Multikulturelle Einrichtung im Hotel Fairmont Le Montreux Palace

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Bekanntlich besuchen wir meist kleinere Boutique Hotels. Auf Einladung von Waadtland Tourismus liessen wir uns für einmal auf ein grösseres Haus ein. Und siehe da, wir wurden gleich mehrfach überrascht…

Bentley in der Fairmont Montreux Vorfahrt

Bentley in der Vorfahrt

Uns gefallen nun mal die kleinen, modernen, persönlich geführten „Liebhaberhotels“ besser als die grossen, klassischen 5-Stern Häuser der Belle Epoque.

Mit etwas gemischten Erwartungen entstiegen wir in Montreux also dem Goldenpass Classic aus Rougemont kommend und spazierten zu Fuss an die Gestade des Genfersees und schnurstracks an den Luxuskarossen vorbei hinein in die Höhle des Löwen.

Und prompt wurden wir bereits im Foyer, oder besser sogar schon in der Vorfahrt, vom überaus freundlichen Personal des Montreux Palace überrascht. Der Check-In war auch flott erledigt, so dass wir uns umgehend in einem geräumigen Deluxe Zimmer mit Aussicht auf die Waadtländer Riviera wiederfanden.

Deluxe Zimmer zum Genfersee

Der Gang zum Hotelzimmer ist übrigens extrabreit geraten, weil das Hotel 1906 erbaut wurde und die Damen damals weit ausladende Röcke trugen.

Entsprechend wurde der Gang so breit dimensioniert, dass sich zwei Damen im Gang kreuzen konnten, ohne einander die Rüschen durcheinanderzubringen.

Breiter Gang im Fairmont Montreux

Breiter Gang für zwei ausladende Röcke

Die Dekoration der Deluxe Zimmer ist dezent zurückhaltend in beruhigenden, hellen Pastelltönen gehalten. Allenfalls gar nicht schlecht nach einer funky Nacht am Montreux Jazzfestival…

Das Bett ist übrigens sehr bequem. Jedenfalls merkte ich nichts von der Nacht; die war im Nu rum.

Allenfalls war das dem Schlummertrunk in der hoteleigenen Funky Claude’s Bar geschuldet. Denn mit dem Montreux Jazz Café (zu unserem Review) bietet das Montreux Palace ein überraschend funky Restaurant…

Die Aussicht vom kleinen Balkon auf Genfersee und den Garten des Hotels sind umwerfend. In Letzterem sollen sich während des legendären Montreux Jazzfestivals Parties feiern lassen, über dessen Details sich unser Hotelguide Michel Fouque partout nicht auslassen wollte.

Was in Montreux läuft, bleibt in Montreux…
 

Dafür zeigte er uns im Dachgeschoss die Freddy Mercury Suite, dem Pendant zur Quincy Jones Suite vis-à -vis. Auch die und deren Dachterrasse sollen schon für ausgelassene Parties hergehalten haben. Aber auch hier schweigt des Sängers Höflichkeit…

Wenn jemand mehr weiss, bitte melden!

vHotelbett im Deluxe Zimmer

Hotelbett im Deluxe Zimmer

Spiegelung im Deluxe Zimmer

Spiegelung im Deluxe Zimmer

Aussicht vom Balkon des Deluxe Zimmers

Aussicht vom Balkon des Deluxe Zimmers

Freddie Mercury Suite

Freddie Mercury Suite

Multikulturelle Inneneinrichtung

Für uns besonders eindrücklich waren die Hotelzimmer, die sie uns „Westlern“ üblicherweise vorenthalten: Die Gäste aus dem mittleren Osten haben offensichtlich andere Ansprüche und einen anderen Geschmack. Für sie sollte die Einrichtung möglichst farbig und klassisch-original sein.

Auch diesbezüglich ist das Montreux Palace nicht in Verlegenheit zu bringen: Sogar über die Sonderwünsche während des Ramadans weiss man so gut Bescheid, dass die lieben Gäste einen Wochenaufenthalt auch mal auf einen Monat ausweiten! Für das ganze Stockwerk, versteht sich…

Hier ein paar Impressionen dieser „anderen Welt“:

Wer das Glück hat, an einem Sonntag hier zu übernachten, sollte sich den Brunch nicht entgehen lassen. Der ist sehr extravagant und geht etwa so:

Brunch-Stationen im Montreux Palace

Brunch-Stationen im Montreux Palace

Wir danken Montreux-Vevey Tourismus für die Einladung und dem Fairmont Le Montreux Palace für den feinen Empfang! Auch Ursula Gretz von Gretz Communications war von grosser Hilfe, um diesen Besuch zu ermöglichen, messi viu mau!

Preisanfragen und Buchungen können hier angefragt werden oder per folgenden Kalender:

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Wer schreibt hier?

Walter Schärer ist leidenschaftlicher Vielreisender, Taucher, Golfer, Fotograf und Reiseblogger für reisememo.ch. Und Philosoph und Humorist und für Acryl auf Leinwand hat er auch eine Passion. Und über Gourmet-Restaurants schreibt er neuerdings auch noch... Walter ist Mitglied im Swiss Travelwriters Club.

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