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Swissôtel Dresden Am Schloss – Sächsische Gastfreundschaft und Schweizer Design

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Auf meiner dreitägigen Dresden-Reise war das Swissôtel Dresden Am Schloss mein Zuhause auf Zeit. Und ich gestehe, ich habe hier besser geschlafen als in meinem eigenen Bett. Gibt es eine herausragendere Referenz für ein Hotel?

Um eine Stadt entspannt und gutgelaunt endecken zu können, ist mir ein grosszügiges Hotelzimmer wichtig. In kleinen Räumen wird es mir schnell zu eng und ungemütlich. Dass mich in Dresden ein solch traumhaftes Zimmer erwartet hat, war einfach ein Glückstreffer.

Das Hotel

Auf einer Brache, nach historischen Vorgaben, wurde das Swissôtel Dresden Am Schloss komplett neu aufgebaut und 2012 eröffnet. Von Aussen nimmt man den Gebäudekomplex nicht als Hotel wahr. Fünf unterschiedliche Fassaden bilden im Innern einen Gebäudekomplex mit Innenhöfen. So vermutet man eher ein kleines Boutiquehotel und ahnt nicht, dass sich dahinter ein relativ grosses Hotel mit insgesammt 235 Zimmern (197 Swiss Advantage, 24 Swiss Select, 9 Grand Rooms und 5 Suiten) versteckt.

Schweizer Design und lokaler Charme

Bei Ankunft überraschte mich die grosszügige Lobby. Der heimelige Arvenduft vermischt sich mit dem internationalen Ambiente. Das grossflächige Pfauenmosaik beim Treppenaufgang, inspiriert vom Meissner Porzellan, ist ein starker Akzent zum modernen Design des Empfangsbereiches. Überall finden sich Schweizer Elemente, die sich mit sächsischen Eigenheiten verbinden. So finden sich in jedem Zimmer grosse Wandtatoos, die an Meissner Porzellan erinnern. In den Swiss Advantage-Zimmern erinnert das Teppichmuster an die Villeroy & Boch Fliesen aus der Pfunds Molkerei. Begibt man sich in den hauseigenen Spa, erwartet einen die Wohlfühlatmospähre, wie man sie ansonsten nur im Engadin erfährt.

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Anekdoten gibt es viele. Zum Beispiel, dass bei den Bauarbeiten Austernschalen und Scherben von Weinflaschen aus Bordeaux zum Vorschein kamen. Sie gehen auf die Zeit Pöppelmanns (16. Jahrhundert) zurück. Er war der Hofarchitekt August dem Starken und wohnte hier. Er sei bekannt gewesen für seine ausschweifenden Festgelage. Amüsant und eine gute Grundlage, um auf dessen Fundament ein Hotel zu bauen, finde ich.

Dresden
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Grand Room

Die hohen Räume haben Loftcharakter und geben dank ihrer grosszügigen Wohnfläche ein wunderbares Raumgefühl.

Der Wohnbereich ist mit Sitzecke und einem grossen Arbeitsbereich. Daran angrenzend der Schlafbereich, an dessen Kopfseite das offene Bad mit einem grosszügigen Doppellavabobereich, einer freistehenden Badewanne plus Dusche und WC. Da bleiben keinerlei Wünsche offen. Das Bett, wie schon erwähnt, liess mich besser schlafen als zu Hause. Wie mir Corinne Miseer, Director of Sales & Marketing, Swissôtel Dresden am Schloss verriet, bin ich nicht der einzige Gast, der im grossen Boxspringbett wunderbar schlief. Sie hätte den Lieferanten schon einigen Gästen vermittelt.

Bloggerreise nach Dresden 25.-27.11.2015

Bloggerreise nach Dresden 25.-27.11.2015

Die Suiten

Noch etwas grosszügiger und mit noch mehr Raumhöhe sind die Suiten an Grosszügigkeit kaum zu überbieten. Auch hier finden sich die grossen Wand-Tatoos wieder, die hier sogar von der Wand auf die Vorhänge übergehen. Eine der Suiten mit freistehender Badewanne sei vor Kurzem ins Ranking der schönsten Hotel-Badewannen mit Aussicht aufgenommen worden.

