Das Hotel de Rougemont wurde im Dezember 2014 eröffnet. Das Viersterne-Boutiquehotel besteht aus einem Mix aus Tradition und Design, wodurch wir uns gleich auf Anhieb wohl fühlten.

Das idyllische Rougemont liegt im Pays d’Enhaut – gleich an der Grenze zum Berner Saanenland und somit wenige Autominuten vom weltberühmten Gstaad entfernt. Es ist ein historisch geprägtes Dorf, das von Mönchen aus Cluny erbaut wurde. Dank den zum Teil Jahrhunderte alten Holzchalets strahlt das Dorf einen ganz besonderen Charme aus.

Wegweiser zum Hotel de Rougemont

Wegweiser zum Hotel de Rougemont

Hotel de Rougemont im Chalet-Stil

Leicht erhöht, an einem Südhang am Rande von Rougemont liegt es, das neue Hotel de Rougemont. Eingebettet in der Natur und durch seinen hübschen und ortstypischen Chaletbau passt es perfekt ins idyllische Dorfbild.

Hotel de Rougemont im idyllischen Chaletstil

Hotel de Rougemont im idyllischen Chaletstil

Betritt man dann die Lobby, wird die erwähnte Idylle durch Lifestyle und Luxus ergänzt. Eine äusserst moderne, aber gemütliche Einrichtung, edle Materialien und Leuchten, die wie Glasperlen von der Decke hängen, vermitteln auf Anhieb einen gewissen Zauber. Einmal mehr wissen wir auf Anhieb; hier wird es uns gefallen!

Originelle Sitzgelegenheit in der Lobby des Rougemont Hotels

Originelle Sitzgelegenheit in der Lobby des Rougemont Hotels

Leuchte in der Lobby

Wie Perlern hängen die Leuchten von der Decke

Das (Be-)staunen geht weiter, sobald wir die Lounge mit Bar und Cheminée betreten. Auch hier bewundern wir das Intérieur und entdecken immer wieder kleine Details, die gekonnt arrangiert und mit den natürlichen Materialien kombiniert wurden.

Lounge mit Cheminée

Lounge mit Cheminée

Stilvolle Hotelbar mit Quarz

Stilvolle Hotelbar mit Quarz

Eine attraktive Smokers Lounge mit farbig wechselndem Raumlicht vermittelt dem Zigarrenraucher und Geniesser ein spezielles „ooohmm-Gefühl“ ;-)

Das Fumoir in blau

Das Fumoir in blau. Es kann aber auch andere Farben.

Und nebenan befindet sich ein weiterer Raum, der dem Genuss gewidmet ist; die Vinothek mit auserwählten Weinen. Hier können nebst Weindegustationen auch private Dinner unter Freunden abgehalten werden.

 

Die Zimmer im Chalet-Lifestyle Look

Um zu den Zimmern zu gelangen, nehmen wir meistens die Treppe (weil wir ja in Hotels meistens den Fitness-Raum auslassen). Aber Direktorin Christine Perper (auf die wir später noch zu sprechen kommen) meinte, dass wir den Aufzug nehmen „müssen“. Etwas verwundert und fragend betreten wir den Lift; ganz stolz zeigt sie uns die mit einem Kuhfell tapezierte Liftkabine. Nach 3-4 mal Liftfahren hatten wir „s‘ Liftchueli“ wirklich liebgewonnen. Wobei Walter es immer streichelte, als wär’s ein Meersäuli. Wenn auch ein etwas Grosses. Aber lassen wir ihn :-)

Die 33 Zimmer, davon 10 Suiten und 4 Penthouse-Suiten, sind aufgeteilt auf die zwei Chalets „le Rüebli“ und „Videmanette“ – benannt nach den beiden Hausbergen der Region. Alle Zimmer sind nach Süden ausgerichtet, wodurch man einen herrlichen Ausblick auf das Pays d’Enhaut geniesst.

Sonnenaufgang über Rougemont

Sonnenaufgang über Rougemont

Wir durften in der Penthouse-Suite logieren, die dank natürlichen Stoffen, braunem Leder und wohlriechendem Tannenholz einen extrem gemütlichen Charakter hat. Und viele kleine Details in der Dekoration geben den Zimmern den extra Chalet-chic. Wunderbar!

Dachfenster

Apfel-Dekoration

Auch das Badezimmer mit den Glaselementen und schwarzer Keramikbeschichtung hat uns sehr angesprochen – vor allem aber hat sich Walter über den extrastarken Black-Mambo Haartrockner gefreut! Und das bei seinen kurzen Haaren… Soll mal einer sagen, wir Frauen seien in Sachen Haartrockner wählerisch!?

Grosse Regendusche zur Freude von Walter

Grosse Regendusche zur Freude von Walter

Die Kunst des Genusses im Restaurant „Le Roc“

Auch im Restaurant „Le Roc“ ist die Atmosphäre dank viel Tannenholz, warmem Licht von Designerleuchten und passender Dekoration gemütlich und chic.

