was-da-sonst-noch-drin-war-Saft? Wer trotz aller exotischen Verlockungen mit Käse, Brot und Rührei oder Spiegelei starten will, findet sich am Ende, oder je nach Perspektive, am Anfang des Buffets gut aufgehoben. Man sollte dabei vor lauter gut beleuchteter Speisen den Fokus von Zeit zu Zeit auch etwas lösen, nach oben nämlich; dort stehen die üblichen Körnchen und Kernchen und sonstig gesunden Zutaten für ein persönliches Müesli extra special. Bis hierhin wird man genügend am Buffet hin und hergeschlendert sein, um in einem weiteren Gang bei den warmen Gerichten zuzulangen. Wer schon mal im Hiltl war, weiss was wir meinen: All die Linsen und Erbsen und Teigtaschen und exotischen Tätschchen in x Variationen sind zauberhaft aufbereitet und die Qual der Wahl ist dann etwa das nächste grössere Problem. Aber ein Lösbares natürlich. Das Gedeck suggeriert neben Vor- und Hauptspeise auch einen Dessertgang. Hier konnten wir den reifen Papayas nicht entsagen und den verführerischen Mousses und Kuchen schon erst recht nicht (für die Kuchen sollte man wieder auf der oberen Buffet-Etage Ausschau halten). Preis des Brunches Der vegetarische Sonntags-Brunch im Hiltl schlägt mit 57 CHF pro Erwachsenen zu Buche. Kinder bis 6 schlemmen gratis mit (respektive malen gratis an der dafür vorgesehenen Kinderecke). 7- bis 12-Jährige bezahlen 2 Franken pro Altersjahr. 57 Franken sind nun nicht gerade ein Klacks, gemessen am Gebotenen sind sie aber durchaus preiswert. Und entweder die «Krise» hat die Schweiz noch immer nicht erreicht oder der Preis ist für Zürich «normal», das Restaurant war auf jeden Fall ausgebucht. Eine Reservation empfiehlt sich also! Und sonst gibt’s auf diesem Blogpost noch weitere beliebte Brunch-Lokale in Zürich. Aus der vegetarischen Speisekarte Prosecco di Valdobbiadene Italien | Veneto | Az. Agr. Scandolera | Paolo Branca 1 Cüpli Heisse Getränke Kaffee | Espresso | Latte Macchiato | diverse Teespezialitäten | hausgemachte Schokolade Frisch gepresst Monatssaft | Indiasaft | Tropical | Fitness | Rüebli Kaltes vom Buffet diverse Gipfel | Roggenbrot | Zopf | Süssgebäck | Joghurt | Quark | Dörrfrüchte Käseplatte | frische Früchte | Birchermüsli | Shrikand | Haferflocken | Knuspermüsli | Blütenhonig | Konfitüren | Nussalat grosse Auswahl Salate | Papadam Heisses vom Buffet Käse-Quiche | Dreiminuten-Ei zum Selberkochen | Rührei -Variationen | Pancake | Spiegelei | diverse Quiche | Aloo Baji | Auberginen-Curry | Basmatireis | Jalfrezi | Samoosa | Kachari | diverse Saucen und Chutneys | Lemonreis | Jalapeà±os Hiltl Online mit Homepage, Twitter-Wall und Facebook Online ist das Hiltl ziemlich weit vorne dabei: Nicht nur auf der Homepage werden vollmutig die Twitter- und Facebook-Timeline eingeblendet, auch im Restaurant selber wird der aktualisierte Twitter-Stream #Hiltl projiziert. Man ist sich offenbar sicher, dass die meisten Kommentare positiv sein werden. Das nenne ich mal Selbstbewusstsein! Und auch ein Link zum Bewertungsportal tripadvisor ist prominent vertreten… Adresse Hiltl Restaurant Sihlstrasse 28 8001 Zürich Zur Hiltl-Website { "@context": "https://schema.org/", "@type": "Review", "itemReviewed": { "@type": "Restaurant", "address": { "@type": "PostalAddress", "addressLocality": "Zürich", "addressRegion": "ZH", "postalCode": "8001", "streetAddress": "Sihlstrasse 28" }, "name": "Hiltl Restaurant", "openingHours": [ "Mo-Do 06:00-23:00", "Fr-Sa 06:00-24:00", "So 08:00-22:00" ], "priceRange": "$$", "servesCuisine": [ "Vegetarian" ], "email": "mailto:info@hiltl.ch", "image": "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2012/12/Hiltl-Buffet-vegetarisch-Brunch.jpg", "telephone": "+41 44 227 70 00", "url": "https://hiltl.ch/" }, "author": { "@type": "Person", "name": "Walter Schärer" }, "review": [ { "@type": "Review", "author": "Walter Schärer", "datePublished": "2012-12-09", "description": "Sonntags und an Feiertagen geniesst man im Restaurant Hiltl in Zürich zwischen 9:30 und 14:30 diesen reichhaltigen vegetarischen Brunch:", "name": "Vegetarischer Sonntags-Brunch im Hiltl Restaurant in Zürich" } ], "publisher": { "@type": "Organization", "name": "reisememo.ch" } } ## «Live on Ice» im Romantik Seehotel Sonne in Küsnacht Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/live-ice-romantik-seehotel-sonne-kuesnacht-zuerichsee Nach dem letztjährigen Erfolg wurde dieses Jahr zum zweiten mal der Garten des Romantik Seehotel Sonne in Küsnacht in eine wunderbare Winterwelt mit Eisbahn verwandelt: «Live on Ice». Wir waren bei der Eröffnung dabei! Am 8. November 2012 wurde «Live on Ice» beim Seehotel Sonne in Küsnacht feierlich eröffnet. Europameisterin Sarah Meier und weitere begabte Schlittschuhläuferinnen zeigten dabei die ersten Pirouetten auf dem Eisfeld. Video von Dura Leonard. Das von Lichtkünstler Gerry Hofstetter direkt am Ufer des Zürichsees dekorierte Kunsteisfeld wird von 4 Kilometern Lichtgirlanden geziert mit 45’000 Lämpchen an den dort wohnhaften Kastanienbäumen. Die romantische Dekoration und die einmalige Beleuchtung verleihen der Hotelanlage eine einmalige Ambiance, die nicht nur Kinderaugen erstrahlen, sondern auch das Herz eines Erwachsenen erwärmen lässt. Umgeben von Tausenden kleinen Lichtern, dem Duft von Glühwein in der Luft, begleitet von romantischer Musik, dem wunderschönen Panorama auf den Zürichsee … das alles vermittelt einen wahrlich magischen Moment… Vom 9. November 2012 bis 23. Februar 2013 kann man sich hier verweilen, Schlittschuhlaufen, die lichterfüllte Wintermärchenwelt, ein Glas Glühwein oder Champagner geniessen. Selbstverständlich kann man sich im Restaurant des Romantik Seehotels Sonne auch verköstigen. An bestimmten Dienstagen gibt es Open Air Käsefondue! Die Anlage eignet sich nicht nur für Kinder- und Familienfeiern, sondern natürlich auch für Firmenevents, sei es nun mit Kunden oder als Weihnachtsanlass mit dem Team. Natürlich werden Schlittschuhe direkt vor Ort vermietet. Weitere Informationen findet Ihr auf der Homepage von Live on Ice. Romantik Seehotel Sonne in Küsnacht Direkt am rechten Ufer des Zürichsees liegt das renommierte Romantik Seehotel Sonne mit seinen 40 Zimmern und Suiten, die mit dem modernsten Komfort ausgestattet sind (Preise und Verfügbarkeit). Das Viersterne-Superior Hotel verfügt über das von vielen Gastronomieführern ausgezeichnete Restaurant «Sonnengalerie», die traditionsreichen «Gaststuben» und eine stilvolle Bar. Aktuell ziert Dekoration von Interio die öffentlich zugänglichen Räume. Vielen Dank an das Gastgeberpaar Catherine Julen Grüter und René Grüter für die grosszügige Einladung! Und danke auch an Rena Stutz von UnikatHotels.ch für das Vermitteln des Events! Gut zu wissen «Live on Ice» im Garten des Romantik Seehotels Sonne in Küsnacht. Offen Dienstag bis Sonntag vom 9. November 2012 bis 23. Februar 2013: Montag geschlossen Dienstag und Donnerstag 15 – 20 Uhr Mittwoch 14 – 20 Uhr Freitag und Samstag 15 – 21 Uhr Sonntag 14 – 20 Uhr Eintritt Fr. 7 pro Person (davon Fr. 5.- Konsumationsgutschein) Kinder bis 5 Jahre gratis Schlittschuhmiete Fr. 8.- für 1. Std. jede weitere Std. Fr. 3.- Eishilfen für Kinder Fr. 8.-/Std. Gratis Eintritt ins Restaurant Sonnengalerie mit Blick auf die Eisbahn ## Hippes neues Designhotel «25hours» in Zürich-West Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/25hours-neues-designhotel-zuerich-west-end Im Zürcher West End steht das neue 25hours Hotel. Das Team von Alfredo Häberli Design Development hat dem neusten Zürcher Design Hotel knallige Farben und einen jungen Touch spendiert mit zahlreichen kleinen Referenzen an Zürich. Mit Alfredo Häberli, dem George Clooney der Designszene, konnte ein bekannter Argentinien-Zürcher mit Atelier im Zürcher Seefeld federführend am Hotelneubau von 25hours mitwirken. 2009 vom Magazin Architektur & Wohnen zum Designer des Jahres gekürt, wurden jetzt die Designkonzepte nach dreijähriger Projektarbeit auch grossflächig in einem Hotel umgesetzt. Aber obwohl sich die Hotelmanager und das Design betont jugendlich geben, stehen Konferenzräume mit so klingenden Namen wie «Zunftstube» zur Verfügung. Aber auch eine «Häberli Suite» ist zu haben und im Restaurant liess man sich für die Karte von andern mehr oder weniger berühmten Eidgenossen wie Syra Marty (Grösste Konkurrentin von Marylin Monroe anyone?) inspirieren… Aber okay, Michelle Hunziker oder Dieter Meier und sein argentinisches Biobeef sind jedermann ein Begriff. Christoph Hoffmann, dynamischer CEO der 25hours-Hotelkette und die kommunikative Hotelmanagerin Anita Vogler führen mit nicht wenig Stolz u.a. durch die verschiedenen Zimmer und hier durch den «Küchenclub» im ersten Obergeschoss mit hochwertiger Bulthaupt-Küche für Events mit schönen Abendessen. Gleich neben dem Küchenclub befindet sich die Internet-Lounge mit zwei Macs und einer kleinen Theke mit Tee und Wasser für die Zwischenverpflegung. Sessel in der Internet-Lounge mit Zwischenverpflegung Das 25hours Hotel soll auf eine Entdeckungsreise durch Referenzen an Zürich einladen: Hinter der Hotelbar befinden sich z.B. Spiegel in der Form der Inseln des Zürichsees mit Schiffen darauf. Was es mit den Münzen am Boden der Bar zu tun hat, muss man sich selber vor Ort erarbeiten. Die Hotelzimmer gibt es in knalligen Farben für die Typen Platin und Silber. Z.T. verfügung sie über grosszügige Fensteröffnungen zum Bad hin. Dem alleinreisenden Geschäftsmann wird das zu einem grosszügigeren Ambiente verhelfen, bei Doppelbelegung könnte es bezüglich mangelnder Intimität ein kleines Thema werden. Im Hotel ist man sich dessen bewusst und will im Bedarfsfall kleine Jalousien anbieten. Hotel Manager Anita Vogler in einem 25hours Hotelzimmer Gold-Zimmer mit zurueckhaltender Farbgebung und Holzboden Wie die kleinen Mini Modelle auf den Schreibtischen suggerieren, stehen den Hotelgästen BMW-Minis für Ausflüge zur Verfügung. Zürcher wissen natürlich, dass man beim öffentlichen Verkehr der VBZ ebensogut aufgehoben ist, zumal die Tramstation «Toni-Areal» des 4er-Trams gleich nebenan liegt. Eine grosszügige Geste ist es allemal! Gold-Zimmer mit zurückhaltender Farbgebung und Holzboden Ähnlich wie das nahegelegene Renaissance Zürich Tower Hotel versucht auch das 25hours Hotel einen Bezug zum Quartier zu schaffen: Mit dem Buchladen Sphere wurde eine Kooperation eingegangen, die sich in der Bibliothek der Lobby niederschlägt. Die Lobby wird Bands eine Plattform bieten, um sich einem kleinen Publikum zu präsentieren und nebenbei auch den Eingangsbereich zu beleben. Im Dachgeschoss befindet sich die Sauna mit Adlerhorst-mässiger Sicht auf das Zürcher West-End und das Gleisfeld vor dem Hauptbahnhof. Häberli Suite Und auch recht exklusiv präsentiert sich die nach Designer Alfredo Häberli benannte Suite. Nicht nur, weil es die einzige Suite des Hotels ist, sondern auch weil hier nochmal eins drauf gegeben wird: Zum Beispiel befindet sich die Badewanne freistehend im Raum… Restaurant und Brunch-Frühstücksbuffet Die Restaurantkarte ist zwar nicht allzu lang, aber trotzdem variantenreich. Wir haben für den kleinen Hunger den Linsen-Gemüse Eintopf und einen Seesaibling versucht. Zum Dessert konnten wir der Tarte Tatin mit Basler Leckerliparfait nicht widerstehen. Das passte ausgezeichnet! Besonders erwähnenswert finden wir das reichhaltige Frühstücksbuffet: Es wird zwar nicht offiziell als «Brunch» angepriesen, könnte man aber… es nimmt morgens die gesamte Hotelbar in Anspruch und präsentiert sich sehr lustvoll! Es ist für Hotelgäste im Zimmerpreis inbegriffen, andere Gäste erhalten für CHF 25.- ziemlich etwas geboten. Wahrscheinlich nämlich den günstigsten Brunch von Zürich-West. Und das jeden Tag, nicht nur Sonntags… Wer es nicht gar so opulent mag, erhält für CHF 9.- ein kleines Quick-Frühstück als Start in den Tag. Die italienische Kaffeemaschine von La Marzocco tut natürlich das ihrige, damit der Latte Macchiato auch wirklich schmeckt. Oder vielleicht liegt es auch am Lächeln des jungen Personals! Jedenfalls startet der Tag im 25hours schon mal gut. Zur Homepage des 25hours Hotels Zürich-West. Update 27.1.2014: Sheraton-Eröffnung in Zürich-West Bloggerkollege Tom hat soeben von der Eröffnung des angrenzenden Sheraton Hotels berichtet. Die sollen über die grössten Standardzimmer von Zürich West verfügen… Update 28.2.2014: Mittlerweile haben wir das Sheraton Zürich-West selber auch getestet. Hier unser Review. Update April 2017: In Zürich gibt’s inzwischen ein weiteres 25hours Hotel. Nämlich an der Langstrasse. Und mit NENI Restaurant. Hier geht’s zu unserem Review. ## Seminar- und Wellnesshotel Stoos – Restauranteröffnung mit Wine & Dine Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/stoos-seminar-wellnesshotel-wine-dine-restaurant Wir sind zur Neueröffnung des Restaurants im Seminar- und Wellnesshotel Stoos eingeladen. Mit einem Wine & Dine für etwa 100 Personen wurde das Küchen- und Hotelpersonal so richtig gefordert. Sie bringen es aber mit Bravour über die Bühne, bravo! Stoos … wo liegt das denn? Das reizvolle Feriendorf liegt auf dem Hochplateau Stoos, auf 1300 m.ü.M. hoch über dem Vierwaldstättersee in der Zentralschweiz. Es bietet den Gästen einiges an Freizeitaktivitäten, aber vor allem eröffnet es auch einen atemberaubenden Ausblick auf den Vierwaldstättersee und die Berge. Eine Aussicht, die es diesmal hier nicht zu geniessen gibt, da wir uns am dichten Nebel ergötzten. Die weissen Fenster auf den Fotos sollen also die Aussicht auf den Nebel «symbolisieren» ;-) Während man im Winter zahlreiche sportliche Aktivitäten ausüben kann, so erwarten die Gäste im Sommer schöne Wander- und Spazierwege und bestens ausgeschilderte Mountainbike-Routen. Übrigens… Stoos ist autofrei und mit der Standseilbahn via Schlattli (von Schwyz Richtung Muotathal) oder ab Morschach mit der Luftseilbahn erreichbar. Oder neuerdings spektakulär mit der steilsten Standseilbahn der Welt! (Link zu unserem Review) Restaurant Neueröffnung im Seminar- und Wellnesshotel Stoos Die Gäste des Wine & Dine des Seminar- und Wellnesshotel Stoos wurden von Gastgeber René Koch und Hoteldirektor Marcel Neuhaus empfangen. Während der Schaumwein des Apéros noch in der modernen Lounge/Bar mit Cheminée serviert wurde, ging es anschliessend zum 5-Gang Dinner ins neu renovierte Restaurant. Das Restaurant präsentiert sich gestalterisch aus einer Mischung von Tradition und modernem Design: Über 59’000 golden bespritzte Schindeln schmücken Decke und Wände. Die Inneneinrichtung mit Designer-Lampen und schönen Materialien stammt hauptsächlich von Moroso. Das Gourmet-Menu wurde von Gastkoch Peter Amrein kreiert, dem mit 15 Gault-Millau Punkten ausgezeichneten Chefkoch des Adula Hotels in Flims. Gestartet wurde mit einem Flimser Steinpilz mit im Bergholz-geräuchertem Rehfilet. Anschliessend folgte eine exotische Lauch-Ingwerschaumsuppe mit leicht gebeiztem Saibling-Tartar. Der Wein dazu hatte trotz der Bündner Herkunft auch eine exotische Note und passte bestens! Als Koch im Bündnerischen Flims konnte es Peter Amrein natürlich nicht lassen, einen Zwischengang mit Capuns einzulegen, die mit hiesigem Gems-Rohschinken gefüllt waren. Als Hauptgang wurde ein im Vakuumbeutel gegartes Kalbsfilet mit Ragout von seiner Haxe an Malanser-Jus serviert. Dazu gab es eine mit Trüffel gespickte Kartoffelmousselin und dreifarbige Sarganser-Karotten. Echt total sehr lecker! Zu jedem Menugang wurde naturgemäss zum Wine & Dine ein passender Wein von Weinbau Jakob Rohner serviert. Abgerundet wurde das schmackhafte Menu mit einer Trilogie von der Bündner Nusstorte…. mmmhhh. Selbstverständlich war für das Menu nicht Gastkoch Peter Amrein allein zuständig: Er wurde fachmännisch unterstützt durch die Küchenbrigade von Hotelkoch Stefan Schulz, dessen Kochkünste auf praktisch ebenso hohem Niveau liegen sollen. Seminar- und Wellnesshotel Stoos Während den letzten Jahren wurde das ursprüngliche Sporthotel in Etappen renoviert; so wurde im Jahre 2006 mit dem alten Hallenbad-Bereich gestartet, der auf über 1100 m2 Wellness & Spa erweitert wurde. Nebst dem Hallenbad wird nun auch ein Innen- und Aussen-Whirlpool angeboten, Bio- und Kelosauna, Steinschwitzbad, Erlebnisduschen sowie ein türkisches Dampfbad. Zudem lädt der Ruheraum mit der traumhaften Aussicht auf die Berglandschaft zum Verweilen ein. Verschiedene Behandlungsmöglichkeiten und Paaranwendungen runden das Angebot ab. Im Jahre 2009 wurde die Renovation der Zimmer angegangen, bevor dann 2011 die Lobby neu gestaltet und ein Fumoir eingerichtet wurde. Heute bietet das Seminar- und Wellnesshotel Stoos alle Vorzüge eines modernen Viersterne-Hauses: Von grosszügig gestalteten Seminarräumen über komfortable Zimmer. Die Zimmer sind einfach, aber funktional inklusive WiFi eingerichtet. Im Bett mit der typisch amerikanisch-hohen und weichen Simmons-Matratze schläft man besonders gut! Preise und Verfügbarkeit des Seminar- und Wellness Hotels Stoos (Link zu Booking.com. Wenn Du über unseren Link buchst, erhalten wir eine kleine Provision. Für Dich bleibt der Preis gleich). Übrigens: Auf dem Stoos gibt es viele Wandermöglichkeiten. Sehr empfehlenswert ist die Gratwanderung vom Klingenstock zum Fronalpstock (Link zu unserem Wandertipp). Und die Anreise mit der neuen Stoosbahn ist per se schon ein Erlebnis. Eines mit Weltrekord für die steilste Standseilbahn! Im Winter führen von Stoos mehrere Winterwanderwege und Schneeschuh-Trails los. Hier unser Tipp für die Schneeschuhwanderung zur Besenbeiz Waldhüttli. ## Golf- und Boutique-Hotel Rundreise in Andalusien Quelle: https://reisememo.ch/spanien/golf-boutique-hotel-rundreise-andalusien-finca-hacienda Der Herbst ist die perfekte Reisezeit für Spaniens Andalusien. An der Costa del Sol, aus offensichtlichen Gründen auch mal angeschrieben als «Costa del Golf», reiht sich ein Golfplatz an den anderen… Golfern und Liebhabern von kleinen und feinen Hotels sei folgende zweiwöchige Rundreise empfohlen: Vom Sonntag, dem 30. September 2012, bis am Samstag, dem 13. Oktober 2012 führte uns das Navi durch zwar teils karge, aber trotzdem attraktive Landschaften Andalusiens im Süden Spaniens. Windparks, hügelige und teilweise vielfarbige Steinwüsten sowie flache, fruchtbare Ebenen wechseln sich ab mit attraktiven Städten und deren historischer multi-kulti Vergangenheit. Aber eins nach dem andern… Andalusien-Reiseroute Grössere Kartenansicht bei Google Maps Vom Flughafen Málaga führte uns der Weg auf einer kurvigen, aber gut ausgebauten Autobahn dem Mittelmeer entlang nach Almería. Von dort unternahmen wir einen Tagesausflug nach Cuevas de Almanzora und den im Wüstenstil angelegten Golfplatz Desert Springs. Dank pueblo-artiger Architektur und Kakteen jede Menge wähnt man sich schnell mal in der Wüste von Scottsville, Arizona, oder so ähnlich. Danach ging es von Almerí­a zuerst durch karge Steinwüsten im Landesinnern und später an der, wie der Name sagt, verschneiten Sierra Nevada vorbei ins pulsierende Granada. Die nächste Etappe führte in die Hacienda La Boticaria beim Städtchen Dos Hermanas südlich von Sevilla. Südlich von Sevilla ging es der Costa da la Luz entlang ins verträumte Cádiz zum Mittagessen. Nach dem «Cortado», einer leckeren Art Espresso Macchiato suchten wir unseren weiteren Weg ins malerische Vejer de la Frontera. Und nachdem bis hierher bereits ein Highlight das andere abgelöst hatte, liessen wir uns zur letzten Etappe in der Finca Cortesin bei Casares willkommen heissen. Was für ein Empfang! Schöner wohnen in Boutique Hotels Neben den berühmten aber manchmal etwas rustikalen Paradores bietet Andalusien auch zahlreiche kleine und feine Boutique Hotels. Wir haben uns entlang unserer Route für folgende Häuser entschieden: Plaza Vieja Hotel & Lounge, Almeria Der «alte Platz» liegt tief versteckt in der verwinkelten Altstadt Almerias. Unser Navi hatte seine liebe Mühe, sich zwischen den engen Gassen zu orientieren. Nicht nur einmal kurvten wir um die zahlreichen Einbahnstrassen, den Autorückspiegel einklappend und um Zentimeter ringend. Hat man es aber einmal gefunden, ist die Plaza Vieja ein sehr ansprechender Platz mit einem Restaurant und dem gleichnamigen Boutique Hotel mit eigenem Hammam. Hospes Palacio de los Patos, Granada Der auffällige Stadtpalast bietet neben dem herrschaftlichen Hauptgebäude auch einen modernen Anbau mit hellen Räumen, einem kleinen Spa und dem ausgezeichneten Restaurant. Hotel V, Vejer de la Frontera Inmitten des «weissen Dorfes» Vejer de la Frontera befindet sich das Kleinod «Hotel V». Und mit «inmitten» meinen wir so kleine und verwinkelte Gassen, dass man das Hotel wirklich (!) nur zu Fuss erreicht. Und nein, das ist keine Übertreibung… Aber das Anschleppen des Gepäcks über den steilen Kopfsteinplaster lohnt sich: Hotel V ist ein sehr geschmackvoll renoviertes Hotel mit «Wohnzimmer-Charakter» in der Lounge, schönen Zimmern und einer aussergewöhnlichen Dachterrasse mit Bar, Liegen und einem Jacuzzi mit Aussicht. Herrschaftlich residieren in Fincas und Haciendas Auf dem Land wohnt man mit Romantik-Vorteil in Fincas oder Haciendas: Sie bieten eine grosszügige Infrastruktur und liegen manchmal in der Nähe eines Golfplatzes. Wie praktisch! Hacienda La Boticaria 20 Autominuten südlich von Sevilla findet sich die von Eurostars betriebene Hacienda La Boticaria. Kurz nachdem Waldorf Astoria das 18-Hektaren Anwesen in ein Luxushotel ausgebaut und entsprechend u.a. ihre berühmten Serta-Matrazen herangeschafft hatte, verkauften sie die gesamte Infrastruktur bald weiter. Entweder hat damals bereits die Eurokrise eingesetzt oder die Pläne für den Golfplatz konnten nicht umgesetzt werden oder so ähnlich. Anyway, heute steht jedenfalls nur eine Driving-Range und eine riesige Anlage, die bevorzugt für Präsentationen von neuen Automodellen gebucht wird. Bis zum königlichen Golfclub von Sevilla ist es allerdings nur ein Katzensprung. Finca Cortesin Das grosszügige Anwesen in der Nähe von Casares liegt etwas abseits der Landstrasse oberhalb der Küste. Bei der Vorfahrt sucht man die Parkplätze vergebens und verlässt sich dann halt auf das inbegriffene Valet-Parking. Daran könnte Mann sich noch gewöhnen… Die Dekoration der Säle und Zimmer ist etwas konservativ und hat uns nicht auf Anhieb gefallen. Zusammen mit dem exzellenten Service, den Pools, Restaurants und dem Spa gefiel es uns allerdings stündlich besser, so dass wir nach drei Tagen das Hotel am liebsten nicht mehr verlassen hätten… … denn nur schon das à -la-Carte Frühstück war eine Klasse für sich! Schöner schwingen auf Golfplätzen der Superlative Spanien hat ja jetzt nicht gerade eben wenig Golfplätze. Gemäss 1golf.eu sollen es 407 sein… Einige der besten und spektakulärsten reihen sich aber glücklicherweise in Andalusien aneinander: Desert Springs Golfplatz In der Nähe von Cuevas de Almanzora wähnt man sich eher in Arizona denn in Spanien: Der Golfplatz wird gesäumt von Pueblo-artigen Villen und schlängelt sich über eine Wüstenlandschaft mit Kakteen und Agaven. Im Gegensatz dazu glänzen die Fairways in sattem Grün und man geht darauf wie auf Wolke Sieben. Solange man nicht in den Bunkern landet natürlich… Königlicher Golfplatz Club Real de Golf Sevilla Südlich von Sevilla liegt ein fast flacher, schöner Golfplatz. Leider konnten wir nur die ersten 9 Löcher spielen, da die zweiten 9 gerade instandgestellt wurden. Wie es so üblich ist, meinten unsere local Flight-Partner, dass ihnen die andern 9 Löcher eigentlich besser gefallen… Golfplatz Mar y Pina in Novo Sancti Petri Eine bei Schweizer Golfern sehr beliebte Destination ist Novo Sancti Petri. Das Klima ist hier an der Costa de la Luz sehr angenehm, entsprechend reiht sich ein Golfplatz an den andern. Und ein Golfhotel an das nächste. Wir haben auf dem Mar y Pina Golfplatz eine sehr schöne Runde verbracht. Wie der Name sagt, spielt man einmal am Meer und dann wieder zwischen den Pinienbäumen. Golfplatz Benalup Der Golfplatz von Benalup wäre am einfachsten über das dortige 5-Stern Fairplay Golf Hotel Spa Benalup-Casas zu erreichen. Aber wir konnten ja schlecht ALLE Hotels der Gegend testen und machten von Vejer aus den Tagesausflug. Der 18-Loch Platz bettet sich sehr schön in die leicht hügelige Landschaft und bietet viele abwechslungsreiche Löcher. Die Driving-Range ist etwas abgelegen, so dass sich die Miete eines Golf-Carts aufdrängt. Finca Cortesin Obwohl die Finca ja bereits ein Hotel der Superlative ist und man es eigentlich erwarten könnte: Der Golfplatz haut einen um! Nach doch schon einigen Jahren Reise- und Golferfahrung auf fast allen Kontinenten dieses Planeten wählen wir Finca Cortesin in die Top-Liga. Nicht nur ist der Platz sanft in die Hügel am Mittelmeer eingebettet und damit landschaftlich hochattraktiv, einige der Löcher wie z.B. 13, 17 oder 18 sind umwerfend! Und damit tut man den andern Löcher grad unrecht, denn die sind kaum minder attraktiv, aber wir können ja schlecht alle 18 hervorheben… Kein Wunder wurde hier in den letzten Jahren die Volvo World Match Play Meisterschaft ausgetragen. Aus allen Bahnen sticht trotzdem das «Signature Hole» Loch-13 heraus. Der Anblick des Greens lässt Golferherzen schier aus der Fassung springen und sogar Nicht-Golfer erhöhen ihr Verständnis für das eigentümliche Spiel mit dem kleinen, weissen Ball… Und das Beste am Clubhaus (neben Super-Service, der Aussicht und den Flight-Partnern): Obwohl nicht in der «richtigen» Gegend gelegen, sie führen Alhambra-Bier! Aber mehr davon später… Sehenswürdigkeiten Andalusien bietet eine Fülle an exklusiven Sehenswürdigkeiten, z.T. naturbedingt, z.T. kulturbedingt. Almeria Almeria ist keine touristisch interessante Stadt. Trotz (oder wegen?) der abwechslungsreichen Geschichte und dem guten Klima entstand «nur» eine umtriebige Handelsstadt mit Industriehafen. Wer sich trotzdem mal nach Almeria verirrt, sollte die Altstadt geniessen und am Hafen die kühne Holzkonstruktion der Ladestation für Schiffe besuchen. Granada Granada ist natürlich vor allem bekannt für die Alhambra. Und es lohnt sich tatsächlich, das architektonische Meisterwerk zu besichtigen. Nur sagen sich das auch noch hunderte anderer Touristen, so dass man UNBEDINGT vorgängig online reservieren sollte. Dafür umgeht man lange Warteschlangen und erhält eine Führung in einer Sprache nach Wahl. Auch die ist zu empfehlen, denn «man sieht, was man weiss». Daneben sind aber auch der Altstadt-Teil Albaicin und die Restaurant-Zone rund um die Plaza Romanilla oder Pescaderia sehr sehenswert. Und wer NOCH mehr Restaurants zur Auswahl braucht, dem sei die Navas Strasse empfohlen. Das Nuevo Restaurante an Navas 25 hat es uns besonders angetan. Essen und Service waren impecable. Sevilla Sevilla ist Hauptstadt und das pulsierende Wirtschaftszentrum Andalusiens. Die Kathedrale mit dem weitherum sichtbaren Giralda-Turm sind der erste Anlaufpunkt für den Städtetrip. Wer nur schon ob der Besichtigung der weltweit (!) grössten gotischen Kathedrale ermüdet, dem sei gleich nebenan im EME Catedral Hotel ein Cortado auf der stylishen Dachterrasse empfohlen. Oder sonst auch ein paar Schritte weiter auf dem Metropol Paresol: Und wer eine Flamenco-Show besuchen will, so eine ohne den touristischen Firlefanz drumherum, dem empfiehlt Flamenco-Tänzerin Eveline Inauen die Casa de la Memoria an der Calle Ximenez Enrico 28. Man buche vorzeitig und sei eher zu früh dort… Vejer de la Frontera Das kleine, verträumte Pueblo Blanco hoch auf einem Berg hat es in sich. Den Mietwagen parkiert man mit Vorteil auf dem Parkplatz am Dorfeingang. «Mit Vorteil» meint hier natürlich, dass man keine andere Wahl hat. Ausser man fährt einen verkratzten und verbeulten Cinquecento ohne seitliche Rückspiegel, der zudem auch noch im 90-Grad Winkel um engste Gassen fährt. Dämmerung über Vejer de la Frontera Essen und Trinken Das Wichtigste vorweg: Das beste Bier südlich der Alpen gibt es in der Gegend von Granada/Almeria! Mann bestelle sich genüsslich ein «Alhambra» und achte auf den Caramel-artigen Abgang. Eine Wucht! Da trinkt sogar Frau mal ein Glas mit… Die höchste Dichte an guten Restaurants fanden wir in Vejer de la Frontera vor. Okay, sooo viel Auswahl gibt es in dem Dörfchen nicht, dafür ist die Qualität hervorragend. Ein Wahnsinns-Highlight ist die Casa del Califa und sein Restaurant El Jardin del Califa. Das Menu ist natürlich nicht wahnsinnig spanisch sondern orientalisch, aber Essen, Stimmung und Bedienung sind top-top! Unbedingt vorher reservieren, da ungemein beliebt… Auch top ist in Vejer de la Frontera das Restaurant El Central. Bei schönem Wetter, also immer, decken sie auf der öffentlichen Treppe vor dem Restaurant. Geboten wird ein perfekter Mix von sehen und gesehen werden und vor allem feinste Kulinarik! Unser Filet und der Pulpo schmeckten göttlich! Auch gut gegessen haben wir jeweils in den Hotelrestaurants. Besonders herausgestochen ist diesbezüglich der Palacio de los Patos in Granada: Hier wird nicht nur optisch auf höchstem Niveau operiert, auch pro Gusto kam uns nichts mehr in den Sinn… Ansonsten müssen wir zugeben, dass wir von den typisch spanischen Restaurants mehrfach enttäuscht wurden, obwohl wir so vermeintlich «einfache» Dinge bestellten wie gebratenen Tuna. Das Essen wird oft eher fettig zubereitet und schmeckte uns in wiederholten Fällen nicht. Das ist uns in Italien, z.B. in Apulien oder Sizilien nie so widerfahren. Flug mit Swiss und Mietwagen von Europcar Total kamen knapp über 1’500 Kilometer Landweg zusammen, die der Opel Insignia von Europcar mit einem Mittel von 5.3 Litern pro 100 Kilometer anstandslos und bequem bewältigte. Gemäss Schlussabrechnung soll das einen CO2-Ausstoss von 175kg bedeutet haben. Von Swiss gab es zwar keine entsprechende CO2-Auswertung, gemäss Auswertungen von airberlin und einer Luftlinie Zürich-Malaga von 1’600 Kilometern könnten da nochmal 600kg dazugekommen sein. Wie das klimamässig zu neutralisieren ist, ergründen wir dann bei anderer Gelegenheit in einem weiteren Blog-Artikel. Denn vorerst scheint die EU den Handel mit CO2-Zertifikaten aussetzen zu wollen… ## Exklusiv – Finca Cortesin Hotel & Golf Club in Andalusien, Spanien Quelle: https://reisememo.ch/spanien/5-finca-cortesin-hotel-golf-club-andalusien Das luxuriöse 5-Stern Hotel Finca Cortesin liegt zwischen Marbella und Sotogrande an der spanischen Sonnenküste (Costa del Sol). Dieser Küstenabschnitt ist aber auch als «Costa del Golf» bekannt, denn zwischen Málaga und Gibraltar reihen sich mehr als 50 Golfplätze aneinander. Einer der herausragenden Plätze ist jener der Finca Cortesin. Und auch das Design der Hotelanlage ist beeindruckend, einladend und grosszügig ausgelegt. Ganz im Sinne der traditionellen andalusischen Architektur. Wir haben uns eine Golfrunde gegönnt: Obwohl wir ja schon viele beachtliche Hotels besucht haben, wurde es uns schon etwas mulmig beim Anblick des palastartigen Anwesens der luxuriösen Finca Cortesin (Preise und Verfügbarkeit bei Booking). Aber kaum hatten wir den Fuss in der Hotelanlage, war es um uns geschehen, denn die Gastfreundschaft und Herzlichkeit des Personals umgarnen den Gast gekonnt bereits bei der Ankunft! Die exklusive Finca Cortesin Die Finca Cortesin verwöhnt ihre Gäste vom Moment an, in dem man auf den beachtenswerten Vorplatz des 5-Stern Resorts fährt. Valet Parking ist nur eine der vielen Annehmlichkeiten, die in der Finca zur Selbstverständlichkeit gehören. Die Herren der Schöpfung mögen auch ein besonderes Auge auf ihre bessere Hälfte haben, denn bei Ankunft in diesem eleganten Resort gehört ein Handkuss für die Dame zur charmanten Begrüssung… Die herzliche Gastfreundschaft des Personals – nebst dem einwandfreien Service – ist überwältigend. Statt ihnen die üblichen administrativen Formalitäten aufzubürden, werden Gäste als erstes in den malerischen Garten geleitet, wo man mit einem Glas Weisswein und lokalen Spezialitäten wie Schinken und Käse vom irdischen Leben abgelenkt wird: Das Verwöhnprogramm hat begonnen! Das Anwesen ist atemberaubend angelegt. Es breitet sich auf einer Fläche von 214 Hektaren(!) aus und ist auf fünf Hauptbereiche aufgeteilt: Hotel, Golfplatz, Spa, Strand-Club und Wohnbereich. Indoor Pool & Spa Umgeben von sanft geschwungenen, grünen Hügeln, mediterranen Gärten mit Oliven- und Zitrusbäumen und natürlich dem herausragenden Golfplatz erscheint die Finca wie eine Oase der Ruhe. Gigantische Hotelzimmer und Suiten Die 67 Zimmer und Suiten der Finca sind echte Luxusapartments mit geschmackvoll dezenter, zeitgenössischer Innenarchitektur. Wir bewohnen eine Suite – praktisch grösser als meine Wohnung! – mit separatem Wohn-/Schlafzimmer, einem riesigen Badezimmer und einem begehbaren Kleiderschrank. Je einen für sie und ihn… Teil des Wohnzimmers Das Interieur ist in grau, crème-beige und weiss gehalten, kombiniert mit farblichen Highlights. Ausserdem bietet unsere Suite auch noch einen privaten Gartensitzplatz mit Lounge-Möbeln, so dass wir die Qual der Wahl haben, wo wir uns verweilen sollen. Phuuuu…. Was für Luxusprobleme! Die Zimmerpreise sind sicherlich nicht jedermanns Sache. Wer aber all die Annehmlichkeiten, Infrastruktur und den Service bedenkt, empfindet einen Aufenthalt in der Finca als höchst preiswert! Nur mal so als kleines Beispiel, was hier zum «Standard-Service» gehört: täglich frische Früchte und premium Wasser auf dem Zimmer, Reinigen der Golfschuhe, «Bettmümpfeli» (ein süsser Gute-Nacht-Gruss) und ein Frühstück, das sich gewaschen hat! Aber Eins nach dem Andern. Gastronomie der Finca Cortesin In der Finca kann man sich in vier verschiedenen Restaurants verköstigen: Im El Jardin werden hauptsächlich traditionelle Gerichte serviert. Im Golf Clubhouse und im Pool Restaurant geniesst man feine Salate, Clubsandwiches und Snacks und im Restaurant Schilo verführen Speisen aus dem asiatischen und arabischen Raum den Gaumen der Gourmets. Schilo Restaurant Wir geniessen im «Jardin» – sinnigerweise im Garten – ein exquisites Dinner. Einmal mehr sind wir auch im Restaurant nicht nur von der Qualität der Speisen beeindruckt, sondern auch vom hervorragenden und äusserst freundlichen Service. Gipfel der Aufmerksamkeit: Sonst den Handtaschen vorbehalten, brachte der Kellner eigens ein kleines Taburett für meine sperrige Spiegelreflexkamera! So gut aufgehoben fühlte sie sich noch überhaupt nie…! Besonders erwähnenswert scheint uns auch das à la Carte Frühstück im Jardin Restaurant. So vielseitig und geschmackvoll hatten wir es schon lange nicht mehr. Geniesst man das Frühstück auf der Terrasse, gibt es dafür nur noch einen Ausdruck: Breakfast in paradise! Besser wird’s nicht mehr… Frühstückstisch à la Carte Golfplatz wie von einem andern Stern Der Golfplatz der Finca Cortesin gilt als einer der besten Plätze Spaniens. Nach all den Golfplätzen, die wir auf der iberischen Halbinsel bereits bespielt haben, können wir dies problemlos bestätigen! Normalerweise kehren wir selten an einen Ort zurück, den wir schon einmal besucht haben. Denn das Angebot ist ja sehr vielseitig, so dass wir gerne verschiedene Hotels besuchen. Bei der Finca ist das jedoch anders: Hier würden wir nur schon aufgrund des spektakulären Golfplatzes zurückkehren! Die Greenfee liegt bei ca. € 170, für Mietschläger (die neusten Clubs von TailorMade) bezahlt man an die € 56 und weitere € 47 kommen noch für den Golfbuggy dazu. Keine günstige Runde, ich weiss, ABER definitiv preiswert! Denn auch hier wird man durch’s Band verwöhnt und sowohl Golfplatz als auch das Clubhaus sind äusserst gepflegt. Geht man über die Fairways – so man sie denn trifft – hat man das Gefühl, auf Wolken zu schweben. Somit muss Mann sich also «nur» noch auf seinen Swing und das Spiel konzentrieren… Mit einer Länge von 6’802 m ist der Platz einer der längsten Europas und aufgrund seines Layouts auch sehr anspruchsvoll. Es kommt daher nicht von ungefähr, dass Finca Cortesin während 3 Jahren Austragungsort des Volvo World Match Play Championship war – eines der weltweit prestigeträchtigsten Turniere auf professionellem Niveau. Von Olivenbäumen umgebenes Loch 3 Der Golfplatz wurde harmonisch in die mediterrane Landschaft gelegt: Golfer geniessen hier einen herrlichen Ausblick auf die Hügel von Estepona wie auch auf das Mittelmeer. Loch 13 hat uns am meisten imponiert. Wahrscheinlich ist es eines der schönsten Löcher, das wir je gespielt haben. Und wir haben doch schon zwei, drei Golfplätze gesehen… (Link zu unseren Golf-Tipps) Wir empfehlen, auf jeden Fall einen Buggy zu nehmen. Nicht nur wegen der Länge des Platzes, sondern vor allem auch aufgrund all der Annehmlichkeiten und Extras, die dazu gehören: ein GPS System mit Distanzanzeigen und «Service»-Knopf, um Sandwiches oder Getränke zu bestellen. Einfach falls der Proviant nicht ausreichen sollte, der einem standardmässig mit auf die Runde gegeben wird. Genial!!! Die Golfcarts sehen äusserlich ziemlich normal aus. Ich wäre aber nicht überrascht, wenn sie unter der Haube von McLaren gesponsert wären, sooo schnell war unser Wagen. Er hat uns schon fast ein «Go-Cart Feeling» vermittelt. Also schön auf die Geschwindigkeit achten bei der nächsten Kurve! Verpflegungsservice auf dem Golfplatz Auf die Gefahr hin, uns zu wiederholen – wir können es nicht oft genug erwähnen; der äusserst freundliche und zuvorkommende Service macht den grossen Unterschied! Punkto Leihschläger drückt mir der fachkundige Caddymaster (zu meinem Missfallen hatte er hohe Ähnlichkeit mit dem jungen Richard Gere) einen Driver in die Hand, dass die Bälle nur noch so über die Driving-Range fliegen! Mir ist, als wäre sie etwas zu kurz für mich… What a feeling! Selbst die Driving Range zeugt von sorgfältiger Pflege ## Charmantes Boutique Hotel V in Vejer de la Frontera, Andalusien Quelle: https://reisememo.ch/spanien/boutique-hotel-v-vejer-de-la-frontera-andalusien Das Hotel V ist ein äusserst charmantes Boutique Hotel in einem historischen Gebäude aus dem 17. Jahrhundert. Es befindet sich in der Altstadt des malerischen Dörfchens Vejer de la Frontera, einem «Pueblo Blanco» im Süden Andalusiens. Vejer de la Frontera liegt an der Costa de la Luz und ist ein idealer Ausgangsort, um die Andalusische Provinz Cádiz zu erkunden. Es ist ein pittoreskes Dörfchen, das auf einem Hügel gebaut ist und somit eine herrliche Aussicht auf die Umgebung eröffnet. Boutique Hotel V Das Hotel V in Vejer de la Frontera befindet sich in einem liebevoll restaurierten Herrschaftshaus, in unmittelbarer Nähe zur Kathedrale. Wir hatten allerdings so unsere liebe Mühe das Hotel zu finden, da die vielen (engen!) weissgetünchten Gassen Vejers einem Labyrinth ähneln. Enge Gassen in Vejer Daher empfehlen wir euch; versucht es erst nicht, mit dem Auto zum Hotel zu fahren! Wir haben irgendwann aufgegeben, haben das Auto am Dorfeingang parkiert und das Hotel zu Fuss erreicht. Wenn man nämlich keine Erfahrung darin hat, in so engen Gassen zu fahren, wird das nur eure Nerven überstrapazieren – und braucht ihr ja im Urlaub nicht, oder? Sobald man aber Fuss ins Hotel setzt, werdet ihr begeistert sein und alle Diskussionen über die Anfahrt sind vergessen! Das stilvolle Boutique Hotel in einem historischen Gebäude ist absolut charmant. Hotel-Lounge Es verfügt über einen hübschen Innenhof und einer Terrasse mit einer atemberaubenden Aussicht und einer Jacuzzi! Ein romantisches Hotel für jene, die es gerne «klein aber fein» haben. Herrliche Dachterrasse Die Zimmer Alle 12 Zimmer sind individuell – sowohl im Grundriss wie auch in der Einrichtung. In allen Zimmern findet man jedoch antikes portugiesisches Mobiliar in Teak- und Rosenholz. Galleriezimmer # 10 Und die Badezimmer sind ebenfalls äusserst elegant… Wir hatten Zimmer # 11 – das einzige mit eigener, privaten Terrasse mit Aussicht! Aussenansicht Hotel V Das Frühstück wird übrigens im Innenhof serviert, der im andalusischen Stil daher kommt. Lauschiger Innenhof Hier könnt ihr die Preise und Verfügbarkeit des Hotels V abfragen. Restaurants in Vejer de la Frontera Auf unserer Reise durch Andalusien haben wir – rein kulinarisch gesehen – keine Höhenflüge erlebt. Aber ok, nachdem wir auf unserer letzten Apulien-Rundreise auf höchstem Niveau verköstigt wurden, waren wir natürlich auch etwas verwöhnt… Aber in Vejer haben wir ein gastronomisches Paradies vorgefunden; viele hübsche kleine und gute Restaurants sowie auch Tapas Bars stehen zur Auswahl, sodass wir also die Qual der Wahl hatten. Ein Restaurant, das wir wärmstens empfehlen können, ist «El Jardin del Califa«, ein stilvolles und romantisches Plätzchen mit herrlichem Garten. Hier geniesst man Marokkanische und Libanesische Küche und kann somit zwischen feinen Mezze und grilliertem Fleisch wählen. Es lohnt sich, frühzeitig zu reservieren. Das Restaurant war nämlich sehr gut besucht und wir konnten grad noch den letzten Tisch ergattern. Golf spielen rund um Vejer de la Frontera Rund um Vejer de la Frontera wird es den aktiv Reisenden gut gefallen; von Windsurfing über Reiten kann man hier so einiges unternehmen. Wir haben natürlich wieder mal nach dem nächsten Golfplatz Ausschau gehalten. Golfplatz «Mar y Pià±a» Novo Sancti Petri Wir haben sowohl auf dem Novo Sancti Petri Golfplatz («Mar y Pià±a») wie auch auf dem Benalup Golfplatz gespielt und können beide Plätze sehr empfehlen. Dämmerung über Vejer de la Frontera ## Pulsierendes Granada, umwerfende Alhambra & klassiches Hotel Hospes Palacio de los Patos Quelle: https://reisememo.ch/spanien/granada-alhambra-hotel-palacio-de-los-patos Wer hat nicht schon von Granada gehört; die Stadt der Alhambra in Spaniens südlichsten Region Andalusien. Aufgrund der Universität und seinen jungen Studenten, der malerischen Fussgängerzone und den unzählig vielen Restaurants und Tapas Bars ist die lebhafte Stadt aber auch für die nicht allzu Kulturhungrigen eine Reise wert. Und wenn man sich nicht darum schert, Khalifen und Sultane, Moscheen und Kirchen durcheinander zu bringen, dann erst recht! Vielseitiges Granada Granada liegt auf 750 m.