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Das Restaurant Wohnstube

Kevin F. Furrer, General Manager, Swissôtel Dresden Am Schloss schwärmte, dass sich in der Wohnstube eine gelungene Kombination aus Schweizer Köstlichkeiten und Sächsischen Spezialitäten auf der Karte findet. Das «Züri Gschnätzlet» sei eines der Besten, verriet er schmunzelnd. Leider liess unser dicht gefülltes Programm nicht zu, in der Wohnstube zu essen oder uns einen Z’vieri zu genehmigen*. Das Frühstück dagegen haben wir genossen. Im Alltag reicht mir am Morgen ein heisser Kaffee, auf Reisen gönne ich mir dann schon gerne ein ausgiebiges, gemütliches Frühstück. Dieses hier hat alles übertroffen, was ich bis dato erlebt habe! So stell ich mir das Schlaraffenland vor. Und das Personal ist so herzlich und sehr aufmerksam.

Dresden Dresden*Der hauseigene Patissier muss ein himmlischer Zauberer sein. Nicht nur seine Eierschecke ist ein Traum. Auch der sündhaft saftige Truffeskuchen, den wir mit einem Glas Sekt zum Geburtstags-Apéro kredenzten, bleibt unvergesslich… Nochmals ein herzliches Dankeschön!

Bloggerreise nach Dresden 25.-27.11.2015

Pürovel – der Spa Bereich

Das Kellergewölbe aus dem 15. Jahrhundert dient als Ruheraum des Spa-Bereiches. Der Arvenholzduft begrüsst Gäste beim Betreten des Pürovel. Der Begriff stammt aus dem Rätoromanischen und bedeutet  «reiner Bergfluss». Hätte ich Musse und freie Zeit gehabt, ich hätte hier wunderbar enstspannen können. Die Räume nehmen das historische Gemäuer auf und erfüllen die einzelnen Bereiche mit einer wohltuenden Ruhe. Das Pürovel Spa und Sport-Angebot umfasst diverse Behandlungen und Massagen,  Finnische Sauna und Biosauna, einen Fitnessraum und einen Ruheraum im historischen Kellergewölbe.

Die Lage des Swissôtel Dresden am Schloss ist ideal. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten, wie die Semperoper, das Residenzschloss, die Elbe, die Frauenkirche, die Hofkirche, der Zwinger, viele Museen und auch zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten und Flaniermeilen sind in Gehminuten erreichbar. In der Adventszeit ist es nur ein Katzensprung zum Altmarkt mit seinem Striezelmarkt.

Swissôtel Dresden Am Schloss, Schlossstrasse 16, 01067 Dresden, www.swissotel.com/dresden

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Ein grosses Dankeschön für die unvergesslich warmherzige Gastfreundschaft an Kevin F. Furrer, General Manager, Corinne Miseer, Director of Sales and Marketing, sowie an das gesammte Team des Swissôtel Dresden Am Schloss. Ebenfalls ein grosses Dankeschön geht an Oliver Sefrin, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Deutsche Zentrale für Tourismus e. V. und Markus Veit, Mitarbeiter nationale und internationale Märkte sowie Christoph Münch, Marketing Manager internationale Märkte Presse- und Öffentlichkeitsarbeit international von Dresden Marketing GmbH.

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Über unsere Reiseblogger

Letizia Lorenzetti reist täglich an die schönsten Flecken unserer Erde, denn als freischaffende Grafikerin arbeitet sie vornehmlich für einen Schweizer Touroperator...Wenn die Zeit reif ist, verreist sie am liebsten in ihr noch unbekannte Städte. Nebst dem Respekt zur Historie fasziniert sie der Kontrast zur Moderne und das alltägliche Leben. Gern vergisst sie sich in Museen und staunt vor Architektur genau so wie vor der Natur.

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