Winterliche Rundwanderung auf dem Hulftegg Rundweg: Winter Wonderland at its best!

Reisememo
Hulftegg Rundweg ab Passhöhe beim Restaurant Hulftegg
→ Distanz: 8,2 km
→ Wanderzeit: ca. 2h15
→ Aufstieg: 240 hm / Abstieg: 230 hm
→ Schwierigkeit/Kondition: einfach/mittel
→ Einkehr: Restaurant Hornberg

Hulftegg Rundweg

Dieser beliebte Winterwanderweg bietet grossartige Ausblicke auf den Säntis und die Churfirsten, die Wallfahrtskirche St. Iddaburg und die umliegenden Gipfel wie das Hörnli.

Hörnli Im Winter vom Hulftegg Rundweg aus
Hörnli vom Hulftegg Rundweg aus
Sicht auf die Wallfahrtskirche St. Iddaburg
Wallfahrtskirche St. Iddaburg auf ihrem Hügeli
Winterliche Aussicht von Allenwinden auf den Säntis und die Churfirsten
Panorama vom Aussichtspunkt Allenwinden auf den Säntis und die Churfirsten

Am einfachsten parkiert man beim Restaurant Hulftegg oder fährt mit dem Postauto auf die Passhöhe.

Die Wanderung beginnt rechts hinter dem Restaurant. Man folgt den Stationen Hulftegg – Buechenhorn – Alp Rüti – Hohlenstein – Allenwinden – Alp Ergeten und wieder zurück zum Hulftegg Parkplatz.

Beginn der Rundwanderung hinter dem Hulftegg Restaurant im Winter
Beginn der Rundwanderung hinter dem Hulftegg Restaurant
Winterwanderer v.l. Walter, Katja, Isabella, Stefan
Winterwanderer v.l. Walter, Katja und unsere Co-Autoren Isabella und Stefan

Heute sind wir mit unseren Co-Autoren Isabella und Stefan unterwegs.

Schon nach wenigen Minuten nach dem Start nähern wir uns einem grossen Bauernhof. Von weitem sind uns dessen kleine, weisse Unterstände und ihre Bewohner mit den langen, dünnen Beinen nicht ganz geheuer: Halten die hier Alpacas? Oder afghanische Windhunde? Oder doch nur grosse Ziegen?

Die Spekulationen überborden, bis wir von nahem niedliche Kälber erkennen. Pfff…

Der Bauernhof ist aber auch deshalb aufregend, weil gleich dahinter der Wanderweg in den Wald abzweigt.

Schneehäubchen auf einem Pfosten
Schneehäubchen hinter besagtem Bauernhof
Winterwanderweg des Hulftegg Rundwegs
Empfehlenswerte Variante am Anfang des Rundwegs
Walter im verschneiten Wald
Walter kämpft sich durch den Winterwunderwald
Verschneite Kurve im Waldstück
Zurück auf der verschneiten Waldstrasse

Im nördlichen Ausläufer des Rundwegs wandert man vom unteren Toggenburg bis in den Kanton Thurgau, denn die Wanderung verläuft über die Kantonsgrenzen von St. Gallen und Thurgau, entlang derjenigen des Kantons Zürich.

Wer sich wegen der Route nicht ganz sicher ist, folgt der Route gemäss Outdooractive.

Nur müsste Mann halt tatsächlich auch draufschauen: Beim Weiler Mühlrüti verpasse ich tatsächlich eine Abzweigung. Eine Feuerstelle mitten auf dem Wanderweg sorgt für soviel Ablenkung, dass ich den rechts abzweigenden Wanderweg nicht sehe.

Winterliche Feuerstelle
Feuerstelle. Vor lauter Ablenkung verpassen wir hier die Abzweigung

Dafür wandern wir dann aber an der Sonne und nicht im schattigen Tobel… Kurz darauf passieren wir beim Bio-Hof Hohlenstein und seinem Lädeli eine Verpflegungsmöglichkeit.