ü.M. Daher ergeben sich auch die extremen klimatischen Bedingungen mit Temperaturen von -15 ° im Winter bis zu heissen 40 °C im Sommer. Am besten besucht man die Stadt also in der Übergangszeit, im Frühling oder Herbst. Universität von Granada Wir waren beeindruckt von Granada’s malerischen Altstadt und die lebhafte Atmosphäre in der Fussgängerzone. Was man keinesfalls verpassen sollte (natürlich nebst dem obligaten Besuch der Alhambra) ist ein Spaziergang durch den historischen Albayzin (die maurische Altstadt mit den vielen kleinen pittoresken Gassen) bis zum «Mirador de San Nicolas» – einer der schönsten Aussichtsplätze im Albayzin. Herrlich! Die Dächer der Altstadt Granadas Nach dem Kulturprogramm lohnt sich ein Abstecher in die Calle Pescaderia oder Plaza Romanilla in der Nähe der Kathedrale, denn da wird auch für das leibliche Wohl gesorgt. Weitere gute Restaurants und Tapas-Bars findet man ein paar Schritte weiter, in der Calle Navas. Die Alhambra Selbstverständlich gehört der Besuch der Alhambra (die maurische Palastanlage) zum Pflichtprogramm, wenn man schon mal in Granada ist. Aufgrund des grossen Ansturmes und des limitierten Kontingent an Besucher, die pro Tag (!) in die Alhambra zugelassen werden, empfehlen wir euch wärmstens, die Tickets frühzeitig online zu erwerben! Alhambra Löwenhof Alhambra ist abgeleitet vom arabischen «qa’lat al-Hamra’», was «Rotes Schloss» heisst. Dieses schöne, arabische Bauwerk wurde auf dem höchsten Hügel der Stadt errichtet und eröffnet einen atemberaubenden Ausblick auf die Stadt und die Berge der Sierra Nevada. Paläste, Gärten, Springbrunnen, Türme, Mauern – man kommt kaum noch aus dem Staunen. In der prachtvollen Anlage der Alhambra verbergen sich viele kulturelle Schätze. Es kommt daher nicht von ungefähr, dass die Alhambra 1984 zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt wurde. Hotel Hospes Palacio de los Patos in Granada Das luxuriöse 5* Boutique Hotel Hospes Palacio de los Patos befindet sich in einem alten Gebäude des 19. Jahrhunderts, das ursprünglich – bis 1989 – eine private Residenz war. Beeindruckendes Treppenhaus im Palacio de los Patos Hotel Das Hotel ist nur wenige Gehminuten von der Kathedrale und weiteren Sehenswürdigkeiten entfernt. Hotel Manager Marc Passola hat uns persönlich willkommen geheissen und hat uns den historischen Palast gezeigt, der übrigens zum UNESCO Kulturerbe gehört. Das Hotel verfügt über ein schickes Restaurant, das «Senzone», einen Spa Bereich und einen wunderschönen Garten mit einem Brunnen und alten Orangen- und Granatapfelbäumen. Katja unterhält sich mit dem Hotel Manager Marc Passola Die Zimmer im Hospes Palacio de los Patos Das Hotel bietet 42 Zimmer zur Auswahl. Davon sind einige im Hauptgebäude und einzelne Zimmer im modernen Anbau. Alle Zimmer sind exquisit eingerichtet. Wer jedoch eher den modernen Stil mag, nimmt vorzugsweise ein Zimmer im neueren Teil. Modernes Doppelzimmer Unser Zimmer war im Hauptgebäude; ein schönes Zimmer mit hochwertigen Materialien und stilvollem Dekor. Mit zwei (grossen) Koffern war es jedoch eher etwas eng. Dennoch haben wir die schöne Ambiance sehr genossen! Das Restaurant Senzone Am Mittag hatten wir in der Stadt eine riesige Paella gegönnt, daher mochten wir am Abend nicht nochmals ein grosses Dinner einnehmen. Dennoch wollten wir die Küche testen und haben uns durch verschiedene, leckere Tapas gegessen. Die «Banuelos de Bacalao» war sehr yummy! Elegantes Restaurant Senzone im Palacio de los Patos Das Frühstücksbuffet, das ebenfalls im Restaurant Senzone serviert wird, ist sehr vielseitig. Vor allem die kleinen Einmachgläser mit frischen Früchten und Cerealien fanden wir sehr gelungen! Und als Schweizer haben wir uns natürlich auch über all die verschiedenen Brotsorten erfreut, da man sonst in Spanien praktisch nur Weissbrot serviert bekommt. Weitere Informationen zum Hotel findet man auf der Hotel Webseite. ## Flughafen Zürich: Hinter den Kulissen – Besichtigung der Gepäcksortieranlage Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/flughafen-zuerich-anflug-abflug-statistik-gepaecksortieranlage Die Vorträge und die Führungen am Flughafen Zürich wurde organisiert von Xing Zürich, dankeschön! Referat von Stefan Conrad, COO Flughafen Zürich AG Der Flughafen Zürich-Kloten bewältigt täglich um die 760 Flugverbindungen mit 70’000 Passagieren, die 12’000 Parkplätze belegen. Dabei hilft natürlich die gute Erschliessung mit 3 Autobahnkreuzen im Radius von 6 Kilometern. Der Airport bietet Platz für 150 Läden, 50 Restaurants, 330 Hotelzimmer und 270 Firmen mit 23’000 Mitarbeitern, davon 1’500 bei der Flughafen Zürich AG. Der Flughafen ist Drehscheibe für 415 Tonnen Luftfracht mit 1/3 des Wertes der gesamten Schweizer Transportgüter. Fast 75% der Anflüge kommen von Norden über Deutschland. Die Abflüge gehen alle über Schweizer Boden. Sollte der Staatsvertrag mit Deutschland nicht zustandekommen, so würde der Status Quo eingefroren mit kleinen baulichen Verbesserungen. Kommt der Staatsvertrag zustande, würde der Nordanflug stark auf den Ostanflug umgeleitet. Dafür müsste die heutige Startpiste 10-28 zu einer Landepiste verlängert werden. Die Lärmimmissionen konnten in den letzten Jahren dank technischer Verbesserungen an den Flugzeugen um 2/3 reduziert werden. Die entsprechende Lärmbelastungskarte hat sich entsprechend stark zurückgebildet. Der Duty-Free bei der Einreise hat sich noch nicht wunschgemäss entwickelt. Die Kunden sind es offensichtlich noch nicht gewohnt, auch bei der Einreise in Zürich zollfrei einzukaufen. Hermann Lindner, airberlin, über Nachhaltigkeit & Fluggesellschaften airberlin beschäftigt in diversen Tochtergesellschaften 9’000 Mitarbeiter. Airlines operieren heute in einem sehr tiefmargigen Geschäft. Seit der Deregulierung in den 90er Jahren herrscht grosse Überkapazität durch neue Airlines. Regulatorische Vorgaben führen zu zusätzlichen Kosten und entsprechend tieferen Margen. Airlines gelten fälschlicherweise als reich und umweltverschmutzend. Dabei stammen gemäss Atmosfair Airline Index nur 2.5% der weltweiten CO2-Emissionen aus der Luftfahrt. Pro Passagier wird dabei nur 3.5 Liter Kerosin pro 100 Personenkilometer verbraucht. Die Kerosinkosten machen 30% der Kosten eines Fluges aus (Der Liter kostet ca. 1€). Entsprechend intensiv sind die Bemühungen, die Effizienz von Flugzeugen zu verbessern und Gewicht und damit auch Kerosin zu sparen. Eine Optimierung der Luftstrassen unter Eurocontrol würde eine zusätzliche CO2-Einsparung von 12% bringen. Heute fliegen die Airlines im Zickzack und nicht immer auf einer optimalen Höhe. Immerhin werden heute schon militärische Sperrgebiete bei Nichtgebrauch für Airlines freigegeben. So kann es zum Beispiel sein, dass man um die Mittagszeit nahe am Matterhorn vorbeigeflogen wird statt über den üblichen Umweg. Biofuels sind auf dem Vormarsch und werden dem Kerosin immer häufiger beigemischt. Unter anderem damit soll bis 2020 ein CO2-neutrales Wachstum realisiert werden. Tatsächlich sind aber 655 Mal mehr Leute stärker von Strassenlärm belastet als durch Fluglärm, denn neuste Triebwerke und Winglets bringen bis zu 60% Lärmreduktionen! Betankt werden die Flugzeuge in Zürich-Kloten mit 3000 Litern pro Minute per Pipelines aus den Tanks im anliegenden Rümlang. Die Turn-Around Zeit für das Wenden und Abfertigen eines eintreffenden Flugzeuges ist 1 Stunde 40. Weniger wegen des Betankens als hauptsächlich wegen der Reinigung der Kabine. Danke an Xing Zürich und all die Helfer, die um die 80 Besucher sicher durch den Flughafen Zürich-Kloten führten! Führung durch die Gepäcksortieranlage ## Sofitel London Heathrow – Stilvolles Flughafen-Hotel im Terminal 5 Quelle: https://reisememo.ch/england/sofitel-london-heathrow-flughafen-hotel Falls ihr mal in London Heathrow einen Stop-Over macht, können wir euch sowohl das moderne Terminal 5 wie auch das angrenzende Sofitel Hotel wärmstens empfehlen. Das Restaurant wie auch die Bar laden zum Verweilen ein, sodass die Zeit bestimmt wie im Flug vergehen wird… Die Zimmer im Sofitel London Heathrow sind sehr grosszügig und die Fenster absolut schalldicht (was nicht ganz unwichtig ist, wenn man gleich neben dem Terminal 5 und der Lande- und Startbahn schläft)… Mit British Airways haben wir übrigens einen hinter die Kulissen des Terminal 5 werfen dürfen. Sehr imposant! Hotel Restaurant La Belle Epoque im Sofitel London Heathrow Auf der Speisekarte des französischen Restaurant «La Belle Epoque» findet man verschiedene leckere Gerichte, unter anderem auch feinen Fisch. Die Auswahl ist gross und man tut sich fast schwer, sich für etwas zu entscheiden. Das Belle Epoque Restaurant mit seiner französischen Gourmetküche ist das einzige fine-dining Restaurant am Heathrow Flughafen. Die Hotelbars Die Perrier-Jouà«t Bar wird in Zusammenarbeit mit dem berühmten Champagner-Haus betrieben. Somit also keine Überraschung, dass man hier eine grosse Auswahl an Champagner aber auch Weine und Drinks bekommt. Die Gold- und Grüntöne und die fantastischen Kunstskulpturen geben der Bar eine eigene und spezielle Atmosphäre. Die Sphere Bar & Lounge fällt durch ihr Isländisches Dekor und dem grosszügigen Kamin auf. Hier bekommt man feine Cocktails, Wein, Bier und kleine Snacks wie Canapés. Weitere Impressionen zum Sofitel London Heathrow Hotel in unserer Flickr-Galerie. Der Concierge Nico di Giovanni war sehr hilfreich und aufmerksam. Besten Dank für den tollen Service! ## Photowalk in Zürichs West End zwischen Hardbrücke und Turbinenplatz Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/photowalk-zuerich-west-end-hardbruecke-turbinenplatz-prime-tower-puls-5 Das florierende Zürcher West End bietet zahlreiche fotografische Spezialeffekte. Diesmal nachts zwischen der Hardbrücke und dem Turbinenplatz beim Technopark Zürich. Die renovierte Hardbrücke bietet schroffe Sujets und bei der SBB Haltestelle läuft immer etwas. Am Schiffbau entlang mit dem spektakulären La Salle Restaurant und dem Jazz Club Moods gelangt man zur Aubrey Bar am Turbinenplatz. Die Beleuchtung im Aubrey ist umwerfend! Aber auch das Essen schmeckt und die Drinks sowieso. Auch der Blick zum Fenster hinaus auf den Prime Tower lohnt sich. Dort lohnt sich übrigens ein Sonntags-Brunch in luftiger Höhe im Restaurant Clouds… Der von überall sichtbare Prime Tower wirkt abends gerade so majestätisch wie tagsüber. Gewisse Perspektiven eignen sich naturgemäss besser, um die Eleganz zu unterstreichen… Auffällig am Turbinenplatz ist nicht nur die mit 14’000 Quadratmetern grosse Weite, sondern auch das farbenfrohe Beleuchtungskonzept der französischen Lichtgestalter von LEC Lyon. Je nach Perspektive wähnt man sich auf einem beleuchteten Flugfeld oder einer Kunstinstallation. Auch die vormalige Maschinenhalle Puls 5 mit seinen Loftwohnungen und Geschäften ist ein Besuch wert. Auch die nächtliche Fassadenbeleuchtung des vormaligen Bluewin Towers der Swisscom passt gut in die Gegend. Aber auch der Technopark Zürich und das Renaissance Zurich Tower Hotel geben am Turbinenplatz ein gutes Bild ab. Und wer nach all dem Sight-Seeing müde ist und nach Hause möchte, bestellt sich einfach ein Taxi: ## HUBERTUS Alpin Lodge & Spa Hotel im Allgäu, Deutschland Quelle: https://reisememo.ch/deutschland/hubertus-alpin-lodge-spa-hotel-allgaeu Im bayerischen Balderschwang (in Deutschland) liegt die trendige Hubertus Alpin Lodge & Spa. Das Hotel wurde nach einer Umbauphase im September 2010 wiedereröffnet und zeigt sich nun als alpines Bijou. Alpin chic at its best! Bereits beim Eingang ins Hotel huscht einem ein «wow» über die Lippen: Die Lobby & Bar sind sehr stilvoll eingerichtet und viele Einzelheiten zeugen von viel Liebe für’s Detail. Hotelzimmer in der HUBERTUS Alpin Lodge & Spa Während unseres Aufenthaltes haben wir uns eine «Adlerhorst Suite» gegönnt. Die edle und exklusive Ausstattung im alpinen Chic machten das Wohnen zu einem besonderen Erlebnis. Design vom Feinsten, kombiniert mit natürlichen Materialien; unbehandeltes Holz, Naturstein, anthrazitgrauer Granit, weiche Felle und Naturleinen. Nicht schlecht! Und auch hier zeigt sich wieder die Liebe zum kleinsten Detail: So war zum Beispiel das TV-Programm jeweils auf den aktuellen Tag aufgeschlagen. Und auch das grosszügige Badezimmer wurde sehr geschätzt! Frau hat ausreichend viel Platz für all die Beauty-cases :-) Von dem grossen, überdachten Balkon aus konnten wir die herrliche Aussicht auf’s Allgäu geniessen. Und vom Bad aus hatten wir direkten Blick auf eine Alm mit Kühen. Wenn einem dann die Kuh früh morgens noch in die «Wohnung» schaut, dann weiss man … man ist auf dem Land :-) Wellness in der HUBERTUS Alpin Lodge & Spa Der Wellnessbereich «Alpin-Spa» ist in einem eigenen Gebäude untergebracht. Das Angebot reicht von Kräuter-, Dampf- über Bergsauna im Freien, ein Barfuss-Pfad aus Naturkeramik, ein beheizter Aussenpool mit herrlichem Blick auf die Berge, Schwimmbad und natürlich einige Behandlungsräume für Massagen und Beauty-Behandlungen. Der Ruheraum «Stille Alp» mit den «Kuschelkörben» hat uns besonders gut gefallen! Kulinarik im Restaurant der HUBERTUS Alpin Lodge & Spa Auch kulinarisch wurden wir verwöhnt. Das äusserst vielseitige und ausgewogene Frühstücksbuffet liess schon morgens das Herz der Frühstücks-Liebhaber höher schlagen. Dank einer Gemüse-/Fruchtpresse konnten wir uns unseren eigenen Frühstücks-Saft mixen. Noch gesünder ist ungesund! Wir hatten das Glück, herrliches Wetter mitgebracht zu haben und konnten somit auf der Terrasse – mit Blick auf die Berge – unser «beherztes» Frühstück geniessen. Abends essen die Gäste in den nach verschiedenen Themenschwerpunkten gestalteten rustikalen Stuben. Die verschiedenen Räume sorgen für eine gemütliche und entspannte Atmosphäre. Das einzige, was wir bzgl. Kulinarik zu bemängeln haben, ist der Service: Obwohl das Personal äusserst freundlich und nett war, mussten wir doch immer wieder recht lange auf unsere Getränke oder Speisen warten. Aber in den Ferien hat man ja bekanntlich viel Zeit… Golfplätze in der Region In der näheren Umgebung befinden sich acht Golfplätze inmitten der Allgäuer Alpenwelt. Wir haben auf den zwei 18-Loch-Plätzen des Golfclubs Sonnenalp/Oberallgäu gespielt. Die zwei anspruchsvollen 18-Loch-Plätze sind perfekt in die idyllische Umgebung eingebettet. Die beeindruckende Bergkulisse ist für die Konzentration zwar nicht sonderlich förderlich, aber man geniesst dafür die Runde umso mehr. Auf der Rückreise absolvierten wir noch eine weitere Golfrunde auf dem Golfplatz Weissensberg des weltberühmten Golfdesigners Robert Trent-Jones Sr. Weltweit hat er über 500 Golfplätze entworfen. Aber in Deutschland ist das Golfresort Weissensberg-Bodensee die einzige vom Grossmeister des Golfdesigns gestaltete 18-Loch-Championship-Anlage. Und sie hat es in sich! Die Bahnen und das Clubhaus liegen lieblich und relativ eben in der Landschaft. Aber schon beim Start kriegt man ein mulmiges Gefühl, weil man jede Menge Vorgabe erhält (für Nicht-Golfer: Man kriegt Zusatzpunkte, damit der Platz wenigstens auf der Scorecard nicht GANZ so schwierig scheint). Aber auch das hat nichts genützt, der Platz ist sehr anspruchsvoll! Weitere Foto-Impressionen findest du auf unserer Flickr-Galerie. Preise und Verfügbarkeit der Hubertus Alpin Lodge & Spa. ## Swiss Travelwriters Club: «Was Reisende vom Reisejournalismus wollen» Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/swiss-travelwriters-club-was-reisende-vom-reisejournalismus-wollen Der Swiss Travelwriters Club interviewte 4 Reisebegeisterte über ihre Informationsgewohnheiten bezüglich reisen. Anhand von Videos wurden ihre Präferenzen präsentiert, anschliessend diskutierten die Podiumsteilnehmer Dr. Walter Hagenbüchle, Ressortleiter Beilagen NZZ, Peter Brun, Head of Corporate Communications Kuoni, Frank Senn, Leiter DOK-Serien SRF unter der Leitung von Monique Rijks, unterstützt von Roger Zedi. Videostatements 62 jährige Journalistin, bereiste zuletzt Arktis, Spitzbergen, Island und hatte die Informationen aus der Coop Leserzeitung: «es war genial». Liest Reiseberichte, die Verborgenes zeigen: NZZ, Tagesanzeiger, Annabelle. Bewahrt interessante Artikel auf und recherchiert zusätzlich im Web. 45-jährige PR-Spezialistin, war zuletzt erstmals in Korsika, inspiriert durch die Schwiegermutter. Liest bevorzugt Berichte von andern Schweizer Reisenden wegen des gleichen kulturellen Hintergrundes und ähnlichen Ansprüchen. Findet es normal, dass sich Journalisten auf Reisen einladen lassen. 23-jähriger Bauingenieurstudent. Recherchiert im Web, nie in Zeitungen, manchmal in Blogs für In-Spots. Interessiert es nicht, ob der Journalist eingeladen war oder nicht. Alle erwarten persönliche, gut recherchierte Artikel mit Tipps zu Hotspots oder speziellen Hotels. Hintergrundinformationen sind etwas weniger wichtig, die Reportage soll nicht schulbuchmässig sein. Weitere Interviewausschnitte finden sich auf der Website des Swiss Travelwriters Clubs. Podiumsdiskussion Peter Brun, Kuoni Kuoni hat einen Ferienreport publiziert: 68% informieren sich vorgängig, bevor sie eine Reise antreten. Bei den Älteren sind es 76%. Bei Kuoni hat man nach Reisesendungen am Fernsehen mehr Informationsanfragen über die entsprechenden Destinationen. Wenn Kuoni Reisen ausschreibt, dann kommt nicht mehr unbedingt ein Reisejournalist mit, sondern «nur» noch ein lokaler Schreiber. Entsprechend sind die Berichte manchmal nicht mehr so vertieft wie von den Lesern erwartet wird. Kuoni veranstaltet aufwendige Medienreisen für Journalisten von bekannten Medien, «da weiss man was man hat». Bei Bloggern weiss man (noch) nicht, was als Resultat zurückkommt. Bekannte Schweizer Reiseblogger gibt es noch sehr wenige. Aus der mehrjährigen Zusammenarbeit hat Kuoni bereits eine bestehende Liste von A- und B-Journalisten und ihren entsprechenden Medien mit Wochen- oder Tagesblättern. Kuoni versucht z.B. für bildstarke Medien, gute Fotografiegelegenheiten anzubieten. Man organisiert dem Journalisten viel Content. Alles was dann jeweils im Reiseprogramm aufgeführt wird, ist bezahlt. Extras bezahlen Journalisten selber. Ein Sponsoring von Fernsehsendungen ist für Kuoni weniger attraktiv, weil der Reiseveranstalter meist nur im Abspann genannt wird. Dabei kommen die Interessierten nach einer Reisesendung im Fernsehen ohnehin ins Reisebüro. Frank Senn, SF Dok Die Reisesendungen wurden auf Serien von 6 Sendungen reduziert. SF Dok möchte journalistischer arbeiten und strahlt deshalb freitags um 21 Uhr aus. Man versucht dort Information mit Unterhaltung zu mischen. Die Zuschauer sollen über 4-5 Serien gefangen werden: Über die Seidenstrasse nach China berichtet man beginnend in Venedig, weil auch Marco Polo hier startete. Die Zuschauer lassen sich von der Serie inspirieren, es soll eine längere Reise präsentiert werden. Die SF-Mitarbeiter lassen sich nicht einladen, um ihre journalistische Freiheit zu wahren. Mit Arte oder ZDF und Servus TV werden Kooperationen angestrebt, um die Kosten zu teilen. Walter Hagenbüchle, NZZ Der Spardruck ist enorm. Dennoch haben Walter Hagenbüchle und NZZ den Anspruch, einen vollen Reiseteil anzubieten. Dabei steht man in grosser Konkurrenz zu den Kernressorts. Heute steht nur noch eine 100%-Stelle zur Verfügung, um die journalistischen Reiseleistungen zu erbringen. Die meisten Beiträge stammen von freien Mitarbeitern und werden für eine Zeitungsseite noch mit 500 bis 700 Franken honoriert. NZZ erhält aus dem deutschsprachigen Raum viele Dumping-Anfragen für Pressereisen. Die deutschen Autoren kennen die Schweizer Medienwelt aber nicht, der Schnellere kriegt den Zuschlag. NZZ hat einen Hotelblog mit filmischen Übernachtungen eingeführt. Niemand weiss aber, wohin die «Reise» geht mit dieser Art der Berichterstattung: Wie wirkt dies auf den kleinen Bildschirmen? Passt es zur Marke NZZ? Professionellen Berichten wird man nicht ansehen können, ob der Journalist eingeladen war oder nicht. Müssten die Journalisten alle Kosten abrechnen, könnten sich Medienhäuser Reiseteile nicht mehr lange leisten. Bargeldbezahlungen sind aber trotzdem verpönt. Handkehrum verdienen freie Mitarbeiter so wenig, dass sie einen finanziellen Zustupf annehmen können sollten. Journalisten erhalten schliesslich auch verschiedene Goodies und Besserbehandlungen, wenn sie Produkte testen oder halt in der Business-Class sitzen, statt in der Eco. Tourismusreisen werden manchmal mit privaten Ferienreisen kombiniert. Dann wird ein Teil der Spesen vom Verlag übernommen. ## Panama Bar & Grill Restaurant am Oberen Letten anstelle des Pier West Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/panama-bar-grill-oberer-letten-pier-west-zuerich Der obere Letten ist nicht nur ein beliebtes Zürcher Flussbad für sehen und gesehen werden, das Restaurant Panama Bar & Grill lässt sich ebenfalls sehen. Ein Besuch am Mittag lohnt sich! Abenteurer Roy Schadegg serviert Aussergewöhnliches in seinem Panama Bar & Grill in Zürich’s Flussbad «Oberer Letten»! Von weitem sehen die Kreidetafeln mit dem Menu noch recht normal aus. Nähert man sich aber auf Leseweite, kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus… Für Dieter Meier’s premium argentinische Bio Ojo de Agua Steaks vom Holzkohlengrill mit Salsa Chimichurri kann ich mich jetzt für den spontanen Lunch nicht durchringen. Zumal es dazu auch noch die erlesenen OJO DE AGUA und PURO Weine aus Mendoza zu probieren gäbe. Dafür braucht es doch etwas mehr mentale Vorbereitung. Aber das merki mir! Aber für den Pulpo in seinen Kartoffeln und allerlei Pepes reicht es mit dem spontanen Mut. Woher Roy all das Zeug aus der kleinen Küche zaubert, ist mir schleierhaft, schlussendlich aber sein Problem. Und er hat es meisterhaft hingebracht mit der unterschiedlichen Konsistenz von Tintenfisch und dem diversen Grünzeug rundherum. Auch die Empanadas sollen sehr schmackhaft sein. Schliesslich ist der Name Programm und das Ganze leicht südamerikanisch angehaucht. Angeblich gibt’s hier Samstags und Sonntags von 10 bis 14 auch einen Brunch. Die Huevos Rancheros mit Salsa Pico de Gallo werde ich grad als Erstes versuchen müssen. Bis Ende Oktober kann man’s versuchen. Danach zieht es Roy in wärmere Gefilde und er schliesst das Restaurant bis im Frühling. En Guete mitenand! Update: Dorade zum z’Mittag Panama Bar & Grill Der Sommer traut sich doch noch, es kann wieder losgehen! Sobald die Geniesser wieder in grösseren Mengen eintrudeln, bezieht Roy Yello Meier’s Ojo de Agua Leckerbissen. Also alle danach fragen bitte ;-) Bis dorthin gibt’s feine Gerichte von der Dorade und der Pulpo soll auch bald wieder eintreffen! Sonntagsbrunch mit Huevos Rancheros So! Heute habe ich es endlich auch mal zum «Brunch» in die Panamabar geschafft. Die Hitzewelle ist ja nun eingetroffen und so war es am Sonntagmorgen um 10 Uhr schon recht voll. Aber die vielversprechenden Huevos Rancheros müssen natürlich auch erst verdient sein, weshalb ich die heutige Jogging-Tour durch ein kleines Limmatschwimmen ersetzt habe. Sehr angenehm und erfrischend! Danach gibt’s besagte Eierspeise, dazu einen Orangensaft. Sonntagsbrunch in der Panamabar: Huevos Rancheros Okay, es war zwar schmackhaft, aber ich habe auch schon grössere Brunch-Buffets gesehen. Total stehen vier Menuoptionen auf der Brunch-Karte zur Auswahl. In diesem Sinne empfehle ich eher das normale Mittagsmenu anstelle des «Brunches». 8 weitere Brunch-Tipps für Zürich habe ich hier aufgelistet: Weiterhin e guete mitenand! Panama Bar & Grill Lettensteg 10 8037 Zürich E-Mail info@panamabar.ch Telefon +41 76 461 85 94 Webseite panamabar.ch Die Panama Bar im Winter: Der nächste Sommer kommt bestimmt! Geschlossene Panama Bar im Winter Warten auf den nächsten Sommer… ## Brunch in Zürich: Babu’s Bakery & Coffeehouse Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/sonntags-brunch-zuerich-babu-bakery-coffeehouse Bei der Sihlporte in Zürich befindet sich an der Löwenstrasse 1 ein unauffälliges Bijou: Babu’s Bakery & Coffeehouse. Wer aussergewöhnlich Brunchen möchte, sollte entweder früh aufstehen oder reservieren. Es lohnt sich! Text überspringen und direkt zu Adresse und Reservation springen. Babu’s Bakery an der Zürcher Sihlporte Brunch in Babu’s Bakery & Coffeehouse In Zürich gibt es ja nicht gerade wenig Optionen für einen aussergewöhnlichen Brunch. Sonntagsbrunch, um genau zu sein. Aber dann wiederum, wann anders als am Sonntag kann man Breakfast und Lunch so schön kombinieren? Als konventionell Berufstätiger? Wie dem auch sei, im Babu’s geht es. Zur Not auch mal an einem Samstag. Dann öffnet das Café auch schon früher und die Chancen auf einen freien Tisch sind leicht höher als am Sonntag. Von aussen wenig prätentiös, aber dennoch einladend, verbreitet das Café von Geschäftsführerin Sandra Kubista im Innern eine dichte Frühstücksatmosphäre mit romantischer Gipfeli-Stimmung. An Wochenenden herrscht ziemlicher Trubel, weil das Lokal mit eigener Bäckerei offensichtlich kein Geheimtipp mehr ist. Die Kuchen und besonders der Rüeblikuchen sind sagenhaft gut, weil täglich selbstgemacht nach Rezeptur von Mutter und Tochter Kubista. Aber für das echte Erlebnis bestellt man eine Etagère mit allem drum und dran. So macht das Frühstück richtig Spass! Zum Teil schneiden Gäste Brot von der grossen Auswahl selber, zum Teil lässt man sich genüsslich Bagel und Pancakes servieren. 33 Mitarbeiter wirbeln vor und hinter den Kulissen für die vielen Gäste, 3 davon sind ausgebildete Bäcker und Konditoren und wirken in der unterirdischen Küche. Hinten beim Kamin ist es besonders lauschig, wenn man das emsige Frühstückstreiben mit etwas Abstand geniessen will. Leider sind meine Fotos nicht gerade überzeugend, weil wir ausnahmsweise nur die Handy-Kamera zur Hand haben. Aber wer konnte schon wissen, dass es sich lohnt, die grosse Spiegelreflexkamera mitzuschleppen, um nicht nur das Essen, sondern auch noch den Kamin sauber ausbelichtet ins rechte Bild zu rücken? Daneben quillt das Buffet über vor gluschtiger Farben und allerlei Dekor. Sich da für die richtige Menuwahl zu entscheiden, kann zur kleinen sonntäglichen Herausforderung ausarten… Und wer auch mal wochentags bei der Sihlporte oder im Kreis 1 ein breites Angebot an Köstlichkeiten in einem gemütlichen Restaurant sucht, das Tagesmenu oder die Quiches sehen vielversprechend aus! Sie sind auch als Take-Away zu haben, falls das kleine Lokal mal voll wäre. Die rustikale Butterrösti mit Spiegelei, Speck und Wurst werde ich eines Tages auch noch probieren. Die sieht super aus! En Guete! Wer übrigens auch schon im Kaffeeklatsch Rapperswil, Davos oder Klosters war, wird eine gewisse Ähnlichkeit der Lokale erkennen: Kaffeeklatsch-Geschäftsführerin Svea Meyer stand Gastro-Quereinsteigerin Sandra in der Anfangsphase beratend zur Seite. Eine gute Patin muss man halt haben… … und einen Hund! Einen namens Babu… Weitere empfehlenswerte Brunch-Lokale in Zürich haben wir in diesem Artikel aufgelistet. «Herzhafter» Latte Art Cappuccino und leckeres Birchermüesli Den Kaffee erhält man in diesem Café nur von kundigen Baristas. Sehr lecker! Adresse und Reservation Babu’s Bakery & Coffeehouse Löwenstrasse 1 8001 Zürich +41 44 212 87 45 Zur Website des Babu’s Oder direkt zur Online-Reservation E-Mail info@babus.ch Öffnungszeiten: Mo-Sa 7-20h So 9-17h Preis ab CHF 35.- pro Person { "@context": "https://schema.org/", "@type": "Review", "itemReviewed": { "@type": "Restaurant", "address": { "@type": "PostalAddress", "addressLocality": "Zürich", "addressRegion": "ZH", "postalCode": "8001", "streetAddress": "Löwenstrasse 1" }, "name": "Babu's Bakery & Coffeehouse", "openingHours": [ "Mo-Sa 07:00-20:00", "So 09:00-17:00" ], "priceRange": "$", "servesCuisine": [ "Brunch" ], "email": "mailto:info@babus.ch", "image": "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2012/08/Babus-Bakery-Fruchtsaft.jpg", "telephone": "+41 44 212 87 45", "url": "https://www.babus.ch/" }, "author": { "@type": "Person", "name": "Walter Schärer" }, "review": [ { "@type": "Review", "author": "Walter Schärer", "datePublished": "2012-08-02", "description": "Bei der Sihlporte in Zürich befindet sich an der Löwenstrasse 1 ein unauffälliges Bijou: Babu’s Bakery & Coffeehouse. 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Auf der Speisekarte stehen verschiedene mediterrane und vielseitige Pasta-Gerichte. Wenn man sich für eine Pizza entscheidet, kreiert man sich diese selber nach eigenem Gusto, indem man nämlich die Zutaten auf der Pizza selber aussucht. Aber auch feine Fleisch- und Fischspeisen werden angeboten. Und natürlich fehlen auch die Vor- wie Nachspeisen nicht. Das Rhabarber-Erdbeer Tiramisu war auf jeden Fall sehr lecker und wurde äusserst kreativ präsentiert. Preise und Verfügbarkeit des Unique Hotel Post Zermatt. Und hier kannst du in unserem Bericht mehr über das Hotel Post erfahren. Was man in Zermatt alles erleben kann, findest du hier auf unserem Blog. ## Restaurant & Suiten Sonnmatten, Zermatt Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/sonnmatten-suiten-restaurant-hotel-zermatt Im Herzen des kleines Weilers Winkelmatten bei Zermatt befindet sich das Sonnmatten; ein Ensemble aus Restaurant und Hotel mit zwei Suiten und mehreren Zimmern. Die Aussicht – mit direktem Blick aufs Matterhorn – ist umwerfend. Aber auch das alpin chic Design von Heinz Julen ist sehr ansprechend! Suiten Sonnmatten, Zermatt Die Zimmer und Suiten strahlen durch das helle Naturholz der Möbel eine warme und gemütliche Ambiance. Die 2 lichtdurchfluteten Suiten des Sonnmatten bieten direkte Sicht auf das Matterhorn. Alle 8 Zimmer verfügen über ein eigenes Badezimmer und sind mit Fernsehen und WI-FI ausgestattet. Restaurant Sonnmatten Das Sonnmatten Restaurant wurde mit 13 Gault Millau Punkten gekürt und bietet eine Vielfalt von köstlichen Gerichten einer ausgewogenen und phantasievollen Küche auf der Basis der Authentizität und der Qualität saisonaler Produkte. Das Restaurant wurde von Designer Heinz Julen gemütlich und dennoch alpin-stylish eingerichtet. Im Sommer sitzt man auf der Terrasse, von wo man einen herrlichen Blick auf’s Matterhorn hat. Speziell zu erwähnen ist der humorvolle Pächter und Gastgeber René Foster, der sich hingebungsvoll um seine Gäste kümmert. Manchmal ist das auch Sennenhund Milka. Preise und Verfügbarkeit Die Zimmerpreise des Restaurant Suites Sonnmatten Zermatt finden Sie hier. Was du sonst so alles in Zermatt erleben kannst, findest du hier auf dem Blog. ## Zermatt – Matterhorn, Natur und Design-Hotels Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/zermatt-matterhorn-natur-design-hotel Zermatt am Fusse des Matterhorns liegt auf einer Höhe von ca. 1’610 M.ü.M. und ist einer der beliebtesten und bekanntesten Ferienorte der Schweiz. Das Freizeitangebot in und um den autofreien Ort ist fast grenzenlos. Zermatt und das Freizeitangebot 400 km markierte Wanderwege rund um Zermatt laden zu ausgedehnten Wanderungen ein. Dabei hat man die einmalige Bergkulisse stets vor Augen und kommt kaum noch aus dem Staunen heraus. Die grosse Vielfalt an Flora und Fauna rundet das beeindruckende Bergerlebnis ab. Aber auch Mountainbike- und Reitstrecken und die Möglichkeiten zum Paragliding werden von vielen Aktivurlaubern sehr geschätzt. Und selbst Golfspieler kommen auf ihre Kosten; zwischen Täsch und Randa liegt der alpine 9-Loch-Golfplatz, überraschenderweise ist dieser «topfeben»… und kaum mit einem «Berg-Golfplatz» zu vergleichen… Im Winter ist Zermatt mit insgesamt 200 (!) Pisten das Wintersport-Paradies schlechthin. Das schneesichere Skigebiet bietet über 300 km Pisten in drei abwechslungsreichen Skiregionen: Sunnegga-Rothorn Paradise, Gornergrat-Stockhorn und Schwarzsee-Matterhorn Glacier Paradise. Auch für Nichtsportler lohnt sich ein Ausflug ins idyllische Bergdorf. Eine Fahrt auf den Gornergrat oder ein Rundflug mit dem Helikopter sind nur einige Beispiele für erlebnisreiche Ferientage. Gornerschlucht Die Gornerschlucht ist eine der faszinierendsten Naturschönheiten von Zermatt. Sie liegt wenige Gehminuten vom südlichen Dorfrand von Zermatt und ist leicht erreichbar. Die Schlucht wurde von der Gornera über Jahrtausende geformt und zeichnet sich durch bizarre Formen und spektakuläre Wasserfälle aus. Durch die Schlucht führt ein gesicherter Weg über Galerien und Holzstege. Naja, ein bisschen Vertrauen in die Handwerkskunst der Ingenieure braucht man dann schon noch, um in die tosende Schlucht abzusteigen… Design-Unterkünfte in Zermatt In Zermatt findet man sehr viele Unterkünfte; von Ferien-Appartements über einfache Bed & Breakfast bis zu trendigen und schicken Design-Hotels. Wir haben uns für unser Weekend für das Hotel Matthiol entschieden – und haben es keine Sekunde bereut! Das Hotel bietet sehr schöne Zimmer und einen ausservorzüglichen Service inklusive kulinarische Höchstleistungen… Tourismus in Zermatt Dass in Zermatt die Touristen nicht ausbleiben, liegt auf der Hand. Dennoch waren wir überrascht, dass wir nicht nur Japaner, Chinesen und Inder angetroffen haben. Auch für Europäer ist Zermatt offensichtlich ein attraktives Ferienparadies. Auf jeden Fall wird Zermatt dem typisch schweizerischen Clichée gerecht – am Bahnhof wird man von Alphornbläsern empfangen. Dass nicht nur Ausländer rundherum stehen, versteht sich. Als typische Städter konnten es auch wir nicht lassen, die Alphornformation aufzunehmen :-) Was man sonst noch so in Zermatt erleben kann, findest du hier auf dem Blog. Und wer noch wissen will, wie man das perfekte Foto vom Stellisee und dem Matterhorn im Hintergrund schiesst, halte sich an unsere Autorin und Fotografin Isabella Pfenninger. Hier ihre Tipps: Fotografen am Stellisee warten auf das perfekte Licht ## Design-Hotel Matthiol in Zermatt, Schweiz Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/hotel-matthiol-zermatt-schweiz In ruhiger Umgebung am Rande von Zermatt liegt das im Chalet-Stil gestaltete 4-Sterne-Superior-Hotel Matthiol. Rustikal und trendig, traditionell und modern oder alpin Chic – im Matthiol stossen Gegensätze aufeinander und verschmelzen zu einer sehr gelungenen Einheit. Hotel Matthiol in Zermatt Die 10 Doppelzimmmer und 13 Suiten des Boutique-Hotels Matthiol (Link zu booking.com) wurden mit viel Liebe zum Detail gestaltet und eingerichtet. Rustikales Holz und edle Materialien in warmen Naturtönen wurden mit gewagten Farbkombinationen gemischt. Ganz speziell fanden wir den türkis-farbenen Kuhfell-Teppich :-) Restaurant im Hotel Matthiol Der besondere Charme des Hotels Matthiol spiegelt sich nicht nur in den liebevoll eingerichteten Gästezimmern und Suiten wieder, sondern auch in den kulinarischen Raffinessen der Küchenchefin; Maria Gross kreiert mit ihrem Team Köstlichkeiten auf höchstem Niveau! Für die Zubereitung der Speisen werden ausschliesslich marktfrische Produkte verwendet. Ob Konfitüre, Pasta oder Eis – die Küchenmannschaft tischt Selbstgemachtes vom Feinsten auf. Das Frühstücksbuffet liess schon mal das Herz jedes Langschläfers höher schlagen: feine frischgepresste Säfte, eine Vielfalt frischer Früchte, verschiedene Brote, Käsesorten und Aufschnitte. Sehr zu empfehlen ist das Kalbspaté… yummy! Soweit das Pflichtprogramm. Zur Kür laufen sie im Matthiol aber erst am Abend auf. Leider sind wir der deutschen Sprache zu wenig mächtig, um das Essen zu beschreiben… Was die Küchenchefin auftischen lässt, ist optisch zuerst einmal ein Kunstwerk allererster Güte. Ihre Grosstaten müssten in mancher Kunstgallerie reissenden Absatz finden. Wir stammelten nur noch etwas in Wow!, sooo schön, phantastisch und so. Nimmt man dann noch das extra schwere Besteck zur Hand, wird es ruhig am Tisch und man nickt sich mit grossen Augen vielsagend zu: Es ist himmlisch in Zermatt… Wie üblich, wenn man die Restaurantbesucher so richtig beeindrucken will, startet das Abendessen mit einem Amuse-Bouche der stylishen Art. Die Erwartungshaltung steigt dann zwar schnell zwei bis drei Stufen höher, die Küchen-Crew und der Service um Food- und Beverage Manager Florian übertreffen dann aber locker auch höchste Ansprüche. Zwischen den Gängen spicken wir schnell im Führer von GaultMillau: Auch deren Probeesser waren sehr zufrieden und vergaben 13 Punkte. Bien joué! Eine gute Wahl zur Vorspeise ist der Scampo mit Shrimp und Couscous an Limone. Wir ersparen Dir hier unsere umständlichen Versuche, diese Variation von vorzüglich à point gekochten Meeresfrüchten zu beschreiben. Es mundete wie es aussieht: Saftig, knackig, variiert und mit dem nötigen Schuss Hommage ans Meer. Matterhorn hin oder her. Während wir die Vorspeisen vertilgten, hatte man sich in der Küche, vermutlich als kleine Fingerübung, an einem unangemeldeten Zwischengang geübt. Zur Taubenkeule (!) gab’s die rollierte Taubenbrust und sonstiges Allerlei, dessen Namen uns jetzt echappiert. Es bleibt einfach in lebhafter Erinnerung… An diesem Punkt fällt man erstmals entspannt in die bequeme Stuhllehne zurück. Was für ein Festmahl! Aber natürlich sind die vom Matthiol noch überhaupt nicht fertig mit uns. Denn weiter geht’s ja überhaupt erst mit dem Schlussbouquet: Das Rindsfilet mit seinen Stückchen vom Osso Buco ist vom allerzartesten und die zugehörige Sauce Bernaise ein Traum. Dass es daneben die Spargeln etwas schwer haben, liegt auf der Hand, die kriegt man ja auch anderswo serviert. Aber der mit Rotkraut gefüllte Zucchettiring rundete das Ganze sehr stimmig ab. Sehr zu empfehlen! Als Vegetarierin wird meine Tischnachbarin eher auf ihre Designeransammlung von Coquilles Saint Jacques an einem Heidarisotto schwören. Äusserlich zart angekrustet und trotzdem saftig im Biss, sollen auch die Jakobsmuscheln ein würdiger Höhepunkt gewesen sein. Aber auch die Türmchen aus Ziegenkäseravioli mit ihren Gemüsevariationen sollen eine Versuchung wert gewesen sein. Das Auswählen aus diesen Hauptspeisen war nun wirklich kein Zuckerschlecken! Nach so vielen schmackhaften Gängen verzichteten wir natürlich auf’s Dessert. Naja, so gut es ging halt: Irgendjemand konnte dann doch nicht auf die leckere Schokoladenkollektion verzichten und interessanterweise gab es für alle zum abrunden noch ein Deckelchen voll mit einer Vanillesauce. Als Dessert-Amuse-Bouche sozusagen. Wir gratulieren Hoteldirektor Manuel Berger, Maria Gross und dem ganzen Team zu dieser grandiosen Inszenierung und dem aufmerksamen Service! Wellness im Matthiol Zermatt Der Wellness Bereich im Hotel ist klein aber fein; er umfasst eine Dampfgrotte, eine Kräutersauna und finnische Sauna, Erlebnisduschen und ausserdem einen «Black Pearl Whirlpool». Der gemütliche Ruheraum mit direktem Terrassenzugang ist der perfekte Ort, um anschliessend die Seele baumeln zu lassen. Was man hier sonst noch erlebt, findest Du in unserer Artikelsammlung aus Zermatt. Preise und Verfügbarkeit des Hotel Matthiol Zermatt. ## Flughafen London Heathrow – Mit British Airways hinter den Kulissen von Terminal T5 Quelle: https://reisememo.ch/england/flughafen-london-heathrow-t5-terminal-british-airways T5, der Heimat-Hub von British Airways wurde kürzlich zum weltbesten Flughafen-Terminal gewählt! 