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James Licini – rostiger Zürcher Stahlbauer im Park am Lago Maggiore

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Diesen Sommer stellt der „Stahlbauer“ James Licini (80!) im weitläufigen Park des Castello del Sole aus. Eine exklusivere Lage am Lago Maggiore mit dem Pizzo di Vogorno im Hintergrund hätte er sich nicht aussuchen können…

James Licini: Stahlbauer 2017 im Castello del Sole in Ascona

Der rüstige Zürcher James Licini, dieses Jahr stolze 80 Jahre alt geworden, hat ja italienische Wurzeln, wie sein Name erraten lässt. Das allein reicht aber noch nicht, an bester Lage am Lago Maggiore eine Einzelausstellung zu platzieren. Der Stahlbauer, wie er sich bescheiden nennt, ist auch noch ein Freund der Familie Anda. Ihrerseits stolze Besitzer des Castello del Sole Luxushotels und weiterer Mitglieder des neuen Hospitality Brands „The Living Circle„.

So kam es also, dass der Eisen- und Stahlplastiker zu seinem runden Geburtstag dreizehn mächtige, rostige Stahlbauten nach Ascona verfrachten liess. Im Sommer 2017 verwandeln sie den weiten Park des Hotels in einen Plastiken-Park am See.

Die Stahlplastiken verteilen sich auf den generösen Park des Castello del Sole. Bereits beim Verlassen des Haupthauses wird man sofort auf die ersten Kubus-ähnlichen Strukturen treffen. Später stehen sie dann auch im Gartenrestaurant, auf der Wiese oder gar beim Strandrestaurant am Ufer des Lago Maggiore.

Stahlplastiken von James Licini im Park des Castello del Sole

Stahlplastiken von James Licini im Park des Castello del Sole

Stahlplastiken von James Licini

 

Stahlplastik von James Licini

 

Stahlplastik von James Licini

 

Stahlplastik von James Licini

 

Stahlplastiken von James Licini

 

Stahlplastik von James Licini

 

Stahlplastik von James Licini

 

Stahlplastiken von James Licini

 

Stahlplastiken von James Licini mit Pizzo di Vogorno im Hintergrund

Stahlplastiken von James Licini mit Pizzo di Vogorno

Stahlplastik von James Licini vor Castello Zimmertrakt

Stahlplastik von James Licini vor Castello Zimmertrakt

Licini gilt als einer der wichtigsten Bildhauer der jüngeren Schweizer Kunstgeschichte. Aufgrund seiner Schlosserausbildung sind Materialkenntnis und technische Perfektion Markenzeichen seiner Arbeiten. Als Laie erkennt man dies nur schon an den perfekt abgeschlossenen Kanten der Plastiken.

Aufgrund ihrer schlichten, funktionalen Schönheit und des zeitgemäss verwendeten Materials sind Licinis Plastiken Ausdruck einer modernen Weltsicht, die Kunst und Industrie zu einer Symbiose verbindet.

Die Stelen zeichnen sich durch wenige künstlerische Eingriffe aus: Meist bestehen sie nur aus drei begrenzten, mit dem Schneidbrenner unterschiedlich abgelängten Trägern und Winkeleisen, die im rechten Winkel zusammengeschraubt sind.

Stahlstele von James Licini am Lago Maggiore

 

Lageplan der Licini Plastiken im Park des Castello del Sole

Lageplan der Plastiken im Hotelpark des Castello del Sole in Ascona

 

James Licini im Sonnenaufgang über dem Lago Maggiore

Dem geduldigen Frühaufsteher bietet sich frühmorgens bei Sonnenaufgang ein besonderes Spektakel

Stahlstele von James Licini im Sonnenaufgang am Lago Maggiore

Stahlstele von James Licini im Sonnenaufgang

Stahlstele von James Licini in der Morgendämmerung

Stahlstele von James Licini in der Morgendämmerung

Sogar der junge Instagram-Star Fabio Zingg kann sich der Magie der Skulpturen nicht entziehen ;-)

Instagrammer Fabio Zingg bei der Stahlstele von James Licini am Lago Maggiore

Instagrammer Fabio Zingg in wagemutiger Aktion

Wen übrigens der Hunger packt ob des längeren Spaziergangs im Park, dem empfehle ich einen Halt im hoteleigenen Locanda Barbarossa Restaurant (hier unser Review). Oder noch gewagter: Einen Lunch im ebenfalls hoteleigenen, aber total abgelegenen Rustico. Dafür wird man hinter dem Hotel abgeholt.

Im Helikopter!
 

Zu viel für Katjas Nerven, wie sie in ihrem Review zum Besten gibt

 

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About Author

Walter Schärer ist leidenschaftlicher Vielreisender, Taucher, Golfer, Fotograf und Reiseblogger für reisememo.ch. Und Philosoph und Humorist und für Acryl auf Leinwand hat er auch eine Passion. Und über Gourmet-Restaurants schreibt er neuerdings auch noch... Walter ist Mitglied im Swiss Travelwriters Club.

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