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Home»Costa Rica»Tamarindo & Las Baulas Nationalpark: Perfekter Abschluss einer Costa Rica Rundreise

Tamarindo & Las Baulas Nationalpark: Perfekter Abschluss einer Costa Rica Rundreise

Katja BirrerBy Katja Birrer6. April 2026Updated:24. April 2026Keine Kommentare5 Mins Read
Tamarindo
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Tamarindo ist ein touristisches Küstenstädtchen im Nordwesten Costa Ricas.

Es wimmelt von Surfern mit Boards auf den Schultern und Bars, die schon am frühen Abend öffnen.

Am späteren Abend versammelt sich die Sonnenanbeter-Community am Strand zum täglichen Sonnenuntergang.

Von dort geht es nahtlos über in die Beach-Clubs am Strand.

Für diejenigen jedenfalls, die eine Reservierung haben. Ab dem zweiten Abend gelingt uns das dann auch…

Sonnenuntergang am Strand von Tamarindo mit Strandverkäufer und Badegästen im warmen Abendlicht
Ein Strandverkäufer bietet seine Waren während der goldenen Abendstunden an

In Tamarindo findest du endlose Sandstrände, goldene Farben am Himmel, irgendwo Musik und diese entspannte Pura-Vida-Stimmung.

Tamarindo ist touristisch. Das weiss es selbst. Und es stört irgendwie nicht.

Wir geniessen es jedenfalls sehr: Ein Fischgericht im Halbschatten des Restaurants Agua Salada ist himmlisch. Und überhaupt nicht versalzen, wie der Name suggerieren würde.

Nur wenige Meter entfernt liegt der Las Baulas National Marine Park. Hier geht es gemächlicher zu und her: Ruhige Wasserarme statt Wellen. Mangroven statt Strand. Stille statt Trubel.

Es sei denn, man kommt einem hungrigen Krokodil in den Weg. Von unserem Boot aus beobachten wir die Kajakfahrer einigermassen besorgt…

Tamarindo: Energie, Strand und Pura Vida

Tamarindo ist der letzte Stop unserer Rundreise. Und irgendwie passt das.

Nach Regenwald, Nebelwald, Vulkan und Nationalparks folgen in Tamarindo lange Spaziergänge am Strand und entspannte Abende mit gutem Essen.

Der Sonnenuntergang gehört zum Pflichtprogramm.

Strandverkäufer mit buntem Eiswagen bei Sonnenuntergang am Strand von Tamarindo, Menschen im Hintergrund am Wasser
Das warme Abendlicht taucht den beliebten Surferstrand in goldene Farbtöne

Las Baulas Nationalpark: Mangrovenwald und Tiere

Der Las Baulas National Marine Park ist vor allem bekannt als Nistplatz der Lederschildkröten. Je nach Saison (meist Oktober bis Februar) kommen sie nachts an den Strand von Playa Grande, gleich neben Tamarindo.

Es ist eine der grössten Lederschildkröten-Niststätten Mittelamerikas, direkt vor der Haustür.

Tagsüber lohnt sich eine Mangroven-Tour auf den ruhigen Wasserarmen des Parks. Wir steigen am frühen Morgen ins Boot.

Das Wasser ist ruhig, fast spiegelglatt. Unser Guide steuert langsam durch die schmalen Kanäle, links und rechts dichte Mangroven. Am Anfang wirkt alles still.

Riesige Leguane liegen auf den Sandbänken, fast wie hingestellt.

Dann entdeckst du ein regloses Krokodil am Ufer, als wäre es ausgestopft.

Bis es sich eben doch bewegt und überraschend gespenstisch im Wasser versinkt.

Ich schaue etwas besorgt mit grossen Augen zu den Kajakfahrern hinüber…

Ein grosses Krokodil liegt auf einem Sandstrand vor Mangroven und ruhigem Wasser unter blauem Himmel
Krokodile nutzen die warmen Sandstrände zur Thermoregulation ihres Körpers
Grosses Amerikanisches Krokodil liegt am sandigen Ufer eines Mangrovenarms im Las Baulas Nationalpark
Wenn es sich dann mal bewegt, geht es schnell...
Gelbes Kayak fährt durch einen ruhigen Mangrovenkanal mit dichtem grünem Wurzelwerk an beiden Ufern
Die Kajakfahrer haben das Krokodil nicht ins Wasser gleiten sehen...

Der Guide stoppt immer wieder den Motor und wartet, bis man selbst erkennt, was er längst gesehen hat.

Weiter oben in den Ästen hängen Brüllaffen – für einmal still. Auch sie geniessen Pura Vida!

Und dann, kurz bevor die Tour endet: ein Waschbär mit zwei Jungen. Er bewegt sich vorsichtig entlang der Äste, bleibt immer wieder stehen und schaut zu uns rüber. Einen Moment lang beobachten wir uns gegenseitig. Keiner bewegt sich.

Das ist der Moment, den du nach Hause trägst.

Ein schwarzer Brüllaffe sitzt auf einem Ast zwischen grünen Blättern in der Baumkrone eines tropischen Regenwalds
Brüllaffe hängt im Mangrovenwald ab. Pura Vida. Besser wird es nicht!
Zwei Waschbären klettern durch dichtes Geflecht von Mangrovenwurzeln in einem Sumpfgebiet
Im Mangrovensumpf leben zahlreiche Waschbärenfamilien, die hier ideale Lebensbedingungen finden

Praktische Tipps zur Baulas Mangroven-Tour

Früh am Morgen starten: mehr Tiere, weniger Hitze, ruhigeres Wasser. Insektenschutz mitnehmen, die Mangroven sind grosszügig mit Moskitos ausgestattet!