12 Millionen Fluggäste hatten über 10 Monate verteilt 388 Flughäfen beurteilt. Hier zeigt British Airways, warum sie so stolz sind auf den Award und wie sie es geschafft haben, so viele Reisende zufrieden zu stimmen. Eine Fotoreportage hinter den Kulissen eines der grössten Flughäfen der Welt… Flughafen London Heathrow Im Terminal 5 von London Heathrow werden bis zu 90% der Transfer-Passagiere abgefertigt, weil der neue Terminal 5 sehr gute Umsteigemöglichkeiten bietet. Mit dem Concorde Room, der First Class Lounge, 3 Club Lounges und der Ankunfts-Lounge stehen nicht weniger als 6 Lounges zur Verfügung. £60 Millionen hat man sich die mondänen Wartepaläste kosten lassen. Der Terminal 5 ist seit März 2008 in Betrieb und bietet eine rekordverdächtige Pünktlichkeit und Gepäckabfertigung. Dies schlägt sich in einer bemerkenswert hohen Gästezufriedenheit nieder. In den nächsten 5 Jahren wird British Airways weitere £5 Milliarden investieren in neue Flugzeuge, modernere Kabinenausstattung, weitere Lounges und neue Technologien, um uns das Leben am Boden und in der Luft angenehmer zu machen. Dazu gehören vollständig flache Betten in der First und Business Class. Speedbird Museum im British Airways Hauptsitz Jim Davies und Adrian Constable geleiten uns durch ihre Ausstellung. Die Stories rings um erste Flugzeuge, erste Langstreckenflüge von BOAC (British Overseas Airways Corporation) und den Transport der Queen sind total interessant: Was die Ingenieure über die letzten (fast) hundert Jahre alles dazugelernt haben, ist schon beeindruckend! Oder wusstet Ihr, warum Flugzeuge immer schön bemalt sind und runde anstatt eckige Fenster aufweisen? Oder wie man sicher durch die Wüste navigiert, nachdem man den Nil verlassen hat und keine verlässliche Funkverbindung zur Verfügung steht? Eben… Tour durch das Terminal 5 von London Heathrow Richard Goodfellow zeigt uns die imposanten Anlagen hinter den Kulissen eines der grössten Flughäfen der Welt. Nachdem wir unsere «Backstage»-Passes abgeholt haben, geht es zuerst zum Planungs-Center. Hier kümmern sich verschiedene Teams um die Planung der Flugzeug-Parkplätze und das entsprechende Koordinieren der Gepäck-, Kerosin, Putzteams und all die andern involvierten Dienstleister am Boden. Hier hatten sie gestern also etwas Stress, als aus Wettergründen die Startbahnen gesperrt waren und niemand mehr abheben konnte. Unser Dock war entsprechend noch besetzt, als wir gelandet waren und sie mussten umdisponieren. Dass hinter den Kulissen alle Boden-Teams an unser neues Dock umgeleitet wurden, sehen wir als Passagiere natürlich nicht… Am Flugzeug selber koordinieren dann «Turn-Around-Manager» zusammen mit den Piloten die verschiedenen Teams, damit die Kurzstreckenflieger innert 50 bis 60 Minuten wieder in der Luft sind. Die grösseren Langstreckenflieger sind mindestens etwa 2 Stunden am Boden. In der Crew Report Zone drucken die Piloten an Self-Service Steharbeitsplätzen ihre Flugprogramme aus und treffen ihre Crew für den Flug. Oft kennen sich die Crew-Mitglieder bei so grossen Airlines wie British Airways noch nicht und müssen trotzdem für die nächsten paar Stunden ein effizient kooperierendes Team bilden. Lounges Bis Dubai fertiggestellt war, verfügte British Airways über die grösste Lounge-Zone weltweit. Das können Sie sich ja etwa vorstellen. Ich habe trotzdem ein paar Fotos hinzugefügt. 60 Millionen Pfund wurden in die grosszügigen und luxuriösen Wartezonen investiert. Club Class Passagiere geniessen neben der obligaten Sicht auf das Rollfeld verschiedene Sitzgelegenheiten und Restaurants. Mit dem Concorde Room steht den First Class Passagieren eine separate Lounge zur Verfügung inklusive Spa, Restaurant mit separaten Sitzecken und einem Boardroom mit – Sitzen aus dem Concorde-Flugzeug. Das nahm der anwesende Businessman mit einem Lächeln zur Kenntnis, hatte er jetzt auch nicht gewusst ;-) Dass Quintessentially hier seinen Concierge-Service prominent anbietet versteht sich ebenso von selbst, wie ich keine Fotos machen durfte… Nett ist es trotzdem. Check-In Terminal 5 wurde offensichtlich von Grund auf mit klaren Konzepten entwickelt. Steigt man aus dem Auto oder Taxi, so geht es durch den Check-In immer geradeaus Richtung Rollfeld. Das Gepäck wird beim Abgeben in den unteren Stock verfrachtet, so dass keine Gepäckbänder den Passagierfluss hemmen. Da stehen höchstens ein paar Shops im Weg, aber das gehört wohl zum Konzept… Interessanterweise ist der Online Check-In bereits die beliebteste Variante für’s Einchecken. An zweiter Stelle folgt der automatische Check-In vor Ort und erst an dritter Stelle der konventionelle Check-In bei einem bedienten Schalter. Gepäckabfertigung In der Gepäckabfertigung musste die Kamera leider mal wieder verschwinden. Warum dies so strikt gehandhabt wird, wurde mir jetzt nicht klar. Aber item, die «fliegenden» Gepäckbänder sind schon noch imposant und wie die Koffer computergesteuert in die entsprechenden Rutschbahnen abgeworfen werden, scheint noch recht ausgeklügelt. Vor der Eröffnung von T5 2008 hatte man das umfangreiche Gepäcksystem ein Jahr lang getestet. Trotzdem endete der erste operative Tag im Stillstand der Anlage: Das System hatte zwar die umfangreichen Tests erfolgreich bestanden, «leider» nur hatte man die Gepäckabfertigung isoliert getestet. Als dann am ersten «richtigen» Tag das zusätzliche Transfergepäck von den andern Terminals eintraf, war die Software nicht dafür vorbereitet und verweigerte den Dienst. Oups! Eine Woche lang ging man durch die Hölle und handelte sich entsprechend schlechte Presse ein. Heute gewinnt Terminal 5 einen Preis nach dem andern für seine Kundenfreundlichkeit und die effizienten Prozesse. Wie in Zürich Kloten ist es nicht selten, dass das Gepäck bereits auf dem Rollband dreht, während man noch durch die Einwanderungszone schlendert. Übernachtung im Hotel Sofitel London Heathrow Das sehr elegante Sofitel bietet modernes, schnörkelloses und trotzdem angenehm «warmes» Design. Mehr zum Hotel findet ihr in diesem Bericht. Auf Vermittlung der PR Agentur Grayling Schweiz wurde diese Reise unterstützt von British Airways. Vielen Dank für die informativen Ausführungen! Und besten Dank an Franziska Köhl für’s organisieren aller Details! Und so hat Sabina Sturzenegger bei 20 Minuten Online über die Reise berichtet. ## Spa- und Golfhotel Öschberghof in Donaueschingen, Deutschland Quelle: https://reisememo.ch/deutschland/oeschberghof-spa-golfhotel-donaueschingen Idyllisch zwischen Schwarzwald, Schweiz und Bodensee liegt das Spa- und Golfhotel Öschberghof, ein ideales Ambiente, um bei Golf, Wellness und feiner Küche ein erholsames Weekend zu erleben! Update Herbst 2018: Das Golfhotel Öschberghof wurde komplett renoviert und nach dem Umbau neu eröffnet. Spa- und Golfhotel Öschberghof Eigentlich sind wir aufgrund eines IBM-Golfturnieres nach Donaueschingen gereist. Wir haben aber diese Gelegenheit gleich genutzt, um im Spa- und Golfhotel Öschberghof zu übernachten. Und wir haben es nicht bereut! Die 73 geräumigen Zimmer sind modern und stilvoll eingerichtet und im gesamten Hotel ist man kostenfrei per WLAN online – was natürlich das Herz des Bloggers erfreut! Wir waren im Hotel untergebracht. Unsere Golfpartner waren in der Dépendence gleich nebenan und schwärmten uns vor von einer freistehenden Badewanne so gross, dass wir auch noch hätten reinkommen können… Und überhaupt seien die «Wohnungen» sehr grosszügig renoviert worden. Das können wir jetzt also nicht überprüfen, verlassen uns aber darauf, dass uns das Hotel bei nächster Gelegenheit auch mal diese Pools testen lassen wird. Preise und Verfügbarkeiten im Öschberghof Donaueschingen. Spa im Hotel Öschberghof Im Öschberghof SPA wird man in kürzester Zeit neue Energie tanken können. Im 2.500 qm grossen SPA Bereich findet man Orte für sportliche Aktivität, aber auch Oasen der Ruhe, die zum gemütlichen Entspannen einladen. Das Angebot reicht von einem grossen Hallenschwimmbad über Whirlpool, verschiedene Saunen bis zu wohltuenden Erlebnisduschen und Hamam. Zudem kann man natürlich eine Reihe von kosmetischen Anwendungen und Massagen buchen. Der belegte Golferrücken kann’s gut gebrauchen… Kulinarik im Spa- und Golfhotel Öschberghof Nach dem IBM-Turnier wurden wir kulinarisch im Restaurant Hexenweiher verwöhnt. Wir bedienten uns für Vor- und Hauptspeisen vom vielseitigen Buffet. Von den Vorspeisen machte sich der Vitello Tonnato ausgezeichnet zu der vom Hauptspeisenbuffet «entliehenen» Riesencrevette. Die Idee hatte meine Tischnachbarin, ich habe tapfer abgekupfert und es hat sich gelohnt! Von den Hauptspeisen hat es uns besonders das argentinische Roastbeef angetan. Die Alternativen waren aber auch alle lecker und die Süssigkeiten vom Dessertbuffet haben auch bestens gemundet! Der Golfplatz Öschberghof Eingebettet in die hochgrüne Umgebung liegt der 27-Loch Golfplatz Öschberghof. Breite Fairways lassen uns Jungs zuversichtlich nach dem Driver fassen. Für die Mädels bleibt alles beim alten, die spielen ja eh (meistens) in die Mitte des Fairways… Die gut gepflegten Fairways unterstützen auch dann noch mit grosszügiger Rolldistanz, sollte sich der Abschlag nicht wunschgemäss entwickelt haben. Zwei Weiher und ein paar Bäche machen den Platz abwechslungsreich und interessant. Die Übungsanlagen sind sehr grosszügig dimensioniert und mit dem Golfball-Einsammler von Audi steht ein potentiell etwas übertriebenes Setup zur Verfügung… Leider haben wir am Turnier nicht allzu gut gespielt – aber ist vielleicht auch besser so. Sonst hätte es bei der Rangverkündigung noch mehr Verwirrung gegeben. Oder wie ist das jetzt genau mit diesen 2 bzw. 3 Kategorien??? :-) Besten Dank dem Organisator und seinem Vice President Assistant! ## Cristal Fassbind Designhotel im Herzen von Genf Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/design-hotel-genf-cristal-fassbind Das Cristal Fassbindhotel befindet sich in der Nähe des SBB Bahnhofs Genf. Wegen der Lage in einer Seitenstrasse ist es trotzdem sehr ruhig. Das moderne Hotel bietet praktische Zimmer im einem kühlen Glas-Design-Look. Nein, das Wort gibt es nicht, aber seht selbst… Hotelzimmer des Cristal Fassbind Hotels Das 3-Stern Business-Hotel Cristal Hotel Geneva bietet den üblichen Wi-Fi Komfort und praktisch organisierte Zimmer. Die raumhohen Fenster sorgen v.a. in den obersten Stockwerken für ein «luftiges» Gefühl. Trotz der anfänglich spartanisch wirkenden Einrichtung sorgen viele Designdetails für eine wohnliche Stimmung. Für vielbeschäftigte Byznezmen auf jeden Fall. Die sitzen ja eh am kleinen WiFi-Pult und hämmern auf die Tastatur ein. Das Frühstück erhält man im Dachgeschoss. Es verfügt über ein konventionelles Buffet und eine unkonventionelle Aussicht… Das Preis-/Leistungsverhältnis ist sehr gut. Die andern Hotels in der Umgebung kosten gleich viel oder eher mehr, sind aber meist nicht so modern oder zu nahe an den Geleisen, so dass man das Gefühl hat, die Güterzüge donnerten einem quer über den Bauch… Preise und Verfügbarkeiten des Cristal Hotel Geneva. Ganz in der Nähe und auch noch empfehlenswert, wenn man sich nicht scheut, im Paquis-Viertel abzusteigen: Das Windsor Geneva. ## Beste Hotels der Schweiz: Hotelrating der SonntagsZeitung Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/beste-hotels-der-schweiz-hotelrating-der-sonntagszeitung-2012 Die SonntagsZeitung hat wieder ihr jährliches Hotelrating publiziert: In den fünf Kategorien «Bestes Ferienhotel», «Bestes Stadthotel», «Bestes Wellnesshotel», «Bestes Familienhotel», «Bestes Preis-/Leistungsverhältnis» wurden die führenden Schweizer Hotels 2012 gekürt. Der Publizist und Buchautor Karl Wild hat das Hotelrating der SonntagsZeitung verfasst. Zusammen mit seinem Team, einem Dutzend Spezialisten aus Hotellerie und Tourismus, hat er das Ranking zusammengestellt. Wir gratulieren den Hotels zur Aufnahme in die Liste der 125 Top-Hotels der Schweiz! Die 20 besten Wellnesshotels 1. (Vorjahr 1.) Grand Resort Bad Ragaz *****Superior, Graubünden Spektakuläre Einrichtung und modernes Wellness! 12. (neu) Wellnesshotel Golf Panorama ****Superior, Lipperswil, Thurgau Viel Design und viel Restaurant direkt am Golfplatz. 13. (neu) La Val Bergspa ****Superior, Brigels, Graubünden Romantisches Ambiente mit Bergspa und 9-Loch Golfplatz. Die 30 besten Ferienhotels 15. (Vorjahr 13.) Guarda Val ****, Lenzerheide-Sporz, Graubünden Spektakuläre Aussicht und Grappaauswahl… 16. (neu) Giardino Mountain *****, Champfèr-St. Moritz, Graubünden Leuchtendesign und fein essen zwischen St. Moritz und Silvaplanersee. 30. (neu) Matthiol ****S, Zermatt, Wallis Schöner wohnen und sensationell essen in Zermatt. Die 20 besten Stadthotels 18. (neu) Renaissance Zürich Tower Hotel *****, Zürich Unkonventioneller Lounge-Brunch in Zürichs Ausgehviertel Kreis 5. Und so wurde gewertet: Wertung der massgeblichen Hotel- und Restaurantführer Qualitätskontrollen führender Hotelvereinigungen Investitionstätigkeit Gastfreundschaft Charisma und Innovationsfreude des Hoteliers Charakter und Originalität des Hauses Lage, Freizeitangebot Preis-Leistungs-Verhältnis kategorienspezifische Angebote subjektiver Gesamteindruck ## Golf und Spa im Resort Hotel Holzleiten in Obsteig, Österreich Quelle: https://reisememo.ch/oesterreich/hotel-natur-spa-resort-holzleiten-obsteig-tirol-oesterreich Über Auffahrt haben wir uns ein paar Golf- und Wellnesstage im Natur- und SPA Resort Holzleiten im Tirol gegönnt. Das Leben ist ja soo streng… Aber golfen in der Höhenluft ist auch kein Schlecken, deshalb suchen wir uns immer ein etwas «netteres» Hotel… Natur- und SPA Resort Holzleiten in Österreich Beim Natur Und Spa Resort Holzleiten Obsteig steht die Natur im Vordergrund. Geprägt wird das Haus durch Lärchenholz, das gemütliche Geborgenheit, Wärme und Natürlichkeit ausstrahlt. Viel Wert wird auf den Einklang von Körper, Geist und Seele gelegt. Entsprechend haben wir also fein gegessen und den Champions League Final geguckt. Das macht Laune! Mit viel Liebe zum Detail und Sorgfalt in der Ausführung wurde das Natur und SPA Resort eingerichtet. Da wird moderner Charme und herzliche Tiroler Gastfreundschaft perfekt vereint! Zimmer im Hotel Holzleiten Die ausgedehnten Lärchenwälder der Gegend prägen auch das Innere des Hauses, denn die Natur setzt sich in den eleganten Zimmern – mit Balkon und Gipfelblick – fort. Die Zimmer sind Wohlfühloasen aus geradlinigem Design, ungezwungenem Luxus und modernem Lifestyle. Wie man sich im Zimmer aus einem blau beleuchteten Wasserhahn an «belebtem» Grander-Wasser laben kann, ist sehr beschwingend! Den Speed der WLAN-Verbindung kann man noch optimieren. Das tröpfchenweise eintrudeln der Daten macht Bloggern das Leben nicht gerade einfach… Wellness im Natur- und SPA Resort Holzleiten Inmitten der Grünanlage, umringt von der atemberaubenden Mieminger Gebirgskette, befindet sich der Holzleiten Garten und Natur Spa. Umgeben von den Lebenselementen Wasser, Luft und Erde erlebt man hier entspannende Tage inmitten der Natur. Die Saunalandschaft ist jetzt nicht die grösste auf diesem Planeten, Mann kommt aber trotzdem ganz schön ins schwitzen, stehen doch immerhin drei verschiedene Saunas («Sauni»? «Saunae»?) und ein Dampfbad zur Auswahl… Und viele Gäste liessen sich den morgendlichen Schwumm im geheizten Gartenpool vor dem Frühstück nicht nehmen. Wir natürlich schon… Weil wenn schon schwimmen wir vor dem Frühstück im Neuenburgersee! (So wach wie damals wurde ich übrigens seither nie mehr) Kulinarik im Natur- und SPA Resort Holzleiten «Genuss & Gesundheit durch lebendige, vitale Ernährung» – so lautet die Philosophie des Holzleiten-Küchenchefs Kurt Regensburger. Er und sein Team verleihen den kulinarischen Speisen eine eigene Note, indem sie auf eine besonders schonende Zubereitung achten und den Eigengeschmack der frischen Produkte in den Vordergrund stellen. Wie es in österreichischen Wellness-Hotels so üblich ist, war das Angebot sehr vielseitig. Die «Holzleiten Geniesserpension» (also die Namen die die immer erfinden!) umfasste ein üppiges Frühstücksbuffet, nachmittags Kaffee und Kuchen und Abends ein abwechslungsreiches 5-Gang-Wahlmenü. Für unseren Geschmack fehlte aber das schwierig zu beschreibende «gewisse Etwas», vielleicht die ausgefallene Sauce oder die besonders kreative Anrichte. Deshalb vergeben wir diesmal keinen Reisememo-WOW-Faktor. «Leiden auf hohem Niveau», versteht sich… Mieminger Sonnenplateau und Golfplätze in der Region Die Region Sonnenplateau Mieming ist eine sinnliche Oase aus idyllischen Wiesen, fröhlich plätschernden Bächlein und einer rauen Bergkulisse. Diese Region eignet sich nicht nur als Ausflugsziel zum Wandern und Radfahren, sondern eröffnet auch den Golfspielern viele Möglichkeiten. Mit dem gebuchten Golf-Package wollten wir auf den 18-Loch Golfplätzen Mieminger Plateau, Seefeld Wildmoos und Achensee spielen. Der Golfplatz in Seefeld war dann erstaunlicherweise wegen Schnee geschlossen, aber die beiden andern Plätze waren sehr attraktiv und abwechslungsreich. Trotz der gebirgigen Lage waren die Greens besonders im Achensee beeindruckend schnell. Wir brauchten etwas Anlauf, um uns an den Wahnsinns-Speed zu gewöhnen. Besonders wenn man gerade frisch vom Golfplatz Sempach her kommt… Und weil ich meinen Golf-Swing verloren habe, war es auch hier ein «Leiden auf hohem Niveau»… Weitere Foto-Impressionen findest du in unserer Flickr-Galerie. Preise und Verfügbarkeit des Natur Und Spa Resort Holzleiten Obsteig. ## Sonntags-Brunch in der Lounge des Renaissance Zürich Tower Hotel Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/sonntags-brunch-zuerich-lounge-renaissance-tower-hotel Anfangs Mai 2012 lud der in Südafrika geborene und aufgewachsene Food & Beverage Director Norbert Speth ein zu einer Food Safari ins Hotel Renaissance in Zürich. Zusammen mit General Manager Peter Schickling wurde das Konzept für den Lounge Sonntags-Brunch präsentiert, u.a. mit Eggs Benedict an Avocado. Danach ging es in den 23. Stock des Mobimo Towers zum Bubble Tea degustieren und zum Schluss gab es Grillspezialitäten des Equinox Restaurants. Gemundet hat es, und wie! Aber erst mal eins nach dem andern… Food Safari im Hotel Renaissance Zürich Tower Hotel Der Start zur Food Safari im Renaissance Zurich Tower Hotel fand in der Lucid American Bar statt, wo Sonntags jeweils ein wunderbarer Lounge Brunch angeboten wird. So wurden an der Safari die kulinarischen Köstlichkeiten serviert, die jeweils am Sonntagsbrunch zu geniessen sind; zum Beispiel Eggs Benedict mit Avocado zubereitet oder der hausgeräucherte Lachs sowie eine breite Auswahl an verlockenden Leckerbissen im Glas. Zur Auffrischung gab es zwischendurch «Hugo», den Mojito light aus dem Südtirol, ein Cocktail aus Prosecco, Holunderblütensirup und frischer Pfefferminze. Das neue Sommergetränk ist drauf und dran, den Aperol Spritz als aktuelles Sommergetränk zu verdrängen. Das Rezept dazu findet sich unter bar-storys.ch Ausserdem wurden auch kleine Patisserie-Produkte aufgetischt: liebevoll dekorierte Cupcakes und bunte Macarons… lecker! Swiss Bubble Tea Weiter ging es auf der Food Safari in den 23. Stock des Mobimo Towers, wo die Firma Swiss Bubble Tea ein neues, urbanes Tee-Erlebnis offerierte: den Bubble Tea. Die Basis von Bubble Tea bildet Grün- oder Schwarztee, der durch die Zugabe von Fruchtsirup einen besonderen, fruchtig-süssen Geschmack erhält. Die Besonderheit des Bubble Tea bilden jedoch die farbigen, im Tee schwimmenden Fruchtsaft-Kügelchen, die aussen fest und innen weich sind. Das eisgekühlte Teegemisch mit den einzigartigen Fruchtsaft-Kügelchen wird mit einem dicken, farbigen Strohhalm serviert, durch den man diese Kügelchen einsaugt, um sie anschliessend im Mund zerplatzen zu lassen. Aber nicht zu weit vorne im Mund platzen lassen oder die Lippen gut zusammenpressen! Der Gesprächspartner duscht ja lieber nicht im Fruchtsaft… Restaurant Equinox im Hotel Renaissance Tower in Zürich Anschliessend wurde ein exquisites 5-Gang Menu im Restaurant Equinox serviert. Das Equinox zeichnet sich durch einen hochstehenden Service aus, der für leidenschaftliche Gastfreundschaft steht. Für weltoffene und genussorientierte Entdecker ebenso wie für Gourmets bietet die Karte mit saisonal wechselnden Gerichten stets Überraschendes. Man will offensichtlich etwas Spezielles bieten: So wurde uns zur Vorspeise zum Beispiel ein pochiertes Kalbscarpaccio serviert. Die zweite Vorspeise war eine feine Entenleber Terrine, die mit Maisglacé und Popcorn verziert wurde. Die kleine Portion Chili entfaltete eine beachtliche Wirkung und sorgte für die eine oder andere «scharfe» Bemerkung… Bevor es zum Hauptgang ging, genossen wir weisse Spargeln auf steingemahlener Tessiner Polenta mit Morcheln und Nüssen. Der «Tongue to Tail» Hauptgang vom Grill war die Krönung des Menus; Càƒ´te de Boeuf mit Knochenmark und feinen BBQ Saucen. Als Beilage gab’s Gemüse, Blattsalat und handgeschnittene Frites. Zum Abschluss konnten wir eine feine Kakao-Bananen Mille Feuille geniessen, die mit Walnüssen, Schokoladenglacé und Schoko-Kardamon Crà¨me Brulée aufgetischt wurde. Verantwortlich in der Küche zeichnet der Schweiz-Australische Doppelbürger Mark Thommen. Er absolvierte seine Ausbildung zum Koch im Hayman Island Resort in Queensland, Australien. Während den letzten sechs Jahren war er bei Gamma als Executive Chef tätig, wo Thommen unter anderem für das Catering hochkarätiger Events wie das White Turf und Cartier Polo on Snow in St. Moritz verantwortlich war. Das Hotel Renaissance Tower in Zürich Das Renaissance Tower Hotel befindet sich im Herzen des ehemaligen Industriequarters Züri West, das mittlerweile zum trendigen Ausgangs-Quartier mutiert ist. Renaissance Hotels ist die gehobene Lifestyle-Marke von Marriott International. Die Marke richtet sich an anspruchsvolle Reisende, die bei ihren Reisen Authentizität erleben möchten, egal ob sie auf geschäftlich oder privat unterwegs sind. Das Renaissance Tower Zürich verfügt über insgesamt 300 Zimmer, die sich durch Qualität und Design auszeichnen. Nebst dem Restaurant Equinox sorgen übrigens noch die Lucid American Bar und die Tapas-Bar Vivid für das leibliche Wohl. Den Artikel über das Hotel (inklusive Bildgalerie) finden Sie auf unserem Englischen Reiseblog travelmemo.com. Unser Dank für die Einladung geht an Stephanie Steinmann von der SV Group und ans engagierte Team des Renaissance Hotels! ## Romantikhotel Sonne Balance in Eich bei Sempach Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/hotel-sonne-balance-eich-sempach Das Sonne Balance Hotel befindet sich in ruhiger und idyllischer Lage direkt am Ufer des Sempachersees in der Schweiz. Eine schöne Terrasse und eine Wiese mit Badesteg zum See laden zum Verweilen ein. Romantikhotel Sonne Balance am Sempachersee Das 3* Superior Hotel Sonne Balance Hotel steht direkt am Wasser des Sempachersees. Zum Hotel gehört ein idyllisches Seebad. Von der trendigen Outdoor-Lounge und Terrasse hat man einen herrlichen Blick über den Sempachersee und in die sanften Hügel der Luzerner Landschaft. Hier lässt es sich gut einen romantischen Apéro nehmen und bei wärmeren Temperaturen natürlich auch ein schönes Dinner im Freien. Zimmer im Hotel Sonne Balance Das Hotel verfügt über 26 Zimmer, die alle sorgfältig mit natürlichen Baustoffen und harmonischen Farben gestaltet wurden. Sehr zu empfehlen, ist das romantische Balance Cocon Zimmer mit freistehender Badewanne, von wo man einen herrlichen Blick auf den See geniessen kann. Die Zimmer verfügen übrigens alle über TV mit Flachbildschirmen, Stereo-Anlagen mit I-Pod-Anschluss, gratis WLAN sowie Nespresso-Kaffemaschinen. So macht das Erwachen einfach Spass! Restaurant im Hotel Sonne Balance Das stilvolle Restaurant des Sonne Balance Hotels serviert köstliche Schweizer und internationale Küche. Der Service ist sehr aufmerksam und freundlich und auch immer für einen kleinen Spass zu haben. Wir haben uns auf jeden Fall sehr wohl gefühlt. :-) Weitere Foto-Impressionen finden sich in unserer Flickr-Galerie. Golfplatz «Golf Sempachersee» Vom Hotel aus ist es ein Katzensprung rauf zum Golfplatz Sempachersee mit seinem mächtigen Clubhaus und der majestätischen Aussicht. Von Aussen hat das Clubhaus wegen seiner extravaganten Grossform bereits grosse Anziehungskraft. Nach geschaffter Runde ist die Anziehungskraft entsprechend noch grösser und der durstige Golfer begibt sich zielstrebig und neugierig ins Clubhaus. Innen wird die weisse Architektur in Holz weitergeführt und stilvoll inszeniert. Das Personal ist äusserst freundlich, das Essen sehr schmackhaft und die Aussicht betörend! Der Golfplatz Sempachersee besteht aus zwei 18-Loch Plätzen: Lakeside und Woodside. Der Lakeside ist sehr abwechslungsreich mit schöner Aussicht, was der Konzentration natürlich nur bedingt förderlich ist… Der Woodside liegt eher auf der Kuppe zum Hinterland und zeichnet sich durch enge Fairways aus. ## Business- und Lifestyle-Hotel Allegro in Bern Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/business-lifestyle-hotel-allegro-bern Das 4 Stern Superior Hotel Allegro liegt zentral in der Schweizer Hauptstadt und eröffnet seinen Gästen einen herrlichen Ausblick auf die Alpen. Das Designhotel bietet nebst den trendigen Themenzimmern und einem Wellness- / Fitnesscenter auch ein professionelles Businesscenter und ein Grand Casino! Hotel Allegro Bern, Schweiz Im Hotel Allegro mit atemberaubender Bergsicht werden Sie rundum und erstklassig verwöhnt. Das stilvolle und gleichzeitig trendige Ambiente macht das Wohnen im 4-Sterne Superior Lifestyle-Hotel mit Deluxe Penthouse Etage einzigartig – ob für Privat- oder Business-Gäste. Zimmer und Themensuiten im Hotel Allegro Bern Bei den 171 stilvoll eingerichteten Zimmern und Suiten hat der Gast die Qual der Wahl: Lieber im schlichten Asia-Design oder im glamourösen Broadway-Ambiente nächtigen? In einer der lichtdurchfluteten Juniorsuiten mit Jacuzzi, in der Suite «Paul Klee» oder im luxuriösen Penthouse mit majestätischem Blick über Bern und die Alpenkulisse? In jedem Fall ein Traum! Ein grosser Teil der Zimmer verfügt übrigens über die beste Aussicht auf die Bundesstadt und die Alpen. Restaurant Yà™ im Hotel Allegro Bern Das Restaurant Yà™ im Atrium des Hotels ist stylisch eingerichtet und das ausgefallene Lichtkonzept rundet das Interieur ab. Liebhaber der asiatischen Küche finden hier ein erlesenes Angebot und als Gruss aus der Küche werden knusprige Frühlingsrollen serviert. Der Service ist sehr aufmerksam und freundlich. Das Grand Casino in Bern Das Grand Casino Bern befindet sich im fünften Stock des Kursaal Bern. Mit seiner glamourösen Architektur versprüht das Grand Casino ein Hauch von Las Vegas und bietet 12 Spieltische (u.a. mit «Black Jack», «American Roulette», verschiedenen Pokerspielen etc.). Weitere Foto-Impressionen findest du in unserer Flickr-Galerie. ## Ausflüge auf Teneriffa: Loro Parque und Teide Nationalpark Quelle: https://reisememo.ch/spanien/ausflug-teneriffa-kanarische-inseln-spanien Teneriffa ist die grösste der sieben Kanarischen Inseln, die diesen Archipel im Atlantischen Ozean bilden. Die Insel ist sehr vielseitig und bietet Naturliebhabern wie auch sportlichen Feriengenossen abwechslungsreiche Möglichkeiten. Das milde Klima lockt während des ganzen Jahres viele Urlauber auf die Insel. Loro Parque Im Norden der Insel, bei Puerto de La Cruz, befindet sich eine der touristischen Hauptattraktionen von Teneriffa; der Loro Parque, ein sehr schöner Tierpark mit üppig tropischer und subtropischer Bepflanzung. Zu bestaunen gibt es eine der grössten Papageiensammlungen, aber auch Schimpansen, Alligatoren, Pinguine, etc. Beeindruckend ist vor allem auch das Aquarium mit seinem begehbaren Glastunnel. Man kann da gut einen halben Tag und länger im vielseitigen Tier- und Pflanzenpark verweilen. Teide Nationalpark Das Highlight auf der Insel ist jedoch eindeutig ein Ausflug zum Teide Nationalpark im Zentrum der Insel. Der «Pico del Teide» ist mit 3’718 Metern der höchste Berg Spaniens und ein aktiver Vulkan, ausserdem ist er der dritthöchste Inselvulkan der Welt! Für Naturliebhaber und Wanderer ist ein Ausflug in dessen Mondlandschaft und das entsprechende Unesco Welterbe ein empfehlenswertes Ziel! Die Nebeldecke rund um den Teide und sonst noch ein paar Eigenheiten des Teide hat Terje Sørgjerd von TSO Photography spektakulär gefilmt: Teno Gebirge Das Teno Gebirge im nordwestlichen Teil Teneriffas gehört zu den ältesten Teilen Teneriffas. Die Landschaft ist durch zerklüftete Bergketten und tiefe Täler gekennzeichnet. In diesem Gebirge befinden sich idyllische Bergdörfer wie Masca, Los Carrizales, Las Portelas und Teno Alto. Die Bergstrasse von der Südküste her durch’s Gebirge ist spektakulär, aber auch entsprechend eng und kurvenreich. Der schmale Asphaltstreifen scheint manchmal nur gerade so eben an den steilen Hängen zu halten. Aber wer gerne Bergstrecken fährt, sollte diese Strasse nicht verpassen. Am nordwestlichsten Ende der Insel liegt der Leuchtturm Punta de Teno. Der Weg dahin führt über Buenavista del Norte, wo es übrigens einen spektakulären Golfplatz von Severiano Ballesteros gibt. Ebenfalls im Nordwesten von Teneriffa liegt das idyllische Dorf Garachico, das mit seiner Altstadt und seinem Charme die Besucher fasziniert. Alte Häuser mit bunten Türen und Fenstern, verträumte Plätze und kleine Gassen laden zum Verweilen ein. Golfen auf Teneriffa Teneriffa ist nicht nur eine Insel zum Baden und Wandern. Die Insel ist aufgrund des milden Klimas über das ganze Jahr zum Golfen geeignet. Der Golfliebhaber findet auf Teneriffa acht schöne Golfplätze und auch kleine 6-Loch Übungsplätze. Weitere Impressionen findest du in unserer Flickr-Galerie. ## Zu Fuss durch die Schweiz – Erlebniswandern in den Schweizer Alpen Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/zu-fuss-durch-die-schweiz-erlebniswandern-den-schweizer-alpen Berge sind die natürlichen Aussichtstürme dieser Welt. Wer möchte nicht einmal auf ihnen stehen und in die Ferne schauen? Wer also entdeckungsfreudig und neugierig ist, sollte sich seine Wanderschuhe anziehen und die Dächer dieser Welt erkunden. Es muss ja nicht gleich der Mount Everest sein und Sie müssen ja nicht gleich zum Reinhold Messner werden. Auch kleinere Bergketten und Gipfel sind interessant und sehenswert wie zum Beispiel das Schweizer Alpendach. Kleines Land mit weitem Ausblick Ob Hobby- oder Profiwanderer – jedem Wanderer schlägt das Herz höher bei der Vielzahl der Möglichkeiten in der Schweizer Natur. Auf dem Matterhorn in 4478 Metern Höhe geniesst man einen faszinierenden Ausblick. Die Schweiz verfügt über mehr als 65.000 Kilometer Wanderwege, wovon circa 20.000 Kilometer reine Bergwanderwege sind. Die zahlreichen Wanderrouten laden zum Erkunden ein – über bekannte Wege oder auf eigene Faust. Wandern muss nicht steinig sein Wer wandert, möchte seinen Ausflug vor allem geniessen und deshalb sollte jeder Wanderfreund gut vorbereitet und vor allem gut ausgerüstet an den Start gehen. Steinige Wege, unsicheres Terrain oder einfach nur die wechselnden Wetterbedingungen können jedem Wandervergnügen ein schnelles Ende bereiten, wenn man nicht gut ausgestattet ist. Deshalb sollte man sich am besten bereits vor dem Ausflug ins Grüne um gute und wetterfeste Kleidung kümmern. Hier finden Sie alles, was Sie für Ihr Wandererlebnis brauchen. Denn vor allem das richtige Schuhwerk entscheidet über eine erfolgreiche und schöne Wanderung. Wandern soll vor allem Spass bringen und mit den perfekt sitzenden Bergschuhen und einem stabilen Sportrucksack, in dem man Erfrischungsgetränke, kleine Stärkungen für Zwischendurch und natürlich seine Wanderkarte unterbringen kann, wird eine Wanderung zu einem unvergesslichen Erlebnis. In den Bergen schwimmen Abkühlung in den Bergen? Ja, das ist in den Schweizer Alpen ebenfalls möglich. Wanderer, die eine Erfrischung an heissen Sommertagen suchen, finden auch in den Bergen den einen oder anderen See. Also besser noch eine Badehose oder den Bikini und ein Handtuch mit in den Rucksack verstauen. Sonnenbrand gibt es auch in den Bergen, also die Sonnencreme nicht vergessen – egal zu welcher Jahreszeit. Damit Ihr einmaliges Naturerlebnis auch garantiert nicht in einer Sackgasse endet: mit einer Wanderkarte von der Dachorganisation Schweizer Wanderwege verlieren Sie auch sicher nicht die Orientierung. ## Portugiesisch lernen in Faro – Sprachurlaub in der Algarve Quelle: https://reisememo.ch/portugal/portugiesisch-lernen-faro-sprachurlaub-algarve Portugiesisch wird weltweit von etwa 240 Millionen Menschen auf allen Kontinenten gesprochen und ist in zehn Ländern Amtssprache – es ist damit die am sechsthäufigsten gesprochene Sprache der Welt. Es ist also durchaus eine Überlegung wert, als Fremdsprache Portugiesisch zu erlernen und sich dabei sowohl als Reisender wie auch im Berufsleben neue Länder oder Märkte zu erschliessen. Portugiesisch lernen – Sprachurlaub in atemberaubender Umgebung Es muss ja nicht immer ein Sprachaufenthalt in England sein! Faro in der Algarve ist heutzutage vor allem bekannt als beliebte Party-Destination der Nordeuropäer. Dabei ist es auch eine Stadt mit bewegter Geschichte, einer idealen Lage sowie einem bezaubernden historischen Stadtzentrum. Wenn Sie hierbei die Hochsaison vermeiden, garantieren Sie einen ruhigeren und somit angenehmeren Aufenthalt. Faro ist aber auch Heimat der Universität der Algarve und hat somit das ganze Jahr über kulturelles Programm und ein quirliges Nachtleben zu bieten. Die Cidade Velha, die Altstadt, bietet mit ihren iberischen wie maurischen Einflüssen einen Sprung zurück in die Vergangenheit. Die Kathedrale wurde im 13. und 14. Jahrhundert erbaut und ist vor allem innen mit ihren detaillierten Goldverzierungen einen Besuch wert. Man sollte dem Strand von Faro auf jeden Fall auch eine Chance geben: Dieser ist mehrere Kilometer lang und wirkt so selbst im Sommer nicht allzu bevölkert. Dabei können die Temperaturen bereits im April auf über 20 Grad steigen. Imposant sind auch die römischen Ruinen in Milreu, nur etwa fünf Kilometer ausserhalb der Stadt. Faro ist aber natürlich auch die Hauptstadt der Algarve an der südlichsten Spitze Portugals, ein Garant für atemberaubende Landschaften. Direkt ausserhalb Faros erstreckt sich über 170 Quadratkilometer das Naturreservat Rio Formosa, welches man vom Centro Historico aus direkt mit dem Boot besichtigen kann. Dieses eignet sich aber auch ideal, um auf eigene Faust per Wandertrip oder mit dem Mountain Bike genauer erkundet zu werden. Die Algarve ist ebenfalls bekannt für ihre anspruchsvollen Golfplätze und andere Sportarten wie Kitesurfen oder Kayaking. Falls Sie sich für Faro zum Portugiesisch Lernen entscheiden sollten, erwartet Sie neben individuell angepassten Kursen ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm mit Museumsbesuchen und Wanderungen am Wochenende. Sie übernachten bei ausgewählten Gastfamilien, bei denen Sie Ihre neu erworbenen Sprachkenntnisse sofort in die Praxis umsetzen und festigen können. Ein Sprachaufenthalt ist somit der perfekte Weg, das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden! https://twitter.com/#!/CarpeNadiam/status/184585282354548736 ## Range Rover Sport – Probefahrt nach Davos Quelle: https://reisememo.ch/review/range-rover-sport-fahrbericht-safenwil-davos-emil-frey Auf der Strecke Safenwil, AG, nach Davos haben wir einen Range Rover Sport getestet. Und das im März, um bei möglichst toughen Schneeverhältnissen den Stand der Technik zu evaluieren. Gefragt waren also Cruiser-Qualitäten auf der Autobahn und wintertaugliche Kletterkenntnisse in den graubündner Alpen für drei Erwachsene mit Gepäck. Also: Um die Schneespannung gleich von vornherein gar nicht erst aufkommen zu lassen: Es ist ja hinlänglich bekannt, dass es dieses Jahr aus Klimaerwärmungs- oder sonstigen Gründen schon im März Frühling ist und es schwierig war, die Schneetraktionselektronik zu testen. Ich habe auf dem Parkplatz beim Jakobshorn in Davos nach krampfhafter Suche ein letzes Stück Eis gefunden und voller Elan darauf parkiert (natürlich nicht, weil mit einem geliehenen Fahrzeug fährt Mann schön vorsichtig!). Versuch, den Range Rover auf Eis in Verlegenheit zu bringen... Davon liess sich das Terrain Response System allerdings überhaupt nicht aus der Reserve locken, zumal ich nur zwei Räder auf’s Eis brachte, und so gehe ich einfach mal davon aus, dass es dann auf richtigem Eis schon irgendwie funktionieren und einen die Elektronik in der Spur halten wird. JAGUAR Land Rover Schweiz AG, Safenwil Aber erst mal alles der Reihe nach: Weil ich fand, dass zu einem «netten» Reiseblog auch die Evaluation «schöner» Verkehrsmittel gehört, habe ich mich bei Autoimporteur JAGUAR Land Rover Schweiz AG in Safenwil um ein adäquates Gefährt bemüht. Der Range Rover Sport schien perfekt zu einem Skiweekend mit Freunden in Davos zu passen. Zu dritt machten wir uns also inklusive Gepäck auf die Testfahrt von Safenwil über Zürich nach Davos. Und zurück. Motorhaube des Range Rover Sport vor der Ausstellungshalle in Safenwil Die Bedienung der zahlreichen Extras und Lebenshilfen wie Getränkehalter, Armlehnen, Skisackdurchreiche, beleuchtete Handgriffe und viele mehr hatten wir schnell im Griff und so konnten wir uns eine Stufe höher um Bordcomputer und sonstige Fahrhilfen kümmern… Elegantes und funktionales Cockpit des Range Rover Sport Dass das Auto beim Verbinden per Bluetooth mit meinem Smartphone auch gleich alle Kontakte kopieren wollte, habe ich dann dankend abgelehnt. Aber der USB-Anschluss in der Mittelkonsole war dann doch auch praktisch, um das Handy während der Fahrt aufzuladen. Autobahnfahrt Die Dame vom Navi (man hätte vermutlich auch einen Herrn einstellen können) hatte die Strecke gut im Griff und der Tempomat mit automatischer Abstandskontrolle tat sein weiteres zur bequemen Reise auf der Autobahn. Von andern Marken ist bekannt, dass sie auf der Autobahn abbremsen, wenn auf der anderen Spur ein langsameres Fahrzeug fährt. Der Range Rover hatte das bestens im Griff und kümmerte sich ausschliesslich um Fahrzeuge auf unserer Spur. Je nach Einstellung bremste und beschleunigte er selbständig, um den eingestellten Abstand zum Vordermann zu wahren (Folge-diesem-Fahrzeug-Funktion). Ganz lässig, mein Favorit! Kurvenlicht, Scheinwerfer und Kühlergrill vor der Abfahrt in Safenswil Dass die Luftfederung, automatische Lichtsensoren oder schalldämmende Fensterscheiben die Autobahnfahrt sehr entspannend machten, ist ja klar. Das konnte aber noch getopped werden durch die harman/kardon Soundanlage mit dem DAB Radiosender. Superempfang auf der ganzen Strecke, gratuliere! Testfahrt in den Bündner Bergen Ob der Wagen auf der Autobahn tatsächlich automatisch abgesenkt wurde, konnten wir nicht überprüfen. Auf jeden Fall wollten wir Ende Autobahn wissen, was es mit dem Sport-Modus und den Schaltwippen am Lenkrad auf sich hat. Und siehe da, aus dem gemütlichen Hochsitz mit grosser Strassenübersicht wird auf den Bergstrassen nach Davos ein reissender Wolf! Der V6 Dieselmotor mit 245 PS beschleunigt die eleganten 3 Tonnen locker nach Belieben und per Schaltwippen muss man ganz schön schnell agieren, um die nächste Kurve korrekt zu kriegen! Bequeme perforierte Autositze im Range Rover Sport Soweit so gut. City-Test In Parkhäusern aber muss man schon sehr umsichtig ausholen, um Pfeiler und Wände auszulassen. Die Rundumsensoren erleichtern allerdings die Aufgabe massiv und das automatische Kurvenlicht tut sein Nächstes, um die Distanzen besser einschätzen zu können. Oben auf dem Parkhaus beim Prime Tower, Zürich Die Rückfahrkamera erleichtert das Manövrieren massiv und ist nicht einmal bei vollem Gegenlicht in Verlegenheit zu bringen. Die Dame in ihrem flitzenden Yaris hinter mir auf den Parkhausrampen musste aber trotzdem etwas anstehen, bis ich vorsichtigerweise um alle Pfeiler herumgekurvt war… Und beim Verladen für die Davoser Schatzalp, sprich das Herumkurven in verwinkelten Dörfern, ist man naturgemäss nicht optimal bedient. Aber das liegt wohl an der Natur der grossräumigen Sache… Oekobilanz des SUVs Und bevor mir meine (Oeko)-Schwester den Kopf abreisst: Für die Teststrecke verbrauchten wir knapp unter 9l Diesel pro 100 km. Das ist schon umweltfreundlicher als mit Benzin und wir waren erst noch zu Dritt. Das dürfen wir also virtuell noch ein bisschen dividieren! Gemäss Prospekt fällt der Wagen damit in die Energieeffizienzkategorie «C». Ich werde mal nachforschen, in welche Kategorie ihr Stadtvelo fällt… Fazit nach 2 Tagen Luxusauto Ich bin begeistert! Die Fahrt auf den gut gestopften Schweizer Autobahnen gestaltet sich sehr entspannt. Auf der Rückfahrt hatten die Sensoren der automatischen Abstandskontrolle die Situation auch bei strömendem Regen jederzeit im Griff. Und in den Bergen waren wir auch sehr zufrieden, obwohl wir die eigentlichen Stärken wie tiefere Untersetzung oder Geländegängigkeit noch nicht mal testen konnten. Weder der von mitfahrenden Kollegen in PKWs erwähnte Seitenwind noch das viele Wasser auf der Autobahn war spürbar. Die beiden Mitfahrer haben sich positiv über Bequemlichkeit und Raumangebot auf dem Vordersitz und der Rückbank geäussert. Einzig die Navigationssoftware schien etwas träge beim Einstellen. Smartphone-Apps sind da etwas einfacher in der Handhabung. Das freundlicherweise von der JAGUAR Land Rover Schweiz AG zur Verfügung gestellte Modell Range Rover Sport HSE wies einige Extras auf und kostet in dieser Konfiguration etwas über CHF 100’000.