Hotelrestaurant Roc

Hotelrestaurant Roc

Executive Chef Philippe Bouteille setzt auf einheimische Spezialitäten: Innovativ und gleichzeitig traditionell ist der Küchenstil in der Alpen-Brasserie.

Zur Vorspeise liessen wir uns ein Thunfischtatar mit Kräutern und Avocado zubereiten. Köstlich! Als Hauptspeise hatte ich mich für eine „Tagliata de Boef“ mit Rucola, Parmesan und einem Schuss Trüffelöl entschieden. Walter hingegen wollte heute mal seine vegetarische Seite ausleben und entschied sich für ein Frühlingsrisotto mit Spargeln, von dem ich natürlich auch mal kosten musste; der Mix mit Spargeln und Erbsen mundete vorzüglich! Und meine Cherry-Tomaten machten sich in seinem Risotto auch superb! Vielleicht sollte Jean-Luc Daniel auch diesen Geschmackskontrast mal testen ;-)

Tuna-Tatar

Thunfisch-Tatar

Rindstagliata

Rindstagliata mit Rucola und Trüffelöl

Frühlingsrisotto mit Spargeln und Erbsen

Frühlingsrisotto mit Spargeln und Erbsen

Für den Nachtisch hatten wir leider keinen Platz mehr, aber ein neidischer Blick auf den Dessert-Teller des Nachbarstisches liess darauf schliessen, dass auch die Desserts gut munden. Weiss da jemand mehr?

Im Spa Bereich

Der Spa ist eher klein, aber fein. Ein schwarzer Mosaik-Pool (10 x 4 Meter) und die umgebende Ruhezone ist das Kernstück des Wellness-Bereiches. Auch hier überzeugen wieder die ausgewählten Materialien, die Erde und Stein vereinen. Ausserdem verströmen Kerzen und das lodernde Feuer im Cheminée eine wohltuende Wärme. Wie gemütlich!

Spa Hotel de Rougemont

Klein aber feiner Spa im Hotel Rougemont
©Hotel de Rougemont

Etwas weniger gemütlich, dafür umso praktischer ist die Strömungsanlage im Pool: So lässt sich trotz der „nur“ 10 Meter Länge ordentlich lang in dieselbe Richtung schwimmen, ohne alle paar Meter wenden zu müssen.

Nebst Behandlungsräumen wird der Wellness-Bereich von einem Dampfbad und einer Sauna ergänzt, letztere mit Sicht auf den Pool und das grosse Oberlicht über dem Pool.

Motto der Direktion: „Chez nous – chez vous“

Geführt wird das Boutique-Hotel vom Direktionspaar Christine & Alexander Perper, das vor dem Umzug nach Rougemont einige Jahre in New York in der Hotellerie und Reisebranche tätig war.

Das junge, sympathische Paar möchte seine Gäste durch Herzlichkeit überzeugen – ganz nach der Philosophie „Chez nous – chez vous„. Und tatsächlich; nach einem gemütlichen Apéro mit Christine & Alexander fühlten wir uns wie zuhause ;-)

Direktionsehepaar: Christine und Alexander Perper

Direktionsehepaar: Christine und Alexander Perper

Apéro in der Lounge: Hugo zur Fleischplatte

Apéro: Hugo zum Fleischplättli

Das Hotel de Rougemont, seit anfangs 2015 Mitglied bei Design Hotels, ist die perfekte Bleibe für ein luxuriöses Chalet-Weekend in einer gemütlichen und herzlichen Atmosphäre. Wir haben es auf jeden Fall sehr genossen!

Unser Dank geht an…

Herzlichen Dank an Christine & Alexander Perper für die freundliche Einladung und den interessanten Austausch!

Ein „merci viumau“ auch an Ursula Krebs von Gretz Communications AG für die Organisation dieser Reise!

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Wer schreibt hier?

Katja Birrer liebt es, neue Länder und Kulturen zu entdecken. Als Fachspezialistin in der Unternehmenskommunikation gehört Schreiben zu ihrem Alltag. Sie koordiniert und organisiert nebenbei die zahlreichen Reisen und Ausflüge von reisememo.ch und ist Mitglied im Swiss Travelwriters Club.

4 Kommentare

  1. Wow…bei dieser Kälte strahlt dieses Haus einen unheimlichen Wohlfühlcharakter aus! Vor allem die ganzen LED Wand- und Tischleuchten gefallen mir unheimlich gut. Sie strahlen alle eine unheimliche Wärme und Ruhe aus.
    Enstapnnungn pur!
    Dieses Chalet kommt definitiv auf meine Reiseliste ! :-)

    • Walter Schärer am

      Ja, das Hotel de Rougemont strahlt in der Tat überdurchschnittliche Wärme und Ruhe aus. Wir können es wärmstens empfehlen!

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