Costa Rica ist bekannt für seine hohe Biodiversität auf kleinem Raum. Deshalb lohnt sich hier eine Rundreise besonders.
Du wanderst durch den tropischen Regenwald und dichten Nebelwald, fährst an Vulkanlandschaften vorbei, siehst exotische Tiere, bewunderst Wasserfälle und geniesst herrliche Sonnenuntergänge an der Pazifikküste.
Mit 30 Nationalparks, den zahlreichen biologischen Naturreservaten und privaten Schutzgebieten hast du die Qual der Wahl, was du alles besuchen willst.
Für unsere 2,5‑wöchige Costa‑Rica‑Rundreise wählen wir eine Route an der touristisch weiterentwickelten Pazifikküste. Für die ruhigere, karibische Atlantikküste reicht es diesmal nicht.
Inhaltsverzeichnis Costa Rica Reisetipps
Kurzübersicht Costa Rica Rundreise
Vom Flughafen der Hauptstadt San José fahren wir als Selbstfahrer in den Süden nach Uvita an der Pazifikküste und später in den Manuel Antonio Nationalpark.
Von da geht es über kurvige Strassen ins Landesinnere zum Vulkan Arenal und in den mystischen Nebelwald von Monteverde.
Den Abschluss der Rundreise macht die Halbinsel Guanacaste im Nordwesten in der Gegend um Tamarindo.
Die Rückreise erfolgt ab dem Flughafen von Liberia mit direktem Nachtflug in die Schweiz.
Unterwegs begegnen wir Faultieren und Kapuzineraffen, wandern über Lavafelder und sehen uns bei einer Nachtwanderung im Regenwald mit Taranteln und fluoreszierenden Skorpionen konfrontiert!
Ah, ja, und je nach Dschungel-Hotel wirst du frühmorgens von Brüllaffen geweckt.
Costa Rica ist also eine Reise wert, der Wert hat aber seinen Preis: Die Kosten von Restaurants und exklusiv gelegenen Boutique-Hotels sind wirklich happig.
Empfohlene Costa Rica Route in 6 Etappen während 2,5 Wochen
Hier unsere Reisetipps entlang der Westküste, unsere Lieblingshotels und die schönsten Highlights und Naturerlebnisse.
Die Anzahl Tage pro Etappe ermöglicht intensive Erlebnisse ebenso wie ausruhen am Hotel-Pool.
Tag 1-3: Uvita & Marino Ballena Nationalpark
Tag 4-6: Manuel Antonio Nationalpark inkl. Abstecher zum Nauyaca Wasserfall
Tag 7-10: La Fortuna & Vulkan Arenal
Tag 11-13: Monteverde Nebelwald
Tag 14-16: Papagayo Halbinsel
Tag 17-18: Tamarindo & Las Baulas Nationalpark
Highlights der Costa‑Rica‑Rundreise
Whale Watching bei Uvita
Buckelwale aus nächster Nähe zu sehen, gehört zu den eindrücklichsten Momenten der Reise.
Wanderung im Vulkan Arenal 1968 Park
Rundwanderung in holprigen Lavafeldern und dichtem tropischem Regenwald. Und immer wieder der Blick auf den perfekt kegelförmigen, oft aber wolkenverhangenen Vulkan Arenal.
Monteverde Nebelwald
Rundwanderung im mystischen Nebelwald, moosbewachsene Bäume und ständig wechselnde Nebelschwaden. Und das mitten im Sommer.
Hängebrücken im Mistico Park
Kurze Wanderung im tropischen Regenwald mit Flussüberquerungen über schwankende Hängebrücken.
Sonnenuntergänge in Tamarindo
Endlose Sandstrände, Surfer im Wasser, goldene Farben am Himmel und entspannte «Pura-Vida-Stimmung».
Anreise nach Costa Rica
Edelweiss Air fliegt aus der Schweiz direkt von Zürich nach San José. Für eine Rundreise lohnt es sich allerdings, nicht vom gleichen Ort wieder zurückzufliegen.
Wir entscheiden uns deshalb für den Hinflug nach San José und den Rückflug ab Liberia im Nordwesten von Costa Rica.
So sparen wir uns am Ende der Rundreise mehrere Stunden Autofahrt zurück zur Hauptstadt San José.
Mietwagen: unbedingt 4x4 SUV buchen!