- Fotos: Lorenz Meyer und Walter Schärer Lektorat: Barbara Tschudi ## Buenavista Golf – Golfwoche auf der kanarischen Insel Teneriffa Quelle: https://reisememo.ch/spanien/golfwoche-teneriffa-kanarische-inseln-golf-pro-mischa-peter Anfangs März haben wir uns eine Golfwoche auf Teneriffa mit Golf-Pro Mischa Peter gegönnt. Schliesslich will Mann für die neue Golfsaison vorbereitet sein und die Eisen und Hölzer wieder im Griff haben. Immer soweit das im Golf überhaupt möglich ist… Hotel Vincci Seleccion Buenavista Golf & Spa Unsere Unterkunft war das Hotel Vincci Seleccion Buenavista Golf & Spa, ein 5-Stern Hotel an exponierter Lage an der Küste im Nordwesten Teneriffas.௻¿ Die 117 Hotelzimmer mit Wohnzimmer sind sehr grosszügig eingerichtet und erzeugen dank einem begehbaren Kleiderschrank den bekannten Freudenschrei der modebewussten weiblichen Gäste… Wer nicht genau weiss, was ich meine, hier zur Illustration die Variante von Heineken ;-) Das Hotel verfügt über ein Wellnesscenter, einen Innenpool, zwei Aussenpools, Whirlpools und eine Sauna sowie Dampfbad. Eine Reihe von Anwendungen werden ebenfalls angeboten. Allerdings kommt man nur mit einer Reservation in den Spa Bereich (auch nur für den Besuch der Sauna). Für spontan Entschlossene also eher etwas unüblich. Zudem ist der ganze Spa-Bereich eher spartanisch eingerichtet und lädt wenig zum Verweilen ein. Aber nach einer Golfrunde sind die Massagedüsen trotzdem Gold Wert… Dafür ist der Aussenbereich des Hotels sehr attraktiv im Stil eines spanischen Dorfes angelegt. Das ganze Hotel besteht aus mehreren Finca-ähnlichen Häusern. Und von der Sonnenterrasse geniesst man eine herrliche Aussicht auf die Küste und das Meer. Allerdings war es Anfangs März jeweils ganz schön windig, so dass an Sonnenbaden nicht zu denken war. Buenavista Golf Gespielt haben wir jeweils auf dem von Severiano Ballesteros entworfenen Buenavista Golfplatz. Dieser im Stil eines Links-Platzes angelegte Course liegt eingebettet in einem Lavaausläufer zwischen der Küste und dem Hotel. Die sehr abwechslungsreichen 18 Löcher versprechen anspruchsvolles Golfvergnügen und atemberaubende Ausblicke auf das Meer und die Berge. Der Konzentration ist dies natürlich überhaupt nicht förderlich, aber das gehört wohl zu den üblichen Schwierigkeiten des Golfens. Insbesondere sind die der Küste nächstgelegenen Löcher hervorzuheben, da sie dem Spieler das Gefühl verleihen, den Ball auf’s Meer hinaus zu schlagen und die wogende Brandung dem Green unter grossem Getöse bedrohlich nahe kommt. Genauso bemerkenswert sind die kleinen Seen der Löcher 9 und 18, die zudem durch Wasserfälle miteinander verbunden sind. Die Bunker von Loch 9 wachen besonders am späteren Nachmittag bedrohlich über ihr Green… Loch 18 bleibt mir in besonderer Erinnerung, weil ich dort auf den ersten beiden Runden nicht mal wirklich bis zum Green kam, beim dritten Anlauf dafür mit nur fünf Schlägen ein Par spielte! Golflektionen mit Golf-Pro Mischa Peter Nach einer allgemeinen Einführungsrunde über das Golfspiel, die Vorbereitung, Regeln und die Wichtigkeit der mentalen Einstellung, ging’s am ersten Tag erst mal auf die Driving Range. Golf-Pro Mischa Peter erkennt sehr schnell, wo das Verbesserungspotential seiner Golfschüler liegt. So hat er für jeden von uns ganz individuelle Ratschläge und Aufgaben, was es wie zu verbessern gilt. Leichter gesagt als getan, ist klar, aber seine Analysen sind sehr zutreffend und die Tipps bringen einen sehr schnell auf eine neue Umlaufbahn… Unser Swing, das Kurzspiel, die Puts u.v.m. waren bis Ende der Woche signifikant verbessert. Mit viel Geduld — und einer handfesten Portion Humor — hat er uns begleitet und für jeden Golfer das nötige Verständnis aufgebracht. Hier mein eigener Versuch, auch bei Abschlag 10. Sooo schlecht habe ich nicht draufgehauen und mit ganz, ganz wenig Rückenwind (ehrlich!), etwas bergab, etwas rollen und etwas Glück lag das kleine Weisse schlussendlich Mitte Fairway 318 Meter weiter vorne! Zu hoffen gilt jetzt einfach, dass die neue Technik durch die ganze Golfsaison hält! Und sonst suchen wir dann halt Mischa’s Atelier in Bubikon wieder auf…. Impressionen aus Buenavista del Norte, Teneriffa findest du in unserer Flickr-Galerie. Buchbar sind solche Golfreisen in der Schweiz bei Golfreise-Spezialist Take iT Travel. ## Buenavista Golf Teneriffa – Spektakulär schwieriges Loch-18 von Sebastiano Ballesteros Quelle: https://reisememo.ch/spanien/buenavista-golf-teneriffa-loch-18-sebastiano-ballestero Der vom legendären Profigolfer Severiano Ballesteros im Stil eines Links-Courses entworfene Golfplatz macht seinem Namen «Buenavista» alle Ehre und schmiegt sich auf einem zum Meer abfallenden Lavaausläufer zwischen Felsküste und Meeresbrandung entlang. Zu den Ballesteros-üblichen Komplikationen wie weite Distanzen von Abschlag bis Anfang Fairway, für Anfänger jedenfalls, oder ondulierte Greens kommen an der Nordwestspitze Teneriffas auch noch ein ständig mehr oder minder starker Wind und zum Meer abfallende Fairways. Sebastiano Ballesteros‘ Loch 18 des Buenavista Golf Platzes auf Teneriffa Auf den kurz geschorenen Bahnen, die parallel zur Küste verlaufen, zielt man meist an den oberen Rand des Fairways, sucht den Ball schlussendlich dann aber doch am unteren Rand — ausser der Wind kam ins Spiel, dann kann der Ball auch auf dem nächsten Fairway zum Liegen kommen oder auch mal in grandioser Kaskade über die Felsküste ins Meer stürzen. Minus ein Ball… Es geht immer leicht rauf und runter und der Wind tut nichts dazu, dass es weniger angstrengend wird. Nicht-Golfer werden jetzt nicht verstehen, was mit «Anstrengung» gemeint ist, aber glaubt mir, nach 18-Löchern ist Mann fix und foxy und schleppt sich robbenderweise noch knapp ins Clubhaus zum verdienten Bierchen. Naturgemäss ist Loch 18 gemäss schottischer Erfindung das Letze der Golfrunde. Und weil man schon so schön müde ist, hat sich Sebastiano wohl noch eine extraschwierige letzte Bahn ausgedacht. Mit dem Rating von Handicap 14 ist sie zwar offiziell nicht besonders anspruchsvoll (die schwierigste der 18 Bahnen hat Handicap 1), mit der Müdigkeit von 17 andern Bahnen in Kopf und Beinen scheint sie mir aber brutal schwierig. Zumal das Fairway wie üblich nach rechts zum Meer abfällt, auf halbem Weg zwei Fairwaybunker den Weg belagern und kurz vor dem Ziel auch noch ein Sandbunker und ein See den Weg zum Green definitiv versperren. Und weil das noch nicht reicht, ist die Länge mit Par 5 und 436 Metern nicht gerade besonders kurz und die letzte Landezone vor dem See zu allem Überfluss auch noch stark abfallend, so dass auch ein guter Ball vom Fairway runter in den See kullert… Was der Golfplatz an dieser Stelle mit solchen sogenannten Lake-Balls verdient, muss astronomisch sein! An den beiden ersten Tagen habe ich es nicht mal bis zum See oder nur knapp in den See geschafft. Und am dritten Tag lief es insgesamt auch nur marginal besser. Aber: am 18. Loch glückte mir für einmal ein wunderprächtiger Abschlag, dass es eine Freude war (dass wir erst bei Loch 10 angefangen hatten, lasse ich jetzt hier mal unerwähnt). Der folgende Schlag auf dem Fairway war gerade nochmal nicht von schlechten Eltern, weit wie verrückt, aber leicht vom Wind ins hohe Gras getragen (allenfalls war auch mein Schlag nur suboptimal, aber das ist an dieser Stelle nur noch ein Detail am Rande, weil the rest is history…). Mit diesen zwei Schlägen lag ich also beneidenswerte 100 Meter vom Green entfernt und entschied mich dann für die No-Risk-no-Fun-Variante, also die, die nie funktioniert: Anstatt konservativ vor den See vorzulegen und dann doch den Ball in der See rollen zu sehen, dreschte ich, äh, schwang ich mit etwas schwererem Gerät voll in Richtung Fahne. Und siehe da, für einmal tat der Ball wie ihm empfohlen und er segelte über Bach, See und sonsterlei Hindernisse direkt 2 Meter an die Fahne! Phoahh, what a feeling! Nach den zwei folgenden Putts hatte ich mit der Standardvorgabe von 5 Schlägen eingelocht. Bravo ich!! Auf einem Platz von Sebastiano Ballesteros! Und das am 18. Loch direkt vor dem Clubhaus! Okay, okay, gesehen hat es dort wohl niemand, geschweige denn mitgezählt, aber das war mir in dem Moment schnuppe ;-) Jetzt sind wir natürlich gespannt, wie es auf der nächsten Runde laufen wird, jetzt wo meine Eisen glühen wie heisse Lava… Golf-Pro Mischa Peter Ehrlicherweise muss ich jetzt natürlich noch nachschieben, dass ich seit zwei Tagen im Trainingscamp von Golf-Professional Mischa Peter weile und seine Tipps fruchten wie die Kakteen auf dem Lavagestein. Also üppig… Weitere Impressionen aus Buenavista del Norte findest du in unserer Flickr-Fotogallerie. ## Milez.biz – Flugmeilen von Vielflieger-Programmen vergleichen Quelle: https://reisememo.ch/bericht/milez-biz-flugmeilen-vielflieger-programm-vergleichen Milez.biz erlaubt den effizienten Vergleich verschiedener Vielfliegerprogramme. Die Unterschiede sind signifikant, ein Vergleich lohnt sich! Auf Milez.biz kann man mit wenigen Klicks die gewünschte Destination eingeben und mehrere Vielfliegerprogramme untereinander vergleichen. Viele unserer Leser sind Mitglieder eines oder mehrerer Vielflieger-Programme. Diese Programme sind mittlerweile für viele Reisende zu einem wichtigen Tool geworden, und das Sammeln von Meilen spielt bei unseren Reise-Überlegungen oft eine wichtige Rolle. Wenn wir in unseren Programmen Punkte, resp. Meilen, sammeln, erwarten uns oft interessante Benefits, wie z.B. Gratisflüge oder Zutritt zu Lounges an Flughäfen rund um die Welt. Viele Leute sammeln aber viel mehr Meilen als sie je ausgeben werden; laut einem kürzlich im Spiegel.de erschienen Artikel gibt es mittlerweile weltweit über 198 Milliarden nicht eingelöster Meilen. Falls Sie auch jemand sind, der nicht genau weiss, was Sie mit den Meilen anfangen sollen oder auch wenn es Sie einfach nur interessiert, was Sie mit so vielen Meilen machen könnten, dann schauen Sie sich einmal www.milez.biz an! Milez.biz ist ein einfacher, programm-übergreifender Meilenrechner. Sie geben einfach zwei Destinationen in die entsprechenden Felder ein und lassen dann das Tool ermitteln, wieviel Meilen nötig sind, um gratis von A nach B reisen zu können. Es werden gegenwärtig ca. 45 Programme überprüft. Sie können so die verschiedenen Vielfliegerprogramme ganz schnell miteinander vergleichen oder auch einfach nur ermitteln, wieviele Meilen in Ihrem eigenen Programm für den gewünschten Flug nötig sind. Viele Viefliegerprogramme haben keinen eigenen Rechner, so dass es manchnmal schwierig ist, herauszufinden, was ein Flug genau kostet, v.a. wenn man nicht genau weiss, in welcher Zone sich eine Destination befindet … gehören die Malediven jetzt zum Indian Subcontinent oder zu Afrika? Diese Aufgaben werden von Milez.Biz übernonmmen. Für Mitglieder der Vielfliegerprogramme sind v.a. die Prämienflüge in Business und First Class interessant. Diese sind, verglichen mit den normalen Ticketpreisen, oft zu sehr interessanten Tarifen zu ergattern. Viele reisememo-Leser sind wahrscheinlich Mitglieder bei Miles & More, da Swiss, Lufthansa und Austrian Airlines alle in diesem Programm integriert sind. Es ist aber nicht zwingend so, dass man als Schweizer unbedingt bei diesem Programm Mitglied sein muss. Wenn man bei einem anderen Star Alliance Programm (wie z.B. Miles & Bonus von Aegean Airlines, oder Aeroplan von Air Canada) Mitglied ist, kann man weiter mit Swiss, Lufthansa und Austrian Flügen Meilen sammeln. Und vielleicht erreicht man dann so sein Traumziel schneller. ## Sonntagsbrunch im «Clouds» des Prime Towers Zürich Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/sonntagsbrunch-clouds-restaurant-prime-tower-zuerich Im trendigen Zürich-West liegt das Restaurant CLOUDS. Es liegt im 35. Stock des neuen Wahrzeichens Zürichs, dem Prime Tower. Von hier geniessen Frühaufsteher eine spektakuläre Aussicht auf die Stadt Zürich. Heute sind wir zum Testen des Brunches in luftiger Höhe… Clouds – Brunch in den Zürcher Wolken Im Prime Tower hoch über den Dächern von Zürich geniesst man nicht nur einen herrlichen Weitblick bis zu den Alpen. Auch das Interieur des Restaurant «Clouds» mit den warmen Farben und dem modernem Design laden zum Verweilen ein. Sonntags gibt es einen speziell guten Grund, sich in die Höhe zu begeben: ab 10 Uhr wird ein Brunch-Buffet vom Feinsten serviert! Zuerst bedient man sich am Buffet, wo alles, was das «Brunch-Herz» begehrt, aufgetischt wird: Frische Früchte (und Fruchtsäfte), Birchermüesli, verschiedene Brotsorten, Käse, Aufschnitt, etc. sind so der übliche aber feine Standard. Wir stürzen uns natürlich auf exotischere Köstlichkeiten wie zum Beispiel ein würziges Tatar, Vitello Tonnato, geräucherte Fische, Lachs, Couscous-Salat, Tomaten-Mozzarella Salat und dieses Zeug. Okay, zugegeben, bei Tatar haben wir zweimal hingelangt. Es ist einfach zu lecker! Die Eierspeisen (Omelette, Rührei, Spiegelei mit verschiedenen Beilagen) bestellt man beim sehr freundlichen und aufmerksamen Service-Personal. Die Damen waren sogar bereit, auf Walters faule Sprüche einzugehen. Cool! Man sollte unbedingt darauf achten, dass man sich am Buffet nicht übersättigt, da anschliessend noch warme Speise zur Auswahl stehen. Wir versuchen uns an einem Zander-Filet auf Pilaw-Reis sowie Rinds-Entrecôte mit Gemüse und Ofen-Kartoffeln. Die perfekte Draufgabe auf das Brunch-Buffet! Zanderfilet auf Pilaw-Reis, sehr schmackhaft! Das Rinds-Entrecôte hat es aus unerfindlichen Gründen nicht vor die Kamera geschafft. Obwohl es optisch sehr ansprechend angerichtet war. Der Zander sollte nicht kalt werden, hat sich der Fotograf wohl gedacht und herzhaft zugelangt, statt die Linse zu richten. Anyway… Den krönenden Abschluss machte natürlich wie so oft das Süsse vom Buffet; Kuchen, Plunder, Panna Cotta mit Frucht-Coulis oder gebrannte Crème u.v.m. Da fällt einem nichts mehr ein… Clouds Brunch Preise und Reservation Mit CHF 65.00 pro Person (inkl. zwei Portionen Tatar) ist der Brunch nicht der günstigste in der Stadt, aber allemal preiswert und bestimmt der höchste: Nur schon die atemberaubende Aussicht ist einen Besuch im Clouds wert. Wir empfehlen es auf jeden Fall sehr und waren nicht zum letzten Mal da! Beste Aussicht ist im Clouds Programm. Dass beste Qualität auch für den Weinschrank gilt, versteht sich von selbst… Wer sich diesen Sonntagsschmaus auch mal gönnen möchte, hier die Wolken-Webseite des Clouds. Man kann sogar online buchen und bei Bedarf Geschenkgutscheine kaufen. Restaurantadresse Clouds Restaurant im Prime Tower Maagplatz 5 8005 Zürich Anfahrt Tram: Tram 4 bis Haltestelle Schiffbau Bus: Bus 33 oder 72 bis Haltestelle Hardbrücke Zug: S-Bahnen bis Bahnhof Hardbrücke Parkhaus: Zielort für Navigationsgerät ‚Zahnradstr. 11‘ oder ‚Pfingstweidstr. 1‘ Ab 10 Uhr geht es beim Sonntagsbrunch rein ins Vergnügen! Bis 15 Uhr können sich auch Langschläfer noch eindecken. Mit Aussicht und feinem Brunch-Buffet. { "@context": "https://schema.org/", "@type": "Review", "itemReviewed": { "@type": "Restaurant", "address": { "@type": "PostalAddress", "addressLocality": "Zürich", "addressRegion": "ZH", "postalCode": "8005", "streetAddress": "Maagplatz 5" }, "name": "Clouds Restaurant", "openingHours": [ "So 10:00-15:00" ], "priceRange": "$$$", "servesCuisine": [ "Brunch" ], "email": "mailto:info@clouds.ch", "image": "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2012/02/Restaurant-Tisch-Clouds-Aussicht-Zuerich.jpg", "telephone": "+41 44 404 30 00", "url": "https://clouds.ch/" }, "author": { "@type": "Person", "name": "Walter Schärer" }, "review": [ { "@type": "Review", "author": "Katja Birrer", "datePublished": "2012-02-05", "description": "Brunch mit Aussicht: Vom obersten Stockwerk des Prime Towers bietet sich ein Sonntagsbrunch der Superlative! 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Weitere beliebte Brunch-Lokale in Zürich haben wir hier auf diesem Artikel zusammengetragen. ## HolidayCheck.ch: Ferienbewertungen weltweit Quelle: https://reisememo.ch/bericht/holidaycheck-ch-ferien-bewertung-weltweit Internet sei dank verfügen wir Reisenden heutzutage über eine beliebig grosse Fülle an Reiseinformationen. Wo wir früher ein Reisebüro konsultierten und Beratungsgebühren bezahlten, greifen wir heute zu Laptop oder Smartphone und finden umgehend die gewünschten Informationen über Hotels, Flüge, Preise, Ausflugsziele oder Reisetipps von andern Touristen. Gerade letzteres Segment erfreut sich immer grösserer Beliebtheit und so boomen Angebote mit Ferien- und Hotelbewertungen wie HolidayCheck. Im deutschsprachigen Raum ist HolidayCheck das führende Bewertungsportal für Reisen und Ferien. In Kreuzlingen am Bodensee sind über 200 Mitarbeiter damit beschäftigt, unsere Reisebewertungen, Fotos und Videos zu sichten. Sie garantieren eine möglichst gute Datenqualität, damit andere Reisende auch tatsächlich von den abgegebenen Bewertungen profitieren. Da das Portal für Leser und für Bewertende kostenlos ist, sorgen die HolidayCheck-Mitarbeiter mit einem eigenen Reisebüro auch für Einnahmen. Die Beliebtheit von HolidayCheck spiegelt sich an den über 270’000 Likes auf Facebook und dem Ausbau des Portals auf acht Sprachen, neben den wichtigsten europäischen Sprachen auch Russisch und Chinesisch… Wer bewertet seine Ferien wie? Dass HolidayCheck im Gegensatz zu Tripadvisor und anderen Meinungsportalen aus dem deutschsprachigen Raum stammt, ist für uns deshalb relevant, weil dadurch die Bewertungen von Reisenden abgegeben werden, die aus einem ähnlichen Kulturkreis stammen. Bei den Bewertungen sieht man das Profil des Reisenden und sein Rating (basierend auf der Anzahl bisher abgegebener Bewertungen). Entscheidend ist dann aber die Information über das Herkunftsland, das Alter und die Reiseart: Damit können sich andere Reisende ein Urteil bilden, wie relevant die Bewertungen für die eigenen Bedürfnisse sind. Reiseeindrücke sind naturgemäss sehr individuell: Was für ein 20-jähriges Pärchen toll sein mag, ist für ein pensioniertes Ehepaar allenfalls suboptimal und umgekehrt… Weiter sehr praktisch sind die Möglichkeiten, Fotos und Videos hochzuladen: Damit dokumentieren Reisende ihre Eindrücke auf lebhafte Art und Weise, ohne Romane verfassen zu müssen. Werden die eigenen Bewertungen oft angeklickt, so wird man von HolidayCheck eigens dafür gelobt ;-) Und da Ferien in Sardinien angeblich sehr schön sein sollen, bitte ich Euch, schöne Hotels zu empfehlen. Das wird unsere Reiseplanung erleichtern ;-) Aber auch auf die Kanaren werden wir es bei Gelegenheit wieder schaffen, nachdem uns Teneriffa so gut gefallen hat… Und weil sie bei HolidayCheck so nett sind, kriegt Mann auch Geburtstagswünsche ;-) ## Sonntagsbrunch im PUR Restaurant des Seedamm Plaza in Pfäffikon Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/sonntagsbrunch-pur-restaurant-seedamm-plaza-pfaeffikon-schwyz Im mit 15 Gault Millau Punkten ausgezeichneten Restaurant «PUR» des Seedamm Plaza Hotels gibt’s einen aussergewöhnlich leckeren Brunch: Ab 10:30 geniesst man ein spektakulär vielseitiges Buffet mit warmen und kalten Speisen. Aber aufgepasst, gegen Mittag stehen auch noch drei warme Menus zur Auswahl… UPDATE: Seit September 2019 befindet sich in den ehemaligen Räumlichkeiten des Restaurants PUR das neue Restaurant OLEA. Hier geht’s zum OLEA-Sonntagsbrunch mit mediterranem Flair. Sonntagsbrunch im PUR – Gault Millau Restaurant des Seedamm Plaza Eine frühzeitige Reservation empfiehlt sich dringend: Das Restaurant PUR ist zwar gross und bietet vielen Gästen Platz, aber… es hat sich herumgesprochen: Der Sonntagsbrunch ist gewaltig! Wer zum ersten Mal kommt, ist hin und hergerissen zwischen Früchtebuffet, geräucherten Fischvorspeisen oder sonstigen Krustentieren, Fleischvorspeisen, Käsebuffet, warmen Speisen wie Wurst, Speck, Schinken und alldem. Italienische Antipasti, Bündner Spezialitäten und verschiedene Carpaccios stehen auch noch zur Qual… Dass man auch frische Früchte, Brot (auch frisch) und Eierspeisen nach Wahl haben kann, erwähne ich jetzt nicht. Und wer also zum ersten Mal kommt, der wird gegen Mittag in Verlegenheit kommen, auch noch aus drei verschiedenen Mittagsgerichten auswählen zu dürfen. Ist klar, ohne Vorwarnung waren die vorangehenden Buffets viel zu lecker, als dass man jetzt noch könnte und so winkt man dankend ab und sagt sich, dass man ja jeden Tag schön zu Mittag essen kann. Der Kenner (der also schon einmal hier war) weiss natürlich, dass das ein kapitaler Fehler ist, denn die Hauptspeisen stehen dem Buffet in nichts nach und erweisen sich als würdiger Höhepunkt eines Brunches wie er im Buche steht. Wäre da nicht noch das Dessertbuffet… Nach jedem Teller meint man, dass das nun aber vom allerfeinsten war. Bis der nächste Teller geholt ist und einem die Superlative ausgehen. Das Ganze findet in sehr attraktiver Atmosphäre statt. Dafür sorgt eine ausgewählte Dekoration zusammen mit der herrlichen Sicht auf den Zürichsee. Und sollte es einmal Winter und regnerisch sein, so sorgt der zentral gelegene Kamin für die passende Stimmung. Das Personal ist standesgemäss sehr freundlich und auch bei grossen Gruppen und Sonderwünschen wird die Bestellung auswendig aufgenommen und einwandfrei am richtigen Ort serviert. Sehr edel! Bei einem Preis von CHF 79.- pro Person inklusive Welcome-Prosecco ist der Brunch gut verdaulich und bleibt einem in guter Erinnerung. Wer gleich im Seedamm Plaza übernachten will, findet bei Booking.com Preise und Verfügbarkeiten. Die Übersicht unserer Brunch-Tipps für Zürich haben wir hier aufgelistet. ## Unterwegs zwischen Hardbrücke und Escher-Wyss-Platz im Kreis 5 in Zürich Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/zuerich-nachts-hardbruecke-escher-wyss-platz-kreis-5-freitag-container-turm-prime-tower-viadukt Der Kreis 5 zwischen Hardbrücke und Escher-Wyss-Platz hat sich vom Industriequartier zum Unterhaltungsviertel im West-End Zürichs entwickelt. Der gläserne Prime Tower, die renovierte Hardbrücke, der mit Shops ausgebaute Viadukt und der «alterwürdige» Freitag Container-Turm geben das eine oder andere Foto-Sujet ab… FREITAG Taschen Flagship Store Zürich bei der Hardbrücke An der Geroldstrasse 17 in Zürich türmen sich seit ein paar Jahren spektakulär ein paar Container des Freitag Flagship Stores… Ein paar Schritte weiter wurde der Eisenbahn-Viadukt mit Shops ausgebaut. Die Architektur stammt vom Büro EM2N. Neu saniert wurde die Hardbrücke mit neuen Haltestellen, z.B. bei der Pfingstweidstrasse. Und auch der Escher-Wyss-Platz wurde frisch saniert mit neuen Treppen und Aufzügen zur Bushaltestelle. Sogar ein neues Tram kurvt jetzt unter der Hardbrücke durch! Aber auch tagsüber wirkt die Gegend im West-End wie nach einer Frischzellenkur. Besonders der Prime Tower ist nicht zu übersehen… Und das Bürogebäude von Ernst & Young gleich nebenan fügt sich spektakulär in die Reihe der Neubauten ein. Wobei auch der Mobimo-Tower mit dem Renaissance-Hotel auch nicht gerade unauffällig ist… https://twitter.com/#!/Reisememo/status/153937617870782465 ## Giardino Mountain Hotel St. Moritz – Designhotel in Champfèr Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/giardino-mountain-st-moritz-neues-5-stern-hotel-champfer Im Dezember 2011 wurde das neue 5-Stern Hotel GIARDINO MOUNTAIN in Champfer bei St. Moritz im Oberengadin eröffnet. Das Hotel steht unter dem Management der bekannten Giardino Hotelgroup aus Ascona und bietet sich nach einer Komplettrenovierung an als neuer Hotspot der Winter- und Sommersaison rund um den Nobelskiort St. Moritz. Mit alpinem Chic und der Engadiner Gastfreundschaft empfängt das Team des neuen Designhotels Giardino Mountain (Link zu booking.com) seine Gäste. Selbstfahrer ohne Navigationsgerät seien aber gewarnt, es ist ein leichtes, am Hotel vorbeizufahren, so unscheinbar wirkt es von aussen… Giardino Mountain – das schicke Design Hotel im Engadin Bei der Ankunft waren wir zuerst etwas verunsichert (nachdem wir irrtümlicherweise am Hotel vorbeigefahren waren…). Von aussen wirkt das Hotel eher klein, traditionell und unscheinbar. Was man zu diesem Zeitpunkt nicht ahnt: Mehrere umliegende Häuser in traditioneller Architektur gehören auch zum Hotel. Ein unterirdischer Gang verbindet sie mit dem Hauptgebäude. Kaum betreten wir das Hotel, werden wir äusserst freundlich empfangen und ein sehr stylisches und farbenfrohes Interieur lässt unser Herz höher schlagen. Zur Begrüssung gibts dann gleich mal einen feinen Apfelpunsch mit (Riesen)-Amaretti. Gastgeberin und Direktorin des Hauses Katrin Rüfenacht schildert uns lebhaft die letzten Tage vor der jetzigen Eröffnung: Es wurde praktisch alles wunschgemäss auf Termin fertiggestellt. Wir sind gespannt und so nimmt uns Stefanie von der Reception auf einen Hotelrundgang mit. Design im Hotelinnern – Leuchten überall So architektonisch traditionell eingebettet ins Oberengadin sich das Giardino Mountain Hotel von aussen gibt, so präsentiert es sich im Innern mit einer Mischung aus modernen Designermöbeln sowie traditionellen Engadiner Materialien und farbenfrohen Stoffen. Das Interieur ist trotz der zahlreichen unterschiedlichen und sehr auffälligen Designer-Leuchten des holländischen Brand van Egmond Design Studios stimmig eingerichtet. Einzelne der Leuchten sind ausserordentlich faszinierend in ihrer ausladenden Form und dem entstehenden Licht- und Schattenspiel. Einige scheinen mit ihren Schatten das Leitmotiv des Hirschgeweihs aufzunehmen. Zimmer und Suiten im Giardino Mountain St. Moritz Die 78 eleganten Zimmer und Suiten im Giardino Mountain sind im romantischen neo-alpenländischen Stil eingerichtet und verfügen über einen Balkon mit herrlichem Blick auf die Berge, ein modernes und trotzdem praktisches Bad (…), einen Flachbild-TV und schnellen Wireless (oder auch wired) Internet-Zugang. Natürliche Farben und Baumaterialien aus der Region treffen hier auf trendiges Design. Die Zimmer sind kuschelige Wohlfühloasen, die mit viel Liebe zum Detail eingerichtet wurden. In unserem Zimmer stand auch eine Badewanne neben dem Bett, von der man einen herrlichen Ausblick auf den Silvaplana-See geniessen konnte. Der kleine Unterschied… 5-Stern Häuser gibt’s ja viele und wir versuchen ihnen meistens aus dem Weg zu gehen, weil wir liebevoll gepflegte, kleinere Boutique-Hotels bevorzugen. Nun ist das Giardino Mountain eine gelungene Kombination von beidem: Bademäntel und Badeschlarpen liegen in unterschiedlichen Grössen bereit (in unserem Fall genau passend für uns, Zufall oder Perfektion?) Die Kleiderschränke bringen per Bewegungssensoren Licht ins Dunkel der Kleiderwahl Der Sound des Fernsehers ist auch im Badezimmer einstellbar Der WC-Deckel fällt gefedert zu Der Duschbereich besteht aus rutschfestem Steinzeug Man surft per Wireless oder Wire breitbandig durchs Netz Der Safe ist gross genug für 2 Laptops, 1 Spiegelreflexkamera und den ganzen Klunker, den Frau in so einem Schuppen braucht Das ist jetzt alles nicht zwingend lebensnotwendig, aber offensichtlich hat jemand ernsthaft für den Gast vorausgedacht! Und Wasser und einen kleinen Snack für die Heimreise kriegt man beim Check-Out nur in GANZ ausgewählten Häusern. So wie hier! Wir haben es sehr geschätzt ;-) Restaurants im Giardino Mountain Hotel Das Hotel bietet drei verschiedene Restaurants: In der traditionellen Oberengadiner Stüva werden typische Engadiner Spezialitäten angeboten. Das Dekor ist entsprechend «ländlich» ausgeprägt. Das Restaurant Guardalej serviert moderne mediterrane Fusionsküche in einem zwanglosen und trotzdem edlen Ambiente. Das war genau das richtige für unseren Abend. Hier stellt man sich sein Menu anhand der täglich wechselnden à la Carte Karte selber zusammen. Zur Auswahl stehen kalte und warme Vorspeisen, Haupt- und Nachspeisen – etwa 13 an der Zahl. Davon waren an besagtem Abend 12 1/2 superverlockend… Wir haben uns schlussendlich nach längerer Abwägung und diversen Argumenten auf je 2 Gänge festgelegt, um uns durch die verheissungsvollen Menus zu test-dinieren (kennt jemand den korrekten Fachausdruck?). Amuse-Bouche, Käse und anschliessendes Feingebäck zählen wir grosszügigerweise nicht zu den Gängen, damit unsere Waage nicht noch argwöhnisch wird… Als Vorspeisen wählten wir Jakobs-Muschel auf einer Blumenkohl-Mousseline (!) und ein Kaninchen-Tartar an Rosmarin-Focaccia. Da fällt einem nichts mehr ein… Aber auch der Hauptgang war vom Feinsten und stand dem ersten Gang in gar nichts nach: gebratenes Seezungen-Filet «in seinem» (die sagen das so!) Chorizo-Sud auf Risotto. Und ein Rindsschmorbraten auf Polenta und zugehörigem Gemüse. Da gibt’s natürlich nichts mehr nachzuhelfen. Wir haben trotzdem mit einem Chardonnay und einem Pinot Noir «nachgewürzt»… Selbstverständlich liess auch das Käsebuffet keine Wünsche offen. Vom Bergkäse über die Weichkäse zu den Blauen ist alles vertreten. Der gewaltig stinkende Epoisse ist ja nur im Restaurant geniessbar, weil zu Hause riecht dann die ganze Wohnung wochenlang danach… Zum Kaffee gibt’s dann «reihenweise» selbstgemachtes Feingebäck. Hm… auch da musste man nochmal auswählen. Das Leben ist schon hart! Eigentlich unnötig zu sagen, aber klar: Der Service im Guardalej ist sehr aufmerksam, freundlich und sympatisch. Sie machen bei Walters müden Witzchen unermüdlich gutgelaunt mit… Das dritte Restaurant im Hause ist das mit 2 Michelin-Sternen ausgezeichnete Gourmet-Restaurant Ecco on snow. Das Restaurant wird vom berühmten Küchenchef Rolf Fliegauf geführt. Leider war das Ristorante Ecco am Eröffnungs-Weekend noch nicht offen, so dass wir es nicht selber testen konnten. Aber rein vom Interieur hat es uns ausgesprochen gut gefallen! Die zahlreichen Kerzen verströmen mit ihren goldenen Reflektoren bestimmt eine spezielle Stimmung. Wir sind überzeugt, dass ein Dinner im Ecco zum kulinarischen Erlebnis wird. Also unbedingt ausprobieren! DIPIÙ SPA by Giardino – Wellness und Spa Die Architektur zeigt sich im Spa besonders luxuriös, frisch und aussergewöhnlich. Die vielfältigen Wellnessanwendungen werden durch hochwertige Produkte und Behandlungskonzepte ergänzt. Der Spa selber, der in Anlehnung an die Kosmetiklinie DIPIÙ SPA by GIARDINO heisst, verfügt über verschiedene Saunen, einen Indoorpool, sieben Behandlungsräume, einen Friseur sowie eine exklusive Spa-Lounge. Den Sportbegeisterten stehen ein Fitnessraum sowie ein Personal Coach zur Verfügung. (Diese Optionen haben wir unauffällig links liegen lassen.) Während der Sommermonate bietet die Umgebung viele Möglichkeiten zum Wandern, Nordic Walking, Biken, Golfen oder Joggen. Hier unsere Bündner Ausflugstipps, u.a. mit dem Bernina Express und dem Glacier Express. Hier finden sich Buchungsinformationen und Preise des Giardino Mountain. Innenarchitektur von Bofor Design und Bachhuber-Geissinger Die spektakuläre Innenarchitektur wurde vom Büro Bofor Design gestaltet in Zusammenarbeit mit dem Büro Bachhuber-Geissinger. Die Bauleitung der überaus präzisen und detailgetreuen Umsetzung des Projektes lag beim lokalen Büro Hinzer Architektur. Update 19.12.2012: Das Giardino Mountain ist neu auch bei «Design Hotels» im Angebot Das Designhotel hat die Aufnahme zu den renommierten Design Hotels geschafft. Wir gratulieren! ## Foto Poker: Wann fragt man erst um ein Foto und wann rennt Mann einfach? Quelle: https://reisememo.ch/review/photo-poker-wann-fragt-man-bildstrecke-hochzeitskleid-masseria-cimino-apulien Als Fotograf steht man oft vor der Frage, ob man für eine Portraitaufnahme einfach mal spontan abdrückt und den einzigartigen Moment einfängt oder ob man höflicherweise zuerst fragt und dann dem vergangenen Moment hinterher jagt… Wie geht Ihr bei diesem Foto-Poker vor? Zuerst fragen oder abdrücken und schnell davon rennen? Im Oktober 2011 waren wir auf einer faszinierenden Rundreise in Apulien, im Absatz des Stiefels, will man Italien einmal als Schuhwerk verstehen… Die Masseria Cimino war unsere erste Masseria, ein zu einem stimmungsvollen Hotel umgebautes Landgut. Masseria Cimino im Abendlicht Und weil es eben so romantisch ausgelegt ist, war denn auch ein britisches Fototeam und ihr Model im Hof unterwegs, um Fotos für das Hochzeitsmagazin Condé Nast Wedding zu schiessen. Masseria Cimino Bildstrecke In diesem Fall fand ich es angebracht, zuerst zu fragen, ob auch ich ein paar Fotos machen dürfe. Brautmodel in der Masseria Cimino Also ging ich stracks zum Fotografen und fragte ihn, ob ich auch mal kurz auf den Auslöser drücken dürfe. Er schaute mich etwas verdutzt an und meinte, ich solle doch das Model fragen. Hm, dachte ich mir, eigenartig, aber whatever…, also rein in sein Bild gestanden und das Model gefragt. Mit einem etwas gelangweilten Schlafzimmerblick wies sie mich an, doch die Produzentin dort hinten zu fragen. Hm, dachte ich mir, das wird ja immer besser… Also rüber zur Produzentin gestochen und sie gefragt, ob ich jetzt auch mal darf, mein innerliches Verwundernis immer hinter einem verschmitzten Lächeln versteckend. Mann weiss ja wie’s geht… Und siehe da, die Produzentin durfte entscheiden und erlaubte mir das Fotografieren unter der Bedingung, dass ich die Fotos nicht Twittere…?! Nun muss man sich vorstellen, dass Apulien jetzt nicht gerade die Gegend ist mit der dichtesten Internet-Abdeckung weltweit und dass es mit Facebook, Flickr und all diesen exotischen Social-Media Diensten genügend Alternativen gibt, Fotos zum besten zu geben. Aber fein, wenn das die Bedingung ist fürs fotografieren, be my guest… Also diesen Artikel bitte nicht Twittern ;-) Bildstrecke Hochzeitsmodel Ostuni Foto-Shooting Lustigerweise trafen wir das Foto-Team am nächsten Tag ein paar Dörfer weiter in Ostuni, einem der malerischen weissen Dörfer Apuliens. Diesmal wusste ich ja, dass ich einfach nicht Twittern darf, also knipste ich keck drauflos… Brautmodel vor der Kirche in Ostuni Wie macht Ihr das selber? Wann knipst Ihr einfach drauflos und wann fragt Ihr erst? Ich glaube nicht, dass diese Jungs in Marrakesch so «natürlich» hinzukriegen wären, hätte ich erst gefragt… Bezeichnenderweise hat mich dann ein anderer Verkäufer, der mich beobachtet hatte, angerempelt und gemeint, ob ich denn nicht zuerst um Erlaubnis bitte, bevor ich ein Foto mache… … ich habe irgendwas gebrummelt, an das ich mich nicht erinnern kann und bin etwas unfein einfach davongestapft. ## Was macht ein Bild wirkungsvoll? Eine Bildanalyse nach dem Vier-Augen-Modell Quelle: https://reisememo.ch/bericht/fotografie-bild-wirkungsvoll-bildanalyse-vier-augen-modell-martin-zurmuehle Martin Zurmühle über die Bildanalyse nach dem Vier-Augen-Modell. Weshalb wirken Bilder? Wie kommuniziert der Fotograf mit uns und welche Bilder wirken? Mit diesem Wissen kann man auch selber bessere Fotos machen! Zeigt Fotografie die Welt so wie sie ist? Wie kommuniziert der Fotograf? Welche Wirkung kann man erzielen? Andreas Kleininger: Der Fotograf ersetzt seine Augen durch die Kamera Aber, das Wesen der Fotografie ist anders als das Auge: Die Fotografie macht flach Symbolen wie Perspektive, Kleinteiligkeit, Überdeckungen oder Tiefenschärfe zeugen von Vorder- und Hintergrund und Tiefe. Die Fotografie rahmt ein Nur 2% im Zentrum des Sehfelds sehen wir scharf. Die Kamera fängt einen Ausschnitt der Realität ein und zeigt diesen scharf. Die Fotografie hält die Zeit an Fotos von Formel 1 oder sonstig sich schnell bewegende Objekte sind vom Auge so nicht wahrnehmbar. Die «Verschlusszeit» des Auges liegt bei 1/125. Erst bei längeren Belichtungszeiten werden Wasserfälle interessanter. Bei 1/1000 Sekunden Belichtungszeit lassen sich auch fallende Tropfen einfangen. Die Fotografie setzt einen Fokus Unser Auge fokussiert immer. In der Fotografie kann man bewusst einen Punkt fokussieren und den Rest unscharf werden lassen je nach Blendeneinstellung. Die Fotografie verstärkt die Kontraste Das menschliche Auge kann etwa 16 Blendenstufen auflösen, eine Kamera nur 7 bis 8. Dadurch werden Kontraste verstärkt. Die Fotografie verändert die Farben Eine Kamera kann nicht Naturlicht und künstliches Licht gleichzeitig korrekt darstellen. Unser Hirn macht für uns automatisch einen Weissabgleich, indem wir z.B. wissen, dass Bettlaken weiss sind. Die Fotografie zeigt andere Blickwinkel Mit einer Kamera ist eine 360 Grad Panorama-Aufnahme möglich. Die Fotografie stürzt Linien Gebäudelinien zeigen auf Fotografien perspektivische Fluchten. Hochhäuser scheinen nach oben zusammenzulaufen. Da das menschliche Auge nur punktuell scharf stellt und wir wissen, dass Gebäude gerade stehen, meinen wir gerade Linien zu sehen. Fazit: Die Fotografie zeigt uns die Welt nicht so wie wir sie mit unseren Augen wahrnehmen. Eine Fotografie ist keine naturgetreue Wiedergabe, sondern eine Interpretation der Realität. Uns fasziniert am meisten, was wir nicht sehen: Man sollte an den «Rändern» der Welt, des Lichts, der Nacht fotografieren. Kommunizieren mit Bildern Kommunikation ist kompliziert. Fotografie ist eine Teilmenge der menschlichen Kommunikation. Bilder sprechen Kommunikationsquadrat Das Kommunikationsquadrat umfasst den Sachinhalt, den Appell, den Beziehungshinweis und die Selbstkundgabe. Vier-Augen-Modell Das Vier-Augen-Modell nimmt das Kommunikationsquadrat auf und kommuniziert auf den entsprechenden vier Ebenen. Das Formauge zeigt den Sachverhalt. Das Erzählauge (Mittelalter, Barock) schildert die entsprechende Situation der Aufnahme. Beide zusammen stellen den rationalen Teil dar. Die emotionalen Aspekte werden über das Gefühlsauge (Romantik, Impressionismus) und das Ich-Auge (Moderne) vermittelt. Das