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Winterwanderung auf die Fluhalp — das Matterhorn (fast) immer im Blickfeld

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Die Wanderung von der stylishen Blue Lounge auf die Fluhalp ist easy peasy. Entlang einer Gletschermoräne hoch über Zermatt geht es praktisch eben durch die Hochgebirgslandschaft. Aber die wenigen Höhenmeter lohnen sich trotzdem, denn die Aussicht… ja, die ist magisch — in beide Richtungen!

Ausgangspunkt Blue Lounge

Die Blue Lounge ist aus verschiedenen Richtungen mit der Sunnegga-, Gant-, Patrullarve- oder Blauherd-Rothorn Paradise Bahn erreichbar. Sie zeichnet sich nicht nur aus durch ein elegantes Interieur, sondern wie in Zermatt so vieles, durch eine spektakuläre Aussicht aufs Matterhorn.

Aussicht auf's Matterhorn von der Blue Lounge Terrasse

Aussicht auf’s Matterhorn von der Blue Lounge Terrasse

Skifahrer vor Matterhorn-Panorama

Skifahrer vor Matterhorn-Panorama

Walter Schärer in der Blue Lounge vor dem Matterhorn

Walter in der „Blue“ Lounge
© Sonja Hüsler

Je nach Aufstieg zur Lounge — zu Fuss via Findeln und Paradise oder Tuftern, oder eben per Bahn — stärkt man sich auf der Terrasse oder sieht sich am Matterhorn satt. Nein, das geht natürlich nicht, aber irgendwann muss schliesslich jeder weiter und man muss dem Kraftort den Rücken kehren. Unweigerlich.

Bergrestaurant Fluhalp — und Hotel

Nun begibt es sich aber, dass man von der Blue Lounge in Richtung Fluhalp wandernd schon sehr schnell ein neues optisches Ziel erblickt: Unterhalb des markanten Adlerhorns blitzen schon von weitem die roten Fensterläden des Hotels und Restaurants Fluhalp auf. Am berühmten Stellisee entlang (hier entstehen jeweils die spektakulären Aufnahmen des sich im See spiegelnden Matterhorns bei Sonnenaufgang) geht es in einigen Kurven behutsam den Berg hoch, immer näher ans Tagesziel. Für uns jedenfalls.

Die malerische Ansicht ist etwas ähnlich wie das Matterhorn: Man kann sich nicht sattsehen und hört nicht auf, die Szenerie zu knipsen. Ich jedenfalls.

Und wehe dem, der sich umdreht! Man erstarrt dann zwar nicht zur Eissäule, analog zu Sodom und Gomorra, aber doch zur Fotosäule, indem man jetzt nicht mehr aufhören kann, das Matterhorn zu fotografieren…

Präparierter Winterwanderweg vor Sonnenuntergang

Präparierter Winterwanderweg auf die Fluhalp

Fluhalp Hotel vor dem Adlerhorn

Exponierte Lage vor dem Adlerhorn

Wanderweg zur Fluhalp

Wanderweg zur Fluhalp

Fluhalp Hotel vor Strahlhorn und Adlerhorn

Fluhalp Hotel vor Strahlhorn und Adlerhorn

Fluhalp Hotel und Restaurant vor dem Adlerhorn

Fluhalp Hotel und Restaurant und Adlerhorn

Wer geduldig bis zur Fluhalp weiterwandert, wird mit einer Aussichtsterrasse belohnt und einem neuerlichen Aussichtspunkt auf das Matterhorn. Wie wenn es davon zu wenige gäbe. Dazu gibt es Rösti mit Bratwurst oder ein Fondue. Schweizerweise.

Oder man bestellt sonstwas aus der Karte, das geht natürlich auch. Ist dann einfach allenfalls nicht mehr ganz so schweizerisch. Wie es einem beliebt. Zum Schluss ist jedenfalls ein Schuss „böser Kaffee“ angesagt. Etwas Digestif vom Pflümli oder Abricot kann nie schaden. Der Rahm dazu natürlich schon…

Wie dem auch sei, auf der Wanderung zurück können allfällige Alkohol- oder Kalorienüberschüsse locker wieder kompensiert werden. Zumal ja das Matterhorn noch ein paarmal zu fotografieren bleibt.

Aussichtsterrasse vom Restaurant Fluhalp

Aussichtsterrasse Fluhalp

Balkone im Hotel Fluhalp

Balkone im Hotel Fluhalp

Hotel Fluhalp im Gegenlicht

Hotel Fluhalp in der tiefen Wintersonne

Walter Schärer mit Menukarte mit Aussicht auf's Matterhorn

Walter studiert die Menukarte mit Aussicht

Walter Schärer und sein Kaffee Abricot

Walter und sein Abricot

Fluhalp auf 2620 M.ü.M.