Ein Detail zeigt sich in Costa Rica ziemlich schnell: Ein Mietwagen mit Allrad ist kein Luxus.
Oder schon ein Luxus, aber einer, den du dir unbedingt gönnen willst.
Viele Abzweigungen von den Nationalstrassen sind Schotterstrassen mit Schlaglöchern oder steil. Teilweise ultrasteil!
Besonders schöne Lodges und Boutique-Hotels liegen häufig irgendwo in den bewaldeten Hügeln und mit einer Zufahrt, bei der du überlegst, ob das wirklich eine offizielle Strasse ist.
Mehr als einmal sind wir froh um den zuschaltbaren 4×4‑Antrieb. Auf einigen Bergstrassen kommen wir selbst damit an die Grenzen unseres 4×4-SUVs.
Kein Wunder fahren die Einheimischen mit Vorliebe riesige Pick-Up Trucks mit viel Bodenfreiheit und dicken Profilpneus.
Ein kleiner Tipp aus unserer Erfahrung: Selbstfahrer legen Transfertage mit längerer Fahrzeit möglichst auf einen Sonntag.
Unter der Woche teilen sich Lastwagen, 40-Tönner und Autos oft enge Landstrassen.
Am Sonntag hingegen sind viele Einheimische am Strand und kaum Lastwagen unterwegs – dann sind die sonst oft verstopften Landstrassen erstaunlich leer.
6 Etappen für eine entspannte Costa Rica Rundreise
Für das Kennenlernen von Costa Ricas Westküste empfehlen wir folgende 6 Etappen.
Etappe 1: Uvita & Marino Ballena Nationalpark
Von San José bist du in ca. 3.5 Stunden in Uvita. Dafür fährst du entweder 230 Kilometer grossteils der Pazifikküste entlang auf der Ruta Nacional Primera und dann der Carretera Pacifica. Oder du nimmst die kürzere, 190 Kilometer kurvigen Carretera Interamericana.
Wir entscheiden uns für die entspanntere, längere Variante. Denn schnell merkst du: «Carretera» übersetzt nicht unbedingt als «Autobahn», in Costa Rica kann das auch eine einfache Schotterstrasse sein…
Der kleine Ort Uvita wirkt angenehm entspannt und liegt zwischen grünen Hügeln und dem offenen Meer.
Alle Details findest du in diesem Blogartikel.
Ausflugstipp: Nationalpark Marino Ballena
Der Marino Ballena Nationalpark ist nach seiner bekannten Formation benannt: einer Sandbank, die bei Ebbe tatsächlich wie eine riesige Walfischflosse aussieht.
Und der Name passt nicht nur wegen der Form.
Je nach Saison ziehen hier abwechslungsweise Buckelwale aus der Arktis oder Antarktis vorbei, um ihre Jungen zur Welt zu bringen.
Wir buchen eine Whale‑Watching‑Tour und haben tatsächlich Glück: Zwei Wale tauchen immer wieder neben unserem Boot auf.
Später laufen wir barfuss über die Sandbank hinaus ins Meer. Das funktioniert allerdings nur bei Ebbe. Am Nachmittag verschwindet die Walfischflosse wieder komplett im Meer.
Wir müssen uns sogar beeilen, um einigermassen trockenen Fusses zurück an Land zu kommen: Die Flut kommt hier von zwei Seiten auf die Sandbank zu!
Hoteltipp: Kurà Boutique Hotel
Unsere eigentliche Motivation für die Reise nach Uvita ist das Hotel…
Das Kurà Boutique Hotel ist traumhaft schön – um mal ein bisschen zu untertreiben: Nur acht Zimmer, jedes mit grosser Terrasse, ein luftiges Restaurant am Infinity‑Pool mit Blick über den Pazifik und superfreundliches Personal sorgen für sorgenfreie Tage im Paradies!
Die Ankunft musst du dir allerdings erarbeiten, denn die Zufahrt hat es in sich: Die Naturstrasse windet sich sehr, sehr steil und kurvig den Hang hinauf, teilweise über lose Steine und Schlaglöcher.
Bei unserer ersten Fahrt müssen wir in einer engen UND steilen Haarnadelkurve plötzlich einem überproportional grossen Lastwagen weichen. Was macht der hier oben?!
Zum Kreuzen ist es zu eng. Als Walter auf dem steilen Abschnitt anhält, um Ausweichmöglichkeiten zu finden, stottert unser 4×4 mit blockierten Rädern die Strasse hinunter!