Modell schafft Ordnung und hilft beim Erkennen von Aussagen. Form-Ebene Eine Gabel auf einem Tellerrand kann trotz der simplen Objekte sehr spannungsvoll präsentiert werden. Erzähl-Ebene Bilder von Henri Cartier-Bresson sind sehr ausdrucksstark und fangen den Moment prägnant ein. Seine Bilder sind auch gut gestaltet, Wiederholungen können Bildern starke Kraft verleihen. Gefühls-Ebene Dorothea Lange hat 1933 ein Bild aufgenommen, das um die Welt ging und zu Spenden aufrief. Das Bild appelliert an unser Mitgefühl. Ich-Ebene Helmut Newton hat sich oft selbst ins Zentrum gerückt. Sein Model oder seine Frau sind am Rande auch berücksichtigt. These: Durch die Kombination mehrerer Augen werden die Bilder wirkungsvoller. Viele gute Bilder sind diagonalbetont, also Form-Gefühl oder Erzähl-Ich betont. Bedeutung der Form Die Form ist extrem wichtig! Damit können Bezüge geschafft, Proportionen hervorgehoben werden. Weshalb ist das so? Die Natur ist ungeordnet und chaotisch. Grosse geometrische Formen sind selten und wirken deshalb besonders stark auf uns. Deshalb sind der Mond, Pyramiden, das Meer mit ihren klaren Formen schön und beeindruckend. Schönheit ist alles was vollständig ist, proportioniert, bunt, harmonisch, klar oder glänzend. Oder besonders hässlich: Beauty and the Beast, Schönheit und Zerfall. Proportionen wie der goldene Schnitt kommen auch in der Natur vor. Entsprechend orientieren sich schöne Bilder auch am goldenen Schnitt. Der entscheidende Moment Venedig ist ein sehr anspruchsvoller Hintergrund: Alle Motive sind bereits bekannt und bereits bestens fotografiert. Aber über einen unerwarteten Moment, z.B. wegen eines Kreuzfahrtschiffs, kann man eine besondere Aufnahme machen. Der Hintergrund trägt viel zur Erzählwirkung eines Bildes bei. In dem Sinne sind Studioaufnahmen oft etwas steril. Die Authentizität trägt auch stark zur Wirkung bei. Das Gefühls-Auge Gefühle sind naturgemäss schwieriger zu fassen als Objekte. Über Mimik und Gestik in der passenden Situation verstehen wir einander, ohne miteinander zu sprechen. Diese Symbole können in der Fotografie genutzt werden: Optische Akkorde (Luftaufnahmen von Dünen), Erinnerungen der Betrachter und Körpersprache sind dankbare Ansätze. Aber, unsere Natürlichkeit bricht zusammen, wenn wir wissen, dass wir fotografiert werden. Die Fotografie mit Menschen ist eine nonverbale Kommunikation und spricht mit Mimik und Gesten. Man muss fühlen, was man fotografiert, dann werden Fotos stark. Das Ich-Auge Fotografie und Kunst: Heute ist Fotografie eine akzeptierte Kunstform. Aber Fotografie per se ist noch kein Kunstwerk, ebensowenig wie Sprache. Martin Zurmühle: «Das Erlenrnen der Fotografie ist so leicht (oder schwierig) wie das Klavierspielen»… Der kunstorientierte Fotograf sucht mit der Gestaltung eine Aussage. Digitale Fotokünstler nutzen Fotografie als Hintergrund für ihre «Gemälde». Und nicht der Fotograf entscheidet, was Kunst ist, sondern der Betrachter! Aber der Gestaltungswille des Fotografen kann spürbar werden und zeigt sich oft in der Begeisterung für das Motiv. ## Apulien-Rundreise: Zweiwöchige Mietwagen-Rundreise in romantischen Masseria-Hotels Quelle: https://reisememo.ch/italien/apulien-italien-rundreise Anfangs Oktober auf einer zweiwöchigen Rundreise durch Apulien gibt es einiges zu erleben! Die Region im «Absatz Italiens» ist bekannt für malerische Fischerdörfer, traumhaft schöne Landschaften mit sanft gewellten Hügeln, weitläufige Olivenbaum-Plantagen und für köstliches Essen. ## Idyllische Masseria Fumarola bei Martina Franca in Apulien Quelle: https://reisememo.ch/italien/masseria-fumarola-martina-franca-apulien Die Masseria Fumarola ist eine charmantes Hotel im ländlichen «Trulli-Stil». Das Haus stammt aus dem 19. Jahrhundert und wurde zu einer stilvollen Bleibe umgewandelt. Dank der herrlichen Garten- und Poolanlage kann man hier die Seele so richtig baumeln lassen. Update Dezember 2020: Die Masseria Fumarola wurde verkauft und heisst nun Masseria Trulli e Vigne. Das Hotel liegt etwas ausserhalb von Martina Franca, einem Barockstädtchen. Die Masseria ist der perfekte Ausgangspunkt, um die wundervolle ländliche Gegend in der Nähe zu erkunden oder die historischen Barockstädte Apuliens zu besichtigen. Was man keinesfalls verpassen sollte, ist ein Besuch im «Trulli-Dorf» Alberobello. Trulli sind weisse Kegelbauten mit spitzen Steindächern. Trulli in Alberobello, Apulien Ok, Alberobello ist natürlich eine Touristenattraktion und die Trulli ragen in der ganzen Gegend wie Zipfelmützen aus den grünen Olivenhainen und Weingärten heraus. Aber man kann nicht aus Apulien zurückreisen, ohne das UNESCO Weltkulturerbe gesehen zu haben! Die Masseria (Landhaus) Auch die Masseria Fumarola wurde im Trulli-Stil erbaut bzw. umgebaut. Der Charme der süditalienischen Region Apuliens kombiniert mit dem modernen Design der Masseria vermittelt ein ganz besonderes Ambiente. Das Hotel liegt auf einem herrlichen Grundstück umgeben von Olivenhainen und mit einem eigenem(!) Wald. Die Anlage mit herrlichem Garten-Sitzplatz und Pool ist paradiesisch. Hier kann man so richtig schön relaxen und das «dolce far niente» geniessen. Pool und Gartenanlage Die Anlage ist eine Oase der Ruhe. Selbst die Hauskatze «Francesco» fühlt sich unter den Hotelgästen wohl. Er (aufgrund vom Namen gehen wir davon aus, dass es ein Kater ist) folgte uns auf Schritt und Tritt… Walter mit «Hauskatze» Francesco Im Hauptgebäude befindet sich nebst der Rezeption ein schmucker Aufenthaltsraum mit eleganten Sofas und einem Kamin, um den man es sich auch an kühleren Tagen gemütlich machen kann. Wohnzimmer im Hauptgebäude der Masseria Die Suiten Die 4 Sterne Unterkunft verfügt lediglich über 14 Zimmer und Suiten, die sich in traditionellen Trullis befinden. Alle Suiten sind individuell eingerichtet. Holzschränke, ein Kamin und traditionelles Dekor sorgen für eine authentische Ambiance. Zweistöckige Suite Die Suiten sind eine Art Galeriezimmer auf zwei Etagen, was gleich ein gemütliches Wohngefühl vermittelt. Schlafzimmer im oberen Stock Da es im Zimmer keinen Safe hatte, haben wir diesen Holzschrank «missbraucht», um unsere Wertsachen (mit Hilfe eines Schlosses) sicher aufzubewahren ;-) Schrank, der als Safe diente Das war insofern noch sehr praktisch, dass wir einfach gleich die ganze Kamera-Tasche da reinstecken konnten, inklusive Laptops u.v.m.! Wir haben unseren Aufenthalt im «trulli-style» sehr genossen. Allerdings dürfte es in der Nebensaison in den Suiten eher kühl werden, da die Trulli nicht gut isoliert sind und ursprünglich eigentlich so gebaut wurden, damit es trotz Hitze des süditalienischen Hochsommers dennoch schön kühl bleiben würde. Aber in den Zimmern hat es auch Kamine. Da kann man sich am Feuer etwas aufwärmen, falls es zu kalt wird. Das Restaurant Da wir während der Nebensaison (Mitte Oktober) unterwegs waren, war das Restaurant abends leider nicht geöffnet (wir waren an diesem Tag die einzigen Gäste!). Umso überraschter waren wir am nächsten Morgen, als wir ein eigens für uns angerichtetes Frühstücksbuffet vorfanden, das keine Wünsche offen liess! Eine grosse Auswahl an leckerem Gebäck (das in Italien zum Frühstück üblich ist) liess unser Herz höher schlagen. Wir haben hier den besten «Ricotta-Schokoladen-Kuchen» gegessen, den wir je hatten! Yuuummmiiie! Bester Ricotta-Schokolade-Kuchen! Das Restaurant befindet sich übrigens in der ehemaligen Futterkrippe(!) des Gutshofes. Tipps für eine Apulien-Rundreise Weitere Tipps für Unterkünfte, Restaurants und Route findest du auf unserem Bericht über unsere zweiwöchige Apulien-Rundreise. Weitere Impressionen unserer Apulien-Rundreise findest du in unserer Flickr-Fotogallerie. Und hier geht’s zu den Preisen und Verfügbarkeit. ## Elegantes Relais Histò in San Pietro sul Mar Piccolo Quelle: https://reisememo.ch/italien/relais-histo-culti-hotel-san-pietro-mar-piccolo-apulien Ein historisches Borgo aus dem Mittelalter wurde in modernem Stil renoviert und zum Hotel Relais Histò in San Pietro sul Mar Piccolo eröffnet. Das Resort liegt an der malerischen Bucht des «Mar Piccolo» (kleines Meer) in der Nähe von Taranto in Apulien und ist von herrlichen Olivenhainen umgeben. Relais Histò San Pietro in Puglia Das 5-Stern Luxusresort Relais Histò besticht mit seinen schneeweissen Steinmauern und die herrliche Lage. Der beeindruckende Eingang mit eleganten Stahl-Skulpturen, die pittoresken Innenhöfe mit Zitronenbäumen und einer kleinen Kirche, die zum Anwesen gehört, bilden eine herrliche und romantische Kulisse. Eingang zum Relais Histò Aber auch das Intérieur ist überwältigend. Ein avantgardistisches Lifestyle-Konzept mit einer minimalistischen Einrichtung prägt jeden Winkel der historischen Gemäuer, die das exklusive Ambiente unterstreichen. Lounge im Relais Histò Das Hotel, das zu den Small Luxury Hotels of the World gehört, bietet unter anderem einen Aussenpool und einen grossen Spa Bereich mit 15 Behandlungsräumen, türkischem Bad, Whirlpool und einer römischen Therme. Das Anwesen ist ein einzigartiger Mix aus Luxus, Charme und Geschichte. Aussenpool Die Zimmer im Relais Histò San Pietro Relais Histò San Pietro sul Mar Piccolo verfügt über 48 Zimmer (davon 7 Suiten), die alle sehr modern und komfortabel eingerichtet sind. Jedes Zimmer eröffnet einen herrlichen Blick auf das Anwesen (Klosterhof oder Garten) oder auf das Mar Piccolo. Schlafzimmer im Obergeschoss des Loft-Zimmers Wir hatten eine Loft Suite mit Schlaf- und Badezimmer in der Galerie. Im Erdgeschoss hatten wir ein riesiges Wohnzimmer und ein weiteres Badezimmer mit einer schon fast überdimensionalen Dusche! Gourmet Restaurant im Relais Histò San Pietro Im schönen Anwesen befindet sich auch ein Gourmet Restaurant mit einem idyllischen Garten, umgeben von Oliven- und Zitronenbäumen. Es bietet traditionelle, regionale Gerichte an. Da wir bereits anderweitig verpflegt wurden, haben wir nur das Frühstück im Restaurant eingenommen. Und das war auf jeden Fall vorzüglich und sehr vielseitig! Weitere Bilder über dieses hübsche Boutique Hotel findet man auf unserer Flickr Gallerie oder auf der Hotel Webseite des Relais Histò. Weitere Impressionen unserer Apulien-Rundreise findest du in unserer Flickr-Fotogallerie. Hier geht’s zu den Preisen und Verfügbarkeit. ## Ausgiebiger Lunch in der Masseria Bagnara in Apulien Quelle: https://reisememo.ch/italien/lunch-masseria-bagnara-apulien Wer in Italien schon mal zum Essen eingeladen wurde weiss, dass man dabei nicht nur eine kleine Mahlzeit, sondern gleich ein mehrgängiges Menu zum Degustieren bekommt. Genau so ist es uns auch in der Masseria Bagnara in Apulien ergangen… Wir haben nicht schlecht gestaunt, als uns Alessandro Pagano – der Besitzer und Gastgeber der Masseria Bagnara – zu einem 5-gängigen Lunch in seinen Gutshof eingeladen hat. Einfach so … weil er uns voller stolz seine Masseria (Gutshof) zeigen wollte, über die wir übrigens auch in einem separaten Artikel berichtet haben. Einfahrt zum Resort der Masseria Bagnara Küchenchefin Angela Pagano, die sich gerne von der lokalen Küche inspirieren lässt, hat uns mit ihrem Team bekocht. Und zwar nicht gerade bescheiden… Erster Gang (primo piatto) Nachdem zum Apéro bereits frittierte Zucchiniblüten und Mozzarella auf frischen Tomaten (also auf RICHTIGEN, leckeren Tomaten) gereicht wurden, waren wir so richtig in Stimmung für die erste Vorspeise: Pasta «Calamarata» auf Rucola, Tomaten und Ricotta. Pasta «Calamarata» Wie meistens in der Italienischen Küche handelt es sich um ganz natürliche und einfache Zutaten, aber irgendwie schmecken halt Tomaten und Rucola in Italien eben doch anders… viel intensiver und geschmackvoller! Am liebsten hätten wir gerne noch einen Löffel voll genommen, aber wir ahnten bereits, dass es noch paar weitere Gänge geben würde. Die zweite Vorspeise war eine Pasta al forno (eine Art Lasagne) mit Coppa, Zucchini und einer Sauce, die einfach himmlisch schmeckte! Pasta al Forno Mmmmhh…. das war also der zweite Gang und eigentlich wäre jeder Normalsterbliche schon mal satt. Aber nicht, wenn man in Italien Urlaub macht … Hinzu kommt noch, dass der lokale Wein aus Apulien (ein Negroamaro aus Maruggio), der uns von der sympathischen Bedienung empfohlen wurde, bestens zum Essen passte und wir uns auch da kaum zurückhalten konnten. Wie es sich in einem gastgeberfreundlichen Land wie Italien gehört, wurden wir natürlich auch zwischen den Gängen sowohl vom Servicepersonal, wie auch vom Gastgeber Alessandro und seiner Schwägerin Annamaria unterhalten. Wir fühlten uns als Teil der «famiglia». Der Hauptgang (secondo piatto) Und dann … tataaaa… wurde der Hauptgang serviert: Ein Schweinsfilet mit einer Kartoffel-Mille-Feuille und Gemüse. Köstlich! Schweinsfilet mit Kartoffel-Mille-Feuille Dessert (dolce) Das fulminante Schlussbouquet machten die «Bignè» (Ofenküchlein), gefüllt mit einer feinen Vanillecrème. Mal abgesehen davon, dass wir wirklich schon mehr als satt waren, wussten wir auch, was ein Personal Trainer nach einem solchen Mehrgang-Menu zu sagen hätte… Aber hey, es war einfach viel zu köstlich, als dass wir auch nur einen Gang hätten auslassen wollen. Und wer hat schon einen Personal Trainer anyway?… Leckere Ofenküchlein zum Dessert Aber ok, es war wirklich mehr als genug! Selbst der Gastgeber Alessandro murmelte nach dem Hauptgang mal ein italienisches «mamma mia!» ;-) Wer auch mal einen solchen kulinarischen Höhenflug all‘ Italiana erleben möchte, informiert sich hier über Preise und Verfügbarkeit. Weitere Impressionen von der Masseria Bagnara findet man in unserer Flickr Gallerie. Tipps für eine Apulien-Rundreise Weitere Tipps für Unterkünfte, Restaurants und Route findest du auf unserem Bericht über unsere zweiwöchige Apulien-Rundreise. ## Masseria Le Fabriche – Urlaub im Landhausstil in Apulien Quelle: https://reisememo.ch/italien/hotel-masseria-le-fabriche-apulien Die Masseria Le Fabriche ist ein ganz besonderes Hotel im Landhausstil in Apulien, dem Südzipfel Italiens. Umgeben von Olivenhainen und Weinbergen liegt das romantische Boutique Hotel nur 10 Minuten von der Küste des ionischen Meeres entfernt. Masseria Le Fabriche in Maruggio, Apulien Das herrliche Anwesen der Masseria Le Fabriche liegt zwischen Maruggio und Manduria. Das historische Bauernhaus stammt ursprünglich aus dem 18. Jahrhundert. Die Architektur des Hauptgebäudes aus hellem Stein ist jedoch nahezu unverändert. Einfahrt zur Masseria Im Hauptgebäude findet man die Lobby, das Restaurant und verschiedene Lounges. Im Innern dominiert ein modisch stilvolles Design. Mit viel Liebe zum Detail wurden die öffentlichen Räume dekoriert. Man fühlt sich gleich auf Anhieb «zuhause». Und je mehr man sich im Hotel umschaut, umso mehr Details wird man entdecken. Intérieur mit Cheminée Obwohl es im Hotel ein Restaurant gäbe, haben wir nicht da gegessen, da wir die einzigen Gäste waren (Oktober ist definitiv keine Hochsaison mehr in Apulien!). Aber zum Frühstück wurde uns ein herrliches und vielseitiges Buffet präsentiert mit feinen und typischen Spezialitäten aus der Region. Der Apfelkuchen war einfach fantastisch! Frühstücksbuffet, das keine Wünsche übrig lässt Ein sehr gutes Restaurant findet man gleich im benachbarten Dörfchen. L’Osteria in Monacizzo ist klein und authentisch. Die Gastgeber (ein älteres Ehepaar) verwöhnen ihre Gäste mit typischen Gerichten aus Apulien. Die Zimmer und Suiten in der Masseria Le Fabriche Das Hotel verfügt über insgesamt 19 Zimmer und Suiten. Einige Zimmer sind im Hauptgebäude untergebracht, während die Suiten in einem neueren Gebäude nur wenige Schritte vom Haupthaus entfernt sind. Suite Die Suiten sind in einem zeitgemässen Design, jedoch im ländlich schlichten Stil mit Materialien wie Trani-Marmor und heimischen Natursteinen gehalten. Dazu geniesst man modernsten Komfort. Von der grossflächigen Privat-Terrasse hat man einen herrlichen Panoramablick über die umliegenden Ländereien. Und auch in den Zimmern ist die Atmosphäre trotz schlichter und puristischer Einrichtung sehr gemütlich. Le Fabriches eigene Oel und Weinproduktion Das Weingut bewirtschaftet insgesamt 25 Hektaren eigene Ländereien, auf denen unter anderem ein ausgezeichneter Primitivo di Manduria produziert wird. Hauseigener Primitivo di Manduria Inhaberin und Gastgeberin der Masseria Le Fabriche ist Alessia Perrucci, eine charismatische und ambitionierte Frau, die gleichzeitig auch die Präsidentin der Vereinigung «Donne del Vino di Puglia». Sie hat uns zu einer Weindegustation eingeladen, wobei sie uns mit ihrem Fachwissen als Oenologin so einiges zu erzählen wusste. Sie produziert ausserdem auch ein hochwertiges Olivenöl. Weitere Bilder und Impressionen von diesem herrlichen Anwesen findest du in unserer Flickr-Fotogallerie. Preise und Verfügbarkeit in der Masseria Le Fabriche findet man hier. Herzlichen Dank an Alessia Perrucci für die Gastfreundschaft! Tipps für eine Apulien-Rundreise Weitere Tipps für Unterkünfte, Restaurants und Route findest du auf unserem Bericht über unsere zweiwöchige Apulien-Rundreise. ## Herrliches Masseria Bagnara Resort and Spa in Apulien Quelle: https://reisememo.ch/italien/masseria-bagnara-resort-apulien Ein altes Landhaus mit 80 Hektar grossem Landgut wurde nach liebevoller und intensiver Renovierung als bezauberndes Masseria Bagnara Resort & Spa eröffnet. Eingebettet in der herrlichen Landschaft Apuliens – in Süditalien – und umgeben von Olivenhainen erstrahlt die Masseria (Bauernhof) mit ihren weissen Mauern. Einfahrt zum Resort der Masseria Bagnara Masseria Bagnara in Lizzano, Apulien Unter Berücksichtigung der ursprünglichen Struktur des Gutshofes, der umliegenden Natur und den alten Tradititonen der faszinierenden Region Apulien, entstand ein Resort mit einzigartigem Charakter – stilvoll und elegant! Innenhof Masseria Bagnara Mit 15 schönen Gästezimmern und Suiten, schlicht und elegant mit modernem technischen Komfort ausgestattet, ist die Masseria eine kleine Oase. Ein kleines – aber feines Resort. Ruhe und Erholung sind hier garantiert! Gästezimmer mit Terrasse Im Garten dominiert ein beeindruckender Swimming-Pool mit grosser Sonnenterrasse. Und in einem kleinen Wellness-Bereich werden Massagen und Behandlungen angeboten. Grooser Pool mit Sonnenterrasse Wer lieber im Meer als im Pool badet; der Stand ist ca. 800 Meter entfernt. Im Restaurant erlebt man kulinarische Höhepunkte der mediterranen Küche Apuliens, die für ihre hochwertigen Zutaten berühmt ist. Wir haben leider nicht in der Masseria Bagnara übernachtet, aber aufgrund von Empfehlungen «mussten» wir die Masseria einfach mal besuchen und wurden dabei vom Inhaber Alessandro gleich zu einem Lunch eingeladen, worüber wir hier berichtet haben. Informationen über Preise und Verfügbarkeit findet man hier. Weitere Impressionen von diesem kleinen Juwel findest du in unserer Flickr-Fotogallerie. Tipps für eine Apulien-Rundreise Weitere Tipps für Unterkünfte, Restaurants und Route findest du auf unserem Bericht über unsere zweiwöchige Apulien-Rundreise. ## Mediterranes Altstadt Feeling im Relais La Sommità in Ostuni, Apulien Quelle: https://reisememo.ch/italien/relais-sommita-hotel-ostuni-apulien Das «Relais la Sommità » ist ein Boutique Hotel in einem historischen Gebäude aus dem 16. Jahrhundert. Eingenistet in der schönen Altstadt von Ostuni – der weissen Stadt Apulien’s (città bianca») – und mit einer modernen Einrichtung lässt es die Herzen von Design-Liebhabern höher schlagen. La Sommità Relais Hotel «La Sommità Relais» ist ein kleines, aber feines 5-Stern Hotel in Apulien – im südlichen Zipfel Italiens. Das ursprüngliche Gebäude, ein Palazzo aus dem 16. Jahrhundert, liegt mitten in der wunderschönen Altstadt, unweit von der Kathedrale Ostunis. La Sommità Relais Hotel Ostuni Puglia Mit seinen Lounges und Sonnenterrassen vermittelt das Relais mediterranes Lebensgefühl vom Feinsten. Sitzt man mit einem feinen Aperol Spritz im Garten, unter den Orangen- und Olivenbäumen, hat man das Gefühl, in einer kleinen Oase zu sein. Der Weitblick über die angrenzende Ebene ist ebenfalls fantastisch! Das Hotel-Intérieur greift das für Ostuni traditionelle und puristische Weiss auf. Die Einrichtung ist schlicht aber stilvoll und wirkt sehr elegant aufgrund der markanten Möbeln, wie zum Beispiel dieser überdimensionierte Sessel. Das historische Gemäuer und das Gewölbe verleihen dem Hotel einen zusätzlichen Charme. Die Zimmer im La Sommità Relais Das Hotel verfügt über 15 grosse und luxuriöse Zimmer und Suiten, die alle mit hochwertigen Materialien und schlichten Designermöbeln ausgestattet wurden. Aufgrund der speziellen und verwinkelten Architektur ist jedes Zimmer individuell. Und diese haben nicht etwa eine Nummer, sondern originelle Namen wie «La Torre», «La Palma» oder «La Cattedrale». Wir wohnten im «Il mare» und hatten vom Bett aus(!) einen herrlichen Ausblick auf das Meer! Preise und Verfügbarkeit: La Sommità Relais Hotel. Das Restaurant CIELO Das «Cielo» Restaurant serviert exzellente, typische apulische Küche, begleitet von vorzüglichen italienischen Weinen. Als Auftakt nahmen wir ein Potpourri von Vorspeisen: grillierten Tintenfisch, gefüllt mit Broccoli und «Canestro» Käse; kleine Hamburger, die mit Zitrone mariniert waren; marinierten Wolfsbarsch mit Reis; Languste an einer Aubergine Parmigiana; Krabben und ein Tintenfischtartar mit Passionsfrucht-Dressing. Phuuu… Als Hauptgang wollten wir ein «Branzino» (Wolfsbarsch) probieren, der an einer feinen Fenchelsauce und mit Kartoffeln serviert wurde. «Köstlich» ist nur der Vorname! Das Gericht war einfach himmlisch! Natürlich konnten wir auch der Nachspeise nicht widerstehen; ein Feigensalat mit Käse an caramelisierten Mandeln und eine gratinierte Sabayone mit Zitronensorbet. Yummy! Dabei war’s aber nicht getan! Zum Kaffee wurden natürlich noch feine Friandises serviert. Mmmhhh… Auch das Frühstücksbuffet ist nicht von schlechten Eltern; sehr abwechslungsreich und alles frisch zubereitet. Das Frühstück wir übrigens in einem Kellergewölbe in gediegener Ambiance serviert. Die Gastfreundschaft der Italiener ist einfach überwältigend. Der Service ist sehr freundlich und aufmerksam und auch die Hoteldirektorin Laura Stopani sorgt höchst persönlich dafür, dass sich die Gäste in diesem Bijou von einem Hotel wohlfühlen. Weitere Impressionen zum Hotel und Ostuni findet man auf unserer Flickr Gallerie: Einen Michelin Stern für den Chefkoch im La Sommità Nachtrag vom 24. November 2011: La Sommità ’s Chefkoch Sebastiano Lombardi hat den ersten Michelin Stern gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! Voller (berechtigtem) Stolz hat die Hotel Managerin Laura Stopani uns darüber informiert und sich nochmals für unseren Artikel bedankt: Nel ringraziarvi nuovamente per l’articolo comparso sul vostro blog, siamo oltremodo orgogliosi di condividere con voi la nostra gioia ed il nostro orgoglio, poiché il nostro Chef, Sebastiano Lombardi, ਠstato premiato con la prima Stella Michelin. Auspichiamo di rivedervi presto, Un caro saluto, Laura Stopani, Hotel Manager Ostuni – die weisse Stadt Ostuni ist einzigartig; eine kleine authentische Stadt Süditaliens mit mediterranem Feeling, obwohl Ostuni nicht direkt am Meer liegt. Die Stadt ist fast ganz mit Kalk «eingeweisst» (daher auch der Name «die weisse Stadt»). Rund um Ostuni ist die Landschaft von wundervollen Olivenhainen gekennzeichnet, die zusammen mit der roten Erde für einen einmaligen Farbkontrast sorgen. In den malerischen Gässchen der Altstadt kann man sich so gut verweilen; flanieren, shoppen, die Kathedrale bewundern oder das Dolce-far-niente in einem der vielen hübschen Cafés oder Restaurants geniessen. A propos Restaurant: Nebst dem exzellenten Restaurant im la Sommità haben wir noch einen weiteren empfehlenswerten Tip für euch! Gleich um die Ecke findet man nämlich «Il tempo perso«, ein kleines Restaurant, das von einem «Secondo» geführt wird, der lange Zeit in der Ostschweiz gelebt hat und vor wenigen Jahren wieder in die Heimat zurück gekehrt ist. Sein Restaurant wird in vielen Reiseführern erwähnt – wir wissen jetzt warum! Auch hier ist das Ambiente sehr bezeichnend ;-) Tipps für eine Apulien-Rundreise Weitere Tipps für Unterkünfte, Restaurants und Route findest du auf unserem Bericht über unsere zweiwöchige Apulien-Rundreise. Typische Trulli in Alberobello, Apulien ## Borgo Egnazia Resort in Apulien; wo Justin Timberlake & Jessica Biel Hochzeit feierten Quelle: https://reisememo.ch/italien/borgo-egnazia-resort-puglia-hochzeitslocation-timberlake-biel Das neue Borgo Egnazia Resort mit seinen weissen Burgmauern und Türmen liegt an der adriatischen Küste in Apulien, im Süden Italiens. Das aussergewöhnliche Resort wurde mit viel Liebe zum Detail im Stil eines apulischen Dorfes gebaut und ist umgeben von wunderbaren Gärten sowie Oliven- und Zitronenhainen. Die Atmosphäre aus vergangener Zeit ist herrlich! Borgo Egnazia Borgo Egnazia Resort Umgeben von Olivenhainen und Bergen, nur wenige hundert Meter von der Küste entfernt, liegt das neue Luxus-Resort Borgo Egnazia. Die grosszügige Anlage ist wie ein kleines Paradies – es eignet sich für alle Urlauber; Familien, Golfer und Reisende, die gerne entspannte Stunden erleben möchten. Das Hotel ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge zu den nahe gelegenen Hauptattraktionen Apuliens wie Alberobello, Polignano a Mare, Ostuni oder Cisternino. Ausserdem findet man in der Nachbarschaft den San Domenico 18-Loch Golfplatz. Trulli in Alberobello, Apulien Das Resort ist in drei Bereiche unterteilt, sodass für jedes Budget eine passende Bleibe gefunden werden kann. Im Hauptgebäude des Borgo Egnazia Resorts, genannt La Corte, befinden sich 63 Zimmer und Suiten. Das Borgo Village mit 93 Zimmern mit arabischen Gärten und Terrassen ist ideal für einen Familien-Urlaub. Und weitere 28 luxuriöse Villen mit Privatpool und Garten garantieren absolute Privatsphäre. Natürlich findet man auch weitere Annehmlichkeiten wie Swimmingpools, Spa, einen Privatstrand mit Restaurant und Bar (den man in wenigen Minuten mit einem kostenlosen Shuttle Service erreicht), Fitnessclub, Kinderclub, Internet-Ecke und eine Bibliothek. Gäste finden im Borgo jeglichen Komfort, den man sich im Urlaub wünscht. Hier geht’s zu den Preisen und Verfügbarkeit. Die dominierenden Farben dieses Meisterwerkes der Architektur und des Designs sind weiss und beige und bilden mit dem stahlblauen Himmel Apuliens einen eleganten Kontrast. Das 5-Sterne Resort wirkt einfach bilderbuchmässig. Sogar die kleine Kirche, die so authentisch mit ihrer Piazza den Kern des nachgebauten Dorfes bildet, ist eine Attraktion für sich und muss man gesehen haben: Es würde uns nicht wundern, wenn hier abends auch die obligate «passeggiata» stattfinden würde. Wir haben selber nicht im Borgo Egnazia genächtigt. Wir hatten uns für die gegenüberliegende Masseria Cimino entschieden, die übrigens von den gleichen Inhabern geführt wird. Aber selbstverständlich mussten wir das neu eröffnete Hotel einfach mal begutachten. Stilvolle Lounge in beige und weiss gehalten Die lebendige Concierge Rosita war so freundlich und nett, uns das Resort zu zeigen. Rosita verkörpert die Lebensfreude und Gastfreundschaft Apuliens. Zu jeder Ecke im Resort wusste sie etwas zu erzählen und sie hat uns auch umfangreich über die Architektur aufgeklärt. Unsere Hotelbesichtigung haben wir mit einem italienischen «aperitivo» mit Oliven, Nüssen und den für Apulien bekannten «Taralli» abgerundet (ein Salzgebäck). Taralli sind wie Erdnüsse; wenn man mal damit beginnt, kann man fast nicht mehr aufhören! Aperitivo mit Crodino und Sanbitter Der orange farbige Drink ist übrigens ein Crodino, das rote Wasser ein Sanbitter. Beide Getränke werden in Italien typischerweise als Apéritif getrunken. Muss man mal probieren! Sind wirklich beide sehr lecker! Hier geht’s zur Borgo Egnazia Website. Und hier findestd du weitere Impressionen in unserer Flickr-Fotogallerie. Update vom Oktober 2012: Jessica Biel und Justin Timberlakes feiern Hochzeit im Borgo Egnazia Justin Timberlake and Jessica Biel haben sich für ihr glamouröses Hochzeitsfest das Borgo Egnazia ausgewählt. Biel trug eine Haut Couture Robe von Giambattista Valli, während Timberlake in einem massgeschneiderten Tom Ford Tuxedo erschien. Im Daily Mail findet man ein paar Bilder von diesem grandiosen Anlass. San Domenico Golfplatz beim Borgo Egnazia Der Golfplatz San Domenico liegt in unmittelbarer Nähe zum Borgo Egnazia. Es ist ein Link-Course, der zu den besten Golfplätzen Italiens zählt. Der 18-Loch Championship Platz verläuft entlang dem azurblauen Wasser der Adria. San Domenico Golfplatz mit dem Borgo Egnazia im Hintergrund Die Fairways und Greens sind sehr gepflegt, sodass man sich wirklich im «Golferparadies» wägt. Im Oktober sind die Temperaturen für das Golfspiel ideal, im Sommer wählt man vernünftigerweise eine T-Time am frühen Morgen. Loch 1 San Domenico Golfplatz Hier geht’s zur Webseite des San Domenico Golf. Tipps für eine Apulien-Rundreise Weitere Tipps für Unterkünfte, Restaurants und Route findest du auf unserem Bericht über unsere zweiwöchige Apulien-Rundreise. ## Masseria Cimino, Boutique Hotel in Savelletri, Apulien Quelle: https://reisememo.ch/italien/masseria-cimino-boutique-hotel-apulien Masseria Cimino ist ein Gutshof aus dem 18. Jahrhundert, der zu einem sehr stilvollen Boutique Hotel umgebaut wurde. Das Juwel befindet sich an der Adriaküste zwischen Bari und Brindisi. Masseria Cimino in der Abenddämmerung Masseria Cimino Boutique Hotel Umgeben von wunderschönen Olivenhainen sticht die Masseria Cimino aufgrund seiner Farben hervor. Das hübsche Boutiqe Hotel liegt in unmittelbarer Nähe zum San Domenico Golfplatz, wofür es auch als Clubhaus fungiert. In der Masseria stehen 15 bezaubernde und sehr gemütliche Zimmer zur Verfügung, die in einem antiken Turm und einem alten Bauernhaus untergebracht sind. Die Gästezimmer sind im mediterranen Stil eingerichtet. In einigen Zimmern findet man einen Kamin aus Naturstein. Einzelne Zimmer haben eine grosse Terrasse mit Blick auf den Garten und den naheliegenden Golfplatz. Italienische Köstlichkeiten im Cimino Restaurant In Cimino’s Restaurant und in der Bar wird man mit regionalen Köstlichkeiten aus Küche und Keller verwöhnt. Vor dem Primo Piatto (meistens ein Pasta-Gericht) werden zuerst feine Antipasti aufgetischt. Zum Hauptgang hat man dann wiederum die Qual der Wahl … lieber Fisch oder Fleisch? Egal – die Küche ist hervorragend und man kann gar nicht falsch gehen. Der einzige Haken liegt wohl da, dass man sich aufgrund der vielen feinen Sachen kaum zurückhalten kann und nach paar Tagen die Hose etwas spannt… Informationen zu den Preisen und Verfügbarkeit findet man hier. Rund um die Masseria Cimino Der Gutshof eignet sich bestens, um einen entspannten Urlaub, weg von Jubel und Trubel zu verbringen. Auf den romantischen Himmelbetten im Garten lässt es sich jedenfalls bestens schlummern. Und zur Abkühlung nimmt man sich ein Bad im frischen Pool! Das ganze Anwesen der Masseria Cimino ist äusserst romantisch. Daher kommt es nicht von ungefähr, dass während unseres Aufenthaltes ein britisches Fototeam und ihr Model im Hof unterwegs waren, um Fotos für das Hochzeitsmagazin Condé Nast Wedding zu schiessen. Den Kulturhungrigen empfehlen wir das archäologische Museum vom Dorf Savelletri. Für jene, die lieber shoppen oder in den Gassen flanieren, besuchen das Städtchen Fasano. Ausserdem lohnt sich auch ein kleiner Abstecher in das nahe gelegene Borgo Egnazia, ein Resort, das dem gleichen Besitzer wie das Cimino gehört. Das Resort wurde im 2010 gebaut und verkörpert ein italienisches Dorf mit eigener Piazza und Kirche! San Domenico Golfplatz Der Golfplatz San Domenico liegt in unmittelbarer Nähe zur Masseria. Es ist ein Link-Course, der zu den besten Golfplätzen Italiens zählt. Der 18-Loch Championship Platz verläuft entlang dem azurblauen Wasser der Adria. Die Fairways und Greens sind sehr gepflegt, sodass man sich wirklich im «Golferparadies» wägt. Im Oktober sind die Temperaturen für das Golfspiel ideal, im Sommer wählt man vernünftigerweise eine T-Time am frühen Morgen. Weitere Eindrücke von der Masseria Cimino findest du in unserer Flickr-Fotogallerie. Tipps für eine Apulien-Rundreise Weitere Tipps für Unterkünfte, Restaurants und Route findest du auf unserem Bericht über unsere zweiwöchige Apulien-Rundreise. ## Golfpanorama Lipperswil, Golf- und Wellnesshotel am Bodensee im Thurgau Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/golf-hotel-golfpanorama-lipperswil-wellness-bodensee-thurgau Das im Jahre 2010 neu eröffnete 4 Sterne-Superior Wellnesshotel «Golfpanorama» in Lipperswil liegt inmitten der zauberhaften Naturlandschaft des Thurgaus und bietet den Gästen Genuss, Entspannung, Erholung und Äpfel. Das Konzept ist eine gelungene Mischung aus Golf und Wellness-Oase. Aber nicht nur Golfer kommen als Sportbegeisterte auf ihre Kosten. Der Thurgau ist dank seiner bevorzugten Lage am Bodensee vor allem im Sommer ein beliebtes Ausflugs- und Ferienziel auch für Radfahrer, Wanderer und Inline-Skater. Und auch Apfelliebhaber sollten sich die Gegend mal ansehen ;-) «Golfpanorama» – Golfplatz und Wellnesshotel am Bodensee Das Design- und Lifestyle-Hotel liegt direkt am Golfplatz Lipperswil. Bereits beim Eintreten sticht das stylische Interieur ins Auge. Leuchte im Empfangsbereich Das 4-Sterne-Superior-Hotel mit grandioser Aussicht auf die Alpen verfügt über 55 Zimmer, Juniorsuiten, Suiten, Meetingräume und Wellness Spa mit grosszügigem Aussenbereich inklusive Whirlpool. Whirlpool in der Wellness-Anlage Zimmer und Suiten im «Golfpanorama» Die Komfort-Zimmer und Suiten überzeugen mit topmoderner Ausstattung und einzigartigem Design. Auf der grosszügigen Terrasse hat man einen herrlichen Ausblick auf die Berge und den Golfplatz. Aussicht auf den Golfplatz Lipperswil Unsere Junior-Suite war mit einer topmodernen Resonanzwanne ausgestattet. Ausserdem sorgt ein «Sternenhimmel» für romantische Stimmung. Life is rough… Junior Suite Juniorsuite Golfhotel Lipperswil Stilvolle Leuchte in der Junior Suite Schlemmen im Hotelrestaurant «Lion d’Or» Im Restaurant Lion d’Or wird hochstehende Gastronomie mit regionalen Spezialitäten aus dem Bodenseegebiet geboten. So wurde uns zum Beispiel als «Gruss aus der Küche» ein Mille Feuille aus Mostbröckli und Appenzellerkäse auf Apfelstückchen an Calvados-Sauce serviert. Lecker ging’s los! Mille-Feuille mit Appenzeller Käse und Mostbröckli zu Apfelstückchen an Calvados-Sauce… Der Küchenchef Peter Vogel und sein Team verwöhnen die Gäste auf höchstem Niveau. Gaumenerlebnis garantiert! Und es ist wohl unnötig zu sagen, dass das ansprechende Design auch durchs Restaurant weht. Design geht schliesslich durch den Magen… Restaurant des Wellnesshotels Golf Panorama Restaurant im Wellnesshotel Golf Panorama Fumoir Wohlfühl und Wellness-Oase «Fleur de Pomme» In der eleganten 2000 m2 grossen Wellnessanlage «Fleur de Pomme» findet man Entspannung und Fitness vom Feinsten: ein Sole-Aussenwhirlpool, Saunas (Sauni, Saunäe, oder wie ist die Mehrzahl von «Sauna»?), Sanarium, Dampfbad und Ruheräume sind die üblichen Ingredienzen, die neben energieangereichertem Trinkwasser (wie sie das bloss immer messen?) zum allgemeinen Rundum-Relax-Gefühl beitragen. Ins blaue Eisbad kann Mann ja in einem späteren Leben steigen… Eisbad im Wellnesshotel Ruhezone Wellnessoase Ausserdem wird täglich ein abwechslungsreiches Wellness-Aktiv-Programm angeboten. Für Gesichts- und Körperbehandlungen stehen 11 schöne Behandlungskabinen (die ebenfalls nach Aepfeln benannt sind) zur Verfügung. Selbstverständlich hat die Wellness Oase eine eigene Kosmetiklinie: Sinnigerweise à‚«Apfelblüteà‚» genannt. Zur Website des «Golfpanorama» Hotels Lipperswil. Übrigens, die Äpfel sind ganz schön lecker! Golfplatz Lipperswil Mit 27 Löchern, Driving Range und Übungsgreens liegt der Golfplatz Lipperswil unmittelbar neben dem Hotel und bietet einen herrlichen Blick auf das Alpsteingebirge. Der Platz ist sehr abwechslungsreich und leicht hügelig ins Gelände neben dem Connyland eingepasst. Wem es hier nicht genügend rauf und runter geht, der möge ins 30 Minuten entfernte Erlen fahren und auf dem dortigen Golf & Country Club Schlossgut Eppishausen spielen. Golfplatz Erlen Allen die über die batteriebetriebenen Golftrolleys lächeln – viel Vergnügen! Die üblichen handgezogenen Golftrolleys sind kostenlos (merksch‘ öppis?) und in einer entlegenen Ecke parkiert, weil eh selten benutzt, allenfalls von unerfahrenen Touristen wie uns… ## Opernhaus Zürich – Führung mit Rundgang hinter der Bühne Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/opernhaus-zuerich-fuehrung-rundgang-buehne Das Zürcher Opernhaus hat eines der gedrängtesten Programme weltweit: Täglich werden andere Stücke aufgeführt. Mit welchem Aufwand dafür parallel an verschiedenen Orten geübt werden muss und die umfangreichen Requisiten und Kulissen täglich geändert werden, bleibt den meisten von uns verborgen… Bühne des Zürcher Opernhaus Das idyllisch am Zürcher Bellevue beim Zürichsee gelegene Opernhaus spielt eines der dichtesten Programme weltweit. Zum Teil finden am Wochenende gleich mehrere Aufführungen pro Tag statt. Dass dafür auf der Bühne einiges umgestellt werden muss, leuchtet ein. Was das für die Bühnenarbeiter bedeutet, lässt sich anhand einiger Fotos erahnen: Per riesigem Lift, die Türen sind etwa 10 Meter hoch (!), werden die Requisiten täglich ausgewechselt und neu im untergeschossigen Lager gestapelt. Aber auch für die Darsteller ist die Belastung nicht wenig: Die einzelnen Theaterstücke und Opern werden mit Intervallen von 2-3 Tagen gespielt, damit die Schauspieler ihre Stimmen schonen und erholen können. Rundgang durchs Opernhaus Zürich Der 1,5 stündige Rundgang beginnt naturgemäss bei den Garderoben. Danach geht die Führung u.a. durch die Schneiderei, die schlichten Garderoben, den üppigen Kostümfundus, die Maske mit farbigen Perücken, die umfangreichen Requisiten und auf die grosse Bühne. Buchen kann man geführte Rundgänge direkt beim Opernhaus. Dem Bühnenmeister und den Bühnenarbeitern im Halbdunkel der Lichtproben zuzusehen, ist faszinierend. Aber nicht minder beeindruckend gestaltet sich der Anblick der diversen Requisiten: Schuhe, Mäntel, Waffen, Masken sind fein säuberlich pro Theaterstück sortiert. Und wenn für Schostakowitschs «Die Nase» mal eben duzendweise rote Lederschuhe her müssen, dann stapeln sich diese anschliessend im Kostümfundus des Opernhauses. Dass es beim Ballett streng zu und her gehen soll, ist spätestens seit «Black Swan» allseits bekannt. Betritt man die Übungsräume, so fährt auch einem Laien die Strenge in die Knochen… Die Strenge wird dann auf der Bühne mit Eleganz, runden Bewegungen und viel Tüll überspielt. Und was auf der Bühne mit aller Leichtigkeit herüberkommt, wird im Hintergrund penibel genau gesteuert. Eine rundum beeindruckende Sache… Weitere Impressionen gibt’s auf der Facebook-Seite des Opernhauses. ## Jürg Schmid, CEO Schweiz Tourismus, ZfU Business Lunch Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/juerg-schmid-ceo-schweiz-tourismus-zfu-business-lunch-zuerich Im Rahmen der Vortragsreihe ZfU Business Lunches sprach Jürg Schmid, CEO von Schweiz Tourismus, über Swissness und Wellness, den harten Franken und den weichen EURO, die USPs der Feriendestination Schweiz, Sinnsuche und Aktivferien, Gastfreundschaft, Hotel-Sterne und die Schrumpf- und Fitnesskur für den Schweizer Tourismus. Die Hauptargumente für die Schweiz als Destination sind für «Nahtouristen» die Natur und Städte, «Ferntouristen» suchen eher das Spektakel. 