Fluhalp auf 2620 M.ü.M.

Besteck auf der Fluhalp-Terrasse mit Aussicht auf's Matterhorn

Besteck auf der Fluhalp-Terrasse

Auf dem Rückweg noch etwas Matterhorn…

Für die Wanderung sollte man eine grosse Filmrolle mitnehmen, denn in beiden Richtungen gibt es so einiges zu knipsen. Und dann kann ja jederzeit unerwartet auch noch ein Helikopter der Air Zermatt zwischenlanden…

Und wer auf dem Rückweg wider Erwarten schon wieder hungrig werden sollte, lässt mit Vorteil die Blue Lounge links liegen, nimmt die Sunnegga Gondelbahn und wandert dann weiter in Richtung des Weilers Findeln. Hier bietet sich die Qual der Wahl nicht nur an schönen Matterhorn-Fotosujets mit kleinen Holzchalets, sondern auch gleich drei aussergewöhnliche Restaurants. Wie es dort wo mundet, serviert Katja demnächst eigens in einem Restaurantbericht.

Eines sei schon mal vorweggenommen: Auch hier führen sie den bösen Kaffee! Und Desserts! Um dann noch den Rausch und die Kalorien wegzuwandern, bietet sich die Wanderung entlang des Findelenbachs bis hinunter nach Zermatt an.

Bis dorthin müsste alles wieder im Lot sein…

Walter Schärer unterwegs mit DJI Mavic Pro Drohne

Walter macht sich auf den Rückweg

Gleitschirmflieger vor Dent Blanche, Ober Gabelhorn und Wellenkuppe

Gleitschirmflieger vor Dent Blanche und Ober Gabelhorn

Wegweiser des Wanderwegs

Hier lang zum Matterhorn…

Matterhorn und Wanderweg mit Air Zermatt Helikopter

Matterhorn und Wanderweg mit Air Zermatt Helikopter

Air Zermatt vor Dent Blanche, Ober Gabelhorn und Wellenkuppe

Air Zermatt vor Dent Blanche, Ober Gabelhorn und Wellenkuppe

Leerer Sessellift vor dem Matterhorn

Sessellift auch auf dem Rückweg

Nahaufnahme vom Matterhorn von der Fluhalp aus

Majestätisches Matterhorn

Danke für die Führung Nicole!

Bei dieser Wanderung übergab uns Zermatt Tourismus vertrauensvoll in die Hände der ortskundigen Instagrammerin Nicole Hunziker. Sie wies uns gekonnt den breit gewalzten Weg und fand auch den für uns reservierten Esstisch auf Anhieb ;-)

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About Author

Walter Schärer ist leidenschaftlicher Vielreisender, Taucher, Golfer, Fotograf und Reiseblogger für reisememo.ch. Und Philosoph und Humorist und für Acryl auf Leinwand hat er auch eine Passion. Und über Gourmet-Restaurants schreibt er neuerdings auch noch... Walter ist Mitglied im Swiss Travelwriters Club.

6 Kommentare

  1. Ihr Zwei seid super…schaue mir immer öfter eure Beiträge an – sie sind fantastisch…Ihr macht einen hervorragenden Job und ich gratuliere euch zu eurem Erfolg von Herzen!

    Die Geschichte wie man ‚Blogger‘ bzw. Reiseblogger wird, öffnet einem die Augen, Hut ab und ganz viel Respekt für eure Leistung, kann ich da nur sage. Weiter so :-)

    liebe Grüsse

    • Dankeschön! Wir freuen uns, wenn wir Andere zum Reisen inspirieren können, es weitet den Horizont ;-)

      Ja, die Wenigsten stellen sich vor, wieviel Aufwand hinter so einem Reiseblog steht. Und das bei einem so kleinen Lesermarkt wie der Deutschschweiz…

  2. Das Matterhorn ist einfach immer wieder schön anzusehen. Der Berg der Berge!
    Sollten wir auch mal im Winter auf die ToDo-Liste setzen!

    Viele Grüße
    Biene

    • Ja, wir waren auch schon im Sommer da, absolut phantastisch! Eventuell ist im Winter die Wahrscheinlichkeit von schlechtem Wetter grösser. Wir hatten das Matterhorn bisher in mehreren Besuchen noch nie wolkenlos erlebt. Sonst hängt mindestens auf dem Gipfel irgendein Wölklein herum. Besser als dieses Mal wird es wohl nicht ;-)

    • Danke!

      Und ja, viel besser wird es eigentlich nicht. Ausser vielleicht mit einem Fondue… Das schwirrt noch irgendwo in einem Video herum. Mal sehen, ob ich es im Tumult des Schnittpults noch finden kann ;-)

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