Für einen Moment weiten sich unsere Augen und der Puls steigt deutlich höher als geplant.
Spätestens dann verstehst du, warum entlang der Strasse alle 50 Meter ein Schild «4×4 only!» steht. Das ist also ernstzunehmen.
Nach ein paar Metern des «Rückwärtsfallens» kommt unser SUV glücklicherweise wieder zum Stehen.
Und nach ein paar weiteren Manövern und viel Fuchteln mit den Händen kreuzen wir in Millimeterarbeit den riesigen Camion.
Danach erklärt mir Walter, wie das für ihn als ehemaliger Militärfahrer tägliches Brot war. DEN Eindruck hatte ich jetzt gerade nicht? Zudem ist das meines Wissens 40 Jahre her und seither hat er gar kein Auto mehr? Aber lassen wir das…
Am nächsten Tag entscheiden wir uns jedenfalls für die entspanntere Variante – ohne jegliche Proteste von Walter: Auto unten im Ort parkieren und vom Hotel abholen lassen.
Aber Achtung: Sogar bis zu diesem Parkplatz des Hotels ist ein 4×4 nötig!
Tagesausflug: Nauyaca Wasserfälle
Die Nauyaca Wasserfälle gehören zu den spektakulärsten Wasserfällen Costa Ricas.
Schon die Anfahrt ist ein kleines Abenteuer, die letzten Kilometer führen über eine holprige Schotterpiste durch dichten Dschungel.
Vom Parkplatz wanderst du durch dichten und steilen Regenwald hinunter zum oberen Wasserfall. Der ist gross und mächtig, bietet aber keine Schwimmgelegenheit.
Der untere Wasserfall stürzt als breite Wasserwand in ein grosses Naturbecken. Viele Besucher springen direkt ins Wasser. Nach der steilen Wanderung durch den tropischen Regenwald fühlt sich das total erfrischend an.
Es führen zwei Anfahrtsstrassen zum Wasserfall. Wir wählen die weiter gelegene Zufahrt und tatsächlich hat es dort weniger Touristen.
Wenn du tiefer eintauchen willst: Hier geht’s zum ganzen Artikel.
Etappe 2: Nationalpark Manuel Antonio
Nach ein paar entspannten Tagen in Uvita reist du weiter entlang der Pazifikküste zum Manuel Antonio Nationalpark.
Nationalpark Manuel Antonio
Der Manuel Antonio Nationalpark gehört zu den bekanntesten Naturreservaten Costa Ricas – und das merkt man.
Kurz vor dem Park werden wir von Guides auf der Strasse abgefangen. Sie erklären uns, ohne geführte Tour könne man nur gerade zum Strand, aber die Tiere würden wir nicht sehen.
Wir lassen uns einschüchtern und buchen tatsächlich einen Guide, obwohl im Internet nachzulesen ist, dass man den Park auch auf eigene Faust erkunden kann.
Im Nachhinein zeigt sich: Ganz unnütz war das nicht. Unser Guide entdeckt mehrere Tiere, die wir alleine übersehen hätten, darunter ein Faultier hoch oben im Baum.
Handkehrum hat es sooo viele Touristen und andere Guides, dass man sich einfach an den beobachtenden Menschen orientieren kann, um auch mal ein Tier zu sehen.
Davon wimmelt es nämlich wider Erwarten nicht, man muss sie wirklich suchen und Glück haben.
Walter ist vom Park enttäuscht und rät vom Besuch ab.
Ich hingegen fand den Teil am Sandstrand und die Rundwanderung zum Cathedral Point noch schön. Immerhin gelten die Strände hier zu den schönsten Mittelamerikas.
Am Strand sehen wir mehr Affen als im ganzen Park. Besonders vor den Kapuzineraffen sollten sich Selfie-Touristen vorsehen!
Den ganzen Bericht mit allen Infos findest du hier.
Hoteltipp: Makanda by the Sea
Das Designhotel Makanda by the Sea ist architektonisch ein stylisches Hotel mitten im Dschungel. Die Gebäude sind durch Wege und Treppen verbunden, rundherum wuchert tropische Vegetation.
Allerdings hat die Lage einen kleinen Haken: Das Hotel liegt an einem Schattenhang, so dass die Sonne erst gegen Mittag den Poolbereich erreicht.