80% der Gäste der Schweiz stammen aus 7 Ländern, hauptsächlich aus der Schweiz, Deutschland, Niederlande, USA. Die Besucher aus China sind zahlenmässig zwar noch wenige, allerdings bei Steigerungsraten von über 40%. Eine Visa-Vereinbarung erleichtert Gruppen ab 5 Personen die Einreise sehr. Die Chinesen geben auf ihrem Besuch pro Kopf am zweitmeisten aller Touristen aus und verfügen über die höchste «Rolex-Dichte». Besucher aus UK sind am stärksten rückgängig, da für sie die Kosten in der Schweiz stark gestiegen sind. Schweiz Tourismus fokussiert aktuell ihr Marketing auf Destinationen, die weniger sensibel auf die Frankenstärke reagieren. Die Schnelligkeit der Steigerung der Frankenstärke hat alle Schweizer Tourismusanbieter vor grosse Herausforderungen gestellt. Eine Strukturerhaltung durch Direktzahlungen ist jetzt aber trotzdem nicht die richtige Lösung. Gerade im Tourismus beschäftigen wir aber immerhin 55% Ausländer! Der Tourismus ist eine «Durchschnittsbranche»: Die Ausgaben in touristischen Anlagen belaufen sich auf denselben Betrag, der während den Ferien in weiteren Branchen ausgegeben wird. Der Schweizer Tourismus bietet 240’000 Arbeitsplätze. Dabei haben in den letzten 10 Jahren 800 Hotels geschlossen, die Anzahl Betten ist aber gleich hoch geblieben. 60% der Hotels haben weniger als 20 Zimmer, was sich in hohen Kosten pro Bett niederschlägt. Da die Krise sehr schnell kam, sind nicht nur Betriebe gefährdet, die von der Strukturbereinigung schon vorher bedroht waren, sondern auch eigentlich gesunde Betriebe. «Quality – Our Passion» ist ein Schweizer Qualitätssicherungsprozess, der schon viel bewirkt hat. Das Sterne-System von Hotellerie Suisse funktioniert gut und löst auch Investitionen aus. Gastrosuisse hat auch ein Sterne-System für die Restaurants. Der Standard ist ähnlich wie in Deutschland und Österreich. Im Süden sind die Hoteliers etwas «kreativer». «Präsenz Schweiz» ist eine politische Organisation, «Schweiz Tourismus» ist eine kommerziell orientierte Organisation. Shawne Fielding und Thomas Borer waren ausgezeichnete Botschafter der Schweiz in Berlin: Die prägnanten Köpfe haben viel Aufmerksamkeit auf die Schweiz gelenkt. Neben Roger Federer gibt es sehr wenige weitere Schweizer, die sich im Ausland glamourös vermarkten. «Heidi» ist im Ausland beispielsweise immer noch bekannter als unsere Politiker. «Mittelbünden»: In der kleinen Schweiz gibt es 450 Verkehrsvereine. Destination Management funktioniert in der Schweiz offensichtlich nicht so einheitlich wie in einem amerikanischen Resort. Die Regionalität ist eine Stärke der Schweiz. Schweiz Tourismus fokussiert ihre Mittel auf die Homepage und Social Media. Ein Blog ist nicht Teil des Kommunikationsmixes. Auf Facebook wurde eine Kampagne lanciert «Ferien ohne Facebook gewinnen». Nach zwei Tagen hat Facebook die Kampagne gestoppt, weil sie zu schnell zu viele Follower gewonnen hat und dies den automatisierten Facebook Spam-Filtern zum Opfer fiel. Nochmal zwei Tage später lief die Kampagne unverändert weiter. Eine 20-köpfige Gruppe aus Deutschland hat den Preis gewonnen und hatte während des Urlaubs tatsächlich keinen Empfang in der Berghütte… Österreich ist ein starker Mitbewerber um Gäste und sie vermarkten sich auch sehr kompetent. Die Schweiz hat aber mit 48 4000-er Berggipfeln auch sehr gute Argumente. Die Lohnkosten in Österreich sind ca. 50% tiefer als in der Schweiz. Bei uns ist der Mindestlohn CHF 3’800.- für eine ungelernte Person. D.h. das Preis-/Leistungsverhältnis ist im östlichen Nachbarn vergleichsweise sehr gut. In der Schweiz versucht man jetzt nicht, die Preise zu senken, sondern das Produkt umso besser zu machen. Gastrosuisse und Hotelleriesuisse bieten Nachwuchskräften gute Informationen bezüglich Ausbildungsmöglichkeiten. Auch die Schweizer Hotelfachschulen sind sehr kompetent und geniessen weltweit ein hohes Ansehen. «Typically Swiss Hotels»: Schweiz Tourismus hat 250 Hotels selektiert, die besonders typisch schweizerisch sind. Die Architektur muss dem regionalen Standard entsprechen. Gastronomie, Wein, Sprachkenntnisse-, etc. müssen ortstypisch sein. ## LA VAL – schönes Boutique Bergspa Hotel auf der Sonnenterrasse in Brigels Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/la-val-bergspa-hotel-sonnenterrasse-brigels-graubuenden Das 2010 neu eröffnete 4-Stern Hotel «LA VAL» in Brigels, Graubünden, liegt auf 1’300 M.ü.M. in der Ferien- und Golfregion Surselva. Das Boutique Hotel bietet den Gästen Lifestyle, Ruhe und Erholung und eines der schönsten Bergpanoramen der Schweiz. Das idyllische Bijoux im Alpen-Design eignet sich aber nicht nur für romantische Wochenenden: Es bietet auch einiges für die sportlich Aktiven, die gerne wandern, biken oder Golf spielen. Das wäre dann unser Fall… «LA VAL» Bergspa Hotel auf der Brigelser Sonnenterrasse Das charmante LA VAL Hotel & Spa (Link zu booking.com) verzaubert die Gäste gleich auf Anhieb. Bereits beim Einchecken wird man vom Gastgeber-Paar, Susan und Chris Faber herzlich begrüsst. Raffinierte Farb- und Lichtarrangements sowie originelle Details schaffen ein ganz besonderes Ambiente und verbinden Tradition mit modernem Design. «Alpenchic» ist man versucht zu sagen. Zimmer und Suiten im «LA VAL» Bergspa Hotel Die 31 Zimmer und Suiten sind sehr stilvoll eingerichtet und verfügen über W-Lan, TV, Telefon, Nespressomaschine, Haartrockner, Zimmersafe, Bademantel und -Schlappen. Vom Balkon oder Terrasse hat man eine herrliche Sicht auf die Bündner Bergwelt. Preise und Verfügbarkeit des LA VAL Bergspa Hotel finden Sie hier. Und natürlich wird man auch im Zimmer willkommen geheissen, nämlich mit einer Schnitte traditioneller Bündner Nusstorte in sachgemäss stilsicherer Anordnung. Schlemmen auf der Surselva: Restaurant und Bar In der modern-alpinen Bar «Da Rubi» gönnt man sich zuerst einmal einen Apéro, bevor es dann zum «Fine Dining» in der Ustria Miracla geht. Der Zugang zum Restaurant «Ustria Miracla» ist schon mal sehr originell. Man läuft nämlich durch einen begehbaren Weinschrank, bevor man in den sehr stilvoll mit Kerzenlicht durchfluteten Essaal gelangt. Das äusserst gepflegte Ambiente wie auch die aufmerksame Bedienung sorgen auch hier für ein Wohlgefühl der höheren Art. Hier erläutert Innenarchitektin Nicole Gottschall das Gestaltungsprinzip. Chefkoch Rudolf Möller verzaubert die Gäste mit einer mediterran inspirierten Küche, so dass der Aufenthalt im «LA VAL» auch kulinarisch zu einem Erlebnis wird. Unsere Rotbarbe, das Lamm-Entrecà´te und die diversen Beilagen und Vorspeisen mundeten auf jeden Fall ausservorzüglich. Das «beste vom Fisch» vom nächsten Tag war eine ungewöhnlich köstliche Kombination und der leckere Chardonnay tat sein übriges zum gelungenen 4-Gang Menu (in der Halbpension inbegriffen). Nach dem Essen bietet sich die «Furnascha», die gemütliche Smokers-Lounge im «Chalet Chic» Design mit Kamin und Bibliothek, zur Abrundung des Abends an. Der Humidor bietet eine breite Auswahl an Zigarren diverser Provenienz. Wohlfühl und Wellness-Oase im «LA VAL» Bergspa in Brigels Ein kleines Juwel ist das 500 m2 grosse Bergspa mit einer finnischen und eine Kräutersauna, einem Eukalyptusdampfbad, Caldarium und einer wohltuenden Erlebnisdusche. Deren mit Orangen parfümierte Regenwalddusche ist ein Highlight. Auch im Bergspa verkörpern die Räumlichkeiten einen Mix aus Alpenchic und zeitgenössischem Design. Ein Entspannungspool, ein Entspannungsraum und eine Aussenanlage zum Sonnenbaden machen die Wellness-Oase komplett. Positiv überrascht haben uns die für die Dampfsauna vorgesehenen Sitzunterlagen aus Stoff, die man in anderen Spas vergeblich sucht. Zur Website des LA VAL Bergspa Hotels Brigels. Golfregion Surselva Die Golfregion Surselva bietet mit den Anlagen in Brigels, Sagogn und Sedrun drei Golfpätze mit ganz unterschiedlichem Charakter. Der Brigelser Golfidylle liegt auf dem einmaligen Panorama-Plateau «Tschuppina» mit einer atemberaubenden Aussicht. Es ist ein sehr vielseitiger Golfplatz, der das Herz jedes Bergliebhabers höher schlagen lässt. Aber Vorsicht vor den seitlich abfallenden Fairways und den stark ondulierten Greens! Wenigstens hat es wenig Wasserhindernisse… Der Buna Vista Golf Platz Sagogn liegt 700 M.ü.M. auf einer Terrasse über dem Vorderrhein. Er ist naturnah eingebettet und bietet herrliche Ausblicke in die Bündner Berge mit Obersaxen. Auch dieser Platz hat uns sehr gut gefallen, auch wenn die Greens ausserordentlich anspruchsvoll waren und Sagogn im Schwierigkeitsgrad alle Ehre machen :-) Den Golfplatz in Sedrun haben wir nicht gespielt. Den sparen wir uns für’s nächste mal auf, rechnen aber schon mal präventiv mit schwierigen Greens… https://twitter.com/#!/Reisememo/status/105705839511339009 ## Marriott Renaissance Zurich Hotel im Mobimo Tower in Zürich Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/marriott-renaissance-zurich-hotel-mobimo-tower Das Renaissance Tower Hotel wurde am 15. August 2011 in Zürich eröffnet. Das Hotel befindet sich im auffälligen Mobimo Tower im Zürcher West End, in der Nähe des Prime Towers. Anspruchsvolle Gäste werden den exklusiven und individuellen Service wie auch das stillvolle Intérieur, das man üblicherweise in Boutique-Hotels vorfindet, schätzen. Renaissance Zurich Hotel im Mobimo Tower Das Marriott Renaissance Zurich Tower Hotel (Hier geht’s zu den Preisen und Verfügbarkeit) liegt im Zürcher Kreis 5 – im Zürcher West End Quartier, nur wenige Gehminuten vom Bahnhof Hardbrücke und dem spektakulären Prime Tower. Zürich’s neues Designhotel Für die Architektur zeichnet das renommierte Architekturbüro aus Basel Diener & Diener verantwortlich. Zusammen mit dem Prime Tower bildet der Mobimo Tower die «Zürcher West End Skyline» – ein fantastisches Bild! Das Renaissance Zurich Tower Hotel bietet 300 komfortable Zimmer im Designer-Look. Im Erdgeschoss des Turmes findet man übrigens das Equinox Restaurant, die Lucid American Bar, eine Lounge und die Tapas Bar Vivid. Und vom «Executive Club Lounge & Health Club» im 15. Stock des Hotels hat man einen herrlichen Ausblick auf die Stadt und die Berge. Stilvolles Intérieur und Design Im Innern des Hotels hat der renommierte Interior-Designer Claudio Carbone Eleganz und Luxus sehr kreativ kombiniert; edle Materialien, sanfte Farben und exklusive Möbel, die speziell für das Design-Hotel entworfen wurden, sorgen für urbanen Lifestyle. Das Hotel wird zwar als «Business Hotel» positioniert, aber aufgrund des stilvollen Designs würden wir es eher als trendiges Boutique-Hotel bezeichnen. Carbone’s Design Konzept passt ausserdem auch hervorragend zum industriellen Flair, das das Zürcher West End verkörpert. Der in der Nähe gelegene Prime Tower war das erste Wahrzeichen im Zürcher Kreis 5. Darauf folgte der Mobimo Tower und weitere werden bestimmt noch folgen… Equinox Restaurant im Renaissance Hotel Das urbane Gourmet-Restaurant «Equinox» setzt auf internationale Küche mit regionalen Produkten. Der junge Australische Küchenchef kreiert raffinierte Kombinationen aus leckeren Zutaten. Die meisten Speisen klingen auf der Menukarte zwar ganz «ordinär» – in der Tat kommen sie aber sehr speziell mit einem überraschenden «Extra» daher. Exzellent! Kurz nach Eröffnung wurden wir zu einer Food Safari eingeladen, wobei vor allem der Lounge Sonntags-Brunch vorgestellt wurde. Absolut empfehlenswert! Kunstaktion: ein breites Lächeln für Zürich Update 12. August 2014: Am Wochenende vom 9./10. August 2014 wurde die Fassade des Renaissance Zürich Tower Hotel zu einem Spielfeld der besonderen Art. Verschiedene animierte Sujets wie ein Smiley, ein Herz oder das Zürcher Kantonswappen leuchteten über der Stadt. Die Lichtinszenierung erstreckte sich über 7 Stockwerke und 77 Hotelzimmer und ist wahrscheinlich die grösste Kunstaktion, die Zürich in dieser Form je gesehen hat! ## Loire Schloss Château de La Barre Quelle: https://reisememo.ch/frankreich/loire-schloss-chateau-de-la-barre-zu-gast-bei-graf-und-grafin-de-vanssay Entdecken Sie die bildschöne Landschaft Frankreichs als Gast in einem eleganten und authentischen Schloss, das seit dem Jahr 1404 in Privatbesitz der gleichen Familie ist! Lassen Sie sich von Ihren Gastgebern, Graf und Gräfin de Vanssay, das historische Paradies in der Nähe von Paris zeigen. Château de La Barre, im Loiretal, Frankreich Gastartikel von Marnie de Vanssay. Das Château de La Barre, weniger als 2 Stunden von Paris entfernt, liegt am Eingang zum Loiretal, Geburtsort der französischen Könige, mit seinen berühmten Schlössern, Weinbergen und mittelalterlichen Dörfern. Das 40 Hektar grosse Anwesen mit Wäldern, Feldern, duftenden Gärten und einer Familienkapelle ist umgeben von einer Mauer des XVI. Jahrhunderts, die die Einwohner vor jeglicher Störung und Lärm schützt, und das sogar im Hochsommer! Schlosszimmer Château de La Barre bietet 5 luxuriöse Empfangsräume und 9 einmalig elegante Gästezimmer mit wertvollen Familienantiquitäten, Oelgemälden und bunten Designerstoffen, auch ohne Kompromisse! Die gesamte Atmosphäre strahlt gehobenen Luxus aus. Ausflugsmöglichkeiten Graf und Gräfin de Vanssay werden Sie nicht nur warmherzig empfangen, sondern Ihnen auch die bekannten und versteckten Schätze der Gegend empfehlen: Oenologische Spiele bei Weinbauern der Loire, magisches Lichtspiel in der mittelalterlichen Stadt Plantagenet von Le Mans (Drehort vieler historischer Filme) oder mit dem Rennauto Ihrer Träume um die Le Mans Strecke zu rasen, Ballonflüge über dem Schlosspark, Pferdereiten durch Wälder und Felder, drei aufregende Golfplätze, Besichtigungen von berühmten Renaissance Schlössern, romanische Kapellen mit klassischen Konzerten im Sommer, romantische Gärten, idyllische Dörfer mit deren Floh- und Bauernmärkten, Gourmet Restaurants und vieles mehr… Zwei mal die Woche empfangen Guy and Marnie ihre Gäste zu einem Grand Siècle Dinner in ihrem XVII. Jahrhundert Speisesaal mit ihrem Familiensilber und Kristall. An den übrigen Abenden ist es auch möglich, eine Wein & Käse Degustation am pièce à feu zu geniessen, einem Kamin aus dem XIV. Jahrhundert. Für kleine Gruppen von 10 bis 20 Gästen können Guy und Marnie de Vanssay exklusive Empfänge in anderen Privatschlössern der Gegend ermöglichen, die ansonsten dem Publikum nicht öffentlich zugänglich sind. Dabei können Sie ein Mittagessen oder Nachmittags-Tee zusammen mit den Besitzern dieser eleganten Güter geniessen. Was für ein einmaliger Einblick in das Leben der französischen Aristokratie, das sonst nur mit privater Einladung möglich wäre. Die Preise pro Zimmer und Nacht variieren von 210 bis 360 Euro, inklusive VIP Begrüssungsdrink, englischem Frühstück und Steuern (Mindestaufenthalt 2 Nächte). Exklusive Mietkosten des ganzen Schlosses für Gruppen liegen bei 2800 Euro pro Nacht. Kontaktangaben: Graf & Gräfin de Vanssay Web: www.chateaudelabarre.com Blog: chateaudelabarre.over-blog.com Loire Tal Tel + 33 2 43 35 00 17 info@chateaudelabarre.com Erwähnen Sie beim Buchen «Reisememo» für eine kostenlose Flasche Wein ;-) ## Weekend in London – Park Plaza Hotel Westminster Bridge Quelle: https://reisememo.ch/england/park-plaza-hotel-westminster-bridge-london Über Pfingsten haben wir uns wieder mal ein verlängertes Weekend in London gegönnt. Bekanntlich bekommt man ja die Hotelzimmer in London nicht gerade zu Schnäppchenpreisen. Nach langem Surfen haben wir uns für das Park Plaza Hotel Westminster Bridge entschieden… Die Webseite und Fotogallery vom Hotel waren ganz ok. Aber letztendlich war die günstige und zentrale Lage ausschlaggebend, dass wir uns für das Park Plaza Hotel entschieden haben. Als wir dann aber im Hotel ankamen, waren wir doch ziemlich hin und weg! Die Hotel Lobby, das Restaurant und auch die Zimmer waren um einiges stilvoller, als wir es erwartet hätten. Die gute Auswahl und das perfekt aufeinander Abstimmen der Einrichtung, Materialien, Farben und Lichteffekte war fast ein wenig Ehrfurcht einflössend. Park Plaza Hotel Westminster Bridge London Das Dekor in den Zimmern kommt allmählich einem Boutique Hotel nahe: geschmackvolle Kombinationen der Farben, Materialien und die Lichteffekte sorgten für den sogenannten WOW Effekt. Das Hotel liegt zentral gelegen bei der Westminster Bridge und die Zimmer bieten einen Blick auf den «Big Ben» wie auch auf das «London Eye». Hier könnt ihr Verfügbarkeit und Preise überprüfen. London Städtereise Wie üblich, wenn wir auf Städtetrips sind, nehmen wir den bequemen «hop-on, hop-off» sightseeing bus tour, weil man so schnell und effizient schnell mal ein paar Eindrücke über die Stadt und Sehenswürdigkeiten gewinnen kann. Eine der besten Webseiten über London ist: LondonTown.com. Man findet hier unglaublich viele nützliche Informationen und hat dabei verschiedene Navigations-Möglichkeiten über alle möglichen Themen. Da London sehr viele Sehenswürdigkeiten und Ausgangsmöglichkeiten bietet, lohnt es sich, sich schon im Vorfeld ein paar Gedanken zu machen, was man(n) während des Besuches so alles machen und sehen will. Dinieren in London Vermutlich weiss niemand so genau, wie viele Restaurants es in London gibt. Aber es sind unglaublich viele! Wir waren jedenfalls überwältigt (und überfordert), als wir in einem Branchverzeichnis die Anzahl der Lokale erspäht haben! Zum Glück hatten wir von Freunden noch paar Empfehlungen, sodass wir diesen folgten – auch wenn das hiess, dass wir in England französisch essen gingen!… Aber mal ganz ehrlich – wegen der Englischen Küche waren wir ja nicht gerade nach London gereist. Les Trois Garçons im Stadtteil Shoreditch Das französische Restaurant Les Trois Garçons ist ziemlich «wild» dekoriert und erinnert an alles andere als an ein französisches Lokal. Handtaschen, Hirschgeweihe oder eine Plüsch-Giraffen sind nur mal drei Beispiele der Dinge, die wir im Lokal erspähen. Die Speisekarte war vielseitig. Mit Betonung auf «war», denn die 3 Jungs haben inzwischen ihr Restaurant verkauft und verfolgen jetzt ihre Passion für Innendekoration… Gaucho in der Nähe vom Piccadilly Circus Nachdem wir nach dem Fisch-Menu doch auch mal Lust auf ein Stück Fleisch hatten, dachten wir, dass man vermutlich mit einem Argentinischen Lokal nicht falsch liegen kann. Schon die Webseite vom Gaucho Picadilly überzeugte uns – und letztendlich waren wir auch mit dem Essen und dem Service sehr zufrieden. Das Chateaubriand war jedenfalls exzellent! Brasserie Joel Was wir leider erst im Nachhinein gelesen haben, ist die Gastro-Kritik von «The Times», die das Hotel-Restaurant Brasserie Joel mit 9 von 10 Punkten ausgezeichnet hat! Und auch weitere Kritiker priesen den mit einem Michelin Star ausgezeichnete Küchenchef Joà«l Antunes. Diesen Tip heben wir uns für das nächste mal auf! London Foto-Gallery Hier in unserer Flickr-Fotogallerie findest du ein paar Impressionen aus London. Weitere Stadthotels in London auf unserer Shortlist waren W Hotel Leicester Square – Innovative und schickes Design! Flemings Mayfair Hotel – Boutique Hotel Radisson Edwardian Bloomsbury Street – Stilvoll The Marylebone Hotel – Zeitgenössiches Design Sanderson Hotel – 5 Stern Luxushotel Blakes Hotel – hmmm… schaut mal selber…! ## Hotel Andreus – Golf & Wellness Spa Resort im Südtirol Quelle: https://reisememo.ch/italien/hotel-andreus-golf-wellness-spa-resort-im-suedtirol Das Andreus Golf & Spa Resort liegt im malerischen Passeiertal im italienischen Südtirol, ca. 20 Auto-Minuten nördlich von Meran entfernt. Das harmonisch in die Landschaft eingebettete 5-Sterne Hotel Andreus bietet seinen Gästen Luxus und Erholung. Ein schönes Wohnambiente, gastronomische Erlebnisse und eine grosszügige Wellness-Oase laden zum Verweilen und Geniessen ein. Der 18-Loch Golfplatz «Passeier.Meran» liegt vor der Haustüre. Lohnenswert ist auch ein Ausflug zum Golfplatz Kastelruth in den Ausläufern der Dolomiten. Dort geht es rauf und runter wie sonst nirgends… Andreus Golf & Wellness Spa Resort Wenn man bei der Ankunft im Hotel mit einem herzlichen Lächeln begrüsst wird, weiss man, Mann ist im Südtirol! :-) Die Mischung aus mediterranem Lifestyle und alpiner Tradition sowie die Gastfreundschaft der Leute macht den besonderen Reiz des Südtirols aus. Entsprechend wurden wir auch im Hotel Andreus empfangen. Panorama- und Garten Suiten im Andreus 5-Sterne Golf & Wellness Hotel Die Suiten sind sehr stilvoll mit Holz, Naturstein und natürlichen Materialien eingerichtet und verwöhnen den Gast mit allem Komfort. Aufgrund des warmen Ambiente durch die gemütliche Einrichtung und die auserlesenen Materialien fühlt man sich gleich auf Anhieb im Einklang mit der Natur. Die Suiten verfügen über Schlafzimmer mit Diwan und Wohnecke, begehbarem Kleiderschrank, Safe, Minibar, Direktwahltelefon und Sat-TV mit Internetzugang (LAN-Kabel). Das abgeschlossene Badezimmer verfügt über Dusche, WC und Bidet getrennt. Aus den Hahnen sprudelt übrigens im ganzen Haus das Grander Wasser. Das sogenannte «belebte Wasser» habe einen positiven Effekt auf den gesamten Organismus des Menschen. Wir haben dann mal grosszügig davon getrunken… Kulinarik im Panoramarestaurant im 5. Stock Das reichhaltige Vitalfrühstück mit Bio-Ecke lässt absolut keine Wünsche offen. Aber auch abends wird man beim 6-Gang Gourmet-Dinner verwöhnt. Die Auswahl ist gross und die Menus sind mit der Liebe zum Detail zubereitet und angerichtet. Wir müssen wohl kaum erwähnen, dass wir auch im Restaurant mit einer herzlichen Gastfreundschaft bedient wurden… Sollte sich schon nachmittags ein kleiner Hunger bemerkbar machen, so bedient man sich einfach am Buffet mit feinen Kuchen aus der hauseigenen Patisserie. Ausnahmsweise haben wir die Cigar-Lounge links liegen lassen. Die Bio-Ecke hat einfach einen zu gesunden Eindruck gemacht, als dass wir dies mit einer Zigarre hätten torpedieren wollen. Machen wir dann ein andermal wieder… Wellness & Spa im Andreus Resort mit «Wow-Effekt»! Die über 2000 m2 Saunalandschaft mit vielen Highlights haben bei uns den «Wow-Effekt» ausgelöst! Die Einrichtung mit den geschmackvoll aufeinander abgestimmten Materialien und Farben lösen unmittelbar nach Betreten der Saunalandschaft ein Wohlgefühl aus. Zudem ist das Angebot riesig und lädt zum Entspannen und Wohlfühlen ein, wie z.B. im ganzjährig beheizten Hallen- und Freibad mit Schleuse, unter den verschiedenen Wasserfall- und Erlebnisduschen, im Kräuter- und Soledampfbad, in der finnischen Panorama-Sauna, in der Lehmsauna oder auf den Sprudel-Liegen mit Unterwassermusik. Die Panorama-Sauna macht mit dem grossen Aussichtsfenster ihrem Namen alle Ehre. Nachmittags scheint die Sonne herein und ermöglicht ein unübliches Saunaerlebnis bei schöner Aussicht. Besonders gut gefallen haben uns die Ruheoasen; sei es nun der alpine Ruheraum mit den Heubetten oder die Kuschelnester im sehr schön angelegten Garten. Aber am liebsten haben wir unsere Seele auf der Doppelschaukel baumeln lassen… Andreus Spa Suite Während unseres Aufenthaltes haben wir uns einen «karibischen Traum» in der Andreus Spa Suite gegönnt. Life is rough… Die Spa Suite ist eine atmosphärisch eingerichtete Wohlfühl-Oase mit Infrarotkabine, Doppel-Whirlwanne und Kuschelnest – sehr empfehlenswert für traute Zweisamkeit neben dem hektischen Alltag. Nach dem Körperpeeling mit exotischen Extrakten, einem wohltuenden Bad in Avocado- und sonstigem Öl mit anschliessender Ganzkörpermassage gilt es nur noch, den leckeren Cocktail und die Früchteplatte zu verspeisen… Golf im Südtirol Unmittelbar neben dem Andreus Resort liegt der Golfplatz Passeier. Die Wasserhindernisse, darunter sieben Teiche mit Seerosen und die zahlreichen Bunker sind ein Highlight dieses Golf Courses. Obwohl uns der Passeier Golfplatz sehr gut gefallen hat, sind wir auch noch auf die Seiseralp gefahren. Da liegt nämlich – aus unserer Optik – in Kastelruth einer der spektakulärsten 18-Loch Golfplätze im Südtirol: Der Platz ist idyllisch und mitten in den imposanten Dolomiten gelegen. Teiche, Schluchten, Bäche, faszinierende Wasserfälle bieten eine atemberaubende Kulisse. Gut möglich, dass man(n) da beim Abschlag durchaus mal von der Natur abgelenkt ist… Es geht viel rauf und runter und die Par-3 Löcher sind so angelegt, dass es ordentlich in die Tiefe geht: Loch 15 soll Europas höchsten Höhenunterschied zwischen Tee und Green haben. Und beim Par-3 bei Loch 4 muss der Ball nicht nur über den tosenden Bach runter ins Tal, es ist links und rechts auch noch Null Toleranz gefordert. Wo meine beiden Versuche gelandet sind, schreibe ich jetzt nicht… Aber easy, nach dem atemraubend steilen Aufstieg zu Loch 5 muss der Ball nur unendlich weit carry-mässig über die Schlucht. Das Fairway beginnt dann irgendwann auf der andern Talseite. Spektakulär! ## Zehendermätteli: Gartenrestaurant & Sonntags-Brunch auf Berner Engehalbinsel Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/zehendermaetteli-gartenrestaurant-sonntagsbrunch-bern-engehalbinsel In der Aareschleife zwischen Bern und Bremgarten liegt das idyllische Zehendermätteli – eine Gärtnerei mit Gartenrestaurant und Bistro auf einer lauschigen Halbinsel. Bestens geeignet für einen Sonntagsbrunch oder sonst einen lauschigen Nachmittag im Grünen… Genuss auf der Engehalbinsel bei Bern Bereits die Anreise ins Naturparadies Zehendermätteli erweist sich als speziell; wer mit öffentlichem Verkehr kommt, nimmt beim Schlössli in Bremgarten die Zehendermätteli-Fähre, die auf die Engehalbinsel führt. Im Zehendermätteli angekommen, steht eine Auswahl an leckeren Sachen zur Auswahl; von feinem griechischem Antipastiteller über grillierte Fleischspiesse mit Baked Patatos bis zu feinen Desserts und hausgemachtem Eis. Das Getränkeangebot ist sehr vielseitig; speziell aufgefallen sind uns das Herrgöttli Bier sowie all die exotischen Sirups (Orangenblüten, Rosenblüten etc.). Das Zehendermätteli bietet auch einiges für Kinder; eine grosse Spielwiese mit Sandkasten und Klettergarten laden zu Spiel & Spass ein. Und wer nach einem gemütlichen Lunch einfach etwas ausspannen will, geht noch an die Aare zum «Zehendermätteli-Strand». Weitere Impressionen findest du in unserer Flickr-Fotogallerie. Angebot des Zehendermätteli frische kreative Küche zum Znüni, Zmittag & Znacht Sonntagsbrunch von 10.00 – 12.30 h gedeckte Terrasse Spazierwege Riesen-Sandkasten, Klettergarten, Eselreiten Freiluft-Bankette all’italiana Hochzeitsessen im Gewächshaus Apéros mit Häppchen Familienfeste (Taufen, Konfirmation, Firmung, Geburtstage…) meet & eat: entspannte Sitzungen mit Arbeitslunch im Garten oder Bistro ## Gletscherflug mit Piper Super Cup in die Glarner Alpen Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/gletscherflug-glarner-alpen-wenger-hb-pay-piper-super-cub Kürzlich hatte ich die Gelegenheit, mit einem Gletscherflugzeug über die Glarner Alpen zu fliegen. Was man dabei so alles sieht, ist schlichtweg atemberaubend!… Auf meinen Geburtstag hin habe ich dieses Jahr einen Gletscherflug geschenkt bekommen. Mann gönnt sich ja sonst nichts ;-) Am letzten Samstag, bei herrlichem Frühlingswetter, habe ich den Gutschein eingelöst und liess mich vom Piloten Beat Marty in die Lüfte schwingen. Gletscherflug Wangen-Lachen – Glarner Alpen: Vorab, Tödi, Planurahütte Von Wangen-Lachen ging es per Wenger Piper Super Cub Gletscherflugzeug in Richtung Glarner Alpen zum Vorab und dann zum Tödi und der Planurahütte auf 2947 m.ü.M. Die Piper Super Cub mit Baujahr 1957 liegt erstaunlich ruhig in der Luft und Beat fliegt zielstrebig mit ca. 160 Km/h in Richtung Glarner Alpen und dem Martinsloch. Auf dem Vorab Gletscher machten wir eine erste Landung, wo dann die auffällig rote Piper Super Cub auch von den Wintersportlern bewundert wurde. Auf dem Vorab haben wir Dir übrigens grad noch einen Winterwandertipp: eine Kretenwanderung von La Siala zum Vorab (Link führt zu unserem Bericht). Weiter ging es dann Richtung Glarner Alpen, zuerst zum Tödi und nebenan zur Planurahütte, die höchstgelegene Aplenclubhütte der Ostschweiz, die südlich vom Linthal auf fast 3000 m.ü.M. liegt. Besonders beliebt ist die Planurahütte als Ausgangspunkt für Wanderungen, Gletscher-, Kletter- und Skitouren. Es kommt daher nicht von ungefähr, dass man verschiedene Utensilien vorfindet, wie zum Beispiel Schneepickel und Gletscherbrille, mit Fell überzogene Tourenskis oder aber auch hochgebirgstaugliche Bergschuhe. Vis-à -vis der Hütte befindet sich übrigens der grösste vom Wind geformte Schneetrichter Europas, ein sogenannter Windkolk. Eigentlich bin ich mich ja Flugreisen gewöhnt – aber das war ein Flug der ganz speziellen Sorte mit atemberaubendem Panorama. Ein herzliches Dankeschön dem sehr sicheren Piloten Beat Marty! Weitere Impressionen findest du in unserer Flickr-Fotogallerie. ## Hürlimann Spa – Thermalbad Zürich: Wellness mit Aussicht! Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/thermalbad-spa-zuerich-huerlimann-areal Heute haben wir uns einen Gang durch das irisch-römische Spa Ritual im Thermalbad & Spa in Zürich gegönnt. Im ehemaligen Gebäude der Brauerei Hürlimann wurde eine sehr schöne Wellness-Oase mitten in der Stadt gebaut. Ein aussergewöhnliches Erlebnis! Wellness über den Dächern von Zürich Schon der Eingang des Thermalbad & Spa Zürich präsentiert sich von der besten Seite und wirkt vielversprechend! Er ist schlicht, aber sehr stilvoll eingerichtet. Die verschiedenen Kronleuchter wirken in den Steingewölben sehr trendy und orientalisch, ja fast mystisch… Dekorative Schutzengel von Ariane Lindegger im Eingangsbereich Besonders gut haben uns auch die Werke der Künstlerin Ariane Lindegger gefallen, die sowohl beim Eingang, wie auch in der Spa-Lounge ausgestellt sind. Der Schutzengel «Joshua» hat uns am meisten fasziniert…. Wasserwelten des Thermalbades im Hürlimann Areal Gebadet wird in der Zürcher Therme in riesigen Fässern aus Holz, im warmen Wasser der «Aqui» Quelle mit wertvollen Mineralstoffen. Verschiedene Massage Düsen, Sprudelliegen, eine Massage Strasse, Whirlpools, ein Dampfbad, Smaragdbad und eine Kneippzone sorgen für Abwechslung beim Spa-Ritual. Das Bad auf der Dachterrasse unter freiem Himmel Das absolute Highlight der Wellness-Welt ist das Bad auf dem Dach, von wo Gäste einen einzigartigen Ausblick auf die Stadt Zürich geniessen. Nach dem Baden lädt eine trendige Lounge im Dachgeschoss zum Entspannen ein. Zum Angebot gehören kleine Leckerbissen, die nicht nur gesund aussehen, sondern auch noch sehr lecker sind! Wir haben natürlich trotzdem zum Wein gegriffen, soll ja auch gesund sein… Walter geniesst das Bad mit der besonderen Aussicht Irisch-Römisches Spa Ritual Für den Irisch-Römischen Rundgang bezahlt man zum Eintritt einen kleinen Aufpreis, der sich lohnt. Das Spa-Ritual dauert ca. 2 Stunden und verspricht Erholung pur! Zuerst wärmt man den Körper in einem Dampfbad auf. Anschliessend seift man sich mit einem Sanddorn-Peeling ein, damit die abgestorbenen Hautzellen abgeschrubbt werden. Nach einer Dusche geht’s weiter ins heisse Kräuterdampfbad, das weiter der Entschlackung und Entgiftung des Körpers dient. Danach folgen weitere warme Bäder (Römerbad, Bewegungsbad) mit verschiedenen Massage-Düsen und Sprudelliegen. Zur Entspannung zwischendurch legt man sich auf die gewärmten Liegepodeste. Und zum Schluss verweilt man noch etwas in der sehr schönen Spa-Lounge, wo feine Snacks wie auch fruchtige Drinks oder ein Gläschen Prosecco den krönenden Abschluss des Aufenthaltes bilden. Wein und Häppchen in der Lounge des Dachbades Weitere Fotos zum Thermalbad & Spa Zürich: Thermalquelle inklusive B2 Boutique Hotel & Spa Das zum Thermalbad gehörende B2 Boutique Hotel & Spa ist auch einen Besuch wert. Das Design des Hotels ist sehr ansprechend gelungen und bietet eine Mischung aus moderner Infrastruktur mit historischen Anleihen bei den alten Brauereipumpen, Ventilen und Kühltürmen. Die Suiten sind als spektakuläre Maisonettes auf zwei Stockwerke verteilt. Auch hier findet man Anspielungen auf das alte Industriegebäude. Diese werden kombiniert mit eleganten Möbeln und starken Farben. Sehr gelungen! Ein Highlight ist die Bibliothek mit tausenden von handverlesenen Büchern, die in Antiquariaten zusammengekauft wurden. Wir werden für einen detaillierteren Erfahrungsbericht nochmals vorbeigehen. Hier schon mal ein paar Handyfotos… Lobby und Bibliothek mit Restaurant Hoteladresse B2 Boutique Hotel + Spa Brandschenkestrasse 152 8002 Zürich Tel: +41 44 567 67 67 { "@context": "https://schema.org", "@type": "Hotel", "name" : "B2 Boutique Hotel + Spa", "description" : "Elegantes Hotel beim Hürlimann Thermalbad & Spad", "address" : { "@type" : "PostalAddress", "addressCountry" : "CH", "addressLocality" : "Zürich", "addressRegion" : "Zürich", "postalCode" : "8002", "streetAddress" : "Brandschenkestrasse 152" }, "telephone" : "+41 44 567 67 67", "image" : "https://reisememo.ch/wp-content/uploads/2011/02/B2-Boutique-Hotel-Lobby-Huerlimann-Zuerich-2.jpg", "starRating" : { "@type" : "Rating", "ratingValue" : "5"}, "priceRange" : "CHF340 - CHF500" } Ein weniger bekanntes Spa- und Hamam-Erlebnis gibt’s beim Helvetiaplatz im Stadtbad unter dem Volkshaus Zürich zu geniessen. Aber auch in Baden und Bad Ragaz findet man aussergewöhnliche Badeerlebnisse. ## Natur- und Tierparadies Kangaroo Island, Australien Quelle: https://reisememo.ch/australien/sued-australien/kangaroo-island-erlebnis Kangaroo Island ist wohl DIE Attraktion wenn man Australien besucht. Die drittgrösste Insel Australiens liegt südlich von Adelaide und ist ein Natur- und Tierparadies sondergleichen. Nebst der atemberaubenden Landschaft wird man hier auch viele lustige Tiere bewundern wie Koalas, Wallabys, Pinguine, Robben und Seelöwen und viele mehr. Mit Regional Express erreicht man ab Adelaide Kangaroo Island mit einer Propellermaschine innerhalb von 30 Minuten. Selbstverständlich gelangt man auch mittels Fähre zur Insel. Einige nehmen auch das eigene Auto mit. Aber wir haben eine 4WD Zweitages-Tour über Wilderness Tours gebucht. Denn wir wollten uns die ausführlichen Informationen des ortskundigen Guide nicht entgehen lassen. Kangaroo Island Wilderness Tours Kangaroo Island Wilderness Tours bietet ganzjährig Erlebnistouren. Die Touren werden in modernen kleinen Geländewagen und unter Betreuung von einheimischen Guides durchgeführt. Unser Tour Guide Greg Roberts von Kangaroo Island Wilderness Tours Was man auf Kangaroo Island keinesfalls verpassen darf, ist der Flinders Chase National Park, wo man wahnsinnige Steinformationen vorfindet – hier zeigt Mutter Natur das Beste, was sie zu bieten hat! Aussergewöhnliche Steinformationen Die Seal Bay, an der Südküste kann man die wunderschönen Seelöwen bewundern. Seelöwen an der Seal Bay Während man die süssen Koala Bären im Hanson Bay Coala Sanctuary vorfindet. Müde Koala Bären Eine der speziellsten Buchten auf der Insel ist die Stokes Bay. Allerdings muss man hier die Gezeiten beachten … während man bei Ebbe noch zwischen den Steinformationen problemlos durch kommt, dürfte das bei Flut etwas schwieriger werden… Steinformationen an der Stokes Bay Die Seascape Lodge an der Emu Bay Zum Unternehmen von Kangaroo Island Wilderness Tours gehört auch das Bed & Breakfast Seascape Lodge, wo wir während dieser Zeit logiert haben. Aussicht auf die Emu Bay von der Seascape Lodge Die Seascape Lodge ist ein kleiner Geheimtip und wurde schon mehrfach mit Tourismus-Preisen ausgezeichnet. Sie ist klein – aber fein! Daher hat man das Gefühl, man wohnt bei Freunden. Geführt wird das B&B durch die äusserst freundlichen Gastgeber Mandy & Paul. Mandy bekocht ihre Gäste höchst persönlich und zaubert auch immer wieder ein spezielles Gericht auf den Teller. Während Paul der absolute Cricket-Spezialist ist! Weitere Impressionen über Kangaroo Island findest du in unserer Flickr-Fotogallerie. ## Natur und Luxus pur in den Grampians, Australien Quelle: https://reisememo.ch/australien/victoria/wandern-meringa-springs-lodge-grampians Der Grampians Nationalpark liegt rund 250 km westlich von Melbourne im australischen Bundesstaat Victoria. Es ist ein Paradies für all jene, die Outdoor-Aktivitäten lieben. Hier kommen nicht nur Wanderer auf ihre Kosten sondern das Gebiet ist auch bei Bergsteigern und Mountain Bikern sehr beliebt. Der Grampians Nationalpark Mehr als 200km Wanderwege ziehen sich durch den Grampians Nationalpark. Die Auswahl reicht von einem kurzen Spaziergang durch die Natur bis hin zu mehrtägigen Wanderungen. Viele Touren starten rund um Halls Gap, der grösste Ort im Nationalpark. Idylle pur auf den Wanderwegen des Grampians Nationalpark In Halls Gap steht auch das Brambuk Cultural Centre, das durch Aborigines betrieben wird. Nebst der Ausstellungen von Fundstücken, Kleidung, Waffen und Werkzeugen wird hier die Kultur der Aborigines durch Multimedia-Shows veranschaulicht. Sehr gut gemacht! Die Aussichtspunkte in den Grampians Die vielen Wanderwege in den über 400 Millionen Jahre alten Grampians führen meist zu grandiosen Aussichtspunkten, imposanten Wasserfällen oder interessanten Sandsteinformationen. The Balconies (die Balkone) ist einer der vielen Anziehungspunkte, den man vom Reed’s Lookout Parkplatz in ca. 30 Gehminuten erreicht. Hier ragen zwei Sandsteinfelsen aus einer Felswand … Nichts für jene, die unter Höhenangst leiden! Aussichtspunkt The Balconies Den Reed Lookout liegt gleich an der Mount Victory Road und eröffnet einen herrlichen Ausblick über das Victoria Valley und die Serra Range. Reed Lookout Etwas anstrengender wird’s, wenn man die MacKenzie Falls besichtigen möchte. Es geht ziemlich steil die Treppen runter (die man irgendwann dann wieder hoch laufen muss…) Aber es lohnt sich alleweil! Die Beehive Falls sind nicht ganz so imposant wie die MacKenzie Wasserfälle, aber dennoch sehenswert, da die ganze Umgebung sehr idyllisch ist. Weitere Informationen zu den Grampians findet man unter: visitgrampians.com.au Die Meringa Springs Lodge in den Grampians Während unseres Besuches im Grampian Nationalpark übernachten wir in der Meringa Springs Lodge – eine stilvolle, luxuriöse Lodge mit einem Swimming Pool, von wo man eine herrliche Aussicht geniesst. Die Meringa Springs Lodge Das Anwesen ist fantastisch gelegen und ist der perfekte Ausgangspunkt für Ausflüge und Wanderungen. Aufgrund der herrlichen und ruhigen Lage mit Sicht auf endlose Weiten geniesst man hier Natur und Luxus pur vereint! Herrliche Aussicht von der Lodge Die Lodge verfügt lediglich über 3 Villen und 2 Zimmer, wodurch die ganze Ambiance auch sehr familiär ist. Die Lodge wird übrigens vom pensionierten Schweizer Paul Widmer und seiner australischen Frau Gail und deren Tochter Bea geführt. Gastgeber Gail und Paul Widmer Der Gastgeber bekocht seine Gäste selber! Wir haben Paul’s Portland Beef Eye Fillet probiert, das an einer grüsnen Pfeffersauce und einer Schweizer Röschti serviert wurde! :-) Köstlich! Aber auch sein Lamb Sirloin können wir wärmstens empfehlen! In den sehr grossen und komfortablen Villen fühlt man sich gut aufgehoben man schläft herrlich! Und mit etwas Glück kann man am nächsten Morgen vom Schlafzimmer aus Kängurus beobachten! Känguru auf dem Anwesen der Meringa Springs Lodge Café Henry & Rose Am Dukes Highway zwischen den Grampians und Adelaide liegt das «Henry & Rose» – ein liebevoll eingerichtetes Café in Keith. Wenn man also von den Grampians nach Adelaide fährt, lohnt sich hier ein Halt auf jeden Fall – nur schon wegen der heimeligen Einrichtung! Diesen Tip hat uns Gail von der Meringa Springs Lodge gegeben. Danke Gail! Henry & Rose Café ## Die Great Ocean Road und seine 12 Apostel Quelle: https://reisememo.ch/australien/victoria/great-ocean-road-zwoelf-apostel Die Great Ocean Road in Südaustralien zählt zu den schönsten Panoramastrecken der Welt und schlängelt sich auf einer Länge von über 200 Kilometern an atemberaubenden Steilklippen entlang. Der Küstenabschnitt entlang der B100 bietet eine unglaublich vielseitige Landschaft. Von Regenwäldern bis zu urzeitlichen Vulkanen und schroffen Küsten – die Great Ocean Road präsentiert die Natur auf faszinierende Weise. Faszinierende Great Ocean Road In Apollo Bay, das sich ziemlich genau in der Mitte der Great Ocean Road befindet, haben wir einen ersten Halt gemacht. Gegen Abend wurde hier die Stimmung mit Nebel ganz schön mystisch. Mystische Stimmung an der Apollo Bay Verköstigt wurden wir in Apollo Bay im Restaurant «La Bimba» – einem gemütlichen, leicht marokkanisch angehauchten Bistro mit farbigen Dekorationen. Der mit Couscous gefüllte «Whole Mirror John Dory» an Marokkanischen Gewürzen war absolut phantastisch! Whole Mirror John Dory Fisch Great Otway National Park Der Great Otway Nationalpark ist ein landschaftlich sehr abwechslungsreicher Park mit Eukalyptusbäumen, Regenwald und Wasserfällen. Dank den herrlich angelegten Boardwalks kommt man hier hautnah in den Genuss der Landschaft. Boardwalk im Great Otway Nationalpark Wer die Koala Bären keinesfalls verpassen möchte, dem empfehlen wir einen Spaziergang über den Kennett River Koala Walk. Da sieht man die süssen Kerle, wie sie essen, rumhängen oder schlafen. Bitte nicht stören! Fauler Koala Bär im Great Otway Nationalpark Bitte lasst mich schlafen… Die zwölf Apostel Der bekannteste und für uns auch faszinierendste Abschnitt entlang der Great Ocean Road befindet sich zwischen Apollo Bay und Port Campbell, wo man die gigantischen zwölf Apostel findet. Die meist fotografierten Felsformationen – zwölf Apostel Diese bizarren Felsformationen entstanden vor 10 bis 20 Millionen Jahren und wurden vom Wind und Wetter geformt. Erosion hat die Säulen von den Klippen der 70 Meter hohen Steilküste isoliert. ## Einmalige Taucherlebnisse am Great Barrier Reef Quelle: https://reisememo.ch/australien/queensland/tauchen-great-barrier-reef Die Unterwasserwelt des Great Barrier Reef in Australien gilt bei Tauchern als eines der vielfältigsten Tauchreviere der Welt. Viele Anbieter vor Ort bieten verschiedene Tauchkreuzfahrten und Charter zum Reef an. Das Great Barrier Reef wurde von der UNESCO zum Weltnaturerbe ernannt und trägt ausserdem den Titel «Weltwunder der Natur«. Um all die schönen Tauchplätze zu erkunden, macht man am besten eine Tauchkreuzfahrt. Mit der Spirit of Freedom auf Tauchsafari Die Spirit of Freedom bietet ab Cairns verschiedene komfortable Tauchsafaris zu den besten Tauchplätzen am Great Barrier Reef an. Wir waren während 3 Tagen mit der Spirit of Freedem unterwegs und haben das Paradies besucht. Tauchschiff Spirit of Freedom Die vielfältigsten Reviere liegen am nördlichen Barrier Reef oder in der Coral Sea und können nur auf mehrtägigen Tauchkreuzfahrten erreicht werden. Dies gilt auch für das «Cod Hole», einem der bekanntesten Tauchplätze überhaupt! Sonnenuntergang auf der Spirit of Freedom Die Artenvielfalt am Great Barrier Reef Die unbeschreibliche Artenvielfalt sowie die wunderschönen Korallenformationen, die man hier vorfindet, sind einzigartig und machen das Riff zum Naturwunder. Der Pazifische Rotfeuerfisch ist meistens in der Nacht aktiv, während er sich tagsüber häufig versteckt. Dennoch konnten wir dieses sensationelle Bild schiessen: Dieses Foto wurde von Joel Simon, Inhaber von Sea for Yourself, ein Touroperator, der auf Schnorchelreisen auf der ganzen Welt spezialisiert ist. Während der Tauchsafari werden bis zu fünf Tauchgänge pro Tag gemacht! Wir haben wunderbare Plätze besucht wie zum Beispiel Scorpio Rising, Pixie Pinnacle, Light House Bommie oder die Challenger Bay. Füttern des Cod Fisches am Cod Hole Einer der eindrücklicheren Tauchgänge, war jener am Cod Hole: Weitere Impressionen von diesem sensationellen Taucherlebnis findest du in unserer Flickr-Fotogallerie. Dieser «kleine» Hai hat uns an einem Abend besucht… ## Cairns – das Tor zum tropischen Norden Quelle: https://reisememo.ch/australien/queensland/cairns Cairns ist der optimale Ausgangspunkt, um Queenslands tropischen Norden zu erkunden und ist Dank seiner Nähe zu vielen Attraktionen ein beliebtes Reiseziel für ausländische Touristen geworden. Ohne grosse Erwartungen reisten wir nach Cairns. Denn wie für so viele andere Touristen diente die Stadt lediglich als Basis für unsere Reise zum Great Barrier Reef. Allerdings wurden wir total überrascht! Denn Cairns ist eine quirlige und moderne Stadt mit entspannter und lässiger Atmosphäre! Eine der vielen Bars an der Esplanade Cairn’s lebhafte Explanade Zum Flanieren geht es in die ca. 3 km langen Esplanade mit über 100 Restaurants, Bars und Geschäften wie auch Grünflächen und Spielplätzen. Vor allem Sonntags tummeln sich die Einheimischen in der mit Salzwasser gefüllte Lagune und zelebrieren am Strand ihre BBQs. Cairn’s Esplanade Weitere tolle Restaurants findet man im Bellavista at the Marina Shopping Center. The Hotel in Cairns The Hotel ist ein hübsches 4-Stern Hotel, das sehr zentral gelegen und nur wenige Gehminuten von der Esplanade entfernt ist. Mit seinem tropischen Ambiente und dem altehrwürdigen Queenslander-Stil sticht das Hotel architektonisch hervor. The Hotel in Cairns Die Zimmer und Suiten sind grosszügig und verfügen über eine elegante und funktionale Ausstattung. ## Australien-Rundreise Quelle: https://reisememo.ch/australien/australien-rundreise Im November 2010 haben wir uns eine einmonatige Australien-Rundreise gegönnt. Am liebsten hätten wir natürlich den ganzen Kontinent bereist. Wer aber die Weiten des roten Kontinents kennt, weiss, dass das in dieser Zeit ein unrealistisches Unterfangen ist…. So haben wir uns nach verschiedenen Recherchen und Tips von Australien-Liebhabern vorerst auf die östliche Hälfte Australiens beschränkt. Und das bot an Erlebnissen schon genug!