Die Tour dauert ca. 2 Stunden, der Preis liegt bei ca. 45 USD (Stand: März 2026). Wir haben über GetYourGuide gebucht.

Wer es sportlicher mag, bucht per Kajak statt Boot. Aber eben, die Krokodile… ich weiss nicht so recht?

Warntafel mit Krokodilsymbol und Verbotsschildern am Strand von Tamarindo bei Sonnenuntergang, im Hintergrund Menschen und Boote
Warnschilder erinnern daran, dass Krokodile in den Gewässern von Tamarindo leben
Fischerboote am Strand von Tamarindo bei Sonnenuntergang mit orange-rotem Himmel und Silhouetten von Menschen
Die goldene Stunde verwandelt die Ausflugsboote in eine magische Szenerie

Tamarindo Restaurant-Tipps

Tamarindo hat eine überraschend gute Restaurantszene, von entspannt bis gehoben, fast alles direkt am oder nahe am Strand.

Tabú ist unsere Empfehlung für den Sonnenuntergang. Das Restaurant direkt am Strand ist mit Bambus und lokalen Naturmaterialien gebaut. Es ist eine Mischung aus Bali und Costa Rica. Tapas, Ceviche, frischer Fisch, dazu Live-Musik mit Bossanova und Jazz. Happy Hour ab 16:30 Uhr.

Ocho Beach Club gehört zum gleichnamigen Boutique-Hotel und hat sich als eigenständige Adresse etabliert. Internationale Küche, kreativ und frisch. Die Atmosphäre zwischen Kokospalmen und weissem Sand ist abends besonders schön.

Agua Salada ist der lokalere Tipp: ein Familienbetrieb etwas nördlich des Zentrums, wo der Río Tamarindo ins Meer fliesst. Gebratener ganzer Snapper, peruanisches Ceviche, Grilloktopus. Genau richtig für einen entspannten Lunch.

Nächtliche Szene eines Strandrestaurants in Tamarindo mit Gästen an Tischen unter einem grossen beleuchteten Baum und Lichterketten
Unter dem imposanten Tropenbaum dinieren Gäste des Tabu direkt am Sandstrand
Teller mit Muscheln und Kräutern neben einem Glas Weisswein auf einer Restaurantterrasse mit Palmen und Lichterketten bei Nacht
Die Restaurants in Tamarindo servieren frische Meeresfrüchte direkt am Pazifik
Elegantes Strandrestaurant mit Holztischen und Rattanstühlen unter Palmen direkt am Pazifikstrand von Tamarindo
Das entspannte Strand-Dining im Ocho mit direktem Pazifikblick macht Tamarindo zu einem beliebten Foodie-Ziel
Gegrillter Fisch auf weissem Teller mit Weisswein und Wasserglas auf geflochtener Tischoberfläche einer beleuchteten Restaurantterrasse
Frisch gegrillter Lachs mit Weisswein unter den Lichterketten des Ocho am Pazifik. Ein Glas Wein kostet ab $15
Weisser Teller mit Kartoffelstock, Fisch und grünem Gemüse auf Holztisch, daneben ein Glas Weisswein, im Hintergrund tropische Palmen und Strandrestaurant-Atmosphäre
Restaurant Agua Salada: Frischer Fisch unter Palmen bei perfektem Pazifikblick

Fazit: Tamarindo als letzter Akt

Tamarindo ist jetzt nicht DAS Highlight unserer Reise. Aber es ist der richtige Abschluss.

Und der Sonnenuntergang hier ist mehr als ein schöner Moment am Ende des Tages. Er ist das Sinnbild für die ganze Reise. Die Sonne sinkt langsam hinter den Pazifik, das Licht wird golden, dann orange, dann weg.

Am Strand sitzen Menschen aus aller Welt. Irgendwo spielt Musik. Und immer mehr fühlen wir, warum Tamarindo als letzter Stop der Reise passt.

Mit einem Glas Wein auf der Terrasse von Tabú, dem Wellenrauschen im Hintergrund und dem Wissen, dass morgen der Flug nach Hause geht: So endet unsere Costa Rica Rundreise. Mit einem Lächeln, ein bisschen Müdigkeit und dem leisen Wunsch, noch ein paar Tage länger zu bleiben.

Der internationale Flughafen Liberia ist übrigens nur 1.5 Stunden entfernt. Er kommt schneller, als man möchte.

Die Rückgabestation für Mietwagen liegt etwas vorher, du wirst mit einem Shuttle zum Flughafen gefahren.

Tamarindo ist der letzte Stop unserer zweieinhalbwöchigen Costa Rica Rundreise von Uvita entlang der Pazifikküste bis an die Guanacaste-Küste.

Sonnenuntergang am Strand mit Fischerboot im Vordergrund, goldenes Licht spiegelt sich im nassen Sand und den Wellen des Pazifiks
Auf Wiedersehen Costa Rica, Pura Vida!
Erlebnisreise Landschaft Meer Roadtrip Rundreise
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Katja Birrer
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Katja Birrer liebt es, neue Länder und Kulturen zu ent­decken. Als Corporate Communication Manager gehört Schreiben zu ihrem Alltag. Sie koordiniert und organisiert nebenbei die zahlreichen Reisen und Aus­flüge von reisememo.ch und ist Mitglied bei den Swiss Travel Communicators STC.

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