Unser Fazit: Wer Design, Ruhe und Pool schätzt, wird hier glücklich.
Wer hauptsächlich Strandferien sucht, sollte sich nach einer Alternative umsehen: Wie der Name «Makanda by the Sea» nahelegt, verfügt das Hotel zwar über einen hoteleigenen Sandstrand, der Weg dahin ist aber lang und sehr steil. Immerhin: Wer will, wird mit dem geländegängigen 4×4 Golfcart hin und her chauffiert.
Etappe 3: La Fortuna & Vulkan Arenal
Nach einigen Tagen am Meer verabschieden wir uns vorerst von der Pazifikküste.
Je näher du nach La Fortuna fährst, desto häufiger taucht am Horizont der perfekt geformte Vulkan Arenal auf.
Ausflugstipp: Vier Erlebnisse, die du nicht verpassen solltest
Eine der schönsten Wanderungen der Reise unternehmen wir im Vulkan Arenal 1968 Park.
Der Weg führt über erkaltete Lavafelder und durch tropischen Regenwald.
Immer wieder öffnet sich der Blick auf den Vulkan. Na ja, zumindest dann, wenn er sich nicht gerade in Wolken hüllt.
Aber ganz abesehen vom Vulkan bietet die Gegend rund um La Fortuna so einiges.
Mehr dazu liest du in unserem ausführlichen Blogartikel.
Hoteltipp: Nayara Gardens
Die Anlage des Nayara Gardens fühlt sich eher wie ein botanischer Garten an, als wie ein Hotel.
Zwischen tropischen Pflanzen führen kleine Wege zu Pools, Restaurants und privaten Bungalows.
Überall plätschert Wasser, und immer wieder hört man Vögel oder Frösche.
Wir gönnen uns im Hotelrestaurant Amor Loco ein mehrgängiges Tasting‑Menu – ein Abend, der uns lange in Erinnerung bleiben wird…
Etappe 4: Santa Elena im Hochland von Monteverde
Von La Fortuna führt dich die Route weiter ins Outdoor-Mekka Santa Elena im Hochland von Monteverde.
Die Strasse dahin wird immer schmaler, der Asphalt wechselt immer häufiger mit Schotterstrassen, und irgendwann tauchen die ersten Nebelschwaden zwischen den Bäumen auf.
https://maps.app.goo.gl/4ciGsGqq39tumbVs5Ausflugstipp: Monteverde Cloud Forest Reserve
Der Monteverde Nebelwald gehört zu den faszinierendsten Ökosystemen Costa Ricas.
Das Naturreservat ist weltweit bekannt für seine immense Artenvielfalt.
Moosbewachsene Bäume, dichte Vegetation, flirrende Kolibris und ständig wechselnde Nebelschwaden geben dem Wald eine einzigartige und magische Atmosphäre.
Für uns ist Monteverde eines der Highlights der gesamten Reise! Warum? Alle Eindrücke haben wir in diesem Blogartikel für dich gesammelt.
Ausflugstipp: Night Walk
Den Night Walk planen wir ursprünglich gar nicht fest ein.
Ich bin ehrlich gesagt etwas skeptisch. Krabbelnde Tiere suchen – und dann noch nachts! – gehört nicht unbedingt zu meinen Lieblingsaktivitäten.
Am Ende buchen wir die Tour trotzdem.
Und tatsächlich wird dieser Spaziergang zu einem der eindrücklichsten Erlebnisse der Reise!
Hoteltipp: Koora Hotel Monteverde
Hoch über Santa Elena verstecken sich die eleganten Bungalows des stylischen Koora Hotels im Regenwald.
Ähnliche Hotels in der gleichen Gegend sind:
Etappe 5: Papagayo Halbinsel
Von den kühlen Nebelwäldern von Monteverde fährst du wieder hinunter in Richtung Pazifik auf die Papagayo Halbinsel.
Die Papagayo Halbinsel im Nordwesten von Costa Rica fühlt sich ein bisschen wie ein ruhiger Gegenpol zum restlichen Land an.
Nach Tagen im dichten Regenwald und auf holprigen Strassen wird es hier plötzlich weit, trocken und entspannt. Statt Dschungel dominieren sanfte Hügel, das Meer schimmert türkis, und die Buchten wirken fast abgeschieden.