… Die detaillierten Berichte zu den einzelnen Regionen und Hotels sind auf unserem englischen Reiseblog travelmemo.com zu finden und sind in diesem Artikel verlinkt. Weltstadt Sydney Unsere Reise startete in Sydney, wo uns nicht nur das wohl meistbekannte Opernhaus imponiert hat. Die ganze Stadt hat eine unheimliche Faszination und sollte man schon mal nach Australien fliegen, darf man Sydney keinesfalls auslassen! Man beachte jedoch, dass Sydney ein eher teures Pflaster ist. So darf es einen nicht erstaunen, wenn die Restaurant-Rechnungen in der gleichen Höhe ausfallen können, wie bei uns in Zürich! Opernhaus Sydney Harbour Bridge Sydney Wir übernachten im Designhotel The Establishment. Brisbane und Umgebung Nach dem fulminanten Auftakt in Sydney flogen wir weiter nach Brisbane. Auch Brisbane ist eine lebhafte und sehenswerte Stadt. Uns haben vor allem die tollen Fussgängerzonen entlang dem Brisbane River und auch das Southbank Viertel mit vielen tollen Restaurants und Ausgangsmöglichkeiten gefallen. Ausblick auf die Stadt Brisbane Übernachtet haben wir im The Limes Boutique Hotel. Von Brisbane aus haben wir ein Auto gemietet und haben einen Abstecher nach Byron Bay gemacht, wo wir im stylishen Byron Bay Resort & Spa übernachtet haben. Der früher mal bekannte Ort unter Surfern und Rucksackreisenden hat sich zu einem der Top-Touristenorte in New South Wales gemausert. Nebst vielen schönen Restaurants und Cafés laden auch einige Outlets und coole Sportläden zum shoppen ein. Cape Byron Im Hinterland der Gold Coast findet man übrigens den Lamington National Park, ein dicht besiedelter, subtropischer Regenwald mit einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt. Katja auf dem Treetop Walk im Lamington National Park Sandinsel Fraser Island Natürlich konnten wir Fraser Island – die grösste Sandinsel der Welt und UNESCO-Weltnaturerbe – auf unserer Reise nicht auslassen. Die Insel liegt ca. 200 km nördlich von Brisbane vor der Ostküste Australiens. Mangroven an der Kingfisher Bay auf Fraser Island Fraser Island bietet viele Kontraste; bunte Sandklippen, Regenwald, wilde Blumen, türkis farbige Seen und das historische Maheno Schiffswrack in Happy Valley machen die Insel zu einer besonderen Destination. Cairns und Umgebung Nach einem kurzen Flug von Brisbane landeten wir zwei Stunden später in Cairns in Queensland. Ursprünglich dachten wir, dass Cairns «ein Nest» sei und wollten es eigentlich nur als Ausgangsbasis für unsere weiteren Ausflüge benützen. Dann wurden wir aber ziemlich überrascht, wie trendy es in Cairns zu und her geht und wie viele Leute sich an der sehr schön angesiedelten Promenade tummeln. Esplanade in Cairns Von Cairns sind wir dann Richtung Norden, über den Captain Cook Highway nach Mossmann in den Daintree Regenwald gefahren, wo wir uns zwei Tage in der Silky Oaks Lodge gegönnt haben. Gesehen im Daintree Regenwald nördlich von Cairns Great Barrier Reef, Queensland Als leidenschaftlicher Taucher konnte es sich Walter natürlich nicht entgehen lassen, drei Tage zum Great Barrier Reef zu fahren und seine Taucherlebnisse zu erweitern. Walter nach dem ersten Tauchgang am Great Barrier Reef Mit dem Tauchschiff Spirit of Freedom stachen wir in die See – auf zu neuen Abenteuern! Tauchschiff Spirit of Freedom Selbst als Nicht-Taucherin musste ich gestehen, dass dieser Ausflug auf jeden Fall unvergesslich bleibt und auch durch Schnorcheln bekam ich sehr viele herzige Fische wie Nemo und weniger herziges Meeres-Ungeziefer zu sehen. Clown Fisch (Nemo) am Great Barrier Reef Melbourne und die Great Ocean Road Nach diesem einmaligen Erlebnis flogen wir in den Süden, nach Melbourne, wo uns das nächste Highlight erwartete. Viele Bilder hatten wir schon gesehen, von der legendären Great Ocean Road und den 12 Aposteln. Wenn man dann aber das Naturwunder mit eigenen Augen sieht, überkommt einen ein unbeschreibliches Gefühl… Die zwölf Apostel an der Great Ocean Road Weiter ging es zum Grampians National Park, wo wir zwei wunderbare Tage in der Meringa Springs Lodge verbracht haben, die übrigens von einem ausgewanderten Schweizer (Paul) und seiner charmanten Ehefrau geführt wird! Meringa Springs Lodge im Grampians National Park Kangaroo Island Der krönende Abschluss unserer Reise bildete unser Aufenthalt auf Kangaroo Island, ca. 110 km südwestlich von Adelaide. Seelöwen auf Kangaroo Island Kangaroo Island ist «ein Muss» für alle Natur- und Tierliebhaber. Wir haben uns zwei Tage lang von einem Guide der Seascape Lodge die Insel zeigen lassen und haben das Paradies in vollen zügen genossen. Schön war’s in Australien! Katja & Walter’s Postkarte aus Australien ## Romantische Silky Oaks Lodge im Mossman Regenwald, Queensland Quelle: https://reisememo.ch/australien/queensland/silky-oaks-lodge-mossman-regenwald Die luxuriöse Silky Oaks Lodge liegt ca. 80 km nördlich von Cairns, inmitten des Daintree Regenwaldes. Der wurde von der UNESCO zum ältesten, lebenden Regenwald der Welt erklärt. Um die Vegetation zu bewahren, ist die Lodge auf Stelzen gebaut. Die Lodge besteht aus 50 luxuriösen, freistehenden Bungalows, einer Spa und einem grossen Swimmingpool. Im März 2022 wurde das renovierte Resort wiedereröffnet. Vom Restaurant der Silky Oaks Lodge hat man einen schönen Ausblick auf den Mossman River. Restaurant in der Silky Oaks Lodge mit Sicht auf den Mossmann River Rund um die Lodge kann man auf verschiedenen Trails wandern gehen oder man badet im (krokodilfreien!) Mossman River. Die abenteuerlustigen nehmen sich ein Kanu und erkunden die Gegend auf diese Art: Walter mit dem Kanu auf dem Mossman River Ausflüge von der Silky Oaks Lodge Während unseres Aufenthaltes haben wir einen Tagesausflug gemacht, der von der Lodge angeboten wurde. Mit unserem erfahrenen Guide Norm Evans erkundeten wir die Gegend rund um den Regenwald. Dabei besuchten wir das weiter nördlich gelegene Cape Tribulation. Norm Evans – unser Guide der Silky Oaks Lodge Der Tagesausflug sah auch eine Fahrt auf dem Daintree River. Wir haben erstaunlich viele Krokodile gesehen. Das waren Salzwasser-Krokodile … die agressiven und grossen… scary!!! Krokodil am Ufer des Daintree River Am zweiten Tag machten wir einen weiteren Ausflug nach Kuandra und das Outback. Es ist unglaublich, wie die Landschaft in Australien innert wenigen Fahrkilometern ganz unterschiedlich erscheinen kann; vom dicken Regenwald zum trockenen Busch – und das innert weniger Minuten. ## Das Limes Boutique Hotel in Brisbane, Australien Quelle: https://reisememo.ch/australien/queensland/limes-boutique-hotel-brisbane Das sonnige Brisbane, die vielseitige Hauptstadt von Queensland, ist ein perfekter Ausgangspunkt zur paradiesischen Gold Coast. Hier findet man den perfekten Mix von City-Schick und natürlicher Lässigkeit. Brisbane – die Metropole Queenlands Auch wenn Brisbane’s Skyline nicht mit jener von Sydney vergleichbar ist, so verströmt die Mini-Skyline der Innenstadt dennoch einen gewissen Glamour. Mit ihren zwei Millionen Einwohnern ist sie immerhin die drittgrösste Stadt Australiens. Die Skyline von Brisbane Extrem gut gefallen hat es uns am Ufer des Brisbane River: Die South Bank Parklands mit Strand, Palmenwald, Wasserspielen, Boutiquen, Pubs und Flanier-Promenade. Hier konnten wir uns Stunden verweilen! An der Uferpromenade des Parks gibt es ausserdem auch verschiedene Museen und Kulturzentren. Spektakuläre Brücke über den Brisbane River Die charmanteste (und vermutlich effizienteste) Art die Stadt zu erkunden, ist mit den CityCat-Fähren, die regelmässig und bis zur späten Stunde auf dem Brisbane River fahren. City-Cat Fähre auf dem Brisbane River Das Limes Boutique Hotel in Brisbane Logiert haben wir in Brisbane im Boutique Hotel The Limes – ein kleines, aber feines Hotel im aufsteigenden Fortitude Valley Quartier. Begrüsst wurden wir mit einem Cocktail Drink, der in der Bar auf der Dachterrasse offeriert wurde. Abends ist diese Bar immer sehr gut besucht und Sonntags findet teilweise ein Kino-Event statt. Die Rooftop Bar im The Limes Hotel Ok, die Zimmer sind nicht gerade riesig, aber sie sind stilvoll und funktional eingerichtet. Und damit der Start in den Tag auch gelingt, steht sogar eine Nespresso Maschine und frische Brownies bereit! Denn ein richtiges Frühstück wird hier nicht serviert. Aber gleich um die Ecke, an der James Street findet man verschiedene Coffee Shops. Das Fortitude Valley Quartier Die Umgebung rund um’s Hotel The Limes besteht hauptsächlich aus Regierungsgebäuden, Möbelgeschäften und Autohändler-Showrooms. Aber innert weniger Gehminuten erreicht man verschiedene Restaurants und eine grosse Shopping Mall. Und auch das China Town ist nur wenige Gehminuten entfernt. Strassenschilder in China-Town in Brisbane ## Byron Bay an der New South Wales Küste in Australia Quelle: https://reisememo.ch/australien/new-south-wales/byron-bay-new-south-wales-australia Byron Bay ist einer der faszinierendsten Küsten Australiens. Die Küste ist nicht nur für seine grossartigen Surfstände bekannt, sondern auch für seine Mischung aus unkonventionellem und alternativem Lebensstil und dem genussvollen Ambiente. Byron Bay ist Australien’s Mekka für Sonne-, Sand- und Surf-Urlaub und bietet mehr als 40 km lange gepflegte Sandstrände. Byron Bay Küste Mit seinen vielen Cafés, Bistros und Restaurants bietet Byron Bay aber auch für weniger sonnenhungrige Besucher etwas. Denn Dank den vielen Outlet Shops cooler Brands wie z.B. Speedo oder Billabong findet sogar man(n)! etwas zum Shoppen und die Musse zum Flanieren. Kaum an einem anderen Platz trifft man auf ein so lebhaftes, interessantes und kunterbunt gemischtes Publikum wie hier. Logiert haben wir während unseres Aufenthaltes im Byron Resort and Spa at Byron Bay, das wir wärmstens empfehlen können. Lobby des Byron Bay Resort Der Leuchtturm am Cape Byron Nordöstlich der Stadt Byron Bay, am östlichsten Punkt des Festlandes von Australien, liegt der Leuchtturm am Cape Byron. Er wurde 1901 gebaut und ist heute der lichtstärkste Leuchtturm Australiens. Der Leuchtturm am Cape Byron Rund um den Leuchtturm lässt sich auf dem Headland Walk die Gegend rund um den Leuchtturm wunderbar erkunden! Und wenn man Glück hat – und je nach Saison – kann man im Wasser Delphine oder Wale sichten! Aussicht vom Cape Byron Lamington National Park Der Lamington National Park im Mittelgebirge gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe und ist auf jeden Fall empfehlenswert, wenn man in dieser Gegend ist. Denn von hier hat man die schönsten Ausblicke über das Hinterland. Ausserdem ist der Nationalpark bekannt für seine unberührte Natur; ein tropischer Regenwald mit uralten Bäumen, unzählige Vogelarten, Wasserfälle. Natur Pur im Lamington National Park Auf dem Treetop Walk beim O’Reilly’s Rainforest Retreat wandert man auf den «Baumspitzen» – ein faszinierendes Erlebnis, 15 Meter über dem Boden zu laufen. Treetop Walk im Lamington National Park Wandert man dem Treetop walk entlang, kommt man an Aussichtsplatformen, zu denen man zum Teil nur über eine Leiter gelangt. Wenn man keinen Höhenangst hat, lohnt sich der Gang zur Leiter auf jeden Fall, denn die Aussicht über den Regenwald ist atemberaubend! ## Hyatt Regency Coolum Golf Resort Quelle: https://reisememo.ch/australien/queensland/hyatt-regency-coolum-golf-resort An der Coolum Beach in der Nähe von Noosa Heads in Australien befindet sich das Hyatt Regency mit seinem 18-Loch PGA Championship Golfplatz. Direkt an der Sunshine Coast gelegen, bietet das Resort mit dem angrenzenden Par 72 Platz pure Abwechslung. Das Hotel liegt inmitten eines grossen Regenwaldes und Buschlandes und passt sich ideal in die traumhafte Landschaft der Sunshine Coast ein. Zu den Shops und schönen Stränden in Noosa Heads sind es nur wenige Fahrminuten. Noosa Heads Beach Zu den erstklassigen Freizeiteinrichtungen des Resorts zählen Swimmingpools, ein Tenniscenter, das Wellnesscenter und natürlich der PGA Championship-Golfplatz! Ein «paar» Bunker… Der PGA Championship Platz Der Hyatt Regency Coolum Golfplatz wurde durch den Architekten Robert Trent Jones Jr entworfen. Mit seinen vielen Bunkern, die auf den gepflegten Fairways verteilt sind, schlängelt sich der Platz durch natürliches Buschland. Ok, vielleicht überrascht das die Einheimischen nicht – aber wir waren absolut verblüfft, als wir auf dem Fairway Kängurus sahen, die keine Anstalten machten, den Platz zu verlassen! ## Weltstadt Sydney und sein eindrückliches Opernhaus Quelle: https://reisememo.ch/australien/new-south-wales/weltstadt-sydney-opernhaus-australien Unsere einmonatige Australien-Rundreise starteten wir in Sydney. Die multikulturelle Weltstadt hat vor allem in Sachen Kunst, Museen, Musik, Theater so einiges parat, dass man(n) sich da locker 2-3 Tage verweilen kann und einen Besuch dieser atemberaubenden Stadt lohnenswert machen. Logiert haben wir im schicken Design Hotel The Establishment, das im historischen «The Rocks» Quartier liegt und somit nur 15 Gehminuten vom Sydney Opera House entfernt ist. Sehr empfehlenswert! Sehenswürdigkeiten in Sydney Wie immer, wenn wir neu in einer Stadt sind, benützen wir am ersten Tag den praktischen «Hop-on Hop off» Bus, um uns erstmal einen guten Überblick zu verschaffen. Wir starteten die Tour an der George Street (eine der Hauptgeschäftsstrassen). Die Busse fahren zu allen Hauptattraktionen der Stadt, wie zum Beispiel zum Sydney Tower über den Darling Harbour bis zum weltberühmten Opera House oder aber auch zum Sydney Aquarium. Die zahlreichen und schicken Restaurants an der Waterfront haben uns besonders gut gefallen, um zwischen den Sehenwürdigkeiten wieder etwas Kräfte zu sammeln und dem Geschehen auf der Strasse zuzuschauen. Es lohnt sich auf jeden Fall, auch eine Hafen-Tour mit dem Schiff zu machen. Es gibt da eine ganze Auswahl an verschieden Hafen-Rundfahrten. Wir haben uns für die 1-stündige «Captain Cook Tour» entschieden, die einen herrlichen Blick auf das Opernhaus und Sydney’s Skyline eröffnet, und die dem Villenquartier der Küste entlang bis zum Darling Harbour sowie zu Captain Cook’s Endeavor Segelschiff in der Nähe des Maritim-Museums fährt. Weitere Bilder zu Sydney und deren Sehenswürdigkeiten findest du in unserer Flickr-Fotogallerie. Das Sydney Opera House und seine eindrückliche Architektur Wer kennt es nicht, das Wahrzeichen der Australischen Hafenstadt!? Ich weiss nicht, wie viele Bilder ich vom Sydney Opernhaus schon gesehen habe. Als wir dann aber selber vor dem architektonischen Meisterwerk standen, empfand ich es noch viel spektakulärer als ich es mir jemals erträumt hatte! Das architektonische Meisterwerk vom Dänischen Jorn Utzon ist einfach eindrücklich und atemberaubend! Ob man nun das Opernhaus bei Dämmerung oder bei klarem Sonnenlicht sieht, Jorn Utzon’s Sydney Opernhaus ist ein bezauberndes Phänomen! Die bauchigen weissen Segel des Opernhaus selber vor Ort und aus verschiedenen Perspektiven betrachten zu können, hinterlassen einen grossen Eindruck – sowohl was die visuelle Gestaltung aber auch die Physik betrifft. Kein Wunder, gehört es zu den wenigen Architekturwerken des 20. Jahrhunderts überhaupt, die weltweite Bewunderung ausgelöst haben. Die Konzerthalle im Sydney Opera House Das Opernhaus enthält fünf Theater mit insgesamt 5532 Sitzplätzen. Wir haben uns die Konzerthalle näher angeschaut und auch diese war einfach nur imposant! Wir empfehlen auf jeden Fall, eine Führung (Guided Tour) zu machen, damit man die Geschichte und all die Details zu diesem Meisterwerk von fachkundigen Personen erhält. Hier noch weitere Impressionen : Weitere Bilder zum Sydney Opera House findest du in unserer Flickr-Fotogallerie. Bill Bryson’s ‚A Sunburned Country‘ ist übrigens ein fantastisches Buch, das Australiens Besonderheiten auf amüsante Art und Weise hervorhebt. Das Kapitel über den Cricket Sport war einfach himmlisch! ;-) ## Design Hotel The Establishment in Sydney Quelle: https://reisememo.ch/australien/new-south-wales/establishment-hotel-sydney The Establishment ist eine trendige Design Unterkunft im historischen Distrikt Sydneys – «The Rocks». Hier findet man mit Kopfstein gepflasterte kleine Gassen und einige der ältesten Pubs der Stadt. Absolut empfehlenswert!! Design Boutique Hotel The Establishment Das Establishment Hotel liegt im lebhaften Quartier «The Rocks» in Sydney. Das Hotel ist nur 15 Gehminuten vom berühmten Sydney Opera House entfernt. Und die Harbour Bridge sowie auch die Innenstadt von Sydney erreicht man jeweils nach einem gemütlichen, 20-minütigen Spaziergang. Zimmer im Hotel The Establishment Das schöne Design und Boutique Hotel wurde sehr stilvoll eingerichtet. Die 31 Zimmer sind sehr grosszügig und das Badezimmer sehr elegant. Luxuriöse Pflegeprodukte von Bvlgari sowie ein flauschiger Bademantel runden das Angebot ab. Elegantes Badzimmer Aber auch das gastronomische Angebot ist vielversprechend! Im Hotelkomplex findet man das preisgekrönte Sushi-Restaurant Hemmesphere, sowie ein italienisches Restaurant und im «Mad Cow» werden saftige Steaks serviert. Die Ivy Bar und das Gin Garten bieten eine Reihe von kreativen Cocktails an. ## Grand Resort Bad Ragaz – Spa und Wellness vom Feinsten Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/grand-resort-bad-ragaz-spa-wellness Das Grand Resort Bad Ragaz bietet eine einmalige Kombination von Luxushotellerie, Gastronomie, Wellbeing mit eigenem Thermalwasser, Gesundheit, Business und Golf. Zimmer und Suiten im Grand Resort Bad Ragaz 290 stilvolle Zimmer und Suiten mit auserlesenen Materialien und grosszügier Ausstattung verwöhnen den Gast mit ultimativem Komfort. In den Spa Suites unter anderem: – lässt sich das Badewasser des Whirlpools per digitaler Anzeige z.B. auf 37 Grad einstellen – Beleuchtet wird das Bad durch Leuchten mit Swarovski-Kristallen – Auch die Dusche sprudelt digital, zudem kann sie als Dampfbad dienen – Das Bett stellt sich per Luftdruck individuell auf den Gast ein – Ein begehbarer Kleiderschrank gehört selbstverständlich dazu – Die B&O TV Flat-Screens in Suite und Bad sind von der gewohnten Qualität – Aus den Hahnen sprudelt Bad Ragazer Thermalwasser! Wohnzimmer der Spa Loft Superior Suites To B. Wellbeing & Spa im Grand Resort Bad Ragaz Mit einer Fläche von 5’500 Quadratmetern zählt das To B. Wellbeing&Spa zu den grössten Wellness-Oasen der Schweiz. Sie ist eine wahre Wohlfühloasen für Körper und Geist. Hauptattraktion ist die heisse Tamina-Quelle, die aus der nahe gelegenen Schlucht sprudelt. Ob man sich nun in einem der zehn Innen- und Aussenpools (die natürlich alle mit Quellwasser gefüllt sind) vergnügt oder in einer der drei Saunen schwitzt, ein Dampfbad oder eine der vielen Behandlungen geniesst … eins ist klar; hier kann man die Seele baumeln lassen, abschalten und neue Kräfte tanken. Nachtrag: Das Grand Resort Bad Ragaz wurde sowohl im 2013 wie auch 2014 von der SonntagsZeitung zum besten Wellness Hotel der Schweiz gewählt! Räumlichkeiten im Kursaal Business & Events Center Bad Ragaz Wer eine exklusive Konferenz-Location sucht, ist im Grand Resort Bad Ragaz ebenfalls bestens aufgehoben. Denn hier kann man in gediegener Ambiance tagen. Die verschiedenen Räumlichkeiten des Kursaal Business & Events Center eignen sich für Business-Meetings, Konferenzen wie auch inspirierende Team-Workshops, u.a. in der Victor Hugo Lounge: Exklusiver Boardroom Stimmungsvolle Lounge mit Cheminée im Business Center. Ausserdem bietet das Grand Resort Bad Ragaz Luxushotellerie, Gastronomie auf höchstem kulinarischem Niveau, Wellbeing mit eigenem Thermalwasser, Gesundheit, Fitness und Golf. Gastronomie im Grand Resort Bad Ragaz Die kulinarischen Höhenflüge in den diversen Restaurants reichen von traditioneller Regionalküche über asiatische und mediterrane Spezialitäten bis zur Gourmet-Kreation: Auf keinen Fall sollte man sich das IGNIV by Andreas Caminada entgehen lassen! (Link zu unserem Review) Hier haben wir weitere Reviews vom asiatischen Namun, dem Olives d’Or, dem Bel-Air und der Zollstube zusammengestellt. Vielfalt im ‚Leading Hotel of the World‘ Das Grand Resort Bad Ragaz verfügt über ein sehr breites Angebot und verbindet Tradition mit Moderne. Am besten lässt man sich die vielseitigen Produkte von enthusiastischen Repräsentanten des Grand Resort vorstellen. Kathrin Boerger, Director of Marketing & Business Excellence, erläutert die Gebäude des Grand Resort Bad Ragaz ## Henry & Rose – stilvolles Café am Dukes Highway Adelaide – Grampians Quelle: https://reisememo.ch/australien/sued-australien/henry-rose-cafe-dukes-highway-adelaide-grampians ‚Henry & Rose‘ ist ein liebevoll eingerichtetes Café in Keith, am Dukes Highway zwischen den Grampians und Adelaide in Südaustralien. Wenn man in dieser Gegend sein sollte, so lohnt sich hier einen Halt auf jeden Fall – nur schon wegen der heimeligen Einrichtung! Henry & Rose ist viel mehr als nur ein kleines Kaffeehaus. Es ist viel eher eine gemütliche Stube, die mit sehr viel Liebe zum Detail eingerichtet ist und sich sich eindeutig von den üblichen Cafés abhebt. Zudem ist «Henry & Rose» auch noch ein Geschenk- und Blumenladen! «Henry & Rose» – Kaffee und mehr Gail von der Meringa Springs Lodge in Wartook hat uns dieses kleine Schmuckstück empfohlen und meinte, dass uns dieses Café ganz bestimmt gefallen würde. Und sie sollte recht haben! Gemütliche Sofas im «Henry & Rose» Von der Meringa Springs Lodge in den Grampians ist es etwa eine 3-Stunden Fahrt, während man von Adelaide in ca. 2 Stunden dahin fährt. Es ist also die perfekte Location, um auf dieser Strecke einen kleinen Halt einzulegen, Kaffee und Kuchen (oder einen Snack) – und vor allem auch die Einrichtung! – zu geniessen. Vogel-Dekoration im «Henry & Rose» Café Bei schönem Wetter kann man auch die schöne Terrasse geniessen: Von Aussen erscheint das Gasthaus eher unscheinbar, daher hier die Details, wo Henry & Rose genau liegt: ## Prime Tower: Neues Wahrzeichen für Zürich Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/primetower-neues-wahrzeichen-von-zuerich Der Prime Tower im Zürcher Westend der Architekten Gigon/Guyer nimmt immer mehr Gestalt an. Attraktive Gestalt! Der Tower ist von überall her sichtbar und bietet bereits jetzt schnittige Fotosujets. Prime Tower von Swiss Prime Site Der Prime Tower setzt sich markant in Szene. Aus verschiedenen Perspektiven sind bereits «gute» Winkel auszumachen: Und so soll es dann wohl dereinst aussehen: Die Fassadenbauer sind vermutlich absolut schwindelfrei… Aber es gibt um die Hardbrücke bereits jetzt andere attraktive Towers, z.B. die Freitag Container: Nachdem Stadträtin Ursula Koch 1986 noch den Spruch prägte «Zürich ist gebaut», scheint jetzt doch zünftig Bewegung in die Sache zu kommen, z.B. mit der Europaallee… Im Erdgeschoss findet sich die Bar «Hotel Rivington and Sons«. Sitzgelegenheiten gibt es nicht viele, aber schliesslich steht ein Mann von Welt eh an der Bar… ## Relaxen in Neuchâtel – Hotel Palafitte im Expo-Gelände 02 Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/hotel-palafitte-neuchatel-expo-2002 An den Gestaden des Neuenburgersees, nahe dem ehemaligen Expo-Gelände von 2002, steht auf Pfählen gebaut das Palafitte. Dieses einzigartige 5-Sterne Hotel, das dazumals eigens für die Expo 2002 gebaut wurde, vermittelt aufgrund seiner Architektur und der traumhaften Lage eine Oase der Ruhe. Wenn man an Pfahlbauten denkt, sieht man in Gedanken kleine, einfache Holzhütten. Das Hotel Palafitte ist aber alles andere! Von den 40 luxuriösen Pavillons stehen 24 auf Pfählen im Wasser mit direktem Abstieg in den See! 16 weitere Pavillons sind am Seeufer gebaut. Eines haben sie jedoch gemeinsam – egal ob auf oder am Wasser – die Aussicht auf das Alpenpanorama ist sensationell! Das exklusive Bijou ist modern und traumhaft angesiedelt. Es überzeugt mit einem aussergewöhnlichen, modernen Hotelkonzept: gediegener Luxus, edle Harmonie verbunden mit Geborgenheit und westschweizerischer Gastfreundschaft. Bei unserem zweiten Besuch im Palafitte ist das Essen sogar NOCH besser ;-) Hier unser Erfahrungsbericht inklusive Video. Grosszügige Zimmer im oder am Wasser Von aussen wirken die Pavillons relativ klein. Steht man dann aber erst mal im lichtdurchfluteten Zimmer mit der grossen Fensterfront, öffnet sich der Horizont sprichwörtlich! Jeder Pavillon misst stolze 68 m² (!), verfügt über eine private Terrasse und einer Ausstattung, die keine Wünsche offen lässt. Im Badzimmer findet man nebst einer Farbdusche auch eine Whirlpool-Badewanne, und edle Körperpflegemittel von Bulgari sorgen für einen feinen Duft. Das Speziellste jedoch ist die Tatsache, dass man – wie auf den Malediven – über dem Wasser schläft und der erste Blick nach dem Erwachen auf’s Wasser schweift – auf dieses Wasser, das bei schönem Wetter, eine enorme Ruhe ausstrahlt. Design & Lifestyle Liebhaber werden dieses 5-Sterne Hotel lieben! Genussvoll dinieren Das exklusive Restaurant «La Table de Palafitte» serviert gehobene Schweizer und regionale Küche. Es punktet nicht nur mit seinen 13 Gault-Millau-Punkten, sondern auch mit dem äusserst stilvollen Ambiente und dem sehr aufmerksamen Servicepersonal. Selbstverständlich ist auch das Frühstücksbuffet ein Gedicht und bietet alles an, was das Frühstücksherz begehrt. Expo 2002 Die Expo.02 fand vom 15. Mai bis 20. Oktober 2002 im Drei-Seen-Land statt. Es war war die 6. Schweizer Landesausstellung. Sie bestand hauptsächlich aus fünf «Arteplages» (Ausstellungsgelände), die ausschliesslich für die Dauer der Exposition errichtet wurden. Eine davon war in Neuenburg, ganz in der Nähe, wo heute das exklusive Palafitte steht. Diese grünen Stängel wurden übrigens auch schon während der Expo 2002 eingesetzt. ## 18-Loch Golf in La Gruyère – Schöner golfen mit Aussicht Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/18-loch-golf-in-la-gruyere Golfen inmitten der malerischen Landschaft des Lac de la Gruyère: Gleich beim ersten Loch geht es spektakulär bergab in Richtung See. Halte sich wer kann! Der Golfplatz La Gruyère ist sehr abwechslungsreich gestaltet, bei allen Löchern warten kleine Spezialitäten auf den aufmerksamen Golfer: Seien es spezielle Ausblicke… … vorgelagerte Ruinen des Schlosses und der Kapelle auf der Insel d’Ogoz… … sattgrün ondulierte Fairways… … oder etwas, das es wohl nur in der Schweiz gibt… Wie seit eh und je ist natürlich auch das Städtchen La Gruyère sehenswert. Das Museum mit Exponaten von H.R. Giger sei dann wieder nur hartgesottenen Zeitgenossen empfohlen. Seine verstörende Kunst muss man mögen oder draussen bleiben… Wem aber die putzigen Tierchen aus Alien keine schlaflosen Nächte bereiten, der findet ein unerwartet weitläufiges Museum mit einer breiten Palette aus Gigers intensivem Schaffen. ## Golf in Losone – Essen in Ascona, Tessin Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/golf-losone-essen-ascona-tessin Im Tessin in der Nähe von Ascona liegt der sehr schöne und ausgezeichnet gepflegte Golfplatz Gerre – Losone. Clubhaus im Golfplatz Gerre, Losone Der Golfplatz (Link zu ihrer Homepage) ist sehr abwechslungsreich und gut gepflegt. Häufig bekommt man es mit Wasser zu tun… Das grosszügige Clubhaus lädt ein zum Verweilen nach vollbrachter Runde. Es bietet eine super Aussicht auf das Green, so dass man beim Annäherungsschlag instinktiv etwas zu wenig weit schlägt, um nicht auf der Publikumsterrasse zu landen. Lecker essen kann man in Ascona z.B. in einem der drei ‚Seven‘-Restaurants: Die Lounge-artige Einrichtung und das schmackhafte Essen lassen einen die Anstrengungen des Tages vergessen. Bevor man bestellt, lohnt sich ein verstohlener Blick auf die Preise: Wer günstig essen will, sollte eine Pizzeria besuchen. Nach dem ersten Schöckli haben wir uns schliesslich auf «preiswert» geeinigt ;-) Und wer vom Golfen noch zu wenig müde ist, wandert im Verzascatal bei der berühmten Lavertezzo-Steinbrücke (Link zu meinem Wanderbericht) los in Richtung Brione. Dank BoBosco-Kugeln ist die Wanderung auch mit Kindern ein Erlebnis! ## Guarda Val – Romantisches Boutique Hotel in der Lenzerheide Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/guarda-val-boutique-hotel-lenzerheide-maiensaesshotel Im Weiler Sporz, auf 1’600 m.ü.M befindet sich in der Nähe von Lenzerheide das empfehlenswerte Maiensässhotel Guarda Val. Restaurant und Bar des Boutique Hotels Guarda Val Die Zimmer des Boutique Hotels Guarda Val verteilen sich auf 11 ehemalige Hütten und Ställe und erstrahlen seit der Renovation vom Mai 2009 in alpinem Design-Chic ohne überflüssige Schnörkel. Luxus und Genuss fangen in den authentischen Zimmern an und werden unterstrichen im Gourmet Restaurant mit 16 Gault Millau und einem Michelin Stern. Köstlich! Und besonders angetan waren wir vom Sommelier, sehr gute Beratung ;-) Das SPA kenne ich nur vom Hörensagen, da es nach einer Runde Golf in der Lenzerheide zu heiss war, um sich in den Hot Tub oder in die Sauna zu werfen. Und wegen Heuschnupfens habe ich auch das Heubad verworfen… Foto-Impressionen findest du in unserer Flickr-Galerie. Das Frühstücksbuffet im ehemaligen Kuhstall reiht sich nahtlos an das luxuriöse Nachtessen des Vorabends. Wir reisten ohne offene Wünsche wieder zurück ins Unterland. Die Rechnung präsentiert sich vielleicht nicht gerade als Schnäppchen, preiswert ist sie allemal! Hier finden sich Buchungsinformationen und Leserbewertungen über das Maiensässhotel oberhalb der Lenzerheide. ## Golf im Piemont in Villa Carolina Quelle: https://reisememo.ch/italien/golf-im-piemont-villa-carolina An Pfingsten ging es mit Zwischenhalt in einem Rustico bei Luino am Lago Maggiore weiter ins Piemont zum Golfen. Wohnhaft im Agriturismo «Il Burlino» war tagsüber der Golfplatz «Villa Carolina» angesagt. Zwischen Novi Ligure und Ovada liegt bei Capriata d’Orba der gut gepflegte Golfplatz «Villa Carolina» mit dem 18-Loch Platz «La Marchesa» und dem 9-Loch Platz «Paradiso». Foto-Impressionen in unserer Flick-Galerie. Besonders angetan war ich von den Back-Nine: Die Bahnen sind spektakulär und Loch 12, ein ellenlanges Par-3, kann einen ganz schön einschüchtern: Nicht nur ist das Green sehr, sehr weit hinten im Wald knapp zu sehen, man muss auch links und rechts knapp zwischen Bäumen durchschwingen und das dafür diagonal über eine kleine Schlucht mit einem Bach… Nach geschlagener Schlacht wird man in der Gegend dafür mit dem besten Grappa weit und breit belohnt. In der Distilleria Gualco starten sie die Produktion mit einem bereits ausgezeichneten Grappa. Dann aber wird er noch mit Kräutern angereichert und im Fass gelagert. Was für eine himmlische Idee! ## Golf in der Toskana – Punta Ala Quelle: https://reisememo.ch/italien/toscana-punta-ala-golf In der Maremma in der Toskana komme ich mit den Golfer-Jungs voll auf die Rechnung was Golf und Kulinarik angeht. Was wir weniger auf der Rechnung haben: Den Vulkanausbruch! Grosszügigerweise residieren wir im Ferienhaus von Balz: Das Wetter ist im April mild und die Sonne scheint den ganzen Tag, obwohl die Wettervorhersage Regen meldet. Golf Punta Ala In Punta Ala in der Nähe von Grosseto befindet sich ein älterer, aber schön eingewachsener Golfplatz. Das Rating ist sehr anspruchsvoll und die Fairways sind von Bäumen gesäumt, wenn sie nicht sogar mitten im Fairway stehen. Beim parkieren vor dem Clubhaus sehen wir den Schriftzug am Boden des vordersten Parkplatzes leider erst zu spät. Auffällig ist es ja schon, dass der Platz meist frei bleibt… Balz, Daniel und Walter auf dem Presidente seinem Parkplatz Ausflug nach Grosseto Das Essen in der Toskana ist standesgemäss vom Feinsten. Wie üblich sind die Pasta unschlagbar und besonders zu empfehlen ist der Cinghiale, das Wildschwein, z.B. in Grosseto. v.l. Martin, Balz, Daniel und Walter in Grosseto Strand bei Punta Ala Der Strandabschnitt hat sowohl frühmorgens als auch abends seinen Reiz! Den Rückflug treten wir später dann gar nicht erst an… Auf die Vulkan-bedingte SMS von SWISS «YOUR FLIGHT WAS CANCELLED» hin treten wir dann die Rückreise per Martins nigelnagelneuem Jaguar und dem Fiat Cubo Mietwagen an… Rückreise mit den Autos statt im Flieger Auch empfehlenswert: Weiter nördlich in der Toscana liegt das von TUI Blue Selection restaurierte Dörfchen Castelfalfi mit seinem noch viel anspruchsvolleren Golfplatz. Hier Katjas Review. Und Wein-Aficionados werden u.a. in der Nuova Cantina Antinori fündig. Weitere Golfplätze der Toscana beschreibe ich in diesem Review. ## Heizen über den Dächern von Zürich Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/heizen-ueber-den-daechern-von-zuerich Winterlicher Sonnenaufgang Heute morgen zum Aufstehen: Dutzendfache Aktivität bei klirrender Kälte von minus 10 Grad. Am 11. März 2010 erschien eines der Fotos im Newsletter von Ron Orp: Mit Link auf die Gallerie in Ron Orp’s Website: ## Der König der Tiere… und die Königin Quelle: https://reisememo.ch/suedafrika/der-koenig-der-tiere Löwen beim Paarungsakt im Lalibela Reservat in Südafrika. Ziemlich spektakulär…!!! Ich wusste nicht, dass beim König der Tiere die Löwin die Initiative ergreift und es während zwei Wochen im Jahr alle 10 Minuten losgeht! Zu den Bildern stelle man sich weitherum hörbares Löwengebrüll im Bassbereich vor. Ganz schön einschüchternd, wie ich meine… Daher war sich der Ranger der Kichaka Lodge wohl auch so sicher, als er meinte ‚They’re going to mate, watch this!