Auf der Hohlensteinstrasse überqueren wir mit einem grossen Ausfallschritt die Kantonsgrenze von St. Gallen nach Thurgau. In der erstbesten Kurve der Region Fischingen staunen wir über ein romantisches Hüüsli. Seit 30 Jahren hält es derselbe Besitzer in Schwung.

Nicht schlecht!

Hölzernes Landhaus im Hohlenstein
Malerisches Landhaus im Hohlenstein in der Region Fischingen
Aufstieg zum verschneiten Aussichtspunkt Allenwinden
Aufstieg zum Aussichtspunkt Allenwinden

Hinter der nächsten Kurve folgt schon das nächste Highlight, der kurze Abstecher zum Aussichtspunkt Allenwinden. Der Aufstieg ist kurz und heftig und belohnt den fleissigen Wanderer mit einer prächtigen Rundumsicht bis zum Säntis und den Churfirsten.

Am Fusse des Hügels liegt ein wie ein Restaurant aussehendes Haus. Leider ist es «nur» das ehemalige Restaurant Kreutz.

Der weitere Weg verläuft nun durch einen dunklen Wald über die Kantonsgrenze zurück in den Kanton St. Gallen.

Nach dem Wald bietet die Alp Ergeten sehr willkommene Sitzbänke für ein Picknick. Mit Aussicht auf den Säntis machen wir Mittagshalt.

Schneespur im Tiefschnee
Wald auf der Kantonsgrenze Thurgau / St. Gallen
Wanderer auf der verschneiten Alp Ergeten
Winterwanderweg auf der Alp Ergeten
Verschneiter Winterwanderweg der Alp Ergeten
Stimmungsvoller Winterwanderweg

Via Alp Ergeten nimmt man die Rückkehr in Richtung Hulftegg in Angriff.

Bei der Storchenegg bieten sich weitere Aussichtspunkte auf den Säntis, das Hörnli und die verschneite Winterlandschaft.

Sicht auf den Säntis bei der Storchenegg
Winterwanderweg bei der Storchenegg
Winterlandschaft bei der Storchenegg
Fotograf in der verschneiten Alp Ergeten
Fotografierte Winterlandschaft
Aussicht auf Storchenegg und Alpen
Aussicht auf Storchenegg und Alpen
Gabelung des Rundwegs in der tiefstehenden Wintersonne
Gabelung des Rundwegs
Sonniger Hulftegg Rundweg oberhalb der Hulftegg Passhöhe
Hulftegg Rundweg oberhalb der Hulftegg Passhöhe

Wandergebiet Hulftegg

Öffentliche Verkehrsmittel: Die Hulftegg ist mit Bahn und Bus erreichbar. Die Postautohaltestelle liegt direkt vor dem Gasthaus Hulftegg.

Parken: Kostenlose Parkplätze vis-à-vis des Restaurants Hulftegg. Gegen Mittag kann es recht voll werden. Eine Anreise bis 10 Uhr ist optimal.

Übrigens wandert man vom Hulftegg Parkplatz in die entgegengesetzte Richtung zum Schnebelhorn, dem höchsten Gipfel im Kanton Zürich.

Schnebelhorn vom Hessenweg der Alp Scheidegg aus
Wandertipps für das nahegelegene Schnebelhorn

Auch die Alp Scheidegg bietet in der gleichen Gegend spektakuläre Aussichten (Link zu Katjas Wanderbericht).

Und der Säntis ist sowieso zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert, auch im Winter (Link zu Katjas Erfahrungsbericht).

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Walter Schärer ist leidenschaftlicher Vielreisender, Taucher, Golfer, Fotograf und Reiseblogger für reisememo.ch. Und Philosoph und Humorist und für Acryl auf Leinwand hat er auch eine Passion. Und über Gourmet-Restaurants schreibt er neuerdings auch noch... Walter ist Mitglied bei den Swiss Travel Communicators STC.

ProLitteris

2 Kommentare

  1. Gioconda Schärer am

    Wunderbar, so ein Ausflug hilft gegen die Enttäuschung sich noch nicht in guten Restaurants verwöhnen lassen.

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