Die Region ist bekannt für ihre schönen Strände, luxuriösen Resorts und perfekte Sonnenuntergänge.
Und trotzdem bleibt das typische Costa-Rica-Gefühl erhalten – spätestens dann, wenn nachts Brüllaffen durch die Bäume ziehen und einen daran erinnern, dass man immer noch mitten in der Natur ist.
Hoteltipp: Andaz Papagayo
Das Andaz Papagayo liegt direkt am Meer und ist ein klassisches Resort mit mehreren Pools und viel Platz zum Entspannen.
Einzig die Brüllaffen erinnern uns nachts und frühmorgens daran, dass wir immer noch mitten in der Natur sind.
Wer den Ruf eines Brüllaffen noch nie gehört hat: Er klingt weniger nach Affe und mehr nach einem landenden Düsenjet!
Etappe 6: Tamarindo
Zum Abschluss unserer Reise fahren wir ins Küstenstädtchen Tamarindo.
Der Ort ist lebhaft, touristisch und besonders bei Surfern beliebt. Am Abend versammeln sich viele Menschen am Strand, um den Sonnenuntergang zu beobachten.
Nach der ruhigen Papagayo Halbinsel wirkt Tamarindo fast wie eine kleine Surfmetropole. Aber genau das macht den Reiz dieses letzten Stopps aus.
Wenn du mehr Pura Vida willst: Hier findest du unseren ganzen Bericht.
Von Tamarindo sind es dann übrigens nur noch 1.5 Stunden bis zum Flughafen Liberia
https://maps.app.goo.gl/aoimExJtt3CG5xd39
Gut zu wissen für deine Costa‑Rica‑Reise
Einreise, Sprache und Währung
Für die Einreise benötigst du einen Pass, der auch noch 6 Monate nach Ankunft gültig ist.
Die Landessprache in Costa Rica ist Spanisch. Du kommst aber auch mit Englisch sehr gut durch.
Die Landeswährung ist der Costa-Rica-Colon (CRC), aber US-Dollar werden in vielen touristischen Gebieten akzeptiert.
Beste Reisezeit
In Costa Rica herrscht das ganze Jahr über tropisches Klima. Du kannst es also das ganze Jahr berisen.
Die Hochsaison (Dezember – April) lockt mit viel Sonne. Während der Green Season (Mai – November) regnet es öfters, diese Zeit bietet jedoch atemberaubende Naturphänomene. Die Temperaturen variieren je nach Region und Höhenlage.
4×4 Mietwagen einplanen
Viele Lodges liegen an unbefestigten, teilweise sehr steilen Naturstrassen. Ausserhalb von San José fahren generell fast nur 4×4 SUVs.
Nationalparks früh buchen
Beliebte Parks wie Manuel Antonio limitieren die Besucherzahlen. Du kannst Tickets vorab online buchen.
Fahrzeiten nicht unterschätzen
Kurvenreiche Landstrassen, Lastwagen und Staus können die Reisezeit verlängern. Die Autobahnen sind Maut-pflichtig, es gibt aber überhaupt nur wenige davon.
Tankstellen gibt es viele. Wir tanken drei Mal für insgesamt CHF 150.-
Die Verkehrsverhältnisse sind für Selbstfahrer problemlos zu bewältigen.
Preisniveau beachten
Costa Rica gehört zu den teuersten Ländern Mittelamerikas. Zum allgemein hohen Preisniveau kommen noch 13% Mehrwertsteuer und 10% Trinkgelder hinzu.
Auf die hohen Preise, zum Beispiel von Gerichten und Getränken in Restaurants, kommen also fast ein Viertel zusätzliche Gebühren hinzu.
Warst du mit dem Service sehr zufrieden, rundest du das Trinkgeld etwas auf.
Unser Fazit zur Costa‑Rica‑Rundreise
Costa Rica hat uns vor allem mit seiner unglaublichen Vielfalt und Vegetation überrascht: Innerhalb weniger Stunden wechselst du von Pazifikstränden zu Vulkanlandschaften oder vom tropischen Regenwald in einen mystischen Nebelwald.
Genau diese Mischung der Biodiversität macht das Bereisen von Costa Rica so besonders.
Ich wünsche dir eine sichere Rundreise, pura vida!
Falls du mehr Zeit hast: Es gäbe auch noch die Karibikküste am Atlantik. Die soll touristisch weniger entwickelt sein.