‘ Es ist wohl unnötig zu sagen, dass meine Kamera im relevanten Moment nicht funktioniert: Die Löwen sind gerade in allerbester Pose, aber die Kamera will einfach nicht auslösen! Was für eine Verzweiflung! Erst als das Schauspiel fertig ist, stelle ich fest, was mir die Kamera längst sagen wollte: Der Chip ist schon voll von den vielen Giraffen und Elefanten… Frustriert beginne ich, ein paar Fotos zu löschen, als… ich eine zweite Chance bekomme, denn es sind ja schon wieder 10 Minuten um. Und diesmal kommt es zu den vorliegenden Bildern :) Schwein gehabt mit den Löwen… Weitere Impressionen und Reisetipps für die Garden Route haben wir in diesem Artikel zusammengestellt. ## Traumhafte Kichaka Lodge und Safari in Südafrika Quelle: https://reisememo.ch/suedafrika/kichaka-lodge-safari-suedafrika Nachdem wir zwei wundervolle Wochen an der «Garden Route» in Südafrika verbracht haben, wartete noch das vermeintlich grösste Highlight auf uns – die Kichaka Lodge mit zwei Tagen Safari! Luxuriöse Kichaka Lodge Die exklusive Kichaka Lodge liegt im malariafreien Reservat im Eastern Cape, etwas mehr als eine Fahrstunde vom Flughafen Port Elizabeth entfernt. Wir hatten im Vorfeld schon einiges darüber gelesen und freuten uns schon wahnsinnig auf diesen krönenden Abschluss unserer Reise. Als wir die Lodge erreichten, konnten wir uns kaum erholen. Wir waren von all den Eindrücken hin und weg; eine fast unscheinbare – aber exklusive Lodge, so harmonisch in die atemberaubende Landschaft eingebettet. Was für ein Ort! Ja, wir waren angekommen – im Paradies, wo wir während den nächsten zwei Tagen noch viele Höhepunkte erleben sollten. Auch der Empfang durch die Gastgeber war schon ein Erlebnis per se! Mit einem kühlen Drink, Blumen, Erfrischungstüchern und einem herzlichen Lächeln auf dem Gesicht wurden wir willkommen geheissenn. Und bevor wir zu unserer Suite begleitet wurden, erwartete uns ein feiner Lunch-Snack – Blick auf die weite Wildnis und auf ein Wasserloch inklusive! Köstlicher Lunch-Snack Über die Aussage des Kellners, dass da im Wasser das «Haus-Hyppo» Harry lebte, konnten wir nur schmunzeln. Das war vermutlich einer ihrer Marketing-Gags … Schliesslich waren wir in der Wildnis – warum soll da Harry ausgerechnet im «Haus-Tümpel» leben… ? Aber kaum hatten wir uns darüber lustig gemacht, kam Harry aus dem Wasser… Was für ein Empfang! Ob das wohl einstudiert war!? Harry – Kichaka’s Haus-Nilpferd Suiten in der Kichaka Lodge Die Lodge hat 10 exklusive Suiten, die viel Privatsphäre bieten. Honeysuckle Suite Kichaka Lodge Unsere Suite ‚Honeysuckle‘ bot allen Komfort, den man sich nur wünschen kann. Ein riesiges Zimmer (70 m2!) und ein grosses offenes Bad mit freistehender Badewanne, einem eigenen Sonnendeck und kleinem Pool mit direktem Blick in die Weite Afrikas! Suite in der Kichaka Lodge Auf Safari im Lalibela Game Reserve Am späteren Nachmittag ging es auf die erste Safari mit dem Ranger. Wir haben so ziemlich alles gesehen, was man sich auf einer Safari nur wünschen kann… Giraffen, Elefanten, Nashörner, Büffel, Zebras und zahlreiche Spezies von Antilopen. Auf Safari in der Kichaka Lodge Aber das absolute Highlight waren die Löwen! Es war gerade Paarungszeit und das Löwenpaar liess uns an diesem «Vergnügen» teilhaben ;-) Löwen bei der Paarung Weitere Impressionen dieses Paarungsaktes haben wir in einem separaten Artikel festgehalten. Bevor es nach diesem ausserordentlichen Spektakel zurück zur Lodge ging, genossen wir noch einen «Sundowner» (einen Drink bei Sonnenuntergang). Sundowner nach der Safari Tour Katja & Walter beim Sundowner Was für ein wunderbares Gefühl – nur wir in der Gruppe in der Wildnis. Keine Geräusche hörbar … keine Autos, kein Tram, kein Flugzeug … einfach nur Ruhe, Natur und Idylle! Sonnenuntergang nach der Safari Sobald die Sonne mal weg war, wurde es allerdings recht kühl. Insofern waren wir für den warmen Sherry und Tee sehr dankbar, den es nach Rückkehr am Kamin der Kichaka Lodge gab. Kaminzimmer in der Kichaka Lodge Später am Abend genossen wir ein Gourmet Dinner und einen herausragenden Service im romantischen und stimmungsvollen Dinner Salon. Dinner-Salon in der Kichaka Lodge Wir schwärmen und träumen heute noch von dieser einmaligen Erfahrung in der Kichaka Lodge. Es war einfach wunderbar. Life is good!!! Walter geniesst das Leben – Life is good! ## Südafrika – Garden Route – Golf & Safari in Lodges Quelle: https://reisememo.ch/suedafrika/suedafrika-garden-route-golf-safari-lodge Reisetipps für eine 2-wöchige Südafrika-Reise entlang der Garden Route. Für eine entspannte Rundreise fliegst du via Johannesburg nach George, fährst mit dem Mietwagen nach Port Elizabeth (von den Locals Gqeberha genannt) und fliegst von dort wieder zurück. Ab Mitte November bis ca. im März ist die Hauptreisezeit mit sehr angenehmen Temperaturen. Knysna – Juwel der Garden Route Nach der Landung in George und einer kurzen Fahrt von knapp 1.5 Std. erreichen wir das Kanonkop Guest House in Knysna (Link zu Booking.com). Was uns dort erwartet, ist überwältigend. Ein wunderschönes, gestyltes Guest House mit einem traumhaft schönen Zimmer – «The Forest». Die Gastgeber Chris, Mark und Samantha Conyers sind ausgesprochen freundlich und geben uns alle möglichen Tips; der erste Vorschlag für’s Dinner stellt sich dann auch gleich als Volltreffer heraus: wir gehen ins Sirocco Restaurant und lassen uns mit einer super feinen Seafood-Platte verköstigen. Und wieder werden wir von der Freundlichkeit der Leute überrascht. Als wir anschliessend zum Auto gehen, will die Autotür einfach nicht aufgehen, ob wohl jemand hinter unserem Auto war und versucht hat, das Schloss aufzuknacken? Aber plötzlich realisieren wir, dass wir ins falsche Auto einsteigen wollen. Auf Walter’s Spruch reagiert sogar der Security Guard mit einem Grinsen: «We were trying to steal a car. But it’s not so easy!» :-) Golfen an der Garden Route – Pezula Golf & Simola Golf, Goose Valley Der Pezula Championship Golf Course gilt als einer der landschaftlich spektakulärsten Golfplätze Südafrikas. Der Kurs liegt hoch über dem indischen Ozean und über der Lagune von Knysna. Der Ausblick ist faszinierend und das Personal einmal mehr ausserordentlich gastfreundlich. Signature Hole 14 des Pezula Championship Golf Course Nachdem wir alleine gestartet sind, holt uns auf den ersten 9 Löchern ein Paar aus Lettland ein; Vitali Woods und Lydia – ein sehr witziges Gespann. Wir spielen den restlichen Course gemeinsam im Flight. Vitali heisst natürlich nicht «Woods», aber so bezeichnet er sich nach jedem gelungenen Wunderschlag ;-) Reisebloggerin Katja, Vitali «Woods» und Lydia in Pezula Golf an der Garden Route Nach den ersten 9 Löchern machen wir unsere erste Erfahrung mit dem «Halfway House», wo man jeweils einen kleinen Imbiss einnimmt. Später auf unserer Reise erfahren wir, welchen Stellenwert das Halfway House und dieser Zwischenimbiss bei den Südafrikanern hat. Es gehört praktisch zur Kultur! Mit dem Simola Golf Course von Golflegende Jack Nicklaus liegt hier ein weiterer Golfplatz der Spitzenklasse! Es ist die erste Anlage, die Jack Nicklaus an der Garden Route konsequent nach seinen Grundsätzen geplant und harmonisch in die natürlichen Landschaftsformen eingefügt hat. Fast bei jedem Loch bieten sich atemberaubende Ausblicke auf Lagune und Tal des Knysna River. Hinreissend! Fairways und Villen des Simola Golfplatzes Auch der Goose Valley Golfplatz ist eine Golfrunde wert. Walter mit den Gänsen des Goose Valley Golf Club Mehr Tipps und Impressionen von den Golfplätzen der Garden Route und des Weingebietes nördlich von Kapstadt habe in diesem Artikel zusammenstellt. Bloukransbrücke, Nature Valley und Tsitsikamma National Park Das Kanonkop House eignet sich gut als Ausgangspunkt für verschiedene Ausflüge, z.B. zum Tsitsikamma National Park. Unterwegs gilt ein erster Halt der Bloukrans-Brücke. Mit 216 Metern bietet sich hier der weltweit höchste Bungee-Jump. Aber unser Adrenalinspiegel ist nur schon beim Zuschauen hoch – wir belassen es beim Fotografieren. 216 Meter Bungee-Jump Weiter geht’s zum Nature Valleys, wo uns eine atemberaubende Küste erwartet. Wir wandern ca. 1 Stunde einem Trail entlang zu einem fantastischen Aussichtspunkt. Bucht bei Nature Valley Ebenfalls am Weg liegt hier «Monkeyland» – ein Wald voller freilebender Affen (14 Sorten). Die Affen sind recht frech! Während unserem Lunch müssen wir ständig aufpassen, dass uns keiner der Affen etwas vom Tisch klaut! Walter kann just noch rechtzeitig sein Sandwich retten. Gleich neben dem Monkeyland befindet sich der ebenfalls sehenswerte Park Birds of Eden – ein ganzes Tal wurde hier in eine gigantische Vogelvoliere verwandelt. Es ist mit 23’000 qm das grösste Freiflug-Vogelgehege der Welt! Anschliessend lohnt sich ein Besuch in Sedgefield und im Goukamma Nature Reserve. In Brenton on Sea geniessen wir den herrlichen Küstenabschnitt – Knysna’s einzigem Sandstrand. Küste bei Brenton-on-Sea Im Tsitsikamma Nature Reserve empfiehlt sich die kleine, aber abenteuerliche Wanderung zu den Hängebrücken. Abenteuerliche Wanderung über Hängebrücken Wilderness National Park Beim Wilderness National Park entdeckst du einen Wegweiser Richtung «Map of Africa». Beim Parkplatz suchst du eine bestimmte Stelle und siehst von dort, wie der Flussverlauf ein Stück Land so geformt hat, dass es in der Tat die Form des afrikanischen Kontinents aufweist. In der Nähe befindet sich ein schöner Trail. Obwohl der «Half collar king fisher trail» für Touristen stolze 72 Rand (ca. CHF 10.00) pro Person kostet, laufen wir diesen Trail bis zum Wasserfall. Allmählich wird uns auch klar, warum für den Wanderpfad Geld verlangt wird: der Trail ist sehr schön mit Boardwalks präpariert! Wir rechnen beim Wandern hoch, dass für diesen Boardwalk über 60’000 Schrauben verwendet worden sein müssen! Der Wasserfall am Ende der Schlucht ist idyllisch, wenn auch nicht gerade riesig. Tsala Tree Top Lodge Ein Highlight ist der Besuch im Restaurant der Tsala Tree Top Lodge (Link zu Booking.com) – ein Bijoux von einer Lodge, die sich quasi in den Baumwipfeln nahe Plettenberg Bay befindet. Wir geniessen den stylisch eingerichteten Essensraum und lassen den Abend unter einem überwältigenden Sternenhimmel ausklingen. Reiseblogger Walter und Katja in der Tsala Treetop Lodge Mini-Safari im Buffalo Hills Game Reserve Ebenfalls vom Kanonkop House fahren wir zum Buffalo Hills Game Reserve zur Safari-Pirschfahrt! Die jüngste Teilnehmerin ist Alba – ein dreijähriges Baby aus Israel, die Nichte von Jimmy, dem Ranger. Jimmy erklärt uns viel über die Verhaltensweisen und Gewohnheiten der Tiere – man merkt, dass er im Busch aufgewachsen ist und die Tiere und Natur über alles liebt. Weiter geht’s zum Kranichkop Natur Reservat und da laufen wir wiederum zu einem Aussichtspunkt, von wo man einen traumhaften Ausblick auf das Meer hat. Und da – plötzlich sieht Katja einen Wal! Wie sich aber herausstellt, war es eben doch nur ein Felsen! Auf dem Heimweg nach Knysna machen wir noch einen Halt in «Knysna Heads» – bekommen da aber leider keinen Latte Macchiato, weil das Servicepersonal des Cafés damit beschäftigt ist, ein Rugby Spiel im TV zu verfolgen. Rugby ist hier total wichtig… St. Francis Bay und Port St. Francis Da St. Francis Bay und Port St. Francis nicht allzu viele Möglichkeiten bieten, entscheiden wir kurzfristig, eine zusätzliche Runde Golf zu buchen – und zwar auf dem lokalen Golfplatz St. Francis. Er wird uns vor allem wegen der strengen Windverhältnisse einen bleibenden Einruck hinterlassen! Walter im windigen St Francis Bay Golf Am Nachmittag lassen wir uns mit dem Boot durch die Lagunen von St. Francis Bay fahren. Die Villen mit grossem Umschwung und einem privaten Boots-Anlegeplatz bilden einen starken Kontrast zu den wenige Kilometer entfernten Behausungen aus Containern und Blechhütten. Villen am Kanal von St Francis Bay Golf im St Francis Links Golfern sei eine Golfrunde auf dem spektakulären St. Francis Links Golfplatz empfohlen! Das Layout des Jack Nicklaus Golfkurses in der traumhaft schönen Landschaft mit Aussicht über die Dünen zum Meer ist einzigartig! Walter schlägt ab in St Francis Links Zum Dinner empfiehlt sich das Fisch-Restaurant Chokka Block im Hafen von St. Francis Bay. Wir geniessen Seafood at its best! Kein Wunder, befindet sich der Fischereihafen doch gleich vor dem Restaurant. Wie praktisch… Fischerhafen von St. Francis Bay Surfen bei Jeffreys Bay und enttäuschendes Port Elizabeth Deine Reise führt dich weiter über Jeffreys Bay (die berühmte Surfer’s Bay) nach Port Elizabeth, der grössten Stadt an der Garden Route. Allzu viel bietet sie allerdings nicht. Die Sehenswürdigkeiten (Campanile, City Hall und den St. Georges Park) hast du innert kurzer Zeit gesehen. Das Zentrum der Stadt liegt fest in schwarzer Hand. Es geht sehr hektisch und laut zu und her und die Industriestadt wirkt auch sehr schmutzig. Es ist uns nicht wirklich zum Aussteigen zu Mute… Als wir zu unserem Hotel fahren, wirkt das Gebäude von aussen völlig unscheinbar und ist als Hotel nicht auf Anhieb zu erkennen. Zweimal vergewissern wir uns, dass wir auch wirklich am richtigen Ort sind. Aber kaum geht die Tür auf, eröffnet sich der Anblick eines luxuriösen Boutique Hotels. Wie sich später herausstellt, gehört The Windermere Hotel zu einem der besten Hotels in der Stadt. Windermere Restaurant Am Mittag schauen wir uns den berühmten Boardwalk Complex an; ein leicht kitschig gestyltes Unterhaltungszentrum rund um einen künstlichen See. Wir lassen uns im 34 Degree South verköstigen. Das 34 Degree South ist ein grosser Seafood-Delikatessen-Laden mit integriertem Restaurant – ein sehr erfolgreiches Konzept! Boardwalk Unterhaltungskomplex mit künstlichem See Wir fahren noch etwas in der Stadt herum und cruisen zum neuen Fussballstadion. Rundherum wird allerdings noch wacker gearbeitet, denn die Zufahrtsstrassen sind noch nicht optimal… bis zur WM 2010 in Südafrika werden sie knapp fertig. Umgebung des WM Fussballstadions in Port Elizabeth WM Fussballstadion Red Location Museum Bevor wir Port Elizabeth in Richtung Safari verlassen, besichtigen wir noch das Red Location Museum. Erst bei der Hinfahrt realisieren wir, dass das Museum im Red District – einer Township – liegt. Es ist die älteste Township von Port Elizabeth und war Ursprung der Anti-Apartheid-Bewegung. Die Museumskonstruktion aus rostigem Wellblech ist sehr eindrücklich gemacht und erinnert an den Terror des Apartheidregimes. Es vermittelt eine Ahnung vom Albtraum der Rassentrennung und dem Kampf gegen das Apartheidsystem. Leider wurde das Museum geschlossen. Safari in der Kichaka Lodge Danach fahren wir weiter in Richtung Kichaka Lodge (Link zu unserem Review). Was da auf dich wartet, ist überwältigend! Ein Boutique-Hotel im Busch! Ein herzlicher Empfang in einem kleinen Paradies; ein grosses Zimmer mit herrlicher Aussicht auf das Wasserloch, worin Harry (the Hippo) jeweils badet. Und Harry kann es nicht lassen, uns bereits während des Lunches auf der Terrasse begrüssen zu kommen. Um 16 Uhr gibt es zuerst Kaffee & Kuchen bevor es dann um 16:30 Uhr auf die Pirschfahrt geht. Schon nach wenigen Minuten sehen wir elegante und graziöse Giraffen. Als wir weiterfahren, stoppt der Ranger (Werner, der aber kein Deutscher ist, obwohl er so heisst und auch aussieht) abrupt; Simuti – der Fährtenleser, hat zwei Löwen entdeckt! Werner warnt uns und meint «watch this, they are going to mate!» Während die Löwin dem Löwen klar macht, dass sie bereit ist, räkelt sie sich und stolziert um ihn herum, bis sie sich paaren – und das innert 5 Minuten gleich zwei mal! Gemäss Werner machen sie das während der Paarungszeit von zwei Wochen locker 20 x am Tag! Löwenpaar beim Paarungsakt Wieder auf der Pirschfahrt sehen wir Elefanten, Nashörner, Impalas, Zebras u.v.m. Die Ruhe ist unglaublich; man hört nur die Tiere – keine Autos, keine Flugzeuge – nichts! Obwohl sich anfänglich nur wenige Tiere zeigen, sehen wir im Verlauf des Game Drives doch noch einige Giraffen, Elefanten, Zebras, Gnus, Hippos, einen Strauss, Wildschweine, einen Langschwanzvogel, der ganz lustig herumflattert, als würde er kaum von der Stelle wegkommen. Den Tag geniessen wir anschliessend auf unserer Terrasse, wo wir totale Privatsphäre haben. Der einzige, der uns beobachten könnte, ist Harry – the Hippo. Aber der ist irgendwo am Faulenzen ;-) Um 16 Uhr wieder das gleiche Ritual wie am Vortag; Kaffee & Kuchen und dann auf zur nächsten Pirschfahrt! Heute Abend ist fast noch weniger los als am Morgen. Dennoch geniessen wir das Erlebnis in freier Natur, vor allem auch die spezielle Stimmung der Abenddämmerung. Von der hereinkriechenden Kälte einmal abgesehen… Entsprechend freuen wir uns auf einen warmen Tee (Walter auf einen Sherry) am Kaminfeuer der Lodge. Wie schon am Vortag lassen wir uns abends durch ein herrliches drei-Gang-Dinner im sehr romantischen Essensraum mit Cheminé verköstigen! Kichaka Lodge Hotellink bei Booking.com Rückreise via Port Elizabeth und Johannesburg Nachmittags um 15 Uhr geht unser Flieger von Port Elizabeth nach Johannesburg. Und abends empfängt uns die SWISS, die uns über Nacht von Jo’burg nach Zürich fliegt. Nach zwei Wochen Südafrika sind wir in Zürich einmal mehr überrascht, wie schnell man nach der Landung bereits das Gepäck ab dem Rollband nimmt :-) Welcome back to perfectly organised Switzerland! Ein Roadtrip an der Garden Route bietet traumhaft schöne und erlebnisreiche Ferien, die keine Wünsche offen lassen: von herrlichen Golfplätzen über stilvolle und trendige Unterkünfte bis zum leckeren Essen, zu den freundlichen Südafrikanern und den erlebnis- und abwechslungsreichen Ausflügen. Von den über 1’000 Fotos konnten wir gar nicht so viele löschen, es waren schlicht so unterschiedliche Eindrücke dabei… Eindrücke von einer Rundreise um Kapstadt und dem Weingebiet haben wir hier zusammengestellt. ## Unmöglicher Bunker! Quelle: https://reisememo.ch/spanien/misslungener-bunkerschlag In dem Bunker hätte Mann nie sein dürfen! Es ist ein Par 3 und der Bunker ist WIRKLICH an einer unmöglichen Stelle. Eine, an die man eigentlich gar nicht hinkommt. Und da also überhaupt einen Bunker hinzumachen, macht schlicht keinen Sinn. Ich habe es trotzdem geschafft. Und einmal drin, kam ich nicht mehr raus! Sieht ganz schön korrekt aus mit dem vielen Sand. Nur dass der Ball noch da ist! ## Sizilien Rundreise – wunderschöne Hotels und Golfplätze Quelle: https://reisememo.ch/italien/sizilien-rundreise-golf-ferien-boutique-hotel Erwartet hatten wir verbrannte Erde, erlebt haben wir blühende Wiesen! Neben altertümlichen Städten, quirligen Märkten, einem Vulkan, zwei Golfplätzen und verträumten Boutique-Hotels gibt es im Urlaub auf einer Rundreise vor allem malerische Landschaften zu sehen. ## Winter in Rapperswil Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/winter-in-rapperswil Winterliche Sonne bei einem Spaziergang in Rapperswil. Wem nach dem winterlichen Spaziergang fröstelt, wärmt sich anschliessend im Kaffee Klatsch oder Rare Street Coffee. ## Kulturreise nach St. Petersburg, Russland Quelle: https://reisememo.ch/russland/kulturreise-sankt-petersburg-russland St. Petersburg, die Stadt der Zaren, ist die perfekte Destination für Kulturliebhaber. Mit ihren zahlreichen Museen, allen voran die berühmten Sammlungen des Hermitages mit unermesslichen Kunstschätzen, ist die Stadt eines der schönsten und bedeutendsten Kulturzentren der Welt. Grand Hotel Europe in St. Petersburg Wir haben im Grand Hotel Europe, eines der 5-Sterne-Grand-Hotels in St. Petersburg übernachtet. Das Hotel liegt zentral bei der berühmten «Nevsky Prospekt» (die Champs-Élysées Russlands) und in unmittelbarer Nähe zu zahlreichen Museen, Theater und Sehenswürdigkeiten. Im Grand Hotel Europe geniesst man einen luxuriösen Aufenthalt in Zimmern, die elegant eingerichtet und mit allen modernen Annehmlichkeiten ausgestattet sind. Isaaks-Kathedrale in St. Petersburg Die Isaaks-Kathedrale ist die grösste Russische, orthodoxe Kirche in St. Petersburg und gehört zu einem der feinsten architektonischen Bauwerken der Stadt. Die Kathedrale beeindruckt nicht nur durch ihre Fassaden, sondern vor allem auch durch ihre gigantische Goldkuppel. Aber auch das Innere der Kirche ist so prächtig und pompös und während unseres Besuches gab ein Chor ein kleines Konzert, sodass wir alles ganz ehrwürdig bestaunen und bewundern konnten. Die Erlöserkirche (Auferstehungskirche) Die Erlöserkirche (oder auch Auferstehungskirche oder Blutkirche genannt) ist eine der Hauptattraktionen in St. Petersburg und gehört als «must see» auf jedes Programm. Die Kirche wurde zwischen 1883 und 1919 erbaut. Die innere, flächendeckende Ausgestaltung im Ikonenstil und auch die äussere Verzierung bestehen hauptsächlich aus unzähligen Mosaiksteinen. Russische Folklore im Belosselsky-Belozersky Palast Während unserer Reise besuchten wir einen Russischen Folklore-Abend im Belosselsky-Belozersky Palast, einem prächtig in rot schimmernden Palast in der Nähe des Newsky Prospekts. Die Show war absolut beeindruckend und aufgrund der traditionellen russischen Trachten auch sehr bunt! Das Hermitage Museum St. Petersburg besitzt über 100 Museen! Die meisten sind in Palästen oder in historischen Gebäuden untergebracht. Das Wahrzeichen St. Petersburgs ist jedoch das Hermitage Museum. Es ist das bedeutendste und weltweit grösste Museum und gehört auf jeden Fall auf die Liste der Sehenswürdigkeiten, die man in St. Petersburg gesehen haben MUSS! Das Museum besteht aus sieben Gebäudekomplexen, wovon vier öffentlich sind. Das Hauptgebäude des Hermitages ist der Winterpalast, der ursprünglich die Residenz Russischer Zaren war. Im Museum findet man Gemälde illustrer Grössen wie Rembrandt, Rubens und Renoir. Aber auch Da Vinci, Monet und Picasso erfreuen sich stetiger Bewunderung. Kunsthistorischer Gigantismus für jedermann!! Um das Hermitage zu besichtigen, braucht man jedenfalls viel Geduld und Zeit Private Oper und Ballett-Aufführung im Jussupow Palast St. Petersburg ist bekannt für weltberühmte Ballett-Aufführungen, erstklassige Opern und klassische Musik. Die grössten Talente unter den Komponisten, Schauspielern, Tänzern und Sängern lebten in dieser Stadt. Wir hatten das Glück, eine private Oper- und Ballett-Aufführung im Jussupow Palast (auch als Moika Palast bekannt) beizuwohnen. Der gelbliche Palast, der am Fluss Moika liegt, war einst die Residenz der wohlhabenden und respektierten Jussupow Familie. Die Geschichte dieses Palastes geht zurück zur Epoche von Peter dem Grossen. Hier spielte sich auch der mysteriöse Mord an dem Zarengünstling Rasputin ab, was den Palast zum vielbesuchtem Ort macht… Jedenfalls durften wir an diesem Abend sowohl eine kleine Oper- wie auch Ballett-Aufführung geniessen, die uns heute noch in bester Erinnerung ist. Es war einfach traumhaft schön! Katharinenpalast in Pushkin Als letzte – aber nicht minder faszinierende – Sehenswürdigkeit stand der Katharinenpalast in Pushkin auf unserem Programm. Der Palast wurde nach Katharina die I benannt, die nach dem Tod ihres Gatten (Peter der Grosse) Russland während zwei Jahren regierte. Der Palast war einst russische Zarenresidenz und wurde nach schwersten Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg möglichst originalgetreu wieder aufgebaut und enthält als besondere Attraktion die Rekonstruktion des Bernsteinzimmers. Der protzige Palast verschlägt den Besuchern regelrecht den Atem! St. Petersburg ist definitiv eine Kulturmetropole. Wer sich für Geschichte und Kultur interessiert, wird in dieser Stadt viele atemberaubende Momente erleben. Weitere Impressionen zur Stadt finden sich hier in unserer Flickr-Galerie. ## Verkehrspolizist in Saigon Quelle: https://reisememo.ch/vietnam/verkehrspolizist-in-saigon Wie es um die Nerven des jungen Mannes steht, weiss ich nicht. Er macht trotz allem einen gelassenen Eindruck… Mit der Zeit versteht mein Fahrer in Saigon genau, wonach meine Kamera sucht: Bevorzugt setzt er mich bei Abenddämmerung an einer belebten Kreuzung ab und wartet belustigt, bis ich meine Schnappschüsse im Kasten habe… …dieser junge Verkehrspolizist hat es mir besonders angetan: Mit stoischer Ruhe und nur relativ wenig Einsatz seiner Trillerpfeife dirigiert er den hauptsächlich zweirädrigen Verkehr um sich herum in alle möglichen Richtungen. Auch ein vollständiger Satz wild drehender Windräder lässt ihn kalt. Hat wohl schon ganz andere Vehikel gesehen… ## Barbierkunst im Wellblech: Unvergessliche Nassrasur in Rajasthan Quelle: https://reisememo.ch/indien/rasur-rajasthan-coiffeur Auf einer dreiwöchigen Rundreise durch Indiens Rajasthan ergibt es sich logischerweise, dass man gelegentlich rasieren muss. Da wir in erhabenen Maharadscha-Palästen logieren, geziemt sich ein glattrasierter Auftritt. Oder ein Vollbart. Aber der ist nicht innert nützlicher Frist zu haben, also soll es die Nassrasur richten. Der Coiffeur-«Salon» Als wir in unwegsamem Gelände in Sawai Madhopur im Südosten Rajasthans auf Tigerpirsch sind, reihen sich Coiffeursalons nicht entlang der Bahnhofstrasse aneinander oder ähnlich, sondern stehen auf erhöhten Wellblech-Containern am Wegrand herum. «Unwegsames» Gelände in Rajasthan Schläfriger Kunde im Coiffeur-Salon Wellblech-Container als Coiffeur-«Salons» Mutig nehme ich in der ersten freien Box im Hochsitz Platz und lasse mich beraten. Meine ich jedenfalls, denn mein Friseur ist des Englischen nicht mächtig. Dafür sein Assistent. Der ist ausschliesslich für die Übersetzung zuständig, ansonsten krümmt er mir kein Haar. Weshalb der da so bereitwillig herumsitzt und übersetzt, wird mir erst später klar… Auf jeden Fall bedeute ich also gestenreich und in meinem gebrochenen Indisch-Englisch, dass mir die Haare zu schneiden seien. Und eine Nassrasur wäre auch noch lässig. Das versteht der Übersetzer dann sehr wohl und gibt seinerseits dem frisierenden Jüngling zu verstehen, was los ist. Der macht sich umgehend an die Arbeit und schnipselt schweigend und konzentriert an mir los. In unserem Container versammelt sich gefühlt das halbe Dorf, als hätten sie noch nie einem Weissen, Grauhaarigen die Stoppeln gekürzt. Walter wird akkurat gestutzt Von rechts und in Weiss kommt die ÜbersetzungWobei viel gab es eigentlich nicht zu sagen? Nassrasur – besser als vom Barbiere Wie dem auch sei, als einmal die Haare in Kleinstarbeit akkurat gestutzt sind, werde ich eingeseift. Ziemlich lange. Und wiederholt. Und nach einem kurzen Fuchteln mit der Klinge vor meiner Nase geht es ans Eingemachte. Aber Überraschung – es brennt überhaupt nicht! Das hatte ich bei einem Barbiere auch schon anders erlebt… Nachdem das alles heil überstanden ist, kommt – nochmal Überraschung – eine Kopf- und Nackenmassage zur Anwendung! Dabei sind die Friseurhände gleichzeitig überall: Von der Kamera nicht einzufangen… Delikate Handarbeit vom Profi Kopf- und Nackenmassage in Lichtgeschwindigkeit! Die «Preisverhandlung» Nach der wahnsinnig üppigen Behandlung steige ich zufrieden von meinem Hochsitz und frage nach dem Preis des Wunderwerks. Plötzlich sind alle super verlegen und drucksen irgendwas herum. Ich verstehe nicht und frage, jetzt auch etwas verunsichert, nochmal nach dem Preis. Der Service hat doch bestimmt einen Preis? Der Übersetzer will plötzlich nichts mehr sagen und lächelt nur noch verlegen herum. Und der Figaro will nicht mal meine Gesten mit der Geldrolle verstehen. Ein Preis ist ihnen partout nicht zu entlocken… Also mache ich schlussendlich ein paar Noten locker im Gegenwert von ca. 2 Franken und frage, ob sie damit zufrieden seien. Der Übersetzer kriegt auch 50 Rappen für seine Dienste. Sie nicken überzeugend und machen die Kohle schnell weg in ihre Hosentaschen. Da alle happy scheinen, zottle ich zufrieden von dannen. Frisch rasiert und mit neuer Frisur. Etwas Aufklärung Die Szene scheint mir im Nachhinein dann doch etwas befremdlich und so frage ich später unseren Fahrer, was denn hier Haarschnitt und Rasur so kosten? Er meint, mit 20 Rappen oder so müsse ich schon rechnen! AHA! Deshalb waren da plötzlich all die Leute in unserer Coiffeur-Box! Deshalb hat der Übersetzer so viel Zeit! Und deshalb setzt es nach Haarschnitt und Rasur auch noch eine Massage ab! Und deshalb wollen sie keinen Preis nennen: So unverschämt hohe Preise würden sie nie einfordern… Aber wenn es ein Tourist hinstreckt und damit zufrieden ist, dann nimmt Mann es halt ;-) Am Nachmittag war die Box dann jedenfalls geschlossen. Der Wochenumsatz war ja schliesslich bereits «im Kasten» … Für Jungs, die grad in der Ecke sind: Coiffeur-Salon an der Ranthambore Road, Sawai Madhopur, Rajasthan, Indien. Sehr zu empfehlen, die Rasur meines Lebens! ## Intens Travel: Rajasthan-Rundreise im nördlichen Indien Quelle: https://reisememo.ch/indien/intens-travel-rajasthan-rundreise-fahrer-gefuehrt-klimatisiert-suv Von einer 3-wöchigen Rajasthan-Rundreise mit Privatchauffeur Ashok und Übernachtungen in Maharadscha-Palästen. Die Landschaft, die Städte, die Leute, das Essen, die Hotels, die Tempel: Es ist einfach nur brutal beeindruckend. Ein Highlight jagt das andere! Die Fahrt im klimatisierten SUV war äusserst bequem und Ashok weiss um die defensive Fahrweise der Schweizer. Entsprechend fährt er für indische Verhältnisse sehr sicher. Nur die Hupe braucht natürlich auch er, um im Stadtverkehr Meter um Meter vorwärts zu kämpfen. Dafür entschuldigt er sich präventiv gleich bei der Begrüssung am Flughafen. Er sei sich bewusst, dass dies bei uns nicht üblich sei, aber hier… und los geht ;-) Gebucht bei Asia365 in Zürich. Leider war ich zu der Zeit der Reise noch kein Reise-Blogger, deshalb fällt dieser Reisebeschrieb verhältnismässig kurz aus… ## Tauchkreuzfahrt in den Malediven Quelle: https://reisememo.ch/malediven/tauchkreuzfahrt-tauchsafari-in-den-malediven Malediven-Tauchkreuzfahrt auf der Blue Horizon II. Die abgebildeten Mantas gab es vor Cocos Island knapp unter der Wasseroberfläche. Ein unvergessliches Erlebnis! Damals waren die kleinen Unterwasserkameras noch nicht so flink, d.h. wegen der grossen Zahl an Mantas blieb ich einfach auf dem Auslöser und versuchte so viele Aufnahmen zu machen, wie nur irgend möglich. Irgendwas würde ja dann schon drauf sein. Denn zielen ist unter Wasser nochmal eine Disziplin für sich… Walter beim Tauchen mit Schildkröten Gebucht bei Manta Reisen. Lisa, Hervé und ihr Team bieten ihren Gästen spektakuläre Tauchsafaris! Inzwischen haben sie die noch grössere und luxuriösere Horizon III in Betrieb genommen. Blue Horizon Website ## Spektakuläres Mirihi Luxushotel auf den Malediven Quelle: https://reisememo.ch/malediven/mirihi-malediven-tauchen-wasservilla Inmitten des Süd Ari Atolls befindet sich das besondere Juwel der Malediven – Mirihi: Traumhafte Wasservillen umgeben sich mit einem spektakulären Hausriff und schneeweissem Sandstrand. Bloss 30 Minuten Fahrt mit dem traditionellen Dhoni trennen das Paradies von Tauchplätzen mit Mantas, Walhaien und vielem mehr. Anreise mit Edelweiss Air Der Direktflug von Zürich nach Male mit der bequemen Edelweiss Air dauert ca. 9 Stunden. Der Service an Bord ist bestechend gut, die Reise vergeht buchstäblich «wie im Flug». Für Gäste des Mirihi-Resorts steht in Male eine klimatisierte Umsteige-Lounge zur Verfügung, wo der Check-In für das Wasserflugzeug erfolgt. Spektakulärer Transfer mit Wasserflugzeug Mit dem Wasserflugzeug fliegt man in 30 Minuten an malerischen Atollen vorbei auf die Trauminsel Mirihi. Mirihi Hotel Das Mirihi Boutique Hotel ist sehr attraktiv gestaltet. Das freundliche Personal begleitet die Gäste von der geräumigen Reception vorbei an Shop, Bar mit Internet-Corner, Haupt-Restaurant und Tauch-Shop in die Wasservilla oder Villa am Sandstrand. Die Wasservillen stehen auf dem fischreichen Hausriff und verfügen über eine gediegene Terrasse mit eigener Treppe in den indischen Ozean. Besser wird es nicht! Die Villa ist mit edlen Materialien ausgebaut, die Stimmung paradiesisch und sehr privat. Von der Terrasse aus beobachtet man Delphine, Haie, Tintenfische, Schildkröten und jede Menge Triggerfische in allen möglichen Farben. Das Hausriff ist derart attraktiv, dass es von andern Resorts als Schnorchelausflug angeboten wird… Tauchen in den Malediven Die Tauchschule Ocean Pro führt morgens und nachmittags je einen Tauchgang durch. Das Mittagessen findet ausser bei Ganztagesausflügen im Restaurant statt. Die Tauchplätze sind in max. 60 Minuten erreichbar und variieren einerseits zwischen Makro mit Manta- und Adlerrochen, Schildkröten, Riff- und Walhaien und andererseits Mikro mit Krabben, Schnecken und grossen Fischschwärmen. Divemaster Hassan ist legendär und scheint die Walhaie richtiggehend anzuziehen. Mit unbeirrter Intuition findet er die imposanten und ca. 5 Meter langen Grossfische immer wieder. Ausflüge Ausflüge werden auf die Nachbarinseln wie z.B. Rangali Hilton angeboten. Ebenfalls können Hochseefischen und «Whale Shark Seeking» auf der Segelyacht gebucht werden. Kulinarisches Im Hauptrestaurant Dhonveli werden drei Mahlzeiten pro Tag zubereitet. Es gibt tägliche Themenbuffets und die Auswahl ist sehr reichhaltig, abwechslungsreich und lecker! Im spektakulären à-la-carte Restaurant Muraka werden Wine & Dine und Lobstermenues angeboten. Die Sicht gleitet hier nicht nur zum Sonnenuntergang im indischen Ozean, sondern auch in den Innenraum mit Sicht auf das Hausriff, wo sich ein Ammenhai wohnlich eingerichtet hat. Sport Kostenlos stehen Kajaks, Windsurfing, ein gut ausgebautes Fitness-Center, Dart und Tischtennis zur Verfügung. An oberster Stelle steht aber neben dem Tauchen das Schnorcheln: Die Artenvielfalt vor der Haustüre ist genauso beeindruckend wie beim Scuba-Diving. Spa Das Spa ist direkt vom Strand aus erreichbar und bietet von der kleinen Manicure bis zur grossen Massage für Zwei alles – Champagner inklusive. Reisebericht April 2005, Walter Schärer für Kuoni Reisen. Herzlichen Dank an Marcel Bürgin und Manta Reisen! Der Schweizer Spezialist für Tauchferien weltweit ## Tauchen in Palau, Mikronesien Quelle: https://reisememo.ch/mikronesien/tauchen-in-palau-mikronesien Palau ist ein Inselparadies mit verführerischer Unterwasserwelt. Die eigenwillig geformten Inseln bilden den malerischen‚ Rahmen für unvergessliche Tauchgänge. Wegen der speziellen Strömungsverhältnisse finden sich hier von Mikro bis Makro‚ viele exotische Lebensformen. Anreise: Der Flug von Zürich nach London und mit dem Jumbo von Cathay Pacific nach Hong Kong und Manila war trotz der langen Dauer erstaunlich angenehm. Relativ müde konnten wir in Manila in der Nähe des Flughafens in ein Hotel, am nächsten Morgen früh ging es von dort weiter mit Continental Airlines nach Koror in Palau. Transfer: Der von der Tauchbasis organisierte Transfer ins Hotel ist nur kurz und funktionierte tadellos. Hotel: Das Palau Pacific Resort PPR ist das beste Hotel in Koror. Es liegt sehr schön zwischen dem Urwald und einer Bucht. Es verfügt über 4 Sterne und das Personal ist sehr bemüht. Der Service ist stets freundlich, wenn manchmal auch einfach. Der in der Schweizer Hotelfachschule ausgebildete Chef de Service entschuldigt sich schon mal präventiv, dass sein Personal noch nicht auf der gewünschten Höhe sei… Die Hotelzimmer sind geräumig und verfügen über eine Klimaanlage und die übliche Ausstattung wie Fernseher und Minibar. Die Sicht aus den meerseitigen Bungalows ist sehr attraktiv. Am Vortag des ersten Tauchgangs ruft man die Tauchbasis an und wird umgehend per Minibus hingefahren. Bei Bedarf werden die Mietausrüstung anprobiert und danach die üblichen administrativen Fragen gestellt (sign your life away und so…). Die Gäste und das Personal sind sehr international, die Tauchlehrer gut qualifiziert. Tauchen: Kurz vor unserer Ankunft fegte der Taifun «Sudal» über die Nachbarinsel Yap, so dass das Meer zu Beginn sehr aufgewühlt war und die Sicht entsprechend nahe Null. In Palau gibt es aber sehr viele verschiedene Tauchgründe, so dass wir zuerst im geschützten Vorbereich des kleinen Hafens Wracks aus dem 2. Weltkrieg betauchen konnten. Masken in Wrack aus dem zweiten Weltkrieg Mit jedem Tag wurde das Meer ruhiger und die Tauchgänge entsprechend spektakulärer. Die Umgebung mit den typischen Inselgruppen ist überwältigend, die Mittagspausen an den einsamen Stränden legendär. An Unterwasserszenen findet man von Mikro bis Makro alles, von Garnelen bis zu Mantas, von Clownfischen bis zu Feuerfischen. Feuerfisch Ausflüge: Ebenfalls ein Muss ist der Jellyfish-Lake: Die kurze, steile Wanderung durch den Urwald von Palau wird mit dem Sprung ins kühle Nass belohnt. Schnorcheln in Tausenden und Abertausenden von harmlosen Quallen wird zum Nervenkitzel. Abertausende von harmlosen Quallen In der «Milky-Way»-Bucht streicht man sich die Sedimente aus dem Meeresgrund auf die Haut, SPA Südsee-Style… Rückflug: Der Flug zurück erfolgt als Nachtflug ohne Stop-Over wieder von Koror über Manila, Hong Kong, London nach Zürich. Auch dieser Flug war angenehm kurzweilig. Palau Palau ist sehr abgelegen, die lokalen Restaurants in Koror daher recht einfach. Da tut es manchmal auch eine Neonröhre als Beleuchtung. Und wer es wissen will und richtig «einheimisch» bestellt, bekommt eine schwarze Fledermaus serviert. Am Stück. Wohl bekomms! Das Palau Pacific Resort offeriert täglich üppige und internationale Buffets. Wer es rustikaler mag, sollte sich die Bungalow-Anlage «The Carolines» ansehen: Trotz Klimaanlage sind die Holzhäuschen sehr charmant und einfach gehalten. Es gibt zwar kein Restaurant, ins Dorf wird aber ein Shuttle organisiert. Reisebericht: April 2004, Walter Schärer für Kuoni Reisen. Herzlichen Dank an Marcel Bürgin und Manta Reisen! ## Schloss Castelgrande, Bellinzona – Lohnenswerter Ausflug! Quelle: https://reisememo.ch/schweiz/schloss-castelgrande-bellinzona-lohnenswerter-ausflug Das UNESCO Welterbe Castelgrande (Schloss Bellinzona im Tessin) haben alle schon mal von weitem auf der Durchreise gesehen. Aber, ein tatsächlicher Besuch lohnt sich sehr! sc07192″ class=»alignnone size-medium wp-image-4096″ /> Design von Stararchitekt Aurelio Galfetti Architekt Aurelio Galfetti kombiniert gekonnt moderne Formen mit altem Gemäuer. Die Tre Castelli von Bellinzona sind im ganzen Alpengebiet die einzige noch vorhandene mittelalterliche Militärarchitektur. Grundriss heutige Form Architekturpläne von Archinform Weitere Ausflugstipps in der Nähe umfassen die Römerbrücke von Lavertezzo mit der Wanderung der Verzasca entlang nach Brione. Und die Rundwanderung zur spektakulären Tibetischen Hängebrücke von Monte Carasso. ## Hacienda-Rundreise in Yucatan, Mexiko Quelle: https://reisememo.ch/mexiko/hacienda-rundreise-in-yucatan-mexiko Von Cancun aus ging es per Mietwagen durch die Weiten Yucatans. Die im voraus gebuchten Haciendas waren eine beeindruckender als die andere und sehr luxuriös ausgestattet! Auf der Route gibt es zahllose spektakuläre Ruinen zu sehen. Die Autobahn ist gut ausgebaut, auf den Nebenstrassen hat es aber viele Schlaglöcher, so dass man dort meist nur relativ langsam unterwegs ist. Die Empfehlung im Reiseführer, «nicht bei Nacht zu fahren», ist wirklich ernst zu nehmen… Für Taucher absolut zu empfehlen ist ein Tauchgang in den Cenotes, den omnipräsenten unterirdischen Seen und Grotten. Ein einmaliges Erlebnis! Das Wasser ist kristallklar und meist taucht man durch vormalige Tropfsteinhöhlen, die jetzt von unterirdischen Flüssen und Seen geflutet sind. Ab dem schönen Puerto Morelos nahe Cancun gibt es gute Tauchtouren: Man wird beim Hotel abgeholt und fährt per Minibus in den Urwald… Dort heisst es dann Tauchausrüstung montieren und in ein Wasserloch springen. Von dort taucht man in einem «Rundgang» durch die unterirdische Karstlandschaft und steigt dann bei einer andern Cenote wieder aus dem Dunkel der Untiefen. Empfehlenswerte Haciendas Wir waren in folgenden sehr romantischen Haciendas. Es gibt aber noch weitere! Uyamon Temozon Chichén Itza Santa Rosa Erstaunlich preiswert buchbar sind die Haciendas bei der Luxury Collection von Starwood. Reisetipp Hacienda-Rundreise Reisetipp für Zwei YUCATAN hautnah Relaxen, Kulturen, Ruinen Selbst fahren, finden, entdecken Wellnessoasen exklusiv Nachfahren der Mayas erleben Kultstätten à la carte Tulum, Chichén Itza¡, Mérida Strand, Urwald, Städte Haciendas, Hotels, Resorts Schwimmen in Cenotes Schaukelnd geniessen: Hängematte Empfohlener Reiseführer: dk.com ## Per Last-Minute auf die Malediven Quelle: https://reisememo.ch/malediven/per-last-minute-auf-die-malediven Als es uns mal im kalten Winter zu bunt wurde und wir kurzfristig auf die Malediven wollten, fanden wir bei Ltur ein supi-günstiges Angebot für Rannalhi. Dass der Flug über Paris und Colombo nach Male ging, hatten wir im Fernweh übersehen. Und dass das Inselreich von einem italienischen Club geführt wurde, stand sowieso nirgends. Nicht dass wir gewusst hätten, was uns erwartet, aber interessant war es dann schon… Ich hatte «vorsichtshalber» zu den paar T-Shirts auch zwei Hemden mitgenommen. Und siehe da, ich trug sie jeden Abend und das sehr vorsichtig, um sie nicht zu zerknittern: Die Italiener, wen wunderts, liefen in Hemden mit Dreiknopfkragen und Manschetten herum, die Italienerinnen zogen sich dreimal am Tag um. Die Kofferschlacht war beeindruckend… Abends trugen die Damen meist hohe Schuhe und stöckelten damit durch den Sand als wäre es feinstes Parkett. Und eines Abends trugen alle noch höhere Stilettos! Ein verwunderter Blick auf alle möglichen Informationsmöglichkeiten ergab: Es war Sonntag!